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650: 😂💀😭💅🙂🐸😍🍑

Mar 24, 202631 min
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Summary

Cari kehrt nach Deutschland zurück und reflektiert über die oft wahrgenommene 'deutsche Kälte' im Vergleich zu anderen Ländern, wobei Hörer aufgerufen werden, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Im 'Manuel's Manual' diskutieren sie humorvoll die unterschiedliche Verwendung von Emojis durch verschiedene Generationen. Zudem ärgern sie sich über unpraktische offene Bettbezüge und bewundern abschließend Singapurs innovative Architektur zur Klimaanpassung.

Episode description

Cari ist zurück in Deutschland und wurde direkt von einem Gefühl der Kälte empfangen. Wir wollen von euch wissen: Sind Deutsche kalt? Manuel hat gelernt, dass die Gen Z Emojis ganz anders verwendet als andere Generationen. In einem kleinen Quiz finden wir heraus, welche Emojis heute hip sind — und welche eher ins „Boomer-Territorium" gehören. Bei „Das nervt" sind Cari und ich uns einig: Bettwäsche ohne geschlossenen Bezug ist ultra unhygienisch und ultra nervig. Zum Schluss staunen wir über Singapur als grüne, überraschend kühle Zukunftsstadt.

Transkript und Vokabelhilfe

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Intro

Hausaufgabe: Sind Deutsche kalt?
  • Wir suchen eure Geschichten zu kalten oder warmherzigen Interaktionen im Alltag in Deutschland. Schickt uns eure Anekdote als Sprachnachricht: easygerman.org/coldgermans

Manuels Manual: Wie Gen Z Emojis benutzt

Das ist schön: Frieren in Singapur

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Transcript

Caris Rückkehr und die deutsche Kälte

Halli, hallo, Manuel, welcome back in Germany. Welcome back to Germany, muss ich dir sagen, Kari. Herzlich willkommen zurück. Du bist wieder in Berlin. Ja, und ich bin gestern genauso in Büro gekommen. Ich habe die Tür aufgemacht und habe gesagt: herzlich willkommen. Das ist so, wie wenn man Geburtstag hat und sich selbst Oder selbst Happy Birthday sagt. In Deutschland ist das ja sogar so, dass man an seinem eigenen Geburtstag Kuchen backen muss und den ArbeitskollegInnen mitbringen muss.

In anderen Ländern ist das eher umgekehrt. Müssen tut man gar nichts. Aber ich finde es immer gut, wenn man eine gesunde Beziehung zu sich selbst hat. Und ich muss sagen, ich habe ja auch schon mal hier im Podcast erzählt, dass ich manchmal selbst Gespräche führe.

Und mittlerweile finde ich das auch gut. Also, das gefällt mir. Ich laufe auch manchmal so durch den Supermarkt und sage: Ah, Kari, was muss denn jetzt noch? Was wollte ich nochmal einkaufen? Ah, das gibt es ja gar nicht, schon wieder vergessen. Ja, das Wort, das mir dazu einfällt, ist, Kauzig. Also, du wirst immer kauziger, je älter du wirst. Ja, warum nicht? Kannst du das Wort noch kurz erklären?

Also, ein Kauz ist eigentlich eine andere Art der Eule. Das ist ein Tier, ne? Die heißt, ich google mal. Könnt ihr auch mal machen: K-A-U-Z. Wenn ihr das eingebt und dann auf Bilder klickt, dann seht ihr, ein Kauz ist ein ähnliches Tier wie eine Eule. Und ich bin mir nicht sicher, ob dieser Ausdruck jemand ist ein Kauz.

damit zu tun hat, aber ich würde fast denken, ja, weil es ist dann, ein Kauz ist jemand, der etwas eigenartig ist, der so seine eigenen, so seine eigenen, in seiner eigenen Welt lebt, Vielleicht ein anderes Wort ist schrollig. Man hat so eine kleine Schrulligkeit. Man hat seine eigene Welt, man macht seine eigenen Sachen. Und ganz wichtig, es ist einem egal, was die anderen denken. Sehr gut. Schön.

Wie war denn deine Ankunft in Deutschland? Wie fühlst du dich? Hast du noch Jetlag? Ich habe tatsächlich immer noch Jetlag. Ich bin jetzt halb mit meiner Zeit. Umstellung durch, würde ich sagen. Aber um 17 Uhr ungefähr, da wäre ich richtig zum Zombie. Also, da merke ich plötzlich, wie einfach meine komplette Energie verschwindet.

ich nur noch am Gähnen bin und ich auch gar nicht mehr klar denken kann, also dann kann ich eigentlich auch nichts mehr Sinnvolles machen, sondern nur noch so ein bisschen aufräumen und kochen, aber keine großen Entscheidungen mehr treffen. Weil ich dann so richtig Brainfork habe. Ich sitze am Rechner und will was machen und dann mache ich irgendeinen Tab auf und da habe ich schon wieder vergessen, was ich machen wollte.

Da zeigt sich wieder die Bedeutung von gutem Schlaf, über den wir ja schon oft hier gesprochen haben. Ja, aber das habe ich, obwohl ich gut geschlafen habe. Ja, aber du bist halt in einer anderen Zeitzone noch. Genau. Ansonsten, meine Ankunft in Deutschland, muss ich sagen, die war wieder so richtig typisch, wie man sich das vorstellt.

Wir sind am Flughafen in Frankfurt, alles ist eine Baustelle. Die Rolltreppe ist gesperrt. Die nächste Rolltreppe ist auch gesperrt. Vor den Aufzügen lange Schlangen. Dann der Zug. Ich sehe schon tausend Alarmmeldungen für den Zug, den wir nehmen wollen. Die Wagenreihung ist anders, der Zug ist anders. Verkürzt, bitte nicht mehr einsteigen, wir haben zu viele Menschen und ja, was soll ich sagen? Und ich muss sagen, ich habe direkt so einen anderen Vibe gemerkt, Manuel. Deutschland ist einfach

Ein bisschen kälter als andere Länder. Und es war ja auch bei mir selbst so. Ich bin angekommen und hatte sofort ganz viel Anlass zum Meckern. Und ich war dann auch am Meckern. Und ich dachte, boah, krass, kaum in Deutschland gelandet, ist Kari schon wieder ein anderer Mensch. Also, du meinst nicht das Wetter, denn du bist eigentlich an einem sonnigen Frühlingstag hier angekommen. Du meinst,

Die Stimmung ist kälter als in Australien. Ja, beides. Ich glaube, das hat miteinander zu tun. Wir sind ja dann aus Singapur gekommen und da ist es ja sowieso wärmer. Aber in Australien, Neuseeland auch, da sind die Menschen wärmer und das Wetter im Zweifelsfall. Auch, ähm, wobei in Neuseeland gar nicht. Da ist ungefähr ähnliches Wetter wie in Deutschland, aber trotzdem.

Haben die Menschen so eine gewisse Wärme, die sprechen miteinander, es gibt Smalltalk, es gibt freundliches Lächeln. Und weiß ich nicht, hast du nicht auch manchmal das Gefühl, das fehlt in Deutschland? Total, ich kenne das, selbst wenn ich zurückkomme aus Reisen und selbst manchmal ja, wenn man.

Aus anderen Städten zurück nach Berlin kommt. Also, ich hatte dieses Gefühl, selbst als ich in Dresden war, habe ich ja berichtet vor kurzem, dass ich dachte, wow, die Leute in Dresden sind irgendwie total offen und warmherzig und freundlich. So auch in Situationen, wo man sich noch gar nicht kennt. Aber ich glaube trotzdem auch, Deutschland insgesamt. Ja, Kälter könnte ein Adjektiv sein oder auch es gibt halt so eine gewisse Distanz einfach erstmal am Anfang.

Sind Deutsche kalt? Eure Geschichten

Und jetzt kommt ihr ins Spiel, liebe ZuhörerInnen. Wir haben nämlich eine kleine Hausaufgabe für euch. Lange nicht mehr gehabt. Ich möchte gerne Eure Geschichten sammeln, und wir würden gerne einmal dazu eine ganze Episode machen zu dem Thema. Sind Deutsche kalt oder distanziert? Ihr kennt das vielleicht und ihr habt das vielleicht auch in verschiedenen Alltagssituationen beobachtet.

An der Supermarktkasse, wo niemand mit euch redet und ganz schnell muss alles eingepackt werden. Im öffentlichen Nahverkehr, vielleicht hat schon mal der Busfahrer rumgemeckert, dass ihr in der Tür standet. Vielleicht hat schon mal ein Nachbar. Gemeckert oder euch nicht gegrüßt. Vielleicht wart ihr bei einem Amt und habt dort eine unfreundliche Erfahrung gemacht oder beim Arzt.

Es muss nicht immer unfreundlich sein. Mich interessiert generell eure Erfahrung. Was denkt ihr? Sind Deutsche etwas kälter und distanzierter? Oder empfindet ihr sie als warmherzig? Und das hängt ja vielleicht auch davon ab, wo die Person herkommt, oder, Manuel? Klar, alles ist relativ. Das hat schon Einstein gesagt. Jetzt habe ich mich fast am Tee verschluckt.

Mit diesem Einstein-Zitat habe ich nicht gerechnet. Ihr könnt uns eine Nachricht schicken. Wir würden uns wahnsinnig freuen über eure persönlichen Eindrücke und Geschichten. Am besten mit kleinen Beispielen aus dem Alltag. Und zwar bei easy German.org. Cold Germans. Eine tolle Domain. Super. Die leitet euch weiter an eine Seite, wo ihr eine Sprachnachricht aufnehmen könnt.

Also ungefähr eine bis eineinhalb Minuten könnt ihr da sprechen und uns berichten. Wie nehmt ihr das wahr oder wie habt ihr das wahrgenommen in Deutschland? Sind wir Kalt distanziert oder vielleicht auch nicht? Welche Geschichten habt ihr? Wir wollen eure Anekdoten, eure Geschichten hören. Wenn ihr jetzt gerade gedacht habt, oh, ich soll eine Sprachnachricht auf Deutsch schicken, das Klingt aber kompliziert, oder da habe ich ein bisschen Sorge oder Angst dann.

Deutsch lernen mit iTalki

Braucht ihr vermutlich unbedingt Übung im Sprechen, im Deutsch sprechen? Das gehört zum Lernen dazu. Und das könnt ihr am besten über unseren Sponsor iTalkie. iTalkie ist eine Plattform, auf der ihr TutorInnen finden können. Zum Deutschlernen und natürlich auch für andere Sprachen. Und da gibt es wirklich eine riesige Auswahl. Wie funktioniert das, Kari?

Also das Wertvollste überhaupt ist wirklich, wenn man individuelles Feedback bekommt und auch vielleicht einen individuellen Lehrplan erstellen kann. Das ist ein ungeheurer Luxus, wenn man mit jemandem persönlich arbeiten kann, der ganz individuell auf einen eingeht. Auf iTalkie seht ihr über 500 oder ich glaube sogar 600 Profile von DeutschlehrerInnen, die viel Erfahrung damit haben zu unterrichten.

Und da könnt ihr einfach mal jemanden suchen und finden und dann eine Probestunde vereinbaren. Und wenn ihr dann jemanden gefunden habt, bei dem ihr denkt, yo, mit dem verstehe ich mich gut. Regelmäßig Deutsch üben und zwar direkt im 1:1-Gespräch. Das Tolle ist, Unserem Code German5 spart man auch noch exklusiv.

5 Euro als Easy German-Zuhörer, wenn man seine ersten 10 Euro ausgegeben hat. Und das Tolle ist, man ist wirklich komplett flexibel. Ihr könnt euch selbst aussuchen, mit wem ihr arbeitet. wann ihr euren Unterricht nehmt, wie oft ihr das macht. Also probiert das einfach mal aus. Es gibt auch bei ganz vielen TutorInnen Probestunden, die man vereinbaren kann. Und den Link und den Rabattcode findet ihr natürlich auch in den Shownotes zu dieser Episode.

Gen Z Emoji Quiz

Manuels Manual. Kari, ich habe heute mal ein Thema mitgebracht, in dem ich mich selber nicht gut auskannte bis vor kurzem, aber ich habe etwas dazugelernt und dieses neue Wissen möchte ich sofort mit dir teilen. Stark. Also es geht Konkret darum, dass die Emoji auf dem Handy, die werden ja heutzutage wirklich überall benutzt. Also jeder und jede benutzt Emoji. Auf der Arbeit, auf

Benutzt man die mittlerweile im Chat mit den KollegInnen, beim Chat mit Freunden, sowieso. Es gehört einfach zur Kommunikation dazu. Aber ich habe jetzt gelernt, dass die unterschiedlichen. Diese Emojis sehr unterschiedlich benutzen, beziehungsweise die Emojis selbst. Ist das der Plural? Ja. Emojis. Dass die eine unterschiedliche Bedeutung haben, je nachdem, zu welcher Generation du gehörst. Und ich, wir machen jetzt mal ein kleines Quiz.

Und dann werden wir mal herausfinden, ob du Jung und Tipp bist oder schon eher Boomer Territorium. Das ist super. Manuel, aber ich frage mich: Wie kannst du dir sicher sein, dass du da wirklich Die richtige Den richtigen Lehrer oder richtige Lehrerin hattest. Vielleicht die Quelle ist ein Instagram-Reel, das werde ich verlinken. Und mich hat das sehr überzeugt. Aber da sollt ihr natürlich euer eigenes Fact-Checking machen, vielleicht auch mal mit. Uh jemandem aus

Der Gen-Z-Generation sprechen und das überprüfen. Manuel, es könnte durchaus auch sein, dass hier junge Leute zuhören, die uns dann vielleicht später direkt direkt korrigieren können bei easygerman.fm. Da könnt ihr also regelmäßig Nachrichten hinterlassen, schriftlich und Sprachnachrichten. Also spitzt jetzt schon mal die Ohren.

Und schreibt schon mal zückt schon mal den Bleistift. Vielleicht wollt ihr direkt Notizen machen. Zückt den Schreistift? Glaubst du wirklich, dass die Gen Z-Generation mit dem Bleistift reagiert? Holt das Handy raus. Okay, Kari, es geht los mit dem Quiz. Mhm. Ich schick dir eine Nachricht und die ist richtig lustig. Also, du lachst wirklich, also du findest die echt lustig. Mit welchem Emoji reagierst du?

Äh, mit einem Lach-Emoji? Es gibt ja viele. Ja, mit welchem? Du kannst das ja beschreiben. Also, wie sieht das aus? Jetzt mal kurz hier in meinen Also das der, der sich nach links dreht und Tränen lacht. Aha, also das Tränen lachende Gesicht, das gibt es einmal gerade und dann einmal noch so schief. Schief auf der Seite, wo der schon am Rollen ist. Das ist leider Boomer-Territorium, Kari, da muss ich dich enttäuschen. Der neue Emoji, um auf eine sehr lustige Nachricht zu teilen.

zu reagieren, ist der Totenkopf. Aha. Der bedeutet nämlich I'm dying, laughing. Es ist so lustig, ich bin tot. Den Totenkopf habe ich immer benutzt, als ich einen Kater hatte. Ja. Du kannst auch, das ist die Alternative. Also, wenn man wirklich ähm Wenn es noch lustiger ist oder Auch eben sehr, sehr lustig. Dann kann man auch statt dem Totenkopf.

den Emoji schicken, dem so aus beiden Augen so einen Strahl von Tränen runterläuft. Also dieser, so ich ver, ich verschicke den immer oder in der Vergangenheit habe ich den verschickt, wenn ich etwas Sehr traurig oder stressig oder frustrierend finde. Ach so, aber nein, dieser Heulende, wo wirklich Die Augen so geschlossen sind und es kommt so ein Strahl an Tränen, der bedeutet auch, es ist wirklich unfassbar lustig, was du mir geschrieben hast. Den benutze ich immer, wenn etwas passiert, was

trotzdem nicht super traurig. Also den den ich benutze den auch so in so einer Mischung aus Lachen und Weinen, wenn man sagt, keine Ahnung, mir ist meine Pizza auf den Boden gefallen. Dann denke ich, das ist traurig, aber auch lustig, und dann benutze ich den Emoji.

Genau, das ist, glaube ich, auch Boomer Territorium. Der sollte also benutzt werden, wenn etwas sehr lustig ist. Wieso Boomer? Reicht es nicht, dass ich Millennial bin? Wir machen das doch Ja, ich weiß nicht, ich sage das Wort Boomer so gerne, deswegen sage ich Boomer. Okay. Nächstes Szenario, du bist unbeeindruckt, das ist dir egal, whatever. Geht dir am Arsch vorbei. Da würde ich den Frug-Emoji.

Ja, das ist falsch. Das richtige Emoji für diese Situation ist die Hand, die sich gerade die Fingernägel lackiert. Ah, den habe ich auch schon oft gesehen und mich gefragt. Was der bedeutet. Was bedeutet das? Jetzt weißt du es. Es ist mir egal, bedeutet das. Dann gibt es eine Situation, da wusste ich gar nicht, dass die ein Emoji hat. Du kannst mal schauen, ob du das erraten kannst, welcher Emoji dafür korrekt ist. Und zwar.

Mir geht's eigentlich scheiße, aber ich lächle noch. Ich tue so, als wird's mir gut gehen, aber eigentlich geht's mir schlecht. Hm. Da kommst du nie drauf, was da der richtige Emoji ist. Also, ich finde, du sagst das jetzt alles hier sehr normativ, als gäbe es so ein Regelwerk für Emojis und das gilt weltweit. Ich möchte euch alle, die jetzt zuhören, unbedingt auffordern.

Eure Nachrichten zu schicken, easy German.fm, ich sag's nochmal, bitte korrigiert Manuel, wenn er falsch liegt, aber auch wenn es Alternativen gibt. Denn Ja Mit der Emojisprache ist es wie mit der echten Sprache. Da gibt es nicht die eine Wahrheit. Wir können nur versuchen abzubilden, wie die Jugend Diese Sprache benutzt oder eben auch andere Generationen. Vielleicht gibt es ja irgendwann einen Emoji-Duden. Ja.

Wo dann mehrere Synonyme oder Möglichkeiten stehen. Das wäre lustig. Ich würde auch gerne noch mal wissen, war das jetzt, also aus welchem Land kam das Real, was du geguckt hast? Aus Deutschland. Es geht um Deutschland. Okay. Gut, erzäh erzähl mal, welcher Emoji bedeutet denn Ja Das ist wirklich lustig. Das ist

Das leicht lächelnde Gesicht. Das ist der ganz normale Standard-Emoji, wo der einfach nur so lächelt. Also quasi der einfachste. Das, was früher ein Doppelpunkt und eine Klammer zu war, das Pendant dazu, das bedeutet nicht gut oder freut mich oder schön, sondern es bedeutet, mir geht's schlecht, aber ich lächle einfach durch diese Situation. Ja.

Habe ich auch schon mal so gesehen. Ja, interessant. Super. Fake Smile. Kennst du dich jetzt so gut aus, dass ich dir auch sagen könnte, welchen Emoji ich? Sehe und du erklärst mir, was der bedeutet, Manuel, oder hast du dich nur punktuell weitergebildet? Ich habe mich nur punktuell weitergebildet, aber ich habe großes Interesse, also Experte zu werden auf diesem Gebiet. Schade. Ich habe noch eine letzte

Ein letztes Szenario. Und zwar. Ich schreibe dir irgendwas und du willst sagen, das ist komplett absurd, oder vielleicht ist das sogar peinlich oder lächerlich. Vielleicht schreibe ich dir eine Situation und ja, weiß ich nicht, hab ein bisschen Frust und du sagst, das ist ja wirklich lächerlich, peinlich, absurd. Uh, da würde ich vielleicht den Augenrollenden Smiley benutzen.

Hm, interessant. Ja, also, das Beispiel hier für die alte Verwendung war der Clown, den habe ich allerdings noch nie verschickt. Und das Neue. In solchen Situationen ist der Frosch. Das Froschgesicht. Frosch bedeutet absurd, peinlich, lächerlich. Das ist ja interessant. Ich benutze den Frosch immer für meine Schwester. Dann sage ich immer, du bist mein kleiner Frosch. Oder ich schicke einfach nur das Froschgesicht und das heißt aber, ich liebe dich.

Okay. Ja, das ist gut, wenn ihr da eure eigene Bedeutung habt. Hoffentlich wird das dann nicht fehlinterpretiert. Easy, wenn du zuhörst, ich benutze nie die andere Bedeutung vom Frosch. Bei mir ist der Frosch immer liebgemein. Ansonsten wurde noch gewarnt in diesem Real Boomer Territorium, Emoji, die man auf jeden Fall vermeiden sollte, wenn man nicht uncool oder alt wirken möchte. Und das sind

eigentlich alle Smileys, die irgendwie Herzen mit drin haben. Also der mit den Herzen in den Augen, der wo die Herzen drum rumschwirren, das Kussgesicht und auch so dieser Umarmungs-Emoji. Mhm. Die sind alle uncool. Das sind die, die ich am häufigsten benutze. Also erstmal der Smiley mit den Herzen in den Augen, das ist, glaube ich, mein.

Das ist mein häufigster Smiley, auf jeden Fall. Ja, das stimmt, ja. Ja, ne? Also, ansonsten noch den Nerd-Smiley benutze ich auch noch sehr gerne. Jetzt aktuell, es sind ja immer die letzten Smileys, die du benutzt hast, stehen ja immer vorne. Habe ich Sonne, Herz? Ich hab mir die beiden Wahl-Emojis habe ich. Jetzt öfters benutzt, weil ich Whale-Watching war letzte Woche. Und dann noch den Party-Smiley, der diesen Hut auf hat und die Tröte und das Konfetti, den benutze ich auch gerne. Mhm.

Manuel, ich hab noch mal eine Frage an dich. Vielleicht guck mal gucken, ob du das weißt. Wofür steht denn der Pfiersich-Smiley? Äh, das weiß ich. Das ist nicht jugendfrei. Der bedeutet Popo. Ist das nicht jugendfrei? Hat nicht jeder Mensch einen Popo? Ja, aber Popo, nicht im, es geht meistens nicht um einen medizinischen Kontext oder so, sondern eher um einen

Super, da haben wir ja wieder was zu tun. Ich kenne mich aus. Top. Finde ich gut. Das Segment hat mir sehr gut gefallen heute. Ich freue mich auf euer Feedback.

Nervige offene Bettbezüge

Ach Manuel, ich komme jetzt mal wieder mit was Nervigem. Wir benutzen dieses Segment viel zu selten. Findest du das nicht auch? Ach du, wir gehen durch so Phasen, habe ich das Gefühl. Wir hatten schon Phasen, wo wirklich uns In jeder Woche was genervt hat und manchmal gibt es Phasen, da sind wir nicht so genervt. Das ist okay. In den letzten Wochen hat mich eine Sache in Australien und Neuseeland unfassbar genervt.

Ich bin mir nicht sicher, ob wir da schon mal drüber gesprochen haben, weil dieses Phänomen gibt es in sehr vielen Ländern und das heißt, Bettdecken, die keinen geschlossenen Bettbezug haben. Also das Bett sieht so aus. Du hast die Matratze, die hat ein Cover. Dann über dem Matratzencover liegt so eine dünne Wie nennt man das? Weglagen? Oder...

Also ein Tuch im Grunde einfach nur. Ein dünnes Tuch. Darauf liegt dann eine Bettdecke, aber so ein Bettdecken-Inlay. Ich glaube, man sagt dazu auch Duwe im Englischen, ja. Kann sein, ja. Also, wir würden das im Deutschen einfach Bettdecke nennen. Aber in Deutschland hat man um die Bettdecke herum ein geschlossenes Cover, einen geschlossenen Bettdeckenbezug. Mit Knöpfen oder Reißverschluss. Also das Ding, man berührt nie die Decke selbst. Egal wie sehr man sich wendet im Bett oder.

Man ist immer geschützt vor dem nicht gewaschenen. Genau, man kann die Bettdecke natürlich auch waschen, aber in der Regel in Deutschland ist das so: man wäscht den Bettbezug, den wäscht man irgendwie alle zwei oder drei Wochen und die Bettdecke wäscht man irgendwie zweimal im Jahr oder so. Genau, also jetzt in dem letzten, in der letzten Wohnung, wo wir waren, es gibt unten ein dünnes Tuch, dann diese

Bettdecke und darüber wieder ein dünnes Tuch. Also es ist eigentlich wie ein Bettbezug, ein Cover, aber es ist nicht geschlossen. Und jetzt liegst du da also nachts unter diesen drei Decken, dünn, dick, dün, dünn, Und man dreht sich um, man dreht sich wieder um und zack, am nächsten Morgen ist alles durcheinander. Und es nervt unfassbar. Also erstmal.

Ist es überhaupt nicht bequem, weil ich kann mich da, also ich kann die Decke nicht hochziehen oder so. Ich muss immer drei Decken gleichzeitig ziehen und sicher gehen, dass die alle richtig übereinander liegen. Und zweitens ist das, finde ich, total unhygienisch. Es sei denn, man wäscht jetzt wirklich in Neuseeland und Australien.

Immer alle drei decken? Würdest du das denken, dass das in jedem Hotel jede Nacht gewaschen wird? Das glaube ich nämlich eben nicht. Also es gibt wirklich, glaube ich, kein Thema, Kari, bei dem wir uns dermaßen einig sind. Auf jeder Reise in die USA. Wenn ich irgendwo in einem Hotel bin oder einem Airbnb, habe ich mir gedacht Was soll das? Wieso?

nie im Leben waschen die nach jedem Besuch diese Bettdecke. Und man berührt die Bettdecke aber. Es ist unmöglich, das komplett zu vermeiden. Es sei denn, man schläft wirklich Wie eine Mumie und bewegt sich kein bisschen und ist sehr vorsichtig. Und ich finde das einfach unhygienisch. Und noch dazu, wie du schon gesagt hast,

Mega kompliziert, am nächsten Morgen das Bett zu machen. Bei uns schüttelt man einfach einmal die Decke aus und dann liegt sie wieder perfekt da. Aber wenn man diese drei verschiedenen Teile hat, Muss man jedes Mal wieder so ein Puzzlespiel machen und das alles wieder anordnen? Super, dass du das auch so siehst. Ultra-unhygienisch, ultra nervig.

Bitte macht doch einfach einen vernünftigen Bettbezug um eure Denken drumherum. Oder vielleicht nehme ich demnächst einfach meinen eigenen mit, Manuel. Aber ich muss sagen, es gibt wenig Dinge, die ich so hasse wie das Bett beziehen. Und das würde mich ja absolut nerven, wenn ich da jede Nacht erst mal selber das Bett beziehen muss.

Ich finde, das sollte auch eine Filterfunktion sein auf Airbnb und Booking.com und so. Also, ich würde wirklich meine Unterkunft auch nach diesem Kriterium aussuchen wollen, was das für ein Bettbezug ist. Ach toll.

Singapur: Grüne, kühle Zukunftsstadt

Manuel, jetzt nochmal was Schönes. Warst du schon mal in Singapur? Nein, noch nie. Okay, das ist ja interessant. Ich war jetzt schon ein paar Mal in Singapur. Und weißt du, wo diese Stadt und dieses Land liegt? Ja, in Asien. Das ist schon mal ganz gut. Und in was für einer Klimazone? Ich glaube, es ist relativ warm dort. Genau, es ist sehr warm und sehr feucht. Singapur liegt fast genau am Äquator. Und es ist dort also, ja, man hat quasi immer das gleiche Klima. Es gibt keine.

So, es gibt keinen Herbst und keinen Winter. Tatsache, wenn man mal auf Google Maps raus scrollt, ist ja wirklich direkt über dem Äquator. Genau. Und wenn man sich jetzt, guck mal in deiner App, deiner Wahl nach der Wettervorhersage für Singapur. Was siehst du da? 28 Grad Celsius, allerdings eher so dreißig tagsüber.

Das ist jetzt schon abends und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Genau, und es ist eigentlich jeden Tag zwischen 25 und 35 Grad. Und die Wettervorhersage ist immer gleich. Also die Temperaturen sind quasi jeden Tag heiß. Und das Interessante ist, ich war in Singapur in einem Hotel, in einem sehr schönen Hotel. Und hab extra ein Hotel mit Pool gebucht, weil ich dachte, es gibt ja nichts Besseres, als bei dreiunddreißig Grad in einen angenehmen, frischen Hotelpool zu springen.

Und stell dir vor, ich habe tatsächlich in Singapur mich mehrmals überwinden müssen, in diesen Pool zu springen, weil ich gefroren habe. Ah, cool! Hast du Eisbaden gemacht? In Singapur. Das ist ja mein Hobby. Ich habe keinen Eisbaden gemacht, sondern und danach habe ich tatsächlich

Eine kleine Doku dazu geguckt und die habe ich auch mitgebracht heute. Die heißt Singapur: Ideen gegen die Hitze in der Stadt. In Singapur gibt es tatsächlich eine einen richtigen Architekturtrend, dass man die Stadt so baut, dass sie kühler wird.

Und eine der Sachen, die man baut, ist, also man hat ganz viele Pflanzen an Häuserfassaden in den Häusern drin. Hast du vielleicht schon mal gesehen, es gibt so Futuristische Gebäude, die dann am dreißigsten Stock nochmal eine Brücke haben zwischen den verschiedenen Türmen und da stehen dann Bäume. Es gibt Leute, die joggen dann auf dem auf dem 25. Stock um das Gebäude rum und das ist dann wie ein Park. Und insgesamt ist Singapur einfach eine unfassbar grüne Stadt. Und

Das ist das eine, was die gegen die Hitze machen. Und das andere ist, dass sie alles so offen bauen, dass immer ein Windzug irgendwo ist. Und unser Hotel war eines von diesen modernen Gebäuden, das tatsächlich im 21. Stock einfach ähm Ja, in allen vier Richtungen eine offene Seite, eine offene Seite hatte, wo der Wind durchgezogen ist. Und so kam es tatsächlich, dass wir bei 33 Grad am Pool lagen und wenn man nicht direkt in der Sonne liegt,

Dass es dann einem leicht kalt ist, weil es ist windig und das Wasser ist auch nicht beheizt, sondern kühl. Und ich fand das einfach so faszinierend, dass ich das heute mal mitbringen wollte und euch diese Doku empfehlen wollte. Das klingt so, als könnten wir wirklich eine Menge von Singapur lernen. Denn diese Klimaanpassung, die ist ja überall auf der Welt jetzt relevant und angesagt. Also in Berlin sind die Sommer.

Vielleicht immer noch nicht so warm wie in Singapur im Schnitt, aber sie werden tendenziell immer wärmer, und ich finde, man merkt das. In Berlin oder in anderen großen Städten eben auch schon, dass es im Sommer in manchen Gegenden, in manchen Straßen kaum auszuhalten ist. Und dann gibt es aber so ein paar Alleen, also Straßen, wo links und rechts Große Bäume stehen, und da ist es dann schön kühl und schattig.

Und der Trend läuft aber, glaube ich, gerade in Berlin in die falsche Richtung. Also es sterben mehr Bäume, als dass neue Bäume gepflanzt werden. Und auch architektonisch glaube ich jetzt nicht, dass man sich da Gedanken macht, dass der Wind irgendwie durch die Stadt fegt. Also das klingt wirklich sehr vernünftig, was da gemacht wird in Singapur. Genau, total schade irgendwie, dass das in Berlin so ist und vor allem

Eine Sache, die wir in Berlin noch nicht haben, sind ja Klimaanlagen. Also so ein Supermarkt oder so hat vielleicht eine Klimaanlage, aber privat zu Hause haben die wenigsten eine Klimaanlage und das sieht man auch in dieser Doku in Singapur, dass die Klimaanlagen ja auch ein Riesenproblem sind. Man braucht die Klimaanlage, damit man überhaupt nachts schlafen kann.

Aber die bringen ja die ganze heiße Luft da nach draußen und machen die Stadt also noch heißer. Und da gibt es ganze Straßen in Singapur, wo du eigentlich nur noch durch Klimaanlagen. also die Außenbereiche von der Klimaanlage läufst und heiße Luft ins Gesicht bekommst, Und total gut, finde ich auch, aber ich fand es total faszinierend, da rumzulaufen. Und teilweise in Singapur fühlst du dich einfach wie in so einer

Wie nennt man das? Eine schöne Zukunftsvision. Eine Utopie? Okay, ja, eine Utopie. Weil du siehst Gebäude, wo du denkst, wow, wer? Also man kennt natürlich so ein paar berühmte, ne, das Arena Bay, Sands Hotel und so, die sehen natürlich futuristisch aus. Aber in Singapur gibt es ganz viele so futuristische Bauten und vor allem diese ganz grünen Gebäude. Finde ich total faszinierend und fand ich sehr schön. Spannend. Schaue ich mir gerne mal an, die Doku. Wir verlinken sie in unseren Shownotes.

Und jetzt, Kari, wünsche ich dir ein gutes Ankommen in Berlin und bei der nächsten Episode bist du vielleicht schon wieder in der richtigen Zeitzone mental. Das hoffe ich. Ich bin morgen bei einer Party eingeladen und ich weiß noch nicht, wie ich das schaffe, da bis 10 Uhr durchzuhalten. Aber ich werde es versuchen. Schön. Bis bald, Kari. Bis bald, Manuel. Ciao.

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