¶ Begrüßung und Videoauftritte
Herzlich willkommen zum Easy German Podcast. Und gerade eben vertreten im Intro wurde Kari, die gerade auf einem Roadtrip durch Neuseeland ist, gemeinsam mit Janusch von Esti. Es die Besti und Erik. Was reimt sich auf Erik? Poperik. Poperik. Erik, Poperik und Esti Besti. Ihr kennt sie. Hier aus unserem Team und aus unserem Podcast, denn ihr wart beide schon öfter zu Gast hier, du zumindest, Erik.
Bist mittlerweile ein echter Publikum. Publikumsliebling. Ach ja? Die Leute fordern mehr Erik im Easy German Podcast. Trotzdem noch eine Kurzvorstellung für alle, die die neu zugeschaltet haben. Ja, ich. Also wie ich heiße, wisst ihr schon, ich bin bei Easy German zuständig für Worksheets erstellen, Skripte schreiben, E-Mails beantworten, Discord betreuen und sprachliche Fragen klären. Erik, das ist.
Das ist schön, diese Liste. Tatsächlich schon ein Spoiler für unser Thema gleich. Aber bevor wir dazu kommen, Esti Besti, wer bist du? Ich bin Esti, ich bin eure Assistentin für alles. Ich weiß mal nicht, wie ich mich vorstellen soll. Was mache ich, Manuel? Also, ich habe gelernt, gerade in einem Buch, dass es sowieso besser ist, wenn man sich nicht mit seinem Job vorstellt, sondern mit was anderem.
Man soll sich ja nicht so über den Job nur definieren. Wie stellst du dich auf einer Party vor? Ich sage, hi, ich bin Esther, willst du ein Bier? Perfekt, das reicht uns auch hier im Podcast. Dann stelle ich mich jetzt immer so vor. Top or Flop? Ja, ihr beiden wisst nicht, was auf euch zukommt. Ihr habt gesagt, Manuel, ihr du darfst uns überraschen.
Und ich habe euch unser Top- oder Flop-Segment mitgebracht. Geil. In dem ihr gleich Dinge bewerten dürft, als Top oder als Flop. Cool. Es ist ein Binärsystem, es gibt nur gut oder schlecht. Es gibt kein Mittel oder irgendwie drei Sterne oder so. Es gibt nur Top oder Flop. Schwarz und Weiß. Und Erik, ohne es zu wissen, hast du es gerade ein bisschen vorweggenommen. Ja. Denn unser Top oder Flop heute ist.
Sowohl einen Blick hinter die Kulissen für unsere HörerInnen, wie das hier so läuft bei Easy German, als auch gut für mich, denn ich möchte gerne mal herausfinden. Wie es euch eigentlich so geht bei eurer Arbeit hier. Oha. Und deswegen machen wir heute top oder flop. Eure Aufgaben bei Easy German. Oh mein Gott. Oh mein Gott. Wir fangen mal an. Das ist sehr intim, finde ich. Es gibt ja viele Bereiche, in denen ihr beide mitmischt.
Zum Teil gibt es da auch Überschneidungen, zum Teil gibt es Themen oder Aufgaben, die nur einer oder eine von euch gemacht haben in der Vergangenheit. Wir fangen mal an mit einer Aufgabe, die ihr. beide schon gemacht habt, Erik öfter als du. Und das ist Videos moderieren, vor der Kamera stehen bei einem Easy German-Video. Also moderieren habe ich glaube ich noch nicht gemacht. Stimmt, du warst eher so Schauspielerin. Statistin. Statistin. Oder Schauspielerin, genau.
Ja, also moderiert habe ich nicht. Das hat Erik gemacht. Muss vielleicht Erik fragen. Na, das Mitspielen gilt auch. Also in einem Kochen, ja. Okay. Soll ich anfangen? Gerne. Top. Yeah. Und jetzt wird der Esik. Ja, auch top. Auf jeden Fall top. Ähm. Ich muss immer noch aus meiner Komfortzone rausgehen, um in einem Video zu sein. Ich habe heute Morgen erst wieder eines mit Chris aufgenommen und ich bin davor währenddessen immer noch nervös.
Aber das ist auch gut. Und wenn ich dann das Ergebnis sehe, ist es meistens ganz okay und dann bin ich doch zufrieden, dass ich es. gemacht habe. Ist es meistens ganz okay da? Verkaufst du dich aber unter Wert. Es ist mega geil. Alle Videos mit mir sind richtig geil und schaut's ja. Sind die besten Videos. Kannst du diesen Ausdruck kurz erklären? Sich unter Wert verkaufen?
Ich finde, du verkaufst dich unter Wert, wenn es ums Videos moderieren geht. Genau, also ich, ähm Tu so, als wäre es so mittelmäßig, oder ich sage, es ist mittelmäßig, und wenn andere Leute aber objektiv drauf schauen, dann würden sie wahrscheinlich sagen, ey, das ist schon gut.
¶ Bürokratiefluch und Worksheet-Segen
Ist schon gut, ist schon sehr gut. Wunderbar. Das nächste Thema betrifft hauptsächlich dich, Esti, aber ich glaube, du musst es auch manchmal machen, Erik. Und zwar. Rechnungen für Dinge, die wir bezahlt haben über die Firma, raussuchen und ablegen. Wir haben da ein digitales System, da müssen diese Rechnungen der Buchhaltung zugeführt werden.
Das machst du relativ oft, zum Beispiel gerade erst heute. Ja, da warst du ja total schockiert, dass ich nebenbei einen Podcast angemacht habe. Du hast gesagt, das machst du also, Podcast hören beim Arbeiten. Aber mittlerweile ist es so ein Automatismus geworden, dass das eigentlich schön ist, dabei was zu hören. Ja, flop, richtig dicker Flop, würde ich sagen. Wieso? Es ist halt eine sehr nervige und aufwendige Arbeit für.
Meiner Meinung nach einen sehr geringen Outcome. Also, ich verstehe nicht, wie etwas so Simples immer noch so kompliziert sein kann. Was ist denn daran so kompliziert? Beschreib mal, was ist, was ist da die Aufgabe? Also unsere Finanzmitarbeiterin Rebecca könnte das bestimmt viel besser beide. erklären, aber im Endeffekt geht es eben darum, dass man einen Nachweis für jede Zahlung braucht, was ja gut ist, damit es eben keine Steuerhinterziehung gibt, damit das alles
Seine Ordnung hat in Deutschland, denn das ist uns ja sehr wichtig. Ja, aber ich finde, es sind halt ganz oft Peanuts, jetzt komme ich hier mit den ganzen englischen Begriffen und Da wenn ich dann unbedingt eine Rechnung für drei Euro zweiundfünfzig Euro finden muss und das Braucht mich 15 Minuten, dann kostet ja meine Arbeitszeit noch mehr, als diese Rechnungen zu finden. Ja. Das ist einfach eine sehr aufwendige, kleinteilige Sache, für meiner Meinung nach.
niedrigste Ausgaben. Ja, da stimme ich dir zu. Das wäre schön, wenn wir da ein bisschen Bürokratie abbauen könnten in Deutschland und sagen, alle Rechnungen unter 100 Euro Müssen nicht eingereicht werden oder so. Oder alles vom Monatseinkauf oder Drogerie oder so, dass es eben irgendwie Budgets gibt und dann wird erst ab einem bestimmten Betrag geguckt.
Wenn es zu hoch ist und so weiter. Vielleicht wirst du ja nochmal Politikerin. Ich glaube nicht. Diese Änderung um. Erik, du hingegen hast auch oft mit einem technischen System zu tun, in dem du die Übungen. für unsere Mitglieder vorbereitet. Du hast es gerade schon erwähnt, es gibt zu allen unseren Videos interaktive Worksheets und die müssen erstellt werden. Das dauert auch, glaube ich, relativ lange.
Top? Ja, top ist eine Aufgabe, die ich mache, seit ich bei Easy Jump bin, also fast fünf Jahre. Und es macht mir immer noch Spaß. Ich bin schneller damit geworden, aber manchmal habe ich immer noch das Erlebnis, dass ich eine Übung erstelle. Und ich denke, boah, jetzt hatte ich gerade eine richtig coole Idee für ein neues Übungsformat. Und das macht mir dann wiederum immer noch echt viel Spaß. Und tausende Menschen profitieren davon und lernen damit, verbessern damit ihr Deutsch.
Genau, vergisst man manchmal, wenn man vor dem Computer sitzt und die Übungen sich ausdenkt. Aber ja, das ist cool zu wissen, was viele von unseren Zuhörenden das auch. Schätzend. Haben wir eigentlich so Download-Zahlen? Wissen wir, wie viele Menschen diese Übungen machen? Ja, wir sehen, wie viele sie machen. Ja, die Statistiken haben wir, ne? Gucken wir auch manchmal rein. Ja.
Und das sind Tausende, Hunderte. Tausende Mitglieder haben wir, aber nicht alle benutzen auch die interaktiven Übungen. Vielleicht nochmal eine gute Erinnerung für euch, die auch zu machen. Nicht nur zuschauen, auch üben gehört zum Lernen.
¶ Dreh- und Eventplanung: Lichtblicke
Zurück zu den Videos. Die Videos und Drehs müssen ja auch organisiert und vorbereitet werden. Esty, du bist sehr oft dabei beobachtet. zum Beispiel Drehorte zu koordinieren, Erlaubnisse einzuholen, Drehgenehmigungen. Und ja, vielleicht erstmal dieser organisatorische Teil. Top oder flop? Äh, top. Nicht unbedingt, weil die Arbeit direkt mich jetzt unglaublich erfüllt, sondern weil es halt total schön ist, das Ergebnis zu sehen.
Also, es gehört nun mal einfach dazu, dass man dann organisieren muss, Termine finden muss. Das kann natürlich manchmal ein bisschen. Und auch anstrengend sein. Aber wenn man am Ende dann sieht, was für ein tolles Video daraus hervorgekommen ist und wie dankbar unsere Community auch ist, das sieht man ja dann an den Kommentaren hauptsächlich unter YouTube.
dann ist das schon sehr toll, irgendwie zu merken. Ja. Und natürlich auch richtig schön zu sehen, wie groß die Bereitschaft ist auf der anderen Seite. Also wenn Anfragen rausgeschickt werden. Dass dann gesagt wird: Boah, wir finden euer Projekt toll, das möchten wir richtig gerne möglich machen, und im Endeffekt.
hat die andere Seite ja erstmal nur einen Aufwand auf ihre Seite. Ja, das ist schön. Mittlerweile sind wir bekannt genug, dass dann oft genug eine E-Mail zurückkommt von jemandem, der uns schon lange folgt. Ja. Erik, du schreibst oft die Skripte für unsere geskripteten Videos, also nicht für die Straßeninterviews natürlich, aber für Anfänger-Videos und andere geskriptete Videos. Wie ist diese Arbeit?
Es fällt mir wirklich schwer, da jetzt top oder flop zu sagen. Es ist wirklich Licht und Schatten. Am Ende des Tages ist es aber dennoch. Top. Licht und Schatten bei Easy German. Ja, wir hatten zum Beispiel kürzlich gestern ein Video rausgebracht über die deutschen Fälle. Und dieses Skript, das habe ich schon seit drei Jahren bei mir, digital rumliegen. und bin nie wirklich damit vorangekommen und es war wirklich frustrierend, weil ich keine zündende Idee hatte, wie machen wir dieses Thema.
Bis es am Ende aber dann doch geklappt hat mit ein bisschen Zeitdruck und Input von Kari zum Beispiel. Und dann hatten wir halt am Ende doch ein gutes Skript und ein gutes Video. Das ist richtig gut angekommen. Und das freut einen dann natürlich schon, wenn man das Ergebnis sieht. Aber ich würde es so wie Esti formulieren das Skriptschreiben erfüllt mich nicht immer mit großer Freude, aber es ist ein echt wichtiger Teil der Arbeit und der Vorbereitung. Okay.
Wir machen ja neben den ganzen digitalen Internetsachen auch hin und wieder Live-Events, zum Beispiel Meetup. und Podcast-Live-Events. Und Esti, mittlerweile kümmerst du dich um die meisten Dinge, die so vor so einem Event stattfinden, wie zum Beispiel Den Ticketshop anzupassen und einzuschalten und mit der Location zu koordinieren. Also Live-Events vorbereiten. Noch nicht das Live-Event selbst, sondern das, was vorher passiert. Top oder flop.
Auch wieder vor allem, weil das Event dann so schön ist. Also, die Arbeit an sich macht auch immer Spaß. Aber ich finde, das ist immer so die Sache mit so organisatorischer Arbeit. Das sind eben oft Schritte. Die müssen gemacht werden, das ist vielleicht ähnlich zu den Skripten.
Die sind ja auch mittlerweile recht repetitiv, ne? Und dann wird so diese, ich muss ja dann die Bestätigungs-Mail zum Beispiel verfassen, die dann Menschen bekommen, wenn sie sich für Events anmelden. Ich muss die Location suchen, manchmal muss ich über den Preis verhandeln. Weil Event-Locations dann doch sehr teuer sind und wir dann nichts an unseren Events verdienen. Also wir machen das ja.
Damit wir dieses Event haben und müssen dann den Ticketpreis so anpassen, dass wir mit 0 Euro im besten Fall da rausgehen. Und leider sind oft Event-Locations Teurer als das. Ja, genau. Und das kann auch anstrengend sein, aber hier auch wieder, je mehr ich es mache, desto schöner ist es, weil man dadurch ja auch einfach sich daran übt.
Und es ist also die Events sind einfach toll, wenn man dann sieht, wie dankbar die Menschen sind. Also unsere Meetups, unsere Podcasts live, da also Dasein durchführen, top oder flop. Top, auf jeden Fall. Auch top. Für mich auch ein Riesentop. Das gibt immer so viel Energie, wenn wir unsere Leute persönlich treffen. Und auch am Tag selbst. Wir bauen ja wirklich für Stunden auf, machen Soundcheck und alles Mögliche, gehen vorher nochmal zusammen essen oder wir bestellen Catering oder so.
Das ist auch so ein Teamgeist irgendwie. Wenn man bei so einem Event mal dabei sein möchte, SD, wo findet man das? easygerm.org slash meetup
¶ Gemeinschaftsgefühl durch Kommunikation
Das ist unsere Domain, wo ihr alle do alle Events findet, sowohl die Meetups als auch die Podcast Live-Events. Genau. Gerade ist aber, glaube ich, nur Ah doch, Berlin ist schon drauf. Neuseeland ist noch aktuell. Ja. Erik, du kommunizierst sehr viel mit unserer Community, sowohl mit den Kommentaren auf YouTube und die E Mails, die uns so erreichen, aber vor allem auch mit unseren Mitgliedern.
Auf Discord, hast du vorhin schon erwähnt. Da haben wir ja ein Chatprogramm, wo wir jeden Tag zusammen einfach chatten, quatschen über verschiedene Themen. Und du bist da sehr präsent. Top oder flop? Absolut top. Das ist wirklich auch noch eine der Sachen, die mir immer wieder Spaß macht, weil ich da wirklich
Den kon direkten Kontakt natürlich habt mit den Leuten und ein Gemeinschaftsgefühl tatsächlich auch entstehen kann. Vor allem, wenn wir jetzt Community-Projekte haben, wie unsere Challenges und so. Ich hatte was zum Thema Musik gepostet, und ganz viele haben dann ihre Lieblingslieder gepostet. Und viele davon kannte ich schon, viele davon auch nicht.
Und ja, alle waren einfach ja happy darüber, dass wir jetzt diesen Pool an deutschen Liedern hatten, die wir alle zusammen geteilt hatten. Das war richtig cool. Ansonsten Fragen beantworten zur deutschen Sprache auf Discord, mache ich auch sehr gerne. Du wirst auch standardmäßig getaggt, sobald eine Frage, also entweder ja Lisa, Pauline oder du, ihr seid schon so die, die man taggt, wenn man Sich nicht sicher ist, wie man diese Frage beantwortet. Also zumindest mache ich das so.
Und dann gibt es ja noch die Conversation Calls, unsere Conversation Membership. Wir haben ja diese drei Level da. Machen wir Zoom-Calls mit unseren Mitgliedern. Fast jeden Tag. Wie oft? Fünfmal die Woche. Fünfmal die Woche aktuell und sprechen dann eine Stunde lang auf Zoom. In einer großen Runde, aber dann auch in kleinen Breakout-Rooms. Und da sind in der Regel zwei Leute aus dem Team dabei. Das wechselt immer durch, aber du bist auch sehr oft.
Wie ist das? Top oder flop? Auf jeden Fall auch ein Top. Es ist quasi nochmal eine Steigerung von Discord. Es ist nochmal persönlicher, nochmal schöner, man kommt noch besser in den Austausch und lernt halt die Leute wirklich nochmal näher kennen. Das ist richtig schön und
Ja, bringt so ein Community-Gefühl für uns alle, glaube ich. Unsere Community ist auch einfach wirklich lieb. Ja, finde ich. Es haben sich auch schon echte Freundschaften auf Discord und auch in den Conversation Calls entwickelt, von Leuten, die jetzt sich gegenseitig besuchen und so weiter. Also es ist wirklich schön zu sehen, was da für eine Gemeinschaft entstanden ist. Total, ja. Ja. EasyGerman.org slash membership, kleiner Werbeeinwurf. Das ist der Ort, wo ihr
euch das alles anschauen könnt könnt und auch euch einfach mal registrieren könnt für einen Monat oder für ein Jahr und dann seid ihr mit dabei. Wir freuen uns darauf.
¶ Feedback: Wachstum und Sensibilität
Etwas, was euch beide immer mal wieder betrifft, sind Gespräche, zum Beispiel Feedbackgespräche mit Kari und mir. Top oder flop? Oh, schwarz und weiß hast du gesagt, ne? Erik, willst du antworten? Ich trinke noch trinkst dir noch Mut an? Ja, nee, nicht nötig. Also. Top. Also ich bin aus allen Gesprächen, die ich mit Kari und mit dir hatte, mit einem guten Gefühl rausgegangen.
Mit Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und so. Was nicht heißt, dass ich vor allem am Anfang davor nicht mega gestresst war. Am Anfang, als ich das noch nicht kannte, ist ja auch mein erster wichtiger Job hier sozusagen. Aber mittlerweile. Ist das ein sinnvolles, gutes, angenehmes Ritual? Oder was heißt Ritual aber? Es ist schon ein Ritual. Wir schauen, dass wir es regelmäßig machen. Wir setzen es auf die Agenda.
Auch wenn wir jetzt gerade nicht akut Bedarf verspüren, einfach damit es nicht untergeht. Ja. Ja. Ich bin die ganze Zeit im überlegen, wie ich es sagen soll. Also, ich würde auch eigentlich sagen, top, einfach weil ich immer wieder aus meiner Komfortzone raus muss und das ist einfach was Gutes. Womit man wächst, ne? Und das ist halt einfach manchmal unangenehm.
Aber generell würde ich sagen, bin ich sehr empfindlich, was Kritik betrifft. Und so Feedback-Gespräche sind ja einfach, dass man Kritik austauscht, damit man gewisse Abläufe oder so verbessern kann oder eben auf persönliche, persönliches Feedback, weiß ich nicht, man lässt selten Ausreden oder sowas. Das merkt man ja manchmal eigentlich nicht oder auch nicht. Warte, was war das für ein Feedback? Wer hat das bekommen oder gegeben?
Das habe ich mir ausgedacht. Achso, ich bin so. Ich teile doch jetzt hier nichts. Das wäre ja ein bisschen. Theoretisches Beispiel. Genau, also das ist nur was, wo ich jetzt gerade als Beispiel sagen wollte. Das ist ja vielleicht im ersten Moment unangenehm, aber man ist ja eigentlich dankbar dafür, dass jemand einem das so offen.
In einem vertrauensvollen Gespräch sagt, denn oft merkt man das ja selber nicht, hat gar keine Chance, sich dahingehend zu verbessern. Deswegen würde ich sagen, top, aber Wenn es dann an Kritik geht, zum Beispiel wie ich jetzt schon länger Sachen gemacht habe oder so, die mir einfach ein bisschen näher gehen, wo ich das Gefühl habe, okay. Ich habe nicht perfekt gearbeitet, damit habe ich Immer, daran habe ich immer ganz schön zu knabbern.
Obwohl mir das natürlich hilft. Aber ich weiß auch nicht, wieso mir Kritik, wieso ich das so sehr persönlich nehme, weil das sollte ich ja eigentlich nicht tun. Also wie ich arbeite, hat ja nichts mit meinem Selbstwert zu tun.
Also selbst wenn ich einen schlechten Job mache, sollte das ja eigentlich nicht bedeuten, dass ich wenig wert bin als Mensch. Das bedeutet es definitiv nicht. Genau, aber das hab ich in meinem Zumindest direkten Gefühl, also ich brauche einfach ein paar Tage, damit klarzukommen, dann ist es auch in Ordnung, aber so mein direktes Gefühl ist halt,
Oft sehr persönlich und sehr negativ. Und das macht es natürlich schwierig für mich. Deswegen würde ich sagen, emotional flop. Aber gerade eigentlich top. Also, du hast gerade gesagt, wenn es einen zu einem Thema ist, was dir nahe liegt, dann hast du daran zu knabbern. Könnt ihr diesen Begriff, diesen Ausdruck noch erklären?
Der ist sehr schön bildlich. Du hast daran zu knabbern. Ja, so als ob man noch was wegknabbern müsste. Knabbern, so kleine, kleine Bisse von irgendetwas nehmen, von Essen normalerweise. Ratten, Mäuse, die knabbern. Das so Nagen. Die können aufgrund ihrer Anatomie nicht anders als knabbern. Wir essen, wir schlingeln, aber knabbern. Ja, ganz genau. Die haben nur die Vorderzähne. Und daher kommt es wahrscheinlich auch, dass man mit den Vorderzähnen so kleine Stücke abknabbert.
Dementsprechend dauert das länger. Ich denke mal, dass es dass daher die Bedeutung kommt und man hat länger an etwas zu knabbern, bis es weg ist. An einem harten Stück Brot, kann man sich vielleicht bildlich sich so vorstellen. Und das kann man eben dann auch für abstraktere Sachen sagen, Probleme oder etwas, mit denen man klarkommen muss, wofür man ein bisschen Zeit braucht. Super erklärt. Danke. Was wir ja auch öfter gemeinsam machen, abgesehen von Feedbackgesprächen, ist,
¶ Teamreisen und Büro-Chaos
zu Reisen. Wir haben schon einige gemeinsame Reisen hinter uns. Vielleicht könnt ihr die, welche euch einfällt, eine der letzten Reisen, die wir gemacht haben. Und wie war das, top oder flop? Oh, ha. Top, ja. Ich liebe es, mit dem Team zu reisen. Es waren für mich immer besondere Augenblicke. In meinem Arbeitsalltag, eben weil sie kein Alltag waren und den Alltag auch aufgelockert haben und
Okay, verschiedene Aspekte, aber sie haben auch vor allem dafür gesorgt, dass man als Team Zeit miteinander verbringt, sich besser kennenlernt, stärker zusammenwächst. Das klingt jetzt so ein bisschen. Um weiß ich nicht. Klischeehaft, aber es ist so, finde ich. Ja, als wir zehn Stunden nach Basel gefahren sind, Erik und ich, hatten wir doch eine gute Zeit. Ja, auf jeden Fall. War das die gleiche Zugfahrt, auf der wir. Das ist so ein Reisemoment, der mir in Erinnerung geblieben ist.
Dass wir in einem Zug, auf einer langen Zugreise, wissen wollten, wer von uns im Team am schnellsten fehlerfrei tippen kann. Und dann haben wir alle diesen Schnellschreibtest gemacht und Erik hat wirklich abgestellt. Also gewonnen mit Abstand. Ja, ja, ja. Ich habe euch alle in die Tasche gefleckt, könnte man sagen. Ähm, ich war nicht dabei. Du warst leider nicht dabei. Ich denke, wir könnten diesen Wettbewerb auch nochmal im Büro wiederholen mit
Kein Interesse. Ja, das war schön. Das bleibt in Erinnerung und war in dem Moment auch echt lustig. Habt ihr noch einen anderen Lieblingsreisement? Kocher, Gaskocher. Was ist da passiert? Wo waren wir? Ich glaube in Österreich. Ah, ich musste gerade nachdenken, was du meinst. Als du dir den Kaffee gekocht hast auf dem Gaskocher. Ja, und als du dann noch diese Würstchen auf meinem Gaskocher braten wolltest, aber hattest dann doch eine bessere.
Auf der Reise war ich, glaube ich, nicht dabei. Erik ist ja so ein Camping-Expert. Danke. Mir fehlte gerade das richtige Wort. Camping-Experte, und ich glaube, du hattest einfach einen neuen Gaskocher und wolltest den gerne ausprobieren. Und die nächste Reise nach Wien war das, glaube ich, damals. Ja. Wir haben aber schon in einem Hotel gewohnt, also wir haben jetzt nicht gekämpft. Nee. Wir haben nicht gekämpft, richtig.
Die nächste Reise war dann die nächste Möglichkeit, hat sich Erik gedacht: dann nehme ich doch meinen Gaskocher mit. Kann ich mir ein bisschen Kaffee kochen im Hotel? Ja, ich hoffe, das Hotel hört nicht zu, aber ich habe das dann auch gemacht. Bei geöffnetem Fenster natürlich. Und genau, der Gaskocher kam gut an, wie gesagt, Würstchen hat dann aber doch nicht geklappt leider.
Der Gaskocher ist super. Ich hatte den schon zweimal geliehen für Festivals. Ja. Ja, der ist gut, ne? Stabiles Gerät. Super. Ähm, wir haben dieses wunderschöne Büro, in dem wir hier auch gerade sitzen. Da muss einiges organisiert werden. Unter anderem müssen Snacks fürs Team gekauft werden.
Die Putzkräfte, die externen Putzkräfte müssen koordiniert und reingelassen werden, technische Probleme aller Art müssen gelöst werden, Leute kommen nicht rein, weil der Schlüssel nicht mehr funktioniert und so weiter und so fort. Darum kümmerst du dich, Esti? Ist das ein Top oder ein Flop? Oh Mann, ich komme mir vor, als ob das hier eine richtig schlechte Wie sage ich, dass ich das alles schlecht bewerte.
Mir macht meinen Job sehr viel Spaß, möchte ich hier nochmal sagen. Die Jobs überwiegen nach wie vor in unserer Liste. Ja, und das ist auch schwierig, weil ganz oft ich mache ja einen 40-Stunden-Job.
Und ich finde, da muss man einfach auch akzeptieren, dass nicht jede Sekunde davon Spaß machen kann. Ganz ehrlich, wir können gerne mal meine Aufgaben durchgehen. Da sind auch einige Flops dabei. Das ist einfach so. Ganz genau. Und Mir gibt es so viel, einfach mit den Menschen zusammen zu sein und dass ich auch hauptsächlich einfach In einem guten Umfeld bin. Nur um das nochmal kurz so als Notiz am Rande zu sagen. Ja, aber zurück zur Frage. Also ich würde sagen, flop, einfach weil es nervig ist.
Es ist einfach nervig. Also Snacks kaufen macht eigentlich Spaß. Das sind ja verschiedene Punkte. Kritik dann sofort kommt. Falsche Schokolade. Die Bananen sind zu reif oder nicht reif genug. Ja, oder du, du bestellst mir irgendwie 30 Liter Apfelsaft und dann wird davon eine Woche getrunken und dann sagst du mir, du trinkst keinen Saft.
Das war schlechtes Timing. Ich habe den Zucker aufgegeben, kurz nachdem ich die Saftbestellung aufgegeben habe. Genau, und genauso läuft es eben auch mit anderen meiner netten KollegInnen, wie zum Beispiel Carina Schmidt, oder sollen wir sagen, Corinna Schmutt. die mir ihre Lieblingsschokolade abfotografiert hat. Ich kriege regelmäßig einfach so Fotos von Kari als Nachricht. Super Snack oder das ist meine neue Lieblingsschokolade und dann weiß ich schon, okay, die muss viel eingekauft werden.
Oder grüne Bananen mögt ihr bei dir auch total gerne. Genau, und genauso wie ihr eure Wünsche habt, haben meine anderen Kolleginnen diese Wünsche auch. Und du versuchst sie alle wahrzumachen. Ja, und das wird trotzdem gemeckert und gemeckert, aber. Das nehme ich so entgegen. Das Feedback. Das berührt mich nicht. Also, ja, ich wollte auch nochmal sagen, Esti, auch wenn es sich für dich wie ein Flop anfühlt, ich schätze das wirklich sehr, was du auch fürs Büro machst.
Und als du noch nicht da warst, war es im Büro deutlich schlimmer. Guck mal. Ja, war das wirklich? Ist das nicht schlimmer? Manuel ist schockiert. Eine Zeit vor Esti, kann ich mich gar nicht dran erinnern. Ja, schwer vorstellbar. Das ist so wie Zeit vor Christi. Da rechnet keiner. Genau, die Zeitrechnung fing mit dir an, Esti.
¶ Summer School, Podcast und Ban Mi
Ja, einmal im Jahr, im Spätsommer, machen wir eine Easy German Summer School. Zwei Wochen kommen so zwischen 60 und 70 Leute aus aller Welt nach Berlin. und hängen zwei Wochen mit uns ab, beziehungsweise machen morgens einen Sprachkurs an unserer Partnerschule und Nachmittags und abends und am Wochenende
ist Trelafitti mit dem Easy German Team. Das ist auch ein gutes Team. Grambozamburg. Trelafiti ist halt Spaß. Also wir machen viele verschiedene Dinge, bei denen Deutsch gesprochen wird. Und Erik, Du bist eigentlich schon seit Jahren der Hauptverantwortliche, gerade wenn es um die Vorbereitung geht. Also der ganze Prozess, man muss ja mal sagen, das sind ja wirklich, wir starten ja mittlerweile eigentlich.
Elf Monate vorher. Also sobald eine Summer School vorbei ist, starten wir mit der Planung der nächsten. Ja. Top oder flop, diese ganze Vorbereitung. Die ganze Vorbereitung insgesamt top. Es macht Spaß, weil es sehr viele verschiedene Aufgaben und kleinere und größere Sachen gibt, die wir organisieren zusammen als Team. Es wird also nicht langweilig. Wir überlegen uns auch jedes Jahr neue, lustige, unterhaltsame Programmpunkte.
Das wird nicht langweilig. Also würde ich sagen, Vorbereitung top, aber noch topper ist die Summer School selber. Da wollte ich jetzt gerade drauf. kommen diese zwei Wochen, das ist ja ein Ausnahmezustand. Da ist ja das ganze Easy German Team eingebunden für zwei Wochen. Und auch der Rest des Teams, der jetzt nicht in Berlin ist, kommt in der Regel zumindest für einen Teil dieser Zeit nach Berlin, um auch dabei zu sein bei unserem Live-Event, das es übrigens auch schon gibt auf unserer Webseite.
Um ja, diese zwei Wochen Summer School. Ist fast das größte Top unserer Arbeit, oder? Das ist eine ganz besondere Zeit. Finde ich auch. Vor allem, wenn man dann am ersten Tag der Summer School die Teilnehmenden zum ersten Mal persönlich sieht.
Und sieht, oha, das haben wir jetzt also in den letzten Monaten geschafft, diese Menschen zusammenzubringen und dann auch zu sehen, wie sie mit der Zeit sich zu einer Art Gruppe zusammen, also wie sie dann zusammenwachsen. Auch das ist wirklich cool, wirklich schön. Super Event, auch wenn natürlich über die Jahre auch
mal Sachen schief gegangen sind, aber das ist normal. Aber wenig. Also es ist noch nie jemand verloren gegangen oder so. Also genau. Wir hatten mal, ja, wir haben natürlich in der Corona-Zeit hatten wir dann Covid-Fälle und so. Das war dann schon
Bisschen anstrengend, aber wir haben alles gelöst. Esti ist zum Beispiel mal ganz alleine mit einer Gruppe nach Polen gefahren. Das wollten eigentlich Kari und Janusz machen. Die hatten dann aber Covid. Dann hast du das einfach übernommen. Und es war trotzdem ein super Tag für alle. Ja, auch es hat geregnet wie aus Strömen. Wir haben dann einfach ein Videocall, äh.
Landleitung, wie nennt man das, nach Berlin geschaltet und. Live-Schalte. Live-Schalte nach Berlin. Und dann waren da Janusch und Kari und Janusch konnte dann trotzdem erzählen. Also irgendwie schaffen wir immer. Schaffen wir es immer. Genau. Ist halt einfach eine Teamleistung. Voll. Und genau, wir machen, es gibt selten eine Not, aber wir machen immer aus der Not eine Tugend.
Welche ich das nochmal so zusammenfassen darf. Sehr schön gesagt. Also kleine Probleme sind am Ende keine Probleme, weil wir lösen sie auf irgendeine Art und Weise und alle sind hoffentlich glücklich. Ja. Schön. Dieses Jahr ist die Summer School Bewerbungsphase schon vorbei. Aber es gibt auch eine Mailingliste. Also, wenn ihr da mal dabei sein möchtet in einem der künftigen Jahre, könnt ihr euch auf unserer Website anmelden. Das, was wir hier gerade machen, Podcast aufnehmen, top oder flop.
Top, top, oder ist die? Top. Ihr seid euch nicht so sicher. Ihr macht es schon gerne manchmal, aber jeden Tag wäre euch zu viel. Ja. Richtig? Ja. Ich bin dann doch immer nervös irgendwie. Ich weiß nicht.
Ich bin aufgeregt. Ich denke immer, so jede Art von Öffentlichkeit bin ich einfach aufgeregt, weil ich das nicht gewohnt bin. Ich glaube, du und Kari, ihr seid, ihr schnippt das einfach so weg. Weil wir es aber auch schon seit Jahren machen. Ich war am Anfang auch aufgeregt. Ja. Ist ja normal. Ja. Okay. Was wollte ich jetzt sagen? Top oder flop, eins von beiden. Ähm
Top. Und vor allem das heutige Thema finde ich auch sehr cool. Das freut mich. Macht Spaß. Ja, das freut mich, dass ihr da so freudig mitmacht. Eins habe ich noch und den Rest verschieben wir auf die Aftershow. Unsere gemeinsamen Mittagessen bei Ban Mi bei einem Ban Mi Restaurant, wenn ich das so verraten darf, dass wir oft zusammen Ban Mi essen gehen in der Mittagspause. Top 3000. Top 3000? Das beste am Job. Lieblingsrestaurant in ganz Berlin, ne? Ja.
So haben wir da mal die Nee, das ist schon zu voll, ne? Da ist die Schlange ist schon zu lang, als dass wir da noch die Location in die Shownotes schreiben. Es wird immer voller, wir müssen das Gate keepen. Gatekeepen. Ja, klasse. Wir müssen das unter Verschluss halten, geheim halten. Tut mir leid, mit den ganzen englischen Worten. Ich bin nicht so geübt. Nur da nur das Deutsche zu nutzen. Ja, sieht das nicht als Manko, also.
Ja, im Alltag mittlerweile spricht man ja doch schon, also man nutzt schon ganz schön viele englische Worte, finde ich. Gerade hier in Berlin. Das stimmt. Und wir kriegen auch recht oft Ärger dann. Ja. Deswegen haben wir mittlerweile den Sorry. Korrigieren wir uns selbst. Yeah. Für dich ist es auch ein Topf, vermute ich? Ja, selten vorgekommen. Einmal bei mir mit dir, erinnere ich mich.
Wirklich, so selten. Ja. Weil du oft selbst Mittagessen mit ins Büro bringst, oder? Ja. Der Erik kommt ja immer erst um 15 Uhr. Aber an sich topf, ja. Schön, Leute, ich habe noch ein paar, die besprechen wir in der Aftershow. Okay. Auch die könnt ihr hören als Easy German Mitglied easygerman.org slash membership und ihr Mitglieder, ihr seid überhaupt der Grund, warum das hier alles möglich ist, warum diese ganzen Aufgaben.
nicht mehr nur noch Janusch und Kari alleine machen, sondern mittlerweile ein riesiges Team. Und danke, dass ihr dabei wart und dass ihr trotz Nervosität und Was noch? Stress. Stress, euch die Zeit genommen habt. Sehr gerne. Danke für die Einladung. Bis bald.
