634: Döner mit alles - podcast episode cover
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Summary

In dieser Episode beantworten Kari und Manuel Hörerfragen. Sie geben Tipps für alltägliche Aktivitäten in Deutschland, wie den Besuch eines Gerichts oder die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem diskutieren sie, wie man Ängste beim Dönerbestellen überwindet und die Geschichte des Döners. Außerdem sprechen sie über die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen in Deutschland und teilen ihre aktuellen Gedanken zur Corona-Pandemie sechs Jahre später.

Episode description

In dieser Episode widmen wir uns voll und ganz euren Fragen: Luisa möchte wissen, welche alltäglichen Dinge sie bei ihrem Deutschlandbesuch unternehmen sollte. Jack fragt uns, wie er die Angst bei der Dönerbestellung überwinden kann. Paula ist sich nicht sicher, wie die Deutschen heutzutage zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen stehen. Und Anna hat unsere alten Episoden gehört und fragt: Wie denkt ihr heute über die Corona-Pandemie?

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Eure Fragen
  • Luisa aus Spanien fragt: Welche ganz alltäglichen Aktivitäten würdet ihr uns in Deutschland empfehlen?
  • Jack aus Irland fragt: Wie kann ich weniger Angst haben, Döner zu bestellen?
  • Paula aus Argentinien fragt: Wie stehen die Deutschen zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen?
  • Anna fragt: Was denkt ihr heute über die Pandemie?
  • Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken.

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Transcript

Winter, Eis und Fahrradsicherheit

Manuel. Kari. Ich hab mir die Zunge verbrannt am heißen Tee. Wir sitzen hier. Du, Carina Schmidt und ich, Manuel Salmann, im warmen Podcaststudio mit heißem Tee an einem sehr kalten Wintertag in Berlin. Heute ist gar nicht so kalt, Manuel. Es ist Plus. Es sind Plus gerade. Wirklich? Ja. Aber wieso ist dann der Boden gefroren? Der war heute Morgen gefroren. Jetzt mittlerweile ist es Matsche.

Genau, an meinem Pfad hingen heute Eiszapfen. Was ist ein Eiszapfen? Ein, das ist ein schwieriges Wort. Auch auszusprechen, ne? Ein Eiszapfen ist. Also, die Form von einem Zapfen ist auf Englisch würde man sagen Cone. Es gibt auch den Tannenzapfen. Das ist das, was an einem Tannenbaum hängt. Ein Eiszapfen ist also ein Stück Eis, was so langsam runter tropft und dabei friert. Und dann hast du nur noch so ein Stück Eis, und auf unserer Straße hingen heute einige Eiszapfen.

Ich weiß gar nicht, wie das geklappt hat. Mein Fahrrad war komplett mit Eis überzogen. Also alles war aus Eis. Der Sattel da drumherum war Eis. Unter dem Sattel hingen Eiszapfen an meinem. Lenker an den Griffen war Eis und darunter hingen Eiszapfen. Ja, da möchte ich ein spontanes Manuels Manual einwerfen. Es ist aber ganz kurz. Lohnt sich nicht mal den Jingle abzuspielen. Nimm dein Fahrrad mit in die Wohnung. Ich trage mein Fahrrad.

In den vierten Stock und hänge es in meinem Flur auf. Nee. Und dadurch ist es immer. Eisfrei und vor allem kann es nicht geklaut werden. Ich habe ja mehrere Fahrräder und die sind auch unterschiedlich, haben unterschiedliche Sicherheitsstufen. Also. Die vor der Tür, da ist jetzt mein Mein E Bike ist jetzt wieder vor die Tür gewandert, da ist es ja mal geklaut worden. Aber ich habe jetzt Trick 17, einfach zwei Schlösser. Seitdem ist es nicht mehr geklaut worden.

Und auch mittlerweile bin ich mit meinem E-Bike nach, glaube ich, drei oder vier Jahren jetzt in einem Stadium unserer Beziehung angekommen, wo ich denke, wenn es weg ist, freue ich mich über ein neues. Ich habe ja die Versicherung. Aber mein richtiges, mein Top-Fahrrad, das steht hinten. Überdacht, da ist kein Eis drauf. Das ist immer safe. Hinten bedeutet im Hinterhof. Im Hinterhof in einem Fahrradabstell, in einer Fahrradabstellmöglichkeit. Schön.

Kari, wir haben ganz viele Fragen auf unserer Liste. Die ihr uns schicken könnt auf easygerman.fm, entweder geschrieben oder als Sprachnachricht und Es muss kein perfektes Deutsch sein, oder auch auf Englisch. Yeah, we we also speak English. We also speak English. It's a multilingual podcast. Und auch noch vielleicht, was könnten wir noch? Auf Spanisch könnt ihr es kommen. No Problemo.

Alltägliche Aktivitäten in Deutschland

Gut, Luisa aus Spanien war mutig und hat uns eine Sprachnachricht geschickt. Hallo, hallo! Ich bin Luisa aus Spanien. Als Kind habe ich Deutsch in der Schule gelernt. Jetzt bin ich... 57 und vor kurzem habe ich ein Hobby, mein Deutsch wiederzuentdecken. Und das alles mache ich mit meinem Mann. The Manuel Heist. We hear you not aus Spray Grund, but emotional. Eure Freundlichkeit, das alles macht uns sehr glücklich.

And that alles möchten wir euch danken. So und jetzt kommt die Frage. Wir reisen Benig aber sehr gerne nach Deutschland. But not um touristic Dinge to see. We lieben es, das ganz normale Leben zu erleben. i en lødværelse, i en lødværelse, i en lødværelse, i en lødværelse, i en lødværelse, eller? In earthly Schwinpatuin, then all that to fully. Deshalb haben wir a frame on you. Welche ganz alltägliche Aktivitäten würdet ihr uns in Deutschland empfehlen? Vielen, vielen Dank!

Und Luisa hat eigentlich ihre eigene Frage auch schon beantwortet. Denn die alltäglichen Aktivitäten sind ja in Deutschland nicht grundlegend anders als in Spanien. Also grundsätzlich finde ich, dass genau die richtige Herangehensweise ist. Dass man beim Reisen jetzt nicht Die Dinge macht, oder zumindest nicht nur die Dinge macht, die im Lonely Planet stehen oder im Reiseführer.

Sondern eben einfach auch ganz normale Dinge. Ganz vorneweg spazieren gehen. Ach, spazieren gehen, ja. Einfach durch die Straßen laufen oder flanieren. Muss man gar nichts für bezahlen. Nee. Kann man einfach so machen. Ja. Ja, ich würde sagen, ich finde es schon mal super, dass Luisa gesagt hat, ein Gericht zu besuchen. Also ein Ort, wo Verhandlungen stattfinden und

Urteile gefällt werden, das wollte ich schon immer machen. Das steht seit Jahren auf meiner Berlin-To-Do-Liste und ich habe es noch nie gemacht. Fände ich aber auch total verrückt, wenn man jetzt das. Also, du reist nach Deutschland. Und dann besuchst du ein Gericht, also why not? Aber es ist schon sehr speziell, sehr interessant. Ich habe mal aufgeschrieben: Kaffee, ein Kaffee besuchen, eine Bücherei besuchen und da einfach mal.

Zwei, drei Stunden sitzen, was lesen, Leute beobachten. Das habe ich ja letztens noch in Norwegen gemacht und habe hier ganz enthusiastisch erzählt, wie schön die Bücherei war, aber. Das geht in jedem Land. Einfach mal in eine Bücherei ein bisschen schauen, wie das Leben da so ist. Genau. Dann genau das gleiche kann man natürlich machen mit so einer richtig deutschen Kneipe. Also man erkennt die Kneipen

Daran, dass die so ein bisschen altmodisch eingerichtet sind, das will ich immer machen. Ich will da immer reingehen und mal so gucken, was sind das da für Leute, die da so sitzen. Und in Deutschland gibt es aber, also ich würde einfach mal auch gucken, was die für Bewertungen haben. Es gibt leider nicht so. Gute Mehrgenerationen kneipen, wie es zum Beispiel in Großbritannien gibt. Diese richtigen britischen Pubs, die finde ich einfach herrlich.

Aber es gibt so ein paar Orte wie das auch in Deutschland, wo du von morgens bis abends Essen bekommst, wo in Deutschland nicht so gute Musik läuft, aber wo so, sag ich mal, sich verschiedene Generationen versammeln. So eine Kneipe würde ich. Oder in Bayern würde man vielleicht sagen, so ein Wirtshaus. Besonders attraktiv in Berlin, wenn man gerne passiv raucht.

Das ist das Problem in Berlin, genau. Aber ich habe jetzt erfahren, es gibt auch andere Städte, wo man noch rauchen darf in der Kneipe. Berlin ist gar nicht die einzige Stadt. Aha, das wusste ich nicht. Ansonsten. Ist es immer schön, auch die öffentlichen Verkehrsmittel auszuprobieren. Und in Berlin zum Beispiel gibt es ein paar Geheimtipps.

Also die Ringbahn. Die U8. Ja, die U8 ist eine U-Bahn, die ist sehr authentisch wild, sagen wir mal so. Wenn man so eine richtige Quintessenz von Berlin haben will, fährt man einmal die U8. Hoch und wieder runter. Aber die Ringbahn, das ist die S-Bahn, die immer im Kreis fährt, um Berlin herum oder um Den mittleren Teil von Berlin herum. Das ist schön, das kann man mal eine Stunde lang machen. Und natürlich die Busse 100 und 200. Das sind so Buslinien, Doppeldecker. Die fahren im Grunde

genau die Linie ab, die auch jeder Touribus abfährt. Also da sieht man alles, hat halt keinen Sprecher, der die ganze Zeit sagt, und jetzt sehen wir auf unserer rechten Seite die Gedächtniskirche. Aber man sieht alles. Ja. Für drei Euro. Die U1, die fährt doch auch viel oberirdisch, oder? U2 eher, oder? Oder beide? Die U2, nee, die fährt wenig. Also die fährt beim Gleisdreieck und an der Eberswalder Straße. Einfach mal ein Tagesticket. Einfach überall hinfahren. Er will durch Berlin fahren.

Ich würde sagen, für Berlin auf jeden Fall, aber bestimmt auch in anderen Städten, im Sommer an den See fahren. Das machen sehr viele Leute. Und hängen dann da ab. Ich bin gar nicht so ein Seetyp. Du. Nee. Es ist halt auch immer sehr voll in den an den wenigen Seen im Sommer. Ja. Ansonsten, wenn man noch so ein bisschen in die deutsche Kultur eintauchen möchte, würde ich mich einfach mich auch irgendwo nochmal beschweren. Einfach irgendwie mal irgendwo hingehen und sagen.

Ich bin unzufrieden. Entschuldigung, ich bin unzufrieden. Oder ich habe noch aufgeschrieben, liebe Luisa, einfach mal irgendwo anrufen, wo man ganz lange in der Warteschleife hängt. Das ist Habe ich heute wieder gemacht. Wir haben bei der deutschen Rentenversicherung angerufen. Aha. Und es kam die ganze Zeit, sie sind gleich dran.

Aber ich glaube, wir waren 25 Minuten in der Warteschlange. Und das ist irgendwie typisch deutsch. Ich rufe oft irgendwo an, und dann hast du eigentlich, das Telefon liegt neben dir und dudelt. Da kommt dann immer so eine Musik. Und dann kommt immer eine Ansage: So, bitte warten Sie. Wenn Sie noch das und das haben möchten, drücken Sie Das ist auch typisch deutsch. Also, Apple hat ja ein Feature angekündigt, aber ich glaube noch nicht veröffentlicht, wo das iPhone in so einem Fall anbietet.

dass man da nicht mehr zuhört, dass man quasi auflegt, aber das iPhone bleibt dann in der Warteschlange und wenn dann jemand dran geht, sagt so eine Computerstimme: Jetzt bitte warten, Carina kommt gleich. Also das Feature haben sie angekündigt und das würde uns noch sehr helfen, glaube ich. Nicht schlecht.

Angst vor der Dönerbestellung überwinden

Jack aus Irland hat uns eine Frage gestellt, die so ähnlich ist wie eine Frage, die wir letztens schon beantwortet haben, aber sie ist so wichtig. Dass wir sie auch von Jack nochmal hören möchten. Okay. Hallo Kari, hallo Manuel und das Easy German Team. Ich bin Jacques und komme aus Irland. Ich lebe seit zwei Monaten in Berlin und hätte eine Frage. Warum habe ich Angst vor, einen Döner in einem Laden zu bestellen?

die personell sprechen so schnell, dass ich sie kaum verstehe. Wie kann ich mein Deutsch in diese Situation verbessern? Ja. Das ist eine Top-Frage, Jack. Angst einen Döner zu bestellen, das kann, glaube ich, jeder gut nachvollziehen. Es geht nicht konkret um den Döner, es geht darum: Es geht um den in einer Alltagssituation Angst zu haben. Und wir haben letztens schon mal empfohlen, dass man diese Situation vorher üben kann vor dem Spiegel, aber diese Angst. Diese Angst. Ja, also ich denke es.

hilft auf jeden Fall sich vorzubereiten. Da möchte ich schon mal direkt empfehlen, lieber Jack, dass am elften Februar ein Video kommt, das heißt im Dönerladen in Slow German. Also ich. Janisch und ich waren tatsächlich gerade in einem Dönerladen und haben auf langsamem Deutsch Döner bestellt, damit Leuten wie Jack

Das nicht passiert, dass sie in den Dönerladen gehen, unvorbereitet und Angst haben. Also, da werden auch die wichtigsten Vokabeln genannt. Und genau das kannst du dann eigentlich machen, dass du dir einfach die Vokabeln merkst und weißt, Was willst du sagen und was kann ich gefragt werden? Was wird man zum Beispiel gefragt, wenn ich jetzt sage, ein Döner, bitte? Mit alles. Mit allem, genau. Ja, das ist ein Scherz, dass das.

Die Leute mittlerweile absichtlich falsch sagen. Man sagt Döner mit alles, das ist grammatikalisch falsch, es heißt eigentlich Döner mit allem, Fragezeichen. Und damit ist gemeint, und manchmal wird es dann auch. Äh, so gesagt, zum Beispiel mit Zwiebeln oder ohne Zwiebeln, scharf oder nicht scharf, mit Knoblauch, ohne Knoblauchsoße.

Und die Antwort darauf ist, du musst selber vorher überlegen, was du willst und dann das sagen. Und das Interessante ist, und das haben wir in dem Video nicht gesagt, weil wir da nicht so ganz vorbereitet waren, aber ich finde das hier interessant als Kontext. Die Geschichte des Döners ist ja sehr interessant. Das sind türkische Einwanderer, die in Deutschland Eigentlich das, was sie aus der Türkei auch kennen, angeboten haben. Also Kebab.

Fleisch und normalerweise wird das in der Türkei auf dem Teller gegessen mit Reis oder Brot an der Seite. Und dann in Deutschland wurde daraus so ein Snack. Man macht das Fleisch mit Salat in eine Brottasche, man nennt das eine Brottasche. Also das Brot wird so aufgeschnitten. Fladenbrot ist. Fladenbrot, genau, und da kommt das rein. Und es ist auch bis heute ein Phänomen. dass gerade viele türkische Familien, also die traditionellen Dönerläden, werden alle von türkischen Familien Uh betrieben.

Und die erste Generation sprach noch natürlich noch nicht so gut Deutsch. Und heute sogar auch viele junge Leute, die dort arbeiten, sind auch wieder Einwanderer aus der ersten Generation. Und eigentlich ist es so, dass in vielen Dönerläden nicht Muttersprachler arbeiten. Also in unserem Video war das schon der Fall. Das war dann zweite Generation, die hier aufgewachsen ist. Aber ist es trotzdem ein Phänomen, das dort nicht

Grammatisch korrektes Deutsch gesprochen wird. Und aus diesem Umstand sind auch tatsächlich einige Sprüche gekommen, wie zum Beispiel Döner mit alles. Das sagen heute sogar Muttersprachler. Das finde ich linguistisch hochinteressant, dass ich eigentlich da quasi ist ja nicht das einzige Beispiel. Es gibt ja viele Beispiele in. wo Deutsch, was im migrantischen Kontext benutzt wird, dann normalisiert wird. Und das ist aber ein schönes Beispiel. Und ein Beispiel, was man im Video sieht, ist,

Es gibt mittlerweile einen Hersteller in Deutschland, der macht Geräte, mit denen wird das Dönerfleisch geschnitten. Und das Gerät Was das macht, heißt der Gerät. Ja, das ist ein Scherz. Es ist ein Scherz, aber der ist aus diesem Kontext. Entstanden, dass halt in einem Dönerladen vielleicht besonders häufig mal der Artikel verwechselt wird. Genau deshalb, Jack, sollst du keine Angst haben. Viele Menschen, die dort arbeiten, sprechen auch nicht muttersprachlich Deutsch.

Und du kannst dann von denen lernen, einfach möglichst schnell mit Selbstbewusstsein sprechen. Sehr gut.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen in Deutschland

Also 11. Februar in zwei Wochen kommt das Video. Müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Unsere nächste Frage kommt von Paula aus Argentinien. Hallo you drei, ich bin Paula aus Usua, Argentinien. Ich habe einmal eine E-Mail geschickt und ihr habt eine wunderbare Folge über zur deutsche Grammatik gemacht. Aber diesmal geht das Thema um was ganz anderes und zwar Beziehungen zwischen Leuten gleichen Geschlepp. Ich selbst bin zu einer Frau geheiratet. Ich habe eine 20-jährige Tochter auch.

Und ich arbeite als Reiseleiterin hier in Ushuaya. Also ich arbeite viel mit deutschen Touristen. Und was mir auch oft passiert, ist, dass Die Deutschen mich ganz automatisch fragen, und was macht ihr, Mann? Und ehrlich gesagt erzähle ich die Hälfte der Geschichte. Vielleicht erzähle ich das. Ich mich schäme, sondern weil ich denke, dass die Deutschen noch nicht zu offen sind. Vielleicht bin ich geirrt, vielleicht habe ich recht, deswegen möchte ich Ihnen

Möchte ihr Meinung dazu hören, besonders die von Janus, weil an generation is and I arbeite with Deutsche 50. Ich nehme an das in Süd Deutschland noch schwer ist. gay zu sein. Ich stelle mich nicht vor, im Oktoberfest mit Lehausen ein gay Paar. Ich habe euch lieb. Paula hat uns lieb. Das ist ja süß. Ja, gleichgeschlechtliche Beziehungen in Deutschland. Wir haben hier und da schon mal darüber gesprochen, zum Beispiel auch über LGBTQ in der Arbeitswelt haben wir mal eine Episode gemacht.

Schon lange her. Und ich kann erstmal sagen, dass dieser Verdacht, dass das auch auf die Region ankommt. Vielleicht stimmen könnte, so ein bisschen, weil ich habe zumindest in Berlin das Gefühl, Dass es einfach zum Leben dazu gehört. Also, dass sich hier wirklich. Also nicht, dass es gar keine Homophobie mehr gibt. Das definitiv ist auch nicht der Fall. Aber ich glaube. Dass Berlin schon sehr offen ist. Wir hatten auch immerhin schon in den 90er Jahren einen schwulen Bürgermeister, der auch

Ganz selbstbewusst und bekanntermaßen gesagt hat, ich bin schwul und das ist auch gut so. Und da ist Berlin, glaube ich, tendenziell immer ein bisschen weiter als der Rest von Deutschland. Ich denke aber, das ist wahrscheinlich weltweit ein Phänomen, dass die Leute, die offener sind und offener leben wollen, in eine Großstadt ziehen. Das wird wahrscheinlich in Argentinien

Schätze ich nicht anders sein. Das stimmt. Das ist ja das ist schon so. Natürlich in Deutschland, wenn man einen möglichst offenen Umgang und eine diverse Gesellschaft sehen will, dann ist man natürlich in einer großen Stadt. wie Berlin, aber auch in Köln oder auch in München wahrscheinlich besser aufgehoben als auf dem Land. Auf der anderen Seite die Gesellschaft ändert sich. Und ich würde sagen, wenn man sich überlegt, was jetzt noch

Also, als ich ein Kind war, vor 30 Jahren oder so, war die Gesellschaft noch anders als heute. Das ist erstmal Positiv würde ich sagen, dass die Gesellschaft offener wird, generell für alles, ob das jetzt gleichgeschlechtliche Beziehungen sind oder Transmenschen, aber auch Migration, das ist erstmal positiv, aber ich bin dann doch immer wieder überrascht. auch zu sehen, dass man, dass wir dann doch noch nicht so weit sind, wie ich denke, wenn ich manchmal so Geschichten höre, weil

In Berlin stimmt das natürlich. Wir leben hier alle ganz glücklich und gemeinsam und mit allen möglichen Lebensmodellen. Aber ich habe letztens noch eine Geschichte gehört aus dem privaten Umfeld, wo. eine Familie, die Homosexualität ihres Sohnes nicht akzeptiert. Und sogar eine, die Schwester gesagt hat, ich möchte mit ihm und ihr mit seinem Freund nicht zusammen sein.

Wo ich, das hat mich richtig geschockt. Ich habe da richtig tagelang drüber nachgedacht, weil ich dachte, das kann doch in 2026 in Deutschland nicht mehr sein. Aber ja, man muss sich halt bewusst sein, dass. Alles existiert und viele Sachen noch Zeit brauchen. Aber gerade deshalb fände ich es eigentlich richtig und wichtig, darüber zu sprechen. Also wenn man nicht darüber spricht, es muss natürlich jeder selber wissen, ob er über seine persönlichen Beziehungen spricht.

Aber ich würde jetzt nicht denken, dass die ganzen 50 plus KundInnen, die Paula in Argentinien Hat, dass die da alle total geschockt reagieren, weil das sind ja dann schon die Menschen, die auch offen sind, die auf Reisen gehen, die ans andere Ende der Welt fahren. Ja, und selbst meine Großeltern, die total katholisch und Auch konservativ waren, hatten Freunde, die schwul waren und so weiter. Also es gibt auch über die Generation hinweg.

Sehr offene und progressive Menschen in Deutschland. Deswegen kann man das nicht verallgemeinern und gleichzeitig gibt es auch. leider viele junge Leute, die dann trotzdem homophob sind und ausländerfeindlich. Also es existiert irgendwie alles gleichzeitig und wir können nur hoffen, dass unterm Strich wir uns ein bisschen weiterentwickeln als Gesellschaft und offener und respektvoller werden. Schritt für Schritt und immer mal wieder drüber reden hilft ja auch.

Reflexionen über die Corona-Pandemie

Noch ein Thema, über das wir jetzt nochmal reden wollen, ist die Pandemie, die Corona-Pandemie. Dazu hat uns Anna eine Frage geschickt. Hello Cardio Emanuel, thank you for your wonderful podcast. Ich habe von der ersten Episode angefangen und im Moment heute ich the erstes Vision Ding Episode over COVID nineteen. Es ist richtig krass, den Anfang dieser Pandemie wieder zu erleben durch deine Podcast. Was in deine Gedenken über die Pandemie fast six Jahre später hat sie thine alta.

Ha, das ist ja interessant. Manuel, sollen wir eigentlich auch grammatisches Feedback geben zu den Nachrichten unserer HörerInnen? Ich gebe dir jetzt hiermit im Namen von Anna die Erlaubnis, dass du sie korrigierst. Ich denke, das ist schon in Ordnung. Hier und da. Wir werden nicht alles immer korrigieren, aber. Genau, ich habe nämlich auch noch eben überlegt, bei Paula habe ich auch einen.

Ein Feedback gehabt. Sie hat gesagt, ich bin zu einer Frau verheiratet, aber man sagt, ich bin mit einer Frau verheiratet. Genau. Und bei Anna, du hast Du hast gesagt, aber du willst wahrscheinlich im Plural zu uns beiden sprechen, dann sagt man euch und ihr. Was denkt ihr sechs Jahre später über die Pandemie? Denkst du überhaupt noch manchmal an die Pandemie? Es erscheint mir Ziemlich weit weg. Neulich habe ich mit irgendwem über diesen Podcast, unseren Podcast, gesprochen.

Und die Person meinte, ihr habt den Podcast in der Pandemie gestartet, oder? Und dann habe ich gesagt, nee, das war vor der Pandemie, aber dann ist mir klar geworden, dass das ja wirklich nur Ein paar Monate vor der Pandemie war. Also es war, ich glaube, im Oktober sechs Monate. September oder Oktober haben wir den Podcast gestartet und dann im Januar, Februar ging es eigentlich so richtig los in Deutschland. Ja, genau. Und dann März läuft man. Also im Dezember hörte man schon was und dann.

Im Januar kam es dann richtig in Deutschland an und global. Ja, ich habe mir diese alten Episoden nicht nochmal angehört. Also liegt vielleicht daran, dass ich generell jetzt die alten Episoden nicht. So oft anhöre. Ich habe es versucht, aber ich cringe zu hart, wenn ich mich selbst höre. Warnwell, was ist das für ein Deutsch? Was heißt das? Ich cringe zu hart? Was bedeutet das? Das bedeutet, dass Sich alles in mir zusammen also ich Kann mir, ich höre mir jede Episode an, direkt

Am gleichen Tag. Also, wir nehmen das auf, dann schneidet Esther die Episode und dann, weil ich ein Controlfreak bin, höre ich das dann nochmal, um zu schauen, ob ich nicht doch noch irgendwas Am Schnitt Verbesserungsfähig, finde ich. Schneiden wir hier so viel, oder was? Nein, ja. Ich dachte, alles, was wir sagen, geht raus. Das meiste geht raus.

Was übrigens nie vorkommt, Esther schneidet wirklich perfekt. Aber du hörst es trotzdem. Ich höre ja auch, weil ich dann nochmal über Titelideen brainstorme. Aber jedenfalls alte Episoden. Kann ich mir schlecht anhören von mir selbst.

Jedenfalls ist mir dann klar geworden, krass, es ist ja wirklich so, dass wir ganz kurz nach Start der Pandemie gestartet haben und eigentlich die ersten zwei Jahre dieses Podcasts von diesem Thema dominiert waren. Und jetzt denke ich, und jetzt komme ich zu deiner Frage, so gut wie nie mehr daran zurück. Ja, ich auch nicht. Genau. Und du hast auch geschrieben oder gesprochen und gefragt, ob unser alltägliches Leben

Verändert wurde. Und ich muss aber sagen, ich denke an die Pandemie eher mit Dank zurück, weil mein alltägliches Leben wurde zumindest damals schon verändert. Also es ist jetzt nicht, dass ich heute noch Heute denke ich schon manchmal, okay, haben wir denn was daraus gelernt? Und manchmal befürchte ich, dass wir jetzt nicht so viel gelernt haben. Leider, also ich könnte mir vorstellen, wenn jetzt nochmal eine Pandemie kommt und die wird ja kommen. Also, wenn man sich die Wissenschaftler anguckt,

Anhört, zuhört, was die so sagen. Die sich damit auskennen, die sagen, es wird kommen. Also entweder in fünf Jahren oder in fünfzig oder in 100, aber es wird kommen. Und da frage ich mich dann. Ja, ich glaube, dass ich hoffe, dass wir dann vielleicht ein bisschen besser vorbereitet sind, wissenschaftlich und auch ein bisschen gesellschaftlich, aber ich glaube, dass wir dann viele Schritte wieder neu gehen müssen. Ja, das stimmt. Und was ich manchmal denke, ich glaube, dass

Wir haben ja damals in dieser Zeit ganz viel über die Maßnahmen gesprochen, über das Homeoffice und die Distanz und die Impfungen und so weiter. Und ich glaube, dass Deutschland im Großen und Ganzen einen okayen Job gemacht hat, das zu managen. Aber was ich jetzt immer wieder höre und auch selbst denke, ist, dass man jungen Menschen zu viel sehr wertvolle Zeit

Präsenzzeit geraubt hat. Also, dass man dann die Schulen so lange geschlossen hat, zum Teil, und dann nur digitalen Unterricht und so gemacht hat. Ich denke da manchmal dran, wenn ich jetzt so jemanden sehe, der jetzt vielleicht ist oder 18, was das für prägende Jahre für mich waren in meiner Jugend, dass wir auf Partys waren und zum See gefahren sind im Sommer, in den Sommerferien und dass das einer Generation

Zwei, drei Jahre fast. Wie lange war die Pandemie? Ja, die Schule war nicht drei Jahre. Nicht komplett, aber es war wirklich, es hat sich so viel geändert. Und ich glaube, das ist doch auch tragisch. Ja, das auf jeden Fall. Wobei sich dann auch die Frage stellt, wie man das dann jetzt ganz anders machen kann. Aber ich würde sagen, dies ist eigentlich das.

Digital viel funktioniert, gerade für Deutschland war das neu, dass man erstmal ein Homeoffice überhaupt einführt. Ich finde es ein bisschen traurig, dass es jetzt wieder so einen Rückwärtstrend gibt, dass jetzt viele Unternehmen. Ich weiß gar nicht, ob das jetzt in Deutschland auch in Deutschland ist das bestimmt auch ein bisschen so, aber ich höre das auch sehr stark aus den USA.

Dass viele Unternehmen wieder sagen, nein, du musst ins Büro kommen, und ich denke so: Hä, haben wir da nicht was gelernt? Das hat doch funktioniert. Und für mich auf jeden Fall. Natürlich weiß ich jetzt den Wert des echten Zusammenseins und ich bevorzuge auch unbedingt wieder persönliche Treffen. Über Zoom-Treffen, aber trotzdem würde ich nie hingehen als Arbeitgeberin Manuel und sagen, du musst jetzt ins Büro kommen. Das finde ich völlig kontraproduktiv und verstehe ich nicht.

Und ja, persönlich habe ich gelernt, dass ich auch gut alleine sein kann. Habe ich, glaube ich, hier auch schon oft erzählt, aber jetzt im Rückblick wird mir das noch klarer, dass das für mich eigentlich eine wertvolle Zeit war mit einem wertvollen Learning auch. Ist schon vorbei?

Abschluss und nächste Episode

Gibt's ja nicht. Ich war gerade so schön am Erzählen hier. Dein Standardspruch, Kari. Ist es schon vorbei? Ja, es ist schon vorbei. Ihr könnt uns weitere Fragen schicken auf. EasyGerman.fm und wir hören uns am Samstag wieder mit einer neuen Episode. Samstag geht es wieder richtig rund, Leute. Ich sag's euch. Unbedingt wieder einschalten den Podcast oder runterladen. Oder was sagt man beim Podcast? Schaltet ein, abonniert den Podcast. Hört zu. Bis bald. Ciao.

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