¶ Podcast Intro & Kinoabend Event
Herzlich willkommen zurück mit bester Laune im Easy German Podcast. Heute mit Manuel Saalmann und Carina Schmidt. Toll, fantastisch. Es wird immer professioneller. Unser Intro, Manuel. Werden wir bald nur noch von KI abspielen. Perfekt. Nein, das machen wir noch selbst. Genau wie unsere Events. Die veranstalten wir auch noch selbst. Da sind wir vor Ort in Fleisch und Blut. Zum Beispiel...
In Berlin am 11. Dezember. Wieso zum Beispiel? Du sagst so, als hätten wir noch mehrere Events geplant. Wir haben nur noch dieses eine Event geplant. Ja, zum Beispiel an unserem letzten Event in diesem Jahr am 11. Dezember in Berlin. unserem Kinoabend. Das wollten wir nochmal erwähnen, dass es da noch Tickets gibt und wenn ihr in Berlin wohnt oder anderswo in Deutschland und zum Beispiel ein Deutschland-Ticket habt, darüber hatten wir ja gesprochen in der letzten Episode.
Dann könntet ihr vorbeikommen. Ihr sollt unbedingt vorbeikommen. Erstens ist das unser Lieblingsabend in diesem Jahr. Vielleicht. Vielleicht. Und es ist auch unser letztes Event vor Australien. Also eigentlich werden wir dann bis April keine Events mehr in Deutschland machen. Das heißt, das ist eure Chance, Janusz und Manuel und mich nochmal in echt zu sehen und zu treffen.
Und ich freue mich einfach wahnsinnig auf den Abend. Alle Infos gibt es auf easygerman.org slash meetups. Toll. Und wir haben auch noch, ich habe jetzt ein bisschen Druck, weil ich musste noch vorbereiten den Abend. Ah.
¶ Deutsche Produkte im Ausland vermisst
Okay. Guck mal, hier in unserer Notiz steht nicht eure Fragen, sondern eure Frauen. Oh, wie ist das denn passiert? Wir sind zurück bei eure Fragen. Ja, ich dachte, Kari, wir dachten, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Das ist ja immer nochmal auch ein guter Moment, um so ein bisschen aufzuräumen und auszumisten. Und wir haben so viele Fragen auf unserer Liste, die ihr uns geschickt habt über easygerman.fm. Wir werden sie wahrscheinlich...
vermutlich nie alle schaffen. Seid uns nicht böse, wenn ihr eine Frage geschickt habt und wir sie immer noch nicht beantwortet haben. Schickt sie gern nochmal. Vielleicht hilft uns das, sie dann nochmal zu priorisieren. Aber heute wollen wir zumindest ein bisschen vorwärts kommen und zum Beispiel die Frage von Tyler aus den USA beantworten. Hallo Easy German Team, ich heiße Tyler und komme aus den USA.
Ich fand ein Segment ihres Episodes 606 sehr interessant, in dem ihr diskutiertet über US-amerikanische Produkte, die nicht oder nur wenig in Deutschland zugänglich sind. Ich fing an, Deutsch zu lernen wegen einer Freundin von mir aus der Hochschule, die da umgezogen ist, weil sie wohnt in einem kleinen Dorf, wo wenige Menschen Englisch sprechen.
Jedes Mal ich besuche diese Freundin, sie hat immer eine Liste von amerikanischen Dingen, die sie vermisst. Darunter enthält sie normalerweise einen Container Paracetamol oder andere Schwertmittel, die, wie ihr erwähnt habt, Sehr viele mehr drin haben, als wäre in Deutschland erlaubt. Andere Produkte an der Liste sind Peanut Butter M&M's, M&M's mit Erdnussbutter da drin. Sie sind total süchtig nach dieser.
und sie nie finden konnte in Deutschland. Auch fragt sie immer nach einem Glas guter Salsa, weil die deutsche Menge gutes mexikanisches Essen bleibt leider schrecklich. Ich möchte ihr fragen. Wenn ihr zogt aus Deutschland rumt, gibt es einen deutschen Produkt, der ihr so stark vermessen würdet? Vielen Dank. Tschüss. Also, Tyler sollte, finde ich, Hörbücher vorlesen. Ja. Eine sehr angenehme Stimme. Ja, auch sehr lustig. Was hat er gesagt? Ein Container?
Mit Paracetamol. Ja, das hat sich doch Janusz in der amerikanischen Botschaft in Berlin gekauft. Ja, das ist ja die Episode, auf die sich Tyler bezieht. Ich verstehe das immer noch nicht. Es gibt doch Paracetamol in Deutschland. Also so sehr, dass Tyler den dann aus den USA mitbringen muss, das nimmt ja auch viel Platz weg. billiger? Ist das eine Preisfrage? Es kann natürlich sein, aber trotzdem ...
Also weiß nicht, wenn du in die USA fährst, kaufst du dann einen Container Paracetamol? Nein, vor allen Dingen nehme ich Paracetamol, weiß ich nicht, dreimal im Jahr. Also der würde bei mir schlecht werden. Gut für dich, Manuel. Ja. Ja, aber Tyler, du wolltest ja nicht wissen, welche US-Produkte wir vermissen, sondern welche deutschen Produkte vermissen wir, wenn wir im Ausland sind. Ich fahre ja jetzt für sechs Wochen nach Australien und Neuseeland.
Und da kann ich ja schon mal nachdenken, was nehme ich mit? Ja, also was ich generell oft vermisse im Ausland und was man aber schlecht mitnehmen kann, ist frisches, gut gebackenes Brot. Vollkornbrot, Kürbiskernbrot, Kartoffelbrot, Vollkornbrot, Schwarzbrot. Und ich habe es oft gut, weil, beziehungsweise nicht immer, ich muss immer eigentlich vorher recherchieren, gibt es in dem Land glutenfreies Brot. Deutschland ist ja ein Brothimmel. Es gibt hier so viele...
leckere Brote, aber die kann ich alle nicht essen. Und es gibt in Deutschland auch nicht so viel glutenfreies Brot, was gut ist. Ich nehme also dann oft abgepacktes Brot mit, was ich schon kenne. Und in manchen Ländern Bin ich richtig glücklich, weil da gibt es gute glutenfreie Produkte und in manchen Ländern nichts. Ich habe mich zum Beispiel daran erinnert, in Mexiko.
Gab es nirgendwo glutenfreies Brot? Nicht mal in den großen Städten, in den größten Supermärkten. Da waren teilweise riesige Supermärkte. Und da gibt es nichts, wo ich mich gefragt habe, gibt es da keine glutenfreien Menschen? Ja, das ist so, wenn man spezielle Bedürfnisse hat. Mir geht es natürlich ähnlich, da ich mich rein pflanzlich ernähre. Man könnte auch sagen vegan. Und das ist in Deutschland mittlerweile wirklich...
Total unkompliziert. Jeder Supermarkt und fast jedes Restaurant, zumindest in den größeren Städten, hat Optionen für mich, für Ersatzprodukte, für Milchalternativen. für gute Mahlzeiten und das ist dann je nach Land oft auch schwierig, aber... Was nimmst du dann mit? Ja, was nehme ich mit? Das kommt immer so ein bisschen drauf an. Also manchmal nehme ich mir tatsächlich... gute vegane Butter mit, weil das ist schon dann besser als Margarine. Margarine gibt es in fast jedem Land.
Aber gerade wenn man auch nur kurz zu Besuch ist, Margarine wird immer in so riesigen Bechern verkauft. Und dann nehme ich mir lieber so ein kleines Stück vegane Butter von zu Hause mit. dass ich da nicht so eine riesige Margarine anfangen muss. Das ist schlau, okay. Was ich noch vermisse ganz oft, ist natürlich Sprudelwasser.
Ah, stimmt. Es gibt in einigen Ländern der Welt Sprudelwasser. Deutschland ist eines davon. Ich bin damit aufgewachsen. Bei uns zu Hause gab es immer Sprudelwasser und nie Leitungswasser, obwohl das bei uns auch gute Qualität hat. Und deswegen kaufe ich mir dann, es gibt schon in vielen Ländern Sprudelwasser, aber in manchen Ländern ist das quasi ein... Eine Delikatesse. Was ganz Besonderes. Soda-Water. So eine kleine Dose für zwei Euro.
Apfelschorle habe ich früher oft vermisst. Kann man sich natürlich meistens selbst machen. Sprudelwasser plus Apfelsaft. Aber komplizierter als einfach Apfelschorle zu kaufen, so wie das hier geht. Ich trinke allerdings keinen Saft mehr. Insofern hat sich das Problem gelöst. Du trinkst keinen Saft mehr? Warum? Nie wieder? Ausnahmefällen.
Ich versuche mir den Zucker abzugewöhnen und Fruchtsaft ist im Grunde wie Cola, hat total viel Zucker. Aber wenn das kein zusätzlicher Zucker ist? Ist egal, ist trotzdem nicht gut. Ja, ich trinke eigentlich nie Saft zu Hause, aber... Manchmal so im Restaurant. Was ich früher, als ich noch Gluten essen konnte, sehr, sehr vermisst habe immer, ist Brezeln. Also du hast ja schon Brot gesagt, aber Brezeln speziell, dieser Geschmack.
Ich frage mich immer, warum gibt es das nur in Deutschland? Die vermisse ich aber ehrlich gesagt auch in Berlin, weil die richtig guten Brezeln gibt es nur in Süddeutschland. Da merkt man es richtig, wenn man mal in Bayern ist oder auch schon so in... Stuttgart, die Ecke, Baden-Württemberg, da gibt es wirklich richtig gute Brezeln. Gibt es noch was, so warmes Essen, was du vermisst? Ich vermisse ehrlich gesagt nicht so viele Dinge.
Also doch, aber irgendwie. Medikamente. Schwierig. Ja, ich vermisse dann meistens eher meinen eigenen Schreibtisch, aber jetzt nicht so Dinge im Supermarkt. Also ich habe immer einen Schuhkarton dabei, meistens. Auf längeren Reisen mit glutenfreiem Brot. Manchmal auch sogar glutenfreier Pasta, obwohl die gibt es wahrscheinlich mittlerweile fast überall. Und so ein paar Basics einfach. Und auch oft noch vegane Schokolade. Die gibt es natürlich auch.
nirgendwo, weil ich bin ja glutenintolerant und laktoseintolerant, das ist einfach, es ist wirklich fürs Reisen, zu Hause habe ich alles, aber fürs Reisen ist das wirklich die Pest, also ich kann in vielen Ländern sehr, sehr wenig essen und sowieso auch in Deutschland, wenn ich in den Supermarkt gehe, 80 Prozent der Produkte kann ich nicht essen und das ist einfach immer
Eine kleine Umstellung, deswegen habe ich so ein paar Basics bei. Aber ich glaube, wenn ich alles essen könnte, würde ich wahrscheinlich nicht so viel vermissen, außer dem Brot. Benaz aus dem Iran.
¶ Die Schönheit der Sprachen
hat uns folgende Nachricht geschickt. Hallo Kari, hallo Janusz und hallo Manuel. Ich bin Dennis und komme aus dem Iran. Ich habe eine Frage. Ich frage mich echt, warum wir manche Sprachen total mögen und andere weniger oder gar nicht. Viele sagen ja zum Beispiel Deutsch klingt hart oder Französisch schön. Bei mir war es schon als Kind so, wenn ich irgendwo zufällig Deutsch gehört habe, hatte ich sofort das Gefühl, meine Seele pflegt. Dieses Gefühl für die Sprache ist bei mir so tief, dass ich...
Wenn ich an Reinkarnation glauben würde, dachte ich, hätte früher bestimmt in dieser Sprache gesprochen. Und jetzt mal ehrlich, welche Sprachen findet ihr eigentlich richtig? Spannend oder schön? Ich habe alle meine Fremdsprachen, bis auf eine, immer mit einem spezifischen Ziel gelernt oder aus einem spezifischen Grund.
Also Englisch muss man sowieso lernen in der Schule und dann war ich in den USA und dann habe ich Polnisch gelernt, weil ich ein Jahr in Polen gelebt habe und Spanisch, weil ich in Mexiko studiert habe. Und eine Sprache... habe ich nur aus reinem Bock angefangen zu lernen. Schwedisch. Schwedisch. Und jetzt, halt dich fest, Kari, habe ich gemeinsam mit Janusz einen Gentest gemacht. Ja. Vor kurzem.
Wieso haben wir darüber nie gesprochen? Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Und jetzt rate mal, was bei diesem Gentest herausgekommen bin. Ich bin zu knapp 50 Prozent Schwede? Nein, zu knapp 50 Prozent Deutscher. Und zu knapp 50 Prozent? Schwede? Nein, Pole. Pole, ja. Polnisch und deutsch, das war mir ja schon klar, dass ich deutsch-polnischer Herkunft bin. Ja. Aber zu zwei Prozent?
Das einzige andere Land, was auf diesem Gentest aufgelistet ist. Zu zwei Prozent bin ich schwedisch. Wirklich? Wie geht das denn? 50 plus 50 plus 2? Nein, knapp 50, habe ich gesagt. Knapp, das bedeutet fast. Und ich habe immer schon eine Faszination für dieses Land gehabt. Ich fand Schweden immer schon irgendwie cool und toll. Die Musik, die Leute.
Irgendwie hat mich Schweden immer begeistert und auch die Sprache kam mir schon immer besonders hübsch und schön und lustig, aber auch einfach toll vor. Und zack, kommt heraus, ich bin Schwede. Ja, zu 2%. Das kann kein Zufall sein. Das kann kein Zufall sein. Ich muss sagen, bei mir ist es wirklich so, dass ich... unglaublich undiszipliniert bin zum Sprachenlernen, aber ich habe eine riesige Liebe.
Ich würde fast sagen, für alle Sprachen der Welt, alle Sprachen, die ich kennenlerne, wenn ich in einem anderen Land bin, habe ich sofort dieses Bedürfnis, dass ich mitmachen will. Ich höre die Melodie. Ich mag die Melodie und ich will die auch machen können. Ich glaube, ich würde am liebsten...
alle Sprachen der Welt aussprechen können, ohne sie lernen zu müssen. Und das mag ich wirklich. Ich mag zum Beispiel Aussprache lernen. Selbst wenn ich nach Österreich oder in die Schweiz komme, freue ich mich. Ich weiß, das mögen die Lokalen nicht immer, aber ich freue mich dann, die Dialekte nachzumachen. Und so geht es mir auch in anderen Ländern. Wenn ich in Frankreich bin, denke ich, wow.
Was für eine Sprache. Wenn ich in Spanien bin, denke ich, wow. Aber auch bei Sprachen, wie Benas gesagt hat, die so vermeintlich härter klingen. Ich finde zum Beispiel russischen unglaublich. schön klingende Sprache und ich würde so gerne auch noch Russisch lernen. Auch die Sprachen, die ich aus Namibia kenne, diese Khoisan-Sprachen, diese Klick-Sprachen, wo du so machst so.
Ich würde gerne am liebsten wirklich alle Sprachen der Welt sprechen können und ich finde sie alle schön. Aber ich lerne gar keine. Aus Zeitgründen, vermutlich. Aus Zeitgründen, genau. Ja, mir geht es ähnlich und ich realisiere oft, wie schön eine Sprache ist. wenn ich Musik entdecke in der Sprache, die mir dann gefällt. Und ich weiß noch relativ genau, das erste Mal, wo ich so gemerkt habe, was für eine schöne Sprache Arabisch ist, war in einem Song.
Ein eigentlich spanischsprachiger Song, nämlich von Anna Tijoux. Die ist französisch-chilenisch und macht spanischsprachige Musik. Aber sie hat einen Song, der heißt Somos Sur. Da geht es um den globalen Süden. Das ist auch ein Protestsong. Und da ist ein Gastauftritt von einer Künstlerin, die arabisch singt. glaube ich, aus Palästina kommt, bin mir nicht ganz sicher. Und dieser Part, der ist so powerful, der klingt so gut.
Das Lied ist schon ganz alt, aber da dachte ich zum ersten Mal, wow, Spanisch und Arabisch zusammen in einem Lied, das macht richtig Spaß. Aber ich stimme dir zu, also jede Sprache hat irgendwie eine eigene Schönheit. Außer Schwedisch habe ich jetzt keine, keinen Favoriten. Was würdest du denn jetzt nochmal lernen, wenn du jetzt nochmal ganz viel Zeit hättest, Manuel? Auf jeden Fall Schwedisch. Ja. Und natürlich auch Polnisch. Ja.
Ja. Mein Ziel bis zum Lebensende ist noch Französisch, Spanisch und Polnisch zu lernen. Alle drei Sprachen habe ich angefangen und kann Ich kann Wörter aussprechen. Ich habe das Ziel erreicht. Ich kann die Aussprache einigermaßen verstehen oder die Wörter aussprechen. Aber die Vokabeln lernen, da hapert es bei mir.
¶ Sprachen lernen mit italki
Viele schöne Sprachen könnt ihr auch bei unserem Partner italki lernen. Italki ist eine Plattform, auf der man den perfekten Tutor oder die perfekte Tutorin finden kann. Wie funktioniert das, Kari? Man kann dort aus ganz vielen Profilen auswählen, eine Probestunde buchen und dann findet man...
hoffentlich jemanden, mit dem man langfristig zusammenarbeiten möchte und der oder die einem hilft, individuelles Feedback zu bekommen. Und Manuel, ich habe gerade gesagt, ich liebe Sprachen und ich würde am liebsten die Aussprache von... allen Sprachen der Welt lernen. Und ich denke, das Thema Aussprache ist etwas, was sehr unterschätzt wird. Und da hat man oft in einem normalen Kurs oder wenn man jetzt normalerweise eine Sprache lernt, nicht so viel Zeit für.
Aber mit einem persönlichen Tutor oder einer Tutorin kann man genau daran individuell arbeiten. Diese Person kann dir Feedback geben und erstmal überhaupt ein Bewusstsein dafür. helfen zu bekommen, was eigentlich meine Probleme sind in der Aussprache. Und ich denke, dass das wirklich sehr hilft, wenn ihr selbstbewusst seid mit eurer Deutsch-Aussprache, dann könnt ihr auch viel besser in Konversationen gehen und viel besser üben.
Das Tolle bei italki ist, ihr könnt euch aussuchen, mit wem ihr üben möchtet. Ihr könnt euch die Uhrzeit aussuchen. Ihr könnt auch selbst entscheiden, welches Budget ihr habt. Und wie du das gesagt hast, Kari, die TutorInnen auf... italki, stellen sich auf euch ein. Also so eine Stunde läuft dann meistens so, dass man zum Beispiel über ein Thema spricht und wenn ihr Fehler macht, Aussprache, Grammatik, Vokabeln, machen sich die TutorInnen Notizen.
Und geben euch dann ganz individuelles Feedback. Und das ist wirklich eine höchsteffektive Art, Fortschritte zu machen. Easy German P3 beziehungsweise Code German 3. Damit bekommt ihr 5 Euro Rabatt auf eure erste Stunde. wenn die mindestens 10 Euro kostet. Ihr müsst euch das nicht merken. Ihr findet diese Infos auch in unseren Shownotes und auch auf unserer Website auf easygerman.org unter Sponsors.
¶ Musikalische Hobbys und Leidenschaften
Zu deinen Hobbys und Zielen hat auch unser Hörer Brian aus Irland eine Frage. Hallo, hallo Kari, hallo Manuel. Ich habe Kari beim Brighton Meetup getroffen und sogar mit Janosch gesungen. Ich bin Mitglied bei Easy German, finde es super und bin stolz. Also, Kari, spielst du eigentlich noch Gitarre? Und Manuel, ich erinnere mich, dass du mal gesagt hast, dass du rapst. magst. Stimmt das noch? Und hast du schon mal Freestyling ausprobiert? Eieieiei. Manuel.
Du am Freestylen und ich an der Gitarre. Will das jemand hören, ist die Frage. Ich glaube nicht. Ich trinke ja keinen Alkohol mehr. Aber früher, als ich noch getrunken habe auf Partys, wenn ich da... einen bestimmten Pegel erreicht habe, dann ist immer irgendwann der Moment gekommen, wo ich mindestens jein von Fettes Brot angefangen habe zu rappen. Ich wusste es. Und meistens auch noch dann zwei, drei andere Raps in anderen Sprachen. Genau. Also es gibt so drei Songs, die jeder Deutsche kann.
Das ist Jein von Fettes Brot. Nicht jeder Deutsche, man kann schon. Bei jeder Party wird das laut mitgesungen. Aber ich kann es komplett auswendig. Alle Strophen. Das ist mir wichtig, dass hier... Klarzustellen. Fangen wir an. Es ist 1996. Meine Freundin ist weg und bräunt sich in der Südsee. Allein ja mein Budget war klein. Ist das noch Rap? Willkommen im App-Verein. Ist das Rap oder noch gesungen? Das ist Deutschrap. Okay.
Das ist gut, jetzt wisst ihr Bescheid. Und Gitarre spielen habe ich tatsächlich vor zehn Jahren aufgehört. Ich hatte irgendwann das Gefühl, ich habe das erreicht, was ich erreichen kann. Ich habe Akkorde gespielt und gesungen. Und dann war es irgendwie Zeit für ein neues Hobby. Und seitdem habe ich es auch nicht vermisst, auch wenn Janusz jeden Tag spielt. Was ich mir nochmal vorstellen könnte, ist eine Karriere im Gesang zu machen, Manuel. Ich liebe bestimmte...
Bestimmte Genres, aber eher so Gospel, Soul. Finde ich gut, gute Musik. Aber ich kenne mich nicht aus mit Musik und manchmal, wenn Janusz... Janusz ist wirklich süß, der steht immer in seinem Zimmer. Er hat sich jetzt so eine kleine Bühne gebaut mit einem Ständer, mit einem Mikrofon drauf und dann... ist es immer halb singen, halb schreien, was er macht. Es ist auf jeden Fall sehr laut und geht durch zwei Türen durch. Kann man dafür auch Tickets kaufen auf unserer Website.
Das wäre schön. Irgendwann muss Janisch nochmal wirklich einen Auftritt planen. Und ich freue mich einfach, dass er so eine Freude hat. Wenn ich ihn singen höre, freue ich mich für ihn. Also ein Phänomen, was ich bei mir selbst beobachte, was irgendwie ein bisschen komisch ist. ist, dass ich zu Hause in meiner Wohnung eine Gitarre habe, die hängt an der Wand, und ein E-Piano, das steht in der Ecke. Stimmt. Und zu Hause verspüre ich so gut wie nie, eigentlich nie,
den Drang, das Bedürfnis, diese Instrumente zu benutzen. Und wo doch? Überall anders. Sobald ich einen Raum betrete, also wenn ich irgendwo Leute besuche oder so und da steht ein Klavier oder eine Gitarre, habe ich auf einmal total Lust, dieses Instrument wieder zu spielen. Und jetzt gerade versuche ich diese Lust auch zu Hause wieder zu reaktivieren und ich habe mir gerade eine iPad-App gekauft, eine Subscription, mit der man wieder Klavier üben kann.
Ich möchte wieder aktiver dieses Instrument üben. Was kannst du da so spielen? Ich bin so ein bisschen so wie du auf der Gitarre. Ich kann Akkorde spielen, problemlos auf dem Klavier und mich selbst begleiten. Ich kann singen zu Akkorden. halt Lagerfeuermusik am Klavier machen. Lagerfeuermusik am Klavier. Und ich konnte mal nach Noten spielen. Nie besonders gut, aber halbwegs gut. Und das möchte ich jetzt so ein bisschen wieder üben, dass ich auch ein bisschen einfache Klassik...
spielen kann. Kannst du uns ja demnächst mal was vorspielen. Jikyo, oh Gott, spreche ich deinen Namen richtig aus? Jikyo. Jikyo fragt, liebe Kari.
¶ Caris Hochzeitserinnerungen und Tipps
Ich habe eine Frage an dich. Und zwar, erinnerst du dich noch an deinen Hochzeitstag? Wie ist der gelaufen? Wer hat den organisiert? Und hast du Ratschläge für diejenigen? die ihre Hochzeit organisieren. Ja, mein Ratschlag ist, kümmere dich um nichts. und warte, dass die anderen das machen. Ich muss sagen, unsere Hochzeit, du warst ja auch da, Manuel, die war einfach perfekt. Das habe ich wirklich, ohne dass ich das jetzt zu sehr ...
mich zu sehr nervös gemacht habe, ist einfach alles perfekt gelaufen. Das Wetter. Hattet ihr einen Wedding Planner? Jein quasi, ja. Was ist das? 1996. Jein, das Lied. Jein, genau. Meine Mutter und meine Schwester haben die Hochzeit geplant und ich muss sagen, ich hatte Pro Bono quasi. Pro Bono, genau. Die haben das kostenlos gemacht. Und ich hatte selber sehr wenig Meinung, muss ich sagen. Für mich stand die Party im Vordergrund und die Leute, die da waren. Und alles andere war mir fast egal.
die alles, was dazu gehört. Wen du heiratest? Ja, das nicht. Janusz hatte ich schon gefunden, aber ich sag mal, alles, was für viele Leute so ein Stressfaktor ist, die Dekoration, das Essen, die Location, die Location habe ich schon mit ausgesucht, aber ... Fast alles andere haben, glaube ich, meine Mutter Doro und meine Schwester Isi, liebe Grüße, gemacht. Und das war einfach top. Weil dadurch hatte ich eigentlich gar nicht so viel Stress. Ich habe mich auf die gute Laune konzentriert.
Ich erinnere mich, dass dort auch jemand auf dem Klavier etwas gespielt hat und das ist eine der schönsten Erinnerungen, die ich an diesem Tag habe. Siehst du, so Instrumente, die machen schon auch was her. Das war Ursula und Klaus. Liebe Grüße, die habt ihr auch schon gehört in diesem Podcast. Und was ich toll fand, wir haben so Tänze, internationale Tänze. gehabt auf dem Fest aus Polen. Und der andere weiß ich nicht mehr, woher der kam. Und das war doch auch schön.
Ja, was war die Frage, ob ich mich erinnere an meine Hochzeit? Klar. Und ob du Ratschläge hast. Die Tipps ist Outsourcen. Gib die Ja, sei nicht so damit zu sehr beschäftigt, dass alles perfekt wird mit den Details, sondern überlege, was dir wichtig ist, weil wenn du jetzt selber die ganze Zeit, du musst ja selber in der Lage sein, das Fest zu genießen. Und dann würde ich dich fragen, Jikao, was ist denn das, worauf du dich am meisten freust? Ist das die ganzen Freunde und Familie zu sehen?
Oder vielleicht nicht, bei manchen ist das ja der Stress daran, dass man die Familie wieder sieht. Versuch dich auf das zu konzentrieren, worauf du dich freust und das andere würde ich einfach abgeben. Ist doch scheißegal, ob die Servietten weiß oder rot sind oder... die Blumen, weiß nicht, da hängen oder nicht und was es zu essen gibt. Hauptsache die Stimmung ist richtig. Ist auch ein gutes Motto generell fürs Leben. Nicht nur für Hochzeiten. Scheißegal? Ja, halt also.
Erkennen, worauf kommt es wirklich an und dass wir zusammenkommen und eine schöne Zeit haben, ist manchmal wichtiger als die Details. Also ich habe mehrere Bücher mir gekauft. für Leute, die Perfektionisten sind, wie man davon ein bisschen loskommen kann. Ich habe sie nur noch nicht gelesen, aber das mache ich nächstes Jahr. Also du willst nicht so perfektionistisch sein. Nee, genau. Also das, was du gerade gesagt hast, finde ich halt auch im Leben.
sinnvoll, dass man sich fragt, was ist jetzt hier wirklich wichtig und wo möchte ich meine Energie reinstecken und was sind Dinge, die können auch andere Leute entscheiden oder die kann man vielleicht auch dem Zufall überlassen. Genau. Bin ich sehr schlecht drin.
¶ Verkehrsverhalten: Radfahrer und Autofahrer
Jenny hat uns folgende Sprachnachricht geschickt. Hallo Kari, Manuel und ihr German Team. Ich heiße Jenny und wohne in Stuttgart. Ich höre alle eure Episoden sehr gerne. Daher weiß ich, dass ihr Fahrerfahrer seid. Ich als Autofahrerin möchte euch etwas fragen. Zum Beispiel gibt es auf meinem Weg zur Arbeit Eine sehr lange steile Straße mit nur einer Spur. Auf dieser Straße fahren auch Fahrerfahrer und sie sind natürlich ziemlich langsam, besonders bergauf.
Die Autos müssen also hinter ihnen herfahren in ihrem Tempo. Und trotzdem fahren viele dieser Fahrerfahrer einfach tiefenentspannt weiter. ohne kurz an den Rand zu fahren, um die Autos vorbeizulassen. Und auch die entgegenkommenden Autos müssen warten. Warum sorgt ein einziger Fahrerfahrer dafür? dass so viele Autos im Schneckentempo fahren müssen. Und wenn ein Auto auch nur ein bisschen in ihrem Weg geht, reagieren sie oft sehr aggressiv. Manchmal frage ich mich wirklich,
was in den Kopfen von Fahrer-Fahrer vorgeht. Wisst ihr vielleicht, warum sie sich so verhalten? Ja, klar. Danke für euren Podcast. Liebe Grüße. Ach Jenny, was für ein toller Kommentar. Manuel, was geht im Kopf eines Fahrradfahrers vor? Ich habe so viele Gedanken dazu, Jenny. Also als erstes möchte ich sagen und betonen, dass … Autofahrer und Fahrradfahrer in keinster Weise Feinde sind oder sein sollten. Und in den allermeisten Fällen oder bei vielen Leuten ist man ja auch beides.
Oft Fahrradfahrer und manchmal Autofahrer und noch öfter Fußgänger. Also es ist ja nicht so, dass ich sozusagen mich als nur eins von diesen Verkehrsmittelverhalten identifiziere. Und in diesen Situationen, die du jetzt beschreibst, Jenny, ist das Problem weder der Fahrradfahrer noch der Autofahrer. Es ist die Infrastruktur.
Wieso ist da kein Fahrradweg? Wieso hat da jemand eine Straße hingebaut, die nur für ein Verkehrsmittel ausgelegt ist? Weil die Straße wahrscheinlich schon sehr alt ist und früher war da nicht. 20 Autos und 5 Fahrradfahrer gleichzeitig. Ja, aber das finde ich, dass man sich das klar machen sollte, dass das erstmal der Kern des Problems ist.
man kann das ja auch anders lösen. Man kann eine große Spur machen für Autos und eine kleine für Fahrradfahrer und alle können in ihrem Tempo fahren. Wenn das aber nicht so ist, weil die Straße da so ist, dann möchte ich folgenden Hinweis geben. Wie viel Tonnen oder Kilogramm an Stahl oder Metall unter dem Popo sind von einem Menschen, definiert nicht
wie viele Rechte oder wie wichtig er im Straßenverkehr ist. Und jemand, der auf einem Fahrrad sitzt, hat genau die gleichen Rechte, wie jemand, der in einem Auto sitzt. Und wenn da kein Fahrradweg ist, der benutzt werden muss, dann darf ein Fahrradfahrer so viel Raum einnehmen, wie er braucht, um sicher nach vorne zu kommen. Und wenn dann die Autos warten müssen hinter einem, weil sie nicht sicher überholen können,
Dann ist das so. Nur weil man drei Tonnen Stahl unterm Arsch hat, hat man nicht das Recht, dass der Fahrradfahrer dann warten muss oder so. Klar, ich stimme dir zu Jenny, wenn das total einfach ist, mal kurz ein bisschen Platz zu machen. und das auch sicher ist, dann ist das nett, das zu tun. Mache ich auch als Fahrradfahrer. Aber wenn das eben nicht so einfach ist oder Nachteile bringt für den Fahrradfahrer, weil es dann unsicherer wird oder erwarten muss, dann müssen die Autofahrer
halt langsamer fahren. Ist halt so. Ja, da stimme ich dir grundsätzlich zu. Ich wollte noch hinzufügen, dass Auch wenn ein Fahrradweg vorhanden ist, gibt es nicht die Pflicht von einem Fahrradfahrer, diesen Fahrradweg zu benutzen. Man darf auch auf der Straße fahren. Kommt drauf an. Wenn ein blaues Schild mit einem weißen Fahrrad ist, dann muss dieser Fahrradweg benutzt werden. Wenn dieses Schild nicht existiert, nicht dort steht, dann ist der optional. Das ist bei den meisten.
oft so. Ja, und ich denke, wenn du das mal aus der Fahrradperspektive siehst, ich finde es oft hilfreich, weil ich bin ja als Fahrradfahrerin in Berlin oft auch sehr genervt von den Autofahrern. Und oft ertappe ich mich auch. Dass ich dann denke, so wie Jenny, was machen die ganzen scheiß Autofahrer? Warum fahren die nicht Fahrrad? Warum stehen die im Weg? Warum fahren die mich fast um? Ich finde es immer hilfreich, mal die Perspektive zu wechseln.
Und dann selber mal Auto zu fahren. Und wenn ich dann selber wieder Auto fahre, erinnere ich mich wieder, es ist doch auch nicht immer so leicht, alles zu sehen. Und man übersieht manchmal was, man vergisst manchmal was, man muss immer aufmerksam sein, aber es ist nicht immer so, dass man das als Autofahrer extra macht. Und ich würde vorschlagen, Jenny, dass du diese Strecke... die du da jeden Morgen über den Berg fährst, einfach mal mit dem Fahrrad fährst, weil dann wirst du die Perspektive
der Fahrradfahrer nachvollziehen. Vielleicht ist es so, dass es sehr anstrengend ist, wenn man immer zur Seite fahren muss und dann wieder anfahren muss. Das denke ich zum Beispiel dann oft, wenn ich auf einem nicht elektrifizierten Fahrrad bin. Das ärgert mich zum Beispiel bei den Autofahrern oft, weil ein Autofahrer, der kann bremsen und losfahren, das ist für ihn keine Anstrengung. Aber wenn ich jetzt wegen einem Autofahrer, der den Fahrradweg blockiert, bremsen muss und wieder anfahren muss,
Das ist ja für mich viel mehr Energie und ich würde mir manchmal wünschen, dass die Autofahrer das verstehen, wenn sie mich blockieren auf dem Fahrradweg. Mein Vorschlag, Jenny, fahr mal selber mit dem Fahrrad die Strecke. Und mir hilft das, wenn ich manchmal Auto fahre. Perfekt gesagt. Und das Wichtigste ist, freundlich bleiben, respektvoll bleiben. Mir passiert das oft, dass Leute mich in Berlin...
Sehr gefährlich und viel zu nah überholen, also nicht die eineinhalb Meter Abstand halten. Und ich hole die natürlich immer an der nächsten Ampel wieder ein, im Straßenverkehr in Berlin. Und dann klopfe ich immer gegen das Fenster und... Sag ihnen ganz höflich, hey, ein anderthalb Meter Abstand wäre super und das ist ja auch in deinem Sinne, du hast ja auch ein schöneres Leben, wenn du nie in deiner Karriere als Autofahrer einen Fahrradfahrer auf der
Haube hast vorne. Auf der Haube? Ja, also will man ja auch nicht erleben, dass so ein Unfall entsteht. Und die Leute sind immer total nett, wenn man nett mit ihnen spricht und sagen, ja, tut mir leid, hast recht. Das finde ich gut, Manuel. Das will ich nochmal von dir lernen. Freundliches Feedback im Straßenverkehr ist noch nicht so mein Ding. Gut, Kari. War eine schöne Episode. Wir freuen uns auf eure Fragen. Und bis bald. Bis bald. Tschüss, Sikowski.
