Immovotion, das sind Emotionen, Informationen und Visionen von Experten, Machern und Nutzern rund um E-Mobilität, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Das sagt Michael Scharnberg noch zu mir. Nicht Sprudeltrinken vor der Aufnahme, sonst musst du die ganze Zeit aufstoßen und jetzt hab ich nicht auf ihn gehört. Hätte ich vielleicht tun sollen. Hallo Michael Scharnberg, grüße dich. Hallo, hallo, hab ich mal in einem Speaker-Kurs gelernt, unbedingt immer ohne Kohlensäure trinken.
Jessica Reichelt ist auch dabei, grüß dich. Ja, hi. Und natürlich mit dabei Wolfgang Paul. Hallo Wolfgang, grüß dich. Hallo zusammen, ihr Lieben. So, da sind wir wieder und eigentlich wollten wir heute einen Studiogast haben oder eine Studiogästin, wenn man das so sagen kann, nämlich eine Psychologin. Das hat leider nicht geklappt, sie muss sich kurzfristig absagen. Wir haben aber ganz, ganz viele andere Themen und wir werden sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal einladen.
Wahrscheinlich in der übernächsten Sendung, wenn es klappt, weil in der nächsten haben wir schon geplant, uns mit künstlicher Intelligenz zu beschäftigen und haben da einen super genialen Studiogast. Wir beschäftigen uns aber jetzt mit einem ärgerlichen Thema und ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich ärgere mich da wirklich zu Tode.
Normalerweise lade ich ja am Supercharger, aber es gibt eben Situationen, da kann ich nicht am Supercharger laden, da habe ich meine ADAC-Karte und das ist nichts anderes als ein besonders guter Tarif bei der ENBW.
Da habe ich so um die 50, 51 Cent bezahlt, jetzt muss ich schon wieder aufstoßen, ich hätte wirklich keinen Sprudel trinken sollen und diese Kooperation zwischen der ENBW und dem ADAC, die wurde gecancelt, also die läuft jetzt aus und gleichzeitig hat die ENBW verkündet, dass sie Ladepreise nehmen wird bei Fremdladern zwischen 59 und bis zu 89 Cent. Das ist echt heftig. Michael, als du diese Nachricht bekommen hast, was hast du da gedacht? Ich habe im ersten Moment gedacht, abzocke.
89 Cent. Jetzt wird es genauso unübersichtlich wie früher, die Lebensversicherung, Handytarife und ja, ENBW war halt ein, wo man einfach nicht denken musste, man wusste, man hat einen guten ADAC-Tarif, kriegen wir genauso und bis zu 89 Cent, jedes Mal jetzt kontrollieren. Ich bin da aber der falsche Ansprechpartner, ich habe früher Autos gefahren, die haben sehr viel Sprit verbraucht und da war es mir auch immer egal, wie viel der V8 oder V6 jetzt geschluckt hat.
Deswegen bin ich da der Falsche, beim Strom ist es eigentlich ähnlich, für mich ist da wichtiger, wenn ich unterwegs bin, muss es einfach funktionieren. Es ärgert mich aber dann trotzdem, weil es war einfach so schön einfach, das muss ich auch sagen. Ich behalte die Tate aber trotzdem, bin jetzt noch mal überlegen, ob ich noch einen anderen Tarif vielleicht mal dazunehme. Ja, weiß ich nicht, wie händelt ihr das?
Ja, ich finde es extrem schade, weil gut, bei mir kommt der Strom ja auch nur aus der Steckdose oder von der PV-Anlage, im künstlichsten Fall, da macht das natürlich riesen Spaß, wenn man umsonst tankt.
Aber ich habe da ein bisschen Sorge, weil die eine Kritik, die wir gerade mühsam abgearbeitet haben, wie zum Beispiel Reichweite, dieses ganze edelige Gequirl um Reichweite, da ist man ein Thema weg und dann steht man direkt im nächsten und wir sehen, wie das im Netz direkt Verbreitung zieht und da siehst du, das haben wir immer gesagt, wenn die Preise so teuer sind und dann gibt es Rechnungen, diese gegen oder Benzin oder gegen das Elektroauto und dann hat man ein riesen Problem.
Ich finde das sehr schade, also das, was die EnBW macht, ich muss sagen, ich habe gerne da getankt zwischendurch, wenn ich musste, genau wie du, Jerome, da ist man unterwegs, da komme ich immer an die Supercharger, die Einfachheit habe ich wirklich genießen können, war alles klasse. Aber wenn jetzt so erhöhte Preise kommen, dann werde ich es wahrscheinlich, wie viele halten, einfach Abstand davon nehmen.
Was mich wirklich ärgert ist, dass die EnBW damit geworben hat, ausdrücklich damit geworben hat, dass sie gesagt haben, also passt auf, es gibt einheitliche Preise, Ausnahme Ionity, aber ansonsten gibt es wirklich einheitliche Preise, ihr müsst nicht nachdenken, was es kostet.
So und dann kommen sie ums Eck, nicht nur, dass sie es stark erhöht haben, obwohl andere gerade gesenkt haben, sondern sie kommen ums Eck und sagen, ja, also du musst erstmal dann an der Ladesäule gucken, was es dann kostet, in deiner App musst du das gucken, es kann 59 Cent kosten, es kann 69, 79 oder gar 89 kosten und bei 89 Cent pro Kilowattstunde sind wir schon in einem Bereich, wo Diesel günstiger wird.
Ja, also grundsätzlich zu dieser intransparenten Preisgestaltung, ich finde das überhaupt nicht gut und ich nutze EnBW eigentlich auch sehr, sehr viel, gerade unterwegs, weil das für mich einfach so eine sichere Bank ist, das funktioniert immer irgendwie.
Aber ich habe, das ist allerdings schon eine ganze Weile her, habe ich mich mal mit einem Stadtwerkemitarbeiter unterhalten bei einer Ladesäule Einweihung, der mir erklärt hat, warum die auch so unterschiedliche Preise an den Säulen machen und der hat damals gesagt, das Problem ist, wenn ich an deren Stadtwerkesäule hinfahre und da lade mit EnBW beispielsweise, dann rechnet EnBW halt mit denen, das wird intern verpreist zu Bedingungen, die halt
die beiden miteinander irgendwie vereinbaren oder auch nicht vereinbart haben und das ist für die Ladesäulenbetreiber halt häufig schwer, da dann noch Gewinn zu machen, je nachdem, welche Preise da angesetzt werden. So ganz grundsätzlich finde ich das natürlich trotzdem blöd, weil wir wollen ja die E-Mobilität voranbringen.
Ja, ich kann ein bisschen die Betreiber auch verstehen, die sagen, ich muss halt noch irgendwie auf meine Kosten kommen, die Infrastruktur kostet Strom, gut, wird wieder billiger, wäre schön, wenn wir das an der Ladesäule auch merken würden, aber ja, so ganz allgemein.
So wie ich das bisher mitbekommen habe, ist es doch so, dass die Stadtwerke dann an EnBW herangetreten sind und gesagt haben, EnBW, wenn du bei uns Strom verkaufen willst, dann kostet die Kilowattstunde 79 Cent, die EnBW hat dann eben nur 51 verlangt, dann hatten sie natürlich ein Minus, während sie dann an ihren eigenen Ladesäulen wieder ein Plus hatten und es dann halt miteinander verrechnet haben insgesamt.
So habe ich mir das vorgestellt, das heißt also, dass die EnBW jetzt einfach sagt, wir haben keine Lust mehr, da drauf zu zahlen. Ich glaube, die machen das deswegen, weil sie sagen, wir haben jetzt so viele Ladesäulen selber aufgebaut und Ladeparks, wir möchten jetzt, dass unsere Kunden nicht mehr bei Fremden laden, sie sollen bei uns gefälligst laden und nirgendwo anders und wenn sie doch woanders laden, dann zahlen sie halt richtig dafür.
Vielleicht überlegen sie sich dann doch direkt bei uns zu laden, da wo wir viel Geld investiert haben, denn es hat EnBW viel Geld investiert in Ladeparks, kommt bitte auch an unsere Ladeparks, da kriegt ihr das noch einigermaßen günstig, wobei da ja die Preise auch raufgegangen sind, aber geht bitte nicht an Fremdlader. Ich weiß nicht, ob das gut ist.
Was daran ja schade ist, ist, dass man ja, wenn man sich die Tarifwahl ansieht, im Grunde wenn man monatlich jetzt einen gewissen Tarif zahlt, trotzdem nicht weiß, ob es zwischen 59 oder 89 Cent, ich hätte mir ja gewünscht, wenn ich sage, okay, ich bezahle jetzt hier 20 Euro im Monat, dann habe ich wieder irgendwo ein gewisses Kontingent oder habe ich wieder einen festen Preis, aber auch das machen sie ja nicht.
Und was ich auch nicht verstehe, sind immer diese Grundgebühren, also wenn ich Benzintanke, zahle ich doch bei Shell auch nicht Grundgebühren. Aber wenn du Benzintanke günstiger bekommst, dann ist es ja okay, das ist ja das, was ich gerade meine. Wenn du eine Grundgebühr zahlst, dann kannst du es ja auch. Ich kriege immer den günstigsten Preis ohne Grundgebühr. Das ist ja nur die Entscheidung der Betreiber. Das ist ja das, was ich nicht verstehe.
Bezahle ich eine Grundgebühr, würde ich mir ja wieder einen festen Preis an allen Ladesäulen wünschen und das ist bei denen jetzt ja nicht so. Ich weiß gar nicht, wofür die Grundgebühr dann überhaupt ist, weiß das einer? Weil das habe ich nicht rauslesen können. Weil die Gebühren dann sinken, gerade an den EnBW-Ladestationen. Ja, aber nur an den eigenen, nicht an den Fremdbetreibern. Da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher, aber was ich daran nicht verstehe, ist einfach folgendes.
Die kaufen ja, also EnBW kauft ja oder produziert ja den Strom selber und haben damit Kosten von, was weiß ich, sagen wir mal 10 Cent pro Kilowattstunde. Und dann können sie sagen, okay, wir verkaufen die natürlich nicht für 10 Cent, sondern wir verkaufen sie zu 30 Cent oder 40 Cent pro Kilowattstunde. Haben wir einen Gewinn von 30, 40, 20 Cent pro Kilowattstunde. Also die Preise für die Kilowattstunden sind ja immer gleich.
Aber warum muss ich dann, um die günstigeren Preise zu bekommen, eine Grundgebühr von meinetwegen 20 Euro oder 15, 10 Euro bezahlen, nur damit ich die Kilowattstunde günstiger bekomme. Was dann wieder dazu führt, dass ich dann rechnen muss, ab wann lohnt es sich für mich und ich will das alles nicht. Ich will einfach einen festen Preis an der Ladesäule, ich will wissen, was der Preis ist und dann will ich da laden oder eben nicht, wenn es mir zu teuer ist.
Aber dieses Gemache mit den Grundgebühren und wenn du 15 oder 20 Euro pro Monat zahlst, kriegst du aber die Kilowattstunde, dann bist du aber einen Monat in Ferien, da zahlst du dann umsonst, weil du dann nicht lädst und so weiter und so weiter. Ich finde das ätzend. Ich habe noch nie erlebt, dass du bei Benzin eine Grundgebühr bezahlen musst, damit du den Liter Benzin günstiger bekommst. Da gibt es das doch auch nicht. Wieso gibt es das bei einem Strom? Verstehe ich einfach nicht.
Ich verstehe diese Grundgebühr nicht. Gib doch die Gebühren oder gib doch die Preise so, dass ihr was daran verdient, aber dass sie trotzdem möglichst günstig sind im Vergleich zur Konkurrenz. So wie beim Benzin auch, da zahle ich auch keine Grundgebühren, nur damit ich zwei Cent billiger den Sprit bekomme. Da gibt es das doch auch nicht. Warum gibt es das dann beim Strom?
Das ist natürlich eine sichere Bank, wenn hier so Anbieter hingehen, Tesla, wir haben ja bei Tesla jetzt auch eine Bindung, man hat eine Bindung, wenn man eine Kontierung aufgemacht hat und hat dadurch eine Bindung, desto bindet die Leute genauso an sich irgendwo und die Anbieter hier, die machen das sehr geschickt.
Wir haben ja jetzt gesehen, in Chemnitz haben sie noch mal einen neuen Ladepark eröffnet, noch mehr EMBW, die Einfachheit haben wir ja jetzt gesehen, da kann man ja sich einstellen in der App über das Plugin Charge, alles geht einfach, es ist schön zu bedienen, jetzt ist die Einfachheit da, jetzt kommen die natürlich genauso um die Ecke mit ihren Bindungen von Tarif A, B, C, keine Ahnung und das gibt natürlich für so große Anbieter eine gewisse Bindung.
In der Ecke, da arbeiten die mit, das finden die gut, ich finde es, wie du, sehr nachteilig, weil ich möchte auch ad hoc laden und diese ad hoc Geschichten, das sieht man zunehmend auch bei Ladefuchs, die Preise sind alle hoch, wir haben sie jetzt durchgehend gesehen, sie sind alle sehr hoch und wenn man es rechnerisch erfasst und sagt, man rechnet 6 Liter, diese mal dagegen, dann kommen wir tatsächlich in so eine Problematik, dass diese Geschichten
nicht gerade in ein gutes Verhältnis kommen und was wir wollten, das muss immer wieder dahinter stehen, ich weiß nicht mit welchen Intentionen man dann Transformationen betreibt, wenn wir dann die Anbieter auf der anderen Seite haben, die dann doch so teuer sind,
das ist ein Ungleichgewicht. Also ich habe mir die Tarife nochmal angeschaut, in Ruhe, es gibt drei Tarife, S, M und L, S ist ohne Grundgebühr, du zahlst 59 Cent an den EnBW-Ladesäulen, egal übrigens ob AC oder die Schnelllader und du zahlst eben an Fremdbetreibern zwischen 59 und 89, so dann gibt es den M, da zahlst du dann 5,99, also rund 6 Euro, dann hast du aber die Kilowattstunde 10 Cent billiger, 49 Cent, was immer noch teurer ist als an
den Superchargern, aber die anderen Betreiber nach wie vor 59 bis 89 Cent und dann hast du noch den Ladetarif L, da hast du dann 18 Euro, also 17,99 Grundgebühr, du zahlst dann 39 Cent pro Kilowattstunde, das ist hauchbilliger als bei den Superchargern und du zahlst aber auch da 59 bis 89 Cent an Fremdladern und das finde ich, also es tut mir leid, ich kann dem nichts abgewinnen, ich verstehe nicht, warum ich da 18 Euro zahlen muss, damit ich
39 Cent pro Kilowattstunde bekomme, verstehe ich nicht, ich will einfach so 39 Cent pro Kilowattstunde, dass sie an den Fremdladern sagen, wir verlangen mehr, kann ich einerseits verstehen, weil sie zahlen auch oft diese Preise an die Stadtwerke zum Beispiel, aber 89 Cent zu verlangen ist halt einfach kontraproduktiv, weil dann natürlich viele kommen und sagen, ja, aber Diesel ist viel billiger und das Problem ist, sie haben dann tatsächlich recht,
dann ist nämlich Diesel billiger als Strom und das wollen wir ja eigentlich nicht.
Warte, weil wir auf einem guten Weg waren, wenn das Auto sich quasi selbst erklärt hat, wir haben so viele Informationen jetzt bekommen von Fachleuten, die im Netz irgendwas, also nicht irgendwas, die sehr präzise sagen, TCO, Total Cost of Ownership über die ganzen Jahre gesehen ist total top, man hat dies nicht, man hat keine drehenden Teile, das haben wir auch jetzt oft genug gesehen, das muss jedem auch ein bisschen ersichtlich sein, auf was er sich
einlässt, nach wie vor beim Verbrenner. Trotzdem, genau diese Argumentation, wie ich ihm sagte, auch schon anfänglich, eine Argumentation hat man weg, mit der hat man endlich gebrochen, mit der Reichweite, obwohl es natürlich immer noch Kritiker gibt, die sagen, ich fahre meine 1000 Kilometer gerne, ich habe ja einen Freund, der sagt ja genau das immer, er möchte ja 1000 Kilometer von Kölner Gardasee durchfahren, ich wäre dann drei Tage später mit meinem Elektroauto
da. Die Argumentation kennt man, sie ist richtig vergnüglich mittlerweile geworden, ich finde sie nicht mehr so ernst, man kann sie nicht ernst nehmen, aber genau sowas, jetzt kommt das Nächste, die nächste große Hürde und das bleibt, da kann man die Vorteile rauf und runter zählen, das wird keiner einsehen, weil sie werden genau daran den Wagen festnageln, das Elektroauto und sagen,
siehst du, das ist so teuer, rechnerisch ist das für mich nichts. Gut, wir werden das weiter beobachten, die Preispolitik, ich verstehe es einerseits von der EnBW, auf der anderen Seite ärgert es mich zutiefst, wir werden sehen, also ich habe das Gefühl, dass die Supercharger voller geworden sind mit Fremdfahrzeugen, das ist mir schon aufgefallen, dass da also zum Teil eine Menge Fahrzeuge stehen am Supercharger, die eben keine Tesla sind und ich kann mir vorstellen, dass viele
sagen, EnBW ist mir zu teuer geworden, ich gehe rüber zu Tesla und Tesla hat ja interessanterweise die Gebühren gesenkt, das heißt, wer als Fremdlader da denselben Preis haben möchte, wie die Tesla-Fahrer, muss jetzt nur noch einen Zehner bezahlen, also zehn Euro pro Monat, damit der die selben Preise bekommt. Es sind ein paar Euro weniger als zuvor, ich glaube, vorher waren es 12,99, jetzt sind es drei Euro runtergegangen, die EnBW macht den Gegenteil.
Die gute Nachricht ist ja, dass Elon Musk da die gesamte Crew von den Superchargers gekündigt hat und die gute Nachricht ist, dass er sie gekündigt hat und dass da jetzt vielleicht ganz viel passiert, also lassen wir uns da mal überraschen. Naja, ich bin mal gespannt, also ich war eigentlich ganz zufrieden mit der Crew, die die Supercharger betreut hat,
also es kommen ja ständig neue. Ich finde das unfassbar, wie er einfach in so einem Weltkonzern mal eine ganze Abteilung rausschmeißt und die dann neu strukturiert. Das ist halt Elon Musk. Okay, gut, machen wir einen Deckel drauf auf EnBW. Wer da gerne seine Meinung kundtun möchte, kann es gerne tun. Einfach an redaktion.enbw.de, da ist unsere E-Mail-Adresse. Wir haben ja schon ganz viele Hörerposten bekommen, da kommen wir nachher dazu.
So, eigentlich wollte ich auch den Uwe Kröger heute Abend hier haben. Der Uwe Kröger macht gerade oder hat gerade ganz, ganz viel zu tun, denn es steht der nächste E-Cannonball an und da ist im Moment die Bewerbungsfrist. Er wäre auch gern heute Abend dabei gewesen, hat aber heute Abend keine Zeit. Deswegen habe ich mich einfach vorher mit ihm getroffen hier online und habe mich kurz mit ihm darüber unterhalten. So, Uwe, die Aufnahme läuft.
Erstmal grüß dich, Uwe. Schön, dass du dabei bist. Ja, moin Jerome. Schön, dass ich wieder bei euch im Podcast dabei sein kann. Uwe, der neue E-Cannonball steht ja jetzt wieder an und man kann sich wieder bei dir bewerben. Was gibt es denn da für Bewerbungsvoraussetzungen? Ja, wie immer sind die Voraussetzungen, dass du ein rein elektrisches Auto hast oder ein rein elektrisches Motorrad oder einen rein elektrischen Umbau, wie zum Beispiel einen Oldtimer, wie unser
66er Mustang, den wir auf rein elektrisch umgebaut haben. Das sind die Voraussetzungen. Dann musst du eine kleine Bewerbung machen von 20 Sekunden als Video im Querformat. Ja, viel Spaß musst du haben wollen und dann kannst du eine Bewerbung machen. Und zwar bei uns auf der Website e-cannonball.de. Du denkst ja ja immer wieder was Neues aus. Gibt es da auch dieses Jahr Überraschungen? Ja, natürlich. Das ist eine gute Frage. Es gibt immer was Besonderes, was wir im
Cannonball machen. Der Cannonball ist wie ein Chamäleon. Jedes Jahr machen wir irgendwas anderes. Irgendeine tolle Idee haben wir immer. Ich kann noch nicht drüber sprechen, aber ich weiß eins ganz genau. Es wird der Megaknaller. Also für alle Teilnehmer und auch für euch da draußen. Ihr könnt natürlich im Livestream weiterhin zuschauen, was wir so alles machen. Und ja, wir haben uns was richtig Gutes ausgedacht. Okay, ich bin gespannt. Darf man schon die Strecke verraten
oder ist es noch geheim? Die Strecke, ja, das ist immer früher ein großes Geheimnis gewesen. Mittlerweile gehen wir da ziemlich offen mit um. Wir starten in Dresden und haben auch unser Ziel in Dresden, aber wir fahren eine Rundstrecke. Und zwar einmal zu dieser, wie soll ich sagen, geheimnisvollen Veranstaltung. Das habe ich schon fast zu viel gesagt. Und dann durchs Erzgebirge natürlich. Es ist eine wunderschöne Gegend da unten. Ich habe das schon mal erkundet. Die finale
Strecke, die prüfen wir gerade noch. Noch ist sie nicht fertig. Sofern sie fertig ist, werden wir sie auf unserem YouTube-Kanal E-Cannonball veröffentlichen. Okay, dann wünsche ich dir viel Erfolg bei der Veranstaltung. Wobei, muss ich dir wahrscheinlich gar nicht wünschen, den wirst du so oder so haben. Dankeschön für das Interview und tschüss. Vielen Dank. Schön, dass ich wieder dabei sein konnte. Weiterhin viel Spaß mit dem besten Podcast jenseits des Urals.
Also viel Spaß. Danke. Danke dir, Ove. Tschüss. Ist das für den E-Cannonball? Ich nicht. Also mit dem Leaf. Ich glaube, da bin ich mittlerweile ziemlich raus. Ich warte ja auf einen Wettbewerb, dass man mit einem Wohnwagen daran teilnehmen kann. Also, dass Fahrzeuge mit Wohnwägen da mitfahren können. Das wäre mal, das ist nämlich mal wirklich eine Herausforderung. Wer hält dich davon ab, Jerome? Ich möchte ja nicht alleine als einziger Wohnwagen
Fahrer gegen andere antreten und natürlich gewinnen. Wir werden sehen, ob es das irgendwann mal gibt. Und wer sich bewerben will... Und jetzt sind hier alle Wohnwagenfahrer aufgerufen, sich beim E-Cannonball mit Jerome zu bewerben. Was man ja leider immer wieder mitbekommt, ist Aggressivität. Nicht nur in Worten gegenüber E-Mobilfahrern, speziell auch gegen Tesla, sondern man bekommt auch immer wieder mit,
dass wirklich E-Mobile tatsächlich angegriffen werden und zerstört werden. Bei dir, Michael, gibt es da gerade so einen Fall? Da ist das Auto, glaube ich, sogar bei dir in Reparatur, ne? Nee, tatsächlich ist... Ich glaube, der steht sogar noch bei der Polizei. Ich bin mir nicht ganz sicher. Ich habe schon mal Kontakt zu den Kunden aufgenommen. Ich habe es gesehen in der Zeitung und das ging dann auch relativ viral hier in Lübeck, dass ein Jogger, der sogar von
jemand anderes fotografiert worden ist, dabei wie er die Scheiben mit einem Hammer einschlägt. Du hast schon vorhin gesagt, er hat gedacht, das ist der Cybertruck. Nee, ich glaube nicht. Das war pure Wut und der Typ ist total gut zu erkennen auf dem Bild. Dann gibt es ja noch die Videoaufzeichnung vom Sentry-Mode. Ich bin gespannt, ob sie den fassen. Noch dürfen da nicht so viele Informationen rausgehen. Ich habe aber auch gesehen, dass in Österreich 13 E-Fahrzeuge angesteckt worden
sind. Und es wird immer mehr in den Gruppen, Facebook-Gruppen darüber berichtet, dass eine gewisse Aggressivität gegen E-Mobilisten und speziell, leider Gottes, gegen Tesla stattfindet zurzeit. Eine kurze Geschichte meinerseits. Es schrieb mir ein Kunde am Wochenende, dass er mich
unbedingt ganz schnell sprechen müsste. Ich habe ihn dann angerufen, habe gesagt, was los? Er erzählte mir, dass er heute Nacht einen Säureangriff auf seinen Tesla verübt worden ist und dass dieser Säureangriff tatsächlich auch gefilmt worden ist und die Kriminalpolizei bei ihm auch schon war.
Das Fahrzeug habe ich mir dann angesehen und er erzählte mir die Geschichte, dass er von einem Bauern wahrscheinlich sehr gehasst wird, dass quasi der Bauer das Gefühl hat, dass er ausgebremst worden ist, aber der Kunde ist sich gar nicht darüber, er ist sich keiner Schuld bewusst und hat versucht mit diesem Herren zu reden, dass das vielleicht die Rekuperation war oder, oder, oder. Aber am Ende des Tages sind da viele Verdächtigungen, weil er in seinem Dorf auch schon ein bisschen
angefeindet wird. Es ist ein Ort im Osten Deutschlands und da ist die E-Mobilität noch nicht so vertreten und er ist tatsächlich auch schon massiv bedroht worden mit seinem O-Vote-Wort Scheiß-Tesla. Und das ist doch traurig. Jeder soll da fahren, was er will. Was stimmt mit den Leuten nicht? Warum sind die gegen neue Dinge so, so aggressiv? Das kenne ich nicht. Also was sagt ihr dazu? Also mir ist mal was passiert. Ich weiß nicht, ob das daran lag,
dass es ein Tesla war. Ich bin mal massiv bedrängt worden in der Tempo 50 Zone, in der ich auf 50 gefahren bin, ist er mir wirklich hinten drauf gefahren, also 10 Zentimeter. Mehr waren das, glaube ich, nicht. Ich bin dann auf die Autobahn, da hat er mich überholt und hat mich dann bei 100 kmh von der Autobahn runter gedrängt bis auf den Grasstreifen. Also nicht nur auf den Standstreifen, sondern auf den Grasstreifen daneben. Leider hatte ich damals noch keine aktivierten Kameras.
Das gab es damals noch nicht für meinen Model S. Das kam etwas später. Ich bin danach auch zur Polizei gegangen. Ich wollte den nicht anzeigen, aber ich wollte einfach mal wissen, was kann man denn da machen? Und habe gefragt, also ich habe den nicht gefilmt, ich habe keinen Beweis, aber das und das und das ist passiert. Was kann ich denn da tun? Und die Polizei sagte mir tatsächlich, also sie können Anzeige erstatten, wenn sie das Kennzeichen haben und dann geht es auch vor
Gericht. Und wenn der Richter ihnen das glaubt, was sie da sagen, dann kann es durchaus passieren, dass dieser Attentäter, nenne ich es jetzt mal, tatsächlich auch verurteilt wird zu einer Strafe, auch wenn sie jetzt keinen direkten Beweis haben. Aber wenn der das ihnen glaubt, dann kann das durchaus sein, dass sie sich damit durchsetzen. Jessica. Also zumindest, was ich immer wieder erlebe und das, obwohl der lief ja eigentlich gar nicht mehr so sehr als
Elektroauto auffällt, sage ich ja immer wieder. Ich werde auf der Landstraße in waghalsigsten Manövern überholt, obwohl ich selber erlaubte Höchstgeschwindigkeit fahre. Das ist mir erst letztes Wochenende wieder passiert. Da bin ich heimgefahren, ich war in Schwäbisch Hall, bin heimgefahren. Kurvige Strecke im Wald, man konnte wirklich nicht voraussehen. Der Typ hing mir schon in der Stoßstange, dass ich beinahe angehalten hätte, um zu fragen, ob er was aus
meinem Kofferraum braucht. Und dann auf einmal zieht der raus und ich habe nur gedacht, hoffentlich kommt keiner entgegen. Und ich glaube manchmal, dass die Leute einfach dieses E am Kennzeichen sehen und dann denken, das kann ja gar nicht schnell fahren. Elektroautos sind doch langsam, die können nicht 100 fahren, das geht nicht. An diesem Zeitungsartikel auf Facebook haben sich Smartfahrer zusammengetan und haben von der gleichen Aggressivität gesprochen. Nur
weil sie ein kleines Auto haben. Also es wird jetzt nicht nur Tesla sein, es ist wohl bekannt mittlerweile, dass Smartfahrer wohl auch ganz oft bedrängt werden. Ja, ich weiß nicht, ist das eine Entwicklung unserer Gesellschaft oder ist das wirklich das E am Kennzeichen und ist das der Elefantenschuh? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist die Entwicklung, finde ich, traurig. Es kann
ja auch ein bisschen sein, dass irgendwas weggenommen wird. Man hat so das Gefühl, wir haben ja diese Diskussion gehabt, oft, dass wir gesehen haben, wie Leute reagieren, die dann eben genauso emotional gegen das Elektroauto schreiben. Die teuersten Sachen rauf und runter schreiben, sodass man im Prinzip, wenn man so zwischen den Zeilen guckt, einfach das Gefühl hat, ich glaube,
Verbrennerfahrer haben oftmals das Gefühl, denen wird was weggenommen. Der E-Motor, ich habe eben noch gelesen, der neue Lotus oder Ferrari, E-Myra oder wie das Teil heißt, totschick und sagt, wie kann man den Wagen so verunstalten und einen Elektromotor einbauen. Jetzt frage ich mich, wo der den Elektromotor hat. Hat er den so vorne auf der Haube drauf montiert oder wie sichtbar soll das sein? Also man kann das gar nicht mehr nachvollziehen, warum da irgendwas aufkommt
und sagt, der sieht man, man sieht ihn doch gar nicht. Was wollen die Menschen? Dieses, was du sagst, dieses was weggenommen, das ist genau richtig. Das Tanken wird dem weggenommen. Das innerhalb von fünf Minuten. Ich finde das genau andersrum. Ich habe so viel dazu bekommen, weil durch die Elektromobilität, da lernst du Leute kennen am Supercharger. Du
kommst in Gespräche, die du vorher nie geführt hättest. Du lernst Leute kennen. Du hast eine ganz andere, ich sage mal, Einstellung zum Verbrauch, wo ich vorhin gesagt habe, Verbrauch ist mir egal. Aber ich fahre ja jetzt mittlerweile viel langsamer auf der Straße, wo ich dann sage, wir brauchen eigentlich gar keine 130. Lass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn weg.
Aber umso mehr E-Mobilität kommt, dann erübrigt sich das, weil jeder einfach mehr auf den Verbrauch guckt in Verbindung mit der Reichweite, meine ich das jetzt nicht mit dem Laden, sondern in Verbindung mit der Reichweite. Jeder guckt so ein bisschen, was habe ich jetzt verbraucht? Wie viele Kilowattstunden? Und ich glaube, das wäre so der richtige Schlüssel. Aber ich habe ganz viel dazubekommen und mir ist nichts weggenommen worden. Ganz viel Drehmoment haben wir. Wir
haben Leistung. Wir fahren so unfassbar leise und entspannt. Also ich habe als E-Mobilist, als ich das erste Mal einen Tesla gefahren bin, ganz viel dazubekommen und man hat mir nichts weggenommen. Aber du hast recht, das denken die immer. Das mit dem was dazubekommen erinnert mich tatsächlich an eine Situation, die ich auch mal mit dem Liefer erlebt habe, wo mich jemand sehr provokativ an der Ladesäule gefragt hat, ja und wie lang stehen Sie jetzt hier?
Und ich habe nur gesagt, also ich gar nicht. Ich gehe jetzt in die Stadt, das Auto hole ich in zwei Stunden wieder ab. Genau das ist das. Also du verlierst ja keine Zeit mehr an der Tankstelle, wo du zuguckst, wie das Geld in den Tank fließt, sondern du stellst dein Auto hin und machst was anderes. Also ich habe auch Zeit dazu gewonnen, ganz viel sogar. Ja, ich dachte auch noch kürzlich ein Attentat hätte mein Nachbar verübt auf mein Auto. Der hatte auch eine unbekannte schaumige
Flüssigkeit drüber geschüttet über den Wagen. Ich bin schnell hingelaufen, aber er sagte, ich hätte das dreckigste Auto im Dorf und das müsste mal gewaschen werden. Und er hat dann eben die Pflege übernommen. Also ich war sehr erleichtert, dass es so gut ausgegangen ist. Also bei mir drängen sich zwei Aspekte auf. Einmal das Thema E-Mobilität, aber ich habe auch so den Eindruck, dass seit der Pandemie die Aggressionen im Straßenverkehr zugenommen haben. Also ich
wollte kürzlich einen Lkw überholen und habe darauf gewartet, dass hinten eine Lücke frei wird. Dann wurde eine Lücke frei und im Moment, wo ich dann rausziehe, sehe ich, wie der Fahrer, der hinter der Lücke war, plötzlich Vollgas gibt und mich dann ganz massiv bedrängt hat. Der hat nicht von vornherein eine hohe Geschwindigkeit gehabt, sondern er hat wirklich gewartet, bis ich rausziehe und
hat dann Gas gegeben. Weil die Lücke habe ich relativ lang gesehen und hat natürlich dann mich beschimpft und mir den Mittelfinger gezeigt und weiß der Geier, was die andere Geschichte war. Ich bin an einer Stelle, wo man 100 fahren darf, auf der dreispurigen Autobahn ganz links gefahren, weil ich wusste, drüben wird es dann wieder eng, bleib mal auf der Spur. Aber ich bin ja sowieso die zulässige Höchstgeschwindigkeit gefahren. Da waren Schilder, 100 kmh erlaubt. Ich bin mit
103 kmh gefahren. Da kommt einer von hinten, überholt mich rechts, beschimpft mich wieder und fühlt sich total im Recht, obwohl er zwei Sachen macht, nämlich rechts überholen und zum zweiten mit überhöhter Geschwindigkeit, aber beschimpft mich. Und das erlebe ich oft, solche Szenen. Und das habe ich in der massiven Menge früher eigentlich nicht erlebt. Also kommt mir zumindest so vor. Ich habe so das Gefühl, dass die Aggression im Straßenverkehr insgesamt
ein bisschen zugenommen hat oder ziemlich zugenommen hat. Und ich würde mir da auch ehrlich gesagt mehr Kontrollen wünschen seitens der Polizei, was Geschwindigkeit und so weiter betrifft. Da, finde ich, wird viel zu wenig gemacht. Aber da sind wir auch wieder zum Beispiel in der Diskussion. Tempo 120 oder 130 auf deutschen Autobahnen. Wenn du da in die Foren guckst, da ist plötzlich nichts mehr mit Umweltschutz. Auch von E-Mobilfahrern nicht. Da wird plötzlich
gesagt, ja, ich will halt mit 200 fahren, wenn ich Bock dazu habe. Ist mir doch egal. Ich habe an dem Tag übrigens, wo ich rechts überholt worden bin mit den 100, habe ich eine Zoe auf der Autobahn gesehen. Gab es nämlich ein paar Meter weiter einen Unfall. Da ist jemand volle Kanne in eine Zoe hinten reingefahren. Die war so eingedrückt bis zum Vordersitz. Ja, also war hinten alles Matsch. Ich hoffe, da saß niemand drin. Aber es gab dort zwei Krankenwagen, die
daneben standen. Ich vermute mal, da ist auch jemand verletzt worden. Das sah sehr, sehr übel aus. Und das ist halt immer eine Folge von unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Und die hat man eigentlich nur, wenn man eben keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat. Aber das ist eine Diskussion. Da brauchen wir jetzt nicht noch mal drüber diskutieren. Das schauen wir uns auf Facebook und sonst wo an. Und ja, denken. Aber wenn unsere Hörer dazu eine Meinung haben,
dann können sie gerne schreiben. Unsere E-Mail-Adresse. Vielleicht magst du sie noch mal sagen, Jerome. Dann können wir uns mal einmal einen Lieserbrief dazu schreiben, den wir dann auch gerne nächstes Mal vorlesen. Genau. Redaktion at Emovotion.de. Das ist unsere Adresse. Die findet ihr auch übrigens in den Show Notes. Da steht das auch drin. So, wir zeichnen ja immer am Freitag vor dem Veröffentlichungsdatum auf. Freitagabend. Wir
haben also jetzt im Moment Freitagabend. Das scheint irgendwie kein guter Zeitpunkt zu sein, um Studiogäste zu haben. Ich sage das deswegen, weil der Timo Schaadt vom T&E-Magazin hat auch am Freitagabend keine Zeit. Auch deswegen habe ich auch im Vorfeld mit ihm gesprochen. Es gibt ein neues Magazin. Da wollte er uns kurz was dazu erzählen. Das Interview spiele ich einfach mal schnell ein. Hallo Timo, ich grüße dich. Einen wunderschönen guten Tag, Jerome. Alles klar bei
dir? Ja, muss ja. Diesmal können wir uns sogar sehen, weil wir jetzt nicht telefonieren, sondern per FaceTime miteinander verbunden sind. Das hat einen Grund. Wir haben dich jetzt schon länger nicht bei uns zu Gast gehabt. Die neue Zeitschrift des T&E-Magazins ist ja auf dem Markt. Du bist ja der Herausgeber dieser Zeitschrift. Das war wieder los. Das war normal. Ich bin der Verleger. Verleger. Der Mann, der alles verlegt. Inklusive Schlüssel. Ich lerne es nie. Aber egal. Auf
jeden Fall bist du für den Content zuständig. Und das interessiert mich natürlich, was denn in der neuen Zeitschrift geboten wird. Das Titelthema ist diesmal Reifen. Da fragt man
sich natürlich, Reifen sind Reifen. Kann ja nichts Besonderes sein. Aber Martin Hund, einer aus der Community, der wirklich Plan hat und der sich in Themen dann auch noch intensiver reinfuchsen kann, hat da sozusagen die Besonderheiten eines Reifens auf einem Elektroauto eben ausführlich dargestellt, wo man darauf achtet, was damit verbunden ist und letztlich
dazu führt, dass man im Zweifel auch weiterkommt. Das ist halt ein Thema. Und ansonsten sind so Themen wie Autotests für Gebrauchtautokäufer oder die Testberichte von Carmaniac, das Potenzial des autonomen Fahrens und mal wieder inzwischen zwei Millionen Kilometer, die Hans-Jörg von Gemmingen mit seinem Fahrzeug absolviert hat. Mit dem habe ich halt im Rahmen einer Zufallsbegegnung am Supercharger, das soll ja vorkommen, da ein kleines Gespräch geführt.
Naja, es ist ja schwierig, ihm nicht zu begegnen, weil er ja immer irgendwo unterwegs ist. Er ist ja omnipräsent. So und ansonsten also nochmal das T&E-Magazin, das ist ja eine Zeitschrift der Community. Das sind jetzt nicht alles hochkarätig journalistisch erarbeitete Beiträge, sondern vieles einfach aus der Community zugetragen. Und es ist eben parallel auch das
Werkzeug der Community. Das heißt, du stehst halt irgendwo, wirst angesprochen auf dein E-Auto und kannst dann zu deinem Kofferraum gehen und da halt ein T&E-Magazin rausziehen.
Das ist Teil des Konzeptes von Anfang an gewesen. Wir machen das einige Jahre lang und erfreuen uns glücklicherweise auch wachsender Abonnenten und Leserzahl, dass die Methode ist, man bestellt über den T&E-Shop unter te-magazin.de die gewünschte Anzahl der Exemplare und legt sich dann halt 15 oder 20 Magazine in den Kofferraum und kann dann halt entsprechend mit diesem Werkzeug eben auch arbeiten. Zum einen freuen wir uns natürlich über jeden einzelnen Leser,
der dieses Angebot in Anspruch nimmt. Also ist weiterhin ja kostenlos, also gegen Porto- und Versandkosten zu beziehen. Aber besonders cool ist halt eben diese Werkzeug-Idee, dass man halt das eben auch bewusst verbreitet. Ich vergleiche das immer gerne mit Zeugen Jehovas. Unser Wachtturm ist halt das T&E-Magazin. Also wenn ihr den Timo in irgendeiner Fußgängerzone seht mit seinem T&E-
Magazin in der Hand, nehmt ihm bitte eins ab, dann ist der Timo glücklich. Aber du hast gerade ganz am Anfang angesprochen die Reifen, was ich ein super interessantes Thema finde, weil man denkt ja immer, Reifen ist Reifen. Aber bei den Elektroautos gibt es ja ganz besondere Ansprüche. Erstens mal sind die schwerer als normale Autos oftmals. Zweitens mal sollen die ja möglichst energieeffizient sein, das heißt möglichst wenig Strom verbrauchen beim Fahren,
also möglichst wenig Rollwiderstand. Auf der anderen Seite musst du ja das Auto auch bremsen können und da ist ein möglichst hoher Widerstand gefordert. Und wie das in den Griff bekommen hat, das habe ich bis heute nicht verstanden, weil das sind ja eigentlich zwei Dinge, die ja sich komplett 180 Grad entgegenstehen. Und das kannst du mir jetzt glauben oder auch nicht, das steht jetzt halt in der aktuellen Ausgabe des T&E-Magazins, da hat Martin halt
sich sehr detailliert mit auseinandergesetzt. Und die Hersteller, die bringen natürlich da jetzt auch entsprechende Angebote mehr und mehr. Und wichtig ist halt, dass nicht irgendwelchen Werbeversprechen gefolgt wird, ohne dass man da das vielleicht auch ein bisschen kritischer hinterfragt. Und da hat man dann halt hier jetzt den Background geliefert bekommen, dem man da halt zugrunde liegt. Also allein für den Artikel lohnt es sich auf jeden Fall,
das T&E-Magazin sich zu besorgen. Du veröffentlicht bitte auf deiner Webseite noch, wann du in welcher Fußgängerzone stehst, damit ich mir das dann abholen kann bei dir. Und diejenigen, die ganz geschickt sind, die abonnieren halt unsere Newsletter, also ebenfalls auf te-magazin.de und haben dadurch die Möglichkeit, nicht nur einmal wöchentlich halt freitags eine E-Mail zu bekommen, in der halt weitere interessante
Themen dann halt angeteasert sind, wo man dann auswählen und draufklicken kann. Die haben dann auch sogar die Möglichkeit, das T&E-Magazin als PDF im Internet zu lesen. Also es soll ja auch Menschen geben, die papierallergisch sind. Die kann ich grundsätzlich nicht leiden. Tote Bäume, sage ich nur. Genau. Aber selbst denen möchte ich ja ein klein wenig entgegenkommen. Sehr schön. Wunderbar. Gut, das war Timo Schad, der Verleger des T&E-Magazins. Herzlichen Dank,
dass du wieder bei uns zu Gast warst. Und wenn du wieder interessante Themen hast, kommst du einfach wieder vorbei. Ja, gerne wieder. Schönen Tag noch. So, wir haben ja gesagt, dass man uns schreiben darf. Und die erste E-Mail, die uns dann erreicht, die lesen wir auch vor. Beziehungsweise, wir haben uns dann noch ein bisschen umentschieden. Wir haben ja das nächste Mal das Thema künstliche Intelligenz, KI. Und wir haben eine E-Mail
bekommen. Und die erste E-Mail, die wir bekommen haben, war da tatsächlich von Daniel Reif. Und jetzt haben wir uns überlegt, okay, wir können natürlich die E-Mail vorlesen. Aber wir wollen ja ein bisschen mit künstlicher Intelligenz experimentieren. Man kann ja auch einfach das Ding vorlesen lassen von künstlicher Intelligenz. Und ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich habe ja dann einen Versuch gemacht. Dann habt ihr gesagt, nee, klingt scheiße. Habt ihr gesagt,
klingt kacke. Machen wir so nicht. Ich fand es eigentlich nicht so furchtbar schlecht. Und dann hat Jessica gesagt, ich probiere nochmal mit einer anderen Webseite. Und das findet ihr jetzt wirklich weniger blöd? Ja, also erst mal das Ausprobieren hat ja tatsächlich mein Mann gemacht. Also ich habe nur geschimpft, dass ich deine Variante einfach irgendwie nicht so schön finde. Okay. Ja, genau. Und wir haben da ein bisschen rum experimentiert und haben tatsächlich Stimmen
gefunden. Also ich höre relativ gerne Hörbuch auch tatsächlich meistens beim Autofahren. Und ich habe Stimmen dabei entdeckt, wo ich gedacht habe, boah, die klingen wie meine Lieblings Hörbuchsprecher. Total toll. Und dann haben wir weiter experimentiert, ja. Okay, also der Daniel Reif hat uns geschrieben und wir fanden auch die Frage interessant. Wir hören uns mal an, dass es geht ungefähr eine Minute, was er da uns geschrieben hat.
Liebes Podcast-Team, ich höre euch sehr gerne und sehe mich durch euch bestärkt auf E-Mobilität umzusteigen. Als Carsharing und Bus funktioniert das schon stellenweise super. Leider ist beispielsweise meine Frau noch super skeptisch und denkt eher über ein Hybrid-Auto nach. Also meiner Meinung nach seit zehn Jahren obsolete Technik. Mit Blick auf den Preis wird es ohnehin kein Kauf. Ihr Hauptargument ist, dass derzeit Leute mit Eigenheim und PV-Anlage genau das
richtige Produkt haben. Aber als Mieter in der Stadt ist man auf öffentliche Ladepunkte angewiesen und da sieht sie kein komfortables Nutzungsszenario. Das betrifft mehr als die Hälfte der Leute in Deutschland. Wie seht ihr das? Gibt es Beispiele, wie es laufen kann, auch wenn der Vermieter nichts macht, die Kabel in der Straße nicht mehr Leistung tragen können und am Arbeitsplatz auch nur unzureichend öffentliche Ladesäulen vorhanden sind? Wie oft lädt man denn typischerweise nach,
wenn der Arbeitsweg circa zehn Kilometer beträgt und dreimal in der Woche angefangen wird? Und welche zusätzliche Ladezeit nimmt man sich vor längeren Strecken dazu? Bitte beleuchtet das mal, vor allem aus Sicht von Nicht-Tesla-Nutzern. Viele Grüße, Daniel Reif. Daniel Reif. Sehr cool, das hört sich mega an. Ja, aber ich glaube noch nicht so gut wie ein Mensch. Aber ich glaube, das kommt langsam nah ran. Ich kenne ja eine junge Dame, die unter anderem für ProSieben Galileo
spricht oder gesprochen hat und jetzt für den Disney Plus spricht. Ich glaube, die macht sich gerade ziemlich Sorgen über ihre Zukunft, weil immer mehr Richtung KI da gegangen wird. Vielleicht braucht man sie dann nicht mehr, um das zu sprechen, sondern das macht dann die KI. Aber wir wollen jetzt noch nicht über KI sprechen. Das machen wir in der nächsten Folge hoffentlich, sondern wir wollen uns über die Fragen, die der Daniel gestellt hat, unterhalten.
Also Hybrid, ich glaube, da sind wir uns einig. Hybrid, und da ist er ja auch sich sicher, Hybrid ist nichts. Von beiden Welten hat man da was am Bock, und das muss man ja auch pflegen können. Also ich finde das sehr nachteilig, genau wie Daniel Reif das beschrieben hat. Dann müsste man beide auch warten lassen, in beide reingucken lassen. Und wir haben uns, glaube ich, auch mit
der E-Mobilität genau deshalb für eins entschieden, wo wir sagen, das ist ein Teil der Technik. Das sahen wir immer als propagiert an, und es stellte sich ja jetzt nochmal raus, das ist ja bestimmt auch mittlerweile eine sehr klare Sache, dass diese Technik eben die bessere ist, die Vorzugstechnik. Und wenn ich daran denke, ich müsste jetzt beide Sachen da mitschleppen, also für mich wäre das auch nichts. Also die zweite Geschichte, die er angesprochen hat,
ist das Laden. Und er sagt, er ist zur Miete, er kann zu Hause nicht laden, er muss jeden Tag zur Arbeit fahren. Und wie soll er denn das jetzt machen mit dem Laden? Da muss man sich natürlich die besondere Situation anschauen. Ich kann nur bei mir sagen, ich habe noch nie zu Hause geladen, und ich wohne auf dem Land, und das funktioniert. Ich habe entweder den Supercharger in der Nähe, oder ich habe ein Kaufland in der Nähe, oder ich habe ein Aldi in der Nähe und einen Lidl,
und überall gibt es Lademöglichkeiten bei den Einkaufsgeschäften. Also wenn du ein Geschäft in der Nähe hast, Aldi, Kaufland, Lidl, guck doch mal, ob es da nicht einen Lader gibt, und dann kannst du einfach jedes Mal, wenn du einkaufst, da laden. Ist eigentlich gar kein Problem. Und schau einfach erstmal, gibt es überhaupt Ladestationen um dich herum. Über die Ladepausen haben wir ja gerade schon gesprochen. Michael hat es ja erzählt, das ist eher eine
Bereicherung. Hängt natürlich aber auch davon ab, ob er tatsächlich Lademöglichkeiten hat, um sich herum, so wie Kaufland und ähnliches. Und er hat ja auch angesprochen, es gibt schlechte, wenn ich das richtig mitbekommen habe, schlechte Lademöglichkeiten bei der Arbeit, aber dann gibt es ja offensichtlich welche. Und wenn die langsam sind, macht das gar nichts,
weil langsam laden an der Arbeit ist ja auch kein Problem. Wenn es da acht Stunden steht, selbst wenn es da mit zwei KW lädt, dann reicht das ja schon, weil dann habe ich 16 KW wieder drin und das reicht ja locker, um wieder nach Hause und wieder zur Arbeit zu fahren. Jessica. Ja, jetzt grätsche ich dir mal rein. Es ging ja mäßig von Nicht-Tesla-Fahrern, und ich bin der Nicht-Tesla-Fahrer in der Runde. Und ich bin Mieter in der Stadt ohne eigene
Lademöglichkeit und ohne Lademöglichkeit an der Arbeit. Und das seit 2018 bin ich so unterwegs. An meiner alten Wohnung hätte ich tatsächlich vom Vermieter aus sogar eine Wallbox installieren dürfen, wenn ich die Kosten komplett selber getragen hätte und alles wieder zurückgebaut hätte. Das war damals die Bedingung. Wenn ich das unbedingt will, dann muss ich es aber auch zurückbauen. Ich habe mir gedacht, sei doch froh, dass ich was investiere in dein Haus. Aber gut,
das war einfach noch die Skepsis gegenüber der neuen Technik. Jetzt haben wir den Luxus definitiv gar nicht mehr, weil der Stellplatz einfach auf der anderen Straßenseite ist. Ja, wie geht es dir denn jetzt? Also, wie machst du es denn jetzt? Also, ich mache es tatsächlich so ähnlich wie du. Also, ich schaue bei den Geschäften. Wenn ich einkaufen bin, bei uns das Kaufland hat auch eine Ladesäule. Und ich bin ja noch zusätzlich. Ich habe ja noch das Problem mit CHAdeMO. Ja, richtig.
Also, ich muss ja auch noch nach CHAdeMO-Säulen schauen. Wäre es jetzt CCS, hätte ich noch viel, viel mehr Auswahl. Aber bei uns ist es tatsächlich nur das eine Kaufland und der Schnelllader am Krankenhaus. Ansonsten hätte ich jetzt schnellladetechnisch keine Chance. Ansonsten haben jetzt mittlerweile Lidl und keine Ahnung, die haben alle CCS mittlerweile. Das wäre also richtig, richtig entspannt. Wir haben relativ viele Typ-2-Säulen. Auch fußhäufig von uns,
was vielleicht auch daran liegt, dass wir mitten in der Stadt wohnen. Aber grundsätzlich, also ich habe zeitweise sogar an der Schoko-Steckdose mit einem Verlängerungskabel durch das Kellerfenster geladen. Und auch das geht. Und zu der Frage, die ja auch noch da drin stand, vor längeren Strecken, also vor längeren Strecken lade ich zum Beispiel grundsätzlich über Nacht und dann immer langsam. Aber das ist halt auch so ein Leaf-Ding, weil ich will halt keinen heißen
Akku haben. Ja, ich wohne auf dem Dorf, da ist das tatsächlich, wir haben hier zwei Lader um die Ecke. Und so abseits, wie wir hier wohnen, ist auch ganz klasse. Wir haben also mehr Köhe allerdings, wenn wir laden sollen. Und die stehen auch da, die gucken sich das immer ganz gespannt dann an, wenn da mal so ein Exot kommt und dann da sich einsteckt. Ich persönlich hätte das immer, das war mit dem Kauf schon des Autos damals auch mit dem ersten, ich hatte ja mal ein Smart EQ mit
angefangen. Ja, auch ganz witzig, da hatte ich auch noch Sorgen mit Reichweite. Also am Anfang war das tatsächlich so. Und wenn man den nachgeladen hätte, nicht an meinem Haus. Ich habe ja Photovoltaik, also ich bin ja in diesem Luxus-Segment drin, dass ich direkt den hier in meiner Garage mit Wallbox laden kann. Aber ich hätte das in Kauf genommen, auch einige Meter zu gehen, zu laufen. Und wie gesagt, unsere Ladestellen hier, die nächsten, die sind so ungefähr 400 Meter
weg. Ich wäre da hingelaufen, ich hätte die nachher auch wieder abgeholt. Ich glaube, ich hätte wahrscheinlich alles getan. Hauptsache, ich fahre elektrisch, weil dieser Spaß an dieser Technologie, der war bei mir so hoch angesetzt. Also ich bin ja einmal infiziert worden, so ähnlich wie diese Geschichte, 30 Sekunden drin gesessen und man wusste, man fährt elektrisch in Zukunft. Das war schon ganz klar. Und diese Unannehmlichkeit, die andere sehen, wo sie Hürden sehen, das war für
mich nie eine Hürde. Wahrscheinlich geht es euch ähnlich. Deshalb gebe ich das Wort einfach mal zurück. Michael, du lädst ja einfach bei der Arbeit. Du hast ja einen Arbeitgeber, der hat klug investiert und Ladesäulen da bei der Juius GmbH installiert, oder? Genau, ich bin ja selbst der Arbeitgeber, das ist lustig. Also es ist in der Tat so, dass ich natürlich während der Arbeitszeit lade oder eben auch zu Hause lade, aber auch fremd lade, genauso wie Jessica sagt,
in Einkaufszentren lade ich sehr viel. Mein S85, der ist ja auch nicht so viel mit Reichweite und da muss ich schon mal echt viel laden. Und es ist tatsächlich so, wie Wolfgang sagt, ich habe hier mehrere Büros und wenn ich in meinem Büro in Scharbeust sitze, ist es tatsächlich so, dass ich auch 400, 500 Meter gehen muss. Aber man macht das sehr gerne. Ich weiß gar nicht, warum. Ich habe das früher gehasst, tanken zu fahren. Aber laden kostet in dem Moment,
wo man dann nochmal zu Ladesäule gehen muss, mehr Zeit. Und trotzdem machst du es gerne, weil der Fahrspaß ist einfach so gigantisch, das nimmt man in Kauf, das stört nicht. Und in der Regel ist es ja so, dass man wirklich das Laden immer mit Einkaufen oder Arbeiten oder was auch immer verbindet, so dass man gar keine Zeit verliert. Absolut. Also einfach nochmal gucken, ob rund um die Wohnung irgendwo Ladesäulen sind. Wenn das der Fall ist, spricht nichts dagegen,
sich ein E-Auto zu besorgen. Wobei man muss auch ein bisschen einschränken. Das muss ich auch sagen. Also ich lade vor allen Dingen bei Kaufland, weil gerade die Ladesäule beim Aldi nicht funktioniert. Ich lade bei Kaufland und da gibt es halt nur eine Ladesäule und wenn die belegt ist, dann ist sie belegt. Also ich bin auch schon hingefahren, wollte da laden und es ging nicht, weil da eben schon jemand anders geladen hat. Weil ich halt günstig laden möchte. Wenn ich
nicht günstig laden möchte, habe ich am McDonalds einen Schnelllader. Ich habe bei BMW einen Schnelllader von der EnBW. Ich habe AC-Säulen ohne Ende in der Stadt, also mindestens drei Stück. Wie gesagt, wir reden hier von einer Gemeinde mit 5000 Einwohnern auf dem Land. Wenn man in der Stadt wohnt, dürfte es eigentlich kein Problem geben. Vielleicht noch eine Ergänzung, weil das ja auch in der E-Mail drin stand. Dieser Arbeitsweg von zehn Kilometer, wenn wir über
Autos heute reden, mit Reichweiten von einigen hundert Kilometern. Sagen wir mal 300 haben sie alle inzwischen. Ja, würde ich jetzt nicht unterschreiben wollen, aber gut. Also ein mittelmäßiges Elektroauto schafft heutzutage 300 Kilometer. Ja, also die Neueren sollten das eigentlich alle schaffen. Da stimme ich dir zu. Das sind ja zehn Kilometer täglicher Arbeitsweg, das ist ja nichts. Und selbst mit meinem Leaf, der ja nur nicht die Reichweite hat, wo ich noch 45
Kilometer zur Arbeit hatte, habe ich jeden zweiten Tag geladen, beziehungsweise nachts dann halt. Und das hat auch gereicht, also es funktioniert. Und zehn Kilometer sind halt für ein Elektroauto heute einfach nichts mehr. So, man kann uns natürlich schreiben unter redaktion.emotion.de oder aber man kann uns auch Audio-Teile schicken, also einfach ins eigene Telefon reinsprechen,
uns die Datei schicken, das ist überhaupt gar kein Problem. Und der Andre Rohlstein hat sich bei mir gemeldet, per WhatsApp glaube ich, und hat gesagt, pass mal auf, also mit dem MG5, was du da erzählt hast, mit der Anzeige, da würde ich da gerne wieder sprechen. Hat mir dann also eine Minute lang erklärt und dann habe ich gesagt, hey, das ist eine gute Sache, darf ich das senden in unserem kleinen Podcast? Er hat gesagt, pass auf, ich spreche es dir nochmal neu. Und dann
wurden aus einer Minute sechs Minuten. Allerdings möchte ich gerne diese sechs Minuten trotzdem vorspielen, weil er eben auch noch ein paar Sachen zum MG4, beziehungsweise 5 erzählt. Wir sind ja immer sehr Tesla-lastig und er fährt das Auto jetzt, glaube ich, ein, anderthalb Jahre. Möchte das auch weiterfahren, erzählt er gleich selber. Ich denke mal, das können wir uns anhören, auch wenn es sechs Minuten lang ist. Wer es nicht hören möchte,
übrigens, der kann das auch überspringen. Wir haben ja die Funktion der, wie nennt man das, Kapitelmarken. Man kann also jederzeit hin und her springen und sich einfach das anhören, was man möchte. Aber ich fand es ganz interessant, was er da erzählt, weil wir leben ja alle oder ich zumindest und der Michael und der Wolfgang, wir leben ja in der Tesla-Welt. Das ist auch immer schön zu sehen, wie es sich in den anderen Welten, nicht nur in der Leaf-Welt, sondern eben auch in
der MG-Welt lebt. Und deswegen hören wir uns einfach mal an, was der André da erzählt. Ich fand es sehr interessant und er sagt, man kann tatsächlich die Durchschnittsverbräuche sehen. Ich habe es nicht hingekriegt, aber man kann es offensichtlich. Hallo liebes E-Mobotion-Team, hallo Jérôme. In der letzten Ausgabe hast du ja über deinen
Werkstattersatzwagen, den MG5, berichtet. Wir fahren das Modell seit gut einem Jahr inzwischen und zur Ehrenrettung des Autos sei gesagt, er hat also doch eine Verbrauchsanzeige und diese Verbrauchsanzeige gibt es auch in allen vier Varianten des Fahrzeugs. Also egal, ob man den großen oder kleinen Akku gewählt hat, die große oder die kleine Ausstattung, die Anzeige des Verbrauchs ist immer mit dabei und das war auch in allen Update-Versionen des Infotainments schon
der Fall. Man erreicht die Anzeige, indem man einfach die Pfeiltasten auf der rechten Seite des Lenkrades benutzt. Dort gibt es so eine Art Walzensystem-Infotainment. Geht zweimal nach rechts, dann ist man in einer Anzeige mit den ganzen Diagnose- und Fahrdaten. Es gibt dann einmal einen Kurzzeitverbrauch der aktuellen Fahrt und mit Pfeiltasten nach unten kommt man dann zu einem Langzeitverbrauch, den man auch selber jederzeit resetten kann. Es werden noch Daten wie z.B. der
Reifendruck und sogar die Reifentemperatur über die entsprechenden Sensoren angezeigt. Man hat zwar keine Akutverbrauchsanzeige in Kilowatt, aber eine etwas kryptische Anzeige mit Volt, Ampere und so weiter des Hochvoltsystems. Man kann sogar die Spannung des 12-Volt-Akkus auslesen über diese Anzeige. Also da ist der MG5 gar nicht so schlecht bestückt mit Informationen und Daten, wie vielleicht von dir zunächst befürchtet. Natürlich gibt es auch Nachteile und Schwächen
bei dem Auto. Da fallen mir als erstes das Navigationssystem ein. Das eingebaute, das zwar eigentlich gut und schnell reagiert, aber über keinerlei Online-Verkehrsdaten verfügt. Das heißt, man würde mit so einem Navi natürlich bei Fahrten auf der Autobahn vielleicht ohne Vorwarnung in Staus oder Vollsperrungen geraten, was natürlich heutzutage eigentlich nicht mehr
praxistauglich ist. Deswegen nutzen wir auch auf allen längeren Fahrten unsere Handys, die wir dann entsprechend über Apple CarPlay oder Android Auto kabelgebunden ins Auto einstecken und dann ein System wie Google Maps etc. benutzen, was uns natürlich dann auch mit Verkehrsdaten versorgt oder wo wir über andere Apps z.B. auch den Belegungszustand von Ladesäulen auf unserer Route sehen können. Denn auch eine Ladeplanung oder eine Online-Anzeige von verfügbaren
Ladestationen entlang der Route hat das Fahrzeug leider nicht. Mit eingestöpseltem Handy wird dann auch diese Sprachwahl-Taste am Lenkrad zum Leben erweckt, die sonst keine Funktion hat. Dann kann man darüber halt den Sprachassistenten des eingestöpselten Handys aktivieren, z.B. über Siri sich dann Musik abspielen lassen oder eine WhatsApp verschicken. Das ist auch möglich. Einen Zugriff
auf die Funktion des Autos hat das Handy natürlich nicht. Das heißt, ich kann natürlich nicht solche Dinge wie die Heizung oder die Scheibenwischer darüber regeln, aber zumindest kann ich das Handy auf die Art und Weise fernsteuern. Ein weiterer nicht so glücklicher Punkt ist die App, mit der man das Auto aus der Ferne bedienen kann. Die ist zwar an sich ganz okay gestattet, aber nicht die wirkliche Benutzung von mehr als einer Person. Das heißt, es kann immer nur auf einem Handy die
App aktiv sein und das Auto ansteuern. Würde ich es auf einem zweiten Handy auch noch installieren, dann würde man sich ständig gegenseitig den Account klauen und müsste man sich diesen dann wieder zurückholen. Das ist auch nicht so wirklich glücklich und daran wird sich auch wahrscheinlich nichts mehr ändern bei dem Auto. Was noch ein kleines Problem ist, ist, dass bei Android Auto,
Apple CarPlay nicht immer alles ganz zuverlässig läuft. Also Android Auto verbindet sich nicht immer zuverlässig mit dem Auto und bei Apple CarPlay sind es nur bestimmte Navigations-Apps, die anscheinend getestet wurden. Google Maps funktioniert. Benutze ich dagegen eine App wie Waze, die wir eigentlich lieber benutzen würden, dann kommt es zu Zeitverzögerungen bei der
Navigation, die immer größer werden. Das Navigationsgerät hinkt also praktisch dann mehrere hundert Meter oder Kilometer dem tatsächlichen Auto hinterher und irgendwann hängt sich das System dann komplett auf und ich muss einen ausstöpseln, um das Ganze dann wieder nutzen zu können. Soweit, so gut. Wir kommen mit den kleinen Schwächen ganz gut zurecht mit dem Auto und freuen uns, dass wir damals vor anderthalb Jahren das Fahrzeug für weniger als 31.000 Euro
noch mit der Förderung kaufen konnten. Beim heutigen Preis von 38.000 Euro würde ich wahrscheinlich auch Bauchschmerzen haben, den halte ich für überzogen, aber für den damaligen Preis ist das ein ganz gutes Angebot und wir planen auch das Fahrzeug jetzt einfach über die nächsten Jahre weiter zu nutzen und nicht wieder gegen irgendetwas Neueres auszutauschen, weil uns seine Daten entsprechend ausreichen. Der Akku ist mit 64 Kilowattstunden ausreichend groß, da gibt es
eigentlich nichts zu meckern. Der Verbrauch ist durchschnittlich, könnte durchaus geringer sein, ist aber nicht katastrophal. Die Ladeleistung von 90 kW in der Spitze bei dem großen Akku ist auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit, ist für uns aber ausreichend, vor allen Dingen, weil wir ja auch vorher uns zweieinhalb Jahre mit einem E-Up durch die Landschaft bewegt haben und der hat ja mit 35 kW geladen und so gesehen ist das schon ein echter Fortschritt, mit dem wir dann
auch gut leben können bei 300 Kilometer echter Autobahn-Reichweite. Im Sommer kommen wir also so sehr gut zurecht und erreichen die meisten Ziele auch ohne überhaupt zwischendurch nochmal laden zu müssen. Macht's gut und viel Spaß beim Podcasten. Ich werde euch auf jeden Fall als
Hörer treu bleiben. Bis bald! Interessant, wirklich in die andere Welt einzutauchen. Er ist ja offensichtlich ganz zufrieden mit dem Auto, bis auf die kleinen Dinge, die er da angesprochen hat, aber dann, wenn ich mir das so anhöre, denke ich mir, Gott sei Dank fahre ich Tesla, was die Software betrifft. Also da muss ich mich nicht damit rumplagen, iPhones ein- und wieder auszustecken oder dass die Sprachbedienung nur mit einem gesteckten Telefon funktioniert. Es sind ja viele
Dinge sehr intuitiv. Also ich kann mich erinnern, es war nochmal jetzt das vierte Fahrzeug, was wir dann gefahren sind und meine Frau, die fing direkt an, direkt in das Menü ging, die bei jedem Probefahrt in das Menü rein und hat sich das angeguckt. Ich kann mich erinnern an den Cupra Born, den wir gefahren haben. Ich fand den tolles Fahrzeug, sieht sehr sportlich aus, alles toll. Bin eingestiegen, ich guckte nur so, fühlt sich gut an alles und fuhr los und sie fing direkt an, in dem Menü zu
werden und sagte, ne, ne. Ich glaube, das waren 45 Sekunden von Start bis ich gucke sie an und sage, wie, was ist denn los? Ja, das ist nicht intuitiv. Das Auto hat sich erledigt, also für sie war es nichts. Bei Tesla ist tatsächlich so, dieses iPhone auf vier Rädern, ich habe es immer so genannt und ich habe es ja mehrfach jetzt vom Begriff gelesen, also auch andere Leute empfinden das anscheinend so, dieses Intuitive, diese Bedienfähigkeit, also muss man sagen, ist klasse,
aber nicht nur zur Fanboys-Sitz-Verkümmerung hier. Man muss ja auch sagen, du hast es ja mal zitiert, Jerome, es gibt ja einige Nachteile. Also wenn ich im Tempomat fahre, ich weiß nicht, wie viel Fehlbremsung der macht, was der da alles erkennt und dann auf einmal in die Eisen haut. Scheibenwischer finde ich immer noch eine Katastrophe. Mit jedem Update guckt man sich das nachher im Regen mal an. Jetzt muss es endlich klappen, aber das klappt nicht. Also es gibt immer
Dinge auch an Tesla, die haben wir bestimmt auch. Unsere Begeisterungsfähigkeit ist bestimmt im
Endeffekt höher als die Nachteile, die da aber aufkommen. Man muss klar den Hörern sagen, also auch wir sehen Nachteile, wir kennen die, wir wissen von denen, aber ich glaube, es ist bei jedem Auto immer so ein Stückchen, die Liebe ist größer, wie diese Teile, die da aufpoppen, wo man sagt, diese Nachteile, wir haben es ja gerade von dem Hörer gehört, wo er sagte, ja im Grunde genommen, es gibt Nachteile, aber ich bin im Grunde genommen mit dem Wagen zufrieden.
Und das ist ja, für jedes Fahrzeug gilt das ja, Elektro, derjenige, der sowas fährt, der wird, jeder wird mit seinem Auto da was haben, wo er sagt, das propagiert, finde ich super toll und bestimmt auch ein paar Nachteile, wird er erkennen. Also ich habe dann noch eine Nachricht von einem Freund bekommen, der mir geschrieben hat,
der Axel hat mir geschrieben, pass auf, kauf dir dieses Auto nicht, sondern lease es. Also ich persönlich bin eigentlich gegen Autoleasing, zumindest bei Privatpersonen, aber du kriegst den Wagen wohl schon unter 200 Euro Leasingrate. Und ich sage mal so, also für unter 200 Euro Leasingrate für so ein Fahrzeug, das ist echt ein Angebot und da könnte ich auch schwach werden bei diesem Angebot. Also unter 200 Euro finde ich schon der Hammer. Gut, wir haben noch eine Sache,
die wir machen müssen und dann sind wir auch schon wieder am Ende. Und zwar noch die Veranstaltungshinweise. Der Wolfgang ist ja unser Veranstaltungstyp. Er guckt immer, was gibt es für Veranstaltungen in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz oder in Frankreich oder in den USA oder er hat hunderte sich angeschaut, hat sich dann für drei Veranstaltungstyps entschieden und ich bin sehr gespannt, wohin uns diese Reise hinführt. Mensch, dafür kriege ich eigentlich
jetzt den Moderations-Oscar, oder? Für die Überleitung. Ja, einige haben Visionen. Am Anfang haben wir gesagt, wir haben Visionen. Also ich gehe schon mal zum Arzt, also ich habe dann wenige Visionen. Aber was ich vor mir habe, ein paar Veranstaltungstyps. Ich will auch nicht die Massen einverfolgen, sondern einfach mal so drei Stücke, die jetzt in näherer Zukunft im Juni liegen und das ist einmal die Power to Drive für diesen München. Ganz gute Dinge haben die auf
ihrer Liste. Die reden über Charging Infrastructure, über E-Mobilität natürlich im Ganzen, über die Integration, was wir als letztes Thema hatten, Wege to Grid und so weiter, über die Batterie. Frühbrücher können da eine Dauerkarte erwerben, weil die ganze Messe geht vom 19. bis zum 21. Juni in München und eine Tageskarte kann für 40 Euro bevorzugt für die Frühbrücher bestellt werden. Und das ist schon mal bestimmt für Leute, die rumreisen wollen, mal gucken, wo die nächsten
tollen Sachen auftreten. München wäre ein Tipp. Wir haben als nächstes die Electric & Hybrid Marine Expo in Amsterdam. Da denke ich an dich, Jérôme. Okay. Ja, also vielleicht fährst du mal dahin. Am 18. bis 20. Juni in Amsterdam. Rai, Europaplan 24. Ich habe danach Rai. Wofür steht das? Das steht für Rai-U-Wheel in Autoindustrie. Der Verband der Fahrrad- und Automobilindustrie steckt dahinter. Und am 18. bis 20. Juni Eintritt frei. Pass muss man aber auch
