Music. Da sind sie ja wieder bereit für weitere rund 30 minuten kompakte Infos rund um Diabetes. Perfekt und das genießen Sie am besten indem Sie mit unseren Gesprächspartnern mit laufen da mit Geist und Körper was davon haben. Diesmal sprechen und laufen miteinander der Diabetologe dr Meinolf Behrens und Typ2 Patientin Sabine Gebert ihre Themen sind unter anderem.
Die Medikation beim Typ-2-Diabetes welche Medikamente werden eingesetzt und wie vermeide ich dass ich Insulin spritzen muss und welche unterschiedlichen Formen des Typ-2-Diabetes gibt es eigentlich und was heißt das dann für die individuelle Therapie der Patient. Los geht's viel Spaß. Hallo Frau Gebert schön dass Sie Zeit haben mit dir zu gehen ja ich bin hier an der Weser in Minden unterwegs und wir haben uns eigentlich heute hier den ersten Regen freien Tag in dieser Woche ausgesucht das ist.
Wunderbar. Wo sind sie denn unterwegs ja ich bin am Niederrhein in Nettetal und zwar in Hambergen unten am Krickenbecker See. Da lebe ich auch wo ich auch täglich spazieren gehen kann und ich begrüße Sie auch aus meinem schönen Nettetal.
Ja das ist ja so an der holländischen Grenze five Venlo genau richtig sie dann sind wir so 250km jetzt auseinander aber das ist das was uns verbindet ist glaube ich die Freude an der Bewegung und natürlich auch das Thema Diabetes Superman Typ-2-Diabetes darf ich mal fragen wie lange sie schon an Diabetes erkrankt sind
ja das sind jetzt fast zwölf Jahre und zwar Damm 50 Lebensjahr wurde festgestellt dass ich auf beiden Augen grauen Star habe und aufgrund der Voruntersuchungen ist dann leider festgestellt worden dass ich Diabetes habe war das bei ihnen reine Zufallsdiagnose richtig. Hatten also gar keine Beschwerden das ist ja ganz oft so dass die Diabetes so im Zusammenhang mit Operation festgestellt wird.
Ich habe ja lange auch im Herz und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen gearbeitet und da war es ganz oft so dass die Patienten wenn Sie einen Herzinfarkt hatten oder am Herzen operiert worden sind das dann mal so zufällig nebenbei der Diabetes festgestellt worden ist und jetzt begleitete Diabetes dir schon fast 12 Jahre genau und mein Vater und auch meine Großmutter die hatten beide auch Diabetes Typ 2
also daher es ist nicht ganz was Neues für mich gewesen auch danach zu leben aber ich habe festgestellt dass es auch teilweise sehr schwer damit zu leben und danach zu leben. Ja aber die familiäre Belastung die sie so ansprechend die spielt eben schon eine ganz entscheidende Rolle.
Das ist schon so und gehören sie eher zu den Patienten mit Diabetes die Probleme mit dem Gewicht haben oder sind sie vielleicht sogar eine schlanke Typ-2-Diabetes hören naja ich bin nicht fett aber ich sag mal so auf weil 1,26 m wiege ich 72 kg. Ich hatte gerne mindestens vier Kilo runter aber es fällt mir halt sehr schwer wirklich runter zu kommen ich habe abgenommen noch mal von 74 auf 72 das halte ich jetzt auch jetzt schon ein Jahr lang aber.
4 Kilo hätte ich gerne noch weniger im im engeren Sinne richtig übergewichtig sind das muss man sagen also zeigt dann einfach einmal mehr dass das Übergewicht nicht der einzige Grund ist warum man Diabetes Typ 2 entwickelt. Wie sieht's denn bei ihnen mit der Bewegung aus mal wir haben uns ja jetzt hier zum Spaziergang verabredet sind sie eher Bewegungs affin oder sind Sie eher jemand der sich nicht so viel bewegt. Doch ich beweg mich sehr gerne.
Zwar habe ich mittlerweile weniger Bewegung weil ich noch meine Mutter Pflege auch und auch mittlerweile nen Job habe nicht mehr zu Hause eben arbeiten kann aber ich versuche fahrrad zu fahren oder zu laufen.
Gebert müssten sie eigentlich Medikamente fehlen Diabetes einnehmen ja und zwar weil mein HbA1c wert schlechter geworden ist halt nicht mein Arzt gefragt was ich machen könnte weil durch Metformin habe ich damals sehr gut abgenommen und der Diabetes war auch besser eingestellt aber mir wurde übel immer.
Von Metformin und jetzt wenn ich es abends nehme dann habe ich die Übelkeit nicht so das Metformin ist ja eigentlich in Medikament dass wir schon ganz ganz lange in der Diabetologie einsetzen und das auch heute eigentlich noch in fast allen Empfehlung an erster Stelle steht aber genau das was Sie sagen das eben Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt Blähungen oder auch Durchfall das eben keine ganz seltene Nebenwirkung oder den Metformin
aber sie kommen jetzt mit der mit der abendlichen Dosis zurecht ja und ich möchte jetzt auch noch mal versuchen vielleicht Nachmittag nach Mittagessen eine Metformin einzunehmen wie mir das dann bekommt das möchte ich jetzt so Schritt Speise machen weil mein HbA1c wert ist 7,1 im Moment und früher war der bei 6,5 und niedriger
wobei ja 7,1 auch schon ein wirklich ordentlicher HbA1c wert ist da wo du jetzt mal ein Haken bei mir wurde immer gesagt 6,3 wäre optimal und da sollte ich auch wieder hin also optimal.
Ist sicherlich ein HbA1c Wert von 6,5 und da drunter aber wenn man jetzt wirklich in die Empfehlung guckt dann steht da erstmal dass der HbA1c Wert zwischen 6,5 und 8,5 liegen sollte und das wird sie jetzt wahrscheinlich überrascht weil sie sagen um Gottes Willen 8,5 aber wenn man guck wie der HbA1c wert sein soll dann. Muss man immer sich den Patienten auch angucken und man schaut eben wie ist die Lebenserwartung wie sind seine Begleiterkrankung.
Welche Medikamente nimmt der ein oder wie viel Tabletten muss ich einnehmen damit ich dieses Therapieziel erreiche. Wie hoch ist das Risiko für Unterzuckerung und kommt jemand überhaupt mit der Therapie zurecht was möchte der Einzelne wirklich selber erreichen sind ganz ganz viele Punkte die man berücksichtigt und dann kann man am Ende sagen für Frau Meyer sollte der HbA1c Wert 7,0 sein für Herrn Müller vielleicht 8,0.
Und für Frau Gebert 6,5 aber ich so Wahrheit sind sie dann ja mit ihren 7,1 von den 6,5 nicht entfernt hängt das denn auch mit dem Alter zusammen weil die 6,5 sind mir damals gesagt worden oder 6,3 wo ich 50 war.
Ja auch das Alter spielt eine Rolle man guckt natürlich die die Lebenserwartung ist nur würde man schon sagen auch mit 60 strebt man schon noch an guten HbA1c wert anders oder würde ich durchaus auch in Ihrem konkreten Fall noch sagen dass man die 6,5 anstreben sollte aber gesehen natürlich auch in der Praxis Patienten die haben hdnc Wert von 12 13 14 und.
Das meinte ich eigentlich damit wenn ich sage dass bei ihnen die 7,1 ja nun nur nicht so schlecht ist gut also dann bin ich das schon mal ganz schön das sieht hast du sagen aber ich mein Ziel ist dann niedriger trotzdem. Ich möchte mich auf keinen Fall anspritzen kommen.
Ich habe nämlich als Kind wie heißt das einmal zu viel Eisen hatte nie zu wenig Eisen hatte ich und dann habe ich immer in die kleinen Fingerchen wurde ich dann rein gestochen und seitdem habe ich eine Nadel Angst okay ja dann ist es Insulin natürlich nicht unbedingt das Mittel der Wahl sie haben ja heute auch eine Reihe von anderen Medikamenten zur Verfügung die eben nicht gespritzt werden müssen und die man auch so zum Einsatz bringen kann.
Und welche wären das jetzt so mal angenommen das würde ich schlechter werden. Ist das auch von Typ zu Typ dann wieder unterschiedlich oder gibt's da generell ein spezielles Mittel.
Ja nicht die Frage die Sie gerade gestellt haben ist schon ganz ganz wichtig das ist nämlich hängt ganz davon ab welche Art von Typ-2-Diabetes man hat da muss ich vielleicht mal gerade so ein bisschen ausholen bevor ich dann konkret auf die Medikamente zu sprechen komme also wer unterscheiden ja eigentlich so ganz grob zwischen dem Typ-1-Diabetes und dem Typ-2-Diabetes der Typ-1-Diabetes dass es
eigentlich die Diabeteserkrankung im Kindes und Jugendalter in der Regel beginnt und wo die Bauchspeicheldrüse aufhört Insulin zu produzieren. Und die Kinder und Jugendlichen die dran den Diabetes bekommen die brauchen von Anfang an Insulin da geht gar kein Weg dran vorbei. Typ-2-Diabetes das ja in der Regel die Diabeteserkrankung die im mittleren oder höheren Lebensalter beginnt.
Ist der Mechanismus ein anderer da gibt es zum einen die Möglichkeit dass die Insulinproduktion auch irgendwie gestört ist. Aber was viel häufiger ist das reichlich Insulin vorhanden ist also die Bauchspeicheldrüse in der Lage ist gut Insulin zu produzieren. Aber das Insulin kann an den Zielorgan und es sind ja beim Insulin die Muskulatur die Leber und die Fettzellen kann das Insulin nicht wirken das heißt wenn man bei den Patient.
Die Insulinspiegel im Blut bestimmt dann stellt man fest dass die mitunter viel höher sind als beim Gesunden. Und trotzdem gelangt der Zucker nicht in die Zellen weil an den Zielorgan des Insulin nicht wirken kann. Da muss man sich jetzt genau anschauen welche Störung bei meinen Patienten mit Typ-2-Diabetes vorliegt. Und das haben die die Schweden dann das mal gemacht in einer.
Kürzlich veröffentlichten Arbeit da ist man hingegangen und hat alle neu erkrankten Typ 2 Diabetiker sich genauer angeschaut. Geguckt wie alt sind die von hat geschaut wie es der HbA1c wert also der Langzeitzucker das Zucker Gedächtnis beim Auftreten des Diabetes man hat geguckt was die wiegen. Und dann hat man untersucht wie viel eigenes Insulin die noch produzieren und man hat auch geguckt wie empfindlich die Zellen auf Insulin reagieren macht er noch so Antikörper bestimmt.
Und. Hat dann praktisch 15.000 Patienten ausgewertet und dann hat man festgestellt dass es auch beim Typ-2-Diabetes ganz unterschiedliche diabetesformen gibt. Da gab's die schlanken Patienten die sehr frühes Leben benötigt haben weil sie die Bauchspeicheldrüse kein Insulin oder wenig Insulin produziert hat und da gab es andere.
Die reichlich Insulin hatten wo aber eben diese Insulinresistenz die ich vorhin beschrieben habe im Vordergrund stand und dann gab es auch so zwischen Gruppen die von beiden Störung etwas hatten und wenn man jetzt überlegt welche Medikamente gebe ich einem da muss man eben sich als Arzt vorher ein Bild gemacht haben wo liegt das Hauptproblem ist dass er die Störung bei der Insulinproduktion also liegt möglicherweise einfach zu wenig Insulin vor oder.
Ist es eher so dass das Insulin nicht wirken kann. Und wenn man jetzt eine Störung hat wo die Insulinproduktion gestört ist dann kann man natürlich Insulin geben und das würde man in der Regel dann auch machen. Aber wenn man jetzt so Patienten hat oder Patientin wie sie die irgendwie ein Problem mit dem Spitznamen dann könnte man z.b. ein Sulfonylharnstoff geben. Das sind Tabletten die die Bauchspeicheldrüse stimulieren eigenes Insulin freizusetzen.
Also das einfach wieder ein bisschen mehr Insulin produziert wird der Nachteil bei diesen Tabletten ist. Dass sie unter Zuckungen machen können weil sie manchmal etwas unkoordiniert das Insulin freigeben. Und sie begünstigen auch eine Gewichtszunahme deswegen haben die Tabletten so ein bisschen. Er an Bedeutung verloren und nehmen im Moment in der Versorgung er eine niche Medikation war wir haben aber auch Tablett. Die man einsetzen kann wenn lohnt das Insulin am Ziller gar nicht so wirken kann.
Da werden z.b. die sogenannten sglt2 hemmer. Das sind Substanzen wo überschüssiger Zucker mit dem Urin ausgeschieden wird und dadurch eben der Zucker gesenkt wird. Also es gibt schon noch reichlich Möglichkeiten an Medikamenten jetzt habe ich aber noch mal eine andere Frage und zwar früher bin ich viel mehr gelaufen und habe auch festgestellt wenn ich viele gelaufen bin also sagen wir mal eine halbe Stunde mindestens dass man Blutzucker Spiegel runtergegangen ist welches.
Wortarten lernen jetzt gut wo man wirklich den Glukosespiegel ganz runter drücken kann.
Also die Bewegung ist sein jedenfalls die Grundlage jeder Diabetestherapie und der Zucker reagiert schon ganz unterschiedlich auf körperliche Aktivität und wir wissen eigentlich das die Blutzuckersenkung die akute Blutzuckersenkung am besten erstmal funktioniert über ein Ausdauertraining also Nordic Walking Jogging oder was auch immer fahrradfahren das sind eigentlich wenn man das so genau untersucht die Methoden mit denen man den Blutzucker am besten senken kann.
Das heißt aber nicht im Umkehrschluss dass man jetzt oft Krafttraining verzichten sollte weil das Krafttraining wiederum dazu dient das Muskulatur aufgebaut wird.
Und wenn ich meine Muskulaturaufbau dann habe ich am Ende einen höheren Grundumsatz und ich verbrenne einfach Kalorien auch in Ruhe mehr außerdem ist die Muskulatur ja auch so im Hinblick auf orthopädische Beschwerden ganz wichtig dass wir unsere mit dem Alter sich abbauen der Muskulatur immer wieder fit halten also was den Blutzucker Akku dann geh zum kann man ganz klar sagen ist der Ausdauersport günstiger aber
wenn man es kombiniert mit dem Krafttraining dann erreicht man dass man auch langfristig der Zucker dadurch weiter unten bleibt.
Jetzt habe ich noch mal eine andere Frage dieser Sport den ich dann betreiben soll den Ausdauersport oder auch den Muskelaufbau muss der an einem Stück z.b. 30 Minuten sein ist das besser als wenn ich am Tag z.b. zweimal 15 Minuten oder dreimal 15 Minuten mache außer gibt's auch ganz unterschiedliche Untersuchung zu aber scheint auch genauso effektiv zu sein wenn man dreimal 15 Minuten macht statt einmal 45 Minuten
und es ist natürlich immer so ein bisschen auch die Frage wie intensiv man das betreibt ich meine auch das spazieren gehen kann man kann natürlich sehr langsam gehen aber man kann auch zügig gehen und beim Krafttraining ist es natürlich auch so die Übungen kann man ganz unterschiedlich intensiv gestalten gerade beim beim Krafttraining oder wir sollten eigentlich besser von einem Muskeltraining sprechen bei Krafttraining.
Der Begriff ist eigentlich schon zu negativ belegt beim Krafttraining kann man ja erstmal nicht Möglichkeiten schöne Übungen mit dem eigenen Körpergewicht zu machen wenn sie irgendwie. Liegestütze Kniebeugen Dips und Crunches also solche Übungen die kann man wirklich sich zu Hause beim Fernseher gucken oder wie auch immer finde ich problemlos durchziehen und da macht man dann vielleicht 20 Minuten dreimal die Woche das ist denke ich mir.
In jedem Zeitbudget möglich wenn man zusätzlich noch mit Kleingeräten arbeiten möchte kann man das auch. Ich weiß nicht sie kennen vielleicht auch noch den klassischen Medizin bei diesen herr braun Ball der den wir so aus den Turnhallen kennen da gibt's jetzt etwas modernere Belle die heißen deine Max die sind im Prinzip eigentlich nichts anderes als der Medizinball aber er ist eben einfach noch mal so ein bisschen auf.
Und Pizza Medizinball und vielleicht Kurzhanteln die ist 3 Kilo Hanteln kann man ganz tolle Übungen zu Hause machen ohne großen Aufwand ohne große Kosten man muss ich eben nur wirklich motivieren das zu machen. Ja das war eine Hund gut ich habe das so ganz verstanden was wir haben jetzt z.b. auch zu Hause uns noch Ergometer angeschafft wenn man irgendwie abends da doch nicht mehr raus will kann man so mit dem Ergometer dann einfach ein bisschen treten oder solche Dinge.
Ja das habe ich's auch stehen aber ich benutze es eben selten weil ich lieber an die frische Luft gehe aber ich habe noch mal eine andere Frage wie ist das eigentlich mit dem Stress weil mein Arzt sagte auch schon mal zu mir weil ich sehr viel Stress habe auch dass dadurch auch der Blutzuckerspiegel leidet. Ja das höre ich auch irgendwie ganz oft von unserem Patienten und ich würde jetzt erstmal so ganz.
Das sagen ja das ist auch so das fällt mir auf dann gibt es Patienten die die haben immer eine gute Stoffwechsellage und auf einmal kommen sie ist der HbA1c Wert bei 9 und man fragt sich irgendwie. Was ist denn jetzt anders gelaufen und man dann genauer horcht dann.
Ob man das vielleicht gerade eine familiäre Trennung stattgefunden hat das jemand seinen Job verloren hat oder dass irgendwie andere Belastungen plötzlich aufgetreten sind Angehörige erkrankt sind die Pflege von Angehörigen das hatten sie ja auch gesagt dass sie Tiere 92-jährige Mutter pflegen dass solche Dinge einfach so den den Lebensrhythmus durcheinander gebracht haben und dann sieht man eine Verschlechterung der Stoffwechsellage
jetzt ist nur die Frage warum ist der Zucker schlechter geworden und das spielen sicherlich. Stresshormone noch olle sie wissen wenn man Stress hat wird Adrenalin freigesetzt und das andere Hormon was freigesetzt wird ist es Cortisol und beide Hormone lassen den Zucker ansteigen also sie wecken praktisch entgegen dem Insulin und begünstigen so schonmal eine schlechtere Stoffwechsellage das ist der eine.
Und das Cortison ist auch noch so ein Hormon was gleichzeitig begünstigt dass man Gewicht zunimmt auch auch gerade im im Bauchraum wieder also das ist dann irgendwie passt dann auch noch in das Gesamtbild rein.
Aber der andere Aspekt ist natürlich auch wenn man Stress hat dann kann man so seine Ziele nicht so konsequent umsetzen dann vernachlässigt man sich selber einfach schon mal schneller ich glaube das kennt jeder ne wenn man irgendwie gut drauf ist und keine Sorgen hat dann kann man sich auch völlig entspannt und seine Bewegung um sein Essen kümmern wenn man Stress hat dann
bereitet man das Essen vielleicht anders zu man ist anders man ist schneller mal verzichtet vielleicht auf die Bewegung weil einfach auf die Zeit fehlt und ja dann komm in der Summe gibt's eben reichlich Gründe warum sich die Stoffwechsellage unter Stress verschlechtert.
Ja warte gerade mit der Ernährung das stelle ich immer wieder fest sobald ich Stress habe esse ich weniger Gemüse oder auch Salat dann greift man schon mal schneller zum Brot und ist dann halt ne ja dann habe ich noch andere Fragen die mir auf der Seele brennen wie sieht das denn aus mit dem Blut. Bei Diabetes Patienten oder bei den lipid werten.
Oder Impfungen wird ja immer wieder gesagt dass Diabetiker sich auch gegen Grippe impfen lassen sollen und andere Impfungen noch genau dann war erstmal weil das ist auch ist mir ein ganz wichtiges großes Anliegen die die Frage kommt es jetzt nur auf den Zuckerrand oder spielen die nicht noch ganz andere Sachen Rolle die für für Diabetiker wichtig sind spricht Blutdruck und Blutfett
und da muss man sich vielleicht noch mal ein mal Gedanken machen warum machen wir das überhaupt mit der zuckersenkung.
Wir wollen den Zucker niedrig halten zum einen um um akute Komplikationen zu vermeiden wenn man extrem hohe Zuckerwerte hat geht's einem schlecht man ist müde und man kann im schlimmsten Fall sogar ins Koma rutschen das ist schon mal ein Grund warum wir versuchen den Zucker zu senken aber nun ist es bei ihnen ja so sie haben HbA1c Wert von 7,1 und sagen trotzdem naja ich möchte lieber 6,5 haben.
Und das sagen sie ja jetzt nicht weil sich Sorge haben das jetzt ins Koma fallen oder weil der Zucker so hoch ist dass sie müde sind sondern. Weil sie will wissen das hohe Zuckerwerte Veränderung an den Organen machen bei der Niere an den Augen aber auch vor allen Dingen an den Blutgefäßen an den.
Großen Blutgefäßen und damit lässt sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht wird das ist ja der Grund warum wir den Anspruch haben den Zucker wirklich so zu senken auch dann wenn Patientin beschwerdefrei sind jetzt wissen wir aber auch dass der Blutdruck.
Auch das Risiko für den Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht und wir wissen auch das hohe Blutfette das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen und deswegen ist es so wichtig dass jemand der Diabetes hat dass man alles im Auge hat. Eben nicht nur den Blutzucker sondern auch den Blutdruck und die Blutfette. Ob ein Blutdruck da kann man das relativ klar sagen die Empfehlung sind so für Patienten unter 65 wird in der Regel angestrebtes der Blut.
Druck unter 130 zu 80 liegt er sollte nicht unter 120 zu 70 liegen. Wenn die Patienten älter sind so über dem ab dem 65 Lebensjahr ist man etwas großzügiger da sagt man dass der Blutdruck unter 140 zu 80 liegen sollte und aber nicht niedriger als 130 zu 70.
Bei den Blutfetten ist es schon bisschen schwieriger da gibt's ganz ausgearbeitete Empfehlungen die richten sich nach den Begleiterkrankung nach den organkomplikationen und ein Zielwerte immer genannt wird das der sogenannte LDL-Cholesterin wert. Und der sollte bei Patienten die jetzt noch keine Begleiterkrankungen haben unter 100 liegen aber wenn jetzt z.b. jemand schon einen Herzinfarkt.
Tat dann würde man sogar einen LDL-Cholesterin Wert von unter 55 anstreben also da sind die Ziele das muss man wirklich für jeden Patienten genau nachschauen und erarbeiten und natürlich dann auch mit dem Patienten klären wie viel Medikamente er letztlich breites einzunehmen um dieses Ziel zu erreichen.
Und klar neben den Blutfetten und den Blutdruck haben wir noch einen weiteren ganz wichtigen Punkt der unser Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bestimmt das ist eben das Rauchen und deswegen gilt. Natürlich nicht nur für für Menschen mit Diabetes und dann eigentlich für uns alle wir rauchen nicht.
Da habe ich mein ganzes Leben auch kein Problem mit gehabt ich bin nämlich Nichtraucherin habe ich auch kein Problem mit aber ich glaube die die so rauchen haben schon Problem damit aufzuhören das ist ja gar nicht so einfach von dieser Sucht loszulassen. Die Frage der Impfungen haben sie aber mir noch nicht beantwortet bekommen die man so empfiehlt Tetanus Pizzeria und so weiter das gilt erstmal für für uns alle.
Stavern aus geht's aber so ein paar sonder Empfehlungen für Menschen mit Diabetes zum einen ist eben die jährliche Grippeschutzimpfung wird allen Patienten mit Diabetes empfohlen ansonsten ist es ja erst ab dem 60 lebensjahr dass dir empfohlen wird aber jetzt auch gerade vor dem Hintergrund von Corona.
Können wir eigentlich unseren Patienten nur empfehlen sich gegen Grippe impfen zu lassen und mein persönlicher Eindruck ist auch dass in diesem Jahr die Grippeschutzimpfung wirklich super verträglich ist also ich habe noch nie so wenig Patienten klagen gehört also die ist ja habe ich den Eindruck dass der Impfstoff wirklich gut verträglich
das also die Grippeschutzimpfung mit der Corona Impfung da müssen wir glaube ich alle noch ein bisschen drauf warten aber die wird dann sicherlich auch mit ins Programm aufgenommen. Darüber hinaus sollten Patienten mit Diabetes sich aber auch gegen. Ein Erreger der Lungenentzündung gegen die neumo Kokken impfen lassen das ist eine Impfung die wird alle sechs Jahre durchgeführt ist eine einmalige Impfung und daneben die Wiederholungsimpfung nach 6 Jahren die Empfehlung gilt auch.
Und jetzt relativ neu dazu gekommen ist eine Impfung gegen die Gürtelrose jeder der mal schonmal so eine Gürtelrose gehabt hat der der wird wissen dass das wirklich eine ganz ganz unangenehm Erkrankung ist die eben mit Schmerzen und Hautveränderungen wobei die Hautveränderung die gehen in der Regel dann schnell wieder weg aber die Schmerzen die sind neuropathischen Schmerzen die da entstehen die sind wirklich ganz ganz unangenehm und da hat.
Man jetzt einen Impfstoff der zumindest Patienten mit Diabetes ab dem 50 Lebensjahr auch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird und das kann ich auch wirklich nur jedem Patienten mit Diabetes empfehlen sich wenn er denn 50 ist damit impfen zu lassen wir wissen dass Menschen mit Diabetes schon ein etwas höheres Risiko haben mal so eine Gürtelrose zu entwickeln und dem hat man eben Rechnung
getragen in dem man gesagt hat dann bekommen auch Menschen mit Diabetes schon ab dem 50 Lebensjahr die Impfung die sonst ab dem 60 lebensjahr jetzt als regelimpfung eingeführt worden ist. Ja dann bin ich gut durch geimpft in die habe ich alle die Impfungen haben die die Gürtelrose ja die ist ja hart umkämpft also wir haben wir mal schwierig.
Zeig mir den Stoff zu bekommen und umso schöner dass die den schon haben aber der war sehr aktiv bei mir ich habe also ein ganzen Tag danach nur noch geschlafen das habe ich jetzt gerade bewusst nicht gesagt dass der ist tatsächlich von der Verträglichkeit darf ich auch schon mehr Rückmeldung bekommen das Patienten aussagt
der geht nicht so geschmeidig runter wie die Grippeimpfung vor Gebert wenn wir jetzt gleich unser Spaziergang beenden leid ich auf jeden Fall noch eine Frage die mir irgendwie ganz wichtig ist wenn sie an ihren Diabetes Ding.
Was ist in in bezug auf Ihren Arzt seit der Hausarzt oder Diabetologe besonders wichtig was was erwarten sie von ihrem Hausarzt oder Diabetologen weil das ist immer so für mich ganz interessant was soll der leisten also ich habe einen Diabetologen aber da gehe ich selten da hin also ich vertraue da sehr meinem Hausarzt auch und der beruhigt mich weil ich immer Angst habe
spritzen zu müssen und er sagt dann auch als ich jetzt mal ganz ruhig bleiben wir warten erstmal nächsten HbA1c Wert ab und dann können wir noch mal überlegen und das ist für mich so wichtig dass er mich beruhigt und nicht dass ich Angst bekomme dass ich anfangen muss zu spritzen oder dass sie Nebenwirkungen dann haltet oder Erkrankungen auch dann steigen können das ist mir wichtig dass er mich ernst nimmt und mich
beunruhigt und aber gleichzeitig das im Auge hat auch mich so einzustellen dass die Diabetes bei mir fängt ja sag mal normal ist oder nicht mehr gut eingestellt sind ja genau wenn man sich mit ihnen unterhält hat mal erst war der Eindruck dass die total gut informiert sind. Das könnte sicherlich auch Ihrem Hausarzt und wahrscheinlich auch ihren Diabetologen verdanken und man hat.
Wirklich so den Eindruck dass sie gut im Thema drin sind aber das was sie sagen finde ich auch ganz wichtig dass er sieht sie beruhigt und mit ihnen irgendwie ja auch auf Augenhöhe dann gemeinsam überlegt was sinnvoll ist für Sie und für ihre Diabeteseinstellung ja. Gebert dann bedanke ich mich ganz herzlich dass sie die Zeit hatten hier mit mir spazieren zu gehen mehr hat Spaß gemacht ich habe auch einiges von ihnen erfahren und gelernt.
Wunderbar ja ich bedanke mich auch und ich habe auch ganz viele Informationen mitgenommen. Dann wünsche ich Ihnen noch einen schönes Wochenende vielen herzlichen Dank und es war ein sehr schöner Spaziergang mit ihm. Danke gleichfalls tschüss Frau Gebert. Auch für diese episode von Doktor go bedanken wir uns für die freundliche Unterstützung von IKK classic boehringer-ingelheim und dexcom. Wenn sie auch Fragen haben Anregungen Themenvorschläge.
Gerne per E-Mail schicken an info.at diabetesde.org und auf diabetesde.org Slash Podcast finden Sie alle anderen Podcast Episoden zum Anhören und abonnieren.
In zwei Wochen hören wir uns hoffentlich wieder dann mit Doktor Wolf Rüdiger klare Internist und Diabetologe am hegau-bodensee-klinikum Radolfzell er spaziert und spricht mit Helmut farnschläder aus Bonn er hat seit 10 Jahren Typ-2-Diabetes hat aber dank einer telemedizinischen Ernährungsberatung 10 Kilo abgenommen bis dann und auch wieder gehen Doc2Go. Music.
