Severance Staffel 2 - Unsere Review - podcast episode cover

Severance Staffel 2 - Unsere Review

Mar 28, 20251 hr 24 minEp. 149
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Episode description

Unsere Work-Life-Balance ist endlich wieder gerettet: “Severance” kehrt mit Staffel 2 zurück! Werden die vielen Mysterien endlich gelüftet? Und welche Theorie könnte unsere Sicht auf die Serie für immer verändern? Darüber diskutieren die Quadrataugen in dieser Folge.

Transcript

Diese Folge wird die präsentiert von Vodafone seit 30 Jahren für dich da. Ich hab mal eine Zeit lang in einer Kreditkarten-Sperrhot-Lange gearbeitet. Und das ist richtig scheiße. Das ist wirklich richtig scheiße, weil du eigentlich die ganze Zeit nur den Stress von anderen Leuten managst. Weil die halt anrufen und sagen, meine Karten sind alle weg. Sag mal, Laura und Marco in Severance geht es ja darum, das eigene Bewusstsein in einen Freizeit-Ich und einen Arbeits-Ich aufzuspalten.

Beziehungsweise die beiden Bewusstseins zu trennen. Ich vermute mal, aktuell hättet ihr so eher kein Interesse an so einem Prozedere, wenn es das in der Realität gäbe. Aber könntet ihr euch denn einen Job vorstellen, indem ihr das tatsächlich machen würdet, Marco? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich hab eine ganze andere Persönlichkeit vor der Kamera zu sein als in Wirklichkeit. Das ist der Blick von Laura gerade.

Ja, also auf jeden Fall. Ich hab schon einige verschiedene Sachen in meinem Leben gemacht, die auch gemeinhin so eintönige Jobs sind. Bei denen man denken würde, man würde sowas tun, wie in der Autoverbrik arbeiten oder in der Kantine arbeiten. Aber das sind so Dinge. Ich weiß nicht, ich hab sogar mal in der Kantine am allerliebsten Tellerwäscher gemacht. Man konnte verschiedene Sachen machen, ob ich jetzt was sauber mache oder an dieser Ausgabe war.

Aber meine allerliebste Aufgabe war einfach nur die Teller zu waschen. Weil das war so, ich weiß auch nicht, fast schon meditativ für mich. In meiner Erinnerung habe ich sogar Podcast und Musik dabei gehört. Also das fand ich wirklich gar nicht so schlecht als Me-Time. Also man kann bei so einem Job auch schon mal abschalten. Bei uns ist es super schwierig, weil wir ja so kreativ sind und dann privat interessieren, wie bei dieser Serie "Severance".

Und beruflich interessieren, so wirklich miteinander so übereingehen. Deswegen wollen wir das nicht trennen. Aber ich habe eine kleine Liste an Jobs, die ich auf jeden Fall mache. Die ganze Liste gleich. Nein, das eine ist, ich habe wirklich schlimmste Höhenangst. Man kennt ja diese Videos von diesen Fensterreinigern, die so Hochhäuser machen. Oder Leute, die diese Masten hoch klettern und da Sachen reparieren.

Wenn es da eine andere Persönlichkeit von mir gäbe, die eben keine Höhenangst hat, weil Höhenangst ist ja glaube ich nicht genetisch. Also das ist ja neun Persönlichkeit, die quasi neu geboren ist. Es ist ja möglich, dass sie gar keine Höhenangst hat. Plus ich erinnere mich sowieso nicht dran. Also würde ich das da machen. Und einen Job hatte ich noch, ach ja, Möbel, also Umzugs, wie sagt man das, Möbelstepper. Das ist die schlimmste Beschäftigung, die ich mir vorstellen kann.

Ich kann so viele Dinge in meinem Leben tun, Bauarbeiter, alles, gar kein Problem. Aber Möbel durch die Gegend schleppen, das wäre das Schlimmste, was man mir antun könnte. Okay, und du brauchst dann, wenn du quasi den Job machen würdest, dann würde ich das so sehr belasten, dass du das gerne von deinem Wurstsein abspalten möchtest. Ich käme jeden Abendraum, mach die sehr zurück. Ich habe schon Probleme damit, meine Sachen zu schleppen. Wenn mich irgendein Freund fragt, wie sie helfen.

Ich bin erst zu der Ja sagt, aber ich gehe jetzt nicht nach vorne, wenn pauschal in den Raum gefragt wird. Aber das ist traumatisch für mich. Laura, was wäre denn ein traumatischer Job, den du Severin würdest? Ich glaube nicht daran, dass du, ich steig jetzt gleich tief ein. Ich glaube nicht daran, dass du das komplett aufteilen kannst.

Weil ich glaube, dass du immer, wenn es auch eine physische Erinnerung hast, dementsprechend kann ich mir nicht vorstellen, dass ich das bei irgendeinem Job machen würde. Selbst bei einem, den ich nicht machen möchte, weil ich glaube, dass es trotzdem Auswirkungen darauf hätte, wie mein Auti sich fühlt. Gleichzeitig glaube ich auch nicht, dass ... ethisch gesehen, finde ich es auch nicht okay. Das ist eine ganz andere Frage. Das ist ja, darüber reden wir jetzt gar nicht.

Also kannst du auch nicht vorstellen, für sechs Monate auf die Ölbohrinsel zu gehen. Der härteste und gefährlichste Job der Welt, bei dem du eigentlich ja auch, das ist ja fast schon, wie freiwillig ins Gefängnis gehen. Ja, aber dann will ich, wenn ich die Entscheidung traf, das zu machen, dann habe ich einen Grund dafür, das zu machen. Und dann will ich das auch erleben, weil dann will ich auch mit den Erfahrungen daraus gehen.

Aber wenn das wie bei Dylan Geld nur der Grund ist, ist es dann immer noch etwas, wo du nicht wenigstens das in Erwägung ziehen würdest? Nein. Also weil ... okay. Weil ich meine, ich glaube, ich auch nicht meine Ölbohrinsel. Ich kann mir das vorstellen, dass ich da alleine meiner Kammer so zum Buch lese um meiner Freizeit. Aber vielleicht auch als Meatime.

Aber ich kann mir schon vorstellen, dieses "Ich klinge mich jetzt komplett für sechs Monate aus, nur für einen Job und komme dann zurück." Und es ist eigentlich für meinen Auti, als wäre nichts passiert, ist es auch schon verführerisch.

Aber ist es das wirklich, dass es halt einfach die große Frage, die dahinter steht, kannst du wirklich durch beispielsweise traumatische Erfahrungen gehen und auch traumatische physische Erfahrungen gehen, ohne dass du irgendeine Auswirkungen dafür spürst irgendwo? Weil ich meine ... Aber du gehst gerade von der Prämisse weg. Die Prämisse ist für mich, ist funktioniert. Nein. Das ist nicht funktioniert, zeigt uns ja die Serie. Naja, aber ... Wenn es funktioniert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es funktioniert. Das ist halt der Punkt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es funktioniert. Aber ich glaube, über die Implikation würde ich gerne später noch reden. Ich würde jetzt, hätte jetzt einfach noch mit dem Gedanken weitergespielt. Bei mir sind nämlich zwei Sachen eingefallen. Da würde jetzt wahrscheinlich auch Laura dann gleich widersprechen. Aber zum Beispiel bei Spionage ist es, glaube ich, jetzt für dich weniger.

Aber für deinen Arbeitgeber wahrscheinlich praktisch, wenn du bist irgendwie im Außendienst, also James Bond-mäßig unterwegs und dann fährst du in die Hände des Feindes, dann könnte quasi deinen Arbeitgeber einfach so ein Schalter umlegen. Ja, und dann können sie dich gerne behalten. Aber du kannst dich halt auch nichts erinnern, was du in deinem Job gemacht hast. Oder ... Das heißt, wenn ich immer weiterfollte, weil sie den nicht gelassen. Ja, okay. Bisher hat blöd.

Aber ich meine, das ist dann im Arbeitgeber egal, weil die Geheimnisse ... Prost, Kriseko. Die Geheimnisse sind halt sicher. Oder vielleicht auch, wenn du in der Armee arbeitest, also über den Streitkräften, vielleicht wäre das tatsächlich auch ... also jetzt gesetzt dem Fall, dass das mit dem Chip tatsächlich funktioniert, weil dann diese posttraumatische Belastungsstörung, kannst du ja tatsächlich dann einfach überwinden, indem du halt das alles bei deinem Outini lässt. Vielleicht.

Wie gesagt, da geht es ja nur um die Prämisse, Laura. Wir gehen jetzt einfach davon aus, dass es funktioniert. Ich gehe ja auch davon aus, dass ich nicht in den nächsten Jahren 'ne Severance erfahren werde. Deswegen ist die Frage des, was wirklich passieren würde, das ist ja gar nicht im Raum, sondern die Frage ist, was wäre denn der Job, wo du drüber nachdenken würdest, das zu machen?

Wie gesagt, also ich glaube, ich würde mich nie für ein Job entscheiden, ohne auch die Erfahrung machen zu wollen. Okay, das ist ja eine andere, okay. Aber manchmal macht man ... manchmal hat ja ja nicht die Entscheidung, es wäre ja schön, wenn man die Entscheidung hätte, welchen Job man machen kann. Erinnert ihr euch an diesen Twitter-Trend von ein paar Jahren, wo es darum ging, irgendwie "my first seven jobs" oder sowas, hatte dir abtet das mitgekriegt?

Also da ging es irgendwie darum, dass irgendwie die Theorie ist, innerhalb deiner ersten sieben Jobs hast du dann halt deinen Job gefunden. Und ich fand das so interessant, weil also entweder haben diese Leute auf Twitter nie irgendwelche Studentenjobs gehabt oder sie haben sie nicht mit reingezählt. Weil als ich mal meine ganzen Jobs zusammengezählt habe, kam ich auf pan30. So viel sind's bei mir nicht.

Und dann denke ich mir halt so, ich hab echt schon, ich hab wirklich schon die randomsten Jobs gemacht. Ich meine, ich hab mal eine Zeit lang in einer Kreditkarten-Sperrhot-Lange gearbeitet. Und das ist richtig scheiße. Das ist wirklich richtig scheiße, weil du eigentlich die ganze Zeit nur den Stress von anderen Leuten managst, weil die halt anrufen und sagen, meine Karten sind alle weg. Und du musst halt reagieren da drauf.

Und klar, also theoretisch ist es so, dass du, das wäre was, was du ganz gut irgendwie, was ganz cool wäre, wenn du's wegmachen könntest. Ich frage mich aber genau aufgrund dessen, weil ich solche Erfahrungen gemacht habe. Inwieweit kannst du das wirklich trennen? Und inwieweit hat das nicht irgendeine Auswirkung auf dich selbst, wenn du diesen Teil von dir abschotten würdest? Aber das wäre doch der Job, wo du am liebsten das ausblenden würdest, wenn du könntest.

Ja, wenn du es, wenn es wirklich ginge schon, aber wie wir ja in Sevens lernen, sind ja zum Beispiel Träume immer noch auch ein Ort, wo Sachen Überschneidungen finden. Und ich habe zum Beispiel, ich hatte von diesem Job, ich habe wahnsinnig viel davon geträumt immer. Das glaube ich. Aber dann lass uns doch mal darüber reden, ob das jetzt wirklich, wenn man's dann umsetzt, so klappt oder nicht, dann lass uns doch weiter über Sevens reden.

Damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "AD Quadrat Augen", eurem Podcast über Filme und Serien, "Powered by Vodafone". Wir haben endlich das Finale der zweiten Staffel von Sevens verdaut und jetzt können wir darüber reden. Das sind Laura Samide, unsere Drehboh-Expertin und Apple TV+ Anhängerin. Hallo Laura. Die Sekte Apple TV Plus. Ja, die Sekte. Kannst dich bestimmt voll, voll wohlgefühlt dabei loomen. Egal, Marco Risch ist auch dabei.

Ihr kennt ihn bestimmt von seinem YouTube-Kanal "Nordkultur, hi Marco". Hi. Und ich, Fabian Douglas, möchte auch über die Serie reden. Ihr kennt mich vielleicht als Host von GigaTV Mac. Wie immer wollen wir am Anfang das ganze möglichst spoilerfrei gestalten. Also wenn ihr jetzt Sevens noch nicht ganz fertig geschaut habt, dann macht das gar nichts. Es gibt dann später noch eine explizite Spoiler-Warnung, wenn es dann soweit ist.

Bevor wir aber über Severance reden, erst mal ein wenig Werbung. Jedes Jahr bringen die Hersteller neue Handys auf den Markt. Das ist natürlich eine tolle Sache für Technik-Fans, aber wie können neue Technologien mit Umwelts- und Klimaschutz in Einklang gebracht werden? Mit seinem One for One Versprechen will Vodafone seinen Teil zur Lösung diese Herausforderung beitragen.

Das One for One Versprechen lautet, dass für jedes Handy, das bei Vodafone in Kombination mit einem Tarif gekauft wird, ein altes Handy recycelt wird, mindestens eine Million jährlich. Denn auch wenn alte Geräte nicht mehr einwandfrei funktionieren, können sie dennoch recycelt werden.

Mit so einer Kreislaufwirtschaft können wir Ressourcen und unserer Umweltschon, wo davon arbeitet hierfür mit einem Partner zusammen, der Altgeräte in Ländern ohne sicheres Recyclingsystem einsammelt und fachgerecht in Europa recycelt. Mainfuss zum One for One Versprechen findet hier in den Show-Notes. Aus der Werbung zurück zu Severance. Lass uns doch erst mal über die erste Staffel reden, Laura.

In einer unserer Jahresrückblicksfolgen hast du ja gesagt, Severance sei deine Lieblingsserie 2022 gewesen. Ihr habt die Folge alle bestimmt noch im Kopf. Aber falls nicht, dann würde ich jetzt gerne mal von dir wissen, warum? Ich habe die natürlich auch noch total im Kopf und weiß ganz genau, welche Gründe ich da. Also ihr könnt ja jetzt mal abgleichen, was ich damals gesagt habe und was ich jetzt sage und ob das immer noch das Gleiche ist.

Aber ihr schreibt mir das in die Kommentare, ob ich mir jetzt komplett widerspreche. Also ich mochte die Serie von Anfang an, weil sie halt eben mit so einem sehr gewagten Gedanken-Experiment irgendwie reingeht.

Also ich finde dieses Ganze mit dem INI und dem OUTI und irgendwie Work-Life Balance und was können wir, also was können wir da irgendwie für Systeme entwickeln und auch irgendwie im Hinblick irgendwie auf überhaupt wie die Kultur in Unternehmen und so weiter, fand ich einfach wahnsinnig spannend und relevant.

Also das war halt das erste, was mich zu der Serie hingezogen hat und dann fand ich halt einfach auch visuell die Serie einfach total stark, weil sie halt mit so einem reginen Farbkonzept die ganze Zeit spielt und auskommt und mit so einer, also ich würde es jetzt noch nicht interessant oder komplett originell oder neu nennen, aber sie hat halt einfach irgendwie ein sehr striktes Kamerakonzept auch.

Und ich habe immer Respekt für Filme und Serienmacher, die das halt irgendwie so streng durchziehen und dann trotzdem da eben noch so einen kreativen Freiraum entwickeln. Es hat mich so ein bisschen an die Netflix-Serie Maniac erinnert, so in der ersten Staffel. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an die Serie erinnert, so von diesem retro futuristischen Look.

Aber Severance hat auf jeden Fall nochmal konsequentere Cinematographie, auch was eben so diese Unterteilung in die Welt bei Lumen und die Welt außerhalb von Lumen betrifft. Und wie du gesagt hast, sie sieht einfach unfassbar schön aus. Marco, hat es denn Severance auch auf einen der vorderen Plätze deiner Lieblingsserien geschafft? Lieblingsserien of all time? Wie du jetzt meinst? Also der letzten Jahr ist definitiv eine der besten Serien, aber auf all time.

Gut, das ist eine sehr ansprachliche Liste, die wird sehr kuratiert von mir. Da ist es nicht so leicht drauf zu kommen, aber da ist mit Ted Larsso und der Apple TV-Serie drauf. Ich fand Severance tatsächlich für diesen Wittkast nachgeholt als "Late to the Party", aber wenigstens gleichzeitig zum Finale da. Also wenn alle anderen auch über das Finale geredet haben, habe ich es auch an dem Tag gesehen.

Ich habe es auch richtig getimed und ich habe die erste Staffel auch möglich an zwei Tagen durchgesucht oder am Wochenende. Das hätte ich auch nicht machen müssen. Ich hatte mir das eigentlich so vorgenommen, der Wittkast ist jetzt dann und dann. Und ich dann jeden Abend ein oder zwei Folgen gucke hier in diesem Zeitfenster, dann passt das in meinen Meinzeitfenster rein. Nee, Pustekuchen, ich habe am Wochenende die erste Staffel geschraubt und die zweite Staffel sehr schnell hinten dran.

Deswegen, ich finde es fantastisch und auch gerade die Kameraarbeit genau, was Laura sagt. Da müssen wir noch mal in Detail gehen über die Farbgebung, wie man hier mit dem berühmten Vertigo-Shot umgeht. Das finde ich schon alles super faszinierend und ja, das ist superrelevant, weil es so überspitzt die Realität abbildet, die wir seit den 90er-Jahren eigentlich erleben, was Büro, Arbeit oder Firmenkultur angeht.

Auf jeden Fall. Ich glaube, es ist ja mittlerweile auch in Deutschland so, na ja, mittlerweile ist gut, glaube ich schon seit ein paar Jahren, dass die Mehrheit der berufstätigen Deutschen in Bürojobs arbeitet und jetzt nicht mehr irgendwie in der Fabrik schafft oder so.

Ich glaube, deswegen, und ich glaube in den USA ist das ja noch viel krasser, deswegen hat auch Saffronster so einen Nerv getroffen, weil irgendwie jeder sich so, ich will nicht sagen identifizieren kann, dass man zumindest Teile des Ganzen nachvollziehen kann. So diese absurden kleinen Traditionen oder Riten, die man da manchmal im Büro hat, den Kooperationssprech. Also da habe ich mich teilweise so sehr wiedergefunden geführt.

Ich würde aber gerne, vielleicht können wir damit einsteigen, dass wir so ein bisschen über den Prozess noch sprechen, diesen Severance-Prozess, weil das ist ja auch das, Laura, wo du gesagt hast, das ist das, was dich so fasziniert hat an der Serie, ich denke, das ist so eine eines der Dinge, die, glaube ich, die meisten von uns daran faszinieren.

Weil das ist auch, ich habe das wirklich selten bei Filmen oder bei Serien, das ist tatsächlich irgendwie so ein Konzept vorstellt, wo man dann auch, wenn dann die Serie oder der Film vorbei ist, dann so längerfristig drüber nachdenkt. Also keine Ahnung, so bei Christopher Nolan ist das manchmal so bei Inception oder so.

Aber jetzt bei Severance da habe ich tatsächlich vermehrt drüber nachgedacht und es ist auch, wenn jetzt, wir haben jetzt in der einen Eisbrecherfrage so ein paar Vorteile so angerissen, aber im Großen und Ganzen überwiegen doch die ganz krassen Nachteile, die auch teilweise thematisiert werden, aber auch teilweise nicht thematisiert werden.

Also wer weiß, vielleicht den späteren Staffeln, aber da gibt es ja so viel, weiß ich nicht, ob ich euch da mal so eine Liste zusammengestellt habe, ich habe mal so eine kleine Liste zusammengestellt. Also zum einen der Nachteil von dem Ganzen, du fühlst dich ja in deiner Freizeit immer müde. Also du wachst ja auf, gehst in die Arbeit, da wird die ganze Energie rausgezogen, dann kommst du quasi wieder zu Bewusstsein und bist dann quasi von der Arbeit müde.

Das wird mich glaube ich mega abfacken. Und dann hat das Ganze ja auch so Implikationen für deine, zum Beispiel wenn du eine Gehaltserhöhung heraushandelst als Inni. Wie willst du sicherstellen, dass du die auch bekommst? Du könnt ja auch der Arbeitgeber sagen, ja, ja, wir haben dir eine Gehaltserhöhung gegeben und du hast seit fünf Jahren krebs du da am Mindestlohnniveau herum.

Also das wird jetzt auch nicht thematisiert in dem Ganzen, aber das hat so ganz viele fiese Implikationen, wo ich da wirklich Gänsehaut bekomme, wenn ich weiter drüber nachdenke. Also ist euch dann auch irgendwie was eingefallen, wo ihr denkt, dass es hat auch so eine Implikation des ganzen Prozederes, was dem Ganzen so einen sehr übelen Beigeschmack machen lässt?

Für mich ist das faszinierend, eine Serie eigentlich sogar eher, dass die so viele Implikationen mitgedacht werden, an die wir nicht denken würden. Also ich kenne ja, Saffurin ist ja auch schon seit Jahren, ohne es gesehen zu haben, wegen der Prämisse, wegen den Trailern, wegen dem Erfolg.

Und ich hätte, selbst ich hätte dann nicht erwartet nach der ersten Folge, wie viele Implikationen damit gedacht werden und wie Authenture sich es dadurch anfühlt, auch im non-webbaren Storytelling ihnen nochmal mit der Kamera,

mit dem Vertical Shot und so weiter. Wir werden da wirklich komplett reingezogen, eine Prämisse, die ja eigentlich komplett aufs Trus ist, und da die Realität entfernt noch, vielleicht wirklich irgendwann mal in die Idee jetzt durch den Film, ist ja eine Black Mirror Prämisse weitergedacht eigentlich. Es hätte auch nur eine Black Mirror Folge sein können, deshalb haben wir eine da erfolgreich Snapple-Serie gekriegt. Und das finde ich faszinierend daran.

Laura, sind dir noch irgendwelche, so hast du so, was ist so deine schlimmste Implikation, wenn du jetzt, du bist ja auch, hast du ja jetzt auch in der Eisbrecherfrage gesagt, oder erstens glaubst du nicht, wann das Ganze funktioniert, aber es fühlte sich auch so an, als wärst du dem Ganzen so sehr negativ eingestellt, was würde dich so am meisten beunruhigen, weil du so ein ganzen Prozess?

Naja, also ich finde die Serie ist auf einer gewissen Art und Weise ein psychologischer Horrorfilm oder Horror-Serie für mich, weil dieses ganze Konzept irgendwie von einem Körper, wo du keine Kontrolle hast, von, im Grunde genommen sind die Innis-Klaven, also weil jetzt, wenn du sagst irgendwie Gehaltsverhandlungen, ich glaube Gehaltsverhandlungen würde mit dem Auti stattfinden, weil der Auti, der Indie gehört dem Auti und dementsprechend ist das irgendwie

für den Indie überhaupt nicht relevant. Aber du weißt ja auch nicht, was du arbeitest, das heißt du kannst ja gar nicht, auch hier ist ja wieder die Macht, das Machtgefälle noch krasser, weil du könntest ja bei einer Gehaltserhöhung sonst sagen, ja aber ich hab ja das und das geschafft, ich hab ja das und das gemacht, aber wenn du die Gehaltserhöhung als Auti machen würdest, wüsstest du das ja gar nicht, das ist ja noch mal schlimmer.

Genau, das ist ja auch quasi, es ist ja sowieso von dem, was im Kapitalismus ja irgendwie leidst eigentlich immer für uns relevant ist, ist Leistung. Und du wirst nach Leistung, also theoretisch sagt jedes Unternehmen, du wirst nach Leistung bezahlt, ich mein, das ist, als Konzept kann man das auch noch mal hinterfragen, aber vom Prinzip funktionieren die meisten Unternehmen so.

Und da ist es tatsächlich von entkoppelt, weil du gehst zur Arbeit und einfach nur weil du zur Arbeit gehst, bekommst du dein Gehalt. Und im Grunde genommen, also genau das macht es ja dann eben auch zu einer Sklaverei, weil es überhaupt gar nicht mehr darum geht, irgendwie, was du genau, also was du genau lief warst, es geht einfach nur um deine pure Anwesenheit so.

Und das Horror-Element abgesehen davon ist für mich aber auch tatsächlich dieses, ja genau, also dieses Körper ohne Kontrolle, Erinnerung ohne Kontext, Freiheit ohne eine Wahl, das sind für mich halt irgendwie diese ganzen Elemente, die vor allen Dingen als Frau mich jedes Mal wieder zum Nachdenken gebracht hat. Ich schmeiß da jetzt noch ein Ding rein, ich sage also so etwas zum Beispiel wie K.O. Tropfen.

Da sind wir genau bei so einem Konzept, was so ähnlich eben, ja eben funktioniert oder was eben das Ähnliche irgendwie auslöst, dass du halt ein Körper ohne Kontrolle hast. Und genau das ist es bei Savorins eben auch auf eine andere Art und Weise natürlich, weil dann eben kein sexueller Missbrauch stattfindet. Aber was wäre denn, also dein Auto hatte keine Kontrolle darüber, weiß nicht, was drinnen irgendwie quasi passiert und ob das moralisch und ethisch vertretbar ist.

Und die interessante Frage ist ja, wie gehen die Autis damit um in dem Moment, wenn sie quasi so einen kleinen Climbs davon bekommen, was drinnen eigentlich vorgeht. Und also dann, was da für mich eben noch dranhängt, ist halt diese Frage zum Beispiel, wenn man daran glaubt, dass man halt Trauma in Generationen überträgt, dann müsstest du ja auch, müsstest du ja Trauma eben etwas Physisches auch sein, genetisch sein.

Das heißt, die Frage ist dann, wenn du ein Trauma erlebst, im Innenraum bei Lumen, hat es wirklich gar keine Auswirkungen auf deinen Auti. Und das macht es für mich eben auch nochmal zu einem absoluten Horrorszenario. Und deshalb finde ich das natürlich alles irgendwie so unglaublich relevant, weil es halt bei uns in unserer Welt natürlich auch mit Situationen zu tun hat, wie zum Beispiel, also, okay, jetzt jump ich in ein anderes Teamfeld Burnout.

Also wenn du ein Burnout hast, dann hast du ja eine Entkäuplung quasi von deinem Körper. Also ich sage das, weil ich letztes Jahr ein Burnout hatte und weiß, wie sich das anfühlt. Du kannst nicht mehr wirklich darauf reagieren. Und du hast irgendwie, ja, du hast eine Entkäuplung irgendwie von Körper und Psychi. Und die Psyche hängt teilweise in ganz anderen Sphären ab. Und das ist halt auch so was, was in der Serie ja immer wieder irgendwie aufkommt.

Also, dass du halt eigentlich diese Entkäuplung hast und wem gehört dann eigentlich der Körper. Wer hat da drüber? Entscheidungsgewalt. Genau. Also jetzt habe ich total viele Themen reingeschmissen. Jetzt können wir mal gucken, was ihr damit anfängt. Ja, was du gesagt hast, so mit den KO-Tropfen, so habe ich das tatsächlich noch gar nicht gesehen, aber er gibt voll Sinn. Aber ich habe mir da so gesagt, wie ist das denn, wenn dir was Schlimmes auf der Arbeit zustößt?

Also, wenn dich jemand auf der Arbeit quält, also du würdest jeden Tag unzutögern zu deinem Peiniger oder zu deiner Peinigerin zurückkehren. Supergruselig. Marco, was hat dich denn an dem Ganzen so am meisten abgefuckt? Also ich finde dir den Begriff mit der Sklavenarbeit ganz interessant. Also das ist ja eine Hölle, in der sie gefangen sind. Das wird auch immer so wieder in der Serie gesagt und so empfindet man das ja auch. Sie gehen und sie kommen wieder zurück.

Das Einzige, was sie merken, ist, dass sie sich körperlich erholt fühlen, so dass sie wieder arbeiten können. Aber das ist ja wirklich ein Endloschreib, eine Hölle, der natürlich ausgerechnet Halley nicht bleiben möchte. Und ich muss daran denken, wie diese Großraumbüro überhaupt entstanden sind. Kennt ihr die Geschichte hinter den Open Space Büros? Wie das passiert ist? Die eigentliche Idee war, und jetzt muss ich noch ein bisschen weiter zurückgehen.

Ich habe ja schon mal in der Autoverprik gearbeitet. Und heutzutage sind wir an einem Punkt, dass man sagt, das war ganz früher bei der Erfindungs-Fliessbahn nicht so. Die Fließbänder waren am effektivsten, wenn jeder Mensch nur seine eine Station hatte. Und jeden Tag, jeden Tag der Woche, jeden Werktag, dass selbe gemacht hat. Die selbe, möglichst stupide, runtergedunnte Arbeit auf eine einzige Aktion. Und der nächste Mensch macht die andere Aktion.

Und das am Fließband, und das geht am schnellsten und am effektivsten. Und wir sind mittlerweile in der Arbeitskultur an Fabriken angelangt. So kenne ich es zumindest, dass man die Station wechseln muss. Dass sie durchrotiert, dass man andere Dinge tut. Dass man nicht nur die kleinsten Aufgaben macht, sondern die Aufgaben immer auch ein bisschen weiter werden. Das hat nichts mit Effektivität zu tun, sondern damit, dass die Leute nicht wahnsinnig werden.

Dass es Human ist, in einer Fabrik zu arbeiten. Ich weiß, wie das ist, wenn man morgens, wenn es noch dunkel ist, in eine große Halle geht. Und abends, wenn es dunkel ist, wieder rausgeht, man den ganzen Tag nur künstliches Licht gesehen. Das ist im Winter, das ist richtig deprimierend für mich gewesen. Und auch das wieder, die sind ja nur unter künstlichem Licht, die kennen ja keinen Sonnenlicht.

Ich habe am Anfang gedacht, die gehen hoch in den siebten Stock, weil ich das falsch verstanden habe. Weil im Büro der Aufseherin, Miss Cobel, ist ja Fenster, aber das hier nur Licht, das da reinfällt. Das ist ja kein richtiges. Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich gemerkt habe, ach so, die sind ja wirklich unten. Das ist ja dann noch deprimierend, aber du gar keinen Tageslicht hast. Also, Fließbandarbeit ist eigentlich, wir haben irgendwann festgestellt, unmenschlich.

Und haben das Konzept so weit humanisiert, dass es in Ordnung ist, in der Fabrik zu arbeiten, ohne wahnsinnig zu werden. Im Idealfall, zumindest in der westlichen Welt. Und das Büro, das Open Space Büro, hat sich in Amerika, ich glaube, es war in den 60er Jahren, ich habe ein Video dazu gesehen, bei "WoxDot" kommen, glaube ich. Das war eigentlich die Idee, das Prinzip der Fließbandarbeit ins Büro zu bringen. Mit einzelnen Workstations und so weiter. Es ging nur um Effizienz.

Und die Open Space Büros waren so gebaut, dass das Stockwerk drüber, das war ja wie so ein Balkon über, also du konntest von oben von der Polestratu aus, konntest du auf die Mitarbeiter sehen. Es ging darum, dass sie auch das Gefühl hatten, ich werde bei der Arbeit beobachtet. Die Zelle, in der man ist, irgendwann hat man auch diese Wände eingeführt.

Die sind trotzdem so offen, dass man immer das Gefühl hat, man ist beobachtet, auch wenn sie dir vermeintlich Privatsphäre geben und damit spielen sie auch in "Severance". Weil diese Zellen da so hoch und runter gehen und so weiter. Mittlerweile kann man genau das Zeug auch bei IGH kaufen. Zumindest habe ich so ein Poster gesehen von IGH, mit dem Teppich und allem. Die spielen sogar noch mit diesem Image, dass man zu Hause so dieses Sklavenarbeit verrichten soll in "Severance".

Und es war wirklich die Idee Fließbandarbeit. Und irgendwann hat man das so umfunktioniert, hey, Open Space, wir reden alle. Ich mag Open Space an für sich. Aber die Grundidee dahinter war Fließbandarbeit. Und "Severance" geht dahin wieder zurück. Es ist voll überwacht, überall sind Kameras, sie werden gehört, die Leute wissen das. Sie machen immer dasselbe und ist das Schopiedeste, was ihr vorstellen kannst, auf einem Trackball irgendwelche Zahlen irgendwo hinziehen.

Und Sie wissen noch nicht mal genau, warum Sie das machen oder was Sie da eigentlich machen. Das Einzige, was Sie wissen ist, die Arbeit ist mysteriös und wichtig. Also du kannst ja noch nicht mal irgendwie deine Arbeit besinnen geben, dadurch, dass du weißt, was du tust. Also nochmal furchtbarer. Das ist die absolute Pervertierung von dem, was wir jetzt haben, im Büroarbeit oder Fabrikarbeit und einfach nur 100 Jahre zurück, zurück zur Sklavenarbeit, wie es Laura gesagt hat.

Und das ist für mich das Faszinierende. Und das sieht dann auch noch so schön aus. Es hat so ein gewisses Stil, so ein, ich mag ja Minimalismus. Eigentlich müsste mich das alles ansprechen. Aber auch da habe ich ein sehr schönes Essay gesehen. Es ist inspiriert von einer Fotoreihe, von einer Fotografin, glaube ich, in den 90er Jahren in Open Space Büros. Hat sehr viele Fotos gemacht und das hat die Kameraarbeit beeinflusst. So haben sie dann auch die Bilder gestaltet.

Und ja, das überträgt sich einfach. Wie gesagt, das ist eigentlich ein Schritt zurück in dieser Sci-Fi-Serie. Das ist immer noch weiter zurück, weiter zurück. Ich weiß nicht, ich habe dir das neue Buch von Rudgar Präkmann oder wie immer man auf niederländisch "Rudgar Präkmann" oder wie auch immer, wenn man das ausspricht, gelesen, "Moralische Ambitionen". Das ist der mit, der im Grunde gut geschrieben hat, oder? Genau, im Grunde gut.

Und hier Utopien für, nee, doch für Realisten, Utopien für Realisten war, glaube ich, das erste Buch. Und sein neues Buch ist dieses Jahr rausgekommen. Und da ist ein Studie drin auch. Und ich krieg jetzt die Zahlen nicht mehr zu, sondern habe aber jetzt natürlich die Studie auch so schnell nicht gefunden. Aber da wurden verschiedene Menschen gefragt in verschiedenen Jobs, wie sinnhaftig findet die eure Arbeit.

Und der überwiegende Teil der Menschen findet natürlich die Arbeit nicht sinnhaftig. Und das ist ja das, was in "Siberlands" auch noch mal so widerspiegelt wird, ne? Also du machst irgendwas, du weißt eigentlich gar nicht wofür eigentlich. Du bist wie so ein Rädchen im Getriebe und funktionierst halt einfach nur, ohne zu hinterfragen, okay, das große Ganze dahinter, wohin führt das eigentlich, was soll das? Weiß man nicht.

Als Mystery-Serie hat das ja alles auch so, es gibt natürlich die Momente, die einen immer einen Loster erinnern. Weil lost ist zwar nicht die Mutter aller Mystery-Serien, aber die Mutter der Mystery-Serie in der Neuzeit für mich. Und kennt ja bestimmte Muster wieder. Und ich musste zuerst an die Zahlenfolge denken, die, wie heißt das nochmal, Desmond eintippen musste, damit die Welt nicht untergeht. Und dann ist mir irgendwann "Siberlands" gekommen.

Das ist ja noch viel deprimierender in "Siberlands", weil sie wissen nicht mal wofür sie das tun. Ihnen fehlt sogar der Zweck, Desmonds Problem ist, dass er hinterfragen muss, ob das stimmt, dass die Welt wirklich untergeht oder nicht. Aber er hat wenigstens eine Sinnhaftigkeit in dieser Arbeit. Und das haben die halt nicht. Mich hat das Ganze, also ich habe lost, ich glaube, ich habe die erste Staffel lost geguckt, aber weiter lost habe ich gar nicht geguckt.

Aber mich hat das Ganze mit Blumen witzigerweise irgendwie mehr an Breaking Bad oder Better Cross All erinnert. Also ich kann auch die jetzt gar nicht genau sagen, warum. Ich glaube, weil vor allem, also bei Breaking Bad und Better Cross All auch so eine sehr stilisierte Serie ist. Aber ich glaube, weil es da auch sehr um die Erscheinung waren geht. Also es geht da sehr darum, dass alle tun betont cool. Und dann gibt es so ganz krasse Gewaltspitzen.

Die sind natürlich bei Breaking Bad und Better Cross All jetzt krasser als bei "Severins". Aber ich habe irgendwie die ganze Zeit so, zumindest in der ersten Staffel ab, als ich dann so wusste, okay, wie die Ticken war, dann ab der zweiten Staffel war es dann nicht mehr so. Ich habe die ganze Zeit so damit gerechnet. Gleich passiert irgendwann ganz Schlimmes, irgendwas ganz Portales. Und Blumen ist ja auch sehr brutal.

Aber sie sind nicht so brutal wie jetzt irgendwie das Kartell, sondern sie foltern ihre Untergebenden, ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der sogenannten weißen Folter, die keine Spuren hinterlässt. Also sie sind auch sehr menschenfeindlich, aber anders menschenfeindlich. Ich finde, man merkt, dass du lost nicht weiter geschaut hast, aber ich habe einen Freund, die Serie gepitscht, als "Dama Initiative" die Serie. "Dama Initiative" ist die Firma an Lost.

Und erst ab der zweiten Staffel geht das auch alles ein bisschen tiefer. Deswegen weißt du nicht, wo ich in welchem Bunker und Zahl nicht geredet habe. Aber Lost geht diese Spirale ja noch weiter. Und das ist so ein bisschen, als hätte man die "Dama Initiative" genommen, in die eine eigene Serie gegeben. Aber ich gebe dir recht mit dem Better Call Saul Vergleich. Du hast ja so viele Büroaufnahmen oder überhaupt Leute, die Dinge tun. Das ist eine der Besonderheiten bei Better Call Saul.

Du siehst immer, dass jemand etwas tut. Wenn Saul gut, wenn etwas fälscht, dann haben wir eine 20 Minuten Montage mit Musik und allem, wie er in einem Copy Shop sitzt und wirklich diese Arbeit verrichtet, ohne dass irgendjemand redet. Und du hast diese Momente immer wieder. Es wird Arbeit verrichtet. Und zwar fein, säuberlich, geordnet, auch in diesen ruhigen Kamera-Einstellung, die auch so extrem standy, gruptrickzentrisch sind, wie auch oft in "Severance".

Und jemand tut seine Arbeit. Du beschaust einfach nur dabei zu, als stiller Beobachter. Und dann hast du natürlich die Explosion der Gewalt, dass jemand ausrastet, dass jemand anfängt einfach zu heulen. Und du hast absolut recht, das ist ein sehr guter Vergleich. Danke, danke. Vielleicht können wir, wenn wir jetzt, ich habe gerade von diesem Theater geredet, also, dass so die gewisse Figuren so eine Fassade aufrecht erhalten wollen.

Und ich glaube, da kommen wir jetzt zu einem Punkt, da wird sich Laura auch sehr darüber freuen. Denn wie wir alle wissen, Laura freut sich besonders gerne, wenn sie guten Schauspielerinnen und Schauspielern bei der Arbeit zu gucken kann. Und ich finde, das ist auch eine große Stärke von "Severance", dass du, dass hier Schauspieler und Schauspieler eben die Chance bekommen, so mehrere Facetten von der Figur zu ergründen.

Also, dass du eben auch ganz deutlich siehst, ob jetzt ein, wie heißt der Adam Scott, ob er jetzt als Autie oder als Inni spielt. Und das fand ich auch immer sehr faszinierend zu sehen. Laura ging es in dir dabei.

Ich habe mich auch sehr gefasset, dass ich jetzt in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise

die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise die Stärken von mir aus in der Art und Weise und ich sehe definitiv natürlich auch einen Unterschied irgendwie, ne?

Also wenn Adam Scott seinen Autos spielt, dann hat man immer so eine totale Trauer, die da halt einfach mit schwingt und ich kann mir vorstellen, dass es natürlich ultra Spaß gemacht hat, sich da die Norsen auszudenken, welche Charakterzüge die verschiedenen Versionen von ihnen irgendwie so tragen sollen und ja, finde ich also ich finde es spannend, ich gucke da gerne zu, hast du nicht?

Und das ist ja nicht nur bei den Leuten, die wirklich so diese Prozedur durchgemacht haben, sondern du hast eben bei Pratysha, Arquette als Harmony, Cobel, die spielt ja auch eine Doppelrolle in dem Sinne, aber eben bewusst. Ja, ja. Das ist ein großer Kontrast für dich,

das merkt man ja, ne? Also mit dem Wissen des Zuschauers, das ist ja gerade eine Rolle, wie du siehst es da auch, dieses Übertrieb, aber du verstehst auch, warum die Nachbarn sie anders sehen, wenn sie nur die eine Seite kennen. So, und zu dieser Primisse, das ist ja noch Teil der Primisse, gehört auch, dass ja Mr. Milchik ja auch kein Innen, kein Auti hat, was aber auch dazu führt, dass man die ganze Zeit da sitzt, also diese Firma stellt aber auch nur Creeps an.

Weil es ist ja, also der hat ja überhaupt nichts im Gehirn gemacht gekriegt. Der Typ ist einfach ein verfrückter Soziopath, der auf die Leute losgelassen wird, und der auch mit sich selbst nicht klar kommt. Also der ist ja auch, du siehst ja alleine, du siehst ja, dass er dann niemandem was vorspielen muss. Und der ist dann auch so eine Mischung aus, Gustavo Fring, und jetzt muss ich überlegen, das könnte noch passen. Wie heißt die, Umbridge?

Umbridge. So ein bisschen, oder? Gustavo Fring und Umbridge, wenn die zwei zusammenkommen, kommt ein bisschen Milch, schreckt dabei raus. Ja. Also es ist wirklich, aber da gefallen wir auch wirklich sehr die Nuancen, die dann aber in der zweiten Staffel, glaube ich, noch stärker sichtbar sind, eben, dass, ja, er hat kein Inni und kein Auti, aber irgendwie dann doch, was ich ja immer ganz witzig fand,

ganz interessant fand. Marco, du hast vorhin noch, vielleicht können wir dann noch ein bisschen darüber reden, auch die Inszenierung des Ganzen gelobt, und auch so wie das Ganze eben, ja, das Set-Design und so. Also was mir zum Beispiel auch aufgefallen, was ich auch so spannend fand, ist, das Ganze spielt ja mehr oder weniger nur in dem Büro, also in der ersten Staffel noch mehr als dann in der zweiten Staffel.

Aber trotzdem finden sie immer wieder so Wege und Möglichkeiten, das clever zu inszenieren. Es gibt zum Beispiel so eine Einstellung, die habe ich so als englischen, teufischen Einstellung, will ich die beschreiben, einfach nur durch das Blocking, wie die Figuren da vor der Kamera stehen, das, was ich sehr cool fand. Aber, um...

Welche meinst du, welche Szene? Ich weiß nicht, ob ich das sagen darf, aber da gibt es so eine Szene da, wird so die Figur im Vordergrund so hin und her gerissen und eine Figur steht rechts und eine Figur steht links, und die sagt die, ja, mach das so und so, nein, mach das nicht, das verstößt gegen das Protokoll, und das fand ich das fand ich sehr cool. Ja, ich ahne es. Ja, ja, ja, das ist super durchdacht. Also ich liebe auch, dass sie dieses Konzept halt komplett durchziehen.

Die Pilotfolgen und die allermeisten Folgen sind ja von Ben Stiller. Deswegen muss man wahrscheinlich ihnen den Credit dafür geben, aber ich bin mal nicht sicher, wie es mit der Cinematografie ist, wie die sich durchzieht, ob das mal dieselben Leute sind. Bei Better Console hatten sie ja zum Beispiel auch nur zwei, also zumindest den letzten Staffeln, ich glaube nur noch zwei Kameraleute, die sich Folge für Folge abgewechselt haben, damit der Stil auch wirklich über komplett

gleich bleibt. Da habe ich jetzt nicht nachgeschaut, wie das bei der Serie ist, aber zumindest der Ton, der in der ersten Folge gesetzt wird, der zieht sich dann komplett durch. Ich finde es Ben Stiller mäßiger, was ich da noch am ersten sehe, anhand seiner anderen Filme, wie Tropics, selbst bei den Comedy's, wie Tropics Thunder und so, ich weiß gar nicht, aber andere ernste Sachen macht das außerhalb von Serverance.

Aber wo man es auch am ersten merkt, ist natürlich Comedic Timing, dass wenn die Serie lustig ist, dann ist sie sehr lustig, weil einer der größtamerikanischen Comedians überhaupt das inszeniert hat. Und er war schon immer ein Fan davon, Musik mit Bildern zu verbinden, Musikvideos in seinen Filmen zu haben, gerade bei Tropics Thunder.

Und das sieht man Serverance auch, weil es auch eine Serie ist, die sehr auch nochmal von Soundtrack lebt und mit dem Soundtrack spielt und das passend bebildert. Und ich habe so ein bisschen das Gefühl, ich höre die ganze Zeit die Playlist von Ben Stiller. Die meisten Folgen sind von Jessica Lee, Gagnia. Ernsthaft? Ach so wegen der zweiten Staffel jetzt, weil die zweite, hat er nicht mehr so viel gemacht. Die erste hat der Verstärkung von Kameramann.

Achso, Kameradschuldigung. Genau. Also 15 Episoden insgesamt sind von Jessica Lee, Gagnia gemacht worden. Wahnsinnig. Das heißt, man kann davon ausgehen, dass sie da den meisten Input gegeben hat. Ich würde jetzt gerne vielleicht dann noch auf die zweite Staffel zu sprechen kommen. Wir haben jetzt sehr viel über die Primisse geredet, über die Schauspieler und über Lumen, den großen Antagonisten. Das Staffelfinale war ja unfassbar krass.

Also das war wirklich eine der spannendsten Folgen von der Serie, die ich seit langem gesehen habe. Und auch ein richtig fieses Cliffhanger-Finale. Ich wollte danach sofort weitergucken. Und war da ja in der glücklichen Lage, dass ich nicht drei Jahre warten musste, so wie alle anderen, sondern dass ich die zweite Staffel da schon draußen war. Lass uns doch mal ein bisschen über die zweite Staffel reden. Auch natürlich jetzt noch spoilerfrei. Aber die war wieder sehr teuer.

Und zwar hat die gesamte Staffel 200 Millionen Dollar gekostet. Was? Ja, das wird euch auf der einen Seite überraschen, weil ich meine, die Sets, also es spielt halt tatsächlich meist, in der zweiten Staffel nie mehr so wie in der ersten Staffel, aber halt meistens im Büro. Aber sie haben, ich glaube, das ist deswegen so teuer, zum einen weil die Schauspieler so teuer sind. Das sind halt teilweise Filmschauspielerinnen, Filmschauspieler. Und sie haben halt die

Sets gebaut. Also sie haben sehr wenig mit Greenscreen gearbeitet. Und ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum es so unfassbar teuer ist. Ja, also in der ersten Staffel ging es ja viel um Trauer wegen Mark S. und seiner Hintergrundgeschichte. Aber ich finde in der zweiten Staffel, also ging natürlich auch noch weiter in der Raum, aber ich finde in der zweiten Staffel ja, man würde schon fast sagen, ging es mehr um Liebe.

Also die Beziehung zwischen Mark und Halle, Dylan und Gretchen, auch die Beziehung zwischen Earth und Bird wurde ja weiter gezeigt. Also mache ich ein Spoilerpart, aber ich muss jetzt kurz fragen. Nee, es sind noch nicht. Okay, okay. Wäre ich vielleicht ein bisschen vorsichtig mit den Beziehungskonstellationen in der zweiten Staffel? Ja, also würdest du es aussehen, dass ich da, dass hier die Serie noch in eine andere

Richtung gegangen ist, Marco? Oder ist es eigentlich ganz konsistent wie mit der ersten Staffel? Nein, das fühlt sich schon sehr anders an. Ich finde die zweite Staffel im Guten, wie vielleicht sogar im Schlechten. Weil wenn es um den Mystery-Part geht, die zweite klärt ja sehr viel auf. Und das ist ja auch befriedigend, wenn man, wenn man deswegen

eine Mystery schaut. Andererseits ich finde, es ist jetzt nicht so, dass ich da sitze und bin mindblown von den Antworten, vielleicht auch von den nicht antworten manchmal. Ich mag, wenn, ich weiß, ich bin ja an einer Verfechter des Ende von Losts. Da wirst du auch nicht so viel Leute treffen, auch wenn du dieses Ende nicht kennst. Also weil das Ende ist ein Charakterende von Lost. Ich wünsche, dass noch mehr Mysterien aufgeklärt

werden. Dabei bin ich der Meinung, dass Lost eigentlich alle Mysterien, die einen kleinen aufgeklärt hat und die ganz großen halt mit der Übermetapher, es gibt gute und böse fertig. So, das kann man jetzt gut oder schlecht. Aber so. Und ich finde, das passt aber zum Message, die dann Lost am Ende halt hat. Und deswegen mache ich das Ende. Und bei Safferins, ja, am Ende des Tages gibt es da doch mehr um die Figuren. Und deswegen brauche ich gar nicht so abstruse Auflösungen für den

Ende. Ich meine auch zu behaupten, also, das kann sich nicht alles damit erklären. Wie gesagt, Milchik ist ja offensichtlich verrückt. Und was ich ihm sehr gemacht ist halt einfach. Es hat ja nicht so der Mystery zu tun, sondern sie spinnen sie einfach weiter. Vielleicht sagen sie auch, was für ein Typ Mensch muss man sein, um da überhaupt arbeiten

zu wollen, als nicht Inni. So, vielleicht ist es auch in sich irgendwo kausallogisch, aber es ist schon sehr plotkonviniant, würde ich zumindest sagen. Und ich glaube, wenn es ein bisschen mehr mysteriösen bleibt, wie in der ersten Staffel. Aber ich will mich gar nie über die zweite beschweren. Also es ist anders halt und es ist konsequent weitergedacht. Und ich glaube, es braucht eine abschließende Tritte. Ich glaube, sie dürfen es aber auch nicht überstrapazieren.

Sie sind hier schon kurz davor, jumping the shark. An ein paar Stellen sind sie kurz davor. Und eigentlich haben sie sogar, finde ich, man merkt, dass sie nicht gewusst haben, ob es wirklich eine Tritte geben wird, weil theoretisch hätte das auch das Ende sein können. Das wäre auch ein okayes Ende für die ganze Serie. Weil die großen Mysterien sind meiner Meinung nach gelöst und einzelne Figuren haben sogar zeitlich versetzt, wenn man mal darauf achtet, schon eigentlich

Enden gekriegt, mit denen man enden kann. Man muss es halt nicht. Also für eine dritte Staffel wünsche ich mir, dass sie zurückkommen. Ich glaube, bei so Mystery Serien ist es halt immer so, dass sie halt eigentlich was... Also da bin ich voll bei dir, dass sie eigentlich nur scheitern können, wenn sie halt alle Mysterien auflösen. Also ich finde, Seriens ist so ein bisschen das Dark von

Apple TV Plus. Und bei Dark ist es ja auch so, du kannst halt natürlich alle Mysterienversuchungen aufzulösen oder du gehst den anderen extremen Weg und der andere extremen Weg ist halt noch verschwurbelter zu werden, um halt eben dich diesen Fragen halt einfach irgendwie nicht zu stellen. Und das ist halt Dark gemacht. Das funktioniert für mich aber auch nicht, weil ich mir dann so denke, ja okay, also ist es eigentlich nur ein Selbstzweck. Also das Mysterium ist nicht dafür da,

weil da irgendwas dahinter steckt oder... Sondern dass es der pure Selbstzweck ist. Es ist ein Mysterium im Netz. Und es bleibt ein Mysterium. Und damit bin ich dann aber auch nicht zufrieden. Ich glaube, bei Seriens ist es schwierig, das in einer Art und Weise aufzulösen, dass wir nicht enttäuscht werden. Ehrlich gesagt, deshalb bin ich auch gespannt. Also ich glaube, auch die dritte Staffel muss die letzte Staffel sein und es finde ich auch interessant, wie sie

das dann eben irgendwie zu Ende bringen würden. Ich finde aber zum Beispiel das Ende von der zweiten Staffel so... Ich bin so unzufrieden damit, dass ich das nicht da enden lassen wollen würde. Ist die eine Person glaube ich lauere, oder? Also in dem Fall? Ich weiß nicht. Hat die nicht mehr? Also meiner Bubble heute? Nein, nein, nein. Auf TikTok, also meine Bubble auf TikTok ist sehr bei mir und ist sehr irgendwie so okay, what? Okay, klasse. Da können wir dann hier

im Spoiler-Part drüber reden. Ich bin sehr gespannt darauf, was ihr sagt. Marco googelt wahrscheinlich gerade die IMDB-Bewertung. 9,6. Aber die war höher. Also die fällt. Naja, aber es hat ja nichts damit zu tun. Also ich finde, stilistisch gesehen und finde ich die Folge super. So, das hat nichts mit der Qualität zu tun. Ich finde aber die inhaltliche Auflösung nervt mich. Okay, da jetzt, wie man im Englischen sagt, let's put a pin in that und dann gehen wir später noch darauf zurück.

Vielleicht noch über die zweite Staffel. Also ich fand die erste Staffel fand ich wirklich sehr stark. Die war auch sehr, ja, ich würde nicht sagen kompakt, weil sie hat ja eine Folge mehr als so die üblichen Netflix-Folgen jetzt, aber sie war trotzdem so sehr in sich schlüssig vom Pacing her. Das alles ganz gut gepasst. Und jetzt in der zweiten Staffel ist es alles ein bisschen größer geworden. Wir haben mehr von der Welt auch außerhalb von Lumen gesehen. Aber das,

die Gefahr da ist natürlich immer, dass du dann auch so leichte Pacing-Probleme bekommst. Und also Marco, das ist ja schon angesprochen. Es gab da eine Folge. Ich will nicht sagen, man kann die skippen, aber man könnte sie zumindest um die Hälfte kürzen und sie ist schon die kürzeste Folge. Also glaubst du, ist das jetzt irgendwie so ein handwerklicher Fehler des Ganzen oder haben sie sich hier bewusst auch entschieden, mal in eine andere Richtung zu gehen? Was glaubst du,

Marco? Also jemand, der nur Schlagwort benutzen will, würde sagen, es ist eine Filler-Folge und ist natürlich quatsch, weil sie am Ende ein wichtiger Schritt ist für die Haupthandlung. Deswegen ist das nicht richtig. Aber sie ist out of place, sie hat andere Horpfiguren, sie hat eine andere Atmosphäre. Sie ist aber immer noch so inszeniert, als wären die drin. Also ich finde, sie ist halt anstrengend inszeniert, als wären sie in diesem Kreislauf der Hölle.

Und also wie halt drin. Und das macht diese Folge so schwierig. Und wie du sagst, 37 Minuten, die fühlen sich aber an wie drei Stunden. Und das kannst du machen, finde ich, wie bei der schlechtesten Breaking Bad Folge ever, wenn es nach IMDb-Bewertung geht, nämlich Fly von Ryan Johnson, der aber gleichzeitig mit Ozymandias, also auch Ryan Johnson, auch Breaking Bad, die beste Live-Action-TV-Episode aller Zeiten gemacht hat laut IMDb. Also du hast halt die schlechtesten bewertet und

die besten bewertete. Und ich finde diesen Kontrast so schön, weil das nur zeigt, das lag ja eigentlich nicht an der Inszenierung, sondern was die Folge mit den Leuten macht. Und die Folge Fly in Breaking Bad geht dir auf die Nerven. Die ist so strapazös, die ist wirklich mit des anstrengendsten, dass ich jemals an der TV-Serie gesehen habe. Aber das soll sie ja auch sein. Und ich gehe sogar so weit, dass sie dieses Staffelfinale in Breaking Bad,

diese dritte Staffelfinale vorbereitet, das so genial ist. Das war der Moment, in dem ich kapiert habe, das Breaking Bad, Fantastisches. Bis dahin fand ich es eine gute Serie. Aber das Staffelfinale dritten Staffel hat mich so geflasht und es geht nur, weil es diese vorbereitende Folge gibt, in der Walter White darüber nachdenkt, wie er weitermachen muss. Und die Fliege ist nur das Symbol dafür. So, ich hole jetzt gerade weit aus, ich weiß. Und so ähnlich sollte, glaube ich,

diese Sweet-Vitral-Folge sein. Du hast diese Folge, die dich auch wirklich strapaziert, die aber so ein Pivoting-Moment sein sollte. Ich glaube aber, die hätte um die Hälfte gekürzt, als Parallelhandlung einer normalen Folge genauso gut, viel besser funktioniert. Also wenn sie neuen Folgen daraus gemacht hätten statt zehn in der zweiten Staffel und hätten das als Parallelhandlung in der Folge danach und der Folge davor reingemacht, hätte das besser funktionieren.

Du hast auch so einen seltsamen Zeitsprung innerhalb der Folge, wo ich mich auch so, naja, ich will jetzt nicht zweilern, aber wo ich mich zurück gefragt habe, okay, wenn es jetzt wirklich Stunden sind, jetzt sind es wirklich Stunden vergangen, was macht der jetzt eigentlich Figur B die ganze Zeit in der Zwischenzeit? Ich würde sogar eine Theorie äußern, ganz kurz noch. Ich will eine Theorie äußern. Das hat man nämlich bei Ted Lasso schon

mal. Ted Lasso war so erfolgreich, die waren schon beim Dreh der zweiten Staffel und an Apple zwei weitere Folgen, glaube ich. Ich glaube, es waren zwei weitere nachgeordert. Eine davon wurde die Christmas-Folge, die andere ist diese Odyssey von Coach Beard durch äh, was war

das? Was London? Ich glaube, es war London, ne? Ich liebe diese beiden Folgen. Ich finde, die haben das Beste draus gemacht, weil sie da tatsächlich zwei Füllerfolgen gemacht haben, die aber für sich funktionieren und die sich nicht wie Zeitverschwendung anfühlen, finde ich. Aber das sind tatsächlich Füllerfolgen. Aber ich finde, ich finde jetzt, also ich würde es eher vergleichen auch mit der ähm, äh zweite Staffel, siebte Folge Stranger Things. Ganz, ganz kurz,

ich will nur meine Theorie erklären. Weil meine Theorie ist, vielleicht waren es auch neun Folgen wie in der ersten Staffel und Apple hat während dem Prozessgebrauch eine weitere und dann haben sie die Parallelhandlung, weil Miss Cobel um dies Jahr in dieser Folge geht, die kommt ja mehrere Folgen dann gar nicht mehr vor. Dies Jahr weg für uns. Das ist ja der Zeitspunkt, den du meinst. Ich könnte mir vorstellen, dass das in Wirklichkeit die Parallelhandlung der anderen Folgen war und

Apple hat ne weitere Folge bestellt. Ja. Und dann haben sie improvisiert und dafür haben sie, finde ich, das Beste draus gemacht. Aber das ist nur ne Theorie basierend auf Ted Lasso. Und jetzt deine Theorie, Laura. Nee, ich glaube, also da bin ich tatsächlich bei dir. Ich glaube auch, das fühlte sich so an, als wäre das eigentlich die ganze Zeit irgendwie was, was dazwischen geschnitten

werden müsste und was nicht irgendwie ne alleinstehende Folge sein müsste. Gleichzeitig ist es halt auch immer so, dass wir als Fans das, glaube ich, immer total schwierig finden, wenn wir aus dem gewohnten Umfeld da eben rausgehen. Und jetzt Stranger Things, Staffel 2, Folge 7, wenn 11 auf Selbstfindungskurs geht. Das ist ja auch so ne Folge, wo sie sich komplett

rauszieht und wo wir nur mit ihr irgendwie unterwegs sind. Und die ist auch von allen Stranger Things Folgen, die ja auch irgendwie immer irgendwie bei 9 liegen, 9, noch was, 8, noch was. Ist es auch die eben schlechteste Bewerteste Folge. Und ich glaube, es hat halt, wie gesagt, ich glaube, es hat halt einfach was damit zu tun, dass wir dann halt nicht die, die Geduld haben, uns auf was einzulassen, was jetzt so komplett außerhalb dieser gewohnten

Welt liegt. Und dann müssten wir ja jetzt irgendwie umschalten und sagen, ah, okay, jetzt müssen wir uns noch auf was anderes einlassen. Ich glaube, es hat wirklich was damit zu tun. Also ich persönlich zum Beispiel fand jetzt die Frage von, von Severance, okay, also mich hatte jetzt nicht zu krass genervt, weil sie halt eben auch am Ende des Tages kurz ist und ich aber trotzdem auch genug Interesse daran hatte, weil ich auch wissen wollte, hey, okay, was, was geht

denn irgendwie? Also weil da wurden so viele Hinweise dann auch irgendwie immer gesehen, irgendwie durch die zweite Staffel durch, dass diese Frage tatsächlich auch nicht wirklich Antworten liefert, aber teilweise Antworten liefert. Und deshalb war ich dann okay damit. Ich würde jetzt tatsächlich dann so langsam in den Spoiler-Part kommen, wenn ihr noch irgendwie ein Fazit oder so sagen ziehen wollt. Weiß ich nicht, vielleicht, Laura, hat dir, wie,

hat dir jetzt die zweite Staffel im Vergleich zur ersten Staffel gefallen? Hat sie dir besser gefallen, schlechter, anders? Also mir hat sie gut gefallen, weil für mich war es zum Beispiel so, dass ich die erste Staffel, also ich begreuere ja zu den drei Jahre jetzt darauf warten muss.

Und ich hatte halt die erste Staffel gesehen und ich habe schon gemerkt, dass am Ende von der ersten Staffel mir dann irgendwann, also gar nicht mal das jetzt das Finale von der ersten Staffel nur, sondern halt wirklich so gegen Ende, habe ich gedacht, okay, jetzt brauche ich mal einen Turn, jetzt brauche ich irgendwie, dass es mal darüber hinausgeht. Jetzt möchte ich wissen, wie es weitergeht und ich finde, das hat die zweite Staffel jetzt halt einfach geliefert.

Ich glaube, wenn man das in einem durchguckt, was ich jetzt auch nochmal gemacht hatte, ist es einfacher, also du kommst da besser drüber hinweg, dass es diese Längen in der ersten Staffel gibt. Deshalb würde ich sagen, dass die erste Staffel auch nicht perfekt ist und die zweite Staffel ist auch nicht perfekt, aber auf der anderen Seite auf was wir im Niveau diskutieren

wir jetzt gerade. Also ich finde, Savins gehört zu meinen Lieblingssehren in den letzten Jahren definitiv, weil sie halt einfach wahnsinnig stark ist und da würde ich jetzt die zweite Staffel nicht von ausschließen. Marco, hast du schon eine Antwort für dich gefunden, ob du die erste oder die zweite Staffel besser findest? Ich glaube insgesamt die erste, weil da das Savvirens Thema halt noch so präsent ist und du sehr viel drinnen bist und das finde ich immer faszinierender. Ich

finde, dass da zweiten mich stört ist, zu sehen, dass die Außenwelt genauso blöd ist. Also vielleicht ist das auch Teil der Message, dass das gar nicht so, also weil dann dadurch verschwimmen wir auch die Grenzen, weil die Innis finden ja eigentlich zu einem Bewusstsein, finden ja zu sich selbst und dadurch muss ich das ja zwangsweise angleichen. Aber das ist so wie mein Problem mit Gilmore Girls. Ich liebe, ich finde, Gilmore Girls hat so geile Dialogos, so geile Szenen, so geile

Nebenfiguren. Ich finde es nur komisch, dass alle Figuren neurotisch sind. Du brauchst ein paar geerdete Figuren, damit ich das Gefühl habe, dass es noch greifbar bleibt und nicht manche Dialogen um die Neurosen herumgeschrieben sind und ich weiß, dass eine Person, die jetzt Lorelei und Nationalen stehen hat, das da nicht mitgeht. Aber du verstehst vielleicht, woher ich komme. Dass das mein kleines Problem ist, es ist so wie, nun wo die Ellen filmen, muss wo die Ellen

der Neurotische sein, alle anderen sind normal. Oder er deckt ihre Neurosen auf, dass du so musst immer den Kontrast haben. Aber du hast ja trotzdem, also gerade weil wo die Ellen sind, ja trotzdem. Aber nicht alle alle, nicht alle alle. Weil Gilmore Girls ist so dieses Extrembeispiel, weil man kann es ja auch genau deswegen lieben. Es ist nur ein Extrembeispiel und also ich behaupte, Lorelei kann ich meine Person einen guten Tag sagen, ohne dass sie daran irgendeine Monolog startet,

was hier gerade falsch läuft. Und so ein bisschen, das hat ja auch die zweite Staffel, Severance, es ist auf einmal so viel. Aber es ist trotzdem so wahnsinnig gut inszeniert und ich finde auch das Staffelfinale viel befriedigender als das erste Staffelfinale. Weil bei dem ersten Staffelfinale und dann drei Jahre warten, Mann, kenn ich mir verarscht vor. Also ich habe wirklich

das Gefühl, ich habe es richtig gemacht. Plus ich wurde nicht groß gespoilert. Klar, ich habe es immer auf Twitter, jede Folge auch von der zweiten Staffel wurde noch mehr besprochen als damals bei der ersten. Da Hype hat so richtig zugenommen, Apple hat seine Social Media Strategie anscheinend verbessert, die Leute gucken es, Wunder was, ich frag mich was passiert ist. Und trotzdem wurde ich

nicht zu sehr gespoilert. Also ich wurde eher neugierig drauf gemacht. Also zum Beispiel waren die längsten zusammenhängenden Minuten Severance, die ich gesehen habe ab der Abseher zum Trailer, war das Intro der zweiten Staffel. Weil alle darüber geredet haben, wie das inszeniert ist. Und selbst ich habe mir das angeschaut, habe ich gedacht, das ist cool inszeniert. Und dann war ich ein bisschen erschrocken zu lesen, wie lang sie dafür gebraucht haben, bei welchen Zeitraum,

welche Techniken sie alle angewendet haben. Und dann sagt Laura, das ist irgendwie 200, wer war das? Fabian? Das ist 200 Millionen gekostet hat. Und ich denke so, okay, ja, jetzt, das erklärt so einiges um nach hinein. Also das finde ich sogar ein bisschen übertrieben. Ich weiß noch, bei der ersten Staffel habe ich da gesessen und habe gedacht, das ist so clever

inszeniert, das sind so geile Locations, die sie ausgewählt haben. Wie viel Geld sie da sparen. Und das Set ist ja so minimalistisch und das ist ja bestimmt wie bei Star Trek, mit Spiegeltricks. Und sie laufen die ganze Zeit durch den gleichen Gang und gehen in die Ecke, Schnitt und das ist wieder, nee, die haben das wirklich so gebaut. Ich bin ja so, okay, ihr seid wirklich crazy. Also meinst du also nicht das Intro, sondern den Beginn der ersten Frage?

In Beginn, also Introduction habe ich gedacht. Der ja auch bei Corridor Crew, bei VFX Guys React, da ja auch besprochen wurde, wo sie, glaube ich, gesagt haben, dass das Ganze sich über Monate hingezogen hat, weil sie die Sets vorher nicht frei bekommen haben. Darf ich euch eine Frage stellen? Das ist mir jetzt aufgefahren bei der Zweigstaffel. Ich weiß nicht, ob es so der Ersten auch so war. Da kommt ja immer die

Einblendung am Anfang. Man soll dran bleiben, weil nach den Credits kommt ja noch ein Behind The Scenes oder so. Hat das irgendjemand von euch mal geschaut? Ja, aber nicht wirklich Behind The Scenes. Also ich glaube, wenn ich mich jetzt, ich habe es nicht jedes Mal gemacht, ich habe ein paar Mal reingeklickt, wenn mich jetzt die Folge besonders irgendwie gekitzelt hat. Aber es sind vor allem, glaube ich, Interview Snippets. Das ist sehr das neue Normal, das macht jetzt jetzt

jede Serie hat danach halt immer diese Interviews. Ich habe mir schon gedacht, das ist bestimmt wie dieses Inside Game of Thrones, das wir seit Jahren hatten. Das ist bestimmt dasselbe. Das Ding ist aber, und das finde ich jetzt so interessant, das Apple, das zwar einerseits mit so einer Extratitelkarte so anteasert, aber dann wechselt es ja sowieso zur nächsten Folge. Das heißt, du siehst die Credits, du siehst das Ding nicht, wenn du es nicht extra auswählen oder so dran

bleibst. Und man ist ja gleichzeitig bei der Mystery Serie, wenn man sie so nach aufholen kann, also nicht Woche für Woche wartet, dass sich dann wirklich eher wissen wir, wie es weitergeht. Also ich finde diese behind the scenes bestimmt alle cool. Normalerweise gucke ich auch sowas, aber ich will wissen, wie es weitergeht. Also wenn ich mir das jetzt nicht anschau, ich werde gucken, wie es weitergeht. Na, ich glaube, das ist grundsätzlich immer nur für die

Leute gemacht, die wirklich wöchentlich schauen, würde ich behaupten. Also das Gleiche auch bei, ist gleich bei House of the Dragon und auch bei Rings of Power und so weiter, wo die das machen, Wheel of Time, die haben das alle jetzt irgendwie. Und ich würde behaupten, das ist nur für die Leute, die wöchentlich schauen, weil ich würde mir das im Nachhinein glaube ich auch nicht alles

anschauen. Ich denke mir auch immer, das Wichtige kriege ich dann, also mittlerweile bin ich an den Punkt, dass wirklich wichtig und coole daraus sehe ich sowieso auf TikTok früher oder später. Also das wirklich coolen Snippets. Ich habe aufgehört, Interviews zu gucken, weil die geilen Sätze, die geilen Momente, die Augen öffnende Momente kriegst du sowieso jetzt auf Social Media an 10 Sekunden präsentieren. Soundbites. So funktioniert doch jetzt auch Politik,

habe ich gehört. Apropos TikTok, dann können wir doch langsam mal über das finale reden. Also das ist dann jetzt eure Spoiler-Warnung. Wenn ihr die zweite Staffel noch nicht zu Ende geguckt habt, dann seid euch bewusst, dass wir jetzt über das finale reden werden. Genau, Spoiler, Spoiler, Spoiler. Ja, das Finale. Also was ich ja sehr faszinierend fand, ist, dass Marx Inni und Auti zum ersten Mal, wenn noch nicht direkt, aber immerhin indirekt miteinander kommunizieren

können und das Set-up dafür haben wir in der ersten Staffel gesehen. Also richtig cool. Und das hat auch, also es ging überraschend lang fand ich, zwar jetzt nicht so, dass Marx Auti sagt, hey, wir müssen meine Frau retten und Marx Inni sagt, okay, bin dabei. So, das geht auch wirklich richtig tief und es hat auch echt faszinierende Einblicke nochmal in die Psyche von den beiden gegeben, fand ich. Ja, fand ich auch. Aber die haben auch viel zu besprechen am Ende des Tages.

Ja, voll. Habt ihr da eine Seite gehabt in der Diskussion? Ja, irgendwie schon und das hat auch was damit zu tun, warum ich das Ende schwierig finde. Würde ich gerne hören? Ja, schon. Ja.

Oder vielleicht, wollen wir Fläche? Also ich fand zum Beispiel, ich glaube, ich wäre eher ironischer weise auf der Seite von Marx Auti, obwohl wir ja mit Marx Inni mehr Zeit verbringen, wobei Marx Auti, ich weiß nicht, ob euch das auch so gegangen ist, also da versucht hat so diese Parallele zwischen sich und Jemma und Marc und Halle zu ziehen, habe ich mir in dem Moment gesagt, das war strategisch ziemlich dumm von dir, dass du das angesprochen hast, weil genau dann geht es auch

in die Richtung, dass dann Marx sagt, ja, aber dann ich habe hier meine Beziehung und wenn du mir die wegnimmst, dann finde ich das nicht so gut. Ja, war nicht so schlau. Du musst Marc G oder Marc sagen, weil sonst komme ich nicht klar. Nein, Marc S, Marc S, Marc G ist ein Marc-Racen. Marc, Marc S. Wie ist da aufgefallen, dass ich den Moment Partei ergriffen habe, als ich gemerkt

habe, ich kann Marx Auti nicht trauen. Also ich verstehe, warum er ihm nicht traut und ich finde als Zuschauer, der mehr weiß, also wir wissen ja mehr, ist euch der Moment aufgefallen, dass er gesagt hat, deswegen habe ich diese re, wir haben sie das genannt re-integration, reintegration, hat er deswegen angefangen, damit er Marc S. da rausholen kann? Das stimmt doch gar nicht. Wir wissen, dass er ihn anlügt. Ja. Und jetzt habe ich sogar eine Theorie,

die ich, ich weiß nicht, ist das zu früh? Ich möchte gerne eine Theorie äußern. Es ist eine Apple Serie und wie ich jetzt gerade gehört habe, wahrscheinlich die teuerste Apple Serie überhaupt und das bei einem Konzern, der eine Milliarde Verlust jedes Jahr macht mit Apple TV Plus, aber das ist den ja egal, wenn sie es eine Konzern erleicht. Also die verkaufen mehr USB-Kabel

als das. Das ist den Wurst. Das ist die eine Serie. Ich habe jetzt nicht zu sehr drauf geachtet. Es gibt für mein Problem, das ich erkannt habe, nur zwei Erklärungen und eine davon impliziert, dass Marc böse ist. Marc S. Es ist das iPhone. Er kennt die goldene iPhone-Regel. Bösewichte dürfen kein iPhone benutzen. Wenn ich es richtig sehe, benutzt Marc S., also Marc Scout, der Auti,

benutzt ein Galaxy, ein Samsung Galaxy. Was? Ja, du siehst in dem Moment, also mit Mökshake Anruf, also Mökshake Anruf, dass er angeblich im Krankenhaus sei und nicht nach Hause kann und so weiter. Das macht er mit seinem Telefon. Du siehst ganz deutlich, dass er ein Case drauf hat und die Kamera leistet, glaube ich, die vom Samsung Galaxy. Der benutzt kein iPhone. Jetzt muss man dazu sagen, mir ist in der Serie noch nie ein iPhone aufgefallen. Und das ist für eine Apple Serie auch komisch,

weil bei Ted Lasso siehst du nur Apple-Produkte. Da gibt es nichts anderes. Also überall iPhones, überall Laptops, MacBooks, iMacs, alles da. Und da ist es mir nie aufgefallen, was mit dem Retrofotorismus zu tun haben kann. Also die eine Erklärung ist, Apple sagt, das ist eine dystopische Zukunft und der möchten wir ja nicht teil sein, zumindest mal nicht die Fummencomputer von Lumen, verständlicherweise. Also du siehst so gut wie keine iPhones oder gar keinen, bis ein

keiner aufgefallen. Ich habe es versucht zu googeln, ich habe keine Image gefunden von Smartphones, die eindeutig Apple-Divices sind. Das wird sogar sagen, dass OS sieht ein bisschen anders aus. Das ist die eigene Erklärung. Okay, das ist corporate-identen, die wollen nicht da drin stattfinden, so was Negativen. Okay, die andere Erklärung ist, die goldene Apple-Regel, ein Bösewicht darf niemals ein iPhone benutzen. Daran erkennst du in manchen Krimis den Mörder, weil sie das nicht zulassen,

dass der Mörder ein iPhone hat? Mark erst benutzt kein iPhone. Er könnte im Endeffekt ein Antagonist sein. Ich bin, glaube ich, eher bei der ersten Tube, weil ich glaube, also ich finde Schlüssiger, dass er halt einfach Apple so nicht stattfindet. Ich finde halt, also grundsätzlich, ich kann mit weder innen Mark und noch Outie-Mark, komme ich mit. Und ich glaube, das ist mein

Problem, weil ich glaube, beide lügen sich in die Tasche. So, weil klar, Outie lügt und sagt, irgendwie, komm schon hier, du kannst leben, ich hol dich da raus und ist aber natürlich irgendwie redet gar nicht weiter über die Implikation, die das hat, nämlich dass natürlich die beiden komplett getrennte Welten irgendwie davon haben. Und die Implikation, was ja irgendwie in die Mark noch gar nicht so unbedingt in der vollen Bandbreite irgendwie versteht, ist, dass Outie-Helly

nicht unbedingt die Frau ist, mit der man irgendwie Zeit verbringen will, so. Oder auch Zeit verbringen kann, dementsprechend, es gibt keine, also es gibt nicht wirklich eine Zukunft von den beiden draußen. Auch wenn das natürlich irgendwie schon mal, also es wurde schon mal so angetestet. Und da ist nicht Chemie zwischen den beiden definitiv, aber gleichzeitig auch eine absolute Abneigung.

Und wenn du das jetzt aber nochmal weiter denkst, und ich finde ja die interessantesten Charaktere für mich, die mich irgendwie durch die Serie die ganze Zeit durchbring, ist halt einmal "Helly", weil ich es halt einfach total interessant finde, wie unterschiedlich sie ist und wie sehr diese Erziehung und diese sociologische, diese Überbau, den sie irgendwie in ihrem Leben erfahren hat, irgendwie dadurch irgendwie wie ihr Vater mit ihr umgeht und auch, was man dann

später irgendwie in der Folge ja irgendwie auch sieht, wie ihr Vater auch über sie spricht. So zu Innie-Helly finde ich halt irgendwie mega spannend. Und da bin ich dran. Und ich finde natürlich Gemma auch mega interessant und will eigentlich wissen, okay, was passiert mit Gemma

und wenn du jetzt über das Ende konkret nachdenkst. Also im Moment gerade wird es ja so, und das finde ich halt wieder so klassisch und auch so schwierig irgendwie in einer ganzen Situation, dass es halt so hingestellt wird, irgendwie so Frau gegen Frau, finde ich total problematisch, weil die Frauen haben nicht den kompletten Kontext und die Wahl liegt gar nicht bei ihnen irgendwie, weil wenn sie den kompletten Kontext hatten, würden sie vielleicht auch sagen, ganz ehrlich Mark,

no, weil keiner von den beiden halt irgendwie wirklich enthält ist, weil also für mich ist halt Innie-Mark ist halt für mich wie so ein, das ist halt für mich ein Adias-Kind. So, das ist halt so, das ist halt tatsächlich irgendwie dieses Sprunghafte, dieses, okay, ich weiß nicht

genau, worauf ich mich irgendwie fokussieren soll. Ich finde es teilweise echt interessant zu sehen, welche, ja, also welche Norsen das dann halt irgendwie bei ihm irgendwie auch nochmal rausbringt, wenn man ihm halt zum Beispiel diesen, diese Trauer wegnimmt und ja, also wie gesagt, ich

finde beide irgendwie schwierig in sich. Ich bin da voll bei dir, Laura, ich bin da so bei dir und ich glaube, das ist das, was ich am Ende sogar mag am letzten Shot, weil ich habe da gar keine Assoziation mit, jetzt rennen sie alle in die Glückseligkeit oder so oder hat sich ja richtig entschieden oder so ein Quatsch, sondern ich denke an die Reifeprüfung, erinnert ihr euch an das Ende von die Reifeprüfung mit Dustin Hoffmann? Er platzt ja an der Hochzeit rein und entführt

ja quasi die Braut und eigentlich wäre das ja das perfekte Ende für eine Liebesgeschichte. Also sie gehen jetzt in ihre unendliche Glückseligkeit, aber sitzen am Ende eben in diesem Bus nebeneinander und merken, dass sie eigentlich nicht wissen, was sie da tun und ob es überhaupt richtig war, keine Ahnung und sie gucken so richtig ins Leere, so vor sich und das ist dieses Ende, das wird mich das eigentlich, weil wie du sagst, das ist keine richtig conscious Entscheidung von

allen Beteiligten, bei Marc geht das ja so gar nicht, das ist eher so deprimierend und hat auch die 70er Jahre deprimierender, weil das ja in so einen kernigen Filmlook übergegangen ist und dann in ein Freeze-Frame. Das war für mich noch nicht mal so eine Assoziation aus dem Nichts heraus, sondern ich habe wirklich an dieser Art Geschichte erzählen aus den 60ern und 70ern

gedacht aus dem New Hollywood, dass das ein sehr negatives Ende ist, voller Ungewissheit. Und so kannst du die Serie dann auch beenden, weil ich finde, das ist keine definitive Antwort, vor allem für niemanden der Beteiligten, aber und auch für uns Zuschauer nicht, aber man kann es halt weiterspinnen, ob es in seinem Kopf ist, auch wie bei der Reifeprüfung oder ob man es dann wirklich weiter erzählt, aber dann auch mit einem richtigen Abschluss,

weil das darf es nicht sein. Also ich bin da auch so komplett in die Lehre entlassen wie du. Ich sehe das nur nicht so als negativ, sondern ich sehe das noch als Teil der Aussage, dass man da

in die Lehre entlassen wird. Naja, also ich finde es halt, was halt jetzt nicht in diesem Moment, also die Ebene wird nicht angesprochen, dass halt eine Gemma ja wirklich fleht, darum, dass Mark mit rauskommt und sieht, wie er mit dem Abbild von der Frau wegläuft, die sie halt jahrelang gefoltert hat, also nicht die selbst, aber unter dem Regime von ihr und unter der Führung von ihr wurde sie halt, also es ist ja wirklich irgendwie, es ist Gefangenschaft,

es ist Entführung, es ist Folter, es ist ja wirklich irgendwie total krass, was Gemma passiert. Und ich finde diese moralische und ethische Implikation, da wird das Finale dem nicht so ganz gerecht. So und ich glaube, dass viele Leute, also was ich so auf Social Media gesehen habe, halt darüber auch so ein bisschen hinweg gehen, weil natürlich ist es halt irgendwie gerade dadurch, dass halt

irgendwie Autimark irgendwie gelogen hat. Es ist natürlich total einfach zu sagen irgendwie so ja, Annie, du solltest da nicht rausgehen, du hast jetzt hast du die moralische Hoheit und kannst halt sagen, okay, nein, ich werde hier betrogen, nach Strich und Faden und dementsprechend vertraue ich dir nicht und gehe jetzt nicht raus. Und dann ist halt eben, ich treffe jetzt als Mark die Entscheidung irgendwie für meine Helli und lass halt Gemma irgendwie draußen halt irgendwie sozusagen

irgendwie stehen. Und du weißt ja auch gar nicht, was es für Gemma für Auswirkungen hat, weil ich mein, das ist ja auch für sie, also wie soll eine Reintegration dann für sie funktionieren? Also das ist ja nach dieser Höllenfahrt, die sie da irgendwie durchlitten hat, ist es ja auch nicht irgendwie gegeben, dass sie rausgeht und sagt cool, okay, wo ist mein altes Leben, dann mache ich jetzt halt so weiter. Wir wissen auch nicht wirklich, ob sie sich dafür freiwillig entschieden hat oder

ob sie irgendwie entführt worden ist, oder? Also es wird so angedeutet, was vielleicht so der Köder gewesen sein könnte, warum sie mitgemacht hat, aber so explizit ausgesprochen wird es, glaube ich, nicht, oder? Darf ich noch eine Theorierer anschmeißen? Nehmen wir an, die eine, also meine Theorie stimmt, dass es einen Evil Mark Scout gibt. Denkt mal, denkt das mal weiter. Evil Mark Scout super frustriert, dass seine Frau kein Kind mit ihm kriegt und sie haben eh schon eh Probleme

und alles. Wir haben nur impliziert bekommen, wie er darauf reagiert, dass vielleicht seine Frau gestorben ist oder was auch immer, aber vielleicht hat er das auch zumindest initiiert. Also es ist daran irgendwie beteiligt. Initiat? Oh wow, aber das ist jetzt nur so blöd weitergesponnen, wenn es um müsste, es ist auch viel Wunschdenken dabei, es kann auch alles viel geradliniger sein, aber wenn die Theorie stimmt, dann kann das auch in diese Richtung weitergehen. Und warum, was ist

dann der Grund dafür zu sagen, okay, er macht auch selfsenceverance? Um das zu vergessen. Oder es ist Teil des Prozesses, er muss es ja machen, weil was er da ja an Wirklichkeit macht, ist, diesen selfsenceprozess voranzutreiben, die Methode. Also das eigentlich nur er, der jenige sein kann, der die ganzen Zahlen findet und quasi irgendwie ihr Consciousness löscht. Dann könnt ihr auch sagen, umgekehrt, das ist ja der größte und dummste Zufall der Zeiten. Also das ist

ausgerechnet seine Frau, die muss ja zuerst die selfsence bekommen haben. Das ist definitiv die Reihenfolge der Ereignisse. Und dann hat er sich in seiner Trauer entschieden, okay, ich mache das jetzt auch. Also das ist ja, ich meine, so viele Leute gibt es dann nicht, die diesen Job machen, soweit man weiß. Also es wird ja immer klarer, dass mehr Leute selfsence haben, als die Öffentlichkeit

weiß. Aber das ist ja der dummste Zufall der Zeiten oder natürlich Lumen war super manipulativ und hat die dahin gegrummt, so mit Werbung, mit einem Vertreter, der im Dach vorgeschlagen hat, alles Mögliche, um ausgerechnet diese Person, die um sie trauert, dahin zu kriegen, ein Job zu machen, den nur er machen kann, um den selfsenceprozess voranzubringen. An für sich, es wird ja auch

kompliziert, dass es nicht die einzigen Personen bei denen man es probiert hat. Es kann ja auch nicht sein, die anderen müssen ja auch irgendwelche Zahlen sortieren, das kann ja nicht für sie sein, so wie ich das verstehe, sondern oder, das ist auch für sie. Ich glaube es auch für sie. Ach so, dann kriegen auch andere Menschen ein komisches Gefühl, wenn sie über die Zahlen harbern. Ja scheinbar.

Okay, kann auch sein. Aber ich dachte, es ist schon wichtig, dass er selber ist oder er deswegen so eine gute Quote hat, weil es ihn selbst betrifft. Ja, ja, nee, ich glaube, also das habe ich auch, das hatte ich auch so gelesen und ich fand es auch merkwürdig, also ich glaube auch nicht, dass es ein Zufall ist. Also dann auch noch mal irgendwie zu der Frage, haben die, haben Marc und Halli sich aus das erste Mal wirklich getroffen? Ich kann sogar noch mehr in

diese, diese, diese Theorie reinschmeißen. Jetzt kommt der Nerd aus mir nochmal, also jetzt kommt der Hardcore Nerd. Okay, also wir haben jetzt schon das iPhone gehabt, um die Theorie zu bestärken. Das nächste ist die Uhr. Es ist ja auch sehr prominent, das ist eine der ersten Sachen, die man sieht, dass er in die Arbeit geht, dass er die Uhr ablegt. Also wenn wir von Marc Scott scoutreden, Marc Scott, Marc Scottreden, er geht an seine Schublade, legt seine

Uhr rein und nimmt ein andere Haus raus. Das ist eine ganz nüchterne, so ein Bauhausstil, die perfekt in diese Umgebung passt, dass er ja nicht raussticht. Aber die Uhr, die er da reinlegt mit so einem braunen Lederamband, die hat einen ganz auffälligen roten Stern. Das liegt daran, weil ich habe es auch nachgeschaut. Die Urnmarke heißt Wostock. Die kennt man als Urnfan, weil die aus Osteuropa kommt und die gibt es immer noch, die ist aber noch aus Sowjetzeiten. Die machen

so Kampftaucheroeren und so was. Das ist eine Uhr für Kampftaucher, das ist eine Taucheroere, die er da hat. Das ist alles sehr militärisch, sehr sowjetisch angehaucht. Im amerikanischen Sprech sehr böse. In Europa, ich lebe hier in München, ich bin nur eine Grenze davon entfernt, nur Urnländs haben, wo es nur Wostock-Uren gibt. Die gibt es in allen Farben und Variationen, aber die haben einen militärischen, sowjetischen Hintergrund. Er trägt so eine Uhr zur Arbeit.

Immerhin, das ist kein Zufall. Das ist, das ist, also in dieser Serie ist ja nicht zuvallig, das ist ja nicht mal die Farben des Teppichs zuvallig. Dann ist auch diese Uhr kein Zufall. Aber das würde, finde ich jetzt, habe jetzt noch nicht so viel Zeit darüber nachzudenken, aber ich finde, das würde so ein bisschen auch der Aussage der Serie so widersprechen, weil hier ist ja der Antagonist ja eigentlich so ein gesichtsloses, ja nicht ganz gesichtsloses

Unternehmen mit einem pseudo-religiösen Führer. Und wenn jetzt da noch irgendwie so eine, ja so ein, ein weiß ich nicht betrogener Ehemann, will ich sagen, reinkommt, das würde das irgendwie für mich verwässern. Ich finde, autokratische und faschistische Strukturen funktionen nur, wenn Leute helfen. Ja, aber das würde auch so ein bisschen, dass diese Kapitalismuskritik und Unternehmenskritik, die ja da drin steckt, auch ein bisschen verwässern. Also ich weiß es

nicht. Weiß ich nicht, ob das das verwässert. Also das ist ja nur eine persönliche Idee dazu kommt. Weiß ich nicht. Also ich finde schon, dass es, also kommt darauf an, wie du das zu Ende spielst. Ich finde, es hat das Potenzial, das zu verwässern. Und da müsste man dann eben aufpassen. Weil also gerade wenn du nämlich wieder in so ein traditionelles irgendwie ausgegenwest, irgendwie gehst, dann bist du halt schnell irgendwie wieder bei, ja okay, bin da, dann,

das. Und es würde dem was wegnehmen, was Sarenz an Originalität dann eben doch mitbringt und eben auch als Kapitalismuskritik. Aber dann könnte man das natürlich auch weiterspinnen und sagen, okay, Kapitalismuskritik könnte natürlich auch in ein anderes System führen. Und dann bist

du auch einmal wieder bei Soviet One. Ja, schauen wir mal, wie es weitergeht. Also was ich vielleicht auch noch sagen möchte, ich finde, Marco, du hast ja von ihr geredet, dass das ganz interessant ist, dass man manchmal so Mysterien aufrecht erhalten muss, aber auch manchmal Mysterien beantworten muss. Und in der Staffel ist es jetzt nicht alle Fragen werden beantwortet, aber wir wissen jetzt auf

jeden Fall, was Lumen da eigentlich macht. Wir wissen jetzt, was so dieses Data Refining ist, was ich auch ganz gut finde, weil so was ähnlich ist, also ganz genau nicht, aber so was ähnliches habe ich mir schon gedacht. Und ich finde, das sind eigentlich mit die besten Mysterien, die man sich auch so ein bisschen zusammenreihen kann, auf die man auch selber kommen kann.

Wenn man so komplett verdenkt und komplett abstrakt und abstrus macht, dass du auch auf gar keinen Fall drauf kommst, das sind dann für mich nicht die ganz nachvollziehbaren Mysterien. Aber es sind immer noch ein paar Fragen offen und sofern bin ich gespannt, wie es dann weitergeht. Wir wissen zum Beispiel jetzt auch, was ich auch spannend fand, also dass das Lumen das ja irgendwie kommerzialisieren will. Also die wollen das ja nicht nur für ihre eigenen Leute, sondern sie wollen

es dann ja irgendwann auch auf den Markt bringen. Und wir haben schon so ein paar Anwendungsgebiete gesehen, was ich ja interessant fand. Also zum Beispiel für schwange Frauen oder wenn du irgendwie unfassbare Angst vom Zahnarztbesuch hast oder so. Weiß ich nicht, ob ich mir dann eine Operation am offenen Gehirn unterziehen würde, aber es wäre möglich und das ist auch spannend, was da so alles machbar wäre mit so einem Computer-Chip im Kopf. Ja, wir haben ja jetzt vor kurzem

gehört, dass die Staffel 3 bestätigt wurde. Die Produktion hat wohl auch bereits begonnen. Ich glaube, sie haben sogar, vielleicht haben sie sogar auch schon mit der Produktion begonnen, also mit des Autorenteam hat vielleicht sogar schon begonnen, bevor sie das offizielle Go bekommen haben. Und ich finde, klar, du kannst jetzt mit der zweiten Staffel hätte man auch aufhören können, Marco, wie du gesagt hast. Aber es bleibt ja immer noch ziemlich viel offen,

was man jetzt weiter thematisieren kann. Also eben, sorry, Mark S, der Verrat von Mark S und die Frage, wie Mark es gaut, darauf reagiert. Wir wissen auch noch nicht genau, wohin Irving fährt. Der hat sich ja in den Zug gesetzt und ist in den Zaununtergang gefahren. Man kann es dabei belassen, aber ich weiß nicht, ich mag den Schauspieler. Die fehlt so in den letzten Folgen, also er und Bert, also Christopher Walken und John Tutorow, die haben so eine tolle Chemie

von dann, also mit meinem Lieblingskonstellation. Der ist echt gut, also ich meine, das ist klar, im Prinzip ist es auch so eine Variation der Rolle von Mons Bruder, die er mal gespielt hat in der Serie Monk. Aber ich finde, das passt voll gut zu ihm und ich, das ist so seine Paraderolle. Und im Großen und Ganzen geht es ja immer noch darum, was ist jetzt mit Lumen. Also können Mark, Devon und Harmony Lumen tatsächlich zu Fall bringen? Ich vermute nein, weil das mit einfachem Kapitalismus

ist, das nicht in unserer Serienwelt darf das nie passieren. Aber who knows? Ihr guckt beides skeptisch. Nur ich habe nur gerade überlegt, was noch so mein Lieblingsrollen gehört, das Patricia Arquette auf jeden Fall. Und wo wir jetzt wissen, auf der einen Seite war sie ja so die Soldatinnen, die also bis in den Untergang eigentlich auf der Seite der Firma stand. Aber jetzt können wir so ein bisschen auch nachvollziehen durch diese 37 Minuten Folge, woher so ein bisschen der Sinn

ist, Wandel kommt. Also weil ja die ganzen Erfindungen eben nicht die Erfindungen von Mr. Igin waren, sondern eigentlich ihre Erfindungen. Das könnte natürlich auch so ein Puzzlestück sein, wie man dem übermächtigen Konzern Lumen beikommt. Who knows? Könnte man dann in der dritten Staffel thematisieren. Und dann ist natürlich noch das Ganze, wie so Mr. Milcek reagiert, weil also diese undankbaren Innes, jetzt hat er da so eine schöne Choreografie für die gemacht. Er hat wieder

seinen Bestes gegeben und getanzt und das wird er dann auf dem Klo eingesperrt. Undankbar wirklich. Was erwartet ihr euch denn so jetzt für die dritte Staffel, Laura? Was hoffst du dir von der dritten Staffel? Ja, wie gesagt, ich habe vorhin schon ja gemeint irgendwie. Also ich glaube, die größte Hoffnung ist, dass sie es nicht komplett kaputt machen. Und das war es eigentlich auch schon. Ich hoffe, dass sie es nach der dritten Staffel auch zu Ende bringen. Oder mit der dritten

Staffel zu Ende bringen, weil ich glaube, dann ist es halt eine coole, abgeschlossene Sache. Länger muss man das, glaube ich, auch nicht erzählen. Und ja, also ich gehe davon aus, dass sie natürlich irgendwie, wenn sie bestimmte Sachen auflösen wollen, dass sie das natürlich von Anfang an schon wussten, wohin die Reise geht und das angelegt haben. Marco, was hoffst du dir für die dritte Staffel und hoffst du auch, dass es die letzte Staffel wird? Ich hoffe, dass es die

letzte wird und ich hoffe, dass es nicht verkackt wird. Das ist halt das Problem bei allen Mystery Sayern. Meistens ist es die letzte Staffel. Das ist das wegen den Auflösen, weil es unbefriedigend ist. Und schwierig. Ich bin gespannt, ob das klappt. Ja, ich auch. Also meine Hoffnung wäre ja tatsächlich, dass die Serie auf einer positiven Note endet. Aber ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, weil die dafür wirkt Lumen einfach zu übermächtig. Dafür ist auch, weiß

nicht, in unserer Realität kommen Firmen mit solchen Sachen einfach viel zu oft damit durch. Aber ich würde es den ganzen wünschen, dass es da doch irgendwie Gerechtigkeit dann auch für die Innis gibt. Also mein Bauchgefühl ist, dass sie was Positives erzählen wollen am Ende. Und ich glaube auch, das ist es ja am Ende, das, was ja auch Laura mitstört an diesem Staffelfinale, weil es ist

ja in Wirklichkeit nicht positiv, was man da sieht. Ja, ich meine, auf der einen Seite jammer kommt raus, aber auf der anderen Seite nun der Verrat von Marc S., wer weiß auch, ob deine Theorie dann marklosig bewahrheitet, ob Marc das Scout tatsächlich der Bösewicht ist. Wer weiß, das wäre auf jeden Fall. Also wenn sie dann das noch auf einer positiven Note enden wollen, dann müssen sie aber echt, also da haben sie noch viel vorhin der dritten Staffel. Wer weiß,

ja. Dann würde ich sagen, hoffentlich dauert es nicht wieder drei Jahre, aber Produzent Benzilla hat schon gesagt, dass es diesmal wahrscheinlich schneller gehen wird. Und wir hatten ja auch bei der zweiten Staffel eben den Autorinnen und Autorenstreich und so lange die nicht schon wieder streiken, wird es, denke ich, mal auch schneller gehen. Dann würde ich sagen, war es das für diese Folge? Ich hoffe, es hat euch gefallen. Was hat denn das Staffelfinale

von Severance mit euch gemacht? Schreibt uns das doch gerne in die Kommentare. Vielen Dank an euch, Laura und Marco. Danke an das Team im Hintergrund und natürlich an Wodafone. Bis zum nächsten Mal. Diese Folge wurde dir präsentiert von Wodafone seit 30 Jahren für dich da. Die Quadrat Augen ist ein Podcast, der im Auftrag von Wodafone von Jellyfish Germany produziert wird. Die Moderatorinnen und Moderatorinnen sind Fabian Douglas, Laura Samide, Marco Risch,

Regie Adrian Martin, Produktion Laura Samide. Und wenn ihr jetzt noch nicht genug habt, dann schaut auf unseren YouTube-Kanal, GigaTV-Mac vorbei oder auf unsere Webseite. Die Links dazu findet ihr in den Shownotes.

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