F1 - Unsere Review - podcast episode cover

F1 - Unsere Review

Jun 27, 20251 hr 27 minEp. 155
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Episode description

Für “F1” sind Brad Pitt und Damson Idris in echten Rennautos gestiegen. Die ganze Produktion wurde in den Rennkalender der Formel 1 eingegliedert. Hat sich der Aufwand gelohnt? Oder kommt der Film nicht aus den Startlöchern? Darüber diskutieren die Quadrataugen in dieser Folge!

Transcript

Diese Episode wird dir präsentiert von Vodafone seit 30 Jahren für dich da. Ich wusste es! Willst du das erklären oder soll ich es erklären? Ja, ich glaub, du kannst es nicht richtig erklären. Das ist eine Frechheit, aber es stimmt. Sag mal, Laurent Mako, Regisseur Joseph Kosinski hat ja in "Top Gun Maverick" seine Stars in echte Flugzeuge gesetzt. Jetzt in "F1" sind Brad Pitt und Dampson, Idris echte Rennwagen gefahren. Was könnte er denn als Nächstes drehen? U-Boote.

Will doch schon was mit Wasser nehmen. Ja, ich hab auch drüber nachgedacht. Wahrscheinlich jetzt Luft und dann Land und Wasser ist als Nächstes. Bei U-Boot ist es halt so, klar wär das krass, wenn die halt wirklich in U-Boot fahren, aber da hast du halt nicht so the need for speed. Im U-Boot? Katamaran. Segeln fehlt noch. Ja, das hab ich mir auch gedacht.

So ein richtig echtes Segelschiff, in dem die Crew wirklich auf Deck unterwegs ist, so wie bei "Master & Commander" oder so vielleicht. Da gibt es noch eine Gemeinsamkeit zwischen diesen drei Elementen. In allen drei Sportarten, also bzw. schnell fliegen ist ja jetzt, in dem Fall kein Sportart, aber in allen drei Sachen. Sie sind dafür bekannt, dass sie Testimonials hervorbringen für teure Uhren. Es hat immer mit Geschwindigkeit zu tun und Zeitstoppen und alles.

Das war schon bei "Top Gun 1986" so, das war beim neuesten "Top Gun" so. Es war schon hier auch bei "F1" ist das noch mal ein kleines Thema. Und bei dem Segelfilm wär das auch ein Thema tatsächlich. Stimmt, ist mir aufgefallen, dass da auch einige Uhren in "F1 Prominent" platziert sind. Ich könnte ja jetzt schon mal wetten, wie lange Marco wahrscheinlich in diesem Podcast über Uhren philosophieren wird.

(Lachen) Was ich mir auch gut vorstellen könnte, was ich ganz interessant fähre, Laura fängt das wahrscheinlich weniger interessant, aber Fußball, weil es gibt ja so Videos, ich weiß nicht, ob ihr die gesehen habt, in denen man die Spielszenen aus der Sicht der Schiedsrichter sieht. Und sowas in hoher Qualität aus der Sicht eines Spielers oder einer Spielerin, fände ich irgendwie spannend. "Work B", fände ich spannend.

Aber ich würde noch sagen, Boote sind gar nicht so weit von Formel 1 entfernt, deshalb hast du ja ganz oft so den Crossover. Das Formel 1-Fahrer, dann später auch Boote. "Tedir Peroni" ist zum Beispiel gestorben bei einem Bootsunfall. Der war Ferrari-Fahrer in den 80ern. Ja, das sind halt alles Adrenalin-Junkies, also ich sag nur Skifahren. Also das ist ja kein Zupferl. Ich bin auch damit der Einzige, der heute Formel 1-Merch stragt, glaube ich, oder?

Fabian, ist das ... die Antithese davon heute? Hier könnte sein, dass das eventuell die Antithese ist dafür. Also ihr seht das jetzt nicht im Podcast. Ich hab ein T-Shirt auf, auf dem ganz viele Fahrräder drauf sind. Das passt eher zu mir. Ich hab das gerade so angeschaut und gedacht, das ist so komisch, weil es hat ne zwei Räder, wie fährt das überhaupt? Fehlen mindestens noch zwei, ja.

Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "D-Quadrat Augen", eurem Podcast über Serien und Filme "Powered by Vodafone". Ja, mit großem Aufwand hat das Team um Regisseur Joseph Kaczynski einen Film gedreht, der nicht zufällig genauso heißt wie die gleichnamige Formelserie "F1". Hinter das noch Sicherheitshalber "The Movie" gestellt wurde. Vielleicht damit man's bei Google dann auch findet.

Hat sich der Aufwand gelohnt, hängt der Film die Konkurrenz ab oder bleibt er in der Boxengasse stecken? Darüber reden wir heute und mit mir am Steuersitzen Laura Samyde, unsere Drehbuch-Expertin und großer, großer Formel 1-Fan. Hallo, Laura. - Hi. Ich glaub, das kann man gar nicht overstaten, was für ein großer Formel 1-Fan du bist. Ich freu mich sehr, dass du dabei bist. Und uns das alles erklärst, was wir im Film, was so über unseren Köpfen rübergerast ist.

Aber auch mit dabei ist Marco Risch, YouTuber und Konezer für alles Nördige. Marco hat sich den ersten Teaser für "F1" gefühlt in Dauerschleife angeschaut. Mal sehen, ob der Film dann der Vorfreude entspricht. Hi, Marco. - Hi. Ich bin Fabien Douglas, mein letzter Kontakt zum Motorsportverein. Guck hat Rennen auf einer Unternehmensfeier. Und seitdem hat sich da nicht mehr so viel getan. Bevor wir aber... - Ich hab sogar... Entschuldigung, ganz kurz, sorry.

Ich hab sogar eine Frage mitgebracht, um zu gucken, was für eine Art von Formel 1-Fan Laura ist. Das hab ich mir von Formel 1-Fan sagen lassen. Ich geb das jetzt nur weiter. Und zwar soll man lose Hamilton-Fans, wie Laura ein Bekennender ist, muss man nur eine Sache fragen, um rauszufinden, aus welcher Art Lager sie sind. Wie viel WM-Titel hat lose Hamilton, Laura? (Gelächter) Ähm, well... Offiziell sieben, aber eigentlich acht. Ich wusste es!

Willst du das erklären, oder soll ich's erklären? Ja, ich glaub, du kannst es nicht richtig erklären. Das ist eine Frechheit, aber stimmt. Also, ich kann nur die Kurzfassung bringen, aber ich sag mal so, also... Ja, okay. Es sind acht, es sind sieben. Es sind sieben, ja. Es sind offiziell sieben.

Also, es gab eine sehr, sehr willkürliche Entscheidung vom damaligen Renndirektor beim letzten Rennen 2021, wo aus komplett regelunkonformem Gründen das Safety Car zu früh reingeschickt worden ist und vor allen Dingen Leute sich, Heile des Feldes, sich entrunnten konnten, was dazu geführt hat, dass sie quasi ein real-to-real-Battle initiiert haben zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton im letzten Rennen der Saison. Es war klar, wer auch immer dieses Rennen gewinnt, wird Weltmeister.

Und Max hatte neue Reifen, Lewis hatte alte Reifen. Und wie gesagt, es war wirklich sehr, sehr, sehr kontrovers und aus Gründen kontrovers, weil ich sag dir eins unter Charlie Whiting, wer das nicht passiert, das war der Renndirektor davor, der hatte immer alles im Griff, aber macht sie nicht. Und ja, also, es war... Also, ich glaube, ich glaube noch nicht mal, ich finde, ich weiß nicht genau, was man damit genau ausdrücken will.

Das würde mich, glaube ich, im Gegenzug dann interessieren. Was willst du genau damit ausdrücken, was für eine Art Formel 1 werden wirst du? Naja, welcher Art von Lewis Hamilton-Lager du schon mal bist, ob du das jetzt anerkennst, dass die Vier ist es ja dann, oder? So entschieden hat oder nicht? Und wie tief du wirklich drin bist?

Also, das ist natürlich nicht, ich mein, ich weiß das, aber ihr da draußen ja nicht, ob Laura jetzt nur fahne schwenken, Sonntag morgens vom Fernseher sitzt, oder ob sie wirklich tief drin ist. Ich habe mich auch nur ein bisschen eingelesen in die Thematik. Es ist halt inkonsistent in der Entscheidung und deswegen ist es verständlich, dass Fans sich darüber aufregen. Ich glaube, es ist halt nur passiert, weil man die Dramaturgie möchte. Ja, genau.

Man hat ja erst so entschieden, dass sie halt eigentlich das Schlimme hat, wie es sein müsste, und dann hat man sich um entschieden, und das ist diese Willkür, die dahinter steckt, die wahrscheinlich nur mit Dramaturgie und, soll ich sagen, mit der Kommerzialisierung der Formel 1 zu tun. Nein, du wolltest das faussieren. Du wolltest das Will to Will battle in der letzten Kurve faussieren. Das ist halt einfach das.

Also, ob es nicht sowieso schon spannend genug gewesen wäre, dass es bis ins letzte Rennen der Saison gedauert hat, bis die beiden sich irgendwie ausgebattelt haben. Und ich meine, am Ende des Tages, beide sind, beide wären verdiente Weltmeister gewesen, so. Also, es ist jetzt nicht so, dass ich sage, 2021 hätte Max Versteppl überhaupt niemals Weltmeister werden sollen.

Ich glaube, so wie es passiert ist, war es nicht korrekt, weil es nicht regelkonform war, und man hat es sehr, sehr faussiert. Das verstehe ich auf den Ausblick. Ich hab noch eine Frage noch an dich, jetzt einfach, als jemand, der gar keine Ahnung davon hat. Glaubst du, Max Versteppl hätte eine Chance gehabt mit den Leuten vor sich, die dann über Runden, die dann aufholen durften, also die dann weggeschickt wurden?

Es waren vier Autos, also ich glaube, in einer Runde, wenn sie mitte gespielt hätten, hätte er eventuell noch aufholen können so in der letzten Kurve, und dann wäre es halt irgendwie raised to the finish line gewesen, so, hätte auch spannend sein können. Deshalb war es halt so weird, dass sie dann halt in den Moment reingehen und einfach sagen, wir müssen das jetzt extern sozusagen regeln.

Ich glaube wirklich, dass es viel damit zu tun hatte, dass Christian Horner halt der Erste war, der am Funk irgendwie war. Und ich hab nicht so positive Meinungen von Christian Horner auch.

Alles verständlich, aber dann hab ich, aber dann bin ich, wenn so wie du das jetzt erzählst, denke ich ja, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass Lewis Herr mit dem Weltmeister geworden wäre, war hoch, aber wenn sie nicht bei fast null ist, dann kann man, glaube ich, aber auch nicht Max Versteppl, den Weltmeister-Titel aberkennen, um aus den 7, 8 zu machen, oder? Macht ja auch keiner. - Ach so, ja.

Aber ich hab grad das, was ich gesagt habe, beide hätten es verdient, in der Saison Weltmeister zu werden. Oder hast du schon inoffiziell benutzt, als du warst? Ja, nein, aber das ist doch, nein, also nur noch mal ganz klar. So wie es passiert ist, war es nicht korrekt. Das war nicht regelkonform. Und man hätte es anders machen müssen. Beide hätten während verdient Weltmeister in dieser Saison gewesen, weil es war wirklich eine krasse Saison.

Also die haben sich wirklich nichts gegeben irgendwie in dieser Saison. Und deshalb, also ich bin nicht per se damit nicht einverstanden, dass Max Versteppl in der Saison Weltmeister geworden ist. De facto ist es aber so, dass es im letzten Rennen eigentlich, jetzt war die Wahrscheinlichkeit, dass Luis gewonnen hätte, war einfach größer, weil er das Rennen halt dominiert hat. Gut, und dann ist bei etwa die Diskussion an der Stelle, war ich fürchte, wir verlieren nicht nur Fabio.

Oh mein Gott. Also Laura, auf jeden Fall, wenn wir in diesem Podcast irgendwann noch mal über Fußball reden, dann merken wir uns schon mal, du darfst Marco eine Fangfrage stellen, das war dann eigentlich ein echter Fußball-Szene. Das ist keine Fangfrage, oder? So ist das nicht gemeint gewesen. Aber das merken wir uns trotzdem. Und bevor wir uns aber auf die Rennstrecke wagen, erst mal ein wenig Werbung.

Sag mal, Laura, bist du so jemand, der immer auf der Suche ist nach der neuesten Technik und sich schon um vier Uhr morgens in die Schlangeform Handyladen einreit? Nein, definitiv nicht. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein uraltes Handy habe, was schon auseinanderfällt. Ja, ich glaube, dann geht es mir ähnlich. Ich habe ein gebrauchtes Handy mir gekauft und ja, der Akku funktioniert auch nicht mehr so gut. Naja, aber es gibt ja auch echt viel Auswahl.

Jedes Jahr bringen die Hersteller neue Handys auf den Markt. Das ist natürlich eine tolle Sache für Technik-Fans. Aber wie können neue Technologien mit Umwelt- und Klimaschutz in Einklang gebracht werden? Mit seinem One for One Versprechen will Wodafone seinen Teil zur Lösung dieser Herausforderung beitragen. Das One for One Versprechen lautet, dass für jedes Handy, das bei Wodafone in Kombination mit einem Tarif gekauft wird, ein altes Handy recycelt wird.

Mindestens eine Million jährlich. Denn auch wenn alte Geräte nicht mehr einwandfrei funktionieren, können sie dennoch recycelt werden. Mit so einer Kreislaufwirtschaft können wir Ressourcen und unsere Umwelt schon. Wodafone arbeitet hierfür mit einem Partner zusammen, der Altgeräte in Ländern ohne sicheres Recyclingsystem einsammelt und fachgerecht in Europa recycelt. Mehr Infos zum One for One Versprechen findet ihr in den Show-Notes. Aus der Werbung "Zurück auf die Rennstrecke".

Ich erklär euch mal ganz kurz, worum es eigentlich in F1-The Movie geht. Sony Haze galt mal als unglaubliches Formel 1-Talent. Ein schwerer Unfall wirft ihn aber völlig aus der Bahn. Nach einer Privatinsolvenz hat Sony seine Rennleidenschaft noch nicht aufgegeben, strebt aber auch keine Formel 1-Karriere mehr an. Stattdessen klemmt er sich halt hinter das Steuer, wo er gerade gebraucht wird. Egal, was für eine Motorsportart das ist.

Bis ein alter Wegbegleiter aus Formel 1-Tagen auf ihn zukommt und ihm ein einmaliges Angebot unterbreitet. Noch einmal in einem Formel 1-Rennauto Platz zu nehmen. Übrigens, anders als in der Formel 1, werden wir in diesem Podcast wahrscheinlich auf Spoiler verzichten. Ja, dann was diesen Film so besonders macht, das wurde ja auch vom Marketing dann im Vorfeld so richtig breitgeträgen ist, ist ja der Grad an Realität.

Also, die Produktion wurde in den Rennkalender der Formel 1 eingegliedert. Während der Qualifikationen jeweils 20-Minuten-Slots durften die zum Beispiel außer Konkurrenz fahren, was es soweit ich weiß, davor noch nie gegeben hat. Vor eben auf den echten Rennstrecken, vor den echten Fans. Und trotzdem hat das Ganze über 200 Millionen Dollar Budget gekostet. Marco hat schon im Kino gesagt, eigentlich noch viel mehr ist das eigentlich unbezahlbar, was die da gemacht haben.

Aber dann wollte ich mal fragen, das ist ja schön und gut, aber ist das denn auch wirklich, also wertet das den Film auf? Oder ist es letztlich nur ein Marketing-Gag? Laura, wie ist es da dir so ergangen im Kino? Naja, ich glaube, dass dieser Film so erzählt wird und dass dieser Film so existiert, hat halt einfach was damit zu tun, dass er maximal authentisch sein sollte. Ich glaube, es gäbe diesen Film nicht, wenn du es nicht genau so eben auch produziert hättest.

Dementsprechend würde ich dann sagen, das ist die falsche Frage, es wertet den Film auf, ja. Aber es gäbe diesen Film auch gar nicht anders. Naja, also ich meine, es gibt ja schon Rennfilme. Davor hat es ja auch schon gegeben. Es hat auch davor schon Formel 1-Rennfilme gegeben. Aber man hätte wahrscheinlich alles irgendwie mit CGI machen können, dann ist auch die Frage, ob es dann bei 200 Millionen Dollar geblieben wäre. Marco, wie war es denn bei dir?

Hast du so dieses Ganze dann immer im Hinterkopf gehabt? Oder hast du das dann einfach irgendwann weiß ich nicht so akzeptiert und hast du dann irgendwann gar nicht mehr dran gedacht? Ich glaube, der Film lässt dir gar keine Chance nicht daran zu denken, dass es auch ein Formel 1-Werbefilm ist. Also die Chance, das kurz zu vergessen, hast du eigentlich gar nicht. Aber man lässt sich halt so ein bisschen drauf ein. Das ist dann so ein bisschen der Deal with the Devil.

Das ist von mir auch so bei Top Gun so. Der ist ja ja auch nicht möglich, ohne die Hilfe des US-Militärs. Und das US-Militär hatte ja auch was davon, ne? Also es geht nicht mal, dass es plumpe Militärpropaganda ist, sondern nach dem ersten Top Gun hatten ja so viele Leute, die sich bei der US Navy dann eingeschrieben haben. Und übrigens denken viele in Deutschland, das ist die US Air Force, die man sieht, das ist die US Navy, die haben auch Kampfflieger.

Die hatten dann so viele Leute, die sich da eingeschrieben haben und Kampfpiloten auch werden wollten, nur durch diesen Film, dass sich das für die US-Militär gelohnt hat. Und ich meine, so ähnlich ist es dann ja hier auch. Trotzdem ist Top Gun ein Kultfilm. Und trotzdem, ich finde Top Gun 2 gar nicht so gut als Film, aber ich fand den als Erlebnis toll im Kino. Und ich finde, F1 schlägt halt eine innige Richtung. Das Erlebnis ist halt nur dadurch möglich und nicht anders.

Und für das Erlebnis tauschte ich das dann ein. Also was sie da gemacht haben, ist ja nicht nur, dass sie eben auf den Rennstrecken gefahren sind, sondern du hast es ja schon mit Top Gun verglichen. Es wurden überall so 6K-Minikameras eingebaut, also an allen möglichen und unmöglichen Stellen, dass wir eben so wie bei Top Gun auch wirklich das Gefühl haben, im Cockpit mit den Rennfahrern zu sitzen und über die Rennstrecke zu pesen.

Das sind die normalen, die siehst du auch während den Formel 1-Rennen, diese Kamera. - Mhm. Aber ich denke nicht in 6K-Auflösungen, vermute ich mal. Nee. - Doch nicht mit Kameraschwenk, so wie im Film jetzt. - Genau, das ist das Neue. Also diese Kameras so ähnlich gab es sie natürlich auch schon bei Top Gun. Sie sind jetzt noch ein Stück kleiner. Und was jetzt ganz neu ist, die technische Neuerung. Sie haben da so irgendwie so Zahnräder dran montiert.

Das heißt, die können während der Fahrt so schwenken, dass sie im Film auch ausgiebig genutzt wird. Trotzdem, also ... Ja, weiß nicht, Laura, hast du auch Top Gun geguckt, eigentlich den Top Gun Maverick davor? Doch, sind 6K, by the way, auch innerhalb vom Cockpit. Oh krass. Ähm ... Also, es ist wahnsinnig viel passiert, was das angeht, irgendwie seit Liberty Media halt die Formel 1-Rennen hat. Aber okay, was wolltest du wissen?

Nehmt du so den Vergleich, also ob du den Top Gun auch geguckt hast? Ja, ich hab Top Gun gesehen, ja. Und jetzt ist es ja ... Man könnte ja sagen so, ich mein, ein Kampfflugzeug ist halt irgendwie ... sagen wir mal ehrlich, ein Stück krasser als halt ein Rennauto. Aber wie war denn das so das Gefühl, hattest du wirklich so das Gefühl, dass du da mit dem Bread Pit im Rennauto sitzt? Ja, schon.

Also, ich find das halt so interessant, weil ich halt gestern nach dem Kino auch irgendwie mit ... einigen Leuten gesprochen hab, die halt eben nicht die Formel 1 jeden zweiten Sonntag oder jeden Sonntag sich anschauen. Und ... also das, was ich halt eben gerade meinte, ne? Also, du hast dieses Gefühl, und ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass viele Leute halt noch so die alten Schuhmacherjahre auf RTL irgendwie in Erinnerung haben.

Ähm, also auch wenn du die Formel 1 guckst, kriegst du dieses Gefühl vermittelt, dass du im Cockpit sitzt mit den Fahrern. Ähm, dementsprechend war das jetzt für mich nicht so was ... ein komplett neues oder so. Deshalb auch irgendwie ... der grundsätzlichen Frage, für wen ist dieser Film gemacht? Ist er für Formel 1-Fans gemacht? Oder ist es eigentlich dafür gemacht, für Leute, die halt die Formel 1 nicht schauen?

Und potenzielle Formel 1-Fans sind, dann würde ich sagen, es ist eher zweiteres, dann bist du sehr, sehr vertraut mit diesem Kameraeinstellung. Mhm. Es ist ... ja, du hast es schon erwähnt. Sie gehen, glaube ich, auch, denke ich, da machen so einige Kompromisse. Und zum Beispiel werden ja alle Rennen durchgängig kommentiert. Deswegen fühlt man sich auch nicht verloren, wenn man mit der Formel 1 überhaupt nichts am Hut hat, so wie ich.

Aber ich denke, Marco, du weißt, ich kenn's ja wahrscheinlich, also vielleicht auch so Schuhmacher geguckt oder so, aber du bist ja auch nicht so der große Formel 1-Scanner. Aber deswegen würde mich jetzt mal interessieren, Laura, wie realistisch ist denn das, was wir da gesehen haben? Also, für uns ist es natürlich klar, dass das ein Hollywood-Film ist, und das wird bestimmt auch viel getrickst oder viel zugespitzt.

Aber ... also, hätte das auch so passieren können, oder ist das komplett Eilbahn und Fiktion, was wir da gesehen haben? Also, ich fand's so bezeichnend, dass als die Formel 1-Fahre haben wir ja eine Preview bekommen, und die waren jetzt auch bei der Premiere in New York dabei. Die Statements, die sie danach gemacht haben, war vor allen Dingen, dass man noch nie so realistische Fahraufnahmen gesehen hat im Kino. Ähm, so, sie haben sich ganz explizit kaum zu Story geäußert.

Und jetzt, nachdem ich den Film gesehen hab, verstehe ich's. Weil, nein, es ist halt ... es ist wirklich dramaturgisch extrem zugespitzt. Es ist ... nicht realistisch so. Und ich kann das total nachvollziehen, also, als ... als dramaturgin kann ich total nachvollziehen, welche Entscheidungen sie da getroffen haben. Ähm, und die grundsätzliche ... Also, ich finde, es fängt bei der Prämisse schon an.

Kann Sony Hayes, hat der eine realistische Chance, überhaupt in einem Formel 1-Auto zu sitzen und dieses Auto noch zu steuern? Überhaupt nicht irgendwie 3 Sekunden mindestens mal hinten dran zu sein? Nein, es ist einfach ... es ist verdammt unrealistisch, dass diese ... dass du überhaupt auf die Idee kommen würdest. Weil, ich mein, wer soll Sony Hayes in dem Film sein? Schon über 50, ne? Brad Pitt ist über 60. Mhm. - Ähm, wirklich ja. Aber es wird explizit so, glaub ich, nie gesagt.

Also, wir haben die ältesten Formel 1-Fahrer, die wir so haben, sind, ähm, also halt so, ne? Fernando Alonso, Kimi Raiköhn, also jetzt gerade in der heutigen Formel 1. Früher war das natürlich noch mal was anderes. Das hat sich ja natürlich auch noch mal extrem verändert. Also, wie schnell die sind und wie viel Force es irgendwie auf sie aufprallen. Und wie fit du eigentlich sein musst, um in diesem Auto überhaupt eine Chance zu haben, dieses Ding irgendwie durch die Kurven zu drehen.

So, ich würde behaupten, dass wenn du nicht durch ... Also, der ist ja noch nicht mal durch irgendein Trainingsprozess gegangen. Du siehst halt einmal kurz, wie er nachts irgendwie so ein bisschen auf dem Bett seinen Nacken trainiert. Schon Lachen, weil ich so war so, okay, das ist halt nicht mehr ansatzweise das, durch was die Fahrer halt einfach durchgehen, um halt eben, ähm, sich für die Formel 1 vorzubereiten.

Also, deshalb, ich finde, nein, die, die, die Geschichte ist nicht realistisch. Es ist Hollywood. Und das ist okay. Es ist okay, weil am Ende des Tages, was der Film einfängt, sind die Vibes. Also, die Vibes von der Formel 1 wären komplett korrekt eingefallen, empfangen. Äh, ich würde diese Frage nach Realismus, würde ich aber in zwei Teile packen. Es keine gibt's die Geschichte, die ist nicht realistisch genau, wie, ähm, wie Laura sagt.

Aber das andere ist, äh, sind die Rennrealistisch. Das fand ich eine interessante Frage, ich kenne mich ja immer noch nicht dazu aus. Ich hab mir aber sagen lassen, jetzt bitte korrigier mich, Laura, wenn ich jetzt Quatsch erzähle, dass alle Tricks, die angemendet werden, alle Arten von Unfälle, oder, ähm, wie soll ich sagen, diese Renndramaturgien, die man da sieht, dass das mehr oder weniger alles genauso schon passiert ist.

Das Unrealistisch ist natürlich nur, dass das alles in einer Saison passiert. Und es ist sogar nur eine halbe Saison, um die wir ja eigentlich sehen. Also, das ist halt das Absurde, aber ich fand das interessant zu hören, das ist mehr oder weniger so schon passiert, das ist genau diese Tricks. Kannst du das so bestätigen? Nein, ja, also, ist es, das Unrealistische da dran, dass halt wiederum, dass es komplett ohne Strafen geht.

Also, ich meine, wenn du dir überlegst, irgendwie, dass wir gerade in dieser Saison halt wieder irgendwie eine totale Kontroverse darüber haben, dass irgendwie Max Verstappen halt irgendwie fast, äh, seine Strafpunkte erreicht hat, mit der für ein Rennen gesperrt werden würde. Und das ist passiert unter anderem, weil er in George Russell reingefahren ist, aus Perseen, maybe. Who knows, es war ein impulsiver Moment, maybe.

Aber genau, also, ich glaube, da wo es unrealistisch ist, ist es halt, also, wenn das so gehäuft passiert, dass du halt so gehäuft ein Safety Car auslöst, dann ist es schon nicht realistisch, dass die FIA dazu überhaupt gar nichts sagen würde, oder dass die Strafpunkte vergeben werden oder dass halt keine Zeitstrafe irgendwie auch direkt in einem Rennen nochmal gesetzt wird und so weiter. Also, da wird es schon sehr, sehr, sehr gebogen.

Und ja, es ist die Häufigkeit, auf jeden Fall, in der das Regelwerk halt irgendwie strappaziert wird. Ähm, deshalb ja ein. Marco, du hast ja schon gesagt, dass du auch nicht ganz so der krasse Formel 1-Fan bist. Ähm, also, ich hab schon gesagt, ich fand, ich fühlte mich relativ gut aufgehoben auch, dadurch, dass eben alles kommentiert ist, konnte ich auch alles verstehen, was da passiert ist. Ich glaube, wenn das nicht der Fall gewesen wäre, wäre ich komplett lost gewesen.

Wie ist es denn dir ergangen? Also, hast du dich auch aufgehoben gefühlt? Oder war es vielleicht doch ein bisschen too much mit den Kommentoren? Ich fand mich ein bisschen bemuttert von dem Film. Ich brauch nicht alles kommentiert zu haben.

Ich hab jetzt, ähm, so quasi zur Aufrischung wie ein guter Rennfilm aussieht, hab ich am Wochenende davor, hab ich noch mal "Fort wie Ferrari" gesehen, der so mein Lieblings-Rennfilm der letzten, vielleicht sogar seit immer ist, wenn ich so drüber nachdenke.

Und, ähm, "Fort wie Ferrari" ist sehr gut darin, weil "Fort wie Ferrari" hat natürlich den Vorteil, dass es hauptsächlich um einen Rennen geht, dass es 24 Stunden geht, aber sehr gut darin viel zu erzählen, ohne dass du von einem Kommentar bemuttert werden musst. Es gibt auch hier und da gibt es Kommentare, die dann aus dem Radio erschallen und so was, oder dass man Fansreporter sieht.

Aber hauptsächlich siehst du, was auf der Rennstrecke passiert und du siehst, wie die Leute in der Box darüber reden, was in der Rennstrecke passiert. Und was sogar noch fehlt im Verhältnis zu diesem Film ist, sie können ja gar nicht mit dem Fahrer reden. Sie müssen dann Schilder hochhalten oder irgendwas, um irgendwie die Taktik, die im Rennen geändert wird, am Laufen zu halten, während man in F1 die ganze Zeit miteinander redet, als wäre man gleich ein Discord.

So, das fand ich sogar mit am Unrealistisch noch, weil man kann ja den Funk hören. Und für mich hat das sich nicht so angehört wie in dem Film. Oder, Laura, das war schon sehr viel flapsiger und voller nicht wichtiger Informationen. Ah, nicht? - Also, ich mein, das wird ja nur übertragen, was übertragen wird. Ich glaube, da werden schon mehr flapsige Sachen gesagt. Also, das kriegt man gerade auf Social Media danach, dann ganz oft irgendwie noch ausgespielt.

Es ist halt interessant, ich mein, Fortbeam Ferrari hat einen Vorteil, weil es halt nicht in der Jetztzeit spielt. Und auch bei Le Mans gibt es ja mittlerweile Boxenfunk. Also, dementsprechend, ähm ... Ich würde sagen, Sie haben ja weniger Möglichkeiten zu erzählen. Weniger Möglichkeiten. Und trotzdem schaffen Sie mir dem Zuschauer nicht so sehr zu bevormunden, in dem, wie Sie erzählen, was auf der Strecke passiert

und warum es passiert. - Ja. Und das hat ein besserer Film wie Fortbeam Ferrari, der transportiert das halt auch. Und in F1 ist es dann halt ein bisschen aufgesetzt. Es hat so ein bisschen, das hätte man in der halben Formel-1-Saison wirklich so im Schnelldurchgang durchgejagt, Rennen für Rennen. Das hat auch was. Man hat sich teilweise gefühlt, das würde mal 'ne Sportübertragung sehen, die viel besser geschnitten ist als die echten Sportübertragungen.

Aber gleichzeitig ist es dann auch ein bisschen repetitiv, weil es ist ein Rennen nach dem anderen. Da ist wieder Fortbeam Ferrari, der sich zuspitzt auf ein bestimmtes Rennen und sonst nur in Ausschnitten andere Rennen zeigt. Rennen zeigen Sie gar nicht mal, sondern du hörst es nur im Radio. Das ist ein großer Vorteil, wenn man so einen Film erzählen kann. Aber ein reiner Werbefilm für Formel-1, da kann das natürlich auch nicht leisten.

Da könnte sich das gar nicht trauen, diese Story so zu erzählen. Was ich interessant fand, dann war zu hören, und das wusste ich nicht, dass Joseph Kosinski war, glaub ich auch, mal vorgesehen war als Regisseur für Fortbeam Ferrari. Und der hat abgesagt oder wurde nicht genommen. Und dann wurde es eben James Mangold. Er hat dann Brad Pitt und Matt Damon besetzt. Und ich glaube, wenn ich es richtig weiß, Joseph Kosinski wollte Tom Cruise und Brad Pitt besetzen.

Was lustig gewesen wäre, weil die zwei schon mal ein Interview mit The Vampire zusammengespielt haben. Wäre ein anderer Film geworden. - Wäre ein ganz anderer Film geworden. Definitiv ein schlechterer Film. Ich glaub, du hast diese Schauspieler dafür gebraucht. Marco, du hast jetzt die Rennen schon angesprochen. Denn ich ... Seien wir mal ehrlich, das ist das, warum die Leute ins Kino gehen. Weil sie halt ein Rennfilm anschauen, der natürlich durch seine Rennen lebt.

Wie, Laura, wie ist es denn bei dir? Hast du das Gefühl gehabt, dass die Rennen ... Du als Fan wirst ja wahrscheinlich die Rennstrecken auch kennen oder die Rennen, die sie da gefahren sind. Kann der Film diese Besonderheiten der Rennen auch wirklich rüberbringen? Weil wenn ich jetzt nur mal von mir ausgehe, für mich sind diese Rennen irgendwann so miteinander verschwommen. Also, ich konnte dir nicht mehr genau sagen, ah, das war dieses und jenes Rennen, das dieses und jenes passiert.

Wie war das denn für dich als Expertin, sag ich mal? Ich finde schon, dass du es unterscheiden konntest. Weil jedes Rennen ja auch in einer anderen Dramaturgie irgendwie in dem Film jetzt so gefolgt ist, ne? Also, was dann irgendwie sozusagen die einzelne Zielsetzung irgendwie war, außer Drive Fast für die Crew, also das Team.

Ich glaube, was ich ganz interessant fand, und ich meine, das ist ja auch was, was bei "Drive to Survive" auch z.B. immer wieder so ein bisschen von den Fahrern kommt, dass er halt gesagt wird, guck mal, das ist jetzt ein Versatzstück aus dem Rennen, das ist jetzt aus der Strecke, das ist aus der Strecke. Es kam jetzt nach F1 auch. Weil natürlich, also man musste, glaube ich, schon auch so ein bisschen natürlich im Schnitt dann halt irgendwie tricksen.

Was jetzt halt eben nochmal die individuellen Rennen angeht. Okay, meine Katze ist wach geworden, wie sie sich jetzt auch teilen, dieses Podcast. Wenn ich es gleich schon darin hört, dann wenn nicht ich das. Waffi, kennst du bitte nicht, ja, setz dich dahin, das ist gut, okay? Genau, also, aber ich finde, ich finde, dass das, was der Film ja erzählen wollte, ich meine, also Marco sagt jetzt immer, es ist ein Werbefilm.

Ja, klar, genau, also so wie auch Top Gun natürlich ein Werbefilm, ich finde schon, das ist ein Army-Werbefilm. Oder auch, also "For that matter", wenn man mal zurückgeht, irgendwie "Transformers" z.B., wäre jetzt auch irgendwie ohne das Militär nicht denkbar gewesen. Also du hast da ganz oft natürlich bei solchen Materialschlachten, und das ist es ja auch, kannst du das finanziell gar nicht anders stemmen.

Und ich finde, also das, was ich vorhin meinte mit am Ende des Tages, fängt es aber den Vibe ein und dahin quasi wieder zurück.

Ich finde, das ist halt trotzdem wahnsinnig authentisch, weil du auch in den einzelnen Rennen, also mir ging es ganz oft so, dass ich im Kino saß und dann so mitgefiebert hab, so wie wenn ich halt einen Rennen gucke und dann halt auch so Kommentare hatte, wo ich dann so dachte, okay, normalerweise sage ich im Kino jetzt nicht so viel, aber ich saß echt da mal so, nee, das kannst du jetzt nicht machen. Ich hätte den so gerne mit dir geschaut, Laura.

Das war echt, also der hat mich schon teilweise so an mein Limit gefreut, was das Rennen angeht, wie so, nee, das ist jetzt total dumm. Also ich finde, es hat funktioniert, es funktioniert auf jeden Fall für Leute, die die Rennen gucken.

Aber glaubst du, der ist vielleicht doch mehr gedacht, für Leute, die die Rennen gucken, aber ich hatte immer das Gefühl, er versucht auch, die Leute zumindest mitzunehmen, die ja schon Formel 1-Fans sind, und mir ist aufgefallen, dass es nicht nur bei dir so war, alle Formel 1-Fans, die ich kenne, und das ist mindestens noch eine Handvoll, die Hardcore Formel 1-Fans sind, die waren alle super skeptisch bei dem Film.

Super skeptisch, und ich war immer so, aber guck den Teaser, guck, wie cool der ist, und Freddie Mercury dazu. Und es ist so geil geschnitten, oh mein Gott, es ist top gern. Und ich war super euphorisch, und mir ist egal, welche Art von Autorennen es ist, Hauptsache, ich finde Sportfilme faszinierend, auch wenn ich in Sport nicht mal verstehe. Also mein Lieblings-Sportfilm überhaupt ist Moneyball, und ich kann die Regeln von Baseball nicht. Ironischerweise ist der ja auch mit Brad Pitt.

Und ich war ein bisschen erschrocken, wie skeptisch so viele Fans sind, und ich frage mich eher, ob ich die jetzt missionieren muss, weil mein Gefühl ist, der Film ist doch für euch, der ist, also mir, ich find ihn gut, ich hätte mir gewünscht, er ist besser, aber ich find ihn gut, und ich find, du wirst das Feeling, muss man ins Kino, wenn du nicht ein sehr, sehr, sehr guter Heimkinoanlage hast. Aber das mein ich damit, was ich ganz einfach meinte.

Ich glaube nicht, dass es für die richtigen Hardcore-F1-Fans ist. Weil dafür gibt es zu viele Unstimmigkeiten, wo du dann halt schon fünf Augen zudrücken musst und sagen musst, ja, okay. - Du bist ja Hardcore-F1-Fans, hat er dir gefallen? Ja, er hat mir total gefallen auf der einen Seite, aber eben halt auch nicht so gut, wie jetzt zum Beispiel du warst ja nur ein Eve im Kino, also von Filmstadts und Eve, halt, Eve. Mein Eve. - Und ich glaube, dein Eve, genau.

Und ich glaube, dass den, der besser gefallen hat, als mir irgendwo. Also, das war für mich aber auch total wichtig, quasi die noch mal zu hören danach, weil ich zwischendrin im Kino saß und dachte, funktioniert das jetzt eigentlich von, also filmisch gesehen, funktioniert das für euch alle, weil bei mir blinken alle Alarm-Klocken gerade im Gehirn auf so, das geht aber so nicht.

Also, ich bin eigentlich eher davon überzeugt von dem Film, weil ich danach halt eben das Feedback bekommen hab von Film-Fans, dass sie gesagt, nee, es funktioniert doch voll, es macht alles Sinn. Und dann war ich so ein bisschen erleichtert, weil ich so dachte, ja, okay, cool, dann kann man das ja, dann kann ich meine Bedenkenadakt da leben.

Wir haben jetzt schon ein bisschen über Brad Pitt geredet, dann haben wir immer mal so erwähnt, dass der große Star, Laura Findets, unrealistisch, dass die Figur von Sonny Hayes zurückkommt und da noch mal alles reißt.

Der Film, ja, ich will jetzt nicht sagen, es ist Pornografie, aber es ist schon so eine gewisse Heldenverährung, die da betrieben wird, aber ich find, es ist okay, weil man muss ja, wenn jetzt jemand zurückkommt in den Formel 1-Sport, der so deutlich älter ist, muss man ja irgendwie auch zeigen, dass er noch jung und knackig ist oder sich zumindest sportlich fit hält.

Wir haben euch denn so die Dynamiken sonst im Team gefallen, denn das ist ja gerade das, was diesen Film auch ausmacht, dass du hier jemanden hast, der von außen in ein Team hineinkommt und dann das ganze Team durchschüttelt. Also, Marco, hat dir das Spaß gemacht, das anzuschauen? An für sich schon, ich glaube, es funktioniert auf dem Papier aber besser, als es in Wirklichkeit funktioniert.

Einfach aus dem Grund, wenn ich es mit anderen Sportfilmen vergleiche, da ist ja die Anspannung, die innerhalb des Teams ist und die zu den Konkurrenten außerhalb des Teams ist, die wirklich in der Regel erst so mit dem Ende, mit dem absoluten Höhepunkt im Film, wirklich so auflöst, dass das Teamgefühl dann wirklich perfekt ist, dass selbst der letzte Zweifler im Team noch mit reingezogen wird.

Und hier ist das ein bisschen zu sehr heile Welt, ein bisschen zu schnell, obwohl all diese Konflikte da sind, weil auf dem Papier ist alles da wie in jedem guten Sportfilm, aber es ist halt an der Stelle so nach vorne komprimiert, so dass hinten raus wir uns nur noch auf die Rennen konzentrieren können und es da, die keine Anspannung mehr zwischen den Figuren gibt, sondern sonst einen großen Teil des Films eingenommen hat.

Das fand ich schon sehr bemerkenswert, aber ansonsten hakt da halt viel von der To-Do-Liste ab. So, es gibt halt so eine Sportfilm-To-Do-Liste, die gibt's einfach. Und wenn ihr selbst, keine Ahnung, nehmt cool Runnings, haltet cool Runnings daneben, Jamaikanische Pop-Mannschaft. Man sieht da schon so viele Haken und auch, wie man das Ende auflösen muss, das ist auch ein bisschen ... So ein Ende muss immer ein bisschen mit Opferbereitschaft zu tun haben bei dem Sportfilm oft.

Und auch das ist, ich schwimmt da alles mit. Also, es hat mich an sehr vieles erinnert, was man einfach schon kennt. Laura, wie war das bei dir? Wie hat dir das Team und die Team-Dynamiken gefallen? Also, es gibt da ja eine kontroverse Stelle, die ich jetzt nicht spoiler, aber wo ... Also, es geht ja viel eben um dieses, okay, du hast halt irgendwie den Rookie, der wahnsinnig großes Potenzial hat, das ist natürlich ein bekanntes Narrativ, das hast du immer wieder.

Und du hast halt natürlich den Alten, der dann reinkommt und der halt irgendwie super viel Erfahrung hat. Und man wünscht sich natürlich, dass sie irgendwann in so eine Mentor-Menthi-Rolle reinkommen. Und natürlich sträuben sich alle am Anfang total dagegen, weil das geht ja gar nicht und so. Also, die Geschichte ist natürlich, die hat man schon gesehen.

Erinnerte mich irgendwie auch teilweise so an "Krantourismo", den Film, und nächstes Mal hat das für mich schon funktioniert, weil es da wiederum, also abgesehen von der Situation, dass Brad Pitt ein bisschen dick so alt ist. Es ist halt ... Es ist eigentlich eine sehr bekannte Situation so in der Formel 1. Also, jetzt zum Beispiel, diese Saison reden ja alle irgendwie über McLaren, also aus Kapiaz 3 versus Lando Norris.

Lando Norris ist dieser Rookie am Anfang gewesen, wo am Anfang alle gesagt haben, "Wow, der hat total das Potenzial, guck ihn da an, der ist wahnsinnig schnell." Und Oscar Pajastri ist diese Saison jetzt in seiner, "Lass mich fliegen", dritten Saison und läuft in den Rangen ab. So ist die Jünger auch als Lando Norris. Und viele sagen, dass es sehr viel damit zu tun hat, dass Oscar ein Mentor hat, nämlich Mark Webber, ihr maliger Formel 1-Fahrer.

Also, ich finde schon, dass das erst mal Sinn macht, so eine Geschichte so erzählen. Und ich glaube, da verstehst du auch so ein bisschen den Einfluss von Lewis Hamilton auf. Also, Lewis Hamilton hat das ja produziert, den Film. Und ich glaube, was solche Sachen angeht, also Lewis Hamilton ist ja zum Beispiel von vor allen anderen zum Formel 1 zugekommen. Noch vor Brad Pitt wurde Lewis Hamilton schon dazu geholt, so, ne?

Und du merkst, dass da auf jeden Fall jemand dabei war, der diese Dynamiken ganz gut versteht und das dann eben dafür sicherstellen kann, dass das realistisch ist, dass solche Sachen in dem Team so auch ablaufen. Also, wiederum. Also, ich finde, die Vibes sind da. Die Vibes sind da. Und sie werden auch getragen von, finde ich, guten Schauspielern.

Also, ich finde auch so jemand wie Javier Bardem, seine Rolle ist eigentlich totales Abziehbild, aber er erfüllt es halt mit seinem Charisma. So, ich glaube ihm, dass wenn er vom Fernseher steht und jubelt. So, Javier Bardem spielt das einfach mit einer Innenbrunst. Carrie Condon ist immer fantastisch. Die, die man aus "Banjies of Inescirion" auch ganz prominent kennt. Oder einer meiner Lieblingsserien, "Better Calls for All". Die spielt das auch fantastisch.

Ich finde, ich finde, ich finde es ein bisschen schade, dass die Dynamik zwischen JP, wie er ihn immer nennt, Joshua P. ist und Sonny Hayes. Ich finde, die trägt nicht bis zum Schluss des Films. Ich finde, die trägt bis die ersten zwei Drittel. Und dann hat der Konflikt eigentlich gar kein Relevanz mehr, den sie immer hat. Und das finde ich halt nur bemerkenswert. Weil, dass er das halt alles genauso macht, wie ich gemeint hab.

Wie alle anderen Sportsfilme, weil das funktioniert, ist ja völlig legitim. Ich finde es nur, ich glaube nur, dass er das auf dem Schlussakt so komplett außen vorlässt. Weil dann geht's mehr um die Huldigung von Brad Pitt als um alles andere. Hat denn für dich funktioniert dieser Moment im zweiten Akt oder jetzt zu spoilern, wo es ja zu dem Konflikt zwischen den beiden kommt? Hat das für dich funktioniert? Weil für mich hat das inhaltlich nicht so viel Sinn gemacht.

Er hat inhaltlich gar keinen Sinn gemacht. Es hat emotional einigermaßen funktioniert. Aber deswegen wirkt es ja auch so geschrieben, statt wirklich fühlbar. Weil inhaltlich, wie du sagst, ich weiß, viele Filme könnte man damit aushäbeln, wenn man einfach sagt, dann redet halt mal wie Erwachsene miteinander, was passiert ist. Und damit sind so viele Konflikte vermeintbar, aber so funktionieren ja Menschen nicht.

Und deswegen, und so funktioniert ja Film ja doch nicht, an den Gaps, die filmen nicht. Aber hier ist es schon, hier und da besonders plotkonvinient. Wenn jetzt die Mutter von Joshua P. Sauer auf Brad Pitt ist und eigentlich wegen etwas, was kein Geheimnis ist, weil der Funk ja eh da draußen ist, das könnte sich auf Social Media lesen, was möglich passiert ist. Oder ihr Sohn sagt es ja einfach, weil ihr Sohn sichtbar, dass nicht gut findet, dass seine Mutter Sauer auf ihn ist.

Ja, dann sagt doch was. Weil du hast in dem Moment ja eigentlich nicht wirklich ein Roll gegen Sonny Hayes. Teilweise habe ich mich schon wie in der Soap gefühlt und ich will die Leimwand anschreien, redet doch endlich miteinander. Weil offensichtlich sind dann, sie sind nur zwei Sätze davon entfernt, keinen Konflikt zu haben. Aber das ist natürlich Männer nicht so ticken. Auch gerade, das finde ich, haben sie gut transportiert, in so einem igumanischen Sport wie Formel 1 eigentlich.

Klar, das ist alles Teamwork und das wird ja auch herausgestellt. Aber das sind ja, du musst ja zwischen Wissen, Graten, nazistisch-igumanischer, verrückter Idiot sein, um in so ein Auto zu steigen und jeden Tag dein Leben zu riskieren. Also so bildete ich mir das zumindest ein. Das haben wir, dass die anderen Rennsportfirma alle erzählt. Du musst dieser verrückte Adrenalin-Junkie sein.

Und wenn du die alle dann in einen Raum sperrst, dann kommt keiner mehr Leben draus, das verstehe ich. Das gehört auch dazu. Ich glaube, also da bin ich nicht so ganz konform mit dir, weil ich glaube, also Nummer eins, es ist halt natürlich irgendwie schwierig, immer so psychologische Konzepte über Leute so drüber zu stülpen.

Und ich glaube auch, dass die derzeitigen Fahrer eigentlich ganz gut zeigen, dass es eben, dass diese Klischees, die man so hat von einem perfekten Rennfahrer, das ist gar nicht mehr so stimmt. Also du hast da irgendwie Leute, die sich irgendwie auf der Strecke ohne Ende batteln und Feinde sind, ohne irgendwie auch nur so, ja, also ohne Grenzen.

Und dann hast du die gleichen Leute, die halt irgendwie außerhalb des Renns hier kurs oder auch irgendwie neben der Strecke unheimlich gut miteinander klarkommen und krass unterscheiden können. Und ich glaube, da sieht man auch im Moment gerade, dass es da einfach nochmal ein Wechsel auch in Generationen wechselt, einfach irgendwie gibt, wo Leute halt einfach ganz anders damit umgehen, wo sie halt auch nicht mehr diese Klischees von ...

Also ich will jetzt nicht sagen irgendwie per se toxische Intoxizität, die da halt irgendwie so aufgedichtet worden ist. Und die nun natürlich in einem Film dann irgendwie, wo du natürlich das nehmen musst, um die Geschichte irgendwie greifbar zu machen. Ich glaube, die Realität ist ein bisschen ... ist einfach eine andere und ... Boah, ich meine, das Paradebeispiel ist ja "Rush". "Rush" ist ein Superfilm, den mag ich sehr gerne.

Und ich hab, soweit ich das verstanden habe, ist die Realität, die da zwischen Niki Lauda und Werster noch mal ... James Hunt. James Hunt. Aufgebaut wird, waren wirklich gar nicht so, die waren eigentlich von Anfang an Freunde und haben sich gemacht. So hab ich das verstanden, oder zumindest reden Sie nachhinein, haben Sie nachhinein so darüber geredet. Ja ... Aber der Film funktioniert halt nur so, wenn du so erzählst. Ja, natürlich, genau, das ist aber genau der Punkt.

Und darunter sieht es, "Rush" hab ich's geliebt. Aber in F1 wirkt es ein bisschen aufgesetzter. Das wollte ich nur damit sagen.

Ja, also bin ich komplett bei dir. Ich glaube auch, also gerade wenn wir jetzt über Team Dynamik grundsätzlich irgendwie noch reden, also ich bin Carrie Condon, Kate ist ja, also ich habe immer, ich habe die ganze harte Gefühl, ich habe so ein bisschen an Susi Wolff auch angelehnt, wobei Susi Wolff natürlich jetzt irgendwie Präsidenten von der F1 Academy war, aber das war halt eine Reservefahrerin bei Williams und ist, also hat mich deshalb so auch dran erinnert,

weil Carrie Condon halt einfach ihren irischen Akzent irgendwie auch voll drin lassen durfte und Susi Wolff hat einen krassen schottischen Akzent und ich glaube, da kam das irgendwie so her,

dass mich das daran erinnert hat. Ich finde das halt total interessant und vor allen Dingen, aber ich finde es total wichtig, dass sie das halt irgendwie auch so erzählen, immer mehr Frauen schaffen was in der Formel 1, gerade irgendwie so hinter den Sehnen, du hast irgendwie erste Renningenieurin zum Beispiel diese Saison und dementsprechend ist es halt eben auch realistisch, das halt eben so zu erzählen, was ich dann halt zum Beispiel nicht verstehe ist,

warum man dann da so noch so eine Love Story reintrücken möchte. Also die habe ich nicht gebraucht in der Geschichte. Ich weiß nicht ob euch das so gegangen ist, aber die hat für mich nicht so gut funktioniert. Die Beats haben auch falsch gesessen. Also ich kam aus dem Kino raus und habe halt zum Beispiel gemeint, ganz ehrlich, diese Love Story, diese ruhigen Momente, die sie dann einbauen. Normalerweise dramaturgisch würdest du das einsetzen, relativ nahe nach dem

Midpoint. Es wurde aber Richtung Ende des zweiten Achs so weit rausgezögert, dass du auf einmal Ende des zweiten Achs zu enthalten, die so das Gefühl hast, okay, du hast so krass den Tempo rausgenommen aus der Geschichte und es zieht sich alles irgendwie so ein bisschen und das liegt nur an dieser Szene in Las Vegas, once again, no spoiler. Ich würde an der Stelle so gerne spoilern. Ist es ein Spoiler, wenn man über Liebeskram in dem Formular 1 verredet? Ist doch kein Spoiler für

niemanden da draußen, oder? Nee, das sage ich auch, die Liebesgeschichte ist im Teaser halt schon drin, ne? Ja, es gibt bitte eine Minute, wenn ihr so spoilerempfindlich seid, okay? Weil ich bin da fest, ich bin da voll bei dir. Ich finde sogar, sie und Brad Pitt haben so eine richtig schöne Will They Won't They Dynamik. Also ich finde, da knistert es zwischen den Beinen und genau dabei

hätte man es blassen sollen, weil du musst es nicht weiter erzählen als das. Mein Gott, es ist fucking Brad Pitt und er sieht aus wie Brad Pitt in his prime, zumindest kopfabwärts und carry und dieses carry konnten mit ihrem krassen, coolen irischen Akzent. Ja klar, funkt es irgendwie zwischen den Beiden, aber das kannst du auch in einem ist Funktal zwischen den Beiden, aber man muss es

überhaupt nicht aussehen, weil es überhaupt nichts zur Sache tut für die ganze Geschichte. Kannst es genau da lassen und der Film macht es deswegen, finde ich, hätte es nicht weitergehen sollen als das, weil ab dem Moment, wo die zwei doch mal kurz was haben, ist sie auf einmal ein komplett andere Figur. Auf einmal schmiegt sich so an seinen Arm dran und ich habe gedacht, was hast du gerade

mit carry konnten? Wie heißt sie nochmal? Kate? Kate, ja. Ja, was hast du mit Kate gemacht? Bis dahin war Kate eine superinteressante Figur. Ich komme gerade vor wie ein komischer Kasselnova. Ich habe einfach mal jegliches Interesse an Kate verloren. Sie war so eine interessante Figur und jetzt ist

sie nur noch "ha, ha, ha, hast gut geschlafen". Ja, okay, das ist alles. Da bin ich hundertprozentig bei dir und ich finde halt, also du hast ja sowieso eine Spannung in Spannungsfeld zwischen Fahrern und

dem Technical Director. Also, da zahlt es ja noch dazu mit ein. Also, wenn du dann noch dazu halt eine, ja, also wenn du dann noch dazu beide irgendwie hetero machst und sie halt irgendwie so besetzt, wie du sie besetzt, dann hast du in Spannungsfeld, da kannst du von profitieren und genau dieses will they, won't they? Das hat für mich auch absolut gereicht, weil du eh schon dieses irgendwie diese Situationen hast, wenn er dann halt sagt, ja, warum machst du es nicht so und sie so, hallo,

hörst du mal auf in meinen Job rein zu reden? Ich mach das, wenn du Rennen gewinnst, dann kannst du mir sagen, was ich zu tun habe so oder wenn du in die Punkte fährst und das, ich finde, das hatte gereicht. Das hat, ja, naja. Marco, du hast ja vorhin schon auch den anderen großen oder größeren Rennfilm der vergangenen Jahre angesprochene Grand Tourismo, der ja eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählt. Hier ist es ja der aus der Sicht des Rookies, der neu eben in so einem Rennstall

dazukommt und Toni Hayes haben wir bei F1 eben den alten Hasen, der nochmal zurückkommt. Aber was ich so finde, auch wenn jetzt die Story bei Grand Tourismo irgendwie ein bisschen frischer ist, als ist bei F1, da bei F1 ist ja das schon alles sehr 08.15. F1 wirkt oft mich trotzdem stärker und ich glaube, das hat auch was mit den Figuren, Dynamiken oder mit den Figuren oder sagen wir mal

lieber mit den Schauspielerinnen und Schauspielern zu tun. Du hast es ja auch schon gesagt, dass ich mein Brad Pitt ist halt eine ganz andere Hausnummer und Lenny oder Javier Bardem, die werden den Film schon für mich so sehr auf, dass ich dann über diese ganzen Kleinigkeiten, über die wir jetzt geredet haben, diese ganzen kleineren Kritikpunkte hinwegsehen kann, weil es ist einfach, hat so eine magnetische Persönlichkeit und es macht einfach Spaß, dem Team und eben auch Brad Pitt dabei

zuzugucken, finde ich. Lass mich ein bisschen auswöhnen für die Antwortung der Frage, auch wenn ich sowieso oft aushole für solche Fragen. Ford wie Ferrari habe ich ja letzte Woche erst nochmal gesehen und dann, ich war erschrocken danach. Ich war ein bisschen erschrocken, weil ich habe den zuletzt im Kino gesehen und das war sofort einer meiner Filme des Jahres. Ich hätte immer am liebsten, glaube ich, fünf Sterne sofort gegeben und vielleicht erwachsen, ich habe

erst mal nur 4,5 gegeben. Dann habe ich ihn nochmal gesehen, 4K UAD, Heimkino, Fette Anlage, geiler Sound und ich hätte am liebsten sofort abgewertet, weil ich war erschrocken, wie Fake das alles aussieht. Das ist mir im Kino gar nicht aufgefallen. Ich saß zu Hause von der 4K Version und habe auf einmal gesehen, wie Fake alles ist. Das alles CGI ist, ich war wirklich so kurz vor dem Punkt,

dass ich mich gefragt habe, sind überhaupt ein echter Autos gestiegen? Das ist ja fast gar kein Moment, ist echt gerade und wenn du auf der gleichen Anlage den F1 Teaser schaust, hast du schon einen riesigen Unterschied dazu, weil es so echt ist. Ich bin danach auf Letterboxen, habe für meinen Re-Watch, für meinen Eintrag, habe ich den Film einen halben Stern abgewertet,

deswegen, nur deswegen, nur deswegen. Aber als ich dann nochmal hier jetzt F1 gesehen habe, ist mir klar geworden, Mako, du tuest fort wie Ferrari Unrecht, weil du liebst den Film nicht dafür, wie echt es aussieht oder ob da jetzt mal jemand vom Green Screen steht oder nicht. Ich liebe ihn dafür, welche Dynamik die Leute haben und das renne halt, wie in einem Actionfilm, ihr Weg ist, das mit Waffen auszutragen. So, das ist, das ist einfach das Mückel zum Zweck,

was halt unglaublich faszinierend ist, aber es geht um die Menschen dahinter. Vor allem in dem Fall auch um Menschen, die Autos bauen und nicht nur Menschen, die Autos fahren. Das fand ich total interessant, gerade als jemand, der sich nicht damit auskennt. Und ich liebe fort wie Ferrari für all diese kleinen Momente, mit Henry Ford, dem Zweiten, mit Enzo Ferrari, mit John Berenthaler, als der Mann zwischen ihm und dem Rennstall und alles, was zwischen Matt Damon und Christian

Bale passiert. Dafür liebe ich den Film. Und Gran Turismo war ein netter Film, den ich gerne geguckt habe, der natürlich noch mehr, finde ich, als alle bisher genannten Filme oder diesem Werbefilm-Banner leidet, weil er schon ein bisschen mehr Werbefilm für Sony Playstation ist als ein eigenständiges Produkt, aber er hat Charme und ich habe den gerne im Kino geschaut. Ich

hatte wirklich Spaß dabei. Ich finde, die haben das Beste daraus geholt. Aber wenn ich dann einen Schritt weiter gehe und jetzt F1 daneben halte, dann finde ich die Charaktere und wie sie miteinander interagieren, vor allem in F1 viel interessanter als in Gran Turismo, obwohl sich da der Hauptdarsteller und der Dings aus Stranger Things, David Harbour, der super in Gran Turismo, aber die zwei alleine

können es nicht retten. F1 ist ein viel besserer Film, weil er viel bessere Schauspieler hatten, viel bessere Situationen für die Schauspieler und Ford with Ferrari ist der unendlich bessere Film, weil er viel besser geschrieben ist. Und das lag immer nur an den Menschen. So,

habe ich dann eine Frage damit beantwortet? Ja, schon. Laura, kannst du nachvollziehen, was ich damit meine, wenn ich sage, dass die Persönlichkeiten hinter den Figuren teilweise die Figuren noch ein bisschen überstrahlen, aber dadurch eben auch den Film aufwerten?

Ja, doch kann ich sehen, auf jeden Fall. Und ich glaube auch, also ich mein, was natürlich bei mir auch noch eine Rolle spielt, ist dieses irgendwie, du hast die letzten anderthalb Jahre, zwei Jahre, also die haben ja bei verschiedenen Rennen, gab es ja noch einen weiteren Rennstall, der da irgendwie bei den Formel 1-Rennen dabei war, auch zum Beispiel diese Situation, wo sie dann irgendwie bei der Hymne neben den anderen Fahrern stehen, die standen da wirklich, und es waren

die richtige Hymnen, die da gerade aufgenommen worden ist, die haben nicht die Formel 1-Fahrer noch mal extra antreten lassen dafür, sondern die haben sie einfach rechts daneben platziert und ja, da stand Max zapp und da stand Carlos 1 und so weiter. Und dadurch hat sich natürlich da noch mal ein anderer Hype bei mir aufgebaut im Sinne von, okay, da ist halt einfach so ein Random-Predpit, der da hinten irgendwie bei den Interviews auch irgendwie mal so lang schlagst,

und du denkst dann da so, hey, what? Und also das hat natürlich viel damit zu tun, dass es ein Redpit ist und nicht halt weiß was ich, keine Ahnung, irgendjemand. Also sehe ich schon auch, ja, und ich glaube auch, dass es natürlich auch nur mit Redpit funktioniert, dass man überhaupt auf die Idee kommt, zu sagen, U60 kann sich noch in den Boliden rein sein. Das ist auch mit Tom Cruise, den zwei Ihnen ganz funktionieren. Und Tom Cruise hatte ja schon seinen, wie heißt der, Days of Thunder?

Ja, wobei ich bei Tom Cruise hatte es halt für mich, glaube ich, sogar weniger funktioniert, weil also da geht es mir jetzt persönlich halt einfach so, ich finde halt, Redpit ist halt, der ist halt ein mehr Charming noch. Also Tom Cruise ist halt so von Ehrgeiz zu fressen. Ich glaube, das hätte ich irgendwie, das hätte ich, diese, diese Charming-Sony-Haze-Rolle hätte ich ihm wahrscheinlich so nicht abgekauft. Nee, nee, nee, das wäre eine andere Rolle gewesen.

Sony-Haze ist Redpit auf den Leib geschrieben. Also es ist wirklich auf den Leib geschrieben, merkst du, das ist auf einer Meta-Ebene auch eine Huldigung an Redpit. Das meine ich wirklich so. Also er channelt da ein bisschen, auch sogar die "Once Upon a Time in Hollywood" Energie von Tarantino, er lebt in einem Wohnwagen, er ist eigentlich schon so alt für das Business, aber irgendwie bleibt er noch drin und hat eine fragwürdige Vergangenheit, aber viele Freude.

Ohne Shots. Und die oben ohne Shots, ich meine, so lange es Redpit noch machen kann, macht man's halt. Und ich finde, er hat jetzt so eine, so eine wahnsinnige Ausstrahlung in dem Film. Auch ein bisschen die "Underdock", den "Underdock-Sham" aus Moneyball, hat er auch mitgenommen, finde ich, aber das kombiniert mit Redpit. Also es gibt ja dieses eine Poster, das richtig topgarnmäßig

aussieht. Sonnenuntergang, alles ist rot hinten. Du siehst die Soluette von dem Formul1-Boliden, hinten leuchtet es schon rot so raus, er steht davor, immer in seinem Overroll, aber immer nur halb, damit man die Bauchmuskeln besser sieht. So dass er das unterhemmt, du siehst immer im Unterhemd und dann dem Overroll da drunter, weil er so aufgeklappt ist. Und wenn Redpit so da steht und in die Ferne guckt, dann denke ich, das ist die rennfacher Magie, die man manchmal

channeln will. Es gibt eine Sache, die werde ich, ich bin kein, ich bin kein Rennfan, aber es gibt eine Sache, die habe ich als Kind gesehen und die hat mich nie losgelassen für den Rest meines Lebens. Dieses Werbung von der Firma "Tag Heuer" für eine Uhr, die Steve McQueen in dem Film "Cronpris" getragen hat. Das ist ganz berühmt, weil Steve McQueen ist ja selber auch Rennfahrer gewesen. Er ist ja wirklich gefahren. Ich habe auch die 24 Stunden von Norma Hose auch gefahren. Und dann

gibt es halt diesen Film "Cronpris", der Rennfilm aller Zeiten, den ich nie geschaut habe. Aber ich habe mir ein paar Szenen angeschaut. Es ist schon unglaublich echt und cool. Und ich habe als Kind halt dieses Poster gesehen, so ein Werbeposter von "Tag Heuer". Und das ist einfach nur Steve McQueen, wie er da steht in seinem Overroll. Er hat so noch halb diese Schiemaske auf, diese blauen Steve McQueen Augen schauen raus. Und ich glaube, er greift sich nur so an den Kragen und

macht da irgendwie so das Ding hoch oder so. Irgendwie aus in der Richtung. Und soweit ich das weiß, ist das ein Behind-the-Scene-Shot aus diesem Film. Er hat sich gerade so für den Moment vorbereitet und in dem Moment trägt er so eine Uhr von "Tag Heuer". Und die ist ganz ikonisch, weil sie so viereckig ist.

Das ist so eine ganz, eigentlich schon hässliche, große, viereckige Uhr von "Tag Heuer". Das ist genau die, die dann der Rennleiter, ich glaube, "Probert Freund", war das, in Gran Turismo getragen hat. Nicht zufälligerweise auch diese Uhr getragen. Diese Uhr ist nur deswegen ikonisch, wegen diesem einen Moment aus dem Film. Weil er sich die ganze Zeit im Film trägt, aber wegen diesem Foto, wegen diesem Moment. Und damit wirbt "Tag Heuer" bis heute für ihre

Uhren. Wenn ihr in den "Tag Heuer"-Boutique gehst, irgendwo in der Ecke hängt dieses Bild. Und deswegen sind Uhren und Rennfahrer und dieses ikonische und sie riskieren ihr Leben. Das ist so untrennbar miteinander verbunden. Und das habe ich als Kind gesehen, das habe ich nie vergessen. Und dann habe ich mir irgendwann eine "Tag Heuer" gekauft. - Er ist übrigens Limon nicht gefahren. Er durfte nicht antreten. - Er durfte nicht antreten. Aber Daytona sei gefahren, glaube ich, dann, oder?

Gift er da? Auf jeden Fall ist er Rennen gefahren. Daytona würde ja auch passen, weil Amerikaner. Er sehr konnte auf jeden Fall, also ich meine, dass in Limon, hat er auf jeden Fall in den original Autos gesessen. Und das durfte nachgetreten werden. Aber ich glaube, wenn ich mich richtig erinnere, durfte er nicht antreten. - Aber er hätte gerne, oder? Weil es ist fucking Steve McQueen. Ich meine, hier in diesem einen Film ist immer ein Lieblingsfunfact in gesprengte Ketten "The Great

Escape", einer meiner Lieblingsfirme. Und da gibt es ja diese Motorradverfolgungsjagden. Er hätte am liebsten auch den Motorradstand am Ende gemacht, wo er so über den Zaun springt. Da haben sie aber nicht machen lassen wegen der Versicherung. Aber er fährt halt in den Motorrad rum die ganze Zeit, was sonst zu den Stuntmen gemacht hätte. Das ist fucking Steve McQueen. Und er hat sogar den, Wehrmachtsoldaten gespielt, der ihnen im Motorrad hinterherjagt. Das heißt, er fährt durch den

Schott, schnitt irgendwie auf irgendwas, dann wieder umschnittt. Der Wehrmachtsoldat fährt ihm auf dem Motorrad hinterher. Der Typ ist auch Steve McQueen. So verrückt ist er, wenn es um Rennen geht. Und genau diese Energie kann vielleicht sogar nur Brad Pitt gerade channeln. Also, was da es angeht, ist ja einfach die absolute perfekte Besetzung. Und auch wenn ich mich in

den Trailer noch gefragt habe, ist er nicht schon ein bisschen zu sehr aufgedunsen. Also aufgedunsem Sinne von ein bisschen nachgeholfen aufgedunsen, damit er nicht ganz wie 61 aussieht oder wie alter ist. Aber ja, fuck it. Es ist immer noch Brad Pitt. Sie kann sich halt 20 Jahre jünger spielen. Und im Film ist es mir gar nicht mehr so aufgefallen, weil dieses Smile, das er einfach hat, diese "Oceans 11"-Attitüte, die hat er halt nie verloren. Und das werte den Film unheimlich auf.

Also für mich hat Damson Attrust tatsächlich den Film auch mitgetragen, weil ich finde, der hat, der war wahnsinnig, also ich fand den wahnsinnig gut. Und irgendwie, da ist irgendwie auch super viel Chemie irgendwie rübergekommen über die Leinwand. Also das war auf jeden Fall, also was wir schon vorhin gesagt haben, dass natürlich die Besetzung Grundsätzlichheit sehr, sehr gut ist und nicht

zufällig passiert ist. Ich habe so eine Frage an euch, weil, also auch noch mal so zurück zu, ist es jetzt irgendwie ein Werbe-5 für die Formel 1, würdet ihr jetzt, nachdem ihr den Film geguckt habt, würdet ihr Formel 1 gucken? Also ist das jetzt was, wo man mal reinschaut. Also gar nicht mal so obszessiv wie jetzt ich zum Beispiel, aber die auch alle freien Trainings und so reinziehen muss, sondern eher so mal ein Rennen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, ich gucke mit

dir gerne Formel 1, also ohne dich. Also wir haben das ja schon mal gemacht, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst. Ich finde das immer interessanter, wenn man das mit jemandem guckt, der sich auskennt. Weißt du, wenn ich mit Leuten Fußball gucke, die nicht so gerne Fußball gucken, dann bin ich gerne der Erklärbär und erzähle mir das ganze Drama hinter den Kultusen, weil im Endeffekt ist ja fast jede Sportart ist eine große Soap-Opera. Deswegen funktioniert es auch, weil es auch so

Storytelling dahinter gibt. Wenn es nur um den Sport ginge, wie viele Grander es ist oder welche Möglichkeiten es gibt und wie taktisch der ist, dann würden wir in Wirklichkeit alle ganz andere Sportarten wahrscheinlich schauen. Aber es gibt halt so viel Drama dahinter, das uns so sehr interessiert, dass es das den Sport eigentlich in Wirklichkeit ausmacht. Und man hört es ja auch, wenn du von Formel 1 redest, auch hier an diesem Podcast, da geht es so viel um die Menschen dahinter

und welchen Beef die miteinander habe, oder welche Entscheidung getroffen hat. Wir reden ja hier nicht über Radabstände. Das gehört halt dazu und deswegen, auf jeden Fall würde ich Formel 1 schauen. Ich würde auf jeden Fall jede Art von Rennsport schauen, wenn jemand dabei ist, der sich auskennt und das mit mir gucken würde. Weißt du das noch, dass ich dir mal versprochen habe, wenn ich jemals aus irgendwelchen Gründen auf ein Formel 1-Rennen eingeladen werde, weil

sowas kommt diesen blöden Influencer bis sich ab und zu mal vor. Wenn das jemals passieren soll, habe ich dir versprochen, dass wir zusammengehen. So, jetzt haben uns alle gehört. Jetzt habe ich mir nochmal festgehalten. Ja, also ich finde es halt deshalb so interessant, weil also mit Drive to Survive irgendwie, also die Netflix-Serie ist ja, also mal andersrum, ich weiß gar nicht, ob wir diesen, sorry, Lore Dump, jetzt folgt Lore Dump. Ganz kurz, ganz kurz noch. Darf ich sagen, wie lustig

es findet, dass sie diesen Drive to Survive Aspekt sogar reingebracht haben. Fans, es gibt halt so viele Fans von Drive to Survive, die sich aber eigentlich gar nicht für den Sport interessieren. Lass uns das auch noch kurz erwähnen. Ja, ja, also das wird jetzt tatsächlich, wird jetzt tatsächlich ein Thema sein. Weil also nur noch mal für alle Leute da draußen, also ich guck seit 1996 habe ich kaum einen Rennen verpasst. Das heißt, weil sehr, sehr viel weiter vor Drive

to Survive. So, und ich finde aber auf der anderen Seite, also ich bin anders als andere Formeln Eins. Dann habe ich gar nicht so viel gegen Drive to Survive. Ich finde es eigentlich ganz, also ich gucke es mir halt irgendwie an und mache mich eher ein bisschen drüber lustig, wie sehr das natürlich dramatisiert wird so. Aber ich habe erstmal nichts dagegen und ich habe auch nichts dagegen, dass mehr Leute irgendwie die Formeln Eins gucken, weil die Formeln Eins ist ja die am

stärksten wachsenden Sportgemeinde der Welt so, über die letzten Jahre gewesen. Das ist ja wahnsinnig, wie seit Liberty das übernommen hat, sich das irgendwie verändert hat. Das hat viel damit zu tun, dass sie halt zum Beispiel auch sich entschieden haben. Also was vorher unter Ecclestown halt irgendwie total unmöglich war, dass man halt irgendwie aus der Boxengasse oder

überhaupt irgendwie hinter den Kulissen irgendwie reinschauen durfte. Also es war vorher immer verboten, dass man halt irgendwie das Teams zum Beispiel so hinter den Kulissen irgendwie filmen dürfen. Oder Lewis Hamilton wurde auch immer so ein bisschen dafür, also ich weiß gar nicht, wie oft Lewis Hamilton dafür abgemahnt worden ist, wenn er irgendwelche Insta-Stories gepostet hat,

wo man halt quasi hinter die Szenen gucken konnte. Und genau mit dieser amerikanischen Firma, die das dann übernommen hat, hat sich da halt einfach wahnsinnig viel geändert und auf einmal ist es halt total die Social Media Sportart irgendwie auch geworden. Also es ist halt wirklich, du kannst Stunden verbringen und einfach nur irgendwelche lustigen Spiele sich zwischen verschiedenen Fahrern irgendwie angucken. Also die McLaren Boys sind da vorne dabei. Ferrari letztes Jahr

irgendwie mit Science Le Clare, sind da immer vorne dabei gewesen und so. Und ich finde halt, dass das natürlich in diese Strategie mit reinpasst. Also es hatte auch was damit zu tun, dass die Formel 1 ja viel weiblicher geworden ist. Also wir haben mittlerweile vorab seit 2022 mal eine Umfrage gemacht. Was würdet ihr denn schätzen, was der Split ist zwischen männlichen weiblichen Fans? Fast 50 Prozent. Bei meiner Schätzung. Weil 50 Prozent in meinem Freundeskreis

sind Frauen, die Formel 1 Fans sind. Und das war in meiner Jugend anders. In meiner Jugend war das komplett anders. Da waren alle Formel 1-Fans, dickbäuchige Formel-Schumacher-Fans, die dabei grillen wollten. Ja, genau. Ja, natürlich, dann alle mit Ferrari. Und kommen wir nicht mehr, weil Ferrari wussten sie nicht, was sie tun sollten. Da waren so eine Existenzkrise. Weil wirklichkeit, waren sie halt Fan von, guck mal, der eine deutsche Sportteil, der alle abhängt.

Genau. Und dann kann mir ja Gott sei Dank sein, was ja im Vettel kam ja dann irgendwann. Und tatsächlich, ganz ehrlich, ich habe, du warst der erste große weibliche Formel 1-Fan, den ich kennengelernt habe. Und dann hat das erst so ein bisschen meine Augen geöffnet, dass die Formel 1 weit weg von dem Schumacher-Image von früher war. Ja, ja. Und ich finde auch so ein Film wie Rush hat mir nochmal die Augen geöffnet. Weil das ist auch nochmal so eine andere Einblick in die Formel

1 ist. Auf einmal finde ich Nikky Lauda so super interessant. Ich habe neulich, bin ich über ein Real gestolpert, in dem Nikky Lauda erzählt hat, dass Lewis Hamilton mal sauer auf ihn war, vielleicht kennst du die Geschichte, weil er Lewis Hamilton für einen 50/50-Unfall kritisiert hat. Also irgendwas, wo man jetzt Münze werfen kann, wer war eigentlich schon Lewis Hamilton oder andere, was fast ab mir, ich weiß es nicht mehr. Es war irgendein Unfall. Und nicht... Ich habe mich nicht

verstopfen, aber ja. Wahrscheinlich nicht verstopfen, ja. Ich weiß, er stimmt wegen Nikky Lauda. Aber ich weiß nicht mehr, was es war. Und Nikky Lauda hatte erzählt, ja, seine Experten-Einschätzung im Fernsehen war, dass Lewis Hamilton schuld ist. Und da war Lewis Hamilton sauer. Und dann hat aber Nikky Lauda erzählt, dann hat er ihn zu sich nach Hause. Lewis Hamilton ist zu ihm nach Hause gekommen,

zu Nikky Lauda. Und ich weiß nicht, hat er auch in Österreich gelebt oder in Italien? Ich weiß es nicht mehr. Aber er ist zu ihm nach Hause gefahren und da hat ihm das Lewis Hamilton so erklärt und mir war das auch nicht klar. Ich dachte immer, das rote Licht hinten ist doch das Brenzlicht und deswegen flackert das auch so. Aber nee, das hat ja mit der... Bitte erklärst du mich richtig, mit der Batterieanzeige zu tun. Also wie viel Energie noch da ist für den Boost quasi, weil das ja

alles Hybrid-Autos sind mittlerweile. Auch das ist für mich neu, weil in den 90ern bin ich anders aufgewachsen. Und ich fand die Begründe von Nikky Lauda so schön und das gehört zu dieser Magie von Formel 1 dazu. Das Problem, er hat Lewis Hamilton die Schuld gegeben, weil Lewis Hamilton hätte wissen müssen, dass er sowieso an dem anderen vorbeiziehen kann, weil er mehr Energie hat. Und dass er dann über außen überholt so super riskant und damit diesen Unfall in Kauf nimmt, ist dann

die Schuld von Lewis Hamilton. Weil Lewis Hamilton ist besser als das und er weiß es besser als das und hätte den anderen sowieso locker überholt. Und aber Lewis Hamilton hat Scheinen so zu lösen, sind nicht lauter. Ah ja, okay, stimmt. Und dann waren sie wieder cool miteinander. Das fand ich so interessant, was für eine fucking Ikone Nikky Lauda eigentlich ist. Ja, also Nikky Lauda sowieso, absolut. Aber auch so lustig, dass man halt nur so dem Ego irgendwie zu schustern muss. Du bist

eigentlich besser als das. Darf ich da auch eine Sache reinwerfen? Und zwar wegen den Werbesachen. Also wir hatten im Vorgespräch fast mehr darüber geredet als jetzt. Klar, ich habe jetzt hier "Tacoia" erwähnt und so weiter. Und das ist ja alles ohne, das nicht möglich gewesen wäre. Ich finde halt bei Sportfern gibt es einen ganz schmalen Grad, wie viel du an Marken reinbringst und wie

Geschichte du das machst. Weil man kennt das auch, wenn man Videospieler spielt. Klar ist alles voll mit Werbung, aber ich will auch nicht ein FIFA spielen oder einen Pro Evolution Soccer oder was auch immer der E-Football, ohne dass echte Werbepartner drin sind. Weil das macht es ja als so authentisch. Du willst überall die echten Marken sehen. Du willst nicht zu viele Fake-Marken sehen. Natürlich musst du im gewissen Grad hier, es ist ein Fake-Rennstahl. Wir haben noch überlegt, ob

das Wort, das davor steht "expansify", ob das jetzt Fake ist oder nicht. Weil es gibt nur Format, die so heißt, aber die hat ein anderes Logo. Also wahrscheinlich ist das Fake, weil der Rennstahl Fake ist. Aber natürlich sind nicht all die Marken, die sie dann auf dem Overroll tragen, sind natürlich nicht Fake. Mercedes, weil sie Mercedes Autos sind, wie du erzählt hast Laura.

Und was es mir aufgefallen ist, wo sie ganz geschickt, finde ich diesen schmalen Grad zwischen, wie machen wir jetzt Werbung für die Formel 1, aber gleichzeitig für die Marken, die wir haben und ohne es den Zuschauer zu sehen, die Fresse zu werfen, dass es ihn nervt. Und was ich tatsächlich cool fand, da kenne ich mich ja jetzt aus, sind Uhren. Weil die Formel 1 wurde zu dem Zeitpunkt von Rolex gesponsortet. Das heißt, du siehst die ganze Zeit überall Rolex. Die Daytona wird von Rolex

gesponsortet, weil ihre zweitgeliebtes Uhr die Rolex Daytona ist. Und der Gewinner kriegt ja sogar eine Rolex, wie man im Film sieht, der Gewinner von Daytona. Und trotzdem ist der Film selber aber von IWC gesponsortet oder IWC. Das ist auch eine Schweizer Uhrenfirma. Das haben sie immer hier schön groß drauf. Also wie gehen sie jetzt diesen Spagat? Natürlich haben alle im Rennstall IWC Uhren, weil das ist ja schon auf dem Overroll drauf, logisch. Deswegen fällt das schon mal nicht so

negativ ins Gewicht. Während die echten Formel 1 Leute, die man die ganze Zeit sieht, ihre echten Uhren getragen haben, so super prominent. Also ich weiß noch dieser Talk zwischen den Konstrukteuren, der kurz im Film ist. Ich nehme an, die anderen zwei Konstrukteure waren auch, die anderen zwei Teamchefs waren auch echte Teamchefs, oder? Ja, das waren echte Teamchefs. Die haben auch ihre echten Audemars PK, 100.000 Dollar Uhren, so die Kamera gehalten. Die hatten sogar beide die

gleiche Uhren, nur mit unterschiedlichen Straffs. Einmal in Rot für Ferrari und einfach in Gelb oder so. Ich fand das alles ganz witzig. Und jetzt haben sie aber dieser Hauptfigur-Pitch, der ja auch

irgendwie für IWC Werbung machen muss. Aber wie? Wie? Und was sie gemacht haben ist, hat ja dieses Ritual, dass er seine offensichtliche, offensichtliche IWC Uhr jedes Mal vor Rennen fährt, zur Seite legt fort das Bild seines Vaters, damit so andeutet, als wäre das die Uhr, die sein Vater ihm vermacht hat oder die er sich vielleicht wegen seinem Vater gekauft hat oder was auch immer, dass es eine

emotionale Verbindung gibt. Die Uhr ist ihm wichtig. Er kann sie nicht bei den Rennen tragen, aber legt sie zum Bild seines Vaters, steckt dann diese Spielkarte ein, die ihm so ein Art Glücksbringer ist. Und er gewinnt ja der Ithona, so viel kann man verraten und kriegt eigentlich nur Rolex. Und sie sagen ja sogar das Wort Rolex, was man ja normalerweise nicht tun würde, weil, oh, das ist ja der böse Konkurrenz. Gleichzeitig sind sie ja der Sponsor von der Form 1. Was machen wir?

Wie lösen wir das Diablo-Craft? Willst du nicht deine Uhr? Und dann sagt er so, nee, ich hab schon eine. Das ist alles. Das ist das Equivalent, nur damit ihr es euch vorstellen könnt. Das Equivalent wie in dem James Bond-Film Casino Royale, als sie ihn fragt, ob er Rolex trägt, was James Bond jahrelang getan hat. 30 Jahre lang hat James Bond Rolex getragen und erst seit GoldenEye nicht mehr. Und dann fragt sie ihn, ob er Rolex trägt und er sagt, nee, Omega. Das ist das Equivalent dazu,

im Uhren-Welt-Sprech. Das fand ich sehr interessant, dass das ihre Lösung für all die Probleme ist, ohne irgendjemanden auf die Füße zu treten und ohne dass es uns zu sehr in die Fresse geschworfen wird, sondern sogar noch für einen guten Witze erhält. Das fand ich gut. Ich glaube, du hast aber eh, also in der Form 1 hast du unglaublich viele Uhren grundsätzlich irgendwie drin. Also jeder Fahrer hat so seinen eigenen Deal und hat irgendwie seine eigene Markenbotschaft

dafür irgendwas. Und Rolex ist immer noch, also Rolex hat, ist halt irgendwie, glaube ich, einer der längsten Sponsoren in der Form 1. Aber jetzt nicht mehr, ne? Jetzt ist ja Takoyer. Ja, du hast immer noch die... Seit dieser Saison, glaube ich, oder? Ich kenne mich jetzt nicht aus. Ja, Takoyer. Sind immer noch die... Ja, stimmt, krass. Ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Aber das ist ganz neu. Wenn man die Uhren oben sieht, war es immer Rolex. Ich habe mir nicht

aufgefallen. So viel funktioniert das. Aber unterschiedliche Rennstelle haben so, glaube ich, wieder auch wie hier in dem Film unterschiedliche Uhrenhersteller wieder als Werbepartner oder so. Aber von der Form 1 selber ist es Takoyer und die haben sogar diese Uhr bei der Form 1 an den Rennstrecken. Rennstrecken, ja. Haben sie ersetzt durch eine Takoyer-Uhr als großes Ziffernblatt? Ja, genau. Das ist die Uhr von der ich rede, weil da... Mit dem weißen Ziffernblatt, ne?

Aber wenig das funktioniert. Ich gucke jedes Rennen und es ist nicht bei mir angekommen, dass ich nicht mehr Rolex habe. Bei dir jetzt nicht, aber an Uhren fern natürlich schon, ne? Also ich sehe das und werde erinnert, ah, das ist Takoyer. Und das ist auch deswegen lustig, weil es eigentlich back to the roots, weil Rolex hat es irgendwie 30 Jahre lang gemacht. Und davor war aber Takoyer der Sponsor. Und diese Uhr, die du da siehst, das ist diese Formel 1-Uhr,

die sie vor 30 Jahren eigentlich für Kinder rausgebracht haben. Das war eine Plastik-Uhr für Kinder. Die ist aber superkult. Die kannst du auch noch überall bei eBay für viel zu viel Geld kaufen. Und die haben sie erst vor ein paar Jahren quasi nochmal rausgebracht. Aber jetzt kostet sie von Anfang an viel Geld. Also ich glaube, ab 500 Euro aufwärts kriegst du diese Uhr und sie ist

aber im Prinzip dieselbe wie in den 90ern. Weil sie da auf die Nostalgie gehen, der Leute, die in den 90ern schon Formel 1-Fans waren und als Kind dann diese Uhren geschenkt gekriegt haben. Aber nochmal zu den Uhren und Formel 1-Fahren. Also du hast halt diese Situation, dass Formel 1-Fahre halt ganz oft danach dann nochmal Uhren austauschen, ne? Also das ist die Situation, dass die dann halt irgendwie noch während der Pressekonferenzen halt irgendwie Sponsoren-Deals irgendwie sozusagen

haben. Und dann haben sie aber danach dann nochmal ihre eigenen Sponsoren-Deals. Und dann wird das wieder ausgetauscht. Also dieses Uhrending ist auf jeden Fall, ja, es ist sehr da. Ich ignoriere es normalerweise. Ich glaube, Brad Pitt ist sogar eigentlich Werbepartner von Breitling. Vielleicht ist es mittlerweile nicht mehr, aber da musste es für den Film aussetzen. Das bedeutet auch, dass er in Filmen, zumindest in den letzten Jahren, wenn ihr jetzt so ein Film schaut, wie

wie ist der nochmal auf dem Zug? Bulletrain? Wie ist der Bulletrain? Ja, Bulletrain. Da hat er ganz deutlich immer wieder so eine Breitling, die er in die Kamera hält, weil er ihr Werbepartner ist. Und dann hat dann jahrelang auf jeder Veranstaltung auch immer diese Uhren tragen müssen. Und ja, ich bin konsumhoher Entschuldigung. Das muss ich auch kurz loswerden. Dann lass uns doch nicht nur über Uhren und über Formel 1, sondern vielleicht ist auch noch mal

ein bisschen über den Film reden. Eigentlich wollte ich noch irgendwie fragen, ob wir irgendwie spoilermäßig noch was ansprechen wollen, aber in Anbetracht der Zeit, glaube ich, können wir uns das schenken. So wichtig ist es dann auch wieder nicht in einem Sportfilm. Da wissen wir ja eben meistens von vornherein, wie der ausgeht. Aber was mich jetzt noch interessieren würde, Laura, du hast jetzt so, das kam jetzt immer wieder

durch die Basis schon relativ kritisch dem Film gegenüber. Lag das daran, weil eben Formel 1 so dein Baby ist und wenn das nicht genau so ist, wie du das gerne haben möchtest, dann bist du da überkritisch oder liegt es tatsächlich daran, weil dir der Film nicht wirklich gefällt? Wie ist

das denn jetzt? Nee, es ist wirklich eher ein inhaltliches Ding. Und das meinte ich vorhin damit, als ich so war, okay, ich kann in gewisser Hinsicht dann vielleicht, konnte ich nicht immer abstrahieren, ob das für Leute funktioniert, die die Regeln nicht kennen, weil ich dann eben so dachte, okay, also solange das noch Sinn macht für alle Leute, die jetzt eben nicht hier das Rennen sich reinziehen

und so weiter, dann ist es voll gut, weil der Film an für sich hat für mich total funktioniert. Also, ich war sogar irgendwann zwischendrin. Am Anfang war ich irgendwie so, hey, ist das vielleicht mein Lieblingsrennfilm ab jetzt? Und wie sind halt auch, ich glaube, Marco, was du vorhin meintest,

dass so viele Formel-1-Fans halt irgendwie so ein bisschen gebrannte Kinder sind. Es hat halt was damit zu tun, dass es halt eben so was gibt wie "Trived to Survive", wo du dann auf einmal irgendwie so dieses Gefühl hast, dass es nicht deiner Sportart irgendwie gerecht wird oder dass es halt übertramatisiert wird. Und ich finde, eben unter diesen ganzen, unter dieser ganzen Prämisse hat der Film für mich total gut funktioniert. Ich glaube, es ist nicht mein Lieblingsrennfilm, aber

vielleicht muss ich auch erst mal sagen lassen und gucken. Aber ist der so weit oben bei dir, dass der in die Frage kommt? Der war am Anfang direkt am, also so, ich glaube, ich würde behaupten so, der erste Arg, der hat bei mir richtig gut funktioniert, weil ich aber auch so excited war. Ich weiß schon, ich saß vorher schon irgendwie im Kino und war so und dann hat der Film bei uns in der TV nicht direkt angefangen, sondern es gab technische Probleme und dann mussten wir noch

20 Minuten warten und ich saß da und war die ganze Zeit so, man geht es jetzt endlich los. Also, ich finde schon, dass der so weit oben ist und da, also ich werde den auf jeden Fall wiedergucken. Ja, das hätte ich jetzt auch gewonnen. Ich bin da übrigens ganz bei dir. Ich finde den ersten Akt total geil. Also, ich glaube, ich habe eine Allegorie für mich gefunden, wie der Film immer schlechter wird in meinen Augen. So wie die Musik in dem Film. Die Musik in dem Film ist

im ersten Akt super fantastisch gewählt von "We Will Rock You" bis "All Out of Love". Ich glaube, das ist der allererste Song, den man hört. So heißt er doch. Let's sample him, glaube ich. Und der Score, der Soundtrack wird immer schlechter. Also, also, mit und drin hast du ganz

viele diese Club-Tanznummern, die für mich komplett austauschbar klingen. Das ist jetzt auch eine Musikgeschmacksfrage, aber das mochte ich gar nicht mehr und ganz am Ende habe ich erst gemerkt, dass Hans Zimmer den Score gemacht hat, weil das klang ein bisschen wie aus der Hans Zimmer Jerry Brookheimer-Konserve. Das haben sie in den 90ern auch so gemacht. Also, ich finde, man hört das

vorher schon. Ja, bestimmt, aber ich habe nicht darauf geachtet. Also, ist es mir erst am Ende aufgefallen, dass das so klingt, wie jeder zweite Film, den Hans Zimmer hier mit Jerry Brookheimer gemacht hat? Ich finde, vorher ist der Soundtrack echt gut. Also, ich mochte den voll, weil ich so das Gefühl hatte, oh, Hans Zimmer ist nicht so Hans Zimmerich gerade unter dem. Aber am Ende ist er sehr Hans Zimmerich. Am Ende ist er sehr Hans Zimmerich, weil es irgendwie, und ich glaube, wie

gesagt, ich glaube, es liegt an der zweiten Hälfte vom zweiten Akt. Also, alles zwischen Midpoint und All is Lost. Also, quasi der der Kurzform Wendepunkt zum dritten Akt. Das ist die Schwäche vom Film. Da fliegt es ihnen so ein bisschen auseinander, weil sie es nicht so richtig dramaturgisch irgendwie so zuspitzen können und sie wollen zu viele Sachen erzählen und es funktioniert nicht so ganz. Und

ich glaube, alles bis zum Midpoint. Also, erster Akt war richtig geil. Erste Hälfte, zweite Akt war immer noch gut genug. Ich bin immer noch mitgekommen und habe irgendwie so das Gefühl gehabt, yes, ich liebe es so. Und dann ist es halt und dann wird es halt so ein bisschen, ja, dann fliegt es ihnen so ein bisschen auseinander. Ich würde gerne ganz gut. Der dritte Akt ist aber geil. Ich liebe den dritten Akt wieder. Ach so, echt? Ja, vielleicht auch, weil, nee, nee. Ich finde, für mich wird

das Film, es ist so eine Talfahrt. Ich fand die ganz toll am Anfang und dann geht es halt ganz langsam runter und trotzdem gehe ich mit einem guten Gefühl aus dem Film. So würde ich das beschreiben. Ja, ich finde den dritten Akt gut. Ja, ich finde den okay. Ich, sehr geil. Wir haben das alles schon berührt. Ich wiederhole mich jetzt nur. Ich hätte aber eine andere Idee. Und zwar würde ich gerne, dass wir drei mal ganz kurz, so für euch auch da draußen, vielleicht ein bisschen die,

unsere Rennen-Film-Geschmack, so ein bisschen skalieren, so ein bisschen ranken. Also, wenn ich jetzt an, ich kann ganz gut in meinen Letterbox-Wertungen denken, also von eins bis fünf. Eins ist scheiße. Fünf ist ein Filmklassiker. Jetzt weiß ich, dass du "Fort wie Ferrari" ja fünf Sterne gegeben hast. Das heißt, für dich ist es ein absoluter Filmklassiker. So, das ist jetzt dein

Geschmack schon mal dahingehend abgesteckt in die Einrichtung. Andere weiß ich noch nicht. Ich würde als untersten Film, würde ich jetzt mal als Referenz diesen Sylvester Stallone Formel 1-Film nehmen. Ich glaube, ich habe den gar geherzt. Ich habe den glaube ich sogar geherzt. Ich finde, der hat einen gewissen Charme, aber es ist ein schlechter Film. Ach so, wie heißt der? Drive oder so? Ach so, du meinst "Fort wie Ferrari" hast du. Ja, das sowieso, das ist klar. Aber wie heißt da mal

dieses Stallone-Film, ist der Drive oder so? Driven. Driven. Ich kann mich an nichts aus diesen Filmen erinnern. Ich glaube, ich fand ihn slightly enjoyable. Ich würde trotzdem noch einen Sterns-Driven geben. Okay, vielleicht anderthalb, anderthalb. So, das ist Driven-Film. Ich habe den komplett vergessen, dass dieser Film aber existiert. Ich spiel da nicht Til Schweiger mit. Oh, still. Til Schweiger, du hast ihn auch vergessen. Aber ich weiß auch, dass er mir ganz leidlich gecatcht hat,

weil er halt auch wieder so diese typischen Sportlersachen abhakt. Aber es ist wahrscheinlich der unrealistische Film, den man zum Thema Formel 1 machen könnte. Sind die da nicht sogar irgendwann mitten in der Stadt mit einem Formel 1-Auto rumgefahren? Irgendwie sowas verrückt. Ich erinnere mich an Zero. Ich sage, Driven hat aus irgendwelchen nostalgischen Gründen,

an die ich mich nicht erinnern kann, anderthalb Punkte. So, dann kommt lange nix. Dann kommt tatsächlich für mich so Gran-Tourismus ein Film, den ich so enjoyed habe, dass ich ihm drei Sterne gebe. Ich habe den damals sogar dreieinhalb gegeben. Ich habe den jetzt nochmal abgewert, einfach so retrospektiv schon mal draufgetragen. Also, wie er sich halt gehalten hat in meiner Erinnerung. Drei Sterne. Dann bin ich bei dreieinhalb bei F1. Dreieinhalb sieben von zehn oder eben

dreieinhalb von fünf. Ich habe aber geschwankt, dass ich schon drei und dreieinhalb bin. Fühl mich jetzt aber bei dreieinhalb sehr wohl. Dann habe ich ein vier Sterne Film, das ist für mich Rush. Und Fort wie Ferrari ist für mich ein vier und ein halb Sterne Film mit Potenzial zu fünf. So, das ist so meine Skalierung bei Rennfilmen, die mir jetzt so spontan einfällt. Wie ist es denn bei dir, Laura? Und wie ist es bei dir, Fabian? Ich bin so lustig, weil ich glaube, dass ich Driven

habe ich überhaupt nicht gerankt auf Letterbox, weil zu der Zeit Gabensletterbox noch nicht. Und ich habe völlig vergessen, dass dieser Film existiert. Gran Turismo habe ich drei Sterne gegeben und ich gucke den Film. Ich habe den glaube ich schon dreimal geguckt. Also, ich gucke den manchmal einfach so, weil ich den einfach charming finde. Ich finde, das ist so voll der gute Film, wenn man halt so keinen Bock hat, sich so richtig auf den Film zu konzentrieren. Aber trotzdem Bock

hat das irgendwie was Entertainiges läuft, dann ist das so mein Go-to Film. Und ich habe sowohl Fort wie Ferrari als und den habe ich aber noch geherzt. Und ich habe aber Rush, habe ich auch fünf Sterne gegeben. Ich Rush auch liebe, unter anderem auch, weil ich einfach Daniel Pool in einer Rolle halt einfach fantastisch finde. Ja, ausdauerlich gesagt. Ja, total. Überhaupt einfach krass underrated irgendwie Daniel, wie, ja, keine Ahnung. Aber deshalb, also ich mochte den,

ich mochte den wirklich gerne. Ja. Aber wo bist du jetzt bei F1? Achso, wo bin ich bei F1? 3,5 glaube ich. Also ich würde den besser ranken als Gran Turismo. Ich würde den keine 5 geben und ich weiß nicht, ob ich ihm 4 geben würde. Vielleicht würde ich ihm 4 geben, einfach nur "Just because". Habt einen Gefühl, sagt 4. So wie du bei diesem Film hättest, das ist 4. Aber wir sind doch relativ nah beieinander. Und du, Fabian? Ja, ich habe ja Rush und Drive nicht gesehen und

sofern kann ich das jetzt nicht ganz so einordnen. Also Rush musst du nachholen. Okay. Und Driffen kannst du vergessen, so wie wir die gesehen haben. Aber ich glaube, es ist auch wie bei euch Gran Turismo, so charmant ich das finde, ist dann doch der schwächere Film von den 3. Und witzigerweise, ich habe gerade nochmal nachgeschaut und ich habe Ford V Ferrari nur 4 Sterne gegeben, weil ich da dieses Männlichkeitsgockelgehabe so albern fand. Das hat mich so abgefuckt. Das fand ich jetzt hier

bei F1 gar nicht so, da weiß ich, da menschelte es mehr. Vielleicht lag es auch daran, weil da ein paar mehr Frauen mitgespielt haben als in Ford V Ferrari. Und insofern ist tatsächlich, auch wenn ich jetzt das einschränken muss, dass ich Ford V Ferrari nur einmal im Kino gesehen habe und danach nie wieder, während ihr jetzt so gefühlt auf einer Ebene, auch wenn man sie eigentlich von der Thematik mal abgesehen nicht so wirklich vergleichen kann, weil sie ja irgendwie schon vom Vibe her

ganz andere Filme sind. Und so viele Probleme oder so viele Kritikpunkte ich auch habe an F1, wie du es gesagt hast, Marco, ich bin mit einem guten Gefühl aus dem Kino rausgegangen. Also der hat mich sehr unterhalten, obwohl es dramaturgisch hier und da vielleicht knirrschen mag, aber okay, vielleicht waren es auch einfach die Bilder auf der Leinwand und die tollen Schauspielerinnen und Schauspieler. Und das ist dann trotzdem ein Film, der viel Spaß macht. Ja, das ist auch schön.

Der Film wäre ja nicht so viel anderes als das. Also von daher ist das alles jammer noch vor mir, wo wir sind ja alle drei sehr positiv. Also das freut mich. Dann würde mich ja jetzt mal interessieren, wie positiv oder negativ gestimmt ihr seid. Also wart ihr schon im Kino, habt ihr euch den Film angeschaut, hat das für euch funktioniert? Seid ihr Formel 1-Fans oder seid ihr keine und habt euch trotzdem den Film gegeben? Schreibt es uns in die Kommentare, würde ich sagen. Dann war es das

für diese Folge. Vielen Dank an euch, Laura und Marco, an Danke an das Team im Hintergrund und natürlich an Vodafone bis zum nächsten Mal. Diese Episode wurde dir präsentiert von Vodafone seit 30 Jahren für dich da. Die Quadrataugen ist ein Podcast, der im Auftrag von Vodafone von Jellyfish Germany produziert wird. Die Moderatorinnen und Moderatoren sind Fabian Douglas, Laura Samyde, Marco Risch, Regie Ronnarupa, Produktion Laura Samyde. Und wenn ihr jetzt noch nicht genug habt,

dann schaut auf unseren YouTube-Kanal GigaTVMac vorbei oder auf unsere Webseite. Die Links dazu findet ihr in den Shownotes.

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