Product Portfolio Management - podcast episode cover

Product Portfolio Management

May 04, 202640 minEp. 324
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Episode description

Dominique & Tim im Gespräch

Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über Product Portfolio Management (auch: Produktportfolio Management oder PPM) und nehmen dabei eine Perspektive ein, die viele aus ihrem Alltag sofort wiedererkennen: Du sitzt im Refinement für dein Produkt, verteidigst Prioritäten und versuchst, dein Team auf die nächsten Schritte auszurichten. Gleichzeitig weißt du, dass neben dir andere Produktteams an anderen Themen arbeiten, aber auf die gleichen Ressourcen zugreifen müssen. Genau in diesen Situationen zeigt sich, ob ein Produktportfolio wirklich aktiv gesteuert wird oder ob Produkte einfach nebeneinander existieren und sich gegenseitig ausbremsen bzw. um Ressourcen konkurrieren.

Ein Produktportfolio entsteht nicht erst durch eine bewusste Entscheidung. Es ist in vielen Organisationen schlicht die Realität, sobald mehrere Produkte parallel entwickelt werden. Spannend wird es erst bei der Frage, wie bewusst damit umgegangen wird. Häufig bleibt jedes Produkt für sich optimiert, während die übergreifende Perspektive fehlt. Teams verbessern Features, Product Owner treiben ihre Backlogs voran und trotzdem bleibt unklar, ob die Gesamtorganisation ihre Ressourcen sinnvoll einsetzt. Genau hier beginnt Product Portfolio Management, weil es die Brücke zwischen Unternehmensstrategie und den einzelnen Produktentscheidungen schlägt.

In der Praxis zeigt sich schnell ein typisches Muster. Ohne klares Product Portfolio Management entscheiden nicht Wirkung und Strategie, sondern Lautstärke, Hierarchie und Durchsetzungsfähigkeit von Einzelpersonen. Das Produkt mit den meisten (oder stäksten) Stakeholdern gewinnt Aufmerksamkeit, während andere Themen liegen bleiben. Diese Dynamik führt dazu, dass Organisationen zwar viel entwickeln, aber nicht unbedingt das, was sie wirklich voranbringt. Ein Produktportfolio braucht daher mehr als eine Liste von Produkten. Es braucht eine gemeinsame Richtung, in die bewusst gesteuert wird und aktive Entscheidungen wo Zeit, Budget und Energie eingesetzt werden.

Besonders greifbar wird das, wenn man den Blick auf die eigene Organisation richtet. Auch kleinere Setups mit wenigen Angeboten stehen ständig vor der Entscheidung, worauf sie ihren Fokus legen. Zeit fließt in bestimmte Formate, andere Themen werden bewusst zurückgestellt. Diese Entscheidungen passieren nicht zufällig, sondern sind Ausdruck eines Produktportfolio Denkens, selbst wenn es nicht explizit so benannt wird. Für Product Owner und Produktmanager entsteht hier oft ein Spannungsfeld. Sie sehen das Potenzial ihres eigenen Produkts, stoßen aber an Grenzen, weil die Organisation an anderer Stelle bewusst investiert.

Hierdurch wird deutlich, warum Product Portfolio Management mehr ist als ein theoretisches Konzept. Es beeinflusst ganz konkret, welche Ideen umgesetzt werden und welche liegen bleiben. Für dich als Produktverantwortliche oder Produktverantwortlicher bedeutet das, nicht nur dein eigenes Produkt im Blick zu haben. Du brauchst ein Verständnis dafür, wie dein Produkt in das gesamte Produktportfolio passt und welchen Beitrag es zur strategischen Ausrichtung leistet. Ohne diesen Blick bleibt viel Energie in lokalen Optimierungen stecken, während die eigentliche Wirkung auf Organisationsebene ausbleibt und ein globales Suboptimum entsteht.

Folgende ältere Episoden wurden im Gespräch erwähnt:

Wie bewusst wird bei euch entschieden, in welche Produkte ihr investiert und welche Themen ihr liegen lasst? Habt ihr Situationen erlebt in denen gutes oder schlecht Product Portfolio Management einen echten Unterschied gemacht hat? Teilt eure Geschichten und Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.

Folgt uns Produktwerkern auf

Transcript

Neue Folge im Produktwerker Podcast. Viele Unternehmen haben nicht nur eins, sondern mehrere Produkte. Sie haben dann Teams, Product Backlogs, Roadmaps aber häufig keine Antwort auf die Frage wo setzen wir unsere begrenzten Ressourcen ein damit wir als Organisationen die größte Wirkung erzielen? und genau darum geht es heute in dieser Folge mit Dominik und Tim nämlich um Produkt-Protfoliomanagement. Wir wünschen gute Unterhaltung!

Viele werden das vielleicht kennen, sowohl wir haben es erlebt als Produktverantwortliche als auch wahrscheinlich viele Hörerinnen und Hörern. Du bist verantwortlich für ein Produktkämpfst für den Erfolg des Produkts – als PM oder POS jetzt mal egal aber neben dir gibt's noch weitere Produkte und irgendwie kämpft ihr um die gleichen Ressourcen. Schnell sagt man dazu, ja das ist halt ein Produktportfolio und wie man damit umgeht. Wie man ein Produkt-Portfolio verstehen kann?

Wie man auch Produkt- Portfolio Management betreiben kann und was das für uns als Product Owner Produktmanagerin jeweils heißt Das wollen wir heute besprechen. wenn ich mir sage freue mich darüber heute mit Dominik zu sprechen. Hallo Dominic Hallo Tim Was is so deine erste Assoziation wenn du Den Begriff Produkt Portfolio hörst. Ja, wenn ich jetzt aus der Hüfte raus schieße dann muss ich ehrlich sagen... Ich habe so verschiedene Verständnisse von Produktportfolien in meinem Kopf.

das eine ist wir haben als Art Organisation einfach mehrere Produkte die wir anbieten. sie sind eigentlich de facto ein Portfoliö im Sinne von einem unser Programm Produkte, die wir quasi nebeneinander entwickeln die vielleicht auch irgendwo etwas in der gleichen Problemdomäne oder ähnliches zu tun haben. Und dann der Teil Management, den du gerade auch fast schon angedeutet hast.

Naja also irgendwie müssen wir die Sachen halt verwalten und da merke ich dass es sehr unterschiedliche Sachen in der Realität meiner Erfahrungsrealität beispielsweise gibt. weil ich in einem Unternehmen war hatten wir drei große wichtige Produkte. das war alles was wir das Unternehmen hatten. nur wurde sozusagen diese Konstellation aus diesen drei Produkten nicht gemanagt aber jedes Produkt für sich. dann war ich in anderen Kontexten unterwegs.

da haben wir ein sehr großes Produkt quasi gehabt Wo wir viele Teilprodukte hatten, auch das Skalierung. ich weiß da kann man darüber diskutieren. Da wurde aber es müssen diese große Produkt quasi so gemanaged verwaltet mit den ganzen Teil Produkten sodass da auch irgendwo eine Art Portfolio Management stattgefunden hat.

So ein Abgleich und ich finde immer dann wenn in einem Unternehmen mehrere Produkte nebeneinander existieren... ...und vielleicht in irgendeiner Art und Weise auch was miteinander zu tun haben. Also es kann auch büros software sein und hat man daneben irgendwie feinsmanagement unternehmen dann irgendwie für selbstständige was unternehmen.

Für keine ahnung andere organisationstypen irgendwas zu management aber es hat so eine klammer drum herum muss man sich als unternehmer überlegen, worauf investieren wir eigentlich gerade wie viel geld? weil wir sehr schnell nämlich in dem bereich der strategie landen. Und aus meiner erfahrung heraus ist am meistens der blick nicht so stark auf das thema portfolio und vor allen auch portfolio-Management.

mit klassischen fragen Haben wir alle Produkte in unsere Portfolio, die wir brauchen oder gehört da vielleicht im Produkt auch gar nicht mehr rein? Ich hatte gerade das der Begriff Klammer sehr abgeholt den du genutzt hast. Bei dem Begriff Portfolios an sich denke ich immer eigentlich sofort initial so an Finanzen. Ich habe ein Investitionsportfolio vielleicht eine Aktien-Portfolio überhaupt ja Vermögensklassen Portfoli.

Das heißt im besten Fall in dem Kontext auch eine Strategie wie ich Risiken verteile, ob ich kurz oder langfristige aufgesetzte Portfolioverteilung habe. Also es ist ne Mischung und bildet zusammen eine Gesamtheit die am besten fall von der Strategie gesteuert wird.

so wenn wir dieses Wissen aus der Finanzecke mal übertragen auf Produktportfolio heißt es ja eigentlich ein Produktportfolio ist die Gesamtheit aller Produkte oder auch Initiativen eines Unternehmens einer Organisation, die aber eben auch zusammengehören oder gemeinschaftlich gesteuert werden. Und das ist glaube ich das was in der Praxis oftmals so ein bisschen falsch läuft.

also häufig hast du einfach mehrere Produkte die nebeneinander stehen in der Organisation und die natürlich oftmals um Gemeinsame Ressourcen ringen und kämpfen oder gemeinsame Prioritäten. Und es gibt da aber mehr so Survival of the fittest, oder wer ist der lauteste? Statt eine übergreifende Strategie im Sinne von einer ausgewogene Ableitung was mache ich bewusst mit dem einen Produkt und mit dem anderen Produkt?

also diese Zusammenwirkung das ist für mich eigentlich ersten Portfolio und dann dementsprechend Produkt-Portfolio Management. Sollte halt ja nahe, letztlich eine Steuerung sein nach einer Produktstrategie oder der Übergang sage ich immer von der Unternehmensstrategies zu einer Produktstrategie. dazwischen hängt so das Produkt Portfolio Management.

also aus einer Unternehmen Strategie leite ich ab dass ich mehrere Produkte habe und wie die dann miteinander spielen ist das Portfoliummanagement das zu steuern. Und auf Einzelproduktebene sind wir dann auf einer klassischen Produktstrategie, was wir sonst hier so auch besprechen. Ja ich finde ihr kommt jetzt so etwas rein.

Ich musste gerade schmunzeln als du Portfolio aus der BWLer Sicht genommen hast weil ich Portfolios durchaus So eine kuratierte Sammlung von Arbeitsproben, Projekten, Assets und so weiter die ich vielleicht als Designerin oder Ähnliches erstellte habe. Weißt du so im Sinne von Bewerbungen? Da kommt ja auch schon mal ein Portfolio mit also in dem Sinne von einem Leistungsangebot, ein Leistungsbeispiel, eine innerliche Klammer.

Deswegen muss sie grad schwunzeln aber ich finde das fair gerade auf Organisationsebene auch da sehr monetär dran zu schauen weil man natürlich gucken muss wie als Organisation wir müssen Damit wir auch morgen noch existieren Ressourcen bekommen, das ist eine Regel Umsatzgeld oder was auch immer und irgendwie sollten diese Produkte die ich als Portfolio anbiete da auch. Gemeinsamkeiten entwickeln.

jetzt sind wir reden jetzt in der Regel nicht von den riesen Unternehmen wie auch in so etwas wie Henkel oder Maas und so weiter wo halt ganz viele sehr diverse Produktpaletten existieren. aber so in unserem digitalen Umfeld gibt es immer so zumindest ein eine gemeinsamkeit bezogen auf einem Problemraum oder Probleme durchmähne oder Lösungsoptionen oder irgendetwas zusammenführt. Ja, aber lass das doch mal einfach runterbrechen und auf uns beziehen.

Also wir haben auch begrenzte Ressourcen und begrenzte Zeit und wir haben bestimmte Leistungsangebote die wir anbieten. also offene Trainings in Haus Trainings In-House Workshops Mentorings, Coachings, Talks bieten wir an. Das sind so die bezahlten Sachen und dann aber natürlich auch unsere kostenfreien Angebote. das sind ja auch Produkte und da fließt Arbeit rein wie dieser Podcast, wie unsere Live-Events, wie die Produktwerkerbox Und weitere Services drumherum.

So eine Portfolio Strategie oder ein Produktportfoliomanagement wäre auf uns bezogen etwas zu sagen okay wo stecken wir Zeit und Energie rein? Etwas vielleicht zu optimieren, zu verbessern nach vorne zu stellen und weiterzuentwickeln. Und woran nicht? Also Beispiel unsere Produktwerker Box, so ein kleines wenig beachtetes kleines Ding in der Ecke kennt kaum einer. haben wir auch wenig drüber gesprochen?

auf der Website ist eine kuratierte Übersicht von Content vom Material von unseren Quellen und Empfehlungen. das ist schon glaube ich super hilfreich. aber haben wir im Vergleich zu Live Events Podcast nicht so viel Kraft reingesteckt, wenn ich jetzt mal nur auf die kostenfreien Sachen bei uns gucke. Sondern wir haben auch ja in unserer Strategiesitzung vor, wann war das Ende letzten Jahres oder wann? Noch einmal klarer gesagt, ne oder sogar noch früher letzten Sommer hier die Live-Events.

dann müssen wir irgendwie wieder mehr Kontinuität reinkriegen. Das soll im Monat die Stadt finden, haben wir gut hingekriegt. beim Podcast haben wir uns Ziele gesetzt und die Produktwerker Box dementsprechend bewusst vernachlässigt. Wenn wir das übertragen auf uns als PO, als PM wenn ich für eines dieser Produkte einzeln verantwortlich wäre... Gut die sind jetzt ein bisschen klein aber okay.

Dann gucke ich von unten auf diese Strategie und sehe aber eigentlich nur mein einzelnes Produkt und sag Mensch hier ist die Produktwerkerbox Die müsste doch besser werden und besser werden. Und sehe dann vielleicht die drei Produktwerke die sagen ach nö es ist gerade wichtiger hier Live Events und Podcast zu machen Kann so, und da gucken wir gleich später mal für reale Situationen ein bisschen tiefer rein.

Kann so als einzelner POPM gar nicht so viel machen weil mein Hebel vielleicht gar nicht groß ist? Ja ich finde das resultiert halt ganz schnell auch aus der Skalierungsansätze, die man gewählt hat. Und wenn du als Mensch, als Individuum jetzt für dein Produkt verantwortlich bist dann wirst du deinen Produkt natürlich auch voranbringen.

Weil dass es deine Existenz... Ein Anführungsstrichen berechtigt auch dein Job, weshalb du eigentlich eben eben und dann versuchst du das halt irgendwie nach vorne zu tragen. Und wenn du aber nur eins von mehreren Produkten bist die nebeneinander ist und wir nehmen das Beispiel jetzt von uns weiter wäre ich jetzt für den Podcast verantwortlichen Du für die Live Events. natürlich haben wir gemeinsame Ressourcen und das können Server Kapazitäten sein oder eben auch die Lebenszeit von Menschen.

Die irgendwie daran mitarbeiten wie Angestellte et cetera oder Freiwillige. denn müssen wir auch sehr klar überlegen was zahlten auf die... Vision und letztlich auch damit auf die Ziele der Gesamtorganisation am besten ein. Und diese Aushaltungsprozesse, das ist das was ganz oft nicht so richtig sauber funktioniert in meiner Beobachtung.

Ich mag in den falschen Kontexten unterwegs gewesen zu sein aber dass man sich nicht die Zeit dafür nimmt zu überlegen okay alles was wir machen alle schön gut Das was wir als Organisation erreichen wollen, was von diesen ganzen Produkten die haben, zahlt darauf hier eigentlich ein. Weil dann muss ich mir nämlich als Product Owner beispielsweise, ich jetzt ganz persönlich, die Frage stellen welche Rolle spielt mein eigenes Produkt eigentlich im Portfolio?

Also ist es jetzt etwas das wir brauchen damit halt kein Schaden entsteht weil ich vielleicht wirklich so Basics mache, die das Produkt einfach ein großes Produkt vielleicht braucht oder... Wir brauchen das im Sortiment mit anderen Produkte. und wenn wir jetzt an Microsoft denken, die haben ja mit der Office auch eine ganze Menge an Produkten dabei Brauche ich vielleicht einfach damit das Portfolio, die so ein Paket besser wirkt oder ähnlich ist. Oder ist das was ich mache?

Vielleicht sogar auch so der ja dass das Aushängeschild meiner Palette. Vielleicht sogar man könnte Böse bezeichnen das Hauptprodukt. Ich war ja mal im Smart-Home und so weiter Und ich hatte gleichzeitig das Produkt für den Energieverbrauch Die Visualisierung für die Verbraucher zu Hause als auch Smart Home Was ein anderes Produkt ist und auch da war dann okay... ...was ist eigentlich das Produkt, das wir gerade hier besonders nach vorne stellen wollen?

Es ist jetzt Energiemanagement oder es ist jetzt House Automation. Da braucht man schon irgendwo so ein bisschen Fokus, weil man immer wieder in diese Konflikte reingerät und später ist das dann wenn ich mit anderen zusammen arbeite. In meinem Fall wäre auch zum Beispiel andere Produkte im B to B Bereich Wie kolonieren wir uns? Also, wann treffen wir uns. Wann sprechen wir über gemeinsame Ziele?

Wann machen wir so etwas wie eine Strategiesitzung gemeinsam um zu überlegen... ...wie erreichen wir gemeinsam unsere übergreifenden Ziele? Das müssen wir halt machen. das findet aber ganz oft nicht statt. Wir werden gleich auch noch wahrscheinlich über andere Probleme reden und wahrscheinlich auch über Lösungsansätze dies zu sehen.

Aber Da wir uns in Organisationen meistens in einem komplexen Umfeld bewegen und neben uns noch andere Product OwnerInnen mit ihren jeweiligen Produkten und Teams bewegen, sollten wir uns regelmäßig in irgendeiner Art und Weise abstimmen wie wir gemeinsam die übergreifenden Ziele gehen. Und das heißt für mich manchmal auch als Product Owner... Ich muss mein Ego-Maschmal etwas zurück schieben weil du hast eben gesagt ne? Das ist mein Job! Das ist mein Job, meinen Produkt erfolgreich zu machen.

Aber am Ende geht es darum dass wir versuchen gemeinsam als Unternehmung auch erfolgreich zu sein und das kann auch bedeuten ich gehe nimm jetzt mal einen Schritt zurück... ...und halte mich mal kurz etwas zurück mit meinem eigenen Anforderungen an mein Produkt. Kann das aber natürlich immer noch im Gespräch mit meiner Vorgesetzten oder meinem Vorgesetzton auch klarmachen?

Dass wird das hier gerade machen weil und ich finde das zeigt dann auch wieder so ein bisschen stärker wenn man sowas beispielsweise machen kann. Und dafür genau das ist einmal dieses Thema der Eitelkeit der persönlichen Eitelkeiten gar keine Frage. Zum anderen aber auch die Frage, wie klar ist diese Portfolio Strategie oder das übergreifende Produkt-Portfoliomanagement? Ich kann mich an eine Situation erinnern.

Als ich bei der entsprechenden Hotelplattform aktiv war, dass es eine Truppe gab, die haben für Werbeeinnahmen gesorgt weil Werbeeinblendungen eingespielt wurden während des Suchergebnis... generiert wurde. also stell dir vor zur damaligen zeit du suchst nach dem hotell in münchen und dann werden alle zu einem bestimmten tag einen bestimmten hotelzimmer grüße. Dann wird der gesamte bestand der hotels durchgesucht Und die verfügbaren zimmer oder hotels angezeigt.

das war zu dem damalige Zeitpunkt. Also jetzt mal auf zehn jahre zurück War das ziemlich langwierig dauerte vielleicht acht bis zehn Sekunden sogar noch. Und in dieser Zwischenzeit von, sagen wir mal, grob zehn Sekünden ist halt irgendwann überlegt worden Werbung einzuspielen als statt nun Spinner zu zeigen und so hat man ein bisschen Geld verdient. Da saß dann wenn ich mich recht entsinne zwei Leute drauf die haben diese Werbeeinnahmen geholt. wunderbar!

Im Zuge der Optimierung der ganzen Maschinerie und der Technik ist aber diese Suche so schnell geworden dass das vielleicht noch zwischen ein und zwei Sekunden dauerte. Das heißt, diese Suchergebnisse zu erstellen ist.

D.h., diese eingekaufte Werbung flackerte mal kurz auf und dementsprechend haben die Personen, die da diese Werbung eingekauft haben dieses Produkt wenn man so will oder Vermarktungsprozess-Service eingekauft haben natürlich massiv Probleme gehabt mit ihren Usern, mit ihren Kunden weil sie gesagt haben ja hier für ein zwei Sekunden aufflackern wollen wir aber nicht mehr so viel zahlen.

Und diese ich nennen Sie jetzt mal produktverantwortliche haben aber natürlich gekämpft dafür Und kamen wirklich mit dem Vorschlag um die Ecke, wir müssen das aufhalten. Wir müssen die Ausspielung der Suchergebnisse aufhalten damit die Werbung länger angezeigt werden kann und das war so nicht wirklich.

im übergreifenden Sinne wollen wir das doch ver schnell an alles und weil eben schneller auch suche ergebnis führt zu hören konverschen weniger absprungen raten und so und dass ist sowas dass denen dann auch gesagt werden musste sorry ihr macht hier einen guten job aber Im größeren Sinne ist das leider hier nicht mehr wertvoll und wir schalten diese Werbung an der Stelle ab. Also wenn man so will, der Service wurde ausgebaut oder niedergelegt.

Und wenn es mal abstrahiert ist ein einzelner PM Einzelner PO sieht die Probleme. dieser einzelnen Produkt sein eigenes Service hat halt viel besser kann es aber vielleicht alleine gar nicht lösen Weil vielleicht auch Gesamtzusammenhänge fehlen, Strategieverständnis fehlt etc. Das heißt das wäre für mich so. auch noch eine weitere Perspektive aus Product Owner oder Individual Contributor Sicht? Ja auf jeden Fall!

Jetzt haben wir natürlich... Okay ich habe meine Produkte und ich baue mein eigenes Produkt ist alles mega fair. jetzt merken er schon in der anderen Perspektiv als Product Portfolio Owner nennen was mal so und der Name wird ja unterschiedlich sein. Ich kenne den Skalierten Umfeld. dann heißt schon mal irgendwie Product Lead, Head of Product.

Obwohl ja mehrere dann Product Owner mit ihren Produkten jeweils zu unterhängen sind gefasst oder auch schon mal Chief Product Owner je nach Kontext ist auch erstmal vollkommen egal. aber es gibt halt. irgendwie kommen Produkte zusammen die alle individuell performen sollen aber als Summe eben auch und dann muss man muss man in der Regelsituation finden und auch Verantwortlichkeiten klären wäre es eigentlich im Zweifel zwei mag ich immer sehr.

Ich weiß du nutzt es auch bei den Product Principles immer gerne, aber wer ist im Zweifelsfall dafür da um eine Entscheidung zu treffen wenn die Gruppe von Product Ownern und Product Ownerinnen das beispielsweise nicht alleine hinkriegen? Alleine schon so etwas zu beantworten wie wann ist eigentlich das Portfolio erfolgreich?

also auch... Es gibt einmal findet diese Portfolie Verantwortung in die Organisation hinein Also in diese Produktorganisation hinein Das heißt die einzelnen Menschen, ihre einzelne Produkte verantwortlich in die Teams, die daran arbeiten und so weiter. Dafür Klarheit und Guidance und Leitlinie usw. zu sorgen aber auf der anderen Seite auch in den Rest der Organisation hinein sozusagen als Schnittstelle auch sowas wie strategischem Management andere Bereiche Sales Marketing usw.

auch da Klarheit dafür zu haben, wonach orientieren wir uns eigentlich? was ist unser Maßstab für Klarheit? Für Erfolg? Für Success Wie ihr es jetzt nennen wollt wollen sagen können okay Wir machen hier gute Arbeit. Also wann sind wir gut in dem, was wir eigentlich machen? Ich muss mal kurz reingehen. Ganz kurz ich finde den Punkt mit dem Bezug zu den Product Principles hier total wichtig.

Mir ging gerade durch einen Kopf... also ich verlinkt die alte Folge nochmal oder wir verlinken sie noch einmal. Man könnte ja da ein Product Portfolio Principles eben auch aufstellen um grade diese Trade-offenabwägungsentscheidungen eben zu steuern. Ja und ich möchte das so genau weiterdenken Ich finde das mit den Prinzipien, ich mag ja so etwas grundsätzlich als Entscheidungsrahmen sozusagen die man sich selber gibt der auch variabel ist und geändert werden kann.

Aber in dem Moment wo ich mit mehreren Teams parallel an Produkten arbeite die insgesamt eine Art Portfolio darstellen sollten sie auch weil Sie von gleichen Unternehmen oder Organisationen kommen auch einige Gemeinsamkeiten haben. Und ich kann mir durchaus vorstellen dass man auch für das Portfolios ein paar Prinzipien aufstellt die sozusagen jedes Produkt erbt weil es Teil dieses Portfolius ist.

Und wenn wir jetzt das genauso auch mit der Organisation als Unternehmen sagen wir beispielsweise, wir wollen nachhaltig arbeiten. Das bedeutet dann klärt man das vielleicht in so ein paar Envy auch übergreifend werden Prinzipien.

wie auch immer da will ich gar nicht zu sehr ins Detail gehen aber dann erbt sozusagen jedes Produkt dass eigentlich da gerade auch in diesem Portfolio mitwirkt die Anforderung ja wir wollen ja nachhaltigt arbeiten weil das sonst und das Unternehmen quasi irgendwie Also Lügen straft, wenn man dann eben mit dem ein Produkt. Keine Ahnung verschwender ich wie tokens umgeht oder eine andere Art und Weise halt einfach nicht nachhaltig ist ganz bewusst nicht.

das heißt Ich habe so einmal diese ganzen Entscheidungsrahmen der aus der Unternehmensumwelt kommt muss in das Portfolio genauso rein. aber Das ist eigentlich so eine art Klammer. ich kann das übrigens auch auf die Definition auf dann überführen indem ich halt sagen es gibt den definition auf dann die nicht nur für das eine Produkt gilt, sondern auch für die anderen. Und zwar als Teil der ihrer individuellen Definition of Done also indem ich zum Beispiel sage keine Ahnung.

Testabdeckung Automatisierung wie auch immer... Das ist ein Standard. den haben wir hier in der gesamten Produktorganisation für alle Produkte. jedes Produkt kann darauf gerne noch weitere Sachen individuell aufsetzen. aber es gibt eine Art Mindest-Standard für jedes Produkt in meinem Portfolio. Also mein im Sinne von meiner Organisation und das geht eben auch so was wie im Produktprinzipien usw.. finde ich einen charmanten Vorschlag, um eben zu orchestrieren.

Wie die einzelnen Produkte auch zusammenspielen und das ist so ein bisschen die Herausforderung glaube ich wenn wir zur weiteren Herausforderungen kommen. aber sowas typisches was Product Leader dann haben sie sollen entscheiden haben aber vielleicht auch gar nicht auf einer einzelnen Produktebene so viel Einblick echten Einblick und dann vielleicht noch keine solchen Leitprinzipien.

Und daraus existieren dann oder entstehen dann ganz gerne so ad hoc Entscheidungen, oder wer am lautesten schreit. Oder wer mehr Einfluss hat aus welchen Gründen auch immer bekommt dann zum Beispiel knappe Ressourcen zugesprochen statt eben dieses Ja ich finde den Begriff des Orchester eigentlich hier ganz passen und das Dirigenten so dieses Das Bild. es muss halt stimmig klingen und das sollten eben auch Produkte. gucken wir mal Vielleicht weiter wenn du Lust hast. Herausforderung, Probleme.

So was kann in einem Produktportfolio passieren? Was kann beim Produktportfogelmanagement passieren? Also die Klassiker sind eigentlich immer zeitliche Überschneidungen von Sachen wo irgendwie mehrere Gruppen, mehrere Produkte gegenseitig Unterstützung brauchen.

also ein Klassika und ich kenne Situationen von drei ist eigentlich das kleinste was ich hatte in dem Portfolio bis hin hoch zu dreißig Produkten oder so, je nachdem was du an Skalierungsansätzen mit in so ein Portfoliudenken mit rein nimmst. Aber jeder hat jeder Produkt owner hat vielleicht für die eigene fürs eigener Produkt. und jetzt denke ich wieder sehr aus meiner eigenen Perspektive Ich habe meine eigene Roadmap ich weiß genau was ich kann was ich wo leisten kann usw.

aber ich brauche ab und zu Unterstützung von vielleicht technologischen Bestandteilen der anderen Produkte weil wir vielleicht etwas Gemeinsames benutzen weil vielleicht nicht nur Produkte bauen sondern auch eine Plattform haben und die Plattformen sogar technische Komponenten bereistellt, Servicesdienste wie auch immer. Die von den verschiedenen Produkten meines Portfolios gebraucht werden. Und dann müssen wir auf einmal anfangen.

Jeder plant so schön seine eigene Roadmap Aber es gibt diese Übergreifende irgendwie nicht. Es gibt keine Priorisierung meiner Ziele in meiner Reihenfolge dessen wie wir eigentlich dahin gehen. Das heißt meine individuellen Ziele konkurrieren mit den Zielen, die wir als große Gruppe haben. aber jeder spricht das nicht so richtig aus.

Wir reden nicht so wirklich darüber sondern wir versuchen immer so auf der operativen Ebene das irgendwie doch noch hin zu bekommen, dass wenn du jetzt gerade das brauchst und ich gerade das brauche, dass wir das irgendwie noch hinbekommen weil wir in unserer Präosierung ein bisschen hin und her schiften. Dass die reinfolgen irgendwie besser passen. aber eigentlich wäre es meiner Meinung nach meistens sinnvoller zu sagen okay hier sind gerade konkurriere Sachen wie kriegen das operativ gelöst?

Aber lasst uns das bitte auch im Rahmen unserer Strategie so weit geklärt haben, dass sie ja strategische Leitlinien haben und das kann zum Beispiel sein... Das ist unser oberstes strategisches Ziel. Das was darauf mehr einzahlt ist, dass das als nächstes ran kommt und dann muss ich mit meinem Produkt vielleicht mal Monat zurücktreten. Aber dann im nächsten Monat habe ich wieder vielleicht vorrang weil ich jetzt gerade da den größten Hebel drauf habe.

Wenn das überhaupt so explizit gemacht wird wäre es ja schon gut also wenn Abhängigkeiten explizIT gemacht werden. wir reden auch aus der Flight Levels Ecke sehr häufig über so einen Koordinations Ebene. Flight Level zwei ist hier das Stichwort Abhängigkeiten überhaupt sichtbar werden. Es ist eine Illusion, dass alle Abhängigkeiten wegzuorganisieren sind. also es wird weiterhin Abhängigkeit zwischen Teams oder hier zwischen Produkten in dem Portfolio geben.

aber sie müssen halt explizit und sichtbaar gemacht werden damit man sich dann proaktiv managen kann statt eben ja das passiert ja häufig so zu tun als wenn wir unbegrenzte Kapazität hätten. Also es wird einfach kapper geplant und nochmal dann bist du bei Ressourcensteuerung. Wir tun so, als wenn alles beliebig erweiterbar ist und dann knallt es halt in der operativen Arbeit.

Also wir merken dann hier fehlt eine Person, hier fehlt ne Expertise, hier fällt vielleicht Budget aber dann ist es stückweit auch zu spät. Produktportfolio Management hat für mich ganz viel mit Verantwortungsübernahme für die Umsetzung der Gesamtstrategie zu tun. Das ist das Schöne, dass. wir haben immer wieder Diskussion in den letzten Monaten.

Bald schon Jahren wo uns KI irgendwie obsolid macht oder ersetzt oder austauscht oder ähnliches in allen Bereichen in allen Tätigkeiten aber Entscheidungen treffen. Müssen wir als Menschen am Ende also irgendwo an eine muss der Entscheidung von Menschen getroffen werden. dafür müssen wir halt auch Verantwortung übernehmen für das was da kommen könnte oder ähnlich ist weil es sind am ende immer Wetten wissen wir auch.

Wir wissen nicht ob das was wir gerade hier vorhaben wirklich so kommt wie wir es geplant haben. Passiert irgendwas? keine ahnung ressourcen werden teurer strumpelteurer. Die marktlage ändert sich in der richtung aber dieses entscheidungen treffen. Klar kann uns KI an vielen stellen irgendwelche vorlagen bauen und so weiter. wir können halt auch sagen trifft die entscheidung für mich, aber in dem moment wo da jetzt im llm beispielsweise steht macht das Und ich sage, okay dann machen wir das.

Habe ich gerade die Entscheidung getroffen, dass wir dem Vorschlag dieser KI folgen? Aber diese Entscheidung musste ich am Ende halt selber treffen weil ich genauso gut sagen kann KI du hast keine Ahnung. und dann merkt man sehr schnell, dass wie in diesen sozialen Austauschprozessen, die wir halt Arbeit nennen Wir durch KI nicht ersetzbar sind Weil irgendwer am ende halt Verantwortung tragen muss.

und ja Das kann manchmal auch anstrengend sein weil Verantwortung und Entscheidungen um Sinne von abtrennen bedeutet halt auch zu irgendetwas Nein zu sagen. Und das kann zum Beispiel auch sein gerade bei dem Portfolio, wenn wir sehr klar sagen dahin soll's gehen. Dann sagen wir halt es geht nicht in die anderen drei Richtungen, die auch gehen würden. wie ich denn immer sage Wir bauen keine Apotheker für der App weil du die Apotheke damit nicht findest.

aber wir bauen halt keine Ahnung eine App für den Baumarkt oder wir bauen eine App Für Podcast oder wir Bauen eine App for Videostreaming und da hat man schon wieder Rahmen gebaut indem sich dann noch die einzelnen Produkte zu mal wiederfinden können. Aber ich versuche mal an den Beispiel anzuknüpfen, also du hast jetzt mein wegen drei Apps. Apothekenfinder, Baumarktfinder und Podcastfinder wo man schon sofort eigentlich merkt irgendwie passt das nicht zusammen?

Also ist es eigentlich kein Portfolio weil's eben nichts zusammenhängendes ist sondern es sind eigentlich wenn man sowieso getrennte Produktorganisationen bei ganz getrenntes Ziel merkte oder wie guckst du da drauf? Du hast jetzt alles drei mit Finder bezeichnet. Jetzt wäre meine Frage, wenn man in so einem Kontext hätte ist unser unsere Vision nicht eine komplexe Welt, in der alle Menschen das jederzeit finden was sie gerade brauchen oder suchen.

Das könnte man zum Beispiel sagen na gut wir haben uns als Portfolio grade irgendwie entschieden. Jetzt gerade ist halt Baumarkt finden mega wichtig. deswegen lass uns jetzt den Baumarktwinder bauen und später findet man raus was noch total geil ist weil dass das nächste Problem ist was die menschen haben eine Apotheke zu finden, dann war man Apothekenfinder. Dann ist aber so die thematische Klammer, Problemdomäne, Unternehmensvision sozusagen. wir wollen eigentlich das Leute sich zurechtfinden.

Okay, bevor wir uns da verlieren stattzufinden und weiter tiefer reingehen. Mega Wortspiel! Noch mal einen Schritt zurück. Probleme und Herausforderungen rund um Produktportfolios und Produktportfoliummanagement. Ich würde noch mal eine Beobachtung reinwerfen, die ich häufig gesehen habe. Dass man so Gießkannen mäßig Ressourcen und Kapazitäten verteilt. Jeder kriegt ein bisschen jedes Produkt darf irgendwas machen. Und dann bin ich davon wie wichtig es für die Produktportfolie Strategie ist.

Das andere Extrem ist halt... Die Produkte kriegen die Aufmerksamkeit, die den stärksten PO oder die stärkste PM haben und wo am lautesten oder am extrovertiertesten eben geschrien wird. Unterschied also aus den beiden Extremata heraus. Denn am Ende ist das eher so eine Art, ja wer es der lauteste, wer es leiser oder anders formuliert? Es ist Zufall! Also es ist Zufall welches Produkt dann mehr Kraftenergiezeit bekommt und Budget bekommt als das andere.

und das ist halt alles andere als ne bewusste Portfolioentwicklung ... eine bewusste Entwicklung von Produkten im Rahmen einer übergreifenden Portfoliosstrategie. Ja und ich glaube, dass das Unternehmen tatsächlich verlangsamt in dem was sie erreichen können. ne? Weil ich verstehe die Situationen... ...und ich glaube das korreliert auch sehr oft mit so ner politischen Gemengelage wo Es en vogue ist, Sachen gestartet zu haben statt Sachen fertigzukriegen.

Also wo alle irgendwie wollen so beschäftigt sein und zumindest ein Stückchen weiter mit ihren eigenen Initiativen vorankommen aber es geht eben nicht darum Sachen großzuerreichen als Gesamtorganisationen weil dann hast du das nämlich nicht mehr.

Dann würdest du nicht sagen jetzt kriegen ja alle Produkte irgendwie bisschen Ressourcen und bisschen Zeit und dürfen ihre Sachen machen sondern wir würden uns vielleicht auf eine oder zwei Themen gerade sehr klar fokussieren wohlwissend dass das jetzt nicht für alle geil ist weil irgendwer halt zurückstecken muss oder zumindest temporär sich um andere Themen kümmern muss. Ich glaube das hilft aber, als Organisation um bestimmte Ziele einfach schneller zu erreichen.

Und wir sehen es ja gerade mit KI ist mal wieder so ein Thema. ich weiß Aber da wo Märkte sich verändern sehr stark sind diejenigen die relativ schnell ich rede nicht mehr von den schnellsten aber Von denen die relativ schnelle bestimmten Sachen auch erreichen Nicht anfangen sondern erreichen. Die können einen wettbewerbsvorteil haben und das vergessen wir gerne bei sowas. Es ist vielleicht ein kleiner Bruch aber ich würde nochmal ein bisschen operativer werden wollen.

wenn Portfolio denke, denke ich an Portfolium-Meetings. Also so ein Regeltermin in Organisationen wo du selber als PO vielleicht hinläufst und dein eigenes Produkt vielleicht vorstellst oder darüber berichtest wo du gerade stehst um vielleicht mit Management Level. also ich meine jetzt nicht die Treffen und auch den Austausch zwischen POS auf einer Ebene, so diese koordinierende Elemente sondern so richtig klassische ... große Runden. Was für Erfahrung hast du da so gemacht?

oder wie kennst du diese... Oder was für Probleme, oder siehst du da wo läuft's gut? Hast du da Erfahrungen gesammelt? Ja also man muss ein bisschen aufpassen in der Operationalisierung, wie du gerade eben schon gesagt hast. es gibt verschiedene Portfolio-Metings die ja passieren. Ich würde jetzt mal alles operative gerade ausklammern, weil auch das ist für mich Teil des Portfolios. Wir identifizieren uns erstmal als Portfolio und dann denken wir vielleicht auf Richtung Delivery Management.

Wir haben dreißig Produkte, müssen irgendwie Sachen auf die Straße kriegen, die aber alle Produkte haben Abhängigkeit untereinander etc., dafür müssen wir auch reden. Das kann aber eine andere Ad-Meeting sein.

Viel interessanter sind eigentlich die Sachen wo wir Entscheidungen treffen für unsere individuelle Produktstrategie, aber auch die Unternehmensstrategien etc.. Und ja ein Klassiker der dabei passiert ist halt es werden reporting meetings aber das haben wir an vielen Stellen auch und wenn du das aufnimmst was ich eben noch gesagt habe mit Wir sind finden es an wog Sachen anzufangen statt nach dem fertig zu kriegen damit wir einfach überall auch ein bisschen progress haben.

Da sehe ich dass besonders häufig in solchen Unternehmen, dass so ein Portfoliumeeting schnell zum reporting wird wo halt jeder nur versucht sozusagen das eigenes Spielfeld abzusichern. Damit man bloß nicht angreifbar wird oder ähnliches Wenn es kein reporting Termin ist sondern wirklich einen Koordinationstermin Dann muss man eben auch ein bisschen um die Ecken und die Zukunft denken.

Und halt eben aus sagen das Thema ego hatten wir eben schon, da muss ich mein ego vielleicht ein bisschen zurücknehmen... ...und dann finde ich die Meetings total gut! Also ich kenne so Portfolio-Meetings, die finden irgendwie alle zwei Wochen mal statt. Ich kenne auch Unternehmen, da findest du es nur einmal im Monat statt. Ich finde ja eher kürztes immer besser.

Auch hier kommt's genauso über eine Sprintlänge darauf an wie lange kann ich eigentlich arbeiten ohne große Änderungen in Richtung unserer Entwicklung zu machen? sprich Wie schnell muss ich auf den Markt reagieren können? Aber das ist total unterschiedlich. Also das hängt glaube ich auch sehr von der Kultur der Organisation ab. Wie sehr bin ich bereit, persönliche Sachen für das große gemeinsame irgendwie zurückzustecken?

und dann merkst du wird vieles in den Portfolium Meetings sich anders verhalten? Ja ich kenne solche Portfolie Meetings vor allem so und erlebe die so dass es eher silomäßig wieder aufgezogen wird. Jeder ist so jedes Produkt ist so nacheinander dran vielleicht ein Status zu reporten wie Du's gerade gesagt hast aber auf... was besser formuliert, aktuellen Opportunities zu diskutieren, Solutions zu diskutierend.

Und dann werden eher so singuläre Entscheidungen für dieses Produkt getroffen oder eben von der Stack-Color-Char mitgetragen oder nicht aber das da so richtig abgewogen wird zwischen solchen Produkten also Abwägungsentscheidung im Rahmen des Produktportfolios oder auch erklärt wird hier. Das ist unsere Portfoliostrategie. Das erlebe ich selten.

Also sei es, dass sie gar nicht erst existiert diese Portfoliosstrategie oder das sie eben gar nicht explizit gemacht wird und so dementsprechend in solchen Runden gar nicht bei den Entscheidungen auftaucht. Ich glaube hier merkst du halt dann schnell auch wie hast Du dein Portfolio eigentlich geschnitten?

Es gibt ganz schnell, wir witzeln ja gerne um hysterisch gewachsene Systeme Wo es einfach da irgendwie passiert ist und wir mussten irgendwie groß werden, dann haben auch ganz viele Produkte nebeneinander. Oder ob man's gezielt gemacht hat. weil natürlich kann ich ein Portfolio auch so schneiden dass ich sage... ...das eine Produkt geht auf die Endverbraucher das andere Produkt geht Auf die BTOB Kunden.

Andere Zielgruppen die werden sich auch ein bisschen berühren die haben auch gemeinsame Plattform vielleicht einzelne Basen aber die sind halt die haben andere Zielgruppe. Und jetzt kann ich halt dann wirklich sagen wenn ich einen übergreifendes Ziel habe und ich weiß ich klingel wie eine kaput Schallplatte. Aber so ein Unternehmensziel oder portfolio-Ziel Wie zahlen die einzelnen Produkte mit ihren segmentierungen gerade eigentlich darauf ein was wir gerade machen. Ja, ein weites Feld merkt.

wir diskutieren hier so ein paar Edge Cases auch. Wir wollten das Thema mal anreißen weil wir sonst natürlich meistens eher auf einer Einzelproduktebene in der Diskussion sind. Ich schlag mal vor dass wir neben den Folgen zu einem Produktprinzipien vielleicht noch eine ältere Folge zum Thema Skalierung, verknüpfen vielleicht auch Produktstrategie. Ich guck mal was da so passt... Aber Dominik!

Zum Abschluss wenn du so einen Tipp geben würdest jetzt mal explizit auf die Perspektive Product Owner, Product Manager also eher vereinfachtig für ein Einzelprodukt? Was ist so? wäre dein Tipp im Umgang mit einem Produktportfolio oder solchen Portfolio runden? ich empfehle sehr Klarheit darüber zu bekommen, was sind die übergreifenden Ziele.

Also mein Produkt existiert für die Organisation um welche Ziele zu erreichen und dann kann ich daraus gut ableiten das ist meinen Wertbeitrag mit meinem Produkt für dieses übergreiffene Ziel. wenn wir dann in Diskussionen kommen mit anderen Produkten in so ein Portfolio usw.

Ich jetzt als Product Owner Dann kann ich sehr gut auch vielleicht argumentieren warum macht es hier an der Stelle Sinn mein Produkt mehr Raum zu geben und warum macht das auf der anderen Seite wieder im Mehrsehen mein Produkt gerade mal ein bisschen zurück zu nehmen. Und ich finde, und das ist auch ein weiterer Tipp man darf auch mal die breiten Schultern haben und sagen Ich habe hier große Ziele! Ich will sie auch erreichen!

Ich verstehe dass diese Ziele gerade mehr auf den Unternehmensziele einzahlen. deswegen mach doch bitte lass uns doch erstmal auf das andere Produkt fokussieren. ich stelle mir eins gerade zurück wir helfen an der Stelle damit und wenn wir da fertig sind dann gehen wir hier wieder voll Gas Und ich kann das ja als Angebot in den Raum stellen. Ich muss es ja als Projektowner gar nicht selber entscheiden, weil es gibt ja hoffentlich jemand für das Portfolio Management.

aber ich habe zumindestens gezeigt dass ich auch willig bin die übergreifende Ziele zu erreichen und nicht nur stumpfen meine eigene zu verfolgen. und ich glaube wir sind am Ende erfolgreicher wenn wir nicht nur auf uns selbst achten sondern auf die Gemeinschaft sozusagen was in diesem Fall halt das Unternehmen ist Ja und dann eben nicht, wie du es beschreibst als beleidigte Leberwurst mich in die Ecke zu stellen sondern eben auf einer Sachebene das zu begründen.

Ich würde den Tipp insofern erweitern oder aufgreifen dass ich mich als POPM erst mal überhaupt informieren muss. was ist denn die übergeordnete Unternehmensvision? Die Unternehmsstrategie? und was für eine Portfoliostrategie leitet sich denn daraus vielleicht ab? Oftmals ist das ja so, dass das gar nicht explizit gemachte Artefakte sind. Sondern eher im Gespräch mit Bereitsleitungsebene, Geschäftsführungsebene oder wo man eben so dran kommt herausgearbeitet werden können.

und mein Tipp wäre hier ganz konkret zu unterscheiden zwischen der Unternehmensebene. Ich nenne es immer verkürzt gesagt Unternehmsvision. ich lasse das Mission jetzt mal weg. Das ist eine andere Diskussion also Unternehnensvision unternehmen Strategie dann so im Übergang zu den einzelnen Produkten die Produkt-Portfolio-Strategie und dann eben auf der Produktebene bin ich dann als POPM mit einer Produktvision, Produktstrategie, Product Roadmap usw.

So aus der Logik heraus sollte ich mich also um die Unternehmens-Vision unternehmend Strategie kümmern. wenn ich sie nicht explizit kriege würde ich in Gespräche gehen da was rausziehen, was aufschreiben und sagen guckt nochmal. Ich spiele euch das mal zurück in meiner Gesprächspartnerin vielleicht. Folgendes habe ich verstanden, folgendes ist die aktuelle mein Ding Unternehmensstrategie und so leid. so ist mein Produkt da rein eingeklingt im Rahmen eines Portfolios. So verstehe ich dass.

So gehe ich jetzt erstmal fort. also konkreter gesagt meinen Tipp mache explizit, warum du mit deinem Produkt so unterwegs bist. Weil das Dein Verständnis ist von dem Gesamtorchester in dem Du mit deiner Geige hier spielst. Ja und ich glaube also... Ich habe mich im Portfolio auch immer ehrlicherweise wohlgefühlt.

Es gibt noch einige andere Bereiche des Portfoli-Managements, da reden wir aber von viel größeren Bereichen wo es dann auch eine Humanitärenplanung, Investmentplanungen wie du es am Anfang so ein bisschen aus der BWLer Perspektive ja schon als Beispiel für den Portfolium reingebracht hast. das hab ich heute auch bei meinen Themen so ein wenig ausgeklammert. Dann reden wir nicht mehr von üblichen Product Owner Kontexten sondern dann sind wir eher Weil. das Ganze kannst du ja nochmal skalieren.

Du kannst jetzt sagen wir nehmen einen Konzern, großen internationalen Konzernen und der hat große Produktbereiche wo dann wiederum Produkte sind. also Portfolio lässt sich auch skalieren in beinahe beliebige Komplexitätshöhen... ...und ich möchte zum Beispiel gar nicht wissen also eigentlich möchte schon wissen wie so Produktportfolio beispielsweise bei Amazon oder Apple oder Google usw. funktioniert weil dass natürlich eine sehr hohe Kaskadierung an vielen Stellen hat.

aber egal wo wir anfangen und egal, wo wir irgendwie mitarbeiten. Es ist halt mega spannend! Und deshalb fände ich es auch mega spannend. wenn ihr hier zugehört habt und sagt der Portfolio ist klassischerweise mein Problem oder euer Spezialfeld da seid ihr richtig gut drin. dann lasst uns wissen weil ich finde wir können ganz gut auch immer voneinander miteinander lernen.

und klar Tim und ich unterhalten sie wir haben unsere Erfahrungen und Expertise aber wir wissen Wir haben nur ein Teil der Wirklichkeit. Nimm ich unsere Wirklichkeit und vielleicht habt ihr noch weitere Tipps, Anregungen, Ideen, Erfahrungen die ihr mit anderen teilen wollte. Dann lasst uns das gerne wissen entweder auf unserem Blog Post bei LinkedIn oder auf dem Blog Post auf unserer Website produktwerker.de Oder wie auch immer gern auch per E-Mail oder Buschtrommel. Busch Trommelt geht auch!

Ja, ich freue mich auch über entsprechendes Feedback und darüber zu hören wie ihr mit dem Thema umgeht was für Hürden ihr vielleicht auch habt Und was für Lösungsvorschläge. In dem Sinne Dominik, es war mir wie immer ein Fest. Vielen Dank! Ich hoffe dass wir das ja die eine oder anderen Impulse anstoßen konnten mit dem Gespräch. Auf dann! indem wir übrigens sehr viel aus unserer eigenen Praxis als Po teilen, dann findest du weitere Informationen unter produktwerker.de-lernen.

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