Die Kinder-Docs. Der Podcast rund um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Music. Weitere Podcasts finden Sie unter abendblatt.de slash podcast. Liebe Eltern, Sie haben sicherlich alle schon mal Ihr Baby gewickelt. Also die Windeln gewechselt. Aber haben Sie Ihr Baby auch schon mal gewickelt? Also eigentlich kommt diese Redewendung ja daher, dass man einen Säugling mit Stoffbinden eingewickelt hat und das hat man wirklich über Jahrhunderte, sogar über Jahrtausende gemacht.
Es gibt uralte Darstellungen und Beschreibungen von dieser Praxis aus vielen Epochen und auch aus verschiedenen Kulturkreisen. Auch das gewickelte Jesuskind ist bekannt. Und diese Tradition, die hat sich bis heute auch gehalten, auch bei uns. Nur, dass wir heute nicht mehr wickeln, dazu sagen, sondern pucken oder auch englisch swaddling. Und dass wir statt Bändern, wie man sie früher benutzt hat, heute mit Tüchern oder auch mit Säcken arbeiten.
Aber sollte man Babys denn pucken oder lieber nicht? Und wenn ja, wie puckt man richtig? Und welche Fehler sollte man unbedingt vermeiden? Darum geht es in der heutigen Folge der Kinder-Docs. Mein Name ist Achim Leoni, ich bin Redakteur beim Hamburger Abendblatt und mit mir im Studio ist Dr. Claudia Haupt, Kinderärztin und Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärztinnen in Hamburg. Hallo Claudia. Hallo.
Du bist ja auch Mutter, Claudia. Hast du eigentlich deine Kinder gepuckt? Nein. Und ich hatte auch erstens das Glück, dass ich keine Schreibabys hatte und zweitens hatte ich Kinder, die das überhaupt nicht toleriert haben, wenn man sie so eng irgendwo eingegrenzt hat. Das ist von Baby zu Baby wirklich sehr unterschiedlich. Weil du gerade sagst, eng, wie eng ist das? Was ist denn Pucken überhaupt? Vielleicht kann man das erstmal ein bisschen erklären.
Ja, Pucken ist eigentlich eine Technik des Einwickelns. Klassisch ist es so in unseren europäischen Breiten, dass man ein viereckiges Tuch nimmt, dass man, also praktisch eine Lure hat man früher dazu gesagt, wie eine zu groß geratene Stoffwindel. Die legt man so hin, dass es aussieht wie ein Drachen, also praktisch, dass einen die Raute anguckt, schlägt das obere Teil ein bisschen um, die oberste Ecke, platziert den Kopf des Babys auf dem umgeschlagenen oberen Eckchen.
Legt dann die untere Ecke über die Beine des Kindes nach oben Richtung Bauchbrust und zurrt dann seitlich die beiden übrigen seitlichen Teile sehr fest. Also man schiebt richtig das eine unter den Rücken des Kindes und schlägt dann das andere oben drüber und zieht es auch ordentlich unter dem Kind durch.
Also was man möchte ist, dass das Kind, und zwar werden die Arme auch eingewickelt beim Pucken, dass das Kind eben im Prinzip sich kaum noch bewegen kann am Körper, am Rumpf mit seinen Extremitäten. Die Vorstellung so ein bisschen, dass es ihm so ein bisschen ergibt wie in der Gebärmutter. Ja genau, dass es sehr eng ist und das ist, weil du das vorhin gesagt hast, dass es das schon immer gab. Ich weiß nicht, ob ich da jetzt drauf eingehen darf.
Ja, das gab es schon immer und das hatte früher teilweise ganz andere Gründe, weil die Kinder wurden dann in dieser Position irgendwo hingeschnallt und dann mussten die mit in so einer Trage oder so. Das war einfach lästig, wenn die sich die ganze Zeit bewegt haben oder die kamen dann nicht zur Ruhe, wenn sie so lange Zeit still hätten halten sollen. Und die hat man dann höchstwahrscheinlich einfach daran gewöhnt und hat einige Sachen in Kauf genommen, die man heute nicht mehr so in Kauf nimmt.
Und da können wir ja nachher vielleicht nochmal drauf kommen, wenn wir auf Vor- und Nachteile kommen. Aber ja, das gab es schon immer. Und wie das immer so ist, es gibt so Phasen, in denen das dann fast verloren scheint. Und dann wird es wieder entdeckt. Und dann gibt es wieder so ein bisschen so einen Hype. Und wir haben jetzt im Moment so eine Phase, schon seit längerem, wo das zumindest für Schreibabys immer noch propagiert wird. Ja, ich hatte selbst auch mit Schreibabys zu tun.
Und hatte auch den Eindruck, dass es so ein bisschen geholfen hat. Ich habe damit so ein bisschen experimentiert. Das ist nicht sehr, sehr viel gemacht. Aber habe ich mir das eingebildet, dass das eine Wirkung hatte? Nein, das ist wirklich belegt, dass Kinder, die ganz große Regulationsstörungen haben, die sehr, sehr schlecht zur Ruhe kommen, oft davon profitieren, wenn man ihnen den Bewegungsradius einschränkt und wenn man sie sozusagen erdet, indem man sie sehr kompakt wickelt.
Und das kann bei Kindern tatsächlich, die sich im Raum unwohl fühlen und schlecht orten können und schlecht regulieren können, kann das tatsächlich helfen. Also es braucht dann eigentlich eine Indikation, um zu pucken oder kann man das bei jedem Kind einfach bedenkenlos machen?
Also man könnte das bei jedem jungen Säugling probieren, aber die meisten kinderärztlichen Kolleginnen denken so wie ich, dass man sehr darauf gucken muss, ob das Kind dadurch wirklich ruhiger wird oder ob es sich damit nicht wohl fühlt. Und bei Kindern, die nicht übermäßig irritabel sind, die also nicht viel weinen und nicht viel Unruhe zeigen, ist es absolut nicht notwendig, solche stark eingrenzenden Methoden anzuwenden.
Ja, stark eingrenzend. Also in der Tat, mir fiel die Vorstellung so ein bisschen schwer, dass ich mein Kind da regelrecht fessle, aber das tut man ja eigentlich nicht. Also wie eng puckt man denn so ein Kind ein? Eng. Eng. Ja. Doch schon. Ja, so eng, dass auch tatsächlich eine der zugegebenermaßen seltenen Komplikationen ist, dass Nerven abgedrückt werden könnten.
Und dass vor allen Dingen, wenn man das gerade bei Mädchen macht, dass dann auch die Gefahr besteht, dass die Hüftreifung nicht ausreichend ist. Weil wir für die Hüftreifung, also dass die Pfanne, die Hüftgelenkspfanne so schön tief und rund wird und den ganzen Hüftkopf aufnehmen kann, brauchen wir die gebeugten und gespreizten Beinchen. Das haben die Kinder natürlich in dieser Position überhaupt nicht.
Also ein Kind mit einer unreifen Hüfte, solche haben wir ja auch, dürfte auf keinen Fall gepuckt werden. Bei denen brauchen wir eine völlig andere Körperposition. Aber diese Gefahr besteht nur, wenn sozusagen schon eine entsprechende Veranlagung da ist. Sonst kann ich das unbedenklich machen. Aber wahrscheinlich auch nicht endlos lange.
Nein, ganz und gar nicht. Weil in dem Moment, wo das Kind sozusagen so gefangen ist, sage ich jetzt mal, mein ist nicht böse, darf es ausschließlich auf dem Rücken gelagert werden. Und sobald die Kinder diesen Drive bekommen und diese Mobilität, dass sie versuchen sich zu drehen, Das reicht eigentlich schon. Sie müssen es noch gar nicht geschafft haben.
Das ist dann so mit ungefähr drei Monaten, sagen wir, also bevor diese Phase eintritt, die die Kinder mit vier Monaten plus erreichen, selten früher. Und mit drei Monaten ist dann aber auch Schluss mit der Empfehlung fürs Pucken. Da ist dann das Stoppschild hoch. Genau. Und jetzt haben wir über das Lebensalter gesprochen. Wie lange darf denn ein Kind sozusagen in Stunden gepuckt bleiben? Ist es dann einfach die Nacht hindurch?
Das ist so ein bisschen davon abhängig, wie sehr das Kind da drin zur Ruhe gebracht werden kann. Also so kleine Kinder, Neugeborene bis maximal drei Monate, die sind natürlich, die schlafen noch viel. Wenn die Sache gut läuft. Aber die werden ja unheimlich häufig gestillt, gewickelt und so. Und in diesen Phasen würde man ja die aus der Puckwickelung rausholen. Also Ehre für längere Schlafphasen. Wie kann ich denn feststellen, dass es meinem gepuckten Kind wirklich gut geht?
Dass es also nicht vielleicht überwärmt ist zum Beispiel? Das ist auch ein wichtiger Punkt. Muss man sehr achtgeben, gerade in den Sommermonaten. Das ist dem Kind, dass das Kind da drin nicht zu sehr schwitzt. Also Schwitzen oder Wärme, das ist eigentlich relativ einfach, wenn die Kinder natürlich mit einem hochroten Kopf und wenn man auf die kleine Brust fässt oder in den Nacken schon beim Baby Schweiß fühlen kann, dann ist das vermutlich zu warm.
Das glaube ich, das kriegen die Eltern relativ gut heraus. Ob die Kinder sich überhaupt gerne pucken lassen, das weiß man ja eigentlich bei dem Kind, das nicht unruhig ist, bevor man es in den Pucksack tut oder bevor man es wickelt. Wenn die dann ganz quengelig werden, dann merkt man, dass die das nicht gut finden.
Wenn Kinder, die unglaublich unruhig sind und sehr viel schreien, gepuckt werden und dann das, was sie sonst nicht tun, nach fünf oder zehn Minuten in den Schlaf finden, dann weiß man, dass das für dieses Kind möglicherweise in einer Übergangszeit ein ganz guter Weg sein könnte. Besteht die Gefahr, dass mein Kind Atemwegsprobleme bekommt, weil ich es zu eng schnüre vielleicht?
Ich glaube, das ist für gesund entwickelte Kinder keine ernstzunehmende Gefahr, weil die so eng kann man nicht wickeln, dass der kleine Thorax da sich gar nicht mehr bewegen kann. Also da müsste man ja schon dann auch noch etwas Beschwerendes obendrauf tun, was man natürlich nicht darf.
Und was aber natürlich gefördert wird durch diese Puckerei, ist die Abflachung des Hinterhaupts, die wir ja sowieso sehr viel mehr sehen, seit wir wirklich aus Sicherheitsgründen, ich erinnere an die Folge über den plötzlichen Säuglingstod, wir müssen ja für die ersten Monate für den unbeobachteten Schlaf auf jeden Fall die ausschließliche Rückenlagerung empfehlen, auch wenn nicht alle das durchkriegen, die Babys.
Weil sie da wesentlich höheren Atemantrieb und wesentlich bessere Schutzreflexe haben, die Babys. Und dann ist es aber natürlich so, wenn man sie da einwickelt, dann können sie sich fast gar nicht mehr bewegen. Und wenn sie sehr lange Zeiten am Tag gepuckt würden, dann würde man auch Sorge haben, dass das diese Abflachung des Hinterhaupts vielleicht noch befördert. Aber das wäre für mich keiner der Hauptgründe, es nicht zu empfehlen.
Eher Hüften, dann die Dehydrierung, wenn es zu warm ist und eben dieses Achtung, Achtung, wenn das Kind anfängt, sich drehen zu wollen. Denn Bauchlage im gepuckten Zustand, das kann man nun wirklich gar nicht empfehlen. Also ausschließlich Rücken. Ja, bitte. Alles andere ist gefährlich. Richtig. Darf man ein gepucktes Kind überhaupt allein lassen? Zum Schlafen? Also ich würde sagen, ein gepucktes schlafendes Baby darf genauso im Nachbarzimmer sein wie andere Babys.
Man lässt ja geschlafene Babys sowieso niemals alleine. Man entfernt sich vielleicht aus dem Zimmer, aber man geht ja nicht weit weg. Jetzt hast du vorhin ja schon sehr anschaulich beschrieben, wie man das macht, welche Technik man da anwenden kann. Mit einem Tuch. Du hast aber auch schon den Puck-Sack erwähnt. Also ich könnte auch sozusagen, ich muss diese Technik nicht selber anwenden können, sondern ich kann mir entsprechende Hilfsmittel auch zulegen.
Was ist davon zu halten? Ja, kann man käuflich erwerben. Wenn es nicht zu heiß im Sommer ist, würde ich behaupten, dass das auch gut geht. Davon gibt es auch verschiedene Varianten, warme und nicht so warme und so. Aber trotzdem denke ich, im Sommer reicht ein dünneres Tuch.
Aber für die kühleren Monate, die wir ja bei uns in unseren Breiten durchaus haben, ist es, also wir haben ja nicht viele tropische Nächte oder so, da würde ich sagen, ist so ein Sack für Eltern, die die Wickeltechnik vielleicht nicht erlernen möchten oder die das zu kompliziert finden, auch völlig okay. Jetzt ist ja der normale Reflex, wenn ein Kind streit, man nimmt es und hält es ganz eng am Körper und versucht es zu beruhigen.
Ist Pucken dazu eine Alternative? Also sprich, ist es ein gleichwertiger Ersatz für... Körperliche Zuwendung? Gar nicht. Also ich glaube, während man die Frage stellt, ist einem schon klar, das kann nicht sein. Aber man muss sich schon vor Augen halten, dass es ja durchaus Babys gibt, die wir als Schrei-Babys bezeichnen, die wirklich deutlich mehr, deutlich länger, häufiger, ausdauernder schreien, dass die Eltern auch tatsächlich sehr unter Druck geraten können.
Und wir hatten das ja auch schon mal in der Folge über Babys und Schreien und Schlafen besprochen, dass natürlich, wenn Eltern total angespannt, erschöpft und verzagt sind, sie auch im Körperkontakt nicht mehr so viel positive Energie und Entspannung auf ihr Kind übertragen können. Also Eltern als Co-Regulatoren müssen ja versuchen eben positivisch Schwingungen zu erzeugen.
Wenn sie das einfach nicht mehr können, dann ist es möglicherweise in Ordnung, dass das Kind für eine Weile im gepuckten Zustand abgelegt wird. Ja, ich kenne das auch ein bisschen tatsächlich aus eigener Erfahrung. Gibt es Kinder, die man auf keinen Fall pucken sollte? Wir haben vorhin schon über diese Hüftvorschädigung gesprochen. Ja, also Kinder mit unreifen Hüften dürfen auf keinen Fall gepuckt werden.
Das ist ja zumindest mal in der vierten, fünften Woche, wenn sie zur U3, zur Vorsorgeuntersuchung U3 kommen, dann klar, ob sie solche Hüftproblematik haben oder nicht, weil wir sie dann schallen.
Ansonsten würde ich denken, eigentlich nur Babys, die an ihren, also es gibt zum Beispiel Babys, die werden mit einem Schlüsselbeinbruch geboren oder erwerben den unter der Geburt, den dürfte man jetzt auch nicht, den Arm seitlich gerade an den Körper schnallen, weil der eine andere Position besser wäre und das würde denen unter Umständen auch wehtun.
Kinder, die Atemprobleme generell haben, bei denen man viel Möglichkeit braucht, auch den Brustkorb jederzeit zu sehen, die vielleicht überhaupt sowieso nicht eingeengt werden dürfen. Kinder mit Muskelschwäche. Also es gibt so ein paar Sachen, wo man denkt, die nicht. Aber gesunde, sehr unruhige junge Säuglinge, da würde ich jetzt sagen, da kann man das machen. Jetzt habe ich aber immer gedacht, dass Babys, ich meine, die strampeln ja so vor sich hin.
Und wenn man sie einpuckt, dann können sie ja gar nicht strampeln. Und ich habe einmal gelernt, korrigiere mich gerne, dass dieses Strampeln ja wichtig ist für die motorische Entwicklung. Unterdrücke ich das dann nicht, wenn ich so ein Kind immer wieder fest schnalle? Also, wenn du das Kind den ganzen Tag wickeln würdest, dann würde ich das klar bejahen.
Und wenn du das nur machst für die Zeiten, in denen der Säugling schlafen soll, dann behinderst du sozusagen nur die Bewegungen, die das Kind im Schlaf normalerweise macht, was übrigens viele sind. Aber da wird wahrscheinlich abgewogen werden müssen, wenn die Eltern verzweifelt genug sind, weil das Kind überhaupt nicht in Schlaf findet, dann kann das ja sein. Übrigens gibt es Hinweise darauf, ob Babys es mögen, wenn man sie wickelt oder nicht.
Also das merken wir schon. Alle punkt. Ja, wenn wir, genau, das hattest du von allem. Entschuldigung für die Vermöhrung. Nein, gar kein Problem. Also es ist tatsächlich so, dass man manchmal neugeborene Kinder oder junge Säuglinge sieht, die, wenn wir sie für die Untersuchung komplett entkleiden und sie auf so einer Wickelkommode frei liegen, das ganz toll finden. Und andere, die dann sofort mit sehr großer Unruhe reagieren, weil sie das nicht mögen, wenn da nichts ist.
Wo man dann bei der Untersuchung wirklich sehen muss, dass man immer auch so eine Decke oder ein Handtuch an bestimmten Stellen wieder an und um das Kind tut, weil es sich einfach wohler fühlt, wenn es irgendwie eine Begrenzung hat. Und das können manchmal ja auch dann Kinder sein, die dieses Begrenzen vielleicht dann mögen. Aber eben nicht so lange, bis man wirklich mobil wird.
Wenn dann die Zeit des Puckens vorbei ist, du hast gerade gesagt, wenn die Kinder, sobald sie eigentlich anfangen, sich auf den Bauch zu drehen oder das auch nur versuchen, muss man dann irgendwie so eine Art Entwöhnung machen? Ich frage deshalb, weil ich tatsächlich bei meiner Vorbereitung auf diese Sendung einen Entwöhnungs-Pucksack gefunden habe. 60 Euro, stolzer Preis. Oder kann man zum Beispiel einfach anfangen, die Arme rauszulassen und nur noch
den Körper einzuwickeln oder so? Na klar, also ich glaube nicht, dass man dafür extra Säcke braucht, das ist wirklich skurril. Also nö, das macht man, finde ich, nach Gefühl. Also es gibt Eltern, die von einem Tag auf den anderen einfach das pucken lassen und gut ist. Und es gibt andere, die sagen, oh, ich musste erst mal den linken Arm rausholen und dann ein paar Tage später den rechten Arm rausholen. Dann habe ich nicht mehr so fest gewickelt. Also es gibt alles von schrittweise bis Hauruck.
Aber man braucht ganz sicher kein extra Device. Und später dann schlafen die Kinder in einem Schlafsack. Idealerweise, das ist ja dann auch so eine ähnliche Situation. Genau, der ist nicht ganz so eng. Der ist nicht so eng, aber es ist auch eine Begrenzung. Gibt es eigentlich eine Alternative zum Pucken? Ist da der Körperkontakt einfach? Ja, nur dass du natürlich nicht 24 Stunden am Tag, klar könntest du, du könntest ja dir das Kind umbinden und es immer, immer, immer am Körper tragen.
Aber faktisch ist es ja schon so, dass Eltern auch irgendwann mal Erholungszeiten brauchen. Ja, kann ich bestätigen. Ja, also wir haben gelernt, es gibt Kinder, für die Pucken total sinnvoll ist, für andere gar nicht. Irgendwo dazwischen ist immer die Wahrheit. und Eltern müssen auch am Ende ein bisschen selber versuchen, da das Richtige zu finden. Kinderärzte, Kinderärztinnen können da sicherlich auch sehr gut beraten. Ja, genau. Und er denkt an das Alter, mit dem das dann zu Ende gehen sollte.
Rechtzeitig aufhören, ist wichtig. Richtige Technik ist wichtig. Und natürlich immer in Rückenlage. Vielleicht abschließend, Claudia, würdest du deine Kinder mit dem heutigen Wissen pucken? Nein. Dabei ist es geblieben. Dabei ist es geblieben. Aber ich, wie gesagt, habe auch leicht reden, weil ich keine Schreibevys hatte. Ich glaube, wenn ich Schreikinder gehabt hätte, dann hätte ich das in Erwägung gezogen.
Wir sind am Ende dieser Sendung angekommen. Vielen Dank fürs Zuhören. Claudia, vielen Dank. Danke dir. Und ich freue mich auf die nächste Sendung der Kinderdocs. Bis dann. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.
