#217 Wie alt sind wir? - podcast episode cover

#217 Wie alt sind wir?

Jan 20, 202617 minEp. 217
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Summary

Sandra und Wirpi teilen persönliche Einblicke in ihr Alter und reflektieren über das Aufwachsen ohne moderne Technologie und die rasanten Veränderungen der Welt. Sie diskutieren, wie sich das Älterwerden anfühlt, sprechen über nachlassende kognitive Fähigkeiten, aber auch über die Gelassenheit, die das Alter mit sich bringt. Die Episode berührt zudem generationelle Ängste, die Rolle von Informationen und die Kraft von Musik als Erinnerungsträger, um schließlich eine Botschaft der Hoffnung und Dankbarkeit zu vermitteln.

Episode description

Wir sprechen über das Alter und wie es sich für uns anfühlt, älter zu werden.


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Transcript

Intro / Opening

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Podcast-Intro und Persönliches Alter

Hallo und ganz ganz herzlich willkommen bei Deutsch Podcast, deinem Podcast zum Deutschlernen. Richtig. Ich bin Wirbi oder andersrum. Hier sitzt Sandra. Hallöchen! Und ich bin Wirbi und ich wollte auch gleich am Anfang sagen Wenn ihr zum ersten Mal hier seid oder schon lange kennt, Er es wäre super toll.

wenn ihr uns auch bewertet. Und zwar am liebsten gleich mit fünf Sternen. Also wenn ihr uns mit vier Sternen bewerten wollt, dann nicht bewerten. Genau. Also nur fünf Sterne. Sonst könnt ihr das dann auch lassen. Dann ist es nicht so wichtig. Wenn ihr das Projekt unterstützen möchtet, dann gibt es die Infos in den Shownotes und Auch für die, die zum ersten Mal hören, wir sind Deutsch-Expertinnen, wir sind Deutschlehrerinnen.

Wirpi ist nicht Muttersprachlerin und hat ganz viele tolle Impulse für Menschen, die eben auch Deutsch lernen. Und ich bin Muttersprachlerin und habe auch eins, zwei Ideen vielleicht. Absolut. Wir ergänzen uns sozusagen. Wie ich sage ja, gemischtes Hack für Deutschlerner. So ist es. Absolut. Aber wir haben wirklich ein.

Sehr spannendes Thema heute. Ja, wir haben so viel schon im Vorfeld gerade diskutiert, dass wir gesagt haben, wir müssen jetzt diese Folge aufnehmen, sonst haben wir alles schon erzählt und keiner hat es gehört. Ja, genau. Ja, wie alt sind wir? Wir können ja ganz transparent sein, wie alt wir sind. Wir sind da ja sehr uneitel. Wirpi, wie alt bist du? Ich bin jetzt. Siebenundfünfzig.

57 Jahre. Und ich bin 49. Das heißt, wir sind jetzt keine Jugendlichen mehr. Und das wollen wir ja auch gar nicht sein. Nein, das wollen wir auch nicht sein, aber.

Jugend Ohne Moderne Technologie

We have noch the Zeit erlebt, as it was or kein computer. Genau, und das klingt jetzt so ein bisschen, ach, was wollt ihr denn jetzt? Damit sagen, vielleicht, oder die Zeit war früher besser, oder dass wir jetzt neu stalgisch werden. Nein, das werden wir nicht, aber uns wird bewusst. Dass wir einfach schon eine Menge erlebt und gesehen haben, auch wie sich eine Gesellschaft oder die Welt verändert. Genau, zum Beispiel eben.

Es gibt kein Handy, gab es nicht, als ich Kind oder auch Jugendliche und auch junge Erwachsene war, hatte ich das nicht. Es gab Telefonzellen, da sind wir auch immer zum Telefonieren, also wenn man, also wenn man nicht zu Hause war. Ja. Um Und wir hatten uh auch ein Kom einen Comp uh ein Computerspiel zu Hause. Als ich irgendwie zwölf war, schwarz-weiß, weißt du noch diese Klappe. Das Tennisspiel. Ich fand es sehr spannend.

Total. Ich war ja so ein Computerspielkind. Ich hatte dann ein C64, also den Commodore 64 zu Hause. Das war schon mit Farbe. Oh nein. Und mehreren Pixeln. Oh nein! Und das war, ich habe das geliebt und das war schon irre. Also ja. Was ich eben einfach so spannend finde, ist, und bei dir, also du bei dir geht es ja ähnlich, denke ich mal. Wir sind ja beide sehr technik.

Wir interessieren uns für KI, da gab es ja auch schon einige Folgen. Wir bilden uns irgendwie in dem Bereich weiter, wir nehmen das gerne an. Richtig. Wir hängen beide, glaube ich, zu viel am Handy. Absolut. Und dann nehme ich, oder nehmen wir das auch so selbstverständlich. Und manchmal denke ich, wenn ich so ein paar Schritte zurückgehe, geistig. Ich denke so, wow! Also das gab ja mal eine Zeit, da gab es das einfach gar nicht.

Wie verrückt, dass ich das erleben darf, was es, was sich alles so entwickelt hat. Ja, aber du hast gerade dieses Stichwort gesagt, also geistig zurückgeführt.

Altern, Gedächtnis und Zukunftsängste

Also man sagt ja auch im zunehmenden Alter, dass das Gedächtnis nachlässt, oder man kann sich nicht so schnell Sachen merken. Ist das so? Auch so, dass man einfach sich nicht unbedingt konzentriert. Ja. Ja, da oder man nimmt die Zeit nicht mehr so wie man das früher also Als junge Frau habe ich gerne, also man hat die Zeit dafür genommen, um etwas Neues zu lernen. Sei es der Wortschatz oder irgendwas anderes. Ich weiß nicht, also ob die Schwerpunkte auch jetzt anders sind.

Also mit Sicherheit. Ich glaube, ganz vieles ist mir auch. Mittlerweile egal. Ja, mir auch. Also mir auch. Ja, dann lerne ich das halt nicht. Genau. So ist auch oft. Und das ist auch natürlich so, dass die kognitiven Fähigkeiten auch, also irgendwann ein bisschen Äh, nachlassen.

Und damit ist man irgendwie fein. Also das Leben kann ja irgendwie, es hat ja andere schöne Zeiten. Vielleicht hat man Kinder, die jetzt auch erwachsen sind oder in dem Alter, dass man denkt, ja, Die Zeit zurück, als man selbst jung war, also 20, Mitte 20, also welche Träume man damals hatte, und man fragt sich, Haben unsere Kinder das auch? Und hopp man hofft man das natürlich und man, also ich glaube schon, dass sie diese Träume haben.

Ja, und auch was sie vielleicht in Zukunft dann noch erleben werden. Ich Weiß es nicht oder ich kann das so schlecht beurteilen, weil ja auch. Oft jetzt gesagt wird, dass es auch eben viele junge Menschen gibt, die große Ängste haben in Bezug auf den Klimawandel, in Bezug auf Kriege, dass. Kann ich, das verstehe ich natürlich total. Also, ich weiß mittlerweile auch, dass

dass mich bestimmte Dinge nicht betreffen werden. Deshalb sind sie mir nicht egal. Deshalb sind sie trotzdem wichtig, weil sie ja auch eben meine Kinder oder auch die ganze Welt betreffen. Ich bin mir aber sicher, dass auch ich als Jugendlicher oder junger Mensch auch Ängste hatte. Also da gab es noch den Kalten Krieg, da hatte man Angst vor Atomkriegen. Yeah, that's why the Atomkrieg had Angst. That's why that was irgendwie damals neu war. Und da gab es auch Hiroshima. Yeah.

Genau, und das sind Sachen natürlich, die auch, um ja, ja, einfach Angst machen oder machen damals. Und jetzt sind es heutzutage natürlich andere Sachen, aber wenn man denkt, ähm Yeah, um...

Angst und Hoffnung im Informationszeitalter

In der heutigen Zeit als junger Mensch zu sein, es ist sicherlich ganz anders. Man hat die ganze Technik um sich herum. Wir sind auch deutlich mehr auf der Welt. Ja, und ich glaube auch, dass das, also genau, die Technik, man hat die Informationen schneller. Also, das heißt auch jetzt nochmal vielleicht in Hinblick auf die Angst, obwohl ich das Thema nicht zu groß aufmachen möchte. Ähm. Wenn ich das suche, was mir vielleicht Angst macht, finde ich das sehr schnell. Also ich habe

Absolut, das findest du sofort. Also jedes Thema, zu dem ich mehr Informationen haben möchte oder vielleicht auch falsche Informationen erhalte oder wie auch immer, dazu bekomme ich irgendwelche Informationen. So ist das. Bist du eigentlich ein ängstlicher Mensch oder? Also, ja, privat sehr, aber auch das ist langsam besser geworden, tatsächlich. Ja, ich habe von einem mir sehr nahestehenden Menschen mal den Satz gehört. Ich glaube, das war auch das Zitat aus einem Buch.

Wer Angst hat, leidet zweimal und irgendwie ist da ja was Wahres dran. Aber ich glaube, Angst ist ja auch so irrational, dass. Ja, dass man das schwierig kontrollieren kann. Ja. Wie ist es bei dir? Bist du ängstlich? So in Bezug auf die Zukunft? Nee, gar nicht. Also irgendwie. Ich, da spüre ich irgendwie, klar, man also möchte sich also auch an den Sachen, die da passieren, beteiligen und also irgendwie auch vorankommen. Ähm.

Aber ich begegne das nicht mit Angst, weil ich glaube, das würde mich auch hemmen. Ich glaube, ich könnte das nicht so vorantreiben, wenn ich Angst hätte. Also, sondern ich habe kl ich bin, glaube ich, da. relativ so, ich möchte vorankommen, ich möchte helfen.

Aber klar, Ängste hat jede, aber ich kann das jetzt nicht so definieren und sagen, ja, ich hätte irgendwie große Ängste. Ja. Ich habe auch eher Hoffnung. Hoffnung, genau. In Bezug auf Klimawandel, auf Kriege, irgendwie, ich weiß nicht, habe ich in mir die Hoffnung Irgendwann gut wird. Ich weiß nicht, ob das naiv ist, aber ich glaube, anders wird man auch. Vielleicht oder macht man sich verlieren. Hofft darf man auch nicht verlieren und also auch das irgendwann.

Die Welt besser wird. Also das hofft ja jede. Ja. Und vielleicht auch da wieder dann die Erfahrung, dass man ja auch die Ängste als junge Person hatte. Und wir ja gemerkt haben, ganz viele Sachen sind nicht passiert. Die Hoffnung habe ich dann auch. Und natürlich nicht, indem man einfach gar nichts macht, sondern ich denke, dass wir dann auch aktiv sein können. Ja, aber vielleicht Gibt es dann einfach auch Lösungen, die wir jetzt gerade nicht sehen? Die Hoffnung habe ich. Das stimmt.

Aber wir hatten eigentlich am Anfang über uns geredet, also in unserem Alter, and wir sind jetzt also ganz weit wieder gelaufen.

Gefühl des Älterwerdens und Vorbilder

Ist das Gefühl anders, älter zu sein? Finde ich ein bisschen. Also, ich finde das überraschend entspannt, hätte ich nicht gedacht. Richtig, das schon. Also, weil man hat ja auch als junger Mensch vielleicht das Gefühl, dass ältere Menschen gestresst sind, vielleicht Schmerzen haben, vielleicht. Also man verbindet ja Altsein nicht mit Glücklich.

Das muss man ja sagen. Also man sagt ja nicht, also man hat ja eher Angst davor, alt zu werden, als dass man sagt: Ach, wie schön, dass ich alt bin. Ja, ich habe ganz Viele Vorbilder. So ich auch. Ich bin immer begeistert von den Menschen, die so etwas älter sind als ich. Und wenn sie noch so sportlich sind, so aktiv sind, und das sind meine großen Vorbilder. So möchte ich auch sein. Ich bin absolut

dankbar dafür, was ich alles machen durfte und wie ich jetzt leben darf. Also ich bin mehr als dankbar dafür. Und ja, also auch für die Zukunft, also ich glaube, für mich ist es wichtig, einfach, dass ich. fit bleibe, aktiv bleibe und irgendwie im Kopf fühlt man sich sehr jung, also wirklich, also 20, 30 Jahre jünger. Ähm, der Körper ist vielleicht auch was anderes, aber den versuche ich auch viel zu erhalten und ähm

Das geht mir aber auch so. Also, diese Vorbilder habe ich auch. Also, auch so in unmittelbarer Umgebung. Da habe ich zum Beispiel eine Nachbarin, die ist jetzt 90 Jahre alt. Toll. Und natürlich merke ich Man, dass es körperlich vielleicht auch nicht mehr so einfach ist, aber geistig ist sie so. Also, ich glaube, da habe ich auch gemerkt, diese Frau hat so viel zu erzählen und auch so viele Sachen erlebt. Und das ist

Toll zuzuhören. Ja, ich glaube, ich habe diese Frau einmal getroffen. Hast du? Und sie ist 90? Ja. Wahnsinn, oder? Ich habe gedacht, das ist irgendwie 70, 75. Also das ist ganz, ganz toll zu sehen. Und das ist wirklich schön. Ja, das finde ich auch superschön. Und was nochmal so, wenn man älter wird, hat man vielleicht nicht mehr so diese. Das gehört also ich glaube zu einem anderen ähm

Das geht so. Lebensabschnitt. Ja, das geht so. Wenn ihr wieder denkt, ach, vielleicht ein bisschen kleiner werden wir. Richtig. Und man freut sich für die eigenen Kinder, wie sie weiterkommen, aber selbst möchte man eher wenig.

Musik, Erinnerungen und Positive Einstellung

Ja, was mir auch aufgefallen ist, wo ich das auch manchmal merke, auch wie alt ich bin, ist so, also ich liebe ja Musik, ich höre sehr gerne Musik und Ich freue mich an diesen Schatz, an Erinnerungen, den ich durch Musik habe. Man kennt es ja, man hört ein Lied. und verbindet das ja mit einer bestimmten Zeit.

Es gibt ein Spiel, ich weiß nicht, ob das auch in anderen Ländern irgendwie ein Thema ist, das heißt Hitster. Das haben wir jetzt im letzten Jahr in allen Versionen durchgespielt, und da geht es auch darum, dass man. und die sozusagen auch Jahren zuordnen kann. Und dann ist man sich ja bei manchen Liedern sofort sicher, weil du weißt ganz genau, ja klar, das war doch 1994 auf der Party von XY und dann hat man die Jahreszahl, man hat die Stimmung und man hat diese Idee. Nur

Von ein paar Takten Musik und das finde ich irgendwie so toll. Ja, das ist super. Durch dieses Spiel habe ich jetzt so viele Musik wiederentdeckt. die mich komplett in diese Zeit zurückkatapultiert. Ich will da gar nicht mehr hin, aber ich erinnere mich sehr gerne daran. Ja, also bei mir ist es zum Beispiel a Peak in Japan. Ach ja. Ich war 18. Ich habe gerade eine Obsession mit den Pet Shop, also Pet Shop-Boys. Oh ja.

Das ist auch groß, was für ein guter Pop das ist. Ich hab dieses Album jetzt immer auf dem Weg zur Arbeit gehört und war. Da du jetzt bald fünfzig wirst, also wir le Bleibt spannend, ob Sandra irgendeine Krise bekommt oder sowas. Also nicht mit 50, dann irgendwann. Später, okay. Also Krise nicht, aber dann. While these alters are shining, they are unvermeidbar and I lassen mich ja nicht irgendwie machen. Yeah. Ähm.

And then, okay, but I'm just so fine. So fine, that I'm freue mich auf jeden Tag, den ich. Also, wenn ich aufwache und die Sonne Sonne scheint und denke ich, also ich abends häufig, wenn ich ins Bett gehe, denke ich, also sage ich wirklich, Laut Danke für den Tag. Ach, wie schön. Oh, das ist total klasse. Oder habe ich letztens auch gehört, das war ein Podcast, eine Podcast-Folge. Hatte diese Person, das habe ich auch jetzt ein paar Mal gedacht, hat er gesagt, Er sagt immer so

Ich bin XY, guten Morgen. Und das habe ich jetzt auch vor dem Spiegel gesagt. Ich bin Birby, guten Morgen. Ich bin Sandra, guten Morgen. Ach, wie toll? Ja. Ja, finde ich gut. Ja, und man lächelt sich an. Also ja, das sind einfach perfekte Schlussworte, finde ich. Oder? Also wir also jetzt morgen stehen wir alle auf und lächeln uns im Spiegel zu und freuen uns. Ich hoffe, dass wir allen. Genau. Dann. Bis bald. Bis bald. Your info isn't true. to lost funds. Lifeless.

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