¶ Begrüßung und das Verb „spenden“
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Deutsch mit Schmidt. Alle Informationen zu meinem Podcast sowie ein tägliches Quiz findet ihr in meinem kostenlosen Telegram-Kanal. Alle Podcastfolgen inklusive der Vokabellisten, Transkripte und Arbeitsblätter können auf meiner Patreon-Seite heruntergeladen werden. Heute geht es in meinem Podcast um die Wörter Spenden und Spendabel. Wir starten! Unser erstes Wort für heute. Spenden. Spendete. Hat gespendet.
Spenden. Spendete. Hat gespendet. Spenden, spendete, hat gespendet. Maria hat es sich zur Gewohnheit gemacht, jedes Jahr beim Roten Kreuz einen halben Liter Blut zu spenden. Boris spendete seiner kleinen Schwester nach dem Verlust ihres geliebten Hundes ein bisschen Trost. Spendete. Hat gespendet. Spenden ist ein nicht trennbares Verb, das in drei verschiedenen Bedeutungen verwendet werden kann.
Unser erster Beispielsatz handelt davon, dass zahlreiche Menschen vor einer Woche Lebensmittel gespendet haben, um den Opfern einer Flutkatastrophe zu helfen. Die Situation ist folgende. Vor kurzem hat sich in einer bestimmten Region eine Flutkatastrophe, also ein heftiges Hochwasser, ereignet. Dadurch mussten viele Leute ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen Euro.
Um diesen Leuten etwas unter die Arme zu greifen, also um ihnen zu helfen, haben viele Menschen Lebensmittel, also Essen, gespendet. In Situationen wie dieser trägt die Bedeutung von jemandem etwas schenken oder jemandem etwas als Spende geben. Und eine Spende ist etwas, das einem guten Zweck dient und dass man jemand anderem gerne und freiwillig zukommen lässt. Oder in einfachem Deutsch
¶ „Spenden“ in verschiedenen Kontexten
gerne und freiwillig gibt. An heißen Sommertagen spenden diese großen Bäume angenehmen Schatten. lautet unser zweites Beispiel mit unserem heutigen Verb spenden. Hier in der Nomen-Verb-Verbindung Schatten spenden. Worum geht es in diesem Satz?
Nun, was gibt es Besseres, als es sich im Hochsommer bei 35 Grad im Schatten der Bäume gemütlich zu machen, um der Hitze zu entkommen? Schattenspenden ist eine formelle und gehobene Version von Schatten werfen, was in einfachem Deutsch so viel bedeutet wie jemandem oder etwas Schatten zur Verfügung stellen. Schatten bereitstellen, Schatten geben oder Schatten schenken. Demnach schenken uns die Bäume in diesem Beispiel den Schatten.
Beispiel Satz Nummer 3 handelt von Maria, die es sich zur Gewohnheit gemacht hat, jedes Jahr beim Roten Kreuz einen halben Liter Blut zu spenden. Ähnlich wie in unserem ersten Beispiel, in dem etwas spenden die Bedeutung hat von jemandem etwas freiwillig überlassen oder jemandem etwas freiwillig schenken.
geht es hier jedoch nicht um Lebensmittel oder Kleidung, sondern um Blut. Auch Blut kann gespendet, also gegeben oder geschenkt werden. Und auch hier steht die Freiwilligkeit und natürlich der gute Zweck und die gute Absicht im Mittelpunkt. Und in unserem letzten Beispiel geht es um Boris und seine kleine Schwester. Diese hatte vor einigen Tagen ihren geliebten Hund bei einem Unfall verloren.
und war daher verständlicherweise sehr traurig. Um seiner kleinen Schwester durch diese schwierige Zeit zu helfen, spendete er ihr ein bisschen Trost. Jemandem Trost spenden ist die Nomen-Verbverbindung, die hier in diesem Satz verwendet wird. Und das bedeutet, dass man jemanden tröstet. jemanden in den Arm nimmt, jemanden umarmt und jemandem gut zuredet, damit sich der Gesprächspartner besser fühlt.
Und genau das macht Boris in dieser Situation. Da seine kleine Schwester unglaublich traurig ist, kümmert er sich etwas um sie, nimmt sie in den Arm, hört ihr zu. und unternimmt alles, damit sie sich besser fühlt.
¶ Das Adjektiv „spendabel“
Unser zweites Wort für heute lautet spendabel. Spendabel Thomas war heute recht spendabel und hat alle seine Freunde zum Essen eingeladen. Spendabel. Spendabel. Der Chef war so spendabel, dass er jedem Mitarbeiter ein Weihnachtsgeschenk machte. Spendabel. Spendabel? Spendabel? ist ein Adjektiv, das eine ähnliche Bedeutung hat wie die Wörter großzügig, freigebig oder spendierfreudig.
Wir verwenden es immer in Situationen, in denen eine bestimmte Person einer anderen Person oder anderen Personen sehr viel gibt oder geben möchte. Das Gegenteil von spendabel wäre geizig. Bei spendabel handelt es sich um ein Wort, das in der Umgangssprache gerne scherzhaft verwendet wird. In formellen oder höflichen Situationen hören wir es eher seltener. Das entsprechende Verb lautet spendieren und das bedeutet, dass eine Person In unserem ersten Beispielsatz geht es um Thomas.
der heute in Spendierlaune war. Er war so spendabel, dass er alle seine Freunde zum Essen eingeladen hat. Das bedeutet, dass keiner seiner Freunde am heutigen Tag für das Essen bezahlen musste. Doch wer hat für das Essen bezahlt? Der spendable Thomas hat das Essen bezahlt. Das Adjektiv spendabel beschreibt hier das Verhalten von Thomas, der seinen Freunden einen Gefallen tun wollte.
und sie deshalb zum Essen eingeladen hat. Das zweite Beispiel handelt von Frau Schneider, die normalerweise recht geizig ist. Das heißt, dass sie in der Regel anderen Leuten nicht gerne etwas abgibt, sondern alles für sich behält. Außer es geht um ihre Familie. dann ist Frau Schneider eine sehr spendable Frau. Das bedeutet, dass Frau Schneider sehr großzügig ist und auch gerne Geschenke macht.
Aber wie gesagt, nur dann, wenn es sich um Familienmitglieder handelt. Bei allen anderen Leuten, also beispielsweise Freunden oder Bekannten, Hält sie sich lieber etwas zurück und behält ihre Geschenke lieber für sich. Der Chef war so spendabel, dass er jedem Mitarbeiter ein Weihnachtsgeschenk machte, lautet unser drittes Beispiel mit unserem heutigen Adjektiv spendabel.
In diesem Fall geht es um einen Vorgesetzten, der all seinen Mitarbeitern ein Weihnachtsgeschenk macht. Dieses Verhalten wird von den Mitarbeitern als sehr spendabel. Also großzügig und freigiebig wahrgenommen. Und in unserem letzten Beispielsatz geht es um folgende Situation. Hast du im Lotto gewonnen oder warum bist du heute so spendabel? Hier geht es darum, dass sich eine Person darüber wundert, wieso die andere Person so großzügig und spendierfreudig ist.
Teure Geschenke, andere ständig zum Essen einladen, jemandem den Urlaub bezahlen. Die einzig logische Erklärung scheint zu sein, dass diese Person wohl den Lotto-Jackpot geknackt, also im Lotto gewonnen hat. Nur so kann man sich erklären, wieso diese Person so spendabel geworden ist.
¶ Zusammenfassung und Verabschiedung
Vielen Dank. Und das war's mit der heutigen Folge. Ich bedanke mich wie immer recht herzlich fürs Zuhören. Und in diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.
