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Episode 11: Wochenbett

Jan 30, 202512 minSeason 1Ep. 11
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Summary

Die Episode beginnt mit einer Einführung in Maria Lichtmess am 2. Februar, einem traditionellen Ende der Weihnachtszeit, und dessen Wandel. Anschließend zieht Maria Parallelen zum Wochenbett nach Jesu Geburt und teilt ihre drei persönlichen Wochenbetterfahrungen aus verschiedenen Jahreszeiten, die von ruhigen Herbsten bis zu aktiven Sommern reichten und ihr unerwartet auch durch die Pandemie halfen. Die Folge schließt mit dem Aufruf an alle Mütter, sich regelmäßig zu fragen: "Was brauche ich jetzt?", um ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Episode description

Frag dich selbst: Was brauche ich jetzt?  Schreib es mir in den Kommentaren!  Oder schreib mir eine E-Mail:  mariastratemeier@gmail.com   das Wochenbett  die Weihnachtszeit  Mariä Lichtmess  das Wochenbett: die ersten Wochen (Monate) nach der Schwangerschaft

Transcript

Deutsch Erleben: Maria Lichtmess

Hallo und herzlich willkommen bei Deutsch erleben mit Maria. Ich bin Maria Stratemeier, Diplom-Germanistin. und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache. Bei Deutsch erleben? Dann nehme ich dich mit auf eine Reise durch Sprache und Kultur. Du kannst schon ganz gut Deutsch, aber... Könnte es noch besser sein? Du willst die Deutschen nicht missverstehen, oder? Vielleicht ist es dir peinlich, wenn du ihre Traditionen nicht kennst, wenn du wenig weißt über ihren Alltag.

Darum helfe ich dir. Ich erzähle dir jede Woche über deutsche Feste, deutsche Bräuche, deutsche Persönlichkeiten, über mein Leben und über deutsche Alltagskultur. Heute nehme ich dich mit ins Wochenbett. Hallo! Am 2. Februar, da ist Maria Lichtmess. Das feiert die katholische Kirche. Ich weiß gar nicht, ob andere christliche...

Religionen das auch feiern. Auf jeden Fall, die Katholiken hatten früher Maria Lichtmess als einen ganz wichtigen Moment, ein wichtiges Datum, denn mit dem 2. Februar endete... Die Weihnachtszeit. Weihnachten, ja, das fühlt sich für uns jetzt schon wieder an, als ob das ewig her wäre. Es liegt schon ein paar Wochen zurück.

Und früher hat man den ganzen Weihnachtsschmuck bis zum 2. Februar stehen lassen. Das heißt, bei vielen Familien kam früher der Weihnachtsbaum erst am 2. Februar wieder raus aus dem Wohnzimmer. Es gab noch Weihnachtslieder oder Gebete für diese Zeit. Es war eigentlich so eine feierliche Zeit. Und Maria Lichtmess, der zweite Februar, war dann so eine Zäsur, ein Ende.

bevor es ja dann zum Karneval ging. Du weißt, dann wurde gefeiert vor der Fastenzeit. Genau. Das heißt, viele Leute haben am 2. Februar oder in der letzten Januarwoche oder am Wochenende davor ihre dekoration aufgeräumt heute machen wir das ganz oft vor dem jahreswechsel also schon vor dem ersten januar oder aber

am wochenende rund um drei könige das wäre der sechste januar um die zeit rum wird vieles aufgeräumt und sogar in der kirche beendet man heute die weihnachtszeit schon am sechsten Januar mit drei Könige. Oder am Wochenende danach, das heißt glaube ich Erscheinung des Herrn und Taufe des Herrn, also da geht es darum, dass Jesus getauft wurde und schon kein Baby mehr war, dann ist schon die Weihnachtszeit vorbei.

Wochenbett-Erfahrungen Durch Die Jahreszeiten

ich hab mir gestern so gedanken gemacht zweiter februar für die mama von jesus für maria war das so eine art wochenbett maria Die Geburt von Jesus war im Dezember und bis Anfang Februar brauchte sie bestimmt, um sich so ein bisschen zu erholen. Auch wenn wir glauben, die haben sofort losgelegt und die sind da wandernd und auf Reisen irgendwie, haben die ihr Kind gekriegt.

Aber ich glaube, es wäre ganz gut. Und dann hatte ich vor ein paar Jahren eine Freundin, die hat im Dezember ihr Kind bekommen. Und es war tatsächlich so, dass mit dem... ende des winters mit dem ersten vorfrühling mit den krokussen mit den schneeglöckchen da wurde sie wieder ein bißchen interessierter an der außenwelt da wollte sie wieder nach außen gehen da war ihr

wochenbett vorbei da wollte sie spazieren gehen und sich öffnen nach außen ihr kind zeigen und mitnehmen darum dachte ich mir heute nehm ich euch mit durch meine Wochenbetten. Ich habe drei Kinder bekommen. Das erste ist schon über zehn Jahre her. Aber ich erinnere mich sehr gut und ich finde es auch total wichtig, das Wochenbett.

Wir reden oft viel über Schwangerschaft. Manche, vor allem die Betroffenen, reden über die Geburten. Und das Wochenbett, das kennt man eigentlich nur kurz in den paar Wochen, wo es wichtig ist. Für die Familie oder für einen selber. Und ich dachte, ich gehe mal ein Stück zurück. Meine Kinder sind im Oktober geboren, im August geboren und im Mai geboren.

das heißt mit dem ersten kind hatte ich tatsächlich so ein herbstwochenbett und das habe ich sehr genossen das war schön ruhig und kuschelig ganz gemütlich wir sind zwar schon bald auch immer tagsüber nach draußen gegangen für einen spaziergang aber das schönste war mit diesem säugling mit diesem baby wieder zurückzukommen ins haus in den herbst

in die dekorierte Wohnung im Winter eine Kerze anmachen. Denn ja, es war das erste Kind. Wir konnten überall Kerzen hinstellen. Es war noch ein Baby. Nichts ist passiert. Es war nicht gefährlich. Wir hatten Kerzen und heißen Tee überall, wo wir das haben wollten und haben das total genossen, dieses Baby im Winter. Genau, der zweite ist im August geboren, Anfang August.

Und da weiß ich, waren wir viel mehr mittendrin. Da waren direkt auch mehrere Verwandtenfeiern im August. Ich wollte da auch unbedingt hin. Also es wäre kein Problem gewesen, wenn ich mich mit dem Baby zurückgezogen hätte. Aber das hat mir nicht gepasst. Ich musste draußen sein. Ich wollte mit auf jedes Grillfest und zu jeder Verwandtenfeier und habe meine Brüste dann im Garten aufgepackt und das Kind gestillt. Und ja, das war mir alles ziemlich egal.

War ganz froh, dass so viel Familie da war, auch für den Größeren. Das erste Kind war ja schon fast drei Jahre alt. Und so hatte ich diesen Säugling ganz viel draußen schon in den ersten Wochen. Das war ein ganz, ganz anderes Wochenbett, finde ich. Ja, und die dritte ist dann im Mai geboren. davon ist mir vor allem in erinnerung wie das spätwochenbett war also als ich schon so mehrere monate alt war

Das war nämlich so, dass ich den Mutterschutz hatte. Also in der Zeit darf man nicht arbeiten, direkt nachdem man ein Kind bekommen hat. Und danach kamen direkt die Sommerferien. Das heißt, ich hatte ganz lange frei. Ich glaube, im Juni und Juli sollte ich nicht arbeiten, weil ich entbunden hatte, weil ich ein Kind bekommen habe. Und dann war im August auch immer noch mehrere Wochen frei, wegen der Ferien. Ich arbeite in einer Schule.

Und das war total klasse. Das war so ein endloser Sommer. Ja, ich wusste ja im Winter davor schon, dass ich schwanger war und dass wir ein Kind bekommen. Also haben wir null Urlaub geplant. Wir haben nichts geplant, dass wir wegfahren oder sowas. Ein drittes Kind. Wir haben gedacht, das ist alles so genug. Und das war es auch. Das war fantastisch. Wir haben ganz, ganz viel unseren Garten genossen.

Die beiden älteren Kinder waren da zwei und fast fünf Jahre alt und denen hat auch nichts gefehlt. Die hatten ja noch nicht tausend Sommerurlaube. Und wir haben das einfach im Garten verbracht und genossen und hatten ein Planschbecken, ein bisschen Wasser. Wir haben, glaube ich, das Zelt aufgebaut im Garten in dem Sommer. Wir hatten ein bisschen Tomaten, die wir ernten konnten und vielleicht noch ein bisschen Gemüse. Wir waren ganz viel im Sandkasten, also die beiden größeren und die Cousine.

Und es war einfach fantastisch, total viel zu Hause zu sein. Das Baby konnte schlafen, wann es das wollte und wir waren einfach zu Hause, wenn es wieder wach wurde. Und damit hatten wir, das war 2019. Also meine jüngste Tochter ist im Mai 2019 geboren. Und als wir im Frühling und im Frühsommer 2020 gemerkt haben, oha, Urlaub wird nicht funktionieren, wir haben eine Pandemie. Viele Hobbys wird's auch nicht geben. Wir müssen viel zu Hause bleiben.

Da hatten mein Mann und ich so eine Dankbarkeit und so eine Grundgelassenheit, so wow, wir wissen schon, dass das funktioniert. Das war nicht immer genauso lustig. Das war nicht jedes Mal oder jeden Tag so schön. Wir hatten es auch schwer. Also die Pandemie waren auch Konflikte und wenn dann gar keiner in den Kindergarten gehen konnte und alle nur hier bei meinem Mann zu Hause.

sich beschäftigen mussten. Das war nicht immer leicht, aber wir wussten, uns geht's gut. Wir haben dieses Stückchen Land, wir haben dieses Haus, eine Terrasse und sandkasten und geht so fantastisch gut ja materiell ist alles da ich war einfach nur dankbar dass wir die erfahrung zu hause ist es wunderbar so wir zu fünft dass wir diese Erfahrung schon hatten. Und das finde ich total klasse. Genau, das haben wir dann einfach natürlich 2020 wieder gemacht.

Wochenbett: Was Brauche Ich Jetzt?

Ich glaube sogar 2021 waren wir relativ viel zu Hause in den Ferien, aber natürlich nicht alles. Und das war einfach schön zu wissen. Und so denke ich bei Maria Lichtmess am 2. Februar vor allem. an all die frauen die im wochenbett sind diese heldinnen des alltags die haben gerade ein kind gekriegt ja das tat wahrscheinlich weh das war bestimmt arbeit aber jetzt gerade

Machen die auch richtig was mit. Und wenn du so eine Frau bist, dann möchte ich dir nur sagen, guck auf deine Bedürfnisse. Was brauchst du? Frag dich immer wieder, was du selber brauchst. Du merkst von alleine, was das Baby braucht und was jeder von dir um dich herum, was jeder von dir will. Du machst es auch super, du kümmerst dich um alle. Frag dich regelmäßig.

Was brauche ich jetzt? Und das frage ich auch alle Mamas, deren Kinder schon größer sind. Lehn dich regelmäßig zurück und frag dich, was? brauche ich jetzt was tut mir gut wonach sehne ich mich dir fällt garantiert was ein aber ich bin mir auch sicher Vor ein paar Minuten hast du daran noch nicht gedacht, was du brauchst. Und selbst wenn du ein Papa bist oder du bist kinderlos oder alle sind schon groß, frag dich mal, was?

brauche ich jetzt. Und wenn du magst, dann schreib es mir doch in die Kommentare hier auf Spotify oder schreib mir eine E-Mail. Ich freue mich immer und ich antworte dir. Das war's schon wieder bei Deutsch erleben mit Maria. Ich hoffe, unsere heutige Reise durch Sprache und Kultur hat dir gefallen. Jetzt weißt du wieder etwas mehr und du hast ein neues Thema. dass du mit Deutschen besprechen kannst, wenn du möchtest. Bekommst du schon meine Rundbriefe? Ich schicke jeden Dienstag eine Mail.

Und da geht es über ganz verschiedene Dinge. Ähnlich wie hier im Podcast. Also wenn du deinen Wortschatz erweitern möchtest und noch ein bisschen Input von mir haben willst, per E-Mail, dann trag dich doch ein in die Liste. Deutsch erleben mit Maria. Deine Reise durch Sprache und Kultur.

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