Die große Taylor Swift Folge - podcast episode cover

Die große Taylor Swift Folge

Jun 06, 20251 hr 2 min
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Summary

Sophie Passmann widmet sich in dieser Folge umfassend dem Popstar Taylor Swift und analysiert, warum sie eine so einflussreiche Figur ist. Sie unterscheidet zwischen vier "Taylor Swifts" – von Radio-Pop bis zu komplexen Konzeptalben – und unterstreicht ihre außergewöhnliche Begabung als Songtext-Autorin. Der Podcast beleuchtet zudem Taylors Umgang mit öffentlicher Kritik und ihrem Image als "unkomplizierte" Künstlerin, die den Aufwand hinter ihrer Arbeit offen zeigt, was sie von vielen anderen Popstars abhebt.

Episode description

Das Warten hat endlich ein Ende! Nachdem Sophies Faxgerät vor Nachrichten und Anfragen rund um dieses wichtige Thema fast explodiert ist, ist sie nun da - die große Taylor Swift Folge. Und die ist keinesfalls nur für Fans gemacht, sondern auch - und vor allem - für die Skeptiker, die, die Fragen haben, diejenigen, die das Phänomen Taylor aufrichtig gerne verstehen wollen und auch die, die Sophie auf unzähligen Partys aufgelauert haben, um einen frechen Smalltalk mit ihr zu starten, mit den immer gleichen Worten: “erklär’s mir, ich checks nicht!”.

Hier ist sie nun also, eine Folge für die Ewigkeit, zu der man jederzeit zurück kehren kann, die man an Freunde und Feinde schicken kann, um ihnen die Chance zu geben, den wichtigsten Popstar unserer Generation in all ihren Facetten endlich etwas besser zu verstehen.

Ihr wollt Sophie eine Nachricht schicken? "Faxt" uns an: fax@studio-bummens.de

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Transcript

Einleitung und Tarot-Prognose

Denkt an irgendwas jetzt gerade. Ich mische die Karten für euch. Keine Hashtags. Keine Schlagworte. Wenn euch diese Message erreicht, dann ist sie für euch gedacht. 11.11 Uhr. Ich lege euch die Tarokarten heute. Ich habe wirklich Tarokarten dabei. Ich habe mal zum Geburtstag Taro-Karten geschenkt bekommen. Keine echten Taro-Karten, das sind so Tarokarten mit.

Tieren des Waldes drauf, habe ich von meiner Freundin Sophie geschenkt bekommen. Ja, wir heißen beide Sophie, aber wir verstehen uns trotzdem, weil ich heiße Sophie und sie heißt Sophie. Zwei unterschiedliche Namen. Weiß jede Person, die auch so heißt, dass es zwei unterschiedliche Namen sind.

Und die hat mir diese Karten geschenkt, und manchmal nehme ich die mit, um Leuten zu zeigen, dass ich einen Sprung in der Schüssel habe. Dann nehme ich die manchmal mit und lege den Leuten dann die Karten. Das ist so: man muss die mischeln. Man muss sie mischen. Und im besten Falle hat dann schon der der der Raum hat dann eine Energie. Und die Energie geht dann auf die Karten, glaube ich.

Und dann, während man mischt, fallen automatisch Karten aus dem Mischen raus und die sind dann die Karten, die man ziehen muss. Aus Zeitgründen wird es heute nur eine Karte geben, die ich lege. Und die ist, während ich mit euch gesprochen habe, ist die schon rausgefallen. Was ein gutes Zeichen ist. Das heißt, die Energie ist clean, ihr seid gut drauf, ihr habt einen klaren Fokus und diese Message ist nur für euch. Ich lege, ich ziehe die Karte. Oh.

Es ist die Antilope. Die Antilope und das Weizen. Ich übersetze es gerade. Es ist The Antelope and the Wheat. Und da werden dann immer so pseudospannen Geschichten zu den Tieren erzählt. Da muss man in so einem kleinen Begleitbüchlein immer nachgucken, was es bedeutet. Es macht auch einen Unterschied, ob man die Karte richtig rum oder falsch rumgezogen hat.

Und was mich wirklich nervt, das einzige, was mich nervt an diesem Spiel, also ich glaube nicht, dass es wirklich mein Schicksal vorhersagt, ich glaube, es ist ein Spiel. ist, dass das mit so prätensiösen römischen Ziffern. Also statt dass sie da einfach eine Zahl hinschreiben, steht da dann XLV. So als würde ich jetzt auswendig wissen, was XLV. Was ist in normalen Zahlen die römische Ziffer xlv?

45. Also, wir haben die 45 gezogen. Das ist die Antilope und der Weizen. Und wir haben sie falsch rumgezogen, wir alle gemeinsam, was jetzt eure Zukunft vorhersagen wird. Und da kann ich euch sagen, ihr fühlt euch vernachlässigt oder als würdet ihr übersehen. Und weil ihr, während ihr versucht, euch zu verstecken, solltet ihr versuchen zu verinnerlichen, wie die Antilope sich in so einer Situation war. Verhalten würde, weil die Antilope ist ganz selten ohne ihre Herde unterwegs.

Eure Freunde und eure Begleiter, BegleiterInnen können euch helfen, euch zurück zu eurer Lebhaftigkeit zu nähern. Also seid nicht allein unterwegs an diesem Wochenende, wenn ihr das Gefühl habt, ihr werdet übersehen. Ihr müsst euch nicht übersehen fühlen, das kann ich euch sagen.

Die Große Taylor Swift Folge

Bin ich froh, dass ich damit eingestiegen bin in eine Folge, die, und da werde ich keine Übertreibung hier leisten, ich glaube wirklich daran, dass es ist. Das wird die besonderste Folge von diesem Podcast werden, jemals, weil es zum einen eine Folge ist, die ich gestern.

aus dem Bauch heraus runtergeschrieben habe, ohne auch nur eine einzige Sache googeln zu müssen. Und das kommt von der Person, die regelmäßig über Serien spricht und dann nochmal kurz in der Folge nachgucken muss, wie die Serie heißt, über die sie spricht.

Deswegen ist es was Besonderes. Ich habe also alles wirklich schon im Herzen und vor allem auch im Kopf gehabt, über was ich heute sprechen möchte. Und es ist auch die Folge, die ich im Grunde seit Anfang dieses Podcasts antease und die auch von Anfang an von euch. gefordert wird. Herzlich willkommen zur großen Taylor-Swift-Folge.

Bevor jetzt, und das ist mir wirklich wichtig, bevor die Leute die Folge ausschalten und sagen, ich setze eine Woche aus, weil sie eh ihrer Meinung nach schon so viel über Taylor Swift hören, weil sie mit Taylor Swift nichts anfangen können, Das hier ist keine Taylor Swift Fanfolge, auch wenn ich Taylor Swift Fan bin.

Es ist eine Folge, die versucht zu erklären, warum Taylor Swift so berühmt und so groß ist, so erfolgreich ist, warum so unendlich viele Frauen auf der ganzen Welt, vor allem Frauen, die Girls und die Gays, Fan von Taylor Swift sind, warum sie im letzten Jahrzehnt dieses Ausnahmemedienphänomen wurde. Im Grunde ist das eine Folge.

Die Swifties werden es sich eh anhören, weil die Swifties, das habe ich letzte Folge schon geklärt, inklusive mir, haben irgendwann den Verstand verloren, was diese Frau angeht. Wir konsumieren im Grunde alles, wo Taylor Swift draufsteht. Aber es ist vor allem eine Folge für Menschen, die sich zwischendurch fragen: Ich mein's nicht gemein, aber was soll das?

Es gibt ein paar Menschen, die hassen Taylor Swift. Ich würde sagen, der Großteil der Menschen, mit denen ich mich über Taylor Swift unterhalte, würden gerne verstehen, worum es zur Hölle es geht bei dieser Frau geht, woher dieser Erfolg kommt, verstehen es aber einfach nicht. Und für diese Menschen

Dieser Podcast. Meine Taylor-Swift-Begeisterung ist nämlich auch noch nicht so alt. Ich würde sagen, ich habe vor ungefähr zwei Jahren erst angefangen, Taylor Swift zu verstehen. Und bis ich Taylor Swift verstanden habe, war ich eine von euch. Ich war eine von diesen Personen, die gesagt hat, Ich finde die überschätzung. Ich finde, die kann nicht singen. Ich finde, alle Songs klingen gleich. Und immer wenn heute jemand zu mir kommt, weil ich bin mittlerweile.

Ich habe mich selber im in meinem kleinen Verein, dem Sophie Passmann Verein, I'm my eye spokesperson for Taylor Swift. Weil ich mein Maul nicht halten kann, seit ich Fan von ihr bin. Seit ich also auch in der Öffentlichkeit teilweise als Swiftie identifiziert werde, weil ich, wie gesagt, mein Maul nicht halten kann, was diese Frau angeht, kommen immer wieder Leute zu mir, die genau das sagen, warum.

Kann man Fan von der sein? Wie kann man sich drei Stunden ein Konzert von der Frau reintun? Es klingen doch alle Songs gleich. Und das habe ich früher auch gedacht. Und ich glaube, deswegen bin ich nicht die Schlechteste, um eine Taylor Swift-Erklärfolge zu machen, weil ich glaube, alles, Genervte, Gelangweilte, was man über diese Frau jemals denken konnte, habe ich früher auch gedacht. Und dann bin ich in einen Sorg gekommen,

Und der hat mich zu einem Fan gemacht. Ich sage nicht, ich glaube nicht, dass jeder das schafft. Ich glaube. Die Erwartungshaltung kann nicht sein, dass ich euch jetzt innerhalb von einer Folge zu einem Teller Swift-Fan mache. Ich glaube, man muss schon auch eine spezielle Art von Musik gut finden. Man muss spezielle Aspekte von Musik spannend finden. Man muss schon auch ein Herz haben für.

kitschigen Liebeskummer, aber ich würde wagen zu behaupten, dass ich euch innerhalb der nächsten Stunde Taylor Swift erklären kann.

Musikalische Vielfalt und Vorurteile

Ich habe ein paar Ausschnitte von Songs vorbereitet. Zum einen, weil ich glaube, viele von euch werden jetzt gar nicht unbedingt einen Song von ihrem Kopf haben und bevor ihr euch jetzt die nächste Stunde damit beschäftigt, zu überlegen, was für ein Song ihr von der kennt, werde ich euch einfach einen ihrer meines Erachtens nervigsten, aber auch erfolgreichsten Songs anspielen. Shake it off, fin ich unerträglich. Das ist die Taylorswift, die ich unerträglich finde.

Ich würde euch gerne, um so ein bisschen Werbung zu machen für diese Frau, aber bevor ich viel über sie rede, einen Song vorspielen, der für mich das komplette Gegenteil von diesem Shake It Off-Radio-Pop ist. Weil das ist wirklich einer der Vorwürfe, der nicht haltbar ist bei Taylor Swift. Die Songs klingen nicht alle gleich. Dafür ist die viel zu Bad Shit Crazy durchgeplant.

Es gibt einen Song, den ich immer Leuten vorspiele, die von mir am liebsten in einem schnellen Snippet wissen wollen, ob Taylor Swift gut in Musik ist. Das ist ein Song, der heißt False God. Für einen Popsong, für einen kommerziell erfolgreichen Song, meines Erachtens so tatsächlich irgendwie edgy. Es ist so ein bisschen angejazzed.

Tolle Lyrics, toll gesungen, ein bisschen sexy. Und das ist immer der Song, den ich anspiele, wenn ich Leuten erklären möchte, warum man Fan von dieser Frau sein kann. Das ist False Gold. Ich sage jetzt nicht, dass irgendeiner von euch sofort das Lenkrad loslassen muss, wenn ihr auf dem Weg zur Arbeit seid oder aus der Bahn aussteigen müsst, um sofort 15 Platten von Taylor Swift zu kaufen. Es ist persönlich eine Art von Musik, die mir sehr gefällt.

Radio Taylor Swift und ihre Schwächen

Ich würde sagen, das große Problem mit Taylor Swift. Ist, dass es nicht eine Taylor Swift gibt, Sondern mindestens vier Taylor Swifts. Mir sind gestern in Vorbereitung auf diese Folge vier verschiedene Versionen von Taylor Swift eingefallen, die meines Erachtens sehr, sehr wenig miteinander zu tun haben. Und deswegen kriegt man die von außen Wenn man sich nicht mit ihr auseinandersetzt, sehr schwer als Künstlerin gefasst. Deswegen steht man so fassungslos vor.

Den Bildern aus München, als sie im Olympiapark gespielt hat und nicht nur im Stadion irgendwie 50.000 Leute waren, sondern auf dem Berg, auf dem Olympiaberg auch nochmal 30.000 Leute standen und man dachte: Warum geht ihr da? Was ist an dieser Frau so besonders?

Die erste der vier Taylor Swifts, die es meines Erachtens gibt, ist die Radio Taylor Swift. Da habe ich gerade schon einen Song von vorgespielt. Shake it off. Es gibt noch einen anderen sehr berühmten Radio-Hit von Taylor Swift, den ich euch anspielen kann. Möchte ich gar nicht weiter schauen. Weil ich Radio Taylor Swift finde ich wirklich unerträglich. Das ist die Musik, die ihr im Supermarkt und bei Forever 21 und bei Hunkemöller.

Und bei Urban Outfitter hört und denkt, das ist doch der größte Rotz aller Zeiten. Ich finde Taylor Swifts Radiosongs sind Gut geschrieben, mit Sicherheit außergewöhnlich gut geschrieben, die sind auch teilweise komplex produziert. Da würde ich aber sagen: alle hervorragenden Popmusiker, Popmusikerinnen, die sehr berühmt sind für ihre Popmusik. sind auf diesem Level, ich bin keine Musiktheoretikerin, aber auf dem Level komplex produziert, auf dem Taylor Swift Popmusik produzieren kann.

Das berührt mich nicht. Die Lyrics sprechen mich nicht an. Das ist diese Art von Musik. Ich habe eine Ausbildung beim Radio gemacht vor 1000 Jahren als Radiomoderatorin. Das ist die Art von Musik, wenn man jemanden live on air was verlost und dann sagt: Willst du dir noch einen Song wünschen? Und dann ist die Person aufgeregt und dann fällt dem nichts ein und dann sagt die: diesen einen Song von Taylor Swift da am Anfang mit dem Schlagzeug.

Und dann sagt man, okay, shake it off, hier, kennt jeder, stört nicht, mach mal. Ich würde aber fairerweise sagen, dass das das Nervige an Radiomusik auf der ganzen Welt ist. Es ist also nicht per se Radio Taylor Swift, die mich nervt, es ist Radio. Musik oder totgespielte, ein bisschen seelenlose Popmusik, die mich nervt.

Das große Problem an Radio Taylor Swift, als die bekannteste Taylor Swift für den allgemeinen Menschen da draußen, der nichts mit Taylor Swift anfangen kann, ist, glaube ich, dass Taylor Swift, Taylor Swifts Radiomusik ist. überdurchschnittlich schlecht gemessen an der Qualität ihrer eigentlichen Musik. Bei Michael Jackson und Michael Jackson und Taylor Swift werden ja häufig verglichen, weil Taylor, also vielleicht auch glaube ich, um manche Leute zu schockieren, also ich mag das ganz gerne.

Wenn mich auf Partys Leute ansprechen und ein bisschen drüber reden wollen, wie scheiße sie Taylor Swift finden, sage ich gerne zwei Sachen. Taylor Swift, erfolgreichere Konzertmusikerin als Michael Jackson. Das nervt die Leute schon mal wahnsinnig. Ist faktisch gesehen wahr, ist aber vor allem einfach ein Funfact, der gemein und cool klingt. Und die andere Sache: Taylor Swift, bessere Songwriterin als Bob Dylan.

Auf dem Berg werde ich sterben, das ist wahr. Ich sag's nochmal, Hux, dann kannst du das nämlich für Social Media direkt, dann habe ich schon mal den ersten Shitstorm der Woche. Taylor Swift, bessere Songwriterin als Bob Dylan. Mit Abstand. Wenn Bob Dylan einen Literaturnobelpreis bekommen hat, hätte Taylor Swift den schon vor drei Alben bekommen müssen.

Ironie layer null. Das sind die zwei Sachen, die ich auf Partys gerne sage. Erfolgreicher als Michael Jackson, talentierter als Bob Dylan, dann ist das Gespräch meistens ehrlich gesagt komischerweise schon vorbei. Radio Taylor Swift hat einen großen Nachteil im Gegensatz zu Radio Michael Jackson als sehr große Pop-Phänomene, die in ihrem Einfluss und ihrer Relevanz in der Popmusik vergleichbar sind. Die beste Arbeit von Michael Jackson war auch die kommerziell erfolgreichste.

Michael Jacksons beste Songs waren seine Radio-Hits. Dirty Diana Ich muss jetzt ge muss ich jetzt Michael Jackson Songs. Also Dirty Diana ist ein kommerziell ultra erfolgreicher Song gewesen. Der ist für mich aber eher In der Kategorie von Songs bei Taylor Swift, die so versteckt auf den B-Seiten der Alben sind. Michael Jacksons Radiohits waren Banger nach Banger nach Banger, komplex produziert, beeindruckend gesungen.

eingängig und trotzdem nicht langweilig. Und die Radio-Hits von Taylor Swift sind so, dass ich denke, mir blutet Stammhirn aus dem Ohr. Ich als extrem großer Taylor Swift-Fan habe keine Lust, diese Sachen zu hören. Ich glaube aber, dass Taylor Swift diese Art von Musik macht.

Zum einen, weil sie ja, nur weil ich sie nicht mag, ist sie kein Schrott. Ich glaube, sie macht es schon, weil ihr statistisch nachweisbar, kommerziell erfolgreiche Musikmachen neben vielen anderen Sachen auch sehr wichtig ist. Das ist die erste Taylor Swifty Skip. Then there are three other Taylor Swift's.

Album Taylor Swift: Die Konzeptkünstlerin

Die zweite Taylor Swift, die es gibt, ist die Album Taylor Swift. Das ist eine völlig andere Taylor Swift als die, die ihr aus dem Supermarkt kennt. Die Alben von Taylor Swift sind in sich geschlossene, zur Perfektion fertig produzierte, wunderschön geschriebene. Abgeschlossene Stücke Kunst, die sie in die Welt schickt. Und es gibt für mich kaum eine größere Freude, als ein Taylor Swift-Album von vorne bis hinten zu hören. Taylor Swifts Album sind

einzelne Welten für sich, die interagieren zwar auch miteinander, aber Taylor Swift hat eine relativ große Menge an Konzeptalben. Alle Menschen, die schon bei diesem Podcast dabei waren, die sich erinnern, als ich über Melodrama von Lord gesprochen habe, Mir hat irgendjemand übrigens ein Screenshot geschickt. Wenn man bei Spotify nach Melodrama sucht, dem Album von Lord, ist der erste Treffer Melodrama von Lord, und dann kommt mein Podcast.

Was ich absolut fantastisch finde. Vielen Dank dafür. Also, danke auch für den Screenshot. Teller, ich liebe einfach ein gutes Konzeptalbum, ja? Ich lieb diese Bitch liebt ein gutes Konzeptalbum. Ich liebe das, wenn mir eine Geschichte erzählt wird. Ich liebe das, wenn ich nach Song 5 merke, ah, da kommt ein Charakter wieder. Ist das eine Referenz auf Song 1? Ich fühle mich dann einfach wie so eine kleine süße Germanistik-Maus. Ich fühle mich dann schlau.

Es macht mir Spaß. Mein ADHS-Gehirn kann auch gut darauf wechseln, wenn mir jeder Song aufs neue Impuls gibt, warum ich weiterhören sollte. Konzeptalben sind einfach für mich Elite. Und Taylor Swift ist für mich die Königin der Konzeptalben. Es gibt ein Konzeptalbum. Das ist ein bisschen so mein Argument in der Hinterhand, wenn so dieser Typ. Es gibt doch diesen Typ Mann.

So Anfang Mitte 30, der bleibt auch immer Anfang Mitte 30, fällt mir gerade auf. Der war schon in meinem Leben vor zehn Jahren Anfang Mitte 30. Das sind immer so Männer, den du anmerkst, die denken insgeheim, ja, ich hätte auch Musikkritiker werden können.

Ich hab mich am Ende für einen anderen Weg entschieden, aber am Ende hätte ich eigentlich Musikkritiker werden können. Ne, ich hab da einen ganz interessanten Bericht in der New York Times gelesen über das neue Album von The Weekend. Nö, ich will.

Du, ich hätte ich hätte widersprochen, ich würde es anders sehen, aber grundsätzlich ist es ein gut geschriebenes Stück, sagen die dann. Das sind so Leute, die über Musik nicht emotional reden, sondern immer mit so einer leicht arroganten Abstandshaltung, weil sie der Meinung sind, sie haben am Ende.

Genug gelernt über Kunst, um sagen zu können, ist es ein gutes oder ein schlechtes Album. Wenn solche Männer auf Partys zu mir kommen, ich merke gerade, dass eigentlich handelt diese Folge nur von Männern, die auf Partys zu mir kommen. Naja. Wenn dieser Typ Mann auf einer Party zu mir kommt und mit mir über Taylor Swift reden will, habe ich immer ein Ass im Ärmel, weil dieser Typ Mann, ich wäre fast Musikkritiker geworden, Typ Mann, liebt in der Regel Bands wie The National.

Und The National, ein Mitglied von The National, ist einer der mittlerweile wichtigsten Produzenten und Co-Songwriter von Taylor Swift. Weil selbst die Jungs, die Taylor Swift hassen, sind Fan von Jungs, die Taylor Swift lieben. Deine Lieblingsband? Würde Geld dafür bezahlen, mit Taylor Swift zusammenarbeiten zu dürfen.

Taylor Swift hat ein ganzes Album mit Aaron Dressner von The National gemacht, das heißt Folklore. Und das ist ein wunderschönes Konzeptalbum. Das ganze Album erzählt so eine Dreiecksbeziehung zwischen drei Charakteren, James Betty und Heißt sie Augustine? Weiß ich nicht. Ich werde mir die Swifties wahrscheinlich jetzt per Fax reinschreiben. Ich glaube, James, Betty und Augustine.

Augustine fühlt sich falsch an als Name. Jeder Song erzählt an Aspect of an Liebeskummer in der Situationship. This album is so wonderful. Es ist eine abgeschlossene Geschichte. Trotzdem funktioniert jeder Song für sich gleich. Folklore ist so ein Album, mit dem man Liebeskummer, die man vor fünf Jahren hatte, heilen kann, weil man sich auf einmal sich in andere Perspektiven reinversetzt und diese verschiedenen Charaktere glücklich sehen werden möchte, aber am Ende.

Geht man auch in diesem Liebeskummer auf? So. Folklore, fantastisches Konzeptalbum. Taylor Swift ist einfach die Göttin von Alben. Alben sind aber nicht mehr die Sache, die wirklich zum Endverbraucher durchdringen. Deswegen ist es schwer, jemanden, der vor Taylor Swift steht, zu erklären

was an alben Taylor Swift so toll ist. Ich würde sagen, jeder Mensch, der Lust hat, jetzt in so eine Taylor Swift-Geschichte einzusteigen, hört euch ein Album an. Ich würde empfehlen, hört euch das vorletzte Album Midnights an. Auch ein wunderschönes Konzeptalbum. 13 Songs, die Taylor Swift nach zu urteilen, von schlaflosen Nächten handeln, wo sie über vergangene Lieben nachdenkt. Also es ist ein Liebeskummer-Album. Das ist die zweite Taylor Swift.

Werbung: Taxfix

Werbung. Mein heutiger Werbepartner ist Taxfix. Und ich erinnere mich sehr genau an das Gefühl von Angst. Manchmal lag ich nachts im Bett am Anfang meiner 20er und habe gedacht, was ist, wenn ich meine Steuern nicht ordentlich gemacht habe?

Und wenn man erwachsen wird, gehört es dazu, dass man noch nicht genau weiß, wie sowas funktioniert. Und dann fragt man sich vielleicht, oh Gott, kommt am Ende irgendwann der böse Mann und sagt, du musst mir noch mal Geld geben, oder kommt der böse Mann und sagt, du hast deine Steuer nicht richtig gemacht und dann kriegt man Ärger. Und ich bin sehr erleichtert und glücklich, dass ich das Thema Steuern für mich emotional abgehackt habe. Ich liege nicht mehr nachts im Bett.

Und mache mir Gedanken, ob ich alles richtig gemacht habe, weil ich habe einen Weg gefunden, mir sicher zu sein, dass es gut funktioniert und mir sicher sein zu können, dass meine Steuern ordentlich gemacht sind. Und das kann ich euch auch raten. Ihr solltet dieses Gefühl auch haben. Ihr solltet diese vielleicht unangenehme, aber gleichzeitig halt nötige und auch gute Sache von Steuererklärung einfach auf eine erwachsene Art.

Zumindest ab diesem Jahr hinter euch bringen. Vielleicht ja mit Taxfix. Steuererklärungen sind. kompliziert und zeitaufwendig und eben oft mit dieser Angst, die ich gerade beschrieben habe, verbunden. Man hat Angst, was falsch zu machen. Und deswegen verdrängt man es oder schiebt es vor sich her. Und die Lösung für genau diese Probleme ist Taxfix. Denn TaxFix macht eine Steuererklärung einfach und stressfrei.

Man muss keine Angst mehr haben, dass man nichts mehr versteht oder dass man sich mit diesen komplizierten Prozessen herumärgern muss, weil unabhängige SteuerberaterInnen das alles für einen regeln. Es geht ganz einfach: man startet die App. Man matcht mit einem unabhängigen Steuerberater oder einer unabhängigen Steuerberaterin, beantwortet ein paar Fragen und lädt benötigte Unterlagen hoch.

Und wenn man den Expertenservice wählt, dann erledigt der Steuerberater, die Steuerberaterin den Rest. Für einen auch die nervige Kommunikation mit dem Finanzamt oder Man macht es mit einem einfachen Frage-Antwort-Flow einfach selbst. Neun von zehn NutzerInnen von Taxfix bekommen Geld zurück und im Schnitt erhält man um die 1000 Euro zurück. Ihr könnt jetzt loslegen in der App oder auf taxfix.de.

Taxfix gibt es ab 39,99 Euro und ihr könnt sparen mit dem Code Sophie26, also mein Name und die Zahl 26. Sophie groß geschrieben, 26 als Zahl, alles zusammen. Und ihr könnt mit Sophie sechsundzwanzig fünf Euro sparen, wenn ihr das erste Mal mit Taxfix bis Ende März eure Steuererklärung abgibt. Der Code nochmal Sophie sechsundzwanzig. Werbung Ende.

Country Taylor Swift: Die Frühphase

Wir haben noch zwei Taylor Swifts. Die dritte Taylor Swift, mit der sind wir schnell fertig. Das ist Country Taylor Swift. Ich hasse die alte. Country Taylor Swift ist, die ersten drei Alben waren einfach hardcore Country-Musik. Das war einfach eine. Eine junge Frau aus Texas mit schlecht ausgekämmten Korkenzieherlocken und einer Gitarre, die mit einer nicht besonders meines Erachtens zu Ende trainierten Stimme

süße Liebeskummer-Songs gesungen hat. Ich kann mir, wenn ich nicht gezwungen werde, wirklich diese Country's Musik nicht anhören. Wenn ihr also zwischendurch mal Country Musik von Taylor Swift gehört habt und einfach mit Ich kann mit ich kann mit Country so wenig anfangen. Dann könnt ihr einfach getrost entscheiden, dass die erste Phase von Taylor Swifts Karriere nichts für euch ist.

Wahrscheinlich ist es unter echten Hardcore-Swift-Des ist es wahrscheinlich verpönt, was ich sage. Aber ich habe keine Lust, mich durchzuarbeiten durch Alben, die nichts mit mir machen. Country Tailor-Swift. Ihr könnt eigentlich ab dem Album Red einsteigen. Da fängt es langsam an, dass sie auch entdeckt Arm und kann auch mal ohne einen E-Dur-Akkord einen Song zu Ende bekommen. Was uns zur vierten und letzten Taylor Swift bringt, die skippt.

Songtext Taylor Swift: Lyrische Tiefe

Und wenn man diese vier Aspekte zusammenpackt, ist man meines Erachtens nah dran, diese Frau als Künstlerin zu schnallen. Am Ende ist Taylor Swift nämlich vor allem Songtext Taylor Swift. Wenn ihr eine Person seid. Die sich nicht für Songtexte interessieren. Das ist okay. Ich bin selber mit Leuten befreundet, die sich nicht für Songtexte interessieren. Ist ein.

Eigentlich ehrlich, mir fällt gerade auf, meine engsten Freunde, meine Familie, alle Menschen, die ich zu Hause habe, interessieren sich nicht für Songtexte. Die sagen dann sowas wie: Ich höre nur auf die Melodie. Was? Ja, okay, dann kannst du nach Aufzug fahren. Kannst du ja einfach in den Fernsehturm gehen, unten einsteigen, auf 18. Stock drücken und dann wieder hoch und runter fahren. Dann kannst du ganz viel Melodie hören.

Nicht auf Song. Wenn ihr so Menschen seid, die nicht auf Songtexte hören, die sich nicht für die Lyrik oder die Poetik in Songtexten interessieren, dann glaube ich, könnt ihr das Taylor-Swift-Ding einfach getrost zur Seite schieben. Für mich ist ein Großteil von Taylor Swift immer, das sind die Songtexte.

Denn ich würde den Leuten recht geben, die sagen: sie ist nicht die begnadeste Sängerin, sie ist auch nicht die begnadetste Instrumentalistin, sie kann das mittlerweile sehr gut, deutlich besser als ich alles, aber am Ende ist sie für mich. Eine, sie ist einfach die Songtext-Schreiberin unserer Generation. Ich finde wirklich, und ich sage das nicht nur, um Männer zu ärgern. Ich sage viele Sachen in meinem Leben, um Männer zu ärgern. Aber das sage ich nicht, um Männer zu ärgern.

Ihre Songtexte sind dichter, zeitloser teilweise. Bewusst subjektiver als die von Bob Dylan. Wer Bob Dylan abfeiert, kann mir nicht erzählen, dass Taylor Swift nichts mit ihm macht. Mir fällt gerade auf, dass ich mit Bob Dylan gar nichts anfangen kann. Warum mache ich ja Taylor Swift? Egal, Lebenskrise machen wir nach der Folge. Einer meiner absoluten Lieblingssongs von Taylor Swift heißt You're on Your Own Kid. Du bist auf dich selbst gestellt, auf dich allein gestellt, Kind.

Wenn ihr möchtet, würde ich euch bitten, versucht doch mal auf den Songtext zu hören. Wir werden den Songtext auch gleich nochmal durchgehen, weil das hier ein Englisch-Seminar offensichtlich geworden ist. Und dann möchte ich euch anhand dieses kleinen Ausschnittes erklären, was mich persönlich An den Bildern, an der Blumigkeit und irgendwie auch an der traurigen Melancholie von Taylor Swifts Songtexten so berührt. ¡Wir gehen durch!

Der ist wirklich wie so Deutsch-Abi, Englisch-Abi. Schreiben Sie eine Gedichtanalyse von You're on your own kid, von der Lyrikerin T. Swift. Es fängt an mit from sprinkler splashes to fireplace ashes. Sehr unblumig übersetzt, einfach nur bedeutet, von der Zeit, wo wir unterm Rasensprenger rumgespielt haben, bis zu der Zeit, wo wir am Kamin sitzen. Was quasi die komplizierteste Art der Welt ist, zu sagen,

Seit wir jung waren, bis wir alt werden. Als Kinder haben wir auf dem Rasen unter den Rasensprängern gespielt. Und jetzt mittlerweile sitzen wir als alte Menschen vom Kamin, weil uns kalt ist. In sieben Wörtern, from sprinkler splashes to fireplace ashes. Ich akzeptiere zu hundert Prozent, wenn jetzt Leute von euch sich das anhören und sagen, es macht nichts mit mir. Wenn Wörter was mit euch machen, ist es einfach eine wunderschöne, unnötig komplizierte Art zu sagen,

Von jung bis alt. Sie ist in einer Zeile wahnsinnig blumig, überflüssig kompliziert. Statt zu sagen, wir waren irgendwann jung und dann sind wir alt geworden, sagt sie sowas wie Springtress, Splashes, Fire Place Ashes. Und im nächsten Moment bricht sie diese Blumigkeit, indem sie. And then sing sie: I hosted parties and starved my body like I'd be saved by a perfect kiss.

Ich habe Partys geschmissen, ich habe meinen Körper runtergehungert, als würde mich der perfekte erste Kuss irgendwann retten. Und da ist überhaupt nichts Blumiges dran, und da ist auch überhaupt nichts drumherum geregeltes dran. Sie hat einfach in drei Aufzählungen den durchschnittlichen Selbsthass von einer jungen Frau beschrieben.

Dieses Ehrlich sagt auch ein bisschen fällt mir gerade auf Party for You von Charlie XCX, aber ich kann jetzt nicht schon wieder über Charlie XCX sprechen. Wirklich, ich habe auch einen Ruf zu verlieren. Partys schmeißen, seinen Körper verändern, weil man denkt, wenn ich früher oder später die Version von mir bin, die irgendein Junge wirklich küssen möchte, dann bin ich endlich

Dann ist endlich, dann fängt endlich mein Leben an. Dann habe ich es endlich geschafft, diese Jugend hinter mir zu lassen und diese Version von mir, die ich nicht ertrage. Und es muss aber eine andere Person erst entscheiden, dass ich liebenswürdig genug bin, Ehe ich geliebt werden kann. Und das singt die, und dann sagen Leute, hey, jeder Song klingt gleich.

Wenn Taylor Swift so ganz hart aufzählt und benennt, was andere Leute sich nicht trauen würden, weil das ein Popstar in der Berühmtheit überhaupt einen Song schreibt, in dem er wortwörtlich sagt, ich hungere meinen Körper runter. Ist ja so explizit und so doll, dass das schon so eine Art unangenehmes Geständnis ist.

Und dann verstehen Leute manchmal diese Klarheit der Sprache falsch und sagen sowas wie: Ja, sorry, also das kann ja wohl wirklich jeder schreiben, das hätte ich auch schreiben können. Wa und das ist für mich Das Äquivalent von Leuten, die vor moderner Kunst stehen und sagen, das hätte mein Fünfjähriger auch malen können. Sag doch einfach, dass du Kunst hast.

Sag doch einfach, dass du dich nicht dafür interessierst, was Kunst vor dem Moment, bevor sie entstanden ist, war und was Kunst in dem Moment, in dem sie vor dir steht und einen Gedanken in dir hervorruft. Dass all das nicht für dich relevant ist. Sag das einfach, aber bitte mach Kunst nicht nur zu der Sache, die in dem kleinen Moment passieren musste in einem Menschen.

Handwerklich und zu nichts mehr als das. Dein fünfjähriger Sohn hätte das nicht malen können, und nee, die Wahrscheinlichkeit, dass du auf die Idee gekommen wärst, diesen Taylor Swift-Song so zu schreiben, ist auch relativ gering. Das sind die vier Teilerste.

Miss Americana: Kritik und Resilienz

Es gibt eine Doku. Über Taylor Swift, die ist 2021 rausgekommen, läuft auf Netflix, könnt ihr euch immer noch angucken. Wir haben schon mal über Dokus geredet vor ein paar Folgen, vor ein paar Monaten hier. And ihr wisst, ich bin ein kleines Slut für eine gute Doku, egal ob ich die Person interessant finde oder nicht. Ich liebe einfach eine gut gemachte Celebrity-Doku, and Miss Americana heißt die Doku.

Ich weiß gar nicht, ob ich finde, dass es eine gut gemachte Doku ist. Es ist auf jeden Fall eine interessante Doku. Es gibt nicht wie bei anderen Dokus so eine sehr klare Heldenreise. Normalerweise ist es ja oft so, Am Anfang der Doku gibt es dieses große Hindernis.

Und dann im Laufe der Doku schaut man dem Helden dabei zu, wie das Hindernis mühsam zur Seite geschafft wird. Und irgendwann am Ende der Doku kann man ihm dabei zuschauen, wie er, nachdem das Hindernis zur Seite geschafft wurde, rumsteht und kurz den Moment genießt und dann aber auch direkt weiterarbeitet. So ist die Tella Swift Doku nicht aufgebaut. Die Teller Swift Doku erzählt eher so die Zeit um 2017, 2018, 19.

Das war die Zeit. Ich weiß nicht, ob ihr euch das aus dem Kopf erinnert. Es gab diesen berühmten Moment, wo Kanye West, da war er auch schon verrückt, aber jetzt nicht hitler groß verrückt. Eher so, ich gehe auf die Bühne bei einer Preisverleihung, obwohl ich nicht auf die Bühne sollte, verrückt. Also so ein Vorlevel von Verrückt.

Als Taylor Swift einen Video Music Award gewonnen hat, ist Carnivos auf die Bühne, hat sie unterbrochen, hat gesagt, Beyoncé hätte den Preis eher verdient. Taylor, I'm gonna let you finish. Und das war der Beginn von einer großen Hass- und Erniedrigungswelle, die sich über Taylor Swift erbrach. Irgendwie ein Jahr später hat Carnie Western auch nochmal einen Song über Taylor Swift geschrieben und hat irgendwie gesagt oder hat sie erwähnt in einem Song.

Und dann fing das auf einmal an Dass Taylor Swift zu so einer Art Witzfigur wurde und Kanye West und Kim Kardashian waren zu der Zeit irgendwie auf der Höhe ihrer Zeitgeistrelevanz. Sehr gut gealtert. Wer damals auf der Seite von Kanye West und Kim Kardashian war, sehr gut gealtert. Und Taylor Swift hat dann entschieden, sich einfach ein Jahr lang zurückzuziehen, hat nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten und hat in der Zeit ein Album geschrieben, das Reputation hieß.

Und Reputation ist so ihr kultigstes Album. Vielleicht erinnert ihr euch dran. Letzte Folge ging es kurz darum, dass Reputation eventuell als Neuaufnahme erscheinen sollte. War dann nicht so. War ja vielleicht auch ein bisschen der Grund, weswegen wir heute die Ted-Swift-Folge machen.

Taylor Swift hat dann einen komplizierten Brief veröffentlicht und hat gesagt, übrigens, Reputation Taylors Version kommt doch nicht, weil ich habe jetzt alle Master zurückgekauft, die ich damals verkauft habe. Reputation, das Album handelte von Eigentlich davon, wie Taylor Swift sich heimlich verliebt, nicht unter Augen der Öffentlichkeit, aber gleichzeitig in der Öffentlichkeit eine der meistgehassten Frauen in den ganzen Vereinigten Staaten war.

Wie ist das, wenn man heimlich auf einmal versucht, eine Beziehung anzufangen zu einem Menschen anzufangen, wo man am Anfang seine beste Seite zeigen möchte und gleichzeitig die Person ist? Die auf Yellow Press Covern als schlimmste Person der Welt angetitelt wird. Was macht das mit einer Liebe? Was macht das mit einer Frau? Und dieses Album ist so ein bisschen etwas, was ihre. Veränderung markiert hin zu einer berechnenderen, erfolgreicher werden wollenden.

über Pop-Personen. Davor war Taylor Swift schon erfolgreich, unfassbar erfolgreich, aber Reputation. war so ein sich Aufbäumen gegen die Presse, die teilweise widerliche Sachen über sie geschrieben hat, aber auch gegen so eigentlicher Kollegen, weil Carney West als Musiker als Produzenten eig eigentlich ein Kollege sein sollte.

Und es war so, die Branche ist gegen mich, die Presse ist gegen mich, teilweise sind meine eigenen Fans gegen mich, Comedians sind gegen mich. Und wenn ihr diese schlechte Version von mir glaubt, zu sehen in mir, dann kann ich euch diese schlechte Version jetzt auch zeigen. Reputation. Mit Abstand meines Erachtens das beste Taylor Swift-Album. Allein schon wegen dieses einen Bangers, der da heißt Don't Blame Me. Ah.

Nathe Kirchenchor im Hintergrund, Taylor. Nathe Kanti Kirchenchor im Hintergrund. Reputation, so ein tolles Album. Ein so tolles, besonderes Album, das bis heute Fans ganz besonders am Herzen liegt. So sehr, dass wir letzte Woche darüber gesprochen haben, dass die Fans sehnsüchtig auf ein Rerecording von Taylor Strips Reputation warten. Die Doku ist Amerikaner. Und das ist die zweite Hälfte meiner Erklärung, warum Taylor Swift so ein toller Künstler für mich ist.

Down, but stay with me. I'm not a gross to all. The Doku fan that Taylor from her publicist, Tree Payne. An dem Tag, an dem die Grammy Nominierungen rausgekommen sind, ist war das Jahr, in dem Reputation für die Grammys, den wichtigsten Musikpreis auf der Welt oder zumindest in der westlichen Welt nominiert werden könnten. Und ihre Publizistin ist am Telefon, schweigt so ein bisschen peinlich berührt und sagt ihr dann, in den wichtigen Kategorien hat Reputation bisher keine Nominierung.

Um, die Kamera zeigt so Taylor Swift, wie sie auf einem Sofa sitzt, mit so nach vorne gefallenen Schultern. Die war irgendwie schon enttäuscht, bevor sie das Telefonat angenommen hat. Und starr dann so ein bisschen in die Ferne, was für eine kommerziell erfolgreiche Popmusikerin im Grunde die schlimmsten Neuigkeiten des Jahres sind. Du hast ein Album rausgebracht.

Du kriegst nicht eine Grammy-Nominierung, nicht Bestsong, nicht Bestalbum, nicht beste Produktion. All diese Sachen, die wichtig sein müssten für dich, kriegst du nicht. Für ein Album, das dir handwerklich sehr am Herzen liegt. Taylor Swift sagt nichts.

Ihre Publizistin sagt nichts, die beiden schweigen sich am Telefon ein bisschen an. Und dann guckt Taylor Swift in die Ferne und nickt sich dann selber so ein bisschen zu und sagt: Ja, ist kein Problem, ist tatsächlich ganz gut, ich muss einfach ein besseres Album machen. Und diese Stelle, als ich das erste Mal gesehen habe, hat mich so berührt.

Ich habe mit dieser Frau nichts gemeinsam. Ich bin keine Musikerin, ich bin kein Popstar. Taylor Swift hat ein Leben, das kann ich mir nicht mal ausmalen. Und das war aber so ein Moment, in dem ich gemerkt habe, Taylor Swift ist einfach ein Girl. Mit keinem Knochen in ihrem Körper hatte sie das in sich, sich selbst gegen Kritik zu verteidigen. Die kamen nicht auf die Idee, sauer zu sein.

Die hat sich eine Millisekunde Zeit genommen, um irgendwas zu fühlen, und hat im nächsten Moment sofort entschieden: Ja, dann muss ich jetzt mehr leisten. Und das ist für mich, eingedampft auf zwei Sekunden, so wie die meisten Frauen, die ich kenne, inklusive mir, bei default durch die Welt gehen.

Wenn mir irgendjemand sagt, das und das ist scheiße, ist mein Reflex nicht zu sagen, hey, spinnst du eigentlich, ich bin doch toll in dem toll oder ich bin doch ein wichtiger Mensch und wie kommst du dazu, das zu sagen? Ich fühle irgendwas und mein nächster Reflex ist, ja, dann muss ich halt besser werden. Weil ich bin ja offensichtlich noch nicht gut genug. Wenn ich die Anerkennung von außen nicht bekommen habe. dann muss ich einfach härter dafür arbeiten.

Ich habe Partys geschmissen und ich hab meinen Körper runtergehungert, weil ich gedacht habe, ein irgendein perfekter Kuss von einem perfekten Jungen würde mich retten. Und wenn ich ein Album geschrieben habe, dass keine Grammys gewinnt, dann muss ich einfach noch mehr Partys schmeißen, noch dünner werden. Und irgendwann kommt dann die Anerkennung von dem perfekten Jungen und dann bin ich endlich genug.

Und dieses Eingeständnis, ich muss einfach ein besseres Album machen, ist ein wahnsinnig rührender Beginn von dieser Doku. Und es ist auch rührend zu merken, dass die Publicist von Taylor Swift, die arbeiten beide schon sehr lange zusammen, das weiß man so als Hyper Swiftie, so einen kurzen Moment schweigt.

Und sich dann so sammelt und mit so einer ganz ruhigen, gelassenen, liebevollen Stimme etwas sagt, wo man ja einfach anmerkt, dass sie das in ihrem Leben schon öfter zu dieser Musikerin gesagt hat: Reputation ist ein sehr gutes Album. Und du merkst Taylor Swift an, dass sie es nicht glaubt. Ist es völlig egal, sie hat keine Grammy-Nominierung erhalten. Und darum geht es eigentlich. Und die Doku folgt ihr dann über das nächste Album, das sie gemacht hat.

Es ist besonders toll, sich diese Doku heute anzugucken, weil sie, ich glaube, seit jedem Album, das sie seitdem rausgebracht hat, Grammy-Nominierungen bekommen hat.

Die Arbeit hinter dem Star

Das nächste, was an Taylor Swift, an dieser Aussage, in dieser Doku für mich so rührend war, war, dass Taylor Swift eine Sache macht, die ganz viele andere Popstars, gerade weibliche Popstars, nicht machen. Sie gibt zu, dass es Arbeit ist die ganze Zeit. Eigentlich ist Entertainment eine Geschichte, die soll einem ein gutes Gefühl geben. Man will sich keine Sorgen machen. Man will während einer besonders tollen Liveshow nicht drüber nachdenken.

wie lange die Tänzer trainiert haben gestern und wie wenig die Musikerin geschlafen hat. Und wie anstrengend das für die Stimmbänder ist. Man will bei einem Popsong, den man im Radio hört, während man irgendwo an der Supermarktkasse steht, nicht drüber nachdenken, ob da besonders häufig Takes nachgesungen werden mussten. Man will.

Dieses Stück Entertainment konsumieren und nicht damit konfrontiert werden, dass das viel Arbeit macht. Und ich sehe das genauso. Ich finde auch, ich finde, das Schlimmste ist, wenn Leute, die eh schon so ein Luxuriösen Job in der Öffentlichkeit haben, wie auch ich, in einer völlig anderen Branche. Ich käme nie auf die Idee,

mich am Anfang von der Podcastfolge hinzusetzen und zu sagen, ich hatte eine Woche. Ich musste gestern richtig lang wach bleiben, um mir noch eine Serie anzugucken, um dann heute hier zu sitzen. Das interessi erstens interessiert es euch nicht, zweitens Ist mein Job dafür privilegiert genug, dass ich euch auch damit nicht volllabere? Taylor Swift macht das Gegenteil. Taylor Swift gibt ständig pausenlos zu. Dass alles, was sie macht, ein bisschen Arbeit ist und auch ein bisschen Mühe macht.

Und man könnte das erstmal unsympathisch finden. Und ich hab das lange unsympathisch gefunden, weil ich eigentlich Dieser Art von Entertainment uninteressant finde, wo ich denke, oh, jetzt muss die arme Frau ein besseres Album schreiben, oh, jetzt muss sie wieder ins Studio. Ich denke immer, es ist mir egal. Ich will das Album hören, ich will eine gute Zeit haben, ich will einen Hot Girl Summer und ich möchte nicht weiter belästigt werden, damit dein Job zwischendurch auch anstrengend ist.

Ich habe aber irgendwann gemerkt, dass Taylor Swift im Kern eine Person ist, die zeigen möchte, dass alles Arbeit macht. Weil sie nicht Gefahr laufen möchte, so eine männliche Popstar-Fantasie zu werden. Taylor Swift Will auf gar keinen Fall diese sexy Pin-Up-Version von einem Popstar werden, der die ganze Zeit kokett die Haare schüttelt und Männer sagen: Ja, Musik kann ich nichts mit anfangen, aber sie ist schon scharf.

Ich meine das überhaupt nicht gegen Sabrina Carpenter. Ich mag Sabrina Carpenter sehr, aber sie ist das sehr. Sie würde nie über den anstrengenden Songwriting-Prozess sprechen. Die postet sich selten aus dem Studio. Die will eine pausenlose Illusion sein, die will ein pausenloses Kunstprojekt sein, die will in sexy Klamotten

sexy auf der Bühne stehen und alle anderen nicht damit belästigen, dass ihr Job im weitesten Sinne auch zwischendurch anstrengend ist. Taylor Swift thematisiert im Grunde auf eine Art pausenlos, dass sie die ganze Zeit versuchen zu machen,

“Uncoolness” als Strategie

Es gut zu machen und sich Mühe zu geben. Das fängt mit den Outfits an. Falls ihr schon mal Fotos gesehen habt von Taylor Swift, zum Beispiel jetzt von der aktuell gerade zu Ende gegangenen Eras Tour oder von früheren Touren, werdet ihr euch schon mal die Frage gestellt haben, Warum zur Hölle trägt diese Frau keine schönen Klamotten?

Warum lässt die sich nicht mal ein sexy Paar Louboutons machen? Und warum ist immer alles ein bisschen zu glitzernd? Warum ist der Mund immer ein bisschen zu rot geschminkt? Warum ist die Gitarre immer ein bisschen zu angemalt? Warum ist immer alles ein bisschen zu doll? Und dafür muss man sich vor Augen halten, dass Taylor Swift irgendwann verstanden hat, dass ihre Zielgruppe, und das meine ich im besten Sinne, ich gehöre dazu, uncoole Menschen sind.

Taylor Swifts Kernzielgruppe sind die uncoolen Girls und Gays. Anders als bei anderen Popstars. Das sind die, deren Lieblingsfach in der Schule früher deutsch war. Die, die sich darüber freuen, dass man statt von jung bis alt sagt, vom Rasensprenger bis zum Kaminfeuer. Das sind die Leute, für die Taylor Swift Musik macht. Und wenn man sich dann fragt, hey, warum ist die dann so erfolgreich? Es gibt einfach unfassbar viele Menschen auf der Welt, die uncool sind.

Und es gibt unfassbar viele Menschen auf der Welt, die auch einfach uncool sein wollen. Ich liebe es, uncool zu sein. Ich lege gar keinen Wert darauf, dass mich jemand kennenlernt und danach sagt: Mein Gott, ist sie lässig. Wahnsinn! Noch nie so eine lässige Person getroffen. Das macht gar nichts mit mir. Man kommt Leuten dann auch nicht so nah. Wenn man cool ist die ganze Zeit, hält man immer so ein bisschen Abstand zu anderen Leuten. Und Taylor Swift macht Musik für uncoole Leute.

Und das zieht sich durch die gesamte Art, wie sie sich zeigt. Wie sie sich anzieht auf der Bühne, neben der Bühne, wie viel sie über ihr eigenes Leben preisgibt, wie oft sie über ihren Liebeskummer spricht. Taylor Swift hat sich einfach damit abgefunden, dass sie enorm uncool ist. Taylor Swift ist eine Person,

die ihr ganzes Herzblut in ein Album reinsteckt, dann gesagt bekommt, du hast übrigens kein Grammy gewonnen, keine Grammy-Nominierung gewonnen, und als ersten Reflex hat zu sagen, okay, dann gebe ich mir beim nächsten Mal noch mehr Mühe, damit ich Anerkennung von dem Grammy Komitee bekomme.

Taylor Swift darf nie zu cool werden. Man kommt ja im Taylor Swift eh nicht drumherum. Auch wenn ihr nach dieser Folge entscheidet, diese Person macht nichts mit mir, ihr werdet ja nicht um Taylor Swift drum rumkommen. Das ist ein kleines Spiel, was vielleicht die Omnipräsenz von Taylor Swift in den nächsten Jahren für euch erträglicher macht. Man kann an Taylor Swifts Outfits, an der Art, wie sie postet, wo sie auftritt, mit wem sie sich zeigt, immer ganz gut.

Erkennen, wie erfolgreich Taylor Swift gerade ist. Was ich damit meine, Je besser Taylor Swifts Karriere läuft, desto schlechter sind ihre Outfits auf dem roten Teppich. Das ist ausnahmsweise keine Verschwörungstheorie. Ich würde sagen, das lässt sich bis auf das letzte Outfit, das sie in den letzten zehn Jahren getragen hat, immer nachweisen.

Je beliebter Taylor Swift gerade war, je kommerziell erfolgreicher, je besser besprochen, je mehr das Popkulturpendel in Richtung wie lieben Taylor Swift geschwungen ist. Desto mehr Mühe hat sie sich dabei gegeben, nicht besonders gut auszusehen auf roten Teppichen. Nicht im Sinne von nicht zurecht gemacht, sondern Outfits, die ein bisschen zu sehr glitzern.

Schuhe, die ein bisschen zu flach sind. Lippenstift, der nicht genau das gleiche Rot hat wie ihr Kleid. Und das Erste, was dann passiert, ist, dass Leute sagen: Kann sie nicht mal eine bessere Stylistin besorgen? Sie hat doch genug Geld. Dann, wenn Taylor Swift gerade eher unbeliebt ist, in der Kritik stand, in besonders populären Podcasts- oder Fernsehformaten negativ besprochen wurde, wenn die Headlines gerade wieder ein bisschen gegen sie sind.

So rattenscharf rum, wie sie eigentlich rumlaufen könnte. Weil Taylor Swift ist eine objektiv betrachtet unfassbar normschöne Frau. Eine weiße, große, blonde, symmetrische Frau, die keine Zellulite hat und kein Haar zu viel am Körper. Die können sie die ganze Zeit in Jeans-Shorts und einem weißen T-Shirt rumlaufen und alle würden sagen: Mein Gott, sieht sie gut aus. Stattdessen zieht die immer dann, wenn die Leute drohen, sie zu nett zu finden, unfassbar hässliche Klamotten an.

Man konnte an der letzten, sie ist ja mittlerweile mit einem Footballspieler Theres Kelsey zusammen und hat ihn immer zu den Spielen begleitet, und da wurden natürlich immer ihre Outfits fotografiert. Man konnte über Monate hinweg immer sehen, wann.

Die Presse hat zu gut darüber geschrieben, zu positiv besprochen hat, dass sie ihren Freund unterstützt. Wenn das Narrativ war: Wow, Multimilliardärin und Popstar Taylor Swift lässt sich herab und supportet ihren Freund, dann hat die die hässlichsten Klamotten, die ich mir vorstellen kann, angezogen.

Und immer dann, wenn sie Nee andersrum entschuldigung, hat sie die besten Klamotten Ja, wenn sie, wenn die Headlines gut waren, konnte sie sich quasi erlauben, gut auszusehen. Und immer dann, wenn die Leute sie gehasst haben, wusste sie, jetzt muss ich was tun, um den Leuten nicht noch mehr Angriffsfläche zu bieten.

Jetzt kann ich nicht auch noch scharf aussehen. Und so funktioniert Taylor Swift. Je erfolgreicher sie ist, desto mehr versucht sie den Leuten zu zeigen, ich bin am Ende immer noch nur ein Dog, der irgendwann berühmt geworden ist.

Werbung: Koro

Werbung. Mein heutiger Werbepartner ist Koro und eine neue Koro-Obsession. Ich starte meinen Tag im Moment. Ich habe mir einen Smoothie Maker gekauft letzte Woche. Ich starte meinen Tag im Moment mit einer eingefrorenen Banane. Die schneide ich vorm Einfrieren klein, damit ich die einfach in Smoothie-Hecksler machen kann. Ein Esslöffel von einem Coro-Erdnuss-Musse.

Das schmeckt so. Manchmal schmecken so Erdnussbutter ja so super künstlich, weil die gezuckert und gesalzen sind. Und das schmeckt so ganz toll natürlich. Und es sind natürlich gesunde Fette dran. Ich bin den ganzen Morgen satt. Dann mache ich noch ein bisschen Proteinpulver rein.

Und dann mache ich ein bisschen Salz rein, ein bisschen Pflanzenmilch. Und dann habe ich ein Smoothie. Leute, da legt ihr die Ohren an. Bitte probiert! Also, ich habe jetzt nicht Banane, Erdnuss habe ich jetzt nicht erfunden, aber es macht mir große Freude. Deswegen habe ich jeden Morgen, jeden Morgen starten. Und mein Koro Erdnuss, meine Erdnussbutter, mein Erdnussmus und ich starten in den Tag.

Wir starten bald auch übrigens gemeinsam im März und im März dreht sich bei Koro alles um Proteine, weil, so wie ich mit diesem Smoothie bewusst in den Tag starte, ermuntere ich euch auch, euch zu überlegen, wie ihr bewusst in den Tag starten könnt.

Mit einem gesunden Frühstück, das euch lange satt hält und euch Proteine liefert. Oder wie ihr euch leckere Snacks in die Handtasche packen könnt, die dafür sorgen, dass ihr den Tag über, wenn der Blutzuckerspiegel ein bisschen runtergeht, nicht einfach schnell irgendwie.

Weißmehlkram in euch rein stoppt, sondern irgendwas, was dafür sorgt, dass ihr euch gut fühlt und länger konzentriert bleiben könnt und unsere kleinen wertvollen Gehirne, damit die gut arbeiten können. Und wir bereiten uns natürlich gleichzeitig, während wir gesund sein wollen, schon auf Ostern vor. Wo wir richtigerweise Schokolade in uns reinstopfen werden beim Osterbrunch oder kleine Ostergeschenke an andere machen werden, damit die Schokolade in sich reinstopfen können, beim Osterbrunch.

Und bei Koro gibt es für all diese Fälle, die ich hier gerade durchexiert habe, gibt es was. Es gibt hochwertige, tolle Süßigkeiten. Es gibt gesunde vegetarische, vegane Produkte. Es gibt Snacks für zwischendurch. Und vieles davon ist in Bioqualität. Und in Großpackungen erhältlich. Das macht eure Einkäufe planbarer. Ihr könnt Vorräte zu Hause haben und es reduziert natürlich Verpackungsmüll.

Ich liebe sehr mittlerweile Proteinpulver, wenn ich mir Smoothies mache, weil man schmeckt es ehrlich gesagt nicht so und ein bisschen. Also ich gebe ganze Tage da. Wenn ich abends Revue passieren lasse, esse ich nicht ein einziges Protein. Und so ein Proteinpulver sorgt dafür, dass ich mich selber verarsche. Ich mag aber auch sehr so diese Koro-Riegel. Es gibt auch Choro Energy Balls.

Die sind dann entweder mit Pistazia oder Erdnussmus drin. Ihr merkt, Nussmus ist ein großes Thema bei mir. Die sind so ganz klein, die sind köstlich. Schmecken wahnsinnig lecker, aber gleichzeitig nicht so Süßigkeiten lecker, sondern eher so Energy Ball, gesund, Dattel lecker. Ich habe davon immer eins in der Handtasche, weil manchmal, wenn ich zum nächsten Meeting gehe oder.

Ihr wisst schon, Club, another Club, Train, Sport, whatever. Dann esse ich eins von diesen Dingern und bin einfach, bin, hab Energie und bin glücklich und hab einen guten Tag. Und es gibt einen Code. Ich habe einen Rabattcode für euch. Mit dem Code Passmann. Zusammengeschrieben, alles Großbuchstaben, also gibt es 5%.

Auf alles, was ich gerade aufgezählt habe. Das gesamte Coro-Sortiment auf Coro.com. Und es gibt noch viel mehr als das, was ich aufgezählt habe. Ihr könnt das auf choro.com euch ein Paket zusammenstellen mit Köstlichkeiten für Ostern oder Köstlichkeiten für euer gesundes Frühstück. Und alle Infos dazu gibt es auch nochmal in den Shownotes. Werbung Ende.

Rätsel und Meta-Ebenen in ihrer Kunst

Das andere Extrem Uncoole an Taylor Swift ist, dass sie die ganze Zeit in ihrer Karriere so Rätsel verbaut. Und das ist eine Sache, die nur funktioniert in der Intensität, in der sie das seit Jahren macht, weil sie weiß, Hatten in der Schule als Lieblingsfach Englisch oder Deutsch. Das sind Menschen, die auf Songtexte gucken. Meine Fans zählen die Menge an Ausrufezeichen, die ich in einem Instagram-Post verbreite. Meine Fans Zählen die Menge an Instagram-Posts, die ich poste.

Meine Fans zählen, wie oft ich ein Outfit anhatte bei der Eros Tour und welchen Song ich da gespielt habe und in welcher Stadt das stattfand. Und in welcher Stelle ich danach war, weil das könnte alles ein versteckter Hinweis sein darauf, wann mein nächstes Album kommt. Meistens sind diese Theorien völliger Quatsch. So sehr Quatsch, dass Leute fest davon überzeugt waren, dass Reputation Taylors Version letzte Woche kam.

Und sie hat dann einen Brief geschrieben: Meinte Leute, beruhigt euch bitte, ich habe das Album noch nicht mal aufgenommen. Es wird nie kommen, es existiert bisher noch nicht mal. Aber cool, dass ihr meine Instagram-Posts durchgezählt habt, ihr kleinen Dogs. Und diese Rätsel, die Taylor Swift da verbreitet, sind wahnsinnig kompliziert. Und manchmal ergeben sie auch keinen Sinn, oder man weiß nicht, ob sie irgendwann Sinn ergeben werden. Manchmal aber, wenn diese Rätsel Sinn ergeben,

Stellt sich so eine Gamification von ihrer Musik ein, die wahnsinnig befriedigend ist. Möchte euch ein Kleines Beispiel geben. Ich habe übrigens, als ich mit meiner Freundin Jule, Lobo, vor einem Jahr im Urlaub war. Jule ist ein sehr interessierter Mensch und die kann aber bisher mit Taylor Swift nichts anfangen. Und Jules Reflex ist immer zu sagen, kannst du mir das erklären? Und dann habe ich den ganzen Abend versucht, dieser Frau zu erklären. das Tolle an Taylor Swift ist und

Habe jetzt halt, die versteckt immer so Rätsel in ihrer Musik. Und dann meinte die Jule: Ja, cool, hast du ein Beispiel? Und mir ist den ganzen Abend kein Beispiel eingefallen. Ich habe dann den ganzen Abend neben ihr auf dem Hotelzimmerbett gelegen und ratlos irgendwelche Sachen rausgesucht und war so, ah nee, das Er gibt doch keinen Sinn. Taylor Swift Fan verloren, weil ich nicht abgeliefert habe. Ich muss einfach ein besseres Album schreiben.

Aber mir ist dann jetzt mittlerweile für diese Folge ist mir ein tolles Rätsel oder ein toller Symbolismus eingefallen, um klarzumachen, wie befriedigend es manchmal sein kann, wenn man diese Rätsel mit Taylor Swift mitmacht. Es ist im Grunde wie ein großes Exit-Game. Eine der uncoolsten Sachen, die man machen kann. Es gab das Lover House. Das Lover House, benannt nach einem Album, das Lover hieß, Ist ein Haus, das ursprünglich in einem Musikvideo vorkam und später wurde das so eine Art.

Symbol für alle Alben, die Taylor Swift je geschrieben hat, weil man sieht so ein Haus durchgeschnitten, also man sieht die offenen Räume der Häuser und jeder Raum steht für eines ihrer Alben, für eine der Äras von Taylor Swift. Und das Loverhaus war relativ voll, als er das erste Mal auftauchte. Und Fans wissen, Taylor Swift denkt sich kein Haus aus, ohne einen Plan zu haben. Dieses Haus bedeutet irgendwas. Irgendwas wird.

Dieses Lover House für uns entweder nächstes Jahr oder in fünf Jahren, aber es gibt irgendeinen Trick bei diesem Lover House und wir werden entdecken müssen, was dieser Trick ist. Der erste Gedanke war, das Haus ist voll. Das heißt, sie wird keine Alben mehr schreiben. Was natürlich extreme Panik hervorgerufen hat. Hat sich dann aber herausgestellt, es gab noch ein paar versteckte Räume. Ah, der Flur ist noch ein Raum. Ach, guck mal. Dann war das Haus aber irgendwann wirklich endgültig voll.

Und dann hat man sich gefragt, kommt jetzt nie wieder ein Album? Dann hieß aber das nächste Album Midnight, Mitternächte. Ha! Das heißt, es gab einen Sternenhimmel über dem Haus. Den Trick kann sie aber auch nur einmal machen. Dafür ist sie zu schlau, dafür nimmt sie Exit Games zu ernst. Wir hatten also ein Loverhouse, wo jeder Raum belegt war, mit einem Album. Wir hatten den Sternenhimmel über dem Haus.

Es wäre nicht Taylor Swifts Style, jetzt noch mal zu sagen: Und es gibt übrigens noch einen Feldweg und es gibt noch einen kleinen Briefkasten und nebenan ist noch ein Hundehaus. Sie baut nicht im Nachhinein an. Dafür ist sie viel zu dorky. Dafür nimmt sie Exit Games einfach viel zu ernst.

Jahrelang, jahrelang, eine ganz schöne Zeit lang nervös gewartet, ob Taylor Swift jemals wieder ein Album rausbringt. Das war während der Erros Tour. Wir haben im Grunde jedes Mal nervös bei irgendwelchen Livestreams von der Eros Tour darauf geguckt, ob sie. Ein Outfit in einer neuen Farbe trägt oder zwei Finger hochhält in der Pause, weil das bedeuten könnte, übermorgen kommt ein neues Album. Es kam aber nicht was.

Bis sie dann bei den Grammys, weil das ist ja dann ihr großes neues Thema gewesen. Sie hat einen Grammy gewonnen. Glückwunsch dann nochmal. Nach ein paar Jahren hat sie entschieden, ich muss bessere Alben schreiben und hat dann einfach angefangen, bessere Alben zu schreiben. Hat sie einen Grammy gewonnen, sich auf die Bühne gestellt und gesagt, übrigens, mein neues Album kommt in ein paar Monaten, heißt so und so. Liebe Grüße, ciao.

Also wussten wir, es muss ein neues Album kommen. Und das Haus ist voll. Was passiert? Zwei Tage bevor das Album rauskam. Kriegen wir ein Video aus dem Loverhaus. Die Kamera fährt durch einen der Räume des Loverhauses. Wir fragen uns, was geschieht. Eine neue, versteckte Tür geht auf, führt in einen langen, heller leuchteten Flur, der aussieht wie ein Krankenhaus. Hmm.

Wir wissen also, wir haben das Haus verlassen. Das Haus war vielleicht auch gar kein echtes Haus, weil wie würden wir aus einem echten Haus in einen Krankenhausflur kommen? Wir öffnen eine Tür in diesem Krankenhausflur. Und sind in einem Büro, das da heißt, wie das Album: The Tortured Poets Department. Die Abteilung für gequälte Poeten, so ungefähr. Wir haben uns gefragt, was soll das Ganze?

Ein paar Tage später bekommen wir durch Musikvideos immer mehr Hinweise. Und irgendwann kommt das Album raus, and we can das Album anhören. And we have gezeigt, Es gab das Lover House nie. Das Lover House war eine Attrappe. Von einer psychisch labilen Frau, die in der Öffentlichkeit denkt, sie könnte ein normales Leben führen. Und in Wahrheit war das immer nur ein Fantasie-Hirngespinst. Von einer Frau, die in einer psychiatrischen Klinik ist. Was natürlich auch nur ein Symbol ist.

Aber das Loverhaus brannte ab, die Attrappe von diesem Haus fiel nach vorne, und man hat gesehen, das waren die ersten zwei Jahrzehnte deiner Karriere.

Du hast gedacht, ich kann einfach so tun, als wäre alles kein Problem. Ich baue mir hier so ein Haus und ich erzähle über meine Lieben und über meinen Liebeskummer und ich schreibe Alben und wie es mir geht. Und das wird doch alles kein Problem sein. Und im Hintergrund hatte Taylor Swift im Grunde schon lange geplant, In Wahrheit muss irgendwann das große Album kommen, wo ich diese ganze Sache hinter mir lasse und endlich anfange zuzugeben, das alles funktioniert kein bisschen.

Ihr lasst mich nicht in Ruhe, ihr mutmaßt darüber, seit wann ich mit meinem Ex-Freund getrennt bin. Ihr stalkt meine Ex-Freunde. Ihr lauft von meiner Haustür auf und ab. Ich kann nirgends meine Ruhe haben. Jedes Wort, das ich sage, wird zu Tode analysiert. Und ich habe mich selber angelogen, als ich so getan habe. Als könnte ich eine ganz normale Jugend haben und einen ganz normalen Liebeskummer-Song schreiben.

Ich habe schon lange den Verstand verloren, und der Grund, warum ich den Verstand verloren habe, seid ihr, die sich dieses Loverhouse angestarrt haben. Und nochmal. Wenn in der Schule euer Lieblingsfach nicht Deutsch war, macht es vielleicht nichts mit euch. Ich fand das wunderschön. Ich finde, solche kleinen Tricks, die mir zeigen, Taylor Swift hat die nächsten fünf Jahre alles schon durchgeplant, finde ich einfach wunderschön.

Taylor Swift als Autorin und ihr Altern

Eine andere Sache, die mir bei Taylor Swift auffällt, ist, dass sie nicht ernst genommen wird. Als wir haben eben schon über ihre Stimme gesungen, äh, über ihre Stimme gesprochen. Manchmal gibt es auch so Ausschnitte von irgendwelchen Tanzperformances, wo Leute hämisch sagen: Okay, wow, also wenn man mit der Tanzfähigkeit Popstar werden kann, dann weiß ich auch nicht.

Möchte ich nur kurz drauf eingehen. Ich glaube, Taylor Swift ist wirklich keine Ausnahmesängerin so wie Beyoncé oder Sabrina Carpenter oder Ariane Grande, die ist nicht im ersten Moment Stimme. Taylor Swift ist im ersten Moment Autorin, Songtextautorin. Und es gibt unabhängig von Popmusik oder nicht Popmusik immer ein Problem mit Frauen, die schreiben. Frauen, die schreiben, werden nämlich immer besser.

Jetzt könnte man sagen, Sängerinnen werden auch immer besser, aber ein Popstar, der Stimme first ist und nicht Inhalt first, der nicht seine Songtexte selber schreibt, der nicht über Inhalte funktioniert, sondern über Performance und über Talent, kann zum einen zur Ausnahme gemacht werden. Beyoncé ist ein Ausnahmetalent, die ist so außergewöhnlich erfolgreich, weil sie ein Ausnahmetalent bekommen hat. Das hat sie sich nicht erarbeitet, sondern sie hat diese Stimme quasi von Gott bekommen.

Und Frauen, die über Performance und über Gesang und Tanz und auf der Bühne nicht Inhalte transportieren, sondern sich selbst darstellen, funktionieren, werden irgendwann älter. Und älter werden ist der ganz große Trick bei mächtigen Frauen in der Öffentlichkeit. Man kann die immer dann ertragen, wenn man weiß, früher oder später sind sie alt, und dann wissen wir, dass wir sie aussortieren können. Entweder sie ziehen sich selber aus der Öffentlichkeit zurück.

Oder wir können ihnen wenigstens vorwerfen, dass sie nicht in Anführungszeichen würde altern. Und dann können wir sie fertig machen, so wie wir Madonna heute fertig machen, weil sie die Frechheit besitzt, einen Facelift haben zu wollen. In einer Zeit, der ihr ständig alle sagen, dass ihre Fresse eigentlich ein Facelift braucht. Aber wir wollen es dann auch nicht sehen, wenn eine Frau über sechzig einen Facelift hatte.

Taylor Swift ist erstmal Autorin. Die hat ihr Stimmentalent nicht so sehr von Gott gegeben bekommen, dass es quasi keine Frage war, dass sie erfolgreich wird. Für ihren unfassbaren Erfolg ist sie im Grunde nicht talentiert genug, stimmlich und tänzerisch. Das heißt, man muss ertragen, dass diese Frau sich das durch Glück mit Sicherheit, aber auch durch Fähigkeiten erarbeitet hat.

Das ist ein ganz anderer Schnack, als wenn man, und ich will damit nicht sagen, dass Beyoncé sich das nicht erarbeitet hat, dass Narrativ in der Öffentlichkeit ist, eine Ausnahmetalentfrau im Gesang, die ist dann halt Popstar geworden, weil an der kam man nicht vorbei.

Taylor Swift hat sich das erarbeitet. Taylor Swift kriegt ja sogar die ganze Zeit zu, dass sie sich erarbeitet. Wie nervig ist das, wie neurotisch ist das? Und Frauen, die schreiben, und Taylor Swift ist am Ende Autorin, werden immer besser. And werden

Im Schreiben immer besser und deswegen auch immer mächtiger. Und mit Sicherheit wird Taylor Swift ihr eigenes Altern, das irgendwann passiert in der Öffentlichkeit, auch zum Problem werden, so wie das für Frauen in der Öffentlichkeit immer ein Problem ist. Aber

Sie hat immer das Schreiben, auf das sie sich verlassen kann, als Kernkompetenz. Und das macht Leuten Angst. Deswegen versucht man daraus so einen Es ist leichter zu ertragen, Millionen von Menschen auf der Welt vorzuwerfen, dass die sich vertun. Es sind so viele Leute auf der Welt Fans von Taylor Swift, die alle müssen sich vertun und sehen nicht ein, dass Taylor Swift im Grunde untalentiert und überflüssig ist, statt zu ertragen, dass Taylor Swift.

Das Happy End der Selbstakzeptanz

nicht von Gott gegeben ein Ausnahmetalent hat und deswegen erfolgreich wurde, sondern sich diesen Erfolg erarbeitet hat. Torted Paul's Department hat Im Grunde den Traum erfüllt, das letzte Album von Taylor Swift, das letztes Jahr auskam, den Taylor Swift in dieser Doku auf Netflix formuliert hat. Es wurde in allen wichtigen Kategorien von Grammy nominiert.

Und es war ja gleichzeitig das Ende einer Ära. Taylor Swift hat angefangen zuzugeben, ich leide wahnsinnig unter der Öffentlichkeit, manchmal nervt mich das Ganze hier auch. Ich bin irgendwie nicht mehr die Frau, die ich im Lover House war. Ich habe ein bisschen den Verstand verloren und ihr seid schuld daran. Es gibt ein Bild von den Grammys 2024, wo Taylor Swift

Mit so einem Drink in der Hand, tanzend am Tisch steht. Und das wurde aufgenommen in dem Moment, in dem klar war, dass sie in allen wichtigen Kategorien keinen Preis gewonnen hat. Und man sieht dieser Frau an, dass es ihr aufrichtig egal ist. Und das war sehr rührend für Menschen wie mich, die damals die Doku gesehen haben und sich extrem abgeholt gefühlt haben, von einer Frau, die auf der Couch sitzt und sagt: Ja, da muss ich einfach besser werden.

Da muss ich mir mehr Mühe geben. Wenn ich keine Nominierung bekomme, wenn ich keinen Preis bekomme, wenn mir die Welt um mich herum sagt, dass ich nicht erfolgreich genug bin, dann muss ich jetzt mehr arbeiten dafür, dass ich irgendwann so erfolgreich bin. Dann muss ich mehr Partyschmeißen, meinen Körper noch mehr verändern, bla bla bla.

Und ein paar Jahre später, ein paar Alben später und ein paar Grammys später, steht dieselbe Frau auf derselben Veranstaltung, zu der sie vor ein paar Jahren unbedingt wollte. Und es ist ihr wahnsinnig egal, dass sie nicht einen einzigen Preis bekommen hat. Und das ist dann der Moment, wo ich als Girl, dessen Lieblingssong You're On Your Own Kid ist, denke.

Taylor Swift hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie uncool ist und dass sie sich Mühe gibt. Sie hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie. eins von den Girls ist, das genauso neurotisch ist wie ihre Zuhörerin. die sich Mühe geben will, darin geliebt zu werden, die bereit ist, für Anerkennung und Liebe zu arbeiten. And self for so eine Taylor Swift gibt es ein Happy End. Taylor Swift has geschafft, I must be um Grammys zu bekommen.

Ich bin bei den Grammys und stelle mir einen rein, weil mir völlig egal ist, ob ich einen von diesen Preisen gewinne. Und das für das Album, das die Attrappe des Loverhouses in Flammen hat aufgehen lassen, weil sie gesagt hat, ich gestehe mir jetzt einfach ein. Dass all das hier, diese Öffentlichkeit, dieses Beobachtetwerk, dieses Verfolgtwerden, nicht normal ist.

Und dass ich es auch nicht mag und dass ich diesen Job trotzdem weitermache. Und das ist der Moment, wo man dann einfach denkt: Am Ende ist Taylor Swift einfach ein Girl. Die macht einen Fünf-Jahres-Plan. Das war mit Sicherheit die Frau, die in der WG den Putzplan gemacht hat. Die macht eine Packliste, die weiß, wo sie über nächstes Jahr in Urlaub hinfliegen möchte. Und am Ende ist das Einzige, was ihren Strich durch die Rechnung macht, ihr eigenes Wachstum.

Und das sind diese kleinen Gedanken, die für mich Frau sein ein bisschen erträglicher machen. Dass ich denke, ja, bei meinem Fünfjahresplan darf ich aber nicht vergessen. Dass ich vielleicht die Sachen, die ich mir gerade sehnlich wünsche, irgendwann gar nicht mehr interessant finde, weil ich über die Anerkennung, die ich damit verbinde, hinausgewachsen bin.

Mit ein bisschen Glück. Und dann schmeißt man irgendwann keine Partys mehr und verändert seinen Körper nicht mehr und denkt, ist schon cool, wenn ich einen Kuss bekomme, aber kein Kuss der Welt kann mich retten. This Taylor Swift? Können wir gerne mal schreiben, wenn ihr glaubt, dass Bob Dylan sowas gemacht hat. I don't think so. I don't think so. Bob Dill ist übrigens auch ganz schöner Scheißsänger. Hab ich noch nie als Vorwurf bei Bob Dylan gehört. Ganz schöner Scheißsänger.

Kann man singen gar nicht nennen. Manchmal öffnet er seinen Mund, wenn er redet, und dann kommt eine Melodie bei raus. Tanzen, Bob da. Kein begnadeter Tänzer. Ich finde, er soll den Preis zurückgeben und einen Taylor Swift geben, wirklich. Snaffed.

Dank und Abschied

Ich freue mich richtig doll, wenn ihr das bis zum Ende angehört habt. Ich freue mich vor allem über Leute, die mit Tellerswift nichts anfangen können. Und ich finde es überhaupt, eigentlich freue ich mich noch mehr, wenn ihr euch die Folge angehört habt und die Geschichte schön fandet und jetzt trotzdem mit Tellerswift nichts anfangen könnt.

Und ich möchte die Gelegenheit auch einmal nutzen, um zu sagen, wie wahnsinnig doll ich mich freue darüber, dass ihr euch diesen Podcast anhört. Und dass ihr mir jede Woche irgendwelche netten Nachrichten schreibt, wenn ihr mir Nachrichten schreibt.

Dass ich das mit euch machen kann und dass diese kleine, komische, fixe Idee, die ich mal vor ein paar Jahren hatte, mittlerweile zu einer Sache ist, die einfach jede Woche funktioniert und existiert. Und ich freue mich, wenn ihr mir auf Instagram schreibt. Ich freue mich, wenn ihr mir einen Fax schickt. An fax at studio-bummens.de. Und ich freue mich vor allem auch, wenn ihr auf Campfire, der neuen Super Podcast-App, mit mir redet. Bis nächste Woche. Soll ich aufhören mit einem Ausschnitt von.

Ah, komm, wir hören nochmal den. Zu dem Song bei Zara nicht in die Hose passen. Bye! There's a few. Podcast ist eine Produktion von der Frage. اشتركوا في القناة und als Videopodcast Folgt dem Podcast auf der Frage. Hallo Ilona Scholl. Hallo Max Strohe. To los, die Geschichte eines Restaurants geht weiter. Wir gehen in die zweite Staffel.

Und ab jetzt reden wir nicht mehr übereinander, sondern miteinander. Wir erzählen euch jede Woche eine abgeschlossene Geschichte. Wir nehmen euch mit in die Küche und an den Pass. Wir schauen in die Töpfe. Die Teller. Von Tuna Melts bis Meltdown. Jedes Mal aufs Neue.

Nach einer langen Winterpause ein Restaurant wieder zu eröffnen in ein neues Jahr. Mit knackenden Knochen und Panik in den Augen sperren wir diesen Laden wieder auf. Wir haben einfach das komplette Menü geändert, statt hier irgendwie.

Ich hab mich auch gefragt, weil eigentlich war es andere Mühe-Mega. Alles, was schief geht, geht schief. Hier ist der Herz schon wieder aus. Diese perfekte Scheiße. Der Küchenbau. Hätte er den Pass nicht repariert, hätte gar nichts gemacht. Max Stroh erfüllt sich ein Kind.

Kocht für große Menschen. Denn das ist keine Kleinigkeit. Das ist eine sehr sichtbare Stellschraube. Power Catering für die Basketballmannschaft der Orlando Magic. Ihr müsst euch irgendwie auf die Kette kriegen, Leute. Weiter, mach werden. Die Geschichte eines Restaurants ab dem 12. März, jeden Donnerstag, überall, wo es posten wird. Und wir sind ja auch nicht alleine, wir haben diese wunderbaren Menschen um uns. Tut es loodrig forever.

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