Hallo ihr kleinen Honigmäulchen, willkommen zu dieser Episode, die ein kleines Experiment darstellt. Es ist quasi ein neues Format und zwar ist das das erste Mal, dass es so einen richtigen Jahresrückblick gibt. Und ja, mal gespannt, wie euer Feedback dazu aussieht. Da könnt ihr gerne im Discord schreiben oder auf Social Media oder wo auch immer ihr gerne wollt. Zwei Sachen, nein, drei Sachen zu Beginn. Zum einen ist es so, dass wir auch über Harry Potter sprechen und Hogwarts Legacy.
Und das ist ein umfangreicheres Thema geworden und beinhaltet auch ein paar echtzeit, nee, nicht echtzeit, echtweltpolitische Themen. Wenn ihr gerade nicht so viel Bock drauf habt, dann könnt ihr das gerne überspringen. Wir haben natürlich wie immer schöne, dicke Kapitelmarken und da könnt ihr einfach zack, zerapp Themen überspringen. Überhaupt kein Problem. Und dann wollte ich auf eine Sache hinweisen. Ich hoffe, das kommt im Gespräch
auch raus, aber hier nochmal zum Unterstreichen. Es gab ein paar Anschuldigungen, die im letzten Jahr geklärt wurden teilweise. Teilweise stellt sich heraus, aha, war doch anders oder es gab Vergleiche und dann ist nicht ganz klar, was da jetzt eigentlich rausgekommen ist.
Auf jeden Fall will ich hier nochmal unterstreichen, dass es wichtig ist, auch wenn irgendwie eine Anklage war und dann stellt sich heraus, aha, das stimmte doch nicht oder wie gesagt, es gibt Vergleiche, dass man trotzdem weiterhin Opfern von zum Beispiel Sexualbelästigung zuhört und ihnen vertraut und da dann nicht sagt, aha, ja, ja, hier letztens gab es doch diese Anschuldigung und das hat sich dann als nichtig herausgestellt und jetzt glauben wir dir auch nicht.
Also es ist wichtig, immer den schwächeren Positionen weiterhin zuzuhören. Ja und mehr dazu werdet ihr dann später hören, wenn wir halt über diese gesamten Sachen reden. Ich habe das an dieser Stelle nochmal kurz erwähnt, weil wir später eher so über die Sachen reden und dann einfach das abhandeln. Und ich hoffe, das kommt nicht so rüber wie, haha, okay, hier stellt sich raus, alles stimmte gar nicht und jetzt zum nächsten Thema.
Und jetzt als letztes noch, diese Episode, das war ein Monster, ich weiß nicht, wahrscheinlich eine der Episoden, die am längsten gedauert haben von der Produktion und sowas und zwar insgesamt waren es 23 Stunden und 30 Minuten ungefähr und alleine 10 Stunden ging nochmal ein Research rein und da habe ich jetzt nur meine Seite berechnet, Rainer ist mit dabei, der hat ja auch nochmal sich vorbereitet und wahrscheinlich auch noch ein paar Sachen nachgeschlagen und so.
Wir haben auch das ganze Jahr über, haben wir schon Notizen gemacht, das ist da auch noch nicht eingerechnet und ja, genau, also alleine die Aufnahme an sich hat ungefähr vier, fünf Stunden gedauert ungefähr, also zwischen uns beiden und dann im Vorfeld hatte ich, wie gesagt, neun Stunden reingesteckt an Research, da nochmal eine Stunde jetzt nach dem Schnitt, um ein paar Einsprecher zu machen und sowas und alleine die ganzen URLs rauszusuchen, hat eine Stunde ungefähr 40 Minuten gedauert,
also diese ganzen URLs einfach einzuflegen in die Listen und so. Also das war eine ganze Menge Zeit und die ganzen Bilder vorzubereiten ist auch diesmal ein paar mehr geworden, hat auch eineinhalb Stunden gedauert und wenn ihr das irgendwie cool findet und wertschätzen möchtet, dann könnt ihr das gerne auf Patreon tun, da kann man pinke pinke da lassen und ansonsten auch sehr gerne Bewertungen abgeben, vielleicht eine positive.
Da würde ich mich auch freuen und natürlich auch sehr gerne weitersagen und weiterempfehlen diesen Podcast, das wäre schön. Und das war's eigentlich. Und deswegen geht's jetzt los. Hallo und herzlich willkommen zur ersten Episode. Ne, oder mal ist es gelogen? Naja, auf jeden Fall zum neuen Gimbal-Podcast. Und es ist 2024. Hallo, hallo, hallo. Mit Weiner, hallo.
Ja, moin.
Ja, ich muss erstmal wieder reinkommen. Schön, dass du da bist zu dieser besonderen Episode. Wir haben uns überlegt, einen kleinen Jahresrückblick zu machen.
Ja, vielen Dank für die Einladung.
Ja, sehr gern. Ich dachte, das passt sehr gut, weil du mit Erik in eurem Podcast GameDev ... Also, du musst dich überlegen, der Podcast-Titel verwirrt mich immer wieder.
Es ist für die Platte, aber wenn es auf die Platte ist, ist auch nicht schlimm.
Na, weil eigentlich ist es ja so, es ist ja GameDev für die Platte, der Unreal-Podcast. Aber in der letzten Episode hat Erik angefangen mit der Indie-Podcast oder so.
Tatsächlich seit einigen Folgen schon. Wir haben erst das Unreal weggelassen und dann haben wir eine ganze Weile überlegt, was es jetzt nur eigentlich ist. Und da keiner so richtig weiß, was Indie genau bedeutet, haben wir jetzt beschlossen, wir sind der Indie-Podcast.
Ah, okay, dann muss ich jetzt mal zugeben, mein Podcatcher erlaubt es mir, die ersten Sekunden zu überspringen. Und wenn Podcasts zum Beispiel so ein Intro haben oder so und immer wieder die gleiche Begrüßung kommt, dann skippe ich das meistens. Da gebe ich das Einkommen, skippe mal die ersten zehn Sekunden oder so. Und das hatte ich bei euch auch eingestellt am Anfang und dann habt ihr aber irgendwann angefangen, früher mit den Themen zu beginnen. Okay.
Interessant.
Ja. Weil ich bin nämlich in die Folgen teilweise reingestartet und dann wart ihr schon voll im Gespräch drin, weil ich dann zu früh zu viel geskippt habe. Und deswegen ist mir erst jetzt letztens aufgefallen, als ich das mal wieder resetet habe und nur die ersten fünf Sekunden oder so skippe, dass da der Indie-Podcast erwähnt wird.
Da war ich jetzt so, warte mal, ist das jetzt der Indie? Und dann habt ihr ja auch noch intern gewechselt, dann ist ja gar nicht mehr Unreal, du bist da zu Unity gewechselt und so. Und jetzt macht Eric Jacodot. Ja.
Viel passiert dieses Jahr. Ja.
So, genau. Aber wir haben jetzt überlegt, also Jahresrückblick, ob das Sinn macht, werden wir nach der Folge sehen.
Wir werden es gemeinsam herausfinden.
Ja, aber ich hab noch nie so einen spezifischen Jahresrückblick auf die Spielentwicklung, gesehen, glaube ich. Also es ist ein neues Experiment. Und ihr, die ihr das jetzt hört, meldet gerne rück. Also Feedback.
Gerne Feedback, genau. Ich find's auch super Superinteressant, weil gerade bei den ganzen Jahresrückblicken, es gibt ja gerade so im Gamespace gibt es ja viele, dann gibt es ja viele so für spezielle Themen, was jetzt irgendwie jetzt zum Beispiel so pure AI zum Beispiel angeht oder so oder andere Themen. Und es ist doch relativ interessant, so ein bisschen mal auseinander zu klamüsern, was so auf Devs Seite passiert ist und was natürlich auch in Games war.
Davon sind wir natürlich auch nicht komplett losgelöst, aber das ist schon ziemlich interessant, glaube ich. Wir gucken mal.
Ja, aber interessant auf einer negativen Note, muss ich sagen, wenn ich über meine Notizen drüber gucke. Zwei Sachen gleich jetzt mal sagen. Wenn ihr das Gute-Laune-Podcast erwartet, vergesst es. Es geht eigentlich, das ganze Jahr geht es nur noch bergab.
Das ist das falsche Format für Gute-Laune-Podcasts.
Und zweitens, zumindest meine Themen werden auf jeden Fall auch ein bisschen politisch. Das heißt, wenn ihr keinen Bock habt, weil eigentlich, ich muss sagen, ich finde es, ich höre Game-Doof-Podcasts und auch teilweise Games-Podcasts eigentlich immer dann, wenn ich gerade keinen Bock auf Politik-Kram habe. Also ich höre auch viel so Nachrichten-Formate, wo auch ausführlich über aktuelle Geschehnisse gesprochen wird oder sowas. Aber so Games-Podcasts zum Beispiel, wo es über das Neueste,
keine Ahnung was geht, Dark Souls oder so. Hi, ich hab Dark Souls gesagt. Das ist immer so ein bisschen so ein kleiner Entspannungsspace. Aber es lässt sich irgendwie nicht so ganz vermeiden. Aber wenn ihr darauf keinen Bock habt, ja, dann könnt ihr jetzt ausschalten. Nein, aber es gibt natürlich Kapitelmarken. und da könnt ihr dann einfach auch Themen überspringen.
Sehr gut.
Aber wie gesagt, ihr springt dann einfach nur weiter zum nächsten negativen Thema.
Ja, das stimmt, obwohl natürlich gerade in so einem Jahresrückblick finde ich so ein bisschen auch die, Die Lowlights, wie man jetzt auf Neudeutsch sagt, und auch gerade so politische Themen gehören, glaube ich, irgendwie auch dazu. Also die quasi im Jahresrückblick nicht mitzunehmen, ist, glaube ich, auch schwierig. Würde dem auch ganz nicht gerecht werden, glaube ich, inhaltlich. Ja.
Es ist aber auch teilweise eine persönliche Sache von mir. Aber das sehen wir gleich. Und noch eine Sache kann man sagen. Also meine Notizen beginnen im Dezember 2022. Da haben sich am Ende vom Jahr noch ein paar kleine Sachen angestaut und da hatte ich dann angefangen mit meinen Notizen. Und ich habe auch ein paar von diesem Januar, also das ist nicht ganz ein Jahr. Ich habe gedacht, es gibt ja so eine Definition, wann ist eine Nacht zu Ende?
Und es gibt Leute, die sagen, die Nacht ist dann zu Ende, wenn man geschlafen hat. Das heißt, auch drei Uhr morgens vom neuen Tag eigentlich schon zählt immer noch zum Tag vorher, weil man noch nicht geschlafen hat. Achso.
Ja. Aus den letzten, ich sag jetzt mal, 12 bis 13 Monaten.
Ja, und außerdem ist es so, ich bin mir gar nicht sicher, ob es noch aufs Jahr des Rückblicks 2024 geben wird, weil das ist ja jetzt auch ein Experiment und es könnte sein, dass das Feedback danach ist, hm, weiß ich nicht, das war jetzt nicht so Knurke. Und dann hätten wir ja die Januar-Information nicht mehr. Weil ansonsten würde ich sagen, wenn das jetzt so ein jährliches Format ist, wir machen das schon seit fünf Jahren oder so, dann kann man sich den Januar ja sparen für nächstes Mal.
Ja. Aber es ist ja alles nicht sicher. halt. Wir sind auf jeden Fall auf Feedback angewiesen. Ich weiß nicht, möchtest du starten? Hast du was zum Dezember 2022 oder?
Mein erstes richtiges Thema startet tatsächlich im Februar erst, von daher, shoot.
Naja, also okay, im Dezember 2022 gab es nämlich den großen Artstation-Protest gegen AI. Also wo die gesamte Artstation-Startseite voll war mit Thumbnails von, wir wollen halt nicht, dass hier AI-Sachen gezeigt werden.
Achso.
Ja, ich erinnere mich. Genau.
Und das fand ich schon sehr, sehr spannend, dass plötzlich so das, hä, wo kommt das denn jetzt her? Und ich, übrigens, es werden in den Shownotes sehr viele Links zu finden sein, zu diesen ganzen Themen, die wir besprechen. Und da wird zum Beispiel auch ein Artikel sein von Ars Technica, wo ein bisschen so erklärt wird, wie es eigentlich dazu kam. Also, wer da auf Twitter was geschrieben hat und dann hat sich das irgendwie so vervielfältigt und verselbstständigt und so. Und was.
War eigentlich der Aufpunkt für den großen Protest? Das war eigentlich das Aufkommen von quasi Dolly und von dann mit Journey kurz danach, wenn ich es gerade richtig im Kopf habe, oder? Und dass dann quasi das erste Mal so ein bisschen rauskam, okay, wo kommen diese Daten überhaupt her?
Und dann die große Kontroverse losgebrochen ist mit, haben die Large-Language-Models überhaupt quasi die Rechte dazu gehabt, die Sachen zu benutzen und dann gab es quasi so ein, okay, ich bin hier auf irgendwelchen Plattformen, wo ich meine Art poste, zum Beispiel Artstation und Co. Und, Habt dabei eventuell bewusst oder unbewusst oder so, auf jeden Fall nicht mit Absicht eingewilligt, dass das für Trading Data benutzt wird. Ja.
Und dazu kommt noch, dass man will nicht unbedingt vielleicht auf arztlichen Sachen sehen, die mit AI gemacht wurden, weil dann halt das eine Bild neben dem, also weißt du, einer hat sich irgendwie 20 Jahre seines Lebens investiert, um sich in Kunst weiterzubilden und malt etwas Schönes und daneben ist dann ein Bild, ein schönes Thumbnail, was eben in drei Sekunden von der AI generiert wurde. Ah.
Okay, da ging es darum.
Auf Basis natürlich. Also es ist so ein Mischmasch. Übrigens, dieses AI-Thema wird oft aufkommen in diesem Jahresrückblick. Es gibt immer wieder neue Meldungen. Und wir werden sehen, dass diese Themen immer wieder miteinander sich verknüpfen. Ja, und was ist rausgekommen? Folgendes, auf Artstation gibt es, kann ich auch mal verlinken, es gibt ein kleines FAQ und es gibt jetzt ein No AI Tag.
Und dieses No AI Tag, wenn man das anklickt, ist halt natürlich wie bei DeviantArt auch, ist es so, dass man das anklicken muss und das ist nicht bei Default an. Eigentlich wäre es ja nett zu sagen, okay, wir sehen auf dem Standard-Setting sehen wir keine AI-Arbeiten und wir willigen auch nicht ein, dass unsere Sachen benutzt werden, aber natürlich muss man es immer erstmal manuell aktivieren. Und dann gibt es irgendwie ein HTML-No-I-Metatext und das, also Sie schreiben,
das ist ein expliziter Nicht-Erlauben, dass AI-Systeme den Content benutzen. Ah.
Okay.
Das könnt ihr natürlich trotzdem machen, aber ich glaube, das ist wie so ein, es gibt da im Server-Bereich so diese htaccess-Datei irgendwie, die auch irgendwie sagt, hier, dort nicht drauf zugreifen und, Es gibt ab und zu mal so kleine, oder nee, warte mal, jetzt überlege ich gerade, es gibt noch so ein anderes Ding, das habe ich jetzt so gerade vergessen, wo man halt nur so einen Hint gibt. Ich glaube, genau für Suchmaschinen gibt es sowas auch, dass man sagt, bitte das nicht indizieren.
Und das ist, also theoretisch könnt ihr das trotzdem machen, aber es ist irgendwie so zum guten Ton, dass man es halt nicht macht. Ich habe auch kurz nachgeguckt und es ist so, es gibt verschiedene Methoden, wie man eine Indizierung durch Suchmaschinen vermeiden kann. Aber, und ich verlinke euch da auch einen kleinen Artikel, falls ihr das mögt, aber das ist wohl so, dass das auf freiwilliger Basis passiert.
Hier schreibt doch jemand, dass gute Bots, like zum Beispiel Googlebot, wird in dieses Verzeichnis oder in diese Datei gucken, wo das alles definiert ist. Zum Beispiel die htaccess-Datei oder die robots.txt und dann werden die sich auch daran halten, wenn dort irgendwas so was steht, wie hier bitte nicht indizieren. Aber genau, und es schreibt einer weiter unten auch, dass der einzige ganz, ganz dolle sichere Weg ist, dass man ein Verzeichnis mit Passwort schützt.
Das geht nämlich auch mit dieser htaccess-Datei. Und das wäre dann der wirklich einzige Weg, um ganz sicherzustellen, dass keine bösen, bösen Suchmaschinen, also keine Ahnung, vielleicht auch irgendwelche AI-Crawler dann den Content ziehen.
Okay, sehr interessant. Finde ich ehrlich gesagt quasi gut, dass man das dafür auch taggt und so weiter. Das Problem ist dabei ja so ein bisschen, dass sich ja in jüngster Vergangenheit herausgestellt hat, dass so ein bisschen, naja, mit dem guten Ton und sich daran halten, dass größere Companies ja leider nicht so halten. Ja. Das wäre ja irgendwie quasi das Wichtige, irgendwie klar zu machen, okay, das ist hier nicht dafür gedacht. Ja.
Und außerdem, es ist schon fast eine Comedy und zwar ist es so, also das eine Resultat ist eben, es gibt dieses No-AI-Tag und dann gibt es noch was anderes und zwar gibt es eine Webseite haveibeentrained.com und das ist eine Seite, mit der kann man überprüfen, ob Mann oder seine Werke benutzt wurden für die Trainingszwecke.
Und dann ist es so, wenn man in diesen Datenbank ist und damit sozusagen den Beweis hat, aha, meine Arbeiten wurden benutzt, dann kann man auf den Button klicken, do not train. Und damit optet man sozusagen aus. Ja, das ist die Lion 5B und das ist nicht direkt eine AI, sondern das ist eine riesige Datenbank und soweit ich weiß, sind das nur Links zu Bildern zum Beispiel, also ein Link zu einem Bild, was ich gemalt habe, mit beschreibenden Worten dazu. zu. Und das ist die Basis für die AI-Sachen.
Also dieses Lion 5B ist einfach so eine riesige Datenbank an Material. Und wenn du jetzt dort was suchst, dann kommt aber nur eine Meldung, dass es gerade deaktiviert ist. Und das ist deswegen deaktiviert, weil festgestellt wurde, dass da CSAM-Material in dieser Datenbank drin war. Und CSAM, das heißt irgendwas mit Child Abuse. Das muss ich mal gucken.
Wahrscheinlich irgendwas mit Sexual Abuse, ja. Ja.
Genau. Und das heißt, diese Scraping-Mechanismen haben einfach mal das gesamte Internet abgegrast und auch sehr problematische Inhalte einfach mit da drin. Und deswegen ist gerade diese Such-Datenbank deaktiviert, weil die das erstmal rausfischen müssen. Und da sieht man auch schon mal so ein kleines Problemchen so an diesem ganzen Datenscraping, dass man halt einfach alles mitnimmt und gar nicht so richtig kontrollieren kann, was man da eigentlich alles drin hat.
Und mit denen kann man ja dann wieder neue Bilder generieren. Das ist natürlich auch nicht optimal.
Das ist super unangenehm. Also aus der Pfanne sind wir ehrlich.
Es ist so, wenn man nicht so einen positiven Blick auf AI hat, dann ist es so ein bisschen, wie heißt das, Schadenfreude.
Ja, es gibt ja auf jeden Fall, ich glaube, man hat ja auch nicht so ein generell positiv-negativ, sondern es gibt einfach viele Aspekte daran, die einfach super kritisch sind. Und auch einige Sachen, wo man noch nicht so richtig den guten Weg gefunden hat, habe ich das Gefühl. Und da einfach gerade viel noch nicht so richtig final scheint.
Ja, ja, es ist ja auch ein neues, also es ist ja tatsächlich sehr interessant, wenn man das so ansieht, wie wir Menschen damit umgehen. Also wir haben jetzt quasi riesige Datenmengen angehäuft im Internet und das sind ja so viele, dass wir das gar nicht mehr so selbst beherrschen können.
Und wir entwickeln gerade Tools wie diese AIs, die das für uns dann zusammenfassen können, die dann halt das gesamte Internet unter ihren Fittichen haben und dann kann man sagen, ja, sag mir das doch mal, wie ist denn das jetzt eigentlich? Und die können dann das alles zusammenfassen, weil es für den Mensch wahrscheinlich noch nicht mehr möglich ist.
Ja, es wird wieder handlicher, also wieder auch zugänglicher einfach.
Und damit kommen aber auch halt Probleme daher, ja. Es ist also technisch auf jeden Fall sehr interessant. Und ich muss jetzt mal gucken. Ah, okay, das hatte ich jetzt noch gar nicht erwähnt. Ich glaube, das kommt später. Es gibt nämlich, genau im Januar wird es eine Klage geben von drei Artists gegen Midjourney und sowas. Und ich weiß gar nicht, warum ich das hier drin habe, aber genau, das war es nur als spannendes Resultat.
Es gibt für diese Klage eine Übersichtsseite und zwar heißt die StableDiffusionLitigation.com. Und die macht einfach so einen ganz okayen Überblick über diesen ganzen Klageprozess, zu dem wir gleich kommen. und beschreibt das auch in Worten, die ein normaler Mensch ein bisschen verstehen kann. Diese Court-Dokumente, also diese Legal-Dokuments, die sind alle so ein bisschen nervig zu lesen. Ja, aber damit können wir gleich in den Januar kommen. Und da sind wir auch ein bisschen bei AI immer noch.
Wir können ja gleich mit der Klage kurz weitermachen. Ja, also es gibt da eine Klage.
Genau, es waren ja so drei Artists, die sich zusammengeschlossen haben, die das Ganze vorangetrieben haben. Ich glaube, das ist auch immer noch nicht durch, oder? Ich hätte zwischendurch, glaube ich, Mitte des Jahres mal ein Update davon gesehen gehabt.
Genau, aber dazu kommen wir später. Okay. Weil das sind ja die Sachen, das streckt sich über das ganze Jahr. Aber es stimmt. Stimmt, ja, es ist aber auch bis jetzt immer noch nicht abgeschlossen, das stimmt. Aber auf jeden Fall wurde dann im Januar die Klage eingereicht und das sind drei Artists, das muss ich mal gucken, ob ich den Namen hier finde. Nee, auf die Schnelle nicht, aber auf jeden Fall geht es gegen Stability AI mit Journey und DeviantArt.
Und was ich an diesem Zeitpunkt eigentlich nur ganz interessant finde, es gibt da halt Code-Dokumente, also die Dokumente vom Prozess. Und jetzt muss ich mal gucken, das ist Januar 2023. Ich habe nämlich da mal reingeguckt, wenn man da auf das Main-Dokument klickt, dann fand ich das ganz interessant, dass es auf einer Seite, da wurde auch richtig beschrieben, wie AI eigentlich funktioniert, also diese ganze Diffusion-Prozess und sowas.
Ich habe noch nie in so eine Dokumente reingeguckt und fand es spannend zu sehen. Also erstmal sind die ziemlich hässlich.
Die Dokumente, meinst du? Ja.
Die Dokumente sind sauhässlich. Also das würde man niemandem anbieten, wenn man jetzt irgendwie ein Produkt vermarktet oder sowas. Also ich habe dir einen Link geschickt, erstmal eine riesige Auflistung von Adressen und Namen und E-Mail-Adressen und alles in Times New Roman. Und der sieht aus wie so ein altes Fax irgendwie. Irgendwie.
Und.
Dann gibt es auch ein Indexverzeichnis, aber da kann man auch nicht hinklicken und dann springt man irgendwie runter oder so. Das ist alles so oldschool, weißt du? Und wenn du auf Seite 17 gehst in diesem Dokument, dann wird da zum Beispiel erklärt, was Diffusion eigentlich heißt. Und wenn man dann runterscrollt, dann sieht man wirklich so technisch erklärt, wie dieser ganze Prozess funktioniert.
Wie irgendwie das Bild genommen wird und dann wird das so in kleine Punkte diffundiert und bla bla bla. Und das fand ich einfach interessant. zu sehen, dass das wirklich, Ja, ich weiß nicht, wahrscheinlich damit die Richter und Richterinnen das verstehen.
Ja, super witzig, weil das ja hier dann quasi so für den Gerichtstermin aufgearbeitet wurde.
Ich frage mich, ob die sich das wirklich alles durchlesen und verstehen dann. Oder ob die auch so, ja, ja, das werden die gesprochen.
Das klingt wahrscheinlich erstmal ganz legit, aber so im Detail.
Genau, also das war auf jeden Fall so eine Erkenntnis davon. Aber mehr Informationen gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht, weil da wurde einfach die Klage eingereicht. Und dann, ja. Der Artikel übrigens, den ich verlinkt habe von Technolama, der sieht das allerdings ein bisschen kritisch.
Der beschreibt so ein bisschen, dass die Artists, die das da eingereicht haben, die Technik, also wie genau AI funktioniert, nicht ganz verstanden haben und deswegen vielleicht diese ganze Gerichtsprozesse noch ein bisschen problematisch sein wird. Also das war ja am Anfang mit AI ein bisschen, hat man öfters gesehen, dass Leute gar nicht so richtig gecheckt haben, okay, was ist genau dieser Prozess?
Weil ein Argument war zum Beispiel, dass alle Bilder da drinnen gespeichert sind und das ist halt nicht so. Also du kannst da nicht irgendwie reingehen und jetzt dein Bild runterladen, weil das irgendwo gespeichert ist.
Nee, du kriegst es nicht wieder raus eins zu eins, ja.
Ja, also beziehungsweise wenn, dann halt nur durch den Algorithmus gemacht, aber es ist nicht so, dass das Bild da jetzt direkt gespeichert wird. Das wäre ein bisschen zu groß, die Datenmengen. Ja, und das ist dann so eine problematische Sache. Aber ja, genau, so das war der, nee, warte mal, das war noch nicht der, das war ja nur dieses Last-Hoot, genau.
Und dann nur eine Sache, weil was wir sehen werden in dem Jahr ist, dass AI-Tools immer mehr so ein bisschen interessanter werden und ich glaube, da hast du ja auch schon Erfahrung gemacht mit dem Co-Pilot von GitHub oder so, ne? Mit.
Dem genau noch nicht, aber mit allem anderen rundherum. Das sind ja die Sachen, die sich so eine Gesamtdurchsage gezogen haben, dass irgendwie so AI, finde ich, so im Dezember 2022 so angefangen hat, als, okay, wir haben jetzt hier irgendwie mit Stable Diffusion so die ersten Generative Art Sachen irgendwie besser funktioniert und dann irgendwie einen riesigen Impact hatten. Und ab da ist es ja irgendwie gefühlt völlig eskaliert und hat so in alle Teilbereiche irgendwie Einzug gehalten.
Genau. Und du hattest glaube ich in eurem Podcast mal erwähnt, dass du auch fürs Programmieren das schon einsetzt auch teilweise. Ja.
Super viel. Also das hat auch, das habe ich mir für März, April so ungefähr aufgeschrieben. Das war so das, wo ich angefangen habe, das selbst daily zu usen tatsächlich. Vor allem GPT halt einfach, weil das so gerade im Coding-Bereich ja einen super großen Impact auf den Workflow normalerweise hatte. Also gerade bei Sachen, die eben schon ein bisschen besser etabliert sind und so weiter, wie jetzt Unity und so, da kann man ja super viel mitmachen.
Also gerade was so angeht, quasi so kleinere Alltagscoding-Aufgaben hat es bei Dev bei mir wie einen großen Impact. Also es sind so kleine Beispiele wie Sachen, die man 5.000 Mal macht mit so, ich brauch jetzt mal einen Game-Controller mit einer kleinen State-Machine und so. Gerade so was so hauptsächlich so die Erstellung von Boilerplate-Code und so weiter angeht, hat ja dann GPT irgendwie Anfang des Jahres insgesamt irgendwie...
Einen relativ großen Einfluss. Ich habe aber auch festgestellt, dass es sehr abhängig davon ist, was die Leute so machen. Es gibt manche Programmiersprachen, die da eher restriktiv unterwegs sind. Prinzipiell hat man auch im Coding-Bereich natürlich ein großes Problem mit dem Privacy-Kram und so, weil Sachen, die ich quasi in Chat-GPT reingebe, ist die große Frage, wird das wieder als Training-Data verwendet? Will ich das? Will ich das nicht?
Ja, okay. Genau, das war deine Code-Geschichte. Da können wir natürlich auch gerne nochmal dann im März noch spezifisch darauf eingehen, wenn du magst. Jetzt im Januar habe ich nur das hier gefunden und zwar gibt es Model also M-O-D-L, also Mod-L.AI Das klingt ein bisschen wie so ein Bayerisches Produkt, weißt du? So Schubplattler oder so Model Auf jeden Fall ist das wohl ein Tool oder die benutzen da AI-Bots, um Spiele zu debuggen, also um Spiel-Testing, also QA zu machen.
Und Und wer da Lust hat, kann sich da mal reinlesen. Ich habe einen Artikel verlinkt. Und da wird nämlich auch beschrieben, gibt es ein kleines Beispiel von Salty Chronicles, ein Spiel gibt es da. Und da gibt es eine kleine Case-Study zu lesen. Und da steht, ja, also sehr viel technische Details sind es jetzt nicht. Aber was steht da? Sie haben irgendwie Custom Events in Ihrem Gamecode gemacht? Ich weiß nicht genau. Also wahrscheinlich, um der AI noch so ein paar Hints
zu geben, wo sie hin soll oder was sie machen soll oder irgendwas. was. Und dann konnten sie damit automatisiert relativ viel testen, weil die hatten viele Dialoge drin und konnten dann gucken, ob es irgendwelche Probleme gibt, ob es Crashes gibt, aber auch, ob irgendwelche Dialogoptionen vielleicht in ein Deadend landen oder irgend sowas.
Also gibt es einfach einen kleinen Artikel. Das ist nur mal als kleines Ding bei Erwähnung, dass es einfach AI für QA sozusagen in den Anfängen steht im Januar 2023.
Super interessant, ja.
Und eine Sache, die dann aufgeploppt ist, aber da hat sich jetzt nichts weiter draus ergeben, ist, dass angeblich Ubisoft das, Zum Verkauf stünde gab es so Gerüchte.
Finde ich super interessant. Ist das vielleicht rückblickend betrachtet eine Unterhaltung, die von Microsoft entstanden sein könnte? Die hatten ja irgendwie im Laufe des Jahres Ambitionen, größere Firmen zu übernehmen. Ist das vielleicht das D-Bubble im Nachhinein entstanden?
Also, soweit ich weiß, kommt dieses Gerücht von Jeff Guap. Das ist so jemand, der öfters mal auftaucht in den Medien. Und der sagt nur, dass... also er sagt, Ubisoft, ich versuche mal, ob ich das mit DeepL übersetzen kann auf Deutsch, mal gucken. Naja, weiß ich nicht, ob das eine gute Übersetzung ist. Also hier steht, Ubisoft definitely already did the rounds proposing acquisitions and mergers with other similar companies. Also angeblich hat Ubisoft schon mit Leuten gesprochen.
Okay.
Aber and mostly got laughed at. Also es haben wohl alle über Ubisoft gelacht. Ich weiß es nicht. Also das ist so dieses Gerücht. Und bisher gibt es Ubisoft noch, Das heißt, es wurde nicht gekauft. Allerdings eine Sache kann man sagen, wenn ich kann dir mal den Aktienkurs schicken und wenn man sich den Aktienkurs über die letzten fünf Jahre anguckt, muss man sagen, dass die Tendenz doch deutlich nach unten. Ja, das stimmt.
Also vor fünf Jahren waren es 78 Euro, jetzt sind es 22 Euro und das ist ein relativ, also mit ein paar Auf und Ab, ein relativ linearer Abfall sozusagen. Von daher wäre ich nicht überrascht, wenn vielleicht doch irgendwann mal so eine Gespräche aufkommen würden, dass da jemand interessiert wäre. Zum Beispiel Microsoft, die sind ja gerade auf Einkaufsdauer.
Ich glaube tatsächlich bei den großen Companies und so weiter, gerade die sowieso schon publicly traded sind, hört man ja sehr häufig irgendwie, finde ich, aus deren Kreisen so, da ist immer alles möglich. Also da wird ja eigentlich so immer darüber gesprochen, so ja, vielleicht kaufen wir auch einfach Microsoft. Also das ist irgendwie so ein, hat man das Gefühl, dass da jemand schreibt, okay, da wurde schon drüber gesprochen,
ist jetzt erstmal irgendwie keine News. Ich habe das Gefühl, über sowas wird immer gesprochen. Dass über Ubisoft gelacht wurde und so weiter in dem Kontext, vor allem darauf bezogen, dass es ja einfach sehr distributed ist, eine sehr große Company einfach, die ja überall verteilt ist und quasi super viele kleine Standbeine hat.
Hat, was natürlich den großen Vorteil, also was natürlich auch Vorteile mit sich bringt, was aber natürlich einen Nachteil hat, so, dass es ja einfach super schwer greifbar, was würde man dort kaufen mit, was würde man dort merchen? Ja, super interessant auf jeden Fall. Aber fand ich jetzt hier tatsächlich inhaltlich nur von dem Tweet jetzt gar nicht so die große Information, wenn ich ehrlich bin.
Ja, ich hätte, also für mich war es eine kleine Überraschung, weil ich sehe Ubisoft schon so als so ein großes Dickschiff angenommen wie Microsoft. Und um ehrlich zu sein, da kommen wir ja später mir auch noch dazu, weil Microsoft ja Blizzard kaufen will Und dann, das war für mich auch schon eine Überraschung, dass so diese großen Megakonzerne dann plötzlich sich selbst gegenseitig aufessen. Ja, das stimmt.
Und Ubisoft, ja, ich meine, man sitzt am Aktienkurs, das ist nicht so mega strong, aber für mich sind die mit ihren großen Marken wie Assassin's Creed und Far Cry ja schon…, Ein großer Entwicklungsstudio. Also wenn die jetzt wirklich plötzlich gekauft werden, das fände ich schon... Also vor allem sind die ja auch noch, also Familienunternehmen im größeren Sinne, weil das sind ja diese GYMO Brothers, die da oben stehen. Das hat noch so ein bisschen so ein Flair.
Das ist nicht so eine reine, also vom Gefühl her, so eine reine Corporate-Maschine, wie sie verwendet worden ist. Okay.
Interessant.
Macht da, hier unsere Analyse-Tools mit AI, unsere AI-Analyse-Tools, die sagen, wir brauchen mehr, wie heißt es, Battle Passes und Sachen, die man da kaufen kann, damit wir die alle abmelken können. Los, bau das rein. Es fühlt sich an wie, da sitzen diese zwei Brüderchen so beim Tee und sagen, ah, was können wir heute für schöne Spiele machen? Naja, ist natürlich auch Quatsch.
Finde ich super interessant, weil das Gefühl habe ich bei Ubisoft tatsächlich so gar nicht mehr, muss ich ehrlich zugeben.
Okay, ich glaube, ich bin zu naiv. Ich spiele auch meistens ein wenig Ubisoft-Titel, vielleicht liest du auch. Also.
Mein Einblick da ist auch ziemlich beschränkt. Das Letzte, was ich gespielt habe, war das Assassin's Creed, was in Ägypten spielt. Ich weiß grad den Namen plötzlich nicht.
Ja, Origins.
Genau, und da gab's ja auch Ingame-Stores mit nem pinken Lama-Mount, wenn ich mich richtig erinnere.
Ja, ja, natürlich.
Und da muss ich sagen, war bei mir so ein bisschen vorbei. Also das ist so dieses Singleplayer-Ingame-Store, den coolsten Kram, kann man sich kaufen und der Rest fühlt sich alles ziemlich nach Einheitshose an. Das fand ich tatsächlich wirklich ziemlich schade. Und das ist so leider dadurch mein Eindruck von Ubisoft sehr corporate. Wir hauen hier jedes Jahr Sachen raus, kauft mal einen Battle Pass und kauft hier Ingame-Sachen in einem Singleplayer-Game.
Ja, ich merke gerade, mein Geheimnis, meine positive Ansicht von Ubisoft ist, dass ich ja gar nicht in ihre Spiele spiele.
Wenn ihr das Vertrauen nicht verliert, wollt ihr die Spiele einfach nicht. Sehr gut.
Das ist einfach Danny Krüger. Ich glaube einfach, dass ich eine Übersicht habe, aber ich habe natürlich einfach gar keine Ahnung. Aber dadurch habe ich ein positiveres Weltbild.
Auch stark, ja. Ja.
Tatsächlich, also ein Spiel, was ich auf meiner Liste habe von Ubisoft, ist dieses neue Prince of Persia, das habe ich jetzt sehr viel Positives schon gehört und ich mag auch den Art-Stil sehr gerne und das ist eine Sache, die jetzt mal wieder einen positiven Eindruck macht, statt, ja, das Letzte, was rauskam, war dieses Avatar-Spiel, was, ja, also vom Angucken her war es, sah es mir jetzt ein bisschen zu generisch aus dann, aber ja, okay, gut.
Gut, machen wir einfach mal weiter, um meine fehlende Kompetenz zu bespielen. Denn jetzt kommen wir in den Februar und da hast du ja dann jetzt auch Notizen.
Genau, also ich habe im Februar natürlich mit Hogwarts Legacy ein großes Thema. Ich würde davor gerne nochmal kurz auf eine deiner Notizen Bezug nehmen, weil ich das ehrlich gesagt zu funny finde, dass du hier geschrieben hast. Im Februar 2023 endlich nun doch Gameplay from the day before. That aged well, würde ich mal sagen. Ja.
Tatsächlich habe ich die Idee bevor gar nicht mehr in meinen, weil ich habe nämlich noch einen zweiten Notizzettel gemacht mit viel mehr Notizen tatsächlich, den du jetzt gar nicht siehst und da habe ich dann irgendwann, musste ich dann rausstreichen und die Idee bevor, das war so eine Geschichte, die das ganze Jahr übergetragen hat, ne? Und eigentlich geht's ja hier mehr um die Entwicklung und nicht so um Spiele.
Aber da ist es ja tatsächlich auch interessant, wie diese Entwicklung und wie dieses Studio an sich operiert hat.
Absolut. Also, das find ich auch wirklich einen sehr interessanten Case, wie sich das entwickelt hat. Aber ich glaube, da kommen wir dann im späteren Teil des Jahres noch mal drauf zurück. Weil der wirklich interessante Teil ist ja dann Air 2 Release passiert. Was im Februar natürlich ein großes Thema war, die ganze Kontroverse rund um Hogwarts Legacy.
Ja.
Und den durchaus ultra fragwürdigen und super kritischen Aussagen von J.K. Rowling. Und daraufhin hat sich ja so ein bisschen die, also so ein bisschen ist wahrscheinlich auch massiv untertrieben, hat sich die Community quasi so ein bisschen, ja kam die Frage auf, ob man dann das Spiel boykottiert. Beziehungsweise es gab große Ausrufe, das Spiel zu boykottieren. Auf der anderen Seite gab es ja durchaus repräsentative Charaktere und so weiter.
Wie war da dein Eindruck von der ganzen Geschichte? Genau.
Es gab dieses Jahr mehrere so eine Kontroversen. Eine andere auch im Februar habe ich hier noch, das war nämlich auch Atomic Heart. Das war nämlich auch nochmal so ein Ding. Und das finde ich auch interessant, weil da sieht man, also in beiden sieht man auch so, wie eben die politischen... Der aktuelle politische Zeitgeist auch mit reinspielt.
Absolut.
Und es ist so, jetzt wird es übrigens politisch, Leute. Ja. Es gibt den Februar, wenn ihr keinen Bock habt.
Wir haben die erste halbe Stunde an leichter Kost geschafft, aber jetzt wird es definitiv politisch.
Genau. Und zwar nur ganz als Überblick, weil das nämlich öfters mal unter den Tisch fällt. Also bei Hogwarts Legacy gab es ja noch mehrere Punkte. Es gab einerseits die, sagen wir mal, fragwürdigen Aussagen von J.K. Rowling bezüglich Trans-Personen. Dann gibt es aber auch noch so ein paar fragwürdige Entwickler beim Studio von Avalon selbst, wo man sagen kann, es ist vielleicht nicht der sympathischste Mensch, den ich mir da vorstellen kann.
Und dann gab es auch noch Antisemitismus-Vorwürfe und die sind aber auch nicht neu, weil die gibt es für die Filme auch schon. Genau, das waren also so die großen Sachen und ich finde es interessant, weil wenn man sich Artikel anguckt, und ich habe jetzt nochmal eine Menge Artikel gelesen, dann fokussieren die meistens auf eins dieser Themen. Genau. Aber ich kann auch noch mal einen Artikel verlinken, wo es eine ganz gute Übersicht dazu gibt.
Und grundsätzlich wollte ich noch, also was ich interessant finde, ist so ein bisschen, wie kommt es eigentlich dazu? Also von einer Entwicklungsperspektive oder Managementperspektive. Und ich wollte noch mal kurz, und das ist nämlich der politische Zeitgeist, den ich erwähnen wollte, sagen, warum mich das schon auch beschäftigt. Weil wenn wir jetzt in einer Welt wären, wo es wo es so heißt, hey, Weiner, weißt du noch, vor 100 Jahren, da gab es Rassismus.
Und dann sagst du, hä, was ist Rassismus? Habe ich noch nie gehört. Und dann lachen wir alle drüber, weil, weißt du, wir leben ja jetzt in einer Welt.
Glück sind wir mit der Scheiße durch.
Wie ein Star Trek sozusagen, wo einfach irgendwie die Probleme sind gelöst. Also zumindest so das kapitalistische Geldproblem und alle Leute sind relativ happy und wir erforschen einfach nur das Universum. Und dann liest man nochmal in so einem alten Buch über diese ganzen Probleme von der alten Welt damals. Und lachten alle drüber. So ein bisschen wie heute, wo man sich fragt, hä, ist das schon krass, dass vor 100 Jahren durften Frauen nicht wählen? Hä?
Was war denn da los? Hä? Wer hat denn die Idee gehabt? Also das ist ja totaler Quatsch, 50 Prozent der Weltbevölkerung einfach mal auszuklammern vom Wahlrecht. Es wirkt sehr merkwürdig. Oder wenn man sich heute auch so Werbung anguckt aus den 90ern für Kaffee oder sowas. Das ist Küchengeräte und so.
Da sind sehr viele Sachen dabei, die...
Ja, genau. Aber beim Kaffee finde ich es ganz besonders interessant, weil das geht sowohl gegen Männer als auch gegen Frauen teilweise. Man hat da manchmal so Werbungen, wo so eine ganz devote Sekretärin sich so beim Fatschen auf den Boden wirft vom Chef, weil sie den Kaffee falsch gemacht hat. Und sich dann so entschuldigt und alles sowas. Und dann holt sie irgendwie den Superkaffee raus und dann ist wieder alles gut.
So, dem habe ich es aber gegeben. Wem? Na, dem Schiff? Ach Gott, so eine Frechheit! So eine Unverschämtheit! Und weißt du was? Gib's dir! Aber Lisa... Nein! Ich lass mir ja nicht alles gefallen! Hallo? Frauengold nehmen. Ja, Frauengold nehmen. Und man kann über den Dingen stehen und objektiver urteilen. Es war mein Fehler, Herr Direktor. Ich hatte nicht aufgepasst. Und ich möchte mich dafür entschuldigen. Versuchen auch Sie einmal Frauengold.
Und es gibt aber auch so eine Werbung, wo so ein Mann als totaler Depp hingestellt wird, weil der nämlich den Kaffee nicht kochen kann. Weißt du, weil der zu dumm ist, einen Kaffee zu kochen. Und dann muss erst die Frau kommen und holt dann eben die Krönung raus und dann sind alle wieder happy und sowas. Und das ist auch so eine Sache. Ja.
Auch so ein gutes altes Werbungsformat, dass einer irgendwie dumm oder unfähig ist und der andere ist der Retter, weil er das neue Produkt dabei hat. Das ist auch irgendwie so ein Konzept, was nicht mehr so richtig in die Zeit passt.
Sag mal, was ist das eigentlich für ein Kaffee? Den hat mein Mann gekocht. Als Überraschung. Ach so, das war dein Mann. Oh weia, der hat ja wirklich kein Aroma. Ich glaube, bin gleich wieder da. Na, wie hat euch mein Kaffee geschmeckt? Schau selbst, noch halb voll. Du hast den falschen Kaffee gekauft. Der hat kein Aroma. Aber ich habe gedacht, ich... Um die Krönung hättest du denken sollen. Die hat das ganze Aroma. Dann kochen wir nochmal neu.
Nur die Krönung hat das Verwöhn-Aroma, das riecht man und das schmeckt man.
Genau, und da hat man so dieses Gefühl, hey, okay, das passt nicht mehr in die heutige Zeit. Und leider ist es allerdings so, und ich habe ein paar Beispiele, dass wir noch nicht in dieser Zeit angekommen sind, wo man über alle Sachen lachen kann. Eher im Gegenteil. Und zwar, ich habe folgende Sachen hier. Und deswegen finde ich es halt wichtig, auf diese Themen besonders zu achten, wenn man zum Beispiel auch ein Medienprodukt erstellt.
Weil man könnte sagen, ja, übertreibst du da nicht ein bisschen? Ist das nicht ein bisschen nitpicky oder so? Und ja, es wäre ein bisschen nitpicky, wenn alles cool wäre und wir keine Probleme hätten. Aber wir haben zum Beispiel gerade, letzte Woche war das oder so, dass sich eine große Menge an Menschen versammelt und den Hitlergruß in Italien zeigt. Also dort heißt es, der Roman, Roman, also römische Gruß, aber soweit ich weiß, ist der eigentlich auch verboten.
Ist aber egal, wenn man mit irgendwie 100, 200 Leuten irgendwo steht und den alle gemeinsam zeigt und rumschreit, dann passt das ja so. Dann haben wir dieselbe Sache, sehen wir in Amerika, dass da irgendwelche Neonazi sich versammeln und halt auch irgendwie rumschreien und teilweise auch Hitlergruß zeigen und alles. Also es ist richtig krass.
Das sind so Bilder.
Wo du denkst, ach ja, die sind 80 Jahre alt. Ach nee, warte, was? Die sind acht Tage alt, was? Ja.
Das ist echt super unangenehm, dass wir den Kram noch nicht los sind. Und da hast du völlig recht mit. Deswegen ist es auch irgendwie weiterhin, finde ich, ziemlich wichtig, solche Themen irgendwie auf dem Schirm zu haben.
Genau.
Weil wir eben noch nicht in der haha-witziges 100 Jahre her Zeit angekommen sind, leider.
Das sind die Sachen, wo es sich lohnt zu gucken, wegen so Antisemitismus und Neonazitum und sowas. Dann gibt es aber auch noch Sachen, wo ich auch sehr besorgt bin, wenn es um Transmännchen geht, denn alleine in 2023 gab es 500 Antitrans-Bills in Amerika, habe ich auch mal einen Link, die das auflisten. Und da wird halt viel Politik gemacht, weil aus einer eher rechten Perspektive ist das super, das Thema.
Also du kannst es ansprechen und dann hören alle nur noch darauf zu und keiner achtet auf wirkliche Probleme, wie, hey, wie bezahlen wir eigentlich unsere Rente oder was ist eigentlich mit dem Helfsystem oder sowas. Also es ist ein super Ablenkungsthema.
Das stimmt.
Und was mich da besonders besorgt, und da können wir mal in 2024 drauf gucken, ist, dass auch unsere deutschen PolitikerInnen haben sich mit Herrn DeSantis getroffen. Und Herr DeSantis ist der, der da verantwortlich ist ganz, ganz viel in Amerika, der diese ganzen Bills irgendwie anschiebt und sowas. Also der ist da ganz besonders dabei.
Und wenn man bei diesem Artikel, den ich da verlinkt habe, runter scrollt, dann sieht man ein wunderschönes Foto, wo nämlich der DeSantis, ist, in der Mitte steht, der hält da so einen kleinen Bierkrug hoch, den anscheinend Herr Scheuer und auch Dorothee Bär sind da mit dabei und noch ein paar andere ihm geschenkt haben. Und ja... Also ich bin mal gespannt, was dann im Wahlkampf 2024 so passiert und ob dann auch plötzlich irgendwie so gegen Transpersonen geschossen wird,
weil man von ihnen gelernt hat oder so. Mal gucken.
Weil man denkt, dass das quasi ein einfacher Hebel wäre, um nicht über andere Themen quasi sprechen zu müssen und damit irgendwie leicht quasi Leute zu mobilisieren. Ja, das ist super schade.
Übrigens eine positive Note da, es gibt eine schöne Webseite und zwar eine Sache, die auch gerne gemacht wird, zumindest in Amerika, ist zu sagen, hey, Dreckqueens, die wollen ja nur unsere Kinder grumen und so. Und es gibt eine Webseite, die heißt Who is making the news? Und das ist eine Datenbank, wo die einfach sammeln, wenn irgendwelche Missbrauchsvorfälle gegen Kinder gemeldet wurden, dann sammeln die, wer war das? Also waren das Lehrer, Priester, Polizeibeamte?
Das ist allerdings auf USA gelistet hier, das ist nicht auf Deutschland.
Die Statistiken sind tatsächlich aber sehr, trotz des dramatischen Themas, tatsächlich sehr schön gemacht, wenn man sich die letzten Points anguckt, dass hier extra nochmal Transpersonen und Drag Queens quasi aufgeführt sind mit sage und schreiben Null. Genau. Impact.
Drag Queens sind null dabei. Und das ist halt wichtig, da auf die Statistik zu gucken, weil das wird halt viel aufgemacht. Eine Sache, die mich auch sehr beschäftigt hat, war, dass zum Beispiel im Jahr 2000, warte, doch, das war auch 2023, wurden Bücher gebannt aus Bibliotheken und Schulen. Ja, also Bücher, die irgendwie über Diversität einfach berichten oder irgend sowas. Es wurden auch Bücher verändert. Hier Rosa Parks.
Wurde beendet. Das fand ich sehr krass. Rosa Parks ist eine Frau in Amerika gewesen, die zu der Zeit als schwarze Person noch immer hinten im Bus sitzen muss und gesagt hat, nö, ich bleibe jetzt hier vorne sitzen. Und da wurde ein Schulbuch geändert, anscheinend. Und zwar der Originaltext ist She was told to move to a different seat because of the color of her skin. She did not. She did what she believed was right. Das ist der Originaltext.
Und jetzt steht da, she was told to move to a different seat. She did not. She did what she believed was right. Also da steht nicht nur, dass es irgendwie was mit ihrer Hautfarbe zu tun hat und dass es einfach ein kleines Problemchen in der Vergangenheit in Amerika gab, ja, bezüglich POC und schwarzen Personen. Und da wird einfach mal, also das ist ja schon Geschichtsrevisionismus, oder? Kann man...
Da gibt's genau das, da gibt's ja kein besseres Wort für. Also tatsächlich ja mit Absicht den Teil rauszustreichen, worum es in der Geschichte tatsächlich geht, ist ja leider genau das.
Und ein letztes, es tut mir leid, es ist wirklich keine schönen Themen, aber, es gibt auch hier in Deutschland so was, das ist, also, muss man sagen, es gibt so viel Kram, auf den man so, aufpassen muss, das wusste ich auch gar nicht, verlinke ich auch in meinem Bild, und zwar ist es so, wenn man über den Holocaust berichtet und so, dann gibt es manchmal Leute, die schreiben 271k in die Kommentare, hier in dem Fall ist das bei einem TikTok-Video, und dann erklärt sie,
das ist eine Frau, die macht sehr viel Aufklärungsarbeit über Holocaust und KZ Gedenkstätten und sowas. Und sie erzählt dann, dass es so ein Dokument gibt, das ist so eine Bilanz, wie viele Männchen umgebracht wurden. Und da steht ganz unten unter dem Summariumstrich 271.000. Und dann ist das Argument, ja, guck mal, es wurden ja nur 271.000 umgebracht. Erstmal ist dann schon die Sache so, wie Noah, was? Das wäre ja auch schon krass genug.
Aber dieses Dokument hat gar nicht alle Lager, alle Konzertationslager mit drin gehabt und deswegen ist diese Zahl einfach viel zu gering.
Und das wird aber, also das sind immer so, das sind in dem Fall keine Doc Whistles, das ist ja auch schon Geschichtsrevisionismus, und da verlinke ich euch auf jeden Fall auch nochmal ihren Podcast, der Zeitzeugnisse-Podcast, kann man sich alles angucken und das ist auf jeden Fall gut, dass sie das macht, aber und da lernt man sehr viel, da lernt man ganz viele so eine Symboliken, wo ich gar nicht drauf gekommen wäre, dass das irgendwie ein rechter oder antisemitischer Kram ist.
Ist ja auch super kritisch und da Da muss man auch sagen, man lernt auch immer wieder dabei, halt da reflektiert zu sein und nachzuschauen und so. Weil es gibt ja so viele quasi Mythen oder welche Leute, die sich da irgendwelchen komischen Kram versuchen zu nutzen, zu machen, um irgendwie Sachen zu relativieren oder anders darzustellen, als sie wirklich waren und so weiter.
Genau. Und das irgendwie zu zeigen und damit reflektiert umzugehen und solche Sachen auch quasi ordentlich zu hinterfragen in einem Positiven, in einem Ich suche nach den richtigen Quellen und so weiter und schaue, woher sowas kommt, ist, glaube ich, auch super wichtig und ist auch, glaube ich, eine große Aufgabe von sowohl der Aufklärung bezüglich Geschichte und so weiter, aber auch allem, was an Kunst und an zeitgenössischen, ich sag jetzt mal, Erzeugnissen irgendwie sind.
Genau. Und jetzt sind wir auch durch mit den sehr unschönen, ja, realhistorischen Sachen. Das waren einfach so die Sachen, die mir so ein bisschen aufgefallen sind im letzten Jahr und warum ich denke, es ist ganz wichtig, da genau hinzugucken, weil es ist halt leider Realität. Also wir können ja leider noch nicht so viel drüber lachen. Und deswegen hat mich das bei Hogwarts Legacy so beschäftigt.
Und deswegen finde ich auch, auch wenn manche Vorwürfe vielleicht, vor allem im Nachhinein, sich dann doch als nicht beobachten, ganz so haltbar rausstellen oder nicht doch gar nicht so problematisch waren vielleicht, hab ich auch noch ein paar Beispiele rausgesucht, würde ich sagen, ist es trotzdem okay, da doppelt drauf zu gucken.
Einfach eben, weil es so, ja, weil wir eben in einer problematischen Zeit leben und es wäre halt blöd, wenn so ein großes Spiel das dann eben unreflektiert vielleicht auch reproduziert. Genau, deswegen war es mir jetzt wichtig, nochmal so kurz den Kontext zu erklären, warum mich das so beschäftigt hat.
Warum es relevant ist, meinst du?
Ja, also zumindest für mich, ja. Ja, also es gibt auch andere Leute, die sehen das lockerer, die sagen, ach nö, ich trenne das, mir ist das egal, ich sehe das einfach als Spiel an. Aber das ist nur so mein Standpunkt, warum das mich beschäftigt hat.
Da habe ich eine Frage zu. Hast du das Spiel dann gespielt, beziehungsweise den Content gesehen? Und wie ist jetzt dein Eindruck, gerade mit der Wichtigkeit dieser Themen, im Blick auf das Spiel und deren Entwicklung selbst jetzt mal? Also die Leute, die es gemacht haben und gerade auch Rowling und so, sind ja so ein bisschen so ein Thema. Das andere Thema, finde ich, aber die Inhalte des Spiels und auch gerade, wie im Spiel damit umgegangen wird. Wie ist da dein Eindruck gewesen?
Also, ich hab's ... Ja, das ist natürlich blöd. Ich hab's halt selbst nicht gespielt. Ich hab mir ein paar Cutscene angeschaut, ich hab im Wiki rumgelesen, ich hab die Artikel dazu gelesen. Und eigentlich muss man natürlich sagen, theoretisch, um es wirklich ... Um es wirklich fundiert zu beurteilen, müsste man es eigentlich wirklich selbst spielen und komplett sehen. Was natürlich ein bisschen im Widerspruch steht.
Also ich meine, abgesehen ... Für mich ist es allgemein auch ein Thema, wo ich relativ leicht Kritik üben kann, weil mich interessiert Herr Reporter echt nicht. Also mir würde das nicht wehtun, das Spiel nicht zu spielen, weil ich gar kein Fan bin.
Okay.
Deswegen ist es für mich relativ einfach zu sagen, ich kann das sehr gerne auch nebenbei liegen lassen.
Interessant, weil ich muss sagen, ich bin Fan von den Filmen auf jeden Fall. Ich bin damit also ziemlich aufgewachsen, bin da so die klassische Generation, die so jeden Film mitgeschaut hat und auch einfach mal in einem ähnlichen Alter war wie die Protagonisten zu der Zeit und so weiter. Und deswegen hat es bei mir gerade so kinderlich schon auch eine große Rolle gespielt.
Und deswegen fand ich das Game auch besonders interessant. Und ich habe es auch gespielt, weil es mich auch sehr interessiert hat, ehrlich gesagt, wie das Spiel damit umgeht. Und ich fand nämlich, dass wenn man das rundherum mal so ein bisschen, ich will es jetzt nicht relativieren, wenn ich sage, wir blenden das mal aus, aber das ist ja so das eine Thema.
Aber das andere Thema, jetzt mal wirklich in das Game gucken, fand ich es ein bisschen schade, dass da relativ wenig drüber gesprochen wurde, wie gut im Game damit umgegangen wird. Also weil viele der Inhalte, was jetzt gerade dieses Hauselfen-Meister-Sklaven-Verhältnis so ein bisschen so weiter angeht, wird sich da sehr häufig sehr kritisch geäußert. Und gerade auch mit der Sirona, also mit einer Transperson als Barkeeper von dem Drei-Besen.
Fand ich eigentlich eine sehr interessante Side-Story, wo auch dabei zum Beispiel darauf geachtet wurde, dass auch die Voice-Actorin dazu auch eine Transperson ist, also da auch authentisch irgendwie repräsentiert werden sollte. Und es ist auch so ein ganz interessanter Charakter war, der eigentlich ... Sehr, sehr, sehr stark mit sehr viel Charakter da irgendwie aufgetreten ist, wo es auch eine kleine Nebenquest zu gibt, wo man ein paar Briefe findet.
Und ich glaube, das ist jetzt wirklich schon eine Weile her, aber es war im Februar oder März, wo man auch irgendwie entweder Briefe mit Eltern oder Pflegeeltern oder sowas findet oder irgendwie mit denen spricht oder irgendwas. Ich weiß es gerade gar nicht mehr genau.
Und da geht es auch ein bisschen um die Thematik mit, anders zu sein als die anderen, sich da nicht wohlzufühlen, aber da Leute zu finden, die einen dabei supporten und dann einen aufnehmen und dann schafft man das irgendwie, man selbst zu sein und so weiter.
Also das hatte eigentlich dahingehend eine sehr cute Nebengeschichte, wo ich jetzt, super anekdotische Evidenz natürlich, ne, das klär mal dafür, aber wo ich auch von Transpersonen und so weiter gehört hatte, die gesagt haben, okay, ich hab das gespielt, ich hab das gesehen und ich fand das cool und ich hab mich da repräsentiert gefühlt. Also jetzt in dem Game drauf bezogen. Und das war so eine Sache, die hat leider für mich in der Diskussion irgendwie nicht stattgefunden.
Das fand ich im Nachhinein ein bisschen schade, weil da fand ich den den Umgang mit den Themen im Spiel selbst nämlich eigentlich relativ reflektiert und kritisch. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es da einfach unreflektiert reproduziert wird. Aber das war jetzt auch nur mein persönlicher Eindruck.
Ja, ich glaube, und das ist eine Sache, also mir geht's gar nicht so sehr um das Spiel an sich. Ich versuch das so ein bisschen aus so einer Entwicklungsperspektive zu sehen. Und ich glaube, es gibt ein großes Problem. Und zwar, dass viel der Kritik auch geäußert wurde, bevor das Spiel überhaupt released war.
Absolut.
So, und da konnte man ja so eine Sache auch gar nicht wissen. Und ich muss sagen, also was ich erstmal aus einer Entwicklungsperspektive schon fragwürdig finde, ist, warum das Studio nicht früher und besser begonnen hat zu kommunizieren, weil es ist, also ich finde das wirklich spannend und das führt halt jetzt zu keiner Konklusio, weil wir wissen es einfach nicht.
Aber es ist so, zum Beispiel, dass es so antisemitische Vorwürfe oder problematische Inhalte vielleicht gibt bei den Filmen, das war vorher schon klar. Ob die jetzt gerechtfertigt sind oder nicht, das ist schwierig zu sagen, weil man kann das ja nicht beweisen. Es wurde jetzt bisher noch nicht bewiesen, dass, keine Ahnung, J.K. Rowling da in ihrem Keller sitzt und ein Buch aufschlägt, wo vorne der Titel draufsteht, ich bin Antisemitin oder sowas.
Häufig schreibt man das so auf sein Buch auf.
Genau.
Nein.
So ist es ja nicht. Deswegen sind das alles nur Vermutungen sozusagen. Aber wie gesagt, deswegen ja oben auch diese Kontexteinordnung. Deswegen finde ich es auch okay, da ein Auge drauf zu haben, weil wir einfach in problematischen Zeiten leben. Es kann aber natürlich sein, dass man da auch mal über die Stränge schlägt.
Und was ich interessant finde, ist, dass das Studio einfach nicht gesagt hat, okay, wir wissen, dass es diese Sachen, diese Vorwürfe schon über die Filme gibt und deswegen fangen wir mal früh an, darüber zu kommunizieren.
Auch, dass J.K. Rowling, sagen wir mal, ein problematisches Verhältnis gegenüber Transpersonen hat, das ist auch bekannt gewesen vorher und dann hätte man ja vielleicht vorher auch schon viel früher damit beginnen können, zu eben zu kommunizieren, hey, wir haben einen Transcharakter eingebaut und wir haben das folgendermaßen gemacht. Hier sind unsere Leute, mit denen wir uns da abgesprochen haben, wir haben uns da beraten lassen, bla bla.
Also man kann das ja irgendwie so umfangreich kommunizieren. Aber soweit ich weiß, aber da kannst du mich auch gern korrigieren oder ihr, die hier jetzt zuhört, war das nicht so in der Kommunikation im Vorhersage lange klar, dann ist diese ganze Kritik kam plötzlich auf und dann wurde irgendwann gesagt, ach ja, wir haben auch einen Transcharakter und das wirkt dann ein bisschen so wie, ah, jetzt habt ihr den schnell eingebaut.
Das ist natürlich auch irgendwie ein Risiko und das verstehe ich irgendwie auch, die Befürchtung oder das Gefühl, dass es quasi eher so ein Queenwashing-Ding ist.
Genau und das ist nämlich ganz interessant und wie gesagt, leider gibt es da nicht so viel Information zu und das würde mich auch sehr interessieren, ob das ein Thema war und warum diese ganze Thema mich jetzt auch so beschäftigt, eigentlich beschäftigen sich Firmen damit. Weil sie nämlich eigentlich keinen Bock auf Stress haben. Ja. Und ich hatte das schon mal erwähnt, es gibt zum Beispiel Kate Edwards.
Und Kate Edwards ist eine Frau, die zumindest in der Vergangenheit sehr lange für Microsoft Cultural Advisor war. Und genau dafür zuständig ist eben, zu gucken, dass man nicht in irgendwelche problematischen Inhalte rennt. Zum Beispiel in Deutschland ein Spiel veröffentlicht, wo das Hakenkreuz zu sehen ist oder so. Also jetzt geht's ja mittlerweile, wenn's historisch in einem guten Kontext steht, in einem aufklärerischen, bildenden Kontext.
Aber vor einer Weile war es ja komplett verboten. Zum Beispiel. Wenn man das als ausländische Entwicklungsstudio nicht weiß, wäre das halt ein Problem. Und ich habe auch schon in einer Firma gearbeitet, wo wir einen Brandmanager hatten. Und eine der großen Aufgaben davon ist, zu gucken, dass es quasi dem Brand gut geht. Und wir hatten uns da zum Beispiel auch mal über Transpersonen unterhalten.
Und dann war auch schon so der Konsens, wenn man das macht, dann muss man es auch richtig machen und sich da halt Beratung holen und nicht einfach nur irgendwie so reinpacken, damit es eben so Rainbow-Washing ist und dann unreflektiert das irgendwie so, ja, genau. Und wo ich es auch öfters jetzt sehe, ist, wenn es um Accessibility-Features geht, dass die nicht nur eingebaut werden. Es gibt da einen ganz tollen Thread zu Ratchet & Clank.
Da haben sie so einen ganz tollen Twitter-Thread gemacht, wo die alle ihre Features erwähnen und auch schon im Vorfeld, also vor Release des Spiels, Also sehr gut kommuniziert, hey, das machen wir, darauf könnt ihr euch freuen. Das sind einfach so positive Beispiele für, wie man mit so einem Ding umgeht. Und wenn man sich die Credits anguckt von Hogwarts Legacy, das sind 3.464 Personen. Das ist echt krass, wie viel.
Und alleine bei Avalanche, ich weiß gar nicht, wie viele Producer das sind, aber das ist eine ganze Reihe an Leuten, die da in der Production stehen. Ich habe da keine, ich habe nichts gefunden zu Brandmanaging direkt, aber es gibt ganz, ganz viele Producing-Männchen und es gibt natürlich auch viel Marketing-Kram. Und bei so einer großen Firma erwarte ich schon, dass die Leute haben, die sich Gedanken machen, wie man mit Themen umgeht.
Vor allem, wenn diese Themen in Bezug auf die Filme und auf J.K. Rowling jetzt an sich auch schon vorher bekannt sind, dass es da eventuell so ein paar kleine Aufs und Abs geben könnte, dann könnte man ja sich eine Marketingstrategie überlegen. Und irgendwie habe ich nicht das Gefühl ... Dass das passiert ist. Und deswegen beschäftigt mich das auch so. Weil das ist halt ein Teil der Spieleentwicklung, wie man genau damit umgeht.
Absolut, ja. Ich habe auch das Gefühl, das ist eine Sache, die ich dieses Jahr bei einigen Spielen gelernt habe und sehr interessant fand, jetzt gerade in Bezug auf Serious Games und so weiter, dass ja Games als Kunstform auch immer irgendwie politisch sind. Also natürlich auch in verschiedenen Maßstäben und so weiter, aber zu einem gewissen Stück doch immer. Also weil man ja auch immer irgendwie einen Zeitgeist und eine Momentaufnahme von Sachen auch dabei hat irgendwie.
Und das ist natürlich auch eine Sache, die wichtig ist sozusagen anzuerkennen, auch auf dem Schirm zu haben, jetzt gerade auch von der Entwicklungsseite, eben wenn man solche Themen dabei hat. Ja.
Und es gibt übrigens auch, ich hab noch ein paar negative Beispiele von anderen Spielen mitgebracht, das fand ich tatsächlich auch sehr interessant, denn es gab zum Beispiel auch einen Transcharakter in Baldur's Gate, dem Eddon, also Baldur's Gate hat ja eine Erweiterung bekommen, ich glaub die Siege of the Dragonspear oder so, in der Enhanced Edition war das, und da wurde auch ein Transcharakter eingebaut und es gibt verschiedene Meinungen, wenn man sich da Sachen anguckt, aber eine Sache,
die ich auch so gehört hatte, war, hm, ist ein bisschen flach, es wirkt ein bisschen so wie, das haben wir eingebaut, einfach damit wir sagen können, und wir haben jetzt einen Transcharakter und jetzt nicht irgendwie eine mega coole Storyquest da rumzubauen oder diese Person als Hauptcharakter mit einzubauen oder sowas.
Das war, also ob das jetzt gerechtfertigt ist, diese Stricke oder so, das kann ich jetzt nicht beurteilen, ich hab das Spiel nicht gespielt, aber da merkt man so, also wenn man's macht, sollte man's halt richtig machen, ne?
Absolut.
Und eine Sache, die ich sehr interessant fand, das war, glaub ich, ein deutscher Entwickler, es gibt ein Spiel, das heißt Gezeichnet Unsere Flucht.
Und eigentlich kommt das erst später im Jahr, das ist nämlich eigentlich eine Sache, die kommt erst im, im, warte, wo bin ich denn jetzt hier, im April, aber ich kann dir mal das Bild zeigen, das ist wirklich ganz interessant und da merkt man auch so, es gibt da nämlich ein ganz tolles Interview mit OK Cool und da ist nämlich der Entwickler zu Gast und der hat erzählt, die haben sich tatsächlich auch Beratung geholt.
Also das behandelt halt diesen Bereich, ich hoffe, ich erzähle jetzt nicht totalen Quatsch, aber als, sozusagen das Nazireich eine Gegenoffensive von Seiten Russlands, ja, wie beschreibt man das, erwartet hatte, dann sind halt Leute aus den vorher besetzten Gebieten, mussten halt fliehen. Wieder in Richtung des Herzens vom damaligen Deutschland sozusagen. Also mussten fliehen. Deswegen ist dieses Unsere Flucht 1945 heißt das Spiel.
Und das behandelt so diese Fluchtthematik. Aber auf dieser Karte, die man hier sieht, jetzt auch eingeblendet im Podcast, ist zum Beispiel Beispiel Also da sieht man halt nur so die Bereiche von halt damals in Deutschland, also was sehen wir hier, Pommern und Ostpreußen und so. Und dann so eine große, böse, rote Wolke, die von rechts kommt. Und das sieht so aus, wenn man nur diese Karte sieht, als wären die bösen Russen die, die jetzt das arme, kleine Deutschland angreifen.
Ah ja, verstehe.
Stimmt. Also man sieht noch nicht mehr irgendwie so ein Hakenkreuz, wo man jetzt sehen könnte, ah, das, das, klar, das sind die Nazis gewesen so. Also das macht den Eindruck, als wäre das arme Deutschland, würde hier einfach über...
Und irgendwas Rotem überrollt.
Genau, so ohne, dass die vorher was gemacht hätten. Und da gibt es auch einen Artikel, verlinke ich auch, wo halt diese Kritik geäußert wurde von, in dem Fall eine Historikerin, Stefanie Sloch. Aber es gab noch andere Kritiken. Und in dem OK Cool Podcast gibt es da auch eine Sache. Und das fand ich interessant, weil da haben sich die Leute nämlich schon Beratung geholt, aber anscheinend nicht genug. Also man kann selbst mit Beratung noch in so Löcher fallen, sozusagen. zu sagen. Ja.
Es ist ja auch schwierig. Also bei der Karte jetzt zum Beispiel ist es auch wirklich ein bisschen kritisch, weil das rechts-rot sieht ja sehr dramatisch aus. Das Einzige, was quasi den Kontext gibt, ist, dass links oben in der Ecke noch der 22.1.45 steht. Also da ist sozusagen der Kontext mit, okay, vielleicht ist die Welle von rechts in rot doch gerechtfertigt gewesen, um es mal jetzt ein bisschen quatschig auszudrücken.
Aber das ist natürlich so eine Sache, so ein bisschen, wenn man nur das sieht, da fehlt schon ein bisschen noch Kontext.
Genau, und wenn man Das ist schon wirklich spannend, weil wenn man nämlich dem Entwickler zuhört, also der klingt jetzt nicht wie jemand, der so eigentlich insgeheim so ein bisschen Geschichtsrevisionismus machen will oder so. Das klang wie jemand, der wirklich ganz ernsthaft ein Spiel machen möchte, aber auch sensibel über das Thema sprechen möchte und so.
Und trotzdem ist da halt sowas reingerutscht. Und bei aber so einem kleinen Entwickler, da denke ich mir so, naja, weißt du, die haben halt nicht die Ressourcen. Also, weißt du, ich meine, die können sich halt nicht in eine Armee von irgendwie HistorikerInnen anstellen, die dann 50 Leute da irgendwie die Bücher wälzen und so und dann rutscht da vielleicht auch was durch oder so, keine Ahnung.
Aber bei so einem großen Titel wie, wir haben es gerade erzählt, irgendwie über 3000 Leute haben insgesamt auf Hongkong's Legacy mitgearbeitet, dann erwarte ich schon, dass da so ein paar Leute drin sind, die so ein bisschen reflektiert sind und sagen, okay, hey, wir antizipieren mal so ein paar vielleicht Dinge, wo man. Vorher mal kommunizieren könnte. Und weil du sie gerade erwähnt hast. Ich finde das tatsächlich interessant. Und ich weiß, es ist vielleicht ein bisschen nitpicky.
Aber wenn so ein Spiel oder wenn so ein Thema umgeben ist von so viel Kritik von verschiedenen Seiten, dann kommt man schnell in so einen Modus, wo man dann wirklich alles genau anguckt. Und ich weiß nicht, wie du darüber denkst, aber ich finde es wirklich spannend.
Dieser Transcharakter heißt Sirona Ryan. Ryan, also Sirona, und an Ryan geschrieben wird der englische Name Ryan, der normalerweise ein männlicher Name ist, Ryan halt, R-Y-A-N, und Sirona fängt, die ersten drei Buchstaben sind halt Sir. So, wenn man jetzt, sagen wir mal, Verschwörungs.
Wie heißt das, Verschwörungsmythos, Verschwörungsmythologisch da rangehen will, kann man sagen so, warum nennt ihr einen Transcharakter, also die Frau Sirona, warum nehmt ihr einen Namen, der anfängt mit Sir, was ja für einen Mann steht sozusagen Sir Simon, und warum ist der Nachname ein offensichtlich männlicher das ist so, es ist so also das ist jetzt vielleicht nicht irgendwie so ein riesen Problem, aber ich denke mir so das kann man doch sehen und da kann man doch sagen,
hey Leute, es ist scheißegal wie wir die jetzt nennen, dann nehmen wir jetzt einfach mal einen Namen, wo nicht offensichtlich, jemand Kritik üben könnte, wenn man jetzt da einfach mal so nitpicky drauf guckt.
Also da muss ich ehrlich sagen, da wäre ich auch nie drauf gekommen. Den fühle ich tatsächlich nicht so. Also bei dem Nachnamen oder bei dem zweiten Namen, ich weiß es gerade gar nicht, ob es wirklich so als Nachname deklariert war oder ob es vielleicht so ein okay, vielleicht war das einfach mal so ursprünglich ihr Name, Ähm, weiß ich jetzt tatsächlich gar nicht. Sonst was mit dem Sir. Ja, hätte man wahrscheinlich drauf kommen können, hätte ich jetzt aber persönlich
auch nicht gepeilt, muss ich ehrlich zugeben. Also das sehe ich jetzt nicht so.
Wie gesagt, es könnte auch ein weiter Stretch sein, aber das ist bei manchen dieser Themen so. Und deswegen gibt es ja Leute wie irgendwelche Brandmanager oder wie irgendwelche Cultural Advisor.
Mal verhinderbar auf jeden Fall, da stimme ich dir zu. die.
Einfach sagen so, hey, pass mal auf, könnte vielleicht so und so interpretiert werden, warum machen wir da nicht ein, zwei Buchstaben anders und dann ist das Thema vom Tisch. Dafür gibt es ja diese Leute, weil man hat eben viele Sachen einfach nicht auf dem Schirm. Übrigens, das hatte ich vergessen zu erwähnen, falls ihr euch jetzt denkt, das mit dem Namen ist ja jetzt echt ein bisschen nitpicky. Ich wollte noch ein bisschen Kontext geben, warum ich da in der Recherche auch drauf gestoßen bin.
Denn namen haben anscheinend auch so ein geschmäckle teilweise bei harry potter finde ich ganz interessant mir war das nicht so bewusst aber ich verlinke euch da auch einen schönen artikel der das noch ein bisschen mehr erklärt und zwar gibt es verschiedene charaktere in den büchern und die sind auch von ihrem charakter her und was sie so machen wohl ziemlich cool aber die namen sind kann man noch mal überlegen also besten fall wäre es einfach wird es beschrieben als Lazy.
Und zwar gibt es zum Beispiel einen asiatischen Charakter, der wird genannt Cho Chang. Und dann gibt es ja einen schönen Tweet, wo Freddie Wong erklärt, dass Cho Chang, das sind zwei populäre Namen von Asiaten. Und das wäre ungefähr so wahrscheinlich, wie wenn der Charakter jetzt kaukasische Abstammung wäre und in Deutschland lokalisiert, dann würde man den irgendwie Müller Hubert nennen oder irgend sowas. Also es ist ein bisschen merkwürdig.
Und dann gibt es noch einen anderen, und zwar Kingsley Shacklebolt, der auch hier super cooler Charakter ist, Das ist irgendwie so ein mächtiger Magier, der auch total gegen Korruption kämpft und so. Also das ist cool. Aber der ist einer der wenigen oder vielleicht doch der einzige, das weiß ich nicht, schwarzen Charaktere. Und der heißt Kingsley Shacklebolt. Und wenn man Shacklebolt googelt, dann findet man erstmal nur Fotos von ihm.
Aber wenn man dann googelt zum Beispiel, what is Shacklebolt, dann findet man, ich kann jetzt auch mal ein Bild einblenden, dann findet man eine Fessel.
Also das ist eine eine vorrichtung um was sagen sie hier um als auf der webseite heißt es einfach nur dass das ein utensil ist um verschiedene komponenten zusammen zu packen das steht jetzt hier nicht drin dass das für mänchen benutzt wird oder so was um die zu fesseln aber wenn man so die historien von kolonisation sieht und sklaverei und fesseln und schwarzen mänchen und Und dann ist das schon ein bisschen komischer Name irgendwie und vor allem, selbst wenn man argumentiert, ja,
das ist aber so cooler Magier und der fängt auch Leute ein und er steckt eher andere Leute in Fesseln, könnte man ja vielleicht auch so interpretieren, dann wäre es trotzdem ein bisschen nervig. Das wäre, wenn das jetzt ein kaukatischer Charakter wäre, jetzt von mir aus in Deutschland aufgewachsen oder so, dann würde man den ja auch nicht Hans Fußfessel nennen oder Hans Handschelle oder sowas, das wirkt etwas...
Simple? Jetzt könnte man natürlich sagen, hey, ja, es sind halt Kinderbücher, gut, das weiß ich nicht, das kann man vielleicht interpretieren, wie man möchte, aber auf jeden Fall geht es auch in diesem Artikel, das ist auch nochmal ganz spannend, und zwar die Schauspielerin, die Katie heißt die, die Cho Chang gespielt hat in den Filmen.
Die hat da auch so ein bisschen was darüber erzählt in einem Podcast und hat Racist Abuse von Fans erfahren und hat dann mit den Publicists, ich bin mir jetzt nicht sicher, wer genau damit gemeint ist, also mit Publishern gesprochen. Ich weiß nicht, ob es jetzt um die Produktionsformat der Filme geht oder so, da bin ich mir jetzt nicht sicher. Wie gesagt, ich verlinke euch den Artikel, da könnt ihr das selbst auch nochmal alles lesen.
Und da sagt sie wortwörtlich, dass sie sich erinnert, ich übersetze jetzt live, hey du Katie, wir haben diese Webseiten und so, wo die Leute so darüber reden oder über dich reden quasi, haben wir nicht gesehen. Weißt du was, wenn du irgendwie gefragt wirst, dann sag einfach, dass es nicht war und das passiert nicht. Und dann hat sie wohl mit ihrem Head genoddet, also hat sie mit dem Kopf genickt und gesagt, okay, okay, dann werde ich einfach sagen, alles ist gut.
Also das, sagen wir mal so, da hat also schon diese Schauspielerin selbst auch negative Erfahrungen machen müssen und weil eben dieses Namensthema schon vorher auch wieder ein so ein Thema ist, wo man drüber reden kann, bin ich dann darauf gestoßen, weil da richte ich auch auf den Namen von Serona in Hogwarts Legacy in dem Spiel. So, das wollte ich nochmal als Kontext mitgeben und jetzt geht's weiter.
Und ein Beispiel habe ich noch, das habe ich nämlich selbst mitgearbeitet an einem Spiel, da sind wir fast in die Blackfacing-Falle gerutscht, weil wir nämlich ein kleines Kostüm gemacht haben, wo sich der Protagonist hatte sich Farbe ins Gesicht geschmiert, einfach als Kostüm, so, ne, also es war so, ja, und das war halt aber dunkle Farbe, das war eine quasi weiße Person und das, und ohne böse Absichten, aber wenn einem dann jemand darauf hinweist,
du hast dich schon mal auf so ein Blackfacing gehört, und er so, was ist ein Blackfacing, keine Ahnung, Da guckt man mal in diesen Wikipedia-Artikel, der berichtet, wie das so war früher in den USA, dass da eben schwarze Männchen verboten war, Filmrollen einzunehmen oder Theaterrollen. Und dann hat da eben ein weißer Mensch sich einfach schwarz angemalt und dass das halt durchaus ein problematisches Thema ist. Dann denkt man so.
Oh.
Okay, dann machen wir das vielleicht doch nicht. Und dann haben wir das Kostüm auch wieder gelöscht. Aber das sind alles so Sachen, wo einem auch erstmal einer darauf hinweisen muss, weil man da noch nicht ganz so weiter gebildet ist. Und ich find's einfach ganz spannend, dass ... Also, ich hab das Gefühl, wie gesagt, korrigiert mich, wenn ihr jetzt irgendwie doch Artikel findet von vor dem Release, wo das alles schon behandelt wurde, oder so von dem Studio als Kommunikation.
Aber ich hab das Gefühl, dass da nicht viel passiert ist. Also, ich hab auch nichts gefunden, das vorher das Studio schon darauf geachtet hat, viel davon auszuräumen.
Ja, ich find's bei so was tatsächlich auch schwierig, weil halt eben schon sehr viel darüber diskutiert wird, obwohl das Game noch gar nicht draußen war.
Genau.
Und das heißt, man ist ja da, finde ich, auch sehr viel in einem sehr theoretischen Space unterwegs, ohne tatsächlich zu sehen, wie jetzt damit umgegangen wurde. Also es wurde ja auch, finde ich, nachdem das Game draußen war und die meisten Leute, die es interessiert haben, es gespielt oder gesehen haben, weniger darüber diskutiert als vorher. Und das fand ich ein bisschen schade im Umgang damit.
Ja, dann war es halt auch so ein bisschen aus dem Mainstream raus. Übrigens für alle, die sagen, es ist doch alles Quatsch und ich mag das und ihr seid zu sagen in der Mehrheit, denn es war ein fantastischer finanzieller Erfolg. Also ich glaube, die, und das ist auch übrigens eine Sache, die beschäftigt
mich auch so ein bisschen, wäre ich J.K. Rowling, Würde ich mich gerade sehr gut fühlen und auch sehr sicher fühlen, auch was meine politische Meinung angeht, weil wenn, also unabhängig davon, wie man jetzt dasteht, was man jetzt für eine Meinung hat, aber wenn man, sagen wir mal, ein Werk erschaffen hat, auch wenn es nur die Hintergrundgeschichte ist und wenn man dafür bekannt ist, eine gewisse Ausrichtung zu haben und man weiß auch, oh, da gab es ganz viel
Kritik, aber dann verkauft sich das Ding trotzdem wie geschnitten Brot, ist, glaube ich, auch Steam eins der, auf Platz vier der besten verkauften Spiele, ist gerade jetzt auch 2023 auf Platz 2 in Deutschland der bestverkauftesten Spiele, dann würde ich denken, geil, also die Mehrheit ist auf meiner Seite. Also ich find's, ja, also die finden mich entscheidend nicht.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das so richtig zusammenhängt, dass die Leute das Spiel gekauft haben, dem zustimmen. Und ich glaube auch nicht, dass so eine Person sich davon verunsichern lassen würde, wenn jetzt wegen ihrer politischen Einstellung das Game bombt.
Deswegen finde ich das so ein bisschen schwierig. Aber das ist halt eben genau die die Frage, ob man quasi den Entwicklern und Entwicklerinnen irgendwie dabei glaubt, dass die quasi den guten Intent haben oder ob die quasi jetzt bloß Washing betrieben haben. Das ist vielleicht so ein bisschen der schwere Teil daran. Also wem ist der Erfolg zuzuordnen oder wer spricht sich selbst nachher den Erfolg dieses Games zu?
Ich sage nicht, dass alle Menschen sich das Spiel kaufen und dann mit dir übereinstimmen oder mit allen problematischen Sachen übereinstimmen oder so, sondern dass man das so interpretieren könnte. Und ich glaube, ich würde also für mich selbst zu interpretieren, wenn ich jetzt so einen super Erfolg da verzeichnen würde, dann würde, also ne, jeder interpretiert ja die positiven Zahlen immer auf sich, wie war das? Ähm, Gewinne schreibt man sich selbst zu und Verluste den anderen oder so. Ja.
Genau. Wenn es funktioniert, waren es immer alle, wenn es nicht funktioniert, war es immer keiner.
Genau, irgendwie sowas. Ja, naja. Und ja, es ist wirklich schwierig, weil es geht auf jeden Fall, auch wenn jetzt die Frau JK Rowling nicht an der Entwicklung direkt beteiligt war, kriegt sie auf jeden Fall eine Menge Geld damit.
Und da ist natürlich die Frage, okay, geht dieses Geld vielleicht jetzt auch auch in irgendwelche Organisationen, die sie jetzt unterstützt, die jetzt irgendwie anti-trans-Männchen, also gegen trans-Männchen ist oder arbeiten, dann ist die Frage, ja gut, aber sie hat ja eh schon so viel Geld, die kann das jetzt die ganze Zeit machen, da braucht sie jetzt auch die neuen Einnahmen nicht und dann kann man sagen, ja gut, aber man muss sie ja noch mehr dazu unterstützen.
Also es ist kompliziert. Es ist wirklich nicht einfach. Ja. Ich fand es auf jeden Fall interessant aus so einer Entwicklungsperspektive, also was die die Kommunikation angeht.
Ich hatte es auch schon mal in meinem Zusammenhang erwähnt, in meiner Zusammenfassung von der Weihnachtsfolge, dass ich es interessant fände, auch aus Entwicklersicht so, wenn jetzt das eigene Studio zum Beispiel jetzt eine Harry Potter Game machen würde, wie man sich dann da fühlt und ob man das, ob man da mitmachen wollen würde und ob man überhaupt das Privileg hat, sich entscheiden zu können oder ob man einfach abhängig vom Job ist und gar
nicht jetzt sagen, gerade jetzt, wo, da kommen wir später auch noch dazu, wo so viel, viele Kündigungen passiert sind, hat man vielleicht doch gar nicht die Wahl und ich fand es schon spannend zu sehen, dass an Hogwarts Legacy als Beispiel da schon viele Fragen auch für den Entwicklungsprozess mit drin stecken.
Absolut, ich finde auch, dass jetzt quasi so aus der Entwickler und Entwicklerinnen Sicht tatsächlich gar nicht einfach, wenn man jetzt irgendwie doch in einem Projekt für so ein kritisches Thema irgendwie landet. Eigentlich ist es ja quasi die Chance, sozusagen das ordentlich zu machen, ganz blöd gesagt.
Klar ist es natürlich eine IP und eine Grundlage, die man da irgendwie hat, Und die ist ja mehr oder weniger fest, aber wie man damit umgeht und so, finde ich, hat ja eben das Game in einigen Ecken und Enden schon gezeigt, gibt ja auch viel Spielraum, sag ich jetzt mal. Würde jetzt aus dem Bauch raus auch erstmal sagen, okay, das ist ja eigentlich eher eine Chance, quasi da einen positiven Impact zu haben auf eben die Darstellung von den Inhalten.
Auf der anderen Seite funktioniert das natürlich nur, wenn dafür der Space auch quasi offen ist und man in der Firmenkultur und in der Umgebung landet, wo man ja die Möglichkeit dazu hat. Wenn du natürlich da alleine eine bist quasi und alle anderen finden das cool, super schwierig. Das würde ich mir nicht vorstellen, wie das ist.
Und das würde mich halt wirklich interessieren, wie so die, die vor allem die Managementabteilung, der tickt, ob die sagen so, ey, uns ist alles scheißegal, wir machen jetzt unser Ding so und ja, da gibt's irgendwelche Vorwürfe wegen den Filmen, aber who cares so, ja, oder ob's da doch Überlegung gab, aber dann gab's einfach keine Kommunikation oder so, weil, wie du ja meinst, eigentlich eine coole Chance, ne, und dann könnte man ja zum Beispiel sagen,
man macht so ein Statement, schon lange vor Release und sagst, pass mal auf, Leute, wir wissen, dass gegenüber den Filmen gibt's so ein paar Vorwürfe und hier ist, was wir gemacht haben, damit unser Spiel davon nicht betroffen ist. Wir haben uns zum Beispiel mit Leuten zusammengesetzt, die sich da auskennen im Thema, haben, kann man ja alles irgendwie gut formulieren.
Die gleich mit reinholen, meinst du auch?
Ja, ne?
Also die betroffene Person von Anfang an mitwirken können und so, hab ich das Gefühl, ist bei sowas auch immer der geilste Weg irgendwie, oder?
Eigentlich, also vor allem, wenn man in diesen Budgets und Größen und denkt. Das ist schon interessant. Aber jetzt muss man auch wieder einschränkend sagen, der Erfolg widerspricht mir an der Stelle. Trotz aller Kontroverse super erfolgreich, also finanziell da reiben sich die Fingerchen aneinander, die Geldscheinsymbole machen und von daher war diese ganze Kommunikation anscheinend kein Problem.
Und also der Erfolg gibt ihnen sozusagen recht. Sie hätten nur wahrscheinlich Geld rausgeschmissen, hätten sie da jetzt viel viel Marketing und viel Kommunikation gemacht, weil er hat denen ja entscheidend nicht geschadet. Von daher aus einer rein kapitalistischen Sicht könnte man wahrscheinlich sagen, alles richtig gemacht, keine Ahnung. Stimmt jetzt, also ich finde es schon fast ein bisschen schade, aber naja.
Obwohl ich schon glaube, dass mittlerweile bei solchen Sachen auch die Frage ist mit Community Management und Transparenz und Aufklärung, was ja ein Geldinvestment ist, wie viel mehr Geld kann man damit verdienen. Ich glaube, das ist schon auch eine Sache, die an Bedeutung gewinnt, dass eben solche Kommunikationen und da inklusiv zu sein und da wichtige Themen wie auf dem Schirm zu haben, auch durchaus positiven Marketing-Bus zur Folge haben kann.
Und das, glaube ich, auch schon eine Sache ist, die man durchaus usen kann. Also die auch dann irgendwann rein kapitalistisch auch Sinn macht, das Richtige zu tun, ganz doof gesagt.
Ja, also und vielleicht hat es einfach auch dazu geführt, dass eben andere Menschen darauf aufmerksam geworden sind, dass man sich über Sachen halt Gedanken machen kann. Also vielleicht hat es für dieses Spiel oder dieses Entwicklungsstudio nicht viel verändert oder so. Aber vielleicht für andere Leute, die jetzt einfach sagen, hey, okay, ich habe gesehen, da gibt es eine Menge Menschen, die sich da viele Gedanken drüber machen. Ich werde es bei mir besser machen oder so. Vielleicht.
Interesting, ja. Ich muss sagen, ich habe jetzt hier im März von dir noch einen Screenshot, den ich zu witzig finde. Da würde ich gerne drüber sprechen, weil das auch einfach mal wieder zwischendurch eine ganz klassische Happy News ist. Ja. Es gab High Fashion Pixel Art. Hast du hier ein Bild, was ich unendlich funny finde?
Ja, genau. Und zwar, ich glaube, das ist falsch. Das war eigentlich an einem anderen Datum. Egal, auf jeden Fall fand ich das cool. Es gibt nämlich, ja, Pixel-Art, Fashion, also das sind so Pullover, die sehen so aus wie so ein bisschen Pixel-Art und ich glaube, ich habe das einfach mal auf der Straße gesehen, da war irgendwie so ein paar Karten, da habe ich mir das notiert und ich fand es aber witzig, wie so diese Gaming-Kultur in so.
High-Fashion angekommen ist. Ja.
Und in den Mainstream auch so ein bisschen. Da sitzt irgendwie auch so dieser Pixel-Stil. Das ist halt gesagt, okay, wir machen jetzt Klamotten, die aussehen wie Pixel-Mode. Könnt ihr jetzt übrigens gerade auch im Podcast sehen. Ist ein Bild angezeigt oder halt auf der Webseite oder in den Shownotes den Link anklicken und dann könnt ihr euch das Bild dort angucken. Das.
Ist wirklich funny, weil wir sind kurz vor, dass man ein Spiel spielen könnte, wo man sich ein Pullover anguckt und man muss raten, ob es High Fashion oder Minecraft Merch ist. Oder? Da sind wir angekommen quasi.
Das ist eine sehr gute Beobachtung, ja. Genau. Ja. So, damit genug mit positiven News. Ich habe die nächste Kontroverse und zwar Atomic Heart. Und das fand ich aus zwei Sachen interessant, weil hier ist es ja so, dass hätte Russland nicht die Ukraine angegriffen, wäre das wahrscheinlich gar keine Kontroverse geworden. Also es gibt auch so ein bisschen so ein paar Sexismus-Vorwürfe dabei, was die Darstellung der weiblichen Roboter da drin angeht oder so.
Aber ich fokussiere mich jetzt gerade mal auf die Frage, also die Frage war so ein bisschen, okay, wohin geht das Geld? Also geht das Geld gerade nach Russland? Unterstützen wir hier gerade so irgendwie indirekt den russischen Staat in ihrem Krieg, indem wir halt eine russische Firma unterstützen?
Es ist natürlich auch so eine Sache, gibt es wahrscheinlich auch verschiedene Meinungen jetzt, wo Leute sagen, ja, weiß ich nicht, ob das doch zu weit das Trag ist oder, ja, also, aber auf jeden Fall hat es so einen Geschmäckle, wenn gerade so ein Krieg stattfindet und dann dieses Spiel kommt und dann ist halt die Frage, okay, geht das Geld jetzt nach Russland? Und daher, also das war eine Sache, wo halt diese Kontroverse darauf basiert.
Und dann gab es noch so ein paar Vorwürfe, dass da so in dem Spiel so ein paar Easter Eggs drin waren, die so ein bisschen sich gegen die Ukraine gerichtet hatten. Gab es so ein paar kleine Vorwürfe. Ja, und das war es eigentlich auch schon. Also das war auf jeden Fall Atomic Heart. Fand ich interessant, dass es dann auch im Februar da neben Hogwarts Legacy auch nochmal so einen Titel gab. Ich weiß nicht, hast du irgendwelche Gedanken dazu? zu? Ne.
Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich es so ziemlich nicht mitbekommen hab. Ich hatte die, ähm, wollen wir quasi Firmen bezahlen, die noch komplett oder teilweise in Russland, verortet sind, quasi ist auf jeden Fall Diskussion, die ich mitbekommen hab von einigen anderen Studios, aber in dem Fall hab ich bei Atomic Heart selbst gar nichts mitbekommen. Ich wüsste allerdings auch nicht, dass die sich groß dazu positioniert haben, oder? Gab es da irgendwie von Entwicklerseite eine Stellungnahme?
Kann mich im Echtzeit nicht erinnern. Ich hab es in der Vorbereitung nicht viel gesehen. Ich hab aber auch nicht ganz so viel nachgeforscht da. Ja, aber die einzige Sache, also und es war, aber doch, es war, glaube ich, ganz okay erfolgreich. Laut VG, Charts hat es, oh, wie war denn das? Warte mal kurz. Wie heißt das? Atomic. Hatte ich gestern noch nachgeguckt, aber schon wieder vergessen. Angeblich so ungefähr 850.000 Units sold.
Also laut VG Insights. Also muss man gucken, gucken, inwiefern man dem vertraut.
Es ist eine Schätzung, ja.
Und angeblich, glaube ich, diese Seite ungefähr 40 Millionen, also 38 Millionen. Also es ist nicht unerfolgreich, wenn man diesen Zahlen jetzt glaubt. Selbst wenn man nur die Hälfte davon nimmt, so 400.000 verkaufte Einheiten oder so, wäre auch ... Nicht so schlecht.
Ich fand es nämlich sehr interessant, weil ich habe zu der Zeit mich mal ein bisschen damit beschäftigt gehabt, wie das so ist mit Entwicklerstudios, die irgendwie in Russland, Ukraine auch verortet sind und so und fand da zum Beispiel Wargaming mal eine sehr positive Geschichte von einem Entwicklerstudio, was ja hauptsächlich russland-based war und auch sehr viel Geld in Russland verdient haben einfach, was jetzt so ihre Zielgruppe und so weiter angeht.
Und die haben ja komplett aus Russland sich rausgezogen, haben ihre Entwickler und Entwicklerinnen, alle, die mitwollten, quasi auch mitgenommen und haben für die und deren Familien quasi auch Sachen organisiert, dann da wirklich da sauber rauszukommen. Und das fand ich super stark und eine sehr nice, sehr klare Position. Position.
Was ich sehr interessant fand, besonders bei dem Game, was ja sehr Wargaming und World of Tanks und so weiter ja eigentlich sehr kriegssimulationsmäßig unterwegs ist, dass die sich dann aber da so klar positionieren und sich da so rausziehen, fand ich sehr strong. Also als kleine Happy News am Rande.
Ja, ist krass. Ich meine, stell dir vor, du bist so ein Studio und du stimmst doch überhaupt nicht damit überein. Zum Beispiel, wir stellen uns vor, wir sind ein russisches Studio und wir finden das richtig kacke, dass Russland gerade die Ukraine angreift. Und trotzdem musst du dann dann vielleicht dann gesamt durchs Studio umziehen. Einfach sozusagen als, aber das ist ja auch so eine wichtige Botschaft, eine wichtige Kommunikation.
Da sind wir wieder bei Hogwarts Legacy, also Kommunikation ist halt irgendwie wichtig. Aber stell dir vor, du denkst, oh Leute, das kostet uns so viel Stress und so viel Arbeit und wir finden das echt richtig kacke, was die da machen, da oben in der Politik sozusagen. Und wir müssen jetzt aber das trotzdem machen, einfach um unsere Leute zu schützen und um zu kommunizieren, dass wir damit nicht übereinstimmen und so. Und.
Es ist ja auch wirklich keine einfache Sache. Also ich hatte persönlichen Kontakt zu Personen, die in Russland unterwegs sind, also da einfach gewohnt und gearbeitet haben und so weiter.
Und wenn für dich persönlich gerade keine aktive Gefahr besteht, weil du jetzt gerade nicht irgendwie in der Ukraine bist oder irgendwas, ist es tatsächlich von Russland raus so quasi freiwillig, weil ich stimme hier nicht mit überein, auch nicht unbedingt so super einfach, weil du jetzt ja, ich sage jetzt mal so in ... Im Spektrum der Leute gar nicht jetzt mal die, das so super dringend hast, weil du ja gar nicht so zwingend in Gefahr bist.
Also das ist definitiv auch gar kein leichtes von wegen, okay, wir finden das jetzt hier nicht in Ordnung, wir stellen da nicht mit überein und deswegen können wir einfach woanders hin. Das ist wirklich auch einfach ein ziemlicher Act. Super viel Aufwand, kostet wahrscheinlich super viel Geld und ist jetzt wirklich keine leichtfertige Entscheidung und deswegen umso mehr zu würdigen, dass sie da so klar unterwegs sind.
Ja, ich hatte mir die Sache auch deswegen noch notiert, weil ich das in einem kleinen Detail interessant fand. Und zwar gibt es Mick Gordon. Und Mick Gordon ist ein Musiker. Und der hat nämlich die Musik gemacht für Doom. Und der hat auch die Musik gemacht für Atomic Heart. Und das wusste ich gar nicht. Und in dem Tweet, den ich auch verlinke, hat er geschrieben, dass er seine Gage spenden wird an das Rote Kreuz aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.
Weil er halt gesagt hat, hey, ich hab hier Musik gemacht für ein Spiel. Ja, also für einen russischen Entwickler, das finde ich jetzt doch auch nicht mehr so cool und spende jetzt mein Honorar.
Und das ist sozusagen schon die zweite Pechträne, die er hatte, denn nach dem tollen Soundtrack für das Doom-Remake hat er dann auch nochmal die Musik für das Doom Eternal gemacht, was danach kam, aber da gab's dann schon Probleme irgendwie mit, genau, ich verlinke euch da auch ein Statement, weil, ich weiß gar nicht mehr genau, was da war, aber er hat irgendwie das Studio, glaube ich, verlassen und dann gab's auch irgendwie, erinnere ich mich an Screenshots, dass die Musik,
Ganz komisch abgemischt war, dass es da keine laut und leise Stellen mehr gab, sondern alles war eine Lautstärke und alles hat sich gar nicht mehr richtig toll angehört und so. War auf jeden Fall nicht so cool, wie sich die professionelle Entwicklung zwischen ihm und dem Doom Eternal, also id Software, entwickelt hat. Genau, und das war also das, was er davor gemacht hat und jetzt mit Atomic Heart da auch nochmal in die Minuskiste gegriffen quasi.
Ja, ist wirklich schwierig.
Aufgrund von politischem Zeitgeist. Und ich verlinke aber auch nochmal den ganz, ganz tollen GDC-Vortrag, den er gemacht hat über die Musik für das Original-Doom-Remake. Das ist ein richtig cooler Vortrag, wo er erzählt, wie er die macht.
Das war's. Sehr, sehr interessant. Nicht wirklich, aber es tut weh. Hier ist das Array-Dreh. Ich ändere nur die Amplitude und twecke dann die Knöpfe, wie ich gehe.
I make annoying noises. Einfach sehr stark.
Das ist sehr gut, ja. Okay, und damit sind wir, hast du noch was vom Februar?
Ich glaube nicht.
Okay. Damit haben wir die großen, bösen Themen abgedings. Ich merke tatsächlich auch, wie schwierig das für mich ist, so darüber zu reden, weil, oder da eine gute Einschätzung zu machen, weil ich selbst so hin und her gerissen bin von diesen ganzen Sachen, weil es doch ist nicht so einfach irgendwie. Es.
Ist superschwer. Ich finde es auch gerade tatsächlich interessant, dass ich mich am schwersten damit tue, das Thema quasi oder diese Themen... Irgendwie sinnvoll abzumoderieren tatsächlich, weil die haben einfach sehr viel Für und Wider und sind sehr groß und ich habe das Gefühl, die lassen sich nicht so gut zu dieser einen Conclusion führen.
Ja, und ich, tatsächlich bei mir ist es auch so, ich habe eine, also manchmal ist es ja so, wenn man über Themen etwas lernt, zum Beispiel jetzt von mir Blackfacing oder irgendwelche anderen Sachen, dann, oder andere so, immer wenn man ein neues Thema bearbeitet, auch zum Beispiel, wenn man sich jetzt über ein neues Auto, über einen neuen Pullover, irgendwas, informiert, dann kann es ja passieren, das kennt man eigentlich so,
dass man plötzlich dieses Thema viel stärker wahrnimmt, weil das Gehirn irgendwie so darauf trainiert ist, es nur noch das zu sehen. Der Klassische ist, dass man plötzlich ganz viele rote Autos sieht, wenn man überlegt, sich ein rotes Auto zu kaufen und so. Und das kenne ich auch. Und das kann dazu führen, dass man teilweise über das Ziel hinausschießt.
Das heißt, dass man dann irgendwie, also es ist fast schon so ein bisschen Verschwörungsmythos, so ein bisschen, dass man überall problematische Inhalte sieht Und ja, und dann halt vielleicht sogar dazu führt, dass man Menschen, die es gar nicht schlecht meinen, vor den Kopf stößt, weil man denen sagt, ey, ihr macht ja alle doofe Sachen und das ist nicht cool, was ihr macht.
Und gleichzeitig, deswegen ja die ganze Aufrüstung, diese ganzen realpolitischen Beispiele vorher, denke ich, ist es halt wichtig, dass wir halt darüber reden, weil es halt so viele Probleme gibt. Und ich finde es total schwierig, die Waage zu finden zwischen, ja, man muss ganz klar irgendwie eine Stellung beziehen und sagen, hey, das ist nicht cool, aber dann auch zu gucken, okay, aber ich darf auch nicht zu krass werden und mich dann ...
Zu sehr darin verwickeln und dann halt auch Leuten vor den Kopf stößen, die wirklich gar keine bösen Absichten haben oder so. Genau.
Aber ich finde, die Schwierigkeit dabei ist auch so ein bisschen, dass man im zweiten Teil manchmal das Problem hat, dass man da sehr, sehr dabei ist einfach dann, dass man Leute nicht nur vor den Kopf stößt, sondern auch so ein bisschen zu hart trifft oder nicht mehr offen genug ist für die und für deren Informationsstand einfach, um sie, also da sind manchmal so verpasste Gelegenheiten, Leute einfach abzuholen, weil weil nur weil ich es jetzt quasi gerade recherchiert und gelernt habe und
in meiner selektiven Wahrnehmung natürlich jetzt gerade überall ist, heißt das ja auch noch lange nicht, dass eine andere Person, mit der ich gerade darüber spreche, schon auf diesem Stand ist.
Ja, ja, ja.
Ich merke ja bei mir selbst auch, dass da ein sehr großer Prozess stattfindet und da sehr viele Themen, die ich vor zwei, drei Jahren irgendwie noch nicht auf dem Schirm hatte, mir jetzt aber super wichtig sind. Und wenn ich mit wem anders spreche, ist es für mich natürlich jetzt schon super Kompetenz, weil ich ja seit zwei Jahren das Ding quasi auf dem Schirm habe.
Aber quasi noch das zu wissen, was irgendwie wichtig ist und da auch Bezug drauf zu nehmen, Aber dabei noch so offen zu sein, dass man für wen anders auch noch das Verständnis hat, wie war es, als ich das auch noch nicht wusste oder nicht auf dem Schirm hatte, ist total die Herausforderung und das ist irgendwie schwierig, ja. Ja.
Ich finde, das hast du auch sehr schön zusammengefasst tatsächlich. Und tatsächlich gibt es das auch, ist mir das auch schon aufgefallen, im ganz unpolitischen Kontext. Und zwar, wenn ich nämlich Unterricht vorbereite irgendwie, dann ist nämlich genau dasselbe auch. Man muss, also ich finde, es ist eine Gabe, wenn man das kann, aber es ist wirklich schwierig, sich darin rein zu versetzen, wie es war, als man Dinge noch nicht wusste.
Und zwar zum Beispiel, wie war es, als man das Blender das erste Mal aufgemacht hat oder anwählte.
Absolut, ja.
Also, wie hat man sich da gefühlt? Was hatte man damals für Fragen und so? Und deswegen finde ich es tatsächlich auch ganz geil, wenn man was Neues lernt, einen Notizzettel zu machen, wo man sich so die Sache mal notiert. Wo man so notiert, was war eigentlich schwer damals am Anfang? Und was hat man sich für Fragen gestellt? Weil, wenn man dann zehn Jahre später Unterricht in diesem Programm gibt, kann man darauf sich wieder zurückbeziehen. Und ja.
Absolut, ja.
Und damit sind wir im März. Und diese Fragen, was man so sich denkt, und wie man da reinkommt, wenn man was Neues lernt, ist hier nämlich gar nicht mal, oder passt hier eigentlich ganz gut, denn am 1.3. Wurde Godot 4 released.
Ja.
Das war eigentlich doch schon alles. Also Godot 4 ist raus. Ich kann auch mal ganz kurz vorlesen, wir müssen da nicht lange dran bleiben, aber sie haben drei Jahre dafür gearbeitet, sie haben das vom Ground Up neu geschrieben, irgendwie die Engine Complete Core Overhaul Full Engine Rewrite, Und haben also alles ganz toll neu gemacht. Genau. Und das liegt mir so ein bisschen am Herzen, weil ich ja mit meinem kleinen Spiel Cozy Space Survivors auch jetzt in Godot 4 arbeite und auch das erste
Mal Godot benutzt hab. Und schön. Ja, also schick.
Nice.
Genau. So, wie ist es denn bei dir im März?
Interessantes Thema, wo wir sowieso gerade bei Cozy Space Survivors sind. Und zwar hatte im März auch Epic Self Publish für den Epic Game Store angekündigt.
Oh ja.
Das fand ich sehr interessant. Also, Epic hat sich damit quasi dem Steam-Konzept angeschlossen, dass du deine Games selbst auf Epic publishen kannst. Was ziemlich nice ist, was ziemlich interessant ist auf jeden Fall. Weil vorher war es quasi so, dass es dann ein Kuratierungs-Bewerbungsverfahren und so weiter gab. Das war nicht so ... Also, ich hab jetzt nicht super viel darüber gefunden, wie das vorher genau war. Also, da war es auf jeden Fall so ein Bewerbungsformat einfach.
Da waren die Sachen ja noch mehr oder weniger handpicked. Obwohl sie ja da dann schon auch sehr viel released haben. Und eigentlich versucht haben, ja dahingehend zu wachsen. Fand ich sehr interessant. Im Zuge dessen gab es ein bisschen später, aber ich finde, wir könnten das jetzt gleich hiermit abwrappen, quasi das Epic First Run Program, was so ein Incentive ist. Was heißt, wenn du dein Spiel für das erste halbe Jahr Epic-exklusiv releast, dann zahlst du keine Fees.
Also du musst von deinem Income quasi nichts an den Store-Fees abgeben. Was ich sehr interessant fand und wo ich mir Diskussionsfrage hier aufgeschrieben habe, so ist das cool für so First-Timer zu sagen, okay, wenn ihr hier exklusiv unterwegs seid und so weiter, dann kannst du hier Fees sparen oder ist es vielleicht auch so ein bisschen, du bezahlst Prozente, falls du auch auf Steam releasen willst, also das ist ja, wenn man die Formulierung jetzt mal umdreht so ein bisschen
der Fakt und da ist die Frage, ist das irgendwie nett oder ist das schon eigentlich ein Dark-Pattern?
Ich habe keine Ahnung und ich finde es tatsächlich interessant, weil es gibt Also es gibt Leute, die sagen, du solltest, wenn möglich, überall gleichzeitig releasen, auch an Konsolen und sowas, weil das irgendwie den meisten Impact hat und es ist nicht so cool, wenn du nacheinander releast, also erstmal so auf Playstation und dann auf PC und dann auf Xbox oder so.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Leute, die sagen, es ist wichtig, dass du so Marketing-Beats hast und Marketing-Beat ist sowas wie, dass eben was Neues anzukündigen ist, weil wenn du jetzt zum Beispiel, also wir nehmen es mal an, du entwickelst dein Spiel in deinem stillen Kämmerlein und du sagst dann, hey, jetzt ist es draußen.
Dann hast du nur einen Marketing-Beat gehabt sozusagen, weil ab dann, gut, da gibt es vielleicht nochmal eine kleine News für ein Patch oder so, aber ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Es sei denn, du hast sowas wie, oh, wir haben jetzt eine Milliarde Euro verdient
oder so. Also diese Exklusivität hier bei Epic wäre aber ein zweiter Marketing-Beat, weil du kannst ja sagen, hey, wir sind jetzt bei Epic und dann ein halbes Jahr später hast du dann nochmal eine schöne Ankündigung, hey, wir sind jetzt auf Steam.
Absolut, ja.
Und theoretisch könnte das ja dann positiv sein, andererseits würden jetzt vielleicht doch Leute widersprechen und sagen, nee, das ist doof, wenn man so gestückelt releast. Von daher, ich habe keine Ahnung, ob das doof ist oder nicht. Aber was meintest du jetzt mit Dark Pattern da in dem?
Also weil es ja schon so ist, also wenn man sagt, okay, ihr habt jetzt quasi ein halbes Jahr keine Fees, falls ihr exklusiv releast, ist es ja okay, wir erlassen dir Geld, wenn wir exklusiv sind. Das heißt aber auch, andersrum, wenn man es jetzt negativ ausdrücken will, du bezahlst extra, falls du in deinen ersten sechs Monaten auch woanders releasen willst. jetzt. Das ist die Frage, ob das quasi genug ist. Also vergangenen gab es ja auch einige Releases, die groß waren und die APEC-explosiv
waren und da sind ja auch von dem, was man so aus... Natürlich findet man da keine genauen Zahlen, aber es wurde schon über große Summen auch gesprochen. Was ich dabei interessant fand, ist bei dem ganzen wie viel Marketing-Beads hast du und so weiter, das ist, glaube ich, alles vor und Nachteile. Wenn du sagst, du hast quasi eine riesen Marketing-Aktion und dann willst du natürlich das möglichst weit spreaden, dann willst du überall gleichzeitig releasen.
Wenn du sagst, du hast aber genug genug Zeit und du willst zum Beispiel jetzt erstmal irgendwie das erste Mal Feedback bekommen, dann ist sowas wie erstmal, exklusiv auf Epic zu publishen und zu sagen, okay, hier ein halbes Jahr, ich hole mir schon mal Feedback und so weiter und wenn es dann richtig refined ist und in der finalen Iteration quasi, dann gehe ich nochmal mit einem großen Kanal auf Steam. Ist natürlich auch ein sehr valider Weg, so hat es zum Beispiel Hades gemacht.
Als prominentes Beispiel für eine Zeit lang erstmal nur auf Epic unterwegs sein für den Early Access und wenn es dann richtig gepolished ist, quasi quasi mit dem 1.0-Release einen großen Knall auf Steam zu releasen.
Das ist eigentlich ganz witzig, oder? Weil dann zeigen sie ja so, naja, uns ist Epic eigentlich jetzt auch nicht so wichtig. Hier machen wir jetzt erstmal unser unfertiges Spiel noch eine Weile.
Um erstmal ein bisschen Feedback zu bekommen. Nicht die wichtige Masse anzusprechen.
Weißt du.
Sondern erstmal so. Aber ja, das ist halt eben die Frage. Natürlich ist die Frage, wenn du dann exklusiv, also wenn das irgendwas ist, was jetzt so highly anticipated ist, dann kriegst du ja auch viel darüber, ich glaube, Darks Dungeon 2. Habe ich es gerade richtig im Kopf? Ist, glaube ich, auch erst auf Epic released. Bin ich mir gerade nicht hundertprozentig sicher. Könnte aber sein.
Da hat natürlich auch Epic einiges von. Weil es sind Sachen, worauf sich viele Leute freuen und schon mal früh reinschauen wollen.
Vom Gefühl her würde ich sagen, also wir leben ja... Im Kapitalismus, und das heißt, dass die Firmen immer auf Gewinnmaximierung setzen und eigentlich nur dann nett zu dir sind, wenn sie es müssen.
Absolut.
Zum Beispiel ist es ja so, dass der Epic Store ist ja super nett. Also zum Beispiel ist es so, wenn man dort sein Spiel released, abgesehen von dieser Exklusivität, kriegt man ja 88% des Revenues im Vergleich zu 70% auf Steam. Und das macht Epic aber auch nur, weil sie wissen, sie sind der kleinere Fisch.
Natürlich.
Und wenn jetzt Epic morgen Steam aufkauft, dann wird es wahrscheinlich nicht lange dauern, bis die irgendwann sagen, ja sorry Leute, wir machen jetzt auch nur noch, ihr kriegt jetzt auch nur noch 70 Prozent davon oder so.
Das könnte gut passieren, ja.
Meine Theorie wäre, die Exklusivität und dass sie da 100% dir geben und so, machen sie halt auch nur deswegen, weil ihnen klar ist, sie müssen irgendwie attraktiv sein, damit sie Projekte anlocken. Und ich könnte mir auch vorstellen, das weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass so große Titel wie Hades oder Darkest Dungeon, dass die da vielleicht sogar auch ein kleines Bonus-Scheckchen bekommen, damit sie dort sind, weil das einfach ein guter ... Ja.
Gab's in der Vergangenheit schon einige, also die da auch wirklich mit ordentlichen Summen unterwegs waren, die zuerst für eine gewisse Zeit Epic-exklusiv gelauncht wurden. Ja.
Und das zeigt mir halt eher, dass sie wissen, dass sie nicht die attraktivste Plattform sind. Und das würde für mich bedeuten, der ich nicht hier einen großen Namen habe oder so, dass es sich vielleicht nicht lohnt, dort zu sein, zuerst zu releasen, weil wenn überhaupt irgendwie eine Chance besteht, Menschen zu erreichen, dann eben auf der größten Plattform, eben auf Steam. Weil nur dort die meisten Leute sind und die meisten Leute auch bequem sind und Sachen kaufen und so.
Ja. Also das wäre meine Interpretation. Die Nettigkeit deutet darauf hin, dass der Markt eben noch nicht so groß ist. Genau.
Ich glaube, man muss die Nettigkeit noch einfach, also man muss nochmal gucken, ist es das für mich wert? Ich glaube, das quasi nur als nett anzusehen, wäre super naiv. Natürlich gibt es quasi einen monetären Hintergrund, warum das Ganze gemacht wird.
Und ist auch die Frage, ob das schlimm ist. Also wenn ich davon profitiere, weil ich keine 12% in den ersten 6 Monaten bezahle und sie profitieren davon, weil ich halt erstmal auf dem Epic Store bin und in einer kleineren Community quasi schon mal reinrelease und Feedback zu bekommen, gewinnen ja auch beide was bei. Das ist jetzt ja auch nicht schlimm, sag ich jetzt mal. Man muss bei den ganzen Nettigkeiten, die Epic so raushaut, immer gucken,
ich würde sie tatsächlich einfach nutzen, so lange wie sie da sind. Ganz pragmatisch.
Aber du, wie heißt das, das kannibalisiert vielleicht deine eigene Peergroup damit. Und zwar sagt man ja, dass es ganz wichtig ist, dass man möglichst viele Verkäufe am Anfang hat, damit man die Chance hat, hochgespült zu werden im Algorithmus, damit man in die Top-10-Listen kommt oder so.
Also wenn überhaupt man eine Chance hat dazu, dann am Anfang, Es sei denn halt Glück später oder so, aber und deswegen gibt's ja auch Leute, die sagen, Early Access ist nicht so toll, weil die ganzen Männchen, die das dann gekauft haben, zählen dann eben nicht mehr zu den First-Day-Release-Verkäufen dazu, ne?
Absolut.
Und das würde ich, und wenn du jetzt zum Beispiel dein Spiel, warte, warte, warte, ah, scheiße, Bouncy Boulders, Boulders Mesh, Boulders Mesh.
Boulders Mesh.
Boulders Mesh released, dann würde ich sagen, hey, ich will den Bane unterstützen und weißt du was, für dich geh ich auch auf den Epic Store und kaufe ihn eben dort, ne? Weil du dort die First-Release ist. Das wäre dann aber ein Sale, der für deinen Super-Duper-Release auf Steam dann eben verloren wäre, ne? Muss man sich dann überlegen.
Genau, da muss ich halt überlegen, ob ich selbstbewusst genug bin, dass ich sage, nach dem ersten halben Jahr Early Access im Epic Games Store ist mein Studio danach immer noch nicht pleite und danach mein Game so viel geiler, dass ich das schaffe, auf Steam mit der besseren Version, trotzdem, ich ja ein paar Sales quasi schon auf Epic gegrabt habe, noch genug Leute zu erreichen. Das ist eben genau, glaube ich, der Gamble, in dem man dann Geh-Desentwickler.
Ja, also ich hab auch hier keine klare Meinung. Ja.
Ist auf jeden Fall nett to know.
Ich muss sagen, es gibt ja manchmal, da gab's so ein, das ist so ein Typ, der schreit immer rum und der ist auch so anti-gay und so was. Wie heißt der denn? Da gab's so einen lustigen Song, den da einer geschnitten hat. It turns the freaking forks gay. Ah, wer war das?
Das klingt ja tatsächlich gerade gar nichts. Klingt aber wild.
Ah genau, Alex Jones. Das ist so ein ... Ich schicke dir mal ein Video hier. Das ist wirklich ein unangenehmer Mensch. Schau dir mal das Video an.
Ja.
Ich enjoy gerade dieses audiovisuelle Erzeugnis.
Und ich muss sagen, manchmal wünsche ich mir das Ego und die Selbstsicherheit von so einen Leuten, die ihre Meinung, egal wie dämlich oder wie Fakten entfernt sie ist, so stark ins Mikrofon schreien. Ich meine, guck mal, wie wir teilweise so rumeiern mit es ist ein bisschen kompliziert und man muss da halt das beachten. Und er ist einfach, er erzählt, ich glaube, er erzählt irgendwelche Quatsch. Also dieses Ego, muss ich sagen, ja, Wahnsinn.
Interesting, ja. Okay.
Also genau, ich wollte einfach nur ausdrücken, keine Ahnung, ob das gut oder schlecht ist. In meinem persönlichen Ding würde ich jetzt sagen, ich könnte mir fürchten, das zu machen, einfach aus der Erfahrung wegen, weil ich erwarte jetzt eh keine Riesenverkäufe von meinem Spiel zum Beispiel und einfach für die Learning-Erfahrung, einfach das mal dort auf Epic First zu releasen, ja, why not? I mean, komm mal gucken. Ich fand es übrigens tatsächlich interessant, diesen ganzen Jahresrückblick
zu machen, weil ich vergessen hatte, dass Epic das Self-Publishing aktiviert hat. Ah.
Sehr interessant.
Ich hatte es einfach vergessen, dass es überhaupt existiert hat und hatte mich letztens noch mal gefragt, wie ist das eigentlich auf GOG und Epic? Kommt man da eigentlich hin oder muss man da irgendwie Glück haben und so? Und dann jetzt durch den Jahresrückblick habe ich gesehen, ach nee, das geht ja schon auf Epic, okay. Okay. Ja.
Genau. GOG ist noch handcurated. Die fahren ja da sowieso einen sehr persönlichen Weg. Und Epic hat jetzt quasi gesagt, wir wollen jetzt bei den Großen mitspielen und deswegen gibt es Self-Publish.
Ja.
Habe ich mich tatsächlich sonst aber inhaltlich auch noch nicht viel mit auseinandergesetzt, weil ich aber auch finde, ich wüsste jetzt noch nicht, wie ich bei Epic Feedback bekommen soll tatsächlich. Also sonst sind ja Reviews so der ...
Der klassische Weg, ich sag jetzt mal so, quantifizierbares Feedback zu bekommen, was man irgendwie auch, also was man halt sehr öffentlich sieht, wo man sehr direkt so, wenn ich jetzt bei Epic ein Game runterlade und ich finde es richtig geil und ich will es den Entwickler wissen lassen, also erstmal gibt es ja überhaupt kein Incentive dafür und dann würde ich als nächstes ja zu Twitter gehen und die anschreiben. Also, weißt du?
Das ist tatsächlich ein gutes Argument dafür, dass es sich nur lohnt, wenn man groß schon ist und eine Community hat und dieses Feedback auf anderen Wegen bekommen kann. Und eben nicht über die Plattform. Weil ich nehme an, dass bei Hades, da wird's genug Leute geben, die entweder auf Twitter schreiben oder vielleicht haben die sogar ein eigenes Forum oder so, das weiß ich nicht, oder Discord oder so, aber für Genau.
Da müsste man quasi das Feedback irgendwie auch in das Game vielleicht mit reinbekommen, dass man sagt, ne.
Hier.
Danke, dass du's gespielt hast und so weiter. Das wär dann wahrscheinlich so der Way. Aber fand ich sehr interessant.
Ja, ich habe auch noch ein Thema für den März und zwar, ich sag dir jetzt mal ein Stichwort und mal gucken, ob du da redest, um was es sich handelt. Negative Latenz.
Okay, das sagt mir gar nichts.
Okay, und zwar Google Stadia ist nun komplett runtergefahren.
Das habe ich mitbekommen, ja.
Genau, und zwar ist es nämlich interessant, Google Stadia war dieser Streaming-Service und sie haben eins dieser Werbeversprechen war, wir haben negative Latenz. Und was sie damit eigentlich meinen ist, und sie haben das aber nie genau ausgeführt, was das genau bedeutet, dass sie halt so so Predictive Controls oder so. Also eine Interpretation wäre, dass sie sozusagen versuchen, wenn es einen Hiccup gibt, dass sie voraussagen, was dein nächster Kontroll,
was dein nächster Tastendruck gewesen wäre, sozusagen. Ja.
Genau.
Das war so ein Buzzword. Negative Latenz, also sie reisen sozusagen in die Zukunft und wissen nicht mehr, was du machst.
Das war Google und das ist ganz interessant, weil sie haben, das wurde schon eine Weile runtergefahren, das Streaming-Service, aber sie wollten das dann noch zweitvermarkten und für eine Weile gab es bei AT&T, konntest du irgendwie Batman, Arkham, Arkham City oder Asylum irgendwie spielen und es gab eine, ein Fitness-Giant, also eine Fitness- Firma Peloton, die haben das, ich nehme an Amerika, hatten die dann so eine Gamified Workouts über die Cloud gestreamt.
Ah, okay für die.
Also die wollten halt ihre Technologie sozusagen, ihren ganzen Setup weiter vermarkten an andere Firmen und das ist jetzt aber wirklich komplett alles runter gefahren und Google hat hat alles refundet. Also alle Hardware-Purchases, alle Software-Purchases, alles ist refundet. Sie haben sozusagen null Dollar eingenommen damit. Also wenn alle ihre Refunds in Anspruch genommen haben.
Das ist wirklich auch abgefallen, ja.
Krass, ne? Das ist immer ein großes Investment gewesen. Und warum ich das nochmal spannend fand, war, schon in 2021 wurde das interne Game-Studio geschlossen. Und warum ich das interessant finde, ist, der Head von diesem Game-Studio war jemand, der sehr bekannt ist in der Branche und zwar ist das Jade Raymond. Und sie ist eine krasse Ikone der Spielindustrie.
Es ist wirklich krass, die hat, wenn man auf ihr LinkedIn geht, hat die 1998 angefangen in der Spielentwicklung als Lead Software Engineer bei Sony. Also das war acht Jahre, bevor ich angefangen habe, in die Branche zu gehen. Also sie ist da schon super erfahren gewesen, als ich gerade als Baby angefangen habe, sozusagen.
Und bis heute hat sie halt super viel Erfahrung gemacht und ist jetzt, nachdem das das Studio geschlossen wurde, dieses interne Studio von Google, hat sie jetzt Haven Studio gegründet. Also nicht jetzt, sondern 2021 schon. Und ja, ist eben da jetzt Founder. Und ja, fand es einfach interessant, diese Überschneidung. Also sowohl bei Atomic Heart vorhin mit dem Mick Gordon und jetzt halt nochmal Jade Raymond hier aufploppen zu sehen.
Mir war das gar nicht bewusst, dass sie da Head von diesem Studio war. Ist natürlich ein bisschen traurig, ne? Das dann, weil, das muss ich sagen, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde das sowohl, also positiv als negativ zu sehen, dass so ein fetter Riesenriese wie Google auch failen kann.
Absolut, ja.
Gleichzeitig finde ich es auch super traurig, weil wenn Google zu dir kommt und sagt, hey, wir machen hier was Neues, hast du Bock drauf? Und sie sagen, hey Jade, hast du Bock, uns so Stühle zu leiten? Dann denkt sie sich ja auch, okay, das ist Google, das ist doch ein gutes Investment sozusagen.
Das kann nicht völlig schief gehen.
Das kann überhaupt nicht schief gehen, da bin ich die nächsten zehn Jahre auf jeden Fall sicher. Und dann wird's aber doch halt wieder abgesägt. Das ist schon krass. Und auf der anderen Seite find ich's ermutigend, weil das bedeutet, dass halt auch kleinere Player eine Chance haben. Denn selbst die Großen kriegen's manchmal nicht hin. Ein anderes Beispiel war ja SimCity, was ja gar nicht funktioniert hat. Und dann kam halt Cities Skylines und konnte dann diesen Platz einnehmen.
Das find ich immer ganz schön, wenn kleinere Underdogs auch noch mal eine Chance haben.
Absolut. Ich hab grad sogar sehr häufig das Gefühl, dass ... AAA so ein bisschen den Approach hat mit, okay, wir haben halt viel Kapazität und das führt aber nicht immer zu einem besseren Ergebnis. Und das ist ja eigentlich schön, weil das so ein bisschen wieder, ja, so ein bisschen Chancenausgleich schafft. Dass die Leute mit der meisten Kapazitäten nicht die sind mit der größten Flexibilität oder jedenfalls was so die jüngste Vergangenheit gezeigt hat.
Und eben genau da ja Indies und einfach kleinere, mittlere Unternehmen Unternehmen und Studios dann irgendwie die Chance haben, ja, Marktanteile für sich zu beanspruchen. Und das ist ja eigentlich immer eine ziemlich schöne Geschichte irgendwie auch. Natürlich auf der anderen Seite, ne, wenn große Sachen ausprobiert werden, dann können die natürlich auch der nächste Smasher sein oder halt auch brutal bomben. Also ich muss auch sagen, dass ich Gogi Stadia so ziemlich zum Release relativ
groß mitbekommen hab. Ich war auch super hyped bei der ersten Ankündigung für Beidus Gate 3. Die war ja auf einem Stadia, in einer Stadia-Präsentation oder so auf jeden Fall da eng mit verbandelt. Mit der Ankündigung dafür, sodass ich tatsächlich als es ursprünglich rauskam, Angst hatte, dass es sogar erst zeitweise Stadia-Exclusive sein könnte sogar.
Das hab ich gar nicht mitbekommen. Das.
War jedenfalls so in einem Schwung announced und released, die Trailer dazu. Und dann muss ich sagen, hab ich das nächste Mal was von Stadia mitbekommen, als es eingestellt wurde.
Ja, ich glaub, das war für eine Menge Leute so, ja.
Dazwischen ist tatsächlich für mich irgendwie auch nur Void.
Das stimmt, ja. Positiv kann man natürlich sagen, es ist cool, dass so ein Dickschiff wie eben Google Dinge ausprobiert. Also ich finde es zwar schade, dass sie dauernd auch Services einstellen, aber man kann ihnen ja auch zugutehalten, dass sie halt Dinge ausprobieren und dann sagen, okay, es hat nicht funktioniert, wir machen es wieder weg und probieren was Neues aus. Das ist ja eigentlich die Flexibilität, die man sich wünscht.
Das ist, glaube ich, auch wichtig, ja.
Aber ist natürlich schade. Noch ein Wort zu dem Haven-Studio. Ich habe da nämlich gar nichts mitbekommen von. Die machen so eine Art Heist-Game, das heißt ist Fair Game. Fair Game mit einem Dollarzeichen am Ende. Und das sieht für mich so ein bisschen aus wie Payday mit einer Mischung aus dem aktuellen wie heißt es? The Finals. Und es ist so ein bisschen Modern Robin Hood.
Also das heißt, man versucht in so Superwillen einzubrechen, die richtig modern aussehen von irgendwelchen Superreichen und beklaut die dann. Also Modern Robin Hood. Und was ich interessant finde dabei und auf ihrem About schreiben sie nämlich Nämlich, sie sind ein Cloud-Studio. Das finde ich interessant. Ich glaube, was sie damit meinen ist, dass sie erstmal remote arbeiten, halt über die Cloud sozusagen dann arbeiten. Aber sie haben auch in einem Artikel, haben sie auch geschrieben,
das muss ich mal kurz vorlesen. We are adopting new and modern programming languages for our cloud development needs. We are focusing on Go, Go ist eine Programmiersprache, for its integration with online APIs that we use and Rust, Rust ist auch eine Programmiersprache, for its high performance memory safety and robustness. Und ich fand das deswegen interessant, weil diese Firma wird gegründet, weil einer der größten Cloud-Streaming-Anbieter gerade shutdown, also runtergefahren wird.
Und dann machen sie ein Studio auf, was quasi auf Cloud komplett basiert. Und ich bin nicht sicher, ob sie auch damit plant, das Spiel irgendwie über die Cloud zu streamen oder irgendwas. Das weiß ich jetzt nicht. Aber es war alles, also diese ganze Artikel klingt sehr Cloud-friendly sozusagen, obwohl sie gerade von der Cloud rausgepupst wurden.
Ja, super interessant. Ich muss sagen, ich fühle sowieso auch ganz ehrlich das ganze Cloud-Ding noch nicht so richtig. Ich habe immer das Gefühl, das ist so sehr Marketing-Buzzword und wird immer so ein bisschen überschätzt. Ich finde, das hat... Potenzial, aber das ist sehr häufig an der Infrastruktur einfach noch nicht
da. Also ich hier zum Beispiel mit einer 50.000er Gamma-Leitung bin jetzt nicht dabei, dass ich sage, okay, ich brauch jetzt keinen Rechner mehr, ich streame jetzt hier in 4K auf meinen Rechner, äh, auf meinen Bildschirm. Von daher hab ich das Gefühl, dass sie da so infrastrukturmäßig eventuell einfach ein bisschen früh waren oder ein bisschen ja, einfach noch nicht so richtig ready. Mittelfristig wird es aber auf jeden Fall super interessant, was damit so passiert.
Also ich find zum Beispiel auf der anderen Seite, was so In-House-Streaming und so angeht, dass wenn ich jetzt jetzt meinen fetten Rechner im Arbeitszimmer zu stehen habe und ich kann jetzt aber auf dem Fernseher mit, leider nicht mit negativer Latenz, aber mit sehr geringer Latenz gamen. Das ist schon eine Sache, die super legit ist. Also gerade auch im Steam Deck-Kontext.
Ohne negative Latenz, das kommt mir gar nicht ins Haus.
Vor allem dazu muss ich sagen, dass eigentlich so klassisch in den Multiplayer-Games dieses, in dem klassischen Client-Server-Setup jetzt, jetzt, dass sozusagen da, Tics prediktet werden, ist jetzt tatsächlich aber auch kein super neues, großes Feature, oder? Also das ist ja eigentlich eher eine der klassischen Möglichkeiten.
Doch, doch. Google hat das erfunden. Doch, doch. Da bin ich mir ganz sicher. Das ist kein Marketing-Passwort. Das haben die bestimmt.
Okay, ja.
Also bestimmt. Ja, das stimmt schon.
Okay, dann ist das mein Fehler. Schaut an Google an der Stelle.
Das Problem ist halt, dass sie das nie genau spezifiziert haben, was sie genau damit meinen. Also vielleicht haben sie...
Aber das liebe ich ja besonders. das. Nö.
Vielleicht haben sie ja wirklich irgendwie, also klar, zum Beispiel ja, gibt's sicherlich irgendwelche Physics-Predictions oder sowas, aber vielleicht haben sie ja wirklich irgendeine coole Idee gehabt oder, ich weiß nicht, aber ja, schade, dass da nie mehr draus geworden ist und ich sag mal so, sie sind runtergefahren, also anscheinend war es nicht so genial, wie es klang.
Es hat auf irgendeiner Ebene nicht funktioniert, ja.
Offensichtlich. Interesting.
Hast du noch was im März?
Ey, massenweise. Und zwar, ich kann mal ein paar Punkte kurz abhaken, damit es nicht so super lang wird. Und zwar einfach nur, JetGBT gab es ein Unity-Proof-Konzept. Das heißt, ich scherre euch einfach mal einen Twitter-Link. Das heißt, jemand hat ausprobiert, dass man in Unity dann irgendwie ein Eingabefeld hat und sowas eingibt wie, hier machen wir mal 20 Würfel und dann werden die halt erstellt. Das fand ich einfach interessant, so als kleinen neuen Step.
Und dasselbe gab es dann auch noch mal ein bisschen später im März für Houdini. Da gab es auch noch mal so ein Proof-of-Concept, wo einfach das jemand ausprobiert hat und dann schreibt einem Chat-GBT, ich glaube, das ist Vexcode an der Stelle und erstellt dann eben Sachen. Also das heißt, wir sehen, dass Chat-GBT immer weiter so ein bisschen, ja genau, in die Tools mit einfließt. Also die Tools nicht ersetzt, sondern es eben, ja, den Workflow unterstützt.
Das hattest du ja vorhin auch schon gesagt, ne, mit dem Code, den du da generieren lässt teilweise. Auf.
Jeden Fall. Also auch gerade der März mit dem GPT-Forward-Release, was als Model ja so auch von dem, wie es angekündigt wurde, ein bisschen größer, ein bisschen besser in gerade so kreativen Aufgaben ist. Dafür im Vergleich zu der 3.5 ein bisschen langsamer in den Responses. Aber das war auch der Punkt so ein bisschen um März rum, wo das tatsächlich bei mir auch mittlerweile Google tatsächlich komplett ersetzt hat, muss ich sagen.
Also ich habe es mir auch aufgeschrieben, für März, April ist bei mir hier so GPT größer als Google, weil ich tatsächlich gemerkt habe, für klassische Coding-Fragen und für so meinen normalen Coding-Alltag quasi, alles, was ich jetzt so an Unity C-Sharp schreibe. Benutze ich tatsächlich Google nicht mehr. Sondern wenn ich so Snippets brauche, dann lasse ich mir die von GPT schreiben.
Wenn man irgendwie so Boilerplate aufsetzen will, wenn man sagt, okay, ich habe jetzt hier irgendwie gerade eine Fehlermeldung, hat GPT sehr häufig einen ganz guten Approach dafür.
Und das Einzige, wo man tatsächlich noch was anderes benutzt, ist bei mir tatsächlich, wenn man einfach ganz klassisch wirklich in die Dokumentation reingeht, wenn es jetzt da irgendwelche Sachen sind, die nicht ganz up-to-date sind, wo man dazu sagen muss, dass in demselben Zeitraum ungefähr ja auch die Custom Instructions und die Custom-GPTs, also die Custom-GPTs wurden nur announced, die kamen natürlich später raus, aber auch die Custom-Instructions,
mit reinkamen, wo du deinem GPT quasi Kontext mitgeben kannst und da kann man ganz gut quasi schon auch so ein bisschen Kontext, was mache ich hier gerade, was für eine Unity-Version benutze ich und so weiter mitgeben und dann habe ich wirklich gemerkt, dass ich so im Coding-Kontext Google nicht mehr benutze. Hast du das für, dein dein Godot-Projekt und du hast es ja hauptsächlich in GD Script gemacht wahrscheinlich? Ja.
Ich benutze tatsächlich AI gar nicht. Habe da gar keine Erfahrung und finde es tatsächlich gerade auch interessant, dass du sagst, dass man da Context mitgeben kann. Da habe ich nämlich gerade auch dran gedacht, weil es hat sich nämlich viel geändert von Godot 3.5 auf 4. Und da wäre es natürlich dann gut, wenn die AI auch weiß, dass ich gerade in zum Beispiel eben 4 arbeite, weil da auch in der Syntax für GD Script sich viel geändert hat.
Das war mir gar nicht bewusst, dass man da so ein Context mitgeben kann. Das ist natürlich praktisch.
Genau, also ich hab jetzt gerade aus der Community bei uns relativ viel gehört, dass gerade so mit Godot 4.2, so was jetzt den Neuesten wirklich angeht, das mit GPT ein bisschen komplizierter ist, weil er doch sehr häufig noch alte Syntax- oder Duplicated-Sachen benutzen möchte.
Einfach weil wahrscheinlich ja seine Trading-Data, da ziemlich drauf basiert, dass die Frage halt, wie gut und wie komfortabel kann man die aktuelle Version oder auch vielleicht einfach die Doku wirklich als Grundlage mit reinnehmen.
Da wäre dann die Frage, wenn du jetzt schon ein bestehendes Projekt hast, ob da vielleicht entweder die Rider AI, Integration oder halt GitHub Code und so Sachen, die ja nicht in einem Chat-Window im Web stattfinden, sondern die wirklich ja in deinem Workspace stattfinden, vielleicht besser funktionieren, weil sie ja dann deinen Workspace, deine Codebase sozusagen sozusagen, mit reinnehmen.
Könnte ich mir vorstellen, dass das vielleicht dann der coolere Approach ist, wenn du einfach nicht so viel Training-Data hast, die für die neue Version gilt.
Ja, ich hab keine Ahnung.
Wird interessant rauszufinden, wenn euch das interessiert, beziehungsweise da würde mich sehr interessieren, wie euer Feedback so ist, was ihr bisher für Tools benutzt habt. Vielleicht gibt es mittlerweile auch schon Custom-GPTs, da gibt's ja jetzt ja seit ein paar Wochen quasi eine Exploration, dass man auch die Custom-GPTs von anderen Leuten nutzen kann. Vielleicht hat da ja auch schon jemand was für Godot 4.2 gemacht oder so. Würde ich gerne mal Bezug nehmen.
Eine Sache, die ich noch hab, eine kleine und zwar hatte im März noch Monster Energy Drink, ja, Grüße gern raus an Vayner, hatte ein kleinen Inti-Developer verklagt, die entwickeln Monster and Mortals und da ging's irgendwie darum, dass sowohl Monster im Namen ist, als auch das Monster in deren Logo, also das in dem Logo von Monster and Mortals, ja, das auch so ein bisschen verschwubbelt war, diese Schriftart und so und Und deswegen gab es irgendwie eine Klage.
Und das ging so ein bisschen durch die Medien, so David gegen Goliath. Und jetzt wissen wir, dass sie gewonnen haben. Also die Kleinen, die Entity-Developer. Und zwar hat sie gesagt, hey, gute Neuigkeiten, wir haben das Trademark-Battle gegen Monster Energy gewonnen. Und das war dann 26. August 2023. Aber angefangen hatte das halt im März. Genau, das ist eine kleine positive News.
Voll, also war ich bei den Ursprünglichen tatsächlich auch ein ziemlicher Aufreger. Also weil, es hatten sich wohl auch einige andere dann gemeldet, dass sie da gepressured wurden, dass ich die richtige Erinnerung hab. Oder war man so ... Ey, Leute, why? Oder? Also, ja, echt ein bisschen unnötig. Da hatten wir, glaube ich, auch in der Folge damals schon drüber gesprochen. Ja.
Also.
Ja, okay, ich nenne mich jetzt einfach, weiß ich nicht, Angel Cola. Und wenn irgendjemand irgendwo Angel mit drin hat, verklage ich die jetzt alle weg oder was? Also, so ein einzelnes Wort ist dann auch einfach so ein bisschen schwierig, finde ich. Ja.
Ich glaube, obwohl ich mich nicht darauf festnagel, dass es dann auch noch ein bisschen mit dem Look zu tun hat, von dem Wort und so. Aber anscheinend, ich glaube, das hattet ihr damals auch gesagt, dass die Firma dafür bekannt ist, dass sie irgendwie schnell verklagt oder so. Von wegen, deswegen ist es doch schön, das ist jetzt eine kleine positive Neuigkeit. Und dann habe ich noch eine Sache. Also ich finde es ja wichtig, haben wir vorhin gesprochen.
Problematische Praktiken oder Männchen oder sowas auch aufzukoren, wenn es da Sachen gibt. Aber genauso wichtig ist es dann auch, wenn bewiesen ist oder wenn sich herausstellt, das ist alles okay gewesen, das dann auch nochmal öffentlich darzustellen. Und es gab nämlich vor, wann war das, irgendwann 2019 oder so, gab es nämlich sexuelle Abuse Allegations, also Vorwürfe gegen Chris Avalon.
Und Chris Avalon ist so ein Urgestein, der Brangnische, der ist ein Writer und der hat schon ganz, ganz viele Sachen geschrieben für, was weiß ich, Fallout 2 und Icewind Dale und so, also der ist ein alteingesessener Entwickler. Und da gab es Vorwürfe, da hatten zwei Frauen ihm vorgeworfen, es steht hier gesagt irgendwie, he is an abusive, abrasive conniving oder conniving, ich kenne das Wort noch nicht mal, sexual predator und so, also schon ziemlich krasse Vorwürfe. Ja.
Und da haben natürlich dann auch alle sehr darauf reagiert. Das haben auch viele Firmen dann mit ihm erstmal abgebrochen zu arbeiten. Finde ich das erstmal richtig, wenn es da so problematische Männchen gibt. Aber, und das finde ich wichtig zu sagen, er hat jetzt Recht bekommen. Er hat nämlich dann diese beiden Frauen verklagt. Also es gab von verschiedenen Seiten Vorwürfe, aber sie haben das sehr, sehr spezifisch gemacht. Und jetzt gab es ein Statement am 27. März 2023.
Ich lese nur mal ganz kurz den ersten Satz vor.
Mr.
Avalon never sexually abused either of us. We have no knowledge that he has ever sexually abused any women. Also, das ist ein ganz klares Statement von den beiden Frauen. Und dann weiter unten heißt es noch, we wanted to support women in the industry. In so doing, our words have been misinterpreted to suggest specific allegations of misconduct that we... Dead were neither expressed nor intended. Also auf Deutsch, wir haben die, wir haben, also es war falsch, um zu aussagen.
Ja, genau, also das finde ich auch ein bisschen schwierig. So ist es und okay, wurden wir falsch verstanden oder haben wir wirklich Quatsch erzählt? Das ist ein bisschen, finde ich, nicht so ganz klar geworden.
Also ich sage mal so, und deswegen finde ich das auch nochmal interessant, das verlinke ich euch hier nämlich auch, denn es gibt wieder mal ein Gerichtsdokument und das fand ich wirklich spannend durchzugucken, weil da ist alles drin. Da sind Screenshots drin von den Messages, da sind Quotes drin von den ganzen Sachen, die gesagt wurden. Zum Beispiel kann ich jetzt vorlesen. Also das finde ich wirklich sehr, sehr interessant und vor allem, also diese Tabelle finde ich wirklich spannend.
Es gibt hier nämlich folgendes, also erstmal wird zum Beispiel gesagt, hier Frau Burroughs sagt, a man who spends so much time praying on young women, in Klammern no age check, getting them drunk and taking them to hotel rooms. Ja, also ein Mann, der ganz viel Zeit damit verbringt, sich an junge Frauen ohne Altersverifikation ranzumachen und die betrunken macht und dann auf ihren Hotel rum, also Hotelzimmer nimmt.
Und dann ist eine zweite Spalte, das ist übrigens auf Seite, welche Seite ist das denn? Sieht man hier gar nicht. Doch, Seite 6, ist erklärt, was das bedeutet. Da steht dann, ja, also das bedeutet jetzt, dass, also für den Lesenden bedeutet das, dass Evelyn anscheinend junge Mädchen auch unter, under the age of consent.
Minderjährig?
Genau, minderjährig. Und dann halt intoxicated. Oh, es ist schwierig, das on the fly zu übersetzen. Also betrunken gemacht hat im Bezug auf sexuellen Kontakt. Also non-consensual sexual contact. Boah, das ist schwierig. Also nicht verein... Einnehmlichen sexuellen Kontakt. Genau. Also ich finde es interessant, dass das sowohl das Originalzitat und da nochmal eine Erklärung, wie das zu interpretieren ist, da drin.
Also weil ja das auch so ein bisschen dann Gegenstand der Sache ist. Also die Unterstellung, die da drin ist, ist ja dann der Gegenstand der Verhandlung.
Und dann auch super spannend, es gibt weiter unten auf Seite 10, gibt es ein Transkript von einem Audio Mitschnitt. Ich weiß nicht genau, woher der kommt, aber ich finde das so krass, wenn man das so ganz trocken auf auf Papier liest, dann wirkt das alles dumm. Obwohl wir natürlich wissen, wenn man so in einer Partysituation ist und man hat was getrunken, dann können auch viele Sachen lustig sein. Aber wenn man das jetzt so liest, Chris Avalon, hallo mit ganz vielen Os.
Dann Jakub Riedl, welcome to the Polish Internet, in Klammern, laughter. Also es wird gelacht. We have beers and vodka. Und dann sagt Caris Barrows, das ist eine Frau, die da diese Verleumdung vorher angebracht hat, we like Wodka. Und dann sagt Chris Avalon, yeah, Wodka ist gut. Und dann... Also würde man sowas lesen in den Skript und filmen.
Würde man in der Schule so ein Englisch-Rollenspiel machen einfach.
Ja, dann würde man wahrscheinlich sagen, wer hat das Ding geschrieben? Naja. Und wenn man das weiter runterscrollt noch, dann sieht man da ganz viel Text und dann kommt ganz weit unten, kommen dann wirklich Screenshots von den ganzen Chat und Tweets, genau, auf Seite keine Ahnung, was ist das, 51 oder so, dann sind diese ganzen Tweets, wo... Wo eben diese Vorwürfe ausgebracht wurden von den beiden Frauen, sind hier abgelichtet als Screenshots und so.
Also es ist alles angesammelt. Und auch Fotos weiter unten und sowas. Da sieht man nämlich, dass die, also da hält zum Beispiel der Chris Evelyn einen von denen einen Arm und die sind beide ganz happy aus auf Seite.
Ja.
Ich sehe hier die Seite nicht. Was ist das für ein blöder Ding? Seite 54. Also ich glaube, die waren nämlich auch mal so ein bisschen befreundet oder so. Ich weiß es nicht genau. Oder kannten sich zumindest auf so einer freundschaftlichen Ebene. Ja, und also das zu diesem Gerichtsdokument, das fand ich einfach interessant, sich das mal anzugucken. Ich habe vorher nie in so Gerichtsdokumente geguckt. Oh, ich sehe ja gerade auch einen Facebook-Nachrichtenverlauf.
Ja, genau. Also das sind alles diese Beweismittel. Ziemlich langes PDF, ist natürlich alles verlinkt. Und ja, es stellt sich halt raus, dass sie zumindest ihre Aussage zurückgezogen haben und gesagt haben, okay, das war eine Lüge von uns. Das haben wir, also was wir da gesagt haben, war so nicht passiert. Und auf Deutsch übersetzt habe ich hier noch ein Zitat, die Parteien einigten sich auf einen vertraulichen Vergleich, der eine Zahlung in siebenstelliger
Höhe vorsieht. Siebenstellig, holy shit. Einschließlich der Rückerstattung der in Kalifornien gegen Herrn Avalon fortgesetzten Anwaltsgebühren. Das heißt, das ist schon echt eine Menge Geld. Und mich macht das deswegen getraurig, weil ich finde es super wichtig, problematisches Verhalten zu benennen und auch Opfer von zum Beispiel sexuellem Missbrauch oder sowas anzunehmen, also dem beizustehen.
Und mich ärgert sowas dann, wenn solche Falschaussagen in dem Falle hier getroffen werden, weil jetzt kann immer jemand sagen, ja, ja, dein Vorwurf ist genauso wie damals von gegen Chris Avalon. Ja, das ist doch eh nur ein Vergnügen. Ja, das ist aber schade.
Weil dann immer der nächste Idiot, sorry für mein Wording, sich das quasi zur Nutze macht.
Genau. Und das macht mich, weil sie haben quasi damit, also ich glaube Und das ist ja auch ein gutes Intent, den Frauen beizustehen. Aber im Grunde genommen haben sie es die beiden in diesem ganz spezifischen Fall dadurch noch schlimmer gemacht. Das.
Hat nicht geholfen.
Das ist schon schade. Aber ich finde es halt wichtig, dass man das dann auch richtig stellt, wenn sich dann eben rausstellt, dass jetzt in dem Fall Chris Evelyn anscheinend unschuldig beschuldigt wurde. Absolut.
Also das finde ich auch besonders wichtig. Ich verstehe total, dass man, wenn solche Vorwürfe quasi aufkommen, sagt, okay, wir distanzieren uns jetzt hier erstmal und schauen erstmal, was dabei rauskommt. Ich finde danach aber auch, um genauso wichtig, dann auch da nochmal Bezug drauf zu nehmen, was dabei rausgekommen ist. Weil ich finde, dadurch lernt man auch so ein bisschen dieses, okay, es gibt quasi immer Sachen, die aufgezeigt werden und so weiter.
Es ist aber auch wichtig, die zu behandeln und da auch dann eine Erkenntnis draus zu ziehen.
Ja, genau. So, und meine letzte, und die hast du auch, glaube ich, und zwar ist die E3 für 2023 gecancelt worden im März. Das stimmt.
Ja, das habe ich auch mitbekommen. Hast du mehr rausgefunden, warum eigentlich genau?
Also für März spezifisch, wir kommen später nochmal auf die E3 zu sprechen, aber für März spezifisch hat der Herr Pierre-Louis einfach nur gesagt, dass nach Covid haben die viele Firmen sich eben darauf verlagert, spielbare Demos anzubieten. Und außerdem haben sie die Observierung gemacht, die Observation gemacht, dass eben die Brands, also die Firmen oder die Spiele oder so, auch eher auf Digitalevents setzen und nicht so sehr in Person.
Das haben wir gesehen mit Nintendo Direct und so, ne? Genau.
Es gab sehr viele Digitale. Die ganz, ganz Großen haben ja auch einfach ihre eigene Plattform. Genau. Und gerade nach Rona und so weiter, wo ja veranstaltungsmäßig einfach ja auch viel nicht stattfinden konnte, viele Leute auch einfach entlassen wurden, die sonst für sowas da sind, ist da so ein bisschen die Workforce teilweise gar nicht mehr so richtig da.
Das hat ja viele Probleme. Und wenn du natürlich eine D3 hast und die Großen kommen quasi nicht, weil sie auf andere Sachen umgesattet haben, ist das auch wirklich schwierig.
Und ich glaube, das sind so Formate, wo auch die Frage ist, das hab ich mir auch jetzt mit aufgeschrieben, meinst du, sowas kommt wieder, wird wieder größer, oder meinst du, das werden andere Formate und die shiften sich vielleicht in mehrere kleinere Veranstaltungen und haben dann einfach ein anderes Targeting, was jetzt so die Games und die Publisher angeht, die dort auftreten.
Wo auftreten, weil die E3 gibt? Also diese Messen gibt's ja jetzt nicht mehr insofern. Genau.
Die Frage ist, kommen sie so wieder, wie wir sie kannten quasi, jetzt wo ja Veranstaltungen doch auch wieder zuverlässiger stattfinden können? Oder meinst du, da kommen andere kleinere Sachen, die quasi wachsen? Oder meinst du sowieso einfach Veranstaltungen in dem klassischen physischen Format sind auch nicht mehr so richtig in der Time. Finde ich super interessant zu beobachten, was da wohl jetzt passiert.
Na, wir haben es ja so ein bisschen gesehen, weil, also Spoiler, die E3 wird später im Jahr komplett eingestampft. Damit ist die Antwort für die E3 zumindest schon mal gegeben. Das wird nicht noch mal wieder kommen. Ja.
Okay, fair.
Und dann haben wir gesehen, dass es so Ersatzvereinstellungen gibt mit den, wie heißt das denn, mit Jeff Keighley, mit denen hier Game Awards. Ja, Game Awards und Summer Game Fest und so. Also das heißt, es gibt dann schon Sachen und ich denke auch, dass die halt jetzt nochmal wichtiger werden, weil es die E3 eben nicht gibt. Aber Nintendo ist da trotzdem nicht dabei. Die sagen halt, nö, was soll das? Das.
Stimmt, die sind ziemlich auf ihren Directs komplett umgestiegen und scheinen dabei zu bleiben. Aber es scheint ja auch einfach gut zu funktionieren.
Ja, ich muss sagen, ich habe mir das Thema auch für den Indie-Bereich gestellt, weil ich hatte jetzt so ein Video geguckt über Indie-Marketing und da hatte der auch dann von geredet, okay, der größte Haken, nee, Hebel, den ihr habt, ist A, Influencer und B, Events. Und mit Events meint er aber nicht physische Events, wie hier, fahrt mal zur PAX oder irgend sowas. Nein, nein, er meint die Online-Events, die es eben gibt für Steam.
Steam Next Fest und so weiter.
Next Fest und sowas oder Cozy Whatever Fest oder sowas. Und auch da sieht man, naja, also physische Events, da erreichst du vielleicht ein paar hundert Leute über die drei Tage, die das läuft, wo da Leute vorbeilaufen oder so. Du kannst aber vielleicht doch das das ganze Geld einfach lieber in Online-Werbung stecken und an so Online-Events teilnehmen. Das scheint eine höhere Conversation, nee, Conversion Rate, also wie heißt das denn auf Deutsch? Conversion.
Ich glaube, Conversion Rate müssen wir nicht übersetzen. Doch.
Warte, ich übersetze das jetzt. Conversion ist auf Deutsch Überführung.
Umsetzungsrate?
Umsetzung Überführungsrate.
Überführungsrate klingt eher wie, wie viele Leute von der Fähre schaffen es bis rüber.
Das stimmt, also Umwandlungsrate. Ja. Weißt du was, irgendwann machen wir mal einen Gamedev-Podcast und wir dürfen aber nur deutsche Worte benutzen. Also nicht Polygon, nicht andere Dinge wie Conversion Rate und so. Ja.
Das ist, das wird glaube ich richtig schwierig. Muss ich kurz off-topic, gibt es eine legendäre Donation von einem deutschen Streamer. Ich glaube, das war Papa Platte. Unsafe, ich suche euch mal den Clip raus, wo er eine Donation bekommt mit weitere 10 Euro, wenn du es schaffst, fünf Minuten Deutsch zu reden. Und er sagt, easy.
Okay, und dann zwei Sekunden später, oh nein, ich hab Polygon gesagt.
Ja, einfach direkt so mit easy darauf geantwortet.
Ach so! Ja.
Ja, ja, so easy. Oh.
Ich hab's noch nicht mal gemerkt. Oh, sehr gut. Ja.
Fand ich auch sehr stark.
Oh je, oh je.
Ja, find ich interessant, auch in meiner, was jetzt so Social-Media-Bubbles und so weiter angeht, habe ich tatsächlich auch das Gefühl, dass das Team Next Fest gerade irgendwie einen größeren Marketing-Buzz hat als physische Sachen. Weiß ich nicht, ob man das anders sieht, wenn man dort war. Aber von dem, was ich jetzt so die Berichterstattung und das Ganze drumherum sehe... So ein Steam-Next-Fest ist, glaube ich, auch für viele Content-Creator mittlerweile
schon ein Event im Kalender. Und das ist natürlich eine sehr interessante Entwicklung.
Ja, und ich meine, ich habe letztens wieder einen Tweet gesehen von Leuten, die gesagt haben, hey, wir würden gerne zur GDC. Das kostet aber uns für zwei Leute irgendwie 7.000 Dollar, weil das allein, also der Flug und die Hotels sind super teuer und die Tickets sind auch super, super teuer und so. Und wenn ich mir überlege, dann zu sagen, hey, du könntest diese 7.000 Dollar auch in Marketing investieren, da erreicht man wahrscheinlich doch eine Menge
Leute. Ich meine, es ist noch ein Unterschied, weil GDC geht man ja nicht nur hin, um sein Spiel zu bewerben. Es sei denn, man nimmt nur dieses Indie-Ticket, wo man da wirklich nur in dieser Indie-Arena unten ist.
Ja, ich glaube sogar, dass bei GDC, also insgesamt Entwicklerkonferenzen mehr aus Entwicklungssicht interessant sind, als dass sie jetzt wirklich einen großen Marketing-Effort haben und so. Obwohl die Frage ist, sind wir jetzt schon auf einem Level, wo auch Content-Creator und so weiter auf Entwicklerkonferenzen unterwegs sind? Da gibt es ja, glaube ich, auch immer mal wieder Überschneidungen. Weil sonst als Indie auf einer Entwicklerkonferenz bin ich ja mehr auf der Suche
nach Publisher als nach Spielern, oder? Genau.
Also ich würde auch sagen, wenn man Publisher sucht, dann ist das, glaub ich, noch ein guter Deal. Weil so ein persönliches Gespräch, das ersetzt einfach nichts. Aber wenn's nur um, ich will mein Spiel möglichst vielen Leuten zeigen, zum Verkaufen, dann ist das wahrscheinlich nicht mehr der aktuelle Zeitgeist. Das war E3. Tschüss, E3. Und du, ich hab nichts von April.
Ich hatte tatsächlich die Monster Energy und die E3 News im April.
Ach so, okay.
Vielleicht hab ich mir die aber auch falsch aufgeschrieben. Ja.
Okay.
Tatsächlich, ich weiß, dass im April auf jeden Fall auch nochmal die Activision Blizzard Acquisition geblockt wurde und so weiter. Da können wir, glaub ich, später nochmal ausführlicher sprechen, wenn die dann stattgefunden hat. Die wurde ja immer mal wieder geblockt und dann gab's immer wieder neue Trials und so. Das zieht sich ja so ein bisschen durch. Von daher wär ich sonst. Ich habe tatsächlich auch nichts im Mai, von daher.
Da habe ich nur eine Sache, das geht wieder in Richtung AI-Tools und zwar gab es eine Meldung, dass Blizzard eine eigene AI trainiert für ihre eigene Concept-Art. Das ist sehr interessant. Und das finde ich aus zwei Sachen interessant, weil sie sagen in dem Text, also auf earlygame.com sagen sie, das hilft, also sie machen das, um Artists zu helfen. Da könnte man schon mal eine Braue lupfen. Also Artists helfen heißt vielleicht Artists rausschmeißen und Geld sparen.
Aber es, ja, also man kann natürlich AI auch benutzen, also wenn man jetzt Fotobashing zum Beispiel macht, also ganz viele Fotos in eine riesen Kolage zusammen arbeiten, das ist ja auch eine Kunst für sich, und wenn man da jetzt AI benutzt und dann so einzelne Pieces dann wiederverwendet für seine Arbeit statt Fotos, dann wäre das vielleicht doch noch ein valider Prozess.
Das könnte man als Artist helfen, durchaus auch mitnehmen oder vielleicht Inspiration oder so was sammeln, aber interessanter fand ich noch, dass es auch für Shareholders interessant sein kann. Das habe ich jetzt nämlich an zwei Stellen schon gehört. Und zwar wird in dem Artikel gesagt, dass es manchmal sich so anfühlt, als würden die Firmen jetzt über AI einbauen, um ihre Shareholder, also die Aktien, die Aktionäre und Aktionärinnen zu beeindrucken.
Ach so, weil das jetzt einfach ein geiles Marketing-Bastard ist und das mögen die gern.
Genau. Und das habe ich nämlich letztens auch schon mal gehört. Ich weiß gar nicht mehr wo. In irgendeinem Podcast haben die auch über AI gesprochen. Und da ging es so um die Frage, warum das auch jetzt so viel beforscht wird und sowas.
Und da hat jemand gesagt, dass manchmal das sein kann, dadurch, dass die Forschung und die ganze Wissenschaftswelt auch immer so auf Veröffentlichungen und Papers und sowas angewiesen ist, dass die auch auf so Hypes mit aufspringen und dass sie halt jetzt dann auch vielleicht sich mehr so in die AI-Forschung verlagern oder Dinge mit AI betiteln, die jetzt vielleicht gar nicht so richtig AI sind.
Weil es gibt ja auch Leute, die sagen, dass dieses ganze Chat-GPT ist eigentlich auch eher so eine statistische Auswertung von Dingen statt AI, weil was ja dort passiert ist, ist hier eine, also sie haben ja eine riesige Datenbasis und im Grunde genommen errechnet der Algorithmus, soweit ich das verstanden habe, ja eine Chance, was als nächstes kommen sollte an Worten.
Genau, der würfelt quasi einfach ein Wort nach dem anderen, ganz dumm ausgedrückt.
Genau. Und das ist ja nicht wirklich eine AI. Und trotzdem heißt es immer AI. Und es könnte also sein, dass die Firmen wirklich sagen, hey, wir machen hier AI für unsere Art, sondern können wir da effizienter mit arbeiten, nur damit die Aktie dann halt weiter ansteigt oder nicht absinkt. Das fand ich eine sehr interessante Perspektive, dass das vielleicht auch dazu beitragen kann, dass es so eine Meldung gibt.
Ja, voll. Also da habe ich tatsächlich mehrere Gedanken zu. Viel ist es wirklich so bei Finanzierungen von Sachen, gerade was Forschungssachen angeht, oder wenn es darum geht, Shareholders glücklich zu machen, benutzt man ja viel Marketing-Buzzwords und Sachen, die sie nicht unbedingt sind.
Blockchain.
Das war vorher tatsächlich, genau, das war so mit Blockchain. Das ist, glaube ich, auch viel mit Cloud so gewesen. In Spaces, wo ich schon unterwegs war, war es auch so, dass Sachen einfach Cloud genannt wurden. Dabei war es trotzdem einfach nur ein Server, der irgendwo stand.
Naja, Cloud halt, ne? Genau.
Aber es war tatsächlich auch einfach ein fester Service, war jetzt nicht das irgendwie. Aber es ist ja trotzdem halt Cloud draufgeschrieben und irgendwer hat gesagt, klar, da kriegt ihr 10.000 Euro Budget mehr für. Einfach, weil man Cloud draufgeschrieben hat. Das ist, glaube ich, sehr häufig ein Fakt dabei. Dazu muss ich sagen, dass bei dem Ganzen, ist jetzt GPT-AI, ist es nicht AI und so weiter. Habe ich nach wie vor ein großes Problem, was so das Wording davon angeht.
Weil ich finde, es wird, wenn man jetzt sagt, okay, dieser NPC in einem Spiel hat eine AI. Das hatte er ja vor zehn Jahren auch schon und hat was anderes damit gemeint, dass man jetzt von AI spricht. Also ich finde, da haben wir insgesamt ein Wording-Problem, weil wann sprechen wir von einem Machine-Learning-AI, wo irgendein Modell trainiert wurde mit einem Datensatz, was danach quasi ja ein Gebilde ist, ein Netzwerk, was danach wahrscheinlichkeitsbasiert Sachen tut?
Oder wann hat da jemand einen Algorithmus geschrieben, der aufgrund von Inputs Sachen bestimmt, Sachen entscheidet und so weiter und dann in klassischen Behavior Trees und in Wahrscheinlichkeiten und in States und so weiter unterwegs ist? Weil beides heißt irgendwie AI. Ich finde, da haben wir irgendwie auch ein Wording-Problem.
Ja, es klingt oder es wirkt so ein bisschen so, als würden wir nicht beschreiben, was eigentlich passiert, sondern wir beschreiben, wie es uns uns vorkommt. Weil ChatGPT wirkt so wie ein nachdenkendes, eine nachdenkende Entität und deswegen sagen wir, hey, guck mal, das ist eine Intelligent, weil sie wirkt so wie eine Intelligenz, aber es ist es eigentlich gar nicht. Und auch in Spielen ist es ja so, dass wir versuchen, es so wirken zu lassen, als wäre das ein selbstständig denkendes Wesen.
Achso, du meinst, weil von der Usersicht ist es egal.
Ja, vielleicht beschreiben wir eher die Usersicht, ja. Und nicht, was dahinter eigentlich vor sich geht. Weiß nicht, war jetzt so ein spontaner Gedanke. Das.
Ist ein sehr fairer Punkt. Und was ich interessant fand, ist, es war schon häufiger irgendwie, dass wenn Unternehmen quasi AI-Tools im Art-Kontext irgendwie mit reinbringt, dann wurde das, habe ich das Gefühl, immer sehr negativ aufgenommen und war immer mit sehr viel Angst auch verbunden. Das ist quasi, also wenn ein... Wenn wir jetzt irgendwie neue AI-Tools haben, die QA-Tests machen, dann ist das cool, dann freuen sich alle drüber.
Wenn wir jetzt aber AI-Tools machen, um Concept Art zu machen, dann werden hier gerade Artists ausgebeutet und verdienen ihren Job.
Aber ich muss sagen, also ich persönlich sehe das mit den QA auch kritisch, weil ich mag QA sehr gerne. Ich kenne viele, viele sehr, sehr nette QA-Leute. Ich finde auch, das ist ein toller Einstieg in die Branche, der aber auch einige Skills erfordert. Also es ist durchaus wichtig und wäre das jetzt komplett ersetzt würde das komplett ersetzt werden durch so AI, aber jetzt fände ich das auch traurig. Und.
Da komme ich so ein bisschen zu meinem Hot-Tag, ehrlich gesagt, weil ich habe das Gefühl, dass jeder diese Bereiche von AI profitieren kann und in den meisten Fällen auch sollte.
Also, wie gesagt, ich gerade im Coding-Kontext profitiere sehr stark davon und ich glaube auch, dass man auch in Art, also in Art fehlt mir ehrlich gesagt, am meisten der Einblick, um es einzuschätzen, aber gerade zum Beispiel in QA ist es, glaube ich, auch einfach eine sehr gute Möglichkeit und ich habe das Gefühl, die Technik mit zu integrieren, ist fast der richtige Weg, weil wenn man es nicht macht, verpasst man, glaube ich, einfach was an Produktivitätssteigerung, die man haben kann.
Wenn aber jemand dann denkt, daraufhin Leute damit quasi ablösen zu können und dann kein QA oder kein Art oder überhaupt weniger QA Leute zu brauchen, ich glaube, dann ist es zum Scheitern verurteilt und wird definitiv bomben. Also da bin ich so, okay, wenn jetzt jemand da wirklich anfängt, irgendwie Leute zu ersetzen mit der AI, funktioniert es nicht. Wenn aber irgendjemand die Tools nicht integriert, verpasst da, glaube ich, auch was.
Ich glaube, es geht eigentlich darum, also, jedenfalls mein Eindruck oder mein Take, ich glaube, man müsste versuchen, die Tools trotzdem zu nutzen und einzubauen. Man muss nur aufpassen, dass das Management dann nicht denkt, dass wir die Menschen nicht mehr brauchen. Weil dann geht's in die Hose.
Ja, aber die Realität zeigt halt, dass genau das passiert. Ja.
Natürlich. Und ich habe auch das Gefühl, das sind aber auch die Projekte, die dann extrem bomben, oder? Also ich habe auch das Gefühl, was jetzt es Capus, glaube ich, auch als erstes Größeres, die ja auch abgebaut haben und gesagt haben, okay, ja, wir machen jetzt ja alles mit GPT und so weiter. Das ist ja auch heftigst gebombt von dem, was ich mitbekommen habe.
Das weiß ich gar nicht mehr genau.
Ich hoffe, dass das schief geht. Also ich bin auch fest davon überzeugt, dass das schief geht, weil das kann ja auch nicht funktionieren.
Da
Wird, glaube ich, auch AI irgendwie als Tool und auch als wie intelligent ist das wirklich häufig überschätzt von Leuten, die nicht damit arbeiten.
Ja, mal gucken. Ich erinnere mich da, ich habe jetzt keine Quelle dafür, früher, aber ich habe irgendwann mal, irgendwer hat gesagt, super, so Hörensagen, dass früher irgendwie mal für so Müllautos da waren sechs Männchen. Beschäftigt an einem Müllauto. Und heute sind es irgendwie zwei, weil einfach so viel automatisiert auch da ist. Übrigens auch,
Okay, ich sag mal so, es gibt jetzt zwei Takes. Und zwar der eine ist, ich habe recht mit meiner düsteren Vorschau, dass alle oder es nur noch ganz kleine Departments gibt, vor allem in QA und alle werden entlassen und alles ist ganz böse, böse, weil man durch die AI-Tools nur noch ein paar Leute braucht, die so ein paar Sachen auf den Blick haben, aber man braucht jetzt keine hunderte Menschen mehr, die das alles per Hand machen.
Ja, und als Beispiel habe ich ja gerade dieses Müllauto-Ding genannt, wo man halt sagt, früher brauchte man mehr Leute, um die zu operieren und jetzt hat man das alles wegoptimiert. Aber es gibt auch, und das ist nämlich eine meiner Highlights der letzten Jahre, diese Fail-Videos von diesen Müllautos. Die sind so herrlich, das ist eine meiner liebsten Fail-Videos, die es so gibt. Und zwar habe ich nämlich hier was auf YouTube, das kann ich dir mal schicken.
Und ich liebe diese Videos, weil nämlich diese Müllautos, die haben jetzt außen in Amerika zumindest so eine Klammer und damit sollen sie eigentlich diese kleinen Mülltonnen hochnehmen, sollen die ausleeren und dann ist alles gut. Also eigentlich sehr effizient und man braucht dann nur noch eine Person, die das Müllauto fährt und alles andere ist automatisiert. Das ist so die Theorie.
Aber in der Praxis hast du komplett recht, weil wenn du das Video guckst, es ist so herrlich, weil diese Mülltonne, die öffnet sich nicht richtig und beim Runtermachen wird einfach der ganze Müll über die Straße gesprüht.
Und.
Ich bin überzeugt davon, für jeden Manager und im Anzug, der sagt, wir brauchen kein QA-Department mehr aufgrund von AI, wird das so aussehen. Und da wird Kacke rauskommen und ich glaube, das wird einfach auch ein Learning wahrscheinlich sein von C-Suite-Leveln, aber ja.
Wenn man sich bildlich überträgt, dass diese Mülltonne, die beim Absetzen diesen gesamten Müll über die gesamte Straße verteilt, dass das alles Bugs sind, die im Spiel landen.
Das ist dann quasi die Welle von Refunds auf Steam. Genau.
Und von diesen Fail-Videos mit den Garbage Trucks gibt es ganz viele und die sind so lustig. Auch, dass die die Mülltonne dabei kaputt machen und so. Also, herrlich. Von daher, mal gucken, wie es wird. Ich sehe zwei, ich sehe, wie es wird beim Text-Adventure. Also, geh links, geh rechts und mal gucken, ob du recht hast oder nicht. Vielleicht 2024 im Jahresobjekt können wir darüber reden.
Ja, es wird total spannend, also weil ja, so komplett ersetzen ist halt irgendwie ja Quatsch. Ich hoffe, dass wir es schaffen, das produktiv einzubinden und wir einfach alle da, wo es Möglichkeiten gibt, davon zu profitieren und vielleicht auch einfach einen entspannteren Alltag zu haben, ganz doof gesagt. Also weil das ich quasi eine Möglichkeit habe, mir für dumme Aufgaben Boilerplate-Code generieren zu lassen, Ist schon auch einfach Komfort.
Ja, also, ja, das ist halt die Utopie gegen Realismus. Es wäre schön, wenn das genau so ist. Und dass man dann eben sagt, hey, wir sind jetzt effizienter geworden. Und deswegen arbeiten wir jetzt alle einfach eine Stunde weniger. Weil wir sind ja effizienter geworden. Das wäre die schöne Zeit.
Natürlich unter der Annahme, dass die Menschheit bekannt dafür wäre, mit neuer Technologie irgendwie clever und nachhaltig umzugehen. Und vor allem.
Da wir ja sehen, dass im Verlauf des Jahres, Spoiler, Tausende Jobs verloren gehen, spricht das auch nicht so ganz dafür, aber ich stimme mit dir überein. Es wäre schön, wenn es so wäre, ja.
Lass es uns versuchen.
Genau. So, dann sind wir im Juni, ne?
Tatsächlich. Und wenn wir schon bei Sachen sind, die gebombt sind, ich glaube, dass Gollum im Juni stattgefunden hat. Bin ich da richtig?
Ja, ich hatte das allerdings gar nicht auf meine Liste genommen, weil es eher so ein Spielethema ist und mir ist dazu nicht so richtig viel eingefallen von der Entwicklungssicht her. Aber ja, du hast recht. Lief nicht optimal, sagen wir mal.
Lief nicht optimal, es war im Nachhinein, finde ich, auch sehr interessant zu sehen, dass es ja auch einfach so Hinweise intern darauf gab, dass es da Schwierigkeiten gibt und dass es ja auch viel einfach da dann ein kulturelles Thema war. Wurde aber auch schon sehr viel darüber gesprochen, da hast du auf jeden Fall recht. An der Stelle kann man auch mal erwähnen, dass es ein ziemlich gutes Video von Game Two dazu gibt.
Genau.
Und ich glaube, damit können wir es dann auch schon abmoderieren.
Und genau, ich wollte vorher noch sagen, es gibt auch von Gametune ein sehr gutes Video zu diesem The Day Before. Das wollte ich vorhin auch noch erwähnen. Wird auch noch verlinkt. Ja, zwei sehr gute Einblicke in was da schiefgegangen ist. Und das, was halt für unsere Branche an Bedeutung ist, ist, dass leider Daedalic die interne Entwicklungsabteilung geschlossen hat. Die machen jetzt nur noch Publishing. Das ist natürlich sehr schade.
Gut, dann sind wir wirklich im Juni. Genau.
Wir können eine Sache sofort abhaken, hier kam nämlich jetzt diese Kontroverse mit dem gezeichnet, unsere Flucht 1945, das war das Spiel mit der Katte, was wir vorhin schon erwähnt hatten, das ist dann nämlich jetzt in dem Juni aufgeploppt, das wollte ich nur noch erwähnen, hatten wir vorhin vorgegriffen.
Interessant.
Ja, äh, hast du was?
Also für mich ist ein sehr großer Punkt, der ist jetzt tatsächlich nicht so super gamespezifisch, deswegen weiß ich nicht, ob du, ähm, darüber sprechen möchtest. Aber das Reddit quasi da gegangen ist, war ja so die große, das große Thema im Juni. Mhm. Ähm, die ist jetzt nicht super gamedev-spezifisch, aber die war ja doch sehr groß und sehr interessant. Und hatte ja doch auch einen, ja, sehr großen, sehr interessanten Verlauf, wie ich fand.
Ja, ich hab's tatsächlich auch drin, weil auch das GameDev-Reddit ist ja down, also black, dark gegangen. Ja, sehr lange. Genau, und ich hatte nur noch rausgefunden, dass es auch damit zu tun hat, vielleicht hast du da mehr Informationen, die wollten dann API, also die API von Reddit war kostenlos benutzbar und dann gab's halt dritt, also Party-Software, die man benutzen konnte, um Reddit zu besuchen und so, und dann haben sie eingeführt, dass jetzt 1000 API-Calls 24 Cent kosten sollen. Genau.
Das war sozusagen der Opener. Der Grund hierfür waren verschiedene Sachen. Es wurde vor allem damit argumentiert, dass halt Reddit ja auch einfach so in Suchmaschinenergebnissen und so sehr präsent ist und einfach Reddit ist einfach ein riesiger, riesiger Satz von Daten und Reddit hatte so ein bisschen im Juni mit dem Announcement angefangen mit, wir möchten eigentlich nicht, dass diese Daten nicht hier so wertvoll sind. Im Training für Large Language Models drinnen landet, quasi for free.
Also wir haben hier eine Menge Daten, warum sollte jemand anders das einfach bekommen, ohne was dafür zu bezahlen? Das war so ein bisschen das erste krude Announcement und endete dann so ein bisschen in diesen Fees quasi für die API-Calls. Hatte aber so ein bisschen den Kollateralschaden, sag ich jetzt mal, der für Party-Apps zur Folge, weil es gibt gerade zum Beispiel Apollo war so der prominente der Reddit-Mobile-Browser. Ich muss persönlich sagen, dass ich ihn nie benutzt habe.
Ich war immer so einfach Vanille auf der Reddit-App unterwegs, aber der war wohl auch ein ziemlich großes Ding und der hatte auch eine Premium-Version, wo du mit der Monthly-Subscription von 3 Dollar halt Reddit darüber nutzen konntest. Und der Entwickler davon hatte dann aber das Problem, dass quasi mit dem, was er dort an Fees quasi für den nächsten Monat, das war auch sehr kurzfristig angekündigt, auf ihn zukam, hatte wohl so average 3,50 Dollar pro User. Ja.
Sehr viel Geld, ja. Ja.
Er würde quasi 51 Cent draufzahlen. Das war so ungefähr die erste ungefähre Rechnung für die Sachen. Und es wurde natürlich viel darüber diskutiert, ob da irgendwie ein zukünftiger Börsengang ein Thema ist und deswegen Reddit gerne die Leute auf die eigene App bekommen will, auch wegen Werbeeinnahmen und so weiter. Und genau, daraufhin gab es einen ziemlich großen Beef und sehr viele Reddits sind da gegangen, also wurden quasi runtergenommen, wurden von denen.
Ja, also man konnte nichts mehr lesen.
Genau. Wurden quasi von den Moderatoren offline genommen.
Schreibgeschützt gestellt. Also so, dass man sie wieder aktivieren kann. Sie wurden nicht gelöscht, sondern ...
Genau, die wurden quasi nur so außer Kraft gesetzt.
Ja, und was ist dann rausgekommen?
Also sehr viel. Es gab ja auch mit dem Entwickler dann wohl, also mit dem Entwickler von dieser Apollo-App persönlich, Torx, der hat dann irgendwie so ein bisschen ... Und ja, da gab es irgendwie auch einen Leak von dem Audio.
Ich packe euch mal ein längeres Video dazu rein, wo das Ganze mal auseinandergenommen wurde, wo er dann so meinte, ja, also wenn ich euch 20 Millionen, wenn meine API-Codes quasi euch 20 Millionen im Jahr kosten, das war so das, was er berechnet hatte, dann könnt ihr mir auch einfach 10 Millionen geben und dann bin ich ruhig. Also war so ein bisschen so ganz, hat sich so kurz nach Erpressung angefühlt
und dann war es so, doch, haha, war nur ein Joke. Das war irgendwie ein ganz komisches Gespräch. Und Reddit selbst hat, da wurden dann interne Sachen geleakt von wegen, dass ja frühere Sachen quasi auch gepasst sind, also auch wieder vorbeigegangen sind. Und da war so ein Quote drin mit, this one will pass as well. Also dass Reddit einfach so ein bisschen den Dings gefahren ist, okay, wir sitzen das hier aus und warten.
Warten quasi, bis der Sturm vorüberzieht. Und das hat am Ende des Tages tatsächlich auch einfach ziemlich gut funktioniert. Reddit hat dann nämlich angefangen, ja, die Moderatoren da irgendwie zu framen als die bösen Leute, die den Usern jetzt ja den Content vorenthalten. Und haben die dann da auch unter Druck gesetzt und haben auch gesagt, naja, also wenn ihr nicht mehr moderieren wollt, dann finden wir andere, die es tun. Und dann haben sich die Reddits wieder geöffnet, nach und nach.
Und einige haben dann noch weiter protestiert, indem sie ihre Reddits irgendwie auf auf Not Safe for Work gestellt haben, um da die Werbeeinnahmen zu reduzieren und haben andere lustige Sachen gemacht, wie du musst in jedem Post noch vorher Grüße ans Bess, also an den Reddit-CEO schicken. Also musst du da quasi so, ne? Einfach das quasi in die Tide mit reinschreiben und so weiter.
Aber am Ende des Tages muss man leider sagen, oder muss man sagen, verehrte und andere Frage, ist das so ein bisschen versandet?
Ja, genau. Das finde ich aus, ich finde die Sache nämlich aus zwei Sachen, aus zwei Richtungen interessant für unsere Prangische auch, weil erstens ist dieses wir führen eine Fee ein für, AP-Cores, das haben wir ja, also das haben wir dann auch bei Twitter gesehen, aber eben auch bei Unity, also nicht für API-Cores, aber dieser Versuch, Geld zu verdienen, jetzt mal mit so Mikrotransaktionen sozusagen, war anscheinend so ein Trend in 2023.
Ja, und zum zweiten dieses Ding, ich habe das Gefühl, dass Männchen und Firmen erkannt haben, Wenn wir einfach nichts machen und warten und nichts sagen, dann versandet das einfach alles. Genau.
Also bei Reddit ist ja auch einfach so das Ding, es ist ja eine große Plattform mit etablierten Communities und so weiter. Die haben natürlich auch einfach einen sehr langen Hebel, weil es gibt jetzt keine Alternative. Readit, wo alles cool ist und wo du einfach rüber migraten kannst. Es gibt einfach nicht so viele große Alternativen.
Und das ist halt wirklich schwierig, ja, weil aber auch jetzt hier zum Beispiel eine ist, wo du mit den Sachen, also die Leute, die jetzt da Geld bezahlen, sind ja nicht die Leute, die den Content auf der Plattform machen. Und deswegen, wenn du die nicht triffst, dann passiert tatsächlich ja auch meistens nicht so richtig viel.
Und ich finde es tatsächlich auch interessant, weil jetzt, wo du das erzählt hast, daran hatte ich nämlich noch gar nicht gedacht, dass durch dieses AI-Scraping, dass dadurch vielleicht auch viel mehr Kosten auf die Firmen zukommen, weil eben diese ganzen AI-Scraping-Bots die ganzen Daten, die ganze Zeit abfarmen. Das ist ja durchaus ein Argument.
Absolut. Also das war ja vorher so, dass die API-Calls quasi nicht über ihre eigenen Plattformen und so weiter kamen, weil ja die, die von Third Party und so weiter kommen.
Genau.
Und das ist irgendwie so ein, okay, ja, aber du hast ja trotzdem noch echte User, mit denen du auch trotzdem irgendwie noch Geld verdienst und so weiter, auch wenn sie über eine andere App kommen. Einige der Third-Party-Apps haben auch Features mit, ich blende Werbung aus und so weiter, das ist natürlich was anderes. Also weil dann verdient jemand anders damit Geld, dass du kein Geld mehr verdienst, weil dein User eben keine Werbung mehr sieht.
Da kann man auf jeden Fall darüber diskutieren. aber gerade eben, was eben so Web-Scrapping und Language-Model-Training-Data und so weiter angeht, ist es ja nur Calls und keine User und damit keine Ad-Revenue und das ist natürlich dahingehend finde ich irgendwie auch schon ein legitimer Call und dazu muss man sagen, so ein API-Call ist natürlich was Minimales, was Kleines, also ich schicke einmal was zum Server und er schickt einmal was zurück, aber natürlich auch in Dimensionen,
dass das dein Server ja tun muss und das ist ja schon auch Arbeit, sag ich jetzt mal, die bei dir stattfindet und das sind ja auch schon Kosten, die einfach da sind.
Und da muss man natürlich immer gucken, wie viel, wenn jetzt ein User 20 API-Calls macht und dafür aber dreimal Werbung sieht, dann haut das natürlich super hin, wenn jetzt aber ein Large-Language-Model so 5 Millionen API-Calls absetzt und deswegen so einmal irgendwo Werbung vorbeigeflogen ist und vielleicht die Conversion-Rate noch beschissener geworden ist und deswegen kann ich als nächstes weniger Geld für meine Ads nehmen,
dann mache ich natürlich schnell Miese dabei und da muss man halt gucken, ob sich das durchsetzen kann, diese Calls free zu lassen. Also das finde ich vom Prinzip her jetzt auch kein, ist schon irgendwie auch ein Faktor auf jeden Fall.
Es ist schon ein interessantes Thema, weil ich mich auch gerade frage, ob es nicht technisch möglich wäre, diese ganzen AI-Scrapings zu Blacklisten irgendwie zu blocken. Genauso wie man ja auch versucht, irgendwelche, wie heißt das, DDoS-Attacken, wo von ganz vielen verschiedenen Servern irgendwie oder Zug oder Usern oder so angegriffen wird und man versucht, den Server runter in die Knie zu zwingen, indem man einfach zu viele Anfragen sendet.
Und ich frage mich, ob es da nicht doch eine technische Möglichkeit geben würde oder ob man sagt, ja, das wäre schon möglich, aber wir wollen jetzt einfach mal Kohle verdienen. Also ja, da steckt auf jeden Fall Potenzial für viele Fragen.
Ja, gerade so was so DDoS-Volubilität angeht, das ist ja nie komplett verhindert. Also du bist ja immer irgendwie als Server quasi erst mal offen und du musst ja immer verifizieren. Also mindestens einem Schritt musst du ja trotzdem erst mal verifizieren, ob der Call, der kommt, da legit ist. Egal, wie viele Sachen du noch davor schiebst, egal, wie schnell du Sachen blacklistest, die dir irgendwie auf die Nerven gehen und so. So als Server im Internet bist du ja trotzdem erst mal offen.
Ja, was lernen wir daraus? Nicht viel, aber abwarten und nix machen hilft anscheinend, weil es kommt irgendwann zwei Wochen später das nächste Ding, womit sich das Internet beschäftigt und dann duselt sich das so langsam aus. Weiß ich jetzt noch nicht, ob das gut oder schlecht ist. Also mein Eindruck ist, dass langsam die Firmen lernen, wir können eigentlich machen, was wir wollen. Zwei Wochen später hat es eh wieder vergessen.
Ja, scheitert dem Kontext auf jeden Fall auch so gewesen zu sein. Also was ja auch schade ist, weil sie mit ihrem Marketing quasi gegen die Moderatoren ja auch so ein bisschen hier entgegen die Leute geschossen hat, nicht nur ein bisschen, sondern die haben ja gegen die Leute geschossen, die ja eigentlich ein wichtiger Teil auch ihrer Plattform sind. Aber ja, es ist super kompliziert. Es ist auch nicht so richtig, es ist jetzt kein Figurthema.
Es ist jetzt auch nicht super horrible ausgegangen, es ist jetzt auch nicht sehr dystopisch, aber irgendwie haben sie es jetzt auch einfach gemacht. Alle fanden es kacke scheinbar oder auf jeden Fall eine sehr laute Gruppierung. Und jetzt ist es so versandet.
Ja, es geht auch weiter mit den negativen Themen. Und zwar ist, ich weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, ein U-Boot mit ein paar Millionären oder Milliardären oder sowas unter Wasser kollabiert. Das war diese Titanic-Sache. Also Titanic, so hieß dieses U-Boot.
Ah ja, doch, hab ich dunkel mitbekommen.
Ja, also da gab's irgendwie ein strukturelles Problem in der Hülle. Und dann ist das innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde irgendwann einfach wurde von den Wassermassen zerpresst. Und warum ich das hier mit drin hab, ist, das Ding wurde mit einem Gamepad gesteuert. Und ich fand das einfach interessant, weil ich mein, irgendwie macht es es schon, also es macht vielleicht auch Sinn, es gibt auch ein Foto davon, von diesem Gamepad und.
Es
Macht wahrscheinlich Sinn, weil ein Gamepad ist ja gut zur Steuerung im 3D-Raum, mit den ganzen Sticks und Buttons und alles sowas, aber ich hätte tatsächlich gar nicht gedacht, dass es so ein technisches Gerät, was auch so unter so extremen Umständen dann, steuerbar sein muss, hätte ich jetzt irgendwie nicht gedacht, dass die da ein Gamepad benutzen. Aber ja, haben sie anscheinend gemacht und deswegen ist mir das aufgefallen in diesem Jahr in Bezug auf Spieleentwicklung.
Ja, Fanny.
Ja, ansonsten, ja, ich weiß nicht, wie ist es bei dir? Was hast du noch? Ich habe so ein paar kleinere Sachen. Ich gucke gerade bei dir in die Liste. Juni. Ja, genau, wir sind ja im Juni.
Genau, tatsächlich. Also mein nächstes großes Thema ist dann September Unity.
Ah, okay. Weil ich gucke gerade, ich hatte bei dir auch gesehen, dass du Bobby Kotick mit drin hast.
Ja, ich hatte nur zwischendurch so eine kleine Note. Es gab ja irgendwie Vorwürfe, was so Kultur und gerade was auch so Belästigungsvorwürfe angeht und so weiter. Ich fand es nur funny, weil es einen Artikel gab, wo er dann quasi darauf bezogen hat mit, nein, das sind irgendwelche bösen Mächte von außen. Wieder ein klassischer Bobby Kotick auf jeden Fall.
Genau, das sind so Mächte von außen und Unionizing ist irgendwie doof. Weit unten im Artikel klingt es dann nicht mehr ganz so krass, weil da sagt er so, aber das ist wahrscheinlich nur so Firmsprech. Vielleicht, ja, ich habe ja nichts gegen Unions und meine Mama ist eine Lehrerin und wenn sich jemand in einer Union vertreten würde, dann ist das ja völlig okay. Aber das sind so Sachen, die sagen Firmen, glaube ich, immer. Und hinterrücks machen sie dann so Union-Busting.
Also gibt es keine Beweise in dem Fall hier, aber es klingt so wie so ein bisschen Marketing-Sprech.
Ja, auf jeden Fall eine sehr kritische Persönlichkeit.
Genau, und es gibt da zwei Updates für. Das eine ist, das war tatsächlich interessant, es gab eine Frau, die hatte sich umgebracht. Und es gab den Vorwurf, dass das auch mit Sexual Harassment am Arbeitsplatz zu tun haben könnte. Und dann haben die Eltern geklagt. Und was da interessant ist als Update, ist, dass diese Klage von den Eltern her angefragt fallen gelassen wurde. Und es gibt keine Gründe, warum.
Okay, sehr interessant.
Und... Ja, also in dem Fall von dem Chris Avalon haben wir ja gesehen, es gab da einen Vergleich. Also es gab eine außergerichtliche Einigung und dann haben die sich da geeinigt. In dem Fall nichts. Also es gibt in den Kommentaren auf dem Artikel, den ich hier verlinkt habe, gibt es so jemand, der so vermutet, vielleicht haben sie sich geeinigt, aber es gibt eine ganz tolle NDA, wo dann nichts gesagt werden darf. Aber man weiß es einfach nicht.
Das nur als kleines Update. Und, und das hast du glaube ich auch in deinen Notizzettel, es gab dann später als Bobby Gothic, das ist später im Jahr, als er dann den Posten räumt, fangen dann jetzt an EntwicklerInnen auszupacken, was der noch so von sich gelassen hat und die Entwicklung negativ beeinflusst hat. Da.
Waren einige, die nochmal mit keinen guten Wünschen sich von Bobby verabschiedet haben und so weiter. Und ja, so ein bisschen das Bild, was man, ich sag jetzt mal so ein bisschen verzerrt von außen hatte, ja bestätigen, was eben da die Firmenkultur und so weiter leider angeht, die ja so ein bisschen das Worst-Case-Szenario ist von dem, was man so von Firmenkultur in AAA und so manchmal hört oder gehört hat, wie da Zustände sind oder waren.
Ja, und zur Vollständigkeit halber, er sagt auch in diesem Artikel, wir haben ganz viele Tests und Investigations hier gehabt und es gibt kein strukturelles Problem bei uns, sagt er.
Ich glaube auch, dass es da Investigations gab, weil bei so großen Sachen ist ja tatsächlich, haben wir auch bei Blizzard, ja genau, es war ja Blizzard haben wir, also wurde das zumindest angekündigt, dass es so Investigations gab und so, deswegen glaube ich, gibt es jetzt kein Beweis dass es anders ist, als er sagt, aber es wirkt natürlich komisch, wenn der Boss der Firma sagt, nö, nö, bei uns ist alles okay, ja, ja.
Alles wir haben selbst geguckt, war super das ist immer so ein bisschen so, ja Ja, okay.
Aber tatsächlich, ich glaube, ich muss ja gucken, ob ich da noch was finde, aber es waren auch externe Untersuchungsgremien. Okay.
Dann ist es natürlich nochmal...
Ich weiß nicht, auf jeden Fall, es ist alles ein bisschen fischig und auch wenn man so diese ganzen persönlichen Berichte dann jetzt nochmal mitkriegt von den Leuten, die jetzt, wo er weg ist, schreibt, wie er so war. Also auf jeden Fall scheint es kein angenehmer Person gewesen zu sein. Ja, aber das sind halt so die Fakten oder die Daten, die man jetzt so hat und nur daran können wir uns orientieren. Aber könnt ihr euch alles selbst gerne nochmal durchlesen, wenn ihr da Interesse habt.
Ja, schon wieder Einsprecher. Ich habe schon wieder was nachgeguckt. Und Leute, ich fände es toll, wenn dieser Podcast irgendwie tausende Euro im Monat einnimmt. Dann könnt ihr irgendwie einen Anwalt einstellen oder eine Anwältin, die das hier alles nochmal auswertet. Also ich habe es nochmal geguckt, weil ich wollte eigentlich wissen, wer hat eigentlich die Investigation gegen Blizzard gemacht? Und was hat es damit auf sich? Und jetzt habe ich zwei Sachen gefunden.
Die eine Sache ist von der New York Times. Und da wird beschrieben, dass der kalifornische Staat selbst die Investigation gemacht hat. Und in dem Artikel von der New York Times stehen interessante Sachen drin. Das erste ist, und das haben wir übrigens übersehen bei der Recherche, 15. Dezember 2023 war das, hat sich Blizzard bereit erklärt für einen Vergleich. Und dieser Vergleich beinhaltet bis zu 47 Millionen Dollar, die beiseite gelegt werden.
Und jetzt könnte man sich erst mal denken, das heißt, die haben jetzt zugegeben, dass sie da irgendwie Kack gebaut haben. Ne, so sieht das hier nicht aus. Und zwar ist es so, dass Geld, also es gab verschiedene Vorwürfe. Eine ist Diskriminierung bei der Bezahlung von Frauen, dass manche Frauen nicht gut genug bezahlt wurden für das, was sie da getan haben. Und das andere waren die sexuellen Übergriffsvorwürfe und sowas.
Und dieses Geld wird bereitgelegt oder zur Seite gelegt, laut dem New York Times Artikel, um die Frauen zu entschädigen, die von 2018 bis 2020 in einem gewissen Rahmen dort gearbeitet haben. Ich nehme mal an, dass die sich da jetzt melden müssten und sagen, pass mal auf, ich habe da gearbeitet und da wurde der Unfall bezahlt, aber das steht hier so genau nicht drin.
Aber dieses Agreement, dieser Vergleich sagt auch, dass die Kalifornische Bürgerrechtsbehörde und Activision Blizzard erklären, dass kein Gericht oder eine unabhängige Untersuchung die Behauptung über systematische oder weit verbreitete sexuelle Belästigung bei Activision Blizzard bestätigt habe.
Die Einigung besagt auch, ich übersetze übrigens mit DBL, der Artikel ist auf Englisch, dass ein Untersuchen keine Beweise für ein Fehlverhalten des Activision-Vorstands der Führungskräfte oder des Vorstandsvorsitzenden Robert Kotick, nee, Robert Kotick? Der heißt doch Bobby. Ach so, Bobby ist entscheidend. Es könnte sein, dass Bobby überhaupt nicht der richtige Name ist. Robby? Bobby? Oder gibt es da mehrere? Naja, okay, egal. Also auf jeden Fall.
Also soweit dieser Artikel hier sagt, ist es so, dass Kalifornien selbst diese Untersuchung gemacht hat und nichts gefunden haben. Und dieser Vergleich geht jetzt halt darauf hervor, dass sie sagen, okay, pass auf, wenn sich irgendwie jemand meldet, die falsch bezahlt wurde, dann bezahlen wir da gerne Geld. Ah, hier steht es, von 2015 bis 2020.
Und hier unten steht übrigens noch, dass ein Sachverständiger der kalifornischen Behörde ausgesagt hat, dass es kein Lohngefälle gegeben habe, also bei der Bezahlung der Frauen, wenn man das Dienstalter, also im Englischen Original ist es Seniority. Also ich glaube nicht, dass es das Dienstalter ist, sondern die Qualifikation vielleicht, weil man kann ja auch ein Senior sein und neu in eine Firma eingestellt werden und direkt als Senior anfangen.
Also ich glaube, es geht jetzt nicht nur um die Anzahl der Jahre, die man in der Firma ist, aber bin ich ganz sicher. Er sagte, dass es eine Ungleichheit gab, wenn man den Rang der Angestellten nicht berücksichtigte. Ja, okay, also... Das ist das. So, das steht in dem New York Times Artikel. Und dann habe ich aber noch einen anderen Link, direkt vom California Government.
Und hier ist noch ein paar, hier drin, in diesem Ding, in diesem Text, steht nichts davon, dass sie nichts gefunden haben, was interessant ist. Ich weiß nicht genau, woher die New York Times diese Information dann hat. In dem Text vom Civil Rights Department, vom State of California, steht einfach nur drin, ja, hier, Vergleich, bla bla. Und die haben aber dafür noch ein bisschen mehr Information, was eigentlich mit der Kohle passiert. Das fand ich ganz interessant.
Und zwar ist es so, 54 Millionen oder 54,800.000 stellt erstmal Blizzard bereit und das deckt auch die Prozesskosten. Und von der Gesamtsumme werden 45 Millionen und ein paar zerquetschte in ein Vergleichsfond fließen. Und der ist für die Entschädigung der ArbeitnehmerInnen bestimmt. Und das überflüssige Geld, das steht hier nämlich drin, fließt in, also wenn Geld übrig bleibt.
Wird in wohltätige Organisationen fließen, die sich für die Förderung von Frauen in der Video- und Technologiebranche einsetzen oder das Bewusstsein für Gleichstellungsfragen am Arbeitsplatz fördern.
So das ist doch schon mal cool also wenn geld übrig bleibt dann landet das nicht keine ahnung und dann tut ach so ja und blizzard wird einen unabhängigen berater einstellen oder anstellen der die vergütungs und beförderungsrichtlinien und das schulungs material von ex-familien blizzard bewertet und empfehlungen dazu ausgegeben.
Und dann gibt es hier noch Blizzard muss Fortsetzung der Bemühungen um die Einbeziehung qualifizierter Bewerber aus der aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen bei der Anwerbung, Einstellung und Bindung von Mitarbeitern. Okay, also Blizzard soll sich weiter darum kümmern, marginalisierte Gruppen sozusagen mit einzustellen. Ja, aber wie gesagt, auf dieser Seite von dem Civil Rights Department sehe ich jetzt nicht, dass sie irgendwie sagen, wir haben nichts gefunden.
Ja, also wie gesagt, wäre cool, wenn ihr alle irgendwie Patreon werdet und von diesen tausenden Euro stelle ich dann auch einen Anwalt und eine Anwältin ein, die diesen Kram dann hier raus bald dort, weil keine Ahnung, wo man das jetzt alles rausfinden könnte. Und übrigens, ich habe versucht, ihr habt ja schon gemerkt, dieser Podcast ist ja diesmal voll von Gerichtsdokumenten. Ich habe versucht, die Gerichtsdokumente für diesen Fall zu finden,
aber das ist mir irgendwie auch nicht gelungen. Also da merke ich echt, wenn man keine Ahnung hat, wo man genau diese Quellen findet, dann bringt einem selbst die Fallnummer nichts. Also für jeden Lawsuit, für jeden Gerichtsfall gibt es ja auch so Namen und Nummern, aber irgendwie scheint die auch doppelt vergeben zu werden. Also ich habe da irgendwie nicht so richtig viel Glück bisher, die Sachen auf Anhieb zu finden. Also die beiden Links packe ich euch in die Show-Notice, wie immer.
Und wenn ihr Bock habt, dann divet da mal schön rein und könnt auch gerne im Discord noch schreiben, wenn ihr noch mehr Informationen gefunden habt. Hey, die Witzka! Ansonsten gab es noch eine kleine positive Sache, sag ich mal, Timothy Cain hat im Juni ein kleines Video veröffentlicht, er hat eine ganze Menge Videos auf seinem Kanal über Fallout und wie das damals so war als Entwickler, weil er ist schon eine ganze, ganze Zeit in der Branche, hat an Fallout und Fallout 2 gearbeitet und so.
Und in diesem ganz speziellen Video berichtet er, wie das damals war, so ungefähr vor 30 Jahren oder 40 Jahren, nee, 30 Jahren ungefähr oder vor 20 Jahren, ich weiß, also auf jeden Fall vor einer ganz langen Zeit, wie es war als schwuler Spieleentwickler. Weil er ist halt schwul und er hat erzählt, wie das so damals war und sein Grundresümee ist, es ist besser geworden. Und das ist doch mal eine schöne, kleine, positive Neuigkeit, dass er so sagt. Ja.
Happy News, mal richtig gute Nachrichten, das ist schön. Ja.
Und er ist auch ganz, ganz sympathisch und das Video ist echt schön und kann man sich immer angucken. Hat mich gefreut, das so.
Ja, sowieso auch sehr, sehr interessante Person, sehr cooler YouTube-Kanal.
Genau, er erzählt auch ganz viel über die ganzen alten Spiele und er hat auch ein Video, wie diese ganzen Design-Design-Sessions kamen für Fallout und woher das inspiriert war und so auch die Namen der Produkte, die es da gibt und sowas. Das ist sehr schön. Ja, genau. Dann wurde im Juni die Apple Vision Pro angekündigt. Die kommt im Februar raus. Da habe ich jetzt nur mit reingenommen, weil ich bin mal gespannt, ob die den VR-Gaming-Markt.
So ein bisschen, weiß ich nicht, aufrüttelt oder so. Mal gucken, bin gespannt. Kann man dann im Jahresrückblick 2024 mal angucken.
Ja, find ich sehr interessant, weil ja auch mit der Quest 3 und so weiter hatte man ja auch dieses Jahr irgendwie schon Erwartungen, dass sich in VR noch ein bisschen mehr tut. Ich hab das Gefühl, VR dümpelt immer so ein bisschen vor sich hin. Die Quest 3 hat ja auch aktuelle Reports, dass die ja quasi von der Hardware-Spezifikation und so weiter, gibt's natürlich keine genauen Zahlen, aber von dem, was so Experten dazu gesagt haben, wird die wahrscheinlich AdLost verkauft.
Also, die verdienen mit der Hardware kein Geld. Sondern es geht ja darum, einfach die quasi unter die Leute zu kriegen. Man hat das Gefühl, dass VR immer noch so ein bisschen noch nicht so richtig den Jump geschafft hat. Was ich interessant fand, ich weiß nicht, wie dein Eindruck da ist, gerade in Bezug auf die Entwicklung von Games und so weiter. Ich hab bei dem VR AR auch gerade in der Preisrange von 3.500 Tacken für die Apple Vision Pro.
Schnapper.
Find ich's interessant, dass Apple ein Produkt rausgebracht hat, ohne einen richtigen Use Case dafür zu haben, oder? Weil sonst habe ich das Gefühl, dass gerade so Apple-Produkte haben ja doch, also man kann sonst halten von Apple, was man möchte, aber die haben ja doch immer ein Stück Software, was die Hardware auch verkauft, eigentlich mitgebracht. Die haben immer einen Use Case, eine Sache, die sie gut lösen usw.
Und ich habe das Gefühl, bei der Apple Vision Pro ist es so, ja okay, du kannst jetzt hier auf der Couch sitzen und du hast jetzt hier deine drei Bildschirme dabei, das ist ja in dem Quest 3 Marketing auch so ein bisschen drin, aber so richtig das Knaller-Feature, was jetzt so Augmented Reality irgendwie legitimiert, habe ich das Gefühl, haben sie diesmal aber nicht mitgebracht.
Also die Vision ist ja, glaube ich, dass du das Ding aufsetzt und halt als Ersatz benutzt für deinen Bildschirm, dass du dann, also dass du theoretisch das Ding auch irgendwie acht Stunden auf dem Kopf haben kannst und damit richtig arbeiten kannst. Wenn das funktionieren würde, vom Tragekomfort und allem so, dann könnte das natürlich schon interessant sein. Nein, also selbst aus Entwicklungsperspektive, ne? Ja. Ich sag mal so, ich hab nämlich letztens auch mal eine Quest aufgehabt und hab
dann Cozy Space Survivors in VR gespielt. Ah ja.
Funny.
Also das ist halt so, du sitzt dann in einem Raum und vor dir ist halt eine Leinwand und da läuft das Spiel, ne? Also wie, als würdest du im Kino sitzen. Und das war schon lustig. Also das hat schon ein witziges Gefühl, obwohl, ja, also das fühlt sich an, als würdest du dein eigenes Spiel über einen Beamer spielen und so. Aber ich weiß es auch nicht. Also ich bin mal gespannt. Jetzt kann man da noch relativ wenig sagen.
Ich bin sehr, sehr gespannt darauf, ob diese Brille in irgendeine Form Wellen schlägt.
Wäre nicht auch super interessant. Also gerade entwicklungstechnisch auch.
Genau, weil ich glaube, dass das als Arbeitstool, dass das so ein bisschen die Vision auch ist. Also als Entertainment-Produkt ja, aber auch als Arbeitstool könnte ich mir, ja, mal gucken, ob es aufgeht. Und dann habe ich noch eine ganz kleine Meldung, da kann man so nicht so viel dazu sagen, aber es gab das Summer Game Fest und es ist Leuten aufgefallen, obwohl da halt auch ein paar Entwickler auf der Bühne standen, stand halt keine einzige Entwicklerin auf der Bühne.
Das war so ein kleines so eigentlich macht Jeff Keighley das sonst besser. Mal gucken, wie es nächstes Jahr wird. Und als letztes für den Juni habe ich, dass Finnlands Entwicklerszene nicht so ganz happy mit den neuen Immigration Laws ist.
Es gibt nämlich anscheinend neue Einwanderungsgesetze in Finnland. Und zwar heißt es da, das hatte ich mir da rausgesucht Eine Reform schlägt vor, dass wenn Einwanderer, also Foreign Professionals, für mehr als drei Monate arbeitslos sind, dann they should face deportation. Also sie müssen das Land verlassen.
Okay.
Und dann gab es eine Meldung von Neo Games. Das ist der Finnish Game Industry Body. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es klingt ein bisschen so wie der Gameverband hier in Deutschland. Also es ist nicht nur eine Firma anscheinend. sagen halt, hey, 30 Prozent der Spieleentwicklungsbranche sind Einwanderer oder EinwandererInnen. Und ja, das ist nicht so cool, wenn ihr solche Reformen macht.
Weil das nämlich alleine schon von außen auch, also sie beschreiben es mit and the proposal looks hostile to workers from the other countries. Also es macht einfach einen guten Eindruck.
Ja, also ... Ist es ja auch wirklich. Also das klingt ja, also das ist ja wirklich schon, ich würde nicht sagen aggressiv, aber hostile ist schon ein gutes Wording dafür.
Vor allem, wenn man halt sieht, dass ja am Ende des Jahres so viele Kündigungen passiert sind. Also da war es ja dann plötzlich auch nochmal realistisch, dass du halt wirklich mal arbeitslos wirst für eine kleine Weile und dann ist das durchaus unschön.
Und ich habe tatsächlich auch schon eine Entwicklerin kennengelernt, bei denen war es so, die mussten Kanada verlassen, weil die da irgendwie, ich weiß nicht, die hatten irgendwelche Visa-Probleme oder so und weil ich dachte so, ach ja und dann seid ihr ja hergekommen und das ist ja schön und so, naja, also freiwillig war es nicht.
Erzähl mal und das ist natürlich krass, wenn du dann, wenn du dort dann deinen Freundeskreis aufgebaut hast, vielleicht eine schöne Wohnung gefunden hast oder dich eingerichtet und dann so, ja, tschüss, ne?
Ja, also da muss man dazu sagen, fertig, drei Monate tatsächlich auch schon eine sehr kurze Zeit, um andere Arbeit zu finden. Also, wenn so ein Studio Shutdown passiert oder wenn irgendwie so Layoffs sind und die jüngste Vergangenheit hat ja gezeigt, dass das nicht unbedingt so eine Sache ist mit, hey, also in sieben Monaten solltest du vielleicht anfangen, dir was Neues zu suchen und dann hast du ja drei Monate Frist, sondern sollen ja, okay, morgen, danke, ciao.
Für nicht so drei Monate, um was Neues zu finden, ist ja auch einfach mal...
Ja, vor allem halt in so einer Phase, wo so viel Genau.
Sonders in der aktuellen Lage, ja.
Ja, so das war alles, was ich hatte für Juni. Gut, dann sind wir im August angekommen. Hast du was für August?
Tatsächlich nicht. Ich habe im Juni und im August nichts. Da ist, glaube ich, von meiner News-Wahrnehmung klassische Sommerpause gewesen irgendwie.
Okay, na, mal sehen. Und zwar, ich habe drei Sachen. Und zwar ist es nämlich so, das erste ist indirekt. und zwar Feminist Frequency Shutdown. Also ich glaube, es ist durchaus bekannt, es gibt Feminist Frequency, das war eine Webseite und ein Projekt und das hatte für uns in der, also für Spiele, aber auch für Entwicklung, finde ich, hat das durchaus Wellen geschlagen mit der Reihe, jetzt muss ich selbst nochmal gucken, Tropes vs.
Women hieß die, glaube ich. Also da hatte sich die Anita Sakichian damit beschäftigt, wie Frauen in Spielen dargestellt werden und so und welche Rollen sie einnehmen und so was. Und das hatte durchaus für viel Kontroverse gesorgt, weil auch manchmal sie ... Auch selbst gesagt hatte, glaube ich, dass sie teilweise das Spiel auch gar nicht so selbst gespielt hat, sondern es eher so von Video begutachtet hat.
Da habe ich mich jetzt ein bisschen selbst wiedererkannt, weil ich bei Harry Potter ja auch nur Videos mir angeguckt habe. Aber trotzdem, also unabhängig davon, glaube ich, wie man jetzt dazu steht, kann man sagen, das hat auf jeden Fall unsere Branche auch beeinflusst.
Und ich erinnere mich an ein schönes Interview mit Johannes Christmann von Maschinenmensch, der auch gesagt hatte, nachdem er so ein Video gesehen hatte, haben sie sich für ihr Spiel Chorus Expedition nochmal angeguckt, hey, wie viele Frauen haben wir eigentlich in unserem Spiel? Also in dem Spiel geht es darum, dass man mit verschiedenen Entdeckern und Entdeckerinnen die Welt bereist sozusagen.
Und dann haben sie sich anguckt, oh, wir haben ja ganz viele Entdecker hier, aber relativ wenige Frauen und haben dann nochmal ein bisschen Research gemacht, was es eben für Frauen gab in der Vergangenheit, in der historischen Vergangenheit für eben so Entdeckungen und so und haben dann da noch ein bisschen was ausgebaut. Und ich finde, schon alleine daher hat dieses Projekt uns auch beeinflusst und einfach zum Denken angeregt und einfach so einen kleinen Denkanstoß gegeben.
Hey, guck doch mal in dein Spiel. Wie stellst du da Frauen dar? Hast du überhaupt Frauen mit drin? Und hey, vielleicht hast du ja mal Bock, dich ein bisschen research zu machen, ob es da nicht doch welche gibt, die du einbauen kannst, die nicht so im Rampenlicht bisher standen. Und ja, dieses Projekt ist jetzt beendet worden. Es gibt da auch, verlinke ich euch auch einen Brief, da schreibt die Anita Sarkisian, warum.
Grundsätzlich ist es halt so, ein Non-Profit macht nicht viel Geld, aber, also ein bisschen, ja, ein Non-Profit halt, aber verbraucht sehr viel Energie und sie braucht jetzt mal ein bisschen Zeit nach diesen ganzen Jahren, um wieder ein bisschen sich zu erholen.
Aber der ganze Videocontent bleibt online und so ist sozusagen ihr Vermächtnis bleibt da und das fand ich einfach erwähnenswert, weil ich glaube, das hat schon ein paar Männchen auch beeinflusst in unserer Branche und wie wir eben Spiele machen und so, also mich auf jeden Fall.
Ja, ich fand's sehr interessant, ich hatte auch gesehen, ich hatte von dem Podcast tatsächlich nur mal eine Folge gehört, ich hab die sonst gar nicht weiter aktiv verfolgt gehabt, aber der Podcast wird auch weitergeführt von der Co-Host Kat Spadada oder Sparda, Sparda, Spader, me talking English, keine Ahnung. Auf jeden Fall ziemlich cool. Ich hatte von dem Tropso Swimman auf jeden Fall häufiger was mitbekommen und das war schon nice.
Da waren schon viele Sachen dabei, die, glaube ich, einen positiven Impact hatten, was so Awareness für die Themen irgendwie auch angeht. Auch gerade das Beispiel mit den Entdeckern, die du gerade meintest und Entdeckerinnen eben. Das ist schon sehr nice und sehr cool. Ich verstehe aber auch voll, wenn man da quasi quasi ein paar Jahre an der Front unterwegs war oder so, dass man da irgendwann auch mal wieder mal ein Step Back braucht, auch mal wieder eine Pause braucht und so weiter.
Weil das, glaub ich, doch auch einen sehr positiven Impact hat, aber durchaus auch schwer ist, das zu ... Das zu carryen und das so voranzutragen. Ich glaube, das ist auch eine ziemliche Leistung.
Ja, man muss sehr viel mit sehr vielen negativen Nachrichten zurechtkommen. Das ist noch die schönste Formulierung, die mir dazu einfällt. Das ist, glaube ich, sehr, sehr schwierig. Also ich glaube, ich würde da, ich wäre früher zusammengebrochen unter diesem psychischen Druck, der da auf einen einschlägt, glaube ich auch.
Ja, aber ich fand es deswegen erwähnenswert. Und es gibt seit einer Weile, da weiß ich gar nicht genau, wann das gestartet hat, dieses in Fortnite kann man eigene kleine Spiele bauen und so. Und in diesem Jahr, im August, kam ein Holocaust-Museum in Fortnite raus tatsächlich. Und das fand ich erwähnenswert, weil wir hatten ja vorhin schon drüber gesprochen, über aktuelle politische Lagen und so. Und da kann es ja nie genug Aufklärung geben.
Eben diese Aufklärung in ein modernes Medium zu übertragen, finde ich da durchaus interessant. Da habe ich dir mal einen Link geshared auch. Und ja, also Also es ist so, man hat einen Code, der ist so viermal, nee, dreimal vier Ziffern und die kann man einfach copy-pasten. Und ich habe das auch ausprobiert in Fortnite. Oben links ist so eine kleine Lupe in Fortnite und da klickt man drauf und dann kann man diesen Code da reinpasten und dann kann man das Spiel starten.
Und ja, das ist also ein Haus, in dem man rumlaufen kann, ohne Waffen auch. Ich habe mich nämlich auch gefragt, so hat man dann die ganze Zeit irgendeine Wumme in der Hand. Das wäre ja schon ein bisschen scheiße so.
Das wäre ein bisschen makka, aber eventuell, ja.
Und tatsächlich ist es auch so, man rennt da mit seinem Charakter rum und vielleicht ist es dann auch ein bisschen komisch, wenn man so diese Banane oder sowas als Charakter hat. Aber ich habe so einen Standardcharakter einfach gehabt. Und ja, es ist halt wie ein Museum. Es hängen halt Bilder an den Wänden und es stehen halt Texte zu ganz verschiedenen Themen und Orten bezüglich des Holocaust da. Das Einzige, was ich ein bisschen schade finde, ich habe mal ein Screenshot
gepostet, kann ich auch anzeigen im Podcast. Teilweise ist der Text sehr klein. Also, äh, man, also da muss man irgendwie gucken, vielleicht habe ich auch was falsch gemacht, vielleicht kann man in so einen First-Person-Modus auch wechseln in Fortnite, das weiß ich jetzt nicht und kann es dann besser lesen, aber ja, also das fand ich einfach eine positive Meldung, da wird das Medium zur Aufklärung benutzt, das ist doch schön. Ja.
Mega cool.
So, letzte Meldung, leider nicht happy, Mimimi wird geschlossen und kündigt am 29. August an, dass das eben eben passieren wird.
Stimmt, ja. Aber es war tatsächlich ja kein, okay, hier ist irgendwas gescheitert, sondern das war so ein, okay, es ist super viel Arbeit, es ist super viel Stress, es ist super viel Druck. Und wir ziehen uns hier ein bisschen aus dieser Größe auch zurück, oder? Habe ich das richtig mitbekommen?
Also sie haben auch ein Statement geschrieben, wo sie dann schreiben, dass es einfach immer schwerer wird, das Geld aufzutreiben und dass das sehr, sehr viel Druck ist und dass sie, also... Zumindest für die beiden Gründer, soweit ich das sehe, die einfach mal eine Pause brauchen.
Super sad, kann man aber auch verstehen. Stellt sich natürlich immer die Frage, so hätte man das irgendwie noch anderweitig weitermachen können oder macht man das zu und die Leute organisieren sich ja dann höchstwahrscheinlich auch irgendwie neu. Da entstehen ja dann auch wieder andere Sachen daraus. Das ist ja insgesamt bei den ganzen Entwicklungen dieses Jahr interessant, was das an neuen Studios und Projekten in den nächsten Jahren zur Folge haben wird. Ja.
Interessant ist, Sie haben weiter unten auf der Webseite, die ich verlinkt habe, ein kleines FAQ. So, why is this happening? Why not change the genre? Und so weiter. Sie haben versucht, so ein paar Fragen zu beantworten, aber ich hatte ja vorhin gesagt, dass ich das schade finde, dass eben Avalanche Studio nicht besser kommuniziert hat. Und ich finde hier, ich hätte mir gewünscht, dass es vielleicht auch hier noch
ein paar mehr Antworten gäbe. Also sie sagen ja zum Beispiel, das ist cool, dass sie das ansprechen. Ja, pass auf, wir können irgendwie unser Genre nicht wechseln, weil wir sind halt ein Studio, was sich sehr darauf spezialisiert hat. Und wir haben einfach nicht die Erfahrung, jetzt schnell mal einen Ego-Shooter zu basteln oder sowas. Das finde ich cool. Aber was ich mir zum Beispiel, also die Frage, die ich mir gestellt hatte, hey, habt ihr denn eigentlich mit Publishern gesprochen?
Gab es da irgendwie interessante Gespräche? Hätte man das eben, wie du ja auch meinst, vielleicht nicht anders weiter fortführen können und so. Und das, soweit ich das sehe, wurde da nicht beantwortet. Das wäre ein Punkt gewesen, wo ich sage, hey, da hätte ich mir noch ein bisschen mehr Kommunikation gewünscht.
Und das sage ich nicht so, um gegen die zu haten, sondern eher, weil es mir wirklich so ein bisschen nahe geht, weil ich das Studio ganz toll fand und die Spiele schön und auch ein paar Leute kenne, die da arbeiten. Und es ist einfach traurig so. Also aus dieser Sadness heraus kommt da meine Kritik so ein bisschen oder mein Wunsch, dass ich da noch ein bisschen mehr gewusst hätte. Einfach, um damit auch abschließen zu können. So, ja, hey, sorry, wir haben alles versucht.
Wir haben mit ganz vielen Leuten gesprochen, aber leider hat keiner investiert. So ungefähr. Da hätte man sagen können, okay, gab anscheinend wirklich keine Chance. Und diese Antwort oder diese Frage wurde bisher, glaube ich, nicht beantwortet. Schon traurig.
Ja, ist auf jeden Fall auch super sad. Ich hatte tatsächlich so ein bisschen den Eindruck, dass einfach der Mainpart war mit wir wollen das hier gerade nicht mehr so und es gar nicht so ein hier ging irgendwas nicht oder so war, sondern wirklich man würde wahrscheinlich als nächstes irgendwas ganz anderes in einem ganz kleineren Scope, starten und wenn man quasi erstmal in der Größe ist ist das ja auch nicht eine Sache, du kannst jetzt nicht wieder übermorgen drei Leute im Keller sein.
Ja, spannend auf jeden Fall ich find's auch super sad würde mich aber auch super interessieren Von.
Einer anderen Perspektive kann man natürlich auch sagen, sie hören auf, wenn es gerade am schönsten ist. Sie haben fantastische Spiele gemacht und mit Shadow Gambit und jetzt auch gerade nochmal kam, ich glaube es war ein DLC oder ein Patch oder so auf jeden Fall, nochmal eine kleine Extension drauf. Sie haben damit, ja sie haben halt wirklich ... Perfekt abgeschlossen, was die Qualität an.
Das stimmt.
Also da.
Super saubere Abgang. Ja.
Also das wird man in sehr positiver Erinnerung halten. Es ist auch ein tolles Portfolio-Projekt, glaube ich. Ja, sie sind nicht so ausgelutscht, ausgelullied oder wie heißt es, ausgefranst oder so.
Ausgebrannt. Ja.
Oder auch so ausgefranst im Sinne von, dass sie mal coole Sachen gemacht haben und dann ging es nur noch abwärts oder so und dann irgendwann ist der Schlussstrich. Hier ist es so, hey, hey, wir liefern unser Meisterstück ab und jetzt müssen wir aber leider zurücktreten. Ja.
Das stimmt. Und ich meine, quasi grinden, bis man dann irgendwie damit nicht mehr klarkommt oder mittendrin irgendwie unterbricht oder irgendwas, ist ja auch eine Sache, die sehr häufig passiert und die sehr selten gut ausgeht. Zu sagen, wir haben jetzt hier quasi mit einem positiven Erfolg und mit einem großen Knall quasi beendet, ist ja eigentlich auf der anderen Seite eine Sache, die ziemlich erschrebswert ist. Ja.
Allerdings muss man halt hier auch sehen, da ist eine gewisse Verantwortung für die Angestellten und Angestelltinnen, weil ja, es ist ja nicht nur eine Eigenverantwortung. Also wenn ich jetzt mit Cozy Space Survivors mein Masterpiece abliefere und dann entscheide, dass das jetzt mein Höhepunkt war und ich ziehe mich jetzt aus der Indie-Entwicklung zurück, dann wäre das ja meine eigene Verantwortung.
Aber da hängen ja auch noch, nicht nur Einzelmännchen, sondern auch ganze Familien natürlich auch dran. Ja. Das ist natürlich eine andere Verantwortung, ja.
Und apropos Verantwortung, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt übrigens, um auf Steam zu gehen und Cozy Space Survivors zu beschlüssen. Genau jetzt ist der Zeitpunkt. Warte, wir warten kurz, bis die Leute fertig sind.
Ja.
Okay, sehr gut.
Sehr gut. Danke schön.
Vielen Dank. Und.
Als kleines Lob gibt es auch direkt wieder einen Downer. Und zwar gibt es nämlich eine Webseite, die alle Layoffs von 2022, 2023 und noch 2024 auflistet. Ja, und da kann man halt sehen, wie viele Leute gekündigt wurden. Schön, ne? Also man kann auch sehen, welche Studios, wie viel. Da gibt es auch direkt Links mit dazu, also wo die Artikel dann verlinkt sind, die darüber berichten.
Und also sagen wir mal so, wenn man positive Vibes haben will, besucht man die Website am besten nicht, weil die Liste ist lang.
Ja gut, also wenn ich positive Vibes haben will, dann besuche ich aber auch keine Website, die heißt Game Industry Layoffs. Oder? Also da kann man auch wieder sagen, wenn ich da hingehe und danach enttäuscht bin, sage ich mal, okay, es gab Hinweise, Leute.
Das stimmt, ja. Und Mimimi findet sich tatsächlich auch in dieser Liste.
Ja, es wurde ja auch viel darüber diskutiert, ob die überhaupt komplett ist. Es gab ja sonst in den News zu den ganzen Layoffs irgendwie mal eine 10.000 rumgeflogen. Zwischendurch war von 20.000 die Rede. Genaue Zahlen sind ja immer schwierig, weil wie viele davon sind sehr groß öffentlich, wie viele davon passen einfach so und falten so langsam weg. Es gab auf jeden Fall super viele Layoffs dieses Jahr. Das war besonders extrem.
Also man hat ja gefühlt irgendwie jeden zweiten Tag News darüber gehabt.
Allerdings auch interessant, es gibt nämlich 2022 auch auf dieser Seite und da sind durchaus auch schon ein paar drin. Zum Beispiel Im Dezember 2022 wurden 600 Männchen von Pletika, das ist ein Mobile-Hersteller, also gestattet, also gekündigt. Und das habe ich noch nie vorher gehört. Oder Gamigo oder ... Also, Look What Publishing 34 oder so, da ist vorher auch schon eine Menge passiert, was man gar nicht so mitbekommen hat.
Das stimmt, da war 2022 nicht so der Fokus drauf tatsächlich, weil sonst, muss ich sagen, was jetzt so ich das Gefühl hatte, mein Eindruck von 2022 war noch ein ziemlicher Hype. Alle haben wie voll gut Jobs gefunden, überall war heftig auf der Suche, war jedenfalls so mein Außeneindruck.
Ja.
Insgesamt steht jetzt hier in dem Archive quasi für 2022 aber auch 8500 Entlassungen und für 2023 sind es 10.500. Also, ja, es sind schon 2000 mehr, aber es sind auch nicht so dystopisch andere Dimensionen, wie es sich angefühlt hat, ehrlich gesagt.
Ja, genau. Das ist, finde ich, auch gerade eine sehr interessante Beobachtung. Vor allem hier im Januar 2022 steht da, Perfect World Games hat 1000 Menschen entlassen.
Ja.
1000! Das ist schon, das sind 100 deutsche Spielefirmen. Nein, das stimmt natürlich nicht. Wir haben auch größere Firmen. Aber ja, das ist krass. Was heißt das jetzt? Heißt das, dass wir einfach in 2023 durch die höhere Berichterstattung einfach das Sensibler waren und eigentlich ist alles wie immer?
Oder ist es nur deswegen, weil vielleicht viele Firmen, die es hier so gibt, nicht in unserem Bereich arbeiten, weil ich sehe hier viele Mobile-Firmen auch dabei tatsächlich, da habe ich ja gar keine Berührung mit und jetzt hat es eben auch Firmen getroffen, die wir kennen und auch Spiele, die wir kennen und so aus unserem Bereich.
Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall ein Faktor, gerade was jetzt zum Beispiel Playticker und auch Perfect World und so weiter angeht, sind das ja große Firmen, große Publisher, die jetzt von Nutzer-Spieler-Sicht nicht so super auf meinem Schirm sind, ehrlich gesagt.
Ja, wenn man so durchscrollt in die 2023-Liste, ist da wesentlich weniger Mobile dabei und man sieht viel Online und Konsole auch mehr. Ja, vielleicht sind die Einschläge einfach näher gekommen.
Ist es vielleicht also bei beiden sogar dieselbe Ursache, dass quasi das Ganze 2020, 2021, dieses ganze Corona, alle zocken Games, es gibt irgendwie eine riesen Nachfrage und ein ordentliches Overhiring, das gibt es ja viele, die sagen, okay, es wurde halt vorher auch krass zu stark skaliert und zu krass gewachsen und so weiter. Und dass sozusagen das bei Mobile sich einfach schneller niederschlägt und deswegen, dass sich vor allem im letzten Jahr abgespielt hat, also vorletzten.
Also 2022.
Und dass bei PC-Games quasi einfach längere Iterationszyklen sind und deswegen quasi da delayed sozusagen der Impact ist.
Ich hatte denselben Gedanken gerade und hab auch gerade überlegt, ob es sich lohnen würde, den Mobile-Markt immer mal zu beobachten, weil man dann ein Jahr im Voraus weiß, was passieren wird.
Außer wenn tatsächlich.
Müssen wir mal gucken, ob diese Vermutung stimmen könnte. Naja, auf jeden Fall, das war der August.
Und weil wir jetzt ja sowieso schon bei den super netten Themen sind, kommt im September, glaube ich, zu meiner Wahrnehmung nach auf jeden Fall die größte, Die größte Shitshow des Jahres. Und zwar hatten wir tatsächlich ein paar Themen mit Unity.
Ja, das war eine kleine Bumpe in der Berichterstattung, glaube ich.
Es war so ein kleiner Ausrutscher.
Ja, ein Fauxpaschen.
Ja, genau. Ich finde wirklich, Fauxpaschen ist wirklich ein sehr schönes Wording dafür.
Genau, es gab zwei Sachen. Das eine war, Unwilled sagt, oder Epic sagt, hey, wir wir releasen Unreal 5.3 im September und hier habt ihr ein paar coole, neue technische Sachen, so mit Procedural Generation und so. Habt Spaß damit, mit diesen Substrate Materials und alles. Und dann hat Unity gesagt, wisst ihr was, wir haben auch was anzukündigen.
Ja, also mal kurz für den Kontext, falls ihr es nicht bekommen habt oder einfach nur, dass man einmal kurz weiß, worum es geht. Unity hat im September announced, dass sie Installing Fees quasi gerne haben möchten.
Also sie hätten gerne ein Geld von Entwicklern und das Ganze in einem, das wird retroaktiv für alle gelten, die, ARAB-Rechnung startet im Januar, glaube ich, war das ursprüngliche Announcement und das heißt, für jede Installation, für jede Neuinstallation auf jeder Plattform gilt, quasi als eine Installation und die wird abgerechnet mit einer Fee und, das Ganze war auch auf so einer und ja, was ist mit illegal und warum sollten
Leute mehrere Male und so, war das so ein okay, also wir liefern ja die Runtime aus und wir möchten gerne, dass ihr was dafür bezahlt, dass die Runtime dort läuft. Das war irgendwie so deren ursprüngliche Argumentation. Und die haben auch wirklich in der allerersten Iteration, in dem ersten größeren Aufschrei wirklich gesagt, so, ja, das gilt auch für Re-Installs. Und außerdem, ach, hier wegen illegal und wegen Sachen, wo man das quasi exploiten könnte, macht euch keine Sorgen.
Wir haben da Fraud Detection und so. Das ist kein Problem. Das war so richtiges Trust-me-Bro quasi. Und das war schon wild.
Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, aber mein Eindruck war, dass die am Anfang diese ganzen Themen noch gar nicht auf dem Schirm hatten und auch nicht angesprochen hatten im ersten Statement. Leider, wenn man den Original-Blogpost jetzt besucht, steht da einfach nur, ja, dieser Blogpost ist nicht mehr up-to-date und wurde removed und jetzt guckt bitte hier.
Also man kann das Original nicht mehr angucken. Aber mein Eindruck war, und das ist ja genau meine Kritik, auch wieder Firmenkommunikation. Also während man hat gesagt, hey, J.K. und Harry Potter hatte vorher schon so ein paar kleine Sachen mit den Filmen, Da hätte man vorher auch schon mal sich Gedanken drüber machen können und direkt gut kommunizieren können, um all den vorwegzunehmen. Hier genauso.
Du zeigst dieses komische Original-Blog-Kurs, zeigst du mal irgendwem und dann sind sofort tausend Fragen da und das hätte man alles vorher schon mal gut kommunizieren und vorarbeiten können. Das haben sie halt nicht gemacht. Und diese ganzen Fragen, die du aufgelistet hast, soweit ich weiß, wurden eben nicht beantwortet am Anfang und alle so, ja Leute, was ist das denn jetzt?
Genau, also da kam dann irgendwie noch mal relativ kurz hinterher noch mal diese FAQs, wo noch mal bestätigt wurde, dass es auch für Re-Installs geht und so, weil im ersten war wirklich nur von Installs die Rede und die waren so, ja, das verstehen die schon. Da hat natürlich einfach keiner verstanden, worum es da geht und alle waren so, okay, was bedeutet das?
Und wie trackt ihr das eigentlich genau? Das war auch so eine Frage.
Die ich überhaupt nicht beantwortet habe.
Woher wisst ihr eigentlich genau, wer was wie installiert und dass es nicht eine Re-Install ist und.
Ja, und dazu gab es quasi noch so ein paar Side-Stories, die ein bisschen schwierig sind. Also der damalige CEO, Ricketello, hatte wohl auch ein paar Wochen davor einen relativ großen Anteil seiner Aktien quasi verkauft. Da gab es dann im Nachhinein nochmal eine Bezugnahme, dass das irgendwie der normale Ablauf wegen nach so und so vielen Jahren irgendwas gewesen wäre. War auf jeden Fall ein bisschen cheesy.
Und was sie gemacht haben ist, es gab ja schon mal ein Thema mit der Lizenzierung der Unity Engine. Und als Lösung dafür gab es jetzt ein GitHub-Repository mit der genauen History dieser Lizenz, damit man nachvollziehen kann, wann sich was geändert hat, was der aktuelle Stand ist und so. Damit du einfach weißt, was für eine Lizenz du gerade hast, wenn du ein Spiel mit Unix entwickelst. Und dieses Ding wurde auch einfach mal offline genommen, was ja schon super sass ist.
Da muss man sagen, man nimmt Entwicklern nicht ihre GitHubs weg. Das lieben die gar nicht.
Und die Begründung war ja, hat keiner benutzt.
Und dann auch noch die User zu Gaslighten, dass das offline genommen wurde, weil sie nicht genug darauf geguckt haben, ist wirklich nee.
Also es kostet die ja auch nichts.
Ja, natürlich nicht.
Dort einfach online zu lassen. Also es ist unglaublich, wieder ein kompletter Fehl, was Kommunikation angeht. Also 2023, da hatten wir so viele Beispiele, wo einfach, wo man sich denkt, so Leute, da hättet ihr auch vorher drauf kommen können. Auch so, ich überlege mir auch gerade so dieses Rekraterlegen mit den Aktien ja, hätte man vielleicht auch vorher kommunizieren können. Direkt in den Post mit drunter.
Ja, Leute, wir wollten euch nur ankündigen, das ist jetzt eine große Änderung hier, die wir hier machen. Und nur um dem vorauszugehen, es gab da einen Verkauf, aber das ist normaler Anteil, Keine Ahnung, der geschieht jetzt praktisch oder so. Das ist kein Insider-Trading oder irgend so was, ne? Kann man ja alles ...
Ja, absolut. Also da muss man wirklich sagen, so die Zusammenfassung von dem ganzen Ding ist halt, also das war schon vorher eine wirklich, wirklich bescheidene Idee, die auch noch wirklich, wirklich, wirklich nicht gut kommuniziert wurde.
Ja.
Und die man ja auch wirklich nicht machen kann. Also dann gab's natürlich großen Aufschrei. Einige haben schon das erste Mal gelacht, weil sie sich dachten, natürlich gibt es hier Marvel Snap und irgendwas. Und es gibt auch einige, ein Pokémon-Game, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, die quasi in Unity gemacht sind. Das heißt, ab jetzt hast du sowieso auch Nintendo und Disney-Anwälte am Hacken und viel Spaß euch. Also der Aufschrei im Internet war riesengroß. Alle haben gesagt,
okay, wir steigen jetzt hier auf Godot um. Godot hatte einen Riesenboom. Alle haben gesagt, okay, so können wir nicht weitermachen. Super viele Indie-Studios haben sich dazu gemeldet. Es gab auch einfach ein paar geile Twitter- Highlights wie Danny, also der Entwickler von Mark und von Crapgame und so, großer YouTuber, der meinte so, ich schulde jetzt Unity 5,6 Millionen. Hat irgendjemand noch ein bisschen Geld übrig.
Genau, das war ja auch noch so eine Sache. Gilt das eigentlich rückwirkend oder gilt das nur für die neue Engine-Version und kann ich die alte jetzt noch weiter benutzen ohne diese komischen Dinger? Genau.
Und das war am Anfang ziemlich klar kommuniziert, es gilt für alle und rückwirkend.
Ah, okay.
Das war wirklich am Anfang fest so formuliert und, gab es natürlich riesigen Aufschrei, das hat sich über zwei Wochen gezogen und dann gab es so ein, okay, Leute, wir haben euch gehört, wir melden uns jetzt hier irgendwie und dann war noch mal eine ganze Weile Ruhe.
Und dann ist es damit ausgegangen, dass es einen großen Entschuldigungsbrief gab von Mark Whitten, von einer, ich weiß gar nicht, was der genau ist bei Unity, von Mark Whitten jedenfalls, genau, der gesagt hat, okay, Leute, hier tut uns leid, wir haben uns nicht so gemeint und es war nur alles, es war alles auch nur leider falsch kommuniziert, es ist nur falsch rübergekommen und so, also eine ganze Menge Bullshit, den man da so einfügen kann.
Und das Interessante ist ja, wie es jetzt ausgegangen ist, ist, dass diese Sachen wirklich für die neue Engine-Version gelten und nicht für die aktuellen Sachen. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie das hätten anwaltstechnisch und so rechtlich niemals durchbekommen. Das im Nachhinein so dermaßen zu ändern, das ist super der Bullshit. Aber egal, ich bin kein Anwalt, nehmt das alles mit einer Prise Salz.
Wir sind quasi darauf rausgekommen, dass es wirklich für die neue Version gilt und dass das Ganze quasi gecappt wird auf 2,5% Revenue Share. Das heißt, man kann sich quasi aussuchen, also per Default wird es günstiger genommen, entweder die komischen Install Fees, die immer noch keiner so richtig verstanden hat, wie die berechnet werden. Oder die 2,5% Revenue-Share. Die In-Style-Fees sind dann auch self-reported.
Was ich sehr interessant fand, im Ende dieses Entschuldigungsbriefes wurde ein Fireside-Chat mit Jason Wyman angekündigt, der ist großer YouTuber, kooperiert auch viel mit Unity selbst und so weiter. Und da hat er auch nachgefragt, aber was ist denn mit euren geilen Fraud-Detection-Mechanismen, wo wir hier drauf trusten sollten und so. Und da wurde ganz aktiv gedodgt. Also das ist wirklich auch so der aktive Plot Twist davon, sie haben da einfach gelogen, so diese Mechanismen gibt es da einfach
nicht, die sie als Legitimierung für ihre Ankündigung nehmen wollten. Also furchtbar.
Ja. Furchtbar. Genau, man hat die Wahl. Also entweder macht man Revenue Share, 2,5 Prozent. Genau. Or the calculated amount based on the number of new people engaging with your game each month. Hast du ja gesagt, genau, man kann sich entscheiden. Aber was ich interessant finde, ist, es geht dir um Engagement mit deiner App. Was heißt das? Keine Ahnung.
Das kannst du dir aussuchen, weil es jetzt ja auch self-reported ist.
Ach so, ja, okay. Aber Engagement ist auch so ein super Wort. Das ist ja selbst bei Social Media auch mal so ein bisschen Okay, heißt das jetzt, dass das Video 0,03 Sekunden angeguckt wurde und dann ist es schon engaged oder muss man es aktiv machen?
Genau, das zeigt ja auch schon, dass sie zum Beispiel auch so Webgames und so weiter überhaupt nicht mit reingerechnet haben. Insgesamt hat man den Eindruck, dass bei dem gesamten Plan sie einfach sich nur mit Mobile beschäftigt haben und PC und Web und so weiter bei den ganzen Berechnungen, bei den ganzen Ideen dort überhaupt keine Rolle gespielt hat.
Das ist interessant, weil ich hatte jetzt gedacht, das wäre genau andersrum, weil auf Mobile hast du ja sehr viel Free-to-Play und die haben ja das größte Problem, weil die ja mit den meisten ihrer Installs kein Geld verdienen.
Das stimmt.
Und mein Eindruck war, dass es genau andersrum war, dass sie sagen, hey, kommen wir hier die dicken PC-Spiele, da können wir mal ein bisschen was abschröpfen. Und dann so, ach so, warte mal, da gibt es ja noch die, die... Drei Millionen Downloads und Installs haben und damit keinen Cent verdienen. Aber ja, gut, andererseits sind die Mobile Games auch die, die wirklich fette Umsätze machen mit den sogenannten Rails, also den Valen, die da halt sehr viel
Geld bezahlen dafür, dafür, dass eine Million Leute kostenlos spielen. Genau.
Es gibt ja auch durchaus noch einen anderen interessanten Fakt, der tatsächlich in der initialen Diskussion ein bisschen untergegangen ist. In der ersten Ankündigung oder, glaube ich, in der zweiten, auf jeden Fall in einer der Ankündigungen für die Insta-Fees, wurde auch darüber gesprochen, dass wenn du das Unity-interne Ad-Programm quasi benutzt, dass man dann auch nochmal darüber sprechen könnte, was die Unity-Fees und so weiter angeht.
Das heißt, dass gerade Companies, die eben in diesem Free-to-Play-Bereich sind und viel Game-mit-Ads verdienen, eventuell Vergünstigungen oder sogar Befreiung davon bekommen könnten. Das war auf jeden Fall so ein Schreib-uns-an-Wir-sprechen-gerne-darüber, wenn die die Unity-interne Werbungslösung benutzen.
Und das heißt, da sieht man ja eigentlich auch nochmal einen potenziellen Intent in dem ganzen Ding, dass es nämlich auch einfach darum geht, quasi Konkurrenzprodukte, was die Werbungsintegration angeht, anzugreifen damit.
Ja, das ist ein guter Punkt. Und es gibt da gerade, ich habe da so ein TikTok-Semmel vorbeigeflogen, es ist alles wirklich sehr unprofessionell recherchiert hier, aber da ging es darum, dass in Google Chrome, dass irgendwie die nicht mehr die Cookies benutzen, um Werbung zu schalten, so ein sehr eigenes System. Das ist irgendwie so, und ich muss mal gucken, ob ich da noch was finde, dass sie ihr eigenes Werbesystem jetzt benutzen wollen und im Grunde genommen
ist das auch so ein Versuch. Ja, keine Ahnung. Ich gucke da nochmal nach und mache da nochmal ein Einsprecher, was genau das war. Aber ich erinnere mich da gerade dran, dass das nämlich auch so ein Versuch war, eine eigene Werbeplattform irgendwie zu basteln, um da eben das Monopol zu haben. Und das klingt, wie du eben jetzt meintest, auch, dass Unity anscheinend Werbung ausrollen will. So, kurz extra Info dafür. Ich verlinke euch auch einen Artikel von bitdynamic.com.
Es wird erklärt, dass Google bald in 2024 irgendwann überhaupt keine Third-Party-Cookies mehr zulassen wird und glücklicherweise haben sie aber schon eine Alternative im Angebot und zwar eine API, die sie veröffentlichen und damit kann man dann eben Werbung trotzdem schalten.
Irgendwie gibt es da eine Art Sandbox im chrome browser ach so übrigens das geht nur für den chrome browser und aber der sehr sehr sehr sehr verbreitet und das ist die google topics api und damit kann man dann trotzdem noch interessen targeten ja wie genau das funktioniert weiß ich jetzt auch nicht aber ihr könnt euch den artikel gerne vorlesen und auf der einen seite ist es natürlich nett dass keine third party cookies mehr angelegt werden allerdings ist es natürlich
auch so dass google dann eine eine Art Monopol auf dem Werbemarkt hat, wenn es um den Chrome-Browser geht. Ob das so gut ist, weiß ich jetzt auch nicht. Viel Spaß beim Interpretieren.
Genau, also damit verdienen die ja auch einen Großteil ihres Geldes einfach deswegen. Daher auch so ein bisschen die Theorie, wir wissen es natürlich nicht genau, das ist ja viel die Frage, wer hat sich das ausgedacht, warum ist das so rausgegangen?
Aber warte mal, verdient Unity mit Werbung? Ja. Okay. Das war mir nicht klar. Also ich weiß, dass es bei Mobile Games ganz viele so eine Banner gibt, aber ich dachte, dass das eher so ein Third-Party-Service ist von, weiß ich nicht, Google, wie heißt es, AdSense oder so. Und dass ich das da bei mir einbaue und dass dann die Banner ausgespielt werden. Ja.
Aber einige dieser Anbieter haben sie auch mittlerweile gekauft.
Aha. Ah, okay. Ja, okay.
Und die sitzen natürlich auch mit im Board, gerade was jetzt auch so hier die Iron Source-Arzen und so weiter angeht. Und die haben ja natürlich da auch einen potenziellen Impact. Das sind natürlich alles Sachen, die sind in dem Spektrum von Sachen, die wir nicht wissen, aber bei solchen Sachen, wie in diesem Blatt da steht, wenn du unseren Kram benutzt, schreib uns gerne, wir können ja darüber sprechen, ist das ein Hinweis darauf, dass es zumindest ein Faktor war?
Oder auf jeden Fall eine Sache ist, die da irgendwie mit einberechnet wurde. Also weil darüber wurde kommentiert, aber wie genau sie prüfen wollen, dass ich nicht hier mir einfach 3000 Virtual Machines hinstelle und in einer pro Minute viermal dein Game neu installe, um dich hier irgendwie mit Insta-Fees zu dedossen. Darüber wurde nicht gesprochen, über den Mechanismus. Also das ist auch mal so ein bisschen die Frage, worüber haben sie gesprochen freiwillig,
bevor der Backlash auch kam, weißt du? und worüber nicht, das ist super interessant.
Naja, war auf jeden Fall ein sehr guter Monat für Godot.
Das ist sehr gut, das stimmt.
Das war dann plötzlich in aller Munde und der Terraria-Developer, also die Firma, wie heißt die? Relogic hat direkt mal 100.000 Dollar gespendet und hat dann jetzt auch für jeden Monat Tausends Dollar locker gemacht, also jetzt ongoing. Going. Und also für Godot war es eine gute Sache. Es gibt da eine Webseite fund.godotengine.org, da kann man auch Sponsor werden. Und die machen derzeit 52.000 Euro pro Monat. Das ist schön. Also danke, Unity. Godot freut sich.
Ja, es war auf jeden Fall seitdem auch ein großer Godot-Schein. Boom, ne? Also vorher war Godot so ein bisschen so die aspiring Game Engine, die so langsam irgendwie immer größer wurde und auch die ersten Projekte hatte, die ja funktioniert haben, die auf Steam gehandelt sind, die relativ erfolgreiche Indie-Games waren und so weiter und alles schon legitimiert haben.
Und das war ja einfach in Aufmerksamkeit und in Funding nochmal ein riesiger Boost und wird sehr interessant sein, wie sich das jetzt entwickelt, wenn jetzt 2023 die Godot 4 rauskam, die ja viele Sachen mitgebracht hat, die, glaub ich, wichtig sind, auch für die, Usability auch für mittlere und größere Projekte und so. Wurde sehr spannend, was in den nächsten ein, zwei Jahren da für Games rauskommt tatsächlich.
Ja, ich glaube, das hattet ihr auch in eurer Episode in der letzten erzählt, dass es da diesen Road to Vostok Typ gibt, der von Unity auf Godot portiert ist. Ein paar Leute sind bei Unity geblieben. Ich weiß nicht, ob man jetzt schon so beurteilen kann, inwiefern das jetzt, oder wie groß die Auswirkung war.
Ja, ich glaube, da gibt's so zwei Teile. Also bei denen, die noch nicht die noch nicht fertig waren oder die noch nicht so weit waren, dass Portierung noch möglich ist. Bei denen wird, glaube ich, ein größerer Teil geswitcht sein.
Bei den Leuten, die aktuell quasi Unity-basierte Projekte haben, die werden dadurch, dass die Lizenz sicher für die aktuelle Version erst mal nicht ändert, halt wahrscheinlich, wäre jetzt mein Take, gerade wenn es größere Businesses sind, mit aktuellen Projekten auf Unity bleiben und werden aber für Folgeprojekte und so weiter auf jeden Fall über Godot sprechen. sprechen.
Auch wenn sie, also ich glaube, viele Projekte hatten es vorher nicht zwingend vor, für das nächste Projekt in Frage zu stellen, ob es wieder Unity wird. Aber das wird eine Frage, die wird ich würde mal sagen, in allen Firmen, unabhängig von ihrer Größe, stattfinden.
Diese Diskussion, und das wird spannend zu sehen, wie viele entscheiden sich für neue Unity-Versionen, wegen der ganzen AI-Tools und so ein Kram, wie viele entscheiden sich dafür, bei der alten zu bleiben, und wie viele entscheiden sich dann für Godot.
Mal sehen, wie es in drei Jahren aussieht oder so, was ja so ein normaler Entwicklungszyklus für Spiele sind, ob wir dann ganz viele Godot-Logos überall sehen. Ich habe noch eine ganz kleine Sache hier, nur weil es passt, weil das Jahr war für mich das Jahr der Gerichtsdokumente und zwar ist es ja so, dadurch, dass Microsoft Activision gekauft hat, es ging ja so hin und her das ganze Jahr und es gab einen Leak von vielen Dokumenten und zwar war da irgendwas in diesen Gerichtsdokumenten drin.
Das hat irgendwer auf den Gerichtsdokumentenserver hochgeladen und da waren halt Sachen drin, die viele, viele Internas von Microsoft waren, auch so was die nächsten Xboxes betrifft und sowas und da hat man auch sowas mitgekriegt, dass da anscheinend ein Dishonored 3 irgendwann mal geplant war.
Also wie valide das mittlerweile ist, weiß man jetzt nicht, weil das können auch alte Planungen gewesen sein, die schon wieder verworfen sind oder so, aber ich fand es einfach interessant, dass diese, dadurch, dass die eben diesen Kauf angekündigt haben und dann durch diese ganze Gerichtskommunikation, dass da halt ein Leak passiert ist sozusagen. Und das fand ich einfach interessant. Wer Bock hat, kann sich die sicherlich irgendwo noch runterladen, die Dokumente und da Sachen lesen.
Und es gibt zum Beispiel auch einen Link hier, kann ich auch mal sharen, vom Reset Era Forum. Das ist so ein großes Gaming-Forum. Und da sieht man dann auch noch so ein paar Screenshots, die anscheinend in diesen Dokumenten drin waren, von dem Controller, der Xbox und sowas. Genau.
Aber.
Dann kam natürlich die allergrößte Meldung im September, das Allerwichtigste dieses Jahr. Und zwar hat der GameDev für die Platte Podcast mit Folge 71 den GameDev Podcast überholt. Denn ihr habt jetzt mehr Folgen produziert als GameDev Podcast. Und damit herzlichen Glückwunsch. Danke. Renn bisher gewonnen. Wenn wir jetzt nicht umstellen auf zweimal die Woche eine Folge, dann wird das auch so bleiben.
Sehr toll, dass du das als News mit reingenommen hast, ja.
Ja, das war das größte Ereignis.
Das hat tatsächlich sehr gut geklappt, dass die Folge, wo wir quasi gleich auf waren, wir auch noch gemeinsam gemacht haben. Das fand ich sehr schön, dass das genau gepasst hat.
Es stimmt, genau, weil im Oktober, am 1. Oktober veröffentlicht Crossover-Folge mit Game Day für die Platte. Das war das zweite Riesenereignis des Jahres.
Ja, es war die 72 für uns beide.
Genau. Genau, stimmt. Warte mal, habe ich denn jetzt was falsch erzählt? Na, auf jeden Fall, danach habt ihr uns überholt.
Ja.
Genau, und das war schön. Ja.
Fand ich auch, ja.
Das war schön, mit euch gemeinsam da was aufzunehmen. Und ja, ich glaube, 2023 war auch ein gutes Jahr für euch. Viele, viele Podcasts gemacht. Das war cool. Ja.
Auf jeden Fall.
Alle die, die vorhin schnell den Browser geöffnet haben, um Crazy Space Survivors zu klicken, jetzt machen wir auch eine ganz kurze Pause, damit ihr GameDev für die Platte schnell abonniert.
So.
Dankeschön. Danke. Und genau, wie willst du denn in den Oktober starten? Hast du da was Schönes?
Ich hab jetzt tatsächlich im Oktober gar keine speziellen Sachen. Ich hab noch allgemein ein paar interessante, beziehungsweise gefloppte Releases und sonst bin ich tatsächlich mit großen News erst wieder im Dezember unterwegs.
Na gut, dann kann ich hier mal starten mit dass fünf ehemalige Ubisoft-Exekutives sind arrestiert worden, also gefangen genommen oder eingebuchtet oder ich weiß nicht, wie man das sagt.
Eingebuchtet finde ich das schönste Wording, das nehmen wir.
Verlinke ich hier mal. Ja, es gab ja eine Menge Sexual Harassment Investigations bei Ubisoft und dann kam eben jetzt die Meldung, also jetzt jetzt damals halt das, have been arrested by the French police following a year-long investigation into sexual assault and harassment within the company. Ja, und ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob die jetzt wirklich im Gefängnis sitzen oder ob das hier so ein Untersuchungsschnuffi ist oder ob die zu Hause bleiben müssen und nicht raus dürfen oder so.
Aber auf jeden Fall gibt es da eine Restsprechung.
Interesting, ja.
Der Artikel, den ich hier verlinke, ist nicht sehr lang. Also es gibt nicht sehr viele Informationen zu diesem Thema. mal. Ich habe auch nichts Neues jetzt gefunden dazu. Also irgendwelche, keine Ahnung, irgendwelche Meldungen oder wie lange die jetzt da, also wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die im Gefängnis sitzen, was ich jetzt nicht ganz genau weiß, wie lang das jetzt sein wird oder so, gibt's nix. Aber das nur als Update, falls sich jemand gefragt hat, was ist daraus eigentlich geworden?
Und dann wurde dieses AI-Ding, was wir im Januar besprochen hatten, also wo diese drei Artists geklagt haben gegen Midjourney und sowas, das wurde jetzt erstmal dismissed. Mist. Also ich kann da jetzt auch gar nicht so viel mehr dazu sagen. Ich will das nur mal kurz erwähnen, weil das geht immer so hin und her. Es wird im Dezember dann nämlich nochmal eine Meldung dazu geben. Aber hier, genau, wird das das erste Mal dismissed.
Und die Artists haben dann aber angekündigt, dass sie Beschwerde einlegen werden und weiter klagen werden. werden. So, ich muss mal kurz hier eine Übersetzung machen. Genau, und ich glaube, das Problem war hier, dass die also die Übersetzung ist so, die Künstler konnten nicht nachweisen, dass die von Stable-Diffusion-generierten Bilder ihren Originalwerken wesentlich ähnlich waren.
Also das, was ich am Anfang schon mal angekündigt hatte mit diesem, dass sie da nicht ganz genau das nachweisen konnten, auch wie die Technik funktioniert und sowas. Also da gab es noch mal so ein Hin und Her. Aber da hören wir später auch noch mal ein bisschen mehr dazu. Und eine Sache, die wieder Politik und Games und Entwicklung auch unsere Verantwortung mischt, ist, dass es gab ein Fake-Video, wo gesagt wurde, guck mal, da schießen Leute einen Hubschrauber ab.
Allerdings war das ein Arma 3-Video.
Ah, ja, okay.
Und das sieht aber vor allem auf so einem kleinen Screen recht realistisch aus, weil Arma 3 natürlich eine realistische Militärsimulation ist. Die streben ja auch Realismus an. Und das fand ich interessant, weil wir müssen uns also in Zukunft nicht nur damit auseinandersetzen, dass AI dafür benutzt werden kann, um Fake News zu verbreiten und Fake Bilder und Videos zu erstellen, sondern auch, dass eben Spiele selbst dazu benutzt werden können, um solche Fake News zu verbreiten.
Und das spielt natürlich dann auch wiederum in unsere Verantwortung als Entwicklungsabteilung. Ich weiß nicht, wie man dieser Verantwortung gerecht werden kann, aber das Studio von Arma 3 ist ihrer Verantwortung insofern etwas gerecht geworden, als dass sie eine Liste rausgegeben haben, wie man mit Spielen erstellte Fake-Videos erkennt. Ah.
Interessant.
Und in dem Artikel, den ich da verlinkt habe, sagen sie, erstens, guckt das, es ist oft eine very low resolution. Also oft ist es so, dass diese Aufnahmen so blurry sind und irgendwie low res, damit man eben nicht gut erkennt, dass es eigentlich ein Spiel ist. Shaky Kamera. Oft sind es Nachtaufnahmen, obwohl in diesem Fall war es total daylight. Oft ohne Sound. Die Begründung ist, dass Ingame-Sounds oft von der Realität abweichen.
Obwohl ich sagen muss, finde ich eigentlich komisch, weil ich finde den Sound in den meisten Games echt geil. Also teilweise besser als die Grafik. Na gut.
Das stimmt, aber ich glaube, der würde mehr Effort benötigen und der wäre auch leichter rauszufinden, zu debunken, glaube ich. Also du kannst ja sonst, glaube ich, relativ einfach quasi nachher checken, ob die Explosion sich zweimal exakt gleich angehört hat. Was ja ein Hinweis darauf ist, dass wir hier keine natürlichen Explosionen haben.
Ja, aber ...
Deswegen wird, glaube ich, wer jemand so eine Fakes macht, häufiger Soundtrack gelassen.
Aber da bin ich halt nicht sicher, weil es geht ja jetzt darum, dass Menschen für sich selbst ohne große Recherche feststellen können, ist das fake oder nicht. Und dazu musst du ja wissen, wie das real ist. Und wir kennen das alle, wir wissen alle genau, wie sich zum Beispiel eine schallgedämpfte Pistole anhört, weil wir haben das schon tausendmal in James Bond gesehen. Und ich hab mal gehört, dass es gar nicht so klingt.
Hört euch also an, wie die Aktion und die Schließung des Bolzen klingen. Und dann hört euch das Schussschuss an. Notiert das. Jetzt hört euch das an. Es ist super, super ruhig. Ich muss nicht darüber weinen. Ich kann ziemlich gut mit der Person neben mir über dem Boden sprechen.
Aber ich glaube, es klingt so. Und würde ich ein Video sehen mit diesem Sound, würde ich sagen, ja, das ist doch realistisch. Von daher bin ich nicht sicher, ob ich das feststellen würde, ob jetzt zum Beispiel, also ich habe noch nicht so viele Helikopter-Explosionen gehört. Ich könnte dir das nicht sagen.
Das stimmt, da fehlt mir auch tatsächlich die persönliche Erfahrung.
Das nehme ich auch später in einen Punkt. Unnatural Particle Effects. Weil sie sagen, dass oft die Explosionen, also die Particle-Effekte, nicht so ganz realistisch sind. Aber ja, ich meine, teilweise sieht es halt schon echt nicht schlecht aus. Und ich muss auch sagen, dieses Video von Arma 3, ich glaube, ich hätte auch drauf reinfallen können, wenn man jetzt einfach nur so nebenbei, vorbeiscrollt und sich nicht so viele Gedanken macht.
Ja, so shaky, low-resolution Combat-Footage ist ja auch einfach so eine Sache. Also da ist jetzt auch die Fidelity einfach nicht so hoch, dass man da jetzt Details erkennen kann. Also ich fand das sehr interessant, unter dem, was du gepostet hast, hat ja jemand quasi den Original aus Ingame sich gepostet, also die Originalsicht aus Ingame gepostet.
Ja, mit Editor.
Und das sieht man ja mit so ein bisschen Wischiwaschi-Post-Process und so, kann man ja da schon nochmal einiges rausholen.
Ja, deswegen haben sie hier noch gesagt, man sieht oft keine Leute, die sich bewegen in diesen Shots. Das finde ich eher vielleicht, ja, vielleicht auch valide, obwohl mit Moji Capturing sind die Bewegungen ja mittlerweile in Spielen auch auch super gut aus. Aber ja, sie sagen halt, dass es immer noch schwierig ist, so eine perfekte Human Motion zu capturen und deswegen kann man darauf ein bisschen achten. Und wenn man das HUD sieht, also wenn man UI sieht, dann ist es natürlich ein
bisschen offensichtlich. Aber ich glaube, in dem Fall war kein HUD zu sehen. Und der letzte Punkt ist, unrealistische Fahrzeuge, Uniform und Equipment. Aber da musst du ja auch echt Ahnung haben. Also ich könnte jetzt dir nicht sagen, ob da jetzt der Aufkleber da an der Uniform vielleicht ein Zentimeter zu hoch ist oder falsch ist oder, ja. Ja.
Absolut. Aber fände ich interessant, dass sie da Bezug nehmen und dass sie da versuchen sozusagen so ein bisschen bei der Aufklärung zu supporten, weil das ja der schwierigste Teil ist.
Genau.
Was so die Medienkompetenz der Leute angeht.
Richtig, deswegen fand ich das auch erwähnswert hier, weil das eben, ja, also weil das halt von dem Studio kommt und, ja, genau, also wir stellen sozusagen Technik zur Verfügung, die dazu genutzt werden kann, Fake News zu verbreiten, aber aber können halt auch versuchen zumindest dem irgendwie Einhalt zu gebieten.
Absolut.
Ja. Ja, dann habe ich hier noch ein, ich bin tatsächlich auf eine Fake News reingefallen, also halb. Okay. Ja, und zwar ist es halb, halb. Und zwar ist es so, es gab diese Meldung hier und ich habe erst nicht so richtig gecheckt, dass, also die News ist, dass Shell, der Hersteller von diesem Benzin-Zeugs und Fortnite sich zusammentun, um das Schnüffeln von Gas in Videospielen, um die Vorzüge davon zu bewerben.
Und ich bin da nicht ganz so drin im Game, aber ich glaube, es gab so tatsächlich so TikTok-Challenges, es gibt da ziemlich dumme TikTok-Challenges und ich glaube, das Huffing Gas, also Gasschnüffeln ist eine von diesen dämlichen Challenges gewesen, wo irgendwelche Kids dann so auf den Lappen irgendwie was machen und dann das einatmen und das ist dann irgendwie so eine Challenge, aber was mich eigentlich hier oder getriggert hatte, war dieses Ding so, hä,
Fortnite tut sich mit Shell zusammen, das ist ja schon ein bisschen komisch, weil Fortnite tut sich ja mit sehr vielen Firmen zusammen, ne, da gibt's ja Batman oder keine Ahnung, Spider-Man oder Lego oder so Es gibt alles. Genau, und das ist ja auch super cool irgendwie. Und dann dachte ich so, hä, Shell und Ford, das ist ja schon ein bisschen komisch, weil ich meine, so ein Öl- Gigant, das passt ja auch gar nicht so in Zeitgeist mit Klimakatastrophen
und sowas. Und stellt sich aber raus, dass diese, Harddrive.net ist eine Satire-Magazin oder Webseite. Also das stimmt erstmal so gar nicht, dass sie irgendwas mit Gas schnüffeln. Das ist halt totaler Quatsch.
Ah, okay, funny.
Und dann ist es so, es gibt tatsächlich eine Eine Shell-Insel sozusagen, wo man mit dem Auto rumfahren kann oder auch Gas tanken kann und so. Ist auch Shell gebrandet. Aber das ist halt so eine Custom-Insel. Genauso eine wie dieses Holocaust-Museum. Das haben also Leute selbst gemacht.
Interesting.
Und das ist also keine offizielle Zusammenarbeit mit Fortnite.
Ja. Aber die Headline ist schon erst mal funny. Genau.
Also da bin ich dem auf den Leim gegangen und ... Call ich mich selbst out, sozusagen.
Ja, also ich finde es auch gar nicht schlimm. Sowas passiert einem ja auch mal. Und das ist ja auch viel wichtiger, daraus zu lernen, vorsichtiger zu werden. Gerade so Postleung-Artikel, die ja auch gerne mal wie größere Wellen geschlagen haben. Und das ist ja dann wieder eine Medienkompetenzfrage.
Ja, und die habe ich anscheinend nicht gehabt. Ja.
Man wird ja auch manchmal so unaufmerksam. Ich kenne das auch.
Ich nehme mich da aber nicht aus, wirklich. Ich sehe öfters mal, es gibt so eine Twitter-Kanäle, die beschäftigen sich mit Fake-News und die sagen dann, guck mal, hier ist eine Fake-News und deswegen ist das falsch. Und ich wäre total drauf reingefallen. Weil die, also es ist Wahnsinn, wie gut mittlerweile so diese, das ganze Fake, auch von Videos ist es so, es ist ein Stimmenfaken. Also, schwierig. Ja, und dann kauft Microsoft Blizzard.
Wer es nicht kennt, Microsoft ist so eine kleine Indie-Firma und Blizzard ist auch so eine kleine Indie-Firma und ja. Ja.
Die haben so ein kleines MMO gemacht.
So World of Warcraft.
Ich habe das schon mal gehört.
Genau, und das ist natürlich ein riesen, riesen Deal. Und ja, wir haben jetzt schon mehrmals darüber geredet, der Deal ist jetzt durch. Also ihr habt gesehen, das hat von Anfang des Jahres oder Ende 2022 bis jetzt, Oktober gedauert, bis dieses Ganze hin und her durch ist. Und sie haben es damit durchbekommen, indem sie die Cloud Gaming Rechte für die Activision Titel, für die Activision Blizzard Titel an Ubisoft gegeben haben.
Das war so eine Regulation, das wollte UK irgendwie haben, damit es nicht ein zu krasses Monopol ist. Ich weiß nicht genau, was das bedeutet, diese Cloud Gaming Sache, weil, ja gut, doch, es gibt bei Microsoft ja Cloud Gaming, was man machen kann. Also da wurden die Rechte so ein bisschen aufgesplittet und jetzt haben wir einen Riesengigant. und auf der einen Seite muss ich sagen, das ist so dumm, es ist wirklich so dumm, aber ich mag Bobby Kotick nicht, aber ich mag Phil Spencer.
Es ist eine reine Sympathiesache und eigentlich sollte man überhaupt nicht nach sowas urteilen, weil das sind halt fette Firmen und die sind an einem interessiert und zwar an Gewinn. Aber trotzdem freue ich mich irgendwie, dass Microsoft Activision kauft und Blizzard, weil Blizzard und Activision in letzter Zeit so doof waren und ich habe jetzt irgendwie so diese naive Einstellung, dass der Phil jetzt kommt und sagt so, Leute, jetzt machen wir mal alles schön.
Jetzt machen wir, der kreppelt so die Ärmel hoch und räumt so einmal auf, meinst du?
Genau, mit so einem Biesen, ich weiß nicht. Ja, aber es könnte halt auch sein, dass mit ihrer Monopolstellung oder ihrer mehr monopoligeren Stellung, dass sie jetzt halt auch böse werden, weil sie sagen, so, jetzt haben wir alle Großen und jetzt machen wir mal, keine Ahnung, die Preise doppelt so hoch und weiß nicht.
Das ist das Interessante, was wir jetzt auch gerade so bei verschiedenen Streaming-Services und so weiter sehen, wie es jetzt mit dem Game Pass ja aktuell noch ist, ist es so, dass es ja einfach ein krasses Produkt ist aus Konsumentensicht. Also für 10 Euro kriegst du ja wirklich super, super viel. Aber wie du vorhin, vor einigen Stunden bei Epic gesagt hast, die sind ja nett. Jetzt nicht, weil sie nett sind, sondern weil sie gerne möchten,
dass das hier wächst. Und wenn sie das Monopol haben, ist die Frage, ob sie dann noch nett sein müssen. Und ab dann ist es ist eine Entscheidung. Und das ist natürlich die Sache, die interessant wird. Sagen wir es so.
Genau. Weil jetzt gerade, ne, ach, keine Ahnung, also ist Microsoft so ein positiver, die haben viele Studios gekauft, aber geben denen auch ganz viel Geld, um coole Spiele zu machen. Ich erinnere mich da an, Wasteland 3, was viel Funding bekommen hat und deswegen nochmal richtig schön pollig haben konnte. Und wurde richtig mit toller Grafik und so im Vergleich zu Wasteland 2.
Und Phil Spencer Spencer ist auch wirklich sympathisch so und mit dem Game Pass nochmal hat so das Gefühl, die tun was für das Gaming, so wie man bei Epic das Gefühl hat oder hatte, dass sie auch was für die Sprachbranche tun, indem sie zum Beispiel Artstation Learning kaufen und dann, oder Artstation kaufen und Artstation Learning dann kostenlos zur Verfügung stellen und so, ne, und halt den ganzen lieben kleinen Indies 88% geben,
vom Revenue und nicht nur 70% und so und, naja, hoffen wir mal, dass es so bleibt.
Ja, also man kann nur hoffen, dass es das auch einen positiven Impact auf die Entwicklung von Blizzard und so weiter hat. Also, weil die haben ja sich ja erst rausgestellt als ziemlich disconnected zu ihrer Community und als nächstes rausgestellt, dass sie ja auch durchaus gerne und tief in den Beutel der Dark Patterns irgendwie greifen. Gerade was jetzt so In-Game-Purchases angeht, was jetzt so Early-Launch, Pre-Access nennst, wie du willst, bezahl viel Geld und spiel drei Tage vorher.
Vorher, da sind ja schon einfach ziemlich viele Sachen bei, die ziemlich assi sind und die wahrscheinlich trotzdem ziemlich viel Geld bringen werden. Jetzt ist die Frage, schwappt da jetzt der Microsoft-Spirit rüber und sie hören auf, den Quatsch zu veranstalten? Wird sehr spannend.
Ich sag mal nein, aber mal gucken. Ich sag mal, man kann ja schon froh sein, wenn nicht noch mal so was passiert wie Warcraft Reforged. Das ist so eine super Firma wie Blizzard, von der man einfach die krasssten Qualität gewohnt ist. so ein komisches Ding raus ballert.
Das war ja wirklich auch eine super biete Geschichte, stimmt, ja.
Ja, also, Naja, mal gucken. Naja, und letzte News, die ich noch habe, müssen wir jetzt noch nicht viel drüber reden, aber Adobe Generated Fill, also dieses AI-basierte Füllwerkzeug, ist jetzt in Adobe aus der Beta rausgekommen und das ist deswegen interessant, weil es nach Angaben auf ihrer eigenen Adobe Stock Daten basiert, also nicht gescript aus dem Internet. Das heißt, die rechte Situation sollte geklärt sein.
Und das lässt dann jetzt die Diskussion zu, ja, und jetzt? Ist das jetzt cool oder nicht? Also sollte man das jetzt einsetzen oder macht das doch alle Artists weg? Vorher war ja immer die Sache, nein, das geht überhaupt nicht, weil die Daten geklaut sind. Aber jetzt haben wir die Diskussion das erste Mal, okay, die Daten sind anscheinend nicht geklaut. So, jetzt lass uns doch mal die Diskussion haben, ob AI-Einsätzen jetzt ein Problem ist oder nicht.
Genau, also deswegen finde ich es eigentlich super interessant, dass Adobe ja auch eigentlich, von dem, was ich so mitbekomme, der erste wirklich große Player ist, der gesagt hat, ja, wir haben jetzt hier AI in place, aber wir garantieren auch und stehen dahinter, dass du das Ding auch monetär benutzen darfst, ohne dass dich jetzt hier irgendwer drankriegen kann. Und das finde ich schon ein ziemlich großes Ding, weil ich das Gefühl habe, dass das der Weg ist.
Weil wenn ich bei so einem Service bin, wo ich es auf der einen Seite garantiere und als nächstes muss ich mit Leuten konkurrieren, die andere größere Datensätze haben, dann ist das ja auch ein Incentive für Leute wie Adobe zum Beispiel,
Künstler dafür zu bezahlen und andere, wo ihre Daten einfach herkommen. Und das ist ja, Habe ich das Gefühl, der nächste logische Schritt und super notwendig, damit wir die ganze Sache hier irgendwie mal gesund und nachhaltig irgendwie gestalten, das AI-Tooling-Thema?
Ja, allerdings ist es so, wenn man ins Supermarkt geht, dann sieht man ja diese Self-Kassen, also die Selbst-Kassierer, wie heißt das denn? Die Kassen, wo man sich selbst… Selbstbedienungskassen. Sehr gut, ja. Und am Anfang vor allem standen da noch mehr Leute, die einem dann immer geholfen haben. Und das sind die Leute, die ja früher an den Kassen saßen. Und das heißt, die, da kann man wunderbar, also die konnten sehen, wie ihre eigenen Jobs abgeschafft werden sozusagen.
Am Anfang heißt es noch, ja, wir stellen hier diese Automaten hin, aber keine Sorge, ihr seid ja da, um dann zu helfen. Und die Frage ist jetzt, wenn man also Artists anstellt, die dann halt die Maschine mit Daten füttern, ob sie quasi auf lange Sicht gesehen dann nicht trotzdem ihren eigenen Job abschaffen. Weil klar, am Anfang werden sie dann reingestellt, aber sobald die ja eh gut genug ist, heißt es dann so, wir haben jetzt genug Daten, tschüssi. sie?
Ja, also ich finde, dass der Vergleich mit den Kassen ein bisschen hinkt, weil tatsächlich bei den Kassen brauchst du ja keine Grundlage quasi. Also da hat er jetzt keinen Datensatz, von dem du lernst. Also jetzt gerade ist ja das Problem, dass ja Artists einfach bestohlen werden und wenn jetzt der erste Schritt ist, dass sie erstmal nicht mehr beklaut werden, sondern Geld dafür bekommen, fände ich das trotzdem erstmal einen sinnvollen Zwischenschritt.
Ja.
Die interessante Frage dabei ist, wenn jetzt alle nur noch Genitive AI benutzen, dann entsteht ja auch nichts Neues mehr und das heißt, Kunst und Daten stagnieren dann irgendwann. Finde ich interessant, was da mittelfristig passiert.
Weiterhin aber auch wahrscheinlich mein naiver Ansatz, dass ja nicht von heute auf morgen dann Artists abgeschafft werden, obwohl natürlich immer das Risiko besteht, dass irgendjemand in einem Anzug denkt, wir brauchen ja dann kein Artist mehr und das ist natürlich schwierig.
Und dazu kommen wir später noch. Da gibt es nämlich auch ein paar schöne Meldungen. Aber nicht im Oktober.
Okay.
Genau, da gab es nämlich ein paar schöne Beispiele, wo genau das schon passiert ist. Aber mal gucken. Ja, genau. Aber ja, ich stimme auf jeden Fall zu. Also es ist auf jeden Fall eine gute Richtung, dass erstens Adobe auf eigene Daten setzt und ja, wenn sie dann Leute bezahlen, die da was reinfüttern, dann ist es besser, als wenn sie einfach klaut werden. Das stimmt auf jeden Fall. So, ich habe nächstes Mal November und du hattest ja auch gesagt, du bist im Dezember erst wieder dabei, ne?
Ich bin im Dezember erst wieder dabei, ja.
So. Ja, ich kann ganz kurz anfangen mit, jetzt ist die E3 für immer weg. Das ist nämlich genau jetzt im Dezember angekündigt worden. 12.12.
Ja.
Haben wir ja vorhin schon besprochen. Ähm, verlinke ich auch einen Artikel. Also, sicherlich schade. Ähm, auf der positiven Seite kann man sagen, dass jetzt andere Events vielleicht wichtiger sein werden, ne? Wie eben das Summer Game Fest und vielleicht auch die Gamescom oder so.
Absolut, ja. Ja.
Oder in höheren Stellenwerte jetzt plötzlich. Ja, das war jetzt so eine kurze Meldung. Hast du ... Was hast du denn Schönes?
Äh, ich hab ein mittelgroß interessantes Thema im Dezember.
Mhm.
Und zwar gab es in China einen Draft für ... für ein Gesetz, äh, für die Regulation von Online-Games. Und von Payment in Games. Hast du das mitbekommen?
Ja, warte mal, das hab ich doch jetzt erst gefunden. War das in eurem Podcast?
Ja, wir hatten es tatsächlich auch schon mal mit angesprochen. Deswegen ist auch ein bisschen die Frage so, ob du da nochmal ausführlich drüber sprechen wolltest. Ich wollte es auf jeden Fall mit reinnehmen, weil ich es doch eine große News von diesem Jahr finde, dass China eben gerade ein Draft hat für Reglements, die solche Sachen wie Daily Online Rewards untersagen, solche Sachen wie First Time Payment, wie Regular Payment nicht mehr emphasisen sollen.
Und auch solche Sachen wie Probability-based Lucky-Draw-Features sollen vor Miners, also vor Minderjährigen auch geschützt werden. Das heißt, es sind alles, was so Lootboxen und Gacha-Mechaniken angeht. Und finde ich sehr interessant und vor allen Dingen, weil der Draft für diese Rules schon alleine einfach mal 80 Milliarden Dollar Market-Loss in den großen Mobile-Firmen verursacht hat.
Also auf Deutsch die Aktien sind runtergegangen.
Genau, fand ich sehr interessant.
Ja, also ich finde es krass, wie diese Aktionäre auch immer reagieren. Nur ganz kurze Seitennot, ich habe da auch die Braue geluft, es wurde GTA angekündigt, das neue, und dann geht die Aktie 5% runter und ich denke so, hä?
Was ist da los? Und natürlich gibt es dann nur Interpretationen, aber dann wurde halt gesagt so, ja, die haben sich vielleicht erwartet, dass es schon früher rauskommt und jetzt sind sie enttäuscht, weil es jetzt später rauskommt und die Aktie ist auch wieder hochgegangen, wenn man sich das anguckt, aber ich finde es so interessant, dass das teilweise komplett merkwürdige Entscheidungen sind.
Es ist so random auch. Und.
Es heißt halt nicht, dass es dann so bleibt. Wer weiß, wie sich das wieder stabilisiert dann. Aber ja, krass. Und ich habe so gerade so Devils Advocate-Ding in meinem Kopf, weil ich auf der einen Seite denke, ja, es ist super cool, dass der Staat sich da einsetzt und halt Regularien, also nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene sind davon betroffen, dass sie süchtig werden können und viel zu viel Geld für Sachen ausgeben. Und vor allem Geld, was sie auch gar nicht haben eigentlich.
Und dann auf der anderen Seite denke ich mir so, aber das bedeutet halt auch, dass die Firmen weniger verdient werden, weil sie eben die Leute nicht mehr verarschen. Und das bedeutet, dass sie dann Leute rausschmeißen.
Absolut.
Und dann reden wir nämlich über die 2024, die Kündigungswelle. Und ja, das ist natürlich eine ethische, sehr interessante Frage, weil das ist ja genau so eine Frage. Will ich bei einer Firma arbeiten, die jetzt zum Beispiel an einem Franchise arbeitet, was mit Vorwürfen zu kämpfen hat? Oder will ich zum Beispiel bei einer Firma arbeiten, die Glücksspiel in ihren Spielen hat? Oder fragwürdige Wege, das Glücksspiel an Mann und Frau zu bringen? denken.
Absolut. Und ich finde bei der ganzen Glücksspiel-Thematik, ja, wenn wir jetzt über erwachsene Menschen sprechen, ja auch immer die legitime Frage, sind Leute nicht erwachsen und können es selbst entscheiden, wie sie ihr Geld ausgeben?
Also das ist ja gerade in der Whales-Diskussion ja auch immer sehr häufig, wenn man so Interviews oder Reaktionen von Whales eben selber sieht, die halt sagen so, ja Leute, wenn ihr euer Geld versauft und ich stecke es jetzt hier in Diablo Immortal, ist doch mein Ding.
Weiß nicht, ich finde, Menschen und ich nehme mich da nicht aus, sind ziemlich doof. Also im Sinne von sehr leicht zu beeinflussen, sehr leicht zu verarschen. Ihr habt es ja vorhin schon gemerkt, ich habe das mit dem Shell-Ding nicht gecheckt erst mal. Und ich würde jetzt nicht sagen, weil ich jetzt doof bin, sondern weil in dem Fall zumal habe ich auch nicht viel drauf geguckt. Und es gibt immer wieder auch Storys, wo Leute wirklich ...
Ja, sich ruinieren oder das Geld irgendwie ausgeben, was eigentlich für die Familie gedacht wurde, weil es gibt halt Süchte und sowas. Ich.
Finde ehrlich gesagt auch, dass auf der einen Seite das Argument für jeder kann ja entscheiden, wie er will. Das Argument sehe ich irgendwie. Dem gegenüber stehen aber auch Mechaniken, die ja dafür gemacht sind, um deine Psyche eben zu beeinflussen und dich zu manipulieren. Ja.
Genau. Und es gibt so einen Podcast, der heißt Holger Klein. Holger, der macht ganz viel so Wissenschafts- und auch politische Sachen. Und der hat mal gesagt, wenn Menschen so selbstständig entscheiden würden und einfach so kluge, nachdenkende Wesen wären, dann würde Werbung halt nicht funktionieren. Weil Werbung ist ja halt eine sehr manipulative Sache, die dir halt viel so Gefühle und Wünsche einflößt, wo du gar nicht wusstest, dass du diese hast oder willst oder so.
Absolut, ja.
Und dann heißt es eben, hey, wenn du dir das neue Auto kaufst, dann fühlst du dich frei. Yeah.
Und.
Wie gesagt, ich nehme mich da auch nicht aus. Ich bin, ja, also und wie du ja schon gesagt hast, diese ganze Datenanalyse von Desmoba, die basiert ja darauf, dass man ja eben rausfinden will, okay, wie ticken Menschen und wie können wir ihre Schwächen ausnutzen? Wann genau hören sie auf zu spielen? Oh nein, in dem Moment müssen wir einen Banner einblenden mit, hey, willst du nicht 50 Prozent weniger bezahlen für deine Glücksdiamanten? und so was.
Absolut, ja.
Oder Webseiten auch so, wo, also ein ganz bekanntes Dark Pattern ist ja dieses Ding, dass so da steht, oh, hier, fünf Leute gucken auch gerade auf dieses Angebot.
Sind nur noch drei da?
Oh nein, sind nur noch drei da und so. Und das merke ich auch bei mir, wie das wirklich was auslöst in mir.
Absolut. Also gerade FOMO funktioniert bei mir auch super, also Fear of Missing Out mit, es gibt nur noch drei oder du musst jetzt hier rein starten, weil jetzt hier irgendein Event stattfindet oder irgendwas, ne? Es gibt irgendwie einen neuen Patch, irgendwas Cooles, was aber nur zwei Wochen da ist oder du willst deinen Battle Pass fertig bekommen oder so. Also... Das funktioniert bei mir auch sehr gut.
Ja, und gleichzeitig ist es halt so, dass ich dann teilweise merke, dass ich das in ganz kleinen Ansätzen auch versuche. Und zwar habe ich nämlich auf meinem Blog, habe ich zum Beispiel oben so einen kleinen Banner gemacht, wo drin steht hier, ich mache ein kleines Spiel. Wenn du Bock hast, mich zu unterstützen, kannst du es ja Wichtlisten kaufen und so. Also erst mal Wichtlisten gerade. Und ich habe gemerkt, irgendwie ist da keine Conversion, jetzt schon wieder dieses Wort, Umsetzungsrate da.
Und jetzt habe ich folgendes gemacht. Ich habe den Banner auch nochmal unten unter den Artikel gemacht, sodass du jetzt, wenn du anfängst zu lesen und wenn du beendest zu lesen, dann siehst du den kleinen Banner so. Und das geht ja auch schon so in diese Richtung von wegen, oh nein, ich bin ein bisschen desperate und ich merke, dass es nicht funktioniert mit einem Banner. Jetzt versuche ich halt was zu machen, dass ich halt vielleicht mehr Klicks bekomme und mache den unten nochmal rein.
Das ist ja so der Anfang von diesen ganzen Dingen. Ja.
Also bei den ganzen Dark Patterns und so weiter ist ja auch das Ding so, so eine Firma handelt ja eben genau primär getrieben quasi von Geld einfach. Und das Ding ist ja, wenn so eine Firma, du bist im Free-to-Play-Space und du sagst den Leuten, beim ersten Kauf kostet es 30% weniger und das ist ja eine Sache, die nachweislich funktioniert. Dann hast du als Firma einen Knopf und wenn du diesen Knopf drückst, verdienst du Geld. Ja, natürlich drücken sie diesen Knopf.
Also das ist ja auch einfach so ein bisschen die Natur des Problems. Ja.
Also eine Firma macht halt alles, was nicht illegal ist, um Geld zu verdienen quasi. Also zumindest vor allem die großen Firmen. Also es gibt ja genug kleine Firmen, die auch sagen, hey, wir wollen ethisch agieren und achten jetzt zum Beispiel nicht auf maximales Wachsen und Gewinnmaximalisierung und so.
So, aber gibt halt auch große Firmen und ich nehme an, dass diese, fetten Mobile-Game-Tanker da eher in die Richtung gehen, okay, wir nutzen alles aus, was uns eben zur Verfügung steht und dann finde ich es auch ganz gut, wenn der Staat halt sagt, hey, Leute, das ist einfach zu krass, Kann man sich ja sicherlich auch in Statistiken angucken, wie viele Menschen zum Beispiel spielsüchtig werden oder so, oder ob das dann angestiegen ist,
oder wie viel, ich weiß nicht, ob es sowas in China gibt, aber Privatinsolvenzen, angemeldet werden wegen Glücksspiele oder so. Das wird sicherlich irgendwo auch statistisch erfasst.
Genau, und ich finde es auch da die interessante Frage halt, wenn du schon merkst, wie sehr deren Kurse droppen wegen so einer Ankündigung von den paar Sachen, die dort eingemerkt sind, die sind ja wirklich nachweislich manipulativ. Siehst du ja, wie sehr sie gerade darauf basieren. Das ist schon erstmal eine interessante Erkenntnis.
Ja genau, das ist ja das Spannende, dass es nur erstmal eine Ankündigung war und noch nicht mal das spezifische Gesetz. Und es ist auch interessant, man denkt ja so, China ist weit weg, aber China ist ja auch teilweise für uns ein interessanter Markt, weil es gibt Steam auch auf China und auf chinesischen Servern irgendwie. Und ich glaube zum Beispiel, das vorhin erwähnte Korea's Expedition hat sich da auch schon signifikant verkauft.
Weiß nicht, ob das mittlerweile immer noch dort ist. Habt ihr jetzt nicht mehr so ganz verfolgt, weil es gibt ja immer mal, so Bestrebungen, dass teilweise auch gesagt wird, ja, jetzt ist es schwieriger, in den chinesischen Markt zu kommen oder es wird irgendwas abgeschnitten und dann kann man da nicht mehr veröffentlichen oder so. Da geht's auch immer mal hoch und runter. Da hab ich jetzt nicht mehr die Übersicht, aber ist auch für uns nicht unwichtig. Hast du noch was zu diesem Thema?
Auf jeden Fall. Nee, sonst tatsächlich nicht.
Okay. Ich hätte eins und zwar mal endlich mal eine positive News. Es wurde ein neues Studio Studio gegründet, und zwar das Studio Barnyard Games. Und das Spannende daran, also erst mal ist es eine positive News, endlich mal kein Studio, was geschlossen wird. Das ist ja schon mal was für 2023, das ist alleine schon ein News wert. Aber das Studio ist gegründet worden für Fortnite Games.
Sehr interessant, ja.
Es ist also spezialisiert auf dieses, wie heißt es nochmal?
Fortnite Annual Editor.
UF-ED, ne? Ja. Nee.
UEFN.
UEFN, genau.
Unreal Engine, Fortnite.
Genau. Im Grunde genommen ...
Was ist das N nochmal?
Ist es das ...
Ist es FN, Fortnite?
Unreal Editor, Fortnite. Ich glaub, Fortnite ist ... Also, FN ist Fortnite. Ja. Naja, auf jeden Fall ist es im Grunde genommen wie, als würdest du ein Studio gründen, was jetzt für Roblox-Spiele macht.
Genau.
Und eins der ersten Spiele ist auch schon draußen, das heißt Mega Golf Madness und hat da eine riesige Golfkugel, da kann man dranhauen und da kann man Golf spielen. Also, wie als wäre man eine eine Miniaturfigur sozusagen. Der Ball ist ganz doll groß. Fand ich interessant, dass es jetzt das erste oder in meiner Wahrnehmung das erste Fortnite-Games-Studio gibt. Ja.
Finde ich sehr interessant, dass da das ein bisschen anscheinend auch Fahrt aufzunehmen. Was jetzt nur die Roblox-Konkurrenz angeht.
Genau, ich will das gar nicht auf dem Schirm, um ehrlich zu sein. Also Roblox war ja, glaube ich, für alle von uns eine große Überraschung, dass das so ein Riesending ist. Aber auch Fortnite habe ich gar nicht auf dem Schirm, was da eigentlich gerade abgeht. Und auch mit diesem Editor und so, ist das cool oder nicht cool. Aber anscheinend scheint es da Potenzial zu geben und das ist ja schön, dass Epic uns da, sagen wir mal, vielleicht einen neuen Markt beschert.
Also für potenziell Studios, die da eben Spiele in diesem Bereich machen können. Und man muss auch sagen, also ich habe das ja ausprobiert mit dem Holocaust Museum, das ist schon sehr angenehm. Du kopierst wirklich einfach diesen Code, copy-paste und dann wird's geladen. Also super easy, super einfach.
Ja, die Zugänglichkeit ist auf jeden Fall abgefahren.
Ja. Ja, genau. Genau, das war auch mal im Dezember schon tatsächlich.
Ja, das war tatsächlich für mich das Jahr, an die Notizen, die ich mir gemacht habe.
Okay, ich habe dann noch im Januar, aber da haben wir eigentlich, genau, also wir haben eigentlich über die meisten Sachen schon gesprochen. Und zwar wieder kommt jetzt diese Lawsuit, wo die drei Artists eben Mitchell und sowas verklagt haben.
Und jetzt ist was Lustiges passiert und zwar ist es so, dass auf eine Liste in diesen Dokumenten aufgetaucht ist mit 16.000 Namen und das sind zum größten Teil Namen von KünstlerInnen, die anscheinend dazu benutzt wurden oder andersrum, du kannst diese Namen mit als Prompt benutzen. Du kannst sagen, machen wir mal ein Bild in dem Stil von und dann schreibst du den Namen rein.
Und das ist deswegen interessant, weil, naja, also weil das ja eine ganz, also das ist, also vorher konnte man noch irgendwie so sagen so, ja, wir wissen ja nicht ganz genau, woher die Daten eigentlich kommen und das ist ja ein.
Wer weiß, ob du dabei warst. Ja.
Und das ist ja so ein Mischmasch aus allem und so. Und wir können das gar nicht so genau nachweisen. Aber wenn du ganz spezifisch sagen kannst, machen wir das mal bitte im Stil von XY, dann könntest du nämlich auch einbauen. Ja, dann wird diese Person in dem Moment auch endgeltlich ... Entgeltet, also bezahlt.
Also bekommt quasi ein Share.
Ja, könnte man ja machen, wenn die Leute das so eingeben.
Ja.
Und in diesem Zuge gab es auch auf Twitter eine Screenshot-Veröffentlichung, wo jemand gescreenshottet hat, wie die Entwickler von Midjourney, glaube ich, ist es, relativ locker über diese ganze Thematik reden. Also da fragt doch jemand so, so, ja, müssen wir mal gucken, dass das nicht irgendwelche rechtliche Probleme gibt. Und dann sagen die Entwickler so, ja, da muss man einfach, was sagen die hier? Ja, just need to launder it through a fine-tuned codex.
Ich weiß nicht genau, was das heißt, aber es klingt halt so ein bisschen so was wie, ja, da muss man halt gucken, dass man das nochmal durch irgendwas durchschickt, damit das nicht zurückgetraced werden kann. Also kriegt ihr alle als Link, wo ihr euch das angucken könnt. Eine Sache, die ich noch erwähnen wollte, bei dieser Liste sind tatsächlich ganz viele Namen von Artists, aber es sind auch Sachen drin wie Playstation, Xbox, selbst der Dreamcast ist drin.
Also man kann sowas sagen wie, mach mal ein Bild im Stil von Dreamcast oder so.
Ja, ich fand's auch so ziemlich flatzig, weil zwischendurch war auch einer der Kommentare halt, the artist names came from Wikipedia and the magic of gathering. The styles came from Wikipedia and aesthetics site and art catalog.
Ja, also klingt so, als würden sich da die Leute hinter dem Projekt nicht sehr ernst der Frage widmen, wie man jetzt eigentlich mit Artists umgeht und dass das alles eine faire Sache ist und sowas.
Es gab ja auch in der letzten Diskussion ich glaube von OpenAI, muss ich jetzt unterstellen, wer es genau war, ich glaube es war OpenAI, auch nochmal ein Kommentar mit ja Leute, also ohne geklaute Assets würde das Ganze hier auch nicht funktionieren.
Und.
Da muss man sagen, muss es wirklich so unbedingt funktionieren? Also das ist ja wieder dieses, ja diese Mobile Games funktionieren halt nicht ohne uns zu manipulieren und in die Spielsucht zu schieben. Ja, brauchen wir es denn? Hotjag von mir wahrscheinlich nicht. Also das ist immer so ein bisschen die Frage.
Ja, auch wieder so ein Beispiel. Die Firmen werden alles tun, was nicht illegal ist. Und dann ist es halt wichtig, dass es entweder der Staat macht oder, wie in Amerika positiv zu sehen ist teilweise, diese Reiterskills, die für die Menschen, die da die Drehbücher schreiben und so, die haben eine sehr starke Gilde. Ich glaube, das ist hier eine Gewerkschaft. Und die setzen da halt so Sachen durch, dass zum Beispiel niemand anderes Drehbücher schreiben darf, außer diese Menschen.
Also du kannst nicht einfach sagen, okay, Wenn ihr streikt, dann holen wir Simon und er schreibt uns das Drehbuch. Das darf halt niemand anders machen und so. Also die haben da ganz starke Regulation durch ihre Gewerkschaft. Und ja, die tritt halt sehr stark für die Männchen ein, die eben den Content schaffen.
Ja, finde ich auch sehr stark und finde ich auch sehr wichtig.
Genau, und dann hatte ich nur noch die eine Meldung eben, das hatten wir vorhin schon angesprochen, Bobby left the building und jetzt packen die Entwickler aus.
Das stimmt, ja.
Genau, also das hatten wir vorher schon, verlinke ich noch, da gibt es dann so ein paar Tweets von Leuten, eine hier von einer Christina, die sagt, dass er angeblich, in my first month it came out, he threatened to have one employee killed.
Das ist auf jeden Fall auch ein super umgänglicher, super netter Person.
Ah, super sympathischer Typ.
Aber ja, Angestellte lieben das.
Man weiß natürlich nicht, es ist eine Aussage, wir wissen, es gibt keine Beweise dafür, aber alles in allem macht es den Eindruck, als wäre es nicht der perfekte Boss, den man sich wünschen kann. Genau, wird verlinkt. Und die allerletzte News jetzt im Januar 2024, und das hattest du eben schon angesprochen, ist eben die Frage, ja, wurde denn schon AI benutzt, um irgendwie Artists zu ersetzen? Und da haben haben wir den wohl größten Fauxpas überhaupt.
Wacom, eine Firma, die Tablets herstellt, damit Artists malen können, hat anscheinend für eine Werbung für ein neues Wacom-Tablet einen Drachen mit AI generiert. Und dieser Drachen seht ihr jetzt auch gerade, der guckt halt so ein bisschen komisch aus. Zum Beispiel unten am Schwanz, das sieht so ganz komisch gemalt aus. Der Schwanz, der hört da irgendwie so mitten auf. auf und, also man sieht viel, dass da Artifakten...
Das haut schon ein wenig hin.
Ja, also das würde man so nicht zeichnen, sag ich mal. Das wäre schon sehr komisch, wenn da wirklich jemand das so gezeichnet hätte und so. Ja, da gibt es also so einen kleinen Aufschrei, das anscheinend. Also das muss man sich auch überlegen. Eine Firma, die also, wenn jetzt alle Art, wenn jetzt alle AI nur benutzen, dann verkaufen die keine Tablets mehr.
Ja, vor allem damit zerschießen sich ja ihre eigene Zielgruppe. Das ist ja mega dumm.
Das ist schon ziemlich ziemlich doof, ja. Und weiter unten in diesem Artikel sieht man auch noch andere Beispiele, da gab es nämlich dasselbe auch bei Magic the Gathering, also Wizards of the Coast, die haben da sich auch nicht mit Ruhm betröpfelt, aber, immerhin, und das möchte ich jetzt mal als positive Sache nehmen, es gab einen Twitter-Thread von Magic the Gathering, also Wizards of the Coast, der anfing wie, well, we made a mistake.
Und das finde ich schon mal gut, das ist eine gute, also ich finde, es ist wichtig, eine Fehlerkultur einzuführen, wo Leute verkacken können, und dann aber auch, ja, dafür eben sich entschuldigen und sagen, okay, wir haben einen Fehler gemacht und wir machen es jetzt besser.
Und da erklären sie auch so ein bisschen, dass das wohl, was haben sie geschrieben, genau, dieses Artpiece, was AI benutzt hatte, kam von einem Vendo, also von einem, ja, von einer anderen Firma anscheinend, wo sie das keine Ahnung, beauftragt hatten, nehme ich jetzt an.
Ja.
Und die waren sich dem anscheinend nicht bewusst. Aber, ja, Genau, das ist auf jeden Fall schon mal gut. In dem Fall ist, muss man dazu sagen, es war nicht für eine menschliche Karte, sondern es war für ein Promomaterial, wo man, das ist so ein Raum und da sind fünf Karten stehend einfach rum. Also es ging jetzt noch nicht darum, ob die jetzt für die Karten an sich was benutzt haben. Das wäre natürlich nochmal ein anderes Level an Unschönheit.
Hier war es jetzt wirklich nur ein Promomaterial, aber trotzdem. Wäre ja schön, wenn da auch jemand bezahlt würde, um dieses Promomaterial zu machen.
Ja, absolut. Also ich glaube, das sind so Sachen, die können auch mal gerade passieren, gerade weil ja auch viel outgesourced wird, viel vom Marketing-Agency, vom externen kommt und so weiter.
Und da quasi zu sagen, okay, wir aktualisieren hier unsere Terms of Services oder unsere Verträge, wie wir mit anderen Leuten auch zusammenarbeiten und so weiter und berechnen das mit ein, weil es wird wahrscheinlich irgendwie in Workflows immer mal stattfinden, aber es geht ja darum, dass Leute nicht ersetzt werden und dann einfach unreflektiert rausgeballert wird, was eine AI produziert hat.
Und das finde ich dann da eigentlich auch in Sachen Fehlerkultur eigentlich ganz gut ein Approach zu sagen, okay Leute, wir haben es verkackt, wir gucken, woran es lag, wir ändern das, haben das auf dem Schirm.
Genau, das ist eigentlich so, wie es sein sollte. Ja, ich habe AI in Bezug auf Art auch schon gesehen, dass es so für interne Präsentationen eingesetzt wird, wo man einfach so ein paar Bilder braucht, die so ein bisschen die Slides aufwerten. Und wo man jetzt, wenn es jetzt nicht AI gäbe, würde man irgendwelche Fotos reinklatschen, die man sich von Google sucht. Also da ist jetzt kein Geld verloren an der Stelle. Da finde ich es auch okay.
Solange es dann eben nicht im Produkt landet und man damit Geld verdient. Oder eben, ja, in dem Fall, wenn es bei Adobe jetzt wäre, dann wäre zumindest die Daten nicht geklaut worden, obwohl ich es natürlich auch schöner fände, wenn kleine Artists einen Job hätten dafür.
Ja, absolut.
Weil man muss ja auch sagen, selbst wenn so große Artist-Positionen erhalten bleiben, wie jetzt so, so, so, ja, also so Lead-Concept-Arts oder, wie heißt es, Art-Directors oder so, diese kleinen Jobs, die jetzt vielleicht auch nicht so mega große Anforderungen haben, sind ja auch tolle Entry-Jobs.
Das ist wirklich auch eine große Gefahr, die ich sehe.
Wo es so heißt, weißt du, hey, hier, da machst du eben mal, weiß ich nicht, eben für Vakuum, hier machst du eben mal unsere kleine Anzeige da drauf, Du kannst schon gut zeichnen, aber bist du noch nicht auf dem Level, um gesamtes Spiel zu designen oder so, aber für diese kleine Marketingaktion reicht es vielleicht, dann machst du eben das.
Und wenn diese Entryjobs wegfallen, das, ja, ich weiß nicht, ich meine, ja, dann muss man ja quasi so viel Geld und Zeit in die Ausbildung schon stecken, dass man, wenn man fertig ist, dass man schon auf so einem Superniveau ist, um diese ganz hohen Positionen einsteigen zu können. Ja.
Und das ist ja nicht realistisch. Also das erreicht man ja auch nicht, ohne zu arbeiten so einfach. Und das ist ja eine Sache, die wir so, finde ich, viel schon im Allgemeinen im Tech-Space gesehen haben. Dass, wenn lang genug keiner mehr Juniors einstellen will, ist der nächste Schritt dann einfach Fachkräftemangel.
Ja.
Und dann fängt man an, wieder die Leute direkt von der Uni zu scrapen, weil du dann doch wieder merkst, okay, wenn ich Leute haben will, die Ahnung haben, dann muss ich auch Leuten was beibringen wollen. Es gibt nicht immer den perfekten Kandidaten, der nach zwei Wochen voll funktionsfähig ist, sondern man muss irgendwie auch Leuten was beibringen, Leute einlernen und so weiter.
Ja. Und.
Da gibt es, glaube ich, gerade so, also aus meinem Space, was ich so kenne, aus der klassischen Softwareentwicklung und so, ja auch viele Missstände und häufig Firmen, auch mittelgroße und große Firmen, die da kein Gefühl für haben, woher die nächsten guten Mitarbeiter kommen in 15, 20 Jahren. Und das ist natürlich eine große Gefahr, gerade bei so AI-Kram auf jeden Fall, weil das gerade eben diese Entry-Level-Jobs irgendwie gefährdet sind. Das sehe ich wirklich auch sehr schwierig.
Ja, es ist ein guter Punkt, weil ich habe da auch drüber nachgedacht und ich muss sagen, ich habe keine Antwort darauf, denn ich habe auch 2022, aber auch 2023 war das auch so eine Erkenntnis für mich, dass VFX-Artists gesucht werden überall, Jetzt vielleicht ein ganz klein bisschen weniger, weil es jetzt eben auch mehrere gibt, die jetzt eben entlassen wurden und so. Aber eigentlich war es immer so eine Sache, oh, wir finden alle keine VFX-Artists.
Und gleichzeitig wollen aber die Firmen immer nur Seniors haben und stellen keine Juniors ein. Selbst in der Situation, wo alle eigentlich suchen. Und um ehrlich zu sein, ich verstehe es nicht ganz, weil theoretisch, also eigentlich müsstest du ja sagen, es gibt einen Demand, also nach reinen Marktregeln müsstest du ja sagen, okay, es gibt zu wenig, also nehmen wir, was es eben gibt. Nö, sind alle trotzdem picky und wollen aber alle nicht in die Ausbildung investieren.
Dass man halt sagt, naja, dann arbeitet die Person eben ein Jahr bei uns und danach oder zwei Jahre und dann ist sie halt auch dem Niveau, was wir eigentlich wollten. Und bis dahin gab es eben kleinere Jobs zu tun. Ich weiß nicht, warum die Firmen nicht mehr Newness einstellen. Ich.
Verstehe es ehrlich gesagt auch nicht. Also ich glaube, eine große Angst dabei ist immer, dass wenn du Newness quasi einstellst, dass die deine aktuellen Seniors und Intermediates quasi erstmal eine Runde aufhalten, weil die erstmal Aufmerksamkeit und Zeit und so brauchen.
Und wenn du jetzt quasi von der Management-Seite schon keinen Space dafür bekommst und wahrscheinlich dir gerade so erkämpft, dass du ihn einstellen darfst, aber bloß nicht, dass der Impact auf ihn anders hat, dann wirst du ja auch dazu gezwungen, eben so dumm kurzfristig zu planen, dein Hiring.
Ja, genau.
Ich glaube, da muss irgendwie auch das Verständnis nochmal eine Management-Stufe höher kommen, dass den Leuten, die suchen, auch genug Space gegeben wird, wen zu suchen, den man dann auch ordentlich anlernen kann. Und ich habe das Gefühl, jedenfalls von dem, was ich bisher so erlebt habe, dass gerade Juniors, die eben eingestellt werden und die dann mit den Firmen wachsen, ja dann auch danach einen riesigen Impact auf die Firma haben und durchaus sehr positiv.
Und dass es ja eigentlich dann wirklich ja senseless ist, quasi zwei Jahre auf Sparflamme zu sein, aber den perfekten Kandidaten zu suchen, weil man unbedingt ein Mid-Level oder ein Senior haben will, statt einen Junior zu nehmen, der dann mittlerweile schon zwei Jahre Erfahrung auch gesammelt haben könnte einfach.
Ja, vielleicht, keine Ahnung, vielleicht Vielleicht haben die beobachtet, dass die meisten Menschen nur zwei bis drei Jahre in der Firma bleiben und dann sagen, ja, wir haben jetzt keinen Bock, jemanden auszubilden, damit der dann oder die in eine andere Firma wechselt. Vielleicht war das so eine Beobachtung oder so. Ich habe keine Ahnung. Ich finde aber auch.
Dabei wird ja krass unterschätzt, wie viel so ein Junior dann auch tut. Also klar, es dauert auch so zwei, drei Monate, wenn jetzt jemand zum Beispiel frisch von der Uni kommt, bis der so einen Impact hat.
Aber danach, finde ich, kommt es bei Junior-Level-Leuten meistens zu den ersten zwei, drei Jahren von dem, was ich, selbst gemacht habe bisher, von dem, was ich angesehen habe, eigentlich eine Zeit, wo die ich sag jetzt mal sehr viel Impact und Performance mitbringen für das wenige Juniorgehalt, was sie noch bekommen eigentlich. Also die schließen ja dann auch relativ schnell auf im Normalfall. Und das Gefühl wird häufig unterschätzt.
Das stimmt.
Aber ich muss auch feststellen, dass in neueren und progressiveren Firmen diese Einstellung nicht mehr so ist. Es gibt natürlich aber halt ein paar altbackene, klassische Softwareunternehmen, wo das noch sehr verankert ist.
Ja, also wenn ihr irgendwie eine große Firma habt und ihr habt da Erfahrung, dann könnt ihr uns das ja gerne mal schreiben. Also da würde mich wirklich mal so eine ganz ehrliche, selbst wenn es so eine Arschloch-Einstellung ist, selbst wenn es so was ist wie...
Wie nervig ist so Junior? Nimm gerne mal mit zu.
Oder wenn wirklich jemand sagt, nee, sorry, wir sind kein Ausbildungsbetrieb, wir müssen irgendwie finanziell, keine Ahnung, maximieren, weil unsere Shareholder wollen irgendwie fett Kohle sehen und wir können es uns einfach nicht leisten, aus den Gründen fände ich es zwar schade, aber würde mich trotzdem zum Interessieren einfach. Weil aus irgendeinem Grund ist es ja so, dass anscheinend alle meckern, gibt keine Leute und trotzdem werden keine Juniors eingestellt in dem Fall.
Das ist schon interessant. Und ich meine, allgemeinfrachtiger Kräftemangel ist ja auch ein faszinierendes Thema, weil das hatte letztens irgendwer gesagt, das war dann nicht auf Spiele bezogen, aber wenn wir nach Marktregeln uns orientieren und das heißt, dass wenn da eine hohe Nachfrage ist, aber wenig Angebot, dann müssen die Preise in die Höhe schießen. Aber wenn du dir zum Beispiel, also wir Wir sagen ja auch immer, dass es Mangel gibt bei LehrerInnen.
Aber das würde ja bedeuten, dass LehrerInnen gerade einfach der bestbezahlte Job der Welt sein müsste. Also wenn man da noch geht.
Ja, total. Das haben wir ja letztens auch bei uns im Podcast gesprochen gehabt. Also warum wird dann immer über Mangel gesprochen? Dabei sind die Bedingungen auch häufig immer noch super beschissen. Also wenn es einen Mangel gibt und ich finde keinen, ist es ja häufig so, okay, wird es nicht gut genug bezahlt oder sind auch einfach die Bedingungen kacke?
Man muss natürlich auch gucken, ich glaube, im Lehrerjob wird nach Tarif bezahlt. Da weiß ich gar nicht, ob man da jetzt einfach sagen könnte, ja, hier, wir erhöhen jetzt da was. Aber es gibt diesen Fachkräftemangel in ganz verschiedenen Bereichen und ich bin mir sicher, dass es da auch Bereiche gibt, wo es theoretisch möglich wäre zu sagen, ja, du kriegst halt jetzt eine Million. Und ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Preise sich danach richten.
Das ist ein ganz interessantes Thema, wo ich auch merke, dass ich da so wenig Ahnung habe, von daher wäre es echt spannend und vor allem auch in Bezug auf die Spielebranche. Ich mache einfach nur die Beobachtung, es gibt einen Mangel und trotzdem... Sind die resultierenden Aktionen der Firmen nicht die, die ich erwarten würde. Ich verstehe nicht, warum. Ja.
Das stimmt. Das passt wirklich ziemlich gut zusammen.
Ja, so, das war das Jahr 2023 mit einem ganz kleinen Häppchen 22 und 24 mit dabei. Was ist denn dein Resümee so?
Boah, das ist super schwierig. Also, ich finde insgesamt von den News, gerade was jetzt die ganzen Erlassungen und so angeht, waren ja sehr viele Dauner dabei. Ich finde, die Entwicklung von allem, was AI und AI-Tools angeht, irgendwie sehr interessant. Ich finde, dass da sehr viel Zugzwang ist, was so die rechtlichen Fragen irgendwie von dem ganzen Thema angeht. Die werden, glaube ich, sehr spannend im nächsten Jahr.
Ich bin sehr gespannt auf nächstes Jahr, wie es mit Cozy Space zu beibringen wird.
Ja, das wäre der Gedanke. Die Welt fragt sich, was damit los ist.
Die Welt ist wirklich, also wir alle schauen da drauf. Genau, das ist so ein bisschen mein Gefühl. Wie ist es bei dir? Wie fandest du das Jahr? Wie siehst du das nächste Jahr?
Also ich finde, das Jahr war sehr cool für die Technik, weil wir haben mit Unreal 5.3 sehr große Fortschritte bekommen. Das stimmt. Also da waren verschiedene Sachen dabei, die halt zumindest auf einer technischen Ebene ziemlich cool sind. Natürlich auch Godot, Godot 4, Godot 4.2 ist rausgekommen. Das ist schön. Also das macht Freude. Genau, viele Kündige machen nicht so viele Freude. Das heißt, viele Leute können diese neue, coole Technik jetzt nicht mehr einsetzen.
Oder sie können sie jetzt sehr frei einsetzen, wenn sich neue Sachen bilden. Das wird das Spannende.
Ich bin tatsächlich gespannt, ob wir nächstes Jahr viele Studiogründungen sehen werden, die aus dem heraus resultieren, dass eben jetzt so viele Menschen, naja, sagen wir mal so, erzwungenermaßen sich neu orientieren müssen.
Ja, das wird sehr interessant.
Ich fände es schön. Und eine Sache, die ich aber so im Gefühl habe, ist, ist das eben, haben wir vorhin auch schon angedeutet, dass es vielleicht jetzt gelernt wurde von Firmen, dass sie eigentlich Dinge nur aussetzen müssen, weil dann geht das eh alles vorbei und eigentlich müssen sie nicht viel machen. Gut, Negativ oder Gegenbeispiel war jetzt Unity. Da gab es einen sehr großen Aufschrei und dann haben sie auch eingelenkt und so.
Aber wenn man jetzt zum Beispiel sie bearscht, was mit dem AI war, da ist ja nicht so viel passiert, abgesehen davon, dass sie diesen No-AI-Tag eingeführt haben oder das seit Reddit. Ja, warten einfach so. so. Und, ähm, Ja, aber lange ich, also aus meiner Sicht halt nicht so toll kommuniziert und halt ein paar Sachen problematisch, aber egal, super erfolgreich. Also mit Harry Potter jetzt im Spiel, ja, also eigentlich muss man nur noch
warten und dann löst sich die meisten Sachen schon auf. Das finde ich nicht so schön.
Finde ich interessant, weil so habe ich gar nicht so den krassen, also habe ich gar nicht so den negativen Eindruck, aber ich glaube bei mir tatsächlich Unity das prominenteste dieses Jahr war und das ist ja in Anführungsstrichen gut ausgegangen. Also da hat sich ja auf jeden Fall was bewegt, sag ich jetzt mal. Wir sind jetzt trotzdem bei einer Lösung rausgekommen, die jetzt ja auch nicht so super geil ist.
Aber man muss dazu sagen, wäre das, glaube ich, direkt so rausgekommen, hätten viele Leute gesagt, ja, finde ich so cool. Einige hätten gesagt, ja, okay, mache ich das in Godot. Aber ich glaube, sonst hätte das wahrscheinlich keinen großen Aufschrei zur Folge gehabt.
Ja, also was ich mir wünschen würde, wäre dann bessere Kommunikation, Marketingmännchen oder wer auch immer verantwortlich ist bei den Firmen, da irgendwie sich Beratung reinholen und einfach mal vorher ein bisschen nachdenken, weil es gab ja wirklich ein paar Sachen, wo du denkst, ey Leute, es ist offensichtlich, dass da Fragen kommen werden. Da hätte man vorher schon ein bisschen was abfedern können. Das wäre doch schön. Aber ja, am meisten mache ich mir eigentlich Sorgen um die Männchen.
Ich hoffe, dass dass die alle wieder unter einen Hut kommen. Ist irgendwie schade. Ich finde das, ja, also es war irgendwie, die meisten Sachen waren irgendwie nicht so positiv. Ich versuche immer, oder ich hoffe, dass man auf so eine positive Note endet, aber in dem Fall ist es ein bisschen schwierig.
Also tatsächlich ist so meine größte Hoffnung tatsächlich für das nächste Jahr, dass wir irgendwie einen guten Weg finden, dass AI irgendwie überall Einzug, wo es gerade Einzug findet, irgendwie uns quasi ein bisschen produktiver produktiver und unseren Alltag vielleicht leichter macht.
Und man das schafft ohne unnötiges, wir machen jetzt nur noch AI und schmeißen deswegen Leute raus, sondern dass wir irgendwie das alle in den Alltag reinbekommen und das so einen positiven Impact hat, wie jetzt bei mir im Coding-Bereich zum Beispiel. Und man das schafft, dass da irgendwie der Amplify größer ist als der Bullshit, der rundherum passiert. Wenn natürlich die vorwiegende Befürchtung unserer letzten Stunden war,
dass es wahrscheinlich nicht so wird, aber das wäre tatsächlich ganz naiv meine Hoffnung. Ja.
Also das Einzige, was ich so positiv herausnehmen könnte, wäre, dass wir zwar schon jetzt ein paar Beispiele gesehen haben, wofür Marketing-AI eingesetzt wurde und da wurde ja quasi wirklich ein kleiner Artist-Job ersetzt so, aber diese große Befürchtung von vielleicht am Anfang des Jahres, dass okay, wir sind jetzt alle doomed und wir sind alle arbeitslos, weil jetzt gesamte Code und gesamte Art wird übernommen einfach von der AI, das ist ja nicht passiert, was wir jetzt sehen ist.
Das stimmt, also das habe ich aber auch nicht geglaubt, ehrlich gesagt, aber das stimmt. Ja.
Aber das war ja so eine Dystopie und es gab schon am Anfang so ein paar Leute, die gesagt haben, nee, nee, Leute, das wird sich einfach als Workflow etablieren, aber es wird einen effizienter machen und ja, vielleicht wird das auch dazu führen, dass es ein paar Stellen kostet, weil Firmen Effizienz optimieren im Sinne von, ja, wenn eine Person den Job für zwei machen kann, dann stellen wir halt nur eine ein, aber es ist nicht ganz so krass dystopisch, wie es vielleicht am Anfang
gedacht wurde, wie es ja oft ist am Anfang bei so einem.
Was mir auf jeden Fall noch sehr positiv aufgefallen ist dieses Jahr, ist das Gefühl, dass so die Awareness quasi für Medienkompetenz und für was ist Fake und was ist AI-generated und so weiter ist, habe ich das Gefühl, sehr ein deutliches Stück größer geworden in diesem Jahr. Ja, sowohl was irgendwie auch so Minorities und Inklusionsthemen und so weiter angeht, habe ich das Gefühl, haben wir da alle einen ganz guten Progress gemacht.
Vielleicht ist es aber auch was sehr Persönliches, weil ich mich da dieses Jahr auch relativ viel mit beschäftigt habe. Aber ich habe das Gefühl, dass insgesamt so die Awareness und die Community irgendwie hat einen ziemlich guten Progress gemacht. Besonders so in der Game-Dev-Bubble, wenn es darum geht, irgendwie einen Space und eine Kultur zu schaffen, wo sich alle ... Alle wohlfühlen, ganz doof gesagt. Das war eine ziemlich schöne Entwicklung.
Ja, also wäre jedenfalls wünschen, dass es auch so weitergeht. Genau. Ja, gab jedenfalls eine Menge Diskussionen über alle möglichen Sachen und auch wenn die manchen ein bisschen unschön sind, ist es ja, wie du sagst, immerhin eine, man beschäftigt sich damit mal.
Absolut, ja.
Das ist ja auch schon was wert. Ja, schön. Schön, dann sind wir am Ende angekommen. Ich bin mal gespannt auf das Feedback tatsächlich, weil ...
Ja, nimm gerne mal Bezug, was ihr zu dem Vormittag habt.
Ja, weil das war das erste Mal, dass wir so ein ganzes Jahr über überblickt haben. Und ja, ich bin gespannt. Also, was ich mich zum Beispiel frage, ist, war das irgendwie zu viel? Zu viele verschiedene Themen nacheinander, wäre zum Beispiel eine Frage, die ich mir so stelle. Oder war es eher interessant? Ich mag diese Jahresrückblicke immer ganz gern, aber hab sie bisher selbst immer nur für Spiele und so was gehört. wird.
Und da fand ich es eigentlich okay zu folgen, aber wie das jetzt war, weiß ich nicht, wie das jetzt gewirkt hat.
So.
Also das wäre mal ganz spannend. Und ja, also schreibt gerne in die Discords rein, was ihr so denkt.
Nehmt gerne Bezug.
Ja, und Weiner, dir danke ich für deine Zeit. Vielen, vielen Dank. Das war jetzt eine, ich glaube, die längste Folge, die wir je gemacht haben. Glaube ich. Muss ich noch mal gucken. Aber es war eine der längsten auf jeden Fall. Und vielen Dank, dass du so viel Zeit mitgebracht hast und natürlich auch so viele Notizen und Gedanken. Das war sehr schön. Ja.
Ich habe zu danken. Hat auch viel Bock gemacht.
Ja, also ich habe es auch genossen, auch wenn es viele negative Sachen waren, aber es war trotzdem sehr, sehr cool, mit dir darüber zu reden. Also ich habe jetzt auch keine schlechte Laune danach.
Ja, wir haben es gemeinsam durchgestanden.
Du bist eine sehr angenehme Person, um damit darüber zu reden. Ich wünsche euch auf jeden Fall auch sehr viel Erfolg für 2024 und den Podcast und natürlich auch für eure Spiele-Projekte. Natürlich Baldur's Mesh und Eriks Zahlen-Hochgearspiel, von dem ich jetzt nicht ganz genau weiß, wie es heißt, aber er hat es letztens auf Itch gestellt.
Genau, ich glaube, es hat tatsächlich noch gar keinen Namen. Weiß nicht, hat es schon einen Namen? Wenn es einen Namen hat, packen wir es in die Beschreibung.
Untitled Numbers Game. Ah ja.
Sehr starker Name.
Okay, na dann, vielen Dank nochmal und ja, bis bald.
Ciao, ciao.
Ciao.
