54 - Von Film zu Games mit Sonja Christoph - podcast episode cover

54 - Von Film zu Games mit Sonja Christoph

Feb 07, 20221 hr 44 minEp. 54
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Episode description

Sonja hat als Environment Artist sowohl an Filmen wie "Tomorrowland" und "Doctor Strange" als auch an Spielen wie "Hitman III" und "The Division 2" gearbeiten. Deshalb geht es heute darum, was die Unterschiede bei der Art Production für Film und Spiele sind.

Transcript

Background

Simon

Hallo, schön, dass ihr wieder da seid. Heute wird's richtig, richtig spannend. Kann ich sehr empfehlen, die Folge. Also schaltet auf ja, keinen Fall ab. Äh die Produktion der Erfolge hat ungefähr ähm, nochmal nachrechnen. Wie war's denn jetzt zwei und dann nochmal eins fünf? Also dreieinhalb Stunden,

Dreieinhalb Stunden gedauert. Genau und ähm genau, da kommt noch mal wahrscheinlich nochmal eine halbe Stunde dazu jetzt mit dem ganzen Kram, der danach noch kommt. Sagen wir mal vier Stunden. Gar nicht mal so schlecht. Ähm, Äh übrigens, ich habe gesehen, positiv auf iTunes haben wir fünf Sterne, also besser geht's nicht,

Allerdings sind das auch nur zwei Bewertungen. Also äh wer Bock hat und iOS hat und und uns über IDMs hört, kann gerne auf iTunes mal gehen und uns da äh irgendwie eine Bewertung da hinlegen. Man wohl ganz hoch in die Charts, habe ich gehört, wenn das viele Leute machen. Ja, aber jetzt geht's los.

Foreground

Simon

Hallo und herzlich willkommen zum ähm heute mit der Sonja Christoph. Du bist gerade in Schweden, oder? Ist das richtig?

Sonja

Ja, das stimmt.

Simon

Genau, sehr schön. Ähm was äh wie fangen wir jetzt am besten an? Es gibt so viel zu erzählen. Also ich mache mal so einen ganz kurz vor. Ja? Und äh du kannst dich dann noch noch genauer vorstellen, aber ähm es ist nämlich so, also was ganz toll ist, du hast nämlich in Film, als auch in äh Spielen gearbeitet, beziehungsweise arbeitest jetzt in Spielen und das ist eine super interessante Mischung. Jetzt habe ich mich schon ganz lange gewünscht, da mal jemanden zu finden.

Denn äh ja genau um diese beiden Themenbereiche mal zu vergleichen. Und ich hatte dich entdeckt in dem ähm Podcast oder oder Interview, Oh das habt ihr auf Englisch gemacht und dann hast du in einem Nebensatz erwähnt äh ja ich komme eigentlich aus Deutschland und da habe ich gedacht, was und da muss ich

aber jetzt direkt mal äh hallo sagen und fragen, ob da ob da ein kleines Interviewchen äh möglich wäre. Du hast ja gesagt und deswegen freue ich mich sehr, dass du da bist und jetzt kannst du vielleicht noch ein paar Worte zu dir sagen und zu einer Laufbahn und ähm ja, alles, was du möchtest.

Sonja

Ja äh ja ich bin wie gesagt ich bin Deutscher aber ich muss sagen ich äh ich bin mit 16 Jahren aus Deutschland ausgewandert in die USA, also mein Deutsch muss ich schon mal vorher ansagen, ist ein bisschen eingerostet, Also ich gebe mir Mühe, ähm äh aber es wird, glaube ich, halb Englisch, halb Deutsch werden. Ich hoffe, das ist okay.

Ähm ja also wie gesagt, ich bin mit 16 Jahren ausgewandert, also ich bin in Berlin geboren, auf Sylt groß geworden, mit 16 hat meine Familie hat meine Familie entschlossener auszuwandern nach Florida in die Sonne, und äh ja, das haben wir dann auch gemacht. Und ich habe dann da meine Schule beendet, bin dann in Miami zur Uni gegangen, habe Fotografie und Film studiert. Und äh ja ich bin dann ich wollte habe

Praktisch. Ich wollte zuerst eigentlich Grafikdesign machen, aber habe dann einen Filmkurs gemacht und habe mich dann irgendwie daran verliebt und da habe ich gesagt, okay, ich möchte auf einem Filmset arbeiten, das ist super. Das ist spannend. Äh okay, mache ich das mal, Das hat dann auch geklappt. Überraschenderweise. Und ich habe dann äh ich bin habe dann meine meine Uniabschluss gemacht,

durch äh Bekannte bin ich in Kontakt mit einem Produzenten gekommen. Der hat dann auch ähm äh Timeline, dass dann verfilmt wurde, produziert und ich konnte dann auch direkt daran arbeiten. Da habe ich ihm halt äh dann den Schauspieler Paul Walker kennengelernt, der hat den äh der hat dann in Miami danach äh gedreht und hat mir dann da geholfen, einen Job ranzukriegen. Und so hat das dann praktisch ähm angefangen. Ja. Habe ich meinen Abschluss gemacht und bin nach Los Angeles gezogen,

Anfang war ein bisschen schwer, aber langsam fing's dann an. Ich habe dann, mein Name wurde dann rumgereicht und ich habe dann auch Arbeit bekommen und bin dann auch in ähm es gibt ein Trainingsprogramm

für ähm äh Assistant Directors. Ähm ich denke, ich glaube, in Deutsch heißt das die Regieassistenten, glaube ich, wird das hier genannt, und beim ersten Mal hab ich mich nicht reingekommen, das war nicht ganz rigoros und nicht ohne, da musste man Tests machen und Stresstests und Stressinterview und Gruppeninterview, also es war äh.

Simon

Äh okay, wie sieht denn so ein Stress das aus? Schreien dich da einfach die ganze Zeit an oder.

Sonja

Ja so so ungefähr. Man sitzt dann da so in äh so einem man sitzt dann da so aufm Stuhl in der Mitte im Zimmer und dann sind so sieben Leute um einen herum und die hauen dann Fragen an dich und versuchen dich praktisch so ein bisschen aus dem Gleichgewicht zu kriegen.

Simon

Und das machen die deswegen, weil's am Set später einfach sehr chaotisch auch.

Sonja

Ist sehr stressig, ja. Es ist ein sehr stressiger Job, ja. Auf alle Fälle. Äh und man ist unter hohem Druck und ja, ja, ja. Es ist kein einfacher Job, Also das erste Mal bin ich durchgefallen, bin ich gar nicht so weit gekommen, habe ich gar nicht den Test, dass man ja den ersten Schritt gar nicht geschafft. Beim zweiten Mal habe ich's aber durchgeschafft und bin auch angenommen worden.

Ja und dann bin ich äh ja habe ich das Programm abgemacht und bin dann äh auch direkt eine ja bin dann ein Assistent äh Assistin Director bekommen äh geworden, und habe dann mehrere Jahre auf äh im Film und Fernsehen gearbeitet bis es dann in zweitausendacht, zweitausendneun, glaube ich, war das, da waren halt ein großer äh Streik, die Schrittsteller haben sie gestreckt und keiner hat gearbeitet,

für mehrere Monate. Und äh man kann nur so viele Yogaklassen machen, bis es einem langweilig wird. Ähm und ähm ja, ich musste irgendwas finden, irgendwas machen. Äh dann, Äh war da eine Präsentation über die wir bei zwanzig12 und Strahltrack und das war das erste Mal, dass sie so was direkt gesehen habe und das fand ich einfach super spannend,

Gesagt, och, das möchte ich mal gerne lernen. Das ist super. Und dann habe ich ähm ein paar mal gefragt, wo könnte man dann so was lernen und sie haben dann äh in äh Los Angeles äh erwähnt, Und da habe ich einfach mal nachgeguckt und die hatten ein open house und da habe ich gesagt, okay, gehe ich mal hin, gucke ich's mir mal an, treffe mich mal mit ein paar Leutchen und gucke mal, was für Kurse ich dann eventuell nehmen könnte, was wäre dann interessant für mich, Und so fing das an.

Simon

Und Open Houses ist Tag der offenen Tür oder äh ah.

Sonja

Ja genau, hm, Tag der offenen Tür, ja. Wo man einfach mal reinkommen kann, man kriegt eine Tour vom Campus, ähm man lernt, man man sieht ein bisschen, was die Arbeit da, was die Studenten machen, was für Kurse es gibt. Einfach so, ja, so einen Tag der offenen Tür.

Simon

Ist übrigens äh äh ich weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber wir haben früher immer äh gesagt.

Sonja

Ja, also wie man wie man also ich hatte ich hatte keine Ahnung, wie man nun aus, Ich denke mal, das ist das Erste, was ich gelernt habe, als ich da war. Äh, Manche sagen immer noch aber soweit ich weiß, ist es nomen. So wird's immer gesagt, wenn ich da war, damit bleibe ich. Also es ist egal wen man fragt. Sie sagen alles andere ist anders.

Simon

Das ist eine Sache, die vielleicht heute äh gar nicht ähm, mehr ganz so bekannt ist also bei uns war damals die die Quelle für Tutorials. Da da war Genoman oder genommen oder war die einzige Quelle, die es gab im Grunde genommen. Weil Internet war ja Also wenn's im Internet mal

Hm, also ich hatte an der Games Academy zweitausendsechs zwei vier bis zwei sechs war ich dort. Wenn man da mal ein Video-Tutorial zu Maya gefunden hat, da war das ein ganz großer Fang. Ähm die meisten Sachen waren in Textform, wenn überhaupt, so und, Hat waren waren die einzigen, die ähm ja so so DVDs halt hatten, ne mit tollen.

Sonja

Die Workshops.

Simon

Genau und heute habe ich das Gefühl, Sind die nicht mehr so präsent, also also weiß ich nicht, ich kenne Arzt sich ein Learning oder man geht halt auf YouTube oder oder so.

Sonja

Ja, es ist explodiert in den letzten äh äh vor kurzer Zeit eigentlich. Es ist wirklich explodiert. Äh aber das aber nur, weil es jetzt mehrere gibt, heißt das nicht, dass die Qualität immer noch die gleiche ist, ne?

Simon

Äh ja, äh klar, aber ähm ich fand ich find's einfach ähm ich habe einfach nur gedacht, vielleicht wissen jetzt manche Leute gar nicht, wovon wir reden, weil vor 15 Jahren gab's nur ein eine Adresse.

Sonja

Daher, ja stimmt.

Simon

Und heute gibt's äh sehr viele Adressen so und ähm ja ähm aber eine eine Zwischenfrage noch. Wieso wenn also wenn die Schreiber, Menschen äh Pause machen, Warum ist letztens die gesamte Industrie? Also klar, es gibt kein neues Drehbuch, aber man kann doch vielleicht sagen, na ja gut, dann warte, weiß ich nicht, also meistens brauchen wir die Leute ja nur am Anfang der Produktion, oder? Also.

Sonja

Nee? Nee, man braucht ein Drehbuch ohne Drehbuch geht nichts.

Simon

Genau, aber das äh wenn das fertig ist, dann kann man ja sagen, okay und jetzt machen wir schön drei D Modelle und dann kommen die ganzen Schauspieler und Schauspielerinnen. Also Nova jetzt äh eine sagt, okay, ich höre jetzt auf zu arbeiten, ist ja nicht, Sind eigentlich plötzlich alle Drehbücher verbrannt, die die schon produziert waren und an dem er jetzt noch weiter arbeiten kann, oder.

Sonja

Ja aber im Fernsehen werden die Drehbücher nicht so nicht so äh nicht so vorher hergestellt.

Simon

Fernsehen, stimmt.

Sonja

Nee, nee, ist nicht nicht so weit und man muss ja auch ähm meistens werden Drehbücher auch muss man Änderungen machen und das passiert, während man filmt. Und dann diese Änderungen würden dann nicht passieren. Keine andere darf die schreiben. Das sind sind äh Union, äh sind Arbeitsunionen, die das ähm dann würden dann würden sie dir gegen den Vertrag von den Arbeitsunionen ähm äh, weiter gegen gehen.

Simon

Ich habe mich eben schon grad gefragt, also im Grafikdesign gibt's ja vielleicht öfters mal so die diese äh Einstellung, ach, das könnte ich ja auch, so, ne, also das vergesse ich nicht, die Chefin sagt, so ach jeder so ein so ein Logo, das kann ich auch entwickeln und und wenn die sich da dahin setzen, vielleicht Leute, die gar keine Ahnung haben und dann sagen, so, jetzt schreibe ich mal ein Drehbuch. Ich mir sehr gut vorstellen.

Sonja

Wenn er seine wenn das eine Union äh Show ist, dann darf man das nicht machen. Das ist alles das, dann ist es Vertragsbruch und das kann teuer werden.

Simon

Interessant, okay, gut. Ähm äh Back to äh Lebenslauf.

Sonja

Ja ja äh genau.

Simon

Da hast du dann zwei Jahre einen Kurs gemacht, ne.

Sonja

Ja, also ich habe das erstmal nur erst mal habe ich nur ein paar Kurse gemacht, aber erst mal ein bisschen reinschnuppern wollte. Äh und ähm habe mich da irgendwie total drin verliebt und habe gesagt, das ist super, will ich machen, auch ein bisschen bisschen besserer äh Lebens äh Lebensstil als aufm Set zu arbeiten.

Simon

Stressig, ne? Ja, genau.

Sonja

Ich so ja, ja, wesentlich weniger Stress, ja, wesentlich weniger ähm Arbeitsstunden. Ähm weil auf dem Set habe ich im Durchschnitt äh ja so fünfzehn, 16 Stunden am Tag gearbeitet, Und das ist das ist anstrengend, das für mal beim Filmen, an einem Film arbeitet. Normalerweise na sagen wir mal so drei Monate dauert das. Äh aber wenn man an einer Fernsehserie arbeitet, das normalerweise neun Monate aus dem Jahr, und das ist schon eine lange Zeit, äh da so kein richtiges Leben zu haben.

Simon

Äh ich weiß nicht, ob ich, ob du's erzählen magst, aber während Überstunden da bezahlt zumindest.

Sonja

Äh ist ein äh es wird alles von der äh von der Union geregelt. Ähm also als Assistent äh Regisseure oder Regieassistent ähm äh in bei der Amerika wird das ihm halt vorgeschrieben, dass man erst äh mein Gericht kriegt praktisch einen doppelten Tagesrat, nach 16 Stunden. Also ich muss über 16 Stunden arbeiten und dann kriege ich die doppelte Tagesrate,

Ist aber normalerweise, ja, also normalerweise, weil normalerweise als äh Regieassistenten bist du dafür zuständig, dass Geld und das Budget so ein bisschen äh zu kontrollieren. Also meistens was passiert wirst, dass du eine Minute vor den 16 Stunden nach Hause gehst. Ähm, ist höher gehst und bezahlt kriegst kommst du in die nächste rein und dann, kriegst du davon sehr, sehr wenig. Also es lohnt sich eigentlich meistens.

Simon

Oh je, das klingt aber nicht gut.

Sonja

Nö. Ähm ja ähm, Von daher, also äh ja und ich äh ich schlafe eigentlich jetzt recht gerne. Und von daher von daher ähm als ich auch so die äh die mehrere Monate nicht gearbeitet habe, denkt man doch mal so ein bisschen drüber nach, was möchte man so aus dem Leben und, Ja, erst mal ist einem einmal so bewusst geworden, dass man doch eigentlich den Großteil des Lebens eigentlich nur auf der Arbeit verbracht hat und das war dann so die Realisierung von mir, wo ich gedacht habe,

Ich mag, ich mag's zwar unheimlich gerne, was ich mache, ähm aber es müsste auch anders gehen und, Da kam dann eben halt wir fax und äh CG rein.

Simon

Ja genau und ich habe dein Lebenslauf verfolgt, dann dann warst du ja auch bei Röddom and use äh angestellt. Ähm, bis die dann pleite gegangen sind. Das das liest sich übrigens genauso wie Games Industrie auch, aber wir gehen ja auch dauernd irgendwelche Firmen vielleicht.

Sonja

Ah ja, das war mein erster Job und so. Willkommen. Äh.

Simon

Und dann warst du bei bei Mill und dann und und die beiden vom Kantespringen ist nicht, also das hat mir nichts gesagt so. Ja ich bin da auch nicht so drin, aber natürlich kennt jeder ILM, weil Star Wars, da warst du dann und da und das fand ich ganz spannend. Da da hast du etwas erzählt von einem General.

Sonja

Ja, das haben sie das, ich glaube, ich weiß es gar nicht, ob sie das jetzt noch immer machen, das weiß ich nicht. Ähm das war ähm das war so ein ja so so ein so ein so ein ähm äh so ein Programm, das bezahlt war. Das war ähm sechs Wochen lang in San Francisco und da wurde, wieviel waren wir denn fünf? Wir waren Moment, eins, zwei, Ja, wir waren fünf. Ähm fünf wurden ausgewählt von verschiedenen Schulen, ganz über dem ganzen Land. Und ähm ja, wir wurden da eingeladen, dieses zu machen.

Simon

Ach so, ich dachte, es war zwei Jahre oder so.

Sonja

Nee, nee, war sechs Wochen.

Simon

Ich weiß ja so Ausbildung, weißt du?

Sonja

Ja, ja, das ist so ein bisschen irreführend. So sehr viel Ausbildung war da nicht. Äh das war ein bisschen irreführend. Also, es ist wirklich man lernt selber viel selbstständig sagen wir mal so, ähm ja, Es ist sehr sehr herausfordernd und ähm vieles wird eigentlich so wird von dir erwartet, äh dass du das selber rausfindest und äh, Raus tüftelst. Ähm.

Simon

Okay. Okay, okay. Und dann nach diesen sechs Wochen ähm also das war vielleicht dann äh für die auch so eine Phase, wo die geguckt haben, ob du cool bist so oder äh.

Sonja

Wir haben was praktisch, was was sie uns gegeben hatten, ähm war wir haben ähm eine kleine äh Sequenz gekriegt, so Story Balls und Animationen und wir mussten das eben halt fertig machen. Das waren äh sechs Schüsse, glaube ich, die mussten wir machen, und wir mussten alles machen vom Design, ähm ähm Environment, also das den ganzen Hintergrund mussten wir machen. Es war wir haben es war praktisch eine Melanie im ähm Jagd durch ein äh, fällt.

Simon

Mhm. Und waren alle erfolgreich dann? Also wurden alle.

Sonja

Nicht alle, nicht alle.

Simon

Wie viele haben's denn durchgeschafft.

Sonja

Vier. Ja, einer hat's, einer hat's nicht geschafft. Ähm.

Simon

Das ist ja interessant, weil ihr habt ja eine Gruppenarbeit gemacht. Das heißt, die haben irgendwie rausgefunden, okay äh beim hat's nicht gepasst. Hattet ihr denn viel, viel äh persönlichen Kontakt dann auch mit, weiß ich nicht, irgendwelchen Seniors oder so.

Sonja

Ja ja, also sie haben uns natürlich einfach jetzt nicht komplett hängengelassen, so war's also nicht aber wir mussten schon in arbeiten und die meisten von uns hatten noch nie in gearbeitet äh und dann mussten wir gleich alles Mögliche drin machen ne Das war's schon eine Überraschung. Wenn man muss, dann dann muss man alles erstaunlich, was man was man hinkriegt, wenn man's muss.

Simon

Ja ja, vor allem wenn's so ganz zielgerichtet ist, ne und es gibt keine man hat keine Zeit irgendwie Sachen auszuprobieren und sowas. Okay, wir haben jetzt ein Ziel und wir wir benutzen alle Tools, alle Möglichkeiten, nur um dieses eine Ding zu erreichen, ohne Abzweigung zu nehmen.

Sonja

Ja, aber wir hatten aber sie jeder von uns hatte ja einen Ansprechspartner, dem und wir hatten ja auch andere Leute um uns herum, wo wir konnten, also so war es nicht, also weiß nicht, dass wir jetzt da komplett alleine isoliert waren. Ähm wir hatten

viele Leute um uns herum. Aber es waren doch schon so ein bisschen man überlegt sich ja doch schon zweimal, was für Fragen man stellt, wenn man jetzt drüber geht und man sieht jetzt äh ne die Kollegen arbeiten an sonst ein gigantischen Transformer Schuss und das ist, sieht der ganze Film ist explodiert von Polly Gonz. Da möchten wir natürlich auch nicht rüber gehen und die dummen Fragen stellen, ne. So Da überlegt man sich doch schon mal zweimal, was man denn nun genau fragt.

Simon

Ja, jetzt muss ich überlegen, aber ich habe aber eine Frage für dich. Hast du am Anfang dauernd aus Versehen die Selection in 3DS Max gelockt? Weil du Space gedrückt hast.

Sonja

Ja, ich habe, ich habe, ich habe Maya benutzt, also für ich benutze immer noch Maya.

Simon

Ich dachte, ich habe dort äh ich dachte, ihr habt dort drei D S Max benutzt.

Sonja

Haben wir auch benutzt, aber du kannst auch Maya ähm äh Navigation äh in benutzen.

Simon

Weil ich hatte in während der Gämse Kidmi auch äh Maja gelernt und da benutzt man ja Downs Besum, diese geile Hotbox aufzumachen.

Sonja

Ja, ja, ja, ja, ja, mhm.

Simon

Und den Max äh lockt äh Space einfach die Selection und wenn man dann um äh musste ich auch machen in meinem ersten Job und dann habe ich halt dauernd mich gewundert warum ich nichts mehr seldiktieren kann, weil ich halt, so wie.

Sonja

Ja, ich habe geschummelt. Ich habe ich habe auf, ich habe auf Maja umgeschaltet.

Simon

Eher sagen du warst da eher schlau, es ist kein schummeln.

Sonja

Das war mir doch zu doof. Äh Hot Keys zu lernen. Habe ich gesagt, nee, mache ich heute noch nicht. Ähm, Ich benutze immer noch Maya, obwohl ich jetzt Maya schon gar nicht mehr benutze. Ähm ist schon jahrelang her, dass ich Maya benutzt habe. Aber ähm ich würde es immer noch die.

Simon

Ah okay. Ähm, So und dann warst du bei ALM und dann habe ich äh rausgefunden, dass du nebenbei, weil war nicht stressig genug. Eine äh verfolgt hast und dadurch dann sogar bei allem in so eine VR-Abteilung gekommen bist, wo es ein sehr cooles Projekt gemacht hat.

Sonja

Ja, das war Island Extra. Das ist ja alles im selben selben Gebäude gewesen und ähm sie hatten mehrere Projekte und da brauchten sie Hilfe. Äh und dann wurde eben halt gefragt, wer von uns kennt denn oder hat schon mal in ein Real gearbeitet?

Und habe ich. Ich nehme zwar grad einen Kurs, aber gut ich, das kann ja das das zählt ja, ne? Ähm, Und äh ja und dann habe ich da habe ich dabei einen äh an äh gearbeitet, Das war ein ähm äh Vior Experience, eine Erfahrung, ein Erlebnis praktisch ähm und das war für Museen gemacht. Eins von, gemacht. Äh ja, deutsche Sprache, schwere Sprache. Äh vor allem wenn man's nicht mehr nicht mehr so oft spricht. Ähm und das war ähm äh Regie hat äh alle Hunter Ina Vito geführt,

Und es ging immer halt um Mexika. Also Illegale, mexikanischen äh Immigranten, die dann über die äh also illegal über die ähm über die Grenze nach Amerika gekommen sind. Wie das wie was das für ein Erlebnis ist, wenn auf einmal die äh Grenzkontrolle äh auftaucht und dich erwischt und wie sich das fühlt.

Darum ging's eigentlich und äh ja, es war äh war ein super Projekt. Wir hatten wir hatten gerade mal zwei äh zwei oder drei äh Environment Artist, die daran gearbeitet haben. Also ich, also das war ich und dann noch äh zwei andere.

Simon

Und die die Figuren.

Sonja

Das waren andere, das haben andere Leute gemacht. Also ich habe also nur ich bin also nur also Charaktere mache ich ähm also Grund eigentlich nicht. Das ist äh das ja ich ich bin äh strictly envits ähm.

Simon

Ich weiß gar nicht, ob wir das schon gesagt haben.

Sonja

Ja oder sagen, haben wir, glaube ich, gar nicht. Ja, also äh Generalist wird eigentlich äh in Film wird eigentlich, äh wenn eigentlich damit äh Environments ähm also Hintergründe die Welten werden eigentlich damit hauptsächlich bezeichnet, Charaktere sind eigentlich und Kreaturen, sind ihre ganz spezielle äh Pipeline.

Simon

Du hast äh was Interessantes gesagt, weil hm die haben also gefragt, okay, kann jemand anwählen und du sagst, okay, ich bin dabei und, Es gibt ja so, ne, imposter Syndrom und so und äh es gibt es geht da noch noch viel äh weiter, dass Leute, die teilweise schon sehr viel Erfahrung haben, sich trotzdem nicht trauen,

sie dann denken, okay, ich habe jetzt zwar schon fünf Jahre das gemacht, aber diesen einen Bereich habe ich mir noch nicht angeguckt, deswegen sage ich mal lieber gar nichts. Ich find's total toll, dass du dann einfach trotzdem gesagt hast, hey, ich bin da zwar jetzt grad echt neu dabei, aber äh ja Ich hätte da Bock drauf. Aber es ist auch sehr mutig, oder? Also das wird jetzt nicht jeder machen, glaube ich.

Sonja

Ja, ich denke, ich denke, das ist aber etwas, ich glaube, dass ich glaube, das ist eigentlich die eine die größten Qualitäten, die ich bei allem eigentlich gelernt habe, weil einer dann wirklich fing ja von Anfang an schon so an, ne? Einfach mit und weiß ich Max noch nie geöffnet, wie soll ich denn das machen? Ähm aber wir haben's geschafft, Und das war so das erste, ich glaube, das war so das Erste, die erste Realisation, dass och Mensch, wenn man sich ein bisschen dahinter klemmt,

Irgendwas kriegt man schon hin. Ist vielleicht nicht immer hundertprozentig äh äh erfolgreich, aber es gibt auch Leute um mich herum, die ich fragen kann. Also ist jetzt nicht, dass ich ganz allein, das hier ist ganz alleine schaffen muss. Es gibt Leute, die helfen, und wenn man's nun mal versucht, man kann sich eigentlich selber da überraschen, was man eigentlich schaffen kann.

Simon

Ja, also du warst sozusagen dein eigenes Rollmodel, könnte man sagen, so, weil du wurdest in die Situation halt gepresst sozusagen, hast erkannt, okay, klar, ich schaffe das. Ich meine, hast ja auch schon davor die ganze Zeit äh alles, alles hinbekommen, aber da war das vielleicht so ein so ein so ein, irgendwie und ähm.

Sonja

Ich denke mir einfach Mama, es kann doch wohl nicht so schwer sein.

Simon

Finde ich sehr gut.

Sonja

Das ist so eigentlich so, ich glaube, das ist so ein bisschen von meinem Motto, er ist so schwer kann das so nicht sein. Also das muss man auch mal irgendwo hinkriegen. Ähm dauert vielleicht ein bisschen länger, aber irgendwie müssen wir das irgendwie hinkriegen. Das geht doch wohl nicht. Also.

Simon

Ja, es ist sehr du hast ja auch damit recht. Ihr habt das ja alles hinbekommen und dann bist du zurück nach Deutschland äh gekommen und hast dich dann in äh bei Messe an Division zwei gearbeitet.

Sonja

Das war bei den Schweden.

Simon

Ja also mit Deutschland meine ich.

Sonja

Voll schön.

Simon

Nein, aber ähm da wollte ich mal fragen, warum hast du eigentlich, also okay, du bist ja schon so ein bisschen dadurch das VR-Projekt so ein bisschen in diese Gaming-Schiene gekommen oder so eine so eine Mischung aus Interaktion. Aber du hättest ja auch sagen können, du äh bewirbst dich bei der schwedischen Filmindustrie oder irgendwelchen Studios, aber du hast gesagt, nein, nein, nein, ich gehe jetzt mal ins Spielen. Warum?

Sonja

Ähm ich hatte eigentlich schon damals eigentlich ähm also der Grund, weshalb ich an mir angefangen habe zu lernen, war, dass ich damals äh so schon mitgekriegt habe, wie gut die Technologie in Videospielen geworden ist. Ähm also ich habe schon damals das so ein bisschen so so mitgekriegt und meinte so, Mensch das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Da wird alles drauf hinzugehen.

Ähm ich möchte das gerne lernen. Das war eigentlich so der der die Entscheidung, weshalb ich anlühe gelernt habe. Und äh nachdem ich das eben als äh mit gearbeitet habe, meinte ich, das war spannend. Das war interessant. Aber ich werde sie jetzt mal neugierig, wie arbeitet man in einem richtigen Triple A. Äh Game-Studio. Wie sieht das aus? Wie sieht die Pipeline aus? Wie sind die, wie ist die Technologie anders? Weil VR ist ja doch sehr speziell und man hat so spezielle technischen Vorgänge,

Ich wollte einfach mal sehen, wie macht das eigentlich ein ein pures ja Game-Studio, wie machen wie machen die das? Ich war einfach nur neugierig. Ganz ehrlich sagen, einfach nur pure Neugier. Weil Film hatte ich schon gemacht, von daher, ich weiß, wie das geht.

Simon

Ja und was was waren denn so deine ersten deine größten ähm Erkenntnisse dann? Äh was ist denn so anders? Oder ist es nicht anders vielleicht? Also.

Sonja

Doch, doch, doch, doch, doch, ist eher anders, doch, doch, doch, doch, doch. Ähm, doch, doch, doch. Ähm, also so viele ähm sind viele Sachen. Ähm, Ich denke mal so äh so diesen wie sagt man das? Äh gibt's da für ein deutsches Wort oder.

Simon

Modularität.

Sonja

Ja, hört sich gut an, ne? Gehen wir mal damit. Ähm ich denke mal einfach so äh so eben halt äh die die Umgebung einfach in solche modularen äh Stücke aus zu äh also aufzuteilen, das war erstmal was, was man empfehlen normalerweise nicht macht.

Simon

Ach, da wird alles Unique gemacht oder wie?

Sonja

Ja, weil man das ist man äh normalerweise ein Film, da arbeitest du, ja da hast du mehrere, da hast du so viele verschiedene Locations. Es macht einfach keinen Sinn. Das das dauert viel zu lange. Äh da arbeitest du wirklich nur für von Schuss zu Schuss. Nicht anders. Ähm oder für eine Sequenz zu Sequenzen, das wär's.

Simon

Ja, aber aber kann ich nicht das eine Häuschen auch mal kopieren und in in den Hintergrund bei der anderen Szene mit reinmachen? Äh also weißt du, so wiederverwenden und so.

Sonja

Verwenden schon, ja, aber eben halt nicht jetzt zum Beispiel, wenn man jetzt ein Haus jetzt im Video spielen mit der Aufnahme, ihr habt jetzt eine Wand, dann habe ich eine Wand mit einer Tür, die Tür ist separat, also alles ist separat, dass man dann zusammen ähm bauen kann. Sowas macht man nicht.

Simon

Ach so. Äh also so so ein so ein ja so ein so ein Kit ist das glaube ich.

Sonja

Genau und das wird in meinem Film nicht gemacht. Das würde mal wirklich ganz speziell nur für Schuss zu Schuss gearbeitet. Das ist ein anderer, ja einfach nur andere Arbeitsweise äh muss man anders drüber nachdenken. Ein Film wird oftmals gesagt, okay, was habe ich ja ich habe jetzt diesen Schuss, okay, wie kann ich das am schnellsten machen?

Auch den Hintergrund, auch da den kann ich einfach mal kann ich ein bisschen malen, da brauche ich gar keine drei D. Das geht wesentlich schneller. Solche Sachen, weißt du, solche solche, und das kann man natürlich in in einem Videospiel nicht machen. Da muss natürlich alles drei Wege sein, es muss natürlich alles gut aussehen. In Fame nicht unbedingt,

Es gibt also verschiedene verschiedene Sachen da, die man machen kann. Auch auch allein schon äh ja wie Texturen oder wie ihr das gearbeitet würde. Äh in Film da gibt's oftmals so och muss ich gar nicht Yuvis machen, sieht man sowieso nicht, einfach nur einen Box-Mapping und dann bin ich fertig,

in Games kann man das nicht machen, da muss man ein bisschen vorsichtig sein, wie viele Texturen benutze ich, wie mache ich meine Yogis? Was ist da, technisch gesehen am effizienten und den Film muss sie mir darüber eigentlich nicht so nicht so unbedingt Sorgen machen, Das kann dann schon mal vier Stunden dann über Nacht oder acht Stunden mal äh wandern oft erfahren.

Simon

Ja, da hatte ich äh ich hatte auch immer gedacht so ähm ja bei Film muss man ja gar nix optimieren. Da kann man einfach dreißig Milliarden Polygone benutzen, aber ich habe mir dann ähm auch überlegt, na ja, aber wenn man ein bisschen optimiert ist ja das Rentering trotzdem schneller, oder? Oder oder das Hai noch ein bisschen kleiner oder mhm oder der läuft schneller im Max oder Maya oder so, also, ähm so so ein ganz klein bisschen achtet man da trotzdem dann drauf oder.

Sonja

Ja ein bisschen, aber nicht nicht so extrem wie in Videospielen halt. Ähm ein bisschen bisschen schon, äh aber dann dann benutzt man oftmals Foxies oder so was in der Art, jetzt gibt's auch schon inzwischen Currys in Currys kann Millionen von Paul Gonz laden und da hat man gar keine Probleme mit. Also äh ja äh wie gesagt.

Simon

Was ist denn ein Claires?

Sonja

Ist eine Software. Äh.

Simon

Also ganz neu, wie wie Maya oder was oder.

Sonja

Äh es ist eigentlich mehr so ähm ist eigentlich mehr ist mehr so ein Lighting und Wendering, also mehr so für Beleuchtung und Wendering weniger für Modeling. Aber so ein so ein singen äh praktisch wie ähm äh wie Katana.

Simon

Was ist Cartana?

Sonja

Okay, genau dasselbe. Also gut, okay. Äh so in der Art. Also jedenfalls äh es ist kein Modeling. Äh du kannst also kein Modeling drin machen, aber alles andere kannst du eigentlich dran im Auto, also die ganze Szene zusammen, kannst du da zusammenbauen und dann Ventoring und das ja. Ist da sehr sehr gut drin. Die kann Millionen von Palegums ähm wenden ohne Probleme.

Simon

Also das heißt, ich würde dann vielleicht zum Beispiel oder oder du äh würdest dann zum Beispiel ein Haus äh modellieren und irgendwer anders oder vielleicht auch du geht dann in Clairece und setzt dort, das ist unser Level editor. Dort wird alles zusammengesetzt und beleuchtet.

Sonja

Ja genau, genau so kann man das sagen, ja.

Simon

Aha. Weil das das war auch so eine Frage, die ich mir gestellt habe. Ihr ihr habt ja da riesige äh Städte, die ihr zusammenbaut, aber da arbeiten ja verschiedene Leute dran. Und ist dieses dann in der Lage, dass man da vielleicht auch Multi-Aditing machen kann, dass wir zum Beispiel beide gleichzeitig an dem Level da oder an der Stadt arbeiten können oder kann dann immer nur einer und und man muss das irgendwie in Perforce oder was was man auch immer benutzt.

Sonja

Nee, also gibt's nicht, äh es ist so eine Referenzsystem. Das haben wir auch an, ähm also auch so aufgebaut, dass praktisch ähm, also ich euch würde zum Beispiel an einem Gebäude arbeiten oder ich arbeite nur in dem Gebäude, das würde ich mal auschecken, also dann auch so ähnlich wie Pro Force, äh nur mal nicht per Fuß und ähm,

fertig bin, dann wird das dann mache ich das wieder rein und dann wie immer das der wie immer dann eben halt in dieser Szene arbeiten möchte, also das Gebäude ist dann Teil eines, eine Nachbarschaft, sagen wir mal so und wenn ich immer halt an einem Schuss arbeite, der die Nachbarschaft drinne hat, werde ich immer das Letzte reinladen und dann ist das immer automatisch da. Also so eine Art Referenzsystem.

Simon

Ach so, also die laden am Anfang erstmal einen groben Block, irgendwie einfach nur eine riesen Cube steht da rum als Bolnkenkratzer und wenn du was änderst in deiner lokalen Detail wird das automatisch updatet dann auch im im.

Sonja

Ja, allerdings bin ich, wenn ich's also refresh, wenn ich das refreshe.

Simon

Ja, ja, ja. Da passiert das doch bestimmt mal, dass dann plötzlich, weil da da hast du so so äh fünfzig Zentimeter zu viel dran gemotten, dann steckt da plötzlich was ineinander. Weißt du, oder?

Sonja

Ja, also normalerweise, es ist ja normalerweise eigentlich wenige Leute, die an solchen solchen Sachen arbeiten, also es geht eigentlich. Es geht eigentlich.

Simon

Ach so. Ich ich frage nämlich, weil wir haben, ähm öfters mal also bei Wyme an der Produktion, wo ich mitgemacht habe, hatten wir auch das Problem, dass halt immer nur einer am Level arbeiten konnte und da hatten wir so Sub-Level erstellt und das war aber auch immer ein Problem, weil manchmal musste man auf mehrere zugreifen und die waren dann immer gelockt und so.

Und ich glaube jetzt äh habe ich mal ein paar Videos gesehen, wo in so versucht wird, die ersten Schritte in Multi-Aditing zu gehen, dass wirklich mehrere Leute am selben Level gleichzeitig rumschieben können, wie eine Microsoft Work äh nicht Microsoft Google Dogs, ne, wo man gleich, drin schreiben kann. Aber das ist ein das ist gar nicht nötig.

Sonja

Nö, also war jedenfalls nicht, einfach nur, weil, wie gesagt, das ist ja, das ist ähm weil praktisch man es ist ja nicht nur ein Level. Das Level ist ja ähm ja, weil wir haben alle verschiedene Levels, ne, weil die haben ja alle verschiedene Schüsse, Von daher, ich brauche ja nur, ich brauche ja nur die, ich brauche ja nur die äh Components davon. Also ich brauche nur das Gebäude davon.

Simon

Okay, das heißt, Während ich ja in einem Spiel eine große Stadt baue, sage mal so eine GTA-Stadt, ne, die ist halt komplett da und selbst wenn ich da jetzt nur ein paar drinne, Laufen lasse, habe ich ja trotzdem die gesamte Stadt gebaut, die ist immer halt da. Und und ihr würdet halt wirklich nur die Gebäude reinsetzen, die jetzt gerade aus dieser Perspektive zu sehen sind und alles andere ist in der gesamten anderen Datei, wo dann wiederum, Nur dafür optimiert, die Szene aufbereitet ist.

Sonja

Ja und vor allem, er weiß ja auch nicht, dass wir nur ein Level haben, ne? Wir haben ja wir arbeiten nicht nur alle an der selben, also es ist praktisch ein Muster vorstellen. Ähm wir haben jeder hat ich habe also jeder hat da sein eigenes Level.

Eigenen Schüssen drinne und dann lade ich einfach nur die Gebäude rein, die ich brauche. Wie gesagt, und das ist dann ganz egal äh ob es jemand anders auch in den selben Schüssen arbeitet oder oder ein Schuss weiterarbeitet, das ist ganz egal, weil wir haben ja verschiedene Levels praktisch.

Simon

Ja ja genau und hat es jetzt macht es auch noch mehr Sinn, dass sie direkt als dass die Objekte nur referenziert sind, weil das will man ja nicht in 30 verschiedenen ähäh Dateien dann immer updaten.

Sonja

Ja wir müssen ja auch alle genau also wenn wir verschiedenen Schüssen arbeiten, aber die sind alle gucken in dieselbe Richtung, da müssen die Gebäude auch überall gleich aussehen.

Simon

Ja, das das wäre gut. Ansonsten gibt's ja auch Filmfehler DE, irgendwelche schlechten Anmerkungen. Kennst du das, diese diese Filmfehler-Webseiten, die so.

Sonja

Ja ja ja ja.

Simon

So sammeln, ja. Okay, ah das ist ja spannend.

Sonja

Das ist immer der große Unterschied, dass jeder mal praktisch sein eigenes Level hat. Ähm wo eben halt in in Videospielen, du hast wirklich nur ein Level.

Simon

Stimmt, ja, ja, ja, ja.

Sonja

Das ist der große Unterschied.

Simon

Ähm, für mich ich fand das total ähm mind blowing als ich gemerkt habe, dass es so was gibt, wie was du eben erwähnt hast, dass man Hintergründe malen kann. Ich dachte, alles ist immer komplett ausmodelliert.

Sonja

Nö. Großteil ist nicht.

Simon

Aber also kannst du kannst du den Gedanken nachvollziehen, weil ich meine ähm.

Sonja

Ja klar, also wenn man von Videospielen kommt auf alle Fälle, weil da muss ja alles sein auch.

Simon

Das waren auch davor, weil bei mir war so, also ich ich lebe ja, also wir leben ja in einer Welt, wo alles ausmodelliert ist, ne? Und im Film sieht alles genauso aus wie in der realen Welt. Also war für mich logisch, da hinten den Berg zu sehen ist, dann ist der natürlich auch schön ausmüllt und zwar so detailliert, dass du auch dahin fliegen kannst und dann sieht er immer noch gut aus. So.

Sonja

Nicht unbedingt. Nicht unbedingt.

Simon

Ja und und äh ich glaube, ein ein meiner ersten Entdeckungserlebnisse hatte ich, ich hatte so eine Doku gesehen über Star Wars, und da haben sie teilweise 90 Prozent der Szene war ein Bild und nur die kleine Bereich, wo so ein Schauspieler äh war,

ähm war wirklich dein Film und das wurde halt zusammengeschnitten, weil die weil die halt erkannt haben, okay, ich meine, wir ändern die Kamera eh nicht. Wir schieben die Kamera auch nicht rum, dann kann der Rest auch statisch sein. Also, Das fand ich irgendwie sehr beeindruckend und auch sehr beeindruckend fand ich, wenn wenn man mal so Breakdowns sieht von Filmen, Die Modelle gar nicht so detailliert sind, also von so einem Haus oder so. Also da ist es nicht jede Niete ausmodelliert, ne.

Sonja

Nö, auf gar keinen Fall. Äh es wird wirklich eigentlich nur das gemacht, was man sieht. Weil alles andere ist würde viel zu viel Geld kosten, wie viel würde viel zu lange dauern.

Simon

Ja, ich fand es beeindruckend. Hätte ich nicht gedacht.

Sonja

Ja, es ist, es ist immer halt ähm es ist immer sehr anders als Videospiel, wo alles immer doch gemacht wird, weil man kann ja da rangehen. Na gut, wenn man wenn man open world äh Spiel arbeitet, dann kann man natürlich alles muss man muss alles wirklich da auch, Picobello sein. Ähm ein Film, das hat man ja hat man ja voll Kontrolle darüber.

Simon

Na ja, aber auch bei Spielen ist es ja so, wir haben ja ähm also wir müssen ja erstens viel faken, no moment maps und irgendwie so Geschichten. Und wenn man aus einer gewissen Perspektive auf so eine Fläche guckt, sieht man ja, okay, es ist Fake. Da kommt gar keine Niete wirklich raus. Die das ist nur eine Textor. Das heißt, für mich war das schon relativ klar, dass man aber ich dachte halt bei Film, weil das ja alles so toll aussieht immer, da ist dann alles ausmotiviert.

Sonja

Nö. Äh ihr sagt nur, wenn man dann mal wirklich nahe rankommt, dann ja. Aber wenn nicht, dann nee, dann auf gar keinen Fall.

Simon

Macht Sinn, ja. Spannend. Ähm.

Sonja

Ja, es gibt auch noch mehr andere Unterschiede auch. Es sind ja nur die technischen Sachen, ne? Es gibt ja auch noch ähm allein schon, dass die Teams auch anders äh zusammengestellt sind, Äh das ist auch noch ein Unterschied zwischen Film und Videospielen. Ähm in Videospielen arbeitet man normalerweise in einem ähm wesentlich größeren Team eigentlich in einem Team. Und äh in Filmen ist man oftmals ein bisschen so mehr alleine gelassen. Man ist so mein eigener Künstler praktisch in der Ecke.

Simon

Äh okay, aber also ich meine, man muss sich doch ein bisschen absprechen da, da muss doch alles am Ende schick aussehen und zusammenpassen.

Sonja

Ja, aber klar, man hat immer noch, man hat immer noch ähm Supervisor, also ein Lied und immer den äh Beweise, der dir dann Kritik gibt und dann sagt, okay, das müssen das und das gemacht, Schon, aber es ist immer weniger, dass man in einem Team direkt alle so zusammen so eng zusammenarbeiten, normalerweise praktisch ähm äh meine meine Schüsse bekommen,

ähm ich weiß dann immer ungefähr, wie das aussehen soll. Ich habe dann die Concept Art habe ich oder ich habe einfach, ja ich man weiß halt es wurde mal mir Bescheid gesagt, wie das ungefähr aussehen soll. Man hat immer eine Fotografie vielleicht vom Set, ähm ja, dann mache ich das einfach,

Videospielen, da wird viel wesentlich mehr hin und her diskutiert, mit den mit den Level Designer wird dann diskutiert und was machen wir und wie sieht das dann aus? Und dann kommt auch noch der Tec alles noch dazu und bevor man weiß, hat man eine Gruppe von zehn Leuten, um mit denen man dann diskutiert, was man nun am besten macht. Aber das ist schon ein großer Unterschied. Ähm ja.

Simon

Und und in Spielen wird ja auch sehr viel etariert, ne, da da hat man dann vielleicht schon mal äh was fertig gemacht und dann heißt es, ah, jetzt passt es doch nicht. Wir müssen dann auch was ändern und so. Wie ist denn das im Film? Kommt da auch gerne mal so ein ja, das Gebäude, müssen wir jetzt, Alles anderes, alles anderes bitte.

Sonja

Ja, es kommt drauf an. Ich würde sagen, es kommt drauf an, äh kommt auf den Regisseur drauf an. Äh ist der Regisseur, mag dir was du machst, ist der ist der glücklich damit oder,

passt das nicht und muss das geändert werden. Es kommt ganz drauf an. Ähm, oftmals würde ich sagen, passiert das eher, dass man einen Schuss fertig gemacht hat und dann wird er auf einmal den 7 Tinten wird nie niemand jemals sehen, weil der hat dann, ne, am Ende nicht in den Film reingepasst und der wurde rausgeschnitten. Ja, das tut immer so ein bisschen weh, vor allem wenn man daran äh mehrere Monate dran gearbeitet hat und ja.

Simon

Ja und du hast da auch mal erwähnt, dass dir das nämlich passiert ist und du warst aber ganz dolle froh, weil da nämlich im Trailer zu sehen war und deswegen durftest du ihn zeigen.

Sonja

Ja, genau. Da war ich überglücklich.

Simon

Mich gefragt so warum darfst du denen denn nicht zeigen? Also ich meine warum haben die Firmen sich denn da so?

Sonja

Ähm weil weil äh die vier Fexfirmen äh die haben keine Rechte dafür. Alles, was wir machen, wird alles von dem ähm wird von dem von dem Studio, der den Film macht, ähm ähm die haben die ganzen Rechte dazu.

Simon

Na ja, du willst es ja nicht verkaufen. Es geht ja nur darum, dass es im Portfolio zeigst und sagst, guck mal, habe ich gemacht.

Sonja

Ich habe das darf man, das darf man nicht, das ist nicht erlaubt.

Simon

Also das steht im Vertrag drin.

Sonja

Ja, das darf man nicht. Äh man darf wirklich nur das zeigen, was auch veröffentlicht wird von dem Studio.

Simon

Rein theoretisch, könntest du, wüsstest du, wen du fragen könntest, ob du's darfst, also also so im Sinne von hallo, Herr weiß ich nicht, ähm nee, Mem ist ja nur das Studio, äh also der Auftrag, aber ich weiß nicht, wer wer ist das? Ähm.

Sonja

Ja man man geht da, man geht dann zu Island und fragt, ob man diese Schüsse bekommen könnte. Äh und dann geht das durch den ganzen Prozess und das dauert dann mehrere Monate. Und wenn man Glück hat, kriegt man's und wenn man Pech hat, kriegt man nichts.

Simon

Das ist ja anstrengend.

Sonja

Ja, ist es auch ähm und vor allem, wenn man an einem wenn man sowieso, wenn man an Star Wars oder an äh Marvel äh ein Film arbeitet, dann darf man sowieso nichts an den Computer ranmachen, da kriegt man nichts runter, also ist komplett alles abgeschottet, da kriegst du nichts runter.

Simon

Ach so. Ah, das war ach das ist ja alles schrecklich.

Sonja

Na ja, es ist ist nur die wollen eben halt äh ihr Eigentum beschützen, ne? So so sieht das halt aus. Man man arbeitet da halt für sie und sie sind der Klient äh hat die Rechte für alles, was man macht. Man selber das hat man keine Kontrolle drüber.

Simon

Ich hatte mich nämlich gefragt, ähm bei Spielen ist es ja schon so, also zum Beispiel wenn ich jetzt äh nur wenn ich jetzt ein Haar-Artist bin, in meinem Portfolio das zeige, was man dann öfters mal sieht im Portfolio ist, dass zum Beispiel die Figur schon noch da ist, aber grau oder schwarz dargestellt und nur meine Haare sind zu sehen, um damit ich äh ganz klar herausstelle, hey guck,

Ich habe wirklich nur die Haare gemacht, aber ich lasse die Figur halt mal drin so für den Kontext, so. Ähm und bei Film ist mir aufgefallen, sowas habe ich noch nie gesehen, dass irgendwie Privatartist oder Artistin ähm so so sagt, ähm hier, das ist mal Transformers Shot, hier ist jetzt alles mal grau.

Ich nicht gemacht habe und Noah weiß ich nicht, der Transformer oder so äh ist noch in Farbe und den habe ich gemacht, weil wahrscheinlich geht das auch gar nicht, ne? Man kann, bekannt ist er auch nicht editieren so einfach, weil man kann ja nicht einfach mal die Ränderfarm anschmeißen für seinen kleinen Portfolio-Shot oder so.

Sonja

Ja, das geht nicht. Das geht nicht.

Simon

Kann man schon machen, aber da hat man halt keinen Job mehr danach, ne.

Sonja

Wollt ihr sagen, ey, ich glaube, das da würde man Probleme kriegen. Ähm nee, also normalerweise darf man eigentlich wirklich nur die Breakdowns äh die werden dann eben halt nur vom vom Studio gemacht und hoffentlich habe dann sein, wird dann deinen Schuss gewählt und dann kriegst du einen Breakdown, aber ansonsten, nein.

Simon

Aber dann da hat sich vor einem Woche noch eine andere Frage schon erklärt, weil du gesagt hast, die PCs abgeschottet sind, äh du hattest nämlich erzählt, dass es da zu dieser Kündigung kam und dann plötzlich von einem Tag auf den anderen Mann keinen Zugriff mehr auf die PCs hatte und dementsprechend auch kein Portfolio mehr sichern hätte können. Aber ist ja egal, weil hätte man ja eh nichts runterbekommen.

Sonja

Nee, äh ja ja ich glaube als dann die Kündigung so überraschend kam, ich glaube da hatten dann äh Leute, glaube ich, die waren dann nicht so nicht so auf die Regeln bedacht, aber die waren komplett ausgelaugt. Die konnten also hatten keinen Zugang zu den Computers mehr, Ja, sie konnten also wirklich nur nur ins Studio kommen und ihre persönlichen Sachen abholen und das war's.

Simon

Ja äh und und noch eine letzte Frage zum Portfolio. Eigentlich sollten diese ganzen aus ganz Ende kommen, aber es passt gerade so gut, Ich habe nämlich mich gefragt, ähm also manchmal sehe ich einen Shot und dann heißt es halt, okay, hier, ich habe an den Shot gearbeitet. Ich, Keine Ahnung, was das jetzt bedeutet. Also ich habe jetzt, warte mal, ich ich habe hier gerade einen Link. Genau, hier, ich habe zum Beispiel äh schicke ich dir mal einen Link, da ist ein Shot von Tomorrowland, den,

Und da hast du, glaube ich, gesagt, okay, ich habe eine Schubkabel. Ich gucke mir den an, was ich hier sehe, ist, ich sehe im Vordergrund, Kornfeld, Kornfeld, da steht eine Frau, eine junge Frau stellt drauf und guckt in den Horizont, der hinter uns ist und im Hintergrund ist Himmel. Ich habe keine Ahnung,

Kornfeld eingebaut, ist der Himmel eingebaut? Ist die Frau eingebaut? Was ist da verändert worden? Ich kann nichts davon beeilen, also ich kann auch gar nichts davon. Ich weiß nicht, ob das cool ist oder nicht. Ich habe keine Ahnung.

Sonja

Äh das ist das ist äh das ist so ja, das ist immer so ein bisschen, da muss man immer so ein bisschen raten. Äh normalerweise ähm ja also wenn man sich wenn man sich bewirbt oder wenn man eben halt ein Interview hat dann kommen dann diese Fragen raus.

Simon

Ach so, also so wie ich jetzt frage, würden die denn auch fragen und dann sagst du.

Sonja

Genau, was hast du denn da direkt dran gemacht? Äh normalerweise aber weiß man auch schon, also wie gesagt, ich habe gesagt, ich bin ein Journalist, ich bin Empire mit also kann man damit sagen, das kann man damit schon denken, dass also den den die Person, die Figur habe ich nicht gemacht, habe ich habe ich nichts mit zu tun Entweder ist das der Himmel oder ist immer irgendwas am Kornfeld, musste da was äh also äh ja ähm.

Simon

Ah okay, ja.

Sonja

Ja also da wohl irgendwas, musste irgendwas gemacht werden. Ähm äh in der in der Sache war es ja mal der der Himmel. Der Himmel ist falsch.

Simon

Du du äh du bist also wenn wenn ich einen Spezialbereich von dir rauspicken müsste, wäre auch Himmel eins davon, oder? Weil das habe ich öfters mal in deinen Interviews gehört, dass du nämlich an Himmeln gearbeitet hast.

Sonja

Ja ist eigentlich das also eigentlich das Erste, was man macht, wenn man Mat Painter ist. Ähm das ist eigentlich das Erste, wo man mit anfängt, ähm sehr viele Himmel. Viel Himmel. Wolken, sehr viel Wolken.

Simon

Oh, ich ich weiß noch, ich habe hinterher äh äh Gamescat Me Zeit wollte ich nämlich auch mal einen Himmel malen und ich habe so versagt. Ich habe äh ich hab's nicht hinbekommen, Wolken zu malen, Ich äh und ähm äh das ist auch ein gutes Thema, weil du malst die ja wahrscheinlich nicht, also du malst wahrscheinlich nicht jeden Pixel per Hand, oder? Himmel mal.

Sonja

Wenn's zu Wolken kommt, ist es eine Kombination von beiden. Ähm ist also meistens ja Foto, Fotos und äh dann aber auch sehr viel gemalt. Vor allem wenn's zu Wolken kommt. Äh ich male eigentlich ähm ich male eigentlich sehr gerne Wolken. Habe genug Übung gehabt.

Simon

Okay, Chris, weil ich ich weiß nicht, ich habe damals dann wirklich ähm ein Kumpel mit meinem Team gesagt, sorry, ich krieg's nicht hin, kannst du es bitte machen und dann das erste gemacht, ich war so froh, weil ich ich war äh habe geweint. Ähm, Äh weil du gerade sagst Fotos, genau, hattest du mal irgendwann diesen Gedanken, dass Fotos benutzen cheaten ist?

Sonja

Nö, Fotos sind einfach nur ein anderes ähm anderes Werkzeug. Genauso wie 3D Werkzeug ist. Äh Dinge, da kannte ich eigentlich nicht. Das ist, dass man damit schummelt.

Simon

Das ist sehr gut, aber hatte ist dir schon mal äh äh irgendwoher das, also hast du das schon mal woanders her gehört, dass Leute so denken?

Sonja

Ja, ja, ja, doch, doch, doch, so die ähm doch, doch, das hört man schon. Ähm aber ich sage dann einfach nur mal, ja, aber mit Fotos bin ich schneller und es sieht auch besser aus und am Ende des Tages ist das Einzigste, was äh was wichtig ist.

Simon

Ja ja auf jeden Fall also ich hatte nur diesen dämlichen Gedanken und ich finde der blockiert so weißt du? Weil äh ich hatte damals eben äh in dieser Situation mit dem Himmel

Habe ich halt nicht gesagt, okay, ich nehme mir mal ein paar coole Fototexte und bastele mir was zusammen, was dann eben cool aussieht, ne? Es geht ja nicht darum, dass man 1zu1 irgendwoher so ein so einen Himmel kopiert, äh paste, fertig, trotzdem noch sehr viel Arbeit, das ist schön äh zusammen zu garnieren, aber äh ich habe,

blöden Gedanken gehabt, oh, ich darf ja kein Foto benutzen und das hat mich so blockiert, dass ich da wirklich alles selbst malen wollte und dabei ist halt nichts rausgekommen.

Sonja

Ja, das dauert auch unheimlich lange. Das dauert unheimlich lange und meistens sieht's auch nicht äh also das dauert einfach. Es dauert einfach viel zu lange. Und man muss halt muss halt schon sehr gut sein, wenn's auch wenn's auch dann richtig fotorealistisch aus.

Simon

Stimmt. Genau.

Sonja

Aber das ist auch so ein bisschen so von also ist einfach, Da benutzt man Fotos. Das ist so die Grundlage dafür eigentlich. Man man man nimmt eigentlich Fotos so als Basis und dann malt man ein bisschen drüber, aber äh man malt auch immer weniger, um ganz ehrlich zu sein. Also es ist, Also Fotos sind da, sind ein ganz großer Teil davon.

Simon

Das war wahrscheinlich hat sich das sehr gewandelt mit dem digitalen Bearbeiten, weil äh von was ich vorhin erzählt habe mit diesem Star Wars Ding, da haben die das auf eine Glasscheibe.

Sonja

Das war so Pfingst, so Pfingst, so fing's an. So fing's an. Ja, aber jetzt hat sich das alles geändert, jetzt war alles digital und ja, das wird wird viel mit Fotos gearbeitet. Und jetzt auch wieder viel auch mit mit 3 D gearbeitet äh und viel auf ähm da werden dann da wird das ähm das äh das äh die Painting wird dann auf die äh breite Regionetrie dann projiziert.

Simon

Äh genau, äh da dazu kommen wir gleich. Aber hier noch eine Frage zum äh zum Himmel. Und zwar hast du nämlich du du malst ja nicht nur die Himmel. Du ähm generierst ja auch HDAI-Bilder. Und ähm äh mal gucken, ob ich's richtig erklären kann. Die hat der E-Builder sind sozusagen, die haben Helligkeiten Größe eins sozusagen, also die die können als Lichtquelle benutzt werden, ne?

Und wir haben mich gefragt, wie machst du das denn? Weil, okay, also im normalen Photoshop kennen wir ja die Werte von null bis zwohundertfünfundfünfzig, ne? Oder wenn man's jetzt äh als Flow ausdrückt, wäre es null bis eins und das sind halt die normalen äh Werte, die man halt so kennt, und und so eine HDR-Textur hätte dann können auch Werte speichern, die größer sind als eins und das bedeutet eben, ja also vor allem im Spiel kennt man's dann hauptsächlich, dass es dann anfängt zu glühen.

Genau und und und malst du dann wirklich mit sagen wir mal 64 Stärke deine Wolken oder oder.

Sonja

Nein, also wenn wir malen, dann machen wir das nicht mit. Das ist dann ganz normale, ganz normales Gemalt. Das ist eine wird eigentlich dann nur benutzt, äh wenn immer drei D beleuchtet werden muss. Ähm also für mehr Paining das machen wir. Da machen wir nicht ech.

Simon

Ach so. Aha, aber aber normalerweise will man doch, dass das ähm also man benutzt ja den Himmel als Lichtquelle, man nicht 30 Milliarden nicht mehr selbst setzen muss und damit man so ein schönes diffuses Licht auf den Objekten bekommt, was hat realistisch beleuchtet ist, wo das Licht von allen Seiten kommt und auch die richtige Farbe hat, also wie der Himmel eben.

Sonja

Ja, aber es muss ja nicht hundertprozentig genau das Gleiche.

Simon

Ach so. Ah.

Sonja

Solange das Nahe gibt es, solange das Nahe genug ist, da kriegt man unterschiedlich mit.

Simon

Ach so, das heißt, da sitzt dann doch noch mal jemand da und macht da schön Lichtquellen hin, die den Himmel abbilden sozusagen.

Sonja

Ne, man kann man kann man kann schon eine eine äh ähm HGI benutzen, ähm aber es muss ja nicht unbedingt genau dieselbe sein, die ich jetzt male.

Simon

Aha.

Sonja

Das muss ja das ist das ist ja, das muss nicht sein. Ich kann ja immer noch meine benutzen für die Reflexion. Ähm aber die Beleuchtung kommt dann von einem anderen, die da immer so ähnlich aussieht.

Simon

Äh siehste, das ist das ist mein Gedanke, weißt du, ich bin immer noch so in diesem Gedanken drin. Nein, nein, das muss alles Pixel perfekt exakt sein. Ah.

Sonja

Äh äh schummeln.

Simon

Ich sollte es eigentlich wissen, ich meine wir schummeln die ganze Zeit bei aber.

Sonja

Aber es sind alles andere Schummeln. Das andere schummeln.

Simon

Ist ein anderes Dschungel. Das ist ja spannend. Ähm.

Sonja

Ja auch wie zum Beispiel auch wenn man Sachbeleuchtungen in einem Film. Ich meine, man hat ja da wesentlich mehr Konto mehr Kontrolle drüber, Direkt auch bestimmen, wenn ich jetzt äh wenn ich sage mal ein Objekt, ich möchte das Licht, dass das Licht diese eine Licht ähm Quelle eben halt dieses Gebäude nicht, Beleuchtet. Das kann ich hier direkt eingeben. Ähm das ist ja ein Videospiel nicht unbedingt so. Ähm wird weniger benutzt. Ähm.

Simon

Ja, stimmt. Ja, ja, wenn denn. Ne, aber ansonsten.

Sonja

Ja genau, ansonsten eigentlich nicht, das ist schwierig. Und in Film kann man alles Mögliche machen.

Simon

Du hast äh Projektion erwähnt und ich äh zeige dir mal ein Video und wollte fragen, dass das kriegen natürlich unsere netten äh Zuhörerinnen auch dann mit ähm in die Dings. Äh ob das das ist, was du meinst. Also ähm das ist auch direkt bei der Zeitmarke. Was man da sieht, ist von Book of Anworts zwei. Da ähm ist es nämlich so, da sind die Szenen auch äh rausgerändert aus Highpolo-Modellen und eigentlich ist es da nur eine eine Flotte, eine eine

flache Ebene. Und was die aber machen, die machen eine grobe 3D Geometrie. Packendes Bild da drauf und dann kann man so die Kamera so ein bisschen hin und her schwenken und da hat man so einen Paralaxeffekt, so ein bisschen Perspektivverzerrung.

Sonja

Ja genau, genau das machen wir.

Simon

Ah okay. Ja. Krass.

Sonja

Ja, das ist das ist das ist so die, so was ich mappe inzwischen entwickelt.

Simon

Aber wahrscheinlich nur für wirklich so Objekte so Mittelgrund, oder? Also.

Sonja

Nö auch äh eigentlich wann immer man eigentlich eine eine äh eine Kamera, die sich bewegt hat. Ähm wo man einfach denkt, das ist manchmal ein bisschen besser als wenn man ein bisschen drüber malt. Äh einfach nur, ich ich denke nur, ich habe an den einen Schuss in Tomorrowland ähm da gehen wir an einem Baumstamm, Äh einen gigantischen Baumstamm fliegen wir vorbei

das sind drei D so richtig hinzukriegen, das hätte viel zu lange gedauert, da habe ich einfach nur draufgemalt, also ich habe eine äh habe eine Basis äh Textur drauf gehabt und da habe ich noch ein bisschen drüber gemalt und das dann projiziert und das war's.

Simon

Ich find's so geil, es klingt so einfach. Du du erzählst das so wie ja, da darf ich halt mal fünf Minuten Scribble gemacht und dann sah das halt gut aus, aber das ist ja ein Riesenaufwand.

Sonja

Aber es war schneller als jetzt das in 3D gut zu kriegen.

Simon

Ja, äh und und wie malst denn du das? Äh machst du da einen Photoshop oder hast du 3D Painting oder? Arbeitet wahrscheinlich nicht, ne, aber arbeitet man irgendwo im Film auch mal mit Teilebild-Textoren, dass man so.

Sonja

Ja, doch, immer. Wenn ich eigentlich sehr viel.

Simon

Echt? Aber wo denn? Man sieht das ja gar nicht.

Sonja

Na ja, in Gebäuden und so ähm ja, das gibt's schon.

Simon

Ja äh sieht das aus wie so ein Ding, hätte ich auch gedacht. So, nee, nee, da ist alles Unique. Es sind einfach so riesige acht Textonen, weil geht halt.

Sonja

Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Nee, dafür haben wir gar keine Zeit. Nee, also Vieles wird ähm wird immer dann ja Teile genommen und ähm ja und dann macht man halt hm vielleicht noch eine andere Texte noch da drüber, ist ein bisschen, dass man da ein bisschen bisschen crunch, also ein bisschen Dreck und so, dass man das ein bisschen,

ähm und dann gibt's in äh Fredies Max gibt's auch einen ganz tollen Plugin, den wir immer benutzt hatten. Der war der heißt äh also wir haben mit gearbeitet, und das ist eben halt so und mit mit äh mit Dreck ähm, Da läuft dann so richtig ähm so Leaking und das läuft. Also der Dreck läuft dann richtig, also hört man so die Streifen, die dann so runterlaufen und das macht das alles, das macht das alles ähm ja automatisch praktisch,

und das haben wir immer benutzt. Und das hat dann das hat dann einfach das richtig schön ja dann sonst sahen wir das nicht mehr so.

Simon

Ja ähm wie ähm also bei Games ist es ja so, ich habe meine, Und die haue ich auf mein Oberfläche und dann sieht's erst mal schlecht aus, aber man sieht halt das Teil. Und habe ich jetzt keinen tollen, der mir zum Beispiel dort, wo ich die hin painte, eine andere Textur einblendet, damit ich das so ein bisschen mischen kann, habe ich das nicht habe ich ein Problem, weil sieht's halt einfach nicht so gut aus. Wie ist denn das bei euch? Also habt ihr da auch so so eine Art Schilder oder.

Sonja

Ähm ich habe dir mal einen Link zu Rich George ähm geschickt, dass du mal weißt, dass das, ich glaube, das hat sie nicht so gut beschreibt, ne, nicht so gut erklärt, aber kannst du mal gucken, wie das aussieht.

Simon

Ja, dass das äh genau, das hattest du in im Interview erwähnt, das ist so ein Dirt-Plugin, wo alles einfach.

Sonja

Ja ja, ist einfach super. Och, herrlich.

Simon

Genau, da habe ich mir nämlich auch noch aufgeschrieben, ob äh das ähm ob man nicht das heute mit Subs alles machen kann, aber dazu kommen wir gleich. Äh erst noch äh äh äh ähm was habe ich denn jetzt eben gefragt gehabt.

Sonja

Äh ob wir ob wir so einen ähnlichen ähm.

Simon

Ach so, Shaider und so was.

Sonja

Also hatten wir damals nicht benutzt äh als ich äh als ich am Film gearbeitet habe. Vielleicht machen sie's jetzt, das weiß ich jetzt nicht mehr. Ähm aber damals jedenfalls nicht.

Simon

Okay, aber aber äh jetzt zu diesem Dirt-Plugin ist es schon so, ne. Du hast ja deine Grundtextur und irgendwie hat dieses Plugin ja auch intern irgendeine Art, die dann halt den Dreck über die ähm eigentliche Textur blendet und dann.

Sonja

Ja genau, aber wie gesagt wie das das macht, das das weiß ich nicht, das macht, und das ist schön. Und ich muss ich muss ich muss nichts dazu machen, also es wird auch dann automatisch, ihr habt da ein paar, ich habe dann so ein paar ähm ähm ne, bei so ein paar also, Ich kann das noch äh ganz speziell sagen, was ist was machen soll, wie es aussehen soll und da wird es automatisch gemacht und ich bin eigentlich praktisch, ich kann meine Hände waschen und äh sagen, es ist gut, fertig.

Ja ich muss also keine also keine keine machen oder irgend sowas wird alles automatisch gemacht.

Simon

Aber kannst du, wenn du willst, es kontrollieren, dass du sagst, ja bitte überall Dreck, außer an diesem Spot da.

Sonja

Äh wurde ein bisschen schwieriger werden. Ja klar kann man's machen, aber dann muss ich wieder reingehen und mit ähm ja, also normalerweise ist viel zu viel Arbeit. Ähm, nö

Simon

Okay.

Sonja

Nicht unbedingt.

Simon

Okay, ähm äh du hattest übrigens äh gerade noch eine eine sehr äh wichtige Sache äh äh gesagt und zwar ähm dass es nämlich zu viel Zeit kostet und das ist nämlich auch so ein Argument, was mir eingefallen ist, Als damals Rage das Spiel ähm angekündigt wurde, ging's ja auch darum, dass es diese Riesentextoren benutzen konnte.

Und das ist natürlich total cool, aber ein wichtiger Faktor ist natürlich, dass man nicht nur äh unbegrenzt in Anführungsstrichen Texturspeicher hat, sondern dass man ja auch die Manpower haben muss oder die Women Power, ähm die die ganzen Content auch zu machen, also, nur weil ich alle Unique machen kann äh theoretisch technisch heißt das nicht, dass ich das machen kann, weil ich gar nicht genug Zeit dafür habe, ne. Ja. Genau.

Sonja

Ja und vor allem äh einer Film äh Film hat man wie gesagt wesentlich weniger Zeit als ein Videospiel. Äh die meisten Videospiele arbeiten ja doch so ein drei Jahre, ne, sagen wir mal, drei Jahre, wenn's ein ganz neuer IP ist, kann fünf, sieben Jahre dauern, Beim Film hat man ein paar Monate vielleicht ein Jahr, es sei denn es ist vielleicht die Ermeterserie, da hat man vielleicht ein bisschen länger, aber ansonsten ähm hat man nicht so viel Zeit.

Simon

Ach so. Ist das also also von Drehbuch schreiben bis final Film ist es nur so kurz.

Sonja

Nee, nee, das ist jetzt nur für die Beerfex. Ähm also jetzt nur wenn ihr wenn man jetzt an wirfex arbeitet.

Simon

Okay, aber das ist wahrscheinlich ein Kostending. Die könnten theoretisch schon früher mal Bescheid sagen und sagen, hier komm, äh in zwei Jahren kommt der Film raus, da könnt ihr jetzt schon mal anfangen, aber wahrscheinlich wird's zusammengestaucht, weil's günstiger ist, ne?

Sonja

Ja, aber ja, aber normalerweise muss man ja auch einen Plate haben, man muss ja irgendwas haben.

Simon

Ja gut stimmt, die müssen ja auch.

Sonja

Ihr müsst ja wissen, was was die Kamera macht, was die äh müssen ja wissen, wie's aussieht.

Simon

Ja, also bemerkt so, ich habe zu gar keine Ahnung von Filmen. Klar, man sollte schon mal den Schauspieler oder Schauspielerin irgendwie.

Sonja

Ein bisschen sollte man schon mal sagen.

Simon

Obwohl natürlich ja, ich meine, wenn das Drehbuch perfekt wäre und man wirklich perfekt wüsste, wie die Karmaeinstellung werden wird, ah ist es nie okay.

Sonja

Ist es nie, ist es nie. Ist mir bis jetzt noch nicht mehr bis jetzt noch nicht passiert, dass da nicht irgendwann mal irgendwas nochmal geändert werden musste oder vielleicht sogar nochmal neu geschossen werden musste, Monate später. Also ist mir bis jetzt noch nicht noch nicht passiert, dass man ein Drehbuch hatte, mit dem am Anfang des Films und das war's Man hat das nichts, man hat nichts dran geändert. Ist mir bis jetzt noch nicht einmal vorgekommen.

Simon

Okay, Äh wie gefällt was gefällt dir denn besser? Also weil ähm äh Vorteil ist ja bei diesen Filmgeschichten, dass man sehr viele Filme in kurzer Zeit in seinem Portfolio aufnehmen kann, ne? Ähm aber bei Spielen, weiß ich nicht, äh, Kann man sich da ein bisschen länger äh drauf einlassen, auf die gesamte Sache.

Sonja

Ja also ich weiß, ich ähm ich glaube, es kommt erst. Es glaube, es ist eine gute man kann ist eigentlich ein sehr guter Punkt, den du da aufgebracht hast. Und zwar, ich denke, Film ist äh oh ich denke mal, Videospiele sind mehr, also ein bisschen Marathon. Und filme und vor allem fernsehen, was noch schneller ist und Werbungen, was noch schneller ist, äh ist mehr wie so ein Sprint.

Ähm und ich denke, es kommt einfach drauf, die Persönlichkeit drauf an, äh von jedem, von jedem. Und ich glaube, es kommt auch ein bisschen drauf an, in welchem wo man seinem Leben grade ist. Zum Beispiel eine Familie hat, man ist man ähm dann ist vielleicht ein Videospiel ein bisschen, bisschen besser geeignet, weil man längere Zeit in einem Projekt arbeitet. Normalerweise ist das ein bisschen sicherer,

und mit mit Film ist es doch kürzere Zeit und manchmal hast du vielleicht nur einen sechs Monaten Vertrag, dann musst du wieder musst du dir neue Arbeit suchen. Also ich denke, es sind so einige Faktoren, die dazukommen. Äh ich persönlich ähm ich weiß nicht, ob ich ein ich ich mag eigentlich ich persönlich mag eigentlich, äh ich mag, ich mag Abwechslung. Mir wird schnell langweilig. Ähm von daher glaube ich äh mag ich Film in der Hinsicht ein bisschen lieber.

Aber ich mag die kreative ähm Freiheit, die man mit Videospielen hat. Ein bisschen mehr. Bei Videospielen, vor allem, wenn man am Videospiel arbeitet, wo man die eigene IP hat, Ähm da hat man doch ein bisschen mehr, kann man doch ein bisschen mehr die Geschichte ähm beeinflussen. Habe mal ein bisschen mehr, Kann man ein bisschen ein Teil von sich mit dazugeben. Beim Film ist es doch immer noch was, das ist die Vision von dem Regisseur.

Äh und das sind so die äh so die beiden Sachen. Ja ist schwer zu sagen, ich mag, ich mag beide aus verschiedenen Sachen. Ich weiß nicht unbedingt, ob ich da, ja. Ich weiß nicht, ob ich da ob ich da eine habe. Ich glaube äh sind die sind einfach so unterschiedlich wie wie Äpfel und Orangen. Schwer zu vergleichen. Ähm, Beide gut sind, also dann waren beide auch äh negative Seiten für mich persönlich.

Simon

Okay. Ich habe mal gehört, dass, Die Feedbackkultur zwischen zum Beispiel Europa und Amerika sehr anders ist, also mir wurde mal gesagt, dass wenn in eine amerikanischen Firma äh gesagt wird, Simon hier mach das Haus, Dann mache ich das Haus und,

auch wenn ich da jetzt Gedanken habe wie, oh, man könnte doch aber vielleicht wer da noch eine Idee, das könnte man da noch ein bisschen äh besser in die Geschichte integrieren und keine Ahnung was, aber das ist nicht so gerne gesehen, während während während äh irgendwie in der europäischen Kultur das irgendwie eher gerne gesehen ist, Dass man da auch mal bisschen Feedback gibt so, obwohl man eigentlich eine kleine Artist ist,

Ist das irgendwie irgendwas, also hast du also irgendwas in diese Richtung schon mal so ein bisschen einigermaßen mitbekommen oder ist es komplett.

Sonja

Äh ja, aber ich denke, es kommt auf das Projekt drauf an. Ähm bei Tomorrowlands zum Beispiel hatten wir doch sehr viele Möglichkeiten, auch so unsere eigene Ideen oder eigene Designs mit reinzukriegen, weil's einfach so ein gigantisches Projekt war. Bei Doktor Strange zum Beispiel, da hatte ich eine Idee gehabt für einen, da wollte ich äh wollte ich die Kamerakomposition ein bisschen ändern für diesen einen Schuss,

aber ähm ähm das wurde dann leider äh niedergeschossen, weil die gesagt haben, nee, der Regisseur hat hat so hat diesen Schuss in in Kopf und den möchte er gerne haben. Okay. Ähm meiner war zwar besser, aber ist egal.

Simon

Okay, jawohl.

Sonja

Aber da muss man halt das dann so sagen, okay, wie gesagt, man hat's versucht und nee. Ähm also ich denke, es kommt bekommt ein bisschen mehr auf Projekt und aufs Studio drauf an, würde ich sagen.

Simon

Aber hast du eigentlich damit dem Regisseur überhaupt zu tun oder geht das über zwei, drei Mittels Männer oder Frauen.

Sonja

Also an dem Via-Projekt mit äh Allerhandrohe äh da kam er direkt an mein ähm also da habe ich dann direkt mit ihm äh gesprochen, Aber normalerweise nicht. Äh normalerweise wird das zwischen äh Regisseur die Dailys an und ähm er sitzt dann da mit dem Supervisor. Ist auch besser so, ist auch besser so, weil nicht alle Regisseure sind immer unbedingt, nett,

in ihrer Kritik ja das ist aber es wird alles aufgezeichnet und äh das könnten wir dann theoretisch schon uns mal anhören. Das ist dann schon mal interessant und schon mal äh lustig.

Simon

Und das hast du gemacht auch.

Sonja

Ja, dann hört mal gerne mal zu. Ähm.

Simon

Aber wenn du dann so was sagt wie, das ist das ist der größte Mist, den ich je gesehen habe.

Sonja

Komfort, Komfort, Komfort. Man muss eine dicke Haut haben, aber ich denke mal, das muss man sowieso haben, wenn man in dieser wenn man so als Kreis Kreative äh als Kreative, als Künstler arbeitet, muss man sowieso eine dicke Haut kriegen.

Simon

Ja, okay, das ähm wie du hast ja schon gesagt, okay, du hast dieses ähm nee, äh genau, Photoshop, was du bisher erwähnt, aber ich habe gehört, dass Subs auch immer mehr Einzug erhält, in die Wirklos auch im Film.

Sonja

Ich war eigentlich einer der Ersten, die Substanz ausprobiert hatte bei Iron, als ich da war und hab's auch ein bisschen bei Doktor Strange benutzt. Ja, das war einmal äh damals hatte Subs eben halt äh nicht die Möglichkeit Udems zu machen, was eben halt sehr oft in Filmen benutzt wird, und dadurch konnte man das noch nicht benutzen, aber dem halt Mary äh mehr benutzt. Ähm,

Aber es hat sie inzwischen auch geändert. Also ich könnte mir schon vorstellen, dass das jetzt mehr benutzt wird. Aber wie gesagt, ich weiß es nicht. Ich habe welche habe es schon mehrere Jahre nicht mehr in einem Film gearbeitet, aber ich konnte mir das gut vorstellen.

Simon

Ja, ich habe letztens gesehen, dass Blender jetzt unterstützt ähm aber ich habe mich ungefähr so hä, aber das ist doch eigentlich eigentlich äh geht's doch nur darum die in, Äh zu offsetten so und äh außerhalb des null einser Bereichs so und dann dort wiederum unterschiedlich große Texturen benutzen zu können, oder? Also.

Sonja

Ja äh um ganz ehrlich zu sagen, ich benutze eigentlich nicht. Oder so, es wird es wird mehr bei den ähm wird mehr von äh Charakteren und Quietschers und so benutzt, wir haben ich habe ich habe ja in der Generalistabteilung gearbeitet und wir haben immer äh, Also aber immer äh Sachen zusammengeschustert und gemacht äh und immer wir waren praktisch so die Fleximen, so die Maverrix würde ich sagen von der Firma. Wir haben da ähm ja,

Wir haben also da wir haben also Sachen immer ein bisschen anders gemacht und dadurch konnte ich jemand auch Substants da benutzen, weil das brauchten wir nicht. Wir brauchten keine.

Simon

Ach so, ich habe noch nicht ganz verstanden, was genau da eigentlich der Unterschied ist, weil äh äh bei bei der Art wurde das ja genau, auch schon äh so mal gemacht, dass man zwei Distriktose hat für nur fürs Gesicht, noch eine Textur irgendwie wo nur der Augapfel drauf ist oder so mit mit höherem Detailgrad und äh da hätte ich mir so hä ist doch dasselbe, keine Ahnung. Aber äh wenn's Blender jetzt auch drin hat, dann ähm,

scheint da sehr praktisch zu sein. Ich habe ich habe mich damit noch nie so richtig auseinandergesetzt. Aber ich bin nämlich auch eher so in Wire mit und da.

Sonja

Ja so für ein also wenn man so wenn man Jude missbraucht dann würde ich sagen echt, gibt's noch bessere Wege, die man das machen kann. Für Charaktere und für Kreaturen okay, ja. Dann kann ich das schon verstehen. Aber wie gesagt, das ist nicht so mein Hut. Dann sage ich dann lieber, das muss jemand anders machen.

Background

Simon

Nochmal nachgeguckt und äh ja ein großer Vorteil eben war bei so organischen äh Figuren zum Beispiel, dass man da irgendwie dem dem Kopf eine ganz eine viel Kartex so geben kann und dann weiß ich nicht, dem Hals um die zwei K oder so,

weiß, dass man im Shop äh sehr, sehr nah am Kopf dran ist und nie am Hals oder so was. Also man ist da auch, beziehungsweise kann man am Anfang alles in vier Kran legen und wenn man dann merkt, ach hier guck, äh hinten die Füße oder sowas, da da die sehe ich ja gar nicht so, dann kann man daneben doch nur da für die zwei, auf zwei K umstellen oder ein K oder irgend sowas,

Also ist da relativ flexibel. Ich verlinke euch auf jeden Fall ein Video, was da sehr, sehr cool ist. Das ist von CG Boost auf YouTube, heißt im Blender, und erklärte es sehr, sehr schön, sehr umfangreich und äh ja, genau, wollte ich nur noch mal anmerken. Den Link findet ihr in den Shownotes, Okay ähm und und und dann hast du auch ähm gesagt mal, dass ihr Speed Twee benutzt habt für Bäume in Tumorrond.

Sonja

Lange. Schon lange den Film benutzt.

Simon

Und Gips noch andere Tools so, die du jetzt kennst auch aus Gaming, die auch im Film die der Film uns klaut.

Sonja

Äh fürchte Eyeliner. Äh und jetzt also ich also ich ich benutze das eigentlich Gaia. Ähm.

Simon

Es ist.

Sonja

Sehr gerne von äh ist ja super. Ganz tolles.

Simon

Ist es so was wie Word Machine.

Sonja

Ja ja. Immer aber nur besser. Ähm ähm besseres UI und ähm ja, eigentlich sehr intuitiv und äh einfach zu benutzen.

Simon

Das habe ich noch gar nicht gehört. Ich freue mich, ob das in Gaming auch ach nee, oder meintest du jetzt, du benutzt es jetzt für Gaming oder früher, für Filme?

Sonja

Also Wurdmaschinen wurden damals schon im Film benutzt ähm äh und Gaja würde ich sagen, ist jetzt die so ist das Neueste Interrain äh Creation und das als wird das in Videospielen benutzt ähm aber ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es auch in Filmen benutzt wird.

Simon

Auf jeden Fall schick aus, ja. Ähm ha ha geil wieder was Neues gelernt, spannend. Eine Sache ist ja noch Houdini, die also da hatte ich letztens auch einen Talk gesehen von äh, oder so. Da haben sie auch ihre Pipeline mal ähm mit Houdini für Terran äh vorgestellt. Das war auch ganz, ganz spannend.

Sonja

Wird auch oft benutzt, wird auch viel benutzt.

Simon

Ja, ich meine, das kommt ja ausm Film und kommt jetzt so langsam in Games rüber oder ist ist jetzt angekommen, ne? Ähm das ist zwar, ich habe ein bisschen damit gearbeitet, äh, Aber das ist noch mal ein ganz anderer Hut. Also äh Huudini zu lernen, muss ich sagen. Huiuiui.

Sonja

Ja, ich hab's und ich habe ein bisschen äh ein bisschen ja mal auch noch so viel Zeit, ne? Ähm äh aber wo die ja, ich mag einfach Rodini, das alles. Das ist eben halt so ähm ne. Das ist natürlich super. Ähm schnelle Veränderungen machen kann für viele Sachen ist einfach super.

Und das alles no based, von daher, also ist eigentlich, Also ich mag eigentlich gerne ein Programm, weil ich das macht eigentlich, ich mag, ich mag diese Grafen, weil ich so, oh, ich kann das richtig nachprofitieren, was denn da passiert und was dann ist immer sehr schön, visuell, kann man das richtig schön nachvollziehen, was dann, was dann gemacht wird und mag ich eigentlich recht gerne.

Simon

Ich habe ja äh als ich so die ganzen Interviews mit dir geguckt habe, habe ich mir auch so gedacht so hm ob du dich nochmal im Bereich enden wirst, weil Äh weil das ist ja auch so sehr technisch, ne und mit viel Grafen und und viele Leute, die die auch als Scanner äh sich als Generalist bezeichnen, wandern dann irgendwann auch mal in diesen äh Bereich, weil er eben Art und Attack kombiniert So

Sonja

Äh habe ich auch, habe ich eigentlich auch studiert. Ich habe auch viele, viele, viele ähm Effekt-Kurse gemacht, als ich bei Norman war. Das war, habe ich immer so, fand ich immer spannend, es hat immer Spaß gemacht. Ähm aber ich habe dann aber nicht so, oh nicht unbedingt so die Geduld zu warten. Vor allem wie bei Fex braucht man immer sehr viel Geduld.

Simon

Ach so, du meinst für fürs fürs Rennen und dann simulieren und so.

Sonja

Ja ja, wir simulieren das grade, aber das dauert ja lange.

Simon

Aber hast du hast du äh Ambergen dir mal angeguckt.

Sonja

Nein, das ist auf meiner Liste. Ich bin auch nicht dazu gekommen. Ähm ja.

Simon

Ja äh ich auch. Aber das ist äh ist the future ist.

Sonja

Ja, ja, ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß. Aber jetzt haben wir jetzt äh jetzt sind wir eigentlich so am Überlegen, ob wir nicht mal versuchen, äh unser eigenes Spiel zu machen. Und ähm wir werden das mal, glaube ich, äh wir haben uns jetzt entschlossen ähm, mal eine Pause zu machen von unserem vollzeitigen Job und ähm,

ein bisschen selbstständig zu machen, mal gucken. Und jetzt muss ich also praktisch ein bisschen äh äh Videospiel programmieren lernen. Also das ist jetzt das nächste auf meiner Liste.

Simon

Aber darf ich fragen, wer ist jetzt wir? Ähm also ah.

Sonja

Mein mein mein Mann und ich, mein Ehemann. Und ich, ja, wir wollen das jetzt mal versuchen. Mal schauen.

Simon

Was für das ist eine tolle Ankündigung hier. Ich freue.

Sonja

Ich muss erstmal, ich muss erstmal, ganz vom ganz von unten wieder anfangen, ähm weil, wie gesagt, äh ich kann dir ein tolles Environment bauen, das kann ich auf alle Fälle. Aber äh wie nun wie ich das nun äh in ein Videospiel umändere. Äh.

Simon

Ja ist äh ja äh es wird nicht einfach, aber ich meine du hast äh bisher alles geschafft und dann ja.

Sonja

Ich sage mal, wir versuchen's mal. Äh auf alle Fälle werde ich was werde ich was dabei lernen. Und das ist eigentlich das das ist nie verkehrt.

Simon

Ja, du hast ähm in einem, nee, warte, andersrum. Es gibt in, Zwei. Äh coole Tools um so ganze Häuser zu bauen. Einfach so einen aufziehen, zack sind da tausend Häuser, so was auch ein Film, also warte, ich sage mal nein, weil du hast vorhin ja schon gesagt, ähm dass da eigentlich alles nicht so prozessoral gebaut wird und so und nicht so kidmäßig, aber jetzt bin ich gespannt, ob ich damit richtig li.

Sonja

Äh das war also das das äh das Tool, was du erwähnt hast, was im Snow Job ist. Das ist von Houdini inspiriert. Ähm äh also ich denke mal, ähm wenn jetzt in Film Hodine benutzt wird, kann man das auch machen.

Simon

Ach so, ja okay, aber die Frage ist, wird's gemacht? Also hast du's schon mal gesehen irgendwo, dass dass da jemand so was bastelt oder.

Sonja

Weiß ich nicht. Ähm ich hoffe, dass sie es machen. Äh es würde Sinn machen. Ähm aber zu meiner Zeit als ich da war, nein. Das haben wir so nicht so gemacht.

Simon

Okay. Und ähm hast du in den Tools, die man so benutzt? Na, wo ist es? Also ich frage mich einfach grad, ob's irgendwie, Warte mal, das war eine ganz andere Frage. Ich, Ich habe meine, ich sollte meine Frage nochmal besser durchlesen. Nee und zwar genau ähm wollte ich ihn aber fragen, du hast gearbeitet, Nee, da arbeitet's jetzt in das Not Rondien. Ähm und dann war's vorher ein auch unterwegs und ich frage mich so.

Sonja

Nicht in.

Simon

Ja, aber bei dem äh VR-Projekt war es ja annöl.

Sonja

Ach so, das waren wir. Das waren wir. Mhm.

Simon

Genau und ich habe mich gefragt, ob du da irgendwie so Offenbarungen hattest für die Workflows, für die oder ob das, ja, war irgendwie auch alles dasselbe oder ob's vielleicht Keine Ahnung, ist Notjob irgendwie total coole Tools hat, die viel besser sind als oder andere äh einfacher zu bedienen war oder keine Ahnung, irgendwelche großartigen Unterschiede oder.

Sonja

Ja, äh ja, großartige Unterschiede, weiß ich jetzt nicht unbedingt äh war unterschiedlich, ähm schon anders strukturiert. Snowdop hat hat schon tolle Technik. Äh also sehr, sehr künstlerfreundlich. Weniger, bisschen weniger Level design-freundlich. Ähm aber sehr freundlich für uns als Künstler. Äh macht natürlich sehr viel Spaß. Ähm es war schon toll, was man da machen kann. Aber ob das nun,

Ja, da waren ein paar Sachen, die konnte man nicht in ein Real machen damals. Oder die kann man halt anders machen, ja, war schon paar so ein paar Sachen, aber ich würde sagen, so im Großen und Ganzen, ja äh waren beide okay, haben beide viel Spaß gemacht. Ein bisschen anders gearbeitet, ja klar. Ähm aber Snow Job ist schon ist ein toller Angel. Äh also ist schon ist schon super, was man damit machen kann.

Simon

Und es freut mich sehr zu hören. Ich arbeite äh ich habe bisher mit drei Custom Engines gearbeitet und die waren alle nicht toll mit zu arbeiten, nicht sehr äh zumindest zu mir freundlich, was äh Kontenproduktion bringt. Deswegen bin ich froh, dass ähm weil also ist nur doppelt ist natürlich größer, aber ist ja trotzdem eine Eigenentwicklung. Und ja, freut mich zu hören. Das du dann nicht weinst.

Sonja

Nee, erst Schnottop war super, äh aber stimmt, ich habe ich habe schon mal, ich habe auch einen anderen äh Customer Engines gearbeitet, wo ich sage, och nö, ne? Och komm! Kommen. Wir sind doch im Jahre zwanzig zwanzig, einundzwanzig. Komm!

Simon

Äh das äh ja mhm. Äh gibt's denn Sachen, die du vermisst so ähm aus der aus der Film-Pipeline? Ähm, wo du sagst, oh, das war so cool, das würde ich mir wünschen für die real time Pipeline jetzt in Games.

Sonja

Hm eigentlich weniger weniger, ich würde sagen weniger ähm äh technische Sachen, weil ich denke technische Sachen finde ich einfach, Videospiele äh interessanter. Ähm aber ich sage äh ich sage mal, es gibt zu ähm in Videospielen gibt's so viele, So viele ähm,

ähm äh chefs in the kitchen. So viele ähm so viele Direktoren und so viele äh so viele Leute, die dann alle deine Meinung zu sagen haben, Manchmal wünsche ich einfach wir einfach nur schön, wenn ich einfach nur mein Lied habe und meinen und das wär's.

Simon

Ja okay klar, ich meine weil natürlich bei Spielen so viel zusammenkommt, ne? Also es muss ja fürs Gameplay funktionieren, als auch technisch noch laufen und mit 60 FPS.

Sonja

Und dann auch noch kreativ sein und dann hat der auch noch eine Vorstellung, bevor du weißt, dass du fünf Direktoren um dich herum. Du sagst, na, och Mensch Jungs, was machen wir denn jetzt?

Simon

Ja, stimmt.

Sonja

Das manchmal ist ist anstrengend würde ich sagen. Ja auch wenn man da manchmal mit seinem Level Designer dann manchmal so hin und her geht und das dann so richtig ausboxt ne? Was ist da nun wichtiger und was, ja gut okay, es muss muss gut spielen, ist klar, ist ein Videospiel, aber es muss aber auch gut aussehen und die Kunst muss das auch unter und muss es auch unterstreichen und ähm,

Das kann er manchmal so richtig, ne, kann man so manchmal so richtig sich in Zopf legen. Äh und das ist auch manchmal anstrengend. Äh, Gut, meistens kommt man dann zu einem guten Kompromiss und es ist alles wieder gut. Aber ähm solche Diskussionen können dann doch manchmal ein bisschen, ne,

feurig werden und das ist einfach anstrengend. Ähm manchmal möchte man einfach nur, weil es einfach schön, wenn man nur einen hat und sagt, so soll's sein, Danke, dann mache ich das so, ist manchmal einfacher.

Simon

Stimmt, ja. Ja, ja, ja. Ja, das merke ich immer, wenn ich an so Portfolio Pieces arbeite oder so, wo ich mich dann wirklich nur auf die visuelle ähm,

Ausrichtung äh ausrichten kann, konzentrieren kann. Das ist schon sehr entspannt, ne, weil man hat ein Kamerawinkel und also bei mir wär's dann halt ein Effekt, ja? Und der muss dann halt nicht, zum Beispiel sofort auslösen, weil's zum Gameplay passt, weil da will man natürlich, wenn man die Taste drückt, sofort was sehen, sondern ich kann mir die Zeit nehmen, auch mal so eine kleine Antizipation, eine kleine

aufbauen zu lassen oder so. Das geht dann halt im Spiel eher vielleicht mal nicht und das ist schon entspannt, eher so mal rein visuell zu arbeiten, ja.

Sonja

Und woanders. Deshalb sage ich auch mal, dass es eigentlich ist, es ist unheimlich wichtig, dass man auch persönliche Arbeit macht, Ähm weil man dann einfach so sein eigener Künstler sein kann. Ne, da hat keine andere keine andere kann dir da reinreden und sagt, och, so solltest du so machen oder das das gefällt mir nicht, mach das anders,

Äh ist da einfach so dein dein Spielgrund, ne? Du kannst machen, was du möchtest, was du möchtest und ähm ich denke mal, besonders als ein Künstler ist es einfach wichtig, dass man das dass man das macht.

Simon

Das ist bei dir auch ganz interessant, weil du hast ja ganz viele äh Stylist ähm Geschichten im privaten Portfolio und ich habe mich schon gefragt, ob das vielleicht so eine äh eine wie heißt das, äh ein Ausgleich ist, weil die die professionellen Sachen sind ja alle realistisch bisher gewesen, ne, die Filme als auch jetzt die Spiele drei und ähm Division zwei sind alle so, ja realistisch.

Sonja

Ja, ist einfach, äh ich wollte einfach mal was anderes machen, Ähm ich wollte einfach mal was anderes machen und Ja, ich brauchte einfach Abwechslung, wenn man immer nur vor allem auch, ja auf einmal jetzt äh es wird alles die neuen, die neuen Software, das ist alles wesentlich einfacher und ähm so die Herausforderung, so was Richtiges, sowas Richtiges fotoralistisch zu machen.

Es ist einfacher geworden, sagen wir mal so. Und da fand ich jetzt einfach so, habe ich so noch neuen Herausforderungen gesucht, Und für mich war es einfach Stylist, weil ich das noch nie so richtig gemacht habe.

Simon

Ja, aber ähm, Okay, ich meine, wir wissen jetzt, dass du große Workloads äh gewohnt bist mit den 16 Stunden Tagen und und alles von früher. Aber immer ein gesund ist das ja auch nicht und, jetzt machst du nebenbei noch Sachen. Wie wie kriegst du das denn hin? Weil es gibt ja auch Menschen, Die sagen halt okay, nach acht oder ein paar mehr Stunden äh halt Game-Arbeit bin ich auch irgendwie fertig und brauche dann Ausgleich zum Beispiel.

Oder sagen halt, hey, ich trenne meinen Job schon von meinem Privatding und das acht Stunden mache ich halt 3D und danach halt nicht mehr und du bist ja, da ganz ganz aktiv, ne? Also mal, das haben wir jetzt noch gar nicht gesagt, aber du machst ja auch Kurse äh Unterrichtes, gibt's natürlich Interviews ähm und machst eben noch die Portfolioarbeit neben dem eigentlichen Job.

Sonja

Mir macht's Spaß. Es ist ein es ist ein Hobby.

Simon

Geheimnis.

Sonja

Ja, mir macht's Spaß und es ist ein Hobby. Ist es nicht, es sind nicht nur es ist nicht nur meine Arbeit. Ähm, ja ich und ich mach's eigentlich immer, weil ich immer was, weil ich also ich mache eigentlich persönliche Arbeit hauptsächlich, weil ich was Neues lernen möchte.

Aber ich war immer was anderes ausprobieren möchte, und das ist dann einfach spannend für mich, weil ich entwickle mich, ich versuche was, was ich noch nie probiert habe, manchmal wird's blöd, manchmal wird's gut, ähm aber ich lerne und das ist so das Wichtige für mich.

Simon

Ich ähm bei mir ist das auch so. Ich habe manchmal aber das Gefühl, also ich lerne schon gerne, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass, Ich es vor allem deswegen auch Macher oder unter anderem deswegen auch Macher, weil ich Angst habe, ansonsten hinten runterzufallen, Weil jetzt also wenn man sich jetzt wirklich mal hinsetzt und sagen wir mal jetzt fünf oder zehn Jahre nichts Neues lernt, ja,

Dann trägt einen das aktuelle Wissen schon noch ein bisschen weiter in der in der Branche, aber irgendwann ist man einfach, ne, also wenn man jetzt nie gehört hat, äh Houdini nie gehört hat, äh also die ganzen modernen Tools, Äh dann fällt man ja irgendwann mal raus ausm Job.

Sonja

Ja, doch, das stimmt.

Simon

Und, Auf der einen Seite ist es bei mir halt auch so, ich ich mache das schon gerne, ich lerne gerne, ich habe das auch als Hobby, aber ich freue mich auch, ob es so gesund ist, im Grunde genommen aus, Zukunftsangst, sich sich hinzusetzen und halt äh die Freizeit darin zu verbraten, dafür zu sorgen, dass man in der Zukunft immer noch einen Job hat sozusagen.

Sonja

Ja, also hoffentlich also hoffentlich ist das nicht die Hauptmotivation, ne. Ähm also hoffentlich macht man's, weil es doch eigentlich wenn man dran Spaß hat, aber ob man das nun äh nur als einzigstes Hobby machen sollte, das ist auch nicht so unbedingt das Wahre. Also da muss schon muss schon ein bisschen was anderes auch noch mit dazukommen.

Simon

Ja. Äh du bist da ja auch vor allem sehr gut im Plan, habe ich gehört, ne?

Sonja

Hä ja.

Simon

Also du du gehst dir ja richtig professionell auch an deinen eigenen äh Hobbyprojekte ran mit äh mit Trellobohrt und allem Schnickschnack.

Sonja

Ja, weil, wie gesagt, man hat ja nicht so viel Zeit, ne. Also das äh äh und äh ja, ich war nee, ich ich plane, ich habe ich habe sehr viele Listen. Ich plane, ich plane sehr viel. Äh ich habe sehr viele Listen und ich denke mal, ähm, Ja also Prioritäten setzen ist unheimlich wichtig. Äh ich habe also so verschieden ich habe mehrere Listen ähm auch in meinem persönlichen Leben,

wo ich immer sage, okay, das ist jetzt unheimlich wichtig, das muss jetzt heute gemacht werden. Das ist nicht so wichtig, das kann ich diese Woche machen und das muss ich irgendwann mal machen. Ähm ja und dann arbeite ich mich so ein bisschen durch.

Simon

Mhm. Ja, okay, krass, das ist, Ich äh ich habe halt nur überlegt so, weil auf der einen Seite macht das total Sinn und vor allem du hast auch in dem Interview gesagt, dass du dann wenn du halt am Abend nur ein oder zwei Stunden hast, dann hilft es halt sehr wenn du genau weißt, was zu tun ist und dich gar nicht nochmal neu reinarbeiten muss, ne, weil deine Liste sagt, ach ja, hier ähm Telefonzelle muss gemodelt werden mit dem kleinen Außerirdischen drin,

dann aber auf der anderen Seite ist das ja schon so professionell, dass das so ein bisschen weniger artistisch ist, so ein bisschen oh wonach fühle ich mich denn heute?

Sonja

Ja na gut, wie gesagt, also man kann das ja auch machen, ne. Man ist ja immer eine sehr, sehr eigener Boss, ähm aber man hat dann man hat wenigstens eine Liste und man weiß, was noch gemacht werden muss. Kann ich mir halt aussuchen, was ich davon machen möchte, ne? Das heißt ja nicht unbedingt, dass ich das in dieser Reihenfolge machen muss. Ist einfach nur,

Die Sachen muss noch gemacht werden. Habe ich Lust darauf? Cool, dann mache ich das, wenn ich nicht, ach, dann mache ich das nicht, äh spüre ich mal Videospiele. Also man kann sich das nachher aussuchen, aber auf alle Fälle weiß ich genau, wo, wie das Projekt in welchem Zustand das ist.

Simon

Ist natürlich jetzt eine obligatorische Frage, ob du überhaupt Videospiele noch normal spielen kannst oder ob du nicht auch äh einfach, weiß ich nicht, sofort nach zehn Minuten spielen an irgendeine Wand stehst und denkst so, ah, das ist aber hübsch. Gemacht mit Textur.

Sonja

Kommt drauf an. Manchmal ja, manchmal nicht.

Simon

Spiel sehr gut ist, ne, dann dann wird man so reingezogen, dass man dann, ja.

Sonja

Genau. Genau, weil das Spiel sehr gut ist, dann dann bin ich drinnen, wenn's nicht gut ist, dann ach mal gucken, wie haben sie das gemacht. Und dann wird man geschossen und dann ist man tot und dann ist es doof.

Simon

Ich frage mich ja so so, Äh was ist denn dein dein Grafikaindruck eigentlich aktuell, weil du kommst vom Film. Da reden wir von Futurealismus und das ist ja echt bei, also ich finde das total beeindruckt, dass man ja schon seit ganz, ganz vielen Jahren überhaupt nicht mehr unterscheiden kann, meistens, ob dieses eine Gebäude zum Beispiel jetzt überhaupt, dort wirklich war oder nicht. Also wie wie unglaublich realistisch das aussieht, ne?

Ich habe ich stelle mir jetzt so die ganze Zeit vor, dass du so so konstant leicht angewidert auf welchem guckst, wenn du wenn du Computergrafik anguckt, also spiele, weil weil du ja was besseres gewohnt bist vielleicht oder oder äh, Ja, ich weiß nicht.

Sonja

Nicht unbedingt äh es muss schon wirklich sehr schlimm sein aber ich ich spiele ja auch Videospiele als als das ist ja nun mal meine Freizeit. Das mache ich auch in der Freizeit. Ähm, Von daher bin ich das eigentlich gewöhnt. Ähm also es muss schon wirklich sehr sehr schlimm aussehen. Ja aber aber stimmt schon. Ich ich spiele eigentlich schon gerne Spiele, die besser aussehen.

Simon

Aber ist es dann, also wir nehmen jetzt mal äh sagen wir mal zwei. Das ist ja wirklich, das ist ja so schön, Aber wenn du das anguckst, denkst du dir dann so, ja, das ist schon sehr schön, aber es sieht trotzdem noch nicht so cool aus wie ein Film oder oder ist dann schon der Eindruck so, okay, wir sind echt nah dran.

Sonja

Nö, ich denke, das ist da kann man schon noch ein bisschen können wir noch weiterkommen. Weil ich denke, können wir schon noch weiterkommen, aber ich denke mal, aber ich, aber ich weiß, dass es ein Videospiel ist und ich weiß ja, die technischen Meditationen, das weiß ich ja alles. Und da sagt man, das sieht super aus. Kann ich kann's ich kann's eigentlich, ich kann's schätzen, für was es ist.

Simon

Okay, ja.

Sonja

Wenn das jetzt, wenn das jetzt ein Film wäre, dann würde ich sagen nee. Das können wir doch besser machen. Das das weiß ich, dass wir die Technologie haben. Das können wir besser machen, das sollten wir auch machen. Aber für ein Videospiel, wie gesagt, Es ist ein anderes, es ist ein anderes ähm anderes Genre. Das ist eine andere technisch ist eine andere Technik.

Simon

Ah okay und ist dein Eindruck geht ist da dann eher so im Mikrodetail, dass du sagst so ähm zum Beispiel ist das Detail, weiß ich nicht, am Pferd, am am Haus oder so, da würdest du ihr lieber ran oder geht's dir da mehr um die gesamt äh Dinge, also hier ähm wie heißt es äh, nicht Color Correction. Was machen wir am Ende irgendwie in der Post, dass man das dass man da alles nochmal irgendwie rumdreht und kurven und dann sieht das so schön filmig aus und so.

Sonja

Ähm na meistens für mich ist es dann in der ähm ähm viel äh in den in den Modellen, in den ähm in den Materialien äh oftmals auch. Hauptsächlich aber meistens kommt's dann da und zu den Charakteren und die Animation.

Simon

Ah ja, okay. Ha, ja gut, stimmt ah interessant, Spannende Perspektive auf jeden Fall. Hm wir machen in Spielen, also ich sage immer wir, ich also, Ich weiß nicht, in meinem Kopf bist du so so sehr im Film verhaftet, aber es stimmt ja gar nicht. Du bist ja in beiden Welt das ist also aber wir also du und ich der Spielindustrie äh da benutzen äh ja Sachen

nicht oft wieder, ne? Also wir machen irgendwie immer alles neu. Äh neues Spiel, wird alles neu modelliert, Ähm ich freue mich, ob das im Film auch so ist, ob man dann da vielleicht auch mal sagt, so hey, wir haben doch hiervon, weiß ich nicht, Spiderman eins, Ein paar coole Gebäude gemacht, die können wir jetzt doch auch in, weiß ich nicht, Tomorrowland in den Hintergrund stellen, weil sind die ist dieselbe Architektur. Modelle und Texturen sind da, warum nicht?

Sonja

Äh ja, ist schon mal passiert. Ähm das hatten wir, glaube ich, bei ähm Agent Carter so gemacht. Wir hatten mal eine, äh da brauchte ich eine Brooklyn äh Brücke und die hatten wir und da habe ich mal geguckt, ob ich die benutzen konnte. Konnte ich zwar nicht, aber wir haben schon, wir es äh benutzen können, ja. Äh also das kann schon mal vorkommen. Muss man einfach mal gucken, ob's dann Sinn macht, ähm aber oftmals ähm muss man dann erstmal das Video erstmal holen,

das wird ja nicht auf den Servers für immer gelagert. Das wird dann ja, ne, praktisch archiviert,

wieder, da muss man erstmal wieder dadurch ein paar Schritte durchgehen, muss man erst mal wieder zurückkriegt. Das dauert einmal wieder ein bisschen was, aber wenn man, wenn man schon mal was hat, dann ja benutzt man benutzt man's gerne, aber wir hatten einen Film, wird auch so oft wirklich Sachen zusammengehakt, Weil es nur für diesen einen Schuss gut aussehen muss, ähm dass man oftmals das das ist das ist äh,

zu viel Arbeit, das versuchen, das irgendwie noch mal gut zu machen. Ja, das ist manchmal einfacher, wenn man's einfach von vorne anfängt.

Simon

Und und diese Brücke jetzt in dem Fall war die dann, weiß ich nicht, einfach zu wenig hoch aufgelöst oder äh.

Sonja

Ich weiß nicht mehr, was der Grund war, weshalb wir sie nicht benutzen konnten, aber ich weiß, was wir nicht benutzen haben. Ich habe dann äh rein Foto benutzt dafür.

Simon

Ist ja gut für uns. Sind die Jobs sicher, weil man immer alles neu bauen muss, aber ich habe mich auch also für Spieler habe ich mich halt auch mal gefragt, ab wann wird der Punkt kommen, wo wir zum Beispiel jetzt für irgendwie neues Battlefield oder so oder auch für ein ähm Bin so doof. Ich habe den Namen jetzt vergessen. Äh nicht Divinity, sondern es ähm na Mensch steht das Spiel, an dem du arbeitest. Division.

Sonja

Naja aber da da wurde auch viel, da haben wir nicht alles neu gemacht.

Simon

Ja aber aber es wird es zum also es gibt ja jetzt manche in allen drei Spielen Soldaten. Ähm und die haben halt so eine Uniform an. Das sieht doch irgendwie, Oft gleich aus. Das ist so ein ganz normaler Standard-Menschsoldat mit so einer realistischen Uniform,

so und ich habe mich halt gefragt, ob wir irgendwann mal dahin kommen, dass halt incore of Duty, im Battlefield, im Division und in allen anderen Spielen, die die einfach so einen gestinknormalen Soldaten brauchen, die alle auf der selben Mecht zugreifen und dieselben Texturen, weil warum ist man das immer wieder neu bauen? Also wenn's jetzt nicht, Artistisch anders aussehen soll, ne.

Sonja

Na Charaktere sind Charaktere werden immer neu gemacht, weil sonst hat man das sonst kann man das nicht als neues Spiel verkaufen.

Simon

Na und wahrscheinlich auch, weil da noch sehr viel passiert, technisch, ne, ähm also was du was du eben meintest mit den Detailgrad, da kann man ja noch ein bisschen höher gehen und dann.

Sonja

Genau, aber in den Environment Star wird oftmals ähm dieselben Sachen äh nochmal benutzt. Das passiert öfter.

Simon

Mh. Okay.

Sonja

Haben wir beides, haben wir beides bei Division und bei Hitman haben wir haben wir ähm dieselben ähm Assets benutzt.

Simon

Ich meine, da ist natürlich macht's ja auch noch total Sinn, weil's ja dieselbe Marke ist natürlich, dieselbe Time.

Sonja

Genau. Ist derselbe Stil. Es macht also Sinn. Also da haben wir schon oftmals benutzt diese M-Sache.

Simon

Spannend. Ähm wir kommen äh langsam zum Ende, denke ich, aber er ist noch ich habe nämlich äh äh eine Sache müssen wir erwähnen, weil Blender toll ist. Äh und du machst ja auch seit einer ganzen Weile Blende und es gibt ja auch einen Blender Kurs von dir, ne. Bei Schoolism, natürlich verlinken und du hast dann im Interview erwähnt, dass du Plugin benutzt, das heißt.

Sonja

Nee, das ist kein Plug-in. Äh Heavy, nee, Heavy Polly ist äh, es ist als, ist äh ist ein Mann, das Bornling heißt der. Und ich habe von ihm Blender ähm äh gelernt.

Simon

Ach genau und und dafür gibt's aber so ein so ein äh Special Hotky Setup und das macht aber nicht nur ein paar Hotkys anders, ne. Das gibt ja auch so eine Art Hotbox oder so wie Maya.

Sonja

Ja ja, der hat auch, der hat direkt, der hat auch ähm Custom Scripts, äh also bestimmte Sachen, die er die er malt, selber dann geschrieben hat und benutzt und die sind einfach, machen den, machen dann machen das alles ein bisschen schneller.

Simon

Genau und und das äh verlinken wir nämlich auch, weil das sah sehr cool aus. Ich habe das noch nicht selbst ausprobiert, aber ähm habe das gesehen und da da gab's dann halt so ja so so eine Menüs, die man aufmachen kann, schnell zwischen Muttis verdienen kann irgendwie, Also noch schneller als im normalen Blendersetup eben.

Sonja

Ja, obwohl, obwohl Blender selber jetzt auch schon ein paar Palmen News hat. So ist er nicht. Das hat's jetzt äh gibt's ja jetzt ja auch inzwischen schon.

Simon

Aber ich glaube, das ist trotzdem besser, ne, dass Pulli.

Sonja

Ja ja, also ich ich mag, ich mag Steins sehr gerne. Ich habe jetzt für meine, für meinen Kurs habe ich jetzt meine eigene Sachen gemacht, bisschen ein bisschen eine bisschen simplere Version. Nicht ganz so äh nicht ganz so äh technisch designs. Also ja simplere Version davon. Ähm aber jedenfalls, was ich meinte jetzt immer benutze und was will man gut für mich? Meine tägliche Arbeit klappt und funktioniert.

Simon

Okay, äh genau. Dann habe ich noch ähm noch ein ein technisches Ding, weil wir auch grad so drüber gesprochen haben. Ähm, war das für dich ganz dolle überraschend, dass man bei Games so viel optimiert äh also LODs Butzels und Midmaps machen und und das muss man wahrscheinlich für Filmen weniger, hat es der vorhin auch gesagt.

Sonja

Muss man. Hier muss man weniger machen. Aber überraschend war's nicht. Das war das ist eigentlich das, was weiß man eigentlich.

Simon

Aber wäre das eine Sache, wo du sagen willst, das würdest du auch nicht vermissen, wenn du wieder zu Filmen zurückgehen würdest oder so?

Sonja

Ja, vermissen würde ich's nicht, ähm aber zum Glück, aber zum Glück, also meistens bei meisten Studios wird das ja nun auch schon automatisch alles gemacht, ne? Ähm.

Simon

Ja stimmt.

Sonja

Ich runste dann schon meine Stirn, ne, weil ich dann auf einmal gesagt wird, das muss ich, das muss ich manuell machen, dann sage ich schon, wie bitte?

Simon

Ja genau ist glaube ich so ein.

Sonja

Ist eins, aber Houdini hat auch etwas, also ähm das kann man also man kann auch LODs ähm automatisch mit Houdinic äh machen. Äh ja Midnaps müssten auch alles, muss, doch alles automatisch gemacht werden. Ähm also äh ich denke mal, äh ja, das äh machen nicht alle Studios. Machen nicht alle Studios, aber dann, Auch nicht so glücklich, wenn ich das alles manuell machen muss.

Simon

Genau. Na ja gut, klar, bei bei ist es sogar so, das finde ich schade, dass man weniger Kontrolle über den Bip-Maps hat, klar, auch bei Unity werden die ähm an ähm automatisch erstellt, aber wenn du möchtest, kannst du auch eine DDS reinladen, in der du die persönlich bearbeitet hast.

Sonja

Hm ja, ich glaube, in Znow hatten wir's glaube ich auch.

Simon

Ja und da kann man lustige Sachen machen, dass man eins davon austauscht äh und irgendwie einen Smiley reinmacht und dann äh sieht man plötzlich, wenn man auf dem Gebäude zu äh läuft, an der Wand einen Smiley auftauchen, was dann wieder verschwindet, wenn man näher dranläuft oder so.

Sonja

Oh, das ist ja geil. Das haben wir haben wir noch nie gemacht.

Simon

Tatsächlich ist das äh das ist ziemlich cool und kannst damit nämlich ähm Sachen faken wie zum Beispiel ähm wie heißt das ähm Totalreflektion, auf dem Wasser, weil es ist ja so, Totalreflexion ist so, dass du stehst im Wasser, guckst in den Horizont und ähm das Wasser kurz vor dir ist noch transparent, aber umso weiter du an Horizont gehst, zu sagen, ne,

Genau, genau. So und diesen Effekt kannst du halt faken, indem du die äh manuell bearbeitest und dann bei den die ganz nah bei dir sind, sehr transparent einstellst und die dir weiter weg sind, ne? Das sind so so Tricks, die wurden so früher in Spielen benutzt, aber heute macht man das halt alles nicht mehr, weil.

Sonja

Nee, aber ist schon clever.

Simon

Aber er, ich mag sowas total gerne so was.

Sonja

Ja, es das ist immer das das spaßige an an Videospielen, ne? Äh da muss man auch muss man auch schummeln, aber ist anders. Ist ein anderes schummeln.

Simon

Äh genau. Äh genau, da noch eine äh Frage, äh die da würde ich mich einmal dein professioneller Filmrat äh interessieren und zwar äh wir machen ja immer mehr mit äh Mo Cap in in Film, Und ich habe immer den Eindruck, dass bei Facial Capturing, die Lippen ein bisschen zu hoch sind,

schicke dir mal zum Beispiel hier, das ist ein Link, das ist von äh von dem ersten Teil und ich habe immer das Gefühl, wenn du dir die Szene anguckst, dass die Oberlippe so ein bisschen zu weit oben ist und zu viel Zahn zeigt.

Sonja

Könnte aber auch das Modell sein, ne?

Simon

Ja, ich weiß es halt nicht genau so und deswegen habe ich dann äh gibt's nämlich hier das ist ein anderes Video. Warte mal, wo ist das jetzt? Hier. Äh da ähm sieht man nämlich auch ähm sogar die Schauspielerin, direkt neben dem Modell, live wird das übertragen und auch da habe ich das und das ist jetzt so das Ding, auch bei der Schauspielerin sieht man viel Zahn, Ich habe das Gefühl, wenn du dir im im Vergleich anguckst bei neun Sekunden ungefähr,

die die 3D Figur, da da sieht man fast sogar das Zahnfleisch oben so und irgendwie ist das irgendwas ist mit dieser Oberlippe immer, also mir fällt das ganz oft auf in diesem Facial Cap.

Sonja

Waren aber auch andere Kamera-äh-Winkel. Ist ein ganz anderer Kammerwinkel von dem von dem 3D-Charakter.

Simon

Stimmt, ja, Aber aber ich weiß nicht, es ist komisch. Ich habe ähm nämlich ich habe mich nämlich eine Sache gefragt. Es gibt nämlich in äh schicke ich da auch mal hier in zwei gab's eine Technologie ähm, da haben sie die Zähne dunkler gemacht, umso mehr der Mund geschlossen war, kleiner Trick auch, aber vielleicht liegt's auch daran, dass die Zähne einfach zu hell sind in den anderen Zehen, die ich.

Sonja

Ja ja das ist schwierig zu sagen. Ähm weil wie gesagt, das ist jetzt äh ja die beiden, die beiden jetzt äh das so direkt zu vergleichen ist schwierig, einfach weil der Kamerawinkel immer anders ist.

Simon

Okay, okay, aber hätte ja sein können, dass du so was sagst wie ja, ja, genau, das ist mir auch schon immer aufgefallen und die Games, die sind da irgendwie komisch.

Sonja

Nee, muss ich leider sagen. Ich ich gucke weniger auf Charaktere.

Simon

Ja okay.

Sonja

Charaktere sind es sei denn sie sind wirklich, wirklich, wirklich schlimm. Ähm ansonsten ist alles gut ähm oder wie hat sie die Animation, wenn die Animation sonst vielleicht nicht so direkt ist, ähm, Ähm aber ansonsten gucke ich eigentlich eigentlich mehr auf die äh auf den.

Simon

Okay, super, ja dann äh sind wir schon am Ende der Zeit angekommen, aber ich würde dich noch mal fragen, ob du gerne, Was würdest du gerne mehr gefragt werden, so als Abschluss? Ähm, Vielleicht, vielleicht hast du ja so so oder vielleicht hast du ja auch noch was, was du gerne einfach loswerden würdest, so vielleicht für die,

Die Leute also äh gerne äh Tipps oder gerne auch, wenn wenn du jetzt irgendwie äh ein bisschen Werbung machen möchtest für deine Kurse oder so, alles raus. Kannst du gerne alles, alles sagen.

Sonja

Ja, ich denke mal, ich denke mal, ähm so ein ein ein Thema, wo eigentlich, glaube ich, wo wir nicht so oft drüber reden, ist äh ist einfach auch äh, so ein bisschen auch auf unsere Gesundheit und ich glaube da redet man redet man nicht unbedingt so viel drüber,

und ich denke was ist schon ein Thema worüber man reden sollte weil es kann doch schneller passieren als man denkt. Und ich denke mal die meisten Künstler werden das mindestens einmal erleben in ihrer Karriere oder vielleicht kurz davor sein, Und ähm ja ich denke es ist einfach mal wichtig, dass ich glaube, dass es einfach wichtig, dass man da ein bisschen mehr drüber redet. Einfach, dass man so die Zeichen erkennt äh und das ist dann auch einfach zu ähm zu verstehen, dass es okay ist,

Äh das ist jetzt nichts an nichts damit zu tun hat, dass man nur, dass man dass man mit Stress nicht gut umgehen kann. Äh Burnout kann von vielen Sachen kommen, Das dann einfach auch so so zu akzeptieren, zu sehen und warum wirklich auch die Zeit auch dann wirklich Zeit zu nehmen und ähm ja, weil man möchte doch eine lange Karriere haben, ähm wenn man so richtig ausgebrannt ist, dann ist das wirklich schwierig ähm da noch weiterzumachen. Das ist es ist nicht gesund.

Simon

Ja, ich ich finde auch ähm wir müssen auch davon wegkommen, den Burnout so zu verglorifizieren, weil, also so äh viel arbeiten ist ja wird der positiv konotiert in der unsere Gesellschaft, ne? Und der Burnout ist ja teilweise schon so ein, ich habe eine Heldentat vollbracht. Ich habe mich geopfert für die Arbeit so, ne. Ähm.

Sonja

Wegkommen.

Simon

Genau, genau.

Sonja

Ähm einfach ey weißt du auch, man man lernt auch, man lernt auch so, je länger man diese Arbeit macht, ähm jeder ist ersetzbar, ne? Ähm und ähm ich denke, da müssen wir uns einfach unsere eigene Gesundheit doch, an erster Stelle setzen, nicht die Arbeit.

Simon

Ja. Hast du ähm, Du bist ja sehr viel, also vor allem früher hast du ja super viel gearbeitet, ne? Äh hast du denn irgendwelche Tricks vielleicht für dich, dass du zumindest sagst, hey, ich, Weiß ich nicht. Egal was ist, egal wie viel Arbeit, ich mache immer eine Stunde Mittagspause und esse gesundes Essen oder so, weißt du, also so so ein so ein paar Regeln, die dich zumindest davor bewahren, da rein zu fallen.

Sonja

Na, ich glaube, weil solche Regeln äh kommen auch nicht unbedingt zu, weil es könne mal verschiedene Sachen sein, die dich auch ausbrennen, ne. Es muss nicht unbedingt nur sein, dass es zu viel Arbeit ist. Es kann auch sein, dass du vielleicht einen blöden Manager hast. Der dir nicht zuhört oder der dich ähm äh der dich so,

bisschen Bullis, ne? Es es können so viele Sachen sein, die dich da und das das kann ganz schnell passieren, das muss also jetzt nicht jahrelang dauern, bis man einfach nur hart arbeitet und immer nur gestresst ist, Es kann auch einfach innerhalb von ein paar Wochen passieren, wo man einfach sagt, ähm wo man sagt, wir haben zu viel Arbeit und man wird und da hört ja keiner zu oder die sagen alle, ach du weißt ja nicht, wovon du redest,

Das kann auch schon zum Ausbrennen führen. Es sind also so viele Sachen, die dazu führen können, das ist, So eine simple Regel, wie auch einfach ja einfach nur gut schlafen und so, das hilft in der Sache nicht. Ähm ich denke, man muss einfach sich, man muss sich einfach ich denke, ist einfach, ja gut, wenn ich eine Regel hätte, Wär's einfach nur mindestens einmal die Woche mal so kurz Pause zu machen und einzuchecken, wie geht's mir eigentlich?

Ist alles okay. Habe ich Spaß an der Arbeit oder ist es zu dem Punkt, wo ich nicht gerne zur Arbeit gehe? Das ist für mich eigentlich so das erste Zeichen. Ähm wenn ich also wenn ich morgens wach werde und ich habe keine Lust zur Arbeit zu gehen. Okay, dann ist da was nicht in Ordnung. Wieso?

Simon

Es ist vor allem superschwer, weil ähm wir, du hast ja eben gesagt, wir sind ersetzbar. Ähm, das bedeutet äh die Jobsicherheit ist, vage und ähm wenn ich jetzt zum Beispiel in so einer ähm psychologisch sehr äh schlimmen Situation bin, dass ich zum Beispiel irgendwie gar nicht klarkomme mit den Vorgesetzten oder so äh oder es da wirklich äh Stress gibt, dann wär's natürlich cool, wenn ich sagen könnte, okay, suche ich mir halt einen anderen Job, aber,

Ich glaube, viele Menschen haben da noch Angst, dann vielleicht nichts zu finden oder dass es zum Beispiel ähm dass der oder die Managerin, vielleicht dann schlecht über ihn spricht, weißt du, wenn ich da kündige und dann und und wahrscheinlich, ich nehme an also bei bei Games ist es auf jeden Fall so, ich nehme an, bei Spielen ist die Branche vielleicht auch klein und dann, warum erzählt so oder ja.

Sonja

Ja, aber ich denke, das muss man, dann muss man selber so ein bisschen ähm sich mal drüber nachdenken, äh was ist denn gesünder für mich?

Simon

Ja, auf die lange Sicht, ja.

Sonja

Lange Sicht, weil meistens, wenn man wirklich ausgebrannt ist und man ist an einer schlechten Arbeitssituation, wenn man da wirklich, weil man da einfach bleibt, Äh entweder wird man sein Leben hassen ähm oder man man wird die Arbeit gar nicht mehr machen können.

Simon

Und dann sitzt man auch ohne Job da und äh ist.

Sonja

Genau und auch mit gar keine Ahnung, was man denn überhaupt noch machen soll. Und das kann dann auch wesentlich schlimmer werden, Ja also ich bin der Meinung, da sollte man immer sagen ähm eigene Gesundheit an erster Stelle setzen, wenn's auch manchmal schwer fällt, aber es ist unser Leben und ähm wir haben nur eins. Ähm von daher sollten wir wirklich damit auch ähm sorgfältig umgehen.

Simon

Stimmt, ja, vielen Dank äh äh, dass du das angesprochen hast. Was ist wirklich ein ein sehr wichtiges Thema. Ähm ja, schön. Aber du darfst es trotzdem gerne noch noch zum Beispiel auf deine Sachen eingehen wenn du möchtest nur wenn du möchtest aber weil du, machst viele tolle Projekte und äh das das sollen unsere natürlich auch mal mitbekommen.

Sonja

Ja äh wie gesagt, ich ähm ich habe jetzt angefangen, ich äh ich unterrichte ein Introduction to blender Kurs, dot com und äh der ist brandneu, also falls ihr an Blender interessiert seid äh oder auch mal drei D ähm äh ja dann äh guckt euch mal den Kurs an und äh ja hoffentlich äh gefällt er euch und hoffentlich

Macht ihr den? Ähm ansonsten ja ansonsten ähm wie gesagt ich fange jetzt langsam an. Nee wie ich ja schon mal angedeutet habe, ich fange jetzt an äh bisschen äh ein bisschen Pause zu machen für ein Studio arbeiten und selber versuchen, meine eigenen Sachen zu machen und muss man mal gucken, was daraus wird. Äh ich habe so ein paar Ideen äh und

ja, ich fange jetzt einfach mal damit an. Ich experimentiere ein bisschen und mal gucken. Vielleicht werden da ein paar ja, mal schauen, vielleicht äh ein Comicbuch auch vielleicht. Da habe ich auch so eine Idee dafür mal schauen, mal gucken.

Simon

Aha, gibt's da schon äh irgendwie so ein Social-Media-Kanal, dem man da folgen könnte, damit dann falls es da Neuigkeiten gibt, äh direkt das geteilt werden kann?

Sonja

Ja, ich bin auf Instagram, also äh Sonja Christoph Art.

Simon

Ah okay, du machst das dann alles über dein dein Privat äh.

Sonja

Alles über alles.

Simon

Natürlich alles verlinkt. Super. Cool, ja du äh vielen, vielen Dank für deine Zeit. Das war ganz ganz spannender Einblick. Ähm ja, es war wirklich toll mit dir zu reden.

Sonja

Dankeschön und äh ja, ich entschuldige mich auch, wie gesagt, wenn das äh wenn das Deutsch nicht immer so korrekt war.

Simon

Alles. Nein, alles gut, alles gut. Es war sehr, sehr toll. Genau und dann äh noch viel, viel Erfolg für die Zukunft, Das wird spannend und äh ja, wenn's was Neues gibt, sagt ja Bescheid, dann retivieren wir das auch. Und äh machen Werbung.

Sonja

Mal gucken, wie gesagt, wenn's nicht klappt, dann wie gesagt, man kann immer wieder, man kann immer wieder einen Job kriegen. Aber wir versuchen's mal.

Simon

Okay, super. Na dann, tschüssi.

Sonja

Tschüss.

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