So, ihr wisst, was jetzt kommt. Hallo, äh ich begrüße euch natürlich erst mal. Schön, dass ihr eingeschaltet habt zur Episode dreiundfünfzig, worum's geht, brauche ich eigentlich nicht sagen, weil das habt ihr ja schon im Titel gesehen, aber heut wird's auf jeden Fall grafisch und wird da sehr interessant. Und diese Episode hat produziert Dauer gebraucht, ungefähr vier Stunden. Ja, vier Stunden für, wie lange ist es denn eigentlich geworden? Zwei, ne? Nee, ein eins dreißig. Okay, so.
Das ging also relativ schnell quasi, weil nicht so viel Bilder drin sind. Warum erzähle ich das eigentlich jedes Mal? Ich will euch natürlich ein schlechtes Gewissen machen und ihr sollt denken, oh mein Gott, da ist so viel Produktionsarbeit drin, da gehe ich doch jetzt mal auf Patrian und unterstütze da,
Aber natürlich ist es äh also da das freut mich natürlich sehr, wenn wenn ihr uns äh unterstützen wollt äh auf diesem Wege, aber ich wollte auch nochmal die Gelegenheit nutzen. Das ist natürlich auch viele andere Wege der Unterstützung gibt, zum Beispiel in Form von Likes oder Retweets, ihr könnt unseren Newsletter abonnieren oder einfach auf Discord kommen und mit uns ein bisschen. Ist auch schön. Eigentlich ist es jetzt die beste Form der der Belohnung, einfach so diese Interaktion,
Das ist immer das Schönste zu sehen, dass Leute mögen, was man tut. Genau. Ähm, Ja und ähm ach so übrigens, falls ihr auch einen Podcast macht, ich habe jetzt angefangen, immer beim editieren, kann man ja so Schnittmarken setzen, also im im Programm, ne? Äh normalerweise benutze ich das, um eben die Kapitelmarken zu definieren, wo welches Kapitel anfängt. Aber jetzt notiere ich mir dann dort auch immer einfach die Zeit rein, die ich bis zu dem Punkt gebraucht habe,
zu editieren. Vorher habe ich mir das immer extern in in so eine. Gramm notiert und so, aber dann war ich jetzt so super schlau, bin super stolz auf mich, dass ich das jetzt einfach direkt im Schnittprogramm mache und am Ende, dann gebe ich ein, man kann das filtern, Zeit und dann sehe ich alle Marken, wo ich meine Zeiten notiert habe und dann kann ich das zusammenrechnen, und euch dann in das Ohr Öl Palavern. So läuft das hier.
Geht's aber weiter, denn die Podcasttipps, deswegen seid ihr ja nicht hergekommen, ihr wollt die Game-Div-Tipps und die gibt's jetzt.
So, dann sind wir bei einer neuen Aufnahme für den Podcast. Wir äh lachen schon, denn wir haben eben gerade schon eine Episode aufgenommen und genau, also mit mir hier dabei ist die Leonie Wolf nochmal. Hallo.
Hallo noch mal.
Ist es lustig immer, ne, wenn also äh für uns ist das jetzt so, wir haben uns eben gerade schon gesprochen, aber für die Leute, die jetzt zuhören, ist es halt einen Monat mindestens dazwischen und für die ist das jetzt sowas, Silas, Manchmal habe ich das auch, dass ich dann total irgendwie, ich flapsig bin in der zweiten Aufnahme, aber schon so. Ja, ja, ihr wisst ja schon, was ist los? Jetzt jetzt starten wir hier einfach mal rein und,
wahrscheinlich das zu Ende. Ich so, hey warte mal, jetzt war ruhig, jetzt waren wir erst ein bisschen Begrüßung und dann dann geht's weiter.
Ja, stimmt. Wir müssen uns hineinversetzen in die in die Zuhörerinnen und Zuhörer, die ja, denen es grade eben nicht so geht wie uns.
Genau. Auf jeden Fall schön, dass du da bist nochmal, ja? Hm, Und äh du warst leider zu interessant und deswegen haben wir gesagt, wir machen einfach zwei Folgen. Weil du nämlich eigentlich in Anführungsstrichen nur drei D Grafikerin bist, aber dich mit so vielen Sachen befasst und eins davon war ja und dann haben wir gesagt, okay, da müssen wir eigentlich eine eigene Folge darüber machen. Da gibt's so viel zu sagen.
Und äh einen fantastischen Gast dazu äh holen.
Genau, die Linda, die war nämlich auch dabei und äh das war also die letzte Folge und jetzt geht's in jetzt geht's mal um dich noch mehr, ne, um deine Laufbahn und so. Hm, weil ich das nämlich sehr interessant fand auch, ich bin ja auch ein bisschen neidisch, äh weil du schon so viel gemacht hast und du du bist ja, ich sage mal, noch relativ frisch dabei in der Spielebranche, also. Also äh ich glaube äh fünf Jahre.
Also mein Studium habe ich 2014 angefangen.
2014, dann werden wir's rechnen. Jetzt haben wir 2021. Das sind äh fünf Jahre. Sechs Jahre.
Sieben.
Ja, es gibt einen Grund, warum ich Grafiker geworden bin. Ich kann mit Mathe nicht so.
Es ist aber auch schon halb elf. Das können wir, glaube ich, auch mal äh dazu sagen und hinter uns liegt auch schon ein Arbeitstag. Ähm nee, aber ja, also ich zähle auf jeden Fall schon auf die die Studienzeit dazu, weil das eben auch schon so eine superintensive Zeit war. Und da hat irgendwie alles angefangen und genau.
Ich muss auch sagen, für mich war's tatsächlich auf emotionale Ebene intensiver als die eigentliche Arbeit danach und zwar ein bisschen auf der negativen Schiene, weil ich fand's ganz, ganz schwer mit den Teams zusammenarbeiten, weil's da nicht so eine, also es gab da halt auch Leute, die nicht gekommen sind, irgendwie in der Gruppe oder nicht so richtig gearbeitet haben und so. Diese ganze hast du ja später nicht, weil der wenn die Leute bezahlt und wenn sie nicht arbeiten, fliegen sie raus.
Ja! Und das ist auch mal also, großen, großen Respekt vor meinen vor meinen Profs. Ich ich liebe die alle sehr, sehr. Deswegen habe ich auch an der selben Uni nochmal einen Master hinterher geschoben. Und äh wir sind so ein bisschen wir sind super eng auch mit denen und so weiter. Aber diese Behauptung immer, wenn äh also wir haben irgendwie nicht besonders viel Unterstützung bekommen, wenn wenn eben genau das passiert ist, also wenn Leute nicht,
aufgetaucht sind, nicht dazu beigetragen haben oder in kollaborativen Projekten auf einmal ihr eigenes Ding gemacht haben, dann haben wir sehr, sehr oft das Argument gehört, ja, äh ihr müsst das äh später in den in der Industrie müsst ihr auch damit arbeiten können und, an meinem ersten Tag von meinem von meinem Vollzeitjob wurde jemand gefeuert
aus diesem Grund und das ist einfach Quatsch und wenn hier irgendjemand zuhört, der genau so einen Prof hat, dann erzählt ihm bitte diese Story, weil das ist komplett gar nicht so.
Ja, also Geld hat auch schon so eine intrinsische Motivation, ne, also äh das kommt noch dazu.
Ja ja bei Firmen halt auch wirtschaftlich arbeiten und äh so was dann natürlich, nicht passieren kann in einer Firma über längere Zeit.
Obwohl's krass ist, ne, weil bei dem, also zumindest auf so einer privaten Schule, wie bei mir ist die Gänsekinder, bezahlst du ja noch, dass du da sein darfst. Und wenn dann Leute nicht kommen, dann denke ich mir so, was ist denn hier los?
Das äh ist auch schon immer ein Mysterium äh für mich,
Also ich habe ja an der an der TH äh Köln studiert. Wir haben aber natürlich schon auch viel mitbekommen, gerade von der SRE oder von der von der Games Academy und so weiter. Ähm oder der School of Games oder so und, Das finde, das finde ich total mysteriös, dass Leute, die das die tatsächlich auch sehr viel für für die Ausbildung aufgeben, so wenig also ich will das jetzt nicht generalisieren, das ist ja total Quatsch, aber äh man hört das dann doch schon sehr, sehr oft auch tatsächlich, ja.
Also äh mein Einblick war so ein bisschen, dass es teilweise ähm persönliche Gründe gibt, also dass Leute zum Beispiel also es gibt ja äh sehr unterschiedliche Altersgruppen dort, ja, also junge 17-jährige oder aber auch schon ältere Menschen, die auch schon Familie haben und es gab, glaube ich, einen Fall, da
war dann irgendwas Familiäres und ne, dann ist klar, ne, dann kann man sich darauf nicht so konzentrieren. Es gab dann auch so die Leute, die vielleicht ähm, die Finanzierung des Studiums, das das war jetzt kein großes Problem für die Familie, weil die vielleicht finanziell äh gut aufgestellt waren, aber dann erkennt man vielleicht, ach, dieses Spiel machen eigentlich, ich spiele die lieber, statt sie zu machen, weil das ist ja schwer, habe ich jetzt,
gestellt. Sowas, ne, also so ein äh das kann natürlich auch in einem normalen Studium passieren, dass man einfach merkt, so hm, ist doch nichts für mich.
Das gab's natürlich bei uns auch. Also es war wollte ich jetzt auch gar nicht irgendwie auf Privatuni schieben. Mir hat natürlich auch Leute, die also es es war ein sehr, sehr geringer Teil auch und äh meistens haben die Leute dann auch irgendwann doch auch mal wiederholt oder sind auch dann tatsächlich ausgestiegen, aber es gab natürlich schon auch die Leute, die, die dann auch gemerkt haben, dass es vielleicht doch gar nicht so richtig äh für die,
hat mich natürlich auch gewundert, weil diese diese Schwelle überhaupt in dieses Studium reinzukommen war ja schon sehr hoch, Und die ist ja auch jedes Jahr nochmal krass gestiegen, aber klar, also manchmal sind Leute auch einfach überqualifiziert in der Uni, und die haben dann auch einfach keinen Bock auf so blöde Aufgaben, die sie gar nicht unbedingt weiterbringen.
Ja okay, aber ich meine, so ganzes Spieleprojekt zu machen ist ja wahrscheinlich schon Anforderung genug. Also da uns geht's jetzt hauptsächlich um die Gruppenarbeiten, ne, wenn Leute nicht mitmachen, ist mir egal. Äh es ist nur dann ein Problem, wenn ich in der Gruppe bin und.
Ja klar.
Ergebnis davon abhängt.
Aber wir hatten eben auch nicht nur äh ich weiß nicht, wie das bei euch jetzt war, aber wir hatten eben wir hatten immer so ein geteiltes Semester. Die erste Hälfte war immer so Theorie, Äh also nicht unbedingt Theorie, da mussten wir natürlich dann auch äh irgendwelche Sachen abgeben ähm nach der ersten Hälfte des Semesters, die auch teilweise Gruppenarbeit erforderten. Ähm und halt auch natürlich äh nicht nur für praktische Projekte, sondern auch äh Mediastaris und halt für,
Für äh theoretische Sachen et cetera, wo man auch, keine Ahnung, Präsentationen am Ende halten muss und so. Und da ist natürlich dann auch diese Gruppenkomponente, wo Leute dich im Stich lassen können, Und dann hatten wir in der zweiten Hälfte immer so einen ähm Projekt, das ging dann auch meistens nur so eineinhalb Monate. Äh also es war richtig kondensiert auch alles.
Ja, ja, also na ja, äh auf jeden Fall äh stimmen wir also überein, dass wir jetzt uns wohler fühlen wahrscheinlich in der richtigen Industrie.
Ja, beides, also ich ich hatte die die ich glaube ich möchte behaupten, dass dass du vielleicht die die Studienzeit etwas negativer im, in Erinnerung hast, bei mir war's prinzipiell schon sehr positiv und ich äh liebe auch super viele Leute aus der Uni und ich liebe diese Bubble. Und nicht nur aus meinem Semester, sondern auch aus anderen Semestern und ich habe da generell sehr positive Erinnerungen dran.
Na okay, das ist das schönste hören, genau. Ähm, aber ich habe jetzt schon angeteastet, dass du ganz viele verschiedene Sachen machst. Ich versuche das mal zusammenzufassen, Master und Bachelor ja mit mit ganz tollen Arbeiten, eine davon haben wir ja auch, behandeln in der letzten Folge Depressionsbehandlung mit Gentherapie, dann warst du bei, da hast du ein Spiel gemacht.
Kalktuscode.
Kai Glusco hat das mitgemacht. Ähm da warst du bei Flying Sheep im Studio äh und dann jetzt bei Giantor und arbeitest ein Derby Conga mit.
Genau.
So, warte, was habe ich noch rausgefunden? Sind meine Notizen. Genau, dann bist du genau drei D Grafikerin äh und bist aber auch zum Beispiel aktiv im Meetup. Discord. Habe ich noch was vergessen?
Ähm vielleicht meine freiberufliche Tätigkeit, wenn wir schon dabei sind.
Ja äh drei D Mentor.
Äh okay, das wolltest du damit. Okay. Ich habe gerade mich nämlich gefragt, wie du äh warum du das separierst als äh du bist ja auch 3D-Artist und du arbeitest bei.
Nee, nee, das ist schon dasselbe, das ist schon dasselbe.
Ja, ja, genau. Äh ja, genau. Nee, dann also ist das zu wenig? Nein, Quatsch.
Nee, nee, nee, eben nicht. Ich finde das ja total viel. Also für. Jahre ist das ja ein ganzer Batzen und dann dann bist du ja noch Freelance 3D-Mentor, also du bist total aktiv und und übrigens, wenn wir deinen Namen eingibt, dann findet man auch tausend Videos von ähm ich glaube war das, ne.
Ja, äh das sind diese Mentorengeschichten.
Rocket Beans. Äh also du warst eigentlich überall ähm.
Äh also es es wirkt vielleicht ein bisschen so ähm sehr schmeichelnd auf jeden Fall, aber überall war ich natürlich noch nicht, aber ich versuche schon, ja, mich, also ich stelle mich auch gerne breit auf und ähm habe äh auf jeden Fall gerade durch diese selbstständige Tätigkeit, die ich nebenbei mache,
Habe ich halt äh mit vielen Organisationen schon mitgearbeitet äh oder zusammengearbeitet, teilweise auch einfach irgendwie so mit der Sparkasse oder so. Und dann halt vielen so Jugendeinrichtungen, wenn ich das total gerne mag, ähm da so bisschen, also ich ich denke mich ja immer so, wenn als ich 17 war, hätte ich voll gerne so einen drei D Kurs gehabt oder so.
Also der dir was beibringt.
Genau, also halt so eine Perspektive, zeigt so, hey, es gibt auch die Gamebranche und es ist eine Technikbranche und vielleicht auch so bisschen so das Augenmerk auch noch mal so auf junge Frauen zu legen, um die halt auch besonders nochmal einzuladen auch, sich damit zu beschäftigen, Um halt dem dem diesen Stereotyp auch entgegenzuwirken, dass halt so technische Berufe vielleicht eher für ähm für Jungs oder so sind,
Und deswegen war's mir halt zum Beispiel ein ganz besonderes Anliegen. Ich hatte halt Shot mit äh Jugendakt, äh mehrere Sachen, und äh dann wurde in meiner Heimatstadt in Ulm ein auch ein Jugendtag aufgemacht und dann habe ich die tatsächlich angeschrieben und meinte so, ey, ich komme aus Ulm und ich würde voll gerne bei euch was machen.
Mhm.
Und wir haben jetzt auch, also wir haben auf jeden Fall äh einen Workshop gemacht und haben auch vor, mehr zu machen, Ähm das war für mich halt auch so ein bisschen so ein Herzensprojekt, weil ich einfach das war so so Rückkehr in die Heimat und genau das machen, was ich vielleicht damals gerne gehabt hätte, so.
Ja, okay. Und das ist, ach jetzt verstehe ich das. Das ist also Freelance 3D Mentor. Ne, also.
Also zum einen mache ich halt so praktische Workshops, wo ich wirklich Leuten eine Software beibringe, also Blender, Äh und wo ich den 3D beibringe und dann mache ich aber auch so Informationsveranstaltungen, wie zum Beispiel bei der Tincon, das habe ich auch mit einer Kollegin zusammen gemacht, wo wir über die verschiedenen Berufe gesprochen haben, für die man sich so ausbilden lassen kann zum Beispiel und wie zum Beispiel dieses Studium auch einfach aufgebaut ist,
Und äh so was ähnliches mache ich jetzt auch im Oktober, am zehnten Oktober ähm im Zack äh bei den, bei den Game Gaming Days in Düsseldorf wieder. Also,
Das mache ich dann auch gerne so. Zum einen so Informationsveranstaltungen, wo ich im Prinzip einfach so ein bisschen erkläre und halt eine Präsentation zeige, so okay, so sah mein Studium aus, um diese Skills äh lernt man dort und das und das muss man mitbringen oder dann wirklich so einen einen Workshop, wo Leute auch am PC hocken und ich denen eine Software beibringe.
Was ja ziemlich herausfordernd ist, weil die können ja noch gar nichts und und. Ach so, ja, okay, aber du gehst wahrscheinlich davon aus, dass ihr noch noch gar nichts könnt. Das ist ja, ne?
Sind für Anfänger ausgelegt. Ähm ich würde sehr gerne mal, Vielleicht so ein aufbauendes äh Ding auch mal machen, weil ich äh natürlich dann, so einem vier, fünf, sechs Stunden Workshop komme ich dann natürlich.
Meistens nicht mal bis zum oder so meistens erkläre ich dann am Ende noch ein bisschen, wie das funktioniert, aber habe dann keine Zeit mehr unbedingt, das äh Leuten beizubringen, aber ich würde gerne eigentlich mal so einen aufbauen, einen Workshop machen, wo man tatsächlich auch vielleicht mal einen Charakter modelt oder was,
Einfaches, also was Charakterähnliches und dann vielleicht einen zweiten Workshop, wo man wo man die Figur regt und einen dritten Workshop, wo man ein bisschen animiert oder so.
Was machst du denn dabei? Ich finde das immer äh schwer, da Themen zu finden, die Anfängerinnen ähm auch bewältigen können, die aber auch motivierend sind, also halt cool sind irgendwie, ne, äh nicht jetzt einfach nur eine Box und, Zylinder oder eine 3D -Smax T-Karne aufziehen oder so oder oder wie heißt der Affe bei Blender? Das ist Marihuan, zu sehen. Genau. Wie komisch auf Marihuana, ich weiß es nicht, zu sehen, ja genau.
Schön, ja also ich hab festgestellt, dass das gar nicht so super wichtig ist, was man modelliert, also ich finde den der Anfang ist immer, Sehr intensiv, äh bei so einem Blender-Workshop, weil äh die Leute müssen erstmal, es gibt ja Leute, die die noch gar nie mit einer Software gearbeitet haben, wo man sich im 3D-Raum bewegt.
Mhm. Mhm.
Das heißt, ich muss Leuten erstmal so ein Gefühl dafür geben, also ich ich halte davor meistens auch erst mal eine Präsentation, erkläre erstmal, was überhaupt was ist, also wo überhaupt oben und unten ist und so. Und meistens habe ich's dann auch so, dass dass die Leute erstmal so ein bisschen zugucken sollen, was ich denn, also wie ich navigiere in diesem,
in diesem Raum. Da sind natürlich immer Leute dabei, die haben schon mit 3D gearbeitet, mit anderer Software und die spielen dann natürlich schon rum, was auch völlig fein ist, Aber der Anfang ist immer extrem intensiv, weil erstens mal muss ich Leuten die harte Wahl beibringen, dass sie diese Software auf Englisch benutzen müssen.
Weil, also es ist jetzt auch nicht so äh tragisch, ne, aber natürlich kann man das auch auf Deutsch einstellen, aber es macht überhaupt keinen Sinn, weil sobald du irgendwas googlen willst oder so oder irgendein also irgendeine Funktion rausfinden willst, dann kommst du halt nicht besonders weit.
Wie wie war das denn bei dir äh nur ganz kurz zwischengefragt, weil ich erinnere mich an meine Anfangszeit mit Photoshop, da habe ich das auch noch lieber auf Deutsch gehabt, weil ich mich da im Englisch, so wohl gefühlt habe und dann stellst du aber sehr schnell fest, dass du damit nichts anfangen kannst, sobald du mal ins Internet gehst und eine Anleitung war das, wie war's bei dir?
Nee, also ich, mein Studium war ja auch direkt auf Englisch komplett.
Ah ja okay, mhm.
Und äh also manchmal, keine Ahnung, manchmal ist man mit irgendwelchen Discord-Servern oder teilen Leute Screenshots. Also erstens benutzen wir dann irgendwie Lightmode, was mich total fertig macht und dann auch noch auf Deutsch. Und ich würde erfolgt komplett, also es, was.
Gebannt.
Nee, Quatsch, aber äh nee, das hatte ich tatsächlich nicht, also äh aber das lag auch einfach daran, dass mein Studium halt auch direkt auf Englisch angefangen hat. Aber ja, also das das erste, Äh und dann müssen Leute erstmal einen Haufen Shortcuts. Also ich habe da noch immer so ein Cheetheet dabei natürlich. Aber es gibt einfach so so ein paar Dinge wie navigieren, transformieren, rotieren und so weiter, die am Anfang, das ist am Anfang superviel.
Aber das, also die Leute bewältigen das auch ganz gut eigentlich. Ähm und dann erkläre ich halt sozusagen, wie man, also ich mache halt immer Boxmodeling mit den Leuten. Man muss ja irgendwie eine sich für eine Form modellieren, zu entscheiden auch und darauf aufbauen.
Und dann zeige ich halt so ein paar Tools, die die Dinge einfacher machen, zum Beispiel so ein Mirror und so ein Kram, Und dann geht's irgendwie los und ich weiß jetzt nicht, wenn ich's überlege, was wir so gemacht haben für den Workshop in Ulm, habe ich mal in Ulm gibt's so ein Wahrzeichen, das ist der Ulmer Spatz.
Dann habe ich versucht mit den äh Leuten so eine so ein Spatz zu modellieren sozusagen. Dann habe ich aber auch einfach schon ganz generisch irgendwelche Autos gemacht oder so. Oder das Letzte, was ich gemacht habe, war, glaube ich, eine Gummiente.
Also als so so kleine äh Essens, die auch eine abgeschlossene Form so bisschen haben und dann äh wo man halt auch so ein bisschen folgen kann sozusagen, Und dann sind natürlich Leute dabei, die die kennen das schon ein bisschen besser und äh die machen dann halt vier, fünf Modelle oder so, aber, Die meisten Leute versuchen dann halt sozusagen zu folgen. Und dann ist es halt die ganze Zeit irgendwie so bisschen Problemdiagnose, also wenn Sachen nicht klappen, dann schaue ich mir das an.
Und diagnostiziere Wasser los ist, dass sie aus der Sinti Normals geflippt haben oder.
Ja, Klassiker.
Ja solche Sachen halt ähm genau. Läuft das in der Regel ab und dann äh wurschtelt man sich da so ein bisschen durch.
Hast du mal versucht ähm sowas zu sagen, okay, ich zeige euch jetzt, wie man ein paar Boxen erstellt und jetzt macht einfach mal, was ihr wollt. Also so im Sinne von äh Minecraft in, in Blender, also dass die sozusagen nicht ein vorgegebenes Modell basteln, sondern sobald sie die Grundlagentools gelernt haben, äh einfach ähm das machen können, was sie gerne möchten.
Ich glaube, das wäre auch ein ganz cooler Ansatz. Ich glaube aber fast, dass dafür schon auch so ein bisschen, So ein bisschen also ich glaube, ich könnte das mal so spontan machen, wenn ich merke, okay, die hatten auf jeden Fall alle schon mal irgendwie einen 3D,
oder haben vor zehn Jahren schon mal Blender gemacht oder so, weil so Workshops sind natürlich, was ich halt auch schnell festgestellt habe, so diese die Geschwindigkeit von so einem Workshop richtet sich ja sozusagen an an das schwächste Glied, also die Person, die halt einfach ähm, so am am langsamsten vorankommt, was total fein ist, weil immer wenn jemand Fragen stellt, dann lernen die anderen ja auch wieder was sozusagen,
und wenn ich dann jetzt praktisch in einem im richtigen, richtigen Anfängerworkshop das machen würde, könnte ich mir vorstellen, dass ganz viele Baustellen auftreten, die praktisch die anderen, Gar nicht betreffen und äh ich habe in der Regel immer so zehn, zwölf Teilnehmer, also mehr geht auch einfach nicht.
Ist schon viel, ja. Mhm.
Ja und die haben alle natürlich dann laufen halt in individuell individuelle Probleme
Und ich glaube, wenn ich dann noch unterschiedliche Modelle habe sozusagen und ich gar nicht weiß, was sie eigentlich machen möchten, könnte ich mir vorstellen, dass das halt einfach alles ein bisschen länger dauert und wir nicht äh ganz so weit kommen. Aber, wie gesagt, wenn wenn ich merke, dass Leute da einfach schon ein bisschen fitter sind, kann ich mir das gut vorstellen und das auch ein bisschen kreativer ist, wenn die Leute einfach so ein bisschen drauflos modellieren.
Du äh du machst das als Freelancer nebenbei. Das und das ist dein einziger Freelancing Tätigkeit nebenbei, oder?
Ja, also ich arbeite in der Regel 40 Stunden und also ich bin Vollzeit, 3D Artist, Angestellte, habe nebenbei diese, also es ist eine selbstständig selbstständige Tätigkeit, die ich angemeldet habe. Also ich bin nicht Vollzeit Freelancer.
Okay, also man kann die richtig buchen für so was sozusagen. Cool. Ähm hast du da einen Stundensatz, den du oder machst du das variabel, je nachdem.
Es ist ein bisschen variabel, ähm da ich oft mit Organisationen zusammenarbeite, die selber non-profit sind oder die halt selber, oder halt äh durch den Staat leben so, also, Selber praktisch Geld beantragen müssen und es kommt auch so ein bisschen drauf an, wenn ich halt hm, manchmal ist mir das halt, wichtig so gerade für Jugend hat, mache ich ja gerne was mit denen
Da bin ich dann auch nicht so, also da ist mir's dann auch wichtiger, dass die Kollaboration zustande kommt. Aber natürlich, wenn ich jetzt mit der Sparkasse arbeite oder so, dann halte ich mich da jetzt auch nicht so zurück, sage ich mal.
Was die Sparkasse denn bitte mit dem 3D-Kurs will, ob die äh Leute jetzt irgendwie blend oder lernen. Nein, ich habe nochmal nachgefragt. Es war ein Kurs über eSport, das hatte ich während dem Gespräch irgendwie total vergessen zu fragen, aber im Nachhinein habe ich mich echt gefragt, so hä, was will denn die Sparkasse mit 3D und Blender, aber jetzt wissen wir's.
Habe ich auch schon mal irgendwie was vorgeschlagen und dann meinten die so, ja, weißt du was, wir geben dir äh das Doppelte. Also das ist natürlich die Bereitschaft auch ganz anders, ja.
Was? Aha. Da würde mich natürlich jetzt interessieren, wie viel du da vorgeschlagen hast, aber du musst es natürlich nicht sagen, weil's das.
Ich habe da eigentlich kein Problem mit, ich weiß nur nicht, ob ich das darf, tatsächlich. Also, das ist auch schon was länger her, aber ich also äh keine Ahnung, wenn mich da Leute jetzt irgendwie anschreiben würden und mich das fragen würde, hätte ich kein Problem mit Problem aber ich glaube es ist eigentlich keine Schwierigkeit.
Aber aber so ganz okay, äh abgesehen von der Sparkasse, wenn, wenn jetzt irgendein Unternehmen zu dir kommen würde, was wäre denn so eine grobe Richtung, wo du sagen würdest, okay, das, sind guter Preis äh für euch, was für uns, für dich.
Ja ähm.
50 Euro pro Stunde, hundert Euro pro Stunde, zweihundert Euro pro Stunde äh zehn Euro pro Stunde. Nur so als richtig.
Ja. Ähm ich habe da eher so einen so einen Tagessatz sozusagen, also vor der Pandemie habe ich, also als ich angefangen habe, habe ich immer so zwischen, 4650 oder so genommen für für so Workshops auch, was halt ziemlich äh wenig ist für so, wenn man so einen Workshop vorbereiten muss auch komplett.
Und dann habe ich irgendwann ähm ich habe zum Beispiel auch mit so Makers Bases dann äh kollaboriert und dann gehe ich vor allem es kommt auch ein bisschen drauf an, ob ich da zum Beispiel hinfahren muss oder so.
Ja, ja, ja. Mhm.
Das äh gehört ja auch noch mal dazu, aber eigentlich äh war ich dann immer so bei 900.000 Euro für so einen Tag. Weil ich auch irgendwie so die das Geld schon wieder so reinholen musste, was ich praktisch nicht genommen hab.
Ja. Du musst ja dafür Urlaub nehmen, ne?
Ja genau, das ist für mich auch immer noch ein Ding. Ähm und äh wie gesagt, ich habe am Anfang habe ich halt äh viel zu niedrig angesetzt und hatte aber diese ganze Vorbereitungszeit und dann hatte ich irgendwann diese Workshopmaterial und musste die Kohle dann natürlich auch wieder irgendwie ein bisschen reinholen Jetzt ist es aber so, dass die Pandemie.
Ziemlich beeinflusst hat, also, hatte jetzt letztes, nee, dieses Jahr, während meiner Masterarbeit auch noch, hatte ich auch nochmal zwei Workshops, und da habe ich da habe ich dann auch nur die Hälfte für gekriegt, weil die einfach nicht mehr bekommen haben auch.
Und das war dann rein digital auch, ne, ohnehin fahren immerhin, dann.
Genau, das war dann digital, was aber auch, fast ein bisschen anstrengender war, abgesehen vom Hinfahren, aber ich habe auch schon mal, je nachdem, also wenn ich wenn ich zum Beispiel es gibt ja auch so Dinge wie die können mir nicht besonders wie Honorar anbieten, aber eine andere Kollaboration oder eine Dozentenstelle dann irgendwie, mich da und da in Verbindung bringen. Also ich habe auch schon ein so einen Workshop für 100 Euro gemacht oder so.
Ähm ich entscheide das so ein bisschen frei und wenn man jetzt natürlich anfragt oder so einer Zeit, wo ich, irgendwie Vollzeit arbeitet eine Masterarbeit schreibe und noch sonst irgend und dann noch Freelance arbeiten soll, dann äh ist das muss ich das teurer machen, weil sonst äh, lohnt sich das für mich einfach nicht.
Ja, ja.
Der Burnout kostet halt auch, ne?
Ja schön, vielen Dank für die für die Offenheit. Ich finde das immer äh schön, da mal ein paar Zahlen zu hören. Ähm.
Ich finde es auch sehr wichtig da ähm transparent zu sein und ich habe da auch äh keine Angst vor, da sprechen wir zum Beispiel oft bei bei drüber, weil das Thema ungleiche Bezahlung halt auch viel gefördert wird dadurch, dass ähm dass das Gehälter ähm intransparent sind.
Ich habe äh eine Idee äh übrigens gehabt, ähm wenn man nicht über das Gehalt reden darf, okay, das ist kein Problem, aber es, bietet äh ja keiner, dass ich ihm ein T-Shirt anziehe, wo eine Zahl draufsteht, ohne ohne äh Währungs
gabe. Und wenn dann halt dort steht, äh zweitausendfünfhundert oder so, dann ist das halt einfach eine Zahl, die auf meinem T-Shirt steht. Und wenn zufälligerweise alle in dieser Firma an einem Tag T-Shirts tragen, wo Zahlen drauf stehen, ich meine, Also kann man ja nichts gegen sagen, ne, wenn alle Zahlen mögen.
Ich wette, der Arbeitgeber würde oder Arbeitgeberin würde einen Weg finden, dass äh zu verhindern, aber ich hatte heute Morgen auch diese Diskussionen mit meinem Papa tatsächlich, der generell ein sehr, sehr offener Mensch ist und natürlich sehr gerne sehen würde, dass ich äh auch gerecht bezahlt werde was äh in der Uni-Szene tatsächlich äh viel öfter der Fall ist, als irgendwie einen größeren Kooperation. Sagt man Cooperations? Ich meine, Firmen halt, ne. Ich weiß manchmal nicht.
Seinen Companies oder.
Ja, also man man, tut mir auch sehr leid, aber ich äh wie gesagt, mein Arbeitsalltag ist auf Englisch und so und eigentlich ging es bei der Diskussion heute Morgen mit meinem Papa um das Thema gendern, Weil er meinte, also es ging irgendwie damit los, dass er meinte, er ist äh kein großer Fan des äh Genderns und zwar eigentlich deshalb nicht, weil er das irgendwie bescheuert findet oder so oder zu faul dafür ist, sondern weil er
den Eindruck hatte, dass dass das so ein so ein Randthema ist, was irgendwie von einem eigentlichen Problem ablenkt, wie zum die eigentlichen Probleme sind, zum Beispiel ungleich über äh be, und dann habe ich halt versucht zu erklären, dass ich denke, dass ähm bei Sprache formt ja auch denken, Und wenn Menschen gleichberechtigter denken würden, dann würden so Sachen wie ungleiche Bezahlung auch anders gesehen werden.
Und dann habe ich auch kurz überlegt, ähm das ist ja teilweise irgendwie auch so vertragsbestandteil, dass man nicht über Gehalt reden kann, Und er meinte dann, das ist aber nicht zulässig, aber es ist doch irgendwie so, dass man entweder innerhalb der Firma nicht darüber sprechen darf, aber. Außerhalb schon oder andersrum. Weißt du, dass gerade zufällig.
Nee, aber ähm das Problem ist, finde ich für mich, wenn's keine offene Kultur ist, Dann kann das also unangenehme Gefühle auch wecken, also also stell dir vor zum Beispiel, du hast äh jemand deine Firma, Die Person ist vielleicht länger dabei und vielleicht auch sogar besser oder schneller oder so. Und dann stellst du fest, du kriegst aber einfach äh doppelt so viel Gehalt wie und dann dann ist das, also dann, Also, dann würde ich mich halt schlecht fühlen, der dem dem oder der gegenüber und,
so ein bisschen beschämend, warum ich jetzt bitte besser behandelt werde und wenn das nicht so eine offene Kultur ist, wo wo das eh offen liegt, dann lässt sich daran auch vielleicht schwerer was ändern, ne, dass das dann ausgeglichen wird.
Ja, das sehe ich. Dieser das Ding wäre aber, wenn das äh auch gesetzlich transparent wäre, hätte man das so leben möchte. Also.
Ja, also ich ich weiß es tatsächlich nicht genau, wie die Regel ist, äh aber meine T-Shirt DE finde ich trotzdem gut.
Ja, kann ich dir gut vorstellen oder einfach so ein Blackboard, wo einfach jeder eine Seite drauf schreibt oder so.
Ja, äh das äh das Wichtige finde ich, glaube ich, beim Thema gendern ist, dass es eben nicht nur bei dem Sprechen bleibt, sondern es dann eben auch das ist die Gefahr, äh es gibt eine sehr schöne äh Diskussion, kann ich auch mal verlinken im,
WDR oder irgendwo habe ich das gesehen, wo halt äh sehr gute Argumente äh pro und kontra kam und eins, na ja, was heißt äh dagegen, also eher so neutral ist eben, dass man halt aufpassen muss, dass da nicht alle sagen, ja okay, dann machen wir das jetzt eben, aber strukturell ändert sich nichts. Also es werden halt
keine Leute besser bezahlt oder gleichberechtigt, sondern wir reden jetzt einfach nur so und dann wird's Normalität, aber es ändert sich an den eigentlichen Strukturen nichts, das wäre halt doof.
Aber das ist so ein bisschen der Knackpunkt und das ist jetzt auch wirklich nur meine persönliche, würde ich das auch selber so erlebt habe und nicht, weil ich das jetzt in irgendeiner wissenschaftlichen Arbeit gelesen habe, aber ich denke eben, dass praktisch, gendern das Thema viel öfter auch ins Gedächtnis ruft und sich Leute damit viel mehr beschäftigen müssen, was heißt müssen, aber halt auch automatisch tun. Also selbst ich,
wenn ich halt versuche, inklusive Sprache zu verwenden, was natürlich, das muss ja, also muss ja natürlich jeder umlernen, so. Man hat das ja vorher nur akzeptiert sozusagen, dass man irgendwie angeblich immer mit gemeint ist, aber sich immer unwohl dabei gefühlt als Frau, finde ich jetzt von meiner Sicht aus, Ich glaube schon, dass das einfach in äh Unterbewusst extrem viel ändert und dass das Ding ist ja eben nicht, dass so Dinge wie wie ungleiche Bezahlung am Arbeitsplatz erst anfangen,
Das fängt ja an, das ist ja in der Gesellschaft verankert irgendwo, das fängt ja im Kindergarten an. Und wenn du eben Sprache, Schon also Sprache ist er fängt ja an, sobald Leute sprechen, also sobald Kinder sprechen und wenn du da eben schon inklusive Sprache verwendest und halt äh gendern würdest, so als Norm, dann glaube ich, ehrlich gesagt, dass das solche Ungleichheiten auch nicht mehr so normal werden später.
Ja, das wäre, wäre zu hoffen, ne, also äh genau und das ist ja auch ein also wäre jetzt eine Frage, ne? Ist das ähm ja, wahrscheinlich ist es auch ein großes Thema in deiner Arbeit beim Femberg Meetup. Äh. Also beziehungsweise was ist da eigentlich deine Rolle genau, äh weil wir haben nur darüber gesprochen, du bist dort aufm Discord und hast da auch eine Rolle in der Community, aber was ist da eigentlich deine.
Genau, also wir haben halt kürzlich auch ein Interview gemacht mit Katharina Trautfetter von Gamerepublik, wo's halt ausschließlich um Famlifs geht und äh wir haben praktisch das Orgateam, also eine Kollegin und nicht an das Orgateam vertreten, weil wir halt nicht,
Eine Person praktisch soll halt nicht für das ganze Team sprechen. Wir haben sozusagen die Fragen auch vorher dann mit äh dem Rest der äh vom Orgateam äh durchgesprochen. Wir sind, glaube ich, acht Leute in der Orga mittlerweile. Und im Prinzip, Existiert. Famdif's Meetup, aktuell hauptsächlich auf dem also da kommt die Community halt zusammen da wir halt auch so deutschlandweit und teilweise international als auch mit internationalen,
Hm, Leuten interagieren, ähm aber angefangen hat eigentlich alles wirklich mit diesen Meetups, deswegen heißt es auch Family. Äh wo sich ähm Leute am Anfang in Düsseldorf und in Frankfurt getroffen haben. Für, ja, einfach, um sich ein bisschen auszutauschen. Meistens gab's dann auch immer einen Vortrag. Also es wurde ähm, oder mehrere Personen konnten einen Vortrag halten zu bestimmten Themen und auch nach Feedback-Fragen sozusagen und äh gegründet wurde das Ganze natürlich von ähm,
von Linda, äh die bei Ubisoft arbeitet. Und ja, also Was wir da machen ist im Prinzip mittlerweile die Community bisschen zu organisieren und zu betreuen. Wir haben halt diesen Discord-Server, wo äh Leute reinkommen und wir haben halt unterschiedliche Channel, zum Beispiel haben wir halt so, Smalltalk äh Channels oder wo Leute halt Links zu vergünstigter Software oder so was teilen können,
Dann haben wir aber halt auch so Themen wie Christus und Support. Und grade so einfach das letzte Jahr ist halt einfach, auch passiert und ähm und es gibt halt auch immer wirklich so Events, die grade halt auch so merchandalis groups halt erschüttern, zum Beispiel diese Elegations, die über Ubis of Montreal rausgekommen sind, Das passiert halt mehrmals im Jahr auch und ja, also,
fangen mir die Leute dann auch so ein bisschen auf, aber gleichzeitig ist die Community ist natürlich auch für uns irgendwo so ein Auffangnetz, also, Grade eine Orga, mir halt mehrere Leute, die auch für Ubisoft arbeiten, die das mich auch ein bisschen mitgenommen hat und so, Und äh dann haben wir aber auch andere Channels, wo Leute einfach hier ihre ihre Kunst oder ihre Arbeit zeigen können, auch Feedback fragen können. Und äh ganz wichtig ähm finde ich auch unsere Jobsecret ähm,
eigentlich wöchentlich drei Mal oder so reingepostet wird. Also wir, sobald ich auch was sehe an an Job Office, poste ich das auch immer direkt rein und ich find's auch sehr, sehr schön, wenn Firmen oder Organisation Organisation auf unseren Server kommen, weil sie genau diese aussuchen. Für ihre Firma und halt zeigen wollen so hey wir haben wir haben Platz für euch und so und wir wollen auch lernen,
Was wir tun müssen, um halt unsere unsere Firma auch so zu gestalten, dass sie dass sich Leute, dass sich alle Leute wohlfühlen. Und also in der Orga selber haben wir alle so bisschen einzelne Aufgaben, die sich irgendwann mal so ein bisschen natürlich ähm, Haben und bei mir hat sich zum Beispiel ergeben, ich bin 2018 dazugekommen mit zwei mit meinen zwei Kolleginnen äh Cassi und Silvia, Und wir haben praktisch den zweiten organisiert in Köln.
Ähm im Colon Game House damals, der erste hat bei uns in der in der Uni stattgefunden, im Coron Game Lab,
Und seitdem machen das halt äh Silvia, Cassi und ich auch. Also wir haben halt da dann praktisch äh unseren Aufgabenbereich und da gibt's halt andere zum Beispiel, die kamen, die hattest du, glaube ich, auch schon mal im Podcast, die sich dann um das Portfolio-Review kümmert und ja, so hat jeder so bisschen seine Aufgabenbereich und zum Beispiel also wir sind, wir haben uns auch neulich zusammengeschlossen mit Famis Fair und Diversity.
Und so haben wir jetzt halt praktisch äh Fänder, also von der Organisationsseite her haben wir halt Sitze jetzt in Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Berlin und München.
Okay äh und du bist sozusagen Moderatorin äh haupt hauptsächlich dort und Organisatorin.
Genau, also wir wir teilen uns wirklich alle so die Aufgaben. Wir haben halt auch so einen kleinen, so äh so ein Entry-Ding, wenn man bei uns auf dem Server kommt, dann soll man noch einmal kurz einen, Teilen von sich, damit man die Leute auch ein bisschen verifizieren kann. So beugen wir halt ähm natürlich auch äh Leuten vor, die das vielleicht ausnutzen wollen oder die eigentlich gar kein Interesse an den Werten von äh Fembles haben und einfach nur ihre Arbeit da rein spamen wollen oder so.
Oder Follower generieren wollen oder sowas. Ähm und wie verifizieren die Leute dann auch von Hand. Und das sind halt so Aufgaben oder wenn Leute Fragen haben und ja, also wir hatten dieses Jahr halt auch schon mehrere online Events, wo wir dann Speakerinnen eingeladen haben und das dann auch über den äh Server gestreamt haben et cetera.
Cool, wie ist es? Das ist ja, also es ist ja im Grunde dann ja also eine Community, ein safespace vor allem auch, ne, äh wo halt Frauen zusammenkommen vor allem und ähm hast du das Gefühl, dass da mehr Offenheit, herrscht als allgemein, wo also jetzt äh jetzt geschlechtsunspezifisch ähm hast du ja vielleicht doch in deinen Kursen manchmal gemerkt, in den 3D-Kursen, dass vielleicht manche Leute sich noch nicht so trauen, Fragen zu stellen,
Weil sie neu sind und nicht nicht doof wirken wollen oder so. Was ist denn da deine Erfahrung in der Community? Ist es da offener? Ist das cool oder.
Ja, auf jeden Fall. Also kurz zu den Workshops, da mache ich's praktisch immer so, dass ich, Extra noch mit auf die Webseite schreiben lasse so besonders Frauen sind willkommen. Äh einfach nur ein so ein Satz. Und meistens habe ich dann eine fünfzigfünfzig Ration ungefähr tatsächlich, Also nur äh durch diesen Satz habe ich grade mal fünfzig fünfzig, aber auf dem Server, das ist einfach so ein schöner Ort, also.
Es ist so unglaublich befreiend. Manchmal über Dinge sprechen zu können und jeder checkt, was gemeint ist, ohne dass jemand reingrätscht mit ja, aber, oder so und man muss auch mal dazu sagen, wir haben natürlich nicht nur Frauen oft bei uns aufm Server, ne, also, Das ist jetzt nicht unbedingt nach äh nach Gella sortiert. Im Gegenteil.
Äh wir versuchen das eher so ein bisschen irrelevant zu machen. Also es gibt ja auch vielen Server mittlerweile, dass äh man sich seine Pronots aussuchen kann und so. Und das auch einmal festlegen kann und wir haben halt äh solche Server ziehen, glaube ich, auch immer so bisschen, Leute aus Verwandten auch so marginalisierten äh Gruppen an. Zum Beispiel Transsexuelle oder ähm Leute mit unterschiedlicher sexueller Orientierung eben oder Leute, die sich gar nicht innerhalb von irgendwelchen.
Geschlechterrestriktion bewegen möchten oder sowas. Und es ist wirklich sehr, sehr angenehm äh sich überhaupt über irgendwas auszutauschen, Es gibt immer Leute, die die relaten können einfach.
Das ist halt wirklich, das ist einfach auch ein ein sehr schöner, für mich persönlich halt auch ein sehr schöner Ausbruch aus dem Alltag, weil du einfach nicht so darauf achten musst, was du twitterst oder ne, was du was du irgendwie von dir gibst so im Netz, Und du hast einfach eine Community von, ich glaube, wir sind 300 Leute oder bisschen mehr wie, bisschen weniger oder so,
Natürlich sind auch viele dabei oder viele, die den Server nicht äh aktiv nutzen oder so. Aber es hat äh immer Leute dabei, die die einfach checken, was du meinst.
Ja, ich hätte da halt auch mal eine Frage so, äh ich bin ja ich bin ja auch dort und wir haben jetzt auch darüber kennengelernt.
Ja stimmt.
Genau und das ist äh super und ich finde das ähm ich hadere äh mit meiner Interaktion tatsächlich auf dem Server und dachte, vielleicht ist es auch für Zuhörer jetzt speziell Zuhörer, Ähm wie ihr euch das eigentlich wünscht, weil ähm, Ich sehe das als als sehr wertvolle Community bei sowas aufzubauen ist ja nicht einfach und äh und und so ein safespace zu generieren und ich finde es wichtig, das nicht kaputt zu machen.
Äh wenn man es zu in die Historie guckt, dann sind Männer sehr gut darin, Dinge zu übernehmen, das kann man wunderbar sehen in der Historie, der Informatik, äh sehr, sehr vollgefüllt äh mit Frauen war und ihr letztens auch eine schöne Geschichte gelesen von Anglerinnen oder Fischerinnen, äh die dann aber auch verdrängt werden mit der Zeit und so. Und dann kann sich plötzlich keiner mehr dran erinnern, dass es überhaupt mal Viecherinnen gab in dem,
äh kann ich auch nochmal verlinken, die Folge vom vom ähm Geschichten aus eine Geschichte Podcast, kann ich sowieso sehr empfehlen. Und ähm deswegen bin ich da sehr vorsichtig. Was aber vielleicht ähm, Schade ist, weil vielleicht haben ja ein paar Leute äh ein paar Männer, in dem äh Bezug auch mal was Sinnvolles zu sagen. Aber trauen sich vielleicht auch gar nicht, überhaupt definitiv zu werden, weil also mir geht's jetzt tatsächlich so, dass ich sehr, sehr vorsichtig bin
Ich möchte da gar nicht irgendwas kaputt machen oder oder verbessern oder so, ne. Und ich freue mich wie, ob ihr eure Perspektive darauf ist so.
Ja, erst mal die Story mit den Fischerinen mich so erinnern, dass die ersten Programmiererinnen ja auch Frauen waren und weil das in Anführungsstrichen sind Frauenjob war, am PC zu hocken und dann irgendwann nicht mehr und dann ist alles von Männern angeblich geworden.
Dann hat irgendwie jemand mal ein kurzes Licht ausgemacht und wieder angemacht und dann plötzlich.
WhatsApp und zum anderen, äh irgendwo, äh also ich finde es zum Beispiel positiv, also das positive und negativ äh denke ich, dass du sagst, du bist da sehr vorsichtig, weil du nicht äh sofort eine alles raushauen musst, was du denkst, zu einem Thema zu sagen zu haben sozusagen als Mann auch. Ich finde, das ist schon mal prinzipiell eine gesunde Einstellung so für jeden Menschen, egal, was das Geschlecht angeht.
Nicht alles einfach rauskotzen, ja, das stimmt.
Genau ja, Aber äh ich möchte natürlich jeden und jede zur Interaktion einladen, also gerade wenn wenn halt äh wenn man den Eindruck hat, auch wenn ich ein Mann bin ähm oder, vielleicht nicht unbedingt ein Mann, aber vielleicht keine Frau.
Kann ich dazu auch was beitragen und ich habe dann Perspektive, die man auch betrachten kann. Also ich würde vielleicht nicht unbedingt, wenn's äh um Gewalt gegen Frauenthemen geht, würde ich jetzt nicht unbedingt reinbrechen mit ja, aber Gewalt gegen Männer gibt's auch so, es wird eine klassische Twitter-Fread dann. Dann kann's auch sein, dass du vielleicht,
befördert bist oder so, äh aber nee, Quatsch. Ich finde das auf jeden Fall äh relevant und was ich halt auch schön an diesem Server finde, ist, dass ich glaube, dass manche Leute einfach auch vielleicht manche Dinge nicht verstehen, wie Pronouns aber das gar nicht böse meinen, sondern das tatsächlich verstehen wollen, aber sich voll fürchten irgendwo nachzufragen.
Und ich finde, wenn solche Fragen, wirklich aus einem äh total unschuldigen, also was heißt unschuldig, aber halt wirklich aus einem Informationsdrang auch äh kommen, Ähm wenn man das einfach besser verstehen möchte, weil man die Leute äh respektvoll ansprechen möchte, dann finde ich halt, ist auch ein Server, wo man sowas mal fragen kann, ohne direkt aufn Deckel zu kriegen.
Und das möchte dazu möchte ich halt Leute auch einladen dann sozusagen und ich glaube schon dass die die Community dort und halt natürlich auch das Orgateam relativ schnell merkt, was für eine Intention so eine rage auch hat. Also es ist ein noch nie wirklich vorgekommen, dass jemand, dass wir eine unangenehme Interaktion tatsächlich auch hatten auf dem Server Oder dass halt jemand wirklich irgendwie dann gehen musste oder so was. Äh was wir mal hatten war.
Dass sich äh das ein männlicher Deff hat sich irgendwie, Gemeldet und oder wollte halt auch schon Server und hat uns halt direkt irgendwie so eine Kollaboration angeboten und meinte so, Also eigentlich wollte der, glaube ich, seinen eigenen Kram so ein bisschen promoten, äh dann auch durchfamdest oder also es kommt halt generell nicht so geil, wenn man irgendwie, Kollektiv von Frauen stößt und dann sagt so äh ich wir können euch helfen so euren Shit viel geiler zu machen oder so,
Und dann denke ich mir so, ja, cool, danke so. Ich glaube, wir kriegen das auch ganz gut alleine hin so. Das würde ich jetzt vielleicht nicht unbedingt machen, aber das, also ich glaube, wenn man so ein bisschen hat, dann trafft man das auch,
Ich hoffe, das äh das war jetzt ein bisschen verwirrt, aber ich äh ich will ich hoffe, das hat das trotzdem so ein bisschen beantwortet. Also, wie gesagt, ich würde äh immer Leute gerne einladen, zu interagieren, wenn sie finden, dass es, Halt ein Beitrag ist, der die Diskussion auch in irgendeiner Form vorantreibt sozusagen.
Okay. Ne, manchmal ist es ja auch so, das es kann ja auch so wirken als zum Beispiel äh gibt's die, äh die ähm, so eine kleine äh Messe sozusagen, ne, für wo es auch so Vorträge gibt, also vor Corona war das zumindest so und
äh und und da war's zum Beispiel so, dass dass ich mich jetzt nicht angesprochen gefühlt hätte, einfach von dem Namen her und äh ich da auch gar nicht irgendwie reingrätchen will und dann haben wir aber mal ähm darüber gequatscht, ja auch mit einer der Gründerinnen und sie meinte, nee, nee, das ist schon für alle gedacht. Ach so, okay, gut, dann äh dann ist er cool.
So Frau, also so fühlen sich Frauen halt immer, ne, also.
Ja, äh ja. Finde, ja, finde ich auch ähm äh also gut in dem Sinne, dass man das mal nachfühlen kann.
Und das ist, wie gesagt, auch das spiegelt sich auch in so in so kleinen zehn Personen Workshops wieder, wenn ich explizit sogar reinschreibe, so ähm schickt eure Töchter, Dass ich dann trotzdem 5050 habe, was völlig fein ist, aber,
ein bisschen schade und man kämpft auch. Also ich persönlich kämpfe auch manchmal so bisschen mit mit dieser mit diesem mit dieser ich weiß nicht, will ich jetzt nicht sagen Problematik, aber ich finde zum Beispiel, dass äh so Veranstaltungen, Die äh Girls-Day heißen oder vielleicht auch irgendwie Womeniz und Women and Games und vielleicht auch Meetup, dass die so ein so ein bisschen unglücklich benannt sind auch eigentlich, weil irgendwie will man ja gar nicht, dass das so,
Also, dass das auf so einem Podest gehoben wird, ähm dass es hier um Frauen geht sozusagen. Auf der anderen Seite habe ich gemerkt, man es es braucht es leider immer noch so.
Ja klar, weil wenn du ein wenn du eine Problem ähm bearbeiten möchtest, musst du sehr benennen, auch wenn das äh auch wenn man sich wünscht, dass das Problem eigentlich nicht existieren würde und einfach nur normal wäre, dass alle einfach alles machen können, was sie wollen und, sich alles einmal nicht, aber bis zu das da ist, muss man das Problem leider immer hervorheben, ja.
Das stimmt aber eigentlich ist das doch schon allen klar mittlerweile, oder? Also ich ich finde es okay, dass diese Organisation so heißen und so weiter. Ich bin ja auch Teil davon äh und Social Medize arbeiten wir auch immer, wenn wir Events oder grade beim Game-Gym sponsern die uns auch oft und das sind natürlich dann auch so Partnerorganisationen,
wo man sich bisschen gegenseitig unterstützt und so, aber dann, also es gibt halt schon so Aspekte, die da ein bisschen schwierig sind, wenn man, wenn ich jetzt halt zum Beispiel eine Einladung kriegen würde für ein Event oder so, wo ich wirklich das Gefühl habe, ich soll halt schon wieder Frauen in der Branche thematisieren und was auch, was ich mittlerweile auch echt ein bisschen unsensibel finde, Ähm das wir haben halt neulich festgestellt, auch so innerhalb der Orga.
Viele, viele Interviewfragen total identisch sind und dass wir mal vielleicht aufhören sollten so die, also es ist nicht auf auf dich und jetzt heute sind so bezogene, sondern.
Ey, ich verstehe das schon.
Sorge. Aber das äh das, dass wir alle schon mal irgendwie so dieselben Fragen schon mehrmals beantwortet haben und ein paar davon sind auch sehr persönlich, zum Beispiel so Dinge wie haben du oder deine Kolleginnen schon mal negative Erfahrungen gemacht so. Das sind jetzt nicht unbedingt die sind natürlich spicy und interessant, aber das sind keine Fragen, die man vielleicht jetzt unbedingt darüber sprechen möchte. Entweder weil wenn man vielleicht was hat, Ähm was passiert ist,
Oder weil man, man will vielleicht auch andere nicht outen oder so. Und irgendwie ist das auch eine super langweilige Frage. Also, es klingt ein bisschen fies, aber wenn man das halt schon so oft irgendwie thematisiert hat, Und ähm was man auch oft äh gefragt bekommt, was ja auch eine interessante Frage ist, aber.
Die man jetzt nicht unbedingt beantworten kann, nur weil man eine Frau in der Branche ist, ist äh die die Verteilung, also die Leute wollen immer irgendwelche Zahlen wissen, wie viele Frauen arbeiten denn gerade aktiv in der Branche, und äh wir müssen das genauso googeln, so wie alle anderen Leute und haben auch festgestellt, dass es da keine, Keine vollständige Datenerhebung zugibt. Also es gibt äh immer Datenerhebung zu Spielerinnen und Spielern.
Aber nicht unbedingt zu zu äh also es gibt so ein paar kleinere Umfragen, aber die sind halt dann auch schon zwei Jahre alt oder halt nicht vollständig. Das sind halt auch so Fragen und, Ja, also wenn man dann halt, wenn ich jetzt auf ein Event eingeladen würde und dann das Gefühl habe, ich kriege dann auch wieder genau diese Fragen gestellt oder ich werde genau dafür eingeladen, während äh meine zwei anderen Arbeits,
eingeladen werden, um über über Development zu reden oder so, würde ich auch höflich ablehnen, äh weil, Ich bin immer noch so, ne? Und äh arbeite auch als äh Developerin halt, In der Branche, also trage dazu bei, dass Spiele entstehen und dann will ich auch für für dieses technische Know-How halt, Werden und nicht nur, weil ich eine Frau bin, aber das das kann man, glaube ich, auch nachvollziehen.
Ja, natürlich, genau und ähm also meine Erfahrung bisher auch aus dem Podcast hier ist eigentlich, dass ähm es gibt andere Arten äh darüber zu reden, als zu sagen, hey, du als Frau, wie geht's dir denn? Äh und,
es gab auch mal ähm ich habe es ist alles ein bisschen äh ganz abseits des Themas, aber ist auch interessant. Ähm und zwar habe ich einen Podcast gehört, äh halbe Kartoffel und da geht's immer darum, dass jemand ähm das ist ein, halb deutscher Koreaner und der äh interviewt andere Menschen, die halt Deutsch äh halb äh irgendwas sind,
Also eine andere Ethnie oder Herkunft. Und die haben natürlich alle so dieses Ding so, ah, woher kommst denn du wirklich, diese Frage, also, ne, Ah, woher kommst du und da hat eine Mal gesagt, ey pass auf, wenn dir das wichtig ist, ähm zu erfahren, woher jemand kommt, eine eine gute Frage ist,
Übers Essen zu reden, weil wenn die Leute nämlich ähm übers Essen reden, was sie gerne möchten, dann und und sie möchten dir grade erzählen, woher sie kommt, dann erzählen sie dir nämlich plötzlich von ihren Gerichten aus ihrer Heimat zum Beispiel.
Und wenn sie dann Bock drauf haben über Reimer zu reden, dann ist es so eine schöne Tangente. Und ich habe auch gemerkt, also wir die Folge gemacht haben, die ja auch heißt, Frauen in der Spielindustrie, ähm da haben wir nicht gesagt, hey, ähm, Ihr Frauen, wie geht's euch denn,
Wir haben einfach normal gequatscht über über Deis und Programmierung und und Grafik und alles mögliche. Aber eine der Gestern war eben Organisatorin oder ist äh von. Und über dieses Thema sind wir genau wie jetzt auch mit dir, Einfach darauf gekommen und dann kann man ja gucken, wie äh wie viel möchte man darüber reden oder nicht, ohne das überhaupt zu thematisieren so, ne.
Und das finde ich eigentlich ganz angenehm, weil wenn wenn du jetzt zum Beispiel das einfach, jetzt da gar keine Lust gehabt hätte, es drüber zu reden, dann hätten wir einfach gesagt, okay, du bist da Moderatorin, fertig.
Hm, ja, nee, nee, das finde ich auch, wer sich das so natürlich ergibt, finde ich das auch ganz schön und ich, wie gesagt, eigentlich, ich scheue mich da jetzt auch nicht drüber zu sprechen.
Habe ich ganz schön nachvollziehen. Das ist irgendwann nervig, weil man will ja über die Skills reden.
Klar, aber ich habe auch äh in in anderen Podcasts ist mir das eigentlich fast auch jedes Mal passiert, dass ich ähm früher oder später dann halt auch wahrscheinlich wegen Fremde, weshalb auch diese,
Thema gekommen bin. Aber ich habe auch schon, ich wurde auch schon gefragt, zum Beispiel, ob wir das komplett weglassen sollen oder so. Also fand ich dann auch nett so, weil wenn ich jetzt an dem Abend oder so auch keinen Bock drauf gehabt hätte, hätte ich sagen können, ja weißt du was? Ich glaube, es reicht jetzt auch mal oder so.
Und ja, das finde ich eigentlich ganz angenehm, Und wenn man normalerweise wird man also durch du hast ja zum Beispiel mega die gute Recherche auch vorher gemacht habe ich dir ja auch schon gesagt.
Vielen Dank, ja.
Und äh wenn man vorher auch so ein bisschen die Materialien zugeschickt bekommt und so weiter, dann ist es ja auch gar kein Problem Weil man sich halt auf ein bestimmtes Thema fokussieren will, wie er zum Beispiel in dem Podcast, den wir vorhin gemacht haben, das war ja auch total spezialisiert auf ein bestimmtes Thema. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass äh Linda und ich äh, weiblich sind oder so.
Genau, das ist bei thematisieren wir eigentlich ja auch nie, außer in diesem äh es war halt einmal Thema, diese Frauenfolge, die die ich halt auch so benannt habe eben und das ist genau das, was du vorhin meintest. Eigentlich sollte man eigentlich hätte sie heißen können, ähm äh Programmierungen, äh Organisationen und Grafik oder irgend sowas, ja? Ähm weil darum ging's am Ende in der Folge, aber was wir ja vorhin gesagt haben, es gibt halt noch ein Ungleichgewicht und das Problem.
Ja, ich glaube, es sollte halt benannt werden, bis es gelöst ist. Zu sein. Deswegen habe ich die Folge so genannt, aber ich bin mir mittlerweile auch gar nicht mehr sicher, ob's ein toller Name ist, aber ich bin alles schlecht mit Namen.
Ich glaube, wenn man, man muss einfach über das Benennen jetzt auch mal langsam hinaus, also darüber hinweg kommen und äh halt auch dann mal agieren, das ist halt das Ding.
Ja, aber da bist du ja auf jeden Fall ein Paradebeispiel dafür, bist ja sehr also äh sowohl, dass du halt äh diese Kurse gibst und dann natürlich auch eine ganze neue Generation heranführst, als auch natürlich in der Famtive Community. Aber jetzt wir können wirklich mal über dich reden, so interessant das so ist, also wir reden da die ganze Zeit über dich, aber über über drei D Art, das fand ich nämlich ganz interessant, weil du hast nämlich früher habe ich äh
heißt das? Äh nachrecherchiert, äh dass du nämlich früher auch viele Pops gebaut hast. Jetzt aber zu Charakteren transformiert bist oder vor einer Weile und das fand ich ganz interessant, weil äh ja, wie wie kam das denn? Ne, ihr seid doch schon was anderes irgendwie.
Ja, das stimmt. Das ist total äh witzig, weil äh jetzt, wo du es sagst, erinnere ich mich so ein bisschen wie ein grauer Vorzeit. Obwohl mein Mein erster Vollzeitjob äh zweitausendachtzehn erst war also mein Einstieg in die in die Branche tatsächlich dann nach der Uni und es war tatsächlich so, dass ich ähm in der Uni habe ich halt immer ja gemacht oder Inviroment und halt auch verschiedene, Art und Weise versucht
Dinge zu texturieren, ähm aber keine so einen richtigen, so alt, den einen Workflow hatte ich jetzt nicht raus oder so. Und dann habe ich meinen ersten Job angetreten, Und wirklich die allererste Aufgabe, die ich hatte, war, einen äh für ein Spiel, das es schon gab, einen neuen Charakter zu machen. Und ich dachte mir so, oh shit. Also.
Konnte schon auch ein bisschen also ich wusste schon noch was das ist natürlich und ich wurde natürlich auch ein bisschen eingelernt äh aber ich musste halt auch dann äh ich habe davor, mit Modo modelliert und dann musste ich aber auch bei Flyingship direkt Länder lernen.
Äh kurze Zwischenfrage, was habt ihr in der Uni gemacht?
Äh Maja.
Und wie kamst du zu Modo dann? Also das hast du ja nebenbei dann schon gelernt, nehme ich an.
Ja, also ich hatte Maja halt ähm das sah auch alles total, weil du musst dir vorstellen, wir waren der erste Bachelor-Studiengang, das heißt, wir waren die, die, die Zeit, also ähm die Dessert war auch alles an uns ausprobiert, jede Prüfungsform, war total verwirrend alles, weil wir hatten einfach irgendwie die ersten zwei, drei Semester so, 2D abzeichnen und zwei D Animationen und dann auf einmal 3D Animationen ohne Modellierung, ohne Viking vorher, also,
Es war alles auch nicht so besonders sinnvoll. Das lag einfach daran, dass halt dann diese Profs eingestellt wurden, die halt das äh gelehrt haben. Nicht, weil das vom Curriculum irgendwie Sinn gemacht hätte oder so. Und das heißt, ich habe eigentlich animieren gelernt, bevor ich modellieren gelernt habe.
Nicht schlecht.
Und ich kam halt dann zum Modellieren durch ein ich glaube durch das Drittsemesterprojekt oder so. Und da, also ich habe halt wahnsinnig viel auf einfach von meinen Kommilitonen äh und Kommilitonen gelernt. Und äh da war ich in der Gruppe mit jemandem und da ich auf Maja halt nicht besonders gut klar kam und blende, habe ich einmal äh aufgemacht und sofort wieder zugemacht und dachte mir so, nö, auf gar keinen Fall.
Das war noch vor zwei acht nehme ich an.
Yeah, auf jeden Fall. Und mit äh mit Quatsch, mit Modo kam ich dann so ein bisschen besser klar, weil für mich einfach das User-Interface mehr Sinn gemacht hat. Und außerdem hatte ich dann immer in der Gruppe, der mir halt äh Fragen beantworten konnte, was halt echt hilft, wenn man das ja auf diese diese Magic von diesen Workshops, weil du einfach direkt jemand, kannst du nicht erst mal drei Stunden googeln musst. Und so habe ich dann halt drei D an sich gelernt, also halt so 3D verstanden.
Und äh dann bin ich aber halt ja aus der Uni raus und aber ich habe dann auch äh wenn man drei B versteht, dann lernt man sich auch sehr schnell in andere Programme ein, Ich habe dann, glaube ich, einen Monat gebraucht oder so, dann war ich schon ziemlich drinnen im Blender, Und ja, meine erste Aufgabe war halt, einen Charakter zu machen und ich glaube, ich hatte da ein bisschen Starthilfe, weil,
also Game Develop hat mir das ja ist ja alles Smoke and Miros, also es wird du wirst ja, du verwendest ja wieder, was geht. Das ist ja im Prinzip Performance Arbeiten, dass du nicht jedes Mal ein neues Rick baust, sondern. Du, wenn die Charaktere die gleiche Körperform haben, dass sie das selbe Rick benutzt und ähm ein bisschen anpasst. Und die Animation anpasst und ja, dann habe ich diesen Charakter halt modelliert und den geskinnt dann auf äh auf den Rick.
Und so kam das dann langsam dann äh für für Flyingship habe ich dann beides viel gemacht. Also ich habe viele Inviamans, so in Wriman Sachen gemacht, Ähm aber dann auch parallel viele Charaktere und das habe ich ja da zwei Jahre gemacht und dann bin ich zu Gianedraw und da wurde ich dann halt explizit auch als, Artist eingestellt.
Okay, ja, weißt du? Eine interessante Challenge. Ich meine, ich hatte.
Ja, es war auf jeden Fall Scary am Anfang, aber.
Glaube ich. Weil bei mir war's so, ich musste ähm von Maya auf Max lernen äh und meine ersten Objekte waren aber so kleine Säcke, Also diese ganz süße, kleine Props einfach für Second zwei damals und so, hatte ich dann schon oder gab's schon genug Probleme, weißt du, wenn du da irgendwie die UVs falsch gedreht hast, hat sich da irgendwie eine äh ergeben und ich wusste nicht, warum und habe geweint.
Oh ja.
Und so und. Dann gab's auch mitm Englisch so ein Ding. Ich habe eine Meetingsumme gesagt, ein Meter sechs. Und irgendwann kam jemand zu mir und sagte, du kannst auch sagen Becks. Ja, genau.
Oh nein! Aber schön, ne?
Ja, also ich hatte da äh etwas sanfteren Einstieg, glaube ich. Okay und ähm du hast ja auch schon äh während des Studiums irgendwie gearbeitet bei einem Studio, kann das sein irgendwie? Also.
Du du spielst jetzt auf Kaktuscode an, nehme ich an.
Ich, ich sehe hier nur, in meinem geheimen Dokument, dass ich LinkedIn genannt habe, äh dass.
Also ich habe bei, ja.
Ja, dass du dann neben dem Studium schon aktiv warst.
Ja, ich habe bei Fammobi nebenbei als QA-Tester gearbeitet.
Ah, okay.
Und davor habe ich in einem Sneaker-Laden gearbeitet, also ist jetzt äh nicht unbedingt beim LinkedIn, aber ich habe immer irgendwas gearbeitet nebenbei. Die also die ganze Zeit, in der ich studiert habe, ich habe ja ähm, Vor meiner Zeit in Köln habe ich auch schon mal vier Semester, wo ich studiert und das war auf jeden Fall immer ein Ding, aber äh genau, ich glaube, Famubbi war mein erster so. Job, da habe ich eben gemacht äh in Teilzeit nebenbei. Und.
Aber dann steht da noch was von Cube Factory, sogar als als Co-Founder.
Ähm das ist also genau, darauf wollte ich jetzt grade hinaus, nämlich weil bei uns in der Uni gibt's hm die Option, ich glaube, im fünften Semester, Kann man entweder ein Ausleihsemester machen, äh ein Praktikum bei einer Firma, also Auslandssemester im Sinne von bei einer anderen Uni. Ein Praktikum in einer Firma oder ein das nennt sich.
Das heißt, man macht sowas wie diese Semesterprojekte, aber man kann sich frei zusammenfinden, mit wem man das macht, ob man das alleine macht und das komplett losgelöst, weil bei diesen Semesterprojekten haben wir immer, Ein Genre vorgegeben gehabt, zum Beispiel Game, Series Game, Mobile Game oder so, Und dann noch ein Thema meistens, also dann noch irgendein Thema, nachdem sich das gerichtet hat, keine Ahnung oder sowas und bei diesem waren wir halt komplett frei.
Und ich habe mich dann entschieden zusammen mit zwei Kommilitonen ja ein Projekt zu machen, Und das Coole ist auch ähm also es war eine Kommilitonin und ein Kommilitone und der Kommilitone ist der Jonas, wo der jetzt auch grade aktuell mein mein Chef ist, praktisch bei Giantor und, Genau, dann haben wir halt überlegt, was wir machen wollen und wir haben halt überlegt, okay äh ja, Leonie kann so ein bisschen 3D und Josi ist die Kollegin, die,
Die da dabei war bei dem Projekt und sie war halt ziemlich, also sie ist halt 2D-Illustratorin, Und war auf jeden Fall Fitte concept Art und Jonas ist halt, der hätte vorher schon äh Informatik studiert. Ist halt Programmierer, aber will auch gern, also hat Gamedesign dann studiert an der Uni.
Und dann haben wir ja gesagt, okay, das sind unsere Ressourcen. Wir können das und das umsetzen. Wir wollen unbedingt ein Spiel machen, das eine richtig coole Mechanik hat. Und so ist dann halt das Konzept von entstanden, Was halt äh sehr, also es ist halt ein 3D-Puzzle Game im Endeffekt und ist noch richtig, Richtig coole Puzzles dabei, die auch richtig komplex werden zum Ende hin. Wir haben, glaube ich, so dreißig Level oder so was.
Und äh wir haben das ja gebaut und dann haben wir uns halt äh irgendwann entschieden, ja wir würden das eigentlich auch gerne für ein paar Euro verkaufen oder so und dafür musst du natürlich eine Firma gründen.
Ah okay, also es war schon fertig und dann hat er gesagt, okay cool, lass mal.
Also wir haben äh im im Zuge des äh dann auch eine Firma gegründet, äh die das war eben dann die Cube Factory GBR und das war natürlich so bisschen das war alles so ein kleines Experiment, um einfach mal diesen Prozess zu durchlaufen
Was kommt überhaupt auf einen zu, wenn man eine Firma gründet, was kommen auch für Kosten auf einen zu? Und, Wie machst du das überhaupt mit der Steuer, weil du kriegst halt keine kostenlose Beratung irgendwo, also fast nicht, äh musste echt alles so ein bisschen zusammenstückeln.
Und dann hast du halt äh im schlimmsten Fall halt auch noch irgendwie einen Steuerberater oder Steuerberaterin, die halt keine Ahnung von Steam haben, davon elektronische Güter zu verkaufen, uns Team ist halt ist halt alles amerikanisches Steuerrecht und blah und ist ja aber es war äh cool, dass man alles gemacht zu haben und dann hatten wir das äh Game,
Kai Klos hat Coach hat mir, glaube ich, irgendwie für fünf Euro oder so verkauft und dann haben wir das auch irgendwann kostenlos reingestellt, also man kann das jetzt auch, runterladen, wenn man Bock hat. Äh es ist auch eigentlich echt ein cooles, niesiges Game, finde ich, für so ein Studentenprojekt ist echt auch nice geworden.
Ja, vor allem, dass es fertig gemacht hat. Das ist ja schon äh respektabel. Äh ich hatte mich halt äh gefragt bei dem Spiel, weil die Grafik ist das sehr minimalistisch. Und äh da habe ich halt gedacht, ob du dann, also wenn das Vollzeit, ob du dann vielleicht noch in dein deine Freizeit komplexere Sachen vielleicht gebaut hast, wo du gesagt hast, okay, da lasse ich mich jetzt nochmal artistisch irgendwie aus.
Aber aber gut, das war jetzt ja neben der Uni hier, so dass du wahrscheinlich eh beschäftigt genug warst mit.
Ich wollte gerade sagen, also seit 2tausend14 habe ich auch keine Freizeit mehr, deswegen äh habe ich da auch keinen, ich finde zumindest keinen Ausgleich darin, dann noch drei D zu machen neben der Arbeit.
Genau, das wäre jetzt nämlich mal ein Anschlussfrage, ob du noch äh jetzt vielleicht auch äh sowas machst, aber okay, du bist einfach zu busy mit mit anderen Sachen, ja.
Ja also ich habe das jetzt ähm strukturiere grad mein Leben ja auch um, weil ich jetzt auch nicht mehr diese diese schlimme Doppeldreifachbelastung habe durch die Uni jetzt grade. Und ich habe schon auf jeden Fall ein paar Projekte, die ich jetzt gerne mal umsetzen möchte. Dafür bin ich arbeite ich halt zum Beispiel auch grade daran, dass ich halt nicht mehr.
Dass ich mich zwar immer noch äh normal finanzieren kann, aber nicht mehr unbedingt 40 Stunden die arbeite, äh die Woche arbeite, Genau, also dass ich einfach ein bisschen Luft habe, nebenbei noch andere drei D Projekte auszumachen, mich da auch ein bisschen weiterzubilden, aber gleichzeitig brauche ich auch einfach so ein bisschen Ausgleich der, Gar nichts damit zu tun hat, am PC zu sitzen, also ich ich mache zum Beispiel viel und gerne Fitness,
Das hat auch ein großer Teil von meinem Leben und ähm mein Leben ist halt so wirklich 98 Prozent von, allem, was mein, mein Beruf oder meine Berufung auch angeht, halt so eingenommen und ich versuche da halt so ein bisschen. Halt auch so ein bisschen zu verkleinern und da halt noch andere Lebensbereiche noch mit reinzuquetschen, weil ähm.
Die letzten Monate waren echt richtig schlimm auch einfach, also extrem belastend auch, immer abgesehen von der Pandemiesituation, Aber trotzdem will man halt schon noch sich dieses Artist-Dasein, behalten, dass man halt schon auch noch irgendwo Kunst macht, die vielleicht keinen, also die keinen finanziellen Wert hat am Ende oder so.
Ja, einfach so aus Spaß oder ja.
Ja oder wenn man was Neues lernen will oder so zum Beispiel.
Ja, leider ja, es kostet leider sehr viel Zeit, diese Scheißkunst.
Ja, ne.
Mit diesem ganzen technischen Tools, die immer nicht funktionieren.
Und die Software ist auch nicht gerade günstig, also es kostet auch noch Geld.
Es stimmt ja. Also äh ja, also ich, Ja, versuche halt schon, Sachen auch nebenbei zu machen. Ich habe genau auch derselbe diese äh was du meinst, ähm den Anspruch oder den Willen, äh neue Dinge zu lernen, weil ich hatte also ich nehme nur an, dass es bei dir auch die Motivation ist, weil ansonsten müsste man ja nichts Neues lernen, dass man vielleicht
gefühlt hat nicht genug zu können oder so. Äh ist bei mir zumindest so und dann äh will ich mich halt weiterentwickeln in zum Beispiel jetzt Stylist, BFX, äh also F, zu machen, äh weil ich da noch nicht so stark war. Ich habe in den letzten Simulationen angeguckt, weil ich die noch nie gemacht hatte. Und das kostet aber alles sehr, sehr viel Zeit.
Ja, ich hatte total Bock auf so ein äh komplettes Modell zu bauen und zu wiggen.
Was? Wie wie.
Also es gibt ja viele äh Streamer äh innen zum Beispiel, die äh sich selber gar nicht zeigen, sondern die ihre Gesichtsbewegungen halt so praktisch und,
das dann auch so ein 3D -Modell halt, äh dass das ein 3D-Modell ausgetürt ist. Das ist dann man kann ja auch 3D-Artist dann so Commissions äh vorschlagen, dass sie sagen, ey, ich zahle dir so und so viel ähm wenn du mir einen Charakter baust, der so und so aussieht und, Das würde ich mal gerne machen irgendwie, aber es ist halt auch ein riesen es ist halt keine Aufgabe, die man immer so kurz am Wochenende macht oder so.
Was ich ganz geil finde, wäre, wenn du während du das machst, dich streamst und den Charakter, den du gerade baust, der wird live als Avatar benutzt. Das heißt, am Anfang sieht man erst mal nur Lopoli irgendwie, alles hart geschadet und da bewegt sich, oder du ziehst da ein ganz grobes Rick rein oder so und dann bewegt sich nur der Kopf so ein bisschen, aber während du weiterarbeitest, wird dieser Avatar dich repräsentiert immer, immer detaillierter und so, eigentlich ganz witzig.
Das klingt cool, aber ich glaube, der Workflow äh ist so, dass es das nicht wirklich hergibt, weil du ja du du machst eher erst das Modell, du regst das dann am Ende so im Endeffekt.
Das stimmt ja. Na ja, na ja, gut, habe ich wieder.
Aber es ist äh es äh auf jeden Fall, also man man müsste noch mehr Arbeit reinstecken, aber es wäre auch ein cooler äh cooler Ansatz, ein cooler Entertainment, Idee eigentlich.
Ja. Äh und und äh aktuell bist du ja bei. Also äh bei äh Giantor, ihr macht Derby Conga, ein Spiel, wo wo's hauptsächlich darum geht, sich an die Händchen zu fassen und mit mehreren Charakteren äh rumzuhüpfen, ne. Und Rätsel zu lösen, indem man zum Beispiel eine kleine Mädchenkette um eine Palme bildet und die dann umwirft. Äh und sich dabei an den Händchen festhält. Und ich habe mich gefragt, ähm da gibt's ja, soweit ich gesehen habe, auch vier Charaktere, das sind die.
Ja.
Und dann noch noch ein paar Monster habe ich gesehen, so Fischis, die die rumhüpfen, aber irgendwann ist ja die Arbeit da auch äh getan und du du bist da ja äh charakterartistin. Ähm musstest du dann auch. Auch andere Art Bereiche ausführen, also zum Beispiel wie der mit Art Props basteln äh oder habt ihr dann einfach mehrmals die Charaktere etariert oder so oder also was machst du da so?
Ja, also äh als Charakter-Autos bei war ich halt auch für alle, also allein auch schon für das Design zuständig, Das heißt, ich habe alle, äh es gab halt schon eine einen Prototypen von einem Spiel, aber wir wollten das alles eigentlich komplett neu designen auch, also natürlich ist das Design schon auch irgendwo angelehnt an die an die Welt vorher,
Oder an die ähm an das Inviroment oder an eins der Inviamoments eigentlich. Wir haben hier drei Welten, also drei Biome dann auch so und alle Charaktere sind haben sich komplett verändert, außer der lilane, weil der war einfach schon so perfekt, wie er ist.
Ja, das diese kleine Wurst, der ist.
Ja und ähm das heißt, ich musste die natürlich auch erstmal konzipieren. Und äh dann auch erstmal umsetzen und die sind ja auch alle, also ich konnte auch keine Ricks wiederverwenden, zum Beispiel.
Du machst, ach so und du machst auch noch das Rick und machst du auch die Animation.
Ja genau.
Krass, du machst dir alles dann.
Ja, ja, genau und das war auch einfach ein äh im Vergleich zu meinen vorherigen Jobs ein ziemlich großer Mehraufwand, weil in den. Also die die Fix und die die Animationen, die ich für ähm für die Spielprojekte bei Flying Sheep zum Beispiel gemacht habe, waren meistens sehr straight forward, also. Sie mussten auch meistens immer nur so ein, zwei Dinge erfüllen oder so und bei den Charakteren du hast halt so individuelle Animationen, die bestimmte Charaktere auch für Katzens ähm ausführen müssen,
Das hat auf jeden Fall schon mal Arbeit draufgepackt. Ähm und dann hast du aber auch so generische Animationen wie Walk und Run Animations. Muss natürlich nach vorne, nach hinten, nach links und rechts laufen können, aber dann auch noch in jede, Dazwischen, also die ganzen Animationen musst du auch jeweils noch für jeden Charakter machen, Damit die so diagonal laufen können und so, damit du halt den Charakter im Prinzip so 360 Grad halt bewegen kannst.
Und ja, dann gibt's die Katzenanimationen und wie gesagt, ich musste halt jeden Charakter neu ähm erstmal konzipieren, dann modellieren, texturieren, und animieren. Und ich konnte halt auch da dann nichts wiederverwenden, weil die alle so individuell sind, Ja und ich habe dann trotzdem irgendwann und dann genau, wir haben noch mehrere NPCs, also du hast schon diese Fische da angesprochen. Es gibt aber noch so Plattformenkrabben und Plattformen, Schildkröten gibt es auch.
Und äh noch andere äh MPCs, die wir ja auch noch nicht so äh also die man auf jeden Fall da im Spiel sehen wird. Und dann musste ich aber halt teilweise auch irgendwelche Props äh reagen, also zum Beispiel dieser, Mechanische Arme, der aus diesem Ufo rauskommt, Solche Sachen sind natürlich auch passiert oder wir haben zum Beispiel so eine so eine Box, die kommt äh so eine so eine Pappbox. Da kommt halt dieses Ufo raus,
und die muss leider auch damit die aufgeht. Und halt so Feinheiten. Ja dann habe ich aber trotzdem so hier und da ein bisschen aber ganz, ganz wenig, also Melisse hat wirklich hauptsächlich das Enviroment gemacht. Ähm ich habe nur hier und da mal irgendwie ausgeholfen und, was ich dann auch irgendwann angefangen habe zu übernehmen ist so so bisschen Social Media Marketing und so.
Also ich habe dann halt äh angefangen auch zu recherchieren, und die Posts halt vorzubereiten und dann halt auch natürlich Videos zu schneiden, also erstmal überhaupt Sachen aufnehmen, also recorden und dann halt zusammenschneiden und das es frisst halt auch auf jeden Fall immer gut Zeit.
Das stimmt, ja. Ähm aber sag mal, ähm die Figuren sind ja, ähm ich blende auch ein Bild ein. Äh es sind ja, Also die sind schon unterschiedlich. Das war ja der lange lilane vier H-Buckels oben, kleine braune hat äh nur ein Ding. Äh aber sie haben ja alle zwei Arme und zwei Beinchen und Augen und Mund und äh, ist es da nicht irgendwie möglich so? Also ich ich kenne nur den Begriff eine
hab's aber nie selbst gemacht irgendwie. Ich habe nur gesehen, also in so in so einem 3D-Studio Maxx, Werbeclips, die das total einfach aus. Da kann man äh so eine Animation auf so ein anderes Skelett übertragen und dann ist das perfekt. Ähm. Gab's da irgendwie technische Gründe, warum das oder hast du damit mal evaluiert oder so? Äh.
Ja ich weiß nicht, wie das in 3D smax ist, aber im Blender kenne ich das so, also es geht schon auch. Man kann ja auch Animationen importieren, aber dann muss auch das komplett gleich benannt sein, Also du siehst ja zum Beispiel der orangene Charakter hat halt diese diese Antenne aufm Kopf und hat halt da einfach schon mal irgendwie fünf äh Bones drin, die halt der Grüne überhaupt nicht hat oder so.
Ja, okay.
Zum Beispiel alle Charaktere haben auch so so IK Bones in den Beinen, Der Grüne zum Beispiel, der hat die LK Bones, also diese treibenden Bones, die mit dem man auch den und so weiter dann animiert, hat die halt in den Armen, weil der läuft auf den Arm, Der hat das gar nicht in seinen äh in seinen in seinen kleinen Stummelfüßchen so. Und also für mich war's auf jeden Fall äh schneller und einfacher, das einfach neu zu.
Ist halt auch optimierter, ne? Also nicht zeitlich, aber ähm also wahrscheinlich könntest du, zum Beispiel äh vier Bohnenketten in jeden Charakter machen, oben aufm Kopf, aber nur der lilane benutzt sie halt in seinen Haaren und die anderen haben es einfach nicht zugewiesen, aber das heißt, dass jeder Charakter dann ungenutzte Bowls die ganze Zeit mitschleppt und das ist ja auch nicht so toll für die Performance, ja. Okay, interessant, ja. Mhm.
Wenn die Charité halt, wenn man nur Human Night Ricks hat, zum Beispiel und die alle halt auch diese diese wenn man zum Beispiel einen FaceReak hat und die alle dieselben Mundbewegungen machen müssen und so, dann ist ja klar, dass man das dann wiederverwendet und vielleicht minimal anpasst oder so. In dem Fall hat der nicht so Sinn gemacht und ich hatte dann also, Ich hatte auch zu zu keinem Zeit äh Punkt irgendwie Zeitdruck oder so während dem Development. Also ich habe mich nie,
Überfordert dann auch gefühlt. Das war schon dann auch so gut geplant, dass man das auch alles schaffen konnte in der Zeit. Also auf jeden Fall von meiner Seite, aber ich glaube auch generell ein Projekt.
Ja, cool, ja, okay, ich meine, ja, also ja, wird jetzt auch gerade bewusst, wie viel Arbeit es ist, ne, weil wenn du wirklich alles, ich sage dir, hätte da vielleicht noch ein eine Animatorin oder so, aber.
Ja, ich.
Ja gut, ist alles. Du bist ein Transformer.
Deswegen äh sage ich auch also ähm statt 3D Artist habe ich auch immer mal äh wieder irgendwo die Allrounder oder so stehen. Ja.
Äh so wie die Generalist, ne, so ein das sind übrigens die Leute, die immer BFX Artists auch werden. Es gibt.
Ja genau, das da dippt man dann auch immer mal so rein. Ich habe auf jeden Fall für für und so einen Kram, habe ich zumindest auch mal ähm. Damals äh Partikeleffekt und so Kram auch gemacht, also. The Voice acting. Wir haben auch die die ganzen Sound, also die die Stimmen von den Charakteren sind alle von uns auch und wurden von unserem Sound Freelancer dann äh aufbearbeitet.
Finde ich gut. Ich habe also so, weil die den Wunsch, dass mal ein Team, das komplette Spiel, also so komplett blöd ähm äh Synchrones mit so alt als Hidden Track oder so. Das finde ich lustig.
Das gibt's auch schon. Ja. Das sieht man auf dem Game-Game. Das ist das finde ich super cool.
Ja, aber ich meine, so ein also ich meine so so ein, weißt du, so ein ernstes Spiel.
Ja
Dann einfach so einen Schalt umlegen und dann macht plötzlich.
Ja
Ich äh wollte noch fragen, äh das ist ja stilisiert. Also ihr habt den stilisierten Workflow. Äh und ich hatte von einer Freundin, die die ist zu Film gewechselt, das fand ich ganz interessant, weil die generieren äh ihre Texturen fast nur auf Basis von Simulationen, also die die Bacon, die MP Nuclution raus, äh weisen grundsätzlich ein paar Farben zu, malen dann noch rudimentär ein bisschen drauf rum, aber eigentlich kommt ist der meiste Kram durch schon,
abgefrühstückt und ich freue mich, wie du äh deine deine Charaktere, wie dein Workflow ist fürs Texturieren da.
Body Workflow auch so ein bisschen so, dass wir direkt im Blender einfach die EO gebägt haben, um dem Ganzen so bisschen, Schatten und so einen Kram zu geben, also halt schon mal eine gewisse Form und so weiter und dann haben wir die wirklich tatsächlich einfach in. Photoshop ähm texturiert. Aber man muss dazu sagen, dass das waren halt auch alles eher Lopuly,
Sachen, die für HTML fünf Anwendungen funktionieren mussten so. Da waren die Details das auch nicht so super wichtig. Also ich, mach schon auch immer noch so viel in Photoshop, so Feinheiten oder so, aber ich habe mit Jerpy Conga dann noch angefangen, ähm Subson's Penter zu lernen.
Und ich bin da sehr, sehr dankbar meiner Kollegin Melissa, weil also du siehst ja auch, dass in Bayern mit im Hintergrund und sie hat's einfach so krass drauf. Also äh sie hat mir halt superviele noch erklärt, weil ich fand, ähnlich wie bei bei Blender damals vor fünf, sechs Jahren, den Einstieg ins Substance so hart und jedes Tutorial, was ich geguckt habe, war auch einfach erst mal so so zweieinhalb Stunden,
Shit erklären, den ich gar nicht wissen wollte, aber den man wissen muss, um dieses Programm überhaupt zu navigieren.
Und ähm das war überhaupt nicht intuitiv für mich und sie hat mir halt dann noch viel erklärt und dann habe ich natürlich auch, Noch viele Tutorials geguckt, um mir das so ein bisschen zusammengeschustert, aber mich halt dann auch viel so orientiert an Dingen, weil das ein Walmund und die Charaktere sollen natürlich auch zusammenpassen, aber dann trotzdem so das Ding darf genug sein, dass man,
Unterscheidet, was ist interaktiv und was ist nicht? Und davor habe ich nicht so richtig viel gescypted. Vorderderby komme und da habe ich mich halt auch dann erst mal so ran getraut mit halt Highpuly und zu arbeiten. Dass dann halt ähm auch zu baken und ja, also das war auf jeden Fall cool. Ich habe da viel dazu gelernt und ich würde auch, auf jeden Fall gerne, wenn ich dann schon irgendwie.
Vielleicht mal privat dann oder Quatsch beruflich, dann nicht mehr stilisiert arbeiten kann, weil ich vielleicht ein Projekt habe, das einfach nicht diesen Stil hat, dann würde ich das auf jeden Fall privat versuchen, weiterzumachen, weil es hat auch mega Spaß gemacht.
Okay, interessant. Ja, hast du schon wieder Fragen beantwortet, die ich auch noch äh hatte, nämlich wie du.
Sorry.
Machst und so. Ich bin auch ein bisschen neidisch auf die Leute, die heute mit können. Wir hatten früher ganz andere ja eine X-Norm benutzt und das war alles nicht so schön. Wir hatten noch nicht mal ordentlich View und jetzt ins ist so geil, dass ihr da alle.
Ja
Gramm machen kannst und direkt einen perfekten Videobot hast, der richtig geil aussieht und und ah schön.
Ja. Ja, also baking in Modo war schlimm irgendwie. Ich habe das nie. Ganz richtig gemacht auch und was ich halt am Anfang auch nicht verstanden habe, ist, dass es nicht diesen einen Workflow gibt, sondern dass man Dinge unterschiedlich machen kann, wie je nachdem, wie's halt,
auch funktioniert für einen selbst dann irgendwie und dass man auch nicht die die ähm Tools immer nutzen kann, sondern dass man sich auch extra Tools holen kann, um halt äh nur zu baken oder halt oder sowas zu machen. Natürlich kannst du alles in einem, Im weißen Programm so in einem machen. Aber man muss sich da so durchwuseln irgendwie und sein seinen Workflow so ein bisschen zu finden.
Ja, wir haben, ich ich erinnere mich noch, wir hatten früher alleine so eine Software benutzt, wie hieß das denn. Irgendwas, ist es das zwar nur fürs Urin, aber das war halt immer so nervig, weil du hast dann halt in Maja dann Milch gebaut. Dann exportierst du das in OBG oder FBX oder und dann importierst du das. Und dann haben die aber wieder irgendwie andere, äh Filet Units oder äh ist es plötzlich klein oder groß oder whatever und dann,
und dann musst du es wieder rausspeichern. Dann merkst du, ach nee, warte mal, du hast ja hier ähm in dem Modell, wolltest ja noch was korrigieren und und dann musst du aber noch mal alles machen und also ich finde das schon sehr geil, dass Blender so so eine so eine Suite ist, wo einfach alles einfach mal mit drin ist, also da ist ja Skype-Ding drin und äh und alles,
halt, ne und und Modellierung, selbst Videobearbeitung. Das finde ich eigentlich ganz cool und ich mag das auch bei Routine, äh dass dort auch. Also eigentlich musst du dich kaum da aus dem Programm rausbewegen und das ist irgendwie so ein angenehmere Workflow, auch wenn's dann vielleicht nicht ganz so perfekt ist, die Einzelschritte, also vielleicht gibt's dann als Einzelsofte, die besser fürs, Wäre oder fürs mobile Outing, aber oh, es ist so anstrengend dieses Datein navigieren. Ja.
Aber wie du, also das hat mir auch schon ein paar Mal dieses Thema halt auch ans Ziel zu kommen und ich finde halt, wenn man, auch wenn man vielleicht ein komplizierteren Workflow hat oder der der jetzt halt nicht nur ein Programm involviert,
Solange man es am Ende dann noch irgendwie fertig macht und nicht an jedem Schritt dann auch so hängen bleibt irgendwie, finde ich das auch völlig legitim. Also was ich total wild finde ist zum Beispiel, wenn Leute in Blender handpainten, also mache ich mache mich total fertig irgendwie, weil kann man halt damit, also mit diesem aber das ich weiß nicht, das waren zwei Punkt sieben neun schon so Kacke und dann
angeguckt in zwei, acht und dann war ich halt schon in so ein Photoshop drin, das hatte ich ja auch schon während der Uni natürlich gemacht und äh und jetzt würde ich, glaube ich, in ein Substance-Handen, einfach weil also man kann auch zum Beispiel in Photoshop drei D, ein 3D-View anwerfen und das alles total buggy und schlimm, aber.
Ich habe gehört, wir machen das jetzt wieder raus, aber ist nur ein Gerücht. Ich bin mir nicht sicher, aber.
Ja, besser wär's, also wenn's nicht verbessert. Ähm nee, genau, aber man man findet seine Tools da zusammen und manchmal ändert sich der Workflow ja dann auch, dass man. Weil Software sich ja auch weiterentwickelt und mir ständig neu rauskommt. Das ist ja auch ein auch ein Ding. Das passiert in so einer Technikbranche.
Ja und die äh macht uns dann wieder Druck, dass wir sagen, oh Mist, wir müssen uns eigentlich mehr Freizeit nehmen, um die Sachen zu lernen, weil äh, gibt's ja nicht und dann sitzen wir hier beim Podcast und sagen, erzählen uns darüber, dass wir keine Freizeit mehr haben, weil äh wir uns um Weiterbilden vorhin die ganze Zeit, ja.
Was wir alles gerne würden, wenn wir Zeit hätten.
Ja. Äh hast du denn, das passt eigentlich auch ganz gut. Vielleicht ist das eine Sache, die du dir so nicht vorgestellt hattest, bevor du in die Branche gekommen bist. Denn die Frage wäre jetzt so ein bisschen, äh gab es Dinge, die du äh überraschend fandest. Also die, die du dir anders vorgestellt hattest. Acht Jahren oder so.
Ja ich glaube also ich ich hätte nicht gedacht, dass ich bei 3D lande. Ja, ich ich dachte immer 2D ist irgendwie mein calling und so.
Und und was da, was wolltest du da machen, wolltest du Charaktere oder Enviments zeichnen oder.
Ich glaube so genau habe ich mir das nicht überlegt. Ich dachte halt, ich werde vielleicht irgendwie, generell 2D Artist, aber vielleicht auch mit, also ich glaube am Anfang, wenn man so, wenn man sowieso 2D-Artist ist, sind halt ähm noch nicht mit 3D angefangen hat, dann, Man halt auch immer so Konzeptart oder so.
Mhm.
Aber merkt halt auch schnell, wie, Wie hoch die Latte halt auch einfach ist und wie unfassbar viele Leute das äh machen wollen. Aber ich ich meine nicht, dass ich da jetzt so verheirate mit der Idee war, aber ich hatte einfach noch keine andere Perspektive, glaube ich.
Ja, weil's keinen Kurs gab, der dir mal drei D gezeigt hätte, ne?
Ja, genau.
Und dann habe ich eben mit 3D angefangen, in einem dieser Projekte und dann bin ich ja auch immer nah geblieben einfach. Also ich habe das gar nicht so bewusst gemacht, glaube ich, Habe mich dabei sehr wohl gefühlt und wollte mich dann da auch immer verbessern so und, Ähm das fand ich dann eigentlich ganz cool und dann eine Zeit lang gab's halt dann auch so eine so eine Phase, wo ich halt beides dann halt auch einfach so gemacht habe, weil ich mit 3D eben auch grade erst angefangen hatte so.
Und also das war auf jeden Fall das habe ich vorher so jetzt nicht geplant, aber bin sehr, sehr zufrieden damit. Und damals ist ich in die Branche eingestiegen bin, Ich auf jeden Fall, dass ich äh irgendwie in der Branche landen will. Also, Als ich angefangen habe zu studieren, war schon noch mein mein Anspruch irgendwie, keine Ahnung, mal bei Blizzard oder so zu arbeiten,
Oder vielleicht meinetwegen bei Jäger in Deutschland oder so. Und auch, halt vielleicht auch irgendwie durch Fremde und hört durch durch viele Dinge, die man mitkriegt und so und halt euch durch durch so so Dinge wie Crunch oder, dass man irgendwie checkt, dass man auch nicht unbedingt besser bezahlt wird, nur weil man in einer Firma, also ich glaube schon, Schon geiler als jetzt an so staatliche Förderungen gebunden zu sein,
Aber es gibt halt auch viele Nachteile und ich habe dann einfach auch so über die Jahre so gefallen an der Indiebranche gefunden und fühle mich da eigentlich auch sehr wohl. Das hat sich auf jeden Fall auch gewandelt, würde ich sagen. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich, meine Karriere so komplett so abgeschrieben habe. Also ich würde vielleicht, ich ich habe jetzt äh. Also ich habe kein Problem damit, in so Drei-Mann-Teams oder oder drei Frauen-Teams.
Drei Mensch-Teams.
Kleineren Startups halt einfach zu arbeiten, aber ich kann mir auch vorstellen, mal irgendwann in eine Miz heißt ähm in einer Miz heißt Firma oder so zu arbeiten, Ich ich wüsste jetzt nicht, ob ich jetzt aktuell so super Bock auf so eine vierhundert mh vierhundert Personenmannschaft hätte oder so.
Ja, ich war auch noch nie da. Ich ich fänd's mal interessant, einfach so als Erfahrung. Vor allem diese Teams, die arbeiten ja teilweise noch in Multiteams, wo dann irgendwie drei Studios zusammenarbeiten. An einem ist es ein.
Ja ja genau.
Und das mir anzugucken, fände ich schon spannend. Also wie das organisiert wird, weil am Ende sind die Spiele ja auch noch gut. Und das passt irgendwie zusammen und denkst so, wie macht die das denn? Wenn ich in einem anderen Raum sitze ist die Kommunikation so schlecht, dass gar nichts mehr funktioniert mit der anderen Person in dem anderen Raum und wie macht ihr das bitte so über Länder hinweg, irgendwie,
tausendzweihundert Mann organisiert und am Ende kommt noch was raus, was irgendwie funktionieren, Spaß macht und und auch harmonisch aussieht und, also das finde ich super spannend, ja.
Ja, das muss man halt auch lernen, diese erstens mal diese Office Culture, aber dann halt auch äh, Also allein kommunizieren zu können, so dass das scheitert ja auch so oft schon in der Uni, und ich würde jetzt nicht sagen, also ich das war für mich jetzt kein Schock oder so was. Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich da erstmal voll krass reinkommen musste, aber es war auf jeden Fall man lernt schon.
So Dinge wie, ja, halt auch Kommunikation und man groovt sich da irgendwie in so ein Team ein und versteht dann auch, okay, diese Dinge sind wichtig, das sind Prioritäten und diese sind überhaupt nicht wichtig, oder einfach keine Prioritäten und man lernt vor allem auch so was wie Meeting-Culture und so.
Hast du hast du da äh ein paar Beispiele, also was dir jetzt bei Meeting Culture, was jetzt nicht priorisiert, weil wo du dachtest, das hätte höhere Priorität und.
Ja, es gibt da so Dinge wie ähm. Also viele Firmen machen ja Daily Stand-Up oder teilweise vielleicht auch einfach Weekly, je nachdem, wie groß die Firma halt auch ist oder vielleicht nur innerhalb des Dipartners oder so, Und es ist für manche Leute wirklich schwierig nicht die ganze Zeit abzuschweifen. Also ein Daily ist wirklich einfach nur dafür da. Dass du, dass jeder kurz sagt, was sie oder er gemacht hat und was ähm gemacht wird dann auch.
Das wäre so, sorry, so so niedlich, so ey, was hast du gestern gemacht? Ja, also ich war einkaufen und.
Nee, das meinte ich jetzt gar nicht, aber zum Beispiel, wenn wenn ähm wenn alle sagen, was sie kurz gemacht haben, aber dann äh der eine Deaf immer beim anderen Def, dann ständig drauf eingeht, äh wenn zum Beispiel ein Defizit, ja, ich habe an dem gearbeitet, aber das funktioniert noch nicht so richtig wegen dem und dem. Dann ist es nicht die Aufgabe von den anderen Leuten, dann versuchen jetzt das Problem zu.
Oder wenn ich wenn ich sage ich hab das gemacht dann hab ich die Aufgabe gelöst ja aber kannst du dann nochmal über die Animation rüberblablabla das ist halt nicht der Ort dafür. Und das sind das ist äh wirkt total also es wirkt so ein bisschen, streng vielleicht auch, aber wenn du jeden Tag ein hast und dir also es geht so viel Zeit ins Land, vor allem wenn du dann halt auch so deine Zeittracks oder sowas, Was ja auch viele Firmen machen, was ja auch einen wirtschaftlichen ähm Sinn hat und so.
Dann dann merkst du schon, wie wie wichtig das ist einfach äh und das, finde ich, ist halt so ein Meeting halt schon und das muss man auch erst lernen, glaube ich. Also manche Leute tun sich da, glaube ich, schwerer, manche nicht so.
Okay, sehr schön. Du, ich habe noch eine Frage, Was würdest du deinem früheren Ich als Tipp geben, ob beziehungsweise das Neuling und ähm es ist nicht erlaubt, mach drei D, weil das haben wir jetzt ja schon besprochen, weil das das hättest du dir wahrscheinlich selbst gegeben als Kurs, aber gibt's da irgendwas? Ähm.
Ich glaube, ich musste die Frage so zweiteilen, weil ich weiß gar nicht, ob ich ähm, So viel anders machen würde jetzt unbedingt. Ich glaube, ich würde in meinem früheren Ich äh raten oder empfehlen, So mehr Selbstbewusstsein auch in in die in die in Dinge zu haben, die ich halt, kann oder lernen will oder halt schon erreicht habt vielleicht weil ist halt ein Ding und das macht also es, schon auch äh schwierig manchmal damit umzugehen und ähm ich würde, glaube ich, meinem meinem früheren Ich so.
Versuchen zu helfen, auch, Die Sachen stolz zu sein, auf die man halt ähm stolz sein kann oder die man erreicht hat. Und Neuling würde ich vielleicht, wirklich raten äh generell offen zu sein und. Auch zu verstehen, dass halt nicht nur die ähm also dass dass du praktisch dass der der Lerneffekt oder halt diese.
Die Art und Weise, wie man halt sein Wissen vermehrt halt an der Uni nicht wirklich unbedingt nur von der Uni oder von den Professoren oder dem den Kursen kommt, sondern, Dass es halt äh dass die Kommilitonen und die Leute um einen rum ein unglaublicher Schatz an Wissen auch sind, von dem man wahnsinnig viel lernen kann, wenn man sich dafür auch einfach öffnet, Und ähm dass Leute wirklich auch.
Das äh ja halt auch annehmen und schätzen und nach Hilfe fragen und halt versuchen nicht versuchen praktisch im im Solo der Verfahren sich halt irgendwie durchzuboxen. Das kann man machen, wenn man später eh irgendwie, niemanden arbeiten will, Aber äh generell ist es so viel wert und es ist es gibt ja auch immer so diese diese Frage so muss man Games wirklich studieren, um in die Gamebranche einzusteigen und, muss man nicht unbedingt meiner Meinung nach, aber,
Die Community, die man dabei mitnimmt und die ganzen Leute, die man kennenlernt, die alle unfassbar kreativ sind und einen auch generell viel lernen können außerhalb von irgendwelchen Hardskills oder so. Das ist sehr, sehr viel wert. Also, und das würde ich auch ähm schätzen, wenn jemand in die Branche.
Rein will sozusagen oder grade so hm am Einstieg ist praktisch. Und generell sich einfach gegenseitig äh hochheben, statt alle als Konkurrenz zu betrachten, also, Ich teile super gerne, wenn ich äh wenn ich zum Beispiel ein Jobangebot sehe, wo ich äh denke, jemand ist dafür total geeignet, dann leite ich das gerne weiter, oder es auch wenn ich ein Job angeboten bekomme oder so und ich habe aber keine, also ich,
Den nicht annehmen oder wie auch immer oder ich möchte vielleicht auch nicht, dann schlage ich drei Leute vor, die dafür vielleicht infrage kommen würden oder sowas. Und man das kriegt man halt äh auch wieder, also einfach gegenseitig sich unterstützen und ja, supporten einfach.
Hattest du im Studium äh das Gefühl, dass da so bissel mehr Konkurrenz war.
Eigentlich nicht unbedingt. Ich wollte jetzt auch nicht, dass ich habe mir schon beim beim Gesprächen habe ich schon gedacht, ich hoffe nicht, dass Leute jetzt denken, dass dass alles total schlimm für mich war oder so. Ähm natürlich gab's schon so ein paar Leute, die jetzt nicht so. Fokussiert waren, sondern eher so bisschen auf sich, was auch völlig fein ist. Aber ich hatte jetzt nicht das Gefühl, dass.
Dass innerhalb von der Uni jetzt irgendwie so einen krassen Konkurrenzdruck gab, was es äh gab, was sich ein bissl belastend fand. Am Anfang war, Das äh so im Arkta-Department haben halt viele zu Portfolios gegoogelt von Leuten, die einfach schon seit 15 Jahren in der Industrie sind, haben sich ja damit verglichen und das hat so einen krassen Druck aufgebaut, fand ich. Das hat mich ein bisschen genervt, so weil ich weil das einfach nicht hilfreich ist, sich mit Leuten zu vergleichen, die.
Also mit dem man sich einfach nicht vergleichen kann so vor einem Studiengang, der sich selber gerade noch so ein bisschen findet und sich überhaupt erstmal aufbaut.
Genau, aber so prinzipiell hatte ich schon den Eindruck, dass die meisten auch diese Community sehr schätzen und das merkt man ja auch äh da dann, dass, dass ich immer noch sehr viele Leute von der Uni kenne, die auch immer wieder treffe auf Events, was ja jetzt auch so langsam wieder ein bisschen anläuft und so und das ist super schön und ich genieße das ja.
Ja schön, ja vielen Dank für das äh erneute Gespräch mit dir.
Vielen Dank auch.
Ja und weiß ich nicht. Wünsche ich dir einfach viel Erfolg für die Zukunft. Bin gespannt, wohin es dich äh noch treibt. Wird dich bald dann äh bei äh einer Riesenfirma sehen oder bei einer, Oder oder du dich selbstständig machst oder wer weiß äh und ähm ja, viel Erfolg, viel Erfolg auch für. Und äh ja, mal gucken, ob wir uns nochmal bestimmt irgendwann noch mal. Vielleicht treffen wir uns auch irgendwann mal äh im realen Leben bei irgendeiner Veranstaltung.
Das wäre schön, ja. Es war auf jeden Fall ein sehr schönes Gespräch und ich danke dir auch sehr für die Einladung. Oh. Ciao.
Ja jetzt werde ich rot. Okay, tschü.
