Ja Leute, Folge zweiundfünfzig, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ähm ungefähr sechs Stunden hat die Produktion der Folge gedauert, also eigentlich sind's bis jetzt ungefähr so fünf, aber es wird nochmal eine Stunde draufgehen für hochladen und bearbeiten und dann Social Media. Ähm.
Genau und ähm ah das stimmt, das passt ja, genau, die Folge ist zwei Stunden lang, ungefähr Faktor drei bis Faktor sechs. Diesmal war nämlich weniger zu tun mit den ganzen Bildern und so, deswegen geht's diesmal ein bisschen schneller, also nur Faktor drei.
Ähm wo äh ach ja genau, wir haben ja über Game Therapie gesprochen und das war mein spannendes Thema, weil äh, habe ich mich noch gar nicht mit beschäftigt, auch noch nie von gehört eigentlich, ähm aber glücklicherweise hat die Leonie ihre äh Arbeit, äh Bachelorarbeit darüber geschrieben. Und die Linda Breitlach, die beschäftigt sich auch schon äh sehr lange mit diesen Themen. Und deswegen waren das zwei äh superkompetente Gästinnen,
da zu Gast sein werden für euch, bei mir waren. Und das war sehr spannend, denn es geht äh um Spiele für Game, also für Therapie oder die therapeutische Wirkung entfalten oder vielleicht auch sehr speziell dafür entwickelt wurden. Und äh ja und wir haben das so ein bisschen aus EntwicklerInnen äh sich drauf. Zum Beispiel auch die Frage, ja lohnt sich das eigentlich? Also könnte man da jetzt einsteigen in diese Entwicklung und aber auch natürlich die Fragen auf Werken aufwerfen.
Was ist denn eigentlich therapeutisch? Also da ging's dann so ein bisschen in Richtung Kunst, ne? Also welche Farben und Formen, wie wirken die auf uns und sowas. Sehr, sehr spannend. Ähm. Der Hintergrund und ich hoffe, euch freut das genauso, denn es ist mal was ganz anderes, über das man sonst nicht ganz so viel erfährt.
Äh und deswegen war ich auch sehr, sehr froh, dass die Leo die diese Arbeit darüber geschrieben hat. Die konnte ich nämlich als Vorbereitung lesen und war dann äh durchaus gut informiert, über das Thema, denn ansonsten ist gar nicht mal so einfach, da an. Ähm Informationen zu kommen, ne, bei Game-Design oder so sieht das ja anders aus, da gibt's ja ganz viele Bücher und so, aber hui. Ja, aber jetzt würde ich sagen, geht's los.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode vom Game this Podcast. Äh heute geht es um Game Farrapy. Ja und das ist ein spannendes Thema, glaube ich. Ich habe mich versucht vorzubereiten, aber weil ich natürlich davon nicht so viel Ahnung habe, habe ich mir zwei Gäste eingeladen. Hm und eine davon ist die Linda Breitlauch. Hallo. Schön, dass du da bist.
Ich freue mich auch.
Und äh die Leonie Wolf ist auch dabei. So, auch schön, dass du da bist.
Ich freue mich auch.
Willst du mal gucken, dass ich beide gleich äh begrüße. Ja, äh wie immer äh fangen wir eigentlich damit an mit einer kleinen Vorstellung von von euch, damit die Leute wissen, wer ihr seid. Und ich würde sagen, äh Linda, möchtest du vielleicht anfangen, einfach mal so zu erzählen, wer du bist und ähm. Irgendwann zum Thema später nachdem die Leonite das auch gemacht hat.
Ja, na klar, sehr gerne. Ähm ja, ich bin Linda, Linda Breitlauch, Professorin für Gamedesign an der Hochschule in Trier. Da bin ich seit 2014 round about. Äh vorher war ich auch schon ähm auch für Gegendesign äh sowohl in Berlin als auch in Düsseldorf, da starteten wir den ersten Gang sein Studiengang überhaupt in Deutschland. Zweitausendsieben Round about und ähm ja, also Gamedesign ist tatsächlich noch gar nicht so wahnsinnig lange Studienfach äh.
Zahlen grade genannt. Äh das heißt, ich war damals schon durchaus eine der wenigen ersten, die ich hier wirklich einen akademische Ausbildung mit aufgebaut haben. Das heißt, wir sind quasi immer noch so ein bisschen in der Pionierphase, äh was das Thema Game-Design angeht, insbesondere, was das Thema angeht, über das wir heute sprechen, nämlich das.
Wie kann man äh therapeutische Spiele eigentlich entwickeln, Also das Thema, worüber wir heute sprechen, ist ähm sozusagen ein ganz heißes, weil äh sich da in diesem Bereich grade unglaublich viel. Und ich überleite, übergebe jetzt mal grade an Leonie, denn äh die hat ja bei ihrer Bachelorarbeit drüber geschrieben.
Das stimmt. Ähm aber ich fange mal von vorne an vielleicht. Äh ja, ich bin die Leonie. Ich habe 2tausend14 auch angefangen in Köln am Cologne Gamelab ähm den Bachelor Digital Games zu studieren, Und äh meine Bachelorarbeit handelt dann, wie gesagt, um Depressionsbehandlung mit Gametherapie. Da habe ich mir jetzt ein bisschen die Recherche angeguckt die letzten zehn5, zwanzig Jahre, was es da schon gibt sozusagen, was da schon gemacht wurde in dem Bereich.
Und ähm ich bin auch sehr gespannt auf ähm Lindas Perspektive, weil ich habe natürlich äh meine Quellen so, aber bin gespannt auf andere Perspektiven. Und ja, nach meinem Studium habe ich dann, Wenn ich direkt angefangen äh als 3D-Artist äh auch zu arbeiten, Vollzeit und arbeite auch seitdem weiterhin, der Industrie und ich habe auf die letzten zwei Jahre noch meinen. Studiengang auch an abgeschlossen ähm mit dem Thema so ein bisschen Stressbehandlung mit Visual Healing.
Also auch mit digitalen Medien, und ja äh davon abgesehen, noch vielleicht ein bisschen nicht so relevant jetzt für das heutige Thema, aber ich bin auch so ein bisschen freie Mentorin für, jüngere Leute, die vielleicht ähm auch eine in die Gamesindustrie einsteigen wollen und äh gibt vor allem 3D Workshops und äh generell so ein bisschen Vorträge zum Bereich studiert man Games et cetera und,
engagiere mich ganz gerne bei Non-Profit Organisationen wie ich in der Orga und da geht's halt auch so ein bisschen darum, Frauen so ein bisschen Netzwerk zu geben in der deutschen Branche auch ein bisschen international. Genau, so das mache ich äh die meiste Zeit, weil das Leben ist.
Leonie, darf ich dir ganz kurz mal zurückfragen? Ja, ich finde das nämlich ich oder ich kenne die Family das natürlich und war ja auch äh früher in NRW aktiv, so in den Anfangszeiten, wo wir so Stammtische aufgebaut haben, Es bringt ja in Trier, in Rheinland-Pfalz und habe hier in den letzten Jahren auch eine Gründerszene mit aufgebaut, bis hin zu einem Digital Hub, ähm Digital Game Hub, wo wir potenzielle Gründerinnen und Gründer beraten und unterstützen vor allen Dingen, insgesamt.
Glaube ich jetzt zwölf Ausgründungen, einige sind auch wieder aus Rheinland-Pfalz weggezogen, zum Beispiel auch nach NRW. Ich finde das ein total spannendes Thema, weil da kommen wir vielleicht noch später dazu, ob. Kontext von vom Health Games, dass es da grade für Indies ein unglaubliches Potential gibt
sich dort aufzustellen, ne? Also eine Diskussion, die ich super gerne führen würde in an dieser Stelle, also deswegen finde ich das gerade super, wenn du nochmal sagst, dass du auch in dem Bereich so ein bisschen Mentoring-mäßig unterwegs bist, Das äh sollten wir auf jeden Fall nochmal mit aufnehmen, also das.
Ja, cool. Ist halt direkt neues äh Podcast-Thema eigentlich, oder?
Ja äh das stimmt, also ja. Genau. Äh ich ähm ich wollte äh jetzt noch mal was zur äh Linda fragen. Und zwar äh habe ich mir das nämlich notiert. Zwei Fragen. Weil ich habe in deiner Biografie äh angeguckt, dass du, BWL studiert hast und warum habe ich mir jetzt hier Quietschedirection aufgeschrieben.
Weil es stimmt. Also ja, ich habe ähm wie das in unserer Branche nicht ganz unüblich ist auch ein ähm ganz äh lustigen Lebenslauf. Ähm und ich schäme mich äh nicht einmal für das BWL Studium. Was ich nämlich als duales Studium gemacht habe Sprich, ich habe eine Ausbildung gemacht, ein Studium gemacht und gearbeitet ähm und ähm seitdem nötige ich allen Menschen, die das tun, die ein duales Studium machen und gleichzeitig, eine Ausbildung machen, ähm ein seltenes Konstrukt, also,
absolut höchsten Respekt ab, denn das waren drei Jahre, also meine drei härtesten Jahre äh ohne Wochenende, ohne Urlaub, ohne irgendwas. Ähm glaube ich nur mit Heiligabend frei. Das, Ich BWL studiert habe. Äh wie gesagt, in diesem, in diesem ähm normalen Studium hatte damit zu tun. Ich
komme ursprünglich tatsächlich aus der analogen äh Medienbranche, nämlich den Druckerei, also bin dann in einer Druckerei aufgewachsen. Ich habe das ganze Thema Print gelernt quasi äh noch als Kind Jugendliche in der Druckerei von meinem Vater, bin dann quasi von vom klassischen Print überfüllen. Ich habe in der Filmhochschule studiert, dann zu Games gekommen. Ähm und habe damit im Prinzip nahezu ähm die ganzen Bandbreite ähm alle Medien äh durchlaufen,
Alle mit derselben Leidenschaft ohne Frage. Jetzt habe ich da eine Frage vergessen. Die ging in die Richtung, warum ich BWL studiert habe.
Nee, ähm also naja, ich meine, das ist ja wahrscheinlich so ein äh Ding, das macht man ich weiß nicht. Nein, dann.
Das gehört ja irgendwie auf diesem Ausbildungsweg ein Stück weit dazu, das stimmt, ne? Ich habe das also äh quasi mitgenommen, weil das auch gar nicht verkehrt ist. Ähm habe übrigens mehrfach gegründet in meinem Leben. Ähm meine vierte Gründung, tatsächlich hingelegt äh vor zwei Jahren, das war meine vierte Ausbildung. Und da bin ich ähm Chief Creative Director meiner Firma, meiner Entwicklerfirma.
Hier in Trier gegründet habe mit ähm einem Kollegen von der Hochschule und einem anderen Kollegen, der das ganz kaufmännische äh betreut. Und wir machen da eben vor allen Dingen Series Games, in erster Linie, aber natürlich auch mit einem äh ja, mit dem Wimpernschlag immer in Richtung Health Games, logischerweise.
Ja, äh ich habe mich nur gefragt, okay, also äh genau, du warst schon früh in den Medienberufen drin, aber trotzdem ähm also, Print ist ja was visuelles, Filme sind auch was visuelles oder Storytelling natürlich und dann bist du aber ganz groß in GEMDesign drin und das hast du ja schon gesagt, hast du ja den Studiengang aus dem Nichts ausgebaut und ich frage mich grade, wie
so äh dein Herz dann sozusagen zu dem Design gekommen ist und nicht jetzt zum Beispiel über das grafischen vielleicht äh verhangen ist und wie baut man so einen Studiengang ausm Nichts auf? Das finde ich sehr beeindruckend, weil nichts gibt, kann man sich auf nichts berufen und es ist ja echt schwer. Irgendwo muss das Wissen ja aber herkommen.
Also ich habe nach meinem Studium an der Filmhochschule, wo ich auch schon große Berührungspunkte mit dem Thema Gamedesign hatte, über Kommilitonen die Spiele gemacht haben, das Thema Film in Spiele übersetzt. Aber das klingt jetzt so ein bisschen so, als hätte ich erstmal im Studium angefangen mich mit Spielen zu beschäftigen, das stimmt natürlich nicht, sondern ich bin seit ich. Naja, nicht seit ich denken kann, das störe ich ganz, ich bin ein bisschen älter. Ähm also seit so.
Wenn ich ganz ehrlich bin, ähm bin ich wirklich immer. Konsumentenseitig Gamer gewesen, also so wie man das eben wirklich ähm gezockt, bis ich äh mein sämtliches Taschengeld verschuldet hatte auf zwei Jahre ähm und bin dann in die ganze Erzähle äh äh vom Computerspielen reingekommen, hat eins damals, oh mein Gott, das klingt echt, ich fühle mich gerade alt, ist schon eine ganze Weile her, so 1972 bis 8undsiebzig, diese Zeit.
Damals noch als Konsument sehr intensiv begleitet und so weiter und so weiter und die. Geschichte Gangs studieren. Hier gab's natürlich nicht. Also die gab's ganz lange nicht. Ich habe.
An der Filmhochschule Drehbuch und Dramaturgie studiert für Film tatsächlich, aber dort gemerkt, dass es interaktive Erziehen, also sprich das Erziehen in Computerspielen eigentlich das viel, viel Spannendere ist als das reine lineare erzielen oder zumindest flächenlich viel spannender, also ich will das filmisch erzählen, nicht abwerten, aber das ist. Dass es auf jeden Fall.
Erzähltiefe entwickeln kann. Das Interactive, wie man das im Lineal erzielen nicht unbedingt äh hinbekommt. Und Computerspiele erzielen eben interaktiv. Das tun sie schon immer, Das heißt, die beziehen den den Spieler und die Spielerinnen als Co-Autorinnen mit ein. Das hochspannend ist aus gestalter Sicht. Das fand ich damals an der Schule schon faszinierend, hab darüber auch meine Diplomarbeit geschrieben, ähm große Verwunderung ausgelöst, weil das Thema Storytelling so nicht unbedingt ähm.
Ein Thema war, an der Filmhochschule. Trotzdem sind die Prinzipien eine grundsätzliche Erzählprinzipien auf jeden Fall vergleichbar. Um auf deine Frage zurückzukommen, äh wie konnte man sowas aus dem Nichts erschaffen? Das ist nicht so. Es gab kein Nichts davor. Also sowohl in Forschungsbereich, Storytellings, darüber könnte ich jetzt tatsächlich lange erzählen, das mache ich aber jetzt nicht, nämlich ähm das der Aspekt des interactive Storytellings.
Den gibt es schon lange vor Computerspielen äh in Theaterkontexten äh und das heißt, da gab es schon Referenzen, Promotion war eben zu diesem Thema, wo ich genau das versucht habe, zusammenzubringen, nämlich wo kommen die ganzen Darstellenden Künste her? Theater und so weiter und so weiter. Da kannst du ähm tausend, zweitausend Jahre zurückgehen und findest interaktive Formate bis hin über kommende und so weiter äh zu heute aber auch das ganze Thema filmisches Erziehen,
ist enorm spannend im Sinne von Visualisierung, das ist das, was wir in Computerspiele mit übernehmen, also das ist diese eine Schiene. Die andere Schiene ist, die kann man da aus dem akademischen Studiengang machen, Ich habe das natürlich nicht ganz alleine gemacht. Wir waren äh damals bei der Erstakreditierung, Studiengangs natürlich schon so unterwegs, dass wir gesagt haben, OK, welche Einflüsse anderer Medien gibt es auf dem Bereich Computerspiele.
Aber es gibt natürlich auch den Forschungsbereich, der noch relativ neu ist, nämlich die Einflüsse dieses dieses Themas, Interaktion. In Medienformaten, also was passiert, wenn wenn Menschen in Medienformaten, die ich anbiete, plötzlich ihre eigene Handschrift beschreiben.
Und da sind wir haben wir auch nicht bei null angefangen. Ich hab's gerade versucht so ein bisschen herzuleiten Ähm und daraus haben wir dann einfach so das erste Curriculum damals äh zusammengefasst hatte erst einmal, ne, so, so die klassischen Geschichten von grundsätzlichen Designgrundlagen, die man eben an anderen Bereichen auch benötigt, aber eben interdisziplinäre gedacht und intermediärer gedacht
über die mussten auch einen Film äh einen Film machen, so einen kleinen Kurzfilm, um einfach mal zu wissen, wie funktioniert die ähm. Rafische Authentizität und so weiter. Ähm wie funktioniert Storytelling im klassischen Sinne und so weiter und dann natürlich Analyse, Analyse, Analyse, was so viel heißt, wie viele, viele Computerspiele ansehen, analysieren und auch für zum Nieren ab.
Das war so das erste Curricum, was wir uns da damals zusammengeschrieben hatten und dann haben wir uns das halt sozusagen erarbeitet mit äh Leuten aus den vielen Menschen aus der Praxis. Und davon abgesehen in Deutschland sind wir wissenschaftlich gesehen also von der Akademie her gesehen ein bisschen spät dran gewesen das heißt wir konnten schon ein bisschen gucken Richtung Skandinavien und den USA.
Eben schon doch einiges gab und gibt äh im Bereich akademische Forschung, Gamestudies, ähm und das haben wir natürlich dann mit einbezogen.
Okay, okay. Das heißt, das Gendesign äh geht ein bisschen mehr so in die narrative Richtung vielleicht bei euch und ist weniger dieses okay, wie mache ich Tabellen fürs Balancing und wie denke ich mir so Game Systeme aus, die miteinander mechanisch verwoben sind irgendwie, um. Das ist mittlerweile ist es auch so. Also es hört sich so ein bisschen an und wie als wäre es eher so diese Narrative äh Design-Ebene.
Ich muss sofort reinspringen, du hast völlig recht, so hab ich's grade dargestellt, ähm weil du mich gefragt hast, woher ich komme und ich kam halt, ursprünglich vom Storytelling ein Stück weit zumindest, aber das, was natürlich Gamedesign ausmacht, der ganze holistische Ansatz und den denken wir in der Regel in erster Linie äh vom spielerischen System her. Also,
das, was du benannt hast mit Tabellen machen, also sprich, klar, äh Gamedesigner und Excel-Tabellen. Balancing ist wichtig, äh Level design ist wichtig und so weiter. Oder grundlegend sogar. Das, was tatsächlich das Grundlegendste ist, bei einem Spiel ist in der Regel das Regelwerk, Dennoch kann ich nach wie vor es gab ja diesen, diesen akademischen Streit zwischen Ludologen und Marathologen, nicht ganz nachvollziehen, also ich kann den nachvollziehen, aber nach wie vor immer noch
irgendwie mit einem Augenzwinkern zu Kenntnis nehmen, da ist kein Widerspruch zwischen Narration und und dem Erstellen eines Regelwerkes. Ich zumindest habe das immer so gesehen, dass das. Unbedingt Hand in Hand geben muss. Ein Regelwerk ohne eine erzielte Welt, ohne eine Geschichte dahinter. Ist seelenlos. Eine Geschichte ohne ein Regelwerk, ohne eine funktionierendes Weltsystem.
Ja, dann kannst du auch einen Film machen oder ein Buch darüber schreiben. Das heißt, das muss so Hand in Hand gehen aus meiner Sicht, gibt es nicht irgendwie Gameplay First oder Story First? Klar, in bestimmten Genres, wenn ich heute den Tick Adventure mache, geht's eher um die Story. Äh wenn ich ein Arkadespiel mache, geht's natürlich um das Gameplay. Ähm aber so dieses entweder oder
ist etwas, was ich selten nachvollziehen kann. Ähm zumindest nicht, wenn wir über alle, über alle Genres schauen, sondern es muss eigentlich Hand in Hand gehen. Wir brauchen wir erschaffen invasive Welten. Das sind in der Regel fiktionale Welten und fiktionale Welten brauchen eine Geschichte, einen Rahmen damit eine Imversion, ähm aber ausgestalltet werden, muss das Gameplay immer über,
Regelwerke, balancing, Level Design und so weiter. Jetzt bei You, letzter Satz hierzu, ne? Hat gesagt, der Kampfplay. Ähm sich einen sehr schönen Satz finde, ähm da haben wir nämlich noch einen Punkt, der den wir nicht vergessen dürfen, es geht natürlich auch um das Thema Visualisierung.
In Abgrenzung zum Beispiel sowas wie Film oder Theater, was Gamedesigner, Programmiererin, Artists und so weiter erschaffen ist deine eigene Visualisierte Welt, die anders als der Film, komplett neu geschaffen wird.
Neu geschaffen wird, also wie ein Gemälde. Und entsprechend ja, ist das, was, man unter Gamedesign subsumieren würde und ich subsumiere damit eigentlich alle ähm, Dinge, die da rein spielen, Artists äh äh Sound Artists und so weiter und so weiter und natürlich die Storyteller ähm die gemeinsam an so einer Vision arbeiten, neue Welten zu erschaffen, nur in, sagen wir mal, in der Vorstellung eine Vorlage haben, aber nicht in der, sagen wir mal Fotografie, nicht in der abgebildeten Welt.
Das ist das, was daran eigentlich aus meiner Sicht extrem faszinierend und spannend ist.
Hm, okay. Also ich habe da auf jeden Fall sehr großen Respekt vor, so einen Studien aufzubauen. Ich bereite manchmal Talks vor und verzweifele da teilweise schon, ich habe ja Sachen, auf die ich auch zu viel zugreifen kann und so und das ausm Nichts zu machen oder also du hast ja jetzt schon erklärt, es war nicht nichts da, aber zumindest in Deutschland nicht Äh das ist schon toll. Leonie, ich habe zu dir auch eine Frage.
Du hast gesagt, Visual Healing. Das klingt irre spannend. Also es klingt ein bisschen esoterisch. Ähm. Kannst du was was äh ist das?
Ja also inspiriert wurde dieses Thema für diese Master, weil ich habe das auch zusammen mit einem Kommilitonen gemacht. Der hat mir das Thema eigentlich gepitcht. Weil der meinte so, ey, du hast doch schon mal was mit, Therapie in die Richtung gemacht und äh hat mich dann auch interessiert
aber inspiriert ist, hast du bisschen von der Arbeit, von Louis Schwarzberg, Schwarzberg, Schwarzberg und im Prinzip, äh, also er ist ähm Naturfotograf und hat immer so Naturdokumentationen gedreht und so weiter Und ähm er hat so ein Produkt entwickelt, das heißt Moving Art, glaube ich. Und dieser dieser Begriff Visual Healing, ich habe das Gefühl, das ist das bisschen von ihm gecäunt, also ich habe das dann in in anderen Kontexten,
so nicht benannt gefunden, aber habe halt Material dazu gefunden, also was dasselbe ist, aber halt nicht so genannt wird. Im Prinzip geht es darum, Menschen solchen Grafiken auszusetzen, also zum Beispiel. Ähm langsam Filmaufnahmen von einem Blumenfeld, in den Bergen oder äh von von Wüsten.
Ähm Umgebungen und so weiter und es man kann halt nachweisen, dass das halt sicher positiv auf Stress auswirken kann. Und ich habe dann im Endeffekt eine Gegenüberstellung gemacht in meiner Masterarbeit und habe mir halt angeguckt, okay äh kann man das, beziehen, also auf bestimmte Genres von Kunst, also hauptsächlich ähm gemalter Kunst auch.
Und habe dann praktisch ähm Natur, also Kunst, die Natur darstellt, gegenübergesetzt mit abstrakter Kunst und habe dann das komplett so, äh auseinandergenommen, die die Elemente aus denen Kunst überhaupt besteht, also Formen und Farben und so weiter und habe dann versucht, herauszukristallisieren, welche Themen, Motive, Formen und Farben et cetera sich positiv auf Stress auswirken kann, also diese Elemente von von Kunst. Ähm und wie kann man daraus dann ein digitales.
Also wir haben dann für uns so einen Praxisteil haben wir dann so eine Art äh Waldsimulator gebaut, die auf, Cellular Automata basiert, also es wird äh generiert sozusagen. Spieler kann man fast nicht sagen, weil halt die Interaktion relativ gering ist, ähm weil das hauptsächlich halt auch um die Visuals geht, ähm können dann so ein paar, Zustände in diesem in dieser Experience, in diesem in dieser ähm interaktiven Experience verändern.
Um diesen Wald halt weiter wachsen zu lassen, aber es geht also im Großen und Ganzen geht's wirklich darum, sich. Ähm visuellen, digitalen, also digitaler, oh mein Gott, wie soll ich das auf Deutsch sagen?
Also visuellen Reifen sich auszusetzen, die einen dann beruhigend.
Ja, genau und sich dadurch halt. Mehr zu entspannen sozusagen und wir haben halt ein bisschen geguckt, wo kann man das anwenden, also zum Beispiel in in Orten, die halt sehr von Stress geprägt sind, zum Beispiel Krankenhäuser und so weiter. Es gibt halt auch Studien dazu, die getestet haben. Form von Kunst sich positiv auf Stresslevel oder so was wie eng seid, hier als Angstzustände et cetera äh von Menschen auswirken können.
Und man kann halt auch nachweisen, dass in den Zeiten, wo halt diese und diese bestimmte Form von Kunst in zum Beispiel irgendwelchen Warteräumen aufgehangen wurde, dass Patienten weniger oft sediert werden mussten und so. Also es hat halt tatsächlich einen wirtschaftlichen Vorteil für zum Beispiel Krankenhäuser, aber auch für Patienten, weil nicht überall.
Man ja einfach so Medikamente, also USA oder so. Kriegst du auch direkt die Rechnung praktisch mit der Pillenbox und und genau. Das ist so das große und ganze Thema.
Also, obwohl sich daran spannend finde, wenn ich das mal ganz kurz sagen darf. Ich habe gelesen mal über eine Studie in Gefängnissen, wo sie festgestellt haben, dass wenn man die Gefängniszelle Rose anstreicht. Dass das Aggressionen fördert, was ich ziemlich lustig war. Ähm könnte ich jetzt allerdings nicht sagen, woher die die Studie ist. Ähm als grundsätzlich ist das ein super spannender Ansatz zu sagen, okay, wie können wir das. Ganze Thema als Kunst begreifen.
Davon abgesehen, dass Computerspiele natürlich sowieso Kunst sind, also eine Kunstform sind, aber wie können wir sozusagen das ähm. Äh auch äh so begreifen, äh dass wir alleine schon, dass sie eine Kunstform sind. Möglicherweise schon Auswirkungen zeigen können, therapeutische Ausweiten zum Beispiel zeigen. Äh in anderen Kontexten. Ähm was ich also jetzt mal so aus meiner persönlichen Erfahrung total ähm bestätigen kann. Manchmal mache ich ein Spiel an.
Wo ich nicht viel interagieren muss wo ich vielleicht nur durch den Wald laufe oder irgend sowas. Dann plötzlichen Sonnenuntergang sehe, weil es vielleicht prozedual generiert ist oder was auch immer, dass der dann so ist, wie man den eigentlich nicht. Sehen würde, also zufälligerweise generiert und dann hast du dann äh ein Wischel vor dir, wo du denkst, boah, ich sitze jetzt hier in einem Computerspiel, setze ich mich jetzt hier irgendwie,
Filzabhang und schaue mir den Mond an. Und den hat keiner in dem Sinne gestaltet, sondern. Der ist prozentual generiert oder was auch immer, ja. So no man skymäßig, also. Überraschen dich plötzlich Dinge, ähm die nicht, die nicht komplett vorgescriptet sind. Und das, das, das hat manchmal tatsächlich genau so eine Wirkung. Also ich mache das gelegentlich ganz gerne und meditiere mit Computerspielen, ja.
Ja, ich habe das äh also bei dem Projekt ging's tatsächlich dann noch ähm der Fokus war nicht auf Interaktionen, wie du auch grade schon sagst, so, es gibt manche Spiele, die da reicht das Visuelle dann sozusagen schon oder das Visuelle hat diesen Effekt, Und ich habe das dann auch so ein bisschen verglichen in meiner Thesis mit ASMR Videos und diesen ordentlichen Videos,
Habe da halt dann auch praktisch Elemente rausgefischt, ähm warum also was genau, es gibt ja auch mittlerweile Studien dazu, was genau ist eigentlich ASMA? Es gibt auch Universitäten, die sich, beschäftigen oder Professoren für ASMA und so weiter und habe halt da dann auch die Elemente so rausgepickt, was genau ist eigentlich daran so entspannend und was macht das überhaupt? Das hat ja teilweise eine physische Reaktion auf den Körper für manche Menschen.
Und ähm ich habe halt dann so ein bisschen theoresiert, dass ASMA und diese Videos vielleicht eine Form von Visual Healing sind, die super viele Leute für dieselben also wegen denselben Gründen konsumieren, äh hauptsächlich halt für Entspannung, reduction von Incity und vor allem halt auch Schlafprobleme und sowas,
und habe halt theorisiert sozusagen, dass das vielleicht, dass Leute das nutzen, ohne so richtig zu wissen, warum eigentlich. Also, was das überhaupt für einen Effekt auf sie hat und so, Und habe das dann verglichen auch mit mit Kunst und so weiter und mit Spielen und ja, es war auf jeden Fall äh es war eine wilde Thesis, aber ich fand's auch selber sehr interessant.
Und äh ich ich werde die auch demnächst denke ich auf äh Research geht äh hochladen oder so, falls irgendwie jemand da reingucken will.
Ähm äh nur ganz kurz für alle, die es nicht wissen, jetzt muss ich so kurz versuchen zu beschreiben. Also ordentlich Settings, Videos sind so Videos von Dingen, die überraschend ähm befriedigend sind, zum Beispiel wenn irgendwie so ein. Zylinder irgendwie geleitet in so eine Öffnung, die perfekt die.
Die Größe des Zylinders hat und einfach perfekt abschließt und es ist einfach schön zu sehen, ja? Und ESMA, ich ich versuche mal zu beschreiben, du kannst mich da natürlich gerne korrigieren, aber ich sehe das manchmal, dass Leute da so ganz nah am Mikrofon sind.
Und dann so ganz leise reinflüstern und auch Geräusche machen mit den Fingernägeln da dran, kraulen an dem Mikrofon oder mit äh äh Materialien spielen, die so ganz Geräusche absondern eben, also von mir aus Papier knistern oder so und alles ganz leise und ich glaube, manche Leute reagieren da ganz extrem drauf, dass sie das gar nicht hören können und manche finden total entspannt und äh finden's einfach schön, ja.
Ja, genau. Also ist halt auch so ein so ein Thema, da da rede ich auch sehr gerne und das ist auch sehr groß und so weiter. Ich weiß es nicht, ob das hier in den Rahmen von diesem Podcast passt, aber ist auf jeden Fall auch ein spannendes Thema, mit dem man sich echt lange beschäftigen kann auch.
Okay, wer's mal hören will, kann ja einfach auf Twitch gucken, eingeben und dann findet man da was eine Sache du hast genau nur eine Sache, gab's irgendwas was dich total im visuellen Bereich für total überrascht hat, also wo du jetzt sagst, hey Mann, seit ich das rausgefunden habe
mache ich jetzt den Wald im Spiel nicht mehr mit dem grün, sondern mit dem, weil das hat sich herausgestellt, ist super toll oder ich benutze eher weiß ich nicht, große, rote Objekte oder eben nicht mehr im Spiel, weil, also irgendwie so, wo du gedacht hast, wo, das ist ja toll, das kann ich dir direkt übernehmen in meine Arbeit als als Grafikerin.
Tatsächlich bestand die Thesis viel daraus so Annahmen, die total offensichtlich irgendwie erscheinen. Also mit Fakten zu belegen. Ähm also ich habe viel so Dinge untersucht. Ähm ich weiß nicht, kennt die, vielleicht kennt jemand hier das ähm. Also diesen Kiki und Effekt, dass es im Prinzip ein Effekt
Also es gibt Kiki und Maluba und Takete. Und man hört schon an, also es heißt Sound und shape Symbolis und man hört ja schon an den Wörtern Kiki und sind zwei ganz unterschiedliche Wörter. Das eine wirkt eher hart und das andere eher sehr weich. Ähm und.
Man hat praktisch einen Haufen Leute irgendwie Formen gezeigt, also 2D Abbildungen von einer zackigen Form und einer von ihr einer runden Form, die aussieht wie eine Wolke oder so was. Und hat gefragt, was äh was denkst du, ist Kiki und was ist Buba? Und die Leute haben das halt.
In so vielen Studien, auf also in ganz unterschiedlichen Ecken der Welt äh in ähm Kulturen, die total weit entwickelt sind und welche, die eher noch, Also weniger weit entwickelt sind, haben die das halt immer super oft richtig zugeordnet oder was heißt richtig, es gibt keinen richtig oder falsch, aber haben halt äh super oft gesagt, Buba ist die Runde, weiche Form und Kiki ist die Harte, und das sind halt so Theorien,
Also ich habe praktisch solche Behauptungen oder Annahmen genommen, wie wie eine zackige rote Form, Was man halt super oft im Videospielen findet, Dinge, die gefährlich sind, irgendwie so zackig und rot und äh leuchten und die wirken irgendwie bedrohlich und aggressiv und dann habe ich einfach so lange gefragt, ja aber warum. Warum denn bis man das halt auch nicht mehr beantworten konnte so aus dem aus dem Allgemeinwissen sozusagen.
Und dann habe ich mich halt auf die Suche gemacht, da eine wissenschaftliche Erklärung für zu finden und halt nicht einfach nur zu sagen, ja, ich habe das aber so gelernt oder so. Und das war also ich habe jetzt nicht irgendwie so super krasse neue, überraschende Ansätze da gefunden. Sondern eher ich hab halt versucht zu ergründen.
Warum die Dinge so sind, wie man sie so ein bisschen eh schon vorher angenommen hat und das fand ich aber halt dann auch irgendwie sehr spannend, weil, wie gesagt, ich habe ja also ich habe natürlich dann auch viel so im sozialen Kreis geredet, Und äh habe den dann auch versucht zu erklären, worüber ich schreibe und so weiter und dann habe ich halt auch immer so gefragt, ja warum denkst du, ist das denn so? Ja, warum denn und so.
Eben dann halt auch, dass man so auf den Grund kommt so von wegen ja. Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt und das wollte ich eben beantworten und das war so bisschen meine Aufgabe mit mit vielen Aspekten und vielen Fragen in dieser Thesis.
Das ist schon sehr spannend, das stimmt. Was ich auch ganz faszinierend finde, ist, dass wir äh zum Beispiel auch dieselben Farben für ganz verschiedene Sachen verwenden, also äh auf der einen Seite ist irgendwie Rotblut und es ist ja nicht so cool, aber auf der anderen Seite machen wir auch Herzchen damit rot oder oder
oder Lebensbalken oder so und äh und was ich auch ganz spannend finde, ist es zum Beispiel, dass viele Lebensbalken auch grün gemacht werden und gleichzeitig ist deshalb auch die Giftfarbe,
und dann okay, äh was mache ich jetzt? Und was ich auch ganz spannend fand, weil äh Linda, du hattest vorhin erwähnt, äh rosa äh äh Gefängniszellen ähm dass ich diese Sachen ja auch über Zeit ändern, denn heute äh weiß man ja so Stereotyp irgendwie Mädchen rosa zu und Jungs blau und vor einer Weile war's genau andersrum. Genau, weil der König irgendwie war rot.
Und der der Prinz, also der des Königs Sohn, der war halt eine abgeschwächte Farbe von Rot, was irgendwie so als als was galt Rot ja als irgendwie so stark und, keine Ahnung. Äh Löwe irgendwie und äh dann kriegt der kleine Sohn eben rosa, weil der halt ein kleiner König ist sozusagen. Und irgendwie hat sich das dann.
Und das hat sich, glaube ich, in so in den dreißiger oder vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, hatte ich das gewandelt, ne. Ja, ich krieg's aber auch nicht mehr genau zusammen, aber hast du schon Recht, ja. Ähm. Ja, also was ich eigentlich zu den Farben sagen wollte, ich bin jetzt äh gerade tatsächlich euch aufgesessen, was das Thema Rot angeht. Äh Rot ist ja eine eine hochinteressante Farbe, zum Beispiel im asiatischen Raum äh zum Beispiel komplett anders konnotiert als bei uns, ne.
Und auch genau so gegensätzlich lustigerweise. Aber eben in ganz andere Richtungen, also da gibt es zum Beispiel auch dieses Heiraten in Rot, was ja bei uns im Kulturkreis komplett daneben ist, ne. Das ist aber im asiatischen Raum überhaupt nichts Ungewöhnliches, ganz im Gegenteil, ne?
Ja. Ja, das das ist auch äh absolut nicht so einfach als einfach so ein äh Color Theorie halt so eine Tabelle da irgendwie hinzuschmeißen und sagen, so ist das, weil ja, es gibt kulturelle Unterschiede und dann gibt es auch noch was wie, das heißt ähm,
also es hat also zum Beispiel es gibt äh runde Formen, die negativ konnotiert sind, wie zum Beispiel Bomben oder Schlangen oder so. Und dann, das sind noch ganz viele andere Aspekte, die da mit reinspielen. Es gibt natürlich auch, Also ich habe auch viele geschrieben, dass dass Leute sagen, ja, ich finde aber blauscheiße und dann ähm kannst du halt. Der Person praktisch das auch nicht unbedingt schmackhaft machen, aber es gibt.
Tatsächlich schonen. Also ich habe halt so Studien äh gelesen, wo, wo die Leute, wo wo super viel, also hunderten von Leuten halt hunderte von von Bildern vorgesetzt wurden und äh dann sieht man halt so Tabellen, wie die ungefähr diese Bilder so von negativ zu positiv geordnet haben.
Und dann haben die, also teilweise wurden die Bilder dann halt mit Farbe den Leuten vorgesetzt und teilweise wurde da einfach so ein Graufilter drübergeschmissen, Ähm und dann ging es halt um so was wie Helligkeit im Dunkel äh Dunkelheit. Und und so was, also da sind noch ganz viele andere Aspekte, die da mit reinspielen und man konnte schon vorstellen, zu einem Punkt, der viel höher als Zufall war
bestimmte Farben positiver eingeordnet wurden als andere, zum Beispiel Blautöne, hellere Blautöne und dunklere Rottöne wurden eher negativ eingestuft. Und, Es geht da auch mehr um Farbkombinationen und nicht um einzelne Farben, die so für sich selbst stehen. Also es ist.
Es ist komplexer als ja einfach nur zu sagen, diese und diese Farbe ist positiv und diese eher negativ konnotiert. Aber es gibt auf jeden Fall eine gewisse Regel ähm schon und was kann man halt, das hat man halt, also man kann's in vielen Studien auch sehen.
Und das ist eigentlich das, was so unfassbar spannend ist, gerade bei dem ganzen Thema Gamedesign,
und auch natürlich in allen möglichen anderen Gestaltungs äh Kategorien. Also zum einen gibt es natürlich Trends, ähm manche wiederholen sich äh äh oder variieren im Bezug zum Beispiel auf Farben, aber eben auch auf Form oder so was, oder werden dann abgewandelt äh und modernisiert, wo es schwer nachvollziehbar ist, warum gibt es jetzt so einen Trend zu, keine Ahnung, Sommerfarbe rot oder Winterfarbe blau oder was auch immer, ähm,
denn die ändern sich ja, da gibt's auch äh zahlreiche Studien, die das nachvollziehen können über 100 Jahre, ne, wie haben sich da Farbtrends grundsätzlich verändert, aber de facto sagt es erstmal gar nicht so wahnsinnig viel aus, außer, dass man, schon durchaus sagen kann, es gibt so bestimmte Kombinationen, die sich zum Beispiel im Zusammenspiel von Werbung oder sowas als äh äh Signalfunktion.
Etabliert haben. Also es gibt natürlich keine gute und keine schlechte Farbe in dem Sinne, aber es gibt schon zum Beispiel Farbkombinationen, die was Bestimmtes ausdrücken, wie, grün und rot, ne? In bestimmten Tönen
stehen halt für billig kaufen, weil in den 80er Jahren viele Geschäfte eben genau diese Farbkombinationen hatten. Das ist keine schlechte Farbkombination, sondern das ist ein Farbkombination, die das signalisiert, eben auch durch das ganze Thema Marketing äh getriggert wurde über viele Jahre, und das ist genauso wie mit mit dem Thema Sehgewohnheiten, ne, wenn ich einen Film aus den 60er Jahren schaue, dass der äh Kameraführung Ästhetik, Sounddesign, das ist alles noch auch ganz anders,
umgesetzt wurde, als wir das heute tun, ist einerseits immer ein Zeichen von Technologie. Andererseits auch immer ein Zeichen des Zeitgeistes, aber letzten Endes ähm immer auch ein ganz großes. Merkmal für hat ein Gestalter, eine Gestalterin im weitesten Sinne, das können Filmemacher sein oder was auch immer, eine eigene Handschrift entwickelt.
Und ob die sich dann gesellschaftlich durchsetzt oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt, aber, getrennt setzen äh in der Gestaltung ist da durchaus ein sehr, sehr spannendes Thema, ohne dass man sagen kann, dass es richtig oder falsch, das gibt's eigentlich in der Gestaltung auch nicht wirklich.
Wie heißt denn Gelernte äh gelernte äh Sachen, ja.
Gelernte Knuts ein bisschen, ne, mit dem Sound ist es ja genauso, ne? Das, was äh eben gesagt hat, mit diesem gelernten Codes beim Sound. Ähm da ist vielleicht sogar noch ein bisschen prägnanter, aber.
Ja, teilweise ist das, also zum Beispiel, man kann ja auch sagen, ähm gelernte Signalfarben, also Kindern wird beigebracht, dass rote Ampel bedeutet stehen oder rote Ampel hat auch sowas Gefährliches an sich sozusagen, also muss aufpassen. Grüne Ampel ist äh eher safe und man kann schon vielleicht irgendwo sagen, dass sich das auch irgendwie so aus der Natur her leitet und so.
Aber dann gibt's halt Dinge, die nicht so sind. Also, ich glaube, die Welt ist halt auch viel zu komplex, um das halt immer sozusagen auf irgendwie äh das Steinzeitalter sozusagen. Zu können, aber äh ich glaube, was so ganz wichtig und richtig auch gesagt hast, ähm ist halt das Thema Zeitgeist und so,
weil Gesellschaft verändert sich halt konstant und ähm Kunst versucht ja zum Beispiel auch oft irgendwie so auszubrechen aus diesen Normen und dann ändern sich auch wieder die Sichtweise darauf und dann wird das aber wieder zu Norm und dann wird daraus wieder ausgebrochen und so. Es ist ja so ein Wandel die ganze Zeit.
Ja super spannend, oder? Und super spannend, dass man darauf auch aus akademischer Sicht ähm grade was das Thema Kunst angeht, äh keine eindeutige Antwort finden kann. Das ist das, was es eigentlich so schön macht, das, was wir tun.
Aber auch so schwer. Ähm jetzt ist es so, wenn ich äh in Anführungsstrichen ein normales Spiel irgendwie mache, dann kann ich wahrscheinlich da auch vielleicht mal ein Fehlerchen machen in der Farbwahl und es ist vielleicht nicht so schlimm, weil's äh nichts auffällt, aber heute sprechen wir über
spezielleren Typ von äh Spiel und zwar äh Game Faripy, also Spiele, die zur Therapie geeignet sind. Und ich nehme mal an, dass man da ein bisschen genauer darauf achten muss, was man da macht an Farben, Sounds und so, sonst könnte man ja vielleicht ähm aus der Therapie eine. Als jetzt ich weiß nicht, ob's ein Wort gibt, aber Therapie ist ja was, was irgendwie heilt und und gut ist. Was ist denn das Gegenteil zu einer Therapie, so eine Trauma. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall äh etwas Schlimm.
Interessante Frage, keine Ahnung. Kann ich die auch nicht beantworten.
Ähm.
Aber irgendwann gibt's wahrscheinlich, ja.
Ansonsten erfinden wir das jetzt oder ich hab's gerade erfunden, das ist eine Traummapi. Äh das ist äh was, das Gegenteil und das wollen wir natürlich nicht. Und jetzt sollten wir aber natürlich erstmal klären äh äh ich frage jetzt mal dich, Leonie, weil du hast ja auch gerade deine äh Arbeit drüber äh geschrieben. Ähm äh was Game Therapie eigentlich ist und danach würde mich auch noch natürlich die Meinung dann von Linda interessieren und vor allem auch
wie du da auch hingekommen bist, weil auf der einen Seite, wir haben jetzt ja viel von dir gehört, zu Game Design, aber es gibt auch so eine so, so, so, so, so, so ein PDF von dir, Computerspiele als Therapie zur Wirksamkeit von Games for Health. Also ist auch mal spannend, wie du von dem Gendesign zu Helf gekommen bist, aber das erste Mal die Leonie, was ist was ist Game Therapie? Was.
Mhm. Also Game Therapie ist ja ein relativ breiter Begriff auch. Es kann natürlich ähm viele unterschiedliche Nutzen haben, also das Medium kam für unterschiedliche Dinge genutzt werden. Ähm ich habe halt mich für meine Thesis im Sinne von Game, Therapie auf Depressionstherapie. Und habe äh das Thema recherchiert und geguckt, was da schon so gemacht wurde und du hast es ja auch schon aufgeschrieben in den Notizen. Es hat sich ja gezeigt, dass,
Therapie im Bereich Depressionsbehandlung, für moderate Depressionen eignet zum Beispiel. Zum einen alleinstehend aber halt auch, In Verbindung mit konventionellen Therapieformen, also zum Beispiel Gesprächstherapie oder auch ähm medikamentöse Therapie, Antidepressiva, et cetera. Und ich.
Habe auch irgendwie feststellen müssen, dass, diese Recherche viel eben auf, also dass der Bereich Exergames recherchiert wurde in Studien, Active Games, was ich irgendwie, was mich auch ein bisschen irritiert hat am Anfang, aber ich musste natürlich dann noch so ein bisschen arbeiten mit dem, was halt da ist und Recherche, Und ich habe das dann versucht, zu kombinieren auch mit diesen visuellen Aspekten, also ich habe das so ein bisschen kombiniert mit mit Art Therapie äh Kunsttherapie.
Weil ich eben auch Gamartes bin und das halt mein Bereich ist, mit dem ich äh arbeiten kann. Und da gibt es eben auch ganz ähm unterschiedliche Ansätze wie ein therapeutisches Spiel aussehen kann. Ich greife einfach mal so ein bisschen schon mal vor, so was äh was wir bissel aufgeschrieben haben, Notizen. Also es gibt halt es gibt halt tatsächlich so eine Art, also ich habe, gefunden, die so eine Art digitale Psychotherapie irgendwie dargestellt haben, wo man im Prinzip Szenen nachstellt,
Um diese wieder zu erleben und dann zu gucken, hätte ich äh hätte der Patient in dieser, in diesem Moment andere Entscheidungen treffen können oder sollen oder viel wird halt auch fand ich mit Virtual Reality gemacht und es hat sich halt auch sehr effektiv irgendwie entpuppt, Höchstwahrscheinlich durch gesteigerte Emmasion so, Und vor allem auch ähm im Bereich Phobienbehandlung, also ich habe neben Depressionstherapie dann halt auch geguckt, wofür das sonst noch so verwendet wurde und Phobien.
Mit Virtual geht ihr zurück in die Neunziger schon oder so. Also es ist halt kein, unbedingt neues Konzept. Ähm und da gibt's noch andere Ansätze, wie zum Beispiel Spiele mit kognitiver Control, äh Kontrolle, wo Leuten äh Headsets gegeben werden, die halt Sensoren haben, Die dann im Prinzip Teil der Mechanik werden, also wo sich Leute konzentrieren, um das Spiel zu beeinflussen. Und das ein Effekt auf das Spiel hat, äh um zum Beispiel Angstzustände zu kontrollieren et cetera. Ja, das ist so.
Der Bereich von Game Therapie, mit dem ich mich jetzt äh beschäftigt habe im Rahmen von meiner Thesis.
Okay, also im Grunde genommen Spiele, die zur Therapie eingesetzt werden, um Menschen zu helfen, in verschiedenen Arten, die Extragames, das sind so sportliche Sachen, ne, kennt man vielleicht von der Wie. Ähm ne, oder? Äh.
Hm, ja.
Okay, ich mache immer so eine Pause und gucke, ob du ja sagst.
Ist ein Beispiel, ja.
Ist ein Weilchen genau und dann äh okay. Okay und Linda, ähm würdest du da damit oder oder hast du noch was hinzuzufügen zu der Frage, so was ist eigentlich Gen Therapie? Und natürlich dann noch äh auch so dein wie wie du eigentlich dazu gekommen bist, dort auch, zu interessieren. Würde mich auch interessieren.
Also ist also ich würde tatsächlich eher sagen Games wenn überhaupt, denn Spiele, die eingesetzt werden können in der Therapie. Ist tatsächlich wirklich nichts Neues, dass Leonie ja eben auch schon mal gesagt, das gibt es schon relativ lange, ohne dass es, tatsächlich therapeutische Spiele explizit in der Entwicklung gegeben hat, also dass Spiele in der Therapie eingesetzt werden. Ist nix Neues. Analoge Spiele, digitale Spiele, ohne Frage. Also das, was es schon gibt,
Ich mach's mal ein bisschen anschaulich. Mag ich es vielleicht ein bisschen glatt daherkommen? ADHS war und ist ein. Begriff für für eine bestimmte also ob es ich würde es nicht als Krankheit bezeichnen, muss ich ganz ehrlich sagen, sondern ähm ich glaube ich bin ich bin auch kein Therapeut, ich bin auch kein äh äh, keine Psychologin. Ähm deswegen kann ich dazu jetzt nicht.
Etwas tiefer gehendes sagen, was dieses Krankheitsbild angeht, aber so wie ich's verstanden habe, ist ADHS das sogenannte man ist früher genannt, Zappelphilipp-Syndrom, man kann sich nicht kontrazentrapieren vor allem Kinder, die dann irgendwie äh Bewegungsdrang haben und so weiter und so weiter, die dann eben als ADHS diagnostiziert wurden und da geht es um das Thema Konzentrationsfähigkeit und.
Ich habe äh wann immer ich äh Studierende beispielsweise mit diesem mit dieser Diagnose hatte, festgestellt, dass diese Studierenden ähm sich stundenlang hervorragend konzentrieren können und, um es nochmal plakativer zu machen, nicht irgendwelchen Computerspielen, sondern bei sowas wie Angeln in WOW.
Tatsächlich genau das adressiert. Du musst aufmerksam sein und du musst warten. Du musst aufmerksam sein und musst warten. Also es gibt sozusagen im Game Mechaniken, ähm die ohnehin existieren, die. Äh per se eine therapeutische Wirkung entfalten. Das sind aber keine Evaluierten, äh die sind nicht äh
der eine Form therapeutisch getestet. Die sind nicht evaluiert aus wissenschaftlicher Sicht, evidenzbasiert oder sonst irgendwas. Und das heißt, zu beobachten, dass es äh therapeutische Wirkung durch Computerspiele, gibt, genauso wie es die vorher schon durch analoge Spiele gegeben hat, Konzentrationsfähigkeit stärken, Logik stärken, visuelles Vorstellungsvermögen, soziales Miteinander
und, und, und. Alles das, was Spiele sowieso schon immer bieten, eins der ältesten Kulturgüter, die wir überhaupt haben, können.
Computerspiele natürlich ganz genau so bieten und dazu braucht es eigentlich nicht explizit therapeutische Spiele, um therapeutische Wirkung zu entwickeln und wie bin ich dahin gekommen in der Beobachtung, dass, Computerspiele wie World of Warcraft oder was auch immer oder welches auch immer ähm so viele, Wirkungen entfalten können, die therapeutisch wirksam sind, wie beispielsweise äh Community, also als eins der, wie ich finde, am wenigsten,
gesehenen Vorteile vorm Computerspielen ist das Thema Communitys. Ähm Menschen auf der ganzen Welt finden sich in virtuellen Communitys zusammen,
was gemeinsam äh wir spielen zusammen in Teams und tauschen sich darüber aus. Und äh in diesen Communitys habe ich so viele Menschen kennengelernt, die dann nach einer gemeinsamen, einem gemeinsamen Erlebnis, obwohl man sie gar nicht persönlich kennt, Und sagen, das ist das, was äh wie's mir grade geht mit irgendwas alleine sozusagen, dieses soziale Miteinander in diesen Communitys.
Bitte nicht vergessen. Das sind Menschen, die können zum Teil eben nicht, einfach so vor die Tür gehen und nicht einfach so die Herz ausschütten beim Nachbarn, äh weil sie sozusagen in einem Umfeld leben, in dem sie diese Community gar nicht haben Oder weil sie körperlich eingeschränkt sind oder was auch immer. Also alleine dieser Effekt von Communitys ist schon. Unglaublich hohe als unglaublich hoch anzusehender soziale äh Aspekt,
Das ist nur der eine Punkt. Ähm natürlich gibt's sowas eben ähm äh benannt, Simon, auch äh Spiele, die sich quasi durch Zufall als ähm hervorragende Spiele äh bewiesen haben, um, motorisch eingeschränkte Menschen zu unterstützen. Damals die Wi hat das gemacht, mit dem ganz simplen Ding, ähm dass du bowlen kannst, eben mit einer Fernbedienung.
Dich motorisch sozusagen ein bisschen über das hinausgehst was du kannst, wenn du zum Beispiel im Rollstuhl sitzt, ähm kannst du immer noch diese Fernbedienung benutzen, aber du kannst dich bewegen und plötzlich kannst du, und das ist ja das, was äh damals passiert ist, dass in Altersheim die plötzlich ähm ein Magnet geworden ist für die Menschen, dass sie gemeinsam wieder etwas spielen können, eben auch mit den Menschen
motorische Einschränkungen, dann kam das Balance Board auch wieder mit der Gummi, wo plötzlich man herausgefunden hat, dass Menschen wie zum Beispiel. Einen Hörsturz hatten oder ansonsten Gleichgewichtsprobleme hatten mit dem Balance Board tatsächlich therapeutisch arbeiten können, und zum Teil besser in den klassischen Therapien. Und das waren teilweise vielleicht zufällige Beobachtungen, die sich aber dann irgendwann auch wissenschaftlich manifestiert hatten, wo man gesehen hat, Mensch.
Spielen, war schon immer eine super Geschichte. Ähm insbesondere jetzt gerade in dem ganzen Corona Zeit, wo Menschen sich nicht mehr physisch begegnen dürfen, konnten sie wenigstens noch miteinander spielen und dadurch noch einen Austausch hatten und das ist gut für ihre, physische und psychische Gesundheit, es ist doch mehr als naheliegend zu sagen, wenn wir, spielen und Freude dabei haben, dann tun wir Dinge.
Oder können Dinge verstärken, da wo sie uns normalerweise nicht unbedingt viel normalerweise nicht viel Spaß macht, es zu machen. Wenn ich, die Aufgabe habe, ich muss zehn.000 Mal meinen Arm, von links nach rechts bewegen, um da wieder Motorik reinzubekommen und wenn ich das nicht mache, dann mein Arm steif, weil ich irgendwie. Keine Ahnung, was hatte, Schlaganfall oder sowas. Äh und ich das verbinde mit einem Spiel, wo mir genau diese Bewegung in irgendeiner Form belohnt wird, wo es Spaß macht.
Dann mache ich das, wenn es das nicht tut, dann bedeutet das, ich muss mich selber immer wieder dazu aufraffen. Also warum nicht, Spielmechaniken nutzen, die den Menschen.
Im Grunde genommen für das, was sie tun, nochmal zusätzlich belohnen, wenn es wenn es hilft und es gibt ganze Menge Belege, dass genau das auch passiert, dass das unterstützt, dass es hilft, dass es Menschen motiviert, intrinsisch motiviert etwas für sich zu tun oder in der Therapie erfolgreicher zu sein und ich mein der einfachste das einfachste Beispiel ist damals Pokemon, ne,
plötzlich gehen alle Leute wieder raus und sammelt Pokémons und plötzlich 20 Kilometer gelaufen, ohne dass sie's gemerkt. Was ein ziemlich guter Beleg dafür ist, dass es selbstverständlich funktioniert.
Ja, ich finde das nämlich auch super spannend. Ich gehe mal direkt zurück zum Anfang. Ich habe mir nämlich hier nebenbei schlaue Notizen gemacht, dass eigentlich ähm Spieler berichten, Dass sie dies oder jenes an Spielen extrem entspannend finden oder in irgendeiner Form therapeutisch Ich habe zum Beispiel viele Sachen über also Leute gelesen, die sich halt in Spielen über,
verloren haben, also was heißt verloren haben, dass das negativ bis hin ausgedrückt, aber die sich da so ein bisschen, die sich da in diese Welt hineinbegeben haben, um ein therapeutischen Effekt zu erleben,
und ich finde das halt super spannend, dass das erst passiert und dann die Wissenschaft guckt, okay, was ist das eigentlich? Das ist ja auch so ein bisschen wie mit ESMA, Leute nutzen das und dann kommt man überhaupt auf den Trichter so, vielleicht können wir das mal untersuchen, weil das irgendwie interessant ist. Das Ding ist aber, solche Blogposts also so selbst, ja, so, so, so Blogpost von Leuten, die halt darüber schreiben, dass sie dies oder jenes, therapeutisch fanden,
Eignet sich halt nicht für eine akademische Arbeit, weil die Leute natürlich nicht unbedingt ergründen wissenschaftlich, warum. Dieses oder jenes, was therapeutisch war und das ist halt auch genau der Knackpunkt. Es gibt bestimmte Mechaniken oder bestimmte Aktionen, die man in Spielen ausüben kann.
Die bestimmte therapeutische Effekte haben und ich habe halt eben Gametherapie für Mental Health, habe ich so ein bisschen eher so angegangen wie, Unter dem Aspekt, wie zum Beispiel Antidepressiva auch wirken, weil das ja äh hm in gewisser Form eine eine chemische Reaktion im Körper ist und,
Ich habe halt geguckt, was passiert überhaupt im Hirn. Also ich habe halt auch viel so ähm so Nersiens äh mit reingenommen. Und, Ähm man kann äh es gibt natürlich auch Studien dazu, inwiefern Spiele spielen, kognitiv, Bestimmte Bereiche äh verbessern, die durch Depressionen vielleicht zurückgegangen sind, Zum Beispiel eine Studie des Central University 212 hat äh gezeigt, dass Spielen von Videospielen bestimmte Hymne Bereiche verbessern kann, die durch Depressionen abgenommen haben, zum Beispiel
Die Hirnregion, die für Belohnung zuständig sind und mit Motivation und Zielstrebigkeit zu tun haben. Und zum Beispiel im Hippo Campus, der mit Lernen und Erinnerungsvermögen zusammenhängt. Und äh ich wollte das halt dann auch wie in meiner Wasserarbeit so ein bisschen rauskristallisieren, was genau passiert denn überhaupt im Hirn oder im Körper. Was halt diesen positiven Effekt hat, damit man das dann auch anwenden kann.
Auf Therapiespiele und deswegen glaube ich schon, dass Therapie Games wichtig sind, man nicht einfach nur sagen kann, ja, spiele eine Runde WOW, dann geht's wieder oder so. Gerade weil halt, wenn man versucht zu recherchieren, inwiefern ein Spiel wie World of Warcraft oder, eigentlich jedes online geben, das einen gewissen sozialen Aspekt hat, wenn man guckt.
Also das in in Form von, wenn man, wenn man jetzt WOW und Depressionen eingibt, dann findet man hunderttausend Artikel, die darüber schreiben, wie Spiele wie World of RockLife Depression auslösen. Da ist halt. Immer noch leider viel Stigma da, dass also Leute wollen auch einfach unbedingt beweisen, dass diese Spiele schädlich sind und deswegen, da ist, ich finde das auch einfach so die die Recherche ist einfach so
chaotisch irgendwie oder die Wissenschaft, die da die sich das anguckt. Und die Spiele, die ich, also als Therapiespiele, So ein bisschen gefunden habe. Es sind Spiele, die. Niemand kennt, da sind keine kommerziellen Spiele, die jetzt irgendwie für den Markt oder so entwickelt wurden,
Sondern das sind äh Spiele von denen kein Mensch gehört hat, die nur in diesen Therapie äh und therapeutischen Umfelden genutzt äh wurden, tatsächlich auch. Die eine bestimmte Sache triggern soll sozusagen, also die, Was heißt eine bestimmte Sache, aber die halt eben genau versucht, diese eine Sache, die in einem anderen kommerziellen Spiel gut funktioniert hat für Leute halt, ja, beinhalten soll sozusagen,
Und Linda hat grade auch schon gesagt, dass halt auch so ein Thema, was ich sehr, sehr spannend finde und das auch ähm entsprechend in meiner Thesis dann auch so ein bisschen mit einbezogen habe, ist, du hast gerade gesagt, äh wir, Spielen macht Spaß. Und ähm es macht total Sinn, dass sich Leute, die sich mit mentalen ähm Krankheiten rumschlagen, praktisch mit einer Sache auseinandersetzen, die einen positiven Effekt auf mentale Gesundheit hat.
Und dann habe ich mich halt gefragt, äh ja, Spiel macht Spaß, aber wieso eigentlich? Also was genau ist denn überhaupt ähm.
Kann ich an der Stelle mal kurz reingrätschen? Ähm ist nämlich ein super spannender Aspekt. Spielen machen Spaß. Ähm ist so, die Standard äh äh Formulierung, ich würde also es gibt tatsächlich ein hervorragendes Englisches Wort dafür, was ich hervorragend äh passend finde, das ist nämlich Engageing. Äh in Gajing, also sie macht
gar nicht immer unbedingt Spaß, in dem Sinne, äh wie wir das gesellschaftlich verstehen. Ich ich nenne dies mal ein Beispiel. Du kennst kennst du sicher die äh das Spiel von Eleven Bit Studios damals ähm, auf meinen. Ähm was kein Spiel ist, was Spaß macht. In dem Sinne.
Ist aber auch kein.
Nein, aber äh einfach nur, um den Begriff zu klären, warum äh warum ich finde, dass dass Spiele so viel mehr können als Spaß machen.
Sie sind natürlich Entertainment-Produkte, das ist das, wie sie wahrnehmen in in überwiegender Form, aber ein Spiel wie auf mein oder von mir aus auch Papers Please oder was auch immer, ähm die man dann halt als Series Games labelt, und und damit dann sozusagen so diesen Stempel bekommen, die machen halt keinen Spaß, da halte ich für einen schwierigen Ansatz, weil sie sind also Games. Als äh einen Spiegel zu betrachten, die natürlich genauso dich vereinnahmen können.
Im besten Sinne des Wortes übrigens, ne? Und und um das verständlich zu machen, versuche ich immer so den den Vergleich zu Dokumentarfilmen hinzubekommen. Es gibt Dokumentarfilme, die die das Leben von Menschenschildern so vielleicht sogar. Ein ganz problematisches, schwieriges Leben haben und trotzdem. Also das macht uns jetzt nicht unbedingt Spaß, ein Dokumentarfilm zu gucken, der das schwierige Menschen äh das schwierige Leben von Menschen in Armut thematisiert, aber dennoch.
Ähm macht das ja was mit uns und wir wir schalten ja nicht ab, nur weil's keinen Spaß macht.
Nee, nee.
Keine Ahnung, Marvel oder so, sondern es ist etwas, was uns trotzdem interessiert. Als Menschen natürlich alle soziale Wesen so funktionieren, dass dass wir uns für die Themen interessieren und das. Dieses Prinzip des Engagements, ähm was du Kommentar füllen können. Das können wir auch mit Computerspielen machen, indem wir nicht nicht äh Spaß oder sowas generieren, sondern, wie soll ich's ausdrücken? Ähm das das Prinzip der Interaktion quasi nutzen, das klingt ein bisschen akademisch, ne, also
Ja, an, an Themen, die die uns alle interessieren und bei geht's um das Thema Bürgerkrieg, was machen Zivilisten in einem Krieg? Und wie kann ich sie retten? Das ist, natürlich ein total spannendes, interessantes Thema. Ähm und es ist total Engageing, aber es ist nicht spaßig.
Darf ich aber, wenn ich da auch direkt zurück reingrätschen darf. Ähm das ist nämlich eigentlich auch genau der Punkt, wo ich im Endeffekt darauf hinaus wollte, denn ähm also erstens Mal kann man nicht jedes äh Game-Genre über einen, Und sagen, jedes Spiel enthält Elemente, die für bestimmte äh also für was welchen Zweck auch immer man damit erreichen äh will, therapeutisch sein können. Und.
Was du jetzt gerade angesprochen hast, fand ich sehr interessant, dass äh man schaut sich keinen Dokumentarfilm mehr an über über vielleicht auch sehr schwerwiegende Themen, weil das besonders lustig ist und Entertaining sondern eher wegen äh anderen Gründen, wie zum Beispiel, man möchte sein Wissen erweitern, man möchte was Neues lernen und dementsprechend ist also.
Äh ich wollte eigentlich nicht auf fear real of play hinaus im Kontext von Spiele machen Spaß, man spielt Spiele, um positive Mindset zu kreieren, äh weil. Spiel zu spielen, Also es ist so bisschen holprig auch im Deutschen einfach, weil weil beides dasselbe ist, äh von der Begrifflichkeit her, aber sind ja unterschiedliche Dinge.
Also ich würde behaupten, dass eine Form von Play ist und zum Beispiel ein Dokumentarfilm zu gucken, ist auch eine Form von Play. Das das in eigenen äh Berechtigungen hat und also man eigene Gründe hat Um sich das anzugucken, zum Beispiel für äh um um sein Wissen zu erweitern. Und äh das das Wissen zu erweitern, auch eine Form von Play ist sozusagen.
Und noch vielleicht ein zweiter Grund, ich bin äh absolut bei dir, nämlich das Thema Empathie, also dass wir auch Formen der Medien spezifischen Darstellungen suchen, ähm die uns Empathie auch wirklich ermöglichen. Nicht nur das Zuschauen und. Irgendwie furchtbar finden äh oder was auch immer finden und abschalten, sondern dass der Versuch, wie in das wo auf mein. Die Menschen, die mir da anvertraut werden, zu retten. Anders als
wie ich's quasi, ne, also ich kann es in einem Dokumentarfilm kann ich mir wünschen, diese Menschen zu retten. Ähm vielleicht spenden oder so was, wenn's am Ende einen Spendenaufruf gibt. Und da kann ich zumindest versuchen, es zu tun und das hat was mit Mindset zu tun, nämlich die Aufforderung äh zu sagen, du kannst, wenn du willst, was tun. Du tust es zwar erst im virtuellen Raum, aber wenn du äh das adaptierst sozusagen, ne.
Kannst du vielleicht doch die Menschen im Mittelmeer retten oder zumindest irgendwas dafür tun, und ähm das, das, das, da sind, da gebe ich dir völlig Recht, da sind wir in der Forschung einfach noch nicht weit genug, ähm da sind wir auch ähm von dem, was wir an Spielen haben, die wir referenzieren können, noch nicht weit genug, weil das fängt ja gerade erst an, dass wir Spiele,
auch anders betrachten, eben nicht nur als reiner Entertainment-Produkte, sondern dass wir sagen, okay, wir wir nutzen Spiele. Oder Nutzenspiele, jetzt auch um um äh den Menschen sozusagen in einer. Geschützten Umgebung dazu zu bringen, mal darüber nachzudenken, können sie vielleicht irgendwas tun? Und da sind wir eigentlich genau an dem Punkt, wo wir vielleicht auch hinwollten,
das Thema therapeutische Spiele angeht. Und deswegen denke ich, dass auch viel größer als nur, ich mache ein bisschen Bewegungstherapie. Oder äh irgendwie sowas, sondern wir wir ändern unser Mindset. Denn wenn ich zumindest in einer virtuellen Welt, wo mir nichts passieren kann,
etwas verändern kann, aus einer schlechten Gesellschaft, einer virtuellen, eine gute Gesellschaft machen kann. Wenn ich das im Spiel kann, in einer ähm in einer in einer Umgebung, ähm wo Komplexität sozusagen das ist ja das, was Spiele häufig tun, selbst wenn sie dann irgendwann sehr komplex werden können, wie online, habe ich äh als Spielerin doch.
Ganz stark die Möglichkeit, daran mitzuwirken, dass sich diese Bild verändern kann. Und dann kann das ein Transformationsprozess anschieben und sagen, okay, wenn ich's in der virtuellen Welt kann, verflucht doch mal, dann kann ich's doch in der realen Welt vielleicht auch.
Ja, vor allem liegt ja das das Potential, das ja so krass eigentlich bei digitalen Spielen, weil.
Mega, oder?
Ja, diese Reaktion darauf ist also sorry, aber es war einfach viel intensiver bei, als als bei Filmen, bei den meisten Leuten, finde ich oder habe ich, würde ich jetzt mal so behaupten oder als bei anderen Medien wie Büchern oder so, ähm weil eben auch diese, interaktive Aspekt noch dabei ist, das heißt, man kann selber eingreifen, du kannst es ja selbst bestimmen sozusagen auch, wie sich die Welt weiter entwickelt et cetera,
Und da ist halt eben, finde ich auch das Potenzial von digitalen Spielen, weil das ja mental unglaublich viel mit dir machen kann. Ein Spiel kann ich ja total ins Negative pushen oder total euphorisch werden lassen.
Oder aber ähm also damit referenzierst du ein unheimlich spannenden Punkt, nämlich das Thema Verantwortung. Auch von von Spiele machen, dass was sozusagen der ganze der ganze ethische Aspekt dahinter ist, ne. Ähm plötzlich kennt die Frost Punk? Ähm. Für mich ist das ein super interessantes Beispiel dafür, wie man genau genommen äh wirklich äh Gamedesign entwickelt.
Um also zum einen, was ich an diesem Spiel sehr mag, ist, dass äh dass es ein kleines Team war mit mit vergleichsweise wenig Budget und sie daraus, ähm sie es geschafft haben, also mit diesen wenigen, äh Ressourcen ein ein Spiel zu machen, was sich deutlich größer anfühlt, als es de facto ist. Und was eine Menge Widerspülwert generiert, aber was spannend ist, ist das ähm du im Prinzip als.
Und Spieler in eine Situation gestoßen wirst, wo wo die das Gameplay sagt, du musst nur das machen, dann ist es viel einfacher für dich und du gleichzeitig weißt, wenn du das machst, dann kriegst du hinterher in die Schnauze. Ein auf moralisch, ethischem Niveau, also sprich, wenn du am Anfang sagst.
Kinderarbeit kannst du äh kannst du machen und dann hast du plötzlich ganz viel mehr Arbeit, Arbeiter äh und und Ressourcen. Am Ende geht sich das dann aber nicht aus, ne? Also am Schluss kriegst du's dann viel später, äh kriegst du's sozusagen in die Fresse Ähm und das ist interessant, weil du gerade vor Manipulation gesprochen hast, was daran interessant ist, ist.
Man nämlich auf die Art und Weise tatsächlich, ich will jetzt nicht sagen, er zieht jemanden, er zieht darin was Gutes zu tun. Ähm das will ich nicht sein, aber dass man.
Reflektiert, was hast du da eigentlich gerade jetzt gemacht? Wenn das Volk nur schreit, finde ich doof. Äh interessiert dich nicht. Aber wenn du merkst, hast du jetzt sozusagen die schlechten moralischen Entscheidungen getroffen, weil das besser ist im Spiel voranzukommen, schneller äh vorankommst und dann irgendwann merkst, so, ne, die ganze die Hoffnung, die Zufriedenheit, das geht alles einen Bach runter und es hat die letzten Endes nichts genützt,
macht bei dir auch wieder ein bisschen was Klick und sagst, tja, das, was im ersten Moment vielleicht einfach erscheint, ist hinten raus vielleicht doch nicht so cool. Und damit macht's dich zu einem besseren, reflektierteren Menschen. Snowden, also bei übrigens auch gesagt, Snowden hat in seinem Buch damals geschrieben, dass Computerspiele ihn zu einem besseren Menschen gemacht.
Interessant. Also ihr habt jetzt auf jeden Fall schon eine Menge Fragen beantwortet, die ich auch mir aufgeschrieben habe. Das finde ich, äh ich fand das sehr gut, dass äh Linda auch nochmal gesagt hat, dass halt auch irgendwelche Spiele, die es schon existieren hat, auch Therapeuten sein könnte. Ich war tatsächlich in meinem Mindset noch die ganze Zeit so ja
wie macht man denn jetzt diese Spiele? Also das müssen ja dann Spezialspiele sein, also die gibt's ja auch, äh hat Leonie ja gesagt, aber das ist nochmal äh.
Zusammengefasst und äh ich hatte nämlich auch noch eine Frage, können denn Spiele über Mental Health oder befassen sich alle mit diesen Themen, können die denn auch therapeutisch, piele sein und ich ich sage jetzt mal, also aus dem, was ihr jetzt erzählt habt, schätze ich jetzt mal einfach, ja, denn das das fand ich gut mit dem, weil ich mir die Dokumentation, weil das ist ja.
Also es muss ja nicht nur ein happy, happy äh Spiel sein, es kann ja auch ein Spiel sein, vielleicht was mich zum Reflektieren bringt.
Ich würde gerne, dass Leonie die Frage beantwortet.
Ja. Sehr gerne.
Wenn du mir aber eine Minute vorher.
Ja klar, hau rein.
Coolsten noch was was ergänzen. Ähm natürlich gibt es therapeutische Spiele, die explizit für bestimmte ähm Effekte therapeutischerseits entwickelt werden. Wir haben hier in Trier drei Studiengänge, die das machen, das ist einmal Therapiewissenschaft, ein Programmierer, Spieleprogrammierung und Design und,
das ist extrem herausfordernd. Ich möchte es einfach nur vornewegern schicken zu sagen, wir haben hier ein ein Therapiebild, das wird klassisch therapiert X Y. Und wir müssen das jetzt übersetzen in ein therapeutisches Spiel. Was mindestens genauso gut so funktioniert wie die klassische Therapie, aber idealerweise besser. Besser deswegen nicht, weil es ein besserer Therapieansatz ist, sondern besser, weil,
kannst es jeden Tag machen äh und muss nicht nur einmal in der Woche darauf warten, dass du in der Praxis bist, sondern kannst es jeden Tag zu Hause machen, zum Beispiel. Oder du hast einen Niedrigschwelligeres Angebot ähm,
du kannst einfach eine App runterladen und das machen äh ohne äh in die Praxis zu gehen oder was auch immer ich ansetze sein können und sie sind wissenschaftlich abgesichert. Das heißt, die Herausforderung, therapeutische Spiele zu entwickeln, ist tatsächlich enorm hoch, Was, wie gesagt, nichts daran ändert, dass sozusagen therapeutische Effekte. Spielen bereits gibt. Und jetzt würde ich gerne an dich und dann kannst du die Frage von Sigma bitte beantworten.
Also die Frage war ja, ob äh Spiele, die sich mit mentaler Gesundheit beschäftigen, auch eine Form von sein kann Und die Frage hatte ich tatsächlich super oft, wenn ich mit äh Leuten damals über meine Thesis gesprochen habe und äh ich habe super oft gefragt bekommen, Ja, kennst du denn die Quest? Vielleicht hilft dir das ja in deiner Recherche. Äh und das Ding ist, dass ich denke, dass.
Irgendwo schon da Spiele, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, oft ihre eigene Therapieform für die Entwickler tatsächlich sind. Also oft ist es ja so, gerade wenn das irgendwie so Solodelf-Games sind, dass die Entwickler oder Entwicklerinnen, bestimmte äh Emotionen oder vielleicht auch Traumata, In diesen Spielen verarbeiten und dann sind wir auch wieder beim Thema Spiele als Kunstform. Weil diese Spiele sind ja in der Regel.
Wunderschön oder sind haben auf jeden Fall einen interessanten visuellen Aspekt. Es gibt natürlich dann auch Spiele, die also man kann da zum Beispiel mit mit oh Gott. Ich habe einen Blackout. Das Spiel mit dem Jungen, der in der Schwarz-Weiß-Welt rumläuft. Ja, dankeschön. Ähm ist schon spät. Kann man ja auch gegenüber setzen und sagen, ja okay, das ist aber visuell eine ganz andere Nummer, als irgendwie ein oder so.
Aber das hat ja auch wieder eine Relevanz, die Art und Weise, wie das gestaltet ist, ist ja auch total Hostyle und äh bedrohlich, et cetera und ich denke fast eher, dass diese Spiele. In irgendeiner Form, Therapie für die Developer gewesen sind. Ich denke aber trotzdem, dass äh also erstens Mal finde ich diese Spiele sehr wichtig, weil die einfach, weil die etwas lehren,
über diese Themen, über mentale Gesundheiten, die eben oft auch von von Stigmata äh behaftet sind, dass man nicht darüber spricht et cetera. Ich glaube, dass die in einer visuellen, Art und Weise sehr gut veranschaulichen können und auch durch das Gameplay natürlich wie sich bestimmte mentale,
Anfühlen oder aus, also was das bedeutet auch für die Betroffenen. Ähm und ich denke auch, dass wenn Betroffene, die selber darunter leiden, das Spielen auch helfen kann, weil sie sich damit vielleicht etwas identifizieren können, ähm sich vielleicht auch gehört fühlen sozusagen.
Also in der Form kann ich mir schon vorstellen, dass dass das äh Betroffenen auch helfen kann, aber ich glaube tatsächlich eher, dass der Fokus da bei dem bei dem liegt äh oder halt bei dem bei den Developern, weil diese Spiele in der Regel nicht unbedingt einen Fokus drauf haben
stimulieren soll, um aktiv gegen mentale Krankheiten zu wirken. Also das äh da sind ja die ist ja oft das Gameplay jetzt nicht darauf ausgelegt halt kognitiv etwas anzuregen im Hirn, sondern eher das Gefühl rüberzubringen.
Würde mich mal in deine Meinung interessieren, Leonie, wir haben ähm jetzt zum vierten Mal nach äh äh im vierten Jahr den Health Game Jam gemacht in in Trier. Ähm wir machen das immer unter einem bestimmten Thema unter einem bestimmten Motto, wenn du so willst. Wir hatten vor zwei Jahren das Thema Inklusion, zum Beispiel ähm dieses Jahr hatten wir das Thema. Metal Health und äh Daniel, den ihr wahrscheinlich auch kennt, ne?
War unser Schirmherrn und war auch selbst vor Ort und hat auch eine Idee reingegeben, die wir umgesetzt haben, die ich fühle. Die auch tatsächlich ein bisschen an Limbo erinnert, und ähm wir haben eine super spannende Diskussion gehabt ähm und auch sein seine eigene Gedankenwelt darin gebracht und das Spiel, was wir da gemacht haben, ist, eine kleine Spielfigur in einer riesengroßen Höhle und man muss sich durch seine Stimme.
Licht in dieser Höhle verschaffen. Also das heißt, du musst wirklich dein äh Handy, dein Mikrofon. Sprechen, lautsprechen, damit es Licht gibt, was sich ein super, super spannenden Ansatz fand, also wir haben da einen Prototypen entwickelt, den kann man auf IGI auch unten laden, falls es jemanden interessiert. Also letzten Endes darum geht, zu sagen, ich möchte meine Stimme wiederfinden und das als ein.
Aspekt dessen, was depressive Menschen eben häufig nicht mehr fühlen, nämlich eine Stimme zu haben, ihre eigene Stimme wirksam zu machen. Nur ein Ansatz, es gibt mit Sicherheit ganz viele andere auch, weil Depressionen sind auch häufig Folgekrankheiten von vielen anderen.
Auch grade im Bereich wir Forschungen im Bereich Senior Health Games, also Spiele für ältere Menschen, ähm wo es wo Depressionen dann eine Folgekrankheit häufig ist von vielen anderen, zum einen möglichen Krankheiten sein kann und das ist jetzt eben nur ein Ansatz, aber ich fand den extrem spannend zu sagen, ähm du musst deine Stimme hören und deine Stimme, zu Licht in dieser spielerischen Umgebung und das heißt, du bist quasi in Anführungszeichen gezwungen, in diesem Spiel zu sprechen,
ähm damit damit du, damit es hell wird. Das ist ein bisschen düster insgesamt natürlich als Ansatz. Äh aber es trifft so so sehr das, was du eben gesagt hast, Leonie, dieses eine ja, auch Entwickler ähm, Nutzen sozusagen die Möglichkeiten der Spielerentwicklung, um dem Ausdruck zu verleihen. Aber ich denke, dass es genauso auch. Die Möglichkeit ist,
anderen, wie ähnliches empfinden, sich dort wiederzufinden. Äh ja, also grade weil Depressionen ja eben sehr, sehr, sehr breit äh ist versucht, so gut wie möglich zu erklären. Wie gesagt. Äh weder Ärztin noch Psychologin,
aber äh um zu breit wie möglich Ansatzpunkte zu finden, wie man sich da wiederfinden kann. Limbos, und so weiter sind Ausdruck davon ähm und geben Menschen, die davon betroffen sind, auch nur in Anführungszeichen als Spielerinnen und Spielern trotzdem eine Stimme im wahrsten Sinne des Wortes, finde ich.
Ja, das stimmt und ich freue mich wie voll, dass du dieses Gespräch jetzt fühlen, weil ich habe im Zuge meiner Masterarbeit das auch noch mal ein bisschen besser verstanden dieses sich damit identifizieren können. Ähm ich weiß nicht, sagt äh wahrscheinlich nicht, aber vielleicht kennt jemand das äh Container-Containe-Modell, Das ist im Prinzip, also das Containercontainermodell ist so ein bisschen basiert auf Bill für Bayern heißt der gute Herr und basiert Odders ähm.
Ist eigentlich in der Pädagogik entstanden basierend auf den Arbeiten von äh Melanie Klein. Und im Prinzip Wenn man das auf Art oder auf Kunst anwendet, geht es darum, dass es total vereinfacht gesagt, aber dass man, wenn man äh wenn zum Beispiel eine Künstlerin oder ein Künstler ähm Kunst produziert ein gewisses Innenleben, also ein emotionaler Zustand von sich, ähm visualisiert, also abgibt von sich auf die Leinwand sozusagen
Äh wenn man jetzt von gemalter Kunst ausgeht, das visualisiert und dann in einer. Form und Weise wieder in sich aufnehmen oder damit äh umgehen und das verarbeiten kann, die abgeschwächt oder die abgewandelt ist sozusagen
Das ist wirklich total einfach erklärt äh und wenn sich da jemand für interessiert, kann das auf jeden Fall äh nachlesen und das äh Konzept ganz zu verstehen. Und dann gibt es aber auch wieder die Theorie, Man hat ja danach was erschaffen, also danach entschied ja ein Kunstwerk und man kann jetzt auch Kunstwerk einfach mit ähm Spiel,
oder digitales Spiel, was dann auch mit dem auch wieder interagiert werden kann. Das kann ein Gemälde kann in der Galerie hängen und äh Besucher können das äh betrachten, können dann im Prinzip ihre eigenen emotionalen ähm Zustände
auch wieder durch die gemalte Kunst umwandeln und noch viel intensiver ist das ja mit digitalen Spielen, mit denen wirklich interagiert werden kann im Sinne von, die können manipuliert werden und man man kann sich in dieser Welt bewegen und ich ich kann mir halt gut vorstellen, wenn Es ist ja, also es kann sich, glaube ich, jeder gut vorstellen, wenn man äh mit einem Spiel interagiert, dass zum Beispiel auch diese Themen,
beinhaltet, dann auch ein Stück weit von sich darin abgibt und in irgendeiner Form auch wieder in sich aufnimmt. Und gerade bei Spielen, die halt äh mentale Gesundheiten, Ist ja auch schon irgendwo, dass das Ziel im Endeffekt das Den Leuten danach nicht schlechter geht, sondern dass man zu irgendeinem Art Konsens kommt oder zu zu einem Resultat oder zu einem Gemütszustand mit dem umgegangen werden kann.
Und deswegen, also ich, ich glaube, so nach meiner Bachelorarbeit hätte ich gesagt, ja, das sind eher so äh hauptsächlich eigentlich für die Developer Paul-Spiele, die sich mit Mentor Health ähm beschäftigen, dass vielleicht Leute da etwas verarbeiten, aber durch dieses Container-Containe-Modell habe ich ja auch verstanden, dass das halt auch einen einen größeren, auch wieder dann für für Menschen hat, die damit interagieren, also die Spieler dann sozusagen Spielerinnen.
Okay, also äh also es geht darum, dass. Dass ich mich damit identifizieren kann ähm und mich dann ja und und dann in irgendeine Fone positive Verbindung zu dem Spiel oder Kunstwerk habe.
Ja äh also Menschen haben halt immer so bisschen den Drang, Dinge zu interpretieren, die sie sehen, Ähm deswegen ist zum Beispiel abstrakte Kunst nicht unbedingt Stress reduzierend, weil viel davon nicht so interpretierbar ist sozusagen. Also äh man sagt äh oder über abstrakte Kunden sagt man auch so.
Und ich denke, egal, was man konsumiert, also ob man irgendwie ein Kunstwerk konsumiert oder ein ein digitales Spiel, was ja auch, ja, eine Visualität hat, dann neigt man dazu, das auch zu zu interpretieren sozusagen und mit den eigenen Erfahrungen und den eigenen Emotionen auch in Verbindung zu bringen. Das ist dieser Austausch, der stattfindet sozusagen zwischen Spieler und Spiel, aber auch zwischen zwischen Künstler oder Developer und äh dem Produkt, das entsteht.
Ich fand es total spannend, dass du ja auch jetzt den Punkt aufgemacht hast, dass das Spiele machen vielleicht doch eine Therapie sein kann, eben um zum Beispiel zu verarbeiten was man erlebt hat. Ich glaube, dass das Depreshing Fest war ja auch äh ist so entstanden.
Ja, genau, zum Beispiel.
Und ich hatte äh und du hattest vor, noch Arzttherapie äh angesprochen in der normalen äh in einem Pflichtstrichen äh Therapie ist das dann so was wie dass man zum Beispiel etwas malt oder etwas äh, mein Opa war mal auf einer einer Chor oder so, da hatte dann äh so ganz schöne Specksteinmodelle geschnitzt sozusagen. Genau, also es geht im Grunde darum, ist eine positive äh Empfindungen heraufzubeschwören, indem man Dinge kreiert und Kunst macht, genau.
Nicht nur positive, aber ja, es geht ja auch viel um Reflexion, also in, in, in äh Art Therapie ist ja schon.
Übelst alt, es gibt's ja schon seit äh mehreren Jahrhunderten. Dazu zählt natürlich nicht nur nicht nur visuelle Kunst, sondern auch Musiktherapie et cetera, und äh also es geht ja auch darum, dass äh nicht jeder ist halt super reflektiert, wenn wenn sie oder er in in Therapie kommt und es geht ja auch auf Erstmal am Anfang darum, um die Anamnese, also erstmal rauszufinden, was genau ist eigentlich sozusagen wo.
Wo ist das Problem sozusagen oder wo sind die Probleme? Das ist immer facettenreich eigentlich auch. Äh da geht's ja um sozusagen, aber auch um den Prozess etwas zu kreieren sozusagen. Also etwas entstehen zu lassen. Und Kunsttherapie dient ja auch im im Prinzip dadurch, wenn man äh oder dazu, wenn man etwas äh erschaffen hat. Äh mit dem Therapeuten zusammen oder der Therapeutin das zu analysieren und praktisch so etwas so ein bisschen zu interpretieren.
Ich hatte, ich hatte nämlich äh äh sogar gelesen, das kann ich hier mal äh was einbringen, was vielleicht nicht total Theorie ist. Äh und zwar, dass ähm dass vor allem Leuten hilft, die vielleicht nicht verbalisieren können. Wollen oder so, äh wo jetzt der Schuh drückt, sage ich mal, sondern dass man das dann in in der Kunst ausdrücken kann zum Beispiel. Und wenn hier halt jemand, zum Beispiel eben ganz viel in Rot und Grün malt. Was Linda vorhin gesagt hat, dann äh heißt das vielleicht, dass.
Du, du meintest in in eighties äh oder so war das in der Werbung ganz oft eingesetzt. Ähm. Was wollte ich sagen? Genau, aber eigentlich, ach genau, so und und jetzt hat er also Leonie gesagt, dass manche Spiele vielleicht als Therapeut dich von den Entwicklerinnen äh genutzt werden. Und da habe ich mich gefragt, ob denn auch.
Also es gibt's vielleicht noch nicht, aber ob das denn vielleicht denkbar wäre, dass Gamedef an sich halt auch ähm ja eben eine eine Therapieform ist, also Gametherapie äh nicht vielleicht nur jetzt komplettes Spiel machen, aber vielleicht geht das ja auch mit simpleren Tools. Oder dass man eben
Zum Beispiel drei D Modelle baut. Das äh du bist ja auch 3DähGrafikerin, ne, äh oder zum Beispiel vielleicht mit einem Level Editor wie Little Big Planet, Level erstellt und und ja und das eben benutzt als Art Therapie.
Also dazu möchte ich ganz kurz mal ähm äh auf ein ganz tolles Projekt verweisen, was wir hier in Trier haben. Ein Absolvent von der Hochschule Trier, der ähm.
Äh in die Gründung gegangen ist und so viele Preise bekommen hat, äh dass sie's gar nicht aufzählen kann, die passen gar nicht auf eine Folie. Der hat ein Programm entwickelt äh aus aus der äh Spieletechnologie heraus, nämlich ein augengesteuertes Kreativprogramm, Menschen eben körperlich eingeschränkt sind und mit der Technologie des, Augen-Scannings, was es eben gibt, also augengesteuerte ähm Hardware existiert, er hat es aber inkludiert in ein Gesamtsystem, mit dem man
drei D Modelle bauen kann, mit denen man sogar Animationen machen kann, ähm die man sogar 3D-drucken kann und das alles. Ohne dass man etwas anderes braucht als Augen. Also kann es alleine augengesteuert durchführen. Sowas.
Also dass dieses, dieses Programm ist weltweit wirklich einzigartig, das gibt's überhaupt nicht. Es gibt zwar diese Technologie, aber die wird ausschließlich dafür genutzt äh für Menschen, wie gesagt, die körperliche Einschränkungen haben, die dann mal im Internetbrowser unterwegs sind, aber nicht.
Möglichkeit gaben, bisher gestalterisch tätig zu sein, also sprich als 3D-Arters oder sowas tätig zu sein, als Ingenieur, oder als Architektin oder was auch immer tätig zu sein, gibt dieses Programm tatsächlich wieder die Möglichkeit, sich äh sich auf einem sehr hohen Niveau, gestalterisch auszudrücken, ich nenn's nochmal einbildet Creator, also einbildet von das Auge.
Erschafft es, ist im Prinzip 'ne Designlösung auf gän Technologie Basis auf jeden Fall zum ersten das, zum anderen natürlich auf spielerischer Basis zum Dritten, aber vor allen Dingen auf den Erkenntnissen zum Thema ähm Userexperience Design und Zugänglichkeit im Netz und so weiter, dass das eben auch über eine visuelle Möglichkeit erfolgen muss Also das heißt, das Thema Mitbestimmung, Mitgestaltung, auch für die Menschen ermöglichen, äh die eben auch.
Das das Problem der digitalen Inklusion ähm oder der teilweise eben nicht vorhandenen digitalen Inklusion haben. Digital bedeutet zwar erstmal schon eine Form von Inklusion, denn jeder kann, auch wenn er nicht rausgehen kann. Noch digitaler unterwegs sein. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Tools, die wir benutzen, für alle inklusiv sind und das wird noch viel zu wenig aus meiner Sicht thematisiert. Inklusion bedeutet noch viel, viel mehr. Es gibt digitale Spiele, die.
Inklusion oder Inklusive Tools haben, wie zum Beispiel äh zwei, äh da gibt es äh da gibt es einige Features, die verblinde beispielsweise. Eingebaut wurden, so dass du die Möglichkeit hast, dich trotzdem navigieren zu können, weil du eben haptisches Feedback hast und so weiter. Dennoch, auch wenn Digitalisierung im digitale Spiele schon ähm in so vielen Dingen inklusiv sind, weil sie zumindest äh ihr ja virtuell stattfinden.
Noch lange nicht, dass es alles inklusiv ist und dass es alles, weil es gar nicht barrierefrei, sondern dass da noch viel mehr geht und dass da noch viel mehr Potential ist, aus meiner Sicht überhaupt keine Frage. Leider wird es immer noch zu also solche Leuchtturmprojekte immer noch zu wenig gesehen, zu wenig genutzt, was wir da an Potenzial haben, zu wenig eingesetzt. Da müsste man tatsächlich. Mindestens auf der epidemischen Seite noch viel mehr Forschungsgelder reinbringen.
Mit sowas wirklich explizit herausgearbeitet wird. Also das, was dieses aus meiner Sicht echte Leuchtturmprojektphone. Geschaffen hat, davon muss es noch viel mehr geben.
Ja grade das äh das Thema Inklusion, also ich. Die Quellen, die ich so untersucht habe, sind halt so 15, 20 Jahre alt und da findest du gar nix davon. Also, es ist gar nicht mit einbezogen, diesen Zeitraum zum Beispiel und ich glaube, das liegt auch bis in dem zugrunde, dass sich die Spielerindustrie und eben, weil das einfach so eine so eine technischbasierte Industrie auch einfach ist, so rasend schnell weiterbewegt
Und im Endeffekt, es gibt zwar immer so ein paar bleibende Konzepte, aber die die Technologie verändert sich auch die ganze Zeit. Und die Tools, die man benutzt, et cetera, Ich habe vorhin auch schon mal angesprochen, dass ich finde, dass die Research ist halt super chaotisch. Also es wird in super viele Richtungen recherchiert, Und viel davon ist einfach schon veraltet, wenn du das von vor fünf Jahren oder so äh liest oder vor zehn, zwölf Jahren.
Und das ist halt auch, Inklusion ist halt einfach auch ein ein Aspekt, der da halt auch noch mit rein muss sozusagen. Deswegen wirkt irgendwie äh finde ich so die die ganze ähm. Wissenschaft in dem Bereich auch etwas kompliziert und chaotisch meiner Meinung nach, aber es ist äh schön zu sehen, das hat ja Linda auch ganz am Anfang gesagt, also so Game Therapie oder oder Mental Health im Prinzip im Bereich digitale Spiele ist ja auch so in aller Munde, also es es wird ja viel.
Fokus darauf gelegt, auch in den letzten Jahren und das ist natürlich erstmal so der erste Schritt, um Leute überhaupt. Interessiert dafür zu kriegen und dann halt im Prinzip äh auch Forschungsgelder dafür zu äh organisieren.
Ja, zu dem Geld hatte ich auch ähm eine Frage, weil also gefühlt wird ja. Also das hört man sowieso immer in Nachrichten und so, dass halt übermehr gespart wird, also vor allem zum Beispiel an Krankenhäusern oder so. Und äh Therapieplätze äh muss man auch ganz lange warten und so. Und ich und jetzt sind Spiele ja vor allem wenn man sie jetzt speziell entwickeln möchte,
für diesen Bereich, also Spiele sind ja allgemein sehr teuer zu entwickeln. Und wenn ich jetzt sage, na ja, ich kann jetzt keinen Mindcraft einsetzen zum Beispiel oder oder ein WOW oder oder irgendwas, was schon da ist, äh sondern ich müsste jetzt wirklich etwas eigenes entwickeln. Ich frage mich einfach, ob das eine eine zukünftige,
Zukunft hat sozusagen. Also wenn ich jetzt sage, hey, ich finde dieses Thema super spannend und ich würde gerne ein Studio gründen und mich da äh hineinwerfen. Und stelle dann aber fest, es gibt vielleicht kein Funding und keiner will das fördern und. Bin ich traurig und muss weinen und meine Firma wieder zumachen. Ich frage mich halt, ob äh äh ja, ob äh ob ihr da einen ja, halt.
Na ja, ich sage mal, ich ich sage mal so, wenn ich richtig verstanden habe, ich meine nicht die Startup-Unterstützung in Deutschland ist. Na ja äh kommt ein bisschen an auf das Bundesland, in manchen Bundesländern mehr in anderen weniger. Es gibt die deutsche Computerspielförderung, die mit 50 Millionen Euro pro Jahr dadurch jetzt ist, mal was aufgesetzt hat. Was zumindest respektabel ist ohne Frage, also
tatsächlich auch wirklich ein gutes Programm ist. Man muss aber dennoch immer auch ein Eigenkapitalanteil mit beibringen und wenn man in diesem Bereich unterwegs ist, in dem wir unterwegs sind, nämlich äh Serious Games, Seniors, Games, Therapeut Games und so weiter
bist du ohne äh Fördergelder aus dem wissenschaftlichen Bereich noch nicht mal ansatzweise das Eigenkapital stemmen können für solche Förderprogramme. Das ist einerseits ein Problem denn du kannst nicht irgendwie einfach auf der Gamescom sagen, hier äh Publisher ansprechen und sagen, lieber Publisher, äh unterstützt das mal, also kannst du natürlich machen, wird aber in der Regel nicht passieren, weil das natürlich kein B2C Geschäft ist, das heißt, wir werden das. Entwickeln solche Spiele nicht.
Directy to the Customer, also sprich äh wir verkaufen das in der Regel nicht in Apotheken oder im Media Markt. Ähm in seltenen Ausnahmenfällen ist es zwar denkbar, aber das äh passiert normalerweise nicht. Aber das heißt überhaupt nicht, dass das nicht ein super tolles Geschäft für Indies ist, sondern ganz im Gegenteil. Ähm ich glaube, das ist genau das Richtige, worüber irgendwie es nachdenken soll. Und zwar aus folgendem Grund. Das ist.
Ohne Frage. Ähm sowieso, aber Health Games, also therapeutische Spiele sind eine absolute Nische. Und Nische hat natürlich den großen Nachteil, du kannst keine Wahnsinnsumsätze machen damit, weil du bist kein praktischer Finden, äh der, der, der, der Millionen oder sowas hinterher wirft, aber, der Vorteil ist, dass du sehr genau.
Auf eine bestimmte Zielgruppe hinarbeiten kannst, wenn du zumindest institutionelle Unterstützung bekommst. Und das bekommst du schon durchaus von von Hochschulen, von Forschungsinstitut. Aus entsprechenden Förderprogrammen. Das heißt, du kannst das Ding entwickeln und evaluieren.
Ähm wenn du die entsprechenden Förderprogramme dafür findest, offen gestanden, gibt es dafür noch zu wenig, auch keine Frage. Dafür müsste es definitiv mehr geben, wenn es einen Appell gibt, den ich ähm machen müsste, dann wär's der, nämlich mehr Programme, explizit genau dafür.
Zu installieren, ähm die dann auch wissenschaftlich evaluiert werden, aber dann ist das genau die richtige Nische, super spannend ist, die sich eine Expertise in ganz bestimmten Bereich aufbauen können, ob das Mental Health ist oder was auch immer, also das, was du machst, es ist ein superspannenden Nische, ähm weil sie eben nicht nicht besetzt ist und weil weil es da auch keine,
Konkurrenz von großen Gamesunternehmen geben wird, ähm die einem äh sozusagen den Markt abgraben. Ähm man muss einfach dann gute ähm Kooperation finden mit entsprechenden Forschungsinstituten ähm oder entsprechende Förderungen äh finden und dann ist das eben nicht, abhängig davon, äh wie viel Stückzahlen du davon verkaufst, sondern es ist alleine.
Das Ergebnis ist alleine ist das, was du entwickelt hast, hilfreich oder nicht, also sprich ist es therapeutisch wirksam oder nicht, Und wenn es das ist, ja, dann wird es auch andere äh geben, die da reininvestieren, es Krankenkassen geben oder was auch immer, weil es unglaublicher Kosten vor ist, was das Thema, also gerade Metal Health, ne, ein Riesenthema, Gesundheitsversorgung kostet
unglaublich viel Geld und wenn wir Möglichkeiten finden, auf dem digitalen Weg was besseres anzubieten oder einen guten, guten äh Beifang, einen guten Ersatz anzubieten, dann ist das definitiv äh eine Nische, in der es sich lohnt zu entwickeln und äh von der man noch profitieren kann, auch als Gesellschaft.
Das glaube ich nämlich auch. Erstens mal trauen sich Indis an viel viel nieschigere Themen ran. Ähm mit denen sich größere ähm Studios nicht beschäftigen möchten, weil sie Angst haben, ihre Zielgruppe zu verschrecken. Also äh keine Ahnung, Themen wie Transsexualität et cetera. Ist halt einfach das sind äh ich arbeite ja selber auch in einem kleinen Startup von von vier Leuten. Und man merkt, wie viel wie viel diverser und wie viel.
Mutige halt auch die Indie-Szene ist, in den Bereichen, wie die sich auch viel mehr mit solchen Themen beschäftigen. Ähm oder auch im Bereich Mental Health, und was ich eben auch finde oder es ist halt so ein bisschen schade, aber man kann das ja auch zu dem Vorteil ausnutzen, wenn man sich mal überlegt, wie,
wie Leute, die sich nicht wirklich äh in mit Videospielen beschäftigen in Deutschland, was die für eine Sicht auf Videospiele vielleicht haben, dass das äh vielleicht äh im besten Fall irgendwie, Zeitverschwendung ist, aber keinen besonderen Nutzen hat, dann,
sind ja gerade Spiele, wenn man jetzt, sage ich mal, von der Politik oder wenn man, wenn du wenn du versuchst, vom Staat Geld zu kriegen für deine Förderung oder eben so Institutionen wie Krankenkassen, et cetera, dass die ein Augenmerk darauf haben, ist es ja grade. Dann eigentlich ein Vorteil, wenn du, wenn du beweisen kannst, dass dein Spiel.
Weiteren Sinn hat, also Series Games sind ja immer noch interessant dann immer für Institutionen, die sich nicht wirklich mit Spielen beschäftigen und die irgendein Produkt haben wollen, was äh über diesen Fun-Faktor hinausgeht sozusagen. Die wollen ja immer also wird. Dann verlangt das bewiesen wird, dass dieses Spiel auch sozusagen für irgendwas gut ist in Anführungsstrichen. Was natürlich ein total äh bescheuerter Gedanke so ist,
Aber ähm ich glaube auch, dass da schon eher dass es da einfacher ist, tatsächlich auch Funding für zu bekommen. Und ich merke das auch bei mir in der Uni, immer wenn ich halt dann in der Arbeit geschrieben habe oder so und die.
In irgendeiner Form oder wenn jemand anderes auf der Arbeit geschrieben hat, die er halt auch für gut befunden wurde, dann wird auch immer angeboten, so hey, wir reichen grade Spiele für bestimmtes Thema ein, ähm bei der EU und versuchen äh Gelder zu generieren. Reicht auch da ins mit ein. Es ist äh grade über Hochschulen und so, finde ich, ist auf jeden Fall da ist immer Potenzial. Es ist zu wenig und es ist immer viel zu spät. Aber ähm es ist auf jeden Fall da und es bewegt sich was.
Oh, das ist doch schön, ja. Also ich hatte ähm ich hatte einfach noch äh eine Frage, was die Vor- und Nachteile von Gen-Therapie. Ich weiß nicht, ob ihr das jetzt noch mal.
Ja, ich habe, also ich habe da hier so eine kleine Liste auch ich habe die einfach aus meinen aus meiner Thesis selber rausgeschrieben. Äh ich habe mich so ein bisschen fokussiert auf den Vorteil von Game Therapie, der, Leute vielleicht so ein bisschen dazu bewegt überhaupt eine Form von Therapie einzugehen, weil grade wenn man unter Depression leidet, leidet man ja oft unter dieser. Das heißt auf Englisch Romination und auf Deutsch anscheinend auch Rumination.
Extra gegoogelt worden, aber eine andere, eine andere Übersetzung ist Nachsinnen, also halt diese Schlappheit irgendwie sich für absolut nichts interessieren zu können, und da können halt Videospiele gegebenenfalls oder digitale Spiele halt gegebenenfalls so eine Starthilfe irgendwo auch leisten, was ein bisschen effektiver vielleicht ist als,
sich von selbst zu motivieren, zum Beispiel Sporttherapie anzufangen oder halt generell sich zu bewegen oder sich in die Warteliste einzuschreiben für eine äh Therapiestelle Erst mal sechs Monate warten muss oder so, ist es halt sehr und Adapter. Also man kann das alleine ausführen, man kann das in der Gruppe ausführen man kann es in geschlossenen Einrichten Einrichtungen, Einrichten oder aber auch halt in Therapiestellen oder. Online.
Produkte anbieten, die Leute einfach zu Hause machen können, was vielleicht in so Pandemiezeiten gar nicht schlecht ist. Und dementsprechend Patienten halt auch so ein sicheres Umfeld bietet. Weil ich glaube, es ist ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute sich äh leichter dazu motivieren lassen mit Game Therapie zu interagieren, statt zu sagen, okay, heute melde ich mich im Fitnessstudio an oder so. Zum Beispiel.
Das stimmt, ja, die die Linde hatte ja vorhin auch schon gesagt, ne, dass dieser Spaß eine sehr große Motivation sein kann oder oder die, die ähm das nicht in Wolfments, sondern ähm also ja, äh eben. Genau, ein Gegenment, genau das, ja, ja, ja.
Und dann äh kann man natürlich argumentieren, dass ähm dass das nicht so hohe Kosten mit sich bringt, also man braucht nicht so eine große Ausstattung auch vielleicht, um mit Formen von Gamethy, Sich zu beschäftigen und auch äh je nachdem, was wie man das angeht, halt auch ein etwas geringerer Aufwand, Und dann hatte ich ja vorhin auch schon angesprochen, also ich gehe jetzt, wie gesagt, nur kurz diese Liste hier so durch. Das Game Therapie eben auch bestimmte Hinfunktionen.
Stimulieren kann, die zurückgegangen sind. Und dass er im Prinzip also so so eine so eine Form von Antidepressiva ja so ähnlich auch wirken soll sozusagen. So, das war jetzt so der Waschzettel.
Ja, ist eine gute Zusammenfassung. Ähm genau, Linda, würdest du da oder noch oder irgendwas hinzufügen oder widersprechen.
Die konkrete Frage dazu.
Es geht einfach nur was sind die Vor- und Nachteile von Game Therapie, also von von Spielen für also ja genau, aber es war eigentlich sehr gut zusammengefasst, ne.
Ne, also Vor- und Nachteile finde ich so ein bisschen falschen Blickwinkel, also.
Im Vergleich zu konventioneller Therapie vielleicht.
Also im Vergleich zu konventioneller Therapie muss man sagen, es macht überhaupt keinen Sinn, digitale äh Spiele zu entwickeln, wenn's eine konventionelle Therapie gibt. Hoch äh effizient ist. Das sage ich gleich mal vorneweg. Die Vorteile von ähm digitalen. Therapeutischen Spielen sind auf unterschiedlichen Ebenen zu suchen. Zum einen Zugänglichkeit, wir haben hier zum Beispiel in Flächenländern
Menschen, die können, die können nicht ohne weiteres irgendwie jeden Tag in die Stadt fahren, äh zu ihrem Therapeuten oder haben überhaupt keinen Termin oder bekommen einmal in der Woche oder einmal im Monat einen oder was auch immer. Also das Thema.
Zugänglichkeit ist ein riesen Thema. Das sind aber jetzt erstmal nur so sagen wir mal die Faktoren, die auf technische Ebene, funktionieren, was an äh therapeutischen Spielen tatsächlich spannend ist darüber hinaus ist, dass sie auch äh Aspekte nutzen, die möglicherweise wirklich wirksamer sein können als klassische Therapien, ganz egal wie oft und wie niedrigschwellig man sie anbietet, nämlich, weil sie eben Spiel belohnende oder oder aus dem Spiel heraus belohnende Aspekte,
anbieten können, ähm die andere Therapieform vielleicht nicht so gut anbieten können. Und.
Der zweite Punkt ist der, ich kann es individuell machen und habe nicht unbedingt das Problem, oh ich bin heute nicht so gut drauf und jetzt schäme ich mich mit den einander in den Raum zu gehen oder was auch immer, sondern ich kann es individuell machen, und mein persönliches, mein, so wie ich mich heute fühle, fühle mich heute nicht so gut wie gestern, aber ich möchte trotzdem irgendwie ein erfolgreich meine Übungen machen,
ist aber keiner der sagt schlechter als gestern das Programm kann es mir trotzdem belohnen, weil die Game Matrix. Das auslesen können und das abgleichen können und sehr genau individualisiert, therapeutisch unterstützen können. Das sind, glaube ich, die großen Vorteile. Und das kannst du vielleicht nicht bei jedem therapeutischen Anlass machen, aber, das, was wir jetzt gerade erforschen, ist bei welchen therapeutischen Anlässen gibt es genau diese Vorteile
Bei welchen anderen gibt's die vielleicht nicht? Äh da müssen wir noch tatsächlich viel mehr Geld reinstecken äh in die Forschung, ähm wo wurde genau also diese auf der einen Seite die Plattform, die Technologien, die Zugänglichkeitsgeschichten und so weiter, wo die unterstützt werden müssen und einfach.
Ne, so dass das das klassische Ich muss irgendwie dreimal in der Woche irgendwie dahin, um dann zehn Minuten, zwanzig Minuten, eine Stunde irgendwo irgendeine Bewegung zu machen, die ich genauso gut zu Hause machen könnte. Bis hin aber zu Ansätzen das Thema Spiel wirklich inhaltlich den Unterschied macht. Zwar im Therapeutischen Erfolg ein deutlicher Unterschied macht.
Ja, okay. Dann habe ich noch zwei Fragen So, äh zum Schluss, noch noch eine ganz kurze, ist keine Frage, aber äh das habe ich ähm durch deine Arbeit rausgefunden. Ähm Leonie, dass die äh es gibt ein Tool, das ist Skripte, fand ich ganz interessant und zwar ist das nämlich ein Tool für Therapeuten oder Therapeutinnen, die äh Szenarien erstellen können und zwar ist das ein kleines visuelles Skripting-Tool sozusagen auf Basis der Never Winter Nights.
Spiel und dann kann man dann so Szenarien zusammenklicken und kann dann äh seht ihr jetzt auch gerade hier, wenn ihr äh ein Podcat hier habt, der Bilder anzeigen kann oder YouTube hört. Da äh kann man dann als so einen Raum sehen von oben und kann da könnt ihr dann äh die Therapeutin ähm zum Beispiel,
ein Tüch hinstellen und ein Bierglas und noch eine Kiste und Stuhl und dann kann man da irgendwie Szenarien durchspielen. Das fand ich einfach ganz interessant als Tool, äh weil eben oft äh Therapeutinnen,
keine Developer sind, aber die vielleicht sowas doch generieren müssen. Das fand ich ganz interessant, aber jetzt äh zu den Fragen, genau und zwar zwei und zwar eine geht nochmal in den Gamestipp-Bereich und zwar habe ich mich nämlich gefragt, wenn wir ein Spiel haben, was speziell für zum Beispiel ein Krankenhaus entwickelt wird, und das aber nicht von irgendeinem großen Studio
wo und da davon hört man ja auch irgendwie nicht so viel. Also ich sehe manchmal Stellenausschreibungen, weiß ich nicht, von Ubisoft, die suchen jetzt grade irgendeinen Grafiker oder so, aber von dem Krankenhaus hätte ich sowas noch nie gesehen. Und ich frage mich, wie findet finden diese Projekte, EntwicklerInnen? Und wie finden Entwicklern diese Projekte? Linda, hast du da ähm.
Wie wie man da zusammen kommt, weil ich habe, ich habe so den Eindruck, dass da sind zwei getrennte Welten so ungefähr, aber eigentlich brauchen die sich gegenseitig.
Ja absolut, es sind komplett getrennte Welten, die man ähm sich erstmal erschließen muss, also diese Schnittstelle muss man sich erschließen. Ich habe von unserem. Erzielt und genau das ist das, was wir da zum Beispiel tun, seit vier Jahren, die Gesundheitsbranche und die äh Spielerentwicklerinnen zusammenzubringen. Um Netzwerke aufzubauen sowohl auf akademischen Bereich als auch eben im Designbereich das ist. Mühsam, aber ähm fruchtbar, weil die Erfahrung, die ich damit gemacht habe, ist ähm.
Ich fange jetzt erst mal neu an. Ich habe nämlich gerade kurz dadrüber nachgedacht, wann ich die erste Kunden gemeinsame Konferenz erlebt habe. Das ist echt schon viele Jahre her. Ein ein lieber Kollege von mir, der Stephan Doktor Stefan Göbel, der hat vor vielen Jahren schon die Game Daves. Gemacht in Darmstadt an der TU Dortmund äh und hat dort schon ähm. Medizinerin und äh Spielentwicklung zusammengebracht. Es muss schon mindestens 12, 13, 14 Jahre her sein.
Dass ihr das gemacht habt. Ähm also proaktiv quasi äh die diese beiden äh zusammenzubringen, und inzwischen gibt's eben viele andere Initiativen, die es genauso machen, so wie wir das hier in Trier machen. Ähm wie gesagt, die äh Darmstadt macht das. Es gibt Netzwerke, auch auf internationale Ebene. Ähm in Amsterdam, nicht in Amsterdam irgendwo in den Niederlanden. Grad nicht genau wo, gibt es schon seit vielen Jahren eine Konferenz zum Thema ähm Health Games, die äh auch international,
anerkannt ist, selbstverständlich in den USA gibt's sowas auch schon seit vielen, vielen Jahren. Also du musst dann entsprechende Netzwerke spinnen von Fachrichtungen, die normalerweise eigentlich nichts miteinander zu tun hätten. Aber das gibt es längst. Ist nur nicht so bekannt, aber geben tut es das längst auch international.
Okay. Äh äh Leni, bist du da irgendwie noch auf irgendwas gestoßen? Irgendwelche coolen Verknüpfungspunkte oder so während deiner Recherche.
Nicht so richtig. Das Tool, was du vorhin angesprochen hast, ist auch so ein bisschen. Veraltet fast schon, also man sieht halt auch von der Grafik her so aus, aber deswegen habe ich äh vorhin eben auch gesagt. Ich denke, dass das irgendwie auch eine Marktlücke ist, weil wenn man sich organisiert bekommt, dann wäre das ja auch eine super Schnittstelle, ja, halt eben. Und ähm und Therapeutinnen und ähm Spielerentwicklerinnen.
Zusammenzubringen sozusagen, aber ich habe jetzt äh keinen, keine konkreten Vorschläge oder habe jetzt nichts gelesen, wie man das jetzt am besten angeht. Ich glaube, da hat äh Linda das schon. Etwas besser schon beantwortet.
Okay, dann habe ich noch eine letzte Frage und zwar äh es sei denn, ihr habt dann äh natürlich am Ende könnt ihr auch gern noch mal selbst äh etwas hinzufügen, wenn's noch was fehlen sollte oder so. Äh aber ähm, Linde hatte es nämlich vorhin angesprochen schon, dass Spiele diese äh
die Möglichkeit vielleicht haben, dass ich im Spiel etwas mache, erfolgreich bin, zum Beispiel eine Gesellschaft aufbauen oder ein, eine Stadt oder sowas oder allgemein ist es ja bei Spielen oft so, vor allem bei schwereren Spielen, dass man lernt, dass man. Äh Hartnäckigkeit, dann vielleicht doch etwas erreichen kann, weil man's immer wieder probiert, immer besser wird und dann irgendwann die äh Herausforderung meistert.
Ich habe äh auf der einen Seite finde ich diese Furcht dann auch sehr schön, dass man eben daraus was ins reale Leben ziehen kann. Ähm äh frage mich nur, ob in ja, inwiefern das ähm wie stark diese das wirkt, denn ich habe also. Ich habe auch äh schon vieles Spiel gespielt und weiß äh auch, auch aus meinem ähm,
allgemein gebendes Bereich, da ist es ja auch so, man scheitert ja auch dauernd, ne, also irgendwie Sachen sehen nicht gut aus und man muss es einfach nochmal probieren, nur noch mal probieren und dann wird's immer, immer besser, mit jeder Iteration. Äh und das ist mir bewusst und das weiß ich auch. Aber wenn's zum Beispiel ums Kochen geht, mich da irgendwie nicht richtig motiviert. Da ist da ist schon die Anfangs also jetzt mehr real, ja?
Da ist schon die Anfangsmotivation irgendwie nicht da und dann klappt das nicht. Und dann lasse ich mich auch total runterziehen und habe überhaupt keinen Bock mehr drauf. Und ich weiß aber eigentlich und das habe ich euch in tausend Mal in anderen Bereichen, also sowohl im Spiel als auch in meiner zum Beispiel realen Arbeit gelernt. Nein, nein, eigentlich muss ich nur weiter etarieren und dann klappt das schon.
Aber irgendwie kriege ich das nicht hin und habe kaum Motivation. Und dann habe ich mir halt die Frage jetzt auch bei diesem ähm Thema gestellt, wie, stark diese Motivation aus dem Spiel wirklich sein kann, dass ich im realen Leben dann wirklich sage, nee, jetzt. Ich das aber an und und erreiche etwas, was ich vielleicht nicht erreicht hätte, ohne dieses Spiel zu spielen.
Also meine Antwort darauf ist, äh musst. Bei der Entwicklung von Serious Games immer sehr, sehr genau. Ähm Zielgruppe analysieren und zwar aus meiner Sicht sogar noch sehr viel. Mehr, als du das bei Entertainment-Spiel machen musst. Und zwar nicht unbedingt die Höhen, die darauf mögen die das, also im Sinne von kaufen die das, sondern im Sinne von.
Was ist eigentlich das, wo kommen die her? Also genau das, was du gerade beschrieben hast, äh du findest da keine Motivation im Kochen ähm oder was auch immer, ähm kann man das. Das, was man eben, also bei therapeutischen Spielen, adressierst du etwas, was die Leute nicht können? Also sprich, wenn nach einem Schlaganfall der Arm steif ist, dann willst du etwas adressieren, was die Leute nicht können, nämlich den Arm bewegen.
Hm, aber können wollen, ne.
Aber können wollen, also intrinsisch motiviert sind die Menschen in der Regel natürlich nur eine Frage. Sie wollen ja den Arm wieder bewegen, aber was du eigentlich von ihnen abverlangst, ist etwas zu tun. Was unangenehm ist, was Schmerzhaft ist, was im Zweifel genau das ist, was sie nicht wollen, also musst du sozusagen Metaphern finden, um das zu überwinden, und das ist eine ganz andere Herausforderung als Spiele zu entwickeln für den Entertainment-Bereich. Und.
Was was man auch hier wieder ganz einfaches Beispiel um es zu symbolisieren, was wir gerade entwickeln ist ein Spiel, ganz simpel, du machst. Motoriktraining darüber, ähm für ältere Menschen, dass dir deine Enkelbilder schicken, die du auf deinem Handy. Freirubbeln musst mit dem Abend, der nicht so gut funktioniert vielleicht. So dass du diesen Schmerz, den du dabei hast, während du es machst, eigentlich vergessen kannst, weil du dich darauf freust, ein tolles Bild von deinem Enkel zu sehen,
Community ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt dabei. Du bist nicht allein mit deiner mit dem mit dem, was du da gerade bewältigen musst, wir sind bei dir, deine Enkel, deine Kinder, deine Freunde sind bei dir und unterstützen dich. Da ist es, da geht's nicht so sehr um Game-Mechaniken, oder sonst irgendwas, das worüber wir am Anfang gesprochen haben, sondern da geht es darum.
Bewältigen das gemeinsam. Wir machen das als gemeinsame Aufgabe. Das heißt, wir lassen dich mit deinem Schmerz, mit deinen Sorgen nicht alleine, sondern unterstützen dich. Und das ist das, was wir mit. Technologie und. Allem, was wir aus dem Gamedesign Bereich wissen, anbieten können, um da eine Brücke zu schlagen. Das ist meine Antwort.
Sehr schön zusammengefasst. Finde ich gut. Ich bin zufrieden. Okay, dann wäre jetzt eigentlich meine letzte Frage. Die aller, allerletzte ist, ob ihr noch etwas äh gerne sagen möchtet. Äh vielleicht gibt's noch einen Punkt, der jetzt gesagt hat, oh, der sähe ganz, ganz wichtig zu wissen für alle Leute, die jetzt zuhören und sich für das Thema interessieren, äh Leonie vielleicht ja ist auch okay, wenn wir nicht. Ich sage einfach nur, gib auch nur noch mal die Chance, das einzuwerfen.
So generell, also vielleicht noch mal ganz gesund, dass äh einzugehen, was gerade gesagt wurde. Wenn ich halt an denke oder an die Art von Spielen, die ich halt so ein bisschen untersucht habe, dann denke ich eben auch nicht an. Spiele, die halt versucht, kommerziell an eine bestimmte Tage Group gebracht zu werden, also Zielgruppe, sondern das sind ja im Endeffekt Produkte, die.
Besten Fall von einer therapeutischen Institution auch ähm verfügbar gemacht werden für Patienten und sich Leute da nicht unbedingt so super aussuchen, also, Man wird dem ja dann sozusagen auch so ein bisschen ausgesetzt und man, das wird da so durchgearbeitet dann, statt jetzt zu sagen hier, das ist das Therapiespiel, das wird das gut ist und das für das Gut ist und äh lade die doch mal runter, vielleicht hast du Spaß dabei und du bist gehockt oder so
Das wollte ich vielleicht noch dazu sagen, aber so generell, also ich finde, wir haben superviele, unterschiedliche Themen angesprochen und vielleicht. Ich fand das super interessant und vielleicht merkt man da dadurch auch einfach, dass dieses Thema so unglaublich facettenreich ist und wir haben viele so Unterthemen angesprochen, die man, glaube ich, jeweils nochmal innerhalb von vier Stunden besprechen kann.
Aber ansonsten würde ich eigentlich gerne zum Abschluss nur sagen, dass ich das super interessant fand und ich habe mich auch äh total gefreut mit äh So ein bisschen drüber schnacken zu können und so ihre Perspektive auch zu sehen. Und ich fand auch die Fragen von deiner Seite auch sehr interessant und ja, hat mir Spaß gemacht auf jeden Fall.
Ja, das freut mich. Äh genau, ich äh ich habe ja äh für die Vorbereitung war deine deine äh Masterarbeit ja äh fundamental wichtig für mich. Es war äh Bachelorarbeit. Es war sehr, sehr hilfreich, die zu lesen, ja. Genau.
Ja. Dass du dich da durchgearbeitet hast, ist auch freut mich sehr.
Okay, ja super, dann vielen Dank euch beiden, dass ihr dabei wart. Das war sehr, sehr spannend. Ähm Linda.
Ich weiß jetzt nicht, ob äh Linda noch was abschließendes oder dann ein bisschen das Thema oder so sagen wollte. Ich habe das jetzt nur einfach schon mal so so formuliert, aber ich wollte das jetzt nicht wegnehmen oder so.
Na, na, alles gut. Ähm, nee. Super spannend mit euch zu diskutieren. Ähm schade, dass wir kontroversen hatten. Was ja manchmal ganz spannend sein kann bei einer.
Gar nicht so empfunden eigentlich.
Nee, hatten wir eben hatten wir eben nicht wirklich, ne, aber es ist ja auch also ist ja auch ein Podcast, kein äh andere Bildshow oder sowas. Äh nee, deswegen superschön. Vielen Dank ähm Simon für die Vorbereitung. Äh die tollen Fragen und Leonie, schön, dass wir so schön sprechen konnten und diskutieren konnten. Hat auch meinen Horizont erweitert.
Ja, dann würde ich sagen, also vielen Dank nochmal äh und ja, viel Erfolg in der Zukunft und mal gucken, was sich da noch so tut in dem Bereich. Ähm wir sind gespannt. Vielleicht haben wir jetzt ein paar Leute motiviert äh in diesem Bereich zu starten. Also dann. Äh ja, tschüssi.
Tschüss. Ciao.
