36 - Concept Art - podcast episode cover

36 - Concept Art

Jul 24, 20202 hr 47 minEp. 36
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Was haben Peter (Splash Damage, ID Software, u.a.) und Ilka (Airborn Studios) gemeinsam? Sie sind beide Concept Artists! Das passt sehr gut, denn zufälligerweise ist "Concept Art" das Thema dieser Episode und gemeinsam mit Marcel stellen wir den beiden viele Fragen rund um ihren Job. Viel Spaß beim hören!

Transcript

Simon

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episodes Game the Podcast. Heute mit. Thema. Ähm und mit dabei haben wir wieder ganz tolle Gäste. Ähm gut, ihr kennt den Marcel bestimmt schon als älteren Folgen, hey Marcel. Sehr schön, es freut mich deine Stimme zu hören. Und dazu noch nicht dabei gewesen in dem Podcast ist die Ilka.

Ilka

Hallo.

Simon

Hallo. Und der Peter. Schön, dass ihr da seid.

Peter

Hallo. Ja.

Ilka

Danke für die Einladung.

Peter

Schön, dass ihr da seid. Genau, danke für die Einladung. Freut mich, dass das geklappt hat jetzt in in diesem Anlauf. Wir hatten ja letztes Jahr schon mal äh irgendwie grob geplant.

Simon

Ja, das stimmt, Es waren so einige Folgen geplant und dann gab's so ein Umzug bei mir und alles und dann hin und her und dann ja dann hat sich das manchmal nicht so ergeben wie ja. Aber jetzt hat's geklappt, das ist schön

Hm und es ist krass, weil äh diese Volk aus einer Frageliste, die der Julian damals ja verfasst hatte. Und es ist schon beeindruckend, weil er hat ja nur eine E-Mail geschrieben, mit ein paar Fragen, der Julian war in Folge einunddreißig dabei, und daraus sind drei Folgen entstanden, Also äh einmal die, wo er zu Gast war und äh wir allgemein gequatscht hatten, dann haben wir jetzt noch eine nicht veröffentlichte Folge aufgenommen,

weil er hat eine Frage, hey, wie ist denn das eigentlich mit der ähm also äh wie sind das in meiner Frauenverhältnisse in der Branche? Und daraus ist eine ganze neue Folge entstanden. Und jetzt kommt noch diese Konstituge ist, nur weil er viele Fragen gestellt hat. Genau, fantastisch. So das als wie's zu der Folge kam, und ich würde sagen, wir lassen uns doch mal über euch reden. Also die, die zu eure Wissens vielleicht, ähm, Marcel äh und ich sind ja eher im, na ja, also.

Also ja nicht Konzeptat äh nicht 2D zu Hause, ja? Also Marcel ist ja äh entweder ein mit Artist und ich bin jetzt ja seit einiger Zeit Mensch. Ihr liebe und Peter, ihr habt da mehr zu sagen. Wird sagen, egal, wie sieht's denn bei dir aus? Also vielleicht machst du ja mal kurz den zuhören, sagen, wer du bist und ähm woher du kommst und wie du so zu dem Thema Konzeptart gekommen bist und vielleicht auch wie du in die, Industrie gekommen bist.

Ilka

OK ich hab zweitausendsiebzehn, also vor zwei Jahren die Ausbildung angefangen zum in Berlin, bin dafür dann auch nach Berlin gezogen und hab dann im letzten Herbst mein Abschluss gemacht. Und äh seitdem arbeite ich auch als Konzeptation in der Branche.

Simon

Und du hast natürlich jetzt nur Schlagen, äh wo du arbeitest.

Ilka

Ach so ja, bei Airbon.

Simon

Ja, es ist, es ist ja nur eins der krassesten und besten Konzentraten, da ist es nicht ein Konzentratstudio, es ist ein.

Ilka

Ist eine Art Outsourcing-Studio. Also zu uns kommen dann verschiedene Firmen, die dann Art ersetzt, also zwei, die oder drei, die haben wollen und ja, dann erfüllen wir die Aufträge dann für die.

Simon

Genau und da sind die Airbrons Studios. Vom lieben Steffen, der auch schon mal.

Marcel

Da gab's auch mal eine coole Folge, über Outsourcing kann sich, könnte man sich auch mal nochmal nur anhören.

Simon

Vierzehn oder zwei. Und ähm äh ja das Studio ist halt äh super crazy, also ähm kannst du kurz für, für was ihr da alles ähm äh Sachen abliefert, für welche Firmen ihr da arbeitet.

Ilka

Zum Beispiel für Blissart, also wir machen drei die Leute machen und auch Waffen und für Fortnite machen wir verschiedene Sachen und sowas alles, Es wurde angearbeitet, an Spiro und so was ist. Also viele stilisierte Sachen. Hauptsächlich.

Simon

Ja Das stimmt. Sehr, sehr coole Sachen. Ähm wir verlinken den Shownotes, äh der auf der Webseite oder in den äh Podcast äh Beschreibung seht. Auf jeden Fall nochmal die Seite von Airborn. Das ist ähm ja, also da da wird für die Creme de La Creme gearbeitet, sage ich mal, Genau, okay, schön. Ähm hast du schon gesagt, wo du wo du äh gelernt hast? Ähm.

Ilka

Ich glaube nicht, dass wir eine in Berlin, ja das ist so eine schulische Berufsausbildung, die man zwei Jahre lang macht, was gibt dann äh verschiedene zwei Geiselmannen, kann Programmierung oder Art oder Gegendesign machen und das Spezialisierte sich dann pro Semester immer weiter in einem bestimmten Bereich. Und ja. Es hat mir halt auch genommen geholfen, um dann später den Job zu finden.

Simon

Okay. Ja, genau, da haben wir uns ja auch kennengelernt, ne, we, durfte da eure Projekte angucken, die er da gebaut habt und äh ja, das war schön. Ähm Okay. Cool. Ja, vielen Dank für die für den ersten Eindruck. Wir kommen auf die ganze Sache. Natürlich detaillierter nochmal später, aber erstmal äh kann der Peter ja vielleicht nochmal sagen, was ihn so, in die Gamesbranche betrieben hat und wie er da reingetrieben wurde, sich reingetrieben hat. Ja. Okay, erzähl du mal, Peter.

Peter

Ja, hallo, äh also ich bin der Peter, ähm ich bin jetzt schon seit einigen Jahren äh als Freelancer unterwegs, ähm mache sowohl Illustrationen und äh Konzeptart als auch Content. Ähm das heißt mein Fall und das für Kundschaft in und Ausland, also ähm bei mir so eine, so eine zweigleisige Geschichte, es hat sich im Laufe der Zeit so äh entwickelt. Ja, also in den letzten drei Jahren habe ich eigentlich ähm ausschließlich 3D äh Content gebaut und zwar äh Caritas und Creatures für E-Software,

das äh Projekt war Doomiton. Das im März erschienen ist, äh, bitte kaufen. Genau und ähm davor äh genau, habe ich äh. Immer mal äh immer mal wieder auch für andere Studios was gemacht, also unter anderem ähm für für Nordi Dog und äh viele viele kleinere äh Sachen in die Geschichten und so. Genau.

Simon

Okay, ähm, weil ich habe jetzt hier verschiedene Fragen. Äh du hast gesagt, Konstanta hat Illustration, ja? Ähm ich habe nicht so richtig viel Ahnung, wo da eigentlich der Unterschied ist.

Peter

Ach so, ja, also das ist eine sehr gute Frage. Ich, ich würde sagen, so Illustrationen ist mir so ein Überbegriff, ähm dass irgendwie. Alles alles umfasst, was du irgendwie ähm. Ja, was irgendwie mit schöner, visueller Darstellung zu tun hat, Konzeptart ist eher ähm so der der Ideenteil und das äh der Designteil sozusagen an der ganzen Geschichte. Also Konzeptart äh findet, so im Bereich äh.

Produktion statt und da geht's da um drum äh bestimmte Probleme für diese Produktion zu lösen, ne? Und Illustrationen äh verbindet man vielleicht eher dann so äh. Mit mit Sachen, die man den man vielleicht für Marketing macht oder für Print. Ja, also eher so schöne, geschliffene Artworks.

Simon

Okay.

Marcel

Und habt ihr beide dann ähm mal so eine Zwischenfrage zu stellen schon immer gerne gezeichnet? Also war das war das schon etwas, was euch immer begleitet hat oder habt ihr irgendwann mal entschieden ähm ich finde das irgendwie total interessant und ich lerne mich da jetzt mal ein.

Ilka

Also ich hab das schon mein ganzes Leben lang gemacht, ich mochte Anime und Manga sehr und auch Pokémon und hat dann Sachen abgezeichnet und hab die dann auf die Wientart gepostet und dann können mich dann,

irgendwelche Entwickler aus äh Litauen angeschrieben, ob ich nicht so ein kleines Indi-Projekt mit denen machen möchte. Als ich mein Abi gemacht habe, und dann habe ich so Konzepte und Illustrationen für so ein kleines Spiel gemacht und es hat Spaß gemacht und danach bin ich dann nach Berlin gezogen, um gestern äh Professor gar nicht zu machen.

Marcel

War das bei der ähnlich Peter.

Peter

Ja, also genau. Gezeichnet habe ich eigentlich auch schon immer und und auch sehr ausgiebig gerade auch in der Schule, also zum zum Wissfallen der Lehrer und äh habe da auch schon meinen meiner ersten äh großen, ja. Inspiration äh gehabt, vor der ganzen Insel und äh Internet und Gameszeit äh. Waren das äh Filme, Animationsfilme, aber auch so äh Star Wars und sowas und ähm.

Hatte dann auch äh früh schon so Vorbilder im äh Kartonisten und Comic-Bereich, Ne, ich wollte dann immer so zeichnen können, wie bestimmte bestimmte Leute, die man so also wie Jim Davis, dieser Garfield, Kartonist oder äh wie der erste Zeichner, wie der so, und äh genau und das habe ich mir immer so ähm genau, das habe ich so vor mir hergetragen und äh gemacht und.

Marcel

Ist ja so so die so die Disziplin wenn man dazu überspiele nachdenkt zu der man eigentlich am einfachsten Zugang hat. Man braucht im Grunde genommen nur einen Stift und Blatt Papier und kann eigentlich schon loslegen. Ähm und,

im Vergleich zu zu anderen äh ähm Disziplin ist ja die Hemdschwelle sehr viel niedriger, das heißt, man muss nicht erst einen Computer haben oder irgendwas, irgendwelche komischen Maxprogramme, 3D lernen oder was auch immer, das ist alles so extrem ähm abstrakt erstmal. Auch das Programmieren, und es ist eigentlich eine richtig schöne Sache, dass man, dass man so über dieses Hobby schon so,

komplett reinrutscht, ohne dass dass man da jetzt noch äh äh irgendwie noch zusätzlich was ähm nochmal so eine Hürde dazwischen hat.

Ilka

Obwohl ich mir echt gesagt sogar schon Grafik-Tablet geholt hatte, bevor ich überposte, dass man in der Spielbomse arbeiten kann. Einfach nur, weil ich das digitale Zeichen ausprobieren wollte.

Simon

Das ist das ganz, ganz interessant, weil bis ich zur Games Academy gekommen bin, wusste ich nicht mal, dass es solche Zeichen der Plätze gibt, ich hab das noch nie gesehen vorher. Weil ich hatte überhaupt keinen Zugang zu diese ganzen Geschichte. Es gab damals, ja, also na, doch, Internet war schon, aber hat nichts, weiß nicht, es war halt nicht so wie heute, wo man einfach mal fünf Minuten auf YouTube ist und dann

sieht man da irgendwelche Tore jetzt? Und dann habe ich da diese Tablette gesehen, habe mich vorher immer gefragt, machen die das, weil ich habe alles mit Maus gemalt. Ganz schrecklich. Hast du das? Hast du das Ärger, hast du auch mal mit Maus gemacht oder hast du direkt gesagt? Nee, komm, darauf lasse ich mich gar nicht ein.

Ilka

Ich glaub nicht wirklich, also ich glaube, dann habe ich's schon aufgegeben. Ich habe schon mit vierzehn oder so mein Grafik-Tablet.

Simon

Krass. Ähm ich ich möchte auch nochmal kurz in äh in Relation setzen Ich bin also Marcel, ne? Wir beide sind zweitausendsechs aus der Gamescom hier raus. Das heißt, wir sind jetzt seit vierzehn Jahren in der Branche und äh das Lieder ist schon nach einer langen Zeit und so. Als wir aus der Games gehen wir raus, dann hat sich Peter grad selbstständig gemacht das heißt, er war davor schon lange aktiv mit äh in der Arbeiten, warte, was habe ich hier? Für mich auch gearbeitet, ja?

Und dann als Freelance bis jetzt. Äh das heißt, du bist auch so ein Urgestein der ganzen Geschichte, ne? Aber du hast noch nicht gesagt, wie du eigentlich in Industrie reingekommen bist. Du hast nur gesagt, dass du immer gezeichnet hast und so, aber nicht.

Peter

Also zum Thema mit Mauszeichen, das fing bei mir tatsächlich auch äh so ein bisschen so an, äh dann später nach dieser ganzen äh Zeichenphase kann man einfach die Computer ins Spiel und ähm und Zeichenprogramme und ähm, Genau und dann habe ich irgendwann auch gemerkt, dass man äh digital äh Artwork machen kann, ja, was mich äh sehr geflasht hat.

Und man konnte so bei den ersten Spielen schon in den Neunzigern, da gab's auch schon die ersten Editoren, da könnte man dann so Texturen aufmachen und und verändern und das habe ich ja auch sehr, sehr interessiert gemacht. Also zum Beispiel und sowas.

Simon

Mhm.

Marcel

Du hast wirklich Peter damals, ich kann's wahrscheinlich schon nicht mehr hören, aber äh deine Crackskins äh waren ab absoluter Wahnsinn. Also ich habe die, ich habe sie ich habe die immer noch in meinem Referenzordner gespeichert, von damals, als ich auf die Gämse Camping gekommen bin und dann.

Peter

Auch witzig äh.

Marcel

Und dein ähm dein ähm na dieses äh Rotwild oder was du da mal texturiert hattest. Ähm der Hirsch.

Peter

Ach, ja, oben und das ist ja, das ist ja.

Marcel

Mittlerweile unauffindbar im Internet, aber ähm legendär. Also.

Peter

Ja, das ist sogar bei mir unaufhindbar, weil die ganzen Sachen auf irgendeiner Festplatte verscheuern sind, äh dies wahrscheinlich nicht mehr tut, aber ja, schön, dass du das noch.

Marcel

Ja, du warst auf jeden Fall ein großes Vorbild für unseren Jahrgang damals.

Peter

Freut mich, danke. Ähm ja genau, ich bin, ich bin äh quasi äh, da reingewachsen, so in der in der gleichen Geschwindigkeit, wie wie Games auch äh es ist erlaubt haben, äh modifiziert zu werden, ne. Und dann äh. Wurde das so so ein bisschen ein Hobby von mir, also ähm ich habe äh,

genau. Äh Ende der neunziger kam ja Queck drei raus und da das weiß ich nochmal so ein Wendepunkt bei mir, weil ähm das so richtig ähm, so richtig zugänglich war von den Dateien auch ja, ne, dass man also diese PK drei Dateien, wo diese Daten drin stecken, das waren einfach nur unbenannte Zippdateien,

Das heißt, du konntest die quasi einen Tipp umbenennen, inpacken, ja? Und dann äh in Ordner tun, in einem Unterzeichen, sondern startet das Spiel trotzdem. Und so war das halt super leicht zu modifizieren und dann äh habe ich so in der gleichen Zeit, ähm auch angefangen mit drei D so ein bisschen, habe ich mir so ein dickes Buch gekauft, zur drei D Studio und das wird durchgearbeitet.

Und äh genau und dass das lief so als als Hobby nebenher äh weiter, ich bin dann nach der Schule habe ich Design studiert erstmal an der Uni Wuppertal und, hab diese ganze drei D Schiene so nebenbei gemacht, so ein bisschen zum Spaß, weil Games und und drei D und dieser ganze Content, das war überhaupt kein Thema, eine

an der Design Uni, da gab's irgendwie so äh Grundlagen, Layout, tobuaphy und Foto, Grundkurse, her, Fotos entwickeln und und Zeichenkurs und so, aber äh genau, die dieses ganze Gameszeug, da wollte niemand was von wissen.

Ja und und das, das lief eigentlich die ganze Zeit so ein bisschen parallel, bis ich mein ähm, mein Nebenjob verloren habe als Student, also ich hatte so zwanzig Stunden Job nebenher, an den Bonner Unikliniken, da war ich äh nachts, weil ich da Blutboote und konnte immer so Blut, Blutkonserven äh von äh von der Transflussionsmedizin immer zum OP bringen, dringend oder,

umgekehrt, so kleine Blutpröbchen auf den Stationen sammeln und zur Blutbank fahren und dann wohnen die da organisiert. Das wurde privatisiert, zweitausendeins, und da mache ich mal ähm meinen Studentenlob los und dann habe ich mir gedacht, jetzt hast du diesen ganzen äh Hobbygramm hier rumliegen, kannst ja mal kannst du ja mal probieren, irgendwie äh dass irgendwelchen Firmen zu schicken. Und dann äh habe ich das gemacht.

Und äh genau, es es äh stellte sich heraus, dass es in Köln zu der Zeit, wo ich daran auch wohnte, also ich habe äh in Köln gewohnt, nach Wuppertal gependelt. Äh an die Uni äh dass dass die eben hier äh ein Spiel produzieren und zwar auf Basis der. Was mich äh sehr erstaunt hat damals. Und äh also Andre zwei war das damals, ne? Und äh genau und die haben mich dann eingeladen und daraus wurde dann mein erster Gamesjob, zweitausendeins.

Simon

Was über das Spiel.

Peter

Äh das war, das natürlich Ypsilon Projekt, das war so ein ähm das war so ein Pitch äh für äh also genau das, das war, das hatte noch kein Publisher und das da das war so ein Space Shooter, ne? So, Aliens, Insekten, Aliens abknallen und äh genau. Und äh die habe ich dann da.

Hauptsächlich äh texturiert. So. Ähm genau und die äh das das war ein sehr schöner Job äh auch äh muss man sagen, der ging dann leider äh nach anderthalb Jahren, auch weg, weil die Firma sich da äh die das aus Eigenmitteln finanzierte, sich da ein bisschen übernommen hatte, also es fand sich irgendwie kein Publisher dafür. Und äh dann war wie nach anderthalb Jahren bisschen, dass das Geld alle und äh die mussten Insolvenz anmelden und das war.

Bisschen tragisch und äh genau äh so der einzige Vorteil, den ich dann äh hatte, war, dass, dass man dann irgendwie günstig aus der Insolvenzmasse das Equipment noch sich rauskaufen konnte, damals noch die Saison ähm ein Monitor und da hat ein schönes äh dickes Into aus günstig bekommen.

Äh genau und dann waren erstmal irgendwie so sechzig Leute ihren Job los. Also das war nicht nur ein Team, das waren viele Teams äh dann äh habe ich erstmal weiter studiert und und weiter diese Games äh Schiene als Hobby betrieben. Auf auf Foren, wie Polycount und so auch ein bisschen gepostet und auch Konzepte Art Punkt org und so. Genau, dann äh ergab es sich äh das zweitausendvier, dann äh ich noch eine Mail bekam von Splash-Danage und die haben gefragt, ob ich nicht Interesse hätte.

Äh bei den zu arbeiten. Und äh also ich hatte vorher schon irgendwie hin und wieder mal irgendwelche Anfragen, aber äh bei der Anfrage war das besondere, dass ich wusste, dass äh schon zu der Zeit mit Software zusammengearbeitet hat.

Und dann ähm habe ich halt Stadt der üblichen Antworten, die danke, ich studiere erstmal zu Ende, das dauert irgendwie noch zwei, drei Jahre, habe ich äh dann gesagt, okay, jetzt, jetzt mache ich vielleicht mal eine Pause und äh mache so einen Urlaubssemester oder Praktikumssemester in dem Fall, und äh dann bin ich nach London gezogen und äh habe da für Splash angefangen zu arbeiten. So, das war Ende zweitausendvier. Genau, das war dann.

Sozusagen, äh, dass das erste ähm größere Projekt, was dann auch tatsächlich äh ist bis zum Release geschafft hat.

Simon

Und das war äh.

Peter

Ach so, und das war also Splash-Tennis hatte vorher so eine ähm so eine Multiplayer äh Geschichte gemacht oder diese war als Multiplayer gedacht für ein Wolfensteinspiel. Also das hieß Anima Taritory, äh die Erweiterung, Dieses Spiel wurde irgendwie von Activition gekillt äh aus wahrscheinlich aus Qualitätsgründen, aber da der Multiplayerteil schon mehr oder weniger fertig war, haben die dann gesagt, okay, das das gehen wir jetzt umsonst raus,

und dieses Ding nannte sich dann eine Metallystory Quake Wars. Ähm ich glaube, das ist auch gerade in dieser Woche siebzehn Jahre her dass das erschienen ist. Na ja und dann danach hatte jetzt auf der eben so einen Stein im Brett bei äh Activison und ähm wir haben dann ein Budget bekommen für ein größeres Vollpreisspiel und das war dann eben dieses äh also das gleiche, Prinzip Multiplayer so objektiv Shooter, aber mit äh so im Queig-Universum. Genau.

Marcel

Hat die Arbeit ähm an Craig Wars, die eigentlich geholfen, den den Job bei zu bekommen später.

Peter

Und ja, also schon. Also das hat schon immens geholfen, dass man auch während der Produktion ähm sehr viele Leute von Itzoffia kennengelernt hatte, die teilweise mal nach London gekommen sind für ein paar Tage, und auf Skype hatte ich dann auch mit den bisschen Kontakt und so ist das mit der Zeit zusammengewachsen, genau.

Simon

Und hattest du bei Craig Wars ähm hattest du da jetzt Konstellat gemacht oder war das auch drei Do-Texturierung.

Peter

Ja, das fing an, als äh als Texturjob, also im Grunde das, was ich auch bei dem, bei dem vorigen Projekt gemacht hatte, ne? Und also so ein bisschen diese Texturschiene, das war ja früher auch noch im im,

großen Teil handgemalt, bis es bis jetzt die Normen-Maps kam und dann haben die so nach und nach äh gemerkt. Also ich mache beim Arbeiten immer immer viele Skizzen auch im Papier und das haben die dann irgendwie auch mitbekommen, und dann kamen die äh schon von sich aus auf die Idee, die hatten auch keinen eigenen Konzeptartist in Haus, sondern nur ein, ein Freelancer in äh in Kalifornien zu der Zeit.

So hat sich das entwickelt und dann ähm haben die mir eben auch äh mehr und mehr äh so Verantwortung gegeben für die Konzeptation.

Simon

Und als du dich freiberuflich dann gemacht hast, also halt zu vieler so wurdest, äh geschah, dass. Äh auch im Konzentratbereich, dass du gesagt hast, okay, ich biete mich den Leuten sammeln, hast du da auch gesagt, so ne ich mache alles, was ihr wollt.

Peter

Genau, eher letzteres, ne? Also ich ich sehe mich auch selber eher so als Generalisten, ne. Ähm. Kann auch bei, also für mich persönlich ist das auch ein Prozess, ne? Also ich kann das gar nicht so richtig voneinander trennen, ja, die die äh Gestaltungsseite auf der einen Seite und die, die Umsetzung, das ist ja ohnehin fließender Übergang, und auch wenn irgendwie ein fertiges Konzept Artwork hast, ja, dann geht's ja trotzdem noch weiter mit der Italierung und äh.

Mit äh mit Problemen, die sich auftun und so, also der Gestaltungsprozess ist ja, ist ja nicht zu Ende nur, weil das Konzept abfertig ist. Also das äh habe ich dann immer irgendwie so zweigleisig gemacht, ne, weil. Bei äh.

Dem ersten größeren Gig, das war dann äh recht bald, aber es waren paar Monate für andere Sachen, aber dann hat sich recht bald auch der gemeldet, und da ging es dann um Rage, äh das, Nachfolgeprojekt von von Dom drei quasi und äh da habe ich dann auch äh am Anfang so ein paar Sachen äh entworfen, ne und ging's dann hauptsächlich um Charaktere und Kostümteile und äh, Genau, da konnte ich da noch beides so parallel machen. Das war eigentlich sehr interessant.

Simon

Okay. Ähm wie ist das denn bei dir? Äh gewesen, du hast ja gesagt, du warst auf der Scoover Games, aber wie war das denn dann, Also, ich meine, ne, wird ja nicht automatisch, also man geht das zur Tür dann raus nach zwei, zwei Jahren und dann ist da plötzlich ein Agent und der schnappt ein und steckt dann in das nächste Studio, wo man dann arbeitet, wie war das denn bei dir? Warten diese Prozess, also, Wie hast du dann deinen Job bekommen sozusagen.

Ilka

Also das erste, was ich gemacht hatte, waren Illustrationen für so ein in die Spiel, die dann auch äh auf dem äh Sortiment ständen, darauf gedruckt wurden, ich glaube, das ist eine war fast zwei Meter breiter, also es war ziemlich.

Und äh das habe ich eigentlich nur mein Projektleiter zu verdanken. Äh wir waren auf der Messe und da habe ich das Spiel angespielt und es war total niedlich und ich wusste, dass er außerdem mag, dann habe ich ihm zum äh zum Stand genommen, und äh ich habe ihn dann da gelassen und anscheinend hatte den dann mein Portfolio gezeigt und dann meine E-Mail gegeben und die haben mich dann später in Gran angeschrieben, ob ich nicht was für die machen möchte. Ja, so ist das dann nicht, dann.

Simon

Was war das für ein Projekt jetzt? Ähm.

Ilka

Das war so ein, das so ein Spiel, was jetzt doch in der Entwicklung ist. Und für die hatte ich dann verschiedene Lust hat.

Simon

Ah, ei, ich sehe es, oh, zweitausendneunzehn Trailer, okay? Ähm mal sehen, ich schicke euch das mal hier. Oh, das sieht ein bisschen so aus, wie das Start You Welle quasi, ne? Wo man so ein bisschen eine Farmaufbau hat, nur hier, okay.

Ilka

Also mein Sammel da sind die kleinen Jellis ein. Und das ist sehr entspannt niedlich.

Simon

Es gibt da jetzt eine ganz interessante Messe gerade oder in naher Zukunft. Du musst dich nochmal gucken, die die da geht's nur umso spiele die so Herz allerliebst sind. Ist ganz niedlich. Ich bin da gar nicht sicher ähm meine Freunde hat mir das gezeigt. Wenn man gar nicht sicher, ob das jetzt äh Norne online Messe ist oder wie das abläuft werde ich den Link in die zupacken.

Ilka

Ach so, da war neulich so ein Video auf YouTube, von Holzern, Games, wo die dann ganz viele in die Spiele vorgestellt haben.

Simon

Ja, genau, genau, genau.

Marcel

Eine Messe für Spiele, die Herz allerliebst sind.

Ilka

Da war es ja die gab's glaube ich auch zum ersten Mal.

Simon

Genau, warte, ich, ja, genau, genau da, Direct. Ja, es geht nämlich nicht immer nur alles um Ballern und, tote Leute, Marcel. So, hier, jetzt guckt euch mal hier die süßen kleinen Spiele an, mit diesen kleinen süßen Tierchen und.

Marcel

Und Schnupsis.

Simon

Schnuppsibupsis, genau. Ja. Ah, genau. Okay, äh aber warte mal, ich muss jetzt gerade zusammenkriegen. Also, war das ähm alt als vor der Schule vor Games oder war das.

Ilka

Nee, das war während der Scooper Games. Das war im zweiten Semester, und da sind wir irgendwie in Kontakt getreten, weil ich glaube, ich hatte es dann ungefähr im dritten Semester gemacht und äh im vierten Semester war dann die Praktikumszeit. Da hatte ich dann auch noch ein Praktikum bei Yomai gemacht, die rausgebracht haben. Ja und habe da dann Konzepte gemacht für verschiedene Sachen. Also ein Weimens und Charaktere. Aber hauptsächlich in Weimar.

Simon

Okay, aber wie bist du denn jetzt bei Airbogen gelandet?

Ilka

Ich hatte also Johannes Fieberhuber. Der Lied, manchmal fängt vom Projekt ab, äh war Dozent von uns und ich hatte ihn dann mal im, äh zweiten Semester so angesprochen, ob wir vielleicht meine Studiotour bei ihm haben könnten, und äh das ist dann erst im vierten Semester zugekommen, aber es war praktisch war wieder grad auf der Besucherwahl und ähm ja, da sind wir dann in das Studio gekommen, haben uns umgeschaut

äh und hatten dann auch gleich unsere Abschlussarbeiten dabei und die konnten wir dann zeigen und da auf Feedback bekommen und so ist das dann entstanden.

Marcel

Ist es auch so ein Tipp, den ihr generell ähm so Einsteigern geben würdet, dass ihr dass dass sie ähm so den Kontakt suchen mit mit Leuten aus der Industrie und dann auch immer Portfolio mit dabei haben? Einfach immer schön vorzeigen.

Ilka

Ja, auf jeden Fall. Ja, uns gerade auch, weil man so Feedback einholen kann, das hilft immer.

Simon

Ähm wie wie hast du dein Portfolio präsentiert? Also weil ich komme darauf aus der Zeit, wo man das ausgedruckt hat, aber oder wie war das bei dir? Hast du da irgendwie einen K.

Ilka

Das war nur auf dem Handy. Also, das äh war gar nicht so geplant. Also eigentlich warten wir jetzt hier das Studio anschauen und die Abschlussarbeiten waren da auch noch äh so, und ähm ja, wir haben das dann einfach nur auf dem Handy gezeigt, weil es hat dann trotzdem funktioniert.

Simon

Okay. Ja, ich ich erinnere mich als, als ich Peter kennengelernt habe, auf äh der Gamescom damals hatte ich nämlich auch das erste Mal mein D-Mobil auf mein Handy mit, äh weil davor hatte ich gar kein Smartphone oder so. Und äh kleine Tipp an alle draußen. Hm, macht kein Demo übers ein bis zwei Minuten lang ist,

auf 'ne Messe zeigt. Die Leute steht da nämlich wirklich da und langweilt sich. Also ich würd sagen zwanzig Sekunden maximal, weil die Leute haben echt viel zu tun und so und die muss man, muss man einfach kurz gucken und dann äh kurz, zack, zack, zack, die Sachen sehen und dann ist gut. Ähm äh aber ja. Okay. Cool, dann dann okay, so bist du jetzt kommen. Okay, das ist ja, aber das ist schon eine ziemlich beeindruckend, würde ich sagen, ne? Weil das ist ja ein ähm.

Ein sehr renoviertes Studio und du machst natürlich auch sehr tolle Sachen, also berechtigt, dass du dort äh arbeitest, aber das war bestimmt äh, eine schöne Situation, wenn du wenn du dann merkst, dass die sich für dich interessieren und ähm ja.

Ilka

Ja, das war sehr überraschend. Also es war eher so mein Plan in der Zukunft und so ein paar Jahren, aber ja, war ich cool, dass das dann funktioniert hat.

Simon

Und äh wie ist es? Du hast ja jetzt auch schon im Team gearbeitet und äh also an an den Projekten, ne? Und ähm

Ich persönlich mag das ja auch gerne, also im Team zusammenarbeiten. Also mir geht's immer auch darum, nicht in einem Friedstrich Noah Assets zu bauen, das ist wirklich ein so ein Projekt mit zu sein, aber in im Studio, ähm du arbeitest da nicht jetzt direkt, am Spiel mit und kriegst mit wieder irgendwelche Programmierer noch irgendwelche Schräubchen drehen, sondern äh du arbeitest halt ein gewissen äh Teilbereich und dann gibst du das ab und dann siehst du wahrscheinlich für die nächsten.

Jahre vielleicht teilweise gar nichts äh Neues oder so, bis das Projekt irgendwann mal rauskommt. Wie, wie ist das denn für dich, so das Arbeiten ist im Auzug dieses Studio.

Ilka

Also ich mag's besonders cool, weil wir viele Konzepte an ein Projekt sind teilweise, und äh dann posten alle Leute mal abends, was ihr am Tag gemacht habt, verdammt cool zu sehen. Und gerade wenn wir alle in einem Thema sitzen, kann man schon, wie die das angegangen sind, was man vielleicht anpassen könnte und äh wir machen auch teilweise die 3D Sachen zu unseren Konzepten in Haus. Und dann können wir auch direkt sehen, wie das dann aussieht,

und manchmal wird es dann sogar kurz danach gemacht, da können wir gleich sehen. Äh ja, wie es dann in 3D umgesetzt ist.

Simon

Okay. Und äh machst du da also was was ist so dein dein Bereichswahrscheinlich Charaktere? Nämlich an?

Ilka

Nee in.

Simon

Ah okay, okay. Äh ich wusste das nicht, ja ähm.

Ilka

Also ich sitze jetzt an drei Projekten und mache also eins davon ist, davon kann ich jetzt sehen, auf den anderen beiden.

Simon

OK cool. OK nee ich wollte mich fragen wie das, äh wie das mit den verschiedenen Ansichten ist. Also bei Charakteren gibt's da dann teilweise äh das das äh weiß der Peter natürlich äh besser, ne? Dass man von Charitären auch verschiedene Ansichten mal, damit die drei DLer wissen, was sie machen sollen ich habe mich gerade gefragt, wie das dann

für ein Konzertartist ist, wenn zum Beispiel mal keine Zeit ist, alle Perspektiven zu zeichnen und dann macht der drei Dates irgendwelche Mox dahinten dran, weil keine Ahnung, ne der Rücken oder so, oder die Hinterseite vom Haus, ist halt noch nicht gestaltet gewesen und dann ist er selbst kreativ und plötzlich ist da keine Ahnung. Eine Kuh wie man sich da so fühlt als als Konzentration.

Ilka

Weil unsere Drei-Dealer sind echt verdammt gut. Also die wenn ich zum Beispiel eine Bodenplatte habe und da die Löcher zu groß mache und der Charakter dann eigentlich durchfahren würde, dann passen die das auch automatisch an und ähm. Sie haben auch total viel Ahnung von Design. Und das kommt immer was sehr Schönes raus.

Simon

Okay. Und wie ist das, wie ist das bei dir? Peter, hast du da ähm Alpträume schon oder wurden deine Sachen immer so umgesetzt, wie du das die gewünscht hast.

Peter

Nee, also also das ist äh letztlich eine Frage der Kommunikation, ne, also solche solche Apporalen, Unfälle, wie das mit der Kuh auf der Rückseite vom Gebäude, das ist, zum Glück noch nicht passiert. Äh äh klar, wenn's da irgendwelche ähm Sachen gibt, die vielleicht so ein bisschen vage äh dargestellt sind oder so, äh, dann ähm,

dann kann der Konzept äh Artist vielleicht irgendwie noch äh irgendwelche einzelnen Skizzen nachreichen oder oder vertraust seitdem drei D-Art ist, dass der vielleicht auch selber so ein bisschen Gespür dafür hat, das zu vervollständigen, ne? Das ist eine Sache, die sich, glaube ich, während so einer Produktion, also automatisch eingeruft, so. Das ergibt sich. Also wenn jemand,

So, dann dann als als äh als Modeler völlig aufgeschmissen, ist dann dann ähm ist es ja sicherlich auch kein Problem da nochmal eine Rückfrage zu machen oder so. Äh, Genau, also. Weil bei Outsourcing ist es vielleicht noch ein nochmal ein eigenes Problem, aber äh da ist es in der Regel auch so, dass dann solche solche Pakete so Aufträge so ein bisschen äh klarer gefasst sind, ne. Also wirklich sehr klar. Ähm.

Möglichst alles ausgeschlossen wird, was was da falsch laufen kann. Ne, während vielleicht bei einem, bei einem äh Innenhaus äh, äh so einen kollegialen Verhältnis irgendwie, wo man irgendwie nur zwei Schreibtische voneinander entfernt sitzt, da reicht's vielleicht auch nur, wenn man so eine Grobe an sich vom vom Charakter oder zwei. So, vorne hin. Also hat, ne? Ja, also äh kurze Antwort kommt drauf an.

Simon

Äh und weil weil du auch grad sagst mit mit grober Ansicht beziehungsweise bei euch sitzt er mit dem Auftraggeber nicht äh zwei Tisch auseinander Ähm wie ist es denn, was was kommt denn dann? Also sagen die einfach, ja, ich möchte.

Ja, wie ist das, wie ist denn die Auftragsdefinition? Weil ich meine, für mich als als ähm ehemaligen 3D hat das zum Beispiel ist ja die, die Auftragsdefinition, das Konzept. Ja, also ich kriege ein Konzept und dann ähm weiß ich, was ich zu tun habe, äh was wird dir gesagt, wenn jemand einen Auftrag für dich hat, weil da gibt's ja kein Konzept, ne, das musst du ja erst noch machen.

Ilka

Ja das ist auch bei jedem Projekt anders, aber im Grunde läuft das dann immer wieder die Leads, also die Liebst geben einem die Aufgabe, äh was sie haben wollen und äh geben einem dann auch Feedback und das wird dann später in den weitergereicht, Also weil Hedi gibt's zum Beispiel immer ein Thema,

wie eine Jahreszeit oder bestimmter Feiertag oder so. Und äh dann wird einfach nur gesagt, wir brauchen einmal eins esset, ne, einmal zwei und zwei Mal zwei, und dann müssen wir einfach nur Brainstorm, was da hinpassen könnte, also sind meistens eigentlich nicht wirklich irgendwie die Anforderungen gestellt, sondern es darf nicht sein, was vorher schon mal verwendet wurde. Und ja, muss hübsch und niedlich sein.

Simon

Einmal eins, zweimal zwei und du meinst das so Detail.

Ilka

Sind die, ja, genau. Ähm.

Simon

Genau, wer werdet Spiel nicht kennen, ne? Das ist so ein Iso äh von oben drauf, guckt Spiel und äh, da gibt's dann gewisse Teilkursen. Okay. Und ähm Peter, es wäre jetzt eine Frage. Weil weil du schon so lange dabei bist, ja, und du hast ja schon alles gesehen sozusagen. Ähm würdest du sagen, es gab fundamentale Änderungen, irgendeine Form in der Industrie, wo du gesagt hast, okay, früher haben wir das so und so gemacht und jetzt. Ist es so und so.

Ähm also zum Beispiel ist es so, dass die 3D, da hat sich ja sehr, sehr viel geändert, ne? Ich meine, alleine vorhin irgendwie früher hatte man drei Polegone, um um irgendwas zu bauen und heute ähm, fünf und aber der ganze Workshop hat sich auch gerne eines ist irgendwie automatisch alle Grafike werden arbeitslos und Beinen im Keller, äh würdest du sagen, es gab in, in so einer sowas ähnlich, vielleicht auch in diesem.

Peter

Ja ganz klar, ja, also klar, die, die, also die Studios haben sich geändert und die, die Workshops haben sich auch gerne, ne? Ähm, Also, es war früher so gefühlt, alles vielleicht ein bisschen spontaner, sowas was zur Produktion angeht und was was die Workflows betrifft, äh ist natürlich auch heute wesentlich 3D-Lastiger und noch Fotolastiger, als es so, in den in nuller Jahren war. Genau, also ja.

Wie du schon sagst, also Spiele konnten früher grafisch nicht viel, da ist man dann irgendwie so so mitgewachsen und äh.

Genau, äh was die Tools angeht, hat man auch nicht viel Auswahl gehabt und das das beschleunigt sich gerade ziemlich, ne? Was äh was so Tools angeht, äh so auch für Konzeptart äh ist jetzt grad ein ziemlicher Trend irgendwie äh das äh dass man sich bestimmte Sachen in Blender vorbaut und mit mit rausreichnet äh aber auch hat jetzt so ein so einen mega guten äh Cartoon, also drin und das äh.

Ist auch bei bestimmten Sachen gar nicht mehr so richtig von so ein richtig getuschten Artwork zu unterscheiden. Also klar, also sowas sowas äh hat sich natürlich auch verändert, ne? Und.

Simon

Also du willst sagen, als du angefangen hast, hast du noch jeden Pixel per Hand selbst gesetzt und heute ähm wird halt viel auf Templitzgesetz irgendwie Fotos äh keine Ahnung.

Peter

Ja, ja schon. Genau, so. Das zeichne an sich natürlich, das hat sich nicht geändert, ne, aber wenn man's jetzt irgendwie auf äh auf ausgearbeitete Illustrationen irgendwie bezieht, klar dann, dann gibt es äh.

Marcel

Findest du denn Peter, dass ähm Konzeptartist äh sich auf dünnes Eis begeben, wenn sie ähm sehr auf Foto oder Kidbashing setzen, wenn es darum geht, äh Ideen, zu erschaffen und Probleme zu lösen oder findest du das absolut legitim und es ist einfach so der Zeitgeist momentan wurde.

Peter

Genau, also genau, es kommt drauf an, äh das Legitime ergibt sich ja so aus den aus den Produktions äh. Äh Abläufen, ne? Und das ist so definitiv äh gut, also aus künstlicher Sicht äh, kann man dazu irgendwie eine kritische Meinung haben, aber es liegt natürlich auf der Hand, dass äh dass dieser ganze ähm, fotobasierte deutlich schneller ist und jetzt so gerade auch ein, am Beispiel Film auch genauso aussieht, wie das Resultat später aussehen soll und das bietet sich einfach an, ne?

Aus Effizienzgründen ähm genau, also das hat sich nicht irgendwie von ungefähr so stark verbreitet.

Marcel

Hm, aber bevor wir ähm ein bisschen tiefer so in die Arbeitsweisen eintauchen, ähm hätte ich nochmal eine Frage und die bekam ich auch damals ähm an der Hochschule noch von Studenten gestellt, die ähm, glaube ich, ganz wichtig ist, ähm, Ihr habt ja beide unterschiedliche Profile. Ähm Ilka ist er eher ähm stilvisiert. Ähm arbeitet viel für für, versuche es äh bei Airbour natürlich an zivilisierten Projekten und du,

hast du einen großen Teil deiner Karriere bei verbracht, die ja auch so eine ganz so einen ganz bestimmten Grafikstil haben. Ähm ist es denn wichtig, dass man, ähm, wenn man sich beim Studio bewirbt, ähm. Dass da so eine Gemeinsamkeit äh bestehen muss oder kann man sich jetzt auch äh bei oder Airbon bewerben, wenn wenn so ähm,

wenn sich die Stile so ein bisschen unterscheiden. Also muss, muss man sich an den, einen potenziellen Arbeitgeber anpassen und oder wird man für seinen Stil geheiratet und man kommt erst gar nicht in Frage, wie seht ihr das denn? Also wie wie vielseitig muss man da aufgestellt sein, wenn man seine Chancen ähm einen Job zu bekommen, erhöhen möchte.

Peter

Ja, es ähm das kommt glaube ich äh ganz drauf an, ne? Ähm, auf das auf das Studio und äh genau, wie du schon sagst, auf die Ästhetik, mit der die fahren. Ist natürlich die Wahrscheinlichkeit auch ziemlich groß, wenn du ansonsten einen ähnlichen Stil, hast, dass du von denen dann eher gefunden wirst, vielleicht online oder eher eher eine Chance hast, dann bei der, bei der, äh, Portfolio durchsicht, genau. Sollen wir in die nächste Runde zu kommen? Ja.

Marcel

Wird das hilft dann wahrscheinlich auch, wenn man jetzt irgendwie so Eka vielleicht jetzt ähm Airborn so als sich als Zielgesetz hat, dass man schon so ein bisschen darauf hinarbeitet, dass dass du, was er hast du schon so bewusst, ähm, Konzepte in diesem Stil gemacht oder war das hat sich das einfach zufällig ergeben, dass das ähm dein Profil sehr gut zu dem vom Airbon passt.

Ilka

Also ich bin schon so in die sieht die Richtung gegangen, aber ich hatte es nicht komplett auf Erbon ausgelegt, Also ich hatte für meine Abschlussarbeit zum Beispiel mir ein Spiel rausgesucht, das heißt bitte und hab das als Referenz genommen und dafür dann noch Konzepte entwickelt, die die Spielwerte weiter, Also ich spiele ja spät größte Wäldern und Höhen und sowas und ich habe dann noch so 'ne Wüstenregion dazu gemacht,

einfach nur, um zu zeigen, dass ich mich nämlich die anpassen kann und ähm. Und auch, damit ich schon mehr zitisierte Sachen, mein Portfolio habe und das hat auf jeden Fall geholfen. Ähm gerade was ganz viel waren und er bauen gerade die Stelle frei hatte.

Und aber ich hab da nochmal ein Artest äh gemacht für Air One. Also ich komm mir aussuchen ob ich was spire Stil oder im machen möchte, äh kleine es war eigentlich gar nicht vorgegeben, was ich machen sollte und ich habe dann so kleine Fischer, Hütten im Fortnite-Stil gemacht. Und dann noch so kleine Props dazu und ja. Dafür, also wir wollten halt sehen, dass ich mich dem Stil anpassen kann, dass ich nicht nur meine eigenen Sachen mache.

Marcel

Ist es denn so so absolut Deckungsgleich, sind ja ähm die Stile der Konzeptartist und der potentiellen Arbeitgeber ja selten. Man muss sich ja wie du wie du schon eben meintest, ähm auch anpassen, ist es denn schwer? Ähm, sich in in den Stil ähm eines irgendwie so einzudenken als Konzeptartist, ähm ist es etwas, was einen äh irgendwie Sorgen machen muss. Ähm wie, wie macht ihr das denn eigentlich so?

Ilka

Also mir hat's ehrlich gesagt geholfen, dass ich einen Stil hatte. Also jedes Projekt hat ja ein anderes Stil und äh gerade wenn ich da ein Thema habe, in dem ich mich nicht wohlfühle, wie zum Beispiel für Sachen, kann ich ja schauen, wie die anderen Leute das in dem Stil gemacht haben, Und äh so wird das halt deutlich einfacher überhaupt was fürs Projekt zu machen.

Marcel

Und hatte der Art Director bei dir Peter schon ganz konkrete Vorstellungen oder ähm an die du dich anpassen musstest oder konntest du da mitgestalten.

Peter

Ähm ja bei den Projekten, wo ich, wo ich konzentriert gemacht habe, da war der, wo der Style im Grunde vorher schon so ein bisschen klar, also solche Realismus oder so vielleicht äh. Ja, so und so. Amerikanischer Entertainment Realismus, ne? Also so Comic Ralismus äh aber es stimmt schon mal, was Elke auch gerade sagte, Style ist immer ähm Projekts mit tiefisch und äh, man kann als als Konzept oder sollte in mehr Stil arbeiten und also,

sich nicht irgendwie auf eins die versuchen festzulegen. Das ergibt sich immer klar, so ein so ein gewisser eigener Stil, also im Sinne von der Handschrift, der gibt sich immer aus dem, was man äh, wo man sich Gedanken macht, der aus dem einen Geschmack vielleicht auch.

Marcel

Es gibt ja so so Gegenbeispiele wie jetzt wie heißt der Bulgarowff Viktor? Der der für seine seine Max bekannt wurde und der wird ja eigentlich deshalb mittlerweile in der Position wo er wegen seines persönlichen eigenen Stils geheilt wird, damit man eben dass er seine Handschrift dem Projekt äh gibt sozusagen. Das ist ja dann sein wahrscheinlich so das ultimative Ziel, jedes Konzept, das man.

Peter

Genau, ja, das ist so das andere, dass das ist auch eigentlich so, die die Regel so eine eine Werbung oder so, ne, das dann irgendwie oder in der, in der Print-Illustation dass dann sozusagen Addirektoren bestimmte Vorstellungen vom Style haben und dann äh gezielt nach Leuten suchen, die so einen Stil haben äh um die für das Projekt dann, einzustellen. Bei Games ist ja oft so, dass es dann irgendwie für eine Festanstellung ist, wo man dann wie Perspektive, also

mehrere Projekte hintereinander macht und da ist das glaube ich, dann fällt das nicht so ins Gewicht. Bei diesen Einzel ähm Leuten, also den Koryphäen, die sind ihren ganz eigenen Stil haben, die man auch dafür kennt, ähm, da ist eben äh der Artist selbst sozusagen das Projekt, ne? Also also die Brand und äh genau.

Simon

Ist ganz interessant, weil ähm ich ja manchmal so von Schauspielern, also so Hollywood-Größen, dass die, manchmal nur Rollen annehmen, die sie noch nie gespielt haben, weil sie daran wachsen können. Und alles andere, na ja, können sie halt, ne, äh ist dann ein bisschen langweilig. Hm, ich frage mich, ob das, Also es ist natürlich sehr anstrengend sich in dem Stil anzupassen.

Aber äh man wächst natürlich auch daran, ne? Und ich frage mich gerade, ob das auch eine Sache so im Bereich Konzentrat wäre, also egal, wenn du dir jetzt zum Beispiel einer sagst, so, hey, wir machen für das neue, ähm wie heißt das? Äh kein paar richtig schicke äh Panzermodelle. Hoch realistisch und alles äh matt, braun und grün. Ähm würdest du da sagen. Okay äh doppelt ist kalt und ich mach's. Ähm,

oder wird's eher sagen, nee, ähm also also, wer ist eher schon dein Ziel, dass du im besten Falle für deinen Stil geheirat wirst? Oder sagst du eher, nee, ich möchte möglichst viele Sachen mir angucken, auch wenn ich sie anfangs vielleicht selbst gar nicht so mag.

Ilka

Ähm ich weiß nicht, ob ich unbedingt gerne realistische Tanks machen würde, Also ich hätte nichts dagegen äh verschiedene Ziele auszuprobieren. Ähm aber ich pinke sehr gerne. Und ich glaube, am besten würde ich Sachen bevorzugen, wo ich dann irgendwas noch während pinken kann. Ähm einfach nur, was mir viel Spaß macht. Aber ich würde auch andere Stile ausprobieren.

Simon

Weil du vorhin gesagt hast, dass du auch Anime gemalt hast und sowas, ist dir schon mal untergekommen, dass du gesehen hast, dass jemand einen Fehler macht, also ähm objektiven Fehler, zum Beispiel, falsche Proportionen oder so. Und dann sagt die Person, ja, ne, ne, das ist mein Stil.

Ilka

Ja.

Simon

Das ist so ein ganz klassisches Ding. Ich habe so. Weiß nicht, ob ich mich da jetzt zweitausend Fans englisch. Ich habe ja keine Ahnung, ne? Aber ich habe so das Gefühl, dass das so in diesem annehmen Bereich besonders häufig vorkommt. Ähm ich habe zumindest noch nie von irgendwo was anderem gehört. Und ich frage mich. Ähm. Wie? Also hättest du einen Tipp, wie man da ähm politisch korrekt darauf hinweist, dass äh es falsch zu machen, kein Stil ist.

Ilka

Das ist schwierig, ich saß früher neben der Person, die das auch immer verteidigt hat und ich wusste auch nicht ganz genau, was man da sagen sollte. Ähm. Es ist echt schwer, weil die Leute lassen sich dann auch schwer für andere Sachen begeistern, auf die sie jetzt keine Lust haben. Ähm, aber entweder wird man wirklich so gut in dem Stil, dass man dann von Firmen angefragt wird oder man hat dann wahrscheinlich Schwierigkeiten später im Job zu finden.

Simon

Ja. Ja, okay. Ich meine, das ist, also, das ist natürlich in dem Stadium, wo man vielleicht das noch nicht für professionelle Sachen geheuert wird, das ist auch eher in der Anfangsphase, ne? Aber ähm äh. Ich ich glaube, irgendwo war es mal, dass in in äh in der Studium oder irgendwo, wo jemand an dem, dem wäre gegenüber das verteidigt hat und der auch dann gesagt hast, was was, was waren das? Er sagte. Äh

Marcel

Meinst du, Skyping, keine Micky Mäuse im.

Simon

Nee, nee, nee, nee, nee, nee, der Seite wird zack, ist ein. Das ist natürlich sehr hart. Ich habe das von irgendeinem anderen Partys, glaube ich, gehört, dieses Zitat. Und äh da ist es dann im Studio passiert, ne? Das ist dann Student gesagt hat, okay, aber das ist. Ich mag die Hände immer doppelt zu groß.

Marcel

Oder so, man nimmt sich vor, irgendwie so ein menschlichen Kopf zu machen. Am Ende kommt dann doch um uns dabei raus, weil es halt irgendwie nicht hingehauen hat, dann äh das heißt, da ist auf jeden Fall ein sehr schmaler Garten dazwischen und das stimmt schon.

Simon

Äh aber jetzt hätte ich trotzdem nochmal eine Frage an Ilka. Genau, ähm der Marcel hat da vorhin gefragt, ähm wie das ist mit Fotobashing, mit äh äh Referenzen benutzen. Und es gab eine Zeit und ich weiß nicht, ich glaube, es ist immer noch manchmal so, dass das als Böse, als Cheating gegolten hat, weil man Malta nicht wirklich jeden Pixel setzt. Ähm Wie warten diese Rezeption davon im Studium,

war das für euch ein Thema irgendwie äh wie wie sind die anderen Studenten da so rangang? Wie war da so der Mut in in dem Bezug.

Ilka

Es gab eigentlich niemanden, der irgendwas dagegen gesagt hat. Wir hatten zum Beispiel auch wirklich guten Fotowäsche im Unterricht, äh im letzten oder vorletzten Semester und äh das habe ich dann zum Beispiel auch für ein sehr süvisiertes Bild genommen, äh wo ich dann in Hintergrund hatte und das hat das Ganze einfach nur beleichtert, und äh schneller gemacht, also man kann ja auch das äh realistische Foto nehmen und einfach drüber machen und äh so kann man sich Hochzeit sparen.

Simon

Weil weil wir jetzt gar nicht drauf eingegangen sind, könntest du kurz erklären, was Fotobeching eigentlich ist, weil für jemand, der das nicht kennt, hört sich das gerade an, das würde man über Fotos ablästern.

Ilka

Ach so ähm, im Grunde erstellt man dann Konzepte oder Illustrationen, mit Hilfe von Fotos, die man sich aus dem Internet oder so nimmt. Also man nimmt sich dann Teile von Fotos und äh stellt die dann so zusammen, dass ein gutes Bild oder Konzept rauskommt, so dass man sich äh viele Handarbeit spart, damit man nicht alle einzelnen Details oder Texturen machen muss.

Simon

Ja, genau. Ähm und das ist dennoch, es hört sich jetzt vielleicht an, wie äh ja, da klickt man sich drei Bilder zusammen und da hat man so ein Art Peace raus, dann kassiert dafür sechstausend Euro, aber es ist äh natürlich eine eine hohe Kunst äh sich vorher die Skills äh die Traditional Skills angeeignet zu haben, wie Kompositionen und Farbenlehre und Licht und alles, um die Sachen so zusammenzustellen und so dann auch übermalen zu können, dass es am Ende ein richtig geiles Bild ist, ne.

Peter

Ja, das, das muss man glaube ich auch dazu sagen, ne, dass das nichts triviales ist, sondern man auch trotzdem noch das Gespür als äh als Gestalter und der der Mensch, der das zusammenklickt, der hat nein, der macht sich aber trotzdem Gedanken dazu, das ist ja, deswegen kein kein äh weniger äh wertvolles äh genau. Und Design, was er am Ende rauskommt.

Ilka

Es wird auch schwieriger, weil die äh Perspektive in den ganzen Fotos übereinstimmen musst und so. Und es dauert dann noch teilweise lange, die richtigen Bilder zu finden.

Marcel

Also bei uns äh in den Produktionen war's eigentlich immer ein ziemlich gutes Mittel, um, sehr schnell eine Idee zu überprüfen visuell, das heißt ähm man man diskutiert so innerhalb der Gruppe was man denn so für Vorstellungen hat, wie Bereiche aussehen oder Charaktere und wie die Spielwelt vielleicht gestaltet werden könnte,

und dann lässt man sich vielleicht von bestehenden äh Landschaften auf dem, auf der Erde irgendwie inspirieren und fügt noch etwas hinzu, was eigentlich nicht dazu gehört und bekommt eigentlich sehr schnell, ein vielleicht nicht perfekt ausgearbeiteten, aber so einen ersten Eindruck, der einem,

so ein so ein so eine Idee gibt, ob ob der, ob das der richtige Weg ist, auf den man sich befindet und äh Fotobashing ist da in gerade auch in so einer frühen Phase, wo man ganz viele schnelle Literationen macht, total wertvoll, wenn man nicht eben, lange auf auf so ein ausgearbeitetes Konzept muss das natürlich schon deutlich länger, weil der Künstler, der das dann anfertigt, natürlich,

erstmal studieren muss wie wie so 'ne Landschaft überhaupt funktioniert und wie man so ein Tief ins Bild bekommt und sich natürlich auch noch um das Design der Elemente kümmern muss, die neu hinzugefügt werden. Ähm, und äh ich glaube, das ist auf jeden Fall total eine total coole Sache.

Simon

Ja und eine Art der Sache, die ähm die ja auch immer mehr Einzug hält ist, das hatte Peter vorhin schon gesagt, ne, mit Blender und 3D und so und Sachen. Äh Ilka, äh du hast da gelächelt. Äh, machst du sowas Böses und benutzt einfach drei D-Vorlagen.

Ilka

Ja also wir bekommen immer mal wenn wir zum Beispiel vorgegebenes Level Design haben, bekommen wir dann die Blockouts von denen oder ein Video von Blogouts, und äh da pennt mir drüber. Also, wenn wir dann die Blenderfeil bekommen, können wir dann auch selbst noch Sachen ändern und äh das hilft halt enorm, wenn man zum Beispiel, ähm so größere Shots von der ganzen Szene, äh Konzeptmuster, dann kann man gleich die Komposition und das Licht und die Perspektive aus Bender nehmen,

und ähm ja, da muss man nicht ganz perspektivlinienzeichnen und das macht das Ganze auch deutlich schneller. Also ich habe mir jetzt auch vor kurzem so ein Plan äh für Beleuchtung geholt, sich das hat es dann viel schneller, ist die typische und.

Simon

Weil was ist das für ein Plug-in.

Ilka

Starlight, etmas vier oder so. Also man hat dann einfach nur an deinen Himmel und kann die äh Sonnenposition einstellen. Und dass die Lichtfarbe passiert dann automatisch an, je nachdem welche Tageszeit das ist. Man kann Nebel einstellen. Also es kostet ungefähr vierzig Euro oder so, aber es hat sich für mich gelohnt.

Simon

Ne, es sieht gut aus, ja. Es ist so ein bisschen wie auch in in Anwühl, hat man ja ähnliche äh Funktionalitäten, dass man dann so eine Skybox hat, die sich dann automatisch anpasst und das hilft. Hilft mir auch, ich mache manchmal Effekte so und wenn man die da einfach mal so in Anruf schmeißen kann und hat einen schönen Hintergrund, einfach ohne, dass man selbst was machen muss, ne? Hat eine echt gute, gute Vorlage direkt, ja. Das hilft schon.

Hilft schon sehr, okay, sehr cool, cooler Tipp, äh verlinke ich dann auch mal. Und ist wahrscheinlich das Geld auch ähm äh sehr, sehr wert. So wie verkissen wir sich fragen wollte. Mist. Gucken wir einfach eine neue Frage an. Ähm. Was was wahrscheinlich vielleicht, wenn jemand ähm jetzt neu zuhört, der noch nicht soweit ist wie ihr, ja, also schon professionelle Arbeit oder an äh an einem äh an der. Pforte dazu ist so gut zu sein, um angestellt zu werden, ja? Ähm was wäre denn so ein Tipp.

Den ihr jetzt aus eurer beruflichen Erfahrung äh gelernt habt oder irgendwas, aber es wäre jetzt ein Tipp, den ihr vielleicht euch selbst auch geben würdet. Also vielleicht im Bezug auf allgemein das zeichnen, aber vielleicht auch in Bezug auf auch, okay, die Industrie, ja, also wie komme ich irgendwie rein, wie wie, äh kann ich, äh kann ich schneller dahin kommen, wo ich jetzt bin, sozusagen.

Ilka

Also im Grunde sollte man versuchen die ganzen Grundlagen zu lernen. Also Anatomie liegt Perspektive so was alles und was ich aber auch viel zu spät gelernt hatte, waren so Design Grundlagen. Ähm dass man zum Beispiel immer so größeren Verhältnis haben sollte, dass man große Shapes mittlere und kleine haben sollte.

Äh oder auch siebzig, dreißig Sonnenverhältnisse, was meistens gut funktioniert. Ähm oder auch wie man überhaupt hübsche Shapes macht, da warte ich die ganze Zeit gar nicht nachgedacht, ich habe einfach immer irgendwas gemacht und ähm ja, ich versuche jetzt immer mehr drauf zu achten, dass die. Ja, der Flo und die zusammen aussehen. Also generell sollte die seinen Grundlagen, auf die ich sonst irgendwie gar nicht geachtet hatte.

Simon

Was ist ein siebzig dreißig äh.

Ilka

Ach so, dass man zum Beispiel. Ich werd's zu beschreiben ohne ein Bild, aber dass man jetzt zum Beispiel siebzig Prozent eine leere Fläche hat und die anderen dreißig sind dann voller Detail. Das sind solche simplen, die seinen Grundlagen, die eigentlich oft gut funktionieren oder auch anders.

Simon

Hast du da zufällig irgendwie eine eine nette Quelle, Tutorial irgendwie so. Manche gibt es Webseiten, die sowas sammeln irgendwie, ne, weil ähm, bei mir ist es immer so, egal was man ja so im Art Bereich macht, die Leute kommen immer mit, ja, du musst halt Skills machen und dann denke ich mir so, ja, klingt gut

und was genau soll ich jetzt machen? Also, es ist so schwer zu greifen, manchmal finde ich. Und es gibt manchmal, äh ganz tolle äh Webseiten, die sowas mal wirklich zusammenfassen, dass man wirklich was greifbares hat, wo man sagen kann, okay, jetzt habe ich dieses das Grundprinzip so ein bisschen verstanden, Ah, okay. Mhm.

Ilka

Also ich habe das auch äh von Harz und Visates gesehen. Also ich hatte erst so ein Tutorial, also. Ja, so ein Video von gesehen, der macht eigentlich Waffen in 3D, aber der hatte das super erklärt und hier auf dem Bild ist es auch nochmal alles zusammengefasst.

Simon

Ah, okay. Ja. Was was mich ja auch äh lange verwirrt hat, so ähm. Es wurde gesagt Symetrie ist nicht cool, weil langweilig, ja. Und irgendwann stelle ich fest, dass die ganzen Architekturfotografen voll auf Symmetrie stehen, also die, die Müll, also und dann stellt sich irgendwie raus, dass bei, wenn's um Architektur geht, dass da so metriere, manche besonders toll ist, weil das die dann weiß ich, imposanter aus, oder was sind alle versuchen

so Shots zu machen oder Gebäude zu fotografieren, die sie metrisch sind. Äh während einem dann, äh an anderen Stellen gesagt hat, ja nee, Symetrie ist nicht so cool, weil ist ja langweilig. Ist bei mir so, wie es genauso, also die und das ist, glaube ich, finde ich, ähm, ein, ein wichtiges Learning, das war für mich, ich weiß nicht, ob das ähm euch auch so bewusst war, diese ganzen Prinzipien,

funktioniert für alle Art Bereiche und wahrscheinlich auch für Musik oder sowas, ja? Also da will man ja zum Beispiel auch vielleicht nicht immer denselben Rhythmus haben, der da irgendwie so mitries. Und auch bei äh Effekten ist es genauso, ja, wenn ich eine Explosion gestalte und die ist halt symmetrisch, also so, dass sie wirklich.

Wie so ein Pilz aussieht, der perfekt ist, Atompilze sind Ausnahme, die sind immer cool aus und sind ja eigentlich so niedrig, aber wenn man, ansonsten eine Explosion designt, dann geht's auch immer darum, hey, mach mal coole Shapes, sitz sonst schon langweilig aus und sowas, ähm und es kommt immer wieder auf diese Fundamentals an, ne.

Marcel

Kann ich nochmal an deine ursprüngliche Frage anknüpfen, sieht man das etwas, was für mich noch nicht ganz klar geworden ist. Und zwar. Wenn wenn Leute jetzt sich vorgenommen haben, konzentrierst zu werden, dann denkt man ja oft über, das das Handwerk nach, dass man Zeichen werden muss und wie ihr kann, eben meinte sich auch so ein bisschen mit Design befassen muss. Ähm wie wichtig ist es denn auch, dass dass so ein anstrebender Konzeptartist,

in der Lage ist, so Probleme zu lösen. Peter, ist es ähm am Anfang schon wichtig? Oder sollte man äh da eher erstmal so auf auf das Handwerk setzen und da solide werden oder kann man denn auch schon, oder hilft es denn auch schon, sich äh schon mit so einem Problem zu befassen, also neue Dinge zu entwerfen, ähm die man dann auch so nachvollziehen kann im Portfolio, ähm dass man sich selbst so ein Problem äh, setzt, dass man dann visuell löst.

Peter

Ja, äh das ist so, äh, das ist ein äh sowohl als auch, ne? Also das das Fuße auf mehreren ähm auf mehreren Säulen würde ich sagen, ähm, äh Theorie und Praxis und dann eben dieses äh Design denken einfach, ne? Ähm. Kann ich vielleicht gleich was zu sagen, ich eben mal äh die die letzten Fragen irgendwie zurückspulen, also bezüglich äh bezüglich ähm, äh Weblinks. Äh ich ich habe äh tatsächlich so ein paar äh gute Bücher.

Simon

Mhm. Sehr gerne.

Peter

Die ich vielleicht empfehlen kann, ähm entweder entweder jetzt oder später oder in den Shownout. Ähm. Die so wirklich sehr gut äh zusammenfassen und meinst du erachtens auch irgendwie besser als jeder Unterricht? Weil man's im eigenen Tempo irgendwie, sich reinziehen kann. Ähm einmal zum zum Thema,

Komposition und dann äh zum wie man zeichnet, wie wie man rendert, also das ist sozusagen eine Zeichnung plastischer machen und ausarbeiten, ne? Und dann noch irgendwie Licht. Da gibt es äh vier sehr, sehr gute Bücher zu. Ähm was nicht soll man das in die in die Chance packen oder ich kann ja jetzt.

Simon

Du kannst gerne kurz mal die Titel sagen, damit die Leute, die es zuhören, direkt googeln können, aber wir packen's natürlich auch und die.

Peter

Genau, das eine nennt sich äh Mustering Composition von ihren. Dann gibt es ein Designer, der heißt der macht auch ganz viel Tutorials und hat, glaube ich, sogar einen eigenen Verlag, wo das erscheint, ähm Designstudio und der hat mal, eine eine Trilogie von ähm Design und Mahlbüchern äh angelegt. Äh das sind am Ende nur zwei Bücher geworden. Und das eine ist How to dr.

Ja, also wirklich, da geht's äh sehr intensiv, unser Tief und Zeichnen und skizzieren, äh Objekte und und in Walmans äh sehr viel Perspektivgrundlagen auch wie man was genau konstruiert mit ganz ausführlichen Beispielen und sehr stark gebildert, und der zweite Teil war dann, also wie man dann Oberflächen, Rendert darstellt, ja, ein Photoshop, wie man Reflektionen irgendwie, wie das überhaupt theoretisch äh aufgebaut ist, mit mit Licht und so, wie das funktioniert,

und das sind zwei sehr sehr gute Bücher, die eigentlich wieder jeder Konzeptartist mal ruhig sich gönnen kann, so einen Schrank stellen kann. Ähm, So und dann das äh ach so, das vierte ist ähm von James Girny, das ist so ein relativ bekannter Illustrator, der hat auch einen sehr guten YouTube-Kanal und Blog, James Gunny erkennt man von Dinotopia, das ist so eine äh illustrierte Fictionwelt, wo es irgendwie Menschen und Dinosaurier zusammenleben. Der hat ein Buch, das nennt sich Colla and Light.

Und da geht es dann auch um die verschiedensten ähm äh ja Beleuchtungssituationen äh und, ja, welche Lichtsituation viel herrschen können, wie man die darstellt und er geht so ein bisschen auf seinem Workflow ein, der hat also für seine,

bekannten Dino-Illustrationen dann immer tatsächlich so kleine Modelle gebaut und die in seinem Garten so fotografiert, also im richtigen Tageslicht. Und das sozusagen als Referenz genommen. Also quasi was jetzt eben hier, was wir mit Blende besprochen haben in analog, und man hat ja sozusagen seine fotografierte Vorlage, wo dann das Licht für seine Illustration draus ablesen konnte. Also geschehen sehr interessante Bücher. Genau. Die kann man später mal verlinken, würde ich sagen,

Genau und dann ging es ja vorher, jetzt mache ich mal so ein bisschen überlegen, ja, der also Tipp Tipps für den für den Einstieg. Ja.

Simon

Genau. Und vor allem für dich selbst. Also was würdest du selbst äh.

Peter

Ja, als was ich mir selber äh ja also da gibt's einmal hat die praktische Seite äh das das war, glaube ich, ganz hilfreich früh anzufangen, ja, über die Jahre, auch ja, erstmal ganz sorglos, ganz viele, viele,

super schlechte Sachen einfach machen, ja? Also ganz, ganz schlechte Sachen mit der Schule, wir zeigen schwache Dinge entworfen, äh worüber man sich in dem Moment freut und äh dann einfach mal schön blauäugig einfach machen, ja, Das Wichtige ist, dass man, dass man daran Spaß habt und und sich nicht zu sehr mit in zu früh zu sehr mit der Theorie stresst, das kann man dann nachträglich tun, ja, an seinem Schaffen dann mehr, Struktur zu geben.

Was was ich auch meinen, ich habe, ich habe ja früher auch so ein bisschen an der GA unterrichtet, was ich meinen Schultern früher immer versucht habe, einzuschärfen, dass sie jeder muss immer und jeder hat Zeit, so einen kleinen Skizzenbüchern dabei haben. Das das erhöht so die Chance, dass man einfach so spontan anfängt, irgendwas zu kritzeln, Ja, also es gibt eigentlich keinen trifft den Grund, dass nicht dabei zu haben.

Jetzt äh im Moment ist es ja gerade nicht so populär mit Bahn fahren und in Kneipen sein so, aber äh aber ne? Ist erhöht einmal die Chance, dass man spontan irgendwie äh sich irgendwie, mal ein paar Minuten nimmt und was kritzelt. Das ist sehr wichtig. Äh ja und auf der auf das Softskillseite hätte ich mir auch vielleicht so ein paar Tipps gegeben. Das eine ist irgendwie, als ich jung war, ja, mehr, mehr auf die Leute zugeben, einfach sowohl online.

Also am echten Leben, ne, nicht nie zu schüchtern sein, auch mit Art Idolen, in Anführungszeichen, reden, vielleicht auch die Leute zu bestimmten Fragen einfach mal nett anschreiben oder so. Und äh ja, also es stellt sich raus die allermeisten Artis in in der Branche, die die sind aber auch sehr äh sehr entspannt und. Kochen alle mit Wasser und geben auch sehr gerne Auskünfte. Bin da sehr selber auch nicht besonders gut drin irgendwie äh mit Leuten irgendwie zu schreiben, aber äh genau, so im.

Im echten Leben habe ich zumindest versucht dran zu arbeiten. Ja so dass das andere was auch wichtig ist, was was ich.

Anfängern sehr, sehr ans Herz legen, da hatten wir eben auch kurz gestreift das Thema ähm, was haben wir in der Schule auch leider niemand beibringt, ist unbedingt äh zugänglich sein für Kritik, zu sein, das äh das habe ich im Prinzip also leider erst an der Uni so richtig gelernt, ja, nachdem also zu Schulzeiten im privaten Umfeld, Haben immer alles von mir ganz, ganz super gefunden, was ich so gekritzelt habe und und hatten natürlich auch keiner eine professionelle professionelle Meinung,

aber ähm das ist eben auch alles andere als hilfreich gewesen und an an der Uni wurden, meine Sachen dann wirklich nach Strich und Faden auseinander genommen und ähm was erstmal so auf den, ja, zunächst mal für äh für so einen gewissen Shop gesorgt hat, und äh du wirst ja regelrecht auseinandergeruft und wieder zusammengebaut, anders und äh da wird nicht auf Befindlichkeiten geachtet,

und äh am Ende hast du halt so eine gewisse gesunde Distanz zu deinen Arbeiten. Kannst vielleicht auch selber viele Dinge sehen, die die schlecht gelöst sind. Genau, aber vor allem kann man's dann irgendwann ab, wenn andere äh Leute über die Sachen urteilen und dann weiß man, dass das eben nicht persönliche Kritik ist, sondern äh.

Genau, um die Sache geht das also ganz, ganz wichtig. Also da das gibt's in zwei Richtungen, Kritikfähigkeiten, einmal für einen selber, aber auch mit mit wachsenden Erfahrungen bist du selber auch zu einem guten Kritiker, ja? Das heißt also, ist dann nicht einer, der dann ruft, äh ich weiß nicht, äh ich habe. Das Zitat nicht mehr behalten, immer, aber die jemand der ruft, das ist das ist ziemlich scheiße, oder? Ich mag das irgendwie nicht, aber weiß auch nicht wieso, sondern ähm.

Als als als Kritik als kritisieren, da bisher auch jemand sein, der dann versucht, dass das fundiert und sachlich zu begründen, was konkrete Vorschläge macht, wie wie man Probleme anders lösen könnte, ja.

Marcel

Mir persönlich hat es auch immer geholfen ähm die Arbeit von anderen zu bewerten. Und und an besseren, so eine bessere Objektivität, unsere neutralen Blick auf meine eigene Arbeit dann zu bekommen, dass man so lernt, weil man einfach ein frisches, so frisch ein paar Augen, an die Arbeit, von jemand anderem ran geht, dann fällt das natürlich öfter auf. Stärker auf, dass da irgendwas nicht stimmt,

und äh das nimmt man dann mit, wenn man dann auf seine eigenen Arbeiten schaut, finde, also bei mir zu persönlich ist es auf jeden Fall so, dass ich dann auch sehr viel kritischer dann, ähm lerne mit meinen eigenen Arbeiten umzugehen.

Peter

Genau. Das ist auf jeden Fall was, was man, was man lernen muss, äh.

Ilka

Was ich auch bei zwei, die extrem hilfreich finde ist, wenn man Oberpance bekommt oder auch wenn man sieht, wie andere arbeiten äh übermalt werden, wenn man so äh nicht einfach ein gemütliches Feedback bekommt, sondern man sieht die Reg, wie man's besser machen könnte, und äh ja, ich glaube, so kann man auch enorm lernen,

und äh das kann man zum Beispiel auch auf irgendwelchen Diskotheven machen. Ich habe neulich auch auf so einem Art Silver nach Feedback gefragt und dann habe ich auch sofort einen Over-Paint bekommen und das war enorm hilfreich.

Simon

Das wollte ich so auch mal fragen, ne? Also Peter, der vorhin Polycounter wählt, das klassische Forum für 3D Männchen, vor allem ähm EKA ist im äh Discodeut erwähnt. Ähm bist du noch in anderen äh Communitys aktiv irgendwie? Also zum Beispiel äh sind Foren irgendwie ein Thema oder ist das nur für die älteren Herrschaften irgendwie noch so ein Ding.

Ilka

So ich bin generell nicht wirklich in sowas aktiv, dass auf das Gott war auch eher so das einmalig, Weil ich einfach nur bisschen Feedback haben wollte, äh sonst schaue ich eigentlich nur Sachen auf Arzt, sechs oder Instagram an, aber ich bin jetzt nicht so super tief und irgendwelche vor. Ist das bei euch irgendwie anders?

Simon

Ja, also bei mir ist es so, ähm, es gibt na ja, es gibt ein Forum tatsächlich für Effektkram, perfekt dort kommen und da ähm. Ich ich bin da impulsiv aktiv, wenn ich selbst etwas mache, dann äh poste ich meine Sachen dort äh kriege auch sehr gerne Feedback und schaue dann auch wenn ich eben was gepostet habe, die anderen Sachen an. Und wenn ich nichts selbst arbeite, bin ich einfach super fabeln, guckt an die rein,

Also meine meine Aktivität geht immer so ein Peak hoch und dann erstmal wieder zwei Monate nichts. Aber ich mag das sehr, sehr gerne. Also es hat äh hat also bei mir war so was, das hat mich sehr weitergebracht immer. Äh Peter wie ist es bei dir? Bist du da irgendwie.

Peter

Ja, also ähm früher gab's hier für sowas tatsächlich Foren, also Konzeptarte, das ist ähm ja mittlerweile alles äh mehr oder weniger ausgestorben, ne? Pulikan gibt's noch, aber so sind die großen Konzeptartphornen.

Simon

Konzentration gibt's auch noch, oder?

Peter

Gibt's auch noch, ich weiß gar nicht, ob da so viel los auf jeden Fall äh bin ich da irgendwie auch äh ziemlich entwöhnt, also äh das ganze Community-Zeug spielt sich heute, glaube ich, bei den, bei den großen äh, Social Media Plattform haben, ne? Also, Facebook, da gibt's ja Facebookgroups äh Instagram, Twitter und äh besondere auch äh besonders auch Station, Das äh also für für jeden angehenden und auch praktizierenden Artist ist es eigentlich so Art Station, der der Goldstandard, ne.

Ähm anders ist halt heutzutage sehr umständlich mit anderen Artisten in Kontakt zu bleiben. Ja, Arzt-Station Plus, vielleicht mindestens ein anderer Kanal, über den man irgendwie funken kann und äh Chris hat eine, deine Sachen auch nicht mehr so richtig für die, vor die Augen der Leute.

Simon

Obwohl Artwichen halt auch eher so ein äh Sehnung gesehen werden und nicht so und hey, ich brauche Feedback.

Marcel

Das hat mir einen äh an Polycount damals sehr gut gefallen, weil man immer von so von Anfang an, ähm in Kontakt war, man hat seine ersten Ideen geteilt, seine Referenzen, so die ersten Blockouts, man von vorne bis hinten Feedback bekommen und heute ist es eben so, wie du meintest, wie man einfach nur ich teile, finalen Content. Äh es ist sozusagen meine Visitenkarte, die ich da präsentiere, aber so den Prozess kann man,

heutzutage irgendwie nur noch sehr viel schlechter nachvollziehen. Ich glaube, da sind so Dinge wie Discodot, glaube ich, ein bisschen hilfreicher. Ähm, wobei die irgendwie für mich persönlich nicht mehr ganz so, übersichtlich sind. Da ist es nicht mehr so in Themen sortiert, sondern man hat einfach diesen unendlichen Feed an Content, der da jeden Tag sind, da kommen da fünf neue Seiten dazu. Es ist, es ist, es hat so ein bisschen an Intimität verloren, die man damals so hatte, ähm,

dass man hier, man hat so irgendwie so ein neues Rad aufgemacht und da da kann man sich da darin kann man sich dann austoben. Das das ist irgendwie verloren gegangen, hat Peter schon recht, ja.

Ilka

Also ich glaub die Art Station Challenges, also allgemein, die man online findet, gehen noch so ein bisschen die Richt. Manchmal wird man auch gezwungen, zu zeigen. Und äh ich glaube, da sind die Leute noch aktiver und geben auch ineinander Feedback, auf die Sachen, die man postet. Das wäre das vielleicht noch so eine gute Möglichkeit, sowas zu machen.

Peter

Genau, das ist eigentlich das, was dem Austauschschriften früher noch am nächsten Companz hat, um um konkrete Challenges oder so Wettbewerbe geht, äh wo Leute auch ähm ja, so so äh Bestandsaufnahmen regelmäßig posten müssen, ne.

Simon

Ja, äh aber was ich auf jeden Fall immer mal auch mache, auf Arztlichen ist Leuten schreiben, wenn ich Fragen habe und da kommt eigentlich auch immer eine Antwort, also äh es bleibt unbenommen, dass die Community sehr gerne auch wissen, teilt, auch wenn das jetzt vielleicht nicht mehr ganz auf so natürliche Weise diesen Oldschool PHP Foren, äh passiert, der da nicht mal ein Bild abload konnten, da musste man seine Bilder auf irgendwo hochladen, Foto, oder was auch immer und dann.

Marcel

Nochmal nachmalen.

Simon

Ah, schrecklich, ey. Ähm okay, wir haben es, genau, ihr habt euch jetzt selbst Tipps gegeben, als euren früheren, früheren ich's sozusagen. Und ähm es gibt so eine Sache,

die passieren wahrscheinlich allen, also jeder, der irgendwas kreativ macht und zwar, dass man irgendwann ein Platet. Das heißt, also man lernt, man fängt an, etwas zu lernen und macht tolle Fortschritte und es macht total Spaß und irgendwann kommt man einfach nicht mal weiter, und ich kenne das auch, dass man in so einer Situation ist, ähm man merkt, dass man nicht weiterkommt, man weiß aber nicht, was man machen muss, um auf das nächste Level zu kommen.

Gibt es da irgendwie Tipps von euch? Ähm Peter, vielleicht hast du da irgendwas, was du sagen würdest, hey ähm, macht das, macht das, macht es. Äh weißt du, also kennst du erstmal die Situation, was ich meine? Und ähm und wenn ja, wie würdest du dich daraus könnte portieren.

Peter

Ja, das das kenne ich und da hilft es im Grunde auch. Erstmal zu versuchen, zu zu analysieren, ja, weil was eigentlich los ist. Also, was, was so das nächste Level, äh, ob man das überhaupt identifiziert kriegt, für einen selber, ja? Und und ähm was ist dann ausmacht, irgendwie dahin zu kommen, ja? Und da muss man sich im zweiten Fall irgendwie mal sind, so ein großes äh. Projekt äh sich selbst verordnen, was halt mal äh komplett außerhalb der eigenen Komfort-Zone ist und äh und versuchen.

Das anzugehen, ja. Und wenn's in der Richtung gar nicht weitergeht, das das kann ja auch vorkommen, dann, dann ist es vielleicht auch hilfreich, wenn man was ganz anderes Thematisch zu probieren, einfach mal eine ganz andere Richtung zu gehen und dann gucken, ob's äh später funktioniert, ja.

Also das ist so ähnlich so so ein Lernplateau ist ja sowas ähnliches wie ein Art Blog eigentlich, ne, wenn man irgendwie so nicht nicht weiß, wie man jetzt weiter, verfahren soll oder wie man anfangen soll mitm Bild und dann hilft das eigentlich manchmal auch äh. Absichtlich irgendwie ganz unsauber und schlecht oder unfertige Sachen zu malen oder einfach ulkige Sachen zu machen,

und ein bisschen zu experimentieren und dann entstehen vielleicht neue Ideen, ne? Und dann kannst du auf der Grundlage vielleicht weitersehen, ne? Also ähm. Auf jeden Fall ist es die die falsche Strategie dann irgendwie mit seinen bewährten ähm für den gleichen Kram äh weiterzumachen,

Das sieht man ja auch äh oft irgendwie ähm weil es gibt ich mir fällt jetzt kein konkretes Beispiel, also es gibt ja viele Artists, wo man sich dann denkt, irgendwie irgendwie hat er seit zehn Jahren immer wieder das gleiche Abweg gemalt. Das sieht doch nicht jedes mal so ein bisschen anders aus, ne? Aber so, wie krass ist in Weinmend, aber irgendwie so von der Sache her ist jetzt immer, sind das immer die gleichen Handgriffe und äh das stagniert dann der Stelle, ne?

Simon

Und ihr könnt, wie sieht das bei dir aus? Hast du äh bist du auch schon mal Platod und wie bist du vom Plateau hoch runter hoch, also noch, also auf die nächste Stufe?

Ilka

Also äh ich möchte es immer im Studio, die ganzen Leute haben schon sehr viele Jahre mehr Erfahrung al. Und äh man merkt halt schon, dass sie halt extrem viel besser sind, als ich. Und deswegen hatte ich dann auch äh das auf das Gott gepostet und gefragt, ob ich ein Oberpaint bekommen kann, und äh da wurde mir halt auch gezeigt, wie ich mehr Tiefe reinbekomme, mehr Dynamik, sowas, und äh ich habe auch diese Woche eine Investition getätigt, also ich habe jetzt äh Abo für Schoolissen, das ist.

Online-Schule und äh da mache ich jetzt erstmal so Workouts, also wo man jeden Tag dreißig Tage lang was macht. Und also ich bin Tag drei. Habe gerade das angefangen. Also ich kann noch nicht zu viel darüber sagen, aber es macht das jetzt Spaß und ich mache halt Sachen, die ich sonst nicht so direkt mache,

Und also man macht dann jeden Tag nur so eine halbe Stunde bis eine Stunde so eine kleine Übung. Hat ja niemand, der die ganze Zeit was dazu erzählt. Und ja, ich hoffe mal, dass das dann hilft.

Simon

Der Skullerin ist die Schule von Bobbycu, ne?

Ilka

Ja, genau. Und das sind halt äh Leute, die schon jahrelang bei Pixar gearbeitet hatten oder so. Und äh auch Satta, Kurse und ähm. Ich dachte, das könnte man mal machen. Also, die haben gerade einen Sale und deswegen habe ich mir das mal gehobt.

Simon

Wie viel äh kostet es?

Ilka

Äh das waren jetzt zweihundert Euro für ein Jahr. Und äh die laden dann noch Kurse hoch und vielleicht kann man die danach behalten, aber ich bin nicht ganz sicher.

Simon

Okay. Ja. Also ach so, das ist dann so ein Abo und du kannst so viele Kurse dann machen, wie sie dort anbieten, also eine.

Ilka

Ja genau. Also man kann die Kurse dann jederzeit wechseln gratis. Und ich glaube man kann das auch monatlich machen ähm und das sind dann dreißig Euro pro Monate oder so.

Simon

Und kontrolliert irgendwer deine Ergebnisse, irgendwie, also was du jetzt zeichnest.

Ilka

Also man kann noch extra zahlen um dann Feedback zu bekommen aber ich schick das einfach jeden Tag mein Freund gemacht hat und ja.

Simon

Okay. Äh aber finde ich gut, was ihr sagt, weil äh das sind so diese Hand, die ich, die ich auch so ähm im Hinterkopf hatte, äh zum einen, ähm äh also genau, also Tutorials machen, aus der Komfortzone rauskommen, mal was ganz anderes machen und halt happy Exidence äh äh Forcen, indem man einfach Quatsch macht oder so. Und dann denken wir so, Ah

Das sieht gar nicht so schlecht aus. Eigentlich eine witzige GT. Tatsächlich ist das eine Sache, die ich auch bei 3D gemerkt habe. Ich war immer sehr ähm konservativ in mein Design. Also wir haben bei bei so einer Space Simulation, wo ich ähm mitgearbeitet habe ähm auch Stationen gebastelt und da gab's eigentlich Mietkonzepte für, also ich habe irgendwie nie ein Konzept gesehen, du musst mir das dann selbst ausdenken. Und ähm

Ich weiß nicht, ich bin nie so aus mir rausgekommen mit den Shapes und alles. Und dann äh hat unsere das Modell genommen und er hat das mal so richtig auseinandergezupft und hier und ich dachte, Anfang so, ah, was machst du denn da? Doppelt so lang, oder? Und dann so, ja, aber jetzt sieht's halt irgendwie auch cool aus, ne? Also es ist vorher war es im Grunde so ein Blob, weißt du so, äh der so ein

wo ich mich echt nicht getraut habe, mal eine coole Shape äh zu machen. Und dann hat's eine coole Soulette gehabt plötzlich, ja. Ähm und. Wenn jetzt jemand ganz neu ist. Also wir sind ja jetzt schon relativ Also ist es nochmal, wir sind ja jetzt schon bei dem Luxusproblem, ja, dass man Plate. Ja. Und um dort hinzukommen, muss man erstmal überhaupt irgendwie anfangen. Wenn jetzt ähm jemand sagt,

ey, ich fände das schon irgendwie interessant, Zeichen irgendwie. Cool, digital oder traditionell. Ähm ich weiß aber nicht, wo ich anfangen soll. Also, ich weiß nicht, ob ihr das noch kennt, aus eurer Anfang. Na, na, es klingt ja so, als wäre das bei euch alles sehr natürlich äh gewachsen, ja, dass ihr halt eh schon einfach immer gezeichnet habt, aus irgendwelchen Gründen hat euch eine äh Macht dazu befähigt.

Äh aber wenn ich jetzt zum Beispiel, der jetzt kein Zeichen ist, sage, hey, ich ich nehme jetzt ein Jahr Auszeit oder zwei, ja. Ich mache jetzt zwei Jahre was was soll ich machen, Was kann ich tun? Sagt es mir. Was muss ich machen, um um der Megazeichner zu werden.

Ilka

Also ich denke, es hilft auf jeden Fall, wenn man ein Projekt basierte Sachen macht, dass man äh nicht nur einzelne Bilder macht, sondern irgendwie zusammenhängende Charaktere oder, Gegenden macht und ähm also, Es wird zum Beispiel auch oft gesagt, dass man Sachen zu Ende machen sollte und sie nicht perfekt macht, dass man Projekte abschließt,

und äh dass man nicht ewig drauf rumsitzt und das immer wieder interesiert wird, dass man einfach nicht fertig wird. So dass man abschließt und dann einfach ein neues Projekt anfangt, was da nochmal besser wird. Und ähm ja.

Marcel

Wenn du sagst, er projekt bezogenes Arbeiten, meinst du damit, dass man, sich selbst sozusagen eine Aufgabe gibt ähm und nicht einfach nur so drauf loszeichnet oder ähm also sich so so selbst sozusagen also einen Rahmen setzt, oder meinst du damit, dass man wirklich sich ein Projekt sucht, äh für das man dann arbeitet.

Ilka

Ja, ich meine, dass man sich selbst einen Rahmen setzt. Also vielleicht auch was, wenn man sich jetzt ein Jahr frei nimmt, was man dann auch vielleicht alleine machen kann, wenn man keine Zweitperson hat, die es auch gleichzeitig macht. Und ähm was denkt ihr dazu?

Peter

Ja, also äh dem kann ich mich eigentlich anschließen, dass man irgendwie sich so ein so ein Projekt verordnet selber, ja und dann und so ein bisschen, äh was hat, was dem ganzen Struktur gibt, wo man so ein bisschen dran rum experimentieren kann. Ähm. Ja und äh der Rest ergibt sich, ne, durch durch Übungen und äh du sollst sagen, wir versuchen ähm. Vielleicht ähm so ein so einen gewissen Fundus einfach auch an an die sein, ähm Ideen oder an an Formen äh.

Dir aufzubauen, ja. Aber einfach so einen eigenen Geschmack äh so basierend auf äh darauf, dass du viel viel Artwork auf der anguckst, ja? Zum Beispiel jeden Morgen mal eine Stunde bei Up Station irgendwie umcruisen und dann. Äh genau. Analysieren, was was die Dinge, die dir gefallen, eigentlich so gut macht, ja, also dann bewerten und.

Ja, ähm irgendwie eine Haltung dazu. Entwickeln, ne? Und zu dem, zu den praktischen Projekten, das ist dann dazu da, dass man sich da so ein bisschen austoben kann und Fehler machen kann. Äh man kann das anderen Leuten zeigen und äh. Genau und sich Feedback von außen holen. Ähm.

Simon

Ich finde es äh das wollte ich nochmal unterstreichen. Ich finde das sehr gut, dass ihr da gesagt habt, auch äh nicht nur einzelne Bilder meint, sondern so projekt bezogen, weil ich verstehe das so, äh dass du halt dann zum Beispiel jetzt mal ein Haus, ein Auto und vielleicht auch eine Figur, den Kostüm hat und alles in demselben Stil oder alles in derselben Thematik, was ja wahrscheinlich genau das ist, was man auch als

dann macht, ne? Das ist so ein ganzes Set, äh anbieten kannst und nicht sagst, ja, ich mache jetzt das Haus, einen geilen Stil, aber sorry, wenn ihr da jetzt noch mehr wollt, eine Auto, Vehikel, sehr gutes Beispiel, zum Beispiel zwei ähm oder äh die Akadem-Studios mit äh des, die haben alles in so einem Stil, den man in allen Sachen wiedererkennt, egal ob das Türschloss ist oder das Auto oder die Architektur, irgendwie ist da alles äh so ein Stil, ne? Ähm.

Peter

Genau, äh da ist also das ist im Grunde so der der große Worfwurf dann so, dass das eigene äh Workbedingprojekt, ja, das ist so ein Zusammenhänge, Serie am Ende hast. Eine Klammer drum hast und äh genau das alles zusammenpasst.

Simon

Ähm. Wenn ich jetzt, also wie gesagt, meinen Zabetiker mache, äh ist es kopieren von Artworksenden, legitimes Mittel, um äh auch viel zu lernen, also dass ich einfach sage, ich gehe auf Arzt und versuche jetzt mal ein Ding, eins zu eins umzusetzen, oder würde er sagen, nee das bringt nichts.

Peter

Geht so, also zu zu Lernzwecken vielleicht, aber sobald du das dann irgendwie online postest, äh wird's dann schon irgendwie Shady und sobald du dann vergisst irgendwie zu sagen, wo wo ich die eigentliche Quelle war, äh da ist definitiv also. Äh die rote Linie, also ja. Ich ich kann das natürlich von mir selber, ja? Also ich habe natürlich auch äh früher äh so äh zur Schulzeit Sachen abgezeichnet, ja, also ganz viel ganz viel äh. Was nicht, was da so gab.

Welches Dils von Amazonsfilmen oder oder so Rents Timpi, alles was ich so Stilistisch super krass fand und und nicht verstanden habe, wie man sowas äh überhaupt konstruieren kann, das soll das habe ich dann irgendwie wochenlang selber versucht zu zeichnen. Also das ist schon durchaus legitim, ja. Also mit äh.

Sozusagen, Imitation kann man auch sehr viel lernen. Aber das ist natürlich alles dann auch kein, kein Portfolio, Material am Ende, ne? Das, also darauf wollte ich hinaus das irgendwie äh genau.

Simon

Beziehungsweise wenn dann auf jeden Fall ähm muss es äh sehr dick äh erwähnt werden, haben wir letztens auch schon mal eine Folge besprochen. Ähm.

Marcel

Also ich hätte ähm, falls du damit einverstanden bist, die man, würde ich gerne auch mal so ein bisschen mehr herausarbeiten, was denn so der Alltags, wie der Alltag eines Konzeptartiges so aussieht. Ähm, also wenn man jetzt schon mal den Einstieg geschafft hat, was einem denn so erwartet, Muss man denn damit rechnen, dass man jetzt äh wenn man jetzt eingestellt wurde bei einer Firma, dann den ganzen Tag damit verbringt, schöne Bilder zu malen? Oder ist das ein äh ein Irrglaube?

Peter

Nein, also das ist äh auf jeden Fall nicht hundert Prozent von, von dem äh Prozess, sondern ähm, Doch du fängst als bei jedem, also wenn's jetzt zum Beispiel um um um Carita geht oder um um irgendein Fahrzeug oder so, dann brauchst du als erstes mal als äh. Als Konzeptart ist so ein bisschen so eine Anforderungsproduktprofil, ja, so eine Art äh Zielsetzung, ja, ein Problem, was also, was du lösen willst, ja.

Ein Problem äh ja kann zum Beispiel sein, äh das äh, ich habe nur nur so eine Waage Idee, aber das muss jetzt bis Freitag irgendwie fertiges Konzept sein, das muss ins Spiel passen und so, äh so und so irgendwie äh Volumen her sein, um in das bestimmte Level reinzupassen oder der Charakter muss irgendwie, äh keine Ahnung, so so bisschen schwerer wirken, als der Standardgegner, ja, und dann kann man sich da schon mal so ein bisschen äh drüber,

ob man das schriftlich macht oder oder irgendwie äh schnell überlegt, das haben wir dahingestellt und dann geht's eben und so so in die, in die Recherche über, ja, man liest sich so ein bisschen, vielleicht äh das Camp Design Dokument nochmal durch, man googelt nach Bildern, macht so ein bisschen Brainstorming, man macht sich ein äh so ein,

also so aus aus bestimmten Bildern. Das das können entweder irgendwelche Fotos sein von von echten Gegenständen oder auch aus anderen Filmen und Spielen, Konzeptart, einfach als Referenz, sondern hast du äh, immer auf in einer Ecke vom Monitor so so ein kleines Board mit äh verschiedenen Bildern und das das erinnert dich dann immer so daran, wo du eigentlich hin willst.

Und äh dann beginnt eigentlich erster, der das praktische ähm skizzieren, also Masse. Also das ist unsere kleine Minute Miniatur, Skizzen oder Kompositionsskizzen, weil in Warnminz äh ja, dass das irgendwie.

Marcel

Was ist der Grund? Warum ist das so wichtig, dieses Skizzen anzufertigen? Also, was lernst du durch diese Skizzen werden, wenn du sie an.

Peter

Also die Idee dahinter ist eigentlich, dass du nicht zu viel Zeit damit verbringst, ja. Also, dass du nicht zu viel Energie äh reinsteckst äh in so ein äh, fertiges äh Vollformatikes äh Painting, ja, ist er direkt anfängst irgendwie, Erzieher ist mein hier ist mein tolles Gebirge und dann ist hier mein äh, mein äh meine Architektur da drin und dann ist er so, sondern ja, du machst schnelle, kleine Skizzen, um in,

sehr kurzer Zeit äh so eine gewisse Auswahl zu haben und dann kannst du eben feststellen, was funktioniert und was nicht, ja, bei Care das eigentlich genauso, was erstmal so kleine Skizzen von Silhouette und dann, kannst du davon in einer relativ kurzen Zeit vielleicht äh eine Auswahl machen, zehn, zwanzig Stück und dann miteinander stellen und dann ergibt sich eigentlich der nächste Schritt, allein daraus, dass du so eine Übersicht hast, ja. Also bei mir.

Ist das entweder auf Papier recht recht klein oder wenn's ein Photoshop ist gerne auch. Auf auf einer sehr kleinen Sky, also so vielleicht hundert Pixel, Höhe oder so, schon von vornherein kein keinen Raum hast, für Details, ja? Ich bin, ich bin irgendwie so angelegt, dass ich dann immer sehr schnell abdrifte in Details, ne? Also, sehr, sehr grob, wie's geht.

Und ähm schon so sauber, dass man nachher noch ein bisschen was erkennt, ja, aber eben sind so kleine Skizzen, wo der Fokus nur auf der Idee liegt und nicht auf der, Ausarbeitung.

Simon

Machst du das nur für dich oder wer das dann auch schon in den Status, den du dann anderen kommunizierst?

Peter

Dass äh das kommt so ein bisschen auf das äh jeweilige Team an, ich finde für einen Kunden würde ich sowas, glaube ich, äh. Für mich machen, ja? Und dann davon schon mal eine Vorauswahl treffen und dann vielleicht so einen nächsten Schritt. Das ist äh genau. Bei bei so Freelancerei, die äh irgendwie über verschiedene. Zeitzonen äh geht, wo man nicht so im selben Raum ist, da ähm.

Da ist es äh auch ein bisschen wichtiger, so äh bestimmte Sachen noch ein bisschen klare abzugrenzen und um Missverständnisse zu vermeiden, ein bisschen bisschen stärker auszuarbeiten, also die zu diesen ersten Wurfskizzen würde ich in dem Fall für mich selber machen und keinen zeigen, ne. Was aber nicht heißt, also wenn ich mich irgendwo bewerben würde, dann kann es sein, dass dass auch solche Sachen,

äh umso mehr ins Portolo äh gehören, also dann, dass einfach der der Portfolio Review an der Stelle sieht. Ah, so, so und so arbeitet der und das ist der Denk, so fängt überhaupt der Denkprozess. Und ähm genau.

Marcel

Das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, löst du das Problem, dass ähm du angehst, schon mit diesen Skizzen und äh nährst dich dann sozusagen der Lösung und das Konzept, dass man dann auf Arzt Station sieht, dieses finale Ding ist dann eigentlich nur noch die Präsentation. Also das das ist äh, einfach mal einen schönen gemacht, aber eigentlich hast du das Problem vorher schon gelöst und das ist dann nochmal so die, die Ausarbeitung, wo alles nochmal richtig schön zusammenkommt.

Peter

Na ja dann man da muss man schon so ein bisschen nachfassen, also dann beginnt natürlich so ein äh gewisser Prozess äh ähm das äh des des Präzisierens, ja und auch das das äh Aussiebens, ja, bisschen klares, Bild entsteht. Also man ähm man etheriert schon dann noch sehr stark daran rum,

ist nicht so, dass du dann auf diesen Mini-Skizzen sozusagen ganz, ganz ähm ganz final alles entschieden hast. Das kann dann auch sein, dass das irgendwie bei der nächsten Größe, Also bei der nächsten Ausarbeitungsstufe merkst, ah, bestimmte Sachen ähm müsste ich jetzt noch umstellen, weil es einfach irgendwie. Besser funktioniert oder an bestimmten Punkt kommt dann Farbe erst ins Spiel oder so und dann merkst du ahm.

Diese und jene Fläche, die die Versicherung besser zu einer zusammen oder hier diesen äh diesen äh, war bis der irgendwie aus der Silot heraussticht, der funktioniert doch nicht so, wie wie auf den äh kleinen Formaten, äh der wird jetzt irgendwie geschliffen. Ja, also das das Ganze ist ähm, auch ein Prozess ähm wo neue Probleme äh erst in Erscheinung treten, sobald man sozusagen bisschen genauer wird und sich dann erst offenbar.

Im Grunde im Grunde ist das so der, der Designprozess, also das passiert so auf dieser Etoation, ne? Das heißt also, Wiederholungen, du machst was in einem bestimmten Schritt, so du stellst irgendwas her, und dann trittst du so ein, so einen Schritt zurück und dann begutachtest du das, sondern diesen Schritt jetzt meine Designprobleme gelöst, die ich hatte, ist wie so ein ja, dann kannst du sagen, ja, nein und dann saß er eben, weil bei nein ist er nochmal zurück in den vorigen,

Kreislauf, das heißt also nochmal irgendwie so ein bisschen dran rumschleifen und wenn äh dann wirklich alles passt, dann kannst du sozusagen in die nächste Stufe des äh. Äh der das Art Prozesses gehen und genau. So solange bis alles gelöst ist, bist du so ein rundes Gesamtbild entstanden ist, ne.

Simon

Ich ähm würde jetzt mal ähm mich interessieren, äh Ilka, also äh was was Marcels auch beschrieben hat, war teilweise ja auch ein sehr großangelegtes Konzept vielleicht, also mit äh Gebirge und äh große Landschaft und so. Ähm aber was du erzählt hattest, war ja, dass du zum Beispiel Gebäude jetzt designst, ne? Für das ähm.

Und ist der Prozess da, der selber, also was, was Peters beschrieben hat oder wie, wie gehst du daran? Ähm und wie's, wie vielleicht der Prozess bei so einem Einzel esset, was was halt nicht so eine Riesenszene ist zum Beispiel.

Ilka

Ähm der Prozess ist eigentlich ziemlich ähnlich. Ich fange auch meistens mit Notizen an, einfach nur was man da mit reinbringen könnte, was ich gerne meinen eigenen Garten hätte oder sowas. Und ähm dann schaue ich auf Pinterest nach Referenzen, und dann fange ich auch an mit Skizzen und arbeite die dann weiter raus.

Simon

Ja aber grundsätzlich das das kam es schon mehrmals hoh, ich glaub das haben wir noch nicht so aus definiert vielleicht dieses ganze Thema mit Foto und drei D und so und und Konzentration allgemein, es ist halt, was Peter sagte, es ist ein Produkt schon Tool. Und deswegen geht's ja immer darum, möglichst schnell zu arbeiten, ne? Und was immer nötig ist, wird dann halt einfach gemacht, ne? Um um äh schnell zu sein. Und um möglichst schnell ein Ergebnis äh zu zu liefern, ne.

Ihr könntet sagen, ja oder nein oder.

Peter

Ja

Ilka

Also bei uns ist das zum Beispiel auch hilfreich, wenn verschiedene äh Konzepte an einer Szene arbeiten und dann verschiedene Teile davon nehmen, wenn wir deine Blenderszene mit der richtigen Beleuchtung haben, sind die Farben dann auch schon von Anfang an sehr ähnlich, So bin jetzt überall die gleiche Lichtfarbe ist und so und da hilft das auch schon, damit dann alle in die gleiche Richtung gehen. Und jeder kann dann auch noch seine Stelle weiter ausblocken und da ist das schon hinfrech.

Simon

Okay. Ja, äh ist ein guter Punkt, für den hätte ich noch gar nicht drüber nachgedacht, ja. Ähm als ich mal angefangen habe, Sachen zu malen ähm, sah das alles schrecklich aus. Und mir ist eine Sache relativ spät äh gepostet geworden, dass viel an den Brushes hängt. Ähm, wenn man den Standard Photoshop bei euch nimmt, den Runden, der gar nichts kann, ja

äh sieht halt alles ein bisschen aus wie so ein Spaghetti, was aber halt auch überall gleich dick ist und nicht irgendwie cool ausfädelt und gar nichts kann, irgendwie. Und äh darauf zu kommen, dass vielleicht, dass es auch daran liegt, dass die Zeichnung nicht so toll aussieht. Ähm, das ist morgen jetzt später eingefallen. Äh jetzt kommt aber Photoshop auch nicht mit irgendwie so, also zumindest.

Ist meine Erfahrung bisher kommt es automatisch nicht irgendwie daher mit einer coolen Kollektion, die einem Anfänger ermöglicht, relativ schnell, cooles Talks zu zeichnen. Da muss man das ersten Tutorial angucken, wie man sich eigentlich eine Branche erstellt, wo man die, die es gibt, so einstellt, dass es irgendwie Sinn macht, Liege ich damit richtig äh oder würdest du sagen, nee, nee, du hast keine Ahnung, äh das ist eigentlich alles cool mittlerweile.

Ilka

Ich nehme ehrlich gesagt immer die Photoshop-Standard Brushes. Meine Zeit lang hatte ich immer ganz oft PCs gewechselt. Ich glaube, an der Schule hatte ich die ganze Zeit einen anderen Sitzplatz oder so. Und ich hatte keine Lust mehr, ganze runterzuladen, also habe ich mich da einfach an denen gewöhnt den benutze ich jetzt schon seit Jugend. Ja. Sich probieren manchmal noch andere aus, aber das ist jetzt so endlich dann der ja, mir ganz gut passt.

Simon

Okay. Und wie wie ist es bei dir Peter, wenn wenn jetzt jemand sagt, ich möchte. Anfangen mit der Geschichte, was soll sagen, hier holt ihr mal und Pakete kannst du relativ schnell irgendwie cooles Strukturen da reinbringen oder wie es dein Wirkflu.

Peter

Nee, also also mir, um um Photoshop zu lernen, würde ich mich da äh ganz klar anschließen, also die Bordmittel in Photoshop sind eigentlich zum Lernen mehr als ausreich.

Äh mit wachsender Erfahrung kann man sich dann immer noch ähm Brush Packs angucken und dann äh wirst du ja eventuell direkt merken, ob ob's dir hilft oder nicht, ja, aber ohne so ein gewisses Gespür dafür, was du äh wie man mit dem Programm hantiert und mit dem Grafiktablett vielleicht, wie man wie man Bild aufbaut, äh brauchst du, brauchst du vielleicht dich auch nicht mit so mega Brush Packs wahnsinnig zu machen, sondern äh, immer eher so kleine Pfanne, Schritte machen.

Äh und übrigens sollte man sich auch wenn man an dieses Level kommt und die Idee hat sich andere Leute Brushes zu ziehen dann kann man sich auch mal mindestens eins zu zwei Stündchen hinsetzen und einfach mit dem mit dem Brush Editor selber mal auseinandersetzen in Photoshop, nämlich auch ganz spannend äh dann zu sehen, wie der funktioniert. Also so, machst du einfach mal, drückst einfach mal fünf und spielst mit den Settings rum und dann guckst du, was du so selber bauen kann.

Gibt's sicherlich auch gute Erklärvideos bei YouTube. Äh genau und ähm. Irgendwann hast du dann einfach automatisch, glaube ich, ein gutes Gespür, welche Art von Brush für dein. Bestimmten eigenen hilfreich wäre genau. Aber äh ja klar, also zweihundert Brashister, die das erschlägt haben, ja, das das äh muss, muss man sich nicht am Anfang geben, wenn man das Programm lernen will.

Simon

Okay. Ähm, nochmal nochmal zurück zu Marcels, oh eigentlich eine Frage wegen dem ähm Alltag, den ihr habt. Also wir haben jetzt ähm ihr habt jetzt alles schön gezeichnet. Ihr habt Skizzen gemacht, und wahrscheinlich hat der jetzt gesagt, cool, das äh hat äh das sieht schon gut aus, äh in welche Richtung, dass es geht. Vielleicht und und jetzt.

Ilka

So in meinem Fall äh zeige ich das mein Lied. Der gibt mir dann nochmal Feedback, dann schicke ich das äh an Super Sale raus, also die Leute, die entwickeln und ähm Ja, die suchen sich dann Konzepte raus oder sagen, ändert das und das. Und äh ja, dann geht das halt immer wieder hin und her und später geht's dann in die Phase, wo man das rausrendet und dann Animation und ja. Das war's.

Simon

Wie du animierst sogar die Konzepte oder oder wie oder was.

Ilka

Ja für das sind meistens sehr simple Sachen, das einfach nur kleine Blumen, die im Wind wehen oder sowas.

Simon

Aha. Aber das ist ja spannend, dass sogar die Konzepte da äh so bearbeitet werden.

Ilka

Ach so, ja, wir machen die In-Game-Essets bei. Also wir machen die Konzepte dafür und arbeiten das dann auch mit diesen Vektor-Shapes raus und dann animieren wir das und dann kommt das auch Direktionsspiel.

Simon

Okay. Ähm und wie ist es bei dir Peter, was was wäre dein nächster Schritt dann? Du hattest ja angefangen mit okay, machst du das mit die und äh um um erstmal so ein paar Ideen rauszuschmeißen und zu entwickeln. Ähm.

Marcel

Genau, wie's dann äh wie es dann sozusagen, wie die Arbeit mit dem, mit dem, also äh im Alltag vielleicht auch noch mit anderen Konzeptartist äh ähm wird was passiert mit der Idee, wirst du wahrscheinlich in irgendeiner Weise präsentieren, äh wird, läuft jeder nochmal andere Leute drüber, wie viele Italationen gibt's da so und. Wie muss man sich das so vorstellen?

Peter

Ja, also ähm im Idealfall, also als als Freelancer aus dem Idealfall, genau mit mit einer Kontaktperson zu tun und das ist meistens so ein Art Director oder oder outsource äh. Mensch und ähm genau, dann ähm wird von den Entwürfen, die du schickst, eben äh. Wenn wenn da irgendwas passendes bei ist, dann wird da was ausgewählt oder wenn wenn gar nix dabei ist, dann äh dann kommen meistens auch ziemlich konstruktive ähm.

Vorschläge, also denn dann wird konkretisiert, äh was was da gefragt ist und äh genau und der Prozess geht dann an der Stelle eigentlich nahtlos über in die Ausarbeitung und dann ähm, äh Masse vielleicht von äh jetzt äh beispiel Carita, machst du vielleicht von ein, zwei Carters mal äh Farbversionen, ja? Und dann.

Äh läuft das alles sozusagen auf dieses eine fertige Konzept hin, äh dass man dann sozusagen dem Produktionart ist übergeben kann. Äh. Damit es äh modelliert wird, Das ist dann äh in manchen Fällen ist das dann noch nicht das Ende des Prozesses, sie kann auch noch sein, dass äh sozusagen, wenn du das als Konzeptartest fertig abgegeben hast, dann, deine deine Rolle sozusagen ein bisschen zweckentfremdet wird und sagen, zum Marketingzwecken, das Painting nochmal,

anfasst und das dann so richtig aufpolierst, können die Firma das dann zum Beispiel, irgendwie für ihre Marketingkampagne für die Spielankündigung oder so. Ja, wird ja auch gerne mal konzept ab veröffentlicht. Das ist dann meistens nochmal so ein bisschen bisschen extra polnischer drauf. Genau. Oder oder wenn's, wenn's abgenommen ist, dann kommt halt das nächste.

Marcel

Das hat äh ganz gut so die, die ähm die das Verhältnis zwischen dir und äh dem Arthur Rector äh beschrieben, wie ist es denn mit mit anderen Konzeptations im Team, die vielleicht auch noch andere Charakter, für ein Projekt äh entwickeln. Ähm wie.

Geht man denn davor, wie stellt man sicher, dass dass ihr ähm in die gleiche Richtung arbeitet und ein einen homogenen Stil entwickelt, ist das Aufgabe des Art Directors, dass er euch in die richtige Richtung bringt oder gibt es zwischen euch dann auch nochmal so einen Austausch, wo man sich dann gegeneinander äh wo man sich dann aufeinander abstimmt.

Peter

Ja, also in in meinem Fall, ich bin ja dann oft, also jetzt in der, in der Rolle eines Produktionartist sowieso, ne? Äh oft äh so von extern an einem Projekt dabei, da brauchst du immer so eine Kontakt äh, Personen, als Schnittstelle, die das Ganze so ein bisschen zusammenführt.

Ne, also die eine Person gibt Feedback äh und das ist in den seltensten Fällen halt irgendwie ein Konzeptartist gewesen, der die Sachen macht, sondern das ist eben, wie gesagt, auf der oder jemand, der ähm, der das erste dann zusammen mit dem Modell ähm. Weiterentwickelt. Also, dass der, dass der sozusagen in Anführungszeichen der Zuständige Konzeptart ist selber auch nochmal Feedback gibt und Sachen konkretisiert, das ist eigentlich sehr selten. Es ist äh kommt auch schon mal vor, ähm.

Das das kommt vielleicht auch ein bisschen auch auf die Studiogröße an, ne? Bei großen Studios ist sowas generell auch Ortshausing, äh generell ein bisschen hierarchischer organisiert. Ähm. Während es vielleicht on Zeit und und vielleicht auch bei kleineren Teams da durchaus zu mehr Rückkopplung kommt, einfach zwischen Konzeptart und dem ausführenden Artist. Ja, vielleicht auch so ein Stück weit mehr Autonomie und so würde ich das sehen.

Simon

Eine Sache, die mir aufgefallen ist. Ähm wenn's um Konzeptat geht ist, dass wenn ich mir auf Artsichen die Sachen anguck. Die oft sehr, sehr cool sind, sehr kreativ. Ähm also vor allem bei Caritären fällt mir das auf und dann,

guck ich mir halt Spiele an und da rennt dann halt schon wieder dieses eine Skelett rum, was halt irgendwie einfach eine langweilige und Öde ist, kein cooles Design hat und äh weiß ich nicht, Lendenshows und Schwert und dann kämpfe ich halt gegen das so. Also mir fehlt oft.

So ein kreativste sein und dann gucke ich auf arzt sehe ich ein oder so, nee so, ja, genau, so, so, äh, warum, warum sehe ich nicht mehr davon in Games? Ähm ist das ein bin ich damit alleine mit diesem Eindruck oder äh seht ihr das ähnlich?

Peter

Nee, das äh das sehe ich ganz ähnlich, das ist ein äh schon ein verbreitetes Phänomen, ja. Also das äh. Man kann auch sagen, dass das so, was das Eingemachte ist vom Designprozess selber und das ist nämlich so, dass man das gar nicht so richtig hundertprozentig miteinander vergleichen kann, so persönliche Artworks und Artworks, ne? Weil das andere Rahmenbedingungen einfach sind, also persönliche Projekte,

die äh die laufen dann auf nach eigenen Spielregeln ab äh jenseits äh der der Production Reality, ne? Du hast weniger oder gar keinen Einschränkungen, was technisch und thematisch so, Los ist und.

Du kannst ja mit deiner eigenen Arbeit auch theoretisch so viel Zeit lassen, wie du willst, ne? Du kannst daran arbeiten, wann dir danach ist, sondern insbesondere äh auch, nur nur zu solchen Zeiten, wo du auch hinreichend inspiriert bist und Bock hast und äh das das machen willst, dann kannst du auch ein bisschen experimentieren und auf jeden Fall,

du hast auch keinen Druck, äh haben wir eben auch mal äh angeschnitten, du hast keinen Druck, dass irgendwie ein verfrüht zu zeigen, ne? Bevor du nicht selber zufrieden bist und zuversichtlich. Quasi integrierst du selber und und. Kann man, kann man eigentlich auch sagen, weil also bei Arzttechnien siehst du, also die, die ungefilterte ähm kreativität von den jeweiligen, Artist, ne? Ein Produktionsumfeld kann da eben noch weitere Faktoren dazu, ähm, die das Ergebnis beeinflussen,

das können technische Einstrengungen sein, ja? Also zum Beispiel dieser, dieser und jener Effekt, der ist nicht machbar, weil Punkt um Punkt oder äh der unser äh der Carita kann leider keine zweihundert Meter hoch sein und Ticktentakel am Kopf haben, weil weil es alle das gleiche Rick benutzen sollen, ja, oder hier mit den epischen Hörnern, da passt das Monster leider nicht durch die Türe, irgendwie sowas, ja. Äh das sind alles so technische Gründe oder,

das hat jemand persönlich äh Zweifel daran, ob das Design zu zu seiner persönlichen Vision vom Projektpass, ja? Und wenn dieser jemand in der Hierarchie ein bisschen weiter oben ist, dann kann der da. Design beeinflussen, ne.

Marcel

Es ist ja immer bei so großen Produktionen gerade auch immer so ein riesen das Resultat eines riesengroßen Kompromisses äh was das Studium möchte, was der Markt möchte, was der Publisher möchte und es verwässert so ein bisschen es gibt ja ich weiß nicht mehr das war, ich hab von der meinte mal das das ist immer so ein Balance zwischen, etwas Neuem, also Originality und etwas wird mit dem man vertraut ist, also familiarity,

und äh das, dass man sehr viel mehr auf das Vertraute setzt, äh bei so spielen und äh die Originalität immer so ein bisschen zurückgedrängt wird. Ähm wenn man natürlich, sehr originell ist, dann geht man immer das Risiko ein, das ist vielleicht ein vielen Leuten gar nicht gefällt, sondern dass es vielleicht nur so eine kleine Nische abdeckt.

Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum Protot also, oft sehr verbessert ist, wenn man immer wieder die gleichen Stereotypen sieht, wenn man einfach weiß, dass dass die funktionieren und äh, dass man damit ganz viele Leute anspricht, dann gibt's mal hier vielleicht so so zehn Prozent Regionality, um so noch so ein kleines zu haben so dieser Farbtupfer, der da so aus der Masse hervorsticht.

Peter

Genau, also es gibt aber bei jedem äh Projekt ja gewisse äh Stakeholder. Also Leute, die irgendwie so ein gewisses Risiko mittragen oder was zu verlieren haben, ne? Das können, Das können zum Beispiel Geschäftsführer sein, der immer aufs Geld schielen muss oder Marketingleute oder so die die müssen irgendwie überlegen, lässt sich, lässt sich das Ding auch bei Wall Mart irgendwie in der Krabbelzone durchdrücken, dann muss das bisschen anders aussehen. Und also Sachen ja und die ähm.

Verfügung halt in in manchen Fällen auch nicht über ein hinreichendes Level an Forschungskraft, um so eine gute Idee, von einer schlechten Idee zu unterscheiden oder in einer Idee, das ähm, so das gleiche Potential zu sehen, wie ähm wie derjenige, der die Idee zuerst hatte und äh wollen wollen, aber trotzdem,

aufgrund ihrer Rolle dann auch Einfluss ausüben, ne? Und dann genau, dann wie du schon sagst, Marcel, dann kommt zum Ende zum äh würdest so lange modifiziert bis am Ende so ein Kompromiss gefunden ist äh um nicht zu sagen, das Ganze weich gekocht ist, ne. Das hat sogar einen Namen, äh zumindest im Englischen, das das nennt sich äh Design bei Comedy, Ja, das das äh gibt's überall. Das ist nicht nur ein Games und Film so, sondern insbesondere ganz schlimm, äh zum Beispiel in der Werbe.

Kannst du auch eine Werbebranche schlecht im Kunden klarmachen, dass seine Meinung einfach von gestern ist, äh der hat einfach das sagen und äh das ist so, wenn du so willst, ist das auch nicht eigentlich das Urproblem von, von kreativer Dienstleister war, so insgesamt, ne. Der Volksmund, der weiß, also viele Köche verdammt den Brei und äh drei, da gibt's viele schöne Zitate, so in der Richtung, ja.

Simon

Ich bin äh froh, dass ich nicht äh allein da stehe. Ähm egal, wie siehst du das denn? Also schließt du dich dem an oder siehst du eher mehr Kreativität in in sozusagen deiner Bubble, die du siehst, also wenn du jetzt äh Spiele konsumierst oder filme. Und was mich auch interessieren würde, ähm weil Peter ist grad angesprochen mit den Limits. Äh wenn du etwas Designs oder Zeichnest, ähm äh versuchst du da möglichst frei zu sein ähm

oder denkst du schon über Dillimit nach, zum Beispiel, wenn du jetzt dieses äh Titagemonster mal halst, was wir im Anspruch haben, die Kuh, äh die ganz viele Tage auf dem Kopf hat, äh du, du, du hast ja auch durch die Ausbildung Games auch ein gewisses technisches Know-How, ne, ihr habt ja auch 3D gemacht und äh du weißt vielleicht, dass ähm,

das Spiel nicht fünfhundert bei uns unterstützen würde, ja. Äh würdest du nah aber sagen, ich mache das, das ist aber trotzdem mal, ja, weil's einfach so mein kreativer Prozess ist oder schränkst du dich da selbst auch vorher schon ein So

Ilka

Also bei dem Thema oder bei den Vorgaben hat man ja nicht so viel Freiraum, also wenn irgendwas bestimmtes gewollt ist, kann man nicht einfach irgendwas anderes machen, wenn man das cooler findet oder zumindest dann nicht viel Zeit reinstecken, und also ich hatte es zum Beispiel getestet mit transparenten Materialien bei einem neuen Projekt,

weil ich belegt hatte, dass man vielleicht einiges davon einbauen könnte, aber die hatten dann gemeint, dass das nicht ins Budget passt. Und äh, dass das dann alles so Park sein muss und so. Ähm, aber das ist nochmal in eine Richtung. Ja sonst es gibt schon echt viele coole Konzepte auf achtzig, aber ich muss da sagen, viele davon sind auch im Spielen, Also ich mag zum Beispiel den ganzen Charakter von Liga Fledgens, da gibt's auch ein fliegendes Tintagemonster und sowas und ähm.

Manchmal kommen die Konzepte aber auch nicht so gut ins Spiel rüber, Es gibt zum Beispiel so ein Quietschartes, der ist hier Jan Ki und der hatte für so ein Strategiespiel Konzepte gemacht. Wenn die sind wunderschön, aber man sieht hier im Spiel gar nicht, was Doktors und die sind super winzig. Und also die Konzepte wurden zwar umgesetzt, aber die Kunde nicht so rüber.

Simon

Das wäre auch eine Sache, die die ist gut, weil du's ansprichst, ne? Weil ähm, eine Sache, die wir ganz gerne bei der ja auch äh kritisiert haben, mit den Studenten ihre Projekte gezeigt haben ist. Ähm Ja, ihr habt ja jetzt einen tollen Charakter gemalt, äh so richtig schön von vorne, ne? Ganz toll ausgearbeitet, aber ihr macht halt ein Strategiespiel. Und man sieht den halt von oben und von ganz weit weg. So, könnt ihr jetzt bitte auch mal ein Konzept dafür machen. Ähm,

wie ähm wie ist denn da jetzt deine Erfahrung? Also. Wie wie meinst du jetzt zum Beispiel die Gebäude für das ähm fängst du da sofort an, aus der Pestitive zu arbeiten, aus die man sie dann auch sehen würde im Spiel? Oder machst du auch mal so einen Shot, der, Weiß nicht, wie als wird man halt vor dem Gebäude stehen und und es ist angucken äh wie wie ist da so die Herangehensweise?

Ilka

Ähm also wenn man äh wenn's für ein einfach ist, dass Design rüberzubringen, wenn's nicht in der Perspektive ist, matt sind, wenn man das einfach aus der Front an sich macht.

Peter

Genau, aber also am Anfang kann's ja äh dich erstmal darauf konzentrieren, überhaupt hier so die Grundidee und die, die Form und Linien festzulegen. Äh wenn du dir der Sache dann sicherer wirst, dann das Anfang umzusetzen, vielleicht dann direkt in die, bis hin zu basteln und dann da drüber zu machen. Da gibt's ja verschiedene Impfi, das was die Technik angeht.

Simon

Habt ihr mal also wie fühlt sich das denn für euch an? Ihr macht der Research. Jetzt könnt ihr aber nicht ähm, Naja, fünf Jahre erstmal Studio machen über keine Ahnung, die Geschichte der äh Kalligraphie oder sowas, ja? Oder. Ähm aber ihr also aber ihr wollt vielleicht zum Beispiel irgendein Charakter designen oder ein Haus, wo wo irgendwelche keine Ahnung, Kallegraphie, Banner dran sind oder wie Triballs oder was auch immer, ja? Also irgendwelche kulturellen Sachen.

Von dem man vielleicht gar nicht so einschätzen kann, ob die na ja äh korrekt, so eingesetzt sind, wie sie sind. Also ein Klassiker ist zum Beispiel, dass irgendwie irgendein drei Diates äh bauten 3D, Schild mit chinesischen Buchstaben, aber bringt sie falsch rum an auf dem Haus. Ja, und es ist einfach rückwärts, aber er kann's halt nicht lesen so, ja. Ähm,

gab's da schon mal Probleme oder oder Sachen, wo ihr gemerkt habt, okay, da hätte ich mal noch mehr Resetchen machen sollen, also auch so kulturellen Bereich, das ist klassische Beispiel, wäre jetzt ja, wenn man irgendwas für Deutschland macht, sollte man vielleicht, nicht so viele Hakenkreuze draussetzen und wenn man jetzt aber vielleicht halt,

deut ist, ja? Und äh sich damit nicht auskennt, denke ich mal, halt, ja, du, das hat er irgendwie geschießlich da irgendwie was mitzutun. Packe ich das einfach mal drauf und äh man ist sich vielleicht dem gar nicht bewusst, dass es Spiel dadurch vielleicht vom Markt genommen werden könnte halte, ne, also so eine so eine Probleme sozusagen.

Ilka

Ja, also ich weiß es echt gesagt, auch nicht ganz genau, gerade bei Sprachen, die man nicht beherrscht, dass das schwierig.

Simon

Okay. Und äh Peter hast du da äh wie gehst du daran.

Peter

Ja, ich ich würde jetzt, ich würd's jetzt, äh, da dazu hintendieren, einfach im Zweifelsfall irgendwie ähm dann das zu faken, ne, also einfach irgendwie ins kalte Wasser springen, äh Sachen einfach dann. Zu dem man irgendwie kein äh kein Research Ergebnis oder keine Referenzen findet, dann einfach einzufüllen und. Ja, drauf zu hoffen, dass ihr vielleicht später im Prozess löst oder man findet vielleicht noch ein Exp.

Aber äh genau, jetzt bei so kulturellen Sachen würde ich wirklich versuchen, dann äh zu recherchieren oder ob ich im Bekanntenkreis irgendwen habt, der ähm bestimmte Sprache kann, ja, irgendwie. Gucken, ob dieser. Lateinischer Satz auf dem Tempel jetzt irgendwie Sinn macht oder nicht. Könnte ich wenig fragen, aber äh genau. Und wenn das alles nicht hinhaut, dann muss man eben so so ein bisschen faken, ja, aber trotzdem machen wir so. So ein bisschen fremd, bisschen frech sein, ne.

Marcel

Generell ist Recherche glaube ich sowieso etwas, was total wichtig ist. Also man muss, glaube ich, auch als Konzentration besonders total neugierig sein. Ähm. Dinge zu hinterfragen, herauszufinden, wie etwas funktioniert, gerade wenn mechanische Dinge macht, dass man, dass man sich das genau anschaut, wie funktioniert so ein Staudamm, wie funktioniert so ein, so ein so ein äh Fahrzeug oder was auch immer, damit man an so ein, ansonsten.

Ist es, glaube ich, oft so habe ich schon oft erlebt, dass man sich so an der Oberfläche entlang hangelt und da sind dann Details, die man irgendwie so nachahmt und limitiert, aber eigentlich gar nicht versteht, warum die da sind und ob sie notwendig sind und.

Konzentrist, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, die sehr gute Dinge entworfen haben, gerade auch mechanische man immer sehr interessiert äh und haben sehr viel Research gemacht und haben einen großen Teil ihrer Zeit damit verbracht, Dokumentation zu schauen, und wie Dinge aufgebaut sind, mechanische oder Architektonischer Natur. Ähm das ist, glaube ich, generell etwas, was man äh auf jeden Fall ähm immer auf dem Schirm haben sollte.

Peter

Ja, absolut. Also man kann ja auch ungerechte einfache Pflanzen sammeln, so beim, beim täglichen Surfen, ja, jetzt nicht für ein bestimmtes Projekt, aber wenn man bestimmte Bilder sieht, online,

das mache ich jetzt nicht mehr so viel, aber es war vor bis vor ein paar Jahren, habe ich das sehr viel gemacht, also wie ich tonnenweise Ordner auf Jobbox einfach mit interessanten Sachen und wirklich zu allem, äh, was irgendwie bildlich oder so, mich so ein bisschen angesprochen hat, irgendwelche Tiere, Gebäude, Autos, Explosionen, was man so halt im Netz so alles,

sieht, ja? Und dann habe ich mir gedacht, ey, das das könnt ihr dann irgendwann mal hilfreich sein, wenn ich was zu machen will. Äh ich haue das mal in einem Dropbox-Ordner. Und äh genau.

Simon

Welchen Stellenwert hätte denn für euch so das Trend zu schnelle zeichnen? Ähm also zum Beispiel Abzeichnen in Zoo gehen, äh dort äh Tiere zu zeichnen, rauszugehen, ähm weil wir haben jetzt sehr viel von Digitalgeräte, ne ähm waren vorhin schon ein bisschen bei den Fundamentals. Äh welche ähm ja, wie sie, wie sie dir das, ähm, welche Wichtigkeit haben solche. Realen.

Peter

Also das finde ich finden, finde ich wichtig, jetzt nicht wegen wegen der Präsentation, also nicht, weil man das da irgendwie als als fertiges Artwork umsetzen müsste, sondern einfach, weil das äh so Musle Memory ist. Das geht irgendwie direkt da an den Kopf oder besser, besser in die in die Erinnerung rein, ja. Will es dir äh eher so eine Art Erinnerungsvermögen für bestimmte Sachen, wenn du so mal gezeichnet hast und wenn du das regelmäßig machst dann auch für,

für Formen und so. Das hilft einfach so dem eigenen Verständnis, hab ich ja viel gemacht, ich werd's jetzt nicht von mir behaupten, dass ich irgendwie so ein so ein Tiersklett aus dem Gedächtnis malen könnte oder so ein Schädel oder so, aber. Ich würde schon sagen, wenn, wenn ich äh eine Zeichnung sehe und die ist erfunden, dann würde ich das auf jeden Fall äh äh.

Direkt erkennen, also das das hilft dann, das bleibt auf einer und äh unterbewussten Ebene schon hängen, ja, wenn man, wenn man sich äh bisschen mit mit Abzeichnen und und Tiere zeichnen und, Objekte Zeichen auseinandersetzt. Das ähm schadet auf keinen Fall und es ist auf keinen Fall verschwendete Zeit, ums mal so auszudrücken, Ja, man muss es nicht zwingend äh können, um irgendwie einen erfolgreicher Konzeptarzt zu sein. Also das geht auch komplett,

ja? Das das geht auch mit Fotos und so ein bisschen, penden. Es gibt auch Leute, die das komplett in drei D oder oder Sadwash machen oder äh haben wir immer ganz verrückte, sage ich, habe mal irgendwie äh auch Leute gesehen, die, die irgendwelche Lego-Modelle gebaut haben, dann dadrüber malen und also, man muss nicht unbedingt äh sozusagen die diesen Akademischen Hintergrund äh sich aneignen dafür. Aber es schade auch nix. Also ähm.

Simon

Okay. Äh LKW ist es bei dir. Hast du da, bist du da unterwegs irgendwie äh im.

Ilka

Ja, also ich bin auch immer zum gegangen und habe mich bei Buga eingeschlossen äh eingeschlichen, weil die auch so Live-Training hatten, und also weiterzuüben, und ich habe nicht unbedingt Lust äh einen Abend am PC zu sitzen und wirklich hinnecken Menschen abzuzeichnen, aber dann auch äh diesen sozialen Aspekt hat, mit ganz vielen anderen Leuten. Äh äh macht das einfach auch mehr Spaß, finde ich.

Simon

Kannst du kurz äh nochmal sagen, was das Drink and eigentlich ist?

Ilka

Also ähm das ist im Grunde Akt zeichnen oder also man zeichnet dann Personen entweder in Kostüm oder ohne Kleidung ab und ähm ja die nehmen dann bestimmte Posen ein für, Also es gibt kurze Posen, wo sie nur zwei Minuten oder so da sind oder auch lange Posen für eine Stunde, und im Grunde treffen sich dann viel Artist dort und das äh zu zeichnen und sich zu treffen.

Und das findet sogar dreimal pro Woche, also in Chorona gerade nicht ist, äh, dreimal pro Woche auf so einem Boot in Berlin statt. Und. Ganz gut.

Peter

Es gibt eigentlich jeder größeren Stadt, sondern so eine Art Skizzengruppe, ähm die sich, regelmäßig trifft oder getroffen hat, vor Corona, ja? Und das kann auf jeden Fall auch ein ein Booster sein, überhaupt so aus äh so seinen inneren Schweinehund zu überwinden und überhaupt mal äh rauszugehen, um zu zeichnen und Leute zu treffen.

Simon

Und habe ähm anschließend dies, wenn man jetzt zum Abzeichen geht oder im Zoo, dann ist das ja eher so eine, ich sage jetzt mal ein reaktionäres Zeichnen. Also ich ich gucke und bring's auf Papier. Ähm und ich denke dabei vielleicht nicht so viel. Also es geht mir zumindest eher so ein Flow vielleicht, ja? Äh wenn die Posen nicht lang genug sind oder wenn sich das Ziel zum Beispiel auch bewegt,

die ganze Zeit, muss man ja wirklich, das muss ja ein ähm ein äh Fluss von Gehirn äh also Auge zugehören zur Hand gegeben, ja. Ähm, habt ihr euch auch mal hingesetzt und so richtig sagen wir mal gebüffelt, also Anatomiebuch auf, ne? Und dann wird man wirklich das studiert und abgemessen und sich sozusagen richtig eingeprägt, wie Vokabeln lernen quasi, wie das alles funktioniert. Ähm oder nicht.

Peter

Also, ich habe zwar irgendwie äh so ein, zwei Bücher und habe da auch mal durchgeguckt, aber das äh natürlich auch äh längst längst nicht so intensiv, wie ich sollte. Also ähm genau, deswegen wenn ich jetzt irgendwie einen Charakter, äh zeichnen sollte, dann dann würde ich da auf jeden Fall auch äh mir Referenzbilder zu suchen, also so aus dem Steggreif kontrollieren, ähm. Ja, es ist äh.

Was, was man auch, glaube ich, äh, sehr lange üben muss, irgendwie. Also anatomisch korrekt, ne? Und um das äh überzeugt abzubilden.

Ilka

Nimmst du eigentlich auf Fotoreferenzen von dir selbst auf, wenn du eine bestimmte Pose haben willst.

Peter

Nee Ich habe schon oft überlegt, mir auch mal so ein, es gibt ja so Animatoren, auch die, die dann, also an ihrem zeichnenden Tisch, sondern so einen Spiegel haben, sondern irgendwie so eine Art Rasierspiegel oder so, um dann Grillmassen und so abzulesen. Äh so, sowas habe ich schon mal überlegt, äh aber ähm, Genau. Es bleibt dann meistens bei bei den ähm bei den Vorhaben.

Simon

Und wie es bei dir LK.

Ilka

Ähm mir wird ein paar Anatomiestunden in der Schule und ähm ich hatte auch mal ein Buch dazu gelesen, aber ist ehrlich gesagt wirklich nicht für ihn geblieben. Ähm. Und deswegen bin ich dann halt gerade zum Jink and Jog gegangen, ähm damit ich das noch weiter üben kann. Aber so richtig in die Tiefe gegangen bin ich noch nicht.

Simon

Ja, ich, ich war, er hat nie sicher, weil ich habe eine Weileart äh Akzeichen gemacht und habe nämlich gemerkt, dass ich dann irgendwann ein Platod bin. Ich habe gemerkt, ich krieg's einigermaßen hin, die auf Papiert,

bringen und mein Strich hat sich auch verbessert, ne? Wo du lockerer wurde wurde dynamischer. Aber irgendwann hat sich auch nichts mehr getan, und ich habe gemerkt, ich könnt's auf jeden Fall nicht als auch nicht ansatzweise aus dem Kopf so dieselbe Qualität an an Bild, also wenn da jetzt kein Modell stehen würde, dann habe ich halt überlegt, ob ich mich eigentlich mal hinsetzen müsste und da,

Haltbüffeln oder oder wie das äh wie ich mich da aus nächster Level ähm hätte bringen können. Aber deswegen wollte ich mal wissen, wie das bei bei euch äh so war. Hm, Okay. Eine kleinere Sache ist dann, wie viel Zeit hat man denn zu? Für also man sieht, erwarte ich noch viele coole Konzepte und so. Wie viel,

Zeit kriegt man denn in den professionellen Umgebung, ne, wenn man dann unter unter ähm ja, äh, also man nicht alle Zeit der Welt eben hat, weil wie bei einem privaten Projekt. Ähm wie lange dauert denn sowas? Ähm, bei euch.

Ilka

Also ich darf dazu ehrlich gesagt nicht zu viel sagen, aber im Grunde bekomme ich immer genug Zeit, um das fertig zu bekommen. Das ist dann nicht immer perfekt rausgewendet. Äh aber die Idee wird dann rüber ge.

Simon

Okay. Okay. Aber du hast nicht das Gefühl, dass da irgendwie äh so viel Druck ist, dass man äh weinend am Abend zu Hause sitzt und äh äh einfach nicht in nicht weiß, wie man das überhaupt schaffen soll. Mhm.

Ilka

Nein. Also im Grunde können wir auch mehr oder weniger die Anforderungen an uns selbst setzen. Ähm dass wir im Grunde, also am Ende des Tages, was mir irgendwas zeigen, was präsentabel aussieht oder nach zwei Tagen, und ähm ja und dann können wir jetzt selbst anscheinend wie viel wir machen, wie sehr wir in die Tiefe gehen und sowas. Das muss man dann einfach selbst abschätzen.

Simon

Okay. Und Peter wie ist das bei dir?

Peter

Ja, also ist echt eine schwere Frage, also würde mich da anschließend im Zweifel hast du, halt immer so viel Zeit wie's nötig ist, um auf ein gutes Resultat zu kommen. Es kommt immer aufs Studio an auf auf das Projekt, aber auch das Problem, ne, auf das Problem, was er lösen willst, ähm.

Genau. Wenn man das durft sich auf jeden Fall auch ein, man wird zwangsläufig schneller und in einem bestimmten Workshop in bestimmten Team arbeitet, und äh der der Artworker wird weniger strengen mit einem mit der Zeit, wenn man sich eben. Eingewöhnt hat, ja? Es gibt äh es gibt dann manchmal Sachen mit wenig oder gar keinen Änderungen, die durchgehen. Aber so zur Zahlen müsste ich mir auch ein bisschen äh,

müsste ich mich aus dem Fenster lehnen, also vielleicht ja, so einen halben bis ganzen Tag, wenn du so grobe Skizzen sammelst, ne, so. Die ersten Ideen. Ähm vielleicht noch ein bis zwei weitere Tage, um daraus äh was was Präsentation Painting Kommt immer auf die Komplexität an, ja. Und dann, wie gesagt, ähm,

je nachdem wo das hingehen soll, wenn du vielleicht noch ein paar Tage iteration, je nachdem wie Picky, äh, dann, äh, die Designer oder Adrektoren sind, damit das allen Anforderungen entspricht, kannst du nicht wirklich ähm eine pauschale Zahl sein. Äh, Genau, also Kreativität braucht äh Zeit. Ich und mir, desto besser, ne? Und ähm ja, von der wirtschaftlichen Seite, hier Flinker, dann Oput ist, desto besser ist das für das Studio.

Ihr Flüchtiger und die gestresste, der Zeitplan ist so schlechter, ist eben auch möglicherweise, das Resultat und dann gibt's am Ende doch mehr Zeit. Kann man nicht so richtig äh pauschal.

Simon

Du hast ja ähm das Key-Artwork vor rein gemacht, das äh finde ich schön, weil an dem Spiel habe ich ja äh wie Effekt gemacht, was wäre denn da zum Gebraucht? Ihr könnt das nämlich dann im Podcast mal einblenden und dann könnt ihr Leute mal sehen, so ein schönes Bild, wie lange dauert denn sowas.

Peter

Ach, du, äh, das hat mehrere äh Wochen. Also, jetzt habe ich ähm komm, ich mache mal meines Badget auf. Ich schreibe mir immer so die Zeiten auf, aber ich kann's dir erstmal. Technisch eigentlich gar nicht mehr sagen. Das war auf jeden Fall auch ein längerer Prozess mit vielen Ideen, und äh ja, das waren jetzt also auch keine, okay, keine Vollzeitw,

sondern dass man immer so Tageweise mal Eterationen und dann wieder paar Tage Pause, aber das hat so der gesamte Prozess mit Pausen, hat so schon vier, fünf Wochen gedauert, ne? Und dann haben wir irgendwie am Anfang erstmal so verschiedene Optionen, untersucht haben klassischen Filmplakaten, also dieser, in dem Spiel geht's in unserem schöfbrüchigen Jungen, der auf so einer mediterrenen Insel rumläuft und dann gibt's auch verschiedene Puzzles und Reatzeln und dann haben wir eben,

in die Richtung so filmisch so Charakter in der Mitte und dann so drum herum stapiert so, andere andere.

Sachen und Tiere, die so mit ins Bild reingehen und im Hintergrund dann äh vielleicht Inseln und das in verschiedenen Layout-Optionen und am Ende ähm kamen sie immer wieder äh so zu dieser einen, ähm von zu dieser einen Einstellung zurück und zwar hat es irgendwie so ein Jahr nach der Ankündigung des Spiels, ich glaube so zweitausendfünfzehn oder so, äh hatte der damalige schon so ein, so ein Cover fürs Magazin gemalt,

wo sozusagen, außer ziemlich schön, äh flächigstilisierte ähm Pinselstrich, wo immer dieser dieser äh, Junge dann über eine schmale Steinbrücke sozusagen auf so eine Küste zuläuft und dann ähm, ähm kamen Tequila Works eigentlich immer wieder zu dem Punkt, eigentlich wollten sie genau dieses Bild, diese Ästhetik, nur eben äh erweitert auf die volle Breite, ne, das war nur so ein kleiner Ausschnitt und eben äh sozusagen die Horizontlinie, noch nach oben.

So dass ich also quasi auf der Basis eines bestehenden Bildes dann quasi sozusagen die fehlenden siebzig Prozent nachgebaut habe. Am Ende.

Simon

Ist ja wirklich ein spannendes Projekt, was auch so ein bisschen die äh Sachen mit einschließt, die wir alle so besprochen haben, weil zum einen musstest du dich ja komplett auf einen anderen Stil einstellen, ja? Weil äh das Originalding ist aber nur was von jemand anderem gewesen so und dieses Bild ist extrem zu niedrig, ne? Sieht aber trotzdem super cool aus.

Peter

Ja, manchmal ist auch so diese dieses Statik äh gibt, gibt dem ganzen dann so eine gewisse äh Stabilität und so, dass,

ja, wenn man das gezielt einsetzt, dann kann das natürlich auch ein ein Spielmittel sein, was super funktioniert, ne? Man muss jetzt nicht aufgeladen, für der ab, alles so mit mit goldenen Schnitt und und dritte Regelung und so machen, damit's irgendwie asymmetrisch, ist, sondern man kann auch mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit, mit so einer ruhigen Einstellung, eigentlich sind.

So ein Bild machen. Ja, das das mit dem Stil, das war äh sehr interessant, also ähm ich habe tatsächlich vorher ähm den so ein paar Style-Tests geschickt, als ich so mit den angefangen habe zu schreiben, ne, dann, äh also quasi, um überhaupt so ein bisschen äh zu komplizieren, dass sich das äh möglicherweise in dem Stil machen kann. Und äh so kam das dann, ne? Also.

Genau, das das der Stil war nämlich auch nicht nur äh schon wegen des, sondern auch schon die ganze Konzeptart vorher, war schon sehr konkreter festgelegt, dass daher, ne? Ganze Spiel sieht ja so so reduziert aus und so. Genau, war ein sehr spannendes äh Projekt, hat sehr viel Spaß gemacht.

Simon

Mhm. Ähm ja und ähm weil wir, genau, da hat es grad das Zeitmilch mit angesprochen. Also du notierst deine deine Zeiten einfach im Excel-Dokument und kannst dann auch mal später Nachricht nehmen, wie viel du. Aufgebraucht hast, sozusa.

Peter

Genau, ja. Es gibt ja auch so ein bisschen den Tag eine äh eine gewisse Struktur, aber wenn man von zu Hause arbeitet, dann kann das so ein kleines Problem sein, äh wie so die richtigen Arbeitszeiten zu finden, wenn man das in der Strecke vor sich hat. Wie wie wenig man erarbeitet hat, dann ist das auf jeden Fall eine gute, äh, gute Motivation irgendwie dann.

Simon

Ja vor allem.

Peter

Äh sich nicht ablenken zu lassen.

Simon

Freelancer äh ist es ja auch schwer, dass so diese Grenze dicht oder, aufweicht zwischen Arbeitszeit und Freizeit und das schließt dann an meine Frage an

die als nächstes wäre und zwar nebenbei Projekte. Das würde ich dann nachdem Peter des vielleicht dann die direkt noch äh darauf einsteigt. Und zwar wäre die Frage, ob ihr auch nebenbei, noch Projekte habt oder ob der Job euch so auf äh eine Auswingt, dass ihr danach einfach keinen Energie mehr habt oder keine Zeit oder wie wie das so ist oder ob das sinnvoll ist, noch Projekte nebenbei zu haben oder eher nicht oder.

Peter

Ja, du hast es eigentlich schon gerade selbst verantwortet, also das mit dem äh dem äh Energiemanagement, das äh das kommt natürlich total hin, also wenn man.

So ein Kontakt hat, der quasi Vollzeit läuft, ja, über mehrere Wochen oder Monate, dann, dann ist es äh so, dass man ähm sich nach dem Job irgendwie nicht noch hinsetzt und ein eigenes Artwork entwickelt, ähm, Also ich habe dann schon äh Ideen ähm und auch Sachen, die mich richtig äh intensiv fuchsen und beschäftigen und und äh wo ich mir denke, dass wir jetzt auch richtig cool, wenn ich das,

das müsste ich erstmal machen, ja? Und äh meine so eine Serie Sampnis machen und dann quasi von der von der zweiten Seite bis zu einem 3D Modell zu entwickeln, aber letzten Endes folgt daraus dann irgendwie leider kein, kein Zeit äh Energie Commitment, weil das äh genau. Dass eben momentan so meine Situation ist.

Simon

Okay. Und bei Die LK, wie sieht das, wie ist das bei dir aus?

Ilka

Also. Nachdem ich sonst mal aus dem Studio gekommen bin, habe ich mich dann zu Hause auch nicht nochmal an den PC gesetzt und habe was gezeichnet, aber ich habe dann äh zum Beispiel, während ich Netflix geguckt habe, auf meinem iPad, manchmal noch Skizzen gemacht oder so, einfach nur um Sachen auszuprobieren, die vielleicht auf Arbeiten noch nicht so gut funktioniert hat oder so, dass ich da einfach noch ein bisschen freier experimentieren kann.

Äh um das auf noch ein bisschen zu üben. Aber ich habe jetzt kein Diät, das Projekt, wo ich jetzt eine bestimmte Zeitplanung habe, was ich dann fertig bekommen möchte, weil so, sondern ich versuche, dass einfach nur zu üben, damit ich das auch für die Arbeit dann besser machen.

Simon

Okay, aber jetzt kein total äh wie heißt das? Äh oh wie heißt du so, wer was? Ich gehe mal kurz die. Ohne Beziehung. Und ja, also ohne Bezug äh zu deiner Arbeit, hast du jetzt nicht noch private Projekte laufen, die also was wir vorhin auch bevor hat, ne, irgendwie Komfortzone äh sich da rauszwingen oder irgend so eine Geschichten.

Ilka

Ja, also ich habe das jetzt mit Scooter sind angefangen, aber das ist dann auch immer nur so eine halbe Stunde am Tag, eine Stunde. Also ich versuche das meistens äh noch ein bisschen in der Mittagspause zu machen und dann mache ich meistens jetzt eine längere Mittagspause.

Aber mal sehen, wie lange ich das noch durchhalte. Weil ich arbeite meistens abends jetzt länger, weil ich bin jetzt auch die ganze Zeit zu Hause, weil ich zwischen äh zwischendurch in Mama Pause mache, deswegen hätte ich dann abends nicht nochmal so viel Zeit dafür.

Simon

Äh ja, für alle, die das in fünf Jahren hören und nicht wissen, worüber wir eigentlich reden. Es ist gerade eine Virusbande, mich in äh weltweit, die uns alle dazu zwingend von zu Hause ist äh auszuarbeiten

Findest du mich jetzt ganz schön? Wir haben ja so einen Podcast noch nie thematisiert wirklich, aber in den letzten Folgen kann immer mal so nebenbei einfach, dass es jemand gesagt hat, ja, wir sind jetzt alle zu Hause, weil es wurde aber nie weit erklärt und wenn wir das in fünf oder zehn Jahren hört, damit die Leute was ist äh los gewesen. Warum sind denn jetzt alle witzige Sau.

Peter

Spannt spannende Zeiten, auch was was so die die Zukunft die Arbeitszukunft irgendwie betrifft, ne? Was ja nicht, wie ihr das sieht, ja? Also ähm. Manche das denkbar, dass jetzt auch weltweit und so große Studios plötzlich äh so auf Remote umstellen als als Option, so dauerhaft. Also Twitter hat er es ja jetzt gerade angekündigt, dass wir für die eigenen Mitarbeiter sozusagen. Für immer sozusagen die Option äh gilt, dass die, wenn sie möchten von zu Hause arbeiten können.

Marcel

Also ich glaube Arbeitgeber können das Risiko jetzt viel besser einschätzen. Sie haben jetzt dazu gezwungen, ähm es war, hat ja wie so ein Beschleuniger gewirkt. Es gab äh eine relativ gute Entwicklung, und man sieht ja jetzt, wie gut oder schlecht ist für für das jeweilige Unternehmen funktioniert,

ich denke schon, dass das äh langfristig ähm Unternehmen für ein offener Gegenüber sein werden. Ich glaube allerdings, dass es schwer ist, ein Korteam, ähm das an einen neuen Projekt arbeitet, sehr kreativ sein muss, ausschließlich aus Remoteleuten langfristig irgendwie Bestand haben kann. Es muss schon irgendwie so ein Team Spirit fanden sein, muss ich schon sehen, mal so über die Schultern gucken, äh das soziale ist dann schon äh irgendwie wichtig, wenn man jetzt nur mit.

Ähm die Firmenkultur auf E-Mail-Verkehr basiert und auf auf äh auf Video-Chat sind und wieder mal dann, glaube ich, ist es äh kein großes oder beziehungsweise stabiles Fundament, Ähm ich denke, es es kann auf jeden Fall dazu beitragen, dass man, an an Talente kommt, die jetzt vielleicht nicht Lust haben nach Spanien, Frankreich oder wo auch immer hinzuziehen, sondern vielleicht von von den USA ausarbeiten, dass dass man, dass man da einfach einen Zugang zu solchen Menschen jetzt hat,

weil sich Firmen dazu öffnen, aber so als als. Als Fundament glaube ich hat das wenig, macht das wenig Sinn so langfristig. Weißt du nicht, wie ihr das seht, aber ich bin da ein bisschen skeptisch.

Peter

Ja, ich sehe, ich sehe das eigentlich, dass da, also zumindest so für die äh direkte Interaktion, sondern so ein Korteam muss schon da sein.

Simon

Ich finde es äh spannend, weil die Concept-Artik, die ist ja eine eine Sache, die zum großen Teil outgesourct wird, ne? Also äh Peter, du bist Freelancer und LK arbeitet in einem Konzentrat Studio zudem alle hin Outsourcen, das heißt, es ist schon diese Bereich ist ja schon einer, der auch Fokus sagen schon oft ähm externalisiert wurde, obwohl er

hochkreativ ist und sehr viel ähm kommunikation erfordert, weil dort das Fundament gelegt wird für für ja die gesamte Art euch Richtung des des Projekts, ne.

Marcel

Ja, das stimmt. Auf jeden Fall. Also es, bedeutet nicht, was ich jetzt gesagt habe, das ist, äh, dass ich es ausschließe, aber ähm um wirklich äh so eine Identität zu schaffen, innerhalb des Teams braucht man, glaube ich, dann doch schon ein bisschen mehr, als nur ein paar Artist die, die dann irgendwie Content für einen machen, da gehört ja noch mehr dazu, das, dass man auch so eine, was was Spiele jetzt betrifft, so eine, also eine Sprache entwickelt und so und ähm,

da da muss man natürlich ein bisschen aufpassen, dass man nicht, dass man nicht irgendwie so den Spirit irgendwie verliert.

Simon

Ja, du also ich bin auf jeden Fall auch ein großer Fan von ähm, Teamarbeit, aber es gibt aber verschiedene Leute, ne, also verstehen Leute mögen das. Äh wie ist es bei dir? Ähm bevorzugst du die Arbeit von zu Hause aus, weil du das dann alle du auch selbst einteilen kannst oder sagst du Liberne? Ich will lieber im Team sein mit anderen Leuten und, viel kommunizieren und so.

Ilka

Ich mag beides, also meine größten Probleme sind, dass ich äh zu Hause nicht den Stricken Arbeitsalltag habe, dass ich halt dann länger Mittagspause mache und dann länger in den Abend hineinarbeite, aber andererseits würde ich jetzt immer zwei Stunden zum Studio hin und zurückfahren, also jeweils eine Stunde, äh weil ich bin umgezogen, dann ist das Studio umgezogen und in die falsche Ecke. Es ist ein bisschen günstig.

Simon

Oh. Und in Berlin findet sich auch nicht so schnell neue Wohnungen, ja.

Ilka

Ja Und der Hinsicht ist ganz nett, dass ich jetzt nicht immer fahren muss. Und so zwei Stunden mehr vom Tag ab, aber es ist trotzdem ganz nett, immer Leute um sich herum zu haben. Also ich denke, ich gehe auch bald wieder ein bisschen ins Studio. Also einige sind schon da, aber sie wollen noch nicht zu viele da.

Simon

Naja, ist bei uns auch so.

Ilka

Und ja. Ich habe mich jetzt hier eingerichtet, deswegen ich weiß nicht, ich habe jetzt keinen zu großen Druck wieder zurück ins Studio zu gehen, aber auf Dauer bin ich auch nicht nur zu.

Simon

Ja, also ich ich denke, um auf Peters Frage zurückzukommen. Ich denke, es ist auf jeden Fall ein guter Testcase so für die Firmen und wahrscheinlich sehen auch äh eine Menge Firmen jetzt. Ach guck, es geht ja doch irgendwie. Und ich fänd's auf jeden Fall cool, wenn die Firmen, den Leuten, die das möchten, zum Beispiel vielleicht auch weil sie Familie haben und sagen, oder zum Beispiel auch, weil sie sehr weit weg wohnen und dann zu sagen, okay ähm ich möchte nicht jeden Tag,

eine oder zwei Stunden hin und da nochmal ein, zwei zurück fahren müssen ich würde zum Beispiel gerne drei Tage die Woche von zu Hause arbeiten und zwei äh ins Studio kommen oder so. Also wenn so eine Option gäbe, fände ich das sehr schön für Leute, die sie wollen, aber ich bin auch bei Marcel, dass äh es. Ja, es es macht schon Sinn, dass man sich auch sieht und so, ich merke das auch jetzt äh gerade, wenn ich lange mit, nicht mit den Leuten mal skype, ich,

man denkt ja manchmal, die anderen sind ein bisschen doof, wenn da irgendwas nicht klappt, also wenn da irgendwas eintun, da ist ein Back oder so. Und wenn das zu lange ist, ich finde manchmal. Kriegt man da einfach so einen Eindruck von wegen, kein Arm, der andere gibt's keine Mühe, aber das ist natürlich Quatsch. Ja, der natürlich gibt's, äh, gibt's nicht jeder Mühe, aber das ist so diese nonverbale, äh, in der Kommunikation, da geht so viel verloren auch und,

wenn ich da einen Skype-Call habe, dann äh ist wieder alles gut. So, also ich ich merke das bei mir schon, dass. Wichtig ist und dazu gehört. Und äh ich will gar nicht wissen, was die anderen von Eindruck von mir haben, wenn wenn ich nur äh neun vorbei kommuniziert, denke ich, ja, was macht der denn die ganze Zeit, aber.

Ilka

Wie lange war's denn eigentlich in Frankreich direkt im Studio? Ihr seid ja auch noch nicht so.

Simon

Ja, es stimmt, äh genau, also das ist das stimmt, ich war ja vorher Freelancer und fand das nicht so cool, immer von zu Hause äh zu arbeiten, weil ein bisschen langweilig und ich mag halt im Team zu sein und da geht auch viel verloren ähm,

auch wenn man einfach mal so durch durchs Studio geht und äh einfach äh irgendwas cooles auf irgendeinem Bildschirm sieht, von irgendeinem Animator, einfach mal stehen bleiben kannst. Also hey, das ist ja cool, ja, super toll und kurz mit dem Schnack, das ist auch äh bringt mir sehr viel Motivation, so das Projekt wachsen zu sehen und das hat man ja alles nicht, wenn man nicht im Studio ist, ne? Und dann sind wir hergezogen,

und ein halbes Jahr später oder weniger als ein halbes Jahr, kommt jetzt diese äh Corona Geschichte. Und jetzt sind sie wieder zu Hause. Äh, Also witzigerweise hat sich für mich dadurch aber nicht viel geändert, die ganzen anderen Leute im Studio. Die mussten sich erstmal dran gewöhnen. Also für die war es ein wesentlich größerer äh größeres Problem plötzlich von zu Hause zu arbeiten und dann die ganze Technik zu,

ähm aufgestellt zu bekommen. Für mich war das so, ah okay, also wieder zum alten Modus zurück. Genau. Habt ihr ein Vorbild. Ein so ein ein Künstler oder eine Künstlerin, wo er sagt, so, hey, das ist mein großes Vorbild. Also so wie so eine Peter für uns, das Vorbild war, als wir damals eine Gamescate waren und wir gedacht haben, Mann, eines Tages so toll sein.

Peter

Himmelswind.

Ilka

Also ich habe nicht einfach ein Vorbild, sondern ich habe in jedem Bereich so Personen, die ich mag. Also ähm in weil man zum Beispiel Theo Prinz, der an Geldwurst gearbeite.

Simon

Oh

Ilka

Sowas und bei Queen hatte ich ja vorhin geschickt, dieser oder auch, die hat auch ein Geldausgearbeitet, da auch viele äh Monster gemacht, und äh dann oder so. Also ich habe halt so in jedem Bereich irgendeine Person, die ich mag, aber jetzt nicht ein großes Vorbild.

Simon

Mhm. Okay. Cool. Und wie sieht das bei dir aus? Peter hast du.

Peter

Ja, weil bei mir sieht das ähnlich aus. Es sind eigentlich viel zu viele Leute, um jetzt aufzuzählen. Also als ich ähm hat sie angefangen habe, waren das diverse. Illustratoren und und äh Cartunisten, also wirklich sehr viele. Ähm so auf geilem abbezogener äh sicherlich mein erstes, Riesenidol, äh Kennes Scott, der war damals dabei Software und der hatte also unglaubliche Skills, der hat äh also noch vor der ganzen Normalwerkzeit eben. Die die Charaktere in Crack drei per Hand bemalt.

Und äh und das war das erste Mal, dass dass jemand eben das nicht irgendwie so blöd hingepixelt hat, sondern das waren so wirklich kleine, kleine, in sich, äh, geschlossene Illustrationen, muss man fast schon nennen, so auf auf Polegone gemalt und das hat mich unglaublich. Äh unglaublich geflasht damals und äh sind wir auch wieder beim Thema nachmachen, das habe ich dann auch äh sehr viel versucht zu imitieren, so diesen ganz speziellen Style irgendwie in schwarz-weiß.

Anfangen, das Zeug zu pixeln und das dann so aufzubauen. Äh also der der hatte nach, halt ich Einfluss auf mich und äh das das das äh ist dann kurz danach auch so richtig explodiert mit mit Artidol, da könnte ich jetzt also diverse. Namen runter, rattern so bei bei Gameart, ähm zum Beispiel äh Handy Nissbet, das war äh auf Polycounts und sehr, sehr. Talentierter Model, der aber auch äh Designer war, also der kann irgendwie aus dem Illustrationsbereich hat dann drei D gemacht.

Der ist dann später bei bei Werf gelandet als Charakterartist und den ist es jetzt online leider sehr still ge. Ähm. Wenn man nach dem Google wollte, dann müsste man irgendwie Mister Kite googeln und äh also auch unglaubliche Arbeiten ja, also unglaublich äh schöner, Style einfach, was was Konzeptart angeht, Paul Richards, der ist auch sehr lange in der Branche, sehr weit rumgekommen, der war.

Und wir auch bei bei Raven beteiligt hat, irgendwie äh ist aktuell bei Epic, hat übrigens auch eine sehr gute äh Webseite, wenn man sich so ein bisschen da äh umguckt, dann findet man auch ein paar gute Konzeptart, Tipps, die heißt Punkt com, und und diverse diverse andere Leute. Hatte ich vorhin erwähnt, äh da kann man nachher vielleicht nochmal äh zu den Büchern ähm andere Industrialdesigner. Äh aber auch ähm Spaß kennt, glaube ich, jeder, ne? Äh Illustrator mit diesen Landschaften ähm.

Spaß. Also Nikolas äh Bowie ist der mit echtem Namen. Der war mal ähm ganz früh bei, der ist jetzt bei Microsoft und ist, glaube ich, äh super, weil für die ganze Halo, Franchise. Und äh also SPA RTH, das Ganze auch bei. Bei Artstation finden. Viele von den Leuten, die haben auch da dann ihrerseits so Art Bücher rausgebracht, kann auch super sammeln. Ja, also es gibt einfach zu viele zu viele Bücher äh zu viele Leute. Genau.

Marcel

Also ich würde noch, wenn ich darf, äh, auch wenn ich kein Konzept hatte, ich bin Simon. Äh ich würde gerne Weg zur Antonow vielleicht noch auf die Liste setzen, der äh.

Er hat äh glaube ich bei zwei zu so einem Spiel zum ersten Mal so eine richtig stilvolle, so ein Look verpasst, den man vorher so nicht kannte, es war oft immer so Spiele waren immer so so die Träume von irgendwelchen die verwirklichten Träume von achtjährigen Amerikanern, die da irgendwie so als als Spiel erschaffen wurden und da hatte man wirklich erstmal so das Gefühl, so eine richtige Welt.

Zu erleben, die die in sich stimmig ist und die was ganz besonderes hat macht zwar nicht so viel aber das hat mich damals schon ziemlich beeindruckt.

Peter

Weißt du, was der heute macht? So heutzutage, was das Ding geworden ist.

Marcel

Der hat ja bei AKAN viel gemacht mit dem Spiel noch so so seine Handschuhe verpasst und, ist bei befester, glaube ich, mittlerweile ähm so als überall Direktor tätig, mit einem kurzen Abstecher bei Entertainment, neues äh Studio in, in Paris. Äh da ist der, glaube ich, aber nicht mehr.

Simon

Ähm würdet ihr denn sagen, also ich frage deswegen, weil zu viel Konkurrenz gibt, gerade wenn man sich Art sich anguckt, ist ja Wahnsinn, was dort auch an High-Quality-Geschichten rausgehauen wird. Ähm. Äh würde ihn sagen, dass man nebenbei, also zum Beispiel auch neben einem Job jetzt, also, wenn ich jetzt, irgendwie Bäcker bin, ja. Ähm und mich nebenbei weiterbilde, dass man da, dass da Chancen bestehen, dass man in diesem Feld auch professionell arbeiten kann äh oder würdet ihr sagen, ey.

Das die das Niveau, was man erreichen muss, ist so hoch, dass man da ohne irgendwie, ein paar Jahre intensives Vollzeitstudium da gar nicht hinkommt, irgendwie.

Peter

Verbreitete Aussage, nur das ist äh bräuchte zehntausend Stunden, um in irgendwas äh richtig gut zu werden, wenn du das irgendwie das Beispiel, man nimmst dann, dann wären das ja irgendwie, also in Vollzeitwochen wie vierzig Stunden Wochen werden das zweihundertfünfzig Wochen, also irgendwie fünf Jahre, das, das kannst du ja eigentlich äh nicht neben dem Beruf irgendwie investieren, ne? Also es ja, weiß nicht, was ich äh so hier mit dem Raten würde, ähm.

Um äh schnell Resultate, wie beim, beim Lernen zu bekommen, vielleicht. Vielleicht mal ein eigenes dafür nehmen oder eben sehr sehr fleißig und sehr diszipliniert irgendwie jeden Tag sich ein, zwei Stunden Zeit nehmen und das dann einfach also alle Zeit, die man irgendwie hat, dann. Um äh von null auf einen gewissen Level zu kommen, dann zu investieren.

Ich meine, man darf nicht außer Adler, wenn man sich dann so voll hat, dann äh kann es auch sehr schnell sein, dass man irgendwie äh den Spaß an der Sache verliert. Und das das äh kann's ja dann auch nicht sein, ne. Also du brauchst auch zwingend, um irgendwie. Kreativ zu sein, ähm irgendwie eine gewisse Grundfreude und eine gewisse Lust auf das, was man macht, also. Schwierig, das irgendwie so in in komprimierter Zeit, um hier runterzubrechen. Genau.

Ilka

Also dieses was ich vorhin erzählt hatte, für die ich die Illustration gemacht hatte, also es hat jetzt nicht viel mit Konzentrat zu tun, aber die hatten dann während ihrer Arbeit nebenbei dieses kleines Spiel entwickelt, und äh irgendwann hatten die dann eine Prototype entwickelt und dann auch da mit einem Publisher gefunden und können sich damit dann komplett auf die. Entwicklung von dem Spiel konzentrieren aber das war jetzt natürlich.

Keiner komplette Ausbildung nebenbei zum Konzeptatisose. Also es war auch relativ simpel gehalten mit Pixat und so. Deswegen ist das wahrscheinlich nun einfacher, sowas zu machen.

Simon

Ja, aber es ist äh es erfordert schon einen hohen Grad an ähm an Energieeinsatz, sondern neben der Arbeit dann das noch zu machen. Ähm. Und ich meine, Ja, also ja. Okay, aber ich sage mal so, es klingt jetzt aber schon so, als würdet ihr jetzt nicht sagen, sie sind möglich, aber es ähm.

Peter

Nee, das genau.

Ilka

Aber es gab zum Beispiel an unserer Schule ähm auch verschiedene Quereinsteiger aus anderen Industrien, aber die haben dann diese zwei Jahre Vollzeitausbildung gemacht. Aber das wurde, glaube ich, auch dann komplett vom Arbeitsamt, also die Kosten wurden komplett von Arbeitsamt übernommen und äh somit konnten die sich dann auch viele Kosten sp. Also es ist schon möglich, wenn man das machen möchte.

Simon

Ich glaube, es gab bei uns auch äh Marcel, ne? Es gab da ein, zwei Leute, die meine ich auch, also.

Marcel

Genauso um Schulung oder was auch immer gemacht haben, ja. Ja, aber das erste ist, ist nicht einfacher. Man man, wenn man schon einen Beruf hat, ist man am Ende des Tages auf, ist speziell, wenn ein bisschen älter ist, noch ein Kind oder zwei hatte eine Familie, ähm das ist je länger man wartet, dass du unwahrscheinlich ist es wahrscheinlich, dass man dann noch, im Alltag die Zeit findet, um die Kraft da noch irgendwie so auf so ein Niveau zu kommen, wo man äh in Betracht gezogen wird, ähm für,

wird's irgendwie größere Sachen, also ich kann mir schon vorstellen, dass man da irgendwie auch ein kleinere Teams kommen kann, aber ja, es ist definitiv eine Herausforderung. Ähm, mit Disziplin und äh ist wahrscheinlich schon viel möglich, wie Peter meinte.

Simon

Weil du gerade Herausforderung sagst könnt ihr so eine große oder auch mehrere Herausforderung benennen die euch entgegengeschlagen ist.

Die ihr vielleicht auch so nicht erwartet hättet. Also, ne? Man hat ja vielleicht eine gewisse, Grundidee, wie so ein Beruf funktioniert und dann steigt man ein und dann merkt man, oh äh aber das hätte jetzt noch nicht gedacht, irgendwie und äh, Äh genau, also was wäre, was wäre sowas, vielleicht gewesen, ähm und wie ihr habt, die es gelöst, so eine Bewerbungsgesprächfrage, ne?

Peter

Schon. Na ja, wir hatten ja vorhin schon so ein bisschen in die Richtung äh geredet, so von diesem äh Design bei Komitee und dass man ja eigentlich nicht wirklich, kreativ selbstbestimmt, so einfach an so einem, an so einem großen Projekt machen kann. Ja, Tomates, irgendwas und dann erscheint das so unverändert im fertigen Spiel. Ähm. Genau.

Also ähm im Moment läuft's eigentlich sehr angenehm bei mir, aber ich hatte auch schon genug, obwohl das, wo das äh ähm wirklich das Problem war und dann auch zu schlechten oder oder sagen wir mal zu zu langweiligen äh mäßigen Ergebnissen geführt hat, ne? Und das.

Simon

Mhm. Und wie ist es bei dir? Elka, du bist ja auch noch recht äh Neues in diese ganzen Sache drin und äh hast da ja vielleicht eine frischer irgendwie noch was auf dem Zettel, wo du sagst, boah, das ist ja krass. Hätte ich jetzt so nicht gedacht, irgendwie.

Ilka

Ja, also ich habe immer wieder Sachen, die ich zum ersten Mal mache oder wo ich noch nicht so viel Erfahrung habe, und äh deswegen habe ich andauernd äh Sachen, die ein bisschen schwieriger sind, aber da ich ja in dem Team von, also mit mehr Konzepte an bin, kann ich immer schauen, wie die das angegangen sind, und äh das ist immer deutlich einfach.

Peter

Genau, das ist auch immer so ein bisschen Stress, wenn man etwas vor sich hat, was nicht die eigene Komfortzone ist. Und dann stellt man sich mal die Frage lassen, dass ich mir das jetzt anmerken oder sage ich das erstmal, ja und dann fuchse ich mich da irgendwie so. Durch äh und äh weiß in den sauren Apfel und und äh investiere halt ein bisschen mehr Zeit so in in Research und und genau.

Ilka

Aber ich merke dann auch, dass man also, dass man dann neue Konfortionen bildet, wenn man dann wieder genug in dem Thema gemacht hat.

Peter

Das geht dann immer erstaunlich schnell, dass man sich an an so vermeintlich neues dann auch äh gewöhnt, wenn man's zwei, drei Mal gemacht hat.

Marcel

Ja, diesen Herausforderungen äh wächst man ja dann auch.

Simon

Aber ja ähm ich finde es äh ganz spannend, äh Öker, du hast gesagt, du guckst dir dann zum Beispiel auch Sachen an, von den anderen Artist ähm. Manchmal ist es mir super schwer gefallen, rauszulesen, wie die das gemacht haben. Also, ich gucke mir ein Bild an, und denke, so, oh cool, das, das möchte ich jetzt auch machen und ich versuche zu analysieren, in welchen Schritten sie dieses Bild erreicht haben. Und ich schaffe es nicht, dass zu.

Auszuklamühern, also ich versuch's darum, mich zu kopieren, es funktioniert einfach nicht. Also, wisst ihr, was ich meine, das äh, Manchmal kann man sie ja so sehen, okay äh ersten machst du irgendwie die Shapes. Und dann machst du das Schäding drauf und dann machst du diesen das irgendwie, dass man so diese Einzelschritte sich vielleicht herleitet und jemand, der viel Erfahrung hat, sieht in so einem Bild vielleicht dann auch. Ah, okay, das ist der Burgfloh gewesen, der da benutzt wurde,

aber ähm mir ist sowas oft sehr oder fällt so, also Hunger noch super schwer und ich weiß gar nicht, wo man irgendwie anfangen soll. Wie ist, wie wie ist das für dich, wenn du jetzt so eine Sache siehst, du ähm noch nicht so oft gemacht hast, kannst du das, gut einschätzen und dir das irgendwie selbst herleiten, wie du es reproduzieren kannst oder wie funktioniert das?

Ilka

Also ich hatte auch das Problem und ich hab dann Artist gefragt ob ich seine hab. Also der hatte mal super clean gearbeitet. Äh immer alles schön mit Shapes ausgeblockt und so und äh, das war auch alles schon aufgeräumt hat, da habe ich mir das alles angeschaut. Oder ich hätte zum Beispiel auch mal meinen Diet gefragt, also bei Airbon malen alle immer solche super fluffigen Wolken, und ich habe ja schon mal gefragt, wie das macht und hatte mir auch so einen kleinen Pink-Demo gegeben und.

Also, die Leute sind total offen und helfen meinem auch, wenn man da fragt. Aber ich habe zum Beispiel auch noch Sachen, also wenn zum Beispiel Simon Kopf so eine Illustration oder so ein sehr ausgearbeitetes äh Konzept postet, dann äh weiß ich auch noch nicht ganz genau, wie ich dahin komme. Aber das so, noch mein Ziel.

Simon

Ich habe äh bei mir generiert, dass ja ähm auch sehr viel Druck so, also äh bei mir ist es halt eher, wenn ich Effekte sehe und teilweise denke ich mir so, krass, dass sie so gut aus, dass ich noch nicht mal

weiß, wie die das eigentlich machen, so, ja, also äh vor allem so aus dem asiatischen Raum gibt's teilweise Effekte oder sehr viele, also gibt's anscheinend richtige Schulen oder so. Ich kann's leider nicht lesen, weil diese Webseiten alle auf Chinesisch sind, aber die sehen so gut aus, es ist Wahnsinn. Und das generiert bei mir, zwei Sachen, erstens und im Poster sind rum, im zweitens ähm äh ein, okay, ich muss mehr machen. Viel, viel mehr machen. Und ähm, das kann natürlich gut sein,

bald so ein bisschen Druck aufbaut und ein motiviert so, dann äh zum Thema äh nebenbei noch irgendwas zu machen, ne? Neben Projekte, aber gleichzeitig kann's ja natürlich vielleicht noch ein bisschen kaputt machen, äh und und blockieren irgendwie, was nicht.

Marcel

Da hat auch kürzlich der der Chef Tim Sweeny auf Twitter gepostet, dass er in Betracht gezogen hat,

sein Job als Programmierer aufzugeben als äh äh John Carmec irgendwie dumm rausgebracht hat oder Craig oder irgendwie sowas, also eins von diesen Meilensteinen der Technik äh hatte auch gedacht, okay ähm ich bin so schlecht in meinem Job. Ich habe keine Ahnung wie das gemacht habe. Ich glaube, ich suche meine Lehrer was anderes, ich dachte davon, davon können wir uns, glaube ich, alle nicht befrei.

Simon

Ähm. Peter, weil du Free Netzer bist? Wenn jemand jetzt doch seine ganze Zeit investiert und und ganz fleißig Zeichen und so, würdest du sagen, dass der Einstieg in den Konzertabbereich. Also würdest du empfehlen auch als Freelancer einzusteigen oder eher in in den Studio anzuheuern, also entweder beim Spielstudio oder bei so einem Konzept Studio wie Airborn oder so.

Peter

Ähm nee, also wenn du vorher überhaupt keine Produktionserfahrungsstudioerfahrung hast, dann würde ich das eigentlich nicht empfehlen, also Freelance, funktioniert als Einstieg nicht besonders gut, ja. Also. Auch wenn du dich für gut genug hältst, ja? Also im Idealfall sagst du einfach ein paar verschiedene Sachen schon mal im Studio gesehen haben, so Abläufe, du sagst verschiedene Leute kennen,

Ja, im Idealfall hast du auch schon einen konkreten Gig in Aussicht und äh ja, Ersparnisse. Und so, äh, das ist alles viel, viel äh leichter, wenn du einfach den den Weg und Studio gehst, wenn jetzt null, Berufserfahrung hast. Also ähm genau. Bei mir war das solche, ich kannte auch Leute und hatte Erfahrungen, äh Ersparnisse, ist nicht unbedingt, das war eher so ein spontaner.

Schritt, ja, aber frisch von der Schule würde ich das auf jeden Fall nicht nicht äh empfehlen, hat natürlich alles seine sinnvollen Nachteile dann erstmal Freelancer zu sein und so, das äh das kann ganz äh, aus ganz verschiedenen Gründen stressig und angenehm sein, aber genau. Aber zum zum Thema Quereinsteiger ähm meinte, man hat eigentlich ähm große Nachteile gegenüber jemanden, der der so mit einer

speziellen Ausbildungen sich bewirbt, also äh mit mit einem Zertifikat sozusagen oder? Meinte, also ich würde sagen, der Unterschied ist da eigentlich ziemlich gering, ne? Es kommt da eigentlich nur auf die Arbeitsproben an. Und nichts anderes.

Ilka

Also eigentlich schaut niemand auf den Abschluss. Also wenn man vielleicht ins Ausland gehen möchte, ist das immer anders. Ich glaube, wenn man in den USA und Visum haben möchte, äh ist es wichtig, äh, dass man Abschluss hat, aber sonst wird denke ich nur auf Arbeitsbrunnen geschaut.

Peter

Genauso äh wegen dieser äh Gründen. Das wäre so der einzige Grund. Als Frage deswegen, weil äh weil äh Simon, ich glaube, das ist ja eine Frage von dem Julian und der macht ja keine äh der macht das sein Eigenregie, ne, oder.

Simon

In der, der ist an so einer ähm der ist dann so eine nebenbei Schule, also ist kein Universität, aber ja.

Peter

Aber das wäre dann auch irgendeinen Abschluss, den er da.

Simon

Ja, aber okay, aber ihr Karate auch schon gesagt, so, also unabhängig von Abschluss, ne, die werden die Arbeitsproben überzeugen, dann äh.

Peter

Genau, hat man da keine Nachteile, wenn man kein Zertifikat hat, ja.

Ilka

So der Vorteil an der Ausbildung, die ich gemacht hatte war, dass wir auch in aller Bereich reingeschaut haben und bisschen 3D ein bisschen Animation und sowas ausgemacht haben, und äh auch äh was vorhin mit dem Feedback gesagt wurde. Äh also wir wollen mehr oder weniger trainiert, auch das ganze Feedback anzunehmen. Und äh nicht gegen alles zu kämpfen, ähm damit das dann auch später im Job einfacher wird und,

Wir hatten auch so Trainings, für Bewerbungsgespräche und sowas alles. Und das fehlt dann wahrscheinlich auch, wenn man. Äh sich das alles selbst beibringt. Und auch ähm die ganzen Kontakte, die man dadurch bekommt, sind auch ziemlich wichtig, Also ich hatte zum Beispiel echt gesagt, nur Antworten auf Bewerbungen gekommen, wenn ich jemanden in der Firma kannte.

Und ähm ja, sowas hilft auch enorm, war auch die ganzen Dozenten direkt aus der Industrie kam und dann auch schon in den Filmen gearbeitet haben, wo man sich dann bewerben könnte.

Peter

Ja, also der ganze Networking Teil ist auch ein klarer, klarer Vorteil bei Ausbildung, ne, dass äh Leute aus der Branche quasi schon kennenlernst, bevor du bevor du dich bewirbst. So, das das kann viel wert sein. Wenn wenn der Rest aufhört, also die Arbeitsproben dann auch stimmen.

Simon

Ja und die Mitstunden sind halt auch ein schönes Netzwerk für später mal, ne, weil die kennt ja alle in die ganze Welt, hm. Okay, wenn, ihr jetzt nicht weitere Fragen habt, können wir noch einen Blick in die Zukunft wagen. Äh habt ihr eine Idee oder eine eine Vision, wie sich vielleicht dieser Beruf entwickeln könnte? Ich denke, der jetzt an, äh Algorithmen, die helfen irgendwie,

Dinge zu erstellen keine Ahnung irgendwas ja? Beobachtet ihr vielleicht irgendeine Technologie, nur als Beispiel jetzt zum Beispiel, äh im Bereich ist es so, dass, wenn man irgendwelche Explosionen machen möchte, rentet man, die normalerweise mit irgendwelchen Simulationstussen, die brauchen dafür ewig. Und jetzt gerade ist eine Beta gestartet für ein Tool,

was das in fast Echtzeit schafft. Und das wird wahrscheinlich, dass das ganze Ding irgendwie nochmal revolutionieren, die die Wirkfluss ändern, also genauso wie ihr auch äh Substanz, die Workflues für die 3D Leute geändert hat und sowas. Habt ihr da irgendwie so eine Geschichten, äh wo ihr sagt, ey, da ist was am Horizont. Da müssen wir alle nochmal ein bisschen umlernen irgendwann.

Peter

Na, wenn du so willst, muss man sowieso permanent im Umlernen, ne? Das ist also ein Production-Art ist vielleicht eher, aber es kommen ja auch so schon ständig irgendwelche, neuen Software ist raus, die man sich dann ähm tun, die es angucken sollte, ähm.

Ja, was jetzt so in in die Richtung AI Panting und so geht, also das Ganze, das das wird sicherlich äh irgendwie in irgendeiner Form integriert werden in in die Abläufe. Also Algorithmen, die Sachen vervollständigen können, ja, oder auch, äh Style Transfer.

Simon

Mhm.

Peter

Was was er auch schon in Echtzeit geht, ne? Also aufgrund von einem echt seit drei D Szenen kannst du schon machen, dann kannst du es ja Erstrechte und Standbild machen.

Also dann so Sachen so wie die krasse Engscheider in in der jetzt in der letzten Version dazu gekommen ist oder oder, oder auch mal Programme, die dann automatisch Dinge kolorieren können, wenn er nur so einzelne Color-Blogs reinsetzte, Klippstudio kann sowas äh wird sicherlich alles eine größere Rolle spielen, aber, alles, was alles was Zeitspart wird, sich durchsetzen, aber ähm es braucht trotzdem eine am Ende noch jemanden, der das Auge für für das äh Gesamtbild für das Ergebnis hat, ne.

Also vielleicht wird der Künstler, der dann alles im Detail irgendwie selber hinpixelt, der wird eventuell verschwinden, aber ähm, äh jemand, der sich sehr mehr als als so ein Designer versteht, ja. Der sich solche Tools zur Eigenmachtung und sozusagen die Ergebnisse bewertet äh das wird, glaube ich, ähm so. Sich durchsetzen, diese Art von Artist.

Simon

Ist das eine Sache, die, dich beunruhigt, wenn du dir zum Beispiel vorstellst, okay, mit dem, mit der Technologie ist er wirklich beeindruckt, dass du da teilweise relativ oder klein aufgelöst Bilder hingeben kannst und die werden von der I groß gerechnet gut aus und das dann in Kombination mit vielleicht dass dann irgendwann einer zu dir kommt und sagt pass mal auf, von dem Rheinbild vor Xampel, ja äh zum zum Beispiel, wir haben

ähm den Stylechen da, das musst du gar nicht machen, ja? Das einzige, was wir von dir brauchen, ist eine irgendwie in zwohundert mal hundertfünfzig Pixeln, war so grob, eine Komposition hat und der Rest macht die Ei. Ist das eine Sache, die, was denkst du da? Oh Gott ich zeichne das Bild gerade sehr negativ glaub ich.

Marcel

Simon, was für eine Frage.

Ilka

Nein, also ich denke auch, dass der Designaspekt dann noch ziemlich wichtig ist, also das auch, wenn die Bilder dann wunderschön, äh von der Ei gemacht werden, dass es trotzdem noch äh designt werden muss und dass die, die dahinter und ich sein muss, also es können zwar schöne Landschaften erstellt werden, aber die müssen dann auch eine Nutzen haben oder so.

Und ähm also ich denke schon, dass da noch weiterhin Menschen gebraucht werden, nicht sowas machen. Dass das nicht komplett abgelöst werden.

Marcel

Also gutes Beispiel sah eigentlich fotografie, glaube ich, also da muss ja gar nichts mehr, aber es ist trotzdem schwer ein schönes Bild zu machen, obwohl alles vor dir ist, brauchst du trotzdem, das Gespür für für die Kopposition und wie man oder beim Film ja auch, wie man so eine Szene macht und so. Äh das das ist ja im weitesten Sinne irgendwie damit vergleichb.

Simon

Gut und man muss natürlich auch sagen, sie ist, wenn's teils twensfrei gibt, äh irgendwer muss den Tal ja mal machen, ne? Zumindest den ersten, den ersten Schritt.

Marcel

Genau, genau, genau. Ich meine, das hat sich so viel verändert in den letzten Jahrzehnten, aber es gibt so ein so ein Set an Skills, an dem den ist einfach nicht zu ändern, dann denken, kann man noch so viel rütteln, wie man möchte, die sind immer notwendig. Und äh das war vor hundert Jahren schon so und es ist heute auch noch so.

Peter

Genau, man kann's ja auch positiv sehen, immer dann, dann hast du entsprechend mehr mehr Output oder mehr Optionen, aus denen du wählen kannst, ne? Also das ist ja nichts. Ist ja kein Weltuntergang, sondern im Gegenteil, das macht ja die Arbeit leichter, was da alles entwickelt.

Marcel

Ist ja nicht schlimm, dass dass du deine Kirche nicht äh mit mit Hammer und Meisel aus dem Marmorblock schlagen musst, oder? Schon.

Peter

Ja, das kann man ja dann, das kann man ja dann im Ruhestand machen, ja.

Marcel

Genau.

Peter

Holt man sich im Kaufmann sich irgendwie günstig, so einen Marmorstein braucht und dann.

Marcel

Vielleicht wird's ja auch wieder so eine, so eine, so eine Bewegung geben, so eine so eine ähm so eine rebellische äh äh Artbewegung, die also alles, was Marmorblöcken, Maiselt und die dann einscannt und die dann so ins Spiel macht, sozus, so den umständlichen Weg, denn dass dass da das Leid des Künstlers noch mit dabei ist, das Blut äh und der Schweiß. Ansonsten hat's ja nichts wert.

Peter

Zwar unten zwei und zwar jedes Animationsfilm einzeln.

Marcel

Stop Motion mit Mama blöcken das erste, genau.

Peter

Gut, das das wird vielleicht mein meine Beschäftigung.

Simon

Okay, das möchte ich gerne dann sehen. Wow, okay Ja, ich würde sagen, wir haben das Thema Welt, die umfassend ähm beurteilt. Wenn ihr jetzt nichts mehr habt, was ihr gerne in die Welt äh loswerden würdet, vielleicht äh an andere Leute, dann können wir langsam ganz zum Ende kommen, aber vorher mache ich eine Pause, um zu sehen, ob ihr noch etwas sagen wollt.

Peter

Nee, alles gesagt.

Marcel

Ich bin auch glücklich und zufrieden. Und wir sind unter drei Stunden Simon.

Simon

Okay, sehr gut. Ich bin auch glücklich zufrieden. Sehr schön. Na gut, äh dann vielen, vielen Dank, dass ihr euch so viel Zeit genommen habt und die ganze Frage beantwortet, bestimmt äh freuen sich jetzt die ganzen zwei D und vor allem Julian, der wird sich ganz dolle freuen, weil jetzt genau weiß, was wir machen muss und was er nicht machen sollte.

Marcel

Es war eine längst überfällige Folge. Ich freue mich sehr, dass es heute geklappt hat.

Simon

Vielen Dank, dass du da warst.

Peter

Ja, habe noch gefunden. Danke für die Einladung.

Simon

Na dann, tschüssi und habt noch einen schönen Tag Abend, morgen äh also ihr liebe, liebe Gästeabend und äh die Zuhörer, wer weiß, wann die das hören, ne? Tschö.

Ilka

Tschüssi.

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android