¶ Einführung in den Podcast und Gast
Gespräche aus dem Innersten. Der Focusing-Podcast für alle, die tiefer hören wollen. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gespräche aus dem Innersten. Der Podcast rund um das Thema Fokusing. Mein Name ist Alexander Hildebrandt und ich bin euer Gastgeber.
Und bei mir heute zu Gast, und zum Glück haben wir es gerade technisch hinbekommen, ist Stefan Barnert zugeschaltet aus Zürich, nehme ich an. Zumindest ist er in Zürich. Stefan ist so. Es ist so, super. Stefan ist Promoverter Jurist. Er ist als Strafverteidiger tätig, unter anderem mit einem Schwerpunkt im Jugendstrafrecht, wenn ich das richtig gesehen habe. Und er ist darüber hinaus, ja. Nicht mehr so häufig. Und er ist darüber hinaus als Mediator und Dozent noch tätig, ist das noch aktuell.
That is the query. Denn Stefan Bernhardt treibt sich außerdem im Focusing rum und ist unter anderem auch Focusing-Trainer. Und zuletzt habe ich Ihnen, so bin ich auf ihn gekommen, bei einer Focusing-Tagung in Zürich vor einigen Wochen, einen Vortrag, hat er einen Vortrag gegeben, bei den ich so schön und so, ja, Eigentlich möchte ich sagen, so brillant fand, dass ich auf jeden Fall Lust hatte, mich mit ihm zu unterhalten und ihn hier einzuladen.
Denn Stefan hat darüber gesprochen, wie er Focusing Und seine seinen Brotberuf oder vielleicht auch seinen Leidenschaftsberuf, wie auf jeden Fall sich Focusing und Strafverteidigung, welches Crossing er da sieht und betreibt und wo es da Schnittmengen gibt. Und das finde ich enorm spannend. Das wäre aber nicht das einzige Thema.
¶ Technische Schwierigkeiten und Selbstwahrnehmung
In diesem Sinne, herzlich willkommen, Stefan. Schön, dass du dir Zeit nimmst und dass wir es technisch hinbekommen haben. Ja, schön, dass ich da dabei sein kann. Ich meine, es ist ja lustig, mein mein Rechner ist ja ausgestiegen und jetzt machen wir diese Zoom-Sitzung, machen wir so, dass du am Rechner sitzt und ich sitze am Mobiltelefon. Und deshalb habe ich meine Brille nicht auf, weil ich habe eine Gleitsichtbrille.
Und wenn ich wenn ich kann es mal kurz machen, wenn ich das so mache, dann wenn ich gerade schaue, dann sehe ich dich nicht verschwommen, dann müsste ich immer so machen und dann Sehe man von mir unten das Skin. Das ist irgendwie seltsam, weil ich schaue dann so halb aufs Mobiltelefon und halb drüber und deshalb habe ich mich entschieden, ich bin auch nicht so stark kurz und weit. habe ich mich entschieden die Brille abzunehmen, sehe mich aber jetzt in der Kamera ohne Brille.
Und das ist bei mir eher so ein Gefühl, dass ich am Morgen oder Abend habe, wenn ich Zähne putze oder dusche, aber es ist nicht mein Lebensgefühl, dass ich in einen Rechner oder in ein Mobiltelefon rein starre. Es ist gewöhnungsbedürftig. Ich hoffe, wir gewöhnen uns in der Zeit daran, sodass da noch ein bisschen Gelassenheit dazu kommt. Und vielleicht ist es auch gar nicht schlecht, wenn du mir dann eine Videoaufnahme schickst von mir ohne Brille.
Ohne Brille, gut. Ja, mal zu sehen, ob ich anders, ob ich mich selber anders wahrnehme, ob ich ob es irgendwie am ich mich ohne Brille sehe. Es ist so So ein man an dem ich ein Bild eines Manns an dem ich mich gewöhnen muss. Ja, ja, ja, genau. Es ist verrückt, was das ausmacht, ne? Eine Brille und sowohl das wichtig, dass wir scharf sehen können, als auch dieses, wenn man gewohnt ist, wie es ja auch mit
Frisuren und anderen Dingen ist. Es gibt von, es fällt mir jetzt spontan ein, es gibt von ähm ähm. Es ist die Frage, wie ich das nenne. Ich nenne es ihn jetzt mal. Von so einem spirituellen Lehrer gibt es so einen Ratschlag ist, jeden Morgen und jeden Abend den Tag damit zu beginnen, sich 30 Sekunden im Spiegel anzuschauen. Und das auch. Auszuhalten, also ohne etwas zu tun, sondern nur diesen Abgleich zu machen und sich zu fragen, wen habe ich da eigentlich vor mir? Wer ist das da?
Und kann ich mit dem gut sein? Ja, so. Oder guck ich da eigentlich immer ein bisschen rechts und links vorbei? Und da geht es natürlich nicht um Hybris oder um Selbstverliebtheit in irgendeiner Form, sondern einfach nur um zu sagen, ah, okay, wer wer guckt mich da eigentlich an?
Und wen gucke ich da eigentlich an? Finde ich eine sehr spannende Übung, die ich nicht so oft mache, wie ich es mir eigentlich vornehme. Ich neige dann auch vor dem Spiegel eher zum Zähneputzen, schnell gucken, ob alles passt, schauen, ob man sich noch rasieren muss oder ob man es schon aus dem Haus kann. Aber die Übung finde ich gar nicht schlecht. Vielleicht geht es ja in diese Richtung.
Ja, wir werden sehen. Und ich werde mich sehen, ich werde mich sehen ohne Brille und und schauen, wie das wird. Ja, vielleicht vielleicht hängen wir dann hinten an das Interview nochmal ein Feedback mit Selbsterfahrung an. Ja, ja, genau, okay.
¶ Stephans Akademische und Philosophische Wurzeln
Stefan, jetzt muss ich dich fragen. Als promovierter Jurist, und du hast auch in der Strafverteidigung promoviert, das ist jetzt nicht unbedingt. das naheliegendste, um irgendwie ins Focusing reinzurutschen, wo ich normalerweise mit Personen Kontakt habe, die irgendwie Aus einer eher psychosozialen Beratung kommen oder therapeutisch unterwegs sind oder aus einer meditativen Praxis kommen. Irgendwie sowas. Und jetzt wäre natürlich meine erste neugierige Frage: Wie bist du da drauf gekommen?
Wann in deinem Leben ist dir das begegnet? Und vielleicht auch, warum bist du hängen geblieben? Also, was war das, wo dir das Focusing in deinem Leben begegnet? Also soll ich ganz vorne anfangen oder möchtest du eine short oder eine long Version? Ich also weiß nicht, ich hätte die Befürchtung, dass wenn wir die Short-Version direkt machen, ich dann eventuell dreimal nachfrage. Das heißt, aber wenn, so wie es sich gut anfühlt, tendenziell nehme ich alles, was du mir gibst.
Ach Gott, jetzt weiß ich nicht ganz genau, wo ich anfangen soll. Also, ich habe. Ähm 1995 die Matura gemacht und angefangen Just zu studieren und habe bei meinem Just Studium, das konnte man in Bern einen Schwerpunkt in die Rechtsgeschichte gelegt und dann in Tübingen Ein Nachdiplom gemacht, auch in Rechtsgeschichte und stark Rechtsphilosophie. Das waren so meine Schwerpunkte während des Studiums.
Und ich habe immer sehr viel philosophischen Kram gelesen und ähm Ich habe, glaube ich, eine Eigenschaft, dass ich so am mich Wenn ich mich in jemand und in ein Denken reinkniere, dann ist mich das so ganz vereinnahmt. Also ich gehe da ganz rein. Und für mich ist biografisch Paul Feierabend sehr wichtig. Also ich habe zwischen, glaube ich, zweiundzwanzig und sechsundzwanzig habe ich fast alles von Feierabend, Paul Feierabend gelesen.
Klammer auf, vielleicht für diejenigen, die da nicht ganz drin sind. Paul Feierabend ist ein Wissenschaftstheoretiker, ursprünglich Physiker. Und der hat wahrscheinlich die, ich würde sagen, die radikalste Kritik an Grundbegriffen wie Wahrheit und Vernunft geführt im zwanzigsten Jahrhundert.
Ich würde sagen, ist eine, also er nennt das teilweise dadaistische, teilweise anarchistische Erkenntnistheorie und treibt eigentlich Er schreibt eigentlich konstruktivistische und rationalitätskritische, die denke. Konstruktivistisch genannt, aber treibt eine Vernunftskritik auf die Spitze. Und das hat mich irgendwie sehr geöffnet für alle anderen Zugänge, die
¶ Frühe Verkörperte und Meditative Praktiken
Im akademischen Milieu nicht so gepflegt werden. Und ich habe dann sehr früh mit Job. Dann würde ich gerne, weil wir gerade das hatten, lass es uns zu den, wenn du Lust hast. Mir fallen da zwei Dinge zu ein. Das eine ist für diejenigen, die das interessiert: einer der berühmtesten Slogans, die vom Feierabend da rausgehen, ist dieses Anything Goes. Also er Will gerne einen Methodenpluralismus oder würde sagen. Und da gibt es zwei schöne Anekdoten für mich.
Das ist dann mein Anekdotisches. Das eine ist, es gibt ein Interview, in dem er spricht und das würde zurückführen zu unserem Anfang. In dem erzählt, dass er in Wien in the Museum gets and says, What game? Genau. Mal an einer Stelle aufgearbeitet. Und um so ein bisschen zu verstehen, vielleicht hätte ich noch eine zweite Anekdote, weil ich in Kassel unter anderem Philosophie studiert habe, und da hat Paul Feierabend mal eine Vorlesung gehalten, zur Erkenntnistheor.
Und er kam rein, der Hörsaal war. Drei Jahre hat er dort unterrichtet. Genau. Und er wurde gefragt, oder er hat das Auditorium gefragt, geladen wurde er natürlich zur Erkenntnistheorie. Um, ich hab jetzt ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten. Ich kann eine Vorlesung über Kenntnistheorie halten. Mache ich. Oder, und er war nämlich unter anderem auch studierter Sänger. Ich war, ich glaube, ohne Abschluss, aber er hat sich auch in der Musik rumgetrieben. Oder ich singe euch eine Ari.
And the anekdote left so that the auditorium for the Arya entrance. So I had the AI gesungen and was gegangen. Und das war eine seine Vorstellung davon zu sagen Wie wir zu neuer Erkenntnis oder zu neuem Wissen kommen, das lässt sich gar nicht methodisch herstellen. Also vielleicht haben die Leute dabei, wenn ich ihnen was vorsinge, ganz eigene Erkenntnisse, die ich durch keine erkenntnistheoretische Vorlesung bringen kann.
Das nur so bei, du hörst, ich bin auch ein Fan. Genau, das wären so zwei Dinge, die man dazu einfallen hat. Entschuldige, jetzt zeige ich dich ein bisschen unterbrochen, aber den Teil konnte ich nicht konnte ich nicht vorbeigehen lassen. Ja, und dann habe ich mit bewa bin ich mit sechsundzwanzig nach Zürich gezogen und habe Feldenkreis deine Körperwahrnehmungswahrnehmungsmethode angefangen zu machen.
sehr früh Yoga. Anfang der Nuller Jahre, also ich habe Jahrung fünfundsiebzig, war Yoga überhaupt nicht in und vor allem eine extreme Frauencommunity. Es gab praktisch keine Männer in dieser Yoga-Welt. Ich habe nicht so viel Yoga gemacht, aber ein- bis zweimal die Woche habe ich Yoga gemacht. Dann mit 30 habe ich auch bevor das so verbreitet wurde, habe ich ein Vipassana-Retrit gemacht, zehn Tage schweigen.
Hat mich einfach interessiert, aber das war 2005 und das war noch vor diesem Resilienz- und Achtsamkeits- und Meditationshype. Da habe ich das ein paar Mal gemacht und dann. Mit 33 wurde ich Vater und konnte nicht mehr zehn Tage in Yoga-Ratriz gehen, ging ich nur noch. Vielleicht zweimal im Jahr, drei Tage, ein Yoga-Retrit habe ich nie gemacht, einen Meditationsret. Also, und da bin ich dann zu Silvia Wetzel sehr viel gegangen über Jahre. Das ist eine.
Eine Politikwissenschaftlerin und Philosophin und ist in mehreren buddhistischen, also nach westlichen Maßstäben, hat an der FU in Berlin studiert und ist in mehreren buddhistischen Traditionen ordiniert. Und die kombiniert, hat das sehr so einen feministischen Einschlag und kombiniert, würde ich sagen, auf eine sehr spannende Art westliche. Philosophie mit asiatischer Praxis und auf auf so eine undogmatische Art und Weise. Das hat mich besser gefallen als diese
The passenger tradition of Coenga, with which I had and I very. And one went to Sevilla and been in the where she wanted.
¶ Entdeckung von Focusing und Integration
in ein anderes Meditationsret, und zwar bin ich eigentlich zufällig dorthin gegangen, wo ich gerade Zeit hatte, aus familiären Gründen, und dann war ich by Susanne Kersig in a meditation retreat. Pioniering des Focusing und der Brücke zwischen Focusing und Meditation und habe dort das erste Mal das Wort Focusing gehört.
Ich glaube, es war ein Buch von ihr ausgelegt. Ich weiß es nicht mehr. Ich habe jedenfalls, vielleicht im Vor vorher oder nachher, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls ihren Namen bin ich das erste Mal an Focusing gelangt und das muss. Das muss Anfang der 10er Jahre gewesen sein, so 12 oder 13.
Und ich habe gedacht, das könnte etwas sein, weil es wie so die Sprachlich, intellektuell irgende ich ha ich stellte mir das irgendwie vor, dass es sich zwischen der sprachlich intellektuellen Ebene, die ich ja mit meinem Bildungswerdegang geschult habe und der Meditationspraxis so irgendwie weißt du es. im Zwischenraum sich bewegt. Und in der gleichen Zeit habe ich, glaube ich, achtmal diesen MBSR-Kurs gemacht.
Und so gelang es mir, die Meditationspraxis mehr in den Alltag zu integrieren. Also ich habe dann am Morgen angefangen, eine Viertelstunde zu meditieren und Yoga zu machen. Das mache ich. Jetzt seit über 10 Jahren. Ich stehe auf, mache 20 Minuten Yoga, 20 Minuten Meditation before the beginner. And irgendwie habe ich nicht mehr so das Bedürfnis in eine Meditationsrilaterie zu gehen. habe ich das erste Mal ein Focusing-Seminar bei Evelyn Mohr in der Casa Civetta besucht.
Und überzeugt hat mich da auch, dass Martin ihren Mann Der meditiert auch stark und hat auch einen so wie passenden Einschlag und mich hat es irgendwie interessiert, dorthin zu gehen. Da bin ich statt in Meditation, Rotzeratriz, in der Zeit, wo ich familienfrei habe, habe ich halt so einen Fokusing. Seminar bei eBersucht, eine Basisausbildung hieß das. Und gleichzeitig Das ist so wie eine Gleichzeitigkeit, habe ich mich angefangen.
¶ Berufliches Leben: Recht, Mediation, Lehre
in meiner Meditationsweiterbildung mit lösungsfokussierter Gesprächsführung und systemischen Strukturaufstellungen nach Matthias Warko von Kibbert und Hinsasch Barrer auseinanderzusetzen. und habe auch eine Phase gehabt.
Wo ich für mich sehr viel zeige jung gelesen habe. Ist ja eigentlich außergewöhnlich, also ich stehe politisch Links und Linke lesen ja in dem Normalfall Freud und nicht jung und mich hat irgendwie jung immer mehr angezogen, obwohl er ja teilweise eine schwierige Vergangenheit hat. im Zweiten Weltkrieg und irgendwie hat das so ab 2018 hat das so eine Bewegung gegeben von mehreren Strängen, wo ich mich
intensiver zu befassen begann. Und dann hat mich das Seminar bei Eölling die Basisausbildung gefangen und habe eine Begleitausbildung bei ihr gemacht und Dann war die Begleitausbildung fertig. Es waren immer so ein, zwei Seminare pro Jahr. Und dann habe ich eine Trainerausbildung gemacht, auch weil ich dachte, dass ich in der Trainerausbildung etwas schreiben muss.
By me, socializations bedingt, when I verankere ich mehr innerly. Evelyn had a model of trainer ausbildung, dass man nicht einfach über eine Ausbildung die Kreuzung von zwei Zugängen oder zwei Wissensbeständen. Und dann liegt eigentlich bei mir, ich bin Familienmediator und arbeite mit einer Psychotherapeutin im Co-Mediationsprozessen. zusammen, das ist das eine, sondern eine psychosoziale Schlagseite, und das andere ist ich bin Strafverteidiger. Ähm, also so wie man es sich vorstellt, ich
vertrete sehr viele Leute, die beschuldigt werden, eine schwere Gewalttat begangen zu haben. Ich bin auch sehr stark im Maßnahmenvollzug. In Deutschland heißt es Massregelvollzug beschäftigt. Also Leute, die teilweise sein Leben lang weggesperrt werden. werden. Also das sind so meine Schwergewichte und ich unterrichte auch im Bereich.
Strafverteidigung, man habe Supervisions der Gruppen, die heisst Learning Communities für Fachanwälte und einen Jahreszyklus für junge Strafverteidigerinnen. Und eigentlich liegt ja da näher, dass dass ich eine Crossingarbeit zwischen Familienmediation und und ähm Und Fokus macht nur die Früh. Ich meine, es liegt auf der Hand, familiäre Veränderungsprozesse und innere Arbeit und so. Ich meine, da liegt so das Grossing, das wäre
Wäre sehr einleuchtend. Das ist wie wenn du eine Crossingarbeit machst zwischen Focusing und Coaching oder Focusing und Körperpsychotherapie. Also, das liegt alles sehr auf der Hand. Und ich habe mir dann gedacht,
¶ Die Wahl von Focusing in der Strafverteidigung
Ich mache lieber ein Crossing zwischen Focusing und Strafverteidigung, weil es auf den ersten Blick nicht so naheliegt, Vielleicht, und auf den zweiten Blick eigentlich ganz besonders. So, das habe ich lange gesprochen. Mhm. Mhm. Also ich höre raus, Stationen Richtung Focusing, Waren. Auf der einen Seite ein, ich nenne es mal. Anarchistischer Einschlag und damit eine Öffnung für etwas randständigere Figuren. Gleichzeitig Berührungen mit Yoga, wie Passana, dann irgendwann mindfulness.
W M B S uh stress reduction, was ist das B? Man food best rest reduction. Das war aber nicht so relevant. Das war mehr für die Alltagsintegration der Meditations und Yoga Praxis relevant. Weil eigentlich der Ausschlag, dass ich nicht mehr den Eindruck hatte, ich müsste kompensatorisch in der in Yog in Meditationsretrieats zu gehen, weil ich am Morgen dann meditiert habe. Ah ja, okay.
Und dann auch Richtung Feldenkreis habe ich auch gehört. Das ist ja auch eine Sache, die war früher mache ich nicht mehr. Ja. Aber es ist eine spannende Sache, weil mir das im Fokusing bei Leuten immer überproportional oft begegnet. Ja, es ist so. Das ist da auch so, ne? Die Verbindung von kleinen, leichten Bewegungen hin zu Frage, welchen Impact haben die eigentlich auf das ganze System. Genau, okay. Und dann schließlich über. Susanne Kersek in die ist ja eigentlich in Hamburg, glaube ich, ne?
ähm, den Zugang oder den die erste Berührung mit dem Wortfokus singen. Okay. Ich habe natürlich, ich habe noch, ich habe Fragen, aber die erste, die mir jetzt daran anstellt, weil mir das ja gar nicht klar war, jetzt, wenn du so mindestens eine ganze Zeit lang einen Heißhunger auch auf Theorie hattest, Also sprich, sich da in Feierabend reinzuknien, ist ja keine Kleinigkeit, sich C.G. Jung anzutun und ich liebe ihn auch. Da hätte ich übrigens Klammer auf.
Dass Linke eher bei Freud sind und eventuell wäre ja die Gegenthese Rechte eher bei Jungen, das hatte ich so noch gar nicht gehört. Und ich habe mich gerade gefragt, ist das so? Denn auf der anderen Seite, also klar, natürlich ist Freud ein Materialist und so weiter. Ich hätte dann immer gesagt: na, die Linken sind eher bei Adler und so einem und aber genau, aber Jetzt spannend, weil in Zürich gibt es ja das psychoanalytische Seminar Zürich, und das ist ein Linksfreudianisches Seminar.
Und das ist sehr dominant. Ich vielleicht ist das auch eine was ich dir jetzt gesagt habe, ist vielleicht nicht also ich finde es jetzt spannend, dass du mit ein paar Kilometern weiter nördlich oder nordöstlich eine andere Perspektive hat. Vielleicht ist das auch ein Zürcher Thema, weil in in Sega Jung hat ja diesen diesen antisemitischen Einschlag Anfang der dreißiger Jahre gemacht, und teilweise war er auch ja gegenüber dem Nationalsozialismus distanzlos.
I think it is Schweizer, and this is Lincoln or the Links Liberale. Es ist mit ihnen nicht so einfach tut, weil er sie etwas anbietendes hat. Und gleichzeitig gibt es in Zürich dieses psychoanalytische Seminar Zürich, das eine große Strahlkraft hat und so eine klare linksfreudianische Ausrichtung hat.
¶ Debatte über Jung, Freud und Identität
Wenn du jetzt adler, erwähnst aus einer österreichischen Perspektive oder aus einer deutschen Perspektive schon wieder leicht anders. Ja. Also jetzt kommst du jetzt zum Aber ich finde es spannend genug, um dabei kurz zu bleiben. Ich glaube, es hat natürlich auch was mit Traditionslinien zu tun, die dann eventuell auch nach Zürich führen, weil natürlich gibt es irgendwie dann mit der Frankfurter Schule, mit Erich Fromm und so, so eine pseudo-marxistische Richtung. Und die rückt Freud natürlich
In einen linken Kontext. Aber gleichzeitig habe ich so das Gefühl, dass also zumindest heute, auch und C.G. Jung ist ja Popular vielleicht than yeah, is my eindruck, auch in the social media, that Was sich gar nicht so politisch klar einordnen lässt. Und die Frage nach seiner Positionierung bin ich auch nicht tief genug drin. Aber natürlich.
gab es diese Annäherungen oder diese Versuche, aber die haben sich natürlich auch zum Teil, und das ist ja dann auch die tiefere Schwierigkeit aus seinem Denken ergeben, ich kann eben keine Völkerpsychologie betreiben, ohne einen Volksbegriff zu haben. Um so und dass der dann aber abwertend gegenüber bestimmten Volksgruppen oder Völkern ist.
Ist natürlich dann eine große Schwierigkeit. Aber das nur das nur am Rande, ja. Also ich lese ihn auch gerne und finde auf der anderen Seite auch sehr viel progressive Ideen bei C.G. Jung, eben unter anderem zu sowas ganz Modernes, zum Beispiel zu sagen. Unser Wesenskern oder unsere Seele ist immer schon zweigeschlechtlich. Es ist immer Animus und Anima. Wir haben immer beide Teile in uns. Die ist viel moderner als so eine freudsche, klar.
sexuell getrennte Behandlungsmethode und auch Orientierung. Da finde ich zum Beispiel in C.G. Jung sehr viel moderner und sehr viel zugänglicher für progressive Themen. Okay, yeah, so that's am Rande, yeah. Da hast du dich in den CG Jung noch reingekniet anders in psychotherapeutische Themen, bevor du dann aber doch wieder systemisch in diese Richtung abgebogen bist. Du bist nicht beim Jung geblieben.
Ja, ich bin, ich bin, nein, ich, nein, ich bleibe, glaube ich, ähm Ich bleibe nirgends lang ausschließlich. Mm-hmm. Also ich glaube, ich habe eine starke Suchbewegung und mich interessiert vieles gleichzeitig.
¶ Die Fluidität der Identität und des Felt Sense
Und doch, Stefan, wenn ich dich so höre, wenn ich die Bausteine nehme von Feierabend, Konstruktivismus im weitesten Sinne. Dann die konstruktivistische Familientherapie oder systemische Arbeit, die hat ja auch einen konstruktivistischen Unterton. Ja, auch. Und dann auch eine buddhistische Richtung, die ja jetzt auch nicht davon ausgehen würden, dass wir einen festen Wesenskern oder so etwas haben.
Dann gäbe es doch was, wo ich das Gefühl hätte, bist du tendenziell in dieser Richtung unterwegs? Oder anders. Glaubst du an einen festen Wesenskern oder an eine Seele oder an irgendwie so etwas, Was unveränderlich ist in den ganzen Aspekten der Veränderlichkeit. Ich weiß es nicht. Also ähm. Ich bin jetzt 50 Jahre alt und wenn ich mich in mich reingehe Gibt es Sachen, wo ich sagen würde, das ist relativ konstant?
Und dann bin ich überrascht, auch bei manchen Sachen, that I als Teil meiner Identity angeschaut, es ein vielleicht or jahrzehntelanges Muster ist that I verflüchtigt anders. Ich glaube, was den Kern der eigenen Identität ausmacht, dann zieht sich ein Stück weit dem Sprachlichen. Und ich finde, es ist immer wieder überraschend, was ein veränderlicher Baustein der eigenen Identität ist und was ein unveränderlicher ist. Also es ist. Ich glaube, Sachen, die man für veränderbar hält...
Sind unveränder and scheinbar unveränderbare Sachen die verflüssigen sich plötzlich. Also ich finde es eine recht schwierige Frage. Meine eigene Biografie anschaue, dann glaube ich, Gibt es irgend so etwas wie eine innere Kohärenz und eine Konsistenz? Wer ich bin, und ich glaube, das ist bei den meisten so: so ein Gefühl für das ist diesen und dieser Mensch, und gleichzeitig glaube ich, Das Identität Fluider.
Ist und dass es eigentlich nur Identitäten im Plural gibt, also dass die auch sehr kontextabhängig sind. Ich finde es eine sehr schwierige Frage. Aber eigentlich glaube ich schon, Dass der Mensch so etwas wie einen seelischen Fingerabdruck hat, irgend so etwas, glaube ich, schon. So ein gewisses eigenes. Könnte man sagen, wenn du so deine Biografie anschaust und vielleicht auch diese Geschichte oder Geschichten, die damit zusammenhängen, dann hast du sowas wie.
Ein Feldsen deiner eigenen Person oder sowas oder deiner eigenen Persönlichkeit? Sowas? Ja, das glaube ich, wobei es ist wie beim Im Fokusing ist ja, das ist ja, würde ich sagen, eigentlich. Would you say when there's a schlüsselbegriff des focusings, would you say that failed sense is the schlüsselbegriff, that's this gefühlte sin. Ich kann für mich sagen, dass es moments or phasen in my life, in which I this inner felt sense. Also where I was, where I was, and where I always need.
Und wo ich mir sicher bin, wo ich diesen Felsen vernehmbarer Spürbarer finde und dann gibt es irgendwie Phasen, wo man so ...in der Suchbewegung is en de Feldsense weniger klart. uh spürbar ist und insofern würde ich sagen
ist eine einzelne Focusing Sitzung ist ja auch sehr unterschiedlich. In manchen Fokus hat man ja einen klaren Feldsens und weiß klar, um was es geht. Also es geht Es geht um dieses Thema und der gefühlte Sinn der Feldsense ist spürbar und in manchen Focusing-Sitzungen eiert man ja dann eher so ein bisschen rum.
und surfecht so im eigenen Innenleben. Und so meine ich das auch in der Makrostruktur. Also es gibt Situationen, Lebensphasen, wo ich mir sicherer bin, Und irgendwie trittsicher bin, dann gibt es irgendwie Lebensphasen, wo ich mich Mehr suchen. Ja, ich kann es verstehen, wenn ich so so irgendetwas wie einen inneren Kompass, glaube ich, gibt es schon. Aber was ich glaube, um auf deine Frage zurückzukommen, wenn ich mir eine zu enge Vorstellung von meiner Identität mache.
besteht die Gefahr, dass ich für Entwicklungen nicht mehr offen bin. Und das scheint mir recht heikel zu sein. Ja, das ist heikel, das sehe ich auch so. Dann wird man starr und dann wird man brüchig und meistens geht auch was kaputt. Das ist so eine Erfahrung.
Und ich kann das sehr verstehen, was du jetzt beschrieben hast, zu sagen, ah, es gibt Situationen, in denen kann ich mich selber besser greifen und es gibt so Situationen oder Lebensphasen, da entgleite ich mir die ganze Zeit so ein bisschen. Ja, das ist nicht.
¶ Focusing als Brücke zur Inneren Erfahrung
उसको ग्राइब Und Stefan, hast du, jetzt sind wir schon mitten in Focusing begriffen und so weiter, hast du im Focusing dieses Scharnier vielleicht gefunden zwischen meditativer Praxis auf der einen Seite und Gedankenarbeit? Rationalismus in Anführungszeichen, in Feierabend kritisiert ihn ja, aber das weit denken tun, wo wir mit Denken hin können, hast du das da gefunden?
Wo du kurz gedacht hattest, ich hab dich so verstanden, du bist da losgelaufen, dann von der Susan Kaiser, das könnte sowas sein, was beide Seiten irgendwie verbindet oder so. Ja, also es sind verschiedene Sachen, wo ich glaube, wo ich dem näher komme. Also, ich würde wie sagen. einen Weltzugang, wo der diskursiv und interaktiv ist, so wie wir jetzt miteinander in einem Dialog sprechen, und das hat ja etwas sehr Sprachliches.
Und dann habe ich irgendwie einen Zugang gehabt. Das hatte ich zum Beispiel, wenn ich auf einem Berg war oder für mich gewandert habe, oder wenn ich meditiert habe, wo ich ganz in mir drin war. das Pendeln, dieses Pendeln, das hat Da hat mir Focusing, hat mir schon sehr viel gegeben. Ich würde aber auch sagen, Strukturaufstellung, also nach Matthias von Wargo von Kibet und Insa Sparras, diesem Logikprofessor und Psychotherapeutin. Ich habe das in der Schweiz.
bei Schülerinnen von ihm gelernt. Das ist auch etwas, wo ich plötzlich so gemerkt habe. Hier spüre ich etwas und kann das, was ich spüre, plötzlich in Sprache übersetzen. Und dann Sind es noch andere introspektive Reflexionsvorgänge, die mich mehr in diese Pendelbewegung geführt haben, sodass Ich habe plötzlich den Eindruck, ich kann Besser, ich kann den Prozess was sich aus meinem Innern in Sprache und auch
Anderes Äußere manifestiert, kann ich besser selber beobachten. Irgendwie so. Und insofern hat mir Focus Singh würde ich sagen, sehr viel gegeben und sehr viel geholfen, auch. In einer Form von Reflexion, die eben nicht Selbstreflexion ist, in dem Sinn, wie wir es verstehen, so ich, ich verkopf, ich denke jetzt über mich nach oder gehe in eine Supervision und versuche das sprachlich zu verfassen, sondern in einer Form von Selbstreflexion.
¶ Implizite vs. Explizite Focusing-Praxis
Und ich habe einen Fokus. Nein, ich. Du hast mir das gesagt. Genau, ganz genau. Und das ist sehr spannend, weil ich würde sagen, ich habe eine Ausbildung als Focusing-Trainer gemacht, aber ich bin nicht Focusing-Trainerin. Also Everlingen ist Focusing-Trainerin, die hat ihre Schule.
Und die unterrichtet das und ich unterrichte Focusing nicht. Focusing ist für mich eine Hintergrundsätze, Grammatik ein Art von Zugang, den ich geübt habe, den ich auch ernsthaft geübt habe, mit dem ich mich auseinand gesetzt habe, da ich auch viel gelesen habe und etwas geschrieben habe, aber ich Trage Fokus implizit in die Welt rein und nicht explizit, also ich bin nicht Ich bin nicht
jemand, der in der Focusing-Community eine aktive Rolle spielt, sondern ich bin jemand, der in die Focus-Community reingedroppt ist, mich intensiv damit beschäftigt hat, ich habe auch eine Focusing-Partnerschaft. mit einer Frau seit bald acht Jahren, wo wir uns wirklich nur zum Fokussieren treffen, achtmal im Jahr, sehr kontinuierlicher Austausch.
Es ist für mich etwas Wichtiges, aber es ist nicht etwas, was meine Alltagsidentität in dem Sinne im Vordergrund prägt, sondern es ist das, was im Hintergrund mitspielt. Und insofern würde ich das Etikett Focusing-Trainer für mich. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich habe eine Ausbildung als Focusing-Trainer gemacht. Ja, aber ich würde nicht sagen, ich bin Focusing-Trainer. Mhm.
¶ Intuition in der Strafverteidigung der Ersten Stunde
Jetzt wäre meine Rückfrage, denn ich kenne ja den Vortrag, den jetzt vielleicht unsere Zuhörerinnen nicht kennen. Aber in diesem, wie du es schön nanntest, zu sagen, ich trage es implizit in die Welt. Der Vortrag, den ich von dir gehört habe, bezog sich auf Focusing und Strafverteidigung. Ja. Da gibt es dann aber doch, auch wenn du jetzt sagst, es ist eher im Hintergrund und nicht so alltäglich, hatte ich doch auch den Eindruck, es gibt schon klare Situationen, in denen du das
was du tust oder wie du es tust, etwas wiedererkennst, was du stark vom Focusing oder was stark mit Focusing, den Spirit atmet vielleicht, oder sowas. Sehe ich das richtig? Und jetzt mal eine Rückfrage vielleicht noch hinten nach, auch für diejenigen, die natürlich den Vortrag nicht wissen. Wie kann ich mir das vorstellen? Also in der Strafverteidigung, wo soll da Platz sein für Focusing?
Also was ich gerade an an welchen Beispiele sehe ich ist dir gut verdeutlichen kann ist an der an der rechtsfigur der strafverteidigung der ersten stunde in der schweiz hat man das recht Oder eine Anwältin beizuziehen, also eine Strafverteidigung der ersten Stunde heisst dieses Rechtsinstitut. Und man kann sich da oder Frau kann sich da auf eine Piqueliste setzen lassen und Man wird dann einfach von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft gerufen oder auch von den Betroffenen selbst.
und drückt aus und man weiß nicht in dem Moment, in dem man diesen Menschen begegnet, um was es geht. Also es kann um einen kleinen Drogenhandel gehen, kann aber auch um eine Anschuldigung wegen einem Mord gehen, also die Bandbreite ist riesengroß. Und man muss innerhalb von Sekundenbruchteilen mit dieser Person versuchen, eine Vertrauensbasis herzustellen und zu einer Entscheidung zu kommen, ob man sich beispielsweise auf eine Befragung oder eine Einvernahme jetzt einlässt oder eben nicht.
Und ich unterrichte, ich habe einen Jahreszyklus für junge Strafverteidigerinnen konzipiert. Die Rolle als Anwältin, als Verteidigung der ersten Stunde ist da sehr zentral. Und mich hat sehr beschäftigt. Wie gelingt es in dieser außergewöhnlichen Situation? Also du musst dir das vorstellen, du gehst in eine Abstandsstelle, die ist drei Quadratmeter groß, und du solltest mit einem Menschen, den du vorher noch nie begegnet hast, und dem ein möglicherweise schwerwiegendes Delikt vorgeworfen wird,
Innerhalb von wenigen Minuten eine Vertrauensbeziehung so herstellen, dass du den sinnvoll beraten kannst. Und das ist ja nicht eine reine Wissensberatung. Natürlich sage ich dir Person auch, wie das Strafverfahren jetzt dann läuft. Aber es ist vor allem auch eine Prozessberatung, dass man zumindest zum Entscheid kommen kann, ob man schweigen soll oder reden soll. In, in dieser Situation
Geht es ja darum, dass man in eine Interaktion treten kann. Und ich habe in meiner Arbeit, in meiner Trainerausbildung, habe ich mich sehr mit dieser Interaktion auseinandergesetzt und habe mich vor allem auch damit auseinandergesetzt, Wie kann man sinnvoll diese Situation jungen Strafverteidigerinnen? Wie kann man diese Situation sinnvollerweise unterrichten?
Und ich kann ja nicht also natürlich kann man dort Checklisten haben. Es ist gut, eine Visitenkarte dabei zu haben, oder wenn jemand einem diese und diese Geschichte erzählt, dann ist es besser, man sagt, der Person zu schweigen oder zu reden. Der Vertrauensaufbau ist das Herzstück und das für der Vertrauensausbau, den kann ich ja nicht einer anderen Person
Ich kann ja beschränkt eine andere Person darin unterrichten, wie sie zu einer Drittperson in der Situation eine Vertrauensbeziehung aufbaut. Und wenn wir In diesem Jahreszyklus diese Situation reflektieren, dann ist es zweifellos sehr stark vom Fokus hin geprägt. Weil ich stelle dann auch so Fragen und an was hast du gemerkt? Mm-hmm.
Ich komme immer mit der gleichen, mit dem gleichen Beispiel eine Anwältin, die bei mir im Kurs war, die Ist da reingegangen und jemand saß auf dem Fußboden in dieser Abstandszelle, also ein neuer Client oder ein neuer Client von ihr. Sehr sehr eine intuitive Person, also jemand der ein im Normalfall ist es ja ein Betriebsunfall, wenn jemand nach einem Use-Studium noch irgendwie einen Zugang zur eigenen Intuition hat.
Ist das nicht wegen dem Use-Studium, sondern trotz dem Use-Studiums? Das ist ein Betriebsunfall, wenn jemand nicht so in einer verkopften, einseitig verkopften Sprachliche Engführung ist. Also, wenn jemand noch Sich und die Welt gut wahrnimmt, ist das eigentlich eine Panne. Und die Frau ist. Zu dem Klienten auf den Fußboden gesessen als Anwältin. Und das finde ich für eine junge Anwältin sehr mutig. Weil es ist ja überhaupt nicht.
So, wie man sich das vom Film vorstellt, und es ist auch nicht so, wie man das an der Uni in der sekundären Berufssozialisation implizit vermittelt bekommt, sondern sie hat etwas sehr Intuitives gemacht. Und ich habe sie dann gefragt, Und warum bist du dort auf den Fußboden gesessen? Und die hat das schon in rationale Konzepte übersetzen können, also Augenhöhe, Sachen herstellen.
Es geht ja darum, und sie hat diese Person dann erreicht. Und ich bin ziemlich sicher, wenn sie nicht auf dem Fußboden gesessen hätte zu der Person gesessen, also nicht mit der ersten. Die Augenhöhe hergestellt hätte, dass unsere Person gesagt hat, möchten Sie nicht aufstehen, sondern wäre es direktiv gewesen. Es wäre nicht die gleiche Interaktion eingetreten. Und ich glaube,
Um was es mir geht, wenn ich das unterrichte, ist nicht, dass alle jetzt künftig immer auf dem Fußboden sitzen. Das ist ja nicht der Zauberstab. Dass man künftig Klientengespräche auf einem dreckigen Fußboden, wo Asche von den Zigaretten liegen, führt und bei sich die Kleider schmutzig machen. Das ist nicht die Anleitung, sondern die Anleitung ist ja. Dass man sich in einer solchen Situation ganz dabei haben soll, das mit Ansinnenskanälen, was nämlich wahr.
Wie spüre ich mich und und und Wie bin ich hier körperlich verankert? Das würde ich sagen, so wie ich das unterrichte oder so wie ich mit den jungen Kolleginnen, die bei mir im Kurs sind, über solche Themen reden, das ist sicher sehr stark vom Fokus her geprägt. Und insofern bin ich vielleicht In dem Moment teilweise Strafverteidiger.
Mit der ganzen Berufssozialisation und teilweise schon auch Fokus syntrieren. Also haben es gesagt, ich würde diese Sequenzen im Seminar und auch vieles, wie ich dieses Seminar leite, würde ich sicher anders machen, wenn ich nie bei Evelyn in einem Fokus in Trainerausbildung
ähm gewesen wäre. Aber es ist wie ein implizites Crossing. Also ich sage nicht den Leuten Let's Go, geht jetzt alle ins The scene, Focus in Praxis machen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass das nötig ist, dass das alle machen. Aber für meine Praxis, wie ich jetzt unterwegs bin als Strafverteidiger, wie ich auch unterwegs bin als Als Lehrperson in dem Bereich, als in der Wissensvermittlung, da spielt Focusing eine Rolle. Auch sonst würde ich sagen, würde ich sagen, spielt Focusing
For my weltzugang a beträchtliche Role. It had me verändert. Aber es ist by me so that I was teil my Lebenspraxis. Und und nicht explizit, dass ich den Eindruck habe, ich lese jetzt im Moment wahnsinnig viele Bücher über Focusing, mache ich nicht. Ich gehe auch im Moment nicht in Focusing-Seminare, sondern es ist mir etwas, wo wo, ja, dass ich versuche, in meiner Alltagspraxis als Mindset, wenn ich dem so sagen kann, als Halto, Mindset ist, nein, gefällt mir nicht als
als zugangsweise zu integrieren. Irgendwie so.
¶ Die Subtilität des Lehrens von Focusing-Prinzipien
Für mich eine neugierige Rückfrage, selbst wenn es im H eher im Background und im Impliziten in deinen Kursen vorkommt, fällt denn der Begriff Focusing? اشتركوا في القناة Ja, also als ich die Trainerausbildung gemacht habe und die Arbeit, versuchte ich es expliziter zu machen. Mhm. Und da bin ich davon abgerückt. Mhm. Weil es nicht so effektiv ist, nicht so viel bringt, weil es eher im Weg steht. Was ist der Grund, dass du führt es auf Abwege?
Wenn mich jemand fragt, eine junge Kollegin oder ein junger Kollege, was... Bringt dir, was hat dir persönlich etwas gebracht für deine Berufspraxis? Dann würde ich beispielsweise sagen, für die Gesprächsführung finde ich. Also für Gesprächsführung würde ich sagen. Das finde ich, wenn jemand mich fragt, würdest du da einen Kurs machen, würde ich sagen, ja, sofort mach, investiere mal ein paar Tage. Nein, dass du, dass du dass du das so internalisierst. Und wenn mich jemand fragt, was hilft
Für Selbstwahrnehmung in einer Situation Schulung von so etwas wie Intuition, dann würde ich auf jeden Fall sagen, eine Fokusbasisausbildung hilft. Also ich mache nicht aus dem ein Geheimnis, Woher ich mein Wissen habe und meine Entwicklungsstrenge. Aber in einem Kurs, der Das Handwerk der Strafverteidigung vermittelt.
Scheint es mir zielführender zu sein, wenn Focus Sing sozusagen als leises Hintergrundinstrument immer irgendwie Dabei ist anstatt, dass ich irgendwie sage, am vierten Kursstag oder dritten Kursstag Mache ich zwischen halb drei und viertel vor fünf eine Focusing Sequenz, wo Leute die die völlig irgendwo anders stehen von ihrer Sozialisation und von ihren Zugängen. jetzt die Augen schließen sollen und einen Gruppenfokus sehen machen. Also ich glaube, es bringt einfach nicht so viel.
Aber es ist kein Geheimnis, dass ich, also ich habe auch keine Mühe. Also i i the für mich ist das nicht das würde ich hier auch nicht hinstellen. Ich habe keine Mühe zu sagen, dass ich uh uh dass für mich focusing eine relevante Größe ist. Also das ist das is kein Geheimnis.
¶ Persönliche Transformation durch Focusing
Du hast es gerade schon erwähnt, ich würde darauf nochmal zurückkommen. Jetzt habe ich so ein bisschen den Eindruck bekommen dafür, wie es eventuell überhaupt in deinem Berufsalltag, wo da Orte sind, in denen. Focusing mindestens implizit mitschwingt und wie sie deine Art beispielsweise eine Beziehung aufzubauen, Vertrauen zu schaffen, Begegnungsräume zu ermöglichen, so verstehe ich dann.
Wo das erstmal stattfindet und wie wichtig das ist in dieser Kürze der Zeit, zu sagen, hier bin ich besonders angewiesen auf meine Intuition, denn alles Technische braucht irgendwie, dafür ist eigentlich der Rahmen gar nicht da. Genau. Das habe ich. Du hast aber auch so wunderschön gesagt, ich wollte da nur nicht einhaken, dass du dass du sagtest, dich hat die Focusing-Ausbildung schon verändert. Und dann hast du zuerst gesagt, ah, Mindset hat dir nicht gefallen, eher Haltung.
Ähm, wenn wir jetzt noch eins grundsätzlicher gehen, hast du Kannst du sagen, wie das so ist? Weg vom eventuell, du hast es so ein bisschen angesprochen, sehr verkopften, linkshemisphärischen, wie man das auch sprachorientierten, wie auch immer man das nennen will, ja.
Hin zu was? Was hat sich da geändert, dass du sagst, ah, das hat jetzt irgendwie einen besonderen Ausschlag gegeben, anders als vielleicht Feldenkreis, da war der Ausschlag für dich nicht so besonders, nicht so groß, dass du das da erwähnst. Ich gehe kurz ein Glas Wasser holen, bin a minute wieder da, and überlege es mir. Stefan, das ist gut. Dann mache ich das auch. Dann sehen wir uns gleich. So by me is it T geworden. That sehen wir uns wieder. This is a focusing. To guess, okay.
Was brauche ich denn eigentlich gerade? Was ist da alles da? Was bestimmt vielleicht nicht so? Es ist ein bisschen kühl, ah, okay, ich brauche noch was zu trinken und so weiter. Und den Dingen dann auch irgendwo so einen Raum zu geben, statt sie wegzuschieben und zu sagen, Jetzt mache ich doch ein Interview und da kann ich doch jetzt nicht aufstehen und mir einen Tee holen und so, ja, sondern zu sagen, alles geht. Und was?
Und bei mir, es war es jetzt Tee, aber ich fand es sehr schön, weil du hast mich ein bisschen erlöst. Ich kämpfte schon damit so ein bisschen und war so, ah, ich brauche eigentlich was und was warmes dürfte es auch sein und wollte aber nicht. Und dann warst du und dachte ich so, oh geil, schön. Gut, dann kann ich auch.
Ja, also jedenfalls darfst du dieses Equems, dieses Equem also vielleicht durch die Pause kannst du ein bisschen herunterkürzen, aber diese Quams jetzt und diese Reflexion über Tee und Wasser, die darfst du, darfst du nicht rausschneiden, weil genau das meine ich ist Focusing. Für mich ist es so, ich weiß nicht, ich weiß nicht, wie du es erlebt hast, aber du bist ja du bist ja von deiner, von deiner Werte gegangen, du hast ja auch studiert und bist promovierter Philosoph.
Und ich finde irgendwie, so die Art, wie wir zur Schule gehen und wie wir sozialisiert werden, gerade wenn wir studieren, ist ja oft sehr so, dass man so auf äußerliche nächste Ziele hinlebt. Ja. Und mein Beruf ist ja auch so, also ich, ich, ich, ich bin Ich muss relativ viele Sachen in der Außenwelt einfach erledigen und zielgerichtet abarbeiten.
Was ich glaube, was Focusing bieten kann, ist ein verstärktes Sensorium, das man sich innerlich dabei hat. Also, dass man nicht nur in diesen äußeren Schritten, dem Ablauf von äußeren Listen lebt, sondern auch Dabei ist und schaut, wie es einem geht und was man gerade braucht. Und ich glaube, es ist so eine Praxis, wo man Im günstigsten Fall mehr im eigenen Lebensfluss.
lebt und mehr mit dem eigenen Inneren erleben und dem eigenen Innenfluss in Kontakt tritt. Und nicht, dass man dann einfach nur in der Innenwelt rumsurft und so in einem in einem kurzfristigen Bedürfnisbefriedigungsmodus ist, sondern dass man diese Diese innere Uhr mit den äußeren Uhren, die im Leben ja eine Rolle spielen, also arbeiten, Mittagessen, kochen,
Abdessen für meine Kinder kochen, whatever. Also, dass ich dann, dass ich diesen inneren Ablauf und den äußeren Ablauf im günstigsten Fall in einen Einklang bringen kann. Und das ist für mich, glaube ich, Focusing, dass äh in Prozesse so reingeben oder dass ich das Prozessmodell von Gentlin jetzt lese oder oder so, das ist das ist alles auch gut. Mir geht es mehr darum, dass ich in ein processhaftes Leben und Erleben reinkomme. Und das finde ich. Ist zumindest bei mir.
schon etwas, wo ich mir den Zugang eher dazu freistaufeln musste und musste. Ich habe das immer auf eine Art und Weise gemacht, dass ich stark auch auf meinen inneren Kompass versucht habe zu hören, also wo zieht mich meine Intuition hin, aber ich hatte zwischen den Anforderungen der Außenwelt und der Antwort und den den Bedürfnissen den Innenwert hatte ich eine vielleicht einen gewissen Spannungsbogen und Fokusing kann mir da helfen, dass ich mich auf eine bessere Art dabei habe, irgendwieso.
¶ Jenseits des Seminar-Zirkels: Alltagspraxis
Ja, ja, das ist eine schöne Beschreibung. Das löste mir sowas aus, wie so einen Satz zu sagen. Dass ich als ganze Person darin vorkomme. Und zwar egal, was ich als Anteil mache. Wenn ich jetzt einen Vortrag halte, ein Vortragender, aber dass ich trotzdem ganz dabei bin, dass ich in meinem Leben auch vorkomme. Und nicht nur mich die ganze Zeit rausrechne, weil ich glaube, da ist kein Platz oder das eine müsste auf Kosten des anderen gehen.
Je mehr ich drin bin, desto weniger kann ich draußen sein. Also gucke ich nicht so viel nach drinnen, sondern denke den Fokus nur noch nach draußen und so. Ich nenne es jetzt mal. Ja, das, was du gesagt hast, das, was wir primär natürlich auch in unserem Bildungs und das ist ja eher ein Ausbildungssystem beigebracht bekommen.
Das, genau, deine Schwierigkeit liegt. Da hätte ich eine Anschlussfrage, die passt ganz wunderbar. Denn du hast, ich bin mir nicht sicher, wir hatten ein kurzes Gespräch bei dieser Tagung und vielleicht hast du es aber auch im Vortrag erwähnt. Du hast nämlich gesagt. That's the moment. Kein großes Interesse daran hegemt.
Sondern es vielleicht sogar gut findest, jetzt nicht in diesen Weiterbildungen einfach weiterzugehen und zu sagen: Good, jetzt habe ich das eine, was kommt als nächstes, also mache ich die nächste Ausbildung, das nächste Retreat, sowas. Dann hast du gesagt, nee, äh, Das steht für dich gerade nicht an und da gab es auch so eine gewisse Skeptika. Und die fand ich sehr Nee, von dir. Also durch, wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du sowas, sowas gesagt wie, naja.
Du könntest natürlich jetzt weitermachen und das nächste Modul draufpacken und noch ein Modul draufpacken. Oder wie du jetzt auch gerade gesagt hast, im Moment machst du da nichts in die Richtung. Also es zieht dich nicht, jetzt irgendwie zu sagen, und dann mache ich drei Sommerschulen jedes Jahr oder sowas. Nein.
Und das empfand ich auf eine gewisse Art und Weise sehr erfrischend. Und jetzt wäre meine Frage: Wie kommt das? Oder was ist das in dir, was da gerade so befriedigt ist, dass es sagt, ah nee, gerade so wie es jetzt ist, ist es gut. Oder ich hatte vielleicht auch so etwas rausgehört wie eine Befürchtung von, kann es auch sowas geben wie zu viel? Ja, das ist jetzt eine spannende Frage. Also, ich habe so den Eindruck. prozesshaftes Um zur eigenen Also so man kann man man kann das auch irgendwie...
in einer Art und Weise macht, wo man nur noch äußeren Listen abspult. Also das ist mir Das ist mir sehr eingefahren bei dieser Vipassana Szene. Ich war da nicht so lang, ich habe das nicht so lange gemacht, vielleicht drei, vier Jahre. Und da gab es Leute, die saßen einfach zehn Tages Kurs ja und zehn Tages Kurse in diesen buddhistischen Zentren ab, und ich hatte den Eindruck.
die hatten so ein ein eine es geht ja bei diesem buddhismus immer um dieses um diese auch um diese vorstellung des nicht anhaftens und bei der meditation und ich finde Das ist mal für Westliche Menschen ist das ja mal etwas sehr Beruhigendes, also ich ich die Realität ist veränderlich und und was nehme ich jetzt da wahr und wie ist der Atem in meinem Nasenloch und was spüre ich im linken Zirn?
And this pulsieren and this pulsieren geht vorbei. Man can ja auch eine Anhaftung and the nicht anhaftung entwickeln, also eine Art Sucht from diesem Meditationsfeeling. Und ich finde auch
Und ich kann auch Focusing in einer Art und Weise betreiben. Ich gehe jetzt zu Evelyn und dann habe ich acht Seminare bei Evelyn besucht und dann gehe ich irgendwo nach Deutschland in dieses Seminar und dann lese ich das Prozessmodell und dann mache ich das und das und das und addiere so diese alles, was in der deutschsprachigen Focusing Community ist, und ich fliege in die USA und höre da noch über Focusing und das und dann dann kann ich ja so also ich habe nichts dagegen wenn man wenn jemand
dem also einem inneren Antrieb folgt. Ich habe für mich einfach gemerkt, ich habe diese Basisausbildung gemacht, gleich unmittelbar danach die Begleitausbildung und dann die Trainerausbildung zwischen 19, 2018 und 2023. Und dann habe ich mir wie gesagt, jetzt gehe ich nicht.
Ein halbes Jahr später wieder zu Evelyn in Scivetta, fühlt sich wahnsinnig vertraut an, das Essen ist sehr gut, der Ort ist wahnsinnig schön, und ich habe irgendwelche Begegnungen, die mich berühren. Sondern ich mache mal eine Pause und schaue Und und was heißt das für meinen Alltag? Und ich habe mit dem irgendwie noch gute Erfahrungen gemacht. Also ich würde sagen, Buddhistische Meditationspraxen sind ein Teil von mir geworden. Mich interessiert das, aber ich lese im Moment.
Keine Bücher vom buddhistischen Meditationslernen, ich gehe auch nicht in buddhistische Meditationsratriz, aber ich meditiere jeden Morgen und mache Yo ähm, mache jeden Morgen Yoga.
Und ich gehe zwei ein, zweimal die Woche in eine Yoga-Klasse, wo ich eine Yogastunde mache. Das hat aber auch etwas mit körperlicher Gymnastik zu tun und weniger mit spiritueller oder entwicklungserfahrung. Es geht einfach darum, dass ich nicht körperlich aus dem Leim geraten will und merke, dass diese Stunde neben dem Morgen Yoga mir gut tut. Und gleichzeitig habe ich den Eindruck, ich muss nicht in ein buddhistisches Zentrum, um Meditation zu verändern.
Erfahrungen zu tanken. Und ich kann das irgendwie in mir tanken. Und beim Focusing ist es so, dass manchmal, wenn ich auf die Schule von Evelyn gehe, Dann sehe ich ein Seminar, das mich interessiert. Ich bin auch ziemlich sicher, dass ich wieder mal ins Casa Civetta zu ihr gehe, auch weil ich sie sehr gut mache und sie gern habe und Marten gern habe und wenn ich gern dort bin.
Aber ich hatte so den Eindruck, ich möchte nicht jetzt einfach so eine Routine entwickeln, ich gehe ein bis zweimal im Jahr ins Civeta, einfach so um mir zu beweisen, dass ich noch in diese Fokussinkeschichte hinein bin. Gleichzeitig habe ich zum Beispiel die Focusing Partnerschaft mit Katharina, die pflege ich. Wir treffen uns achtmal im Jahr.
Und das ist mir zum Beispiel sehr wichtig. Und die, die, diese Fokuspartnerschaft mit dir, die hält mich am also ich bleibe so im In a ritualised focusing praxis with you, but we have the basis and the beginning with you and the focusing. Extrem finde ich extrem inspirierend, angenehm und entspannt. Das stresst mich nicht. Umgekehrt bin ich aber zum Beispiel jetzt aus einer Intuvisionsgruppe, da wo man sich auch sieben, achtmal im Jahr getroffen hat,
ausgetreten, wo man gemeinsam Struufstellung gemacht hat. Ich bin aus dieser Intuitionsgruppe ausgetreten, weil ich auch gemerkt habe, Strukturaufstellung habe ich auch mal eine Ausbildung parallel gemacht. Würde ich aber auch nicht sagen, ich bin Strukturaufstellung, ist auch eine Hintergrundsgrammatik. Und ich habe gemerkt, diese Intuitiongruppe... Der Gegenstand dieser Intervisionsgruppe passt nicht mehr zu mir. Es ist etwas für Leute, die wirklich aufstellen.
Ich habe das manchmal gern für mich eine Aufstellung machen zu lassen, aber ich habe nicht das Bedürfnis aufzustellen. Da bin ich ausgetreten. Und das ist das, was ich wie meine. Ich versuche. Ich versuche, und insofern würde ich sagen, ist Focusing Ein ganz zentraler Baustein meiner Lebenspraxis. Ich versuche, mehr zu schauen, was brauche ich im Moment, wo stehe ich im Moment.
Und weniger darauf zu schauen, ob ich in ein Focusing Seminar gehe oder ob ich ein Buch von Ann Weiser lese oder von Gentlin oder was auch immer. Ich versuche eigentlich äh, permanenten inneren Begleitmusik zu machen und nicht so etwas, wo ich zweimal im Jahr fünf Tage oder sieben Tage in ein Sommercamp gehe oder in ein Seminar und dort bin ich ganz intensiv der Fokus, und sonst bin ich jetzt nicht eigentlich
¶ Die Beständige Focusing-Partnerschaft
Focusing als eine Baslinie meines Lebens zu integrieren. Das ist eine schöne Formulierung. Und insofern glaube ich manchmal fast besser. Ihr kriegt mir das fast besser, wenn ich nicht in ein Seminar gehe, temporär. Und dann später vielleicht wieder. Stefan, darf ich noch kurz nachfragen, da habe ich noch eine Nachfrage, nämlich zu deiner Praxis im partnerschaftlichen Fokusing. Achtmal im Jahr und ihr trefft euch. Wie kann ich mir das vorstellen?
Also, einmal findet es leibhaftig oder digital statt, und welchen zeitlichen Rahmen gebt ihr euch da? Weil achtmal erscheint mir so Das ist ja jetzt nicht jeden Monat, ja. Also es ist nicht mal jeden Monat, sondern irgendein Rhythmus, eine andere Art von Rhythmus. Und wäre meine Frage: Wie läuft das bei euch ab? Magst du das teilen? Ja, also wir vielleicht sind es auch mal, neunmal oder zehnmal, also wir ma wir wir machen
Also, jetzt im Dezember haben wir das letzte Mal für dieses halbe Jahr und dann machen wir vier oder fünf Termine bis zu den Sommerferien ab. Und dann treffen wir uns einmal bei mir. Treffen wir uns abwechslungsreich entweder bei Katharina zu Hause oder bei mir im Büro. Dann treffen wir uns für zwei Stunden. Und je, also Sie oder ich machen, manchmal fängt Sie an, manchmal fange ich an, machen wieder ein fünfundvierzigminütiges Focusing.
Manchmal auch noch kurz einen Kaffee zusammen vorher oder nachher. Aber wir treffen uns sonst nie. Also wir gehen nie zusammen ins Kino oder ins Theater oder treffen uns zum Sprechen. Ich würde sagen, Katharina ist eine Freundin von mir. Weil sie hat in den letzten sieben Jahren an vielen Entwicklungen von von mir teilgenommen und ich an
Entwicklung von ihr. Aber ich habe zu niemand anderem eine vergleichbare Freundschaft, weil ich keine andere Focusing-Partnerschaft habe und mit niemandem, ich sehe niemandem so viel auf eine bestimmte Art und Weise und ich finde es auch eine. Eine belebende und spannende Form von einer Freundschaft zu leben. Und das gefällt mir. Und es tut mir gut, merke ich auch diese Kontinuität, und ich merke auch,
Die Vertrauensbasis zwischen uns ist nach diesen alten Jahren sehr hoch. Und das führt dazu, dass die Prozesse dann eine gewisse Also, man kann sich recht schnell in eine gewisse Intensität einlassen, vielleicht so. Ja.
Und woraus ist diese Focusing-Partnerschaft entstanden? Also, ihr wart ja dann wahrscheinlich. Aus der Basisausbildung bei Evelyn. Aus der Basisausbildung, also sie hat die auch gemacht. Und wir haben dann auch die Begleitausbildung zusammen gemacht. Sie hat die Trainerausbildung nicht gemacht, aber die Basis- und Begleitausbildung haben wir zusammen gemacht.
¶ Die Gretchenfrage der Spiritualität
Mm-hmm. Soon. Thank you. Stefan, ich hab noch ein großes Thema, falls du noch Atem, Lust und genug Wasser im Glas hast und deinen Akku noch hält, ich weiß nicht. Und zwar, ich habe. Jedem, mit dem ich über diese Themen spreche, habe ich so ein Thema, was mir persönlich sehr am Herzen liegt, was aber auch naheliegt. Ich nenne das meine Gretchenfrage, wie im V.
Und zwar die Frage danach: Achtung. Stefan, wie hältst du es mit der Spiritualität? Und natürlich besonders mit einem Blick darauf, der Spiritualität und Fokusing, jetzt habe ich schon gehört, du hast dich sehr intensiv natürlich schon mit buddhistischen Ansätzen und so weiter beschäftigt. Jetzt wäre das so ein bisschen eine Anschlussfrage. Gar nicht ganz allgemein, falls du da bei Focusing keine Schnittmenge siehst, aber falls du eine siehst, falls es da einen.
Ein Felsen gibt, der das mit abdeckt, wo das mit drin steckt. Wie hältst du es mit der Spiritualität? Uh Bei mir löst das Wort Spiritualität. Mittlerweile wie das Wort Achtsamkeit einen gewissen Widerstand aus. Ich bin selber, ich bin. Reformiert, getauft, aber ich komme aus einer ziemlich linksintellektuellen agnostischen Familie. Also bei mir war nicht religiös zu Hause. Und Ich habe eine Empfängkeit. Ich glaube, ich habe eine recht hohe Empfänglichkeit für Grundfragen des Daseins.
Ich bin auch sehr überzeugt, dass wissenschaftliche Erklärungsweisen, die gibt es ja sowieso nur im Plural. Wir haben eine Explosion des Wissens seit mehreren hundert Jahren, und gleichzeitig wissen Immer mehr Leute wissen, immer mehr über immer weniges. Also wir haben so eine Partiellierung und ich glaube nicht, dass Universitäten oder wissenschaftliches Denken
Die Welt als Ganzes einfangen kann. Ich habe auch den Eindruck, Und das zeigt ja auch, das zeigt ja plötzlich auch so Hirnforschung, also viele, weil wir am Anfang ja von CG Jung gesprochen haben, vieles, was ja C als CG Jung, was man vor dreißig Jahren gesagt hat, ist völlig esoterisch Quatsch.
Was er erzählt, wird ja jetzt durch die Hirnforschung bestätigt. Ich finde zum Beispiel auch beim ganzen systemischen Denken, da gibt es ja wirklich so Esoterisches Tutti Fruti-Zeugs, was irgendwie sehr so sphärisch ist und überhaupt nicht.
Wo ich einfach finde, wo es so sehr ungenau wird. Und wenn man sich dann zum Beispiel mit den Strukturaufstellungen nach Insa Sparrel und Marthias von Barkom und Kibbert auseinandersetzt, Und ich meine, der ist Logikprofessor, das ist ja wirklich so die High End Variante des abendländischen Denkens und wie Da glaube ich schon, das hat dann irgendwie einen Hand und Fuß in der besten Tradition dessen, was wir.
Als rational oder vernünftig anschauen, kombiniert mit einem klaren Bewusstsein um die Grenzen dieses Denkens. Und insofern diese Grenzen und diese Räume noch nicht oder nicht betretbar sind oder begrenzt betretbar sind mit mit einem begrenzten Zeichensystem, wie der Sprache oder mathematischen Formen nicht erfassbar sind. Diese Räume interessieren sich mich sehr. Und wenn das Spiritualität ist, würde ich sagen, dann beschäftige ich mich intensiv.
Mit Spiritualität, aber auch, wenn man in sein eigenes Inneres reinhorcht und irgendwie schaut, wie man auch systemisch Wie das eigene Innere systemisch mit der Welt. verbunden ist und wie wie seine Wechselwirkung zwischen dem, was in mir geschieht, und dem, was in meiner Umgebung geschieht, wie deine Wechselwirkung stattfindet. Insofern Ja, also das sind für mich Themen und Fragestellungen, die mich beschäftigen.
Ich habe mir angewöhnt mittlerweile Weil ich eben zuerst so ein buddhistischer Zentrum bin, habe ich irgendjemand angewöhnt, auch zu schauen, was sind eigentlich unsere hier eigenen Traditionen, und ich gehe mittlerweile, also mache ich eine Weile schon, gehe ich am ist, würde ich sagen, ein Schlüsseltag. Und ich merke, das tut mir gut, irgendwie diesen Morgen und Anfang des Lebens irgendwie
ritualisiert in unserem Kontext zu machen. Ich fühle mich aber nicht einer christlichen Kirche in dem Sinn zugehörig, als dass ich den Eindruck habe, ich bin hier Teil von einer Tradition. die Film, in die ich lebendig halte, merke aber, dass irgendwie die Resonanz in einer in einem christlichen Kontext aufgrund dessen, wie ich aufgewachsen bin.
Es ist weniger fremd, als wenn ich bei diesen buddhistischen Statuen bin. Und irgendwie habe ich auch den Eindruck gehabt, warum mich nicht mal mit dem zu befassen, wenn ich mich wenn ich irgendwie nach Asien gebleckt habe, weil Asien verstehe ich ja sowieso nicht. Also oder begrenzt. Das ist wie da bin ich eher ein Tourist und am anderen Ort bin ich der Ethnologe im eigenen Land und versuche etwas zu Vielleicht zu ergründen, was in mir gar nie aktiv angelegt wurde, aber irgendwo mitschwingt.
Ich würde, wenn jemand mich sagt, bist du ein spiritueller Mensch, würde ich sagen, würde ich eben sagen, mir gefällt das Wort. espiritualidade, nicht mehr so, weil ich so eine Lehrformel finde, wie wie ich auch Achtsamkeit so zu einer oder awareness, wie ich so eine Lehrformel finde. Irgendwie diesen Schuh ziehen möchte ich mich so nicht anziehen, aber selbstverständlich, also ich glaube
Ich habe, für wie ich aufgewachsen bin, einen erstaunlich großen Teil meines Lebens damit verbracht, mich mich so zu fragend umzuschlagen. Und irgendwie, glaube ich, auch bei mir.
¶ Sinnsuche jenseits von Labels
Das hat sehr etwas mit etwas sehr eigenem zu tun, dass mich das so stark interessiert. Mhm. Mhm. Hast du, hättest du einen Begriff für dich? Also du sagtest Grundfragen des Seins oder so etwas? Wenn es nicht, also ich blinke natürlich in diese Richtung, ja, auch mein Begriff von Spiritualität würde in die Richtung gehen. Aber hast du was anderes für dich gefunden, wo du sagst, das tue ich da eigentlich? Weil es ist ja auch nicht, Wenn ich das so für mich nehme, dann
Komme ich da immer noch am nächsten ran, weil ich das Gefühl habe, es ist ja keine Metaphysik. Also ich versuche hier kein Systemgebilde aufzustellen oder so etwas, sondern da kommt das Spüren mit rein. Da kommt schon auch im positiven Sinne das Atmosphärische mit rein. Was ist das dann? Wie könnte man dieses Themengebiet vielleicht nennen, mit dem man sich da umtreibt, was aber.
Für mich zumindest definitiv nicht religiös ist, weil es außerhalb tradierter Linien eventuell auch stattfinden darf. Aber eventuell keine Esoterik in einem einfachen, platten Sinne des Wortes, wie wir es heute abfällig verwenden. Hast du da einen Begriff für dich, was du da tust, wenn du da auf Wanderschaft gehst? Sei sie innerlich, sei sie äußerlich. Eine gute Frage habe ich mich noch nicht so nie überlegt. Ich würde einfach sagen, das sind, dass ich, dass ich.
Versuche eine Neugierde zu behalten zu verschiedenen Weltzugängen. nicht nur über den Kopf, weil ich Feierabend geresen habe, sondern auch verkörpert den Eindruck, dass die Zugänge, die wir hier gängigerweise lernen, mögliche Zugänge und hilfreiche und nützliche Zugänge sind, aber dass es ganz viele andere Zugänglich gibt, dass ich mich für andere Zugänge offen halten möchte. Dass ich aber eine gewisse Skepsis habe gegenüber was dem all was alles so angeboten wird, dass ich diesen Ratgeber mag.
Schwierig finde, dass ich auch schwierig finde, wenn wenn aus einer komplexen, asiatischen Praxis wie der Buddhismus, Religion ist wahrscheinlich der falschen Ort, das falsche Wort ist eine Suchbewegung Buddhismus, würde ich eher sagen. Eher etwas, was mit Philosophie zu tun hat als mit Religion. Wenn da als dem achtfachen Pfad einfach dieses Achtsamkeitstool rausgerissen wird und dann durch einen durch einen Selbstoptimierungsfleisch, wo aufgedreht wird, dann kommt nichts Schlaues raus.
Und dem versuche ich mich zu entziehen. Also so diesen, ich versuche dann den Sachen ernsthaft, einigermaßen ernsthaft, so soweit es irgendwie möglich ist, auf den Grund zu gehen. Let's get you out. Ich weiß nicht, ob du die kennst, es gibt diese Definition von Michel Foucault, dass Philosophie eine Bewegung ist, mit deren Hilfe man sich nicht ohne Zögern und nicht ohne Anstrengung freimacht.
von dem, was wahrgehalten wird, und seinen eigenen Weg sucht. Es wäre bei mir irgendwie sowas, aber ich würde da nicht das Wort Philosophie. Für mich bin ich Philosoph, ich bin Ich bin ich meine sozialen Rollen sind Anwalt. Wissensvermittler, Mediator, Vater etc. Und das ist meine Rolle. Und das andere, das ist das, was ich irgendwie bin und das, wie ich mich irgendwie suche und wie ich versuche, mein Leben zu tun.
leben und ich habe auch nicht so ein ein bedürfnis dem eine ein label zu geben also ich bin jetzt ein spiritueller mensch also ich bin kein spiritueller mensch Ich hänge da irgendwie vielleicht auch etwas dazwischen. Also bei dieser Spirituellen Achtsamkeitsszene, da habe ich irgendwie eine. Also es gibt Sachen, wo ich das sehr gut finde, aber es gibt eine bestimmte Art von der Kultivierung, die.
Ja ich möchte ein spirituelles Leben leben so dieses dieses ähm, diese es gibt es gibt etwas, was mir wo ich mich nicht zugehörig fühle, und gleichzeitig fühle ich mich aber auch nicht zugehörig, wenn Leute so zu sehr in diesem Rationalitätsbegriff, den wir pflegen, verhaftet sind, weil ich glaube, weil es etwas gibt, das darüber hinausfängt.
Für mich merke ich, wenn du mir diese Frage stellst, Ich würde für mich das Wort Spiritualität nie ich würde nicht, ich habe nie sagen, ich ich bin ein spiritueller Mensch oder mir ist Spiritualität furchtbar wichtig, ich würde vielleicht sagen, mir ist Persönlichkeitsentwicklung wichtig oder Selbstentfaltung oder Other um den Begriff von CG Jung zu verwenden, Individuation. Das wäre glaube ich bei mir am ersten Individuation. Also der werden
Den ich sein könnte. Mhm. Der werden, der ich sein könnte. Irgend sowas. Mhm. Mhm. Ja, vielen Dank. Vielleicht, das weiß ich jetzt nicht, das ist jetzt noch persönlicher als die Frage davor, falls das überhaupt geht. Aber dann die Frage. Wo suchst du da im Moment? Gibt es noch gerade eine aktuelle Suchbewegung? Gibt es was, was dich umtreibt, was du. In ruhigen Minuten, dann abseits der Praxis, die du schon eingeübt hast, gerade noch entdeckst oder auf Reise gehst, oder ist gerade alles so?
Harmonisch klingt so schön mit, dass sozusagen irgendwie, dass gerade die Suchbewegung nicht aggressiv ist oder jetzt nicht süchtig ist oder sowas. Hast du da gerade ein Themengebiet oder irgendwas, wo du sagst, ach ja, da, das ist das gerade, wo man. Ich bin im Moment, ich bin im Moment, habe ich weniger das Bedürfnis.
Dass ich irgendwie im Äußeren. Also, ich würde sagen von mir, ich bin in einer aktuell nicht in einer äußeren Suchbewegung, also dass ich den Eindruck habe, ich möchte eine neue Methode kennenlernen. Ich lese auch, ich habe noch nie so wenig gelesen seit 30 Jahren, wie im letzten Jahr. Ich lese nicht viel. Ich schreibe auch im Moment nicht so viel. Also ich habe viel geschrieben. Ich bin, glaube ich, im Moment Fassetten und Sachen in mir am kennenlernen.
Die irgendwie neu sind und kann gar nicht so sagen, ich kann das gar nicht, ich habe noch nicht so einen. Ich habe einen Feldsens für das, was jetzt werden könnte. Der ist aber noch nicht so. konturiert oder klar, es ist ein eher leiser Fan Sales, aber so diesen Griff, dass ich merke, und da geht es durch, den habe ich im Moment nicht so. Aber es stört mich auch nicht. Also ich Halte, ich halte, ich habe, glaube ich, noch nie in meinem Leben.
¶ Eine Phase des Nicht-Wissens Annehmen
So gut ausgehalten, dass ich nicht genau weiß, was das nächste ist. Irgendwie so. Stefan. Hast du noch was auf dem Herzen, wenn nicht, wenn ich das auch einen sehr schönen Abschluss für die Frage, wohin es mit der Beschäftigung mit diesen Themen, welches Label es auch immer bekommen kann, hinführt. Vielleicht führt es dahin. Dass man irgendwann immer besser aushalten kann, nicht zu wissen, was das nächste ist.
Ja, und vielleicht ist ja das Fokus Sinn. Also, dass Also vielleicht wäre, vielleicht wäre Vielleicht wäre man dann in einer Fokusinghaltung wirklich angekommen, wenn man. eine maximale Offenheit für das entfalten könnte, was auf einem zukommt, aber ohne man, dass man in einer Art Ziellosigkeit zerfällt, irgendwie sowas. Am Schluss dieses Gesprächs weiß ich auch wieder deutlich,
Also man vergisst ja manchmal, was einem geprägt hat und was einem weitergebracht hat. Und ich hoffe, es kommt nicht so rüber, dass Fokusing mich nicht weitergebracht hat, Fokus hat mich ganz entscheidend weitergebracht. Aber ich glaube, im Moment ist es einfach bei mir so, dass ich versuche, sehr da zu sein, wo ich gerade bin, und schaue, was passiert jetzt ohne.
Eine Konzeption und Pläne, irgend sowas. Aber ich bin nicht sicher. Und vielleicht erwisst du mich auch mit diesem Gespräch gerade so in einer Art. en annan annan annan annan annan annan annan annan annan das Alte oder bisherige nicht mehr ganz ist und das Neue noch nicht gestrahlt hat, irgendwie so.
Schwellenphase Systemiker, glaube ich. Schwellenphase. Ja, in einer Schwebephaser bin ich, ja, würde ich sagen. Und insofern kann ich dir diese Fragen nicht jetzt beantworten, also nicht schlüssig. Aber du hast auch kein Leid damit. Nein, aber Schwebephasen.
¶ Die Bedeutung von Spannung in Lebensübergängen
Im Nachhinein sind ja Schwierbehasen immer die Phasen, wo man sagt, dort ist wahnsinnig viel passiert und dort ist es sehr produktiv und so. Und das war ganz wichtig, bla bla bla. Und im Moment hat das ja auch immer etwas. damit zu tun, also ich bin 50, ich kann eine Schwebepase besser, viel, viel besser nehmen als Schwebepase, als ich es früher konnte. Ich kann mit einer Schwebepase gut sein. Aber ganz ohne Unruhe oder ohne Anspannung geht das nicht.
Ja, ob das im Leben überhaupt geht oder ob zum Leben nicht immer eine gewisse Spannung gehört, was keine Spannung mehr hat, ist ja irgendwie wie tot. Also es fällt mir jetzt noch ein, vielleicht resoniert das ja mit dir. In der christlichen Tradition von den Wüstenvätern kommend gibt es ja. Was man tun soll und woraus sich dann eventuell die Sünden und dann die Todsünden entwickelt haben. Und eines davon ist ja die Archälia.
Also sozusagen das, was dann irgendwann auch mal zur Depression wurde oder sowas. Oder bei Luther heißt es die Mönchskrankheit, Antriebslosigkeit, wie auch immer. Und was die suchen durch diese, auch in ihrer Mönchspraxis, ist ja eine Art,
die Spannung genau so zu haben, dass sie schön ist. Also wie die, mein Bruder würde immer sagen, wie die Saiten an einem Musikinstrument, das ist Harmonie. Zu wenig Spannung gibt keinen Ton, zu viel Spannung reißt das Ding. Du musst es so hinkriegen, dass es klingt. Irgendwie sowas. Das finde ich ein schönes Bild. Also vielleicht geht es gar nicht ganz ohne Spannung. Vielleicht ist ein bisschen kribbeln notwendig, um zu wissen, dass man noch da ist. Wahrscheinlich, ja.
Stefan, das war ein schönes Gespräch. Ich danke dir lieb, dass du dir trotzdem. Technische Schwierigkeiten und zwischenrein Zeit genommen. Der Start war harzig, und ich bin sehr gespannt, dieses Gespräch mir anzuschauen. Gut, ich bin auch gespannt. Alles klar.
Stefan, vielen Dank. Das war sehr bereichernd. Ich habe Lust, noch weiterzumachen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit nochmal anderen Ortes. Und ich bin dir, das möchte ich an der Stelle nochmal unterstreichen. Sehr dankbar für den Vortrag, den du da gehalten hast, den ich an vielen Stellen. Augen öffnen fand, auch jetzt das Gespräch danach nochmal zur Vertiefung. Und allen voran, das möchte ich sagen.
Halte ich das für einen wunderschönen Mosaikstein, den du mit deinem Crossing geliefert hast oder auch lieferst in der Praxis. Bei mir die Szene manchmal auch zu homogen, die Focusing-Szene zu homogen in diesem psychotherapeutischen... Ist und das Focusing auch ganz woanders stattfinden kann. Und zwar sehr produktiv, das fand ich sehr schön, dafür ein Beispiel jetzt zu haben. Ich danke dir. Ich wünsche dir was dafür. Danke.
