Studieren in den USA: Interview mit einem deutschen Austauschstudenten! 🎓 - podcast episode cover

Studieren in den USA: Interview mit einem deutschen Austauschstudenten! 🎓

Aug 19, 20243 hr 15 minEp. 110
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Episode description

Wie fühlt sich das Studentenleben in den USA für Deutsche an? In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Julian, einem deutschen Austauschstudenten, über seine Erfahrungen an einer amerikanischen Universität, das Leben in Omaha und die größten Unterschiede zu Deutschland.

Du erfährst:

Wie sich der Uni-Alltag in den USA von deutschen Hochschulen unterscheidet

Welche kulturellen Unterschiede und Herausforderungen deutsche Studierende erwarten

Praktische Tipps und persönliche Eindrücke für ein erfolgreiches Auslandssemester

Ideal für alle, die ein Auslandsstudium planen oder sich für interkulturelle Erfahrungen interessieren!

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Julian ist nicht nur Student, sondern auch seit vielen Jahren als Let's Player und Buchautor tätig.

Hier findet ihr seine Projekte:

https://linktr.ee/jeffmalum

https://www.youtube.com/user/TheJuuuuJuuuu

► Julians Bücher auf Amazon (Affiliate-Link): https://amzn.to/3WUdkZa

http://backfire-books.com/

Thumbnail-Hintergrundbild: Raymond Bucko, SJ, CC BY 2.0

Song of the day: The Republic of Wolves - Cardinals (https://open.spotify.com/intl-de/track/2Hb0hle4n6wCPW61U8oFf0?si=5965a1db56464e44)

Meine "Song of the day"-Playlist auf Spotify (https://open.spotify.com/playlist/5geeWosC0xTOxLRC7DitUg?si=c7367fe62aa04f77)

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© Definitely German

Transcript

Hallo zusammen und willkommen zurück zu The German Podcast. Folge Nummer 110 110 aber ich möchte nicht die Polizei rufen, sondern ich freue mich ganz, dass ich heute mal wieder wen anders zu Gast habe und nicht die werten Gesetzeshüter, gegen die ich natürlich nichts habe, aber.

Der Gast, der heute hier ist, der hätte in dem Land, wo er war, nicht die 110 wählen müssen, sondern eine andere Nummer. Aber dazu kommen wir jetzt gleich, jedenfalls ja, willkommen zurück zu einer neuen Folge und ich habe den lieben Julian zu Gast. Hello, Ich will die 110 rufen. Hilfe holt mich jetzt aus.

Ja, ja, der Liebe Julian. Mit ihm werde ich heute mal so n bisschen über ein Thema sprechen, was einige von euch vielleicht besonders interessieren könnte, falls ihr zum Beispiel aus den USA kommt und diesen Podcast hört, denn der Julian war nämlich ein halbes Jahr lang dort in den United State of America, und zwar in Omaha, aber dazu kommen wir jetzt gleich vorher möchte ich natürlich kurz noch erwähnen, wer ist der Julian eigentlich und bevor er selber

auch noch n bisschen was über sich erzählt, vielleicht kurz eine kleine Info. Woher wir uns überhaupt kennen? Ohje, denn das bietet sich eigentlich auch ganz gut an, als hätten wir es geplant, wir kennen uns nämlich, glaube ich, dieses Jahr 10 Jahre lang oder so. Also wir haben uns. Crazy. 2014 über youtube kennengelernt über ein Let's Play eines Spiels, was außer uns beiden gefühlt 5 weitere Leute auf der Welt kennen.

Es ist wirklich so, und zwar der Clou 2, was im englischen interessanterweise einfach, glaube ich, nur das Ding ohne die 2 heißt. Jep, aber mit dem Ausrufezeichen. Das stimmt, aber gab es dann zum ersten Teil kein englisches Pendant, oder? Der erste Teil hieß The Clou CLUE aber nicht U, sondern UE. Ah, der Hinweis sozusagen. Ja, wenn mich nicht alles täuscht. Ich kann. Erste falsche Informationen sofort. Ja, und so haben wir uns kennengelernt.

Da ich auf seinen Let's Play gestoßen bin und ich hatte dann einen Kommentar hinterlassen. Wir hatten das auch vor 23 Wochen schon mal nachgeschaut tatsächlich und es war ganz interessant zu sehen, wie lange das schon zurückliegt und seitdem sind wir eigentlich Regeln in Kontakt und da haben wir uns auch schon im Real Life getroffen, unter anderem ich habe den lieben Julian besucht bei sich und so und irgendwann wird er mich bestimmt auch mal hier besuchen kommen, wenn das.

Safe ist das jetzt die Überleitung zu mir? Das kannst du so deuten, wenn du möchtest. Erzähl doch mal. Wer bist du denn, Julian? Ja Hallo, ich finde Julian auf youtube vor allem eher unterwegs unter dem Pseudonym Joe oder Jeff. Also Joe kommt von meinem Let's Play Kanal The Joe Joe, unter dem ich wirklich aktiv seit Boah jetzt auch seit 14 oder 5 nee 14 Jahren youtube mache Let's plays immer noch ausgestorben mir

egal, ich mach's täglich. Bin aber auch vor allem unterwegs unter dem Pseudonym Jeff H. Melon. Das ist mein Autorenpersona quasi, denn ich schreibe Romane, das ist so mein größtes Hobby geworden, auch das mittlerweile seit 15 Jahren Veröffentlichung noch nicht so lange. Ja, und das umschreibt mich ganz gut, ich glaube viele Leute nennen mich auch gerne immer noch ju und manche aus Versehen Jeff, ich bin aber auch gerne

einfach der Julian wir. Können auch sonst eine Mischform machen, so Juff oder so zum Beispiel. Juff und. Also meine Leute in Amerika haben wie Julian genannt. Ist es auch und man muss vielleicht noch mal kurz dazu sagen. The Ju ju von der Schreibweise her ist das nicht das englische JEW ju, sondern j und dann 4 US und dann noch mal j und dann noch mal 4 US the ju ju. Ja, faszinierend, oder was muss ich so als Kind auskennen? Und wie?

Ja, wie immer findet ihr natürlich auch Links zu seinen Aktivitäten in den Shownotes. Ich hab gerade schon überlegt, theoretisch gesehen. Könnte ich, du bietest deine Bücher ja auch auf Amazon an, oder nicht? Ja, dann könnte ich eigentlich einen Affiliate Link machen, ganz kein Scheiß dann habe. Ich kein Problem, kannst du gerne machen. Ja, schauen wir mal. Vorlesen damals. Wenn ich, wenn ich daran denke,

dann mache ich das. Nee, ich kann wirklich die Bücher sehr empfehlen, es geht so bisschen um ja jetzt nicht zu viel verraten, aber es ist so verschiedene so Gruppendynamik spielt so eine Rolle, ne und bisschen so Survival. Aspekte sehr, sehr lesenswert auf jeden Fall. Dankeschön möchte da nur gerne einmal kurz sagen, dass ich gerade dabei bin, das erste Buch noch mal neu zu schreiben. So komplett von Grund auf ist auch schon fast fertig.

Also ihr könnt natürlich gerne mal so per Kindle oder so in die in die Vorschau reinschauen, schon mal so reinschauen, worum es grundsätzlich geht, beim Kauf würde ich allerdings noch einen Monat warten, da kommt dann eine neuere bessere Version. Genau da vielleicht noch zur Info.

Wir nehmen heute am 1208 2024 auf, damit ihr das zeitlich einordnen könnt, falls ihr das hier erst in 30 Jahren hört und ihr fragt euch okay jetzt muss ich doch noch einen Monat warten, Nein, bis dahin gibt es vielleicht auch schon wieder die 12. Auflage, das weiß man halt nicht, ne? Das ist schön ohne Serie. Oder schon 3 Verfilmungen? Ein Album. Und ein Remake von einer Verfilmung. Musical. Und ein Musical. Oh ja. Und ein Brettspiel.

Ich habe euch erzählt, dass ich mal in der Schule mit 2 Kumpels, dass wir ein Brettspiel mal komplett entworfen haben für ein Schulprojekt. Worum ging das? Cool ne, warum weiß ich nicht mehr, was musst du dir da machen? Ich weiß, da kann es ja richtig viel bedeutet haben. Das war in der neunten Klasse so ein klasse bisschen. So lange ist das bei dir jetzt aber auch noch nicht her. Also im Vergleich zu mir. Excuse me. Ja, ja, ja, ja ja, Opi.

Bei uns von Opi kommen wir zur Oma, aber nicht der deutschen Oma, sondern zu Omaha Omaha, wie man glaub ich eher so sagt Ne und damit kommen wir auch zum Hauptthema der heutigen Folge. Ein Thema was ich persönlich sehr interessant finde als jemand der bisher noch nie in den USA war und für dich war es das erste Mal oder warst du vorher schon mal da?

Es war das zweite Mal. Ich war vergangenes Jahr, 2023 war ich am Anfang des Jahres im März mit meiner Schwester im Urlaub in Los Angeles, da haben wir einen Urlaub für 2 Wochen gemacht und dann noch ein Konzert gesehen. 20 Jahre af I sing the Sorrow, mein Lieblingsalbum aller Zeiten, genau dann noch ein Tag in New York verbracht und dann zurück, genau, aber ansonsten auch noch nicht weiter.

Richtig. Und ich wusste zwar, dass du auch dorthin reisen wirst und hatte dann irgendwann aber auch.

Anfang des Jahres einen Brief im Briefkasten, deswegen hast du ja Briefkasten. Und ja, der Brief kam tatsächlich vom Lieben Julian, den er mir geschrieben hat, fast genau eine DIN a 4 Seite, ganz deutsch und hat mir da so n bisschen berichtet von seinen Gedanken vor der Reise und wie das aktuell so ist an seinem Zielort, denn damals, das kann man sich aus deutscher Sicht glaub ich gar nicht vorstellen,

so richtig bis vielleicht vor. Weiß ich nicht. 5060 70 Jahren, wo das vielleicht mal aufgetreten ist. Da war zu der Zeit ein Blizzard am Wüten in Omaha ne und da würde mich nämlich interessieren, deine Hinreise quasi so n bisschen gefährdet vielleicht, dass es gar nicht klappen würde deswegen. Ja, aber nicht aus diesen Gründen. Ihr müsst wissen und ich glaube, das ist auch generell, ich möchte es noch mal kurz so als

Disclaimer zuwerfen. Dass ich glaube, der Podcast ist vor allem auch interessant, nicht nur für Leute irgendwie aus den USA, die mal eine deutsche Perspektive hören wollen, sondern vor allem auch interessant für Leute in Deutschland, die daran interessiert sind, mal übers Studium oder so ein Auslandssemester zu machen, weil da bin ich auch voll bereit, noch ein paar bisschen was zu den Modalitäten zu sagen, später, weil das gar nicht mal

so unkompliziert ist, muss man sagen, aber es funktioniert und ist eine großartige Erfahrung. Was aber zu dieser also zu der Vorbereitung auf so eine Reise gehört? Natürlich immens viel. Dazu kannst du dir vorstellen, das ist nicht einfach wie bei einem Urlaub, dass du ein Hotel Buchst, einen Flug buchst und durch isst. Manchmal musst du noch irgendein Reiseformular.

Nee, da ist schon ein bisschen mehr, du musst extrem viele Formulare ausfüllen, mit vielen Leuten im Kontakt sein, Nachweise über Impfungen, über das, über jenes. Du musst finanznachweise und so was bekommen.

Eine Kopie von einer Geburtsurkunde und so weiter das ist schon ein Akt und was eben auch nicht zu unterschätzen ist ist, du brauchst ein Visum. Du kannst nicht einfach nicht einfach nur, das ist ja nicht einfach nur ein Urlaub, wo du ein paar Tage bist, da mal wenn ihr aus deutscher Perspektive in die USA in den Urlaub wollt unter 30 Tage müsst ihr einen sogenannten Esther Antrag stellen ESTA der kostet auch ein

bisschen was. Und da müsst ihr nur eure Stammdaten eingeben und dann ist das durch und den müsst ihr ausgefülltem Flugzeug dabei haben. Wenn ihr aber so als Studienaufenthalt beispielsweise Auswandert oder eben so länger da seid für ein Praktikum Job, was auch immer, dann braucht ihr ein Visum und ein Visumantrag dauert eine Weile und ich saß so ungefähr 5 Tage vor meiner Abreise saß ich hier und hatte immer noch kein Visum.

Ich hatte das per Post beantragt, weil ich, weil von meinem ersten USA Aufenthalt hatte. Die hatten die Behörden schon so meine Fingerabdrücke und Fotos und so weiter deswegen musste ich nicht vor Ort hin, man muss dann Dokumente verschicken über so einen ganz speziellen Lieferservice wo 30€ Versandkosten sind erstmal hin und zurück, ja und ja, dann musst du halt hoffen, dass es bearbeitet wird und zurück ist rechtzeitig und.

Und dann war sie 5 Tage, 4 Tage, 3 Tage und ich habe mein Visum. Mein ausgestelltes Visum habe ich 2 Tage vor meiner Abreise bekommen und ich habe die ganzen Tage vorher schon überlegt okay was mache ich wenn ich das nicht bekomme?

Es wird alles im Sack sein, so dann hätte man auch weil es gab in der ersten Woche so Pflichtveranstaltungen wo ich sein musste und so und dann hätte das sicherlich irgendwie regeln können, verspätet aber das da habe ich mir erst mal in die Hose geschissen, ein paar Tage muss ich ganz ehrlich. Sagen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich glaube das wäre mir ähnlich gegangen.

Also das ich mein das ist generell ne Sache glaube ich die man in Deutschland gut die Leute die hier leben, die kennen das nicht anders und die Leute die vielleicht schon mal im deutschsprachigen Umfeld unterwegs sind in anderen Ländern nebenan und die irgendwie mal nach Deutschland wollen oder hier irgendwie auch länger bleiben wollen, die kennen das vielleicht auch. Die deutschen Ämter sind auch jetzt nicht die Allerschnellsten, muss man da

dazu sagen. Und wenn natürlich dann auch noch so so ne Auslandskomponente da drin ist, wo vielleicht auch im Ausland irgendwas beglaubigt werden muss, dann kann ich mir das sehr sehr gut vorstellen, dass das dann natürlich noch mal etwas länger und noch mal etwas frustrierender sein kann. Ex. Aber ich glaube du hast es trotzdem nicht bereut den Schritt gegangen zu sein.

Nee, absolut nicht. Es war noch muss ich auch dazu sagen, ich will jetzt nicht zu viel Angst machen, es war auch durch die Umstände n bisschen, weil ich hatte meinen Antrag über die Weihnachtszeit gestellt. Und dann weiß man nicht, arbeitet die Behörde überhaupt zwischen Weihnachten und Silvester? Und ich musste dann Anfang Januar aber los und so, da hat sich das alles noch mal ein bisschen geschoben.

Ich glaube, wenn ihr das zu einer in Anführungsstrichen normalen Zeit macht, könnte das auch verlässlicher schnell gehen. Also nicht so wie der Julian machen. Fassen wir das mal so zusammen. Macht's nicht wie ich. Alles, was ihr heute hört, macht. Ja, nicht viel Spaß. Tatsächlich ist das, was du gerade erwähnt hast, auch schon so ein bisschen der Beginn des Briefes, den du mir geschickt

hast. Ich habe den hier gerade so ein bisschen vor mir liegen und ich sehe auch interessante Art und Weise, dass du deine Sachen einen Tag vor der Abreise gepackt hast. Wahrscheinlich auch damit zusammenhängt, weil du halt bis zuletzt nicht wusstest, ob das wirklich so klappt oder so, könnte ich mir vorstellen. Wieviel hast du denn überhaupt gepackt oder wieviel darf man da mitnehmen? Ah Jesus, also dürfen.

Hast du theoretisch bei so einem Langstreckenflug hast du einen Koffer, der ich glaube wieviel Kilo waren. Es ich habe irgendwas mit 20 Kilogramm im Jahr, aber ich. Glaube auch so 2522 irgendwie sowas um die Drehung. Ich habe hier irgendwo meinen Zettel noch, aber ich weiß gerade nicht wo genau und dann darfst du einen Rucksack mit haben, der also im Flugzeug dann oben in die in diese Kabine da

reingeschoben werden kann und. Und dann darfst du noch ein sogenanntes Handgepäckstück dabei haben, was unter den Sitz vor dir passen kann. So, da hast du dann meist so deinen Laptop oder sowas drin, irgendwas was du eben während des Fluges dringend brauchst. Genau für mich hat es aber nicht gereicht, so für einen Urlaub würde das locker reichen, aber eben mit dem Wissen länger dort zu leben.

Nee, das stimmt gar nicht, was ich gerade erzähle, das hat gereicht, hinzu nur rück zu nicht rück zu habe ich mir einen

zweiten Koffer gekauft. Fake News ich hatte, ich hatte hinzu, tatsächlich noch ein zweites aufgegebenes Gepäck, aber das war nur so eine Kleine, so eine kleine Tasche, vielleicht so in der Größe von vielleicht die doppelte Größe von einem Schlafsack höchstens, wo auch ein Schlafsack drin war, tatsächlich ja, aber was ich alles mitgenommen habe, also auf jeden Fall viel Wäsche, ich wusste halt am Anfang nicht so ganz wie. Wie die Situation sein wird?

Weil ich war in einem Wohnheim untergebracht, und das war zwar möbliert, aber ich habe zum Beispiel keine richtig aussagekräftige Antwort bekommen, ob ich denn nur Bettwäsche haben werde und da ich im tiefsten Winter ankomme, ist das schon eine relativ wichtige Information, deswegen habe ich halt beschlossen, auch ein Kissen und eben einen Schlafsack mitzunehmen, was du normalerweise wahrscheinlich

nicht mitnehmen würdest. Und noch ein bisschen mehr dicke Kleidung und soeben einfach um sicher zu gehen. Ja, dass ich dann auch schlafen kann. Und du musst halt ein bisschen vorausplanen, weil du du kommst. Du kommst im Winter an, aber du bist ja eine Weile da.

Das heißt, du kannst entscheiden, entweder du nimmst schon Kleidung für die wärmeren Tage mit oder kaufst dir alles dann erst dort, das wollte ich nicht, weil das musst du dann auch wieder mitnehmen, deswegen musst du halt im Prinzip für Winter, Frühling und Frühsommer schon packen und. Und Plan das erstmal vor. Das ist gar nicht so. Krass. Ja, vor allem wenn du mal

überlegst. Wenn du jetzt von ich sag jetzt mal von Frühling bis vielleicht Herbst da gewesen wärst das halbe Jahr, dann wär es vielleicht noch mal einfacher gewesen, aber du hast ja dann die kalte Jahreszeit, dann die nicht mehr so ganz kalte Jahreszeit, aber nicht mehr so, noch nicht so ganz warm und dann bisschen in den Sommer hinein. Das ist natürlich schon krass, ja. Ja genau, und dann kommen auch so was wie Schuhe rein, weil dann hast du deine dicken Winterstiefel und.

Aber du brauchst doch irgendwie dann leichte Schuhe und am besten Halt für die Zeit auch irgendwie noch regenfeste übergangsschuhe oder so, weil du kannst dann auch bei 15 Grad mit starkem Regen nicht mit deinen Stiefeln rumlaufen. So also das ist das war schon, das war schon ein Akt, aber am Ende ist alles aufgegangen. Ich habe mir zwar auch ein bisschen Kleidung dort besorgt, aber es ist eigentlich

aufgegangen. Allgemein mit dem Flug hat das auch gut geklappt, also hast du alle bist du glaube ich komplett durchgeflogen oder hattest du mehrere? Nee. Also ich bin von ich bin von München aus geflogen, habe da vorher noch ein paar Tage verbracht und direkt nach Ormaha fliegt von hier aus aber nichts,

zumindest noch nicht. Der Flughafen Ormaha wird ab nächstem Jahr zu einem internationalen Flughafen umgebaut, also vielleicht dann doch ich musste, ich hatte die Wahl entweder über Chicago oder Denver zu fliegen, ich bin über Denver geflogen, Denver, Colorado hatte dann da theoretisch eine Stunde Aufenthalt am Flughafen. Das Flugzeug hat aber 2 Stunden Verspätung, deswegen waren es 3 Stunden. Aber das war die größte Verkomplikation, also die diese 2 Stunden Verspätung ansonsten.

Hat geht das ja geklappt, also nicht irgendwie Gepäckstücke abhanden gekommen oder was man sonst schon mal so so hört. Absolut Turbulenzen, absolut nicht. Der Rückflug war da wesentlich schlimmer, aber wesentlich wesentlich wesentlich schlimmer, aber hinzu hat alles super geklappt, auch keine keine großen Turbulenzen, kein kein Nichts, mein Platz war super. Neben einem Typen, der nach Denver Skifahren geflogen ist und da ganz viele Leute kennt, so ein etwas älterer Mann vielleicht.

Ende 60 war ganz nett, ja, und auf den in den 3 Stunden Wartezeit in Denver habe ich dann sogar schon eine Person kennengelernt mit dem mit dem mit einem Pulli von meiner Uni, mit der ich dann reden konnte, die sich dann auch als deutsche Austauschstudentin rausgestellt hat, also ist alles super verlaufen. Das ist auch super. Das sind so Sachen, die man nicht planen kann. Ne, das ist sagen wir mal ganz schön. Genau. Vor allem, wenn du alleine

unterwegs bist. Das ist irgendwie auch noch mal was anderes. Richtig ist das das erste Mal gewesen, dass du alleine geflogen bist, sozusagen. Ja, ja, ich bin insgesamt nicht häufig geflogen nach Tokio und zurück nach LA und zurück. Und das jetzt. Nach Tokio mit meinem Bruder, nach LA mit meiner Schwester. Ja, und hier diesmal aber alleine, aber war ganz entspannt, ich dachte es wird gruselig, aber ging ja. Das war super. Ja, und wie ist das, als du da

angekommen bist? Also erstmal, wie ist so die Zeitverschiebung, wie ist das mit dem Jetlag und so und mit dem Wetter dann generell gewesen mit dem Blizzard? Ja, also ich war tatsächlich überrascht. Ich würde sagen, ich hatte mit den größten Jetlag bisher. So damals nach Tokyo hatte ich überhaupt gar keinen Jetlag, nach LA ging es auch voll, klar, aber diesmal irgendwie schon.

Mein Schlafrhythmus war danach erst mal total im Eimer, ich bin immer so 20:00 Uhr eingeschlafen und so zwischen 4 und 05:00 Uhr morgens aufgewacht, das ist naja ich bin eher so um 03:00 Uhr schlafen gehen 11:00 Uhr aufstehen Typ der ist schon ein bisschen bisschen verschoben ja Zeitverschiebung war kurz zur Referenz und nach Omaha 7 Stunden. In der Vergangenheit oder in der Zukunft?

Von uns aus in Deutschland. In der Vergangenheit ja genau und ja, das hat dann so 34 Tage gedauert, bis sich das Eingepegelt hat, ging dann aber voll klar, ich bin dann da so angekommen, so gegen 23:00 Uhr noch was wurde von einem von einem persönlichen Fahrer abgeholt mit noch 2 anderen Austauschstudenten. Jede. Einer einer noch anderen deutschen Austauschstudentin und einem belgischen Austauschstudenten.

Eigentlich sollten noch niederländische dabei sein, aber da hat sich irgendwie der Flug um 8 Stunden verspätet, da wurde er dann später abgeholt. Auf den haben wir nicht gewartet, genau und dann haben die uns zu unseren Wohnheimen gebracht und da war dann so das erste Mal so, du guckst aus dem Fenster und siehst jetzt mal ah, irgendwie so 5 Meter hoher Schnee okay. Und auch direkt bei dem Moment, wo du vom Flughafen zum Shuttle gelaufen bist.

Das waren nur so 30 Sekunden, nur so einmal über die Straße, aber deine Nasenlöcher sind einfach sofort eingefroren. Es waren halt muss man sozusagen so umgerechnet um die -25 Grad, wenn mich nicht alles täuscht oder -30 sogar am ersten Tag. Krass, ey. Ja. Kannst, kannst du das aus dem Stegreif umrechnen? In Fahrenheit zufällig? Aus dem Stegreif umrechnen. Du warst jetzt, du warst jetzt ein halbes Jahr in den USA. Julian musst du doch umrechnen. Können yaso yas Mensch.

Aus der Verfahrenheit ein deutscher Physiker, ja. Das ist schön für fahrenheit. Also ich kann dir sagen 75 fahrenheit sind glaube ich 23 grad celsius so 90 fahrenheit sind so irgendwas um die 30 ich kenne genau die Umrechnung nicht, es müsste so irgendwas so um die Oah war das schon ich Google das jetzt hier das mach mal.

In der Zeit kann ich ja schon mal dabei sagen, also bei uns in Deutschland war der Winter, also jetzt zumindest bei mir in der Region, ich wohne ganz woanders als der Julian im Westen Deutschlands, und da war der Winter relativ, ja erträglich, er war relativ mild, würde ich sagen, und so Blizzards ich, also wie gesagt, ich habe das eben schon mal kurz angesprochen, ich glaube, so richtig kennen wir das in Deutschland gar nicht in dem Umfang, wir sind ja auch zum

Glück. Keine Tornadoregion, so wie das auch in Teilen der USA regelmäßig auch schon mal der Fall ist. Jährlich. Ich hatte irgendwann auch mal n Video dazu gemacht, tatsächlich und ich glaub da war das irgendwie in Deutschland um die 50 Tornados im Jahr, wohingegen man in den USA im selben Zeitraum, ich glaub bei über 1000 ist also schon n krasser. Unterschied muss auch dazu sagen.

Dass die, dass die die Verheerung, also ja der Faktor der verheerung, sage ich mal, natürlich auch ein ganz anderer ist in Deutschland versus dort, ja. Das kommt auch noch dazu. Genau also. Ich habe übrigens jetzt gerade mal geguckt -30 Grad, weil ich hatte jetzt auf -10 getippt, war es nicht ganz -22 Grad fahrenheit, weil irgendwo da da unten wird, dann wird dann die die Distanz zueinander geringer, keine Ahnung, die Differenz meine ich aber. Interessant.

Das ist schon sehr kalt. Das glaube ich ja. Das war auch, ich glaube, das krasseste Erlebnis mit diesem Schnee war, dass wir, wir sind am ersten Abend, am zweiten Abend zu Walmart gegangen und da läuft man so 15 Minuten vom Wohnheim und wir sind gelaufen durch den Schneesturm, also es war wirklich Schneesturm, muss man dazu sagen und. Und so mein Bart und mein Schal und alles waren einfach hart.

Ist das nicht auch ab einer gewissen Temperatur, dass dann, dass das sich gar nicht mehr so krass kalt anfühlt, dass der Körper dann einfach quasi das so ein bisschen das hier vorgaukelt, dass es gar nicht so kalt ist oder so? Ja, ja, würde ich unterschreiben. So ab dem Zeitpunkt wo das Gesicht halt so komplett rot. Wird wo du einfach nichts mehr spürst, so betäubt bist. Genau so tot. Ach ja, nee, sowas habe ich noch nie erlebt. Also das wäre aber auch mal

interessant, glaube ich. Das ist halt generell so da drüben. Die Ecke ist einfach wettertechnisch ein Areal der Extreme. Ich hatte selten so dieses 20 Grad windstill, bisschen bewölkt, nee, es ist entweder total bewölkt, bewölkt und regnet monsunartig oder. Schneesturm, Tornado oder keine Wolke und über 30 Grad. Also krass ey, ich habe gefühlt

nichts dazwischen erlebt. Wie war denn so generell dann deine Ankunftszeit beziehungsweise hattest du dann direkt im Anschluss irgendwie so ein 2 Tage später dann Uni oder hattest du erstmal so ein bisschen so ein 2 Tage Zeit um dich so einzugewöhnen oder wie war so der zeitliche Ablauf? Also wenn mich nicht alles täuscht, bin ich an einem

Dienstag angekommen. Das war in der Woche noch vor den Veranstaltungen. Ich hatte da dann am Donnerstag und Freitag so einführungsveranstaltungen, was relativ vergleichbar ist mit so einer typischen Immatrikulation auch hier an den Unis. Also du, du bist halt in so einem Saal, wo alle. Leute sind die auch mit ihr

anfangen zu studieren. Und dann stellen sich so nach und nach so diverse Profs vor oder die Leute, die die ganzen Services von der Uni vorstellen und was man sagen muss, das sind da drüben noch mal wesentlich mehr, weil Uni kostet da auch wesentlich mehr, aber dafür bieten sie auch wesentlich mehr.

Ja und dir so ein bisschen alles gezeigt wird, so der Plan, dann gibt es eine Rundführung auf dem Campus und so und dann aber ab der Woche danach ging es dann auch direkt los mit den mit den Präsenzveranstaltungen. Mich würde mal interessieren, so die Leute die du dann auch getroffen hast, jetzt nicht nur die jetzt von der Uni oder so, mit denen du vielleicht dann auch häufiger im Laufe des halben Jahres zu tun hattest, aber vielleicht auch andere Leute in Stores oder keine

Ahnung wo, wenn du mit denen gesprochen hast, hast du gemerkt, dass die, dass die gemerkt haben, dass du aus Deutschland kommst zum Beispiel oder so, also hattest du da irgendwie so Erlebnisse in der Art? Okay Jein, würde ich sagen. Ich glaube, was ich dazu holen muss, ist, dass ich den ich habe den Großteil meiner Zeit, die ich dort war oder nicht, den Großteil.

Das stimmt nicht, aber ich habe sehr, sehr viel Zeit mit einer anderen deutschen Austauschstudentin dort verbracht, die ich da auch am Flughafen kennengelernt hatte, und das ist jetzt überhaupt nicht wertend gemeint, aber ich

sage mal, bei ihr hat man die. Den deutschen Akzent wesentlich mehr rausgehört und dadurch hatte ich auf jeden Fall, wenn wir unterwegs waren und irgendwo einkaufen waren, da gab es sehr häufig den Moment, dass sie irgendwie gefragt wurde, so, ach, wo kommt denn der Akzent her?

Das klingt voll cool, Ach Deutschland, da sind meine Vorfahren, mir ist es jetzt nicht so häufig passiert, bei mir kam es eher so. Wenn ich mit Leuten geredet habe und erwähnt habe, dass ich aus Deutschland kam, dass dann mal eine Person gesagt hat, ah ja, ich hatte so ein Gefühl, dass da irgendwie so ein bisschen Akzent durchkam, so. Aber sie konnten es jetzt nicht genau zuordnen. Nach Deutschland spezifisch. Korrekt, ich wurde eher zweimal auf Däne Park. Ja gutes Jahr.

Knapp daneben ist auch vorbei, sagt man im Deutschen ja schön. Ja. Aber es haben sich alle immer sofort mit identifizieren können, weil da haben ja gefühlt 90% der Menschen. Deutsch ich wollte gerade sagen, also die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sagt, irgendwie so, Oh yeah, I've german Antistry und so ist ja nicht gerade gering und so. Ja, manche würden sogar sagen, das sind alles verkappte Deutsche, die Amerikaner so gefühlt. Deutsch können Sie trotzdem

nicht. Tja, ich weiß gar nicht, gibt es das irgendwie als Wahlfach oder so in den USA so als Fremdsprache? Ich weiß gar nicht wie das ist. Boah, ich glaube, es kommt ganz drauf an. Ich glaube, dass es das hier und da gibt, aber bei den meisten Sachen lernst du halt einfach entweder Spanisch oder Französisch. Ich glaube in den meisten. Fällen gibt ja auch total Sinn, aber es ist. Nicht ja, es ist, glaube ich in der Regel nicht Pflicht.

Ich glaube, du musst es irgendwie ein ja oder 2 machen und ab dann musst du es aber nicht mehr machen oder so. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, kommt sicher auf den Staat an. Also wie hast du dich so eingelebt im Allgemeinen? Also hast du dir. Oder wie soll ich das formulieren? Oder sagen wir mal so, ab wann hattest du für dich so den Eindruck, dass du dich da vor Ort so an die Begebenheiten gut

angepasst hast oder so? Also hat das schon ein paar Tage gedauert, so von wegen ich meine, es gibt ja so ein paar Sachen ganz praktikabel, es gibt auch in Deutschland gibt es ja einige Stories mittlerweile die 20 / 7 geöffnet sind, aber ich glaube in den USA ist das ja der Standard eigentlich für alles mögliche, oder wie ist das? Also dass du da irgendwann vielleicht sogar mal genutzt hast, irgendwie. Och, ich hätte jetzt Bock auf ein Brötchen.

Ich gehe mal um 03:00 Uhr nachts irgendwie und hole mir 1 oder so. Nee, das muss ich, da würde ich sagen, ist ein Mythos. Also ich würde mal behaupten, wenn du beispielsweise in LA wohnst oder in New York wohnst, dann ist es definitiv der Fall, dass es viele dieser Sachen gibt, so gerade Seven Eleven, die ja wirklich immer offen haben. In Ommerhaar, gerade so in der

Uni Region aber nicht. Also da schließt der Walmart, der nächste ganz klassisch um, ich glaube 23:00 Uhr und der Target um 22:00 Uhr und die meisten Restaurants so um 20:00 Uhr teilweise 21:00 Uhr, also wenn du da nach Mitternacht Hunger hast habe ich eher gedacht dann habe ich ein Problem, also dann ja das das ist tatsächlich in der Form nicht vorgekommen. Ich habe zwar sowieso den Großteil meines Essens in der Mensa gegessen, aber ja, nee, diese 24 7 Shops in der Region. Weniger.

Wie ist das denn allgemein so, dass das Uni leben, also jetzt kannst du gerne dir etwas rauspicken, was du gerne erzählen möchtest oder so was ist so gleich oder ähnlich wie das, wie es in Deutschland ist aus deiner Sicht und was sind so also grundsätzliche Unterschiede, wo du auch vielleicht du hast dich ja vorher wahrscheinlich ein bisschen informiert, hier und da könnte ich mir vorstellen.

Aber vielleicht gab es ja auch hier und da noch so ein paar Sachen, die dich halt komplett so of Guard Gecatcht haben. Schönes Dingle, Schulte auch und ja, ja genau und ja irgendwelche Sachen, die dich halt wirklich überrascht haben, wo du erstmal drauf klar kommen musstest, vielleicht sogar oder so. Drauf klar kommen im negativen oder so willst. Du so oder so sehen, wie du möchtest.

Okay ich muss tatsächlich sagen, also da gibt es weitaus mehr Unterschiede, als es Gemeinsamkeiten gibt, ja. Ich denke mal so, also was was ähnlich ist ist so. Du hast, du hast Prüfungen, du hast Hausarbeiten zum abgeben, du die Art und Weise wie du zitierst und quellenverzeichnisse da machen musst. Die sind meist in mla und so, das muss ich hier an meiner Uni auch, also das sind so Gemeinsamkeiten auf jeden Fall und du hast so eine Uni Karte was du hier ja auch an so gut

wie allen Unis hast. Aber es sind schon mehr Unterschiede da, ich würde da mal besonders mir gerne so. 3 Sachen rauspicken die eine und also das sind wirklich die, die mir so wo ich sagen würde, so die sind, die sind so anders, dass ich wirklich drauf klar kommen musste, aber im positiven Sinne, die eine davon ist das Verhältnis, was du zu den Dozierenden oder Profs hast. Das ist hier in Deutschland

meist relativ distanziert. Ja, du kannst mal irgendwie Witze machen mit denen oder so und es kommt auch mal vor, dass du zu einem Prof. Mal ein gutes Verhältnis hast, aber in der Regel ist es schon so distanziert und da ist eine gewisse Hierarchie und die sind drüber und so weiter und du siehst die und das ist eben Herr Professor Dr. Was weiß ich, das ist dann nicht so oder vielleicht bei den älteren Profs, aber nicht bei allen in der Regel.

Fängt zumindest dort fängt das Semester damit an, dass die Leute dir erstmal ihre privat private Handynummer ergeben. Ein ein Prof. Von mir in meinem Filmwissenschaftskurs, der hat gesagt, wenn ihr Fragen habt, schickt mir keine E Mail, ruft mich einfach an so und da habe ich ihn noch einmal aus dem Urlaub einfach angerufen, so um 21:00 Uhr abends und meine Dozis sind halt nicht irgendwie Doktor I don't know Doktor Schmidt, sondern es ist halt ist halt Gym

oder ist halt. Joe oder Kim oder Mark oder wie auch immer so vorne das das ist so eine Sache wo ich sagen würde, die ist definitiv anders, aber es ist sehr, ich finde es sehr positiv, weil ich mag dieses so kalte, distanzierte immer eigentlich nicht so gerne und eine andere Sache, ich beschränke mich jetzt auch erst mal auf 2, weil ich die Dritte die ich sagen wollte gerade vergessen habe, komme ich aber

bestimmt wieder drauf. Aber der zweite wirklich wesentliche Unterschied ist, wie Prüfungsleistungen ablaufen. Du hast es hier ja ganz typisch in den vor allem staatlichen Universitäten so, du hast dein Modul im Laufe des Semesters, hast meist auch keine Anwesenheitspflicht, heißt Wenn du gut abschneiden willst, gehst du hin, wenn du verschläfst ist halt so. Wenn du keinen Bock hast, ist er halt so, dann bringst du es dir selbst bei.

Am Ende des Semesters ist die Prüfungsleistung, sei es 8 Wochen Arbeitszeit für eine Hausarbeit oder eben eine Zentralprüfung zum Abschluss und das Macht 100% deiner Note aus

und damit ist durch. Manchmal hast du eine Vorleistung, manchmal hast du eine Leistung im Semester oder ein Praktikum oder eine Alternativleistung, aber in der Regel läuft es so da drüben nicht, du hast du hast sehr viele Abgaben über das Semester hinweg, was erstmal ziemlich überfordernd klingt, für mich zumindest als mir jemand gesagt hat, ich muss irgendwie jede Woche in allen Fächern irgendwie was abgeben oder so. Hin und wieder dachte ich, alter

what the Fuck, aber es sind wirklich kleine Abgaben, die du echt gut managen kannst. Teilweise einseitige Aufsätze oder sowas und die fließen aber alle in deine Note ein und zwar auch zu einem nennenswerten. Zu einem nennenswerten Anteil, sodass wenn du in einem Modul mal eine Abschlussprüfung hast, die dann vielleicht nur noch 30% deiner Note ausmacht.

Und wenn du richtig gut gesammelt hast, dann auch einfach sagen kannst, ok, scheiß drauf, ich nehme meine 70% und lass es und du hast dann auch Prüfungen, aber in der Regel sind die so in Units aufgeteilt, das heißt du hast nach dem ersten Viertel des Semesters deine deine Prüfung, dein Midterm dann noch mal ein Midterm und dann vielleicht dein Final, sei es drittelprüfung oder was auch immer, die dann aber auch alle gleich viel wiegen und.

Und das nimmt so ein bisschen dieses, was auch häufig so in in Deutschland betitelt wird, als Bulimie lernen raus, sodass du am Ende dir alles irgendwie reinballerst, damit es an der Prüfung drin ist. Aber danach ist es eh wieder ausgekotzt und da habe ich Gefühl. Das Gefühl, dass ich viel mehr wirklich mitgenommen habe, weil ich das so nach und nach immer wieder abrufen musste.

Glaube ich, glaube ich. Also ich gebe dir jetzt, ich spreche jetzt kurz ein 2 Sätze und gebe dir dadurch Zeit nachzudenken, was dein dritter Punkt war, sozusagen ganz unauffällig, ja, ich, ich kann also, wenn ich da jetzt so mich hineinversetze, ich glaube, ich würde das auch tatsächlich wesentlich besser finden, das so zu machen wie in den USA auch, weil ich glaube, was du gerade schon angesprochen hast, dass man dann Sachen besser verinnerlicht, weil man sie mehr

wiederholt und häufiger wiederholt, häufiger für sich selber, auch mental abfragt. Ich glaube, das macht einen ziemlichen Unterschied. Dieses sogenannte Bulimie lernen, was du gerade erwähnt hast.

Das ist etwas, was mich ich wahrscheinlich die meisten Schüler und Studenten seit meiner Schulzeit immer gestört hat, weil das ist halt, es ist wirklich darauf programmiert, du, du kloppst dir das alles in die Birne rein und musst es dann einmal in weiß ich nicht 234 Stunden Runterschreiben am besten und danach kannst du es im Prinzip wieder vergessen, das ist, und das führt halt ehrlich gesagt nicht so wirklich zu

irgendwas. Und deswegen ich, ich war gerade auch mir, ging es auch, wo du das so sagtest, so von wegen und dann muss man jede Woche hier und in dem und dem größeren muss man dann was abgeben, dachte ich auch so oi oi oi, aber jetzt wo du das sagtest, dass das halt so so wirklich kleinere Happen sind, finde ich das richtig gut. Und was du auch sagtest finde ich auch ne super Sache also ich finde das wirklich durchdacht so

von dem was du jetzt erzählst. Dass, selbst wenn man vielleicht mal ein 2 Sachen weiß ich nicht, weil man da vielleicht nicht so drin steckt oder nicht so das Gefühl hat, dass man da nicht so gut abschneidet, hat man halt noch genügend andere Sachen, mit denen man das wieder ein bisschen wieder ausgleichen kann oder rausreißen kann. Ne, also das ist richtig cool.

Und du hast doch häufig die Möglichkeit, dass man in meinem Psychologie Modul so. Da hast du nach jeder Unit Prüfung, da waren es 5 Units. Heißt du hast 5 Prüfungen über den Zeitraum des Semesters und ganz am Ende gibt es eine Abschlussprüfung, die dann auch zum kompletten Semester ist. Aber die ist optional, weil die ist nur zur Verbesserung deiner noch, das heißt diese Prüfung ist in 5 Teile aufgeteilt, jeweils mit diesen 5 Themengebieten und.

Und du verbesserst nur deine Note, wenn du da auch ein besseres Ergebnis hast. Das heißt, wenn es schlechter ist, dann ist es egal. Das heißt, du kannst teilnehmen und dich verbessern. Du kannst es sein lassen, aber du kannst dich nur verbessern. Nicht so geil. Das ist wirklich, wirklich geil. Ich hole mal ganz kurz was, das ist direkt hinter mir, aber ich komme mit meinen Kopfhörern nicht ran, das ist glaube ich. Ganz, ja.

Ich nutze die Zeit wieder kurz, und zwar eine Sache, die du ja auch schon vorhin angesprochen hast im ersten Punkt. Ist ja so, diese ja, wie soll ich sagen, das Verhältnis zu den Profs und Dozenten, was ja ziemlich anders ist. Und also wie ist das allgemein jetzt nicht nur auf vielleicht auf die Profs oder so bezogen, sondern auch auf andere Leute, mit denen du da interagiert hast?

Das ist ja ein fundamentaler Unterschied kann man sagen, es ist vielleicht stärker oder weniger stark ausgeprägt, kommt vielleicht auch auf die eigene Wahrnehmung an. Im Deutschen unterscheiden wir zwischen der formellen und informellen Ansprache, du und sie. Und im Englischen hast du das ja nicht wirklich so direkt.

Du hast zwar irgendwie natürlich auch weiß ich nicht, du nimmst zum Beispiel den Vornamen und meinst es dann, aber als sie, aber du kannst es ja nicht so krass unterschiedlich ausdrücken wie im Deutschen normalerweise, wie war das für dich, wenn du jetzt zum Beispiel deinen Dozenten mit dem Vornamen ansprichst, obwohl ihr euch vielleicht, ich sag jetzt mal übertrieben gesagt 3 Stunden kennt oder so, wie ist das für dich so, als aus der deutschen Perspektive?

Also muss ich jetzt sagen, ich weiß nicht, ob ich da das repräsentativste Beispiel bin, weil für mich war das gar nicht so kompliziert, weil ich mag persönlich diese diese Respektanrede, diese formelle Anrede im Deutschen nicht so gerne. Ich finde es manchmal ein bisschen übertrieben, wenn man, wenn man sich sieht, also ich weiß nicht, ich habe auch ich habe eine Weile in einem Restaurant gearbeitet, und wir hatten in einem Restaurant eine

Philosophie, wir duzen alle. Und das finde ich persönlich. Ich finde es persönlicher, einfach und ja, ich, ich verstehe das Konzept dann und ich mache das auch, wenn ich meinen Chef oder meinen Prof oder wen auch immer anspreche, dann sieht sich diese Person auch, aber ich mache es mehr aus aus, aus Zwang als wirklich aus persönlicher Überzeugung, weil ich, weil ich finde, man zeigt Respekt, anders als welches verdammte Pronomen man benutzt. Im Englischen zum Beispiel.

Also ist es ja dann dann häufig so gewesen. Also wenn ich auch jetzt irgendwie fremde Leute auf der Straße mal irgendwie angesprochen habe wegen irgendwas, dann dann setzt man ja irgendwas zum Beispiel dazu, dann dann sagst du halt nicht excuse me, sondern oder Excuse me oder so oder you Job something Sir, so dass irgendwie was anders, was so ein bisschen Respekt zeigt oder durch Körpergesten oder so. Bei meinen Profs ging das dann relativ schnell. Klar war das so die ersten.

Ein 2 mal ein bisschen ungewöhnt, jetzt ungewohnt, jetzt nicht zu sagen, Mr. Mc Cafferty, sondern keine Ahnung Chris oder so. Das sind übrigens alles fiktionale Namen gerade, aber das war keine, war keine große Umgewöhnung, es ist mir sehr schnell einfach positiv aufgefallen und dann auch wieder normal geworden, ja. Okay. Was ich jetzt gerade hier geholt habe. Übrigens ist mein common placebook. Mein common placebook was ist

das denn genau? Also das war, das war meine wöchentliche Prüfungsleistung in meinem English Literature Kurs. Ich kann es jetzt natürlich nicht zeigen, aber das ist so ein Buch, also wieso ein kleines Notizbuch? Und das, das haben wir quasi über das Semester hinweg geführt, in dem in dem Kurs ging es vor allem darum, dass wir uns Gedichte, Short Stories und Filme angeschaut haben und nach jeder Woche mussten wir uns dann eines einen der Texte aussuchen, den wir in der Woche behandelt haben.

Da übrigens hat man die meisten Kurse zweimal pro Woche und mussten dann einen Teil daraus. Rauspicken, den Analysieren und auf unser Leben beziehen. Also beispielsweise habe ich hier von Richard Wilbur das Gedicht The Writer und hier habe ich mir die Textseilen in Heroom what the light breaks in the Windows Attosqual Linden, my daughter is Riding a Story rausgepickt und dann musste ich den so ein bisschen analysieren und dann auf mein eigenes Leben beziehen.

Warum ich das gewählt habe und was ich da damit verbinde und

fühle und so weiter. So, und dann mussten wir die Seiten aber gestalten, kreativ, und das wurde dann bewertet, so bei dem The Writer zum Beispiel habe ich hier jetzt ein Bild von meinem Buch, und das habe ich so gemacht, dass man das Aufklappen kann und darin steht dann der Text und dann habe ich da so ein bisschen meine Geschichte, als wie ich zum Schreiben gekommen bin, untergebracht, so, und das sind so beispielsweise Prüfungsleistungen, die du da teilweise machst.

Was total cooles und das. Und wenn du das dann über so ein ganzes Semester hier hast, dann ist das schon ein echt cooles Ding, auf das du zurückblicken kannst. Das würde ich dir auch wirklich sehr, sehr, sehr gerne.

Machen, das können wir sehr, sehr gerne machen, wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann schaue ich mir das gerne gerne an. Ja, ja, das ist tatsächlich was, also ich habe ja auch mal studiert, zwar nicht zu Ende, aber immerhin, und ich hatte tatsächlich 2 Fächer, germanistische Sprachwissenschaften und Philosophie damals an der Uni Paderborn. Da gab es sowas zum Beispiel gar nicht. Ich mein, Ich weiß nicht, wie das in anderen Studienfächern ist, ob das vielleicht ehrgang und gäbe ist.

Sorry, aber ja im also ich kenne das jetzt von der deutschen Uni persönlich nicht, finde das aber gut, das erinnert mich sehr an ein Berichtsheft, was man ja in der Ausbildung zum Beispiel führen muss, wo man auch so ein bisschen die. Okay das. Ist eher so ähnlich im Prinzip.

Also du du. Führst deine Ausbildungsinhalte noch mal auf und am Ende der Ausbildung wird es dann klassischerweise vom Ausbilder noch mal abgezeichnet und so oder halt auch zwischenzeitlich gehst du mit dem Ausbilder, vielleicht weiß ich nicht jeden Monat mal so ein bisschen das Berichtsheft durch oder deshalb auch mal so ein bisschen unterschiedlich von Ausbilder zu Ausbilder und von Unternehmen zu unternehmen, aber letztendlich ist es halt auch dafür gedacht,

dass du halt diese Lerninhalte noch mal in schriftlicher Form auch Feststellst und auch für dich vielleicht noch mal überblicken kannst und so, und das hat mich gerade so daran erinnert. Finde ich eine coole Sache. Ja, ja, ja. In der Tat ja, sowas ähnliches hat mal eine Praktikumsklasse, die ich mal unterrichtet habe auch gemacht, wo die zumindest nach jeder Stunde in so ein Heft reinschreiben mussten, zumindest was das Thema der Stunde war, damit sie das jederzeit immer zuordnen können.

Mich würde interessieren, ich habe ja, wie ich eben schon sagte, Deinen Brief hier vor mir liegen und jawohl, da steht eine Sache, die fand ich auch beim Lesen sehr sehr interessant und das wäre auch glaube ich etwas, wo ich richtig, richtig Lust drauf hätte und zwar ich zitiere mal. Die Uni bietet etliche spannende Angebote und meine Studienmodule reichen von Psychologie über Kriminologie bis hinzu Movie,

Screenriding und mehr. Bin total excited Zitat Ende und wie also hast du da irgendwie was von machen können und vielleicht sogar noch andere Sachen? Und wie war das überhaupt? Erzähl doch mal Julian. Ja, sehr gern. Das ist tatsächlich also eine der Sachen, die du gerade angesprochen hast. Ist tatsächlich auch die dritte Sache, die mir vorhin entfallen war und mir mittlerweile wieder eingefallen ist. Ich fange mit dem Punkt auch mal an.

Nee, ich fange mit dem anderen an die Module, das ist ganz faszinierend, weil Liberal Arts Colleges, das heißt bei uns in Deutschland ist es ja sehr normal, wenn du dich für Studiengänge einschreibst beispielsweise du studierst.

Psychologie dann studierst du Psychologie so, dann hast du deinen, deinen Verlaufsplan, deinen Studienverlaufsplan da steht, in welchem Semester sind welche Module dran, mal musst du dann noch eine Extraleistung oder sowas erbringen, irgendein anderes Zusatzmodul, was häufig sowas ist wie kernwissenschaftliches arbeiten oder irgendwie sowas in der Art. Manchmal in Studiengängen, die nicht so vollständig sind, musst du dir dann auch aus anderen irgendwelche Leistungspunkte

reinholen. So ein Kumpel von mir hat ja Pornologie studiert, der kommt am Ende nicht auf seine 300 CP, der musste dann noch irgendwas woanders machen, wo wir uns kennengelernt haben, aber in der Regel hast du ja dein du studierst das und das ist halt das was du machst. Da drüben ist es nicht ganz so in der Regel du. Fängst erstmal an, dich in die Uni einzuschreiben, aber wenn du eingeschrieben bist, wählst du erstmal noch keinen Studiengang.

Das heißt, du wählst erstmal aus dem gesamten Modulkatalog kannst du dich erstmal in 123 Kurse einschreiben und gucken so und dann meistens ist es so nach dem ersten oder zweiten Semester, du hast dann einen Advisor, mit dem du dich auch treffen musst und der hat Oh entschuldigung, habe gegen das Mikrofon geschlagen. Und der empfiehlt dir dann so welche Kurse du machen könntest und so. Und was dich interessiert.

Ah okay. Und wenn du dann merkst, so eine bestimmte Richtung interessiert dich zum Beispiel bei meinem Kumpel Jake, den habe ich in dem English litricer Kurs kennengelernt, der hat dann halt gemerkt, den interessiert das sehr gern, der würde sich gerne mehr noch zu Englisch und und Literaturwissenschaften anschauen und dann sagt dir die Person halt, was es da noch so alles gibt und.

Und wenn du dich entscheidest, das ist das, was ich machen möchte, dann machst du dein, dann entscheidest du. Das ist mein sogenannter Major und dann ist das dein Studiengang, aber der besteht eben nicht ausschließlich aus diesen Modulen. Es gibt so bestimmte Sachen, da habe ich jetzt gerade leider vergessen, wie die heißt.

Ich glaube Humanities und sowas, da musst du Sachen belegen, du musst zum Beispiel Module aus dem Humanities Bereich belegen, das heißt sowas wie Soziologie, Psychologie, Philosophie, irgendwie irgendwie sowas so so gesellschaftskunde, mäßiges und so weiter oder Geschichte, was auch immer. Ich weiß jetzt nicht was genau da rein zählt, aber das musst du belegen, egal was du studierst musst du was aus diesem Bereich belegen. Und generell musst du deine.

Du musst, wenn du deinen Abschluss beispielsweise in englischen Literaturwissenschaften haben möchtest, musst du einen bestimmten Prozentanzahl deiner Module in diesem Bereich abgelegt haben. Aber a du musst nicht alle Module englischer Literaturwissenschaft belegt haben und b wo du den Rest deiner Leistungspunkte herbekommst. Ist deine Sache. Du hast Bock auf Kunst.

Mach kunstmodule du hast Bock auf Theater, mach theatermodule du hast Bock auf Physik, mach Physik Module, Hauptsache du kriegst deine Leistungspunkte ja, und häufig ist es dann so, dass viele auch Double Major, dass sie also 2 Sachen hauptsächlich studieren oder einen Major, einen Miner machen und so Sachen, aber du hast in der Regel ein wesentlich offeneres Lernsystem, deswegen war es bei mir eben auch so gut bei mir als austauschstudie war das jetzt eh noch mal anders,

aber ich hatte halt. Literaturwissenschaften, Psychologie, Kriminologie, Philosophie, Filmwissenschaften und ja. Also ich glaube, genau dieselbe Mischung hätte mich auch sehr interessiert. Es ist definitiv so Up my Ally, ja, irgendwas wollte ich gerade noch sagen, Ach so, genau ja, also ich je mehr du erzählst, ich drücks mal so aus, desto mehr bin ich eigentlich so ziemlich begeistert davon, wie das in den USA gemanagt wird.

Wenn ich das halt mit der deutschen Uni vergleiche, ich mein, Ich kann auch nicht für alle deutschen Unis sprechen, vielleicht ist das an privat Unis auch noch mal lockerer oder an weiß ich nicht, Fachhochschulen auch noch mal anders, vielleicht ich. Ich, ich, ich kenn. Jetzt halt nur die Perspektive von der Uni.

Paderborn ist halt einfach ne normale öffentliche Uni und halt auch da nur von der kulturwissenschaftlichen Fakultät hier mit germanistischen Sprachwissenschaften und Philosophie. Ob das vielleicht ist das auch in in Mathe und Informatik und Naturwissenschaften auch wieder komplett anders.

Kann ich nicht abschließend sagen, aber wir haben ja in dem deutschen System, das ist ja das Bachelor Master System, haben wir ja auch das sogenannte Studium generale, das ist ja so n bisschen, also hat mich so n bisschen dran erinnert an das, was du im Brief geschrieben hattest, von wegen ne hier Module gibt es dann noch ne Psychologie, gibt es noch dabei und Kriminologie gibt es noch, das wäre zum Beispiel was gewesen, was ich typischerweise damals in Form vom Studium

generale, also einem Fachfremden. Thema im Prinzip, was man in Form von Seminaren oder Vorlesungen oder so belegen kann. Das hätte ich wahrscheinlich gewählt. Siehst du das? Sagt mir gar nicht. Kennst du das nicht? Also, das war also gut, ich habe ja damals im zweifach Bachelor studiert und da war das halt, ich glaube, beim Bachelor ist das da zumindest auch ja vorgeschrieben, dass so eine gewisse Punktanzahl halt auch braucht, also diese E CTS Punkte.

Die du halt auch teilweise in diesem Studium generale machen musst. Also du musst quasi auch was Fachfremdes da drin haben, was ich an sich da gut finde. Das nennt sich bei mir Ergänzungsbereich und da gibt es ein paar Sachen, die wo die Richtung vorgegeben ist und ein Paar, wo es nicht vorgegeben ist. In der Regel sind es aber optionale Seminare, die Module, die aber trotzdem auch halbwegs in meinen, in meinen

Studieninhalt passen. Aber bei mir, da ich halt Staatsexamen mache, könnte das eben generell noch mal anders sein. Wie ist das denn? Also ist das denn? Ist ja kein Bachelor Master System in dem Sinne oder in den USA, es ist ja schon ein anderes System trotzdem, oder wie ist das dann? Nee, es ist tatsächlich doch so, dass ne Uni in der Regel trotzdem diese diese Bachelor Master PHD stufen.

Hat. Weil es ist, ja, muss ja irgendwie quasi auch dadurch, dass du ja ein Austauschstudent bist, muss das ja auch verrechnet werden, sag ich mal ne irgendwie mit den Punkten oder so. Theoretisch. Da ich aber meine ganzen inhaltlichen Sachen hier schon durch hab, konnte ich machen wo auch mega. Hatte also das bei mir war es wirklich komplett irrelevant was ich da wähle, ich konnte machen worauf ich das wirklich. Bock hatte Hammer ja Mensch.

Und die andere Sache, die du jetzt gerade noch gefragt hattest mit den Angeboten an der Uni und. Da würde ich dann gleich rüber schwenken. Ansonsten aber möchtest du zu den Modulen und so noch

Sagenwissen tun. Ich überlege gerade, hattest du da so ein so ein Lieblingsmodul, also von denen ich finde die alle interessant, Psychologie, Kriminologie, also haben die sich zum Beispiel auch die beiden jetzt speziell haben die sich auch so ein bisschen thematisch überschnitten, weil du hast ja dann auch wahrscheinlich in Kriminologie so ein bisschen die Psyche der Täter oder sowas irgendwie solche Akzenten, fazenten, solche Akzente, Facetten.

Ja, ja. Nein, die ganzen die 5 Module, die ich hatte, hätten kaum grundverschiedener sein können. Deswegen ist es auch super schwer zu sagen, ob ich ein Lieblingsding hatte, weil die alle wirklich sehr sehr unterschiedlich waren und ich so alle auf ihre Art und Weise gemocht habe, um das Mal kurz so jeweils in einen Satz zu fassen meinen. Philosophie Seminar war wahrscheinlich das, was du am ehesten als Seminar kennst.

Also steht ein Lehrer vorne, erzählt so ein bisschen die Inhalte, dann geht man so in Gruppendiskussionen, macht teilweise in der ganzen Klasse Diskussionen mit ihm und so soeben so dieses typische Seminarsystem, was du hier eben auch viel hast. Mein Kriminologie Kriminologie Modul war ein bisschen mehr vorlesungsartig, also da stand ein etwas älterer Herr vorne und hat komplett von vorne bis hinten durchgeredet und damit war die setzung vorbei.

Aber der hatte zum Beispiel jede zweite Sitzung einen Gastredner da. Da war auch mal jemand vom FBI zum Beispiel. Ja, also da, der hat immer so einen Tag die Woche hat er so seinen Kram erzählt und einen Tag die Woche hat er aus dem praktischen Feld quasi jemanden rausgeholt, der dann ein bisschen erzählt hat, Erfahrungsberichte. Psychologie war war so ein Mix, das war wie eine Vorlesung, aber mit Gruppendiskussion und auch mit online Dingen. Du hattest die ganze Zeit auf

deinem Tablet so eine Website offen, wo du dann immer Quizfragen beantworten musstest und so die, die auch direkt in deine Note eingeflossen sind und mein Filmseminar war komplett online so also das war gar nicht in Präsenz, das war über den PC war auch noch mal anders und mein Englisch. Da saßen wir immer im Kreis und es waren 90% reden und

diskutieren. Und da hatte, da hatte die Lehrerin hatte vielleicht wirklich einen Sprechanteil von 5%. Also können die sich die Dozenten sich das selber aussuchen, wie sie das gestalten oder wird das irgendwie vorgegeben oder wie ist das? Ich denke, das ist so ein Mix. Also du musst es natürlich mit deinem mit dem sogenannten Dean absprechen, also der Fakultätsleiter sozusagen. Du musst dem das auf jeden Fall präsentieren und er muss es absegnen.

Aber ich glaube, du kannst. Ich glaube du hast viele Freiheiten wie du das Gestaltest. Als als Dozent, als Dozentin. Und du wusstest du auch im Vorfeld, wenn du dich jetzt für die Module angemeldet hast? Was das für eine Art von Modul ist, also ob das eher Richtung Vorlesung geht oder eher Richtung Seminar? Oder war das was Überraschendes dann?

Jein. Also es gab, es gab immer so ein paar Hinweise als Vorahnung, so 1 davon ist natürlich ganz klar, als was sie deklariert sind, also es gibt die Deklaration, Vorlesung, Seminar und Praktikum so bei mir war alles was ich gewählt habe Seminar daher ja und dann erkennst du natürlich ein bisschen wie es werden würde anhand der Teilnehmerinnenzahl die du da auch schon ein bisschen rauslesen kannst und.

Wenn du dich anmeldest, so manche haben Max Limit 15, manche haben Max Limit 40, da weißt du, bei dem 40er wird es nicht ganz so persönlich werden bei dem 15 er schon und ansonsten gab es manchmal so ein bisschen Hinweise, also bei dem Englischkurs stand zum Beispiel direkt in der Modulbeschreibung, dass dieses Modul komplett aufgebaut ist aus Gruppendiskussion und Zusammenarbeit.

Wie wie ist das allgemein? Also ich auch, da kann ich jetzt meine Perspektive nur einbringen, vielleicht ist das auch bei dir in Deutschland auch an der Uni anders gewesen, ich hatte damals, ja, man kann es so oder so sehen, das Glück oder das Pech vielleicht eher, ich hatte halt kein festes Vorgegebenes. Studienjahr.

Also ich hatte keinen, keinen Stundenplan, wie man das vielleicht aus der Schule kennt, wo man weiß okay an dem Tag habe ich das und das und an dem Tag habe ich das und das so ein bisschen vorgegeben bekommen, sondern ich habe mir das quasi selber zusammengebaut durch die Module, die ich gewählt habe, das heißt, ich musste mich an einem gewissen Tag vor dem Beginn des nächsten Semesters mussten wir uns alle halt online über einen Server halt quasi auf der Website einloggen und

mussten da versuchen. Die entsprechenden Vorlesungen und Seminare zu bekommen, uns dafür einzuschreiben, und das war auch hier, können wir gerne international bleiben, das war wirklich fast ausschließlich ein Pain in the Ass, weil das waren halt teilweise auch, also ich habe irgendwie die Zahl in Erinnerung, ich glaube an rein an der kulturwissenschaftlichen Fakultät irgendwie 16000 Studierende damals, und der Großteil, glaube ich, tatsächlich auch Deutsch

Lehramt. Ich hatte damals halt auch den Fall. Also ich hab es ja nicht auf Lehramt studiert, aber die Kurse oder die Seminare, Vorlesungen, in denen ich war, die waren halt auch mit vielen, ja Lehramtsstudenten frequentiert. Und dadurch haben wir uns halt gegenseitig so ein bisschen die die Plätze abgegraben. Kann man eigentlich sagen, und das war halt immer so ein bisschen so ein bisschen störend.

Also ich, ich habe einige Module, die ich damals gerne gehabt hätte, habe ich halt zum Beispiel halt nicht bekommen, weil ich halt, als ich mich einloggen wollte, die schon alle voll waren, weil das halt eine Sache von Sekunden war, teilweise weil die halt einfach vielleicht eine schnelle Internetverbindung hatten oder was oder mehr Glück oder so, also das ist wie man kann das so ein bisschen vergleichen, wie

wenn man. Konzertkarten für nen richtig großen bekannten Künstler bestellt, dann ist ja teilweise auch in so so Warteschlangen drin, zum Beispiel, das hatte ich jetzt bei Coldplay zuletzt und das das, da hab ich irgendwie 67 Stunden hab ich da drin gehangen, hatte schon keine Hoffnung mehr hab dann doch noch n Ticket bekommen aber das ist noch mal ne andere Geschichte die ich auch schon in einer

früheren Folge erzählt hab. Aber ja, das war halt wirklich ein Krampf. Wie läuft das in den USA ab, also muss man sich da auch online quasi um eine gewisse Uhrzeit da anmelden und dann Einschreiben und Glück haben oder ist das da ein bisschen besser gelöst? Also erstmal kurz das System wie du es erklärt hast kenne ich

sehr gut. Ich habe hier in Deutschland ja an 2 Unis studiert, an meiner ersten Uni hatte ich einen festen Plan, da gab es keine Einschreibung, da wurde ich eingeschrieben und das war dann zu bestimmten Uhrzeiten und fertig wie in der Schule. Da, wo ich meinen Bachelor studiert hatte und da, wo ich das Staatsexamen mache, ist es bei mir aber exakt genauso wie bei dir.

Die Plätze sind in Sekunden weg, ich sitze teilweise mit 3 Systemen, Laptop, PC, Handy und versuche auf jedem Gerät ein unterschiedliches Modul zu belegen, damit ich safe reinkomme innerhalb von 2. Sekunden am Flashback, ja. Also das kenne ich sehr gut. Nein, das ist da drüben nicht so. Du hast natürlich also der, der.

Ich sag mal so, es gibt einen Zeitraum des Einschreibens, der ist ziemlich ziemlich lang, teilweise über Monate und ich sage mal wahrscheinlich die sehr, sehr beliebten Module sind wahrscheinlich auch sehr schnell voll. Kann ich jetzt aber nicht genau sagen, es gibt nämlich mehrere Möglichkeiten, wie sich das, wie sich das ändert.

Zum einen ist es so. Dass du für viele Sachen dich nicht einfach einschreiben kannst, sondern dass du, dass du dich bei dem Prof oder der Professorin melden musst und dann einen Zugangscode bekommst, mit dem du dich dann erst einschreiben kannst. Und da wägt sie dann auch teilweise die Person so ein bisschen ab, wer reinkommt und

wer nicht. Und da muss ich auch sagen, als Austauschstudie habe ich da noch mal Vorteile, weil wenn ein Modul voll ist und ich als austauschstudie sage, ich habe da aber echt Bock drauf, dann kriegen die mich in der Regel da auch irgendwie rein. Das ist in der Regel generell nicht so ganz so strikt mit den mit den Plätzen. Und die Plätze sind auch eher höher gerechnet.

Also ich habe das nicht sehr häufig gesehen, dass da irgendwas wirklich voll voll war, zumindest bei den Sachen, bei denen ich geguckt habe und es gibt halt auch wesentlich weniger Studierende, die gleichzeitig dasselbe machen und das. Durch diese liberal Art Sachen ist es dann sowieso noch mal ein bisschen verschoben. Also es funktioniert an sich vom System her ähnlich, ist aber einfach nicht so stressig wie hier.

Ja, sprich weiter ja irgendwas wollte ich dazu gerade noch sagen, habe ich jetzt aber natürlich vergessen Zugangskurse. Musstest du dich, dann grätsche ich vielleicht kurz rein. Musstest du dich schon in Deutschland anmelden für die Sachen oder hattest du dafür noch Zeit, als du okay? Genau.

Also ich musste mich, ich musste mich in Deutschland anmelden, so ungefähr einen Monat bevor ich los bin und hatte da aber auch wirklich viel Zeit. Also ich habe, ich habe mir auch viel Zeit gelassen, ich glaube, ich habe so irgendwie eine Woche vor Anmeldeschluss, also nachdem die Anmeldung schon so 3 Wochen lief, habe ich erst meine Module gemacht und bin noch überall reingekommen worauf ich Bock hatte, also das war.

Komplett Entspannung. Mir ist jetzt gerade wieder eingefallen, was ich noch sagen wollte, was auch ein großer Punkt ist, ist, dass es erstmal eine Maximalanzahl von Modulen gibt. Also du kannst dich nur für xy viele, ich glaube 15 CP, Ich glaube die Module haben alle da so 3 CP das heißt du kannst dich maximal für 5 Module anmelden, das heißt du kannst jetzt nicht einfach sagen ich melde mich hier für 20 Sachen ein und dann schicke ich drop ich irgendwo

wieder raus und. Was aber auch ganz cool ist, ist die ersten, Ich glaube 2 Wochen der Veranstaltungen kannst du dich noch komplett umschreiben. Heißt wenn du 5 Module wählst und du merkst nach den ersten 2 Wochen, dass die total Scheiße sind, kannst du sagen ich melde mich von allen 5 ab und mache 5 komplett andere was hier in der Regel nicht. Möglich ist in Deutschland Halt ist. Ja. Nicht alles schlecht bei uns also es klingt dann vielleicht immer so ein bisschen.

Fatalistisch, wenn man das so sagt. Aus unserer Perspektive ne, aber. Krankenversicherung. Ne, es ist halt so Sachen.

Ja ich, ich würde ganz gerne ein 2 kleine ich sag mal in Anführungszeichen Klischees vielleicht ansprechen, vielleicht sind sie es auch nicht, ich weiß es nicht, die man so aus der deutschen Perspektive vielleicht so n bisschen kennt aus Filmen oder so, wenn man mal irgendwie so Unis sieht in den USA eine Sache die ich persönlich immer sehr, also was so typisch amerikanisch für mich ist.

Sind so diese Wasserspender, die man also ich weiß nicht, ob du weißt was ich meine, so diese wo du dich so n so n bisschen runterhängst quasi und dann daraus ja ja wieso n und was sowieso so n so n founten irgendwie sowieso n Brunnen so n so n Wasserstrahl und dann hängst du dich da drunter und

trinkst das gibt es halt. Also ich weiß, vielleicht gibt es das in Deutschland auch irgendwo, aber ich hab das noch nie irgendwo gesehen hier, also sind eigentlich 3 Sachen, vielleicht nenne ich erst kurz die anderen beiden Sachen und dann kannst du so n bisschen mal so abarbeiten. Das andere ist ich würde, ich würde es gerne lieber danach beantworten, weil mein Gehirn schafft es glaube ich so.

Dann machen wir das so. Okay also kann ich direkt sagen, kein Myth Buster. Absolut gibt's überall, diese Dinger hängen überall, egal ob in der Uni, in der Mensa, in Restaurant, was weiß ich da. Also ja, bei meiner Mensa am Eingang der Mensa hängen 4 dieser Dinger nebeneinander. In der Uni im Gang, pro Gang, 45 oder so. Also ja, ja. Wie heißen die denn offiziell eigentlich? Das ist ne gute Frage. Ich glaub tatsächlich wow, aber ich bin mir nicht. Wundert. Weil ich.

Mich dann auch immer frage, Warum ist das in den USA so ein Ding und hier zum Beispiel nicht. Also haben die da einfach mehr Durst oder was? Was ist was was ist. Da los. Boah, das ist das ist ne gute Frage, ich glaube. Es trinken einfach nee mehr Leute. Wasser stimmt auch nicht. Hätte ja sein können. Also. Ne gute Frage, das hat sich einfach so einfach so etabliert, glaube ich. Ne andere Sache. Dispenser water dispenser.

Ah okay ne andere Sache. Gut, die hast du auch in Deutschland oder so, das ist jetzt nichts ultra wie soll ich sagen Unkonventionelles oder so, aber so diese Lockeres also so nicht so locker Rooms in so wie in Sport umkleiden aber so diese Schließfächer, diese langen Reihen von Schließfächern. Hattest du auch ein eigenes Schließfach oder wie ist das

geregelt? Nein, also ich glaube, du hast Schließfächer in den naturwissenschaftlichen Fakultäten, so wo du deinen Lab Code und so was dann auch hast und wo du dich dann vor bevor du ins Labor gehst für Praktika oder so wo du dein Zeug reinmachen kannst. Ich glaube, da hast und bekommst du 1. Normal an der Uni nicht. Das wird sicherlich auch von Uni

zu Uni unterschiedlich sein. Es ist sehr, sehr, sehr üblich in den Schulen, vor allem den High Schools, aber an den Unis, zumindest die, die ich gesehen habe, und ich habe 3 verschiedene Unis gesehen, war das nicht, nee, stimmt nicht, ich habe nur 2 Unis gesehen, die eine habe ich nur von außen gesehen. Hast du auch gesehen da? War das nicht der Fall? Hast du sie? Ja, aber die Schließfächer. Nee, natürlich gibt es so ganz klassisch bei den Sportumkleiden die Dinger, da habe ich mir auch

1 gemietet. Tatsächlich sind $15 im Semester, das ist okay, ja, aber so diese diese typischen Schließverein so normal in den Uni Gebäuden kann ich. Kann das eher so so ein High School College Ding vielleicht irgendwie ja genau, du hast gerade schon eine Brücke geschlagen, ohne es zu wissen und zwar hast du gerade schon

Sport erwähnt und zwar. Meiner Wahrnehmung nach hat Sport in den USA gerade auch vielleicht an, vielleicht ist das auch eher was College, Highschool, mäßiges, ich weiß es nicht, aber so einen komplett anderen Stellenwert noch mal als also im Sinne des Gemeinschaftsgefüges, also von von Uni oder College oder Highschool oder wie auch immer, als in Deutschland. Also du hast in Deutschland auch Sporthallen an Unis, normalerweise denke ich mal

überall, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in den USA noch mal eine Ecke. Wie soll ich sagen, normaler ist ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber du weißt vielleicht, wie ich das meine, so mit Cheerleading auch noch dann dazu und so wie hast du das wahrgenommen? Also da würde ich dir auf jeden Fall recht geben. Man muss erst mal dazu sagen, die Sportarten unterscheiden sich, unterscheiden sich natürlich sehr.

Auch wenn mein Mitbewohner im Wohnheim der allergrößte Europa Champions League Soccer Fan der Welt ist, den ich kannte, was der mir über Bayer Leverkusen alles erzählt hat. Ich habe irgendwann zwar nicht mehr zugehört, aber war ja faszinierend, aber die Wenigsten interessieren sich für Fußball, da interessieren sich halt alle für Football, Basketball und Hockey und Baseball vor allem so aber auch so. Ja, Sport ist definitiv ein größeres Thema.

Im Alltag, würde ich sagen. Ich glaube, in der Schule, in der Schule ist es auch normaler, dass man schon, also dass man extra curriculare Aktivitäten durchführt, also dass man zusätzlich zum Unterricht in irgendeinem Sportclub oder Kunstclub oder sowas ist. Das ist da wesentlich üblicher noch als bei uns in Deutschland, deswegen wird man da auch sehr

schnell rein. Gewöhnt in dieses, in dieses Club Gemeinschaftsgefühl. So sei es nur ein Sportclub oder was auch immer für ein Club und auch so. Ja es finden definitiv mehr dieser Events auch statt, also wir hatten allein in unserer in unserer Einführungswoche wurden wir eingeladen zu einem Basketballspiel zu einem Hockeyspiel, zu einem noch mal basketballspiel. Ich war auch bei einem großen Volleyballspiel und das sind

halt wirklich das sind das sind. Riesige Hallen, komplett immer besucht und für Studies meist kostenlos und auch an der Uni gibt es massiv viele Sportangebote, die auch alle kostenlos sind. Für die Studierenden das riesige Gym, was kostenlos ist, dann Volleyball, Basketball, Baseball, Hockey, klettern, Bouldern, alles drin schwimmen.

Das ist einfach Alltag und ich muss auch sagen, so die meisten Leute, die ich da kennengelernt habe, waren auch entweder in irgendeinem Sportclub oder sind jeden Tag ins Schwimmen gegangen, so das. Ist schon noch mal was anderes denn. Hat einen hohen Stellenwert auf jeden Fall. Ich würde sagen, es ist nicht ganz so häufig, nicht ganz so fanatisch wie bei uns so bei uns gerade die Leute, die so große Fußballfans sind, sind ja teilweise wirklich unerträglich fanatisch muss ich, muss ich

leider mal sagen. Das hast du da drüben auch.

Natürlich, dass so die Leute ihre Teams haben und so, aber ich hatte das Gefühl, dass es trotzdem mehr also ich habe ich hatte, ich hatte einen Pullover an, wo Omaha Hockey drauf stand und habe mich in einem Club mit einem Typen unterhalten, der aus einer anderen Stadt von einem sozusagen Rivalierenden Hockey Team hatte, der einen Pullover an, aber ich habe mit dem ganz normal geredet so. Ich glaube, wenn wenn du hier keine Ahnung einen Bayern Münchner Dude mit einem BVB Dude

oder so zusammensetzt keiner. Ich kenne mich da gar nicht aus, aber ich glaube dann schlagen. Die das, aber dafür gibt es ja auch in anderen Bereichen, zum Beispiel so richtige Mentalitätsunterschiede. Ich sage jetzt nur mal ohne da weiter darauf einzugehen, Stichwort Wahlkampf, ich glaube, da wären Amerikaner, wenn sie den deutschen Wahlkampf erleben würden, ziemlich überrascht, wie trocken das dann vielleicht im

Vergleich ist. Ne, also es ist es ist schon n Unterschied. Ja wie war das für dich so die letzten Wochen zu erleben wo du wusstest?

OK es geht bald nach Hause und sowas alles jetzt auch zum Beispiel auch jetzt Uni bezogen aber vielleicht auch allgemein oder so bevor wir dann vielleicht noch mal auf so n paar allgemeine Themen zu sprechen kommen beziehungsweise wenn du möchtest kannst du natürlich auch gerne jetzt und hier sofort noch mal n bisschen was über die Uni erzählen, was ich jetzt nicht so angesprochen habe, vielleicht nicht auf dem Schirm hatte oder so kannst du natürlich auch gern machen.

Also vielleicht nur ganz, ganz grob noch mal ich, ich fand die Uni wirklich großartig. Ich war anfangs nicht so 100% überzeugt, das war auch, bin ich ganz ehrlich, nicht meine Erstwahl so ich konnte, ich konnte mich bei der Bewerbung konnte ich 3 Unis angeben und das war nur meine Drittwahl daher ja war es war es so ein Kompromiss, aber es war ein wirklich guter Kompromiss. Die Uni an sich war super cool, die Uni hatte auch einen eigenen Starbucks, wo ich mich mit den

Verkäuferinnen liebe. Grüße an Kaya, Nivea und so weiter wirklich sehr sehr sehr gut verstanden habe, weswegen ich dann auch jeden Tag dahin gegangen bin. Es war eine wirklich coole Uni mit ihrem eigenen Theater, ihrem eigenen Kino, wie gesagt, riesige Sporthalle, ihre eigenen, Oh ja, das muss ich gleich noch kurz sagen, Marta.

Und ich habe mich auch mit einem mit einem Prof da unterhalten, der mal gastmäßig an meiner Uni hier in Deutschland unterrichtet hat, was voll cool war und der wollte mich auch sofort

kennenlernen. Ja und was ich wirklich noch mal ansprechen möchte ist, dass die Uni, und das haben viele Unis da ihre eigene Security Force, ihre eigenen Police Force haben, das heißt, da gibt es wirklich Polizisten und Polizistinnen, die haben ihre eigenen Wägen, ihre eigene Zentrale auf dem Campus und die sind ausschließlich für die Sicherheit auf dem Campus und in den Wohnheimen zuständig.

Und das ist schon, das ist schon crazy, weil das ist ja, die haben halt überall Kameras und ich habe auch einmal da eine Meldung gemacht, als ich einen Typen irgendwie ein bisschen swisses fand, und die nehmen dich auch total ernst und kümmern sich auch darum, und das ist total cool und du kannst sie. Wenn nachts, also es fährt da immer ein Shuttle zwischen den Wohnheimen und dem Hauptcampus, so, da fährt man so 5 Minuten mit dem Shuttle oder 10

höchstens und. Aber wenn du mal irgendwie bis nachts in in der Bibliothek gesessen hast, um irgendwie zu lernen oder irgendeine Abgabe zu machen, und du wolltest dann zurück ins Wohnheim, da musst du durch so einen Park und in dem Park wohnt ein Kojote und ja, und dann müsstest du aber so eine Viertelstunde 20 Minuten laufen, ist nicht das Allerklügste zu machen um Mitternacht oder 01:00 Uhr

morgens. Und du und du kannst dann einfach der Polizei da n Call geben und dann kommen die Dich abholen, fahren dich runter und wieder hoch und das gehört so zum Standardservice. Das hab ich bestimmt auch 10 mal gemacht. Also taxidienst, Polizei als Taxi sozusagen, oder? Ja genau, nennt sich Safety Escourt. Und ist total normal, auch wenn es irgendwie doll regnet oder oder ganz doll glatt ist oder so nach Schnee, dann machen die das auch. Also das ist das wäre ein Courage.

Um dich einmal ganz kurz zu unterbrechen, da war es gerade thematisch so ein bisschen mit alles gut. Ich wollte dich jetzt nicht absegen, aber es passte gerade, ich musste gerade dran denken, ich sag mal so, ich weiß nicht ob dir ansoff Mysteries was sagt, das ist eine Show so ein bisschen wie im deutschen Aktenzeichen XY, also ungelöste

Kriminalfälle, sagt mir was. Und es hat auch ne amerikanische Produktion, die es auch schon seit ich glaub 16 staffeln irgendwie gibt und mittlerweile auch auf Netflix läuft.

Und da kam jetzt Ende Juli 4 neue Folgen und eine dieser Folgen. Ich glaub das war sogar die letzte, spielt auch an einer, also sind reale Fälle die Halt bisher noch nicht aufgeklärt wurden und halt so n bisschen nacherzählt werden und so was ne und von wegen ne wenn sie hinweise haben können Sie sich bei uns melden und so und tatsächlich sind auch in den früheren Staffeln hier und da schon einige ungelöste Fälle dadurch aufgeklärt worden. Also echt ne coole Sache und auch gut gemacht.

Also gut produziert und da ist ein Fall auch an einer amerikanischen Uni, wo das tatsächlich nämlich auch vorkam, dass da jemand in der ja wie soll ich sagen, nicht semesterzeit, also wo eigentlich keiner so richtig auf dem Campus unterwegs ist, irgendwie in einer so einer Halle, wo so ne Theaterbühne ist, auf der Bühne ermordet wurde und so und keiner halt nicht genau wusste, was da passiert ist und so.

Und da war das wohl auch so, dass da, da wurden nämlich auch diese Campus Police angesprochen. Deswegen kam ich gerade darauf zu sprechen, genau, und das kam mir da schon so ungewohnt aus meiner deutschen Perspektive vor, aber ich finde das eine super Sache, dass es das gibt.

Ist auch wirklich cool und da steht auch ich glaube alle 20 Meter, wenn mich nicht, wenn mich nicht täuscht oder 50 Meter. Ich bin mir gar nicht sicher steht so eine Säule mit so einem Knopf und wenn du da drauf drückst hast du sofort einen Operator auf Lautsprecher. Also ich muss sagen, auch da jetzt, ich habe das vorhin ja schon mal kurz angerissen, aber ich bin, je mehr du erzählst, desto mehr bin ich davon angetan und hätte selber tatsächlich

auch Lust da mal zu studieren. So wenn ich noch studieren würde und so was alles aber. Also kann ich auch wirklich allen Leuten, die hier zuhören, die irgendwie gerade noch im Studium sind in Deutschland oder so und die die Möglichkeit haben, über Programme wie Erasmus, Erasmus Plus was auch immer. Sowas zu machen tut es. Ihr werdet es bereuen, wenn ihr diese Möglichkeit nicht wahrnehmt. Selbst selbst wenn es im

europäischen Ausland ist. Schweden, Spanien, was auch immer, habe ich ganz viele tolle positive Sachen gehört, tut es, es ist wirklich das ist, das ist so dieses dieses halbe Jahr, ich war nur ein halbes Jahr, da werde ich für den Rest meines Lebens. So, das glaube ich, das glaube ich sofort mir. Ist übrigens gerade eingefallen, wir haben das gar nicht erwähnt. Kurzer Nebensatz. Omaha liegt übrigens in Nebraska, quasi genau in der

Mitte der USA. Okay jetzt ist vielleicht noch mal gut zu sagen, ist deine Uni in Anführungszeichen deine Uni in den USA, wo du studiert hast, ist die bekannt für irgendwie, also jetzt eine besondere Fachrichtung zum Beispiel, aber es gibt ja teilweise irgendwie weiß ich nicht die Namen, die man halt so auf der ganzen Welt kennt, irgendwie ja weiß ich nicht Oxford oder so, jetzt mal zum Beispiel oder Harvard.

Oder so. Also ist Omaha für irgendwie eine Art besonders so hervorstechen, zum Beispiel als Uni, oder was zeichnet Omaha generell aus, also wie groß ist überhaupt die Uni? Vielleicht kannst du da noch mal ein bisschen erzählen. Okay also ich habe da jetzt nicht so die die Details über die Uni muss ich sagen, also gerade wie viele Leute da studieren, kann ich ganz schwer einschätzen, gibt es bestimmt zahlen, das kann ich ja vielleicht auch nebenher mal kurz googeln.

Wofür sie sich auf jeden Fall auszeichnet, ist, dass sie mit einer der günstigeren Unis ist. Was aber überhaupt nichts über die Qualität aussagt. Aber sie ist schon auf jeden Fall bezahlbar, vergleichsweise. Sie steht aktuell also gleichzeitig studieren, um die 15000 Studierenden dort, die Stadt, muss man sich überlegen, hat so um die 500000 Einwohner und Einwohnerinnen so ein bisschen bisschen drunter, glaube ich. Ist aber groß.

Also es ist von der Fläche her wesentlich größer als deutsche Vergleichsstädte mit so vielen Leuten drin. Ich glaube die, wodurch die sich jetzt so krass abzeichnen von anderen kann ich nicht sagen, dafür weiß ich auch. Gar kein Problem ist da nicht, das ist gar kein Problem. Kam mir gerade mal so in den Sinn. Ja, also auf jeden Fall weiß ich, dass die sich sehr krass für für Gleichberechtigung und für Internationalität einsetzen.

Mehr als ich es gedacht hätte. Da gibt es auch wirklich so Gesetze gegen Benachteiligungen und so, die auch wirklich sehr krass intent sind, finde ich sehr löblich generell. Also es ist eine super super Uni das das möchte ich nur gesagt haben, ansonsten weiß ich mehr so über die Stadt was da noch so für Leute herkommen und wer da so gewohnt hat den man kennen könnte, aber ich weiß jetzt nicht ob die Uni selbst so krasses Alumni hatte. Ja das kann natürlich gut sein.

Aus der Stadt selbst kommen so Leute wie, also die Band The Fained. Falls dir das was sagt, eine großartige Band, ja, finde ich, finde ich geil. Sowas ja noch mal hinterher. Mal gucken. The fained. Oder der Schauspieler. Wie hieß er denn? Nochmal wie? Hieß er Marlon Brando? Marlon Brando, oder? Ja, der kommt zum Beispiel auch aus. Guck mal. Wusste ich auch noch nicht.

Ja. Hast du also, weißt du zufällig, du hast es ja gerade eben schon mal angesprochen, dass es eine der verhältnismäßig günstigeren Unis ist. Weißt du, das ist jetzt eine allgemeine Frage oder hast du eine Ahnung, warum es so einen teilweise aus meiner persönlichen Perspektive, vielleicht lege ich auch falsch, korrigiere mich dann so einen eklatanten Kostenunterschied zwischen deutschen Unis und amerikanischen Unis gibt? Also woran liegt das hauptsächlich?

Ja, also das liegt zum einen natürlich daran, wie unser Bildungssystem funktioniert, dass wir halt Gesetze für für freie Bildung für alle sozusagen haben, was es da halt nicht gibt in der Form. Also es ist einfach, es ist vor allem einfach ein Gesetzesunterschied, und ansonsten ist es aber auch so ein bisschen, dass Universität selbst dort wesentlich, naja, elitärer ist, würde ich fast schon sagen, auch nicht immer, aber es. Schon. Und die die Sache ist halt wie

gesagt die Unis da die sind. Ich weiß jetzt nicht wirklich, ob die alle privat sind oder nicht, das kann ich so genau nicht sagen, ich glaube nicht, aber die sind auf jeden Fall also die, die bieten einfach das Angebot ist einfach, das ist einfach anders also. Du bezahlst also, was du bezahlst. Das bekommst du eben auch so. Wie gesagt, diese Sicherheit, diese Taxis, dieses freie Sportangebot. Teilweise hast du teilweise, je nachdem was du machst, kannst du auch kostenlos wohnen und

kostenlos essen. Du hast eine Food Pantry, wo du zweimal die Woche dir Vorräte kostenlos holen kannst. Riesige Bibliothek, dies das Kino, Theater und so weiter du hast einfach so viele Angebote die die in diesen Preis reinkommen, wieso der Unterschied jetzt so krass ist? Kann ich nicht genau sagen, aber ich würde sagen, dass es vor allem einfach an den an den, an den Gesetzen, die wir haben, das Bildungssystem halt prinzipiell OK. Gibt es denn, also muss man vielleicht dazu sagen.

In Deutschland gibt es ja sogenannte Semestertickets, zum Beispiel, wo man dann halt innerhalb eines Semesters mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also Bussen und Bahnen, fahren kann, wenn das jetzt keine, weiß ich nicht besonderen Züge sind oder irgendwie weiß ich nicht, obwohl Nachtbusse sind, glaube ich sogar drin, also war es zumindest damals bei mir. Ja, kommt, kommt ganz auf die Uni gibt es. Ist das sowas dann auch da mit

drin? Also dass du irgendwie mit Bussen und sowas dann auch kostenlos fahren kannst? Oder wie ist das da geregelt? Ja, ich habe damals meine sogenannte Mathcard bekommen, die habe ich auch noch. Das ist also so eine Uni Karte, mit der kann ich, also man muss jetzt dazu sagen hä, Öffis gibt es da nicht so viele. Es gibt 3 Buslinien, 3 Hauptbuslinien in der Stadt und mit einer davon mit der Haupthauptlinie. Mit der konnte ich kostenlos fahren.

Außerdem wie gesagt gibt es die Shuttles, die zwischen Uni und Mensa und Wohnheim hin und her fahren, das kann ich kostenlos nutzen und diese Mesh Card hat mir aber auch noch andere Boni gegeben, zum Beispiel gibt es einige Shops, ich habe zum Beispiel meine Sportschuhe, die ich fürs Gym benutzt habe, die

habe ich mir da gekauft und. Und mit meiner Maf Card habe ich bei diesem Schuhladen 10% Rabatt bekommen oder es gibt manche Restaurants. So zum Beispiel gab es ein Restaurant, das heißt Godfathers Pizza, die haben am Anfang des Semesters immer einen Tag wo du, wenn du mit deiner Maf Card ankommst, eine kostenlose Pizza bekommst.

An dem Tag so also solche solche solche Vorteile hast du dann vor allem mit der mit der mit diesem Semesterticket in Anführungszeichen, aber es ist nicht ausschließlich für die Öffis, aber ja, du kannst bisschen was auch kostenlos fahren, aber die meisten fahren die ja auch. Also fahren die e Autos oder fahren die e Auto. EH Autos, alles klar. Wollte ich ja mal nachfragen.

Ne ja schön schön, schön schön. Auch da Autoverkehr wesentlich wesentlich weniger unorganisiert als ich es mir vorgestellt habe,

muss ich sagen. Du hast jetzt ja, eigentlich haben wir jetzt schon eine ganz gute Brücke geschlagen, würde ich jetzt fast sagen von der Uni in das normale Leben, das Alltagsleben. Eine Sache, die dazu vielleicht oder ein 2 Sachen. Ich fange mal mit einer an, die ich halt nur auch aus der Ferne kenne, aber die ich könnte mir vorstellen, auch so ein bisschen was anderes ist.

Wenn du in Supermärkten unterwegs bist oder so oder so Shops und Stores, grosseries, Shopping und so die Größe der Verpackungen zum einen von vielen Sachen.

Das ist ja sowas, was man aus deutscher Perspektive immer so och, die haben ja immer so große Verpackungsgrößen, irgendwie mit 2 Liter Cola oder keine Ahnung was ich will, jetzt nicht sagen, dass es das in Deutschland gar nicht gibt, aber es ist glaub ich da eher gang und gäbe, hab ich den Eindruck ne also und eine Sache. Kann ich dir direkt. Zugeben, eine Sache dazu noch passend.

Ich kann jetzt sein, dass ich mich jetzt falsch erinnere, ich hab mal auf ein Video reagiert von Nalf Nick Alfieri, das ist ein amerikanischer. American Football Spieler, der halt auch in Deutschland unter anderem ist. Und der hatte seinen Bruder hier in Deutschland zu Besuch, der

auch Amerikaner ist. Und da haben Sie halt so ein bisschen auf Vlogs gemacht und so und da waren sie auch in einem deutschen Supermarkt und ich glaube, da hatten sie sich darüber gewundert, wie die Eier verpackt sind. Also. Irgendwie irgendwas mit der Verpackung drumherum oder mit der Kühlung. Irgendwas war da, glaube ich, dass die sich da gewundert haben. Weißt du vielleicht, was ich damit meinen könnte? Ja, ich denke ja.

Also vor allem hast du, wie du ja auch selbst selbst schon gesagt hast, in der Regel größere Verpackungen. Das gilt auch für die Eier. In der Regel hast du Eier, also ich esse ich als Veganer, esse jetzt keine Eier, aber ich habe es beim Mitbewohner mal gesehen, die diese, du weißt, diese Kühlschränke haben wir normalerweise so in der innen in der Tür so Fächer und normalerweise, also du hast sehr häufig eierverpackungen, die dann wirklich so lang sind,

wieso ein komplettes Fach? Nicht nicht alle, aber so lang

oder halb so lang. Also die habe ich schon als größer wahrgenommen, jetzt nicht so diese typischen Sechserpacks oder was, was bei uns häufig sind und die Verpackung ist mehr aus so einer Art, ich weiß jetzt nicht genau, aber vor allem das Material, die sind nicht in Pappe verpackt, sondern mehr in so einem fast schon styroporartigem etwas so ich ich weiß nicht so, ich glaube doch, ich glaube so, also irgendwas ist irgendwas so Plastik, Styropor mäßig.

Aber so rein von der Form der Verpackung sind sie eigentlich sehr ähnlich. Ah ja. OK, ja ich glaub bei bei Milch ist das doch auch, dass sie nicht in so tetrapacks verpackt ist häufig, sondern in so, so, so, so, ja Plastikflaschen oder so kannste. Ja, Bottich genau, mein Orangensaft übrigens auch. Guck mal, ja, ja, das sind also so Unterschiede halt ne. Ja, was, was hatte ich noch? Kam mir gerade so in den Sinn, vielleicht verwechsle ich das auch mit irgendwas anderem.

Kann das sein, dass das in den in den Amerika, dass das in den USA nicht so ist, dass auf die also die Preise, dass da nicht schon die Mehrwertsteuer drin ist oder so, sondern dass die noch drauf gerechnet wird oder so. Ja, kam. Mir gerade so in den Sinn. Ich glaube irgendwie so was hatte ich mal aufgeschnappt. Siehst du, das habe ich schon wieder verdrängt, aber du hast absolut recht. Das was du siehst in den meisten Läden am Preisschild ist nicht der Preis, den du am Ende

bezahlst. Genau weil bei den bei den Preisen kommen die Mehrwertsteuer erst an der Kasse oben drauf. Das ist ein bisschen ätzend, weil du da manchmal nicht ganz weißt, was du bezahlst. So richtig aber. Aber man muss sagen, für uns als Deutsche ist es gar nicht so problematisch, weil du kannst dir sehr gut merken, das, was am Ende drauf kommt an Mehrwertsteuer ist das, was am Ende wieder abfällt in der

Währungsumrechnung. Okay. Interessant, das heißt in der Regel ist es so, wenn du, wenn du irgendwas für 4,00€ kaufst und mit der Mehrwertsteuer kostet es dann sorry wenn du was für $4 kaufst und in der Mehrwertsteuer am Ende an der Kasse steht, dann $5, dann bezahlst du trotzdem nur 4,00€ durch die Umrechnung. Also das, was auf dem Preisschild steht, ist das, was du am Ende des Euro bezahlst. Das ist aber nicht ein interessanter Punkt, da habe ich noch nie.

Aber denkt man auch, glaube ich, gar nicht so dran ohne weiteres, wenn man nicht in der Situation ist. Das ist spannend. Ja, spannend hat mich am Anfang wirklich ein bisschen bisschen sehr irritiert, als ich so meinen ersten Großeinkauf gemacht habe. Aber dann ist mir wieder eingefallen, ach ja, there what's your what. Ist das so? Also ich meine das. In Deutschland ist das vermehrt

auch im Kommen jetzt. Ich glaube auch so ein bisschen seit der Pandemie habe ich den Eindruck, dass man zum Beispiel auch bei Beckern, wo man früher eigentlich kaum EC Geräte hatte, für EC Karten und so was mittlerweile auch EC mit EC Karten zahlen kann, dass man selbst für Kleinstbeträge immer so eine Kreditkarte benutzt, also. Ja, weil. Das ist ja zum Beispiel.

Also ich, ich kann mich daran erinnern, vor noch vor ein paar Jahren. Habe ich das immer so als was, was komplett unterschiedliches von der Mentalität wahrgenommen?

Ich glaube, in Deutschland hat sich das mittlerweile aber, wie ich gerade schon sagte, so ein bisschen, es verschiebt sich auch mehr, habe ich den Eindruck, so aus meiner persönlichen Erfahrung, weil vielleicht auch bei mir selber, also ich, ich bezahle, wenn ich jetzt beim Bäcker bin, dann zahle ich tatsächlich auch fast nur noch ausschließlich mit Karte und nicht mehr mit Bargeld. Ja, also kann ich dir zustimmen, die meisten Sachen da.

Also ich habe wirklich, ich habe wirklich selten Bargeld gehabt, ich habe Bargeld eher gehabt, wenn es irgendwelche Eintrittspreise gab, also es gibt es gab zum Beispiel einen einen Club in dem Nachtclub, in dem ich manchmal mit Leuten war, der Max zieht richtig, richtig, richtig cooler Club und da hast du aber ich glaube $15 eintritt bezahlt und. Musst anfrei ballern. Das.

Kannst du nicht mit. Es war, es war so cool es war, es ist eigentlich ein Gay Club und der hat immer, der hat immer samstags den sogenannten Straight Saturday, wo dann alle Leute reinkönnen eigentlich ein bisschen in Wheels Club.

Ist. Total cool, weil weil in diesem Club, weil da sind dann auch so die, die die die Leute an den Bars und so, die sind dann schon, das sind dann häufig auch so Drags und so, und da gehen dann so die Leute, die ein Problem mit sowas haben, gehen dann halt nicht dahin. So, sondern nur die, die auch Affen sind. Und deswegen hast du da einfach eine viel coolere Atmosphäre in so einem Club als in einem anderen. So, ich bin jetzt gar nicht so der krasse Clubgänger, aber da

schon. Eine Sache, die mir noch eben einfiel, wo wir noch beim Thema Geld sind. Diese einen Dollar Noten, diese Banknoten, das kennen wir ja aus Deutschland ja auch nicht so wirklich, stell mir die einen Euro Münzen weiß. Nicht ob du ihn hörst, aber ja, ich hab so mit einem hier rumgewedelt bei mir liegen noch $3233 auf dem. Tisch schmeiß die Dollars durch den Raum. Ja, ja, was solltest Du dazu wie? War das also?

Musstest du dich da erstmal dran gewöhnen, dass ein Schein auch quasi die, die den Wert 1 haben kann, was wir im Deutschen ja, also in Deutschland gar nicht haben? Wir können das ja nur mit 1€ Münze. Also es gibt tatsächlich auch eine $1 Münze, die ist nur super selten. Ich habe eine aus einem Automaten rausbekommen, weil die super selten ist und Treasure

ich die auch. Aber also ich sag mal so wirklich dran gewöhnen, dass es einen Dollar Scheine gibt, musste ich mich jetzt nicht unbedingt.

Was aber komisch war ist, wenn du in dein Portemonnaie guckst und du siehst, da sind scheine, dann denkst du in der Regel ja du hast genug Geld und kannst einkaufen gehen, aber wenn du dann da rein guckst, da sind 3 scheine und das sind dann 3 $1 scheine ja da hast du gar nicht so viel Geld dabei, das das ist so rein vom vom optischen Gefühl, das ist der Unterschied. Aber ansonsten kannte ich das ja aus allen Medien schon mein

Leben her deswegen. Eine letzte Sache, vielleicht noch zum Thema Geld, was mir gerade noch so einfällt, hast du im Vorfeld deiner Reise schon irgendwie oder gab es da so Informationen, dass zum Beispiel weiß ich nicht, du solltest mindestens so und so viele Sachen vorher schon mal umrechnen lassen oder dir in Deutschland als Dollar ausgeben lassen? Wie war das geregelt?

Ja, mir wurde von der Uni das tatsächlich empfohlen, dass ich für alle Fälle mindestens so viel Bargeld dabei habe, wie mich eine hotelnacht kosten würde. Das wurde mir empfohlen plus also mir wurde empfohlen, dass wenn jetzt zum Beispiel irgendwie in meinem Koffer oder so mein Portemonnaie verloren geht, ich kein ich, kein.

Kein Bargeld habe und meine Kreditkarte und was weiß ich, dass ich irgendwie an der Person so viel Bargeld habe, dass ich mir für 23 Tage eine Unterkunft und Essen, trinken und Hygieneartikel leisten könnte. Ich glaube, das wurde so geschätzt auf $250 oder so, die man unbedingt mitbringen sollte, nur für den Fall ich habe vorher $400 in Bar umgetauscht und mitgenommen und es war eine gute Entscheidung. Ein bisschen mehr als Puffer. Sozusagen ne schadet ja.

Genau, ja, und auch einfach wirklich so. Ich wusste am Anfang ja nicht, ich hab mir extra noch n Konto bei einer Bank gemacht, bei der DKB die n bisschen mehr das Konto benutze ich jetzt nicht mehr, aber habe ich über die Zeit n Konto ne Bank die halt sehr dafür wirbt, dass man international auch alles unproblematisch zahlen kann, aber bis du da bist weißt du nicht ob deine Karte wirklich

funktioniert. Ne, ich hatte auch als ich mit meiner Schwester in LA war, hatte ich von einer anderen Bank, die ich jetzt mal lieber nicht nenne, eine Karte, die angeblich überall funktionieren soll und die hat nicht funktioniert. Da war ich dann die ganze Zeit auf meine Schwester angewiesen so und du weißt es nicht, du wohnst ein halbes Jahr da und du weißt nicht wie meine Karte funktioniert nicht, sie ist ja erst wenn ich da bin so, daher

ja unbedingt. Auch jetzt so ne Sache, da kannst du auch gern sagen, vielleicht liege ich da auch falsch, aber ich glaube der Stellenwert von Credit Cards, also Kreditkarten, ist in den USA ja glaube ich sowieso ein anderer als in Deutschland. Ne, weil du ja also gefühlt so von dem was ich gehört habe, zahlt man ja so gut wie alles mit Credit Cards, ne, das ist in Deutschland jetzt nicht unbedingt gang und gäbe, also es haben auch viele Leute

Kreditkarten auch vor allem Leute die häufiger auch im Ausland vielleicht unterwegs sind oder so auf Reisen aber also ich hatte zum Beispiel bis vor. Einem Jahr also. Ich bin jetzt 33 ich hatte vor, bis vor einem Jahr keine Kreditkarte, weil ich sie halt nie gebraucht habe. So, das ist. Ich habe meine, seit ich aus den USA zurück bin, also so seit gut zweieinhalb. Und da würden, da würden wahrscheinlich die Amerikaner irgendwie Hände über dem Kopf

zusammenschlagen. Von wegen How can you live without a credit Card so ne so. Exakt. Und man muss auch dazu sagen, teilweise geht es gar nicht anders. Also es gibt wirklich viele Sachen, die kannst du nur mit Kreditkarte bezahlen, auch gar

nicht anders und. Beispielsweise war ich mal mit einer mit einer Freundin von dort in einem Möbelmarkt, wo die sich Möbel gekauft hat und das ging zum Beispiel nur mit Kreditkarte. Es ging nicht bar und nicht mit EC und was auch noch eine Sache ist, die ich erst bei einer bei einer Autoleihe überhaupt erfahren habe ist, wenn du unter 21 bist, in Amerika, also zwischen 18 und 21, darfst du nur eine Kreditkarte haben, du kannst gar kein normales

Bankkonto eröffnen, das geht nicht, das geht erst ab 21 zwischen 18 und 21 kannst du eine Kreditkarte haben, aber. Aber keine normale, keine normale Bankkarte. Was ich ganz kurios finde, keine. Ahnung mit so gewissen Alterssachen, das finde ich ja sowieso interessant so von wegen, dass du teilweise, ich glaube irgendwie ab 15 Auto fahren kannst und so und dann ne. Kommt ganz. Optisch ja, klar, aber. In in the Brother. Irgendwie, dass du ab 21 dann etwas trinken darfst.

Alkoholisches und so ne, das ist auch aus der deutschen Perspektive komplett anders. Also. Und auch nicht in der Öffentlichkeit ja auch noch mal. Ja, und da? Muss man noch mal dazu sagen, die die Uni an der ich war, das war ein sogenannter Dry Campus, da ist am gesamten Campus inklusive Wohnheimen auch Alkohol strikt verboten, und das wird auch sehr, sehr gut.

Also geht das dann auch so, da jetzt wo du zum Beispiel weißt du, das ist, was man auch, also was mir, was ich aus Filmen kenne, so von wegen du hast so eine Alkoholflasche, gut, vielleicht ist das auch eher was, was in der Prohibition damals gab, wo in so einem in so einer Tüte drin, oder was, dass man die die Flasche nicht sieht oder so. Hab ich so jetzt nicht gesehen. Ich kann mir vorstellen, dass es. Aber du weißt, was ich meine. Aber ich weiß, das ist. Halt so auch so.

So ein Bild was irgendwie mal hängen geblieben ist durch, ja wie es halt so ist durch Serien oder was ne oder irgendwelche Sachen wo du wo wir eben schon über Karten gesprochen haben, Credit Cards und sowas musstest du irgendwie auch so eine eigene so. Provisorische temporäre ID Card irgendwie dann beantragen oder konntest du dich mit deinem deutschen Personalausweis irgendwie da ausweisen? Wahrscheinlich nicht, oder? Weder noch Deutscher.

Reich so, das reicht dann. Ah ja, das reicht ja. Mit dem konnte ich mich überall ausweisen, weil da steht ja auch alles auf Englisch mit drauf. Und wenn ich jetzt irgendwie bei einem, bei einer Bar oder so die Bars haben da übrigens auch alle Security Männer vorne, die dein Alter checken. Wenn ich da halt rein wollte, habe ich mir einen Reisepaß gezeigt und die sind drauf klar gekommen, ja. German. Oder wenn ich war, man ja, das wussten alle immer, aber so ist es.

Nee, aber eine Idee dort hatte ich nicht, habe ich mir ja nicht bei okay. Also ist nicht notwendig in dem Sinne, wenn du einen Reisepaß hast. Ich weiß auch gar nicht, ob es möglich ist, weil ich war ja nicht ich, war ja nicht fest wohnhaft. Ich hatte halt mein Visum, was ich notfalls jederzeit noch zeigen könnte. Ne aber. Naja, was mich so ein bisschen gewundert hat eben das ist auch noch so ein Punkt, den ich mir eben mit aufgeschrieben hatte.

Öpnv ist eine typisch deutsche Abkürzung, der Öffentliche Personennahverkehr heißt das, das ist Public Transport, im Prinzip so so Busse und Bahn das was du eben meintest mit diesen 3 Buslinien das ich sag mal für eine Stadt wie Omaha wo du eben meintest irgendwie so 500000 Einwohner hat mich da schon doch sehr überrascht. Weil das ist etwas.

Also je ländlicher es in Deutschland wird, vielleicht für die Zuhörer, die jetzt nicht aus Deutschland kommen, desto schwieriger kann das durchaus sein, dass man überhaupt busverbindung hat, und wenn manchmal, vielleicht sogar nur einmal morgens für die Schulkinder, und das war es dann aber für so eine größere Stadt, sage ich jetzt mal, wie Omaha, da wundert mich das dann doch schon sehr. Ja, absolut. Also verstehe ich total.

Geht mir genauso. Ich bin hier in Deutschland ja auf dem Dorf aufgewachsen, da hatten wir auch nur eine Buslinie und eine Zuglinie, die Zuglinie kam zum Glück häufiger, aber die Buslinie ist glaube ich dreimal am Tag gefahren, wo die Bewohnerinnen dann sich halt auch anpassen mussten auf beispielsweise ja die Schulkinders und so, aber in den Städten natürlich ein ganz anderes Bild hier, das ist auch eine der Sachen, die ich am meisten vermisst habe, während

ich dort war. Denn ÖPNV ist da natürlich sehr üblich in New York oder in LA, also in Städten, die eine U Bahn haben, da funktioniert das auch super, wobei der in LA echt gruselig ist, teilweise aber der New York funktioniert super, aber für die meisten anderen Städte wie beispielsweise eben Omaha ist es sehr, sehr unüblich. Ja, es gibt Buslinien, aber du merkst in den Buslinien merkst

du total den. Die sozialen Schichten dass in den Bussen in der Regel die untersten Schichten der Gesellschaft fahren, weil es ist einfach in Amerika so. Die Wirtschaft ist darauf ausgebaut, dass alle ein Auto haben und alle Auto fahren, und so funktioniert es eben auch.

Alle Leute, die ich kennengelernt hatte, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht, egal von welcher Herkunft, egal in welchem finanziellen Status, sind wir, egal in welchem Alter. Alle hatten ein Auto oder haben das Auto von ihren Eltern oder irgendwem benutzt. Alles ein Auto gefahren, alle was für mich als jemand der nie einen Führerschein gemacht hat eine Katastrophe ist.

Ich bin dann halt da was da viel üblicher ist, Uber gefahren und Uber ist dann teilweise richtig richtig günstig und auch voll normal. Dass du einfach dir einen Uber zum Einkaufsmarkt holst. Also da muss man dazu sagen, das gibt es ja mittlerweile auch in Deutschland. Gibt ja auch andere Anbieter, gibt ja nicht nur Uber, aber. Habe ich bisher auch noch nie gemacht tatsächlich. Also kann ich jetzt auch nicht so wirklich ja was zu erzählen.

Aber ich finde. Es auf jeden Fall interessant also Carsharing und sowas auch ne solche Sachen, die sind halt auch in Deutschland halt in den letzten Jahren noch mal vermehrt hier auch ja haben sich etabliert oder so, ich glaube da ist immer noch Luft nach oben, definitiv.

Oh ja, aber ja, es es wird es wird, es ist ja häufig sowieso so, auch vielleicht, ich meine nicht die große Überraschung vielleicht für die Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, aber vieles, was in den USA irgendwann mal etabliert ist oder vielleicht auch schon lange etabliert ist, das schwappt so mit ein paar Jahren Verzögerung dann häufig auch nach Deutschland. Im Guten wie im Schlechten,

möchte ich sagen. Also manche Sachen, wo wir auch, ja wo vielleicht viele Deutsche sagen würden, die hätten wir jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber durch die globalisierte Welt vielleicht irgendwie oder generell den Einfluss, ne, ja, das ist ist halt so wie es ist. Ich gucke gerade mal, was ich mir hier so ach genau eine Sache, die vielleicht auch ganz gut zu dem Alltagsleben passt, das.

Sind so auch in Deutschland. Kennt man ja so Namen von von so großen Ketten, ob das jetzt Restaurants sind oder Stores oder so. Ich sag mal taco Bell ist für mich so ein Standardbeispiel, das gibt es glaube ich. Also ich habe vor ein paar Jahren mal gehört, das gibt es glaube ich ein oder zweimal in Deutschland, wenn überhaupt, aber wirklich halt nur nee oder? Das kann nicht sein, weil die erste Taco Bell Filiale in Berlin hat, glaube ich vor 3 Monaten geöffnet. Dann okay.

Das kann natürlich sein, dann dann. Als als großer Taco Bell Fan muss ich das wissen. Ja, jetzt dann dazu die Frage, warst du vorher schon Taco Bell Fan also oder bist du das erst so richtig geworden in Omaha? Ich bin riesiger Taco Bell Fan geworden, in den Ra. Als ich letztes Jahr zum ersten Mal da war, da wollte ich das sofort ausprobieren mit meiner Schwester und ich habe mich tot gegessen. Boah, geil.

Also ich, ich lief. Es ist da eigentlich, es hat da eigentlich überhaupt keinen guten Ruf und. Ist sogar eher so, so so Fast Food für die Leute da, aber ich lieb es, ich lieb es. Ja, aber das ist nicht so so Sachen, die kennen wir halt in Deutschland nicht so wirklich. Also wir haben auch MC Donalds und wir haben Burger King und wir haben auch KFC, aber es gibt ja auch zum ich weiß nicht, ob du das kennst, chipotley. Ja. Also ich kenne das tatsächlich, also ich kenne die Soße halt ne,

die so so heißt. Ich glaube mexikanische Soße ist glaube ich oder so. Und ich weiß halt, dass es auch ne Restaurantkette ist. Zumindest ich weiß nicht, ob es in allen Staaten ist, aber in North Carolina gibt es das zum Beispiel auch, weil ich halt einen Streamer, schrägstrich youtuber gucke und der kommt halt aus North Carolina und erzählt Halt hier schon mal so n paar Sachen und der der hat auch G Portley öfter schon mal erwähnt und so. Ich glaube, das gibt's da tatsächlich überall.

Also ich habe es auf jeden Fall in the Brasker, Colorado, Iowa, Kansas in New York gesehen, mein Mitbewohner war riesen Fan davon, der hat mich dann ein paar Mal mitgenommen, das habe ich echt auch. Echt gerne. Also ich muss generell irgendwann mal in die USA, vielleicht machen wir irgendwann mal zusammen so einen kleinen Trip oder so wäre ja schon schön. Oh, sofort würde ich also, wenn ich gerade nicht so im Minus

wäre, um Gott will, sofort. Ja, Ach, das ist ja gut, das ist ja, das ist ja sowieso eine Sache, die ich schon seit Jahren irgendwie mal vorhabe oder so, irgendwann mal gucken vielleicht. Ja, wir wollten. Das auch. Ja, Ach Mensch, so viele Orte, Ach ja, nee, aber oder kennst du noch? Also du kannst gerne auch andere Ketten erwähnen, die es jetzt in Deutschland nicht gibt, die du da kennengelernt hast, die dich sehr begeistert haben zum Beispiel. Oh ja, das kann ich auf jeden Fall.

Also erstmal, wo wir bei Chipotle waren, es gibt noch eine andere, die heißt Qydoba, also q und dann doba.

Sagt mir gar nichts. Das ist vom Prinzip her fast 1 zu 1. Chipotley es ist so ein bisschen wie Media Markt und Saturn, so vom vom kannst du dir vorstellen vom Vergleich nur dass nicht dieselbe Firma dahinter steckt und finde ich aber also ich finde alles bei Chipotley lecker, außer die Casey Dias, die sind bei Kudoba rischka aber ansonsten es gibt noch eine Kette, da weiß ich jetzt nicht wie die so im ganzen Land ist, aber die ist auf jeden Fall in

der Braska sehr sehr verbreitet, die heißt Olive tree ne nicht olive tree olive garden. Ist ist halt ein italienisches Restaurant, aber halt so sehr amerikanisiert und die sogenannte Alfredo Sauce, die da ja, das ist ja so, diese diese typische Käsesoße zu Nudeln da drüben, die Nudeln von Olive Garden mit Alfredo Sauce und deren Knoblauchbrötchen, die.

Geil also Olive Garden, unbedingt sehr empfehlenswert, sehr geil, sehr teuer aber sehr geil Kleidung shoppen gerne bei JC Penny ist ganz entspannt ja ansonsten subways bei uns Subway und Burger King sind bei uns viel cooler, echt da drüben viel viel cooler ja das. Hätte ich jetzt nicht gedacht. Weil. Ja, also gerade Subway ist da drüben gefühlt einfach nur so ein Zusammengematsche.

Das ist einfach nur so ein fettiges Stück Brot mit Kram drin fand ich gar nicht geil und man muss sagen, dass bei uns auch das Plan Base Angebot wesentlich größer ist.

Bei Burger King gibt es dann halt einen Plan Base Burger drüben, hier gibt es ja etliche und wie gesagt, ich als als Veganer, der zumindest überwiegend, also mindestens vegetarisch ist, ist es. Schon Selling Point bei Subway genau dasselbe, da kannst du ja da drüben dann sagen, ja nur Gemüse, aber generell vegan leben drüben schwierig, so einfach, wenn du nicht gerade in New York lebst. Ja, also Subway, Burger King müsst ihr euch da drüben

wirklich nicht unbedingt antun. Wenn ihr gerne Fleisch esst, glaube ich, könnt ihr euch mäckes antun, ich glaube der Quarter Pounder da ist wesentlich geiler als die Burger, die es bei uns bei Mäckes gibt, das kann ich jetzt aber nicht beurteilen, ja, aber ansonsten also chipotlay ist auf jeden Fall empfehlenswert, Taco Bell unbedingt mal ausprobieren, cudo war ganz geil. Ich weiß gar nicht, ob es in Deutschland Walmart gibt. So richtig.

Wahrscheinlich schon, oder? Ich glaube, Willworth gibt's auf jeden Fall, das ist ja glaube ich auch so eine Ding, oder wie man das bei uns in der Gegend teilweise auch sagt Wollwort ich gehe mal zu wollworth, also. Zum Einkaufen gehst du da halt nicht überwiegend entweder zu Walmart, das ist glaube ich am besten vergleichbar mit Kaufland bei uns oder Target und target. Das ist auch so. Ein Ding? Genau. Ja, das geht so n bisschen mehr

in Richtung Rewe mit extra. Aber man muss ja dazu sagen, deren Supermärkte sind ja wesentlich weniger designiert. Also du hast ja nicht n lebensmittelsupermarkt n Kleidungsstopp und n und ne Apotheke, sondern du hast ja immer alles in einem. So ne also im Walmart gibt es halt Lebensmittel, frische Lebensmittel, dann gibt es Kleidung, dann gibt es Elektronik, dann gibt es eine Apotheke da drin, das ist ja immer. Auch so so die Walls und sowas ne generell so Einkaufsmalls.

Genau das außerdem. Ja, da war ich auch. In welchem? Drin war ich tatsächlich, also bei uns hier in der Gegend. Ja gut, in Dortmund, in den größeren Städten in Deutschland gibt es das schon häufiger mal. Also ich war zum ersten Mal in so einer richtigen größeren Mall, glaube ich in Bremen tatsächlich vor einigen Jahren. Waterfront heißt die da glaube ich und das.

Ja, ja genau, ich find sowas eigentlich auch immer ganz cool, gerade auch wenn man so Zeit hat und sich so ein bisschen so ein bisschen darum schlendern will und so ne das ist kann man schon den ganzen Tag verbringen. Also ja, es gibt in Oberhausen das Centro zum Beispiel, da ist das auch so ein bisschen, da hast du auch verschiedene Läden in so einem Gebäude drin, im Prinzip so Mall mäßig. Ja ja hab ich hab ich glaub ich sogar schon mal. Gehört ist gut.

Müssen wir mal. Also kann man auch lecker essen. Ja, ja. Ja, aber auch zum Beispiel sowas wie KFC. Also ich weiß nicht wie häufig es das da gibt, aber es gibt es ja auch nicht selten, aber es ist jetzt auch nicht so an jeder Ecke irgendwie, zumindest bei mir in der Gegend also. Ja, muss ich auch sagen da ich habe KFC wesentlich weniger dort gesehen, als ich es in Japan gesehen habe. Es ist in Japan, es ist ja so ein riesen Traditionsding, dass die alle zu Weihnachten immer.

Zu KFC gehen. Gar nicht. Ja, aber in Amerika also gibt es das auf jeden Fall. Ist auch beliebt, gar keine Frage, aber jetzt nicht, nicht so häufig wie n wie n, Starbucks oder so. Also Starbucks hast du da wirklich mal? Passend zum Thema Essen. Bitte. Es ist auch so ne Sache die, die ich vor vielen Jahren irgendwo mal aufgeschnappt habe, die ich immer interessant fand. Cola ist ja nicht gleich Cola zum Beispiel, also es gibt.

Cola, die speziell für den europäischen oder auch speziell für den deutschen Markt teilweise entwickelt wird, die anders anders schmeckt als amerikanische Cola zum Beispiel, weil irgendwie weiß ich nicht, nährstoffgehalte anders, Inhaltsstoffe anders sind, Zuckergehalt vielleicht anders ist oder so. Thema Geschmacksunterschiede, was ist dir da so aufgefallen oder was hat dich vielleicht überrascht? Ja, also ich kann auf jeden Fall sagen, dass sehr viel auf jeden Fall süßer ist.

Gerade bei den Getränken, was auch viel damit zusammenhängt, eben mit den Inhaltsstoffen. Wir haben durchdie.eu ja relativ geregelte Inhaltsstoffe, was da drüben ja nicht ist. Ich habe teilweise Getränke getrunken mit Stoffen, die in Europa komplett legal sind und. Fühlst du dich auch gut? Ja, also. Ja, ich glaube, ich habe auch ich habe, muss ich auch sagen, ich habe zugenommen.

So also das ist, das macht Amerika einfach auch mit einem, ich würde sagen, das Essen ist insgesamt auf jeden Fall fettiger, aber, und das ist mir aufgefallen. Definitiv wesentlich weniger Salz okay das das habe ich das Gefühl gehabt, es hier kann jetzt nur meine persönliche Erfahrung sein, aber ich nehme das Essen hier in Deutschland salziger, würziger wahr als da, da ist viel viel Fett aber weniger. So vielleicht so ein bisschen der Himmel für Dingsbums. Wie heißt der nochmal?

Karl Lauterbach, der ist ja auch nicht so salzig, was hören das? Ja. Ach. Cool. Und auch bei den Getränken ist es noch wesentlich. Wesentlich verbreiteter als hier, dass Leute diese sogenannten die Drinks trinken, also die wo kein Zucker, sondern Süßstoffe drin sind. Was die Getränke jetzt nicht besser macht, aber die Leute denken, es macht sie besser generell und das muss ich auch sagen, was auf jeden Fall auffällt ist, die Leute sind wesentlich weniger educated was Ernährung angeht.

Also die Leute denken, wenn wo irgendwo draufsteht, heavy, dann ist es auch heavy. Die. Lügen mich schon nicht an. Ja genau, oder die Leute trinken dann halt auch wirklich zu Diät, Diät, Coke so, das ist schon ein bisschen kurios, weil sie dann wirklich denken, jetzt mache ich was in meinem Körper, jetzt trinke ich nicht mehr Coke, sondern Diät, Coke, viel Spaß, aber ansonsten also geschmacksunterschiede, es gibt so ein paar Geschmäcker, die

definitiv präsenter sind. Die die Käsesachen sind anders als hier so, du hast hier nicht so dein dein Brie und deinen Emmentaler, sondern du hast halt diesen mehr so diesen Schmelzkäse und diesen Kram. Aber ansonsten ist die Küche halt gar nicht so krass anders so. Eine Sache, die ich auch gelernt habe. Vor ein paar Jahren, im Zuge meines Kanals, ist das Thema Brot. Also Deutschland ist ja sehr auch für seine 10000 verschiedenen Brotsorten

bekannt. Ich habe gehört, aber auch das ist so Geschmackssache, vielleicht keine Ahnung, dass das amerikanische Brot jetzt nicht so das Allergeilste sein soll im Vergleich. Nee, ich habe. Ich habe irgendwann auch gesagt, gut, ich kaufe mir also, was ich häufig gemacht habe, ist, ich habe mir Bagels gekauft, also Bagels, wo, wo halt nichts drauf ist und die dann einfach aufgeschnitten, das kam noch so mit am ehesten an so ein

Brötchen ran. Aber so diese, diese klassischen, dieses klassische Brotbrot habe ich nicht häufig gesehen. Es gibt im es gibt ja Aldi, da muss man sagen, und als ich im Aldi mal gekauft habe, da gibt es so geschnittenes Brot mit, so mit so einer Kräutermarinade, sage ich mal Knoblauch kräutermarinade, das ging noch, das kam noch so am ehesten ran, aber es ist halt wirklich, es ist halt so gut wie alles weißes Brot oder so, krass körnig,

eklig, körnig. Oder was, das müssen wir noch mal üben, Amerika, es ist ja. Ja, da sprechen wir noch mal drüber. Ach ja, hast du denn, also gibt es jetzt zum Beispiel im Aldi, wenn du da bist. Gibt es denn da auch noch irgendwie, weil das jetzt eine deutsche Kette ist in dem Sinne auch noch wirklich mehr Produkte aus Deutschland jetzt importiert oder sogar nicht. Nee, so gut wie gar nicht. Aldi ist da. Trotzdem hat auch trotzdem so überwiegend.

Also ich würde sagen, Aldi hat noch so am ehesten von von Inhaltsstoffen was, was so in eine europäische Richtung geht, aber jetzt nicht dieselben Marken und so. Die einzigen Male, wo ich wirklich deutsche Produkte gesehen habe, war, als ich in einem Asia Markt war. Der hatte dann so ein Regal, da stand Europa und da war dann sowas wie Milka Schokolade. Und so echt gehst du in den Asia Markt in den USA, damit du dann europäische Produkte, das ist

schon geil, das ist schon echt. Ja, so eine Milkatafel für 6. Kann man noch mal machen, ne. Aber Boah, das muss ich sagen, Pass auf, es gibt hier, es gibt hier einen Laden, da gibt es so, also hier bei mir, wo ich wohne, da gibt es so Süßigkeiten aus der ganzen Welt, überwiegend Amerika, und es gibt diese, hast du schon mal von Takis gehört? Takis, die gibt es ja auch in diese Stangen, ne? Genau, und die gibt es auch

manchmal. Im Rewe, die habe ich mal zugeschickt bekommen, die hatte ich irgendwie mit so Käse und in so scharf glaube ich. Ja, genau die sind, die sind

halt richtig scharf. Das sind mexikanische Chips, gerollte Tortillas, und die sind meist sehr scharf, da gibt es auch n paar Sorten, gerade so die Blauen, die sind richtig scharf und ich liebe die richtig scharf und ich kaufe mir die richtig richtig gerne, aber hier bezahlst du halt für so ne Tüte dann auch wirklich 4 bis 8€ wegen Import und Co und die kaufst du halt dafür $2,00 oder so.

Ach das ist schön. Glaube ich ja, die tatsächlich, ich hätte mal so n so n Paket, ich glaub letztes Jahr von meiner Vormieterin zugeschickt bekommen. Dazu muss ich kurz sagen, dass sie halt ausgewandert ist. Ihr Mann ist Amerikaner und die Wohnen jetzt in Mississippi und

sie hatte. Wir hatten halt mal gesagt, wir können uns ja mal gegenseitig so Care Packages mal irgendwie zuschicken und ich hab halt so deutsche Sachen halt reingepackt und sowas und sie halt dann auch so ne Tag hieß kann ich vorher auch gar nicht tatsächlich und die waren so mit meine Favorites, diese scharfen, die mochte ich sehr sehr gerne, da hätte ich gerne noch mehr von gehabt tatsächlich. Ja, wirklich, wirklich geil. Also finde ich auch.

Liebe Ich war mir nicht sicher, ob die Takis oder Takis heißen. Takis wahrscheinlich. Ich glaube, Takis ist also kurzes A glaube ich. Ah. Ja, ich hatte eben noch was. Ach so genau, es gibt ja manchmal, glaube ich, auch so, Souvenirshops nenne ich es jetzt mal oder so, German Shops oder sowas hattest du da mal sowas gesehen, dass es da sowas gibt in Omaha oder also sowieso ja so. Es gibt ja zum Beispiel auch das Oktoberfest, was ja auch in Teilen der USA, glaube ich, so

ein bisschen gefeiert wird. So ein bisschen Bratwurst und so und Bier und so. Du weißt ja, die deutsche Kultur, Leitkultur hast du da sowas irgendwie oder allgemein vielleicht damit verbunden, so Klischees über Deutschland, was andere dachten, die du vielleicht entkräften konntest oder so. Endkräfte bestätigen ja ja, wobei also mein mein Mitbewohner hat immer zu mir gesagt, ich bin der undeutscheste Deutsche, den er je kennengelernt hat, was ich

aber glaube ich auch in Deutschland bestätigen würde. Nee, Spaß nee, also ja okay, das ist jetzt halt. Nachdenken, was würde das nicht? Freuen. Ich kann nichts sagen. Ja, ihr müsst wissen, ich war heute 40 Minuten zu spät in der Aufnahme, weil mein bestes Problem absichtlich. Gemacht, muss man dazu sagen. Also alles gut, ich liebe dich so wie du bist. So, das Klang nur gerade. Wieso ein kleiner? Sack, du weißt doch gar nicht doch.

Nein, aber vor allem, weil ich mag kein Bier und ich guck kein Fußball und das ist doch so ein deutscher oder so hä Deutscher, kein Bier, kein Fußball, der hat sich so gefreut, dass ein Deutscher sein Mitbewohner ist und dass er mit ihm die ganze Zeit über Bayer Leber und dann kamst du noch nicht so, keine

Ahnung, nee, aber ansonsten. Naja, ich konnte natürlich bei ein paar Leuten so dieses Lederhosenklischee ein bisschen entkräften, weil das existiert definitiv, aber da muss man dann, sag ich, dann schon mal not's bavery its but bavery also ja, aber ansonsten, nee, gar nicht so viel, die meisten haben einfach immer nur so gesagt, Ach ja, Deutschland, da will ich

auch mal hin und schön und bla. Von der ja kulturellen Komponente vielleicht so ein bisschen zu der sprachlichen Komponente. Ich weiß nicht, wie das bei dir in der Schule war, also von allen Leuten, die ich so kenne und auch bei mir selber ist das so, muss man vielleicht mal kurz erklären, bevor ich zum eigentlichen Punkt komme, wenn man in deutschen Schulen Englisch lernt, dann lernt man, ich glaube meistens vorwiegend British English, und das ist in

Teilen ja schon von der reinen Aussprache her auch anders als American English oder australisches English und was es da nicht alles für Englisch, englisch gibt und.

Ich glaube du ohne jetzt also vielleicht sag ich das jetzt falsch, korrigier mich gerne, du bist glaub ich jemand auch der sehr geprägt ist von dem britischen Englisch, eher so wenn du Englisch sprichst hier und da oder nee kannst du das nicht früher so n bisschen weil du hast früher ja ich kann mich dran erinnern also ich hab wie gesagt ohne dich sorry ich wollte dich jetzt nicht unterbrechen aber kurz um das vielleicht einzuordnen warum ich das sage also ich kann mich

zumindest dran erinnern als wir früher auch schon mal so n paar Aufnahmen gemacht haben oder so, dass du so n paar Sachen eher so British English ausgesprochen hast. Also vor allem so A und A und sowas. Ja, also kann ich hier kurz sagen.

Ich habe gerade so zu meiner um meine Abizeit rum habe ich mich sehr bemüht um einen sehr britischen Akzent, da sind wir dann auch mal von der Schule aus nach Brighton gefahren in Südengland, da war ich auch sehr interessiert daran, es hat sich aber irgendwann ziemlich umgeschiftet und dann habe ich quasi Self tord mich auf Hardcore amerikanisch umgepolt, hätten wir den Podcast jetzt auf Englisch gemacht, ich habe das natürlich gehört, aber ich habe, ich habe schon, also schon seit.

So 78 Jahren einen sehr, sehr, sehr amerikanischen. Das einzige es gibt 2 Sachen und das ist mir auch in Amerika aufgefallen. 2 Sachen die bei mir aus dem britischen immer noch rauskommen, das ist einmal beim beim TH at beim that that das spreche ich mir that aus, aber ich habe sehr sehr häufig, wenn ich das so schnell im Satz oder vor allem am Ende des Satzes sage, dass ich das letzte t, also ich sage. Ja, Ah can see the, Das ist tail weg ist.

Aber das ist eben britisch so und die andere Sache da, da bin ich wirklich auf eine Sprachbarriere gestoßen mit Leuten da, weil die das nicht verstanden haben und ich dann erst gecheckt habe. Oh fuck, das ist britisch, immer wenn ich versucht habe über meine Mitbewohner zu sprechen, habe ich gesagt Flatmate und die haben gefragt, was was ist denn ein die wollten dann dachten, ein flacher Freund flatmate.

Nee, ist natürlich roommate da, die kennen Flats nicht, das ist Apartment und Roommate, aber nicht Flat und flatmate so. Das ist aber davon abgesehen nee amerikanisch unterherzig. Nee, dann ist meine meine Frage so ein bisschen obsolet, weil ich hätte sonst fragen wollen, vorausgesetzt du wärst eher von dem britischen Englisch noch dominiert. Ich drück es mal so aus, nee, wie du also selber gemerkt hast, dass du das American English, aber ich kann es vielleicht

abwandeln, weil ich sag mal. Du hast ja trotzdem, auch wenn du in Amerika natürlich regelmäßig englisch sprichst, ist das noch mal was anderes, als wenn wir jetzt so Englisch sprechen von dem, was wir so kennen.

Du hast ja auch so so kolloquialisms ne so so so so Umgangssprache sag ich mal, dass du manche Endungen von Wörtern vielleicht so ein bisschen drops oder schleifst oder so so ein bisschen nuscheln, könnte man vielleicht sagen, so ne muffling oder so hast du gemerkt, dass du dir da selber auch sowas angeeignet hast. So ein bisschen so Slang Umgangssprachemäßig. So. Definitiv. Das ging auch wesentlich schneller als erwartet und ich fand es auch krass.

Mir haben meine meine Leute aus Amerika, da haben mir dann auch hinterher so ein bisschen gesagt, so was sich so alles bei mir verändert und verbessert hat in meinem Sprachgebrauch und so auf jeden Fall was, was sich viel eingeprägt hat, sind so Reaktionssachen wo du also wie du auf bestimmte Sachen reagierst, so zum Beispiel so dieses ganz typische, was du auch sehr häufig hörst, dieses Gatsche.

So also wenn der, wenn der irgendwie sagt, so, ja du musst da und da hin, wahrscheinlich ja ja gatsch gatsch so das ja genau das hat sich sehr krass eingebürgert, was ich vorher nie

gesagt habe. Jetzt bin ich gerade ein bisschen irritiert so, ich habe hier nebenbei eine Paketversorgung offen und die hat sich gerade vom einen Ende der Stadt auf in Meinestraße teleportiert, es kann sein, dass es gleich kurz, dass ich kurz an die Tür muss, wie auch immer, und ja so so Kleinigkeiten. Ja, und dann?

Ansonsten vor allem einfach so der Redefluss, weißt du, der, der verändert sich schon und dann ich kann es jetzt gerade nicht so, also gerade so bei Endungen und so kann ich es jetzt nicht an Spezifika festmachen, aber es hat sich auf jeden Fall sehr viel verbessert geändert, da klingelt meine Tür. Alles klar, kein Problem. Ja, ich überbrücke das einfach mal kurz, es wird natürlich nicht rausgeschnitten und. Ja, also ich, ich find sowas immer sehr sehr interessant.

Ich hoffe euch gefällt die Folge auch bis hierhin. Ich bin sowieso immer n sehr neugieriger Mensch, ich glaube Julian auch und solche kulturellen Unterschiede einfach mal so hier und da klar zu machen, das ist halt eine Sache die mich halt im Laufe des Kanals also definitly den ich habe, wo ich ja auch anderen auf Englisch die deutsche Sprache so n bisschen näher bringe und auch die deutsche Kultur. Ist ja auch was, was ich von euch lernen kann.

In den Kommentaren, zum Beispiel wenn ihr mich auf Sachen aufmerksam macht, die zum Beispiel in den USA anders sind als in Deutschland und so das sowas find ich immer so interessant so Culture shocks und so und ja deswegen also mir gefällt das super, ich find das super faszinierend solche Sachen mal zu hören aus erster Hand natürlich auch und deswegen freu ich mich sehr, dass es geklappt hat heute und ja, aber alles was er so erzählt hat, das macht mir halt richtig Lust.

Echt mal in die USA zu kommen, dass ich muss das irgendwann wirklich hinkriegen, also. Weiß ich nicht. Ja, n bisschen ansparen oder so oder dann halt mal gucken, aber das ist halt das Ding, ist halt auch ne aus deutscher Sicht ist.

Die USA ist halt so groß, du hast halt so viele Möglichkeiten, du kannst nach Kalifornien, du kannst auch nach Florida was ist du hast so viele Optionen und die Qual der Wahl wie man im Deutschen sagt was das Ganze nicht einfacher macht deswegen da stöhnt er mir ins Ohr ja ja ich ich hab das jetzt einfach alles überbrückt und n bisschen erzählt ich hab über dich gelästert. Ach das.

Ja, kennst ja nicht. Ja ja nein, ich hab so ein bisschen erzählt, dass ich die Folge sehr, sehr schön finde. Ich hoffe, dass die die Leute auch Spaß daran haben, das so ein bisschen aus erster Hand zu hören, wie das so für dich war als Deutscher in den USA. Ich denke, man hört auch, dass ich da, naja, relativ viele Inklusion dafür hab. Also ich könnte da auch noch 20 Stunden glaube. Ich wahrscheinlich hätten wir da genug Sachen auch.

Ich Ach so genau eine Sache zur Sprache, vielleicht noch kurz eine Sache, die mir halt immer auffällt, die weil das halt nichts ist, was man lernt im Englisch Unterricht, aber die Halt glaube ich gerade in Amerika nicht nur, aber da sehr verbreitet ist, so dass es gefühlt ist.

Jedes zweite Wort ist Like, also it's like and you a like bla bla like like like, das ist halt was, was mir immer sehr auffällt als jemand der auch aktiv so ein bisschen auf Sprache achtet, das Halt. Ich weiß nicht, ob das so ein Ding der jungen Generation ist, glaube ich gar nicht mal. Aber das ist halt so irgendwas, was glaube ich sehr kommen. Da ist sehr, sehr, sehr üblich, ne.

Das stimmt ja, also sehr. Kommt auch ganz drauf an, so wie es bei uns bei uns ist es ja vergleichbar mit diesem mit diesem, ähm, quasi so ein bisschen, das ist ja bei uns auch, manche Leute machen das sehr viel, manche Leute machen das gar nicht. Manche immer mal so ein bisschen und ich würde sagen, so, es ist vergleichbar da auch.

Also ich habe viele Leute kennengelernt, die es gar nicht benutzen, ich habe viele Leute kennengelernt, die es so einmal alle 3 Sätze benutzen, und ich habe auch Leute kennengelernt, die es in jedem Satz zweimal benutzen, also, aber ja, es ist sehr, sehr, sehr üblich und auch bei mir. Oder auch das You Know. Ich meine das haben wir im Deutschen, Wir haben ja nicht, weißt du oder wissen sie.

Also wir haben ja nicht das genaue Äquivalent, aber wir haben ja auch so, so, so Gesprächspartikel am Ende von Sätzen so was wie ne ne oder solche Sachen. Aber weißt. Du ja klar, aber ist jetzt also bei mir jetzt im alltäglichen Sprachgebrauch nicht so drin bei uns in der Gegend im Sauerland, da sagt man ja schon mal woll oder wollig oder woll. Gott hab ich noch nie gehört. Gell gell? Das ist glaub ich eher so, so hessisch, irgendwie hessisch, gell? Und aber auch. Bayern ja.

Das kann natürlich sein, möglich, möglich ist das ja ja oder nevon ist ja glaube ich eher so geht es in den Non non ist ja dieses Jahr glaube ich ne ja genau. Ja. Hat auch so Sachen ne also die also ich mein wenn ich irgendwie spreche mir fällt das ein, dass ich dieses you know hab ich halt auch relativ häufig. Wenn ich aber dieses Like hab ich auch manchmal aber ich glaub nicht so häufig wie jetzt Amerikaner zum Beispiel. Also das ist zum Beispiel. Ja, das ist schon sehr, sehr,

sehr, sehr viel sehr. Wahrscheinlich das am häufigsten gebrauchte Wort nach The oder so, oder? A gefühlt ja, ich denke ja. Like like like like? Ja, immer interessant. Ich habe übrigens gelernt, mal noch so als kleiner Fun Fact, ich werde es jetzt nicht komplett droppen, aber es gibt es gibt ja so Schimpfwörter. Und es gibt ja auch Schimpfwörter, die sehr verrufen

sind. Manchmal kannst du mehr sagen, manche kannst du weniger sagen und es gibt natürlich ein paar Wörter, beispielsweise das n Wort, was man auf gar keinen Fall sagen sollte logischerweise und es gibt aber auch 1 was, was wir glaube ich alle kennen, wo ich aber gar nicht wusste, dass das total schlimm ist. Es fängt mit C an und bezieht sich auf ein weibliches Geschlechtsorgan, du weißt welches Wort. Das ist, das ist so, das ist

somit einfach so extrem. Der deutsche Philosoph Immanuel mit seinem Nachnamen ja. Ja, also das auf gar keinen Fall sagen, auch nicht zum Spaß, das geht gar nicht, das habe ich gehört. Ja, das ist ja auch so eine Sache. Weiß ich nicht so what The Fuck und sowas, das hat sich ja auch im deutschen Sprachgebrauch so ziemlich etabliert, das sind ja auch so Sachen, die. Die vielleicht für Amerikaner interessant sind.

Also was wir Deutsche so an Anglizismen auch verwenden, so cool oder fuck oder Shit und so ne solche Sachen nice. Nice ist eines der besten Beispiele, weil das checken die gar nicht, wie wir das benutzen. Das benutzen wir ja komplett falsch eigentlich, ja, und auch muss man auch sagen, ich habe sehr viel what The Fuck gesagt, auch da, aber das aber ich habe das Gefühl gehabt, die Leute da sagen wirklich eher what The hell. What the Hell?

Ja, ja, ja klar, was zur Hölle. Gut, das gibt es ja im Deutschen auch, aber ja. Klar ja, was zum Thema, das ist ja. Motherfucker. So so. Ja. Das ist übrigens kein Problem, sowas kann man in meinem Podcast sagen, weil ich immer explicit explicit language dingens drin habe. Von daher ist das jetzt kein Problem und für die Leute die das stört ihr habt das Zeichen dann wahrscheinlich übersehen. Kann ich dann auch nicht.

Nein, aber genau ja, ich gucke gerade genau, wir können ja vielleicht so, also wir hatten jetzt sprachliche Unterschiede, wir hatten auch geschmackliche Unterschiede, so allgemein vielleicht mentalitätsunterschiede werden vielleicht auch noch interessant. Ohje. Ich grätsch nur mal ganz kurz mit einem musikalischen Unterschied ein. Die Leute haben einen anderen Musikschmack und ich kann mich mit dem besser identifizieren als in Deutschland.

So viele Leute kannten die Bands, die ich höre, die ich hier höre, die hier aber keinen Mensch kennt, okay anyway ja, Mentalität ist anders und das ist wahrscheinlich auch mit 1 der deepsten Themen insgesamt, weil das ist ein sehr, sehr zweischneidiges Schwert, du hast wenn du mit den Amis redest, merkst du sofort die Unterschiede, weil die Leute sind viel herzlicher und viel willkommen heißen und viel so

more casual. Also wenn du mit Leuten also zum Beispiel als ich die Leute die beim Starbucks verkaufen kennengelernt habe, ich würde hier in Deutschland, glaube ich niemals mich anfreunden mit irgendjemandem, der mir Kaffee serviert im Starbucks. Aber da ist es so normal und dann kommst du rein und die sagen irgendwas.

Hey nice, nice chain, nice rings, nice Shirt, nice, was auch immer und dann sagst du irgendwie beim Bestellvorgang Smalltalk du mit denen ne Smalltalk ganz normal da drüben und dann wenn du das nächste Mal kommst erkennen die dich aber auch wieder und dann sagen die Hey nice okay dann so und dann. Und dann gehst du plötzlich jeden Tag hin und dann führst du auch Diebe Gespräche, mit denen teilweise, während die dir deinen Kaffee servieren. Und das ist so und so was ist

aber ganz normal wie du lernst. Leute kennen auch auf der Straße, wenn du auf den Bus wartest, redest du mit den Leuten, die da auch auf den Bus warten und so. Und so ist es alles sehr viel persönlicher, sehr viel herzlicher, sehr viel umarmender. Willkommen heißen da so, das merkst du sofort bei.

Wenn ich, wenn ich da kurz reingehen kann, vielleicht führt das aber auch, vielleicht nehme ich dir jetzt was vorweg oder so, möchte ich natürlich nicht, ist das was, was du aus deiner Perspektive, also was wirklich so auch gemeint ist, so herzlich oder ist das vielleicht etwas aufgesetztes, weil man das so

erwartet? Ich hatte bei den meisten Leuten schon das Gefühl, dass es tatsächlich aufrichtig ist, dass die, dass die einfach so sind und dass die das auch einfach so wollen, weil die eben auch genauso gerne begrüßt werden möchten und so. Also ich denke, das ist schon aufrichtig, natürlich nicht alles, also klar kommt es dann mal vor, dass du vielleicht Leuten ein Kompliment machst, damit du mehr Trinkgeld bekommst oder so, das kann schon sein.

Ich hatte aber trotzdem das Gefühl, so diese, diese, diese Freundlichkeit, wirklich diese Offenheit, die ist authentisch, aber die funktioniert auf der Oberfläche super, aber man merkt diesen denselben Leuten an, dass sie Schwierigkeit haben, tiefer zu gehen. Ich habe hier, es gibt ja dieses Konzept, das merke ich in Deutschland eben sehr gerne, ich habe gerade vergessen, wie die Oberbegriffe heißen, aber in Deutschland hast du sehr häufig dieses harte Schale, weicher

Kern und. Du kommst relativ schwer oft an Leute ran, besonders auf eine persönliche Ebene. Aber wenn du einmal auf diesem freundschaftlichen Level bist, dann ist das auch sehr intensiv und dann redet man in. Richtung introvertiert, extrovertiert oder? Nee, nee, gar nicht. Einfach nur, dass das Menschen, das ist hier, wenn du hier einen fremden Menschen kennenlernst, dann hat er einen kalten, harten Kern, das ist so ein deutscher Standard, aber wenn du mit jemandem befreundet bist, dann

ist das sehr. Sobald du das geschafft hast, genau dann. Genau da durchzubrechen. Und ich habe das Gefühl, in den USA ist es sehr häufig sehr anders. Die haben einen sehr weichen Kern, wo du sehr schnell durchkommst kernschale.

Aber der Kern ist sehr kalt und sehr hart und es ist dann häufig so. Also beispielsweise habe ich das gemerkt bei meinem Mitbewohner, ganz wunderbarer Mensch und er hat mich auch sofort ganz herzlich eingenommen, aber bei mir war das so kurze persönliche Info, als ich angekommen bin dort, eine Woche später ist meine Großmutter verstorben und.

Ich wollte. Ich hatte dann da natürlich nicht wirklich jemanden zum Reden und wollte nicht jetzt irgendwie nach Hause telefonieren, noch mit 7 Stunden Verzögerung und so weiter und dann habe ich mit ihm halt einmal in der Mensa gesessen und wir haben über Kram geredet und dann habe ich das irgendwann angesprochen und dann war es so, Oh Day am man I'm so sorry oh by the way have you see in the new results of the Football game, so weißt du, und das habe ich sehr

häufig wahrgenommen, vielleicht auch Empathie und das ja vielleicht nicht mal unbedingt Empathie, aber das einfach in. So dass sie einfach gar nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Häufig so über Gefühle zu sprechen und jemanden gefühlsmäßig zu unterstützen, dass eben der Kern für Amis gefühlt eher standardmäßig verschlossen bleibt. Das ist natürlich absolut nicht

für alle zutreffend. Und vielleicht kommt das auch vollkommen darauf an. Ich wette, das ist, wenn du in New York bist oder in LA wohnst, eine komplett andere Sache, die Küsten generell, deswegen nehme ich doch diese beiden Städte immer als als Beispiel, die sind anders als mitten in der Mitte, aber so habe ich das da vernommen und so ist es auch, als ich mit anderen Leuten drüber gesprochen habe, haben die mir das auch bestätigt, das wollte.

Ich gerade fragen also ob dir das auch bei anderen Amis aufgefallen ist zum Beispiel. Ja, ja, also das ist mir bei vielen aufgefallen und von Leuten, bei denen ich es aber geschafft habe, auf diese Ebene zu kommen, die haben mir das

dann aber auch bestätigt. Es gibt eine Person bei mir an meiner Wand, ich habe ja so eine Memory Wall, wo ich Postkarten und alles Briefe und alles mögliche Ranklebe und da habe ich von einer Kaya einen Brief und in diesem Brief steht basically, sie hat aufgegeben, an Jennywin Connections zu glauben und ich habe ihr die Augen geöffnet, dass es noch existiert. Weil sie eben nur solche Freundschaften dort kennengelernt hat, die eben oberflächlich sind und nichts darunter.

Und das ist dieser, das ist dieses zweischneidige Schwert, dieser dieser Mentalität, weil ich glaube, wozu ein Mensch nicht unproblematisch fähig ist, es beide dieser Ebenen so entspannt zu. Eröffnen. Das ist vielleicht eine zu große Frage und ich habe auch persönlich keine, keine These dahingehend oder so, aber vielleicht ist. Hast du eine Ahnung oder irgendwie eine eine Vermutung woher das kommt?

Also dieser Unterschied, was damit zu tun haben könnte, also jetzt vielleicht gesellschaftlich oder keine Ahnung oder ist das kannst du das irgendwie greifen oder hast du da irgendwie so eine Idee oder gar nicht so? Ich also ist auf jeden Fall eine schwere Frage, und es ist auf jeden Fall ein mehrdimensionales Problem, was sich auch nicht so auf eine Sache einfach beziehen wird. Beantworten lässt. Aber ich glaube, viel kommt aus der Erziehung. So.

Also ich weiß nicht wie es wie es dir geht, aber ich habe mit meinen Eltern auch über Probleme geredet und so, ich glaube das ist da ein bisschen weniger üblich, dass man sich von Anfang an schon so ein bisschen verschließt und sich eigentlich fast schon ein bisschen fremd ist mit seinen Eltern teilweise. Man muss auch dazu sagen, die meisten Amis irgendwie haben auch eine echt abgefuckte Vergangenheit.

Also ich habe kaum jemanden kennengelernt, der nicht irgendeine total abgefuckte Kindheit hat mit irgendwelchen Sachen und ja, einfach wie die, ja ich kann es, ich kann es nicht so genau festpinnen, aber in der Gesellschaft ne ich glaube ich würde mich zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich da eine These aufstellen würde. Ja. Eine Sache, die vielleicht so n bisschen dazu passt.

Die Ach, ich weiß gar nicht mal in welchem Zusammenhang was ich glaub, das war mit da hab ich mal mit Adam lask gesprochen. Adam Lask ist jemand der auf dem ich weiß nicht kennst du den FBE React Channel auf youtube, so gibt es ja auch so, also die haben verschiedene Formate, irgendwie weiß ich nicht Teens react to bla bla nineties Music zum Beispiel oder so und da gibt es halt schon ewig den Kanal. Und wir haben verschiedene Formate und er war halt einer, der Reactor vor zig Jahren.

Ich weiß gar nicht, ob er noch da ist oder keine Ahnung, auf jeden Fall, wir sind so ein bisschen in Kontakt gekommen über meinen Kanal, weil er irgendwie mal einen Kommentar geschrieben, irgendeine Frage gestellt und ich habe ihm halt geantwortet, dann sind wir halt irgendwie so, weiß nicht, wir haben uns halt ausgetauscht und dann auch Nummern ausgetauscht und ich habe mit ihm auch ein 2 Videos gemacht und so wo wir halt auch so über so ein paar kulturelle Sachen auch

gesprochen haben und ich meine er hätte damals irgendwie auch sowas gesagt von wegen der. Ja, es ist schwer, in Worte zu fassen, aber dass die Amerikaner nicht so verbindlich sind, auch wenn es jetzt zum Beispiel um Termine geht, also sowas wie das ist, wäre so n bisschen Klischee.

Aber die deutsche Pünktlichkeit, wenn wenn jetzt jemand sagt Okay i be there tomorrow by Nine AM oder so, dass die dann halt aber nicht unbedingt um 09:00 Uhr dann auch da sind, sondern da können wir auch schon mal ne Stunde 10 halbe Stunde später sein oder so, das ist halt so n bisschen vager oder so, ich weiß nicht. Wie du das empfunden hast, ist das so ein Ding, was du auch empfunden hast oder ist das eher

so ein weiß ich? Nicht auch da würde ich sagen, es kommt ganz drauf an, also beispielsweise die, wenn wenn es jetzt um Termine geht. Verabredung halt ne so. Dieses. Ja, also wenn wenn es jetzt wirklich um Termine geht, da ist es so, wie ich es mitbekommen habe, sehr strikt, dass du sogar, dass es sogar sehr, sehr unhöflich angesehen wird, wenn du nicht mindestens eine

Viertelstunde vorher da bist. Das wurde uns auch bei der Einführungsveranstaltung gesagt, da hat einer gesagt, We ween a braskins, we expect if we say Let's me that 3 pm, i expect to be there by 445 that 245. Ich glaube, das ist vielleicht so eine so eine Alterssache. Also ich habe auf jeden Fall auch so erlebende Erfahrungen gehabt, wo ich zu irgendwem gesagt habe, ja, und dann können wir ja Donnerstag kochen, so mit einer Gruppe, und dann sind irgendwie die Austauschstudenten

da gewesen, und dann haben wir uns gefragt, Moment, aber wo ist denn deine Mitbewohnerin, da haben wir ja geschrieben, ach so, ja, ja, ich komme dann wahrscheinlich nachher noch nach, so irgendwie. Verbindlich in dem Punkt kann ich das nicht, aber so ansonsten nicht so ganz bestätigen. Habe ich vielleicht nicht. Es kann auch sein, wo wir eben schon bei dem Unterschied waren mit den Regionen oder so.

Weil Adam ist aus Kalifornien tatsächlich, vielleicht ist das da irgendwie auch ne andere Sache, könnte ich mir auch vorstellen, ich weiß es nicht. Ja, könnte ich mir auch vorstellen, aber es ist auch so ein bisschen. Ich glaube, vielleicht geht das so ein bisschen in die Richtung.

Amis tendieren dazu erst mal zu einem ja zu sagen und es sich dann später noch mal neu zu überlegen, so also beispielsweise hey, wollen wir nicht, wollen wir nicht mal da und da hinfahren, ja klar, lass das machen und dann, wenn man es wirklich planen will. Ja, genau das geht ja auch so ein bisschen in die Richtung, was ich meinte. Ja. Interessant. Interessant. Und Ghosting. Ganz, ganz große Sachen drüben. Wenn jemand keinen Bock mehr auf

jemanden hat, wird das nicht. Dann spricht man nicht drüber. Ghosting, Ghosting und Lügen ganz vorbereitet. Ja, wobei also ich glaub auch in Deutschland ist das gefühlt so n bisschen auf den Vormarsch in den letzten Jahren hab ich so den Eindruck, ist jetzt auch nicht so ne prickelnde Entwicklung aber gut. Aber du sagtest ja ne, die Sachen aus Amerika. Ist das klingt ja immer, wieso n

Klischee und. Es gibt auch zig Sachen, die halt nicht rüberschwappen natürlich dafür für, ich sag mal für 10 Sachen. Die Rüberschwappen hast du wahrscheinlich auch 20 Sachen die nicht rüberschwappen, aber es ist ja häufig so. Genau.

Also ne aus meiner Wahrnehmung hier in Deutschland ist das ja schon so. Also hab noch so ein 2 Sachen so gesellschaftlicher Kultur Natur. Eine Sache, ja so, schau rein, lass dir, gönn dir hier genau trinken, ist auch n gutes Stichwort, vielleicht so Sparkling Water so Wasser mit Kohlensäure. Habe ich einmal gesehen als als irgendwie Special Getränk Event Limited Edition ansonsten. Die verstehen das nicht, die kennen das nicht, die wollen das

nicht. Also so Fassy war, da gibt es ja auch verschiedene Begriffe irgendwie für und alles. Das ist sehr Deutsch, dass wir das sehr mögen, aber auch nicht alle Deutschen, also bekommt da keinen falschen Eindruck von uns. Es gibt auch viele Deutsche, die ich auch persönlich kenne, die überhaupt kein Wasser mit Kohlensäure mögen. Oder mit with Gas sagt man ja glaube ich auch teilweise irgendwie ne irgendwie.

Also ich mag sprudelwasser mehr als stilles Wasser, aber bei allen anderen Getränken mag ich still immer mehr als Sprudel. Ja, ich sag mal so, Cola ohne Kohlensäure wäre jetzt irgendwie nicht so geil, glaube ich. Aus Cola schüttel ich mal ne Kohlensäure raus. Okay das Gasting, wie der

Amerikaner sagt. Vielleicht passend zum Thema Wasser im weitesten Sinne Restaurants kostenlos das genau und was ich mir eben noch aufgeschrieben hatte, Tipping Culture, also so ein bisschen die Trinkgeldkultur im Vergleich zu Deutschland, wie empfindest du das? Ja, ich will ganz kurz zum zum, zum Wasser und Restaurants noch sagen Leitungswasser bekommst du ja immer kostenlos und. Und auch immer Refill und ich hatte auch manche Restaurants wo

alle Getränke refill waren. Also wenn du ne Fanta bestellt hast, dass der das dann auch Refilled hat, da habe ich einmal, da hatte ich das war so ein so ein Glaube ich so ein so ein Kultur, so ein so ein critical Moment wo mir der Waiter ne zweite Fanta gebracht hat, nachdem meine erste leer war und ich gesagt hab nee nee ich will nicht noch eine weil ich halt nicht zahlen wollte und dann aber nicht gemerkt habe, dass der mir das kostenlose Refilled hat, das hat mich

überrascht. Aber zum zum Trinkgeld ist also wir haben ja auch in Deutschland eine sehr ausgeprägte Trinkgeldkultur, gerade als jemand wie ich, der auch mal eine Zeit lang als Nebenjob in der Gastro gearbeitet hat, erwartet man ja schon so mindestens 10% Trinkgeld eigentlich in der Regel. Da auch, ich denke mal, es gibt es gibt so ein paar mehr Läden wo du auch Trinkgeld gibst, was du hier wahrscheinlich nicht machen würdest oder so, aber so in Restaurants 10% Minimum auf jeden Fall.

Ich glaube die meisten geben so 15% teilweise 20 und es wird halt schon erwartet. In manchen Restaurants gibt es eben auch so diese dieses dass es schon, dass es schon auf dem Zettel mit drin steht, also das automatisch einfach 10% mehr

drauf kommen und. Aber also ich hätte mich nicht getraut, in einem Restaurant kein Trinkgeld oder wenig Trinkgeld zu geben, das weil die Leute, ich hatte 2 Freundinnen, die beide in einem Restaurant gearbeitet haben und Arbeitsverträge funktionieren da teilweise so. Es gibt zwar einen Mindestlohn, der ist auch echt hoch, ich glaube der ist in eine Braska bei $15, was eigentlich echt viel ist, aber es gibt gewisse Läden und Jobs, die sind davon

ausgenommen und. Und in einem Restaurant in denen, wo die gearbeitet haben, hast du einen Stundenlohn von 2,5 0€, weil der Mindestlohn auf Restaurants nicht zutrifft und du bist so auf dieses Trinkgeld angewiesen. Du kommst sonst nicht über die Runden und deswegen. Ja gut, das ist auch noch mal ein ganz eigenes Thema für sich. Du hast es vorhin schon mal einmal kurz angesprochen, Krankenversicherung und solche Sachen.

Ja, warte. Mal. Ich muss mal eben meine Liste wieder aufrufen hier und zwar. Ja. Ich ich beginne das nächste Thema, was ich mal kurz anreißen möchte. Ich weiß nicht, ob wir da groß drauf eingehen wollen oder so, aber es ist es ist vielleicht eines der plakativsten Dinge, ich sag mal aus deutscher Sicht, vielleicht liege ich da auch falsch, auch da jetzt bin ich. Gespannt.

Also ich kenn das auch von Leuten so aus, jetzt nicht mal im näheren Umfeld, aber von Leuten die ich kenne, die einen teilweise sowas sagen wie, und das ist jetzt bewusst plakativ, nicht falsch verstehen, bitte ja, in den USA hast du an jeder Ecke, irgendwo kriegst du 50 Waffen angeboten, aber wehe irgendwo zeigt einem mal ne nackte Brust oder irgendwie weiß

ich nicht irgendwas. Soft porn mäßiges taucht irgendwo auf, dann sind alle echauffiert und so also so n bisschen Stichwort Wertekompass. Oder ja, ich weiß nicht, wie man

es am besten ausdrücken kann. Ich habe das halt auch mal grob als Mentalitätsunterschiede zusammengefasst, weil das ist ja in Deutschland halt eher was umgekehrtes oder generell vielleicht mal losgelöst jetzt von diesem sexualisierten Aspekt oder Porno Aspekt, aber Waffen, also die die Waffenkultur im allgemeineren Sinne, man muss da vielleicht einleiten, bevor du anfängst, vielleicht kurz zu sagen, also es ist jetzt nicht so, dass dass es jetzt in Deutschland halt keine Waffen

gäbe oder sowas ne, aber wir haben ja auch. Ich habe Sie haben ja auch. Mega zum Beispiel. Also Jagdkultur ist in Deutschland sehr verbreitet, aber es ist jetzt nicht so, dass der ottom normale deutsche Haushalt, würde ich mal behaupten, jetzt eine Schusswaffe zum Beispiel hat. Genau. Also ich würde also Waffen sind natürlich da wesentlich verbreiteter, man muss sagen, eine Braska selbst hat ziemlich.

Strenge Regeln was das angeht mit Waffenbesitz und Co. Also es ist dann nicht so einfach wie beispielsweise in Texas, oder? Ich glaube auch Kalifornien, aber ich habe zum Beispiel diverse Leute kennengelernt, die immer conceal Carry eine Pistole bei sich getragen haben.

So, das hat beim ersten Mal, war es ein bisschen gruselig, da bin ich mit einer Freundin und ihrem Kumpel, ihrem besten Freund Auto gefahren und dann hat er plötzlich aus seinem Gürtel, aus seinem Gürtel hinten von der Rückbank seine Pistole rausgeholt und mir in die Hand gedrückt und gesagt, hier guckst du dir an, Smith am Westen ist das nicht und es ist würde ich auch sagen, wirklich normal, dass die meisten Haushalte.

Eine Feuerwaffe besitzen, sei es eine Handfeuerwaffe oder eine Schrotflinte oder so. Aber es ist nicht so, dass wirklich jeder eine besitzt, gerade in Braska, gerade in Omaha. Oma ist eine ziemlich familienorientierte, sichere Stadt im Vergleich zu vielen, vielen anderen USA Städten. Oma ist wirklich also Oma hat eine geringere Kriminalitätsrate als die Stadt in der ich wohne und ist. Ja, es ist verbreiteter, aber es gibt zum Beispiel in The Brasker keine öffentlichen Waffenläden.

Das ist ja so ein Gesetz so an, aber wie das jetzt so mit mit mit Werten zusammenhängt. Ja, ist jetzt vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen gewesen von mir, aber du weißt ja vielleicht, wie ich das meine. Also so ein bisschen, also dazu muss man vielleicht auch sagen jetzt, wenn man auf die gesetzliche Ebene geht, dann.

Es gibt ja das Second Amendment in den USA, was das ja sozusagen regelt, so n bisschen im allgemeinen Sinne, ne, dass du Waffen bei Dir führen darfst und verwenden darfst, hier und da natürlich auch, da gibt es ja auch Auflagen und Gesetze noch mal in einzelnen Bundesstaaten wahrscheinlich, die komplett unterschiedlich sind, so was in dem Sinne haben wir ja im deutschen Recht nicht, also wir haben ja kein kein Recht auf, ja, wie soll ich sagen, Bewaffnung.

Irgendwie so. Deswegen ist das für für uns, also ja, für uns, für mich, was sehr, ja befremdlich, will ich gar nicht sagen, weil mein Opa zum Beispiel ist jetzt, da lachen die Amis wahrscheinlich drüber, aber der, der war halt auch so, der hatte so eine so ein Luftgewehr zum Beispiel, wo er dann weiß ich nicht, das hatte auch in einer anderen Podcast Folge Werbung, Werbung schon mal erwähnt, wo wir über seine Kindheit gesprochen haben, mein Opa ist Jahrgang 1938 und

damals? Weiß ich nicht.

In seiner Jugend hat er dann auch schon mal mit, Ich heiße das nicht gut, aber er hat erzählt, er hat dann auch schon mal mit dem Luftgewehr irgendwie auf Vögel geschossen oder so, wobei ich jetzt auch nicht sagen will, dass das jetzt was typisch deutsches ist, was viele Deutsche machen, so, aber ja, das ist halt so so ne Sache, aber das ist halt so das einzige wo ich in meinem Leben so wirklich mit mit Waffen, irgendwie indirekt sogar auch irgend ne Berührung hatte, also.

Das ist halt, es ist nicht Teil des Alltages, so sehr vielleicht, wie es teilweise in Amerika der Fall ist. Genau, und das kommt auch wirklich da tatsächlich voll drauf an, wo du bist. Also beispielsweise wir haben während Springbreak haben wir einen Urlaub gemacht in Colorado und den Rocky Mountains, da sind wir wandern gegangen und. Und da haben wir auf dem Weg dahin.

Logischerweise mussten wir ein paar Mal tanken und wir haben an einer Tankstelle dann einen Colorado gehalten, und diese Tankstelle hatte halt auch einen Schrank, wo so Messer, armbrüste, Handfeuerwaffen so was drin waren und ich hatte halt überlegt okay diese diese Wanderung die wir machen, die sind halt so in den Bergen, wer weiß was passiert und da leben auch Bären und so, ob ich mir vielleicht einfach mal so ein Messer kaufe und dann hinterher wieder verkaufe und dann bin ich

halt zu der Kassiererin gegangen und habe gefragt was. Wenn ich mir jetzt ein Messer kaufen würde, bräuchten sie, brauche ich dafür einen Waffenschein oder so. Bräuchten Sie irgendwelche Dokumente von mir und so weiter und sie gucken mich so an. Do it you re colorado here money talks ja okay also also wirklich so, nimm was du willst, Hauptsache, dass das Geld dabei gut ist. Also es kommt wirklich komplett. Drauf an, das ist krass, das finde ich echt krass. Also ja.

Also es wird auf jeden Fall leichtfertiger damit umgegangen. Das braucht man nicht. Für andere Facette vielleicht. Irgendwie. Wenn du da irgendwie was zu sagen kannst oder so. Diese Ganze das sexualisierte so ein bisschen in der Öffentlichkeit hast du da irgendwie oder Unterschied gemerkt, so ein bisschen in der Hinsicht, oder? Ich habe auf jeden Fall, also ich würde sagen, Sexualisiert nicht wirklich.

Wo ich aber einen Unterschied gemerkt habe ist die also was was Rollen angeht Rollenbilder das so was. So das klassische Bild, was eine Frau zu tun hat und ein Mann zu tun hat, dort doch noch etwas verbreiteter sind als hier, was mich persönlich sehr gestört hat, ich bin da auch manchmal ein bisschen auf auf. Konfrontation.

Ja gegangen weil. Also ich bin halt jemand, wenn irgendwie jemand sowas sagt, so ja, ich schieße bummeln und deswegen das und das, dann bin ich halt jemand der da OK warum so und da fühlen sich dann Leute gerne auf. Den Tisch getreten. Weil ich davon überhaupt nichts

halte. Aber was mir so zumindest ein bisschen aufgefallen ist, ist jetzt nicht unbedingt, dass so sexualisiertes Zeug irgendwie Tabuthemen oder sowas sind, aber ich würde sagen, generell in Dialogen gibt es noch ein bisschen mehr so Sachen, über die einfach ein bisschen weniger Offenheit da ist, beispielsweise hier mit meinem besten Kumpel hier. Mit dem da schicke ich auch mal eine Sparnachricht hin, wenn mein Schiss gerade besonders

anstrengend war. So, wenn ich da irgendwie jemandem gesagt hätte, irgendwie, ich muss kacken oder so oder oder irgendwas mit einem Kumpel über mein Sexleben oder so geredet hätte, da hätten die sich komplett unwohl gefühlt, so da das. Ja, also. Ich, ich weiß nicht, ob das jetzt eine gute Überleitung, glaube ich gar nicht mal, aber vielleicht eine ganz indirekte Überleitung sein kann zu einem Thema, was sie jetzt auch nicht

groß ausbreiten möchte. Aber also das ist etwas, was mir persönlich aus der deutschen Perspektive immer wieder auffällt. Bis heute ist so der Stellenwert

von Religion und. Also jetzt nicht nur, dass du quasi ich sag das jetzt mal übertrieben und ein bisschen plakativ, auch bewusst, dass du, weiß ich, nicht jeden Tag eine neue Kirche gründen kannst in den USA gefühlt, das ist in Deutschland jetzt nicht so der Fall im Verhältnis, ich sag das aber auch, das möchte ich auch gleich dazu sagen, ich sag das

komplett wertneutral. Ich habe überhaupt nichts gegen gläubige Leute, ich bin selber nicht gläubig, aber ich habe überhaupt nichts gegen Religion, gläubige Leute überhaupt nicht. Ich finde das nur faszinierend, weil ich, das habe ich vorhin erzählt, als du kurz an der Tür warst, dass ich das halt Gespräch und das Thema allgemein interessant finde, weil ich halt ein sehr neugieriger Mensch bin und halt auch so, so verschiedene Kulturen immer sehr interessant finde.

Was ist unterschiedlich und so, und das ist zum Beispiel so eine Sache, die mir immer mal wieder auffällt, wenn ich, weiß ich nicht, auf Instagram kriege ich ein Profil vorgeschlagen von Band XY oder irgendwie, dann gucke ich manchmal schon mal auf die die Musikerprofile auch von den Einzelnen.

Und sehr häufig, wenn das eine amerikanische Band ist, dann steht in den in den BIOS bei Instagram zum Beispiel irgendein Bibelvers oder so sowas zum Beispiel, das ist oder halt auch zum Beispiel sowas wie, das hängt vielleicht ein bisschen damit zusammen, sehr, also verhältnismäßig jung heiraten, Stichwort Sex vor der Ehe, vielleicht auch so ein bisschen, ne, dass man dann halt so ein bisschen Gas geben kann, keine Ahnung. Das ist halt auch so eine Sache.

Also ich persönlich gefühlt heiraten ist jetzt sehr allgemein gesprochen und vielleicht auch nicht richtig, aber aus meiner Perspektive heiraten Amerikaner gefühlt wesentlich früher als Deutsche, so Anfang 20 teilweise auch schon irgendwie oder so und gründen auch Familien und so was halt sehr sehr, also verhältnismäßig vergleichsweise früh, wohingegen wohingegen, wohingegen viele? Deutsch in Anführungszeichen, die ich so kenne.

Vielleicht ist auch ein Generationen Ding, ich weiß es nicht, aber eher so mit frühestens Mitte 20, wenn eher nicht sogar Ende 20 Anfang 30 anfangen eine Familie zu gründen oder so oder zu heiraten, Punkt Punkt so. Also das, das kommt natürlich voll drauf an. Also was man auf jeden Fall sagen kann ist, dass die Amis religiöser sind. Als wir, dass gerade Christentum einen höheren Stellenwert hat und der Glaube an Gott auch wesentlich weiter vertreten ist. Es ist jetzt ein bisschen

kurios. Also ich, ich selbst bin auch ich, gehöre keiner Religion an, bin ungläubig, finde aber, es ist aber auch super interessant und habe da auch kein Problem mit mit manchen Auslebungen schon, aber in der Regel kein Problem mit ich. Und mir ist schon aufgefallen, dass es da üblicher war, dass Leute in die Kirche gehen, dass Leute an Gott wirklich glauben, an Gott glauben, ist aber nicht gleichzusetzen mit streng. Die Regeln befolgen.

Also ich habe zum Beispiel eine Kommilitonin kennengelernt, die hat sehr, sehr intensiv an Gott geglaubt, aber hat trotzdem getrunken, gekifft, vor der ehe Sex gehabt und so weiter also whatever. Aber die meinte auch, das darf ich nur nicht ihren Eltern erzählen, weil die würden sie mitbringen. Aber ich habe zum Beispiel auch eine kennengelernt in einem meiner Kurse, die war, ich glaube 23 oder so und schon zum zweiten Mal verheiratet.

Also ich kann trotzdem, also abgesehen von dem Beispiel, nicht bestätigen, dass die Amis so viel früher heiraten, das habe ich so jetzt nicht wahrgenommen dort aber. Aber das auf jeden Fall Religion weiter verbreitet ist. Ich bin selbst sogar auch mal mit einer Kommilitonin mit in die Kirche gegangen, hatte da aber das Gefühl, dass Kirche selbst wesentlich moderner ist als bei uns. Also das war mehr so mit mit Show und Comedy und Konzert und

so und total cool gemacht. Ja, und es hat einen Stellenwert und ich habe auch gemerkt, wenn ich, wenn ich irgendwie mal mitbekommen habe, dass sich auf der Straße irgendwie Leute gestritten haben oder so, dass da mal sowas geschrien wird wie Unit Jesus man oder so, also das ist definitiv mehr mehr Teil vom Alltag, aber aber in der Auslebung nicht wesentlich krasser als hier, würde ich. Sagen warst du oder hattest du die Möglichkeit auch mal so so einen Gospel oder sowas

beizuwohnen? Das stell ich mir zum Beispiel, das passt so n bisschen zu dem, was du gerade eben auch allgemein gesagt hast über die Churchills und so, da Gottes Gottesdienste. Ne, also ja gut, bei dem Konzert haben die einmal so ne Art Gospel Song gesungen, aber.

Weil ich, das ist jetzt meine persönliche These, auch ich glaube, dass ich mein, man muss dazu sagen, das ist jetzt ne reine statistische Sache. Dass die beiden großen Kirchen in Deutschland, die katholische und evangelische Kirche, seit vielen Jahren vermehrt Mitgliederschwund haben, also es es treten immer mehr Leute aus der Kirche aus, was nicht unbedingt heißt, dass Leute weniger gläubig sind. Man kann ja auch gläubig sein, ohne in einer Kirche zu sein.

Ja. Aber ich, ich glaube also in Deutschland gibt es zum Beispiel sehr, sehr viele Kirchen, wo, glaube ich, relativ wenig Leute nur noch reingehen. Wenn, dann sind es meistens eher ältere Leute.

So, das kann man auch nicht verallgemeinern, ist mir klar, aber es ist so die Wahrnehmung, die ich habe hier bei mir im Sauerland, wo ich wohne, wir sind schon relativ katholisch und konservativ und wir also bei mir in der Gegend gibt es zig Kirchen, aber die sind halt alle mit Ausnahme von Ostern oder Weihnachten eigentlich ja, die werden nicht so gut besucht, glaube ich, würde ich jetzt mal behaupten, von meiner Wahrnehmung her völlig bestätigt und.

Ja, ich, ich glaube halt einfach persönlich, wenn man das so n bisschen da wäre es vielleicht ganz cool, wenn man das n bisschen übernehmen würde von dem amerikanischen Stil. Auf jeden Fall bin ich komplett dabei, also da, das ist.

So n bisschen also nicht im Sinne von und ich mein, Ich glaube war jetzt noch nie in so einem amerikanischen Gottesdienst. Aber ich, ich würd mir jetzt so denken von dem, was du erzählst, dass das jetzt auch nicht so auf auf billig gemacht ist, so auf auf forciert Entertaining oder so. Sondern halt trotzdem auch mit. Würde irgendwie mit einem gewissen Glaubenskonstrukt dahinter halt auch was gepredigt wird, was ja auch vollkommen okay ist, aber halt eine gute Mischung ist.

So was die Leute halt auch mitreißt und wo ich mir dann auch vorstellen könnte okay vielleicht würden dann auch mehr Leute oder auch mehr jüngere Leute tatsächlich in den Gottesdienst gehen, wenn in Deutschland das auch so ähnlich ein bisschen lockerer wäre, ein bisschen moderner. Ja, absolut. Also kommt natürlich auch wirklich voll auf die Kirchenform an. Da gibt es natürlich auch welche, die wesentlich

klassischer angehaucht sind. Ich habe jetzt gerade leider vergessen, wie dieser Strang heißt, bei dem, bei dem ich da war. Ja, ist doch gerade egal.

Aber auf jeden Fall ist es ist es üblicher, dass vor allem auch die jungen Leute dann wirklich in eine modernere, coole Kirche gehen, so auch die auch die Band, die da in der Kirche gespielt hat, immer mal wieder zwischen den einzelnen Sachen, das waren auch das waren voll junge Leute, so Mitte 20 höchstens, also ja. Ja ne, also das ist sind so Sachen, die finde ich echt super interessant, weil das ist glaube ich schon ein größerer Unterschied tatsächlich zwischen

Deutschland und den USA so ein bisschen die die ne Gottesdienste und wie das Religion gelebt wird jetzt ganz allgemein fast oder so eine Sache, so allgemeiner gesprochen jetzt wieder das geht so ein bisschen in die Richtung was du vorhin schon mal gesagt hattest. Ich weiß nicht ob du mehr solche

Momente hast. Ich, ich sag das jetzt mal unter dem Stichwort peinliche Momente, also das, was du vorhin meintest mit dem Refill, mit der Fanta hattest du noch mehr so ne Momente wo du sagtest oder wo du im Nachhinein vielleicht selber dachtest. Klar hätte ich auch dran denken können in dem Moment, aber da kam der Deutsche in mir raus und oder Sachen, die du vielleicht nicht wusstest oder so und ja irgendwie sowas in der Richtung. Gute Frage.

Also ich bin mir sicher, dass es solche Momente gab. Weil ich bin generell so ein Mensch im Leben. Der, der lieber einmal mehr nachsagt als einmal zu wenig. Aber boah, ich überlege gerade es ja, es gab auf jeden Fall, mir fällt gerade aus dem Stegreif kein Beispiel ein, kein weiteres, aber es gab auf jeden Fall was. Obwohl, sag mal, Momente der Überraschung, könnte man es vielleicht auch nennen, im Sinne von, das passt ein bisschen zu dem, was du vorhin meintest mit dem.

Hier in Colorado mit dem Waffengeschäft so von wegen irgendwie hier money talks und so, wo du halt dachtest. Okay ich habe mir vorher viel zu viele Gedanken gemacht, so muss ich vielleicht da und da drauf achten, da war es halt, ich sag jetzt mal ganz locker zum Beispiel oder total easy oder sowas in der Richtung oder auch andersrum, vielleicht weiß ich nicht. Also andersrum ist mir auf jeden Fall gerade noch 1 eingefallen, als ich zum ersten oder zweiten

mal walmart einkaufen war. In Worma das war erstmal so ein bisschen Kulturschock, ist es so. Die Leute, also die Leute, die an der Kasse sind, die deinen Einkauf verräumen, die legen den nicht einfach nur hin und du musst den dann selber einstecken, sondern die packen das alles direkt in den Plastikbeutel und du kannst auch nicht Nein sagen, die machen das und dein Einkauf wird halt auch nicht irgendwie so viel wie möglich in eine Tüte, sondern. Du hast noch so einen normalen Einkauf?

Dann halt. Zu wenig und 6. Plastik es gibt viele Tüten. Ja, ist halt echt so.

Und was ich einmal gemacht habe, Walmart hat auch Selbstbedientassen Tassen, Kassen und da hängen halt auch diese Beutel. Aber ich war dann halt so okay ich gehe jetzt zur Selbstbedienkasse damit die das nicht wieder macht, weil what the fuck ich habe meinen eigenen Stoffbeutel dabei, ich nehme noch nicht 10 Müllbeutel mit Plastikbeutel mit nach Hause so und habe das dann beim Vorräumen hat alles in meinen Stoffbeutel getan und.

Und dann wollte ich rausgehen, hat mich die Security angehalten und gesagt, ich muss jetzt, ich muss jetzt ihren Beutel überprüfen, weil ich sehe nicht, sie haben keinen durchsichtigen Plastikbeutel, ich sehe ihren Einkauf nicht, ich muss das überprüfen, und da war ich so okay i am just. A German, I don't know. Ja, und da hat sie, und da hat sie so gefragt, wo sind denn ihre Beutel? Ich hab das in meiner eigenen Tüte gemacht, nee. Darf man nicht. Geht nicht, ist nicht Alter.

Ja, da war ich nicht mehr so häufig bei ja, aber andersrum. Ah ja, es gab Momente, aber die, die fallen mir nicht an. Ich glaube, was mir noch aufgefallen ist, ist das positiv in der Hinsicht, dass Fußgänger immer das recht Vorrecht haben und. Wenn du angefahren wirst, ist der Autofahrer schuldig, egal wie doof du gerade jaywalks

quasi. Ja, also dass die Leute deswegen auch vorsichtiger da fahren teilweise und du wirklich bei einem Zebrastreifen nicht gucken musst, ob jemand kommt, weil wenn du. Einfach gehen willst schon. Findest du wirklich? Ja, ja, also ich guck natürlich trotzdem, aber ja. Nee, aber ich, ich kann dir das

leider nicht besser beantworten. Weil irgendwie so so, das ist ja auch typisch deutsch, so ein bisschen im Klischee, so weiß ich nicht, du steht nachts um 03:00 Uhr, du kommst von der Party und musst die Straße überqueren, das ist eine rote Ampel, nirgendswo ist ein Auto zu sehen, der gute Deutsche im übertriebenen Sinne bleibt natürlich trotzdem stehen, bis die Ampel grün ist. Ja, wie ist das denn da so

gewesen? Auch da muss ich sagen, das kommt echt voll drauf an. Also als ich als ich meine erste große Barnacht hatte, mit ein paar Austauschstudierenden und meinem Mitbewohner, da haben wir uns erst, da waren wir in einer Bar vortrinken und sind danach in einen Club gegangen, so, und da war so ein Paar dabei, so der belgische Austauschstudent, Liebe Grüße, der ist dann halt über Rot gelaufen, aber unser amerikanischer Kumpel hat gesagt, wir machen das in Omaha

nicht so, das machen wir nicht, deswegen habe ich das da auch nie gemacht. In New York hingegen, wo ich ja danach noch 2 Wochen im Urlaub war, da ist drauf geschissen. Rote Ampel, ich laufe mir egal, die Leute laufen alle am helllichten Tag zu 20 über rote Ampeln, egal ob Autos kommen oder nicht. Also das kommt wirklich ganz drauf an, wo du wo du bist. Also in Ommaha ja schon eher warten, es gibt aber auch wesentlich weniger Ampeln,

stimmt das? Ja, es gibt wesentlich weniger Ampeln, weil es mehr viel, viel, viel mehr stoppschilder. Okay Ah, interessant, ja natürlich Verkehrszeichen oder wie häufig die Vorkommen und sowas.

Ja ja, das mit den. Und generell Verkehrszeichen sowieso eine spannende Sache. Ein ganz kurzer Nebensatz dazu bei uns, wenn wir irgendwie irgendwelche Einschränkungen haben, so zum Beispiel keine Ahnung hier Lkw von dann bis dann so groß, was weiß ich, da ist es irgendwie so klein wie möglich in so wenig Zeichen wie möglich da.

In Amerika, wenn da irgendwie Einestraße ist, wo du ab einer bestimmten Uhrzeit nur noch so und so schnell und was weiß ich fahren darfst, dann steht da ein riesiger Text on thistory starting with atm, please make sure to only drive on the right side and only drive bla bla bla. Da steht ein Riesentext, aber das ist bloß. Nicht über sie, dass du es nicht sagen kannst, ja. Ja, steht dann alles ausgeschrieben in Sätzen, alle Einschränkungen, das ist.

Ja, ich muss zuerst mal lesen. Also das mit diesen über rot und sowas und Ampeln. Das kenn ich tatsächlich persönlich auch nur von meiner Studienzeit in Paderborn, da schließt sich sogar so n bisschen der Kreis weil um die Uni herum hat das irgendwie keinen gejuckt, auch wenn da irgendwie Busse angekommen sind und dann sind die Leute alle darüber zur Uni, das ist dann die gehen einfach alle scheißegal ob grün oder was weiß ich was ist und die anderen

Autos mussten halt warten, das war halt dann einfach so das ist genau das ist New York in. Der Nudge. Ich habe noch so ein 2 Themen, bevor wir vielleicht so langsam, so gegen Ende kommen könnten. Ja, ich auch, das ist tatsächlich der Grund, ansonsten könnte ich mit dir noch stundenlang sprechen und du bist auch herzlich noch mal natürlich eingeladen, wenn sie es noch mal irgendwie ergeben sollte für künftige Folgen oder so gerne gerne. Ernst, aber hol deine Themen raus.

Was gibt es? Ja, die haben jetzt nicht so ultra viel miteinander zu tun. Ich versuche das mal so ein bisschen, also ja, das kam mir gerade noch so als Idee, aber. Es gibt ja in Deutschland zum Beispiel so was wie wenn du in einem Stau bis mit dem Auto auf der Autobahn. Deswegen habe ich gerade auf stichung, Stichwort Auto und Verkehr, und hinter dir ist keiner und du bist quasi der der letzte, der jetzt am Stauende ist.

Dann gibt es ja die Unritten Law, die ungeschriebene Regel, dass du dann die Warnblinkanlage an machst, um die Leute hinter dir zu warnen, das ist nichts, was jetzt irgendwie. Gesetzlich vorgeschrieben ist aber, das hat sich in Deutschland so etabliert, dass man das Macht.

Gibt es oder hast du irgendwelche gut dafür müsstest du jetzt vielleicht die Rippen laws gut kennen, ich weiß es nicht, aber so unrippen Laws oder sowas so so so Umgangs Umgangsformen in den USA kennengelernt, die jetzt vielleicht nicht unbedingt vorgeschrieben sind oder so, aber die halt alle irgendwie machen, weil es sich so eingebürgert hat irgendwie sowas in der Richtung. Also das auf der auf der Autobahn. Ist da schwierig, weil da gibt es ja keinen TÜV.

Die Autos sind ja alle kaputt wie sonst was, das heißt, die Lichter funktionieren eh nicht, also kannst du vergessen, aber tatsächlich auch Thema Autos, da fällt mir so ein bisschen eine Sache ein, so ein undriton Law, es ist ja auf amerikanischen, auf amerikanischen Highways so, dass es nicht also bei uns, also du darfst rechts überholen. So, das ist, da gibt es ja meist dann irgendwie so 6 Lanes oder so. Und wer da wie wo fährt eigentlich scheißegal.

Es gibt es ist nicht so, bei uns ist es ja standardmäßig es. Wird immer nur nach links, links zu holen, nicht nie von rechts, ja. Genau, genau. Aber das ist da, das ist vollkommen normal, dass das da passiert, als es das erste Mal passiert ist, habe ich mich richtig erschrocken, da habe ich, bin ich richtig, habe ich richtig was macht der denn und meine, meine Fahrerin hat gesagt hä. Wieso?

Was ist los, Entschuldigung? Ja, aber trotzdem ist es so und das ist kein Gesetz, aber das ist so ein unritten Standard ist es trotzdem so, dass die Linkeste Lane so die Schnellfahrerspur ist? Ja, das ist bei uns ja ganz normal, eben durch diese, wie das bei uns funktioniert, aber da ist es halt mehr so ein Unritten Law. Ansonsten habe ich ja vorhin das mit dem. Mit dem C Wort schon mal gesagt so, das ist selbst selbst im schlimmsten schreiben so, das sagst du nicht, ist nicht

verbot. Alles sagst du das nicht, da hört es auf. Ja, Ah ansonsten. Ansonsten sind mir tatsächlich mehr gegenteilige Sachen aufgefallen, also wo es Gesetze gibt, auf die sich aber keiner heilt, so zum Beispiel beim Recycling der Mülltrennung, funktioniert ja da so, die haben 1 für Müll und 1 für Recycling in Recycling kommt Plastik und Papier. So theoretisch ist es gesetzlich, so macht aber keiner. Ja, erzähl.

Mir fällt gerade auch da leider aus dem Stil, das ist kein Unridden Law ein, in der ich ich wette ich wette ich kenne welche. Ja, also man muss jetzt sagen, ich meine, ihr habt das wahrscheinlich schon gemerkt im Laufe der Folge. Das ist ein sehr spontanes Gespräch, das ist eigentlich auch so, wie ich das immer ganz gerne mache bei Podcasts, also ich mache mir manchmal vorher Notizen und so oder denkt mir halt Sachen.

Aus. Aber ich habe im Laufe meiner Zeit so auch mit Gästen gemerkt, dass es häufig eigentlich cooler ist, wenn man sich nicht so viele Notizen im Vorfeld macht, sondern so im Gespräch auf Sachen kommt und das, so habe ich das jetzt heute zum Beispiel auch gemacht, deswegen sorry, falls wir irgendwie sehr thematisch gesprungen sind oder so, aber das sind dann halt ist halt dem Umstand geschuldet, dass es mir dann halt in dem Moment in den Sinn kommt und ich

mache mir kurz ne Notiz oder so und deswegen komme ich halt auf diese Themen. Aber eine Sache, die da auch zu zu passt. So ein bisschen zum Thema Recycling und so, das ist ja auch so, was, ich glaube, was sehr deutsches, sehr optimiertes gefühlt so das deutsche Pfandsystem so mit mit Flaschen und Glasflaschen in verschiedenen Farben und jede, also die braunen Glasflaschen, haben einen eigenen Container und die die Weißen haben noch einen eigenen Container und so und.

Der Biomüll und generell Pfand, dass du Mehrwegpfandflaschen oder Einwegpfandflaschen hast. Und die kannst du zurückgeben und dann kriegst du wieder ein bisschen Geld wieder ein paar Cent pro Flasche und so. How is that in the usa, what is that like? Also Mülltrennung, also Pfand gibt's nicht, können wir ganz schnell abhaken. Wie gesagt, Mülltrennung unterscheidet sich in 3 Sachen, es gibt einmal einfach den Müll wo alles reinkommt.

Wo die meisten auch wirklich alles reinwerfen, dann gibt es den Recyclingmüll, da kommt alles an Plastik und Papier rein, reines Plastik, reines Papier auch zusammen. Das hat mich auch erst verwirrt, weil das ist auch eine blaue Tonne, aber du wirst sowohl Papier als auch eine leere Plastikflasche, das ist gewesen, und dann gibt es halt noch eine Glas Dings, aber da hört es auf, also das war es, viel mehr kann ich wirklich nicht sagen, so, es ist da hört es leider auf.

Stichwort Air Conditioning. Das ist ja auch sowas, was in Deutschland auch nicht gang und gäbe ist, dass man in Wohnungen und Häusern unbedingt immer so so AC s hat. So so, so, so wie nennt man das Klimaanlagen auf Deutsch? Ich glaube in den USA ist das eine Seltenheit, wenn du glaube ich gefühlt würde ich jetzt aus meiner deutschen Perspektive sagen, vielleicht ein Haus hast, wo du es nicht drin hast. Ich weiß es nicht. Ja, exakt.

Also das auch. Als ich den Leuten gesagt habe, dass wir das in Deutschland nicht haben, haben die gefragt, so wie überleben wir den Sommer. Ich musste dann auch erstmal erklären, dass das AC und Heizung, also dass dass wir also als ich gesagt habe, wir haben keinen AC gedacht, dass wir auch nicht heizen können, genau, aber doch, ja, wir haben eine Heizung, aber halt keinen, keinen Runterregulierer quasi.

Kein. Tool und genau, genau und ja, das ist da auf jeden Fall vollkommen Standard überall. Jeder Klassenraum hat eine AC Unit. In vielen Gebäuden inklusive meines Wohnheims, meines Wohnheims war das allerdings so, dass man ein zentrales AC hat,

also dass man das nicht. Also ich habe mit 3 Leuten zusammen gewohnt, wir hatten eine Vierer WG und wir hatten aber nicht für jedes Zimmer einen AC, sondern wir hatten nur einen AC für die ganze Wohnung. Problem war das ist eine Braska in eine Braska sind die Leute ein bisschen kälter gewohnt.

Das heißt, wenn ich irgendwie gerne so vielleicht so 18 Grad haben wollte, war das denen zu warm und ich habe mich teilweise wirklich mit einem habe ich mich so oft gestritten um diese AC unit, das ist wirklich er ist hingegangen, ich habe gehört okay die AC Unit schließt auf kalt ich habe gewartet bis er in seinem Zimmer ist, dann bin ich zur Unit gegangen, habe sich auf warm gestellt und 10 Minuten später geht er raus, stellt sich auf kalt und das ging teilweise den ganzen Tag so.

Weil wir einfach uns nicht einig geworden sind. Das ist schön, ja, aber ja, das ist normal, das haben die überall, und es ist unvorstellbar ohne, wenn die mal ausfällt, ist es problematisch, genau wie Tornado. Shell, das haben die auch normal. Ja, oder generell die Bauweise von amerikanischen Gebäuden.

So ein bisschen ist ja auch so ein kleines Klischee, was deutsche Halt immer ganz gerne anführen, von wegen, unsere deutschen Häuser sind stabil gebaut aus Steinen und bla Blubb und so in Amerika sind das so Pappbauten, das ist ja aus Holz und so. Das stimmt. Dünne Wände. Ja, ich habe alles gehört, was man mit Wohnern gemacht hat. Alles okay also ja. Ach so, genau Stichwort so, Flora und Fauna.

Hast du Tiere pflanzen gesehen, die es jetzt in Deutschland vielleicht nicht so gibt oder sowas, die es dir so aufgefallen ist? Definitiv ja. Also man muss dazu sagen, am extremsten war es natürlich, als ich in den Rocky Mountains war, so da, da blüht vor allem schon einiges anderes, und da habe ich halt auch mal einen Elch gesehen und frische Beeren, Fußspuren, also ja. Ich würde sagen, so in The Brasker ist es schon überwiegend

sehr ähnlich. Was auffällt ist, dass es so also Omaha liegt ja direkt an der Grenze zu Iowa und da gibt es auch so eine Brücke in Omaha, wo du dann, wenn du über die Brücke gehst, bist du dann danach in Iowa, da bin ich auch rüber gegangen, so, da gibt es sehr viel so baumwollbäume.

Was mir aufgefallen ist, fand ich ziemlich cool, aber was vor allem auffällt bei der bei der Fauna sind die Vögel, weil da ist eben nicht spatzmeise Amsel. Also ja okay Krähen gibt es auch sehr sehr sehr sehr viele, aber da gibt es halt vor allem die Cardenals und die Blue Jays und. Die Cardinals, das sind so, das sind so feuerrote Vögel und die Bluejays, die sehen genauso aus wie in 2 West blau. Cardinals und die Bluejays ja oder so? Eishockey Teams, oder?

So aber die hassen sich ja genau genau. Es gibt auch welche, die so heißen tatsächlich und die Bluejays, die sind richtig böse, die können sogar die, die kratzen, manchmal aus Spaß. Kratzen, eiliger, die sind mir sehr unsympathisch. Aber von den Cardenals, von den Roten. Die Gesänge sind so schön, das fand ich so cool. Ja, also generell so, wenn du rumläufst so durch den Wald, durch den Park oder so, und du hörst die Vögel singen, das ist, das ist anders und das fällt.

So generell auch so viele Parkflächen und so Grünflächen in Omaha. Nicht super viele aber schon. Also gerade. Zwischen zwischen den Wohnheimen und der Uni, da ist so ein großer Park und dahinter auch es gibt es gibt Parks und es gibt vor allem so Naturschutzgebiete, recht viele außerhalb, aber ich würde sagen, Städte, die ich in Deutschland kenne, haben da teilweise doch mehr.

Gibt es so Sachen? Kam ich gerade noch mal drauf, Stichwort Gebäuden, Stichwort Themenhopping so was also was mir immer einfällt ist so Klassiker Erdgeschoss, First Floor und. Was ja nicht dasselbe ist. So ne, das ist ja ist ja verschoben also. First Floor ist. Eher genau in dem Sinne schon.

Aber wenn du jetzt sagst der 1. Stock in Deutschland ist ja second Floor, second floor bist du bei sowas genau schon häufiger schon mal durcheinander gekommen oder war dir das so direkt immer klar und oder muss es da irgendwie umdenken oder gibt es noch andere Beispiele für sowas? Ich würde sagen, das ging eigentlich relativ schnell.

Also ja, bei den ersten ein 2 Malen, also zum Beispiel als ich als ich meinen meinen Raum gesagt bekommen habe, im Wohnheim stand halt First Floor, da dachte ich ja im 1. Stock und als ich dann da war und meine Wohnung im Erdgeschoss war, war ich erst kurz überfordert. Aber ja, aber das, das ist so eine Sache, so da, da struggelst du vielleicht ein 2. Mal mit und danach dann aber nicht mehr. Das ist auch.

Richtig, ganz normales deutsches Wort, irgendwie ne Erdgeschoss, ach so Grand Floor, das gibt's ja im englischen aber auch ne als Begriff Grand Floor. Ja, und im im Britischen ist das ja auch normal, dass du das sagst. Im britischen ist ja der First Four glaube ich auch der 1. Stock. Ja, ja. Ich habe noch ein Thema hier stehen vor der Schlussrunde sozusagen, also in der Schlussrunde kannst du natürlich auch gerne noch mal ein paar Sachen ansprechen, wenn du

möchtest. Wenn ich jetzt irgendwas nicht vergessen, irgendwas vergessen habe, ich muss nicht vergessen, ja ein auch ein Thema, wo man glaube ich stundenlang drüber reden kann, was aus meiner Perspektive, aber das empfindet glaube ich jeder auch anders. Du hast absolut recht, die Amis benutzen kein whatsapp, sondern alles Snapchat oder SMS. Hat mich auch überrascht, gutes Thema.

Gut, das war darüber gesprochen. Nee, ich, ich komme jetzt so ein bisschen drauf, ich meine, in den letzten Wochen war das eher eine Ausnahme, in Deutschland, würde ich sagen, aber Stichwort, ich lüfte jetzt den Curtain Nationalgefühl Nationalstolz.

Patriotismus im weitesten Sinne, Nationalität also ich denke mal, würde ich jetzt mal behaupten, dass du in Omaha an relativ vielen, ich weiß nicht Vorgärten oder Gärten irgendwie vielleicht vorbeigelaufen sein dürftest, wo eine amerikanische Flagge gehisst ist. Das gibt es also, wie gesagt, bevor du da jetzt kurz was zu sagst, also. Ja, ich weiß nicht wie das bei Dir in der Region ist.

In Deutschland. Bei uns gibt es das hier teilweise auch, dass du durchaus deutsche Flaggen auch in Gärten irgendwie siehst oder so, aber im Normalfall ist das eher die Minderheit und es ist häufiger eher der Fall, dass großflächiger deutsche Flaggen zu sehen sind. In Deutschland werden jetzt irgendwelche Großereignisse stattfinden wie jetzt die Europameisterschaft im Fußball zum Beispiel oder WM oder so, dann ist das schon mal häufiger der Fall, Punkt. Doppelpunkt.

Ja genau, generell Nationalstolz in dem Sinne ist bei uns Deutschen ja auch eher negativ verankert aufgrund unserer Geschichte, was aber dadurch ja auch einfach ganz normal ist. Deswegen hat es auch hier irgendwie so etwas Negatives, wenn Leute sowas eben zeigen. Das ist drüben natürlich ganz anders oder generell in den meisten anderen Ländern der Welt ist das anders, wir sind da eben durch unsere Geschichte sehr

geprägt. Dadurch ja, in Amerika fällt es also in den USA fällt es definitiv auf mehr amerikanische Flaggen, definitiv auch so in Werbungen und an Läden und so, das ist schon, das ist definitiv wesentlich weiter verbreitet und auch so. Das klang sehr interessant, offen, sauber. Auch so würde ich sagen. Sind die Leute also, die identifizieren sich mehr mit ihrem Land? Definitiv, aber dieser krasse Patriotismus in dem Sinne, den habe ich nicht viel mitgenommen.

Man muss jetzt dazu sagen, das könnte eben dadurch auch da auch mit Reinspielen, dass Omaha als Großstadt eben auch sehr demokratisch ist. Und dass da natürlich auch immer einen gewissen Unterschied gibt, ohne jetzt zu krass auf die

politische Ebene umzuschwenken. Aber das fällt schon auf, dass du es auch auf dem Land mehr siehst, wenn du mal vorbei fährst, als in der Stadt, und ich habe eben festgestellt, gerade auch bei den jüngeren Leuten, die ich, die ich kennengelernt habe, besteht mehr. Doch, also. Ich habe das Gefühl, der Nationalstolz, den man so klischeehaft von den Amis kennt, entwickelt sich immer mehr zu einem Nationalhass.

Also ich habe von sehr, sehr, sehr vielen Leuten gerade so im Rahmen 20 bis 30 eher gehört, wie enttäuscht und frustriert sie über ihr Land sind, statt wie toll und. Interessant, so hätte ich jetzt gar nicht so vermutet. Gut, da gibt es ja wahrscheinlich auch zig. Aber. Potenzielle Gründe für.

Ja, worauf sie auf jeden Fall super stolz sind, ist was was Medien angeht, also beispielsweise ja, es ist so, die meisten Leute, die ich kennengelernt habe, lieben Westernfilme und hören Countrymusik, also das ja, und darauf sind sie dann auch super stolz, muss man, das ist einfach wirklich so genau, aber wenn es jetzt rein um dieses. Um diesen politischen Stolz auch in gewissermaßen geht, der würde ich sagen, zumindest von meiner Erfahrung nimmt.

Definitiv. Rasant irgendwas wollt ich grad noch erzählen, jetzt ist wieder weg. Gerade irgendwas ist doch noch da, man. They um. Hack no Hack. No, no. Vor allem, wie gesagt, das war also gerade Kaja, die werde ich nie vergessen. Großartige Frau, wenn hier über irgendwas geredet hat und irgendwas war, ging gar nicht oder so, die war so toll, ich vermiss. Glaube ich.

Jetzt ist mir wieder eingefallen, ja, auch so eine Sache, die glaube ich, in Deutschland noch komplett anders ist, ist so die wie soll ich sagen, so so. Ja, sehr politisch motivierte Fernsehsender oder so. Also es gibt in Deutschland ja auch viele Privatsender und so, und aber es gibt jetzt nicht so was wie also. Gut, Fox News, Fox News. Ja, mir würde jetzt kein

richtiges Pendant einfallen. Also ich meine, auch Parteien haben ihre eigenen Kanäle, wo sie mittlerweile natürlich was verbreiten und so über Youtube und wie auch immer, aber als Fernsehsender. So Massenwirksam geht das ja durchaus, dann eher noch nicht noch. Ich weiß nicht, ob das auch irgendwann kommt, aber ja.

Ja, da muss ich jetzt sagen, da würde ich mich von der Frage jetzt möglichst enthalten, weil alles, was ich dir dazu sagen könnte, bezieht sich auch nur auf mein Wissen von hier, denn ich habe in den USA nur ein einziges Mal ferngesehen und das war zumindest. Das ist ja auch so eine Sache. Die die finde ich aus der deutschen Perspektive, finde ich

die immer sehr interessant. Ich will da auch den Leuten nicht unrecht tun, die das jetzt in Deutschland gerne gucken und die jetzt nicht Amerikaner in Deutschland sind, sondern deutsche, weil ich mir manchmal so denke, ist jetzt hot Take vielleicht, aber ich habe so den Eindruck, dass viele das gucken, weil es halt ein Großereignis ist, die aber eigentlich normalerweise überhaupt nichts sonst mit der mit dem Sport zu tun haben, aber ich. Ja, so wie bei uns WM.

Ja, ja. Em, das ist ja auch häufig. Wobei Super Bowl ja noch wesentlich fokussierter und und konzentrierter ist. Nicht über einen längeren Zeitraum, sondern den einen Abend. Das das finde ich halt so, so manchmal. Also es gibt ja Leute in Deutschland, die das halt so richtig krass abfeiern, von wegen ich nehme mir am nächsten Tag frei, weil heute Abend kommt super Bowl, wo ich mir so denke okay ja, guckst du denn auch schon mal sonst irgendwie so so sportliche Sachen in der Richtung?

Nö, interessiert mich eigentlich nicht, aber Super Bowl. Wenn sie denkt, OK. So geht es mir mit Olympia. Tatsächlich muss ich, bin ich ganz.

Ehrlich, ja, ich mein ist ja auch nicht verkehrt, ich will das jetzt gar nicht bashen oder so, es klingt so n bisschen danach, aber ich find das halt so n bisschen amüsant immer so das weil es ja so wenn ich jetzt böse wär würde ich jetzt sagen das ist so n bisschen Poser mäßig so n bisschen so ach ich guck den Super Bowl weil ich bin so total der Experte da drin nein ich guck das, das ist halt so ja Punkt ich ich. Aber da gehört, da gehört er auf jeden Fall schon dazu.

So also da die wenigsten gucken den nicht. Ich mein, Das ist ja n bisschen. Aber ja, oder das Grundorf vielleicht so n bisschen dazu ist ja bei uns so n bisschen so DFB Pokalfinale oder sowas ne deutscher Fußball. Hab ich noch nie gesehen gehabt. Das ist so das eine Spiel, wo die alle dann hin oder die die, die das Meisterschaftsspiel in der Bundesliga oder sowas ne, das ist halt dann.

Ja, theoretisch gesehen hätten wir wahrscheinlich noch 10000 andere Themen, über die wir sprechen können. Du, ich habe über so viele noch nicht geredet. Thema wir. Können ja schon. Ganz viel zum Dating, leben und den Standards da erzählen, wenn. Du Lust hast, können wir irgendwann auch gerne noch mal eine 2. Folge machen. In der Hinsicht oder so. Sehr gern. Da muss ich mir dann vorher die noch mal anhören. Das ist nicht das Problem. Ja, ich würde sonst einfach zum

Abschluss so langsam sagen. Ich habe mir noch was aufgeschrieben. Du kannst natürlich auch gerne gleich noch ein bisschen was erzählen, sonst, also so als Abschluss, dachte ich mir, was ganz interessant ist. Vielleicht so im Rückblick auch jetzt mit der Zeit, wo du jetzt wieder hier bist. Vielleicht gut beantwortbar Sachen, die du am meisten vermisst hast, als du in den USA warst versus Sachen, die du jetzt vermisst, wo du nicht mehr

in den USA bist. Also. Best of war of Words. So ein bisschen. Ja, das ist tatsächlich was. Da habe ich viel drüber nachgedacht, und das kommt manchmal auch sehr impulsiv so. Ich wette, ich erinnere mich jetzt gerade nicht mehr an alles, was ich vermisse, so, weil manchmal fällt einem dann so in einem Moment auf, ach ja, aber das war da doch so viel besser, ne, also Dinge die ich da hier, also da vermisst habe an, also von zu Hause vermisst habe.

Waren definitiv einmal Walkability und ÖPNV. Also von A nach B kommen ohne Auto, das war nämlich da wirklich sehr schwierig und auch so. Gehwege sind nicht gut ausgearbeitet und da, also es gibt teilweise musst du wirklich halb auf der Straße laufen auf großen Straßen, weil das einfach nicht gemacht ist. Dafür gutes veganes Essen, das habe ich dann zumindest in New York wieder gefunden, aber das habe ich sehr, sehr, sehr

vermisst. Und Ruhe im Sinne von Halt, die die Wende, ja die Durchhörbarkeit der Wende, das das habe ich, weil ich habe hier, ich habe hier zu Hause auch einen Mitbewohner, aber wenn seine Tür zu ist und meine Tür zu ist, höre ich nichts von dem, was er macht, so und so.

Es geht dann auch nicht unbedingt um Privatsphäre, aber ich bin zum Beispiel sehr migräneanfällig und so, und das ist dann schon ja schon schon so ein Ding, das sind, würde ich sagen, das sind so 3 der Hauptsachen, die ich hier vermisst habe, also von hier vermisst habe, gibt's Safe noch mehr und andersrum, was ich hier aktuell von da vermisse ist definitiv dieses. Easy mit Leuten ins Gespräch kommen und smalltalken, das vermisse ich sehr, sehr, sehr.

Ich vermisse, seit ich auch hier jetzt wieder in der Uni bin, vermisse ich definitiv Sachen am Uni Alltag da, weil mir die besser gefallen haben und was ich tatsächlich am allermeisten vermisse, ist dieser alltägliche Kontakt zum Englischen. Weil ich persönlich, ich mag Deutsch nicht als Sprache, bin ich ganz ehrlich und ich habe es geliebt da drüben einfach die ganze Zeit englisch sprechen zu können.

Es ist ja auch so, es ist ja ganz normal, dass man, wenn man mehrere Sprachen lernt und auch sehr gut beherrscht, dass man in verschiedenen Sprachen so leicht veränderte Persönlichkeiten hat, und ich muss auch sagen, ich persönlich mag meine englische Persönlichkeit auch einfach mehr als meine Deutsche, also wie ich Englisch mit Menschen agiere, ist anders, als wenn ich Deutsch mit Menschen agiere, und ich mag es mehr und.

Dort so, und ich mag auch, dass es wesentlich besser bei Menschen ankommt, wie schnell ich da intensive Freundschaften geknüpft habe, funktioniert hier nicht so easy. Vielleicht, ja, vielleicht musst du in Deutschland halt mal mehr Englisch sprechen, dann. Klappt das auch? Ja, ja. Ich habe gerade so die Idee gehabt, wenn wir uns mal irgendwie treffen, könnten wir das ja mal so machen, so ganz stumpf, dass wir einfach nur Englisch sprechen die ganze Zeit.

Habe ich kein Problem, habe ich mit einem Kumpel aus der Schulzeit so gemacht, mit dem habe ich nur Englisch gesprochen. Liebe Grüße Andreas Andreas, Andy Andy. Ja, ja mein Gott, ich mein ich.

Also ich kann das mit dem englischen, obwohl ich halt noch nie in den USA war oder außerhalb von Europa überhaupt nicht war und auch nicht in einem ja English speaking Country. Also ich war halt weiß ich nicht in Holland, in den Niederlanden und so, aber ich war jetzt zum Beispiel auch noch nie im UK oder sowas, also ich. Das fehlt mir halt leider noch komplett die Perspektive. Ja ich hoffe es, aber ich kann das ja, also durch den youtube Kanal bin ich da ja auch mehr reingerutscht.

Vorher habe ich ja auch nur im Schulalltag englisch gesprochen oder so, wenn überhaupt und dann aber ich möchte das auch nicht mehr missen, weil ich halt jeden Tag eigentlich ob ich jetzt an Videos arbeite oder auch irgendwie weiß ich nicht ich ich, ich denke manchmal halt auch so ein bisschen Englisch, habe ich den Eindruck und. Ich denke, weil mir fällt das halt auch so ein, jetzt auch im Podcast.

Also das war jetzt zum Beispiel von mir jetzt nicht irgendwie aufgesetzt oder so, sondern ich habe manchmal halt so gewisse Redewendungen oder Ausdrücke, wo mir halt das englische mittlerweile eher einfällt als das Deutsche. Das ist vielleicht noch so ein interessanter Punkt, musstest du dich, ich meine gut, du hattest jetzt gesagt, dass du da vor Ort auch eine deutsche Mitstudentin hattest, Kommilitonen.

Musstest du dich trotzdem irgendwie wieder so ein bisschen sprachlich umgewöhnen, als du hier angekommen bist, oder also so ein bisschen so Modus geshiftet irgendwie sehr denglisch? Jein. Auch da, also rein vom sprechen, nein, weil ich habe eben viel mit mit damaligen Freunden und Freundinnen telefoniert und wie gesagt, ich hatte da auch noch 23 Leute aus Deutschland und. 4 Leute aus Deutschland und einen aus Österreich kennengelernt.

Also ich habe auch immer mal Deutsch gesprochen, gerade mit der einen, mit der ich mich sehr, sehr, sehr gut angefreundet habe, was also, das war daher gar nicht so die krasse Umgewöhnung, was die viel größere Umgewöhnung war, war überall deutsch zu lesen und zu hören.

So als ich. Ich bin in München gelandet, hinterher mit dem Flugzeug und bin danach mit der S Bahn in die Stadt gefahren und als dann zum ersten Mal diese S Bahn gesagt hat nächster halt da hab ich so what the fuck also da bin ich richtig zusammengezogen und dachte was passiert hier also weil das und dann als ich in der Stadt war und so Werbeprospekte und alles so auf Deutsch dann so das fand ich ganz wirrd ganz ganz wirrd aber sprechen und reden weniger. Interessant. Ja, aber.

Das ging mir auch. Immer, das glaube ich schon, das glaube ich. Von meiner Seite wär's das soweit, also ich würde dir die Famous Last words gönnen. Ich würde noch mal ganz kurz in eigenem Interesse ganz dreist etwas Kleines bewerben, was vielleicht in eurem Interesse sein könnte, was mir eingefallen ist. Ich habe ja am Anfang dieser Folge schon mal gesagt, ich schreib Bücher und. Fühlt euch auf gar keinen Fall da jetzt gezwungen um Gottes willen, ich verdiene da eh

nichts dran, wenn es darum geht. So, ich freue mich nur gern die Geschichten zu teilen, aber ich veröffentliche meine Bücher in der Regel auf Deutsch und auf Englisch auch sehr nah aneinander übersetzt. Also wenn ihr jemand seid, der als englischsprachiger zum Beispiel das hier gerade hört, dann gibt es für euch die Möglichkeit, so ein Buch auch mal zu lesen, muss auch nicht mein Buch sein, aber generell lege ich euch sehr ans Herz über Medien.

Lernen ok, wie auch immer. Was ich jetzt sagen wollte ist ich danke ganz herzlich, dass ich hier sein durfte, auch wenn es ein bisschen schwierig war mit der mit der Terminfindung, beide Schuld hat mir sehr viel Spaß gemacht darüber zu reden, eben auch einfach mal. Weißt du, es ist jetzt auch so gewiss, aber guck mal, die Folge ist jetzt so 3 Stunden lang.

Das ist jetzt halt auch festgehalten, weißt du, und für mich ist es halt ein riesiges Erlebnis gewesen, in meinem Leben eines der krassesten Erlebnisse meines Lebens überhaupt, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben, und darüber rede ich eben sehr gerne viel, aber es verschwindet dann so in diesen Gesprächen und so einfach auch jetzt eine Plattform, eine Möglichkeit zu bekommen, auch das einfach an die Öffentlichkeit zu bringen und das auch einfach

festzuhalten und auf Youtube finde ich daher sehr cool, daher vielen Dank. Du ja, ich kann das eigentlich nur erwidern. Erstens mal, mach dir keinen Kopf wegen der Terminfindung, alles gut, es passiert halt

manchmal. Ich hab das auch schon mal gehabt, dass ich dann irgendwie was vercheckt hab oder irgendwas nicht geklappt hat alles gut, ich möchte mich bei dir auch bedanken, dass du das so offen herzlich erzählt hast, dass du uns da hast teilnehmen lassen, teilhaben lassen, ich, weil ich wie gesagt, ich glaub, da unterscheiden wir uns auch nicht wirklich, wir sind beide glaub ich sehr neugierige Menschen.

Sehr so Lernbegierig auch, also immer gerne was neues, neue Erfahrungen machen und so. Und ja, da ticken wir sehr sehr sehr ähnlich und deswegen finde ich das sehr, sehr geil. Also es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es ist mir auch ehrlich gesagt nicht wie 3 Stunden vorgekommen, das einzige wo ich jetzt ein bisschen dran gemerkt habe ist, dass es so langsam ein bisschen dunkel wird draußen mir das auch mag. Ja gut, ich habe halt auch so ein bisschen Puffer sozusagen.

Der das so n bisschen abfedert solche Sachen. Ja ich könnt mir sehr sehr gut vorstellen was ich ja eben auch schon mal meinte, dass wir irgendwann beizeiten noch mal ne Fortsetzung vielleicht machen oder auch, dass der Julian noch mal zu anderen Themen vielleicht dabei ist oder wie auch immer, da ist alles offen genau, hört euch, schaut euch, lest euch die Sachen von Julian gerne mal an durch und sowieso und ihr findet Links dazu natürlich wie immer wie gesagt in den Shownotes.

Wie auch viele andere Links zu meiner Spotify Playlist mit meinem Song of the Episode Empfehlungen. Ich habe ja für jede Episode, habe ich immer so einen Song, den ich empfehle, der auch so ein bisschen thematisch passt. Wenn du möchtest, könntest du eine Songempfehlung ausgeben, also vielleicht hast du ja einen Song, den du während deiner Zeit in Omaha häufig gehört hast oder so einen amerikanischen Song, der so ein bisschen die Zeit für dich prägt und. Ja, ich. Ich denke ja auch, was

thematisch passt. Erst hatte ich gerade gedacht, an einem Lied, was gar nicht passt, was mir gerade über den Kopf gearbeitet hast. Nee, ich habe ja euch erzählt, ein bisschen auch von der Flora und Fauna von Nebraska und unter anderem von den Vögeln, den Cardinals erzählt und.

Und es gibt eine Band, die ich in den USA kennengelernt habe und da sehr viel gehört hab und die zufälligerweise haben ein Lied, das heißt Cardenals die Band heißt Republic of Wolfs und das Lied, wie gesagt, Cardenals, das geht so n bisschen in die alternative Rock Richtung. Und kann ich sehr empfehlen. Und dann dann hört ihr was ich dort gehört habe, während ich diese Sachen, die ich erzählt habe, gehört habe und sogar hört noch ein Lied, benannt nach dem Vogel, der dort einhält, ja cool

passt. So ganz gut wie immer findet ihr einen Link dazu, natürlich auch in den Shownotes. Falls ihr euch das anhören möchtet. Republic of Wolfs Cardinals kenne ich auch noch nicht, persönlich bin ich sehr gespannt drauf, werde ich noch mal reinhören und in dem Sinne vielen Dank für eure Geduld für euer Interesse, Empfehlt den Podcast gerne weiter, falls Ihr das hier mögt. Würde mich sehr sehr freuen.

Könnt ihr Podcast natürlich auch gerne bewerten, auf den gängigen Portalen, auf Apple Music oder auf Spotify und wo auch immer wird mir natürlich sehr eine Freude bereiten und natürlich das hatte der Julian auch eben schon angesprochen. Ihr könnt The German Podcast auch auf youtube hören, es gibt einen offiziellen youtube Kanal, wo ich dann auch die Folgen veröffentliche, das sind auch so gut wie alle bisherigen Folgen glaube ich veröffentlicht. Ich glaube 23 muss ich noch

nachholen. Aber ja, also ihr könnt den Podcast überall hören, wo ihr eigentlich Podcast hört, da seid ihr komplett frei. Dankeschön noch mal an dich für die Zeit für die Redseitigkeit sehr sehr, sehr cool, immer vorteilhaft für Podcast, wenn jemand viel zu erzählen hat, deswegen ja in dem Sinne macht's gut und Tschüss bis zum nächsten Mal. Ciao.

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