Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian über das Universum sprechen. Mit Ruth und mit Florian. Wir sind bei Folge 129 angelangt. Und weißt du, mit was Folge 129 beginnen wird? Mit belanglosem Geplänkel und Gelaber, so wie immer. Oder hast du was anderes vorbereitet? Unser Geplänkel ist nie belanglos. Nein, sie wird beginnen mit Werbung. Nein, um Gottes Willen nicht. Ist es soweit? Hast du deine Seele verkauft?
Nein, nicht die Art von Werbung, obwohl die Versuchung immer größer wird, je mehr Leute man trifft, die einem erzählen, wie viel 10.000 Euro sie im Jahr mit Werbung verdienen und die alle weniger Downloads haben als meine Podcasts. Aber nein, nicht die Art von Werbung, Eigenwerbung. Wir bleiben standhaft. Noch bleiben wir standhaft. Nein, Eigenwerbung, denn ich möchte noch meine Sternengeschichten-Live-Shows ankündigen.
Es gibt vor dem Herbst, also vor der langen Pause, bis die Shows im Herbst weitergehen, noch zwei Auftritte. Und die sind fast voll und ich hätte gern, dass sie ganz voll wären. Und habe gedacht, ich nutze die Gelegenheit und mache gleich am Anfang Werbung. Die erste Show der beiden vorm Herbst ist am 26. Mai und zwar in Eschweiler. Das ist in der Nähe von Aachen und in der Nähe von Köln. Das sind beides vergleichsweise große Städte.
Das heißt, da kann man theoretisch schon auch nach Eschweiler kommen und sich Sternengeschichten live anschauen. Das ist eine schöne Show, behaupte ich ganz unobjektiv. Ich habe ein paar Experimente. Es gibt schöne Geschichten über die Astronomie. Es gibt vor allem auch exklusive Sternengeschichten. Jeder Abend hat eine exklusive Sternengeschichte, die es nur an diesem Abend gibt und nirgendwo sonst, nicht im Internet, nicht anderswo. Die habe ich extra für die Astronomie.
Jeweiligen Ort geschrieben. Wenn ihr die hören wollt, müsst ihr nach Eschweiler kommen. Und wenn ihr die Geschichte aus Eschweiler hören wollt und nicht da wart, habt ihr Pech gehabt, weil in München am 4. Juni gibt es eine andere Geschichte. Also es gibt für jeden Abend eine exklusive Geschichte und es gibt in Eschweiler und München noch so keine Ahnung, 30 Tickets oder sowas und wenn die noch weggehen würden, bevor ich dort auftrete, dann würde ich mich freuen.
Also ich kenne nur die alte Version von der Show und die war schon lustig. Also sogar ich habe es lustig gefunden. Ich finde die natürlich immer lustig, aber es war auch interessant. Also ich habe Dinge erfahren, die ich noch nicht wusste. Und dann hat der Florian ja in seiner gewissenhaften Art und Weise beschlossen, die Show noch einmal zu überarbeiten und noch besser zu machen, noch knackiger, noch aufregender, noch mehr Überraschungen.
Und ich weiß jetzt zwar nicht, was dabei rausgekommen ist, aber es ist sicher einfach noch besser. Es geht ja eigentlich gar nicht anders. Also bitte, Leute, im Ernst jetzt, lasst euch das halt einfach wirklich nicht entgehen, oder? Genau, mach das. 26. Mai, Eschweiler, 4. Juni, München. Stell den Geschichten live. Karten, Links gibt es in den Show Notes. Und dann machen wir auch gleich, wie man das heutzutage macht, ein Save the Date.
Ihr müsst euch ein Date saven. Und zwar, das Date, das ihr saven müsst, ist der 30. Juni 2025. Also das, was in knapp zwei Monaten passieren wird. Der 30. Juni, das ist nämlich erstens der internationale Asteroidentag, was prinzipiell mal ein Tag ist, den man sich merken kann. Ein tatsächlich von Wissenschaft und UNO anerkannter Tag, wo man sich damit beschäftigt, wie man die Erde vor Asteroideneinschlägen schützen kann,
wo man über Asteroiden was erfährt. Überall auf der Welt gibt es Veranstaltungen. Wir werden auch eine Veranstaltung machen. Aber was ist da passiert am 30. Juni? Warum ist gerade der, der Asteroidentag? Und was mich natürlich viel mehr interessiert, gibt es auch einen Galaxientag? Oder sind es wieder mal die Asteroiden, die da die ganze Aufmerksamkeit an sich ziehen und an sich reißen? Naja, wenn irgendwann mal eine Galaxie mit der Erde kollidiert, dann...
Ja du, in 3,8 Milliarden Jahren ist es vermutlich so weit. Ja, aber dann sind die Folgen, wie wir ja wissen, nicht dramatisch. Aber wenn ein Asteroid mit der Erde kollidiert, dann können die Folgen durchaus dramatisch sein, wie wir ja diskutiert haben, als wir über den dann doch nicht stattfinden werdenden Asteroideneinschlag in ein paar Jahren gesprochen haben. Das war jetzt ein grammatikalisch sehr verwirrendes Satz. Aber ich habe aufgepasst und er ist gut gegangen.
Ja, aber ich sage es vielleicht trotzdem nochmal anders, der Verständlichkeit wegen. Wir haben vor ein paar Folgen ja über einen Asteroid diskutiert, der in ein paar Jahren mit der Erde kollidieren hätte können, aber wie sich herausgestellt hat, es nicht tut. Und da haben wir über all die Gefahren diskutiert und was man dagegen tun kann. Und weil du gefragt hast, am 30. Juni 2008 haben wir gesehen, was passieren kann, wenn sowas stattfindet. Am 30.
Juni 2008 ist nämlich ein Objekt mit der Erde kollidiert und zwar in Tunguska. Das ist schon so lange her, 1908. Genau. Und deswegen hat man den 30. Juni als Asteroidentag genommen, wo überall auf der Welt entsprechende Veranstaltungen stattfinden. Infosachen, Wissenschaftssachen und so weiter. Und wir lassen auch etwas stattfinden und zwar am 30. Juni logischerweise im Cinema Paradiso in Baden.
Das Cinema Paradiso in Baden, es ist ein nettes Kino mit angeschlossenem Lokal, wo man schöne Filme schauen kann und auch einfach nur so rumsitzen kann und Bier trinken oder was anderes trinken und irgendwie Kleinigkeiten essen kann. Und Baden ist in der Nähe von Wien. Das ist so, keine Ahnung, 20 Minuten mit dem Zug mit der S-Bahn von Wien entfernt, kann man problemlos von Wien aus hinfahren. Und da in diesem Cinema Paradiso wird es am 30.
Juni eine Veranstaltung geben. Da werden wir sein. Also mit wir meine ich dich, Ruth und Evi. Mich selbst auch. Also wir werden da sein und was über Asteroiden erzählen ein bisschen was. Und es wird auch Markus Moslechner da sein, Wissenschaftsjournalist mit sehr, sehr guten Verbindungen in die Raumfahrtszene. Unter anderem Verbindungen zur HERA-Mission, die HERA-Mission, über die haben wir auch schon gesprochen.
Das ist die Mission, die die Europäische Weltraumagentur ins All schickt, um herauszufinden, wie das damals gelaufen ist, als die NASA ihre Asteroiden-Kollisionssonde DART losgeschickt hat, die mit einem Asteroid kollidieren soll, und zwar dem Doppelasterid Dimorphos und Didymos. Und diese Kollision hat stattgefunden und sie ist beobachtet worden. Aber viel, viel schöner wäre es, wenn man aus der Nähe beobachten kann, was da alles passiert. Und das wird die Hera-Mission machen.
Und mit der kennt sich Markus Moslechner sehr gut aus. Und der wird ein bisschen was über diese Mission erzählen. Das heißt, wir werden auf der Bühne des Cinema Paradiso in Baden so eine halbe Stunde lang Programm machen. Wir werden da sein, Markus Moslechner wird da sein. Ihr werdet etwas über Asteroiden erfahren und über andere Dinge. und danach, weil es ein Kino ist, schauen wir uns einen Film an, der mit Asteroiden zu tun hat.
Und wir wissen noch nicht genau, welcher Film es sein wird, aber die Chancen stehen sehr gut, dass es Armageddon sein wird. Ja. Dann schauen wir uns gemeinsam Armageddon an und danach können wir gemeinsam über Florians Lieblingsfilm lästern. Oder über Asteroiden reden oder einfach nur so plaudern, bis das Cinema Paradies so zusperrt. Und das machen wir erstens, weil es der Asteroidentag ist, Zweitens, weil es ein cooles Event ist und drittens, weil eine Woche zuvor, am 23.
Juni, fünf Jahre das Universum stattgefunden haben wird. Am 23. Juni 2005 gibt es unseren Podcast fünf Jahre lang. Ja, und da wir ja immer nur alle zwei Wochen für euch da sind, feiern wir das auch erst eine Woche später. Genau, weil ich glaube, am 23. Juni wird keine Folge erscheinen, aber am 30. Juni da gibt es... Auch keine neue Folge, das ist ein Montag, aber da gibt es das Asteroiden-Event, das wir auch zum Teil zu unserem Geburtstagsevent umfunktioniert haben im Cinema Paradiso in Baden.
Sobald es da entsprechende Karten gibt zum Kaufen, werden wir euch hier informieren. Und bis dahin, wie gesagt, könnt ihr euch das Datum entsprechend markieren, wenn ihr da hinkommen wollt. Und wir können in die Folge, die dann am 1. Juli erscheinen wird, quasi hineinfeiern. Stimmt, genau. Und dann nehmen wir alle gemeinsam die letzte S-Bahn nach Wien. Ja, ich nicht. Ich wohne Baden-Hauser in Wien. Ich habe auch nicht mit dir gesprochen, sondern mit allen anderen.
Vielleicht kommen auch Leute aus Mödling, vielleicht kommen Leute aus Bruck an der Leiter, vielleicht kommen Leute aus Eisenstadt. Ja, die müssen auch die letzte S-Bahn nehmen, aber halt in die andere Richtung. Ja, das waren die Ankündigungen zum Anfang. Wir werden am Ende auch noch Ankündigungen haben. Und das sage ich jetzt auch gleich, da musst du mich dran erinnern, Ruth, da musst du jetzt aufpassen.
Ganz, ganz am Schluss. Nachdem wir alles andere erledigt haben und nur noch, dass bis zum nächsten Mal Tschüss kommt, muss ich noch etwas unterbringen, was ich glaube ich schon seit fünf Folgen unterbringen will. Und ich habe es immer vergessen, weil am Schluss wir dann immer halt einfach gleich Schluss machen. Und ich denke, ach, das hätte ich noch sagen sollen. Das ist was, was überhaupt nichts mit Astronomie zu tun hat, was überhaupt nichts mit irgendwas
anderem zu tun hat, was für den Podcast relevant ist. Das ist quasi eine private Anfrage von mir. Ich habe ein Problem, wo ich gerne hätte, dass Leute mir helfen. Und ich habe gedacht, ich tue das dann ganz am Schluss, weil dann hören nur noch die zu, die das wirklich ernst meinen mit dem Podcast hier und die kann ich dann vielleicht auch ernsthaft fragen. Also das muss ich dann am Schluss noch unterbringen. Oh, jetzt bin ich aber sehr gespannt.
Ja, ist überhaupt nichts dramatisches. Das waren die Ankündigungen und jetzt machen wir mit was anderem weiter. Ich habe gedacht, ich könnte wieder mal ein paar Bücher empfehlen. Habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Das haben mich immer wieder Leute angesprochen, dass ich doch Bücher empfehlen soll. Das habe ich ja früher jedes Monat in meinem Blog gemacht und seit es das nicht mehr in der Form gibt, dann nicht mehr. Und jetzt habe ich gedacht, ich habe jede Menge Bücher gelesen,
dann empfehle ich ein paar. Und ein Buch, was ich jetzt gerade lese, was mir sehr, sehr gut gefällt, das heißt Quantenlicht. Kennst du das oder hast du eine Idee, was es sein könnte? Geht es um die Physik des frühen 20. Jahrhunderts, wie wir herausgefunden haben, dass Licht nicht nur eine Welle, sondern auch ein Teilchen ist. Ziemlich genau. Der Untertitel lautet Das Jahrzehnt der Physik 1919 bis 1929.
Das Buch hat Thomas de Padua geschrieben, von dem man eigentlich alles lesen kann, was er schreibt, weil der absolut hervorragende Wissenschaftsbücher schreibt, alles extrem gut recherchiert, wirklich so auch in den Primärquellen recherchiert, also Briefwechsel gelesen.
Und ja, hier hat Thomas de Padua sich mit der Entstehung der Quantenphysik beschäftigt, also mit Max Planck, Albert Einstein, Nils Bohr, wie die herausgefunden haben, dass es so etwas wie Quanten gibt, was da für Probleme waren, aber auch eingebettet in die Zeit. Also man bekommt auch ein Gefühl dafür, was für eine Zeit das damals war, was da sonst noch so alles abgegangen ist. Da hat sie ja einen Großteil davon zum Beispiel in Berlin abgespielt.
Und Berlin in den 20er Jahren war auch so ein ganz eigenes Biotop. Also es ist ein sehr, sehr schönes Buch. Wirklich kann ich extrem empfehlen. Hat mir sehr Spaß gemacht. Ich bin noch nicht ganz durch, zum Glück. Deswegen kann ich noch ein bisschen weiter lesen drin. Aber das, was ich bisher gelesen habe, das gefällt mir wirklich wunderbar. Das macht großen Spaß. Und auch wenn ihr jetzt denkt, Quanten, Quantphysik, Quantenmechanik, verstehe ich jetzt nicht viel davon. ist komplett egal.
Mystics versteht. Es ist ein Buch, das man lesen kann, auch wenn man überhaupt keine Ahnung von irgendwas hat. Es ist einfach ein wunderschönes Buch. Du willst jetzt ja nicht behaupten, dass unsere Hörer keine Ahnung von irgendwas haben, oder? Nein, aber es gibt ja durchaus Menschen, die jetzt sagen, Quantenmechanik. Die das abschreckt. Ja, verstehe ich jetzt nicht. Ich verstehe auch nicht Quantenmechanik. Es ist ja nicht so, als wäre ich da eine Expertin dafür.
Aber ich habe das Buch auch mit großem Gewinn gelesen. Mit ebenso großem Gewinn kann man das Buch Mapmatics lesen. Das ist von Paulina Rowinska geschrieben. Ich hoffe, man spricht es so aus. Man schreibt es zumindest so. Es ist ein polnischer Name, weil sie aus Polen kommt. Das ist eine Mathematikerin aus Polen, die darüber geschrieben hat, wie Karten und Mathematik zusammenhängen und wie Karten.
Karten um Mathematik und mathematische Karten und die Kartografie der Mathematik und die Mathematik der Kartografie und alle anderen Kombinationen, die man sich ausdenken kann, wirklich in unserem Alltag ständig präsent sind. Und auch das klingt so, das kann ich mir jetzt nicht viel vorstellen, Mathematik klingt langweilig, aber auch das ist es nicht. Es ist überhaupt nicht das. Da geht es wirklich zum Beispiel um Serienkiller, also Kartografie in der Polizeiarbeit.
Da gibt es wirklich mathematische Formeln, die man entwickelt hat, wie man zum Beispiel anhand von Tatorten herausfinden kann, wo man den Killer schnappen kann. Vereinfacht gesagt, lest das Buch, wer das genau wissen wollt. Oder Ausgang von Wahlen, diese ganze Kartografie von Wahlen, Gary Mandering und wie das alles heißt.
Und wie man das Innere der Erde kartografiert zum Beispiel. Also es ist ein wahnsinnig spannendes Buch und es ist in dem Verlag erschienen, indem du auch deine Bücher veröffentlichst. Also vielleicht, wenn du deinen Lektor anrufst, vielleicht kriegst du eins gratis. Cool. Ja, mein netter Lektor ist ja leider nicht mehr bei dem Verlag. Ja, aber irgendwer wird da nur noch sein im Verlag, der weiß, wer du bist, weil du hast ja da zwei Bücher veröffentlicht.
Bin mir nicht so sicher bei den Verkaufszahlen. Wie heißt es nochmal? Mapmatics, wie Karten unser Weltbild prägen. Das Wissenschaftsbuch 2025 übrigens. Ah, cool. Ja, und dann habe ich ein drittes Buch noch, ein drittes von vier Büchern. Eins möchte ich noch vorstellen. Das ist ein Buch geschrieben von einem Autor, den wir fast hier bei uns im Podcast gehabt hätten als Gast. Aber dann ist er sich irgendwie mit den Terminen nicht ausgegangen.
Darum haben wir das nicht gemacht. Das ist ein Autor, der früher auch einen Podcast gemacht hat, einen sehr hörenswerten Podcast. Der Podcast hieß Krautnah. Und da ging es um Pflanzen. Also jetzt wirklich nicht Pflanzen im botanischen Sinn, sondern im praktischen Sinn. Also wie man was anbaut, wo man was anbaut und so weiter. und wie das alles wissenschaftlich funktioniert.
Und jetzt hat, ich sage immer, der Autor David Spencer, ich kann auch seinen Namen sagen, das ist ja kein Geheimnis, David Spencer hat auch einen YouTube-Kanal gestartet, der auch krautnah heißt, wo er zeigt, wie er in seinem Garten alles Mögliche anbaut und wie das alles funktioniert.
Also auch das ist sehr schön. Er hat schon zwei Bücher geschrieben und das zweite Buch, das habe ich jetzt auch gelesen, ist auch sehr toll, das nennt sich Wurzelreich über die gemeinsame Evolution von Pflanze und Mensch. Also wie Menschen und Pflanzen quasi zusammenhängen, was wir mit den Pflanzen zu tun haben, wie wir da im Laufe der Geschichte der Welt, menschlichen Geschichte, der Evolutionsgeschichte und so weiter, gemeinsam mit den Pflanzen in der Welt entstanden sind.
Und wie wir uns gemeinsam quasi entwickelt haben, auch aneinander angepasst und so weiter. Genau. Auch das ist ein Buch, das man sehr hervorragend lesen kann. David schreibt auch sehr, sehr lustig. Der hat auch früher eine Science-Slam-Karriere gemacht, eine erfolgreiche Science-Slam-Karriere. Und auch das, ein wunderbares Buch, das ich sehr empfehle. Und ein letztes Buch habe ich noch.
Das passt jetzt eigentlich überhaupt nicht zu einem Podcast über Astronomie oder Wissenschaft, Aber ich habe es trotzdem mitgebracht, weil ich vor ein paar Tagen am Bücherflohmarkt in Baden war. Das ist eine sehr schöne Einrichtung. Alle zwei Mal im Jahr gibt es großen Bücherflohmarkt, wo du wirklich Unmengen uralte Bücher dir anschauen kannst. Und die meisten sind wie in so Bücherflohmarkten üblich ziemlich erschrottet. Aber ab und zu ist was Cooles dabei.
Ich habe ein paar coole Wissenschaftsbücher da auch wieder mitgebracht über Chemie. Da ist da wirklich teilweise so alte Bücher über Raumfahrt. Das ist immer so cool, wenn du liest, was die Menschen in den 1960er Jahren so populärwissenschaftliche Bücher aber Raumfahrt. Wenn du liest, was da drin steht und das vergleichst mit dem, was wirklich passiert ist und so. Das ist immer ziemlich lustig zu lesen. Sowas haben wir haufenweise zu Hause mittlerweile alles vom Bücherflohack mitgenommen.
Aber ein Buch habe ich mitgenommen, das trägt den Titel Die nächste Depperte. Worauf willst du damit hinaus? Nein, nein, nein. Hat gar nichts mit dir zu tun. Wir müssen erst mal erklären für die nicht österreichischen Hörerinnen und Hörer, was Deppert heißt. Deppert ist irgendwie so blöd, nicht ganz blöd, ich weiß nicht, wie würdest du Deppert am besten übersetzen? Doof.
Deppert klingt irgendwie netter als doof. Wenn ich sage, du bist Deppert, dann fühle ich mich weniger beleidigt, als wenn man sagt, du bist doof. Wirklich? Ich glaube schon. Okay, aber es ist nie netter gemeint als doof. Nie. Das ist halt so etwas typisch Wienerisches. Also es klingt irgendwie süß, deppert. Und es ist aber wirklich nicht nett gemeint. Ja, ich finde doof eigentlich harmloser als deppert um einiges. Aber gut, Ansichtssache.
Gehen tut es in dem Buch um eine Frau, die gerne ein Buch schreiben möchte. Und die Frau ist Susanne Christek, die hat das Buch auch geschrieben. Also sie hat davor schon ein Buch veröffentlicht, das kenne ich nicht. Und in diesem zweiten Buch schreibt sie jetzt gerade darüber, wie es war, das erste Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Und ich habe es deswegen mitgenommen, weil ich ja selbst auch Bücher veröffentlicht habe.
Und am Anfang habe ich schon gedacht, okay, ja, das ist tatsächlich so das, was man so sich erwartet, wenn man mal ein Buch schreibt. Also du hast ja auch ein Buch geschrieben und man erwartet sich, so, jetzt habe ich ein Buch geschrieben und dann erwartet man sich vielleicht, ja, das Buch wird jetzt überall rumliegen und alle Medien kommen und interviewen mich und jetzt hier bin ich Autor und Autor und irgendwas jetzt passiert,
etwas Tolles und es passiert eigentlich gar nichts. Es passiert nichts, wenn man ein Buch geschrieben hat. Also man wird nicht berühmt, man wird nicht mit Medienanfragen bombardiert. Das kann später vielleicht mal kommen, wenn man aus anderen Gründen irgendwo Öffentlichkeit, erreicht hat. Oder wenn das erste Buch erfolgreich war, dann beim zweiten Mal passiert vielleicht sowas, aber auch da nicht. Also es beschreibt sehr schön, was alles nicht passiert, wenn man ein Buch schreibt.
Und für alle, die vorhaben, ein Buch zu schreiben, weil das haben ja sehr viele Menschen vor, Bücher zu schreiben oder sehr viele Menschen wollen gerne mal ein Buch geschrieben haben, für die ist das vielleicht ganz interessant, das Buch zu lesen, weil dann bekommt man einen halbwegs guten Eindruck davon, wie es wirklich ist, wenn man ein Buch geschrieben hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen, die nächste Teppote. Also ja,
man weiß schon ein bisschen in welche Richtung es geht. Ich glaube, das mussten wir nachher borgen. Der Untertitel ist Die nächste Debatte von einer, die auszog, um Autorin zu werden. Und die nächste Debatte bezieht sich irgendwie auf einen Stand. Sie hat in Corona-Zeiten ihr erstes Buch veröffentlicht und dann so selbst vor Buchhandlungen Stände aufgebaut, um ihr Buch zu bewerben. Und die nächste Debatte war der Kommentar von einer Passantin.
So ist Wien, meine Lieben. Genau so ist Wien. Die nächste Debatte. Es ist definitiv keine hohe Literatur, Es ist wirklich so ein Buch, ich habe das auch nicht mit einem Tag durchgelesen, noch nicht lang. Es ist unterhaltsam, das Buch, und man kriegt schon den Eindruck davon, wie es ist, wenn man ein Buch geschrieben hat und was dann alles nicht passiert.
Also auch das könnt ihr gerne lesen, wenn ihr sagt, Mathematik, Quantenmechanik, Pflanzen will, wenn ich anstrengen muss im Kopf, ja, dann lest das. Ich muss das auch lesen. Zu mir hast du es jetzt gut verkauft. Ja, auch da alle Links zu den diversen Büchern gibt es auch in den Show Notes oder ihr geht in das Buchgeschäft eurer Wahl und sagt, ihr wollt das Buch haben, das im Podcast Das Universum empfohlen wurde.
Und dann müsst ihr doch mal nachhören und euch das aufschreiben und ins Buchgeschäft bringen und dort nachfragen. So wie man früher irgendwie zum Friseur gegangen ist und gesagt hat, ich will die Frisur von Madonna oder so. Madonna war es meistens nicht, aber was auch immer. So sollte das funktionieren. Ich möchte das, worüber die im Universum gesprochen haben, und zwar sofort. Ich glaube, es geht niemand zum Friseur und sagt, ich möchte die Frisur haben, die Florian Freistatter hat.
Wer weiß. Oh Leute, kommt ihr zum Asteroidentag ins paradiesische Kino in Baden? Mit Florian-Freistetter-Frisuren, bitte. Oh Gott, das kann man dem Menschen nicht anzumuten. Es darf auch eine Perücke sein. Nein, das kann man den Leuten nicht zumuten. Vielleicht komme ich mit einer Florian-Freistetter-Frisur. Kannst du auch machen. Du kannst deine Haare abschneiden, dann hast du eine Florian-Freistetter-Frisur und aus deinen Haaren mache ich mir eine Perücke für eine Rot-Kurzbach-Frisur.
Genau, dann schaut es mal aus wie früher. So ungefähr. Gut, das waren die Buchempfehlungen und jetzt ist die Einleitung auch schon vorbei. Die habe ich nämlich kurz gehalten, denn wir haben ein sehr, sehr spannendes Hauptthema, über das wir unter Umständen lange reden können. Und wenn wir nicht lange darüber reden, wird es eine kurze Folge, je nachdem. Aber bei diesem Thema zeigt sich wieder mal der Vorteil der Tatsache, dass wir nicht so
zeitnah unsere Podcasts produzieren. Weil wenn wir direkt, nachdem diese wissenschaftliche Arbeit und der entsprechende Medienrummel dazu in der Öffentlichkeit stattgefunden hat, wenn wir da direkt danach schon eine Podcast-Folge aufgenommen hätten darüber, dann hätten wir vermutlich jede Menge Zeug gesagt, dass wir in der darauffolgenden Podcast-Folge korrigieren oder neu einordnen hätten müssen.
Und weil wir jetzt erst ein paar Wochen später hier im Podcast darüber reden, können wir gleich ein viel umfassenderes Bild und ein viel vollständigeres Bild dieser Forschungsarbeit bieten. Es geht um Dimethylsulfid. Genau, ich wollte nicht Dimethylsulfid sagen. Ich wollte sagen, es geht um die Entdeckung von Biosignaturen. Es geht um die Entdeckung von Spuren außerirdischen Lebens.
Es geht um die Entdeckung von Aliens. Je nachdem, welches Medium, mit welchem Grad der Boulevardisierung man konsumiert, kann man die eine oder andere Schlagzeile treffen. Es geht um das, was man mit Hilfe des James Webb Space Teleskop beim Planeten K218b entdeckt haben will. Und darüber sprechen wir heute. Den Planeten K218b, den hatten wir schon mal hier im Podcast, in Folge 108. Da hast du darüber gesprochen. Da ging es um Planeten, auf denen man seinen Urlaub verbringen kann.
Und du hast den Planeten K2 18b vorgestellt, weil es dort nach damaligem Stand einen Ozean gibt und vielleicht Algen und so ein bisschen Meeresgeruch und so. Da kommen wir später noch dazu, was das alles bedeutet. Aber das war damals schon ein Planet, wo man aufgrund wissenschaftlicher Daten davon ausgehen konnte. Dass da vielleicht, vielleicht, vielleicht Mikroorganismen oder irgendwas anderes Lebendiges existieren könnte.
Aber dieser Planet K2 18b, der hat schon viel früher Schlagzeilen gemacht, im Jahr 2019. Nämlich im Jahr 2019 hat das Hubble-Teleskop, nicht das Hubble-Teleskop, sondern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit dem Hubble-Teleskop arbeiten, die haben dort Wasser nachgewiesen. Die haben Beobachtungen angestellt und festgestellt, ja, dieser Planet hat Wasser. Und das hat auch damals schon jede Menge Spekulationen befeuert, wieder jede Menge schlechte Schlagzeilen produziert.
Aber das ignorieren wir jetzt alles mal und fangen mit dem an, was wir wissen, nämlich mit den Eigenschaften des Planeten selbst. K218b ist ein Planet, der ist ziemlich groß. Der hat den 2,6-fachen Erdradius und die 8,6-fache Erdmasse. Das ist ein ordentlicher Brocken. Das ist eigentlich eher so ein Planet, vergleichbar mit Neptun als mit der Erde. Aber es ist genau in der Mitte zwischen Erde und Neptun von seiner Masse her.
Ja, also man kann sagen Supererde, also ein Planet mit sehr viel mehr Masse als die Erde. Man kann auch Mini-Neptun sagen. Ich habe alle Bezeichnungen gelesen in den diversen Berichten über diesen Planeten. Also ja, ein Planet, der auf den ersten Blick schon mal nicht so wie die Erde ist. Auch der Stern, den dieser Planet umkreist, ist nicht wie die Sonne. Das ist ein roter Zwergstern und dieser rote Zwergstern ist 124 Lichtjahre von uns entfernt.
Also jetzt nicht dramatisch weit weg, aber jetzt auch nicht unbedingt Nachbarschaft. Wenn wir jetzt den Radius des Planeten betrachten und die Masse, dann kann man daraus leicht eine mittlere Dichte berechnen und die liegt bei diesem Planeten bei 2,7 Gramm pro Kubikzentimeter hoch. Kann man jetzt vielleicht nicht sofort was damit anfangen, aber man wird sehen, was es ist, wenn man es mit der Erde vergleicht, weil die Erde hat eine mittlere Dichte von 5,5 Gramm pro Kubikzentimeter.
Das heißt, dieser Planet hat eine sehr geringe Dichte, eine extrem geringe Dichte, so 2,7 Gramm. Das haben vielleicht so Asteroiden, die zur Hälfte aus Eis bestehen, aus Wasser bestehen. Die haben sowas von 2,7 Gramm. Aber so ein Planet wie die Erde mit einem metallischen Kern und einer Gesteinskruste und Gesteinsmantel rundherum hat normalerweise eine sehr viel höhere Dichte. Das heißt, mit diesem Planeten muss irgendwas anderes abgehen.
Und eine der Hypothesen war, dass es sich um einen Planeten handelt, dessen Bezeichnung du doof gefunden hast oder deppert, je nachdem. Es kann sich um einen hyzenischen Planeten handeln. Und ich habe gesagt, es müsste Hyzean heißen. Ja, genau. Hyzenisch oder Hyzean, also hyzenisch ist der offiziell deutsche Begriff, kommt aus dem Englischen Heisieren oder Heisieren, oder? Heischen. Heischen. Hydrogen Ocean, um Hyzean, damit das auch gescheit, es ist ja Perlen vor die Säue hier.
Wasserstoffmeer. Warzean, ja. Oder Warmeer oder sowas. Mehr, es macht keinen Sinn. Also Hyzeanisch ist zumindestens der… Ja. Aber Hyzean klingt nach einem Erdzeitalter oder so irgendwas. Und Hy, kann man sagen, okay, Hydrogen, okay. Aber dann müsste es trotzdem Ozean, es müsste Hyzean heißen und nicht Hyzean. Wir haben das alles schon in Folge 108 diskutiert, Ruth, und sind auch dazu keinem Schluss gekommen.
Ich nenne es sicher nicht Hyzean, weil ich finde Hyzean doof, wie du schon korrekt gesagt hast. Wir müssen es ehrlich nennen, wir müssen erklären, für die, die Folge 108 nicht gehört haben, was es ist, ein hyzeanischer Planet oder ein hyzenischer Planet. Das ist ein Planet, der mit einem Ozean bedeckt ist, also wirklich ein Planetenumspannender, sehr, sehr großer, sehr, sehr tiefer Ozean und darüber eine Atmosphäre, die sehr viel Wasserstoff enthält.
Oder es gibt auch die Möglichkeit, dass es nur eins von beiden ist, also ein Planet mit Ozean ohne Wasserstoffatmosphäre oder ein Planet mit Wasserstoffatmosphäre ohne Ozean. Also dann wäre es kein hyzenischer Planet oder kein hyzianischer Planet, aber das würde für K2-18b auch passen.
Irgendwo muss die geringe Dichte herkommen und die geringere Dichte kann man erklären mit einem Ozean, weil Wasser hat eine geringere Dichte als Gestein, oder mit einer sehr, sehr großen, wasserstoffreichen Atmosphäre oder mit beiden. Irgendwas muss es sein. So, was heißt das jetzt, wenn das so ist? Ihr könnt besser denken, super, Ozean, toll fürs Leben. Mein Leben bei uns im Ozean gibt es jede Menge. Wir gehen davon aus, dass das Leben überhaupt im Ozean entstanden ist.
Also wenn da mal ein Planet ist, der ein einziger Ozean ist, dann sollte es ja die Chancen erhöhen, dass da Leben existiert. Muss aber nicht so sein. Weil so ein Ozean hat ein Gewicht, der wiegt ein bisschen was, so ein Meer.
Und vor allem, wenn es ein Meer ist, das einen kompletten Planeten bedeckt und noch ja deutlich tiefer ist als die Meere bei uns, weil wir reden ja hier von Ozeanen, die jetzt nicht irgendwie so im Schnitt ein paar Kilometer tief sind, wie die Ozeane auf der Erde, sondern die ein paar Dutzend, ein paar Hundert Kilometer tief sind. Also du hast eine wahnsinnige Masse, die auf die darunterliegenden Schichten drückt Und diese Masse, die unterdrückt quasi die geologischen Zyklen.
Da gibt es keinen Austausch zwischen dem, was unterm Ozean ist und der Atmosphäre. So etwas haben wir auf der Erde durchaus. Bei uns gibt es den Kohlenstoffzyklus. Bei uns kommt CO2 aus der Atmosphäre, das wird im Gestein gebunden, das Gestein geht durch die Plattentektonik ins Erdinnere, dann kommt das irgendwann wieder raus, dann kommt das Gestein, also das CO2 durch Verwitterung wieder raus aus dem Gestein und so weiter.
Also wir haben da einen Kohlenstoffzyklus, der ist wichtig, damit die CO2-Menge in der Atmosphäre reguliert wird, damit die Temperatur nicht zu hoch oder zu niedrig wird. Also der ist auch sehr, sehr wichtig, dass sich überhaupt Leben entwickeln konnte auf der Erde. Und auf so einem Planeten mit einem planetenumspannenden Ozean hat man sowas unter Umständen nicht, weil die ganze Masse des Ozeans den Planeten daran hindert, entsprechende Zyklen auszubilden.
Was auch nicht existieren könnte, sind so Nährstoffzyklen, weil du brauchst ja auch irgendwie Mineralien und alles Zeug, was auch aus dem Planeteninneren durch die Tektonik nach oben kommt, damit das Leben die entsprechenden Ausgangsstoffe hat, damit es sich entwickeln kann und auch das wird unterdrückt unter Umständen durch so einen gigantischen Ozean. Das heißt, es muss jetzt nicht so sein, dass so ein Ozean so super ist fürs Leben.
Genauso blöd wäre es, wenn da kein Ozean ist, aber eine extrem dichte Wasserstoffatmosphäre. Das hat man auch ausgerechnet, wenn du da eine Wasserstoffatmosphäre hast auf K2-18b, die ausreichend. Dick ist, um diese geringe Dichte zu erklären, dann hast du auf der Oberfläche.
Erstens einen Druck, der 20 mal so groß ist wie am Boden des Marianengrabens und das ist ein großer Druck, also 10 Kilometer unterm Meeresboden, nein, nicht 10 Kilometer unterm Meeresboden, 10 Kilometer unter der Meeresoberfläche, da ist ordentlicher Druck und da auf diesem Planeten wäre es dann 20 mal mehr und die Temperatur hat ein paar tausend Grad. Also beides nicht so super fürs Leben. Nicht die ideale Urlaubsdestination, sage ich doch.
Genau. Also nur weil da ein großer Ozean sein könnte, muss es noch nicht heißen, dass es da Leben gibt. Aber man hat trotzdem das Wasser nachgewiesen. Aber Moment, Moment, Moment. Ich muss mich da jetzt mal kurz einmischen. Bitte, misch dich ein. Du erzählst das jetzt auf eine Art und Weise, die eigentlich schon viel zu optimistisch ist, weil was bedeutet Wasser nachgewiesen? Wasser nachgewiesen bedeutet nicht Wasser in flüssiger Form nachgewiesen.
Wasser bedeutet Wasserdampf in der Atmosphäre des Planeten nachgewiesen. Und den Wasserdampf gibt es überall, den gibt es ja in den Gasplaneten auch, also in unserem Sonnensystem. Das heißt, nur dass dort Wasser nachgewiesen wurde, heißt ja nicht, dass das Wasser auch flüssig ist. Es könnte flüssig sein, aber we don't know. Da kommen wir noch dazu.
Damit das klar ist, wenn man sagt, es wurde Wasser nachgewiesen vom Hubble-Weltraumteleskop, ja, aber eben nicht so, wie man sich das vielleicht vorstellt. Genau. Und wir kommen eh noch dazu, dass das mit dem Wasser eigentlich eh komplett Fleißarbeit war, weil im Jahr 2023 hat James Webb hingeschaut. Also das James Webb Space Teleskop und auch da hat es nicht von sich aus hingeschaut. Auch da waren Forscherinnen und Forscher dabei und so weiter.
James-Webb-Daten, hat man sich das nochmal angeschaut und das erste Ergebnis war, da ist kein Wasser. Der Nachweis des Wassers von Hubble war nicht korrekt. Hubble hat Wasser mit Methan verwechselt. Tut das nicht zu Hause, verwechselt nicht Wasser mit Methan. Und die Leute, die die Forschungsarbeit mit Hubble gemacht haben, die waren jetzt natürlich keine Deppen. Die haben das nicht gemacht, weil sie zu blöd waren.
Das Problem war die Datenlage. Also Hubble hat in dem Bereich, in dem man beobachten musste, um sowas wie Wasser nachzuweisen, nur einen sehr, sehr kleinen Ausschnitt beobachten können, einen kleinen Ausschnitt des Spektrums und James Webb konnte viel, viel mehr sehen und die Wahrscheinlichkeit, dass man die Signatur, also das, was man beobachten muss, wenn man Wasser nachweisen will, Also die Wahrscheinlichkeit, dass man die Signatur von Wasser in den Daten im Licht mit den Signaturen von
Methan verwechselt, war sehr viel größer bei Hubble mit dem kleinen Ausschnitt als bei James Webb mit dem größeren Ausschnitt. Vielleicht sage ich nochmal kurz, wie die überhaupt beobachtet haben. Weil wie gesagt, wir schauen ja nach das Fernrohr und sehen nämlich Wellen rumschwappen oder sowas und sagen, ah, Wasser. Sondern man muss das ja anders machen. Wir können ja nicht mal den Planeten direkt sehen.
Nicht mal das geht. In dem Fall hat man das Licht des Sterns beobachtet und dann hat man gewartet, bis der Planet sich von uns aus gesehen genau vor dem Stern vorüber bewegt. Und dann hat man gewartet auf den einen kleinen Moment, wo der Planet gerade so vor dem Stern steht, dass ein bisschen Licht des Sterns durch die Atmosphäre des Planeten durchstrahlt und zu uns gelangt.
Wenn der Planet einfach direkt vorm Stern steht, naja, dann wird der Stern ein bisschen dunkler, aber sonst passiert nichts. Wir müssen wirklich auf den Moment warten, wo der Hauptteil des Planeten vor dem Stern steht und der kleine Teil der Atmosphäre noch nicht und dann,
bisschen Licht vom Stern durch die Atmosphäre durch. Und dieses Licht kann ich analysieren, denn wenn in der Atmosphäre irgendwelche Moleküle oder was anderes drin ist, zum Beispiel Wassermoleküle oder Methanmoleküle, dann blockieren die ein bisschen was von dem Licht. Und dann sehe ich, dass in dem Licht vom Stern, das durch die Atmosphäre des Planeten zu uns gekommen ist, sehe ich, dass da ein bisschen was fehlt.
Und je nachdem, was da genau fehlt an Licht, welcher Bereich da fehlt, kann ich schließen, das muss Wasser sein, das muss Methan sein, was in der Atmosphäre drin ist und so weiter. Das nennt sich Transmissionsspektroskopie und ist sehr kompliziert.
Kann man sich vorstellen, wenn man sich die Bilder vorstellt, wo man die Sonne sieht und zum Beispiel den Transit von Venus oder Merkur, da gibt es ein paar coole Videos und dann muss man sich vorstellen und da jetzt irgendwie nur diese ganz, ganz, ganz dünne Gasschicht und das jetzt noch irgendwie ein paar hundert Lichtjahre entfernt oder wie weit ist der? 124 oder 100 irgendwas? 124, ja. Nicht so easy.
Aber wie gesagt, Sie haben zumindest feststellen können, okay, der Nachweis von Wasser war jetzt nicht korrekt, die Daten Das ist Methan. Kohlendioxid wollen sie auch nachgewiesen haben in dieser neuen Arbeit von 2023. Und deswegen haben wir und alle anderen damals darüber geredet. Und es gab Hinweise auf das Vorhandensein des Moleküls Dimethylsulfid. Und Dimethylsulfid ist ein Biomarker. Zumindest hier auf der Erde ist es ein Biomarker, eine Biosignatur.
Und das heißt so viel, das ist etwas, was eigentlich bei uns auf der Erde ausschließlich von Lebewesen erzeugt wird. Wenn es keine Lebewesen gibt, dann gibt es auch kein Dimethylsulfid. Das wird bei uns auf der Erde von dem Phytoplankton gebildet, also den Mikroorganismen im Meer und riecht so ein bisschen schwefelig bzw. schwefelig. Es ist das, was eigentlich so den typischen Meeresgeruch verursacht. Wenn es ein bisschen nicht ganz so idyllisch ist.
Genau. Also wenn man am Hafen steht und da ist es so ein bisschen algig und so, da hat es dann immer diesen ganz bestimmten Geruch. Schon mehr, schon. Aha, mehr, gut, aber irgendwie doch mehr mit Biss. Genau, das ist das, was Dimethylsulfid macht. Und bei uns auf der Erde können wir sagen, okay, wir haben Dimethylsulfid deswegen auf der Erde, weil auf der Erde bestimmte Lebewesen leben. So, jetzt haben die gesagt, ja, wir sehen hier Hinweise auf die Methylsulfid.
Aber wie gesagt, es waren damals nur Hinweise und jetzt keine wirklich überzeugenden statistischen Daten. Und wer jetzt aufmerksam zugehört hat, wird sich denken, naja, ich habe vorhin gerade gesagt, da ist kein Wasser. Der Nachweis von Wasser, der hat nicht gestimmt. Und jetzt erzähle ich von den Biomarkern aus dem Meer, was passt da jetzt da? Wie passt das zusammen? Naja, 2023 haben sie gesagt, okay, naja, der Ozean ist, wenn er wo ist, unten.
Der schwebt nicht am Himmel. Der Ozean ist unten, die Wasserstoffatmosphäre ist drüber und bei dieser Transmissionsspektroskopie sehen wir ja nur Daten aus der Atmosphäre. Und nur weil wir kein Wasser nachgewiesen haben, heißt es nicht, dass da kein Ozean ist. Der kann halt einfach nur da unten sein und dann muss das Wasser ja nicht in so großen Mengen in der Atmosphäre rumschweben, dass wir das dann auch nachweisen können.
Die Existenz des Ozeans haben sie da aus theoretischen Planetenmodellen abgeleitet. So wie ich das am Anfang gesagt habe, wenn wir einen Planeten haben mit dieser Größe, mit dieser Masse, mit dieser mittleren Dichte, dann muss der halt irgendwie eine bestimmte Atmosphäre haben oder er muss halt einen Ozean haben oder sowas, damit das alles passt.
Und so haben die abgeleitet, okay, wir haben da vermutlich einen Ozean, wir haben Hinweise auf die Methylsulfid, das könnte alles bedeuten, dass da ein Ozean ist, in dem Mikroorganismen leben. Das war das, was man damals angedeutet hat, aber man hat nicht die Daten gehabt, um auch wirklich mit Sicherheit sagen zu können, das ist so. Und jetzt gibt es eine neue Arbeit. Darf ich noch was hinzufügen? Nämlich, warum das letztes Jahr in den Medien war, war das letztes Jahr oder schon vor zwei Jahren?
Die Arbeit ist von 2023. Ja, das war schon vor zwei Jahren. Wie auch immer. Also warum das letzte Mal eben in den Medien war, wie wir dann auch darüber gesprochen haben im Podcast, war, dass zuerst die potenzielle Entdeckung von Wasser in der Atmosphäre durch Hubble, ja. Wir haben Signaturen gefunden, die möglicherweise der spektralen Signatur von Wasser entsprechen, nur haben wir halt nur ein ganz kleines Stück davon irgendwie gesehen.
Ja, und dann war irgendwie so, uh, es gibt Wasser. Aber natürlich haben sie schon gesagt, das ist jetzt noch sehr tentativ. Dann gab es eben 2023 die Beobachtung, oder vielleicht war das ja auch schon vorher, wie auch immer, es gab die Beobachtung eben der Zusammensetzung der Atmosphäre, dass da eine Atmosphäre eben aus Methan und CO2 ohne, also Wasserstoff sowieso, aber eben auch Methan und CO2 ohne Ammoniak.
Ammoniak ist ja auch irgendwie in all den großen Gasplaneten in unserem Sonnensystem eines der häufigsten Elemente, das da drinnen ist. Und das ist eben in K2 18b nicht detektiert worden in der Atmosphäre. Und dann war die Überlegung, wie kommt es dazu? Wasser absorbiert Ammoniak, dass da eben der Wasserozean unter dieser dichten Atmosphäre ist und quasi der Atmosphäre das Ammoniak entzieht.
Und das war dann das zusätzliche und dann haben sie auch noch diese wirklich, wirklich, wirklich nur ganz schwache Signatur von diesem Dimethylsulfid dazu gefunden, kann man jetzt fast gar nicht sagen. Und dann war eben das, aha, kein Ammoniak, also da könnte Wasser sein, plus noch da dieses DMS, was eben mit Algen und so weiter, haha, jetzt haben wir Wasser und Algen und passt wunderbar zusammen. Aber das ist natürlich, nur weil es zusammen passt, heißt das noch lang nicht,
dass das auch die beste Erklärung dafür ist. Und jetzt kommt die neue Arbeit. Genau, weil natürlich, auch wenn der Nachweis von all dem, was du gerade erklärt hast, damals nicht so deutlich war, Nachweis ist überhaupt zu viel gesagt, waren wir die Daten, nicht mal so stark waren, um das annähernd Nachweis nennen zu können. Trotzdem war es ein Das ist ausreichend spannender Hinweis, um zu sagen, ja, ihr kriegt jetzt noch mehr Beobachtungszeiten, könnt euch das genauer anschauen.
Selbstverständlich macht man das in so einem Fall. Es war jetzt nicht schwer, dass die noch mehr Beobachtungszeiten mit dem James-Webb-Teleskop bekommen haben und die Daten, die sie da bekommen haben, die sind jetzt veröffentlicht. Da hat man sich das mit dem Dimethylsulfid nochmal ganz genau angeschaut.
Und das Ergebnis, ich zitiere mal die Schlagzeile der Pressemitteilung, der Pressemitteilung von der Uni Cambridge, die lautet Strongest Hints Yet of Biological Activity Outside the Solar System. Also die stärksten Hinweise bisher auf biologische Aktivität außerhalb des Sonnensystems. Das klingt jetzt gar nicht mal so zurückhaltend. Und wenn man sich die wissenschaftliche Arbeit anschaut, dann kann man auch da lesen, was drinsteht.
Ich zitiere jetzt mal ein Stück aus der Zusammenfassung, aus dem Abspekt dieser Arbeit. Da steht nämlich, das Spektrum zeigt deutliche Merkmale und weicht mit einer Signifikanz von 3,4 Sigma von einem strukturlosen Spektrum ab, verglichen mit unserem Standardmodell. Ich erkläre nachher gleich, was das mit dem Sigma auf sich hat.
Wir stellen fest, dass das Spektrum durch die meisten für K2-18b vorhergesagten Moleküle nicht erklärt werden kann, mit Ausnahme von Dimethylsulfid und Dimethyldisulfid, einem weiteren potenziellen Biosignaturgas. Wir berichten über neue, unabhängige Hinweise auf das Vorhandensein von DMS und oder DMDS in der Atmosphäre mit einer Signifikanz von 3 Sigma und einer hohen Konzentration von mindestens einem der beiden Moleküle. Also.
Die haben gesagt, ja, sie haben jetzt erstmal sich das Spektrum, also dieses Transmissionsdings, was ich gerade erklärt habe, wo Licht durch die Atmosphäre fällt und dann schaut man sich an, wo das Licht fehlt. Das ist das Spektrum. Sie haben dieses Spektrum untersucht und festgestellt, ja, wir haben wirklich ein Spektrum. Das ist nicht einfach irgendwelche Störungen oder sowas, weil es kann auch sein, dass du einfach gar nichts siehst, weil die Daten zu schlecht sind.
Nein, sie sagen, wir sehen etwas, das definitiv etwas ist. Da ist etwas. Und das, was da ist, kann nur erklärt werden durch das Vorhandensein von diesem Dimethylsulfid und von einem zweiten Dimethyldisulfid, was auch so ein Biosignaturgas ist. Und sie haben das eben mit unabhängigen Methoden gemacht und sie haben eine hohe Konzentration nachgewiesen und mit einer Signifikanz von 3 Sigma.
Und dieses 3 Sigma, das ist so eine statistische Zahl, die erkläre ich jetzt nicht im Detail, das ist immer ein bisschen kompliziert, aber im Wesentlichen gibt man damit an, wie sicher man sich ist, dass man jetzt nicht auf irgendwelche Datenfehler reingefallen ist, dass man nicht irgendwie aus Zufall das Ergebnis bekommen hat, obwohl es gar nicht da ist. Und je höher das Sigma ist, desto mehr sicher kann man sich sein.
Und in der Astronomie gilt so drei Sigma, das gilt so als die Grenze, wo man sagen kann, ja, das ist fast schon ein Nachweis. Und eine Extralaktik ganz bestimmt. Und zusammengefasst sagen sie, ja, wir haben nachgewiesen, auf dem Planeten ist dieses Dimethylsulfid. Und sie sagen dann auch noch am Ende, insgesamt stärken unsere Daten die Aussicht auf eine biologische Aktivität bei K2 18b. Also nicht mehr so zurückhaltend wie in der früheren Arbeit, was sie gesagt haben.
Er hat entsprechende Schlagzeilen generiert, logischerweise das Ganze. Darum habe ich gemeint, wenn wir damals direkt nach Erscheinen dieser Arbeit darüber gesprochen hätten, naja, dann hätte es jetzt alles ein bisschen anders geklungen, weil dann hätte ich jetzt aufgehört zu erzählen und hätte gesagt, ja, da haben wir jetzt was entdeckt und mal schauen, was da drauf wird.
Wir werden noch eine Bestätigung brauchen, aber vielleicht ist es wirklich so, dass wir das erste Mal wirklich gute Hinweise auf Leben außerhalb von der Erde haben. Das wäre jetzt so mein Fazit gewesen, wenn das damals alles gewesen wäre, was existiert hätte an Informationen. Also nicht, wir haben außerirdisches Leben nachgewiesen, so schnell geht es nicht. Aber wir haben zuerst Hinweise gehabt und jetzt haben sich diese Hinweise verstärkt.
Jetzt sind sie schon so weit, dass man fast von einem Nachweis sprechen kann. Und wenn wir diese Biomarker nachgewiesen haben, naja, dann sind wir schon fast dort, wo wir hinwollen, wenn wir außerirdisches Leben nachweisen wollen.
Wir sind aber jetzt schon ein bisschen weiter. Es ist ein bisschen Zeit vergangen, seit diese Arbeit erschienen ist und natürlich haben sich nicht nur die Medien damit beschäftigt, natürlich haben sich auch andere Forscherinnen und Forscher damit beschäftigt, weil in der Wissenschaft entdeckt man nicht so einfach was. Vor allem, wenn es was Spektakuläres ist, da schauen dann alle anderen auch hin.
Haben die Menschen gemacht und es ist eine Arbeit erschienen, die ist gar nicht mal so alt, die ist jetzt erst letzte Woche erschienen aus unserer Sicht und zwar von Jake Taylor von der Uni Oxford und der hat eine Arbeit geschrieben mit dem schönen Titel Are there spectral features in the transmission? Are there spectral features in the transmission? Ich kann es nicht sagen. Transmission spectrum? Ja, ja. Kannst mich reinschneiden.
Ich sage es auf Deutsch. Er hat eine Arbeit veröffentlicht mit dem Titel Gibt es spektrale Features im Transmissionsspektrum von K2 18b? Und wenn du so eine Arbeit schreibst, wo du jetzt nicht sagst, ja, wir haben uns das nochmal angeschaut und wir haben das neu evaluiert, Sondern der fragt nur, gibt es da überhaupt was in dem Spektrum von K2 18b? Das ist der Titel von der Arbeit. Da kann man sich schon denken, wie es ausgeht.
Also diese Arbeit, die ist durchaus nicht jetzt unbedingt leicht zu verstehen. Es gibt sehr viel Statistik und so weiter. Aber im Wesentlichen hat der halt einfach nochmal eine neue Auswertung gemacht. Unabhängige Auswertung dieser Daten von dem James Webb Space Telescope. Und hat die entsprechend statistisch analysiert. Und hat erstmal nicht geschaut, was ist das. Er hat nur geschaut, ist da was. Das, was ich da sehe, die Daten, lassen sich die auch anders erklären.
Brauche ich, um diese Daten zu erklären, wirklich die Voraussetzung, dass da tatsächlich irgendwo ein Spektrum aufgenommen wurde oder ist es auch einfach nur statistisches Rauschen, was da ist, das halt mal so, mal so ausschauen kann? Es kann auch statistisches Rauschen mal so ausschauen, als wäre da irgendwo ein Signal in den Daten, das in Wahrheit gar nicht da ist.
Einfach weil es gerade zufällig mal in die eine Richtung gerauscht hat und hat entsprechende Tests gemacht und sagt, in fünf von sechs Tests sieht er, dass die Daten besser zu einer flachen Linie passen. Also zu einem Spektrum, wo halt einfach nichts drin ist oder wo man nichts erkennen kann. Und sein Schluss ist, I conclude no strong statistical evidence for spectral features. Also er sagt, wir haben da gar nichts gesehen in den Daten.
Wir brauchen nicht darüber diskutieren, wie hoch die Signifikanz des Nachweises von DMS oder DMDS ist. Wir sind uns nicht mal sicher, ob wir überhaupt was gesehen haben, wenn man die Daten vernünftig analysiert. Da ist gar nichts drin in den Daten, sagt er. Sehr interessant. Man könnte glauben, dass die Leute, wenn sie etwas behaupten, mit einer gewissen Signifikanz gefunden zu haben, genau das überprüft haben, was der Unterschied ist zu etwas und nichts oder zwischen etwas und nichts.
Genau, da kommen wir jetzt gleich dazu, denn es war natürlich nicht die einzige Kritik oder die einzige Beschäftigung mit dieser Arbeit. Es gibt dann auch jede Menge andere. Zum Beispiel von Ryan McDonald, der ist Planetenforscher bei der Uni Michigan, hat einen interessanten Blue Sky Account, kann man sich anschauen. Da schreibt er jede Menge Sachen über Wissenschaft und anderes Zeug und hat sich natürlich auch mit dem beschäftigt.
Ich verlinke den entsprechenden Thread in den Shownotes, da könnt ihr das nachlesen. Und der hat da genau erklärt, wie die statistische Auswertung gelaufen ist in dieser Arbeit und dass die nicht so gelaufen ist, wie sie eigentlich laufen hätte sollen. Im Wesentlichen läuft es darauf hinaus, dass die jetzt keine echte Drei-Sigma-Detektion gemacht haben, sondern die haben andere statistische Methoden verwendet.
Ich erkläre es jetzt, da geht es um Bayes'che Statistik, ist alles sehr, sehr kompliziert. Die, die es sich auskennen damit, können das in dem Shownote-Link nachschauen. Aber im Wesentlichen, sie haben eine andere statistische Methode verwendet und das dann quasi umgerechnet, was da rausgekommen ist, in ein laut ihnen entsprechende... Sigma-Level. Und dann haben sie noch so ein neues Modell gebastelt, um ihre Spektren zu interpretieren.
Und in dem Modell war eigentlich die einzige Möglichkeit, um irgendwas zu erklären, nur die Anwesenheit von Dimethylsulfid. Also alle anderen Moleküle, Signale sind da gar nicht vorgekommen. Das heißt, laut dem, was Ryan McDonald da gesagt hat, ist diese ganze statistische Auswertung nicht zwingend fehlerhaft, aber nicht so, um sagen zu können, wir haben das mit einem Sicherheitslevel von 3 Sigma nachgewiesen. Das kann man mit den Daten nicht sagen.
Er und andere haben eine Arbeit geschrieben Anfang des Jahres, wo sie auch die damals älteren James-Webb-Daten analysiert haben, haben das auch nochmal neu durchanalysiert mit statistischen Methoden und haben auch da gesagt, wir sehen da nichts von DMS in diesen Daten drin. Auch die Daten, die ersten Daten, die die leichten Hinweise gegeben haben, dass es da sein könnte, sehen sie da nicht.
Sie sagen auch, wir brauchen da kein flüssiges Wasser, Wir brauchen keinen Planeten, der einen Ozean hat und so weiter, um das zu erklären. Wenn man das statistisch so macht, wie wir das machen, und Sie behaupten, dass es die bessere und richtige Methode ist, um das zu machen, dann haben wir da weder Nachweis von Wasser, noch haben wir einen Nachweis von Dimethylsulfid oder sonst irgendwas.
Und in der neuen Arbeit sagt jetzt hier Ryan McDonald auch, die statistische Methode funktioniert nicht, die wir verwendet haben. Man kann nicht sagen, wir haben das mit einem Level von drei Sigma nachgewiesen. Ich muss jetzt sagen, dass mich das überhaupt nicht überrascht. Das heißt, könnte man sagen, ich bin schon so zynisch, was irgendwie Wissenschaft und Statistik, oder Wissenschaft, Astronomie und Statistik angeht, überrascht mich nicht.
Aber das ist eben, man muss sich ja vorstellen, du zeichnest eine Wiggly-Linie, eine wellige Linie und dann nimmst du dir ein Spektrum mit irgendwie Methan, CO2 und Dings und dann nimmst du dir ein Spektrum mit Methan, CO2 und DMS und dann sagst du, das eine passt besser als das andere, aber du vergleichst das nicht mit nix. Also ist da überhaupt was oder habe ich da jetzt einfach nur eine wackelige Linie gezeichnet?
Gut, es passt um drei Sigma besser als das andere, aber das heißt nicht, dass eins von den beiden auch nur annähernd passt eigentlich. Es ist Zufall, dass es passt und dann kann man nicht von Sigma sprechen. Das ist eine falsche Verwendung des Konzepts der statistischen Signifikanz eigentlich. Das heißt jetzt nicht, dass das alles kompletter Humbug ist, was die da geforscht haben. Das ist auch nicht so, aber es gibt durchaus Kontroversen um die Art,
statistischen Auswertungen. Und wenn man das zusammenfasst, kann man sagen, wir sind in Sachen Biomarker nicht weitergekommen, was das Thema angeht. Wir wissen immer noch nicht, ob da aufzumplitten Dimethylsulfid ist. Wir wissen nicht mal, ob wir was gesehen haben oder nicht. Und wir wissen nicht mal, ob es überhaupt einen Ozean gibt auf dem Planeten. Genau. Und auch dazu ist er extrem nah an seinem Stern dran. Also, dass es halt auch alles, dass dieser Planet überhaupt nicht so ist,
wie die Erde, in keinster Art und Weise. Das ist auch wenig vorgekommen in den verschiedensten Nachrichten. Und was ich extrem schade finde, ist, dass das, was das Besondere an diesem Planeten ist, nicht rüberkommt. Das ist wieder mal genau so ein Fall, wodurch das Berichten von zweifelhaften, aber aufregenden Ergebnissen die echten, interessanten Ergebnisse quasi in den Schatten stellt. Ich meine, das Ding ist ein Planet, den es in der Form in unserem Sonnensystem nicht gibt.
Das ist wirklich urspannend. Das ist wirklich genau wie so ein Zwischending zwischen den Gesteinsplaneten und den Gasplaneten. Die großen Gasplaneten in unserem Sonnensystem haben ja auch einen festen Kern, aber halt dann diese wasserstoffdominierte Atmosphäre rundherum und zwar in den meisten Fällen halt wesentlich mehr Atmosphäre als fester Kern.
Und jetzt hat man hier eine Art von Planet, die genau quasi das Bindeglied ist zwischen den beiden mit einer Art, sagen wir mal, Hälfte, Hälfte, fester Kern, Wasserstoffatmosphäre außen drum und dann vielleicht sogar noch ein Schichtchen Wasser drumherum.
Also wenn das wirklich so ist, wenn das Leben hin oder her, wenn das wirklich so ist, dann wäre das eine Art von Planet, auf die wir gewartet haben, nach der wir gesucht haben als Bindeglied zwischen den verschiedenen Arten von Planeten, die es in unserem Sonnensystem gibt. Das ist das eigentlich Spannende an dieser Entdeckung. Das ist auch das Problem. Wenn wir so einen Planeten in unserem Sonnensystem hätten, dann wüssten wir besser Bescheid, wie die Dinger funktionieren.
Da müssen wir jetzt nicht so mal anspekulieren mit hyzenischer Planete und sonst was alles. Aber wir haben… Hyzean. Dann hätten wir auch schon ein Wort dafür, müssten nicht streiten drüber. Aber wir wissen halt nicht, wie diese Planeten funktionieren, weil wir die nicht haben bei uns. Und das müssen wir erst auch mal verstehen, bevor wir irgendwelche schlecht aufgelösten Spektren interpretieren können.
Ja, und was auch noch dazu kommt, ist die Menge. Das hat mich damals schon ein bisschen konsterniert, dass wenn das überhaupt mit dem James Webb nachweisbar wäre, dieses Dimethylsulfid, ich kann es jetzt auch nicht mehr sagen, dieses Dimethylsulfid, dann wäre... Dann müsste da so viel davon da sein.
Es müsste eine unglaubliche Riesenmenge, ich habe jetzt vergessen, wie viele Faktoren mehr als jetzt auf der Erde, aber Riesen-Megamengen von diesem Dimethylsulfid da sein, was auch schwer ist zu erklären. Wenn man sagt, okay, es ist jetzt eine riesen, riesen Wasserwelt, irgendwie dreimal so groß wie die Erde. Okay, da ist viel Ozean, vielleicht sind da auch viele Algen, aber trotzdem, es ist irgendwie, es passt eigentlich überhaupt nicht zusammen.
Genau. Und dazu kommt noch, dass wir ja mittlerweile auch wissen, dass Dimethylsulfid auch abiotisch entstehen kann, ohne Lebewesen. Genau, das gibt es auch in Kometen, in Asteroiden und im interstellaren Medium, aber halt eben nicht in diesen Mengen. Ja, genau, haben wir auch nachgewiesen. Also die ganze Geschichte ist jetzt aus wissenschaftlicher Sicht, wie gesagt, jetzt gar nicht mal so dramatisch. Das ist halt Wissenschaft in Progress.
Wir schauen uns das an und wir haben Daten und wir streiten darüber, wie wir sie besten auswerten, die Daten und so weiter. Naja, die Statistik ist schon fragwürdig. Da komme ich dann noch dazu. Aber prinzipiell ist das ja ein wissenschaftlicher Prozess. Also Leute veröffentlichen was und die anderen sagen, nee, die Methode ist nicht gut, die ihr gemacht habt. Sie müssen das anders auswerten, da kommt was anderes raus. Also so läuft Wissenschaft normalerweise.
In dem Fall ist es natürlich wieder mal ein Problem der Wissenschaftskommunikation. Und jetzt nicht unbedingt nur so sehr der Medien, die darüber berichten. Die sind natürlich dann immer ein Problem oft in der Sache, vor allem die unseriösen Medien, die dann gleich mit Aliens und so weiter ankommen. Aber da ist auch aus Sicht der beteiligten Forschenden ein bisschen, behaupte ich oder bin ich überzeugt, ein bisschen problematisch.
Der Hauptautor und der Projektleiter, glaube ich, auch von diesem ganzen Arbeiten ist Nico Matusudan von der Uni Cambridge, den man vermutlich anders ausspricht, als ich jetzt gerade getan habe, aber er ist da Professor. Und was der so gesagt hat über diese Forschungsarbeit, naja, man kann es wohlwollend als widersprüchlich bezeichnen. Ich habe ein paar Zitate rausgesucht aus Dingen, die er so öffentlich gesagt
hat über die Daten von James Webb. Also zuerst was aus der offiziellen Pressemitteilung. Er hat gesagt, dass die Ergebnisse zwar spannend seien, es jedoch entscheidend sei, weitere Daten zu sammeln, bevor man behaupten könne, dass Leben auf einer anderen Welt gefunden wurde. Er erklärt, dass er zwar vorsichtig optimistisch sei, es aber bislang unbekannte chemische Prozesse auf K2.18b geben könnte, die die Beobachtungen erklären.
Kann ich jetzt absolut zustimmen. Das ist genau so, wie man eigentlich so eine Entdeckung oder eine potenzielle Entdeckung kommunizieren sollte. Ja, es ist spannend, aber wir haben noch nicht genug Daten, weil noch nicht genug Daten da sind. Er sagt weiter, es ist wichtig, dass wir gegenüber unseren eigenen Ergebnissen äußerst skeptisch sind, denn nur durch ständiges Überprüfen und erneutes Testen können wir irgendwann sicher sein, dass sie stimmen. So muss Wissenschaft funktionieren.
Auch da, alles stimme ich zu, komplett. Genau das muss passieren. Man muss das prüfen, man muss skeptisch sein. Auch die eigenen Ergebnisse muss man skeptisch betrachten. Und dann steht da in dieser Pressemitteilung drunter. Wieder ein Zitat von ihm. In ein paar Jahrzehnten könnten wir auf diesen Moment zurückblicken und erkennen, dass es der Zeitpunkt war, an dem das lebendige Universum in greifbare Nähe rückte.
Das könnte der Wendepunkt sein, an dem wir plötzlich in der Lage sind, die grundlegende Frage zu beantworten, ob wir alleine im Universum sind. Dann explodiert da auf einmal wieder, wir haben Revolution, Aliens entdeckt und sonst was. Also das meine ich mit widersprüchlich und hat auch gesagt, in einem New York Times Artikel steht auch, Zitate von ihm, es liegt im Interesse von niemandem, voreilig zu behaupten, dass wir Leben entdeckt haben.
Und dann ein Stück weiter, dies ist ein revolutionärer Moment, das ist das erste Mal, dass die Menschheit potenzielle Biosignaturen auf einem bewohnbaren Planeten gesehen hat. Also soll ich jetzt voreilig nichts behaupten oder es ist ein revolutionärer Moment? Also er kommuniziert da ein bisschen sehr, sehr widersprüchlich. Man kriegt so ein bisschen, naja, Avi-Löb-Vibes, wenn ich so will.
Es klingt ein bisschen so, als hätte er halt einfach Zitate quasi für die verschiedensten Arten von Medien, unter Anführungszeichen nenne ich es jetzt mal, da verpackt. Aber die sind ja im selben Medium. Ja, ja, eh. Aber er hat quasi die Dinge so gesagt, dass einmal für die seriösen Medien, einmal für eher ein bisschen mehr Clickbait-Richtung und so, damit sich da alle was rauspicken können.
Oder der Wissenschaftler in ihm hat gesprochen und dann ist ihm plötzlich eingefallen, ah nein, ich muss noch dramatischer sein, damit das auch irgendwie die Resonanz bekommt, die ich möchte oder so. Wir können ja nicht den Menschen interpretieren, den wir nicht kennen, aber er ist auch angesprochen worden unter anderem auf die Kritik, also auf diese andere wissenschaftliche Analyse, die gesagt hat, da ist jetzt nichts statistisch im Nachweis.
Und darauf hat er geantwortet, in dieser Arbeit ist nichts, das mich beunruhigt oder etwas, was relevant für die Diskussion über die Ergebnisse sein könnte. Wo ich mir auch denke, das ist jetzt nicht die Antwort, die man eigentlich geben sollte drauf. Weil das ist ja nicht einfach irgendein Frick, der irgendwas ins Internet geschrieben hat. Das ist auch eine wissenschaftliche Arbeit dazu. Ich fühle mich so zurückversetzt in diese ganze, oh Gott, das ist, ja, aber so ist das. So sind die Leute.
Da habe ich sehr das Gefühl, er ist überzeugt, dass er was nachgewiesen hat und möchte sich gerne nicht davon abbringen lassen. Aber ich meine, auf der anderen Seite, es stimmt ja auch, es könnte ja tatsächlich dann rückblickend der Moment sein, wo man dann in 100 Jahren, wenn man es weiß, oder vielleicht doch schon in 10, schauen wir mal, wenn man dann zurückblickt und sagt, da haben sie es zum ersten Mal quasi behauptet, dass sie es entdeckt haben.
Es war zwar noch nicht eigentlich wirklich solide, aber das war jetzt so das erste Mal. Aber auf der anderen Seite, wenn halt die erste rückblickende, erste Entdeckung eine nicht besonders solide Geschichte ist, dann wird man sich da eher auf andere Art und Weise daran erinnern. Nämlich, sie haben es lang probiert schon, bevor sie es überhaupt nachweisen konnten und haben es schon lang behauptet, zum Beispiel in dieser Arbeit.
Also es wird keine besonders so ruhmreiche Erinnerung sein, auch wenn es stimmt, sagen wir mal so.
Es haben ja auch Leute schon, bevor der erste extraosylare Planet entdeckt wurde, und eindeutig entdeckt wurde 1995, gab es auch Papers ein paar Jahre vorher, wo Leute gesagt haben, ja, wir haben da auch was gesehen im Signal, aber es ist jetzt nicht so gut, wir können jetzt nicht wirklich sagen, dass wir da was entdeckt haben, die Daten sind nicht so gut, vielleicht ist da einer, wir wissen es nicht. Später hat man das nochmal genau hingeschaut und gesagt, ja, da war ein Planet.
Es gibt einige, die sagen, ja, das sind die wahren ersten Entdecker, aber das sind es halt nicht, weil ihre Daten waren nicht gut genug. Sorry. Und vielleicht ist es da auch so, aber am Ende wird halt Wissenschaft immer noch von Menschen gemacht. Gut, irgendwann kommt vielleicht die KI und macht Wissenschaft für uns, aber noch machen wir Menschen die Wissenschaft und Menschen sind halt Menschen.
Und darum ist es ja gut, dass viele Menschen Wissenschaft machen und dass, selbst wenn Leute dann zu überzeugt von ihrer eigenen Forschung sind, dass es andere gibt, die dann genauer hinschauen und dann sagen, ja, vielleicht sollte es doch ein bisschen einen Schritt zurücktreten und nicht ganz so überzeugt sein von dem, was du gemacht hast, weil das führt nie zu etwas Gut, wenn man die Distanz zur eigenen Forschung nicht hat.
Das ist zwar schwierig, natürlich, weil wir sind alle, keiner will sagen, ja, wir haben einen Schaß zusammen geforscht, tut mir leid. Das sagt man, sagt man, denkt man sich selten. Aber das ist eben, die Sache ist, man müsste ja eigentlich, es geht jetzt bei vielen Themen in der Astronomie vor allem, weil man da halt immer so am Puschen ist, aber nicht nur, am Puschen der Limits quasi, sage ich jetzt mal.
Es geht in die Richtung, dass die Datenanalyse so komplex ist, dass du eigentlich immer irgendeine Art von Annahmen und so weiter da hineinfließen lassen musst und dass du eigentlich jetzt als Wissenschaftler quasi deinem eigenen Wunsch, was da dabei rauskommt oder deiner eigenen Objektivität nicht mehr vertrauen kannst. Du hast, wenn du etwas erforscht, natürlich als Mensch, wie du sagst, Wissenschaft wird von Menschen gemacht, du hast als Mensch natürlich den Wunsch, dass da was rauskommt.
Na eh klar, man versucht das natürlich dann irgendwie nicht da reinfließen zu lassen, aber das geht jetzt oder es wird mittlerweile in der Art und Weise, wie die Daten ausschauen und so weiter, immer schwieriger, das eben nicht zu tun. Einfließen zu lassen oder es ist einem gar nicht mal bewusst, dass man das da einfließen lässt. Darum fangen Leute jetzt an, einfach blinde Analysen zu machen. Dass sie sagen, sie schauen sich die Daten nicht an und versuchen da gar keine
Interpretation bekommen zu können. Sie machen die Datenanalyse quasi blind und schauen dann, was da dabei rauskommt. Also das ist jetzt irgendwie ein bisschen schwer zu erklären, was blinde Datenanalyse bedeutet. Aber dass man sich eben nicht durch die eigene Erwartung des Ergebnisses da irgendwie bewusst oder unbewusst, meistens eben unbewusst, ein bisschen betrügen lässt von sich selbst.
Also man könnte fast meinen, du wüsstest, was ich jetzt als nächstes sagen will, denn ich habe noch eine letzte Arbeit gefunden, die jetzt auch gerade erst vor einer Woche erschienen ist und zwar mit dem schönen Titel Prospects for Detecting Science of Life on Exoplanets in the James W.S.T. Error. Also die Aussichten für den Nachweis von Anzeichen von Leben auf Exoplaneten in der Ära des James-Webb-Teleskops.
Also das ist eine Arbeit, die beschäftigt sich ausschließlich mit der Frage, wie schaut es aus mit dem Nachweis von Biomarkern mit James-Webb? Und wie verlässlich sind sie? Genau. Und auch da ganz kurz hier so den Ausschnitt aus der Zusammenfassung. Die Charakterisierung von Gesteinsplaneten oder Exoplaneten in der Größenordnung von Sub-Neptuns Mit dem James-Webb-Teleskop ist eine komplexe Aufgabe und entfernt uns von der Vorstellung, ein eindeutiges Wunder-Biosignaturgas zu finden.
Tatsächlich zwingen uns die Ergebnisse des James-Webb dazu, parallele Deutungen zuzulassen, die möglicherweise erst mit der nächsten Generation von Observatorien endgültig geklärt werden können. Dennoch könnte das James Webb Teleskop angesichts der zu erwartenden Rauschgrenze und der wenigen erreichbaren Atmosphären von Planeten in der habitablen Zone weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten, indem es bestimmte Planeten als Kandidaten,
Biosignaturgase ausweist. Also die haben genau das jetzt hier festgestellt. Ja, das James Webb ist toll, aber es ist so komplex das Ganze, dass wir jetzt nicht sagen können, ja, wir haben das Ding gefunden, da ist Leben. Also es gibt kein so ein Wunder-Biomarker. Das ist alles komplex. Es wird parallele Deutungen geben. Also wir können sagen, das kann man so erklären, das kann man so erklären. Vielleicht ist da was, vielleicht ist da nichts.
Und auflösen werden wir es erst mit noch besseren Daten. Aber zumindest können wir mit James Webb gute Kandidaten für Planeten finden, wo wir uns mit beschäftigen sollten. Genau, und dann mit dem ELT, mit dem Extremely Large Telescope, das gerade in Chile gegenüber vom Very Large Telescope gebaut wird, 30 Meter oder mehr sogar, wie viel?
39, 39 Meter Spiegeldurchmesser, mit dem dann Follow-upen und obwohl da noch unsere Atmosphäre im Weg ist, hat das natürlich trotzdem dann noch ein bisschen bessere Chancen, als das James Webb vielleicht, da tatsächlich einen Nachweis zu erbringen.
Aber man könnte ja auch eigentlich sagen, wer weiß, ob wir es quasi wirklich in der zweifelsfreien Sicherheit, die wir uns gern wünschen für so ein Ergebnis, ob wir das jemals nachweisen werden können, ohne etwas dorthin zu schicken und es direkt zu überprüfen, was dort ist. Ja, es ist schwierig. Wir werden es sehen oder auch nicht sehen, je nachdem.
Aber zum Abschluss habe ich noch zwei Lesertipps oder halt weiterführende Quellen, aus denen auch ich mich jetzt hier für diese Geschichte bedient habe. Die haben das sehr schön dargestellt. Ein Blogartikel, der sich mit dem Status Quo quasi der Angelegenheit beschäftigt hat, bevor die neue Arbeit rausgekommen ist, also die ganze Geschichte mit den noch provisorischen Daten.
Der ist von Elisabeth Tarska und Elisabeth Tarska ist Astrophysikerin, Wissenschaftskommunikatorin, also Wissenschaftlerin und die hat einen wirklich schönen Artikel geschrieben mit dem noch viel schöneren Titel, urgently need to get our shit together about life detection. My kind of woman. Und das hat mir nicht an Beispiel von K280B sehr schön erklärt, wo die Probleme sind. Wenn wir sowas nachweisen wollen, auch das mit dem ganzen Sigma und so weiter,
ist das sehr schön erklärt. Also kann ich sehr empfehlen, diesen Artikel. Wenn man ein bisschen mehr lesen will, noch als das, was ich erzählt habe.
Und der zweite, der ist ganz aktuell, der ist von Phil Plait, den kennen manche vielleicht noch als Bad Astronomer, der schon seit Ewigkeiten im Internet über Astronomie informiert und der hat da auch einen relativ kürzenden Artikel geschrieben über die ganz neuen Entwicklungen, ist auch auf die Wissenschaftskommunikation ein bisschen eingegangen und der Artikel trägt den Titel Bio-Signature Detection on K280B may not even be a detection of anything.
New analysis indicates there is no there there. There is no there there. Genau, also die beiden in den Show Notes verlinkt könnt ihr noch gerne lesen, wenn ihr das mal übersichtlich und ausführlich dargestellt haben möchtet. Aber das war die Geschichte von dem Nachweis von Lehm auf K2-8cb, die sich als nicht mal möglicherweise der Nachweis von irgendwas herausgestellt hat.
Mhm, krass. Der Zustand der Nachrichten um wichtige Dinge im Allgemeinen hängt da damit zusammen, weil wenn diese Studie wirklich so solide gewesen wäre, wie es in manchen enthusiastischen Pressemitteilungen den Anschein gemacht hat, dann wäre das nicht jetzt schon wieder aus den Medien draußen.
Weil dann wäre das die Revolution und dann würden da alle Leute darauf anspringen und irgendwie, wenn das wirklich jetzt eine der Besten oder das Nächste am Nachweis des Lebens wäre, was es bis jetzt gibt, dann wäre das vielleicht auch ein bisschen, wie soll ich sagen, hätte das weitere Wellen geschlagen noch, oder?
Ja, es hätte insofern, vielleicht nicht unbedingt Wellen geschlagen aus Sicht der Medien, weil wenn du den Zustand der Medien anschaust, jetzt mal so verallgemeinert gesagt, dann ist... Ist das eh alles wurscht. Weil schon der Ahnung, was da weltpolitisch so passiert, in den USA gehen die ärgsten Dinge ab und einen Tag später ist schon wieder was anderes wichtig.
Aber ich glaube, wenn das jetzt wirklich aus wissenschaftlicher Sicht, wenn diese Nachricht wirklich so, wenn diese Arbeit so wasserdicht wäre, dass man sagt, okay, da ist jetzt, wir haben jetzt Hinweise, Nachweis von Leben gefunden, dann hätten halt sehr, sehr viele andere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf der ganzen Welt das Thema am Leben gehalten und hätten sich damit beschäftigt, hätten darüber geschrieben,
dann wären die Blogs, die sozialen Medien, denn die Podcasts der Wissenschaft voll damit und dann hätte vielleicht auch die Medien irgendwann darauf reagieren müssen, wenn die Wissenschaft seit Monaten darüber diskutiert, wie jetzt das mit dem Nachweis von außerirdischem Leben ist. Genau, das heißt, hast du sehr, sehr viel eloquenter als ich das zusammengefasst, was ich eigentlich gemeint habe. Okay. Also, sorry, Leute.
Aber da es kein Wasser durch den Nachweis ist, reden wir jetzt auch über was anderes. Sehr gut, machen wir. Okay, fertig. Aus damit. Wir schauen, was wir für Fragen bekommen haben aus der Hörerschaft. Ich habe geschaut, was wir für Fragen über Biosignaturen, Nachweis von außerirdischem Leben, hyzianischen Planeten haben. War gar nicht so viel drin oder ich habe es nicht gefunden in unserer großen, großen, vollgefüllten Mailbox mit Fragen.
Aber eine gute Frage habe ich gefunden, also eine Frage, die gut zum Thema passt, von Ulrich. Und der siezt uns in der Anrede, musst du nicht machen, Ulrich. Er schreibt, hallo Frau Dr. Grützbauch, hallo Herr Dr. Freistetter. Ihm ging es, schreibt er, um die ganz große Frage nach außerirdischem Leben. Er stellt fest, dass es schwer zum Nachweisen ist. Er denkt, dass ich in den paar Jahrzehnten, die mir statistisch bleiben, wohl keine befriedigende Antwort darauf bekommen werde.
Und jetzt fragt er, wie geht es Profis mit diesem Gedanken, dass eine vernünftige Antwort auf das Rätsel außerirdisches Leben wohl auf absehbare Zeit ausbleiben wird. Und das passt ja recht gut zu dem, was wir gemacht haben. Denn eine Antwort auf die Frage nach außerirdischem Leben auf K2 18b ist ausgeblieben. Und wie geht es uns damit? Ich finde, die Frage ist eher, für mich ist sie eher, stellt sie sich andersrum?
Nämlich, dass wir wahrscheinlich nicht, aber doch möglicherweise in unserer Lebenszeit oder sagen wir mal so, ja, unserer Generation, die ist, die tatsächlich das Leben erhält. Ein bisschen besser, als ich jetzt nachweisen könnte da draußen.
Also mich würde es eher nicht überraschen, dass es nicht so ist, weil das ist eh der Status Quo und das ist irgendwie eher das, wo, mich überrascht immer nicht das, was wir nicht wissen, das ist eigentlich eh klar, sondern mich überrascht dann immer, wie viel wir schon wissen, wie viel wir herausfinden können und die Tatsache, dass wir mit dem, jetzt mal mit dem James Webb, das uns die Kandidaten liefert
und dann dem ILT, das uns möglicherweise tatsächlich zumindest eine Art von Nachweis liefern wird, dass wir da irgendwie eben genau da in dieser Zeit leben, das finde ich extrem faszinierend. Ja, geht mir genauso. Also ich meine, wenn ich mir anschaue, ich habe 1995 mit dem Studium begonnen. 1995 war das Jahr, in dem wir das erste Mal zweifelsfrei einem Planeten bei einem Stern nachgewiesen haben. Das erste Mal gewusst haben, okay, es gibt Planeten bei anderen Sternen.
Das hätte ja auch anders sein können. Das war wirklich lange Zeit nicht raus. Wir haben in den Jahren davor schon gute Hinweise gehabt, aber es war nicht raus, dass das Sonnensystem vielleicht das Einzige ist. Vielleicht hat man sich damals gedacht, ist es extrem kompliziert, dass Planeten entstehen. Vielleicht muss da was wahnsinnig Kompliziertes passieren.
Vielleicht müssen da irgendwelche Dinge auf die richtige Art und Weise kollidieren, dass genug Material da ist, aus dem Planeten entstehen kann und so. Und es kommt so selten vor, dass wir halt das Einzige sind. Also hat man nicht ausschließen können, weil wir halt trotz, wenn man so will, Jahrtausende langer Suche nie Planeten gefunden haben. Natürlich war die Suche erst zu den letzten paar Jahrzehnten wissenschaftlich, aber das war eine Frage, die uns jahrtausendelang beschäftigt.
Ist die Erde die einzige Welt oder gibt es da noch andere Welten da draußen? Und die haben wir beantwortet in unserer Lebenszeit, also 1995. Wie ich mit dem Studium angefangen habe. Und heute, ein paar wenige Jahre später seit meinem Studienbeginn, ist kaum Zeit vergangen, haben wir mittlerweile ein komplett neues Forschungsgebiet, das sich nicht nur damit beschäftigt, Planeten zu entdecken,
sondern wir sind es ja beim Planeten zu charakterisieren. Wir reden nicht mehr nur darüber, da ist ein Planet, sondern wir reden darüber, was ist das für ein Planet? Wie schaut der aus? Was gibt es da für Temperaturen? Was ist da in der Atmosphäre für Gas drin? Und so weiter. Wir haben nicht nur ein neues Forschungsgebiet entwickelt, wir haben das neue Forschungsgebiet auch schon wieder weiterentwickelt zu einem anderen neuen Forschungsgebiet.
Also da ist so viel passiert und wie du gerade gesagt hast, es ist definitiv nicht unvorstellbar, dass wir die zweite große Frage, nicht nur gibt es da anderswo noch Welten, sondern gibt es da auch noch Leben, Das wird ja auch noch in unserer Generation beantwortet kriegen. Also das ist das eigentlich Beeindruckende. Und wie geht es uns damit, dass das ausbleiben wird oder ausbleiben könnte? Naja, es ist halt das, was vorher war.
Die Menschheit hat jahrtausende lang damit leben müssen, dass sie keine Handball drauf kriegen. Und dann leben wir halt auch damit, wenn es so ist. Es gibt genug anderes im Universum rauszukriegen. Aber allein die Tatsache, dass wir zumindest technisch in der Lage sind oder kurz davor sind, in der Lage zu sein, diese Antwort zu finden, das alleine schon beeindruckend genug. So ist es. Wir sind uns wieder mal einig. Fahrt. Tja, dann muss man schon irgendwas finden, wo wir uns nicht einig sind.
Ich glaube, die nächsten beiden Fragen sind nicht dazu geeignet, kontroverse Diskussionen zu führen. Vor allem, weil das eine Frage ist, die ich zuerst mal dir stellen werde, weil da kommt das Wort kosmisch drin vor. Das ist dein Gebiet, wenn es in die großen Skalen geht. Also ich habe jetzt Fragen, die haben jetzt nichts mehr mit Planeten zu tun, weil, wie gesagt, ich habe nichts Passendes mehr gefunden. Darum habe ich einfach so wild rausgesucht, was ich so gefunden habe.
Monika hat gefragt, eine Frage an die besten Astronomen, die Sie kennen. Yay, das bin ich, oder? Vielleicht kennt sie nur zwei. Ich weiß nicht, wie viele sie kennen. Achso, es sind die besten Astronomen. Ich habe verstanden, die beste Astronomin und habe mich gleich angesprochen. Hallo ihr zwei, hier ist noch eine Frage an die besten Astronomen, die ich kenne, hat sie geschrieben. Okay, ja, ja, ja. Bei der kosmischen Strahlung handelt es sich überwiegend um Protonen und Heliumkerne.
Wo sind die dazugehörigen Elektronen? Ruth, wo sind sie? Überall. Okay, also die kosmische Strahlung besteht zu einem Großteil aus Protonen, das stimmt nicht. Ein bisschen so Helium-Kleines, so Doppel-Protonen-Neutronen-Dings. Das sind auch zwei, aber hauptsächlich Protonen.
Es sind auch Elektronen dabei, aber das Ding ist ja, dass diese Elektronen winzig-winzig klein sind, also kaum eine Masse haben und dass die sich deswegen auch dann viel leichter ablenken lassen von Magnetfeldern und so weiter und so fort. Die sind wesentlich schneller unterwegs. Elektronen bewegen sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, weil sie eben so wenig Masse haben, können sie ganz leicht beschleunigt werden. Und dann hast du die Teilchen von der Sonne zum Beispiel, die bewegen sich mit
ungefähr 500, 600 Kilometer pro Sekunde. ist, glaube ich, jetzt die Fluchtgeschwindigkeit von der Sonnenoberfläche. Und die Elektronen, die sind aber viel, viel, viel schneller und die werden dann von diversen anderen Magnetfeldern und so weiter einfach in alle möglichen Richtungen sonst wohin geschleudert. Und du hast schon noch Elektronen, die von irgendwo zu uns kommen, aber man weiß dann ja meistens nicht so recht, woher, weil die sind halt einfach so irgendwo überall. Stimmt das?
Geht davon aus, wenn nicht, da kann man es in der nächsten Folge korrigieren. Was soll Monika einfach nochmal Bescheid sagen, wenn sie da noch einen Nachfragen hat? Also die kosmische Strahlung sind ja auch schon auch Elektronen. Also das ist nicht so, dass die quasi komplett voneinander getrennt werden, die positiv geladenen Teilchen und die negativ geladenen. Es ist nur so, dass die positiv geladenen Teilchen viel, viel schwerer sind, viel, viel, viel, viel mehr Masse haben.
Das heißt, dass da die meiste Energie dann irgendwie in denen da drinnen steckt und so. Wir haben noch eine vermutlich sehr leicht zu beantwortende Frage von Christian. Und Christian hat sich mit dem Teleskop Vista beschäftigt. Vista hatten wir auch schon mal. Ich weiß gerade nicht, für was das Akronym steht, aber ich werde es in der Sekunde rausfinden. Nein, Vista, google, dann kommt irgendwie ein anderer Quatsch. Muss ich Vista-Teleskop dazu schreiben.
Das Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy. For Astronomy. Na, wofür? Ja, sonst würde es nur Wist heißen. Wahrscheinlich wollten Sie Wiste haben. Jedenfalls ist es ein Teleskop, das im sichtbaren Bereich, also für uns raumssichtbaren Bereich arbeitet und im nahen Infrarotbereich arbeitet. Es steht allerdings auf dem Zeroparanal und ist ein Teleskop, das nicht im Weltall sich befindet.
Und wir haben ja öfter mal erwähnt, dass Infrarotstrahlung von der Atmosphäre der Erde absorbiert wird. Und jetzt fragt sich Christian, wieso kann Vista die Galaxie im Infrarotbereich anschauen, wenn die Infrarotstrahlung aus dem Weltall doch von der Atmosphäre absorbiert wird und dieses Teleskop nicht im Weltall rumfliegt, sondern am Paranal in Chile steht? Naja, der Paranal ist schon sehr nah am Weltraum dran.
Naja, nein, nicht wirklich. Aber natürlich stellt man Infraroteleskope noch mehr in eine trockene Gegend mit möglichst wenig Atmosphäre oben drüber, also Berg in der Wüste. Das heißt, es ist schon mal irgendwie tick, schon erledigt, die erste Herausforderung. Es ist jetzt so, dass die Atmosphäre das Infrarotlicht nicht komplett blockiert. Also da kann schon was durch.
Es ist nur viele Bereiche dieser Infrarotstrahlung, also viele Farben, viele Infrarotfarben von der Atmosphäre dann nicht durchgelassen werden. Zum Beispiel eben, wo das ganze Wasser ist. Also das Wasser absorbiert das Infrarotlicht und zwar in ganz vielen verschiedenen Wellenlängen durch das verschiedene Hin- und Herwackeln, das das Wasser dann machen kann. Das heißt, du hast da so ganz viele... Quasi Fenster, wo nichts durchkommt, weil da das ganze Wasser ist.
Und darum will man auch in einem trockenen Ort sein, dass da möglichst wenig Wasser oben drüber ist. Und trotzdem kann man aber die eher, also ich weiß jetzt nicht so genau, wie es da beobachtet hat, aber ich glaube, es ist ein sehr nahes Infrarot. Das nahe Infrarot ist quasi das, was wir jetzt gerade mit unseren Augen da irgendwie nicht mehr sehen können, aber was noch halbwegs gut durch die Atmosphäre durchkommt.
Wie du eh gesagt hast, es ist ja nicht die Atmosphäre an sich, die das Infrarot blockiert. Das ist jetzt eben nichts, was die Atmosphäre an sich tut, sondern es ist das Wasser in der Atmosphäre.
Und wenn ich ein Infrarot-Tetiskop dann eben an einen Ort stelle, der sehr, sehr trocken ist, wo die Luft sehr, sehr trocken ist, wo wenig Wasser in der Luft ist und noch dazu ein Ort, der sehr, sehr hoch gelegen ist, wo weniger Atmosphäre drüber ist, eben auf einem hohen Berg in der Wüste, so wie das der Paranal ist, und mich dann eben auf einen Bereich vom Infrarot konzentriert, das noch am ehesten durchkommt.
Dass das ganz nah an dem roten Licht ist, das noch durchkommt, dann kriege ich auch mit einem Teleskop, das auf dem Boden steht, noch genug, um das sinnvoll betreiben zu können. Also wenn ich jetzt so klassisch ein langweiligeres Infrarot beobachten will, dann muss ich ein Weltraumteleskop nehmen. Sag mal kurz, da habe ich mir gedacht, es ist noch langweiligeres Infrarot, langweiligeres. Dann braucht man ein Weltraumteleskop. Aber in dem Fall kann man mit Vista beobachten.
Ja, und das ist halt immer ein Trade-off. Was möchte ich erreichen? wie viel Geld habe ich? Und ein großes Teleskop in den Weltraum hinauszuschießen, ist nicht so einfach. Und ein großes Teleskop irgendwo in der Wüste aufzustellen, ist auch keine Kinderjause, aber zumindest nicht so ein Mega-Unterfangen und so kostspielig wie ein Weltraumteleskop. Das heißt, man schaut, dass man von der Erde durch diese Fenster durch noch so viel wie möglich beobachten kann.
Wenn man jetzt alles sehen will, dann muss man natürlich in den Weltraum. Aber das ist ja in der optischen, in der mit sichtbaren Licht sich beschäftigenden Astronomie auch so, dass man ja da die Atmosphäre natürlich auch am liebsten ausschalten würde. Genau. Ja, das waren die Fragen, die drei, die ich ausgesucht habe. Und wenn ihr uns auch Fragen stellen wollt, dann stellt sie uns unter fragen.at. Und nach den Fragen kommt der Film. Ich habe vorhin schon erwähnt,
dass wir uns demnächst am 30. Juni gemeinsam, Mit euch, wenn ihr denn wollt, einen Film anschauen werden und auch dann drüber reden, nämlich zum Asteroidentag im Kino in Baden. Aber jetzt gibt es wieder eine Filmbesprechung mit Wissenschaft und zwar mit Evi, wenn sie denn da ist. Wir sind bei Science Frames mit Evi. Hallo Evi. Hallo. Wir haben einen Science-Fiction-Film und du hast gesagt, du hast einen Science-Fiction-Film gesucht.
Anlässlich des Starts des Giro d'Italia, der Italien Radrundfahrt. Haben wir jetzt Science Fiction mit Fahrrad? Nein. Schade, ich habe mir gedacht, es gibt was über Tron, obwohl das ja eher Motorräder sind, obwohl Motorräder im Computer oder E.T., aber sonst wüsste ich nicht, wo noch ein Fahrrad vorkommt. Ach ja, stimmt, bei E.T. fahren Sie ja dann auch mit dem Rad zum Schluss, das habe ich ganz vergessen.
Ja, ich hatte eigentlich jetzt weniger Fahrräder im Sinn, sondern eher das Land, also Italien. Okay, es gibt italienische Science Fiction. Richtig. Also ich habe beim letzten Mal, glaube ich, gesagt, ich schaue, dass ich vielleicht mal einen aktuelleren Film wiederfinde. Dann war ich eben auf der Suche nach italienischen Science-Fiction-Filmen, die tatsächlich, zumindest was meine Recherche ergeben hat, sehr rag gesät sind.
Also es gab da irgendwie zur Auswahl der Große, dem außerirdischen Kleinen, dieser Bud Spencer-Film, den ich ja auch für sich sehr mag. Aber dann habe ich einen gefunden, der mich jetzt eigentlich überraschenderweise sehr gefreut hat, den wahrscheinlich die wenigsten hier kennen. Da bin ich gespannt. Das letzte Mal waren wir in den 80er Jahren und jetzt kommen wir gleich mal in die späten 60er. Ja, also ich habe da einen alten Schinken gefunden von 1967.
Im Deutschen hat er den Titel Dämonen aus dem All. Okay, ja, ich habe gerade geschaut. Der Originaltitel lautet La morte viene dal pianeta Aitin, was so viel heißt wie Der Tod kommt vom Planeten Aitin. Ja, sehr gut. Ich bin jetzt sehr froh, dass du den Originaltitel ausgesprochen hast, weil ich kann ja kein Italienisch. Ich glaube, ich hätte mir das sehr schwer getan, das jetzt richtig auszusprechen. Schaut, da haben sich die drei Jahre italienisch in der Schule gelohnt für diesen einen Satz.
Und die Urlauber in Italien. Ja, da habe ich selten über Tod von anderem Planeten gesprochen, sondern eher Eis gekauft und Cittone für die Arcade-Automaten. Und den Film hast du aber nicht gesehen, oder? Nein, ich habe im Dachkino des Campingplatzes in Italien die italienische Version von Total Recall gesehen mit Arnold Schwarzenegger. Ich habe nichts verstanden. Es war auch das erste Mal, dass ich den Film gesehen
habe. und ich war zwölf oder so, aber ich habe mir trotzdem angeschaut mit Begeisterung. Vielleicht warst du so begeistert, weil du nichts verstanden hast. Aber es geht um was anderes. Es geht um die Mohnen aus dem All. Genau, und die Monat aus dem Alt. Ganz kurz zum Inhalt, den ich da ja schon jetzt erklären muss, weil ich nehme mal an, dass die wenigsten den Film kennen. Also ein italienischer Science-Fiction-Film, der schon so ein bisschen in der ferneren Zukunft spielt.
Da passieren so ungewöhnliche Wetterphänomene plötzlich. Das Klima spielt ein bisschen verrückt. Forscher in so einer Forschungsstation im Himalaya, die werden da jetzt auch von Kreaturen angegriffen. Ein Wissenschaftler wird auch verschleppt und das wird dann halt untersucht und dann kommt man so auf Spuren von so Schneemenschen. Also man glaubt dann irgendwie, dass so Yetis dafür zuständig sind, die das gemacht haben. Und es stellt sich dann aber eben heraus, dass es Außerirdische sind.
Also diese Yetis sind Aliens vom Eisplaneten Aitin. Und die wollen jetzt die Erde in eine Eiswüste verwandeln, weil das für sie quasi eine lebensfreundliche Umgebung ist. Und sie haben so eine Wettermaschine entwickelt, mit der sie das Wetter manipulieren können. Und jetzt wollen sie diese niedrigen Temperaturen eben auch auf der Erde haben. Was ist das Problem der Aliens, dass sie auf ihrem eigenen Planeten nicht bleiben wollen? Wird das erklärt oder sind die einfach der Böse?
Nein, das ist tatsächlich so. Ich glaube, die sind da irgendwie gezwungen, dass sie ihren Planeten verlassen. Also irgendwas ist da mit ihrem Stern passiert. Deswegen sind sie ja dann auch, glaube ich, bei sich dann eh schon ins Erdinnere quasi geflüchtet. Aber ich glaube schon, dass sie die Erde da besiedeln wollen. Deswegen wollen sie es ja dann eben auch so für sich lebensfreundlich machen.
Ah, okay. Na gut. Das Interessante ist, dass das Ganze eigentlich eine vierteilige Serie ist, also so eine Gamma-One-Filmreihe heißt das, von dem Regisseur Antonio Margariti, der das inszeniert hat, mit Giacomo Rossi-Stuart, vielleicht kenne ich den ein paar, also der spielt eben diesen Commander Jackson, diesen Helden und die anderen Titel, vielleicht kennt ihr jemanden, Raumschiff Alpha, Tödliche Nebel und Orion 3000, Raumfahrt des Grauns, also alles schon sehr vielversprechende Titel.
Ja, ich habe auch geschaut, die italienischen Titel sind wieder deutlich sprechender. Mhm. Gibt es den ersten Titel, der heißt Die Kriminellen aus der Galaxie. Den zweiten tödlichen Nebel kann ich jetzt nicht übersetzen. Der heißt, Irgendwas kommt vom Mars, aber ich weiß jetzt nicht, was Diafanoidi bedeutet. Das haben wir nicht gelernt in der Schule dieses Vokabels. Was mit Transparent, vielleicht die Wolke vom Mars oder so.
Raumfahrt des Grauens, das ist Il pianeta errannte, der verlorene, der herumirrende Planet. Ja, mir gefallen die italienischen Tilt eigentlich auch immer besser. Auf jeden Fall gibt es den Film nicht wirklich zum Streamen. Also ich habe dann die Blu-ray bekommen zum Ansehen. Habe aber herausgefunden, dass auf Sky Cinema Classic dürfte es den jetzt im Mai zum Anschauen geben.
Aber was eine gewisse Erwartungshaltung bei mir dann hervorgerufen hat, war die Tatsache, dass dieser Film tatsächlich schon einmal im Rahmen der Schläferts-Filmreihe besprochen wurde, 2016. Also da sind ja die, Schläferts ist ja die schlechtesten Filme aller Zeiten. Vielleicht kennt das jemand, auf Tele 5 ist das damals ausgestrahlt worden. Mit dieser Erwartungshaltung bin ich dann auch in den Film gegangen, als ich mir den angesehen habe.
Was soll ich sagen, ich finde den tatsächlich sehr spaßig zum Ansehen. War jetzt nicht irgendwie so, dass jemand dachte, der ist jetzt so schlecht, schlecht, sondern ich finde ihn sehr unterhaltsam. Die Titelmusik hat man hier auch gleich einmal sehr gecatcht bei dem Film. Mich hat es ein bisschen an Italo-Western auch erinnert. Also es hat mir gut gefallen. Ja, er ist auch erstaunlich divers, finde ich. Also es spielen sehr viele Frauen
mit. Also es gibt dann so eine Raumstation, die da auch arbeiten. Das war schon ein bisschen überraschend. Es ist aber natürlich schon ein Kind seiner Zeit. Also das darf man jetzt auch nicht vergessen. Also der Film ist von 1967. Das merkt man auch. Also man hat dieses Idealbild von diesem männlichen Helden, die Frauen mit den Turmfrisuren. Ja, wenn man daran denkt, 1968 ist 2001 rausgekommen, aber das ist sowieso über jeden Vergleich erhaben.
Finde ich ihn trotzdem sehr unterhaltsam. Also es ist so ein Film, man könnte mir den kurz als Schulprojekt vorstellen. Also ich würde da gerne mitspielen, weil er einfach spaßig aussieht. Apropos Schulprojekt, also die Special Effects sind auch dementsprechend. Also die sind wirklich sehr billig und grottig und in der Hinsicht dann auch wieder unterhaltsam. Ja, und was ist die Science in dem grottigen, schlechtesten Film aller Zeiten aus Italien?
Ja, zur Science, der Film ist nämlich nicht blöd. Und ich glaube, deswegen war es für mich dann eigentlich auch ganz lustig, den anzusehen, weil er eben nicht blöd ist. Also es kommt erstaunlich viel Science vor. Schon allein die Raumstation, die es dort eben auch gibt, im Erdorbit. Und es ist so eine rotierende, eben so Zentrifuga eigentlich, ja, für künstliche Schwerkraft. Also das ist schon ganz okay. Ich meine, natürlich ist das alles filmisch und dramaturgisch halt inszeniert.
Aber das finde ich ein ganz interessanter Ansatz. Also ich meine, über den Antrieb, den Raketen im All, da brauchen wir jetzt nicht drin. Also okay. Spannend sind dann auch so die Lösungen, die dann Commander Jackson dann immer wieder auswirft, um die Aliens zu besiegen. Gleich im ersten Teil, wo sie noch im Himalaya sind. Also sie werden von den Aliens gefangen und flüchten dann natürlich durch Belüftungsschächte. Also wie kann es anders sein?
Also Belüftungsschächte sind immer eine Schwachstelle und kommen dann in so eine Art Chemielabor eigentlich. Das ist aber durch so ein... Ein menschliches Chemielabor sein, also wo sie wirklich so einen Chemie-Baukasten da haben, wo sie natürlich all die richtigen Sachen finden, also unter anderem Batterien mit Schwefelsäure, also die können dann die Schwefelsäure irgendwie raus extrahieren, verwenden das dann, um ein Gas herzustellen, Äthäen, um die Aliens zu betäuben.
Und tatsächlich, Schwefelsäure kann man als Katalysator einsetzen, um Äthäen, um dieses Gas herzustellen. Also man braucht da zwar irgendwie 170 Grad und ich weiß jetzt nicht genau, wie sie es machen, aber es ist jetzt kein absoluter Blödsinn. Nein, ich meine. Das ist schon, ich meine, ich gehe mich jetzt nicht so gut aus in Chemie, muss ich auch sagen, aber ich habe das ein bisschen dann recherchiert und meinte, ja, okay, also es ist durchaus ganz plausibel.
Ja, und es gibt dann natürlich ganz viele andere Sachen noch. Also ich bin ja wirklich regelmäßig bei dem Film über so interessante Sachen gestoßen. Ich habe anfangs schon erwähnt, dass ja die Aliens eine Art Wettermaschine entwickelt haben. Sie wollen ja die Erde auch zu so einer Art Eisplaneten machen, von dem sie ja kommen. Deswegen wollen sie jetzt mal die Erde fluten, um dann anschließend sie wieder frieren zu lassen. Und wie flutet man die Erde jetzt?
Man lässt die Pole schmelzen. Ich glaube, das ist auch so ein Teil, um die Menschheit zu beseitigen. Also sie wollen schon die Städte auch fluten und das mal so ein bisschen beseitigen und quasi den Meeresspiegel ansteigen lassen und dann nachher das wieder frieren zu lassen.
Aber das Interessante ist ja, dass wenn man die Pole schmelzen lässt, das ist ja durchaus ein Klimafänomen, das wir ja kennen, dass dieses Abschmelzen der Pole ja durchaus dazu führen kann, dass ja der Golfstrom gestört wird. Also das ist ja dann dieser Amok. Ich glaube, wir haben da jetzt auch schon mal drüber gesprochen. Atlantische Meridionale Umweltströmung heißt das, übersetzt auf Deutsch.
Atlantic Meridional Overturning Circulation. Das ist so ein großes Strömungssystem, das da einmal durch die ganze Atlantik geht, vom Golf von Mexiko und dann wieder zurück und rauf zum Diarktis. Und der Golfstrom ist der Teil, der an Europa vorbeiführt. Also das ist so ein großes Strömungssystem und das kann tatsächlich gestört werden. und dann macht es nicht mehr das, was es jetzt macht, nämlich warmes Wasser zu Europas Küsten zu bringen.
Ich dachte, dass ja dann mehr Süßwasser ins Meer kommen würde. Wäre das geschaut, dann würde es tatsächlich dazu führen, dass es gerade in Europa eigentlich zu einem kälteren Klima kommen würde. Hätte dann bei uns lokal den interessanten Effekt, dass es ja tatsächlich zu einer Abkühlung kommen würde. Und dann haben wir gedacht, na, schade, da hätten sie sich die Aliens gleich einen Gefallen getan. Wobei ich glaube, dass ihnen das unabsichtlich passiert ist.
Ja, aber ja, vermutlich, weil eine Eiszeit kriegst du auch mit abbrechendem Golfstrom nicht hin, weil das Klima dann vor allem sehr kontinental wird. Das Problem ist ja, oder der Vorteil, den wir jetzt haben durch den Golfstrom, ist ja, dass die Winter vergleichsweise mild sind in Europa. Wenn du nachherst du zu Großbritannien und sowas, das liegt auf der Höhe von Neufundland und Kanada.
Also da wären eigentlich irgendwie so kanadische Winterbedingungen zu erwarten in Nordeuropa, aber der Golfstrom macht es eben warm und wenn der Golfstrom wegfällt, dann haben wir es im Sommer immer noch, ja sommerlich mehr oder weniger, aber die Winter wären halt dann extrem bei uns. Das heißt, wir würden in Europa ein extremes kontinentales Klima kriegen mit heißen Sommern, so wie die Klimakrise die Sommer halt heiß macht, aber gleichzeitig absurd kalten Wintern.
Also es wäre extrem unangenehm für uns, noch unangenehmer, als es durch die Klimakrise so geschieht. Werden würde. Also der Ausfall der Golfstrom würde uns keinen Gefallen tun in Sachen Klimakrise. Also da können uns die Aliens nicht helfen. Gar nicht, also ganz im Gegenteil. Dürreperioden können dann stärker werden, genauso auch wieder Überschwemmungen, also diese Extremwetterereignisse und auch diese ganzen Hoch- und Tiefdruckgebiete.
Ich glaube, das wird sich dann irgendwie so blockieren, dass das dann irgendwie länger stehen bleibt. Ja, und was auch spannend ist, die Aliens, die kommen ja vom Planeten Alt hin, den gibt es jetzt zwar nicht, aber sie beschreiben ihn als fünften Planeten, eben von einem anderen Stern. Sie beschreiben hier schon auch Exoplaneten. Also das finde ich auch ganz interessant. Also die kommen jetzt nicht irgendwie so vom Mars oder keine Ahnung, von irgendwo anders.
Die vernichten dann eben die Aliens dort auf dem Himalaya die Station und entdecken dann aber, das hat ihnen der Chef von den Aliens verraten, klassischer Anfängerfehler von Bösewichten, dass es eine aussiedische interplanetare Station auch noch gibt. Die suchen sie dann und die befindet sich auf Callisto. Einen Jupitermond und das habe ich natürlich auch wieder sehr spannend gefunden.
Dass sie da dann gerade so einen Eismond Jupiters ausgesucht haben, wo sich die Aliens verstecken, fand ich sehr interessant. Ich weiß gar nicht, wie der Stand der Dinge war. In den 1960er Jahren war es da schon an Raumsonden unterwegs, weil die Voyagers sind erst später geflogen. Ich überlege gerade, ob vorher irgendwas beim Jupiter war. Die Pioneersonden gab es, aber die waren auch in den 70er Jahren. Also ich glaube, in den 60er Jahren ist noch niemand an Callisto vorbeigeflogen.
Nein, er ist ja recht groß und deswegen kann man ihn ja, glaube ich, recht gut beobachten. Aber ja, ich weiß jetzt auch nicht, wie ganz der... Ja, man wird schon gewusst haben, dass es da kühl ist, aber im Detail wird man nichts gewusst haben von Callisto. Also aus damaliger Sicht hätte es gut sein können, dass da Aliens wohnen.
Ja eben, also ich finde das alles sehr gut und sie haben auch dann diese Zeitverzögerung zum Jupiter, also das ist auch alles dramaturgisch dann mit, also weil es fliegt ja dann natürlich Commander Jackson mit einer Crew dorthin. Ja, es ist dann doch wirklich so, ah ja, jetzt ist er quasi mehr oder weniger auf sich allein gestellt und wegen der Zeitverzögerung und es sind Sachen dabei, aber ich habe gedacht habe, ja, finde ich jetzt eigentlich ganz gut.
Ich meine, er ist immer noch ein Schläfertsfilm und ich habe auch die ganze Zeit, während ich den Film geguckt habe, immer darauf gewartet, dass diese Texte eingeblendet werden, die man ja bei den Schläfertsfilmen ja dann immer hatte, diese Kommentare. Aber trotzdem, sehr unterhaltsam, gutes Popcorn-Kino eigentlich. Ja, dann könnt ihr euch den anschauen, während die Radrundfahrt in Italien stattfindet. Da gibt es sicherlich ein paar Phasen, wo gerade nicht so viel passiert beim Rennen.
Und ihr schaut euch den Film währenddessen an. Oder falls ihr euch aus welchen Gründen auch immer nicht für Radsport interessiert, dann kann man sich den Film wahrscheinlich auch einfach so anschauen, ohne dass man sich italienische Radrennen nebenbei anschaut. Obwohl es da auch sehr, sehr frisch werden kann, wenn sie da auf die Alpen hochfahren. Da werden immer wieder mal auch die Etappen abgesagt, weil da noch so viel Schnee
liegt in den italienischen Alpen. Aber ich glaube, da sind keine Jettis, von denen muss man keine Angst haben. Wer weiß, wer weiß. Ja, dann bin ich gespannt, ob du beim nächsten Mal noch weiter zurück gehst in die Vergangenheit. Ob wir uns einen Film aus den 30er Jahren anschauen dann. Oder ob es wieder in die andere Richtung nach vorne geht. Ja, dann schauen wir mal, was kommt. Wir werden es sehen und wir freuen uns. Und bis es soweit ist, sagen wir Tschüss. Bis dann, Tschüss.
Jetzt sind wir wieder da und wir wissen wieder einmal nicht, was Evi uns erzählt hat. Weil auch dieser Teil, wie so oft, später aufgenommen wurde. In dem Fall haben wir es später aufgenommen, weil Evi heute eine Prüfung auf der Uni hatte. Vielleicht hat sie ja einen Film angeschaut, in dem es um Aliens geht. Ist nicht unwahrscheinlich in der Science Fiction, vielleicht auch was ganz anderes. Wissen wir nicht. Hast du was Cooles gesehen in letzter Zeit, Ruth, was du erwähnen willst?
Wir haben jetzt schon hier keinen, den nicht mehr über den Film reden können, den ewigen Schau dabei, weil wir es nicht wissen. Ja, leider keine Galaxien durch große Teleskope. Ich war ja auf dem wunderbaren Kepler-Teleskop-Treffen, das der Norbert, unser treuer Podcast-Führer, organisiert mit den Schülern und Schülerinnen in seinem Gymnasium. Gymnasium, das ist auch das,
Gymnasium heißt, drum Kepler-Teleskop treffen. Da haben sie mich eingeladen und mir netterweise ein schönes Wochenende der Choralpe ermöglicht, gegen Kost und Logis, das Planetarium mitgebracht. Und es war sehr, sehr, sehr nett, bis auf das Wetter. Da kann man nichts machen mehr Wetter. Das Wetter war fragwürdig. Das nächste Mal, Norbert, bitte gutes Wetter bestellen.
Aber ich wollte noch mal sagen, dass es wirklich sehr, sehr nett war und dass es viel Spaß gemacht hat und dass auch echt nette Leute da waren und schöne Gespräche und so weiter. Und ja, vielleicht habt ihr auch mal Lust, wenn ihr jetzt nicht vielleicht im Norden Deutschlands wohnt, sondern eher in der Gegend Südostösterreichs, da mal irgendwie dann teilzunehmen, weil es ist, glaube ich, eben nicht nur für Schüler und Schülerinnen, sondern auch für interessierte Erwachsene sehr zu empfehlen.
Ja, mach das. Also da kann man auch sehr, sehr tolle Dinge sehen, die keine Kinofliebe sind. Da sieht man die echte Welt und den Sternenhimmel. Den Sternenhimmel. Also sie hatten das Vergnügen mit dem Fake-Sternenhimmel, also mit meinem Sternenhimmel, der natürlich auch echt ist. Selbstverständlich. Ja, und insofern war es eine gute Kombi, weil das Wetter eben so schlecht war. Ich bin dann einen Tag früher abgereist und die Wettervorhersage für den letzten
Abend war gar nicht so schlecht. Also vielleicht haben sie noch ein bisschen was gesehen, hoffe ich für sie. Aber ja, da kann man nichts machen. Die Wetterabhängigkeit, die ist natürlich immer da bei der Astronomie. Doofe Atmosphäre. Tja, das war schon eine Veranstaltung. Das heißt, wir können direkt zum Veranstaltungteil übergehen. Und bevor wir das machen, du hast dich ja vorhin beschwert, Ruth, dass es keinen Galaxientag gibt, als ich über den Asteroidentag gesprochen habe.
Es gibt immer noch keinen Galaxientag. Aber ich habe herausgefunden, es gibt den Galactic Tick Day. Okay, what's that? Das ist ein Tag, der alle 633,7 Tage stattfindet. Denn 633,7 Tage sind 1,7361 Jahre und 1,7361 Jahre ist eine Hundertstel Bogensekunde eines galaktischen Jahres.
Die Sonne, das Sonnensystem bewegt sich um das galaktische Zentrum rundherum, braucht dafür 225 Millionen Jahre in dieser Rechnung und jedes Mal, wenn sie sich auf der Bewegung einmal rundherum eine hundertstel Bogensekunde weiter bewegt hat, sind 1,7361 Jahre vergangen. Da hat sich jetzt aber jemand wirklich was überlegt, um da irgendeine sinnvolle Zeiteinheit für uns Menschen daraus zu machen. Genau. Und man hat den ersten Galaktik-Tick-Day jetzt retroaktiv festgelegt auf den 2. Oktober 1608.
Das ist der Tag, an dem offensichtlich, wusste ich auch nicht, der Holländer Hans Lippershey das Patent für das Teleskop eingereicht hat. Und da haben wir den ersten Tick hingelegt und dann gibt es jetzt halt seitdem alle zwei Jahre, grob alle zwei Jahre, einen weiteren. Und wir haben Glück, zuerst in 25 gibt es ihn und wir haben Glück, er ist noch nicht vorbei. Und wir haben nochmal Glück, der kommt bald am 5. Juni 2025, ist Galactic Tick Day.
Cool. Ich muss jetzt ehrlich sagen, obwohl es was Galaktisches ist, hält sich meine Begeisterung ein bisschen in Grenzen. Ist okay. Gut, ich werde mir was überlegen am 5. Juni. Das ist ein Donnerstag. Okay, aber das ist auch eine gute Überleitung, weil dann kann man gleich schauen, was man da so in der nächsten Zeit vorhat und was da so möglicherweise sonst noch stattfinden könnte. Hast du Dinge, die du ankündigen möchtest in der nächsten Zeit? Nix. 6. Mai erscheint unsere Folge.
Dann ist ein Tag drauf. Leute, am 7. Mai, haltet euch fest. 100 Jahre Geburtstag des Planetariums, der offizielle Geburtstag, der Geburtstag der Münchner. Nicht der inoffizielle Geburtstag, wo die gemeinen Menschen aus Jena, das aus München beauftragte Planetarium, schon unerlaubterweise den Leuten vorgeführt haben. Das war zwei Jahre davor oder im Oktober. Also no offense Jena, aber das Münchner Jubiläum, quasi die Eröffnung des ersten Planetariums im Deutschen Museum in München am 7. Mai 1925.
Genau. Hört dazu gern nochmal unsere Folge Nummer 89 mit dem Titel Schatzal, komm mit mir ins Planetarium. Ja, genau. Guter Tipp. Wo wir Helen Arner zu Gast haben, die eine ganze Doktorarbeit über die Geschichte des Planetariums geschrieben hat und bei uns im Podcast alles erzählt hat, was man über die Geschichte des Planetariums wissen will. Und ein fantastisches Buch auch geschrieben hat. Ja, hört das nach. Gut, dann werde ich noch ankündigen. Ich habe mit den Science Busters am 16.
Mai einen Auftritt in Lustenau in Vorarlberg. Am 17. Mai in Lichtenstein im Theater am Kirchplatz in Scharn. Auch da wird es unsere Science Buster Show zu sehen geben. Danach am 22. Mai in Laakirchen, was möglicherweise in Oberösterreich ist. Ich bin mir nicht sicher, wo Laakirchen liegt. Oberösterreich, in der Nähe von Gründen. Also danach sind wir in Steyr am 23. Mai, was ebenfalls Oberösterreich ist. Und am 24. Mai, da freue ich mich schon
ganz besonders drauf, am 24. Mai, da musst du auch kommen, Ruth. Am 24. Mai gibt es unsere Science Busters Planet B Show in Wien im Stadtsaal. Aber der 24. Mai, das ist der Tag, an dem ich mein zehnjähriges Science Busters Jubiläum feiere. Das werden wir auch in der Show entsprechend berücksichtigen. Okay. 24. Mai in Wien. Ist auch ein Samstag. Ja, genau. Also wer Lust hat und mit mir Jubiläum feiern will, kommt am 24.
Mai in den Stadtsaal in Wien. Und danach kann ich eh nicht lang feiern, weil am 25. Mai muss ich schon mich auf den Weg Richtung Deutschland machen, weil, wie ich ganz zu Beginn angekündigt habe, am 26. Mai bin ich ja mit meiner Sterling-Geschichten-Live-Show in Eschweiler. Ich fahre ja auch bald wieder weiter nach München, denn in München findet die Sterling-Geschichten-Live-Show, wie schon gesagt, am 4. Juni statt und Science-Buster-mäßig gibt es dann ja auch noch einiges,
kann man dann in Zukunft erklären, der Oberhummer Award wird verliehen. Am 12. Juni in Graz, da verleihen die Science Busters ihren Wissenschaftskommunikationspreis und in diesem Jahr wird den Eckart von Hirschhausen bekommen, der dann auch auf der Science Busters Bühne in Graz stehen wird, um den Preis erstens entgegenzunehmen und zweitens ja auch noch ein paar lustige Dinge zu machen, weil sonst kriegt er den Preis nicht, wenn er da nichts macht.
Sonst wird ihm das Glas Alpaka-Kot wieder aus der Hand gerissen, weil er nicht lustig ist. Genau, das sind ja schon fast alle. Am 25. Juni gibt es auch noch was, was wir ankündigen müssen. Am 25. Juni werden wir beide in Wien auftreten. Und ohne Science Busters, wir beide machen so eine kurze Das Universum Show, wenn man so möchte. Und zwar in Wien, am Karlsplatz, im Freien. Also es wird ein Open Air, wir machen eine Open Air Show.
Voll, vielleicht müssen wir was singen. Ich bringe meine Ukulele mit und du singst, okay? Wir singen gar nicht, definitiv nicht. Auf Bühnen am Karlsplatz gibt es ja sonst nur Musik, oder? Ja, in dem Fall gibt es das Living Planet Symposium. Und wir sind ein Teil des Living Planet Symposiums. Und wir erzählen da ein bisschen was, logischerweise über Astronomie und über Erdbeobachtung. Wir machen halt so ein bisschen so ein Best-of, ein zum Thema passendes Best-of unserer Bühnenshow.
Werden wir hier im Freien am Karlsplatz aufführen. Es gibt schon eine Bühne. Wir stehen ja nicht einfach nur so rum, sondern es gibt schon eine Bühne und so weiter alles. Also das passiert schon. Ich weiß gar nicht, ob da der Eintritt frei ist oder nicht. Ich gehe davon aus, das klingt so, als wäre das was, wo der Eintritt frei ist. Ich verlinke die Infos in den Show Notes und da könnt ihr schauen,
ob ihr da hinkommen wollt. Und dann, wie gesagt, wenn ihr das erledigt habt, dann könnt ihr gleich am 30. Zum Cinema Paradiso Asteroidentag in Baden fahren. Und dann ist der Sommer im Wesentlichen durch. Dann fängt der Sommer gerade erst ab. Ja, wollte gerade sagen. Dann sind die Shows bis zum Sommer durch. Doch am 5. Juli bin ich noch einmal mit den Science Busters in Lutzmannsburg im Burgenland.
Da gibt es quasi die Dernjähre, also die allerletzte Aufführung unseres aktuellen Programms Planet B. Dann gibt es das nicht mehr und dann gibt es im Herbst was Neues. Da gibt es unsere neue Bühnenshow mit dem schönen Titel Weltuntergang für Fortgeschrittene. Aber auf die muss man warten. Die gibt es erst im September und wer zur Dernjähre kommen will, also da, wo wir das letzte Mal unsere Show aufführen und Wir werden uns freuen, dass wir sie jetzt hinter uns haben und was Neues machen können.
Das wird, wie gesagt, im Lustspielhaus in Lutzmannsburg. Das ist ein schöner Name für eine Location. Genau, im Burgenland, da ist es im Sommer auch recht schön, kann man auch hinfahren. Ja, also das sind so die Termine und alle entsprechenden Links dazu findet ihr in den Shownotes. Wunderbar. Ja, wenn ihr uns sonst noch was schreiben wollt, dann macht das gerne unter hello-at-das-universum.at und ich weiß nicht, ob du es gesehen hast, wir haben eine Karte aus Schaß-Klappersdorf bekommen.
Hast du die gesehen? Wo? Inge hat uns eine schöne Karte gebastelt, aber natürlich gibt es Schaß-Klappersdorf nicht in echt. Das haben wir in den letzten Folgen entsprechend erklärt und diskutiert. Aber sie hat eine KI-Beauftragte, eine Ansichtskarte aus Schaß-Klappersdorf zu erstellen, die sie uns geschickt hat per E-Mail, weil, wie gesagt, gibt es ja nicht in echt. Schau es dir an, es schaut wirklich schön aus. Also ich würde da sofort hinfahren. Schaut sehr, sehr idyllisch aus.
Boah, das ist ja voll schön. Ja. Aber sind das echte Bilder aus Schaßklappersdorf? Nein. Es gibt ja kein Schaßklappersdorf herst. Also gibt es wirklich nicht. Nein. Ich habe mir gedacht, sie hat es ausfindig gemacht, dass es das tatsächlich irgendwo gibt. Nein, habe ich gerade gesagt, sie hat die KI beauftragt. Alles klar. Das Problem liegt daran, dass ich nicht lese, sondern nur schaue. Ich habe natürlich den Text da nicht durchgelesen, sondern mir gleich nur die Bilder angeschaut.
Ja, du kannst doch nicht schauen und hören plötzlich, Weil während du geschaut hast, da habe ich erklärt, dass es die KI gemacht hat. Ja, eben. So ist es. So ist es. Ich kann immer nur einen Sinn gleichzeitig anwenden. Ach Gott. Aber sehr schön. Also wirklich idyllisch.
Vielen Dank, Inge. Vielen Dank. Ja, und wenn ihr uns auch was schicken wollt, Kommentare, sonst irgendwas, dann tut das bitte unter hello at das Universum.at Und wenn ihr uns finanziell unterstützen wollt, oder wenn ihr uns generell unterstützen wollt, dann unterstützt uns, indem ihr uns unterstützt, indem ihr anderen von unserem Podcast erzählt und so weiter, das alles macht, indem ihr zu unseren Shows kommt und unsere Bücher kauft, weil Ruth verkauft
keine Bücher, wie wir am Anfang gehört haben. Dann kauft doch mal ein Buch von Ruth. Oder ihr könnt uns direkt finanziell unterstützen. Das hilft uns auch sehr, weil es kostet ja alles was, was wir hier machen. Und wenn ihr uns finanziell unterstützt, dann freuen wir uns. Und wie sehr wir uns freuen, das hört ihr jetzt von Ruth. Ja genau, wir freuen uns natürlich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr,
sehr. Und wir freuen uns ganz besonders über die Spenden, die seit dem letzten Mal bei uns angelangt, eingelangt sind. Und zwar über PayPal haben uns unterstützt Kevin und Kolja. Ganz herzlichen Dank euch beiden. Vielen Dank. Und über Steady und Patreon sind auch ein paar neue regelmäßige Abonnenten und Unterstützerinnen eingetroffen. nämlich Simon, Birgit, dann eine Person, die Recce, wie spricht man das aus? R-E-C-C-E, vier bis sechs. Kann man wahrscheinlich aussprechen, wie man Bock hat.
Aber Recce wäre eher mit C-K, oder? Ich frage, welche Sprache es ist. Stimmt. Also Recce, Recce, Ressi. Sag uns, wie du gerne ausgesprochen werden möchtest, wenn du nochmal ausgesprochen werden möchtest. Aber ganz herzlichen Dank für deine Unterstützung. Und dann noch Lio, Lio-Late oder Lio-Late. Ich habe irgendwie gemerkt, dass gerade über die Abos, ja, dass da sehr oft so Fantasienamen dann daherkommen, was ja auch vollkommen okay
ist, aber ich kann sie dann halt nicht aussprechen. Also damit müsst ihr leben, sorry. Ja, ganz herzlichen Dank an euch auf jeden Fall. Das hilft uns wirklich, wirklich sehr. Ja, ich sage auch vielen, vielen Dank. Und wie Ruth gesagt hat, es hilft uns sehr, weil, wie gesagt, es kostet alles, was wir hier machen. Und wir freuen uns, wenn wir das ein bisschen auch auf die Art zurückbekommen.
Und damit sind wir jetzt am Ende angelangt. Aber ich habe es mir gemerkt, du brauchst mich nicht erinnern, Ruth. Bevor wir jetzt wirklich Tschüss sagen, mache ich noch das, was ich angekündigt habe. Ich sage jetzt noch was, was wirklich jetzt nichts mehr mit Astronomie zu tun hat. Es geht jetzt wirklich nur um ein Problem, das ich seit längerer Zeit habe und nicht lösen kann.
Und zwar ein Problem mit meiner Homepage. Ich habe ja meine Wissenschaftskommunikationskarriere, wenn man so will, begonnen, indem ich einen Internetblog geschrieben habe. Das habe ich wirklich, glaube ich, 2008 begonnen. Hieß Astrodicticum Simplex, heißt immer noch so. Es ist dann wirklich ja über zehn Jahre, länger als zehn Jahre, 15 Jahre, bis 2023, glaube ich, habe ich das geschrieben. Dann lief lange Zeit unter scienceblogs.de.
Aus Gründen, auf die ich jetzt nicht im Detail eingehe, ist es dann von scienceblogs.de weggegangen, das Blog. oder ich habe es weggeholt. Das ist nicht von selbst durch die Gegend marschiert. Ich habe es woanders umgezogen. Ich habe mir unter astrodictikum-simplex.at mein eigenes WordPress-Blog wieder eingerichtet, so wie ich damals angefangen habe. Und dann. Habe dann da auch angefangen, immer wieder, so wie ich es damals gemacht habe, im Blogartikel zu schreiben.
Habe auch probiert, einen Großteil der Einträge von meinen Science-Blogs dorthin zu migrieren. Habe ich nicht ganz geschafft, aber zumindest hatte ich dann einen Blog, wo ich Sachen drin schreiben konnte. Das Problem ist, das hat irgendwann nicht mehr funktioniert. Und ich habe es nicht mehr zum Funktionieren gebracht. Also wirklich nicht. Ich bin jetzt kein Computerfreak, aber ich habe es nicht geschafft, dieses Ding zu reparieren.
Irgendein WordPress-Ding war, ich konnte keine Bilder mehr hochladen. Irgendwas mit einem Cache und Speicher hat nicht funktioniert, frag mich nicht. Konnte dann auch keine Einträge mehr planen. Also es ging alles nicht mehr. Dann konnte ich irgendwann gar nichts mehr machen. Und dann habe ich, ihr habt alles, was offensichtlich ist, habe ich eh schon ausprobiert. Ich habe JetGPT gefragt, was es machen kann. Ich habe Leute gefragt, die sie auskennen.
Ich habe alles das gemacht, was offensichtlich ist. Das Einzige, was ich machen konnte, was tatsächlich funktioniert hat, war, ich habe mich per FTP eingeloggt und die Datei, die rumgenervt hat, umbenannt, sodass der WordPress nicht mehr darauf zugreifen kann. Jetzt kann ich zumindest wieder Beiträge veröffentlichen. Das funktioniert, aber ich kann immer noch keine Bilder hochladen. Die Planung der Beiträge funktioniert nicht. Ich kann auch nichts aktualisieren in dem ganzen WordPress.
Das heißt, jedes Mal, wenn ich hier das Dashboard aufmache, sagt er mir hier, ja, kritisches Problem. Ich muss ein Update machen, Bedrohung gefunden, tralala. Also ich kann keine Plugins und nichts mehr aktualisieren. Also irgendwas funktioniert da nicht. Und ich weiß nicht, wie ich das Problem lösen soll. Ich habe gedacht, es ist jetzt nicht mega dringend.
Ich hätte halt gerne, dass mein Blog wieder funktioniert, weil dann kann ich da auch Artikel schreiben wieder, muss nicht immer alles in dem Podcast sagen, dann kann ich da auch zeitnah, wenn was ist, was ich gerne sagen will, auch dort in dem Blog sagen und kann auch meine Buchbesprechungen regelmäßig wieder im Blog veröffentlichen.
Also ich hätte gern, dass mein Blog wieder funktioniert und habe gedacht, ich frage jetzt mal hier im Podcast, weil wenn ich das im Internet frage, dann kriege ich irgendwie von 100 Antworten sind 95 irgendwie Zeug, mit dem man nichts anfangen kann und die Hälfte der Leute machen Witze drüber. Also das im Internet, Leute, nach Dingen fragen, funktioniert nicht in den meisten
Fällen. Darum habe ich gedacht, frage ich hier, weil jetzt am Schluss hören nur noch die zu, die es wirklich interessiert und vielleicht interessiert. Eine Person dabei, die Ahnung hat. Und wie gesagt, wenn ihr auch nicht wirklich euch gut auskennt in WordPress und so weiter, dann könnt ihr mir wahrscheinlich nur Dinge sagen, die ich eh selbst auch schon rausgefunden habe. Also alles, was man durch Googlen rausfinden kann und so weiter, das habe ich alles schon gemacht.
Also ich suche wirklich Leute, die sich wirklich professionell damit beschäftigen und für deren Dienstleistungen würde ich dann auch, wenn es jetzt nicht dramatisch viel ist, natürlich auch entsprechend bezahlen. Da müssen wir dann schauen, wie viel das dann ausmachen würde und ob mir ein funktionierendes Blog das dann wert ist oder ob ich es bleiben lasse.
Aber wenn ihr tatsächlich wirklich professionelle Expertenahnung habt von WordPress-Blogs und wisst, was es dann heißt, wenn ihr hier hört, please reinstall Data Web, HTML Apps, WordPress Advanced, Cush, PHP. Ich kann euch dann gerne alle Fehlermeldungen schicken und so weiter.
Und wenn ihr in der Lage seid, ein kaputtes WordPress, das wirklich massiv kaputt ist, wieder zum Funktionieren zu bringen, dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr euch meldet, Weil dann hätte ich auch wieder ein funktionierendes Blog und das würde mich freuen, wenn ich das hätte. Dann hätte ich wieder eins meiner Lieblingswissenschaftskommunikationsmedien zurück, das ich schon lange nicht mehr so benutzen konnte, wie ich es wollte.
So, das war mein persönliches Problem zum Schluss. Ich könnte natürlich alles wieder komplett neu aufsetzen, aber da habe ich auch keinen Blog. Kein Bock oder kein Blog? Beides habe ich da nicht. Ich habe die ganzen Backups von meinem Science-Blog, alle Daten und die würde ich auch gerne da wieder eingebunden haben und das ist auch irgendwie kompliziert, dass ich mir vorgestellt habe, das alles zu importieren.
Wenn da jemand anderen hat, auch bitte gern. Also ja, wenn ihr euch in der Lage seht, WordPress-Blogs zu reparieren und gut zu machen, dann schreibt mir bitte eine Nachricht, dann würde ich mich freuen. Hälfte dem armen Himmelsmechaniker. Ja, ich bin nur Himmelsmechaniker, ich bin kein Computermechaniker. Das war es wirklich und jetzt können wir uns verabschieden und das tun, was wir immer am Ende tun, nämlich Tschüss sagen. Macht es gut, bis zum nächsten Mal. Du hast nicht Tschüss gesagt.
Tschüss. Schau, wie brav ich bin, ich folge immer.
