USB-Stick "Todsünden" - podcast episode cover

USB-Stick "Todsünden"

May 15, 202510 min
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Episode description

Rudiolf Ring sagt, worauf unbedingt zu achten ist.

Rudolf Ring von computerwissen.de erklärt, was zu Datenverlust führen kann, wenn der Stick unsachgemäß entfernt wird.

Er warnt davor, USB-Sticks als permanentes Arbeitslaufwerk zu verwenden, da häufige Schreibzugriffe den Speichertyp schneller verschleißen.

USB-Sticks sind trotz ihrer Robustheit nicht unzerstörbar und können bei mechanischen Beschädigungen oder elektronischen Defekten komplett ausfallen.

www.computerwissen.de

Transcript

Computer wissen leicht verständliche Computertipps. Der Podcast. Hallo und herzlich willkommen! Ich bin Uli Harras und wir haben den USB Stick am Wickel. Ja, da kann man sehr viel verkehrt machen. Und ich habe den Experten, der uns jetzt genau erklärt, wie man es richtig macht. Das ist Rudolf Rink aus der Chefredaktion von computerwissen.de. Hallo, Rudolf. Hallo, Uli. Sei gegrüßt. Ich denke also USB Stick rein, raus. Alles geht doch automatisch.

Wo ist denn da das Problem? Ja, so ein ganz richtiges Problem sollte es in den meisten Anwendungsfällen nicht sein. Aber es gibt da einen technischen Umstand, der zu berücksichtigen ist, und zwar aus Geschwindigkeitsgründen. Organisiert Windows bei der Benutzung von USB Sticks einen Schreibcache. Das ist der Grund dafür ist relativ einfach Schreiben auf USB Sticks dauert aufgrund des Speichertyps doppelt so lange wie lesen, also wird so ein schneller Cache organisiert.

Dieser Cache ist eben halt Teil von Windows, Teil des Speichers auf dem Rechner. Und wenn ich diese Verbindung von dem Cache zu den Daten auf dem Stick einfach rabiat unterbreche, kann es zu Datenverlusten kommen. Natürlich nur eben in der Größenordnung des Caches. Wirklich. Aber wenn man Pech hat, ist dann genau die Datei kaputt geschrieben, die einem wichtig gewesen wäre.

Also von daher bitte immer zunächst mal über das Display unten rechts Speichermedium auswerfen, USB Stick auswerfen und nach dem Auswerfen kann man ihn mit gutem Gewissen abziehen. Ja, also das glaube ich auch. Das haben wir alle mal gehabt. Und dieses Auswerfen Und man denkt nur, es ist überflüssig, weil na ja, was soll schon passieren?

Sag mal, USB Sticks gibt es ja mittlerweile mit mit einem Gigabyte was weiß ich nicht, kann ich doch wunderbar als Arbeitsspeicher bzw als ja als als permanenter Datenspeicher für alles mögliche nutzen. Ja, wir haben ja 2025. Inzwischen gibt es nicht nur ein GIGA, es gibt sogar ein Terabyte auf dem USB Stick. Aber das ändert. Das ändert an einer wichtigen Frage nichts. Also es ist tatsächlich so wenn ich halt jetzt beispielsweise in Word

sage Och, das ist ja ganz praktisch. Ich benutze hier meinen Stick direkt als Arbeitslaufwerk, dann ist das so Typischerweise wird schreibt andauernd temporäre Dateien. Das heißt, es ist nicht nur die eigenen Schreibvorgänge, die man durchführt, es werden im Hintergrund, ohne dass man danach gefragt wird oder darauf aufmerksam gemacht wird. Es werden dauernd Schreibzugriff vorgenommen und Schreibzugriffe verschleißen diesen Speichertyp schneller, als das bei

Lesezugriffen der Fall ist. Also da liegen erhebliche Unterschiede zwischen. Deshalb wenn man seinem USB Stick nicht böse ist, sollte man den grundsätzlich nicht als Arbeitsmedium einsetzen, sondern nur eben halt ganz am Ende. Wenn ich sage okay, mein Arbeitstag ist vorbei, dann eben darauf zum Beispiel einmalig eine Sicherung durchführen, aber eben nicht permanent als Arbeitsmedium einsetzen. Na ja, unseren Sohn, so ein USB Stick. Du merkst, ich stelle immer die Fragen so aus

meinen dümmsten Fehlern heraus. Dann fühlen sich manche, die uns hier mitbekommen, Nicht so einsam. Also so ein USB Stick, den kann ich, den kann ich doch einfach reinstecken. Und wenn der angezeigt wird, dann ist doch alles okay mit dem, oder?

Ja, grundsätzlich sollte das so sein. Es gibt da ziemlich viele Wenns und Abers. Das bekannteste ist eigentlich die Frage. Ich habe da einen USB Stick jetzt drin, aber der zeigt mir ja eine völlig andere Kapazität an, als der Verkäufer auf die Verpackung gedruckt hat. Also das ist eben so ein typischer Fall. Da stimmt dann in den allermeisten Fällen einfach das Datenformat nicht.

Windows arbeitet ja bekanntermaßen in der Hauptsache mit dem Dateiformat NTFSNU Technology File System. Alles wunderbar, nur das ist nicht das Standard Dateisystem, das die Hersteller auf den USB Sticks von vornherein mitliefern, sondern da ist meistens so ein 32 drauf oder so ein Fatfs exfat und die sind in gewissem Sinne zueinander nicht kompatibel, auch wenn Windows natürlich beide unterstützt.

Kann aber eben sein, dass deshalb die angezeigte Die Datenkapazität eines Sticks in Windows anders ist, als sie tatsächlich von der Hardware des Sticks her vorgegeben ist. Jo. Gleich zum nächsten Thema. So ein Datenstick, der ist ja unendlich haltbar. Da ist ja alles richtig safe drauf, weil da ist ja keine so eine, so eine Festplatte, wo sich alles dreht und wo alles Mögliche kaputt gehen kann. Und Datensicherung ist ja,

ist ja praktisch inklusive. Also ich mache ich, mache ich mir gar keine Gedanken. Ja, also USB Sticks haben eine sehr digitale Eigenschaft Entweder sie funktionieren oder sie funktionieren nicht. Dazwischen gibt es nichts. Also das ist so ähnlich wie ein bisschen schwanger gibt es eben auch nicht. Und genauso ist es beim USB Stick auch. Am Ende des Tages, wenn die Elektronik sich halt dafür entscheidet kaputt zu gehen, dann ist er von jetzt auf sofort kaputt.

Das heißt, da gibt es eben keinen. Pass mal auf, ich kann jetzt nicht mehr. Mach mal eine Datensicherung. Sondern im Prinzip bei diesen Speichertypen ist das so, wenn die. Wenn die Speichermatrix irgendwo eine Macke hat, dann ist er für Windows nicht mehr lesbar. Und es gibt zwar Softwaremöglichkeiten, da halt noch Daten zu retten. Aber verlässlich ist das nicht.

Deshalb eben, wenn man sich dafür entschieden hat, auf einem USB Stick wirklich, wirklich wichtige Daten einzusetzen und zu speichern, dann sollte man zumindest irgendwo eine lokale Sicherheitskopie haben oder eben einen wunderbaren Online Speicher für einen Backup nutzen. Ich kenne USB Stick Benutzerinnen, die manchmal etwas zu viel Kraft anwenden,

um das Ding da rein zu stecken. Es muss ja richtig rum rein verbunden werden, reingesteckt werden in den Stecker und wenn man da also wo rohe Kräfte walten, da kann es zum Kurzschluss kommen, was denn da los. Also zunächst mal für den Anschluss von den klassischen USB Anschluss gibt es ja einen ganz wichtigen Trick aus Ostfriesland Wenn der nicht passt drei mal drehen, nee, also dann, dann, dann kann ich gerne anschließen.

Der Haken an der Sache ist eben nur es gibt tatsächlich natürlich auch USB Schnittstellen, die mechanisch beschädigt sind, wo irgendwelche Elektrisch leitenden Kontakte zustande gekommen sind, die man nicht so gerne hat. Feuchtigkeit, Schmutz, Staub? Keine Ahnung. Oder das Ding einfach mal geflutet.

In jedem Falle sollte man. Sobald man irgendwelche Beschädigungen erkennt oder vermutet, sollte man die Schnittstelle am besten nicht mehr benutzen, weil im schlechtesten Fall knackt man ansonsten über einen Kurzschluss oder eine andere Überlastung knackt man halt den dahinter liegenden Schnittstellenchip und

das ist nicht reparabel. Man kann zwar irgend so ein Workaround nehmen und eine andere Schnittstelle nehmen, aber eigentlich empfehle ich grundsätzlich alle heiklen Dinge nicht mit der betreffenden Schnittstelle zu machen, sondern dann zum Beispiel wenn ich was basteln möchte und möchte, da zwölf Volt oder oder fünf Volt von der Schnittstelle abgreifen. Kann man prima machen, aber sollte man am besten über einen selbst powered self powered USB Hub

anschließen. Nicht direkt am Rechner. Ich muss ja nicht unbedingt da ein 1.000 € Notebook knacken. Nö. Ist so, wir kommen zum Ende. Wir haben ja schon sechs oder sieben. Ich weiß, ich hab's gar nicht mitgezählt. Schnittstelle ist aber das Stichwort USB 2:00 null, 3:00 null. Gibt es noch mehr? Ist doch aber egal, welchen ich welchen ich reinstecke. Na gut, den. Ja. Ich kläre mich auf. Aufklären. Das ist eine gute Sache.

Also im Prinzip ist das so es wird zwar bei den entsprechenden Entwicklern an der USB 4:00 null gearbeitet. Bis jetzt hat man sich aber vorgearbeitet bis USB 3:02. Und entscheidend ist eigentlich nur der Switch zwischen USB zwei und drei .X, weil da hat sich nämlich elektrisch was verändert. Bei USB zwei habe ich eine Unterstützung maximal von 500 Milliampere. Der Bus braucht selbst noch ein

bisschen was für sich. Der ist aber genügsam, der braucht nur 50 Milliampere. Das heißt also, am Ende des Tages stehen wir 450 Milliampere für Verbraucher, für Sticks, Platten, Scanner, Kameras und allen möglichen Zeug stehen mir zur Verfügung.

Bei USB drei sind das aber nicht nur 450, sondern da sind das 950 Milliampere. Das heißt also, wenn ich merke, meine Festplatte verhält sich beim Anschluss an USB seltsam, muss ich so einen USB Anschluss nehmen, der so eine kleine blaue Markierung unten hat, weil die blauen das sind alles USB drei Anschlüsse, also 3:00 null, 3:01, 3:02. Und die haben die bieten einfach mehr Gas, mehr elektrischen Power und insbesondere Geräte, die eben halt etwas elektrisch etwas fordernder sind.

Die werden da wirklich solider unterstützt, auch solider erkannt. Super, Danke, lieber Rudolf, das war wirklich zwingend notwendig, denn glaubt nicht, dass ich da alles so richtig in Erinnerung habe oder hatte wie jetzt. Dank dir für diesen Überblick. Was die USB Schnittstellen und USB Sticks betrifft und ich freue mich auf das nächste Gespräch. Bis dann. Ciao. Danke, Uli. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Computer wissen Leicht verständliche Computertipps. Der Podcast.

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