Kryptowährungen? - podcast episode cover
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Episode description

Kaner Etim erklärt das digitale Geld.

Kaner Etim von computerwissen.de erklärt Kryptowährungen.

Die Sicherheit von Kryptowährungen basiert auf der Blockchain-Technologie, die als digitales Kassenbuch fungiert, in dem alle Transaktionen transparent und anonym festgehalten werden.

Wann machen Bitcoin & Co. Sinn und wo tauscht man sicher um?

Transcript

Computer wissen leicht verständliche Computertipps. Der Podcast Wow, wir haben uns ein Thema vorgenommen. Mal gucken, ob wir das in zehn 15 Minuten schaffen. Kryptowährungen. Immer wieder hören wir davon und ich muss ehrlich sagen, ich habe nur rudimentäres Wissen. Bitcoin. Bitcoin. Jawoll! Jawoll, Jawoll, Jawoll! Jetzt spreche ich mit Kanae Tim aus der Chefredaktion von computerwissen.de. Hallo, Carla. Hallo, Oli. Was sind diese sogenannten Kryptowährungen? Wie kann man die erst mal

allgemein beschreiben? Also bei der Kryptowährung handelt es sich um 100 % digitales Geld. Das ist 0.1 und 0.2 ist, dass es ein vollkommen dezentrales System ist. Es gibt keine Bank, es gibt keine Zentralbank, es gibt keine Mittelsmänner. Du kannst Bitcoin vollkommen unabhängig Nutzen von irgendwelchen Institutionen. Und das ist das, was ich sag jetzt mal Kryptowährungsfans ebenso als Vorteile auszeichnen. Das, was die besonders sicher macht, soll ja diese sogenannte Blockchain

sein. Ja, da bin ich jetzt wirklich. Die habe ich bis heute nicht richtig begriffen. Kannst du mir die wirklich mal erklären? Nun, das läuft generell wie in jedem Unternehmen ab. Damit du weißt, wie viel Geld du hast, musst du ein Kassenbuch führen. Das heißt, du zeichnest immer auf, was bei dir an Geld reingeht und du zeichnest immer auf, was bei dir an Geld rausgeht. Und nichts anderes ist eigentlich die Blockchain. Du kannst dir das wirklich als ein

digitales Kassenbuch vorstellen. Bitcoin gibt es ja ungefähr seit 2009 und alle Transaktionen in Bitcoin Netzwerk, die seit 2009 stattgefunden haben, die werden in dieser Blockchain festgehalten. Das ist ein Kassenbuch. Da wird jede Transaktion, jeder Eingang, jeder Ausgang wird festgehalten. Und Blockchain heißt das einfach deswegen, weil jede Transaktion wie ein Block immer dran geheftet wird, so dass diese Chain, also diese Kette, immer länger wird. Und so ist es wirklich für jeden.

Also in Blockchain kann jeder reinschauen. Für jeden ist es dann transparent sichtbar, welche Transaktionen seit 2009 innerhalb des Bitcoin Netzwerkes stattgefunden haben und wie dann die Kontostände auf jedem einzelnen Bitcoin Konto ausschauen. Da muss man jetzt aber keine Angst haben. Man kann jetzt nicht irgendwie in den Bitcoin Konto vom Nachbarn Müller reinschauen. Das sind alles anonymisierte Adressen, die man so einfach nicht aufdröseln kann.

Okay, jetzt habe ich so eine ungefähre Vorstellung. Kassenbuch finde ich sehr gut. Das war ein gutes Stichwort. Trotzdem gibt es da seriöse Kryptowährungen und unsichere Kryptowährungen. Kann man das überhaupt so unterscheiden? Nun also jeder kennt ja die Kryptowährung namens Bitcoin. Das ist eine eigene Kryptowährung. Und dann gibt es noch sogenannte Altcoins. Nennt man sie also alternative Kryptowährungen?

Ich möchte mich da jetzt ehrlich gesagt nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, weil es dann heißt, der Kanal hat jetzt irgendeine Kryptowährung da empfohlen und da bin ich jetzt eingestiegen und

dann habe ich alles verloren. Ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster. Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, Ethereum ist die Nummer zwei unter den Kryptowährungen, eine Alternative zu Bitcoin, die zum Beispiel sagt wir als Ethereumwährung oder das Entwicklungsteam dahinter, das möchte weniger Energie verbrauchen, es möchte schneller in den Transaktionen sein. Und wir möchten zum Beispiel auch das wird jetzt technisch etwas zu weit.

Auch smarte Verträge in die Blockchain mit einbauen, also dass auch Parteien untereinander Verträge, automatische Verträge miteinander machen können, also dass Funktionen erweitert werden. Also Ethereum ist zum Beispiel eine große Alternative. Und dann hast du noch die Frage zur Seriosität gestellt. Seriös heißt für mich, dass dahinter ein Entwicklerteam steht, das wirklich immer aktiv diese Kryptowährung weiterentwickelt und darauf achtet, dass diese sicher ist und sicher bleibt.

Seriosität hat aber nichts damit zu tun, wie stabil eine Währung ist. Es kann nach wie vor passieren, dass Bitcoin morgen oder nächste Woche 80 % an Wert verliert. Es kann passieren, dass diese Kryptowährungen irgendwann mal auf Null gehen. Es kann auch passieren, dass diese Kryptowährungen steigen. Man muss immer im Auge behalten, dass diese Kryptowährungen stark volatil sind. Das bedeutet, es kann sehr steil nach oben gehen, aber auch sehr steil nach unten.

Auch wenn die Kryptowährung an sich seriös sein mag, Aber Seriosität hat nichts damit zu tun, wie die Wertentwicklung in der Zukunft sich gestaltet. Alles klar? Ja, das ist häufig zu hören, dass das hochspekulativ ist. Trotzdem mag es ja vielleicht Situationen geben, wo Kryptowährungen sinnvoll sein könnten. Hast du da welche oder ist das wirklich so eine spekulative

Geschichte für Gambler? Die haben wir ja auch unter unseren Zuhörern und Zuhörerinnen. Also gibt es Szenarien, wo du sagen würdest Oh, da macht das durchaus Sinn mit der Kryptowährung. Ein Beispiel habe ich tatsächlich aus meinem eigenen Erfahrungsschatz, dass ich zum Beispiel mal ein Fotoshooting in der Türkei gebucht habe. Und ich habe. Wir haben uns dann mit dem Fotografen auf einen Preis geeinigt. Dann habe ich bei meiner Bank

gesehen. Eine Auslandsüberweisung in die Türkei kostet 30 €. Dann habe ich den Fotografen gefragt Hey, hast du auch Bitcoin? Dann hast du gesagt Ja, habe ich. Dann habe ich dem das innerhalb von fünf Minuten mit Bitcoin überwiesen. Und das ist eben das Schöne daran. Es gibt keine Bank dahinter, es gibt keine Institution dahinter. Er hat mir einfach nur seine Bitcoin Adresse gegeben. Da habe ich diese Bitcoins dann hin überwiesen und das waren fünf Minuten erledigt.

Völlig ohne Bürokratie, völlig schmerzfrei. Das war super. Also gerade in solchen Fällen, wenn man sagt, okay, ich möchte gerade Geld ins Ausland transferieren zum Beispiel und möchte nicht diese hohen Überweisungskosten von der Bank haben, da ist das eine super Gelegenheit, wenn man tatsächlich auch Kryptowährungen an der Hand hat. Nun gab es ja Riesenskandale auch rund um die Kryptowährung, und zwar bei den Tauschbörsen.

Ich tausche ja meine Euros an einer. Häufig geht das so an einer Tauschbörse in Bitcoin um. So richtig, ohne das jetzt allzu sehr zu vertiefen. Aber wie erkenne ich eine seriöse Tauschbörse? Seriöse Tauschbörsen, also seriöse Kryptobörsen in Deutschland, die haben eine BaFin Lizenz. Falls jemand noch nie was von der BaFin gehört hat, das ist die Bundesaufsichtsbehörde für Finanzen und die überwachen den Finanzmarkt. Jede Bank in Deutschland braucht eine BaFin Lizenz.

Jede Börse braucht eine BaFin Lizenz. Da gibt es sehr strenge Auflagen damit man diese BaFin Lizenz erhält. Und es gibt auch Kryptobörsen die eine BaFin Lizenz haben und damit ganz legal in Deutschland Kryptogeschäfte tätigen dürfen. Da gibt es zum Beispiel die Kryptobörse Bison, also wie das? Wie das Tier Bison. Da steckt zum Beispiel die Börse Stuttgart dahinter.

Das gibt es ganz einfach. Als App kannst du dir herunterladen, kannst dort Geld überweisen und dann werden die Euros in deine gewünschte Kryptowährung umgetauscht und dann bist du da schon einfach dabei. Ein anderes Beispiel ist Bitpanda. Die sitzen in Österreich, haben ebenso eine BaFin Lizenz in Deutschland oder aus Deutschland und ist auch eine seriöse Börse, mit der du einfach mal unverfänglich keine Ahnung mit 50 € starten kannst und dann schon in der Cryptowelt mit

drin bist. So schnell kann das gehen. Ja, auch da gilt Versuch macht klug. Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, aber das, was ich jetzt so gehört habe, gibt mir einen guten Überblick und vielleicht vielen anderen auch, die schon mal damit geliebäugelt haben und sagen ich will damit mal meine Erfahrungen sammeln. Vielen herzlichen Dank! Das war kein Tipp aus der Chefredaktion von computerwissen.de. Danke für die Tipps. Tschüss. Bis zum nächsten Mal. Na bitte schön. Bis dann. Ciao.

Computer wissen leicht verständliche Computertipps. Der Podcast.

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