Kann das weg? Speicherfresser - podcast episode cover

Kann das weg? Speicherfresser

May 31, 20259 min
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Episode description

Experte Rudolf Ring räumt den PC sicher auf.

Die SSD des Notebooks ist schnell voll. Wie Ihr richtig aufräumt und dabei nicht wichtige Daten löscht, verrät Rudolf Ring.

Rudolf empfiehlt, nur notwendige Programme zu installieren. Alternativen zur lokalen Installation sind auch die Online-Dienste .

Die Verwendung von Suchtools wie DocFetcher wird empfohlen, um einen Überblick über gespeicherte Dateien zu erhalten und doppelte Dateien zu identifizieren.

https://docfetcher.sourceforge.io/en/download.html

Transcript

Computer wissen leicht verständliche Computertipps. Der Podcast. Hallo und herzlich willkommen. Ich bin Uli Harras. Wir kümmern uns heute um die Speicherfresser im PC und dazu bin ich verbunden mit dem Experten dafür, der es uns richtig gut erklären kann. Das ist Rudolf Ring aus der Chefredaktion von computerwissen.de. Hallo, Rudolf. Hallo, Uli. Sei gegrüßt. Also wir wissen ja, wenn wir anfangen, Filme aufzunehmen oder zu bearbeiten. Wow, das sind große Dateien.

Aber manchmal ist man erstaunt, was noch so an großen Dateien herumschwirrt. Die sogenannten Speicherfresser. Nennen wir doch mal so ein paar ideale Kandidaten, auf die wir nicht sofort kommen. Ja, eigentlich beschränkt sich dieses Thema auf große, wirklich große Programme. Sie hätten also die üblichen Verdächtigen Officeprogramme von Microsoft oder eben Satzprogramme von Adobe und und ähnliche Dickschiffe. Die muss man so ein bisschen im Auge behalten.

Insbesondere dann, wenn man das Ganze auf einem Notebook installiert, wo eben gar keine klassische HDD mehr drin ist, sondern wie heute üblich eben eine SSD. Die sind im Vergleich zu anderen Hardwarekomponenten teuer. Und was machen die Hersteller? Na, sie sparen an der Speicherkapazität.

Das heißt, es kann absolut sein, dass ich mir für einen Tausender ein Notebook kaufe und da ist nur eine SSD drin mit 256 Gigabyte oder von mir aus 512. Aber eben, das Ganze kann ich mit großen Programminstallationen oder vielen Programminstallationen eben durchaus ans Limit treiben. Deshalb ist die erste Faustregel, die ich immer wieder betone, ist Leute installiert nur die Sachen, die ihr wirklich braucht, wirklich einsetzt.

Kein Mensch braucht das vierte oder fünfte Grafikprogramm, das dritte oder vierte Schreibprogramm. Also von daher, wenn ich merke boah, die Software habe ich ja schon ein halbes Jahr nicht mehr benutzt oder eine andere Ewigkeit löscht sie wieder. Tu sie runter. Also es hat einfach keinen Sinn. Und wenn es eben gar nicht anders geht, sollte man versuchen, an Stelle einer lokalen Installation bei so einem Rechner dann halt eine eine Onlinevariante von irgendeinem

Dienstleister einzusetzen. Damit kann man dann den Speicher, die Speicherrettung auch meist noch recht gut hinkriegen. Das war die die Seite der der Programme. Jetzt natürlich auf deine Frage hin was ist mit mit Dateien? Also im Prinzip die üblichen Verdächtigen sind alles Multimedia Dateien. Ob das eben Filme sind, die du ja mit Recht betont und erwähnt hast, oder ob das eben

Musikdateien Musiksammlungen sind. Diese ganzen Dinge zusammen natürlich auch mit den 50.000 Urlaubsbildern, die eben auf den Rechnern heute dann irgendwie noch gedoppelt werden. Das sind natürlich alles die Daten, die letztendlich eben den den Speicher sehr belasten. Da, da wollte ich gerade reingrätschen bei dem Stichwort Doppelung. Also das passiert so schnell.

Und wenn das bei großen Datenmengen wie Bildern zum Beispiel die 3000 Fotos, Handyfotos aus dem letzten Urlaub und ich wollte sie eigentlich nur kopieren und dann fasst man zusammen und rutscht und auf einmal und ich merke es gar nicht. Huch, Sie sind nicht auf dem USB Stick, weil ich den verschenken wollte. Sind nicht gelandet. Wo sind sie denn? Sie sind aber gelandet. Aber ich finde sie nicht mehr. Was mache ich denn dann? Also, du weißt, versehentliches Doppelkopieren und

Verschieben und hin und her. Da er. Ja gut. Die Konfrontation mit dem. Mit dem Phänomen Wo bitte ist meine Datei überhaupt gespeichert worden? Wo finde ich die wieder? Ist natürlich seit Microsoft Office 365 sowieso ein Dauerthema. Hatte ich also in der Redaktionssprechstunde nahezu jedes Mal, weil als STANDARD ist da eingestellt online zu speichern. Ja, jemand, der ein Vierteljahrhundert lang seine Worddateien, seine Exceldateien, sein Access Anwendungen lokal gespeichert hat.

Der kommt erstmal gar nicht darauf, dass er plötzlich alles online gespeichert ist. So, und von daher eben um sich einen wirklichen Überblick zu verschaffen, welche Dateien lokal sind, sollte man eben am besten so ein, so ein so ein Such Tool so eine Desktopsuchmaschine für für zu Hause einsetzen. Da gibt es nette Programme. Ich empfehle eigentlich für solche Sachen eben gerne ein Open Source Tool. Das hat den Namen DocFetcher. Also Doc wie Doktor und Fächer wie. Also schnappt sich das so.

Den Downloadlink gibt es in den Shownotes. Den Downloadlink gibt es in den Shownotes. Den daddel ich darüber. Gar keine Frage. So mit Doc Feldscher kann ich dann schauen. Bitte zeig mir mal auf dem ganzen System an, was ich an einen bestimmten Dateitypen habe. Kann also nach meinen Bildern suchen, nach meinen Dokumenten suchen, nach meinen Excel Tabellen und nach noch sonst irgendwas. Das ist schon.

Das funktioniert wirklich recht gut mit der einen Einschränkung Man muss den ganzen Krempel natürlich einmal vorher indexieren, sonst kann das Programm ja nicht wissen. Aber in jedem Falle, damit kann ich mir da einen Überblick verschaffen, was eben unter anderem auch an Multimediadateien, MP4, MP3 und das ganze Zeug, was eben da auf dem Rechner herumlungert und eben jede Menge Speicherplatz macht.

So, und jetzt noch mal zur Kür. Also auch ich erinnere Zeiten mit grandiosen Folgen, wenn ich sagte, jetzt will ich mal richtig aufräumen. Und dann habe ich natürlich auch den Windows Ordner, den Programmordner fürs Betriebssystem geöffnet und da waren so Sachen wie weg. Ja, das waren schlaflose Nächte bzw Neuinstallation, wenn man da so die ersten Fehler begeht. Also wo sollte man beim Löschen sehr vorsichtig sein? Am besten gar nichts anfassen? Das ist natürlich eine ganz wichtige Frage.

Also manuelles Löschen ist eigentlich bei modernen Betriebssystemen generell nicht so eine gute Idee, weil das Betriebssystem möchte halt die Lufthoheit darüber haben, was ist da installiert und was macht das? In Windows ist das eben die bekannte Registrierung, die Registry, wo eben. Ich nenne das immer den den Windows Notizzettel, wo Windows sich selbst merkt, was überhaupt auf dem System los ist.

So, und wenn ich natürlich manuell hingehe und das System aushebelt, weil ich einfach hingehe und sage ach guck mal, da ist dieser Ordner Winword, vielleicht brauche ich den ja gar nicht mehr und manuell weglösche, da passiert dann irgendwas. Aber mit Sicherheit habe ich ein bisschen mehr Speicher und dafür aber ganz viele Fehlermeldungen mehr. Und deshalb am besten solche Aktionen nur über die Windows Systemsteuerung selbst.

Das heißt also im Systemsteuerung und da haben sie da App und Anwendungen und diese Liste, da steht dann drin, was alles auf dem Rechner installiert ist und man kann es sehr einfach eben über den dortigen Deinstallationsbefehl auch aus dem System kicken. Was sagst du nun abschließend zu so einem Klassiker wie Zaklina?

Den gibt es ja sogar in der kostenfreien Version und der reinigt mir ja durchaus schon mal so einige Bereiche, zum Beispiel die Browser und alles das, was da unnötig abgelegt ist oder was auch immer das erklärt. Erklärst du uns besser. Aber was sagst du zu dem Programm? Also wir haben dazu redaktionell eine etwas ambivalente Haltung. Auf der einen Seite Du hast völlig recht, ich kann damit sehr einfach temporäre Dateien löschen. Papierkorb löschen kann man auch zur Not mal selbst.

Aber eben alles in allem. Diese Tools arbeiten natürlich eben weitenteils intransparent. Also was denn nun so genau macht bis in alle Details hinein. Das wissen eigentlich nur die Entwickler, wenn sie es überhaupt wissen. Und von daher eben bin ich eigentlich selbst immer der Meinung Ja, wenn man sich ein bisschen auskennt, kann man die einsetzen. Allerdings alles eben sehr homöopathisch. Also ich würde jedenfalls so einem Tool keinen Persilschein geben. Löschma möglichst viel. Ne,

das kann auch schon mal schiefgehen. Und vor allen Dingen eben lebenswichtiger Tipp dabei. Am besten von vornherein das Ganze so bedienen, dass man eben auch ein Rollback machen kann. Also eben die Änderungen zurücknehmen kann. Ja, das wäre eigentlich so der wichtigste Punkt. Da sind wir dann schon wieder beim Wiederherstellungspunkt und einem der nächsten Themen, weil da haben wir haben wir zwar auch schon, aber ändert sich hier und da was? Lieber Rudolf,

für heute soll es gut sein. Ich danke Dir herzlich für alle Tipps, die wir beachten sollten beim Löschen unwichtiger Dateien. Danke Dir und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke, Oli. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Computer wissen leicht verständliche Computertipps. Der Podcast.

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