Computerwissen. Leicht verständliche Computertipps. Der Podcast. Hallo und herzlich willkommen! Ja, wir sind verbunden über einen Internetbrowser und auch da passiert ständig etwas Neues. Und deswegen bin ich verbunden mit der Chefredaktion von computerwissen.de und dort mit Tobias Tesch. Hallo Tobias. Hallo Uli, vielen Dank für die Einladung. Gerne. Welche Entwicklung? Tobias Und du weißt es. Welche Entwicklung gibt es aktuell bei den Internetbrowsern? Es ist in der Tat etwas unübersichtlich.
Gerade jetzt, 20, 25, haben wir maßgeblich verschiedene Informationen, die teilweise ergänzend, aber auch widersprüchlich wirken. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt. Und da sind wir ja heute bei der Sendung genau richtig. Also ich benutze grundsätzlich zwei unterschiedliche Internetbrowser. Also Google Chrome ist einfach, schnell und gut, aber der gute alte Firefox, der ja auch ständig erneuert wird.
Ich nutze die parallel. Manchmal denke ich mir so, so werden so wenigstens zweimal irgendwo anders meine ganzen Daten gesammelt. Beim Firefox ist das ja nicht so sehr der Fall wie bei Google. Wie findest du meine Taktik? Prinzipiell hervorragend. Warum? Du hast einen anderen Gedankengang, aber du hast einen gleichzeitigen
Vorteil noch gar nicht so erfasst. Weil wenn du zum Beispiel bei dir auf deinem Computer eben Google Chrome gerade angegriffen wirst, weil du da irgendeine komische Internetseite aufgemacht hast mit einer ganz komischen Werbung, die dir irgendwas verkaufen möchte und im Hintergrund deine Daten abgreifen möchte, dann ist es für so einen Angriff deutlich schwieriger, gleichzeitig auf Informationen zu kommen, die du zum Beispiel dann im Firefox oder gar noch in einem
anderen Internetbrowser liegen hast. Also die Verwendung von Internet Internetbrowser von verschiedenen Internetbrowsern parallel. Gleichzeitig ist nicht nur möglich, sondern erhöht aktiv die Sicherheit deiner Nutzung. Bin ich jetzt völlig überzeugt. Ich hatte vergessen hinzuzufügen Firefox benutze ich für alle meine Bankgeschäfte. Also das ist. Egal. Das ist egal. Du kannst es auch umgekehrt machen. Okay. Okay.
Okay, dann mache ich eins. Eins mache ich nicht bei den Internetbrowsern. Da wird ja wunderbarerweise mir immer wieder. Also bei den unwichtigen Seiten, es gibt so Portale oder wie auch immer, wo ich sage Ja, also wer die hacken will, also da, da lasse ich das Passwort über den Browser speichern. Aber bei allen, wo ich einkaufe, wo Geld im Spiel ist, sorry, Passwortmanager und noch schriftlich dazu gesichert. Ein bisschen Oldschool, da nutze ich solche, die kann man, hat man jetzt gesagt,
mit KI auch wieder hacken. Also diese Geschichten. Sollen wir ihr Passwort speichern, wenn das mein Browser aufruft? Ich mache da gar nichts richtig. Richtig und richtig. Warum? Erstens will man Passwörter ein Stück weit abschaffen. Am Ende des Tages ist man dann aber noch mehr abhängig von den großen Anbietern. Warum? Mal abgesehen von Google Chrome oder Firefox. Es gibt ja noch andere gute Anbieter.
Die Apple Anwender haben Safari. Dann die Leute, die speziell Wert auf Datenschutz legen, können zum Beispiel auch den Brave verwenden. Wer eben noch mal eine Auskopplung haben möchte vom Firefox und da noch mal sehr viel Schutz auf seine persönlichen Daten legen möchte, der kann auch quasi den Librewolf verwenden. Das ist erstmal alles eine Taktik, um halt nicht gebündelt seine Informationen über einen Anbieter zu schicken. Eine Geschichte.
Die andere Geschichte. Das mit den Passwörtern ist etwas. Generell sollte man Passwörter grundsätzlich in einem Passwort safe ablegen und nicht im Internetbrowser. Warum? Internetbrowser Ganz gleich ob Firefox oder Google Chrome möchten gerne diese Passwörter lokal und eben.
Wir hatten das Thema schon mal mit der Cloud ebenfalls in der Cloud in der Wolke abgespeichert haben, weil ich dann zum Beispiel eben sagen kann, ich habe meine Passwörter im Browser synchron, auf dem Laptop, auf meinem Arbeitsgerät, auf dem Smartphone, Überall, wo ich diesen Internetbrowser verwende, könnte ich mich dann halt einklinken und dann diese Passwörter verwenden. Ob das am Ende eine gute Idee ist, wage ich zu bezweifeln. Jetzt kommen wir.
Wir nennen ja immer Ross und Reiter beim Namen. Jetzt kommen wir vielleicht zu einem Vorurteil. Ist Google wirklich so eine Datenkrake? Also der Google Chrome Browser, der ist ja schick und der läuft auch flüssig und alles gut? Nein, nein, nein. Also erstmal, man muss das Geschäftsmodell von Google verstehen. Eine typische Datenkrake wäre Facebook. Ja, Facebook ist datentechnisch erstmal ein Schwamm. Google hat einen sehr interessanten Mechanismus, um dich zu verfolgen.
Und Google geht nicht hin und will deine Daten verkaufen, sondern Google möchte dir Werbung platzieren. Wenn Google der Meinung ist, dass diese Werbung zu dir passt und das ist der große Unterschied zum Beispiel zu Facebook. Bei Facebook kann man Daten zu den Anwendern kaufen. Bei Google kann man nur sagen Ich möchte meine Werbung platzieren. Wenn der Anwender Eventuell das Interesse zum Beispiel für ein bestimmtes Thema hat.
Also wenn du Rasenmäher verkaufen willst, dann willst du deine Werbung nicht bei Müller Lieschen haben, sondern du willst deine Werbung nur da haben, die sich für Gartenarbeiten interessieren. Und genau das ist eben die große Stärke von Google. Davon abgesehen ist das aber nicht nur eine Geschichte, die über den Googlebrowser läuft. Auch hier es gibt eine umfangreiche Testung, eben zum Beispiel vom BSI, also eben dem. Tschuldigung. Es gibt die umfangreiche Testung von dem BSI.
Das ist angegliedert am Bundesinnenministerium und das BSI hat eben die großen Internetbrowser. Stichwort halt der Internet Explorer bzw der Nachfolger Microsoft Edge. Google Chrome als auch Firefox getestet vor dem Hintergrund welche Internet Browser zum Beispiel für Arztpraxen. im Einsatz genommen werden? Davis Ja. Auch. Da wird es ja auch richtig sensibel. Es ist ja immer der Punkt Datensicherheit bei den Daten, wo ich wirklich niemanden reinschauen lassen kann.
Es ist schon schwierig genug, wenn ich Gärtnerei und alles Mögliche mal Google, mal Google. Ja, und dann auf einmal verfolgen mich. Tracking nennt man das ja. Verfolgen mich die ganzen Anzeigen auch? Da gibt es ja den Punkt häufiger mal im Internetbrowser. Diese ganzen Trackinggeschichten, diese Wie heißen Sie richtig? Hallo? Das Löschen also häufiger mal nicht jahrelang, nicht jahrelang damit rumagieren, sondern auch mal in die Einstellungen gehen. Und da kriegst du die
Datensammelgeschichten schon ein bisschen reguliert. Muss man machen. Sag mal, welche Wollen wir mal? Wollen wir es doch noch mal kurz verdichten. Welchen Browser würdest du für Datensicherheit, optimale Datensicherheit. Da gibt es unterschiedliche Ansprüche. Brave, einfach brave. Wenn ich Onlinebanking durchführe. Er ist nicht so bekannt. Ja. Aber er ist halt wirklich state of the art, wenn man das so sagen darf. Er ist wirklich super. Er wird von vielen verschiedenen
Herausgebern empfohlen. Es ist aber eben halt auch eine amerikanische Lösung. Wenn ich wirklich top sicher unterwegs sein wollte, dann müsste ich halt ein Internetbrowser nehmen, der vom BSI herausgegeben wird. Und das ist dann aber eben nicht mehr so einfach zu nutzen. Der ist auch nicht mehr so agil, weil dann die Sicherheit deine ganzen Aktivitäten ein Stück weit erstickt, also abwürgt. Und insofern der Geschwindigkeit haben möchte und wirklich einen sehr hohen Schutz haben möchte,
der sollte zu Brave greifen. Aber am Ende des Tages die Sicherheit sind für dich, für mich eigentlich nur Nuancen. Ja, das heißt entscheidend ist nicht, welchen Internetbrowser du nutzt, sondern welchen Internetbrowser du für welche Aufgabe benutzt.
Heißt Sobald du das, was du vorhin schon gesagt hast, umsetzt, für verschiedene Aufgaben verschiedene Internetbrowser zu nutzen, bist du auf der sicheren Seite, weil dann kann vielleicht der eine Internetbrowser korrumpiert sein, aber dann bist du mit dem
zweiten immer noch sauber dabei. Und vor dem Hintergrund, wie du schon sagtest, da wo es um Geld geht, da nimmst du den einen Internetbrowser. Ganz gleich, ob jetzt Edge, Chrome oder eben Firefox oder eben Brave. Ja, und du nutzt für den für die andere Aufgabe einfach einen anderen Internetbrowser.
Stichwort für Online Recherche. Auch wenn du dich mal so ein bisschen abseits im Internet bewegen möchtest, dann nutzt du einfach ganz anderen Internetbrowser und schon wird es eben für die Leute, die dich angreifen wollen, deutlich schwerer, die Mauer zwischen Browser eins und Internet Browser zwei zu durchbrechen. Damit hast du ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit.
Gut zusammengefasst, lieber Tobias. Gut zusammengefasst, weil eines ist wirklich nicht gut, wenn man sich grundsätzlich irgendwie unsicher oder verfolgt fühlt, nur weil man das Internet nutzt. Dazu bietet es auch viel zu viele Vorteile. Vielen herzlichen Dank! Das war Tobias Teschke aus der Chefredaktion von computerwissen.de. Tschüss Tobias, dass du. Vielen Dank. Auf Wiedersehen. Danke. Tschüss. Computerwissen. Leicht verständliche Computertipps. Der Podcast.
