Schau dir Sachen an, die du vor ein 2 Jahren entwickelt hast und vor ein 2 Jahren warst du ein guter Entwickler. Schon da warst du ja nicht frisch von der Uni, da hattest du Berufserfahrung, Du warst einfach ein gestandener Entwickler, sag ich mal. Also ich rede jetzt. Echt über dich? Coding Buddies, Dein Podcast rund um Softwareentwicklung und aktueller Tech News. Herzlich Willkommen. Moin Moin und Hallo, herzlich Willkommen zur neuen Folge des Coding Vaddys Podcast.
Schön, dass du wieder eingeschaltet hast und deine Gastgeber, wie soll es auch anders sein, meine Wenigkeit, der Tino und der fantastische Fabi, den ich hier schon sehe und begrüßen möchte. Fabi, Was geht ab? Tino, Was geht denn ab? Ich wünsche dir erstmal und allen Zuhörerinnen und Zuhörern ein wunderschönes, frohes Neues. Jahr. Ja, das wünsche ich dir auch und liebe Zuhörer, lieber Zuhörer, das wünsche ich dir natürlich auch. Ich hoffe wir alle zusammen sind
gut reingerutscht. Wie war's denn bei dir alles gut fit? Ja, den Umständen entsprechend alles gut. Ich würde sagen, ich hatte ein schönes Silvester, ich kann das Neujahr starten. Los geht's. Hast du deinen to do Zettel quasi ausgefüllt, was du dir so vornimmst? Ja, ich habe mir gedacht, so, also so sagen wir mal roundabout 53 Podcasts folgen. Dieses Jahr hatte ich mir so
vorgenommen. Okay, sportlich, sportlich, sportlich, also zusätzlich zu unserem Podcast noch, ja nee, gut, da ich denke, das kriegen wir hin, also da bin ich zuversichtlich, dass du diesen Haken am Ende des Jahres setzen kannst, aber irgendwie auch so Klassiker. Keine Ahnung was sind. Was sind so Klassiker?
Mehr lesen, mehr Sport genau steht alles drauf, aber das war jetzt so erstens und zweitens voll synchron, ja super, also bei mir ist es tatsächlich wirklich wieder mehr lesen, weil das habe ich ein bisschen schleifen lassen in 2024, obwohl ich es eigentlich sehr gerne mag, mal wirklich mal wieder ein, also ein ganz klassisches Buch zu lesen quasi. Das würde ich sehr gerne doch mal wieder n bisschen in die
richtige Richtung lenken. Vielleicht nicht mehr ganz so ambitioniert, wie ich es glaube ich irgendwann mal 23 definiert habe oder so, aber n bisschen mehr du. Bist doch du bist doch nicht mehr so eloquent gewesen im Jahr 2024. Also ja, das hat man gemerkt.
Also ich verspreche mich ständig, und das ist, das muss sich einfach wieder ändern und deswegen mal sehen, ob es jetzt schon bewirkt, also was siehst, da geht es schon los, aber das Jahr ist ja noch jung, ich habe noch nicht so viel gelesen, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass. Hau doch mal raus, was das heutige Thema ist.
Ja, Tino. Und zwar ist das Thema kommt aus der aus unserer Community, das wurde nämlich vorgeschlagen vor einiger Zeit, und zwar geht und zwar geht es um das imposter Syndrom beziehungsweise warum man zum Beispiel, ich sag mal oder warum manchmal man vielleicht und mit Mann mein ich das Ego einem irgendwie selber n strich manchmal durch die Rechnung macht und einem vielleicht irgendwie sagt so Ey du bist noch gar nicht so gut, andere sind besser, auch wenn
man jetzt zum Beispiel schon weiß nicht eigentlich ne Menge geschafft hat von dem was man schaffen möchte, auch gerade in der Softwareentwicklung und dann aber irgendwie kickt auf einmal die simposter Syndrom rein was einem sagt Ey du bist aber gar nicht so gut. Und das ist auf jeden Fall ein Thema. Ich glaube, da kann jeder wahrscheinlich ein kleines Lied mehr oder kürzer oder länger von singen und ich finde, das ist ein spannendes Thema.
Ja, absolut. Deswegen vielen Dank noch mal für den Vorschlag, an der Stelle noch mal angemerkt, Liebe zuhören, Liebe zuhören, falls du auch einen Themenvorschlag hast. Die Mail findest du in den Show Notes, schreibt uns gerne, wir versuchen auch die Vorschläge, denn hier im Podcast zu verarbeiten, wie heute beispielsweise. Ansonsten findest du da auch einen kleinen Link, falls du uns unterstützen möchtest, das auch ganz kurz noch mal angemerkt, da würden wir uns mega drüber freuen.
Vielen Dank, denn dafür schon mal genau und ansonsten würde ich sagen, ja dann lass uns das Thema nehmen, das ist mega spannend, es ist weit verbreitet in der Softwareentwicklung und nicht nur da, ich glaube das begegnet, egal in welchem Bereich man unterwegs ist im Leben jeden Mal oder betrifft jeden mal. Und vielleicht können wir das Ganze ja ein bisschen besänftigen und deswegen ja hau doch mal raus, also. Fang doch mal an, mit was ist denn eigentlich dieses imposter Syndrom?
Ich finde man liest das überall auch so, gerade in den letzten Jahren ist das modern, würde ich nicht sagen, gehypt auch nicht, aber es ist halt mehr sichtbar geworden finde ich, weil früher war mir eigentlich gar nicht klar was unter diesem Begriff zu verstehen ist. Sage ich mal. Deswegen vielleicht noch mal so als Einleitung. Sag doch mal, was man darunter versteht oder was du darunter. Verstehst also das Ding. Ist ja mach ich auch gleich.
Also weil du gerade sagst, vielleicht war dir das diese dieser Begriff noch nicht so wirklich bewusst damals, aber vielleicht hast du es ja trotzdem schon sozusagen gespürt, ohne dass du sozusagen diesen richtigen Begriff dafür hattest. Ja, absolut klar.
Also. Du kennst das ja bestimmt und liebe Zürer, lieber zürer, du kennst das wahrscheinlich auch und ich kenn das auf jeden Fall auch, dass man irgendwie manchmal so dieses Gefühl hat, dass irgendwie die eigenen Fähigkeiten irgendwie nicht ausreichend sind, also die Softwareentwicklungsfähigkeiten und andere vielleicht irgendwie besser sind und man sich irgendwie fragt, so wie hab ich es überhaupt in die Branche geschafft oder schaff ich es
überhaupt da rein, je nachdem an welchem Punkt man gerade steht und das ist ne Sache. Da steht glaube ich, keiner komplett alleine mit da. Und dieses dieses imposter Syndrom ist halt einfach, ist etwas was nervt und was aber leider einfach da ist. Und wie gesagt haben viele im Normalfall wir kennen es auch und was dieses imposter Syndrom überhaupt ist. Es ist halt im Endeffekt wirklich dieses Gefühl was man was einem irgendwie.
Sagt, dass die eigenen Leistungen, dass man diese eigenen Leistungen überhaupt nicht so richtig verdient hat und dass man vielleicht irgendwie mal im Hinterkopf dieses unterbewusste Gefühl hat, dass man irgendwie entlarvt
werden könnte. So nach dem Motto, Ey, ich hab jetzt irgendwie, das sind meine Fähigkeiten, die hab ich angegeben, ich, ich kann dies coden, ich kann das und hier und jenes oder auch auf einem anderen Level, es geht ja nicht nur in bei diesem Syndrom ausschließlich um die Softwareentwicklung, aber dass man irgendwie an den Punkt kommt, dass einfaches Beispiel jemand fragt, ach so, wie ist denn da, warum ist das so und so und man dann sagt, ich weiß es
nicht mehr, ich bin entlarvt, ich bin ja doch nicht, kann das ja doch nicht so, wie ich eigentlich vorgegeben habe, das zu können und das und hier geht es aber darum, dass es wirklich ein Gefühl ist, also nicht, dass es wirklich so ist, sondern nur, dass man daran irgendwie unterbewusst manchmal glaubt oder man irgendwie sich selbst damit sabotiert mit diesem Gefühl. Und es basiert ja auch.
Darauf, dass man irgendwie das Gefühl hat, dass es auch alles ein bisschen glücklich lief, dass man da ist, wo man ist, oder allgemein Sachen einem zugefallen sind, ohne dass man sie verdient hat, wie du so schön meintest. Und das finde ich, ist halt auch ein entscheidender Punkt.
Also wie entwickelt sich denn überhaupt dieses Gefühl, dass man sagt, eigentlich hatte ich echt Glück, ne, also dass ich überhaupt als in unserem Fall Softwareentwickler arbeiten kann, das war jetzt schon echt glücklich und ich hoffe, dass. Niemand merkt, dass wir es gar nicht so drauf haben, wie andere denken. So, das wäre ja so die innere Stimme, die dann zu einem sprechen.
Würde ja genau, also ich, ich weiß nicht, kennst du da hattest du sowas auch schon mal dieses Gefühl, irgendwie fällt dir da gerade n Beispiel zu ein. Ja, also grundsätzlich muss ich sagen, dass ich mit dem Syndrom auch zu kämpfen habe, und das sage ich jetzt nicht nur so für die Podcast Folge, da gibt es mehrere Beispiele, da können wir auch drüber reden. Das heißt, es hat mir in der Vergangenheit auch immer mal wieder zu schaffen gemacht, mal mehr und mal weniger.
Und deswegen meinte ich, das ist jetzt so in sage ich mal, in aller Munde oder bekannter das Thema, aber früher gab es für mich da keinen Begriff, ja, weil du ja gefragt hattest. Du hattest ja aber bestimmt trotzdem dieses Gefühl, ja, hatte ich, und das geht bis sage ich mal, wenn wir jetzt die Softwareentwicklung nehmen bis ins Studium zurück ins erste Semester, wo ich halt der Meinung war.
OK, was mach ich hier? Alle anderen sind viel besser und wie hab ich es überhaupt geschafft ne ne Prüfung zu
bestehen? Warum bin ich immer noch Teil des Studiengangs oder wenn es Projektarbeiten gab wir hatten ja auch mal, das ist jetzt schon sehr lange her über n Projekt geredet wo wir den n Roboter programmiert haben, autonomes Fahren mit dem quasi nur kurz angerissen Liebe zuhören Liebe zuhören falls dich das Thema interessiert, da musst du n bisschen zurückscrollen aber die Folge gab es.
Und da, bei dieser Teamarbeit hatte ich zum Beispiel das Gefühl, ganz schön glücklich, dass ich hier Teil des Teams bin und dass das alles so gut funktioniert und hab quasi mich selbst schlecht geredet. Also mein Beitrag in das Projekt quasi schlecht geredet und da merkt man halt schon, da hat das halt so voll reingekickt dann ne, also ich weiß auch, hoffentlich merken jetzt die die Übungsleiter oder die das am
Ende bewerten nicht. Dass ich hier gar nichts kann, so nach dem Motto und alle anderen das gemacht haben. Solche Gedankengänge kommen ja denn auf.
Ja, also ich war ja auch in dem, Ich war ja auch da im Team, in dem Projekt auch dabei und ich kenn das Gefühl total und ich hatte ähnliches gefühlt, sag ich jetzt mal in in diesem Zeitraum und bei mir ist es aber auch das, also weiß nicht, ich kann, muss gar nicht so weit zurückgehen, dass ich das Gefühl zum Beispiel hatte, so bei meinem ersten, beispielsweise bei meinem ersten Arbeits geberwechsel, da hatte ich.
Schon relativ stark auch dieses Gefühl, weil im Endeffekt war ich dann, ich hab angefangen da zu arbeiten und hab mir so hab mit den Leuten zusammengearbeitet und hatte einfach das Gefühl, dass die alle richtig, richtig viel drauf haben und ich halt gar nicht und dann dachte ich mir so ey, hoffentlich fliegt das hier nicht auf, dass ich nach der Probezeit hier rausfliege, dass ich irgendwie nicht mehr mitmachen darf, so nach dem Motto und das war auch krass und
dann? Dachte ich mir auch so.
Ja, vielleicht habe ich es nur irgendwie aus Glück hierher geschafft und jetzt fliegt es auf ne, also dieses man wird entlarvt und dann dachte ich mir aber auch irgendwie, also rückblickend sage ich jetzt mal aus, aus heutiger Sicht dachte ich mir auch so, ich hab n vierstufigen Bewerbungsprozess durchlaufen und es ist ja nicht so als würde man den jetzt völlig out of nowhere so ja Glück gehabt viermal und jetzt bist du dabei so es ist so ist es nicht, aber trotzdem hatte
ich in dem Moment einfach das Gefühl. Ich weiß es nicht, ich ich. Ich kann halt einfach im Verhältnis zu allen anderen nichts und das ist völliger Quatsch, weil ich konnte was und ich war vielleicht auch einfach noch nicht so weit wie andere, klar, aber es war auch ne andere, ich sag mal Technologiebranche in die ich eingestiegen bin, ne weil im Endeffekt ist es ja auch so, dass man auch so n Gefühl hat, weil es gibt übelst viele Programmiersprachen, man hat vielleicht irgendwie auch das
Gefühl OK ich, ich kenn den und den Text deckt gerade nicht. Was ja nicht bedeutet, dass man jetzt irgendwie das nicht kann. So weißt du ja, und das ist manchmal das Paradoxe dabei. Ja, das ist ja genau das, was du gerade beschrieben hast mit den Textdeck zum Beispiel oder andere Branche. 2 Punkte sind da sehr entscheidend, die muss man sich immer vor Augen führen, finde ich. Gerade wenn du jetzt beim
Beispiel Jobwechsel bist. Ich hab jetzt quasi im Studium angesetzt, weil ich selbst da schon hatte, wo es, sag ich mal nicht um viel ging oder sagen wir mal, es ging nicht ums Geld wie beim Job ne, aber bei so Bewerbung und Jobwechsel kenn ich das nämlich genauso und da sind halt diese 2 Punkte wichtig
in meinen Augen, dass erstens. Du wurdest damals nicht eingestellt als Top Notch Entwickler, der alles kann und die Welt rettet, sondern wahrscheinlich noch als Junior Developer beziehungsweise nicht mehr Junior normaler vielleicht zu dem Zeit. Ich weiß jetzt, das ist ja auch schon ne Weile her ne so, das heißt dementsprechend muss ja auch der Maßstab sein und auch vor allem der Maßstab von dir selbst an dich selbst, dass du halt, du kannst ja nicht
erwarten, dass du wie 120 Jahre berufserfahrener Entwickler oder Entwicklerin. Dich in dieser Branche genau in diesem spezifischen so gut auskennst wie die Person, die da schon so lange arbeitet, weil das ist nämlich auch derzweite.es, wird sehr, sehr wahrscheinlich immer einen Wechsel geben, in der Bedingung, in den Bedingungen wie du arbeitest, in dem Stack mit dem, mit was du arbeitest.
Und natürlich ist es logisch, dass du das noch nicht so gut kennst wie andere, die da schon jetzt eine Weile mit arbeiten. Und das darfst du auch nicht in die Bewertung mit einbeziehen. Also Bewertung meine ich jetzt wirklich deine eigene davon, weil man sabotiert sich so krass, dass man sagt, Ey, oh mein Gott, das müsste ich wissen, ich müsste das eigentlich schon wissen, wenn die jetzt fragen, aber warum solltest du das schon wissen wie du ja meintest?
Es gibt so viel die das ist so breit gefächert die Softwareentwicklung du kannst nicht alles wissen, du kannst nicht in allem Experte sein und da gibt es noch einen Punkt, da würde mich mal interessieren. Wenn wir heute schon so eine, so eine super ehrliche, offene Folge hier machen, ja kennst du dieses Gefühl? Das hatte ich zum Beispiel in Bewerbungen oder auch in Gesprächen mit anderen Entwicklern immer gerade so am Anfang, wenn du gefragt wirst.
Ja, kennst du das? Und das kennst du D und D Library kennst du das und das Framework und innerlich. Denkt man sich so verdammt, ich kenn das nicht. Oh mein Gott, was ist das? Er fragt, Oh mein Gott, ich muss jetzt irgendwie jetzt cool aus der Sache rauskommen, weißt du, dass man so so richtig panisch wird, anstatt einfach zu sagen, Nein nö, hab ich mir noch nicht angeschaut. Nö, Was ist denn das? Also man man hat ja auch also.
Ich sprech mal für uns beide, wir sind ja so, wir haben ja so ne intrinsische Motivation uns auch Sachen anzugucken.
Ja, und deswegen gibt es ja auch zum Teil das Projekt Coding Buddies, das ist ja so ein Punkt davon, dass wir einfach gerne Neues kennenlernen wollen und anstatt zu sagen, NÖ, was ist denn das, erzähl doch mal, klingt geil, denk oder dachte ich mir so, oh mein Gott, ey, jetzt bloß nicht auffällig werden, so weißt du und dann so ne Aussage wie ah das hab ich schon mal gehört, ah. Ja, doch, doch, ich hab mir das ich das kenn ich irgendwo her, aber ich bin halt.
Also es ist lange her oder sowas weißt du so drumherum reden was total unnötig ist, weil deine also du wirst ja kein schlechterer Entwickler in dem Fall nur weil du diese eine Sache nicht kennst. Ja, obwohl ich dazu sagen muss, dass tatsächlich ich manche Sachen wirklich schon mal gehört hatte. Ja, aber also. Ich hatte halt wirklich die. Situation, dass ich mir dachte, Ach komm, tu einfach so und das ist nicht cool, weil das bringt ja keinem am Ende. Was ja das stimmt.
Das führt also, dass, dass das. Gibt ja dem Gespräch auch keinen Mehrwert am Ende. Also es ist ja eher so, dass wenn du wirklich sagst, so weiß ich nicht, erzähl doch mal, was ist denn das cool ist, dass dann sozusagen die andere Person gegenüber halt einfach noch sogar mehr noch darüber erzählen kann und du da sogar noch was drüber lernst. Also eigentlich führt das das Gespräch eigentlich sogar noch n
bisschen weiter. Und ich kenne das, aber das ist ja genau der.es gibt so unglaublich viele Sachen in der Softwareentwicklung, Programmiersprachen, Frameworks, Tools, was auch immer und, und da kann ich mir vorstellen, dass genau deshalb halt eben dieses Syndrom, dieses imposter Syndrom halt auch vielleicht auch gerade in der Softwareentwicklung auch so verbreitet ist. Zumindest ist es mir schon
oftmals begegnet. Wie gesagt, wir kennen es, ich habe auch schon von anderen gehört, die das auch so empfinden und. Ich kann mir schon vorstellen,
dass es damit auch zu tun hat. Weißt du, dass es halt einfach unglaublich viel gibt und man kann halt eben nicht alles wissen, aber manchmal ist es ja auch so, ich mein, Ich weiß nicht wie es dir geht, aber also ich weiß wie es dir geht, aber wir haben ja also bei uns ist es ja schon so, dass wir auch einen sehr hohen Anspruch haben und sagen, OK, wir machen das jetzt, also wollen wir ja auch irgendwie, dass das jetzt nicht irgendwie Käse wird, ne, also sagen wir mal, wir nehmen uns
irgendeine neue Programmiersprache und probieren die aus. Dann wollen wir aber auch im Normalfall verstehen, wieso das so passiert oder ein Framework oder was auch immer. Und da hat man natürlich schon einen hohen Anspruch, gerade wenn du zum Beispiel ein anderes Framework total stark schon erkundet hast und einfach eigentlich schon richtig sattelfest darin bist und dann auf einmal was Neues kommt und du eigentlich wieder am Anfang
bist. Eigentlich wieder dieser eigentlich wieder, der Schüler bist und nicht der Meister, sozusagen also deine Rolle sich verändert und wechselt. Dass man da dann auch natürlich irgendwie sich eingestehen muss, ey hier an der Stelle, das kann ich einfach noch nicht so gut.
Ne, auch wenn ich vielleicht das andere kann, also vielleicht ist die Lernkurve dann vielleicht n bisschen steiler, weil man halt bestimmte Sachen schon kennt, ne von anderen Frameworks oder so, aber trotzdem muss man sich ja eingestehen, OK pass auf, ich muss hier trotzdem ich hab hier trotzdem ne Lernkurve ne und da ist es vielleicht auch manchmal mit den eigenen Erwartungen, zum Beispiel dadurch kommt das dann, dass man sich dann vielleicht auch denkt so. Ich kann das ja alles noch gar
nicht, ne. Also ich bin auch mal.
Ich hab auch manchmal Momente, wenn wenn du dann irgendwo zum Beispiel auch wieder liest, hier guck mal das und das also irgendwo n Chat mitliest oder was auch immer, wo dann darüber geredet wird, hast du das schon mal angeguckt oder dies und du denkst dir so hm das kenn ich noch nicht, das kenn ich auch noch nicht und dann hab ich manchmal auch wieder so Momente wo ich mir denke boah ey Scheiße, ich kenn ja gar nichts und dann denk ich mir auch wieder so na gut, aber es ist
halt aber auch Grad überhaupt nicht mein mein Gebiet in dem ich gerade unterwegs bin so. Ah heißt ja nicht, dass es nie sein kann, aber weißt du, ich meine, es ist ja manchmal einfach, dass es immer mal wieder unbewusst, auch ohne dass man es eigentlich aktiv möchte, dass es reinkickt, dass du denkst, auf jeden Fall aber einfach nur du kannst nicht in einem perfekt sein, so das mein ich damit ne.
Ja, man muss das vielleicht einfach mal so n Perspektivwechsel davor nehmen, dass man sagt, OK nee, vielleicht such ich jetzt mal nicht irgendwie ne Schwäche bei mir. Sondern denkt mir cool, dass die anderen sich damit beschäftigen und dass die sich damit
auskennen. Also dann lieber das Positive sehen und sagen okay cool, da gibt es jetzt Leute, die kennen das und das Framework und falls ich da mal fragen zu haben sollte, dann kann ich mich mit denen auseinandersetzen und darüber sprechen oder auch andere Programmiersprachen und ich finde, das ist halt eine viel, viel schönere Herangehensweise als sich selbst schlecht zu reden, aber das das ist ja das Problem, aber im Postasonom du kannst es ja nicht
wirklich steuern. Es passiert, es wird diese Gedanken werden kommen und dann finde ich, hilft es vielleicht, diesen Perspektivwechsel vorzunehmen und weg von dem Schlechten auf sich bezogen hinzu dem Guten, was andere da gemacht haben, zum Beispiel. Ein anderer Punkt ist ja auch bei der Softwareentwicklung, weil du meintest, warum ist das so viel verbreitet, man ist halt auch ständig Beurteilung ausgesetzt im Sinne von. Code Reviews andere gucken sich
das an, was du gemacht hast. N anderes Beispiel wäre auch wo wir angefangen haben auf Twitch live zu streamen, was uns ja unfassbar viel Spaß macht und Liebe, zuhören, Liebe zuhören, falls du noch nicht reingeschaut hast, schau gerne mal vorbei, immer Dienstag gegen 20:00 Uhr, das sind richtig coole Runden da, also es ist super mit den Leuten und trotzdem als wir angefangen haben war es für mich auch wieder so n Thema Oh jetzt coden wir live und ich glaube jeder.
Der programmiert weiß, was das für n Prozess ist.
Man schreibt was hin, man nimmt was weg, dann macht man was, dann weiß man im Kopf, ah das ist nicht perfekt, aber wir machen es erstmal so das das geht ja hin und her und man man öffnet sich sozusagen und zeigt live diese diesen Prozess sozusagen und da hatte ich am Anfang aber auch das Gefühl, oh ey, du musst aber jetzt hier eigentlich von Anfang an astrein Code raushauen, aber so ist es einfach nicht und das macht niemand und das ist auch n wichtiges Ding.
Einfach sich vor Augen führen, es geht fast allen so. Ich will jetzt nicht alle sagen, weil das kann ich nicht beweisen, aber fast allen so und man ist man ist nicht der eine. Wie hast du es so schön gesagt der entlarvt wird oder die eine am Ende, sondern alle haben diese Gedanken, alle schreiben auch mal scheißcode ganz direkt so gesagt ich meine schau dir Sachen an die du vor ein 2 Jahren entwickelt hast und vor ein 2 Jahren warst du ein guter Entwickler schon.
Da warst du ja nicht frisch von der Uni, da hattest du Berufserfahrung. Du warst einfach ein gestandener Entwickler, sage ich mal. Also ich rede.
Jetzt echt über dich? Nein, aber schau dir mal wirklich Code an. Vor ein 2 Jahren, das habe ich letztens machen müssen, weil ich so ein Altes, ein altes Projekt von uns ein bisschen refected habe und da denkst du dir, was zur Hölle geht da ab, was soll das aber ich finde das ist fast schon ne Definition, dass Code der altert, also alte Projekte die sind am Ende Mist und das ist mal wirklich drastisch formuliert, weil, und das ist wichtig, man wird stetig besser
und man wird es jetzt aus dem heutigen Stand anders machen, weil man weitere Erfahrungen gesammelt hat und es jetzt besser umsetzen könnte. Ja, also betrachtest du das als schlecht und das Haut dir irgendwie so in dieses imposter Syndrom mit rein, aber eigentlich siehst du deine Entwicklung daran die voll. Geil ist ne ja, also es ist ja also ich find auch, manchmal fehlt einem ja auch. Dann im Endeffekt so ein bisschen auch der Kontext.
Ne, also wenn du dir zum Beispiel manchmal auch Code anguckst, also sagen wir mal das Resultat eines Codes wie zum Beispiel an einer App oder einer Website beispielsweise oder auch wirklich plain Code irgendwo, sagen wir mal in irgendeinem Repository, was irgendwo gehostet ist, wo du einfach reingucken kannst, Open Source, da kannst du ja auch manchmal reingucken oder auch in andere Projekte auf der Arbeit oder was auch immer, und du siehst vielleicht Code, wo du denkst,
wow, der ist ja richtig krass, so ne.
Und was man aber, was einem fehlt, dieser Kontext, der einem vielleicht auch fehlt, ist halt auch, dass man im Endeffekt, man sieht das Endprodukt sozusagen, aber du siehst halt eben nicht die Entwicklungszeit dahinter, irgendwelche Debugging Sessions dahinter, wie was weiß ich aufgesetzt wurde, damit man irgendwas überprüft und dann sozusagen auch da aufgrund dieser Überprüfung vielleicht irgendwie verbessern kann oder was für n Frust in diese Entwicklung eingeflossen ist.
Das siehst du alles nicht so. Und genauso wie zum Beispiel diese Repositories hast du ja auch auf Social Media oder so Punkte, die du irgendwie, also wo du irgendwie auch vielleicht Code siehst, wo dir gesagt wird, hier guck dir diesen Code an, guck dir jeden Code an und der ist dann halt vielleicht auch schon einmal durchoptimiert so und du weißt aber auch dann am Ende nicht, OK. Wo kommt der her? Hat sich die Person das selber ausgedacht?
Frag mich nicht und so weiter ne und auf der anderen Seite hast du dann auch gleichzeitig wieder Leute, die vielleicht auch irgendwelche Lösungen schlecht reden, wo du dann vielleicht denkst, OK ist ja blöd, also schade hab ich das jetzt vielleicht doch nicht richtig gemacht so also hatten wir ja auch schon erlebt, so wir haben keine Ahnung irgend irgendeinen Real rausgehauen auf Instagram und dann wurde halt zum Beispiel drunter kommentiert sowas wie. Ja, ist ja ein total blödes
Beispiel, das daran zu zeigen. So, und du denkst dir so ja okay einer sagt das, eine andere Person sagt cooles Beispiel richtig gut was auch immer ne, also manchmal ist es ja auch immer die Frage so okay unter welchen Bedingungen zeigst du irgendwas? Manchmal will man ja auch nur bestimmte Dinge irgendwie, wie sagt man einfach plakativ mal zeigen warum sie so sind und manchmal kannst du halt auch gerade in einem kleinen Kontext keinen Großen.
Keinen großen Code zeigen so, und trotzdem kommen bei solchen Sachen immer wieder, dass man sich dann vielleicht denkt, OK, stimmt das, jetzt war das jetzt vielleicht doch total blöd und so OK. Ja. Vielleicht findet die eine Person das blöd, aber genügend Leute denken sich so, OK, ich hab doch was gelernt und dann reicht das ja auch so, das ist auch. Gut, absolut absolut. Und das ist n wichtiger Punkt. Das Ganze ist immer subjektiv coden. Betrachten viele auch als Art Kunst.
Ich mache das jetzt mal so ein bisschen hochtrabend und man hat so seine eigene Handschrift. Das ist einfach so. Es gibt Sachen, die liegen einem oder die programmiert man gerne auf diese Art und Weise und andere finden diese Art und Weise sehr, sehr schlecht aus ihrer Sicht, es gibt.
Klar, es gibt objektiv gesehen Kriterien, absolut sei es sowas wie Performance ne. Also wenn wir jetzt Richtung Komplexität von Algorithmen gehen, da gibt es einfach Maßstäbe. Ja da kannst du sagen OK das eine hat ne Komplexität von n Quadrat und das andere hat ne konstante Komplexität von 1, dann ist das eine einfach schneller, also skaliert auf die Menge der Eingaben so ne das das ist n wertungskriterium aber es gibt ja trotzdem.
Sag ich mal Patterns die einfach manchen liegen, die benutzen sie gerne, andere finden die schrecklich und nehmen die gar nicht. Auch die Wahl der Programmiersprache und so also das sind ja sehr sehr subjektive Sachen, also kann ich mich auch nicht hinstellen und da weil du Social Media meintest und das beobachtet man oft und das finde ich halt echt traurig den voll abzuhaten oder so etwas richtig niederzumachen, obwohl es ne valide Lösung ist.
Man kann ja konstruktiv drüber diskutieren, zum Beispiel sagen ja, Pass auf, an der Stelle ist vielleicht nicht ganz so effizient, was du machst. Das könnte man vielleicht so und so machen, das ist ja ne ganz andere Herangehensweise als zu sagen, ja, nee, das ist n scheiß Beispiel, oder hier, das funktioniert so nicht, das ist halt für mich halt immer so n Thema, dass man immer betrachten muss, coden ist subjektiv, es ist n Handwerk und es ist das also.
Das Handwerk des Autors, sage ich mal. Und deins kann ja anders aussehen. Und trotzdem kommt es am Ende auf die gleiche Lösung heraus.
Und weil du meintest, man sieht immer nur die Endprodukte, das ist hier, kann man sich ja auch den Spaß machen, gerade bei so Open Source Projekten auf github einfach mal in die Commits gucken, einfach mal schauen wie sich das entwickelt hat über die Zeit den Code, weil 100 Pro sind da Sachen reingegangen, wieder rausgegangen, refected worden und so weiter. Ja. Ja, also du liest ja auch.
Am Ende sag ich mal das veröffentlichte den, den der Bestseller, der Roman, der veröffentlicht wurde, der hat ja auch zig Iterationen gehabt, wo umgeschrieben? Wurde ja. Um um einfach mal so ne Analogie zu bringen. Weißt du, du liest ja nicht die Erstfassung oder die oder am besten noch die Stichpunkte sozusagen. Ja, ja.
Es ist ja auch einfach, es ist ja ein kontinuierlicher Prozess, wie du auch meintest, so ne. Also du kannst dir ja deinen eigenen Code vor x Jahren wieder angucken und wahrscheinlich wirst du oder eigentlich zu 100% wirst du etwas zu refactern finden auf jeden Fall, weil man sich ja eigentlich zwangsläufig verbessert, da kommt man ja gar nicht drum herum, wenn man es regelmäßig tut und da ist es dann natürlich auch immer die Frage, mit wem vergleicht man sich, zum Beispiel weil du
kannst dich natürlich auch mit jemandem vergleichen, weiß nicht, wenn wenn du gerade irgendwie. Ein bisschen Fußball spielst und auf der Wiese bolzen gehst, kannst du ja auch mit einem irgendwie mit einem Profi vergleichen und dann wirst du wahrscheinlich der Meinung sein,
dass du halt schlecht bist. Im Verhältnis sicherlich klar, wieso ist es der eine ist ein Profi, der andere nicht, ja wenn man sich da vergleicht, dann kommt man relativ schnell objektiv betrachtet auf den Punkt, dass man sagt OK ne man ist schlechter als ein Profi. Aber das bedeutet auf der einen Seite weder, dass man nicht noch ein Profi werden kann. Also jetzt wieder so in der Softwareentwicklung, weil ja gut, wenn du keine Ahnung so alt bist wie ich, dann werde ich
auf. Jeden Fall. Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich glaube, du wirst kein Fußballprofi. Ist okay ich bin ich bin eh kein Fußballer, aber weißt du das? Das sind halt so Sachen und dann ist halt immer die Frage, mit wem vergleicht man sich und es ist doch eigentlich viel besser sich mit sich selber zu vergleichen und diesen Progress zu sehen.
Und zu gucken, OK, habe ich mich verbessert oder nicht, anstatt halt eben weiß ich nicht, genauso auf der anderen Seite, wenn jemand irgendwie über andere Lösungen hatet, dann kann es vielleicht zum Beispiel dazu führen, dass bei der Person ne, bei der das sozusagen bei diese, bei der diese in Anführungsstrichen Kritik reinkommt, dass das im Poster Syndrom Reinkickt und die Person hat damit vielleicht zu kämpfen.
Was diese Person aber vielleicht nicht sieht, ist, dass die andere Person, die sowas gerade gesagt hat, höchstwahrscheinlich selber damit zu kämpfen hat. So, und das vielleicht auch irgendwie auf ne gewisse Art und Weise ausdrückt und also ne und wem anders was da mit Reindrückt, damit man sich vielleicht auch besser fühlt um zu sagen, OK, ja, ich bin ja dann doch der bessere, so ist natürlich ne blöde Art und Weise das auszudrücken, aber irgendwie steht ja sowas dann auch
dahinter. Ja. Also ja absolut, davon gehe ich fest aus, dass auch die Leute, die denn vielleicht mal sich vielleicht ein bisschen daneben kommentieren oder bewerten, genau das gleiche Problem am Ende auch haben. Und sobald man quasi aus der Komfortzone rausgeht, dann wird das genauso reinkicken bei denen. Also wenn du einfach in den Bereich kommst, wie du am Anfang so schön meintest.
Ja, das kenne ich nicht. Hier das Framework XY und weißt du, wenn du dann einfach in über ne Sache redest, wo sie nicht so Firmen drin sind, dann wird es genauso sein und deswegen finde ich es finde ich es wie soll ich sagen finde ich es halt auch schade, denn Leute so quasi an Pranger zu stellen weißt du weil auch gerade Anfänger Einsteiger bei denen also ich kann immer nur von mir sprechen als ich Anfänger war.
Hat mich das richtig getroffen? Wenn jemand gesagt hat, was hast du für ne Scheiße gecoded da oder was ist das denn? Ich mein du kannst es in dem Moment nicht besser, aber es ist dein Bestmöglichstes was du reingibst und das ist das ist halt super, entscheidend am Ende und es ist doch geiler als Senior Developer zu motivieren und noch Ratschläge zu geben
anstatt dann da reinzuhauen. Ja, ich kann mich immer noch dran erinnern, als ich irgendwie weißt du nach dem also oder am Ende des Bachelors. Mein Praktikum gemacht hab in einem größeren Unternehmen und da mir dann irgendwie n Mitarbeiter oder also sagen wir mal jemand der mit im Team gearbeitet hat, mir dann auch einmal gesagt hat, so nach dem Motto, Ey, das was du da gerade machst ist völlige Scheiße mal auf gut Deutsch gesagt und ich dacht mir so oh mein Gott krass
also sowas sowas hinterlässt ja auch irgendwo ne gewisse Art von Spur, zumindest in dem Moment. Gut, dass ich noch n anderen hatte, mit dem ich das eigentlich zusammen gemacht hab.
Der, der mir das gesagt hat, der war so halb involviert und die Person mit dem ich das zusammen gemacht hab oder mit dem ich sehr viel sozusagen daran auch entwickelt hab, der meinte auch zu mir so ey, lass dir mal nichts erzählen, das ist schon cool, das ist schon ne coole Sache, so hab ich ja am Ende auch meine Bachelorarbeit drüber geschrieben und war gut alles super, weißt du. Aber in dem Moment. Trotzdem bleibt das auch im Kopf einfach sowas.
Ja, also in dem Moment ist es schon heftig und es war ja auch nicht, dass er mir das irgendwie im Vertrauen gesagt hat, sondern halt einmal so in einem, ich sag mal, Großraumbüro halt auch in einer etwas mehr als normalen Zimmerlautstärke darüber gesprochen hat. Und das ist halt irgendwie ziemlich ungeil an so einer Stelle und und klar kann es ist aber es, es passiert ja auch nicht nur sag ich jetzt mal im im Anfängerbereich, wie ich meinte, später im Job hab ich ja
schon erzählt. Aber zum Beispiel letztens auch hatten wir ja auch n Kommentar unter einem irgendeinem Beitrag, da stand dann auch drin so habt macht ihr das einfach nur so, da habt ihr auch irgendwas gerissen so und das ist auch das ist auch ne Sache wo ich dann auch erstmal wirklich kurz darüber, also eigentlich hab ich gar nicht direkt darüber nachgedacht, aber später irgendwann weißt du ich bin dann irgendwann ins Bett gegangen und hab dann noch mal drüber
nachgedacht und dacht mir halt so in dem Moment dann einfach mal so ja weiß nicht hab ich irgendwas gerissen. Was was ist, was reißen für diese Person? Ja, also es ist super schwierig, aber man man fängt auf einmal an da über sowas nachzugrübeln und dann dachte ich auch so, also am Ende bin ich zu ihm Schluss. Gekommen? Ja, hab ich. Leute, so weißt du aber, aber das Ding ist trotzdem, dass ich also weißt du, nichtsdestotrotz wird irgendwas getriggert in einem so absolut unbegründet ist
aber trotzdem. Hat man irgendwie. Also ich zumindest in dem Moment einfach irgendwie Zweifel gehabt. Kurze Zeit und es reicht ja aber trotzdem aus, dass es einfach nerven kann so weil das Imposter Syndrom nervt einfach. Ja, absolut. Es ist auch so ein Ding, dass man da oft in so einen Rechtfertigungsmodus kommt, der absolut nicht angebracht ist, der nicht notwendig ist. Man muss sich nicht rechtfertigen vor anderen, also gerade wenn man, weil wir es
jetzt ja auch darauf beziehen. Dass das im Poster Syndrom oft durch äußeren Einfluss ja ausgelöst wird, sozusagen ne, weil dann halt so ne Bemerkung kommt. Dann ist es halt fatal in diesen Rechtfertigungsmodus zu gehen, weil es gibt nichts zu rechtfertigen. Du hast es bewusst gemacht, zum Beispiel beim Coden jetzt, das waren bewusste Entscheidungen, die du triffst. Warum etwas wie entstanden ist und das hat alles Hand und Fuß, ganz einfach ne, es ist nicht optimal.
Das mag sein, was ist schon optimal. Wir haben ja gesagt, du kannst die Jahre zurückgucken, kannst den ganzen Code nehmen, wo du dachtest, der ist gut, kannst du refact dann. So. Warum auch? Ein Beispiel, warum Sorgen oder nehmen große Firmen Projekte und hauen die komplett in die Tonne und entwickeln von komplett von vorne? Du kannst die ist ja nicht so, dass die die nur so. Blender hatten und dann auf einmal richtige Entwickler, die
das dann von vorne machen. Nein, man hat einfach erkannt EY pass auf, wir haben jetzt Erfahrung gesammelt, wir können das einfach, wir ändern jetzt zum Beispiel den Stack noch mal und machen einfach das noch mal von vorne in sauber, das ist doch nicht unüblich und deswegen sind ja nicht alle Entwickler Blender die da oder Entwicklerinnen die da vorher mitgemacht haben, das ist einfach Erfahrung, das ist der Lauf der Dinge und es gehört dazu und so einfach es sich
jetzt darüber sprechen lässt ne zu sagen ja, aber so ist das Ken. Noch mal angemerkt, ich kenne dieses Gefühl. Du kennst dieses Gefühl und es
wird niemals weggehen. Und im Endeffekt, wenn man sich zum Beispiel hinstellt und sagt, Ey, guck mal, ja, ich dachte eigentlich, ich kann eine Menge, jetzt arbeite ich vielleicht mit jemandem zusammen, der kann noch viel mehr, dann, klar, lass das im Postal Syndrom einmal auch kurz reinkicken ist auch okay, dann denkst du kurz drüber nach, schüttelt das wieder ab und dann denkt man einfach mal vielleicht auch darüber nach okay Pass auf was für eine geile Chance um neue Sachen zu lernen.
So ist doch auch mal was ganz anderes. Ich kann mich ja noch viel mehr entwickeln, so und wenn diese Person vielleicht blöd ist, OK, gibt es auch die dann ne, dass Personen blöd damit umgehen, wenn jemand vielleicht noch nicht so gut ist wie also zum Beispiel auch nur so gut waren wie sie selber irgendwann früher mal waren kann ist ja normal.
Dann kann man sich einfach nur in die eigene Nase fassen und sagen, OK ich mach es halt besser, wenn ich mal an dem Punkt bin und ich hab jemanden der vielleicht noch nicht so weit ist. Dann gehe ich damit besser um, weil ich kenne das einfach so. Also das sind ja 2 verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen im jetzt oder in der Zukunft beispielsweise, und wir können ja noch mal gucken, was man noch so dagegen tun kann, damit es vielleicht nicht ganz so
reinkickt manchmal. Also ich finde zum Beispiel also, was für mich unglaublich viel zählt, ist, dass gerade wenn man in bestimmten Situationen ist und es mal wieder irgendwie so weit ist, dass man irgendwie vielleicht einen gewissen Zweifel hegt oder so. Dann bringt es ja einfach was sich wirklich wie du meintest,
auch daran zurück zu erinnern. Okay wo komme ich eigentlich her, also was habe ich denn gemacht, wie habe ich mich denn entwickelt und du kannst ja sowas auch keine Ahnung aufschreiben, wenn es ne also angenommen man steht noch dabei und kann hat noch sozusagen ich kann jetzt nicht mehr das aufschreiben von vor so und so 4 Jahren, aber ich kann darauf zurückblicken, aber man kann ja auch gucken, dass ich man jetzt anfängt und sich ein paar Sachen aufschreibt beispielsweise und
dann irgendwann einfach mal guckt, was habe ich denn für Progress gemacht? So einfach wirklich sich vergleichen mit sich selber und nicht mit anderen Leuten. Ich glaub das ist einfach immer das Beste was man machen kann, aber halt von anderen Leuten lernen so. Richtig? Ja, das ist nämlich auch n gutes Stichwort, weil Feedback ist halt auch n riesen Punkt und man darf Feedback nicht negativ betrachten, weil wenn man sich regelmäßig Feedback einholt, dann wird es in der Regel auch
positiv sein. Also man darf nicht davon ausgehen, dass man total niedergemacht wird, das glaub ich nicht, also wenn dann ist die andere Person. N Arsch, sagen wir es mal so, aber in der Regel kann man von Feedback nur lernen und da möchte ich noch kurz unser neues Format mal anmerken fabi, und zwar haben wir das Rescue The Code Format gestartet, Liebe, zuhören, Liebe zuhören, falls
das für dich von Interesse ist. Und zwar geht es darum, genau dieses Feedback zu bekommen, wir bieten halt Code Reviews an und versuchen. Bestmöglich quasi hineinzusteigen und zu bewerten, aber nicht im Sinne von gut und schlecht, sondern genau drauf einzugehen und zu schauen, wo könnte man vielleicht was optimieren oder vor allem was läuft schon richtig gut und das hatten wir jetzt in der ersten Runde mit einem Einsteiger gemacht, er hat uns Code zugesendet und das hat ihm mega geholfen.
Wir haben Ihnen ausführliches Feedback gegeben, ausführliches Review und falls das von Interesse ist da gerne mal in den nächsten Runden mitmachen. Das können wir persönlich nur empfehlen, weil Feedback einfach immer super ist.
Genau auf jeden Fall dann, was ich auch noch ganz gut finde, ist zum Beispiel, dass man vielleicht auch die Zweifel teilt, so wie wir es jetzt gerade in dieser Folge zum Beispiel auch gemacht haben, weil wenn man manchmal so was anspricht, dann ist es, also kann man durchaus überrascht werden, dass andere sagen, so, ja, kenne ich auch, habe ich
auch. Genau, vielleicht von Leuten, wo man eigentlich denkt, die sind sonst was für krasse Entwickler und von dem man vielleicht sogar schon so ein bisschen Angst hat, Schwäche zu zeigen, die dann aber am Ende genau das Gleiche haben, ja. Genau.
Und am Ende muss man sich ja auch eingestehen, dass man oftmals eigentlich immer irgendwo in einer gewissen Art von einem Team arbeitet und das Team zusammen ist halt stark so und da kann man voneinander lernen, miteinander anderen was beibringen, selber was beigebracht bekommen. Ich meine. Wir wissen es ja alle gemeinsam. Besser ist ja auch unser. Ist ja unser Slogan. Und jeder nimmt ja irgendwo so einen wichtigen Teil im Team
ein. So und mal ist vielleicht man der Lernende, manchmal ist man der lehrende Mensch in diesem Kontext, aber es ist mal so und mal so, und dann nimmt man sich eine neue Technologie und schon ist man vielleicht nicht mehr der Meister, sondern sozusagen wieder der Schüler oder die Schülerin. Genau so ist es und da ist halt der wichtige Punkt, dass man seinen eigenen Wert erkennt und auch zu schätzen weiß, seine Stärken kennt, seine Schwächen auch ruhig kennt, weil man ja weiß.
Also ich finde, es hilft auch zu wissen, dass man vielleicht in gewissen Bereich eine Schwäche hat, weil das Lindert auch dieses symposter Syndrom, dass du nicht denkst. So, hoffentlich merkt das keiner, Nein gesteh es dir doch ein. Keine Ahnung. Bei mir ist es beispielsweise Datenbanken so ewig nicht mehr mitgearbeitet, so richtig voll zur Schwäche geworden.
Aus meiner persönlichen Sicht. Jetzt kann ich mich hinstellen und sagen, ja, hab ich damals immer gemacht und ja ja nee, das geht schon, das läuft schon, aber ich kann mich auch hinstellen und sagen, ja nee, das ist echt lange her, müsste ich mich noch mal richtig reinfressen und dann wirst du ja auch dieses Gefühl los, weißt du, weil du es dir einfach eingestehst und das ist nichts Schlimmes.
Ja, auf jeden Fall. Also deswegen also ich, ich würde halt einfach auch sagen, dass das imposter Syndrom kann natürlich schon eine Herausforderung für einen sein, dass man sich denkt, so Boah, jetzt habe ich damit wieder zu kämpfen und so weiter aber wenn man sich das jetzt wirklich noch mal von der anderen Seite betrachtet, ist es ja irgendwo ein Zeichen, dass man auch bemüht ist, sich weiterzuentwickeln, besser zu werden und zu wachsen, so weil
man ja offensichtlich nicht damit sich, sage ich mal, zufrieden gibt, oder? Da stehen bleiben will, wo man gerade ist, weil man merkt, OK, es geht wohl besser und das ist ja eigentlich auch ne ganz schöne Sache und es ist natürlich aber wichtig, dass man sich nicht lähmen lässt.
Davon ne, also dass man halt sagt, OK, ich hab das ich ich ich hab manchmal diese ich nenn es jetzt mal Gefühle und das ist aber auch einfach Teil des Entwicklungsprozess und Prozesses und es ist OK es ist gut akzeptiere ich so.
Und deswegen? Abschließend noch mal angemerkt, Liebe zuhören, lieber Zuhörer, falls du mit diesen Gefühlen oder diesem Syndrom kämpft, lass dir gesagt sein, du bist gut, du bist auf einem spannenden Weg der Softwareentwicklung, mach weiter so und bekanntlich ist ja auch der Weg das Ziel und deswegen sollte man diesen Weg auch einfach genießen. Richtig, jeder hat ja irgendwie mal klein angefangen und dazu gehören halt auch die besten. Die haben auch irgendwann mal
klein angefangen. So ja würde ich sagen, Tino oder? Ich bin durch war. Ein spannendes emotionales Thema hat mir sehr gut gefallen. Auch noch mal vielen Dank an den Vorschlag aus der Community, definitiv. Also würde ich sagen, kommen wir mal zum Abschluss. Wenn dir die Folge gefallen hat, Liebe zuhören, lieber Zura, dann lass auf jeden Fall n Like da.
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Discord oder was auch immer. Die Links zu den Plattformen findest du alle in den Shownotes und ansonsten ja hab ne tolle Zeit, starte gut ins neue Jahr und bis zum nächsten Mal. Deine Coding. Beides gemeinsam besser.
