Touren-Tipps, Teil 2: Italien - podcast episode cover

Touren-Tipps, Teil 2: Italien

May 27, 20231 hr 4 minEp. 164
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Episode description

Heute geht’s weiter mit Teil 2 unserer Reiserouten – dieses Mal ist Italien an der Reihe. Stebo vom Podcast Nuggets, Vans & Camperlife (https://www.nuggetpodcast.de/) nimmt uns mit auf seine Tour bis ganz in den Süden des wunderschönen Landes. Hinweis: Die Folge wurde vor den verheerenden Unwettern aufgezeichnet. Zum aktuellen Zeitpunkt ist eine Reise in oder durch die betroffenen Regionen nicht empfehlenswert. Das Auswärtige Amt (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/italiensicherheit/211322) weist darauf hin, dass es in ganz Italien zu Einschränkungen kommen kann. Wir haben uns trotzdem entschieden, die Episode als Inspiration für künftige Urlaube zu veröffentlichen. Denn auch ein touristischer Aufenthalt kann den Menschen vor Ort nach einer solchen Katastrophe helfen, wieder auf die Beine zu kommen. **Weiterführende Links** - Videos “Im Ford Nugget durch Italien”, Teil 1 & 2: https://www.youtube.com/watch?v=F_NvNs9L_Pg | https://www.youtube.com/watch?v=wgh2UDS_Rzw - Wohnmobilstellplatz am Grüntensee (nähe Nesselwang) mit Kindererlebispark: https://www.buron-skilifte.de/ - Wohnmobilstellplatz Verona Porta Palio, zentral gelegen: https://www.promobil.de/stellplatz/camper-areal-porta-palio-588f1e5d721d54a52815f376.html - Wohnmobilstellplatz Neapel/Portici, nicht schön, aber sicher und mit Blick auf den Vesuv: https://boutiquedelcampeggiatore.it/areasostacamper/ - Ausgrabungsstätte Herculaneum (ital. Ercolano) in Neapel/Portici, weniger überlaufene Alternative zu Pompeji mit äußerst sehenswerten Ausgrabungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Herculaneum - Tropea, die Perle Italiens: https://www.reisereporter.de/reiseziele/europa/italien/tropea-ist-die-perle-kalabriens-urlaub-in-italiens-schoenstem-dorf-7N6EICLSC6IJP3MV7GQR6BIPLG.html - Nugget-Podcast: https://nuggetpodcast.de - Stebos YouTube Kanal: https://www.youtube.com/c/die2mays - Stebos Instagram: https://www.instagram.com/die2mays/ - Stebos Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Die2Mays/ **Unser Buch** (Camping – das große Handbuch)[https://camperstyle.de/campingbuch/] **Impressum** Impressum von CamperStyle: https://camperstyle.de/impressum/

Transcript

Hallo ihr Lieben, kurzer Hinweis von unserer Seite. Diese Folge wurde vor den verheerenden Unwettern in Italien aufgezeichnet. Zum aktuellen Zeitpunkt ist eine Reise in oder auch durch die betroffenen Regionen nicht empfehlenswert. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es in ganz Italien im Moment noch zu massiven Einschränkungen kommen kann. Wir haben uns trotzdem entschieden, die Episode als Inspiration für künftige Urlaube zu

veröffentlichen. Denn auch ein touristischer Aufenthalt kann den Menschen vor Ort nach so einer Katastrophe auf jeden Fall helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Wir wünschen euch trotz der Ereignisse jetzt viel Spaß dabei. Hallo und herzlich willkommen zu Camperstyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Und ich bin Sebastian. Heute geht es um schöne Reiserouten und diesmal Italien. Wir haben wieder zu Gast unsere Podcast-Kollegen

Nikolai und Stebo vom Nuggets, Vans und Camperlife-Podcast. Ihr kennt die beiden wahrscheinlich schon aus der letzten Folge, da haben wir über Schweden und Norwegen gesprochen mit dem Nikolai. Und heute ist quasi die Fortsetzung, die wir letztes Mal nicht mehr geschafft haben, zu Italien, wie Sebastian schon sagte. Und Stebo, ich würde dann direkt das Wort an dich übergeben, damit wir jetzt gar nicht viel Zeit verlieren, weil ich denke, es wird auch

wieder eine längere Folge. Ich muss noch ganz kurz zwischengrätschen, wenn ihr die beiden nicht kennt, was eigentlich nicht sein kann, aber dann habt ihr aus irgendeinem Grund die letzte Folge verpasst. Dann drückt jetzt auf Pause, sucht die letzte Folge raus und hört die erst nochmal an, dann wisst ihr, wer hier spricht. Und jetzt übergebt man das Wort an ihn, Stebo. Vielen Dank, Nele. Vielen Dank, Sebastian. Ja, erst noch nochmal vielen Dank, dass wir heute bei

euch sein dürfen oder auch schon letztes Mal bei euch sein dürfen. Und ich finde ja, diese Art und Weise, wie man als Podcaster sich so zusammentut, wirklich total klasse. Zumal Nikolai und ich ja noch nicht so lange zusammen podcasten. Ich glaube, es ist etwas mehr als ein Jahr. Nee, zwei Jahre. Entschuldigung, meine Herren. Die Zeit fliegt. Sind wir schon so alt geworden? Wir sind schon so alt, ja.

Meine Herren. Ja, in der letzten Folge ging es ja um die Skandinavienreise von Nikolai und ja, wir, also meine Frau Trixi und ich, sind einmal genau in die entgegengesetzte Richtung gefahren, nämlich nicht in den Norden, sondern in den Süden. Und ich muss auch ehrlich sagen,

diese Reise ist schon ein bisschen länger her. Die war nämlich schon im Jahre 2019. Aber die ist eine ganz besondere Reise für uns gewesen, weil ich muss ganz kleinen Ticken ausholen, nämlich, dass die erste Reise war, die wir mit unserem damaligen neuen Ford Nugget gemacht haben im Jahr 2019. Wir haben den Wagen nämlich im Frühjahr 2019 bestellt, haben ihn dann im Juni

bekommen, 2019. Und Trixi hatte leider im Frühjahr 2019 einen schweren Fahrradunfall. Und so konnten wir im Prinzip das Fahrzeug eigentlich das ganze Jahr über so gut wie gar nicht richtig nutzen, weil Trixi eigentlich die ganze Zeit im Rollstuhl saß oder in der Reha war oder ja, mehr oder weniger sozusagen so gehandicapt war, dass wir keine große Campingreise machen konnten. Und dann war dann im Herbst, zu den Herbstferien 2019, war dann die Reise nach Italien die erste Reise,

die erste große Reise, die wir mit unserem neuen Camper halt damals machen konnten. Und von daher war das was für uns ganz Besonderes. Und die zweite ganz besondere Sache ist die, ich habe nämlich eine Tante, die in Italien lebt und zwar auch schon seit den frühen 1980er-Jahren. Und die lebt in Kalabrien. Für diejenigen, die sich ein bisschen in Italien auskennen, wissen, dass Kalabrien ganz im Süden des italienischen Festlandes sozusagen ist, also in der Stiefelspitze,

wenn man so will. Und der Ort, wo meine Tante lebt, nennt sich Campo Calabro. Und das ist ein Ort ganz in der Nähe von Villa San Giovanni. Und Villa San Giovanni ist für viele, die nach Sizilien reisen wollen, ein ganz bekannter Ort. Und nämlich von dort aus fahren die Fähren rüber über die Straße von Messina nach Messina in Sizilien. Und von daher, denke ich mal, wird das halt vielen bekannt vorkommen. Und ja, unsere Reise ging damals 2019 von Lüneburg, wo wir halt

leben, meine Frau und ich, halt runter bis in die Stiefelspitze. Und das sind ja mal eben fast, ich muss gerade mal schauen, ja, zweieinhalb Tausend, fast 2800 Kilometer sogar, wenn man das jetzt in einer Strecke fahren würde. Und wir haben das natürlich verbunden mit einer ganzen Menge schöner Stops zwischendurch. Und ich fange einfach mal ganz banal von vorne an. Wir haben nämlich die Fahrt von Lüneburg aus mit einem Zwischenstopp erstmal bei meiner Mutter, ja,

gemacht. Meine Mutter lebt in Neuss. Da, wo ich herkomme, bei Düsseldorf ist das. Und dort haben wir dann noch eine Familienfeier gehabt und sind von dort aus dann im Prinzip weiter in den Süden gefahren. Und damals sogar ganz nah bei Nikolai vorbei. Damals kannten wir uns aber noch nicht. Wir haben nämlich unseren ersten Stopp gemacht am Grüntensee. Das ist ganz in der Nähe bei Nikolai unten. Vielleicht kennen das einige von euch. Und da gibt es also auch ein paar sehr, sehr schöne

Ecken, wo man wunderbar stehen kann. Und wir haben dort eigentlich versucht, auf einem, ja, ganz normalen Wohnmobilstellplatz für die Nacht einen Platz zu bekommen, hatten da aber leider keine Chance, weil wir schon recht spät am Tag dort abends angekommen sind. Und haben uns dann im Prinzip direkt am Grüntensee auf einen, ja, ganz normalen, ja, kostenlosen Wohnmobilstellplatz gestellt, der direkt neben einem Campingplatz platziert war. Und haben dort den Abend verbracht

und sind dann von dort aus am nächsten Morgen dann Richtung Italien weitergefahren. Und das geht dann jetzt los mit einer Reise vom Grüntensee nach Verona. Und wir haben in Verona noch niemals einen Aufenthalt gehabt. Und für diejenigen, die Verona kennen, Verona ist ja ganz berühmt für, ja, für das, ist das ein Kolosseum? Kann man das Kolosseum nennen? Da, wo auch die ganzen großen Opernaufführungen stattfinden in dieser schönen alten Stadt. Und das war einfach schon ein tolles

Erlebnis, da überhaupt hinzufahren. Denn wir sind natürlich den ganzen Weg über die Brennerautobahn gefahren. Und das ist für diejenigen, die die Strecke kennen, also immer wieder ein Erlebnis da, die Brennerautobahn hochzufahren. Ich glaube, viele, die mit einem Wohnwagen unterwegs sind, die kennen das vielleicht. Die zuckeln da die Autobahn rauf. Und mit einem Wohnmobil oder mit so einem kleineren Wohnmobil, wie wir das fahren, den Ford Nugget, ist das schon ein bisschen

komfortabler. Weil man kann da halt auch ein bisschen mehr Gas geben und kommt dann eigentlich auch an den LKWs unheimlich schön und unheimlich schnell vorbei. Aber ich liebe diese Strecke wirklich. Ich fahre die total gerne. Und das ist immer wieder ein Erlebnis, durch die Berge da durchzufahren. Wenn man dann gerade über den Brenner rüber ist und dann die ganze Zeit bergab fährt, so in die italienische Tiefebene hinein. Das ist einfach immer wieder ein total schönes

Erlebnis. Als Kind aus Bayern, das ja klassisch dann immer in den Urlaub nach Italien gefahren ist, ist die Brennerautobahn eher so der Horrorpunkt, weil es da natürlich auch immer viel Stau gibt, was für Kinder wahnsinnig langweilig ist. Aber landschaftlich auf jeden Fall sehr schön. Ja, absolut. Also ich meine, so oft bin ich das natürlich im Auto noch nicht gefahren. Also dadurch, dass meine Tante ja schon sehr, sehr lange in Italien lebt,

habe ich natürlich auch häufiger dort Urlaub gemacht. Ich bin aber ehrlich gesagt die meisten Fahrten dorthin mit dem Zug nach Italien gefahren. Weil ich bin sehr gerne oder ich bin immer sehr gerne mit dem Zug unterwegs. Und habe in den 80er Jahren, als ich noch jünger war, das ist auch schon ein paar Jahre her, natürlich sehr oft dieses Ticket benutzt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie das hieß. Das Travel-Ticket der Deutschen Bahn. Helft mir mal. Ach, wie hieß

das nochmal? Der Railpass. Die, die mal im Alter sind. Eurorail oder sowas. Ja, irgendwie sowas in der Richtung. Man hat halt einen bestimmten Betrag bezahlt und konnte dann eigentlich die ganzen Sommerferien über mit dem Zug durch Europa düsen. Und das habe ich natürlich immer total gerne genutzt. Und ich war ganz, ganz viele Male dort unten in Italien bei meiner Tante. Und mit dem Auto tatsächlich noch nicht so häufig über den Brenner gefahren. Aber ich

finde es trotzdem immer ein super Erlebnis. Also es ist einfach total schön. Ja, und Verona waren wir vorher auch noch nie. Verona ist einfach eine wunderschöne Stadt. Wie halt alle italienischen Städte halt eine sehr alte Stadt mit sehr, sehr vielen alten tollen Gebäuden. Und wir haben uns zum Beispiel in Verona noch nie so viele Kirchen angeschaut, wie vorher auf irgendeiner Reise. Denn in Verona gibt es, ich weiß nicht, sieben Kirchen oder acht Kirchen, die man mit einem

Ticket besuchen kann. Man zahlt also einmal einen Eintrittspreis und kann dann halt diese ganzen Kirchen sich anschauen. Und wenn ich mir so meine Fotos angucke, die ich in dem Urlaub gemacht habe, da sind so die ersten, ja, die ersten 300 Fotos eigentlich nur Fotos aus Kirchen. Und ich bin jetzt nicht so ein wahnsinnig frommer Mensch, aber diese Architektur und auch, wenn man sich vorstellt, wie alt diese ganzen Kirchen sind und wie die gebaut waren, das ist schon

wahnsinnig eindrucksvoll. Und von daher habe ich da sehr, sehr viele Bilder gemacht. Und natürlich Verona kann man sehr gut essen. Meine Frau, die wirft mir immer vor, dass ich die meisten Erinnerungen an unsere Reisen verbinde mit irgendwo gut gegessen zu haben. Und wenn es darum geht, ja, wir waren doch damals da und da, weißt du noch, da habe ich doch diese tolle Antipasta gegessen und wo diese super tollen Oliven dabei waren. Und von daher, ja gut, da bin ich bei uns

in der Familie auch verschrien für das Ding. Also von daher, aber da stehe ich zu. Also ich muss auch ehrlich sagen, ich würde in, ich glaube, in keinem Land der Welt in irgendeiner Art und Weise verhungern, auch wenn ich die Sprache des Landes nicht sprechen würde. Man unterhält sich einfach mit Händen und Füßen. Und wenn es ums Essen geht, gibt das auch, glaube ich, nie Probleme. Man sagt ja, glaube ich, auch Camping geht durch den Magen, oder? Ja, auf jeden Fall.

Ja, so ähnlich. Wie ging es dann weiter von Verona aus? Ja, von Verona sind wir dann aus, ich habe ja auf meiner Internetseite auch so eine schöne Google Map damals gebastelt, von Verona sind wir dann aus über Landstraße komplett gefahren,

fast 300 Kilometer lang Richtung Luka. Luka ist ein Städtchen schon in der Toskana und wenn man dort über Landstraße fährt, fährt man also wirklich durch, durch wundervolle kleine Ortschaften, durch Serpentinen teilweise, durch wunderschöne Straßen, wo man eigentlich alle fünf Minuten

anhalten könnte und Fotos machen kann. Wir haben zum Beispiel in einem Ort mal eine Mittagspause gemacht und haben dort mit einem ganz tollen Blick auf einen Parkplatz in einem Tal gestanden und haben dann gesehen, dass hier ein Baum direkt an dem Parkplatz voller Feigen hing und dann haben wir uns dann einfach mal eine richtige Handvoll Feigen dort gepflückt und haben dann da gesessen, haben Wasser getrunken, weil wir mussten ja noch Auto fahren, und haben dann diese

wundervollen Feigen gegessen. Das war einfach ein absolut tolles Erlebnis und man findet in Deutschland mal so frische Feigen, die man selber vom Baum pflücken kann, das ist schwierig. Womit wir wieder beim Thema Essen wären. Ja, ganz genau, ja. Die Fotos von Luca sind genauso. Ja, Luca ist eine wirklich schöne alte

Stadt. Wer dort schon mal war, der weiß, dass Luca also von einer sehr, sehr beeindruckenden alten Stadtmauer umgeben ist, über die man auch wunderbar spazieren kann und die ganze Stadt innen drin ist also wirklich auch super toll erhalten. Das heißt, man hat unheimlich viele alte Gebäude, man kann sich in alten Hauseingängen wirklich verlieren und kann dort reinschauen und denkt sich also wirklich, hier ist die Zeit stehen geblieben. Und da natürlich auch sehr,

sehr viele schöne Kirchen und ja, es ist einfach unglaublich toll. Und es gibt, in Luca gibt es einen riesengroßen Turm, den man besteigen kann. Man hat von dort oben einen wahnsinnig tollen Ausblick, natürlich einmal über Luca selber und auch um die Umgebung herum, die dann schon sehr bergig ist. Also die Toskana ist ja relativ hügelig, sagen wir mal so, und man hat also wirklich einen ganz, ganz tollen Blick von oben und Luca ist auf jeden Fall eine

Reise wert. Jeder, der dort mal hinfahren sollte, sollte auch mal eine sehr gute Pizza essen. Da mache ich jetzt einfach mal ganz grandios Werbung für die Pizza da Felice. Das ist eine wahnsinnig tolle Pizzeria, wo man auch wirklich dann mal locker eine halbe Stunde anstehen muss, um dort eine richtig leckere Pizza zu essen. Ist also wirklich grandios, grandios.

Okay, das ist auf meine Da-muss-ich-noch-hin-Liste geworden. Also ich habe nämlich bei Google Maps alleine eine Liste nur für Restaurants, wo ich gern hin möchte, auf Basis solcher Empfehlungen. Ich habe ein bisschen Zweifel, dass ich das in meinem Leben noch alles schaffen werde, weil die wirklich lang ist. Aber die Pizzeria La Felice steht jetzt da auch mit drauf. Du könntest dich jetzt spontan uns anschließen für diesen Sommer, weil wir ja auch wahrscheinlich

Richtung Italien runterfahren werden. Dann könnten wir dich mitnehmen. Ja, das klingt auf jeden Fall erst mal verlockend, aber bei meinem Terminplan jetzt, die nächsten Monate, wird es schwierig. Ich darf ja im Juni in Deutschland sein. Yay. Yay. Da fahren wir gerade los. Okay. Fahrt ihr denn über die Toskana, Nele, oder wie ist eure Reiseplanung für Italien?

Das wäre tatsächlich der Plan. Ich habe mich ja auch deswegen so sehr auf die Folge jetzt gefreut, weil ich Italien zwar viel bereist habe mit meinen Eltern, aber eher so diese klassischen Touristenziele. Also einmal Südtirol, was ja gefühlsmäßig nicht so richtig Italien ist für mich. Und dann aber eben so diese Ecke Jesolo und, ne, also die Ziele, wo man halt mit einem

Kleinkind hinfährt, wo man dann auch im Meer baden kann und so weiter. Aber ich wollte jetzt auf jeden Fall auch noch mal mit meinem Mann da runter, weil er kennt Italien praktisch außer Venedig noch gar nicht. Und wir wollten wirklich mal richtig runter bis in den Süden. Also mehr oder weniger die Route wahrscheinlich, die ihr genommen habt. Deswegen werde ich mir jetzt da ganz viele Tipps holen von dir. Ja, das ist einfach toll. Vor allen Dingen,

ich meine klar, die Toskana ist natürlich touristisch auch total stark begehrt. Also es ist im Sommer natürlich unheimlich voll da. Und ich habe noch gar nicht erzählt, wir waren ja, doch, ich habe vorhin gesagt, wir waren im Oktober unterwegs in Italien, also in den Herbstferien sozusagen. Und von daher ist es also touristisch schon ein bisschen leerer zu der Zeit.

Es war immer noch sehr viel los. Gerade in der Toskana hat man also doch den ein oder anderen Reisebus gesehen, wo dann die Touristen ausgekippt wurden, gerade in diesen wirklichen Hotspots, wie jetzt zum Beispiel Luca oder San Gimignano, der nächste Ort, wo wir dann von Luca aus hingefahren sind. Also da ist es wirklich so, da gibt es riesengroße Parkplätze für Busse. Und ich möchte wirklich nicht wissen, was da im Hochsommer los ist, wie viele Tausende von Touristen da durch

diese kleinen Gassen laufen, die wir also wirklich relativ leer erleben durften. Und gerade San Gimignano ist auch wieder ein sehr kleines Städtchen mit sehr vielen engen Gassen. Und wenn man da jetzt mit Tausenden von Touristen durch diese Gassen durchgeschoben wird, also das kann ich mir auch ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen. Zumal auch dazukommt, dass natürlich im Sommer, im Hochsommer dort die Temperaturen einfach deutlich höher waren oder wären, als

jetzt im Oktober. Es war immer noch sehr angenehm. Wir hatten also Temperaturen so, ja schon zwischen 22 bis 25, 26 Grad, sage ich mal. Aber das ist gerade für uns, wo wir, also meine Frau und ich jetzt so richtig hohe Temperaturen eh nicht so gerne mögen, eigentlich das ideale Wohlfühlklima gewesen im Oktober. Wer San Gimignano vielleicht schon mal gehört hat, das ist also eine kleine Ortschaft, die berühmt geworden ist oder bekannt geworden ist durch diese, ja Torres heißen die.

Das sind also große Geschlechtertürme, die im Mittelalter gebaut wurden von den, ja von den Reichen, von den Herrschaften dieses Ortes. Und die haben sich also immer versucht im Mittelalter zu übertrumpfen. Der, der den höheren Turm gebaut hat, hatte das meiste Geld. Das ist, glaube ich,

in vielen Kulturen so gewesen. Von diesem Torres stehen leider nicht mehr ganz so viele, aber gerade wenn man aus der Ferne sich den Ort anschaut, kann man also schon noch ein paar von diesen Türmen erkennen, von denen man auch viele besteigen kann und von oben dann halt auch wieder einen unheimlich tollen Ausblick über die, über die Gegend hat. Natürlich vor allen Dingen in der, in der Toskana wird da sehr viel Wein angebaut. Gerade um die Gegend, um San Gimignano herum sind sehr, sehr

viele Weingüter. Und eine andere Sache, für die die Gegend halt auch bekannt ist, ist der Trüffel. Wir haben dort also ganz, ganz viele, ja ich sag mal, Trüffelfarmen oder Trüffel, Trüffelgebiete gesehen, wo, wo halt wirklich auch dann Trüffel angeboten wurde, den man dort kaufen kann. Natürlich zu den entsprechenden Preisen. Ich muss auch ehrlich zugeben, ich habe noch nie einen richtigen Trüffel gegessen und das war schon ein Erlebnis, einfach mal diese, diese Geschmacksexplosion von so einem,

von so einem Trüffel mitzubekommen. Gerade wenn der so frisch gehobelt wird und dann auf eine, auf eine leckere heiße Pasta, das ist schon echt ein tolles Erlebnis. Und was mir damals überhaupt nicht bewusst war, ist, dass es ja dort in der Ecke auch wirklich noch Trüffelschweine gibt, die dann da wirklich rumrennen und auf den Feldern den Trüffel suchen. Auf der anderen Seite werden auch

Schweine sehr oft geschossen in der Gegend. Das heißt, also wir haben das einige Male in der Nacht, auch sind wir durch Schüsse oder ich zumindest durch Schüsse wach geworden und habe mir dann überlegt, ja jetzt ist wahrscheinlich wieder ein Schwein irgendwo erlegt worden. Denn man kann in der Toskana auch sehr, sehr viel, sehr, sehr gutes Fleisch, gerade Schinken kaufen und das ist wirklich da eine Delikatesse in der Gegend. Ja, wenn die Schweinchen mit Trüffeln

gefüttert werden, ist klar, dass das Fleisch dann schmeckt. Genau, genau, so ist es ja. San Gimignano ist auf jeden Fall auch eine ganz, ganz tolle Sache und eine Geschichte, die wir, glaube ich, noch gar nicht angesprochen haben. Wir haben auf der gesamten Reise nach Süditalien nicht einen einzigen Campingplatz vorausgebucht. Wir haben alles spontan besucht, ist natürlich auch der Zeit geschuldet. Das heißt also, in der Zeit im Oktober sind die Campingplätze

dort also auch nicht mehr überlaufen. Wir haben sehr viele Stellplätze besucht, die ja eigentlich in Italien sehr, sehr gut verfügbar sind und auch zu der Zeit auch wirklich leer waren. Das heißt, die Ausstattung der Plätze ist manchmal sehr rudimentär. Entweder befinden die sich an einer stark befahrenen Straße oder an einer Eisenbahnlinie. Es gibt meistens auch nur rudimentäre sanitäre Anlagen, wenn überhaupt eine Toilette da ist. Es gibt aber meistens immer Entsorgungsstationen.

Das ist immer sehr, sehr klasse. Nikola hat ja im letzten Podcast schon erklärt oder erzählt, dass wir im Fort Nugget ja sehr eingeschränkt auch eine Wasserverfügbarkeit haben. Das heißt, wir haben 42 Liter Frischwasser und dementsprechend auch nur einen 42 Liter Abwassertank. Das heißt, die sind also relativ schnell voll und die muss man natürlich dann auch dementsprechend häufig

entleeren. Und genauso geht es halt um das Thema Toilette. Aber das hat in Italien eigentlich immer ziemlich gut funktioniert, zumal die meisten Plätze auch wirklich nicht viel gekostet haben. Und ich glaube, zum Thema Freistehen in Italien ist es auch nicht so einfach. Ich glaube, es ist eigentlich nicht erlaubt, in Italien freizustehen. Aber zu der Zeit, wo wir unterwegs waren, haben wir, glaube ich, auch ein- oder zweimal an der Straße gestanden. Und ich denke mal,

das ist zu der Jahreszeit auch überhaupt kein Thema, überhaupt kein Problem. Also wenn man sich jetzt nicht zum Camping draußen mit den Stühlen hinsetzt, dann fällt das auch bei so einem Hochdachcamper doch überhaupt nicht auf, dass da jemand drin wohnt. Gerade wenn man dann kein Licht an hat oder die Gardinen zugezogen hat, ist das kein Problem. Ja, von San Gimignano sind wir dann weiter durch die Toskana gefahren, Richtung Petiliano. Petiliano ist eine ganz, ganz besondere

Ortschaft. Nämlich, die ist auf einem Tuffsteinfelsen gebaut. Und wer Tuffstein kennt, weiß, dass es ein sehr weiches Gestein ist. Das heißt, die Menschen haben damals wirklich, ja irgendwann wahrscheinlich in der Steinzeit angefangen, dort erstmal Höhlen zu graben und haben halt in den Höhlen gelebt. Übrigens waren die Etrusker auch zu ihrer Zeit damals schon in der Ecke unterwegs. Und es gibt ganz viele alte Etruskerpfade, die man begehen kann. Und die sind halt auch durch dieses

Tuffsteingebirge geschlagen worden, kann man sagen. Man geht also durch Wege, die sind vielleicht drei Meter breit, aber dann hat man links und rechts Wände, die gehen zehn Meter in die Höhe. Und da sind halt die Etrusker früher mit ihren Fuhrwerken durchgefahren und haben Handel betrieben mit anderen Regionen in Italien. Und das ist schon wirklich sehr, sehr beeindruckend, wenn man dann sieht, wie die Leute damals gelebt haben und wie dann diese Ortschaften letztendlich

entstanden sind. Und das ist also einfach unglaublich. Muss man wirklich mit eigenen Augen gesehen haben, um das wirklich zu verstehen, wie das dort alles so gebaut wurde in den früheren Jahren. Wir haben übrigens noch, fällt mir gerade ein, auf dem Weg nach Petiliano sind wir noch über Siena gefahren. Ich weiß nicht, wer Siena vielleicht kennt. Da gibt es ja einmal zwei ganz berühmte

Stellen in Siena. Ich glaube, einmal gibt es da eine große Formel-1-Rennstrecke und es gibt dieses berühmte Pferderennen in Siena, das auf der großen Piazza direkt mitten in der Stadt oder mitten in dem Ort stattfindet. Das ist also eine riesengroße Fläche mitten im Zentrum des Ortes sozusagen, umrahmt von Häusern mit Restaurants und Cafés. Und dann findet im Jahr einmal dieses riesen Pferderennen statt. Die ganzen Menschen kommen in die Mitte des Platzes und die Pferde

rennen dann außen drum herum. Hast du das schon mal gesehen? Kennst du das? Nee, gesehen nicht. Ich habe es eben schnell gegoogelt. Wird hier als das härteste Pferderennen der Welt bezeichnet. Und wenn man sich die Bilder anschaut, also ich möchte da jetzt nicht unbedingt in der Mitte stehen, sage ich mal. Das ist, glaube ich, für Mensch und Tier auf jeden Fall sehr anstrengend. Als wir da auf dem Platz standen, ich muss auch ehrlich sagen,

ich konnte mir das wirklich schlecht vorstellen, wie das funktionieren soll. Ich meine, die werden da sicherlich in irgendeiner Art und Weise irgendwas auf die, das sind ja alles Pflastersteine, die da auf der Straße liegen sozusagen. Die werden da sicherlich irgendwas streuen müssen, damit die Pferde da nicht mit ihren Hufen über die Pflastersteine rutschen.

Das ist schon gewaltig. Vor allem, wenn man sich dann überlegt, dass man eigentlich, wenn das Pferderennen stattfindet, auch als Zuschauer eigentlich gar nicht aus dem Innenbereich rauskommt, weil ja die Pferderennbahn außenrum geht und man als Zuschauer sozusagen im Innenbereich ist. Das ist schon verrückt. Das ist schon ein bisschen klaustrophobisch,

aber ja. Ja, wahrscheinlich. Aber was witzig war, zu der Zeit, als wir da waren, muss in irgendeiner Art und Weise eine Veranstaltung in der Stadt stattgefunden haben, denn es waren ganz viele Fahnen im Ort, die überall hingen und dort hat halt jeder Stadtteil so sein eigenes Wappen. Und wir hatten die Vermutung, dass das doch irgendwas mit dem Pferderennen zu tun hatte, denn auf den Wappen waren überall auch Pferde zu sehen. Aber wie gesagt, es hat leider zu der Zeit kein Pferderennen

stattgefunden. Aber Siena ist auch wirklich toll, weil da gibt es eine ganz, ganz beeindruckende Kirche, die wir uns leider nicht anschauen konnten, weil da hätte man also auch locker eine Stunde, anderthalb, vielleicht sogar zwei Stunden lang warten müssen, um da reinzukommen. Das war uns

dann an dem Tag dann doch zu viel. Ja, wie ging es dann weiter? Von Pitigliano aus haben wir dann die Toskana verlassen und sind dann ein ganz, ganz großes Stück Richtung Süden gefahren, haben eine sehr, sehr große Strecke auf der Autobahn hinter uns gebracht, nämlich fast 400 Kilometer und sind an Rom vorbeigefahren bis nach Napoli, also nach Neapel. Und wer schon mal italienische Autobahnen gefahren ist, der weiß, dass das teilweise ziemlich spannend ist. Erstmal, weil die Italiener ja nicht

unbedingt gerade sehr, sehr ruhigen Fahrstil haben. Das ist, auch wenn man jetzt in Italien nicht so schnell fahren darf wie in Deutschland, ist es trotzdem schon unglaublich spannend, da einfach mal über die italienischen Autobahnen zu düsen. Wir haben das Glück mit unserem Camper, dass wir

einen schönen Tempomaten haben mit so einer Abstandsregelautomatik. Da kann man also wunderbar Tempo 100, 110 einstellen und dann bremst der auch immer wieder automatisch ab, wenn dann vor einem mal irgendwie so ein italienischer Verrückter, sage ich mal, da irgendwie stark abbremst, weil da irgendwo reingeschert ist. Also es ist schon ein wahnsinniges Erlebnis. Das muss man mal mit

bekommen haben. Also mein Vater spricht heute noch von seinem, ich glaube, Urlaub in den 70ern. Also ich war auf jeden Fall noch nicht da in Neapel und er erzählt immer, dass es die schlimmsten, also das schlimmste Stadtverkehr war, den er jemals erlebt hat. Und meine Eltern sind viel gereist, auch Afrika, Jamaika, was weiß ich wo. Also wir haben schon auch ein paar wilde Autofahrer erlebt. Wie ist es euch da ergangen mit eurem Campingbus in Neapel im italienischen Verkehr?

Also wir hatten stellenweise wirklich Angst, muss ich ganz ehrlich zugeben. Als wir in Neapel von der Autobahn runter fuhren und den Stellplatz anstellten, den wir uns ausgesucht hatten, mussten wir zum einen durch wahnsinnig enge Straßen fahren. Also da hätte jeder größere Camper, hätte da wirklich noch nicht mal mit eingeklappten Spiegeln durchgepasst. Also das ist der Vorteil, wenn man so einen kleinen Camper hat, der auf einem Ford Transit Custom basiert.

Da gab es also gerade noch die Möglichkeit durchzukommen. Ich weiß nicht, ich habe ein Video gemacht zu unserer Italienreise damals, was auf unserem YouTube-Kanal ist. Ich weiß nicht, ob ihr das verlinken wollt oder möchtet. Da kann man an einigen Stellen schon sehen in Neapel, wie dort der Straßenverkehr ist. Und das ist schon unglaublich. Also das kann man, muss man eigentlich mit eigenen Augen erlebt haben. Deswegen, man sieht auch eigentlich kein

Auto, was in irgendeiner Art und Weise keine Beule hat oder einen Kratzer hat. Aber ich muss ehrlich sagen, unser Fahrzeug hat den Urlaub ohne einen einzigen Kratzer überstanden. Aber dann für Wohnwagengespanne wahrscheinlich nicht so empfehlenswert, jetzt genau da reinzufahren. Nee, also da sicherlich nicht. Wobei ich sagen muss, der Stellplatz, auf dem wir die zwei Nächte in Neapel gestanden haben, ist eigentlich ein Winterlager gewesen für Campingfahrzeuge. Und

dann standen auch ganz viele, ja ganz viele Wohnwagen, die da geparkt sind. Aber der Weg, den uns Google Maps damals praktisch von der Autobahn zum Platz geführt hat, der wäre also definitiv eigentlich nichts für Wohnwagengespanne gewesen. Also da hättet ihr einige Male, denke ich mal, irgendwo angeeckt, glaube ich. Nein, horror. Google Maps auch selten, oder was heißt selten, eine gute Wahl. Aber gerade mit größeren Fahrzeugen

oder mit Gespannen, da kommt man häufig an die Grenzen. Wir haben auch schon öfter mit einem Wohnmobil vor einem Trampelpfad gestanden, der irgendwie als Straße da drin war. Oder vor einer ganz, ganz kleinen Fußgängerunterführung oder so. Also da macht es dann Sinn, gerade wenn man in Städte rein will oder auch gerade in Südeuropa,

wo eben viel massiv gewachsen ist, ohne etwas umzubauen. Also da macht es durchaus Sinn, vielleicht eine andere Navigation zu benutzen, die eben die Größe des Fahrzeugs besser beherzigt. Also man kann das auch, man kann das auch sein lassen mit Google Maps navigieren, es ist halt deutlich aufregender. Also wenn man das mag, ohne Frage. Abenteuer. Nervenkitzel pur. Der Autoverkehr in Italien ist ja auch extrem dynamisch. Also mit dem Pkw macht mir das Spaß,

mit dem Camper weiß ich nicht, ob ich da viel Spaß hätte. Das ist schon auf jeden Fall speziell, wie die fahren. Ja, ja. Auf jeden Fall ist es notwendig, dass man also ziemlich konzentriert dort fährt. Also gerade wenn man sein Auto liebt und da keinen Kratzer dran haben will, dann sollte man das wirklich beherzigen. Aber das hat wirklich gut funktioniert. Also ein paar Mal haben wir geschwitzt, aber im Großen und Ganzen muss ich ehrlich sagen, auch wie gesagt, das Fahrzeug ist

ohne einen Kratzer wieder nach Deutschland zurückgekommen. Also von daher hat alles gut geklappt. Aber nochmal vielleicht ein paar Worte zu Neapel. Es ist ja im Allgemeinen bekannt, oder ist ja oftmals zu hören, dass Neapel eine ziemlich dreckige Stadt sein soll. Und das kann ich leider auch wirklich bestätigen. Nämlich die Ecke, wo wir unseren Stellplatz hatten, das war ein bisschen außerhalb vom Stadtzentrum von Neapel, der Ort hieß, muss ich selber mal

schauen, Portici. Das ist so vom Stadtzentrum von Neapel, ja ich würde es mal sagen, ungefähr zehn Kilometer weit weg, relativ nah am Vesuv. Man konnte also wirklich den Vesuv vom Stellplatz aus direkt wunderbar ins Auge fassen. Und da lag also unglaublich viel Unrat an den Straßen. Also es waren Mülltonnen, die überfüllt waren, wo dann die Mülltüten schon daneben lagen. Und ich kann mich gut erinnern, als ich in den 80er Jahren mal in Italien war, da gab es in Neapel auch eine

Zeit lang wirklich wahnsinnig viele Probleme mit der Mafia. Die Mafia hat da halt wirklich die ganzen Gelder abgegriffen, die in irgendeiner Art und Weise eigentlich in die Müllabfuhr fließen sollten und haben das auch alles kontrolliert. Und da gab es damals schon so eine riesige Müllkrise. Und ich hatte so das Gefühl, dass sich das eigentlich kaum gebessert hat. Also es war schon extrem, gerade wenn man so als, ich sag mal, als sauberer Deutscher dann dort nach Italien fährt

und das so sieht, dann denkt man sich, oh mein Gott, wo bin ich denn hier gelandet. Das ist schon wirklich extrem gewesen. Natürlich in dem touristischen Zentrum von Neapel selber ist es ein bisschen besser. Da wird wahrscheinlich auch eher darauf geachtet, dass das alles für die Touristen halt ein bisschen sauberer ausschaut. Aber wenn man dann so in die in die Außenbezirke fährt, da ist es schon echt krass. Also es ist mir also wirklich extrem aufgefallen. Aber nicht

desto trotz ist Neapel also wirklich eine schöne Stadt. Also es gibt also ganz ganz viele tolle Ecken, gerade wenn man so ins Zentrum geht. Wir waren zum Beispiel in der, ich muss gerade überlegen, wie das ausgesprochen wird, Sotaterrana. Das ist ein Teil eines unterirdischen Tunnelsystems oder Katakomben, die praktisch unterhalb von der heutigen Stadt Neapel liegen, die zur Zeit der Römer mehr oder weniger auf dem Level damals halt gebaut wurde. Da kann man also durch Tunnel laufen,

die halt auch sehr gut beleuchtet sind. Das ist halt wirklich alles sehr, sehr gut restauriert worden. Man kann sehen, wie die Leute halt gelebt haben. Man kann zum Beispiel eine Einkaufsstraße, eine unterirdische oder heute unterirdische Einkaufsstraße durchwandern, wo links und rechts Geschäfte waren früher. Das heutige Level der Stadt befindet sich eigentlich 18 Meter oberhalb

dieses alten Geländes. Und da kann man sich wirklich mal vorstellen, wie die Stadt im Laufe der letzten, man kann ja fast sagen, tausende Jahre gewachsen ist oder das immer praktisch obendrauf gebaut wurde und diese unterirdischen Städte dann so nach und nach ausgegraben werden. Das ist wirklich unglaublich beeindruckend gewesen. Der Stellplatz, wo wir standen, war ja zum einen,

habe ich ja vorhin erzählt, ganz nah in der Nähe des Vesuvs. Und der Berg selber, der hat schon so eine ziemlich beeindruckende Größe, wenn man den also wirklich so direkt vor sich sieht und denkt sich dann, mein Gott, wenn der mal wieder in die Luft geht oder der mal wieder ein bisschen was an Lava spuckt, dann möchte ich jetzt nicht hier unbedingt in der Nähe stehen. Und wir haben uns nicht Pompeji angeguckt. Pompeji ist ja eigentlich die berühmtere Stadt, die ausgegraben

wurde damals nach dem großen Vulkanausbruch. Das war, ich glaube, 1979 nach oder vor Christus, ich weiß es schon gar nicht mehr. Wir haben uns Herkulaneum angeschaut. Das ist praktisch die zweite Ausgrabungsstätte in der Nähe von Neapel, die deutlich weniger bekannt ist, auch deutlich touristisch weniger überlaufen ist, aber viel, viel interessanter ist, weil dort deutlich mehr

erhalten ist an Gebäuden. Und man kann also da wunderbar rumwandern durch Straßen, man sieht auch viele Säulen, man kann teilweise wirklich noch die Farbe an den Wänden erkennen, man kann Holzbalken noch erkennen, die noch in den Decken hängen, die dann natürlich dann alle schwarz verbrannt sind von dem Feuer. Das ist auf der einen Seite schon enorm, wenn man sich überlegt,

dass das wirklich ja fast jahrtausendelang überhaupt nicht entdeckt wurde. Und dann irgendwann hat man ein Loch gegraben und ist dann, keine Ahnung, ins Loch gefallen und hat dann gedacht, huch, hier stehen ein paar Säulen rum. Und dann hat man halt angefangen, das auszugraben und die Ausgrabungen sind auch immer noch nicht fertig. Also man findet immer wieder neue Sachen, die dort

also noch nicht entdeckt worden sind. Und also wer mal sich so was anschauen möchte und nicht nur von Touristen praktisch durch die Gänge oder durch die Straßen geschoben werden will, der sollte vielleicht anstatt Pompeji eher mal nach Herkulaneum fahren. Das ist also, es ist kleiner als Pompeji, ohne Frage, aber man kann deutlich mehr sehen. Das ist also wirklich viel, viel imposanter als Pompeji, wo wir auch schon mal waren, vor vielen, vielen Jahren. Unser großer Geheimtipp quasi an

der Stelle. Ja, cooler Tipp. Ich habe nämlich tatsächlich den Namen noch nie gehört. Also kommt auf jeden Fall mit auf die Liste bei uns. Ja, ja. Ja, und in Herkulaneum hatten wir übrigens in dem Video, was ich vorhin ansprach, so eine tolle Szene mit unserem Camper an einer Kreuzung, wo man wirklich ganz, ganz eindrucksvoll sehen kann, dass Verkehrsregeln in Italien eigentlich

wirklich nur Makulatur sind. Also wir waren eigentlich auf einer Vorfahrtstraße und die Fahrzeuge kamen links und rechts, kreuz und quer und es hat keiner interessiert, wer Vorfahrt hat. Man muss einfach den Mut haben und langsam in die Kreuzung reinfahren und sie werden alle schon anhalten. Irgendeiner hält immer an. Klingt ein bisschen nach Mexiko. Da muss man ja auch immer so sich auf niemand anderes verlassen. Also als ich damals zum ersten Mal mein erstes Auto da

hatte vor 20 Jahren, da haben die Leute mir immer gesagt, du kannst fahren, wie du willst. Es ist total egal. Du musst dich auch, außer vielleicht an rote Ampeln, an keine großartigen Regeln halten, aber verlass dich niemals darauf, dass andere sich an irgendwelche Regeln halten. Und damit fährt man eigentlich ganz gut. Ich habe noch mal eine Zwischenfrage, abgesehen jetzt mal von der Verkehrssicherheit, das ist ja jetzt ein Thema, aber man verbindet ja Süditalien durchaus auch

mit Autoaufbrüchen, mit vielleicht auch ein bisschen Straßenkriminalität. Ist es ein Klischee oder habt ihr das auch so empfunden, dass man da ein bisschen aufpassen sollte? Also auf der Fahrt runter jetzt, ich sage es mal zum Beispiel auch in der Toskana, gab es überhaupt keine Probleme. Also wir haben ja wenig Campingplätze angefahren, sondern standen hauptsächlich auf offiziellen Wohnmobilstellplätzen. Die sind in der Regel

alle abgeschlossen. Das heißt, es gibt normalerweise ein Tor, was zugemacht wird, auch nachts. Da hatten wir überhaupt keine Schwierigkeiten. In Neapel selber würde ich sicherlich nicht mich irgendwo einfach an die Straße stellen und da halt übernachten wollen, sondern der Stellplatz, wo wir standen, ich sagte ja vorhin, das war so ein Winterlager für Wohnmobile,

der war halt auch hermetisch abgeregelt. Also man musste vorne an den Empfang gehen, dann hat man sich da angemeldet, dann wurde das Tor geöffnet und ist man halt aufs Gelände gefahren, hat sich dann den Stellplatz ausgesucht und ist dann letztendlich auch abgesichert gewesen. Also der Platz war bewacht, er war mit hohen Zäunen umgeben. Also da hatten wir überhaupt nicht das Gefühl, dass wir uns da unwohl fühlen oder irgendwie Angst haben. Also das kann ich

jetzt so nicht behaupten. Es kann sicherlich Ecken geben, wo man ein bisschen aufpassen muss, aber ich glaube auch, dass unser Fahrzeug jetzt von der Größe her vielleicht auch nicht so wahnsinnig interessant ist. Wenn ich da jetzt mit so einem großen Liner fahren würde, wo vielleicht hinten noch ein Anhänger drauf ist mit einem kleinen Pkw, dann glaube ich eher, dass das vielleicht eher so ein Angriffspunkt für potenzielle Autoknacker ist, die halt da sich

erhoffen, dass aus dem Fahrzeug irgendwas Wertvolles zu klauen gibt. Ja, also generell würde ich vielleicht noch so als Tipp hier mitgeben, also wenn ihr in Großstädte fahrt, würde ich auch immer lieber die offiziellen Stellplätze anfahren und selbst dann mir noch die Google-Bewertungen oder vielleicht auch in anderen Apps nochmal durchlesen, weil das Thema ist, ihr wisst nie, in was für einem Stadtteil ihr landet, wenn ihr vielleicht irgendwie einen Parkplatz findet,

wo ihr denkt, da kann ich stehen. Es gibt nun mal in vielen Städten Stadtteile, die sind relativ safe und es gibt auch einige, die sind nicht so safe, um es mal vorsichtig zu sagen, und wenn ihr euch nicht auskennt, wisst ihr das nicht, deswegen wäre ich da immer ein bisschen vorsichtig und würde mich wirklich auf offizielle Plätze verlassen und da, nee, noch nicht mal verlassen, sondern die wirklich auch nochmal checken und das haben wir auch schon ein paar mal gesagt,

gerade beim Freistehen, verlasst euch auch ein Stück weit auf euer Bauchgefühl. Wenn ihr ein

schlechtes Gefühl habt, dann fahrt lieber auch nochmal eine Ecke weiter. Das würde ich vielleicht dann noch quasi mitgeben, dass du das, was du auch gesagt hast und dann hat man da zwar keine Garantie, dass nichts passiert, die hat man nie, weil Beschaffungskriminalität, die quasi spontan entsteht, da kannst du quasi nahezu überall irgendwie Opfer von werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist ja relativ gering, deswegen, wenn man da so ein bisschen guckt und fährt man

da eigentlich oder steht man und schläft man da eigentlich ganz gut. Ja und also Bauchgefühl ein bisschen vorher recherchieren, im Zweifel auch mal einheimische Fragen, damit sind wir bisher immer ganz gut gefahren eigentlich und natürlich, wenn ihr selber jetzt auch nicht im Fahrzeug seid, das übliche, was wir auch schon vor ziemlich langer Zeit mal in unserer Sicherheitsfolge gesprochen haben, nicht irgendwelche Wertgegenstände offen rumliegen lassen,

also das, was eigentlich so der Hausverstand an jeder Stelle dieser Welt einem sagen sollte, dass man jetzt nicht irgendwie Portemonnaie, Kamera, Computer oder sowas offen im Auto liegen lässt, damit eben auch die Leute nicht in Versuchung geführt werden, so einen schnellen Zugriff zu machen. Also dass man die Sachen dann im Auto liegen hat, ist schon klar, lässt sich halt

nicht vermeiden. Ich kann meinen Laptop, meine Kameraausrüstung halt nicht auf so einem Städtetrip halt den ganzen Tag mitschleppen, aber wie gesagt, die Plätze waren fast alle irgendwie in einer Art und Weise gesichert, so dass man sagen konnte, da kommt also nicht jeder drauf. Na klar, es gibt sicherlich irgendwo immer Schlupflöcher, wo jemand durch den Zaun klettern kann oder unten drunter kriechen kann, wie auch immer, aber wir hatten da wirklich keine schlechten Erfahrungen

gemacht. Vielleicht lag es auch ein bisschen an der Reisezeit, im Oktober ist halt generell nicht mehr so wahnsinnig viel los, vielleicht ist es auch im Sommer ein bisschen anders, kann natürlich gut sein, aber wir haben keine schlechten Erfahrungen gemacht dahingehend. Dann lass

mal weiterfahren vom Vesuv. Ja genau, von der Apel aus haben wir eigentlich eine relativ kurze Strecke nur gemacht, das waren also keine 100 Kilometer und wir sind an die Amalfiküste gefahren, wobei an die Amalfiküste gefahren ist eigentlich nicht ganz richtig, denn die Straßen an der Amalfiküste direkt sind in der Regel für Wohnmobile gesperrt, weil die Straßen halt so eng und klein sind, dass dort also gerade mal die Busse der italienischen

Busgesellschaften durchkommen, aber die Fahrten mit einem Wohnmobil, selbst mit unserem kleinen Fort Nugget kann man da wirklich keinem empfehlen, weil das ist wirklich Harakiri, sage ich mal, wenn man da mit dem Fahrzeug durchfährt, das ist totaler Wahnsinn. Wir sind von der Apel aus nach Salerno gefahren. Salerno ist eine Stadt, die so an der Amalfiküste angrenzt, wenn man so will. Dort haben wir uns auch wieder auf einen schönen Stellplatz, ja schön ist übertrieben, auf einen

Stellplatz gestellt, wo wir dann halt zwei Nächte übernachtet haben. Der war insofern schön, weil

er halt relativ zentral zu einer Bahnstrecke war. Mit der Bahn konnte man dann halt mit einer kurzen Fahrt zum Bahnhof von Salerno fahren und von dort aus konnte man schnell in den Hafen gelangen und von dem Hafen aus fuhr man dann mit einem Bötchen an der Amalfiküste entlang und wir haben dann praktisch die Reise bis nach Positano angetreten und sind dann im Prinzip die, ja das ist glaube ich knappe Stunde, etwas mehr als eine Stunde, wirklich schön an Amalfi vorbei, bis nach

Positano, sind dann dort ausgestiegen und haben dort also eine wunderbare, schöne Wanderung an der Küste entlang gemacht, so ein bisschen den Berg rauf und es war wirklich unglaublich schön. Das Wetter war super, wir haben wieder sehr, sehr gut gegessen, um wieder bei dem gleichen Thema zu bleiben und es ist einfach, einfach unglaublich toll und auch wieder die Information, dort dann im Sommer zu sein, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, weil es war jetzt schon im Oktober noch

sehr, sehr voll. Also die Boote, die dort wirklich alle Minuten lang anlanden, waren alle voll mit Touristen, die aus allen Ecken, aus jeder größeren, kleineren Stadt um die Amalfi-Küste herum, dort angelandet sind und dort ausgekippt wurden und es war schon unglaublich voll. Also wenn man dann durch den Ort gelaufen ist, hat man kaum einen Platz in einem Restaurant gefunden, man musste also wirklich gucken, wo ist ein bisschen weniger los, was schaue ich mir an, ich gehe mal links und

rechts in die Gassen und gucke mal, was es da noch alles zu sehen gibt. Also das ist schon echt extrem gewesen und das tollste Erlebnis, was wir dann wirklich dort hatten, wir sind da mit einem Bus von Positano aus an der Straße der Amalfi-Küste entlang gefahren bis nach Amalfi und erstmal war es sehr spannend, überhaupt von Positano aus, vom Level, vom Meer sozusagen nach oben zu kommen in den Ort, wo dann die Bushaltestelle war und dann ist es halt so, wie man sich das auch

wieder ein Klischee sich vorstellt in Italien, Busfahrpläne sind Makulatur, die interessieren niemanden, wirklich gar keinen, das heißt man steht da oben und eigentlich hätte der Bus schon vor 20 Minuten kommen sollen und er kommt halt einfach nicht. Das ist wahrscheinlich in Mexiko vielleicht ähnlich oder auch, ich weiß nicht, ob das in Portugal auch so ist, dass man sich da auf die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so wahnsinnig verlassen kann. Also entweder kommt der Bus oder

er kommt nicht. Oder er kommt nicht oder es kommen dann zwei oder drei direkt hintereinander für dieselbe Linie, also da muss man glaube ich dann auch ein bisschen entspannt sein. Zum Glück ist man ja meistens dann im Urlaub, hat dann nicht so den Zeitdruck, als würde man irgendwie zur Arbeit müssen. Also ich hatte bei der Busfahrt einige Male vor, meine GoPro irgendwie in der

Hand zu halten, um dann halt diese Fahrt zu filmen. Erstmal war es so, wir haben keinen Sitzplatz bekommen, wir haben also stehen müssen und dann, wie es halt ist, man steht mit der Hand einer Stange oder hat diese Handschlaufe in der Hand und versucht sich in irgendeiner Art und Weise festzuhalten, weil der Bus in einer so wahnsinnigen Geschwindigkeit über diese Straße gefahren ist. Und ich sagte ja vorhin, dass die Straße für Wohnmobile gesperrt ist, dass die Busse

gerade mal so saugend und schmatzend über diese Straße passen. Und es gab so ein paar Situationen, wo ich echt denke, oh mein, oh mein, oh mein, jetzt kommt uns da ein Kleintransporter entgegen und wie sollen die beiden jetzt aneinander vorbeipassen? Und der Bus hat halt die lautere Hupe und der drückt dann einfach auf die Hupe die ganze Zeit und in irgendeiner Art und Weise passt dann das doch irgendwie, dass der LKW, äh, der Kleintransporter ein Stück zurücksetzen muss und

der Bus fährt um die Kurve rum. Also das ist unglaublich gewesen. Ich habe wirklich Blut geschwitzt, wenn ich ganz ehrlich bin. Und als wir in Amalfi angekommen sind, war ich wirklich, ich war tropfnass. Das war wirklich unglaublich spannend und auch beängstigend wirklich, echt beängstigend. Wer braucht Bungie-Jumping, wenn er sich in Italien in den Bus setzen kann?

Ja, genau, genau. Und es ist also, selbst als Busfahrer, wenn man sich das vorstellt, wenn man, wenn man da abends nach seiner Acht-Stunden-Schicht, sag ich mal, nach Hause kommt, da musst du doch wirklich total Kirre im Kopf sein, wenn du dann so deine acht Stunden Bus gefahren hast in der Ecke. Ja, die sind wahrscheinlich dann ein anderes Adrenalin-Level gewöhnt. Ja, generell. Also die Italiener sind ja generell, was das angeht, ein bisschen impulsiver

unterwegs. Auf jeden Fall, Amalfi-Küste ist sehr schön. Ich möchte dort nicht im Sommer hinfahren, im Herbst war es wunderschön, weil die Temperaturen auch wirklich toll waren. Und man kann also wirklich ganz, ganz viel tolle Wanderungen machen. Natürlich, wenn man Bade-begeistert ist, findet man dort ganz, ganz viele tolle Badestrände. Man muss aber dazu sagen, die Amalfi-Küste ist nicht günstig. Also die ist schon ziemlich teuer. Selbst die Preise in den Restaurants für ein

einfaches Nudelgericht sind schon ziemlich hoch. Wie die Hotelpreise sind, weiß ich natürlich nicht. Aber ich denke mal auch, dass die auch nicht gerade günstig sind. Und Wohnmobil-Stellplätze gibt es dort auch ein paar. Man hat natürlich, wie gesagt, nicht viele Möglichkeiten, mit einem

großen Camper da hinzufahren. Es machen wohl trotzdem welche. Ich weiß allerdings nicht, wie drakonisch da die Strafen sind, wenn dann im Sommer irgendein Polizist dann ein großes Wohnmobil anhält, weil der halt dann wirklich kapituliert und nicht vor- und nicht zurückkommt und dann in irgendeiner Art und Weise aus der Straße geschleppt werden muss. Also ich kann mir schon vorstellen, dass das nicht günstig ist, wenn man das dann trotzdem macht. Naja, auf jeden

Fall ist es ein Erlebnis. Okay, jetzt waren wir Amalfi-Küste, Salerno, links weiter. Ja, dann haben wir wieder einen großen Sprung gemacht und sind dann wieder ein großes Stück über die Autobahn gefahren. Also wieder fast 400 Kilometer über italienische Autobahnen. Wobei jetzt ab Salerno eine große Besonderheit auf den italienischen Autobahnen es gibt, nämlich die Autobahn von Salerno bis nach Reggio di Calabria, also ganz unten in der Stiefelspitze, ist mautfrei.

In der Regel ist es ja in italienischen Autobahnen so, genau wie in Frankreich und in, ich glaube in Portugal. Gibt es in Portugal eine Maut auf den Autobahnen? Ja, ne? Genau. Braucht man halt in irgendeiner Art Mautkarten. Wir haben uns damals für den Frankreich-Urlaub dieses BIP&GO-System gekauft, was halt wunderbar funktioniert. Hat auch in Italien wirklich perfekt geklappt mit allem daran. Wir haben also wirklich niemals uns in irgendeiner Schlange anstellen müssen, sondern

sind einfach langsam durch die Mautstation durchgefahren. Ja, und ab Salerno braucht man das dann nicht mehr, weil damals der Staat gesagt hat, dass dieser süditalienische Bereich halt so strukturell relativ schwach ist. Wollen wir die Leute zum einen auch nicht mit einer höheren Maut belasten und vor allen Dingen, weil die Autobahn selber auch ja wirklich, ja wie soll ich sagen, damals zu der Zeit, wo ich das erste Mal da unten war, wirklich auch in einem katastrophalen

Zustand war und da hätte man auch nicht unbedingt irgendwie Geld für nehmen können. Es hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Also gerade die letzten Stücke vor Reggio Calabria sind in den letzten Jahren komplett neu gebaut worden. Neue Brücken, neue Tunnel, also es ist wirklich eine richtig schicke Autobahn, aber trotzdem wird dort immer noch keine Maut genommen. Man kann also dann diese großen Strecken von Salerno aus bis nach Reggio, sind das also locker 600 Kilometer fast,

würde ich fast sagen, komplett mautfrei fahren. Ja, und die Tour, die wir dann gemacht haben von Salerno aus, führte uns nach Tropea. Viele Italienurlauber kennen vielleicht Tropea. Tropea ist ein ganz berühmtes kleines Städtchen mit einem ganz tollen Flecken Erde direkt am Tyrenischen Meer und hat eine wunderschöne Altstadt mit einem ganz ganz tollen Strand. Es gibt auf einem kleinen vorgelagerten Felsen eine schöne alte Kirche, die also wirklich ganz ganz

pittoresk ausschaut. Und das Schöne ist an der ganzen Sache, wenn man einen guten Tag erwischt, wo das Wetter toll ist und man eine schöne Fernsicht hat, kann man sogar den Vulkan Stromboli von den Iolischen Inseln sehen. Wir hatten auch das Glück, da an einem Abend den Vulkan so in der Ferne als Schatten zu erkennen. Und man sieht auch sogar eine Rauchfahne aufsteigen aus dem Stromboli, weil der Stromboli einer der aktivsten Vulkane in Europa oder vielleicht sogar

der Welt ist. Also der bricht ständig, keine Ahnung, mehrmals am Tag bricht er aus und hat also einen permanenten Lava-Strom. Und das ist schon ziemlich beeindruckend, wenn man das so sieht. Gerade wenn man dann in so sicherer Entfernung halt von dem Vulkan halt weg ist. Ich habe vor vielen Jahren mal eine Fahrt mit einem Boot von Tropea ausgemacht zu den Iolischen Inseln. Wenn man dann am Stromboli vorbeifährt, hört man auch permanent dieses Grollen des

Vulkans. Das ist schon ziemlich heftig, wenn man das hört. Und wenn man dann sieht, dass dann halt wieder so eine Gasfontäne ausgespuckt wird. Und es leben tatsächlich Leute auf Stromboli. Es ist also nicht so, dass die Insel nicht bewohnt ist, sondern es gibt eine Ecke, wo es halt einen Ort gibt. Und der meiste Auswurf des Vulkans geht auf der anderen Seite der Insel runter und ist dann

halt dementsprechend für die Menschen, die dort leben, halt absolut ungefährlich. Ja und Tropea ist halt für mich ein unheimlich wichtiger Ort in Italien, weil ich dort als Jugendlicher mehrmals war, in Urlaub gemacht habe damals. Und mit meinen Eltern, das war 1985, waren wir von unserer Familie die Ersten, die meine Tante damals frisch ausgewandert in Italien besucht haben. Und eine unserer Reisen oder unserer Ausflüge führte uns dann halt von Reggio di Calabria aus, wo meine

Tante damals wohnte, nach Tropea. Und Tropea ist halt wie gesagt auch bei den Touristen relativ bekannt. Es gibt sehr viele Hotels, sehr viele Ferienanlagen, ist also touristisch ein bisschen ausgebauter als jetzt viele andere Orte. Aber es ist trotzdem also wunderschön. Man hat wahnsinnig tolle Sonnenuntergänge, also wirklich unglaubliche Ecken und natürlich auch einen ganz, ganz tollen

Stellplatz direkt am Wasser. Das ist eigentlich eher ein fast schon Campingplatz gewesen. Den haben wir aber auch ohne Reservierung einfach angefahren und haben auch ohne Probleme einen Platz bekommen. Der ist dann halt auch so aufgebaut, dass es halt eine ganze Menge Bäume gibt, die einen so ein bisschen Schatten spenden auf dem Stellplatz. Man muss also im Sommer nicht in der prallen Sonne stehen und man hat wirklich einen kurzen Weg, ca. 50 Meter bis zum Wasser. Man ist

also direkt am Strand und das ist schon echt total klasse. Und selbst im Oktober, wo wir da waren, waren die Temperaturen noch so angenehm vom Wasser, dass ich also ohne Probleme dann schwimmen konnte abends und bin dann sozusagen in der Badehose am Strand gelegen und habe mir den Sonnenuntergang angeschaut. Das ist also wirklich ein, da geht mir immer das Herz auf, wenn ich daran denke. Traumhaft

schön. Ja, dann führte der Weg uns weiter. Dann von Tropea aus nochmal ca. 100 Kilometer sind wir dann an der Küste entlang gefahren, also dann nicht mehr Autobahn, bis nach Campo Calabro, wo wir dann letztendlich unsere Tante getroffen haben oder meine Tante getroffen haben mit ihrer Familie. Und dann haben wir dort nochmal ein paar Tage verbracht. Richtig schön im Familienleben. Haben dann auch die vier Tage, wo wir da waren, nicht im Camper gewohnt, sondern praktisch im Gästezimmer

bei meiner Tante. Die haben ein sehr, sehr schönes, großes, altes Haus mit ein bisschen auf so einer Anhöhe, mit einem wahnsinnig tollen Blick rüber, über die Straße von Messina nach Sizilien. Man kann dort bei tollem Wetter auch den Ätna sehen. Gerade wenn dann dort in irgendeiner Art und Weise wieder ein Vulkanausbruch stattfindet, steht meine Tante oft oben auf der Terrasse und macht dort wahnsinnig tolle Fotos oder auch Filmaufnahmen vom Vesuv, sag ich schon, vom Ätna. Und das ist

auch wirklich ganz, ganz toll. Sie haben da wirklich eine unheimlich schöne Ecke gefunden. Wie gesagt, meine Tante ist seit den frühen 1980er-Jahren dort unten und hat sich da eine Familie aufgebaut, viele, viele Verwandte. Und es ist wirklich ein ganz, ganz schönes Erlebnis, da unten Urlaub zu machen, weil es halt mit Familienanschluss natürlich immer schön ist, in so einem Land halt Urlaub machen zu dürfen. Ich kann auch ein bisschen Italienisch sprechen,

das ist auch ganz toll. Jetzt nicht so wahnsinnig gut, aber ich habe ja vorhin schon eingangs erzählt, also ich würde in keinem Land der Erde verhungern. In Italien ist es noch ein bisschen besser, da kann ich sogar noch ein bisschen was einkaufen gehen ohne Probleme und das ist einfach, das macht total Spaß. Und wie lange seid ihr jetzt bis da unten unterwegs gewesen? Die Reise selber hat drei Wochen gedauert und ich glaube, wir haben ungefähr zwei Wochen gebraucht,

bis wir unten waren. Dann waren wir vier Tage in Kampo mit meiner Tante und sind dann im Prinzip den Rest dieser drei Wochen dann relativ zügig in zwei Schritten eigentlich nur wieder nach Deutschland gekommen. Und das kann ich auch relativ schnell abfrühstücken hier, das ist dann nicht mehr so wahnsinnig spektakulär. Aber das wäre ja dann durchaus eine Reise, die man auch in einem normalen Jahresurlaub schaffen würde.

Absolut, ja, auch absolut. Gerade wenn man vielleicht sogar das kombinieren will mit einer Reise nach Sizilien, da kann man das vielleicht ein bisschen abkürzen. Wir waren

ja jetzt an einigen Stellen, gerade in der Toskana, auch mal zwei Nächte. Wenn man jetzt sagt, man will halt ein bisschen schneller vorwärts kommen, macht vielleicht an einigen Punkten halt nur eine Übernachtung, dann ist man letztendlich vielleicht in, ich sag mal, in fünf Tagen wäre man dann unten in Kalabrien, könnte dann übersetzen mit dem Schiff nach Sizilien und würde dann, was weiß ich, nochmal 14 Tage auf Sizilien Urlaub machen und dann vielleicht sogar mit der

Fähre von Sizilien aus zurückfahren nach Norditalien, um dann halt ein bisschen Strecke übers Wasser zu machen. Das ist für uns ja immer ganz spannend, weil bei uns haben sich ja die Zeiträume durch unser Nomadenleben, sag ich jetzt mal, immer so ein bisschen verschoben. Und ganz oft empfehlen wir halt Routen, für die man aber irgendwie anderthalb Monate braucht oder für die wir anderthalb, zwei Monate gebraucht haben. Und deswegen finde ich es besonders schön,

dass man auch mal jetzt so für Normalurlauber sozusagen halt was empfehlen kann. Ja, es ist natürlich schon eine Strecke, also nach Kalabrien runter, das ist, ich habe ja vorhin gesagt, 2800 Kilometer vom Norden Deutschlands aus. Das muss man sich schon überlegen, ob man sich das antun will, gerade auf so einer langen Fahrt. Aber bei uns war da die Besonderheit, dass wir ja, dass das ja unsere erste Reise war mit dem Camper, nachdem wir ihn neu bekommen haben und auch nach

der langen Krankheit meiner Frau. Von da aus war das für uns eigentlich überhaupt kein Problem. Also ich hatte mir wirklich zum Ziel gesetzt, meine Tante zu besuchen, auch wenn es wirklich nur ein paar Tage waren, die wir unten waren. Aber da ist ja auch einfach auch wirklich der Weg

das Ziel. Und die Reise war einfach so toll. Wir haben so viele tolle Dinge erlebt und gesehen, wo man wirklich sagen kann, es gibt die eine oder andere Ecke, wo wir vielleicht dann noch mal irgendwann hinfahren wollen und noch mal ein paar Tage länger dort Urlaub machen möchten. Wir haben zum Beispiel die Tochter meiner Tante, also meine Cousine sozusagen, die lebt inzwischen auf der anderen Seite des Stiefels in Letzsche. Das ist an der Adria-Küste und das ist auch

eine wunderschöne Ecke. Da waren wir zum Beispiel noch gar nicht. Das wäre dann mal irgendwann Ziel für eine zukünftige Reise. Aber das sind dann auch 2500 Kilometer von Norddeutschland aus. Da muss man sich schon wirklich drei Wochen Zeit nehmen, weil das kann man wirklich in einem Kurztrip jetzt, wir sind ja keine Nomaden, sage ich mal. Wir haben einen ganz

normalen Job und müssen halt mit sechs Wochen im Urlaub im Jahr auskommen. Da muss man sich schon überlegen, ob man nicht in irgendeiner Art und Weise vielleicht mit einer Fähre ein bisschen Strecke machen kann, ohne dass man da jetzt wirklich drei Tage oder vier Tage lang Zeit hat, um die Strecke halt mit dem Fahrzeug zu begleichen. Ich bin ja ungern der Spielverderber, aber ich schiele so ein bisschen auf die Uhr. Ja, ich auch. Und wir sind quasi schon ja über

unserer virtuellen Grenze ein bisschen drüber. Vielleicht noch als Ergänzung. Es gibt ja auch, ich weiß nicht, ob es auf den Routen quasi sowas gibt, aber es gibt ja auch so Camping auf der Fähre, Camping auf dem Boot, dass man quasi auch in seinem Campingfahrzeug auf der Fähre übernachten kann. Ich weiß, dass es das von Italien nach Richtung Griechenland die Ecke

gibt. Vielleicht ja auch dort. Dann kann das ja auch durchaus eine spannende An- und Abreise sein oder Abreise sein, weil man dann einfach noch so vielleicht gerade auf der Rückreise ein, zwei Tage hat, wo man ein bisschen runterkommen kann und dann nicht nochmal so einen Ritt, dass man quasi in zwei, drei Tagen die Rückfahrt macht. Das könnte ja durchaus eine Option sein, wenn es das gibt. Ja, die Rückfahrt war bei uns schon hart. Wir haben also, wie gesagt,

zwei Tage gebraucht und sind an zwei Tagen 1500 Kilometer gefahren. Und das war schon anstrengend. Also das muss man nicht immer machen. Aber da war halt einfach die Zeit, wir mussten halt nach Hause und haben dann halt zwei sehr, sehr lange Trips gemacht. Aber wie gesagt, mit einem modernen, komfortablen Auto mit Tempomat ist das überhaupt kein Problem. Ja, gerade auch ohne Kids und ohne Tiere ist es ja immer noch was anderes. Da ist man ein

bisschen leidensfähiger. Oder ohne mich. Ich bin da ja unleidig. Ich muss dann ja auch ständig irgendwas essen, was trinken, Pipi machen, keine Ahnung. Also für mich wäre das jetzt nix. Wir schauen immer, dass wir so maximal vier, fünfhundert Kilometer am Tag abreißen. Und das ist schon echt so die Obergrenze meiner Geduld auch. Aber ja, wenn man halt auch nur eine begrenzte Zeit Urlaub hat, dann muss man manchmal einfach ein bisschen auf die Tube drücken. Richtig, ja. Genau.

Jetzt haben wir von Nico leider gar nichts gehört in dieser Folge. Aber ich glaube, du hast es auch genossen, einfach mal zuzuhören, ne? Ja, ja, genau. Ich habe ja in der letzten Folge viel reden dürfen. Jetzt war ich mal still, hab Stebo zugehört, hab schon überlegt zwischendurch, ob ich mal ein bisschen an so ein paar Reglern hier rumspiele. Aber hab ich dann doch gelassen. Vielen Dank, dass du es nicht gemacht hast.

Nein, war sehr interessant, das auch mal so zu hören. Also auf jeden Fall, ja. Ja, Stebo, willst du noch unseren Hörern irgendwas zur Reise für Italien noch mitgeben, was du denkst, was super wichtig oder unbedingt wissenswert ist? Außer gute Nerven. Ja, gute Nerven. Man sollte einen großen Hunger mitnehmen oder mitbringen auf jeden Fall, weil die italienische Küche ist ja, wie wir ja hier kennen in Deutschland,

wir haben ja sehr viele gute italienische Restaurants, einfach toll. Sie ist in Italien natürlich deutlich authentischer als in Deutschland, definitiv. Und löst euch davon, dass man eine Portion Spaghetti als Hauptgericht nimmt in Italien. Das ist so, dass Spaghetti ist eine Vorspeise. Also ein Nudelgericht in Italien ist in der Regel

eine Vorspeise. Und man isst immer mehr, als man eigentlich will. Und gerade, wenn man in irgendeiner Familiensituation unterwegs ist, muss man wirklich aufpassen, dass man nicht nach einem dreiwöchigen Urlaub mit fünf oder sechs Kilo mehr nach Hause kommt. Das ist mir auch schon passiert. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist. Ich weiß auch nicht. Könnte mir nicht passieren. Es geht nur um die Zuladung im Wohnmobil.

Ja, genau. Da haben wir wieder mit dem Wohnwagen Vorteil, weil wir müssen ja nur uns ins Zugfahrzeug quetschen. Das stimmt, das stimmt. Ja, wie gesagt, es gibt so viele tolle Ecken in Italien, die man bereisen kann. Also Italien ist ja so ein riesengroßes Land und die Leute sind total nett und unheimlich gastfreundlich. Das heißt, wir sind nirgendwo in irgendeiner Art und Weise blöd angemacht worden oder mit der Nase wurde gerümpft, wenn wir mit unserem Camper

irgendwo hingefahren sind. Also es ist alles unheimlich toll. Und vor allen Dingen auch, wenn man auf den Stellplätzen steht, kommt man auch ganz, ganz schnell ins Gespräch mit anderen. Es ist ja generell in der Camping-Szene überall so, dass man gerade, wenn man jetzt ein besonderes Fahrzeug fährt, wie zum Beispiel den Ford Nugget, ich würde ihn mal als besonderes Fahrzeug bezeichnen, zumal unsere auch noch orange ist von der Farbe, sehr auffällig. Und es ist halt ein sehr kleines

Fahrzeug und das ist halt für viele Leute auch ein unheimlicher, witziger Punkt. Also praktisch jeder wollte mal in dieses Auto reingucken und konnte sich gar nicht vorstellen, wo schlaft ihr, wo geht ihr aufs Klo, wo kocht ihr. Das ist einfach in so einem kleinen Fahrzeug immer wieder witzig zu sehen, dass die Leute da alle reingucken wollen. Ja, dann vielen Dank für die,

für die euphorischen, oder für diesen euphorischen Trip durch Italien quasi. Ja, hat dummerweise halt auch jetzt wieder die Liste von Dingen oder Ländern, wo man doch noch mal hin muss, wieder länger gemacht. Ich bin mal gespannt, ob das bei euch da draußen, liebe Hörerinnen und Hörer, auch so ist. Schickt uns auch gerne mal Feedback dazu, entweder podcast.camperstyle.de eine E-Mail schicken oder ihr hört uns bei Spotify, dann könnt ihr da auch wieder,

wie immer, auf die Folge uns einen Kommentar schicken, wenn ihr wollt. Und ich fand das super spannend. Man hat es vielleicht auch ein bisschen daran gemerkt, dass wir gar nicht so viel zwischengefragt haben in den letzten beiden Folgen, sondern das einfach so haben laufen lassen, was jetzt super spannend war und wir an euren Lippen geklebt haben. Danke, dass ihr, also sowohl du jetzt, Jebu, als auch Nicolai beim letzten Mal als aktiver Paar sozusagen bei uns

wart, dass ihr uns habt teilhaben lassen an euren Reisen. Vielleicht, oder andersrum, ich würde mich freuen, wenn wir uns mal zu einer Folge wiederhören. Vielleicht kommen wir auch mal zu euch noch mal und sprechen da über keine Ahnung was. Sehr gerne. Sehr gerne, ja. Gucken wir mal. Themen gehen uns ja nicht aus. Das denke ich auch, dass wir da immer was zu quatschen haben, wenn es Essen ist. Und ja, ich verabschiede mich schon mal. Wünsche allen Hörerinnen und Hörern

da draußen noch viel Spaß, eine schöne Woche, weil darum ihr uns hört. Und wir hören uns nächste Woche wieder und ich gebe das Wort weiter an Nele. Ja, ich wollte nur noch mal kurz anfügen. Wir haben ja wieder ein bisschen was an Feedback reinbekommen von euch. Wir haben alles wahrgenommen. Wir haben es jetzt nur nicht in die Gästefolgen gepackt, weil das manchmal dann auch für die Gäste ein bisschen doof ist, wenn wir da so lange drüber sprechen. Wir haben es auf jeden Fall nicht

vergessen. Werden das dann in einer der nächsten Folgen mal wieder ausführlicher behandeln. Es kamen auch ein paar Fragen von euch. Und dann, ja, wie immer, bewertet uns gerne. Natürlich am liebsten gut oder sehr gut. Abonniert den Podcast, dann werdet ihr die weiteren Folgen auch immer sofort mitbekommen. Und euch beiden, lieber Stewo, lieber Nikolai, vielen Dank, dass ihr bei uns wart. Hat mir Riesenspaß gemacht. Und bis bald mal wieder. Und ihr habt das letzte Wort. Ich glaube,

dem Nikolai geben wir jetzt das letzte Wort. Du hast ja schon dein letztes Wort eigentlich gesprochen, Stewo. Genau. Ja, ich danke auch ganz herzlich nochmal, dass wir bei euch zu Gast sein durften. Das war wirklich echt super sympathisch, super nett. So wie ich persönlich euch auch wahrgenommen habe als Zuhörer bisher. Und ja, ich würde mich echt freuen, wenn wir uns wieder hören, wieder oder überhaupt mal treffen. Und ihr seid sehr herzlich willkommen, auch mal bei uns

reinzuschnuppern. Also in diesem Sinne. Sehr gerne. Danke fürs Zuhören und tschüss. Von mir auch nochmal tschüss.

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