Road Trip Mexiko 2023 und Hörerfeedback Teil I - podcast episode cover

Road Trip Mexiko 2023 und Hörerfeedback Teil I

Mar 24, 202358 minEp. 155
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Episode description

In dieser Folge widmen wir uns mal wieder ausführlich eurem zahlreichen Feedback, das uns in den letzten Wochen so erreicht hat. Außerdem entführt euch Nele ins wunderschöne Mexiko und berichtet von ihrem anderthalbmonatigen Roadtrip an der Westküste. Da wir uns (zur Abwechslung) etwas verquatscht haben, gibt es auch dieses Mal zwei Teile. Heute gibt es also Infos und Anekdoten zu den ersten Etappen der Route sowie erste konkrete Reiseempfehlungen. Ihr erfahrt zum Beispiel, welche Reisezeit sich am besten für eine solche Tour eignet, wie die Klos auf (manchen) mexikanischen Campingplätzen funktionieren und wo es uns am besten gefallen hat. Teil 2 folgt dann voraussichtlich in zwei Wochen, viel Spaß beim Hören. Unsere Route Guadalajara - Chimulco - Tapalpa - Laguna de Sayula - Cuyutlán - San Patricio Melaque - La Manzanilla - Barra de Navidad - Punta Perula - Chalacatepec - Chamela - Playa Careyitos - Boca de Iguanas Besuchte Campingplätze - Chimulco RV Park: https://web.facebook.com/chimulcorv/?locale=es_LA&_rdc=1&_rdr - Adventura Park La Ceja: https://aventuraslaceja.com/en/ - Camping Laguna del Tule - Camping La Manzanilla - Trailer Park Punta Perula: https://perula-rv-park-y-hotel.business.site/ - Boca Beach Camping & Trailer Park: https://bocabeach.com.mx/ Unser Buch Camping – das große Handbuch: https://camperstyle.de/campingbuch/ Impressum von CamperStyle: https://camperstyle.de/impressum/

Transcript

Hallo und herzlich Willkommen zu Camperstyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Und ich bin Sebastian und heute geht es um Camping in Mexiko. Ja, genauer gesagt um unseren Roadtrip 2023. Wir sind gerade sozusagen frisch zurückgekommen und ich werde ein bisschen über unsere Erlebnisse und Eindrücke und natürlich über unsere Route berichten, aber vorher wollen wir endlich mal wieder etwas Hörer-Feedback abarbeiten.

Wir haben ganz ganz viele Mails von euch bekommen wieder, vor allem auch im Zusammenhang mit unserem ADAC-Gewinnspiel.

Und ganz kurz, um da nochmal zwischen zu grätschen, wir werden nicht nur, oder Nele wird primär nicht nur von ihrem Aufenthalt in Mexiko und ihren Camping-Erlebnissen berichten, sondern wir wollen euch natürlich auch ein bisschen Lust machen, Mexiko zu besuchen, auch wenn wir wissen, dass jetzt nicht alle Hörerinnen und Hörer sofort losdüsen und den nächsten Camping-Urlaub in Mexiko buchen, haben wir trotzdem auch versucht, so ein bisschen Infos

mit reinzupacken, wie man das selber auch mal quasi machen kann. Also das heißt, auch für eine eigene Organisation wollen wir euch ein paar Infos da entsprechend mit reinpacken. Das vielleicht noch dazu. Und jetzt, sorry für die Unterbrechung, wieder zurück zum Hörer-Feedback, liebe Nele. Ich war eigentlich schon fast fertig.

Ich wollte nur noch kurz dazu sagen, wir haben unheimlich viele Nachrichten bekommen, die wir leider nicht alle vorlesen können, sonst könnten wir da irgendwie drei Folgen draus machen, weil wir natürlich sehr, sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten. Wir haben uns jetzt einfach die Sachen rausgepickt, die sich konkret auf Informationen aus dem Podcast bezogen haben oder die vielleicht auch Tipps beinhaltet haben, die für euch interessant sein könnten.

Und wir haben ja in der letzten Folge auch das erste Mal das Spotify-Feedback benutzt und danken auch allen, die uns über Spotify-Feedback gegeben haben, auch wenn das eher Kritik war, weil die Soundqualität von unserem Gast Dieter Schäffler leider nicht so gut war. Also ich habe diesmal die Folge selber geschnitten, ich habe es im Schnitt schon gemerkt, habe versucht, relativ viel zu retten.

Das Spannende ist, dass es während der Aufzeichnung aus unserer Sicht gefühlt deutlich besser war, als dann die Aufnahme hergegeben hat. Wir haben uns das auf jeden Fall aber auf die Liste geschrieben und werden, wenn wir ihn wieder mal einladen, da versuchen, quasi dran zu arbeiten. Wir wissen noch nicht genau wie, aber da wird uns eine Lösung einfallen. Also danke auf jeden Fall auch für dieses Feedback und wir machen eigentlich immer einen Toncheck.

Nur diesmal haben wir uns darauf verlassen, weil es die letzten Mal geklappt hat, dass das auch schon wieder passen wird. Ja, anyway, passiert leider auch mal. Sorry dafür. Ich hoffe, ihr konntet trotzdem viel mitnehmen. Das haben wir auch in den Feedbacks gehört und wir versuchen, das zu verbessern. Also wieder zurück zu den anderen Feedbacks, die uns quasi schriftlich eingeliefert wurden. Möchtest du mit dem ersten anfangen, Nele? Ich fange mal an.

Von Maren kam schon länger her eine Rückmeldung zu unseren Spartipps. Die Folge verlinken wir euch auch noch mal in den Shownotes. Maren schreibt uns einen Spartipp für An- und Abreisetag. Wir, eine Familie mit kleinen Kindern, planen unsere Pausen so, dass wir sie möglichst bei Ikea machen. Das ist für mich eine total spannende Idee. Da wäre ich ehrlich gesagt noch nie drauf gekommen.

Sie schreibt weiter, Vorteil von Ikea immer an der Autobahn, Parkplätze, die auch für Transporterautos mit Anhänger geeignet sind, saubere und ausreichende Toiletten mit Wickelmöglichkeit, Kinderfreundlichkeit, Spielmöglichkeiten und natürlich leckeres Essen und vor allem guten Kaffee zum bezahlbaren Preis. Vielen Dank, liebe Maren. Finde ich einen super Tipp.

Und ja, ist natürlich so, dass man bei Ikea genauso wie auf Supermarktparkplätzen nachts auch niemanden stört, wenn man da mal übernachtet. Und dann kann man noch schön frühstücken gehen, bevor es weitergeht. Also das kann durchaus sein, dass wir das auch mal nutzen werden. Das nächste Feedback kommt von Dennis.

Der hat auch am Gewinnspiel teilgenommen und hat geschrieben, sie planen gerade eine längere Tour über sieben Wochen durch Skandinavien mit dem Wohnwagen und da wäre natürlich so eine Rabattkarte als erstes hilfreich und sie haben bisher noch keine genutzt und was für ihn ganz spannend wäre, ob es noch Tipps gibt zu der geplanten Tour und wir sollen doch da gerne mal Feedback geben. Jetzt sind wir gerade nicht die, die die große Skandinavien-Erfahrung haben.

Also ich habe das mit dem Auto schon zweimal bereist, aber tatsächlich noch nicht mit dem Campingfahrzeug und Nele geht es da ähnlich. Das heißt, wir können euch selber gar keine Tipps geben. Wir reichen das mal weiter in unsere Community. Wir haben natürlich auch eine ganze Menge Beiträge von unseren Autoren und Autorinnen auf camperstyle.de zu den nordischen Staaten und wir reichen das hiermit auch nochmal in unsere Hörer und Hörerinnen raus.

Wer da coole Tipps hat, schreibt uns doch einfach an podcast.camperstyle.de. Wir würden es dann in einer der nächsten Folgen entsprechend vorlesen und die Tipps weitergeben. Ich habe dazu noch eine ganz revolutionäre Idee. Können wir da nicht auch die Spotify-Feedback-Funktion für nutzen, dass die Leute da ihre Tipps reinschreiben können, wenn sie mögen? Ja, wenn sie uns bei Spotify hören, geht das. Wenn sie uns nicht bei Spotify hören, dann nicht. Dann schalten wir das auf jeden Fall mal frei.

Vielleicht kommt da auch ein bisschen was rein. Okay, ich mache mal weiter mit dem Andreas. Der hatte uns auch ganz lieb geschrieben, hat sogar noch ein ganz süßes Foto von sich mit seinem Hund mitgeschickt, der mich übrigens ein bisschen an euren Chief erinnert hat, Sebastian. Also war auch eine Teilnahme am Gewinnspiel, aber er hatte auch eine Kritik an unserer Folge zu den Camping-Rabattkarten.

Andreas und seine Partnerin mit Hund nutzen seit zwei Jahren die Axi-Karte nebst der App für die Stellplätze und Campingplätze. Er kann die Kritik an der Folge nicht nachvollziehen. Er findet die Tarifstruktur super einfach mit den Pauschalpreisen. Sind mit mindestens zweimal im Jahr für vier Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs. Im letzten Jahr Niederlanden und Frankreich. Da haben wir ein bisschen aneinander vorbeigeredet.

Ich habe nicht die Rabattstruktur kritisiert, sondern die Tarifstruktur für den Kauf der Karte und der Campingführer, die finde ich so ein bisschen undurchschaubar. Ich habe mir aber dazu auch ein paar Gedanken gemacht und habe mal Axi dazu angeschrieben und habe sie gefragt, ob sie mal vielleicht auch in den Podcast kommen möchten. Da warte ich auf eine Antwort und da könnten wir da vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Ansonsten hat der Andreas auch noch geschrieben, dass sie die Kosten für die Axi-Karte und die App nach spätestens drei Nächten wieder raus haben. Also dass es für sie immer total sinnvoll ist und dass sie jetzt muss ich nochmal gucken, unterwegs ist super, weil sie finden die App auch gut, weil sie in der Umgebung eben auch passende Plätze suchen können mit vielen Filtermöglichkeiten. Deswegen gibt ihr klaren Daumen hoch. Sie testen aber natürlich auch gern mal die ADAC-Karte.

Er sagt weiterhin den Utopia-Platz in Milou. Ich habe immer meine Schwierigkeiten mit französischen Namen. Das hat ihm sehr gut gefallen. Das gilt eben auch für unseren Podcast. Und er sagt, ja, wir dürfen gerne mehr Reiseberichte bringen, um seine Fernwegmelancholie zu füttern. Aber auf der Finca in Portugal erlebt man ja nichts. Das ist also mit den Reisethemen hast du völlig recht. Da würden wir auch gerne mehr machen. Tatsächlich ist es aber einfach bei uns aktuell so, dass wir wenig reisen.

Das hat ganz viele Gründe über den Aufenthalt in Mexiko sozusagen. Aber darüber berichtet Nele ja nachher. Und bei mir ist es tatsächlich so, dass wir viel arbeiten und ansonsten tatsächlich unsere Finca hier genießen, weil das Wetter einfach genial ist und gar nicht so viel wegfahren. Meine Frau ist zum Beispiel aber gerade nach Deutschland gefahren, um die Familie zu treffen und macht auf dem Rückweg einen Roadtrip mit unserem Neffen.

Das machen sie aber mit dem Auto und kommen dann in verschiedenen Unterkünften unter. Wir haben jetzt zum Beispiel einen Westernwagen gebucht, wo sie dann übernachten und so Geschichten. Und bei mir ist tatsächlich so, dass ich aktuell wenig reise. Also wenn, dann fliege ich irgendwie mal einmal im Jahr nach Deutschland auf ein paar Termine, auf eine Konferenz. Und ansonsten ist aber urlaubstechnisch eher so, dass ich hier viel im Garten

verbringe. Gerade müssen die Beete vorbereitet werden, die ganzen Pflanzen vorbereitet werden. Und da bleibt für mich gerade wenig Lust auf Camping und generell Urlaub. Wir versuchen das aber mehr davon reinzuholen, indem wir uns halt Gäste dazu holen, die da gerade ein bisschen mehr leben als wir. So traurig das auch gerade ist. Ich möchte mal einwerfen, dass es absolut falsch ist, dass man auf eurer Finca

nichts erlebt. Ich erinnere nur an unsere Schlangenfang-Aktion vorletztes Jahr, wo wir wirklich Abenteuer pur hatten, wo wir nämlich bei Sebastian und Steffi im Schuppen eine sich in einem Netz verheddernde Schlange befreien mussten und die auch nicht unbedingt begeistert von unserer Rettung war. Also man erlebt durchaus einiges, aber eben halt im Reisesektor nicht so viel.

Aber wir werden, abgesehen jetzt von unserem Mexiko-Aufenthalt und unserer Reise hier in diesem Jahr wieder irgendwas Größeres machen. Wir haben es noch nicht geplant. Aber wenn wir dann unterwegs sind, werde ich auf jeden Fall auch gerne berichten. Genau das haben wir uns auf jeden Fall vorgenommen und suchen da gerade, wie wir da auch die Lust zu stillen können und wollen da auch mehr Reisinfos reinbringen. Danke auf jeden Fall für das Feedback, Andreas.

Und schreibe uns doch mal, was für eine Rasse dein Hund ist. Der sieht tatsächlich ein bisschen aus wie unser Chief. Ah, das ist ein Kangal. Kangal hat er geschrieben. Das habe ich gar nicht gelesen. Also auch ein Herdenschutzhund. Du hast recht. Also ja, deswegen passt die Kopfform genau. Wir haben auch einen Herdenschutzhund. Dann brauchst du es nicht schreiben, dann ist das geklärt. Vielen Dank nochmal an alle Feedbacks, die wir bis jetzt vorgelesen haben.

Und weiter geht's mit dem nächsten Feedback von unserer Barbara. Barbara ist ja ganz fleißig beim Hören und auch beim Feedback geben. Ich freue mich immer, von dir zu lesen, liebe Barbara. Und sie schreibt eben auch so ein bisschen ihre Erfahrungen zum Thema Landvergnügen. Also Campingkarten hatte sie bisher noch nicht benutzt, aber eben das Landvergnügen-Angebot, damit grundsätzlich sehr gute Erfahrungen

gemacht. Aber sie hat hier eben auch das geschrieben, was wir, glaube ich, sogar in der Folge thematisiert hatten, dass dieses immer nur eine Nacht stehen bleiben ihr und ihrem Mann nicht so gut gefallen hat. Vor allem ihr Mann möchte gerne auch mal ein paar Tage an einem Ort bleiben, um zur Ruhe zu kommen. Das kann ich total gut nachvollziehen. Bei uns ist es nicht anders.

Und aus diesem Grund sind sie dann eben alle paar Tage wieder für zwei oder drei Tage auf den Campingplatz gefahren und konnten dann auch entsorgen, Wäsche waschen. Und Barbara würde sich freuen, wenn wir im Podcast nochmal auf alternative Stellplatzanbieter eingehen würden, weil ihr zum Freistehen oder den beiden oft der Mut fehlt und die regulären Campingplätze ihnen nicht so gut gefallen, da es eben so vieles gibt, was sie nicht brauchen und nicht wollen.

Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Dazu ein kleines Update. Liebe Barbara, heute, also wenn du den Podcast hörst, vorgestern kam von Hinterland Camp, also auch einem alternativen Stellplatzanbieter, die Pressemeldung raus, dass die jetzt ebenfalls eine App anbieten. Und ansonsten werden wir natürlich auch, wenn wir so was mitbekommen, immer wieder unseren Artikel bei camperstyle.de aktualisieren zu den privaten Stellplätzen.

Das sind eigentlich alle gelistet, die wir so auf dem Schirm haben. Und wenn ihr da draußen noch mehr habt, die wir vielleicht noch nicht kennen, dann schickt uns auch dazu gerne eine Information. Bei Landvergnügen hat sie geschrieben, dass sie immer den Filter Toilette setzen, dass eben zumindest das abgedeckt ist. Und ja, sie bedankt sich auch noch für den informativen und spannenden Podcast, für unsere nette Art der Vermittlung.

Guck mal, wir sind doch sympathisch und die umfassenden Recherchen. Danke, liebe Barbara und dir weiterhin gute Reisen. Und ich hoffe, wir hören oder lesen uns bald mal wieder. Nächstes Feedback kommen wir jetzt. Nächstes Feedback kommt vom Mario, der schreibt, sie haben letztes Jahr ihre erste Saison als Camper mit zwei Erwachsenen, zwei noch nicht schulpflichtigen Kindern gehabt und haben sich direkt die AXI-Karte zugelegt.

Und obwohl sie knapp sieben Wochen auf fünf verschiedenen Plätzen waren, hatten sie keinen Vorteil von der Karte. Da mussten wir tatsächlich gerade mal die Aufnahme pausieren, weil ein sehr gefährlicher Ibis auf unser Grundstück eingedrungen ist. Also sehr gefährlich, zumindest wenn man die Meinung unserer Hunde berücksichtigt, die gerade völlig durchgedreht sind. Also wieder zurück zu Mario.

Sie waren sieben Wochen auf fünf verschiedenen Plätzen unterwegs und hatten keinen Vorteil von der Karte. Sie waren halt zur falschen Zeit auf den falschen Plätzen. Klar sagt er, es ist ihre Schuld gewesen. Und auf einem Platz hätte es gepasst vom Akzeptanzzeitraum her. Aber sie hatten kurzfristig Last-Minute-Angebote, die entsprechend noch günstiger waren. Und deswegen haben sie quasi das genutzt.

Und in dieser Saison jedoch hat er jetzt schon zwei Buchungen getätigt mit der AXI-Karte und da haben sie einmal 40 Euro gespart und einmal 100 Euro gespart. Und damit hat sich das Ganze natürlich dieses Jahr richtig für die beiden oder für die vier, muss man sagen, gelohnt. Ja, und noch mal ein Feedback zur AXI-Karte. Das scheint die Leute wirklich sehr zu bewegen und zwar von Udo. Danke für den tollen Podcast. Ansonsten kommen Bemerkungen mit separater Mail.

Aber zur AXI-Karte schreibt er, dass er jetzt die Erfahrung gemacht hat, dass mittlerweile oft die schlechteren Parzellen besonders im Ausland vergeben werden oder im Inland ist. Den Kommentar gibt, wir sind nur noch bei AXI gelistet, aber am Rabattsystem nehmen wir als Platzbetreiber nicht teil. Das ist natürlich, haben wir ja schon in der Folge gesagt, jeden Platz überlassen, aber eigentlich nicht so richtig Sinn der Sache.

Auch das hoffe ich, dass wir von AXI dann irgendwie beantwortet bekommen. Ja, wäre ja aus unserer Sicht, ohne jetzt da mal alle Perspektiven anzugucken, ja auch wünschenswert, dass AXI halt so eine Plätze dann auch von der Liste nimmt. Also man könnte den Plätzen jetzt unterstellen, sie machen quasi kostenlos Werbung für sich, bieten dann aber nichts an. Ist ja auch irgendwie aus der Perspektive blöd.

Schauen wir mal, ob wir da AXI noch mal hier im Podcast bekommen, um da auch mal einfach die Frage stellen zu können. Auch die Julia hat geschrieben, sie hatten mal die AXI-Karte und sind aber viel Nord- und Ostseeküsten unterwegs und dort haben sie gar keine Plätze gefunden, wo sie die Karte nutzen konnten. Und gleich noch das nächste Feedback hinten dran. Kleine Patchwork-Family mit zwei Kids, zwei Erwachsenen und einem kleinen Hund.

Sie sind letztes Jahr auch durch Zufall wie bei uns Camper geworden, Camping mit dem Bus. Und sie müssen ehrlich sagen, der Urlaub war noch nie besser. Die Kids sind mit den zehn Jahren völlig frei, können voll Gas geben, Campingplatz, lernen immer neue Menschen kennen und die Eltern natürlich auch. Und sie würden sich natürlich gern über den Gewinn der Rabattkarte freuen. Ja, ich finde es immer spannend, wenn Menschen aus Versehen zum Camping kommen.

Das hat bei uns letzten Endes auch so passiert. Dann hat uns noch der Steffen geschrieben. Höre euch nun schon längere Zeit, manche Teile auch zweimal, weil es so viele Infos gebündelt in der halben Stunde sind. Sehr gut. Ihr dürft uns gerne alle zweimal hören, wenn ihr möchtet. Mit am interessantesten finde ich immer, wenn ihr Gäste dabei habt, das kommt meist authentisch und frisch rüber in Klammern mit so einem Äffchen-Smiley, das sich die Augen bedeckt, außer der Teil mit der Versicherung.

Vielleicht kannst du uns da noch mal schreiben, Steffen, was du da genau gemeint hattest. Und er schreibt, es gibt dann auch noch mal eine andere oder bessere Sichtweise sogar. Mit der Werbung im Podcast kann ich leben, nur das Gendern geht oft gar nicht. Das klingt immer so, als ob ihr euch dabei einen abbrecht, während in anderen Sätzen wie selbstverständlich Worte wie Scheiße fallen. Ich glaube, ich bin da zu alt für. Aber was soll es, ist euer Podcast und nur meine Meinung.

Wir hatten uns letztes Jahr die PinCamp-App und auch die ADC-Stellplatz und Campingplatzführer geholt, aber nirgends einen Rabatt rausholen können. Aber mit der App an Infos kommen ist schon toll und die Bücher sind in der Schublade verschwunden. Macht weiter so. Ich freue mich wie Bolle immer auf den nächsten Teil. Vielleicht ein Gedanke zum Gendern. Ja, es fühlt sich auch für mich manchmal so an, also anders. Für mich fühlt sich schwierig an.

Ich teste einfach verschiedene Mittel und Wege und finde die HörerInnen zum Beispiel für mich schwierig. Ich mag die Aussprache auch nicht. Da bin ich tatsächlich bei dir. Deswegen bin ich seit einer Weile dazu übergangen, Hörer und Hörerinnen zu sagen und auch zu versuchen, quasi so beide Geschlechter mit einzubeziehen. Das ist so mein Weg daraus, um es eben ein bisschen besser klingen zu machen.

Weil ja, also es ist was Neues und es mag sich in fünf Jahren, wenn es jeder machen sollte, normal anfühlen. Vielleicht fühlt es sich auch nie normal an. Wissen wir nicht. Wir machen es halt, da haben wir auch schon mal einen Podcast was zu gesagt. Wir machen es halt einfach, weil wir eben wissen, wie mächtig Sprache ist, wie mächtig Worte sind und wir eben einfach auch das andere Geschlecht beziehungsweise die Frauen, die ja da im Normalfall auf der Strecke bleiben, mit zu inkludieren.

Das ist der Grund, warum wir es tun. Wenn du es weiter nicht magst, völlig in Ordnung. So, wir werden es weiter tun und weiter probieren. Und du hast ja auch gesagt, unser Podcast sollen wir auch machen. Ich wollte es einfach nur noch mal auch für alle dazu sagen. Wer sich daran stört, ja, tut es, reibt euch dran, ist in Ordnung. Wir werden es weiter tun. Und Schimpfwörter, da bin ich ja immer ganz groß dabei.

Und ich habe schon immer das Gefühl, dass ich mich sehr zurücknehme, weil ich ja so ein bisschen impulsiver Mensch bin und auch in meiner Alltagssprache gerne fluche, bevorzugt auch Spanisch, weil das da noch viel mehr Möglichkeiten gibt. Ich werde mal gucken, ob ich mich da noch ein bisschen mehr kontrollieren kann. Aber eigentlich soll der Podcast ja auch authentisch sein.

Und ich möchte eigentlich nicht mich da so wahnsinnig einschränken, um eben dann nicht so viel nachzudenken, wie ich rede und was ich sage, sondern dass es halt einfach auch locker rüberkommt. Aber ich werde da noch mal in mich gehen. Ja, es ist ja nicht so, dass wir hier wie die Kesselflicker fluchen. Aber ja, manchmal kommt halt so ein Wort raus. Und manchmal, finde ich persönlich, ist es auch angebracht.

Man kann sich natürlich immer über das Wort selber streiten, ob das angebracht ist oder man es nicht auch höflich formulieren kann. Aber so wie Neles gerade sagt, wir versuchen halt hier letzten Endes auch relativ natürlich zu sprechen. Ist natürlich, wenn du ein Mikrofon vor der Nase hast, immer schwierig. Tust du das nicht ganz so und man reißt sich ein bisschen zusammen.

Aber wir versuchen das eigentlich so ein bisschen, als würden wir uns wirklich ohne Mikrofon in unserem Wohnzimmer unterhalten. Also versuchen, das so zu tun. Das klappt nicht immer. Aber daher kommt es dann auch, dass man eben so ein Wort rüberkommt. Aber ich habe das jetzt so gar nicht als böse Kritik aufgefasst. Nein, überhaupt nicht. Das war ja ganz lieb formuliert. Nehmen wir auf jeden Fall gedanklich noch mal mit.

Wir wollen ja auch von jüngeren Menschen gehört werden, wobei ich nicht weiß, ob die Kids tatsächlich Spaß an unserem Podcast haben. Ich glaube eher nicht. Dafür sind wir zu uncool, Sebastian. Ja. Okay, nächstes Feedback. Die Alexandra hat geschrieben, sie sind vom Podcast begeistert. Das Thema Rabattkarten finden sie spannend, weil sie sind Schwaben und als Schwabe gehört ja quasi das Sparen zum Lebenselixier. Ja, davon habe ich gehört. Und sie nutzen seit vielen Jahren die AXI-Karte.

Und letztes Jahr sind sie im Gardasee gewesen, über Genua nach Sizilien. Also sie sind vom Gardasee über Genua nach Sizilien und über Land zurück. Und die Karte haben sie am Gardasee in Cefalu auf Sizilien in Pompeji und an einem weiteren Platz genutzt. Das scheint mir also dann ganz sinnvoll gewesen zu sein. Und nur einen Platz in der Nähe von Ravenna hat die Karte nicht akzeptiert. Also das heißt auch in Italien scheint das ganz gut geklappt zu haben.

Und da mussten sie mehr als den doppelten Preis bezahlen auf dem einen Platz. Und die haben aber auch gleich beim Einchecken gesagt, dass sie die Karte zurzeit nicht nehmen. Liegt wahrscheinlich dann vielleicht auch an der Buchungslage. Dann hatte Susanne uns ein bisschen Erfahrung geschildert, sowohl zu AXI als auch zur ADAC-Campcard. Bei AXI hat sie geschrieben, dass sie die für einen Urlaub genutzt haben über Christi Himmelfahrt beim Landal-Essonstadt. Das klingt irgendwie skandinavisch.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo der liegt. Aber sie konnte dadurch 90 Euro inklusive Late-Checkout sich sichern. Das war ein Schnapper. Da hatte sie aber auch das Buch und fand es sehr unübersichtlich. Mit der ADAC-Campcard hatte sie, sie erinnert sich nicht mehr ganz genau, aber sie schreibt, sie meint für 2020 für den Platz von Familie Heide in Klein Warps 40 bis 50 Euro gespart in der Hauptsaison. Dieses Jahr möchten sie nach Marwelt. Da lohnt es sich auch schon total.

Deswegen Empfehlungen von Susanne. Sie findet den Podcast super und freut sich immer über neue Infos, Tipps. Und da sie nicht aus einer Camper-Familie kommt, also so wie ich, kann sie noch viel mitnehmen. Danke, liebe Susanne, auch für deinen Feedback. Ja, und der Arne kommt sogar aus der Heimat, aus der meine Frau stammt, aus der Heimat meiner Frau, so richtig aus dem Oldenburg oder aus Oldenburg beim schönen Bremen.

Und er sagt, sie sind mit einem LMC-Style 500K unterwegs mit zwei Erwachsenen, drei Kindern und sagt, ist er oder er fragt, ist es das Revival der Rundsitzgruppe? Sie sind nach wie vor überzeugt von dem Grundriss. Ich bin ehrlich gesagt auch ein Fan von Rundsitzgruppen. Also wer sich da, wer sich nichts darunter vorstellen kann, das sind halt diese U-Sitzgruppen. Ihr habt also quasi im Heck oder in der Front, je nachdem eine eine große Sitzgruppe, die über sozusagen drei Seiten geht.

In der Mitte ist ein Tisch. Finde ich persönlich ziemlich genial, weil man halt recht viele Möglichkeiten hat, mit vielen Personen zu sitzen. Aber auch wenn man nicht so viele Personen dabei hat, eben sich viele entspannte und lustige Sitzmöglichkeiten zu suchen, um eben auch die Lage zu ändern, liegt bei uns halt daran, dass wir auch viel im Campingfahrzeug gearbeitet haben.

Also ich liebe tatsächlich auch die die Rundsitzgruppe, wenn ich ehrlich bin und würde es begrüßen, wenn es da mehr Fahrzeuge zu gibt. Wir haben jetzt für den neuen Wohnwagen, den wir im Mai in Empfang nehmen, auch eine Rundsitzgruppe uns ausgewählt. Und ich freue mich da schon riesig drauf, weil wir hatten bisher halt immer die klassische Dinette mit zwei gegenüberliegenden Bänken.

Und da die Wohnwagen ja immer sehr klein waren bei uns, war nie viel Platz, um auch mal Besuch zu empfangen oder sich mal hin zu lümmeln oder auch um zu arbeiten. Und ich glaube, dass das jetzt eine ganz neue Erfahrung für uns sein wird. Und wenn ja, wenn, wenn sich da irgendwelche wahnsinnigen Erkenntnisse daraus ergeben, dann werden wir natürlich auch im Podcast im Rahmen der Berichterstattung über unseren neuen Wohnwagen ein bisschen was dazu erzählen.

Und das letzte Feedback für heute vom André zur Diebstahlschutz, Fahrradträger, Diebstahlschutz oder zur Fahrradträger-Folge. Und er hat gesagt, er fand die Folge ganz spannend und er hat da viele nützliche Infos für sich mitgenommen, weil er sich gerade für sein Expeditionsmobil einen Fahrradträger selber baut. Und er kann halt keine Standardlösung benutzen. Deswegen bastelt er sich was.

Und was aber für ihn ein Thema ist, ist es der ganze Diebstahlschutz, weil ihm aufgefallen ist, dass die meisten Fahrradversicherungen in ihren Versicherungsbedingungen explizit einen abschließbaren Rahmenhalter vorschreiben. Und wenn dieser nicht montiert werden kann, kann man sich die Versicherung leider auch sparen. Das ist tatsächlich was, was wir bis jetzt so einfach, weil wir es nicht gebraucht haben.

Also die Fahrräder, die wir dabei hatten, waren selten so, dass man die hätte versichern müssen. Und demzufolge war das für uns kein Fokusthema. Wir nehmen uns das aber mal mit, falls wir noch mal da in die Richtung mit unseren Versicherungsexperten schnacken.

Und wir geben euch, liebe Hörer und Hörerinnen, das noch mal mit, dass ihr, wenn ihr hochwertige Fahrräder habt, da wirklich einmal ganz genau entweder die Bedingungen selber studiert oder eben euren Experten dazu befragt, dass ihr euch einmal reinschaut oder erklärt, was genau, also wie das Fahrrad gesichert sein muss und ob ihr das überhaupt tatsächlich realisieren könnt oder ob ihr die im Zweifel dann auch nicht braucht.

Und ich weiß nicht, ob das jetzt für spezielle Fahrradversicherungen gilt oder eben auch für die Hausradversicherung. Es gibt ja auch viele Hausradversicherungen, wo das Fahrrad mit drin versichert werden kann. Also fehlen uns gerade die Infos dazu. Wir geben es euch erst mal mit, dass ihr da achtsam drauf seid und werden da sicherlich auch noch mal zu recherchieren und Artikel. Und also einen ganzen Podcast wird es dazu nicht geben.

Aber wir werden das Thema Diebstahl vielleicht auch noch mal in der Folge thematisieren, was man da machen kann, wie man es versichern kann und so weiter. Und sofort. Das, denke ich, ist ganz spannend. Ja, ich glaube, dann sollten wir jetzt auch zum Thema Mexiko kommen, weil jetzt haben wir ja schon 26 Minuten voll. Und ich fürchte, wir müssen auch tatsächlich die Mexiko Geschichte ein bisschen abkürzen.

Vielleicht machen wir aber dann zu dem Allgemeinen noch mal eine eigene Folge zu sehr allgemeinen Tipps oder auch anderen Routen. Und ich erzähle jetzt einfach ein bisschen was zu unseren eigenen Erfahrungen, oder? Dann lass uns das doch gleich so machen, dass wir sagen, wir hören uns jetzt noch ein bisschen Erzählungen, wie es jetzt war, an. Und in der nächsten Folge, ich weiß gar nicht, wie der Plan ist, in einer der nächsten Folgen gehen wir dann noch mal konkreter darauf ein.

Wenn ihr nach Mexiko wollt für einen Campingurlaub, wie ihr vorgehen könnt, auf was ihr achten solltet und so weiter und so fort, dann lass uns das doch gleich so machen. Ja, willst du fragen? Soll ich einfach los erzählen oder wie machen wir es? Wir haben uns eigentlich gar nie so viel Gedanken vorher gemacht. Genau, das ist wieder getreu dem Motto Wir quatschen einfach mal los. Geht natürlich nicht bei allen Themen. Bei manchen müssen wir uns halt doch deutlich vorbereiten.

Aber hier ist es, glaube ich, ganz gut. Ich ja, also Nele, dann fangen wir doch mal an. Also ich muss jetzt nicht fragen, wo ihr gerade seid, aber was natürlich spannend wäre als erstes, in welchem Gebiet wart ihr denn jetzt campingtechnisch unterwegs in Mexiko? Also wir waren jetzt circa anderthalb Monate wieder an unserer geliebten Westküste, also am Pazifik unterwegs.

Liegt daran, dass das ganz in der Nähe ist von unserer Homebase in Guadalajara, also in der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, wo ja auch meine Schwiegerfamilie lebt und wo der Halil herkommt. Und da sind wir halt immer stationär und reisen dann von dort aus.

Und da ist einfach die Westküste am nächstliegenden sozusagen, ist aber auch tatsächlich eine meiner Lieblingsecken hier im Land, weil es einfach noch wahnsinnig viele wunderschöne Ecken gibt, die auch noch nicht vom Tourismus überrollt wurden. Und weil dort das Meer auch ein bisschen rauer ist als an der Ostküste, wo wir ja quasi in der Karibik sind. Da hat man eher so Badewannenwasser, was auch wunderschön ist, sieht auch toll aus, richtig türkis und wirklich traumhaft schön.

Aber ich mag es halt gerne, wenn so ein bisschen Wellengang ist. Und ja, wenn man dann die Wellen so richtig rauschen hört, auch nachts, die schlagen da manchmal so, dass man denkt, da gab es irgendwie einen Donner, dass man wirklich davon aufwacht. Und das ist so echt mein Ding. Und auch die Küche finde ich hier fantastisch.

Und die Menschen sind halt sehr nah an der Mentalität dran, die ich auch kenne, weil ich ja in Guadalajara lang gelebt habe und sehr viel auch an der Küste unterwegs war, damals schon vor 20 Jahren. Wir haben hier jetzt auch im Winter und Frühjahr eigentlich die beste Reisezeit für diesen Abschnitt. Also für die Westküste ist die Temperaturen sind jetzt noch erträglich. Wir waren aber tagsüber teilweise auf 34, 35 Grad auch schon.

Und in Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit sollte man schon relativ hitzeresistent sein. Aber es wird jetzt noch heißer dann in den nächsten Monaten. Und was vor allem ganz schlimm wird in den Küstenabschnitten, ist dann die Mückenplage. In der Region, in der wir unterwegs waren, ich sage dann auch gleich genau wo, hatten wir mit Mücken wirklich sehr, sehr viel Glück. Also selbst in der Dämmerung, da schwirren die schon mal ein bisschen rum.

Aber das ist jetzt keine Rudelbildung, sondern dann sieht man halt mal ein paar Moskitos und schläft dann unter dem Moskitonetz. Und dann hat sich das Thema auch weitersgehend erledigt. Ist auch für Hunde wichtig. Da komme ich später dazu, was man auch bei Reisen mit Hund hier im Land beachten muss. Aber die Situation ist sehr angenehm im Moment. Und nachts wird es halt richtig frisch. Also man schläft nachts sehr, sehr gut, weil es eigentlich relativ kühl ist.

Man braucht auch tatsächlich einen guten Schlafsack und eine gute Isomatte. Sonst friert man auch das, was man sich gar nicht so richtig vorstellen kann. Ja, das ist ja das, was viele nicht auf dem Schirm haben. Also das ist eben gerade in den Gebieten, wo es tagsüber dann auch sehr heiß wird, durchaus nachts empfindlich kalt werden kann. Es wird sicherlich auch Nächte geben, wo es einfach heiß ist. Aber und das sehen wir hier schon in Portugal.

Da hast du eben auch im Sommer bei 40 Grad am Tag plötzlich mal nur noch eine 17, 18 Grad Nacht. Du hast aber genauso gut, wenn du Pech hast, eben auch mal eine 26 bis 30 Grad Nacht. Also da muss man sich auf jeden Fall vorbereiten. Gerade wenn man mit dem Camper unterwegs ist, dass man eben nicht nur die kurze Hose und den Sommerschlafsack dabei hat, sondern im Zweifel zumindest noch eine Decke oder ähnliches, dass man eben dann auch nachts nicht friert.

Ich sage jetzt nicht, dass ich sogar mein kleines elektrisches Heizkissen im Einsatz hatte. Okay, ja, vielleicht kurz zu unserer Route. Braucht ihr jetzt keine Sorge haben, wenn ihr die Ortsnamen nicht richtig versteht oder euch merken könnt, die sind tatsächlich manchmal ein bisschen kompliziert. Ich schreibe euch die alle in die Shownotes rein und verlinke auch Campingplätze, die wir uns angeguckt haben oder auf denen wir Stationen gemacht haben.

Hört es euch einfach an und ihr könnt dann alles am Ende nochmal nachlesen. Steht eigentlich der Plan noch, auch noch einen Reisebericht dazu zu machen? Ja, der steht ja schon seit letztem Jahr eigentlich. Aber ich wollte noch ein bisschen sammeln, weil letztes Jahr, da haben wir ja auch viel gemacht. Aber ich hatte das Gefühl, das ist noch nicht so vollständig. Und aus letztem Jahr und diesem Jahr aus dem Roadtrip können wir jetzt so eine richtig schöne Route machen.

Also deswegen spreche ich es nämlich an. Da wird also die nächsten Wochen vermutlich oder vielleicht auch in den nächsten Monaten. Naja, Monate wollte ich nicht sagen. Aber wir versuchen natürlich oder Nele versucht. Also ich habe ja hier leichtes Reden. Ich muss den Kram ja nicht schreiben. Nele versucht also auch da, das Ganze nochmal in einen schönen Artikel zu packen mit ganz vielen Bildern und den ganzen Stationen.

Aber wir packen euch so stichpunktweise das jetzt auch schon in die Shownotes. Aber es wird eben auch nochmal einen großen Artikel dazu geben. Vielleicht auch dazu. Abonniert doch unseren Newsletter camperstyle.de slash Newsletter, glaube ich, haben wir hier noch nie gesagt. Der kommt einmal im Monat. Da ist auch im Normalfall also da ist immer nur Camping Relevantes drin, spannende Sachen, die wir quasi in dem Monat im Magazin behandelt haben.

Und ich bin mir sicher, dass wir auch unser Mexiko Thema da reinpacken. Also wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann könnt ihr das auch machen. Und schaut halt eben regelmäßig auf camperstyle.de auch mal vorbei, damit ihr das nicht verpasst, wenn es für euch spannend ist. Also uns ist auch klar, dass Mexiko jetzt nicht das Land ist, wo alle deutschen Camper draufstehen. Aber ich war, wann war ich da? Vor Corona, das ist schon eine Weile her. Ja, 2020 warst du da.

Genau, in 2020 war ich ja auch da über, wie lange? Vier Wochen? Vier Wochen, glaube ich, ja. Vier Wochen war ich da, habe die beiden quasi besucht. Camping war nicht, weil im Bulli ist zu dritt doch ein bisschen eng. Und wir hatten ein kleines Airbnb, letzten Endes in einem kleinen Dörfchen. Das war super spannend. Und wir sind halt jeden Tag mit dem Bulli unterwegs gewesen, haben uns Sachen anguckt. Also ich finde das Land bezaubernd, super cool.

Dieses Jahr hat es für mich nicht geklappt, gerade weil eben meine Frau gerade ihren Roadtrip macht. Und ich kann es aber eigentlich kaum erwarten und möchte auch gerne wieder hin, mal gucken, wie das nächstes Jahr funktioniert. Und das finde ich auf jeden Fall spannend. Man kennt bei Mexiko ja so ein bisschen die Sachen aus den aus den Medien, also so gerade Cancun, die Ecke, wo halt so die klassischen Touristengebiete sind und auch einige andere.

Aber das, was ich da kennengelernt habe, war, auch wenn es da natürlich schon Tourismus zu sehen gab, aber noch so am Anfang und noch so, naja, naturbelassen will ich es nicht nennen, aber noch so untouristisch, wie ich selten quasi in Urlaub erlebt habe. Und das fand ich halt wirklich super genial, mit den Leuten in Kontakt kommen, auf irgendwelchen an der Straßenecke halt Churros essen oder irgendwelche Tacos an irgendwelchen Straßenläden kaufen und sowas. Das mag ich halt super gerne.

Und da haben Nil und Hanil mir halt unheimlich viel gezeigt und wir haben unheimlich viel angeguckt und gefuttert und so weiter. Also ja, super spannend. Ihr merkt, ich bin auch begeistert, obwohl es jetzt schon eine ganze Weile zurückliegt, dass ich da war. Aber wieder zurück zu eurem Campingtrip.

Ja, da spricht ja eigentlich was ganz Wichtiges an, weil der ganze Roadtrip fokussiert sich auch tatsächlich auf Örtchen und Regionen, in denen eben der Tourismus noch nicht so durchgeschlagen hat, wie jetzt auch zum Beispiel in Puerto Vallarta oder auch in kleineren Dörfern, die komplett überrollt wurden, wo man dann nur noch Souvenirläden sieht. Sondern wir suchen uns eigentlich immer so ein bisschen die Ecken raus, die noch sehr authentisch sind.

Und da ging es eben los in der Stadt Guadalajara, wie gesagt, an unserer Homebase. Dann sind wir erst mal die erste Nacht an so ein Thermalbad gefahren, was nur ungefähr eine Stunde, anderthalb entfernt ist, weil wir einfach so lange gebraucht haben, um überhaupt aus der Stadt rauszukommen in der Rushhour, dass wir nicht mehr durchfahren wollten, weil das ist halt auch ganz wichtig. In Mexiko ist es nicht sicher, abends oder nachts noch über die Landstraßen zu fahren.

Also das ist halt ein Punkt, der hier die Reisetätigkeit so ein bisschen einschränkt. Da passieren immer wieder Sachen und es ist auch wirklich scheiße. Jetzt sage ich schon wieder, wenn man dann irgendwie eine Panne hat oder so und am Straßenrand steht, weil es nicht nur in punkto Kriminalität unsicher ist, sondern auch also tatsächlich die Verkehrssicherheit ist dort eine ganz andere.

Da kann es auch mal passieren, dass man übersehen wird, wenn man am Straßenrand steht mit einem platten Reifen oder ähnlichem und dass einer reinknallt. Außerdem liegen nachts, also nicht nur nachts, sondern es liegen auch schon mal riesige Steine auf der Straße oder Autoreifen oder eine Kuh spaziert darüber. Oder es sind riesige Schlaglöcher, die in keinster Weise gesichert sind, wo man richtig reinknallt.

Und wenn man natürlich eine schlechte Sicht hat, ist es immer schwieriger, dann da auszuweichen, als wenn man das ganze Tagsüber macht. Also so viel dazu. Wir sind dann also in einem Trailerpark in Chimulco gelandet. Da ist ein Thermalbad angeschlossen, das man auch nutzen kann. Das ist auch sehr angenehm, sind so warme Quellen dort.

Ich würde immer empfehlen, so was nur ganz früh morgens zu machen, weil wenn dann nachmittags alle drin sitzen wie die Frösche, dann habe ich immer das Gefühl, dass da dann jeder reinpinkelt. Und das ekelt mich dann ehrlich gesagt auch. Aber morgens ist es wirklich schön. Weiter ging es nach Tapalpa. Das ist ein kleines Örtchen in den Bergen. Ist sogar relativ bekannt, weil es auch eines der magischen Dörfer Mexikos ist.

Also die magischen Dörfer sind eben Dörfer, die besonders schön sind oder eine besonders reiche Tradition und Kultur haben. Es war sehr kalt für meine Verhältnisse. Also in den Bergen wird es halt auch in Mexiko sehr kalt. Gerade jetzt auch hier im Winterfrühjahr. Wir haben dort aber uns auch einiges angeschaut. Das Dorf selber natürlich, haben dort wunderbar gegessen, sind da so durchgeschlendert. Das sind traumhafte Häuschen, wirklich schön auch hergerichtet.

Und in der Mitte gibt es so einen großen Platz. Und du kennst es ja aus Mexiko. Viele Farben, viele Geräusche, viele Gerüche. Das lädt wirklich zum Bummeln ein. Aber das Dörfchen ist so klein, dass man halt quasi in einer Stunde alle Straßen gesehen hat, die es da so gibt. Und drumherum ist halt diese bergige Landschaft in der Nähe auch mit so riesigen Felsen, wo keiner so genau weiß, wie die da gelandet sind.

Und das haben wir uns so ein paar Tage lang ein bisschen angeschaut, waren da auf einem ganz tollen Campingplatz in der Nähe vom Ort Tapalpa. Der Campingplatz lag so ganz erhaben auf einem Hügel, wo man eben die ganze Sicht übers Tal hatte. Und von dort aus starten auch Gleitschirmflieger. Und das war ein wahnsinniges Spektakel. Also die bieten es dort vom Campingplatz aus an, dass man dort Gleitschirmfliegen kann.

Ich habe mich nicht getraut, aber andere Camper aus Kanada, die wir dort kennengelernt haben, haben sich da in die Tiefe gestürzt. Und das war sehr, sehr beeindruckend. Habe ich auch ein kleines Video davon gemacht. Das würde ich dann auch in dem entsprechenden Artikel mit hochladen. Kurze Zwischenfrage. Du hast jetzt vorhin zu Chimuriko gesagt, ihr seid in einem Trailerpark untergekommen. Für alle, die sich dann unter nichts vorstellen können, was ist ein Trailerpark?

Trailerpark ist im Grunde ein Campingplatz in Mexiko. Also die heißen halt häufig Trailerparks. Sie heißen so, weil in der Regel die Leute, die hierher kommen, aus Kanada und USA stammen und denen halt das Wort ein Begriff ist. Also da stehen dann so riesige Gefährte mit Slide-outs. Und das ist wirklich eine komplette Eigentumswohnung. Und wenn man da mit einem normalen Campingfahrzeug daneben steht, dann sieht das immer aus, als hätte man so ein Matchbox-Auto geparkt.

Also das ist wirklich völlig irre, was man da alles sieht. Das sind richtige Reisebusse, mit denen ganz normale Leute fahren. Also nicht so wie in Deutschland, wo das dann so ein richtiger Luxus ist und man das sehr selten sieht, sondern hier in Mexiko. Die Menschen aus USA und Kanada, die hierher kommen, die haben fast alle so wahnsinnig lange Anhänger und wahnsinnig große Reisebusse oder Wohnmobile mit Slide-outs, sind hier sehr beliebt. Ja, es ist so ganz anders als bei uns.

Während wir ja immer gucken, wie wir möglichst wenig Strom verbrauchen und alles mit Gas machen. Kann ich mich noch gut erinnern, das war, glaube ich, auch ein Video von zwei amerikanischen Campern, die auf dem Caravan-Salon waren und sich die Fahrzeuge anguckt haben und so sagten, die haben überhaupt keine Mikrowelle in ihren Fahrzeugen. Wie können die denn überhaupt kochen? Und guck mal, die haben auch überhaupt keine Klimaanlage. Also so eine völlig andere Welt, aus der die kommen.

Also klar, eine Klimaanlage ist jetzt heutzutage nichts Seltenes mehr. Aber es gibt trotzdem noch ganz viele Camping-Fahrzeuge, die keine eben haben. Und eine Mikrowelle in einem Camper, das ist schon verdammt selten bei uns hier. Und die waren eben total fasziniert, wie wir denn kochen, wenn wir gar keine Mikrowelle dabei haben. Ja, also die sind wirklich unglaublich ausgestattet und ständig brummt halt irgendein Kompressor neben einem.

Also ich weiß teilweise gar nicht, was die Leute alles betreiben. Wir hatten ein Pärchen neben uns stehen auf einem Campingplatz. Da lief den ganzen Tag immer so Sekunden bis Minutenweise irgendein Kompressor. Und das war dann teilweise auch ein bisschen störend. Aber das sagt natürlich auch nichts. Aber ja, das war ein Erlebnis wieder. Also ich kannte das ja schon aus dem letzten Jahr.

Die haben ja auch diese Fifth-Wheeler, die sich quasi auf den Pickup packen lassen, die dann so wie ein Anhänger hinterhergezogen werden, aber eben nicht an der Kupplung, sondern auf der Pickup-Ladefläche. Das sind auch Geräte, so was sieht man sonst nirgendwo, also höchstens im Fernsehen. Und ich habe mal so ein bisschen geschätzt, also euer Liner, der ist dagegen eher schmächtig. Kannst du dir ungefähr vorstellen? Der war ja mit 7,40 Meter jetzt auch eher der Baby-Liner bei Clou.

Also schon eher der kurze. Aber klar, wer die Winnebagos und so weiter mal ein bisschen angeguckt hat, die da in Amerika verkauft werden, der wird das auf jeden Fall feststellen, dass das ganz andere Dimensionen sind. Okay, aber wir wollten ja jetzt noch ein bisschen über die Strecke berichten. Das werden wir wahrscheinlich auch heute nicht schaffen. Aber ach, dann haben wir für unsere Hörerinnen und Hörer einen schönen Cliffhanger, den sie auch zunächst noch wieder einschalten.

Wir sind wirklich gut darin, die Rahmen zu sprengen. Aber ein paar Stationen können wir uns noch angucken. Okay, wo ging es nach Tapalpa hin? Nach Tapalpa sind wir dann über die Lagune von Sayula gefahren. Das ist ein riesiger ausgetrockneter See. Also wir haben es mal grob gemessen. Irgendwas zwischen 30 und 40 Kilometer Länge zieht sich da die Straße. Lustigerweise ist der bei Google Maps noch als See eingetragen.

Und ich war völlig konsterniert, weil ich dachte, das wäre so eine riesige Brücke, die da drüber führt. Aber es ist halt wie eine Wüstenlandschaft eigentlich sieht es aus. Also das kann man sich gar nicht vorstellen. Mitten im Land, wo drumherum momentan alles auch noch so ein bisschen grün ist, ist da so eine Wüstenlandschaft. Und dort werden dann auch eben immer Filme gedreht, die in Wüsten stattfinden. Also auch ein ganz spannendes Thema.

Der Halil war da schon öfter vor Ort in seiner Zeit, als er hier noch in der Filmproduktion und Kinoproduktion tätig war. Nächste Station war Cuyutlan. Da wollten wir eigentlich auf einem kleinen Campingplatz direkt am Strand Station machen. Cuyutlan ist eigentlich oder war ein sehr beliebter Anlaufpunkt für alle Menschen aus Guadalajara, die mal schnell aus der Stadt rauskommen wollten, um ein Wochenende am Strand zu verbringen.

Und deswegen hatte ich mich da wirklich darauf gefreut, das kennenzulernen. Wir kamen dann dort aber an und haben ein völlig hässliches, also wirklich, also ich bin nicht sensibel. Ich mag auch so ein bisschen runtergekommene Ästhetik und so weiter. Also für mich muss nicht jede Fassade neu gestrichen sein, um Himmels Willen. Das macht Mexiko auch aus. Aber das war wirklich dreckig und hässlich. Ganz viele verlassene, zerfallende Gebäude und der Campingplatz waren Sandloch am Ende einer Straße.

Wir haben erst den Eingang gar nicht gefunden. War auch kein Mensch außer uns da, überraschenderweise. Und das Ganze war voller Katzen mit entsprechenden Hinterlassenschaften, sodass wir uns dann spontan in einem kleinen Hotel einquartiert haben für eine Nacht und dann am nächsten Morgen schnellstmöglich die Flucht ergriffen haben. Also Cuyutlán kein Reiseziel für euch. Sehr viel schöner wurde es dann in San Patricio, Melaque. Das ist so ein Doppeldörfchen.

Also ein Teil ist San Patricio, der andere Teil ist Melaque. Sehr beliebt inzwischen auch bei Besuchern aus Nordamerika, also Kanada, USA. Aber das Dorf ist noch sehr authentisch, hat auch so einen zentralen Platz, wo sich dann alles trifft mit ganz vielen gastronomischen Angeboten, aber eben auch Dingen wie Apotheke, Wäscherei, Näherei, also alles, was man auch mal so unterwegs für den täglichen Gebrauch benötigt. Supermarkt gibt es keinen richtigen.

Also man kauft da so Obst und Gemüse in den kleinen Lädchen, weil der Supermarkt ist wirklich grauenvoll. Da gibt es im Grunde mehr oder weniger nur Non-Food-Artikel und halt so Dosenzeug. Frische Sachen sollte man da nicht einkaufen. Vor Ort sind drei Campingplätze. Wir sind auf einen gegangen, der ein bisschen ruhiger war, ein bisschen größer, so am Rande von San Patricio. Da waren die Parzellen leider etwas eng und der war auch sehr voll.

Aber der andere mitten in der Stadt oder mitten im Örtchen war uns zu wuselig. Und der am anderen Ende, da waren gerade Bauarbeiten und das war wirklich wie so ein Trailerpark aus den USA, wie man sich das so vorstellt, also auch ziemlich runtergekommen und schmutzig. Und ja, wie soll ich das beschreiben? Also die Leute, die da waren, waren definitiv keine Touristen, sondern eher so in Richtung Hängen gebliebene, ja, die sich da dauerhaft eingerichtet hatten, weil es halt fast nichts kostet.

So muss man vorsichtig sagen. Also es war jetzt nicht unbedingt in Verbindung mit dem Baulärm und allem war jetzt nicht so unbedingt das, was wir uns vorgestellt hatten. Auf dem anderen war es sehr schön mit direktem Strandzugang, mit so einer kleinen Lagune, wo es auch Kaimane gibt. Da musste man mit dem Hund ein bisschen aufpassen.

Also in der ganzen Region gibt es überall, wo so Zuflüsse zum Meer sind und so kleine Lagunen und Seen und sowas muss man immer aufpassen, weil da eben krokodile Kaimane sich tummeln können. Okay, vielleicht auch noch für alle, die das jetzt spannend finden, aber so gar keine Vorstellung haben, wo wir sind. Also Guadalajara müsstet ihr euch quasi mal auf der Karte angucken. Das liegt quasi so im Westen, in der Mitte im Westen von Mexiko ganz grob.

Also Nord-Süd-Ausrichtungen in der Mitte und Ost-West-Ausrichtungen quasi im Westen. Und dann sind die beiden quasi so Richtung Südwesten gefahren durch die Berge, um dann unten an der Westküste anzukommen. Das ist einfach nur noch mal ganz kurz, wie die Route war. Und dann seid ihr vermutlich weiter die Küste Richtung Norden hochgefahren, oder? Richtung Manzanillo. Das ist ein relativ großer Küstenort mit einem riesigen Hafen.

Also der halbe Ort besteht gefühlt aus Hafen und dann weiter nach La Manzanilla. Ein sehr kleines Örtchen mit einem bezaubernden Strand, der so ein bisschen aufgeteilt ist an den beiden Ecken des Ortes, sind am Strand Restaurants. Und in der Mitte ist es relativ wild, also schon auch mit mit so Ferienunterkünften und Campingplätzen. Aber der Strand ist relativ unberührt. Also da ist man auch teilweise mehr oder weniger alleine.

La Manzanilla ist so ein Örtchen, das eigentlich nur aus einer Straße besteht. Und rechts und links sind dann so die Restaurants und die Geschäfte angeordnet. Es gibt, soweit ich mich erinnern kann, keine Apotheke. Einen Arzt, den habe ich dann aber nicht aufgesucht, als ich krank war, weil ich irgendwie da dann doch lieber in einen größeren Ort gehen wollte, als es mich so richtig erwischt hatte. Aber sehr viele Restaurants und kleine Lädchen und auch so Essensstände

und sowas. Da habe ich gemerkt, dass am Strand oder an der Küste die Uhren doch ein bisschen anders ticken. Denn während man zum Beispiel in Guadalajara wirklich zu jeder Stunde des Tages Essen, Trinken und alles findet auf der Straße, also so zubereitetes Essen wie Tacos oder Quesadillas oder ich will es da nicht mit so vielen Namen um mich schmeißen, aber dieses wirklich gute lokale Essen kriegst du überall, auch Meeresfrüchte bis fünf, sechs Uhr abends.

Und hier war es eben so, dass die Essensstände tatsächlich sehr getaktete Zeiten hatten und dass immer dann, wenn wir gerade Hunger hatten, nämlich so zwischen fünf und sechs Uhr, wo wir meistens dann Mittagessen, wenn wir unterwegs sind oder so ein verfrühtes Abendessen machen, da war gerade alles zu und dann erst wieder so ab sieben, acht gab es dann wieder Angebote.

Also das sollte man bei einer Reise in Mexiko so ein bisschen berücksichtigen, dass die Öffnungszeiten auch teilweise sehr stark von den Stimmungen der Betreiber abhängen. Also da kann man sich nicht auf Uhrzeiten verlassen. Ja, das ist wahrscheinlich aber generell auch, sobald du in der Gegend bist, die nicht mehr touristisch ist, großartig.

Also in Europa ist das ja, mag es auch Flächen geben, die nicht so touristisch sind, aber das ist ja alles schon recht gut erschlossen und man findet auch zumindest im Touristischen Restaurant, weil hier in Portugal ist es ja auch so, dass die klassischen deutschen Abendessenzeit um sechs, um sieben halt noch kein Portugies in irgendein Restaurant geht. Und nur weil eben auch viele, viele Ausländer hier sind, die eben um sechs essen, haben sich die Restaurants angepasst.

Wohingegen, wenn du wahrscheinlich irgendwo ins Landesinnere fährst, auf ein kleines Dörfchen, wenn es ein Restaurant gibt, dann werden die halt nicht wegen einem Touristen, der im halben Jahr kommt, extra früh öffnen, sondern die passen sich halt den lokalen Gegebenheiten an. Und wenn es eben heiß ist in dem Land vorwiegend, dann wird eben nicht um sechs gegessen, weil es einfach noch viel zu heiß um die Zeit ist.

Also das sollte man ein bisschen beachten und muss dann eben seine Zeit ein bisschen anpassen oder sich selber um seine Versorgung kümmern. Das ist sicherlich eine sinnvolle Geschichte. Das Gute ist, Kokosnüsse gibt es hier immer. Also von daher konnte man sich dann da auch ein bisschen retten. Was ich noch ganz spannend fand an diesem Örtchen war, dass die so eine, also das ist keine Farm, aber wie so einen Schutzbereich für Krokodile eingerichtet haben.

Den kann man auch besuchen und man kann dann auch mit so einem kleinen Bötchen, was schon sehr wackelig aussieht und so als würde es bald auseinanderfallen, kann man dann auch durch dieses Sumpfgebiet oder durch dieses Wassergebiet quasi durchschippern oder sich durchschippern lassen. Nur mal so um die Stimmung noch ein bisschen zu heben. Da gibt es 180 Krokodile, die dort leben und die da auch an der Straße rumlungern. Da ist zwar ein Maschendrahtzaun.

Die Krokodile haben sich da aber ein Loch reingemacht in den Maschendrahtzaun. Also direkt, wo man vorbeiläuft. Die Krokodile sind einen Meter neben dir dann mit aufgerissenem Maul. Und das Loch ist halt so groß, dass die da locker durchpassen und die gehen dann wohl auch gerne mal nachts am Strand spazieren. Ich habe dann ehrlich gesagt immer den Hund hochgenommen, wenn wir da vorbeigelaufen sind, weil die wären natürlich eine sehr leichte Beute für so ein Tierchen.

Und wir haben dann mit den Einheimischen darüber gesprochen, weil wir gesagt haben, ja, wie ist das denn? Kommen die da nicht raus? Doch, doch, die laufen dann hier rum. Gab es da dann schon mal Zwischenfälle mit Kindern oder Erwachsenen, Menschen oder Hunden? Nee, nee, eigentlich nicht. Nur Hunde essen sie halt gerne. Also da verschwindet halt dann immer mal wieder so ein freilaufender Hund. Aber das stört da nicht weiter, weil da gibt es ja genug so ungefähr.

Wir haben keines gesehen, was frei lief, aber ich habe durchaus immer respektvollen Abstand gehalten, weil die Viecher sind nämlich auch ganz schön schnell, wenn die mal in Bewegung kommen. Das war so ein Highlight, was wirklich jedes Mal so eine leichte Gänsehaut, aber so eine coole Gänsehaut mir beschert hat, wenn ich da vorbeigelaufen bin. Hast du Fotos gemacht von den Kokos? Ja, ich habe auch Fotos gemacht, auch von dem Loch im Maschendrahtzaun. Okay, da sind wir sehr gespannt drauf.

Ich will noch mal kurz auf die Kokosnüsse zurückkommen, weil ich finde tatsächlich in Ländern, wo es quasi Kokosnüsse vom Baum gibt, das sollte man unbedingt probieren. Wenn man dann merkt, das ist nichts für einen, okay. Aber vielleicht für alle, die das nicht kennen. Ihr kennt ja vielleicht die Kokosnüsse bei uns aus dem Supermarkt. Diese kleinen, braunen, faserigen Kügelchen.

Und wenn man Glück hat und die aufmacht, ist da so ein bisschen Kokoswasser drin und es schmeckt alles mit ein bisschen Pech. Eben ranzig und ölig. Und die Kokosnüsse, die es eben hier gibt oder auch in Thailand, in Mexiko und hier tatsächlich weniger, da müsste man noch ein bisschen südlicher kommen, wo eben die Palmen wachsen. Die sind viel, viel größer, weil da ist eben noch die ganze grüne Schale außenrum.

Und die werden dann wirklich dort stehen, die liegen in riesigen Trauben, wie sie von der Palme geschlagen wurden, rum. Und dann holt er da seine Machete oder sie die Machete raus und dann wird die oben geköpft, die Kokosnuss wird in ein kleines Loch eingeschlagen. Dann kriegst du da einen Strohhalm rein und dann kannst du quasi die Kokosnuss ausdrinken. Die ist halt randvoll im Normalfall mit super leckerem Kokoswasser.

Und danach machst du dir die eben, also weil jeder Mexikaner hat eine Machete dabei. Wir auch. Und ich erinnere mich auch noch an die Fotos mit der Machete. Und dann machst du die Kokosnuss halt damit einfach auf und kannst dann halt noch das Innere raus essen. Und das hatte null mit den Kokosnüssen zu tun, die ich hier mal in Deutschland gegessen hatte. Sondern das ist einfach eine ganz andere Geschichte. Also wenn ihr die Möglichkeit habt und sowas seht, nutzt das, macht das, probiert es aus.

Es ist super lecker und kostet halt irgendwie, ich weiß gar nicht wie viel Peso. Es kostet so eine Kokosnuss. Also wir kriegen sie immer für 20. Normalerweise für die Touristen verlangen sie ein bisschen mehr. Also umgerechnet ungefähr ein Euro für so eine Kokosnuss. Und wir kaufen die immer direkt im Bündel. Dann kriegen wir meistens noch welche dazu geschenkt und machen die dann selber auf. Und dann ist das Fruchtfleisch je nachdem, wie man die bestellt.

Weil die Leute, die die schlagen, die haben natürlich total viel Erfahrung. Und wenn ich dann sage, ich möchte die, also übersetzt heißt es wie einen halben Löffel. Dann heißt es, dass das Fruchtfleisch noch so glibberig ist, dass man es wirklich mit so einem Löffelchen raus essen kann. Und das finde ich am leckersten. Und da ist auch das Wasser ganz frisch und auch so leicht säuerlich und ist halt super, um sich zwischendurch hydriert zu halten. Und unser Hund liebt es auch.

Also von daher Kokosnüsse frisch vom Baum sind einfach das aller, aller leckerste. Kann ich mich auch nicht satt essen dran. Ich fand das auch sehr, sehr lecker. Und wie gesagt, hatte hier die deutschen Kokosnüsse, also die man aus dem Supermarkt kennt, mal irgendwann probiert und dachte, ne, das ist gar nicht meins, das möchte ich nicht. Und das war halt kein Vergleich. Und ich würde sagen, mit diesem schönen Essensbild lassen wir es für heute gut sein und beenden die Folge.

Wir sind schon relativ lange am Quatschen. Wir versuchen ja eigentlich immer so Richtung dreiviertel Stunde zu kommen und sind da schon wieder drüber. Und ich würde sagen, wir setzen das beim nächsten Mal fort. Wir sind jetzt in La Manzanilla bei den Krokodilen gewesen. Das heißt, wir haben noch die zweite Hälfte der Strecke und ja auch die ganzen Infos, wenn man das selber machen möchte.

Seid super gespannt, wenn ihr fern wehmütig seid oder auch tatsächlich das spannend findet oder auch mal nach Mexiko wollt. Dann seid gespannt auf die nächste Folge. Abonniert auf jeden Fall unseren Podcast. Ich habe übrigens hier auf Google Maps so ein bisschen die die Route mitverfolgt. Das hatte ich im Vorfeld jetzt nicht gemacht, sondern habe immer die Orte, die Nene gesagt hat, eingegeben und habe mir dann quasi so ein bisschen auch die Route angeguckt.

Das kann man sehr schön nebenher machen. Wenn ihr uns jetzt hört, dann einfach. Also naja, jetzt ist zu spät. Jetzt haben wir ja schon alles erzählt. Ich hätte das am Anfang sagen müssen, aber hört das halt einfach nochmal. Guckt euch das ein bisschen an. Mehr dazu in den Shownotes. Mehr dazu in der nächsten Folge. Danke, Nele, dass du uns ein bisschen davon erzählt hast. Ich bin gespannt auf die nächste Episode. Wir haben uns ja tatsächlich noch nicht darüber ausgetauscht.

Das heißt, ich höre das auch alles zum ersten Mal. Und ja, liebe Hörer, liebe Hörerin, bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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