Hallo und herzlich willkommen zu Camperstyle, deinem Camping-Podcast, ich bin Nele. Und ich bin Sebastian und heute mit einem Reisebericht von der Südinsel von Neuseeland. Ich freue mich sehr, dass heute Sebastian dran ist, mir ein bisschen was zu erzählen.
Ich sitze nämlich hier für meine Verhältnisse ganz früh morgens, vielleicht hört man es auch noch ein bisschen an der Stimme, weil wir noch eine Zeitverschiebung haben und Sebastian jetzt eben heute Nachmittag noch ein paar Termine hat, dann haben wir gesagt, setzen wir uns mal ungewöhnlich früh zusammen.
Und bei uns regnet es und es ist kalt und ich habe es mir jetzt hier richtig gemütlich gemacht und bin sehr gespannt, jetzt einfach so ein bisschen den schönen Erzählungen zu lauschen und mich ein bisschen auch wegzuträumen in vielleicht besseres Wetter, vielleicht aber auch nicht. Das werden wir gleich sehen. Ja, bei uns ist, die letzten zwei Tage war es bei uns kalt, wir haben tatsächlich lange Hosen anziehen müssen, weil wir nur 23 Grad hatten. Ich möchte jetzt dieses Gespräch beenden.
Heute sind es wieder 30 Grad, das ist ja auch bei mir, brechen die letzten Tage an. Ich habe jetzt noch heute und morgen und dann geht es auf die lange Reise wieder zurück.
Und wir haben uns überlegt, weil das Feedback von der letzten Folge von Nedles Reisebericht so positiv war, weil auch viele, oder nicht viele, einige von euch auch das tatsächlich so geschrieben haben, das tut gut, bei den kalten Temperaturen so ein bisschen so einen Reisebericht zu haben, deswegen haben wir entschieden, dass wir dieses Thema ein bisschen vorziehen und ich habe mich quasi dann gestern Abend auch hingesetzt und das Ganze vorbereitet.
Denn unsere Neuseeland-Reise ist jetzt schon wieder vier Jahre her. Wir waren im März 2019 unterwegs, was ziemlich cool war beim Resumé quasi und bei der Vorbereitung, dass ich noch mal mir ganz viele Bilder angeguckt habe, noch mal unsere Reiseroute angecheckt habe, tonnenweise Videomaterial noch mal reingeguckt habe. Mir dann auch aufgefallen ist, dass da ja auch eigentlich noch ein Video ist, was ich mal zu Ende schneiden wollte. Für Camper-Style.
Ja, ich habe so anderthalb Minuten, sind schon fertig, vielleicht kann ich mich da jetzt mit neuer Energie noch mal ransetzen. Aber wie gesagt, heute will ich euch ein bisschen mitnehmen auf die Reise durch die Südinsel.
Wir haben, also erstmal vielleicht für alle, die Neuseeland noch gar nicht kennen, es liegt relativ im Süden unserer Erde und zwar eigentlich so ziemlich genau auf der anderen Seite aus Deutschland aus betrachtet und liegt auf der Südhallkugel, so ein bisschen im Windschatten von Australien und besteht aus zwei Inseln, der Nordinsel und der Südinsel.
Die Namen sagen es schon, die eine liegt im Norden, die andere im Süden und eben durch verschiedene klimatische Bedingungen und die Lage ist es halt wirklich ein Paradies.
Also man hat dort wirklich eine ganze Menge Klimazonen auf den beiden Inseln und wirklich vom extremen Gletscher bis zum anderen Extrem quasi so ein bisschen wie Urwald findet sich also alles und wir haben, nachdem wir 2011 schon mal da waren und beide Inseln gemacht haben in drei Wochen, was sehr stressig war, uns 2019 entschieden, dass wir nur eine Insel machen, die Südinsel und wir waren vom 7. bis zum 31. März unterwegs, für alle die, die so ein bisschen auch die Zeit einschätzen wollen.
Vielleicht dann noch mal eine kurze Ergänzung, die ganzen quasi Formalitäten rund um diese Reise, die haben wir vor einiger Zeit auch schon mal im Podcast behandelt. Da verlinken wir euch die Folge noch mal, deswegen gehen wir jetzt heute gar nicht so auf Hintergrundinfos und solche Geschichten ein, also was man so bei der Planung beachten muss, welche Reisezeit am besten ist, was Flug und Einreise so alles mit sich bringen und natürlich auch Campingstellplätze freistehen.
Da sprechen wir heute nicht drüber, sondern ich habe mir vom Sebastian einfach gewünscht, dass er heute mal so richtig uns mitnimmt auf diese Reise und die ganzen Infos, die könnt ihr euch dann entweder anhören oder auch noch mal in Artikeln nachlesen, die wir im Magazin haben.
Ja und gestartet sind wir, also wir sind eine Gruppe von fünf Leuten gewesen und gestartet sind wir tatsächlich in Zürich, was einfach daran liegt, dass wir ab Zürich einen super günstigen Flug mit Cathay Pacific bekommen hatten und wir sind, ich habe noch mal nachgeguckt, für knapp über 600 Euro pro Person von Zürich über Hongkong nach Neuseeland geflogen und auch
wieder zurück. Ich habe gestern mal kurz geguckt, man kann tatsächlich auch jetzt noch so eine Flüge finden, obwohl die Preise ja stellenweise schon sehr hoch gegangen sind, allerdings muss man natürlich auch ein bisschen die Reisezeit gucken, aber wie gesagt, das findet ihr im anderen Podcast und auch in einem Beitrag dazu. Also wir sind gestartet in Zürich und sind dann erstmal nach
Hongkong geflogen. Warum Hongkong? Weil es das Drehkreuz von Cathay Pacific ist, also wo man sowieso bei denen inzwischen landet und weil wir auch Hongkong sehr mögen, haben wir zwei Tage Stopover in Hongkong gemacht, haben uns so ein bisschen Märkte angeguckt, eine Fußmassage gegönnt, waren lecker essen, haben ein bisschen den Trubel der Stadt genossen und sind dann,
ich glaube der Erste ist krank geworden, hat eine ziemlich fiese Erkältung bekommen. Corona gab es da offiziell noch nicht, das kam erst später, aber es war eine ziemlich fiese Erkältung und nach zwei Tagen sind wir dann von Hongkong weiter geflogen nach Auckland, nach Neuseeland und da hat es dann auch mich erwischt und ich habe quasi so einen Fieberflug dann hinter mich gebracht. Ich erinnere mich noch. Relativ krank ins Flugzeug eingestiegen und so mit
Medikamenten vollgepumpt und wirklich hatte Glück mit meinem Sitz. Ich hatte tatsächlich so, saß an einem Platz, wo ich viel Fußraum hatte und bin dann eingeschlafen und nach so einem Fieberträumen irgendwann wieder aufgewacht und wir waren in Neuseeland, in Auckland und da haben wir dann das erste lustige Erlebnis gehabt, vielleicht, das gehört nicht zum Reisebericht, fand ich aber trotzdem ganz lustig, weil es so ein bisschen zeigt, wie der neuseeländische Zoll so tickt
und wie generell die Menschen in Neuseeland ticken und zwar hatten wir in Hongkong, ich glaube M&Ms mit Erdnussbutterfüllung gekauft. Die gibt es nirgends, die gab es nur in Hongkong und natürlich haben wir uns da jeder eine Tüte mitgenommen und Neuseeland ist relativ strikt, was das Mitbringen
von Lebensmitteln und so weiter angeht. Also man muss auch seine Schuhe sehr sauber machen. Also beim letzten Mal, als wir da waren, hatte ich Golfschuhe mit, weil wir ein bisschen Golfspielen gehen wollten und da war noch Rasen unten dran, schlecht sauber gemacht und dann haben sie mir halt gesagt, da musst du aufpassen, das geht so nicht und dann nahm der Zöllner quasi oder der Grenzbeamte meine Schuhe verschwand und kam mit gesäuberten und desinfizierten Schuhen wieder und
überreichte sie mir und sagte, so jetzt kannst du einreisen. Dieses Mal war es so, dass sie uns halt alle möglichen Fragen gestellt haben, es war eine Grenzbeamtin, die war super nett und scherzte so ein bisschen und dann fragte sie, was habt ihr zu essen mitgebracht und dann haben wir halt gesagt, ja wir haben hier nur irgendwie eine Packung M&Ms Erdnussbutter mit und dann guckte sie so und dann
sagt sie, das ist ein Problem und ich bin völlig erschrocken, weil ich dachte, oh Gott, was passiert jetzt und guckte, fing an zu grinsen und sagte, die muss ich beschlagnahmen, die gibt es nämlich bei uns nicht. So und grinste und sagt dann, nee alles gut Jungs, vielen Dank und viel Spaß bei uns in Neuseeland und ließ uns quasi durch. Also mit den M&Ms? Mit den M&Ms, wir durften die natürlich
behalten. Es ist tatsächlich so, alles was eingeschweißt ist, also fertig verpackte Produkte, die industriell verpackt sind, die darf man mit reinbringen außer ganz bestimmte Sachen und damit war das kein Problem, aber man ist dann halt erst mal zum einen, wenn man noch so ein bisschen
angeschlagen ist, irgendwie, also ich war verunsichert. Naja, dann sind wir in Auckland, da war ich mir nicht mehr ganz sicher, ich glaube, wir sind in Auckland dann direkt weitergeflogen und haben einen Inlandsflug gekriegt, also Auckland liegt auf der Nordinsel, vielleicht das auch noch dazu, ist aber der Flughafen, den viele Fluggesellschaften ansteuern, eben auch Cafe Pacific und wir sind dann weiter geflogen mit dem Inlandsflug nach Christchurch, das ist
quasi die größte Stadt auf der Südinsel. Das war alles recht entspannt, ich glaube es hat 120 Euro gekostet der Flug, also nur so ein typischer Inlandsflug, aber die Fahrt mit Auto und Fähre hätte halt deutlich länger gedauert. So, dann sind wir in Christchurch angekommen, haben dann noch eine Nacht im Airbnb verbracht, weil wir relativ spät abends angekommen sind und den Camper nicht mehr
holen wollten. Entspannt Airbnb, morgens entspannt gefrühstückt und dann zum Camper abholen gefahren, das hat also soweit geklappt und ja, dann sind wir quasi losgedüst Richtung Kaikoura, das war unser erster Stopp und dort sind wir primär hingefahren wegen dem Whale Watching, das haben wir letztes Mal schon gemacht, also dort die Maori, das sind quasi die Ureinwohner von Neuseeland und ein sozusagen Unterstamm, der betreibt dort das Whale Watching und du hast eine Frage dazu.
Ja, ich habe eine Frage zu den Maori, ob du das Gefühl hattest, dass die dort eine höhere Wertschätzung haben und auch eben, ich sage jetzt mal, Businesses haben, die irgendwie höher anzusiedeln sind oder ist es so wie bei vielen Ureinwohnern, dass sie halt nur im Niedriglohnsektor
arbeiten und dass auf die so ein bisschen herabgeschaut wird? Nee, eigentlich genau das Erste, was du gesagt hast, also das Business wird von denen betrieben, die sind da super stolz drauf, alle anderen sprechen aber auch voller Stolz, dass das eben die Maori sind, die das machen und halt ihre spezielle Verbindung mit der Natur haben und da auch sehr darauf achten, dass das alles nachhaltig, also da kann ich jetzt erst mal nur das wiedergeben, was natürlich
erzählt wird, auf der Webseite steht, aber alles versuchen sozusagen nachhaltig zu betreiben. Ob jetzt mit einem Schiff raustuckern und Whale beobachten das aller aller nachhaltigste ist, weiß ich nicht, aber letzten Endes ist ja auch beim Tierschutz stellenweise so, dass man eben gewisse Einschränkungen in Kauf nimmt, um eben Geld zu verdienen, um eben auch damit wieder die Tiere schützen zu können, aber das soll jetzt hier gar nicht so weit
gehen. Naja, Geld zu verdienen und auch ein Bewusstsein zu schaffen einfach für die Tiere und dafür muss man die auch manchmal einfach sehen. Das heißt also, die organisieren das alles, die betreiben das und sind da wahrscheinlich auch ziemlich fit, wenn es darum geht, so ein bisschen Situationen einzuschätzen und zu erklären, was da gerade passiert in der Meereslandschaft, sage ich jetzt mal. Genau, also das ist super spannend. Wir sind auf so einen, also zum einen,
das Wetter war relativ schlecht, als wir angekommen sind. Es hat geregnet, es hat gestürmt, also naja, es hat stark gewindet, sagen wir mal so und man muss dann also dahin, wir hatten einen Campingplatz in Laufweite, sind da dahinten, haben geguckt, es war alles grün, also alle Boote fahren, haben mal so Tickets gekauft, haben noch ein Medikament gekauft gegen Reiseübelkeit, weil zwei von uns erwartet haben, dass es ihnen nicht so gut geht bei dem Wellengang, aber wir wollten es trotzdem
machen und ja, tatsächlich sind wir dann auch los auf so ein Schnellboot-Katamaran mit, ich glaube, vier, fünf Leute Besatzung an Bord und vielleicht so 40, 50 Touristen vermutlich größtenteils und
sind aufs Meer rausgefahren. Es hat schon geschaukelt, aber die haben das relativ gut gemacht, so dass es quasi, sie immer ein bisschen mit den Wellen gefahren sind, dass es nicht so schlimm war und generell haben die so eine Vereinbarung mit ihren Kunden, also es gibt 80 Prozent Rückerstattung, wenn du keinen Wal siehst und der Spaß hat 150 Neuseeland-Dollar gekostet, so einfach, falls es jemanden interessiert und wir haben auf der Fahrt tatsächlich einige
Portwale gesehen, das ist wirklich beeindruckend, also zum einen stimmen die sich natürlich mit anderen Schiffen ab, das kenne ich schon hier aus Portugal, da ist es auch ähnlich, wenn einer Delfine sieht, dann wird das eben mit den ganzen Schiffen kommuniziert, das war da auch so und dann sehen die aber auch ganz genau, was der Wal macht und sagen dann, okay, der taucht jetzt ab, zehn, neun und dann zählen die runter und dann tatsächlich geht der Wal eben auf Tauchstation,
dann sieht man nochmal die Heckflosse, was relativ spektakuläre Fotos gibt und davon haben wir einige gesehen, das war sehr beeindruckend, man erfährt dann auch auf der Fahrt relativ viel über die Wale, dass die da nicht leben quasi, sondern nur vorbeikommen und dann haben wir noch auf der Rückfahrt eine Delfin-Schule gesehen, also quasi eine größere Gruppe von Delfinen und ich konnte auch noch einen Albatross fotografieren, das ist auch so ein Meeresraubvogel
mit, weiß nicht, der hat bestimmt zwei Meter Spannweite gehabt, also ein relativ großer Vogel.
Sieht ein bisschen aus wie so eine Riesenmöwe. Ja, genau und genau, also es war halt ein voller Erfolg, mit der Übelkeit war durch die Tabletten kein Problem, also auch ich leide da ein bisschen drunter, das hat alles super geklappt und dann gerade, wenn man die Wale anguckt, hält das Boot natürlich an, dann können alle rausgehen, Fotos machen, also es war ziemlich cool organisiert und es hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr beeindruckend, die Wale zu fotografieren,
sich das anzugucken. Ja, volles cooles Erlebnis, zwei bis drei Stunden waren wir da unterwegs und sind danach noch ein bisschen durch Kaikoura gelaufen, das ist ein relativ kleines Dörfchen, das ist natürlich mittlerweile voll touristifiziert, also es heißt, eigentlich ist alles voller Bars, Souvenirläden, ganz viel Walsouvenirs, also kein Elfenbein, sondern eben irgendwie gebastelte Wale und so ein Kram und wir sind da ein bisschen raus aus dem Dorf gelaufen, Richtung, ich muss mir überlegen,
ich glaube, es war Richtung Süden, genau südöstlich und da gab es außerhalb des Dörfchens, also im einen lag da ein Seelöwe irgendwo rum, an so einem kleinen Häuschen, ein riesen Monster, dem sind wir auch lieber nicht zu nahe gekommen, weil der hatte relativ große Hauer, der hat da in der Sonne gepennt und die da irgendwie ein paar Stunden nach unserer Tour natürlich rausgekommen ist und dann sind wir ein bisschen weiter
gelaufen und da war wirklich so ein so ein schäbischer Imbiss, sag ich mal, so ein paar Bierbänke und ein bisschen so ein BBQ-Grill aufgebaut und dort haben wir aber sowas von leckeres Seafood gegessen, es gab halt irgendwie jede Menge Fisch und Garnelen und was weiß ich nicht alles, das war halt super lecker, hätten wir da überhaupt nicht erwartet, so wie das aussah und von der Lage her. Aber du weißt doch auch aus
Mexiko, je schäbiger, desto leckerer. Das stimmt, also zumindest manchmal, nicht immer und das war so der Abschluss am Abend quasi und übernachtet haben wir im Kaikoura Top Ten Holiday Park, der ist wirklich fußläufig auch quasi im Ortszentrum und wir sind dann am nächsten Tag weitergefahren, wir wollten eigentlich noch einen Tag bleiben, weil einer aus unserer Reisegruppe gerne mit Delfinen schwimmen wollte, das wird auch angeboten, aber es war uns einfach zu kalt und zu viel
Seegang und dann haben wir das halt gecancelt und sind einen Tag früher als geplant weitergefahren.
Das ist übrigens auch wichtig, wenn ihr so eine Reise macht, nicht nur Neuseeland, sondern generell, dass ihr auch ein bisschen Flexibilität mitnehmt, wenn irgendwie was nicht nach Plan verläuft, dass man dann einfach Dinge ein bisschen ändert, das wurde später auch nochmal ganz wichtig und wir sind dann auf jeden Fall weitergefahren Richtung Nordwesten, also Neuseeland hat auch nicht so viele Straßen, es gibt ein paar Highways, die durchziehen die Inseln, aber das sind nicht
sonderlich viele, das heißt, man muss teilweise relativ lange Strecken fahren und kommt da auch
nicht so schnell voran, man sollte also auch genügend Zeit mitbringen. Dann sind wir nach Reefton gefahren, das kennt sicherlich keiner und wir wollten da auch gar nicht hin, sondern wir sind da einfach durchgefahren und es war dann schon relativ spät, es wurde langsam dunkel und dann haben wir halt entschieden, guck mal, hier ist direkt an der Straße so ein kleiner Motorhomepark, des Reefton Motorcamp hieß das und da haben wir einfach dann halt gemacht, haben geguckt, habt
ihr noch zwei Plätze für uns, weil wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs waren, haben dann unsere Wohnmobile da einfach abgestellt. Wie muss man sich denn so ein kleines neuseeländisches Städtchen vorstellen? Kannst du uns da mal ein bisschen mitnehmen, weil du hattest ja gesagt, also Kaikoura war sehr touristisch, aber so wie ich es verstehe, war jetzt Reefton so ein bisschen, ja… Weit weg von jeglichem Tourismus.
Am Arsch der Welt, sozusagen. Ja, es liegt so mitten auf der Insel, ich kann es schwer beschreiben, das ist so ein bisschen, wie man aus Filmen so ein altes amerikanisches Städtchen kennt, also das heißt, du hast… Also auch so ein bisschen Kolonialstil,
oder? Ich gebe zu, dass ich gar nicht so auf Architektur gucke, sondern ich meine erstmal, prima, du hast halt eine richtig große, breite Hauptstraße, wo viel Platz ist, mit sehr breiten Bürgersteigen, die zum Teil aber auch von den Lädchen und Restaurants und so weiter überdacht sind. Also ich kann es schwer beschreiben, das habe ich aber mehrfach in Neuseeland in so kleinen Städtchen erlebt. Und es sieht dann so ein bisschen aus wie in einem,
wie gesagt, kleinen amerikanischen Städtchen, was man so aus Filmen irgendwie kennt. Und dann hat es da halt ein kleines Restaurant direkt in der Nähe von dem Platz, da sind wir hin, da saßen auch eine ganze Menge Leute drin, hatten richtig viel Spaß, auch lauthals. Wir haben uns da mit reingesetzt, irgendwie, glaube ich, Pizza gegessen und ein bisschen, wurden dann natürlich ausgefragt, wo wir herkommen, wer wir sind, wie das ganz häufig in Neuseeland
passiert und hatten dann noch einen schönen Abend mit denen. Und sind dann in unsere Wohnmobile und am nächsten Morgen relativ früh wieder raus, leckeres Frühstück, unsere geliebten Ex-Benedikt und in den Supermarkt und dann weitergefahren. Ich habe mir gerade mal nebenbei, während du erzählt hast, ein paar Bilder angeguckt und das mit den alten amerikanischen Ortschaften ist
wirklich eine sehr gute Beschreibung. Also es ist auch so ein bisschen auf alt getrimmt, so wie ich das auf einigen Fotos sehe, auch die Schilder an den Läden und an den Bars und so weiter. Und man würde sich jetzt gar nicht wundern, wenn da noch irgendwo Salun stehen würde und da irgendeiner rausgeritten käme auf die Hauptstraße. Ja, oder was ich immer im Kopf habe von Resident Evil, wenn es dunkel wird, dass dann halt irgendwelche Viecher da dich fressen wollen. Nein, nein, nein.
Aber ja, es ist auf jeden Fall, also, wie gesagt, ich kann es schwer beschreiben, aber wenn man die Bilder sieht, dann weiß man irgendwie, ah ja, genau, so hat er das gemeint. So und da war jetzt nicht viel. Wir haben unsere Vorräte ein bisschen aufgefüllt, ein bisschen Essen gekauft und sind dann weitergefahren und hatten dann auf der Liste Cape Foulwind, also das Kap der faulen Winde. Ich weiß nicht genau, woher das kommt, habe ich
auch nicht nachgeguckt. Und warum wir dahin waren wollten, da gibt es eine Seelöwenkolonie. Man kommt da an, ist auch alles ausgeschildert, im Park da. Dann läuft man erst mal an so einem riesigen Strandabschnitt vorbei, der ewig lang ist. Da haben wir Fotos gemacht, da standen Möwen rum, die sich fotografieren lassen. Ziemlich süß. Und sind dann weitergelaufen. Ich denke mal so 20 Minuten. Und man steht dann oben auf einer Klippe und guckt quasi nach unten aufs Meer,
so vielleicht 50, 60 Meter runter. Und da sind dann tatsächlich jede Menge Seelöwen unterwegs gewesen, die da unten halt in der Sonne lagen oder ins Wasser gesprungen sind oder irgendwelchen Kram gemacht haben. Da waren auch eine ganze Menge Junge dabei, die halt irgendwelchen Unsinn gemacht haben. Und dank Teleobjektiv haben wir da eine ganze Menge cooler Fotos aufgeschossen, weil die relativ weit weg waren. Wie viele Tiere umfasst so eine Kolonie ungefähr?
Da stellst du jetzt… Also ist das eher so ein kleinerer Familienverbund, oder ist das richtig, ich sage jetzt mal, 40, 50, 60 Tiere? Na, ich würde jetzt mal in der Rückerinnerung, das ist jetzt schon vier Jahre her, würde ich mal sagen, so 30, 40 Tiere mögen das schon gewesen sein insgesamt, die da quasi versammelt waren. Und dann sind wir, da haben wir auch in der Nähe übernachtet, also da konnte man nicht übernachten.
Wir sind dann weitergefahren nach ein kleines Dörfchen namens Carter's Beach, auch direkt wieder am Meer gelegen, eine große Durchfahrtsstraße, also Durchfahrt, da ist nicht viel Verkehr, an den Seiten dann eben Häuschen, wo die Leute wohnen und Restaurants. Da haben wir dann auch wieder, also wir haben relativ wenig im Fahrzeug gekocht, das haben wir nur sehr ausgewählt gemacht, wir waren häufig essen, um halt einfach auch so ganz viele Dinge auszuprobieren. Und auch da waren
wir essen und konnten dann über den Strand zurücklaufen. Die Campingplätze, auf denen wir bis dahin waren, waren auch wirklich Campingplätze, also mit allem Drum und Dran, mit Toilette, mit Entsorgung, Versorgung, mit einer Küche, mit teilweise Spielgeräten für die Kinder,
mit Gemeinschaftsräumen, Fernsehspiele, also voll ausgestattet. Das meiste haben wir nicht genutzt, weil wir sind meistens abends angekommen, haben dann vielleicht noch eine Dusche genutzt, vielleicht mal eine Waschmaschine und sind dann oft am nächsten Morgen einfach wieder gefahren. Das war da ganz schön. Sind dann auch am nächsten Tag weitergefahren. Nächste Ziel waren die Pancake Rocks. Die heißen so, weil es wirklich aussieht wie halt Pfannkuchenstapel, wie man
die so aus amerikanischen Filmen kennt. Die haben sich quasi aus dem Meeresboden so gebildet, durch Hebung und langes Liegen. Sieht wunderschön aus, hat man auch einen langen Weg. Natürlich alles auch begrenzt, dass man nicht so viel Natur kaputt trampelt, wo man hinlaufen kann. Führt dann da durch die Felsen so ein bisschen mit kleinen Klettersteigen, kann man wunderschöne Fotos
machen und das haben wir uns angeguckt und sind dann auch weitergefahren. Also es war quasi auf dem Weg und ich glaube, der nächste Stop war auch wieder einfach, als es abends war, hatten wir irgendwo ein Schild gesehen, fahr mit Campingplatz oder sowas und sind da halt rausgefahren. Da waren wir dann in, ich glaube, Haste hieß das. Ja. Also gerade gesagt, das ist, ja, ihr seid da immer abends angekommen. Kannst du dich noch erinnern, so ungefähr, um wie viel Uhr zu der Zeit die
Sonne unterging in Neuseeland? Ich finde das immer so interessant, weil man natürlich, je näher man am Äquator ist, ist es so, früher und schneller geht dann die Sonne quasi unter. Und ich habe mich gefragt, wie da die Stimmung in Neuseeland ist, wo es ja auch nicht so viel Lichtverschmutzung gibt sozusagen, wie da die Sonnenuntergänge sind und der Sternenhimmel und alles. Kannst du das so ein bisschen erzählen? Ja, komme ich nachher noch dazu,
weil wir tatsächlich auch das Ganze fotografisch festgehalten haben. Also, wenn ich noch einen Ticken Geduld ist, dann erfährst du das. Ausnahmsweise. Und ich habe jetzt auch gerade nochmal in meine Notizen geguckt, das war nicht Harst, wo wir waren, es war Ross, also Ross hieß das kleine Dörfchen, was in der Nähe des Campingplatzes war. Und es war so, dass wir dort, ich glaube, ich habe das gerade verwechselt, wir waren nicht zuerst in
dieser Farm, sondern zuerst haben wir, ich glaube, auch ein Schild gesehen, Beach Camping. Das hat uns abends auch angesprochen und sind wir da auch lang gefahren, so mitten durchs Nirgendwo, also außer einer Straße und einer Stromleitung war da nichts und Richtung Meer. Und dann war eben kurz vorm, also direkt am Ozean, war auch ein Campingplatz mit relativ viel Grün und mit Lodges, mit so kleinen Tiny Homes und eben auch eine Möglichkeit, das Wohnmobil abzustellen. Und
da haben wir halt wirklich hinter dem Strand geparkt. Also, du hattest so fünf Meter Strand und dann kam so ein bisschen ein aufgeschütteter Wall und danach stand das Wohnmobil. Und der Wall war 30 Zentimeter hoch. Also, du konntest halt, wir haben dann so geparkt, dass du quasi direkt aus dem Fenster aufs Meer gucken konntest. Die hatten einen ganz, ganz tollen Barbecue-Platz, ein tolles kleines Restaurant. Es gab da keine Entsorgung, weil es, ja, war wohl kein Platz und
nur einen kleinen Tank für die Toiletten. Supersaubere Dusche alles. Und da haben wir dann lange draußen gesessen, Barbecue gemacht und ein mega romantischer Platz, halt wirklich so am Meer, wie man sich das so vorstellt. Einziger kleiner, wie sagt man, oder negativer Punkt sind halt die Sandflies. Der Wermutstropfen. Der Wermutstropfen sind halt die Sandflies, so kleine Mini-Mücken, die stechen. Und bei mir ist es so, dass die mich so dermaßen jucken, dass ich das halt dann
aufkratze, sich entzündet und dann wochenlang was davon habe. Diesmal war ich aber schlauer. Die, die dich in Mexiko auch gepiesackt haben, ne? Ja, genau. Und ich hatte aber was mit, was die ganz gut vertrieben haben. Und immer, wenn ich dann gedacht habe, das aufzutragen, dann hatte ich da auch relativ gut Ruhe. Aber die kommen natürlich bei Sonnenuntergang in rauen Mengen, gerade in Meeresnähe. Das ist dann so ein
bisschen ein Nachteil. Aber da haben wir auch selber uns Essen gemacht, haben übrigens leckere Knoblauchbutter gemacht und Knoblauchbrot gebacken und Salat dazu. Also das war ein wunderschöner Platz. Und dann sind wir weitergefahren und eigentlich war als nächstes geplant der Franz Josef Glacier, also ein Gletscher, Franz Josef Gletscher. Und dort wollten wir eigentlich eine Heli-Tour mit einem ganz besonderen Erlebnis machen. Es hat aber einfach den ganzen Tag
geregnet und das hat dann überhaupt keinen Sinn gemacht. Deswegen sind wir da einfach vorbeigefahren. Wir waren da auch beim letzten Mal 2011 schon, sind da bis zum Gletscher gelaufen, deswegen war das jetzt nicht so schlimm. Dann kommt direkt danach der Fox Glacier und auch da hat es geregnet. Deswegen haben wir da nur gestoppt, um in die Werkstatt zu fahren. Ich glaube, unsere Toilette war irgendwie undicht und der Vermieter hatte eben so Werkstatten über die
Insel verteilt und das war eine Autowerkstatt. Und die haben sich das eben angeguckt, hatten das dann irgendwie so grob gefixt. Und dann sind wir da auch weitergefahren. Es ist einfach geregnet, geregnet, geregnet, den ganzen Tag. Wir haben da sicherlich was gegessen. Und was wäre das besondere Erlebnis gewesen oder ist es was Privates? Das ist privat, aber da komme ich nachher noch dazu, als es dann passiert ist. Es hat tatsächlich
noch geklappt. Und dann sind wir nach Haast gekommen, auf diesen Farmstellplatz. Und das war richtig cool. Das ist eine große Farm und die haben eben da auch sich so einen Stellplatz angelegt. Da waren bestimmt schon 20, 30 Wohnmobile da. Und das absolut coole war, da rannten halt Hunde rum, da rannten Hühner rum und Enten rum. Und dann hast du die Wohnmobiltüre aufgemacht und dann sind die Hühner gekommen. Und die Hühner sind dann sogar, als wir sie mit
Krümeln gefüttert haben, ins Wohnmobil gesprungen. Oh nein, wie süß. Wir hatten einen Hühnerbesuch und dann kam noch ein schwarzer Labrador vorbei und guckte mit rein, ob es für ihn auch noch was gibt. Also auch super, super toll. Auch da gab es einen großen, die haben so eine Scheune ausgebaut zu so einem Aufenthaltshaus quasi mit einem riesen Raum, wo man kochen kann, wo man essen kann, mit duschen. Also alles richtig toll gemacht.
Und da haben wir dann eine Nacht zugebracht auf diesem Stellplatz mit den Hühnern. Das war lustig. Und ich kann mich erinnern, wir haben beim letzten Mal sowas ähnliches gehabt, da haben wir uns Enten besucht. Da kamen eben Enten dann ins Wohnmobil und guckten, was sie hier abschnappen können. Süß. Wir haben immer nur fremde Hunde im Wohnwagen, die unser Hund mitbringt. Ist doch auch was wert. Ja, ist auch schön.
Und dann sind wir weitergefahren und ich glaube, dann war mal wieder was auf der Liste, was geplant war. Das waren die Blue Pools und die sind zwischen Wanaka und Haste gewesen. Also auch auf dem Weg. Da ist ein Fluss und der hat so Seitenarme und diese Seitenarme kommen teilweise durch Felsen durch. Und im Laufe der Jahrmillionen haben da eben die Gletscher so große, runde Pools quasi reingeschliffen in diesen Fluss. Und es ist so sauberes Wasser gewesen,
absolut blau und klar. Du konntest da wirklich bis runter gucken. Und da gibt es eben eine Wanderfahrt. Da geht man halt total chillig durch den Wald durch und dann über Hängebrücken, läuft halt quasi so ein bisschen über den Fluss und über diese Pools, kann dir dann von oben angucken, fotografieren. Da sind unten Kajaker unterwegs gewesen. Also wirklich eine coole Wanderung. Und das haben wir gemacht und sind dann am späten Nachmittag, glaube ich, weitergefahren.
Ich habe dazu noch eine kurze Frage, wenn du jetzt so von auch so touristischen Highlights erzählst, wie diesen blauen Pools zum Beispiel. Wie muss man sich das vorstellen? Wie überlaufen ist so was? Also ist man da wirklich mehr oder weniger alleine oder sind da Massen an Leuten oder kann man das noch so einigermaßen genießen? Also keins von beiden. Es waren Leute unterwegs, aber es war weder völlig überlaufen, noch waren wir da alleine. Es war okay. Also es ist schwierig,
da jetzt einen Vergleich anzustellen. Aber du hast schon immer Leute um dich herum gehabt, aber es war nicht so, dass es überall Staus gab und du ständig warten musst. Du konntest da überall ganz normal lang, aber warst auch nicht alleine. Und das war halt auch wunderschön durch so einen, ich sage mal Urwald. Vielleicht jetzt nicht das, was man sich im Amazonas vorstellt, aber riesige Bäume und ganz viel Grün und überall Brücken, über Wasserfälle. Also das war wirklich
eine super coole Tour, die wir da, super coole Wandertour. Auch ganz einfach. Also ein bisschen geschlossenes Schuhwerk und dann kann die jeder machen. Und waren wir ein paar Stunden unterwegs auf jeden Fall. Dann sind wir nach Wanaka gefahren. Das liegt an einem großen See und da hatten wir auch geplant, dass wir ein paar Tage da bleiben. Da war dann auch das Wetter richtig cool. Wir
wollten da Wanderung machen. Das hat bei uns rausgesucht, aber dadurch es die Tage vorher auch da geregnet hat, war das alles so ein bisschen schlammig und wir haben dann ein bisschen umgeplant und haben, glaube ich, am ersten Tag uns oder haben gesehen, dass es da E-Mountainbikes zu leihen gab. Und das haben wir dann gemacht und haben uns also E-Mountainbikes geliehen. Das war für mich als Untrainierten auch ganz gut. Und haben dann da erst mal eine lange Tour gemacht,
ein bisschen um den See rum. Also für mich war das schon sehr, sehr anstrengend. Die beiden anderen sind trainiert gewesen, die mitgefahren sind. Die haben das eher weggesteckt. Wir sind da relativ lange gefahren. Gefühlt für mich einen ganzen Tag. Vermutlich waren es am Ende irgendwie fünf, sechs Stunden zu einem Stausee mit einem Restaurant, wo wir uns dann gestärkt haben und wieder zurück. Relativ viel durchs Gelände, also über so Wanderwege. Zehn Kilometer mussten
wir Straße fahren. Das war richtig nervig für mich, weil da gab es keinen Radweg und nichts. Und der Akku war dann schon relativ leer. Nichtsdestotrotz war es eine sehr beeindruckende Tour. Gerade so die ganzen, ja quasi Wanderwege. Wir sind über Hängebrücken gefahren mit den Fahrrädern. Es war schon ein großes Erlebnis. Und wir haben dann tatsächlich am nächsten Tag gleich nochmal eine kleine Tour gemacht, um einen anderen See herum. Haben den einmal umfahren
sozusagen. Und das war richtig cool. Da gab es so Single Trails, also relativ schmale Wege, die man lang fahren musste. Wo man so ein bisschen Wurzeln ausweichen muss. So ein bisschen schauen muss, was man da tut. Und sind dann, der See mündete in einen Fluss oder speiste einen Fluss. Und da gab es Speedboots. Das kannten wir auch schon vom letzten Mal. Das sind so Jetboote. Also die haben einen Jetantrieb. Das heißt, die können über extrem flaches Wasser fahren. Die
brauchen, glaube ich, nur so zehn Zentimeter Wassertiefe. Und düsen dann mit irrer Geschwindigkeit, ich weiß nicht, 60 kmh gefühlt, übers Wasser. Und die Leute, die das fahren, also der sah aus wie ein alter Militär. Also so kurzgeschorene Haare und hat auch ein relativ strenges Auftreten. Hat Späßchen gemacht. Und ist dann mit uns den Fluss runter gedüst. Hat immer mal angehalten, hat uns was erzählt. Also dass da viele Goldsucher auch waren. Und hat auch an den Rändern überall
so die Hinterlassenschaften gesehen. Also irgendwelche alten manuellen Bagger, Schaufelbagger und so ein Kram, was da lag. Und hat auch erzählt, dass immer noch Leute kommen, um nach Gold zu suchen. Weil halt auch immer, wenn es Tauwetter ist, natürlich eine ganze Menge Gold auch aus den Bergen wieder runter gespült wird. Und es immer mal wieder einen gibt, der auch ein bisschen mehr Glück hat. Die meisten eher nicht. Ihr habt es aber nicht versucht. Ne, wir haben es nicht
versucht. Haben wir noch überlegt. Es hat dann zeitlich nicht mehr gepasst. Es ist sicherlich spannend, das auch mal so ein bisschen zu lernen und zu machen, so abenteuermäßig. Die Speedboot-Tour, also das, also der Jetboot-Tour, das ist halt immer ein krasses Erlebnis. Also das muss man einfach mal mitgemacht haben, da mit Vollgas. Und dann fährt er an den Rändern lang, so ganz knapp an den Bäumen. Und dann macht er eine 360-Grad-Drehung aus vollem Speed und freut sich
dann wie ein Schneekönig, wenn alle nass werden. Und du lernst halt auch eine ganze Menge, weil er halt zwischendurch immer wieder was erzählt hat. Also es war super spannend. Ja, das ist gar nicht meins. Aber schön, dass es dir gefallen hat. Ich hasse diese Dinge. Also ich habe es ja, wenn man irgendwo ist, am liebsten möglichst ruhig und still und zum Beobachten. Und wenn wir dann auch viel in Mexiko am Meer sind und da fahren die immer vorbei mit solchen Dingern und machen da so einen Lärm.
Oh, nee. Aber schön, dass du es genießen konntest. Auf jeden Fall. Dafür, also ja, fürs Leise sind die nicht, aber macht auf jeden Fall unheimlich Spaß. So, und dann waren wir, glaube ich, am nächsten Tag noch auf so einer Lavendel-Farm. Also mal völliges Kontrastprogramm zu der Action. Das war so eine Lavendel-Farm. Und die haben natürlich auch für Touristen so, konntest du alles mögliche kaufen und probieren und essen und durch die duftenden Felder laufen. Und dann gab es dann
noch ein Tontaubenschießen am Rand und all so eine Sachen. Das haben wir alles Touri-like mitgemacht, haben den Tag da genossen. Also wer nicht weiß, was Tontaubenschießen ist, das muss man sich so ähnlich vorstellen wie so eine Ballmaschine beim Tennis. Also das ist so eine Maschine, die schießt so Tonscheiben nach oben in die Luft und man steht dann da drunter mit der Schrotflinte und schießt dann halt diese Tonscheiben. Und das ist eigentlich ganz spannend, weil man natürlich da
auch die Bewegung mit einkalkulieren muss. Die sind ganz schön schnell, die Dinger, ne? Auf jeden Fall. Das ist gar nicht mal so einfach. Hast du das getroffen? Geht so. Ich habe es eher mit nicht so beweglichen Zielen. Aber ja, das ist auch nicht so meins schießen. Aber das war ganz lustig, auch Tontauben zu schießen. Und was wir halt auf jeden Fall auch gemacht haben, viel gegessen. Also wir waren auf jeden Fall immer abends essen, wir waren häufig
auch noch mal zum Mittag dann irgendwo essen, haben halt eins der Restaurants besucht. Es gab so richtig leckere, unterschiedliche Sachen. Das haben wir wirklich jeden Tag gemacht. Wofür ist denn die neuseeländische Küche bekannt? Eigentlich weiß ich gar nicht, was die neuseeländische Küche ist, weil es sind halt Restaurants aus aller Herren Länder gewesen, in denen wir waren. Also wirklich entweder
tatsächlich bestimmte Küchen. Also wir waren zum Beispiel da in Wannaka in einem Soulfood-Restaurant. Soulfood ist ja eher sowas, was aus Südamerika kommt. Also so relativ deftige, gegartes Fleisch, also slow, low and slow, also auf niedriger Stufe, lange gegartes Fleisch mit leckerem Gemüse und so weiter. Also ganz bunter Mix. So die klassische neuseeländische Küche könnte ich dir jetzt gerade noch nicht mal sagen, weil wir, also dieser vier Jahre her,
ich merke mir auch nicht jedes Essen. Und wir haben natürlich auch so fancy Sachen wie irgendwie den besten Burger ausprobiert und morgens die Ex-Benedikt genossen. Also ja, so ein großes Schlemm auf jeden Fall. Es war dann auch gut, die Fahrradtour zu machen, damit es nicht zu viel ansetzt. So und am letzten Tag in Wannaka, ich hatte gesehen, also in Wannaka, ich habe ja gesagt, es ist ein großer See und in dem See steht ein Baum im Wasser. Und es ist der meist
fotografierte Baum der Welt. The Lonely Tree nennen die den. Und ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, den auch zu fotografieren. Das heißt, ich bin morgens um halb vier aufgestanden, als die anderen noch gepennt haben. Bin dann eine halbe Stunde dahin gelaufen mit meinem Fotoequipment und da waren auch schon so zehn Leute da. Das hatte mich erst überrascht,
dass da um die Zeit schon was los ist. Warum bin ich halb vier aufgestanden? Ich wollte halt morgens die blaue Stunde mitbekommen, also sprich die Zeit vorm Sonnenaufgang mitbekommen und wollte gucken, wie ich eben das beste Foto von dem Baum bekomme. Und dann bin ich da hingekommen, habe halt quasi mein Stativ aufgebaut, meine Kamera aufgestellt, musste so ein bisschen ins Wasser die stellen, weil die anderen Leute natürlich schon die besseren Plätze belegt
hatten. Und dann begann dieses Schauspiel, was total faszinierend war, weil zum einen stehst du dann halt quasi so 50 bis 100 Meter von diesem Baum weg, am Ufer sozusagen. Der Baum steht im Wasser und im Hintergrund, also viele Kilometer entfernt, sind die Berge. Und von hinter einem kommt dann das Licht, die Sonne geht auf. Und am Anfang war alles relativ dunkel, dann wurde es langsam heller, dann der Baum wurde langsam heller, dann wurde der Baum ein bisschen rot und zum
Schluss ist der Baum golden geworden. Also wirklich richtig goldenes Licht durch die Sonne. Und da saß ein schwarzer Vogel auch noch in dem Baum, was natürlich einen krassen Kontrast gegeben hat. Und dann sind dahinter die Berge halt auch rot geworden und dann hell geworden. Also es war ein krasses Schauspiel über Stunden. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich da war. Und ich war auch ziemlich konzentriert in der ganzen Geschichte, weil ich halt immer geguckt habe, wie entwickelt
sich das Licht. Habe immer mal ein Foto gemacht und bin dann irgendwann aus meiner Foto-Trance aufgewacht, quasi, als das Spektakel vorbei war und die Sonne aufgegangen war. Und habe dann völlig überrascht festgestellt, dass da bestimmt 100 Leute um mich rum waren und dasselbe gemacht haben. Und da ist auch ein ziemlich geiles Foto dabei rausgekommen. Also dieser Baum wirklich in goldenem Licht mit dem schwarzen Vogel, mit den roten Bergen im Hintergrund. Ziemlich geiles Bild.
Das war so dann für mich nochmal so das fotografische Highlight des Tages, auch wenn ich natürlich viele Fotos gemacht habe. Und wir hatten auch als Reisegruppe und als Technik-Nerds GoPros dabei und Gimbals dabei und Drohnen dabei und Spiegelreflex und Kameras und jede Menge Technik. Und haben halt auch unheimlich viel aufgenommen und Videos und Fotos geschossen. Aber das war halt wirklich so für mich alleine so ein sehr magischer Moment. Also das muss man,
kennen die Fotografen unter euch vielleicht, wenn sie sowas haben. Das war wirklich schon spannend. Ja, wir hatten eigentlich nur ein paar Wandertouren auch geplant, die wir so auch auf Insta als Inspiration gesehen hatten und auch schön mit der Drohne hätte fliegen können. Das haben wir alles geskippt, weil dann das relativ schlammig da war, der Regen auch wieder angefangen hatte und sind dann Richtung Queenstown gefahren, haben ein paar Sachen einfach übersprungen,
die wir geplant hatten. Haben dann auch gemerkt, okay Queenstown, also Queenstown mussten wir zum Ende machen sowieso, weil wir von da geflogen sind so als kleinen sozusagen, um das schon mal zu verraten. Und deswegen sind wir dann quasi ganz an die andere Seite der Insel gefahren, zum Fjordland-Nationalpark. Also die Südinsel hat auch Fjorde, so wie man das aus Skandinavien kennt. Wirklich so vom Gletscher in die Felsen gefräste Täler eben mit jeder Menge Wasser und ganz viel
Grün und schroffen Felsen. Und da sind wir, um da hinzukommen, muss man entweder über einen Pass, da geht aber keine Straße, oder eben durch den Tunnel fahren. Der Tunnel, nee, ich glaube, und auf dem Weg dahin genau lagen noch die Spiegelseen. Das waren so drei kleine, naja, Teiche. Und wenn kein Wind geht und die Oberfläche ganz glatt ist, dann spiegeln sich darin die dahinterliegenden Berge, was ein ziemlich geiles Bild abgibt. Problem bei uns,
es ging immer Wind. Das heißt, du hattest da immer Wellen auf dem Wasser. Und dann lag das nicht so flach da und man konnte die Spiegelungen nicht so sehen. Es sah halt relativ langweilig aus. Und dann sind wir weitergefahren und auf dem Weg dahin sind wir durch ein riesiges, breites Tal gefahren, was voller hohem Gras war. Und haben dann da auch die Drohne rausgeholt, sind Drohne geflogen, wurden da auch kontrolliert von der Rangerin. Und die hat uns dann darauf hingewiesen,
dass wir dort gar keine Flugerlaubnis hatten, wo wir waren. Und wir hätten noch 100 Meter weiter fahren müssen. Das war, also sie hat sich auch unsere Dokumente angeschaut, vielleicht das auch noch zur Erklärung. Also wir hatten zwei Drohnen mit und haben die auch vorher anmelden müssen. Also das heißt, man muss Drohnenflüge anmelden, weil alles, was spannend ist, das irgendwie sind
halt Schutzgebiete. Und man muss das anmelden. Das ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Man muss für jeden Bereich dann gucken, wo darf man überhaupt fliegen und bei wem muss man das anmelden. Das sind dann immer die Naturschutzbehörden. Das ist auch alles relativ entspannt. Man schreibt dann eine Mail hin oder füllt ein Formular aus. Da muss man, ich glaube, 50 bis 70 Neuseelanddollar überweisen und dann bekommt man quasi so eine Genehmigung geschickt. Und das hatte ich für fünf
oder sechs Gebiete eben gemacht. Das heißt, von daher waren wir safe. Und die waren auch super freundlich. Die hat gesagt, Jungs, hier nicht, 100 Meter weiter, kommt mal mit. Und hat sich ins Auto gesetzt, ist von uns her gefahren, hat uns dahin gebracht, hat gesagt, so und hier ist das Gebiet, wo ihr fliegen dürft. Ja, hätte man wissen können, hätte man nochmal auf die Karte geguckt. Aber gut, das war alles entspannt. Wart ihr bestimmt auch nicht die Ersten? Vermutlich nicht. Ich weiß
auch, also die Strafen sind wohl auch relativ strikt, wenn du keine Genehmigung hast. Deswegen war ich happy, dass ich mir die Mühe gemacht hatte. Und ja, dann sind wir da Drohne geflogen und das sind auch gigantische Bilder geworden, wie die Drohne aufsteigt und dann hinter uns halt dieses breite Tal zum Vorschein kommt. Also man kann das auch gar nicht mit Worten beschreiben. So ein bisschen wie in Herr der Ringe, diese epischen Landschaftsaufnahmen, wo die dann
durch so eine Steppe reiten. Also so, genau so war das da und es sind ja auch Teile da gedreht worden. Und dann sind wir quasi zu dem Tunnel gefahren, der dann quasi uns ins Fjordland brachte und da gab es einen Unfall in dem Tunnel. Das heißt, wir standen davor im Stau. Das erste Mal in Neuseeland. Und das hat auch relativ lang gedauert. Wir sind ausgestiegen, haben die Kameras aufgebaut, haben über den Berg kamen dann die Wolken so runter. Dann haben wir so Zeitraffer-Aufnahmen
gemacht von den Wolken, wie sie runterkommen. Und da kommen natürlich Leute. Das ist auch eine schöne Staubeschäftigung, könnte man in Europa auch machen, anstatt sich zu ärgern. Dann kamen die Leute, was macht ihr hier und wo kommt ihr her? Und dann triffst du halt Leute aus der ganzen Welt, kommst ins Gespräch
und ja, ratzfatz war der Stau vorbei. Ich glaube, es hat schon zwei, drei Stunden gedauert, aber dadurch du ständig andere Leute da irgendwie oder mit anderen Leuten ins Gespräch gekommen bist, war das halt relativ schnell vorbei. So, dann durch den Tunnel, drüben wieder die Serpentinen runter. Da gab es auch, glaube ich, nur einen Campground auf der anderen Seite. Da haben wir uns eingemietet. Wir
hatten auch nichts, also wir haben nie was vorreserviert, außer da. Und es war auch so, dass wir die letzten zwei oder die vorletzten Spots quasi reserviert hatten, sonst hätten wir da wieder umkehren müssen. Also das ist, glaube ich, so der einzige Spot, wenn man dahin will, wo es sich lohnt, weil da ist nichts, außer dem Platz eben und ein Parkplatz. Und wenn da viele Leute sind, kann es ja schon
voll sein. Da haben wir dann zum einen eine Bootstour gemacht, also sind mit dem Boot durch die Fjorde da gefahren, haben Seelöwen angeguckt, haben ganz viel gelernt über die Fauna und Flora dort und wie das alles entstanden ist. Das war super spannend und sind dann mit dem Boot zu so einer, naja, so einer Unterwasserstation gefahren. Also quasi, da geht man halt obendrauf und dann geht das eben in die Tiefe und hat unten Fenster und dann kann man da quasi unter Wasser laufen
und kann sich so die Fische und was da so alles im Meer rumschwimmt angucken. Und von da haben wir dann noch eine Kajaktour gemacht und sind da geführt, eine geführte Tour auf dem Fjord rumgepaddelt, haben uns da alles Mögliche angeguckt und gelernt. Das war super cool. Das war aber nicht da, wo du fast dein Leben gelassen hättest, oder? Das kommt später. Achso, okay. Das hätten wir ja mal als Teaser ganz am Anfang sagen können,
dass du da fast nicht mehr nach Hause gekommen wärst. Eigentlich überhaupt nicht witzig. Hat nicht so viel gefehlt. Im Nachhinein kann ich da echt drüber lachen, in dem Moment war es nicht schön, aber kommen wir später zu. Auf jeden Fall müssen wir ein bisschen auf die Zeit achten, sehe ich gerade, aber wir haben nicht mehr so viel. Also, ja, Kajaktour gemacht und dann wieder zurück und dann war es schon Nachmittag und wir hatten ja noch dieses Thema mit dieser Heli-Tour
auf den Gletscher. Und da hinten gibt es auch einen Gletscher und wir sind dann auf dem Weg zurück zu unserem Wohnmobil tatsächlich an einem Heli-Landeplatz vorbeigekommen, wo auch dran stand, sie machen Touren. Und dann haben wir quasi, also der Heli-Flug sollte auf einen Gletscher gehen und auf dem Gletscher wollte einer unserer Mitreisenden, seiner damaligen Freundin, einen Heiratsantrag machen. Das war also sozusagen der Plan. Sie hatte wirklich
von dem nichts geahnt. Er hat den Ring organisiert, hatte den mit, hat ihn uns gezeigt, war völlig aufgeregt und war schon völlig durch den Wind, weil das beim ersten Mal ja nicht geklappt hatte und er schon seine Fälle davon hat schwimmen sehen. Und da war dann eben die Möglichkeit, mit dem Heli zu fliegen. Und dann haben wir quasi uns von den beiden mit einem Vorwand getrennt, dass die schon mal ins Wohnmobil laufen. Und wir sind dann zu diesem Heli-Spot hin und haben halt
gefragt, hey, fliegt ihr heute noch? Und haben das alles klar gemacht und sind dann zurück ins Wohnmobil. Ich weiß nicht mehr genau, welche Geschichte wir erzählt haben, dass wir halt irgendwie Heli fliegen wollen auf dem Fjord. Und wir bezahlen denen das, weil sie wollten das eigentlich nicht. Und wir bezahlen das einfach für sie mit, weil wir das halt alle machen wollen. Sie wollte nicht mit in den Heli. Oh nein. Ja, naja, lange Rede, kurzer Sinn. Dann ging es in
den Heli-Briefing gehabt, gewogen worden, dass das alles ein bisschen austariert ist. Und dann rinne den Heli hoch auf den Gletscher geflogen. Das war schon ziemlich beeindruckend, mein erster Heli-Flug. Und dann fliegst du da hoch auf den Gletscher, dann landet er da auf dem Gletscher. Dann haben wir ein bisschen rumgeguckt, dann haben wir alle unsere Kameras vorbereitet. Und dann war er so ein bisschen überrumpelt. Kein Kumpel? Genau, einer hat dann ihr das Handy
weggenommen. Dann sagt sie, was macht ihr denn jetzt, ihr Idioten? Und in dem Moment geht er halt auf die Knie und sie sagt so, was ist denn jetzt mit dir? Und dann hat sie aber gecheckt, was passiert und ist halt völlig, völlig durchgedreht. Und ja, es gab ein Ja auf jeden Fall. Sind sie schon verheiratet? Sie sind mittlerweile verheiratet und auch noch verheiratet, sind auch happy. Und ja, dann hatten wir quasi endlich das geschafft, weil wir wie gesagt schon
die Fälle davon haben schwimmen sehen. Und haben dann noch Fotos gemacht. Der Pilot hat dann noch ein paar Fotos mit uns gemacht vom Heli, ziemlich coole Bilder. Und ja, dann sind wir wieder runtergeflogen mit dem Helikopter, haben dann natürlich unterwegs noch ganz viel Fotos gemacht, auch viel gelernt wieder über die Gegend. Und sind dann am nächsten Tag wieder zurückgefahren, Richtung Queenstown und haben noch in T-Anau Station gemacht. Und das liegt auch an einem
großen See. Also ich weiß noch, wir haben da Minigolf gespielt. Wir haben auch noch mehr Sachen gemacht, aber ich konnte mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Aber was ich noch weiß, was wir gemacht haben, ist eine Bootstour zu einer Glowworm Cave. Und zwar gibt es in Neuseeland Höhlen, wo Glühwürmchen leben. Und da beim letzten Mal haben wir eine Tour gemacht, da sind wir auf Tubes gelegen, also so großen Schwimmreifen. Da haben wir uns draufgelegt, an den Füßen sozusagen
angefasst, also eine Kette gebildet. Dann wurden wir da durchgezogen und dann siehst du da halt die Glühwürmchen. Also die lassen so klebrige Fäden runterhängen, um halt eben Insekten zu fangen. Und diesmal waren wir zu Fuß in so einer Höhle drin und sind da halt durchgelaufen oder reingelaufen. Klar, da kriegst du ganz viel erzählt und dann macht er halt das Licht aus und dann siehst du
halt über dir wie so einen riesigen Sternenhimmel. Also keine Ahnung, zigtausende von diesen Glühwürmchen, die halt an der Decke hängen, die so Fäden spinnen, wo dann auch wieder Glühwürmchen dranhängen. Also ziemlich beeindruckend. Ja, und dann sind wir wieder zurückgefahren Richtung Queenstown, haben noch eine Übernachtung wieder auf einer Farm gemacht. Die hatten diesmal Ziegen, Alpakas, Pfauen, Enten, Hühner, ich weiß nicht, Hasen, alles mögliche Tier, was man halt auch
streicheln und füttern konnte. Für uns waren jetzt die Tiere lustig, wir haben Bilderchen gemacht, aber ansonsten wollten wir halt einfach unsere Übernachtung haben, haben dann abends lecker was gekocht und sind am nächsten Morgen wieder weiter gedüst Richtung Queenstown, was dann quasi unser Abschluss war. Da waren wir auch wieder mehrere Tage und in Queenstown, das ist so
ein bisschen das Mecca für alle Action- und Extremsportler. Also da kannst du, also alles, was irgendwie Adrenalin ausschüttet, kannst du da machen und zwar in einer krassen Dimension. Und da wolltest du es noch mal richtig wissen in den letzten Tagen, ob man nicht doch noch mal schafft, sich irgendwas zuzuholen oder sich ein Bein zu brechen, sich von einem Auto überfahren zu lassen oder in einem Fluss zu ertrinken. Nein, ich wollte nur ein bisschen Adrenalin
und das haben wir auf jeden Fall auch bekommen, also zur Genüge. Also wir haben, glaube ich, angefangen erst mit einer Quad-Tour. Und zwar haben die da, der Touranbieter, mit dem wir gefahren hatten, ein riesiges Gebiet und da haben sie halt feste Strecken, die sie langfahren, die wirklich sehr abwechslungsreich sind. Also wirklich klettern in den, so ein bisschen auf so einem Bergpfad bis dann an einem Fluss langfahren, durch Schlammdüsen. Da haben wir, glaube ich, zweieinhalb Stunden
Quad-Tour gemacht. Das war super geil. Die Helme hatten alle eine GoPro-Halterung, also konnten wir alles filmen. Sehr, sehr coole Tour. Und dann haben wir uns am nächsten Tag, sind wir mit dem Auto auf so einen Pass gefahren. Also wir hatten gesehen, es gibt quasi von da, wo wir gekommen waren, einen kurzen Weg nach Queenstown. Der war allerdings von unserem Wohnmobilvermieter verboten.
Also die haben gesagt, das ist eine unbefestigte Straße, die dürfte nicht fahren. Also das unterschreibt man vorher und das sagen die einem auch, wenn ihr in der Queenstown fahrt, ihr dürft da und da nicht langfahren. Und wir hatten uns gewundert, warum das wohl so ist und sind dann da hochgefahren. Ich weiß gar nicht, ich glaube am Anfang sind wir mit dem Wohnmobil dahin gefahren, also bis zu dem Schild, wo es steht, hier nicht weiter. Hatten uns das angeguckt und haben gesehen, dass es dann
eben eine Schotterstrecke lang geht, wo eben die in den Berg gehauen ist. Also auf der linken Seite geht der Berg hoch und auf der rechten Seite geht der steil runter. Fanden wir sehr spannend und da haben wir entschieden, das wollen wir gerne noch mal mit dem Auto machen. Hatten uns dann also spontan dort einen Toyota RAV 4x4 gemietet und sind dann damit abends noch los, da hoch. Abends? Ja, uns war klar, dass wir abends nicht mehr weit kommen, aber wir sind da so ein bisschen
die Straße lang gefahren, haben so ein bisschen geschaut. Das Spannende war, dass es da auf dieser Straße von Getier wimmelte. Also da waren Hasen, da waren Possums unterwegs in rauen Mengen. Also musst du wirklich halt stellenweise aussteigen, die von der Straße scheuchen, dass du halt weiterfahren
kannst. Und da haben wir dann auch auf dem Berggipfel oben die Sterne fotografiert, Milchstraßenfotografie gemacht, weil da oben war es halt absolut stockdunkel und die Queenstown selber war so hinterm Berg, also auch da kamen keine großen Lichtverschmutzungen. Wir haben da Lichtmalerei ausprobiert, war super cool und am nächsten Morgen sind wir da wieder hochgefahren mit unserem Toyota und haben uns vorgenommen, die Straße zu fahren. Ich hatte mittlerweile geguckt, das ist eine der zehn
gefährlichsten Straßen der Welt. Zumindest laut, ich glaube Galileo, nennt sich Skippers Road und wir sind da wirklich zwei Stunden gefahren. Auch wenn was entgegenkam, dann musstest du halt ein bisschen gucken, dass du irgendwo eine Ausweichstelle findest, weil zwei Autos haben an den meisten Stellen nicht nebeneinander gepasst. Und was ist da konkret so gefährlich? Weil die so schmal ist und dann steil abfällt? Genau, es ist halt nur Schotter und es ist halt steil, da gibt
es auch keine Mauern oder Leitplanken oder sowas. Das ist halt einfach so ein bisschen Schotterpeste. Ich bin die meiste Zeit gefahren, weil ich das Auto gemietet hatte, es war okay. Also es waren schon Stellen, die spannend waren. Meine Mutter wäre, glaube ich, gestorben, weil die kann sowas gar nicht. Die kriegt schon in den Alpen, in den Serpentinenstrecken die Krise. Wir haben auch das Pärchen nicht mitgenommen, weil sie da auch nicht mit umgehen konnte und hat gesagt, sie möchte da
nicht mitfahren. Und am Ende dieser Straße ist dann halt ein alter, ich glaube Goldgräber-Rest-Ruin-Dingsy und da hat man jetzt quasi ein Public Campground draus gemacht. Also da ist so ein Outhouse und halt eine Wiese und da kann man halt campen kostenlos. Wir hatten jetzt nichts dabei, weil wir die Wohnmobile hatten. Es ist super, super geile Gegend. Unten ist der Fluss und da ist auch niemand, also da bist du wirklich für dich alleine. Und dann sind wir wieder zurück
gefahren und haben dann unterwegs eben auch gesehen, dass man da raften konnte. Das ist quasi in diesem Canyon ging das quasi los. Und dann sind wir wieder nach Pfinztaun zurück und haben dann geguckt, wo wir dieses Rafting buchen können. Das wollten wir auf jeden Fall machen. Und dann haben wir am nächsten Tag eine Rafting-Tour gemacht. Da wirst du dann als erstes, unterschreibst du erst mal, dass wenn du stirbst, du Pech hast, weil die keine für nichts eine
Haftung übernehmen. Und die sagen, und der Guide hat dann halt auch gesagt, pass auf, das ist hier keine gebaute Strecke, das ist hier ein Fluss und hier ist definitiv Gefahr. Wir achten natürlich auf alles und wir fahren die Strecke jeden Tag morgens ab. Aber euch kann hier tatsächlich was passieren und wir haften nicht dafür. Unterschreibt diesen Haftungsausschluss. Das
haben wir natürlich gemacht. Und dann waren wir, glaube ich, drei zu große Schlauchboote. Dazu noch drei Kajaks, die quasi dafür da waren, wenn jemand aus dem Boot fällt, weil du kannst diese großen Schlauchboote halt nicht so gut kontrollieren, wenn die in den Strom schnell sind. Und haben ausführliches Briefing bekommen und Schutzkleidung bekommen, Schwimmweste, Helm und so weiter und so fort. Und ja, sind dann da in den Bus gestiegen und erst mal mit dem Bus wieder diese Skippers
Road langgefahren, eine halbe Stunde. Mit dem Bus? Ja, mit dem Bus. Also deswegen ist es jetzt nicht so super gefährlich. Es war mit dem Tourietta völlig okay. Es war mal kritisch, wenn was entgegenkam. Aber ja, wir sind dann mit dem Bus langgescheppert und sind dann in die Boote und sind losgefahren. Es war super cool. Wir hatten einen coolen Guide. Der hat uns gefragt, welches Eis sollte wir mögen und hat danach unsere Stütznamen festgelegt. Ich war Strawberry.
War sehr lustig. Ich sag jetzt nicht, warum. Weil ich gern Erdbeereis esse. Es war sehr lustig. Wir hatten jemanden aus Indonesien dabei, aus Kanada und wir Deutschen, glaube ich. Und der hat uns dann auch irgendwie gesagt, wenn ich irgendwas rufe, das und das, dann schmeißt ihr euch sofort nach innen. Also wir saßen, du sitzt da auf dem Rand von diesem Boot, hältst dich quasi mit einem Bein fest und das andere hängt so ins Wasser und du ruderst. Und alle müssen mitmachen. Also gibt
es nicht, ich fahre nur mit. Und dann sagt er halt, wenn ich dieses Wort rufe, dann sofort nach innen fallen lassen. Ja, das habe ich eine Sekunde lang, habe ich zu spät reagiert und es gibt auch ein schönes Video davon, weil die hatten auch eine GoPro auf ihrem Boot und das Video konnte man danach kaufen, was wir natürlich gemacht haben. Und dann habe ich das nicht rechtzeitig geschafft und dann siehst du auf dem Video wieder, wie ich noch so rudere und im nächsten Moment ist
mein Platz leer. Und dann hat sich dann den Stromschnellen eben und er hat halt gerufen nach innen, weil dann Stromschnellen kamen, die, wo du quasi runterfallen kannst. Ja, weiß ich jetzt. Und bin dann ins Wasser gefallen und wurde direkt auch erst mal unter das Boot gezerrt von dem Wasser. Das war dann auch echt so ein Moment, so wo ich kurz dachte irgendwie, okay, jetzt stirbst du hier. Du hast aber Gott sei Dank eine Schwimmweste an, die dich halt
wieder nach oben zieht. Und irgendwie bin ich dann auch unter dem Boot wieder rausgekommen, dann bin ich nach oben und dann habe ich auch irgendwie so ein Seil von dem Boot zu greifen bekommen. Das war so mein Glück. Und dann, das nächste war dann, dass die Leute aus dem Boot mich schon rausgezogen haben und dann war ich erst mal wieder im Boot. Der junge Mann aus Indonesien, der war noch eine Minute länger da in den Stromschnellen, den hat dann ein Kajak quasi
rausgefischt. Also die fahren dann da hin, dann hast du ja so Griffe am Kajak, kannst dich dann festhalten und dann haben sie halt so ins ruhige Gewässer gezogen und dann konnte er wieder ins Boot steigen. Also alles, wir sind nass geworden, es gab einen ordentlichen Adrenalinschub, aber alle haben überlebt. Und also sehr beeindruckende Tour, das war richtig geil, so auch mit wirklich coolen Momenten. Ich würde es jederzeit wieder machen, obwohl ich da gedacht habe, ich sterbe.
Es war absolut cool. Was haben wir noch gemacht? Dann haben wir da, glaube ich, auch noch mal eine Jetboot-Tour gemacht. Die eine aus unserer Gruppe war Reiten, sie ist eine große Pferde-Fan, Pferde-Liebhaberin und wollte unbedingt reiten. Da haben wir auch einen Reiterhof ausfindig gemacht und haben sie dann zum Reiten geschickt. Währenddessen, ich weiß gar nicht, was wir gemacht haben, ich glaube wir sind da ein bisschen rumgefahren, haben uns ein bisschen die Gegend
angeguckt, ein bisschen Fotos gemacht. Und dann wollten zwei aus unserem Team noch den Swing machen. Und Swing, also stellt euch vor, ihr habt ein riesiges Tal, über das Tal sind ein paar Stahlseile gespannt, in der Mitte ist ein Stahlseil befestigt, das wird an deinem Körper befestigt, und dann springst du von der Plattform und schwingst quasi an diesem Stahlseil nach unten und eben in dieses Tal rein. Das ist ziemlich abgefahren. Hast du das gemacht? Nein, ich bin
dafür nicht gemacht. Ich habe eine Gänsehaut auf dem ganzen Rücken gerade. Ich finde es so cool, dass Leute das machen. Ich glaube, das ist ein richtig geiles Erlebnis. Ich hoffe, ich kann mich da beim nächsten Mal überwinden. Was aber richtig abgefahren ist, also du wirst da mit vier mal vier LKWs abgeholt, die goldlackiert sind. Die scheppern mit 100 Sachen
diese Steinpisten da lang, dann wirst du da hingeschleppt. Du wirst dann wirklich aus Queenstown raus zu diesem Tal gebracht, was ein bisschen vor der Stadt liegt, und das ist, glaube ich, auch der größte Swing und das größte Bungee der Welt, was sie da aufgebaut haben. Da springen dann wirklich im zig-Minuten-Takt die Leute darunter und überall schreit es. Das ist ziemlich beeindruckend. Ich war wieder nur da, um Fotos zu machen. War ziemlich krass,
und dann fährst du halt wieder mit diesen LKWs zurück. Sehr, sehr, sehr cool. Auch wenn ich nicht gesprungen bin, war das ein großes Erlebnis. Unser Mitreisender, der gesprungen ist, der hatte ein dickes Grinsen den Rest des Tages im Gesicht. Ich glaube auch, dass so ein Adrenalinkick dich echt beflügelt. Wenn man sowas macht und sich da auch überwindet, dann kriegst du, glaube ich, einen richtigen Boost. Aber das ist so weit außerhalb meiner
Komfortzone, aber wirklich so weit. Aus meiner auch, aber ich fühle, dass es beim nächsten Mal besser wird. Na ja, auf jeden Fall. Dann waren wir noch da, Furk Burger essen. Also es gibt so einen gehypten Burgerladen da, wo die Leute halt wirklich Stunden teilweise anstehen. Deswegen sind wir morgens zum Frühstück dahin gegangen. Da war noch nicht so viel los. Ja, war ein okayer Burger. Ich habe den Hype jetzt nicht verstanden. Also,
nee, ein okayer Burger ist so das Deutsche für der schmeckt sehr gut. Das war schon ein sehr, sehr guter Burger. Aber ich hätte mich geärgert, wenn ich da hätte zwei Stunden anstehen müssen. Und am letzten Tag sind wir noch Lodz gefahren. Das kannte ich schon vom letzten Mal. Das ist ein bisschen wie eine Sommerrodelbahn, aber auf Steroiden. Also man fährt da auch so. Also ihr habt es euch richtig gegeben an den letzten Tagen. Ich merke das schon.
Du fährst da quasi, wirst mit dem Lift hochgefahren. Da hängen die Dinge unten dran. Steigst oben aus, holst das Ding da von deinem Lift. Du hast einen Griff, den drückst du nach vorne, dann wirst du schneller oder ziehst nach hinten, dann wirst du langsamer, weil sich das Ding halt einfach dann auf die Straße setzt. Und da sind wir natürlich Rennen gefahren. Das ist halt einfach eine Betonstrecke. Die ist rechts und links ein bisschen begrenzt. Aber wenn du zu
schnell bist, kann es schon auch mal wehtun. Und da sind wir halt Rennen gefahren, haben natürlich mit den GoPros wieder Videos gefilmt. Und das macht unheimlich Fun. Also das ist wirklich, was für die ganze Familie. Es gibt da auch verschiedene Strecken, die man auswählen kann, eben von bis zur schwarzen, die die schwierigste ist, bis hin zur blauen, was die einfachste ist. Riesiger Spaß. Du wirst da mit dem Lift hochgefahren. Also ja, Neuseeland ist,
also vor allem Queenstown ist halt voll solcher Dinge. Das war ziemlich cool. Abends oder am Nachmittag waren wir dann noch auf dem Farmers Market, also so ein lokaler Markt, wo die Leute kommen und dann ihre Sachen verkaufen. Also leckere selbstgebackene Kuchen und Brot und was weiß ich nicht alles. Da haben wir es uns natürlich wieder gut gehen lassen. Ja, und dann war das Ganze auch schon vorbei. Dann haben wir am nächsten Tag unseren Camper morgens
schnell sauber gemacht. Wir haben auch auf einem Campground, also wenn ich jetzt nichts gesagt habe, wo wir übernachtet haben, dann haben wir meistens direkt in dem Städtchen auf einem Campingplatz verbracht. Es gibt da auch nicht so viel Auswahl. Also auch in Queenstown gibt es halt mitten in der Stadt einen Campingplatz, auf dem waren wir. Auch ein riesiges Ding, auch rappelvoll gewesen. Und da kann man natürlich auch die ganzen Sachen buchen,
aber man kann auch in die Stadt gehen, dann ist es meist ein bisschen günstiger. Ja, Camper sauber gemacht, aufgetankt und dann abgegeben. Ja, und dann sind wir zum Flughafen, sind von Queenstown zurück nach Auckland geflogen. In Auckland haben wir dann noch, ich glaube, ein oder zwei Tage Aufenthalt gehabt, haben uns extra ein super schickes Hotel genommen, um nochmal quasi den Urlaub abzuschließen. Auch die anderen sind jetzt keine Camper gewesen,
so ein bisschen doch den entbehrungsreichen Campingurlaub nochmal im schicken Hotel. Super geile Bilder gehabt und kommen ins Hotel und sind halt in so Zimmern gewesen aus den 80ern. Und während ich gesagt habe, ich bin müde, es ist mir egal, haben die anderen gesagt, nee, nee, nee, nee, nee, nee, wir haben hier ein tolles Hotel gebucht und dann zum Manager und
der sagte, nee, nee, wir sind ausgebucht, sorry, das sind halt die Zimmer. Und wir hatten aber in Hongkong einen Manager des Hotels in Hongkong, derselben Kette kennengelernt und den haben die dann angetickert und dann haben wir in einer halben Stunde die schicken Zimmer von den Bildern
bekommen. Ach ja, die feinen Herrschaften. Und haben dann halt noch da wirklich entspannt übernachtet, waren auf dem Auckland Tower, also so ein großer Turm, wo man halt hochfahren kann mit dem Fahrstuhl und dann haben die halt oben Glasboten und dann guckst du da quasi 100 Meter, also stehst quasi im Nichts und guckst nach unten, das ist nicht jedermanns Sache und auch da war noch ein Food Festival. So wie im Sears Tower in Chicago, oder?
Ja, oder in Shanghai gibt es auch sowas, ja, das gibt es ja mittlerweile viel. Und auch da war ein Food Festival mit ganz vielen Food Trucks, wo wir natürlich wieder waren. Ja, und das war dann so das Ende unseres dreiwöchigen Neuseeland-Aufenthalts und dann ging es halt wieder zurück in den Flieger, von einmal wieder zurück von Auckland quasi nach Hongkong, von Hongkong nach Zürich und da haben wir uns dann alle getrennt und sind dann von Zürich quasi ich nach Portugal rüber,
die anderen nach Deutschland geflogen. Und so endete quasi drei Wochen Südinsel Neuseeland. Ich muss sagen, als ich das gestern Abend vorbereitet habe, ich habe voll Bock wieder hinzufahren. Ich werde nicht wieder mit zwei Paaren fahren. Da war so ein bisschen fünftes Rad, ne? Genau, alles schön, aber genau, das ist so ein bisschen ein komisches Feeling manchmal, das hat mir nicht so gefallen. Aber wahrscheinlich würde ich es, wenn Sie mich fragen, wieder machen,
ich kenne mich. Aber ja, das war so manchmal ein bisschen so das Einzige, der einzige Wermutstropfen, dass die Frau halt nicht mit war, weil sie zu Hause auf die Hunde aufgepasst hat. Ja, ich hoffe, das hat euch ein bisschen mitgenommen und Lust auf Neuseeland gemacht. Ich glaube, ich konnte das nicht ansatzweise so rüberbringen, wie das wirklich war. Das ist wirklich so ein beeindruckendes Land. Also nicht umsonst steht es bei vielen auch auf der Traum- oder vielleicht
auch schon Wunschliste. Wie gesagt, 2011 haben wir beide Inseln uns angeguckt. Ich würde ja eher empfehlen, so in drei Wochen nur eine Insel zu machen, weil das ist deutlich entspannter und schöner. Oder fünf, sechs Wochen zu nehmen für beide Inseln. Aber wie gesagt, diese ganzen Sachen haben wir ja schon in unserem anderen Podcast, den wir auch nochmal verlinken, entsprechend euch
erzählt. Wenn ihr Fragen zu Neuseeland habt, dann schickt uns natürlich gerne auf jeden Fall eine WhatsApp-Nachricht oder eine E-Mail an podcastkepperstyle.de oder klickt auf unseren WhatsApp-Link, den wir unten in den Shownotes für euch gepackt haben. Eigentlich müsste
Nele das sagen. Ich habe jetzt schon so viel gequatscht. Ja, ehrlich gesagt war ich jetzt gerade so ein bisschen damit beschäftigt, hier über meine Schallschutz-Schaumstoff-Wand, die ich mir immer hier aufbaue, wenn wir Podcasts aufnehmen, rauszulinsen und mir jetzt vorzustellen, von den Erzählungen, die du da gerade gemacht hast, jetzt ins stürmische, regnerische, rieser Herbstwetter gleich mit dem Hund eine Stunde gehen zu müssen. Da war ich jetzt leicht abgelenkt. Ich verstehe.
Aber auf jeden Fall, ich hatte ja auch schon aus deinen Erzählungen privat, hatte ich ja auch schon die ganze Zeit gesagt, dass mich das total interessieren würde, Neuseeland. Nur solange wir unseren Hund haben, wird das nicht möglich sein, weil da eben die Einreisebestimmungen mit Hund zu schwierig sind. Und den Hund irgendwie vier, sechs Wochen abzugeben, das kommt für uns einfach nicht in Frage. Auch nicht drei Wochen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Gibt
auch Hunde, die können das gut wegstecken, mal drei Wochen weg zu sein von der Familie. Unsere würde es nicht wegstecken, glaube ich. Deswegen kommt es für uns leider nicht in Frage im Moment. Aber bis auf die letzten Tage, die du da beschrieben hast, kann ich mich da echt total reinfühlen und habe richtig die Bilder auch vor mir gesehen.
Das ist ja das Schöne. Wenn man halt nicht auf diesem ganzen Actionkram steht, dann fährt man halt nicht nach Queenstown, sondern fährt halt einfach nochmal ganz in den Süden, wo du auch nochmal so riesige Strände hast, riesige weite Flächen, wo nichts ist, wo niemand ist. Das kann man natürlich als Kontrastprogramm oder Alternative auch entsprechend machen. Das bietet sich alles an. Ja, cool. Also vielen, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Jetzt haben wir doch
wieder über eine Stunde gequatscht. Die ganzen Informationen zu den Campingplätzen packen wir in die Shownotes. Auch sonst, Sebastian, wenn du noch was hast, was du gerne unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben möchtest, kannst du mir dann schicken. Ich mache dann alles schon mal fertig. Ja, ansonsten, falls ihr Bock auf unseren WhatsApp-Kanal habt, wo wir jetzt angefangen haben, auch so ein bisschen Sachen von Camperstyle reinzupacken, auch da findet ihr den Link in den
Shownotes. Abonniert ihn gerne. Ihr könnt ein bisschen interagieren mit uns, könnt da mit Emojis reagieren. Leider nicht zurückschreiben. Da müsst ihr dann unseren normalen WhatsApp-Link nutzen, um uns auch was zu schreiben. Es ist eher so ein bisschen, dass ihr auf dem Laufen bleibt, was bei uns so passiert, Infos bekommt, was wir so auf Camperstyle machen. Und wenn es euch nervt, dann deabonniert ihn halt auch einfach wieder. Also keine Verpflichtung dazu. Wir würden uns
freuen, wenn wir ein paar von euch da drin sehen. Also wir sehen auch nicht, wer da drin ist. Das ist alles anonym, aber wir sehen dann zumindest, dass es ein bisschen Interaktion gibt. Wir probieren das gerade mal ein wenig aus. Ja, in diesem Sinne, ich muss jetzt zum Gelato-Meetup. Also das heißt, wir essen Eis und besprechen geschäftliche Dinge. Ach ja, guck mal an. In der Reihenfolge auch vor allem. Gleichzeitig. Es gibt hier eine sehr, sehr leckere, ein sehr leckeres Eisdiele,
ein Eiskaffee. Da bestellst du eine Kugel Eis und je nach Laune bekommst du zwei bis drei. Sehr, sehr leckeres, handgemachtes Eis. Da gehe ich jetzt mal hin. Und ich habe gerade spontan entschieden, dass ich nach dem Spaziergang mit meinem Hund noch seit 20 Jahren zum ersten Mal wieder einen Abstecher in ein lokales Solarium machen werde, um mir ein bisschen Sonne zu holen.
Wir wünschen euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende, hoffen, dass bei euch das Wetter nicht so beschissen ist wie hier und hören uns dann allerspätestens wieder nächste Woche vielleicht auch mal zwischendurch mit einem Hörer-Feedback, wenn wir es schaffen, es aufzuzeichnen. Bis dann, ihr Lieben. Tschüss. Bis dann. Ciao, ciao.
