Neu-Upload: Camping Knigge - Das erste Mal auf dem Campingplatz - podcast episode cover

Neu-Upload: Camping Knigge - Das erste Mal auf dem Campingplatz

Jul 20, 202455 minEp. 230
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Episode description

Damit ihr während unserer Sommerpause nicht komplett auf uns verzichten müsst, haben wir ein Best-Of unserer beliebtesten Folgen für euch zusammengestellt, bevor wir uns zum Caravan Salon wieder zurückmelden. Wir begleiten euch also weiterhin jeden Samstag – heute mit unserem kleinen Camping-Knigge vom 23.01.2021, der euch hilft, die schlimmsten Fettnäpfchen auf dem Campingplatz zu vermeiden. Hinweis: Wir haben die Folgen nicht nochmal überarbeitet, weil wir die dafür nötige Zeit und Energie lieber in neue Themen für euch stecken wollen. Wenn ihr also alte Werbung, abgelaufene Rabattaktionen oder uns selbst hört, wie wir mit Begeisterung über „unser Buch das bald erscheint” sprechen, seht es uns nach :)

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu Camperstyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele. Und ich bin Sebastian. Und heute geht es das Thema das erste Mal auf dem Campingplatz und so ein bisschen Campingknicke und Ausrüstung und was noch alles so dazugehört. Das Thema hatte sich der Timo gewünscht und wir haben ja angekündigt, dass wir gerne auch Themen machen wollen, die euch interessieren und die ihr wissen

wollt. Und der Timo hatte uns das quasi geschickt. Und ja, hier ist das Thema, lieber Timo, Grüße an dich und Grüße an alle anderen Hören und Hörerinnen. Und wir beschäftigen uns heute mal ein bisschen damit, was man auf einem Campingplatz so machen kann, vielleicht nicht machen sollte. Also so ein bisschen Camping-Knigge

für alle die, die das erste Mal zum Camping unterwegs sind. Die, die uns öfter hören, werden feststellen, dass wir ein paar Sachen auch schon teilweise in anderen Podcast-Folgen angesprochen haben, zum Beispiel natürlich auch in der Folge anfahren und abfahren auf dem Campingplatz. Aber wir konzentrieren uns in erster Linie so ein bisschen auf die Do's und Don'ts heute. Und wir werden zum Ende nochmal ein bisschen was zum Thema Ausrüstung sagen, also was wirklich die absoluten Basics

sind, die man dabei haben sollte aus unserer Sicht. Auch da haben wir noch eine richtig ausführliche Folge gemacht, die werden wir uns auch in den Show Notes einmal verlinken. Aber wie gesagt, so ein paar Minis oder Basics am Ende werden wir euch auf jeden Fall noch mitgeben. Ja, dann würde ich sagen, gehen wir direkt in die Vollen und schauen uns mal an, was man so auf dem Campingplatz tun oder auch besser nicht tun sollte, wenn man sich

mit den Nachbarn nicht verscherzen möchte. Wie viel Erfahrung habt ihr damit, Sebastian? Ihr seid ja nicht so oft auf Campingplätzen. Seid ihr schon mal richtig ins Fettnäpfchen getreten? Ach so, du wolltest jetzt wissen, wie die Erfahrung ist mit dem Anecken bei den Nachbarn. Ja. Bewusst fällt mir dir jetzt tatsächlich erst mal auf den ersten Blick

nichts ein. Was mir einfällt, ist manchmal schon vor dem Campingplatz, bevor wir ankommen, Also wir sind ja relativ selten auf Campingplätzen, deswegen kann ich da jetzt nicht auf einen riesen Wissensfundes zurückgreifen, was auch schon schiefgegangen ist.

Aber was für mich manchmal so eine Unsicherheit ist und vor allen Dingen beim ersten Mal so eine Unsicherheit war, da erinnere ich mich gut dran, ist, du kommst halt an diesen Campingplatz, du hast ja meist eine Einfahrt und dann manchmal stehen Schilder da, erstmal an der Rezeption melden, manchmal auch nicht und dann gibt es häufig so irgendwie ein, zwei Parkbuchten für ankommende Fahrzeuge und dann sind die manchmal voll, was machst du jetzt, wie gehst du damit Also für

mich war das eine Sicherheit oder eine Unsicherheit. Andere werden drüber lachen. Beim ersten Mal war ich halt sehr aufgeregt, als uns das sozusagen auf den

Zug kam. Und am Ende des Tages heißt das einfach Park irgendwo vorm Campingplatz, sodass du halt niemanden störst, dass also quasi normale Besucher oder auch Gäste, die schon quasi drauf fahren, einfach trotzdem drauf fahren können, pack quasi nicht direkt vor der Schranke und dann ist immer der erste Weg im Normalfall erstmal in die Rezeption zum Anmelden, oder Nele?

Kennst du das anders irgendwoher? Ja, also kenne ich genauso und am besten auch an der Rezeption melden, nicht nur wenn man sich schon fix anmelden möchte, sondern wenn man auch sich vielleicht den Campingplatz einmal vorher anschauen möchte. Da sind wir tatsächlich schon mal so ein bisschen ins Fettnäpfchen getreten, weil wir da mal so rumspaziert sind. Auch in unserer Anfangszeit wussten sie einfach

nicht, dass man da nur als Gast drauf darf. Und dann wurden wir da also sehr unfreundlich zurückgepfiffen und auch gewissermaßen zu Recht. Weil einfach die Betreiber, gerade von Campingplätzen, eben nicht wollen, dass da jeder drauflatscht und erst mal, ähm, ja, da rumläuft. Weil man ja auch nie weiß, ob die Leute sich eine Parzelle angucken können oder vielleicht was mopsen wollen. Von daher sollte man immer einmal kurz Bescheid geben und sagen, hallo, ich bin da, dürfen wir mal

gucken gehen? Wir wollen gerne bei euch bleiben und uns schon mal anschauen, wie es bei euch aussieht. Dann sagt auch normalerweise keiner Nein. Aber da sollte man wirklich drauf achten, nicht als Fremder einfach drauf zu spazieren. Und was ich auch gleich vorgreifen möchte, wenn man auf einem Campingplatz dann sich aufhält und Besuch von außen empfängt.

Also wenn zum Beispiel, weiß ich nicht, Freunde oder Familienmitglieder zu Besuch kommen, die nicht selber auf dem Campingplatz Station machen, dann muss man auf den meisten Campingplätzen, beziehungsweise sollte man auch aus Gründen des guten Tons, die einmal vorher anmelden an der Rezeption. Bei manchen kostet es eine kleine Gebühr. So eine Tagesgastgebühr sozusagen. Und ja, das dient wahrscheinlich auch so ein bisschen

der Kontrolle und der Regulierung einfach. Ja, wenn man da jetzt schnell irgendwie drauf rumhacken will, würde man sagen, da wollen die Campingplätze nochmal abzocken. Aus der anderen Sicht des Campingplatzes ist es wahrscheinlich aber auch so, dass viele Leute dann einfach mal zum Duschen vorbeikommen. Häufig hat man ja Campingplätze in touristischen Gebieten, da hat man meist Stellplätze nebenan und so weiter. Das sicherlich Geld verdienen, aber eben auch Schutz sozusagen vor

Ausnutzung der Möglichkeiten. Also Ich lese auch immer wieder in Gruppen, dass Leute dann halt auf dem kostenlosen Stellplatz stehen und dann halt sich in den Campingplatz mogeln zum Duschen. Ich persönlich habe es auch schon erlebt, dass wir auf dem Platz waren, wo dann der Tagesgast, der eine Stunde da war, fünf Euro zahlen sollte. Das fand ich persönlich nicht

angemessen. Aber gut, das sind am Ende die Regeln. Aber ja, als Gast bin ich da auch tatsächlich in die Falle schon getapst und bin halt einfach reingelatscht auf den Campingplatz. Es hat aber da niemand gemerkt, sodass es da keine Probleme gab und wir haben dann halt beim Rausgehen nochmal gefragt, was wir bezahlen sollen. Aber ja, das sollte

man wissen, dass man sich da vorher halt anmeldet. Das sind einfach Campingplätze, das sind eigene kleine Welten mit ihren eigenen kleinen Gesetzen, die manchmal auch nicht ganz, also so ein bisschen wie ungeschriebene Gesetze sind. Wahrscheinlich stehen sie irgendwo klein in irgendeiner Campingplatzordnung, nicht immer gibt es große Schilder. Das lernt man mit der Zeit sozusagen auch ein bisschen.

Und wenn man vorhat, mehr Gäste zu beherbergen, sollte man vielleicht einmal vorher fragen, wie viel es kostet, weil wir haben mal großzügig Cousin mit zwei Kindern und Ehefrau plus Tante, Tante, Onkel, also insgesamt, warte, ich zähl mal durch, vier, sieben Leute eingeladen und haben hinterher festgestellt, die sind nur zum Kaffeetrinken gekommen. Also wirklich Kaffeetrinken, Kuchen essen und einmal übern Platz laufen. Ich glaub, wir haben pro Person

auch fünf Euro bezahlt oder so. Das war dann, hätten wir die fast zum Essen einladen können für die Kohle. Aber ja, also einfach vorher erkundigen, was da halt auch auf dem Campingplatz so an Regeln gelten. Es gibt ja auch meistens eine Hausordnung. Also die Regeln, über die wir heute sprechen, da sind auch viele so ungeschriebene Gesetze dabei, aber es lohnt sich immer auch mal einen Blick in

die Platzordnung zu werfen. Da ist vieles dann halt auch so ein bisschen genauer definiert, auf was man achten sollte. Aber das ist ja wie immer mit den Kleingedruckten, ne? Das liest sich halt erst mal keiner durch. Ja, also ehrlich gesagt, wir oft

auch nicht. Weil irgendwie so eine A4-Seite, Ja, genau. Aber nu, das sind so mal die wichtigsten Sachen, auf die man ein bisschen gucken sollte, damit es nicht gleich von Anfang an irgendwie schon … Genau, damit wenn die schon beim Hallo sagen, die ersten Fehler macht. Ja, und dann fahren wir rein in den Campingplatz und richten es uns auf der Parzelle gemütlich ein. Und auch da lauert schon die nächste Falle, oder? Ja, ich würde da schon kurz reingrätschen,

sozusagen. Da ist noch ein Schritt dazwischen. Gerade für Neulinge, die ein bisschen unsicher sind, sicherlich auch noch eine Sache. Wo stelle ich mich denn hin? Also ich kenne es von vielen Plätzen so, dass der Platzbetreiber dann sagt, ja sucht euch halt was aus, da ist was frei, da ist was frei, Beziehungsweise natürlich in der Saison oder wenn der Platz sehr voll ist, hat man vielleicht was gebucht. Oder er sagt, du ich habe noch zwei Parzellen, die oder

die, wo willst du hin? Aber gerade in der Nebensaison auf Plätzen, die sehr leer sind, hast du auch meist die freie Auswahl. Und dann kann man halt, dann latschen wir meist erst mal rein, gucken erst mal drüber, wo gefällt es uns, wo es schön, wo stehen wir vielleicht sinnvoll Richtung Süden oder wo ist es schattig und sonnig und wo sind die Facilities, die wir brauchen, Nicht zu nah, aber nicht zu weit weg. Und dann geht man wieder zurück und sagt, hier, die Parzelle habe ich

mir ausgesucht. Das machen wir meist zu Fuß und knattern nicht schon mit dem Auto irgendwie durch, halt auch die anderen Kämper nicht so zu nerven. Das vielleicht noch so als Zwischenschritt, wenn man nicht in der Hauptsaison unterwegs ist und nur eine feste Parzelle sowieso schon vorgegeben bekommt. Genau. Und dann fahr ich rein. So, jetzt, Nele,

jetzt bist du reingefahren. Genau. Und ja, dann ist es halt schön, gerade wenn man irgendwie zu Zeiten ankommt, wo andere Leute vielleicht noch schlafen oder schon wieder schlafen möchten, dann sollte man vielleicht nicht unbedingt ewig den Motor laufen lassen und da durch die Gegend rangieren und hin und her. Da muss ich manchmal meinen Mann ein bisschen einbremsen, weil der dann gerne noch mal, wenn wir schon stehen, sagt, nee, jetzt stehen wir aber doch da, da ist noch so eine

Lücke. Oder hier ist noch eine Unebenheit, da fahren wir jetzt noch mal anders hin. Da sollte man auch drauf achten, dass man ungefähr klar hat, wie möchte ich mich denn hinstellen und dann da nicht ewig mit laufendem Motor und hin und her rangieren, den Leuten auf den Geist geht, wenn die vielleicht gerade entweder sich hingelegt haben oder am Frühstückstisch sitzen oder wie auch immer. Und man sollte auch den Nachbarn,

wenn es der Platz erlaubt, nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Nichts ist in der Camper-Community gefürchteter und unbeliebter als die sogenannten Kuschelcamper, die dann, wenn alles frei ist, sich so nah an die anderen Fahrzeuge hinstellen, dass die das Fenster fast gar nicht mehr aufbekommen. Also einfach auch so ein bisschen auf so die normale Distanz achten, die man halt anderen Leuten normalerweise auch, wenn man irgendwie, weiß ich nicht, irgendwo anders sich sieht oder trifft, einhält.

Und halt die Fahrzeuge dann einfach so parken, dass man nichts blockiert. Also, dass man jetzt nicht die Markise dann irgendwie dem Nachbarn direkt vors Fenster setzt oder das Fahrzeug so hinstellt, dass man buchstäblich, das haben wir nämlich schon erlebt, die Fenster dann, die Aufstellfenster nicht mehr öffnen kann im Sommer, einfach so ein bisschen umsichtig sich abstellen, würde ich sagen, oder?

Ja, mir fällt schon wieder ein Schritt davor ein, den wir vergessen haben, bevor du nämlich reinfahren kannst. Das wissen viele Neu-Einsteiger auch nicht, dass es auf Campingplätzen halt so Öffnungszeiten gibt. Also meistens halt zwischen irgendwie neun und zwölf und 14 bis 18 Öffnungszeit. Das bedeutet, dass ansonsten halt die Schranke an der Einfahrt unten

ist und auch nicht aufgemacht wird. Das heißt, dass man im Normalfall auch in den Zeiten eben nicht mit dem Auto da drauf oder nicht mit dem Fahrzeug darauf rumtuckern sollte. Meistens ist das auch verbunden mit entsprechenden Nacht- oder Mittagsruhezeiten. Also da sollte man auch ein bisschen gucken. Aber wichtig ist vor allen Dingen, wenn ihr halt zu früh da seid, dann kann das auch bedeuten, dass ihr halt noch stundenlang warten müsst. Oder wenn ihr halt gerade zur

Mittagszeit kommt, kann es eben sein, dass ihr nochmal zwei Stunden warten müsst. Also da kann man sich vorher auch schlau machen und entsprechend dann halt sein Ankommen etwas timen, damit man halt nicht so lange rumstehen muss und warten muss. Weil meistens in der Zeit auch die Rezeption nicht besetzt. Zu den Ruhezeiten wäre ich nachher sowieso noch gekommen.

Aber das ist ein wichtiger Hinweis, dass man, ja, dass man, dass man einfach, also egal, ob man gerade drauf fahren möchte oder schon auf dem Platz ist, einfach sich an die vorgegebenen Zeiten hält, weil da manche, sowohl Platzbetreiber als auch Campingplatznachbarn, extremst empfindlich reagieren,

wenn da tatsächlich die Autos rollen. Ja, und bei dem Aufstellthema, was du gerade angesprochen hast, bei Campingplätzen geht das meistens, häufig hat man ja irgendwie feste Parzellen, Manchmal hat man Plätze, wo man sich frei hinstellen kann. Da schlagen dann immer zwei Perspektiven. Die eine Perspektive ist, ich möchte möglichst für mich viel Platz haben. Also parke ich möglichst nah am Nachbarn, auf

der anderen Seite viel Platz für meine Markise zu haben. Aber gleichzeitig sollte ich mir halt bewusst darüber sein, dass ich meinen Nachbarn damit unter Umständen einschränke, weil ich halt sehr nahe stehe. Und er jeden Wind, den ich auf der Toilette erzeuge, vielleicht hört, wenn das Fenster offen ist oder was auch immer. Da darf man dann oftmals auch ein bisschen Rücksicht nehmen. Das sehe ich auch so. Das ist nicht immer

ganz einfach. Aber wenn man da einmal auch überlegt, wie man sich selber fühlen würde, würde der Nachbar so parken, dann passt vielleicht auch besser mit dem Nebeneinander. Und was noch besser funktioniert, ist einfach Fragen und sagen, hey, ich würde mich gerne genau da hinstellen, damit ich halt auf der anderen Seite viel Platz habe. Wie ist das für dich? Gibt es da irgendwie oder hast du da ein Problem mit? Und dann kann man halt einfach

zu besprechen. Da kann man eigentlich auch schon zum Nächsten, das ist so, dass das mal Hallo sagen, wenn man an den anderen vorbeifährt oder wenn man zu den Nachbarn kommt. Da gibt es natürlich keine Pflicht, andere Menschen zu begrüßen. Das ist einfach so ein gesellschaftliches Thema, dass es halt höflich ist. Es gibt vielleicht Menschen, die mögen das nicht, die mögen nicht mit anderen sprechen. Das ist dann für diese Menschen auch okay, das sollen die gerne so tun. Ich will auch niemandem

vorschreiben, dass er Hallo sagt. Und auch mir fällt das tatsächlich manchmal schwer, andere Menschen anzusprechen, also auf den ersten Schritt. Aber was ich auch gelernt habe, so ein freundliches Begrüßen oder nur ein Winken oder irgendwas, das öffnet halt auch die Herzen der anderen und das schafft ein viel besseres Miteinander. Also es kann auf jeden Fall nicht schaden, das einfach auch

zu machen. Ja und dann stellt sich ja immer wieder die Frage, und das ist tatsächlich für uns auch immer wieder so ein Ding, was wir immer neu entscheiden müssen. Und wird auch in den Campinggruppen viel gefragt, was mach ich, wenn ich den Nachbarn fünfmal am Tag sehe? Muss ich wirklich fünfmal grüßen, oder wie geh ich damit Ähm, weil das ist ja komisch. Das ist ja keine Situation, die man im Alltag hat. Man würde nicht denselben Kollegen, mit dem man sich das Büro teilt, jedes Mal

grüßen, wenn man den wieder auf dem Flur trifft. Aber wir machen es so, dass wir einmal normal grüßen, wenn wir an den Leuten vorbeilaufen. Und wenn wir die öfter am Tag sehen, dass wir nur noch kurz die Hand heben oder einmal zunicken und lächeln, das reicht dann auch. Dann sieht der andere Mensch, der hat mich wahrgenommen. Und zwischendurch kann man auch mal, weiß ich nicht, so ein bisschen Smalltalk machen. Oder so, Na, alles klar, wie läuft's bei euch? Wie man das

halt dann so macht. Ähm, wichtig ist einfach, dass man, glaub ich, dem anderen signalisiert, okay, ich seh dich und ich, äh, Ja, ich nehm dich wahr. Und, ähm, das ist ja beim Campen eigentlich sogar auch relativ einfach, auf die Leute zuzugehen, weil nach wie vor, obwohl das immer so ein bisschen jetzt nachlässt, Camper untereinander, vor allem die, ähm ja, Die erfahreneren Camper,

eigentlich duzen die sich untereinander. Und da ist ja dann schon so die erste Hemmschwelle weg, wenn man irgendwie Äh, ja, es ist halt anders, wenn man mit jemandem per Du spricht und sagt, ja, wie lang seid ihr denn schon hier? Und was machst du? Kannst du mir eben kurz helfen vielleicht? Das ist, glaube ich, einfacher, als wenn man das Ganze mit sie angeht. Also da auch keine Scheu haben, das gehört durchaus

zum guten Ton. Wenn der eine oder andere vielleicht mal ein bisschen irritiert ist, dann kann man ja immer noch umschwenken oder bei sehr vielen älteren Menschen oder wo man sieht, die haben vielleicht noch keine Campingerfahrung, da würde ich dann vielleicht mal vorsichtig mit sie probieren. Aber so generell unter Gleichaltrigen oder ungefähr Gleichaltrigen, da kann man ruhig sich duzen. Ich duze die Leute immer auf dem Campingplatz. Ich komme aber aus dem Online-Marketing, wo wir uns auch

duzen. Ich bin da relativ entspannt mit. Das fiel mir früher immer sehr, sehr schwer, das zu entscheiden. Sage ich jetzt sie, sage ich du. Ich mache es tatsächlich so, Kunden sieht sich erst mal und auf dem Stellplatz, Campingplatz, Untercampern tut sich sofort, damit muss ich nichts entscheiden und überlegen. Fällt oder macht mir das Ganze halt deutlich einfacher. Und zum Thema Smalltalk und Grüßen und vielleicht auch muss ich mit den Nachbarn reden. Nee, muss man

gar nicht. Kann man natürlich, aber da kann ich immer aus meiner Welt oder aus meiner Welt schön berichten. Also ich habe halt Phasen, Da mag ich überhaupt nicht mit Menschen sprechen. Da ist ein Hallo immer okay, aber ich habe da überhaupt keinen Bock, mich zu unterhalten. Und manchmal habe ich auch keine Zeit, mich zu unterhalten, weil ich irgendwie arbeiten muss und eigentlich nur mal kurz rauskomme aus dem Wohnmobil, durchzuschnaufen oder kurz frische

Luft zu tanken. Und manchmal kann ich auch irgendwie fünf Stunden stehen und mit jemandem sabbeln. Ich glaube, dass das sind immer Punkte für viele Missverständnisse und schlechtes Gefühl. Also ich würde da auch quasi die Gegenseite mal anhalten, nicht zu viel hineininterpretieren. Wenn jemand anders mal nicht grüßt oder mal nicht mit einem spricht oder was auch immer. Da gibt es immer sinnvolle Gründe für. Also,

das ist immer schwierig untereinander. Ich kenne das auch, dass man dann überlegt, grüßt man jetzt noch mal, wie gehen wir damit Macht halt einfach, womit ihr euch wohlfühlt. Also, ne, guckt halt, wenn ihr das Gefühl habt, wenn ich den nach einer Stunde noch mal grüße, ist das doof, dann macht es halt nicht. Dann ist das halt so. Also das Einzige, was mich tatsächlich irritiert, das ist bisher einmal vorgekommen. Und da war

auch ein gemeinsamer Bekannter von uns dabei, Sebastian. Da hatten wir einen Nachbarn, der stand mit Zelt und Fahrrad da. Und wir wollten Es war furchtbar am Regnen. Wir wollten ihm auch Hilfe anbieten und ihm sagen, du kannst deine Klamotten hier bei uns unter das Vorzelt hängen, wenn du möchtest. Und wir haben bestimmt alle drei irgendwie Jeder fünf- bis sechsmal versucht, diesen Menschen zu grüßen. Und jedes Mal, wenn wir gegrüßt haben, hat der sich weggedreht.

Also wirklich komplett mit seinem ganzen Körper. Und da haben wir dann festgestellt, okay, der möchte tatsächlich wirklich nicht irgendwie in Kontakt sein. Aber bei allen anderen Bei manchen Menschen fällt das auch unheimlich schwer. Ja, und vor allem ist ja dann auch seine Sache. Ich finde auch, Ich lese es immer wieder in Campinggruppen, dass die Leute sich da angegriffen fühlen, wenn jemand nicht zurückgrüßt oder so.

Manchen ist es einfach nicht bewusst, dass es auf dem Campingplatz so ist, dass man da jeden grüßt. Bei anderen, die haben vielleicht keine Lust auf Kontakte im Urlaub. Und ich denke, wichtig ist einfach, dass man selber irgendwie sich offen zeigt so ein bisschen und nett ist zu den Leuten. Und wenn die nicht wollen, dann wollen sie halt nicht. Also ich mache dann da auch gar kein Federlesen. Ja, ich würde mir da aber auch nicht so viele Gedanken machen. Also wie gesagt, ich

kann das sehr von mir selber nachvollziehen. Vor 15 Jahren hätte ich mich noch nicht getraut, auf dem Gamingplatz jemanden einfach anzusprechen oder zu grüßen. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man mich kennt. Aber das fiel mir tatsächlich extrem schwer und von daher kann ich diese Seite auch sehr gut

nachvollziehen. Jetzt im Nachhinein bin ich happy, dass ich da auch ein bisschen mich weiterentwickelt habe, aber da sollte man auch einfach drauf achten, wenn jemand halt kein Hallo sagt, dann will er das nicht, dann ist das auch in Ordnung. Dann sollte man das genauso akzeptieren, wie man selber eben akzeptiert werden möchte mit seinem Verhalten. Aber lasst uns dann beim Thema Grüßen und Sprechen aufhören. Macht, womit ihr euch wohlfühlt. Das gilt eigentlich für alles.

Wenn ihr euch natürlich wohlfühlt, wenn ihr einfach in den Campingplatz reinlatscht und die Schranke umfahrt, dann ist uncool. Aber ihr wisst, was ich meine. Solange ihr halt niemanden irgendwie nervt oder was auch immer, dann macht halt, worauf ihr Spaß habt und ja. Gilt auch genauso für das ganze Socializing,

ne? Also eigentlich ist es schon so ein bisschen üblich auf Campingplätzen, gerade auf denen, die so etwas familiärer sind, dass man eben miteinander spricht und vielleicht auch sich mal, wenn man sich sympathisch ist, am Abend auf ein Wein oder Bierchen zusammensetzt oder was zusammengrillt oder einfach mal quatscht miteinander. Aber auch das seh ich überhaupt nicht so eng. Wenn jemand Lust hat, abends Fernsehen zu gucken und sich zurückzuziehen und eben nicht mit anderen Leuten ins Gespräch zu

kommen. Ist ja sein Urlaub. Also, der soll ja seinen Urlaub so verbringen, wie er sich am allerbesten erholen kann. Da würde ich euch zum einen eben raten, dass ihr selber euch auch die Freiheit nehmt, in eurer freien Zeit die so zu verbringen, wie ihr möchtet, und nicht euch da unter Druck gesetzt fühlt, irgendwie, ähm, Sozialkontakte pflegen zu müssen. Und wenn's, wenn euer Nachbar so ist, dann halt einfach auch ein bisschen tolerant sein und das auch so hinzunehmen.

Und nicht dann, oh, wieso geht der jetzt Fernsehen gucken oder wieso liest der jetzt was und spricht nicht mit mir, sondern das ist halt vielleicht dann seine Art und Weise, ja, sich zu entspannen und eben vielleicht die Geselligkeit dann zu einem anderen Zeitpunkt zu suchen. Ja, der arbeitet vielleicht an einem Informationsschalter und sabbelt jeden Tag zwölf Stunden. Dann ist der vielleicht ganz happy, wenn er einfach im Urlaub mal die Klappe halten kann. Also, ja, lass uns weiterreisen.

Noch ein zwischenmenschliches Thema ist das Thema Helfen. Wenn ich sehe, dass jemand oder wenn ich vermute, dass jemand Hilfe braucht, dann kann es überhaupt nicht schaden hinzugehen und zu fragen, ob man vielleicht mit anpacken kann. Und dann wird der andere schon sagen ja oder nö und wenn es nö ist, dann ist das halt auch so. Es besteht natürlich keinerlei Verpflichtung, irgendwo was zu helfen, aber Ja, immer wenn wir halt Menschen helfen, dann wissen wir auch, wenn wir vielleicht

mal Hilfe brauchen, ist auch jemand da. Also wenn wir dieses gegenseitige sozusagen pflegen. Das kann nicht schaden, gibt es keine Pflicht zu, ist einfach eine schöne Geste. Ich würde auch immer dazu raten, kurz zu fragen, statt einfach irgendwie mit anzupacken. Nicht jeder möchte das ja auch. Oder manchmal sieht es so aus, als ob derjenige Hilfe braucht, aber der hat eigentlich einen völligen Plan und macht es aber einfach nach seinem sozusagen Plan, den er hat. Deswegen

kurz schnacken und dann entweder anpacken oder eben auch nicht. Ja, und auch wenn man selber Hilfe braucht, auch gerne andere Fragen. Also manchmal sitzt man da und ist in Gedanken und sieht es gar nicht so, dass sich da einer abmüht, mit seinem Vorzelt oder mit seinem Wohnwagen den da einzurangieren. Und dann kann man ja auch mal sagen, du könntest mal eben mit anpacken. Und da

sagt dann auch keiner Nein. Was wir gehört haben in unserem Podcast zum Thema Camping mit Handicap, ist, dass man, Wie du ja gerade auch schon gesagt hattest, wenn jemand mit Rollstuhl unterwegs ist oder ein anderes körperliches Handicap hat, dass man den nicht einfach anpacken soll, sondern vorher fragen, ob der Hilfe braucht. Aber auch da ruhig auf die Leute offen zugehen. Die meisten freuen sich, wenn man irgendwie die Augen offen hält und so was anbietet.

Und das Gleiche gilt natürlich für alle, auch ohne Handicap. Weil gerade die Einsteiger, die sind dann oftmals auch bei den ersten Malen

überfordert. Und wissen nicht vielleicht auch, wie man Toilette bedient oder wie man, also auch Kleinigkeiten, die jetzt gar nichts mit körperlicher Arbeit zu tun haben, sondern einfach mit der ganzen Ausrüstung, wie stecke ich so ein Stromkabel richtig ein oder wie ist das mit der Kabeltrommel Und da einfach auch mal sagen, ähm, ja, wenn ihr Fragen habt, kommt einfach rüber, dann helfen wir euch. Ja, ich denke, dass das dieses Miteinander, Miteinanderreden, wer fragt, dem wird geholfen. Das

gilt halt auch auf Camping oder beim Camping. Wo das Miteinander manchmal so ein bisschen aufhört, oder wo das Risse bekommen kann, ist nicht nur, wenn man dem anderen mit dem Fahrzeug zu sehr auf die Pelle rückt und mit dem Equipment, sondern wenn man permanent über die fremden Parzellen latscht. Also das ist tatsächlich was, wo wir festgestellt haben, also A, teilweise stört es uns selber auch, auch wenn man seinen Hund auf der Parzelle hat und der jedes Mal ausrastet, wenn

da fremde Leute drüber rennen. B, aber es ist auch tatsächlich nervig manchmal, weil man sitzt dann da und auf einmal, äh, latscht da jemand zwei Zentimeter an einem vorbei. Und man erschreckt sich, weil man den nicht gesehen hat. Das ist tatsächlich was, wo man sehr schnell anderen Leuten auf die Nerven gehen kann. Und nur weil der Weg dann zwei Meter kürzer ist, da würde ich immer dazu raten, bitte einmal außenrum. Weil man hat so wenig Privatsphäre auf

einem Campingplatz. Und der Bereich den eigenen Camper herum und unter der Markise ist halt tatsächlich noch so was, was so der einzige Bereich ist, in dem man so für sich sein kann. Und, ähm, ja, den sollte man sich ein bisschen bewahren und auch den anderen Leuten zugestehen. Ja. Oder siehst du das anders? Ihr mit euren beiden Herdenschutzhunden? Da kommt keiner. Na doch, das ist ja das Spannende. Also aus der Hunde-Sicht absolut 100 Prozent nachvollziehbar.

Das ist halt auch was, keiner kann den anderen Hund einschätzen. Und der, unser Ersthund sozusagen oder unsere Hunde haben beide halt süße Schlappohren. Das lässt sie sehr niedlich aussehen, auch wenn sie doch sehr stattliche Figuren haben. Aber das sind halt Herdenschutzhunde, die halt dafür gezüchtet wurden, ein Grundstück oder eine Herde zu verteidigen und

das tun sie für gewöhnlich auch. Nicht, dass jetzt wir da jeden Tag irgendwelche Camper verschleißen würden, aber Die machen halt schon deutlich, dass sie das halt scheiße finden, wenn jemand da draufkommt. Aber ist auch einer der Gründe, warum wir selten auf Campingplätzen waren, weil es einfach anstrengend ist mit den beiden großen Hunden. Und wir halt auch keinen Bock haben, da riesig zu trainieren. Wir hatten am Anfang mal die coole Idee, das hat uns unsere Hundetrainerin gezeigt, das kannst

du mit den Hunden trainieren. Du stellst dann einfach ein paar Kegel auf und trainierst dann mit den Hunden, dass das halt die Fläche ist, in der sie sind und nicht rausgehen. Aber manchmal ist es halt so, das war einfach zu lange, zu viel Arbeit und das haben wir halt nie gemacht, auch wenn es cool gewesen wäre. Aber ja, respektiert halt so ein bisschen diese kleine Privatsphäre, die man da hat und gerade bei Hunden, seid vorsichtig, fragt, ob man

ihn streicheln darf oder ob man näher rankommen darf. Das ist auch hier eigentlich gang und gäbe keiner wirklich auf die Idee. Na doch, Menschen kommen auf die Idee, in Kinderwagen reinzugreifen und Kinder zu streicheln. Ja, okay, lass uns aber die Themen einfach nicht so sehr vertiefen. Aber zum Thema Hund noch zwei wichtige Punkte. Wenn man selber mit Hund unterwegs ist, bitte den Hund so anleinen, dass er nicht andere belästigen kann, weder andere Hunde noch

andere Menschen. Und dass halt die Leine nur so lang ist, wie auch die Parzellenbegrenzung ist, egal ob die jetzt eingezeichnet ist oder nicht. Also der Hund sollte nicht so an der langen Schleppleine liegen, dass er dann dem Nachbarn die Wurst vom Grill holen kann oder mal eben Hallo sagen. Das ist wirklich unangenehm, auch wenn man hundefreundlich ist, aber das mögen die Leute einfach nicht so gerne. Und natürlich ganz wichtig auch nicht den Hund auf dem Platz

gassi führen. Ich denke ihr werdet jetzt alle sagen ja ist doch selbstverständlich, aber es ist leider nicht selbstverständlich. Wir sehen es oft genug. Und zu Gassi führen gehört eben nicht nur, dass man den Hund nicht hinkacken lässt, sondern am besten bitte auch nicht den Hund irgendwo an fremden Eigentumen markieren lassen. Gerade wenn es halt irgendwie

Stühle oder Fahrzeuge sind. Und wenn dann mal ein Unfall passiert, dann entschuldigt man sich und holt eine Wasserflasche und macht das Pipi weg oder räumt halt auch das Häufchen weg. Aber man sollte wirklich darauf achten, dass es erst gar nicht passiert, weil andere Leute ekelt es davor. Da spielen Kinder Und

das ist eben immer eine gute Idee, wenn man einen Hund hat. Das machen wir auch so, dass man möglichst sich eine Parzelle sucht, die an irgendeinem Ausgang relativ nahe liegt, dann kann man das nämlich relativ gut vermeiden. Ja, und wenn wir gerade dabei sind, Toilette und Grauwasser vom Campingfahrzeug. Auch so ein Thema, wo man halt in die Falle tapsen kann. Also achtet halt einfach drauf, es gibt im Normalfall auf den Plätzen für die Toilette eigene Entsorgungsstationen.

Die Toilette gehört nicht in ein normales Waschbecken, die gehört auch nicht in diese tollen großen Wäsche-Wasch-Waschbecken, sondern es gibt da im Normalfall etwas, wo ein Toilettensymbol drauf ist oder Toilette draufsteht oder Chemietoilette oder sowas draufsteht. Das sind auch manchmal dann Waschbecken oder die sehen aus wie Waschbecken, die haben aber meist halt einen größeren Abfluss. Also achtet da ein bisschen drauf.

Und was auch eine Sache ist, die echt eklig ist, ist halt dann die Toilette am normalen Wasserhahn oder an dem normalen Wasserschlauch sauber zu machen. Dann wird der Wasserschlauch in die Toilettenkassette reingeschoben, ist dann kontaminiert mit Fäkalkeim. Das ist eklig. Es gibt normalerweise einen eigenen Schlauch dafür an der Toilette, nutzt den und ansonsten nehmt halt eine Flasche oder irgendein Gefäß, wenn ihr das unbedingt woanders machen wollt. Aber ausgeschüttet gehört

es auch nur da rein. Also da wirklich drauf achten. Und Grauwasserentsorgung, dasselbe. Grauwasser das Gleiche. Da gibt es halt meist Bodenablässe. Auch da ein bisschen aufpassen. Wir haben zum Beispiel jetzt in einem aktuellen Wohnmobil einen Ablass mit Schieber, der relativ tief liegt, wo dann ein Schlauch ran muss. Und da hat man manchmal das Problem, dass der ein oder andere Stellplatz keinen Bodenablass hat, sondern halt eben so ein hochgemauertes, einen halben

Meter hohen Abfluss. Da muss man dann gucken, ob man da auch wirklich entsorgen kann, gerade auch für die Toilette, wenn man eben keine Kassette hat, sondern einen Tank. Also da müsste man sich vielleicht auch vorher einmal schlau machen. Kriegt man aber auch mit der Zeit ein Gefühl dafür, wo man da drauf achtet. Also guckt halt, dass

ihr an die entsprechenden Entsorgungsstationen geht. Und ihr könnt natürlich aus dem Schlauch trinken, der für die Toilettenreinigung da ist, aber ob das eine gute Idee ist, das muss jeder für sich selber entscheiden. Also auch andersrum. Aber alles schon gesehen, auch Leute, die sich daran die Zähne putzen oder ihr Geschirr spülen, aber das ist also nicht unbedingt ratsam. Und also du hattest ja schon gesagt, nicht die Toilette oder Grauwasser in den normalen Waschbecken entsorgen.

Das gilt genauso eben für die Toilettenanlagen. Also man sollte auch die Toilette bitte nicht in der normalen Toilette, in die normale Toilette kippen. Einfach weil durch das Rumgespritze dann unhygienische Zustände da für den Nächsten entstehen. Und was auch extrem ekelhaft ist, was ich auch schon gesehen habe, ist, wenn dann die gebrauchten Unterwäsche, Unterhosen am Geschirrspülbecken

gewaschen werden. Also auch für Handwäsche gibt es oft eigene Becken und wenn nicht, muss man es halt irgendwie mit einer eigenen kleinen Fallschüssel oder so lösen. Aber bitte nicht da, wo andere Leute dann ihre Löffel und ihre Gabeln reinlegen. Da Fartys Unterwäsche bürsten. Das möchte ich auch gerne nicht mehr sehen. Und generell halt auch... Ich denke da gerade drüber nach. Okay. Hast du das auch schon gemacht? Sag bitte nicht, dass du das schon gemacht hast. Das

nicht, aber ich habe da gerade mal drüber nachgedacht. Am Ende des Tages ist da ja Seife und Waschmittel im Spiel. Und es ist halt eigentlich nur noch eine Kopfsache. Auch die ist wichtig, aber rein von der Hygiene dürfte das kein Thema sein, wenn man Waschmittel benutzt. Aber ich will jetzt nicht dafür werben. Ich hab nur mal grade drüber nachgedacht. Und generell ist es halt auch schön, wenn ihr die Sanitäranlagen

sauber hinterlasst. Es hört sich immer so an, als wäre das alles völlig normal, aber die Alltagserfahrung zeigt, dass es das eben nicht ist. Es gibt Spülbürsten, es gibt Papier, mit dem man was abwischen kann. Man kann auch seine eigenen Haare wieder aus dem Sieb in der Dusche mitnehmen und die Seifenreste ein bisschen wegspülen. Dass der andere, der danach kommt, es so angenehm wie möglich hat. Und ich denk immer so dran, wie möchte ich gerne das Ganze vorfinden. Und je mehr Leute

sich daran halten, desto sauberer bleibt's auch. Weil irgendwann hab ich festgestellt, entsteht sonst so ein, wie heißt das, Broken-Windows-Effekt oder so. Also je dreckiger was ist, desto weniger neigt man selber dazu, seinen eigenen Dreck wegzumachen. Aber wenn jeder halt so ein bisschen drauf achtet, dann haben's die anderen auch schön und man selber dann auch wieder beim nächsten Mal. Ja, da ist unser Gehirn groß

drin, da liegt irgendwo Müll in der Landschaft. Ach guck mal, da kann ich meinen auch dazu legen. Das klingt abstrus, aber das ist tatsächlich was, was dann im Unterbewusstsein so stattfindet. Also ja, achtet da ein bisschen drauf. Ja, ansonsten Thema Vorzellteppich, den ja viele gerne dabei haben. Klärt es vorher ab, ob er erlaubt ist. Gerade wenn er länger liegt, ist er auf keinen Fall gut für Grün. Im Normalfall ist es, wenn da kein kein Rasen ist, im Normalfall

kein Problem. Aber klärt es einmal ab, weil für den Rasen sind die Dinge halt, gerade wenn sie nicht, nicht irgendwie sozusagen gittermäßig gebaut sind, hast du danach halt einen gelben Rasen drunter, wenn du es wieder abbaust. Das sollte man auf jeden Fall einmal absprechen, ob man das darf. Und… Und übrigens auch mit so was wie Zäunen oder Sichtschutz oder Windschutzgeschichten, die

sind auch nicht überall erlaubt. Also alles, was irgendwie über die normalen Sachen Vorzelt, Markise und Sitzmöbel hinausgeht, sollte man mit dem Campingplatzbetreiber einmal absprechen. Ja, und ansonsten für Musik und Partys und Grillabende und Sonstiges gilt halt, sprecht euch mit euren Nachbarn ab. Also zum einen gibt es ja Ruhezeiten auf den Campingplätzen, haben wir schon gesagt, meistens irgendwie abends ab 10 ist Nachtruhe, das heißt dann nur noch Zimmerlautstärke.

Da kommen dann Leute und sagen, ja, aber das ist mein Urlaub und ich bin es gewohnt zu feiern. Ja, ist richtig, ist dein Urlaub, du bist es gewohnt zu feiern, kannst du auch machen, aber in dem Moment, wo du halt einen anderen, für den der Urlaub ist, ab 22 Uhr zu schlafen und seine Ruhe zu haben, damit störst, ist es halt nicht mehr okay.

Ladet den Nachbarn zur Party mit ein. Es können unter Umständen dann viele Nachbarn werden, je nachdem wie laut ihr seid, Aber ja, sozusagen eure Freiheit hört halt da auf, wo ihr die Freiheit eines anderen beschränkt. Und da macht es durchaus Sinn, mal nachzudenken und nicht so egoistisch zu sein. Dann ist es auch ein besseres Miteinander und alle haben Spaß. Und meistens kann man mit drüber sprechen und oder mit drüber sprechen einfach ganz gute Lösung auch für alle finden.

Ja, gleiche gilt natürlich auch für für Hundebesitzer, dass man die Hunde nicht einfach rumkläffen lässt oder auch für für Familien mit Kindern. Da gibt es ja oft auch die Frage, wann darf ich denn meine Kinder morgens vor die Tür lassen? Ich denke, das hängt immer so ein bisschen vom Campingplatz und auch von der Umgebung ab, von den Nachbarn. Generell ist es überhaupt kein Problem, wenn Kinder draußen sind, wenn

Kinder auch mal lachen. Aber ich würd schon vorschlagen, so als Eltern, dass man den Kindern halt dann auch klarmacht, morgens sieben oder halb sieben ist noch keine gute Zeit, irgendwie mit Lärm im Spielzeug zu spielen oder rumzubrüllen oder Fußball zu spielen. Vielleicht noch am Wohnwagenaufbau des Nachbarn. Was uns auch schon passiert ist. Das ist immer so eine Gratwanderung, wie du schon gesagt hattest. Freiheit von beiden Seiten.

Und ich glaube, wenn man so ein bisschen Empathie hat für andere und ein bisschen Gespür dafür hat, was vielleicht auch andere brauchen, dann kann man sich da ganz gut aufeinander einstellen. Ja, das sehe ich genauso. Also klar ist die Perspektive von Eltern mit vier Kindern, die dann auch mal Ruhe haben wollen, ist auch verständlich, dass sie dann froh sind, wenn die Kids draußen

sind. Aber auch da wurde die Freiheit von anderen beschränkt. Ja, ja. Haben wir schon gesagt, wir wollen ja auch nicht die Riesen Moralapostel sein, sondern eher so ein bisschen zum Nachdenken anregen. Lass uns weiterziehen, Nele. Offenes Feuer grillen. Also erstmal grundlegend offenes Feuer. Was ist offenes Feuer? Alles, was eine offene Flamme hat. Also das heißt ein Elektrogrill zum Beispiel hat keine offene Flamme,

der wird nur heiß, ist kein Problem. Beim Gasgrill kommt es immer ein bisschen drauf an, aber wo spätestens die offene Flamme anfängt, ist der Holzkohlegrill. Da gibt es meist im Sommer und je nach Region ist das komplette Verbot. Gerade hier unten im Süden sowieso, wo die Waldbrandgefahr so riesig ist. Ansonsten gibt es meist Grillplätze dafür, die entsprechend gesichert sind. Macht euch voll schlau, was ihr dürft, was ihr nicht dürft, damit ihr da halt

nicht ins Fettnäpfchen tretet. Auf manchen Campingplätzen gibt es sogar richtige Feuerstellen, wo dann Lagerfeuer möglich ist. Das ist ganz unterschiedlich geregelt, aber ja, da einfach auch im Zweifel nachfragen, dann bekommt man da die entsprechenden Stellen und teilweise auch sogar das Equipment mit zugewiesen. Holzkohle und, und Rost und solche Sachen. Ja, kenne ich aus Neuseeland. Da war tatsächlich auf nahezu jedem Campingplatz auch schon eine richtige Grillstelle mit einem fertigen Grill,

wo man dann quasi nur noch Kohle und Grillgut brauchte und konnte loslegen. Das war auch ziemlich cool, weil man musste halt kein Equipment dabei haben. Ja, kenne ich auch von ein paar Camping- und Stellplätzen. Also das ist durchaus so als Zusatzservice findet man das häufiger mal. Ja, ansonsten haben wir eigentlich noch, ja, Zufahrten und Rettungswege nicht zu parken, finde ich noch ganz wichtig. Klingt auch banal, aber manchmal

erkennt man die gar nicht als solche. Beziehungsweise, was wir jetzt im Sommer hatten, da waren ja die Campingplätze ziemlich voll. Da standen wir so in der hinteren Reihe an der Hecke mit unserem Wohnwagen und das Zugfahrzeug stand daneben. Und dann haben sich über die Tage immer mehr Leute vor uns aufgebaut und irgendwann kamen wir dann weder mit dem Fahrrad noch mit dem Auto irgendwie raus, weil überall auch Zelte gespannt waren und Vorzelte und Markisen und Sonnensegel und sonst was alles.

Und wir mussten weg und irgendwie war kein Weg mehr nach draußen. Also da auch, wie schon eingangs erwähnt, einfach so ein bisschen umsichtig sein und gucken, wo stelle ich mich am besten hin, sodass vielleicht auch der, der hinter mir steht, noch irgendwie eine Möglichkeit hat, sich frei zu bewegen. Und bei Rettungswegen ist es klar, die sind ja meistens dann auch

ausgeschildert. Da bitte auch darauf achten. Und wenn ich mit dem Wohnwagen gespannt bin und das Zugfahrzeug hat halt leider keinen Platz auf der Parzelle, dann gibt es eigentlich auf praktisch jedem Campingplatz die Möglichkeit, das draußen auf dem Parkplatz abzustellen. Ja, meist auch klare Regeln dazu. Also gerade auf Campingplätzen ist das meist klar geregelt. Entweder auf

Fahrzelle oder bitte draußen. Erfahrt ihr bei der Anmeldung oder könnt halt auch im Notfall fragen und natürlich auch sehen, wie die anderen das handeln. Ja, dann sind wir glaube ich mit dem Knicke so weit durch oder hast du noch was, was dir wichtig ist? Nö, ich glaube, da haben wir jetzt schon extrem viel zugesagt. Lass uns noch mal so ein bisschen über die absoluten Basics sprechen und dann glaube ich haben wir die Leute auch extrem

gut vorbereitet für ihren ersten Besuch auf dem Campingplatz. Also Basics für mich ist in erster Linie mal Fähr- und Entsorgung. Was brauchen wir da, Sebastian? Das Wichtigste wäre für mich, wenn ich nicht autark bin, das Stromkabel, dass ich mich halt an Landstrom anschließen kann mit CEE Stecker Und zusätzlich aber auch nochmal einem Schuko Adapter. Warum? Auch wenn sie nicht zulässig sind, sind wir tatsächlich öfter auf Plätzen gewesen, wo ich kein CE hatte,

sondern halt ganz normale Schuko Stecker. Da können wir auch nochmal unseren Artikel zu verlinken zum Thema Landstrom. Da findet ihr die Sachen drin. Und wir werden übrigens ab nächste Woche unsere große Strom-Serie starten, wo wir das ganze Thema Strom nochmal handeln, also mit Landstrom und mit Basics und mit Batterien und Solar und so weiter und so fort. Also da dürft ihr auch gespannt sein. An der Stelle abonniert doch am besten unseren Podcast, dann verpasst ihr diese Folgen nicht. Und

ansonsten Fernentsorgung, Wasserkalischer. Warte noch ganz kurz, erklär mal bitte kurz, was ein CEE-Stecker ist. Vielleicht weißt es so mancher noch nicht. Wahrscheinlich wissen es sogar viele nicht, das erste Mal Campen gehen. Also CE-Stecker sind so so runde Stecker, auch mit drei Polen, aber die sind eben nicht wie die normalen Stecker, die ihr von zu Hause kennt, sondern die haben so eine spezielle Anordnung, die

sind einfach verpolungssicher. Ich glaube, viel tiefer brauchen wir jetzt nicht reingehen, also es sind spezielle Stecker, wenn ihr nach CEE Kabel und Camping mal sucht bei den Suchmaschinen oder auch den großen oder den Shops, dann werdet ihr die Sachen finden und sehen. Also das ist eigentlich der Standard, der auf jedem Campingplatz da sein sollte. Und das ist im Normalfall

auch die Dose, die ihr an eurem Wohnmobil habt. Es sei denn, euer Wohnmobil ist irgendwie 30 Jahre alt, dann kann es auch mal noch die normale Schoko-Dose haben. Aber normal haben die alle CEE. Das sind also so runde Stecker. Dunkelblau meistens. Die dürftet ihr dann, meistens blau genau, dürftet ihr auch erkennen. Ist kein spezieller Strom, der da durchgeht, sondern das ist wirklich einfach eine Steckerform, die verpollungssicher

ist. Wir werden in der Stromfolge da ein bisschen was dazu sagen. Und die ist europaweit einheitlich, ausnahmsweise mal, anders als zum Beispiel Gasflaschenadapter und solche Geschichten. Also da solltet ihr eigentlich auf Campingplätzen auch im Ausland mit klarkommen, wenn ihr diesen Adapter habt, aber vorsichtshalber bitte auch nochmal einen Schuko-Adapter mit reinnehmen, weil eben leider noch nicht jeder Campingplatz im In- und Ausland das

System umgestellt hat. So, jetzt wolltest du was zum Wasser sagen. Ja, erst noch was zum Strom. Wenn ihr ins Ausland Fahrt und euch irgendwie rasieren wollt im Waschhaus, dann guckt doch auch, was ihr da für Stecker haben. Dann braucht ihr eventuell auch einen Stromadapter dafür. Ihr könnt zwar, wenn ihr einen Akkurasierer habt, den im Wohnmobil laden, weil da habt ihr eure deutschen Stecker, aber nur so, das einfach nochmal mitgesagt.

In Großbritannien und einigen anderen Ländern gibt es ja durchaus andere Normen. Ja, Wasser, Abwassertoilette, was brauchen wir da? Also irgendwie, was wir immer dabei haben, ist eine Gießkanne, weil damit kann ich im Normalfall oder im Notfall mal meinen Wassertank auffüllen, wenn ich eben, Wenn es kein Schlauch ist oder der Schlauch nicht lang genug oder was auch immer oder ich nur einen Brunnen habe. Einen Schlauch haben wir zusätzlich auch immer dabei, weil nicht an jeder

Auffüllstation gibt es einen Schlauch. Diverse Kupplungen und Adapter haben wir immer mit dabei. Auch da können wir euch nochmal unseren Artikel verlinken, was wir so dabei haben. Auf Campingplätzen habe ich im Normalfalle einen Standardanschluss und im Normalfalle auch so einen Klickadapter. Aber wie gesagt, manchmal fehlen die auch. Und was ihr, glaube ich, immer noch dabei habt für euren Wohnwagen ist ein Wasserkanister. Ja, wir haben sogar

mehrere. Wir haben da ziemlich coole Kanister gefunden, irgendwann nach viel Ausprobieren. Die haben jetzt so einen Auslaufstutzen zum Aufschrauben. Das heißt, wir brauchen keinen Trichter mehr. Und dieser Stutzen lässt sich bei nicht Gebrauch des Kanisters quasi umgekehrt dann mit dem Schnabel voraus im Kanister versenken. Den können wir euch auch noch mal verlinken. Der ist echt von der Qualität her auch sehr gut und sehr langlebig. Und davon haben

wir, ich glaube, sogar drei an Bord. Und zwei meistens auch gefüllt dabei als Ersatz oder als Nachschub. Weil wir ja häufiger dann auch irgendwie länger unterwegs sind oder auch mal zwischendurch frei stehen. Und das sind zehn-Liter-Kanister, die kann man auch bequem zwei Stück tragen, einen auf jeder Seite. Das finde ich ganz praktisch als Frau, dass man nicht so einen riesen Kanister hat mit 20 oder 30 Litern, sondern zwei kleine. Also ja. Ist halt

praktisch, wenn ihr ein Fahrzeug mit keinem oder kleinen Tank habt. Wir haben 350 Liter Frischwasser an Bord, wir brauchen so einen Spaß nicht. Dafür wird es spannend, wenn ich den mal mit einer Gießkanne auffüllen darf. Oder entsorgen, weil ich erinnere mich noch, als ihr dann mal quasi literweise das Abwasser in unser Abwassertaxi füllen musstet, weil es keine Entsorgungsstation in der Nähe war oder so, ne? Das ist auch schön. Ja. Ja, das ist auf jeden

Fall dann, das sind die Schattenseizen dann von der Geschichte. Also da, das vielleicht auch noch mal als Hinweis, wenn ihr keinen festen Abwassertank habt, dann braucht ihr natürlich irgendeine mobile Lösung, das Wasser, also euer Grauwasser, sprich das Wasser vom Duschen, Zähneputzen, Abspülen, Händewaschen und so weiter, das aufzufangen. Das kann ein ganz normaler Eimer sein. Bei Wohnwagen sieht man eben meistens diese sogenannten Abwassertaxis. Das sind Rolltanks, die auch verschließbar

sind. Die kommen dann unter den Auslaufstützen Oder halt jeder andere Tank, der unter euer Fahrzeug passt und eine ausreichend große Öffnung hat. Ja, halt im Winter noch drauf achten, dass der Kram unter Umständen einfrieren kann. Aber da haben wir ja auch nochmal eine eigene Folge zu gemacht. Und wir wollen es jetzt auch nicht so… Wir wollten ja jetzt heute nur die Basics machen. Genau. Ja, ansonsten Gas, wenn ihr damit kocht

oder grillt oder heizt, je nachdem. In Deutschland ja eigentlich kein Problem, weil ich im Normalfall auf jedem Campingplatz, in jedem Baumarkt, vielen Tankstellen und so weiter Gas nachkaufen kann. Trotzdem kann es nicht schaden, zum Start zu gucken, ob das noch passt, der Vorrat. Im Ausland wird es noch mal spannender. Da muss ich halt echt gucken, dass ich genügend Vorrat dabei habe oder B,

mir auch Flaschen nachkaufe. Also bei uns war es am Anfang so, wenn wir dann ein halbes Jahr in Spanien waren, dass wir uns eine spanische Flasche gekauft haben, hatten eine deutsche und eine spanische drin. Und da muss man dann bedenken, dass man den richtigen Adapter braucht, damit man eben diese spanische Gasflasche an sein deutsches Wohnmobil anschließen kann. Da

braucht man den richtigen Adapter. Und wenn ihr einen Gastank habt, denkt dran, dass ihr die richtigen Tankadapter euch vorher besorgt, also, weil ja euer Gastank normalerweise den deutschen Anschluss hat und je nach Land es dort einen anderen gibt. Ja, also da auch drauf achten, dass ihr euch mit Adaptern ausstattet, sonst steht ihr Vinyl und Halil im Winter irgendwo bei Valencia, habt eine spanische Gasflasche, könnt die aber nicht anschließen und

friert. Das war so traumatisch. Es war wirklich schrecklich. Wir hatten nachts Minusgrade und haben dann über eine Woche gewartet, bis die Lieferung aus Deutschland kam, weil man eben diese Adapter im Ausland in der Regel nicht bekommt, außer vielleicht noch irgendwo in den Grenzregionen. Also deckt euch da vorher ein, den Artikel verlinken wir euch auch noch mal. Ich denke, wir werden dazu auch mal eine eigene Folge machen, weil das auch gewünscht wurde

aus der Community. Aber jetzt schon mal so als Hinweis vorweg, Adapter besorgen. Manch gut sortierter Platz hat das übrigens in seinem kleinen Shop. Also ich kenne zum Beispiel einen Platz in Malaga, da hat der Betreiber das tatsächlich in seinen Shop mit aufgenommen, weil halt auch jedes Jahr über Winter… Neles und Halils da waren. Ja, die hießen dann anders, aber es war jedes Jahr mindestens ein Fahrzeug dabei, die halt dann

gesagt hat, oh, wir brauchen eine Flasche. Was, hier gibt es keine deutschen? Okay, nehmen wir eine spanische. Oh, die passt nicht ran. Und der hat also jetzt immer Adapter da. Aber besser ist, vorbereitet sein. Dann für die Gemütlichkeit, also würde ich dazu raten, sich irgendwelche Arten von Sitzgelegenheiten auch für draußen mitzunehmen. Ob das jetzt Hocker sind oder richtige Stühle, Faltstühle, Klappstühle, Hochlehner,

was auch immer. Ist eigentlich egal, das hängt von eurem Komfortbedürfnis ab, aber irgendwie so pro Person ein Stuhl und irgendwie einen gemeinsamen Tisch zum draußen sitzen und essen und trinken, finde ich eigentlich wichtig, dass man eben sich nicht immer nur ins Fahrzeug drücken muss. Und da haben wir eben so über die Zeit entschieden, ähm, beziehungsweise auch die Erfahrung gemacht, dass ein

Stuhl pro Person eigentlich dicke ausreicht. Weil wenn andere Camper zu euch zu Besuch kommen, dann haben die ja auch ihre Stühle dabei und bringen die auch meistens schon automatisch mit, wenn man die einlädt. Und dann könnt

ihr ja, wenn irgendwie Besuch von außen kommt, euch vielleicht auch mal was ausleihen. Also ich finde es immer wichtig, dass man sich am Anfang nicht überaus rüstet, sondern einfach mal guckt, was man wirklich braucht und im Zuge dann der Reisen sich die Sachen dazu kauft, wo man vielleicht merkt, dass die noch fehlen. Auf jeden Fall. Und dann haben wir auf Campingplätzen noch das Thema Hygiene, Körperhygiene. Da würde ich auf jeden Fall dazu raten, dass ihr ein paar Flipflops oder

Badeschuhe dabei habt. Das kann nicht schaden, je nachdem wie ihr so drauf seid und wie sauber auch die Duschen und Toiletten da sind. Thema Fußpilz. Und ich habe auch festgestellt, dass es durchaus Sinn macht, also ich habe zum Beispiel so einen, wie so einen Mini-Seesack, also so eine Jute-Tüte, so einen Jutebeutel, der aber sozusagen zwei Kordeln hat, wie so einen Rucksack tragen kann. Der hat den Vorteil, dass ich ihn halt hinhängen kann

und er trotzdem nach oben offen ist. Es gibt manchmal extrem kleine Duschkabinen, manchmal mit kaputten Haken, du kannst nichts aufhängen und mit so einem Teil kann ich dann halt meine Sachen dort auch lagern, ohne dass ich sie unten ins Wasser lege oder auf die nasse Sitzbank. Und auf einigen Plätzen werdet ihr auch eigenes Toilettenpapier und Seife brauchen. Und da ist es immer sinnvoll, vorher dabei zu haben, statt dann nach dem Geschäft zu merken, oh Mensch, ist gar

kein Toilettenpapier da. Ja, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es kann sehr unangenehm werden. Und wenn man dann nicht zufällig noch irgendwie ein Tempotaschentuch in der Tasche hatte vom Vortag oder so, dann sitzt man da ganz schön, Ich wollte fast sagen, in der Scheiße. Also, ja, da auf jeden Fall vorher mal in die Toiletten reingucken. Gerade im Ausland ist es häufig so, dass kein Toilettenpapier in den Kabinen zur Verfügung steht.

Manchmal kann man sich das vor der Kabine quasi einzeln ziehen, sozusagen, den Bedarf. Den muss man dann auch gut abschätzen können. Aber am besten ist es sicher, sein eigenes Papier mitzunehmen. Ja, kann man auch meist durch Beobachten und Nachahmen ganz gut machen. Wenn man sieht, dass viele Leute Toilettenpapier mit auf die Toilette nehmen, dann kann ich davon ausgehen, dass ich meins auch

besser mitnehmen sollte. Ja, ich glaube, das waren eigentlich dann so die absoluten Basics, weil wie gesagt, die andere Ausrüstung, die haben wir schon an anderer Stelle mal besprochen. Ich denke, dann sind wir durch soweit, oder? Da sind wir durch soweit. Ja, wir hoffen, dass euch das gerade denen, die das erste Mal auf den Platz gehen und viel Unsicherheit haben,

hilft. Es geht natürlich auch ohne diese ganzen Tipps. Man wurstelt sich da auch so durch, aber wenn man so ein bisschen Hilfe hat, erleichtert das das Leben doch einiges. Ich möchte noch mal darauf hinweisen, dass wir ab nächste Woche mit unserer Stromserie starten. Also wer da Interesse daran hat, schaltet auf jeden Fall wieder rein oder abonniert uns im besten Falle. Ja

ansonsten danke nochmal Timo fürs Einreichen des Themas. Wenn ihr noch ein Thema habt, was euch interessiert oder auch einfach nur ein Feedback geben wollt oder Tipps oder Hinweise habt, dann auf jeden Fall immer her damit und an dieser Stelle nochmal, weil sich diese Episode ja auch so sehr an Neuensteig gerichtet, sei nochmal die Eigenwerbung gestattet, dass die liebe Nele gerade die letzten Wochen extrem intensiv jeden Tag an unserem tollen

neuen Camping, an unserer neuen tollen Campingbibel sozusagen geschrieben hat, die demnächst auf den Markt kommt. Wir werden nochmal verlinken, wo man sie kaufen kann. Ihr könnt sie bei allen Buchhändlern eigentlich jetzt schon vorbestellen. Diese Themen finden da natürlich auch alle ihr, sozusagen ihren Raum und noch vieles mehr. Nele, willst du noch was dazu sagen zum Buch? Ach,

du hast es eigentlich schon schön zusammengefasst. Ich möchte nur sagen, dass es unter Umständen vielleicht, wenn ihr alle ganz brav seid, auch dazu noch ein kleines Gewinnspiel geben könnte zu gegebener Zeit. Ähm, aber da informieren wir euch auf jeden

Fall. Und ja, es wird halt ein sehr, sehr großes, umfangreiches Werk, wo wir auf alle möglichen Themen rund Camping, Campingfahrzeuge eingehen und auch nicht nur Technik und Inhalte präsentieren, sondern auch viele schöne Reisebilder von uns, weil wir einfach mit dem Buch Lust machen wollen aufs Campen. Und wir wollen Einsteigern vor allem eben auch die nötige Hilfestellung geben und erklären da manche Sachen wirklich von Adam und Eva an ganz bewusst, weil wir wissen, dass viele auch Hemmungen

haben, Fragen zu stellen. Wir erklären zum Beispiel auch ganz viele Fachbegriffe in so einer Art Camping-Vokabularen. Also ich denke, dass da gerade Einsteiger eben sehr viel hilfreiche Informationen finden werden. Ja, wenn es soweit ist, dann sagen wir euch noch mal Bescheid, aber es wird auf jeden Fall zum Saisonstart in den Läden dann auch sein und online bestellbar bzw. Gedruckt sein und bestellbar ist es

ja jetzt schon. Ja, seid gespannt. Wir freuen uns total drauf, wenn wir es endlich auch selber in den Händen halten können. Und ja, verfolgt unseren Podcast, dann verpasst ihr auch das Gewinnspiel nicht. Das soll es von unserer Seite sein. Ich verabschiede mich schon mal und freue mich, wenn ihr uns nächste Woche wieder hört. Herzlich wieder viel Spaß gemacht, jede. Danke. Und bis zum

nächsten Mal. Tschüss. Danke ihr Lieben. Alles Gute für euch und auf hoffentlich bald wieder geöffnete Campingplätze. Tschüss! Ich hoffe, es hat euch gefallen. Wenn ja, dann lasst ein Abo da. Und abonniert meinen Kanal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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