Leben und Arbeiten Unterwegs Teil I [Folge 14] - podcast episode cover

Leben und Arbeiten Unterwegs Teil I [Folge 14]

Jul 18, 202042 minEp. 15
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Episode description

Ein Thema, das viele Leser und Hörer beschäftigt. Dabei spielt nicht nur das Thema Arbeit eine Rolle, sondern auch der ganz normale Alltag und das Zusammenwohnen als Paar kann ganz schön fordernd sein. Meine Weg begann mit einer Reise nach Neuseeland, die hat meinen Blick und mein Leben vollkommen verändert. Meine Frau und ich haben dann im Oktober 2014 alles aufgelöst und verkauft und dann sind wir losgezogen. Am Anfang waren wir mit Bus und Bahn unterwegs. Doch wir haben schnell gemerkt, dass wir selbst einen fahrbaren Untersatz benötigen und haben uns dann ein paar Monate später ein Wohnmobil gekauft. Seit dem führen wir ein Leben aus dem Wohnmobil. Neles Beweggründe eines freien Arbeitens waren die Selben doch ihr Weg war ein anderer. Sie hatte einen festen und sicheren Job im öffentlichen Dienst. Nele träumte immer vom Reisen wollte aber nicht nur mal kurz in dem Land verweilen sondern wirklich die Kultur und das Leben dort kennenlernen. Also entschloss sie sich ein Sabbatical zu nehmen in der Hoffnung das Fernweh würde dann verschwinden. Doch genau das Gegenteil war der Fall :-) Genau in dieser Auszeit ist CamperStyle geboren. Tagesablauf Der größte Unterschied ist wahrscheinlich der des selbstbestimmten Arbeitens. Wir haben beide die Freiheit unsere Arbeit unserem Biorhytmus anzupassen. Das heißt nicht, dass wir keine Strukturen haben natürlich haben wir auch unsere To-Do´s doch wir teilen sie uns anders ein. Auch haben wir wie andere Menschen Hobbys und gehen verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nach. Ein wirklich großer Vorteil, den wir beide sehen ist der Hausputz. Aufgrund der Größe unserer Mobilität benötigt Nele zum Beispiel nur 15 Minuten. Zudem sprachen wir auch über Themen wie Wäsche waschen oder was passiert, wenn man sich doch mal mit seinem Partner in die Haare bekommt. Auch wirklich wichtige Themen über die wir sprachen sind die Postzustellung, Versicherungen und Ämtergänge. In dieser Episode geben wir euch tiefe Einblicke und vor welchen Herausforderungen wir standen und wie wir sie gelöst haben. Weitere Informationen und Inspirationen findest du auf www.camperstyle.net

Transcript

Music. Leben und zum Arbeitsalltag Wenderoth das erreichen uns ganz viele Fragen von Lesern weil wir ja alle vier mit Wohnmobil bzw Wohnwagen ganzjährig unterwegs sind und die Leute wollen immer wissen was hat dazu geführt wie managen wir das Leben so als Paar aber auch als ja Firmeninhaber mit den mit den Mitarbeitern und deswegen haben wir entschieden da heute mal eine ganze Folge zuzumachen.

Sebastian wie sieht's bei euch aus was hat bei euch den Ausschlag gegeben und und wie wie ist euer Leben seither wie hat sich das entwickelt. Zum einen habe ich mit meinem damaligen Koppelung mit dem ich zusammen eine Firma hatte sehr früh für unser kann dass wir.

Fans von James Freiarbeit genannt sind also dass wir ja gerne von da und dann arbeiten wollen wo wir wollen und wann wir wollen, konnte zusätzlich hat eine Reise nach Neuseeland mein meinen Blick sozusagen geändert und das Thema aus wann ist und soll alles in unser Leben gekommen und,

so kam es dann dazu dass wir entschieden haben auf Reisen zu gehen meine Frau und ich und so haben wir dann nach Planungsphase im Oktober 2014 und so Wohnung aufgelöst haben alles verkauft verschenkt weggeschmissen was zu drin war habe ein paar Klamotten und ein paar Bilder und ganz viele Erinnerungsstücke behalten.

Unter sind dann quasi erstmal mit Zug Bus Bahn Auto Flugzeug auf Reisen gegangen und haben uns dann im Juni 2015 aus Versehen ein mobil gekauft unser Leben seitdem da drin und träum jetzt seit fünf Jahren durch Europa und wir führen unsere Unternehmen und unser Leben quasi.

Von unterwegs aus dem Wohnmobil ja bei uns war es ein bisschen anders aber von den Beweggründen her ähnlich wir haben nachdem wir zusammen gekommen sind sehr schnell festgestellt dass wir beide uns eigentlich mehr Freiheiten wünschen also Halil hatte die schon bisschen mehr als ich der war immer als Freelancer tätig in Mexiko als Videoproduzent.

Unterm ja der hat der hat noch nie so richtig in den Büro gearbeitet aber hatte halt trotzdem immer seine Verpflichtungen die auch von anderen abhängig waren und ich als Leiterin der Presse und Öffentlichkeitsarbeit im öffentlichen Dienst hatte einen klassischen Bürojob mit mehr oder weniger festen Arbeitszeiten aber vor allem mit ganz wenig zusammenhängenden Urlaub also.

Zweieinhalb drei Wochen am Stück war da schon immer das höchste der Gefühle und ich habe einfach gemerkt es reichte mir nicht. Ich hatte seit meiner Kindheit immer so ein ganz tief verwurzelt das Fernweh in mir und habe schon immer von langen Reisen in alle möglichen Länder geträumt aber ich wollte halt dann auch vor Ort länger bleiben und nicht nur immer so als Gast auf Stippvisite unterwegs sein.

Und nach einiger Zeit der Diskussionen und der Überlegungen habe ich mir ein halbes Jahr Sabbatical genommen was dann auch gleichzeitig unsere Hochzeitsreise war und hatte so ein bisschen die Hoffnung dass sich dieses Fernweh legt und dass ich ein bisschen ruhiger werde allerdings war leider das Gegenteil der Fall also ich habe gemerkt dass ich überhaupt nicht mehr in diesem Büroalltag mit den festen Strukturen angekommen bin dass die Routinen mich auch zunehmend belastet haben.

Und wir hatten schon während der während des Sabbaticals die Idee gehabt CamperStyle zu gründen um unsere, besten Camping Tipps um zunächst als Blog an die Leser weiterzugeben weil wir halt ganz viele Erfahrungen mit unserem Wohnwagen gesammelt haben. Und das ganze ist dann aber sehr schnell gewachsen und hat dann dazu geführt dass die Arbeit so nebenbei auch gar nicht mehr zu bewältigen war.

Nach einiger Zeit habe ich dann tatsächlich meinen festen Job gekündigt und wir sind dann nach einer kurzen Aufbauphase. Seid ihr auch dauerhaft auf Reisen wir haben zwar noch eine Wohnung sind aber eigentlich das ganze Jahr in Europa und dann im Winter in Mexiko unterwegs und das ist genau das Leben was wir uns immer gewünscht haben wo man dann auch mal vor Ort längere Zeit bleiben kann unterm Jahr zu die lokalen Gegebenheiten und die Kultur richtig in sich aufnehmen.

Und wir haben jetzt basierend auf Führer dem Leben und dass wir viel damit Leuten darüber sprechen nur wenn man auch verletzen ist dann sind die Schonung Jacken CamperStyle Aufkleber was macht ihr denn und da da kommen immer ganz viele Fragen und noch unsere Leser Leserin haben uns schon ganz viele Fragen gestellt und wir haben also die wichtigsten Themen zusammengesucht die immer wieder für Tresse Sorgen und wollen da einfach mal so ein bisschen drüber reden euch müssen an unserem

lebensdank heiraten das einmal reinschauen lassen vitenso wieder ein Cent Dinge organisieren und wie unsere Tage so ablaufen. Wir können ja mal anfangen vielleicht überhaupt mit dem mit dem Tagesablauf desgleichen guter. Also oder die Leute fragen wir wie Laufen dann eure Tage habt ne weil du viele Menschen waren irgendwie morgens ins Büro oder muss ich da Hause oder haben sie Hobbys und Familie und das und jenes.

Und wie ist das denn wenn man unterwegs ist so und bei uns ist es so dass jeder Tag irgendwie anders ist also es gibt natürlich gewisse Routinen also auch wir arbeiten.

Alles gibt es auch Zeiten wo wir arbeiten es gibt Zeiten wo einer konsekriert arbeitet und der andere sich um den Beinen und kümmert der gerade draußen die Karnickel gerne verspeisen möchte und es gibt halt auch Zeiten wo beide zusammenarbeiten und es gibt Freizeit und es gibt Zeit wenn man in der Nähe eines Strandes steht wo man einen Strand spazieren geht und es gibt Zeit für Hobbys und Zeit für Telefonate also,

im Prinzip ist eigentlich unser Leben gar nicht so viel anders wie im Steinhausen und dass es halt einfach mehr selbstbestimmtes und wir weniger. Quasi an Termine gebunden sind und wenn dann versuchen die uns so auszusuchen dass sie halt in unser Leben reinpassen bitte wirst es bei euch. Ja ist ganz ähnlich also ich glaube ich habe wahrscheinlich.

Tatsächlich noch ein bisschen mehr Struktur weil ich bei CamperStyle ja auch das ganze Kundengeschäft mache das heißt da richte ich mich schon auch nach den Terminen die halt dia Partner sich dann auch wünschen weil die ja natürlich sehr viel stärker ein getaktet sind als wir aber was wir sehr stark versuchen ist halt unsere, Phasen so ein bisschen unsere Arbeitsphasen so ein bisschen nach dem Biorhythmus auszulegen ne also man hat ja immer produktive Phasen und man hat so Erholungsphasen.

Und in dem klassischen Bürojob da sitze ich halt meine acht oder neun Stunden und es ist völlig egal ob ich dann müde bin oder mich auch mal krank fühle, oder ob ich vielleicht gerade auch einfach mal keine Lust habe und lieber mal draußen spazieren gehen würde. Und da haben wir halt den großen Vorteil also zum einen was für mich extrem wichtig ist ich arbeite fast nur draußen also wenn es Wetter irgendwie das zulässt und auch die Umgebungsgeräusche dann sitze ich draußen.

Und gerne auch in der Sonne weil mir das einfach gut tut und ja und wenn ich dann merke ok die Konzentration lässt nach und und ich habe jetzt eigentlich gerade mal keine Lust und das Meer ruft oder der Hund muss mal spazieren gehen dann nehme ich mir die Zeit auch wenn es irgendwie möglich ist und das ist für mich ein ganz ganz großes Privileg eigentlich weil das,

kann sich ein normaler Angestellter in der Regel halt nicht erlauben und was wir von Anfang an gesagt haben ist halt dass wir auch unseren Mitarbeitern also sind fast alles Freelancer diese Möglichkeit geben wollen dass sie einfach nicht nach. Ja nach festen Arbeitszeiten arbeiten müssen sondern uns ist nur wichtig dass sie Sachen erledigt werden und ob die das dann morgens um 7 Uhr machen oder nachmittags oder.

Nachts um 11 Uhr das können die ganz frei entscheiden je nachdem wie halt auch ihr Körper und und ihre Psyche funktioniert. Und das ist was was ich als ganz entscheiden Vorteil an sie im Vergleich zu halt diesen klassischen ein Stempel aus Stempel Arbeitszeiten. Der nächste Punkt den viele interessiert wie macht ihr das denn mit der ganzen Organisation also was ist denn wenn ihr mal aufs Amt müsst wie macht ihr das denn mit europost wie ist das denn mit Steuern wie ist das im Mitversicherung.

Da fange ich mal wieder bei uns an und ich weiß nicht das ist bei euch ganz ähnlich also post, organisieren wir z.b. so wir haben einen Postservice die ganze Post wird bei uns automatisch weitergeleitet muss um Nachsendeantrag. Zu einem Postservice der sitzen Berlin dort wird vollautomatisch die Post von der Maschine geöffnet wird gescannt wir bekommen eine Informationen wenn mein Brief ein gekommen ist bekommen die Inhalte als PDF.

Dann das kommt uns dann in der Buchhaltung ganz im Gegenteil würde ich rechnen wenn es welche sind dann auch gleich digital haben so funktionier die Post wenn wir mal Post versenden müssen dann nutzen wir die E-Post irgendwas ist gerade von der Post die elektronische Variante da können wir sogar richtig Briefe sozusagen hochladen als PDF die wären dann irgendwo ausgedruckt und als Brief losgeschickt

wenn wir mal Nein schreiben und Sofas verschicken wollen dann geht das eigentlich nahezu von der ganzen Welt oder können wir Sachen verschicken. Unsere Steuern zahlen wir ganz normal in Deutschland wir sind noch in Deutschland gemeldet wir haben unser Unternehmen in Deutschland und 200 also ganz normal sowohl unsere privaten als auch unsere gewerblichen steuern.

Und Versicherung haben wir halt an unsere Reisen angepasst das heißt wir haben keine Hausratversicherung vom halt ganz normal ins Wohnmobil versichert haben z.b. unser Wohnmobil Inventarversicherung weil wir ja das ja zum täglichen Arbeiten brauchen.

Warm und wir haben eben Krankenversicherung die angepassten auf eben diese Reisetätigkeit und z.b. auch die Haftpflicht für den Hund so angepasst dass sie eben auch im Ausland bezahlt auch für längere Auslandsaufenthalte bezahlt also das sind so die eigentlich ganz normale Sachen die man auch. Navi sagt man einem Leben im Steinhaus hätte nur eben bisschen angepasst auf das Dauer Reisen bei euch ist das ganz ähnlich oder Nele.

Ja genau also Steuern Versicherungen also wir sind ganz normal in Deutschland freiwillig gesetzlich krankenversichert einfach auch weil wir denken so dass es wichtig ist und so ein solider System ein zu bezahlen und Steuern genauso. Unternehmen ist ja auch in Deutschland gemeldet bei uns wie bei euch, unterm ja Post die Post die wir empfangen also sowohl privat als auch geschäftlich machen meine lieben Eltern.

Grüße gehen raus an Dich Papi mein Papa hat extra gelernt wie man die einscannt und verschickt also macht er ganz toll und ich bekomme dann auch immer Anrufe wenn er denkt dass er irgendwas Wichtiges dabei ist.

Egal wo ich gerade auf der Welt Sitze was man aber vielleicht sagen kann ist das tatsächlich so die Behörden und auch, Post und so weiter noch nicht so richtig angepasst sind auf auf Lebensweisen die unsere also wir stoßen da schon immer mal wieder aufhören dass man bestimmte Dinge eben nicht digital beantragen kann sondern persönlich vor Ort sein muss das geht um Vollmachten aber auch um um bestimmte Anmeldungen Abmeldungen am von ja angefangen vom Hund bis hin zu

Dinge mit dem Einwohnermeldeamt also da muss man meistens leider noch auf vielen Gemeinden persönlich vor Ort sein das ist ein bisschen anstrengend manchmal aber lässt sich alles irgendwie organisieren weil wir ja auch trotzdem immer noch relativ viel in Deutschland sind anders als ihr z.b. Und ja ansonsten unser Hund hat z.b. eine eine eigene Krankenversicherung die auch.

Basi für lange Auslandsaufenthalte wird gedacht ist da ist alles mitversichert wenn auch mal ein Unfall passiert und natürlich haben wir auch eine Haftpflichtversicherung für den Hund genauso wie für uns.

Auch wir haben für den Wohnwagen eine Inhaltsversicherung anstelle von der Hausrat die man vielleicht für eine Wohnung hätte damit wir eben im Fall von einem größeren Schaden oder einem Diebstahl eben schnell unsere ganzen Arbeitsgeräte vor allem wieder beschaffen könnten weil das ist ja gut ist das Wichtigste was wir an Bord haben.

Und ansonsten ja auch bei uns wie du sagst eigentlich ein relativ normales Leben in Anführungszeichen mit vielleicht zwischendurch ein bisschen mehr improvisations Bedarf als wenn ich jetzt dauerhaft in dem festen Haus mich aufhalte. Und wie schaut's aus mit Reisepläne das interessiert auch viele unserer Leser Leserinnen dann mach dir Pläne wann fahrt ihr wohin ja woher wisst ihr wann ihr wohin fahrt haben wie sieht es bei euch aus Irland.

Wir haben eigentlich im Jahr immer einige Fixpunkte das sind 12 wichtige Messen z.b. Caravan Salon in Düsseldorf und häufig auch noch die CMT in Stuttgart. Die wir dann halt fest eintakten, und dann haben wir ein bis zwei größere Reisen im Jahr die wir definitiv mit dem Wohnwagen machen auch für unsere Partner.

Das sind dann so die die Reisen nach Albanien z.b. oder jetzt ins Baltikum was wir jetzt im letzten Jahr gemacht hatten wobei da auch die Ziele nie so richtig fest stehen also es steht ungefähr Fest wohin es geht und wir lassen uns dann aber unterwegs auch treiben und haben auch meistens immer noch ein bisschen Zeit

also Zeitpuffer drin dass wir halt Sachen uns angucken können von denen man erst vor Ort erfährt ne weil oft unterhält man sich ja dann mit Leuten die sagen Mensch hier gibt's noch was tolles oder schaut euch das mal an. Und das wollen wir halt nicht uns kaputt machen durch zu enge Taktung. Aber generell die Reisen die dazwischen stattfinden also gerade auch wenn wir übern Winter unterwegs sind sind wer oft in Mexiko oder zumindest irgendwo wo es sonst warm ist z.b. im Süden von Spanien.

Und das sind dann halt Geschichten die sind völlig frei und und Dub Zimmer dann auch manchmal 12 Monate am selben Ort oder alle paar Tage woanders ist es ganz unterschiedlich und. Ja das ist uns auch wichtig dass wir diese Freiheiten haben. Und dann gibt's natürlich für uns in Deutschland immer mal wieder Kundentermine die versuchen war aber so zu legen dass er dann nicht extra einfliegen müssen auch schon allein aus Klimaschutz Gründen sondern dass wir die dann ebenso legen.

Dass wir sowieso gerade in Deutschland sind z.b. im im Sommer wenn wir dann auch meine Eltern besuchen und wenn es dann zur Messe geht. Bei euch wie wie plant ihr so oder plant ihr überhaupt. Also wir haben jetzt in den fünf Jahren etwas ganz Wichtiges gelernt nämlich immer dann wenn wir Pläne machen fällt irgendwo das Schicksal lachend vom Stuhl.

Wir haben festgestellt wir haben am Anfang ganz viele Pläne gehabt und wo wir einem Jahr hinfahren wollen und was wir machen wollen und übernächste Woche song sind und überhaupt und 90% dieser Pläne sind nichts geworden weil sich einfach zwischendrin Dinge geändert haben und sonst ist es so es gibt ein paar feste Fixpunkte wo jemand von uns Deutschland sein musste

du kannst das Caravan Salon ist soweit wie für mich ein Pressetermin wobei da wird sich ja dieses Jahr mit Corona auch zeigen was da noch passiert. Ob der stattfindet wieder stattfindet was daraus passiert ansonsten habe ich auch ab und zu mal Kundentermin die versuche ich dann alle eben auf eine oder zwei Wochen zulegen um dann einmal zu fliegen alle Termine zu erledigen und wieder zurück zu fliegen.

Für mich immer einfacher als dann mit dem Wohnmobil und Sack und Pack sozusagen zurück nach Deutschland zu düsen das haben wir am Anfang gemacht es ist. Ziemlich anstrengend und ansonsten planen wir eigentlich recht wenig also eben nur dieser wenigen Termine wo wir dann wissen da müssen wir der Nähe eines Flughafens sein idealerweise.

Und mittlerweile ist es aber auch so dass wir dann die Tickets auch sehr spontan buchen auch wenn die ein bisschen teurer sind aber wir haben eben in der Vergangenheit doch öfter mal Flugtickets gebucht die wir dann verfallen lassen mussten weil wir einfach es nicht geschafft haben die Nähe des Flughafens zu kommen weil sich wieder Dinge geändert haben so also wir sind.

Sehr sehr flexibel und spontan geworden und lassen uns dann im Reisen einfach treiben und Skoda gab Zeiten da sind wir täglich weitergefahren um um 4 Uhr zu sehen und gerade sind wir der Phase wo wir uns so gut wie gar nicht bewegen wo wir einfach genießen quasi am selben Fleck zu sein nie auf unserem Grundstück schon zu stehen so in Portugal wo wir gerade ja sind und sonst einfach auch mal nicht zu reisen und

unsere bisschen um den Garten zu kümmern die Hunde hier entspannt zu lassen also sehr unterschiedlich und mit wenig Planung.

Ja so die die Geschichte mit länger an einem Ort bleiben und das zu genießen die merke ich tatsächlich bei uns auch wir sind ja beide ihr so unruhige Geister die ganz schnell Hummeln im Hintern bekommen wenn man möglichst viel sehen möchte und und ja möglichst viel mitnehmen will aber das war tatsächlich ein Phänomen was in erster Linie in der Anfangszeit uns immer wieder weiter getrieben hat

und mittlerweile haben wir festgestellt dass es auch ganz schön ist wenn man Vororten bisschen weiß wo finde ich mein Waschsalon und wo ist denn Supermarkt wo wo gibt's vielleicht auch Biobauern wo ich einkaufen kann und einfach so diese privaten organisatorischen Dinge. Ja das ist das ist vieles auch vereinfacht wenn man sich ein bisschen auskennt in dem Ort in dem man gerade steckt. Und von daher haben wir sind jetzt auch dazu übergegangen so ein bisschen zu entschleunigen.

Und nicht mehr alle 2-3 Tage den Standort wechseln außer eben bei den bei den genannten partnerreisen. Ja und und dann einfach vor Ort auch so ein bisschen zu gucken Leute kennenzulernen sich mit denen zu unterhalten und die die unmittelbare Umgebung zu erkunden weil da entdeckt man ganz oft Dinge die einem sonst halt verborgen bleiben ja das. Deckt sich auch mit unseren Erfahrungen.

Zum zum einen haben wir auch vor kurzem ja ne Folge zum Thema Autarkie gemacht da könnt ihr uns auf jeden Fall noch mal reinhören wenn du die noch nicht kennt aber nenne wie schaut es bei euch aus wie seid ihr autark wie lange seid ihr autark wie wichtig ist das für eure. Reisen.

Also dadurch dass wir mit Wohnwagen unterwegs sind ist ja naturgemäß die Autarkie so ein bisschen eingeschränkt das fängt schon beim Wasser an ich habe das in der Autarkie Folge ja auch erklärt aber wir haben uns soweit.

Jetzt vorbereitet dass wir mindestens einige Tage also maximal würde ich mal sagen eine Woche autark stehen können da muss man sich dann sehr stark einschränken mit dem Wasserverbrauch aber es geht und dazwischen kann man ja auch mal losfahren und und Wasser holen die Entsorgung muss natürlich dann auch ordnungsgemäß stattfinden ist klar da haben wir jetzt nicht wie ihr einen riesen Abwassertank aber auch das

geht wenn man sich so ein bisschen in der Umgebung um guckt und schaut wo gibt's vielleicht eine Tankstelle oder auch einen Campingplatz oder einen Stellplatz der einmal drauf lässt zum Entsorgen.

Und ja ansonsten sind da halt hauptsächlich tatsächlich auf Campingplätzen unterwegs wobei wir uns da dann die eher naturnahen Plätze aussuchen oder private Stellplätze auf den Seiten Strom Anschluss vielleicht gibt oder auch nicht aber zumindest eine Möglichkeit zum ver und entsorgen und da haben wir wirklich schon paar echte Perlen entdeckt wo wir dann auch ewig hängengeblieben sind weil es so schön war wir waren teilweise die einzigen Gäste

in den spanischen Bergen z.b. in der Nähe der Küste wo man dann halt wirklich, seine totale Ruhe hatte aber trotzdem irgendwie so eine Umgebung in der man sich zumindest Basis versorgen konnte. Und bei euch ihr seid ja eigentlich ihr die frei Sterne.

Ja also Attac Iwans von Anfang an sehr sehr wichtig um z.b. ein halbes Jahr recherchierte zum Thema Solaranlage und Batterien und was würde überhaupt brauchen was du für mich alles neu war bevor wir gestartet sind und habe dann sagst das warum die auch mit einer eigenen Solaranlage ausgestattet.

Unterstrom technische waren wir schon immer Tag bei schönem Wetter am Anfang auch bei schlechtem Wetter weil die Batterien dann nach nach 23 Jahren für Regen nicht mehr ausgereicht habe mal so für zwei Wochen Regenwetter. Die Toilette war eigentlich immer unser beschränken da Factor die im vorigen Fahrzeug Sonne tedford kassettentoilette da Weiden nach 45 Tagen alle allerspätestens Schluss.

Unterm mittlerweile haben wir ein Tank und wenn das Wohnmobil jetzt umgebaut ist und die neue Solaranlage und die Batterien verbaut sind dann dürften wir es auf. Zwei bis drei Wochen Autarkie schaffen und wenn wir dann irgendwann noch in der trockentrenntoilette eingebaut haben dann denke ich mal. Vier bis sechs Wochen je nachdem naela Wasserverbrauch dürfen wir dann autark stehen können. Ohne dass wir wohin müssen ich denke das was uns dann am ehesten ausgeht sind die frischen Lebensmittel.

Aber das sollte ja in den Gegenden wo wir normalerweise unterwegs sind auch irgendwie zu lösen sein mit den Lebensmitteln auf jeden Fall. Was wir auch oft noch so als, Frage rein bekommen auch gerade im persönlichen Kontakt auf den Plätzen weil wir auch in relativ kleinen Wohnwagen haben der nächste wird jetzt noch ein Stückchen kleiner wie lebt man so wenn man so wenig Sachen dabei haben kann also weil der Stauraum ja nunmal naturgemäß

beschränkt ist und selbst in so einem Flaggschiff wie eurem kann man ja nicht alles reinpacken wie in der Wohnung wie wie wie habt ihr euch da drauf eingestellt und was hat das vielleicht auch mit euch gemacht persönlich.

Nations' wo wir eingezogen sind hatten wir ja nichts außer ein paar Klamotten also nur waren ja komplett wie sagt man so schön down geseift sah alles verschenkt verkaufte und und weggeschmissen und dort mussten haben dann gemerkt okay wir brauchen paar Sachen schon im Wohnmobil auf diese oder auf die man nicht verzichten wollen das schafft auf jeden Fall viel Freiheit weil man sich ja. Erstmal keine Gedanken mehr über die Sachen machen muss die man ja nicht mehr hat.

Und ja man konzentriert sich auf die wichtigen Dinge was mache wirklich und hatten halt plötzlich gereicht einen laptop zu haben an dem man arbeitet. Wenn das Internet zur Zeit dazu da war es hat gereicht irgendwie einen Teller und Besteck setzt zu haben ja man braucht halt wirklich nicht viel und man hat ein bisschen drauf geachtet was man für Klamotten hat die.

Na mussten jetzt Zeit nicht so richtig toll aussehen sondern sage ich dass die Funktion hatten also dass sie eben wasserdicht oder winddicht sind dass ich die für verschiedene Sachen benutzen kann dass ich gleich in die Jacke habe die ich so Multifunktions mäßig nutzen kann für warme für kalte Zeiten und so weiter also man man achtet mehr auf die Dinge und wann

man müsstet auch regelmäßig aus also wir sind einmal im Jahr bei meinen Eltern bis letztes Jahr gewesen und das war dann auch immer der Punkt wo wir einmal alles ausgeräumt haben geguckt haben was haben wir letztes Jahr nicht gebraucht. Und abgesehen von ein paar Sachen wie jetzt Dichtmittel und sowas die man irgendwann sicherlich brauchen wird aber dann auch ausgeräumt was mal nicht mehr gebraucht hat.

Gefällt das oder uns für uns passt das so ganz gut mit dem weniger dabei haben für uns auch und was am schönsten ist wir sind irgendwie, in der Viertelstunde fertig mit Hausputz also das ist echt ein ganz ganz riesiger Vorteil einmal mit dem Staubsauger durch einmal gewischt und. Ja nicht so wie in der Wohnung mit mehreren Zimmern wo man dann halt irgendwie ständig auf was zu tun hat.

Und was wir gemerkt haben also vor allem ich weil Halil ja eh schon immer sehr wenig an materiellen Dingen hin aber ich habe. Für mich auch festgestellt, wie wenig man eigentlich braucht also selbst in unserem ja relativ kleinen Wohnwagen sammelt sich immer noch wieder Zeug an wo man dann hinterher denkt wie soll ich das eigentlich gekauft, und das hat natürlich auch einen positiven Einfluss auf das eigene Konsumverhalten weil man gar nicht konsumieren kann in dem Ausmaß.

Und dadurch auch merkt wie unwichtig das meiste eigentlich ist und. Ja also wir kommen gut klar wir haben ja noch unsere Sachen weiters gehen ne die sind ja gebunkert aber. Wir vermissen die gar nicht und und wenn wir dann

immer mal wieder zwischendurch in die Wohnung kommen um mal z.b. Sommer gegen Winterklamotten auszutauschen oder ähnliches da bin ich über überrascht wie viel wir eigentlich trotz allem noch haben und kann mich an manche Sachen gar nicht mehr erinnern die dann plötzlich aus irgendwelchen Kisten oder Schränken rauskommen. Also das sind ganz interessantes Phänomen was man da beobachtet an sich selber und dass man einfach auch bescheidener wird was einem dann ganz viel.

Ja mentale Freiheit zurück gibt und was einem auch. Irgendwie glaube ich so ein bisschen die Zukunftsängste nimmt weil man eben merkt dass man nicht immer auf einem bestimmten Standard bleiben muss um glücklich zu sein also Stichwort mithalten mit anderen Stichwort Christi Shop. Stichwort top Kleidung also ich habe z.b.

Ja schon gute Kleidungsstücke auch dabei wenn man mal zwischendurch irgendwie auf eine Einladung geht oder oder im Kundentermin hat oder so da da häng immer so ein paar Notfall Blazer im Schrank und ich habe auch ein Kleidchen dabei so für Hochzeiten oder ähnliches weil wir da ja dann auch meistens mit dem Wohnwagen anreisen. Aber es reicht als man muss nicht ein riesen Schrank haben voller Klamotten weil man die eh nicht alle anzieht.

Wenn man mal wenn man sich mal wirklich beobachtet also viele von euch da draußen ihr werdet auch feststellen dass ihr wahrscheinlich auch Sachen im Schrank hat wo noch Etiketten dranhängen die man noch nie getragen hat und ja ich finde eigentlich diese diese Reduktion aufs Wesentliche. Abgesehen davon dass die Ressourcen schonen der ist ist halt auch für die mentale Freiheit gut das stimmt.

Und mir ja gerade auch das mit mit der Kleidung und es ein wenig brauchtest es ist mir auch sehr sehr bewusst geworden auf der anderen Seite. Was ich nie ganz abgelegt habe ist meine Technik Verliebtheit also ich habe trotzdem gerne.

Aktuelle Technologie die ich eben auch nutzen kann also das dass das ist zwar wenige geworden im Wohnmobil aber habe ich auch nicht ganz abgelegt und ab und zu kauft man dann doch was was man auch vielleicht nicht hätte, oder unbedingt gebraucht weil man es haben wollte also dass das kann ich durchaus noch aber es ist deutlich weniger Gefahr.

Wie macht ihr das denn oder oder der ein Thema was viele Interessierte weil wir gerade bei Klamotten waren ist was steht denn Wäsche habt ihr der Waschmaschine dabei. Also wird definitiv nicht die würde auch gar nicht in unseren Wohnwagen passen aber es ist tatsächlich einfacher als man sich vorstellt weil.

Die allermeisten Campingplätze haben eine Waschmaschine also mindestens eine manche haben sogar richtig gute industrielle Maschinen und gleich mehr davon je nachdem auch auf welcher Platz Kategorie man sich so bewegt. Aber ansonsten gibt's auch meistens irgendwo in der Nähe einen Waschsalon, da stehen steuert man dann einfach an und da hat man dann auch die Wäsche ganz fix gewaschen also man muss sich halt ein bisschen organisieren aber das stellt für uns.

In der Riebe kein Problem da und wenn man wirklich mal länger irgendwie ein bisschen entlegener unterwegs ist dann kann man ja auch mal von Hand so das Nötigste waschen bis man wieder zurück ist in der Zivilisation also das ist ein bisschen organisatorisch Mehraufwand als wenn man nur in Keller gehen muss aber eigentlich nichts was jetzt unsere Lebensqualität in irgend einer Form einschränken würde bei euch.

Doch ähnlich also das spannendste was ich gelernt habe dass das in vielen Ländern Europas an vielen Supermärkten kleine Mini Waschsalons gibt wo du zumindest meistens für Waschmaschine und ein Trockner hast öfter mehr Geräte das heißt du kannst dann quasi oder wir haben das häufig so genutzt zu fallen in Frankreich Spanien Portugal dass wir einkaufen waren und Supermarkt gefahren haben die.

Wäsche in die Waschmaschine geparkt waren in Ruhe einkaufen dann raus haben die Wäsche in den Trockner gepackt haben alles eingeräumt noch ein bisschen gechillt oder gearbeitet und die Wäsche eingepackt und sind wieder gefahren und so konnte man das alles wunderbar kombinieren nur findest bei Google Maps halt jede Menge Waschsalons

und wenn mal alle Stricke reißen dann sind wir halt dann Nacht auf dem Campingplatz gegangen und haben im Doc durch gewaschen oder auf dem Stellplatz wo wir wussten dass in der Waschmaschine hat und, das spannendste ist ja dass wir durch so eine, Waschaktion ja zu unserem ersten Hund gekommen sind also unseren schief ist quasi mittlerweile nur bei uns weil wir einen Stellplatz an gestört haben um Wäsche zu waschen dass wir da halt ganz viele tolle Freunde fürs Leben finden und noch ein Hund

mitnehmen das konnte auch keiner an also ist, entstehen dadurch dass ich eben nicht in den Keller gehe jetzt und waschen sondern nach draußen und mit Menschenkontakt komme auch wieder ganz wunderbare Geschichten und und Begegnungen, unter das das ist eigentlich auch was ganz spannendes am unterwegs sein die die Menschen und Begegnungen.

Ja das kann ich absolut Teilen also auch bei uns haben Sie schon die die tollsten Waschsalon Gespräche ergeben weil man ja da auch sonst nichts zu tun hat und da erfährt man manchmal auch Dinge über die lokale Kultur oder über über tolle Spots die man noch nicht kennt die man sonst niemals mitbekommen würde und und überhaupt was du sagst auch dieses,

draußen sein weil man ja nicht auf dem Campingplatz ist und sich dann nur ein Igel oder auf dem Stellplatz sondern man ist automatisch mehr Kontakt in mehr Kontakt mit den Leuten und. Ja auch die Geschichten die andere Reisende zu erzählen haben sind oft ganz spannend auf jeden Fall.

Aber wo wir gerade bei menschlichen Beziehungen sind gehen wir doch mal ins Eingemachte wie ist es für euch als Paar auf so engem Raum musstet ihr euch da irgendwie sehr stark umstellen oder wie läuft es bei euch seid ihr euch schon mal richtig an die Gurgel gegangen. Also umstellen mussten wir uns nicht weil wir.

Und schon schon sehr lange auch vorab oder nur vor der vor dem Aufbruch mit dem Wohnmobil man sehr viel mit uns und unsere Beziehung auseinandergesetzt haben an unserer Kommunikation gearbeitet und damit war also dieses 24/7 auf engen Raum für uns gar kein Problem.

Es ist nicht so dass das nicht mal einer unterzuckert ist und dann mal den anderen ankommt oder ne wenn wenn es so spät essen gab oder dass man vielleicht auch mal einen schlechten Tag hat und dann sich auch mal streitet das passiert bei uns genauso. Es ist äußerst selten und. Dann hat man aber den großen Vorteil dass man ja rausgehen kann nur einer kann rausgehen oder auch beide gehen raus gehen können doch Abstand gewinnen ne Runde spazieren gehen auf steht man hier irgendwo in der Natur.

Und dabei kühlt man den oder kühne Gemüter halt ratzfatz wieder ab und nach ner halben Stunde fragt man sich was das jetzt eigentlich alles war also. Für uns hatte war das keine keine Besonderheit kein Herausforderungen auch nichts irgendwie. Wie soll ich sagen was sonst besonders aufgeregt hat alles bei euch anders oder ist bei euch anders. Nee also wenn ich jetzt mal so zurückblicke also wir sind jetzt nicht ein paar was sich sehr oft streitet bei uns gibt's.

Wenn es knarrt gibt eigentlich meistens um das Thema Ordnung Knatsch. Weil ich halt jemand bin der nicht besonders ordentlich ist um es mal vorsichtig auszudrücken also ich muss mich da wirklich bemühen weil ich halt auch Dinge einfach manchmal nicht sehe und der Halil ist sehr penibel der möchte alles gerne strukturiert haben und dass alles seinen Platz hat und in Kisten und ziplocs verpackt und so weiter.

Aber das hat mir in der Wohnung genauso ne nur da ist halt der Raum größer da verteilt sich das ein bisschen besser aber da hat man auch mehr Sachen also von daher gab es eigentlich keinen großen Unterschied was ich aber gemerkt habe ist dass wir uns in der Wohnung.

Lustigerweise teilweise mehr auf die Nerven gehen weil uns die Bewegung fehlt also, da langweilen wir uns schneller und uns sitzen uns irgendwie mehr auf der Pelle lustigerweise als auf auf dem engen Raum im Wohnwagen und wir haben es halt so, so geregelt für uns dass jeder seinen seinen Abstand auch bekommt also jetzt ganz unabhängig davon ob man mal irgendwie ein Konflikt hat oder nicht wir sind beides Menschen die viel Zeit für sich ich brauchen

und wir machen es halt so dass man dass ich dann einer zurückzieht und sich die Kopfhörer aufsetzt irgendwie Musik hört oder ein Hörbuch oder irgendwas und dann weiß der andere auch ok jetzt.

Möchte der andere so ein bisschen seine Ruhe und ansonsten ja wie gesagt ich arbeite meistens draußen der Harley meistens drinnen weil der auf dem Computer seine Bilder und Videos bearbeitet da muss man sowieso also da braucht man halt auch ein bisschen weniger Lichteinfall und von daher sind wir ja räumlich sogar auch oft tagsüber getrennt und

ansonsten ja wie du sagst gibt es immer die Möglichkeit mal mit dem Hund rauszugehen oder einfach meine runde mit dem fahrrad zu drehen und wir haben eigentlich nach wie vor eine sehr harmonische Beziehung also klar auch bei uns knallts mal, aber das ist sehr sehr selten. Also für uns ist auch eher so dass die der Einzug ins Wohnmobil die Beziehung noch mal auf eine neue Ebene gehoben hat weil man ja zum einen.

Erstmal die ganzen Routinen abgelegt hat jemand in der Wohnung oder im Steinhaus Simmern deiner so angesammelt hatte nette wir verwende ja allen Routinen und und. Unser Unterbewusstsein dass uns die Tage immer ähnlich ablaufen und das legt man halt alles ab indem man ja diese Rahmenbedingungen ändert.

Dass das hat die Beziehung tatsächlich noch auf eine neue Ebene gehoben, und gleichzeitig merkt man aber auch dass man natürlich dann im Wohnmobil wird mal länger drin lebt auch wieder rotieren entwickelt da das sei eben sich neue Sachen ergeben die ganz spannend sind aber so wie du es gerade auch geschildert hast noch mal zusammengefasst ist das eigentlich, oder nicht eigentlich sondern ist es.

Eine neue Stufe der Beziehung sozusagen die dadurch stattgefunden hat also immer das näher zusammen gerückt und und die Beziehung noch mal intensiver geworden was kann man glaube ich so ganz gut zusammenfassen oder. Ja also auch dadurch dass man natürlich nicht.

Ich sage jetzt mal zu viele äußere Einflüsse hat im Sinne von ja ich gehe morgens zur Arbeit und der Mann geht auch zur Arbeit und dann kommt man, ganz viel in Kontakt mit Kollegen und dann kommt man abends nach Hause und hat vielleicht noch ein zwei Stunden Zeit bevor man dann ins Bett geht, sondern man ist ja vielmehr zurückgeworfen auf sich selbst und auf den anderen also in der Paarbeziehung und. Auch diese sozialen Routinen jeden.

Dienstag gehe ich mit meiner Freundin ins Kino oder jeden Samstag treffe ich mich mit der Clique zum Essen oder solche Geschichten haben wir ja alle nicht also wir müssen uns ja viel stärker zum einen auf den Partner. Am verlassen können und auch.

Und mit dem Partner auseinandersetzen und dann halt die Leute integrieren die man unterwegs kennenlernt aber das sind ja dann meistens ihr flüchtige Begegnungen da bleibt man zwar auf dann in Kontakt aber das sind nicht diese Sozialkontakte die man hat wenn man halt dauerhaft an einem Ort immer ist ne wo sich daneben auch wieder. Rituale raus bilden.

Und ich habe das als sehr bereichernd empfunden für die Beziehung also wir wir merken auch dass wir echt gut miteinander klarkommen auch hierzu in in der Zeit vom Corona mit den Ausgangs Beschränkungen die wäre auch hier in Mexiko Hut wo wir dann ja auch eingesperrt waren quasi in der Wohnung zusammen wo es bei anderen Paaren erheblich

Konfliktpotenzial gegeben hat dann wir festgestellt für uns hat sich da eigentlich gar nicht viel geändert also wir sind nach wie vor super miteinander klar gekommen weil wir das ja auch kennen ne für uns ist es normal dass wir. Irgendwie zusammen sind ganzen Tag dass man sich auch mal aushalten muss dass man dass man kommuniziert miteinander und dass man dann auch in so einer Situation guckt dass jeder trotzdem seine Freiräume behält das ist für uns eine ganz normale Routine.

Und für andere eben nicht und ich denke dass da wahrscheinlich viele Beziehungen wirklich Belastungsproben jetzt hatten und für uns war das irgendwie ganz easy so. Ja das passt du auch noch was spannendes zwischen den angesprochen was ich für uns auf jeden Fall verändert hatte sind die Beziehung zu anderen Menschen.

Und jetzt mal so ein für mich ein bisschen na analysiert und was jetzt festgestellt habe da wo die Beziehung z.b. mit anderen Menschen darauf beruhte dass man in der Nachbarschaft wohnt ne also also Dank Freunde die man hat weil man da in der Nähe wohnt diese Beziehungen sind. Alle eingeschlafen also die haben sich relativ schnell sozusagen beendet weil man war ja nicht mehr Nachbarschaft und damit ist quasi die Gemeinsamkeit auch auch verloren gegangen.

Und andere Beziehung die z.b. was weiß ich entstanden sind weil man schon im Kindergarten zusammen war ne oder. Weil man eine gemeinsame Firma hatte oder weil ein einfachen auf einer anderen Ebene was verbindet die Beziehung sind intensiver geworden die die haben sich gefestigt.

Sind auch natürlich solche Beziehungen auseinander gegangen also nur wo man einfach dann ihr kennt das vielleicht auch nachher sagt man jahrelang müssen uns mal wieder sehen und man sieht sich nicht dann dann scheinst du auch irgendwie keine sinnvolle Basis zu geben.

Und zusätzlich sind ja auch neue Menschen ins Leben getreten die wiederum eine Gemeinsamkeit mit einem selber haben man trifft jetzt halt plötzlich Menschen die auch im Wohnmobil oder Wohnwagen lebt die so normalen Leben führen die unterwegs sind und mit denen ergeben sich natürlich wieder neue Freundschaften die man auch über Entfernungen.

Pflegen kann und auch da sind einige flüchtig und aber wir haben einige Beziehung die wir jetzt seit 34 Jahren halt pflegen wo wir die Leute auch immer wieder treffen und letzten Endes ja selbst wir sind wir ja zu viert in CamperStyle zusammen gekommen weil wir unterwegs waren und quasi das Camping geteilt haben also so sind also auch ganz viele ganzen neue sozusagen Menschen unser Leben gekommen.

Die auch ganz ganz spannend sind weil man die auf einer ganz anderen Ebene kennenlernt also z.b. euch ich weiß nicht ob wir jemals zusammen gekommen wären ohne. Ohne den Hintergrund den wir beide mitgebracht haben weil wir ja so unterschiedlich sind. Nee wir hätten uns nie getroffen und ich denke ich weiß gar nicht wenn wir uns getroffen hätten und nicht diese gemeinsame Gesprächsbasis gehabt hätten.

Ich weiß nicht ob wir ob wir dann überhaupt uns miteinander auseinandergesetzt hätten und und auch quasi dem Anderssein. Eine Chance gegeben hätten so also das ist das finde ich vor allem bei euch besonders faszinierend weil wir wirklich so unterschiedliche Menschen sind. Aber ich empfinde das total auch bei euch als Bereicherung.

Das also wenn wir uns mit Euch austauschen z.b. die die anderen Gedankengänge die ihr mitbringt und auch die die neuen Impulse so im privaten Bereich finde ich total super. Also können wir zusammenfassen dass es sich für alle Menschen lohnen würde ins Wohnmobil oder Wohnwagen zu ziehen nein das ist es nicht aber was wir vielleicht mitnehmen können ist Dinge zu ändern und auch mal Neues ausprobieren das kann auf jeden Fall nicht schaden und.

Durchaus nicht nur Abwechslung sondern auch neue Menschen erleben bringen. Und Routinen hinterfragen und gucken ob man vielleicht außerhalb der eigenen Komfortzone den neuen Sachen bisschen Raum geben möchte.

Und jetzt haben wir zwar noch ganz viele Themen nicht behandelt aber sind schon relativ weit fortgeschritten in der Zeit ich würde vorschlagen dass wir einen zweiten Teil dazu aufnehmen indem wir euch dann weiter in unser Leben gucken lassen in die Mitte noch mal auf das Arbeitsthema intensiver eingehen noch das Thema Sicherheit engster Temperaturen eingehen und dich.

Was vielleicht auch mal nervt beim mobilen Leben auf jeden Fall bunte ja da einfach nur zweiten Teil produzieren und wir hoffen dass ihr auch ihre Sachen für euch mitnehmen konntet und das ein bisschen unser Leben reinschauen konntet wenn ihr Fragen dazu habt und euch was spezielles interessiert dann schreibt uns immer gerne eine Mail an Podcaster camperstyle.de oder kommentiert auch einfach hier unter den Schorno zur da ja wenn ihr die Möglichkeit habt halt da wo er den Podcast hört

wir freuen uns mit euch zusammen auf den zweiten Teil hoffen es hat euch gefallen und wir hören uns beim nächsten Mal nee das hat mir viel Spaß gemacht. Mir auch vielen Dank und auch euch vielen Dank fürs Zuhören und dann bis nächste Woche zu Teil 2. Music.

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