Hallo und herzlich Willkommen zu Camperstyle, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und ich bin Sebastian und heute geht es um Wohnwagenreifen. Und da haben wir uns wieder einen Experten ins Studio geholt, den ihr wahrscheinlich schon kennt und zwar aus unserer Vorweihnachtsfolge zum Thema Dichtigkeitsprüfung, nämlich den Herrn Habbacher, Kundendienstleiter bei der Firma Fendt Caravan. Herzlich Willkommen erneut, Herr Habbacher. Hallo an alle, schön, dass wir wieder zusammen sind.
Herzlich Willkommen. Ja, ich glaube zu Fendt Caravan selber brauchen wir jetzt nicht mehr viel sagen, aber vielleicht stellen Sie sich noch mal kurz den Hörerinnen und Hörern vor, die die letzte Folge mit Ihnen nicht gehört haben. Wer sind Sie? Was machen Sie? Und warum sind Wohnwagenreifen wichtig? Also mein Name ist Anton Habbacher, bin hier bei der Firma Fendt Caravan GmbH in Märtingen der Kundendienstleiter.
Kundendienst bei Fendt Caravan bedeutet von der Regulationsannahme bis zur Reparatur durchgehend alles. Warum sind Reifen so wichtig? Weil Reifen eigentlich mit wenig Fläche der einzige Bindeglied zur Straße sind und man kann viel falsch machen, man kann aber auch sehr viel richtig machen und über dieses Thema ist es eigentlich schon wert, dass man darüber redet.
Ja, wir haben ja ganz ganz viele Fragen, die auch teilweise aus unserer Community kommen, weil eben beim Thema Reifen allgemein oft eine Verunsicherung herrscht, also welche Reifen brauche ich überhaupt, was bedeuten diese Reifencodes, die man an den Flanken sieht. Brauche ich Winterreifen? Das sind alles Fragen, über die wir heute sprechen möchten und ich würde sagen ohne lange Vorrede, denn wir haben eine lange Liste, steigen wir direkt ins Thema ein, oder Sebastian?
Genau, da würde ich gleich mal mit der ersten ganz grundsätzlichen Frage anfangen. Brauchen wir eigentlich für den Wohnwagen spezielle Wohnwagenreifen oder können wir eigentlich die nehmen, die wir auch beim PKW verwenden?
Also die, die wir beim PKW verwenden, würden wahrscheinlich zu 90 Prozent nicht zu dem Wohnwagen passen, weil Wohnwagen A, von den Gewichten, die auf den Reifen wirken und auch auf die Anforderungen, lange Standzeiten, wo man unterwegs ist, wird das mit normalen PKW-Reifen nicht machbar sein.
Aus dem Grunde gibt es ja eigentlich eigene Camperreifen, die ja auch eigens klassifiziert werden, also mit diesem Kürzel CP für Camping und diese Reifen sind speziell für Überlastsituationen auskonzipiert, längere Standzeiten und so weiter. Also ich würde keinen PKW-Reifen auf einen Wohnwagen nehmen.
Und das heißt ganz kurz noch, das Camping, das befindet sich, also die Reifen sind generell schon natürlich erstmal vom grundlegenden Aussehen ähnlich, also alle irgendwie rund und sind auf einer Felge drauf und aus Gummi oder aus verschiedenen Gummi und die CP-Reifen, also die speziell für Camping sind, die würden auch auf Wohnmobile und Vans passen oder sind die dann wirklich nochmal speziell für Wohnwägen?
Nein, das sind nicht speziell für Wohnwägen, weil CP heißt ja Camping und dieses CP ist eigentlich auch nicht gesetzt, da gibt es keine gesetzliche Regelung. Es gibt nur für die sogenannten C-Reifen, also für diese Commercial- oder auch Cargo-Reifen, Schwerlastreifen im Volksmund genannt, da gibt es klare Regeln für CP. Es gibt von den namhaften Reifenherstellern, gibt es spezielle Reifen fürs Camping. Und ich würde schon sagen, dass man zumindest Reifen nimmt, die den Caravan überhaupt tragen.
Das ist aber die Grundvoraussetzung. Ob man jetzt einen CP-Reifen braucht, das muss man jedem selber überlassen. Es gibt sie auf jeden Fall. Dieses Kürzel, was Sie gerade genannt haben, befindet sich ja innerhalb dieses Reifencodes, also dieser Buchstaben-Zahlen-Kombination an der Reifenflanke, richtig? Es liegt an der Reifenflanke, aber nicht unbedingt in diesem Zahlencode, weil CP, dieses Kürzel gibt es ja, es unterliegt keiner gesetzlichen Regelung.
Das C, sehr wohl, also ein C-Reifen ist immer ein Schwerlastreifen, der einen bestimmten Lastindex hat. Und die namhaften Reifenhersteller haben einfach fürs Camping, speziell für Wohnmobile, aber auch für Caravans, spezielle Reifen entwickelt. Und wenn ich jetzt zum Beispiel keinen CP-Reifen finde oder vielleicht eine Alternative mir wünsche, könnte ich dann auch C-Reifen nehmen, also diese Commercial-Reifen, die ja auch für Schwerlast geeignet sind?
Können Sie auf jeden Fall nehmen, weil es gibt sicherlich nicht so viele CP-Reifen, wie es C-Reifen gibt. Also von der Hersteller her und von den Reifenabmessungen, wo wir dann später noch draufkommen, wichtig ist immer, dass der Reifen zum Wohnwagen passt. Also ich kann jetzt keinen Reifen mit einem Lastindex von 90 nehmen und wenn ich 105 brauche, dann klappt es nicht, also dann funktioniert es nicht und das soll man auch nicht tun.
Damit sprechen Sie jetzt eigentlich schon was an, was teilweise wahrscheinlich die Antwort auf meine nächste Frage sein wird. Woher weiß ich denn bzw. wo finde ich die Informationen, welche Reifen genau für meinen Wohnwagen geeignet sind? Ich gehe jetzt immer davon aus, dass Sie von den Dimensionen her sprechen, also Breite, Durchmesser und so weiter. Genau. Lastindex und so weiter.
Lastindex. Also die Reifengröße, wenn es ein neues Fahrzeug ist, ist immer ein guter Indikator, mal so schauen, was ich momentan überhaupt aktuell drauf habe. Der nächste große Hinweis, wo man sowas findet, ist eigentlich in den Zulassungspapieren. Es gibt da größere Unterschiede und zwar den alten Brief, Fahrzeugschein, da stehen die Daten drin und dann gibt es natürlich ab einem bestimmten Datum, 1.
Oktober 2005 ungefähr, gibt es ja die alten Briefe nicht mehr, dann gibt es diese neuen Zulassungsbescheinigungen Teil 1 und da findet man halt unter dem Feld 15 die Reifendimension, was man da eigentlich so drauf machen muss. Ein weiterer Indikator ist natürlich dieses COC-Papier oder EG, Übereinstimmungsbescheinigung. Da steht mehr drauf, als wie in der Zulassungsbescheinigung 1 drinnen steht.
Und da steht unter Feld 15, 15.1 und unter Feld 52, die ganzen Dimensionen, was ich fahren darf, wie breit muss es sein, welche Felgen darf ich fahren und welche Alternativen gibt es. Die finden es bei neuen Fahrzeugen nur noch im COC-Papier und nicht mehr in der Zulassungsbescheinigung 1. Da steht nämlich nur ein Typ drinnen und wenn es blöd geht, dann steht da ein Reifentyp drinnen, den wollen sie gar nicht auf dem Fahrzeug haben. Kann durchaus passieren.
Das ist uns mit unserem Auto schon mal passiert. Genau. Das kommt durchaus vor. Das heißt ja auch nicht, dass es falsch ist, aber es gibt ja auch einen Spielraum teilweise. Ja, ganz so trivial ist es nicht, speziell, wenn man ein älteres Fahrzeug hat und das ist ja in den Freizeitwagenbranchen durchaus üblich, dass auch Fahrzeuge 20 Jahre noch älter werden.
Es ist immer spannend, wenn von einem alten Fahrzeugschein, der abgemeldet wird, wird verkauft und wird wieder neu angemeldet, dann macht die Zulassungsbehörde einen neuen Zulassungsbescheinigung Teil 1 draus und wenn in der alten Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief Reifen drinnen stehen, Reifengrößen, Dimensionen, Felgen, die nicht in die Zulassungsbescheinigung 1 übernommen wird, weil sie nämlich die Zulassungsbeamte oder Beamtin händisch reintippen
muss, dann steht das nicht drinnen und sie haben keine Chance nachzuschauen, welche Reifengröße sie eigentlich verwenden müssen. Und darum empfehle ich eigentlich immer, wenn man alte Fahrzeuge ummeldet, dass man einfach schaut, Altenbrief zum Neuen hinlegen, ob da alles drinnen steht und den Altenbrief ja nicht vernichten, sondern aufbewahren. Seit wann kommen denn Wohnwägen mit dieser COC-Bescheinigung daher? Also mit dieser LGG-Übereinstimmungsbescheinigung so 2012 ungefähr.
Und jetzt gehen wir mal auf den Fall, den Sie gerade geschildert haben. Jetzt haben wir ein Fahrzeug, das ist älter, wir haben nicht aufgepasst, weil wir es nicht konnten, weil es nicht unseres war, dass es bei der Umschreibung passiert. Welche Chancen habe ich dann noch an die Information zu kommen?
Über den Hersteller, weil es gibt ja Typengenehmigungen, also wir beantragen ja das, oder jeder Hersteller beantragt das beim KBA und da gibt es sogenannte Datenblätter und in diesen Datenblättern stehen dann alle Reifen- und Reifen-Felgenkombinationen, die für diesen Fahrzeugtyp mal angedacht waren und auch vom KBA bei der Homologation auch beantragt wurden. Für alle, die nicht wissen, was das KBA ist, das ist die Abkürzung für das Kraftfahrtsbundesamt in Flensburg oben.
Ganz wichtiger Hinweis, ja. Also wie gesagt, man sollte immer aufpassen, wenn man ein älteres Fahrzeug übernimmt, dass die Dokumentation passt. Also sprich, alter Brief zur neuen Zulassungsbeschändigung, einfach, dass die Daten passen. Und was die meisten, das ist ein bisschen Erfahrung aus meinem Job hier als Kundenschleuder, viele wissen gar nicht, dass sie dieses CAC-Papier, die EG-Übereinstimmungsbeschändigung eigentlich brauchen, dass es eigentlich Bestandteil der Fahrzeugpapiere ist.
Sie kaufen sich ein Fahrzeug, ist nicht dabei und das CAC-Papier darf nur ein einziges Mal ausgestellt werden. Ja, das ist das Problem von allen, die vor 2020 ihren Führerschein gemacht haben, die haben das meistens nicht mitbekommen. Also mir geht das auch so. Ich habe es durch Zufall nur mal beim Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs vom Verkäufer mitgeteilt bekommen, dass das jetzt Pflicht wäre und habe mich dann ein bisschen schlau gemacht, sonst wüsste ich das bis heute auch nicht.
Also wie gesagt, man hat grundsätzlich drei Möglichkeiten, einmal zu schauen, was ist auf dem Fahrzeug drauf, was steht in den Fahrzeugbrief oder Zulassungsbeschreibung 1, 2 oder in dem alten Briefenschein drinnen und bei den neueren Fahrzeugen kann man natürlich im CAC nachschauen. Da steht das eigentlich sauber beschrieben drinnen. Wir haben jetzt ja schon ein paar Mal so ein bisschen gefachsimpelt über Load Index, über CECP, über den Reifencode.
Ich würde da gerne jetzt nochmal einen kleinen Schritt zurückgehen, weil sich ja noch nicht jeder unserer Hörerinnen und Hörer mit diesem Thema näher beschäftigt hat. Können wir einmal gemeinsam die ganzen Punkte aufarbeiten, die eben am Reifen vermerkt sind? Also was bedeuten diese Buchstaben-Zahlen-Kombinationen und welche Daten stecken dahinter? Genau, da gehen wir gleich mal her, weil die meisten haben ja irgendwie 195 oder 205er, dann Schrägstrich, dann eine Zahl.
Also die erste Zahl ist meistens dreistellig, das ist die Reifenbreite in Millimeter. Einfach so breit ist der Reifen von der linken Seite bis zur rechten Seite angegeben in Millimeter. Dann der Querstrich und eine Zahl, meistens 55, 50, 45, da gibts die Unterschiede bis 70. Das ist das Verhältnis zwischen der Flankenhöhe, Reifen zu der Breite. Also 55 in dem Fall bedeutet 55% der Breite ist er hoch, also von der Felge bis zur Lauffläche.
Und dann gibt die nächste Zahl, da kommt meistens ein Buchstabe, bei uns hier in Europa ein R für Radialreifen, also die meisten, 95% steht da immer R dran. Es gibt auch noch Diagonalreifen, also das ist dann, wenn jemand ein Oldie hat, Oldtimer, die alten Reifen sind meistens Diagonalreifen. Und die nächste Zahl, meistens auch zweistellig, zum Beispiel 16, 15, 17, 18, 19, das ist die Zollangabe der Durchmesser der zu verbauenen Felge.
Also das ist der Durchmesser, also nicht die Breite, sondern der Durchmesser. Die nächste Zahl ist meistens zweistellig oder dreistellig, das ist der Loadindex. Der beginnt irgendwo bei 20, für 80kg Last pro Reifen und endet bei 204, aufgestritten in Einzel- oder Fünfer-Schritte, bei 204 haben wir dann 16.000kg, wir bei den Caravans haben meistens zwischen 90 und 110, also 90 bedeutet 600kg Last pro Reifen und bei 110 liegt man bei 1060kg und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
Also bei einem Zweiachser haben wir vier Reifen, da haben wir natürlich einen geringeren Loadindex, also irgendwo bei 90, bei einem 515er, 540er Aufbaulänge mit zwei Tonnen, da liegt man dann schon bei 110, das sind dann die sogenannten C-Reifen, Schwerlastreifen, die speziell dann eine andere Karkasse haben, weil man muss ja eins sehen, man sieht jetzt von außen nicht an, welchen Reifen man vor sich hat, die laufen auch bei den Herstellern vom selben Band,
die schauen genauso aus, bloß die Karkasse, also sprich das Gewebe, dieses Stahlgewebe, Plastikgewebe, immer alles, was da unten reinkommt, ist halt einfach anders, die hält einfach mehr Last aus.
Und dann kommt eine wichtige Zahl, die steht aber nicht in diesem Verbund von 195 Schräger 55 R16, sondern die sogenannte DOT-Nummer, die DOT-Nummer sagt aus, da kommen wir dann später drauf, wenn wir uns mit den 100 KMh beschäftigen, die DOT-Nummer sagt aus, wann ist denn dieser Reifen hergestellt worden, und zwar ist es grundsätzlich der neuen Zeitrechnung immer vierstellig, wenn man sagt jetzt, okay, 01, 23 wird bedeuten, dass der in der KW1 im Jahre 2023 gefertigt wurde.
Früher hat es einmal gegeben, drei Stellen nur, da wäre jetzt zum Beispiel drauf, 013, also sprich 01, erste Kalenderwoche im Jahre 2023, und dann sagen wir, irgendwann vor 10-15 Jahren wurde das geändert, dass man das einfach vierstellig macht und zwar Euroarbeit gleich.
Jetzt haben wir in der Zahlenkombination noch einen wichtigen Buchstaben vergessen, den sogenannten Speed-Index, das ist dann einfach irgendwie, da gibt es von F bis Y alles, meistens früher saßen wir, die ZR-Reifen geben und so weiter, also bei F geht es bei 80 km los und beim Y bist du bei 300 km pro Stunde, wo dieser Reifen von der Geschwindigkeit aus hält.
Da haben wir eigentlich bis auf, eins haben wir noch vergessen, ein Piktogramm für Reifen, die speziell für den Winter, also sprich Winterreifen, dieses angedeutete Bergsymbol mit drei Flocken drin, also dann haben wir eigentlich alles, was man wissen muss von unserem Reifen, eigentlich haben wir einmal durch.
Falls ihr jetzt ein bisschen verzweifelt seid, weil ihr euch die ganzen Zahlen und Zuordnungen nicht merken konntet, wir verlinken euch dazu auch nochmal weitere Informationen in den Shownotes. Es gibt natürlich auch im Internet Tabellen dazu, zum Beispiel welcher Load-Index wie viel Kilo bedeutet, das wissen wir alle auch nicht auswendig, also vielleicht noch der Herr Happacher, aber definitiv, ich glaube Sebastian und ich nicht, auch nicht, sie müssen auch in Tabellen nachgucken.
Es gibt, bloß als kleinen Tipp, es gibt vom ADAC Kennzeichnung des Pkw-Reifens, das ist, ich weiß nicht, wie viele Seiten das sind, das sind 15 Seiten, kann man im Internet herunterladen, da ist eigentlich alles sauber beschrieben, was man dazu braucht, es sind jetzt nicht die ganzen Load-Indexe drin, aber speziell, was für uns, für das Kfz wichtig ist, das findet man eigentlich alles drin, sauber beschrieben, kann ich nur empfehlen.
Verlinken wir auch nochmal und bei Wikipedia gibt es auch eine gute Tabelle, die da eine Komplettübersicht darstellt, also das wissen auch die Experten nicht immer alles aus dem Kopf.
Wichtig ist einfach, dass, dass ihr da draußen wisst, welche Zahl beziehungsweise welcher Buchstabe was bedeutet und dass ihr die Fertigungsnummer oder die, das Fertigungsdatum des Reifen auch euch genau anschaut, weil damit auch wieder andere Dinge zusammenhängen, unter anderem, Sie hatten schon angesprochen, das Thema 100er Zulassung.
Die DOT, die DOT, entschuldige, dass ich unterbreche, die DOT hat natürlich andere Bedeutung auch noch, weil in der Reifenbranche gilt ein Reifen drei Jahre lang als Neureifen und wenn man sich das mit der 100 kmh-Regelung sieht, dann kannst du nur drei Jahre 100 kmh fahren, obwohl du schon nagelneu einen Reifen drauf hast, darum sollten wir eigentlich nach der Breite, nach der Durchmesser, welche Zahl und so weiter und der wichtigste Index ist eigentlich der
Load-Index, also sprich, was hält der Reifen aus, ist die DOT-Nummer für 100 kmh das zweitwichtigste Kriterium, dass ich den richtigen Reifen kaufe. Da habe ich noch mal ganz kurz eine Nachfrage zu, bevor wir gleich zu 100er kmh-Zulassung kommen. Reicht es, wenn der Reifen oder wenn die Reifen exakt das Gewicht tragen können, was sie am Ende auch tragen müssen, oder würden Sie da empfehlen, lieber ein bisschen Reserve mit einzukalkulieren?
Also rein vom Gesetzgeber her ist die Mindestanzahl der Load-Index, was in den Papieren drinnen steht, wenn man natürlich eine Größe oder zwei Größen höher geht, ich habe ja gesagt, es gibt ja sehr viele Unterscheidungen, ob Sie jetzt einen 109er nehmen mit 1030 kg oder einen 110er nehmen, also ein Load-Index mit 1060 kg und Sie brauchen nur 1000, das wird wahrscheinlich nicht die große Rolle spielen, aber Sie müssen halt das Mindeste erfüllen.
Wenn es ein bisschen drüber geht, spielt normalerweise auch keine Rolle. Wie gesagt, Breite und Zoll und so weiter muss passen und der Load-Index, der Mindestmaß muss eingehalten werden.
Okay. Okay, ich habe noch einen Hinweis dazu, weil wir gerade über die DOT-Nummer gesprochen haben, für alle, die ihre Reifen im Internet bestellen, das ist häufig auch so, dass es bei verschiedenen Shops verschiedene Preise gibt, das ist jetzt nichts Neues, das gibt es überall, aber wenn manchmal ein Reifen besonders günstig ist, dann kann das unter Umständen daran liegen, dass die in Anführungszeichen schon relativ alt sind, also dass die schon
eine ganze Weile auf irgendeinem Lager liegen und dann muss man oder sollte man sich idealerweise mal nach der DOT-Nummer, also nach dem Herstellungsdatum beim Shop erkundigen, ein guter Shop rückt das Ganze raus oder kann das zumindest ganz grob sagen, nicht immer ganz genau, weil die wiederum auch ihre Sachen für Großhändler bestellen.
Das ist relativ kompliziert, aber wenn ihr gerade mit der 100er-Zulassung unterwegs seid, dann achtet halt ganz, ganz, ganz doll drauf, dass die Reifen so neu wie möglich sind, damit ihr, wie Herr Hamperer das gerade ja gesagt hat, so lang wie möglich natürlich was davon habt, weil die dürfen und da greife ich jetzt vor, aber das wäre jetzt unser nächster Punkt, nicht älter als sechs Jahre sein. Genau.
Also man muss allen dazusagen, wenn die Reifen nicht mehr nagelneu, also frisch von der Fabrik kommen, sondern schon ein paar Jahre rumliegen, wegen dem sind sie ja nicht schlechter als wie ein neuer Reifen. Also man darf jetzt nicht sagen, eine DOT-Nummer, die zweieinhalb Jahre alt ist, ist ein alter Reifen, den will ich nicht mehr haben, die sind trotzdem gut und wenn man die 100 kmh nicht benötigt oder Reifen für das Fahrzeug, also für das Zugfahrzeug, dann tun die auch ihren Dienst.
So ist es nicht. Genau. Das ist ein wichtiger Punkt, aber wie gesagt, achtet da ein bisschen drauf, gerade wenn es besonders günstig ist, kann das daran liegen, dass die Reifen schon eben ein gewisses Alter hat und demzufolge gerade bei Wohnwagenreifen durch die 100er-Zulassungsgeschichte dann einfach nicht mehr so begehrt sind, sag ich mal. Und da hake ich jetzt wieder ein, weil vielleicht auch nicht jeder weiß, was eine 100er-Zulassung ist.
Entschuldigung für die Nebengeräusche, bei uns drehen die mexikanischen Tauben gerade durch. Die scheinen irgendwie in der Balzzeit zu sein, ich weiß nicht, ob man es hört. Was ist überhaupt eine 100er-Zulassung? Wir haben dazu eine eigene Folge auch gemacht, aber vielleicht können Sie, Herr Habacher, noch mal ganz kurz die wichtigsten Punkte dazu benennen. Was meint man mit der 100er-Zulassung? Seit 1998, glaube ich, kann man Wohnwagengespanne mit der 100 kmh unterwegs sein.
Früher oder lange Jahre war es ja verpflichtend, dass man das Zugfahrzeug mit dem Hänger verheiratet haben. Also sprich, das war in den Fahrzeugpapieren drinnen, du darfst mit dem Wohnanhänger mit diesem Fahrzeug 100 fahren, das gibt es jetzt nicht mehr. Wenn der Wohnwagen die Verratssetzung hat, also sprich die bestimmten Schlingerkupplung usw. drinnen ist, dann darf ich 100 kmh fahren und der Fahrer ist verantwortlich, dass er auch vom Zugfahrzeug her die Voraussetzungen hat.
Und das ist wichtig. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass man 100 überhaupt fahren darf, dass das zulässige Gesamtgewicht vom, oder Gesamtmasse vom Hänger nicht größer ist als das Leergewicht vom Zugfahrzeug. Das ist einmal die Grundvoraussetzung, weil wir hier im 1 zu 1 Verhältnis sind.
Es gibt durchaus auch Hänger, wenn man sich das anschaut, wo man mal einen Kies holen kann oder seine Möbel holen kann, also sprich, wo kein Wohnwagen ist, gibt es unterschiedlichste Teile, also sprich 1 kg vom Zugfahrzeug bedeutet noch 0,8 kg vom Hänger, wenn da keine Stoßdämpfer verbaut sind. Da gibt es unterschiedlichste Regularien, das geht nach, glaube ich, bis zu 1,2, wenn man in den normalen Hängerbereich unterwegs ist.
Aber hier, wo wir jetzt unterwegs sind, beim Wohnwagengespan 1 zu 1, also sprich 1 kg Zugfahrzeug bedeutet 1 kg zulässiges Gesamtgewicht vom, oder Gesamtmasse vom Hänger, 1 zu 1. Genau, da haben wir auch, wie gesagt, eine eigene Folge zu und auch einen ausführlichen Ratgeberartikel. Verlinken wir euch beides nochmal, weil das ist ja heute jetzt gar nicht unser Thema.
Aber was eben auch mit eine Rolle spielt, Sebastian und auch Herr Habacher hatten es schon angedeutet, ist das Reifenalter am Wohnwagen. Und da kommt gleich meine erste Frage, weil da auch die Quellenlage unterschiedlich ist. In einigen Quellen ist zu lesen, die Reifen dürfen nicht älter als sechs Jahre sein und in anderen Quellen ist zu lesen, die Reifen müssen jünger als sechs Jahre sein. Das heißt, genau das Alter sechs Jahre steht da offenbar zur Diskussion.
Was ist denn jetzt richtig, Herr Habacher? Das ist ungefähr so, als wenn man sagt, das Glas ist halb voll oder halb leer, sechs Jahre sind sechs Jahre. Das sind sechs mal 365 Tage, es ist sauber geregelt. Also die Reifen müssen einfach, sie dürfen nicht älter als sechs Jahre sein. Also sprich, die Diskussion haben wir jetzt nur über einen Tag. Also sprich, jünger oder älter? Nee, eigentlich über das ganze Jahr.
Also jünger als sechs Jahre heißt ja 1 bis 1 schließlich 5 Jahre und nicht älter als sechs Jahre heißt, sie dürfen nicht sieben Jahre sein. Nee, sechs Jahre, also sechs Jahre fahrend. Das ist der eine Tag, den Herr Habacher sagt, denn jünger als sechs Jahre bedeutet ja nicht fünf Jahre, sondern bedeutet sechs Jahre und dreihundert, fünf Jahre und 355 Tage. Das ist der Denkfehler, den vielleicht der ein oder die andere dabei machen.
Also es gibt ja keine ganzen Jahre, sondern im Grunde genommen Tage. Und zumindest, weil die Kalenderwoche draufsteht, können wir es nicht auf den Tag genau sagen, aber wir können es zumindest auf die Kalenderwoche genau sagen. Das heißt, wir haben im Schnitt also fünf Jahre und 52 oder 51 Kalenderwochen zur Verfügung. So ungefähr. Und man muss auch immer eins mitbedenken, die 80 kmh ist die Regel und die 100 kmh ist die Ausnahme. Weil viele setzen ja 100 kmh als die Regel an.
Nee, nee, 100 kmh ist die Ausnahme, wo man fahren darf, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt. Und da gehören einfach Reifen dazu, die nicht älter als sechs Jahre sind. Und was man auch noch dazu sagen muss, und dann gebe ich auch Ruhe mit der 100er-Zulassung, ist, dass man auch nicht überall dann die 100 kmh fahren darf, sondern zum Beispiel auf Landstraßen gilt nach wie vor 80 kmh, weil viele wissen es auch nicht, manche ignorieren es.
Wir fahren sehr viel, wenn wir unterwegs sind, weil wir sind ja mehr oder weniger dann das ganze Jahr unterwegs in Europa. Und es gilt auch erst mal nur für Deutschland. Jein, jein. Es gibt diese 100 kmh-Regelung oder annähernd, was wir in Deutschland haben, auch für die Schweiz. Da haben wir jetzt die ersten Unbedenklichkeits-Verscheinigungen rausgegeben. Und auch in Belgien oben rührt sich da scheinbar was, die eröffnen sich auch hinsichtlich der 100 kmh-Regelung.
Zumindest stellen wir immer Unbedenklichkeits-Verscheinigungen aus. Also nur Deutschland würde jetzt nicht sehen, aber wie gesagt, wir können jetzt zu 100% nur Deutschland für Deutschland sprechen. In Österreich gilt es 100% nicht und in Italien auch nicht. Und in Frankreich gibt es wieder andere Regeln, aber wie gesagt, das ist Thema für eine eigene Folge. Jetzt haben wir ja das Alter der Wohnwagenreifen in erster Linie betrachtet aus der Sicht der 100er-Zulassung.
Und das Nächste, was der Reifen erfüllen muss, er muss mindestens den Laufindex, also den Geschwindigkeitsindex L, größer als 120 kmh haben. Für die 100er-Zulassung auch, ne? Für die 100er-Zulassung. Also er muss mindestens ein L sein. Okay. Aber es gibt eigentlich, diese Reifen in dieser Dimensionierung gibt es eigentlich gar nicht für niedrige Geschwindigkeiten. Da müssen wir fast immer drüber. Okay. Dann gehen wir nochmal zum Alter.
Da würde mich jetzt interessieren, was würden Sie denn empfehlen, wie lange man Wohnwagenreifen allgemein maximal fahren sollte, jetzt also unabhängig von der 100er-Zulassung? Denn die sind ja durchaus auch der ein oder anderen Belastung ausgesetzt durch Gewicht, durch Umwelteinflüsse, durch teilweise lange Standzeiten. Was wäre da so Ihr Tipp, gibt es da irgendwie so eine Pauschalangabe, dass man sagt maximal so und so lang? Oder worauf kann ich da achten, auf welche Anzeichen vielleicht auch?
Also Sie müssen ja mindestens, vom Gesetzgeber her ist ein Indikator, die Mindestprofiltiefe 1,6 mm gemessen an diesen sechs Punkten oder nebendran an sechs Verschleißpunkten, wo ja jeder Reife im Durchmesser haben muss. Ich würde sagen, ich würde empfehlen nach acht bis zehn Jahren einfach den Reifen zu wechseln, weil einfach von den Umwelteinflüssen, Hitze, UV-Ausstrahlung, Sauerstoffwitterung, das Material ermüdet halt mal.
Und wenn man dann 100 kmh fahren will und zwei Tonnen hat, dann muss der Reifen einiges aushalten. Also später schon nach zehn Jahren, auch wenn er noch 4 mm oder 5 mm Reifenprofil hat. Ich würde auch keinen Reifen unter 4 mm, zwischen 3 und 4 mm wäre für mich die Grenze, wo ich überhaupt so einen Reifen auf den Wohnwagen drauf mache.
Also ich würde sagen, acht bis zehn Jahre, drei bis vier Millimeter, keine Schäden und dass man vernünftig mit dem Reifen umgegangen ist, das wäre so meine Empfehlung. Jetzt könnte man ja ein bisschen unbedacht fragen, naja der Wohnwagen ist ja gar nicht angetrieben, wofür braucht der denn überhaupt ein Profil, also warum sollte der den 4 mm haben, was spielt das denn überhaupt für eine Rolle?
Ja, ist ja klar, der Wohnwagen muss aber dem Zugfahrzeug folgen und das hilft einem wenig, wenn er halt dann auf nasser Straße, oder wo wir vielleicht später drauf kommen, auch bei Eis und Schnee halt dann das Zugfahrzeug überholen will, weil er die Spur nicht hält. Also das bringt einem gar nichts, also der Reifen muss schon seine Dienste auch tun, dass er dem Zugfahrzeug auch erfolgen kann.
Wie messe ich denn die Profiltiefe, wenn ich jetzt vielleicht nicht so ein kleines Messgerät habe, also wir haben da so eins, da fährt man so einen Pin aus und sieht dann genau die Millimeter, aber gibt es auch irgendwelche Hausmittel?
Ja, es gibt auch dieses Prüfen mit dem Geldmünzen, so einem Reifen, dass man bei einer Euromünze eigentlich den Kupferrand verschwinden sieht und bei einem Winterreifen, dass man bei einer 2-Euro-Münze den silbernen Rand nicht mehr sieht, das sind so Annäherungen, die natürlich einer polizeilichen Kontrolle nicht standhalten würden, aber so kann man ungefähr messen und vor allem jeder Reifen hat ja diesen TBI-Indikator drin, also sprich auf dem Umfang gesehen an
6 Punkten ist ja ein Verschleißindikator drin, wo man eigentlich dann sieht, wie viel Rest habe ich denn noch und soviel kann ja jeder schätzen, das sind dann 1,6 Millimeter und wenn ich dasselbe jetzt noch einmal habe, dann bin ich bei 3,2 und dann komme ich langsam an die Verschleißgrenze, meiner Meinung nach, an die Verschleißgrenze von so einem Reifen hin.
Vielleicht auch hier nochmal zur Erklärung für alle, die sich so einen Reifen noch nie nah angeguckt haben, wenn ihr auf die Lauffläche guckt und da ein bisschen umherschaut, dann hat der ein Profil, also der hat so Längsrillen auf jeden Fall und in den Längsrillen sind an verschiedenen Stellen so kleine Nuppel oder Hubbel angebracht, die sind also etwas höher als der Rest in dieser Rille und das sind diese Verschleißanzeigen, das heißt
die haben eine Höhe von 1,6 Millimetern, das heißt, wenn das Profil daneben genauso hoch ist, dann ist es höchste Zeit zu wechseln, dann seid ihr quasi im gesetzlichen Minimum und alles was drüber ist, da muss man dann natürlich, wie Herr Habacher gerade gesagt hat, ein bisschen schätzen, wie viel bin ich drüber, aber das kann man quasi auch ohne Hilfsmittel so ein bisschen mit Augenmaß aber für sich sehen und kann zumindest erkennen, wenn man gesetzlich quasi in Schiefstand gerade gerät.
Genau, also wie gesagt, die gibt es nicht nur auf einer Seite vom Reifen, sondern die gibt es auf der gesamten Reifenbreite, meistens in den Profilvertiefungen drinnen, also in sichtbare Stege und meistens in einer Flucht, da kann man schön von der linken Seite zur rechten Seite einfach drüber schauen und da sieht man auch, ob die Reifen einigermaßen gleichmäßig abfahren, ob sie mit zu wenig oder zu hohem Druck gefahren sind, dann hast
du einfach entweder auf der Seite mehr Profil oder in der Mitte mehr Profil, also je nachdem und das ist eigentlich, wenn man da ein bisschen drauf schaut, da muss man keine Doktorarbeit gemacht haben, das findet man so auch raus. Ich gucke nochmal im Nachgang zur Aufzeichnung, ob ich irgendwo den kleinen Reifenmesser oder Profilmesser finde, den wir an Bord haben, das ist irgendwie so ein paar Zentimeter großes Teil, ganz flach, kann man super mitnehmen.
Das ist ein Profilmesser, digital, Tiefmesser, LCD-Anzeige, kostet bei den Online-Händlern 9 Euro, also kein großer Wert. Wir haben sogar noch eine analoge Version, Herr Habacher, obwohl wir sonst sehr digital sind. Also man muss jetzt da nicht mit dem Mikrometer-Schraubi daherkommen, also das geht anders auch, also wenn man auf ein Zehntel messen kann, und das schafft man immer, mit den Digitalanzeigen kann man es gleich ablesen, welchen Wert man hat, überhaupt kein Problem.
Jetzt hatten Sie ja gerade auch schon das Thema Reifendruck angesprochen, gibt es da eine Standard-Empfehlung für Caravans von bis, oder wovon hängt der geeignete Reifendruck alles ab?
Also einen einzigen Wert für alle Caravans gibt es hundertprozentig nicht, weil da gibt es eine sehr große Spreizung, wenn ich jetzt Fendt Caravan anschaue, wir haben von 3 bar bis 4,5 bar in unterschiedlichsten Abstufen eigentlich alles, also ich kann nur empfehlen, dass man sich mit den im Fahrzeug befindlichen Dokumenten, Bedienungsanleitung auseinandersetzt, da gibt es meistens eine Seite, wo draufsteht, wenn du den Reifen Typ 25-55 fährst, dann
bitte 4,5 bar rein, und das würde ich dann auch machen, und wie gesagt, einen Wert für alle, also ich habe sowas noch nie gesehen, und den wird es auch nicht geben, weil unterschiedliche Gewichtsklassen, unterschiedliche Breiten, unterschiedliche Anforderungen, und ich würde echt schauen, was der Hersteller, also der Caravanhersteller eigentlich in den Papieren drin hat. Gilt auch für KFZs und für Wohnmobilien und so weiter.
Jetzt darf ich nochmal, Sebastian, du hast auch gerade Luft geholt, aber ich habe dazu direkt noch eine Anschlussfrage. Jetzt haben wir ja häufig die Situation, dass wir einen Caravan mal stärker, mal weniger stark beladen, wir haben die Situation, dass man beim Messen des Luftdrucks vielleicht schon etliche Kilometer gefahren ist, und dadurch, durch die Hitze dehnt sich ja auch die Luft dann im Reifen aus und verfälscht vielleicht das Messergebnis.
Was würden Sie denn da empfehlen, zu welchem Zeitpunkt soll ich am besten messen? Also messen sollte man grundsätzlich immer im kalten Zustand, also nicht im gefrorenen Zustand, sondern im kalten Zustand, also normale Umgebungstemperatur irgendwo zwischen 10 und 20 Grad. Also die Messtemperatur oder die Bezugstemperatur, wie man es nennt, ist eigentlich immer 20 Grad, aber die hat man ja nicht immer.
Und ich würde einfach hergehen und diesen vom Hersteller empfohlenen Druck mindestens einzustellen oder leicht drüber gehen, also bis 0,3 Bar drüber sehen es die meisten Fachleute als unproblematisch an. Was natürlich in der anderen Richtung, also sprich, wenn ich weniger reintue, 0,3 Bar, dann habe ich mehr Nachteile hinsichtlich Spritverbrauch, Verschleiß und so weiter.
Aber was Sie angesprochen haben, ist der Wagen, also sprich der Reifen warm, kann man eigentlich als Faustregel sagen, ein warmer Reifen hat 0,2 bis 0,3 Bar mehr Druck, als wenn er kalt wäre. Also wenn ich jetzt 4,5 Bar brauche und an der Tankstelle oder wo ich den Druck nachschaue und da kommen 4,7 Bar raus oder 4,6 Bar, dann würde ich sagen, Haken dahinter, alles in Ordnung. Kommen 4,0 raus oder 4,1, dann würde ich sagen, okay, tu mal 0,5 oder mindestens 0,4 dazu.
So muss man das sehen, also da gibt es jetzt keine starre Grenze, das sind auch irgendwie so Schätzwerte, da muss man auch nicht auf das letzte Zehntel das ausreizen. Man muss nur wissen, wenn er warm ist, dann hat man einfach von Haus aus mehr Druck, 0,2 bis 0,3 ungefähr und das muss man einfach in die Überlegung mit einfließen lassen, dann kommt man auch auf den richtigen Reifenfelddruck.
Okay, ja und am Ende des Tages, wenn man sich unsicher ist, dann guckt man halt, dass das grob passt, fährt ein bisschen, lässt ihn dann abkühlen, wenn man da ist und versucht dann nochmal eine Messung.
Also ich würde sowieso sagen, dass man alle vier Wochen mal schaut, ob man überhaupt den richtigen Reifenfelddruck hat, spätestens alle drei Monate und immer vor einer großen Fahrt grundsätzlich immer nachschauen, auch wenn man aus dem Winterlager holt, dann sollte man sich schon die Reifen anschauen und dann mal den richtigen Felddruck überhaupt reingeben in die Reifen, weil der Reifenfelddruck hat schon großen Einfluss auf Nachlaufverhalten, auf Verschleiß, Spritverbrauch und so weiter.
Gilt das, was Sie gerade gesagt hatten, für den warmen Reifen, also wenn ich damit schon gefahren bin, dann auch im Sommer, wenn wir eine deutlich höhere Temperatur haben als die 20°C?
Also ich glaube nicht, also wenn man die Bezugstemperatur von 20°C annimmt und dann draußen 35°C, ob das signifikanten Unterschied im Reifendruck macht, weil man meint, dass man halt dann 4,6 Bar hat anstatt 4,5 Bar, ob das… Wichtig ist eigentlich immer, dass man mindestens den vom Hersteller empfohlenen Druck hat oder leicht drüber ist, ja nie drunter oder nicht signifikant drunter ist. Das hat viel mehr Auswirkungen, wenn man zu wenig hat, als wenn man leicht drüber ist.
Okay. Und wichtiger Punkt, wie pflege ich meine Reifen am besten? Also das heißt, was ich zum Beispiel häufig sehe, dass, wenn Leute im Sommerurlaub sind, wo die Sonne viel scheint, dass sie dann anfangen, so eine Reifenabdeckung draufzubasteln. Macht das Sinn, ist das Quatsch, ist das nur sinnvoll, wenn ich lange irgendwo stehe oder direkte Sonneneinstrahlung habe und wie pflege ich idealerweise meinen Reifen?
Also wenn ich jetzt 14 Tage in Italien oder Kroatien fahre, dann sehe ich da keinen großen Handlungsbedarf, mir die Reifen abzudecken, wenn natürlich als Dauer im Stellplatz irgendwo in Italien stehen, dann würde ich mir schon überlegen, ob ich nicht mit so Abdeckschürzen die Reifen gegen die Sonneninstrahlung, also UV-Einstrahlung schütze, weil UV-Einstrahlung bedeutet auch, dass der Kunststoff, wo ja die Sonne drauf scheint, der wird einfach spröde.
Also das macht so Sinn, also 14 Tage, würde ich sagen, braucht man sich keine großen Gedanken machen. Man soll halt schauen, dass man mit dem richtigen Druck fährt, dass man Profiltiefe hat, dass man keine Fremdkörper in den Laufflächen hat, also Steine, Schrauben oder sonst irgendwas, das tut auch nicht gut, aber ansonsten muss man den Reifen nicht groß pflegen, wichtig ist, dass der Druck passt und dass er nicht beschädigt ist natürlich. Wie halten Sie es denn beim Thema Überwinterung?
Also Situation, der Caravan steht recht lange, mehrere Monate, da gibt es ja immer wieder die Diskussion, wie entlaste ich die Reifen und ich hatte darüber mich auch mal mit der Firma Alco unterhalten, die eben nicht für Reifen, sondern für das Fahrgestell zuständig sind und die sagten mir, den Reifen ja entlasten, sehr gerne, aber nicht komplett aus der Achse heben, also nicht das Fahrgestell so hochdrehen, dass der Reifen quasi in der Luft hängt.
Weil das halt dann das Fahrgestell auf Dauer auch unter Umständen schädigen kann, jetzt sprechen wir aber ja über die Reifen, was würden Sie denn empfehlen, wie kann ich da gegen Standplatten und diverse Schäden vorgehen?
Auf jeden Fall den Reifendruck erhöhen, also sprich mindestens 0,3 bis 0,5 Bar mehr reintun, dann entlasten, es gibt auch diese Segmente, wo man dann unter den Reifen reintun kann, dass man die Auflagefläche vom Reifen vergrößert, das sind lauter so Maßnahmen, die man machen kann. Ich würde empfehlen, dass man zumindest mehr Druck reingibt, wenn man es machen will, die Achse entlasten. Also sprich nicht ganz, sondern nur teilweise und dann müsste man eigentlich gut über den Winter kommen.
Die Reifen, speziell diese C-Reifen sind ja für diese Lasten ausgelegt und man steht ja nicht jahrelang, sondern für ein paar Monate. Das bringt uns jetzt zum Winter, wenn ich jetzt im Winter das Fahrzeug nicht einwintere wie von Nele gerade beschrieben, sondern wenn ich damit fahren möchte, ist es dann sinnvoll auch spezielle Winterreifen auf dem Wohnwagen zu haben?
Das ist natürlich jetzt ein ganz heikles Thema, da kommen wir natürlich in die Gegend, wo man sagt, okay, was habe ich für Vorlieben, wo fahre ich überhaupt hin, was sind meine Sicherheitsdenken, was habe ich überhaupt, man muss ja mal grundsätzlich überlegen, fahre ich überhaupt im Winter, wo fahre ich im Winter hin, wenn natürlich ich nur irgendwo hinfahre, wo ich nie in Schnee sehe, dann brauche ich keine Winterreifen.
Es gibt auch keine Winterreifenpflicht, aber man muss das Fahrzeug speziell pkw-situativ auslegen, also sprich angepasste Ausrüstung für Eis und Schnee haben und Winterreifen läuft halt auch im Schnee, im Eis halt vernünftig hinter dem Zugfahrzeug hinterher, dafür gibt es ja Winterreifen, also umsonst sind sie nicht, wenn man viel in den Bergen unterwegs ist, also nicht nur in den Bergen, aber speziell, wo es viel Schnee gibt, dann macht es durchaus
Sinn, dass man mit Winterreifen unterwegs ist, wenn man irgendwo im flachen Land ist und zwischendurch mal eine Schneeflocke sieht, würde ich jetzt keine Winterreifen empfehlen.
Da gibt es dann eine andere Möglichkeit, dass man vielleicht sagt, ok, ich will jetzt auf Sicherheit gehen mit Ganzjahresreifen, das ist eine Alternative, das ist ja weder vollwertiger Sommerreifen, das ist auch kein vollwertiger Winterreifen, aber es gibt halt eine Mischung aus beiden und es gibt halt ein gutes Gefühl, wenn man einen Ganzjahresreifen drauf hat.
Ja, das ist tatsächlich eine Diskussion, die wir immer wieder auch in unseren Camping- und Wohnmobilgruppen beobachten und auch teilweise auch mitführen.
Ich denke, das, was Sie gesagt haben, ist im Grunde auch ein guter Leitfaden, also wir selber, wir haben uns entschieden, weil wir sind ja nie im Winter großartig in Deutschland oder im angrenzenden Ausland unterwegs, für uns reichen die Sommerreifen, aber wir hatten auch schon Situationen, wo wir uns dann halt für Allwetterreifen entschieden haben und das hat eigentlich ganz gut funktioniert, aber man muss sich halt immer drüber im Klaren
sein, dass die nicht die gleichen Eigenschaften ausweisen wie ein spezieller Sommer- oder ein spezieller Winterreifen und entsprechend auch das Fahrverhalten genauso beim PKW ein bisschen anpassen. Es gibt ja auch genug Leute, die beim PKW mit Allwetterreifen oder Ganzjahresreifen unterwegs sind.
Waren wir auch bei unserem Vorgängerfahrzeug und da muss man halt dann so ein bisschen ein Auge drauf haben, dass sich der Reifen dann bei Schnee und Regen ein bisschen anders verhält als die Spezialreifen.
Man muss halt immer überlegen, wenn man halt mit dem richtigen Reifen unterwegs ist, dann hat man halt auch kürzere Bremswege, das ist einfach immer so, dafür gibt es ja Winterreifen und Winterreifen stabilisieren das Gespann und dann bremsen sie besser und in der Kurvenhaltenzeit die Spur besser, dafür gibt es das ja.
Also wie gesagt, das muss jeder situativ selber entscheiden, wo fahre ich hin, wenn ich viel in den Bergen unterwegs bin, dann würde ich schon empfehlen, dass man Winterreifen drauf macht. Und dann noch ein letzter Punkt, der auch immer wieder für heiße Diskussionen sorgt, wenn jetzt tatsächlich mal eine Reifenpanne passiert, sind Sie eher Team Ersatzreifen mit an Bord nehmen oder Team Pannenset reicht aus?
Das ist im Endeffekt die gleiche Glaubensfrage, Winterreifen, Sommerreifen, Allwetterreifen. Ich war in meinem Berufsleben sehr viel unterwegs und habe eigentlich nie gewusst, was im Kofferraum drin ist. Ist es da ein Ersatzrad drin, ein Notrad oder ein Pannenset? Ich habe es auch nie gebraucht, ich bin 60.000 Kilometer im Jahr gefahren und habe eigentlich über 20, 30 Jahre nie eine Panne gehabt.
Wenn man es von der Zahlenlage her sieht, alle 150.000 Kilometer ungefähr, kommt es zum Reifenschaden. Wie gesagt, was ist riskanter, die Panne oder die Behebung der Panne auf der Autobahn? Sie müssen sich eines überlegen, wenn der Reifen fliegt, dann müssen Sie auch den Reifen wechseln und das ist auch nicht ganz so einfach.
Vor allem auf der Autobahn, wenn man einen 2,50 Meter Erstandsreifen hat und das Gespann schon zu 50° ist, da fahren Sie schon sauber über die Füße drüber, wenn Sie den Reifen wechseln, wenn er auf der falschen Seite ist.
Es gibt Befürworter für Ersatzreifen, aber da muss man sich natürlich über mehrere Dinge unterhalten, weil Ersatzreifen ist natürlich eine ungeliebte Ladung, die zwar im Pannenfall weniger Stress sorgt, aber ich brauche den Platz, ich brauche das Gewicht und das muss man wissen. Und Ersatzräder sind eigentlich bei allen Wohnwagenherstellern eigentlich keine Serienerstattung mehr. Ich weiß, wir müssen es bei Ihnen auch mal extra dazu bestellen, wenn wir unsere Wohnwagen konfigurieren.
Es gibt natürlich Alternativen, man muss ja nicht unbedingt den Ersatzreifen in den Gaskasten vorne reintun, wie es bei uns so üblich ist, man kann es auch unterflurmäßig, also unter dem Boden machen, aber da muss man auch wieder aufpassen, weil nicht jedes Chassis, nicht jeder Grundriss für so eine Unterflursituation geeignet ist.
Und dann muss man auch noch eines bedenken, da braucht man aber irgendwas, dass man den Wohnwagen überhaupt auf die Höhe bringt, dass man den Reifen auch wechseln kann und da kann man das vom Zugfahrzeug, das Equipment, nicht unbedingt brauchen für einen Wohnwagen. Das muss man auch mit bedenken, also Reifen alleine ist schön, aber man muss ihn auch wechseln können. Also da geht es schon los, dass der Radmutterschlüssel vom Auto gar nicht passt. Der Wagenheber. Der Wagenheber und so weiter.
Und dann, wie gesagt, wie kommt das Ersatzrad im Pannenfall auf den Caravan, auf die Caravan-Achse? Das ist auch nicht ganz so einfach. Also da ist natürlich ganz wichtig der Sicherheitsaspekt, den Sie gerade erwähnt haben, dass man jetzt nicht sich unbedingt auf dem Standstreifen dann unter den Wohnwagen legt und selber den Reifen wechselt. Das ist ein ganz entscheidender Punkt, aber es kann ja auch mal eine Reifenpanne geben außerhalb der Autobahn, wo man durchaus gut selber wechseln kann.
Und vielleicht ganz kurz unsere eigene Lösung. Wir haben das Glück, dass unser Zugfahrzeug annähernd die gleiche Reifengröße hat wie der Wohnwagen, zumindest bisher hatte, beim neuen Wohnwagen weiß ich es noch nicht genau, müssen wir gucken.
Und wir haben es halt so gelöst, dass wir gesagt haben, wir nehmen ein Ersatzrad mit für beide Fahrzeuge, weil es geht ja nicht darum, dass man dann eine Reise komplett mit dem Ersatzrad fortsetzt, sondern man muss halt im Zweifel bis zur nächsten Werkstatt irgendwie kommen. Aber Sie sind schon sicher, dass der Lochkreis, die Anzahl der Bohrungen, die Einpresstiefe und so weiter, alles passt? Ja, das haben wir gecheckt tatsächlich. Beim alten Zugfahrzeug ging es, beim neuen weiß ich es nicht.
Da müssten wir jetzt nochmal neu gucken, wenn dann auch der nächste Wohnwagen bei uns vor der Tür steht, aber da hat es tatsächlich funktioniert. Das ist halt dann auch so eine Glückssache. Genau. Aber es gibt eine Alternative und zwar das Pannenset. Pannenset bedeutet ja, dass man einfach eine Flüssigkeit in den Wagen reinbringt, die dann das Loch oder die Beschädigung verschließt und mit einem Kompressor, wo man Zigaretten anzieht, mit Spannung versorgt, dann einfach das Rad wieder aufpumpt.
Funktioniert aber auch nur, wenn natürlich der Reifenschaden nicht besonders groß ist, also ein Loch, eine Schraube, Nagel, das geht alles noch, aber wenn natürlich der Reifen aufgeschlitzt ist und ein Zentimeter oder zwei Zentimeter aufgelaufen ist, dann funktioniert es auch nicht mehr. Aber wie gesagt, das ist eine Glaubensfrage. Ich fahre seit 30 Jahren ohne Ersatzrad, habe eigentlich nie was gebraucht.
Die letzte Panne, die ich jetzt gehabt habe, da war ich froh, dass ich dieses Pannenset dabei gehabt habe. Das hat genügt, weil der Reifen nicht zu stark geschädigt war, aber das muss, glaube ich, jeder selber entscheiden, wie er damit umgehen will.
Ansonsten hier auch noch der Hinweis, da haben wir mit unserem Kumpel Heinz auch schon mal eine Folge gehabt, da haben wir auch über das Thema Reifenpanne gesprochen und da hat er neben den Pannensets mit der Flüssigkeit auch die mit diesen Vulkanisierungsstreifen vorgestellt, die man dann quasi in das Loch quasi rein, keine Ahnung, wie das Fachwort dafür ist.
Lange Rede, kurzer Sinn, es gibt also auch die Alternative mit so Vulkanisierungsstreifen, so Flixsets, das ist da sicherlich auch eine Option. Beides funktioniert halt nur bis zu einer bestimmten sozusagen Lochgröße im Reifen. Und man muss auch eines bedenken, man kann mit den so reparierten oder geflickten Reifen auch nicht lange fahren und auch nicht schnell fahren, das muss man alles mit bedenken.
Also ich würde jetzt da nicht von Süditalien nach Hause fahren mit so einem Reifen, das wird er nicht schaffen und schnell unterwegs sein kannst du auch nicht und was natürlich auch ist, der Gesetzgeber schreibt natürlich nicht vor, dass man eine Pannenhilfe an Bord haben muss, also sprich, da ist man komplett offen und frei zu einer Entscheidung. Ja bevorzugen wir also, dass man das einfach dabei hat.
Ich wäre heutzutage auch nicht mehr Thema Satzreifen, wenn ich ehrlich bin, diese Flixsets reichen und im Zweifel hat man auch noch einen Automobilclub, mag im Fall der Fälle nervig sein und wenn man den einen Fall unter 1000 hat, wo eben der Reifen geplatzt ist oder ähnliches, ja dann ist es blöd, aber auch das gehört dann vielleicht dazu, aber gerade die Gewichtsersparnis und die Platzersparnis würde ich tatsächlich heute immer nutzen,
aber diskarnierter für sich entscheiden wir das für richtig. Man kann es vielleicht mal so überlegen, sich einfach mal Gedanken machen, wann habe ich das letzte Mal bei mir unter die Kofferraumabdeckung reingeschaut, was überhaupt drin ist, ob ein Ersatzreifen, ein Notrad oder ein Pannenset und wenn ich das nicht mal beantworten kann, dann tut man sich auch schwer.
Das ist das Blöde mit der Wahrscheinlichkeit, das kann bis heute so gelten und morgen habe ich meinen erste Reifenpanne, das muss man aber letzten Endes gucken, aber wie gesagt auch dafür gibt es ja die Pannendienste, die einem da helfen und auch im Ausland helfen und da muss man im Zweifel halt mal einen Moment warten oder auch mal einen längeren Moment, aber im Normalfall bekommt man da immer Hilfe und die Welt geht davon auch nicht unter. Ja. Ja, sehr schön.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, Nele. Ich habe keine Fragen mehr. Nein. Ich habe nämlich auch keine Fragen mehr auf meiner Liste und es war super spannend wieder zu dem Thema Wohnwagenreifen. Ich hoffe, ihr da draußen konntet auch was mitnehmen. Ich verabschiede mich schon mal, übergebe das Wort an Nele und Herrn Happacherer, bedanke mich noch mal, dass Sie hier waren, bedanke mich bei allen Hörerinnen und Hörern da draußen, dass ihr zugehört habt und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Ja, auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön und ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich jetzt schon mal ankündige, dass wir Sie noch ein paar Mal hören werden bei uns im Studio.
Wenn ihr den Herrn Happacherer und auch unsere anderen Folgen nicht verpassen wollt, dann abonniert gerne unseren Podcast und natürlich freuen wir uns immer auch über Bewertungen, am allerallerliebsten über nette Bewertungen und auch wenn ihr mal was auszusetzen habt, dann schreibt uns gerne an podcastatcamperstyle.de, dann gucken wir uns das an und ja, gehen auch auf Kritikpunkte ein und Herr Happacherer, Sie haben, wie beim letzten Mal, jetzt das letzte Wort.
Dann sage ich auch Danke an alle Zuhörer da draußen, einen Wunsch für die neue Saison, immer eine allzeit gute Fahrt und schönes Camping, Danke an alle.
