Wie lange und tief kann Bitcoin jetzt fallen? Nachdem die Kryptoleitwährung am 11. Januar mit Zulassung der Spot ETFs bei 49.000 US-Dollar vorerst ihren Höhepunkt erreichte, ist am Markt wieder deutliche Ernüchterung eingekehrt. Die erhoffte Gotkendl bis 100k blieb aus. Stattdessen müssen die Bullen jetzt die 40.000 verteidigen. Nicht ganz unschuldig daran ist der Grayscale ETF.
Wir blicken daher einmal auf diesen unruhe Stifter genannt GBTC sowie die wichtigsten Schadmarken, die auf dem Weg nach unten eintreten könnten. Und damit Hallo und herzlich willkommen zu BTC Echo Invest. Euren Podcast rund um das investieren in Bitcoin, Blockchain und Co. Heute ist Montag, der 22. Januar 2024. Mein Name ist Peter Büscher und bei mir ist endlich und wieder genesen der Mann, den ihr alle so gerne hört. BTC Echo Marktexperte Stefan Lübeck. Stefan, alten Schadflüsterer.
Wie ist die Lage im dicken B? Bist du wieder fit? Ja, vielleicht 100% fit nicht, aber fit genug, um mit dir den Podcast zu machen. Ich bin ja auch durchaus vermisst. Und dementsprechend, ich glaube, die Zuschauer oder die Zuhörer in diesem Fall wissen ja auch alle, dass ich gerne den Podcast am liebsten immer machen wollen würde. Und wenn ich tatsächlich nicht kann gesundheitlich, dann bin ich auch wahrscheinlich kurz vor Tod gefühlt.
Insofern, es reicht locker, um mit dir das jetzt hier durchzutänen. Ja, herzlichen Dank an dieser Stelle auch an all die Genesungs oder für all die Genesungsgewünsche an Stefan, auf all den Kanälen, die uns erreicht haben. Das Krasseste war, dass sogar ein Care-Paket angekommen ist für dich in den Redaktionsräumen. Ja, herzlichen Dank an Doreen an dieser Stelle. Ja, auch von mir. Und auch schön zu sehen, dass ihr über eine Woche ohne Stefan hinweggekommen seid.
Der Podcast letzte Woche mit Sven war der erfolgreichste Invest-Podcast der letzten 30 Tage. Und jetzt rein in die Themen. So, auf geht's. Vorher noch der Hinweis, in euch selbst zu investieren. Dafür haben wir eine neue Masterclass an den Staat gebracht, die heißt Bitcoin Verstehen, sicher investieren in sieben Schritten. Moderiert wird die von mir und ihr findet sie unter www.btc-echo.de/academy/schulungen und den Link dazu packen wir euch natürlich auch in die Shownotes.
Und wir machen weiter mit dem Wochenrückblick. Stefan, versorg uns einmal mit dem Marktupdate. Ja, also in der abgelaufenen Handelswoche kam es bei Bitcoin wie auch bei der überwiegenden Mehrheit der Altcoins, wo sie tatsächlich sagen zu Gewinn mitnahm. Ja, der anhaltende Verkaufsdruck. Du hattest es eingangs angewähnt.
Durch den Grayscray GBC Crypto ETF sorgte dann am vergangenen Freitag für einen ja zwischenseitigen Kursrücksetzer bis ja an die Unterkante der Range aus dem Dezember bei 40.236, um es genau zu sagen. Zwar stabilisierte sich der Bitcoin dann hier zwischenzeitlich erst mal wieder und übers Wochenende war es relativ ruhig die letzten zwei Tage. Jedoch handelt dann der Kurs ja am frühen Montagmorgen und auch aktuell jetzt noch wieder unterhalb der 41.000.
Insofern konnten wir uns zumindest mal nicht nachhaltig von der Schwäche befreien bisher. Ja, und warum erzeugt der Grayscale ETF GBC jetzt überhaupt einen Verkaufsdruck? Da sind zum einen die viel zu hohen Gebühren. Also der GBC erhebt 1,5 Prozent, wohin gegen die ganzen anderen Bitcoin-Spot ETFs so zwischen 0,2 und 0,4 abrufen. Die 1,5 sind da jenseits von Gut und Böse und einfach der krasse Ausreißer.
Und zum anderen hatte der GBC seit dem Lunar Crash einen Discount gegenüber dem sonstigen Spotpreis in der Spitze teilweise über 56 Prozent. Also das heißt man hat 56 Prozent weniger bezahlt um in diesem ETF, in diesem, nee es war kein ETF damals, war es noch ein Trust. Ein Trust, genau. 56 Prozent Rabatt gegenüber dem Spotpreis von Bitcoin, das ist natürlich enorm. Der krasseste Unterschied oder der stärkste Rabatt war im Dezember 2022.
Und ja warum war es so günstig sich in den Grayscale Fonds oder Trust einzukaufen? Weil man damals große Probleme hatte wieder rauszukommen, niemand wollte den haben und der Markt war da quasi illiquide. So und die Investoren, die diesen Fonds oder Trust jetzt mit diesem unglaublich starken Rabatt gekauft haben, die stehen jetzt, da sich der Preis komplett dem sonstigen Marktpreis von Bitcoin wieder angepasst hat, die stehen natürlich mit einem sehr komfortablen Gewinn da.
Und die Anleger verkaufen deshalb jetzt aus diesen beiden Gründen ihre Assets aus diesem ETF. Und um da mal ein Verhältnis herzustellen, welches Gewicht dieser Grayscale GBTC ETF unter allen 10 oder 11 ETFs hat, alleine dieser ETF hält aktuell 85 Prozent aller ETF Bitcoin. Im Prinzip können die noch richtig lange Verkaufsdruck erzeugen. Korrekt Peter.
Und du musst dir ja mal überlegen, wenn du jetzt gerade sagst Dezember 2022, da stand Bitcoin bei ungefähr 16.000 US Dollar, jetzt rechnen wir deine 56 Prozent noch mal runter. Da konnten Leute auf Deutsch einfach mal gesagt Bitcoin für 8000 schnappen. Wer hätte das nicht gerne gemacht? Das war im Grunde genommen der Trade des Jahres 23, muss man einfach sagen. Das wäre man da Ende 2022 eingestiegen wäre, Bitcoin für 8000 geschnappt. Dann wurde das Gap wieder zugemacht, 8000 gekauft.
Wir standen zwischenzeitlich als die ETFs gelorgen wurden bei Roundabout 46.000. Was sind das? Das sind mal 6 ungefähr. In der Spitze waren es mal 6. Also sprich, da konnten Anleger durchaus sehr wohl dann gute Kasse machen. Haben sie dann wohl teilweise auch. Und bislang wurden in den, seit ETF Launch knapp 60.000 Bitcoin, also rund 10 Prozent der gesamten im Trust, im GBTC Trust befindlichen Bitcoin dann im Endeffekt verkauft.
Und auch dieser Umstand dürfte dazu beigetragen haben sicherlich, dass der Kryptosektor im Gegensatz zum US Aktienmarkt, der nämlich in der Vorwoche wundernwunderwunder neues Allzeitwochsmarkiert hat, nach der Zulassung der Spot ETFs relativ gesehen schwächelt.
Und während die, ihr kennt sie schon, die Magnificent Seven, also Apple, Amazon, Alphabet und Co. nach ihrem eher schwachen Jahresbeginn, hatten Peter und ich in der ersten Folge, glaube ich, im neuen Jahr, hat mir auch thematisiert gehabt, wieder zurück in der Spur zu sein, scheinen, konnte Krypto nämlich in der Vergangenheit oft gesehen von dieser Entwicklung dann tatsächlich zuletzt nicht profitieren.
Und pünktlich zum Start der neuen Berichtssaison, die geht nämlich diese Woche tatsächlich los, kommen wir nachher noch zu, Tesla am Mittwoch, erreichten mehrere Big Techs neue Höchststände, Nvidia und Co. abartig wie die Norden Schossenden in der Vorwoche.
Und ja, ein weiterer Grund ist tatsächlich, und das ist für Bitcoin und für Gold auch immer gleichermaßen ein bisschen problematisch, die relative Stärke des US Dollar Index, DXY, dieser konnte nämlich nach seiner Teilfahrt in den letzten Wochen oder konnte die Teilfahrt der letzten Wochen vorerst stoppen und eine technische Gegenbewegung initiieren, was logischerweise dann auch wieder ein bisschen Gegenwind für den Kryptomarkt ist. Ja, absolut.
Gut, es gab trotzdem Coins, Projekte, Token, die performt haben und damit werfen wir einfach mal einen Blick auf die Top-Performer der letzten sieben Tage. Stefan, wer kann sich da das Siegerträppchen oder einen Platz auf dem Siegerträppchen erkämpfen? Ja, also wir haben natürlich immer ein paar Performer, die auch mal was dennoch steigen gegen den Trend. Aber lediglich waren es vier Top-100 Altcoins, die ein zweistelliges Kurs plus aufweisen im sieben Tage Vergleich.
Angeführt wird die Liste der Gewinner von einem Urgestein, ein paar von euch kennen das vielleicht, ein paar alte Hasen, der Sia-Coin mit 32 Prozent Kurs plus.
Die Bewegung scheint neben dem dezentralen Cloud-Narrativ, also diese bieten was Ähnliches an wie Firecoins zum Beispiel, was ja auch perspektivisch interessant ist, primär tatsächlich charttechnisch bedingt zu sein, da nämlich durch den Ausbruch aus der 2023er Handels-Range, also sie hat eine lange Seitwärtsphase, bei 0,06 US Dollar konnte der Sia-Kurs frisches Kurspotenzial generieren und mit 30 Prozent Kurs plus kann sich zudem, also fast genauso
stark ähnlich wie der Sia-Coin, die Gaming Chain Ronin, ist relativ, also es gibt den Chart wohl schon länger, die ist auch bei mir immer komplett unter einem Radar geflogen.
Wir müssen jetzt auch erstmalig tatsächlich unter den Top 100 sein, die haben gut zugelegt, Ronin scheint da vom zunehmenden Gaming Hype, hatten wir hier auch mal wieder darüber gesprochen zu profitieren und hat durch wohl ein wichtiges Update des hauseigenen Multi-Chain-Crypto-Wallets in dem User unter anderem Gaming-NFTs abspeichern können, da wo die Sicherheit und Usability weiter erhöht, das kam wohl gut an in der Community, dementscherechend ist das Ding
relativ oder respektabel genornen gelaufen. Zudem haben wir noch als Komplettierung dieses Bildes Asta Network, die waren auch in den letzten Wochen ganz gut gelaufen und der NFT-Markt Platz Flair zweistellig angestiegen, wo im Detail, ob das jetzt nur technisch war oder so ist, weiß ich nicht, aber der ist auch, sagen wir mal, mit 10, 12 Prozent im sieben Tage Durchschnitt ist das, ja, Marktrauschen und für mich jetzt kein, nicht der Rede wert,
dass man jetzt sagen müsste, da gab es den einen Grund für, weshalb die dann ein bisschen langenstiegen sind. Man muss dazu sagen, dass lediglich zehn Altcoins ein Kurs plus im Wochenvergleich aufweisen, vielleicht sind es mittlerweile aktuell jetzt 13, jedenfalls die große Minderheit der Top 100 und das ununter Mauert eigentlich die Tendenz einer Konsolidierung am Markt. Ja und damit gucken wir dann einfach mal auf die Verlierer der
Woche, denn da gibt es natürlich unter diesen Umständen einige. Ja, da kann man tatsächlich sagen, die lange Liste der Verlierer wird angeführt in diesem Fall von einem Outperformer der letzten Wochen, du hattest glaube ich in der VW auch darüber gesprochen gehabt, mit Sven zusammen, Sui in diesem Fall führt die Liste an, 27 Prozent Wertverlust, ja, wie das immer so ist, nach einem rasanten Anstieg von mehreren 100 Prozent seit Jahresbeginn,
das Ding hatte wirklich stark beformt, bis in die Zone des Allzeithochs, also der war fast an seinen Allzeithoch angelaufen, das glaube ich bei einem Dollar 50 oder so ist, der war glaube ich auf einem Dollar 43 oder so gelaufen, der Spitze, nahm Anleger dann vorerst erstmal Gewinne mit und wenn man innerhalb relativ kurzer Zeit paar 100 Prozent machen kann, dann verkauft man halt auch mal was. Ja, mehrere 100 oder mehr als 100 Prozent,
da bin ich mir jetzt... Die haben mehr als 100 in den letzten paar Wochen, der hat aber tatsächlich seit Mitte Oktober sogar, gut das sind dann jetzt zweieinhalb Monate gewesen, hat das Ding 300 Prozent gemacht. Okay, ja gut, dann sind's, ja das sind in der Tat dann mehrere 100, ja, genau. Und wie du es gerade gesagt hast, Sui hatten wir am 15. Januar besprochen und gesagt, dass hier Vorsicht geboten ist, da die 140, also du hast gerade 150 gesagt, ich habe...
Die 150 war glaube ich das Allzeithoch und er ist bis über in der Spitze 143, also im Minim overshoot, aber 140er Bereich, du weißt ja bei Altcoins, da muss man über Bereiche reden und nicht marken,
weil die viel zu illiquide sind, insofern. Genau, und letzte Woche bei Sui hatte ich es angesprochen, da ist es eben super schwierig gewesen, das tatsächlich Allzeithoch wirklich zu definieren, weil der an dem Tag seines Listings auf Bitfinex glaube ich sogar 10.000 US-Dollar, also die Kerze zeigt 10.000 US-Dollar als Allzeithoch an, aber dieser Tag endete dann bei vielen Exchanges, ob jetzt Kraken, Binance, Bitfinex, endete so ungefähr bei 140, deshalb habe ich
das als Allzeithoch dann definiert oder beziehungsweise das als den starken Widerstand dargestellt, ja und da ist Sui halt abgeprallt und auch fundamental blinken da ja Warnzeichen, das haben wir auch letzte Woche erläutert, zum einen sind erst 11% Allercoins im Umlauf, in fünf Tagen steht der nächste Tokenanlock an und am zweiten Juli steht dann ein richtig großer an, bei dem jede Menge Suis auf den Markt geworfen werden können und charttechnisch hat Sui im 4-Stunden-Chart
jetzt das 61/8 Fibonacci Retracement angelaufen, dort auch schon eine erste Gegenreaktion gezeigt, eine Bullische muss jetzt aber erst mal den Abwärztrend seit dem 15. Januar überwinden und das jüngste Hoch bei 112/113 ungefähr aus dem Markt nehmen, um hier wieder aufwärtspotential
eröffnen zu können. Ja tatsächlich, wenn man dann die Rest sozusagen die anderen Verlierer anguckt, auch der Konkurrent Aptos ist umgrund nach so ja, sie berufen oder beruhen beide auf dem gleichen auf der beiden Co-Coachsprache namens Move heißt sie, die sind ja beide entstanden im Grunde genommen aus dem eingestampften Facebook-Projekt DM und auch Aptos wurde im Zuge des jüngsten, der jüngsten Korrektur am Markt mit Gensüden geschliffen und musste stärker
feder lassen mit rund 21/20/21% Kursabschlag. Zudem zeigten sich der Ordene Coin Satz, also SATS, der ich glaube relativ neues und der Solana Meme Coin Bonk mit jeweils 22% Kurskorrektur dann doch ziemlich schwach und tatsächlich und das fand ich relativ interessant, dass auch der einer der krasste Opfe Form in der letzten vier Monate Celestia, war ja von rund zwei Dollar in der Spitze auf 20 Dollar gelaufen, erfährt da größere Gewinnmitnahmen aktuell,
also hat sich jetzt glaube ich in der letzten Stunde wieder ein bisschen erholt von seinen Tages Tiefs, aber korrigiert im Wochenvergleich ebenfalls knapp 20% und man muss um sozusagen das Gesamtbild irgendwie so zu komplizieren, muss man einfach sagen mehr als 30 oder rund 30% der Top 100 Coins verlieren aktuell im sieben Tage Vergleich zweistellig an Wert, das zeigt, dass es nicht einzelne Coins erwischt hat, sondern so wirklich so der broader Market
muss gerade mal ein bisschen ausatmen und lässt ein paar Federn. Ja, da wird der Old Coin Markt sicherlich vom großen Bruder Bitcoin mitgezogen und jetzt heißt es für euch trotz der bärischen News Bullis dran bleiben, wir spielen kurz unseren Disclaimer ein und dann geht es mit dem Hauptthema weiter. Achtung, dieser Podcast stellt keine Anlageberatung dar. Alle Aussagen dienen lediglich der Information und spiegeln die persönlichen Meinungen unserer Redakteurinnen und
Redakteure wieder. Und damit kommen wir zu unserem Hauptthema, der Frage wie lange und tief Bitcoin jetzt noch fallen kann. Aber vorher müssen wir noch ein Versprechen einlösen. Und zwar haben wir, bevor Stefan letzte Woche krank wurde, angekündigt, dass wir noch ein mögliches Hype-Narrativ für 2024 besprechen wollen und zwar die Modularität bei Blockchain. Ja, also die Relevanz von Modularität und Parallelisierung, zwei ganz wilde neue
Modewörter. Bei der Skalierung von Blockchains ist in der Tat ein spannendes Thema in diesem Handelzehr. Mit Celestia hatten wir ja gerade angesprochen auch einer der stärksten Performer letzten Monat. Und zuletzt auch Manta, da war in der Vorwoche ein Airjob, da hatten wir auch einen, ich glaube der Kollege, der hat es noch letzten, wir hatten ein Airjob Artikel darüber, das war der Johannes, der Johannes hatte nämlich darüber berichtet, wie man eventuell bei Manta
partizipieren könnte. Haben da tatsächlich zwei spannende Projekte in diesem Bereich der Modularität und Parallelisierung zuletzt dann gelonscht. Und weitere Projekte wie, ich nenne mal ein paar große, sind Monat. Wenn man ein bisschen auf Twitter unterwegs ist, fällt man
da glaube ich automatisch drüber. Eclipse und auch Eclipse, die auch auf einen Hudularenaufbau setzen, könnten dann in 2024 voraussichtlich durchaus einen signifikantes Wachstum in Adaption und Nutzung erleben und damit dann ja optimalerweise die Usability von Blockchains weiter vorantreiben. Ja, nochmal ganz kurz eingeworfen, was ist überhaupt Modularität?
Demgegenüber stehen sogenannte monolithische Blockchains, das sind halt so Klassiker wie Bitcoin, Ethereum und viele tausend andere und dann gibt es jetzt die Gruppe der neuen Jungwilden, wie du zum Beispiel gerade schon mit Celestia, Manta, Monat und Eclipse genannt hast und was können und wollen die jetzt besser oder anders als die monolithischen Blockchains?
Die modularen Blockchains wollen ihre Architektur, wie der Name schon sagt, modular aufbauen oder die wollen das nicht nur, die machen das und zwar um einzelne Komponenten austauschen und optimieren zu können ohne das ganze Projekt direkt hart forken zu müssen. Die vier Module, um die es hierbei geht, sind Execution, also Transaktionen durchführen, Settlement, Blöcke an die Blockchain anhängen, Consensus, also das Validieren von Transaktionen und Data
Availability, also einfach die Datenverfügbarkeit. Nochmal Execution Settlement, Consensus und Data Availability. Das sind so die vier Module, wo die modularen Blockchains dann individuell Verbesserungen vornehmen wollen, um einfach auf allen Gebieten dann wirklich schnell zu sein und die Blockchain voranzutreiben.
Ja, also bisher hatten wir es ja so, dass die, wie du schon sagst, viele Tausende, also die monolithischen Blockchains, ich nenne sie dann mal liebevoll die Blockchains der ersten Generation mitunter, sind einfach gesagt, einfacher bereitzustellen, also in der Entwicklung wesentlich einfacher und zu warten gleichsam, also auch den Betrieb aufrecht zu erhalten, da sich alle Komponenten in einer Codebasis befinden, darüber hinaus ermöglichen sie eine vereinfachte Benutzerfahrung,
was jedoch und das auch mal so das Problem von Kryptos ein bisschen zu Lasten der Flexibilität geht und damit auch die Innovationskraft behindert. Bestes Beispiel ist hier tatsächlich das Urgestein
Ethereum, wo viel Flickschustereinnötig ist, um Defizite auszumerzen. Modulare Blockchains bieten, benutzen einen gegen mehr Flexibilität bei der Ausführung ihrer Transaktionen, die Struktur von modular aufgebauten Blockchains ermöglicht ist, dass sie Konsens- und Datenverfügbarkeit Schichten der Blockchain von der Ausführungsschicht getrennt sind, also unheimlich, dass sie das
auslagern, du hast es ja auch gerade schon mit den vier Keywords angesprochen. Eine globulare Architektur für Blockchainnextwerke verwendet unter anderem Sidechains oder Layer 2 Kanäle, sagt euch ja, sozusagen kennen wir mittlerweile alle, um Verantwortlichkeiten
nämlich zu dezentralisieren und zu optimieren. Dadurch kann jeder der genutzten Sidechains oder Layer 2s befasst sich dann mit bestimmten Bereichen wie zum Beispiel der Transaktionsausführung, die für die Mainchain einfach gesagt zu anstrengend sind, also zu Ressourcen fressen sind, während die positiven Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Sicherheit durch den modularen Aufbau
beibehalten werden. Somit ist die Mainchain einer modular aufgebauten Blockchain nur noch ein Hägchen dafür verantwortlich, den Konsens im Betrieb über alle Sidechains und Layer 2s innerhalb des Netzwerks hinweg festzulegen. Und durch diese Methode können dann Blockchain- Netzwerke erfolgreich skaliert werden. Ihr wisst immer, Skalierung ist immer ein wichtiges Schlagwort und ist tatsächlich auch relevant bei der Entwicklung von Blockchain
ohne optimalerweise die Zuverlässigkeit oder Dezentralisierung zu opfern. Und hier liegt da tatsächlich der große Vorteil, denn gerade an der Skalierung Harper, das ist ja oft, siehe Ethereum und hingegen kann dann die Highspeed Chain Solana, die kann gut skalieren und super schnell, weiß da wieder um Probleme bei der Dezentralisierung auf, das ist ja so ein Hauptkritikpunkt bei Solana, davon wegen man könnte die einfach einen ausschalten
und das ist im Grunde genommen all das, was Modulare dann probieren, um anzugehen. Zusammenfassend kann man dann eigentlich sagen, dass modulare Blockchains eine erhöhte Flexibilität und Erweiterkeit mit neuen Komponenten und Funktionen aufweisen, da dafür keine vollständige Überarbeitung der Codebasis erfolgen muss, das ist nämlich immer das Problem bei Ethereum untereinander, was jedoch womöglich ein, und das ist so, man kann nicht immer nur über das positive
sprechen, man hat auch immer ein paar Probleme gerade am Anfang, was möglich ist Sicherheitsrisiko, bei schlechter Programmierung und vor allem ungenügendem Backtesting darstellt, also das heißt, bevor die sowas neues rausbringen, muss das wirklich in Testnets auf Herz und Nieren getestet werden, was ist das Problem, das ist zwar alles schneller, aber dann auf einmal ist es sicher als Risiko und Schwippschwapp sind auf einmal Coins weg oder irgendwie
die Blockchains wurde gehackt. Zudem muss man noch sagen, auch negativ sind sie Ressourcen pressener, die Modularen als monolithische Blockchains, aber letztlich bieten modulare Blockchains einfach einen alternativen Ansatz zum Aufbau einer Distributed Ledger Technologie und ermöglichen ist in Entwicklern so eine, dass Blockchain-Netzwerk an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen und an die Use Cases, also solche sind ja, sind sie vielversprechend
für zukünftige Anwendungen optimalerweise und der zunehmenden Ausdifferenzierung von Anwendungsfällen kommt dieser Aufbau definitiv entgegen. Gibt ja viele Bereiche, wo jetzt perspektive Stand Bitcoin auch genutzt werden könnte für.
Ja, okay. Also der modulare Aufbau, der klingt auf jeden Fall nach einem vernünftigen Anwendungsfall, um das sogenannte Blockchain-Trilemmer anzugehen und ein paar Vertreter dieser Gattung, die haben wir gerade schon genannt und wir behalten die auch weiter im Auge.
Ja, und da ich, sagen wir mal als Trader, wie gesagt, die haben wahrscheinlich schon gemerkt, ich bin weder Peter und ich, sind die absoluten Nerds und können da selber nicht programmieren, aber als Trader und Investor habe ich primär immer die monetäre Kursentwicklung im Auge von solchen Coins und die bieten sich dann hier durch diese Entwalkerentwicklung dann
auch aus Investments Sicht schlicht und einfach vielversprechende Chancen. Daher sind daneben Tia und Mantal, jetzt droppe ich einfach mal ein bisschen was, hatten wir angesprochen, die hoffentlich bald handelbaren Projekte Monat, Eclipse und Eclipse interessant und dann werde ich noch in den Fünften in den Raum, ist Fuel, also wie das Benzin, F-O-E-L, da in meinem Fokus und bieten dann in 2, 4, 20, vielleicht gute Chancen für ein paar nette Kursgewinne.
Ja, wollen wir was hoffen? Jetzt, aber zum eigentlichen Hauptthema. Quo war das Bitcoin? Die Euphorie rund um die Zulassung der Spot ETFs war ja bekanntermaßen groß. Noch größer war allerdings der Widerstand bei ca. 49.000 US-Dollar und seitdem ist wieder deutliche
Ernüchterung in den Crypto Space eingekehrt. Stand heute hat Bitcoin, deutlichen Bezug zur Unterstützung bei 40.000, aber wie man auch den ganzen Memes entnehmen kann, ist dieser Preisbereich, der vor einem Monat noch total stark aussah, mittlerweile ganz schön heruntergekommen und im Tagesschart mindestens 5-mal angelaufen worden. Und eine alte Traderregel besagt, dass eine Unterstützung je öfter sie angelaufen wird, zunehmend schwächer wird.
Eigentlich scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis die 40.000 einbrechen. Ja, und dann stehen da im Wochenchart bei mir 34.000 US-Dollar. Stefan, wie ist dein Blick auf die 40.000 und was kommt dann deiner Meinung nach auf der Unterseite? Naja, also erst mal, wenn wir mal hier mit Traderregeln schmeißen, dann sagen wir mal, also lange der Support hält, hält ja, denn eine andere Traderregel besagt, ein Sub ist So lange support bis endlich mehr support.
Aber Spaß beiseite. Aktuell scheint tatsächlich ein wenig Ernüchterung einzukären. Tief hoch und tiefs deuten seit dem 12. Januar auf eine zumindest mal korrektive Bewegung hin. Wie tief sie dann geht werden wir sehen und besprechen wir jetzt gleich auch. Passonarien. Denn der konstante Abverkauf von BTC aus diesem Grayscale Fund, wie eingangs erwähnt, drücken auf den Markt.
Und es ist aber wie schon wie von dir eingangs halt erwähnt, nicht verwunderlich, instituzielle Anleger realisieren schlicht und einfach Gewinne aus ihren Grayscale Invest und verschieben sie aktuell zumindest nur teilweise direkt in die anderen günstigeren Spot ETFs. Das ist perspektivisch so der Gedanke, dass dann einfach in BlackRock und Fidelity,
also die Produkt von BlackRock und Fidelity umge, quasi rübergeschoben wird. Die Sache ist die in diesem Fall, wenn wärst du und ich ein institutioneller Investor, würdest du jetzt gerne kaufen bei 40, wo der Support zu brechen droht oder verkaufst du einfach noch ein bisschen rein, lässt den Support drechen und kaufst dann 10, 20 Prozent tiefer wieder ein, könnten wir den Markt so bewegen, sicherlich nicht anders machen.
Dann hilft es manchmal, wie ein institutioneller zu denken und nicht wie ein kleiner Läger. Ja, also rein logisch müssten ja eigentlich alle, die jetzt noch im Grayscale GBTC drin sind, aus diesem raus wegen der erhöhten Gebühren. Und das sind, wie eingangs erwähnt, 85 Prozent aller Bitcoin in ETFs. Stefan, meinst du, es bleiben auch ein paar im GBTC drin?
Also ich denke, nicht unerheblicher Teil wird drin bleiben, denn auch ein Verkauf, und da muss man so ein bisschen weg von, also diese 12-monats-Regelsteuerfreien Deutschland, das ist sowieso so ein Sonderfall, nur für Privatanleger, auch institutionell in Deutschland haben das nicht. Und ein Verkauf geht gerade in den USA, das sind primär amerikanische Anleger, die in dem GBTC Trust drin sind oder waren damals, dass es immer mit zu zahlenden Steuern anhergeht.
Insofern muss man einfach mal überlegen, 1,5 Prozent relativ dazugehen sind zwar nicht wenig an jährlichen Gebühren, aber Bitcoin als underlying Asset in diesem Fall weist ja auch eine durchaus hohe Volatilität auf und mögliche Großperformance auf. Also wenn ich 1,5 Prozent zahlen würde auf einen Asset, was nur eine Schwankungsbreite jährlich von 10 Prozent hat, würde ich mir überlegen, shit, da musste raus, 1,5 ist ja viel zu viel.
Bitcoin hat wie viel in 2,23 gemacht, wir halten nochmal fest, 160 Prozent, da sage ich mal 1,5, I don't care. Ich habe 160 Prozent gemacht insofern, man muss das immer ein bisschen in Relation sehen. Ergo dürften reiche Privatanleger und Family Offices ihre Positionen mitunter einfach hoddeln.
Zudem kann ich mir vorstellen, dass auch Grayscale seine Gebühren perspektivisch einfach noch reduziert, sollte der Abfluss auch in den kommenden Wochen und Monaten einfach stetig weitergehen und dann im Endeffekt zu einer Gefahr für das Produkt GBTC ETF selber werden. Insofern, da geht es mal abzuwarten, wie das sich so ausgeht in der nächsten Zeit. Okay, ja gut, wollen wir mal hoffen, dass die ihre Gebühren senken und der Abverkaufte einende nimmt.
Jetzt ist die Frage, wie weit kann Bitcoin fallen, wie tief kann sich diese Korrektur ausweiten? In allen vorherigen Bullenmärkten hatten wir immer Einbrüche von Sage und Schreibe bis zu 50 Prozent. Und einmal nachgerechnet, 50 Prozent von 49.000 runter, das sind dann 24.500. 24.500 klingt im Moment katastrophal, aber rein statistisch gesehen wäre das alles vollkommen im Rahmen. Und eine andere Herangehensweise ist, ich habe den Schad einfach mal gespiegelt.
Das heißt, ich habe geguckt, wie lange ist es noch bis zum Having, wie viele Tage sind das? Und wenn Bitcoin jetzt nach den 49.000 bis zum Having im gleichen Tempo viele, wie er zu den 49.000 aufgestiegen ist, dann wären bis zum Having ohne Probleme 27.000 drin. Dann hätten wir dann symmetrisches Top bei den 49.000 und es würde mit gleicher Geschwindigkeit runtergehen, wie es vorher hochgegangen ist.
Dann bei 28.000 haben wir im Wochenchart das Ausbruchslevel der jüngsten Rally seit dem 16. Oktober, welches auch noch nicht gereetestet wurde. Da unten sind also jede Menge Preisbereiche, die ihre Legitimation haben und die dem Kryptomarkt extrem wehtun würden. Stefan, du hast aber auch noch den Blick der Institutionellen für uns mitgebracht, wie du ja gerade schon angedeutet hast. Erstmal sollten wir festhalten, der jüngsten Rally seit dem 16. Oktober, das war mein Geburtstag.
Ihr könnt euch im Monat alle bei mir bedanken. Ich hatte Geburtstag und dann ging nämlich die Rally los bei Bitcoin. So war das ja eigentlich. Das bedingt wahrscheinlich absolut kausal dieser Rally. Ja, du hast recht. Oder? Wir fehlen das gerade so auch. Gut, also zurück zum Thema Vorstellbar ist tatsächlich immer alles.
Und da ich gebe mich direkt, ist die Schwankungsbreite jedoch der zwischenzeitlichen Korrekturen innerhalb der Bohlenhausen von Bull Run zu Bull Run etwas geringer geworden. Also wir hatten quasi einen Run ins Faux 17, waren die Korrekturen noch größer als die in 221.
Zudem dürfte der Umstand, dass nur mit Blackrock und Co. große Player die Co. in Entwicklung, muss man als schlicht und einfach sagen, mehr oder weniger kontrollieren oder zumindest kontrollieren könnten, weil die haben die große Geldschatulle. Und durch den vermehrten Einstieg von Institutionellen generell, optimal überweise auch die Liquidität in der Zukunft weiter zunehmen, dürfte durchaus ein Faktor der Gegend eine derart starke Korrektur spricht.
Denn Investorengruppen wie Rentenfonds und Versicherung müssen sich an gewisse Investmentfaktoren halten. Dafür analysieren diese Institutionellen die Wertentwicklung von Bitcoin in der kommenden Zeit, kommende Wochen, kommenden Monaten, machen ihre Due Diligence und berechen mögliche Risiken von einem Bitcoin Invest.
Risikeschwankungen werden da eher ein Gegenargument und dürfte dann insbesondere Kryptoskeptika in den Chefetagen dieser Unternehmen, nämlich auf den Plan rufen, was die Chancen auf breitflächige Investment aus diesen Branchen bei zu krassen Großkorrekturen reduzieren dürfte. Und das wissen natürlich auch Blackrock, Fidelity und Co. Und die wollen ja schließlich mit ihren ETF-Produkten irgendwann auch mal Geld verdienen vielleicht.
Okay, ich schmeiß da nochmal eine andere Schadenmarke in den Raum, die 34.000 US-Dollar. Warum ausgerechnet die 34? Da liegt im Tages- und Wochenschad eine wichtige Marke, begründet noch aus dem Februar und Januar 2022. Und du Stefan, du sprichst ja auch seit Wochen davon, dass dort ein wichtiges Liquiditätscluster liegt. Ein Rückfall auf die 34.000, das wäre dann eine Korrektur von 30 Prozent. Also nichts Spektakuläres, wir sind ja im Crypto-Space.
Aber Stefan, du hast eine Schadenmarke, die sogar noch ein bisschen tiefer liegt. Wie begründest du sie und wie hoch schätzt du die Wahrscheinlichkeit ein, dass Bitcoin dann diesen Preis nochmal anläuft? Ja, also wir wollen ja, wir besprechen jetzt hier ein paar verschiedene Szenarien. Ich habe jetzt erstmal das erste Szenar, was ich jetzt vielleicht für euch vorstelle, liegt etwas oberhalb der 34 tatsächlich. Also wie gesagt, 34 hatten wir in den Podcast immer mal angesprochen.
Wie Peter schon meinte, Liquiditätscluster liegt da. Könnt ihr auch auf Coinglass euch die Inner Heatmap super anzeigen lassen. Jedoch wenn man reincharttechnisch argumentiert, gibt es erstmal mehrere vorstellbare und begründbare Szenarien. Also zum Einen ist es so, dass wir nach dem erreichen beziehungsweise der Abarbeitung des 61er Fibonacci Retracements, der kompletten Bewegung bei 38.500, nun von der Fibonacci-Logik, auch A. Wie bitte?
Du hast 38.500 gesagt, wir müssen noch... 48.500, Entschuldigung, von rein von der Fibonacci-Logik und auch, da werden mir wahrscheinlich auch die Aliet-Wellen-Freunde da vermutlich zustimmen, nun eine ABC-Korektur eingeleitet haben könnten, die den Bitcoin-Kurs rein von der Theorie bis an das 38er Fibonacci-Retracement, das wäre so ein bisschen textbuchmäßig dieser kompletten Bewegung bei rund 36.000 führen sollten.
Okay, hier ganz kurz eine Erläuterung, bevor ihr vor lauter ABC-Fibonacci-Wellen nicht mehr wisst, wo oben und unten ist, also wenn man die Fibonacci-Retracements anlegt und sie von dem bisherigen Allzeithoch bei 69.000 US-Dollar bis runter zum Boden bei 15.000 US-Dollar zieht, dann liegt das gerade erwähnte und sehr relevante 0,618er Fibo bei ca. 48.500 oder 48.800, je nachdem welche Börse man da nimmt, das korrolliert ziemlich genau mit dem jüngsten Top rund um die ETF-Zulassung.
Ja, und charttechnisch Handelnde oder Tradende, die sehen in diesem 0,618er Fibo, sehen die einen sehr relevanten Widerstand. Und ob man da jetzt dran glaubt oder nicht, es kann also hier mindestens zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung kommen, wenn viele Marktteilnehmer auf dieses Kurslevel gucken. Und jetzt, was Stefan gerade sagte, mit dem 0,382er Fibonacci-Retracement, das liegt natürlich etwas tiefer als das 0,618er. Und wie Stefan sagte, das liegt bei 36.000.
Und bei Traders, die sich an den Fibos orientieren, also Fibos für Fibonacci's, was nicht wenige sind, da ist in deren Logik diese Marke jetzt einfach fällig. Ja, das ist korrekt. Also von da aus ausgehend von der Logik her wäre es, wir kommen bis dahin runter, finden Boden und dann dürfte im Grunde die nächste Aufwärtswelle starten, wenn man von so einer 1, 2, 3, 4, 5 Aufwärtsbewegung, Wellenbewegung ausgehen würde.
Dann könnte Bitcoin mit Unterlos starten, zu neun Jahreshochsläufen etc. So viel zu dem einen Szenario.
Eine weitere Reihen auf Supply und die Mahnzone fußende Interpretation besagt jedoch, dass es eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass wir den in der dritten Oktobervollzogenen Ausbruch über die rund 31.000 zur Bestätigung nochmal retesten müssen, also quasi ein Konsistenztest unterziehen müssen und erst von dort dann nachhaltig in Richtung Eutham High optimalerweise durchstarten.
Und hier findet sich tatsächlich auch die Unterkante des seitdem tief im November 2022 ausgebildeten Trendkanals, der und jetzt wird es wieder etwas speziell in der logarithmierten Darstellung so zu finden ist. Leute, die regelmäßiger bei Trading, wir gucken, wissen, was ich meine. Es gibt verschiedene Darstellungsweisen. Log steht auch ab und zu, gibt es auch bei anderen Charts Software.
Klickt man da drauf, dann sieht es immer alles, verzieht sich etwas, weil die Darstellung, die Skalierung ist einfach etwas anders.
Guckt man im logarithmierten Chart, hat man da im Grunde einen perfekten Trendkanal und die Oberkante dieses Kanals korrespondierte tatsächlich fast perfekt auch mit dem 61/8, was Peter gerade ansprach bei diesen besagten 48.500, wo es dann ja zur Kursumkehr kam in der Vorwoche und gegen einen Rücksetzer, also sprich, das besagt, wir könnten runterlaufen an die 31.000, da ist dieses wichtige, horizontale Support Level,
da ist momentan die Unterkante dieses Trendkanals, insofern das wäre ein weiteres Szenario. Gegen einen Rücksetzer bis an diesen Kreuzsupport, um ein 30.000 spricht meiner Meinung nach jedoch, dass eine derart starke Korrektur dann zur Gefahr für die ETF-Anbieter sowie auch die Kryptomeiner, die müssen wir auch im Kopf behalten werden könnte.
Und wir zudem dürfen wir auch nicht ausblenden, ist ja auch bald soweit, mit dem Harwing-Termin im April ernen weiteres Bullischesargument auf der Habenseite berücksichtigen müssen. Und ich weiß, für unsere Zuhörer klingt das alles nun nach ziemlicher Glaskugel-Guckerei von uns beiden. Jedoch ist es die Aufgabe eines schadtechnischen Analytikers, mögliches Szenarien und das im Vorhinein zu erruhieren, um in der Folge mehr oder weniger einfach gesagt, das Wendant-Prinzip anzuwenden.
Für mich bedeutet das, um das jetzt mal umzusetzen, sollten wir die 40.000 jetzt nachhaltig unterbieten, ist zunächst die Zone zwischen 37.500 und 38.000 relevant. Hier schaue ich, es ist ein wichtiges horizontales Level, weil wir da einen Ausbruch hatten. Hier schaue ich, ob die Bullen bereits schon wieder am Start sind, eine Reaktion zeigen, stabilisieren können. Bleibt das aus, ist das erwähnte 38.000 Fibonacci bei rund 36.000, als sie aktiviert.
Und so weiter und so weiter, dann die 34, das Liquiditätsklasse, was Peter ansprach, Worst Case unten diese 31.000. Und wenn alles über uns zusammenbricht, dann haben wir meinfänglich auch noch die von Peter, die 24.500 oder was er da meinte, mit der 50-Prozent-Korrektur. So geht man jedenfalls vor, wenn man strukturiert, das Wendant anwendet. Weil vorher jetzt zu sagen, ich weiß auf jeden Fall, es fällt da und dahin, ja, kann klappen, realitätsnah ist es nicht so.
Ja, okay, das mit dem Trendkanal im logaritmischen Schad, das war auch für mich starker Turbak. Aber die 31.000, die kann eigentlich jeder Leie im Schad sehen. Macht einfach mal einen Wochenchart für Bitcoin auf, bei TradingView zum Beispiel und dann nehmt ihr Binance als Börse. Und da kann man sich ja mal eine Linie dann bei Binance bei 31.600 einzeichnen. Und dann sieht man, diese Marke war in der Vergangenheit sehr relevant.
Die ist dreimal angelaufen und dann erst beim vierten Mal im Oktober 2023 überwunden worden. Und sollte Bitcoin bis dahin fallen, bis zu 31.300, dann hätte er von den 49.000 ausgehend um 35% korrigiert. Und auch das ist noch keine Besonderheit in den vorherigen Bullenmärkten gewesen. Ja, damit habt ihr jetzt mal ein paar Preisbereiche auf der Unterseite gehört und wie die sich herleiten, was das bedeutet und wie wahrscheinlich deren Anlaufen ist.
Damit könnt ihr euch jetzt hoffentlich besser orientieren und auch ein Stück weit vorbereiten. Wie du weißt, Peter, ist Konflikten ja immer wichtig. Also generell geht es darum, je mehr Sachen an einem bestimmten Level zusammentreffen, desto stärker ist dieser Bereich zu werden. Als Support, wie aber auch als Resist. Im Endeffekt werden wir alle sehen, wo es hingeht. Es gibt immer gute Argumente für all diese großen Levels, die wir für ihn genannt haben.
Wichtig ist es ja, als Anleger oder Trader nur vorbereitet zu sein und vorher einen Plan zu haben. Weil wenn es erstmal Volatile wird, wird man emotional und dann kriegt man es eh in der Schnelle nicht auf die Kette. Und vielleicht auch getrost für die Bullen. Sobald wir die 49.000 tatsächlich wieder was nachhaltig oben rausnehmen sollten in den nächsten Wochen, sind unsere bärischen Szenarien und die Kursziele auf der Unterseite sowieso vermutlich dann obsolet. Ja, ist so.
Wenn der Markt etwas anderes macht, als man vermutet, dann sollte man sich anpassen, sonst geht man einfach unter. Und damit bereiten wir uns auf die vierte Handelswoche in 2024 vor. Stefan, welche Termine stehen am Finanzmarkt in den nächsten Tagen an? Ja, also diese Handelswoche ist maßgeblich bestimmt von der ersten Zinssitz und der Europäischen Notenbank, EZB am Donnerstag. Die ist tatsächlich ausnahmesweise mal vor der FED dran.
Normalerweise haben wir die FED und dann kommt die EZB ein Tag danach und hat es leicht. Jetzt müssen die mal irgendwie in den Hut, den Ring werfen und gucken, was wir so erzählen. Zwar rechnen Anleger aktuell noch mit keinerlei Zinssenkung. Dennoch könnten Infos von EZB-Chefin Lagarde in der obligatorischen Pressekonferenz womöglich dann weitere Informationen geben und für Volatilität am Markt sorgen.
Gerade auch wenn der US-Dollar sich bewegt, US-Dollar sich bewegt, ist dann auch immer wieder verbittkorn wichtig. Fast zeitgleich werden noch die neuesten Schätzungen für das US-Brute-Inlandsprodukt präsentiert. Da geht man tatsächlich mit einem deutlichen Rückfall aus. Wir hatten 5% im letzten Quartal, jetzt rechnen wir nur noch 1,8%. Also im Grunde genommen, man sieht, die Wirtschaft könnte ein bisschen schwächen in den USA.
Und zum Wochen Schluss am Freitag geben die PCI-Kerninflationsdaten dann noch Aufschluss über die Inflationsentwicklung in den USA. Die CPI-Daten, es gibt ja immer PCI und CPI, da lagen nämlich zuletzt schon, da hat sich, glaube ich, Peter auch drüber berichtet in der letzten Folge, bereits über den Erwartungen und indizierten zuletzt wieder leicht steigende Verbraucherpreise, was wiederum dann wichtig ist für die FET und für die Notenbanken, was sie dann im Endeffekt dann tun.
Und neben den Wirtschaftsdaten, den Klassischen, richtet sich der Fokus der Anleger in den kommenden Wochen, also nicht nur diese Woche, sondern auch in der Woche drauf insbesondere, zudem wieder auf die Anlaufende US-Berichtssaison, allein in dieser Woche, damit man mal so eine Vorstellung hat, präsentieren rund 20% der US-Unternehmen allein in den kommenden 5-Handels-Tagen ihre Quartalzahlen.
Aus Sicht der Kryptoanleger sind vor allem die neuesten Zahlen vom Streaming-Riesen-Netflix-relevant. Das ist immer relevant, wenn man sieht, wie locker sitzt das Geld generell bei Leuten zu Hause. Wenn sie alle Netflix kaufen und mein Abos abschließen, weiß man, die haben potenziell vielleicht auch ein bisschen Geld, um was in den Krypto zu investieren. Das ist am morgigen Dienstagabend. So wie dann noch die Unternehmensdaten von Tesla nachbürslich am Mittwoch, die dann relevant sind.
Tesla, wissen wir selber, hält eine Bitcoin-Position, könnte man sehen, was passiert da. Das ist meiner Meinung nach ganz interessant, wie sich das damit Tesla logischerweise entwickelt. Und dürfte in der Folge, wie es auch zuletzt in meiner Fall war, für steigende Volatilität an den Aktienmärkten und dann womöglich auch am Kryptomarkt sorgen. Okay, danke dir für den Überblick. Wir behalten also besonders den Dienstag und Mittwoch mit Netflix und Tesla im Auge.
Und damit der Blick auf die Kryptoleitwährung Bitcoin. Welche Fixpunkte kannst du unseren Zuhörern jetzt auf der Oberseite mal kurzfristig mitgeben? Also jetzt nicht so ein langfristiges Szenario, wie wir gerade besprochen haben, sondern jetzt sind wir etwas kurzfristiger unterwegs. Jo, also dass die BTC-Spot ETFs kurzfristig eingepresst zu sein scheinen, da es wird zunehmend ersichtlich, muss man sagen.
Zwar rechte Bitcoin, das golden Pocket der kompletten Bewegung, hatten wir gerade angesprochen. Es beigte kurz drüber, aber der Kurs drehte dann in der Folge deutlich ganz süg und rausstellte dann jetzt wieder in den Bereich dieser Unterkante der Handelsbank zwischen 40, 240, 600. Stand jetzt 15.44. Stehen wir ziemlich genau bei 40.000, genau 40.600 auf den Punkt schauen. Und dieser Bereich ist von den Bullen nun zwingt zu verteidigen, muss man sagen.
Peter Dement hat schon gesagt, der könnte weich geklopft sein, der Support. Insofern, ein bisschen Erholung oder ein bisschen uns freischwimmen, können wir uns erst, wenn wir die Marke von 43, 250 per Tagesschluss zurück erobern, weil das könnte dann darauf hindeuten, dass wir eine nachhaltige Stabilisierung sehen. Dann könnte Bitcoin im nächsten Schritt 44, 200 anlaufen. Und erst wenn wir diese Marke auch rausnehmen, dürfte dann Bitcoin nämlich tatsächlich weiter wieder an Stärke gewinnen.
Die Bullen dürfen wieder ein bisschen die Oberhand gewinnen und zurück über die 45.000 in Richtung 45, 900 anlaufen. Dieses Kurslevel, sage ich, ist für diese Woche tatsächlich das absolute Make- or Break-Level auf der Oberseite. Denn erst wenn wir das rausnehmen oder nehmen wir das raus, dann dürfte Bitcoin sehr schnell über die 47 in Richtung Jahreshoch laufen und zumindest mal diese 48, 500 im Bereich des Golden Pockets wieder testen.
Ich glaube, das reicht. Ich habe jetzt hier zwar obligatorisch gehen auf ein neues Jahreshoch, könnten dann 50 oder 52. Aber das wisst ihr auch aus den Vorwochen. Insofern, Bitcoin dürfte schwer genug haben, die 40 zu halten. Insofern brauchen wir jetzt nicht wieder von 50 plus reden, glaube ich. Ja. Und wenn der Markt, wie wir etwas präferieren oder wo wir eher davon ausgehen, wenn der Markt etwas schwächelt, wie sieht es auf der Unterseite aus?
Also, gerade angesprochen, Richtung Entscheidung steht an. Ergozone 40, 200 bis 40, 600 wird die jetzt aufgeweicht, so wie von dir proklamiert und statistisch schadtechnisch wahrscheinlicher, um es sozusagen, wird der Bereich durchschlagen. Heute, morgen werden wir sehen.
Auch vielleicht in den nächsten Minuten. Wir müssen gucken, ob jetzt Grayskade wieder anfängt da, im wilden, ganz groß GBTCs wieder auf den Markt zu werfen, auch nicht ungefährlich, dann dürft es dann verkauft bis an das offene CME-Gab bei 39.320 anstehen, wo ich das jetzt gerade in dieser Sekunde sage. Grayskade transferred 12.270 BTC to Coinbase Prime Deposit.
Das kam vor einer Sekunde gerade bei mir über die Kanäle rein. Also, wisst ihr, die haben mal wieder gerade 12 KBTC mal gerade rübergeschoben an Coinbase. Da geht es wohl erstmal weiter mit dem Abzug aus, oder dem Verkauf von GBTC-Anteilen. Insofern fällt die 40, 200 dynamisch. Das ist auch quasi das Tief vom letzten Freitag.
Es ist ein Abverkauf bis an das CME-Gab bei 39.320 ungefähr. Zunehmen wahrscheinlich optimalerweise für uns, also für uns Bullen, würde dieses dann einfach geschlossen werden, um dann per Tagesschluss zurück über die 40.600 zu springen.
Das wäre mal wirklich ein starkes Zeichen von den Bullen. Wird die aufgegeben, diese 39.300er-Bereich steigt die Chance jedoch auf einen Rückfall bis an die Ausbruchszone um 38.900, wobei ich eigentlich schon sagen muss, dann dürfte es vermutlich eher der Bereich um 38.000 relevant werden. Ich habe vorhin auch in einem Einzenario angesprochen, da liegen aktuell im Ordnerbuch auch mehrere Kaufalers.
Und sollte Bitcoin diese Woche tatsächlich so stark unter Druck kommen, das war da hinlaufend, da auch nicht halten, kann ein Rücksetzer bis in die Zone um 35.600 nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Da, überwiegend auch, hatten wir noch gar nicht angesprochen, die 200er-Tagelinie im Tagesschart, die EMA 200, die auch definitiv eine der, ja, die Marke ist, die im ersten Anlauf eigentlich meist immer mal erst hält. Insofern ist das das maximale Kurs der Verunterseite für mich.
Okay, danke dir für deine Einschätzung. Kommen wir jetzt an dieser Stelle zur Bitcoin-Wette. Da waren letzte Woche Sven und ich im Rennen. Sven hat die 43.000 und damit im Prinzip eine Seitwärtsbewegung vermutet. Ich habe da etwas Unprezise einfach mal die 40.000 in den Raum geschmissen und das ärgert mich ein wenig, denn die wurden auf meinem Beinenschat bisher noch nicht abgeholt. Und wenn ich dann in meinen Schatkucke, dann hätte ich eigentlich etwas Preziser, 40.300 sagen müssen.
Meine Zielzone geht auf der Unterseite, nämlich maximal bis 40.090 US-Dollar. Gut, das ist wie es ist. Und jetzt, Stefan, mit dir, da muss ich so präzise wie möglich tippen, denn nichts anderes wird auch du tun. Ich schmeiße daher die 38.489 in den Raum. Bonusziel 37.925, aber die Zahl für unsere Wette, die lautet 38.489. Stefan, was meinst du? Das ist ein schönes Ziel, was du da gewählt hast. Kann ich eigentlich nicht so viel anderes sagen, muss ich ja ab und zu.
Hast du gut analysiert, Herr Kollege? Ich würde, es ist echt schwer. Wenn ich jetzt sage, ich rechne fest mit dem Gap Close, normal würde ich sagen, ich mache jetzt eine Anti-Ding und setze da drauf, dass wir steigen. Realistisch gesehen ist aber dieser Bereich wirklich auf der Unterseite langsam, leider warweich geklopft. Insofern, ach komm, ich werfe mal die, ich nehme mal die 38.000 Glatt. 38.000 und 15.000, also 38.000 und 15.000, also 38.000 und 15.000. Okay, top die Wette gilt.
Und damit wünschen wir euch allen einen guten Start in die neue Handelswoche. Ja und vor allem immer eine Handbreite, Stopplos und Tumtrade.
