Folge 389: Ein affiges 2023 - podcast episode cover

Folge 389: Ein affiges 2023

Dec 30, 20231 hr 41 minEp. 389
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Episode description

2023, das Jahr ist am Ende und wir reden wie immer darüber. Über ein paar Dinge, die dieses Jahr geprägt haben und über Dinge, die unser persönliches Jahr geprägt haben. Viel Spaß damit, einen guten Rutsch und ein fantastisches 2024. Danke, dass ihr uns auch dieses Jahr wieder durch den Dschungel begleitet habt.


Beteiligte Brüllaffen:



Die Themen [Gesamtdauer: 1:41:06] Wir freuen uns immer über Kritik, Lob oder Anregungen, die ihr in den Kommentaren, bei Facebook, Twitter, Instagram oder auch via Mail hinterlassen könnt. Ihr könnt uns gerne Fragen stellen, egal ob wir davon Ahnung haben oder nicht, wir werden auf jeden Fall eine affige Antwort finden. Wenn ihr wollt, könnt ihr unseren Podcast auch abonnieren, die Links dazu befinden sich in der rechten Sidebar unserer Seite.

Transcript

Music. Brüll Affen Couch, Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Brüll Affen Couch. Mein Name ist Spritti und wie immer begrüße ich an meiner Seite Apfelkern. Hallo Apfelkern. Hallo Spritti und hallo liebe Hörer. Weißt du was heute war? Ich habe heute auf den Kalender geguckt. Der 29. Dezember? Ja, und habe gedacht, Mensch, das Jahr ist ja schon vorbei. Da fehlt doch noch irgendwas. was.

Und dann haben wir uns im Dschungel auf der Couch getroffen und nehmen jetzt die Jahresrückblicksfolge auf. Und mein Zeitplan sollte es erlauben, dass sie dann am 30.12. Rechtzeitig noch in diesem Jahr erscheint. Ja, wie immer. Ich glaube, ein Jahr hat es nicht funktioniert. Beziehungsweise da hat irgendwie die Aufnahme gesponnen oder so. Aber ansonsten haben wir jedes Mal irgendwie einen Jahresrückblick gemacht. So auch in diesem Jahr.

Wir mischen das so ein bisschen, wie immer, was ist in der Welt passiert, was fanden wir persönlich ganz gut von den Dingen, von denen wir regelmäßig im Podcast erzählen auch, Serien, Filmen, sonstige Dinge. Dinge. Und ihr seid wie immer gerne dazu aufgerufen, auch uns Kommentare zu hinterlassen. Was war vielleicht euer Highlight? Was war euer Film des Jahres? Serie des Jahres?

Wir haben eben in der Pre-Show gerade festgestellt, Apfelkern hatte Probleme, irgendwie Serien zusammenzufinden und ich hatte umgekehrt Probleme, irgendwelche Filme zu sehen, während Apfelkern ja immerhin die Knaller des Jahres gesehen hat. Und ich ganz bestürzt war, dass du sie nicht gesehen hast, um jetzt ganz ehrlich zu sein. Du als Kinogänger-Galore. Ja, und was uns auch überrascht hat, wir sind jetzt aktuell bei der Folge 388.

89. Nein, 89. So schlimm ist es gar nicht. Und 380 war der letzte Jahresrückblick. Das heißt, in einer Welt, die überflutet wird von Podcasts, jeder Star der A-, B-, C-, D-, E-, F-, G- und J-Klasse macht einen Podcast, machen wir uns rar. Ja, nicht zu vielen Jahresfolgen. Und damit starten wir ganz exklusiv in den Rückblick. Ja, aber wir machen uns auch geplant rar. Also es kommt halt Leben dazwischen. Besonders ein kleines Leben. Und auch in unserem sonstigen persönlichen Umfeld

ist halt so. Aber wir behalten es halt bei. Wir setzen uns gerne zusammen. Auch wenn wir uns so ohne Aufnahmegerät unterhalten, stellen wir halt fest, Wir machen es schon ganz gerne. Auch wenn es nicht mehr so regelmäßig ist, weil es einfach zeitlich nicht mehr geht. Dafür machen wir das ja nur so aus Spaß und Freude. Es würde uns was fehlen, wenn wir es nicht machen würden. Und so wird es auch im nächsten Jahr weitergehen.

Aber dann schauen wir erst mal zurück auf dieses Jahr. Es war warm. Es war wärmer als je zuvor und gefühlt hören wir das jedes Jahr, oder? Also als ich das jetzt gelesen habe, dachte ich mir so, schon wieder das wärmste Jahr jemals. Hm, nichts Neues. Aber wieder Meldung von heute, Offenbach, 29. September 2023. Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881. Ein weltweites neues Rekordjahr der Temperatur. Der Klimawandel geht ungebremst weiter.

Jetzt wieder, wir müssen den Klimaschutz beginnen, wir müssen uns an Wetterextreme anpassen und gefühlt ist es die gleiche Leier jedes Jahr und nichts passiert. Das ist ganz schön deprimierend. Und jetzt ist es aber eher ein feucht-warmes Jahr gewesen mit viel Niederschlag. Passend dazu ist bei uns auch richtig der Boden gesättigt mit Wasser. Also man sieht ganz viele Pfützen, wo es nicht mehr versickert.

Und das war auch eben ein Jahr mit hohen Niederschlagsmengen, was wieder natürlich gut für die Grundwasserspiegel war. Und es war das sechstnasseste Jahr seit Messbeginn 1881. Positiv war auch die Sonnenscheinbilanz des Jahres, was auch immer das heißt. Das sind die Meldungen des Deutschen Wetterdienst. Ich verlinke euch das für alle, die gerne Statistiken lesen. Interessant und deprimierend zugleich, aber unterm Strich alle Monate durchweg zu warm.

Temperaturrekord im September und über 20 Prozent mehr Niederschlag seit Aufzeichnungsbeginn als im Durchschnitt. Ich bringe den verpflichtenden Boomer-Witz an. Ich merke ja nichts vom Klimawandel. Mir ist gerade kalt. Ich muss die Heizung gleich ein bisschen aufdrehen. Das ist doch dieser dumme Spruch immer. Auch wenn Schnee fällt. Sobald die erste Schneeflocke fällt. Klimawandel? Glaube ich nicht. Es schneit auch.

Also der Boomer-Witz in meiner Eltern, die ja tatsächlich zu der Generation gehören, ist immer kalt? Nee, also solange noch ein Pullover im Schrank ist, müssen wir nicht heizen. Ja. Gefühlt. Ich kann es nicht belegen. Fand ich das Wetter dieses Jahr doof. Ich glaube, am Anfang ist es nicht richtig schön geworden. Es war eine Weile ein bisschen doof, bis der Frühling so richtig kam.

Und dann ist es relativ sehr schnell heiß geworden. Und zwar so heiß, dass es, unangenehm war, rauszugehen oder großartig was zu unternehmen, was mich so ein bisschen gebremst hat. Der Herbst war so durchwachsen, glaube ich. Da gab es mal zwischendrin gute Phasen, aber dann auch nicht so schöne. Und dann, naja, wie immer halt dieser Winter, der mich mittlerweile doch runterzieht, wenn es so grau und grau ist.

Ja, also es gab irgendwie super viel Regen, genau. Im Frühjahr, was du schon meintest, ist es nicht richtig schön geworden. Dann war es plötzlich trocken im Mai. Das war blöd für den Garten. Und es gab ja auch viele Waldbrände jetzt in Brandenburg, meine Region, eher so im Süden, die habe ich also quasi nicht mitbekommen.

Und dann im Rest des Sommers gab es einfach total viel Regen, die Tomaten sind verpilzt, die Zucchini ist verpilzt, rote Beete und Kartoffeln, robust wie immer, sind super gewachsen.

Und dann gab es aber auch teilweise viele Gewitter, Baumschäden, bei meinen Eltern ist der Sauerkirschbaum, davon gerafft worden durch diese Stürme und am Ende war dann der September wieder relativ trocken, was schlecht für die Pilze war, aber es kamen wieder die Nässe im Oktober und dann konnte ich endlich die Schirmpilze sammeln, von denen ich so lange geträumt habe.

Im Dezember war es ein bisschen winterlich mit schönem Schnee, aber jetzt auf der zweiten Hälfte ist es doch wieder warm und die Weihnachten waren verregnet. So viel zum Gartenjahr. Hattet ihr viel Schnee? Also wir hatten hier einen Tag eigentlich, wo es nicht richtig geschneit hat, aber wo Schnee gefallen ist. So, dass ich auf der Arbeit in der Mittagspause gesagt habe, ich fahre jetzt heim und arbeite aus dem Homeoffice weiter, weil ich weiß,

sobald hier Schnee fällt, ist Verkehrschaos vorprogrammiert. War es dann auch? Aber ansonsten hielt es sich einigermaßen an Grenzen. Also Anfang Dezember gab es eine Woche Winter Wunderland, wo wirklich der Schnee lag. Es gab keinen Matsch. Es war wunderbar zum Schlittenfahren. Also ich habe meine kleine Maus aus der Kita geholt, auf den Schlitten gesetzt zu Hause, drei Runden um den Baum gefahren. Das war echt super schön.

Aber man hat auch gemerkt, in Brandenburg ist Winter Wunderland und in Berlin ist einfach nur Matsch mit Eisgarnitur. Ja, gut. In Städten ist es halt nicht so mit dem Schnee. Erstens wird es schon schnell geräumt und dann bleibt es auch nicht so schön liegen. Ich finde es dann sehr schön, wenn überall der Schnee weg ist, aber du hast diese zusammengekehrten oder zusammengeschobenen Haufen noch irgendwo rumliegen. Du hast dann immer so kleine weiße Häufchen oder so irgendwo,

die noch sehr lange brauchen, bis sie verschwinden. Ja, das stimmt. Ansonsten in der Türkei und Syrien hat die Erde gewebt. Kann ich mich auch noch so dunkel daran erinnern.

Da fing es an, Anfang des Jahres und alle arabischen Kollegen, es gibt sehr viele arabische Ärzte seit eben der Flüchtlingswelle 2016, 17 und die waren dann alle ganz aufgeregt, besorgt, was macht die Familie und, gefühlt war das in den Nachrichten bei uns so eine Welle mit ganz viel Bericht und dann wieder gar nichts mehr, weil natürlich gleichzeitig so viele andere Dinge in der Welt passiert, der Ukraine-Krieg natürlich vor allem.

Und da hat man das, oder ich habe das wenig mitbekommen, aber durch meine Kollegin war das halt sehr intensiv für mich, was passiert da in der Familie, die Sorgen, findet man die ganzen Familienmitglieder wieder, alles ist zerstört. Und dann ging es irgendwie so weiter mit lauter kleinen und großen Katastrophen, mit dem permanent überlagerten Thema Krieg, Russland, Ukraine. Und dann im Oktober hieß es, Israel wurde beschossen aus dem Gazastreifen.

Ich dachte, wie jetzt? Noch Krieg? Ganz ehrlich, warum? Aber natürlich, es gibt da ganz viel Konflikt im Hintergrund. Gründe für den Krieg haben sie genug. Schrecklich ist es trotzdem. Also das sind so die Sachen, die bei mir ganz doll hängen geblieben sind in Sachen Weltgeschehen. Und der Ukraine-Krieg ist ja jetzt schon so zum Alltag geworden. Also du bekommst mit, dass es ist, aber es ist jetzt schon, klingt jetzt ein bisschen schwarz, aber es ist so zur Normalität geworden.

Der Krieg in der Ukraine ist halt jetzt schon so wie vorher die ganze Zeit. Okay, Corona ist ja auch noch. Hat man halt auch eine Weile. Und so ist jetzt der Ukraine-Krieg. Also es ist zum Alter geworden. Und klar, durch den Krieg im Gazastreifen Israel hat auch noch etwas in den Hintergrund gerückt. Es ist ja auch noch nicht so lange her, dass wir über den Krieg gesprochen haben. Makaber, aber wahr. Das ist halt wie der Cleaner-Wandel. Es passiert die ganze Zeit.

Wir wissen, es ist eine latente Problematik, aber irgendwie muss das Leben ja weitergehen. Und, Auch wenn es uns betrifft auf eine gewisse Art, betrifft es uns halt nicht wirklich. Es ist nicht greifbar in unserem Alltag angekommen. Klar, Dinge werden teurer, Strom und so weiter hat Auswirkungen vom Ukraine-Krieg, aber es ist halt nicht so wirklich greifbar. Also wir müssen uns keine Gedanken machen, dass nachts die Bomben auf unsere Häuser fallen.

Das stimmt, aber es gab so eine Phase, da hatte ich das Gefühl, jegliches Kaufgut, was mich gerade interessiert, wird in der Ukraine produziert und ist deshalb a. nicht verfügbar oder b. extrem viel teurer. Ich habe am Anfang, als es losging, für meine Eltern einen Senf gekauft. Ja! Die aktuelle Senfernte konnte noch eingeholt werden, die nächste Senfernte wird problematisch. Es war überraschend, wie viele dann aus der Ukraine kamen.

Und was auch, wo wir gerade bei diesem Thema sind, was ja auch eine, nennen wir es etwas absurde Episode war, auch im Sommer dieses Jahres, wo Prigozhin mit seinen Söldnern auf Moskau marschiert ist und dann irgendwie das Ganze abgebrochen hat, nachdem er, was weiß ich, was für eine Strecke innerhalb kurzer Zeit Zeit marschiert ist und, dann von allen Orten der Welt nach Weißrussland gegangen ist und kurze Zeit später den Fehler begangen hat, in ein Flugzeug zu steigen.

Nachdem es passiert ist, hat wahrscheinlich auch jeder gesagt, okay, war jetzt nicht so überraschend. Aber das war ein Moment, wo dieses dahinplätschernde Berichten über den Krieg sofort aufgenommen hat und plötzlich war es ganz akut, oh Gott, er marschiert ein, passiert jetzt so, was den Krieg zu einem Wendepunkt führt, wird Putin durch Prigozhin wie auch immer ermordet oder entmachtet oder was auch immer und am Ende wird Prigozhin abgeschossen.

Das fand ich ganz schön krass und danach hatten auch alle berichtet, dass Putin sich quasi nur im Zug vorwärts transportieren lässt, wo ich auch dachte, na gut, ich verstehe jetzt warum. Und ich meine, Putin ist ja auch offen für Kritik. Er sagt ja auch ganz gerne, man kann gerne zu ihm kommen, sein Fenster steht immer offen.

Ist das ein Übersetzungsfehler oder wo hast du das gelesen? Nee, ich habe gerade heute oder gestern Nachrichten gelesen, dass wieder irgendjemand, ein Kritiker aus dem Fenster gefallen ist. Ach so. Die Defenestration scheint da ja relativ häufig zu passieren. Gut. Machen wir mal mit Dingen von uns weiter. Was hast du denn so für, ich weiß, ich habe jetzt keine gute Überleitung von dem Thema zu dem nächsten.

Also was hast du denn so an Musik gehört dieses Jahr, um dich von diesen ganzen Dingen abzulenken? Anfang des Jahres kam ein neues Album von Paramore raus, This Is Why. Und da geht es halt auch ganz viel um Depressionen, um das Aktuelle, den Zustand der Welt und wie sich das mit der eigenen Psyche zusammenverhält. Und in dem Sinne hat mir das Album sehr, sehr gut gefallen. Es erinnert mich mehr an die Anfänge von Paramore mit verspielten Texten, Eingängen, Rhythmen.

Und darüber haben wir Anfang des Jahres auch schon mal gesprochen. Ich habe dem Album, glaube ich, vier von fünf oder fünf von fünf Bananen gegeben und freue mich umso mehr, dass wir die beiden, also wir beide die Gruppe nächstes Jahr live sehen. Ja, in der Vorbereitung habe ich das Album auch auf meiner Playlist. Es ist jetzt nicht in meiner Top-Liste dabei, aber unterhaltsam. Ein weiteres Album, was ich dieses Jahr viel gehört habe, ist das Album von Lord of the Lost.

Da hatten wir schon drüber gesprochen, dass wir eben nach dem ESC, oder den hattest du ja auch nicht gesehen, Besserung für nächstes Jahr zu erhoffen, oder? Ja, aber Lord of the Lost habe ich gesehen und fand ich auch nur unverschämter, dass die so weit unten abgeschnitten haben. Ich fand die eigentlich sehr unterhaltsam. Hab mir danach auch noch ein paar andere Sachen von denen angesehen.

Genau, die hatten das Album Blood & Glitter 2022 rausgebracht mit eben der Super Deluxe Version und so weiter und das hat mir sehr gut gefallen. Ich habe da ein bisschen mehr gehört, weil ich auch tatsächlich Konzertkarten für nächstes Jahr habe und vor allem Leave Your Hate in the Comments hat mir da sehr gut gefallen, wo sie halt sagen, wenn du uns doof findest, wenn du denkst, wir sind Schwuchtel, dann lade deinen Hass einfach hier und jetzt in den Kommentaren ab.

Und generell ist es wie bei Paramore, dass mir einfach der Selbsthumor sehr gut gefällt. In deren Musik ist es von der Art eher Metal, aber auch mit dem neuen Glam-Komponenten ist es einfach was sehr Besonderes. Ja, und weiter geht es mit besonderen Künstlern. Peter Fox, natürlich gehört er zur Band Seed, da muss ich aber sagen, höre ich eher weniger seine Musik.

Allerdings hat sein Soloalbum, das legendäre von damals 2000, ich weiß gar nicht, 2007 oder so, 2008, das war zu meinen Schulzeiten schwer angesagt und der ganze Jahrgang war quasi dabei, diese Musik zu hören und dass er jetzt nochmal ein Album rausgebracht hat, war für mich allein schon aus diesen sentimentalen Gründen was ganz Besonderes. Und ich mag einfach, wie er mit der Lyrik spielt, seine Stimme, die Texte und das hat mir das Album Love Songs auch super gut gefallen.

Wobei ich für mich persönlich sage, es kommt nicht an den Stadtafen ran. Stadtafen habe ich auch positiv in Erinnerung. Das neue Album. Mit Sicherheit habe ich was davon gehört, aber nicht so bewusst. Also zum Beispiel dieses, es gibt keinen Regen in Dubai, so von wegen da ist alles golden und schön und niedrig besteuert, aber am Ende gibt es da auch keinen Regen und man kann da auch nicht leben. Ja. Mit Sicherheit, weil ich bei Gelegenheit mal reinhören.

Was hast du denn gehört? Ich glaube, das sind zumindest die ersten drei Alleskünstler, die ich auch schon mal in unseren Jahresrückblicken mit vergangenen Alben hatte. hatte. Das erste ist Janelle Monáe, The Age of Pleasure. Kam im Sommer raus, ist auch ein perfektes Sommeralbum. Fünf Jahre nach ihrem letzten Album erschienen. Ich mag Janelle Monáe von Anfang an, seit ihrem ersten Album 2010.

Die macht ja auch nicht nur Musik, die ist ja auch zwischendrin als Schauspielerin, im Fernsehen aufgetreten, in Filmen aufgetreten, in sehr erfolgreichen Film, zuletzt jetzt Glass Onion, Knives Out Mystery ähm, und hat jetzt halt nach fünf Jahren musikalischer Pause wieder ein Album rausgebracht und ähm, Es ist inhaltlich einfacher geworden.

Sie hat, da habe ich glaube ich schon mal drüber erzählt, ihre ersten beiden Albumen waren quasi eine musikalische Neuerzählung oder zumindest ein Konzeptalbum, was auf Metropolis, dem Fritz Lang Film aus den 20er Jahren basiert. Hat sie das aufgenommen. Und das hier ist halt jetzt ein sehr lockeres Sommeralbum, was mit Afrobeat und Reggae und Soul und es macht einfach gute Laune. Es ist einfach ein schönes Album, war ein sehr schönes Sommeralbum, habe ich auch relativ oft gehört.

Das nächste ist Steven Wilson. Steven Wilson ist so, hatte ich auch schon in der Top-Liste, Tausendsasser wie verrückt. Früher oder jetzt auch wieder mit Porcupine Tree aktiv. Ist aber auch Solo durchgestartet. Nebenher, der Mann hat keine Freizeit, hat er auch alle möglichen Prog-Klassiker neu remastered von von Jeff Rothal über Genesis und was weiß ich wen, alles Yes und so weiter. Es gibt eigentlich keinen großen Prog-Künstler, der seine Alben nicht von ihm hat neu remastern lassen.

Die neueren Alben von ihm gefallen mir nicht ganz so gut. Oder man muss sich sehr viel Zeit dafür nehmen. Das geht eher so in die Artrock-Richtung. Das hat mir auf jeden Fall jetzt, der Harmony-Kodex, was dieses Jahr herauskommen, ist besser gefallen als das letzte Album, The Future Bites von 2021.

Ist noch nicht so 100% meins, aber ich mag ihn halt einfach und es ist ein Album, dem man schon durchaus Zeit geben muss, aber das ist ja bei Prok-Rock und was damit so zu tun hat, ja, eigentlich normal. Das dritte ist Altin Gün Ask, obwohl an dem S ist so ein Axon Fünferle unten dran, keine Ahnung, also das ist glaube ich türkisch, ich weiß nicht wie es dann ausgesprochen wird, Haltigen Bühnen hatte ich mit dem letzten Album schon hier drin, das ist eine.

Schwedisch-türkische Band glaube ich, Ich meine irgendwas, ah ne, holländisch-türkisch. Gute Marwilda. Die spielen so, also du hörst den türkischen Einfluss, diesen anatolischen Rock, den es ja auch in den 70er Jahren ziemlich erfolgreich gab und wo es tolle Künstler gab. Daran orientieren die sich so ein bisschen. Das ist ein bisschen vermischt mit Psychedelic Rock und Zynthpop und ein bisschen Folkmusik. Und ja, ist der ein fünftes Album, glaube ich?

Ich weiß nicht, ich habe sowas übrig für Rockmusik, die, nicht nach Schema F geht, sondern sich von irgendwoher so orientiert, so gerne mit irgendwelchen Folkanleihen etwas.

Was so ein bisschen exotischer ist, abseits vom Mainstream damit reinholt und die Mischung finde ich großartig schöne Musik hat mir jetzt auch wieder gefallen, war noch nichts dabei, was mir nicht gefallen hat von daher, Ja, auch dieses Album, mein drittes und natürlich bescheiße ich hier wieder und habe eine Bonus Nummer 4, aber das ist nur eine EP von einer Künstlerin, die ich dieses Jahr entdeckt habe, die auch noch nicht sehr lang aktiv ist.

Paula Carolina ist ich glaube aus oder ist jetzt in Mannheim, wie auch immer. Die hat ihre erste erste EP oder eine der ersten auf Vinyl jetzt rausgebracht, Heißkalt, ist so ein bisschen als wenn Nena in der Neuzeit angekommen wäre. Also man kann das musikalisch nicht so ganz festhalten, wenn man sich die Singles auf Spotify oder Apple Music oder so anhört. Ist es experimentell, also nicht von der Musik, aber es ist in einem Song Airsoft, im nächsten so ein bisschen...

Krawallnäher? Ich weiß nicht, kann es nicht gut beschreiben. Sie schreibt die Texte, glaube ich, zum großen Teil selbst. Es ist ein bisschen Humor mit drin, es ist Politik mit drin, es ist. Wechselt sich auch vom Song zu Song das Thema ab und es hat einfach irgendwie Spaß gemacht. Es sind so ein paar Songs in meinem Kopf geblieben und auch das hat für gute Laune gesorgt.

Keine Ahnung, ich habe dieses Jahr Lust auf gute Laune Musik gehabt. Ähm, Das kann man ja sich nur herleiten aus dem, was wir bis jetzt zum Jahresverlauf besprochen haben. Gute Laune, wüsiges Minimum. Ja. Ich habe auf jeden Fall dieses Jahr, jetzt mal unabhängig von Toplisten festgestellt, mein Musikgeschmack ist wirklich sehr klein geworden.

Ich habe in Vorbereitung auf unsere Sendung natürlich, so ab Anfang Dezember kommen mir von allen möglichen von Musikzeitschriften, von Zeitungen und Guardian Zeit und was weiß ich, diese ganzen Top-Listen, die Top-Alben des Jahres variiert von Top 10 bis Top 100 oder so. Und ich bin sehr viele dieser großen Listen durchgegangen von Guardian, Rolling Stone und was weiß ich nicht, alles Kerrang.

Und hab mir die alle angeschaut und hab die ganzen, das sind ja dann immer so kurze Beschreibungen und so, und da hab ich gedacht, meistens erkennt man schon, könnte das in so eine Richtung gehen, die einen interessiert. Und ich hab mir die dann alle auf auf mein Apple Music gespeichert, gemerkt und dann immer mal so reingehört für ein paar Songs, um zu gucken, ist das was, was mich irgendwie so greift. Da hat mich nicht wirklich was gegriffen.

Also es war nichts dabei. Ich habe wirklich nichts Neues entdeckt dieses Jahr. Meistens ist irgendwas so dabei, wo ich gedacht habe, oh, das ist ja komplett an mir vorbeigegangen. Nee, selbst von den Bands, die ich mag, die dieses Jahr was Neues, oder wo ich früher gemocht habe, wo dieses Jahr was Neues rausgekommen ist, es war auch nicht sehr viel. Abgesehen von denen, die jetzt auf meiner Top-Liste gelandet sind.

Ja, dieses Jahr habe ich auf jeden Fall meinen Musikgeschmack nicht erweitert. Sieht man auch bei meinem Replay. Ich bin ja dieses Jahr von Spotify zu Apple gewechselt und Apple hat halt nicht dieses Spotify rappt, aber sowas ähnliches, Apple Replay. Und das hat mir mitgeteilt, dass Taylor Swift meine Top-Künstlerin ist dieses Jahr. Was jetzt nicht so überraschend ist. Da kam ja auch noch das Album vom letzten Jahr und dann kam jetzt die Neuauflage von 1989?

86? 89. 89. Macht die gute Mann nicht älter als ihr. Ähm. Ja, Top-Titel ist von Paula Carolina, das Ende. Und Top-Album, was ich am meisten gehört habe, The Age of Pleasure von Janelle Monáe. Also jetzt alles nicht sonderlich überraschend, aber ich wollte es zumindest mal erwähnen. Ja, das war mein Musikjahr. Aber wir hören ja auch nicht nur Leute, die uns was vorsingen. Wir lassen uns ja auch gerne was erzählen. Wer durfte dir denn dieses Jahr so was erzählen?

Ich habe das Gefühl, ich habe viel mehr Podcast gehört, als dass ich Musik gehört habe. Und es ist auch so ein bisschen Verdrängung. Also ich würde sagen, ich habe keine Zeit, mich hinzusetzen, ein Buch zu lesen, einen Film zu schauen. Dann mache ich das alles akustisch und höre Podcast. Da waren meine Top-Podcast, wie im letzten Jahr tatsächlich, die 29er von Stefan Schulz, dem Soziologen und Journalisten, sowie Wolfgang M.

Schmidt. und ich finde einfach wunderbar, wie sie das Zeitgeschehen zusammenfassen, wie sie ganz eloquent berichten über Neuigkeiten der Gesellschaft, Neuigkeiten der Technik, aber vor allem auch Probleme über soziologische Probleme, über demografische Probleme. Es ist wirklich ein toller Podcast in dem Sinne und es gibt davon eine exklusive Variante, die genau wie der Podcast in den 20er einmal monatlich erscheint.

Allerdings nicht fünf Stunden lang geht wie der neue 20er Podcast sondern nur so zwei, drei und das ist etwas, wofür man bezahlen muss und dementsprechend gibt es da nicht so allgemeine Themen, sondern immer, Buchrezensionen und das finde ich teilweise auch sehr inspirierend als Inspiration für Literatur, die ich dann am Ende nicht lese, aber zumindest ist man dann informiert, was es so alles Schönes gibt.

Ja, das habe ich viel gehört und ansonsten immer berufsbezogen und Und kindesbezogen den Konsilium Pädiatrie Podcast. Wo es regelmäßig um verschiedenste kinderärztliche Themen geht, natürlich auch um Hauterkrankungen, was für mich dann interessant ist, aber es geht dann um zum Beispiel, jetzt mache ich das in Titellagen, Neurodermitis im Kindesalter, chronische entzündliche Darmerkrankungen im Kindesalter, Madenwürmer, also alles, was so relevant ist.

Und das lässt sich dann in einer Stunde durchhören. Pilzerkrankungen, Parasiten, Haustropfmilbenallergie. Akne, Computerspielabhängigkeit, nichtorganisches Einnässen an Tag und Nacht, wie auch immer, wo man sagt, ich habe ein Kind, ich sollte das Handbuch dazu lesen, wie funktioniert das und auch wenn ich hoffe, dass Einnässen gut haben wir so oder so, dass jetzt Computerspielsucht, Autismus und so weiter nicht unser Thema wird, finde ich das immer sehr interessant, das zu hören.

Es ist super aufgearbeitet und Und mit ungefähr 50 Minuten schafft man auch eine Folge auf anderthalbfache Geschwindigkeit in ein, zwei Tagen. Und dann habe ich noch gerne den Derma at Home Podcast gehört. Auch natürlich wieder sehr nischig, wo immer in einer einstündigen Folge aktuelle Themen der Dermatologie behandelt werden. Ist jetzt wahrscheinlich nicht so die Empfehlung für alle hier. Aber neue 20er und Salon kann ich euch ganz doll ans Herz legen.

Es gibt auch den Aufwachen-Podcast mit Stefan Schulz, allerdings dann noch Thilo Jung und Hans Jessen, der reanimiert wurde quasi nach langer Pause, den ich aber eigentlich nie schaffe zu hören oder nur teilweise zu hören, auch der sehr hörenswert. Also ich bewege mich da immer so ein bisschen in dem Kosmos von bestimmten Podcastern und komme darüber hinaus momentan nicht weit. Was hörst du denn so? Also ich bevorzuge ja Podcasts, die, also ich habe immer so Phasen, so Podcast-Phasen.

Ich höre nicht mehr so, früher habe ich viel gehört. Mittlerweile habe ich das alles so eingegrenzt auf zehn Podcasts, die ich zumindest mal abonniert habe. Und dann habe ich so Phasen, dann höre ich wirklich mehrere Folgen am Stück hintereinander oder immer wenn ich zur Arbeit fahre und dann habe ich, dann höre ich wieder ein, zwei Hörbücher oder so und dann denke ich, oh, jetzt mal wieder zwischendrin ein Podcast. Also das ist immer so phasenweise.

Und was ich gerne mag, weil ich dann öfters mal so Unterbrechungen habe, sind halt nicht Podcasts, die ständig rauskommen und dann drei Stunden lang sind. Das kann ich eh nicht aufholen. Angenehm finde ich wirklich, die besten Podcasts sind eigentlich die, die so acht bis neun Folgen im Jahr haben. Das ist so eine gute Menge. Das finde ich super. Da hast du auch nicht diesen monatlichen Druck, dass du immer die aktuelle Folge

hinterher hören musst. sondern da hast du auch mal ein bisschen Raum für eigene Gedanken. Das ist wirklich gut. Deswegen ist unser Podcast meine Nummer 1. Nein, Quatsch. Ich habe nur mal geguckt. Ferngespräche. Es hat, glaube ich, neun Folgen dieses Jahr gehabt. Oder zehn. Also nicht ganz monatlich. Es ist ein Podcast von Radio 1, also im RBB, öffentlich-rechtlich. Wird moderiert von Holger Klein, dem Eben.

Einem der Podcast-Vorfahren von Anfang an. Ich glaube, es ist fast so lange aktiv wie wir. Und in Ferngespräche, die ARD hat ja ein Korrespondenzennetz in der ganzen Welt und er schließt sich dann in einer Folge halt mit einem Korrespondenten kurz und redet mit dem, was ist in der Region, wo der aktiv ist, so passiert.

Meistens ist es ja nicht mehr wie früher, ist ja alles weniger geworden, also sie sind ja dann für mehrere Länder Und wenn irgendwo was Interessantes passiert, dann fahren sie halt ein, berichten von da. Und natürlich sind das dann so 3-Minuten-Beiträge in der Tagesschau oder etwas mehr im Weltspiegel oder so. Und in diesem Podcast, der geht dann ungefähr eine Stunde, erzählen die halt etwas ausführlicher.

Also zum einen über das Leben, wie das Leben da ist, wo das Studio ist, wo man dann auch ein bisschen was über das Land erfährt, aber halt auch etwas tiefer gehend über die aktuelle Problematik. Die letzte Folge war jetzt, geht es um die Ukraine, aber es sind halt auch, wie gesagt, oft dann auch Länder, wo du halt nicht so oft was mitbekommst und so. Und das finde ich ganz interessant. Außerdem mag ich Holger Klein einigermaßen. Ich habe ihn früher schon gerne

gehört. Der macht mit Frind ja auch jede Menge Folgen. Total faszinierend. Den Großteil davon höre ich nicht, aber wenn ich mal was höre, dann gefällt es mir in der Regel auch. Von daher, der macht ganz viel Spaß. Das war jetzt sehr ausführlich dazu. Dazu sehr kurz noch was Öffentlich-Rechtliches. Tourfunk kommt von der Sportschau, also von der ARD und dreht sich um Radsport.

Den habe ich angefangen dieses Jahr zu hören, weil ich nach längerer Unterbrechung oder länger her nur nebenher dieses Jahr die Tour de France ein bisschen aktiver verfolgt habe. Sowohl die der Herren als auch der Frauen. Über die der Frauen habe ich auch hier gesprochen. Und ich habe früher halt schon Radsport, vor allen Dingen die Tour de France,

halt sehr gemocht. und was vielleicht auch damit zusammenhängt, weil ich als Kind schon immer in Frankreich zu der Zeit von der Tour de France immer im Urlaub war und das da auch immer im Fernsehen gelaufen ist und so.

Und der Tourfunk hat dann nach jeder Folge der Tour de France eine kurze Folge rausgebracht, so 20 Minuten, wo sich die Reporter und so von dem Team dann zusammengesetzt haben, über das Renngeschehen gesprochen haben, Interviews mit Fahrern gemacht haben, durchaus auch kritische Anmerkungen gemacht haben, zu gewissen Vorfällen oder wo Dinge waren, wo man sich gedacht hat, naja, das erscheint jetzt etwas sehr suspekt.

Radsport ist ja jetzt, ich weiß nicht, ob man das so mitbekommen hat, nicht der sauberste Sport gewesen in den vergangenen Jahrzehnten. Ja, aber das fand ich so als Begleitprogramm immer ganz schön. Das nächste ist Unpost. Der ist relativ neu. Der hat 15 Folgen bis jetzt. Ich weiß nicht, ob es den auch letztes Jahr schon gab oder ob der in diesem Jahr gestartet ist. Unpost ist ein Street-Fotografie-Podcast, mitgemacht von Wolfgang Mertens.

Wolfgang Mertens ist vom, ich glaube, von einem Nürnberger Street-Fotografie-Kollektiv Mitglied. Und der interviewt in jeder Folge halt irgendeinen Fotografen oder eine Fotografengruppe, die alle Street-Fotografie in Deutschland machen. Und redet mit denen. Und da ich das durchaus ganz interessant finde, ich Street-Fotografie interessant finde zum Gucken, da komme ich auch später nochmal drauf, ähm.

Finde ich das ganz angenehm und Fotografie ist halt eines meiner größten Hobbys, und das macht Spaß zu hören. Ich bin jetzt nicht so der aktive Street-Fotograf, aber nichtsdestotrotz finde ich das ganz interessant und schön zu hören und es ist halt auch es ist nicht so 100% professionell, was ich aber ganz sympathisch finde, weil mittlerweile als wir angefangen haben, da hat das ja keine Sau interessiert, Podcasten.

In den USA war es ein Trend, hier bei uns war es ja noch nicht so großartig und es war alles sehr amateurhaft. Und dann irgendwann sind dann alle möglichen Radiosender und Öffentlich-Rechtlichen und Promis und jeder, der nicht bei drei auf den Bäumen war, draufgekommen, dass man damit ja auch Geld machen kann und das Ganze ein bisschen aufblasen kann.

Und jeder hat dann irgendwie einen Podcast gehabt und das hat so ein bisschen dieses Amateurhafte dem Ganzen so ein bisschen genommen, was halt das früher so ein bisschen ausgemacht hat und. Der ist gut, also ich will denen jetzt nicht sagen, dass der Amateur oder Stümperhaft ist, aber merken halt noch an, dass das wirklich, da hängt keine Produktionsfirma dahinter, das ist wie bei uns.

Da machen die, die es halt aufnehmen, machen danach nachher auch den Schnitt und die Veröffentlichung und schreiben den Beitrag und da hängt halt nicht irgendwie noch was, was ich wäre hinten dran. Das finde ich ganz sympathisch. Das ist bei meinem letzten Punkt nicht so und da gehe ich jetzt nicht lang drauf rein, weil wer dazu was hören will, kann die letzte Folge hören, da habe ich drüber gesprochen, The Mina Kimes Show featuring Lenny.

Mina Kimes ist eine Sportreporterin von ISBN in den USA, vor allen Dingen auf Football spezialisiert und Und hat einen YouTube-Kanal, über den habe ich in der letzten Folge gesprochen. Auf dem YouTube-Kanal kommt auch der Podcast, den sie bringt. Während der Saison zwei Folgen pro Woche, ein Rückblick und Vorschau, jeweils mit einem Gast. Ähm, Der Gast ist nicht Lenny, Lenny ist ihr Hund. Ist auch immer mit dabei.

Und ich finde sie, erstens finde ich sie sehr sympathisch, zweitens hat sie unglaublich viel Ahnung, was ich ja in der letzten Folge schon erwähnt habe, gerade in der US-Sportberichterstattung rar gesät ist. Da sind es halt eher die Lautsprecher, die möglichst die anderen überschreien, als dass sie wirklich mit Fakten fundiert kommen. Und sie analysiert das halt wirklich sehr gut. Und deswegen finde ich das sehr angenehm, habt ihr auch kein Problem,

also zwei Folgen jeweils eine Stunde pro Woche zu hören, während der Football-Saison. Das, war es bei meinem Podcast. Ich glaube, letztes Jahr hatte ich keinen einzigen empfohlen. Dieses Jahr hatte ich dann doch ein bisschen mehr. Kommen wir noch ein bisschen zum Weltgeschehen zurück. Wir haben ja am Anfang schon drüber gesprochen.

Ich habe mir eine Vorbereitung auf die Sendung, wie ich das immer mache, hingehockt und habe mir die deutsch- und englischsprachigen Wikipedia-Artikel aufgemacht zu 2023. Und da ist halt wirklich sehr viel zusammengeschrieben. Teilweise langweilig. Wer hat jetzt irgendwo die Ratspräsidentschaft übernommen oder in welchem Land waren Wahlen oder so.

Aber da sind auch Dinge halt dabei, die man dann so entdeckt und denkt, ach, das ist ja interessant, aber ich habe es überhaupt nicht mitbekommen. Und so habe ich mir jetzt ein paar Dinge rausgeholt, weil ich meine, Krieg in der Ukraine, Krieg in Israel, Gazastreifen, dürfte jeder mitbekommen haben. Selbst jemand, der die Nachrichten einigermaßen versucht zu ignorieren wie ich, hat sowas mitbekommen.

Das hier waren jetzt so Punkte, wo ich gestolpert bin und gedacht, oh, das hat mir überhaupt nichts gesagt. Zum Beispiel am 11. April gab es ein, Wikipedia nennt es so, das Massaker von, Patsiki. Wurden von der Luftwaffe von Myanmar mindestens 130 Menschen ermordet. Hat mir absolut null gesagt. Hier irgendwas? Wahrscheinlich nicht. Aber es klingt schrecklich.

Und ja, Myanmar gab es ja vor einer Weile einen Putsch, da ist ein Militärjunta an der Macht und hat das Land ja, glaube ich, man ist jetzt nicht gerade verwechselt, so ziemlich von der Außenwelt abgeriegelt, also sehr, sehr dicht gemacht. Die damals geschasste Politiker und so weiter, da hat sich dann eine Exilregierung gebildet und diese Exilregierung hat in einem Teil von Myanmar einen militärischen Arm gegründet.

Die PDF, die People's Defense Force und in einem Bereich von Myanmar haben sie halt einigermaßen Einfluss, da, sind deren Streitkräfte aktiv und dort hat diese ein Büro eröffnet und in diesem Dorf gab es dann eine größere Versammlung, die sich da zusammen, um das zu feiern, dass da das Büro eröffnet wurden und.

Ja, dann haben sich 800 Bewohner von dem Dorf da zusammen, es gab Essen, Tee, halt, ne, es fiel zusammen mit der burmesischen Neujahrsfeier und während der Feier haben dann ein Kampfjet das Gebiet bombardiert. Kurz darauf kam dann auch Hubschrauber und hat wahllos auf Ziele am Boden getroffen, also Also anders als wahllos geht es ja dann auch nicht, wenn da 800 Leute zusammen sind. Insgesamt sind 130 Menschen gestorben, weitere 30 Verletzte, unter den Opfern dann auch Kinder.

Es gab dann später abends noch einen weiteren Angriff, wo noch mehr dann verletzt wurden. Und viele Leichen sind auch unidentifiziert geblieben. Angeblich, Nachrichten, die kann man nicht so wirklich überprüfen, die da rauskommen. Aber was zumindest Wikipedia dann da schreibt, ist, dass jede Familie im Dorf während des Angriffs angeblich zwischen zwei und vier Familienmitglieder verloren hat.

Oh, wow. Ja. Ja, und. Das war so ein Punkt, bin ich halt auch durchgegangen, hab nur das gelesen, Massaker, was, der Ort sagt mir nichts und dann halt da so ein bisschen reingelesen. Es passiert so viel Elend, da kommt man gar nicht mehr hinterher und das ist die traurige Wahrheit.

Es ist auch nicht unsere Verantwortung, alles mitzubekommen, aber ich finde es halt gerade bei so einem Jahresrottblick fand ich es dann interessant und hab gedacht, ich mach's dieses Jahr mal anders und rede mal über Dinge, die ich halt nicht gewusst hab. Was ich gewusst hab, dass wir bei der Atomkraft aussteigen und Und dass ja auch die letzten Meiler irgendwann abgestaltet wurden. Was ich dieses Jahr komplett nicht mitbekommen habe, dass es dieses Jahr war, dass am 15.

April die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet wurden. Das habe ich definitiv mitbekommen, weil auch ganz viel diskutiert wurde. Kann man die denn nicht noch weiter betreiben? Was müsste man da machen? Ach, die Materialbescheidung hätte man schon ewig vorher planen müssen. Ah, das geht nicht. Und die Mitarbeiter kriegst du auch nicht wieder. Also es war sehr interessant zu lesen. Das habe ich auch mitbekommen, dass der Nicht-Stäuber, wie heißt der Heini da unten in Bayern?

Söder, Markus Söder. Genau, dass der da mit Wahlkampf gemacht hat, das hat ja gut gepasst dieses Jahr. Aber da habe ich nicht so realisiert, dass das dieses Jahr abgeschaltet wird. Ich wusste nur, dass es bitte irgendwann abgeschaltet wird. Dann was anderes im Juli. Schätzung der UN zufolge wird sich das Bevölkerungswachstum in Indien in den nächsten Jahrzehnten kaum abschwächen.

Und es ist wohl so gewesen, dass in diesem Jahr Indien die Volksrepublik China als bevölkerungsreichstes Land der Erde überholt hat. China schrumpft ja jetzt, wie wir gelesen haben. Ja. Ist das nicht so, dass denen so ein bisschen jetzt die Ein-Kind-Politik auf die Füße fällt oder so? Ja, eine Million Minus haben sie quasi gerade gemacht mit Einwohnern. Und genau, die haben jetzt sogar gesagt, ihr dürft Kinder haben, wie ihr wollt, zieht ruhig ins Land.

Es gibt da diverse Programme, die Werbung dafür machen und auch mit finanziellen Anreizen natürlich locken. Aber da gibt es wenige, die sagen, wir wollen jetzt in ländliche Regionen ziehen und da wird es noch ein langfristiges Problem geben mit Arbeitskräften, was dann für uns wieder ein Problem ist, dass eben nicht Billigproduktion in China stattfinden kann, weil da gibt es ja dann auch plötzlich keine Arbeiter mehr. Also das dicke Ende kommt noch, wie es so schön heißt.

Dann heißt es wahrscheinlich Design California assembled in India demnächst. Ja gut, ist ja schon zum Teil so. Es ist nicht, dass die ganzen Medikamente, das war doch am Anfang von Corona, dass die ganzen oder der Großteil der Medikamente und sowas aus Indien kommen. Ja, also aus China tatsächlich auch noch sehr viele.

Ja, aber es war ja dann irgendwie, dass Indien gesagt hat, naja, wir kümmern uns erstmal um unsere eigenen Leute und exportieren das Zeug jetzt nicht und dann hieß es hier auf einmal ja, jetzt haben wir ja nichts.

Jetzt kommen wir zur Naturkatastrophe Du hattest ja vorhin schon erwähnt, das Erdbeben in Syrien und der Türkei Anfang des Jahres Ich habe da noch etwas anderes gefunden, Und zwar im April, Mai gab es Überschwemmungen in Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, wo über 600 Menschen ums Leben gekommen sind Da gibt es zweimal im Jahr eine stärkere Regenszeit Und diesmal haben diese Regenzeit besonders starke Niederschläge,

vor allen Dingen um Kibu-See in diesem Dreiländereck von diesen drei Ländern halt. Ja, kamen dann Überschwemmungen, Erdrutsche von April bis Mai, wo mindestens 618 Menschen gestorben sind. Jede Menge zerstörte Häuser und ja ich meine wir hatten es ja hier auch wie in relativ schneller Zeit auf einmal dass so Wasser, vernichten kann das Ahrtal war letztes Jahr Ahrtal ja. Aber habe ich auch nicht mitbekommen Also es ist so ein bisschen an mir vorbei.

Und wenn wir schon gerade in Afrika sind, Es gab im Niger einen Militärputsch, wo die Regierung gestürzt wurde und das Militär übernommen hat am 26. Juli. Am 30. August gab es in Gabun nach den Parlamentswahlen auch einen Militärputsch, wo auch dann eine Militärjunta übernommen hat. Und soweit, wie ich das alles gelesen habe, auch noch immer an der Macht ist.

Und dieser Militärstreich oder Staatsstreich war der siebte in West- und Zentralafrika seit 2020, nach ähnlichen Vorfällen in Mali zweimal, Guinea, Burkina Faso zweimal und der eben schon angesprochene Putsch in Niger. Sagen wir mal politisch nicht die stabilste Region und auch so ein Ding, was so ein bisschen hin, wenn ich jetzt nochmal dran denke, an das Israel beschossen wird von der Hamas, war ja auch der erste Gedanke, als du das gehört hast, ja, passiert auch immer wieder.

Also du hörst ja immer wieder, es wurden Raketen abgefeuert von der Hamas oder von der Hezbollah, je nachdem, aus unterschiedlichen Ländern. Und hat sich ja dann wesentlich schlimmer herausgestellt und genauso da auch. Du hörst in Afrika, ja, wieder Militärstreit, du kannst das Land gar nicht richtig einordnen, wo es jetzt genau liegt oder welches es war und war das jetzt jemand demokratisches gewählt oder wurde schon irgendein Diktator gerade wieder abgesägt.

Ist ehrlich gesagt an mir vorbeigegangen und klar, man muss nicht alles wissen, aber ich habe gedacht, ich erwähne es zumindest mal. Und natürlich habe ich mich dann auch etwas vertiefter eingelesen, so, ja, wie das so Wikipedia halt üblich ist. Du kommst dann von einem Startstreich zum nächsten und klickst da aufs nächste blaue Wort und landest beim nächsten Artikel und ja, da kann ich mich manchmal ewig mit beschäftigen. Möchte ich hier jetzt nicht machen.

Ich wollte zumindest mal erwähnen, was dieses Jahr so passiert ist. Eine andere Sache, die ich mitbekommen habe, aber auf jeden Fall in diesem Podcast erwähnen wollte, und das ist auch unser einziger Beitrag zum Sport. Deutschland ist Weltmeister. Ich meine, Fußball haben wir jetzt nicht mehr drauf. Sowohl die Männer als leider auch die Damen, die dieses Jahr auch ihre Weltmeisterschaft haben.

Dafür haben es die Basketballer rausgerissen. Die Basketballer der Herren sind Ende August, Anfang September Weltmeister geworden, was, schon etwas Überraschendes. Also, sie sind nicht ganz schlecht, also sie waren so ein guter Außenseiter, aber vom Turnierverlauf haben sie dann gerade gucken, wo ich es finde. Also sie haben dann Denn als es in die K.O.-Spiele geschafft haben, haben sie Lettland geschlagen.

Lettland, die baltischen Staaten sind ziemlich stark im Basketball, haben im Halbfinale die USA rausgeschmissen, was eine relativ große Sensation war. Vor allen Dingen auch in den amerikanischen Medien. Und im Endspiel haben sie dann die Serben geschlagen und sind nicht unverdient Weltmeister geworden, angeführt von Dennis Schröder. Ja. Ähm. Sehr schön. Also, keine Ahnung. Das Halbfinale und das Finale habe ich geguckt. War schon toll. Also, wirklich nicht unverdient.

Und der größte Erfolg wahrscheinlich in der Sportart bei den Herren. Für die Deutschen. Ich freue mich total, dass es eben mal nicht um Fußball geht. Und muss auch sagen, beim Sportgucken bin ich total raus, weil mich das eher nervt, weil ich das eher assoziiere mit pöbelnden Fußballfans in der Bahn, aber so ein bisschen zieht da ja der Fußball alle anderen Sportarten runter, weil in der Bahn Basketballfans randalieren sehen.

Glaube ich, habe ich noch nicht. Und in dem Sinne gönne ich das den deutschen Herren sehr. Da möchte ich sagen, dann solltest du auf jeden Fall nicht in Balkan mit der Bahn fahren. Da sind das schon fußballähnliche Verhältnisse, was man da so sieht teilweise. Aber gut, kommen wir zu unseren Sachen zurück. Von diesen ganzen Serien, die du dieses Jahr so geguckt hast. Was war deine Top-Serie? Ich fange mal mit der Top 10 an. Platz 10, Sex Education. Platz 1, gleiche.

Ich habe wirklich überlegt, was habe ich geguckt? Wednesday? Nee, das ist mir eingefallen. Das war ja schon letztes Jahr. Also 2022. Sex Education. Die haben wir wirklich mit Freude geguckt. Es war, jetzt musste ich lügen, dritte oder vierte Staffel. Auch da mit der Abschluss des Ganzen. Unterhaltsam. Ein paar Personen sind gegangen und haben nicht mehr mitgespielt, aber definitiv eine sehenswerte Empfehlung, wenn man das Konzept mag.

Dann ist mir eingefallen, habe ich auch noch angefangen, Black Mirror zu gucken. Staffel, ich weiß nicht was, die aktuellste, 5, 6. Aber irgendwie hat mich das nicht so mitgerissen. Da gab es eine Variante, da wurde quasi immer ein, es hieß Joan is awful, immer einen auf die Person abgepassten Netflix-Serientitel produziert.

Also eine wahre Person, Joan, wurde durch ihren eigenen Netflix-Account, AGB hatte sie natürlich nicht gelesen, hat sie zugestimmt, gefilmt zu werden von Netflix oder ich glaube es Dreamberry hieß es da, und sie wurde dann quasi überwacht und tagesaktuell wurde mitgeschnitten was sie so erlebt und ja, sie fand es so absurd, dass sie dann, mit Abführmittel bei einer Trauung in der Kirche den Boden beschmutzt hat um eben ins Gespräch zu kommen mit Salma Hayek, die sie gespielt hat in dem.

Filmchen, um zu sagen, wenn du nicht willst, dass Summerhulk, also du, als ich, diese schlimmen Sachen macht, dann hör auf, mein Leben in die Öffentlichkeit zu tragen. Es war ganz interessant, aber von da an wurden die Episoden von Black Mirror immer seltsamer.

Wie auch immer, ich habe noch zwei, in dem Sinne ist es nicht meine Top-Serie, aber Black Mirror vom Konzept mag ich immer noch gerne, plus es ist nur eine Eine Folge oder wie ein Film manchmal auch anderthalb Stunden lang, die lässt sich dann zwei oder drei geteilt auch irgendwie noch ansehen. Ja, also ein schwaches Serienjahr bei mir. Bei dir sieht es anders aus? Ja, doch, sieht es anders aus. Ich habe einiges geguckt. Nummer eins, Silo, Science-Fiction-Serie von Apple.

Apple, finde ich, macht viele gute Serien. Also sie machen nicht viel, aber machen es. Das, was sie machen, ist oft gut und unterhaltsam. Silo ist eine Serie, die hat mir sehr gut gefallen. Ist basiert auf einer, dreiteiligen Buchreihe namens Wool. Und. Wir leben in einem Silo, in einem riesigen unterirdischen Silo.

Da habe ich hier im Podcast ja auch schon schon drüber gesprochen, mit, was weiß ich, 100 Stockwerken, wo du halt einen Tag brauchst, um von ganz oben nach ganz unten zu kommen.

Es gibt keine Aufzüge da drin, es gibt nur so ein riesen langes Treppending und natürlich ist dann auch so eine Art Kastensystem, also Unterschicht ist sehr weit unten und die tollen Leute leben sehr weit oben und, dann gibt es da Leute, die so ein bisschen das System in diesem Silo hinterfragen und halt denken, da muss doch irgendwas noch draußen sein, weil sie gehen davon aus, dass draußen nach einem. Atomkrieg, Strahlung, was weiß ich, man halt draußen nicht mehr leben kann.

Viele Rätsel ist toll geschrieben, hat mir keine Ahnung, ist genau mein Beuteschema gefallen, hat Spaß gemacht. Was mich überrascht hat, dass es mir gefallen hat, weil das nicht so mein Ding ist, ist One Piece. Eine Realverfilmung auf Netflix dieses Jahr von dem japanischen Manga und Japanische Dinge gehen halt wirklich an mir total vorbei, mit Manga, Anime und sowas. Nie beschäftigt, keine Ahnung davon. Aber One Piece ist ein unglaublich erfolgreiches Manga und da gab es jetzt eine

Live-Action-Serie. hier und ich habe natürlich keinen Bezug, ich weiß nicht, wie es umgesetzt ist. Ich habe das jetzt von jemand gesehen, dem das überhaupt nichts gesagt hat und ich fand, mir hat es Spaß gemacht. Von dem, was ich von Kritikern so gesehen habe, die die Mangas mögen. Scheint das wohl nicht so schlecht umgesetzt zu sein, auch von den Schauspielern her und der Art. Und es ist so ein bisschen Fantasy-mäßig.

Also es geht um der Hauptheld-Monkey, die Ruffy hat besondere Fähigkeiten, kann halt seine, Extremitäten sehr weit dehnen und dann kann er den Arm sehr lang machen und ausholen und dann die Faust auf die Gegner schlagen und sowas. Und das haben sie einigermaßen gut umgesetzt. Hat Spaß gemacht, hat glaube ich auch verlängert worden. Fand ich gut. Wenn ich bei Netflix bin, zwei Serien, zwei Limited-Serien, über die ich auch im Podcast gesprochen habe, die habe ich schon komplett verdrängt.

Ich bin dann einfach nochmal in meine Apps gegangen, wo ich dann so dokumentiere, weil ich geguckt habe. Und da habe ich gesehen, ach ja, das war ja dieses Jahr auch. Ach, das war ja, glaube ich, auch nicht so schlecht. Liebeskind ist eine deutsche Serie, wo es um...

Ein entführte Mutter und Kind geht, die entführt wurden und sehr lange, also das Kind ist wohl in Gefangenschaft zur Welt gekommen und die können ihrem Entführer entkommen und dann gibt es aber doch noch mysteriöse Dinge hintendran und sowas, so ein bisschen Thriller-mäßig. Und Bodies ist eine Science-Fiction-Thriller-Serie, wo drei Polizeidetektive einen Mord untersuchen. Und zwar die gleiche Person, die ermordet wird, aber in drei unterschiedlichen Zeiten. Seiten.

Sehr weit in der Vergangenheit, in einigermaßen in der Gegenwart und in der Zukunft. Und mehr möchte ich jetzt nicht darauf eingehen, aber Science-Fiction mag ich, Zeitreisen und sowas mag ich oder so, wo das unterschiedlichen Zeitebenen spielt. Hat mir gut gefallen, hat Spaß gemacht. Was dieses Jahr fortgesetzt wurde, ist Foundation, Apple-Serie, Science-Fiction-Serie. Die erste fand ich schon gut, habe ich glaube ich letztes Jahr in meiner Top-Liste

gehabt. Dieses Jahr kam die zweite Staffel. Ist eine Verfilmung vom Isaac Asimov Roman. Zweite Staffel hat mir noch besser gefallen als die erste. Fand ich toll. Ich hoffe wirklich, dass sie das durchziehen und alles gut zu Ende bringen, wie sie das so planen. Und Slow Horses ist mir relativ frisch gerade in Erinnerung. Auch das habe ich top erwähnt. Ist auch eine Apple TV Serie mit Gary Oldman.

Gary Oldman ist fantastisch. Und zwar geht es bei den Slow Horses um um eine Gruppe von britischen Geheimagenten vom MI5, die aber quasi in Ungnade gefallen sind und in ein Haus abseits abgeschoben werden und da Dinge tun müssen, damit sie was zu tun haben. So ein bisschen ABM-Maßnahme und, ja, sie sind so ein bisschen verachtet, sind halt die langsamen, die, ja, in Verruf.

Und die Serie hat Humor, die kann aber auch überraschend erschreckend sein und Gary Oldman spielt so einen wirklich unsympathischen Boss, der überhaupt keinen Bock hat zu arbeiten. Ich habe gerade die dritte Staffel gehockt, da hockt er in einem Wartezimmer und furzt da durch die Gegend und es macht ihm überhaupt nichts aus oder er raucht und trinkt und trinkt, Alles. Also wirklich ekelhafter Typ, aber so großartig gespielt.

Und das macht viel an der Serie aus. Also ich habe jetzt die dritte Staffel ist jetzt gerade zwischen den Jahren rausgekommen, ist gerade zu Ende gegangen. Habe ich jetzt gestern, vorgestern fertig geguckt. Hat mir wieder sehr gut gefallen. Also von daher weiterhin eine Empfehlung. Und ansonsten gab es halt auch noch so ein paar gute Sachen. The Fall of the House of Asher war auch eine Limited-Serie von Netflix.

Habe ich hier im Podcast drüber gesprochen. Poker Face Anfang des Jahres war auch schön mit Natascha Leon als So ein bisschen wie Columbo. Man sieht am Anfang, wer den Mord begeht und begleitet sie später bei der Ermittlung. Und The Last of Us war ja, glaube ich, auch eine sehr tolle Serie dieses Jahr. Die Videospiel-Verfilmung, Videospiel habe ich nicht gesehen.

Die Verfilmung davon, die Serie war großartig. Vor allen Dingen die eine Folge, wo ich hier, glaube ich, auch drüber gesprochen habe, wo die Hauptfiguren überhaupt nicht oder nur sehr kurz drin aufgetaucht sind, war eine der besten, Serienfolgen, die ich jemals gesehen habe. Ja, so, das war sehr, sehr viel. Da sind schon einige Bomben dabei gewesen dieses Jahr. Genau. Bombig geht es weiter mit den Filmen des Jahres und unserer großen Auswahl.

Der Film, von dem bestimmt noch keiner gehört hat, Oppenheimer, kam auch dieses Jahr heraus. Das haben ja alle immer nur Barbie geguckt, habe ich gehört, außer dir. Und Oppenheimer war der eine Film, den ich im Kino gesehen habe. Es war unfassbar schön, ein ungestörtes Filmerlebnis. Die Oma hat aufs Kind aufgepasst und ich konnte den Film mit meinem Mann anschauen.

Es war auch einer, wo man wirklich dranbleiben muss, um die ganze Handlung mitschneiden zu können, wo es immer wieder einen Wechsel gibt zwischen Vergangenheit und aktueller Zeit. Hat mir sehr gefallen, schauspielerisch stark, kulissentechnisch stark und damit eine tolle Empfehlung. Den Barbie-Film habe ich auch gesehen, war unterhaltsam, aber eben nicht so ein Film, wo ich sage, ja, der wird langfristig einer sein, den man gesehen haben muss.

Ja, und das war es auch schon mit meinen Filmen des Jahres. Wie sieht es denn bei dir aus? Ich bin hier auch durchgegangen, was habe ich dieses Jahr eigentlich gesehen, was aus diesem Jahr auch ist es ist sehr sehr dünn ich habe eigentlich fast nichts gesehen ich habe Guardians of the Galaxy Vol. 3 gesehen wahrscheinlich der Abschluss von dieser Filmreihe von James Gunn ein toller Abschluss ich meine das Marvel.

Universe ist ja so ein bisschen ein Loch gefallen Übersättigung, sie haben auch einige Entscheidungen getroffen, die so ein bisschen fragwürdig sind. Und ich bin auch der Meinung, dieses Ganze, wo ja auch DC und alle möglichen gescheitert sind, auch das Monster-Universum und so, das funktioniert bis zu einem bestimmten Punkt. Und dann, wenn das Universum zu groß wird, weißt du, du musst die Serie gesehen haben und das Comic gelesen haben, um den Film jetzt zu verstehen.

Und ich will halt einfach, ich will sagen, okay, der Film interessiert mich, ich gehe rein und ich will kein großartiges Vorwissen haben. Außer es ist jetzt zum Beispiel Dune 2, dann sollte man natürlich Dune 1 gesehen haben, aber ich will nicht, um Guardians of the Galaxy zu verstehen, Thor und Miss Marvel Serie geguckt haben und Captain America Comic Heft gelesen haben.

Das ist hier nicht so. Man sollte die anderen Guardians of the der Galaxy schon gesehen haben, damit man die Charaktere kennt. Aber es ist ein sehr schöner, sehr trauriger, teilweise Abschluss, sehr gut gemacht. Er hat die Reihe gut zu Ende geführt. Wirklich gut. Also Guardians of the Galaxy, die Reihe ist wirklich, ja, eins der Highlights aus diesen ganzen Marvel-Filmen der letzten Jahre, Jahrzehnte.

Und das war's dann auch schon fast. Also das waren so diese Highlights, die ich gesehen habe. Ich bin dann noch durchgegangen und Und dann habe ich noch gesehen, dass ich dieses Jahr auch einen Apple-TV-Film positiv bewertet habe. Und Flora and Son, der auf jeden Fall nicht so bekannt ist wie Guardians of the Galaxy, aber auch absolut empfehlenswert. Wie gesagt, am Anfang ganz kurz im Kino und dann direkt Streaming bei Apple TV Plus.

Die machen das im Kino ja immer, damit es auch berücksichtigt wird für alle möglichen Auszeichnungen. Ist ein Musical-Comedy-Drama. Erzählt die Geschichte von Flora. Das ist eine.

Alleinerziehende Mutter in Dublin. Hat Probleme mit ihrem Teenager Sohn Max, der, in einer sehr repräsentierenden phaser ist und dinge anstellt und bekommt bekommt dann die die empfehlungen ihrer der der ich weiß gar nicht der sowas wissen die social services oder so die die sich so ein bisschen um sowas kümmern, die Empfehlung, damit ihr Sohn wieder in normale Bahnen gelenkt wird, irgendein Hobby zu finden, wo er sich so ein bisschen ausleben kann.

Und dann findet sie irgendwo so eine alte Gitarre vom Sperrmüll oder so. Und denkt, das ist eine tolle Idee, da kann er jetzt Musik machen, sich damit ausleben. Aber da hat er kein großes Interesse dran. Woraufhin sie dann anfängt, Gitarre zu spielen und sich durch diverse YouTube-Videos klickt und dann einen Gitarrenlehrer findet aus Los Angeles, gespielt von Joseph Gordon-Levitt,

der ihr das Gitarrespielen beibringt. Und. Ja, es ist eine sehr liebenswert erzählte Geschichte, sehr keine Ahnung, ich fand es ein schöner Film, muss ich einfach mal hinzuhaken, den halt im Streaming zu gucken. Ist auch von den Wertungen relativ gut angekommen, ist natürlich, ja, so ein bisschen Nischenfilm, aber hat mir gut gefallen und den wollte ich dann zumindest auch noch erwähnt haben, wo wir hier dabei sind. Ja, und damit kommen wir zu den Büchern.

Was hast du denn dieses Jahr so gelesen? Was waren deine Highlights? Da habe ich ja in der letzten Folge schon von dem Buch berichtet, Fourth Wing, beziehungsweise Teil 2 Iron Flame von Rebecca Jaros. Ein klassischer Romantasy-Band. Es geht um Drachen, es geht um Liebe, es geht um Intrigen, es geht um Lügen und es ist alles unfassbar spannend auf sehr vielen Seiten und leider gibt es Teil 3 noch nicht.

So kurz kann man das Ganze zusammenfassen. Wer also Fantasybücher mag, wer auch ein bisschen Romantik mag, wer lange Reihen von Büchern mag, wo man sich so richtig versenken kann, wo auf der ersten Seite gleich eine Karte ist des Kontinenten und des Kriegscollege, das ist kein schöner Begriff, der Kaserne für die Drachenreine, der Ausbildungsquadranten. Für den ist es genau die Art Literatur, wo man die Welt um sich herum vergessen und sich tief darin versenken kann.

Das hat mir sehr, sehr viel Freude gebracht. Also es gibt ja so Bücher, die saugt man richtig auf, weil es so unfassbar spannend ist und es todestraurig, wenn es vorbei ist. Genau so eins war das. Ja, in dem Sinne, 5 von 5 Sternen, einfach weil es so einen großen Sog hatte, das Ganze zu lesen.

Das Fiese ist nur, Teil 2 endet mit so einem wirklich gemeinen Cliffhanger und es ist noch nicht angekündigt, wann Teil 3 ist, dass ich eigentlich euch nur empfehlen kann, wartet, bis die Reihe vollständig ist, sonst seid ihr da so elendig da wie ich. Ja. Abgeschlossen ist aber Mr. Parnassusheim für magisch Begabte von TJ Klun und es ist einfach nur ein ganz süßes Buch, das viel zum Schmunzeln und Nachdenken anrät. Es geht um einen.

Vorbildlichen Beamter um Linus Baker, der in der Sonderabteilung des Jugendamts für magisch begabte Kinder zuständig ist und er lebt allein, er hat eine Katze, seine Nachbarin mag ihn nicht, hört Platten, aber eigentlich hat er sonst nichts, was sein Leben erfüllt und deshalb nimmt er seine Arbeit umso wichtiger.

Und plötzlich bekommt er einen Spezialauftrag, er soll dieses Waisenhaus des Mr. Parnassus besuchen dort, eine Weile stationiert werden und beurteilen, ob das alles dort mit rechten Dingen zugeht. Und das rüttelt einfach an den Festen seiner Persönlichkeit, denn dort sind ganz spezielle Kinder, Kinder, von denen man nicht mal weiß, zu welcher, ja, was überhaupt genau das ist, ob das jetzt eine Qualle ist oder ein Blob und es ändert seine Form. Und eigentlich möchte der ein Page sein.

Der Sohn des Teufels ist auch noch da und eine Waldelfe. Und es gibt da ganz viele Dinge, die sich eigentlich gar nicht gehören. Und er ist so ganz hinterhergerissen zwischen dem Regelwerk, das er als Nachtlektüre quasi liest und seiner Menschlichkeit, die irgendwie in ihm plötzlich erweckt wird. Und das so zu lesen und sich darauf zu besinnen, was das wirklich Wichtige im Leben ist, ist einfach wunderschön. Es ist herzerwärmend geschrieben und macht unfassbar viel Freude.

Und am Ende des Ganzen hat man nicht nur ein spannendes Buch gelesen, sondern auch nochmal so ganz tief in sich gehend überlegt, was ist mir denn eigentlich wichtig. Und ja, in dem Sinne 5 von 5 Bananen. Lest es, es gibt nur ein Band. Wunderbar. Wenn ihr aber ein Freund seid von unglaublich langen Reihen, die abgeschlossen sind, dann hört, hört. Richard Schwarz, Das Geheimnis von Aski, da hatte ich letztes Jahr schon drüber

geredet. Ich weiß noch, in der Jahresendfolge hatte ich, glaube ich, die ersten zwei Bände gelesen. Ich weiß noch, du hast sehr lange erzählt und dann irgendwann habe ich gedacht, Mensch, das habe ich ja auch gelesen. Auch das ist wieder ein Fall von es gibt eine eigene Welt, es gibt ganz viele spezielle Fähigkeiten, es gibt Dunkelelfen, es gibt normale Elfen und, da kann man sich richtig schön drin verlieren und glücklich sein, dass der letzte Band schon 2011 erschienen ist.

In dem Sinne, 5 von 5 Sterne, ich würde erstmal das oder Bananen, ich würde erstmal das lesen und hoffen, dass bis zum Ende dieser wunderbaren dann endlich ein weiterer Teil der Reihe Forswing erschienen ist. Ja, soviel zu meinen Lesebüchern dieses Jahr. Ich lese gerade Can't Hurt Me von David Goggins, einem schwarzen Navy SEAL-Mitglied, der quasi von Gewalt im Elternhaus es gebracht hat zu einer hohen Position.

Ich bin da aber noch ganz am Anfang und da geht es halt darum, wie man sein Trauma verarbeitet und zu seinem Vorteil umwandeln kann. Bin da aber noch nicht so weit, dass ich das bewerten kann. Ja, aber immerhin keine Reihe, wo man dann mit Cliffhanger da sitzt und sich wieder ärgert. Ich lese gar nichts. Ich schaue Bilder an und habe da zwei Empfehlungen. Das eine ist ein wirklich dicker Brocken, das andere ist auch schon ganz groß, die mir aber dieses Jahr sehr, sehr gut gefallen haben.

Gut, ich sammle sie nicht, weil so viel Platz habe ich nicht, aber ich habe so ein paar Fotografiebücher, die ich gerne mag, die ich immer wieder anschaue, die ich toll finde. Und das erste ist von Jimmy Nelson. Jimmy Nelson ist ein, ich möchte sagen, britischer Fotograf, der aber mittlerweile in den Niederlanden lebt. Jimmy Nelson ist sehr bekannt. Sein erstes bekanntes, wirklich sehr bekanntes Buchreihe war Before They Pass Away. Way.

Da ist er drei Jahre lang durch, die Welt gereist, Europa, Asien, Afrika, Südamerika, Südpazifik und hat eine alte Kamera benutzt und hat insgesamt 35 eingeborenen Stämme fotografiert. Also quasi bevor es die in dieser Art nicht mehr gibt und sie von der Welt dann eingeholt werden.

Und das ist so ein bisschen in, ja nicht Verruf, aber da gab es Kritik da dran, an seiner Herangehensweise und wie er das gemacht hat, und natürlich ist so ein bisschen, da kommt der Fotograf hier aus dem Westen und macht jetzt Geld damit, damit er die Ureinwohner fotografiert so ein bisschen, also in die Richtung Gegners. Er hat aber auch daraus gelernt, hat einen zweiten Ball später gemacht, Hommage to Humanity und dann kam Covid.

Und dann konnte man ja nicht mehr so gut reisen durch die Welt. Was macht er? Er ist dann durch die Niederlande und hat jetzt ein Buch rausgebracht, Between the Sea and the Sky, und ist halt durch die Niederlande gereist und hat 20 Gruppen da getroffen in ihren traditionellen Kleidungen, in ihren Trachten und in der Landschaft von den Niederlanden.

Die, ja, sie halt geformt haben und hat sie fotografiert und hat quasi diese niederländische Identität fotografiert, die halt auch dann immer mehr verschwindet, weil hier läuft ja auch nur noch selten jemand mit einer Tracht rum.

Und da ich die Niederlande ja mag und nicht nur Texel und dann fand ich das sehr interessant, vor allen Dingen aber auch, der hat das halt mit einer wirklich alten Kamera gemacht, mit einer 8x10 Kamera, mit so Platten drin, weißt du, die man so aus Wild-West-Filmen so ein bisschen kennt, also wirklich eine alte Kamera und das erkennt man im Look an den Bildern, das sieht halt so, es gibt den ganz besondere Ansicht, ich werde mal die Seite von ihm,

verlinken, da kann man so einzelne Bilder sehen. Hat mich total, fand ich total toll, ist jetzt keine Fotografie, die ich mache, Menschen großartig fotografieren, aber ich schaue es mir trotzdem gerne an und dieser Look, fantastisch, ist aber ein wirklicher Brocken. 528 Seiten, 5,4 Kilo. Damit kannst du ja trainieren. Ja, kostet 125 Euro.

Aber das ist jetzt nicht so ungewöhnlich, diese Riesenfotobücher, die kosten halt auch einiges, ist halt auch toll gedruckt, ist toll aufgemacht, es gibt eine extra App dazu, wo man quasi diese Erfahrung so ein bisschen erweitern kann und noch mehr Dinge nachlesen kann. Und ja, hat mir einfach sehr gut gefallen. Passt nicht so wirklich in mein Regal, aber es gehört ja auch auf den Coffee Table. Das andere ist ein Buch, auch von einer fantastischen Fotografin, von Nina Papiorek.

Die ist eine deutsche Fotografin, ist unter anderem beim Street-Fotografie-Kollektiv in Düsseldorf aktiv, hat diverse Auszeichnungen gewonnen, hat für die jetzt eingestellte deutsche Street-Fotografie-Zeitschrift öfters geschrieben. Also da ist mir schon aufgefallen, ich folge ihr bei Instagram und dann hat sie eine Instagram-Story geschrieben.

Hier, ich bringe mein erstes Buch raus und habe das dann direkt bei ihr bestellt und mit einer schönen handgeschriebenen Note von ihr verpackt dann auch bekommen, also mit so einem extra Bild noch dazu. und. Es ist nicht ganz so schwer, hat auch nur 168 Seiten, ist aber auch sehr groß, ist tolles Papier, ist toll gemacht und ich liebe ihre Fotografie, deswegen habe ich auch gedacht, oh ja, das Buch muss ich haben. Die fotografiert ausschließlich oder fast ausschließlich schwarz-weiß und.

Viel Street-Fotografie, aber es gibt Und Street-Fotografie ist quasi diese spontane Fotografie auf der Straße, wo du halt unsere Zeit jetzt dokumentierst, die Leute, wie sie rumlaufen, wie es aussieht irgendwo. Aber da gibt es dann auch unterschiedliche Arten und sie hat so eine ganz besondere Art zu fotografieren. Ich möchte es mal als minimalistische Street-Fotografie bezeichnen, wo man sehr viel Architektur drauf hat.

Auch so Architektur aus einer Großstadt, wo die sich halt in Schwarz-Weiß sehr gut macht. Und dann sehr klein, meistens nur ein, zwei Menschen oder so, die in das Bild reinpassen und das irgendwie so ergänzen.

Ich verlinke die Seite, die hat eine Galerie, wo sie Bilder dann hat, wo man da reingucken kann und wenn ihr ihr auf Instagram folgen wollt, folgt ihr auf Instagram lohnt sich auf jeden Fall, also ich liebe ihre Fotografie oder diese Art der Fotografie auch, es gibt auch noch andere, die das sehr toll machen, macht aber nicht nur Street, sondern auch Landschaften oder nur Architektur, dann ohne Menschen,

Das Buch ist toll gemacht, sehr, sehr mit viel viel Liebe, also ich glaube, sie hat da viel, eigene Arbeit reingestellt, viel Akribie, so wie das Buch auch heißt, und ja, finde ich super. Ist auch noch erhältlich, kann man bei ihr direkt bestellen. Da bleibt wahrscheinlich eure meisten hängen. Ich weiß auch gar nicht, ob es das irgendwo anders gibt. Ist auch günstiger als die Version von Jimmy Nelson. Für 59 Euro bekommt man das. Und das ist auf jeden Fall wert.

Also wäre ich ein bisschen für Fotografie. Ja, also ist halt ein Unterschied, wenn man das auf Instagram klein auf dem Handy sieht oder ob du halt wirklich so ein großes Buch da hast, wo du dir das wirklich anschauen kannst. Ihre Fotografie ist wirklich toll. So, jetzt habe ich mich genug darüber aufgelassen. Das war es auch mit meinen Büchern. Eine Frage habe ich noch. Wie oft setzt du dich wirklich hin mit deinem fast 5-Kilo-Buch und guckst dir das an?

Immer mal wieder, auch nicht komplett durch. Ich schaue mir dann einzelne Seiten an, dann setze ich mich wieder hin. Ich habe das relativ in Greifweite direkt an meinen Tisch, wo es dann auch drauf muss. Ich kann mir das jetzt nicht so im Sessel so umgestellt angucken. Ich bin ja, wie ich in der Pre-Show erwähnt habe, gerade etwas invalide und kann nicht sehr viel machen und nicht draußen unternehmen.

Ich habe die Zeit jetzt zwischen den Jahren öfters mal genutzt, um mich hinzusetzen mit irgendeinem Fotobuch von mir, eine Schallplatte dazu aufzulegen und dann durchzuplättern, mir das anzuschauen. Und du guckst dann halt auch, klar, weil ich ja selbst fotografiere, also natürlich überwunderst du und denkst, schön. Aber dann guckst du auch, wie hat sie das eigentlich gemacht?

Wie kommst du irgendwo so, also ich nehme jetzt mal das letzte Buch als Beispiel, wie kommst du irgendwo so hin, wo du diese Architektur findest und dann auch genau diesen Moment abpasst, dass der passende Mensch dann da durchläuft und das alles passt, dass das Licht stimmt, dass die Stimmung stimmt, auch die Herangehensweise auch von anderen Fotografen oder Bilder, die ich hier habe, aus was für einer Perspektive wird gewählt und wie auch immer,

wie sowas dann dargestellt wird. Also, Da kann ich schon doch einigermaßen was draus ziehen. Ich mache das, natürlich hocke ich mich jetzt nicht jeden Tag damit hin, aber ich mache das schon gerne. Ich würde, also wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mir noch viel mehr so Bücher holen, aber sie nehmen halt erstens viel Platz weg und zweitens sind sie halt auch schweineteuer. Aber von so einigen Fotografen, die ich halt toll finde, dann habe ich hier

schon einige Bücher, die ich mir regelmäßig anschaue. Ach, du kannst ja als Dämmung quasi an der Außenwand stapeln und dann ist es vielleicht sogar noch förderfähig von der KfW? Möglich. Ja. Okay, dann ab zum Bereich Sonstiges. Unser Lieblingsthemenbereich. Da dränge ich mich einfach mal kurz vor. Ich habe nämlich nicht viel zum Hinschreiben gehabt. Das Jahr war ein unaufgeregtes Jahr aus meiner persönlichen Sicht. Das ist wirklich nichts Großartiges, beruflich oder privat basiert.

Was ich schön in Erinnerung habe, ich habe mal wieder Urlaub gemacht, bin nach Texel gefahren, was sehr, sehr schön war. Und ich für nächstes Jahr, also 2024, auch wieder geplant habe. Ich liebe die Insel halt, aber da haben wir uns ja oft genug hier drüber ausgelassen. Habe dieses Jahr aber auch wieder, vor allen Dingen eher im Frühjahr und frühen Sommer, war. Viele Kurzausflüge gemacht und Kurzurlaube.

Ein Highlight davon war auf jeden Fall, dass ich in Wetzlar war für zwei Tage und mir das Leica-Museum angeschaut habe und diesen ganzen Leica-Park und dann auch Wetzlar, was ganz nett war. Ja, und ansonsten war das ja relativ. Schön, aber unspektakulär. Bei dir war ein bisschen mehr los, oder?

Ja, wenn du sagst, wow, ein unspektakuläres Jahr, beruflich nichts passiert, nicht umgezogen, dann denke ich, wow, das wünsche ich mir auch mal ein Jahr, wo man einfach nur so weiterarbeitet in gewohnten Bahnen und so weiter. Aber es ist mir noch nicht vergönnt. Ich meine, in deinem Alter muss ja auch erst mal kommen, das muss man ja sich auch erst mal erarbeiten im Leben und in dem Sinne. Bei mir war es schon ein außergewöhnliches Jahr. Ich war in Elternzeit.

Es ist einfach so irre, wie sich ein Kind von neu geboren bis jetzt knapp über ein Jahr entwickelt. Ich wünschte, ich hätte eine Bedienungsanleitung für Babys. Aber mein Gefühl ist, man muss die sich erarbeiten. Und sobald man denkt, ich habe jetzt den Tagesablauf verstanden, ich weiß, was es braucht, gibt es den nächsten Entwicklungsschub. Und es ist schon wieder was ganz anderes angesagt. Also es ist unfassbar spannend, es ist unfassbar anstrengend.

Ich lerne viel über mich, über meine eigenen Eltern, über wie funktionieren Menschen überhaupt. Es ist faszinierend und es ist ein Vollzeitjob. Ja und das kombiniert mit einem Berufsjob ist nochmal anstrengender. Aber das ist glaube ich so mit einer der verrücktesten Erfahrungen, die man im Leben machen darf.

Ich bin sehr dankbar dafür. Ich bin auch dankbar, dass ich nicht alleinerziehend bin und denke mir, um Gottes Willen, was für Superhelden müssen alleinerziehende Menschen sein, die sich dreiteilig gefühlt. Und das bringt mich auch zu dem Punkt, ein Kind ist quasi der Tod des Egos, weil in dem Moment ist egal, was dein Bedürfnis ist. Wenn das Kind gegen die Tür rennt und schreit, dann hast du da zu sein.

Egal, ob du gerade beim Zähneputzen warst, auf Klo wolltest, die die Kartoffeln überkochen oder der Postbote klingelt, es ist alles gerade egal. Egal. Und da fragt auch keiner, ob deine Haare in Form sind, ob die Hose nicht schon Flecken von gestern hat und ob dein Postfach abgearbeitet ist. Es ist wirklich schon...

Krass, also wie selbstzentriert und frei plant man vorher mit seiner Zeit umgehen kann, dass alles endet mit einem Kind und sorgt dafür, dass man sich unfassbar strukturiert auch organisieren kann.

Also ich habe wieder angefangen, so einen Jahreskalender zu haben, wo ich wirklich aufschreibe, was gibt es zu essen, ich kaufe passend ein, ich mache mir immer schon im Voraus Gedanken, was kann ich wegarbeiten, wenn sie in der Kita ist, wenn das Kind schläft, damit ich alles schaffe oder der Weg zur Arbeit, die Bahnfahrt, ist jetzt so mein Hauptbüro-Zeitraum, wo ich Mails beantworte, wo ich Bücher lese zum Stricken in der Bahn. So weit ist es noch nicht, aber es ist schon faszinierend.

Und ja, in dem Sinne war es jetzt nichts mit großen Reisen und so weiter, aber das ist jetzt meine Reise in der persönlichen Entwicklung und Familienentwicklung, die ganz doll mein, ja, aber auch aktuell jetzt mein Leben dominiert. Ja. Aber ein bisschen bin ich ja noch ich selbst. Und in dem Sinne habe ich jetzt meine Rezepte des Jahres. Und zwar habe ich ganz viel eingeweckt. Dafür habe ich letztes Jahr zu Weihnachten ein Buch geschenkt bekommen.

Vielleicht haben wir auch drüber geredet. Das kleine, feine Einmachbuch mit vielen schönen Rezepten für Gemüse, für aber auch Grundlagen wie Brühen, Frungs, für herzhafte Begleitsachen, also für Chutneys, für Sirupe, für Wurzsoßen, Bärlauchöl, Erdbeeressig, verschiedene Essigsoßen überhaupt.

Es macht einfach Freude und aus diesem Buch habe ich eingeweckt die Bread & Butter Pickles und nachdem ich schon mehrfach saure Gurken gemacht habe, die einfach nur lasch geschmeckt haben und mich traurig gemacht haben, hat mich dieses Rezept geheilt und einfach nur glücklich gemacht. Da ist deutlich mehr Essig, deutlich mehr Zucker drin als in sonstigen Gurkenrezepten, die ich hatte. Und das ist etwas, was richtig Wumms gibt.

Ich könnte das quasi auf dem Buttertoast pur essen und es ist einfach genial lecker. Ja, dann der andere Gurkenknaller sind die Sandwich-Gurken. Da habe ich das Rezept verlinkt. Aus ganz normalen Gemüsegurken, können ja auch gekaufte sein, muss man nicht selber anbauen. Einfach großartig. Die sind leicht sauer, schön süß, knackig und machen einfach das Brot perfekt. Weißt du, wenn man denkt, dann muss jetzt noch was Frisches drauf, irgendwas Gemüsiges. Das sind diese Gurken.

Und dieses Jahr habe ich davon leider nur zehn Gläser eingeweckt. Nächstes Jahr müssen es deutlich mehr sein, weil ich schon denke, ich kann ja jetzt gar nicht mehr jeden Monat ein Glas mir gönnen. Momentan bin ich jetzt eher so, ein Glas reicht anderthalb Wochen und dann ist es leer. Es muss langsamer werden, sonst habe ich keine mehr bis zur nächsten Gurkensaison. Aber genau so muss es sein. Dann, gerade zwei Gäser verbraucht, trockeneingeweckte Äpfel.

Wenn im Herbst plötzlich die Äpfel ohne Ende vom Baum fallen, fragt man sich immer, ja wohin denn jetzt damit? Trocken eingeweckte Äpfel. Man schneidet die Äpfel in Stücke, mischt es mit Rosinen, bisschen Zitronensaft, wenn man mag, Rum oder Apfelsaft und etwas Zucker und füllt die ins Glas, allerdings ohne viel Flüssigkeit, was so das Ungewöhnliche ist und weckt die ein. Und dann hat man direkt fertig für den Apfelkuchen, für die Hefeschnecke, für den Apfelstrudel eine Füllung.

Und das Unglaubliche ist, dass diese Äpfel auch noch sehr knackig aus dem Glas kommen. Ich bin begeistert. Ich werde das nächstes Jahr wieder machen. Rezept ist verlinkt. Dann Apfelmus, recht unkompliziert. Apfel klein schneiden, pürieren und dann 90 Grad 30 Minuten einwecken. Ist einfach so genial für alle Matschäpfel, für die mehligen Sommeräpfel, dass man eben für Rezepte, wo man Apfelmus braucht, sich kleine Gläschen einweckt. Das ist so meine Erkenntnis des Jahres.

Ich muss einwecken in Formaten, wie ich Dinge verbrauche und auch in Mengen, wie ich sie verbrauche. Also unbedingt mehr Sandwich-Gurken und Apfelmus in kleinen Gläsern, weil dann schimmelt es auch nicht weg, wenn du eh immer nur 100 ml pro Glas verbrauchst. Rote Beete seit vielen Jahren mein Klassiker von Kalinka, habe ich auch verlegt. Süß-Säure-Rote-Bete-In-Scheiben ist einfach traumhaft. Ja, dann Salzzitronen. Das sind fermentierte Zitronen in einer Salz-Sohle-Lösung.

Schmeckt unfassbar gut, wenn man das zum Beispiel in einfach so eine helle Pasta-Soße reingebt. Wenn man im Salat noch ein bisschen Wumms braucht, dann einfach diese salzig-milchsauer-vergorene-Zitronige-Lösung aus dem Glas nehmen. Ein Knaller. Was ich vergessen habe, Zuchini-Chutney. nee, das hatte ich dir, glaube ich, letztes Jahr geschickt. Hast du schon Chance gehabt, das zu probieren? Ja, habe ich auch schon gelobt, glaube ich, bei dir. Ah. Ja.

Es geht drunter und drüber. Auf jeden Fall ist das auch wie saure Gurke klein gehäckselt im Glas wunderbar und habe davon deutlich mehr dieses Jahr eingeweckt. Um es eben aufs Brot zu werfen und das sind so meine Hauptrezepte. Natürlich gibt es dann immer Marmelade, ein bisschen Pflaumenmus.

Apropos Pflaumenmus, meine Erkenntnis war auch, wie wunderbar es ist, Pflaumenmus im Ofen zuzubereiten, wo Pflaumen tatsächlich einfach nur über Nacht in Zucker gemischt in der Bratpfanne schon stehen. Dann ein bisschen Saft abgeben und dann drei Stunden lang im Ofen vor sich hin schmoren, karamellisieren. Das Ganze wird dann so ein bisschen klein püriert und dann nochmal eingekocht. Wunderbar. Tiefes, aromatisches Pflaumenmus statt einfach nur Pflaumen aufkochen, pürieren und abfüllen.

Wirklich lecker. Habe ich zum ersten Mal gemacht. Auch eine Sache aus dem kleinen, feinen Einmachbuch. Also wer diese Sachen mag, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ja, ansonsten ist es langfristig die Sache, wo ich mir denke, ich möchte gerne eine Liste führen, wie viele Gläser brauchen wir von welchen Sachen und dann bedarfsgerecht zu produzieren. Aber auch das, muss ich sagen, ist ein Plan für ein etwas ruhigeres Leben in x Jahren.

Zum Glück kann man jedes Jahr aufs Neue ernten und essen tut man sowieso. Bis dahin koche ich ein, soweit es irgendwie die Zeit zulässt. Ja, und dann, oh oh, Pflaumensoße muss ich noch sagen. Verlinke ich auch das Rezept. Pflaumensoße ist wie Ketchup, nur auf Pflaumengrundlage. Perfekt, wenn man viele Pflaumenbäume im Garten hat. Also wirklich großartig. Wird gemacht mit viel Knoblauch, mit ein bisschen Chili, mit Sesamöl und schmeckt super.

So ein bisschen wie eine asiatische Soße, auch zu gebratenen Nudeln, zu Grillgut, auf Brot, auf Käse wurde mir schon gesagt, schmeckt das super. Eine klasse Nummer. Ich hoffe jetzt wirklich unter den Hörern sind Leute, die gerne einbecken. Sonst habe ich hier mich viele Minuten einfach nur für mich gefreut. Gut. Weiter geht's mit den besten Investitionen dieses Jahr. Da kann ich euch jetzt leider keine Aktie empfehlen, auch Lottozahlen.

Ich habe noch nie Lotto gespielt, kann ich euch nicht weiterhören. Wobei, mir wurde gesagt, die stehen schon auf dem Loszettel drauf. Hast du da Erfahrung? Lotto? Ja. Also ich habe kein Lotto mehr gespielt, seit man nicht mehr diesen Schein einfach die Nummern oder so ankreuzt. Keine Ahnung, es ging ja dann irgendwann los, da hast du deine eigene Karte oder so. Ich habe das mit meiner Oma früher dann in den Toto-Lotto-Laden gebracht und so.

Es ist ja schon, keine Ahnung, ich habe keine Ahnung, wie man aktuell Lotto spielt. Ich kann mich noch daran erinnern, du hast früher so ein Format wie einen Bankauszug gehabt und da waren dann die ganzen Kästchen drauf, so was weiß ich, zehn Kästchen, wo dann die Zahlen 1 bis 49 waren. Und dann konntest du ankreuzen, nur in einem Kästchen oder insgesamt zehn, dass du zehn unterschiedliche Kombinationen ausgewählt hattest.

Aber dann musstest du auch dementsprechend, wie viel du angekreuzt hast, musste man dann noch bezahlen. Naja, gut, dass du uns das erklären konntest, wie es früher war. Natürlich habe ich auch gewonnen. Ich hatte mehrmals drei richtige mit und ohne Zusatzzahl, wo man dann ungefähr sein Geld für den Einsatz wieder rausbekommen hat. Wie teuer ist denn so ein Lottoschein?

Du, keine Ahnung. Ich habe das damals, wie gesagt, für meine Oma gemacht und die hat mir dann ab und zu, wenn sie mal was gewonnen hat, durfte ich dann mal was ausfüllen und habe dann auch mal was gewonnen. Also quasi noch Reichsmark. Nee, aber D-Mark. Aber viel zu teuer.

Okay, naja Dicken, die sich lohnen, wenn man ein kleines Kind hat Das war jetzt der zweite Vorfall, wo du mich alt genannt hast Am Anfang hast du dich noch eingeschleift und hast gesagt, du bist ja kein Boomer aber das war jetzt das zweite Mal, Naja, noch älter als Boomer Reichsmark, ne? Ein Fahrradanhänger für kleine Kinder Boah, ein Transportwunder seinesgleichen Also das Kind kann darin schlafen.

Wir haben so ein Modell, wenn man es umklappt, vorne sind zwei Räder, hinten sind auch zwei. Während es am Rad hängt, werden die zwei Räder vorne hochgeklappt und man kann super diesen Anhänger ziehen. Wenn man dann zum Beispiel an der Kita diesen Wagen abstellt und die Oma abhören will, klappt man einfach die vorderen zwei Räder runter und es ist wie ein kleiner Kinderwagen. Ein Traum. Plus, wenn das Kind darin einschläft, ist man nicht wie beim Autositz vor dem

Dilemma gefangen. lass ich das Kind jetzt sitzen, aber eigentlich wollen wir doch jetzt noch weiter, wie auch immer. Nein, man nimmt es einfach ab vom Fahrrad, baut es um als Kinderwagen und kann damit dann auch in den Laden reinschieben oder das Kind auf die Terrasse stellen. Ein Traum, großartiges Teil, auch regendicht abdichtbar, wirklich toll. Dann, ihr habt ja euch inzwischen alle Waffeleisen gekauft, oder? Spritzi? Nein. Kreisalarm hat nur nicht ausgelöst, ne?

Ne, hat nur nicht ausgelöst und ich kämpfe noch mit mir. Ich weiß nicht. Tatsächlich habe ich es nicht mehr so günstig gesehen. Ich habe öfter wieder reingeguckt, wie zu dem Zeitpunkt, als ich es gekauft habe. So, was hält dich fern vom Wasserwaffeleisen? Ich weiß nicht, wie oft ich es nutzen werde und ich weiß nicht, ob es wirklich wirklich für meine Ernährung so optimal ist oder ob ich das dann nicht zu sehr mich da ausleben werde und süße Waffeln die ganze Zeit machen

will. Ich liebe ja schon den Duft davon. Und sich das dann ins Haus zu holen, ist natürlich auch schon so eine Falle. Okay, ich verstehe. Für mich ist es einfach die Lösung, wenn ich weiß, ich kriege Besuch und habe nicht Zeit und Lust, einen großen Kuchen zu backen, dann mache ich nämlich immer in der Küche die Hefeteigwaffeln, mit der Küchenmaschine. Die knetet mir dann ganz prima den Hefeteig fertig.

Ich muss also nur die Zutaten abwiegen, reinschmeißen, aufkneten, schalten, dann macht es den Hefeteigablauf und ich kann ratzfatz die Waffeln backen. Alle sind begeistert. Oh, frische Waffeln, Waffelduft. Dann knacke ich dazu ein Glas Apfelmus oder eben rote Grütze. Das Rezept mache ich auch noch zu meinen Favoriten.

Vielleicht noch eine Kugel Vanilleeis und alle sind total begeistert und sagen, so etwas Wunderbares habe ich lange nicht mehr gegessen und ich denke mir, großartig, musste nicht diverse Kuchenschichten produzieren, sondern habe ein verlässliches Rezept und es ist einfach etwas Besonderes, eine warme Wache auf der Hand zu haben. Ja, und in dem Sinne war das eine super Investition für 159 Euro.

Immer noch absurd teuer, aber zum günstigsten Preis, den dieses Waffeleisen scheinbar dieses Jahr hatte. Ja, dann das Highlight für nächstes Jahr. Aber gekauft dieses Jahr die Karten für das Taylor Swift Konzert. Ich freue mich, Spritty. Man wird ja jetzt auf den sozialen Medien überschüttet von Aufnahmen aus ihren Konzerten, von Fotos, von bestimmten Momenten. Den Konzertfilm habe ich natürlich noch nicht gesehen. Ich möchte ja nicht spoilern, aber ich freue mich.

Unter anderem, weil Paramore als Vorband kommt, aber noch mehr, weil Spritzi als Vorband, Hauptband und Nachekt kommt. Ja, ich freue mich auch schon sehr auf unseren gemeinsamen Sommerausflug dann nach Hamburg. Die Outfits klären wir dann noch. Ich bin schon ganz aufgeregt. Das wird bestimmt toll, ja. Das ist auch ein Highlight, ist die Vorfreude, ja. Dann. Karten für ein bisschen was Nischigeres. Ich meine, Fotobücher und Dermatologie-Podcast, wir sind halt ein bisschen speziell.

Es war im Oktober der Kongress der ERDV, der European Association for Dermatology and Venerology, also einer europäischen dermatologischen Gesellschaft in Berlin und ich dachte mir, na komm, wo die jetzt mal nicht in Amsterdam ist, Madrid oder sonst wo, sondern bei mir hier in Zugfahrt erreichbar oder S-Bahn-Fahrt erreichbar, gehe ich einfach mal hin. Und es war wirklich beeindruckend. Ich habe im Nachhinein gehört, dass da 14.000 Hautärzte waren.

Und es waren riesen Messehallen von Pharmafirmen. Total tolle Vorträge von Leuten, die man sonst immer nur aus Online-Fortbildung und irgendwelchen Heften kennt. Und es war sehr beeindruckend, so etwas live mitzuerleben. Natürlich fachlich, aber auch so einfach als, Erlebnis, unglaublich toll. So viel dazu. Das hat sich gelohnt, plus man kann es von der Steuer absetzen.

Das ist auch so ein Boomer-Spruch. Zumindest bei meinen Eltern ist es immer Ah, kauf dir doch noch den neuen Computer für die Arbeit. Kannst du von der Steuer absetzen? Wann war dein letzter? Uh, musst du nicht erwarten. Also es ist wirklich immer der Fokus auf, kannst du von der Steuer absetzen? Und das habe ich mir auch gedacht, als ich dafür die Tickets gekauft hatte. Also, Tickets gekauft habe ich auch für einen Live-Podcast, die Palast-Revolution am 17. Juni. Äh, nee, 17.

Juli? Juni? Wann war die Revolution? 17. Juli, nee, Juni schon, mit Wolfgang M. Schmidt und Thilo Jung. Hans Jessen war am Ende auch dabei. Die Podcaster, wie ich schon erzählt habe, die ich auch so gerne höre und das war sehr, sehr schön, da einmal hinzugehen und Ruhe zu haben vor den Verantwortungen als Mutter an dem Tag und eben zu sehen, wer hört denn sonst noch diesen Podcast? Das ist interessant, so eine gemischte Gruppe und das alles mal in einfacher Geschwindigkeit zu verfolgen.

Tolle Investition war auch der Kurs von Solid Starts. Ganz anderes Thema einer amerikanischen Informationsquelle zum Thema Beikost. Wie bringe ich meinem Kind Essen bei? Wie führe ich das Kind an feste Nahrung ran? hat mir unfassbar geholfen und dafür gesorgt tatsächlich, dass hier zu Hause bis jetzt, sagen wir mal so, alles mitgegessen wird, wie die Familie es isst.

Vielleicht manchmal ein bisschen kleiner geschnitten und in einem anderen Format, aber scharf gewürzt, wie das bei den Eltern auch.

Und das macht mich sehr glücklich, wenn ich sehe, dass andere Eltern jetzt teilweise noch Brei füttern oder die Kinder mekelig sind und zum Beispiel nur das Brot ohne Rinde essen und die Kindergärtnerin erzählt, dass dass meine Tochter dann anfängt, die Rinde, die andere aussortiert haben, zu futtern oder auch mal in den ganzen Apfel reinbeißt und nicht immer nur auf vorpürierte, süße Kost steht.

Das würde ich Solid Starts und deren großartigen Anreizen und Anleitungen und Inspirationen zuschreiben. Die haben halt einen super tollen 100-Tage-Plan für die ersten Mahlzeiten. Den habe ich nicht eins zu eins umgesetzt, aber es war eben eine super gute Inspiration, wie man das machen kann.

Ja, und am Ende dieses Jahres muss ich einfach nochmal sagen, dass ich ganz dankbar bin für so mein eigenes Leben, wenn ich immer höre, was für ein furchtbares Chaos in der Welt ist, was für ein Elend, ein voll lauter Elend kriegt man gar nicht alles mit, wie du so schön illustriert hast.

Das ist doch alles ganz harmonisch und ruhig, läuft klar, es gibt immer mal Probleme es gibt immer Drama, es ist nie Ruhe, aber im Großen und Ganzen geht es mir verdammt gut und in dem Sinne bin ich auch richtig froh sprich, dass wir das jetzt schon über 10 Jahre hier machen mit dem Podcast, und nichts in der Zwischenzeit einer von uns weggebombt wurde ohne Internet da sitzt, was auch immer, sondern wir die Zeit haben uns hier zusammenzusetzen und zu

reden über natürlich Infektionserkrankungen, Ebola, aber auch aktuelle Serien, Taylor Swift und was sonst noch unsere Waffeleisen aufwärmt. Das war fast ein sehr schönes Schlusswort. Ja, ich kann das nur zurückgeben. Ich freue mich auch immer, wenn wir uns zusammensetzen. Ich freue mich auch, dass unsere Hörer uns zuhören und uns auch begleiten durch diese Jahre, Jahrzehnte.

Ja, das ist ja wirklich so. Es gibt ganz viele Podcasts, die, wenn stark vermarktet, wie du schon erzählt hast, von professionellen Teams und wachsen und haben am Ende sogar Plakate in der freien Welt. Wir halten schon so lange durch und sind jetzt vielleicht nicht super aktiv, aber haben dann doch treue Hörer, die sich noch wie Steinkohle an die Verlosungen von damals erinnern und für die wir vielleicht auch so ein bisschen Teil eines Alltags geworden sind, zumindestens neunmal im Jahr.

In 2023 und die dann auch schmunzeln, wenn sie wieder mit dabei sind. Und so entwickeln wir uns weiter in diesem Podcast, haben vielleicht andere Sachen, auf die wir fokussiert sind, aber sind hoffentlich für euch immer noch unterhaltsam und bringen ab und zu kleine, feine Inspirationen aus ganz verschiedenen Ecken und Nischen. Und ich finde, mit dem Schlusswort könnten wir eigentlich auch unser Rückblick auf auf ein affiges 2023 zum Ende bringen.

Vielen Dank, dass ihr dabei geblieben seid. Bis nächstes Jahr. Tschüss. Kommt gut rein. Tschüss.

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