Instagram Algorithmus in 2025 - So baust du Reichweite & Follower auf - podcast episode cover

Instagram Algorithmus in 2025 - So baust du Reichweite & Follower auf

Feb 10, 202541 min
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107 | Wie baust du in 2025 auf Instagram Reichweite auf? Was braucht dein Content, um vom Instagram Algorithmus an die richtigen Menschen ausgespielt zu werden?

In dieser Podcastfolge beantworten wir alle Fragen, die zum Thema „IG Algorithmus“ in 2025 aufkommen - damit du dieses Jahr endlich nutzen kannst, um neue Follower zu bekommen, eine Community aufzubauen & an diese zu verkaufen.

Zum Blogbeitrag: klick!

Quellen: Posts von Mosseri

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Welcome To Bold Biz Diaries! 🩷

Deinem Podcast zu everything IG & Podcast Marketing, Selbständigkeit & Mental Health in der Selbständigkeit.

Mein Name ist Melli, ich bin Social Media Coachin & Managerin. Seit ich mich 2017 erstmalig selbständig gemacht und lange in der Fitnessbranche als Online Coach gearbeitet habe, durfte ich über Marketing & Business so einiges lernen. Meine Learnings, Erfahrungen & Best Practices teile ich in Bold Biz Diaries mit dir.

Du lernst die Dos and Don’ts im Instagram Marketing, worauf es bei deinen Posts wirklich ankommt und wie du der kleinen Stimme in deinem Kopf, der dir sagt, dass du nicht gut genug bist, endlich den Garaus machen kannst.

Glad to have you - let’s get this party started.✨

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu BoldBiz Diaries. Mein Name ist Melli, ich bin Instagram Marketing Co-Tin und ich freue mich heute wieder mit dir über everything Instagram Marketing Selbstständigkeit und auch Mental Health Quatschen zu können. In diesem Podcast lärst du nicht nur, wie du dich als Selbstständige oder Business Owner aus Instagram richtig geil vermarkten kannst. Ich teile auch meine Learnings, meine Fehler und auch Tipps aus jahrelanger Selbstständigkeit mit dir.

Das Podcast soll dir Mut machen, dich zu zeigen und sichtbar zu werden, aber dich auch motivieren, mutige Schritte nach vorne zu machen. Selbst wenn du dir dabei ein bisschen in die Hose machst. Wenn du diese Episode bis zum Ende gehört hast, dann wirst du merken, wie viel Spaß Instagram Marketing eigentlich machen kann. Du wirst lernen, wie du in der Selbstständigkeit auf deiner mentale Gesundheit und auf dich selbst achtest.

Aber natürlich auch, woraus es bei Instagram und Podcast Marketing wirklich ankommt. Schön, dass du da bist, let's get started. Hallo und welcome back zu einer neuen Episode von Both Bist Dairies. Es freut mich, dass du wieder eingeschalten hast und bei der heutigen Episode dabei bist. Es geht heute mal wieder so richtig ans Eingemachte, wenn es ums Thema Instagram geht. Also wir reden ja hier ganz, ganz viel über Content, über Kundengewinnung, über Verkaufen, über alles Mögliche.

Und in der letzten Episode haben wir auch so über das Thema News in 2025 bisher gesprochen. Also wir haben ja jetzt ja diese Episode online geht, Anfang Mitte Februar. Und es ist irgendwie so, dass wir schon wieder genug Instagram News fürs ganze Jahr haben. Und ich habe mir gedacht, passend dazu können wir hier jetzt gleich noch eine Episode hinterher schmeißen, wo es um den Instagram Algorithmus in 2025 geht.

Wenn wir schon sehr bei diesem ganzen, sag ich mal, nitty-gritty Instagram Thema sind, dann machen wir auch gleich noch ein Algorithmus Update mit dazu, damit ihr da einfach mal aktuell so ein bisschen auf dem neuesten Stand der Dinge seid, damit ihr auch einfach eure Instagram Strategie dementsprechend antassen könnt. Und ja, damit ihr das vielleicht auch immer wieder mal zurückgreifen könnt.

Weil man muss dazu sagen, was ich euch jetzt erzähle, ist jetzt nicht unbedingt was komplett Neues, es ist einfach nur noch ein bisschen genauer erklärt. Also Instagram CEO Adam Osseri hat vor kurzem eine kleine Reihe an Videos auf seinem Account hochgeladen, wo er mal ein bisschen erklärt hat, welche Dinge gerade die sind, auf die Instagram besonders wertlegt, also was einfach den Algorithmen besonders wichtig ist, um Content gut auszuspielen.

Und das ist jetzt nichts, was wie gesagt irgendwie neu ist. Vieles davon wussten wir schon. Es ist einfach nur noch ein bisschen besser erklärt. Es ist noch ein bisschen ausführlicher, es ist noch ein bisschen greifbarer und deshalb habe ich mal gedacht, you know what, reden wir einfach mal kurz über den Algorithmus, reden wir einfach darüber, was so die Dinge sind, die von Instagram aktuell selber empfohlen werden, worauf man ein bisschen achten kann, was es für euch bedeutet.

Ich werde auch noch meinen persönlichen Twist drauf noch ein bisschen geben, wie ich das jetzt umsetzen würde oder was ich dazu selber mache. Deshalb sit back, relax, was auch immer ihr gerade macht. Viel Spaß beim Wäsche aufhängen, beim Autosahnen, beim Spazieren gehen oder was auch immer, gerade das ist, was ihr jetzt macht, wer in dem Podcast hört. Und ja, quatsch mal mal über den Algorithmus.

Vielleicht ganz kurz an der Stelle, ich habe 2023, also es ist bald zwei Jahre her, das war glaube ich im Mai oder Juni oder so, eine Episode dazu aufgenommen, wie die Algorithmen überhaupt funktionieren. Also nicht jetzt so in Bezug auf welche Datenpunkte sind denen dann ganz besonders wichtig, ja auch, aber vor allem so diese, so okay, wie wird ein Reel überhaupt ausgespielt, wie wird ein Carousel Post überhaupt ausgespielt.

Vieles davon ist auch bis heute noch aktuell, natürlich haben sich ein paar Kleinigkeiten verändert, aber so grundsätzlich funktionieren die Algorithmen ja immer noch gleich. Also es werden bestimmte Dinge empfohlen, es werden von Instagram, also Instagram basiert ja sehr stark darauf, dass es einfach quasi Predictions macht.

Also dass die Algorithmen irgendwie versuchen voraus zu sagen, was dir gefallen wird, was du dir anschauen wirst, was du einfach cool finden wirst und dementsprechend spielst dir dann deinen Content aus. Also dieses Konzept habe ich euch in dieser Episode schon ein bisschen erklärt. Ich kann euch leider gerade nicht ganz genau sagen, welche Episode das war, aber es war im Mai 2023, glaube ich, müsste so ungefähr in dem Rahmen gewesen sein.

Also hört da so total gern rein, wenn euch wirklich so dieses im Hintergrund, wie das jetzt wirklich so abläuft, wenn euch das interessiert. Aber jetzt soll es wirklich um das gehen, welche Dinge Instagram in den Vordergrund stellt, worauf ihr achten könnt und so weiter, um 2025 den Algorithmus zu knacken.

Bevor wir da reingehen, in welche unterschiedlichen Kategorien es für die Algorithmen gibt, was es für Stories ausmacht, was es für Reels ausmacht und so weiter, ist mir eine Sache ganz, ganz wichtig noch zu sagen.

Und zwar ist es die, weil sich so viele Leute immer so beschweren über dieses Ja, irgendwie Instagram ist nicht mehr das, was es mal war und Instagram ist irgendwie, keine Ahnung, der Content wird irgendwie so schlecht ausgespielt und sie legen viel zu viel Wert auf die falschen Metriken und keine Ahnung. Instagram macht diese Dinge nicht zum Spaß. Also es ist nicht so, dass die sich hinsetzen und sagen, wie könnten wir unsere User so viel nerven, wie es irgendwie geht.

Sondern Instagram nutzt die Daten, die, ich sage mal Instagram, ja, also, ja, egal, die nutzen die Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, von dem, wie Leute schon auf der Plattform interagieren.

Also es ist ja nicht so, dass die sagen, okay, passt, wir legen jetzt ganz, ganz viel Wert darauf, dass das möglichst viel verschickt wird, weil es gerade unsere Lust und Laune ist, dass Sense etwas ist, was uns so wichtig ist oder dass uns Likes so wichtig sind oder keine Ahnung, sondern die schauen sich an, wie interagieren Menschen auf der Plattform, wie interagieren Menschen, die viel Zeit auf der Plattform verbringen, wie verhalten sich

die, welchen Content schauen die sich gerne an und so weiter und so fort und dementsprechend wird der Algorithmen oder werden die Algorithmen noch ausgerichtet. Also es ist nicht so, dass die Algorithmen machen und die Menschen reagieren drauf, sondern, ja, natürlich, so, also in dem Sinne, dass sie halt dann länger auf der Plattform bleiben und so.

Und ansonsten funktioniert das Ganze ja so, dass Daten gesammelt werden und da geschaut wird, okay, wie halten wir die Menschen am längsten auf der Plattform? Weil wie macht Instagram sein Geld, in dem es dir Werbung anzeigt und je mehr, je länger du auf der Plattform bleibst, umso mehr Werbung siehst du, umso mehr Geld verdient Instagram. Also das ist ja das Geschäftsmodell des Ganzen. Also die wollen, dass du so viel Zeit wie möglich als Nutzerin auf Instagram verbringst.

Ich bringe denen sicher ganz, ganz viel Geld, weil ich verbringe viel zu viel Zeit auf Instagram, all honesty there. Aber ja, das ist ja eigentlich so das Prinzip dahinter und deshalb wird geschaut, wie sich Menschen verhalten, wie Menschen interagieren, die viel Zeit auf der Plattform verbringen und eben auch was den Unterschied macht, so, okay. Also Menschen, die viel Zeit verbringen versus Menschen, die da nicht so viel Zeit verbringen. Ja, es wird da einfach halt, es werden Daten gesammelt.

Das ist eigentlich das, was ich sagen will. Es werden Daten gesammelt und basierend darauf wird halt geschaut, okay, mit diesen Daten, zum Beispiel als, okay, Menschen, die anderen Menschen folgen, die liken deren Beiträge und dann sehen sie mehr davon und das gefällt denen, dann verbringen sie mehr Zeit auf der Plattform. Gut, dann legen wir da mehr Wert drauf. Also so wird das quasi dann gemacht.

Und man kann ja auch dazu sagen, das ist was, das habe ich schon in so vielen Episoden erzählt, wenn, also wenn wir uns so ein bisschen zurückkehren, dann früher war es ja so, dass wir in die Ems noch gar keine Posts schicken konnten. Also da gab es, es gab ja eine lange Zeit lang auf Instagram gar keine Privatnachrichten. Und da war es halt so, dass wir unseren Content geteilt haben mit anderen Menschen, indem wir sie in den Kommentaren markiert haben.

Und das ist aber so, was das wird ja mittlerweile gar nicht mehr gemacht. Also das Nutzerverhalten hat sich durch die Ems komplett verändert und deshalb schicken wir halt jetzt Beiträge irgendwie in die Ems durch. Und natürlich muss Instagram dann auch auf das reagieren, dass sie dann halt nicht mehr Kommentare so in den Vordergrund stellen, wenn wir sehen, okay eigentlich ist das, was Leute hauptsächlich machen, dass sie Reels beispielsweise weiter schicken anstatt zu kommentieren oder so.

Also das ist einfach so was, mir ist es ganz, ganz wichtig euch hier jetzt mitzugeben, weil sich immer so viele über die Algorithmen beschweren und das Instagram macht, was es will und whatever. Aber ganz so ist es halt nicht. Instagram macht das, was ihnen am meisten Geld bringt und das ist eben, dass Menschen möglichst lange auf der Plattform bleiben. Dafür müssen sie ja Instagram so ausrichten, dass Menschen Bock haben, viel Zeit auf der Plattform zu verbringen.

So, so viel dazu, das war jetzt so dieser Pre-Talk, die ja mir hier jetzt noch wichtig war, damit ihr das für euch auch noch ein bisschen einordnen könnt, damit ihr auch dieses Verständnis vielleicht ein bisschen mitbringen könnt, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Weil dann ärgert man sich auch nicht mehr so drüber, wenn man sich denkt, Algorithmen irgendwie so, ich habe keinen Bock jetzt diesen und jenen Content zu erstellen.

Du erstellst ja nicht den Content für die Algorithmen, du erstellst den dafür, dass Menschen, die auf Instagram viel interagieren und viel Zeit verbringen, den sehen. Also du erstellst Content für Menschen. Du kannst mit dem Wissen über Algorithmen deinen Content optimieren, aber am Ende des Tages optimierst du ihn damit ja immer auch für Menschen und für deren Nutzer verhalten. So, und jetzt kommen wir zu dem, was richtig interessant ist, und zwar eben Instagram-Aggorithmen sind 2,25.

Ich werde da jetzt ganz, ganz viel die Videos zitieren, die Moussari selber hochgeladen hat, die werde ich euch auch in den Schauen uns noch verlinken, bzw. ich verlinke euch einfach den Account von Moussari, also ich verlinke euch das erste Video davon und dann könnt ihr euch die ganze Reihe anschauen, da ein bisschen durch scrollen und so, weil das ist total spannend, total interessant und wichtig zu wissen.

Grundsätzlich unterscheiden wir auf Instagram oder unterscheiden die Algorithmen auf Instagram, wenn es jetzt um Seed-Content geht. Ich bin jetzt noch nicht bei den Stories, sondern wirklich bei Seed-Content, also einzelne Beiträge, Karussell-Posts, Reels oder auch vielleicht noch längere Videos, weil ich würde jetzt hier noch unterteilen, dass Reels ja bis drei Minuten sind zum aktuellen Zeitpunkt und man könnte ja theoretisch, könnte man längere Videos hochladen.

Ich habe es tatsächlich nie probiert. Ich habe es tatsächlich nie probiert, ich möchte selber kurz nachschauen. Bleiben wir bei Videos bis drei Minuten. Ich glaube schon, sicher, sicher kann man längere Videos hochladen. Klar. Die nenne ich jetzt einfach nur Videos, weil das ist natürlich auch nochmal was die werden ja im Reel-Seed nicht ausgespielt. Deshalb würde ich das nochmal extra irgendwie vielleicht sehen. Aber grundsätzlich haben wir eben Connected Reach und Unconnected Reach.

Also, Connected Reach ist, bezeichnet Menschen und Accounts, die dir bereits folgen, also das sind deine aktuellen Follower. Und Unconnected Reach, das sind die Accounts, die dir nicht folgen oder eben noch nicht folgen. Menschen, die dich nicht kennen. Das ist das, was auf Instagram eben oft so Recommendations oder so auch genannt wird. Also, Museri spricht da selber oft von Recommendations. Und das ist so das, diese Algorithmen funktionieren anders.

Also, das ist schon einmal so, dass die erste Takeaway Message total wichtig ist für dich zu wissen, dass du, wenn du quasi Menschen erreichen möchtest, die dir bereits folgen, auf andere Dinge wertlegen wirst als Menschen, die dir noch nicht folgen. So, das ist mal so das eine. Wir haben grundsätzlich drei verschiedene Metriken, die Instagram am wichtigsten sind. Das heißt nicht, dass alle anderen unwichtig sind, darauf komme ich dann gleich noch zurück.

Aber die drei allerwichtigsten sind Watch Time. Also, wie viel Zeit wurde oder wird mit deinem Post verbracht. Das gilt übrigens nicht nur für Reals. Das gilt genauso auch für den Carousel Post, wenn ich bis zum Ende durchswipe, dass ich dann quasi, ja, dass ich bis zum Ende durchswipe und damit natürlich mehr Zeit auf diesem Post verbringe. Also, diese durchschnittliche Watch Time ist der allerwichtigste Faktor.

Das ist Top 1 Faktor dafür, ob ein Real weiter oder ein Post generell, egal welcher Art, weiterhin gut ausgespielt wird oder nicht. Und da ist es gleich mal so, vielleicht noch bevor ich dann noch weiter reingehe, dass es auch super Sinn macht, warum es sehr viel schwieriger ist mit sehr langen Videos, mit sehr langen Reals, drei Minuten, drei Minuten aufwärts Reichweite zu erzielen. Weil, bring Leute mal dazu, die drei Minuten zuzuhören auf Instagram. Das ist richtig, richtig schwer.

Und die meisten werden sich leichter tun, wenn sie das mit kürzeren Videos machen, mit kürzeren Posts. Weil natürlich, wenn ich jetzt ein Post habe, der zehn Sekunden lang ist, unter Anführungszeichen oder drei Slides, ist es viel leichter, 100 Prozent dieser potenziellen Watch Time zu erreichen.

Also, es ist viel leicht, die Aufmerksamkeit sieben Sekunden zu halten oder, dass sie sich alle drei Slides durchlesen, als wenn ich ein Post habe, der 15 Slides lang ist und zu lesen ist, oder ein Video, das 30 Sekunden lang ist. Und ich schaue mir davon aber nur zehn Sekunden an, beispielsweise. Also, ihr könnt euch das immer so ein bisschen prozentual vorstellen.

Und das ist natürlich so was, was viel viel leichter ist, Menschen dazu halten, wenn das Ganze kürzer ist, wenn das Ganze einfach knackiger ist. Und deshalb würde ich auch den meisten Einsteigerinnen auf Instagram empfehlen, eher mit kürzeren Videos zu beginnen, um da einfach mal Momentum aufzubauen. So, Watch Time. Dann haben wir Likes und Sends. Also, Likes kennen wir.

Sends ist dann eben dieses wie oft, wurde dein Real oder dein Post oder whatever weitergeleitet, geschickt in die Storige, geteilt und so weiter. Sends, Shares, das würde ich jetzt hier mal so synonym verwenden.

Und was jetzt hier total spannend ist, also es wird eben nicht nur geschaut, wie viele Likes hat das Ding jetzt insgesamt, sondern es wird geschaut, wie viele Likes hat es pro Reach, also quasi pro erreichter Person, pro Aufruf so mehr oder weniger, nicht nur pro Aufruf, sondern wirklich pro erreichter Person. Wie viele Likes hat es da prozentual oder auch bei den Sends, wie viele Sends hat es prozentual? Das ist eben so genau dieses Ding.

Super, super viele haben das Problem, dass ihre Reales mal initial ganz gut ausgespielt werden, also dass es mal so 1000, 2000 Aufrufe kriegt und dann hat dieses Real aber irgendwie 10, 15 Likes. Und das ist eben im Verhältnis kein, also es ist kein gutes Verhältnis von Likes per Reach, so quasi. Und demnach wird dieses Real dann nicht weiter ausgespielt. Also es wird dann nicht mehr Menschen angezeigt, weil dieses Verhältnis einfach nicht so gut ist.

Wenn dieses Verhältnis besser wäre, wenn es mehr geliked werden würde, mehr verschickt werden würde, dann würde es auch mehr Menschen wieder angezeigt werden. Und das, was jetzt total, total spannend ist, ist für Connected Reach, also für Menschen, die dir bereits auf Instagram folgen, sind Likes wichtiger. Also da haben wir eben diesen Number One Faktor mit Watch Time und dann als zweiten Faktor Likes und dann als dritten Faktor Sends und für Unconnected Reach.

Also Menschen, die dir noch nicht folgen, sind Sends wichtiger als Likes. Und da könnt ihr jetzt ein neues Nutzerverhalten so ein bisschen denken, wenn ihr selber durch den Instagram Real Feed durch scrollt. Wie oft seht, also ihr seht ja sehr, sehr, sehr viele Beiträge, sehr viel mehr auch Beiträge von Menschen, denen ihr nicht folgt, als von Menschen, denen ihr folgt.

Wo man jetzt natürlich in Frage stellen kann, sollte das sein, sollte ich nicht vielleicht ein bisschen mehr von dem, von dem, von den Leuten, die ich denen nicht bereits folge. Gut, ist jetzt ein anderes Ding. Aber grundsätzlich denkt einfach mal an euch selber, wie oft schickt ihr ein Real weiter ohne es zu liken? Also ich mache das extrem oft. Ich schicke viel schneller mal ein Real weiter, als ich ein Real likee.

Von diesen Accounts, denen ich noch nicht folge, weil ich da eben in den Recommendations drin bin, weil ich da eben bei Accounts bin, denen ich noch nicht folge. Und ich überlege mir da gut eigentlich, was ich like und was nicht. Also ich like nicht alles, aber ich schicke super schnell mal was weiter. Und genauso machen es sehr, sehr viele andere und umgekehrt bei dem Connected Treat.

Also Menschen, die dir bereits folgen, Menschen, die bereits in deiner Community sind, die liken sehr, sehr schnell mal was. Einfach weil es von dir ist. Einfach weil es dein Ding ist. Und das ist eben zum Beispiel auch so das, wenn du in deine Insights rein siehst und siehst, deine Likes sind eigentlich gar nicht so schlecht vielleicht.

Und dann siehst du aber, okay, irgendwie ich habe hier 95 Prozent meine eigene Community erreicht und nur 5 Prozent meiner, also von Menschen, die mir noch nicht folgen, eben nicht, also nicht Follower ist dann diese, diese Metrik, die wir uns da anschauen, Follower und nicht Follower im prozentualen Anteil. Dann ist es eben sowas, wo man sagen kann, okay, du bist sehr, sehr gut darin, diesen Connected Treat zu haben, beziehungsweise der Connected Treat funktioniert für dich sehr, sehr gut.

An Connected Treat ist das, woran du hier arbeiten könntest. Sprich, du kannst für dich überlegen, sie kann ich Beiträge erstellen, die mehr weitergeleitet werden, die mehr weiter geschickt werden. Für beide, also sowohl Connected Treat als auch An Connected Treat ist Watch Time am aller, aller, aller wichtigsten. Viel Zeit auf diesen Beitrag verbringen. Ich werde am Schluss noch ein paar Takeaway-Tipps von mir mitgeben, wie ihr diese Dinge erreicht.

Also welchen Beitrag ihr beispielsweise, welche Beiträge ihr erstellen könnt, worauf ihr achten könnt, damit die Watch Time einfach höher ist, wie ihr eben auf Likes kommt, wie ihr dieses Sense erreicht und so weiter und so fort. Also bleibt da bis zum Ende dran für noch ein paar Praxistips für den Content selber. Aber einfach mal nur so eben fürs Verständnis. Am allerwichtigsten, sowohl für Connected als auch An Connected Treat ist die Watch Time.

Übrigens, ich entschuldige mich an der Stelle nicht dafür, dass das jetzt halb Englisch alles ist, weil die haben die Daten natürlich alle auf Englisch. Am zweitwichtigsten für Connected Treat ist Likes und drittwichtigsten für Connected Reach sind Sense und für An Connected Reach sind Sense wichtiger als Likes. So, also ich hoffe, das hat jetzt Sinn ergeben. Ich habe es jetzt ein paar Mal erklärt, ich werde es euch nochmal zusammenfassen. Ich glaube, das passt.

Diese Dinge kannst du dir in deinen Inseitsübbringens auch ansehen. Du weißt, wie viele Likes ein Post bekommen hat. Du kannst dir deine durchschnittliche Watch Time bei den einzelnen Reels aufrufen zum Beispiel oder bei den einzelnen Reels im Normalfall anschauen. Also dadurch, das ist total spannend und würde ich auch ein bisschen beachten. So, jetzt haben wir natürlich von Adam Museri noch ein paar Tipps bekommen, um Follower aufzubauen.

Also er hat uns wirklich da fünf Key Factors quasi mitgegeben, auf die wir achten können, um, also er hat es auch wirklich so genannt, um Follower aufzubauen. Ich kann euch gleich schon sagen, diese Dinge sind absolut nicht hilfreich dafür, Content zu erstellen. Also er hat kurz zusammengefasst gesagt, es ist ein bisschen hilfreich, aber jetzt nicht mega, dass wir Content erstellen sollen, wo keine Watermark drauf ist. Also über das habe ich eh schon ein paar Mal gesprochen.

Bitte ladet nicht eure Tiktoks runter und ladet sie dann auf Instagram mit einer Tiktok Watermark, also mit einem Wasserzeichen hoch. Das mag Instagram überhaupt nicht. Da wird eure Reichweite sehr eingeschränkt, wenn ihr das macht. Don't do it. Selbiges gilt auch für CapCut. Also ladet bitte keine Videos von CapCut runter, wo dann die CapCut-Wasserzeichen drauf sind oder das CapCut-Wasserzeichen. Das wird eure Reichweite einschränken. Zweiter Tipp ist, Audio hinzuzufügen.

Also auch vor allem, das hat Erbacher vorgehoben und fand ich sehr, sehr wichtig noch zu erwähnen. Das finde ich ganz gut bei Fotos und Karussell-Posts. Bei Reels ist es relativ logisch, dass wir irgendwie ein Audio haben, aber es wird eben auch empfohlen, das wirklich bei Fotos und Karussell-Posts zu machen. Deshalb macht es. Dann wurde eben empfohlen, Reels drei Minuten oder kürzer zu halten. Ja gut, das ist auch die Länge, die wir für Reels zur Verfügung haben. Also danke für nichts.

Dann, es war noch ein zweiter Tipp, der Content sollte halt original sein. Also jetzt nicht irgendwie einfach nur was von wem anderen kopieren. Es sollte dein eigener Content sein. Ja, okay, auch in Ordnung. Und, dass du einen guten Account-Status quasi hast. Also du kannst auf deinem Instagram-Account in den Einstellungen nachschauen, ob deine Reichweite in irgendeiner Art und Weise eingeschränkt ist, weil du dich zum Beispiel nicht an Community-Guidelines gehalten hast oder sowas.

Auch das ist etwas, das wissen wir schon ewig. Also all diese Dinge sind, sage ich jetzt mal, nicht hilfreich dafür, dass du jetzt besseren Content erstellst. Weil das ist das, worauf es am Ende ankommt. Diese Dinge sind natürlich wichtig. Also das ist so, ich sag mal, keine Wasserzeichen zu haben, Reels zu machen, die halt in der Reelänge drinnen ist, deinen eigenen Content zu machen. Okay, das ist irgendwie, es ist gut, es nochmal zu erwähnen, aber ganz ehrlich, es ist eigentlich logisch.

Am Ende des Tages kommt es aber eben nicht nur auf diese Dinge drauf an, weil das ist so was, das solltest du so oder so richtig machen. Und deshalb, also alleine dadurch baust du ja keine Follow-up. Wodurch du Follow-up aufbaust oder eben in der Community aufbaust, die dann später auch kauft übrigens, das machst du durch guten Content. Das ist eben das, worauf es am Ende des Tages ankommt.

Weil wann werde ich mir ein Reel sehr, sehr lange anschauen, wenn es gut ist, wenn es mich interessiert, wenn es mich packt, wenn es spannend ist. Wann werde ich ein Reel liken oder ein General jeden Post liken, wenn ich ihn spannend finde, wenn ich ihn cool finde, wenn ich mich verstanden fühle, wenn ich den sehen mit denke, ha, witzig. Sprich, wenn er was auslöst in mir. Wann werde ich einen Post weiter senden?

Na ja, gut, wenn ich das Gefühl habe, hey, jemand andere muss das auch sehen, wenn er gut ist, wenn er relatable ist und ich sagen möchte, ha, schau, das sind genau wir oder hey, schau mal, das ist eine super coole Idee, die wir für den Geburtstag unseres Kindes machen können oder I don't know. Also am Ende des Tages steht und fällt es damit, dass es guter Content ist. Wie gesagt, paar Tipps für guten Content gebe ich euch am Ende noch mit.

Ich möchte vorher noch auf den Story Algorithmus eingehen, aber das werde ich euch jetzt immer und immer wieder in dieser Episode sagen. Algorithmus und so, alles gut zu wissen, aber am Ende des Tages muss es halt guter Content sein.

Weil es ist nicht so, dass sich der Algorithmus gegen uns verschwört und irgendwie keinen Bock hat, unseren Content auszuliefern oder eben auszuspielen, sondern es ist am Ende des Tages der eigene Content, wo man reinschauen kann, wo man sagen kann, okay, was ist hier das Problem? Und wie wird der Content nicht ausgespielt? Es ist nicht der Algorithmus Schuld, es ist der Content Schuld.

Und deshalb, all diese Dinge, wie gesagt, die Tipps von Moissari, sehr, sehr nett, liebgemeint, aber am Ende des Tages steht und fällt es damit, dass du guten Content erstellst. Und das ist wieder ein ganz eigenes Thema.

Gut. Zuerst mal Story Algorithmus, weil auch hierzu haben wir ein Video von Moissari Recomment, das ganz spannend ist und das werde ich jetzt auch noch kurz durchgehen, weil ich auch sehr, sehr oft von Menschen mitbekomme, dass sie sich sehr ärgern, dass ihre Stories nicht gut ausgespielt werden, dass ihre Stories kommen, aufwofel bekommen, kein Engagement bekommen usw. So, wie funktioniert der Story Algorithmus?

Wichtig an der Stelle zu wissen ist, wenn du in deinen Feed postest, dann postest du damit ja immer auch zumindest zu einem kleinen Anteil und hoffentlich, wenn du Follower aufbauen möchtest und deinen Content richtiger stellst, zu einem großen Anteil für Menschen, die dich noch nicht kennen. Stories hingegen sind Content, der dazu da ist, um mit den Accounts und den Leuten zu connecten, die dir schon folgen und die dich lieben.

Also auch hier versucht Instagram wieder Vorhersagen zu machen, dafür wie wahrscheinlich es ist, dass du überhaupt mal auf die Story drauf tippen wirst. Also, klar, je weiter eine Story vorne angezeigt wird, umso eher wirst du drauf tippen. Gleichzeitig werden dir ja die Stories angezeigt, wo Instagram denkt, okay, da wirst du wahrscheinlich am ehesten drauf tippen.

Es wird auch die Wahrscheinlichkeit quasi aufgestellt von, wirst du diese Story liken, also wirst du damit interagieren und auch wirst du auf die Story antworten, wirst du in der Nachricht schreiben und du wirst es schon öfter mal beobachtet haben oder in Zukunft öfter beobachten, wenn du bei einer Person einmal auf eine Story geantwortet hast, dann wirst du in den Tagen darauf diese Story relativ weit vorne sehen. Und das ist eben genau das, was auch umgekehrt für deine Follower gilt.

Du willst nicht nur das Menschen eine Story sehen, du willst, dass sie damit interagieren, damit sie sie auch in Zukunft sehen. Und deshalb denkt daran, das sind Menschen, die kennen mich schon und die sind in irgendeiner Art und Weise begeistert von mir und von dem, was ich mache und so weiter.

Und da hat auch Adam Osarian ein paar Tipps gegeben, die ich doch wieder hier jetzt ganz gut fand, dass du nämlich hier Dinge teilen solltest, die Leute feiern, die dich auch als Person lieben, sprich noch mehr dieser raw authentische Content, nix vorbereitet es, ja, gescriptet kann es hin und wieder mal sein.

Ich mache das zum Beispiel bei Launches auch super, super gerne, dass ich meine Story ein bisschen voreskripte, damit ich halt weiß, dass ich zum Punkt komme, damit ich halt weiß, dass ich was zu posten habe. Aber so grundsätzlich diese Day-to-day-Stories, das sollte zumindest authentisch rüberkommen. Das kann schon vorbereitet sein, aber es sollte authentisch raw ehrlich sein und nicht wieder dieses Aufpolierte, das wir ja vom Feed Content oft kennen.

Also, Stories sollten viel, viel authentischer noch sein. Behind the scenes Content, alles was auch irgendwie so timely ist, also Sachen, also ja, bezeichnet das als timely, das ist jetzt nicht meine Wortwahl.

Also, alles was irgendwie gerade zeitlich relevant ist, wenn es irgendwie, keine Ahnung, wenn ich jetzt, was wäre ein gutes Beispiel dafür, ich bin gerade so unkreativ dafür, um ein gutes Beispiel zu nennen, aber alles wie gesagt, was eben so zeitlich relevant ist, wenn irgendwie, wenn wir wissen, okay, wir kriegen morgen ein neues Instruing am Update, ist nie so, es wird nie im Vorhinein announced, wir wissen es immer erst danach, wenn es passiert ist.

Aber wenn es theoretisch so wäre, okay, morgen kommt irgendwas ganz Bestimmtes, dass ich dann da Content in der Story dazu mache, weil da das dann natürlich halt auch irgendwie so diese Dringlichkeit hat, sich das anzuschauen. Also, das ist was super wichtig ist.

Und all diese Dinge zu posten, eben Dinge, die die Menschen dazu anzuregen, mit dir zu interagieren, die Story zu liken, drauf zu antworten, mit auch, mit den Storystikern zu interagieren und so weiter, das ist vielleicht was, was kurzfristig nicht so viel macht, aber langfristig hilft das der Reichweite deiner Story, dass sie da eben wieder mehr Menschen angezeigt wird.

Und das ist das, was ich immer total, total wichtig finde, auch im Kopf zu behalten, dass es eben nicht darum geht, zu sagen, okay, habe ich jetzt 200 oder 300 Storyviews, oder 2000 oder 3000, so genau, dem wie viele Follower du halt hast, sondern, dass es darum geht, dass du am Ende des Tages ja Content erstellst, der von einer Einzelperson ja gesehen wird. Also, du erstellst Content nicht für eine Community von X-tausend Menschen, sondern du erstellst Content für eine einzelne Person.

Weil am Ende des Tages ist es so, dass jede einzelne Person dann entscheidet, interagiere ich damit jetzt, schreibe ich eine Antwort darauf zurück, tippe ich jetzt auf dieses Ding drauf, stimme ich bei dieser Abstimmung ab und so weiter und so fort. Weil dann natürlich auch, wenn jede einzelne Person für sich entscheidet, ja, ich schreibe da jetzt eine Nachricht, oder ja, ich reagiere da jetzt drauf, dann ist es bei dieser Einzelperson ja so, dass die Story weiter vorne angezeigt wird.

Es ist jetzt nicht so, dass es dann ja so allgemein ist, sondern jede Person hat ja so, wenn sie selber konsumiert ihren eigenen kleinen Algorithmus mehr oder weniger. Und da kann man sich halt immer so ein bisschen im Kopf behalten, okay, ich produziere ja eigentlich Content für eine Person. Produziere den Content so, dass eine Person damit interagiert und wenn dann viele Personen sich dazu entscheiden, damit zu interagieren, wird er auch all diesen Menschen weiter angezeigt.

Und das ist für mich das, was ganz cool ist, im Kopf zu behalten, dass es eben jetzt nicht so wie es früher war, mal darum geht, zu sagen, okay, ich produziere Content, den meine Follower cool finden, dann wird er auch nicht Followern ausgespielt. Das funktioniert das Ganze nicht mehr, sondern eben jede Person hat so ihre eigene, ja, trifft diese eigene Entscheidung, ob ich damit interagiere oder nicht und dann wird dieser Person das aber auch mehr angezeigt oder eben nicht.

Das heißt, eigentlich willst du nur eine einzelne Person engagieren. So, genau, das ist mal so zum Story Algorithmus. Und damit bin ich eigentlich so mit diesen Algorithmus-Updates grundsätzlich mal durch, ist, also ja, sorry, Instagram CEO Adam Museri hat dann auch noch ein paar Tipps geteilt, wie oft wir auf Instagram posten sollten und so, auch das ist jetzt nicht unbedingt was neues, also dieses Qualität über Quantität, aber mehr Posten wird natürlich helfen.

Wenn du reichwerte Aufbauen willst, weil es einfach mehr Möglichkeiten sind, um mit deiner Zielgruppe zu connecten. Gut, wissen wir alles schon, ist nichts Neues, wollte ich nur kurz dazu erwähnen, weil das natürlich auch im Rahmen vom Thema Instagram Algorithmus nicht ganz unwichtig ist.

Was ich euch jetzt aber gerne noch mitgeben möchte, so zum Schluss dieser Episode, sind die Tipps, die ich euch mitgeben würde, um eben jetzt Content zu erstellen, der vom Instagram Algorithmus in 225 gut ausgespielt wird, der einfach funktioniert auf Instagram. Und dazu vielleicht einfach ganz kurz jetzt, um für euch diese Connection im Kopf zu machen. Ich weiß ja ganz, ganz oft auf Podcast Episode Nummer 88 hin, was ist eine Content-Strategie.

Wenn ihr diese Episode gehört habt, dann werdet ihr schon mal vom Awareness Content oder Attraction Content und von Nurture Content gehört haben. Und eigentlich ist es ja jetzt so, dass wir, wenn wir sagen, wir haben Unconnected Reach und Connected Reach, dass wir da eigentlich mit Unconnected Reach einfach nur Awareness Content haben und mit Connected Reach haben wir Nurture Content.

Sprich, eigentlich kann man das jetzt genau so einordnen, dass man halt sieht, okay, wenn ich zum Beispiel im Jahr Menschen erreichen möchte, die mir noch nicht folgen, dann brauche ich natürlich Unconnected Reach, dann werde ich Content erstellen, der für diesen Algorithmus besser funktioniert quasi. Und da bin ich ja eben genau bei dem drin, was Attraction Content macht. Menschen anziehen auf dein Profil, die dich noch nicht kennen.

Und das sind genau die Content-Formate, die ich da immer und immer wieder erzähle. Und da sind wir eben drin bei Okay, Watch Time. Das ist sowieso super wichtig. Wir stellen Content, der von vielen Menschen hoffentlich bis zum Schluss oder vielleicht sogar mehrmals angeschaut wird. Ich halte meine Reach eher ein bisschen kürzer vielleicht zu Beginn.

Wenn ich ihn, also ja, ich spreche die Kamera und so, wichtig, aber eben auch hier kurz, knackig, nicht übertrieben lang, zunehmend Thema, das die Leute interessiert und so weiter. Und immer mit diesen Gedanken im Kopf von ja, die Leute sollen sich bis zum Ende anschauen, aber auch, was würden Menschen teilen? Also, was würden Menschen weiterleiten? Und das sind wir bei Ideen beispielsweise. Ideen sind etwas, was ganz, ganz, ganz viel geteilt wird.

Also, ich habe da vor kurzem selber ein Podcast gehört, wo das so ein bisschen erklärt wurde. Und da wurde das Beispiel genannt von Okay, ein Instagram Real, wo es um eine Idee für einen Kindergeburtstag ging. Das ist etwas, das währt ich dann, wenn ich vielleicht Mutter bin, meinen Partner weiterleiten und sagen, boah, das könnten wir für den dritten Geburtstag unseres Kindes auch machen. Ideen. Ideen werden richtig, richtig gerne geteilt. Dann auch Opinions, Meinungen.

Also, wenn du eine unpopular Opinion zu irgendeinem Thema hast, ist das auch so, was wo Leute sagen, so ja, endlich sagt es mal wer, mega geil, sie werden sich damit vielleicht identifizieren, das Ganze in ihrer Story dann teilen. Dann auch Dinge, die natürlich sehr, sehr, sehr wertvoll sind.

Also, ich denke da jetzt zum Beispiel gerade an die aktuelle politische Lage, wo ja, vielleicht nicht jeder super, super educated ist, wenn es ums Thema Politik und vor allen Geschichten geht, inklusive mir, by the way. Also, ich bin jetzt auch nicht der Typ Mensch, der da den extrem, extrem guten Durchblick hat, aber ich versuche mich mehr damit zu beschäftigen.

Und ich mache es jetzt beispielsweise aktuell so, dass ich den, dass ich Real's mir dazu anschaue und die dann beispielsweise auch meinen Partner weiterleite, weil ich sage, hey, das ist ein mega gutes Real, dieses und jenes Thema voll gut erklärt, schau dir das gerne mal an. Sprich, ich teile den Content mit meinem Partner, weil er wertvoll ist, weil wir da was lernen können, weil wir was daraus mitnehmen können.

Das ist auch so was, was shareable Content ist, auch wenn es vielleicht dann ein etwas längeres Real ist beispielsweise, weil es eben so aktuell Lage passt, weil es wichtig ist, was wichtig genug ist, um geteilt zu werden. Dann sind wir auch bei diesen ganzen Dingen, die relatable sind, die witzig sind, wo ich in den DMs vielleicht weiterleiten werde und sagen werde, ja, das sind genau wir, all das ist Awareness Content.

Dann gibt es auch so diesen Content, der so, sage ich mal, dieser I'm in the right place Content ist, also so die Inhalte, wo du Menschen das Gefühl gibst, so hey, das ist jetzt genau der Account, den ich schon ewig gesucht habe und jetzt habe ich ihn endlich gefunden. Also so dieses Beispielsweise, ich denke da jetzt wieder so ein Hochzeitsplanung und so weiter, ich habe da vor kurzem den Account gefunden, die das richtig, richtig cool macht.

Ich beobachte gerade sehr viel, was die alles macht, weil ich den mega cool finde, ich mache das übrigens sehr viel. Die macht beispielsweise auch sehr viel Content in die Richtung, hey, wenn du in dein Account suchst und anführungszeichen, der Formulierung ist, ist alles auf Englisch. Der Tipp steilt, wie du für deine Hochzeit nicht den Kreditgefühl aufnehmen musst, sondern wirklich auch innerhalb deines Budgetbleibs und so weiter, dann bist du hier richtig.

Und das ist natürlich auch so was, hey, ich leite das sofort in einer anderen Braut weiter. Wenn ich selber Trauzzeugin bin, meine Trauzzeugin leitet mir extrem viel Content weiter, wo es ums Thema Hochzeiten geht. Das sind wir auch wieder bei Ideen, das sind wir bei hilfsreichen Dingen so Hex beispielsweise. All das ist Awareness Content und kann eben richtig gut geteilt werden. Und das ist das, worauf du den Wert legen solltest, wenn du neue Menschen erreichen willst.

Und dann beim Connected Reach haben wir eben diesen Nurture Content. Also alles, wie gesagt, auch hier Watchtime, das Wichtigste, aber dann Likes. Da sind wir ja bei Dingen wie persönliche Beiträge, ihr kennt das alle, das persönliche Beiträge sehr viel mehr geliked werden beispielsweise. Aber eben auch die Dinge, die sehr hilfsreich sind, wo Leute sagen so, boah, hey, mega cool, habt mir mega geholfen. Also Likes, alles was Likes generiert und da anführungszeichen, super, super, super wichtig.

Again, Likes und Sends sind auch, sag ich mal, umgekehrt wichtig. Also gerade bei Connected Reach sind Sends auch wichtig. Bei Unconnected Reach sind Likes auch wichtig. Aber in der Gewichtung können wir uns eben beim einen mehr auf das eine konzentrieren und beim anderen mehr auf das andere. Am Ende des Tages geht es aber natürlich darum, dass generell viel Engagement entsteht, dass das einfach was ist, was wichtig ist.

Und vielleicht noch ganz kurz als Erklärung dazu hat, also ich würde immer sagen Instagram CEO Adam Mussari, ich bin da schon so drin, hat Adam auch ein eigenes Video aufgenommen, weil ihm die Frage gestellt wurde, warum so viel Wert auf Likes gelegt wird. Und da war nicht zum Beispiel auch total spannend, dass einfach deshalb so viel Wert auf Likes gelegt wird, weil es halt auch einfach mehr Information über Likes gibt als zum Beispiel über Safe.

Also es ist einfach so, dass Likes was ist, also von allen Engagementmetriken sind Likes einfach das, was am meisten verteilt wird. Es wird mehr geliked als verschickt, es wird mehr geliked als gespeichert, es wird mehr geliked als kommentiert. Natürlich wird da dann auch einfach mehr Wert drauf gelegt, weil es davon halt einfach mehr Information gibt. So heißt aber deshalb nicht und das ist das, was ich auch vorher schon so ein bisschen erwähnt habe, dass zum Beispiel Safe unwichtig sind.

Überhaupt nicht. Also auch Adam sagt selber, Safe sind etwas, also wie oft der Content gespeichert wird, sind etwas, was auch super wichtig ist, weil es ein Indikator ist dafür, wie spannend und interessant und wichtig der Content für jemanden ist. So klar, weil ich speichere mir nicht alles ab. Aber es ist eben jetzt in Bezug auf das, wie sehr Content in Zukunft ausgespient wird, nicht so wichtig, wie eben, dass es weiter geschickt wird.

Also das ist einfach was, was ihr ein bisschen einordnen könnt, Unconnected Reach ist gleich awareness Content, Connected Reach ist gleich nurture Content, easy as that. Deshalb sage ich auch, all diese Dinge sind nix Neues. Das ist nix, was irgendwie jetzt bahnbrechend ist, was irgendwie ein absolut crazy 2025 Algorithmus Update ist. Es ist einfach nur in 2025 wichtig zu wissen, aber es ist nix Neues. Deshalb, da bin ich wieder bei, habt ne anständige Content Strategie.

So, einen Tipp, den ich euch unbedingt unbedingt mitgeben möchte, weil ich den auch bei sehr, sehr vielen Menschen sehe, weil natürlich das Thema Watchtime etwas ist, was ja für viele sehr schwierig ist. Ich habe ich da ja schon gesagt, macht Content nicht zu lang, schneidet Videos so, dass sie nicht unnötig lang sind. Also es muss kein, kein Real, wo einfach nur Text drauf steht, wo ich so einen Textabstatt beispielsweise habe, der total spannend ist.

Ich gehe mal davon aus, dass er gut ist, dass er ein guter Hook ist, dass er durchgelesen wird. Dieses Video im Hintergrund muss nicht 30 Sekunden lang sein und es muss auch nicht 15 Sekunden lang sein. Es reicht, wenn das 6, 7, 8 Sekunden lang ist. So. Also das sind einfach sowas, so kann man sich das super easy zu Nutze machen, dass einfach diese Watchtime höher ist und demnach dieser Content mehr Menschen ausgespielt wird. Super, super, super wichtig.

Und ein anderer Faktor, der ja für Watchtime super unterschätzt ist, den total viele nicht nutzen, sind Captions. Bitte, so viele Menschen sind am einen und Captions werden nicht mehr gelesen, das stimmt nicht. Was nicht mehr gelesen wird und was keinen Schwein mehr interessiert, sind diese Least-the-Caption-Reals, wo ein Hook im Real drin steht und dann steht drunter Least-the-Caption. Also wenn ich sowas sehe, dann scroll ich automatisch schon einfach aus Protest weiter, weil es mich so nervt.

Was aber gelesen wird, ist, wenn sage ich mal das Real selber gut ist, wenn das Real was ist, was mich packt, was mich interessiert. Und ich sehe dann in der Caption im ersten Satz auch noch einen Satz, der mich interessiert. Also der erste Satz eurer Captions sollte ja auch immer noch mal ein Hook sein und die Leute eben reinholen und dass wir sorgen, dass Menschen sich das durchlesen und dann werden sich die Menschen diese Captions auch durchlesen. Captions werden gelesen.

Aber was passiert, wenn ich ein 10 Sekunden Real habe und mir dann die Captions dazu aufmache und die Captions mir im Detail durchlässt? Ich werde das Real im Hintergrund wahrscheinlich 3-mal laufen haben. Ich werde so, also da geht es nicht nur um die Views, sondern generell ich verbringe dann vielleicht 300% Watchtime auf diesem Real anstatt nur 100% die ich verbracht hätte, wenn ich keine Captions drunter hätte oder nur eine sehr, sehr kurze.

Nutzt bitte wirklich die Captions und auch nicht für oberflächliche Informationen und für, ja übrigens, das sage ich all meinen Kundinnen, fertig, folgen mir für mehr, sondern wirklich nutzt das. Wenn ihr ein Thema aufmacht im Video, dann geht Kontext, geht den Leuten wirklich was mehr wertvolles mit, erzählt eine Geschichte in der Caption, das wird die Watchtime boosten. Captions werden gelesen, wenn sie gut sind.

Genauso wie lange Carouselposts gelesen werden, wenn sie gut und relevant und interessant sind. Genauso wie längere Reels geschaut werden, wenn sie gut und relevant und interessant sind. Und da sind wir eben wieder bei am Ende des Tages steht und fällt alles mit gutem Content, mit strategisch ausgerichteten Content.

Dieses strategisch ausgerichtete Content ist eben nicht nur wichtig, dass der Zielgruppen orientiert ist, dass eine Positionierung durchkommt, dies ist das, sondern eben auch, dass es eine gute Content-Strategie hat, die ausgerichtet ist auf den Instagram-Algorithmus. Und da sind wir eben bei Awareness Content, Nurture Content, Conversion Content. Genau das, was ich schon seit Monaten immer und immer und immer wieder sage, bestätigt sich hier jetzt nur.

Also wie gesagt, hört ihr wieder im Podcast Episode 88 rein, wenn euch das Thema Content-Strategie noch ein bisschen unbekannt ist, ich werde immer wieder mal darauf hinweisen und konzentriert euch eben wirklich auf das, was ihr jetzt gerade braucht. Wenn ihr merkt, okay, meine Follower liken ja meine Sachen, aber dann passiert nicht mehr viel, achtet auf Watchtime, achtet auf Shares.

Wenn ihr merkt, okay, ich habe irgendwie immer schon relativ viele Views, aber dann wird weder viel geliked, noch viel geshared, dann okay, dann ist der Hook, den ihr vielleicht verwendet, gut, dann ist die Aufarbeitung in Bezug auf das Wheel ist nicht so lang und so weiter, vielleicht ganz okay. Aber was braucht der Content, um geteilt zu werden? Schreibt ihr schon gute Captions, habt ihr schon irgendwie, also geht ihr in die Tiefe, habt ihr irgendwie ein bisschen edgy Content vielleicht auch?

Ist er hier wirklich hilfreich genug oder ist er, wie gesagt, zu oberflächlich? All diese Dinge spielen damit rein und deshalb sage ich am Ende des Tages steht und fällt alles mit gutem Content. So und damit bin ich jetzt am Ende dieser Episode angelangt, wo wir sehr ausführlich über das Thema Instagram Algorithmus in 2.25 gesprochen haben.

Ich habe mir vorgenommen, für diese Folge tatsächlich auch mal wieder ein Blog-Post zu verfassen, weil ich das sehr, sehr, sehr cool finde, nochmal quasi gesammelt zu haben. Ich hoffe, ich komme dazu, wenn die zeitlichen Kapazitäten aktuell echt sehr eingeschränkt sind. Wenn ich dazu komme, dann werde ich den auch in den Schauen-Urs noch verlinken, damit ihr das Ganze nochmal schriftlich habt. Ansonsten war es das jetzt von meiner Seite.

Wenn euch die Episode gefallen hat, dann teilt sie total, total gerne mit euren Business Bestie, mit eurer Instagram-Community, weil ich habe mich hier echt bemüht, das Ganze sehr faktenbasiert zu machen, wirklich sehr greifbar für euch auch zu machen, dass sie wirklich was draus mitnehmen könnt, dass sie wirklich was habt. Ich würde davon euch diese Episode anzuhören.

Deshalb würde mich das sehr, sehr freuen und würde mich auch sehr freuen, wenn ihr eine 5-Sterne-Bewertung auf der Podcast-Plattform eurer Wahl darlässt. Ansonsten wünsche ich euch noch einen wunderschönen Tag. Passt auf euch auf, bleibt gesund, bleibt mutig und bis bald. Ciao, ciao!

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