Mit 17 schließt sich Bilal dem IS an – zwei Monate später ist er tot. Bilal, der mit bürgerlichem Namen Florent heißt, kommt als Kind mit seiner Mutter und seinem Bruder aus Kamerun nach Deutschland. Mit 14 gerät er in salafistische Kreise, mit 17, im Mai 2015, schließt er sich dem IS in Syrien an. Zwei Monate später ist er tot. In der fünfteiligen Podcast-Serie erzählt der Autor Philip Meinhold Bilals Geschichte. Er spricht mit Verwandten und Bekannten von Bilal, mit Experten von Sicherheitsbehörden sowie Vertretern der islamistischen Szene. Eine packende Recherche zu den Ursachen und Umständen einer Radikalisierung - und einem bislang ungeklärten Tod.
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Mit 17 schließt sich Bilal dem IS in Syrien an. Zwei Monate später ist er tot. Kurz vor seinem Tod hatte er seine Freunde in Deutschland noch vor dem IS gewarnt.
Noch ist ungeklärt, wie Bilal ums Leben kam. Eine Spur führt zu der verbotenen dschihadistischen Kameradschaft Millatu Ibrahim. Hatte Bilal mit der Gruppe zu tun?
Wie kann es sein, dass jemand zum IS geht und glaubt, damit etwas Gutes zu tun? Wie denkt und fühlt ein Salafist? Interview mit einem Aussteiger der Szene.
Im Mai 2015 reist Bilal nach Syrien und schließt sich dem IS an. Seine Mutter bekommt davon nichts mit. Wann und wie ist er ausgereist, was hat ihn gelockt?
Mit 14 wechselt Florent den Namen, trägt die Gewänder der Salafisten. Die Schule reagiert mit einem runden Tisch und Workshops. Doch Bilal verteilt weiter den Koran.
Bilals Leiche wurde nicht gefunden, aber seine Mutter will Abschied nehmen. Hat ein IS-Kämpfer eine Trauerfeier verdient? Wer war Florent, der sich später Bilal nannte?
Jan 27, 2017•29 min
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