17 Fremdverliebt – Oder wenn das Gras anderswo grüner erscheint - podcast episode cover

17 Fremdverliebt – Oder wenn das Gras anderswo grüner erscheint

Nov 13, 202049 min
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Episode description

Hals über Kopf verliebt. Schmetterlinge im Bauch. Aber was, wenn die Person der Begierde nicht die Partner*in ist? Ein Gefühlschaos, das die bisherige monogame Partnerschaft oftmals in Frage stellt. Was nun? Offene Beziehung? Trennung? Eine heimliche Affäre?
In dieser Folge Beziehungspodcast «Beziehungskosmos» besprechen Journalistin Sabine Meyer und Paartherapeutin Felizitas Ambauen, wie man als Paar mit einem ungeplanten Liebessturm umgehen kann und warum es nicht das Ende bedeuten muss, sondern der Anfang einer neuen Entwicklung sein kann.

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Transcript

Heute habe ich eine Figur für dich. Das ist Felicitas. Und da ist Kim. Heute allein. Bei dir. Und sie erzählt dir, dass sie an einer Tagung war. Und dort hat sie einen Mann getroffen. Dann hat sie umgehauen. Was denkst du, was vis-à-vis jetzt ist? Spannend. Ja, das schauen wir mal her. Willkommen im Beziehungskosmos. Heute spielen wir mit diesen...

Sommervögel im Bauch. Was sie uns genau sagen wollen. Müssen sie uns Sorgen machen, können sie einfach geniessen. In anderen Worten, fremdverliebt. Was jetzt? Ich bin Sabi Maia, Journalistin. Und mir vis-à-vis, ich bin Felicia Sambauer, Psycho- und Paartherapeutin. Beziehungskosmos. Und, das können wir, glaube ich, schon vorher sprechen, da ist ganz viele Beispiele mitgebracht aus der Praxis, weil fremdverliebt sein, das ist offenbar...

It's a thing. Es kommt vor. Und das Interessante ist, zu schauen, was dahinter steckt. Was sind die Muster, die Motive? Das wollen wir herausarbeiten. Das Gefühl kennen alle, aber die Ursache ist nicht bei allen dieselben. Also, wir gehen gleich weiter mit Kim. Sie hat etwas noch nicht erzählt. Dieser Typ fand das ziemlich geil. Wir sind zusammen ins Bett.

Vielleicht sieht sie sich auch wieder, das ist noch offen. Auf jeden Fall ist sie jetzt total aufgekratzt bei dir und sie fühlt sich, du siehst sie auch an, sie strahlt. Sie ist total lebendig und sagt, hey, mein Robin, das ist einfach... Das ist nicht mehr so. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass ihr das passiert, dass sie das hat, seit sie mit Robin zusammen ist. Genau. Wollt ihr das etwas sagen?

Es will ihr ganz sicher etwas sagen. Die Frage ist, ob wir hören wollen und was sie dann damit macht. Darum ist sie bei dir. Sie will das jetzt mal anschauen. Genau. Und was dann immer wichtig ist, du es schon ein bisschen angetönt. Zuerst, das ich mache, wie ich gerade gesagt habe, ich höre zu, ich finde es interessant, wenn ich vieles interessant finde und versuche mal zu verstehen, was ist denn passiert.

Ähnlich wie der Affairesendung, die wir schon gemacht haben, wird all das auch sehr schnell moralisierend angeschaut. Die Leute kommen schon mit sehr schlechtem Gewissen. Oder erzählen sie mir auch erst, wenn es entweder so einen hohen Leidensdruck gekommen ist oder einfach die Beziehung zu mir schon stabil ist. Und dann fragen sie erst mal nach und sie soll mal erzählen, was ist dann passiert.

Als erstes ist es mal so zu sagen, dass es dort vielleicht ein bisschen unromantisch ist, aber verliebt sein ist ja da einfach... wie eines von vielen verschiedenen, wenn man so will, Symptome. Sie ist verliebt, fühlt sich toll an und sie merkt eben meine Lebensgeister etc. Und dann mal zu schauen, wo steht sie in der Beziehung.

Und vor allem, was haben Sie für ein Beziehungsmodell gewählt? Je nachdem, wer zuhört, gibt es ja solche, die vielleicht sagen, wir haben eine monogame Beziehung und dann ist das durchaus ein Thema, wo Sie schauen, was passiert ist. Andere haben vielleicht schon gesagt, wir haben die Beziehung mehr geöffnet. Aber auch den Fremdverlieben kann ein Thema sein, das nicht nur easy ist. Aber jetzt im Fall von ihr, nehmen wir mal an, sie ist in einer monogamen Beziehung, ihr Mann weiss nichts von dem.

Und sie findet ihre Beziehung eigentlich auch okay? Sie finden das auch okay. Sie wollen jetzt da nicht ausbrechen. Vielleicht sogar, das weiss ich, Familie geplant oder irgendetwas merkt. Aber es ist halt so klein. Ja. Ruhiger geworden und gemächlicher. Und jetzt ist sie halt so blown away. Das hat sie halt irgendwie voll mitgenommen. Zum Beispiel könnte es sein, wenn ich an die Praxis denke, was ich erlebe, dass man gut hinschaut, was hätte dir diesen Kick gegeben. Und ich rede niemandem ab.

Dass das toll war und dass man das genossen hat, das soll man ja auch. Aber es wird schnell problematisch, wenn man merkt, wir haben abgemacht. dass wir das nicht machen. Und dann müssen wir ja auch hinschauen. Aber eben, da können die, die gut die Affärenfolge auch noch hören, die haben wir mehr über das gesprochen. Und also zu schauen, was hätte es dir denn gegeben, vielleicht sogar auf dieser Schemaebene wieder.

Und kann es dann sein, dass es eben gar nicht so um den Mann geht, sondern mehr um die Krim? Genau. Das wäre jetzt mal, also nehmen wir mal ein Beispiel. Ich gehe mal ein Beispiel, wo wir aus der Praxis kommen, wo wir noch darüber geredet haben. Was hätte dir das vor allem gegeben? die wir dann rausgeschält haben, eigentlich ist es, also ich frage die Frage auch, wie sind die aneinander gekommen, also was hätte ich denn so weggeblasen an diesem Typ? Und vielleicht würde sie mir sagen,

Ja, er hat mir eigentlich zuerst gezeigt, dass er mich so toll findet. Er hat mega um mich geholen, zwei Tage. Und ich habe das so toll gefunden. Ich habe mich so begehrenswert gefunden. Ja, und ich habe gedacht, hey, I'm the Queen. Und dann frage ich ihn, wie hast du ihn gefunden? Ich war eigentlich voll nicht mein Typ, voll nicht. Aber ich habe eigentlich vor allem cool gefunden, dass er mich so cool findet.

Und auch das darf man, aber wenn jemand mir sagt, ich habe die Person vor allem cool gefunden, weil sie mich cool findet, dann ist es psychologisch etwas anders. Und dann den Selbstwertigen, wenn ich spiele. Genau, dann geht es darum, dass man sich vielleicht wertvoller, besser, attraktiver etc. gefühlt hat durch das. Und wenn sie mir jetzt sagt, das passiert ihr regelmässig, dann würde ich dort nachher fragen, nach einem Muster suchen.

Und vielleicht würde sie mir sagen, ja stimmt, eigentlich kein einziger von denen habe ich einen Move gemacht, sondern die sind auf mich zukommen. Und eigentlich könntest du denen auch irgendwie so eine Maske anlegen, nicht wahr? Man würde gar nicht sehen, wie er aussieht. cool gefunden, dass er mich cool findet. Und wenn man dann

Wenn die Herkunftsgeschichte zurückgeht, kommt manchmal so etwas, wie man merkt, dass man schon als Kind gelernt hat. Über die anderen erfahre ich vor allem, dass ich wertvoll bin. Nur wenn die anderen mir das Gefühl geben, dass ich toll bin, dann bin ich wirklich toll.

Und vielleicht sogar noch vermischt, das ist eine gemeine Mischung, mit erfüllten Bedürfnissen von den anderen. Also wenn du mit einem Mann geredet hast und mit ihm geflirtet hast und der will etwas von dir, darfst du nicht Nein sagen. Weil du musst jetzt seine Bedürfnisse erfüllen.

Das klingt jetzt vielleicht für einige sehr veraltet. Das gibt es nur ganz viel. Und das ist manchmal den Betroffenen nicht einmal wirklich bewusst, weil sie es ja als Schema haben. Das machen sie schon das Leben lang. Und das noch zu erkennen. Das könnte ihnen sehr helfen in einer nächsten Situation, wenn sie wieder merkt, da kommen diese Gefühle. Zuerst zu schauen, sind es wirklich meine Gefühle?

Also finde ich das jetzt so toll oder finde ich gerade toll, dass ich das Gefühl habe, jetzt werde ich aufgewertet, gesehen, wahrgenommen. Dann wird vielleicht das innere Kind nachher beeltert, das früher nicht wahrgenommen wurde. Und es ist viel so, dass noch in der Therapie, also man kann nicht sagen, noch geht es auf Null und es kommt nie mehr vor und garantiert. Aber es ist sehr interessant, dass nachdem man das rausgeschält hat.

oft die Anfälligkeit auf solche Situationen ganz krass abnimmt, weil man es durchschaut. Wenn sie nachher noch das Gefühl hat, sie muss etwas retour geben, heisst das auch, dass sie sich vielleicht nach dem Sex nicht gut fühlt? Ja, tatsächlich oft am nächsten Morgen, dass man ganz viel Scham und Schuld dann auch kommt.

Weil das ist ja jetzt wichtig, sie ist ja in der anderen Beziehung eigentlich eingebunden. Es fühlt sich dort auch wohl. Sagen wir, die wollen vielleicht zusammen sogar wirklich das Leben verbringen. Und manchmal kommt es mir so ein bisschen vor wie eine Droge. Die kommen in einen Rausch, von dem gesehen und anerkannt werden. Das allein ist ja nichts Schlimmes. Das wollte ich noch ansprechen. Es ist auch schön, wenn sie sagt, ich genieße das. Und wenn sie es aber braucht und nicht grenzen kann.

die sie vorher mit dem Partner sich darauf geeinigt hat. Ich möchte das noch einmal ganz klar sagen. Wir wollen hier keine Beziehungsformen propagieren als die besser. obwohl wir beide in einer monogamen Beziehung leben und sind heteronormativ. Wir haben beide einen Mann, wir sind Frauen. Das ist der Blickwinkel, den wir darauf haben. Aber das finde ich ganz wichtig, wenn jemand eine offene Beziehung lebt, oder Polyamor, oder was auch immer, und sie merken, das ist für sie die passendste Form.

Ist das genauso richtig wie eine ganz klassische heteronormative Beziehung, aber was ja alle Beziehungsformen sollten haben, ist eben ein Regelwerk, das man sagt, wir kennen es und wir halten uns daran. Und sie jetzt in dem Fall wüsst ja, hey, wenn das mein Mann wüsst.

dann hätten wir ein Problem. Und darum ist es ja relevant, nachher zu schauen. Weil sie kann das ja geniessen, die Bestätigung. Und das Ziel, also das ist ja auch das Ziel der Arbeit mit so einem Thema, dass man schaut, wie kann ich früh genug aussteigen. Also vielfach ist es vielleicht...

Vielleicht kein Alkohol trinken. Ganz oft passiert das ja noch unter Alkohol. Oder tatsächlich, wo man manchmal so von aussen zulässt und sagt, nein, was denn, bist du mit dem alleine rausgegangen? Ernsthaft jetzt? Das ist so, ja, und dann ist es da noch nicht in Sinn gekommen. Nein, es ist mir voll nicht in Sinn. gekommen und dann so, ja stimmt eigentlich, das ist so etwas, wo ich mich verändern könnte. Also man darf mit Männern live raus, aber eben je nachdem.

macht man dann vielleicht ein Türchen auf, wo man dann sagt, das wollte ich gar nicht aufmachen. Und Kim ist so offenbar, ist sie an dem Punkt, wo er auch nicht sagt. möchte ich das gar nicht mehr so. Das kostet mir auch sehr viel Energie, immer wieder zurück zum Robin zu finden. Und das, was du sagst, wenn es am nächsten Morgen wie ein Kater hat, also nicht wegen dem Alkohol, sondern wirklich wegen dem Ausrutscher, wo sie sagt, hey, fuck.

Das wollte ich doch gar nicht. Und dass man da genau hinschaut, wo kommt sie in den Sog, der fast schon den Suchtcharakter hat, von «Das muss ich jetzt eigentlich, ich muss den Kick haben». Und wenn ihr Selbstwert gestärkt wird und sie auch anders lehrt. sich selbst auch Bestätigung zu geben, wird sie weniger darauf angewiesen sein, dass sie so Sachen braucht.

Den Selbstwert stärken, der kommt einmal wieder. Ja, Selbstwert, Selbstversorgung, kann man sich durch unsere Dinge schon mal durchscrollen, durch unsere Folgen, da gibt es ein paar Sachen dazu. Andere Situation, aber auch verliebt. Wir haben Emma und Nadja, nehmen wir mal zwei Frauen. Sie sind schon lange zusammen, wirklich 20 Jahre, sie haben auch Kinder miteinander und ich würde sagen, sie sind auch wirklich ein gutes Team.

Es ist nicht mehr so aufregend, aber sie sind gut und sie sind gerne zusammen. Und dann geht Emma in den Ausgang und es passiert ihr. Hals über Kopf verliebt sie sich. Sie beginnt die Affäre an. Und entscheidet sich dann aber gegen die Affäre. Sie sagt, hey, nein, eigentlich das, was ich mit Nadja habe, ich will das nicht gefährden. Aber irgendwie bleibt ihr die Affäre im Kopf und sie denkt immer,

Das ist so toll. Wäre es doch das gewesen? Wäre es auch die Liebe von meinem Leben gewesen? Genau. Und viele sagen in so einem Fall auch, das ist so ein Trugschluss. Wenn es sich so toll anfühlt, dann muss es doch etwas sein. Gerade wenn die Beziehung schon etwas abgekühlt ist.

Und sagt man nicht immer, ja, eine Affäre hat man nur, wenn es in der Beziehung nicht mehr gut ist. Ja, das ist eben Bullshit. Haben wir das gerade schon geklärt. Aber man kann schauen, was fehlt. Und wieso ich das gerade so sage, so sakrosankt. weil ja nicht unbedingt in der Beziehung, also mit dem Partner oder Partnerin etwas nicht stimmen muss, sondern weil es eben wiederum ja sein kann, dass man diese Affäre sucht, weil man selber Facetten von sich sucht, wo man nicht mehr so leben kann.

Also wenn man sich ein bisschen verloren hat. Vielleicht so die unabhängig-freie Person, die man war, bevor man in Beziehung oder bevor man Kinder hatte. Das geht mir noch viel. Also wenn ich jetzt dort vielleicht nachfragen würde und sagen würde, was ist denn so toll gewesen? Und dann würde sie vielleicht sagen...

Ja, ja, der Typ oder die Frau oder was es da gewesen ist, das war sexy und attraktiv. Aber eigentlich habe ich vor allem genossen, dass ich so ungestüm sein konnte, so ungebunden, dass ich an diesem Abend… Ich konnte rausgehen und es war egal, wenn ich nach Hause gehe. Ich konnte trinken, wenn ich noch etwas trinken wollte. Ich konnte mit wem reden. Ich fühlte mich so lebendig und so jung und so unabhängig. Ich sagte dann, okay.

Also vielleicht auch, ich war mal wieder so nett. Es passiert ja einfach, wenn man 20 Jahre mit jemandem zusammen ist, dass man nicht immer so nett zum Partner spricht. Manchmal merkt man, man ist nicht mehr so. man wäre gerne aufmerksam und ist es vielleicht nicht mehr so. Und dann plötzlich ist man das wieder mit einer neuen Person und kennt wieder die Seite und man eigentlich sagt, ah,

Die finde ich viel sympathischer. Ja, vielleicht. Das gehört ihr natürlich auch dazu. Es wäre gut, wenn sie dir auch noch nett wäre. Aber das Wichtigste ist sicher, dass sie merkt, so wäre ich gern. Und wenn ich das mache oder die Person treffe, dann schiebt sie es in dem Moment vielleicht zu dieser Person und sagt, wahrscheinlich liegt es an derer. Sie macht mich so. Sie macht mich so. Man spricht psychologisch gerne von sogenannten Kulissenschiebern.

Also, dass die Person reinkommt und wie ein anderes Bühnenbild auffährt. Und dann steht man plötzlich auf dieser Bühne und denkt, das ist doch eine geile Bühne. Auf dieser möchte ich stehen und man merkt, ja, aber wir sind selber vielleicht dafür verantwortlich, gewisse... Bühnenbilder zu erschaffen und unsere Partnerinnen und Partner dort hineinzuholen. Und das könnte jetzt zum Beispiel so ein Beispiel sein, wo irgendwann rauskommt, die Person

ist nicht die, die ich noch mein Leben damit verbringen will, sondern die macht mich aufmerksam. Auf eine Facette von mir, auf eine Version von mir, wo ich vielleicht wieder mehr leben will. Und auf das würde man sich dann auch in der Therapie konzentrieren. Würdest du sagen, dass wenn Emma aus der Beziehung raus würde und mit dieser Affäre eine Beziehung startet würde, früher oder später würde sie wieder an den gleichen Punkt kommen?

Wenn es so wäre, wie ich es gerade sage, also wenn das stimmen würde, dann würde sie, sobald es wieder in die Normalität kommt, Vielleicht wieder merken. Gewisse Sachen kann uns keine Partnerin oder Partner ersetzen. Die können am Anfang so wie Flecken auffüllen.

so die grauen Flecken farbig machen. Aber schlussendlich müssen wir uns dann schon selber Farbe geben. Und das ist etwas, was sehr häufig vorkommt bei mir in der Beratung und Therapie. Und oft ahnen das die Leute schon so ein bisschen ein. Also darum kommen sie auch, weil sie sagen irgendetwas ist komisch und ich habe das Gefühl, ich habe da einen grossen Nachteil daran. Das ist zum Beispiel auch eine Konstellation, wo ganz oft dann die...

wenn man so will, die betrogenen Partner das gar nicht mitbekommen, sondern man entscheidet sie, sie verändern jetzt wie etwas bei sich, an sich und findet dann wieder wieder Weg zurück in die Partnerschaft. Sie hat ja offensichtlich auch gefunden, hey, Die Partnerschaft mit Nadja ist mir wert. Das ist eigentlich gut. Dort möchte ich weitergehen.

Und was sehr spannend ist, ist, dass dann plötzlich Partnerschaft auch sprunghaft wieder besser werden kann, weil dadurch, dass man realisiert, das liegt ja gar nicht an einem oder einem gegenüber. Vor allem wieder viel mehr anfängt, reinzugeben, weil man merkt, hey, ich muss eigentlich sozusagen da...

richtig wechseln und wenn man sucht, wo ist eigentlich dieser falsch oder wo darf und wer hat jetzt was und warum ist der besser und so. Man kann auch mal pro Kontralisten machen, das schadet jetzt nicht, ich würde sie noch nicht unbedingt den Kühlschrank heften, aber... Und es löst ja dann auch beim Partner wieder etwas aus, wenn man sich anders verhält und vielleicht wieder anders in die Beziehung reinkommt. Genau. Also das sind so die Sachen, wo...

Es ist jetzt schon schwierig, so eine Prognose abzugeben, aber da habe ich schon ganz viele gute Verläufe erlebt, die der Beziehung geholfen haben, um weiter zu wachsen. Es muss ja auch nicht immer sein, dass man da etwas gehabt hat. Ich würde sagen, Verlieben kann ja auch passieren, dass man nachher nicht gerade im Bett lässt. Vielleicht können wir noch ein Beispiel nehmen.

Also man könnte einfach wirklich gerade das ja auch ohne Sex. Und sie würde einfach merken, oh, ich muss immer an den denken oder an die. Und es war so ein schöner Abend. Und noch zu merken, hey, aber weil ich kann.

eine Version von mir sein, die ich vermisse. Und nicht, weil die andere Person eine Version war von einem Menschen, den ich vermisse. Wie lange darf man von einem Menschen träumen? Wie lange darf man parallel verliebt sein, während man in einer Beziehung ist, bis du dir Sorgen machst? Ich liebe die Fragen, die ich denke.

Ich würde sagen, solange bis man merkt, dass man jetzt nur noch vermeidet, das ist ja gerade noch ein Beispiel, das ich auch mitgebracht habe, solange man sowieso ein bisschen merkt. «He, da geht etwas, und man versucht, offen zu bleiben und zu verstehen, was abläuft.» Das mache ich mir noch nicht so Sorgen. Im Normalfall gehen die Verliebtheitsgefühle im Volley auch einfach wieder weg, wenn man ihnen kein Futter gibt.

Und es kann doch auch passieren, behaupte ich jetzt mal so, gut, unerfahren, es kommt, man verliebt sich und es geht wieder, ohne dass man jetzt da gerade tiefer psychologisch irgendetwas ausgraben muss. Voll. Total.

auch natürlich auch dort zu sagen, ja zum Glück gibt es ja noch Menschen auf dieser Welt, die schaffen, uns so zu begeistern und wo man vielleicht auch Schmetterlinge hat und so. Ich finde es entscheidend, auch immer zu sagen, wo wir Verantwortung übernehmen müssen, auch für unsere Handlungen.

Und eben, ob wir etwas weiterführen. Aber wiederum, je nach Beziehungsform sind ja da auch wieder ganz viele Sachen erlaubt. Aber zu sagen, wenn ich nicht meine Beziehung gefährden will, dann ist es ungeschickt. dann noch irgendwelche Kontaktquellen zu haben, wo man sich ständig sieht. Also da macht es sicher wenig Sinn, sich irgendwie da jeden Tag auf Instagram zu sehen oder hin und her zu WhatsAppen. Das gibt halt dem ganzen Futter, dem Feuerli. Punkt.

dann muss man damit umgehen. Aber das finde ich, das ist immer das Wichtigste, um zu besprechen, willst du dem jetzt Futter geben oder willst du es einfach geniessen? Und von wegen Schema eben, wenn jetzt jemand merkt, ich kann es nicht loslassen. ich muss immer wieder die Kick haben. Wären wir dann vielleicht wieder mehr wie Beispiel eins, wo ich fragen würde, was kompensiert das bei dir, was du selber nicht schaffst? Und wenn es das wieder wäre,

könnte man das anschauen. Aber sonst ist es etwas Schönes, wenn man auch Menschen toll findet und sexy findet und attraktiv findet. An den Partnerin erzählen, wenn man sich verliebt hat. Wenn man bereit ist, die Konsequenzen, die das nach sich zieht, in Kauf zu nehmen, dann kann man das schon machen. Da gibt es jetzt wirklich kein Patentrezept. Da wird es jetzt die geben in der Beziehungsphase, wo man merkt, das gibt uns sogar mehr Intensität.

Also will vielleicht ein Partner das sogar attraktiv finden? Und es gibt andere, je nach... Vorgeschichte, auch nach Bindungstiefe oder eben nach Schema, also wenn jemand extreme Ängste vor Verlassen oder ganz schwierige Bindungserfahrungen gemacht hat, also ich kann es schon erzählen, aber dann wird es richtig interessant.

dramatisch wahrscheinlich, weil es grosse Ängste auslöst. Und da muss man halt schon, das finde ich ein wichtiges Wort, es geht ja nicht um Schulden, es geht aber schon um Verantwortung. Dass man sich überlegt, was mache ich jetzt, was bringe ich dann auch in die Beziehung hinein. Und auch die Verantwortung übernehmen, wenn ich das meiner Partnerin oder dem Partner erzähle, muss ich wirklich auch die Verantwortung übernehmen, was ich dann auslöse. Ihre Beziehung und bei ihr und ihm.

Und wir kommen immer wieder an den Punkt zurück, wo wir auch in den Folgen schon diskutiert haben und du hast es auch schon erwähnt. Am Schluss muss man einfach mal mit dem Partner oder der Partnerin darüber reden, was haben wir für eine Beziehung und was für eine Form leben wir. Und nicht einfach davon ausgehen, der andere geht auch davon aus, dass das erlebt ist. das nicht. Einfach miteinander definieren. Ist gar nicht so einfach übrigens.

Könntest du da sonst noch berichten, aber das wäre dann wieder eine andere Folge. Wir reden sehr oft darüber. Aber auch wenn man das eine darüber spricht und das andere ist, dass das auch Aushalt in der Wirklichkeit. Also wir hatten zwei Beispiele, wo wir sagen, da ist so viel noch in der Beziehung herum, da hat es sich einfach ein bisschen das Justieren gebraucht, auch hinschauen, was ist die Ursache. Jetzt würde ich gerne noch ein Beispiel nehmen, wo die Beziehung auch schon recht…

wo es nicht mehr so einfach ist und einer verliebt sich. Hat vielleicht auch mal Sex mit dieser Person oder nicht, aber man merkt einfach, Der Kopf ist irgendwie anderswo. Aber sich auf das Einlauf des Neues würde es nicht, obwohl es eigentlich im Ebenbeziehung nicht mehr gut ist, aus Angst, finanziellen Gründen oder moralischen Gründen.

Ja, genau, das ist ein gutes Beispiel von dem, was wir vorhin antippt haben. Dann wäre es vielleicht so ein Vermeidungscharakter. Also man flieht in diese Fantasie. Und in die perfekte Vorstellung, um vielleicht nicht hinzuschauen, wo alles schon im Argen liegt in der aktuellen Beziehung. Das ist etwas, was relativ häufig vorkommt. Also dass so eine Schwärmerei rum ist, wo man sich teilweise stundenlang am Tag...

einfach dann dort hinein, wie wäre es jetzt mit dieser Person? Und man denkt, dass sie... Es ist tatsächlich oft so, dass da nicht mal gross Kontakt rum ist. Aber wäre es nicht geschehen, dass man sagen würde, komm, also wenn deine Beziehung eh schon schwierig ist, dann geh! So einfach ist es ja eben nicht einfach zu gehen mit Kindern und allem drum und dran. Und sind das nicht einfach Ausreden?

Das wäre mir zu hart, die haben ja ihre Motive dafür. Also die werden ja auch ihre Schema, die werden ihre Ängste an, die werden vielleicht den Partner oder den Partner auch schützen wollen. Also weil im Normalfall, weil niemand ja weh machen kann. Und auch zu wissen, wenn ich das erzähle, dass ich nicht mehr in dieser Beziehung sein will. Und man weiss, wie vielleicht die Person darauf reagiert, mit der, wo man zusammen ist, kann rufen.

manchmal jahrzehntelange Beziehungen ja drin behalten. Und dort finde ich wichtig, dass man sehr viel Wertschätzung reinbringt und auch Verständnis zum «Hey, kann ich nachvollziehen. Aber natürlich ist es so, wenn eine gewisse Erstarrung, zu dem möchte ich auch mal Erfolg machen, zu den sogenannten Kollusionen, also wenn eine Beziehung in so einer ...

eine starre Form kommt, wo du nichts mehr machen kannst, es ist nicht mehr flexibel, dann wird es richtig schwierig. Und dann aber auszusteigen kann manchmal auch noch viel schwieriger sein, weil man merkt, man ist so fest aufeinander angewiesen. Oder die andere Person ist so fest auf mich angewiesen. Und dann kann es...

ja, wie so ein Substitut sein, zu sagen, ah, dann mache ich meine Parallelwelt. Das ist dann so ein bisschen wie ein Ventil, oder? Ja, und das ist dann gar nicht so schlecht, sagst du, wenn du dich so gefangen fühlst in der ... Also das ist insofern schlecht, dass garantiert sich nichts verändert?

Es ist halt einfach ein Vermeiden. Es ist halt einfach ein Wegschauen. Das ist, wie wenn man sich eine Brille anlegt und einen anderen Film schaut. Aber das heisst, da braucht es ganz viel Arbeit, um zu sagen, hey, um was geht es eigentlich? Und das Verliebtsein ist jetzt nicht unbedingt, weil das deine Traumperson ist.

oder den Menschen, der dich durchleben soll, jetzt gerade begleiten, sondern das löst zuerst deine Probleme in der Beziehung. Genau, dort wäre in der Therapie die Hauptaufgabe, wirklich zu schauen, wie wir es schaffen, damit wir nachschauen. getraut herzuschauen, also weil wirklich meistens auch Angst rum ist, herzuschauen. Und wie holt man im besten Fall Partner in Partner mit ins Boot? Also weil das würde man im besten Fall das Zweite entscheiden können.

Ja, diese Fluchtsachen sind im Falle noch hartnäckig, weil man ja eben weiss, wenn ich dort wirklich her schaue, dann bröckelt es. Bei den ersten zwei haben wir das ja nicht gehabt. Die haben gewusst, unsere Beziehung ist stabil. Ich will mit dieser zusammenbleiben. Das heisst, das wäre das Klischee, das du vorhin gesagt hast, mit Bullshit, das gibt es nicht. Aber das wäre der Indikator in meiner Beziehung.

etwas nicht gut. Ja, genau. Sie sind wie an einem toten Punkt. Also gut, immer wenn jemand mit heftigen, grossen Fantasien kommt, frage ich schon, was fühlt das aus? Die Fantasie. Also man darf ja Fantasie haben, aber wenn sie so wie ganz viel Ruhm innimmt, dann hat sie ein Motiv. Und das müssen wir herausfinden. Wie weit kann das gehen? Die Fantasie, kann das wirklich sogar, dass man total nicht mehr präsent ist in der Beziehung?

Ja, das kann sein, dass die Personen stundenlang Sport machen oder irgendwo und einfach nur in dem sich ausmalen, wie das Leben sein könnte im Paralleluniversum. Und immer, wenn es schwierig wird, springt man durch ins Andere. Und es fühlt sich von einem Moment besser an. Und die haben ja sogar das Gefühl, das ist ja gut, ich mache ja nichts Schlimmes, gehe nicht fremd.

Und anders als im Beispiel vorher, wo es dann vielleicht auch die Beziehung wieder ein bisschen befruchtet hat, weil Emma sich mit sich selber auseinandergesetzt hat, passiert das nicht? Nein, es geht auseinander, weil der Teil der Fantasie nimmt sich ja sehr gezielt aus der Beziehung. Also immer, wenn es wieder Annäherung oder Konfrontation gibt.

springt der dann in die Fantasie. Oft ist es dann auch so, dass der andere Partner oder die Partnerin irgendwann sagt, hey, was ist los? Es wird dann schon irgendwann festgestellt, du bist ja gar nicht mehr spürbar, bist gar nicht präsent. Und wenn jetzt da eine Affäre im Spiel wäre?

Dann wäre die Tendenz so, dass die Beziehung einfach dort auseinandergehen würde, Probleme nicht gelöst. Also da kann vieles passieren, aber das gibt es dann schon auch, also wenn jetzt die Affäre sehr intensiv wäre, dass dann, also ich sage dann immer, das sind ein bisschen... die Anker, also sozusagen die Ausfahrten, die man dann nimmt. Das ist nicht bei allen so, dass er das jetzt wieder verallgemeinert.

dass dann die Beziehung noch doch nicht hält, die frische. Also dann würde er das wie schaffen, ich habe mich jetzt so krass verliebt oder sie, wer es auch immer war, ich gehe jetzt raus. aus dieser Beziehung. Und hätte es aber auch gebraucht, sonst hätte man nicht genug Grund gehabt, um gehen. Und dann geht das ein halbes Jahr, dann geht das ein Jahr und plötzlich merkt man, es ist irgendwie auch doch nicht so das. Das kann passieren.

Jetzt nehme ich an, es kommen ein paar zu dir in Therapie, die dann einer sagt, hey, ich... Ich würde gerne, ich habe mich verliebt, ich würde dem auch nachgehen können. Vielleicht nicht in diesem spezifischen Fall, aber grundsätzlich, ich hätte gerne eine offene Beziehung. Und die andere Person sagt, das geht für mich nicht.

Das kommt sogar recht regelmässig, weil es ja mittlerweile auch einfach hinreichend akzeptiert ist in unserer Gesellschaft, dass man auch die Affenbeziehung öffnen darf. Je nachdem, so in gewissem Umfeld ist es sogar sehr hip. Ich habe sogar teilweise junge Leute, die mit dem Druck von «Man muss doch jetzt poly» und «Ich will doch eigentlich gar nichts». Das finde ich auch noch beeindruckend. Und dann muss man genau hinschauen, also zuerst mal Bedürfnislagen zu checken.

Also eben wie du sagst. Also dann machst du so einen Vertrag aushandeln mit ihnen, wie viel gibst du drei, was es für dich gab? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Am Schluss machen die manchmal schon so etwas Ähnliches. Also das, was wir jetzt alles schon besprochen haben, würde man ja dann auch anschauen. Also wie kommt das Bedürfnis?

Bedürfnis nach, ich möchte eine offene Beziehung. Fehlt mir etwas grundsätzlich an der Beziehung, das wäre wie eine andere Ausgangslage, als wenn man sagt, ich merke einfach, ich habe ein grosses Bedürfnis nach, vielleicht auch wieder Sex, mit jemandem frischem, der Reiz vom Neuen.

Das ist eigentlich das, was meistens D genannt wird. Ja, der Mann ist einfach nicht gemacht für eine monogame Beziehung. Ja, den muss ich immer schmunzeln finden. Ja, das ist tatsächlich sehr einfach. Wir haben immer noch die Entscheidung über unsere...

eben unsere Handlungen, wir können entscheiden, was wir machen wollen. Oder könnte man auch sagen, vielleicht sind wir ursprünglich auch dafür gemacht gewesen, anderen den Schädel einzuschlagen, machen es trotzdem eigentlich nicht. Also einfach zu sagen, ja, wir können über das diskutieren, aber ich glaube grundsätzlich ist es wichtig zu schauen, was findet man für einen... passenden Deal, sage ich viel, von beiden, die möglichst den Bedürfnis

gerecht wird. Und auch im Kopf zu haben, das finde ich mega wichtig zu sagen, es gibt keine Beziehungsform, wo man nicht auf etwas verzichtet und etwas gewinnt. Also die gibt es nicht. Wenn ich monogam bin, dann ... Dann sichert es mir im besten Fall mehr Sicherheit, Beziehung, Stabilität. Und ich verzichte halt auf gewisse Reize, denen gerade nachzugehen.

Und wenn man Polyamor lebt oder in einer offenen Beziehung, dann gibt man dem Explorations- und dem Neugierverhalten nach. Dafür muss man aber auch damit umgehen, dass man mit gewissen Situationen von Unsicherheit oder Einversucht konfrontiert ist. Und dann noch einmal den Link auch wieder zur Schemaebene und wie sind wir gestrickt? Es gibt einfach...

gewisse Konstellationen, für die ist es wirklich ganz schwierig, in einer monogamen Beziehung zu bleiben. Also es gibt Menschen und nicht nur Männer, auch Frauen, die so neugierig sind und die so gerne ausprobieren, dass wenn man ihnen sagt, das darfst du nicht, dass die sich ganz krass beschnitten fühlen auf ihren Grundbedürfnissen. Und es gibt andere, die so viel Sicherheit brauchen.

um sich überhaupt öffnen zu können, dass es dir zumacht. Und wenn jetzt das Pärchen genau je eines davon drin ist? Also schaffst du in jedem Fall einen Deal herzubringen? Ja, manchmal ist der Deal, dass man sich trennt. Ja, das wäre auch ein Deal. Tatsächlich.

Ja, und das darf man ja aber dann mit aller, das klingt jetzt komisch, aber in aller Liebe. Also ich habe schon Paarchen, die sich ja wirklich dann die Hand geben am Schluss und sagen, hier ist unsere Reise fertig. Wir hatten es bis hier schön, aber... jetzt ist irgendwie ein anderer Zeitpunkt. Also dass eben jemand sagt, ich will jetzt rausgehen und wenn die andere Person sagt, nein, das geht für mich wirklich nicht. Und ich meine, das braucht Mut und es braucht auch sehr viel Reflexion.

Gerade jetzt haben wir eine drin, die ängstlich ist. Also sagen wir mal, sie wäre ängstlich, ihn zu verlieren. Ich habe eine Pärchen, die dann sagt, okay, dann öffnen wir die Beziehung, weil das für sie immer noch weniger schlimm ist, als ihn ganz zu verlieren.

Also manchmal im Falle auch umgekehrt. Ich hatte auch schon Männer, die das beschrieben haben. Aber die leiden darunter. Also die ganz fest auf die Zähne peissen und sagen, ich halte es fast nicht aus, aber immer noch besser, also er würde mich verlassen. Und dann finde ich es sehr einen schlechten Deal.

Und jetzt würde man dann sagen, ja, aber der andere ist ja mega ego, dass er nicht Rücksicht nimmt, dass sie so leidet. Und wenn sie es ihm sagt, ja, das wäre jetzt die Frage, wer es weiss. Und gleichzeitig müsste man ja sagen, jemand, der sich ständig beschnitten fühlt in seiner Neugier, der leidet ja auch. Genau.

Also tatsächlich, erarbeitest mit denen, dass es vielleicht einfach keinen Deal gibt und wenn es für beide nicht aushaltbar ist, dann ist die Training der Weg. Also es bringt jede vor, genau. Das ist ja nicht mein Vorschlag, sondern ihr Vorschlag. Aber sie haben doch Kinder. Ja, dann müssen sie nur ein bisschen cleverer werden. Also lieber, sie trennen sich, anstatt dass beide unglücklich sind. Aber das ist wirklich die hohe Schule.

für sich selber, aber das müssen wir ja übrigens in vielen Themen zu schauen, was sind meine Bedürfnisse und auf welche Kann ich verzichten, die Erfüllung, und ich bin trotzdem noch hinreichend zufrieden? Und welche müssen erfüllt werden, damit ich ein gutes Leben führen kann?

Und das ist nicht etwas, das man in einer Stunde bespricht. Das sind, also einfach, dass ihr das auch mal so gehört, das sind im Normalfall Prozesse, die jemand über ein Jahr gönnt. Also da kommt nicht jemand zu mir und sagt, Poli oder Mono oder was machen wir jetzt?

geht das etwa über ein Jahr meistens. Und dann wird es immer klarer. Und dann machen wir ja auch noch Schema-Arbeit, weil das ist schon auch wichtig. Also übrigens nicht nur jetzt bei den Ängstlichen, sondern auch, es könnte auch sein bei denen, die sagen, ich muss alles ausprobieren.

Das kann zwar sein, wie ich vorhin gesagt habe, er ist wirklich so neugierig, das ist so ganz tief drin. Es kann aber auch sein, dass eben so ein bisschen Sensation Seeking, ich brauche immer etwas Neues, um nicht aushalten zu müssen. wie langweilig ich vielleicht mich oder mein Leben finde, dann wäre es wieder ein anderes Motiv. Es ist eine super spannende Arbeit, aber die Bärchen müssen da wirklich so knietief rein, wenn sie es verstehen wollen. Hast du auch schon Überraschungen überlebt?

Überlebt. Überlebt habe ich bis jetzt zum Glück alles. Ich bin mega froh. Ich glaube, ich kann langsam Hunger mehr Blutzucker. Und ich wollte dich vorher noch fragen, in der Pause, als ich das Farmer-Stängeli gegessen habe, ob du genug Zucker gehabt hast. Das wäre gescheit gewesen.

Egal, es geht jetzt nicht um mich. Das verdreht sich um ganz schlecht. Das habe ich schon erlebt. Ja, das habe ich schon erlebt. Dass z.B. jemanden gesagt hat, für mich geht es gar nicht eine offene Beziehung. Und nachher haben sie das miteinander ausgeschafft und dann ist das... Ganz gut gegangen. Ich habe wirklich schon in alle Richtungen überall her Überraschungen erlebt. Also auch ein paar, wo ich dachte, okay, da gibt es jetzt nur noch eine Trennung. Und die haben sich wieder gefunden.

Was ich mir einfach fest rausnehme, ist wirklich zu sagen, offen bleiben, neugierig bleiben, also so auf eine gute Art und Weise verstehen, wo stehen die. Und einfach wissen, man könnte nicht...

alles, immer auch vorhergesehen, aber es ist ja auch das Schöne. Also weil, ich finde, da drin liegt ja, also es ist wie so ein bisschen wie ein Pflänzchen durch den Beton durchbrechen, wo man denkt, also hier kommt jetzt sicher nichts mehr. Und plötzlich, und man denkt so, oh, cool. Und mittlerweile gebe ich das den Pferd.

auch so mit, gerade wenn sie so komplett desolat vor mir sitzen und finden, es gibt ja keinen Ausweg mehr, einfach zu sagen, hey, komm, wir geben dem mal ein bisschen Zeit, ein bisschen Raum und versuchen zu verstehen, was läuft ab. Und dann kann eben fremdverliebt sein, im besten Fall Also im besten Fall macht es ja wirklich keinen Schaden. Also dann ist es und man erfährt, was will es mir sagen? Muss ich etwas verändern? Muss ich etwas an der Beziehung verändern an mir?

und geht wieder wie weg, so wie wenn irgendwie, was weiss ich, die Sonne geht wieder runter und es geht irgendwann wieder auf. Und dann gibt es die anderen, die Fremdverliebtheit halt wirklich einen Prozess anstossen, der dann in alle Richtungen gehen kann. Hat eigentlich so Smartphone deine Therapie diesbezüglich verändert? Weisst du, ich meine, Verlockung auch mit jemandem in Kontakt zu sein. Du hast ja vorhin gesagt, man muss es nicht noch befeuern. Ja, genau. Mit Chatten, SMS, alles.

Also dort habe ich ja darüber gelesen, Tester Perel hat dort auch darüber geschrieben, über die sozialen Medien, dass man einfach halt sehr leicht auch Leute wieder finden kann, die man mal kennengelernt hat. Die erste Liebe, wer hat sie jetzt schon gesucht auf Facebook? Ex-Bekanntschaften oder dass man jemanden, den man einen Ausgang getroffen hat und cool gefunden hat. Also tatsächlich ist zum Beispiel etwas, das vielen... Vom ersten Beispiel, die, die immer wieder in so etwas hineinrutschen.

Alkohol ist ganz oft ein Thema. Dann eben gewisse Situationen gar nicht herstellen, wo man das Zweite ist. Und das Dritte ist wirklich kleine Kontaktdaten austauschen. Weil die, die so ein bisschen wie der... Also wenn es halt so ein bisschen der Suchtcharakter hat von «Oh, ich muss das ausprobieren!»

schafft man es. Das ist halt, wie wenn man keinen Schokoladen will, und dann hat man den Schokoladen im Handschuhfach. Klar, es ist dann eher Schokoladen. Oder man muss sagen, und dort hat man halt Hebel, aber das braucht teilweise natürlich mega. Willen, genau. Und zu erkennen, dass das ein Thema ist. Ja, voll. Aber ja, das ist so. Das kann ja alle Richtungen gehen und das ist nicht absehbar.

Was übrigens ja so toll ist. So soll doch auch die Liebe sein. Sie soll ja auch nicht absehbar sein, aber sie soll nicht dort weh machen müssen, wo man es verhindern könnte. Einversucht. Das ist wahrscheinlich dann einmal ein Riesenthema. Das macht natürlich noch einmal ein ganzes Feld auf. Aber nur so kurz, die, die jetzt zuhören und sagen, ich bin nicht verliebt, aber ich spüre, mein Partner ist verliebt.

Und einfach verreisst. Das ist da noch ein kurzes Rezept. Also gut, wenn du das jetzt so sagst und sie merkt, mein Partner ist verliebt, dann ist es natürlich das erste Mal gut nachfragen, ob das überhaupt so ist und herausfinden. Welche von diesen Beispielen könnte vielleicht zutreffen? Weil das, was du noch sagst, ist nochmal etwas Frisches, das man nur so hypothetisiert. Vielleicht ist ja etwas und es ist so komisch und ich bin verletzt oder ich habe Angst oder ich bin eiversüchtig.

Und es ist übrigens bei allen Beispielen schlussendlich wichtig, sich auseinanderzusetzen. Als Paar oder vor allem auch mit sich selber. Und ich versuche, ein paar Worte dazu, finde ich immer wichtig zu sagen. Das ist in erster Linie Angst, dass man etwas verliert und dass man ersetzt wird. Iversucht ist ja eigentlich ein Bindungsgefühl, das sagt, ich will die Bindung nicht verlieren.

Und wenn das zum Beispiel ein grosses Thema ist, ist das manchmal sehr schön zuzuschauen, wie das weicher macht, wenn der, der jetzt zum Beispiel die Affäre hat oder verliebt ist, merkt, sie ist einversüchtig, weil sie... wirklich das Wettbehalten, das wir haben. Und nicht, weil sie mir das Leben schwer machen möchte und jetzt irgendwie hier eine Szene macht. Dass man einfach weiss, eigentlich ist ein Versuch ganz nah bei der Verlustangst.

Kann sich aber natürlich sehr explosiv zeigen. Aber halt auch ernst nehmen. Und was manchmal auch ist, ist, dass Einversuch sehr viel Energie wieder zurückbringen kann in die Ursprungsbeziehung. Also weil manchmal passieren ja so Fremdverlieben wie, was ist es, Beispiel 3, vielleicht auch aus einer gewissen Erfüllung. Starrung, eine gewisse Langeweile. Ja, genau. Zwei und drei eigentlich, was die auch irgendwann erstarrt ist. Und wenn zum Beispiel jetzt nicht ein Versuch käme.

Also z.B. schon auch bei drei, der bei den Fantasien ist. Und jetzt würde es sein, wenn es jetzt so rumverteilt wäre, plötzlich sagen, «Hey, du bist so weg, ich spüre dich nicht, was ist denn los? Hast du eine andere?» Dass es ihn plötzlich mehr zurückziehen kann, weil wieder mehr Energie rum ist, das kann passieren. Einversucht ist ein Gefühl, das auch viel Gutes bewegen kann.

Es ist ein ganz schwieriges Gefühl, also vor allem für die Betroffenen ja sehr, sehr unangenehm. Dann gehen wir nachspionieren, aufs Handy schauen. Jetzt schweifen wir zwar ein bisschen ab, aber ist das erlaubt? Das heisst, in ein paar tun das Smartphone-Goat voneinander. Also gut, das finde ich eh nicht sinnvoll, dass man sich so Goats gibt. Ich finde, man darf Grenzen haben.

Man muss halt auch damit leben, wenn man die Grenzen überschreitet und reinschaut, muss man ja auch mit diesen Konsequenzen leben können. Ich hatte letztes Mal ein paar, wo sie ihm gesagt hat, Ich will dir sagen, dass ich das Bedürfnis habe, dein Handy zu kontrollieren. Und das war zum Beispiel sehr ergiebig. Also nachher gab es ein gutes Gespräch. Oder was sie gesagt hat, schau, ich will dich nicht kontrollieren. Aber ich bin an dem Punkt, wo ich merke,

jetzt mache ich es dann, weil ich zu wenig Sicherheit habe. Und wie hat er reagiert? Es ist noch ein sehr gutes Gespräch herausgekommen. Er hat gesagt, ja, du hast recht, es gibt wirklich etwas, das mich da beschäftigt und so. Und er aber, der im Nachgang gesagt hat, er hat das sehr geschätzt, dass sie

die Grenzüberschreitung eben nicht gemacht hat. Das hat ihn dann sozusagen zum Nachdenken gebracht, weil er fand, es sei ein reflektiertes und erwachsenes Verhalten gewesen, zu sagen, ich will gerne in dein Zimmer reingehen und ins Tagebuch lesen. Ich mache es nicht, aber ich möchte dir auch sagen, du verhaltest dich gerade so, dass ich finde, ich müsse, weil mir fehlt. Info, Mann.

Und das habe ich super cool gefunden. Und er hat es offensichtlich ernst genommen. Ja, und jetzt wieder Schematherapie. Das wäre ein sehr gesundes Erwachsenungsverhalten. Also das Kontrollieren.

wäre ja eigentlich ein Übergriff. Aber manchmal ist es natürlich zu Recht, weil wenn der andere Part etwas zurückhaltet, irgendwann will man ja Klarheit schaffen, aber wenn man das formulieren kann, das ist übrigens ähnlich wie vor dem Fremdgang. Es gibt manchmal Bärchen, die sagen, hey, ich merke, ich komme in Bereiche, wo ich nicht mehr weiss, ob ich es kann.

kontrollieren. Ich habe ein mega Bedürfnis. Und was machen wir jetzt damit? Und das ist halt so viel wertschätzliche Beziehung, als wenn man halt die Regeln überschreitet und dann sagt, ja, jetzt ist es halt passiert. Was machen wir jetzt? Das kommt vor, bevor man eine konkrete Person im Kopf hat, sondern einfach merkt rein physisch, ich habe das Bedürfnis. Manchmal schon. Ich hatte mal eine Klientin, die eine Affäre angefangen hat.

wo die Beziehung, die Grundbeziehung auch auseinandergegangen ist, später, also viel später, am Ende des Prozesses. Und sie hat noch irgendwann mal gesagt, ich habe eine Woche, bevor ich den Mann kennengelernt habe, in mein Tagebuch geschrieben, jetzt müsste nur noch jemand kommen.

ich würde aus dieser alten Beziehung rausspringen. Also dass sie gemerkt hat, ich bin irgendwo immer losgelöst, immer mehr auf dem Absprung. Und das hat sie am besten vorher schon ihrem Mann gesagt, damit sie im besten Fall noch reagieren kann.

Ja, ich weiss gar nicht, ob man da immer von besser oder schlechter reden kann, aber es wäre für ihn vielleicht einfacher gewesen, als er damit umgehen müsste, dass sie mit einer Affäre kommt. Also irgendwann ist er dann ausgekommen. Auch wenn es vielleicht gleich auseinander wäre, irgendwann. Aber wenigstens hätte es nicht einen Vertrauensmissbrauch gegeben. Ja, zum Beispiel einfach zu sagen, ich merke, ich bin emotional irgendwie voll nicht mehr drin in dieser Beziehung.

Es ist schmerzhaft, aber wenn man halt vereinbart hat, man ist monogam. Und das kann man nicht wegreden, das ist immer nur moralisiert. Also selbst wenn wir versuchen, das eher offen zu sein. Das ist immer noch problematisch. Ja, und offenbar ist das Verliebtsein auch noch moralisiert, wenn du sagst, die Leute sagen dir das erst so, nicht gerade in der ersten Sitzung. Dass man das Gefühl hat, das ist irgendwie...

Etwas ist falsch, dass das passiert, oder ich mache etwas falsch. Ich muss gerade überlegen, so mit dem Verliebtsein, dort ist es manchmal mehr, dass sie finden, das muss man doch gar nicht erzählen, weil es ist ja nichts. Und dann erzählen sie es erst, wenn sie eine Affäre daraus gegeben hat. Aber es ist zumindest dort, wo man merkt, jetzt passiert so etwas, jetzt knistert es. Dass ich schon immer sehr deutlich sagen muss, ich verurteile hier nichts. Ich habe lieber alle Karten auf dem Tisch.

damit ich auch wirklich sehe, mit was haben wir es zu tun, als wenn ihr etwas zurückhaltet, weil ihr meint, ich denke an etwas Schlechtes von euch. Und dort merke ich ja schon, ja, das ist immer noch etwas, was wir... wo wir uns da moralisch aufgeladen haben. Und wenn dann jemand kommt und sagt, wir sind ja gar nicht monogam, so fast in einer trotzigen Haltung.

man kann gerne über das reden, nicht monogam oder nicht, weil ich finde, man darf über das reden, aber wenn es etwas Trotziges hat, finde ich es auch wieder spannend, weil dann muss man ja eine Gegenposition reinnehmen. Also trotzig im Sinn von, ich will nicht, also monogam ist nicht, der Mensch ist nicht gemacht, was weiss ich was.

für abgeteilt, zusammengeknöpfte, quadratische und so. Und ich denke, wenn man darüber reden, wer ist mit was wohl? Einige fühlen sich sehr wohl in Quadräten. Wie schnell hast du mit deinem Mann? das Thema angesprochen? Was haben wir für eine Art von Beziehung? Das haben wir schon besprochen, bevor wir überhaupt zusammengekommen sind. Das habe ich aber immer schon so gemacht, in meiner Dating-Phase.

Heute darf ich schnell die Liste mit dir monogam haben. Ja, mehr oder weniger. Ganz viele durchgefragt haben. Und das ist aber bei mir auch so ein Ding. Ich wollte dort immer schon austesten, ob sie damit standhalten. so viel Konfrontation, weil ich glaube mir sehr bewusst bin, dass es gut ist, wenn man das bei mir kann. Und wir haben wirklich, also mein Mann und ich, als wir uns kennengelernt haben, mal irgendwie...

Ich weiss nicht, sechs, sieben oder acht Stunden am Stück geredet und sehr viel schon in Erfahrung gebracht. Und das tut ihr regelmässig auf? Ja. Dann hat man das einmal diskutiert und dann ist gut. Nein, das passt mir, glaube ich, sehr wohl an. Also wir haben, ich habe das immer schon ein paar Mal gesagt, ich finde nur eine komfortable Ausgangslage, oder komfortabel ist falsch, wenn wir zusammen mit Bärli arbeiten.

werden wir ja mit den Themen von denen konfrontiert. Und ich habe schon ganz oft gedacht, das ist für uns ganz etwas Gesundes, das wir so ein bisschen abgleichen können. Stehen wir hier am gleichen Ort? Wie nehmen wir das wahr? Wie findest du das eigentlich? Ähm...

Ich habe dir ja gesagt, unser Podcast kann ja auch so etwas sein. Ich kann mir sagen, der Partner muss mitmachen bei unserem Podcast. Der Partner muss mitmachen bei dem Podcast, genau. Und dass man einfach sagt, man kann sich ja auch sozusagen stellvertretend an etwas nachschauen. Hey, sind wir noch am gleichen Ort? Fühlst du dich wohl mit, was es ist?

Und wie siehst du das? Aber es ist jetzt nicht so, dass wir alle halben Jahre zusammen sitzen und sagen, willst du auch noch monogam? Ja, ich will. Warte, ich mache wieder ein bisschen zwei Sekunden. Könntest du dich bitte verpflichten für die nächsten sechs Monate? Ja, ist gut. Kannst du mir noch versprechen, dass du dich nicht fremdverliebst? Ja.

Ja, herzlichen Dank. So nicht. Aber schon so das Eingespüren, wo bist du. Und wir versuchen einfach sehr auch immer über unsere Bedürfnisse zu reden, von was fehlt mir. Das kann ja auch sein. zu sagen, ich brauche etwas mehr Zeit für mich. Oder ich vermisse dich, ich will gerne wieder etwas mehr Zeit mit dir. Und ich glaube, wenn man dort eben schön im Gleichgewicht bleibt, also was man ja nie immer ständig ist.

dann werden eben zumindest die Sachen, wo man dann sagt, das waren jetzt eigentlich so Kompensationsgeschichten, die sieht man vielleicht ein bisschen früher, wie sie sich anbahnen und können halt regulieren. Das wäre ja schön. Und wüsstest du denn, bei welchen Frauen er sich...

könnte ich verlieben? Das habe ich nie gefragt. Ich weiss gar nicht, ob ich das so genau wissen wollte. Also ich finde vor allem wichtig, dass man da ganz vielen Partnern auch die Eigenverantwortung gibt. Also wissen, ich könnte es ja nie vermeiden. Ich habe schon ein paar Mal von Leuten gehört, die sagen, ich weiss genau, bei dem Typ Frau, boah, da ist er hin und weg.

Also ich hoffe, dass es bei so einem Typ Frau wie mir, dass er so ein Ding hat, wie jemand toll fände, wie ich bin. Also ich finde, ich sehe total neben seinem Beuteschema. Aber tatsächlich, über das mache ich mir eigentlich so keinen Gedanken. Du schon? Nein, aber ich habe das schon ein paar Mal gehört und habe immer gedacht, ich wüsste es jetzt gar nicht. Also warum? Ja. Also ich bin mir einfach sehr bewusst, dass man nie gefeit ist, dagegen, dass so etwas passieren kann.

Also, dass man plötzlich sich jemanden verlieben kann, dass man von jemandem begeistert sein kann. Aber meine Erfahrung ist auch, dass man mit sich selber im Gleichgewicht sein kann und versuchen, mit seiner Partnerschaft im Gleichgewicht zu sein. natürlich weniger sozusagen den Drang danach gibt. Und was ich wichtig finde, ist, dass wir uns überlegen können, auf was reagiert man. Und es ist jetzt selten so, dass jemand aus dem Nichts...

fremd. Also letztes Mal hat das jemand mal so gesagt. Ja, und dann plötzlich ist die Beziehung von unseren Kollegen auseinandergegangen und ich habe dann nur so gesagt, ja, so plötzlich wird es nicht gewesen sein. Und so ist es nicht. Ja, und ich habe also fest ver...

dritte, die Theorie, dass es verliebt sie, jetzt nicht unbedingt zu fremd, aber es verliebt sie sehr viel mit einem selber zu tun hat. Nicht immer, aber ich glaube, meistens ist es ein netter Spiegel, sich herzuschauen. Ich glaube, es ist... Hast du noch etwas? Ich bin gerade zu überlegen. Du strahlst mich so an. Ich bin gerade zu überlegen, was du eben gesagt hast.

wo das halt alles so passieren kann, wie das auftritt. Aber ich finde es wichtig zu wissen, es ist menschlich. Es ist menschlich und trotzdem können wir ganz viel dafür machen, dass das nicht einfach in unsere Beziehungen einbricht und ihnen schadet. Aber man könnte es halt auch nicht raussperren und sagen, mir passiert das. Also und ab und zu so ein Sommervogel ist doch mega schön. Also ich meine, so ein Pfauenaugen.

Äh, wie heissen die Schmetterlinge? Ja, ich kenne es gerade. Also gut, Zitronen falten ab und zu. Ich habe lieber Zitronenkuchen. Nein, weisst du, was ich dir noch sagen wollte? Wieso ich gerade so gestrahlt habe? Ich habe mir so überlegt. Ich finde vor allem, man kann den Reiz geniessen und dann sehr bewusst sagen, ich muss mich jetzt nicht überfressen oder betrinken.

Ich finde, manchmal ist es fast noch ein besserer Vergleich. Also ich kann wie so ein Glas Champagner trinken und denke, es prickelt so schön. Und dann sagen... Und jetzt reicht es und ich geniesse das und ich gehe und mache jeden Punkt, weil langfristig ist das nicht, was mir gut tut und für was ich mich entschieden habe. Darum habe ich gerade so gestrahlt, weil ich dachte, ja, ein Glas Champagner ist halt etwas anderes als zwei Flaschen Wodka.

Das ist immer am Stichwort Eigenverantwortung. Ja, Beziehungsformen, Beziehungssehnsüchte, hat ja viel mit Sehnsucht zu tun, Beziehungswünsche. Alles im Beziehungskosmos. Alles im Beziehungskosmos. Danke vielmals, Feli. Auch für diese Folge. Weisst du gar nicht mehr, wie viele es langsam sind? Ja, viele jetzt. Fast schon 20.

Ja, und auch danke vielmals euch fürs Zuhören. Danke an Bludo Session für die Musik. Und ja, ich habe es glaube ich schon letztes Mal gesagt, wir sind ein unabhängiger Podcast mit ganz viel Freude. und freut uns darum auch über eure Unterstützung, dass wir so unabhängig bleiben können. Via Twint kann man uns seit neu, ja so neu ist es jetzt auch nicht mehr, kann man uns unterstützen und danke vielmals an all die, die es schon gemacht haben.

079 555 39 50 ist unsere Nummer. Für wer es jetzt zu schnell war, sie ist auch auf unserem Instagram-Account unter Beziehskosmos. Und... Seit neuestem haben wir ja die geniale Idee von aussen, dass man ein Abo bei uns lösen kann. Willst du mal das Sprichchen hier sagen? Ja, wenn es überrumpelt. Ja, aber wir können immer wieder kommen. Ich kann mir nicht ein Abo machen und ich habe mir überlebt.

Sabine, was könnten wir denn machen? Und haben nachgefunden, wer gerne regelmässig überweisen möchte. Und das Sicherstellen soll doch einfach bei seiner Bank einen Durchauftrag einrichten mit einem Betrag, den er und sie angepasst finden. und könnt das auf dem Instagram-Konto, stehen auch alle Daten, oder schnell ein Mail an beziehungskosmos at gmail.com.

können wir euch das überschicken. Freut uns natürlich auch über regelmässige Zahlende, aber jeder Franken ist willkommen, dass wir hier weitermachen können. Das hast du mir mega lange überlegt. Es waren etwa zwei SMS, ja. Also, merci vielmals auf jeden Fall. Und das nächste Mal, da widmen wir uns all deinen Menschen.

die sich für Beziehungen interessieren, darum den Podcast hören, aber leider noch in keinem Sinn sind und sehr, sehr gerne wären. Single sein und vor allem Single sein 2020. Und ja, glaube ich, nicht so einfach ist immer. Oder vielleicht schon. finden wir raus. Wer auf jeden Fall Erfahrung hat damit, uns auch ein bisschen inspirieren kann, weil wir ja gesagt haben, wir sind beide in Beziehung, schon eine Weile.

Schreibt uns doch auf bezirkskosmos.gmail.com. Wäre super, dass ihr euch eure Inputs reinbringt vom Single-Leben, was die Herausforderungen sind oder welche Fragen ihr habt. Ich binde die dann sehr gerne ein und stelle die dir viel. In zwei Wochen im Bezirkskosmos. Habe es gut. Tschüss. Beziehungs Kosmos.

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