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Replay: Wie überwinde ich meine Flugangst?

Jul 10, 202532 min
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Jetzt anhören: Schwitzende Hände, Herzrasen, Horrorszenarien: Viele werden nervös, wenn es ums Fliegen geht. Was dagegen hilft

Der Beginn des Urlaubs ist nicht für alle Menschen entspannt: Wer unter Flugangst leidet, ist oft schon Wochen vor dem Abflug nervös. Die Psychologin Irene Rausch behandelt seit Jahrzehnten Betroffene. Sie erklärt in einer neuen Folge von "Besser leben", was man gegen Flugangst tun kann, warum Alkohol keine Lösung ist und welchen Platz sich Menschen am besten aussuchen sollten, wenn sie im Flugzeug nervös werden.

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Transcript

Willkommen zu "Besser Leben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Ich bin Franziska Zödel und ich bin Antonia Raut. Und wir haben uns, während wir auf Sommerpause sind, ein weiteres cooles Replay für euch rausgesucht. Und zwar geht es um ein Thema, das im Sommer vieles besonders beschäftigt und aktuell gerade auch die Antonia.

Ich steige nämlich morgen wieder mal in ein Flugzeug und ich habe dabei einfach doch immer noch ein ziemlich mulmiges Gefühl, obwohl ich schon viel ausprobiert hab, um mit meiner Flugangst besser klarzukommen. Zum Glück haben wir da eine Folgeauflager, die ich mir glaube ich heute Abend noch anhören werde.

Das solltest du, Martin und ich haben vor einigen Jahren mit der Psychologin Irene Rausch darüber gesprochen, wie man seine Flugangst in den Griff bekommt und die ist glaube ich nach wie vor sehr aktuell. In dem Fall würde ich sagen guten Flug an alle Leidensgenossinnen und hört auch mal rein. Willkommen zu "Besser Leben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Ich bin Franziska Zödel. Ich bin Martin Schauhuber. Und wir reden heute über "Besser Leben" und "Besser Fliegen".

Bei uns ist nämlich heute zu Gast Irene Rausch, sie ist klinische Psychologin, die sich mit Flugangst beschäftigt seit vielen Jahren und über das Thema vor kurzem auch ein Buch geschrieben hat. Herzlich willkommen bei uns im Studio. Ebenfalls danke für die Einladung und schönen Tag. Frau Rausch, vielleicht einmal das Einstieg, warum haben wir überhaupt irrationale Ängste?

Es ist auch die meisten Menschen, die Flugangst haben, wissen sehr genau, dass das Fliegen eigentlich nicht gefährlich ist im Vergleich zu vielen anderen Sachen, die sie jeden Tag machen und trotzdem haben die Leute eher Angst vor dem Flieger als vor dem berühmten Weg zum Flughafen, der statistisch gefährlicher wäre. Das stimmt, also diese Flugangst, die ist sehr weit verbreitet und der Ursprungsgrund kommt daher, dass wir einfach erdgebundene Wesen sind.

Das heißt, die Luft ist für unseren Persee eigentlich ein nicht so vertrautes Element. Das Fliegen ist auch menschheitsgeschichtlich betrachtet, eine sehr junge Erfahrung. Also so wie wir das jetzt gewöhnt sind im Linienverkehr gibt es das seit 65, 70 Jahren. Also es hat fast jeder so ein bisschen eine Grundskepsis, wenn man da in 10.000 Meter höher oben sitzt, schwebt, fliegt, dass man nicht so richtig festen Boden unter den Füßen hat.

Dadurch gibt es dann wieder diese verzerrte Risikoeinschätzung, weil wenn man in einer Situation nicht so gut sozusagen unter Kontrolle hat, vermeintlich, dann denkt man, dass das Risiko höher ist und das ist umgekehrt auch der Fall. Das heißt, klassisches Beispiel beim Autofahren, da haben wir das Gefühl, wir sitzen hinter dem Lenkrad, wir können da eingreifen. Das ist natürlich eine ganz verzerrte Vorstellung, weil man könnte die beste Autofahrerin der Welt sein.

Man hat das nicht, wer fährt vor einem, wer fährt hinter einem, gibt es einen Reifenplatz oder sonstige technische Probleme, aber trotzdem man hat das Steuer in der Hand und hat vermeintlich diesen Glauben, man könnte was tun oder auch Zug fahren, ist auch ein gutes Beispiel. Also auch da haben wir eben diesen festen Boden unter uns, aber wie man jetzt gerade auch wieder tragischerweise gesehen hat, ist das Zugfahren also auch nicht immer hundertprozentig sicher.

Was führt eben dazu, dass man subjektiv das Gefühl hat, das Fliegen ist riskanter und man kann da weniger tun als bei anderen Verkehrsmitteln. Tatsächlich ist es so, dass das Fliegen das sicherste Fortbewegungsmittel ist. Aber bei solchen engsten Zählen ja eigentlich solche Fakten kaum, oder? Also es wird jetzt niemand sagen, aha, okay, dann fürchte ich mich jetzt nicht mehr. Das stimmt.

Die Zählen vor allem, also wenn man schon sehr in der Flugengst drinnen ist, nur am Rande bis gar nicht, das heißt, da ist es schon gut, wenn man an mehreren Ebenen ansetzt. Also es ist eine emotionale Betroffenheit, die nicht immer mit logischen Argumenten sofort aus der Welt geschafft werden kann.

Also von daher ist es gut, auch die körperliche Komponente zu beachten, also das wege da die Vernervensystem zu beruhigen, da gibt es viele Übungen dazu, auch das Verhalten zu optimieren, weil bei engsten gibt es meistens eigentlich ein Fehlverhalten. Das heißt, es wird versucht, die Situation zu vermeiden oder zu flüchten oder sich zu betäuben oder wie auch immer.

Also daher ist es wichtig, einmal an allen Ebenen anzusetzen, aber dann ist es sowohl auch essentiell und wichtig, schon auch die Fakten, also auf der kognitiven Ebene. Es geht immer auch um Gedankenverzerrungen, es geht darum, dass diese Gedanken entgleiten, dass eben die schlimmsten Katastrophengedanken in der Psychologie entstehen, was da alles passieren könnte.

Und wenn es also wirklich um die Angst, es geht ja bei vielen auch um die Angst vor einem Absturz, wenn die in den Vordergrund tritt, dann ist es schon wichtig, schon sich auch die tatsächlichen Zahlen bewusst zu machen. Man muss da jetzt nicht in die Mathematik enden, aber es reicht, wenn man weiß, es ist wahrscheinlich eine Lotto-Sexer zu tippen, als selbst bei einem Flugunfall involviert zu sein.

Hatten Sie in Jahrzehnten dieser Arbeit, gab es einen Menschen, bei dem nur das Logische gereicht hat? Das ist eine interessante Frage, das ist sehr davon abhängig, woher die Ängste, also wo die Ängste wirklich liegen.

Es gibt tatsächlich, also schon auch, ich würde sagen, kann es jetzt prozentuell jetzt nicht so unterscheiden, aber sagen wir mal so 50/50, also bei diesen Menschen, für die die technischen möglichen Probleme, die es geben könnte und die Angst eben vor Absturz oder die Angst vor Turbulenzen oder all das in der Rolle spielt, da reichen schon rationale Argumente aus. In einer Gruppe, wo es eben auch um begleitende Ängste geht oder um andere Faktoren, da ist das nicht unbedingt ausreichend.

Und gibt es eigentlich bei jedem Menschen mit Flugangst, gibt es da einen Auslöser oder kann man einfach Flugangst haben ohne Grund? Es gibt immer einen Auslöser, es kommt kein Baby mit Flugangst auf die Welt, denn Ängste werden immer erlernt, das kann zwar eine gewisse genetische kleine Komponente geben, dass man schnellere höhere Angstbereitschaft hat, aber das allein ist nicht ausreichend.

Also es gibt immer Auslöser, meistens in Form eines unangenehmer lebten Fluges oder es reichen auch Erzählungen aus, wenn zum Beispiel der Nackba vom Urlaub nach Hause kommt und erzählt einen in den schildernsten Farben, ob das der Flug dramatisch verlaufen ist.

Vermeintlich möchte ich dazu sagen, weil wenn man sich das objektiv ansieht, dann ist meistens waren es ganz normale flugspezifische Begleiterscheinungen, aber wenn man solche Dinge hört und vielleicht auch öfters hört, dass es fast eine Heldentat war diesen Flug zu überleben oder wenn man auch in den Medien oder wenn man dann liest Notlandung oder all diese Dinge, die oft auch falsch klassifiziert werden, weil wenn es wirklich so Rücklandungen

gibt oder technische Landungen, also aber da liest man halt dann oft Notlandung und das macht natürlich Sorge und von daher wird diese Flugangst oder werden auch andere Ängste immer aus irgendeinem Grund erlernt. Kann dieser Auslöser auch einfach von ganz woanders kommen und sich dann irgendwie auf die Flugangst niederschlagen?

Also ein Freund von mir ist oft flogen, hat viele Problemen erlebt, das war nie ein Problem, dann ist im privaten Leben halt was vorgefallen, dass ein bisschen zu so einem generellen Vertrauensverlust geführt hat, so in die Welt quasi und seitdem tut er sich recht schwer mit Fliegen. Ist das häufig, kommt das oft vor, dass sie eigentlich gar nicht so zwingend mit dem Flug was zu tun hat, dieser Auslöser?

Das kann absolut vorkommen, also diese Live-Events, die jeder im Laufe des Lebens in irgendeiner Form auch erlebt. Sei es jetzt einfach schwierige Lebenssituationen, Lebenskrisen, Verlust eines geliebten Menschen, Trennung von einem geliebten Menschen. Also all das führt erstens einmal zu Stress und Stress ist immer auch mit ein Auslöser für Flugend und zweitens auch zu veränderten Gewohnheiten.

Also angenommen, man war gewöhnt mit seinem Partner zu fliegen und fliegt dann erstmals alleine oder all diese Dinge oder eben auch wirklich diese langen Anspannungen, die auch auf dem Vorfeld da liegen, also das ist ein klassischer Flugangstauslöser neben anderen. Und jetzt haben Sie ja vorhin schon ganz kurz erwähnt, es gibt ja auch so Begleitängste bei der Flugangst.

Manche Menschen haben dann eben, ich vermute mal zum Beispiel Platzangst oder was geht noch mit der Flugangst bei vielen Menschen einher. Es geht sehr oft Klaustrophobie damit einher, also Platzangst ist grundsätzlich eine Agoraphobie, also das kann auch damit einhergehen, das wäre so die Angst vor Menschenansammlungen oder auch die Angst nicht schnell genug aus einer Situation von einem Ort irgendwo rauskommen zu können.

Das ist natürlich beim Flugangst der klassische Ort, wo man wirklich eine Stunde oder mehrere Stunden weiß, man kann dort nicht rauskommen oder eben dieses Gefühl, das beengt sein, wenn man in einer Gondel sich nicht wohlfühlt oder einem Aufzug, dann wird man sich mit Sicherheit auch nicht beim Fliegen tun oder Höhenangst kann zum Beispiel auch sein begleitender Faktor sein.

Also da gibt es einige Ängste, die oft irgendwie zugrunde legen oder eben mit einhergehen und die dann das Fliegen auch nicht so als superentspannt denjenigen erleben lassen. Sind das dann die Menschen, die beim Landen sofort aufspringen und rauswollen? Ja, das kann durchaus auch mit ein Grund sein, neben anderen Gründen, aber viele, da haben sie vollkommen recht, praktizieren auch so eine Art gedankliche Flucht.

Also falsches Verhalten bezieht sich ja immer entweder auf ein Vermeidungsverhalten oder auch ein Fluchtverhalten oder auch ein betäubendes Verhalten und dieses Schnellschauen, dass man vielleicht auf die Uhr schaut und man hält das irgendwie, man hat mit sich selbst die Vereinbarung, eine Stunde erhält man den Flug aus, aber dann ist Schluss, also das wäre so eine gedankliche Flucht und da geht es tatsächlich darum, dass die dann nur froh sind, wie aus dem Flugzeug rauskommen.

Was tut man denn dagegen, wenn man jetzt Flugangst hat? Ja, das ist abhängig vom Leidensdruck von den finanziellen Möglichkeiten, zeitlichen Möglichkeiten. Es gibt eine Palette von professioneller Unterstützung bis hin zu Selbsthilfe, bis hin zu Akutmaßnahmen.

Also man sollte auf jeden Fall dagegen etwas unternehmen, weil wenn man das länger immer nur mit falschen Verhalten fliegt und das ist dann klassisch, wäre das eben, Alkohol zu trinken, Beruhigungspulver zu nehmen, weitet sich die Angst immer mehr aus. Das heißt, sie wird immer größer, es wird dieser Berg, der anfangs vielleicht noch Lein war, das war vielleicht ein Hausberg, da wir jetzt in Wien sind, der Kahlenberg wird dann plötzlich zum Großglockner.

Das heißt, fliegt man nur vor einer Gefahr, aber nie vor seiner Angst, denn die fliegt mit. Das heißt, irgendwann kommt man nicht drumherum, sich dieser Situation auszusetzen und da sollte man natürlich wissen, wie kann man bestmöglichst an welcher Strategien gibt es, um sich da gut zu helfen.

Also das war auch die Intention meines Buches, weil ich da über doch sehr viele Jahre, sehr, sehr viele Menschen behandelt habe, begleitet durfte auch auf den Flügen und irgendwann habe ich mir gedacht, es wäre so schön, wenn ich da wirklich diese Best Practice Tips noch viel mehr Menschen zugänglich machen könnte, weil es oft viel einfacher geht, als man das manchmal für möglich gehalten hätte, die Ängste auch dann gut in den Griff zu bekommen. Fangen wir mal ganz praktisch an.

Jetzt hört uns jemand zu, der oder die im Juli auf Urlaub fliegt und heute schon irgendwie so ein bisschen nervös ist, wenn er oder sie dran denkt. Was kann man denn jetzt noch machen in den paar Wochen? Da kann man sehr viel machen. Also zum einen sollte man wissen, dass es gut ist, wenn man diesen Flug so ruhig wie möglich antritt, auch schon im Vorfeld danach zu streben, wenig also den Stress zu reduzieren.

Es macht einen großen Unterschied, ob man als Vielfleger direkt vom letzten Arbeitstag direkt zum Flughafen fährt, alles liegen und still lässt sich dort in den Sessel fallen lässt und einfach froh ist, dass man sitzen kann und sich um nichts mehr kümmern muss. Wenn ein ohnehin schon flugängstlicher Mensch mit diesem Stresspaket das Flugzeug bebritt, dann wird die Angstschwelle ziemlich sicher schnell überschritten. Das heißt, man sollte ganz bewusst Dinge im Vorfeld schon erledigen.

Man sollte nicht vom letzten Arbeitstag am nächsten Tag vielleicht schon fliegen. Schauen, dass man das in Ruhe angeht, dann auch am Flughafen selbst eher frühzeitig hinfahren. Auch schauen, dass man dort Zeitpuffer hat. Ein gutes Mittel ist auch Bewegung.

Also wenn man ohnehin vielleicht ein sportlicher Typ ist, dann macht es großen Sinn im Vorfeld schon ganz bewusst seine Sport ein, hätten zu machen und am Flugtag auch noch, sei es jetzt auch nur spazieren gehen, eine kleine Runde laufen oder was auch immer, oder man hat auch am Flughafen selbst Möglichkeiten Bewegung zu machen, so man dazu natürlich in der Lage ist.

Man kann zum Beispiel statt sich auf die Förderbänder zu stellen, kann man zu Fuß gehen, man kann Stiegen steigen, statt den Aufzug zu benutzen, also Bewegung baut das Adrenalin auch sehr gut ab. Dann gibt es Möglichkeiten, eine ganz simple und einfache Möglichkeit ist einfach eine bewusste Atmung einzusetzen. Man kann Ängste sozusagen weg atmen. Wenn man das schon ein bisschen im Vorfeld übt, ist das natürlich wunderbar.

Ich meine, man könnte es sogar in der Akkutsituation, ist es auch noch nützlich, aber wenn man vielleicht schon ein paar Tage vorher, oder optimalerweise ein paar Wochen schon vorher Zeit hat, schauen, dass man einige Minuten sich täglich Zeit nimmt, in den Bauchatmet bei jedem Einatm, man spürt, wie sich die Bauchdecke hebt.

Man kann sich das vorstellen, wenn ein Luftballon, den man da aufbläst, beim Einatmen wird dieser Luftballon aufgeblasen, beim Ausatmen geht die ganze Luft wieder raus, man sollte dann auch länger ausatmen, also das beruhigt wirklich in Minuten schneller das vegetative Nervensystem.

Im Vorfeld kann man das schon gut tun, natürlich am Flug auch, es gibt dann noch Entspannungsübungen, aber da ist eben auch eine Anleitung vielleicht ganz günstig, sei das jetzt professionell oder sei das auch mit Hilfe eines Ratgebers, die Gedanken in den Griff bekommen, also das ist auch sehr wichtig, dass man diese abbauenden Katastrophengedanken, die einem da alles mögliche Weiß machen wollen, weil Ängste sind sehr perfid, also ich vergleiche immer, oder ich

nehme immer gerne das Bild eines Angstmonsters, das kennen wir alle fast, es gibt ja keinen Menschen, der nicht in irgendwelchen Situationen auch Ängste kennt, und das ist dann wie so ein Angstmonster, das bläst sich auf, das freut sich unheimlich, wenn es einen in Angst und Schrecken versetzen kann, und da ist es wichtig, es ist ein Angstmonster, ein bisschen den Wind aus den Segeln zu nehmen, also sich nicht davon zu schrehen, also eine Distanz

zu schaffen, das mitnehmen, vielleicht sogar auf den Flug und sagen, gut, fliegst heute

mit, es geht, also da geben wir jetzt schon sehr eine Tiefe, bzw. es steht auch im Buch einiges drinnen, aber es geht immer darum, dass man die Ängste sich nicht wehrt und nicht, weil es geht oft auch um diese Angst vor der Angst, es wird vermutlich gedacht, ich halte diese Angst nicht aus, was überhaupt nicht stimmt, wenn man die Ängste einmal ablaufen lässt, diese Angstgefühle, wird nur merken, es ist eigentlich nichts dahinter, die reduziert

sich wieder die Angst, also nur nicht wehren und um Gottes Willen schlimm, und jetzt ist das Ende gekommen, sondern am besten ist wirklich Artenübungen zu machen, vielleicht auch was Lustiges, es ist auch eine gute Möglichkeit, sich vielleicht vorher einen kleinen Video oder irgendwas zurechtzulegen, weil man weiß auch, Lachen und Angst können gemeinsam nicht existieren, also wenn man sich irgendwie lächelt oder lacht, dann reduziert

es auch das Adrenalin und es werden Glückshormone ausgeschüttet, also es gibt eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten, wie man sich helfen kann.

Ich habe ein bisschen den Eindruck, als wäre genau das passiert, sagen, dass man hier nicht so machen sollte, nicht so gegen diese Angst wäre, nicht flüchten, das sind schon aber relativ häufige reflexhafte Reaktionen, also du musst man schon wirklich bewusst immer schon mit dem Gedanken reingehen vielleicht sogar und sich bewusst auch auf das Einstellen, dass man eben genau diese Sachen nicht macht, oder man hat halt ihr Buch mit und liest dann

halt nach eben akuten Momente, aber das sind schon normale Reaktionen im Prinzip, oder diese falschen?

Das sind ganz normale Reaktionen, denn niemanden ist angenehm und das ist natürlich ein klassisches Reflex, dass man versucht diese Angst zu vermeiden, aber was im Irratze oder was korrigiert werden sollte, sind die Gedanken, weil wenn man einmal weiß, die Ängste werden nicht kleiner, wenn man sich dagegen wehr, dem Gegenteil, das ist eben wieder dieses Zitat, man kann nicht vor seiner Angst fliehen, die Angst flieht immer mit, aber was man kann ist, das muss

man essen, halt nur gut einmal zu wissen, dass man weiß, wenn man diese Ängste einmal

also zumindest die Angstgefühle. Es geht nicht um die Angstgedanken, die sollte man schon in die Schranken weisen, aber diese unangenehmen Gefühle, dieses Gefühl, ich halte das nicht aus, ich komme da nicht raus, möglicherweise passiert mir da was, ich könnte oh mächtig werden oder ich könnte einfach auch diese Angst vor den eigenen körperlichen Reaktionen, die sollte man auch in die Schranken weisen, denn diese körperlichen Angstsignale, so wie starkes Herzklopfen,

um Schweiß, Masse, Hände, schneller Arten, das kennen wir alle aus anderen Gefühlen, von anderen Gefühlen, auch von schönen Gefühlen, also wenn man sich sehr freut z.B. oder auch bei Ärger oder wie auch immer, dann klopft das Herz auch genauso schnell und dann kennt man das auch, aber dann misstraut man seinem Körper nicht, man misstraut diesen Gefühlen nicht, aber Angst hat, wie gesagt, ja oft diese sehr gemeine Eigenschaft, dass sie uns eben weismachen will, sie könnte

gefährlich sein, aber Ängste sind nicht gefährlich und von daher werden sie am schnellsten reduziert, wenn man die Gefühle einfach mal ablaufen lässt. Mich würde jetzt noch interessieren, gibt es eigentlich beim Buchen eines Flugers, was ich beachten muss, gibt es jetzt irgendeine Sitzreihe, wo es ruhiger ist, die irgendwie besser für Menschen mit Ängsten oder ist es besser weiter vorne zu sitzen, weil man dann wieder schneller draußen ist, was ist da ihre

Erfahrung? Also erfahrungsgemäß ist es so, dass wenn man die Wahl hat, rein von den körperlichen Empfindungen, ist eigentlich so die Mitte des Flugzeuges am angenehmsten, weil da die Flugbewegungen

am wenigsten zu spüren sind oder auch dann eher im vorderen Bereich. Je weiter man hinten sitzt, desto mehr spürt man alle Flugbewegungen und es kommt noch dazu, dass für Menschen, die vielleicht auch so mit engen Räumen Schwierigkeiten haben, dass die sehen halt vor sich dann hunderte Menschen sitzen und die tun sich dann auch oft leichter, wenn sie eher im vorderen Bereich sitzen und nicht alle vor sich sehen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man schauen, dass man eher Mitte bis

weiter vorne irgendwo den Platz wählen kann. Ich habe im Flugzeug immer das Gefühl, dass wahnsinnig viel Alkohol getrunken wird, auf wenig Raum bestellen sich dann alle auf einmal einen Wein. Sie haben es eh schon gesagt, das ist nicht sehr gescheit, wenn man nervös ist, dass man Alkohol trinkt. Jetzt gibt es ja dann auch noch baldere Antropfen, alles Mögliche. Ist es so für eine Erkutthilfe, wenn ich schon im Flieger sitze und ich merke, ich werde jetzt nervös, mir wird

das jetzt alles zu viel. Ist es schon gut, irgendwas dabei zu haben oder zu was raten Sie da? Also in der Erkutsituation, wenn man jetzt nicht vorbereitet wurde oder wird oder sich selbst vorbereitet hat, also weil wenn es um die Angstüberwindung geht, sind diese Mittel alle kontraproduktiv. Das sollte man also nicht verwenden. Wenn man jetzt wirklich sich nicht vorbereitet hat und davon überwältigt wird, also wenn ein pflanzliches Beruhigungsmedikament

baldere Antropfen sind, sind sie ja harmlos und nicht in irgendeiner Weise schädlich. Wo es sehr vorsichtig sein sollte, ist Alkohol. Das ist zwar auch verständlich, wird auch von vielen Passagieren so wie sie sagen, also zur Beruhigung auch eingesetzt, nur der hat auch sehr unangenehme Begleiterscheinungen. Also erstens geht der Alkohol sehr schnell ins Blut über in der Luft, weil dort sind einfach veränderte Bedingungen, d.h. alte Stoffwechselvorgänge sind reduziert

und verlangsamt und er wird auch langsamer abgebaut. Er hat auch nur eine kurzfristige beruhigende Wirkung. Längerfristig steigt dadurch sogar noch die Erregung. Also d.h. auf einen Kurzstrickenflug, ja, könnte man vielleicht, hat man den Effekt, dass er ein bisschen beruhigt, aber sobald der Flug länger wird, müsste man ständig sozusagen auch nachdenken, was dann wieder sehr unangenehm wäre. Und es kommt auch häufig wahr, dass Passagiere dann wirklich

in einen unangenehmen Rauschzustand kommen. Also von daher, und was noch dazu kommt, auch bei Tranquilizer oder ja, bei Medikamenten ist, es werden dadurch aktive Selbstverwältigungsstrategien verhindert. D.h. man signalisiert sich selbst, ich brauche eine Substanz, um diese Situation bewältigen zu können. Und mit jedem Mal wird es wieder schwieriger, weil man weiß ja, das kann ich nicht ohne irgendeine Substanz aushalten. Und genau darum geht es ja, dass man einmal

den Schalter umlegt und sieht ja, ich kann das. Man ist oft viel, viel stärker, als man sich das zutraut. Und daher ist es wichtig, also daher ist es weder Alkohol, noch Medikament, das sind eine gute Bewältigungstrategie. Fluggangs ist ja relativ verbreitert, aber für die Menschen, die nicht Selbstfluggangs haben und das aber immer noch jetzt bisher hergeschafft haben, was können die denn tun, wenn sie mit jemandem fliegen, der oder die

Menschen halt relativ stark Gefluggangs hat. Ich bin mal einfach eigentlich allein geflogen und dann zufällig neben einem Typen gesessen, der zum ersten Mal geflogen ist in seinem Leben. Und da auch in diesen 80 Minuten von Terana nach Wien, glaube ich auch die Krise seines Lebens durchlebt hat, da habe ich ihn halt einfach versucht abzulenken. Das war halt das einzige, was mir irgendwie eingefallen ist. Und das war auch was, wo ich den Eindruck

gehabt habe, das wünscht er sich jetzt gerade. Er war halt auch überrascht von dem natürlich. Ja, war das erste Mal. Aber wenn ich da schon vorbereitet darauf bin, wenn ich auch mir was überlegen kann im Vorhinein, was kann ich da machen, um den Menschen zu helfen? Also die Voraussetzungen, so wie Sie das jetzt auch geschildert haben, dass man selbst gerne fliegt, dass man selbst kein Thema hat mit dem Fliegen, weil sonst wäre es nicht sehr

ratsam, sonst würde man sich verschließen. Selbsthilfegruppe auf 9.000 Metern. Dann noch irgendwo das Verstärken. Aber wenn man selbst gerne fliegt, dann kann man durchaus, sie ist natürlich wieder ein bisschen davon abhängig, geht es um flugspezifische Ängste, also dem Hintergrund oder geht es um Angstthemen, Angststörungen. Wenn es um flugspezifische Ängste geht, kann man durchaus die eigene Sicherheit, das, was man selbst weiß. Der Klassiker sind ja

oft Turbulenzen oder schlechte Wetterbedingungen. Aber wenn man da sagt, du, das Flugzeug hält das aus, das Flugzeug würde dann noch viel mehr aushalten. Es geschieht nichts. Die Flugzeuge sind ja zum Fliegen da. Also da kann man mal da beruhigen. Wenn andere Angststörungen im Hintergrund

liegen, dann ist es vielleicht als Leia nicht so ganz einfach darauf einzugehen. Aber so wie Sie gesagt haben, was man immer tun kann und sollte, ist einmal reden mit der Begleitperson, weil die Angst führt oft dazu, gerade starke Ängste, dass die Betroffenen dann so richtig starr werden. Also da, die ganze Angst richtet sich nach innen. Und diese Erstarung sollte man lösen. Also da ist es gut zu reden,

zuzusprechen, je nach Beziehungsgrad vielleicht Hand zu halten, einfach da zu sein. Aber vielleicht nicht auch in dem Sinn, mein Gott, du arme, oder du arme, oder es wird schon bald vorbei gehen, sondern eher sagen, du, alle Menschen haben Ängste. Und schau mal, wo du vielleicht kompetent bist. Und ich führe mich, also nicht ich jetzt persönlich, aber ich führe mich von der Spinne, oder ich trau mich nicht im Meer so weit raus zu schwimmen, oder ich fahre nicht egal. Also es

kennt jeder Mensch irgendwelche Situationen, die nicht so ganz angenehm sind. Wenn man sagt, du, da fühle ich mich nicht so wohl und du bist da super cool. Und ja, beim Fliegen, das ist halt jetzt für dich nicht das angenehmste. Aber du schaffst das. Und vielleicht denjenigen dann auch am Munden, aber vielleicht dann auch überlegt sich, auf den nächsten Flug besser vorzubereiten. Sei das jetzt

in Selbsthilfe, sei das jetzt mit professioneller Unterstützung. Und sonst eben auch so ein Tip, vielleicht gemeinsam irgendwas Lustiges anschauen am Handy, oder die Atmung da zu unterstützen, sagen du, weißt du was, jetzt setzen wir uns mal hin, tun wir mal gemeinsam jetzt gut Luft holen und dann ein paar Minuten lang ruhig atmen. Also solche Sachen kann man, da kann man schon unterstützen. Sind Ihre Erfahrungen nach Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter auf das Thema sensibilisiert?

Merken die, können die im Fall das Fall irgendwie unterstützen oder haben die all der Hände voll zu tun an Bord? Es ist Ihnen auf jeden Fall darauf vorbereitet und auch darin geschult. Es ist natürlich auch abhängig davon. Wissen Sie es? Denn die Fluggangs, die verbirgt sich ja oft, obwohl ja sehr viele drunter leiden, weil man kann sich vorstellen, wenn da zwei, drei rein sind, nehmen einander im Flugzeug, dass da zwei Personen sich nicht wohlfühlen. Also das heißt, in jeder Reihe

gibt es ein, zwei Menschen. Aber die zeigen das oft nicht oder jeder verschieden oder da wird halt vielleicht die Zeit und dann verkehrt herum gehalten oder ein Kreuzzeichen gemacht vor dem Flug oder eben getrunken oder die sitzen dann ganz starr oder so. Also am glücklichsten wäre es, wenn man selbst Fluggangs hat und als Passagier fliegt das vielleicht auch sagt, den Flugbegleiter und sagt, es tun sich erfahrungsgemäß meistens Frauen da irgendwie leichter, wenn man so aufmüsst,

sagt mein Gott, ich führe mich, ich fühle mich nicht wohl. Dann wissen das die Flugbegleiter, Flugbegleiterinnen und dann je nach ihren zeitlichen Möglichkeiten gehen Sie sicher darauf ein. Also wie gesagt, das ist abhängig davon, wie viel Zeit sie jetzt haben, aber oft ist schon ein freundliches Lächeln oder ein Glas Wasser bringen oder Fragen oder einen Bolster bringen oder so es mehr Zeit gibt, vielleicht auf einem längeren Flug, dass sie sich sogar hinsetzen zu dem Passagier.

Aber wie gesagt, sie sollten es halt wissen und dann werden sie sicher ja möglichstes Ton um diese Passagiere dann auch gut zu unterstützen. Sie haben es eh schon gesagt, es äußert sich bei jedem so ein bisschen anders, welche körperlichen Symptome können denn mit so einer Flugangst ein hergehen? Also schweißen aus der Hände, Herz rasen, wissen wir eh, das ist da alles möglich. Ja, das ist oft auch Atemnot, also das ist aber auch so ein Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen.

Es ist ja im Flugzeug immer auch genug Luft und Sauerstoff vorhanden, aber in Angstsituationen gibt es bei manchen so dieses Gefühl, ich kriege dazu wenig Luft und die Muskeln sind sehr angespannt. Das kann sein auch neben den Symptomen, die sie jetzt schon erwähnt haben, aber frierend zum Beispiel "Schüttelfrost" auf der emotionalen Ebene. Manche weinen dann auch, was übrigens eine gute

Möglichkeit ist, also dieses weinen, weil das schüttet auch wie das Dresshormone aus. Und es ist halt diese gedankliche Ebene, die da abwirklich, das ist wie ein, ich vergleicht das wie ein, wie wenn man als Reiter auf einem Pferd sitzt und das Pferd geht mit einem durch. Also man verliert die Zügel irgendwie und diese Gedanken, die gehen dann oft durch, eben in Form von ich halte es nicht aus,

ich werde dann nie mehr rauskommen, wenn möglich, könnte ich einen Herzinfarkt bekommen. Also all das sind so diese klassischen Angstsymptome, die natürlich je nach Schweregraterangst dann leicht oder schwerer oder bis hin zu sehr intensiv werden können. Was ist denn so der Best Case, wenn man jetzt anfängt, diese Angst zu bearbeiten? Ist das dann, dass man einfach so sagt, okay, ich fliege morgen, okay, oder haben Sie schon wirklich Leute erlebt, die dann wirklich auch Freude am Landen,

Freude am Staaten wieder empfinden? So ist die meisten Kinder ja, glaube ich, tun. Das war einer der Gründe, warum ich auch das Buch geschrieben habe und auch diesen Titel verwendet habe, ganz bewusst "Blücklich fliegen wir Volkes ihm", denn mir ist klar, es geht natürlich nicht drum, dass ein von Flugangst gewählter Mensch jetzt den Anspruch haben sollte, ich soll mich da glücklich fühlen,

darum geht es auch gar nicht in einer Angstbehandlung. Aber so wie Sie sagen, ich habe schon sehr, sehr oft erlebt, den Ängste zu überwinden, mit Ängsten fertig zu werden, führt oft zu massiven

Glücksgefühlen. Also da gibt es ein richtiges Interview im Bad oft und das erlebe ich immer wieder, dass Menschen, die das niemals für möglich gehalten hätten, dann wirklich gerne fliegen auch und die dann plötzlich sagen, also ich verstehe das nicht, ich bin jetzt 20 Jahre, weil jeder Flug für mich eine Qual und jetzt sehe ich erst, dass Fliegen schön ist, die dann beim Fenster runter schauen, die die Wolken von oben sehen, das ist der Best Case und der ist aber gar nicht so

selten und das ist eben der Grund, wieso man sich Ängsten immer stellen sollte, denn man sieht erst bei der Überwindung, wie viel eigentlich einen schönen, einen positiven, damit einher geht, man wird dann auch selbstbewusst. Also es hat so viele gute und schöne Begleiterscheinungen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, Ängste nicht irgendwie zu verbergen oder Situationen zu vermeiden, sondern zu sagen so, das gehe ich jetzt an, das möchte ich und man wird dann sehr, sehr viele

schöne Nebeneffekte erleben, die damit einher gehen können. Aber führt an der Konfrontation irgendein Weg dran vorbei oder muss man sich tatsächlich in den Flieger setzen, um seine Flugangst zu überwinden? Ja tatsächlich ist das schon so, man kann natürlich im trocken Training diverse therapeutische Methoden auch sich denen unterziehen und das ist auch gut so, aber der

Erfolg misst sich natürlich nur immer daran, dass man sich dem Ganzen auch aussetzt. Also man kann dann wirklich nur beurteilen, ja diese Behandlung oder diese Strategien oder all das haben geholfen oder helfen mir. Ich kann es Woche und Monat der Jahre lang im Vorfeld alles im trocken Training probieren, aber es führt kein Weg dran vorbei und es ist ja auch das Ziel, ich meine es würde sonst keinen Sinn machen, wenn man nicht dann tatsächlich fliegen würde. Kann aus einem Menschen

mit Flugangst noch einen Pilot oder eine Pilot hinwerden? Das ist eine interessante Frage und ich kann das wirklich mit gutem Wissen sogar mit Ja beantworten aus meiner eigenen Erfahrung. Es betrifft natürlich vor allem die Menschen, bei denen es um flugspezifische Ängste ursprünglich ging.

Also ich hatte selbst mal einen jungen Mann in Behandlung und der, also nach der Matura war der im Alter halt ein junger Maturant und der hatte einfach zu wenig Wissen bis dahin und er ist auch, ich weiß jetzt gar nicht, wenige Male nur geflogen und es war ihm sehr unheimlich, weil er nicht wusste, wie ist das alles einzuordnen und dann durch die ganzen Erklärungen hat ihn das

so begeistert. Er war dann so fasziniert und beim Flug selbst, der durfte dann auch ins Cockpit schauen und er war so fasziniert von dem Piloten, dem Cockpit, wie das vorne aussieht und der Ruhe, der Sicherheit, all das, was er da erstmal so erlebt hatte, dass er wirklich dann ganz ernsthaft sich für eine Pilotenlaufbahn interessiert hat. Vielleicht noch das Umgekehrte, weil recht am Anfang haben sie auch erwähnt, dass auch teilweise das Problem ist, dass man nicht selbst her der Lage

ist. Gibt es Piloten, die die entspanntesten Menschen sind, wenn sie im Cockpit sitzen, aber eigentlich sich als Passagiere unwohl fühlen? Das gibt es auch. Ja, also da hatte ich einmal einen anderen Herrn, der war Privatpilot und also da hatte er vorne, wie gesagt, das waren kleine Maschinen und er ist da gerne geflogen, aber es war ihm sehr unangenehm als Passagier irgendwo mitzufliegen, denn er hatte, wie sie sagen, gerne das selbst steuern der Hand und hat sich

besser gefühlt, aber wir haben auch dieses Thema dann gut behandelt. Aber es gibt es in jeder Richtung, stimmt. Dann wie die lästigen Beifahrer dann beim Autofahren? Ganz genau, ja. Ich habe viele Hörerinnen und Hörer, haben vielleicht gerade an ihren L17 gedacht. Ich glaube, in den meisten Fällen waren es die Väter, kenne ich zumindest so aus dem Bekanntenkreis, dass er da so immer war. Die berühmte Hand, die da oben, weiß ich, wie wir das nennen, diesen Griff einfach kreift,

90 Minuten lang durchgehen. Weil Ängste sind ja irrational, wie wir wissen. Ja, in meinem Fall vielleicht nicht, also mir als Fahrer mit 17 waren es vielleicht nicht ganz irrational. Fast, ich stellen mir dich lieber nicht als Pilot vor. Frau Rausch, vielen herzlichen Dank für den Besuch bei uns im Studio. Sehr gerne und danke auch für die Einladung. Danke fürs Kommen. Ihr könnt auch im Flugzeug zum Beispiel Podcasts hören, die kann man sich runterdaten, dann hat man es offline zur

Verfügung, zum Beispiel diesen Podcast. Man kann auch im Flugzeug fünf Sternerbewertungen auf allen gängigen Podcast-Plattformen geben und sogar E-Mails schicken mit weiteren Themen, Vorschlägen, Rückmeldungen, Lobkritik an uns, an besserleben@standard.at. Hast du Internet im Flugzeug? Kann man sich kaufen. Okay, nicht bei den Billigfluglinien, mit denen ich fliege, aber ich freue mich, dass manche Menschen sich das leisten können. Ihr könnt das E-Mail auch vorbereiten und dann

abschicken, wenn ihr gelandet seid. Das ist möglich, stimmt. Wenn ihr möglich machen wollt, dass ich mit Fluglinien fliege, wo es WLAN gibt, dann sagt uns weiter, dass uns ganz, ganz viele Menschen hören und irgendwie ganz viel Geld haben. Unbedingt. Das war "Besserleben", der Standard-Podcast umglücklich werden. Ich bin Franziska Zeudel. Ich bin Martin Schauber. Und produziert wird die Folge von Christoph Grubitz. Ciao. Bis nächste Woche.

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