Replay: Warum wir alle Kraulen lernen sollten - podcast episode cover

Replay: Warum wir alle Kraulen lernen sollten

Jul 17, 202531 min
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Schwimmen ist nicht nur bei Sommerhitze die ideale Sportart. Warum Brustschwimmen überbewertet wird, erklärt der Schwimmtrainer Christoph Doczy

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten – und doch wird in österreichischen Bädern häufig nicht geschwommen, sondern nur geplanscht. Und die wenigen, die tatsächlich ambitionierter schwimmen wollen, tun sich schwer damit, freie Bahnen zu finden. Der Sportwissenschafter und Schwimmtrainer Christoph Doczy erklärt, warum man Brustschwimmen nicht unbedingt, das Kraulen aber auf jeden Fall lernen sollte, welche Fehler wir alle beim Schwimmen machen – und warum man wieder mal einen Köpfler ins Wasser wagen sollte.

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Transcript

Willkommen zu "Besserleben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Wir sind nach wie vor in der Sommerpause und auch wenn es bis jetzt vielleicht nicht der allergrößte Schwimmsommer war, wird ihr vielleicht das schöne Wetter noch öfters vorbeischauen und zu diesem Zeit gibt es heute wieder ein Replay und zwar zum Thema "Schwimmen lernen". Der Sommer ist die Saison, wo man am öftersten schwimmen lernt und am besten sollte man graulen lernen.

Das ist die Kurzfassung, die Langfassung höre ich jetzt im Experteninterview, viel Spaß! Willkommen zu "Besserleben", der Standard-Podcast zum Glücklichwerden. Ich bin Martin Schauhuber. Ich bin Franziska Zödel und sommerbedingt schauen wir uns heute in einer Folge an, wie man nicht nur besser leben, sondern auch ein bisschen besser schwimmen kann und daher ist heute bei uns zu Gast der Schwimmelehrer Christoph Dozi. Er ist Geschäftsführer von Flow Sports, wo man schwimmen lernen kann.

Er ist Sportwissenschafter und er ist staatlich geprüfter Schwimm- und Triathlon-Trainer. Herzlich willkommen bei uns im Studio. Vielen Dank für die Einladung. Es ist ja Schwimmen, eine extrem wichtige Technik, die jetzt weniger Menschen sehr gut beherrschen und viel zu viele gar nicht. Aber was macht denn einen guten Schwimmer, eine gute Schwimmerin aus, was muss man da können? Also, ein guter Schwimmer kann auf jeden Fall graul schwimmen.

Das können in Österreich leider noch nicht so viele Kinder und auch Erwachsene, deshalb gehen die meisten bei uns nach Baden und das heißt bei uns, wenn man in den öffentlichen Bäder reinschaut, sehr viele Personen sieht, die einfach mit Kopf über sich über den Wasser halten. Ich fühle mich ertappt. Ich mich Gott sei Dank nicht. Okay, lass mich hier hängen.

Was ich mich dann immer frage, ist, hat das irgendeinen gesundheitlichen Effekt, was die meisten Menschen beim Baden oder Planschen machen? Nicht wirklich. Also, es ist einfach so, dass das Herz-Kreislauf-System nicht sehr gefordert wird über diese Brusttechnik oder Badetechnik. Es ist besser wie nichts, aber es ist ähnlich wie, wenn man spazieren geht, auch das hat einen gewissen Effekt, aber man darf sich einfach da nicht zu viel erwarten.

Also, schade jetzt zumindest auch nicht, weil ich denke teilweise, wenn der Leute das knackt ganze Zeit so raufhalten, das schaut nie mal gesund aus irgendwann. Vollkommen richtig. Also ein Orthopäde würde diese Technik sicherlich nicht empfehlen, sowohl für die Halswirbelsäule wie auch über den Brustbeinschlag für das Kniegelenk sind das Bewegungen, die nicht gesundheitsförderlich sind. Deshalb sollte man es auch nicht so lange machen, die wenigsten machen das auch wirklich lange.

Und es führt einfach an der Graultechnik kein Weg vorbei und die gehört aber gelernt. Und jetzt haben wir eingangs gefragt, was macht einen guten Schwimmer, eine gute Schwimmerin aus? Wie weit sollte man den graulen können, damit man wirklich sagen kann, ich kann's? Also, wenn eine Person ohne Unterbrechung 200, 300 Meter graulschwimmen kann oder sich mit der Graultechnik wirklich über Wasser halten kann, dann kann man sagen, die Person kann's.

Die Menschen spüren das nach ca. 20, 25 Meter, dass sie nicht graulen können, nämlich über das Feedback, dass ihnen die Luft ausgeht. Und das ist immer so ein Feedback, was man dann bekommt von seinem Körper, dass man an der Graultechnik auf jeden Fall noch fallen muss. Wenn sich jetzt Menschen fragen, schaff ich das, ist es ja praktisch jedes Bad in Österreich hat 25 Meter Bannen? Ja, also das kann man gerne testen. Also wer 10 Längern schafft?

Genau, genau, bravo, genau, der hat da mal wirklich eine gute Grundlage. Die anderen sollten es auf jeden Fall lernen. Viel Glück auch an dieser Stelle an alle, die probieren, 10 Längen zu graulen in beliebigen österreichischen Bad, oder? Da muss man sich einmal an den Pensionistinnen irgendwie vorbei bewegen, ohne dass man beschimpft wird. Ja, das ist leider Gottes bei uns der Alltag. Man ist nicht sehr willkommen, wenn man schwimmen gehen will in einem öffentlichen Bad.

Und das hat einfach meinen geschittlichen Hintergrund. Bei uns geht man klassisch baden. Wir haben eine sogenannte Badekultur und keine Schwimmkultur und die Badekultur lebt leider immer noch. Die Schwimmkultur versucht zwar ein bisschen da entgegenzuwirken und sich ein bisschen durchzupoxen, aber man ist nicht sehr willkommen, wenn man in einem öffentlichen Bad wirklich graulschwimmen will oder einfach für seine Fitness etwas machen will. Das ist mal eher ein Störfaktor.

Ja, wenn Sie sagen, das hat historische Hintergründe, warum hat sich denn das, also es gibt ja wirklich genug Länder, man muss nur 150 Kilometer in Osten schauen und es sind Ungarn, wo die Menschen wie selbstverständlich wirklich schöne Achter schwimmen auf ihren Bahnen. Warum ist das in Österreich irgendwie so hängenblieben? Ja, das hat sehr viel auch mit unserem Lehrplan zu tun.

Das fängt damit an, dass unsere Kinder erst verpflichtend in der dritten Volksschule wirklich schwimmen lernen. Es hat sich irgendwie noch nicht in den Köpfen auch der Handelnden und Personen, dass einfach schwimmen oder das richtige Graulschwimmen wichtig wäre. Es hat noch keine, ja es hat einfach noch wirklich keine Bedeutung.

Man merkt oder man erkennt auch noch nicht wirklich den großen gesundheitlichen Nutzen und Faktor vom Schwimmen, weil das ist eigentlich wirklich eine Bewegungsart, die man als Kind, als zwei, drei, vierjähriges Kind erlernen kann und bis ins hohe Alter eigentlich betreiben könnte. Und ja, das ist einfach der Hauptgrund, dass einfach die handelnden Personen diesen wirklich großen gesundheitlichen Faktor dieser Bewegungsform, dieser Sportart, noch nicht erkannt haben.

Und ja, wie man merkt bei uns in Österreich vor allem dauert, immer alles sehr, sehr lange, bis sich etwas verändert. Ja, man sieht eine gewisse Veränderung schon, allein über die Trendsportartriertlohn kommen immer mehr Leute zum Schwimmen oder auch als sogenannte Triathlon, merkt man, okay, mit der Brusttechnik kommt man nicht schneller voran und deshalb muss man Graulen lernen.

Es ist hier etwas in Bewegung, aber noch viel zu träge und es gehört aus meiner Sicht auf jeden Fall was verändert. Also gerade im Sommer ist es ja immer wieder Thema, Schwimmen ist ja nicht nur gesund, sondern Schwimmen kann auch gefährlich sein. Jetzt ist es ja so, dass man immer wieder hört, es können immer mehr Kinder nicht mehr schwimmen. Stimmt das eigentlich? Ja, das ist richtig.

Wie gesagt, das liegt eben vor allem auch an unserem Lehrplan, weil die Kinder einfach viel zu spät schwimmen erlernen, also die Empfehlung ist spätestens im vierten Lebensjahr sollte ein Kind schwimmen können und da ist eben die Definition, was ist, schwimmen.

Es ist einmal so, dass der Bereich Sicherheit gegeben sein sollte, da geht es jetzt noch nicht wirklich um korrekte Schwimmlagen, sondern das Kind sollte sich im Wasser wohlfühlen und ein Test ist eben so, dass ein Kind ins Wasser springen kann und von selbst in Rücken und im Bauchlage wieder zum Beckenrand zurückkommen sollte, ohne im Panik zu geraten. Dann ist es einmal so eine gewisse Sicherheit gegeben.

Wir sehen sehr oft auch, dass eben die wenigsten Kinder eben auch im Alltag mit dem Wasser in Berührung kommen, das sogenannte Baden und Duschen. Da gibt es ein paar Kinder, ja, die machen das wirklich, wirklich regelmäßig. Ein paar haben so von Anfang an Berührungsangst mit dem Wasser und das ist eben sehr schade, dass Wasser eigentlich für Kinder etwas Hochattraktives ist. Man muss es noch richtig aufbereiten auch für das Kind.

Also es reicht einfach nicht mehr aus, einfach dem Kind zu sagen, willst du Graul schwimmen lernen? Das ist einfach ein Begriff, mit dem das Kind nichts anfangen kann. Ein Kind will vor allem, wenn es um Erlernen geht, auch Spaß haben. Und da benötigst du einfach das richtige Konzept und man kann das Wasser so spannend aufbereiten für Kinder und wie jeder, der schon mal ins Wasser eingetaucht ist, weiß wie schön das eben auch ist.

Und da hat man eben angesetzt, ja, man muss, ich sage auch immer, ähnlich wie beim Skifahren, vor 30, 40 Jahren hätte man sich wahrscheinlich nie denken können, dass es mal Funparks gibt, abseits der Skipisten. Und ähnlich ist es im Wasser.

Man muss das Wasser auch wieder neu denken, es muss auch Abtodä sein für Kinder und da muss man nur wirklich den richtigen Ansatz haben und die richtige Methodik auch dem Kind auch eine gewisse Freiheit lassen und dann finden eigentlich die meisten Kinder das Wasser an sich wirklich hoch attraktiv und das ist es ja auch.

Ich glaube, da ist auch wirklich Babyschwimmen früh, eben wo es noch nicht um Schwimmen geht, sondern einfach um das Wasser mal kennen zu lernen, ist da glaube ich auch sehr lohnenswert, so wie ich es bei meinen Nerven und Nichten mitbekommen habe. Genau, aber dann heißt es nicht aufhören.

Das ist eben auch das Problem, dass für viele Babyschwimmen klar ist, die alle gehen mit ihrem Kind, machen Babyschwimmen, aber dann hören die meisten auf und dann ist es einfach wirklich so, dass wir auch jetzt schon hören, dass viele Kinder, die einfach in der Volksschule sind, in der dritten, vierten Volksschule nicht schwimmen können und das ist einfach eine Sache, da kann ich nur allen Eltern einfach sagen, bitte auf jeden Fall ab dem vierten

Lebensjahr macht es euch Gedanken, nicht nur wegen dem Bereich Sicherheit, sondern weil es auch wirklich allen Kindern Spaß macht. Und dann gibt es ja auch immer mehr Erwachsene, logischerweise wenn immer mehr Kinder nicht schwimmen können, aus denen werden Erwachsene, die nicht schwimmen können, kann man im Erwachsenenalter schwimmen auch wirklich noch so lernen, dass man dann ein super Kraula wird am Ende?

Also mein älterster Kunde war 72, man kann wirklich in jedem Alter schwimmen lernen. Mein Kollege Fritz Neumann vom Sport hat jetzt auch eine dreiteitige Serie gemacht, darüber wie er richtig schwimmen gelernt hat, auch nicht mehr mit 30, dann können wir noch verlinken unter der Folge.

Auf jeden Fall. Jetzt haben Sie es eh schon so ein bisschen gesagt, bei uns liegt der Fokus sehr stark am Brustschwimmen, woran liegt das und hat Brustschwimmen irgendeinen Nutzen oder ist es eher so für all jene armen Leute, die halt nicht grauen können?

Also es fängt einmal bei der Definition an, dass wir sagen, wir gehen Brustschwimmen, ich würde jetzt sagen, dass was wir hier einfach sehen in den Bädern ist eben Baden und hat mit dem richtigen Brustschwimmen nichts zu tun, ja und leider Gottes ist es einfach so, dass wenn man die Brusttechnik erlernen will, die richtige Brusttechnik sehr komplex ist und deshalb sollte man das auf gar keinen Fall auch im Kindesalter als erste Schwimmlage erlernen.

Es ist auch so, dass wirklich das Graul schwimmen die ökonomischste Schwimmlage ist, mit dem man sich einfach am ökonomischsten und schnellsten fortbewegen kann.

Wie Sie richtig sagen, wenn man in Länder schaut wie Amerika oder Australien, ist klar, dass die Kinder sofort das Graul schwimmen lernen, kommt sehr viel aus der Wasserrettung, da ist sehr viel bedingt, einfach weil man hier auf einen Ozean vorfindet, dass die Kinder sehr schnell einfach das Graul schwimmen auch erlernen sollen und ja, da ist bei uns leider Gottes noch ein großer Handlungsbedarf.

Meine Schwegerin ist Schwimntrainerin, ich habe auch mal versucht, das richtige Brustschwimmen zu erlernen und ich bin ehrlicherweise ziemlich dringend gescheitert, also ich habe schon gemerkt, ich mache jetzt etwas anders als früher, wenn ich Brust baden war, aber man kommt halt dann irgendwie nicht mehr so richtig weiter, wenn man das nur halb kann.

Würden Sie überhaupt in unter irgendeinem Umstand jemandem empfehlen, richtig Brustschwimmen zu lernen, wenn er jetzt nicht lagenschwimmer werden will bei Wettbewerben? Nein. Danke.

Okay, ich sehe schon, am Graulen führt kein Weg vorbei, jetzt ist es bei mir eher so, ich fühle mich wie so ein ertränkender Hund, wenn ich das probiere, so wie viele andere Menschen glaube ich auch, gibt es so ein paar Kleinigkeiten, die man relativ unkompliziert verändern könnte, dass es ein bisschen ökonomischer wird, also was machen wir alle falsch beim Graulen?

Sehr vieles hat mit der Atmung zu tun, also das richtige Atmen, das richtige Ein- und Ausatmen gehört einfach gekoppelt mit der richtigen Arm- und Beinbewegung und das ist es eben auch schon, nämlich die Komplexität des Graulschwimmens, das kann man nur Schritt für Schritt oder sollte man nur Schritt für Schritt erlernen und es wäre sehr unseriös, dass ich jetzt sage, dass einem sollte man ausprobieren und dann kann man es, es sind

sehr viele Kleinigkeiten, die ineinander greifen müssen und deshalb sollte man wirklich diese Technik, diese Graultechnik auch ja von einem geschulten Personal auch beigebracht bekommen und nicht den eigenen Regie sich etwas aneignen, aber es ist vor allem wirklich die Atmung, wenn man auch von außen schaut, sieht man derjenige, der sehr ruhig atmen kann, hat auch wirklich viel mit Yoga zu tun, nämlich auch die Entspannung kommt auch hier über

das Atmen, also wenn man von außen einfach sich die Leute beim Graulen ansieht, sieht man sehr viel eben an der Atmung, je ruhiger die Atmung ist, desto besser ist auch die Gesamntechnik und da sollte man auf jeden Fall einmal ansetzen.

Die meisten Leute sagen, wenn sie eben nichts wirklich richtig graulen können, ich komme so schnell außer Atmen, das ist eben genauso dieses Indiz, ja, da gehört angesetzt, aber es ist eben vor allem eben auch die nicht das harmonische Zusammenspiel von Atmung, Anbewegung und Beinbewegung, ja, warum man einfach auch so schnell außer Atmen dann ist.

Ja, man atmet zusätzlich auch gegen einen Wasserwiderstand, das heißt, viele Leute atmen auch viel zu viel Luft aus, reflexartig, man muss ein bisschen ein gewisses Luftvolumen auch noch in seinem Körper lassen, man hat dann einfach auch beim Graul schwimmen nur ein kurzes Zeitfenster, um korrekt einzuatmen, diejenigen, die es jetzt einmal ausprobieren wollen und einmal in eigener Regie einmal graulen gehen wollen, können auch mal selbst

beobachten, ob sie das Gefühl haben, dass die Atmung wirklich in der Lunge ankommt oder ob es nur so ein oberflächliches Heckling ist, daran erkennt man dann eben auch die Entspanntheit, ja, je tiefer und je einfacher man einatmen kann, umso besser, also es sind sehr viele Kleinigkeiten, aber ich würde immer sagen, als Kontrolle dient einem immer auch die Atmung, je ruhiger und besser diese funktioniert in der Technik, umso weiter wird man noch kommen.

Wenn ich jetzt ein klassischer Brust-Schwimmerbrustbader bin und jetzt eben überzeugt bin und ich will jetzt graulen lernen, wie aufwendig ist das, wie viel Zeit muss ich dazu einrechnen? Also im Schnitt muss man damit rechnen, dass man, wenn man zum Beispiel auch das Ganze in einer kleinen Gruppe erlernen will, sieben, acht Stunden benötigt.

Es sind einfach nur wirklich Kleinigkeiten, die man wissen muss, dann ist es doch nicht wiederum so komplex, aber ich würde einmal sagen, so in sieben, acht Stunden hat man eine Grundtechnik, sich beigebracht, mit der man dann auch wirklich richtig schwimmen gehen kann. Darf es spritzen?

Beim Beinschlag nicht, das ist eben so eine Sache, der Beinschlag sollte wirklich knapp unter der Wasseroberfläche passieren, da ist ein sogenanntes Spritzen eher kontraproduktiv und bringt einen nicht wirklich weiter. Das ist das, was ich mir immer noch schwert irgendwie, das ist ganz seltsam. Was ist denn mit Rücken schwimmen? Das fühlt sich ja auch recht ergonomisch an, abgesehen davon, dass man nicht sieht, wo man hin schwimmen.

Aber das tut mir bei mir was richtig kalt, auch nicht so recht. Also ich empfehle das Rücken schwimmen, vor allem das richtige Rücken schwimmen. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich einem Kunden, den ich jetzt betreuen würde, empfehlen würde, bitte erlernen wir gleich beide Techniken gleichzeitig. Es gibt hier sehr viele Parallelen, bei der Rückentechnik zur Graultechnik. Es ist ein irrsinnig guter Ausgleich.

Wir machen eh im Alltagsbeding sehr viele vorne, das heißt, man muss auch wirklich die sogenannten Gegenspieler trainieren, auch muskulär und da ist das Rücken schwimmen wirklich perfekt. Es ist, wie Sie richtig gesagt haben, eigentlich nur die Orientierung, die ein bisschen schwer fällt am Anfang, aber sonst als Schwimntechnik ist das für mich eigentlich die zweitwichtigste Schwimntechnik, die man können sollte.

Und jetzt haben Sie es eh schon gesagt, was trainiert man eigentlich beim Schwimmen? Also es ist ja angeblich einer der gesündersten Sportarten, die es gibt, oder? Genau, genau.

Es ist wirklich eine Sportart, wo man sehr viel im Herzkreislaufbereich machen kann, wo man wirklich auch muskulär seinen Körper sehr gut und effizient kräftigen kann, aber das ist der größte Nutzen für mich, neben diesen Sachen ist vor allem, dass man sehr viel auch an der Flexibilität, an der Beweglichkeit trainiert. Man kommt hier wiederum in Körperpositionen, die man im Alltag nicht einnimmt.

Also es ist irgendwie wirklich so ein ganz Körperworkout, was ich wirklich jedem und jeder Person, die irgendwie Lust hat, ins Wasser zu springen, nur empfehlen kann, dass man diese Sportart auch für sich entdeckt. Es ist jetzt gerade im Hochsommer auch sehr attraktiv, im Freibasser zu schwimmen. Gerade in Österreich, die haben sich schon glaube ich kurz anklänen lassen, es ist immer ein bisschen ein Krampf, eine freie Bahn zu finden oder eine nicht von badenden Menschen bevölkerte Bahn.

Im Sommer ist das ausnahmsweise kein Problem, da hat man vielleicht Boote auf der alten Donau und irgendwelcher Parasiten im Wasser. Aber macht das einen großen Unterschied, ob man jetzt auf Bahnen schwimmt oder im Freibasser? Ja, vor allem die Orientierung gehört da gelernt. Es ist so, dass man das richtige Orientieren in seine Gesamntechnik integrieren muss. Man muss ja ab und zu auch den Kopf anheben.

Man sucht sich als geschulter Freibasserschwimmer immer so neuralgische Punkte aus, die man dann auch anvisiert. Man kann nicht so wie in einem Klub. Becken wirklich nach unten zum Beckenboden schauen. Für viele Personen ist es auch unangenehm, wenn sie auf einmal dann an Fisch sind. Auch das gehört ein bisschen geschult, sodass man nicht in Panik gerät. Aber es ist einfach ein Naturereignis sozusagen in Seen, in österreichischen Seen

schwimmen zu gehen. Ja, man sollte ein paar Sachen natürlich berücksichtigen. Ich würde nie alleine im Freibasserschwimmer. Ich würde immer eine Schwimmboye mitnehmen und vor allem einfach eben, man sollte es zuerst auch einmal ein bisschen so am Rand etwas erlernen, bevor man sich wirklich dann auch einmal vielleicht wagt und auch einmal eine Seeüberquerung zu machen. Das weiß ich wirklich, jeder und jeder Mensch, der diesen Podcast regelmäßig hört, wie ich generell zum Thema

Schlaf und zum Thema Früh aufstehen stehe. Aber es gibt wenig schönere Sachen als kurz nach Sonnenaufgang in einem stillen See schwimmen. Das kann ich nur bestätigen. Probiert es aus. Das ist eine Premiere, dass ich das noch erleben darf. Das ist auch wirklich der einzige Grund, glaube ich, für den ich guten Mut aufstehe in dieser Zeit. Jetzt angenommen. Man kippt voll rein ins Schwimmen. Die meisten Menschen können trotzdem nicht dreimal in der Woche schwimmen

gehen. Was wären denn gute, ergänzende Sportarten zum Schwimmen? Also ich würde immer ein gezieltes Kraft- und Stabilisationstraining empfehlen. Vor allem für die Rumpfmuskulatur. Ja, es ist wirklich das Krafttraining, was ich zusätzlich empfehlen würde. Man kann natürlich auch im

Ausdauerbereich auch weiterhin gerne Radfahren gehen und auch Laufen gehen. Es ist nur wirklich so, dass wenn man vom Laufen kommt oder vom Radfahren kommt, man nicht glauben darf, okay, diese sogenannte Kondition, die ich vielleicht beim Radfahren und Laufen habe, habe ich dann auch beim Schwimmen. Dem ist nicht so, das kürzt wirklich spezifisch dann antrainiert und trainiert. Aber es ist das Krafttraining, was ich zusätzlich empfehlen würde. Welche Muskeln sind die,

die die Arbeit wirklich machen beim Krallen? Also es ist vor allem die Schultermuskulatur und die Armmuskulatur, die für den Vortrieb wichtig sind. Die Beinmuskulatur wird umso unwichtiger, je länger man schwimmt. Ja, also das sieht man dann auch beim Sprinten, wenn man dann die 50 und 100 Meter Sprinter sieht. Da wurlt es wirklich hinten, wenn man sich dann im Vergleich die Langstrecken Schwimmer anschaut. Da hat der Beinschlag nur jenen Effekt, dass er für die Stabilisation wichtig

ist, aber weniger für den Vortrieb. Weil das war bei mir das Erste, was quasi meine Schägerin ausbessert hat, dass ich viel zu viel mit den Beinen gemacht habe. Ist das ein Klassiker? Ja, ist das was alle achten sollten? Absolut. Und es ist eben auch so, dass man die Beinmuskulatur vor allem einfach auch den Beinschlag, das sollte wirklich locker passieren. Das heißt, je ungeübter man ist, desto mehr Kraft setzt man ein. Deshalb merkt man, dass er noch stark in den Beinen,

dass der Beinschlag einem so viel Kraft kostet. Das ist deshalb, weil man einfach die Muskulatur nie wirklich locker lässt beim Beinschlag. Und das ist einfach wichtig. Bei jeder Bewegung, die man durchführt, vor allem beim Laufen, beim Radfahren, muss man irgendwo, braucht man auch irgendwann mal eine Phase, wo man entspannt. Und das machen die wenigsten. Viele arbeiten noch zu stark, noch aus dem Kniegelenk, bei der Beinbewegung und viel zu wenig aus der Hüfte.

Aber es ist wirklich vor allem die Anspannung, dass man hier einfach aufpassen muss, dass man nicht permanent die Muskel- und der Dauerspannung hat. Mir geht langsam ein Licht auf. Wenn Sie sagen, die Leute arbeiten viel aus dem Kniegelenk, soll denn das Bein abgewinkelt sein am Knie, bei einem guten Beinschlag und wenn ja, wie viel? Es ist leicht abgewinkelt. Man sollte sich nur bei der Bewegung und auch beim Bewegungserlernen vor allem nicht auf das Kniegelenk konzentrieren.

Da sagen wir eher, bitte stell dir vor, dass du deinen Kniegelenk einfriest und geben eher den Hinweis, bitte aus der Hüfte die Bewegung machen. Weil das, was aus dem Kniegelenk kommen soll, das kommt dann eh von selbst. Also eher mehr auf die Hüfte konzentrieren und weniger eben auf das Kniegelenk. Das, was natürlich auch ganz entscheidend ist, ist die leichte Überstreckung im Sprunggelenk, weil der Fuß ist unsere Flosse. Da sollte man auf gar keinen Fall in der aktiven

Bewegung das Fußgelenk anziehen. Wenn man das auch mal im Bad ausprobieren will, hat man nämlich dann auch gleich jenen Effekt, dass man rückwärts schwimmt, weil man wirklich permanent die Fußstellung eben in einer falschen Grundstellung innehat. Also Sprunggelenk, Hüfte, das sind so die beiden Gelenke, auf die es beim korrekten Beeinschlag auch ankommt. Also der Fuß quasi vielleicht für die Alte, die sich das nicht so vorstellen können. Jetzt wird dann quasi, wie wenn ich auf zehn

Spitzen stehe, zur Ballerina mäßig gestreckt. Genau, genau. Aber auch das gehört dann wieder gelöst, weil sonst kriegt man sehr schnell einen Kampf. Ja, wenn Mädchen so über den Fußschlag geredet haben, vielleicht auch noch über den Oberkörper kurz. Also mir ist einmal gesagt worden, es ist irgendwie so das Geheimnis, dass man, wie man die Hände eintaucht ins Wasser,

ist so irgendwie das Entscheidende, oder? Genau, genau. Also das ist, kann sich das sehr, sehr gut vorstellen, oder ich sage das auch sehr gerne, wenn es um den korrekten Armzug geht, bitte gerade in der Anfangsbewegung, das nennt man sogenanntes Wasserfassen. Das ist so wie Gripaufbaum bei einem Reifen, da auf am Anfang auf gar keinen Fall zu schnell anreißen, sondern hier versucht man eigentlich wirklich einmal einen Widerstand aufzubauen und dann erst in der zweiten Phase,

in der sogenannten Druckphase, die auch vortriebswirksam ist. Da wird auch die Armgeschwindigkeit dann auch leicht erhöht. Aber am Anfang, wirklich wenn man mit der Armbewegung beginnt, nur nicht zu schnell beginnen, sondern eher langsam mal beginnen und dann stetig die Geschwindigkeit erhöhen. Also es ist wirklich so wie ein gutes Beispiel ist der Reifen, der Autoreifen auf einer Eisplatte, wenn man hier Vollgas gibt, der Räder auch durch, auch da muss

einmal sogenannter Grip aufgebaut werden und endlich ist es auch im Wasser. Es gibt ja auch gewisse Hilfsmittel, mit denen man dann mehr Wasser in die Hände kriegt, eben so Paddel, oder gibt es auch unterschiedlichste Sachen. Ist das wirklich notwendig im Training für Autonormalverbraucher, Utilia-Normalverbraucherin? Ich würde mal sagen, wenn die Grundtechnik passt, ist es gut. Vor allem Fingerpaddles auch einzusetzen, finde ich wirklich gut. Viel wichtiger wäre es, dass man ähnlich wie

beim Laufen unterschiedliche Schwimmgeschwindigkeiten schwimmen kann. Auch beim Schwimmen gilt, dass man eine Belastungsmonotonie auf jeden Fall vermeiden sollte. Läufern sagt man oft bitte nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit laufen, auch da einmal schneller laufen, auch da ist sozusagen ein Intervalltraining, ein sehr günstiges Training, um wirklich den Herzkreislauf,

das Herzkreislaufsystem den Herzmuskel gut zu trainieren und das gilt auch für Schwimmen. Also auch beim Schwimmen sollte man nicht immer nur mit einer Einheitsgeschwindigkeit unterwegs sein und da macht es immer mal Sinn, an der Geschwindigkeit anzusetzen, wie gesagt Technik zuerst, wann Geschwindigkeit und dann einfach genau diese Hilfsmittel wie Paddles einzusetzen, weil da trainiert man einfach noch effektiver wirklich auch die Muskulatur und das würde ich auf jeden

Fall empfehlen. Es gibt gewisse Trends, dass gewisse Schwimmer gleich mit einem riesigen Rucksack voller Equipment ins Bad kommen, das finde ich jetzt nicht notwendig. Also es reicht wirklich eine Badehaube, eine gute Schwimmbrille, das ist entscheidend. Gute Schwimmbrille ist wichtig und vielleicht ein Pullboy und das ist es auch schon. Und ich wollte es gerade bei der Schwimmbrille nachfragen. Meine läuft immer an, wie findet man eine gute, was soll man da beachten? Ich würde

mal sagen, das muss man wirklich ausprobieren. Einfach auch die Gesichtsform ist einfach sehr unterschiedlich, da gibt es jetzt nicht wirklich ein Modell, was allen passt. Es gibt auch hier einen gewissen Trend zur Individualisierung, wo man zuerst einen ganzen Scan durchführt und dann

werden die Gaggels auch an die Gesichtsformen tatsächlich angepasst. Das ist jetzt nicht unbedingt notwendig, aber man sollte einfach ein paar Modelle ausprobieren und ein Anlaufen ist nie oder wenn Wasser reinkommt, das ist nie ein gutes Zeichen, aber es ist oft allein, es scheitert allein, wie auch die Leute die Schwimmbrillen aufsetzen. Also es gibt hier ein paar Tricks,

die man beachten kann. Man muss auch damit rechnen, dass die Schwimmbrille, ja ich würde das mal sagen, nach 40 Stunden auch dann auch einmal kaputt geht und dann kann man das fast nicht vermeiden, das sogenannte Anlaufen. Manchmal hilft es auch, wenn man mit ein bisschen Speichel die Schwimmbrille zuerst innen säubert, dann läuft es ja auch nicht so schnell an, aber es ist wirklich

vor allem die Passform, einfach auf die man achten muss und das gehört einfach ausprobiert. Ich glaube auch ein Klassiker ist, dass ja viele Leute das Bundle über sie und den Hinterkopf legen, obwohl sie eigentlich auf den Hinterkopf viel weiter oben gehört. Genau, genau, genau. Es ist

allein wirklich, wie man die Schwimmbrille trägt auch da, ja kann man sich schon helfen. Es gibt ja diese sehr verbreiteten, ich glaube Swedish irgendwas heißen, die eigentlich nur gefühlt kleine Kante aus Hartplastik sind, die viele wirklich gute Schwimmbadragen hören, dass irgendwann auf weh zu tun und die muss man sich dann auch wirklich relativ fest eigentlich drauf geben,

dass die schön halten. Genau. Ich persönlich finde das unerträglich. Ja aber das verstehe ich auch, für mich ist das auch zum Beispiel ein Brillmodell, was mir niemals passen wird und auch dass ich mich niemals gewöhnen werde, aber wenn es einem wirklich passt und es gibt viele Personen, den einfach dieses einfachste Modell, ich glaube es kostet 2,50 Euro, passt, aber ja, da muss einfach das Gesichtsfeld auch zu diesem Modell passen, weil sonst wird es ja einem immer weh tun und braucht

seine Badehabe. Sehr österreichisch. Sehr österreichisch, genau, genau. Also allein aus hygienischen Gründen würde ich ja mal sagen ja und es ist einfach angenehmer. Auch da sollte man darauf achten, dass die Badehabe nicht so eng ist, weil sonst drückt sie einfach und es ist einfach unangenehm, vor allem wenn man länger schwimmt, aber ich würde immer empfehlen mit

einer Bade oder Schwimmer, einfach schwimmen zu gehen. Was ist mit Oerstöpsel? Personen, die empfindliche Ohren haben, denen würde ich das empfehlen, es gibt vor allem wenn man auch in den Freibasserschimmen geht, ansonsten ist es so, wenn man aus dem Wasser manchmal steigt und man hat irgendwie das Gefühl, das Ohr ist beschlagen, muss man einfach nur für 10 Sekunden auf einen Bein hüpfen und dann kommt das, so macht es auch wieder plopp und das Wasser ist dann auch wieder

draußen, aber eben Personen mit empfindlichen Ohren würde ich empfehlen auch mit Oerstöpsel oder Oerstöpsel zu tragen. Und wenn jetzt jemand total inspiriert ist von dieser Folge, wie geht man es an? Ich würde eben sagen, zuerst einmal an der Technik ansetzen, sich einmal das Grau schwimmen, dass man das Grau schwimmen wirklich technisch kann und das ist es und dann ab ins Bad oder ab ins Freibasser und man wird sehen, man entdeckt hier für sich eine Sportart, die wirklich Spaß

macht und die man ein Leben lang machen kann. Was ja menschennah ist, es ist das Wort Delfinschwimmer noch nicht gefallen und da sieht man hin und wieder jemand, der sich da durchs Wasser wühlt. Ich glaube, es kommt ja vom Rettungsschwimmern eigentlich, Bild ich mir einmal gelesen habe, was hat Delfinschwimmern für einen Sinn, außer dass bei Olympia eine vierte Lage gibt? Es macht einfach Spaß. Also wirkliche Schwimmer, die genießen es sehr mit der sogenannten Delfin oder

Schmetterlingtechnik einfach zu schwimmen, es schaut einfach von außen auch gut aus. Man ist schnell, wenn man jetzt im öffentlichen Bad einmal ein paar Längen Delfinschwimmen weiß man sofort, okay, gewisse Blicke sind auf einen gerichtet, aber ansonsten ist das wirklich eine Schwimmlage, die Spaß macht, die absolut auch ähnlich wie das Grau Schwimmensinn macht, die man aber auf gar keinen Fall gleich am Anfang erlernen sollte, sondern eben auch da Schritt für Schritt. Also ich

würde mal sagen, Grau schwimmen, Rückenschwimmen, Delfinschwimmen. Ich erlebe es als extremes Herzkreislauf-Training, genau eine Länge lang nämlich, aber ich kann es auch nicht. Genau, das ist es. Auch da diese Technik hat auch richtig richtig erlernt und dann ist es eigentlich auch gar nicht so komplex. Aber Sie haben jetzt noch was angesprochen und zwar die Dreidimensionalität. Wie taucht man denn richtig? Es ist nicht tauchen-tauchen, wie z.B. von allem, sondern ohne Flosse,

ohne irgendwas. Also mal das Entscheidende wäre, dass man einen Köpfler kann, sprich man wirklich einmal Kopfüber ins Wasser eintauchen kann, so fängt für mich einmal das Tauchen an. Also das ist, wenn man das einmal beherrscht, dann hat man die Grundfertigkeit, um auch länger dann unter Wasser bleiben zu können. Es ist dann mehr eher so der sogenannte Atemreflex, der dann auch wieder um trainiert gehört. Das heißt, es darf einfach nicht unangenehm sein, wenn man merkt, oh, mir geht

jetzt langsam die Luft aus. Das kann man Diabnoe-Taucher wissen, dass sie sehr, sehr gut trainieren. Nämlich, dass man da einfach gewisse Tricks anwenden kann, damit man eben nicht im Panik gerät. Aber tauchen, wie gesagt, fängt bei mir an, dass man eben einen Kopfsprung kann. Und dann, wenn man das beherrscht, wollen vor allem Kinder, die eine Grundfaszination mitnehmen, weil die meisten Kinder bewegen sich eben eigentlich lieber unter der Wasseroberfläche als

wirklich oberhalb. Und da gibt es wahrscheinlich in unserer DNA, ich weiß es nicht, warum irgendwie etwas, ja, was uns darunter zieht ins Wasser und was uns eher zum Tauchen animiert. Ja, manche Kinder sind 30 und sitzen im Standard-Podcast-Studio gerade. Ich frag mich gerade mal nicht, dass ich das letzte Mal einen Köpfle ins Wasser gemacht habe. Irgendwie schade, dass man als normaler Mensch aufhört, irgendwann reinzuspringen.

Okay, dass ich irgendwann aufgehört habe, Köpfle ins Wasser zu machen. Ich würde sagen, das ist ähnlich wie das Gralschwimmen. Es gibt nichts Schöneres als Kopf über, egal ob es jetzt ein See ist oder auch ein normales Pool ins Wasser zu springen. Bitte nur, wenn man weiß, ob es tief genug ist. Genau, aber auf jeden Fall, genau, bitte acht geben. Aber das ist irgendwie so, wenn man das macht, wirklich mir Kopf über mal ins Wasser

springt und auf einmal ist es ruhig. Ja, und das ist irgendwie, was finde ich, was sehr faszinierendes und ein Erlebnis. Und ja, ich würde empfehlen, vielleicht eben genau in diesem Podcast, bitte nicht nur Gralschwimmen erlernen, sondern auch einen Köpfler. Ich glaube, das schreit nach einer Fortsetzungsfolge. Wie köpfle ich besser ins Wasser? Wer eine köpfelt, muss ja auch mit Kopf unter Wasser schaffen und wer krollen will, muss

auch das schaffen. Gerade bei Kindern kriegt man das oft mit, dass das eine Riesenhöhe da ist. Ist das bei Erwachsenen auch noch ein Thema? Und wenn ja, wie kann man das niederschwellig

loswerden, diese Angst? Dass der Kopf im Wasser ist. Wirklich einmal stehend, einmal nur mal den Kopf ins Wasser eintauchen, also nicht gleich in der Bewegung, sondern einfach mal sich wirklich nur auf die Atmung oder dieses Eintauchen vom Kopf einfach auf einmal das konzentrieren, den Kopf einmal ins Wasser geben, einmal,

es geht hier, wie gesagt, sehr viel um Ruhe. Die Ruhe finden, dann einmal wirklich über Mund und Nase einmal locker ausatmen und dann entweder den Kopf einmal anheben oder auch zur Seite drehen und locker einatmen. Aber einfach einmal nur auf diese einzelne Technik, nämlich der Atmung, weil es geht eigentlich um die Atmung, weil reflexartig, will man einfach,

wenn man den Kopf ins Wasser geht, als ungeübter gleich ausatmen. Da geht es einfach wirklich mal darum, Ruhe finden, Kopf eintauchen, genießen, vielleicht dann einmal kurz ausatmen und dann wieder entspannt einatmen und so würde ich einmal starten. So, und eine letzte Nischenfrage leiste ich mir jetzt noch, ist du mal Leid Franziska. Ich finde es voll super. Ich hoffe, du hast nichts mehr vor heute. Ich bin gut, dass du so eine Leidenschaft hast für das Thema.

Und auf Mund zu, unter Wasser. Also, wenn man nicht dazu neigt, gleich Wasser anzuziehen, kann der Mund auch gerne etwas geöffnet sein. Ansonsten würde ich einfach den Mund leicht schließen. Aber er muss natürlich allein, weil man auch über den Mund ausatmet, sollte er leicht geöffnet sein. Aber ja, nicht zu weit. Alle Fragen beantwortet? Ich glaube. Ich komme gerne wieder. Klingt so, als müssten wir das machen. Ich habe jetzt nur extrem Lust, schwimmen zu gehen. Ja, das klingt super.

Wer jetzt motiviert ist, schwimmen zu gehen, bitte abonniert uns, gebt uns fünf Sternebewertungen, empfehlt uns gerne weiter. Man kann zwischen den Intervallen zum Beispiel podcastieren. Unbedingt beim Schwimmen vielleicht nicht unbedingt, aber geht mittlerweile auch. Wir freuen uns über eure Geschichten, wie ihr wieder zurück zum Schwimmen gefunden habt und vielleicht sogar ins Braulen hinein an Besserleben@derstandard.at und wir freuen uns auch über weitere Themenvorschläge.

Ja, auch sonstiges Feedback immer, einfach per Mail, Besserleben@derstandard.at. Nächster Woche geht es weiter, dann wieder im Trockenen. Ganz genau, Christoph Drotzi, vielen Dank für den Besuch für uns im Studio. Sehr gerne. Das war Besserleben@derstandard-Podcast zum Glücklichwerden. Ich bin Franziska Zeudl. Ich bin Martin Schoruber. Und produziert wurde die Folge von Christoph Neuwert. Ciao. Ciao. Tschüss.

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