Folge 82 - DasInternetz - Füße sind voll OK Transcript bearbeitet von Lexxi Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Kunst der Unvernunft, dem BDSM Podcast, in dem Menschen darüber sprechen, wie sie BDSM persönlich erleben. Ich habe euch hier Folge Nummer 82 mitgebracht, mit DasInternetz aus Hamburg. Er ist Sub, recht jung, und ja, endlich spreche ich mal über ein Thema, was irgendwie zu kurz gekommen ist, und zwar das Thema Füße.
Also Fußfetisch, Trampling und alles was dazu gehört. Wie kommt man als junger Mensch in die Szene rein, wenn man gerade in Hamburg lebt? Ist das gut oder ist das schlecht? Ob Sandalen in Ordnung sind oder nicht, darüber sprechen wir dann gleich. Das ist eine schöne Folge, um einfach das Thema ein bisschen zu verstehen. Was ist daran interessant? Was ist daran erotisch? Und jetzt geht's eher um, ja, um welchen Faktor geht es dabei überhaupt?
Das erfahrt ihr in dieser Folge und glaubt mir, sie ist zugänglicher, als ihr glaubt. Mein Name ist übrigens Sebastian Stix und das sage ich hier schon seit beinahe vier Jahren. Und weil es eben quasi jetzt der Termin ist, erwähne ich das auch mal hier im Vorwort. Denn am 20. November 2018 ist hier Folge Nummer 1 erschienen. Und das ist jetzt aus meiner Perspektive genau noch sieben Tage und dann sind das vier Jahre, die ich das mache.
Und ich habe nach wie vor den Eindruck, dass ich immer weniger über BDSM verstehe, weil es immer mehr zu entdecken gibt und immer mehr Menschen gibt und immer mehr Themen und Details und Herangehensweisen und Perspektiven. Ja, also ich will das gar nicht groß feiern, aber ich bin da sehr glücklich. Ich kann dann auch nochmal erwähnen, bei Spotify habe ich jetzt endlich die 7500-Follower-Marke geknackt.
Und das liegt tatsächlich daran, dass so viele Menschen den Podcast auf eine spezielle Art und Weise unterstützen. Sie gehen ihrem Umfeld nämlich auf die Nerven. Sie sagen, hey, da ist ein Podcast, hört ihr den an? Da ist eine Folge, die ist spannend, hört ihr die an? Und ich bitte euch, macht weiter damit. Das ist total klasse. Und ohne euch hätte das so nicht funktioniert. Also das ist wirklich die tollste Unterstützung, die ich mir wünschen kann.
Vielen, vielen Dank an das beste Publikum der Welt, dass ihr einfach Kärtchen verteilt, dass ihr Menschen das weitersagt. Klasse, bitte weitermachen. Und ja, was sind schon vier Jahre, ne? Gut, nächstes Jahr ist ein Fünfjähriges, da müsste man das eventuell feiern. Aber so lange soll mein Vorwort ja in dieser Folge gar nicht sein. Jetzt geht's einfach direkt los mit Folge Nummer 82 und das Internet.
Es ist ein wunderschöner Anfang-November-Tag, ein paar Wölkchen, gelegentlich ein bisschen Sonne, viel zu viel Laub auf der Straße und im Garten. Aber darum muss ich mich heute gar nicht kümmern, denn ich habe Besuch bekommen von Das Internetz. Hallo! Hallöchen! Du kommst aus Hamburg? Ja. Bist mit der Bahn hierher gekommen und das hat funktioniert? Ja, so zur Hälfte, ja. Ja, die Geschichte ist nochmal eine ganz eigene. 21 Jahre alt. Und weitestgehend Sub, inzwischen aber auch Switcher.
Genau. Okay. Und wir haben uns schon mal gesehen und auch sogar schon miteinander in ein Mikrofon gesprochen, nämlich auf der Passion 2021. Da hast du an meinem, ja wie nenn ich das denn, an meinem Mikrofonständchen mal ein paar Worte gesprochen. Und dann haben wir eigentlich jetzt im Frühjahr geplant, eine Folge zu machen, das musste alles ein bisschen verschoben werden. Aber jetzt. Und das Wetter wäre im Frühjahr etwa genau das gewesen, was wir auch jetzt haben.
So gesehen ist gar keine Zeit vergangen, nur die Folgenummer ändert sich. Okay, ähm ja, du machst BDSM. Ja. Und weil du so jung bist, ist ja die Frage, wie immer, wie lange ist es her, dass du darauf gekommen bist? Also angefangen hat es damals tatsächlich in der sechsten Klasse, sehr früh, wo ich denn entdeckt habe, hey, irgendwie stimmt was nicht, ich glaube, ich mag gewisse Füße.
Da war erstmal dann noch alles weltfremd und so weiter, hat sich dann einfach weiterentwickelt durch Online-Recherchen, was das denn jetzt sein könnte. Und dann habe ich mir online angeguckt, hey, da gibt es ein ganzes Thema rum und das wird dann meist verbunden mit BDSM. So, wenn du jetzt erstmal so verdammt jung bist, kannst du, wenn du auf dem Dorf wohnst nicht so viel machen. Ja, was heißt denn gewisse Füße?
Ich bin Fußfetischist, aber ich bin sehr speziell, was meine, Auswahl klingt jetzt so fies, aber was meine Vorliebe an Füßen angeht. Ich mag sie zum Beispiel sauber, gepflegt und nicht so wie viele oder wo das halt stark vermerkt irgendwie bei pornografischen Inhalten oder sonstigem ist, wo sie dann die dreckigen Socken oder watt ins Gesicht gestopft, na ne das mag ich gar nicht. Wir kommen noch ein bisschen später drauf, jetzt haben wir schon mal einen kleinen Teaser gemacht.
Okay, du hast also gegoogelt, also das Internetz hat dir geholfen? Das Internetz hat mir geholfen, ja. Ist ganz gut. Genau, hab den Kram gegoogelt, das wurde dann häufig mit BDSM zusammengefasst und dann hab ich mich darüber so ein bisschen nachgeguckt und so weiter und das fand ich eigentlich ganz interessant, dass es so ein Machtgefälle gibt und Dom-Sub-Verhältnisse. Und dann habe ich mir meine damalige Freundin, meine erste Freundin, einfach mal so ein bisschen mit der darüber gequatscht.
Und sie hatte Füße, die ich zum Beispiel mochte. Da wart ihr so 12, 13, ne? Ja. Ich glaube 13, 14 war ich in dem. Okay, also die hatte Füße, die du mochtest, also war das für dich so, okay, das machen eh alle, dann kann man auch drüber quatschen oder war da die Überwindung schon groß? Ja, die Überwindung war schon groß, aber es war für mich gleiche Überwindung wie beim ersten Kurs oder so was. Und man hat's ja dann letzten Endes doch irgendwann mal gemacht.
Okay, würdest du sagen, deine BDSM-Karriere hat da schon gestartet? Ja. Also, jein. Richtig gestartet hat sie letzten Endes erst, als ich in Hamburg angekommen bin. Das war dann Ende 2018. Ich bin dann von der kleineren Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, hergezogen nach Hamburg alleine und hatte dann erst mal die ersten Monate zu tun, mit allem klarkommen, hab dann Ausbildung angefangen bei der Bahn und alles gemacht und getan.
Genau. Und hatte dann angefangen irgendwann in verschiedene Lokale zu gehen, wo denn da abends Stammtischtreffen sind. Okay, du bist ja schon sehr schnell. Das ist ja so dieser Zeitraum, sage ich mal, zwischen 13 und 17. Das ist ja so... Man kommt noch nicht an alles ran. Also ja klar, die Internetseiten fragen natürlich, ob man 18 ist. Da hast du natürlich auch immer wahrheitsgemäß geantwortet. Ich war immer 21. Selbstverständlich.
Aber natürlich, man kommt in Läden nicht rein. Equipment bestellen, weiß ich nicht. Probiert. Hat das funktioniert? Absolut nicht. Das Ding ist, wir haben damals, als ich noch im Dorf gewohnt habe, haben wir im Haus von meinen Großeltern gewohnt. Da kann man sich nicht mal eben so was bestellen. Das Dorf hat, keine Ahnung, vielleicht 200 Leute. So, das fällt auf. Und ich hatte aber auch damals gar nicht so die Lust, irgendwie was in der Art und Weise zu bestellen.
Wie ging das? Hast du diese Freundin gehabt, sehr lange? Ich versuche mal so einen Überblick zu geben, bis du in Hamburg angekommen bist, diese vier, fünf Jahre, die das in dir schlummert, was du auch artikulieren konntest, das ist ja schon mal großartig, dass du überhaupt dazu in der Lage warst, wie weit konntest du es ausleben oder wie weit musst du dann auch einfach die Fantasie herhalten? Ähm.
Ja, also erst mal da in dem Dorf, wo ich gewohnt hatte, mit der Freundin dann, war das so, dass wir klar einfach auch mal dann rumgeknutscht haben. Es ist eine entspannende Sache, es ist aber auch irgendwo cool, es ist aufregend. Und sie wusste dann halt, nachdem ich ihr das erzählt hatte, dass ich was mit Füßen mache oder mag. Es hat dann angefangen mit Fußmassagen geben, oder dass sie sich dann auch irgendwann ganz tolle Boots gekauft hat, die ich total toll fand.
Und dann hatte sie da mal so einen kleinen, keine Ahnung, so einen 9-Euro-Lautsprecher, für ganz schlechte Audio, hatte sie sich dann mal da drauf gestellt. Und ich fand das so spannend und cool, das ging dann halt rüber, okay, ich mag Füße, ich mag Schuhe, ich mag so Crushing-Sachen, cool. Und das hatte sie dann halt auch alles so einigermaßen mit mir gemacht. Und dann hatte sie dann irgendwann mal gefragt, hey, soll ich mich auch mal auf dich raufstellen? Ja, warum nicht? Ja, großartig.
Fein, geht ja, ne? Ja, und da kam dann der nächste Fetisch dazu. Dieses, wow, guck mal, da ist eine Frau. Normalerweise ist sie auf Augenhöhe mit dir. Jetzt ist sie aber riesig, weil du halt unten auf dem Boden liegst. Achso, ja, die Perspektive ist natürlich nochmal eine ganz andere. Das ist toll. Also, liebes Publikum, ihr könnt dieses Lächeln, Grinsen, diese Freude bei dem Gedanken allein daran, das ist richtig plastisch gerade.
Naja, auf jeden Fall ging das dann mit ihr vorbei, weil ich umgezogen bin und so eine Fernbeziehung konnten wir uns halt beide nicht vorstellen. Das hat aber tatsächlich dann die ganze Jugend über gehalten. Jain. Ich glaube, das hat gehalten. Ich muss gerade überlegen. Ich glaube, mit 13 war dann 6. Klasse. Und das hat dann zwei, drei Jahre gehalten. Okay, aber Glück, dass sie dann auch drauf eingestiegen ist. Das war ein Riesenglück. So, und dann halt in die nächst größere Stadt gezogen.
Und ja, da war erstmal eine Zeit lang Ruhe. Das war noch nicht Hamburg? Nein, das war noch nicht Hamburg. Und da war dann halt, okay, ich mag das halt und so weiter, kannst mal gucken, was hier in der Nähe ist. Und dann halt so, naja, richtig schlecht diese ganzen ersten Seiten entdeckt. So, ah, guck mal, Dominas in deiner Nähe, hm, na klasse. Und dann war ich einmal kurz davor, ich hatte mit einer Dame tatsächlich telefoniert, ich war 16 zu dem Zeitpunkt glaube ich.
Und sie sagt natürlich, das geht nicht, darf ich nicht. Sehe ich ein, ist in Ordnung und deswegen habe ich dann erstmal das Thema komplett liegen gelassen, habe da nichts gemacht und so weiter und war dann aber trotzdem noch mit meiner Ex-Freundin ab und zu so ein bisschen...ne. Wenn jetzt gleich am Anfang auch BDSM als solches entdeckt hat, ich meine da ist ja das ganze Theater mit, ich sag mal klischee-mäßig, Lack, Latex, Leder, Schlagen, das hängt da ja auch alles mit drin.
Hast du das erst auch als interessant wahrgenommen? Das Schlagen an sich gar nicht. Also wenn man sich aufbrezelt, beispielsweise durch Lack, Leder, Latex, was auch immer, finde ich das auch schon sehr hübsch und ästhetisch. Aber es gibt mir persönlich nichts. Ich weiß, die Person hat sich dann da komplett hübsch gemacht, komplett aufgefrischt und was alles. Und das sieht auch verdammt gut an ihr aus. Aber das war es auch.
Aber die Überlegung ist ja, ob du auch vielleicht andere Sachen einfach mit der Freundin dann ausprobieren wolltest, oder ob ihr das gemacht habt und wo man vielleicht auch feststellt, klingt interessant, ist aber vielleicht doch nicht so spannend. Ja, ich hatte sie eine Zeit lang mit ihren eigenen Socken gefesselt. Und die waren dann komplett ausgeleiert. Was sind das denn für Socken? Das waren so ne Overknees.
Ich gucke, ja okay, wollt ich grad sagen, also mit meinen Socken, das ist das Einzige, was ich mit meinen Socken..., da kann ich gar nichts mit fesseln. Also die kriegen zwar automatisch einen Knoten in der Waschmaschine, aber sonst passiert da nichts. Okay, also ja, fesseln. Also ist das auch an dir so kleben geblieben, alles aufgesaugt oder, also musstest du da immer Überzeugungsarbeit auch leisten? Es ging einfach so an sich vorbei. Also wir haben es halt einfach gemacht.
Wir haben nicht großartig drüber nachgedacht. So ich hatte sie dann da gefesselt und dann hatte ich sie halt gefragt, wie sie sich fühlt. Und sie hat gesagt, ja, fand sie toll. Finde sie cool. Aber wir waren jetzt nie so, dass wir gesagt haben, okay, dann holen wir uns jetzt irgendwie Seile und machen das mal anders. Oder ja, das war halt nie eine Sache. Wir haben das halt einfach gemacht und haben uns halt so ein bisschen bespielt, indem wir uns mal gefesselt haben oder das Trampling.
Ich frage ja immer nach der SMJG. Gefunden? Ja, aber erst in Hamburg. Erst in Hamburg. Also auch vorher nicht googlemäßig, weil es gibt ja auch Online-Communities und alles? Also ich war vorher, auch selbst bevor ich zur SMJG gegangen bin, bei anderen Stammtischen noch. Okay, das ist ja spannend, weil du sie nicht gekannt oder gefunden hast? oder?
Nee, weil es für mich einfach so war, ich war zu dem Zeitpunkt, wo ich frisch in Hamburg angekommen bin, hatte ich erst mal, wie gesagt, ein paar Wochen, ein paar Monate erst mal komplett was anderes im Kopf und dann irgendwann war es halt so, okay, ist jetzt alles eingerichtet, du hast jetzt erst mal nichts großartig zu tun, was machst du nachmittags? Und kannst ja mal das Thema wieder rausgraben, was du vor ein paar Jahren mal entdeckt hast.
Und dann bin ich halt auch später auf Seiten wie Fetlife gekommen und hab mir dann da gesehen, ach geil, du hast ja hier Veranstaltungen drin. Du kannst ja gucken, wo was ist und ach cool, es ist nicht mal weit entfernt. Ja, aber du warst noch 16. Zu dem Zeitpunkt in Hamburg war ich ja schon 17 und zu dem Zeitpunkt, wo ich mir das alles rausgesucht habe, war ich 18.
Also da gab es diesen Konflikt nicht, dieses um einen herum ist eine, ich stelle mir das fürchterlich vor, man ist irgendwie 17 um einen herum sind, stehen in der Stadt jedes Wochenende 15 Veranstaltungen und man kann nicht hin. Das muss ja die Hölle sein. Und dann mit 18 plötzlich kann man und dann ist das möglicherweise sogar ein bisschen enttäuschend. Ja, aber das Größte ist halt, du weißt halt nicht, wo du hin sollst. Ja. Ich hab einen Bondage-Bunny hier liegen.
Ja, ich hab dir einen Bondage-Bunny zum Rumspielen gegeben. Zappel ich dir zu viel? Naja, sagen wir mal so, das müsste einfach mal neu eingeseilt werden. Da liegst du bei mir falsch. Ja, bei mir liegt das auch falsch, aber es ist nun mal da. Das geb ich dir jetzt als Aufgabe mit, und wenn du hinterher entscheidest, dass das Ergebnis shownoteswürdig, ist, dann Werde ich das gerne als das Netz des Internetz posten. Wenn du den Anfang des Knoten findest, ich weiß gar nicht, wer das gemacht hat.
Ich weiß es nicht, aber ich find's begeistert. Also es ist ja richtig gut gefesselt. Ja, kommen wir doch mal drauf. Bondage. Ja, mach ich. Machst du oder wird gemacht? Sowohl als auch. Ich habe zum Beispiel jemanden, den ich recht regelmäßig fessele und da lade ich auch Fotos dann hoch. Oder ich glaube, das ist nur ein Foto geworden. Ah, ich gucke gerade mal, es gibt ja ein Fetlife-Profil. Das habe ich sogar aufgerufen. Guck mal, da ist ein schwarz-weiß Bild mit einem Hintern. Sehr schön.
Liebes Publikum, ich glaube, da wir den Nicknamen von dir jetzt hier schon gesagt haben, und das wird übrigens zusammengeschrieben, dann werdet ihr dieses Bild auch sehr schnell finden, wenn ihr möchtet. Das bist nicht du? Nein, Hintern könnte der gleiche sein, aber ist nicht meiner. Okay, ist eine andere Person und ja, das sieht doch schick aus. Also mit dem Bunny kannst du hier ruhig loslegen. Also überhaupt kein Problem. Also Person an Wand mit Seil. So ein Harness und oh ja, ist gelungen.
Wann fing das damit an? Ich mein Seil hat man ja auch mal als Jugendlicher irgendwie greifbar oder im Zweifel ist es fiese Wäscheleine oder so was. Seil hat man als Jugendlicher, also das finde ich jetzt ja, ich weiß nicht was du erlebt hast, ich hatte das nicht. Ach irgendeine blöde Kordel gab es immer im Werkzeugkeller. Hatte ich ja alles nicht. Okay. Bei mir war das dann so.
Das waren dann so die ersten Momente, wo man sich dann diesen ganzen Billigkram mal angeschafft hat von einer gewissen Webseite mit drei Buchstaben und einer total nervigen Werbung. Genau da hat man sich dann halt so ein Starterpack geholt und da ist dann glaube ich so ein ganz billiges Baumwollseil drin. Okay, ja aber immerhin, damit kann man schon mal anfangen, ne?
Genau und damit hatte ich dann mal getüdelt und so weiter und als ich dann auf einem Stammtisch war, kam dann ne ganz große Empfehlung, ja, man kann sich hier bei so einer anderen Webseite so eine ganze Rolle holen und sich das dann selber zubereiten, das Seil. Und dann hast du dann da irgendwie, ich weiß gar nicht was das war, 100 Meter Seil, hab ich mir dann da geholt und dann das halt selbst bearbeitet und seitdem fessel ich sehr gerne damit.
Okay, also die Stammtische sind die Quelle. Du bist wirklich so ein Stammtischmensch, weil viele die sagen ja, ja Online-Community ist toll und Partys sind toll, aber Stammtische. Bei mir ist das so ein Mix zwischen beiden.
Okay, erster Stammtisch. Also du hast beschlossen, hier sind Veranstaltungen, ich hab jetzt nachmittags Zeit, ich geh mal hin alleine oder kanntest du vielleicht irgendwelche Leute online oder hast du die angeschrieben vorher bei FetLife vielleicht und gesagt, hier, ich würde da gerne mal hingehen. Ich meine, also ich war mir sehr unsicher, als ich auf meinen ersten Stammtisch gegangen bin und hatte vorher echt so ein bisschen Puckern. Wie cool warst du da drauf?
Ich würde sagen, Krise. Also, es war schon, ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Online-Dom gehabt, die hatte gesagt, ja, ich könnte nicht mit dir spielen und so weiter, das passt alles nicht, aber ich kann erstmal so ein bisschen auf dich aufpassen. So und das finde ich natürlich so was gerade zum Anfang mega praktisch. Das ist ja ein tolles Angebot. Also das finde ich echt toll.
Die war von sich auch echt toll. Also sie hatte halt auch gesagt, sie wünscht mir alles Gute und wenn sie irgendwie mal was erfährt von wegen jemanden, der sucht und das könnte passen, dann würde sie Bescheid geben. So ein bisschen so eine Mentorin.
Ich mag das, ok ich kenn jetzt die Details noch nicht, aber in meiner Vorstellung ist das eine sehr schöne Idee, dass man vielleicht sich auch einfach, dass man so eine kleine, so ein, ja einfach so als Pate so ein bisschen sagt, komm ok das passt nicht, aber ich unterstütze die Person in die Szene zu kommen. Das ist eine tolle Idee, das muss ich mir mal groß aufschreiben als Projekt hier. Und das habe ich dann tatsächlich auch so ein bisschen von ihr übernommen.
Sie hat mich dann halt auf dem ersten Stammtisch, nicht persönlich begleitet, aber halt, sie war immer da, wenn ich sie da irgendwie anschreiben wollte oder so was. Und der erste Stammtisch war tatsächlich der Tüdeltreff. Also direkt im Cat, ja? Also keine neutrale Location, sondern gleich im Folterkeller von Hamburg. Sehr gut. Genau, genau. Und das war dann halt erstmal so, ja okay, guckst mal rum.
Und dann war ich definitiv einer von denen, der erstmal die ganze Zeit nur an der Bar gestanden hat und dann geguckt hat, was machen denn die anderen. Ich hab nicht selber gefesselt, ich hab mich nicht fesseln lassen, ich hab einfach nur geguckt. Was hast du denn gesehen? Die Leute haben dann einen Stehkreis gemacht und haben dann der Dame, ich habe leider ihren Namen vergessen, wie sie vorne stand.
Und sie hat mit ihrem Bunny halt getüdelt und halt so Sicherheitssachen besprochen und sie hatte auch selber Seile verkauft und so weiter. Und sie hatte dann letzten Endes den anderen, die halt mitmachen wollten und dran rumstanden, gezeigt, was so die ersten Standardfesselungen sind, die man lernen kann, wie man halt sichere Knoten macht, wie man sichere Handfesseln macht und so weiter.
Also auch da eigentlich ein optimaler Einstieg, weil da wird gleich demonstriert, wir gucken hier ein bisschen auf Sicherheit, ein bisschen Handwerk. Wie ist denn der Wissenserwerb vorher gewesen? Ich meine, du bist nun mal internetaffin, das heißt, theoretisch kann man sich ja alles irgendwie ergoogeln. Wie weit ist so die Lernkurve, dieser erste Abend? Hast du da mehr erfahren als in der Zeit davor oder was ist es wert, wenn man sich YouTube-Videos anguckt?
YouTube-Videos an sich, es gibt wirklich gute YouTube-Fessel-Videos. Sag ich, wie es ist. Auch das mit dem Bunny, welches ich gefesselt hatte, das kam auch von YouTube. Wie gesagt, es gibt gute YouTube-Videos, es gibt auch gute Instagram-Videos, und gute TikTok-Videos, auch wenn ich da gar nicht unterwegs bin. Und es gibt halt auch Leute, also, du hast die Hälfte und die Hälfte.
Die eine Hälfte ist einfach so, ja, okay, wir tüdeln dir hier was unglaublich Schönes hin, aber du kriegst da nicht diesen ... den Weg dahin zu sehen. Ja oder da sind ganz feine kleine Schnitte, das habe ich mal gehabt beim Versuch was nachzufesseln und dann war da plötzlich ein Knoten, der da gerade eine Sekunde vorher nicht war. Kein Wunder, dass das nicht geklappt hat. Ne genau und dann gibt es halt die andere Hälfte, die tatsächlich auch versucht den Leuten was beizubringen.
So und das immer durch ihre Videos. Und deswegen, ich hatte mir mal ein paar Fesselvideos angeguckt, aber vor dem Treffen im Catonium hatte ich bis auf Sockenfesseln, was jetzt nicht wirklich eine große Kunst ist, nix damit am Ball. Ach, das kannst du zur Kunstform erheben, da bin ich mir sicher. Sockenfesseln? Ja. Wir fesseln ausschließlich mit langen Socken. Ich meine, das sah nicht schlechter aus. Ja, wobei mit Strümpfen, da müsste es ja schon wieder gut gehen.
Wobei, die schneiden wir wieder ein und ach, das ist wieder alles kompliziert. Wir kommen wieder zu den Sicherheitsbedenken, ja. Okay, aber kommst du hin, stehst an der Bar, guckst, hast du an dem Abend auch mit Leuten sprechen können oder war das eher so ein, hmm, lieber nicht?
Muss ich überlegen. Ich glaube, ich hatte an dem Abend mit Leuten gesprochen, auch mit jemandem, doch ich glaube, das war der Abend, muss jetzt aber lügen, mit jemandem, den ich dann danach auf etlichen Events immer wieder und wieder getroffen habe und das war dann so, ach Mensch, du bist doch der von da. Ja, genau. Ne und wir hatten uns dann tatsächlich ein paar mal auf Stammtischen auch getroffen, ich glaube einmal auf einer Party, aber danach habe ich ihn irgendwie nie wieder gesehen.
Genau, mit ihm hatte ich einfach nur gequatscht. Ich glaube das ist nochmal so ein wichtiger Punkt, also wenn Menschen das erste Mal auf einem Stammtisch sind, entweder haben sie Glück und werden von ganz vielen Leuten betüddelt und ausgefragt und hallo und schön, dass du da bist und manchmal aber auch, da kriegt man den Anschluss nicht so hin. Oder wenn man dann so mehrmals wieder auftaucht und das Gesicht ist ein paar mal da. Ist es eigentlich fast unmöglich keinen Anschluss zu kriegen? Genau.
Ja, also, man muss auch erstmal gucken, ist das ein Tourist oder ist das jetzt hier ein neues Mitglied in der Community? Also, das ist, glaub ich, auch immer so ein bisschen die große Frage. Nach diesem ersten Abend, irgendwann geht man durch die Tür nach draußen. Gefühl? War natürlich spannend. Also, sie hatte halt im Nachhinein noch mal selber so Freestyle gefesselt und es sah wunderschön aus. So und dann halt raus aus der Tür.
Und dann hab ich mir gedacht, das würde ich auch schon gern machen. Und hatte dann da aus dem Wohnheim, wo ich gewohnt habe, tatsächlich ne Freundin gehabt und hatte ihr gesagt, so ja, hättest du da vielleicht irgendwie Bock drauf. Und dann hatte ich mit ihr dann das erste Mal getüdelt. Also super entspannt. Da kommen wir jetzt zwar erst später drauf, aber das ist praktisch so in so einem Bondage-Abend, weil die Leute haben in der Regel entweder Socken an oder nicht mal die.
War das das erste Mal, dass du dann auch viele Menschen gesehen hast, die sich in einem sexuellen Kontext treffen? Wobei, ist sexueller Kontext und so ein Fessel-Treff, ne? Also das ist ja immer die große Frage. Okay, hast du seitdem noch mal eine längere Pause gehabt, außer jetzt durch Covid natürlich, wo du keine Events besucht hast? Nee, eigentlich nicht. Ich war seitdem her, habe ich tatsächlich so ein bisschen, also ich habe mich dann da reingefunden, war auf etlichen Stammtischen.
Mein Ziel damals war es, auf allen Stammtischen in Hamburg zu gehen. Das habe ich zum Teil geschafft. Ich war nicht bei allen. Ich glaube irgendwie zwei oder drei hatten mir zu dem Zeitpunkt gefehlt. Jetzt weiß ich aber es sind glaube ich mindestens vier oder fünf nochmal dazu gekommen. Nur jetzt hast du es halt, ich bin jetzt nicht mehr in der Ausbildung, ich arbeite jetzt ganz normal und jetzt hast du wieder ein bisschen weniger Zeit.
Ja, man ist dann am Ende des Tages, wobei das kann auch in der Ausbildung so sein, aber man ist dann ganz anders fertig. Genau, genau. Man ist dann, ja auch ich mit meinen 21 Jahren, ab und zu mal sehr fertig, auch ich stehe auf mein Bett, wenn es einfach anstrengend war.
Und das war halt früher gar nicht. Früher hattest du keine große körperliche Betätigung und dann, ja geil, dann gehst du halt wieder schön auf den Stammtisch und dann quatschst du bis 22 Uhr mit den Leuten und morgens musst du dann irgendwann spät zur Arbeit. Wie viele Veranstaltungen hast du denn pro Woche besucht? Pro Woche durchschnittlich zwei. Okay, das ist aber schon, muss man auch erst mal machen, ne? Ja, aber es war halt so, ich hatte keine Pflichten großartig.
So, schreib dein Berichtsheft und dann fertig. Oh, großartig. Oh, Berichtsheft. Ja, ne. Also, naja. Und dann bin ich halt hingegangen. Und dann hatte sich dann halt irgendwann, ich nenne sie jetzt einfach mal meine Mentorin, verabschiedet. Sie hat gesagt, wenn du nochmal was brauchst, dann sag Bescheid. Aber das war halt einfach nicht mehr der Fall. Und dann habe ich mir gedacht, diesen Einstieg an sich, den finde ich toll.
Und das will ich anderen Menschen auch geben. Und dann hatte ich auf der Plattform Jodel damals, wenn ich dann zu solchen Stammtischen gegangen bin, gesagt, hey Leute, wenn ihr Bock habt, wir treffen uns gerne dann da bei der S-Bahn-Station oder, was, und dann gehen wir da gemeinsam hin und machen unseren Abend. Haben sich da Leute gemeldet? Es haben sich Leute gemeldet. Definitiv. Unter anderem meine Partnerin dann, mit der ich gespielt habe.
Ja kommen wir da, also auch da wieder schön, selbst erfahren, gutes erfahren und gleich wieder geben, also es vermehrt sich, ist einfach eine schöne Idee. Fesseln, zugucken, ja auch mal mit der, mit der, ja nicht WG-Partner, mit der, was ist denn das, Wohnheimgefährtin, mal fesseln, aber so BDSM in Form von, ich hab jetzt mal eine Session gehabt, wie ist es dazu gekommen?
Also meine erste Session BDSM-mäßig war tatsächlich auch mit meiner Partnerin, mit der ich gespielt hatte und mit der ich ab und zu auch immer noch spiele. Und da war es dann halt so, ich habe halt ihr alles mögliche ausgeplaudert. Ich meine, sie ist meine beste Freundin und sie hatte gesagt, ja, ich war mit auf dem Stammtisch mit dir, wir haben das alles schon durch und wir mögen beide so die Sachen.
Und das war dann natürlich so, oh cool, ich habe jemanden, ich stehe auf diese Person, ich finde diese Person toll, ich habe Respekt zu ihr und wäre natürlich cool, wenn wir miteinander spielen könnten. Also du hast sie, sie hat sich auf so eine Jodel-Anzeige gemeldet. Ja. Ja, das ist ja großartig. Genau.
War das der Plan, darüber jemanden zu finden? Ich meine, man überlegt ja schon mal, ja, ist es schön, das Wissen anzuhalten und auf Stammtisch zu gehen, aber eigentlich will man auch mal den ganzen Kram endlich machen. Ja, also. War da Kalkül oder jetzt Zufall? Das war Zufall. Das war halt so, ja, ich habe Leute eingeladen, ich hatte dem Abend halt sie und noch einen anderen Typen, den ich halt dann nie wieder gesehen habe.
Aber ich habe die dann halt da hingebracht und dann saß sie halt erst weit entfernt mit anderen und hat dann da schon geplauscht, weil ich noch den anderen Typen am abholen war. Und ja, dann bin ich halt nachher dazu und dann hatte sie sich dann nochmal zu mir gesetzt und sie so, ja hier, hi, ich bin so und so und ja, ich fand das cool und dass du mir da geholfen hast und so weiter, sind ja ganz nette Leute hier, ja.
Ja, ihr findet euch cool und dann muss man ja irgendwie mal erzählen, was magst du alles. Ich muss gestehen, das ist ja auch in der Kunst der Unvernunft sind, ja, die Füße einfach irgendwie unterrepräsentiert. Man müsste mal meinen, dass meine Gäste alle keine Füße besäßen. Grüße an Dom und Sub, das mit den Sneaker, das fand ich schön, dass das endlich auch mal seinen Platz findet. Aber im Grunde kommt das ganze Thema ein bisschen selten vor.
Und jetzt sitzt du da und man erzählt sich gegenseitig, was man sich so vorstellen kann. Da würde ich ja vielleicht erst mal gerne hören, was hat sie dir denn gesagt, was sie vielleicht spannend findet, auch welche Rolle, weil gerade am Anfang ist natürlich die Rolle finden immer ein bisschen schwierig.
Und was hast du dann gesagt und wie einigt man sich? Also diese Verhandlungen, es muss ja gar nicht darauf gemünzt sein, dass man sagt, so wir werfen uns jetzt gegenseitig unsere Fetische an den Kopf und dann gucken wir, ob wir eine Schnittmenge finden und machen, sondern man interessiert sich auch einfach. Und also was hat sie ausgeplaudert und was hast du ausgeplaudert und wer hatte mehr? Oh Gott. Mehr Fetische glaube ich. Okay.
Mehr Erfahrung mit dem ganzen Sie. Sie hatte das damals mit ihrem, oder immer noch mit ihrem Freund, ähm spielt sie. Und bei denen ist das so, sie ist meistens dann die Unterwürfige. Sie hat zum Beispiel starke Interessen tatsächlich in Sadismus, Masochismus und das ist bei mir tatsächlich ja so fast gar nicht. Also ich finde die Schmerzen, die ich einstecken muss, nicht toll, aber ich finde den Effekt beziehungsweise die Muster oder was auch sonst immer entsteht sehr toll.
Achso, also idealerweise würde man dich narkotisieren, wenn man dich auspeitscht, dann ist es perfekt. Ich komme schon gut gegen den Schmerz an, so ist es nicht. Ich bin schon recht akzeptabel schmerzresistent, aber ganz kannst du natürlich nicht verbergen. Und dann hatten wir uns halt ausgetauscht. Sie mag halt zum Beispiel geschlagen werden oder auch ab und zu in seltenen Fällen mal selber schlagen.
Also Sadismus, Masochismus. Und ich war halt dann halt so, naja, der Füße-Typ und der Fessel-Typ. Der Füße-Typ. Ja, das hast du ja häufig. Also ich weiß nicht, wie häufig du so was erfährst, aber der Fuß-Fetisch ist ja der größte Fetisch, den es gibt. Es ist zumindest der, der in den Massenmedien als Beispiel herhält und dann frage ich mich hier als Podcast auch immer, warum mir das so selten begegnet. Entweder schrecke ich die Leute ab, das möchte ich gar nicht.
Und dann überlege ich auch, ich gebe es ja mal zu. feine Strümpfe und dann tolle Schuhe dazu. Und wie sich das anfühlt, also gerade so Halterlose, da habe ich ja meinen persönlichen Fetisch zu, das finde ich einfach toll. Das ist doch scheißegal, wenn dann im Zweifel sogar eine Jeans drüber ist, ist es egal, solange ich weiß, dass die da sind. Irgendwann packt man ja doch aus.
Also da habe ich einen gewissen Reiz, die Füße selbst, das ist dann so, ja, also mit denen muss ich jetzt nicht viel machen, da habe ich auch einfach nicht so die Fantasie. Aber das ist ja genau das spannende jetzt. Vielleicht, komm, gehen wir voll aufs Thema Füße jetzt drauf. Also wenn du jemandem erklärst, Füße. Wie erklärst du, was ist der Reiz? Was möchtest du tun? Was kann man tun? Und was gibt dir das?
Also erstmal, um nochmal das Thema aufzugreifen, warum Füße nicht so oft erwähnt werden als Fetisch. Wie gesagt, ist der größte Fetisch, aber du hast halt sehr oft, dass viele Leute sagen, iih, der Typ mag Füße oder iih, die Frau mag Füße. So, und deswegen gehe ich davon aus, zumindest meine Theorie, dass die Leute da nicht gerne drüber reden. So, weil die meisten Menschen sehen halt, Füße sind eklig oder stinken, was auch immer.
Und so wie ich das sehe, ist, ja, es gibt Füße, die sind manchmal eklig, man kann diese Füße aber auch pflegen, man kann Nagellack drauf machen, man kann die einmassieren oder was auch immer. Und dann hast du halt die Möglichkeit, so einen Fuß ganz anders darzustellen. Also ganz ehrlich, es gibt auch zu viele Schuhgeschäfte, als dass Leute sich ihrer Füße nicht bewusst sind. Genau, genau.
Also ich sag mal so, Füße sind eines der wenigen Körperteile, wo es Fachgeschäfte für gibt, sie entsprechend anzuziehen. Und diese Fachgeschäfte besucht jeder. Selbst wer den BH auf der Grabbelkiste irgendwo mitnimmt, Schuhe, da sind die Menschen doch etwas wert. Da gibt es so viele verschiedene Sachen. Also da ist ja die Welt noch viel größer.
Oh Gott, alles. Okay, das heißt, wenn du jemanden kennst und du findest die Person toll und die hat schreckliche Füße, dann bist du in der Lage, diese Füße so herzurichten, dass sie toll sind? Nein. (Okay) Wenn jemand sagt, okay, guck mal, ich habe hässliche Füße, ist mir aber auch egal, dann habe ich da nicht den Willen zu sagen, okay, hey, guck mal, man kann mit etwas Arbeit daran aber auch was verändern. Also du bist nicht die Person, die die Arbeit macht?
Ich bin die Person, die die Arbeit macht bei Personen, wo ich denke, dass es Sinn macht. Okay, also was unterscheidet denn gute von schlechten Füßen? Oh Gott. Also vielleicht mal so einfache Kriterien. Die Größe. Die Größe ist meines Erachtens nach echt egal. Also ich mag Füße, kann man jetzt so oder so messen, wenn sie über mein Gesicht gehen.
So, das heißt, wenn sie von der Länge einfach so grob über das Gesicht passen, dann mag ich halt, wie gesagt, Füße, die einfach sauber sind, die nicht übermäßig behaart sind, die nicht überall Blasen aufweisen, weil, ne, dann kann man sich halt einfach andere Schuhe kaufen oder andere Einlagen oder irgendwas dagegen machen, dann Füße mit lackierten Nägeln, je nach Farbe oder nein, eigentlich meistens alle möglichen Farben, sehen gut aus an so was.
Und das heißt, wenn alles zusammenkommt, dann können eigentlich die meisten Menschen schöne Füße daraus zaubern. Sagst du Menschen, also Mann und Frau, spielt das eine Rolle? Für mich ja. Für mich ist es eindeutig, die Frau hat hübschere Füße. Bei Männern denke ich persönlich immer so, okay, das sind Arbeiterfüße. Die müssen den ganzen Scheiß ertragen und machen und kommen halt in irgendwelche Schuhe und dann mach mal. Da haben natürlich Füße im Gegensatz zu Brüsten den Vorteil,
du hast selber welche. Sind die gepflegt? Ja, zum Großteil ja. Ich hatte sie vor kurzem erst einmal komplett enthaart und auch mal mit Nagellack versehen und so weiter. Welche Farbe? Links hatte ich schwarz, rechts hatte ich rot. Und das dann in so Lackfarbe. Und sah gut aus. Ich habe auch etliche Nagellack zu Hause, also ganz, ganz vorteilhaft manchmal. Und dann sage ich für mich, ja, ich habe jetzt so hübsche Füße, weil die sehen nicht schlecht aus.
Ich habe nie irgendwelche Füße, wo ich jetzt sagen würde, hey komm, ich kann nicht damit voll bezürzen. Das ist überhaupt nicht der Fall. Sie sind einfach nur gepflegt.
Also wenn eine Fußfetischistin das hört, dann würdet ihr, oh Gott, ja wobei, man kann ja relativ, doch man kann ja so in so einer 69er-Stellung dann gegenseitig, nein, ich kenne ein, zwei bekennende Fußfetischisten, die aber auch sagen, ihre eigenen Füße, das sind eher so, das sind eher so Trabbis, die sind schmutzig und rauchig und Plaste und irgendwie ist das alles komisch, das gilt bei dir jetzt nicht.
Naja, nach so einem normalen Arbeitstag sind meine Füße auch eher rauchig und stinkend, aber das ist normal. Waschen ist so auch im BDSM eine Grundfertigkeit. Ja. Okay, was macht man mit Füßen? Mit Füßen? Massieren. Küssen, lecken, so diese Standardsachen. Ich hab sie gerne mit Druck auf meinem Körper. So, und das kommt dann halt wieder zum Thema Trampling. Ich find das halt ... Füße sehr ästhetisch. Also, können sehr ästhetisch sein.
Und deswegen, ich mag sie zu fotografieren. Ich mag's daraus, irgendwie schöne Bilder herzurichten. Das ist so das. Letzten Endes, klar, irgendwann Ziel ... mal ein Footjob oder so was. Aber das ist nicht mein Hauptziel. Das ist halt so, okay, wenn es irgendwann mal passiert, passierts. Aber so ansonsten ist es halt einfach nur so, du hast dann diese hübschen Füße und dann guckst du dir die an und, ah, schön, toll, du freust dich halt.
Jetzt ist ja so ein Fetisch, hat ja mal so leider diesen Beigeschmack dieses, ja die Füße sind super und was dann da noch an den Füßen dranhängt, das ist alles gar nicht so wichtig. Also in weit ist auch die Person interessant. Also kannst du dir vorstellen, dass jemand die tollsten Füße hat und die Person einfach schrecklich ist? Das tatsächlich ja. Es gibt viele Personen, die haben hübsche Füße, die sind charakterlich für meinen Geschmack nicht gut.
Und ich könnte auch, selbst wenn die mir sagen, ja hier, guck mal, jetzt hast du hier die Füße, mach mit denen was du willst, würde ich ablehnen. Weil ich habe keine Bindung zu diesen Menschen. Brauchst du die? Ja. Also jetzt wenn du auf einer Party bist und da sitzen irgendwie drei, vier Mädels und die eine zieht ihre Schuhe aus von der Party, gepeinigt und sagt hier, komm mal jemand her und massiert die mal. Wärst du zur Stelle?
Ich kenne die Person nicht. Also wenn ich sie auf der Party noch kennenlerne und merke, okay es läuft irgendwie, ich sag mal es läuft gut zwischen uns, wir verstehen uns gut, dann würde ich sie eventuell massieren, aber das war's. Wie sexuell ist dieser Fetisch motiviert, also wirkt das direkt? Brauchst du das vielleicht, auch diesen Reiz, damit du ja Interesse hast?
Nö, nicht zwingend. Also es ist zum Vorteil, wenn meine Partnerin dann hübsche Füße hat, weil damit kann man so viele verschiedene Sachen machen und so viel mit rumspielen. Gerade zum Thema Tease & Denial oder, ja, allem möglichen.
Wenn es heißt, okay, guck mal, ich stehe jetzt über dir, hier hast du meine Füße, das hast du ja in den vielen BDSM-Pornos oder so was, dass es dann darum geht, okay, Mann oder Frau ist auf dem Boden und hier hast du meine Füße, küss sie, leck sie, massier sie mir, mach irgendwas damit. Für mich selber wäre das jetzt kein Hauptkriterium, aber es wäre halt ein schönes Anhängsel, so, okay, guck mal, die Person kümmert sich jetzt drum.
Oder ich kümmere mich unter anderem mit darum, dass die Füße schön gepflegt bleiben. Und das ist dann natürlich cool. Sexuell an sich, ich würde schon sagen, es könnte ein Starter sein, aber es ist nicht zwingend. Ich muss gestehen, ich habe vor ein paar Tagen gedacht, Mensch, wirfst du mal die gute Suchmaschine an auf einem beliebten Pornoportal und guckst mal, was es da gibt.
Ich habe festgestellt, das fand ich tatsächlich überraschend, vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Webseite ein Besucherprofil für mich erstellt hat und deshalb entsprechend raussucht. Aber alles, was ich da mit Füßen hatte, das waren dann immer irgendwelche... schlecht gemachten, mit schlecht gelaunten Personen und auch mit dem Fokus auf Ekel, das waren dann immer so Lesbenpornos. Und da war aber dieser Ekelfaktor, der war offenbar enorm wichtig.
Und da dachte ich so, ist das so? Muss das so sein? Oder ist es vielleicht einfach die amerikanische Sichtweise daraus oder keine Ahnung, also ich hab da nichts gefunden, wo ich, Also ich sag mal, diese Huldigung, die kann ich mir bei dir ganz gut vorstellen, dieses ich find das schön, ich mag das, ich bemerke das, dann sag ich dazu noch was, ich schau mir das genau an und genieße das.
Diesen Genuss, den hab ich nicht gefunden, gut ich hab da jetzt wirklich nach zehn Minuten die Schnauze voll gehabt, weil das war einfach zu sehr mit, nein, das muss ich jetzt gar nicht erwähnen, aber es war alles sehr käsiges Zeug und da war ich überrascht. Und das ist ja jetzt deine Perspektive ne ganz andere. Ja, es gibt halt Leute, die stehen auf den Geruch, die stehen darauf. Ganz oft sieht man das, ja hier etliche Tage lang getragene Socken.
Ich würde da das Brechen kriegen, aber die Leute stehen drauf. So, völlig akzeptabel, jeder wie er soll, ist ja nun mal so. Leute würden bei mir auch sagen, okay, geht der denn auch wieder übergreifend? Okay, der mag Füße allgemein. Es gibt ja immer irgendwelche Leute, die das dann eher so anders sehen. Aber die stehen dann zum Beispiel auf den Geschmack von nicht gewaschenen Füßen oder dreckigen Füßen oder den Dreck von den Füßen abmachen mit der Zunge oder sonstigem.
Hast du das probiert? Und wie schmeckt es? Boah, jetzt muss ich überlegen. Meine erste richtige Erfahrung, die ich letzten Endes in Hamburg mit Füßen hatte, war mit einer Dame, die ich aus Kiel kennengelernt hatte. Wir waren dann halt einen Tag lang unterwegs und abends hat sich das dann halt irgendwie so entwickelt. Sie war halt auch sehr charismatisch und sehr... wie sagt man das denn? So sehr dominant auf ihre natürliche Art und Weise. Mit ihr hatte ich das dann gemacht und salzig,
um darauf zu antworten. Das ist so, wenn du, gut klingt jetzt ein bisschen komisch, aber wenn du manchmal weinst oder so was, dann hast du ja auch so salzige Tränen. Ja du hast natürlich Schweiß, das ist ja nun mal salzig. Oder Schweiß, ganz normal. Und so war das bei denen auch. Es geht aber auch anders, da hatte ich das dann mal tatsächlich verweigert, das zu tun. Einfach weil das war irgendwie, nicht bitter, aber irgendwie es hatte so einen ganz komischen Nachgeschmack.
Und seitdem hat sich das dann für mich eingeprägt, okay, lieber nur gewaschen. Da mag ich mal so ein bisschen in die Richtung gehen, Unterwerfung, Submission, das kann ja auch ein Dienst an der Herrin sein, zu sagen, du erträgst das jetzt, weil sie findet, das fühlt sich gut an. Also ist das etwas, was auch dein Gegenüber genießt, wenn du dann da an Füßen leckst, wenn du am Zeh saugst zum Beispiel, oder ist das was, das wird dir gegeben?
Also hat das einen Mehrwert für dein Gegenüber oder ist das so, das gehört halt dazu. Kommt auf die spielende Person an tatsächlich. Also ich bin sehr kitzelig an den Füßen, weißt du, ich kann mir nicht vorstellen, dass das Podcastsubbie an meinen Füßen da irgendwie zu Gange ist, ohne dass ich wegziehe und sage, Finger weg da, weil ich bin unfassbar kitzelig, das ist wirklich schrecklich, ja. Und das wäre ja, ich müsste mich da sehr zusammenreißen.
Nee, das kommt halt, wie gesagt, auf die Person an, die mich dann bespielt. Also, ich hab so drei, beziehungsweise grob zwei Damen, mit denen ich spiel. Und bei der einen war das halt so, sie hat das gerne gefordert. Und sie wollte, dass man dann die Füße massiert. Ewig lang. Und da war dann für mich irgendwann so der Punkt so, boah, ja, ich hab dir jetzt schon seit Stunde X die Füße massiert.
Ähm, reicht doch nur auch langsam. Ja, also sie sind ja jetzt schon weich, ordentlich, alles gut und so. Ich war da nicht so auf von wegen, okay, jetzt gib mir auch was, weil ich habe ja schon die Füße massieren dürfen. Aber es war halt so, oh, ich könnte mich jetzt halt auch lieber zu dir auf die Couch setzen und einen Film gucken oder so was.
Und bei ihr war das so, sie sagte von sich aus, ihr hat's immer was gegeben und auch was sexuelles und hat sich da halt auch sehr, sehr stark und mit gefühlt. Wenn ich da an meine jetzige Spielpartnerin denke, mit der ich halt ab und zu noch spiele oder einfach mit meiner besten Freundin, besser gesagt, ist das so, sie ist da eigentlich nicht der Fan, weil sie genauso wie du sehr kitzelig drunter ist. Und dementsprechend gibt es das, wenn, dann mal selten zu besonderen Anlässen.
Was kann man denn tun, damit es nicht kitzelt? Also wie kann man Füße anfassen? Vielleicht hast du da einen Tipp? Kann ja sein, dass es noch andere Fußfetischisten gibt, die das Problem haben, dass sie mit ihren Fingern immer so griffeln, dass es kitzeln muss. Also hast du einen Tipp, der so ein bisschen weniger kitzelig ist? Gute Frage. Also ich finde halt das ganz normale Massieren eigentlich okay.
Wenn du halt wirklich mit Kraft reingehst, weil dann, also meiner Meinung nach, hast du nicht dieses Kitzelgefühl. Das Kitzelgefühl hast du ja, weil du zart oder recht weich über diese Füße rüber gehst. So und ich denke, wenn du einfach wirklich hart und wirklich nur rein am Massieren bist, dann könnte das schon ganz gut sein, dass dann das Gegenüber das nicht empfindet. Ja, da kann ja auch so ein Gewöhnungseffekt auch einfach eintreten, dass man sich dran gewöhnt, okay.
Ich glaub aber wenn man jetzt schon an den Füßen kitzelig ist und sich das dann die Personen die dann unten spielen das sagen, ja du musst das jetzt reingewöhnen und du bist die ganze Zeit am Zucken, weil du warst total, ne. Oh da seh ich aber schon den Teufel in dir, ne? Also du könntest auch als aus dominanter Seite heraus Füße massieren. Ich stell mir grad so einen Fußpranger vor und du hast dann die Macht damit
Dinge zu tun. Komm dieser Reiz zu kitzeln, ist der auch da so ein bisschen zu ärgern? Also alleine an sich ein bisschen zu ärgern, ja, jetzt zwingen Füße zu kitzeln nicht, weil ich bin meistens in der Position, wo man sehr schnell ins Gesicht Tritte bekommen könnte und das kann man gerne vermeiden. Ja okay, das ist ein Problem. Also so im Spiel ist das okay, so ein paar leichte Tritte oder so was, aber während der Massage ungünstig. Okay, jetzt gehe ich mal die zwei Stufen noch mal weiter.
Da ist der Fuß okay, der ist schön, aber meistens hat man ja Socken drumherum. Gibt's da Vorlieben oder ist in dem Moment die Erotik weg, sobald da irgendwie Stoff um die Füße drum rum gewickelt wird? Nee, gar nicht. Es gibt halt Socken, die sehen gut aus. Für mich Beispiele, schöne schwarze Socken oder halt, das ist jetzt so ein, also für mich persönlich so ein bisschen das Premium Ding, weiße saubere Socken.
Okay, oh ja, das ist gut. Wenn du dir dann jemand zu dir einlädt, dann liegt es auch an dir, ob die dann noch sauber sind. Bleiben sie! Bleiben sie. Ja, das empfehle ich mal die Folge mit Yice, wo das Yice die Wohnung sauber machen sollte und dann kam sie nach Hause und hat dann sehr neue, sehr weiße, schneeweiße Socken angezogen, ist da dann gelaufen und um einfach zu gucken, ob diese Socken hinterher noch weiß sind. Das ist ja geil.
Es ist einfach eine sehr schöne Idee. Aber ganz ehrlich, nee, das würde ich hier nicht machen, das Experiment. Also dieses, ganz ehrlich, es gibt hier im Haus so einen Korb mit den Socken, die die Waschmaschine einzeln wieder ausgespuckt hat, weil sie die... Gelegentlich offenbar frisst, anders kann ich mir das ja nicht erklären. Also unterschiedliche irgendwelche bequemen Kuschel irgendwas mit sonst was für Mustern, Socken, also wo geht der erotische Reiz verloren?
Ab welcher Grenze der Verwahrlosung der Socke ist es dann vorbei? Also erstmal, wenn die Socke stark dreckig ist. Gut, wir gehen davon aus, die sind alle frisch gewaschen, aber was könnte furchtbar sein? Kommt drauf an. Also wenn halt, es gibt Socken, die sind zum Beispiel auch so leicht durchsichtig oder sehr durchsichtig und haben dann da Muster drauf. So was finde ich zum Beispiel sehr hübsch. Genau, wir haben jetzt beide schwarze Socken an.
Ja, ich hab natürlich, also du bist auch der Typ, der dann einmal sagt, okay, alles wegschmeißen und 40 Paare einheitlich anschaffen. Ich habe schwarz und grau und ich glaube bei Halloween habe ich so eine Socken mit Kürbissen drauf, aber so ansonsten nichts großartig. Nee, ansonsten halt so ein paar Sportsocken und irgendwas warmes. Aber so bei Frauenfüßen oder so was, da ist das für mich Socken halt klar, einfarbig wäre schön oder halt so durchsichtige mit Muster.
Und ansonsten, ja, manchmal ist dann irgendwie Socken, da sind dann Minions drauf und so weiter, das, mh. Ja, Minions, Schlümpfe, bla, Sprüche. Ja, es gibt genug so. Vielleicht noch ein kleines Loch irgendwo. Ja, genau. Und das ist dann so, mh, okay, dann hast du halt Socken mit kleinem Loch und Schlümpfe drauf oder was. Ja, ja. Das gibt mir gar nichts. Okay, also da hast du einfach, die müssen dann weg, ja? Ja, aber was heißt weg, aber. Sie stören.
Ja. Sie halten dich nun mal von diesen Füßen fern. Können ja noch so schön sein, aber wenn da Schlaubi-Schlumpf drauf ist, dann ist da Schlaubi-Schlumpf drauf. Ja, dann kann sie sich lieber irgendwelche schönen Boots noch drüberziehen oder sie ausziehen. Okay, das ist dann die nächste Stufe. Schuhe. Wer war denn das? Irgendwer hat mir erzählt, die Hälfte aller Frauen hat ja eh einen Schuh-Fetisch. Weiß ich nicht, aber ja, mit tollen Schuhen kann man oft begeistern. Wie sieht es damit aus?
Gehört das noch zum Fetisch-Spektrum dazu bei dir? Ja, definitiv. Wie gesagt, damals, als es ja damit angefangen hat, dann hatte sie ja, also meine damalige Freundin, hatte ja auch wunderschöne Boots. Und ich fand die toll. Die waren recht hoch, also ich sag mal für ihr Alter waren sie hoch. Und das ist halt bis heute die Begeisterung. Also High Heels, nicht alle, aber es gibt durchaus welche, die ich toll finde.
Dann ist ja der nächste Upgrade dazu, Pleaser. Es gibt wunderschöne Pleaser oder auch so schöne Plateauschuhe oder Boots, Stiefel, irgendwie so was in die Richtung. Es gibt auch so ein, zwei Sneaker, die in Ordnung sind. Aber ich bin da definitiv eher der Boots- und High-Heels-Fan. Also Leder und... Leder kann großartig sein, definitiv. Daran riechen, es riecht gut. Leder riecht toll.
Stimmt. Leder riecht, ja, das hat einen eigenen Geruch. Und das riecht halt nicht so wie Fabrikware, wo man eigentlich nur Klebstoff riecht. Genau. Oder Imprägnierung ist auch toll, wenn die imprägniert, also ich finde das, warum imprägniert man Schuhe, weil es so riecht? So ist die selbe Kategorie wie Kaffee, Duft und Tankstelle, verbleit, riecht großartig. Es muss irgendein genetischer Effekt sein, dass diese Düfte irgendwie sagen, angenehm, verbleites Benzin.
Also das heißt, damit könnte man dich aber ärgern. Tolle Schuhe, du bist hellauf begeistert, geile Lederboots, dann irgendwann kommt so der nächste Schritt, jetzt kannst du diese Schuhe ausziehen, dann triffst du darunter die völlig verranzten Schlümpfsocken, dann ist jeglicher Reiz weg und darunter kommt dann dein wunderschöner Fuß zum Vorschein. Das ist Achterbahn der Emotionen, ja. Also das könnte an sich schon eine Session sein, dass man das so in mehreren Stufen durchgeht.
Ja, vermutlich ja. Hatten wir so noch nicht, aber es ist eine Idee. Ich würde dich jetzt mal als Experten nehmen. Was sagst du zu den Sandalen mit den Tennissocken? Raus. Okay, gut. Geh bitte aus deiner eigenen Wohnung. Nein, wirklich nicht. Also Sandalen, nein. Also klar, es gibt auch Sandalen. Das sind so die, die, ich hatte mal einen Begriff dafür, das sind die Fußtöter. Die tragen ganz viele Frauen meistens im Sommer.
Das sind so gefühlt zwei, drei Zentimeter Sohle. Und dann hast du so ein bisschen Flip Flops ähnlich. Die sind so Riemsandalen. Die können an den richtigen Füßen auch echt gut aussehen, aber das ist für die Frau oder für die tragende Person ein absoluter Fußkiller, weil du hast keine Dämpfung, du hast nichts. Das heißt, alle Steine kommen da rein oder gehen raus und du hast halt keine Dämpfung und das tut halt einfach dem Fuß grundsätzlich nicht gut.
Also das ist dir wichtig, dass, also inwieweit genießt du auch, dass dein Gegenüber ein bisschen unter den Schuhen leidet? Gar nicht. Echt nicht? Also so hohe Absätze und eventuell ein bisschen eng, weil die Form nicht ganz zum Fuß passt und einfach nur um dir zu gefallen. Da würdest du die Krise kriegen, ja? Ja, weil letzten Endes ist das dann auch wieder kontraproduktiv für mich, weil... Wieso, hinterher müssen die massiert werden, weil die tun ja weh.
Nicht nur das, das habe ich ganz oft bei meiner besten Freundin gehabt. Sie hatte dann auch so hübsche Schuhe und so weiter. Und danach aber total die Blasen. Und das zerstört den Schuh ja schon wieder. Ja gut, so weit muss es ja gar nicht gehen. Aber ich kann zum Beispiel sagen, wenn das Podcastsubbie sagt, ich habe heute die hohen Schuhe an und dann gehen wir doch weiter, als wir eigentlich gehen wollten.
Dann sagt sie, das tut ein bisschen weh. Das sagt sie, weil sie weiß, ich genieße das sehr, dass sie jetzt ein bisschen leidet darunter für mich, weil ich das gut finde. Also da ist dann auch so eine Machtkomponente. Wenn du aber Sub bist, dann ist natürlich so ein... Ja also, wo gibst du den Vorzug, dass deine Dame nicht leidet oder dass sie die Schuhe trägt, die du toll findest?
Da gibt's nix. Wenn ich Schuhe, nein, musst du wie folgt verstehen, wenn ich Schuhe finde und die toll finde und ich sage okay, hey die bestellen wir, dann gibt es einen offiziellen, also kein offiziellen, aber halt so nen Test, wo wir einfach gucken, okay, passen dir die Schuhe? Und damit meine ich wirklich, ob sie dir passen. Es gibt Schuhe, die sehen total toll aus, die sehen am falschen Mensch einfach kacke aus. So. Und dann halt, wie gesagt, passen sie dir?
Tun sie dir weh? Machen sie irgendwie so was? Das heißt, die Schuhe, die ich raussuche für meine Dom oder für Freunde oder so was, die sind meistens so, dass sie wirklich passen, dass sie ihr nicht wehtun und trotzdem bomba aussehen. Also wenn du das mal zu Geld machen willst, diese Fähigkeit, die zu finden, großartig. Ja, ich mache erst mal einen Cut, genug Füße für den Moment zumindest. Ich habe ja noch mehr Sachen stehen.
Ich nehme nochmal die klassischen BDSM Sachen, ja also Spanking, wenn es sein muss, ist okay, aber es müssen schon Spuren bleiben. Funktioniert das mit Spuren überhaupt noch bei dir? Es funktioniert ganz gut, man muss aber schon recht aggressiv vorgehen. Weil ich hab das Phänomen, dass die Spuren bei mir sehr schnell weggehen, leider. Okay, wie ist denn so ein D/s-Gefüge für dich? Ähm, find ich toll, mich einfach einer Person so unterwerfen zu müssen.
Ja, aber was ist das? Bist du da eher Dienstleister, der einfach möchte, dass es seinem Gegenüber gut geht? Oder möchtest du, dass du bespaßt wirst und dass du gefälligst unterjocht wirst? Also wie aufwendig ist es mit dir zu spielen? Es ist jetzt schwierig zu sagen. Ich würde sagen tatsächlich so ein gesunder Mix zwischen den beiden, was du gesagt hast.
Klar, ich finde es toll, mich um andere Personen zu kümmern, dass es denen dann besser geht oder dass es ihnen allgemein gut geht, dass sie zufrieden sind. Aber irgendwo wünscht man sich natürlich schon, dass es dann eventuell heißt, hey komm, ich bespiele dich jetzt. Man kann's nicht immer, also ich will das auch gar nicht irgendwie forcen oder durchsetzen oder so was von wegen, ja, du kriegst hier nur Service, wenn du mit mir spielst.
Um Gottes willen, das würde ich niemals machen. Aber irgendwo als Belohnung wäre es natürlich schon schön. Ja, also ich mag da auch nochmal auf die Folge mit Dr. Jörg Signerski eingehen. Der hat natürlich dieses Dreieck immer sehr schön beschrieben. Also dieses, man muss auch sich selbst ein Stück weit lieben und auch eben gucken, dass man da nicht zu selbstlos ist. Also ich sag mal, der...
Der Fußsklave, der immer nur getreten wird, der muss eine Menge sexuellen Reiz haben, aber auf Dauer ist es wahrscheinlich etwas eintönig. Ich habe in der letzten Live-Sendung, die ich am Donnerstag gemacht habe, da gibt es ja inzwischen so eine kleine Tradition der Postshow, also vielleicht verrate ich das ja mal. Da beenden wir dann die Sendung gegen halb elf und dann ruft mich der Tonmeister an und dann sind noch ein paar Leute im Chat und dann plaudern wir.
Das ging dann jetzt irgendwie noch mal anderthalb Stunden und das wird natürlich nicht veröffentlicht. Da habe ich gesagt, Mensch, ich habe da einen jungen Sub zur Aufnahme, da habt ihr Fragen. Und dann kamen auch gleich zwei und die würde ich dir jetzt hier einfach mal an den Kopf werfen. Und zwar einmal von Anagramma. Wie schwer ist es für junge submissive Männer, einen nicht kommerziellen Erstkontakt zu BDSM zu finden?
Schwer. Es geht jetzt um nicht kommerziell, das heißt nicht gegen Geld, richtig? Genau. Gut. Schwer. Weil, also aus meiner Sichtweise zumindest, zum Anfang habe ich diesen Fehler nämlich auch begonnen und hatte mich tatsächlich jemandem unterworfen, die das endgeltlich machen wollte und auch letzten Endes gemacht hat, sich dann aber auch im gleichen Moment nach der Zahlung direkt verabschiedet hat.
Also es war nie was Professionelles, also war keine Domina oder eine Femdom oder so was in der Art. Also diese Taschengeldgeschichten. Ja genau. Und da ist es bei den meisten natürlich so, jo, ich bin raus. Ja die Botschaft ist ja auch allein schon schwierig. Ich hab einen bestimmten Fetisch, den krieg ich aber nur befriedigt, wenn ich dafür bezahle. Das ist ja auch für das Selbstbild eine katastrophale Nummer.
Es ist aber eigentlich gut, dass du diese Freundin hattest in jungen Jahren, mit der man mal ein bisschen experimentieren konnte. Ja, weil so ist das dann natürlich so, okay, ich bezahle jetzt Geld dafür, damit ich keine Ahnung, Fußbilder oder irgendwas kriege und dann noch ein nettes Gespräch dazu, also in Anführungsstrichen nettes Gespräch, aber das wahre ist es nur wirklich nicht.
Ich war jetzt noch nie bei einer professionellen Domina, das ist auch noch auf meinem Zettel, das will ich auch unbedingt mal ausprobieren, wie da die Lust, Laune und wie allgemein die Umgebung dann ist. Weil das ist natürlich was ganz anderes, du gehst zu einer fremden Person und die kümmert sich ja in Anführungsstrichen, sag mir jetzt nicht, dass das richtig ist oder falsch ist, aber grundsätzlich du bezahlst sie, damit sie was für dich macht. Es ist eine Dienstleisterin, ganz klar.
Genau, eine Dienstleisterin. Ich glaube, das ist aber ein ganz großes anderes Gefühl, als wenn man das einfach mit einer Partnerin zusammen macht. Ja, aber jetzt mal von der Erfahrung her, wenn du jetzt sagst, okay, ich suche eine Person, die mich toppt. Gibt es überhaupt welche und die, die es gibt, sind die nicht völlig überlaufen? Also ist es sehr schwer wirklich jemand zu finden? Also braucht man viele Anläufe oder ergibt sich das dann doch früher oder später?
Wie ist das bei dir gewesen oder wie ist das auch im Moment? Ich weiß nicht, suchst du gerade jemanden noch oder ist das so wie es jetzt ist gut für dich? Nee, also suchen an sich nicht aktiv. Da wäre es dann halt so, wenn ich jemanden kennenlerne oder jemand mich kennenlernt, dann würden wir erst mal gucken, ob das mit uns passt und schauen und so weiter. Und wenn sich das daraus ergibt, dann klar gerne immer her damit.
Aber so sonst, als ich angefangen habe, gerade frisch nach Hamburg oder so was und da auf den ersten Stammtischen war, da ging gar nichts. Also klar, du gehst natürlich irgendwo auch so ein bisschen mit der Einstellung rein, ja, ey cool, ich gehe jetzt auf den Stammtisch, ich lerne Leute kennen, eventuell spielt mich noch jemand an.
Dem ist fast nie so. Das ist oft so, oder was ich jetzt auch im Nachhinein gehört habe, was ich aber von vielen anderen höre, gerade auch von Damen, ähm, dass die ersten Subbegegnungen, wenn jemand anderes die Dame anspricht oder den Herren, je nachdem, gut, jetzt spezifisch ist es ja dann einfach den anderen Spielpartner, ist ja das Problem, der Sub, ich in dem Fall, geht mit einer gewissen Einstellung rein.
So, und dann hast du das Problem, du möchtest mit der Person spielen eventuell, weil sie dir, sie sieht gut aus, sie versteht euch gut, aber sie ist wirklich nur auf ein nettes Gespräch aus. Oder sie hat halt gar kein Interesse an Spielen und, und dann, ja, es ist ein bisschen schwierig zu, zu erzählen. Das Hauptproblem ist halt, dass du dem letzten Endes so ein bisschen hinterher heulst. Und da ist der Punkt, wo es falsch läuft.
Weil was ich gemerkt habe, ich war damals auf Stammtischen und habe gesagt, okay, ich bin heute hier, um eventuell jemanden Neues zu treffen, um mit dem vielleicht was Längerfristiges zu machen. Das funktioniert nicht. Ja, ich glaube, das ist auch das, wenn mich jemand fragt, wie kann ich auf Stammtischen, wie finde ich Spielpartner auf Stammtischen? Da kann ich immer nur sagen... Lern Leute kennen, um Leute kennenzulernen. Und dann kann es dann auch mal sein, dass da was passt.
Aber wenn man immer jede Person als ... als, ähm, ja, potenziellen Spielpartner betrachtet, dann sortiert man erst mal ganz viele Leute aus, die vielleicht ganz toll sind, wo aber vielleicht der erste optische Eindruck auf fünf Meter nicht passt. Und man bringt sich halt um die Chance, auch einfach Leute kennenzulernen, die wieder Leute kennen und so weiter. und so fort. Also ist das eine Falle, in die du gegangen bist? Also wirklich?
Und wie kommt man da wieder raus? Und wie ist dann so eine Situation, wenn man abblitzt? Weil dann ist ja im Prinzip der Abend gelaufen, weil zu jemand anderem kannst du da nicht gehen, weil die Person ist dann ja nur zweite Wahl. Das ist auch schwierig. Also der Abend ist dann im Endeffekt erstmal nicht vorbei, weil du hast ja nicht nur eine Frau bei einem Stammtisch, sondern hast ja eventuell mehrere. Aber es ist dieses Mindset, ich gehe da hin und hole mir eine Spielpartnerin.
Das ist das, was nicht geht. Und das habe ich bemerkt, als ich das bei anderen gesehen habe. Da hab ich mir gedacht so, Alter, jetzt lass die Frau in Ruhe, die will nur hier ihre gute Zeit haben und mit anderen quatschen und geht gar nicht. Lass doch mal jetzt in Ruhe. Du musst sie da jetzt nicht die ganze Zeit einlullen, wie toll du doch bist, was du doch für irgendwelche Referenzen hast oder also das ist ja schon gefühlt damals bei mir immer so ein halbes Forschungsgespräch gewesen.
Ich dachte mir so, das geht nicht mehr. Wenn ich so bin wie der Typ, der da gerade eben die Frau angemacht hat, dann will ich das nicht mehr sein. Ja, aber wenn der ganz fürchterlich ist, dann hast du, dann ist das Niveau so gesenkt, dass du danach direkt super Chancen hast. Oder dass du schon so genervt bist, dass es eh kein Zweck hat. Aber das ist ja das Problem, das Niveau ist so gesenkt. Du hast ja trotzdem irgendwo Ansprüche.
Und das ist halt das, was mir damals weggegangen ist. Ich habe ja trotzdem irgendwo Ansprüche. Und ich möchte jetzt nicht, also damals war ich so, ich würde jeder x-beliebigen, Frau hinterherlaufen und das ging nicht, das kann nicht, das funktioniert auch beim besten Willen nicht. Das ist ja eigentlich das, was ich zumindest jetzt im Podcast herauskristallisiert habe, dass wir sind jetzt hier natürlich in Geschlechterstereotypen unterwegs.
Also liebes Publikum, tut mir leid, das ist jetzt einfach so einfacher ausdrückbar, aber dass die Frauen im Podcast dann doch eher gesagt haben, ich finde es schön, wenn jemand ein Interesse an mir hat und nicht nur an meinen Titten und dann mit der Peitsche, die ich benutzen kann. Genau das. Was hast du gemacht, damit du da nicht mehr so gegen die Wand läufst? Ich habe mich einfach so... also ich habe erst mal den Abend geguckt, okay, was macht er, was mache ich?
Und war grundsätzlich den Abend so ein bisschen nicht da, also ich war gedanklich nicht da, ich hab halt einfach nur diesen Typen beobachtet, wie er mit den anderen Menschen interagiert hat. Und das hat mich innerlich durchaus angeekelt. So, und dann hab ich mir gedacht, das kann nicht, das, ich sehe zu viele Parallelen, das möchte ich nicht mehr und hab dann erstmal eine Pause von, ich weiß gar nicht, ein, zwei Wochen gemacht.
Ist jetzt nicht viel, aber für mich hat es gereicht festzustellen, okay, du solltest wirklich wegen den Leuten dahin gehen und nicht, weil du einen Spielpartner anfinden willst. Das kommt eventuell von automatisch. Aber geh da hin, hab deinen Spaß, ess noch was, trink noch was und dann lass den Abend einfach ausklingen, als wäre es ein Abend mit guten Freunden so. Und das kann es dann ja auch im Laufe der Zeit werden. Und das ist es geworden. Ich habe super viele tolle Freunde aus der Szene.
Ich will die nicht missen müssen. Wenn ich irgendwo hingehe, meistens auf den Stammtisch oder auf eine Partys, dann treffe ich mindestens zwei, drei Leute, denen ich schon mal vorher begegnet bin, mit denen ich mich super verstehe. Ich würde das nie in meinem Leben gegen den, ich sag mal, naja älteren, unerfahreneren mich eintauschen wollen.
Okay. So, aus deiner Beobachtung, weil du hast dafür nun mal zwangsläufig so einen Blick, es gibt dieses Klischee und ich behaupte auch nach wie vor, dass ist ein Klischee, junge Frauen fangen eher als Sub an. Heißt aber im Umkehrschluss, jung und dominant ist dann eher seltener. Jetzt da du danach gezielt mal geguckt hast, wie ist da so dein Eindruck, stimmt das? Oder hält sich das vielleicht dann doch die Waage?
Kommt auf die Plattform an, wo man sucht. Auf Instagram würde ich sagen es ist eher so es gibt einen Haufen Junger Damen, die eher dominant sind. Also, wenn man danach sucht, findet man sie definitiv. Wenn man zum Beispiel auf Fetlife sucht, eventuell auch, da sind die meisten dann völlig verständlich. Aber auch so, ja, ne, schreib mich nicht an. Ich hab jemanden, ich bin nicht interessiert an neuen Leuten oder spezifisch an neuen Spielpartnern.
Auf Stammtischen, wenn man einfach mal die Leute kennenlernt? Ja, das ist das Problem. Also, wie gesagt, meine beste Freundin, die ich kennengelernt hab, die war zum Anfang Sub. Und jetzt ist sie halt am switchen. Da freust du dich. Natürlich freue ich mich, das ist großartig. Deswegen, ich glaube, ich weiß nicht, ob das Ganze ein Klischee ist, weil man das ja darauf ankommt, wie man da in die Szene reinkommt und was man sich halt vorstellt und welche Kinks man entwickelt und sonstiges.
aber ich weiß nicht, ob ich es als Klischee machen würde. Ich würde es auf jeden Fall nicht unterstreichen, als ALLE Frauen sind vorher Sub, bevor sie Dom werden. Nein, nein, nein, um Gottes Willen. Aber es ist so ein bisschen diese Verteilung. Vielleicht muss ich das auf dem Stammtisch schon einfach mal machen, dass ich dann einfach mal 10, 20, 50 Menschen einfach mal im Laufe der Zeit befrage.
Da nochmal ein bisschen näher bohre. Mal gucken, vielleicht setze ich das auf meine To-do-Liste und dann mache ich mal eine Stammtischtour. Gebe ich dann anonymen Befragungszettel aus. Oh toll. Ja. Okay, ich habe noch eine zweite Publikumsfrage, die ist jetzt von einer anonymen Person. Probiert man trotzdem erstmal die dominante Rolle aus als Kerl, weil es dem Rollenbild entspricht? Also hast du dir nicht irgendwann wirklich mal gedacht, eigentlich muss ich ja Dom sein, ich bin ja ein Kerl.
Und dann muss ich das machen, jetzt noch bevor das mit dem Switchen anfing. Also gedacht habe ich mir das schon, weil es halt eben in Anführungsstrichen im Rollenbild halt, ne. Aber das war dann meist so, dass die Frauen mich dann angeguckt haben, also in dem Fall halt meine erste Freundin, und sagte, du kannst das nicht. Das ist auch nett, also da probiert man schon mal, sich da zu neuen Horizonten zu bewegen, dann kriegt man, naja gut.
Das war halt mit meiner besten Freundin genauso, die sagte auch, du Tommi, lass es sein, das macht keinen Sinn. Und genau, dann war das zum Beispiel bei einer anderen Freundin, bei der habe ich es nicht aktiv versucht, aber da habe ich es halt einfach so ein bisschen, naja gemacht klingt doof, man kann nicht dominant machen, aber. Aber man kann ja mal sich vorwagen und gucken was passiert.
Genau, genau. So und da hat es besser geklappt. Also das ist halt auch eher menschenabhängig, würde ich sagen. Ich mag mal ein bisschen deine Bubble angucken. Also wenn du jetzt mal so deinen Freundeskreis, die Menschen mit denen du das Wochenende verbringst, anschaust, gibt es da noch Vanillas? Es gibt einen. Es gibt einen. Und den habe ich grundsätzlich, also er hat da nichts mit zu tun, steht da nicht mit drauf oder hat sich da auch sonst nichts so entwickelt oder so was.
Das ist mein Kumpel, mit dem ich am Zocken bin, der noch aus meiner alten Stadt da kommt und mit dem rede ich regelmäßig über so was, über irgendwelche Partys, wo wir waren oder irgendwelche Stammtische oder was ich eventuell mal mit irgendwelchen Menschen gemacht habe, aber er ist halt rein gar nicht in der Szene da. Also er ist der einzige Vanilla aus meiner Freundschaft.
Okay, ja gut, das hat natürlich, also klar, diese BDSM Community hat natürlich den Riesenvorteil, man lernt Leute kennen, gerade in einer neuen Stadt hat man durch Stammtische Anknüpfungspunkte, dass die Bubble sich schon von vornherein so entwickelt. Aber es gibt natürlich doch noch so ein paar Vanilla Menschen. Ich mag mal fragen, so in Richtung Outing. Da gibt es ja immer das Elternhaus, die Arbeit. Inwieweit lebst du BDSM offen aus? Ich sehe den Ring der Ohr an deiner Hand.
Ja, der ist momentan aber eher, also was heißt momentan, der ist aktuell umgeformt. Er war mal ein Zeichen zwischen einer Dom-Sub-Verbindung und jetzt ist es halt einfach ein Freunde-Ring. Also natürlich, soweit sich nichts Neues ergibt und dann würde ich mir auch einen neuen kaufen. Okay, aber du gehst halt schon, sag mal du trägst den. Ich trage den tagtäglich, ja. Genau, also bekennst dich dazu, inwieweit wissen halt Menschen, ich sag mal Familie Bescheid?
Meine Familie weiß komplett Bescheid. Da waren beide, also die leben getrennt meine Eltern, und da waren beide so, ja, ne, solange du das machen willst, tust doch. Also die waren da recht entspannt mit. Bei meiner Oma war das ein bisschen witziger, sie hatte halt erst gesagt so, ja, da kann man das irgendwie heilen, das ist ja nicht normal. Und dann denke ich mir so, naja doch eigentlich schon, das ist eigentlich recht normal, wenn man sich damit beschäftigt.
Aber das konnte sie sich beim Weiten nicht einprägen, dass das so geht. Und dann hatte ich halt ihr auch gesagt, so ja ich bin jetzt hier an dem Wochenende und mache da einen Podcast. Ich weiß gar nicht, das war irgendwie vor zwei Tagen. Und dann sagte sie, ah von dem was du mir da mal erzählt hattest? Und ich so, ja. Ah ok, pass auf dich auf. Also ich glaube sie hat es auch akzeptiert. Wenn die Oma das hier mal hören sollte, Grüße. Der Enkel macht das super. Ich glaube bis hierhin kommt sie
nicht. Der ganze Füßenteiler hat sie wahrscheinlich schon abgeschreckt. Oh je. Ja, wobei ich hatte einmal Feedback bekommen, da hat jemand das wirklich seinen Eltern dann die Folge geschickt und da bekam ich von der Mutter eine wirklich tolle Mail, dass sie endlich versteht, wie ihr Kind tickt und dass das ja eigentlich ganz toll ist, wenn es glücklich ist. Das ist cool. Für viele Menschen undenkbar, aber da sind Eltern doch zum Teil fähig, das aufzunehmen.
Also man weiß natürlich leider immer vorher nicht, was passiert, wenn man sich da outet, aber es kann wirklich gut sein. Auf der anderen Seite ist ja auch die Frage, inwieweit ist BDSM deine Privatsache, die jetzt dein Elternhaus nix angeht. Ist ja auch immer so ein Punkt. Umgekehrt würdest du es ja auch nicht wissen wollen, glaube ich. Ich weiß es von meinem Vater tatsächlich und das ist ganz interessant. Er war nämlich mal eine Zeit lang Dom. Ach was.
Und dann hatten wir uns kurz und knackig darüber mal ausgetauscht und so weiter. Und seitdem ist das so ein bisschen so ein Running Gag bei uns. Okay. Da wird dann halt mal so kurz nachgehakt, na hast du vielleicht irgendwie was Neues gemacht und so weiter. Und dann ja, nichts Großes. Wenn man davon ausgeht, dass sagen wir mal 5% der Leute BDSM-affin sind und, auch, halbwegs aktiv und 5% deren Kinder,
dann ist jetzt die Chance gar nicht so gering. Ob die das jemals voneinander erfahren, ist was anderes. Also im Prinzip deine ganze Bubble, alles BDSM-er oder Menschen, die damit umgehen können und wollen. Ja, selbst auf Arbeit, das ist auch recht entspannt.
Ich kann dann zwar den Ring nicht tragen, weil ich arbeite in der Elektrotechnik, aber es ist halt so, es gibt da zwei, drei Leuten, denen ich das erzählt hatte und die haben das cool aufgenommen und der eine, der ist sogar so weit, dass er mich jetzt ab und zu so ein bisschen damit aufzieht, im positiven Sinne. Der Typ ist großartig, mit dem eier ich gerne rum. Okay, ich hake mal auf meinem Zettel hier das Wort Bubble ab.
Wie sieht's denn aus mit den älteren BDSMer*innen? So in meiner Alterskategorie. Ist das ... Kommt ... Ja, also, ich mag ja mal gucken, ob's da so einen Graben gibt, ob's da eventuell auch so einen Generationenkonflikt gibt. Denn es gibt ja auch ganz viele Partyformate und auch eben die SMJG geht bis 27. Dann gibt's junge Stammtische, die sind so bis 35, maximal 40. Und da gibt es ja schon nochmal so eine Trennung. Ob die jetzt künstlich oder einfach eine natürliche Trennung ist,
weiß ich nicht. Aber wie nimmst du die einzelnen Generationen von BDSMer*innen wahr? Also dadurch, dass ich halt früher alleine auf den Stammtischen war, hab ich auch logischerweise mit den Älteren so ein bisschen gesprochen. Dementsprechend würde ich für mich sagen, ich geh mit denen einher. Weil das ist so ... Die üben BDSM auch nur aus. Die haben ja auch Riesenspaß dran, genauso wie ich. Also wir sind da recht gleich bei.
Ähm, wo ich einen Strich ziehe, ist, wenn man auf Spielpartys ist, beispielsweise im Catonium oder sonst wo. Und denn da die, hat bestimmt eventuell schon mal jeder gehabt, die älteren Herren sind, die sich dann da komplett nackt mit ihrem Dödel ganz nah an das Geschehen stellen und dann da halt zugucken und sich eventuell ein, naja. Ja gut, aber das hat ja nichts mit dem Alter zu tun, das ist einfach schlechtes Benehmen.
Ja, das habe ich aber nur bei den Älteren gehabt. Ich weiß nicht, ob da einfach die Schamgrenze vielleicht einen Unterschied spielt. Keine Ahnung, ich will es auch jetzt nicht nur den Älteren zustecken. Schlechtes Benehmen gibt es von uns auch. Ich glaube, da ist die Sozialisation auch einfach eine andere. Aber ansonsten, so einen großen Unterschied spieltechnisch wäre mir nicht aufgefallen. Okay, ja, auf dem Thema mag ich in den nächsten Monaten noch ein bisschen rumkauen.
Und du warst jetzt die erste Person, bei der ich da mal so ein bisschen vorsichtig mit anfange. Juhu. Ich hat's am Anfang schon mal gesagt SMJG. Hast du inzwischen zu SMJG gefunden? Ist das was für dich? Oder ist das eher so, ja die gibt es und mit denen hat man Berührungspunkte, aber du brauchst diese Leistung nicht oder engagierst du dich vielleicht sogar? Ich war zwei, dreimal da bei einem bei uns in Hamburg halt und es war der Wahnsinn. Also zum Anfang halt spezifisch, es war sehr voll.
Das war damals in einem Restaurant und da hatten wir eigentlich schon einen echt großen Bereich für uns abgesteckt. Also, der wurde halt so abgesprochen, dass er abgesteckt ist. Aber es war sehr voll. Ähm ... Es war cool, mit den Leuten so zu quatschen. Da gab's auch eine Zeit lang, ich weiß nicht, ob das immer noch ist, ich war Ewigkeiten nicht mehr da, gab's auch so ein BDSM-Scharf. Da konntest du dann irgendwelche Wunschzettel über Gesprächsthemen oder Sonstiges reinstecken.
Und natürlich voll cool, grade so für die Jüngsten und so weiter. Ähm ... Aber ich war halt, wie gesagt, auch nur dreimal da. weil ich mich zu dem Stammtisch nicht so sehr verbunden fühlen habe, wie halt zu den anderen. Hättest du dir gewünscht, da früher vielleicht schon mit 14 hingehen zu können? Also hättet dir das was gebracht oder? Ich glaube, wenn es damals die Möglichkeit gegeben hätte, dass da bei mir dann irgendwie so was gewesen wäre, wäre ich da glaube ich hingegangen.
Aber so an sich, also ich könnte da immer noch hingehen. Und ich hatte auch... eine Weile lang für den, äh, als sie, ich weiß nicht, muss ich jetzt überlegen, einer der CSDs vor dem ganzen Corona-Zusammenbruch, da hatte ich auch Standschicht gemacht dabei. Und das war auch ganz cool, mit den verschiedenen Leuten zu quatschen und zu interagieren. Aber ansonsten hab ich mit denen nicht mehr viel an Hut. Ich kann auf jeden Fall für die Jüngeren sagen, geht da hin.
Die Leute sind nett, das macht Spaß. Und andere da kennenzulernen, ist wirklich großartig. Die nehmen dich da ganz gut auf und quatschen auch ganz gut mit denen. Aber ich sag mal für mich, ich brauche es jetzt nicht mehr. Ja, ja, es ist vor allem, also ich finde diese, da beneide ich die Kultur ein bisschen, weil da ist so dieses Workshop, was Lernen, was Neues erfahren, sich austauschen, sich hinterfragen, das ist da nochmal, das hat eine ganz andere Kultur.
Das muss ich ein bisschen beneiden, dass es da nicht so diese, das hat man mal gelernt und dann ist das eben so oder man hat sich das selber irgendwie beigebracht, sondern man lernt voneinander. Diese Kultur ist da sehr sehr schön, muss ich mal loben. Hast du ein Ding der Woche dabei? Ich hab zwei Dinge der Woche dabei. Dann nehmen wir doch mal das erste. Okay. Ich bin mal gespannt. Ich bin sehr sehr gespannt. Das erste machen wir zu einer kleinen Story. Okay. Storys sind dabei immer gut.
Gucke mal da. Oh, ich gucke da. Du erinnerst dich eventuell daran, da hatten wir bei der Passion drüber gesprochen. Och Mensch, das ist ja, liebes Publikum, es ist kaputt. Och Mensch, ach. Und das ist schön gewesen. Ja, du musst ja gleich noch dem Publikum erklären, was das ist. Nein, ich sag das lieber nicht. Schaut in die Shownotes, da gibt's auf jeden Fall ein Bild davon. Ihr hört es auch ein bisschen, wenn man die Teile aneinander hält. ey sach ma.
Es ist kaputt, es ist einfach kaputt. Was hab ich denn hier? Also im Prinzip ein wunderschönes Paddel mit Verbundholz, also mehrere Holzfarben von Dunkel und Hell und dann so ein geniales Ziermuster, was sich ein bisschen rau anfühlt. Ich geh mal mit dem Fingernagel drüber. Gänsehaut bekommen. Schön, ne? Das war cool. Ja, ne? Also, ich kann's nochmal machen. Ja, ne?
Also, und der Griff, der ist auch wunderbar, da ist einfach so ein bisschen Seil drumrum gewickelt und dann hinten natürlich die Kordel, damit man das Ganze schön aufhängen kann. Und ja, aber leider, leider ist das gute Stück zerbrochen. Ja. Ja. Ich will's auch nicht noch kaputt machen, noch kaputter machen kann ich's kaum, ne? Nee, nee, das bleibt so, das kommt nie wieder hin. Mir ist das im Grunde egal. Ich werd davon gleich ein paar schöne Fotos machen, oder möchtest du die machen?
Mir ist das egal. Du kannst ja gut mit Fotos, diesmal machst du die Fotos. Okay, es ist kaputt. Es ist kaputt, ja. Okay, wo hast du's her? Und wer hat es kaputt gemacht? Ich hab es von der Passion, von der letztjährigen. Und hatte ich hatte mir das da gekauft, zusammen mit ein paar anderen Spielzeugen. Und es ist ein ... Tut dir nicht weh. Nee, man kann damit jetzt pieksen, seh ich grad. Weil es so spitz abgebrochen ist, kann man damit jetzt pieksen. Es ist kaputt. Ja!
Vielleicht sieht ja der Hersteller, hört ja vielleicht die Folge und dann sieht er das Bild dazu und dann beschließt er, oh nein, ich muss Ersatz liefern. Sollbruchstelle. Ja, also nein. Okay, also Entschuldigung, ich will dich gar nicht unterbrechen. Erzähl mal, ich lass es jetzt hier auch liegen.
Nee, genau. Also es ist ein langes, schönes Holzpedal, was mir auch eine gute Weile, also durchgängig, seit der Passion immer in meinem Spielrucksack dabei war und es ist eines von fünf Spielzeugen, welches durch meinen Hintern zerstört wurde. Das heißt, verschiedenste Spielpartner, grundsätzlich meine beste Freundin und das Holzpaddle jetzt hier noch eine andere Freundin, haben schon insgesamt fünf Spielzeuge an meinen Hintern zerschellen lassen. Ja, irgendwas an deinem Hintern ist kaputt, ne?
Der ist gut. Das wird auch betont. Ich habe einen tollen Hintern. Das freue ich mich drüber. Ich kann damit nicht viel anfangen, aber die Spielpartner sagen das so. Und mit genug Ausholen kann man die Dinger auch zerschellen lassen. Es geht jetzt nicht nur spezifisch um dieses Holzpedal, sondern das waren auch zwei Gummiflogger, die kaputt gegangen sind.
Und noch ein Holzpaddle, was jetzt aufgefallen ist bei einer Session von jemand anderem, der hatte mich damit bespielt, das ist jetzt auch kaputt gegangen. Spannst du deinen Hintern etwa an, wenn er gehauen wird? Natürlich. Ja, vielleicht ist das der Fehler. Naja, aber wie gesagt, ich stehe ja nicht auf den Schmerz. Nein, aber du musst doch locker lassen, damit das Paddle geschont wird. Wie soll ich denn locker lassen, wenn mir da jemand mit so und so viel Sache raufhaut?
Ja, einfach um das Paddle zu schützen. Das geht nicht. Das geht nicht? Die sind ja dafür da, es sind ja Schlagwerkzeuge, es sind nicht heile Werkzeuge. Ja, bei dem hätte man vielleicht mehr Lakantisch hauen müssen. Haben sie auch gemacht. Zusätzlich. Es tat höllisch weh. Ja. Also ein böses Teil und es ist kaputt. Es ist kaputt. Ja, wie eines der anderen fünf Sachen.
Wie ist denn der Moment, wenn da der Schlag kommt oder erwartest den nächsten und stattdessen, ich weiß nicht, gibt es da einen Lachflash oder eine Entschuldigung, dass das tolle Spielzeug jetzt kaputt ist? Also was passiert? Genau die beiden Sachen. Es gibt erstmal einen Lachflash. Genau. Bei dem hier spezifisch war es jetzt ein bisschen anders.
Da war es so, okay, ich wurde da mitgehauen und dann hat die Person, wollte denn wieder zuschlagen und hat dann kurz gewartet, hat sich das angeguckt und dann so, du, da ist ein Riss drin. Und dann, da ich ja schon verschiedenste andere Sachen durch meinen Hintern kaputt gemacht habe, habe ich gesagt, komm, dann machen wir das jetzt auch noch weg. Weil ich will es nicht reparieren. Das geht nur schief. Und es sieht dann auch nicht mehr schön aus.
Ich meine, wenn man das jetzt hier zusammensteckt, das passt nicht. Das ist ja auch ein gewisser Sieg. Genau. Und das ist halt so für mich ist das absolutes Siegesgefühl so, das ist ja cool, ich hab was kaputt gemacht, das ist total toll. Andererseits ist ein schönes Spielzeug, aber kann nachgekauft werden. Ja hast du Ersatz gekauft dafür? Ist ja bald die Passion. Ich hoffe der Hersteller ist wieder da, dann werde ich mir definitiv wieder eins holen.
Dann nimmst du das bitte mit als Anschauungsobjekt. Verweist noch auf die Podcastfolge, dass du da lang und breit drüber erzählt hast, dass du nicht unzufrieden bist, aber. Genau. Und dann kann man da was machen. Ich finde das echt gut, also. Ja, ich finde das schick. Also das hätte ich auch gerne, glaube ich, im Programm. Muss ich mal gucken.
Genau so und das hat mir auf jeden Fall sehr gefallen und meistens ist es dann so ein Lachen und dann ich wundere mich erst mal wieso lacht die Person also klar vielleicht hat sie einfach Spaß mich zu verhauen ist ja ganz oft so, dass man denn wenn ich dann halb am aufschreien bin, dass sich andere dann so freuen so ja geil er schreit auf das ist total gut ich habe ein richtiges Machtgefühl.
Und dann, naja, kommt halt raus, ups, ich hab das Spielzeug kaputtgemacht und dann heißt es so, oh Domi, tu mir leid, das wollte ich nicht. Und dann so, du, alles gut, das ist ein Spielzeug, das ist dafür da. Das soll so. Moment, nochmal kurz, du lässt dich hauen und dann wirst du Domi genannt dabei? Wenn sone Momente passieren, ja. Naja, du hast das Spielzeug dominiert, ne? Ja. Ja, großartig. Aber das ist dann auch so, hm. So ein Ding deiner Macht gegenüber, ne?
Also, ja, ich zerstöre das Spielzeug, wenn es mir nicht gefällt. Ähm, okay. Gekillt, ist halt so, ärgerlich, aber kann man mit Spaß rangehen. Definitiv. Es ist dafür da. Und das ist aus Holz, und egal, was du dahin machst, außer eventuell Metall, es wird wahrscheinlich kaputtgehen, wenn du's doll genug schlägst. Ja, bist du eher der Besitzer der Sachen, die dich treffen?
Ja, so grundsätzlich. Also bis auf zwei Sachen, wo es dann einfach im Nachhinein bei den anderen Personen noch kaputtgegangen ist. Aber durch meine Auswirkungen bin ich grundsätzlich der Besitzer. Ich hab eine riesige Spieletruhe zu Hause. Okay, in was für nem Setting lässt du dich denn verhauen? Ist das eher so ein Bestrafungsszenario oder um des Hauens Willens? Oder, also, wann genießt du das und aus welchem Grund sollte man dich verhauen?
Ähm, Gründe kann man sich natürlich in der Podcast-Folge von der Passion noch mal reinzuholen. Sie ist verlinkt, liebes Publikum. Und da hätte meine Spielpartnerin, schräg sich meine beste Freundin gesagt, Gründe braucht sie nicht mal welche, sie macht es einfach. So. Ist das am besten? Ähm, was heißt am besten? Wir ... Wenn man sagt, du hast Mist gebaut, du wirst jetzt bestraft. Dann ist ja das Mindset schon angelegt in, das tut jetzt mehr weh, das ist böser, das ist schlimmer.
Als wenn man sagt, komm, wir machen jetzt hier Fun und wir lachen darüber, dass das so ein lustiges Geräusch macht. Ja, klar, lustiges Geräusch macht es. Egal, ob bei Bestrafung oder bei Fun. Ich frage auch, ob das Spielzeug das lustige Geräusch macht oder du. Ich versuche tatsächlich meistens bei ner Session meine Klappe zu halten, weil das auch irgendwo nachher so eine Art in die Richtung Brat geht, weil ich das manchmal den Leuten nicht gönne.
Ah, also du schimpfst da nicht rum, sondern mach mal, ne? Genau, bei den letzten Malen ist es jetzt schon ein bisschen mehr geworden, dass ich mich dann manchmal so ein bisschen aufrege und dann sage, ah scheiß Teil oder so was, also Spielzeug. Jaja, ich geh davon aus, dass du das… Wenn du Scheißteil zu deiner Domme sagst… Dann hab ich verloren. Dann brauch ich auch nicht mehr die Augen aufmachen. Kannst du das ja mal testen und dann berichten.
Ich glaub, ich kann das nicht mehr berichten danach. Die Strafe ist ja dann, dass die Spielzeuge so gehauen werden auf dir, dass die Spielzeuge eins nach dem anderen kaputt geht, dass deine Truhe leer ist. Nur noch mit der Kante gehauen und dann ist es vorbei. Was ist denn so dein Lieblingsding in der Kiste oder in der Truhe, was du noch so hast?
Also Liebling im Sinne von dafür, dass du eigentlich nicht so gern gehauen werden willst, also dass Schmerzen nicht so deins sind, ist das ja doch irgendwie, ich habe das Gefühl, du hast zu viel davon, dafür dass du es nicht magst. Ja, nein, das Problem ist halt, wenn ich bespielt werde, dann geht es meistens selten um das Thema Fußerotik. Das ist halt eher nur manchmal so ein seltener Beiprodukt oder halt einfach von mir aus eine Leistung.
Von wegen, hey ich massier dir mal die Füße oder so was. Deswegen die Sessions, die ich bis jetzt hatte, waren grundsätzlich immer ein Gekloppe. So Gekloppe bis irgendwann nicht mehr geht. Ja, vielleicht ist das der richtige Moment für dieses Bild. Ja, das neueste, ja. Ja, das musst du nochmal mit den Mädels absprechen, die drauf abgebildet sind. Ist okay so. Aber dieses Bild, das wäre sogar Shownotes kompatibel. Also ich beschreibe es mal ganz kurz.
Ich habe das gesehen, dachte mir, okay, darüber müssen wir reden. Also man sieht, ich vermute dich, genau, ist das Latex, was du trägst? Es ist irgendwie so ein Möchtegernstoff dafür, ja. Okay, Gummi, Latex, irgendwas, so ein schwarzes Outfit. Und du liegst mit dem Bauch nach unten auf einem Bett. Da ist ein buntes Kissen, ansonsten bist du da angekettet. Kennst du das Spielzeug noch? Ja, da ist dieses Spielzeug hier zu sehen tatsächlich. Noch ganz.
Und rechts und links stehen zwei leicht bekleidete Frauen, jeweils eine mit einem Flogger, eine eben mit jenem Spielzeug. Du liegst dann da und du trägst übrigens lustige Socken mit Karo-Muster unten. Möchte ich nochmal erwähnen, dass das so ist. Hättest das Bild ja auch einfach abschneiden können an der Stelle. Hast du nicht getan. Du wirst von zwei hübschen Personen bespielt und verhauen von beiden.
Jetzt muss ich die richtige Frage dazu finden. Ist das exemplarisch dafür, wie eine gelungene Session für dich ist? Schwierig. Eine gelungene Session würde für mich halt auch so... Also ich sage es immer so, aber ich möchte dabei andere Menschen nicht wirklich verletzen. Ich habe für mich vom Gefühl her noch nie eine richtige Session gehabt. Da kommen dann die Leute immer, okay, was ist denn eine richtige Session?
Jeder, also nein, ich gucke gerne auch Pornos und es gibt da halt auch tatsächlich selten, aber auch gute Videostücke, wo dann halt wirklich auch mal was Einfühlsames gezeigt wird. wo halt wirklich mal so eine Session gezeigt wird. Das heißt, es ist nicht nur das Gekloppe ist. Genau, es ist nicht nur das Gekloppe. Es ist nicht nur das Niedergemache. Es ist nicht nur das Du küsst mir jetzt die Füße oder sonstiges, sondern es ist halt wirklich ein Okay, du kommst langsam in das Ganze rein.
Beginn zum Beispiel mit, keine Ahnung, gibt irgendein Streitgespräch oder so was und gut, das ist jetzt meistens Überlegungen. Also ein Grund und sei hervorgeschoben. Genau, genau. Es gibt so einen kleinen Grund und dann heißt es, okay, du bist jetzt auf jeden Fall der unterwürfige Part, ich bin der obere Part und wir werden jetzt eine Session haben.
Und so was fängt dann meistens immer langsam an, von wegen okay, zieh dich mal aus oder mach irgendwas anderes oder tu irgendwas für mich und arbeite dann halt dich so langsam hin, bis sich dann halt beide irgendwo sehr nah und innig stehen. Also nicht dieses spontan und jetzt sofort, sondern wo man schon planvoll rangeht, aber es nicht vorher plant. Also wenn dir jemand sagt so nächste Woche Mittwoch 19:25 Uhr machen wir Session, dann machen wir das und das und das.
Das geht ja gar nicht, weil also klar man könnte so was planen, aber man ist ja dann nicht automatisch nur, weil man es plant, drauf gehypt. Ja, da kann ja die Vorfreude, wobei nein, die Vorfreude ist, man hat den Haken, dass man immer alles überromantisiert und dann Erwartungen da reinsteckt, die sind natürlich unerfüllbar. So und das ist wahrscheinlich auch einfach das bei mir, also das waren alle Sessions, das weiß ich.
Deswegen, wie gesagt, sage ich ja auch, ich möchte ja mit niemanden verletzen, weil das waren alle Sessions und es waren tolle Sessions, mir haben sie sehr gefallen. Der Hauptbestandteil davon ist aber, ich kloppe auf dich ein. So und das ist für einen Nicht-Masochisten, eben so ein Punkt, wie du halt schon mal vorhin gesagt hattest. Ja, es kann so lange auf jemanden, auf so einen Fußmenschen zum Beispiel eingetreten, werden, aber irgendwann hat er dann halt auch keine Lust mehr so.
Dann möchte er Abwechslung oder so was und ich sage jetzt nicht, dass sie nicht kreativ waren oder so was, sondern halt einfach. Das muss ja keine Kritik sein. Ich hab auch das Gefühl, du weißt gar nicht genau, wonach du da noch suchst. Da scheint noch etwas zu sein, was es zu entdecken gilt. Genau. Und für mich war es bis jetzt halt einfach nur sehr viel Gekloppe. Es hat mir auch riesig Spaß gemacht und die Flecken danach zu sehen war großartig.
Und das hier war jetzt spezifisch von der Halloween Party. Sieht man nicht so an. Ich war aber tatsächlich in der Zwangsjacke. Also ich hab nen Irren gespielt. Ah, okay. Sieht man aber nicht, weil das gleiche Farbe ist mit der Hose. Und der Blick auf dieses Kissen, das ist alles ziemlich stimmig, aber dieses Kissen, da wird man irre. Ist das ein Blümchenmuster? Nein. Doch, es sind Blumen. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, das ist nicht bei mir. Okay, na gut.
Ja genau und rechts ist halt meine beste Freundin, mit der ich ab und zu auch noch spiele und links ist halt auch eine weitere Freundin, mit der ich viel spiele, wenn sie es halt anbietet und ja, die sind dann halt beide am kloppen. Ich drück jetzt hier mal den Love-Button einfach, das mach ich auch selten bei FetLife. Dieses Bild bringt mich halt so schön auf das nächste Thema, was ich hier habe. Und ich gucke auf die Uhr und stell mir fest, ja, das könnte eine lange Folge
werden. Mal gucken, wie ich das hinkriege im Schnitt. Spielen mit mehreren Personen. Ja. Das ist so ein Ding, schwebt vielen vor. Natürlich, es gibt immer den Dom, der seine zwei Subs dann da durch die Gegend scheucht. Aber wenn man von mehreren Personen bespielt wird, das ist ja auch nochmal eine Perspektive. Was kriegt man mit, wie spricht sich das Gegenüber ab? Gibt es eine Leaderin, die dann eher das Zepter in der Hand hat und die andere spielt mit?
Also kannst du da ein bisschen was beschreiben und kann man das irgendwie forcieren oder ist das jetzt auch ein spezieller Wunsch gewesen, dass es halt nicht eine Eins-zu-Eins-Situation ist? Und was ist eigentlich daran anders? Also dieses Bild, dass du es auch online gestellt hast und dass du es online stellen dürftest, wo beide drauf sind, das ist ja was, das sagt schon aus, wir haben jetzt Partyspaß, beziehungsweise ist es halt Gekloppe.
Also wie weit hast du da Erfahrung, spielen mit mehreren und was ist das für dich? Spiel mit mehreren, kommt eigentlich nicht so oft vor, wenn dann mal auf irgendwelchen Partys oder irgendwelchen Sit-ins. Das höchste, was ich da hatte, waren glaube ich auch vier Leute, das waren dann zwei Mädels und zwei Kerle. Okay, aber was passiert und was ist jetzt anders im Vergleich zu so einer 1 zu 1? Bei einer Eins-zu-Eins-Situation, kommt, man,
sich einfach sehr viel näher. Wenn ich von mehreren Leuten bespielt werde, hatte ich das in der Vergangenheit so, dass ich mir dann irgendwo eher wünsche, nur mit der Person alleine zu spielen, mit der einen. In dem Fall ist es meistens immer meine beste Freundin gewesen. Das ist aber halt auch einfach so, weil wir ein Dom-Sub-Verhältnis hatten.
So mit der anderen Partnerin, die du zum Beispiel darauf siehst, auf dem Bild, hab ich eigentlich die, naja, spiel ich, wenn überhaupt mal, wenn wir mal irgendwie rum, ja, ich sag mal wir mal rumpimmeln, rumspielen, dann bin ich da halt der Dom und deswegen, das passt nicht immer rein.
Ja gut, aber jetzt haben wir ja die Situation, es ist nun mal dazu gekommen, so ein bisschen, also wenn, du liegst ja jetzt Richtung dieses Kissens, was du betrachten musst, in der Zwangsjacke und dein Hintern spürt was. Vielleicht mal so bisschen deine Perspektive, dass man die wahrnehmen kann. Was hörst du? Klar die Schläge, aber wenn ich da eine Person habe, dann hat die ihre Gedanken und sie kommuniziert mit dir direkt. Wenn du zwei hast, dann reden die ja vielleicht auch miteinander.
Was hast du wahrgenommen, was hast du gehört? Was halt kam, war von den beiden aber gegenseitig. Die haben sich abgesprochen, ob sie das Spielzeug tauschen wollen oder ob irgendwie jemand was anderes davon haben will. Und ansonsten war es meistens einfach nur ein lautes Geklatsche. Zwischendurch von meiner besten Freundin halt die Frage, ja, geht's noch, alles gut und so weiter. Und dann sag ich, ja, kannst weitermachen, alles guti.
Und ansonsten geht grundsätzlich alles über sie. So, das heißt, ich habe da wirklich Kopf aus, kann mich darauf konzentrieren, diesen Schmerz zu überstehen. Und darf mich da komplett auf mich fokussieren. Okay, kann ich das einschätzen, wie doll das noch geht, wie doll das kann? Inwiefern belustige ich aber auch mit meiner Art und Weise die anderen? Weil wenn ich einfach nur so auf jemanden raufdresche, dann kann es mir eventuell
Spaß machen. Aber grundsätzlich ist es ja die Verbindung, die du mit den Personen hast. Ja, aber das heißt für dich als Ansprechperson eine. Und nicht mal die eine, mal die andere. Genau, es könnten theoretisch beide mit mir reden, aber grundsätzlicher Ansprechperson ist dann halt meine Partnerin. Ist ja auch so ein mentales Ding, dass man sich eher an eine Person orientiert. Das ist halt auch meistens so, zum Beispiel bei der Viererkonstellation war das so, so wie man das ja häufig mitbekommt.
Die anderen haben dann gefragt bei ihr, ob sie, ob die mitspielen dürfen und sie hat dann bei mir mitgefragt, ob das in Ordnung ist. Das heißt grundsätzlich, ich darf halt mitnicken, ja ist alles okay, mir geht's gesundheitlich gut, andere dürfen mitspielen oder sonstiges, aber alle möglichen anderen Absprachen gehen über sie. Und das macht das Ganze für mich persönlich, wenn ich weiß, ich habe eine Ansprechpartnerin, mit der ich alles mögliche da in die Hinsicht bequatschen kann, recht intim.
Ich hab manchmal das Gefühl, wenn Menschen davon erzählen, dass sie mit mehreren Personen gespielt haben, das ist tatsächlich, da passiert viel, da ist viel Action, das ist hinterher ein Ereignis, von dem man gut und viel erzählen kann, was aber in einem selber gar nicht so einen hohen Stellenwert hat. Absolut richtig. Also das führt dann dazu, wenn man anderen Menschen zuhört, ja ich habe mit vier Personen gespielt, ich wurde von sechs Kerlen verhauen, keine Ahnung, ja.
Irgendwie so was. Das ist dann eher, ja ist das dann eher Spektakel oder ist das nicht an sich auch schon mal so ein Ding, da hast du zwei Personen, die beide in dem Moment ihren Fokus, ihr Interesse bei dir haben. Ist ja auch irgendwie ein schönes Kompliment. Ich hatte das auch schon mitbekommen, ich hatte eine Zeit lang mal drei Leute, die mit mir gespielt hatten oder mit mir spielen wollten. Ich hatte mir dann mal einen wunderschönen, wirklich wunderschönen Strap-On gekauft.
Ist noch nicht benutzt worden, war aber schon mal an allen dreien Leuten dran und sah gut aus. Kann man sich nicht beschweren. Und dann hatte die eine mal den Kommentar gegeben, du kannst dich eigentlich echt glücklich schätzen, es gibt hier drei Frauen, die um dich ringen, dass sie diesen Strap-On an dir benutzen dürfen. Da dachte ich mir so, eigentlich ist es wahr. Fürs Ego toll, ne? Klar, fürs Ego ist es toll. Ich persönlich habe sonst nicht so viel mit meinem Ego.
Ich habe nichts, womit ich großartig irgendwie angeben kann, womit ich mein Ego pushen kann. Ich habe jetzt keinen top Körper, oder bin jetzt nicht besonders erfolgreich in irgendwas. Ich bin beim Zocken auch absoluter Noob. Grottig, aber so wenn man halt mal so was bekommt, das ist natürlich schon so ein bisschen Balsam für die Seele so. Ja klar, es gibt Leute, die wollen was von dir, nicht wegen etwas, sondern die wollen was von dir. Das ist großartig.
Also ich kann ja schon mal sagen, dass du den Mut hast, dir beim Podcast ganz viel zu erzählen, darauf darfst du und solltest du dir auch was einbilden. Ich würde das nicht tun. Glaub mir, ich bin riesig glücklich, dass ich hier bin. Okay, da gehe ich nochmal so ein bisschen in Richtung Dynamik, also deine, so in Richtung Wünsche.
Wir stellen uns mal vor, du findest eine Person, mit der lebst du vielleicht auch zusammen und dann kann man da, die hat auch schöne Füße, das ist wichtig und die achtet da auch drauf und ihr teilt dann die Wohnung gemeinsam, lebt zusammen und ja, wo geht dein Wunsch hin? Eher in so eine Richtung 24/7 oder, also welchen Stellenwert sollte BDSM in deinem Leben, in einer Beziehung, wenn du die überhaupt möchtest, einnehmen und wo sagst du heute, das würde dich vermutlich glücklich machen?
Also wenn sich das natürlich in eine Beziehung einfädelt, dann wäre es natürlich hervorragend. Und wenn man dann mit der Person später irgendwann zusammenzieht, gehe ich mal jetzt davon aus, dass es wirklich einfach nur ne Spielfr..., na gut nein, du hast gesagt, dass es so grundsätzlich die Traumfrau denn. Nee, es muss nicht die Traumfreude sein, aber einfach so dieses, man überlegt, welches Lebensmodell möchte ich gerne.
Also wie, was weiß ich, wo würdest du sagen, ja das ist eine schöne Vorstellung? Also 24/7 könnte ich nicht, aus dem Grund, ich bin nicht 24/7 unterwürfig,
ich könnte das auch nicht sein. Ich möchte gerne auch manchmal so Gegenwehr machen, jetzt nicht zwingend nur die ganze Zeit rumbratten, aber ich möchte schon halt definitiv mit der Person auf Augenhöhe sein und wenn wir uns sagen, okay, wir haben jetzt eine Session miteinander, dann möchte ich mich der Person auch unterwerfen dürfen und nicht müssen. Wie gesagt, das wird eventuell irgendwann mit einer Domina mal anders. Aber auf jeden Fall, ich möchte mich der Person freiwillig untergeben.
Ähm ... 24/7 fällt halt bei mir raus. Ähm, ich glaube schon, dass es ganz gut ist, wenn man sich gegenseitig auch Pausen gibt voneinander. Weil, ähm, klar, würde ich da jetzt eine unglaublich tolle Spielpartnerin finden. Dann wird es die erste Zeit eventuell so sein, dass wir uns gegenseitig ganz im Nacken sitzen und uns freuen. Ey geil, ich hab hier meinen anderen Partner. Total toll. Aber ich glaube, mit einer gewissen Zeit kommt halt auch das Gefühl, okay...
Ich sehe sie jetzt die ganze Zeit, vielleicht irgendwie auch mal anders. Also ich würde mir auf jeden Fall nicht vorstellen können, und das war auch mal ein Grund, einer Dom, ich würde mir nicht vorstellen können, nur auf eine Person spezifisch gefokust zu sein. Okay, also auch weitere Spielpartner haben, das wäre schon etwas Wichtiges, um auch einfach weiter Erfahrung zu sammeln. Ja, mir würd's schon reichen, halt wie gesagt, mit anderen Erfahrungen sammeln zu dürfen.
Sie darf gerne meine einzige Freundin oder Sonstiges dann in der Nähe sein. Aber ich möchte definitiv auch mit anderen noch interagieren dürfen. Es darf jetzt nicht die Aussage kommen, okay, du bist mein Sub, ich verfüge über dich, und du darfst nur mit mir spielen. Da würde ich sagen, du, tut mir leid, du bist eine unglaublich tolle Person, aber ich möchte das nicht. Weil mir ist das wichtig, mit anderen Erfahrungen zu sammeln.
Weil letzten Endes ist das ja so, wenn man alle Menschen, die BDSM machen, anhören würde, dann ist das ja so, dass man auch selber sehr viele andere Sachen, Methoden oder sonstige Spielzeuge mitbekommt und sich eventuell auch für die begeistern kann.
Deswegen, ich glaube schon, auch so Leute, die deinen Podcast hören, sind eventuell eher darauf vorbereitet, irgendwie mal eine Session oder halt sich mit einem Partner irgendwas zu gönnen, als Leute, die jetzt wirklich nur strikt nach, sich ihre Vorstellungen nach Internetpornos richten. Wo du Pornos nochmal sagst. Hast du ein Lieblingsporno? Ich hab keinen Lieblingsporno. Oder irgendwas, was man, wenn nix Vernünftiges zu finden ist, das geht immer.
Nein, das Witzige ist, wenn ich einen tollen Porno finde, dann ist der cool für ein, zwei, dreimal und danach ist er wieder langweilig. Okay, skippst du? Skippe ich? Ja, also, es fängt langsam an und so. Also nimmst du dir die Zeit oder ist das so? Für mich ist es aktuell dadurch, dass ich ja keine Freundin habe oder sonstiges oder keine sexuelle Spielpartnerin, ist es tatsächlich nur einfach mal kurz
entspannen. Also als Entspannung. Wenn man irgendwie Stress hat oder so was, dann legt man sich mal eben kurz entspannt ins Bett, macht dann sein Geschäft und okay, dann ist es nicht falsch. Aber man holt sich mal runter. Einfach ein bisschen Druck abbauen, dann ist gut.
Dann ist es deutlich entspannter. Sie sagen auch, hab ich mitbekommen, einige Frauen auf Instagram, die sagen, wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest, auf Fetlife hab ich das auch schon gesehen, dann hol dir bitte vorher einen runter, dann können wir miteinander reden. Weil dann ist man anders drauf, dann ist man nicht so needy drauf. Was übrigens auch ein Punkt ist. Sehr viele Subs, die neu in der Szene sind, war zum Beispiel bei mir auch so, die sind sehr needy.
Also, die sind sehr, ich möchte, ich möchte, ich brauche. Ja, die sind dann auf dem, ja. Genau, und das ist halt was, was ... Vielleicht ist das mal so ein Tipp, noch mal ein Orgasmus, bevor man zum Stammtisch geht. Weil die Wahrscheinlichkeit, dass man auf dem Stammtisch dann diese Erlösung, weiß ich nicht, die ist halt dann doch eher gering. Nehmen wir uns doch mal so als letztes großes Thema noch ein ganz kleines Thema. Switch. Ganz klein. Ja, also ... Ja, warum, warum das?
Also, warum Switch? Nein, du bist Switch. Wieso switchst du? Seit wann? Mit wem und wieso? Ähm, ja. Ganz einfache Fragen. Natürlich. Ja. Ähm, nee, ich switche aktuell nur bei zwei Personen, mit denen ich aber nicht regelmäßig spiele oder so was, sondern halt einfach eher nur so aus Spaß. Und dann, weiß ich nicht, vielleicht auch eher Bratten oder so was in die Art, dass das das ist.
Aber ansonsten bin ich halt grundsätzlich unterwürfig. Aber switchen tue ich gerne für mich, weil es einfach Spaß macht, auch mal andere Personen so ein bisschen zu verhauen. Ich mache es dann nicht oft, also die andere Person verhauen. Aber es bereitet mir schon ab und zu Spaß, also die sadistische Seite dann so ein bisschen auch mal auszuleben. Also eher Sadist, aber nicht dominant. Ne, wie gesagt, ich habe ja von mehreren Damen erfahren, dominant kann ich nicht.
Ja gut, das könnte sich ja entwickeln, aber ist das eher so ein, also ist das mit derselben Person oder ist so, wenn jemand dich dominiert, dann kannst du die Person nicht zurück verhauen, sage ich mal. Ich könnte die Person schon zurück verhauen, allerdings nicht in einem, ähm, in einem Kontext des Spielens, sondern halt eher so, um zurück zu ärgern. So, das heißt, wenn sie mich in der Session verprügelt oder so was, dann könnte ich das jetzt nicht im gleichen Umfang zurückmachen.
Wenn es aber heißt, okay, wir ärgern uns jetzt nur, dann kann ich definitiv gegen aufmüpfen. Okay, jetzt ist ja, wie du am Anfang gesagt hast. Ich bin unten, ich definiere mich so und dann kommt man ja dazu, dass man doch mal oben ist. Also war das schwer, das zuzulassen?
Ist aus der Situation rausgeboren, weil wenn jetzt wirklich irgendwer zu mir kommt und das ist wirklich der subbigste Sub von dem man nur hören kann, das ist das Beste, wo alle nur von schwärmen, dann würde ich jetzt glaube ich nicht sagen können, okay ich kann jetzt diesen Menschen toppen oder so was. Ich glaube das würde ich nicht hinkriegen. Okay, welchen Spalt? Wenn du jetzt oben bist, dann hast du ja Möglichkeiten.
Du kannst den Sadismus ein bisschen ausleben, du kannst ja auch, ich sag mal, ich gehe mal davon aus, dass das in dem Konzept dann okay ist, du kannst ja auch sexuell nehmen, was du willst. Du kannst Anweisungen geben mit, trag die Schuhe oder trag sie nicht oder leckere die Füße so. Also du könntest ja auch gerade dem Fußfetisch da ein bisschen Raum geben, indem du dir genau das nimmst und das einforderst, was du halt gerade haben willst, für deine Befriedigung.
Ist doch eine hervorragende Überlegung. Ja, könnte ich, kann ich aber nicht. Von mir aus nicht. Ich habe so ein bisschen eine schwierige Geschichte mit so sexuellem und so weiter und das dann irgendwie zulassen oder dem Ganzen dann ja auch nur Folge zu leisten oder so was. Das mein erstes Mal war, sagen jetzt wahrscheinlich viele schrecklich und so weiter. Aber bei mir war das so... Sie hat mir in dem Moment Anweisungen gegeben, was ich zu tun habe, weil ich absolut keine Ahnung hab.
Nicht kein Fachwissen. Ich weiß, wo alles ist, wo man was findet, wie man das gut macht. Und sie hatte zu dem Zeitpunkt auch gesagt, so ja, das wiederholen wir definitiv nochmal. Das war gut. Für mich jetzt im Nachhinein war das wahrscheinlich, also mir hat es schon gefallen, dass sie mir gesagt hat, wo es hingeht. Aber das war es auch irgendwo so. Also du bist jetzt nicht die Person, die sagt, komm los, Weib, leg dich dahin, mach die Beine breit Absolut nicht!
und dann reck deine Füße in die Luft und dann wirst du hier durchgevögelt, bis ich keine Lust mehr auf dich habe. Absolut nicht. Das krieg ich nicht hin. Ich kann mir das auch nicht vorstellen, ehrlich gesagt. Ich könnte das niemandem antun. Also das meine ich aber auch so, ich krieg das nicht hin. Nicht antun, aber vielleicht mag die Person das ja, aber das ist dann wirklich ein Service, den du dann höchstens erbringen würdest. Wenn ich das schaffen würde, dann wäre es tatsächlich ein Service,
ja. Aber das wäre nichts, was ich jetzt so sagen würde, das kann ich. Okay, aber wenn du jetzt switchst, wie stelle ich mir dich vor? Also bist du da grundsätzlich unterwürfig und erbringst einen Dienst, in dem du haust oder, also wie stelle ich mir das tatsächlich vor? Deine Domme sagt, los switch jetzt mal und dann musst du halt, aber es ist dir grundsätzlich unangenehm oder ist das Switchen doch etwa so ein eigener Kink geworden?
Das Gute ist, dass ich halt mit meiner Spielpartnerin da nicht gegen andomme. Also wir machen keinen Domming-Wettbewerb oder wir switchen auch nicht, sondern bei uns ist das ja ein festes Gebilde. Wenn ich das aber mit einer anderen Spielpartnerin mache, dann ist das grundsätzlich nur, ich vermöbel sie. Du sagst nur?
Ja, es ist wirklich nur das. Ich nehme mir nichts irgendwie, ich könnte das nicht, auch wenn jemand so sagt so, hey ich habe zwar vielleicht die schönsten Füße oder so was, aber ich möchte das nicht und selbst wenn ich dann Dom wäre, ich könnte so was nicht. Einfach dafür, weil ich die Person mir gegenüber zu viel respektiere. Ich hab da ein ganz großes Problem mit, in Anführungsstrichen, selbst wenn ich mal den Dom spielen sollte, mir zu nehmen, was dann in dem Moment mir gehören würde.
Ja, aber da merk ich schon, den Dom spielen, sagst du. Genau, für mich ist es spielen. Da krieg ich es nicht hin. Okay, also es ist technisch nicht das Problem, aber es ist einfach das Mindset, was nicht passt. Das wäre jetzt genauso, als wenn ich einer dominanten Frau sagen würde, switch doch mal als Sub, ne? Dann würd ich auch sagen, das ist eine recht respektlose Frage. Also eher so ein Switchen, ja macht Spaß, aber es ist halt doch wieder ein Dienst.
Es ist dann letztendlich wieder ein Dienst und dann sind wir wieder unterwürfig. Genau, dann sind wir wieder unten. Okay, also es geht eigentlich nur um die Handlung. Ja, das heißt also beim Fesseln switche ich, also da spiele ich mal das Bunny oder mal den Rigger, aber so ansonsten, ich hau dann natürlich gerne mal auch andere, aber nicht wirklich oft und zum Beispiel auch nicht meine beste Freundin oder so was, zum Ärgern mal pieken oder so was.
Aber ich könnte sie jetzt nie irgendwie in ner Session hauen. Okay. Aber es fühlt sich für mich einfach nicht richtig an. Nicht so, dass ich mich jetzt als Sub fest genagelt habe von wegen, okay, du bist jetzt unterwürfig, du hast Person XY zu gehorchen, sondern weil es einfach für mich so ein, es ist für mich irgendwie so eine Art Verletzung der Personen, nicht im Sinne von Schmerz, sondern im Sinne von, hey, du machst das normalerweise nicht, ihr habt euch da auf so was nicht geeinigt
und irgendwie gefällt dir das dann auch nicht und das spielt alles nicht so zusammen. Ja, aber wenn du als Sub das ja genießen kannst, dann musst du ja auch deinem Gegenüber zugestehen, dass wenn die Person sagt, ich genieße das total, wenn du mit deinen Schuhen auf meinem Gesicht stehst, mal umgekehrt. Also das müsstest du dann ja auch respektieren, aber das fühlst du einfach nicht. Also ich würde es ihr dann erfüllen als Leistung, als Serviceleistung, sage ich immer.
Aber für mich wäre dann eher die Frage, oh Gott, ist alles gut, bin ich nicht zu schwer, kann ich dir irgendwas bringen? Ich würde glaube ich alle zwei Minuten fragen, ey, wie geht's dir? Ganz kritisch. Ja, jetzt wo du es gerade sagst. Ich hab nochmal, das Thema hatten wir ganz am Anfang, so ein bisschen und da mag ich vielleicht nochmal einen kleinen Tucken drauf eingehen. Trampeling.
Ja. Ja, hatte ich auch schon in der Sendung, Grüße an Peter, lange nichts mehr von dir gehört, aber falls du das hörst, gib doch mal ein Zeichen von dir. Ich glaube, er war das, wo dann der Stöckelschuh dann doch in den Brustkorb eingedrungen ist. Das ist jetzt natürlich so der Extremfall, aber... Was ist Trampling für dich? Was passiert dabei im Grunde und abgesehen davon von der Perspektive, dass dein Gegenüber sehr groß wirkt, was ist so das Gefühlsding dabei?
Und ist das mit oder ohne Schuhe? Das kommt bei mir drauf an. Ich mag es mit Schuhe und ohne Schuhe. Klar, wenn du jetzt barfuß oder mit Socken oder mit Sneakern auf mir rumläufst, halte ich das deutlich länger aus, als wenn du jetzt mit irgendwelchen 20 Zentimetern Pleasern auf mir rumtrampelst. Und ich sag mal auch so, bei der Trampling-Szene an sich ist ja meistens das Ziel, also nehme ich jetzt mal, habe ich mal so mitbekommen,
dass es immer schwerer wird, die Personen, die aufstehen. Entweder ganz viele oder immer schwerer. Und das ist für mich nicht der Fall. So ich kann, das ist halt ähnlich wie bei Füßen, so für mich ist das wichtig, okay, ich müsse mit der Person eine Bindung haben. Ich könnte nicht einfach irgendjemanden auf mir aufstellen lassen.
Dann ist es wichtig für mich, klar, dass es jetzt nicht die Sommersandalen von Herbert sind, sondern dass es irgendein schönes Schuhwerk ist oder halt irgendwelche hübschen Füße. Und dann, was ich daran halt sehr mag, ist a, die Perspektive, weil es ist total tolle Ansicht von unten. Darauf wirkt dann die Spielpartnerin deutlich größer, aber auch mächtiger und das gefällt der Spielpartnerin auch.
Was ich unter anderem sehr mag ist, klar, du hast auch beim Trampling ab und zu Spuren auf dem Körper, die du hinterlässt. Ob das jetzt von den Absätzen sind oder weil du da irgendwie lang streifst oder einfach nur mal eine Zeit lang auf einer Stelle stehst und dann diese Abdrücke des Schuhs oder des Fußes auf dich selbst formen. Und als Drittes ist es halt der Druck. Ich mag den Druck sehr. Worauf kann man denn stehen? Überall eigentlich, also es ist halt schwierig.
Also okay, ich vermute, was nicht geht, ist, man kann sich nicht auf den Kopf stellen. Doch. Das geht? Klar, man muss vorsichtig sein und ich habe es auch noch nicht bei vielen geschafft, dass sie sich auf den Kopf stellen, weil dann kommt halt meistens die Angst, dann geht er kaputt oder ja, eigentlich nur das. So, dann geht er kaputt. Ich hatte das aber mit einer Dame, die hat sich bei mir auf den Kopf gestellt und ich bin dann so halb ins Sofa versunken.
Aber es war cool. Es war wirklich cool. Ist das ein Schmerz oder ist das wirklich Druck? Kommt drauf an, wie die Unterlage ist. Wenn du da wirklich nur auf dem Boden liegst und da halt nichts weiteres hast außer deinem Kopf, dann ist es definitiv Schmerz. Achso ja natürlich am Hinterkopf, klar. Klar, du hast ja irgendwo ganz tolle Druckstelle da. Aber man hat jetzt nicht so einen Druck auf dem Kopf, so wie beim Kopfschmerz.
Oder wenn man jetzt im Flieger sitzt und den Druckausgleich nicht hinbekommt. Nee, würd ich nicht sagen, nee. Also es ist halt einfach so, okay, du hast jetzt halt im Kopf, dass da eine ganze Person auf dir draufsteht. Das ist halt schon so, wow, also der Kopf kann was ab. Es wird aber auch immer überall geraten, wenn man sich darüber informiert, vorsichtig. Das zählt jetzt nicht nur für Kopf, sondern für überall. Dass man da nicht Anlauf nimmt und drauf hüpft.
Es gibt Pornos, wo sie auch drauf rumspringen. Also es gibt ja immer die Extreme. Natürlich, die gibt es ja immer. Und dann ist natürlich an der Stelle auch, das ist einfach ein physikalisches Ding, das macht einen Unterschied. Und auch jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Schmerzempfinden, Druckempfinden und so weiter. Allein die Schuhgröße macht ja, also wie weit wird der Druck verteilt und Brustkorb geht glaube ich auch.
Brustkorb geht eigentlich mit am besten, da hast du dann halt nur die, dass du die Atmung so ein bisschen verlangsamst. Das findest du ja bestimmt gar nicht schlecht. Das hat was, definitiv. Deswegen, also es muss auch nicht immer nur stehen sein.
Ich habe das auch manchmal ganz gerne oder hatte das zumindest ein paar Mal nach einer Klopping Session, dass ich dann zu meiner Partnerin gesagt habe, bitte knie dich oder also angenehm knien, knie dich bitte auf meinen Brustkorb, ich möchte einfach nur mal kurz Druck spüren und so, dass ich dann wieder zur Ruhe komme. Und das hat hervorragend geklappt. Das heißt, das schaltet in deinem Kopf auch so einen Ruhepunkt einfach ein.
Ja, ich werd dadurch recht entspannter. Obwohl's halt ne spannende Sache ist. Da steht ein Mensch auf dir. Ähm, also, bestenfalls ein heißer Mensch. Ähm, so, ne? Das ist großartig. Das Ding der Woche zwei. Es gibt noch eins. Ja, genau. Ich bin sehr gespannt. Ich habe noch dieses hier. Oh! Eventuell hast du so was mal gesehen. Okay, ich bin grad ein bisschen verwirrt. Ich erzähl mal, was ich in der Hand hab. Ich habe hier eine Gerte mit einem überraschend leichten Griff, mit einem USB-Anschluss.
Du hast in deiner Hand eine Elektro-Gerte. Ich fasse die an, ja stimmt, ich habe zwei Kontakte vorne an der Spitze. Du hast vier Kontakte und du hast diesen ganzen Stab als Kontakt. Ach und der ist auch quasi mit einem Draht um… ja, ich merke das schon. Deshalb ist der auch so gewickelt. Genau, den kannst du anschalten und dann… Ja, drei Knöpfe, was machen die? Genau, der unterste ist an. Nee, warte, du hast da zwei LEDs noch, musst noch warten.
Okay, da passiert gar nichts. Ach doch, jetzt die rote LED ist an. Die Rote? Okay, eventuell bald Akku laden. Und da hast du halt zwei Stufen. Das oberste ist eins und das unterste zwei. So und jetzt das Lös aus, wenn ich drücke, oder löst es jetzt schon aus? Ähm ... drück mal. Gar nicht. Okay, und die untere? Okay, also ich hab eine kaputte Elektrogerte in der Hand. Also eventuell hast du eine kaputte oder eine leere Elektro-Gerte.
Ich vermute sie ist leer. Aber eine Elektro-Gerte, so was habe ich ja noch nie gehabt, das ist ja großartig. Genau, es ist eine Elektro-Gerte, mit denen wurde auch schon gut bespielt und die ist halt so, die ist nicht fies oder gemein oder ganz doll schlecht oder so schlimm, sondern die ist halt einfach nur, in meinen Worten, nervig. Nervig?
Ja, das ist so ein ganz nerviger Schmerz, gerade wenn du irgendwie oberkörperfrei bist und dann hält das da jemand an dir ran, dann ist das ein richtig nerviger Schmerz, der so, ah, wie so eine Mücke, die die ganze Zeit auf den Sack geht. Okay, aber man kann damit auch hauen, oder ist das, also es wirkt ja durch den Griff sehr fragil. Ja, ja, es ist eher nicht zum Hauen. Also wahrscheinlich würde, wenn man da ordentlich zuhaut, würde es wahrscheinlich einfach der Griff zerbrechen.
Der ist schon mal zerbrochen, ja. Ach, wunderbar. Also du kannst den Teil hier schon fast komplett abnehmen. Okay, ich war kurz davor, jetzt hier mal auf den Tisch zu hauen, hab dann beschlossen, ich mache es nicht. Aber das ist ja, also dafür muss man auch definitiv da ein Foto haben, vielleicht findet sich nochmal jemand der so was in martialisch macht, aber wie kann, also deine Idee das Ding zu kaufen?
Ja definitiv, also ich meine ich stehe so auf Elektrosachen, ich habe jetzt auch letztens gesehen. Also was heißt ich stehe so, ich finde so was recht cool, aber irgendwo habe ich auch riesen Respekt davor. So ich könnte niemals zum Beispiel. Es ist ja die meisten so Elektro-Halsbänder. Könnte ich nicht. Ich habe es mal versucht, auch so am Bein versucht. Und da hatte ich dann so irgendwie Stufe 4 und das war dann auch genug für mich. Das Ding hatte 100 Stufen.
Und das war dann so. Und dann hatte ich mit einer Freundin von mir auch gequatscht. Und sie sagte ja bei ihrem Sub, da kriegt sie so die Stufe 60, 70 hin. Und ich denke so, riesen Respekt. Ich würde schon sterben. Ja, wobei das natürlich auch was damit zu tun hat, wie feucht ist die Haut und wie, ne das hat so viele Faktoren. Ja, das ist ein riesiger Schmerz, finde ich. Aber da haben wir dann doch wieder den Masochismus so ein bisschen. Oder geht es um die Angst? Ja, es geht um die Angst.
Weil Strom ist natürlich Schmerz auf Knopfdruck. Genau, genau. Und auch Schmerz bei Fehlbedienung. Genau, genau. So und das ist halt, ich habe dieses Elektrohalsband und würd's wenn, dann benutze ich das an meinem Bein. Und das hatte ich damals bei einer Spielpartnerin, wo ich den Putzsklaven gespielt habe. Die gibt es wirklich? Es gibt sie wirklich. Okay. Habe ich gemacht. War ich recht regelmäßig, ich glaube alle drei, zwei Wochen war ich mal da dann bei ihr.
Und bei der hatte ich das dann halt, ich habe geputzt und im Nachhinein gab es dann eine Bespielung als Gegenleistung. Und als ich ihr gesagt habe, ja, ich habe jetzt hier so ein Elektroschockhalsband, hat sie gesagt so her damit. Ist geil. Naja, hat sie mir dann rumgebunden und mich dann damit während des Reinigens so ein bisschen gefoltert. Es war ganz spannend, weil auch da war wieder eine recht fremde Person, die man nicht so oft sieht, bespielt dich und du bist da auf fremdem Gebiet.
Ja, und du sagst, Stufe 4 ist noch in der Grenze, aber du kannst im Prinzip nichts dagegen tun, wenn sie das Ding versehentlich auf 100 stellt. Genau. Da hat man eine gewisse, da ist man brav, ne? Ja, bei ihr war das aber auch noch eine ganz andere Sache, da, wenn ich eine Frage während des Putzens hatte oder so was, musste ich mich auch auf den Boden legen, komplett. Und dann warten, bis sie halt mich aufruft sozusagen, dass ich ihr die Frage stellen darf. Also da ganz viel Regelwerk.
Sehr autoritär und Regelwerk, genau. Und so normalerweise, ich bin absolut kein Fan von Regeln, weil Session ist eigentlich zum Spaß da haben, da. Und ja, ich weiß, es gibt viele Menschen, die mit Regeln spielen. Ich könnte das nicht wirklich, wenn es dann heißt, du darfst dich nur hinsetzen, wenn ich sitze oder wenn ich es dir erlaube. Oder du darfst aus dem Raum gehen, musst mir aber vorher Bescheid sagen oder so was. Ich denke mir so, ich möchte auf Toilette gehen, ich möchte dich dafür nicht
fragen. Ich möchte das eigentlich so schnell wie möglich hinter mich bringen und dann wieder Zeit mit dir verbringen. Ja, einige spielen damit. Absolut. Sehe ich ein, es wäre nichts für mich. Okay. Da habe ich, da fühle ich nichts. Und es ist halt, die Elektro-Gerte hier hatte ich mir bei einem, äh, China-Hersteller geholt. Ähm, sie hat ne Zeit lang wirklich gut funktioniert. Wahrscheinlich nach dem letzten Unfall nicht mehr so gut.
Ich hab sie eigentlich die ganze Fahrt jetzt geladen, aber anscheinend muss ich die mal wieder austauschen. Und, ähm, wie gesagt, die macht so einen kleinen nervigen Schmerz. Ich find's eigentlich ein bisschen schade, dass es nicht mehr geht. Einfach so ein Bitz, vermutlich mal. Ja, genau. Oder eher so ein Impuls, so ein ... So ein Bitz oder eher so ein gepulstes, wie so eine Mücke. Ja, es ist so ein ... Nee, nee, es ist einfach so ein kleiner ...mm So ein ... Als würdest du, ja ...
Als würdest du die 9-Volt-Blockbatterie an deine Zunge halten. Niemand würde so was jemals probieren. Nein, natürlich nicht. Aber es ist halt so ein kleines, nerviges Stechen. Und wenn man das dann halt oft macht und auch über die Haut rüber, oh nee, das war nicht gut. Aber es macht Spaß, damit zu spielen. Auch andere damit irgendwie zu ärgern. Ja, ich merk, so ein bisschen Angst kommt da noch mit rein. Irgendwo hatte ich noch eine letzte Notiz hier auf meinem Zettel.
Ähm, Angstreflex steht hier noch. Ich weiß aber nicht, was wir da besprochen haben. Angstreflex, eieiei. Du hast einen Angstreflex oder...? Ich hatte das bei meiner, bei der ersten Partnerin, wo ich halt gereinigt habe bei ihr in der Wohnung. Da war das so, sie war halt auch sehr groß und mächtig, in Anführungsstrichen. Aber... Ja, bei ihr ist auch eins der Bilder erstanden, wo sie komplett auf mir stand mit Heels. Ja, das war schon ein gutes Gefühl. Allerdings hatte ich bei ihr halt so das.
Das war aber auch cool, das war ganz entspannt. Das war genau das. Da stand sie halt komplett. Ich sehe das Bild, ja. Genau, genau. Und sie ist keine allzu leichte Person. Und sie stand da halt dann komplett mit diesen Heels auf mir drauf. Und bei ihr war das halt, wie gesagt, so, ich musste erst mal warten und fragen. Also warten, ob ich fragen durfte. Sie hat sich oft beschwert, dass ich nicht schnell genug gemacht habe, obwohl ich meines Erachtens nach schon echt gut war.
Und so vieles kam dann halt aufeinander. Und dann hatte ich beim ersten Treffen, auch wenn wir gesagt haben, es ist alles gut und wir haben uns auch vorher freundschaftlich alles getroffen. Das war halt trotzdem so ein wow, oh, okay, es kann so gehen, das ist irgendwo spannend, es törnt mich so ein bisschen an, aber irgendwo habe ich logischerweise halt auch so ein bisschen Angst denn vor der Person. Ich weiß nicht, was sie machen kann alles und so weiter und so fort.
Also ich merke schon, dass es so eine gewisse Sicherheit, eine gewisse Komfortzone muss da sein. Da kann man mal so ein bisschen an die Grenzen gehen. Aber BDSM soll etwas sein, was dich bereichert und keine Selbstaufgabe. Ja. Ich könnte zum Beispiel mit den Partnerinnen, mit denen ich jetzt spiele, ich hätte vor niemanden von denen Angst. Schlichtweg. So, ich hätte keine Angst vor denen. Wenn das jetzt aber, wie gesagt, so eine Frau, wie sie halt war, ist, dann ist das eine ganz andere Sache.
Ja. Vielleicht mag ich nochmal, weil das war im Podcast auch schon mal Thema, als letzter Punkt. Hast du einen Tipp, wo man, wenn Menschen sagen, okay, ich würde mit dir spielen, wo würdest du sagen, das ist ein Warnzeichen, da lieber nicht oder da lieber vorsichtig sein? Hast du da Erfahrungen mitgebracht, die du teilen möchtest? Also von Sub-Seiten ist es grundsätzlich, ich habe keine Red Flags, ne wie heißt es, ich habe keine, im Englischen ist es Boundaries, ich habe keine Tabus.
Entschuldigung, ich bin jetzt hier gerade am Kauen, das ist jetzt gerade doof, aber. Man muss sagen für alle, er hat hier richtig schön aufbereitet, sieht voll gut aus, also er kümmert sich gut. Dankeschön, ich hab die Bio M&Ms gefunden. Weils die anderen nicht gab. Genau, da ist das dann halt so zum Beispiel, wenn ein Sub sagt, ich hab keine Tabus, das wär für mich eine Red Flag. Wenn eine Dom sagt, ja, so ohne einen kennenzulernen oder so was,
dann einfach so, ja, hier komm, wir spielen jetzt. Wär für mich auch ein Tabu. Andere würden das wahrscheinlich so, oh cool, wow. Ja, wär für mich eventuell nach Person auch so, aber ich möchte erstmal irgendeinen Bezug mit dieser Person haben. Ich glaube, das ist gerade der Punkt, als Sub, dass man den eigenen Marktwert bei aller Notgeilheit nicht unterschätzen sollte. Definitiv nicht. Also dieses, ich muss auf alles eingehen, damit ich irgendwie mal eine Chance habe.
Ich glaube, ohne dass ich natürlich selber in der Situation bin, das musst du dann sagen, aber ich glaube, dass das der falsche Weg ist, dann alle Grenzen und alle Selbstachtung fallen zu lassen.
Ich glaube, dass ein gewisser Stolz und ein bisschen Self, also auf sich selbst achten, dass das eher attraktiv wirkt, dass man sich nicht so, ich sag mal, gratis ausliefert wie aus der Ramschkiste, sondern dass vielleicht auch das auch vielleicht ein bisschen was wert sein sollte, wenn man dich unter den eigenen Füßen haben kann. Ja, das ist halt auch das gleiche, was wir halt vorhin besprochen hatten. Zum Anfang war es halt nicht so.
Als ich frisch reinkam, da war ich auch needy und hab halt auch gesagt so, okay, hier, ich schmeiß mich dir hin. Aber das wollen die meisten gar nicht. Also in meinem Fall niemand. Also aus meiner Top-Perspektive kann ich sagen, je schwieriger es war, desto mehr, es eine Entscheidung war, die die Person treffen konnte, zu sagen, ich unterwerfe mich jetzt ihm.
Und zwar nicht, weil ich eh wackelig bin und dann gehe ich halt schneller auf den Boden, sondern nach dem Motto, da musste ich erst überzeugen.
Also das hat dann nochmal für mich einen ganz anderen Wert und dieses Geschenk ist dann auch einfach ein viel großartigeres und nicht, dass man da irgendwas geleistet hätte vielleicht, aber man, ich glaube, das ist der Punkt, man dürfte sich bemühen und das Gegenüber bemüht sich auch und wenn das auf beiden Seiten ist, dann ist doch an sich schon mal so viel Interesse aneinander da, da auch was zu investieren, dass man das auch wertschätzen kann.
Wenn man nix investiert wird, fällt das Wertschätzen immer sehr schwierig. Genau. So und deswegen, wenn man sich einfach nur den Leuten hinschmeißt und sagt, hier, bespiel mich, wenn du Bock hast, oder halt sagt, ja, ich hab keine Tabus, du kannst alles mit mir machen.
Nein, würd ich auch nicht machen wollen. Wenn wir wieder zum Thema kommen, wenn selbst der subbigste Sub zu mir kommt, oder der dommigste Dom zu mir kommen würde und sagt, hier, ich kenn keine Grenzen, oder wir werden jetzt alle Grenzen mit dir austarieren, oder du bist für mich nichts wert, du bist für mich einfach nur ein Spielzeug. Klar, zum Anfang klingt das so, oh cool, ich bin ein Spielzeug, aber du hast den anderen Part überhört. So, du bist nichts wert.
Andere haben diesen degrading kink oder dieses andere zu demütigen oder gedemütigt zu werden. Aber man muss dann halt auch im Gegenzug sich auch wieder aufarbeiten können. Man muss sich sagen können, okay, ich habe einen Wert, ich bin so und so und das ist ganz wichtig und das sollte man sowohl als Dom als auch Sub nicht unterschätzen. Ja, man spielt ja miteinander und nicht gegeneinander. Genau, genau. Auch wenn einige Brats das jetzt eventuell anders sehen würden.
Okay, mein liebes Internet, ich hätte noch so ein paar, ich habe mir ein paar Notizen während der Sendung gemacht und ich hätte noch so ein paar Dinge, die ich dir jetzt nochmal als einzelne Begriffe oder kleine Fragen, die ich dir jetzt einfach mal hinwerfen würde zum Abschluss. Und dann kannst du dazu was sagen. Das kann ein Satz sein, das kann eine ganze Geschichte sein, ist egal.
Ich habe jetzt einfach mal so aus dem Stehgreif so ein paar Sachen formuliert, die mich jetzt, die irgendwie im Gespräch hängengeblieben sind. Weil das erste liegt gar nicht an dir, das erste liegt tatsächlich an der blöden Herr der Ringe Serie, die ich gesehen habe im Urlaub. Ich kann dir nicht sagen warum, ne, also, ich weiß nicht, hast du das gesehen? Herr der Ringe? Ja. Also ich hab gesehen, aber ich hab diese, die neue Serie da noch nicht gesehen.
Okay, ich kann dir sagen, an der Hauptrolle spielen die Haarfüßer. Okay. Genau das wollte ich nämlich wissen, exakt das, wie schaust du, wenn ich diesen Begriff nur sage, ich hab schon so ein leichtes üüüü gerade in deinem Gesicht gesehen, also allein dieser Begriff der gruselt dich schon. Also die heißen Haarfüßer. Ja genau, das sind halt, wie Hobbits nur, dass die halt Haare unter den Füßen haben oder so. Unter den Füßen?
Ja weiß ich nicht, das sieht man nicht, also ich hab keinen Fuß da gesehen, aber die sind halt Haarfüßer. Okay, ja nee, muss nicht sein. Kann man verhindern. Aber Haare generell ist okay noch? Ja klar. Okay, jetzt kommen wir mal zu den richtigen Sachen. Wichtigster Punkt, Socken im Bett. Klar, wenn es der Person gut tut. Okay. Also, warum nicht? Werden ja die Füße versteckt.
Ja, aber es geht ja um die Person. Wenn sie sagt, mir ist kalt, ich ziehe Socken im Bett, dann soll sie Socken im Bett tragen. Wenn sie die nicht sowieso an mir aufwärmt, sehe ich da keinen Grund, da nein zu sagen. Okay. Das ist ja mal so eine Glaubenssache. Ich finde auch so. Socken gehört nicht ins Bett. Sie können sich ja saubere anziehen. Ja, aber ... Nee, ich find, das geht einfach nicht. Okay, ähm, blöde Spielsachen.
Also, was sind so Dinge, die ... Vielleicht hast du die mal gekauft, weil ist an sich toll, aber an sich lieber beim nächsten BDSM-Flohmarkt weg damit. Oder was gibt's für Sachen, mit denen dir mal gedroht wurde, wo du sagst, geht gar nicht? Die mir mal gedroht wurde, also blöde Spielsachen. Ist schwierig. Boah. Ein schicker ... ähm, Harness aus diesem Lederimitat. (Hab ich.) Ach so, okay.
Ich hab einen schicken Harness. Den nenn ich meinen Brustpanzer, den gibt's glaub ich auch auf einem Foto, weiß ich gar nicht. Okay. Was kannst du dir vorstellen, was ist so sehr blöd? Eine Spanking-Maschine. Ja, klar, also, ne, Spanking-Maschine hätt ich halt nichts von großartig. Ich würd sie halt nicht benutzen. Du kannst verhauen werden, während jemand auf dir steht. Die selbe Person. Kann die Person auch machen. Ja, okay. Merkst du schon, da bist du ganz rational.
Ja, nein, es ist schwierig für mich, weil wenn ich mir ein Spielzeug kaufe, will ich's haben. Ich kauf es mir nicht einfach, damit es ... Oder das Paddle, es sieht zwar schön aus und so weiter, und ich hätt es reparieren können. Ich könnte das Paddle halt zum Beispiel auch wieder reparieren und so weiter. Weil es sieht auch einfach wunderschön aus. Aber ich möchte das gar nicht. So, ähm, deswegen, Spielzeuge sind halt für mich da, um benutzt zu werden.
Eine Spanking-Maschine würde ich schlichtweg nicht benutzen. Und deswegen ... Okay. Schwierig. Ich kaufe mir halt nur Sachen, die ich wirklich habe oder haben möchte, wo ich mir sage, die werde ich auch benutzen oder benutzen lassen. Vanillasex. Hatte ich einmal. Okay. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Ich bin bei dem Treffen nicht gekommen. Ich habe Erfahrungen gesammelt, das war's. Aber ansonsten muss ich da noch alles ausprobieren. Ob jetzt Vanilla oder BDSM-Sex. Okay. Füße verhauen.
Bei anderen nicht. Weil da bin ich wieder so, okay, der Wert der Füße ist mir wichtig. Also das heißt, sauber, heile und so weiter. Ja, aber wenn da ein schönes Streifenmuster entsteht, das sieht doch bestimmt auch toll aus. Habe ich noch nicht ausprobiert. Ich hatte halt mal so einen Glasfaserstab, so einen dünnen. Und mit dem konnte man auch so gut Streifen hauen, aber auch der ist an meinem Hintern kaputt gegangen. Ah. Brauchst einen neuen Hintern, definitiv.
Ja, oder härtere Materialien. Bei mir wird das, glaube ich, sogar regelmäßig gemacht. Füße verhauen. Okay. Das macht meine beste Freundin gerne. Und die Empfindlichkeit ist ausreichend? Ja, also es ist jetzt nicht besonders schmerzhaft für mich, aber ich empfinde das eher als eine Art Massage.
Das heißt, auch wenn sie sich zum Beispiel mit Heels auf meine Füße gestellt hat, also jetzt nicht oben rauf, sondern unten rauf, auf die Sohle bei mir, dann finde ich das eher entspannender, weil ich sag mal so als als Submann, ich kriege nicht so oft Fußmassagen zum Beispiel, wie ich sie austeilen würde oder so was. Dementsprechend finde ich das so was dann auch eher an eine Massage grenzend und sehr entspannt.
Okay, dann habe ich noch einen letzten Punkt und zwar das Konzept von Strafe und Belohnung. Verweise ich gerne auf die Passion-Sache nochmal zurück. Ich mache nicht oft doofe Sachen, die Doms aufregen. Ja, aber man kann ja sich auch Belohnung verdienen. Ja. Ein Leckerli. Ja, das ist so ähnlich. Wir hatten das dann mit meiner besten Freundin halt. Der war dann halt, ich weiß gar nicht, was der Konsens, was wir da geplant hatten.
Was war zum Beispiel, in dem einen Abend hieß es dann, ja, du darfst mir dann, ich glaube, ein oder zweimal die Füße küssen. Und das war's. Das ist die Belohnung. Und für sie ist das eine große Sache, was ich völlig verstehen kann. Sie ist halt nicht so der Fußmensch. Sie hat sie für mich hübsch gemacht, dass ich sie mir regelmäßig ansehen kann. Und bei ihr war das auch so ... Ich hatte sie mal drauf hingewiesen, dass ich sie nicht ganz so hübsch finde.
Und dann ist sie mit mir durchgegangen, okay, was könnte ich denn dagegen tun? Dann haben wir das aufgearbeitet, und seitdem, sie hat wunderschöne Füße. Kann ich nicht anders sagen, sie hat wunderschöne Füße. Und das ist halt eine Belohnung. Aber so an sich ist es schwierig. Belohnung und Strafe. Ich werde halt bei den Sessions nur bekloppt, also nur gekloppt. Deswegen weiß ich nicht so richtig in belohnungsmäßig. Schwierig zu sagen.
Das war mein letzter Punkt. Mehr hab ich auf meinem Zettel nicht stehen. Das heißt, diese viel zu kurze Folge wird jetzt enden. Hast du noch letzte Worte? Möchtest du noch irgendwas sagen? Du hast ja auch einen Block mitgebracht, mit Notizen, vielleicht ist da noch irgendwas drauf, aber wenn nicht, dann haben wir's jetzt geschafft. Auf meinem Block stehen nur Sachen drauf, die nicht sagen darf. Okay, das ist auch in Ordnung. Ich glaube, du hast das alles beachtet.
Wenn nicht, kann ich noch ein bisschen nachbearbeiten. Ich war gut dabei, ja. Ja, so, dann hast du hier ein Care-Paket mit diversen Dingen. Du hast jetzt ja auch endlich einen Pfannenwender. Mal gucken, ob der an dir zerschellen wird. Ich vermute es fast, aber ich werd's dir auf jeden Fall berichten. Ja, also, weißt du was, ich geb dir einfach zwei mit und dann kann man am ersten testen, was er aushält und der zweite ist dann Deko. und der zweite ist dann für die Küche. Sehr schön.
Ich bin sehr glücklich, du hast mir das Thema Füße tatsächlich ein bisschen näher gebracht, als ich dachte, dass es möglich ist. Dafür bedanke ich mich ganz ganz herzlich und ich wünsche dir einfach in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren unfassbar viel Spaß beim Ausprobieren, beim Erfahrungen machen, beim Weiterentwickeln und ich auch bei dir sage ich natürlich, ich freue mich dann über ein Update. Ja, gerne.
Dass wir einfach mal gucken können, wohin entwickelt sich das Ganze und vielleicht steht ja dann irgendwie in drei Jahren ein, der Dom vor mir, der dem Subsein völlig abgeschworen hat. Nein, das glaube ich bei dir einfach nicht. Der Dominus Das Internetz? Ja. Das Internetz der Dominus? Nein, ich glaub auch nicht. Nein, ich glaube, du hast einfach diese geistige Freiheit zu sagen, das gefällt mir, dem möchte ich nachgehen, das gefällt mir nicht, dem nicht.
Und das finde ich einfach sehr, sehr schön, dass du da einfach in deinem Interesse handelst und das mit Menschen teilen kannst und das ausleben und genießen kannst und dir auch erzählen kannst. Ganz lieben herzlichen Dank dafür. Und ja, dann werden wir jetzt noch einen schönen Nachmittag verbringen. Und ja, liebes Publikum, das war Folge Nummer 82, glaube ich. Ja, nochmal vielen, vielen Dank, dass du dir den Weg aufgehalst hast und ja, dann gibt's noch ein paar Bilder dazu.
Also, liebes Publikum, schaut in die Shownotes, da gibt's noch ein bisschen mehr Infos und das Profil werde ich auch entweder nicht verlinken, aber zumindest nennen. Dann könnt ihr da ein bisschen in die Bilder schauen, während ihr die Folge gehört habt und habt noch ein bisschen Background-Infos. Ja, dann mach's gut und bis demnächst. Danke, danke. Tschüss. Tschüss.
