Balthasar & Fee - Battlen & Betteln - podcast episode cover

Balthasar & Fee - Battlen & Betteln

Jun 16, 20252 hr 9 minEp. 299
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Episode description

Die Unendlichkeit ist nur ein Zwischenziel

Heute spreche ich mit Balthasar und Fee. Beide sind in den vierzigern und haben BDSM gemeinsam entdeckt. Balthasar spielt oben, Fee unten.

Sobald der Funke BDSM in einer Beziehung entsteht, beginnt eine Reise und die beiden gehen wirklich ins Detail. Was? Wer hat welche Rolle und wie einigt man sich? Wie gut ist eigentlich so ein Starterset aus dem Versandhandel und hilft es, wenn man früher in einer Videothek gearbeitet hat und theoretisch schon viel gesehen hat? Fragen über Fragen und wie immer konnte ich alle stellen.

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Transcript

Folge 128 - Balthaser & Fee - Battlen & Betteln Automatisches Transcript Hallo und herzlich willkommen zur Kunst und Vernunft. Mein Name ist Sebastian Stix und hier spreche ich mit Kinky Menschen über ihr persönliches BDSM. Praktiken und detaillierte Anleitungen im Kink- und BDSM-Bereich sind total wichtig, aber wir fokussieren uns hier mehr auf die Person. Was ist toll? Was macht Spaß? Welchen Weg sind die Menschen gegangen? Mit wem?

Und ja, ganz kurzum, was erfüllt sie an dem Ganzen und was ist die Idee dahinter? Diese Folge, ich sage es gleich, klingt akustisch ein bisschen anders. So die allerletzten Reste hört ihr noch. Aber als ich vor zwei Wochen den Aufnahmetermin hatte, da habe ich schon so gemerkt, ah, da schleicht sich so ein Schnupfen an. Und das wurde leider während der Aufnahme auch nicht besser. Ich habe versucht, das so gut wie möglich zu fixen.

Aber wenn ihr zum Beispiel diese Folge als erstes hört, hört eine andere. Das klingt deutlich besser. Und noch so ein kleines bisschen Hintergrundinfos. Eine Stunde nachdem meine Gästinnen dann weg waren, lag ich dann auch um eine Nacht mit Fieber und Schüttelfrost im Bett. Und das ist einfach eine ganz fiese, miese, hartnäckige Männerkrippe gewesen, wie sich das gehört. Aber genug dazu, viel wichtiger sind meine Gäste. Ich habe nämlich mit Balthasar und Fee gesprochen.

Beide in den 40ern, er top, sie sub. Und, na, wobei es stimmt nicht ganz, ich habe hier stehen, Submissive Alpha Female. Was genau das ist, erfahrt ihr alles gleich. Zumindest kann ich sagen, eine kleine Herausforderung vor Balthasar ist auf jeden Fall mit drin. Als die beiden sich kennenlernten, war BDSM in der Beziehung noch kein Thema und sie konnten das alles gemeinsam entdecken und ausprobieren.

Balthasar hatte zwar schon ein bisschen Ahnung, denn er hat mal in einer Videothek gearbeitet und hatte natürlich Zugriff auf eine Menge Videomaterial aus den wahrscheinlich 90ern, ich weiß es nicht. Wir sprechen heute über beliebte Starter-Kits und welche Teile davon niemand benutzt. Wir sprechen über Rollenfüllung, Partys, Schuhe, den durchdachtesten Spielzeugkoffer,

den ich in diesem Podcast je zu sehen bekommen habe. Und zum Beispiel über diesen netten Satz könnt ihr schon mal drüber nachdenken. Bondage ist doof, Spanngurte sind besser. Bevor es gleich losgeht, lasst gerne in der Podcast-App eurer Wahl einen Daumen hoch, 5 Sterne oder was es auch immer gibt da. Denn dieser Podcast lebt davon, dass er gehört und gefunden wird. Und wenn ihr das bewertet, bestenfalls mit 5 Sternen natürlich, dann ist der Algorithmus gnädig und zeigt einfach mehr Menschen,

dass es die Unvernunft gibt. Und ich glaube, das kann nicht so schlecht sein.

Wenn ihr damit fertig seid, noch eine Bitte. besucht gerne kunstderunvernunft.de denn da findet ihr zur Folge nicht nur die Shownotes und Kapitelmarken und auch ein Transkript, vielen Dank ans Transkript-Team mal wieder, die sind großartig sondern ihr findet einen Haufen Bilder und vor allem Kontakt zu meinen Gästen, die könnt ihr da anklicken und schauen, welche Profile sie haben und könnt da Rückfragen stellen oder die Folge an sich kommentieren das war auf jeden Fall

jetzt genug Vorwort, ist eh schon wieder viel zu lang geworden, jetzt geht's los mit Folge 128 mit, Balthasar und Fee. Liebes Publikum, wir haben Ende Mai und die Regentage sind vorbei, das Wetter wird besser und ich habe Besuch bekommen von Markus und Jasmin. Hallo. Hallo, moin, grüß dich.

Schön, dass ihr da seid. Ich habe heute Morgen kurz überlegt, ob ich absage, weil die Rüsselseuche hat mich ereilt, aber da, Markus, da hast du dich auch so ein bisschen getroffen und haben wir dann beschlossen, dann können wir unsere Keime vereinigen. Wir ziehen das durch. Sehr gut, ich bin total begeistert. Also wenn ich heute ein bisschen anders klinge als gewöhnlich, liebes Publikum, das ist jetzt einfach so, das können wir nicht ändern.

Aber es geht ja um Inhalte und vor allem darum, dass meine Gäste sprechen. Ich versuche euch mal vorzustellen. Also Markus, dich kennen die Menschen im Podcast schon, weil du hast auch in einer Live-Sendung schon mitgemacht, da kennt man dich als Balthasar. Richtig. Du bist 48 Jahre alt und top. Genau. Okay. Und Jasmin, du bist 44, das darf ich sagen. Ja. Und dich kennt man auch schon aus einer Live-Folge als Fee. Und, ja, top, schreibt mir mit drei Buchstaben.

Bei dir habe ich mir notiert, bisexuelle, submissive, alpha, female. Ganz genau. Jo. Na, das wird ja spannend. Ich ahne, dass es da gelegentlich Reibereien gibt, die Spaß machen. Es müssen Sachen ausgehandelt werden. Ja. Ausgehandelt, ja. Andere nennen das Krieg führen, ne? Ja. Wir schauen mal. Ihr kommt beide aus Niedersachsen, seit sieben Jahren ein Paar und inzwischen verheiratet. Ja, seit fast einem Jahr jetzt. Glückwunsch. Danke. Wie lange hat es gedauert vom Antrag bis zum Jahrwort?

Zwei Jahre. Okay, bei uns war es 21, aber wir sind ganz gut auf dem Weg. Naja, okay, wir fangen einfach mal an. Theoretisch habt ihr beide schon so 30 Jahre Kink-Erfahrung. Wann hat BDSM dich, Markus oder dich, Jasmin oder euch ereilt? Ja gut, die ersten Sachen kennengelernt, das ging so um die 2000er-Zeit los, wo das DSL rauskam, wo du dann schnelles Internet hattest, Sachen googeln konntest, Sachen angucken konntest, hast dann die ersten Bilder gesehen, da gab es dann die ersten Plattformen.

Viele kennen noch Casa oder eDunkey. Oh Gott, ja, die ganzen Tauschplattformen. Genau. Und da ist man relativ schnell damit in Kontakt gekommen. Dann habe ich auch in der Videothek gearbeitet. Da hast du natürlich einen ganz anderen Zugriff. Und früher, weil es das ja nur in der Videothek gab, hattest du dann in der FSK 18 Abteilung Wände voll. Und dann konntest du dir den Fetisch angucken, den Fetisch angucken. Es gab ja nichts, was es nicht gab.

Ja, und dann fangen diese, also ich habe die Erwachsenenabteilung auch um die Jahrtausendwende auch besucht und hab dann gesehen, diese Titel und diese Coverbilder und um Gottes Willen. Ja. Das war schlimm. Klar. Ja, aber gut, das muss halt ziehen. Uschi rasiert die Haare ab oder so. Irgendwie so ganz fürchterliche Titel. Ist dir noch irgendwas im Gedächtnis geblieben? Also der schrecklichste Pornotitel, den ich gesehen habe, war Trommelfeuer aus der Schwanzkanone.

Das müssen spezielle Menschen sein, die sich das ausdenken können. Oder sie hatten damals schon KI. Oder das sind die gleichen Leute, die heute die Camp David T-Shirts mit Sprüchen beklasterten. Okay, also was das BDSM gibt, ist einfach für dich schon seit 25 Jahren klar. Genau. Interesse, dass du das gut findest, hast du da auch schon festgestellt?

Ich habe für mich festgestellt, es wäre interessant, das mal auch auszuleben, umzusetzen, hat sich aber in der damaligen Partnerschaft dann nicht ergeben. Und dann war ich da aber auch schick mit, hat mich jetzt nicht groß belastet. Bevor wir unsere Einzelgeschichten noch so ein bisschen ansehen, ihr habt BDSM gemeinsam entdeckt. Wie lange ist das her? 2018 haben wir uns kennengelernt und dann auch kurz nachdem wir uns kennengelernt haben. Wie ist das passiert? Wer hat damit angefangen?

Das muss ich wohl denn gewesen sein. Okay, was war die Idee? Ja, ich habe schon immer so ein bisschen die Gedanken gehabt und ich mag auch gerne mal härter angepackt werden und irgendwie hat sich das dann so ergeben, dass wir dann auch mal, ich habe, klar wir reden immer viel miteinander, wir reden sehr viel miteinander über alles und jeden.

Und irgendwie habe ich dann mal gesagt, dass er mich auch gerne mal ein bisschen gröber anpacken darf oder auch mal mit der Hand auf dem Hintern oder irgendwas. Und dann haben wir tatsächlich über das Thema mal gesprochen, ganz ausführlich. und dass das so im Kopf rumschwirrt und ob wir das nicht mal zusammen ausprobieren wollen eigentlich im Prinzip. So hat sich das dann ergeben. Dann war es anfangs erstmal so ein Klaps auf dem Arsch. Der war gut.

Ja, auf jeden Fall. Oder die Hand am Hals oder mal ein bisschen beißen. Das wurde später auch noch ein bisschen intensiver, Aber das war da noch nicht so. Auch bei dir die Frage, wie hast du es geschafft, vorher kein BDSM zu erleben? Das passte mit den Partnern einfach nicht. Das war so, Frau, Mann, Kinder muss das sein und es darf nur Vanilla und alles andere ist irgendwie krank. Und will ich nicht, nee, da wollen wir gar nicht drüber sprechen.

Und das machen nur Menschen, die irgendwie gestört sind oder so. Ich mache das mal so, wir gehen mal in eure Vergangenheit noch vor eurer Beziehung. Und ich frage aber immer euch beide, ihr habt natürlich immer unterschiedliche Sachen zu erzählen. Also der Versuch, dem Partner, der Partnerin zu sagen, hallo, ich habe da Ideen oder man könnte mal Dinge ausprobieren. Was für Reaktionen habt ihr da so erlebt?

Ja, das ist zum Teil halt ganz klar abgeblockt worden nach dem Motto, das macht man nicht oder das gehört sich nicht, das will ich nicht, kann ich mir nicht vorstellen. Ja, oder halt auch, wenn man gesagt hat, hier, guck mal, Porno XYZ, guck mal, was die da machen, ist ja interessant. Ja, hast du eine Macke. Wirklich, da kamen dann so ganz böse Sachen und dann sowas macht man nicht.

Ja, also es ging auch gar nicht so weit zu sagen, ich würde gerne mit dir das machen oder mach das mit mir, sondern generell. Sofort abgeblockt tatsächlich bei uns. Also bei mir und meinen früheren Partnern immer sofort abgeblockt. Und auch auf die Art und Weise abgeblockt, wo du wusstest, okay... Das ist ernst, das sprichst du am besten auch nicht nochmal an, weil dann eskaliert das nur.

Ich behaupte ja hier im Podcast immer, dass man schon mal so ein bisschen Kink gemacht hat, ohne dass man das so nennt. Gibt es irgendwas, wo ihr jetzt im Nachhinein sagen würdet, ja im Prinzip haben wir schon irgendwelchen kinky Stuff gemacht. der, also es müssen ja nicht explizit die Handschellen sein, aber es kann ja irgendwas anderes sein, was ein bisschen eskaliert ist und auch schön war. Und wenn ihr es heute machen würdet, würdet ihr ganz klar sagen, das ist natürlich Kink und BDSM.

Gute Frage. Wie definiert man, also klar, wenn du jetzt beim Sex bist und haust jemanden auf den Hintern, ist das dann schon Spanking oder ist das einfach nur auf den Hintern hauen, wenn du nicht weißt, dass es auch Spanking sein kann? Deswegen, es ist... Ja, wenn man von außen zuguckt, dann wäre es natürlich Kink. Genau. Und in dem Moment, wo du das selber machst, aber das für dich kein Kink ist, dann ist es einfach für dich nur mit der Hand auf den Hintern hauen.

Ja, so mit der Hand auf den Hintern hauen, habe ich früher auch erlebt, ja. Aber dass du das da schon mit BDSM oder Kink irgendwie in Verbindung gebracht hast, das nicht, nein. Das war dann höchstens mal so, ich klappste jetzt mal eine auf den Hintern, weil du gerade frech warst, aber dass du jetzt gedacht hast, okay, das war jetzt BDSM, nein.

Das ist deshalb spannend, also erstmal vielen Dank an Carsten, der hat mir nämlich eine Reihe von Fragen gestellt, weil er hat mir nämlich geschrieben vor ein paar Wochen und meinte, ja, sag mal, du behauptest ja immer, dass Menschen BDSM machen, ohne dass sie wissen, dass es BDSM ist. Warum fragst du da nie genauer nach? Ihr seid jetzt die ersten Opfer, sozusagen. Also Carsten, Grüße, dein schlechtes Gewissen darfst dir jetzt haben.

Ich frage mal dich, Jasmin, da haut dir damals dein Partner auf den Hintern und du reagierst, ich vermute mal, sehr positiv darauf. Erstmal ja. War erschrocken schon, weil das kam ja so völlig aus dem Nichts, aber... Kann er gerne nochmal machen. Also meine Frage ist so ein bisschen die Dynamik dahinter, weil das, jetzt hast du eine Person, die lehnt BDSM und King total ab.

Mach das, stellt fest, das gefällt dir. Das wäre ja auch in mir jetzt so ein bisschen, wenn ich irgendwas mache im Bett und dann gefällt das meinem Gegenüber, dann werde ich ja denken, okay, wenn das gefällt und das bewirkt, dann ist das ja offenbar gut, dann kann man das ja machen oder darüber sprechen oder ausbauen oder, oder, oder. Oder das wäre für mich so eine natürliche Sache.

Und die Frage ist einfach, ob es da eine Blockade gibt oder, also das war jetzt mal mein Beispiel, wie ich denken würde. Und ihr müsstet euch jetzt mal eure jeweiligen Partner von damals vielleicht reinversetzen, warum es nur dabei geblieben ist. Weil wenn ihr gut reagiert auf etwas, warum solltet euer Gegenüber damit aufhören? Das frage ich mich auch tatsächlich. Also bei Markus und mir ist es ja ganz anders.

Also der Markus, der reagiert ja sehr drauf, wie ich reagiere bei allem, was er macht bei mir und dementsprechend reden wir hinterher dann auch gerne nochmal drüber, hier, wie war denn das für dich und bauen das denn auch nochmal aus oder so. Aber bei meinen Partnern früher, gerade so der, der dann auch mal auf den Hintern gehauen hat und so. Sobald du dann versucht hast, da irgendwie, ja weiß ich auch nicht, was mit mir da war. Und dann war das Thema auch gegessen.

Du hast das nochmal angesprochen, dann ist er garstig geworden. Vielleicht ist es auch so, dass wir früher so sozialisiert wurden, das ist einfach schlecht. Es hat ja nie jemand groß positiv drüber gesprochen. Unterhältst du dich mit deinen Freunden oder Bekannten? hat ja nie einer gesagt, hier oder auch im Zweiergespräch so, eigentlich finde ich das ja ganz geil.

Hast du dir das schon mal angeguckt oder in der Videothek dann die Filme zurückgebracht, dann denkst du auch, Mensch, ja, der guckt das also auch. Aber das würde ja nie einer sagen. Und aus meiner Sicht liegt es daran, dass wir so groß geworden sind, das darf dir nicht gefallen. Ja, wobei auch das sagt ja so niemand. Also es ist nicht so, dass meine Eltern mit mir mal das Gespräch geführt hätten, dass BDSM was Böses oder diese ganzen Sachen, dass die pervers und böse sind.

Das Gespräch gab es ja nie, aber irgendwo kommt diese Sozialisierung her. Ich wollte euch jetzt auch gar nicht zu lange mit euren Ex-PartnerInnen da jetzt foltern, aber ich werde diese Frage in der Richtung jetzt in Zukunft öfters mal stellen, wenn sie passt, weil das vielleicht ganz spannend ist, auch gerade für Menschen, die vielleicht gerade selber genau in der Situation sind und dann kann man vielleicht so die einen oder an den einen oder anderen Gedanken einfach mal fallen lassen.

Ihr habt euch gefunden, du wusstest schon aus Filmen, was Sache ist. Dazu werde ich später nochmal fragen, ob Film und Realität zusammenpasst. Können wir gerne. Ja, machen wir später. Ich mach mir mal hier so eine offene Klammer dran. Aber ihr habt losgelegt, gemeinsam. Wie und was und um Himmels Willen, einer muss sich ja zuerst trauen. Gut, also was wir ja dann, nachdem wir gesprochen hatten, hab ich dann einfach bei Amazon für 24 Euro ein BDSM-Set bestellt.

Das klingt nach einem High-Class-Total. Ja, das ist so wie bei Werkzeug oder so. Anfänger, denen kauft man immer das gute Zeug, damit sie sich nicht verletzen können. Oder bei ganz vielen Sachen. Und dann der Profi, der kann dann auf die einfache, trickier Variante gehen. Beim Kink ist das andersrum. Okay, was war in dem tollen Set? Ich meine, ihr brauchtet also erstmal tatsächlich Werkzeug. Die Küche hat nicht gereicht.

Nein. Und ganz ehrlich, auf die Idee bist du in dem Moment auch nicht gekommen. Naja, doch Kochlöffel schon mal, aber der hat es nicht ausgehalten. Ja und dann denkst du dir auch, okay, wir probieren das aus, dann willst du dir auch nicht gleich so viel Geld ausgeben, erstmal so und dann siehst du das und hat ja auch viele Bewertungen und dann, du hast ja auch keine Ahnung, machen wir es 6 Ohr. wir hatten, wir waren unbeschriebene Blätter.

Wir hatten zwar theoretisches Wissen, aber noch kein praktisches. Und dann fängst du halt an, was war da drin? Halsband, Armmanschetten, eine Feder, ein Seil, ein Flogger, Nippelklemmen waren auch noch drin. Klar, Klassiker. Der Klassiker. Nippelklemmen mit Glöckchen dran. Ich frage, seid ihr auch heute noch Freunde von Nippelklemmen? Nein. überhaupt nicht.

Niemand benutzt Nippelklemmen. Niemand mag die, niemand benutzt die, aber sie sind in allen Anfängersets immer mit drin, habe ich das Gefühl. Das Klischee halt. Okay. Das Schlimme ist ja, ich überlege gerade, wenn jetzt ein ordentlicher BDSM Store ein hochqualitatives Anfängerset machen würde, dann wäre das wahrscheinlich unbezahlbar und dann für das Geld will man es auch wieder individuell haben. Also das kriegt man wahrscheinlich wirklich nur von so Großversendern,

sage ich mal. Die haben sowas alle. Genau. Wie war denn die Aufregung? Oh, ich habe das jetzt bestellt, das kommt jetzt und wahrscheinlich am nächsten Tag schon. Ja, das hatte ich ganz geschickt gemacht. Jasmina hat ja da noch in Hamburg gewohnt und ich habe das gleich direkt zu ihr schicken lassen, sodass das an dem Wochenende dann ankam, wo ich da war. Und dann habe ich gesagt, hier Überraschung, auspacken und dann konnten wir es auch gleich ausprobieren.

Der Amazon-Bote klingelt. Man bekommt das schöne braune Paket mit dem Smile drauf. Ja, und ich habe erst mal gedacht, was ist das denn jetzt? Ich habe doch gar nichts bestellt. Ja, und dann siehst du schon deinen Partner grinsend. Ich weiß, was drin ist und dann dachte ich schon, okay. Und dann haben wir es aufgemacht. Ja, und dann denkst du mal, oh, geht los. Zu dem Zeitpunkt, habt ihr euch schon das Internet leer gelesen gehabt? Das macht ja jeder früher oder später.

Oder war das noch so, wir beide probieren jetzt aus und wir haben jetzt einfach bei Amazon was bestellt? Also inwieweit war Wissen, habt ihr euch schon mit Wissen angehäuft und wie viele Stunden habt ihr, bevor das Paket kam, miteinander drüber gequatscht, was ihr wollt? Und also gesprochen haben wir vorher vielleicht zwei Stunden so richtig intensiv, aber gegoogelt noch gar nicht weiter.

Wirklich dann einfach gesprochen, wir wollen das ausprobieren, bestellt und dann ab da ging die Kurve dann immer weiter nach oben. Ja, du zeigst auch wirklich so eine steile Kurve. Finde ich toll, weil das heißt schon mal, dass ihr selber, so wenig, liebes Publikum, wenn ihr jetzt einen Hund bellen hört, wir haben hier aus Wärmegründen den Balkon auf und hinter mir geht offenbar irgendwer Gassi. Ich weiß auch genau, wer die könnte.

Also Bedenken, scheint es ja nicht so viele gegeben haben. Das ist ja gefährlich, das machen nur diese Perversen. Alles nicht da, sondern wir wollen das probieren, wir machen das jetzt. Das war gleich so, da habe ich jetzt total Bock drauf, das mit ihm auszuprobieren, weil ich diese Vertrauensbasis auch da war. Ich habe keine Angst oder kein Bedenken gehabt, dass er mir da jetzt irgendwie extrem wehtut oder so.

Und vor allen Dingen bin ich ja auch eine taffe Frau. Und selbst wenn er jetzt zu weit gegangen wäre, hätte ich den Hals umgedreht. Oder so heißt er auch. Ja, die spannende Frage ist ja auch immer auszuhandeln, wer trägt das Halsband und wer trägt die Nippelklemmen und das muss ja nicht alles für Sub sein. Kann ja auch alles getoppt, muss ja auch mal alles probieren. Diese Auspack- und Experimentierstunde, die würde mich interessieren. Gut, also die Nippelklemm hatte ich nicht an.

Nie? Bis heute nicht? Bis heute nicht. Man muss sowas wirklich mal testen, das ist wichtig. Es scheint sich ja nicht durchzusetzen, weil sie keiner benutzt. Ach naja, das ist so. Also ich könnte mir schon so ein brätiges Ding vorstellen. ja, du darfst das machen, aber die Klemmen sind da, solange an deinen Brustwarzen und du kannst machen, solange die da dran sind.

Und wenn die dann noch so Gewicht haben und dann bewegt man sich, weil man mit der Peitsche groß ausholen muss und dann schwingt das. Wer macht denn sowas? Macht ja niemand. Okay, aber die Rollen waren klar verteilt. Das war auch nie irgendwie eine Frage oder Diskussion oder dass wir uns das irgendwie überlegt haben. Das stand für uns fest. Ja, kam ja auch von mir gleich, dass ich gesagt habe, ich möchte gerne dominiert werden, wie man es so schön gesagt hat, zu der Zeit noch.

Genau, das ist der Punkt. Das eine ist Stuff und ihr macht Sachen, aber du willst dominiert werden. Das ist ja nochmal was anderes. Das ist ja dann eher Macht spüren. Also inwieweit hast du eine Vorstellung, dass da auch so ein Mindset drin hängt, dass du was fühlst? Man kann ja auch einfach sehr harten Sex haben und dazu Anweisungen bekommen. Das ist ja auch schon Kink.

Ja, ich glaube zu der Zeit war mir das noch gar nicht so klar, was ich eigentlich, was bedeutet und ist das jetzt dominieren oder ist das einfach nur harter Sex oder so. Es war einfach so, wir versuchen es jetzt mal. Das war noch nicht so, das hatte alles noch nicht so den Namen tatsächlich zu der Zeit. Fantasien im Kopf? Auf jeden Fall. In welche Richtung ging das bei euch beiden?

Gut, dieses Machtgefälle, DS, das sind auch Sachen, die wussten wir hinterher erst beim Namen zu nennen, weil wir ja dieses Vorwissen nicht hatten. Viele Begrifflichkeiten, viele Sachen, die Dinge beschreiben, die wir auch gemacht haben, haben wir hinterher dann erst in diesen Kontext setzen können, BDSM, weil wir die Begriffe dann erst kannten. Das war das halt, wo du am Anfang so wie im Nebel gestanden hast und wusstest gar nicht, okay, was ist das jetzt?

Und natürlich hast du dann so dieses Gefühl, dominieren, dann hast du ja dieses BDSM-Klischee im Kopf, was du in den Filmen siehst. Und das ist ja auch wieder das, Frau kniet, Frau macht dies, Frau macht das. Und dann denkst du dir, BDSM muss so aussehen, weil du es ja aus den Filmen so kennst. Und dann fängst du auch an und denkst, okay, dann probieren wir das mal aus.

Und dann stellst du auch schnell fest, dass bestimmte Sachen, die in den Filmen funktionieren, zu Hause gar nicht funktionieren, weil sie mir da nichts geben oder Jasmin nichts geben. Euer Favorit, der sich als unbrauchbar rausgestellt hat, außer den Nippelklemmen? Gut, also ein ganz klarer Punkt ist DS im Alltag. Dieses auch vor dir knien und wirklich, dass das dann dauernd passiert, du sitzt in deinem Sessel und ich muss dann neben dir knien.

Also wir hatten da ja dann auch so diverse Kissen oder Hundebettchen, die wir gekauft haben, damit ich dann meinen Platz zu deinen Füßen hatte und so. Nein, das hat sich dann tatsächlich nicht durchgesetzt. Das ist einfach langweilig, ne? Ja. Absolut, definitiv. Selbst in Filmen, wenn man das sieht, die zeigen dann ja auch nicht eine Dreiviertelstunde, wie sie daneben im Miet, sondern das ist ein kurzes Setting und jetzt geht die Action los. Genau.

Also spannend finde ich, wenn man dafür noch keine Begriffe oder Worte hat, dass man trotzdem sehr genau weiß, was man eigentlich machen möchte. Und wenn man dann nach Worten ringt, das höre ich ja heutzutage weniger an. Das war früher so Vergewaltigungsspiele oder dann kommen so Rollenspiele wie der Arzt und die Patientin. Also da kommt dieses ganze Rollenspiel her, weil man dann ein Setting nimmt, wo das Gefühl vielleicht schon mal irgendwie eventuell ähnlich gewesen ist.

gab es bei euch sowas wie Rollenspiel? Walter und Fee sagt mir einfach, das muss es gegeben haben. Ich habe mir ja immer gewünscht, dass er sich mal eine Polizeiuniform zulegt und dann wirklich so mit Handschellen und bin die böse Straftäterin, die festgenommen wird. Das habe ich mir immer mal vorgestellt. Was wir auch hatten hier, dieses Hausmädchenkostümchen. Hausmädchen oder so. Und die Polizistengeschichte ist, aber bis heute nicht zustande gekommen. Ja, das kann ja noch werden.

Genau, man muss ja auch noch Dinge für die Zukunft haben, aber ja klar. Und dann denkst du dir, dieses Schulmädchending, was du ja auch immer wieder siehst, haben wir uns gedacht, nee, da waren wir beide nur bei der Vorstellung schon raus. Und ja, dieses... Schüm angezogen, Staubwedel in die Hand genommen und dann festgestellt, nein. Also, das Set gehabt, wie lange hat euch das Set begleitet? Wie lange habt ihr damit Spaß gehabt?

Also am ersten Abend kaputt gegangen ist nix, aber nach der ersten Woche oder nach den ersten, kannst du sagen, siebenmal benutzen, war bei dem Flogger der Griff, der hat sich aufgelöst. Mehr oder weniger aufeinander geflogen. Die Manschetten haben nicht mehr gehalten. Das Einzige, was ein bisschen länger gehalten hat, war das Halsband. Und die Nippel klemmen, weil wir die nicht benutzen. Ihr macht jetzt Sachen. Wie hat es sich angefühlt überhaupt? Spannend. Es war furchtbar spannend. Aufregend.

Da warst du dann noch tagelang vom Kopf her. Bist es immer wieder durchgegangen. Da hatten wir noch die Fernbeziehung. Dann hast du telefoniert, dann hast du drüber gesprochen. Dann warst du schon richtig heiß, wenn dich das nächste Mal wieder siehst, um dann da weiterzumachen, anzuknüpfen. Und du wolltest einfach mehr. Und dann haben wir uns auch überlegt, wie machen wir das? Dann haben wir angefangen zu googeln. Und dann ging es los. Dann hast du die Begriffe gefunden. Dann hast du Infos

gefunden. Und dann ging es los, dass wir den Podcast gefunden haben. Ach so, früh schon. Ja. Hervorragend. Und dann ging es los. Also dann alle Dämme gebrochen. Und jeden Tag, wenn ich dann zur Arbeit gefahren bin, auf dem Hinweg, auf dem Rückweg. Ich habe angefangen mit der aktuellen Folge, die damals draußen war. Dann habe ich mich immer eine Folge rückwärts, bis ich... Weißt du noch, welche das war, die erste, die du gehalten hast? Das weiß ich nicht mehr.

Okay. Aber das war so spannend, weil dann auf einmal, du bist nicht alleine. Es gibt da draußen gefühlt mehrere Leute, die das auch mögen, lieben und die da drin aufgehen. Und das zeigt dir einfach, da ist irgendwo eine Community, die uns gar nicht bekannt war, weil die ist ja nicht groß sichtbar. Und das ist es dann auf einmal, wird es sichtbar und dann denkst du dir, Mensch, ja, cool. Vor allen Dingen sind es auch Menschen, die da auch drüber sprechen.

Und nicht nur hinterm Vorhang zu Hause irgendwie im stillen Kämmerlein das mal ausprobieren oder so. Sondern es gibt Menschen, die das drüber sprechen, die es ausleben und die da genauso wie wir Spaß dran haben. Habt ihr denn auch, ich nenne es mal dumme Ideen mitgenommen? Oh, das ist eine Idee, das können wir mal probieren. Ich merke, dafür funktioniert der Podcast offenbar nicht.

Nee, also jetzt aus der Hüfte, weil bestimmte Sachen, die wir gehört haben in den Folgen, wie zum Beispiel diese O-Events, da war uns von vornherein klar, das haben wir gehört. Auch interessant das Thema, aber kein Thema für uns. Was wir auf jeden Fall festgestellt haben, wir müssen mehr in die Richtung machen.

Dann haben wir mitbekommen, es finden da draußen Messen statt, es finden da draußen Veranstaltungen statt, es gibt Partys und dann ging es los, dass wir uns angemeldet hatten und waren dann, was, 2019 oder 2020? Ich meine, 2020 war das. Da waren wir das erste Mal auf der Passion in Hamburg. Und das war dieser Augenöffner. Da ging die Kurve nochmal richtig nach oben. Auf dieser Messe hast du gesehen, das ist zwar super konzentriert, aber es sind so viele da.

Die wollen alle das Gleiche. Die sind alle entspannt, alle sind glücklich. Das ist wie so ein Familientreffen. Und danach war die Party im Kantonium. Und das war so ein Augenöffner für uns, als du dann die ganzen Leute gesehen hast, die in der Öffentlichkeit gespielt haben, die das ausgelebt haben, die glücklich waren, die zufrieden waren und die alle kein Problem damit hatten, das auch öffentlich zu zeigen und das war für uns der Abend.

Und vor allen Dingen auch ganz normale Menschen, also so vom Körper wie auch, siehst du jemanden, der könnte auch genauso gut Banker sein und trotzdem ist er jetzt mit Latex-Klamotten unterwegs gewesen. Da sind auch Banker, ganz sicher. Wobei man munkelt ja, dass Versicherungsmenschen besonders pervers sind. Keine Ahnung, vielleicht wollen die Geld von ihrer Unfallversicherung und bin mir nicht sicher, ob so ein Peitschnieb, das ist ja ein plötzlich von außen auf den Körper. Ja, egal.

Also wirklich alle. Ich kann das auch sagen, man hört hier im Podcast ja nie Berufe, aber natürlich habe ich mit den Menschen auch vorab und danach so ein bisschen gesprochen. Es ist wirklich alles dabei. Also wirklich alles vom Frittenbudenbesitzer bis zum Professor, Doktor sowieso haben sie ja alle schon auf der Couch gesessen. in dem Moment, wo es Kink ist, macht das keinen Unterschied. Also in dem Moment beim Spanking sind sie alle gleich.

Das finde ich eigentlich sehr schön, dass das so ein Gleichmacher ist auch. Ja. Und das funktioniert auch. Auch wenn das klar war, sie unten eher oben. Trotzdem hat man ja nochmal so eine Kink-Persönlichkeit. Markus, bist du eher so der taktische Planer und Bestrafer oder geht es eher so locker aus der Hüfte und was wir spielen, das werden wir sehen oder hast du schon eine Idee? Also wie ist so deine Kinkseele?

Also wir hatten mal das ausprobiert, die Geschichte mit Strafbuch, mit hinterher auswürfeln, Anzahl der Schläge, Anzahl der Strafe, hast du alles ausprobiert, aber das hat für uns nicht funktioniert. Das war zu aufwendig. Ich merke mir einfach die ganzen Überschreitungen, die stattfinden. Und er hat ein fotografisches Gedächtnis. Also er merkt sich das wirklich. Das kann eine Woche später sein und er weiß noch ganz genau, wann ich was gemacht habe.

Und dann kommt die Situation und dann wird das ausgeglichen. Okay, bist du da von der Art und Weise anders als jetzt? Also generell bin ich immer sehr ruhig und in mir selbst ruhend. Also ich eskaliere dann nicht anders oder so. Ich bleibe so ruhig, wie ich bin, auch wenn wir miteinander spielen. Es findet zwar so ein ganz bisschen Kommunikation statt, aber in der Regel reden wir nicht dabei.

Ja, nicht, würde ich jetzt auch nicht sagen, aber wenig tatsächlich, weil mich das auch immer so ein bisschen rausbringt denn. Was denn aber so an Kommunikation tatsächlich ist so ein bisschen Wörter, ein Kosenamen, ist das falsche Wort, aber ja, Beschimpfung. Erniedrigung. Erniedrigung, ja. So meine kleine Schlampe. Und ja, von mir auch tatsächlich, wenn er einen bestimmten Punkt erreicht hat, dann kommt der dreckige Bastard zum Vorschein.

Neulich hat er dann auch in einer Session mich so weit getrieben, da hätte ich dann noch beinahe was anderes gesagt, da musste ich mir wirklich auf die Zunge beißen. Was Markus aber ganz klar, er ist denn schon in einer anderen Rolle auch drin. Also das nimmt er vielleicht gar nicht so wahr, aber er spricht mich anders an, auch mit einer anderen Stimme. Er ist energischer auf jeden Fall und er strahlt mehr Dominanz aus auf jeden Fall, als so im Alltag zum Beispiel.

Auch deine Kinkseele. Ich nehme dich jetzt durchaus als, resolut wahr und du weißt auch genau, was du willst und jetzt dann ist er plötzlich, oder plötzlich oder geplant, er ist dann dominant und du hast brav und artig zu sein. Gibt's das überhaupt bei dir? Das gibt's schon, ja. Ich kann das schon, ja.

Also wenn ich denn will, gerade in dem Moment und sage, du darfst jetzt umspielen, sag ich jetzt mal in dem Sinne, also ich gebe die Kontrolle wirklich an ihn ab, denn das brauche ich in dem Moment dann auch das ist so ein bisschen auch Flucht vom Alltag für mich und, ja, Erfüllung in dem Moment und auch, Entspannung körperlich, geistig, einfach mal jetzt kannst du mal die Zügel aus der Hand legen und, Wirklich ihn machen lassen und er ist jetzt der Chef und du kannst jetzt wirklich

mal geführt werden und musst nicht mehr sagen, wo es lang geht. Forderst du ihn denn auch heraus? Auf jeden Fall. Also da bin ich schon ganz gerne mal ein bisschen frech, wo ich dann merke, okay, jetzt wird das schon ein bisschen, ja, nicht wütend, aber das nervt ihn jetzt gerade und so ein bisschen trietzen ist immer mal und dann packt er mich dann auch ganz gerne mal.

Oder wenn es dann auch mal in der Situation ist, wo er vielleicht jetzt gerade nicht kann, dass er dann wirklich so, er macht dann immer so ein brummendes Geräusch und dann weiß ich schon so, oh jetzt gibt es, das hat er sich jetzt gemerkt und das gibt Ärger. Jasmin macht das ganz gerne im Alltag, wo jetzt nicht direkt die Konsequenz erfolgen kann, weil du in der Öffentlichkeit bist, weil du bei Freunden bist oder weil du bei der Familie bist. Da ist der Mut dann besonders groß.

Und die Klappe auch. Und da kannst du ja jetzt nicht so drauf reagieren, wie es angemessen wäre. Also wird das dann gespeichert und hinterher dann abgegolten. Und dann ärgert sie sich immer wieder, dass ich mir das merke, aber ja. Wir nennen das hier Punkte sammeln. Ja, zum Beispiel. Wie ist denn eure Schnittmenge? Ich meine, es ist unwahrscheinlich, dass ihr beide exakt die gleichen Dinge toll und doof findet.

Also gibt es Dinge, die das passt perfekt und dann auch wieder andere Sachen, Jasmin, die du gern lieber oder mehr hättest und auch Markus bei dir. Also wo sind Sachen, wo er vielleicht nicht ganz so zusammenpasst, weil ich glaube viele Menschen, die das hier hören, die denken immer, ah ja super, wenn die miteinander spielen, dann passt ja alles ganz genau.

Aber es gibt so viele Kings und Möglichkeiten und mal abgesehen davon, dass es wahrscheinlich keinen Spaß macht, wenn du was machst, Markus, was ihr eh nicht gefällt, dann lässt man es bleiben. Aber vielleicht gibt es ja Dinge, die doch im Kopf so ein bisschen hängenbleiben, wo man sagt, ah, das wäre schon cool, davon bitte mehr. Gut, ich hatte immer im Kopf, Rohrstock. Rohrstock muss sein. Und dann ausprobiert und festgestellt, das ist überhaupt nichts für Jasmin.

Hat sie gehasst, war wirklich, und das ist so eine Sache, das hat mich immer so ein bisschen würde ich gerne, würde ich gerne. Und sie immer abgeblockt, aber ja, das ist wieder so eine Sache, Die war doof und wurde irgendwann später dann doch wieder gut, weil inzwischen sind wir an dem Punkt, wo der Rohrstock auch zum Einsatz kommt.

Und das ist halt so eine Sache, auch wenn Jasmin jetzt was hätte und sagt, hier, das würde ich gerne mal ausprobieren, ich könnte es mir aber nicht vorstellen, würde ich trotzdem sagen, okay, wir probieren es mal aus, weil mir gefällt ja auch ihre Reaktion darauf. Deswegen irgendwas, was wir ganz komplett ablehnen oder wo wir raus sind. Wüsste ich jetzt aus der Hüfte gar nicht. Geht jetzt erstmal um dich. Ich kann für mich selbst reden.

Gleich kommt der Hammer. Da kommt sie gleich mit der 40-Punkte-Liste, was du alles nicht hinkriegst. Aber Jasmin, wie ist das bei dir? Gibt es Dinge, wo du sagst, ach ja, das ist vielleicht bei uns beiden auch jetzt nicht so, aber das ist eigentlich schon ein Kopfkino oder das habe ich gemerkt, da hätte ich gern mehr von. Ja, also ganz klar so ein bisschen Rollenspiel auch. Ja, da kann Markus sich nicht so wirklich reinfühlen. Da bleibt immer noch die Polizeiuniform. Genau.

Was ich auch gerne noch ein bisschen mehr ausleben würde, wäre so alles, was so Füße angeht. Meine Füße vor allen Dingen. Da ist Markus so ganz und gar nicht. Da gibt es jetzt verschiedene Möglichkeiten. Massage oder eher Bastonade, also dass man die Füße spankt, mit dem Rohrstock zum Beispiel. Sowohl als auch, wobei mit den Füßen Spanking, da haben wir jetzt gerade mit angefangen und das klappt ganz gut. Das war vorher auch so, nee, mach ich nicht, will ich nicht und jetzt machen wir es aber.

Ja. Was für Tabus sind denn bei euch gefallen in den letzten Jahren? Hättet ihr euch am Anfang gesagt, naja, sowas machen wir ja nicht. Also wir machen jetzt hier unseren Kram, das ist toll. Gerade wenn man dann auf so einer Passion Party da ist und dann sieht man da Dinge. Und ich denke so, oh Gott, es ist ja toll, dass die das machen, aber also die Sache mit dem Honig, das wird ich, so was kommt für uns nicht in Frage.

Also ein Riesenthema, was für uns irgendwie feststand, kommt nicht in Frage, ist Bullwip. Da habe ich aber eine andere Notiz. Genau, es hat sich dann inzwischen geändert. Die Bullwip wurde dann auf einmal gut. Wir hatten uns sogar eine Bullwip gekauft. Wir haben es ausprobiert, wir haben sie wieder zurückgeschickt. Weil ich vor allen Dingen gesagt habe, nein, ist nicht. will ich nicht, mach das weg. Und hat er gemacht. Genau. Aber irgendwann kam sie wieder. Ja.

Die gleiche, wahrscheinlich vom Händler. Nee, nee, zurückschicken ist nicht. Nee, und dann dachte ich mir, okay, das war jetzt aber auch dieses Jahr erst. Dann habe ich mal geguckt bei Ebay Kleinanzeigen, dann habe ich einen gefunden, der verkauft die dort, knotet die selber und dann habe ich einfach mal nochmal eine aus Paracord bestellt. Jasmin wusste das auch nicht, die kamen dann. Und dann haben wir es nochmal ausprobiert. Und dann waren wir in Krimetschau auf dem Dungeon auf Berserker.

Da war dann auch genug Raum. Dann haben wir sie dort gleich ausprobiert, weil die kam die Woche. Ja, ausprobiert, gut gefunden. Und seitdem gehört die dazu. Als er sie ausgepackt hat, war erstmal das Augenrollen von meiner Seite, oh, jetzt kommt er wieder mit dem Ding an. Aber erstmal Lust hatte ich da so gar nicht drauf. aber es war dann tatsächlich doch unheimlich gut.

Was war denn anders? Ich meine, die Peitsche an sich, okay, ist eine andere, aber was hat im Kopf dich dazu gebracht, das dann doch okay zu finden? Ich glaube auch, mein Schmerzempfinden ist ein anderes geworden oder ja, ja, wie soll ich das sagen? Der Schmerz, der fühlte sich anders an, wie beim ersten Mal. Das war plötzlich gut. Denn die, Zeichen, die du hinter mir lassen hast auf meiner Haut, die fand ich klasse. Die habe ich ja dann noch tagelang gehabt.

Da habe ich dann immer wieder mal so guck mal nach. Interessant ist halt diese Entwicklung, die da stattfindet. Also wir haben dann mit einem weichen Vlogger angefangen. Und der war ja irgendwann so an dem Punkt, wo du gesagt hast, okay, jetzt könnte es nochmal ein bisschen weiter gehen. Dann holst du den Nächsten und den Nächsten und dann findet ja so eine Steigerung statt.

die Haut gewöhnst dich anscheinend wirklich dran. Oder du gewöhnst dich dann auch an den Schmerz und findest auf einmal das, was vorher doof war, toll. Und irgendwo muss ja noch eine Steigerung stattfinden. Und da war dann die Bullwip an der richtigen Zeit, an der richtigen Stelle. Weil das war dann auf einmal der Impuls... Ihre Augen haben geleuchtet, gestrahlt. Meine dann auch, war super. Ja, ich glaube, da müsste ich mal hier mit dem Neurologen sprechen.

Ich glaube, das ist jetzt meine Laienmeinung, aber man probiert was aus, es tut weh. Auch beim ersten Mal mit dem weichen Flogger, es tut ja weh. Aber man lernt auch mit dem Schmerz umzugehen, man lernt da zu atmen, den Körper anzuspannen, vielleicht auch mit der Position und der Muskulatur ein bisschen zu arbeiten. Dann ist natürlich die Verknüpfung und hinterher kommt dieser Pheromonenschub ins Blut, dass man total happy und glücklich ist. Auf jeden Fall.

Das ist so eine Art Konditionierung. Ja, ist doof, aber wird geil. Und das kommt nochmal dazu. Und dann noch die Suche nach neuen Gefühlen, nach neuen Schmerzen. Ich meine, so eine Bullwip fühlt sich nochmal anders an als so ein Vlogger. Und dann hätte ich, glaube ich, noch einen Punkt, dass natürlich die Haut tatsächlich, mir hat das mal jemand gesagt, ich weiß nicht, ob das stimmt, vielleicht kann das mal jemand verifizieren, der sich da auskennt, dass die Haut, also sie gewöhnt sich dran.

Nein, eigentlich ist es eine abgeheilte Verletzung und dadurch ist das Bindegewebe, hat eine andere Konsistenz oder Form oder irgendwas, da hätte ich gerne ein bisschen Research, muss ich zugeben, dass da sich was verändert.

Also deshalb ist es glaube ich völlig normal, dass man sich steigert, probiert und macht und ich sag mal lernt Dinge toll zu finden und ich glaube wenn ich jetzt bei meiner allerersten Session, die ich mal jemand hatte, wenn ich dann mit dem Rohrstock um die Ecke gekommen wäre, die Beziehung wäre in dem Moment beendet gewesen, weil das wäre dann nicht mehr so Kink ausprobieren gewesen, sondern das wäre halt das Label Gewalt gewesen, Ende. Ja, ja.

Und das kriegen wir ja auch erzählt. Wir haben ja dann, wenn wir im Club unterwegs sind, wir gehen auch regelmäßig in einen Zwinger-Club, um dort zu spielen. Und da kommen wir dann mit Leuten in Kontakt, die ja nur dieses Klischee kennen, BDSM. Die haben noch dieses Klischee aus den Filmen im Kopf und dann kommen wir da an und dann finden da auch sehr viele Gespräche statt.

Die sind neugierig und dann merkst du dann auch, dann kommst du mit Frauen ins Gespräch, die haben im Internet jemanden kennengelernt, weil der gesagt hat, er ist der Dom. und dann erfährst du von den Frauen, die waren dann grün und blau für eine Woche und das ist ja nicht das, was die wollten. Aber weil die keine Ahnung haben, denken die, das muss so sein. Das ist schwierig. Ja vor allem, es kann ja auch Menschen geben, die genau das wollen.

Also auch als Top ist es sehr schwer, wenn ich eine Person nicht kenne, sehr schwer herauszulesen, was meint die denn wirklich? Was für Erfahrungen hat die Person und es führt einfach keinen Weg dran vorbei, dass man sich leider kinkmäßig auch erstmal kennenlernen muss und rumprobieren muss und ich glaube, das ist eh toll, wenn man immer gemeinsam von vorne entdeckt, weil Dinge ja eh anders sind.

Genau, der Swingerclub, der kommt hier ja immer wieder mal vor als Erwähnung, jeder ordentliche Swingerclub hat auch ein BDSM-Zimmer, das gehört dazu, aber die kinky Leute, ich mag jetzt gar nicht sagen, wie oft gehe ich in, Swingerclub, wenn ich Kink ausleben will. Klar, das ist ein Raum, da kann man hingehen, das ist auf jeden Fall günstiger als jetzt zum Beispiel ein Domina-Studio, da kann man sich ja auch oft einmieten.

Aber so richtig zugeben wollen es nicht so viele. Also warum geht ihr dorthin? Ihr könnt ja auch vielleicht zu Hause spielen oder draußen in der Natur oder beim Sticks im Keller. Gut, also draußen in der Natur, da musst du ja auch wieder den Aufwand betreiben, du musst ja erstmal einen Ort finden, wo du weißt, da belästigst du jetzt keinen. Weil wenn du jetzt dahin gehst, wo viele Leute sind, vielleicht Kinder sind, das muss ja nicht jeder sehen. Das ist draußen schon mal schwierig.

Dann haben wir uns auch schon angeguckt. Wir waren schon im Hemmungslos, wir waren im Sanktum, das haben wir uns angeguckt, in Hannover und, und, und. Aber in dem Club haben wir halt den Vorteil, es sind zwei Räume da, es ist draußen noch ein Kreuz, es ist draußen auch ein Pfosten, wo du oben jemand dran festmachen kannst und so weiter. Und da kommst du dann halt auch zum Spielen, wenn du im Hemmungslos bist.

Das ist auch so eine Art, ich würde jetzt sagen, nicht Swingerclub, war doch im weitesten ein Erotik-Club in Hannover, der hat auch einen sehr SM-igen Keller inzwischen auch vernünftig umgebaut, nicht mehr wie früher, aber da gehen halt im Prinzip alle hin, die irgendwas mit Körpern machen wollen. Und dann ist es da ziemlich voll, häufig. Dann kommst du nicht an die Geräte ran und es ist dann schon wieder abtörend, finde ich jetzt.

Im Swingerclub haben wir auch den Vorteil, dass wir da jetzt auch schon andere Paare kennengelernt haben, die auch BDSM-lastig unterwegs sind. Mit denen unterhalten wir uns dann auch so ein bisschen stammtisch ähnlich und dann treffen wir uns da und spielen dann auch mal zusammen. Darüber habe ich, glaube ich, hier noch nie gesprochen. Diese Partylogistik. Ja, ich bin auf einer Party. Da stehen Pranger und Zeugs und Böcke und tolle Sachen.

Ja, aber die Sachen werden auch benutzt. Und im Zweifel steht man dann halt an, eine halbe Stunde. Oder steht vor dem Vorhang und hofft mal, dass die da drin endlich fertig werden. Und dann sind die eine Stunde dabei. Das gehört nun mal auch dazu. Also der Laden gehört einem nicht alleine. Richtig. Darauf muss man sich so ein bisschen einstellen. Es sei denn, wenn sie aufmachen, direkt rein, direkt ran, aber ist ja irgendwie auch doof.

Ja, dadurch, dass wir ja im Swingerclub, in dem wir jetzt immer unterwegs sind oder häufig unterwegs sind, dann auch schon so ungefähr wissen, dann und dann gibt es Essen, dann und dann sind die Leute immer da, können wir auch immer schon so unseren Zeitplan danach ausrichten, dass wir dann sagen, okay, jetzt müsste das Zimmer frei sein und dann Attacke, Essen ist später. Genau, wenn alle zum Essen gehen, gehen wir halt spielen.

Sehr vernünftig, genau richtig. Jetzt seid ihr da ja mit nicht-kinky Leuten umgeben. Also ich meine, davon gehört haben sie wahrscheinlich fast alle schon mal, aber gesehen hat es nicht jeder. Ich finde immer in solchen Läden... Also respektlos war glaube ich noch niemand, außer die Leute kommen einfach ein bisschen zu nah, weil sie noch nicht genau wissen, dass es einen gefährlichen Bereich gibt, wo die Bullwip doch hinkommt.

Aber wie gehen die Leute mit euch um und ihr? Wird ihr euch davon gestört oder erklärt? Du kannst ja schlecht, stell dir mal vor, du verwöhnst sie da mit dem Rohrstock und dann quatscht dich währenddessen jemand an. Ach, das ist ja spannend, erzähl doch mal. Dann erklärst du dem Menschen erstmal, und der Person, was du da genau tust und was und wie. Das stelle ich mir jetzt eher nicht so vor. Gut, also der eine Raum, in dem wir spielen können, der hat ein Fenster.

Du kannst das Fenster zumachen oder Fenster auflassen. Je nach Tagesform lassen wir das Fenster auch auf. Dann können die Leute zugucken. Reden mit uns tut dann keiner. Sprüche oder Kommentare kommen dann auch nicht. Hinterher kann es dann sein, das hat man schon oft erlebt, dann kommt jemand auf uns zu und sagt dann hier, ich hab euch das und das machen sehen. Wie ist denn das? Oder können wir mal darüber reden? Oder ich interessiere mich dafür.

Wir haben festgestellt, wenn du nur für dich bleibst, dann haben die Leute irgendwie keine Möglichkeit, dich anzusprechen. Wenn du denen aber was zeigst, oder die was, sehen, erleben, mitbekommen, dann trauen die sich auch, dich anzusprechen. Wir hatten schon super Gespräche dadurch und es sind auch schon Frauen auf uns zugekommen und die haben uns dann gefragt, wie sieht es aus? Spielst du mal? Oder darf ich mal das ausprobieren?

Wir sind dann auch immer sehr offen und sagen, hier, das ist der Koffer, da sind die und die Dinge drin, fass mal an, nimm mal in die Hand, fass mal so ein Vlogger an oder Butterbrettchen oder, dass du die Leute da so ranholst, weil du kannst natürlich auch nur unter einem selber bleiben, aber dann lernst du auch keinen kennen und dann bleibt auch die Szene, wird ja dadurch nicht größer.

Vielleicht gibt es da draußen ja viele Leute, die daran Interesse hätten, das irgendwie auszuprobieren und sich nicht trauen, dann kannst du vielleicht, derjenige sein, der denen so ein bisschen hilft dabei.

Ja, oder wie wir auch im Garten im Harzheide, da haben wir ganz öffentlich dann gespielt, also konnten dann alle, war das Wetter super, das passte gerade alles so von, vom Ambiente, vom Gefühl des anderen Pärchen, die mitgespielt haben und ja und dann haben die halt alle geguckt, klar, die haben sich das von Weitem angeguckt, da ist keiner gekommen und hat jetzt gesagt, okay, ich halte jetzt meinen Schwanz vor davor und du wichst jetzt dazu

oder so, oder kannst du mal, erklär doch mal jetzt, wenn wir da noch Also die haben erstmal alle Abstand gehalten. Und als wir dann durch waren, dann kamen dann natürlich auch die Fragen so, was hast du denn da noch alles im Koffer drin und darf ich mal anfassen? Und du hast da ja so viele Vlogger und was ist das für ein Material und sowas und so. Aber das klappt da eigentlich. Also da ist tatsächlich, wenn wir spielen...

Niemand, der da jetzt irgendwie direkt vor der Nase hängt oder stört in dem Moment. Ich glaube, die haben da auch so ein bisschen Respekt, dass sie dann mit dem Vlogger mal eine verpasst kriegen. Ich finde ja, wenn da so ein Publikum ist, das gehört ja irgendwie dann auch dazu. Also nein, das ist Teil der Session irgendwie, weil man nimmt diese Stimmung auf. Man kriegt ja schon mit, dass die da jetzt alle ganz still drum rumstehen.

Ist das im Swingerclub spannender für euch als auf einer BDSM-Party, wo alle spielen? Oder ist es halt auch spannend, da seid in der Regel erst mal nur ihr. Das hat ja auch so einen exhibitionistischen Faktor, der da mit reinspielt. Also in dem Moment, egal ob wir jetzt im BDSM-Club auf einer Party spielen oder dort im Club, ich bin so im Fokus, im Tunnel, ich nehme das um mich herum gar nicht wahr.

Ob jetzt im Kantonium im Hintergrund noch die Musik läuft und hast du nicht gesehen oder im Swingerclub bei 25 Grad draußen in der Sonne, ich konzentriere mich ja nur auf Jasmin in dem Moment und das andere ist ausgeblendet. Jasmin kriegt manchmal mehr mit, die sagt mir dann auch, auch wenn wir im Club spielen, da hat wieder einer geguckt, da hat wieder einer geguckt, weil sie dann das ja sieht, ich stehe ja mit dem Gesicht zu ihr häufig und dann, ja.

Oder im Harzheide des BDSM, mal ganz klar, mit dem Fenster, wenn wir dann mal zugucken lassen, also die schubsen sich schon teilweise gegenseitig weg da, weil sie dann zugucken wollen und das finde ich dann immer ganz witzig. Aber irgendwann ist dann auch der Punkt, da nimmst du das nicht mehr wahr. Aber bei mir sowieso, dann bin ich nur noch im Spiel und dann ist mir das wurscht, ob da jetzt jemand am Fenster hängt oder in der Tür steht oder hinter uns steht und zuguckt.

Aber ja, mich stört das auch nicht, wenn da in die Leute zugucken. Das finde ich eher noch reizvoll ein bisschen. Und dann ist das auch egal, ob das im Swingerclub ist oder in irgendeiner Partylocation, BDSM-Location. Weil es ja ein Swingerclub ist, muss ich die Frage stellen, swingt ihr auch? Nein. Jein. Mit Frauen ja, Männer nein. Okay, perfekte Überleitung. Thema Bisexualität. Genau. Für wen gilt das? Für mich. Für mich gilt das für Frauen. Frauen finde ich super interessant. tatsächlich.

Seit wann? Das ist tatsächlich schon, also meine, wenn du das so möchtest, meine erste sexuelle Erfahrung war mit einer Frau tatsächlich und nicht mit einem Mann. Gut, das waren Spielereien im Kindesalter mehr oder weniger. In der Kindesalter darfst du ja auch nicht sagen. Jugendlichenalter. Ja, da hat man sich dann mal geküsst, mal angefasst, mal untenrum berührt und so. Und ja, das war tatsächlich mit einer Freundin von mir damals.

Ja, Möglichkeiten über Möglichkeiten. Markus, du bist happy darüber? Ja. Sehr gut. Ich glaube, es gibt nur wenige Männer, die das nicht gut finden. Ich opfer mich. Das ist okay. Innerhalb eurer Beziehung eingegangen seid, da war das erstmal auf Eis gelegt, weil das ist ja dann doch eine Öffnung, wenn man da mit mehr Menschen was macht oder ist das so, bei bisexuellen Frauen, da höre ich immer die Männer, die sagen, ja das ist mal geil, das ist quasi der Porno.

Also das scheint ja auch keine Öffnung von der Beziehung zu sein, sondern das ist ja quasi zum Animieren des Mannes. Nee, das ist totaler Blödsinn. Also wir haben da, oder ich habe da tatsächlich gleich mit offenen Karten gespielt. Ich habe gesagt, ich finde das reizvoll. Ich habe aber auch gleich Grenzen gesetzt, was nicht passieren darf, wenn man mal zu dritt spielt oder Sex hat tatsächlich. Sachen, die denn für mich nicht funktionieren würden. Was funktioniert nicht?

Zum Beispiel, wenn er jetzt mit einer anderen Frau vögelt und ich bin dann außen vor und stehe dann da wie Statue und muss zugucken. Das geht für mich nicht. Also ich möchte schon mittendrin statt nur dabei sein. Habt ihr das vor dem BDSM schon ausprobiert? Nein. Das ist im Zuge mit BDSM tatsächlich. Ich gucke ja mal die Reihenfolge von denen, finde ich ja mal spannend.

Okay, so, jetzt könnte man ja meinen, ihr macht da Kink und damit seid ihr eher ausgelastet, aber doch die Seite, die hat sich emporgearbeitet. Also es ist immer da gewesen eigentlich, aber es hat sich dann tatsächlich mal ergeben, dass dann auch mal eine Frau dazu gekommen ist. Auch dann im Swinger Club, vorher irgendwie über Joy geschrieben und im Privaten getroffen, unterhalten, festgestellt, das passt ganz gut und dann im Swinger Club krachen lassen.

Ist das auch eine Kink-Ebene oder ist das dann wirklich einfach so deins und das ist dann Sexualität? In dem Moment ist das tatsächlich meins. Das ist meins, das ist Sexualität. Da muss nicht unbedingt Kink dabei sein. Wobei wir jetzt tatsächlich eine Session hatten mit einer Dame, auch im Swingerclub, die mich tatsächlich völlig umgehauen hat. Also was hat sie hinterher auch gesagt?

Das hat mich sehr berührt tatsächlich und das hat meine Seite, meine dominante Seite auch so ein bisschen rausgeholt tatsächlich. Aha, die Rollenverteilung ist doch nicht so klar. Warum habe ich das vor einer Stunde gefragt? Ja, wobei das ja Markus gegenüber so gar nicht. Männern allgemein auch nicht. Also wenn ein Mann-Devot mir gegenüber ist, das funktioniert nicht. Das macht mich nicht an. Da kann ich auch nicht dominant daherkommen.

Da reicht es auch nicht, wenn er für dich jetzt ein Röckchen anzieht. Nein, um Gottes Willen bitte nicht. Du musst ja nur Bilder im Kopf hinterlassen. Oh, Hilfe. Seid ihr dann zu dritt unterwegs oder bist du dann allein unterwegs? Wir waren tatsächlich oder bis jetzt immer zu dritt unterwegs. Und er steht dann daneben wie eine Salzsäule? Nein. Okay, also das ist einfach so die Frage. Ich finde immer, wenn zwei Personen miteinander interagieren, auch gerade beim BDSM, dann ist es so,

was habe ich als Top am meisten zu geben? Was ist der größte Wert, den ich habe? Ungeteilte Aufmerksamkeit. Bei drei Personen geht das nicht. Da muss man ja immer so ein bisschen springen und überlegen. und das sollen sich auch alle gesehen fühlen und wahrgenommen fühlen und das ist halt eine Sache, die nur bedingt möglich ist. Also wie ist da so die Interaktion zu dritt? Wie löst ihr dieses Problem, wenn es überhaupt ein Problem ist oder vielleicht ist es eh so geil, dass es keine Rolle spielt?

Ein Problem hatten wir bisher damit nicht. Es ist halt so, wenn eine Frau dazukommt wie beim letzten Mal, da hatten wir im Vorfeld drüber gesprochen mit ihr, gehst dann nicht rein in den Raum und fängst an und da hatte sie sich gewünscht, dass sie von uns beiden dominiert wird, sprich von uns beiden bespielt wird. Und dann war das klar, dann haben wir beide sie abwechselnd, wir standen beide hinter ihr und haben sie dann beide bespielt.

Mit Floggern, mit, ich weiß gar nicht mehr, also ich war so völlig im Rausch drin, das war grandios tatsächlich. Aber da hast du das erste Mal im Flogger jemand gehauen. Ja. Das ist ja auch so ein Schritt, das fällt ja vielleicht auch schwer, so ein Gerät in die Hand zu nehmen. Das war auch erstmal. Also gut, ein Gerät, ein Flogger oder so in der Hand hatte ich schon immer, also nicht schon immer, also ich war klein und hatte einen Flogger in der Hand.

Nein, also habe ich immer mal, seit wir die haben, eigentlich auch mal in die Hand genommen, auch mal so spielerisch damit rumgewiedelt oder keine Ahnung, aber oder mal in Richtung Markus mal gehauen und dann hinterher den Arsch versohlt gekriegt, aber ja, klar, das war immer mal so spielerisch da, aber jetzt so in der Session tatsächlich und vor allen Dingen fand ich das auch super reizvoll, Markus dabei zusehen zu können, dass er. Ach so, ja stimmt, das ist ja nochmal eine ganz andere Nummer.

Genau, weil der sieht mich sonst ja nicht. Und vor allen Dingen dieses Zusammenspiel dann auch. Wir haben ja dann wirklich auch wortlos miteinander kommuniziert und dann Markus hat mir gedacht, jetzt darfst du mal oder so, mach du mal oder geh mal hin, streichel sie mal so, aber ohne Worte halt. Wir haben es dann wirklich hingekriegt und das war, Und ich habe das sehr genossen tatsächlich.

Was nur sehr schade war, dass die Aftercare da ein bisschen zu kurz gekommen ist, weil wir dann mehr oder weniger rausgeworfen wurden, weil die Zeit war durch. Die wollten schließen und wir waren schon drüber. Und dann haben wir tatsächlich die Zeit vergessen und irgendwann hieß es dann so, ihr müsst jetzt mal. Und dann war es so ein kalter Absturz. Ja, kalter Absturz auch nicht, aber es ist für mein Empfinden einfach zu kurz gekommen.

Ich hätte viel lieber noch ein bisschen mit ihr gekuschelt, noch mehr Zärtlichkeiten ausgetauscht, sie mehr aufgefangen. Wisst ihr, wie sie das empfunden hat? Wir haben tatsächlich drüber geredet danach. Sie empfand das auch als wirklich großartig. sehr, wir haben bei ihr Gefühle geweckt oder rausgekitzelt, sag ich mal, die ihr nachher selbst, sie hat vor ihren, wie sie es genannt hat, vor ihren eigenen Gefühlen Angst gehabt. Da steckt aber auch noch eine Geschichte hinter.

Deswegen hat sie erst mal gesagt, in der nächsten Zeit keine Session, aber sie muss unbedingt eine Wiederholung haben. Okay, also ihr habt dann doch noch einen guten Eindruck hinterlassen. Ich kenne das irgendwie und das ist was, was immer geht. Es ist egal, wo man isst, egal, was man macht. Wenn nichts mehr auf hat, dann hat noch das Gasthaus zum goldenen M auf und dann findet man sich in irgendwie durchgespitzten Partyoutfit irgendwie, ach Gott, in dem Laden wieder und isst Pommes.

Ich mag da eigentlich immer gar nicht hingehen, schmeckt mir überhaupt nicht, aber irgendwie landet man dort und dann ist es auch gut. Okay, also da ist eine neue Tür geöffnet. Seit wann seid ihr da so aktiv oder offen? Nein, nicht aktiv, aber offen. Wie lange ist das jetzt her? Fünf Wochen? Keine zwei Monate. Okay. Also ihr möchtet gerne mehr Leute oder zu dritt? Ist das was, was man jetzt als Steigerung sieht? Ist es dem Portfolio hinzugefügt? Es muss passen.

Also es ist jetzt nicht, dass wir das mit jeder Person machen würden, also das muss schon so eine Ebene sein, wo man sich versteht und auch die Personen kannten wir vorher schon mitgesprochen, mitunterhalten, schon kennengelernt und das ist halt, weiß ich nicht, da kannten wir uns schon wie lange, drei Monate, vier Monate, bevor das dann überhaupt dazu gekommen ist. Ja, ich kann dir auf den Hintern hauen, ich kann dir auch auf den Rücken hauen, aber darum geht es ja nicht.

Das ist nicht das, was ich möchte und so verstehe ich BDSM für mich nicht. Da sind manche auch schon abgeschreckt. Wir hatten das auch schon, Wir hatten uns mit einer Frau getroffen, wir waren beim M, haben da uns unterhalten, sind danach zu uns gefahren, haben uns weiter unterhalten und sie wollte dann, dass wir noch spielen und das haben wir aber nicht, weil ich habe gesagt, wir müssen uns erstmal kennenlernen, wir müssen erstmal besprechen, ich fange jetzt nicht einfach an.

Du musst ja auch wissen, welche Grenzen hat diese Person oder was ist da vielleicht, was du psychisch bedenken musst, die hat vielleicht irgendwann mal irgendwas erlebt, wo du dann aufpassen musst, wenn sie jetzt irgendwie komisch reagiert, machst du Stopp oder so. Also das finde ich schon ganz wichtig, dass man da so ein bisschen die Leute dann auch kennt, mit denen man spielt und nicht einfach so draufhaut und dann mal gucken, was passiert.

Also ich nehme mal so ein Szenario, ihr seid im Swingerclub am Spielen, du hängst da irgendwie über einem Bock fest, du hängst nicht. Anmutig hältst du den Bock fest, damit er nicht wegrutscht, während er dir ja den Hintern verhaut und jetzt kommt eine Frau dazu, die ihr noch gar nicht kennt und hält auch ihren Hintern einfach hin und wackelt ein bisschen. Das wäre also ein Grenzübertritt oder das wäre ja dann so eine Einladung, ach ja, ein bisschen könnte ich auch.

Das ist ja immer aus der Situation und das ist ja spannend. Also würden diese ganzen Vorsätze mit Kennenlernen, Grenzen aushandeln und so, würde man da nicht doch in Versuchung kommen, das zu umgehen. Wenn du mal machst, dass du dann mal auf dem Hintern haust oder so, alles was du sagst, okay.

Aber dann sind das auch Leute, die du schon kennst. Also wenn eine wildfremde Frau, würde ich gar nicht zulassen, dass Markus da einfach mal, weil du bist ja auch ganz schnell dann mal, die sagt dann einfach, ja der hat mich verprügelt oder keine Ahnung. Dann bist du ja ganz schnell mal mit einem Bein bei der Anzeige oder so. Deswegen, also ich sage da ganz klar, lass uns hinsetzen, lass uns kennenlernen, erzähl mir ein bisschen was über dich und dann können wir gerne alles weitere besprechen.

Aber so direkt los, nein, würde ich nicht machen. Jetzt war das ja die Konstellation, ihr beide oben und bespielt jemanden. Das heißt, in dem Moment war zwischen euch auch gar kein Machtgefälle mehr da? Also für mich war das Machtgefälle schon noch da. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es weg war. Nur wir haben halt, im Prinzip war ich nach wie vor oben. Jasmin war entweder in der Mitte. Aber eben nicht so da oben, wo du bist. Ja.

Genau, irgendwie so eine Stabsstelle irgendwie. Und ganz unten war dann halt die empfangende Person. Gut, hat sich so ergeben, war eine Fantasie, hat gepasst. Gibt es da noch mehr Ideen oder Dinge, wo du sagst, das ist spannend, weil man fängt an und probiert aus. Also Klassiker natürlich, Markus. Du hast dann zwei Subs. Ich weiß nicht, ob dies so gut ist wie in der Vorstellung. Ich glaube, das kann in der Realität anstrengend sein.

Ich habe dazu eine Meinung, die habe ich schon so oft kundgetan, dass ich das heute nicht tun werde. Anstrengend ist vielleicht gar nicht so falsch. Ja, aber ist ja auch so eine Männerfantasie, überleg mal. Ja, aber das reizt mich jetzt nicht. Also diese Vorstellung, ich habe jetzt zwei Subs, das kickt mich nicht. Jasmin. Nicht schon er. So, ich finde doch die Sachen, wo ihr euch noch nicht ganz einig seid. Jetzt sind hier Blicke ausgetauscht, das wird offenbar notiert. Genau.

Ja gut, wir hatten das schon mal besprochen, dass wir uns das vorstellen können, noch eine weitere Frau dazuzuholen, die sozusagen unter uns beiden spielt. Das hatten wir schon, das könnten wir uns vorstellen. Das wäre jetzt genau das, was ihr auch schon erlebt habt. Genau, aber jetzt zwei Frauen, die dann im Prinzip gleichgestellt sind, das würde ich nicht wollen. Also die Frau müsste immer unter mir und unter Jasmin sein. Die würde ich mit Jasmin nicht gleichsetzen.

Warum ist das wichtig, dass die Person unter dir ist? Sie könnte ja auch mit dir auf Augenhöhe sein. Nein. Nein. Klares Nein. Genau. Ich könnte mir jetzt auch nicht vorstellen, dass ich Jasmin mit einem anderen Mann dauerhaft bespiele. Wir hatten das schon mal. Das war auch okay. Aber es war jetzt nicht, dass ich sage, das gibt mir irgendwas. Deswegen, also wenn, dann hätte ich ganz gerne eine Frau, die unter uns beiden ist. Das ist okay. Einfach so vom Bauchgefühl von.

Du schaust jetzt mich an, Markus, du musst Jasmin mal anschauen, der Blick sagt, es tut mir leid, wenn ich das jetzt hier sage, aber der Blick sagt, mach mal. Okay, kein Widerspruch, das Publikum kann natürlich eure Blicke da nicht sehen, die er austauscht. Jasmin, ich merke schon bei dir, das ist so und so, du wirst das nicht vergessen, ich werde dich erinnern, das wird passieren. Ich find's gut. Was? Die Idee. Ich find auch die Idee gut, wenn da jetzt noch

eine dominante Frau wäre, die dann über mir spielt. Das können wir auch mal. Ja gut. Da gibt's ja noch jemanden, der gesagt hat, der sehr garstig wäre, wo ich sehr interessiert wäre. Mit einer weiteren dominanten Frau, Jasmin, zu bespielen. Klar, das ist jetzt kein No-Go für mich. Ach so. Ach, jetzt doch. Dann hatten wir uns falsch verstanden, sorry. Naja, das war ja die Frage, warum muss die Person unter dir sein? Ach, ach, ach.

Liebes Publikum, ich lasse das ausnahmsweise mal drin. Normalerweise schneide ich dann an sowas. Aber ganz ehrlich, hier an der Stelle habe ich die Frage auch fies formuliert. In die Falle musstest du ja reintappen. Hat geklappt. Ja, Entschuldigung. Das liegt an meiner Nase. Die blockiert gerade offenbar irgendwelche Gehirnwindungen. Aber gut, das ist dann kein Thema. Was ist da der Reiz? Nimmt die Arbeit ab oder was ist es? Ja klar. Ja. Okay, Effizienz. Verstehe.

Ja, wir hatten ja uns das Sanktum mal angeguckt am Tag der offenen Tür und da war auch eine, die uns dann rumgeführt hat, die dort tätig ist. Und wir waren auch gleich auf einem Level. Also mit ihr hätte ich mir sofort vorstellen können, Jasmin zu bespielen. Auch Jasmin hätte sich sofort vorstellen können, von ihr bespielt zu werden. Die hatten sofort eine Wellenlänge und haben sich dann schon Sachen ausgemalt, die sie mit mir machen würden und ich dachte nur, yay.

Okay, also da steht euch noch ganz viel bevor. Da gibt es also Möglichkeiten. Wie wichtig ist es dir denn, Markus, das Jasmin, dass ihre düsteren Fantasien, dass die alle Wirklichkeit werden? Also inwieweit bist du top, der sagt, ich mache das für meinen Spaß und inwieweit bist du aber auch so ein bisschen Caregiver oder auch Service-top und du sagst, ihre Fantasien sollen auch Wirklichkeit werden, was ihr besonders Spaß machen soll.

Wenn wir uns austauschen und das möglich ist, dann mache ich das auch. Weil ich habe ja dann die Reaktion von ihr. Sie erlebt dann das oder bekommt das, was sie sich vorstellt. Und dann zu sehen, wie glücklich sie ist, ihre Augen leuchten, dann sehe ich ihren Körper zucken, dann sehe ich die ganzen Reaktionen. Irgendwann kommen vielleicht die Schimpfwörter, dann weiß ich, okay, jetzt ist kurz vor Eskalation. Das ist super. Okay, jetzt haben wir die ganze Zeit über euer Kink-Live gesprochen.

Dann könnt ihr jetzt glauben, dass ihr quasi jede Woche fünf Tage mit Kink zu bringen könnt. Schön wär's. Reden wir mal über Familie, Freunde, über diese Vanilla-Szene, mit der man ja zwangsläufig Kontakt hat. Wie sieht euer Leben, euer Kalender da aus? Inwieweit könnt ihr frei agieren und wo müsst ihr euch zurückhalten? Also im Alltag müssen wir uns schon zurückhalten. Es ist auch noch ein Kind im Haushalt.

Es ist ein Zweifamilienhaus, unter uns wohnt auch noch wer, selbst wenn das Kind mal nicht da ist, die sind meistens da und dann musst du halt, wenn du nicht auffallen willst, Rücksicht nehmen. Du willst also sagen, sie ist laut. Ja. Ja, definitiv. Da sollen ja Nippelklemmen helfen, habe ich gehört. Ich glaube, die machen das nur noch schlimmer. Nee, an die Lippen. Achso, an die Lippen. Ob ich so woh dran, das weiß ich nicht. An die Lippen.

Nee, aber das ist halt im Alltag dann mitunter schwierig, aber deswegen nehmen wir uns mindestens zwei oder drei Termine im Monat, wo wir einen Club fahren und dann weißt du, okay, den Abend, der gehört nur uns. Okay, aber ganz ehrlich, das sind dann die zwei, drei Termine und in der restlichen Zeit seid ihr da ganz brav? Nein, um Gottes Willen, nein. Ihr habt schon gesagt, im Alltag nehmt ihr ja nichts so mit, dass ihr den ganzen Tag wie Regelwerke und Straftatet habt.

Also wie ist da der Kompromiss bei euch? Weil ihr seid sicher im Publikum nicht die einzigen, die da auch überlegen, was kann ich zu Hause machen und eventuell hat ihr auch das heimische Schlafzimmer so den Geruch von, hier sind wir nicht so ausschweifend. Ach nee, das ist schon auch da Eskalation. Also im Schlafzimmer ist tatsächlich, also wenn wir Schwiegermutter da mal hochlassen oder so, dann muss schon erst mal so das ein oder andere weggeräumt werden.

Also das ist, da hängen unsere Vlogger am Pfahl. Da hast du hier ein bisschen Kinky-Zeugs, da mal ein bisschen Kinky-Zeugs. Das passiert schon auch, aber halt nicht so... Dass du es auch richtig ausleben kannst, dass du es richtig genießen kannst und dafür müssen wir schon entweder ein leeres Haus haben, weil gerade Urlaub oder Kind ausgeflogen und oder beides. Ja, oder wir fahren halt irgendwo hin, um zu spielen richtig, aber sonst, ja, so kleinere Sessions und so, die passieren auch zu Hause.

Also ich bin mir jetzt nicht sicher. Ich frage einfach mal das mit Kind im Haus. Ja, das ist aber was, das ist noch gar nicht so, das ist relativ neu, dass ihr da jetzt unter schärferer Beobachtung steht. Können wir das hier thematisieren? Ja gut, also was sich halt verschoben hat, das Kind ist aus erster Beziehung und vorher war es halt am Wochenende bei uns und einen Tag in der Woche und jetzt möchte es dauerhaft oder ist dauerhaft bei uns.

Was ja erstmal toll ist für euch, aber eben auch eine Riesenumstellung, weil das ist jetzt die Regel und nicht mehr die Ausnahme. Also erstmal, ich sag mal Glückwunsch. Aber inwieweit ist da so, ich meine das klingt jetzt echt gemein, aber die Gedanken hat man ja. Dann müssen wir uns da echt einschränken. Gab es so einen Gedanken? Ich weiß, er ist nicht toll, der Gedanke, aber man hat ihn ja trotzdem, dass man schon so ein bisschen kindgerechter sich zu Hause benehmen muss.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, den Gedanken hatte ich nie, aber das war einer der ersten Gedanken, oh Gott, jetzt darfst du ja gar nichts mehr. Ja gut, natürlich ist das eine neue Situation und ohne Kompromisse geht es halt nicht. Ja, man passt sich dann ja auch der Situation an und man kriegt ja auch ganz viel auf der anderen Seite zurück. So ist es ja nicht. Also ich glaube kaum, dass es Menschen gibt, die sagen, oh nee, also nee, das mache ich nicht, sondern man muss halt dann

überlegen, was organisiere ich um. Genau. Aber was musst du dir umorganisieren? Habt ihr da vielleicht auch einen Hinweis dagelassen? Weil es kann ja doch mal passieren, dass was rumliegt, dass man so ein bisschen drauf vorbereitet. Wenn hier irgendwas rumliegt, was du jetzt irgendwie komisch findest, mach dir keine Gedanken, mach dir keine Sorgen. Und wir gucken, dass wir dich damit nicht behelligen.

Wäre jetzt zum Beispiel mein Ansatz, dass man so eine, ja, sich nicht unbedingt outet, aber dass man schon mal dafür sorgt, dass das Kind nicht irgendwie, je nach Alter natürlich, Aber nicht irgendwie völlig verschreckt in der Schule zum Sozialarbeiter rennt und sagt, um Gottes Willen, wir haben offenbar einen Folterkeller oder so. Wir pflegen dann offenen Austausch, generell auch über das Thema Sexualität und so weiter.

Natürlich erzählen wir jetzt nicht explizit, was wir machen, was passiert, aber die Vlogger, die wir haben, hängen zum Beispiel im Schlafzimmer in einem Balken und wenn du von unten nach oben guckst, siehst du die. Auch jeder Besuch, der bei uns ist und die Treppe hoch guckt, sieht die. Allerdings denkt jeder auch, das Kind eingeschlossen immer, dass ich die Dominante bin und den Markus Farroh. Dann passt das mit den Punkten, du sammeln ja noch viel besser.

Ja, also das ist tatsächlich auch eine Frage, die ich sehr häufig gestellt kriege oder die Anregung, kannst du mehr über den Umgang mit Familie und Kindern im Haus, kannst du mehr das thematisieren in Folgen? Das versuche ich natürlich auch immer wieder, das passt natürlich nicht immer, klar.

aber scheint so zu sein mein Gott, also ich, A, Kinder sind nicht blöd die kriegen ja doch früher oder später alles mit und sie sind aber auch gut darin wegzugucken, wenn es sie ja, wenn sie es nicht verstehen oder wenn es einfach noch nicht an der Zeit ist dass sie sich damit befassen, es ist halt immer die Frage, was kann man denen zutrauen.

Also aus meiner Sicht kannst du denen viel zutrauen, weil die selber in der Lage sind, das auszublenden, was sie nicht wollen, ist ja wie aufräumen Zimmer aufräumen können sie auch ausblenden also. Der unsichtbare Wäschekopf auf der Treppe oder der Gitterhörspüler. Oder sonst, ausblend funktioniert und.

Das ist ja verboten das zu wissen also ist das wieder interessant ich möchte nicht wissen wie ich als Jugendlicher bei meinen Eltern hellhörig geworden wäre, war ich nicht, weil war nichts zu merken. Aber trotzdem ja ich meine in der Regel ist es ja so, dass Kindern heutzutage klar ist, die Eltern haben Sex. Geht ja nicht anders. Wäre ja schlimm, wenn es nicht so ist. Und uns ist auch klar, aufgrund der sozialen Medien, was für Möglichkeiten die haben.

Die haben ja heute sicherlich schon mehr Pornografie gesehen und andere Sachen, als wir zur Videothekenzeit. Da kamst du mit 18 ja frühestens dran. Heute gibt es einen 10-Jährigen ein Smartphone und dann ist der Zugriff auf alles da. Das ist ein großes Problem. Und auch die Aufklärung in der Schule findet immer früher statt. In der vierten Klasse war das Thema schon... Sexualunterricht jetzt. Was sinnvoll ist. Auf jeden Fall. Und je eher, umso besser.

Ja, nur von Kink hören die da auch erstmal nichts. Was auf der einen Seite gut ist, ich habe mal einer Lehrkraft, habe ich mal ein bisschen Infomaterial vom Podcast geschickt, war aber auch für höhere Klassenstufen, weil die meinte, nee, ich möchte da einen Tisch haben mit Infomaterial, so bunt und divers wie möglich, wo die Schüler sich dann auch einfach bedienen können, damit sie irgendwie,

eine Informationsmöglichkeit finden. Und auch die SMJG ist ja auch ab 14, 15, ich glaube 15, 14 verfügbar, dass die ein Angebot haben. Ich glaube, das ist immer wichtig, dass man den Punkt erwischt, wo Menschen es brauchen, damit sie eben nicht in dieses das ist krank, das ist pervers, ich bin die einzige Person auf der Welt, dass diese Gedanken quasi sich nicht manifestieren können.

Ich glaube, ganz viele Menschen, die BDSM wirklich problematisch finden, haben sich das selber irgendwann beigebracht. Immer wenn ich daran gedacht habe, hatte ich ein schlechtes Gewissen, dann verfestigt sich das natürlich über die ganzen Jahre. Auch wilde Theorie, liebes Publikum, Kommentare unter die Folge, Expertenmeinung, immer her damit, wenn es da irgendwas gibt, was ich hier zitieren kann, sehr gerne.

Ich merke, ich bin in Plauderlaune gerade, Entschuldigung. Gut, aber ihr habt einen Umgang gefunden. Auf jeden Fall. Und das klappt für den Moment. Klar, wir versuchen auch so offen wie möglich zu sein. Du willst natürlich auch keine Grenzen überschreiten. Und wenn du dann sagst, okay, du kannst mit uns über alles sprechen, wir wollen mit dir auch über alles sprechen können, das ist schon mal wichtig.

Und ach ja, genau, offen miteinander umgehen, offen miteinander reden, dass das Kind jederzeit dann auf uns zukommen kann und fragen kann, hier, erzähl mir mehr. Umgekehrt dann halt genauso, so, dass das Kind dann halt auch uns fragen kann, so.

Ja, was ist denn, wenn, das ist auch jetzt mal so ein hypothetisches Ding und dann gehe ich auch gleich zum nächsten Thema über, wenn das Kind sagt, ich merke da schon mal gelegentlich irgendwas oder liegt was rum, könnt ihr es bitte lassen, das stört mich oder das finde ich nicht gut? Ist das dann ganz klar gesetzt? Wird so gemacht oder wird dann eher ein Kompromiss gesucht? Also inwieweit sagt ihr dann auch, oh scheiße, das ist nicht die Absicht?

Zum Beispiel bei uns im Schlafzimmer hat normalerweise nichts zu suchen. Das Schlafzimmer ist eure safe, so wie das Kind eben auch eine hat. Richtig, deswegen. Und jetzt, wenn wir in der Wohnung was hätten, wo sie sagt, okay, das stört uns, dann müssten wir uns halt überlegen. Klar, das kann immer mal passieren, dass wenn du was gereinigt hast oder so, das hast du liegen gelassen, dann kommt das Kind rein und hast nicht dran gedacht, das wegzupacken.

Wenn sie uns sagen würde, hier, ich habe das und das gefunden oder gesehen, könnt ihr das wegräumen und ich möchte das nicht nochmal sehen, das gefällt mir nicht oder so, würden wir das dann auch, klar, beim nächsten Mal drauf achten. Du willst das Kind ja jetzt auch nicht irgendwie peinlich berühren oder mit irgendwas konfrontieren, was sie nicht möchte. Das machst du ja auch nicht. Ja, und Stufe zwei ist ja immer, Kind hat Freunde mit ins Haus gebracht.

Was sehen die? Kann ja auch passieren. Okay. Wir wissen ja auch nicht, wenn das Kind Besuch mit nach Hause bringt und keine Ahnung, einer von uns ist noch auf Arbeit und der andere ist einkaufen. Vielleicht gehen die ja auch und gucken sich das an. Weiß ich's? Wäre das schlimm? Nein. Wenn sie neugierig ist. Wenn das Kind neugierig ist. Okay, jetzt gibt's aber Dinge, die sehe auch ich jetzt gerade, die sind wahrnehmbar, wenn man Kontext hat.

Kennzeichnung. Also Halsband. Weil das ist ja jetzt so diese Zwischenwelt. Die Hälfte aller Jugendlichen, das war zumindest mal so, rennt gefühlt mit einem riesen Choker rum. Sieht aus, für die Kinky-Leute sehen ein Halsband, alle anderen sehen ein Hundehalsband. Und sie selber sehen eine andere Symbolik dahinter. Das heißt, da gibt es ja natürlich Überschneidungen. Jasmin, rennst du mit Halsband durchs Haus? Nein, das eher selten. Nein, selten, okay.

Ja, wenn wir alleine sind, schon mal. Aber wenn das Kind zu Hause ist, nicht. Okay, aber ihr habt eine andere Kennzeichnung gefunden. Ja, wir haben Armbänder. Genau. Tragt ihr beide? Ja. Richtig. Du, Jasmin, an der rechten Hand, ein Lederarmband. Ach so, du hast auf beiden Seiten. Markus. Genau. Das ist das Armband. Ah, ihr habt das gleiche sogar? Ja. Aber ein unterschiedlicher Abnutzungsgrad. Meins wird immer ein bisschen eingeölt, Markus eher nicht.

Genau und bei Jasmin steht halt Balthasar und bei mir steht Fee. Und das tragen wir wirklich immer, außer beim Duschen. Wie ist es dazu gekommen? Ich fand die Idee super, dass wir irgendwas haben, was wir beide im Alltag tragen können, ohne dass das sofort auffällt, beziehungsweise dass du vielleicht auch Leute damit belästigst oder dadurch, dass Yasmin ja auch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, im Job, dann vielleicht sich dumme Kommentare anhören muss oder so und so.

Mit diesen Armbändern ist das ein schöner Kompromiss. Und warum da jetzt Fee draufsteht oder Balthasar, gefragt wurden wir noch nie. Natürlich kann man das ja erkennen, aber gefragt wurden wir halt noch nicht. Ja, frage ich doch, warum Balthasar? Wo kommt denn der Name her? Wie hast du den ausgesucht? Jetzt sag bitte nicht, so hießen Porno, Balthasar und Fee. Das wäre, also wenn es so ist, dann verschweig es hier bitte. Nein, Quatsch. Eigentlich ist tatsächlich Fee zuerst aufgetaucht.

Die Fee, das ich weiß nicht warum, aber die Fee hat er immer irgendwie mit mir verbunden, dann hat sich ja auch ein Tattoo stechen lassen mit einer Fee. Hat damals auch, als er nach einem Motiv gesucht hat, eher so eine pummelige Fee gesucht. Tatsächlich ist jetzt doch eine eher normalgewichtige Fee geworden, aber die steht halt für mich.

Also das war gesetzt und dann haben wir eigentlich überlegt, ja was passt denn als Gegenstück und weil ich ja auch gerne mal, beim Spiel den dreckiger Bastard und sowas und dann haben wir überlegt, Teufel irgendwie so in die Richtung und dann, ich weiß nicht warum, aber das ist mir dann gleich eingeschossen, Balthasar, das hatte ich wahrscheinlich auch vorher irgendwann irgendwie in der Serie denn auch, den fand ich dann interessant und der hieß dann Balthasar und dann war es Balthasar,

böse, dominant und dann hatten wir uns das so ausgesucht. Ja und das war am Anfang mal so ein Gedanke nach dem Motto, vielleicht brauchen wir ja auch so Nicknames, Kosenamen für die Szene und dadurch haben wir uns halt dann da mit dem Thema beschäftigt und dann waren wir in Hamburg im Kantonium auf so einer privaten Party.

Dann sind wir da reingekommen und dann stand da auch einer und dann hieß es, so jetzt mussten wir denen unsere Namen zuflüstern und dann hat er gesagt, meine Damen und Herren oder was weiß ich gar nicht. Stimmt, bei Ina. Genau, bei Ina und dann haben wir uns ganz schnell überlegt, okay, wir hatten nur Balthasar und Fee, haben das dann gesagt und dann hat er uns so vorgestellt und seitdem sind es die Namen.

Gerade in dem Moment würde ich einen unglaublichen Zungenbrecher wahrscheinlich suchen, damit das die Person möglichst schwer hat. Oder einen unglaublich langen Namen, den man gerne verwechselt irgendwie. Ja, finde ich schön, wenn man sowas findet, wenn einem sowas zuläuft, so ein Name auch. Deswegen und dann hatte ich halt lange überlegt mir halt auch dieses Tattoo stechen zu lassen, dann habe ich lange nach dem Motiv gesucht, was dann auch so ein bisschen.

Red ruhig weiter das kann nur ein Paketbote sein, der zu mir kommt, liebes Publikum, wenn ihr da so ein Hupen hört das ist ein rückwärtsfahrender Transporter, Sprich einfach weiter, das ist Atmosphäre, nennen wir das ja hier im Podcast, Und wenn jetzt gleich noch ein Vogel gegen das Fenster fliegt oder so wer weiß.

Auf jeden Fall hatte ich mir dann auch überlegt, ich brauche halt ein Fehmotiv, was aber auch so ein bisschen dann in die BDSM-Geschichte geht, so ein bisschen devot ist und dann, ja, habe ich das auch gefunden und dann habe ich mir das auch stechen lassen und wenn das, können wir auch gerne dann für die Show noch zur Verfügung stellen, können wir gerne ein Foto von zeigen. Sebastian hat gerade schon kurz geguckt, wo ist es denn?

Ach was. Ja, das würde ich sehr gerne zeigen. Oh, die ist schön geworden. Jetzt die Frage, steht Kniet die im Wasser oder kniet die? Die kniet. Okay, da ist das Knien ja doch wieder. Genau. Also ist das Thema Knien noch nicht abgeschlossen? Na, ich sag mal so, dieses Knien ist halt dieses Klischee, was im BDSM immer wieder vorkommt. Und das... Es sieht ja auch einfach schön aus. Ja. Und die Höhe ist ja auch, wie soll ich so sagen, praktisch.

Ab und an mach ich das ja auch mal, aber halt nicht immer. Nicht ständig und vor allen Dingen nicht so auf Kommando, Sondern weil ich es dann gerade möchte. Und weil es mir gerade gut tut und weil ich ihnen damit gerade mal was Gutes tun möchte. Oder weil ich gerade totalen Mist gebaut habe und dann so. Oh bitte. Oh bitte. Übrigens, folgendes ist passiert. Auch so formulierst du das, das ist gut.

Ja. Ich habe mal ein Bild gesehen, lange her, da hängt in der ganzen Wohnung über kleine gelbe Klebezettel, wo dann irgendwelche Geständnisse drauf sind. Also ich habe versehentlich beim Reinigen den Vlogger kaputt gemacht, das nächste ist der Knebel, den habe ich mit demselben Reiniger sauber gemacht, der zerfasert jetzt auch und die ersten zwei kannst du lesen und der Rest der Wohnung ist halt voll mit kleinen Klebezetteln.

Das fand ich ein sehr schönes Motiv. Muss mal gucken, ob ich das nochmal wieder erfinde. Vielleicht erlaubt mir die Person, das nochmal zu reposten. Ich stelle mir die Geständnisse ein bisschen so vor. Und das noch und das noch. Und das noch und das noch. Ja, aber da war tatsächlich auch mal was mit dem Vlogger. Den ich beim Reinigen kaputt gemacht habe. Dann wieder notdürftig zusammengesteckt und dann beim Spielen,

oh Mist, jetzt ist der Vlogger kaputt gegangen. Habe ich kaputt gemacht. richtig. Okay, also Sabotage. Okay, also ihr seid im Urlaub und jetzt könnt ihr da, das ist scheißegal, also da könnt ihr mit Klamotten machen, da kann man auch mal, wenn man irgendwo ganz anders ist, dann kann man im Zweifel auch mal in der Öffentlichkeit irgendwie die ein oder andere Geste fallen lassen oder eben das berühmte Halsband tragen oder Manschetten, Handschellen in der Öffentlichkeit, keine Ahnung.

Also wenn ihr safe seid, da sind, da ist niemand, den es stört. Was ist so das, was wollt ihr? Wie wollt ihr euch zeigen? Wie wollt ihr eurem BDSM, eurem Kink Ausdruck verleihen. Gut, also Halsband auf jeden Fall. Wir hatten auch schon, wenn wir essen gegangen sind, hat Jasmin auch schon Halsband getragen. Wenn das der Anlass hergibt, schick angezogen, da sieht so ein Halsband ja zu auch immer gut aus.

Wenn wir jetzt wirklich im Urlaub, so in Hamburg zum Beispiel, da ist das dann auch mal der kurze Rock und die Netzstrümpfhose dazu, was wir jetzt hier nicht unbedingt zu Hause machen würden. Die dicken Stiefel dazu. Also da lassen wir es dann auch mal raushängen. Aber so gefesselt oder geknebelt, das jetzt nicht? Nein. Es gibt ja so, ich leite mal über, es gibt so Misch-Events. Nehmen wir mal an, Tüddeln im Park. Das ist ja ein öffentliches Event im Park. Das kann jeder und alle sehen.

Das ist in Hamburg ja zum Beispiel auch inzwischen ein bisschen etabliert. Das macht die liebe Keiling Glass. Organisiert das zum Beispiel in Hamburg, in Hannover gibt es das auch manchmal. Ich weiß aber nicht, wer es organisiert gerade. Ja, das ist A, wäre euch das zu öffentlich? Nein. Nein. Und B, stört euch vielleicht das Tödeln? Definitiv. Ja, also Bondage, wir haben über so viele schöne Sachen gesprochen, aber von Bondage habe ich noch keine Silbe von euch gehört.

Wie kann das sein? Seide sind zwar alle da. Ja. Nee, nicht für uns. Ja, doch auch. Aber es hat sich halt so im Alltag und im BDSM-Kontext bei uns nicht durchgesetzt. Es ist was Schönes, aber es ist halt auch zeitintensiv. Deswegen, also Jasmin hat ja selten Bock für so einen Harnis, eine Stunde sich irgendwo hinzustellen, bis ich das fertig geknotet habe. Und ich habe mir auch extra eine Schneiderpuppe besorgt. Ich habe mir YouTube-Videos angeguckt, habe das nachgeknotet.

Und klar, beim ersten Mal habe ich drei Stunden gebraucht, bis das so aussah. Irgendwann bist du dann runter auf eine Stunde, aber trotzdem müsste sie sich ja eine Stunde so hinstellen und so stehen bleiben für so ein Schmuckharnes. Da bin ich zu ungeduldig für. Dann haben wir angefangen, auch diese ganzen Fesselungen, die du machen kannst. Und klar, aber wenn ich Spanngurte nehme, geht das genauso schnell. Wenn du hast Spanngurte? Ja.

Klar. Auch wenn du im Club bist. Früher hatten wir Kettenglieder mit und alles mögliche. Ich nehme nur noch Spanngurte mit. Ich habe mir extra Kurzel gekauft und dann bist du so flexibel, kannst du alles mitmachen. Mit Klett oder mit Ratsche? Mit Ratsche. Das klingt auch dann schon mal toll, wenn du dann da so krrrt krrrt krrrt krrrt krrrt. Also das sind diese... Genau, es ist doch die perfekte Überleitung. Neben mir steht seit zwei Stunden, ach schon länger, steht neben mir ein Koffer.

Von dem hätte ich Bilder und das ist jetzt das Ding der Woche, wie ich vermute. Das ist mal ein Koffer, liebes Publikum. Also guckt in die Shownotes rein. Das ist mal ein Teil. Das ist unser Koffer, mit dem fahren wir auch immer in den Club, beziehungsweise auch zu Hause haben wir die Sachen, die wir häufig benutzen, da drin. Dann hast du eben alles griffbereit.

Das ist auch schon mehr oder weniger unser Markenzeichen, also wenn die dann über uns sprechen im Club, das sind die beiden mit dem Koffer. Ja, das ist ja eher so eine Art rollende Werkstatt, habe ich das Gefühl. Also ich versuche das mal zu beschreiben, es ist eher ein Case als ein Koffer, es hat Rollen, es ist circa, ich würde sagen 80 Zentimeter hoch. 30 breit und 45 tief. So, und man kann dann verschiedene Segmente öffnen und auftrennen und den aufklappen, zuklappen.

Wie schwer ist denn das Teil? Wenn der jetzt befüllt ist, würde ich sagen, so wie er hier steht, so 18 Kilo. Ja, also ich gehe auf Partys meistens mit einer Spieltasche, die wiegt etwa 2 Kilo und ist so ein Messenger-Bag von der Größe her. Und das Teil hier ist auf jeden Fall schon mal was. Also da merkt man, ihr meint es ernst. Hier könnte auch eine Feldküche rein. Entschuldigung. Also ich meine das gar nicht respektierlich oder so.

Es ist schon echt beeindruckt. Und vor allem alle Schlösser sind abschließbar. Das heißt, ihr könnt das Ding auch mal in die Ecke stellen. Wenn jemand da dann rumfummelt, das merkt man. Genau, also es würde ja so dann nicht aufgehen. Das ist halt der Vorteil. Und das Schöne ist, du hast da sehr viel Ordnung drin. weil das dann... Geht schon los. Ach du Heilige. Also ich erwarte wirklich Bilder von euch. Die kommen.

Einfach mal, man kann oben aufklappen, so nach rechts und links klappt das auf, dann ihr kennt das von diesen Näh, es gibt diese Nähkoffer, wo man dann so diese kleinen Kassetten dann quasi nach außen auffächert. Und genau das ist hier auch passiert. Und jetzt steht das hier vor mir, in Greifhüll, wenn man steht, da ist ein Halsband, Und da sind irgendwie Mansch... Darf ich reingreifen? Ja, gerne. Manschetten und noch andere, noch mehr Manschetten. Und was haben wir hier?

Ein Kniebel mit Gummi und eine Haarklammer? Das ist wichtig. Das ist das Wichtigste überhaupt. Ach. Lange Haare und die sind im Weg beim Spanken. Und dann müssen die weg. Ihr spielt doch mit Klammern. Ja, ja, wir haben ja dann auch noch. Und Wäscheklammern natürlich. Ein ganzes Paket. Und das sind die Spanngurte. So, ich nehme mal so einen in die Hand. Das ist jetzt einer von den langen, genau. Okay, das sind ein Meter ziemlich genau. Ein Meter und dann wirklich.

Und dann haben wir auch noch kurze. Okay, und das Material, das ist so ein Grundstoff, Granulat, Zeugs. Ja. Von denen fädel ich einfach so rein, das hält. Klar, die ziehst du nicht auf. Okay, also ich habe auch welche im Auto, die sehen genauso aus, aber wenn ich da ordentlich ziehe, dann gehen sie auf. Den Link hätte ich ja gerne, den Shopping-Link, das finde ich gut. Wobei, hier sind auch scharfe Kanten dran, das ist nicht so toll, ne? Nee, ich trage die ja nicht.

Okay, alles klar. Ich wollte nur einmal gefragt haben. Okay, Spannkult ist 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Man weiß ja nie. Es ist halt so ein Zehnerpack gewesen. Besser haben, als brauchen. Wenn du irgendwo mal im Club spielst, an so einem Dreieck und dann sind nicht genug Kettenglieder da oder irgendwas. Du kannst ja auch innerhalb von einer Sekunde hier die richtige Länge eingestellt.

Das war, wenn sie die selber nicht aufziehen kann. Perfekt. Und die kann man trotzdem auch mit Manschetten und Co. Kombinieren. Ja, perfekt. Ich sehe es gerade. Hervorragend. Was ist denn das? Also ein Halsband ist hier noch in einer spannenden Farbe. Bilder auch gerne, immerher damit. Und dann, ach, Kerzen sind das, genau, ich habe es gar nicht erkannt. Ein Päckchen Kerzen. Also nicht eine irgendwie, sondern wirklich gleich das Vierer packen. Sind die noch unbenutzt? Ne, die sind schon benutzt.

Okay, weil die sind auch in schönen Originalverpackungen. Ja, da sind es halt am besten aufgehoben. Teasing Wax Candles. Okay, auch Teasing. Das klingt ja schon gut. Okay, dann Streichhölzer. Ja, das wäre das, woran es bei mir scheitern würde. dann hätte ich die nie dabei. Aber es ist echt cool, dann steht der Koffer ja so rum und man kann sogar hier auf der Seite auch mal was drauflegen. Haben diese Koffer einen Namen?

Also wir selber haben einfach nur nach so Koffern geguckt und dann habe ich die halt gefunden. Viele kennen die auch, wenn du diese mobilen Friseure kennst, die zu dir nach Hause kommen, die haben auch diese Koffer. Ah, okay, das ist auch was, wonach das Publikum googeln kann. Schöne Idee. Also den Ruf habt ihr euch ja erarbeitet tatsächlich. Okay, und der ist voll bestückt. Ich würde gern mehr sehen. Das war ja nur die oberste Etage. Ja, und die,

Halsbänder, hier ist ja noch eins, die kennst du auch. Die sind von Pen Umbra. Die haben wir bei Lena. Und hier ist auch noch das eine. Wahrscheinlich recht neu. Ja, das ist älter, das ist neu und hier ist dann auch noch mit Ach. Da ist was nochmal. Ihr habt also die Sonderanfertigungsliste durchgearbeitet. Belonges to Balthasar steht drin. Und das ist eine wirklich spannende Farbe. Ich überlege gerade, es gibt ja diese Farben, die je nach Lichteinfall ihre Farbe verändern.

Das ist von braun nach grün, so eine glänzende Farbe. Also schon exklusiv. Die Frage ist ja bei sowas immer, hat man auch die passenden Schuhe zu Hause? Definitiv. Wenn, Jasmin, was hat denn Schuhe? Wenn ich was hab denn Schuhe. Genau. Okay. Das heißt im Suppenmodus immer barfuß. Ne, also wenn wir im Club unterwegs sind Doch. Na klar Wenn wir spielen, ja Dann ja Weil irgendwann High Heels funktioniert dann nicht mehr Genau Okay.

Jetzt sind also er die Heels Wer möchte denn, dass du die trägst? Du oder er? Beide Wie viele Schuhe sind das ganz grob? Ich muss ja neugierig fragen Wenn er sagt, das sind viele Ganz ehrlich, ich habe mehr Schuhe momentan als das Podcast-Sumi. Ich weiß auch nicht, warum. Das kann irgendwie nur ein Unfall sein. Wie viel Paar hast du? 45? Ich habe bei 30 aufgehört. Ja, dann 45.

Okay, da hast du definitiv die passenden Schuhe. Aber mal ernsthaft, man trägt doch immer nur dieselben drei, vier Paar, oder? Ja, na klar. Okay, und die anderen sind zum Dasein da. Ja, die sehen schön aus. und wenn du dann doch mal irgendwie ein Outfit neues hast und dann sagst du, dazu habe ich passende Schuhe. Ah, okay. Widmen wir uns wieder dem Koffer. Etage zwei. Ach, man kann die obere Hälfte einfach komplett abnehmen. Okay, jetzt sind wir in der Bespaßungsetage. Genau.

Was haben wir denn da? Das Podcast-Lieblingswerkzeug, der Saugnap-Vibrator. Nein, wie heißen die Dinger? Wurmenizer. Genau. Vielleicht zwei davon. Wobei das sind Satisfyer. Ist das nicht alles das gleiche? Satisfyer, Womanizer, Equalizer. Okay, also gleich zwei davon, okay, funktioniert auch. Ist das eigentlich was so, was inwieweit ist Lust geben und Lust nehmen, Teil eures Spiels?

Also Lust geben ist auf jeden Fall ein großer Teil meines Spiels und am liebsten erstmal so Lust geben, Orgasmen geben und irgendwann so, wenn Jasmin so mittendrin ist und keine Ahnung, fünf Orgasmen hatte, dann geht's los, Orgasmusverweigerung, aber dann wird weitergespielt. Leider ja. Obwohl, leider kannst du auch nicht sagen. Aber dann hasst sie es und dann wird es unangenehm. Und dann schimpfe ich auch. Das ist der Grund, warum man zu Hause nicht spielt, weil das wird dann laut das.

Wird richtig laut. Okay, ist aber ein wichtiger Teil, aber du misch dich aber jetzt nur während der Sessions da ein, Ich gucke ja noch, inwieweit bei euch das DS-Gefüge dann doch trotzdem noch in den Alltag ausstrahlt. Auch wenn wir normal zu Hause, dann frage ich dann auch schon mal, ob ich denn überhaupt, nur um das mal so einzuwerfen, darf ich kommen? Also eine Regel, die wir haben ist, wenn Jasmin das Halsband trägt, muss sie fragen, ob sie kommen darf.

Entschuldigung Jasmin, das ist jetzt eine Unterstellung, ich meine auch schon mal von jemandem gehört zu haben, der das auch so macht. Das heißt, du ziehst aber nicht heimlich das Halsband an, damit du dann fragen darfst, kannst, musst. Okay. Nicht, dass es was gibt. Natürlich, wenn wir jetzt zu Hause so dabei sind und Jasmin fragt dann von sich aus, ist das natürlich auch für mich ein schönes Gefühl, weil sie ja dann das, was wir sonst im Spiel haben, auf das Normale überträgt. Ist herrlich.

Wie sieht es mit Sexualität bei euch aus ohne Kink? Gibt es das noch? Auf jeden Fall. Klar. Okay. Wäre ja schlimm, wenn es nur noch so funktioniert, dann wäre ja irgendwas schief gelaufen. Also aus meiner Sicht, für mein Verständnis. Ich habe ja dieses, Jasmin, von dir dieses Alltagsdominant, auch dass die Menschen ja glauben, dass du die Dominante bist.

Es kann ja sein, dass dieser Raum, ich sag mal Vanilla-Sex kann man es wahrscheinlich trotzdem nicht nennen, aber einfach Sex ohne Anweisung, dass das vielleicht der Part ist, wo du ein bisschen mehr die Führung übernimmst. Kommt das vor oder zieht sich das wirklich durch? Nee, eigentlich also beim Sex auch nicht, auch nicht, wenn wir Vanillasex haben. Nein, das übernehme ich nicht die Führung. Also nicht in unserem gemeinsamen Sexleben. Letzte Etage.

Und hier hast du auch noch die Möglichkeit, hier kannst du dann auch noch Klamotten oder Schuhe mal mit reinpacken. Was ist denn jetzt drin gerade? Ah ja. Noch mehr vibrierendes Zeug, Ketten. Das ist das Hannes, was ich dann trage, wenn wir im Club unterwegs sind. Diese Frage wird ja oft vergessen. Was trägt der Mann eigentlich? Also Anzugträger bist du definitiv nicht. Doch, doch. Echt? Wenn ich im Club bin, Anzug. Hose, Hemd, Weste.

Dieses Publikum. Ich lasse das jetzt nur deswegen drin, damit ihr was zu lachen habt. Verdammt. Moment, aber der Hannes, passt der dann zum Anzug? Na, dann ist oberkörperfrei und nur der Hannes. Wobei, du Du kannst das auch über dem Hemd tragen, hast du auch schon gehabt. Über dem schwarzen Hemd hast du es auch gehabt. Aber in der Regel dann oberkörperfrei Haneshose. Damit die anderen Frauen sabbern. Ich bin beinahe davon überzeugt, dass das wirklich stimmt. Okay, aber einmal alles drin hier.

Genau. Und da ist auch was Flauschiges. Ich fasse das jetzt nicht an. Das böse Hasi. Ja. Das böse Hasi. Von dem habe ich auch schon gehört. Also Vlogger, alles was größeres. Genau. Okay, aber jetzt mal die Frage. So ein Rohrstock passt in diesen, so schön der Koffer sein mag, aber er ist völlig Rohrstock ungeeignet. Deswegen, wir haben auch noch so eine teleskopierbare Dokumentenablage. Genau und die haben wir jetzt auch noch im Auto, hat jetzt aber nicht mit reingeholt.

Okay, also ihr seid schon ordentlich mit Zeug unterwegs. Genau, aber mit den zwei Sachen kannst du alles abdecken, kriegst alles rein und hast halt auch zu Hause, ob du jetzt oben spielst oder unten spielst, du brauchst nur den Koffer und dann kannst du losgehen. Steht der in der Wohnung oder ist der schon so weit, dass der schon immer im Auto steht? Ne, der steht in der Wohnung, weil einen Platz im Kofferraum brauchst du ja auch mal zum Einkaufen.

Wir müssen dazu sagen, wir haben einen begegnbaren Kleiderschrank und da hat der seinen Parkplatz sozusagen. Was für Sachen, die ihr habt, passen da noch nicht rein? Also vielleicht habt ihr auch irgendwie Möbel, Spreitstangen oder irgendwelches anderes Zubehör. Gut, also die Spreitstange würde in diesen Köcher da mit reinpassen, aber Möbel selber. Weil das schon ausprobiert. Passt die da wirklich rein? Die passt da rein, weil die ist ja zerlegbar, drei Teile. Kannst du ja auseinanderschrauben.

Ja, ich dachte nur, nee. Nee, Möbel haben wir jetzt keine. Hätten wir zwar Bock drauf, aber haben wir halt noch nicht irgendwo bezahlbar gefunden. Weil die Firmen, die das herstellen, die lassen sich das ja teuer bezahlen, dass das so ein Nischenprodukt ist. Was habt ihr denn so im Auge? Was wäre was, wo ihr sagt, das müssen wir uns zu Hause hinstellen?

Also einmal gibt es diesen klassischen Strafbock, den würden wir gut finden, der dann so ist, dass du eine tiefe Ebene hast, wo die Knie drauf kommen und dann ist ja dieses so halb rund geformte, wo ein Supp sich dann drauflegen kann. Und dann diese, was ist das, so eine Couch? Diese Liebesliege. Das haben wir auch noch im Auge. Ja. Da habe ich jetzt keinen Namen, wie das genau heißt. Da könnte man es dann auch wieder raussuchen.

Ich glaube, das findest du bei Amazon oder zum Beispiel unter Liebesliege einfach. Das ist wie so ein wellenförmig, geformtes Sitzmöbel. Link in den Shownotes. Ja, genau. Wir müssen das dann raussuchen, aber ja. Ja, ist ja gerade die Frage, wo ist euer Fokus im Moment? Also wirklich dieses, wir verfeinern jetzt das Spiel oder wir steigern noch oder suchen schon die nächsten Kicks? Also wo ist eure Reise gerade und wo soll es hingehen?

Also steigern tun wir. Wir hatten jetzt uns, das ist doch keine zwei Wochen her, dass das da ist, da hatten wir uns die zwei Sachen bestellt, die hatten wir mal testen dürfen und das ist jetzt im Moment so. Das sind zwei, was ist das fürs Publikum, die jetzt auch nicht in die Bilder schauen. Ich wage auch gerade, was könnte das sein, ein Riemen? Das ist wie eine Art Peitsche. Ja, aus Wildleder. Doppelbändig beim Griff relativ breit, wird dann schmaler.

Genau, und erreicht eine unheimlich hohe Endgeschwindigkeit und knallt und zwiebelt ohne Ende. Mach doch mal das Geräusch. Nur damit man sich das vorstellen kann. Die Mikrofone werden es aushalten. So, auf ihr. Okay, das geht natürlich auch. Sie hält jetzt, liebes Publikum, sie hält jetzt brav ihren Arm hin. Schaut weg. Ob das klappt. Au. Okay, es knallt ganz ordentlich. Mal sehen, wie gut ich das transportiert kriege in diesem Podcast. Genau.

Also sie macht auf jeden Fall mehr, ich würde jetzt sagen, die ist lauter, als dass sie wehtut. Stimmt das? Die zwiebelt ohne Ende. Okay, alles klar. Das Ding ist wirklich böse. Und noch schlimmer ist halt das mit diesem Pyramiden-Gummi. Oh Gott, also da gebe ich jetzt auf, das zu beschreiben. Das müssen die Leute wirklich in den Show-Notes sich angucken. Doch, es gibt diese, achso, ja, Karton.

So ein Gummi, wo diese kleinen Pyramiden drauf sind, wie in so einem Eierkarton, wenn man den aufhat und davon so ein paar hundert, sag ich mal. Aber natürlich viel kleiner als bei einem Eierkarton. Natürlich, also die Peitsche sind das so 40 cm, 30, 40 würde ich sagen, lang und so an der breiten Stelle acht breit. Und mit der Seite ist unangenehm und mit der ist richtig unangenehm und da kannst du dann auch dementsprechend die Spur in die Haut machen.

Also ich stelle fest, das Spanking an sich, das ist so dein Ding, ne? Definitiv. Eher kalt und hart oder schon mit Aufwärmen und dann kapitulieren? Mit Aufwärmen und dann durchgespielt, zu Ende gespielt. Wie lange spielt ihr so? So richtig auf die Uhr gucken, machst du ja nicht dabei, aber ich denke mal 50, 60 Minuten bestimmt. Mit Aftercare und Auffangen.

Ach, mit schon. die Frage ist ein bisschen gemein aber man ist immer so ja dann haben wir den ganzen Tag gespielt ja aber man ist ja nicht den ganzen Tag dabei mit der Peitsche da zu wedeln, sondern das ist ja eine Dynamik und eine Wellenbewegung zwischendurch macht man eine Pause und geht aufs Klo und futtert was und trinkt was und dann macht man eine zweite Runde, und ist beseelt dann hat man nochmal Sex zwischendurch so neben Krams halt und dann wieder weiter ja.

Also wenn du das so also klar wir spielen eine Stunde Dann machen wir Pause, dann spielen wir wieder, dann ist Vögeln, dann ist Spielen oder Vögeln und Spielen. Also über den Arm verteilt ist das schon mehr als eine Stunde. Aber so im Block an sich. Du musst ja zwischendurch auch mal was trinken, weil sonst macht der Kreislauf schlapp zum Beispiel. Wie ist denn die Kommunikation, wenn es mal nicht so gut ist? Also wenn du, Jasmin, jetzt merkst, irgendwas stimmt jetzt nicht.

Habt ihr ein Safe-Word, was ihr nutzt oder ist das eher so ein, du passt gerade nicht so gut, mach mal Pause? Also wie kommuniziert ihr das? Ein Safe Word an sich nutzen wir eigentlich nicht. Ich sag dann schon ganz klar so, warte, das haut jetzt gerade nicht so hin. Das müssen wir jetzt irgendwie anders machen, das ist jetzt zu doll oder du musst jetzt vielleicht mal aufpassen, dass du nicht immer diese eine Stelle triffst, weil das wird jetzt gerade doof. Das kenne ich.

Ich versuche natürlich schon, sie zu lesen und ganz genau darauf zu achten. Am Anfang ist das natürlich schwierig, weil du das ja nicht weißt, aber inzwischen können wir spielen und dann weiß ich auch schon, wann Schluss ist. Weil irgendwann ist Jasmin auch an dem Punkt, da ist für sie Schluss, aber sie selber weiß es nicht. Und wenn ich dann weitermachen würde, würde ihr das in dem Moment gefallen und

hinterher wäre es richtig doof. Und dann muss ich ja in dem Moment sagen, okay, jetzt hier an der Stelle ist Schluss. Ist das schon passiert? Also dass eine Überforderung da war, dass zu viel war, dass es die Stimmung umgeschlagen hat? Also einmal hat man eine Situation, da wusste ich nicht mit umzugehen. Das war das allererste Mal, wo wir gespielt haben und Jasmin angefangen hat zu weinen.

Das ist jetzt nicht, ich weine vor Schmerz, sondern weil er den Punkt erreicht hat, wo ich wirklich geflogen bin, wo Emotionen freigesetzt wurden und ja, da war ich auch kurz überfordert, aber das war unheimlich befreiend und erfüllend auch. Und da habe ich aber auch gemerkt, Markus war mit der Situation völlig überfordert. Klar, ich auch so ein bisschen, aber ich wusste das ja noch anders einzuordnen als er. Weil ich ja wusste, was sind das jetzt für Emotionen, die da freigesetzt sind.

Das sind meine Emotionen und die möchte ich jetzt rauslassen, weil das fühlt sich gerade richtig an. Und Markus hat natürlich gedacht, der ist völlig drüber gewesen und hat mir jetzt richtig wehgetan und so. Ich habe ja nur die Tränen gesehen und das, was in ihr los war, habe ich ja dann erst im Gespräch gehört.

Ja, was macht man in dem Moment? Ich meine aufhören, weil du kannst sie, ich glaube das ist ein wichtiger Punkt, dieses Band zwischen einem, also auch diese stille Kommunikation, die darf ja nicht abreißen. Und in dem Moment ist sie ja irgendwie abgerissen, weil du nicht mehr weißt, was ist gerade bei ihr. Genau, also natürlich in dem Moment aufgehört, losgemacht, in den Arm genommen, gefragt, was ist los und dann konnten wir auch relativ schnell klären.

Also Yasmin hat gleich gesagt, ist alles in Ordnung, ist alles in Ordnung, aber trotzdem musste ich ja erstmal verstehen, okay, das ist jetzt kein Schmerz, ist es doof oder sonst was, Tränen, sondern es ist einfach nur, ich bin gerade glücklich, ich lasse los.

Ich habe wirklich zu ihm gesagt, ihr, es ist alles in Ordnung, nimm mich einfach in den Arm, wir reden da später drüber und dann war das auch okay, aber ich habe ihm halt auch angemerkt, wie angespannt er plötzlich war und oh Gott, was habe ich jetzt gemacht, ne, ich sage, alles gut. Ist das etwas, was dazugehört, also wann ist eine Session gut? Klar, immer, aber wenn man das Foto hinterher sagt, boah, das war jetzt gut, kannst du das greifen?

Ja, das sind immer diese Momente, wenn ich dann an diesem Punkt angelange, wo ich wirklich, ja wir sagen immer, wir fliegen oder ich fliege dann. Also ich verliere jeglichen Sinn für Raum und Zeit. Alle Anspannungen, die ich so angesammelt habe im Alltag, über die Zeit zwischen den Sessions und wie auch immer, die kann ich plötzlich loslassen.

tatsächlich und es ist ich weiß gar nicht, wie ich das richtig beschreiben soll, es ist einfach du fühlst dich plötzlich frei du, fühlst dich schwerelos das ist ganz schwierig zu erklären, aber dann ist eine Session wirklich richtig gut gewesen und dann komme ich auch, hinterher mit einem Lächeln aus der Session und freue mich und alles ist toll und ich liebe die ganze Welt. Ja und Aftercare ist dann halt. Auch wichtig.

Dass du dann dir Zeit nimmst, kuschelst, in den Arm nimmst, zeigst, ich bin da, alles gut. Und wenn du einfach nach der Session so zack aufhören musst, das hatten wir jetzt ja auch schon zweimal, ist das total doof. Das ist für sie doof, ist für mich doof, weil ich persönlich mag das dann ja auch, wenn hinterher diese Aftercare dann stattfindet, das Kümmern und... da sein.

Also, was ich mal an alle Betreiber von Partys und Locations mal, herausgeben mag, ich hab gern nach dem Spiel eine Ecke, wo ich mich mit dem Subi hinflitzen kann, wo wir uns nicht unbedingt uns roh haben, wir müssen jetzt nicht isoliert sein oder so, eine Tür zu machen, aber einen Platz. Und ganz oft fehlt es an dem. Und im Grunde kannst du nur stehen oder dich auf den Boden setzen. Das find ich schwierig.

Also, ich hab gern irgendeinen Ort dann. Und inzwischen naja, wahrscheinlich auch nicht immer, ich bin ja auch ein fauler Kerl, aber guck die schon vorher, wo können wir denn hinterher mal hin? Natürlich würden Menschen, wenn man sie anspricht, wenn man sagt, hier, wir sind gerade echt platt und hinüber, die würden Platz machen. Aber das willst du irgendwie auch nicht so richtig.

Und wo man sie vielleicht auch mal parken kann, um Getränk zu holen und sowas, dass man so ein bisschen in diesen Modus geht. Deswegen, das ist der Vorteil auch, den du hast, wenn du jetzt in dem Club spielst, wo wir regelmäßig hingehen, da hast du diese Möglichkeiten. Da hast du auch einen Bereich, da bist du ziemlich ungestört. Da sitzt du einfach nur in der Ruhe, das ist auch groß genug, dass sich jemand hinlegen kann oder beide hinlegen können.

Das ist halt das Geniale, wenn du in so einen Swingerclub gehst, da hast du diese Möglichkeit. Auch nicht immer. Ja, aber häufig schon. Gerade so in den BDSM-Zimmern zum Beispiel, würde ich das schön finden, wenn du einfach mal so, keine Ahnung, so ein Minisofa oder keine Ahnung, wo du dich wirklich mal so ein bisschen hinflitzen und dann, okay, ich komme jetzt mal wieder zu mir.

Du könntest dich auf den, es gibt garantiert immer irgendwo einen Thron und dann kann er dir was zu tränken bringen und so und die Leute kriegen die Krise, weil sie es gar nicht mehr einordnen können, Entschuldigung. Es gibt noch so einen anderen Moment und das ist, wenn man dann hinterher, man verlässt die Location, Und steigt ins Auto. Und dann sitzen beide drin und die Tür geht zu. Der Motor ist noch nicht gestartet. Über was redet man da? Startest du deinen Motor einfach und fährst dann los?

Ich gehe mal davon aus, dass du fährst, Markus. Ich fahre, ja. Aber ich finde diesen Moment, der ist ganz eigenartig, weil der so diesen Switch wieder in die andere Welt irgendwie bedeutet. Bei uns jetzt nicht. Also wir haben ja, wenn wir vom Club, egal wo wir hingehen, nach Hause fahren, haben wir ja mindestens 70, 75 Minuten Fahrzeit. Und die Zeit nutzen wir und reden die ganze Zeit darüber, was wir gesehen haben, was wir erlebt haben.

Und während wir noch auf der Veranstaltung sind, reden wir ja auch schon über die Session, wie wir gespielt haben, was wir erlebt haben. Also die Verarbeitung funktioniert ja die ganze Zeit und auch am nächsten Morgen noch und am nächsten Tag und das hört ja nie auf. Wie lange hält das an? Drei Tage mindestens. Dann gibt es auch so Erlebnisse, wo du sagst, das hält dann auch mal noch ein bisschen länger. Genau. Also bei mir ist das zumindest so.

Definitiv. Wo wir zum Beispiel das erste Mal auf dieser Kantonium-Party waren, das hat wochenlang angehalten, dieses Gefühl, die Bilder, alles was du da aufgesaugt hast, da hatte ich Wochen. Jetzt die Frage, stumpft ihr so langsam ab? Ihr braucht mehr von der Droge? oder hat sich das verlagert, dass ihr ein anderes Empfinden habt vielleicht?

Also mehr Durchsteigerung der Art und Weise, die passieren, brauchen wir nicht, aber natürlich ist es schön, wenn du regelmäßig dazu kommst, dass du immer wieder, ich sag mal, den Speicher damit voll machst, dass du immer wieder so neue Erinnerungen hast, neue, Momente, die du wieder neu erleben kannst, also das ist schon schön.

Klar, du hast auch die anderen Sachen im Kopf und es gibt vielleicht auch mal eine Phase von zwei, drei Wochen oder auch vier Wochen, wo wir nicht im Club können, was zeitlich einfach nicht passt oder die Veranstaltungen, die dann sind, nicht für uns passen, dann zerrst du halt davon. Aber generell ist es schon schön, wenn diese Erinnerungen immer wieder aufgefrischt werden. Immer wieder Es muss nicht immer gesteigert werden, nein.

Dieses höher, schneller, weiter, das brauchen wir nicht. Also nicht in dem, nein, eigentlich gar nicht. Jasmin, wenn jetzt er aus irgendwelchen Gründen jetzt ein paar Wochen nicht zum Spiel mit dir gekommen ist, merkst du, dass er sich verändert? Seine Stimmung? Gibt es da irgendwas? Eher weniger. Ich glaube, das merkt man mir eher an. Ach. Würde ich jetzt sagen. Ich bin dann schon mal mitunter zickig. Sein Blick war unbeschreibbar, der Blick gerade. Okay. Das ist alles gesagt.

Elim, haben wir was vergessen auf der langen, langen, großen Liste, die ich hier habe? Ich bin sie gerade mal ein bisschen durchgegangen. Ich glaube, ich habe den schönen Sendungstitel gefunden. Betteln und Betteln. Einmal Deutsch, einmal Englisch. Ja, gibt es etwas, was diese Folge noch braucht? Außer das A- oder B-Spiel. Aus der Hüfte wüsste ich jetzt nichts. Ja, dann ist wirklich noch die Frage, wo geht es jetzt hin? Was habt ihr für die nächsten Wochen geplant?

Also geplant ist, dass wir morgen wieder in den Club fahren, um dort zu spielen. Das geht auch tagsüber. Wir haben Urlaub, da können wir morgen am Tage hin. Ach, ihr seid diese Menschen, die tagsüber in diese Clubs gehen. Ich wundere mich immer, warum diese Läden um 10 Uhr morgens irgendwie aufmachen. Okay, wer geht denn da hin? Wenn du Urlaub hast? Ja, natürlich. Oder so einen festen freien Tag und dann ist es mittwochs. Frühstück da angesagt.

Ansonsten jetzt im Juni fahren wir wieder nach Krimmetschau, in dem BMH-Club, da ist wieder Dungeon of Berserker. Das ist ein ziemlich genialer Event. Dungeon of Berserker mit Balthasar. Das klingt auch schon wieder gut. Und da siehst du halt auch mal Sachen, die du sonst halt nicht siehst. Ich habe heute ausnahmsweise keine Shorts notiert. Das liegt daran, dass ihr quasi, ich habe einfach euch alles immer direkt gefragt. Die Sendung ist etwas chaotischer als normal.

Aber ich habe hier natürlich noch das schöne A- oder B-Spiel und das kennt ihr ja zu Genüge. Ihr kennt auch den Paarmodus. Wir sollen zeitgleich antworten. Genau, ihr antwortet zeitgleich, das heißt, liebes Publikum, wenn ihr das gleich, etwas Verständliches hört, dann sind sie sich einig und ihr wisst auch was. Wenn ihr nichts versteht, dann haben sie unterschiedliche Dinge gesagt und ihr könnt euch überlegen, wer wie was gesagt hat.

Und das A- oder B-Spiel funktioniert so, ich habe hier eine kurze Liste mit ein paar Begriffspaaren und die beiden mögen sich immer zwischen den ganzen entscheiden und das Ganze möglichst schnell, denn es sind immerhin um die 50 Stück. Und ich merkt hier mir mal, dass ich diese Liste auch dem Transkript-Team schicke, damit die das nicht von Hand immer abschreiben müssen alles. Wir legen einfach mal direkt los und ich bin gespannt. Eule oder Lerche? Lerche. Lerche.

Das war nicht zeitgleich, wir arbeiten noch dran. Konsens oder Risiko? Konsens. Risiko. Erst Fragen oder lieber danach um Verzeihung bitten? Um Verzeihung bitten. DS oder Impact? Impact. Küssen oder Kuscheln? Küssen. Kuscheln. Nur oben oder nur unten? Nur oben. Oben und unten. Nur oben oder nur unten? Nur unten. Geplante Session oder spontane Session? Spontane Session. Ich gucke mir mal den Koffer nochmal an. Materialschlacht oder Materialschlacht? Materialschlacht. Sommer oder Winter? Sommer.

Winter. Drinnen oder draußen? Draußen. Jetzt wenig oder später mehr? Später mehr. Fifty Shades oder Geschichte der O? Fifty Shades. Buch oder Film? Buch. Hab ich jetzt nicht erwartet. Okay. Warum? Ach, Videothek. Ach so. Dialog oder Kamschott? Kamschott. Dialog. Sex oder Spielen? Spielen. Spielen. Flogger oder Gärte? Flogger. Paddel oder Rohrstock? Paddel. Rohrstock. Gärte oder Rohrstock? Rohrstock. Gärte. Hanf oder Nylon? Amf. Nylon. Okay, machen wir es anders. Kabelbinder oder Wäscheleine?

Kabelbinder. Wasser oder Strom? Strom. Halsband oder Halsreif? Halsband. Halsreif. Party oder unter vier Augen? Party. Party. Safe word oder kein Safe word? Kein Safe word. Kekse oder Chips? Kekse. Kekse. Aftercare oder schnell weiter? Aftercare. Aftercare. Baden oder duschen? Baden. Was ihr gesagt habt, oder Waschlappen? Baden. Baden oder Waschlappen? Achso, baden. Oder duschen oder Waschlappen? Also wenn es nun Waschlappen ist.

Das liebes Publikum, das könnt ihr einfach nicht sehen. Diese Dynamik zwischen den beiden, wie die miteinander umgehen, wie die sich angucken. angucken. Also heute bereue ich wirklich, dass es kein Videopodcast ist. Es ist wirklich erstaunt. Ich sitze hier manchmal mit so leicht geöffnetem Mund und gucke einfach und woher ins Leere. Großartig. Vergesse ich immer das auch so zu kommentieren, dass ihr das versteht, aber das wird schon irgendwie klappen. Schlafzimmer oder Wohnzimmer? Schlafzimmer.

Wohnzimmer. Oder Hotelzimmer? Hotelzimmer. Hotelzimmer. Orgasmus oder Verweigerung? Orgasmus. Aus meiner Sicht Orgasmus. Lack oder Latex? Latex. Oder Metall. Latex. Oder Leder. Latex. Okay, hier war gar nichts aus Latex im Koffer drin, ne? Das stimmt. Ja, wenn ich mich da von eins von den Sachen entscheiden müsste, dann trotzdem Latex, bevor ich da Leder nehme. Okay, ausschlafen oder Session? Session. Session. Frühstück oder Session? Session. Session. Lass uns ficken oder benutze mich?

Benutze mich. Hund oder Katze? Katze. Hund. Brett oder brav? Brett. Das war perfekt gleichzeitig. Sehr gut. Es wird immer besser. Intim Rasur oder Frisur? Rasur. Chatten oder anrufen? Anrufen. Chatten. Oder Sprachnachricht? Chatten. Anrufen. Geben oder nehmen? Geben. Nehmen. Schummeln oder beichten? Schummeln. Beichten. Verschenken oder verkaufen? Verschenken. Verschenken. Oder verschachern? Verschenken. Verschenken. Überraschen lassen oder vorbereitet sein? Überraschen lassen. Lob oder Tadel?

Lob. Mayday oder Stopp? Stopp. Schwarz oder Rot? Rot. Rot oder Gelb? Rot. Rot. Gelb oder Grün? Grün. Immer besser, immer gleichzeitiger. Ich bin beeindruckt. Akku immer voll oder Powerbank immer dabei? Powerbank immer dabei. Akku immer voll. Verein oder Verschwörung? Verein. Verein. Mit der Hand oder dem Gerät? Dem Gerät. Mit dem Gerät, ja. Wir haben es auch gleich oral oder anal. Oral. Anal. Oder vaginal. Vaginal. Sharing ist caring oder meins ist meins? Meins ist meins. Meins ist meins.

Bilder machen oder Geschichten aufschreiben? Bilder machen. Wir haben es gleich. Auto oder Bahn? Auto. Bahn. Oder Fahrrad? Auto. Regeln einhalten oder Regeln dehnen? Regeln dehnen. Regeln dehnen. Moral oder Unvernunft? Unvernunft. Hervorragend, die richtige Antwort auf die letzte Frage. Ihr Lieben, ihr habt es geschafft. Ich habe selten gehabt, dass ein Paar sich so uneinig ist hierbei. Ihr seid wie so zwei Zahnräder. Das passt genau ineinander, ist aber völlig unterschiedlich.

Also eigentlich genauso, wie es sein soll. Großartig. Wie lange habt ihr gesagt, spielt ihr miteinander jetzt schon? 19, seit 2019. War das nicht 20? Oder 20? Wie ein Zahnrad. Es greift ineinander, Hauptsache nicht gleich. Also ihr habt in den letzten 5 Jahren echt, ich sag mal, Gas gegeben, viel erlebt, einen spannenden Weg gefunden, Dinge perfektioniert, ich sehe es an dem Koffer und ihr seid trotzdem echt total entspannt.

Ich behaupte jetzt einfach mal was. Jasmin, von deiner Seite würde an sehr vielen Stellen sehr viel mehr gehen. Kann das sein? Da hast du noch zum Tun. Entdecke die Möglichkeit. Naja, also du wirst die nächsten Jahre echt gefordert werden. Und ich wünsche dir, ich wünsche euch beiden unfassbar viel Spaß dabei, alles zu entdecken, zu verfeinern, zu perfektionieren und im Zweifel mit anderen Dingen wieder von vorne anzufangen und genau diesen Spaß zu haben.

Es ist total schön und trotz, also obwohl meine Nase mich ja wirklich ärgert gerade. Also wirklich, das muss nasal klingen wie die Hölle. Aber ihr macht diese Folge genau zu dem, was es sein soll. Ein toller Blick in euer Miteinander. Und das kann ja nur gut gehen. Und ich wünsche euch wirklich einen Heidenspaß. Und wir werden uns sicher über den Weg laufen. Und da bin ich vielleicht auch auf Updates gespannt. Ihr könnt sie auf jeden Fall unter die Folge schreiben.

Auf kunstderunvernunft.de Ich muss das ja auch nochmal erwähnen. Und ja, morgen viel Spaß beim Spielen. und heute bei der Vorfreude. Vielen, vielen Dank, dass ihr hier wart. Schönen Dank, dass wir da sein durften. Sehr gerne. Macht's gut. Ciao in die Runde.

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