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80 Jahre nach Auschwitz: Verblasst die Erinnerung?

Jan 27, 202512 minEp. 1789
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40 Prozent der jungen Deutschen wissen nicht, wie viele Jüdinnen und Juden im Holocaust ermordet wurden. Mehr als 10 Prozent der Erwachsenen wissen überhaupt nicht, was mit dem Holocaust eigentlich gemeint ist. Es sind erschreckende Zahlen einer Umfrage der Jewish Claims Conference anlässlich des 80-jährigen Jahrestags der Befreiung von Auschwitz. In dem Vernichtungslager wurden zwischen 1940 und 1945 1,1 Millionen Menschen getötet, die allermeisten davon waren Jüdinnen und Juden. Je länger die Verbrechen zurückliegen, umso älter und umso weniger werden die Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen erzählen können. Joachim Käppner, Redakteur bei der SZ für historische Themen, sieht die deutsche Erinnerungskultur vor großen Herausforderungen. Denn das Gedenken an Auschwitz droht zu verblassen. Und Rechte versuchen, die Verbrechen zu relativieren. Aber Käppner hält die deutsche Erinnerungskultur für widerstandsfähig.

Weitere Nachrichten: EU-Sanktionen gegen Russland, Sorge um Waffenruhe in Nahost Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier den Text von Thorsten Schmitz über die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi.

Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lilli Braun, Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Youtubekanal @ZeugenDerZeitzeugen.

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