#145 - Schlaflose Nächte und große Erfolge - podcast episode cover

#145 - Schlaflose Nächte und große Erfolge

Jun 05, 202433 minEp. 148
--:--
--:--
Download Metacast podcast app
Listen to this episode in Metacast mobile app
Don't just listen to podcasts. Learn from them with transcripts, summaries, and chapters for every episode. Skim, search, and bookmark insights. Learn more

Episode description

Diese Episode ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich inspirierend und lehrreich

😊 Freu dich auf eine ganz besondere Episode:

Heute haben wir einen wunderbaren Gast, Maria, die mit ihrer entzückenden Labradorhündin Toni und ihrer beeindruckenden Geschichte bei uns ist. Maria ist Teilnehmerin der Anders mit Hund Ausbildung im zweiten Semester und teilt ihre bewegenden Erlebnisse mit uns – von den Herausforderungen, die Toni ihr stellte, bis zu den berührenden, schönen Momenten, die sie gemeinsam erlebten. Du erfährst:

🐕 Marias Reise mit Toni: Warum alles anders kam als geplant, obwohl sie sich so gut vorbereitet hatte, und wie sie trotz gesundheitlicher Herausforderungen den Weg gemeinsam meisterten.

🐕 Von Welpenfreuden zu ernsthaften Problemen: Toni, der nicht zur Ruhe kam, und die zahlreichen Ratschläge von außen, die oft mehr verwirrten als halfen.

🐕 Gesundheitliche Hürden: Die Suche nach der richtigen Tierärztin und die Entdeckung von Tonis gesundheitlichen Problemen, die endlich Klarheit brachten und vieles veränderten.

🐕 Strategien für den Alltag: Wie Maria und Toni es schafften, mit verschiedenen Trainingsideen und Ritualen Ruhe und Entspannung in ihren Alltag zu bringen.

🐕 Die Bedeutung von Beobachtung und Anpassung: Wie wichtig es ist, die kleinen Erfolge zu erkennen und zu feiern, um langfristig Fortschritte zu sehen.

🐕 Emotionale Momente: Wie Maria und ihre Partnerin schöne Momente sammeln und warum das so wichtig für ihre Motivation und das Durchhaltevermögen ist.

🥰 Du wirst lachen, schmunzeln und vielleicht auch ein kleines Tränchen verdrücken, während du Maria zuhörst, wie sie von den tiefen Emotionen, den Höhen und Tiefen und den vielen wertvollen Lektionen berichtet, die sie und Toni zusammen erlebt haben.

Diese Episode ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich inspirierend und lehrreich.

Wenn du auch mal das Gefühl hattest, dass nichts nach Plan läuft und du einfach nur verzweifelt bist – dann hör unbedingt rein. Marias Geschichte zeigt, dass es sich lohnt, dranzubleiben, und dass es immer einen Weg gibt, der zu einem glücklichen Miteinander führt ❤️

🎧 Mach es dir bequem und genieße die Episode. Viel Spaß beim Zuhören!

🚨 Sei unbedingt am 13. Juni um 19:00 bei unserer Infoveranstaltung zur Ausbildung dabei und werde alle deine Fragen los. Hier kannst du dich anmelden: 👉🏼 https://andersmithund.com/info-ausbildung-hundetrainerin

Zum Zirkel 👉🏼 https://andersmithund.com/zirkel/

Schau doch gerne bei uns vorbei, mehr findest du über uns hier:

👉 Homepage: https://andersmithund.com/

👉 Newsletter: https://andersmithund.com/neugiernasen

👉 Facebook: https://andersmithund.com/facebook

👉 Instagram: https://andersmithund.com/instagram

👉 YouTube: https://andersmithund.com/podcast-youtube

hund #hunde #hundeverhalten #dog #hundecoach #welpe #tierliebe #erziehung #spazieren

Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Anders mit Hohen Podcast von und mit Anne Boerra und heute mit einem wunderbaren Gast, nämlich der lieben Maria. Maria ist Teilnehmerin von der Anders mit Hohen Ausbildung im zweiten Semester und geht durch die Ausbildung mit ihrer wunderbaren, labihöhenden Toni. Toni hat Maria schon vor einige Herausforderungen gestellt. Hallo, Maria. Schön, dass du da bist. Magst du dich vielleicht auch noch mal selbst vorstellen?

Hallo, liebe Anne. Danke, dass ich da sein darf und Teil vom Podcast und von Anders mit Hohen sein darf. Genau, ich bin im zweiten Semester in der Ausbildung. Ich habe bei Anders mit Hohen mit dem Zirkul gestartet kurz nachdem das gerade online gegangen ist und wir leben mit Toni jetzt seit fast ja zweieinhalb Jahren zusammen. Sie ist jetzt fast dreijährig. Ich bin grundsätzlich im sozialen Bereich tätig und hatte eigentlich mal den Plan, dass Toni mich bei der Arbeit begleiten

soll und es ist alles ein bisschen anders gekommen als geplant. Genau, das ist so der Anfang von unserem Weg. Das heißt, Toni war ein halbes Jahr, als sie zu euch kam? Nein, wir haben sie tatsächlich mit acht Wochen. Ich habe jetzt wahrscheinlich so ein bisschen grob. Okay. Genau, wir haben sie mit acht und ein halb Wochen bei der Züchterin abgeholt. Alles nach Lehrbuch gemacht, Züchterin

sorgfältig ausgewählt. Uns gut vorbereitet mit viel Lesen und all diesen Dingen und dann war Toni da und dann kam, hat ein Welpe dann doch nicht 20 Stunden geschlafen und stellte uns dort vor unsere

ersten Herausforderungen. Ich musste gerade schmunzeln, was die Hörerinnen natürlich nicht sehen können, weil ich habe vor einer Woche schon mal ein Podcast Interview mit einer Teilnehmerin aus der Ausbildung aufgenommen und die hat auch gesagt, ja, wir haben das eigentlich gemacht, wir aus dem Lehrbuch, wir haben den Hund vom Züchter, wir haben richtig gut ausgewählt und dann kam alles

anders. Deswegen habe ich gerade total schmunzeln müssen. Genau, ich bin ein prinzipialen Mensch, der gern alles gut geplant hat und ja, und dann kommt einfach das Leben und das im Rückblick sind wir wahnsinnig froh, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist, auch wenn es einige Tränen, einige verzweifelte Tage mit sich gebracht hat und ja, heute macht nicht Toni die Ausbildung als Sozialhund, sondern ich mache die Ausbildung als Hundetrainerin und das soll

irgendwie auch so sein, ich bin wahnsinnig happy, dass der Weg jetzt so ist. Vor welche Herausforderung hat Toni euch am Anfang gestellt? Das große Thema war, dass sie nicht zur Ruhe kam und wir es eben auch mit den Sachen probiert haben, die man so gelesen hat mit Indiebox und dann kommt sie schon irgendwann zur Ruhe und schläft und das hat sie für uns nie richtig gut angefühlt von

Anfang an und dann war es irgendwie ein langer Weg, das zu finden, was für uns gut ist. Also wir haben das mit den Boxen relativ schnell wieder seingelassen, weil wir gemerkt haben, es fühlt sich nicht richtig an, es hilft ihr nicht zu Ruhe zu kommen. Genau und dann habe wir verschiedenes ausprobiert und über Tipps von den Hund auf einer hunderen Bahn auslasten,

haben wir auch hinweg gesehen und irgendwie versucht, unseren Weg zu finden. Ich glaube, das war eine der größten Herausforderungen und dann auch in dem Ganzen mit dem Umfeld umzugehen, was dir immer wieder gute Ratschläge gibt und sagt, sie lernt das schon, las sie einfach und wir sind aber schlussendlich die, die am Abend einen Hund haben, der nach uns schnappt und aus den fünf Minuten bilden, fünf Minuten nicht mehr rauskommt, weil der Tag einfach zu viel war und

das Verglaub unserer Lernprozesse in dem Ganzen uns führt, Toni auch abzugrenzen und zu sagen, nein, das ist unser Weg, wir machen es auf die Art, entweder kannst du damit leben oder nicht. Und ich kann mir vorstellen, dass das bei dir aus zwei Perspektiven nochmal wirklich eine große

Herausforderung war. Erstens, du arbeitest im sozialen Bereich, du bist ein sehr empathischer Mensch und dementsprechend hast du natürlich auch mit Toni mitgefiebert und gleichzeitig auch mit eurer häuslichen Situation und allem drum und allen Emotionen gehadert, die da so hoch kam und das zweite, was ich immer total herausfordernd finde, was ich mir gut vorstellen könnte, dass du das

auch gehört hast, so nach dem Motto, naja, es ist ein Labrador, der ist doch easy. Ja, genau, das war eigentlich auch unsere Hunderauswahl, wir haben uns bewusst oder ja viel damit auseinandergesetzt und auch verschiedene Menschen vorher getroffen und gesagt, nein, wir entscheiden uns für diese sogenannte Schollinie und nicht gleich für die Arbeitslinie, weil es ein Ersthund ist, auch wenn

ich mit Tieren groß geworden bin und mit Hunden, ist es einfach etwas anderes, wenn man als erwachsener Mensch dann seinen ersten eigenen Hund hat. Und eben dann Labrador passend als Sozialhund und genauer und eigentlich so im Nachgang ist es noch spannend, als wir den letzten Besuch gemacht haben bei den Welpen vor Ort bei der Züchterin, bevor wir sie abgeholt haben und die Züchterin hat die Welpen zubeteilt und versucht passend, nachdem wie sie die Menschen kennengelernt hat,

zuzuteilen. Und da hat sie dort waren, hat Toni der einzige Hund in der Stunde, als wir vor Ort waren, der nicht zwischendurch mal geschlafen hat. Also sie war schon dort, die immer und überall dabei sein musste. Was hat das mit dir gemacht in der ersten Zeit? Na, was kam dazu, dass ich

gesundheitlich angeschlagen war? Ich hatte kurz vorher noch den Job gewechselt und wir haben lange, weil wir von der Züchterin den Hund lang auf Toni gewartet und dann ist auch so diese Vorfreude das Allergröste und nachher ist sie da und nichts ist so, wie man es sich

vorgestellt hat. Und das hat, es hat unser Leben um 180 Grad gedreht. Es war nicht, wir haben ein Hund und leben unser Leben weiter und sie kommt einfach überall mit, so wie wir das vielleicht mal gedacht haben, sondern es ging plötzlich nur noch um den Hund und es hat, also es hat mit uns, wenn ich von uns rede, ist das meine Partnerin, weil wir uns viel Betreuung geteilt haben und teilen und es hat auch etwas sicher mit unserer Beziehung

gemacht. Es ging nur noch um den Hund und es war sehr intensiv und die Verzweiflung

zwischendrin und das Gefühl irgendwie zu versagen. Das ja und bei beiden von uns auf eine andere Art und dort aus dem rauszukommen war, war auch irgendwie in den Suchen, also wir hatten grundsätzlich das Gefühl die Hundeschule am Anfang sehr gut ausgewählt zu haben und dann gemerkt in den ersten Welpen Stunden, also nachher hat sie erbrochen und war fix und fertig und es war halt so was vor die Hunde, 30 Minuten miteinander spielen und dort haben wir aber

dann auch relativ schnell auf unser Bauchgefühl gehört und gesagt, wir brechen es ab, wir suchen uns etwas Neues und sind so, glaube ich, Schritt für Schritt vorangekommen, unseren Weg zu finden und dann irgendwann nach einem ganz schwierigen Abend, als sie so etwa ein Jahrig war und wir Besuch hatten und sie am nächsten Tag ja vollkommen drüber war, irgendwann beim Zirkel gelandet.

Wie bist du auf Anders mit Hund überhaupt aufmerksam geworden? Heißt du das noch? Ja, also ich weiß es noch, weil das Thema allein bleiben auch noch so ein großes Thema ist in all dem, dass sie überhaupt nicht zu Ruhe kamen und war das so weit weg und dann haben wir es mal versucht mit diesem mal eine Minute rausgehen, mal zwei Minuten rausgehen, so das Typische, was man so liest und dann ist Christina das erste Mal darauf gestoßen beim alleinbleiben Training ist anders anzugehen und

sie hat mir ein Blogartikel von dir geschickt und dort habe ich gemerkt, es hat mich wahnsinnig geträgert, es hat etwas mit mir gemacht, dass ich wie gesehen habe, da sind ja ganz viele Schritte noch bei uns zu machen und ich war wie fast noch gar nicht bereit dazu, das anzugehen, es hat viel mehr wahnsinnig schwer ist, von der Perspektive zu betrachten, weil ich mich mit mir auseinandersetzen musste und dann hat es noch mal ein paar Wochen gebraucht und dann hat es diesen

einen schwierigen Abend gebraucht und den schwierigen Tag danach und eine schlaflose Nacht, wo wir noch mal ganz viel recherchiert haben und ich wieder auf deine Blogartikel gestoßen bin und mich dann zum Newsletter angemeldet habe und plötzlich und anfing die Podcast zu hören auch alte Podcast folgen und dann war der Moment wo ich gesagt habe ja, ja, ja, ja, das macht alles so viel Sinn, das ist unser Weg, da wollen wir hin, dass es uns allen gut geht im Zusammenleben, dass so gut

wie möglich alle ihre Bedürfnisse erfüllen können und genau, das war wirklich so ein Ah-Moment zu merken, in die Richtung geht es und ich bin wahnsinnig glücklich, dass wir auch zu Hause die gleichen Werte haben und wie beide gesagt haben ja, ja, ja und dann haben wir irgendwann das Probeabu drei Monate Zirke gemacht und schnell gemerkt, dass wir es verlängern auf das Jahr, was aber für mich wahnsinnig schwierig in dem war, dann hatte ich plötzlich all die Inhalte und ich

wollte immer mehr wissen und immer mehr verstehen und plötzlich stand mir wie vor dem Berg, oh, wo fangen wir eigentlich an, das war wie auch noch eine große Hürde, die dann, wir haben dann, habe ich alle Inhalte durchgeschaut, Postezettel gemacht, dann haben wir die versucht zu sortieren nach Wichtigkeit und das war dann halt der Schritt mit der Ausbildung, wo ich wahnsinnig dankbar bin um die Begleitung, dass man im ersten Jahr wie begleitet ist mit dem eigenen Hund und die Themen

angehen kann, das macht einfach irgendwie so viel Sinn, dass man sich damit auseinandersetzt

mit dem eigenen Hund. Das erleichtert vor allen Dingen und macht dann erst den Kopf frei, um auch auf andere zu gucken, weil vorher hängt man ja so in den eigenen Herausforderungen drin und denkt sich so oft, also ich weiß noch, dass ich so oft gedacht habe, ach, hätte ich doch deren Probleme oder ach, das haben alle anderen nicht das Problem und dass sich das erst mal so belastend angefühlt hat und ich glaube, dass dieses erste Jahr eine Ausbildung mal abgesehen davon das

Freundschaften entstehen und das ganz tolle Kontakte entstehen, dass das wirklich auch den Kopf erst mal richtig frei macht. Du hast gerade schon gesagt, ihr hattet die Herausforderungen, dass sie einfach drüber war, nach euch geschnappt hat abends, ihr habt die Herausforderungen gehabt, dass sie nicht alleine bleiben konnte. Was für Herausforderungen hat sie euch noch aufgetischt? In dem kann man sagen, dass sie der typische Laby ist und war, dass sie einfach alles frisst

unterwegs. Ja, war sicher auch ein großes Thema und dann kamen medizinische Themen auch dazu und ja, dort haben wir auch einen langen Weg gehabt bis über unsere jetzigen Tierärztin gelandet sind, die uns ernst genommen hat und einfach mal schlichtweg Hothproben überprüft hat und dann wir dort, wie so die ersten Schritte machen konnten, gewisse Themen mit ihrem Magen zu klären,

was wirklich eine deutliche Verbesserung gebracht hat. Also sie muss ziemlich lang schon Schmerzen gehabt haben, durch das das Bewie vorher meiner Tierärztin mal gesagt hat, aber irgendwas kann nicht stimmen und es ist irgendwas auch wenn es ein junger Hund ist, aber irgendwie ja und dann sind wir aus dem Termin gegangen und haben gemerkt, es hat uns jetzt gar nicht weitergebracht.

Wir haben dort Verhaltensratschläge bekommen, wo wir gesagt haben, nein, wir sind grundsätzlich in dem Bereich betreut, wir waren medizinestahl und haben irgendwie in dem Moment nicht reagieren

können. Erst hinterher gemerkt, was war das jetzt gerade und haben dann einen Moment gebraucht, bis wir uns getraut haben, nochmal zu einer anderen Tierärztin zu gehen und wurden dort durch unsere damalige Hundeschule, die wir dann gewechselt hatten, motiviert, das irgendwie nochmal anzugehen und haben eine Praxisempfohlen bekommen und konnten dort das Wie Stück für Stück angehen und ja, dann wurde irgendwann noch eine Magenspiegelung gemacht und auch Helikobacterbakterien

und nekronische Gastritis festgestellt und dann haben viele Dinge irgendwie auch Sinn gemacht, mit Schmerzen in Zusammenhang und ja, dort fing dann aber auch noch unsere große Hürde Grasfressen an. Etwas ruhig dich immer wieder Sachen zu fragen. Dazu muss man sagen, das ist nicht so ein bisschen Rupfen oder Zupfen, sondern das ist wirklich Schlinge und über einen großen Zeitraum. Man könnte sie neben eine Kuh stellen und merkt keinen Unterschied.

Ja, genau. Und wir wissen aber, dass das Gras dann wieder Probleme macht in ihrem Bauch und sich dadurch der Kreislauf halt verschlechtert und darum ist das ein großes Thema. Und du hast beim Grasfressen mittlerweile festgestellt, dass Grasfressen bei ihr nicht gleich Grasfressen ist,

sondern dass es da unterschiedliche Formen gibt. Ja, und ich glaube, das ist auch etwas, was ich mir so genial finde an der Ausbildung, dass ich gelernt habe, sie zu beobachten, Beobachtungen zu notieren, Beobachtungen zu reflektieren und wieder aus Schlussfolgerungen

ziehen zu können, wie wir Dinge angehen können. Das finde ich mega wertvoll zu erkennen, dass es nicht nur Grasfressen ist, sondern Grasfressen, wenn sie vielleicht eine Hundebegegnung hatten aus Stress und Ausweichen möglicherweise, dass es zu viel war, dass sie aber auch zwischendurch Momente hat, wo sie sich ganz genüßlich Gras fressen kann und es ihr wahrscheinlich einfach schmeckt in dem Moment. Und das dann auch verträgt, ganz gut. Ja, genau, weil es dann auch

nicht die Massen sind. Und das andere, dann auch wenn sie Bauchschmerzen hat und Kot absetzen muss, kurz vorher und hinterher, das sind alles extrem wichtige Beobachtungen, dass wir das Thema angehen konnten. Ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt. Wenn wir vor so einem Berg an Problemen stehen und eins so überhand nimmt und jetzt schmunzelt vielleicht der eine oder die andere

darüber so, naja, Grasessen gut. Aber wenn man sich das vorstellt, man geht mit einem Hund raus und der verschlingt wirklich in rauen Mengen des Gras und man weiß, dem geht es danach. und dann kommt er wieder nicht zu Ruhe und dann leidet er und man kriegt es mit und es ist wie so ein Teufelskreis und man kann eigentlich keinen Spaziergang mehr genießen. Es sei denn man geht irgendwie mitten auf der Straße die ganze Zeit, was aber ja auch nicht entspannt ist. Das belastet

schon enorm. Ja, das ist wirklich etwas und wo wir ehrlich gesagt auch das erste Mal richtig ernst genommen wurden bei Anders mit Hund, weil wir das wie vorher auch schon mal angesprochen haben und und das nie so richtig, vielleicht konnten wir auch nicht zum Ausdruck bringen, welche Belastung

es ist. Also es ist schon bei der Tierärztin angekommen und dort haben wir eben auch mit simplen Dingen angefangen die Magen zu entlasten, wie harte Kauartikel weglassen, Befreundes weglassen, solche Dinge und haben dann halt auch über eine spezielle Ernährungsberatung für Toni immer wieder an ganz vielen kleinen Stellschrauben gedreht, dass wir sich ja dort von dem Bauchschmerzen kleine Erfolge etablieren konnten und gleichzeitig aber auf der Verhaltensebene dran waren,

sie zu unterstützen, wenn es zu viel ist für sie draußen mit ganz vielen verschiedenen Tools. Das finde ich bei euch so toll, weil ihr seid wirklich ein super Beispiel dafür. Ganz oft hört man ja jetzt ist der Hund krank, jetzt kann ich nicht trainieren und dann geht es aber ja beim

Trainieren eher um den Gedanken. Trainieren sind wie so Art Übungen und ich finde bei euch in eurer Geschichte mit Toni kann man so gut sehen, dass es so wichtig ist, dass das Hand in Hand geht, dass man guckt, was sagt mir das Verhalten des Hundes über seine körperliche Konstitutionen und wie kann ich mit Optimierung der körperlichen Gesundheit und Konstitution dann mir das Training

auch wieder leichter machen am Verhalten. Was tust du heute, wenn Toni anfängt, gestresst zu werden unterwegs, damit sie gar nicht so viel Gras frisst? Wir haben einen Spannungssignal, was wir geben, was sie unterstützt, überhaupt auch ansprechbar auf uns zu sein und dann ja je nachdem läuft sie selber auch schon mal weiter, also ohne dass das noch etwas hinterher braucht, das sind so die großen Erfolge auch für uns.

Wir haben aber auch isometrische Übungen unterwegs etabliert und streiche Kuschel einhalten, die wir unterwegs machen können, die sie mittlerweile wahnsinnig gerne annimmt.

Wir haben so eine Tasche dabei, wenn wir die auf dem Boden legen, heißt, dass es gibt isometrische Übungen und zum Teil kommt sie sogar, wenn sie sieht, dass wir die Tasche auf dem Boden legen, schon zu uns und das sind also riesige Highlights für uns, weil das ja ist irgendwie unglaublich, weil man wie ein halbes Jahr zurückdenkt.

Ich finde das total toll, weil das ist ja auch was, was wir zweimal besprochen haben, dass wir wie so eine Art mobiles Ritual haben und du einfach ein ganz eindeutiges Signal dafür, dass du sagst und jetzt bleiben wir erst mal stationär und wir entspannen erst mal eine Runde, weil wenn wir so weitergehen, dann ist es für uns alle nur stressig und das ist was, was ich total gerne mache, weil man damit das Problem erst mal perforiert und sich selber

einen Raum schafft, wo man darüber nachdenkt und kann auch, also erstens, man kann dem Hund aktiv unterstützen und aus der Situation rausholen oder dass man sich wegbiehen muss oder das Gras auf einmal rappel kurz mähen muss in der Sekunde, was ja einfach auch nicht geht und man kann gleichzeitig, während man diese Entspannungsübungen macht, kurz durch innehalten überlegen, was war gerade, was könnte den Hund so gefordert haben, wo dran dürfen wir noch arbeiten und wie

machen wir jetzt weiter, gehen wir zurück, gehen wir weiter, gehen wir langsamer, gehen wir schneller, wie viel Unterstützung braucht der Hund heute. Ich finde das total toll und ich finde das auch so großartig, wie ihr das umgesetzt habt, denn das ist ja was, was sich eigentlich auf fast jedes Problem anwenden lässt, wenn der Hund draußen drüber ist, dass man ein richtig gutes Ritual für wer atmen erst mal durch aufbaut und ich könnte mir vorstellen, dass das nicht von Tag eins angeklappt

hat oder? Nein, tatsächlich nicht und das ist aber auch das, was ich am Training so liebe, dass dann manchmal der Tag kommt, wo du also du trainierst und setzt immer wieder um und versuchst dran zu bleiben und plötzlich sind so diese Momente dazwischen, wo du merkst, ach, verrückt, plötzlich funktioniert etwas, sind so diese, diese Aha-Momente, wo man merkt, dass das Training, ja, dass das Training wie nützt, dass es Toni etwas bringt, dass es uns

etwas bringt und du hast vorhin gesagt auch zu überlegen, ob man umdreht, also früher haben wir einfach irgendwie auch Dinge durchgezogen, ich glaube auch das für uns innehalten und merkt, nein, heute geht einfach nicht mehr, wir drehen jetzt um, es ist die bessere Option, als etwas

durchziehen zu wollen, aber das, ja, auch das ist ein Prozess. Ja, total und das ist man ja auch nicht gewohnt, man, ich finde das ganz normal, ich habe als Kind Streckenwanderung gehasst, ich habe immer meine Runden durchgezogen und zurückgehen, war da ja irgendwie auch immer was von aufgeben, also im ersten Moment und dann zu anzuerkennen, nein, ich habe alleine damit, dass ich drüber nachdenke, habe ich auf einmal wieder eine Wahl, ich kann was gestalten, finde ich ganz,

ganz arg wichtig und du hast gerade so schön gesagt, es ist ein Prozess und irgendwann merkt man, dass das Training greift und ich glaube, was wichtig ist, wenn man sich auf den Anlass mit Hundweg einlässt, ist, dass man sich darin übt, Nuancen zu beobachten und nicht darauf zu warten, dass irgendwann der große Durchbruch kommt, sondern dass man einfach lernt zu erkennen so, wow, das war heute schneller vorbei oder das ging heute leichter oder wie auch immer und dann

zu gucken, wie kann ich das reproduzieren und wie kann ich das häufiger haben? Ja und ich glaube, dem ist ein ganz wichtiger Prozess, also wir haben schon lange auch voran das Mitteltagebuch geführt über die gesundheitlichen Themen und wir so ein bisschen gewisse Anhaltspunkte zu haben, wann tritt was auf, aber es ist natürlich fürs Training noch wichtiger zu wissen, worauf achte ich heute, wie lange geht das grasfressen sonst und ich, das sind so so Fragen, die sich bei mir

eingeprägt haben jetzt auch durch die Ausbildung, wie lang dauert das Verhalten, was ist vorher, was ist nachher, also diese Dinge zu beobachten und zu notieren und daraus dann Schlüsse ziehen zu können und dann auch zu sehen, wenn sich etwas verändert, also auch im allein bleiben zu Hause haben wir für manche mag das jetzt total normal klingen, aber vor guter Woche haben wir alle drei zusammen auf dem Sofa gesessen, Toni ist aufgestanden in den Schlafzimmer und hat sich für eine ganze

Zeit alleine ins Bett gelegt und wir haben das als Krisenerfolg gefeiert, weil wir gemerkt, ja sie kann ihre eigenen Entscheidungen treffen, sie will jetzt lieber an einem anderen Ort liegen, sie muss nicht an uns dran kleben, um zu wissen, dass alles gut ist und es war einfach ein riesen Highlight für

uns. Ja und auch wie schön, dass sie ihr Ding macht, ja, also so wie du gerade sagst, sie mussten nicht an euch dran kleben, um für ihr Wohlbefinden zu sorgen oder zu wissen, dass alles gut ist, das ist ja das lustigerweise ich da gestern Abend drüber nachgedacht, ob ich ein Artikel drüber schreibe, dass Hunde die einen zu Hause verfolgen, das nicht machen, weil sie uns kontrollieren und Maß regeln wollen, sondern dass sie einfach total von, also dass ihr Wohlbefinden in dem Moment von

uns häufig abhängig ist und das ist ja eine ganz ganz andere Perspektive und dann festzustellen, boah der Hund der braucht es gerade gar nicht, dem geht es gerade so gut und das gibt ja auch wieder

dir oder euch auch als Paar wieder eine ganze Menge mehr Freizeit und Freiheit, ne? Auf jeden Fall, ja, also ich, wir haben glaube da gesessen und gemerkt, okay, ich kann mich nicht ändern, dass wir das letzte Mal zu zweit auf der Couch saßen, also es ist eigentlich oft so, dass der Hund noch dazwischen liegt oder wenigstens auf irgendeiner Seite sich irgendwo anlehnt und Körperkontakt sucht und zwar war für uns ein ganz spezieller Moment.

Schön, ich weiß, dass ihr solche schönen Momente sammelt. Ja, genau. Magst du davon erzählen?

Du hast Anfang des Jahres im Podcast gemacht, wo du drüber gesprochen hast, wie wichtig es ist, schöne Momente zu sammeln und wir sind grundsätzlich sehr Menschen, die nach vorne schauen und überhaupt auch nicht so im negativen Festhängen und trotzdem mit all den Dingen, die so eine Herausforderung da waren, gab es Tage, wo wir irgendwie manchmal einfach nicht mehr den Weg rausgesehen haben und mit der Idee schöne Momente zusammen,

also wir haben das früher auch schon mal geteilt, wenn es so Highlights gab, aber die Idee hat uns inspiriert, es irgendwie so zu sammeln, dass wir immer etwas davon haben und auch mal an schwierigen Tagen vielleicht noch mal schauen können, wo standen wir schon und aber auch, dass wir jeden Tag etwas Gutes finden und das sammeln und wir haben einfach einen gemeinsamen Chat, wo wir beide drin sind und teilweise einfach Fotos reinstellen oder auch mal die Stoppuhr,

wenn wir wie mit Honi wie nicht neben uns direkt geschlafen hat oder wenn sie sich lang in der Hundoase aufgehalten hat, genau dass dort wie so ein Ort ist, wie wir all das Schöne sammeln und uns das wie nähert und Energie gibt, weiterzumachen und dran zu bleiben und ich glaube wir jetzt zum ersten Mal auch gesagt haben, hey eigentlich, wenn wir so genau hingucken, sehen wir jetzt so langsam die richtig nachhaltigen Erfolge und dass das richtig Sinn macht, auch wenn es am Anfang vielleicht,

Christina sagt immer, es kommt eher auswendiger vor, ich finde das mittlerweile nicht mehr, weil ich glaube ich so in dem Denken bin und ich verstehe, was sie meint, am Anfang muss man Dinge auch begreifen, man guckt sich deine Videos an um zu verstehen, was dahinter steckt, als dass einem jemand nur sagt mache ich so oder so und durch das aber auch seinen individuellen Weg finden kann und das nachher das Nachhaltige ist und die Erfolge wie wir bleiben und wir ganz viel Tools haben,

auch mit schwierigen Momenten umzugehen und Honi darin zu unterstützen und ich glaube, dass da zeigen sich dann einfach nachher die Erfolge, auch wenn sie noch nicht allein bleiben kann, aber wir können das Zimmer wechseln, ohne dass sie uns hinterherläuft, das sind Riesenerfolge für uns, die bleibt auf dem Sofa liegen, wenn wir aufs WC gehen, das war vor einem Jahr nicht denkbar und ihr habt ja nicht nur das alleine bleiben, sondern ihr habt ja ein

ganzes Paket und ihr habt an allen Paketteilen sozusagen, habt ihr ja Fortschritte gemacht, das darf man ja auch nicht vergessen und du kannst nicht 37.000 Sachen auf einmal trainieren, sondern der Weg den ihr da gegeht ist ja wirklich der Ursachen herauszufinden, zu verändern und auf dem Weg dorthin schon so gut wie möglich voran zu kommen und Christina hat total recht, das ist am Anfang ist es viel viel aufwendiger, weil wir eben nicht auf den Schalter drücken und dann

funktioniert der Hund. Für mich war damals das Schöne, dass was du sagst, nämlich dieses "es wird so selbstverständlich, dass es einem nicht mehr aufwendig vorkommt, weil sich das Denken schlicht weg ändert" und man dann, und das war damals für mich das absolute Highlight, man kann auf einmal wieder intuitiv handeln, weil man irgendwann an den Punkt kommt, dass man weiß, was man tun kann

und dann nimmt es ganz viel Mental Load einfach raus. Das trifft es irgendwie so auf den Punkt, ich habe oft gesagt in dem ersten Jahr mit ihr irgendwie mein Bauchgefühl verloren und das ist wie zurückgekommen und das trifft das, was du jetzt gerade gesagt hast irgendwie so schön ist. Ja man kann sich wieder wieder auf sich verlassen, wenn man den Weg geht und selber Entscheidungen

treffen, die für uns als Menschhundteam stimmig sind. Schöne Schlusswort eigentlich. Liebe Maria, gibt es noch was du sagst, was du allen Menschen mit Hund unbedingt mitgeben möchtest?

Ja ich finde nicht zu vergessen, dass der Hund sich nicht ausgesucht hat, wo er eins sieht und dass man nicht das Gefühl haben sollte, nur weil man ihn irgendwo rausholt, was für uns auf menschlicher Ebene nach schlechten Bedingungen aussieht, dass das dann einfach besser ist, nur weil man vielleicht ein warmes Zuhause bietet, sondern wirklich hinzuschauen, was braucht der Hund und sich ein bisschen die Zeit zu nehmen und auch auf die Bedürfnisse vom Hund zu schauen

und nicht nur das menschliche Bedürfnis nach, ich will ein Tier und jemand, der sich freut, wenn ich nach Hause komme zu haben. Sehr schön. Liebe Maria, ich danke dir von Herzen, dass du dir die Zeit genommen hast, dass du Teil von anders mit Hund bist und auch mit der Welt darüber sprichst und für deine Offenheit und ich freue mich total drauf zu sehen, was Toni, Christina und du noch gemeinsam für ein Weg gehen. Danke, dass ich dabei sein durfte und

teilen durfte, welchen Weg wir gegangen sind. Für alle Zuhörerinnen da draußen, die jetzt denken, Mensch, die anders mit Hund ausbildung, die reizt mich auch, ich verlinke euch hier drunter einen Vortrag, den wir im Juni wieder halten, zum Thema Hundetrainer als Beruf und auch die Ausbildung, die Anmeldung ist geöffnet, wir starten das nächste mal am 15.07. und falls es für euch gerade nicht passt oder ihr sagt, nee, das Ausbildung ist nicht so unser, verlinke ich euch auch mal den

anders mit Hund zirken hier drunter und freue mich, wenn ihr beim nächsten Podcast wieder mit dabei seid. Bis dahin. [Musik] [Ausschrei] [Musik]

Transcript source: Provided by creator in RSS feed: download file
For the best experience, listen in Metacast app for iOS or Android