Aller Anfang: Mein Kind kommt in die Schule! - podcast episode cover

Aller Anfang: Mein Kind kommt in die Schule!

Jun 29, 20261 hr 7 min
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Episode description

Nora Imlau

Steht der Schulanfang bevor, machen Eltern sich viele Gedanken: Wird jetzt alles anders? Ist mein Kind gut vorbereitet? Was, wenn es Probleme gibt? Oliver und Nora sprechen über Strategien für einen gelungenen Schulstart, über Ängste und Hoffnungen und darüber, wie Schule gut werden kann, auch wenn das Schulsystem es nicht immer ist.

Unser Postfach für Lob und Kritik, Anregungen und Themenwünsche: podcast@nora-imlau.de

Jayden freute sich auf die Schule von Kathrin Aldenhoff (Text) und Paul Dittmann (Fotos) https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/down-syndrom-grundschule-foerderschule-muenchen-inklusion-e577095/?reduced=true

Saskia Niechzial, Hallo Schulanfang!, Beltz https://beltz.de/sachbuecher-ratgeber/bildung-lernen-schule/hallo-schulanfang/BEL86773

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Transcript

Alleranfang ist manchmal schwer, manchmal leichter aber immer interessant. Und womit fangen wir heute an? Heute würde ich gerne mit dir über die Einschulung sprechen! Na dann legen wir los! Diese Folge wird unterstützt von Me and You. Familien Coaching mit Katrin Hager und mehr erfahrt ihr am Ende dieser Folge. Hallo Nora Hi Oliver. Also da passt ja mal aller Anfang wirklich gut.

oder wenn wir eine Folge machen wollen zum Thema Einschülung Also den Übergang, wenn es losgehen soll in Richtung Grundschule. Und ich weiß nicht ob du auch diesen Artikel gelesen hast und zwar das erste was mir einfies gab in der Süddeutschen Zeitung von einem Artikeln, der hieß Jaden freute sich auf die Schule. Hast du den gelesen? Ja über diesen jungen mit Down-Syndrom, der in die Grundschulle kommen sollte in München.

Den Eltern war das sehr wichtig dass er nicht auf eine Förderschule kommt sondern dass er inklusiv beschuld wird. Das ist dann gescheitert dieser Versuch Genau und das fand ich ein sehr ließenswerten Text. Ich werde in euch allen in die Show Notes auch packen, auch wenn er sicher hinter einer Bezahsschranke lauern wird auf euch.

Weil es einfach noch mal einen ganz anderen Blick auf machte als Thema Einschulung und zwar nicht nur so schwäche Sprengelschule oder wähle ich den privaten Schulanbieter sondern wie steht's denn eigentlich um die Inklusion? Das Schöne an dem Text fand ich, der war natürlich schon manchmal so ein bisschen auf die zwölf.

Das spielte hier in München in einem besseren Viertel... Die Eltern gaben sich viel Mühe, versuchten ihre Jobs drauf einzupassen und hatten sich auch schon frühzeitig ans Schulamt gewandt. also eigentlich versuchte man... So stellt's der Artikel dar, vieles richtig zu machen und sie wurden eigentlich auch von der Schule zunächst ermutigt Nicht mehr so ermutigt und dann kam der Junge in die Schule. Und dann klappten verschiedene Sachen nicht.

und das erzählen die irgendwie ganz schon auch rührend. also ich fand es rührand aber auch mit einer ziemlich Klarheit, und dann wie so ein Artikel ist ne? Dann werden halt immer so Fachleute dazu geschaltet so ungefähr was sagt denn Müller und Huber? oder zu Professor und so? und er sagte hat den schönen Satz ähm ich sehts jetzt nur aus dem Gedächtnis. ja Inklusion ist Ländersache jedes Bundesland macht es unterschiedlich Und Bayern ist mal gar nicht losgelaufen.

Ja, das war nicht auch ein krasser Satz. Die Bundesländer sind unterschiedlich weit gekommen. in manchen Ländern und es war schon richtig weit vorne dabei andere hinken noch bisschen her. in Bayern ist man doch gar nicht Los gelaufen. Das war nicht eine krasse Aussage ja?

Dann hat mich halt so bewegt dieses auf der einen Seite also Aktivistinnen wie Raul Krauthausen der einfach sagt Förderschulen sollte man sukzessive abschaffen Und auf der anderen Seite dieser individuelle Situation, der Eltern mit ihrem Kind. Auch deswegen fand ich den Text zu rührend weil das eine universelle Situation ist die finde man immer wieder erlebt mit Kindern. also für mein kind was ist jetzt konkret das beste oder dass richtige oder das zumindestens passendste?

und auf der andern seite man wo könnten wir denn als gesellschaft sein? aber wenn wir es gerade da nicht sind wie reagiere ich dann darauf mit meinem kind? Darüber hab ich viel nachdenken müssen unter anderem.

Ja, ich hab mal im Zuge einer Recherche mit einer Inklusionsaktivistin gesprochen die dann zu mir sagte wenn wir an der Schule sozusagen gescheiterte Inklusionen sehen von einem behinderten Kind wie jetzt in diesem Fall mit diesem jungen mit Down-Syndrom Dann legt das letztlich quasi nur wie so ein Brennglas offen unflexibel und uninklusiv Schule auch für alle ist.

Also sozusagen das Kind mit Down-Syndrom, das Haut als erstes aus der Kurve weil das am stärksten ... Mit Erwartungen konfrontiert es dies nicht erfüllen kann. aber im Prinzip zeigt die gescheiterte Inklusion behinderter Kinder wie auch Nichtbehinderte Kinder eben oft nach Schema F dadurch ein System beschleust werden und jeder der nicht passt Fliegt irgendwann aus der Kurve, also da wurde dieser Vergleich dann bemüht von dem Kanari in der Kohlenmine.

Also wer fällt sozusagen als erstes um und weist aber darauf hin dass insgesamt etwas nicht stimmt im System? Und das ist tatsächlich was was ich auch immer wieder erlebe auch auch in meiner Arbeit. Ich habe da ja auch ganz viel Kontakt mit Eltern von Kindern mit verschiedensten Herausforderungen. Dazu gehören Behinderung, dazu gehören auch alle möglichen sonstigen Formen von Herausforderungen, Neurodivergenz wie immer wo dann Kinder in ein System ja auch gezwungen werden?

Es ist keine Wahl ob man in die Schule geht oder nicht und ich finde grundsätzlich auch die Idee von Schulpflicht und alle gehen und alle haben das Recht auf Bildung extrem wichtig. aber wenn natürlich alle gezwunken werden Wie auch immer, vierzig Prozent der Kinder eigentlich nicht gemacht ist. Ist das natürlich auch ein gesellschaftliches Problem.

und diese einzelnen Geschichten von Kindern die dann früher oder später wirklich aus so einer Schule im Prinzip ausgeschult werden müssen weil es einfach nicht passt, die verweisen im Prinzip darauf dass wir halt insgesamt gesellschaftlich nicht besonders gut aufgestellt sind was die diversität unserer gesellschaft angeht und was das angeht kinder in der schule insbesondere auch eine grundschule abzuholen mit ihren ganzen verschiedenen hintergründen.

Wir haben gute freunde die in norwegen leben Und dort ist zum beispiel das ganze Schulsystem einfach völlig anders aufgebaut. Die gesamte Grundschule hat sozusagen so als großes oberthema zusammenfinden, Gemeinschaft bilden, lernen wie Schule funktioniert. Es gibt die gesamte Grundschulzeit keine Noten es gibt keinen Sitzen bleiben, es gibt kein Bildungsplan der... am Ende eines Schuljahres erfüllt werden muss, sondern das oberste Ziel von Schule ist, dass die Kinder zusammenkommen.

Dass man jedes Kind so ein bisschen da abholt wo es steht und dass vor allem die Kinder lernen. wie funktioniert Schule? also? was ist ein Klassenzimmer? Was ist die Lehrkraft? Wie funktioniert dieser soziale Raum? Und dann wenn die Kinder so in die Pubertät kommen, können sie quasi anfangen wirklich auch Leistung zu zeigen. Dann gibt's später eine Ausdifferenzierung von Schulen.

aber erst nach der zehnten Klasse kann man überlegen will ich jetzt praktisch noch eine gymnasiale Oberstufe draufsetzen, oder bin ich mit meinem Gesamtschulabschluss. Und das ist eben der Standard fertig vorbereitet auf was sich später mal machen will im Leben und ich will das gar nicht glorifizieren. es gibt auch Menschen in Norwegen die das kritisieren und sagen da bleibt auch viel Potenzial sehr lange unausgeschöpft.

gerade diese begabten Kinder werden tendenziell in so einem System manchmal vielleicht auch eher ein bisschen unterfordert, ja? Und trotzdem jedes Mal wenn unsere Freunde dann das so erzählen und sagen ne Hausaufgaben Stress kennen wir gar nicht. Sitzen bleiben kann man bei uns nicht so. Dann denke ich manchmal sehr sehnsuchtsvoll dass sich mir wünschen würde dass wir das ein bisschen mehr hier auch so hätten. Ich fand halt so vieles zu gut an dem Artikel weil er eben auch so zeigte.

Die Forschung sagt Inklusion, es tut allen gut. Das größte Problem haben immer die Eltern. Also die Eltern seien so ... Seien so die, die sagen was? Oh Gott lernt mein Kind hier noch etwas! Die Eltern der nicht behinderten Kinder, die haben oft Angst, dass es ihrem persönlichen Kind schaden könnte. Genau und eigentlich verbessert sich dann aber sozusagen das Schulklima so deutlich messbar für alle, dass eben auch alle Kinder profitieren usw.

Aber auf der anderen Seite in Land wie Bayern gibt's fast eine Milliarde Euro im Jahr aus fürs Schulbegleit und wenn die halt krank sind, dann kann das Kind nicht in die Schule gehen so wie in diesem Fall. Ja, es poltert so hin und her. Also ja... Und um das einmal kurz erwähnt zu haben auch im Bereich Schulbegleitungen gibt es ja jetzt gerade durchaus Pläne der aktuellen Bundesregierung diesen Rechtsanspruch des Kindes auf individuelle Schulbeleitung zu streichen und hat dessen zu sagen.

Es muss uns generell Inklusionslösung geben aber gerne auch sogenannte Pool-Lösung wo dann eine Inklusionskraft mehrere Inklusionkinder sozusagen unter ihre Fittiche nehmen soll. Das soll Geld sparen und das ist aber etwas wo ganz viele Betroffene Verbände auch wirklich aufschreien und sagen, wenn sozusagen dieser Rechtsanspruch auf individuelle Förderung kippt dann ist das im Prinzip auch das Ende der Inklusion wie wir sie versuchen anzustreben.

Wie gesagt viele Bundesländer sind noch lange nicht so weit wie Sie seien sollten und wie es eigentlich auch sowohl nach der in behinderten Rechtskonvention als auch nach der Kinderrechtskonvention einfach notwendig wäre. also wir erleben da im Moment gesellschaftlich politisch auch eher Rückschritte. Menschen verachtende Fragen im Sinne von wie teuer müssen wir uns das denn bitte bezahlen lassen, dass so ein einzelnes behindertes Kind etwa auch in die Schule gehen soll.

Also da muss man ja auch mal bisschen den Bleistift ansetzen ob sich das lohnt. So ja also das sind natürlich so Argumentationen die jetzt wieder vorgebracht werden und... Das ist dazu nur ne? Ich meinte natürlich nicht diesen Aspekt. ich wollte es nicht unbedingt Bayern dafür loben, dass sie da für eine Milliarde Euro ausgehen sondern der Gedanke war eher andersrum zu sagen.

Das Geld wird ja ausgegeben Unqualifizierte Menschen, also du kannst einfach so wenig den Artikel richtig verstanden habe. Einfach Schuhbegleiter werden und dann denke ich okay wenn man dafür eine Milliarde ausgibt kann man sich da nicht irgendwas besser überlegen. Also nur so war es gedacht im Sinne von... Es ging jetzt immer noch sehr von diesem Artikel aus dass ich den Andruck hatte Das hat so nicht funktioniert, einfach jemand hinzusetzen. Wenn die Person krank ist, bleibt Jaden zu Hause?

Ja ja und es gibt ganz viele Familien, die auch um Schulbegleitungen kämpfen und gar keine Bewilligt bekommen oder eine Bewilligte bekommen und dann aber eben keine Personen finden, die das machen kann. Oder die Person, die sie finden, ist nicht adäquat geeignet dieses Kind zu begleiten. also ich habe eine gute Freundin, die hatte ein autistisches Kind, das hatten Anspruch auf Schulbegleitung, hat auch ne Schulbekleidung.

diese Schul-Begleitung hatte aber noch nie Kontakt mit dem Thema Autismus und sagt die ganze Zeit den Eltern so, ihr müsst mal euer Kind besser erziehen. Und bringt im Prinzip noch mehr Stress ins Familiensystem was natürlich das absolute Gegenteil ist von dem was eine Inklusionsbegleitung eigentlich tun sollte.

also da liegt viel im Argen und ich finde es wichtig den Blick darauf zu richten, dass wirklich nicht für alle Menschen die Einschulung einfach nur was ist, wo man drauf guckt und sagt jäh! Die größte Frage ist welche Schultüte wollen wir pasteln? Da hängt oft noch mehr dran. Und gleichzeitig auch wenn man ein nicht behindertes Kind hat... Erlebe ich oft, dass viele Eltern mit diesem Gedanken an die Einschulung und das erste Schuljahr überhaupt in die Schule kommen, ihres Kindes wirklich hadern.

Und dass es da viele Ängste und Sorgen gibt. und auch um die soll's heute gehen. Wir wollen dieses ganze Spektrum ausleuchten. Mein subjektiver Eindruck ... Da hab' ich jetzt keine Zahl zu oder keine Studie, aber mein subjektives Eindruck ist, dass sozusagen die Angst vor der Einschülung zugenommen hat. Mein Gefühl ist als meine ... großen Kinder eingeschult worden. Mein ältestes Kind ist jetzt fast zwanzig, also das ist dann so vierzehn Jahre her.

dass da, ich sag mal so gesamtgesellschaftlich dieser Vibe eher so war. Hey, Einschulung ist doch was Schönes! Also dann kauft man Rancen und eine Schultüte und dann geht's los und Kinder haben doch Bock auf Schule. Und Schule ist doch grundsätzlich erstmal cool. Jetzt erleb' ich sehr oft wenn ich mit Eltern spreche und das Gespräch kommt so auf das Thema ... Das Kind kommt in die Schule eher so Sorgenvolle Gesichter. Hoffentlich klappt das, man hört ja so viel schlechtes.

Das Schulsystem ist ja veraltet Die Kindheit endet ja irgendwie mit der Einschulung. Also, da ist oft so eine Schwere drauf, so ne Sorge und ... Ich kenne das auch von mir selber, dass ich tatsächlich heute auch natürlich auch mit gewissen Schulerfahrungen im Gepäck nicht mehr so unbelastet auf das Thema Einschullung gucke wie bei meinem ersten Kind, wo ich tatsächlich die Mutter war, die einfach dachte, Schule macht doch Spaß! Ist doch cool, muss ich mir keine Gedanken machen.

Ich hab nur überlegt, weil du sagtest das hat sich die Stimmung geändert. Also was kann sich da verändert haben? Wenn ich so hin fühle war es vielleicht vor vielleicht etwas was ich was sagst du vierzehn Jahren noch mehr so ein Konsens also sowieso dass die Großeltern sagen Du bist aber groß geworden man jetzt kommst in die Schule also das sind das war schon auch mehr.

sagen wir mal vielleicht noch solide dass wir alle also wer auch immer wir ist und wer auch einmal alles gesungen haben Also, dass diese anderen Töne nicht so gut zu hören waren. Also das man Probleme mit dem Schulstart Angst vor dem Schulstatt immer als individuelles hab dich doch nicht so problemchen vielleicht auch klein geredet hat. Kann sich ja jetzt nicht so geändert haben. Wir sprechen jetzt nicht über die Jahrhunderte Das ist mir schon klar! Wir reden nicht über Jahrhunderte.

wir reden nicht nur die Einführung der Brügelstrafe wir reden immer noch. Prinzip des Konzeptes relativ ähnlich. Es ist meistens in vielen Fällen eine Wohnort, nahe Einrichtung mit überwiegend weiblichen Lehrkräften. Die sich wirklich redlich im Höhe geben, Kindern lesen und schreiben beizufrängen? Ja also was mein Eindruck ist, wir reden natürlich auch immer über bestimmte soziale Gruppen.

ja es gibt sicherlich ganz viele Gruppen die sagen meine Eltern haben mich irgendwann in die Schule gebracht und jetzt bring ich mal Kind in die schule oder das ist einfach normal und da mache ich mir auch gar nicht so viel Gedanken. drum muss einfach sein. Schule ist irgendwann dran und hoffentlich wird's gut so.".

Und ich glaube, die Gruppe mit der ich natürlich auch über meine Arbeit besonders viel zu tun habe ... Ist ja sozusagen eine Untergruppe von Eltern, die sich oft überdurchschnittlich viele Gedanken machen um ihr Kind, um seine Persönlichkeit darum was dieses Kind braucht... Die sich sehr viel Gedanken machen! Um Bedürfnisse, Gleichwürdigkeit, Respekt. wie wird mein Kind adäquat begleitet?

Wenn ich als Elternteil die ersten fünf, sechs Jahre des Lebens meines Kindes sehr viel Gedankengraft sozusagen darauf verwendet habe zu sagen, wie sehe ich mein Kind als Individuum? Wie lasse ich ihm sein eigenes Tempo. Wie finde ich den Weg einer guten Balance der Bedürfnisse? Ich reflektiere meine Glaubenssätze, ich reflektere meine Sprache und meine Erwartung. Ich such vielleicht noch eine Einrichtung Kindergartenkita was auch immer wo ich das Gefühl hab da werden ... mitgetragen, mitgelebt.

Dann fühlt sich für viele dieser Familien der Schulstart nach so einer gewissen Zäsur an wo zum ersten Mal ein gewisser Kontrollverlust passiert und wo einfach auch diese Bedürfnis- und bindungsorientierte Haltung oder wie man noch immer die nennen will quasi trifft auf den System das in vieler Hinsicht nicht besonders bedürfnes orientiert aufgebaut ist.

Das heißt nicht dass nicht die einzelne Lehrkraft sehr liebevoll oder zugewandt sein kann und ganz viel versuchen kann, um den einzelnen Kindern gerecht zu werden. Aber grundsätzlich dieses Setting ... Wir haben zwanzig, fünfundzwanzig achtundzwartzig Kinder in einer Klasse! Und die sollen im gleichen Schritt zur gleichen Zeit das Gleiche lernen. Das ist das Gegenteil von bedürfnisorientierter, zugewannter individueller Förderung.

Und das wird ja von vielen Bildungsexperten auch Deutschland vorgeworfen. Dass das Schulsystem sich nicht genug modernisiert hat, immer noch sehr rigide Vorstellungen hat von so einem gewissen Normkind das bestimmte Normerwartung erfüllen muss.

Und ich weiß natürlich dass es auch freie und private Schulen gibt die da versuchen das aufzubrechen oder es gibt auch im staatlichen System Schulen die da versuchen neue Wege zu gehen die dann in Montessori Zweig einführen oder die irgendwie Korridor Klassen einführt alle möglichen Sachen. aber Grundsätzlich erlebe ich das schon, dass viele Eltern mir gegenüber beschreiben, dass die Schule von ihnen als potenziell bedrohlich empfunden wird.

Weil die Erwartungen, die dort herrschen und die Regeln, die es dort gibt auch die Sanktionen, die in vielen Grundschulen absolut noch präsent und normal sind – so gar nicht zu ihrem Umgang mit ihrem Kind passen und sich anfühlen bisschen wie so eine feindliche Macht, die so eindringt in ihren wohlgestalteten... ...sicheren Raum den sie für ihr Kind geschaffen haben. Ist das nachvollziehbar für dich was ich meine?

Ja also ich find's wirklich spannend weil du jetzt es ja sehr spezifisch gesagt hast. viele Menschen mit denen du zu tun hast sagen wir mal jetzt sozusagen Menschen in deiner Community oder Leute mit einem gewissen Anspruch an sich und ihren Umgang mit ihren Kindern. Für die könnte es gehäuft ein Konflikt sein oder sich als Eingriff anfühlen, oder deren Kinder könnte es besonders hart treffen? Also um's jetzt mal... Wobei ich das gar nicht sage! Ich glaub' die Eltern befürchten das oft, ja.

Sie befürachten das, ahja okay. Also das heißt nicht dass ich sage, die Kinder sind wirklich irgendwie ... mehr in Gefahr, sozusagen im Schulsystem. Aber ich erlebe das ganz oft ... Du stellst dir das so vor? Ich geh zu einem Vortrag, da sitzen drei Hundert Leute im Publikum und erzähle zwei Stunden was über die Bedeutung von Bindung, Bedürfnissen, Respekt. Und dann ist Fragerunde. Die erste Frage ist ja aber wie ist es denn in der Schule? oder was mache ich wenn mein Kind in die Schule kommt?

also das ist oft so. der erste Reflex dann zu sagen aber da klappt das doch nicht mehr. verstehst du? Ja, und da mache ich jetzt einfach doch den ungeliebten Gegenfragen denn und sage aber ist das so? Also weil ich hatte schon so ein Störgefühl und war so. Aber wieso greift jetzt die Schule sozusagen mein System was ich dann also hätte mit meinen Kindern oder so fundamental an so erlebe ich es gar nicht.

für mich war es zum Beispiel eher so dass sich Zum Beispiel seit Corona mit Pausetagen zum Beispiel viel großzügiger umgehen oder halt mit so einem Gewissen. Na ja, ihr habt euch auch nicht immer alle Regeln gehalten dann können wir die Regeln auch so ein bisschen flexibler gestalten.

also Hättest du mich auf eine andere Art und Weise gefragt hätte ich gesagt Ich glaube die Schule hat eher ihren Allmachtsanspruch und ihren Durchgriff in die Familie bis an den Küchentisch Ein Stückchen weit verloren. Ich sag nicht, sie hat sie verloren. Aber ich hab eher das Gefühl dass Eltern sich ein bisschen leichter wären drum rumlavieren rauskommen können aus der Nummer als noch vor fünfzehn zwanzig Jahren. also deswegen habe ich jetzt so einen Störgefühl.

Also ich glaube tatsächlich beim Thema Schule gerade auch Grundschule merkt man wirklich in was für unterschiedlichen Welten Wir alle oder meine ich jetzt wirklich alle Eltern im deutschsprachigen Raum, so die uns irgendwie zuhören. Es gibt auch bei den Menschen außerhalb des deutschbrachigen Raums, aber du weißt was ich meine?

Leben also wir sprechen alle von Kinder kommen in die Schule und Ich glaube es fällt uns oft schwer Uns klarzumachen wie unterschiedlich das tatsächlich Dann aussieht und ausgestaltet wird. ja also ganz banales Beispiel Als wir noch in Leipzig gelebt haben, war der Standard. Jedes Kind kommt in die Schule und mit der Schule kommt automatisch auch der Hortplatz. Und es ist völlig klar, das Kind ist dann in diesem schulischen Setting von morgens sieben Uhr dreißig bis um und bei sechzehn Uhr.

Es kriegt einen Schulmittagessen, bewegt sich komplett in dem schulissen Setting. Da gibt es ganz viele Regeln ... Die auch nach so einem, das war schon immer so, Prinzip laufen. Es gibt Strichlisten für vergessene Hausaufgaben und wer dreimal die Hausaufgamme vergessen hat muss nachts sitzen. Wer das Sportzeug vergessen hat, muss dies. Wer im Hort sich an die regelt nicht hält darf da nicht mitmachen.

Und es gibt gewisse Privilegien ... Auch in dieser Nachmittagsgestaltung im Sinne von du kriegst ein Ball aber du kannst das Ballprivileg verlieren wenn du den Ball so oft über das Tor geschossen hast. Alles ist so... miteinander verdratet. Im Sinne von, wenn das passiert, pass das und du als Elternteiler hast da relativ wenig Mitspracherecht. Ist es einfach so ein in sich geschlossenes System wo du dein Kind dann reingibst?

Aber ist nicht der gebundene Ganztag oder also im Sinne von Wo sich Unterricht und Pause abwechseln weil das gibt's ja zum Teil... Das war jetzt nur ein spezifisches Beispiel. Es gibt ganz wie gesagt eine Million Ausgestaltung aber Ich hab eben an diesem Ort so für mich wahrgenommen. Das hat ganz große Vorteile, ne? Für berufstätige Eltern ... die vielleicht in Baden-Württemberg auf dem Land leben und irgendwie sagen, wir haben keine Nachmittagsbetreuer. Klingt das erst mal wie ein Traum.

Jede Familie hat dann diesen Raum. Und gleichzeitig war es eben so, dass dann auf einmal über die Schule Themen an unsere Kinder herangetragen wurden, die sie davor nicht kannten. Weil unsere Kinder haben dort das Konzept von Strafen kennengelernt. und auch solche Kommentare wie ... Kommentare zum Essen, weißt du im Sinne von ... Du sollst aufessen was du auf den Teller genommen hast oder wenn du das dann kriegst du keinen Nachtisch.

Und auch solche anderen ... Kommentare zu ... zum Benehmen, zum Betragen oft verknüpft mit einer Sanktion. Ich denke jetzt gerade an unsere Konsequenzenfolge die alles andere als logisch war aber einfach dazu dienen sollte halt so ein Ablauf irgendwie am Leben zu erhalten. das war schon einen Einschnitt auch für uns als Familie in unser bisheriges Familienleben sag ich mal, wo es bestimmte Dinge für unsere Kinder einfach nicht gab.

Und die Kinder tragen sowas dann ja auch mit nach Hause teilweise in Form von. sie wollen dann auch Regeln machen und auf am Anfang Geschwister zu bestrafen weil sie das jetzt kennengelernt haben dass es so was gibt das Prinzip aber auch durchaus in Form vom gewissen Druck oder Ängsten oder von sowas wie Mama.

Ich muss das jetzt noch unbedingt fertig machen sonst schimpft meine Lehrerin morgen so Und ich will das jetzt gar nicht irgendwie schlecht machen, mir geht es wieder um die Stadt noch um die Schule. Wir haben ja ganz unterschiedliche Schulerfahrungen an ganz unterschiedlichen Orten gemacht, privaten Schulen und öffentlichen Schulen im Ausland und alles. aber ich habe jedes einzelne Mal und dann jeder einzelne Schule schon wahrgenommen.

hier passieren Dinge logischerweise anders als bei uns zu Hause und dass ist für mein Kind einerseits eine Bereicherung und eine Eröffnung seines Horizons und es lernt ganz viel Neues kennen an mein Kind und in meinen Kind, vor dem ich mein Kind gerne noch beschützt hätte. Wo ich vielleicht bewusst zu Hause Dinge anders mache. Weißt du? Ich bewübe mich dann hier ...

Bestimmte Vokabeln nicht zu verwenden, bestimmte Bücher nicht mehr zu lesen, irgendwie eine bestimmte Sensibilität an den Tag zu legen. Und dann kommt das Kind aus der Schule und singt mit voller ... Lust, irgendwelche Schlager mit fünf rassistischen Begriffen drinnen. Weil das Kind das so in der Schule gelernt hat irgendwie.

und dann fängst du entweder an, das große Fass aufzumachen und schreib's mit der Lehrkraft und bist die anstrengende Mutter oder du lässt es ein bisschen durchrauschen und sagst naja whatever ist jetzt hier halt so. aber ich finde das schon nachvollziehbar dass viele Eltern sagen uuh mit der Schule kommt da so ein Element in unseren Alltag rein, in unser Leben rein.

Und auch ganz viele Dinge die wir bisher so ein bisschen versucht haben von unserem Kind fernzuhalten und die wir jetzt nicht länger fernhalten können. Ja, verstehe ich. Was hat dir dann geholfen? Weil eigentlich ist es ja zur Hälfte zumindest nicht des Schmerzt eines jeweiligen Kindes oder der... ...die Beschädigungen oder die Einschränkungen oder wie auch immer sondern einen einfachen Schmerz anscheinend bei dir, Verlust und Angst oder was auch immer. Also auf jeden Fall ein Lernprozess ja?

Ich will darauf hinaus ob man sich versuchen kann selber zu nähern und zu wappnen gegen diese Veränderungen. Ja also ich habe da ja ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den unterschiedlichen Kindern gemacht Und es war für mich schon ein wichtiger Prozess Ich weiß nicht wie das ging sozusagen als frischer Schulkindvater dann so eine gute Balance zu finden aus. Ich interessiere mich dafür und ich höre zu, wenn mein Kind in der Schule ist, ist das für mich nicht quasi ... Nicht mehr mein Bier?

Weißt du also, ich fühle mich immer noch zuständig für meinen Kind auch, wenn es in der Schule ist. Und gleichzeitig lerne ich ein bisschen loszulassen oder lockerzulassend, um zu sagen okay wir machen hier bestimmte Dinge wie wir sie für richtig halten. aber das ist ja auch nicht der Weißheit letzter Schluss. Es ist ja nicht alles verkehrt was mein Kind woanders kennenlässt als interessierter und offener Mensch in dieser Welt unterschiedliche Erfahrungen machen dürfen.

Und dazu gehört dann vielleicht auch manchmal festzustellen, oh krass an anderen Orten werden andere Dinge von mir erwartet, gelten andere Regeln gibt es einen anderen Umgang. Ich konnte das zum großen Teil dann auch gut für mich tragen so lange ich das Gefühl hatte meinem Kind geht's damit gut. Also wenn ich das Gefühl hatte, da gibt es jetzt ein paar Sachen die find' ich vielleicht komisch aber mein Kind kommt klar dann konnte ich das ganz gut wegstecken.

so Und gleichzeitig steckt auch darin natürlich manchmal so ein bisschen eine Gefahr, weil wenn sozusagen jeder auf seinen Kind guckt und sagt meinem Kind geht's ja gut. Dann muss nichts passieren. Dann passieren eben genau solche Dinge wie in dem Artikel den du vorhin geschildert hast mit diesem Jaden wo dann sozusagen halt ein Kind durchs Raster fällt und die anderen sagen aber unserem Kind geht es ja gut so ungefähr. also ich will ein ganz konkretes Beispiel nennen.

In ganz vielen Grundschulen ist es immer noch üblich, dass es diese Verhaltenstafeln gibt. Sagt ihr das was? Ich weiß nicht ob's bei euch in der Schule gibt. So Noten für Stille sitzen oder... Es wird irgendwie aufgezeigt vor anderen ... wie konstruktiv dein Verhalten für den Unterricht war. Genau, in ganz vielen Schulen ist das so, dass es irgendeine Advontafel gibt und dann gibts zum Beispiel oben eine Sonne und unten eine Gewitterwolke.

oder es gibt oben einen lachenden Smiley und unten einen traurigen Smiley oder irgendwas. Und dann hat jedes Kind so ein Namens-Button und dann wird er das oft so ein Magnetboard oder sowas eben so hin und her geschoben je nachdem, wo so ein Kind steht.

Und das soll quasi dazu ermuntern, dass alle sich bemühen, möglichst weit oben auf dieser Tafel zu stehen ist aber natürlich auch eine öffentliche Bloßstellung für diejenigen, die nicht mal sondern vielleicht auch öfter halt in diesem unteren Bereich landen. Und ich spreche ja manchmal bei Fortbildungen mit Fachkräften darüber, wie sie sich fühlen würden. Wenn das sozusagen in so einem Kindergartenteam oder einem Schulteam ... Praktisch für Sie, dass es so gäbe!

Also im Lehrernzimmer eine Tafel, wo die Schüler immer hinschieben können. Welcher Lehrer heute sich benommert und dann sagen die Lehrkräfte immer, oh Gott, das wollen wir auf keinen Fall? Aber für die Kinder wird's halt gemacht, weil es kurzfristig zumindest funktioniert. Es macht ne Art von Druck. Ich erlebe ganz oft, Eltern grundsätzlich zwar sagen, ja finde ich jetzt nicht so toll pädagogisch. Also mir leuchtet schon ein, dass das eigentlich eine Methode aus dem letzten Jahrtausend ist.

aber sagen dann viele Eltern meinem Kind scheint es nicht auszumachen, das ist meistens bei der Sonne und damit ist dann sozusagen schnell ... weißt du? Das Engagement auch wieder im Keil mehr stickt weil meinem Kind macht's ja nix. Und die vier Kinder, die da immer bei der Gewitterwolke rumrängen von denen haben zwei Migrationshintergrund und eins ADHS weißte also ich sag das ist ja nicht mein kind sollen deren Eltern sich kümmern? so und Das sorgt dann auch schnell für eine Dynamik.

und es ist mir wirklich schon oft an verschiedenen Schulen aufgefallen von so ein bisschen Wenn jeder für sich sorgte sind alle gedacht weißt du? Also Man kümmert sich dann sehr mit dem Fokus um sein eigenes Kind und sagt, Hauptsache mein Kind kommt durch. Hauptsach in meinem Kind geht's gut! Und scheutern auch so ein bisschen davor zurück Dinge anzusprechen oder Veränderungen anzustoßen die einen nicht selbst betreffen.

Oft steckt dahinter auch so eine Angst, dem eigenen Kind quasi im schulischen Setting zu schaden. Ich erlebe das ganz oft, dass Eltern die Füße stillhalten und sagen, ich finde das oder das in der Schule ist eigentlich nicht gut. Aber ich sag lieber mal nix, weil ich auch nicht möchte ... Dass mein Kind sonst sozusagen auf der Liste landet! Der Kinder, den man besonders im Auge haben muss?

Oder wo dann ne Lehrkraft vielleicht sich irgendwie... Ergern könnte und dann den Ärger an meinem Kind auslassen. Das ist eine Angst, die ganz viele Eltern haben! Und mein persönliches Gefühl ist dass diese Angst ganz oft aus einer eigenen Schulbiografie kommt. ich würde hoffen und denken das die meisten Lehrkräfte heute sehr gut differenzieren können zwischen sachlichem Feedback von einem Elternteil und wie gehe ich mit dem Kind im Klassenraum um oder im Schulsetting um?

Und trotzdem sind diese Ängste da und wirken nach. Es gibt auch immer wieder einzelne Beispiele, wo die Ängster nicht unberechtigt sind. Das ist das, was ich meine. Unsere Schullandschaft ist so divers und breit ... Ich krieg alles in meinem Postfach mit, ne? Wo Eltern mir erzählen, dass Lehrkräfte selber ganz aktiv Teil der Veränderung sind. Wie können wir und in den Rahmenbedingungen, wie wir sie haben? Ganz normalen öffentlichen Schulen.

Eine progressive, weltoffene... ...Norrutivergänzsensivle, inklusive Pädagogikleben mit den Kindern die uns anvertraut sind. Das ist schließlich das kostbarste was wir haben! Und dann kommst du an andere Schulen wo du wirklich gefühlt hast hier ist die Zeit stehen geblieben. Wo einfach nichts anders ist als in den achtziger Jahren und wo auch die Bereitschaft der pädagog innen sich zu reflektieren, sich offen zu zeigen für neue metoden und so quasi nicht vorhanden ist.

Und wenn man mal so kommentar spalten den sozialen medien teilweise auch sieht wie lehrkräfte übereinander herfallen können und dann stellt irgendeine lehrkraft etwas progressives vor und dann kommt so eine horde anderer lehrkräfte Verspät diese moderne Kuschelpedagogik, die alle verweichlicht. Da merkt man auch, da ist ein immenses Spannungsfeld in dieser Profession.

Es ist nicht so das Lehrkräfte sich einig darüber sind wie gute Pedagogik gerade auch gute Grundschul-Pedagogik aussehen soll, worauf der Fokus liegen soll. und ich will gar nicht ... Es gibt natürlich auch einfach schlechte Lehrkräfte, völlig klar.

Aber ich will gar nicht in so eine Schneise reinkommen zu sagen es gibt die Guten und die Bösen sondern ganz oft ist das so dass wenn ich mit Lehrkräften spreche Ich auch erlebe dass Lehrkräftepfällig unterschiedliche pädagogische Überzeugungen und Ansätze haben aber beide total dafür brennen Kinder den bestmöglichen Staat geben zu wollen.

Also es gibt auch Lehrkräfter die sagen Bei denen Klassen die ich habe bei den Kindern hier nicht habe Wenn ich da Mit modernen Lernmethoden komme und mit viel Gruppenarbeit, viel freien Modellen. Und so fallen mir die schwächsten Kinder sozusagen das Raster. Den besten Unterricht, den ich diesen Kindern geben kann ist Frontalunterricht. Hunderttausendmal drillen und üben und auch sehr streng auf jeden Fehler hinweisen.

Das ist dann für die Kinder zwar anstrengend aber dann kriege ich die Fit für die weiterführende Schule. oder es ist das Beste was sich für diese Kinder tun kann. Das is ... Was was mir zumindest häufig begegnet. Mein innerer Kompass ging auch in Richtung Lehrkräfte und ich kann es mir nur an Ansätzen vorstellen, wie unterschiedlich da so ein Lehrer in den Postfach aussieht sowohl wie du sagst vom Kollegium aber halt natürlich auch von den Eltern.

die einen sagen Sie haben dann eine Kollektivstrafe sozusagen aus dem vielen schlechten Sonnen gemacht und regen sich auf. und die anderen sagen mein Kind sagt das ist da und zu laut bei ihnen was tun sie da eigentlich? also Das ist schon so eine sehr unique Position aus, beide Füße im Fettnapf und doch die volle Verantwortung. Es gibt ja wirklich diesen Klassiker auf diesem nullten Elternabend.

also bevor die Schule beginnt wird hier oft schon mal einen Elternabender vorgemacht und oft merkt man ja schon da diese Unterschiede dass. ich war da einmal auf einem nullen Elternabenden und dann sagt er eine Lehrkraft Sie möchte in der ersten Klasse keine Hausaufgaben geben. Weil sie festgestellt hat, die Kinder sind oft einfach platt nach diesem Schulformetag und sie weiß, Hausaufgarben tragen so viel Stress in die Familien. Und sie will einfach, dass die Kinder erst mal gut ankommen können.

Ich innerlich so halleluja wie genial ist das denn? Und sofort meldet sich ein anderes Elternteil und sagt es finde ich gar keine gute Idee! Mein Kind geht nämlich also mein älteres Kind auf die Weiterführende Schule und es hat nie richtig diese Selbstdisziplin gelernt sich jeden Tag hinzusetzen zu machen. Und ich bestehe darauf, dass unsere Kinder hier Hausaufgaben bekommen und das von Anfang an lernen! Ich dachte so was? Wie kann das denn sein?!

Bevor überhaupt der erste Schultag gewesen war gab es quasi schon diese völlig widersprüchlichen Erwartungshaltung wo ich auch so dachte ich würde jetzt auch nicht gerne da vorne stehen und versuchen weißt du das alles gleichzeitig zu halten um diese unterschiedliche Erwartungen zu erfüllen. Ja, ich habe so zwei Sehne meiner Brust. Die eine sagt also ich würde es gerne ein bisschen entwahrenden einerseits von manchen was wir bis jetzt besprochen haben so ungefähr.

das kann meistens irgendwie euch ganz gut werden und ich glaube auch bei gewissen Querschlägen aus der Schule dass man als Eltern da auch einen Ausgleich schaffen kann. also nur weil jetzt mein Kind plötzlich ein fieses Schimpfwort nach einem anderen nach Hause bringt oder mal zwei Wochen lang versucht den Hamster irgendwie auf Spur zu bringen, ist ja jetzt nicht alles verschütt so.

Und auf der anderen Seite dieses ich gebe jetzt an die Schule ab das haben wir schon immer so gemacht und ich bin da auch irgendwie durch. was sind diese schiefen Glaubenssätze die man dann so hat? über würde ich jetzt auch nicht vertreten wollen. Ich habe schon auch die Erfahrung gemacht dass Schule zumindestens hier so zu lande schon bedeutet dranbleiben am kind. und Einversprechen von schulzeit hatte ich so verstanden war schon Ja, das ist ein katt.

Das Kind geht ein Stück weit in die welt hinaus. Aber die bauen da schon auch eine welt in der jetzt sozusagen bildung aber auch demokratie Und gemeinschaften und all solche dinge halt auch super geübt werden können. Und wir hatten es ja neulich in der extrafolge leidens thema hausaufgaben. also wenn dann die schule wie sich wieder umdreht und sagt ja was ist das denn das? das ist aber ihr job und wieso?

hier ist übrigens eine liste als es wer ihr kind soll die schleife binden können so seinen namen schreiben können. Und sie haben hier eine lange liste von abis z was ihr alles besorgen müssen und dass man sie müssen jeden tag schauen ob die stifte alle gespitzt sind wo ich dann immer so war. ja was habt ihr euch den noch vierzig stiften ausgedacht? das ist so mein. Mein einerseits, andererseits. Ja? Nee und da hast du völlig recht.

also ich habe ein Buch gelesen von der Sassia Nichtsja die ich ja sehr schätze. Hallo Schulanfang heißt das. und da schreibt sie sich selbst Grundschullehrerin und Mutter sehr viel darüber dass eine gewichtige Form der Schulvorbereitung die wir oft unterschätzen als Eltern ist Auf unserer Seite, also auf der Erwachsenen-Seite die eigenen Schulerfahrungen noch mal so ein bisschen anzuschauen zu reflektieren und zu trennen von der Schulerfahrung unserer Kinder.

Also nicht praktisch so reinzugehen und unsere Schulthemen quasi so mit reinzunehmen sondern uns klarzumachen werden wir in einer Lehrkraft begegnen. Und vielleicht haben wir selber schlechte Erfahrungen auch gemacht mit Lehrkräften im Laufe unserer Schulzeit. Das sind neue Menschen in der neuen Zeit den wir in eine neuen Rolle begegnet Die unterrichten ein neues Kind Ganz anderen Geschichte. Und es wiederholt sich hier nicht einfach alles.

und sie sagte, dass die das ganz oft erlebt als Lehrkraft, dass Eltern in einen Elterngespräch kommen und sie quasi schon bevor die den Mund aufgemacht haben merkt war, dass jemand der selber gern zur Schule gegangen ist oder nicht, jemand der positive oder negative Schulerfahrung im Gepäck hat, ne?

Als ehemalige Schülerin, ehemalliger Schüler und dass sie da oft merkt manche sitzen quasi schon so gefühlt, weißt du mit geladener Waffe im Elterngespräch weil sie quasi so ... so viele unverarbeitete Frustrationen aus der eigenen Schulzeit noch mit sich herumtragen. Und das fand ich einen wichtigen Punkt, auch wenn ich jetzt in der Hinsicht nicht jemand bin, der auf Lehrkräfte irgendwie mit einer großen Negativität schaut.

aber einfach nochmal sich klarzumachen die Geschichte wiederholt sich hier nicht einfach sondern mein Kind schreibt eine neue Geschichte und die beginnt quasi bei null. Das fand ich ein wichtigen Gedanken. Und in Bezug auf Schulvorbereitung für das Kind plädiert sie in diesem Buch Hallo, Schulanfang sehr dafür die Kinder spielerisch und mit Spaß. In so Alltagsaufgaben ein bisschen mehr einzubinden und auch an Selbstständigkeit heranzuführen.

Sie nennt dann so Beispiele wie beste Treppenstufen zählen wenn man sie steigt gemeinsam zu kochen und zu backen. Und das Kind dann Dinge auch abwiegen zu lassen oder mal zu gucken, kannst du schon ein Buchstaben in dem Rezept erkennen? Das sind so Ideen die sie hat. Gleichzeitig sagt sie immer nicht mit Druck arbeiten, nicht zu sagen wie soll das in der Schule werden sondern Kinder, die Bock haben auf so eine Art von Förderung abholen und den anderen keinen Stress machen.

Mir leuchtet das so ein... Und ich fand das eine super Idee, als ich ein Kind hatte, dass auf all das total Bock hatte. Und es hat mir extrem Stress gemacht diese Liste so zu lesen in einem und demselben Buch weißt du? Als ich so einen Schulkind also so ein Vorschulkind begleitet habe, dass ungelogen nichts davon machen wollte auch vieles davon nicht hätte machen können.

Und wo dann wirklich schnell so diese ganz fiesen Ängste und Glaubenssätze, bin ich eine schlechte Mutter wenn mein Kind mit fünf noch nicht seinen Namen schreiben kann? Haben wir was falsch gemacht, wenn unser Kind jetzt immer noch das nicht will oder das verweigert und darauf keinen Bock hat? Und dieser Satz wie soll das mal in der Schule werden? Den finde ich schon schwer, loszuwerden.

Sag ich ehrlich so ... Das ging mir in den verschiedenen Vorschulzeiten so, dass ich immer und immer wieder quasi in Situationen, wo eins meiner Kinder etwas noch nicht konnte oder wollte, Ängste hatte sich verweigert hat. Ich dann diese geistige Überblendung hatte mit, wenn das jetzt in einem Klassenzimmer passieren würde? Was wäre denn dann? So!

Und das ist für mich eine große Herausforderung bei als Mutter immer wieder mich da quasi einzufangen und zu sagen, wir sind jetzt aber noch nicht in der Schule. Jetzt ist das so wie es ist oder okay? Und dann wird es die Schule kommen. Vielleicht ist dort alles anders, weil das Setting einfach auch anders ist. Es ist ja nicht mit mir, es ist eine Lehrkraft, da ist eine ganz eigene Beziehung, eine ganz eigenige Dynamik. Wenn es Probleme gibt ... Dann lösen wir sie dann!

Also, Zukunftsnurra wird sich darum kümmern. Aber das is für mich nicht leicht, ich weiß dass das auch ... vielen anderen Eltern so geht, dass diese Ruhe und Gelassenheit die wir eigentlich gerne haben wollen mit unseren Kindern gerade im Jahr vor der Einschulung schon oft ein bisschen strapaziert wird. Vor allem dann auch wenn man sieht was andere Vorschulkinder schon machen können und tun und wie gut die vorbereitet sind. Und dann machen sie schon die ganze Zeit irgendwelche Vorschul-Hefte!

Dann gibt es ja immer so auch Eltern. Ich will das gar nicht mit Vorwürfen bilden, aber mit Stolz erzählen. Also unsere kann jetzt ... hat sich selber das Lesend beigebracht und wir können gar nicht genug Material beibringen. Unsere größte Sorge ist es in der Schule schon zu viel kann. Und dann ist es schon so, dass ich da manchmal daneben stehe und denke, oh je! Weil halt manche Dinge noch so gar nicht gehen und auch gar kein Interesse und keine Bereitschaft da ist, sich damit mal zu befassen.

Also wenn du dann so einen Vorschulheft mitbringst ... Und das Kind sagt wirklich so, guck ich mir im Hinteren nicht an? Also es ist wirklich so. ne, mach' ich nicht! Mein nicht oder einfach versteh überhaupt nicht was die davon wir wollen. Was soll's? Lass mich damit doch in Ruhe... Ich find's wichtig da keinen Druck zu machen aber ich finde's nicht so leicht. Also einerseits diese Eltern-Competition ist kenn ich auch.

Es erinnert mich an so, wenn du ganz kleine Babys hast und sagt ja also der Franz Ferdinand, der rollt sich schon auf den Bauch. Dein Kind liegt da immer noch. Woher auch so wehre Dynamiken abgehen als würden nicht alle diese Kinder irgendwann mal sicher ganz gut laufen auf dieser Erde vermutlich? Ich war auch immer bei diesen Vorschulnummern im Kindergarten skeptisch. Dass so ein Hände und Allprinzip war, dass das bei vielen Eltern dann erst dieses Red Rays ausgelöst hat.

Also wehe der Vorschulkurs oder die Vorschulstunde oder der Vor-Schulunterricht im Kindergarten viermal zwei Wochen aus weil sie betreuerend krank war. Dann waren immer Morts Sturmen also ungefähr ja wie sollen die denn jemals? Das hat dann, fand ich im letzten Kindergarten ja immer so eine Schere zwischen die Kinder gebracht. Also die einen spielen noch naiv draußen mit Sand und Ball so ungefähr. Und die anderen machen schon Schwungübungen.

Da gab es dann immer zwei wahrzunehmende Gruppierungen in dem Kindergaten. Naja, und das ist schon auch so ... Ich hab da auch schon Erfahrung gemacht mit Vorschule, dass da eben für viele Kinder da sozusagen schon ein bisschen die Vertreibung aus dem Paradies beginnt. Dass davor im Kindergatten... oft noch sehr viel möglich war. Und wenn ein Kind sagte, ich will das jetzt nicht machen, wurde das dann auch oft respektiert.

und in der Vorschule heißt es dann auch auf einmal so dieses ... Nee aber das musst du jetzt machen! Du kommst ja nächstes Jahr in die Schule da kannst du dir auch nicht aussuchen was du machen willst. Ich hatte das durchaus schon dass dann ein weinendes Kindergartenkind nach Hause kam und sagte wir sollten alle einen Arbeitsblatt machen und alle, die es hingekriegt haben, Gummibärchen bekommen. Und ich hab als einziges kein Gummibaerchen bekommen.".

Man merkt so richtig wie diese ... Der Kindergarten ist doch der sichere Raum hier, das ist doch schön. Moment! So ein bisschen durchbrochen wird durch so was kommt denn jetzt hier Neues rein? Also auf einmal zieht da so'n Leistungsdruck dann manchmal auch schon in der Vorschule ein. Ja, stimmt ja... Ist nicht so leicht. Ich bin nur ein, dass ich bei einem unserer Kinder die Erzieherin musste dann plötzlich gesiezt werden in diesen Stunden. Gott ja das ist auch verrückt.

Ganz einfach die Steffi und da war es putzig die Frau Müller. In dieser Stunde Schwungübungen musste man dann Frau Mülla sagen. Und Kinder kriegen schon gerade im Jahr so vor bevor sie in die Schule kommen von ganz vielen Leuten ganz schön viele Rückmeldungen über dieses Du musst doch jetzt groß sein. Das ist doch so ein Klassiker, wenn du mit einem fünf- bis sechsjährigen Kind unterwegs bist und auch fremde Menschen beim Bäcker oder so fragen oft nach wie alt bist du denn?

Dann kommst du ja bald in die Schule und dann kommt ganz oft sowas. Dann musst du der Mama dabei helfen oder dann kannst du ... Warum hast du immer noch ein Teddybär dabei? Es werden dann ganz viele Botschaften an das Kind von unterschiedlichen Seiten herangetragen, dass sie jetzt groß seien müssen. Und es gibt dann Kinder Die lassen sich da voll reinfallen und sagen, ich bin auch groß.

Und ziehen daraus so einen neuen Selbstwert im Sinne von ... Ich streife meinen Kindergarten ab und erwachse jetzt als das neue Schulkind. Es gibt viele Kinder, denen macht das aber auch Angst. Die haben das Gefühl ein Teil von sich, den sie immer noch fühlen. Ja? Ich bin immer noch ein kleines Kind! Fast wie verstecken oder verleugnen zu müssen. Was ich schon auch schwer finde ist Es gibt immer wieder Kinder, die wollen nicht in die Schule kommen und sagen das auch. Ich will da nicht hin!

Und dann kann man manchmal je nach Situation noch mal über Zurückstellungen sprechen. Aber grundsätzlich muss man oft sagen, doch, es ist jetzt dran, du musst in die Schule. Diese Erschütterung von so einem Kind sagt aber ich habe gesagt, ich will nicht. Man sagt ja ... Ist trotzdem so. Das ist nicht ohne, finde ich, in der Begleitung. Total, total.

Und ich denke dann auch manchmal so nach über diese Einschulung selbst, also so diese Rituale rund um den ersten Schultag ... Das ist übrigens noch mal ein Ostwest-Ding in den östlichen Bundesländern. Ist Einschülung wirklich so'n riesen Ereignis und das hat tatsächlich was mit der DDR Geschichte zu tun, wo ja die klassischen kirchlichen Dinge, also Taufe und sowas ... eben nicht so begangen wurden. und so war dann das erste Fest im Leben eines Kindes oft seine Einschulung.

Und das ist wirklich so, dass in den östlichen Bundesländern das traditionell ein großes Familienfest ist mit wirklich auch vielen teuren Geschenken, wo oft auch Eltern sich einen Jahr vorher überlegen, wo machen wir das? Was ist das Programm? Welche Deko? Welches Motto welches Essen welches Thema? Ich bin ja sozusagen westsozialisiert und kannte Einschulung so einem Mittwoch-Vormittag. Und es kommt vielleicht noch die Oma mit, so ... Nora trauert immer noch ihre Einschülung hinterher?

Unsere Kinder wurden wirklich sehr bemitleidet bei ihren Einschulen, dass wir da halt nicht so groß aufgefahren haben, weil das für uns nicht so ein riesiger Anlass war. Das ist wirklich ... Mittlerweile auch glaub ich bundesweit ein bisschen mehr, dass die Einschulung größer gefeiert wird. Aber es gibt da immer noch große regionale Unterschiede wie groß so'n Fest ist. aber das einschulungen Gefeiertwirt ist glaube ich in deutschland schon Konsens.

Es ist nicht in allen ländern so in englern zum beispiel überhaupt kein ding. Da geht man einfach hin und dann ist halt der erste schultag fertig. So da gibt's keine tüte und nichts. Und Dann ist ja durchaus sag Ich mal der Grund dafür Dass Kinder diese Einschülung mit zuckertüten und so bekommen Historisch, dass man schon sagt, man muss sozusagen den Ernst des Lebens. Der anfängt so ein bisschen versüßen. Also diese Zuckertüte sollte quasi so ein wenig Gegengewicht sein zu der Härte.

du musst jetzt den Ernstes Lebens in der Schule kennenlernen und heute ist das glaube ich für viele nicht mehr so ein Ding, sondern es ist eher einfach so ein Ritual, das man übernimmt. Und trotzdem erlebe ich das immer wieder Das Kinder durch dieser Aussicht auf Schultüte fest Neueranzen, Party total hingehypt werden auf diesen ersten Schultag. und wenn man dann fragt freust du dich auf die Schule sagen wir auch so ja das wird ganz toll und denken halt an Süßigkeiten und Spielsachen und fest.

Und dass dann oft eine krasse Ernüchterung einsetzt wenn diese Party vorbei ist und die Schule bleibt und bleibt halt auch lang fühlt sich oft so gar nicht nach Party an, weißt du? Die erste Woche ist dann ja oft noch total süß und malen. Und die zweite Woche auch. Man gleitet da ein bisschen rein. Aber dieses Moment nach sechs, acht, zehn Wochen ... wo dann einfach Schule-Alltag ist und man darf nicht sagen ich will da nicht hin.

Man muss Hausaufgaben machen und Dinge machen, die man nicht will. Niemand mehr feiert einen dafür. Das ist einfach die Erwartung. Da erlebe ich bei mehreren Kindern wirklich Ja, so ein bisschen wie einen Einbruch. So halt was? Das soll jetzt mein Leben sein und darauf ist dann gar nicht so der Fokus gelegen bei der Vorbereitung weil alles auf diesen großen Tag sozusagen ausgerichtet war. Weißt du was ich meine? Es wird's geil!

Ich empfinde es als sehr lustige Zuspitzung weil ich mir denke naja wenn wir das jetzt alles weglassen würden also Scab nicht das Lieblingsessen und Scab keine kleine Tüte mit ein paar Süßigkeiten die Du selber gebastelt hast im Kindergarten nach der Übernachtung und lalalala da wäre sie ja trotzdem so. Also insofern, ich weiß nicht ob dieses... Man muss den Ärzte lieben. Ich sag ja auch nicht dass man das weglassen soll aber verstehst du trotzdem was ich meine? Dass da dann manchmal so ein...

Ich finde darauf wollte ich gerade raus. Genau also ich glaube, dass die eigentliche Eltern nach Herausforderung erst Nach sechs, acht zwölf Wochen beginnt. Also wenn sie beim Kind einsickert Das hört ihr jetzt überhaupt nicht mehr auf. Ich find' die Einbrüche ja noch stärker Wenn die irgendwann sozusagen überreißen, dass diese Nummer jetzt ja hier erstmal Auf jeden Fall wenn es eine Grundschule ist vier Jahre so weiter geht und vier Jahre ja für ein Kind.

Ja, in Berlin sogar bis zur sechsten Klasse. Das sieben ist... Ich werde jetzt mein ganzes Leben hier mit Frau Müller in der drei F verbringen. Es gibt ja einige Schockmomente für Schülerinnen. Es geht mir auch gar nicht darum, die Einschulung zu feiern. Wir feiern die Einsschulung auch.

Es geht mehr eher darum, wenn man so Ressourcenplanungen betreibt quasi sich nicht zur Vorausgaben für diesen einen großen Tag und danach wird es schon laufen sondern sagen klar soll das Kind sein Fest haben und seine Schultüte und ist alles gut und schön. aber wenn ich mir ein bisschen einteilen kann, wo rauf ich meine Kräfte verwende dann sollte ich als Schulkindmutter, das ist zumindest meine persönliche Erfahrung erste Klasse zwischen den Herbstferien und Weihnachtsferien.

Weißt du so diesen Part, wo es dann echt einfach Alltag wird? Und wo man merkt ist das auch anstrengend und beschwerlich. Es ist morgens dunkel und man muss morgens trotzdem früh da sein oder so. Das zu begleiten... Genau! Nichts ist platter als ein Kind, dass halt irgendwie am Donnerstag schon vier Schultage hinter sich hat. Fünfundzwanzig fremde Menschen sitzen plötzlich neben mir. Also das wird mich auch stressen. Und es wird ja oft gesagt, die Eltern seien heute anstrengender geworden.

Manchmal stimmt das sicherlich und gleichzeitig bin ich schon auch selbst ... Das hat viel mit meiner persönlichen Empfang zu tun. Wirklich großer Fan davon diese Erziehungspartnerschaft wie das so genannt wird zwischen Lehrkräften und Elternhaus wirklich frühzeitig gut zu pflegen. Mit gut Pflege meine ich, dass man sich kennt und wenn man Themen-Sorgenanliegenängste hat, adressiert und anspricht bei der Lehrkraft. Und nicht sofort eine Erwartung dranknüpft, das müssen sie machen!

Sondern oft ist es von dich einfach schon wichtig, eine Rückmeldung zu geben. Also ich habe auch eine Freundin die Grundschullehrerin dass sie oft ganz schockiert ist, wenn Eltern nach Monaten kommen und sagen, wir haben jeden Tag Riesendrahmen mit den Hausaufgaben. Und sie hört dann quasi zum ersten Mal davon, nach Monaten des Stresses und des Schreiendens und des Streitens, so sagt sie Mensch ... Wenn ich das gewusst hätte, ich hätte da viel früher gerne darauf reagiert.

Mir ist es sehr wichtig, mit den Lehrkräften unserer Kinder gerade auch in der ersten Klasse wirklich frühzeitig zu sagen, das sind wir! Das ist im Zweifelsfall so ein bisschen unsere Themen oder die Themen unserer Kinder. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, wir sind da ganz offen und vertrauensvoll. Aber können wir miteinander ausmachen? Dass wenn was ist, dass wir sozusagen kurzer Dienstweg wesentlich ... Dann damit einen Austausch bleiben.

Ist das in Ordnung, wenn wir dazu auf diesem Grund jedem Weg Rückmeldung geben, wie wollen wir das machen? Nicht jede Lehrkraft ist da gleichermaßen offen für und begeistert von. Aber das ist etwas, was mir als Mutter schon viel ... bedeutet dann eben nicht zu sagen, ich geb mein Kind in so eine Art gefühlte Blackbox und hoffe, dass es gut geht. Sondern schon auch zu signalisieren ... Wir sind da und wir sind interessiert.

Und wenn uns nach vier oder fünf Wochen irgendwas auffällt, was unserem Kind stresst? Oder was mir insgesamt auffält! Dann möchte ich das rückmelden können. Nicht als Attackel, nicht als Angriff auf die Lehrpersonen aber einfach damit man darüber im Austausch sein kann.

Ja, und ergänzend finde ich schon auch Wertschätzung zurückspielen also auch mal ja einem Lehrer eine kurze mehr zu schicken und so sagen Ich fand es super da war letzte Woche der kam nach Hause ihr hattet dann ne Woche zum Thema was auch immer und das hat mein Kind total begeistert.

Also weißt du auch immer nicht nur in dieser jetzt mach mal und spring mal Lehrkraft sondern auch manchmal zu sagen hier wir haben als Klasse einen kleinen Blumenstrauß gemacht danke für den Ausflug oder irgend sowas. Das ist wirklich gut, da auch Demut zu zeigen. Ich habe mal ehrenamtlich für eine relativ kurze Zeit eine AG geleitet, also so ne Arbeitsgewalt auf aller Grundschule und ich fand es so unfassbar anstrengend!

Und ich hatte wirklich davor ... mir nicht vorstellen können, wie sehr ich das anstrengen würde mit so einer Kindergruppe. Und ich wusste nicht, ob wir Noten geben oder sowas dazu arbeiten und hab das dann auch relativ bald wieder an den Nagel hängen müssen, weil ich gemerkt habe, ich krieg es nicht unter. Das ist aber total gut gewesen für eine gewisse Demut.

Ich sitze jetzt ganz oft in Elterngesprächen drin und sag wirklich als Allererstes, wie du sagtest ... Ich zieh total den Hut davor, wie sie das machen. So viele Kinder, unterschiedliche Bedürfnisse. Sie haben das auf dem Schirm großartig! Und das ist ein Anliegen, über das würden wir gerne mit Ihnen sprechen. Das macht natürlich ganz viel ... Das setzt auch so einen Ton im Miteinander.

Was mich oft sehr berührt und da hab ich grad in der letzten Zeit jetzt diese Jahreszeit vor den Sommerferien ... viele Nachrichten dazu bekommen, was viele Eltern belastet ist. Sie müssen ihr Kind einschulen, obwohl sie das Gefühl haben, es ist noch nicht so weit. Es gibt in ganz unterschiedlichen Bundesländern auch diese unterschiedliche Stichtage und zum Beispiel gerade in Berlin oder auch in NRW liegt dieser Stichtag sehr spät.

also da müssen oft alle Kinder eingeschult werden die vor dem dreißigsten September. Sechs werden dann. Das heißt, wenn das Schuljahr im August beginnt, werden da teilweise noch fünfjährige Kinder eingeschult und die Eltern können nur mit amtsärztlich im Attest ihr Kind zurückstellen lassen. Und wenn du dann so ein eher schüchternes, fünfjähriges Kind hast ... Das ist halt dann super schwer, wenn du einfach merkst, ich fühle einfach, dass meinem kindenjahr-Kindergarten gut tun würde.

Wenn dieses Kind ein paar Hundert Kilometer weiter ... wohnen würde, wär's gar kein Problem. Aber da wo ich wohne kann ich es nicht zurückstellen und das berührt mich deswegen weil wir jetzt gerade wieder so'n ... bei uns Kann-Kind am Start hatten Wo wir uns eben entschieden haben ein Jahr länger den Kindergarten sozusagen noch zu wollen Und dann dieses Kind mit sieben einzuschulen.

Ich hab's gefühlt dass dieses Jahr extrem wertvoll und wichtig war und ich glaube das für viele Kinder Nicht für alle aber Für viele Kinder etwas später eingeschult werden, sich auch langfristig auf die Schulkarriere bezogen echt auszahlt. Wenn Eltern sozusagen so ein Flexi-Kind haben und aus guten Gründen für sich entscheiden wir wollen unser Kind schon früher einschulen kann ich das auch gut nachvollziehen.

aber wenn man nicht die Wahl bekommt... Und sozusagen gegen sein Gefühl, seinen Kind in die Schule schicken muss. Das find ich wirklich eine Härte und das ärgert mich auch, dass da in diesem Bildungsfideralismus so krasse Ungerechtigkeiten dadurch dann einfach entstehen, dass manche Kinder eben sozusagen in die Schule gezwungen werden während die Kinder im Nachbarbundesland, die gleich alt sind, dann noch ein Jahr mehr bekommen zum Reifen und zum Wachsen in diese Schulfähigkeit hinein?

Ja ja es ist ein heißes Thema also ... Man mit der Lehrkraft unterhalten und die sagt jemand merkt sozusagen den Einbruch, der früher eingeschulten. Den würde sie immer erst etwas später bemerken. also du merkst nicht sofort in erster Klasse sondern erst so dritte vierte. da würde sich das dann sozusagen erst zeigen und dann musst du andere Wege dir überlegen?

Ja es gab da mal eine ganz interessante Untersuchung dazu tatsächlich von der Battlesmann Stiftung die quasi die gesamte Schulkarriere von Kindern angeschaut haben angefangen eben von deren Einschulungsalter und die eben festgestellt haben, dass durchschnittlich Kinder, die sozusagen später eingeschult werden.

Die älter sind bei ihrer Einschuldung, die gesamte Schulaufbahn über besser klarkommen also bessere Noten haben weniger oft wiederholen, bessere Schulabschlüsse haben egal welchen Schulabchluss sie nachher machen. und das gerade die früh eingeschuldeten Kinder in der Grundschule oft noch so einigermaßen mitkommen und dann aber eben an der weiterführende Schule immer einbrechen auch weil die soziale Anschlussfähigkeit als jüngstes Kind der Klasse manchmal einfach schwer ist.

Und das heißt nicht, dass Eltern was falsch machen, wenn sie ihr Kind jung einschulen. und ich war zum Beispiel in meiner Klasse das jüngste Kind durch dieses Stichtagsthema ... Ich bin da auch durchgekommen. aber meine Freundschaften habe ich tatsächlich eher mit denen eine Klasse drunter gehabt sozusagen die vom Alter her näher an mir dran waren. Ich glaube, es ist mir einfach in dem Zusammenhang mit Kann- und Flexi-Kindern nur wichtig zu betonen.

Nur weil ein Kind clever ist, ist das noch lange nicht schulreif? Wir erleben das oft als ein Kompliment, wenn jemand sagt, oh, das Kind ist schon so fit im Kopf ... Das kann seinen Namen schreiben, Buchstaben erkennen. Das ist reif für die Schule! Das klingt erst mal wie Komplament. Und dann passiert ja auch oft dieser Gedanke im Raum. Ist das nicht eine Qual für das Kinder noch ein Jahr im Kindergarten zu sein? Langweilt sich das da nicht total, ne.

Und es gibt natürlich Kinder die das auch im Nachhinein erzählen und sagen dieses letzte Kindergattenjahr war eine Qual. ich hab mich gelangweilt. Gleichzeitig ist es so dass die meisten Kinder tatsächlich leichter mit sozusagen Zusatzaufgaben bisschen auch jenseits der Schule einen spannendes Vorschuljahr haben können.

Sei es dass sie noch ein Instrument lernen oder irgendwas an Hobby machen oder Schachspielen lernen oder egal Oder einfach in Kindergarten gehen und spielen, auch damit sind viele Kinder mit sechs nicht unterfordert. Als das sie sozusagen als Kleppere aber einfach sozial trotzdem noch kleine Kinder ... Sehr kleinige Kinder.

Nicht nur im Klassenzimmer geschmissen werden, sondern auch auf dem Schulhof und in dieses soziale Miteinander, wo man viel ... Navigieren muss auch an sozialen Beziehungen und auch klarkombos sich teilweise behaupten muss und so weiter. Und da ist der Kindergarten meistens, wenn es ein guter Kindergaten ist, deutlich geschützter Raum noch als eine ganz normale Grundschule. Ich kann ja nicht viel widersprechen was hier unsere Schuhkarrieren auch eher in diese Richtung gingen. Spannend!

Wir haben ja nicht mal alle Themen berührt. Wir haben doch nicht über das Schultüte-Basteln gesprochen. Oh ja, genau, Schultütepasteln oder kennst du dieses? gemeinschaftliche Schulranzen kaufen und zum Schluss mit so einer Riesenrechnung rauskommen? Herrlich! Insofern schreibt uns gerne was ihr so denkt übers Einschulen immer gerne an podcastaddnora-imlau.de. Und damit kommen wir zur Sponsorin unserer aktuellen Folge und es folgt daher Werbung.

Ja, unsere heutige Folge wird unterstützt von Me and You. Familien Coaching mit Katrin Hager. Katrin ist systemische Familiencoachin, Mutter von drei Kindern selbst und sie kommt aus der Ecke Stuttgart berät aber online. Und ihr Kernthema Die Begleitung von Familien, die irgendwie unzufrieden sind mit ihrem Familienleben und oft auch gar nicht so ganz genau wissen warum oder wie es anders gehen kann.

Das heißt ihr müsst nicht ein ganz konkretes Anliegen haben sondern ihr könnt doch einfach hingehen zu Kathrin und sagen ich wünsche mir ein harmonisches Familienleben! Mit mehr Leichtigkeit und Gelassenheit. das wünschen wir uns ja alle... Wie kann ich wieder Raum finden für mich und meine Bedürfnisse? Oder wir haben so ständig widerkehrende Konflikte, einfach keine schöne Stimmung zu Hause. Was können wir da machen?

Katrin bietet euch im Rahmen ihrer Coachings einen geschützten Raum für eure Themen. Sie hört mit einem offenen Ohr und ohne zu bewerten zu und hat ein offenes Herz! Und dann sucht sie... nach Fragen, die euch weiterhelfen können und wird euch sozusagen dabei begleiten. Eure eigenen Antworten oder eigenen Wahrheiten dazu finden.

Und diese Coaching-Prozesse können in Familien wirklich ganz viel lösen und auch auslösen und nachhaltige Verbesserungen bringen weil sie eben nicht nur so ein Pflaster auf ein akutes Problem kleben sondern wirklich an die Wurzel gehen. was ist bei uns los? Welche Systeme funktionieren vielleicht nicht so wie wir es brauchen? Wie wollen wir uns aufstellen, dass es uns als Familie nachhaltig miteinander gut gehen kann? Und Katrin bietet ein Erstgespräch an.

Wo natürlich erstmal sozusagen die grundlegenden Themen und auch so ein bisschen die Sympathie geprüft wird ob man zusammenarbeiten kann. Wenn's klickt vereinbart man eben weitere Online-Termine. Dieses Erstgesprech ist auf jeden Fall immer erst mal kostenlos! Genau.

Und alle, die sich bis zum einunddreißigsten Zehnten im Jahr für ein solches Erstgespräch anmelden bekommen wenn daraus ein Coaching erwächst danach zehn Prozent Nachlass pro Coachingstunde und das gilt so lange bis euer Prozess abgeschlossen ist. also egal wie viele Stunden ihr dann bei Katrin braucht ihr spart auf jede einzelne dieser Beratungen dann zehn Prozent genau und ihr müsst dafür einfach sagen dass hier über uns in unseren Podcast gekommen seid. macht es bitte gerne.

Sagt ihr einen schönen Gruß von aller Anfang, genau. Den Link auf Katrin Hager mit AA-Coaching.de und alle weiteren Infos packe ich euch natürlich wieder in die Beschreibung dieses Podcasts in die Show Notes. Herzlichen Dank! Und damit liebe Nora dürfen wir jetzt noch in unser Postfach schauen. Ich habe nämlich für dich von Leonie, die schreibt Moin ihr beiden. Mein Mann und ich haben drei Kinder – alles Jungs alle von allem mehr Kinder!

Ich mag den Begriff auch sehr gern denn sie sind einfach immer etwas mehr als alle anderen Kinder. Beim Film Alice in Wunderland sagt die Grinsekatze zu Alice You were much more machier you've lost your matchness. Deine Büchernorer haben mir geholfen, die Matschnis meiner Kinder viel mehr als etwas Positives wahrzunehmen und nicht mehr nur die Schwere des Alltags zu spüren. Denn der ist mit so gefühlsgeladenen Kindern einfach anders schwer.

Alle Mamas die ich kenne und bei denen ich raushören kann alles ist zuviel lege ich deine Bücher ans Herz. und vor allem was Familie leichter macht das Buch habe in einer sehr schweren Phase als Kompass im Herzen getragen. Den Podcast habe ich neu für mich entdeckt und höre mich nun durch alle Folgen. Und mag, dass ihr an meinen Glaubenssätzen rüttelt und schüttelst immer mit dem liebevollen Blick auf die Unvollkommenheit von uns allen! Ihr ergänzt einander wunderbar – mir gefällt das du Oliver?

Alle Dinge, die teils verliebt hinterfragst. Danke für eure Arbeit. Liebe Grüße Leonie Her. liebe Grüße zurück, danke schön! Das gefällt mir auch Oliver. Dass du alle Dinge total verliebt hinterfragst. Ich hab noch nicht eine Sprachnachricht von einer guten Freundin bekommen die zu mir sagte und das fand ich so nett. Aber ich lieb das so dass du den Podcast mit Oliver machst und nicht einfach mit irgendjemandem der quasi auch aus unserer Bubble ist.

und was sie dann meinte war das fand mich total interessant in dieser Zukunftsfolge. da hatten wir doch gesprochen darüber dass es Eltern gibt, die sich Sorgen machen im Sinne von kann man in diese Welt überhaupt noch Kinder setzen. Und das ist so in dieser bindungsorientierten Online-Bubble ein Riesenthema. Das begegnete jeden Tag und als ich das so erzählt habe, warst du hier sogar unglaublich und sagtest du echt? Was?! Es gibt Leute, die deswegen keine Kinder bekommen wollen! What?!

So... Und dann hat meine Freundin mir eine Nachricht geschickt und sagte Ich fand das so einen genialen Moment weil das einfach auch so zeigte. wir stecken manchmal alle so in unseren... Weißt du sozialen...? Begrenzung auch so drin im Sinne von, alle Leute finden das doch so und alle denken das doch. Und dann ist es so erfrischend wenn man einfach wahrnimmt dass da auch jemand sagt Hä? Ist das nicht bisschen übertrieben so?

Weil das manchmal besser hilft weißt du aus was rauszukommen als wenn man die ganze Zeit sich mit Leuten im Kreis dreht die so dieselben Ängste haben. insofern ich kann das unterschreiben. Ich möchte auch noch eine Nachricht hier vorlesen eine ganz kurze die uns erreicht hat zur Folge zum Thema Zurückweisung von Corinna, die einfach geschrieben hat. Hi! Was war das für ein krasser Morgen? Nach acht Minuten Podcast hatte ich schon die Erkenntnis, die mich wieder so viel weiterbringt.

Ich danke dir und Oliver von Herzen. Ich hab heute nämlich das erste Mal von Reduction Sensitivity Disphoria gehört. Und für mich ist das wie ein Volltreffer. Ich fühl mich nämlich so oft zurückgewiesen. Jetzt kann ich das noch mal ganz anders einordnen. Das tut mir so gut. Das freut mich einfach, dass da manchmal ... Stichwort.

Wir haben das gar nicht tiefstgehend ergründet, aber ich hab's mal genannt und wir haben kurz gesprochen was es ist dann schon für jemanden so ein Gamechanger sein kann wo man ja auch sagen kann jetzt habe ich einen Wort. mit dem kann ich mal weiter recherchieren und weiter suchen und gucken was mir gut tun könnte. dass berührt mich dann wenn unser Podcast so defekt haben kann.

Dann danke euch allen die uns geschrieben haben und damit würde ich sagen das war's schon wieder und bis zum nächsten Mal genau Und denkt immer dran, alle Anfangs manchmal schwer und leichter. Aber immer interessant!

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