Ernst Jünger II: Die konservative Revolution? - podcast episode cover

Ernst Jünger II: Die konservative Revolution?

May 16, 202449 minSeason 1Ep. 73
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Episode description

Im zweiten Teil zu Ernst Jünger reden wir über seine Zeit im und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, die Pariser Tagebücher und den Mythos der konservativen Revolution.

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Quellen & Literatur:

Transcript

Er war gerade vom Hauptquartier zurückgekehrt und zeigte mir die Aktenotizen, die er gemacht hatte. Sie modifizieren meine Ansicht, dass die Vernichtungstendenzen, die Erschießungs-, Ausrottungs- und Aushungerungsbestrebungen aus allgemeinen jelistischen Zeitströmungen hervorgehen. Das ist natürlich auch der Fall, doch treten hinter den herrungsschwärmen Haifischer als Treiber auf. Kein Zweifel, dass es einzelne gibt, die für das Blut von Millionen verantwortlich sind.

Und diese gehen wie Tiege auf Blutvergießen aus. Ganz abgesehen von den Pöbelinstinkten ist ihnen ein satanischer Wille, ein kalter Genuss am Untergang der Menschen, ja vielleicht der Menschheit ausgeprägt. Ein tiefes Leiden scheint sie zu befallen, ein heulender Verdruss, wenn sie verspüren, dass eine Kraft sie hindern möchte, so viele zu verschlingen, wie ihr Gelöst sie treibt. Man sieht sie auch zum Massaker drängen, wo das bedenklich scheint, ja wo es ihre eigene Sicherheit widerspricht.

Ersetzlich war, was Jodl dort über Knibolos Absichten äußerte. Das sehr interessant war Knibolo ist nämlich das Synonym, was das Jünger für Hitler benutzt. Also Knibolo ist das bisschen wie damals bei Provolution Soccer, das waren auch immer in Namen. Genau, auf jeden Fall taucht in den Pariser Tagebüchern immer dieser Knibolo auf und ich bin immer relativ sicher, dass das, genau, dass das Hitler ist.

Genau, ja ich wollte noch als letzter Gänzungen, weil jetzt vielleicht zu den 20ern und dann können wir dieses Kapitel, also dieses Jahrzehnt, dann auch abschließen. Also zwei Sachen noch, die ich jetzt noch nennen wollen würde, und zwar einerseits, also diese Aspekt der Romantik, das ist glaube ich, ich glaube, das hat mir schon kurz angesprochen, also es sind ja so verschiedene Elemente, also diese Todessehensucht, die wirklich sehr, sehr, sehr eindeutig aus seinen Texten hervorgeht.

Auf der einen Seite und auf der anderen Seite auch diese Naturverbundenheit und auch einfach die Art sich auszudrücken, also das finde ich eine sehr, ja so eine sehr, also es schwankt so ein bisschen zwischen Impressionismus und Expressionismus. Also so eine sehr expressiver Impressionismus, also so eine sehr blumige Sprache.

Ich glaube, er hat auch viel Höhterlin gelesen und so, also er war schon, ich glaube, schon eigentlich einwandfreier Romantiker, der aber, und das ist ja auch so ein bisschen das, was der Nationalsozialismus dann auch letztlich auch war vielleicht. Also so ein bisschen die Ausartung oder so das letzte Aufbäumen einer sterbenden kulturellen Strömung, ne, in dem ich der deutsche Romantik und er war einfach so mit die Romantik zugrabe getragen als, als radikaler Romantiker auf eine Art.

Das eine Aspekt und ich glaube, dass, dass ihn auch sehr geprägt hat, also diese, wirklich diese, diese romantische Idee von der Welt oder diese deutsche Romantik einfach wirklich sterben zu sehen in dieser massiven Vernichtungsmaschinerie, von der dieses Zitat gerade gezeugt hat, so gesprochen hat, einfach, ne, der Nationalsozialismus als, wie ich das schon gesagt habe, als Kulturvernichtungsmaschine und auch einfach als Phänomen an dem oder das ja einfach, also letztlich auch so ein

bisschen die deutsche Idee einfach getötet hat. Alles was irgendwie aus Göthe, aus Schiller, unsere Sturm und Drang und natürlich dann Wagner als Vorkämpfer der romantischen Idee, wozu das alles geführt hat in dieser absolut selbstzerstörigen, weltzerstörigen Sache, die der Nationalsozialismus war und der Zweite Weltkrieg, das, ja, das hat glaube ich jünger so ein bisschen aus dieser Euphorie, aus dieser nationalistischen Euphorie rausgebracht und er dann auf den Marmor Clippen geschrieben,

was letztlich so eine, ich glaube das ist eine, ich habe es nicht gelesen, aber ich glaube eine Utopie, also sehr relativ abstrakt, aber trotzdem in dieser Abfraktion halt sehr konkret letztlich Nazi Deutschland kritisiert und hätte das auch unter Gefahr für sein eigenes Leben und Leben, also hätte auch einfach gut von den Nazis und die waren auch oft, oft kurz davor, ihn einfach um die Ecke zu bringen, ins KZ zu stecken oder einfach verschwinden

zu lassen, aber dazu wird Johannes gleich was sagen, eine letzte Sache noch, dann schließe ich diesen viel zu langen Monolog ab und zwar die Idee des Einzelnen, ich glaube das hattest du mir mir auch gar nicht angesprochen, also diese Überhöhung des Einzelnen, die Überhöhung des Individus, die auch so ein bisschen von Stürner herkommt, also diese Tradition über Stürner, Zunietsche und die Jünger trägt das dann eben auch weiter, also wirklich diese

Idee der Möglichkeit der Perfektionierung des Einzelnen, der Maximisierung des Potentials, des Individus, das war glaube ich auf jeden Fall auch eine Idee, der Jünger Nachgang hat und ja, die ja auch auf eine Art am eigenen Beispiel vorgelebt hat.

Zur Frage ob Ernst Jünger Romantiker war, habe ich hier noch ein Zitat, wir sind dabei genau die umgekehrte Bewegung zu vollziehen wie die Romantiker, dort wo sie eintauchten, da tauchen wir empor, die neue klare Optik ist noch schmerzhaft, noch ungewohnt, also ein Postromantiker könnte man sagen und dass er die Romantik praktisch zugrabe trägt und in der Neuesteidheit verblickt wird aus dem nächsten Zitat noch deutlich, die Technik

ist jetzt in solcher Tiefe realisiert, dass auch nach Brechung der Vorherrschaft des Technikers und seine Leitgedanken mit ihrem Bestand gerechnet werden muss, vor allem ist fürchterlich es an Opfern in sie eingebaut, so wird sie bleiben wie das alte Gesetz nach Christus bestehen blieb als eine unserer Erinnerungen mit dem ihr zugeordneten menschlichen Beistand bestand. Die eigentliche Frage lautet, ob man die Freiheit an sie verliert.

Also wo die Romantiker eintauchen ist ja vor allem das Gefühl und er lebt das Gefühl, an der Front wird das Gefühl absolut gelebt, die alle Gefühle in absolut maximaler Ausmaße, Explosionen, Trommelfälle, Bärsten fast vor. Zweitlich wird natürlich auch viel Naturzerstörung betrieben, das ist reinste Zerstörung von organischer Materie, also sowohl Mensch als auch Natur, was natürlich eigentlich eine antiromantische Bebehrung ist.

Also dieses ja und dann auch wie gesagt dieses immer technisierte, technisierte Gesicht des Krieges. Die Triffe, Dunkelheit, Nässe, Kälte, ja und eine absolut menschenfeindliche und unnatürliche Umgebung, die da geschaffen wird als letztlich antiromantische Bewegung, als Sieg letztlich einer Dystopie über ein romantisches Ideal aus einer Art. So, jetzt hat der Philippe die Romantik geredet, Back to Reality, die wird tauchen aus, die Romantik ist aufgetaucht, wie Jünger gesagt hat.

Und interessanterweise, wir haben gesagt, die Nazis waren Jünger teilweise zu radikal oder nicht elitärgen oder wie auch immer, er wurde mehrmals von Hitler persönlich eingeladen, einmal anscheinend um für die NSTAP einen Reichstag einzuziehen, den 20ern und einmal zu einem Reichsparteitag in Nürnberg und beide Male ist Jünger nicht aufgetaucht, obwohl er als Ehrengast eingeladen war und es ist bis heute nicht geklärt, warum er da nicht

aufgetaucht ist beziehungsweise warum er das Mandat abgelehnt hat, wahrscheinlich weil er so antidemokratisch ist, dass er nicht gemähen. Also, dass er kein Mandat der Weimarer Blick annehmen wollte, so. Das wäre ja auf jeden Fall den Schriften, die er in den 20ern veröffentlicht hätte, sehr inkonsequent gewesen, danach ins Parlament zu gehen, nachdem er eben ein großer Feind der Demokratie und des Parlaments war.

Was du gesagt hast, zu einem Verhältnis zu den Nazis, dieses schwierige Verhältnis setzt sich dann nach der Machtübernahme in den Nazis 33 weiter fort, seine Wohnung wird für den Kriminalpolizisten durchsucht, nachdem die Nazis die Macht übernommen haben, brechen dann ihre Durchsuchung ab, nachdem sie persönliche Briefe von Goebbels und Hitler finden. Oder merken moment, die Person, die wir hier durchsuchen, hat ja Fans an hohen Stellen. Was macht ihr denn im Zweiten Weltkrieg?

Ich kann es nicht vorstellen. Also, was du gesagt hast, es werden Freunde von mir abgeholt, verhaftet. Er hat auch erdobt, dass ich linksintellektuelle Freunde, die auch teilweise abgeholt werden, natürlich. Und ich glaube, er hilft auch teilweise Leuten, also er verkehrt auch mit Leuten gebrecht zum Beispiel zu dieser Zeit.

Und ich habe ja von auf den Mammeloklitten gesprochen, das ist, glaube ich, der endgültige Brot mit den Nazis, also wo sie merken, dass er sich von ihnen nicht vereinern lassen wird. Darauf, ja, daraufhin, erwägen sie natürlich auch die Möglichkeit, ihn tatsächlich wirklich aus der Wichsbräne, auf jeden Fall wird es für ihn deutlich unangenehmer. Und er war auf jeden Fall nie, also was er glaube ich, nicht war, war Mitläufer.

Also er hat sich nicht vererrt, wenn er Dinge vertreten hinter dem Erdversöhnlich Stand und wollte irgendwie radikalen, absolut harnelüchenden Wirklichkeiten materialisiert sehen. Aber ich glaube in einer relativ individuellen oder in einer persönlichen Autonomie den Massenbewegungen und auch der politischen Realität in dieser Zeit, dann geht der zweite Weltkrieg los, das hat ja auch noch ein bisschen gedauert, Machtübernahme und so zweiter Weltkrieg.

Also interessant werden natürlich die Jahre 33, also bis 39. Wir haben jetzt über die 20er Jahre gesporen, dann ist ja noch ein, fast ein ganzes Jahrzehnt vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges, wo er glaube ich auf jeden Fall noch mal in einem anderen Verhältnis zur Partei steht und zur Hitler selbst und so anzugabelt. Wenn das wäre interessant, dann müsste man noch mal, kann jeder von uns oder euch noch mal selbst die kleine Recherche machen, auf jeden Fall, glaube ich, interessante Jahre.

Und wie gesagt, er hat auch viel publiziert, ich glaube durchgehend. Und dann genau, 30 Kriegsaufbruch, war es auch noch eine interessante Räumtung. Ich habe jetzt den Namen des Ortes vergessen, aber er geht zurück in seine Heimat, kurz bevor der Draft-Staffel um, wenn er eingezogen wird mit seinen alten jeweiligen Kameraden aus dem ersten Weltkrieg zusammen wieder los zu marschieren. Genau, und ist dann wird eingezogen, also offiziell.

Also das, was ich jetzt gelesen habe von ihm, auch das Werk aus dem Mimmy jetzt hier zitiert hinter, das sind die Strahlung, die Pariser Tagebücher, da kommt er ins besetze Paris, ich glaube 41, hängt dann im Besetzten, von den Nazis besetzten Paris ab und rum und ist eigentlich an keinen direkten Kriegshandlungen mehr beteiligt. Also den gesamten zweiten Weltkrieg nicht. Er kommt dann an die Ostfront, also in den Kaukasus, zwei Jahre ist das, ich muss sagen, ja, für sich ein Flag.

Und danach bringt er zurück nach Paris, das über, ja, eigentlich bis 44 glaube ich. Also der Krieg ist dann irgendwann relativ deutlich verloren, geht natürlich immer weiter und er verbringt diese ganzen Jahre im, ja, im okupierten Paris bis auf die Kurse. Ja, und er macht sowas wie Zensur unter anderem dann auch. Briefzensur kümmert sich darum, was nach Hause geschrieben werden darf und was nicht von den Soldaten und sitzt da in sehr berühmten Pariser Hotels rum.

Die deutschen Soldaten, die generell lassen sich den besetzten Paris sehr gut gehen und er beschränkt seine Rolle in den Pariser Tagebüchern, aber eben auf diesen chronischen Beobachter. Er beobacht alles um sich herum und am meisten sich selber, wie er die anderen beobachtet in den besetzten Parisen.

Und das ist natürlich eine interessante Perspektive auf die Stadt und ist aber natürlich auch eine sehr begrenzte Perspektive, weil wir das natürlich nur aus der Sicht eines sehr gut gestellten Offiziers sehen. Das ist eigentlich die Perspektive eines Menschen, auf das was passiert, den wollte ich immer irgendwie begrenzt sein. Also es ist eine, ja, eine sehr offene Perspektive eigentlich.

Wie du es sehr gut gesagt hast, finde ich eines beobachters, der sich eigentlich die ganze selbst beim Beobachten beobachtet. Und der letztlich mit der ganzen Pariser Bohem, zumindest mit den Leuten natürlich, die im besetzten Parisen zu der Zeit verkehrt, also mit Coptou, mit Selin, also mit Selin hat er auch zwei, drei Begegnungen. Das ist auch eine interessante Schilderung über Selin, sehr wenig Schmeichheit. Ich glaube, an einer Stelle bezeichnen die ihn als ein Art Steinzeitmenschen.

Mit Picasso, Picasso trifft er auch, André Gied, auch Leute, die man nicht kennt, also einfach hat er so bekannte verkehrt, auch teilweise natürlich mit deutschen Offizieren und so. Und schreibt das halt alles auf irgendwie und teilweise auch durchsetzt mit einfach, mit physophischen Beobachtungen, mit Aforismen, mit Beschreibungen in der eigenen Bibellektüre, weil er aufmerksam zu der Zeit anfängt, die Bibel zu lesen, und zwar inklusive der Apokryphe.

Und das alles schildert er und natürlich weiß man nicht, was er davon, wie er sich da, in welchen Maße er sich da selbst sensiert, was er am Ende ausredigiert hat und so. Dazu einen der Auszüge, die ich aus dem Pariser Tagebüchern gewesen habe, ist die Hinrichtung eines Deserteurs, die er dort sieht und die dann der Gewaltbeobachtung im besetzten Paris ist, die er beschreibt.

Zur Flut von wiedrigen Dingen, die mich bedrücken, kommt, dass ich zur Aufsicht bei der Erschießung eines wegen Fahnen und Fluchts und Tote verurteilten, so ein Datenbefohlen bin. Ich hatte zuerst die Absicht, mich krank zu melden, doch kam mir das zu billig vor. Auch dachte ich, vielleicht ist es besser, dass du dort bist als irgendein anderer, und wirklich konnte ich manches menschliche fügen, als es vorgesehen war. Im Grunde war es höhere Neugierdien in den Ausschlag gab.

Ich sah schon viele Sterben, doch keinen bestimmten Augenblick. Wie stellt sich die Lage dar, die heute jeden von uns bedroht und seine Existenz schattiert? Und wie verhält man sich? Und seiner Zeit im Kaukasus, da wurde er auch Zeuge von Einsatzgruppen, die Massen hinrichtungen, Massenerschießungen durchgeführt haben. Und dazu schreibt er, ein Ekel ergreift mich dann vor den Uniformen, den Schulterstücken, den Orden, dem Wein, den Waffen, deren Klang sich so geliebt.

Also wir sehen, dass wenigstens offiziell in seinen Schriften sich da ein gewisser Wandelvoll zieht für den Zweiten Weltkrieg, nicht nur bei der Erschießung des Desertors, sondern wo er darüber nachdenkt, dass es ihm ja auch passieren könnte, oder dass er sich indirekt bedroht fühlt von der Gefahr der Erschießung, wenn er sagt, dass das ist wie man sich heute dazu verhält, wenn das heutzutage allen passieren kann, zu der Möglichkeit gegenüber.

Das ist eine Frage, die er sich stellt auf den Weg dorthin. Ja, aber es ist natürlich auch irgendwie nur das angeegelte Wegschauen. In der ersten Linie sieht man bei Jürgen den Trauer, um seine Liebe zum Soldatentum, wenn Leute im Kaukasus erschossen werden. Und er, also das ist jetzt sein erster Impuls, um seine Liebe zum Soldatentum irgendwie zu sorgen.

Und am 9. Januar 1943 war er dann wieder zurück im Paris. 1942 hatte er erst angefangen an einem Traktatenamens der Friede zu arbeiten, was als Appell an die Jugend Europas gedacht war und Forderungen nach Zündung der Verbrechen und Überwindung des Nationalstaates enthielt, was jetzt sich gar nicht mehr anhört nach dem Jünger in den 20er Jahren, sondern auf einmal nach einem progressiven Europäer, der die Überwindung der Nationalstaaten fordert und sich an die Jugend wendet.

Ich komme immer wieder zurück zu meinem heutigen Lieblingswort, dem Radikalismus Jüngers. Er war einfach auch da wieder extrem in diesem Drang alles zubeobachten. Und die Frage ist halt, bis zu welchen Punkt man diese Form der Beobachtung rechtfertigen lässt. Und ich glaube, die Frage, der sich auch selbst gestellt, ich finde es gibt Ausschnitte, aber das macht nicht weiß ich nicht, ob ich die heute morgen rausgeschrieben habe.

Auf jeden Fall sind diese Erschießungen immer relativ zentrale Momente, wo er sich selbst die Frage stellt, inwiefern das eigentlich vertretbar ist, seine Rolle da überhaupt irgendwie beteiligt zu sein. Auch wenn er nicht selbst schießt, sondern wenn er einfach nur dabei stirbt, hat natürlich diese Funktion für diese Amie, von der er im Zweiten Weltkrieg auch ein völlig anderes Bild hat als im Ersten.

Also das wird auch aus dem Pariser Tagebüchern, der Krieg dauert auch immer deutlicher, dass ihm klar ist, dass das erstens nur irgendwohin führt und zweitens absolut in die Vernichtung führt, eine Einbahnstraße in die Zerstörung. Auf eine Art sympathisierte natürlich mit den Leuten, die sich dem widersetzen. Andererseits hat er natürlich seine Meinung nach weiterhin seine soldatische Pflicht zu erfüllen und ist loyal quasi seiner politischen Autorität gegenüber.

Sie erstellen sich diese unaufflösbaren Dilemme an die ihm ständig. Zum Beispiel bei den Ashisfungen. Auch wieder Teilnehmender beobachte es auf eine Art und das einfach beobachtet. Spannenderweise kehrt er dann nach dem Fall von Paris nach Deutschland zurück und wird dem Volksturm Kommandant in so einem kleinen Dorf und dort gibt er den Befehl nicht zu kämpfen.

Und der Krieger aus dem Ersten Weltkrieg, der in den 20er Jahren so besessen von dem Kampf und Autorität war, widersetzt sich dem offiziellen Befehl und verhindert dadurch wahrscheinlich in den letzten Kriegsstunden noch einige Tote, was vielleicht doch für einen echten Sinneswandel spricht.

Und in Jahren nach dem Krieg wohnt er bei den von Staufenbergs, kriegt Publikationsverbot, weil er den Nazifizierungsdokument nicht ausführen will und als Wegbereiter des Nationalismus als belastet gilt, komisch, nach den Seiern, die er in Zwangskern veröffentlicht hat. Und nimmt den das Publikationsverbot dann hin.

Eine kleine Seitenetage, die wir jetzt vergessen haben, ist, dass sein Sohn Ernstl sich gegen das Nazi-Regime in 45 geäußert hat und Sachen gesagt hat, wie das Hitler gehängt werden sollte und so und dafür eigentlich vielleicht also hingerichtet hätten werden könnte. Und am Ende dann in letzten Kriegswochen gefallen ist in Italien und sich die Frage gestellt hat, ob er nicht wirklich hingerichtet wurde.

Also da wusste ich immer selber nie dann ganz sicher, ob er dann nicht tatsächlich noch für die Kommentare aus dem Verkehr gezogen wurde. Und das hat tatsächlich noch zu einer nachhaltigeren, denke ich, Ersäuerung mit der Regime auch geführt, als er Todseigenin Sohn ist. Auf jeden Fall lebt er dann mit den Staufenbergs auf dem Schloss nach dem Kriegsende und lernt, den Erfinder des LSDs kennen.

Er lernt Albert Hoffmann kennen und macht mit Albert Hoffmann verschiedene Drogen-Experimente, die er auch niederschreibt und deswegen habe ich das Buch über Drogen, das war sie meine erster Kontakt mit Jünger war, kommt aus dieser Phase, den Beginn seiner Spätwerks. Er lernt Albert Hoffmann 1949 kennen und beginnt dann seine LSD-Experimente in den frühesten 50ern, lange bevor irgendwelche Hippies LSD genommen haben, hat Ernst Jünger LSD genommen. Das ist schon wahnsinnig.

Walter Benjamin hat mit Maskalinen experimentiert in den 20ern und Walter Benjamin hat übrigens sehr viele schlechte Sachen über Jünger geschrieben und ihn mit den Protofastisten gesehen. Oder muss ich mal nachs Ofen, da habe ich nämlich auch die Gesamtausgabe geschopt. Ich muss immer Ernst Jünger so Funktionen betonen und gucken, was Walter Benjamin dazu zugeschrieben hat.

Auch da wieder die Suche nach der absoluten Erfahrung, jetzt wo es den Krieg nicht mehr gibt, wendet sich Jünger den Drogen zu, beziehungsweise der psychidilischen Erfahrung. Wir können vielleicht noch mal ein bisschen was zu Jünger nach dem Zweiten Weltkrieg jetzt generell in der Rezeption sagen, die Jünger dann danach genossen hat. Er hat dann Sachen wie der Waldgang geschrieben, wo es eben darum geht, dass man sich totalitarismus dadurch auch entzieht, in dem man in den Wald spazieren geht.

Und tatsächlich, deswegen wird er mit Ebola eben auch verglichen. Ebola, der sich gefragt hat, wie kann man nach dem Zweiten Weltkrieg noch Faschist sein? Und Jünger, der sich gefragt hat, wie kann man nach dem Zweiten Weltkrieg Menschen nicht mehr nach dem Zweiten Weltkrieg sein? Keine Ahnung, ich kann es schwerer schälen. Bei ihm ging es jetzt nicht darum, wie man Faschist ist, sondern es ging eben auch um einen gewissen Rückzug auch vor der Moderne.

Und der Kehrversammler und der Waldgang wurden schon so als Rückzug von der Moderne auf jeden Fall interpretiert. Und Jünger selber hat sich auf jeden Fall auch bis er, ich glaube ich, mit 85 Mal gesagt hat, ich habe es rausgesucht, also sich nicht von seinen 20er Jahren Sachen so dezidiert jetzt irgendwie distanziert.

Stattdessen hat er immer wieder darauf hingewiesen, dass der Nationalsozialismus nur so groß werden konnte, weil man so große Angst vor dem Bolschewismus hatte und hat immer diese These, die auch vernollte, im Historikaststreit ein Groß gemacht wurde, eben zu sagen, ohne die Angst vor dem Bolschewismus hätte es keinen Nationalsozialismus gegeben.

Zitat der Bürger sieht, dass seine Klasse in einem großen Reiche ausgerottet wird und dass im eigenen Lande Kräfte auftreten, die das Billigen und anstreben. Er sieht, dass ihm zugedachte Schicksal voraus. Er erkennt auch, dass die Mittel des Rechtsstaates zu seiner Sicherung nicht ausreichen, weder die Regierung noch die Volksvertretung noch die Polizei.

Er beginnt seinerseits den Rechtsgrund zu verlassen, also von Jünger angestrebte These, dass eben dieser Klassenmord der Bolschewiki, der logische und faktische Vorgänger zum Rassenmord der Nationalsozialismus, dann ist.

Also das Ganze wird dann eben ausgedehnt auf eine Rechtfertigung für den Holocaust und da wird es dann eben sehr problematisch, denke ich, wenn man sagt, der Terror, der Klassenterror der Bolschewiki nach der russischen Revolution und hätte dazu geführt, dass auf der anderen Seite dann ein Rassenmord irgendwie die logische Folge ist. Hätte das wirklich als logische Folge bezeichnet oder hatte das als Zweiausdeutung einer gleichen Bewegung gesehen?

Die Jünger und Nolte haben die Kausalität da stark gemacht in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg und das war auch der Grund für den Missaulgestreiter in Deutschland als großes Ding. Wird auch mal noch eine Folge auf jeden Fall genau. Die Jünger verfolgete die Absicht, Zitat, die Untaten der Wehrmacht zu verschweigen und zu verdrängen.

Zitat Ende. So forderte er 1946 in einem Brief an den Schriftsteller und Kriegskameraden Gerhard Nebel, die Tatsache, dass Verbrecherische, das ohne Zweifel vorhanden war, rein auszuschneiden, zur Ausmerzung. Man muss es sichtbar machen und ausrotten, und zwar möglichst durch deutsche Justiz. Und die Tradition muss vom Hakenkreuz getrennt werden. Unter diesem Motto stand vieles, von dem was Jünger und Speidel fordern, umtrieb.

Also es ging um die Idee quasi, die Wehrmacht, zu der auch die Jünger dann gehörte im zweiten Weltkrieg, von der Idee zu trennen, dass die irgendwas mit den Nazis zu tun gehabt hätten, weil die Krieg schuld ganz klar auf die Nazis zu schieben von der Wehrmacht. Und dieser Mythos der sauberen Wehrmacht, der ja heute hoffentlich für alle Hörer und Hörerinnen widerlegt, wir können mal noch mal darüber reden.

Aber es ist natürlich klar, dass Einsatzgruppen und Erschiefungskommandos der Wehrmacht am Holocaust ganz direkt beteiligt waren. Die Hälfte der Toten in Osteuropa im Holocaust sind nicht in den Vernichtungslagern wie Treblinka oder so umgekommen, sondern von Leuten erschossen worden. Also 3,7 Millionen Menschen oder so. Und das waren eben die, der Wehrmacht unterstellenden Einsatzgruppen.

Es waren die Polizisten aus Hamburg, über die es sich Studien geht und die normalen Männer, die in der Gruppe da den ganzen Tag lang Leute an der Sandgruppe erschossen haben. Und das wollte Jürgen eben trennen und sagen, das war die SS, das waren die Nazis. Und das war diese Reinwaschung der Versuch des deutschen Militär irgendwie reinzuwaschen von den Verbrechen im zweiten Weltkrieg. Ja, das ist ein interessanter Punkt.

Ich finde auch, dass die Pariser Tagebücher so ein bisschen wirken wie der Versuch einer Reinwaschung, also als beteiligter Unbeteiligter auf eine Art in diesem ganzen Prozess. Was er selbst gesagt hat, er wurde irgendwie gefragt in einem Interview, was dann eigentlich was das Schlimmste für ihn gewesen ist im ersten Weltkrieg noch. Also was für ihn das größte Traum dargestellt, das größte Verletzung für ihn war. Und er meinte, ja, dass wir den Krieg verloren haben.

Und ich glaube, dass das tatsächlich, also das wird es tatsächlich auch gewesen sein. Also ich glaube, wahrscheinlich ist dieses ganze Werk, was danach kam, das ganze Wirken und so, dieses Jahrzehnte danach, sind wahrscheinlich tatsächlich also das Ure-Ereignis und auch so ein bisschen die Genese von Jünger als bedeutender Person und so.

War halt der erste Weltkrieg und wie gesagt, daran ist, wie er das selbst gesagt hat, seine größte Demütigung und Verletzung gekoppelt, nämlich die Niederlage in diesem Krieg. Und die, ah, hat er nicht verkraftet, augenscheinlich.

Und alles, was danach kommt, ist wahrscheinlich tatsächlich der Versuch, diese Tubenden, die er in diesem Ganzen gesehen hat und das Ideal, das er da selbst von mitgenommen hat, irgendwie zu bewahren auf eine Art vor allem, was danach kam vor dieser letztlich parasitären Selbstzerstörung von diesem, von dem allen durch den Nationalsozialismus, also das irgendwie als, wie so ein Krebs geschwürt und aus einem noch lebenden Organismus wieder rauszuschneiden, um dann den Patienten am

Leben zu erhalten und irgendwie weiterzumachen. Weiter eben auf seine, in Richtung seines Ideals zu streben, natürlich absolut illusionär. Ich denke, dass das von diesem Versuch zeugt eben dieser Form der Reinwaschung, die scheitern muss. Ja, und dieser Versuch der Reinwaschung ging, betrug sie eben nicht nur auf die Wirre macht und ihre Verbrechen, sondern auch im Weiteren auf jünger selbst und die konservative Rechte nach dem zweiten Weltkrieg.

Und ein spannendes Beispiel, was ich jetzt noch kurz mit euch besprechen will, ist die Idee der konservative Revolution. Habt ihr davon schon mal gehört von der konservativen Revolution? Mimi nickt. Julius sagt. Schon mal von gehört, am Rande irgendwie in den letzten Jahren ein bisschen mitbekommen, dass es sowas gibt und dass sich Leute darauf berufen und dann haben wir da kurz zurückgesprochen.

Genau, der Begriff wurde von Armin Moller, heißt er ist ein Schweizer, in seiner Doktorarbeit erfunden, wo er diesen Begriff des Östemalers ist, immer auftaucht und wo er eben erklärt, was seiner Meinung nach die konservative Revolution war und warum es ganz plagativ gesagt eben konservative Denker gab, die keine Nazis waren wie Ernst Jünger, aber die eben versucht haben eine konservative Revolution abseits der Revolution der Nazis sozusagen anzustreben

und die als autarkes, unabhängiges, gedankliches Konstrukt an den Nazis vorbeiführen und deswegen nicht mit denen irgendwie beschmutzt werden sollen, genauso wenig wie die Wehrmacht eben von den Verbrechen der Nazis.

Also da geht es eben um diese Trennung und das wird alles auf die Nazis, wie es typisch in den 50er Jahren auch sehr auch wog war in Deutschland und bis heute noch ist eben zu sagen, ja das waren ja die Nazis und der Rest hatte damit nichts groß zu tun, das ist natürlich sehr, sehr einfach so und zu sagen die Nazis waren die anderen.

Und Mola ist da ein ganz elementarer Bestandteil dabei und das unglaubliche, meine Meinung auch, ist das Jünger, der ja selber in den 20er Jahren so ein bisschen als rechter Theoretiker und Wortführer aufgetreten ist und gewissen kreisen.

Ein Jahr nach dem Krieg 1946 einen Artikel in der Weltwoche liest, wo ein Journalist namens Armin Mola positiv über Ernst Jünger schreibt und dann dachte sich Jünger, das ist doch ein netter junger Mann und drei Jahre später hat er ihn sich als Privatssekretär angeheuert und Armin Mola war vier Jahre lang von 1949 bis 1953 der Privatssekretär von Ernst Jünger. Also eine ganz klare personelle Unterschreibung, die saßen jeden Tag zusammen im Büro.

Als Jünger dann seine früheren Schriften für Neuausgaben überarbeitete und ihn einige nationalrevolutionäre Spitzen nahmen, kam es zum Zerwürfen des von Mola, hieß es später Zitat, ich hatte öffentlich gegen Jünger Selbstverschlimmelung vorgenommen an seinem Werk protestiert. Das war dem Meister zu viel Erziehung von Zeiten seines Sekretärs.

Zitat Ende. Also Mola wendet sich dagegen, dass Jünger die nationalistischen Sachen dazu nimmt, und entfernt aus seinem Werk in den späteren Ausgaben, weil Mola ihn eben gerade deswegen so toll fand als Rechtenvortenker und Theoretiker. Bedenke ich schon mal, wenn quasi Jünger späte Milde, nach zu viel LSD vielleicht, Mola nicht radikal genug ist und deswegen gilt Mola eben auch als Vordenker der neuen Rechten, die es heute gibt, die Kubitek und so gehen auf Mola mit als Vordenker zurück.

Und Ausgangspunkt war eben Molas Doktorarbeit über die konservative Revolution, die von 1950, also das erste Mal, dann raus kam bis 2005 mehrere Neuauflagen erfuhr und innerhalb des Konservatismus als Standardwerk heutzutage gilt. Mola gelang es nämlich den Begriff der konservativen Revolution in der Geschichtswissenschaft bis in Handbücher zum Einstieg zum Thema zu etablieren.

Das heißt diesen Begriff findet man wirklich überall, obwohl das Buch und die Kernthese nicht unumstritten geblieben sind, weil Leuten eben aufgefallen ist, dass er eigentlich einen Mythos schafft. Er schafft einen Mythos des Konservativen, der nichts mit dem Völkischen zu tun hat, obwohl es diese Trennung in 20 und 30 Jahren eben offensichtlich nicht gab, wenn wir uns die Jüngers wirken anschauen. Das war aber natürlich sehr praktisch, das nach dem Krieg so alles sauber und reinzuwaschen.

Der Soziologen Stefan Breuer kritisiert, Zitat, dass Synthakma konservative Revolution ist eine der erfolgreichsten Schöpfungen der neueren Ideengeschichtsschreibung, ein unhaltbarer Begriff, der mehr Verwirrung als Klarheit stiftet. Gleichwohl sei er historisch wirksam.

Breuer schlägt stattdessen dem Terminus Neuer Nationalismus vor, der sich in der Fachwissenschaft aber leider nicht durchgesetzt hat meiner Meinung nach, weil es deutlich besser trifft, von einem neuen Nationalismus zu reden, der vielleicht ohne den Antisemitismus der Nationalsozialisten jetzt auskommt, aber ansonsten viele der Kernthesen teilt oder sogar noch radikaler in manchen Punkten ist.

Mola ist einfach ein Apologet am Ende, einer der versucht da Trennung zu schaffen, wo es keine gibt und es schafft, damit seit dem Fünfstgang ganz klar so eine Hilfe für die rechte Intelligenz hier in Deutschland geschaffen, weil man sich dann natürlich auf diesen Begriff immer zurückziehen konnte und sagen konnte, wir sind aber doch die guten rechten Konservativen.

Wir haben doch mit den Völkischen nichts zu tun, obwohl man vielleicht, wenn man in die Details guckt, viel mehr Überschneidung sieht, wie man das gerne hätte. Ja, und das Ganze ist natürlich noch unglaubwürdiger, wenn jemand jünger nachträglich eben ganz klar aus diesem völkischen ins Konverative Lager bezieht und vor allem auch die früheren Schriften von Jünger, weil er persönlich für jünger gearbeitet ist hat. Also was ist denn das für eine Art von Geschichtswissenschaft?

Dass die Person, die jahrelang der Privatsekretär von einer Person war, danach entscheidet, wie die historisch rezipiert wird und wie die einzuordnen sei. Das ist bisschen wie Andreas Scheuer.

Da hat doch der, ich weiß gar nicht, Ministeriumssprecher oder so, hat jetzt so ein Ministeriums Krimi geschrieben, der ehemalige Ministeriumssprecher von Scheuer hat ein Ministeriums Krimi geschrieben anscheinend, wo er genau mehr oder minder satirisch das Ministerium als völlig chaotisch und den Minister als völlig, wie sagt man, dumm, kaputt, töppelhaft und zu nichts gut beschreibt. Ein bisschen so Arbeitsbeziehungen, die so ein sehr ungutes Ende nimmt.

Ein ungutes Ende genommen hat, aber von jünger langfristig wahrscheinlich gut war, weil er eben aus diesem völkischen Verdachtstil ein bisschen rauskamen und damit eher, also es wurde ein bisschen reingewaschen, der ist Journalist Thomas Assheuer, bezeichnet Murlers Arbeit als Verkaufstrich in der Absicht ein politisches Bündnis der Rechtsradikalen mit den Konservativen der Bundesrepublik zur ermöglichen.

Zitat. Die hochaggressiven Traditionsbestände sollten nicht mehr als rechts, sie sollten fortan als konservativ etikierte werden. Das alte Gedankengut wurde säuberlich vom Faschismusverdacht gereinigt und im Publikum als normale konservative Grundnahrung schmackhaft gemacht. Und damit geht es einfach darum zu sagen, weil was konservativ ist, also ist ja komplett undefiniert. Konservativismus ist ja tatsächlich ein Level, das ändert sich ja auch die ganze Zeit, es ist ein sehr fluide...

Was ist Bewahrung dessen, was ist Sicherheit über Freiheit und von Stabilität? Genau, aber wie bewahrt man das, was ist und wenn dann eben zunehmend Faschistoide und völkische Gedanken eingehen und sagen, na was muss denn bewahrt werden und was ist denn das Ideal, wo man zurück hin oder welche Zukunft will man denn auch als Konservative?

Oder dann stehe man eben sehr schnell vor Fragen und Antworten, die dann gleich vereinnahmen werden können und da hat Mola auf jeden Fall Grundlagenarbeit geleistet, dass Sachen und Schriften, die ganz klar völkisch und rechts sind und rechtsradikal sind auch unter einem konservativen Level dann wieder publikationswürdig oder interessant waren.

Da geht es mir jetzt nicht um in Stahlgewittern oder so, aber da generell und auch nicht nur in Wiener, aber unter diesem Begriff der konservatischen Revolution fallen ja verschiedene Denker auch noch einige über die wir reden werden und da ist es eben immer wichtig mitzudenken, dass die Musikhalogorie gelandet sein sind, weil ein Vordenker der neuen, rechten und Privatssekretär von Jünger sich das so in seiner Doktorarbeit 1950 überlegt hat verdammte Scheiße.

Ich glaube wir müssen ja auch unterscheiden zwischen Ernst Jünger dem Schriftsteller und Ernst Jünger, der von verschiedenen Seiten auch versucht wird, vereinnahmen zu werden und aufgrund seiner Positionierung und durch das Erfolg seines Werkes, durch das klare Statement, dass er bis zu jünger Krieges gesetzt hat, natürlich auch von politischen Parteien und Funktionären versucht wurde, einzunehmen. Ja absolut, aber wir sehen ja wie schwer Jünger einzuvernehmen war.

Er hat selber dann ja in den 20 Jahren keine zu genötigten Krasse Schriften gegen die Republik und so antidemokratisch zu sein. Das war jetzt keine Nötigung von irgendjemandem. Er hat ja ganz allein so gewollt und auch die Schriften, die er dann publiziert hat und dann diese, dass sich dann nicht ganz von den Nazis vereinnahmen lassen und dass er dann die Treffen mit Hitler und die Ehrengäste und die Parteiposition irgendwie abgelehnt hat.

Das kann man ja sicherlich ja zu gut erhalten irgendwie oder das macht das Ganze ein bisschen an wie bei Lentor, aber diese frühen, stark antidemokratischen Schriften und dann das spätere, sich davon nicht demok distanzieren auch immer und ja, das tun wir zurückziehen aufs Käfer sammeln, ist jetzt nicht so, also die Wandlung und die man nach dem ganzen LSD erwarten könnte, ist jetzt nicht in der Stärke gekommen.

Also Vereinahmung denke ich nach dem Krieg vielleicht, aber in den 20er und 30er Jahren war er schon auf drei Wende Kraften, ein ganz, ganz weirden Zirkel.

Die Geschichte, die ich mir jetzt über Ernst Jünger LSD, dass er eben als junger Mensch in den Krieg gezogen ist und dort mit schrecklichem konfrontiert wurde, dort ganz viele Traumata erlitten hat und in der Traumatherapie ist ja auch ein Vorgehen, diese Traumata irgendwie sprachlich zu bearbeiten, eine Sprache dafür zu finden für diese Erlebnisse und diese Momente der absoluten Hilflosigkeit, der absoluten Schwäche, die er auch auf dem Schlachtfeld

erlebt hat, als Momente der Stärke auszuleuchten. Also dass man aus den traumatischen Lebensereignissen Momente Stärke macht, die man überlegt hat, die man überstanden hat und durch die man überhaupt erst weiterschaft zu leben.

Und ich könnte mir vorstellen, dass er, er hat ja die ganze Zeit nur geschrieben, er hat es in den Schützengräben, wie du das geschrieben hast, er hat es nach dem Ersten Weltkrieg geschrieben, weil diese Traumata noch immer vorhanden waren und er war gepeinigt von seinem Demo, du hast gesagt, er hat auch Hölterlin gelesen und ich denke so ein gewisser Wahn und ein gewisser Umgang einfach mit diesen krassen Erfahrungen hat dazu geführt, dass

er, dass er von nichts anderem gesprochen hat, vom Krieg und von den Tugenden, die er sich jetzt schön geredet hat, weil diese Tugenden die Kameradschaft und der Glaube an die Familie des Vaterland, was auch immer die einzigen Dinge waren, die ihm in dieser hilflosen Situation halt gegeben haben, woran er sich festklammern konnte und später dann die Käfer vielleicht dann doch noch seine Rückkehr zur Natur, aber ich glaube es waren getriebene, getriebene Charakter.

Heute habe ich gehört, er hat das Schreiben, hat er als Trieb bezeichnet, also das ist ja genau ein Trieb, der mit nie eine andere Wahl gelassen hat als zu schreiben. Ich glaube Jünger erstens wollte er auch glaube ich nie eine Person des öffentlichen Lebens sein, also er hat sich auch nie als Schriftsteller gesehen zum Beispiel, sondern einfach als jemand, der schreibt, weil er eben diesen Trieb hat.

Ich glaube ich, von ihm immer gut finden werde, sind halt diese dokumentarischen Sachen im Tagebuchstil, wo er seine eigene Welterfahrung darlegt. Für sich selbst in erster Linie würde ich denken und für niemanden anderen konkret, also ich glaube, dass er nie für irgendeine Zielgruppe geschrieben hat und dass diese ganze Frage der Vereinnamung und diese ganze Forderung nach Distanzierung und so, die dann an ihn ran getragen wurden.

Ich glaube, dass ihn das einfach nicht sonderlich interessiert hat. Vielleicht ürre ich mich auch, vielleicht war er auch ein großer Blender und hat erfolgreich sein Gesamtwerk so redigiert, dass es irgendwie so ausser als hätte er Integrität halbwegs erfolgreich gewahrt, das kann auch sein. Aber wie gesagt, ich würde ihn halt in erster Linie auch als Künstlerpersönlichkeit sehen wollen, wo das Werk wahrscheinlich am ersten für sich spricht.

Und ja, und darum stimme ich dann halt durch diese 22 Bände des Gesamtwerks lesen, um da ein gebührendes Bild von zu bekommen. Das mache ich dann im Niedensommer, wer weiß. Ich höre dir ein Juvenile-Experte zu und würde mir hier in den Podcast kommen und die Lücken schließen, die vielen, die wir heute aufgemacht haben. Ja, Armin Moller ist glaube ich tot mittlerweile. Ansonsten wäre auch 105 oder so, es glaube ich nicht, dass er jetzt noch zuhört. Liebe Grüße gehen raus, Armin Moller.

Aber ich glaube, so ein bisschen fällt so auch die Blendung von Jürgen dabei hinein.

Jemand, der so viel auch programmatische Schriften herausgegeben hat und sich durchaus schon Gedanken gemacht, wie seine ideale Gesellschaft aussehen soll und dann zu solchen radikalen Stößen kommt, ist jetzt nicht jemand, der sich nur als Künstler sieht und nicht über diese individualistische Ebene auf der er oft schreibt, hinausdenkt und gleichzeitig glaube ich auch, dass sich immer bei seinen Tagebüchern Sachen dessen bewusst war, dass

er die publizieren will und dass er immer mit einer gewissen wahrscheinlich seitzweifenden ersten Gedichten und Veröffentlichung im Wander Vogel als jüngere Dandy in gewisser Sendungsbewusstsein hatte und wusste, dass das Leute lesen werden und deswegen das schon mitgedacht hat.

Ich glaube, dass er das wahrscheinlich schon bei seinen Tagebuchaufzeichnungen im ersten Weltkrieg mitgedacht hat und dass er danach so viele Editionen davon immer wieder rausgebracht hat, zeugt ja schon davon, dass es ein konstanter Prozess war. Also ich glaube nicht, dass er, ich sage nicht, dass er gelogen hat.

Ich glaube einfach nur, dass er seine Erlebnisse immer durch eine gewisse Linse wahrgenommen hatte und die Linse war sicherlich auch geprägt davon, dass er ein gewisses Publikum geschrieben hat und das war ein 20er ein anderes wie ein 30er, ein 40er, ein 50er nochmal ein ganz anderes, aber im Endeffekt hat er sich, also du hast mir so kritisiert, dass wir uns an der Biografie so lange gehangelt haben.

Ich finde es ganz spannend den Unterschied zwischen seinem Berg, wenn man jetzt nur die literarischen Sachen von Jürgen liest und wenn man sich dann seine Biografie anguckt, diese Unterschiede, die sich da auftun, zwischen dem teilweise der unpolitischen Parisier, der Tagebüchern und dem 10 Jahre davor sehr politischen Schriften, ist ja sehr spannend.

Ja, dass wir uns an der Biografie von Jürgen langen hangeln, das ist ja klar, und sein Berg ist ja sehr, sehr eng gekoppelt an seinem Biografie und davon nicht unabhängig zu denken. Und die Parisier-Tagebüche sind auch gar nicht unpolitisch, also es ist eigentlich durchgehend politisch in den Tagebüchern nur halt diese Radikalität und diese Euphorie, der 20 Jahre fehlt halt, also es hat einfach desillusioniert.

Und ja, ich finde halt bei Jünger interessant, dass er glaube ich einfach auch eine Entwicklung durchmacht, also dass es jemand ist, der in den 20ern ganz andere Sachen schreibt als in den 40ern und sich dann nochmal ganz anderen Experimenten zuwendet mit diesen ganzen LSD-Erfahrungen und so. Und zwar, dass es einfach jemand ist, der verschiedene Perspektiven eröffnet auf das 20.

Jahrhundert, die immer anders sind, der natürlich auch über seine Biografie an eine gewisse gesellschaftliche Realität zu jedem Zeitpunkt irgendwie gekoppelt ist und da in einem Zusammenhang steht und denen wahrscheinlich nicht immer in höchster Integrität auflöst, das sehe ich auch, aber da gibt es auch ganz andere, also eine Heidegger und so, ne?

Gut, das relativiert jetzt man sollt, also das relativiert jetzt nichts, aber er hat glaube ich einfach viele Experimente gemacht, einige davon sind krachend gescheitert, für andere liest man ihn noch heute. Auch er wird auch erst tatsächlich zum Beispiel in Frankreich, ist ja wahnsinnig beliebter als in Deutschland, würde ich sagen, da wird er auch unvoreingenommener gelesen.

Und ich finde, dass man in Deutschland relativ schnell dazu neigt, Leute so abzustempeln, Leuten nicht einzugestehen, dass sie gewisse Dinge sagen, zu bestimmten Zeitpunkten und zu anderen Zeitpunkten andere Dinge sagen und dass da eine gewisse Entwicklung stattfindet und das am Ende halt wie gesagt auch ein Gesamtwerk und eine Gesamtpersönlichkeit steht, die einfach durch ein absolut chaotisches Jahrhundert mehr und gestolpert ist und würde ich sagen,

ich würde wahrscheinlich fast sagen, falls dann noch so das meiste oder relativ viel daraus gemacht hat, so den denen, wenn man sich die Umstände von dem allen anschaut. Ja, so muss man belassen, ich hätte mir von ihm auf jeden Fall ein bisschen in klarer Distanzierung gewünscht. Ich habe noch einen Abschließendes Zitat von jemand hier im Rückblick gefragt, mit 85 nach seinen nationalistischen Anfängen, wie er das jetzt rückwirkend sieht.

Und er hat gesagt, Zitat, für mich gewinnt das zunehmend historischen Charakter und das ist auch das Angenehmste, was man darüber sagen kann. Und das ist vielleicht, ich hätte mir ein bisschen mehr Distanzierung als das vielleicht gewünscht, aber er war glaube ich bis Ende seines Lebens kein besonderes großer Demokratiefreund.

Ich weiß ja, wer den ersten Weltfig auf eine Art und Weise mitgemacht hat, wie Jünger und Selina auf, wie viele Ziele, da gibt es einige Stimmen, Selina war Selina gut, Selina hat es ja auch böse mitgenommen, etwa Menschen, der dann halt abgestürzt, sehr Wittgenstein. Und wirklich wie Jünger, also ich habe den ganzen Krieg durchgemacht, dafür viel und karp, karp auch. Und karp auch. Und auch zicht, zicht, zicht, sich ordnen und so bekommen.

Und natürlich hier, die heißt es, Tartoflobicos auch im Schützen, also das wäre halt auch mit Schwerbego der Stand, halt auf der richtigen, auf der Sonnenseite der Geschichte so kann man das sagen. Wittgenstein hat bei der österreichischen Armee gekämpft. Inwiefern stand Wittgenstein auch auf der sonnigen Seite der Geschichte?

Also ja, Wittgenstein war auch im Schützenkram, ist ein Weltkrieg, hat laut der Geschichte auf Zahlen massprobiert, auf besonders schöne Zahlen, Kombinationen, das ist die Legende, das der Straktatus logico filosoficus da seinen Ursprung genommen hat, gleichzeitig glaube ich, dass Jünger viel zu schlecht in Mathe war, um Zahlen geil zu finden. Jünger war eher so der Typ für die Literatur, Literatur- und Biologieleistungskurse.

Er hat ja später irgendwann mal auch zu viel Zeitlichen Life-Zeg angefangen, Biologie zu studieren, kurz und hat es aber abgebrochen, das Studium haben wir vergessen. Aber sehr bewegtes Leben, wir haben, denke ich heute, ein wilden Ritt durch das Leben von Jünger gemacht und bis in die Uneinigkeit auch hier im Podcast klar gemacht über wie viele Jünger, die Mühldeutungen Jünger ermöglicht und wie schwer es ist, vielleicht Jünger auch in so eine kleine Box zu packen.

Wir haben, denke ich, biografisch die problematischen Sachen von ihm, wir können dort der Arbeiter lesen, ich denke da wird es ja politisch. Aber auf jeden Fall lasst uns den Bewertung und Abhalt erst gut fandet, kannst du genau und abonniert uns und wir haben Patreon falls ihr uns unterstützen wollt, ist dann nicht das Ende, wir können noch weiter reden, aber das kann man gut mal auch zwischen drin und dass Leute uns gerne unterstützen können und weiter empfehlen.

Nachdem wir jetzt am Ende unseres Podcasts sind, du hast davon gesprochen Julius, dass Ernst Jünger eine Wandlung durchgemacht hat, hast du jetzt auch eine Wandlung durchgemacht, seitdem du angefangen hast dich mit Ernst Jüngern zu beschäftigen und vor allem jetzt, nachdem du das alles mal los werden konntest, womit du dich befasst hast. Ich habe so eine Wandlung durchgemacht, aber ich habe wie gesagt mich angefangen mit dem zu beschäftigen und dann auch relativ bald wieder aufgehört.

Da lest mal die Pariser Tage, da sind einfach Passagen dabei, wo ich mich selbst wieder finde auf eine Art, die ich einfach für gut geschrieben, für gut beobachtet und für einfach sehr, sehr interessant befinde oder was auch immer.

Und ja, Wandlungen, das ganze Leben ist ja eine große Wandlung, der Krieg ist der Vater von allen Dingen, auch von hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier! Das war vollkommen super!

Stehen jetzt equity auf die回ogie ab, ich bin erst hier, ankled Mutter nur für das nötigste Verlassen habe, beginne ich zudem eine ästhetische Affinität für Enst Dünger zu entwickeln. Geht es mir gut? Wie geht es dir jetzt Julius? Ich glaube, ich glaube, die Fragen können wir alle mit einem eindeutigen Nein beantworten. Nee, mir geht es tatsächlich, ja, mir geht es. Okay, jetzt bin ich etwas ausgelaugt.

Mein Ansinn war auch nicht, dass ich hier zum Jünger Apologäden zu werden, aber ich, ja, ich weiß es nicht. Ich glaube, da ist schon einiges dahinter einfach so an ästhetischer Qualität bei dem Jungen. Ich glaube, das muss man ihm lassen. Und der Stand auch einfach, glaube ich, für den Deutschland, dass halt auch einfach in den beiden Weltkriegen dann nach und nach einfach im Arbeiter untergegangen ist und wie gesagt, er hat das nicht so ganz verkraftet.

Die jungen konsultiven Revolutionäre haben das nie verkraftet und machen da ihr Ding draus und das ist alles zum Scheitern verurteilt, hoffentlich. Ja, mir geht es ganz gut damit, dass das Deutschland in zwei Weltkriegen untergegangen ist. Ich glaube, ich hätte deutlich schlechteres Leben in dem Land geführt, das ich jünger also vorgestellt hat. Das hört sich ziemlich stressig an und ziemlich autoritativ alles und ja, nach wenig Freiheit. Ja, liebe Leute, wir alle kennen es.

Uns geht es manchmal einfach schlecht und wir alle kennen uns gerade, ihr, die ihr in den Podcast kennt. Unsere Welt ist ziemlich verrückt und manchmal beschäftigen wir uns unnötigerweise mit sehr ernsten Themen, sehr düsteren Themen der Menschheitsgeschichte. Und das ist unser aller Psycho-Hygiene manchmal nicht so ganz zuträglich.

Also, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr euer Leben nicht unter Kontrolle habt, die Probleme, die ihr zu bewältigen habt, gerade nicht lösen könnt oder nicht auf adäquate Weise lösen könnt, holt euch Hilfe, sucht euch einen guten Therapeuten oder eine gute Therapeuten und hört nicht unbedingt unseren Podcast. Und der wird eurer Psycho-Hygiene auf jeden Fall nicht sonderlich zuträglich sein.

Es ums Umdienung zu Podcast führen, egal was eure Therapeuten und Therapeuten sagen, ihr müsst weiterhin Podcast hören. Das ist auf jeden Fall wichtig, eine historische Bildung. Da kann man seine eigene Situation super relativieren, wenn man weiß, wie die Leute sonst so drauf waren.

Wir lernen wenigstens hoffentlich aus unserem Podcast die gleichen Fehler nicht nochmal zu machen und auch weiterhin uns gegen rechtradikale und extremistische Talentsen auszusprechen und dem Rechtsdruck in Deutschland mit unserem Podcast auch in gewisser Weise zu begegnen, den Verschwörungstheorien, Pseudowissenschaften und anderen Ideologien. Wie ist der Bruno Gröning? Den mir da ich jetzt hier entdeckt habe, Bruno Gröning, wie ist der jetzt hier?

Also uns ein paar neuen Themen ist darüber den Weg gesteupert die letzten Tage. Da wird auch einiges kommen. Vielen Dank fürs Zuhören und mal schauen, wie viel man hier voll raus schneiden. Bis nächste Woche. Macht's gut. Tschüss. Ich hoffe, ihr fand es interessant heute und habt Lust auf nächste Woche.

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Wir freuen uns über jeden neuen Hörer und jeden neuen Hörerinnen. So viel dazu und dann bis nächste Woche.

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