Die Illuminaten: Aufstieg und Fall eines Geheimbundes - podcast episode cover

Die Illuminaten: Aufstieg und Fall eines Geheimbundes

Feb 13, 20251 hrSeason 1Ep. 112
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Episode description

Tauche mit uns ein in die faszinierende Geschichte der Illuminaten – eines Geheimbundes, den der Philosoph und Kirchenrechtler Adam Weishaupt am 1. Mai 1776 in Ingolstadt gründete.

In dieser Episode schauen wir uns an, warum der Orden ins Leben gerufen wurde, welche Ideale und Ziele die Illuminaten verfolgten und warum sie so schnell wieder verschwanden. Außerdem sprechen wir darüber, wie sie trotz ihrer kurzen Existenz bis heute Stoff für zahllose Verschwörungstheorien liefern.

Begleite uns auf eine Reise in die Vergangenheit und entdecke die wahre Geschichte hinter dem Mythos der Illuminaten!

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Quellen & Literatur:

Transcript

Der Geheimbund der Illuminaten. Illuminati. Das waren die Illuminaten. Adam weiß haut. Dahinter stecken die Illuminaten. Die Wahrheit ist komplizierter als diese Mythen. Alle Zeit der Welt. Illuminati Projekt. Nemo Nummer 57. Manchmal findet man Dinge an den verdammtesten Orten. Das Volkende stammt aus einer Mädchenzeitschrift. Der Conspiracy von Sandra Klass, Tinset, März 1969, seiten 34 bis 40. Simon vorfort, mir von den bayerischen Illuminaten zu erzählen.

Die albtraumhafte Geschichte beginnt 1090 nach Christus im Nahen Osten. Als Hassan Isaba die Ismaelianische Sekte oder Hashishim gründete. Die so genannt wurde, weil sie haschisch benutzen. Eine tödliche Droge, die aus der Hanfpflanze gewonnen wurde, die besser bekannt ist als das Killagras Marihuana. Der Kult terrorisierte die muslimische Welt, bis die Mongolen unter jinges Kahn für Recht und Ordnung in der Region sorgten.

In ihren Bergversteck in die Engel getrieben, erwiesen sich die Hashishim-Drogensüchtigen, den nüchternen Mongolen-Kriegern nicht gewachsen. Ihre Festung wurde zerstört und ihre tanzenden Mädchen zur Rehabilitation in die Mongolei verfrachtet. Die Köpfe der Sekte flohnen nach Westen. Die Illuminaten tauchten als nächstes 1776 in Bayern auf, erzählte mir Simon. Adam Weißhaupt, ein Student des Okulten, studierte die Lehren von Hasan Isaba und baute in seinem Hinterhof Hanf an.

Am 2. Februar 1776 erlangte Weißhaupt die Erleuchtung und gründete am 1. Mai 1776 offiziell the Ancient Illuminated Sears of Bavaria. Der Slogan war ewige Blumenkraft. Sie zogen viele illustre Mitglieder wie Goethe und Beethoven an. Der letzte Absatz des Artikels ist jedoch der Interessanteste von allen.

Kürzlich sah ich einen Dokumentarfilm über den Parteitag der Demokraten von 1968 und ich war beeindruckt von der Szene in der Senator Abraham Ribikoff eine kritische Bemerkung machte, die den Zorn des Bürgermeisters von Chicago hervor rief. Indem darauf folgenden Turmult war es unmöglich, die lautstärke Erwiderung des Bürgermeisters zu hören und es wurde viel darüber spekuliert, was er tatsächlich gesagt hatte.

Wir schien es als Formten seiner Lippen, die Worte, die inzwischen erschreckend vertraut geworden sind. Ewige Blumenkraft. Aus der Illuminatustriologie von Robert Shear und Owen Wilson Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Alle Zeit der Welt. Heute, ihr habt es in unserem Eingangs-Zitat wahrscheinlich schon erraten können, geht es endlich um die Illuminaten, vor allem um die bayerischen Illuminaten am Anfang.

Und es schön ist, dass man dieses bayerisch über mitdenken muss, wenn man über Verschwörungstheorien und die Illuminaten redet und das Ganze dann noch ein bisschen lustiger wird, dass die Illuminaten tatsächlich die deutsche Verschwörungstheorie sind, die es geschafft hat, international groß anzukommen, die es geschafft haben.

Weltweit in den Köpfen der Menschen spätestens seit dem Dan Brown Roman verankert zu sein und irgendwie, wenn man Illuminaten sagt, wissen die meisten Leute ja, dass es da um eine Geheimgesellschaft geht und dass die irgendwie die Welt beherrschen sollen. So ein geheimer Orden, der für geheime Machenschaften steht und spätestens dann seit der Verfilmung 2009 von Dan Browns Illuminati

haben wir das alle im Kopf. Es gibt auf dem deutschen Brettspielmarkt auch seit 1988 schon ein Gesellschaftsspiel mit dem Namen Illuminati, bei dem es darum geht, die Weltherrschaft an sich zu reisen. Und ja, wenn wir ein bisschen im Internet stöbern, habe ich vor der Folge auch mal gemacht, dann können wir auf hochseriösen Webseiten, zum Beispiel dem THPanorama.com-Block lesen, dass Eminem, Madonna und Rihanna auch alles Illuminaten sind. Nein, nicht Rihanna. Guck mir das nicht an.

Nicht auch noch Rihanna, Johannes. Du hast dann alle anderen genommen in diesem Podcast. Ja. Und im Internet und in einschlägiger Literatur, also verschwörungstheoretisch einschlägiger Literatur, wird die Gründung eines Illuminatenordens,

auch wie wir das gerade im Anfangs-Zitat schon gehört haben, auf das 11. Jahrhundert ratiert und irgendwie dann geheimnisvoll mit der Gründung des Templerordens verbunden, ganz ähnlich wie wir das ja auch bei den Mystifizierungen der Freimauer über ihre eigene Geschichte gehört haben so ein bisschen.

Also es wird heute in der Folge um Freimauer gehen, um Osenkreuzer, um verschiedene Geheimbünde, die es gegenseitig bekämpfen und um echte Verschwörungen und die Verschwörungstheorien, die aus diesen echten Verschwörungen dann erwachsen sind.

Wir kennen diese Theorien auch von rechtsextremen Verschwörungstheoretikern, die über die Illuminaten geschrieben haben, wie zum Beispiel Jan van Helsing, der behauptet, dass es Ganze noch viel weiter zurückgehen würde, also viel weiter als mit den Kreuzrittern im Mittelalter oder mit Hasan Isaba und der Verbindung zu den Assassinen, die es in der Literatur auch gibt.

Zum Beispiel Aaron Dorrell, er hat ein berüchtigtes Buch geschrieben, A History of Secret Societies, wo er auch Hasan Isaba schon für die Gründung der Illuminaten im Jahr 10092 verantwortlich macht.

Und Jan van Helsing kommt dann eben und sagt, es ist noch alles viel, viel früher passiert, 3000 v.C. organisiert es sich schon eine schwarz-magische Bruderschaft der Schlange in Mesopotamien, also in den frühesten Anfängen, den Zeiten Gilgames quasi, und bei diesem Geheimbund handelt es sich eben um Vorläufer der Freimauer, die Freimauer seien eine durchgehende Konstante, die sich bis zu dieser schwarz-magischen Bruderschaft der Schlange eben zurückverfolgen lässt

und die haben dann eben die Temperite unterwandert und später dann auch im 18. Jahrhundert auf Befehl von jüdischen Geschäftsleuten wie der Bankiersfamilie Rothschild in geheimen Loschen der Illuminaten verschworen.

Jetzt seht ihr, wir haben ja viel davon schon separat angesprochen, mal in anderen Folgen, wir haben über den Gilgames geredet, wir haben über die Anunnaki und diese ganze Idee der Kultur in die frühsten somerischen Ursprünge zurück zu transportieren geredet, wir haben über die mystischen Ursprünge der Freimauer ein Dreiteiler gemacht, hört euch das alles gerne an, wo wir uns mit den Details davon ein bisschen beschäftigen.

Die Temperitter werden irgendwann mal noch kommen als eigene Dikralsgeschichte und so als eigene Folgenreihe und so haben die Rothschilds, haben wir behandelt im Zweitailer. Genau, also hört euch da gern all diese anderen Bausteine an, die hier alle zusammenkommen, spannenderweise.

Also die Illuminaten werden also ein weltumspannender Geheimbund von den Anfängen der Zivilisation bis heute beschrieben in der Verschwörung, also vom Orden der Schlange in Mesopotamien bis zu Eminem, Madonna und Rihanna, ist ja schon ein ganz schön weiterbogen und da sehen wir, dass es also eine Art mittlerweile, auch schon seit ihren Anfängen, also seit den Anfängen dieser Theorien, da werden wir noch hinkommen, wo kommen eigentlich diese Verschwörungstheorien her, wo haben die ihre Anfänge?

Und seit diesen Anfängen dient diese Verschwörungstheorie der Illuminaten eigentlich schon ähnlich wie bei der Q-Verschwörung, als eine Art Metaerzählung. Also wir haben eine Meta-Verschwörungstheorie, die ganz viele kleine Hochstücke, Verschwörungen, Verschwörungstheorien aus der Vergangenheit zusammenbringen lässt und die Illuminaten sind, die zweifelhafte, dunkle Macht, die hinter all diesen Sachen steht.

Der große Gegenspieler des Menschen, durch die Zeitgeschichte hindurch, eine erst teufelsartige Figur. Also dann nochmal ein kleiner Verweis auch auf unsere Folge zum Teufel, die wir vor Kurzem gemacht haben. Wie kam der Teufel in die westliche Kulturgeschichte und wie haben sich unsere Teufelsbilder gewandelt? Aber das ist ein sehr modernes Teufelsbild der ewige Widersacher Gottes.

Da sehen wir auch wieder so ein bisschen diese knostische Idee, dass eben die Illuminaten kämpfen gegen die Rechtschaften und wir haben diesen ewigen Kampf zwischen Gut und Böse auf der Erde und die böse Macht sind eben die Illuminaten, die schattenhaften Popenspieler. Wer waren jetzt also tatsächlich die Illuminaten? Das ist der erste Schritt. Nachdem wir jetzt aufgemacht haben, wie viel Verschwörungstheorie da rein spielt, wo das überall drin steckt, wer waren die Illuminaten überhaupt?

Bevor wir der Frage nachgehen, ganz kurzer Verweis nochmal zu unserem Eingangs-Zitat und der Illuminatustriologie, die so ein großer Klassiker der Hippie-Bewegung und der Gegenkultur wurde, von Robert Scher und Owen Wilson.

Wir hatten mal einen wütenden YouTube-Kommentar, der behauptet hat, dass wir die Robert Wilson und Robert Scher als Robert Owen Wilson, beides Robert, dass wir die nicht so ganz erst nehmen würden, oder als wir in der Freimauer Folge darüber geredet haben, dass wir die so ein bisschen als Klamauken, die das Thema irgendwie lustig aufgearbeitet hätten, nur behandelt hätten. Das ist natürlich ein Eindruck, der nicht aufkommen sollte, weil die schon da Grundlagenarbeit auch geleistet haben.

Also die Illuminatustriologie aus den 60er-Jahren hängt mit dem Diskordianismus zusammen, da waren die beiden auch sehr aktiv in dieser Bewegung. Und es ging um die Operation Mindfuck, um die wir auch mal eine Säberatefolge machen wollen.

Das war die Idee, dass sie die Paranoia der Nachkriegsgesellschaft in Kalten Krieg in Amerika damit parodieren wollten, indem sie und andere Diskordianisten so ein bisschen die Außenseiter der Außenseiterkultur, die nicht so richtig reingepasst haben bei den Hippies und nicht so richtig reingepasst haben bei den Leuten, die jetzt ganz stark auf Indien standen und so philosophisch esoterisch unterwegs waren.

Robert Würzchen und Scheer waren eben Leute, die Teil der Gegenbewegung waren, in den Fünftern schon und in den Sechstern, aber die gleichzeitig so literarisch in eigene Begegangen sind und mit dem Diskordianismus quasi eine Religion erfunden haben, die Religion persifliert oder sich ein bisschen, die auf die Schippe nimmt und die Operation Mindfuck gestartet haben,

um die Paranoia der amerikanischen Gesellschaft gegenüber dem Kommunismus und allen Anderes denken auf die Schippe zu nehmen, indem sie angefangen haben, in ganz Amerika, immer wenn irgendwas passiert ist in der Kleinstadt, einen anonymen Brief zu schicken, dass die bayerischen Illuminaten dahinter stecken und was ihnen bekennner schreiben. Oder haben Tipps eingereicht, dass sie den Eindruck haben, die bayerischen Illuminaten könnten, damit was zu tun zu haben.

Die beiden Autoren waren selber extrem fasziniert von dieser Langlebigkeit und Verbreitung der Verschwörungstheorie über die Illuminaten und haben dann selber ganz viel Recherche betrieben. Also und diese Recherche taucht auch in diesen Romanen wieder auf.

Also was wir euch vorgelesen haben als Einleitung war eben eines dieser Memos, Memo 57 und die Memos sind über das gesamte Buch verstreut und sind tatsächlich, also tatsächlich in dem Buch gibt es eine Hauptfigur, die Journalist ist und die sich bei einer Geschichte, bei der Recherche, auf diese Illuminaten gestoßen sind und in eine Recherchetunnel reingefallen ist und am Ende entführt wird.

Und die anderen Hauptpersonen sind Polizisten, die einen Kommissar, der auf der Suche ist, um diesen verlorenen Journalisten ausfindig zu machen und dem seine Memos und Aufzeichnungen, seine journalistische Vorarbeit, findet bei der Recherche.

Und das sind diese Memos. Und diese Memos habe ich als ich das erste Mal das Buch gelesen habe gedacht, sind einfach nur gute Literatur und dann habe ich mir ein bisschen genauer angeschaut, dass da ja Verweise mit dabei sind, wo die herstammen diese Memos und habe angefangen zu schauen, ob ich die Quellen dafür finden kann. Und das erschreckende oder schöne war, dass es für all diese Memos Quellen gibt.

Das Mädchenmagazin, ich habe im Intro konnte ich es tatsächlich nicht verifizieren, aber für alle anderen, die ich geschaut habe und ganz am Ende der Folge zeige ich das auch nochmal gerne an einem spannenden Beispiel, haben einen so absurd, so absurd, sie klingen, wollen, haben einen gewissen Ursprung in, oder haben echte Quellen, haben eine Quellengrundlage.

Und dadurch ist es so ein Roman, der ganz verrückt ist und der die hippie Bewegung ganz lustig auf die Schippe nimmt, in denen dieses ewige Blumenkraft, das Flowerpower, der hippie Bewegung auch als Wahlspruch der Illuminaten, der bayerischen Illuminaten und Hassan Isaba bis in die Graue Vorzeit zurückverlegt wird.

Aber das Anliegen von Robert Scheer und Wilson ist eben ganz anderes wie das von Leuten von Helsing, die einfach rechtsradikale rassistische Verschwörungstheorie verbreiten wollen, sondern die wollten eigentlich eine Parodie dieser schon existierenden Paraneuer in der Gesellschaft damit auflegen.

Leider haben das die Leute mehr zu richtig verstanden, wie das so oft ist, die waren Operation Mindfuck so erfolgreich, dass mit diesem Buch und mit der parallel laufenden diskordianischen Aktion die Illuminaten Teil der Bewegung der Gegen, also Teil der Erinnerungskultur der Gegenbewegung wurden.

Wer in den 60ern junger Mensch Amerika war, hat diese Bücher wahrscheinlich irgendwann mal empfohlen bekommen oder gelesen, extrem gut geschrieben, super lustig, super unterhaltsam, les die auf jeden Fall. Es ist eine spannende Mischung aus magischem Realismus, Parodie und Grimmi, wirklich sehr, sehr gut lesenswert. Und deswegen bin ich auch so wütend gewesen auf Dan Brown, nachdem ich das Illuminatus-Triologie original gelesen habe.

Und da hat es einfach nur dieses Buch gelesen in seiner Jugend, fand es geil. Und hat es dann relativ schlecht neu aufgesetzt für ein Massenpublikum und hat es verfilmbar gemacht. Und deswegen haben wir alle die Dan Brown Version der Illuminaten im Kopf, aber die eigentlich viel lustigere, unterhaltsamere, vielschichtigere, besser recherchierte, ist eine Illuminatustriologie von den beiden.

Nachdem wir damit ab und zu in der Folge nochmal wieder von den Memos hören werden, ist es glaube ich ein ganz guter kurzer Exkurs, bevor wir mit der Frage einsteigen können, wer die Illuminaten also waren. Tja, Jonas, hat es im Kopf, dass die Bayern waren, die Illuminaten? Naja, also wenn man A und B zusammenzählt in das Land des Absolutbösen, dann bietet sich Bayern schon an.

Also nachdemonsieren in den Kommentaren gesagt wurde, dass wir Sachsen-Anhalt, also dass wir uns über Sachsen-Anhalt lustig machen, wollen wir jetzt auch alle anderen Bundesländer bespielen und uns auch, ja, also... Genau, fernes Halber. Fernes Halber. Wir müssen uns über alle auch anstich machen. Wir müssen ein bisschen mehr einzelne Bundesländer herauspicken und uns über die, an denen abarbeiten. Das finde ich sehr gut. Und wie ist das Pichee so willsteigen wir mit Bayern ein? Heute bei.

Und das Lustige ist, dass Adam Weißhaupt der Gründer der Illuminaten, die wahrscheinlich zustimmen würde in deiner Einschätzung von Bayern. Er war kein besonders großer Fan des Königreichs Bayern und des Staats, den es zu dieser Zeit dort gab und seiner Oberschicht. Und dann, Adam Weißhaupt wurde 1748 geboren und wurde dann 1773 Professor für Kirchenrecht und praktische Philosophie an der Universität Ingolstadt. Also das ist sein Hintergrund.

Spannend ist, dass er der einzige nicht klärikale Professor an einer von Jesuiten geleitenen Universität war, obwohl der Orten der Jesuiten von Papst Clemens, dem 14.1773, aufgelöst wurde. Folge zu den Jesuiten muss auch noch kommen und diese Auflösung wird dann auch nochmal im Detail dort genauer beleuchtet, warum und wieso.

Für unsere heute Geschichte ist eigentlich nur wichtig, dass Jesuiten offiziell aufgelöst wurden, weil sie eben auch diesen Anstrich einer Geheimgesellschaft hatten, die ihre eigenen Ziele verfolgt und gegen die andere Obrichtkeit irgendwie arbeiten könnte und dass die Auflösung der Jesuiten in Bayern aber nicht wirklich durchgesetzt wurde.

Also hat keiner seine Position verloren, alle waren weiter, die hatten Zugang zu ihren finanziellen Mitteln, die hatten die Kontrolle über die Gelder und die Macht an der Universität. Die sie weiterhin als ihre eigene betrachteten, das heißt offiziell waren sie keine Jesuiten mehr, inoffiziell waren alles Jesuiten.

Und auch laut der Aussage von Weißhau, versuchte dieses Kollegium von Jesuiten eben ständig, ihnen als nicht klärikalen Mitarbeiter und die anderen, also nicht Professoren, die nicht klärikal waren, zu diskreditieren und vor allem Sturm zu laufen, sobald sie den Eindruck hatten, dass der Lernstoff etwas enthielt, was sie als liberal oder protestantisch im weitesten Sinne ansahen.

Ja, also das war verpönt und Weißhaupt selbst war bestimmt schon zum Anfang seiner Lehrzeit aber zunehmend, je mehr er mit diesem Kollegium zu tun hatte, er war selber sehr anti-klärikal unterwegs und sehr aufklärerisch und beschloss die Ideale der Aufklärung, in diese Uni zu tragen, seine Studenten vor diesen Einflüssen dieser extremen Jesuiten zu schützen,

indem er eine Alternative schafft und die einzige Chance, die er dafür sah, war so eine Art geheimer Studienbund von Gleichgesinnten an dieser Uni zu gründen, weil die Freimaurerei im Zuteuer erschienen zu der Zeit tatsächlich, das ist ein sehr schöner Grund, den er selber nennt, also einfach finanztechnisch waren ihm die Freimaurer zuteuer

und er sie als nicht so richtig offen für seine Ideen speziell empfand, gründete er seine eigene Gesellschaft, die wie die Freimaurer auch eben über ein eigenes System von Rängen oder Graden verfügten sollte, die sie an der Freimaurerei orientierte vom Aufbau, aber eine eigene Agenda hatte. Sein ursprünglicher Name für den Ordent war, Achtung Drumroll, Bund der Perfektibilisten.

Was ist dein Scheißname? Die Perfektibilisten, weil weiß er, er ist ein schrecklicher Name, der dann auch relativ schnell geändert wurde, weil er zu seltsam klang. Also selbst zu dieser Zeit dachten Leute, das ist schlechtes Marketing, den Bund der Perfektibilisten, das können Leute nicht aussprechen, keiner Teil von Werden.

Der Inhalt oder der Aufbau von diesem Bund, diesem geheimen Studienbund garnierte er mit antiken Mythen, also alles vorkristliche war, war in das sehr nahe, namens eben Sachen aus den römischen Mysterien von Eloises und anderen griechischen Vorläufern davon. Und als Symbol des Bundes wählte er die Eule der Minerva, der römischen Göttin, der Weisheit. Also alles ganz passend, schön aufkläerischer Studienbund und vor allem eine anti-Jesuitische studentische Lerngruppe.

Das ist ein Professor, der keine anderen Verbündeten hat, der aber sie hat Studenten, die sie für aufkläerische Literatur beschäftigen an der Uni und der denen eben die Möglichkeit geben will, Zugang zu dieser Literatur zu finden und die selber auch lesen will, höchstwahrscheinlich.

Können wir davon ausgehen? Es gibt die spannende Theorie, dass bei Weisheit mit Geld und so nicht so reich gesegnet war, auch das einfach als eine Möglichkeit gesehen hat, um an die Bücher zu bekommen, die er lesen wollte. Das sind Crowdfunding-Betreiber mit den Studenten und die teuren Sachen heranzuschaffen aus den anderen Staaten.

So weit der Ursprung des Bundes, der Perfektibilisten und den Vorläufen der Illuminaten. Jetzt ist man noch nicht besonders atemberaubend. Spannender wird es, wenn wir in die allgemeine Situation der Freimauerei in Deutschland in dieser Zeit nochmal gucken. Das hat Weißhaupt durchaus mitverfolgt, auch wenn er zu der Zeit kein aktiver Freimauer war. Und was er dort gesehen hat und was er folgt hat, ist, dass immer mehr Einfluss von Rosenkreuzern auf die Freimauerei in Deutschland genommen wurde.

Die Rosenkreuzer gehen auf ein paar Texte zurück aus Typien, die dann aber zu den Rosenkreuzern mehr. Die Rosenkreuzer waren generell sehr mystisch spirituell unterwegs. Wir können uns die Rosenkreuzer als pro-monarchistische Esoterikor vorstellen, die Orden der Freimauerei, wo sie einen großen Einfluss erlangt haben, zunehmend antiaufklärerisch ausrichten.

Also, bzw. anders und nicht mehr in dieser liberalen, aufklärischen Art und Weise, wie das bei den Freimauern vorher sehr verbreitet war. Nicht nur, die Geschichte der Freimauerei ist sehr vielschichtig. Da waren immer schon Leute, die andere Meinungen hatten, weil immer auch Jesuiten oder so, die auch Freimauern waren, das wird später noch relevant, wenn es um das Erstarken der Verschwörungstheorien über die Illuminaten geht und auch über die Freimauern.

Aber die Rosenkreuzer mit ihrer mystisch spirituellen Linie werden immer mächtiger in dieser Zeit, in der Freimauerei und weiß, ob selber wollte dem etwas entgegensetzen. Es hat es als ein Übel, als eine neue Art von Aberglaube, der diese Institution der Aufklärerei irgendwie untergraben würde und deswegen schreibt er selber auch über seinen Gründungsanlass der Illuminati von 1790 in seiner Schrift, Pythagoras oder Betrachtung über die geheime Welt und Regierungspunst.

Zwei Umstände Abergaben voll ins Ausschlag. Zu eben dieser Zeit, 1776, hatte ein Offizier namens Ecker in Burghausen eine Loge errichtet, welche auf Alchemie gingen und sich gewaltig zu verbreiten anfing. Ein Mitglied dieser Loge kam nach Ingolstadt, um dort zu werben und die Fähigsten unter den Studierenden auszuheben. Seine Auswahl fiel zum Unglück gerade auf diejenigen, auf welche auch ich mein Auge geworfen hatte.

Der Gedanke, so hoffnungsvolle Jünglinge auf diese Art verloren zu haben, sich auch überdies mit der verderblichen solche, mit dem Hang zur Goldmacherei und ähnlichen Torheiten angesteckt zu sehen, war für mich quälen und unerträglich.

Ich ging darüber mit einem jungen Mann, auf welchen ich das meiste Vertrauen gesetzt hatte, zur Rate. Dieser ermunterte mich, meinen Einfluss auf die Studierenden zu benutzen und diesen Unwesen durch ein wirksames Gegenmittel, durch Errichtung einer Gesellschaft, so viel als möglich zu steuern.

Also, wir haben die Jesuiten, die ihm nicht erlauben, die Bücher zu lesen, die er will, also geheimen studentische Büchergruppe, geheimer Lesekreis und dann haben wir das Werben von antiaufklärerischen Freimauern für ihre Logen, dem er etwas entgegensetzen will. Der Kampf um die Zukunft der Jugend wird da ausgefochten an der Uni Ingolstadt.

Was weißt du über das Rosenkreuzer-Tum? Wenn ich Rosenkreuzer sage, wir müssen da ein ganz kurzes Kurs einbauen, da gibt es eine eigene Folge noch zu, aber wir müssen ganz kurz darüber reden, damit wir heute wissen, um was es da geht. Ich habe es kurz angerissen, aber hast du irgendwie Bilder? Ich habe den Rosenkranz im Kopf, damit wahrscheinlich nichts zu tun hat. Ja, ganz kurzer Kurs dazu. Also, das Rosenkreuzer-Tum ist spannenderweise auch ein sehr erfolgreiche deutsche Export.

Das trat erstmals zu Beginn des 17. Jahrhunderts, also deutlich früher, als wir jetzt heute im späten 18. Jahrhundert in unserer Geschichte sind, als Reformbewegung in Tübingen auf, innerhalb des deutschen Protestantismus, mit zwei anonymen gesellschaftskritischen politischen Programme schriften, einmal der Pharma Fraternit, und einmal der Pharma Fraternitatis und der Confessio Fraternitatis und einer romanhaften Allegorie der chymischen Hochzeit.

Es gab drei anonyme Publikationen, die hatten ein ganz spannender Bläne. Sie wollten eigentlich unentdecktes Wissen aus anderen Kulturkreisen aufdecken. Das klingt so ein bisschen auch wie die Theosofen oder so ein Ethnograph oder so. Und sie haben für Reformierung von Wissenschaft, Ethik und Religion geworben. Es gab aber keine organisierten Gruppen von Rosenkreuzern zu der Zeit.

Also, obwohl es diese Publikation gibt, da gab es vielleicht einen Kleinkreis von Leuten, die das geschrieben haben, oder vielleicht sogar nur ein Einautor oder wenige, aber es gab keine organisierten Gruppen, das war eher so die Vision von etwas. Und die 40 Jahre nach Erscheinen dieser Manifeste wurde dann aber spannend, was es für eine Wirkung hat, um 1760 mit dem Orden der Gold- und Rosenkreuzer, die erste Rosenkreuzer-Organisation im Umfeld der Freimauerei gegründet.

Das heißt, die Freimauere am 18. Jahrhundert entdecken das wieder. Und dann zwei der Freimauere, die sich vor allem so mystischen, magischen und irrationalistischen Ideen verschrieben haben, im Gegensatz zu der aufkleiderischen Seite der Freimauerei. Die organisieren sich eben in diesen Gruppen von Rosenkreuzern. Und der Illuminismus zum Beispiel hängt auch direkt mit den Theosofen wieder zusammen.

Und dann haben wir das so die esoterische Seite, mit der wir uns ja sehr viel beschäftigen, zu dieser Zeit sich in diesen Rosenkreuzer-Orden organisiert. Wie viel ist mit den Original-Manifesten dann zu tuner Zeit dahingestellt, aber das sind pro-monarchistische Kräfte innerhalb der Freimauerei. Und die erlangen dann auch über kurze Zeit sehr viel Einfluss und macht in Preußen unter Königs-Kritrich Wilhelm II.

Der Teil von einer Rosenkreuzer-Losche wird und damit sind die sehr nah an der Macht beteiligt, kurzfristig. 1788 wurden die Rosenkreuzer auch verboten, weil Preußen alle Glaubenswahrheiten, die nicht römisch-katholisch, lütherisch oder reformiert waren, verboten haben. 1788. Und dann fallen natürlich auch so esoterische Sachen wie das Rosenkreuzer-Tun unter diesem Verbot. Und an der Weise hatten sich die Rosenkreuzer selber maßgeblich für dieses Religionsethik eingesetzt.

Die waren die treibende Kraft hinter dem Gesetz, was sie am Ende selber verboten hat. Das ist ja lustig, man. Aber ihr Ziel war eben alles, Karteatismus illegal zu machen. Nur noch die offiziellen Glaubensbekenntnisse der Kirche waren legales Gedankenmut. So viel zu den Rosenkreuzern. Wir sehen hier also organisierte Esoteriker, die nach der Macht stehben in dieser Zeit. Und Weißhaupt sieht das auch und organisiert seinen eigenen Gegenorten. Jetzt ist aller Anfang schwer.

Das ist im Leben wahrscheinlich meistens oder immer so. Egal, ob ihr anfängt Sport zu machen nach einer längeren Pause, neuen Job startet, was eine neue Fähigkeit erlernen wollt oder einen Geheimbund gründen wollt. Das sind alles am Anfang Sachen, die man erst mal lernen muss und wo man reinkommen muss. Podcast machen. Und von daher verliefen die ersten Jahre eher chaotisch.

Es lag aber auch daran, dass Weißhaupt nicht so richtig willens war, die inhaltliche, also die anfallende, inhaltliche und organisatorische Arbeit zu verteilen. Er hatte Probleme, er konnte nicht richtig delegieren und war selber aber auch überarbeitet, das alles noch neben seiner Stelle zu leisten. Wir haben auch Berichte von seinen engsten Mitarbeitern zu der Zeit, die sich überlastet und missverstanden fühlten.

Und wir haben mehr monatige Lücken in der internen Quellenübelieferung zwischen 1777 und 1779, wo die Forschung so ein bisschen sagt, es liegt wahrscheinlich daran, dass der Orten in dieser Zeit streitbedingt gar nicht arbeitete, zwischendrin mal immer wieder für ein paar Wochen oder Monate, weil nicht klar war, wer jetzt für die Arbeit zuständig ist, wo das andere Probleme gab intern. Dann entwickelt sich aber etwas, was am Anfang noch nicht absehbar war.

Weißhaupt hatte den eigenen Bund der Perfektibilisten ja gegründet, um sich gegen die Freimauereine Alternative zu schaffen, die eigenständig funktioniert und hat auch am Anfang frühe Mitglieder davon abgehalten, den Freimauern beizutreten, rat dann aber selber im Februar 1777 der loges Prudenz des Ritus der strengen Observanz bei.

Das zielte vor allem aber auch darauf ab, Wissen über die Rituale der Illuminaten zu erlangen und zu schauen, ob die 3° der Freimauerei tatsächlich nicht doch irgendwie noch tieferes Wissen verbergen würden für ihn, war dann aber enttäuscht, nachdem er die 3° durchlaufen hatte, dass er keine höheren Geheimnisse gelernt hat, wie das für Isber geheimbinden. Und im Dezember 1778 interkrierte Weißhaupt dann aber die ersten 3° der Freimauereine sein eigenen Orten

und gründete selbst die loge Theodore vom Gutenrat in München am 21. März 1779, wie bei der Unabhängigkeit erlangte und von da an war er auch Kopf der Eise einer eigenen Freimaueroge. Der Orden wurde dann von einem Schüler von ihm, der später auch Regierungspräsidentin Abfallz wurde,

Franz Xaver von Zvack reorganisiert. Weißhaupt schlug einen neuen Namen vor, weil Perfektibilisten nicht so gut von der Zunge rollt, hat er den Bienenorden vorgeschlagen, dass wir das zweite Idee für einen haben, weil er vorschwäbte, dass sie mit der Leitung einer Bienenkönigin den Nektar der Weisheit sammeln sollten. Weißhaupt selber hat sich als die Bienenkönigin gesehen und als Schüler und Mitverschwörer,

als die die Weisheit sammeln übtragen. Ein Namevorschläge ist nicht so, dass ich sagen würde, keine Ahnung, also gut, dass sie sich für einen anderen Namen entschieden haben. Ja, es gab dann eben Abstimmung in Diskussionen und zum Glück entschied man sich dann eben am Ende

für den Bund der Illuminaten. Illuminä ist ja auch das Erleuchten, die Aufklärung ja auch, also auf Französische Illumination und auf Englisch Enlightenment, also diese Idee, dass da eben Licht ins Dunkel gebracht wird, ins Dunkel der Umwissenheit. Und am Ende wurde aus dem Bund der Illuminaten dann der uns bekannte Illuminaten-Orden. Aus dem Bund wurde noch ein Orden als cooler ginge. 1780, nach all dieser Reorganisation hatte der dann neu benannte Illuminaten-Orden etwa 60 Mitglieder.

Teilweise Studenten, teilweise Leute, die in Bayern arbeiten, hauptsächlich junge Leute, die Weißhaupt selber aus seiner Studie oder seiner Lehrzeit kennt. Ende 1780 kommt dann eine zentrale Figur zu dem Illuminaten-Orden, die uns auch heute noch namentlich vertraut ist, nämlich Adolf Reihher Knigge, der Namensgeber ist für das Knigge, also das, wie man sich verhält.

Also das, die Etikette, genau wie das da ist Knigge unser Mann für in Deutschland, der das nachträglich geprägt hat und Knigge war die zentrale Figur. Ohne Knigge wäre es vielleicht bei den 60 Mitgliedern geblieben und das Ganze wäre wieder in Vergessenheit geraten und wir würden heute nicht darüber reden. Aber Knigge war ein junger und sehr ehrgeiziger Freimauer, der auch schon Freimauer Erfahrung seit langem hatte, deshalb schon sehr früh eingetreten.

Er hat dann Ende 17, 18 den Illuminaten bei, nachdem er von Konstanzsohn im Bayerischen Armeeoffizier angeworben wurde. Knigge's Verbindung in die Freimaurerei, dadurch, dass er das schon lange gemacht hatte und sein Entiusiasmus für Reform machten ihn zu dem wichtigsten Aktivposten eigentlich, das Bundes, aus seiner Wikipedia ein ganz kurzer Absatz zu Knigge. Im Alter von 14 Jahren wurde das elternlose Kind von seinem Vormund nach Hannover zur Erziehung durch Privatunterricht geschickt.

Schrecklicher Satz, das ist mein Vorwerk, sorry, schrecklicher Satz. Er studierte von 1769 bis 1772 Jura und Kameralistik in Göttingen. In seiner Göttinger Studienzeit gehörte er, bedingt durch Stammbuchblätter, der Gustav Loge in unzertrennlichen Konkordienorden an, die mit dem Studentenorten CET verbunden waren. Sein Loschenname war Philo.

Und obwohl er Anfangs von Weißhaupt über die höheren Grade der Illuminaten getäuscht wurde, hier Knigge dann nach Tünnis rauskam, dass es da gar nicht so viel geheimniswissen gab, wie geplant. Knigge dachte halt, dass sich mit der Freimauere auseinandergesetzt, das nächste Level sind jetzt die Illuminaten mit dem wirklich krassen Wissen. Und dann merkte er, dass es mit den Graden gar nicht so durchdacht ist und eigentlich Weißhaupt viel weniger über Geheimbünde weiß, wie er selbst.

Und er bekam dann von Weißhaupt um Ende die Freiheit, eine neue Gratstruktur zu entwerfen, dass die Illuminaten in Freimauern in protestantischen Staaten mehr Strenge und Attraktivität verliehen, weil die anders organisiert waren in protestantischen wie in den katholischen Gegenden. Und er wollte das eben imitieren, wie das die Protestanten machen in Bayern.

Durch Knigge's Anwerbung wurden die Illuminaten dann von dem Studentenorten, von diesem Studienkreis zu einem echten Geheimorten mit rund 300 Mitgliedern, von denen viele aus den Einflussreisen Freimauerkreisen in Deutschland und Österreich stammten. Gleichzeitig, obwohl sie so stark gewachsen sind, gab es interne Spannungen zwischen Knigge und Weißhaupt.

Weißhaupts autoritärer Führungsstil hat eigentlich zu seiner Nachricht von demokratischem, aufklärerischem Tun gepasst und hat immer wieder zur Spannung über die Führung, wie geführt wird, was die Inhalte sein sollen und die doch sehr antireligiöse Gesinnung der Illuminaten, die eben auch aufgrund von Weißhaupts Ablenungen von Rosenkreuzern und Jesuiten basierte, kollidierte somit Knigge's Vision von einem breiten, integrativen Orden, in dem eben auch Leute gläubige Menschen eintreten können.

Also Knigge's Idee war dann näher an der Freimauer Rurall, wie Weißhaupts Idee, der eben da ein bisschen radikal, aufklärerisch antireligius war. Eine wirksame Mystifikation, die auch schon bei Weißhaupt eingeführt war, ist eben, dass jedes Ordens mitglied wie bei der Freimauer Reihe auch bei seiner Initiation zu erst einen geheimen Namen bekommt, so einen Nordeger, der stets nicht christlicher oder zumindest nicht orthodoxer Herkunft war.

Weißhaupt selbst nannte sich nach dem Anführer des antiken Sklavenaufstandes Spartakus. Knigge blieb wie in seiner Freimauer Zeit Philo, jüdische Philosoph, und Goethe erhielt den Namen Abaris nach einem skütischen Magier, schonmal kleiner Teaser, das eben auch Goethe kurzzeitig Teil der Illuminaten war. Die Geographie wurde in ihren Briefen mit Geheimnahmen ersetzt, München hieß zum Beispiel Athen, Tyrol wurde zu Peloponnes.

Frankfurt war Edessa und Ingolstadt Elysis. Also in den Briefen schreibt dann eben Spartakus an Philo, wann sie sich in Edessa treffen und dann treffen sie in Frankfurt die beiden. Selbst die Daten haben sie geändert, sie haben einen eigenen Geheimkalender entwickelt, um die Sachen zu datieren, mit persischen Monatsnamen und die Jahreszählung begann mit dem Jahr 630 des Datums der Flucht der Zoroastria vor den Muslimen.

Die Idee auch in ihrer eigenen Mystifizierung, dass die Flucht der Zoroastrischen Priesserschaft vor der Expression des Islams die Ursprung ihres eigenen, weil sie ihr Tag null ist. Diese Idee, vormonotheistisch zu dieser alten Weisheit zurückzugelangen, zu dieser griechischen Philosophie, aber auch allem anderen, was nicht christlich war, war dann sehr interessant. Da haben sich auf jeden Fall die Rosenkreuzer und die Illuminaten zu der Zeit auch geähnelt.

Sie hatten genau wie wir hier in diesem Podcast diese große Faszination für das Unbekannte, das Mystische, das Geheimnisvolle. Sie haben das nur deutlich aufklärer, rischer, rationaler ausgelebt, denke ich, in ihrem Geheimbundsein eben, aber nicht in den Inhalten, die sie vertreten haben gegen das zu den Rosenkreuzern, die halt tatsächlich dabei sie außen versucht haben, mit Geistern zu reden.

Dieser Orden waren ja jetzt überhaupt keine Welteroberger. Das ist ja halt noch gar nichts mit unserer Fantasie so richtig zu tun. Was wir aber sehen, ist, dass sie selber ihre Mystifizierung betreiben und selber sich in diese langen vergangenen Zeit zurückversetzen, die Ideen, die sie vertreten. Deswegen ist es ein bisschen hier schon mal der erste Samengelegt für die spätere Mystifizierung in den Verschwörungstheorien.

Und Adam Weißhaupt selber würde sich, glaube ich, sehr wundern, dass wir die Illuminaten heutzutage immer als die dunkle Macht sehen, weil er selber war wahrscheinlich auch nicht ganz frei von Verschwörungsthraube und sah eher die Illuminaten eben als die Lichtbringer, die für die Erleuchtung der Menschheit, für die Durchsetzung der Aufklärung sich einsetzen, durch die Verbreitung von Wissen und Bildung

und die Obskuranten, den Rosenkreußern, den Jesuiten entgegenstanden, die genau für das Gegenteil standen, für das Scheitern der Aufklärung, für den neuen, von den Fallen von einem Unglaub in den nächsten, von der strengen Religiösität in die strengen Essortierung, dieser Übergang. Adam Weißhaupt schreibt dazu auch selbst Folgendes. Und diesen Obskuranten träumt beständig von Feinden, die nicht sind.

Diese verschreien jeden ehrlichen Mann, verwirren die Regierung, erregen allgemeines Misstrauen durch verbreitete Lügen und Taschen nach Stellen, die sie nicht verdienen. Ihre Vereinigung ist ein Komplott gegen die Tugend und sie verändern mit einem Mal ein ganz offenes, bideres Volk in eine Herde von Heuchlern, Schmeichlern, Verleumdern und Griechendensklaven. Ja, starke Worte.

Wir sehen, dass hier Weißhaupt nicht irgendwie dafür kämpft, Gesellschaft zu zersetzen, wobei das natürlich von religiösen Stimmen so gesehen wird und so gedeutet wurde auch. Aber eigentlich war seine Ursprungsvision überhaupt nicht politisch. Es ging in erster Linie darum, begeisterungsfähige junge Menschen zu versammeln und wissenschaftliche Wahrheiten, aufklärische Ideen zu verbreiten, bevor diese Leute eben als einzige Alternative dem Rosenkreuzertum an Heim fallen. Weil das gerade in war.

Und damit liegen die Illuminaten eigentlich so sehr ähnlich auch an den anliegenden ursprünglichen Freimaurers, sich halt ohne gesellschaftliche Zwänge über Klassengrenzen hinweg in einer Gesellschaft treffen zu können, die sehr strategisiert und sehr durch Klassen definiert ist. Ja. Und damit erreichten die Illuminaten den Höhepunkt ihrer Macht, real in den frühen 1780er Jahren, als es eben zu dieser großen Verbreitung kam.

Gleichzeitig. Also warum hat diese Verbreitung in dieser Zeit so gut funktioniert, weil eben auch das konservative Establishment in Bayern.

Unzufrieden ist mit der politischen Situation im Land zu der Zeit, ganz kurz noch in Bayern gab es zu der Zeit eben eine neue Regierung von Karteodoros, wo am Anfang ganz viel Hoffnung auf Reformen und Veränderungen bestanden für die für das Bürgertum als auch das konservative Bürgertum, was dann aber wieder unter dem Druck des Kleros und des Adels in Bayern rückgängig gemacht wurde.

Und diese repressiven Maßnahmen, die Rücknahme von diesen Reformen schufen dann halt ein ideales Rekrutierungsfeld von vielen enttäuschten Intellektuellen, die sich eine Alternative gesucht haben und für die war der Illuminatenorden der perfekte Anlaufpunkt in den Jahren.

Das war genau das, was sie gebraucht haben, ein bisschen als Ventil für ihre Unzufriedenheit auch. Die Mitgliedschaft wuchs dann in Deutschland, in Österreich, Warschau, es gab Mitglieder in Meiland oder Schweiz und Ende 1784 wurde die Anzahl der Mitglieder auf etwa 650 verifizierte Personen geschätzt.

Herr Weißhaupt behauptete später, in seinen Texten es wären 2500 gewesen, aber da werden wahrscheinlich auch einfach die Freimauere mit eingerechnet, die in Logen waren, wo sie die Führung übernommen haben. Wo Knigge einfach die Führungsleute in der Lohche davon überzeugt hat, dass sie doch Illuminaten werden sollten.

Und dann wurden die anderen 300 Mitglieder, die nicht wirklich Mitglieder direkt bei den Illuminaten wurden, so ein bisschen mit reingerechnet. Eine realistischere Zahl für den Höhepunkt dürften zu 1300 sein. Und unter diesen 1300 Mitgliedern waren berühmterweise eben sehr viele einflussreichen Mitglieder der Gesellschaft und Leute, die wir heute teilweise noch kennen.

Also unter den deutschen Adel war Karl August dabei, der Großherzog von Sachsen Weimar Eisenach, der ja auch sehr, ja, also Karl August ist auch eine interessante Figur. Ernst der zweite, der Herzog von Sachsen Grotha Altenburg und Herzog Pferdinant von Braunschweig Wolfenbüttel. Neben Knigge und Herder, die uns heute noch bekannte Namen sind, war der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi, auch Mitglied im Illuminatenbund und der deutsche Aufklärer Rudolf Zacharias Becker.

Mozart nahm wohl an Sitzungen einer Lohche teil in der Mitgliederliste des Ordnesthauch, den namentlich jeder nicht auf. Also Mozart war nachweislich beitreffender, aber nicht nachweislich Mitglieder in der Liste.

Und dann muss man sagen, ich hatte da auch ein anderes Bild von der Recherche, das eben abgesehen von den erwähnten Ausnahmen, Goethe, Herder, Knigge, viele wirklich bedeutende Vertreter der deutschen Spätaufklärung nicht Mitglied des Illuminatenordnens wurden, obwohl sie sich in einem Umfeld bewegt haben, wo das sicherlich angeworben wurde. Also wir reden über Schiller, Kant, Lessing, um die sich Knigge alle vergeblich bemüht hat.

Das waren schon Leute, die auch irgendwie Mitglieder werden sollten. Und Friedrich Nikolaj zum Beispiel trat bei und dann aber ganz schnell wieder aus, weil er extrem enttäuscht war von diesen regiden Strukturen innerhalb der Organisation. Das war nicht das, was versprochen wurde aus. Das war nicht das, was eigentlich publiziert wurde über die Ziele. Und deswegen kann man jetzt nicht sagen, dass wir die ganze deutsche Spätaufklärung Illuminaten waren.

Es gibt diese großen Namen. Zu Goethe gibt es natürlich auch noch die Theorie von einem Autor, dass er als Kriegsminister in Weimar vor allem beigetreten ist, um die Auszuspionieren, das quasi ein Job war, als Spion dort war vor Ort. Und das untermauert er so ein bisschen damit, dass im Nachhinein als der Orden dann nicht mehr existiert, das Leben von Weißhaupt jetzt ein bisschen schwer gemacht wird von den beiden und verhindert wird, dass er an die Uni kommt, nach Weimar und so.

Also da sehen wir das dann im Nachhinein, dass es nicht klar zu trennen, ob das dann einfach nur sich am Ende verstritten haben und er deswegen nicht mehr da reinkam und es am Anfang aber tatsächlich eine Mitgliedschaft mit gutem Willen zwar oder auch von Anfang an ein bisschen unwahrscheinlich, aber die Theorie gibt es, dass Goethe als Geheimagent Mitglied im Geheimbund der Illuminaten wurde, als eine Adoppelagent. Und der Erfolg bringt aber auch Aufmerksamkeit.

Wenn man alle, alle intellektuellen anhaut, ihr wollt ja nicht Mitglieden aus dem Geheimbund werden, spricht sich das vielleicht auch rum, vor allem weil manche von denen wie Goethe eben auch sehr staatsdragende Positionen hatten zu dieser Zeit. Das waren ja Leute, die alle oder in Rosenteil, wenn sie keine Schriftsteller waren, dann eben im Militär oder beim Staat gearbeitet haben. Und die Rosenkreuzer bekommen natürlich auch Wind von dieser Konkurrenz.

Das sind ganz Deutschland, die jetzt Freimau-Rolloschen von den Illuminaten übernommen werden und sie nicht mehr willkommen sind oder ihre Ideen nicht mehr willkommen sind dort. Und da schlagen die Rosenkreuzer mit ihrer monarchiefreundlichen und kirchenträumlinie zurück und nutzen eben ihren eigenen Einflusser in der deutschen Freimauerei, insbesondere durch die Großlosche, die drei Weltkugeln in Berlin, die es auch heute wieder gibt, um die Illuminaten zu diskreditieren.

Sie fahren Propagandakampagnen, wo die Rosenkreuzer, den Illuminaten, Atheismus, revolutionäre Tendenzen und die Nutzung liberaler Literatur zu Untergrabung des Christendumstvorwerfen, was jetzt mal sagen, alles drei keine so schlechten Sachen sind. Das wird unseren Podcast auch alles drei regelmäßig vorgeworfen und zu Recht, von daher sind wir da ganz auf einer Linie mit den Illuminaten.

Dann wurde Friedrich der Große auch aktiv, im Jahr 1783, warnte Friedrich den Prinzen Karl von Hessen Kassel vor Illuminatendokumenten, die in Berlin entdeckt worden waren, eben wahrscheinlich über Rosenkreuzer auch und das erhöhte auch die Aufmerksamkeit unter dem kritischen Ahtel auf diese Organisation.

Und der Höhepunkt dieses Kampfes war dann im November 1784, dass die drei Weltkugeln die Lose in Berlin, die Illuminaten, offiziell zu einer gefährlichen Sektor erklärt haben und ihre Mitglieder aus der Freimauerei ausschlossen, so der Art Kampf über die Vorherrschaft in der Freimauerei und ja, in interne Frage, wo geht es hin? Es gab natürlich bei 1600 Leuten auch interne Verräter und Verräter rein.

Es gab dann den Übertritt zum Beispiel von Ferdinand Maria Bader zu den Rosenkreuzer Lager, der weitere Details, Dokumente und Aktivitäten der Illuminati ans Licht brachte und den anderen Seite natürlich Munition geliefert hat, um weiter gegen sie vorzugehen, um in seinem Rücktritt zu schreiben, wie Bader die Behauptung der Rosenkreuze über geheimes Wissen zurück und sagt, da gibt es eigentlich kein geheimes Wissen, die Rosenkreuze sagen,

das aber eigentlich gibt es da keins und hat dann die Logetheodore offen als Zentrum der Illuminaten identifiziert, was auch der Fall war. Ich habe mich ja ein bisschen mit Verschwörungstheorie noch auseinandergesetzt. Ich habe mir ein vielzitziertes Buch von einem Pseudonymen namens Zvali, die selbst Mitglied der Illuminaten im 20. Jahrhundert gewesen sein soll und da ganz von den schrecklichen Machenschaften der Illuminaten in Amerika berichtet.

Das ist natürlich Verschwörungsliteratur, deutlich sagen, Schwachsinn, aber hier ein Zitat daraus über die Illuminaten, wo wir das einmal ganz kurz dekonstruieren können im Rahmen dieses Kampfes und was wir jetzt gelernt haben. Um Illuminaten-Kultprogrammierung zu verstehen, ist es zuallererst nötig, etwas über die Struktur und Philosophie der Organisation zu verstehen. Die Illuminaten sind eine Gruppe von Menschen, die einer Philosophie folgen, die bekannt ist als Illuminismus oder Erleuchtung.

Die Illuminaten wurden einige hundert Jahre so genannt, doch reichen ihre Wurzeln und Geschichte bis zu den alten mystischen Religionen von Ägypten, dem alten Babylon und sogar Mesopotamien. Aus diesen alten Religionen, die über hunderte von Jahren im Geheimen praktiziert wurden, übernahmen die aufgekommenen esoterischen Gruppen, diese Riten und Traditionen, die sie weiter praktizierten von den Originalgruppen.

Über die Jahrhunderte praktizierten diese Gruppen öffentlich in einigen Ländern und verdeckt in Ländern, wo Christentum oder andere Religionen ihren Praktiken gegenüberstanden. Einige dieser Gruppen, die aus diesen alten Wurzeln kamen, beinhalteten die Orten der Tempelritter, der Rosenkreuzer, Barbhometismus und Truidenkulte. Diese Gruppen wachen die Vorläufer von modernem Illuminismus. Okay, hier werden die Rosenkreuzer einfach auch damit reingeworfen, oder was? Interessant.

Genau, wir sehen hier diese Vermengung von zwei Lagern, die sich zu der Zeit aus Blut bekämpft haben. Weißt du? Das ist diese historischen Wurze, die dann im Nachhinein verloren geht und gesagt wird, dass ist doch alles das Gleiche. Aber tatsächlich sehen wir hier zwei komplett gegengesetzte Lager, die beide Selbstmystifizierung betrieben haben, die hier geglaubt wird und dann wird alles vereint.

Nur weil die Illuminaten gern darüber geredet haben, dass sie Alphazorastrische Priester wären, heißt es so, oder? Und die Rosenkreuzer, die sich auch für so etwas interessiert haben, haben die komplett andere politische Grundausrichtungen gehabt und waren unterschiedliche Seiten von dem Kulturkampf um die Freimaurerei. Und die Rosenkreuzer waren auf jeden Fall Pro-Kristen. Ja, die sind diese Nuancen, die ja einfach komplett über Bord geworfen werden, wenn man so Verschwörungsliteratur liest.

Also seid vorsichtig. Obwohl der Einfluss hier wächst, der äußere Druck durch konservative Kräfte, die internen Spannung, all das leitet dann den Niedergang in den 80ern des Illuminatenordens auch schon wieder ein. Also wir sehen eine ganz kurze Gültezeit hier. 1784 kam es zum endgültigen Zusammenbruch und dem großen Zerwürfen ist zwischen Künige und Weißhaupt. Zitat.

Ein Orden, der auf diese Art die Menschen missbraucht und tyrannisiert, der würde die armen Menschen in ein härteres Joch bringen als die Jesuiten. Das war die Begründung von Knigge für seinen Austritt 1784. Harte Worte. Wirkliche, harte Worte.

Und nachdem dann mehrere enttäuschte Ehemalige den Orden bei der bayerischen Polizei auch angeschwärzt hatten, verbot die Regierung im Juni 1784 zunächst alle geheimgesellschaften und ums klar zu machen im März 1785 nochmal namendlich besonders die Illuminaten. Also erst mal alle und dann ihr nochmal ganz sp... also ihr im Speziellen. 1785 erklärte Papst Pius VI. Wir haben ja in der letzten Folge erst über einen Papst Pius geredet. Das war der Nazi-Papst, das war der andere.

Das ist ein früherer Papst Pius, das war der Zwölfte der Andere. In zwei Briefen vom 18. Juni und vom 12. November an den Bischof von Freising, dass die Mitgliedschaft im Orden als unvereinbar mit dem katholischen Glaubengelte. Weißhaupt sah sich zunehmend von allen Aktivitäten des Ordens ausgeschlossen.

Nicht nur weil sie in Bayern komplett verboten waren, sondern eben auch weil dann in den anderen Niederlassungen, zum Beispiel in Gotthar, immer weiter von den Leuten rausgemobbt wurde bzw. alle gesagt haben wir machen nicht mehr mit bei deinem Mobbing oder... Wir wollen nicht so behandelt werden, wir wollen was weniger autoritatives, wir wollen es anders machen.

Und dann selbst bei den nicht verbotenen Stellen in Gotthar darf dann Weißhaupt nicht mehr ein- und ausgehen und verliert seinen Einfluss. Die gefundenen Dokumente veröffentlichte Bayerns Regierung 1787 und als Geheimbund war dann damit der Ordner natürlich komplett erledigt. Und deswegen haben wir auch so eine großartige Quellenlage, wenn es in diesen, um die Illuminaten geht, weil die bayerische Polizei ganze Arbeit geleistet hat und zugeschlagen hat, bevor Dokumente vernichtet werden konnten.

Und wir eigentlich den gesamten Kanon, der Schriften durchgängig haben, da gibt es keine großen Lücken in der Dokumentation. Deswegen ist es auch so auffällig, wenn am Anfang, da mal ein paar Monate nichts passiert, da haben die einfach dann nicht gearbeitet, weil sie verstritten hatten. Und die späteren richtig relevanten Sachen haben wir alle über die Ordensaktivitäten und so, was da intern geführt wurde. Und deswegen gibt es da mittlerweile eigentlich auch relativ viel Forschung zu.

Trotz der formellen Auflösung haben natürlich einzelne Mitglieder in einzelnen Logen fortgewirkt und ja, bis hierhin mal, bis heute, und wir machen hier mal einen Cut. Ich bedanke mich bei unseren Patrons und YouTube-Unterstützern. Wenn ihr gern vorgelesen werden wollt als Producer der Show, dann könnt ihr das gerne tun. Unterstütz uns auf Patreon.com.

diglinico broadbt den Bereich und er meilleurst uns auf Facebook und otherBE-S validate Und dann habt ihr dann nochmal die Grusel Charlie und nächste Woche wird es weitergehen mit dem Ende der Illuminaten, ihrem Niedergang, ihrem Verbot und dann dem Wiedererleben, also Wiederaufleben des Ordens im 20. Jahrhundert, der großen Anti-Illuminaten-Panik in den USA und genau all dem, was wir jetzt heute nicht besprechen

konnten. Lasst uns ein Kommentar, ich hoffe, ihr fand es spannend. Was war euer Bild zu den Illuminaten, bevor ihr die Folge gehört habt? Ist alles deckungsgleich? Was habt ihr neu gelernt? Was würde euch noch interessieren, vielleicht auch in dem Kontext? Ja, wir freuen uns auf nächste Woche. Bis dann, mach's gut, tschüss!

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