Bismarck und das Erbe Preußens - podcast episode cover

Bismarck und das Erbe Preußens

Jan 02, 20251 hr 16 minSeason 1Ep. 106
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Episode description

Im großen Finale unserer Preußen-Reihe beleuchten wir das Vermächtnis von Otto von Bismarck, dem Eisernen Kanzler. Von seiner kompromisslosen Realpolitik bis zu den kulturellen und politischen Nachwirkungen, die noch heute in Deutschland spürbar sind – wir erforschen, wie die Ideale und Widersprüche Preußens die Nation bis in die Gegenwart prägen.

#Preußen #Bismarck #Preussen #DeutscheGeschichte #Geschichte

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Weiterführende Literatur:

  • Robert Gerwarth: The Bismarck Myth: Weimar Germany and the Legacy of the Iron Chancellor 2005.
  • Christopher Clark: Iron Kingdom: The Rise and Downfall of Prussia, 1600-1947, 2006.
  • Jonathan Steinberg: Bismarck: A Life, 2011.

Transcript

Alle Zeit der Welt. Alle Zeit der Welt. Alle Zeit der Welt. Herzlich Willkommen zurück für eine Folge von Alle Zeit der Welt. Heute bringen wir den vierteiligen Bogen zum Thema Breusen zu Ende und reden über Bismarck, über die Reichsgründung, über alles dazwischen. Und ich bin wieder hier mit Vincent, genau. Hallo Johannes, hallo liebe Zuhörer. Ich bin wieder dabei und freue mich auf unser Gespräch. Letztes Mal hatten wir so ein bisschen die Metageschichte erzählt.

Der Zeit, was die zwischen den Napoleonischen Kriegen und der Märzrevolution 1848 abgespielt hat. Also was damit Breusen passiert ist, wie sich Breusen grundlegend verändert hat und zu diesen neuen Breusen wurde. Das wir kennen, was uns vertraut ist aus der historischen Erinnerung. Und dabei ist eine der prägendesten Figuren, die spätestens ab der Märzrevolution die politische Bühne betritt, eben unser alter bekannter Bismarck. Eine Figur mit vielen Gesichtern. Genau, so sieht es aus.

Wir werden uns so ein bisschen an Bismarck abarbeiten und parallel dann eben auch chronologisch vorgehen. Denn an ihm können wir ganz gut diese Entwicklung erkennen. Von jetzt, ja, 48 bzw. dann 62, als er dann wirklich sehr wichtig wird für die präussische Geschichte bis zur Reichseinigung. Was hat er denn 48 gemacht? 48 wurde Bismarck gesandter für Preußen in der Paulskirche. Also als man eben dieses kurzlebige Parlament eingeführt hatte

im Deutschen Bund bzw. sie ist ja dann auch kurz deutsches Reich, hat man aus präussischer Seite ihn dahin geschickt. Und Bismarck war damals schon ein großer Diplomat, ein guter Diplomat, immer ultrakonservativ. Also er hat immer auch dort versucht das Beste für Preußen rauszuholen. Hat dann ja auch eine unrühmliche Rolle gespielt bei der tatsächsischen Einigung 48, als man dann versucht hat, auch Behörden und so weiter zu kreieren.

Bismarck eigentlich immer gesagt, das machen wir nicht, das kann ich vor meinem König nicht verantworten. Und gilt auch seitdem als harter Hund. Also hat er stark blockiert, die frühen demokratischen Bestrebe. Er hat aber spannenderweise dann natürlich das Konzept Reichseinigung und auch diese gesamte Strömung, wie beliebt diese Idee einer Reichseinigung ist und wie weit verbreitet hat er natürlich da ein erster halb mitbekommen.

Aus ganz Deutschland waren die Leute dort, die da irgendwie auch investiert waren in diese Idee und dementsprechend Bismarck eine Figur, ohne die die Reichseinigung dann 1871 sind vorzugreifen, so nicht denkbar wäre, der aber das nicht erfunden hat und irgendwie aus den Wolken herabgestiegen ist als Preußischer Messias und den deutschen Erklärter, dass man doch eine Reichseinheit machen könnte, sondern wir haben letztes Mal schon über den Zollverein geredet,

dass das ab 18, ab den 1830er Jahren Bestrebungen aus der Wirtschaft schon reell daran gearbeitet haben, diese Einheit einzuführen auf einer wirtschaftlichen Ebene, dann der politische Zug in die Richtung deutlich ab 1848 mit dem Versuch einer Reichseinigung, ja schon mit dem kurzlebigen Deutschen Reich. Und dann ist diese Idee nicht mehr wegzukriegen.

Es gibt einmal in der Welt und es gibt so viele verschiedene Interessen, vor allem die aus dem Bürgertubend, der Handeltreibenden, aber auch aus intellektueller Sicht, es gibt auch Aristokraten, die mit diesen Gedanken durchaus kockettieren und das an sich eine gute Idee finden, das nicht so, dass alle Aristokraten jetzt generell nur dagegen sind, ansonsten wäre es auch am Ende wahrscheinlich nie dazugekommen.

Bismarck will das Ganze natürlich aber unter anderen Vorzeichen, als eine Paulskürsie geplant wird, sondern er will das unterpreußischer Vorherrschaft, er will das konservativ erreichen und versucht diese Tendenz, diese Stimmung, diese Laune, die zu der Zeit im Deutschen Reich schon existiert, um zu formen, wie er das oft tut in seiner Karriere und in seinem Sinne Realität werden zu lassen.

Die vor allem die geistige Einigung, die stammt ja sogar noch aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon, als viele Deutsche das erste Mal sich denken, eigentlich wäre das doch ganz nett, so etwas zu haben wie Frankreich, was man ja auch irgendwo mit dem Rheinbund hatte, zwar unter Napoleons Gnaden, aber man hatte da eigentlich zum ersten Mal so etwas wie einen einheitlichen Staat, natürlich viele Gebiete gehört nicht dazu, wichtige vielleicht auch Österreich, Deutschland, Quatschpreußen,

also man könnte da von einem kleinen kleinen, von einer kleinen kleinen deutschen Lösung sprechen, darüber müssen wir vielleicht auch gleich noch best-deutsche lösen. Genau. Du sprichst es an, in dieser Zeit nach der Märzrevolution, also 49 bis zu 66, also gerade die Zeit zwischen Bismarck ist als Gesandter in der Pauskriege zu Bismarck, übernimmt dann Anfang der 60er tatsächlich politische Macht in Preußen.

In dieser Zeit entwickelt sich ein spannender Dualismus zwischen Preußen und Österreich, auf der einen Seite arbeiten sie zusammen in der Unterdrückung der entstehenden Demokratie und Nationalbewegung, der wird sensationell technisch kooperiert, weil man hat hier dieses gemeinsame Interesse das Kleinen zu halten und wenn die deutschen Flugblätter bei dir gedruckt werden, dann landen die am Ende auch bei mir

und wir haben beide das Problem, dass sich irgendwie Leute Gedanken machen, dass man vielleicht anders leben könnte.

Und auf der anderen Seite gibt es trotz dieser Kooperation zunehmend offenen Konflikt mit Österreich um die Vorherrschaft im deutschen Bund, die Frage, klein deutsche, großdeutsche Lösungen, ihr kennt es aus dem Geschichtsunterricht wahrscheinlich, die Frage Deutschland unter preußischer Vorherrschaft ohne Österreich oder Deutschland unter österreichischer Vorherrschaft mit Österreich.

Und ja, die Frage wurde dann kleiner Vorgriff in einem Krieg geklärt, den Deutsch-Deutschen Krieg oder den Deutschen Krieg, der der Bruderkrieg, wie man es nennen möchte, wo Preußen gegen Österreich gekämpft hat und die Preußen die ganze Frage mit der Moskete in der Hand geklärt haben. Mit dem Zündnadelgewehr.

Mit dem Zündnadelgewehr entschieden haben. Der Deutsche Krieg war 1866, 1864 hatten wir so ein kleines Vorspiel dazu, nämlich den Streit um Schleswig und Holstein mit Dänemark, der dann zum entscheidenden oder sehr eindeutigen Sieg führt und dazu führt, dass wir heute Schleswig und Holstein als Brüsseland haben. Und davor gibt es auch noch einen innerpreußischen Krieg, 1862, als Bismarck dann auch tatsächlich als Ministerpräsident durch Wehen,

der jetzt König ist, einberufen wird. Und da geht es um den sogenannten Verfassungskonflikt. Da wurde die Frage gestellt, wenn sich Regierung und Parlament nicht einigen können, wer hat dann das sagen? Wer entscheidet dann letzten Endes? Und hier ging es um eine Budgetfrage, um eine militärische Frage. Es ging um die Finanzierung des Militärs und um die Länge oder Dauer der Ausbildung.

Und das Parlament wollte das Budget nicht bewildern für diese großen Pläne, die Bismarck und Ronen, der damals je Kriegsminister hatten, aber dass die Regierung wollte es. Und dann hat sozusagen, hat Bismarck die sogenannte Lübbentheorie ins Leben gerufen und gesagt, ja, wenn sich Regierung und Parlament nicht einigen können, dann entscheidet der König. Und natürlich wollte der König, dass man in das Militär investiert. Und da sieht man auch, was für ein harter Hund Bismarck auch schon war.

Das war auch vorher schon bekannt, deswegen wurde er ja überhaupt als Ministerpräsident einberufen. Aber hier hat Bismarck sich durch sein politisches Geschick erstmals durchsetzen können. Und diese Reform, diese militärische Reform, es ging um, wie gesagt, die Länge der Ausbildung, es wurde verlängert und es wurde massiv nochmal in das Militär investiert. Das gilt sozusagen und deswegen finde ich es wichtig, das hier nochmal anzusprechen, als der Anstoß für die Kriege, die danach folgten.

Also durch diese Reform konnte man dann eben gegen Dänemark, dann gegen Österreich und abschließend dann gegen Frankreich diese Kriege führen. Ja, Bismarck, du beschreibst ja jetzt immer wieder als harter Hund. Der kam, ich finde es eine Idee, die ist für eine ganz spannende Parallele zur Geschichte Preußens, oder des neuen Preußens jedenfalls.

Bismarck selber stammte aus dem ostelbischen Junkermilieu, unterschied sich aber in so ein paar Punkten von den typischen Vertretern dieser Schicht, z.B. über seine Mutter, Wilhelmine Mengden, Sexin,

der kam aus einer Akademiker-Familie, der Sexischen, und hat Bismarcks Erziehung maßgeblich geprägt, was also ein nicht ostelbischer Einfluss war, ein nicht junker typischer Einfluss war, auf ihn, der immer auf jeden Fall geholfen hat, sich danach auch in anderen Milieus besser zurechtzufinden und da gut navigieren zu können.

Statt die typische Kadettenausbildung zu machen, erhielt er auch eine eher klassisch bürgerliche Bildung im Blamanschen Institut in Berlin und war dann in einer Uni in Göttingen und in Berlin später und hatte deswegen eine ungewöhnliche Bildung für den Junker, was teilweise sein späteres distanziertes Verhältnis auch zu diesen urkonservativen ostelbischen Kräften irgendwie erklärt vielleicht oder schon ein bisschen vorgibt.

Aber Bismarck ist eben diese Mischung aus akademischer Bildung, die untypisch ist, auf der anderen Seite zieht er trotzdem die Erfüllung im Dienst am Starte, wie das seine Vorfahren mütterlicher sei, es gemacht dann weniger wie im Militärdienst, was der typische Weg für den Junker gewesen wäre und wird dann trotzdem nicht zum Diener des Staates,

den die vielleicht die sächsischen Vorfahren waren, sondern wird zu einem unabhängenden Akteur, so beschreibt es klar jedenfalls, der starkes Gefühl von Autonomie und Eigenständigkeit aber aus dieser Junker-Intentität herauszieht und daraus sagt, ich bin meine eigene politische Entität und ich finde den dritten Weg, wie du das Kohl in der Krise auch gezeigt hast. In den politischen Krisen finde ich den klugen Ausweg jetzt zu meinem eigenen Vorteil irgendwie noch endet.

Genau, ich habe von Gulloman aus deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eine kurze Beschreibung über ihn, ich lese mal vor, Zitat der Junker, also Bismarck, befremdete die simplen Gutsnachbarn durch seine Gescheitheit, den Witz und die Gewähltheit seiner Sprache, seine Lektüren, wie durch seinen Zug ins Wilde, erstaunlich und zuverlässige. Auch machte er sich von Jugend auf über den Lebensstil von seinesgleichen lustig, als etwas dem er selber weit überlegen war.

Andererseits markierte er gern, dass Wesen es schlichten Landadelsmannes im Pferde und Bäume lieber sind als aller erkünstelter Reichtum der Städte, wobei er nur wieder durch die Schärfe seiner Formulierungen das nicht ganz Stimmige seines Charakters zu erkennen gab. Zu seinem liberalen Politiker bemerkte er, ich bin ein Junker und will auch etwas davon haben. Ein gewöhnlicher Junker hätte das nicht gesagt.

Also da sieht man auch so ein bisschen, dass er sich einerseits abheben möchte, gleichzeitig auch wenn es ihm recht ist, damit krokettiert, dass er überhaupt ein Junker ist. Er sieht sich schon als Teil dieser Aristokratie, aber trotzdem als etwas überlegenes. Und tatsächlich war Bismarck hochgebildet, deswegen wurde auch später, oder bevor er dann Ministerpräsident wurde, auch Diplomat.

Er konnte fließend russisch, französisch perfekt und natürlich auch war er in den alten Sprachen sehr gebildet, also Latein. Ich weiß jetzt nicht, ob Altkirche. Aber er war einfach ein hochgebildeter Mann, der den auch seinesgleichen Langwald, also er hatte keinen Bezug zu den Leuten.

Aber er sah es als das Problem seines Berufs oder seines Statuses, dass er eben mit solchen Leuten in Verbindung gebracht wurde und auch mit solchen Leuten verkehren musste, auch wenn er sich wahrscheinlich lieber über Philosophie Geschichte und so weiter unterhalten hätte.

Ja, ein sehr vielschichtiger Mann, also du schreibst ja jetzt auch so ein bisschen als Feinggeist und gleichzeitig ist er dieser hartekonservative Hund, der in der Politik sehr viele verschiedene Gesichter zeigen kann, je nachdem was gerade opportun ist und das sehr pragmatisch traktiert. Bismarck hat die einzelnen deutschen Fürsten lange vor dem Krieg 1871 auf die Reiseinigung eingeschworen oder einschwören müssen, damit das Ganze dann tatsächlich funktioniert.

Unter anderem wusste er um die Vorlieben des bayerischen Königs Ludwig II. und zwar seine Vorliebe für Schlösser und für Verschwendung, also ein Unpreuße würde man sagen, ein Nichtpreuße, der eben ein Katholik, ein verschwenderischer, schön geistiger Typ. Und der hat ihm dann tatsächlich gesagt, dass er ihm seine Schlösser und so weiter finanzieren würde. Schlaut Neuschwanstein als berühmtes Beispiel.

Genau, wahrscheinlich das berühmteste Beispiel. Und ja, so nach und nach hat Ludwig II. dann eingewilligt, damit zu machen. Der Deal war, du bekommst Disneyland, du bekommst Wagner Disneyland dafür, dass du Bayern als Teil des neuen Reiches unter dem Preußischen Kaiser aufgehen lässt und du gibst deine Autorität ab, das hat aber ganz gut gepasst, weil Ludwig II. glaub ich, so bist du nicht so viel Bock auf regieren.

Nein, nein, nein, der wollte lieber seine Schlösser bauen und war auch wirklich, der ist ja dann auch wahnsinnig geworden. Also der wollte lieber irgendwie sein kleines Bayern da irgendwie zu einem Super Disneyland ausbauen und hatte auch gar kein Interesse an Politik.

Um das noch ein bisschen besser verstehen zu können, wir müssen ganz kurz über den dänischen Krieg sprechen. Da ging es nämlich um die Frage Schleswig-Holstein, da lebten viele Deutsche, es gehörte noch zu Dänemark, zu dem Zeitpunkt. Und Bismarck hatte die Idee, dass man das dann doch irgendwie an den deutschen Bund anschließen könnte.

Viele Dänen wollten das auch, der dänische König war dagegen natürlich und da ist Bismarck und da ist es ja das, was du sagst, dieses schlaue Taktieren und das, was opportun ist, auf Österreich zugegangen und hat Dänen empfohlen, wir könnten doch eigentlich mal gegen Dänemark einen Krieg führen und dann würden die Herzogthümer Schleswig-Holstein uns gehören.

Und danach gucken wir mal, wie wir das verwalten, aber wir machen das jetzt erstmal, hat dann auch funktioniert, hier die kennen man vielleicht auch noch aus dem Geschichtsunterricht, die Schlacht bei den Doppelerschanzen.

Erfolgsreich wurde Dänemark besiegt, die Herzogthümer wurden dann an den deutschen Bund annektiert und ein Teil, ich glaube das muss Holstein gewesen sein oder Schleswig, ich weiß es gerade nicht, wurde dann auch direkt an das bräußische Staatsgebiet angeschlossen, während das andere dann unter österreichischer Verwaltung stand.

Wenn man jetzt aber auf die Landkarte guckt, Österreich liegt ziemlich weit im Süden und es wurde schnell sichtbar, dass das auch in dem Herzogthum, das dann eigentlich von Österreich verweitet werden sollte, dass dann auf einmal viele bräußische Beamte und Militärs auftauchten. Und das hat natürlich Österreich geärgert und dann, um jetzt den schnellen Bogen zu spannen, kam es dann zum deutsch-deutschen Krieg zwischen Bräußen und Österreich.

Also da war der Aufhänger tatsächlich auch die Folgen aus dem ersten Krieg, die Aufteilung der Gewinne für den Sorgen für den zweiten Krieg, als Vorwands dafür und besser zu sein, aber da waren natürlich ganz andere große politische Fragen im Raum, die Fragen nach, wie sieht denn jetzt ein deutscher Nationalstaat, der mehr oder weniger dann in der Luft war, wie sieht denn der aus, wie wird denn der geartet sein und wer gehört denn dann dazu?

Genau, und dann die Religionsfrage, die damals auch viel größer war als sie es heute ist, waren halt die grundlegende Entscheidung, am Ende wird Deutschland ein hauptsächlich, also mehrheitlich katholischer Staat oder wird Deutschland mehrheitlich protestantisch?

Weil ein Deutschland unter der Führung Präusens bedeuten würde, dass eben die Österreicher raus bleiben, ein paar Millionen Deutschsprachkatholiken kommen nicht ins Reich und die deutschen Katholiken werden in Minderheit, während die deutschen Protestanten damit die Reichsgründung auch generell diese Idee sehr viel positiver gesehen haben, weil sie gesagt haben, jetzt werden wir endlich die Mehrheit im neuen Deutschland, die wir spätestens seit dem 30-jährigen Krieg sein wollten.

Genau, ja, und du hast dann eben diesen deutsch-deutschen Krieg, den in dem Preußen Österreich vernichtend schlägt bei der Schlacht von König Gräts, es gibt aber noch parallele Kriege dazu, also es wurde auch beispielsweise das Königreich Hannover besiegt, in der Schlacht bei Langsalzer, Hannover wurde annektiert,

also das Königreich Hannover wurde aufgelöst, das muss ich euch mal vorstellen, und als Provinz Hannover Preußen zugeschlagen und das war natürlich eine Machtdemonstration seines Gleichen, die seines Gleichen sucht, dass ein deutscher König einfach so von einem anderen deutschen Staat entmachtet wird und sein ganze Staatsgebiet dann dem Neuen zugeschlagen wird und das ist gleichzeitig, da komme ich jetzt nämlich auf deine Frage zurück,

wie hat denn bis mal jetzt die anderen deutschen Fürsten auf die Reichseinigung bzw. auf den Deutsch-Pranz-Hürzchen-Krieg auch vorbereitet in Anführungszeichen, auch durch diese absolute Macht die Preußen dann hatte? Nach der Niederlage Österreichs wurde der Norddeutsche Bund gegründet unter Preußischafführung.

Das ist die Folge dann aus der Entscheidung, die realpolitische Folge, aus dieser Zeit haben wir Realitäten geschaffen, es wird ein Deutschland ohne Österreich und als ersten Schritt wird der Norddeutsche Bund, es ist eine Art Vorform, die Eskalationsstufe nach dem deutschen Zoll vereinen und der Preußisch-Führung ohne die Österreicher ist der Norddeutsche Bund dann.

Genau, und der Norddeutsche Bund war auch angelegt als Provisorium, man musste jetzt nur noch gucken, wie integrieren wir jetzt die Süddeutsche starten, weil Österreich war raus, Österreich hat dann ja durch den großen Ausgleich Österreich-Ungarn geschaffen und hatten ihre eigenen Probleme mit ihren 20.000 Nationalitäten im Reich oder also in ihrem Kaiserreich

und deswegen konnte man dann relativ einfach, was heißt relativ einfach, aber eben ohne Österreich dann die weiteren Schritte planen und wie gesagt viele deutsche Fürsten hatten auch durch dieses Beispiel Hannover auch Angst.

Okay, ich meine wenn wir jetzt hier nicht diese Trutz- und Schutzbündnisse mit Preußens schließen, also ein Verteidigungspakt gegen Frankreich, dann könnten die uns früher oder später sowieso den Garaus machen, indem sie uns militärisch angreifen und dann verlieren wir deutlich mehr. Dann verlieren wir deutlich mehr, wahrscheinlich auch die Krone.

Er wurde an Hannover ein Exempel statuiert und den anderen klar zu machen und vor allem auch den Entscheidungsträgern, den Eliten klar zu machen, die ja wirklich sagen hatten, dass es egal was der Bauer denkt, im weitesten Sinne, sondern denen zu sagen, ihr könntet alles verlieren und das nicht die Spielregeln von vor 200 Jahren, wo ihr danach wieder eingesetzt werden müsst, wenn ihr bisschen Strafzahlung zahlt und was das ehe erhaussiert wird, aber er bleibt an der Macht im Beitrag.

Sondern hier wird tatsächlich, hier greift der Staat um sich. Hier können wir auch eine Provinzeigengliedern und können auch neue Realitäten schaffen, die euch Angst machen. Genau. Und spätestens da war auch klar, dass die Einigung eben von oben kommt. Also der deutsche Weg. Genau, wir regnen nie was von unten hin. Die ganze Scheiße muss immer von oben kommen. Exakt. Das war ja auch der Bismarck-Schildeg.

Also viele Nationalliberale haben sich dem dann auch untergeordnet und gesagt, okay, es geht ja scheinbar auch irgendwie so und haben dann eigentlich ihre politische Wirksamkeit oder Machtwirksamkeit verloren, eingebüsst, weil sie auch das mehr oder weniger auch als Niederlage betrachtet haben. Und gleichzeitig auch, na okay, das ist ja eigentlich das, was wir immer wollten und haben dann später natürlich versucht, dann noch irgendwie so viel demokratie wie möglich reinzubringen.

Interessant auch, wenn mir es jetzt um Symbolik geht, schwarz-weiß-rot, später dann die Kaiser oder die Reichsflagge, war auch schon die Flagge des Norddeutschen Bundes. Und schwarz-weiß wegen Preußen und das Rot war für die Hansestädte. Genau, also so kommt diese Farbgebung zustande. Ah, spannend, das wusste ich gar nicht. Und dann hat man einfach gesagt, okay, die Fahne bleibt auch nach 1871. Ja, scheiß auf die Süddeutschen, da kommt kein Gelb und Blau mehr rein.

Und der Beswels, das hat uns schön Union-Check gegeben, wenn man dann auch so ein paar baden-württembergische und bayerische Rauten noch irgendwie, so die Rautenform der Bayern, aber in schwarz-gelb für die Südwesten in den Hintergrund gepackt hätte. Da hätte man richtig schön schreckliche Flagge draus werden. Der Reichsjack. Genau, der Reichsjack, das muss ich mal designen hier für die Folge als inspiriert.

Also, weil das ist mehr die alte Kaiserreichsflugge, wird natürlich auch heutzutage beträgtes in der Öffentlichkeit, und dann Nazis und Reichsbürger. Von daher müsste man den Reichsjack erfinden für alle Leute, die progressiv dem Kaiser-Dummsi verbunden fühlen. Alte Monachist, genau, all Alte Monachisten, aber ich weiß auch nicht, für welche politische Gesinnung ich auf Lacken erfinde, aber ich fände es lustig.

Ja, und jetzt haben wir eigentlich diese Situation, dass Deutschland ganz extrem auf eine Einigung zu steuert. Was fehlt, ist der Auslöser. Und wir vergessen das heute immer wieder, aber der Hauptfeind, den auf jeden Fall die Preusen die ganze Zeit im Kopf hatten und auch viele andere deutsche Staaten war Frankreich. Weil Frankreich die einzige Macht auf dem Kontinent war, die militärisch nah an Deutschland dran war und tatsächlich gefährlich werden konnte.

Und dementsprechend gab es da sehr viele Antipathien. Und das war natürlich auch immer ein Mittel zu sagen, wir können euch gegen Frankreich verteidigen. Und wir haben gemeinsam die Franzosen geflogen, in den Napoleonischen Befreiungskriegen. Diese Erinnerungen, die da auch nachhalt zu sagen, gemeinsam sind wir mehr Deutsche als die Franzosen, einfach rein rechnerischen.

Diese Idee, der noch im ersten Weltkrieg später wieder auftaucht, wo er sagt, okay, wir machen jetzt Wer da und wir lassen Männer nach, was geht. Aber wenn wir so viele verlieren, die Franzosen verlieren genauso viel und wir haben mehr Deutsche Männer als Franzosen, früher oder später müssen wir damit gewinnen. Also diese Idee im Zeitalter der totalen Kriege, der Nationalkriege, wird dann auf einmal das mathematische Rechenexample wichtiger als der kriegerische Ruhm des Einzelnen.

Das ist ja auch die große Zerstörung der Illusion von Militär dann im ersten Weltkrieg später, die im 19. Jahrhundert aber noch besteht. Und die auch vor allem durch den Weg gegen Frankreich, 1871, dann befällt gut. Und genau nochmal auf den gemeinsamen Feind zurückzukommen. Du hast ja auch in Frankreich jetzt wieder ein Kaiserreich und der Kaiser heißt Napoleon III.

Das heißt, du hast da auch nochmal ein Feindbild mehr oder weniger, der sich daraus speist, dass Napoleon I., also Napoleon Bonacca, ja, vorher schon ein Feind gewesen war. Gerade mal irgendwie 60 Jahre zuvor. Also viele lebten noch, viele hatten das noch miterlebt. Und da schaffst du natürlich Tatsachen, ein Feindbild, auch Ängste. Und dann tritt natürlich das ein, was du sagst. Also wir können uns gemeinsam gegen diesen Feind wehren.

Und es war ja auch nicht so, dass Frankreich einfach nur passiv seine Frankreichsachen gemacht hat, sondern sie wollten ja auch schon immer, sie hatten ja die Bestrebung, ihre Grenze bis an den Reihen zu verlegen. Also alles, was links des Reins ist, wie man so schön sagt, oder die linksreinischen Gebiete, an Frankreich zu annektieren. Und diese Bedrohung war virulent, auch unter allen anderen.

Und diese Schutz- und Trutzbündnisse, die dann unterschrieben wurden, sind mit den Süddeutschen Staaten, also Bayern, Baden, Wittenberg, Hessen, Sachsen, glaube ich auch, die waren ein Verteidigungsbündnis. In Sinne von, okay, wenn Frankreich uns angreift, dann stehen wir zusammen und verteidigen uns gegen den Feind. Aber es war kein Offensivbündnis.

Also es waren, wenn Preuß, wenn Bismarck entschieden hätte, wir greifen da jetzt Frankreich an, dann hätten die Süddeutsche Staaten sagen können, okay, wir sind da erstmal raus. Und wie hat Bismarck dieses Problem gelöst? Du sprichst auf die MSD-Päsche an. Ja, komplizierte Geschichte. Aber es war eigentlich diplomatisches Geschick, kann man so sagen. Also um das mal ganz kurz zu umreißen. Beleidigung ist diplomatisches Geschick, ja? Beleidigung ist diplomatisches Geschick, ja.

Auf jeden Fall Spanien suchte einen neuen König. Und es gab ja auch noch in Süden Deutschlands die Hohenzollern-Linie. Die Katholisch war übrigens. Aber die natürlich gute Beziehung zu den rattenburgischen Hohenzollern hatten. Und die spanischen Monarchisten dachten sich, ja, wir könnten doch, wie hieß der noch, Leopold von Hohenzollern, glaub ich, den als König hier haben.

Und das fand natürlich Napoleon III. bzw. Frankreich gar nicht gut, weil sie sich dann in einer Zange gesehen hätten, die aus Hohenzollern besteht. Und das hat er dann abgewiesen, hat seinen Diplomaten, seinen Gesandten in Deutschland de Benedetti zum Kurort zu William I. geschickt. Und ihm gesagt, nee, das geht gar nicht. Also das können wir so nicht machen. Das ist auch relativ freundlich gesagt, glaube ich. William I. hat dann gesagt, ja, okay, dann machen wir das halt eben nicht.

Und diese Depesche, die nach Bad Ems eben geschickt worden war oder durch Benedetti an William I. geschickt worden war, die Antwort darauf, die hat Bismarck dann so geändert, dass er mehr oder weniger gesagt hat, dass es eigentlich inakzeptabel sei, dass der König von Preußen so etwas auffälligt wird und das dann zurückgeschickt hat und auch veröffentlicht hat. Und das hat sich in aller Zeitung dadurch der französische Kaiser wiederum beleidigt gefühlt hat.

Und das kann man sich heute kaum vorstellen, aber das war damals wirklich wie Majestätesbeleidigung. Und der Sieben hat dann Napoleon III. entschieden, Preußen den Krieg zu erklären. Also Bismarck, der erfahrene Berufsdiplomat, missachtet, gezielt alle Regeln der Diplomatie, eine ganz gezielte Provokation auf die Franzosen dummerweise anspringen.

Und dann haben wir so Situationen, wie das die Deutschen komischerweise schon ein bisschen vorbereitet waren und die Franzosen auch einmal sich auch mit dem Problem auseinander setzen müssen, dass sie jetzt auf einmal ihre ganzen Leute aus Südfrankreich an die Front kriegen und auf einmal, also die gesamte Kriegsmaschinerie muss anlaufen. Und wenn die anderen auch einmal da schneller sind, ist doof, wenn das seitlich mechanisiert ein Krieg ist.

Interessanterweise, das schreibt auch Gohle Mann in seinem Buch, Zitat, nie wurde ein Krieg mit so viel Liebe vorbereitet. Also die Deutschen, vor allem die Preußen, waren darauf perfekt vorbereitet. Er spricht auch darüber, dass das Preußische Militärs als Wanderer verkleidet, die zukünftigen Kriegsschauplätze gegen Frankreich studiert haben und gezeichnet haben und eben auch viel Eisenbahnen und so weiter, so konstruiert wurde oder verlegt wurde, dass man schnell an die Front kommen könnte.

Und das hat ja dann auch diesen deutschen Föderalismus, der sich auch mehr oder weniger in der Infrastruktur wieder geäußert hat. Das war dann von Vorteil, weil du aus allen Hauptstädten der unterschiedlichen Fürstentümer schneller an die Front kamst als im zentralistischen Frankreich, wo erstmal alles nach Paris geschickt wurde und dann von Paris an die Front.

Und da gibt es auch interessante Berichte zu, dass Paris voll bepackt war mit Soldaten und viele auch im Stau standen und gar nicht so wirklich vorangekommen sind. Aber das war, also Deutschland hatte, oder wir kennen jetzt von Deutschland, Sprechinole oder Preuß und die südlichen Staaten, hatten eben den logistischen Vorteil und auch Manpower, so wie auch eine viel bessere Armee als die französische.

Obwohl man dachte, die französische Armee sei die beste, was man übrigens auch im ersten Weltkrieg und auch im zweiten Weltkrieg gedacht hat. Aber das war dann dementsprechend, das war dem war nicht so. Ja und tatsächlich ist es ja einer, der, also es wird bei Kriegen immer gesagt, den drei Wochen sind wir wieder zu Hause und dann dauert es vier Jahre, das ist sehr so.

Und das ist einer der Kriege, der tatsächlich wenige Wochen gedauert hat und mit einer, ja mit der Gefangennahme in Napoleon, das dritte, eine komplett Eingeselung und einfach in einer kompletten Niederlage führt, was dann zum Volksaufstand in Paris führt und der berühmten Pariser Kommune, wo die Pariser Bürger gesagt haben, fuck, Napoleon III hat vielleicht aufgegeben, aber hier nicht, der kommt und holt es euch.

Genau und die Deutschen dann ja tatsächlich schon Paris beschossen haben, 1871, was sich wiederholen wird, das sind die nächsten Jahre. Ja genau, aber da quasi eine katastrophale Niederlage und die berühmte Ausrufung dann des deutschen Kaiserreiches Inversal, auch in der Provokation, extreme Provokation, also ja, also ja Medienwirksam, natürlich, das Gemälde haben wir hoffentlich alle vor Augen, ist ja schön.

Anton von Werner, die ganzen Generäle, bis sie in diesem Spiegelsaal stehen und die Säbel recken und scheinbar spontan das Kaiserreich proklamieren und spontan sagen, wir unterwerfen alle der preußischen Führung, weil zusammen können wir so viel erreichen und die, ja, die, die Geburt im Zentrum des französischen Absolutismus ist natürlich auch ein sehr spannendes Zeichen.

Genau und auch, es war, es war auch, dort wurde, also das war der Platz für die Ausrufung des Reiches, für die Kaiserproklamation, Entschuldigung, auch weil man neutralen Boden haben wollte, weil man jetzt nicht wusste, wo rufen wir denn jetzt hier das Reich aus, in Berlin, das wäre ein bisschen zu krass auf Preußen, in München, was wollen wir da, in Frankfurt, in der Pauls-Göche, nie im Leben, werden wir jetzt hier auch noch den, den Demokraten irgendwie in die Karten spielen,

sondern wir machen es einfach in Paris, provozieren die Franzosen, anektieren dann ja auch noch Ersatz-Lothring, was eigentlich der Grund ist, weshalb selbst gutnachbarliche Beziehungen unmöglich gemacht hat, weil die Franzosen immer darauf auswählen, sich das eines Tages wiederzuholen.

Wenn ihr Doku darüber gesehen, dass tatsächlich in der Bellé Poc dann auch die französischen Schulkinder mehr oder weniger indoktriniert wurden und denen immer gesagt wurde, das gehört uns, das gehört uns irgendwann, wenn wir uns das wiederholen. Also das war fast unmöglich, da noch gute Beziehungen mit Frankreich zu führen, dann als deutsches Reich. Ja, ja, ja, mit diesen Gebieten. Aber ja jetzt kommen wir eigentlich, jetzt sind wir zum Deutschen Reich gekommen,

haben wir diesen sehr, sehr langen Bogen gespannt und wie dieses deutsche Reich eben unter preußischer Führung mit Bismarck als Lenker im 19. Jahrhundert

diese Art von Reiskründung hervorbringt. Also das Niederschlage 1848 unter preußischer Führung der demokratischen Tendenzen und tatsächlich ja dann, dass die Machtpolitik bis Marx die verschiedenen Kriege, der Deutsche Bruderkrieg und die Gründung des Norddeutschen Bundes tatsächlich als konkrete Schritte wie preußend die Reichseinigung dann unter den eigenen Vorzeichen geschafft hat

und eben nicht unter den Vorzeichen der Paulskirche und von Demokratie, sondern militärische Erfolg, militärische Stärke unter preußischer Führung. Damit wird preußen, aber ein bisschen auch geht ein bisschen in der deutschen Geschichte auf damit.

Ja oder unter, nachdem wie man das betrachten möchte. Politisch passiert auch noch, dass eben der preußische König dann Deutscher Kaiser wird, nicht Kaiser von Deutschland, sondern Deutscher Kaiser, ganz wichtig zu erwähnen, um nicht den Status der anderen deutschen Fürsten zu unterminieren, sondern er wird Deutscher Kaiser und Bismarck, der ja preußischer Ministerpräsident ist, wird dann der Reichskanzler.

Übrigens auch eine Sache, die sich dann fortführt. Ich glaube eine kurze Unterbrechung gab es bis zum ersten Weltkrieg. Ich weiß nicht mehr, wer es war, aber ansonsten war fast immer der preußische Ministerpräsident auch der deutsche Kaiser. Entschuldigung, der deutsche Kanzler, du Gott, und der preußische König eben Deutscher Kaiser. Auch eine bräusische Tradition, die wir aufgeliebt haben als Angela Merkel, der deutsche Kanzlerin und Kanzlerin gleichzeitig war.

Ja, und interessanterweise, jetzt Preußen, das muss man sich mal vorstellen, bildlich auf der Landkarte, Preußen hat zwei Drittel, oder besteht aus zwei Dritten des ganzen deutschen Reiches. Also man sieht eben nicht nur eine politische und ökonomische vor allem, Nominanz, Dominanz, Preußens, sondern eben auch eine Territoriade. Ja, und damit ist diese Zeit das extrem zerstückte und deutschen Reiches auf jeden Fall vorbei.

Und Deutschland bewegt sich jetzt als eine neue Großmacht tatsächlich, nicht mehr wie Preußen als kleine Großmacht, sondern als große Großmacht in Zentral Europa auf der politischen Bühne.

Wir wollen gar nicht so viel jetzt in die deutsche Geschichte einsteigen, weil es uns ja hier um Preußen geht, aber tatsächlich könnten wir ein paar Worte zu Bismarck noch verlieren und bis zum Ende seiner Karriere, weil das natürlich ganz spannend ist, dass diese Figur, die aus diesem Jungkommilier kommt, am Ende, diese Vielgesichtigkeit, die wir vorhin im Vorgespräch kurz angerissen haben, also dass er die Sozialisten-Gesetze, also die Parteien,

die er verbietet, extrem mit Sensur arbeitet, um die neue linke politische Welle irgendwie einzufrieden und durch Konservatismus zu begrenzen, und auf der anderen Seite die Sozialgesetze. Also tatsächlich der Begründer von ganz vielen Sachen, die Deutschland heute doch irgendwie ausmachen,

Sachen wie die Krankenversicherung. Und diese Idee, dass in Deutschland eben alles von oben kommt, wie die Reiskründung auch von oben kommt, oder kommt auch die, im Endeffekt die großen Bestrebungen der Linken für Veränderungen werden am Ende auch von Bismarck umgesetzt.

Also wir sehen da auch diesen speziellen deutschen Sonderweg, der sich darauf bezieht, dass wir die Sachen, die wir von unten fordern, immer noch von oben erlaubt bekommen, dann irgendwie, oder das unter anderen Vorzeichen bekommen, damit wir die Schnauze heißen von oben. Ja, genau. Wenn in anderen Ländern das anders funktioniert, habe ich so ein Einbruch historisch. Das ist so ein kleines Muster, was sie in der deutschen Geschichte immer wieder findet.

Ja, ich glaube, dazu passt auch. Ich glaube, das ist ein Zitat von Lenin. Wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, dann kaufen sie sich vorhin ein Ticket. Also dann holen sie sich eine Bahnsteigkarte, heißt im Original. Ich hatte auf Twitter dieses Jahr tatsächlich eine Debatte darüber, was eine Bahnsteigkarte sein soll.

Und früher mussten wir, wenn man auf dem Bahnsteig wollte, um jemanden abzuholen oder abzuliefern, aber kein Suchticket hatte, sich ein separates Ticket für ein Bahnsteig lösen, was nochmal ein neues Level an Dirokratie ist, tatsächlich ist nicht meine Fahrkarte, die Lenin sagt, die sich da kaufen, sondern sie kaufen sich tatsächlich eine Bahnsteigkarriam auf dem Bahnsteig zu demonstrieren.

Ja, ungefähr. Was sehr lustig und sehr passend ist und da gut rein spielt in dieses Wiederauftredende Muster. Und Bismarck selber hat eben auch dieses berühmte Zitat zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 geprägt, nämlich, das Deutsche Reich ist gegründet nicht aus Träumen, sondern durch Blut und Eisen. Und ja, das war natürlich Bismarck's Ansatz, das Ganze mit Krieg zu starten.

Und man muss sagen, wenn man sich Nation-Building anschaut und Nation-Building-Theorien und zum Beispiel jetzt auch die Entstehung eines national gefühlten Ukraine, seit dem Russischen Angriffskrieg irgendwie, dass wir da eben sehen, dass wenig so effektiv es gibt, andere Arten Nationen zu schaffen, ganz klar.

Und die Deutschen haben alle von ihnen parallel probiert und betrieben dann auch im Kaiserreich, aber nichts funktioniert besser als der Krieg gegen einen Feind, gegen einen externen Feind, gegen den man sich zusammenrauft und am Ende ist Nationalismus ja auch immer die Definition. Ich bin Deutscher, weil ich kein Poli und kein Franzose bin. Ja, wir haben ein paar Leute, weil ich kein Deutscher und kein Spanier bin. Und der Marokkaner ist Marokkaner, weil da keine Algerie ist.

Ansonsten funktioniert ja selbst bei diesen scheinbaren Ethno-Staaten meistens so, dass man nur durch Abgrenzung die eigene Definition irgendwie findet. Ich blane auch eine zukünftige Folge darüber, dass Kultur eigentlich immer die Sachen sind, die rationalisierbar sind. Wenn wir uns fragen, was ist eigentlich Kultur, dann ist immer die Dinge, für die wir keine Erklärung haben. Aber wir machen es trotzdem. Ja. Wenn wir irrationale Dinge tun und dafür keinen Grund haben, dann ist das die Kultur.

Und die Kultur ist meistens, dass wir unterschiedliche irrationale Dinge tun und nicht die irrationalen Dinge tun, die unser Nachbar macht, sondern andere irrationale Dinge hier machen. Und die machen wir schon immer so. Und meistens machen wir die nicht lange so. Und es ist nur scheinbar uralt, wie wir auch schon bei verschiedensten deutschen Beispielen und anderen Beispielen für uralte Kultur-Tradition, die 100 Jahre alt sind. Ja, interessant.

Und jedenfalls kulturell ist jetzt das neue deutsche Reich auch bräussisch geprägt. Also du hast die Pickelhaube, die wird oft das ganze Reich umgemünzt, auch so diese bräussischen Tungen, mehr oder weniger. Das habe ich in der anderen Folge schon mal angesprochen, Fleischpünktlichkeit usw. 5 Minuten vor der Zeit ist es Soldatenpünktlichkeit. Exakt, das wird auch übergestillt, sozusagen. Es gibt auch diese Tariqatur, sehr berühmte, wo eine Hand die Pickelhaube auf ganz viele Menschen legt.

Und dann steht da irgendwie drauf, wird das Deutschland, nein, das wird großpreußen oder so. Und so kann man sich das zumindest am Anfang auch vorstellen. Denn Militalismus spielt jetzt wirklich eine große Rolle. Es ist ja auch einfach so, durch Dreikriege hast du eben endlich diese Reiseinigung herbeigeführt. Deswegen siehst du dann auch alte Bilder auf denen Kinder erscheinen, in Faschingskostümen oder so. Und das sind dann einfach irgendwelche Soldaten oder Matrosen.

Also das spielt schon eine große Rolle. Vielleicht jetzt nicht viel mehr als in anderen Ländern. Du hast beispielsweise in England eben diese Boys' Gauß-Bewegung. Das wird jetzt nicht mit der Hyon vergleichen, aber schon irgendwie so eine Formilitarisierung der Jugend hast du da. Du hast auch ganz viele Kriegervereine, auch in Frankreich und so. Also Militarismus spielt in ganz Europa eine Rolle. Aber es kann sein, dass es in Deutschland dann doch eher sichtbar ist.

Und es ist auf jeden Fall eine interessante Entwicklung. Und Preußen rückt eigentlich immer mehr in den Hintergrund als Staat. Das ist vor allem jetzt, jetzt wird Reispolitik gemacht, auch schon unter Bismarck. Auch wenn William I natürlich noch geweint haben soll und gesagt haben soll bei seiner Ausrufung zum Deutschen Kaiser, oder dass jetzt die präussische Krone zu Grave getragen wird, wo er mit euch auch recht haben sollte. Weil spätestens dann 88 mit der Thronenbesteigung William II.

Er wurde dann viel weniger als präussischer König betrachtet als viel mehr als deutschen Kaiser. War das nicht auch das Zitat, ich sehe beim Ausbruch des ersten Weltkriegs, ich sehe keine... Ich sehe noch deutsche? Ich sehe keine Parteien, ich sehe nur noch deutsche. Genau, ja, es ist ein Peak Nationalismus. Interessant auch zu der Kriegsrede. William II. da auf dem Balkon vom Berliner Schloss. Er sagt auch genau das, was du vorhin ansprachst.

Immer wenn die Deutschen vereint waren, waren sie unbesiegbar. Und er greift sogar auf Aminos zurück. Wer also 2000 Jahre zuvor als Aminos da die deutsche Stämme geeinigt hat gegen Rom, da zählt dann auch die Befreiungskriege und natürlich der präussische Französische Krieg oder der deutsch-französische Krieg.

Diese drei Anziehungspunkte greift er auf und sagt jetzt in diesem Krieg, in dem großen Krieg, wenn wir alle geein sind, dann werden wir das schon schaffen, weil wir eigentlich unbesiegbar sind. Ja, und wir können die alten Trauma des 30-jährigen Krieges und der napoleonischen Kriege vermeiden und dass dieses Trauma der Zentralmacht, dass dann, wenn du Krieg auf dem eigenen Territorium führst, das immer sehr, sehr böse endet.

Ja, und man will auch Möglichkeit eben, versucht den Krieg nach außen zu tragen, weg von eigenen Gebieten. Ja, und was dann aber mit Präusen verschwindet bis 1900, eigentlich dann schon mehr und mehr so in der Versenkung, wie du gesagt hast, es wird ein Reichs, wird der Kaiser der Deutschen, er ist Präusischer König, ein präusischer Kaiser, und im Endeffekt wird Präusen dann ja aber in der Weimar Republik wieder ein Faktor, also es besteht als Start fort innerhalb der Weimar Republik

und wird eigentlich überraschenderweise, wenn man sagen, zu einem relativ stabilisierenden Faktor für die Weimar Republik, weil es eben dieser, wie du vorhin gesagt hast, dieser große Übergewicht Präusens gibt. Und dadurch wird nicht der reaktionärste Start, das man vielleicht im Kopf hätte, wenn man Präusen denkt.

Genau, und interessanterweise, um nochmal ganz kurz auf die Kaiserzeit zurückzukommen, du hast ja trotzdem natürlich Präusen als riesige Verwaltungseinheit und staatliche Entität, und du hast eine ganz andere Verfassung als im Reich, und das ist auch kompliziert, aber wichtig zu wissen.

Du hast in Präusen, wenn Landtagswahlen waren, hattest du das Dreiklassen-Bahlrecht, während du im Deutschen Reichs bei den Reichstagswahlen die allgemeinen Wahlen hattest, also jeder Mann über 25 durfte wählen, und in Präusen war das dann mit dem Stimmengewicht so unterschiedlich durch dieses Dreiklassen-Bahlrecht, dass in Präusen immer die Junker, also die Eliten mehr zu sagen hatten.

Das heißt aber, wenn du ein zweidritte Fläche auf Landesebene sag ich das mal, wenn ich das mal so konservativ fortbestehe, aber das Reich selbst durch diese ganzen Sozialdemokraten, die sich im Westen befinden, also da hast du einfach eben diesen Antagonismus zwischen Reich und Präusen, also Präusen war da tatsächlich irgendwo als Hort der Reaktion, wie es dann später auch Heidel in diesem Artikel betrachten, was ja dann in der Weimar Republik total umgemünzt, wie du sagst.

Kurz nochmal um das aufzugreifen, nach dem Ersten Weltkrieg, der Kaiser flieht, der Präusische König auf, Präusen als Königreich, was wir jetzt seit 1701 hatten, existiert nicht mehr, hört auf zu existieren, und Präusen geht dann als Freistaat, Präusen in der Weimar Republik auf und ist dann bis zum Ende, bis zum Präusenschlag, also bis 1932, demokratisch geführt von, wie hieß denn noch mal, Otto, ich habe den Namen des Ministerpräsidenten Verliermann Holweg?

Nein, ich habe den kaum gleich drauf, aber der hat auf jeden Fall mit eiserner Hand, mit präußischer Disziplin diesen Freistaat Präusen demokratisch führen können. Hat auch eine coole Flagge, das ist diese Flagge, wo quasi oben und unten schwarzer Streifen ist, damit er weiß, und dieser schwarze Adler drauf ist, der aussieht, als wäre gerade erschossen worden. Ja, aber das war ja auch schon die präußische Fahne vorher, also die, die auch als das Königreich Präusen noch war.

Ja, schwarz, weiß schwarz, und dann dieser komische Adler mit dieser Krone, der so liegt, ja genau, und deswegen ja auch die Reichsflagge, schwarz, weiß, nach wie vor, und rot dann aber mit den Hansestätten. Das rote Hansestätter, das muss man ja auf jeden Fall merken, das finde ich sehr spannend im Fakt.

Ja, und der Präusenschlag, wir haben eine Folge zum Jahr 1933 gemacht und haben da auch über Präusenschlagen genauer geredet, bin euch das genauer interessiert, was da passiert ist, dann hört euch gerne die Folge an, der Reden mit einer ganzen Stunde nur über dieses Jahr. Das kann ich auf jeden Fall empfehlen, ja als kleinen Plug.

Und genau, damit wird Präusen dann durch die Nazis vollends aufgelöst, im neuen Staat, und nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir eben dieses für Berühmte, wie ich sagen, Edikt zur Auflösung Präusens nach dem Zweiten Weltkrieg von 1947, was wir ganz am Anfang der ersten Folge schon vorgelesen hatten als Aufhänger, genau, Artikel 1, der präusische Staat mit seiner Zentralregierung und allen seinen Behörden wird aufgehoben,

jetzt noch mal 46 alleierten Kontrollrats und damit gab es kein deutsches Territorium mehr, das Präusen hieß, und das Ganze wurde stellvertretend für den Militarismus als Sündenbock, für den deutschen Militarismus ein bisschen weggekappt.

Und, ja, das Ding ist ja auch, dass im Nationalsozialismus, also 32 wurde ja schon in der Weimarer Republik Präusen mehr oder weniger aufgelöst, die Sozialdemokratische Regierung verbannt und dann komissarisch geführt durch einer der Mitglieder des Kabinetts der Barone, ich glaube, das war sogar von Papen der komissarischen Präusen geführt, und dann ja im Nationalsozialistischen Deutschland,

dann mit dieser neuen Verwaltungsordnung, mit den Gauern und so, wo eigentlich keine Sau mehr Durchblick hat, dann ja auch wirklich vollends aufgelöst, aber die Nazis haben sich ja die Institutionen zu allem gemacht, nicht nur die Institutionen, also die Polizei und Militär und so weiter, sondern auch das Präusenbild als solches. Und sie haben immer zurückgegriffen auf alte präusische Tugenden und so weiter.

Hier ist zum Beispiel ein Zitat von Goebbels, er sagt, Zitat der Nationalsozialismus darf mit Fug und Recht von sich behaupten, dass ja Präusen zu sei. Die Wahrzeichen, für die wir fechten, sind von Präusengeist erfüllt und die Ziele, die wir zu erreichen trachten, sind in verjüngter Form die Ideale, die den Friedrich Wilhelm I., also der Soldatenkönig, der große Friedrich und Bismarck nachstrebten.

Da gibt es ja auch diese Postkarten vom Tag von Potsdam, wo diese Kontinuitätlinie von Friedrich dem Großen bis hin zu Hitler bezeigt werden soll, auch als Verbindung zwischen dem neuen Deutschland und dem alten Deutsche, also die militärischen Eliten und den jetzt nationalsozialistischen Eliten, um da irgendwie das alte Präusentum mit dem neuen Nationalsozialismus zu merken.

Und dadurch, dass eben die Nazis dieses Präusenbild auch so hochgehalten haben, auch wenn denen das natürlich völlig egal war, aber sie wussten, hiermit haben wir eine Projektionsfläche für alle anderen Deutschen, mit denen man sich identifizieren kann, haben wahrscheinlich auch die Alliierten das so gesehen und gesagt, okay ja, Präusen spielt da ja irgendwie noch eine Rolle. Vielleicht war das auch ausschließlich einfach nur ein Vorwand, um das aufzulösen, darüber kann man streiten.

Aber dieses Präusenbild unter den Nazis ist insofern wichtig, als das auch noch heute unsere Vorstellung davon prägt, dass Präusen ja irgendwie was für Nazis zu tun hat. Also viele Leute haben noch diesen Gedanken. Das ist ja irgendwie rechts und so weiter, aber das wurde dann tatsächlich dieses Bild oder diese Symboliken und so weiter, wurde drastisch das formulieren und teilweise von den Nazis auch pervertiert.

Ja, und wir sehen, dass da einfach hier auch der Rückbezug auf diese klorreiche Vergangenheit, auch Militarist, muss natürlich als etwas, wo man sagt, wir haben hier sehr erfolgreiche, herführende Vergangenheit und Hitler, der sich selber als der Gröff hat, der nahe der größte, fehlte aller Zeiten, also sich so nennen ließ und so, ist es kein Wunder, dass man dann nach positiven Beispielen gesucht hat und die dann eben auch in rössischen Königen gefunden haben.

Ach, da hatte die brussische Geschichtsschreibung natürlich auch Grundleigenarbeit schon geleistet, weil die die ganze Zeit die bräussischen Königen zu den zentralen Lichtgestalten des Deutsch-Tums erhoben haben. Genau, und es sich dann da einzureihen macht ja nur irgendwie Sinn. Total, und das sieht man ja auch dann in den Filmen, die auch von den Nazis produziert wurden, oder von der UFA damals unter nationalsozialistischer Herrschaft, unter der nationalsozialistischen Herrschaft.

Es gibt vier Filme, glaube ich, zu Friedrich dem Großen und zwei Bismarckfilme. Und da hat man natürlich dieses ganze Thema versucht auf nationalsozialistische Gedanken umzumünzen und auch politische Bestrebungen mit der Geschichte zu rechtfertigen. Da gibt es sogar ein Zitat aus dem Film von Friedrich dem Großen, der gesagt hat, also in dem Film gesagt hat, wir brauchen ein geeintes Deutschland unter bräussischer Führung im 18. Jahrhundert.

Also das hätte Friedrich der Zweite im Leben nicht gesagt, weil Nationalismus lag im Fern. Er wollte das dynastische Prinzip einfach aufrecht erhalten und wenn überhaupt, nicht wenn überhaupt, sondern sein Staat als erster Diener seines Staates zu einer gewissen Größe verhelfen, aber Deutschland lag eigentlich allen Fürsten damals noch fern als politische Entität. Ja, das wird natürlich da gerne so stylisiert und prägt das öffentliche Bild sehr nachhaltig auf jeden Fall.

Auch diese Idee, ich habe hier noch ein Zitat von Churchill aus Klark auch raus, wo er schreibt, das Preußen eben nicht auf einer Stufe mit Baden, Württemberg, Bayern oder Sachsen stand. Es war die eigentliche Quelle des deutschen Unwohlseins, dass Europa ein Heim gesucht hatte. Es war der Grund, warum Deutschland vom Weg des Friedens und der politischen Moderne abgewichen war.

Der Kern Deutschlands ist Preußen, das hat er 43, am einen, also während dem Krieg noch vor dem britischen Parlament, gesagt, um es auch so in den Kontext der Kriegspropaganda mit einzugegen. Und dort, also in Preußen liegt die Quelle der Wiederkirmen Pestilenz, Zitat Ende.

Also, wo tatsächlich auch schon vorher 43 der Sündenbock ganz klar in Preußen gesehen wurde und gesagt wurde, das muss ausgemerzt werden, weil selbst, also wie du gesagt hast, da wurde die Nazi-Propaganda dieser kontinuend zwischen Preußischen Ideen und den Ideen irgendwie fortgeführt. Auf der anderen Seite glaube ich, dass eben die Propaganda aus dem I. Weltkrieg, im II. Weltkrieg auch wieder aufgegriffen und weiterentwickelt wurde.

Und gerade die Idee zum Beispiel deutscher Kriegsverbrechen dann in Belgien, bei der Partisanbekämpfung und so weiter, dass da diese Idee des Barbaren in der Pickelhaube mit Preußen verbunden wurde, ganz deutlich eben im I. Weltkrieg und das ist in deutschen Militarismus und eben das, das starke Übergewicht, wie wir es der Kanzler ist eigentlich, Preußen schon, also, wenn man Preußen eigentlich, der Kaiser ist Preußen, das ist schon klar, wer hier das Sagen hat in diesem Gebilde.

Und dann haben wir eben Militarismus und den I. Weltkrieg und dann haben wir die Nazis in den II. Weltkrieg. Ich glaube, dass da viel aus dieser Perspektive auch einfach gearbeitet wurde, gedanklich um zu sagen, Preußen muss weg, weil das ist die Pestilenz der Europaheim-Sucht. Wir haben nur Weltkriege wegen Preußen, was nicht die Abführung Quatsch ist.

Ja, genau. Vor allem werden da ja auch gekonnt, die 13 Jahre immerhin, der Freistaat Preußen ja demokratisch geführt worden war, einfach ignoriert. Also, darauf hat man sich natürlich gar nicht besorgt. Man kann ja nicht sagen, okay, ja, aber da waren sie demokratisch. Natürlich, ja, du hast absolut recht, ich stimme dazu, dass zurückgegriffen worden ist auf ältere, ob das alte oder ältere Preußenbild. Man muss natürlich auch bei den bestehenden Stereotypen arbeiten.

Man kann nicht bei jedem Krieg, man kann nicht bei jedem Weltkrieg, denn die Deutschen vom Zaun brechen, direkt neue, also, da muss man schon mit den alten Materialien außer das Schubladehöhe aufholen und die weiterentwickeln. Und interessanterweise wurden diese alten Materialien ja auch dann nochmal die Opportunen, wenn das Opportunen erschienen, sowohl von der DDR als auch von der BRD dann rausgenommen, aus der verstaubten Schublade.

Also, man denke nur, schon in den 50ern an den Schadenhorstorden, der in der DDR eingeführt worden war, als höchste meditärische Auszeichnung Schadenhorst, übrigens auch ein Offizier in den Befreiungskriegen gegen Napoleon, so was zum Beispiel wurde gemacht. Dann später dann nochmal 1881 gab es eine große Preußenausstellung in der BRD, auch anlässlich des Jahrestages, irgendwie 100, was sind das dann, 180 Jahre Preußen oder so, 280 Jahre.

Da hat man eine große Preußenausstellung in der BRD geplant, in Westberlin auch. Und die DDR sah sich so ein bisschen, ja, irgendwie in seiner legitimationen Historischen Legitimation angegriffen, weil sie haben dann komische Kamellen ausgepackt und gesagt, wir befinden uns eigentlich, ob ehemalige ein preußisches Staatsgebiet, denn wir sozusagen der Nachfolger preußens und sozusagen der, es, wir sind die Geschichte.

Und dann hat man das Reiterstandbild für das Großen, was jetzt wieder unter den Linden steht, aus dem Katakom holt und wieder dort platziert. Also, Preußen wurde dann eigentlich, wenn man so will, ab dem Nationalizellismus immer wieder herausgeholt, dass Legitimation für Geschichte oder einfach als Projektionsfläche für eine gewisse Tradition, die Deutschland hat oder hatte. Also, Preußen ist da eigentlich nur noch ein Spielball.

Ja, so eine Geschmacksrichtung, die man beliebig irgendwo draufstreuen kann und einen gewissen Anstrich zu geben, aber mit der echten preußischen Geschichte hat das oft wenig zu tun und es besteht auch oft nicht die ernsthafte Interesse, sich damit auseinanderzusetzen, sondern es geht tatsächlich eben um die Reproduktion von bekannten Mythen, die einem mehr oder weniger Identität vermitteln sollen, warum der Deutsche gerne Kartoffeln ist,

aus der Terra X doku zum Beispiel und dann denken gern Friedrich und Zweiten in der Küche oder andere sehr verquere Preußenbilder, die so kursieren, gerade eben, wenn sich rechte reaktionäre Kräfte dann auf dieses Preußending beziehen, und man sich fragt, na welches Preußen denn eigentlich und welchen Aspekt pickt ihr euch da raus?

Und ja, ihr lest gern die zwei, drei, vier Historiker, die ganz grundlegende Arbeit gemacht haben in Deutschland, aber die halt ausschließlich positiv über Preußen schreiben in Bergen.

Und ja, da sind wir weit weg davon irgendwo ein realistisches Bild zu finden und immer wenn wir Preußen im Internet heutzutage unterkommt, dann sind das Preußenflacken bei irgendwelchen Reichsbürgern auf der einen Seite im Extrem und auf der anderen Seite ja, im Computerspielen, wo es dann der Militarismus eben anklang findet oder na, und dazwischen wenig auseinander setzt, weil da, sagen wir, die Terra X doku mit dem Kartoffelstang

war auf einem einen Extrem und die Reichsbürger am anderen extrem und irgendwo dazwischen liegt das echte Preußenbild wahrscheinlich begraben. Ja, das ist tatsächlich schwer, schwer nachzukonstruieren, vor allem weil es ja auch, du hast ja dann einerseits in der Geschichtsschreibung hast du ja das Preußenbild, dann in der Populärwissenschaft, also da gibt es einfach kein geeintes Bild, das dem irgendwie gerecht werden kann.

Wir hier können dem wahrscheinlich auch nicht gerecht werden, aber du hattest ja noch ein Beispiel von 2001.

Ja, genau, es gibt das spannende Beispiel davon, dass der ja ein Versuch gab, Preußen wiederzubeleben nach 47, nämlich 2002 schlug der damalige brandenbrugische Sozialminister Alvin Ziele vor, das geplant den neue Bundesland Berlin Brandenburg, der ging es darum, dass beide kein Geld haben, um sie doch einfach zusammenlegen können, denn dann könnten Berlin und Brandenburg zusammen kein Geld haben und dass man das doch in Preußen umbenennen könnte.

Und dann hat der Kulturismusverband von Berlin und Brandenburg die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und gesagt, man kommen keine Touristen mehr. Und es gab dann öffentliche Umfragen und sowohl die Fusionsidee als auch die Idee, das ganze Preußen zu nennen, waren relativ schnell tot. Aber unterhaltsam, dass vor 22 Jahren da versucht wurde, tatsächlich mal einen Anlauf von ein paar Preußen-Fans das ganze Kedoch wiederzubeleben.

Ja, also eigentlich eine Schnaps-Idee, irgendwie, also ich frag mich, wie man darauf kommt, aber naja. Das ist auch ein Dorf, das wesentlich schlechter im Brandenburg laufen würde, als Preußen heißen würde, ich bezweifel es. Ich glaube auch nicht, dass Berlin besonders anders würde, wenn die Landeshauptstadt von Preußen wären anstatt die Stadtstadt. Ich glaube tatsächlich, dass Berlin trotzdem relativ unverändert Berlin wäre. Ja, ich denke auch.

Nee, aber man sieht ja auch dann, ich glaube vor ein paar Jahren, wurde ja im Auswärtigen Amt auch das Bissmarktzimmer umbenannt, von Behrbock. Wenn ich mich nicht irre, ich weiß nicht, ob das Bissmarktzimmer hieß, aber der Raum, in dem die Tagen oder da ihre Auswärtigen Amtssachen machen, hieß irgendwas mit Bissmarkt und sie hat das dann umbenannt.

Und da sieht man ja auch immer, wie Geschichte oder Akteure, die in der preußischen Geschichte verankert sind, dann auch heute noch irgendwas in den Menschen auslösen. Ja, und bei Bissmarkt finde ich es natürlich ex, also weiß nur, warum sie das umbenannt hat. Ja, weil er ja einfach kein Demokrat war. Also für er war er wirklich kein Demokrat. Aber die Krankenkasse eingeführt, ja, der Scheiß. Und Deutschland geeint. Und Deutschland geeint, zeig mal dankbar.

Also ich meine, ich möchte jetzt nicht, ich bewerte jetzt nicht die Tatsache, dass sie es gemacht hat, aber es ist ja schon ein Zeichen dafür, dass es Emotionen auslöst. Ja, oder zumindest irgendwas, und man denkt, okay, jetzt muss ich irgendwie handeln. Aber wer hätte man als Diplomat vielleicht auch sagen können, als Diplomat von Bissmarkt gelernt und heißt Siegen lernen und Frankreich mal wieder politisch anzufangen zu isolieren oder so.

Vielleicht hätte man aber, ich meine, England ist wieder frei, die sind raus aus der EU. Vielleicht könnte man daran arbeiten, die Franzosen sind schon mal aus Sonato ausgetreten oder haben da schon mal, das haben schon mal einen Rückzieher gemacht. Ja, ein, zwei Beleidigungen und die sind wieder raus aus Sonato, dann kann man wieder isolieren und muss so Ideen die Sonntag schaffen. Kleine. Vielleicht können wir noch auf ein Zitat eingehen und das einordnen. Ich lese das mal vor.

Preußen zeigt ein Doppelgesicht wie der Januskopf, ein militärisches und ein philosophisches. Das ist ein Zitat einer französischen Schriftstellerin, ein German des Dells, ich weiß nicht, ob ich das richtig ausgesprochen habe. Das von 1810 stammt. Also noch bevor das neue Preußen, wie wir es vorhin genannt haben, überhaupt gegründet worden war, nach dem Dinerkongress. Ja, ein Januskopf, ein militärisches, ein philosophisches. Was wäre jetzt militärisch an dem Januskopf?

Wie würdest du das einordnen? Damals 1810 oder? Ja, beziehen wir das Zitat mal einfach auf jetzt, aber erst mal vielleicht aus der Zeit.

Aber auf Preußen generell, ich musste bei dem Januskopf fest, natürlich direkt an Bismarck denken und seine gesamte Politik, die er danach gefahren hat, weil die natürlich auch immer, die Zuckerbrot- und Peitschenspiel, natürlich auch immer sehr mit zwei Gesichtern arbeitet und je nachdem was gerade opportun ist und tun ist und gerade wenn es um die Reichseinigung geht, dann ist es die militärische Niederschlagung von demokratischen Bemühungen,

um dann am Endeffekt die Reichseinigung herbeizuführen. Also ich bekäme für etwas, um es dann selber zu tun. Ich verbiete die SPD, um die Krankenkasse einzuführen.

Bei mir auch auf jeden Fall, dass viele politische Entscheidungen oder britische Entwicklungen durch militärische Aktionen herbeigeführt worden sind, egal ob das jetzt eine Verteidigung ist, beispielsweise dann im siebenjährigen Krieg oder eben die Angriffskriege dann, wobei der Preußisch-Panzelkrieg war ja eigentlich ein Verteidigungskrieg, ob es ja stimmt, ja, dann auch einfach das, ich glaube auch, um das auf heutzutage zu beziehen, das was man heute damit assoziiert.

Also ich kann mich davon auch nicht freischprächen, dass ich an eine Pickelhaube denke, wenn ich Preußen höre. Ja, doch eine aufs Cover der Folge machen, da könnte ich aber sicher sein. Ja, unbedingt. Und das Philosophische, die andere Seite des Januarskopfes, was würde dir dazu einfallen, was ist Philosophisch? Ja, die friedliche Zweite, der Friedrich Rose, der natürlich mit seinen aufkläherischen Ideen vordergründig sich für Liberalität und Pressefreiheit ausgesprochen hat.

Und dann hinten rum, als Leute schlecht in Zeitungen über irgendein Schlimm haben, glaube ich, in Köln, er Gangster angeheuert hat, die den Verleger verprügelt haben nachts auf der Straße und so richtige Mafi-Gang-Aktivitäten gebracht hat, da war dann auf einmal von der aufkläherischen Ideal nicht mehr viel übrig, sobald jemand über ihn ein Schmähgedicht geschrieben hat.

Und genau das ist ja auch wieder die Sianosköpfigkeit, auf der einen Seite gebildet zu sein und zu sagen, ich bin hier der Vord, also ich bin ein moderner König, in anderen Falls, dann Majestätsbeleidigung halt direkt doch noch persönlich zu nehmen, obwohl man, ja, und natürlich große Philosophen, ich mein, Kant, natürlich ein Eropreuse, Hegel später, der sich natürlich dann ja sehr auf diese Idee, wie ich schon gesagt hatte, berufen hatte,

dass sich der sein Weltgeist jetzt eben in den protestantischen Preusentum, irgendwie in den Deutschlandstum, die nächste große Stufe einläutet, der Menschheitsgeschichte. Und ja, also egal wo man hinkommt, man findet eigentlich immer diese Zeitschneidigkeit. Ja, ja, auch bei den Philosophen oder geistreichen Menschen, die auch die Politik geprägt haben,

eben auch William von Humboldt auch, Fichte. Also du hast da schon auch viel geistige Bewegung, die für die deutsche Philosophie wichtig war und ist, also da kann man das auch auf jeden Fall erwähnen.

An dieser Stelle und gleichzeitig finde ich, dass gerade Friedrich II. für diese Janusköpfigkeit symbolisiert, dass du eben diesen, ich nenne es mal plakativ diesen Philosophenkönig hast auf der einen Seite, aber dann auch den, der fast die meiste Zeit Kriege geführt hat von allen preußischen Königen jetzt. Ich glaube, der vereint das eigentlich ganz gut und auch, was er noch vereint, dass er eben ganz kurze,

ganz kurze Abriss sagt dir der Anti-Marchiawell was? Ja, ja, aber jetzt wurde der, von wem wurde der verfasst? Von Friedrich II. Ah, genau. Und der hatte der Fürst gelesen von Machiawelli und fühlte sich in seiner, in seiner königlichen Ehre beleidigt und hat darauf dann ja eine Antwort geschrieben, jetzt natürlich 500 Jahre später, 300 Jahre später und gesagt, also das Bild des, des eines Fürsten halt total idealisiert.

Also die Idealforstellung eines Fürsten ohne, also und dabei den Pragmatismus total beiseite gelassen und darum geht es ja bei der Fürst, es geht ja nicht darum irgendwie ein böser, hinterhältiger Monarch zu sein, sondern darum wie regierst du am besten und ich glaube, dass will ich der zweite, sich der Fürst sehr gut durchgelesen hat und eigentlich danach gehandelt hat, also nach Machiawelli und nicht nach seinem eigenen Anti-Marchiawell,

denn das habe ich letztmal schon gesagt, seine fast erste Amtshandlung war ein Angriffs-Krieg gegen Österreich zu starten. Ja, also das ist alles andere als Anti-Marchiawellis, genau. Schön, aufklärische Briefe schreiben und dann Angriffs-Kriege starten. Exakt, das sind mir die Liebsten. Ja. Ja, ich finde, wir haben jetzt eigentlich in vier Folgen einen ganz guten Umschlag über bräusische Geschichte geschafft, oder?

Was denkst du? Wir haben dich auch viel ausgelassen, was wir es gar nicht besprochen haben, was auch noch spannend gewesen wäre, keine Ahnung, Bismarck und Kolonialismus wäre noch spannend gewesen. Zu bräusen selber, wir haben über die Hugenotten noch gar nicht geredet gehabt, die auch ganz spannende, spannende Episode sind, ja, die protestantischen Religionsflüchtlinge aus Frankreich, die sich dann hier in Berlin ansiedeln und Moab bietet, heißt wahrscheinlich so wegen der Terre de Moab.

Also im Moab, im alten Testament, die vertriebenen israelischen Israeliten, finden Zuflucht beim Moab im Land ihres Feindes und können dort leben, bevor sie dann wieder zurückkommen. Ich habe zwei Stämme und das wurde parallel zu ihrer eigenen Situation gesehen und deswegen heißt Terre de Moab, Moab bietet wahrscheinlich so und das war sie das Land des Feindes. Das war sie, wie damals im alten Testament wurden auch sie im Land des Feindes aufgenommen, um dort gut leben zu dürfen und deswegen.

Interessant, ja. Ja, auch Sachen zu Preußen im Kaiserreich. Wir hätten ja gesagt, dass Preußen eigentlich immer mehr so in den Hintergrund rückt. Dazu gibt es auch viele Beispiele. Ich würde mal jetzt nochmal eins nennen und zwar, dass Preußen, also als deutsches Kaiserreich oder im deutschen Kaiserreich, sich dann plötzlich mit Russland im Krieg befindet, bzw. gegen Russland im Krieg befindet.

Preußen hätte nie ein Problem mit Russland gehabt, aber als deutsches Reich hatten sie plötzlich ein Problem mit Russland.

Also da sieht man auch nochmal wie außenpolitisch, sich total viel dann, wenn man jetzt aus Berliner Sicht, aus polnischer Sicht, viel verändert, weil du eine ganz neue Machtkonstellation, dich in einer ganz neuen Mächtekonstellation wiederfindest, in der du dich erstmal orientieren musst und in der Preußen natürlich gar keine Rolle mehr spielt, weil Außenpolitik, das war übrigens auch in der Weimarer Republik so, war Reichssache und keine Ländersache.

Also viel ausgelassen, aber ich denke, dass wir hier doch ein paar wichtige Sachen erwähnen konnten. Ich hoffe, wir hatten besseren Überblick. Schreibt uns gerne in die Kommentare, ob das irgendwie aufschlussreich war, ist die Preußen-Reihe und ob wir mal zu einzelnen Preußen-Themen uns gemeinsam nochmal hinsetzen sollen und noch was aufnehmen. Also wenn ihr vielleicht auch Themenwünsche habt für einzelne Episoden, die irgendwas mit Preußen zu tun haben speziell,

dann schreibt uns die gerne. Wir freuen uns und setzen uns gerne mal wieder hin, um irgendwas in die Richtung zu reden. Oder über was anderes nicht Preußenverwandtes, da werden wir schon was finden, da haben wir keine Sorgen. Ja, ich denke auch. Dann würde ich sagen vielen Dank nochmal für die Einladung. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.

Und genau, ich würde mich auch über Feedback freuen, egal ob das irgendwelche Hasskommentare sind oder konstruktive Kritik, damit wir dann in einer eventuellen nächsten Folge dann darauf eingehen können. Genau, schreibt uns gerne Hasskommentare. Ja, und ansonsten meinen wöchentlichen Aufruf. Ihr könnt den Podcast gerne unterstützen. Wenn ihr ein paar Euro übrig habt, gibt uns ein Bier oder was zu essen im Monat aus auf Patreon.

Dort kommt slash alle Zeit der Welt. Da gibt es die Folgen auch ein bisschen früher und ohne Werbung und ab und zu Bonus-Sachen. Und genau, normalerweise lese ich immer eine Liste vor von Leuten, die uns unterstützen. Leider habe ich die gerade nicht parat und weiß nicht, wo mein Handy liegt. Aber das ist kein Problem, die kann ich ja später reinschneiden. Oder ihr verzeiht mir, dass das sich die nächste Woche wieder vorliest.

Wenn ihr gern vorgelesen wollen, werden wollt, wollen würdet am Ende von dem Podcast. Dann könnt ihr euch quasi Produzenten fühlen und euch bei Patreon auch in die Liste eintragen. Und ja, ansonsten passt auf, dass es euch nicht geht wie Preußen und ihr irgendwann verschwindet. Von der Landkarte. Von der Landkarte. Und Leute, die nur noch ein verziertes Bild von euch haben, wobei das natürlich schwer zu vermeiden ist. Ich wünsche euch, einen schönen Tag und wir hören uns bald wieder. Ciao!

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