Hallo, servus und guten Tag, liebe Irlandfreunde. Ich begrüße euch auch heute wieder ganz herzlich zu 1 neuen Folge A Beverians trendet in Irland und werde euch in den nächsten Minuten mitnehmen auf eine kleine Reise rund die Insel von grünen Wiesen, steilen Klippen und schwarzem Bier. Und damit sag ich noch einmal servus und heiße euch willkommen zur Maiausgabe unseres new news di just, unseres Nachrichtenüberblicks aus Irland. Ihr kennt das ja schon aus dem März, wo wir uns damalige Themen angeschaut haben. Und genau das wollen wir auch heute wieder tun, dass ihr ganz einfach wisst, was denn auf der grünen Insel so abgeht.
Ich hab euch wieder 3 Themen mitgebracht, die in ganz unterschiedliche Richtungen ausschlagen. Da haben wir einmal 1 zu öffentlichem Verkehr, 1 zu royalen Besuch und einen tragischen Vorfall, der öffentliche Sicherheit angeht. Dann würde ich auch direkt starten. Da haben wir zum einen einmal eben, ja, etwas, das Freude für Tausende Pendler verspricht. Der Plan steht für wieder eröffnete Bahnlinie, und zwar die von Dublin nach Naven, Die seit neunzehnhundertdreiundsechzig geschlossene Bahnstrecke zwischen Dublin und Naven im County Meath soll wiedereröffnet werden.
Was schon seit Jahrzehnten, mindestens seit der Jahrtausendwende allerdings berücksichtigt war, rückt ein gutes Stück näher an die Realität. Wie nun die nationale Bahngesellschaft Ionrod Ireland auf ihrer Webseite und folglich einige Medien in Bericht Berichten bekundeten, steht die Route so gut wie fest. Nachdem der Abschnitt von Dublin Conley bis zur Park and Ride Anlage m 3 Parkway, die direkt hinter der Kleinstadt dann Boin an der Grenze zwischen Dublin und Meath liegt, seit bereits 15 Jahren wieder offen ist, kam für die verbleibenden 40, 50 Kilometer seit dem wenig Bewegung rein. Nun soll die Strecke über das Städtchen Danschachlin und den 1000 Seelenort Killmason hin zu 2 Bahnhöfen in führen. Viele 1000 Pendler dürfte es freuen, dass die Zeit von Naven mit seinen 32000 Einwohnern als größte Stadt Irlands ohne Bahnanschluss wohl bald ein Ende hat.
Die öffentliche Konsultation läuft sehr zeitnah an. Bis zwanzigachtundzwanzig sollen alle Planungsanträge eingebracht sein und spätestens 20 30 der Bau beginnen. Wir bleiben gespannt, ob die grüne Insel in wenigen Jahren sich über eine neue alte Bahnstrecke freuen darf. Freuen dürfen sich auf alle Fälle auch alle im direkten Umfeld der Royal Family des englischen Königshauses. Schließlich waren König Charles und Königin Camilla diese Woche zu Besuch in Nordirland.
Ein Besuch, der vor wenigen Jahrzehnten noch kaum bis gar nicht vorstellbar gewesen wäre. Während des mehrtägigen Aufenthalts besuchte das Königspaar unter anderem Belfast und mehrere Kulturveranstaltungen, darunter Vorbereitungen für die erstmals in bei fast stattfindende Flee Kelly, das weltweit größte Festival für traditionelle irische Musik. Besonders interessant ist dabei weniger das eigentliche Programm, sondern vielmehr die Symbolik solcher Besuche. Noch während der Troubles, während Auftritt 1 britischen Monarchen in republikanischen Teilen Nordirlands mit enormen Sicherheitsrisiken verbunden gewesen. Heute hingegen werden solche Termine wesentlich normaler.
Auch wenn die britische Monarchie in vielen republikanischen Communitys weiterhin kritisch gesehen wird, der Besuch zeigt dennoch, wie stark sich der Norden Irlands seitdem Karfreitagsabkommen verändert hat und wie viel entspannter die Beziehungen zwischen Irland und dem der Nachbarinsel inzwischen vielerorts geworden sind. Eine Meldung hierzu unter anderem vom irischen nationalen Rundfunkanbieter RTE. Für Diskussionen sorgt aktuell ein tragischer Vorfall im Dubliner Stadtzentrum. Ein fünfunddreißigjähriger Mann, der aus dem Kongo stammte und seit rund 20 Jahren in Irland lebte, starb vergangene Woche auf nach einem Zwischenfall auf der Henry Street unweit des Spyers und nahe des Kaufhauses Arnuts. Laut GARDI, der irischen Polizeibehörde, soll der Mann zuvor in einen mutmaßlichen Ladendiebstahl verwickelt gewesen sein, bei dem Berichten zufolge auch ein älterer Mann verletzt wurde.
Anschließend wurde der Fünfunddreißigjährige von mehreren Security Mitarbeitern festgehalten, verlor das Bewusstsein und verstarb später im Krankenhaus. Videos des Vorfalls verbreiteten sich schnell in sozialen Medien und führten zu Protesten, so für Diskussionen über Sicherheitsmaßnahmen, Gewaltanwendung und mögliche rassistische Hintergründe. Manche Quellen sprechen hier von einem George Floyd Moment. Die genauen Umstände werden derzeit weiterhin von den Behörden untersucht, während der Fall in Irland erneut eine breite Debatte über Sicherheit, soziale Spannungen und das Klima im Dubliner Stadtzentrum ausgelöst hat. Mehr dazu lesen könnt ihr unter anderem in einem Reuthers Bericht, den ich euch in den Shownotes verlinkt habe.
Damit wären wir wieder durch mit den Meldungen, die ich von der grünen Insel mit euch teilen wollte. Wenn ihr irgendwelche Follow-up Fragen habt, meldet euch gern bei mir. Genauso wenn's irgendwelche Anregungen gibt, wenn ihr mehr zu den einzelnen Themen wissen wollt oder wie auch immer. Wir auf alle Fälle hören uns bald wieder, spätestens in der nächsten regulären Folge. Damit wären wir auch schon wieder am Ende 1 Folge Bavariance Stranded in Irland angelangt.
Ich hoffe, diese Episode hat euch gefallen. Wenn ja, lasst bitte auf dem Streamingdienst, über den ihr den Podcast hört, eine positive Bewertung da und abonniert den Kanal. Erzählt auch gern anderen Irlandbegeisterten in eurem Umfeld von. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich gern jederzeit über die sozialen Netzwerke oder per E-Mail kontaktieren oder auch gern über das Kontaktformular auf der Webseite. Webseite.
Lasst's euch gut gehen, bleibt gesund und wir hören oder sehen uns bald auf der grünen Insel oder bei Irland Stranded Ireland. Bis dahin, tschau, servus und auf Wiedersehen. Sagt euer Bayer auf der grünen Insel.
